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Full text: Beteiligungsbericht ... (Rights reserved) Ausgabe 2011,2010(2012) (Rights reserved)

Oberbergischer Kreis Beteiligungsbericht 2011 Versorgungsunternehmen Verkehrsunternehmen Rundfunk Wirtschaftsförderung erstellt auf der Grundlage der Geschäftsberichte 2010 OBERBERGISCHER KREIS DER LANDRAT Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Inhaltsverzeichnis Seite I. II. IV. Vorwort Gesetzliche Grundlagen Beteiligungen des Oberbergischen Kreises 1.1 Klinikum Oberberg GmbH 1.2 Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) AVEA GmbH & Co. KG (mittelbare Beteiligung) 2. Verkehrsunternehmen 2.1 Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) 2.2 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) 3. Rundfunk 3.1 Radio Berg GmbH & Co. KG 4. Wirtschaftsförderung 4.1 Oberbergische Aufbau GmbH 4.2 GTC - Gründer- u. TechnologieCentrum Gummersbach GmbH 4.3 Naturarena Bergisches Land GmbH 4.4 Das Bergische gGmbH 4.5 Standortmarketing Region Köln/Bonn GmbH Beteiligung) (mittelbare (mittelbare Beteiligung) 2 3 4 III. Auswirkungen auf den Kreishaushalt 1. Versorgungsunternehmen 6 20 23 32 35 39 47 52 55 56 57 4.6 Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH 5. Sonstige 5.1 Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR 60 Seite 1 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 I. Vorwort Der Oberbergische Kreis hat als Gebietskörperschaft für seine Einwohnerinnen und Einwohner eine Vielzahl von öffentlichen Aufgaben zu erfüllen. Die unternehmerische Tätigkeit ist für die öffentliche Verwaltung nicht die regelmäßige Form der Aufgabenerfüllung. Dies gilt insbesondere für den Oberbergischen Kreis, der bisher im Gegensatz zu einigen kreisangehörigen Gemeinden keinen Eigenbetrieb hat. Gleichwohl beteiligt sich auch der Oberbergische Kreis im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Erfüllung seiner Aufgaben an wirtschaftlichen Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts. Der gemäß der Gemeindeordnung zu erstellende und jährlich fortzuschreibende Beteiligungsbericht dient dabei nicht nur der politischen Vertretung des Oberbergischen Kreises, sondern auch den Einwohnerinnen und Einwohnern, um einen umfassenden Einblick in die bestehenden Beteiligungen und deren wirtschaftliche Betätigung zu bekommen. Im Jahr 2010 hat der Oberbergische Kreis einen Gesellschaftsvertrag für eine Beteiligung an der Naturerlebnis Nutscheid gGmbH abgeschlossen. Die gemeinnützige GmbH wird auf dem Areal der ehemaligen Nutscheid-Kaserne in Waldbröl einen umweltpädagogischen Naturpark samt Seminarräumen verbunden mit Möglichkeiten zur Beherbergung und Verpflegung errichten. Für dieses Projekt, welches den Wettbewerb "Erlebnis NRW" unter dem Aspekt Naturerlebnis und edukativer Tourismus gewonnen hat, stehen ca. 7,2 Mio. € aus Fördermitteln der EU und des Landes NRW zur Verfügung. Durch den Umweltbildungsstandort Naturerlebnis Nutscheid soll u.a. der Tourismus im Oberbergischen Kreis positiv beeinflusst werden. Der vom Innenministerium NRW veröffentlichte „Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF - Gesamtabschlusses im Neuen Kommunalen Finanzmanagement“ bestätigt, dass für den Oberbergischen Kreis die Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses nicht erforderlich ist. Dies ergibt sich daraus, dass der Kreis nur an sogenannten assoziierten Betrieben beteiligt ist und über keine Beteiligung mit mehr als 50 % und beherrschendem Einfluss verfügt. Der vorliegende Beteiligungsbericht basiert auf den Geschäftsberichten 2010 und bietet seinen Lesern eine umfangreiche Zusammenstellung der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften. Im Auftrag Grootens Kreiskämmerer Gummersbach, den 09.07.2012 Seite 2 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 II. Gesetzliche Grundlagen Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ist in den §§ 107 ff. der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) geregelt. Gemäß § 53 Abs. 1 der Kreisordnung (KrO) gelten für die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Kreise die Vorschriften der Gemeindeordnung entsprechend. Die wirtschaftliche Betätigung einer Gemeinde wird durch die gesetzliche Vorgabe des § 107 GO eingeschränkt. Sie ist nur zulässig, wenn ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Darüber hinaus bestimmt § 108 Abs. 1 GO für die Gründung oder Beteiligung an Unternehmen und Einrichtungen u. a., dass eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag beschränkt, die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht und die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet. Besondere Vorschriften gelten für Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen von mehr als 50 % (§ 108 Abs. 2 GO). Die Gemeinde hat insbesondere darauf hinzuwirken, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Im Gegensatz zu den Grundsätzen der öffentlichen Finanzwirtschaft soll die Unternehmertätigkeit der Gemeinde Gewinne für den Haushalt abwerfen (§ 109 Abs. 1 GO). Hierbei geht allerdings auch die Aufgabenerfüllung („öffentlicher Zweck“) vor. Keine wirtschaftliche Betätigung (§ 107 Abs. 2) im Sinne der GO ist der Betrieb von Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind (z. B. im Bereich Erziehung , Bildung, Kultur, Sport, Erholung, Gesundheits- oder Sozialwesen) Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen und Einrichtungen des Umweltschutzes (z. B. Abfallentsorgung). Seite 3 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 III. Auswirkungen auf den Kreishaushalt Der Oberbergische Kreis hat mit Beginn des Haushaltsjahres 2009 das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) eingeführt. In tabellarischer Form werden die wesentlichen Finanzbeziehungen zu den Beteiligungen abgebildet. Die Beteiligungen des Oberbergischen Kreises betreffen im Jahr 2010 den Ergebnisplan, sowie beim Erwerb der Geschäftsanteile der Naturerlebnis Nutscheid gGmbH den Finanzplan. Sofern keine weiteren Hinweise vorhanden sind, sind die Beträge im Ergebnis- bzw. Finanzplan identisch. Übersicht über die Erträge/Einnahmen und Aufwendungen/Ausgaben aus Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts: Erträge (-) und Aufwendungen 2010 0€ -23.627 € 1.593 € 68.739 € -755.450 € -390.000 € 684.000 € 30.000 € 0€ 55.000 € 67.798 € Bezeichnung Erläuterungen Notarkosten im Rahmen von Gründungsvorgängen; Prüfungsaufträge an Wirtschaftsprüfer, etc. Anteil am Gewinn der Radio Berg GmbH Co KG Körperschaftssteuer Zahllast für Radio Berg Gesellschaftsumlage Rhein. Studieninstitut Köln Gewinnanteil BAV, Gewinnausschüttung Gewinnausschüttung / Dividende d. OVAG Zuschuss OVAG ("Verlustabdeckung") Fehlbetragsabdeckung Verbund GmbH / VRS / Zweckverband VRS Defizitabdeckung GTC Gummersbach Betriebskostenzuschuss Beitrag zum Verein "Köln/Bonn" e.V. Beteiligungen (allg.) Radio Berg GmbH & Co.KG Radio Berg GmbH & Co.KG Rhein. Studieninstitut Köln Berg. Abfallwirtschaftsverband OVAG Verkehrsunternehmen OVAG Verkehrsunternehmen VRS Zweckverband/GmbH GTC Gummersbach Naturarena Berg. Land GmbH Verein Köln/Bonn e.V. Hinweis: Bei den Anteilen an der Kreissparkasse Köln handelt es sich nach Auffassung des Innenministeriums NRW nicht um eine Beteiligung. Die Darstellung der Vermögenslage der Kreissparkasse Köln wird in diesem Bericht nicht abgebildet, auch die Anteile am Reingewinn werden hier nicht gelistet. Ebenso wird auch die Erfassung der Umlage an den Zweckverband Naturpark Bergisches Land verzichtet, da Anteile an Zweckverbänden keine Beteiligung im engeren Sinne darstellen. Gleiches gilt für die finanziellen Beziehungen zum IT-Dienstleister Zweckverband civitec mit Sitz in Siegburg. Auf die Darstellung der Beteiligung Naturerlebnis Nutscheid gGmbH wird in diesem Beteiligungsbericht verzichtet, da der Naturerlebnispark erst im Herbst 2012 in Betrieb genommen werden soll. Seite 4 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 IV. Beteiligungen des Oberbergischen Kreises (Stand: 31.12.2010) Seite 5 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Klinikum Oberberg GmbH Am Hüttenberg 1 51643 Gummersbach Telefon (0 22 61) 17-1501 Telefax (0 22 61) 17- 4141 (unmittelbare Beteiligung) Internet: www.klinikum-oberberg.de einschließlich Tochterunternehmen: Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Zentrum für Seelische Gesundheit, Marienheide GKD GmbH – Gesellschaft für Krankenhausdienstleistungen WRS gemeinnützige Service GmbH PSK gGmbH - Psychosomatische Klinik RPP GmbH – Gesellschaft für Rehabilitation, Prävention und Pflege MVZ Gummersbach GmbH – Medizinisches Versorgungszentrum Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH KDW GmbH – Klinikdienste Waldbröl OKD GmbH – Oberbergische Krankenhausdienste KaRO gGmbH – Gesellschaft für Kardiologische ambulante Rehabilitation Oberberg Öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Klinikum Oberberg GmbH ist die Förderung der Erziehung und der Berufsbildung im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens. Das Ziel einer fachlich hoch qualifizierten Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens wird mit dem Betrieb einer Krankenpflegeschule erreicht. Darüber hinaus ist die Gesellschaft als Förderkörperschaft tätig, indem sie Mittel für die Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH und die Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH und der entsprechenden Tochtergesellschaften beschafft. Ziel der Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH und der Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH sowie ihrer Tochtergesellschaften ist eine hochwertige am individuellen Patientenwohl orientierte medizinische Versorgung der Bevölkerung. Seite 6 Oberbergischer Kreis Der Landrat Klinikum Oberberg GmbH Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Zentrum für Seelische Gesundheit Klinik Marienheide KDW GmbH Klinikdienste Waldbröl Organigramm der Klinikum Oberberg GmbH GKD GmbH Gesellschaft für Krankenhausdienstleistungen OKD GmbH Oberbergische Krankenhausdienste MVZ GmbH Medizinisches Versorgungszentrum KaRO gGmbH Gesellschaft für Kardiologische ambulante Rehabilitation PSK gGmbH Psychosomatische Klinik RPP GmbH Gesellschaft für Rehabilitation, Prävention und Pflege Beteiligungsbericht 2011 Seite 7 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Beteiligungsverhältnisse Klinikum Oberberg GmbH Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis Stadt Waldbröl Stadt Wiehl Landschaftsverband Rheinland Stadt Gummersbach 940.300 € 24.500 17.700 550.200 432.300 € € € € = = = = = 47,85 % 1,25 0,90 28,00 22,00 % % % % 1.965.000 € Organe Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Wahrnehmung der Mitgliedschaftsrechte Mitglieder des Aufsichtsrates: Für den Oberbergischen Kreis Hagen Jobi (Landrat) Monika Höfer (Pensionärin) Jan Kristian Hoster (Angestellter) Harald Langusch (Verkaufsleiter) Doris Schuchardt-Kaganietz (Diplom-Pädagogin) Annelie Theuer (selbstständig) Larissa Bödecker (selbständig/Geschäftsführerin HartmannBund) Ralph Krolewski (Arzt) Für den Landschaftsverband Rheinland LD Harry Voigtsberger (Landesdirektor) bis 14. Juli 2010 LD Ulrike Lubek (Landesdirektorin / Juristin) Michael Stefer (Polizeibeamter) Bernd Paßmann (Vertreter) Günter Stricker (Immobilienwirt) Stefan Peil (Diplom-Sozialarbeiter) Ursula Mahler (Hausfrau) bis 1.November 2010 Guido Soethout (Verwaltungsangestellter) - in Vertretung - Seite 8 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Wahrnehmung der Mitgliedschaftsrechte (Fortsetzung): Für die Stadt Gummersbach Dr. Klaus Blau (1. Beigeordneter und Stadtkämmerer) StV Rüdiger Goldmann (Pensionär) StV Christoph Schmitz (Betriebswirt) StV Karl-Otto Schiwek (Pensionär) Für die Stadt Wiehl Sören Teichmann (Selbständiger) Für die Stadt Waldbröl Detlef Baldamus (Zahnarzt) Als Arbeitnehmervertreter Petra Altenvoerde (Krankenpflegehelferin) Dr. Thomas Heuel (Arzt) Karl-Heinz Sauer (Angestellter) Dr. Franz-Heinrich Flammang (Arzt) Geschäftsführung: Joachim Finklenburg Hinweis Auf den folgenden Seiten wird die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns Klinikum Oberberg abgebildet. Auf eine separate Darstellung der Tochterunternehmen Kreiskrankenhaus Gummersbach und Kreiskrankenhaus Waldbröl wird verzichtet. Seite 9 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Klinikum Oberberg GmbH AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Konzernbilanzergebnis Ausgleichsposten für Minderheitsgesellschaften Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhaltene Anzahlungen aus Lieferung und Leistung gegenüber Gesellschaftern sonstige Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 31.12.2010 EUR Konzern-Bilanz 31.12.2009 EUR 31.12.2008 EUR 1.463.640 100.888.744 235.170 851.980 98.922.781 224.954 1.093.126 100.522.362 215.268 5.695.107 24.816.527 0 1.195.464 203.775 4.602.784 21.260.317 0 2.043.606 377.611 4.660.365 20.279.983 0 2.911.826 694.905 134.498.427 128.284.032 130.377.835 1.965.000 2.018.122 1.540.419 16.501.122 62.386.676 13.459.707 1.965.000 1.174.207 1.485.072 16.501.122 63.644.282 12.416.022 1.965.000 273.518 1.435.335 16.501.122 64.830.613 10.788.778 21.148.007 24.616 6.474.934 218.326 8.724.811 36.687 16.951.601 20.402 5.183.272 218.326 8.683.060 41.666 18.264.105 7.500 7.507.960 218.326 8.542.817 42.760 134.498.427 128.284.032 130.377.835 Seite 10 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Klinikum Oberberg GmbH Konzern-GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR Umsatzerlöse Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben/Aufwendungen Altersversorgung Zwischenergebnis Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Abschreibungen auf Wertpapiere d. Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Aufwendungen Steuern von Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss/-fehlbetrag auf andere Gesellschafter entfallender Überschuss Konzernergebnis Konzernergebnisvortrag Bilanzgewinn/Verlust 153.228.374 151.325.052 145.836.571 313.754 14.768.917 38.487.116 90.772 16.207.131 37.468.701 -419.139 13.775.229 39.930.582 84.221.804 82.496.209 77.891.586 20.844.712 19.297.509 18.746.866 24.757.413 28.360.536 22.623.626 7.718.335 14.169.155 22.750 0 1.321.247 1.571.426 317.294 53.318 301.552 899.262 55.347 843.915 1.174.207 2.018.122 7.377.282 18.427.600 34.579 0 956.017 1.634.216 0 665.061 18.729 950.425 49.737 900.689 273.518 1.174.207 6.947.418 14.133.755 146.916 46.157 961.831 681.381 0 344.206 41.606 295.570 24.840 270.730 2.789 273.518 Seite 11 Oberbergischer Kreis Der Landrat Lagebericht Beteiligungsbericht 2011 Klinikum Oberberg GmbH 1. Geschäftsverlauf 2010 1.1. Unternehmensgegenstand Zweck der Klinikum Oberberg GmbH ist die Förderung der Erziehung und der Berufsbildung im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens. Das Ziel einer fachlich hoch qualifizierten Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens wird mit dem Betrieb einer Krankenpflegeschule erreicht. Darüber hinaus ist die Gesellschaft als Förderkörperschaft tätig, indem sie Mittel für die Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH und die Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH und der entsprechenden Tochtergesellschaft für die Verwirklichung derer Zwecke beschafft. Das Kreiskrankenhaus Gummersbach umfasst 602 geförderte Betten, das Zentrum für Seelische Gesundheit – Klinik Marienheide 155 geförderte Betten. Das Kreiskrankenhaus Waldbröl umfasst nach Schließung der Fachabteilungen Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ende des Jahres 2010 285 geförderte Betten. Die Psychosomatische Klinik Bergisch Land umfasst 42 geförderte Betten und 80 Betten im Rehabilitationsbereich. Die diversen Tochtergesellschaften der Kreiskrankenhäuser erbringen hauptsächlich gegenüber den Mutter- und Schwestergesellschaften aber auch gegenüber Dritten sowohl patientenferne (z.B. aus den Bereichen Reinigung und Beköstigung) wie auch patientennahe medizinische, rehabilitative sowie pflegerische Dienstleistungen. Konzernweit wurden im Berichtsjahr rund 40.000 stationäre Patienten und über 60.000 ambulante Patienten behandelt. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2010 an mehreren Betriebsstätten tätig. Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. Gesellschafter sind der Oberbergische Kreis (47,85 %), der Landschaftsverband Rheinland (28 %), die Stadt Gummersbach (22 %), die Stadt Waldbröl (1,25 %) und die Stadt Wiehl (0,9 %). Organe der Gesellschaft sind der Verwaltungsrat, die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Seite 12 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 1.2 Umsatzentwicklung und Belegung Der Konzernjahresüberschuss der Klinikum Oberberg GmbH beträgt 899 TEUR (Vorjahr 950 TEUR). Das Kreiskrankenhaus Gummersbach konnte die stationären und ambulanten Erlöse auf 93,2 Mio. € (Vorjahr: 91,4 Mio. EUR) steigern. Das Betriebsergebnis beträgt 2,03 Mio. EUR. Die Erlöse des Betriebsteils Marienheide konnten auf 15,6 Mio. EUR (Vorjahr: 14,7 Mio. €) gesteigert werden. Diese Entwicklung ist vor allem auf die genehmigten zusätzlichen Betten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und auf die Verlagerung der Tagesklinik von Gummersbach nach Marienheide zurückzuführen. Die Inbetriebnahme der zusätzlichen Betten in Marienheide verursachte Anlaufkosten durch Einstellung, Einarbeitung und Schulung zusätzlichen Fachpersonals. Das Ergebnis der Klinik Marienheide beträgt 85 TEUR (Vorjahr: 1 Mio. EUR). Das Kreiskrankenhaus Waldbröl hat im Berichtszeitraum 2010 im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Fallzahlen zu verzeichnen, was zum einen auf die Schließung der Fachabteilungen Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ende des Jahres 2010 zurückzuführen ist. Des Weiteren fand ein Chefarztwechsel in der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie statt, der durch eine negative Presseberichtserstattung und Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit begleitet wurde. Die Erlöse insgesamt betragen 40,7 Mio. €. Das Betriebsergebnis beträgt -1,4 Mio. €. Die Erlöse der Psychosomatischen Klinik Bergisch Land konnten insgesamt um 623 TEUR auf 7,9 Mio. EUR gesteigert werden. Das im Oktober 2009 eröffnete Wohnheim fand erstmals ganzjährig Berücksichtigung und konnte wesentlich zur Steigerung der Erlöse beitragen. Das Betriebsergebnis beträgt 114 TEUR (Vorjahr: 96 TEUR). Die Entwicklung in den Tochtergesellschaften, die hauptsächlich gegenüber den Muttergesellschaften aber auch gegenüber Dritten medizinische und nicht medizinische Dienstleistungen erbringen, verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr weitestgehend planmäßig. In diesem Jahr konnten in allen Gesellschaften, mit Ausnahme der RPP (-8,6 TEUR) und KaRO (-2,5 TEUR), positive Jahresergebnisse erreicht werden. Seite 13 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Die MVZ Oberberg GmbH konnte durch den Kauf zusätzlicher KV Arztsitze das Leistungsangebot erweitern und somit die Erträge nahezu verdoppeln. Durch den hohen finanziellen Aufwand während der Auf- und Ausbauphase ist ein Zuschuss durch die Muttergesellschaft notwendig gewesen. Das Betriebsergebnis des MVZ beträgt 2 TEUR. 1.3. Mitarbeiter Insgesamt wurden im Berichtsjahr rund 1.937 Vollkräften beschäftigt. Mehrstellen im Vergleich zum Vorjahr sind vor allem auf die Teilnahme am Pflegeförderprogramm der Bundesregierung zurückzuführen. 1.4 Personal- und Sachkostenentwicklung Die Personalkosten des Konzerns betragen im Jahr 2010 rund 105 Mio. EUR und sind somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,27 Mio. EUR gestiegen. Der Materialaufwand beträgt 38,5 Mio. EUR und setzt sich insbesondere zusammen aus Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogenen Dienstleistungen. Die Aufwendungen sind zum Vorjahreszeitraum um 1 Mio. EUR gestiegen. Die Kostenerhöhung ist mit dem zusätzlich beschäftigen Personal sowie den tarifvertraglich bedingten Erhöhungen zu begründen. Des Weiteren sind die allgemeine Sachkostensteigerung sowie die Leistungsausweiterungen sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich als Begründung anzuführen. 1.5 Investitionen Das Gesamtinvestitionsvolumen im Konzern beträgt in 2010 10,4 Mio. € und setzt sich wie folgt zusammen: Kreiskrankenhaus Gummersbach: 4.246,4 TEUR – davon 2.624,3 TEUR aus kurzfristigen Fördermitteln für medizinisch technische Geräte, EDV-Ausstattung, Lizenzen und Einrichtungsgegenstände. Der Rest betrifft im Wesentlichen Anlagen im Bau – finanziert aus Mitteln nach dem InvFöG für die Sanierung der Stationsstützpunkte und aus Eigenmitteln für den Umbau des Personalwohnheims. Seite 14 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Klinik Marienheide: 1.789,5 TEUR – davon 264,9 TEUR aus kurzfristigen Fördermitteln für technische Einrichtungen, EDV-Ausstattung, Lizenzen und Einrichtungsgegenstände. Der Rest betrifft neu errichtete eigenmittelfinanzierte Gebäude (Wohnheim und Pförtnerhaus) sowie Anlagen im Bau (Patientengarten, Anbau für KJP). Kreiskrankenhaus Waldbröl: 3.388,1 TEUR – davon 579,2 TEUR aus kurzfristigen Fördermitteln für medizinisch technische Geräte, EDV-Ausstattung, Lizenzen und Einrichtungsgegenstände. Aus Eigenmitteln wurden 2.279,1 TEUR investiert für eine Wärmelieferanlage und Erweiterung der Membranfilteranlage. Aus der Baupauschale nach § 18 (1) Nr. 1 KHGG NRW wurde die alte Wäscherei zu neuen Umkleideräumen umgebaut (426,5 TEUR). Anlagen im Bau betreffen die Aufnahmestation (InvFöG) und die Notaufnahme (Baupauschale). PSK GmbH: 126,3 TEUR – davon 78,3 TEUR aus kurzfristigen Fördermitteln vorrangig für Einrichtungsgegenstände. Für eine neue Heizungsanlage welche sich noch im Bau befindet wurden in 2010 aus Mitteln nach dem InvFöG 30,7 TEUR investiert. Der Rest betrifft eigenmittelfinanzierte Einrichtungsgegenstände im Modulbau Dabringhausen. Die Tochtergesellschaft KDW GmbH, OKD GmbH und KaRO GmbH (Gesellschaft in Liquidation) führen kein Anlagevermögen. In den Tochtergesellschaften RPP GmbH, GKD GmbH und MVZ GmbH wird nur aus Eigenmitteln finanziert: Es handelt sich dabei um folgende Sachverhalte: RPP GmbH 22,9 TEUR für Einrichtungsgegenstände und Lizenzen. GKD GmbH: 250,9 TEUR für die Übernahme des Inventars der Schwestergesellschaft KDW GmbH aus dem Bereich der Restauration (69,9 TEUR), Schranken- und Parkautomaten im Krankenhaus Waldbröl (11,1 TEUR), Anzahlung für die Schrankenanlage für die Klinik Marienheide (58 TEUR). Der Rest betrifft Einrichtungsgegenstände und Lizenzen. Seite 15 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 MVZ GmbH: 532,4 TEUR für zwei chirurgische Kassenarztsitze einschließlich Einrichtung und Ausstattung. 2. Entgeltverhandlungen Die Budgetverhandlung für den Bereich des KHEntgG und der BPflV fand zu Beginn des Jahres 2010 statt. Eine Einigung konnte in allen Verhandlungspunkten erzielt werden. Die Genehmigung des Budgets durch die Bezirksregierung Köln erfolgte zum 01. Oktober 2010. Für das Kreiskrankenhaus Gummersbach wurden 22.782 stationäre somatische Fälle und 20.170 Casemix Punkte (ohne Jahresüberlieger) sowie 1.150 Psychiatrische vollstationäre- und 233 teilstationäre Fälle mit 34.300 Pflegetagen vereinbart. Unter Berücksichtigung der Jahresüberlieger und dem Landesweiten Basisfallwert in Höhe von 2.895 € ergibt sich ein stationäres somatisches Budget in Höhe von 60,2 Mio. € und ein psychiatrisches Budget in Höhe von 8,3 Mio. €. Die erbrachten 18.984 Casemix Punkte (ohne Jahresüberlieger) lagen jedoch unter der vereinbarten Leistungsmenge. Somit kommt es zu einem Mindererlösausgleich von 590 TEUR zugunsten des Krankenhauses. Für Marienheide wurden 2.710 vollstationäre- und 227 teilstationäre Fälle mit 50.041 Pflegetagen vereinbart. Für die KJP konnten 5.700 Tage (Vorjahr: 2.400) sowie 200 vollstationäre- und 27 teilstationäre Tage vereinbart werden. Mit den insgesamt 50.219 erbrachten Pflegetagen konnte das vereinbarte Budget nicht vollständig ausgeschöpft werden, weswegen es auch hier zu einem Mindererlösausgleich in Höhe von 127 TEUR zugunsten der Klinik gekommen ist. Für das Kreiskrankenhaus Waldbröl wurden 12.802 stationäre Fälle und 12.353 Casemix Punkte (inkl. Jahresüberlieger) vereinbart. Unter Berücksichtigung der Jahresüberlieger und dem Landesweiten Basisfallwert in Höhe von 2.895 € ergibt sich ein stationäres Budget in Höhe von 35,7 Mio. €. Die erbrachten 11.424 Casemix Punkte (inkl. Jahresüberlieger) lagen jedoch weit unter der vereinbarten Leistungsmenge. Somit kommt es zu einem Mindererlösausgleich von 695 TEUR zugunsten des Krankenhauses. Seite 16 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Für den Akutbereich der Psychosomatischen Klinik Bergisch Land wurden analog zum Vorjahr 1.050 stationäre Fälle sowie 15.250 Berechnungstage vereinbart. Die tatsächlich erbrachten Leistungen (1.147 Fälle und 15.507 Berechnungstage) liegen über der vereinbarten Leistung, weswegen es gemäß § 12 Abs. 2 BPflV zu einem Mehrerlösausgleich zu Lasten der Klinik in Höhe von 49.015 TEUR gekommen ist. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage im Konzern entwickelt sich weiterhin positiv. Mit einem Konzernjahresüberschuss über 899,3 TEUR ist die Eigenkapitalsumme auf 22 Mio. € gestiegen. Die Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH trägt dazu mit ihren Tochtergesellschaften 2,3 Mio. € bei und die Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH mit den Tochtergesellschaften -1,4 Mio. €. Der konzernweite Anstieg der offenen Forderungen um insgesamt 3,7 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr war mit einem entsprechendem Liquiditätsverlust verbunden, so dass sowohl im Kreiskrankenhaus Gummersbach wie auch im Kreiskrankenhaus Waldbröl die Kontokorrentlinien beansprucht werden mussten. Der Forderungsanstieg ist vor allem auf die verspätete Rezeptabrechnung bedingt durch die Novellierung des Arzneimittelgesetzes zurückzuführen. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auf der Passivseite in hohen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wieder. Langfristige Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die hohe Investitionstätigkeit – das Anlagevermögen ist um 2,6 Mio. € angewachsen und die Vorräte um 1,1 Mio. € gestiegen – führt auf der Passivseite zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Bilanzsumme ist vorrangig durch diese Effekte um 6,2 Mio. € auf 134,5 Mio. € angewachsen. 4. Risikobericht Die Geschäftsführung sieht zum Bilanzstichtag folgende wesentliche Risiken: Seite 17 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Tariflohnerhöhungen, Einmalzahlungen und Sachkostensteigerungen sind durch die Grundlohnsummenerhöhung von 1,15 nicht ausreichend refinanziert. Weiterhin gedeckelte Budgets bei gleichzeitig steigenden Personal- und Sachkosten erhöhen auch im Jahr 2011 den Druck auf Einrichtungen des Gesundheitswesens erheblich. Ein weiteres Risiko wird in der unklaren politischen Situation und der Gesundheitsreform 2011 gesehen. Diese sieht vor, Ausgaben zu begrenzen, Einnahmen zu stabilisieren und einen gerechten Sozialausgleich zu schaffen. Leistungserbringer im Gesundheitswesen sollen demnach ihre Ausgaben um 3 Mrd. EUR reduzieren. Der Beitrag, den Krankenhäuser zu leisten haben, wird gegenwärtig auf 0,5 Mrd. EUR geschätzt. 5. Nachtragsbericht Es haben sich nach dem Bilanzstichtag keine berichtspflichtigen Ereignisse ergeben. 6. Prognosebericht Insgesamt geht die Geschäftsführung für die Jahre 2011 und 2012 von steigenden Fallzahlen und einer stabilen Erlösentwicklung aus. Nachdem im Kreiskrankenhaus Gummersbach zuletzt im Jahr 2010 das Leistungsniveau stagnierte, wird für die kommenden Jahre 2011 und 2012 von steigenden Fallzahlen ausgegangen. Dies ist vor allem auf die neuen Chefärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie in der Neurologie zurückzuführen. Auch im Kreiskrankenhaus Waldbröl wird zum Oktober 2011 die vakante Chefarztstelle der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Gefäß- und Thoraxchirurgie neu besetzt. Außerdem betreibt der ehemalige leitende Arzt der Angiologie die Angiologische Klinik seit April 2011 als Chefarzt. In Kombination mit der Klinik für Kardiologie, der Kardiologischen und angiologischen Rehabilitation Oberberg (KaRO) und dem zertifizierten Gefäßzentrum Oberberg ergibt sich ein Alleinstellungsmerkmal im Oberbergischen, was kontinuierlich ausgebaut werden soll und somit den Standort sichert. Regelmäßige Veranstaltungen vor Ort und aktuelle Berichterstattungen sollen das Image des Hauses verbessern und wieder Vertrauen schaffen. Durch oben genannte Maßnahmen wird das Kreiskrankenhaus in Waldbröl kurzfristig zu alter Stärke zurückzufinden. Somit wird in den Jahren 2011 und 2012 von einer positiven Ergebnisentwicklung ausgegangen. Seite 18 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 In Marienheide wird die zusätzliche Station der KJP erstmals ganzjährig in Betrieb sein. Die neue Station ist bereits etabliert und konstant überdurchschnittlich gut ausgelastet. Auch hier wird in den Jahren 2011 und 2012 von einem weiterhin positiven Ergebnis ausgegangen. Auch für die Psychosomatische Klinik Bergisch Land wird für die Jahre 2011 und 2012 trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen von einem positiven Jahresergebnis der Gesellschaft ausgegangen. Das Leistungsniveau ist seit Jahren stabil. Das Angebot konnte unter anderem durch die Inbetriebnahme des Wohnheims weiter ausgebaut werden. Gummersbach, 17.07.2011 gez. Joachim Finklenburg Hauptgeschäftsführer Seite 19 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) AVEA GmbH & Co. KG (mittelbare Beteiligung) (unmittelbare Beteiligung) Bergischer Abfallwirtschaftsverband Braunswerth 1-3, 51766 Engelskirchen Telefon (02263) 805-0 E-Mail: mail@bavmail.de Internet: www.bavweb.de Öffentlicher Zweck des Verbandes AVEA GmbH & Co. KG Im Eisholz 3, 51373 Leverkusen Telefon (0214) 8668-0 E-Mail: info@avea.de Internet: www.avea.de Der BAV ist ein Abfallentsorgungsverband im Sinne des Abfallgesetzes NRW und ein Zweckverband (Körperschaft des öffentlichen Rechts) nach dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit mit Sitz in Engelskirchen. Der Verband befasst sich mit der Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzeptes, der Entsorgung der im Verbandsgebiet anfallenden Abfälle und der Beratung über Müllvermeidungs- und Verwertungsmöglichkeiten. Öffentlicher Zweck der Beteiligung (AVEA GmbH & Co. KG) Anlagebetrieb zur Verwertung und Entsorgung von Abfällen. Beteiligungsverhältnisse (AVEA GmbH & Co. KG) Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis - Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) - Stadt Leverkusen 5.625.000 = 5.625.000 = 50,00 % 50,00 % 11.250.000 € Der Rheinisch-Bergische Kreis und der Oberbergische Kreis sind paritätisch am Bergischen Abfallwirtschaftsverband und damit „nur“ mittelbar an der AVEA GmbH & Co. KG beteiligt. Organe (BAV) Verbandsvorsteher und Geschäftsführung Verbandsversammlung Seite 20 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Fortsetzung Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) Verbandsvorsteher und Geschäftsführung (BAV) Verbandsvorsteher stv. Verbandsvorsteher Vorsitz der Verbandsversammlung stv. Vorsitz Geschäftsführung Herr Hagen Jobi, Landrat OBK Herr Rolf Menzel, Landrat RBK Herr Udo Klemt Herr Reinhold Müller Frau Monika Lichtinghagen-Wirths Besetzung des Gremiums Verbandsversammlung (BAV) durch den Oberbergischen Kreis Herr Dr. Christian Dickschen Herr Jürgen Dreiner-Wirz Herr Norbert Heß Herr Jürgen Marquardt Herr Gerd Werner Herr Reinhold Müller Herr Helmut Schäfer Frau Doris Schuchardt-Kaganietz Herr Günter Stricker Organe (AVEA GmbH & Co. KG) Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Seite 21 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 AVEA GmbH & Co. KG AKTIVA Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiver Unterschiedsbetrag Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passive latente Steuern Bilanzsumme 55.520.515 14.434.405 64.122.407 77.202 4.366 56.084.675 17.773.665 50.404.898 50.576 0 31.12.2010 EUR 94.848.009 38.513.770 104.084 693.032 31.12.2009 EUR 86.083.757 38.088.966 141.090 0 Konzern-Bilanz 31.12.2008 EUR 87.707.162 43.248.607 132.135 0 134.158.895 124.313.813 131.087.904 54.001.326 18.901.352 58.068.225 117.000 0 134.158.895 124.313.813 131.087.904 AVEA GmbH & Co. KG 31.12.2010 EUR Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, akt. Eigenleistungen u. sonstige betr. Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen / sonst. betr. Aufwand Betriebsergebnis Sonst. Zinsen u. Erträge/Zinsen u. ähnl. Aufw. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag Einstellung in die Gewinnrücklage Gewinnentnahme Anteil fremder Gesellschafter a. Jahresübersch. Bilanzgewinn nachrichtlich: Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 31.12.2009 EUR GuV 31.12.2008 EUR 81.034.028 26.429.495 23.169.681 22.759.307 8.675.545 -1.858.065 -724.090 1.311.370 4.782.020 12.631.153 0 -5.347.431 -140.869 11.924.873 506 83.289.224 28.565.253 23.141.915 23.561.942 8.020.113 -1.676.510 0 706.994 5.636.609 15.598.188 -5.000.000 -3.533.660 -69.984 12.631.153 496 84.408.784 30.025.492 21.807.666 23.813.021 8.762.604 -1.029.108 0 1.706.022 6.027.473 12.568.459 0 -2.950.000 -47.745 15.598.188 493 Seite 22 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Postfach 3 41 66 51623 Gummersbach Telefon (0 22 61) 92 60-0 Telefax (0 22 61) 92 60-99 einschließlich Tochterunternehmen: Der Radevormwalder Omnibus GmbH Verkehrsgesellschaft Bergisches Land mbH (unmittelbare Beteiligung) E-Mail: info@ovaginfo.de Internet: www.ovaginfo.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Verkehrs innerhalb des Oberbergischen Kreises und angrenzender Gebiete durch Einrichtung und Betrieb von Kraftomnibuslinien, Linien anderer Verkehrsmittel und Beförderung von Personen im Sinne der Freistellungsverordnung sowie der Betrieb von Gelegenheitsverkehr und der Durchführung aller hiermit im Zusammenhang stehender Geschäfte. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital 4.704.000 € Das o.g. Grundkapital ist in 5.880 Stückaktien zerlegt. Der Oberbergische Kreis hält davon 2.940 Stück (= 50%). Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis Stadt Gummersbach Stadt Bergneustadt Stadt Waldbröl Stadt Wiehl Stadt Wipperfürth Gemeinde Reichshof Gemeinde Engelskirchen Gemeinde Marienheide Gemeinde Morsbach Gemeinde Nümbrecht 2.352.000 € 1.254.400 196.000 156.800 163.200 156.800 117.600 78.400 78.400 78.400 72.000 € € € € € € € € € € = = = = = = = = = = = 50,00 % 26,67 4,17 3,33 3,47 3,33 2,50 1,67 1,67 1,67 1,53 % % % % % % % % % % Organe Hauptversammlung Aufsichtsrat Vorstand Seite 23 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Vorstand Herr Dipl. Betriebswirt Karl Heinz Schütz Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im Jahr 2010 an: Herr Konrad Frielingsdorf, Gummersbach (Vorsitzender bis 05.09.2010) Herr Hagen Jobi (Vorsitzender ab 06.09.2010) Herr Hans-Egon Häring, Gummersbach (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Siegfried Behrendt, Gummersbach (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Jürgen Marquardt, Gummersbach (seit 05.07.2010) Herr Helmut Schäfer, Engelskirchen (seit 05.07.2010) Herr Paul Eßer, Engelskirchen (bis 05.07.2010) Herr Paul Becker, Wipperfürth Frau Annelie Theuer, Waldbröl (seit 05.07.2010) Herr Werner Gottas, Gummersbach Herr Frank Helmenstein, Gummersbach Herr Michael Styp von Rekowski, Wipperfürth (seit 05.07.2010) Herr Klaus Neuhoff, Morsbach Herr Thomas Schaldach, Gummersbach Herr Uwe Stranz, Gummersbach (bis 05.07.2010) Herr Rainer Sülzer, Gummersbach Herr Martin Thomas, Gummersbach Herr Prof. Dr. Friedrich Wilke, Gummersbach Herr Ralf Wurth, Wipperfürth (bis 05.07.2010) Hinweis Auf den folgenden Seiten ist die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG abgebildet. Auf eine separate Darstellung der Tochterunternehmen Der Radevormwalder Omnibus GmbH und Verkehrsgesellschaft Bergisches Land mbH wird verzichtet. Seite 24 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 OVAG Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Bilanzgewinn / Bilanzverlust Sonderposten für Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber Unternehmen gegenüber verbundenen Unternehmen gegen Gesellschafter sonstige Verb. Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 12.153 6.177.577 2.720.466 26.375 5.687.136 2.751.586 118.086 4.281.416 2.148.572 92.617 4.624.616 500.000 3.068.750 8.895 46.002 4.453.063 500.000 3.643.060 9.250 55.171 4.163.606 743.250 5.111.770 43.680 17.205.074 17.116.471 16.665.551 4.704.000 233.331 1.802.560 265.000 1.221.808 6.440.016 4.704.000 233.331 2.051.196 390.000 1.532.241 5.891.133 4.704.000 233.331 2.441.196 0 1.178.825 5.279.776 633.695 9.531 793.892 53.180 86.126 961.936 575.849 4.979 324.033 246.607 120.836 1.042.266 510.453 12.925 222.394 567.000 277.331 1.238.320 17.205.074 17.116.471 16.665.551 Seite 25 Oberbergischer Kreis Der Landrat 2.000 1.000 0 T€ Beteiligungsbericht 2011 OVAG - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in TEUR 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -1.000 -2.000 -3.000 OVAG GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 19.007.226 18.956.678 19.680.424 2.653.720 2.055.201 2.729.764 14.359.760 13.722.844 13.500.782 4.106.181 4.448.537 4.330.285 788.776 583.836 510.143 3.183.092 3.070.210 2.650.728 -776.863 195 12.491 126.016 4.500 87 154.057 -813.549 390 264.935 175.119 0 125 0 1.418.249 390 61.379 361.943 308.320 49 0 Umsatzerlöse sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen sonst. betrieb. Aufwand Betriebsergebnis Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Gewinnabführung Zinsen und ähnliche Erträge Abschr. auf Finanzanlagen und Wertpapiere Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und Ertrag Steuern vom Einkommen und Ertrag sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Jahresüberschuss/-fehlbetrag Kennzahlenbezeichnung Anlagenintensität Eigenkapitalquote (incl. 50 % d. SoPo) Fremdkapitalquote (incl. 50 % d. SoPo) Aufwandsdeckungsgrad (über Umsatzerlöse) Liquiditätsstatus, kurzfristig eigene Mitarbeiter (Verw./ Fahrbetrieb/ Ausb.) Kunden (Angaben in Fahrten, in Mio.) eigene Fahrleistungen TKm Fahrleistung TKm (unmittelbare Auftragsverhältnisse) Seite 26 -796.805 0 -10.475 18.068 877.427 0 -373.231 0 -2.501 17.682 388.411 0 1.533.593 0 12.669 14.861 0 1.506.063 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 51,8% 49,5% 39,3% 40,7% 47,6% 47,8% 59,3% 52,4% 52,2% 97,1% 97,1% 106,9% 105,7% 127,7% 146,8% 15/70/7 15/67/7 14/67/5 15,77 16,14 16,24 2.497 2.420 2.502 5.505 5.452 5.405 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Bericht zur Lage der Gesellschaft Gesamtwirtschaftliche Lage 2010 Nach dem Krisenjahr 2009 mit hohen Rückgängen des Bruttoinlandsproduktes in der Bundesrepublik Deutschland, setzte im 2. Quartal 2010 wieder ein deutliches Wachstum ein. Das statistische Bundesamt weist für den Jahresdurchschnitt 2010 eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 3,6 % aus. Die Arbeitsmarktdaten, mit einer Zunahme der Beschäftigung um 0,5 % auf 41 Millionen Erwerbstätige im 4. Quartal 2010, unterstreicht die positive Entwicklung. Die Verbraucherpreise waren mit 1,1 % relativ stabil. Seit September 2010 beschleunigt sich der Preisauftrieb. Die branchenspezifische Entwicklung für den öffentlichen Personennahverkehr geht nach vorläufigen Angaben von destatis von einem Zuwachs an Fahrgästen im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen von 0,3 % aus. Im reinen Busverkehr ging das Verkehrsaufkommen um 0,1 % zurück. Die Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf entwickelten sich auf Grund von Fahrpreiserhöhungen besser als die reine Verkehrsnachfrage. Der Fahrgastzuwachs im Verkehrsverbund Rhein-Sieg betrug 2010 1,3 % (0,7 % im Vorjahr). Die Einnahmen stiegen um 5,06 % bei einer dreiprozentigen Preiserhöhung. Die Fahrgastzuwächse zeigen sich hauptsächlich in den Fahrscheinen des Bartarifs und der Zeitkarten. Rückläufig war die Zahl von Schülern. Geschäftliche Entwicklung Die Verkehrsnachfrage im Verkehrsgebiet der OVAG war 2010 rückläufig. Insbesondere bei Einzelfahrten und Schülerfahrkarten sind die Rückgänge zu verzeichnen. Insgesamt wurden 15,77 Mio. Fahrten von unseren Kunden durchgeführt, das sind 2,3% weniger als im Vorjahr. Das Fahrplanangebot wurde im Jahr 2010 stabil gehalten und partiell den Bedürfnissen angepasst. In der Verkehrsart freigestellter Schülerverkehr blieben die Verkehrs- Seite 27 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 leistungen ebenfalls stabil. Im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Kraftverkehr Wupper-Sieg wurden die Linien 335, 426, 427 und 429 in Gemeinschaftskonzessionen überführt und die OVAG hat die Betriebsführung auf oberbergischem Gebiet übernommen. 8.066.000 Kilometer wurden im Jahr 2010 geleistet (8.120 TKm im Vorjahr), davon rund 6.622.700 km im Linienverkehr. Rund 2/3 der Verkehrsleistung erbringt der Unternehmensverbund OVAG, VBL, „Der Radevormwalder“ und RVK. Die privaten Partnerunternehmen erbringen rund 1/3 der Verkehrsleistung. Unsere Einnahmeentwicklung im ÖPNV stagniert, sinkende Stückzahlen an verkauften Fahrscheinen werden kompensiert durch höhere Fahrpreise. Speziell die Erlöse im Rahmen des Verkehrsverbundes sind jedoch sehr kritisch zu betrachten. Durch die unausgewogene Preisgestaltung im Verbund, in dem Kinderfahrscheine günstiger sind als Schülerjahreskarten, führte zu finanziellen Einbußen von rund 650.000 € im Jahr 2010. Beschäftigung Die Zahl der Beschäftigten blieb im Jahresdurchschnitt nahezu konstant. Insgesamt waren am Jahresende 92 Beschäftigte im Unternehmen tätig, davon 6 Teilzeitbeschäftigte. In der Berufsausbildung befanden sich 6 Fachkräfte im Fahrbetrieb und 1 Bürokauffrau. Investitionen Im Jahr 2010 wurden 8 neue Niederflurbusse beschafft und in Betrieb gesetzt. Die Fahrzeuge nach dem EEV Standard unterschreiten die von der EU gesetzten Abgasnormen deutlich und so wird ein echter Beitrag zum Umweltschutz geleistet. In den kommenden Jahren wird der Fuhrpark weiter modernisiert werden und dabei werden auch die Anforderungen der mobilitätseingeschränkten Personen berücksichtigt. Eine erste Fahrzeugserie wurde mit neuen optischen und akustischen Innenanzeigen ausgerüstet. Im Linienverkehr des Oberbergischen Kreises sind fast alle Fahrzeuge Seite 28 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 mit Niederflurtechnik unterwegs, die wenigen Fahrten ohne diese Ausstattung sind mit Fußnoten im Fahrplan kenntlich gemacht. Mit dem weiteren Ausbau des Betriebssteuerungs- und Fahrgastinformationssystems wird voraussichtlich erst im Jahr 2011 begonnen. Die Bewilligung eines Investitionszuschusses für den 2. Projektabschnitt steht noch aus. Die Plankosten betragen rund 1 Mio. €. Bilanz Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erstellt. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 88,6 T€ auf 17.205.074,36 € . Das Anlagevermögen im Bereich der Sachanlagen nahmen investitionsbedingt zu. Das Umlaufvermögen verringerte sich deutlich in der Position Bankguthaben und legte bei den sonstigen Vermögensgegenständen zu. Auf der Passiva ist der Sonderposten Investitionszuschüsse auf Grund ratierlicher Auflösung zurückgegangen. Die Rückstellungen erhöhten sich im Wesentlichen wegen der Geschäftsvorgänge im Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Die Rücklagen wurden verringert, um den Hauptaktionär und OVAG-Aufgabenträger Oberbergischer Kreis, finanziell zu entlasten. Ergebnisrechnung Die Umsatzerlöse stiegen um 0,3 % auf 19.007.226,09 €. Die Einzelpositionen innerhalb der Erlöse hatten dabei unterschiedliche Vorzeichen. Leichte Zuwächse gab es bei den Erlösen aus Fahrscheinverkäufen, ein besseres Ergebnis wurde durch die Fahrpreisgestaltung im VRS verhindert. Ein Rückgang ist bei den gesetzlichen Ausgleichszahlungen für die rabattierte Schülerbeförderung zu verzeichnen. Die periodenfremden Erlöse leisten einen positiven Beitrag zur Stabilisierung der Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben maßgeblich zugelegt durch eine geänderte ÖPNV Förderung. Investitionszuschüsse für Fahrzeugbeschaffungen, die in der Vergangenheit in den Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt Seite 29 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Fahrzeuge aufgelöst wurden, werden durch einen Betriebskostenzuschuss ersetzt. Die betrieblichen Aufwendungen nahmen zu. Insbesondere stiegen die Materialaufwendungen durch die Dieselpreisbelastung, die auch bei den Anmietleistungen zu Verteuerungen führte sowie die Abschreibungen aufgrund der Investitionen des laufenden Jahres und des Vorjahres. Lediglich der Personalaufwand verringerte sich wegen geringerer Altersvorsorgeaufwendungen. Das Betriebsergebnis ist leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr. Im Finanzergebnis führen geringere Zinseinnahmen und Erträge aus Gewinnabführungen sowie die Verlustübernahme bei der VBL zu einem negativen Saldo. In der Summe entsteht rechnerisch ein Jahresverlust in Höhe von 877.427,03 €. Durch die vertragliche Übernahme der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen im Linienverkehr seitens des Oberbergischen Kreises, schließt die Gewinn- und Verlustrechnung mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Durch die Entnahme von 265.000 € aus den Rücklagen wird ein Bilanzgewinn in gleicher Höhe ermöglicht. Es wird vorgeschlagen, diesen Bilanzgewinn als Dividende an den Hauptaktionär und ÖPNV-Aufgabenträger Oberbergischer Kreis auszuschütten. Damit wird der Oberbergische Kreis in seinen Aufwendungen für den ÖPNV entlastet. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken Für das Jahr 2011 bestehen erhebliche Risiken. Die Einnahmenaufteilung im Verkehrsverbund Rhein-Sieg soll rückwirkend geändert werden. Erste Auswertungen lassen eine klare Umverteilung zu Lasten der Landkreise erkennen. Die Abschaffung der Schülerjahreskarte und des JuniorTickets zum 01.08.2011 durch den VRS, zwingt die Kunden sich neu zu orientieren im Fahrausweissortiment. Durch diese Neuorientierung sind für die OVAG Mindereinnahmen zu erwarten. Seite 30 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Der demografische Wandel führt zu Rückgängen bei den Fahrgastzahlen. Die mobilen Schüler werden weniger, dagegen steigt der Anteil der älteren Bevölkerung, die ein anderes Mobilitätsverhalten hat. Eine Anpassung des deutschen Personenbeförderungsrechtes an die EU-Verordnung Nr. 1370/2007 ist leider noch nicht erfolgt. Daraus resultieren gewisse rechtliche Unsicherheiten bei der Vergabe von Liniengenehmigungen und –leistungen. Mehrere Gerichtsurteile zeigen unterschiedliche Interpretationen, die für die gesamte ÖPNVBranche Risiken birgt. Die Rohstoffpreisrisiken nehmen in ihrer Bedeutung wieder zu, Währungsrisiken bestehen bei der OVAG keine. Seite 31 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Glockengasse 37-39 50667 Köln Telefon (02 21) 20 80 8-0 Telefax (02 21) 20 80 8-40 (mittelbare Beteiligung) E-Mail: info@vrsinfo.de Internet: www.vrsinfo.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Die Gesellschaft dient ausschließlich Zwecken des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Sie nimmt für den Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg (ZV VRS) die diesem obliegenden Aufgaben wahr und sie nimmt – in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen – als Dienstleister im Rahmen eines Verkehrsverbundes im Sinne des § 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz Aufgaben wahr. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis Zweckverband VRS Mittelbare Beteiligung über Zweckverband VRS 240.000,00 € = 100 % 240.000,00 € Die VRS GmbH ist seit dem 1. Januar 2004 eine 100%ige Tochtergesellschaft des Zweckverbandes VRS. Bei der Modifizierung der Eigentumsverhältnisse wurden sämtliche Geschäftsanteile der Kommunen an der VRS – GmbH auf den Zweckverband übertragen. Der Oberbergische Kreis ist damit „nur“ noch mittelbar über den Zweckverband VRS an der VRS GmbH beteiligt. Organe Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Aufsichtsrat Beirat Seite 32 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten Aktiver Unterschiedsbetrag a. d. Vermögensverrechnung Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage Sonderposten für Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sonstige Verb. Bilanzsumme 240.000 240.000 Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 458.662 733.309 1.320.516 480.417 773.299 1.409.062 612.446 570.343 1.344.864 6.586 532.855 8.500.000 21.818.225 67.882 27.902 5.837 698.397 0 26.792.335 53.008 0 3.502 736.343 0 17.793.838 53.915 0 33.465.937 30.212.355 21.115.251 240.000 0 374.369 2.195.038 0 457.068 2.222.692 0 483.665 2.404.979 660.487 29.996.043 1.851.887 25.440.707 1.127.867 16.858.740 33.465.937 30.212.355 21.115.251 Seite 33 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR Zuschüsse Erstattungen Sonstige betriebliche Erträge Sachaufwand Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben (Altersversorgung) Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Abschr. Auf Finanzanlagen/Wertpapiere Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Ausserordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss 5.735.612 4.799.713 726.125 5.734.245 2.783.950 732.672 459.009 1.267.996 79.599 124.360 3.250 132.462 5.588.666 4.993.604 1.061.606 6.375.265 2.796.410 854.204 436.308 1.399.533 73.090 160.078 4.630 8.395 5.042.237 1.899.803 2.936.443 5.187.153 2.608.198 793.095 428.909 1.265.133 63.605 396.115 82.191 2.632 351.825 287.009 64.816 0 2.298 0 2.298 0 -29.107 0 -29.107 0 Kennzahlenbezeichnung Anlagenintensität Eigenkapitalquote Fremdkapitalquote Personal Gesamt (Durchschnitt) 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 7,5% 8,8% 12,0% 1,3% 1,6% 2,3% 98,7% 98,4% 97,7% 67 65 60 Seite 34 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Radio Berg GmbH & Co. KG An der Schüttenhöhe 1a 51643 Gummersbach (unmittelbare Beteiligung) Telefon (02 21) 4 99 67-111 Telefax (02 21) 4 99 67-199 Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gesellschafter und Veranstaltergemeinschaft gewährleisten die Bereitstellung von technischen Einrichtungen und sonstigen erforderlichen Mitteln zur Durchführung des lokalen Rundfunks im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis gemäß Landesrundfunkgesetz. Beteiligungsverhältnisse Kommanditkapital Komplementärin ist die Radio Berg GmbH, Gummersbach. Die Kommanditisten sind mit nachstehenden Hafteinlagen wie folgt beteiligt: Oberbergischer Kreis 32.211,39 € (63.000 DM) 383.468,91 63.911,49 10.737,13 10.225,84 4.601,63 4.601,63 1.533,88 € € € € € € € = 6,3 % 511.291,88 € Rundfunk Holding Gesellschaft Rheinisch-Bergischer Kreis Stadt Gummersbach Stadt Wiehl Stadt Bergneustadt BGW GmbH, Gemeinde Lindlar Gemeinde Nümbrecht = = = = = = = 75,0 12,5 2,1 2,0 0,9 0,9 0,3 % % % % % % % Organe Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Dietmar Henkel Seite 35 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Radio Berg GmbH & Co. KG AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Kommanditkapital Gewinnrücklage Rückstellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber Gesellschaftern sonstige Verb. Bilanzsumme 31.12.2010 EUR 31.12.2009 EUR Bilanz 31.12.2008 EUR 108 82.402 37.272 1.127 96.320 37.250 2.572 123.828 37.212 756.634 78.430 9 2.250 957.105 825.279 78.050 41 250 1.038.317 1.003.329 17 750 1.167.708 511.292 1.864 54.895 511.292 511.292 32.900 19.800 43.588 264.638 80.828 957.105 47.119 0 383.023 63.984 1.038.317 34.941 139 528.886 72.650 1.167.708 Seite 36 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Radio Berg GmbH & Co. KG 31.12.2010 31.12.2009 EUR EUR Umsatzerlöse sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Zwischenergebnis Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Ertrag sonstige Steuern Jahresüberschuss 1.820.475 56.613 1.445 1.875.643 31.494 1.545.820 1.982.857 60.917 2.103 2.041.672 33.117 1.572.720 GuV 31.12.2008 EUR 2.052.321 186.878 2.260 2.236.938 31.233 1.502.028 0 28.878 17.911 714.644 90.451 1.580 622.613 1.602 10.389 289.542 42.406 3.072 244.064 3.921 10.829 428.928 63.047 745 365.135 Bei einer Beteiligung von 6,3 % hat der Oberbergische Kreis folgenden "Gewinnanteil" (einschließlich Zinsen) erhalten: Gewinnverteilung für den Oberbergischen Kreis: Rechnungsergebnis 2005: Rechnungsergebnis 2006: Rechnungsergebnis 2007: Rechnungsergebnis 2008: Rechnungsergebnis 2009: Rechnungsergebnis 2010: 10.040 € 35.672 € 22.470 € 32.345 € 33.019 € 23.627 € Seite 37 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Radio Berg GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Gummersbach Lagebericht Der Werbemarkt in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2010 stabilisiert und verzeichnete laut Medienforschungsunternehmen Nielsen einen Zuwachs über alle Mediengattungen von 11 %. Das Wachstum spiegelt sich insbesondere im Bereich der Onlinewerbung mit einem Plus von 34,8 % und im TV mit 16,2 % wider. Die Werbeumsätze der Gattung Radio sind um 5,2 % gestiegen. Der Anteil der Radiowerbung an den Gesamtaufwendungen lag in 2010 bei 5,5 % (i. Vj. 5,8 %). Die Gesellschaft erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2010 einen Gewinn von TEUR 244. Zum Vorjahr ist das ein Ergebnisrückgang um TEUR -121. Verglichen mit der Planung für 2010 fällt das Ergebnis um TEUR 68 besser aus. Die Betriebsgesellschaft Radio Berg musste bei den Umsatzerlösen in Summe einen Rückgang von TEUR -162 (-8,2 %) auf TEUR 1.820 verzeichnen. Damit liegen die Umsätze im Plan. Die über die HSG (Hörfunk Service GmbH) akquirierten lokalen und regionalen Erlöse sind um TEUR -103 (-7,6 %) auf 1.252 zurückgegangen. Die Vertriebsprovisionen des Mantelprogrammzulieferers radio NRW sind um TEUR -59 (-9,4 %) auf TEUR 571 gesunken. Die betrieblichen Aufwendungen konnten nur leicht um TEUR 27 auf TEUR 1.546 gesenkt werden. Die Kosten der Veranstaltergemeinschaft liegen mit TEUR 652 um -4,4 % unter Vorjahr. Ebenso sanken die Umlagekosten der HSG (Hörfunk Service GmbH) auf TEUR 352 (-5,7 %). Die Reichweite des Senders "Hörer gestern Montag-Freitag" hat sich von 24,4 % (EMA I/2009) auf 30,5 % (EMA II/2010) deutlich verbessert. Für das Geschäftsjahr 2011 geht die Geschäftsführung von einem Ergebnis in Höhe von TEUR 218 aus. In der Planung ist unterstellt, dass sowohl die Umsätze aus Hörfunkwerbung als auch die Vertriebsprovisionen von radio NRW wieder ansteigen. Aufgrund der zwischenzeitlich vorliegenden aktuellen Planungen geht radio NRW jedoch von einer positiveren Umsatzentwicklung aus, die auch für Radio Berg eine Ergebnisverbesserung erwarten lässt. Die Einbuchungen im Januar 2011 deuten für die lokalen Erlöse ein schwieriges Umsatzjahr an. Die Geschäftsführung Gesellschaft. sieht keine besonderen Risiken für den Bestand der Gummersbach, den 25. Februar 2011 Geschäftsführung Seite 38 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Oberbergische Aufbau GmbH Moltkestr. 34 51643 Gummersbach (unmittelbare Beteiligung) Telefon (0 22 61) 88 66 801 Telefax (0 22 61) 88 61 23 Öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Gesellschaft sind die Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen, die Förderung und Ansiedlungsplanung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, und anderer Siedlungsmaßnahmen im Oberbergischen Kreis. Die Gesellschaft dient damit der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Struktur des Oberbergischen Kreises. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis KSK Köln Beteiligungsgesellschaft mbH Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Volksbank Oberberg eG Westdeutsche Genossenschaftszentralbank eG Stadt Gummersbach Sparkasse der Homburgischen Gemeinden Wiehl Stadt Wipperfürth Gemeinde Engelskirchen Stadt Bergneustadt Stadt Wiehl Gemeinde Lindlar Gemeinde Marienheide Gemeinde Reichshof Stadt Hückeswagen Stadt Waldbröl Gemeinde Morsbach Gemeinde Nümbrecht Volksbank Meinerzhagen eG Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG 204.600 € 118.700 65.500 46.100 46.100 25.600 20.500 12.800 10.300 10.300 10.300 7.700 7.700 7.700 7.700 7.700 5.200 5.200 5.200 5.200 € € € € € € € € € € € € € € € € € € € = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 32,4710% 18,8383% 10,3952% 7,3163% 7,3163% 4,0628% 3,2535% 2,0314% 1,6347% 1,6347% 1,6347% 1,2220% 1,2220% 1,2220% 1,2220% 1,2220% 0,8253% 0,8253% 0,8253% 0,8253% 630.100 € Seite 39 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Organe Aufsichtsrat Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Hagen Jobi, Landrat, Vorsitzender Frank Mederlet, Kreistagsmitglied, stellv. Vorsitzender Hans Peter Lindlar, Regierungspräsident, Bezirksregierung Köln (bis 16.08.2010) Gisela Walsken, Regierungspräsidentin, Bezirksregierung Köln (ab 17.08.2010) Margit Ahus, Geschäftsführerin, Kreistagsabgeordnete Bodo Löttgen, Landtagsabgeordneter, Kreistagsmitglied Reinhold Müller, Rechtsanwalt, Kreistagsmitglied Jürgen Grafflage, Dipl. Sozialarbeiter, Kreistagsmitglied Jürgen Hefner, Entwicklungsges. Gummersbach mbH, Geschäftsführer Hans Seigner, Vorstandsmitglied, Kreissparkasse Köln (bis 15.12.2010) Benno Wendeler, Regionaldirektor, Kreissparkasse Köln (ab 16.12.2010) Markus Vandrey, Sparkassendirektor, Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Manfred Schneider, Bankdirektor, Volksbank Oberberg eG Dr. Hermann-Josef Tebroke, Bürgermeister, Gemeinde Lindlar Thomas Roos, Fachbereichsleiter, Gemeinde Reichshof Rolf Pickhardt, Stadtkämmerer, Stadt Bergneustadt (seit 01.04.2009) Geschäftsführer: Jochen Hagt, Kreisdirektor Uwe Stranz, Ltd. Kreisbaudirektor Seite 40 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Oberbergische Aufbau GmbH AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte, unfertige Erzeugnisse und Leistungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bankguthaben/Kasse Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten erhaltene Anzahlungen aus Lieferung und Leistung gegenüber Gesellschaftern sonstige Verb. Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Kennzahlenbezeichnung Anlagenintensität Eigenkapitalquote Fremdkapitalquote Umsatzerlöse inkl. Bestandveränd. (T€) Bezogene Leistungen Eigene Leistungen (T€) Personalbestand (Voll- und Teilzeit / in Nebentätigkeit) Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 347 118.912 1.160 126.248 3.099 132.108 170.985 21.747 2.325.608 1.669 2.639.268 474.236 15.576 2.426.496 1.606 3.045.322 718.588 29.186 2.826.426 230 3.709.636 630.100 61.355 1.072.497 7.517 383.965 630.100 61.355 1.056.302 16.196 547.815 630.100 61.355 1.035.607 20.695 613.623 180.780 5.022 288.720 9.312 0 2.639.268 441.910 4.739 276.230 10.676 0 3.045.322 781.832 2.632 545.459 18.334 3.709.637 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 4,5% 4,2% 3,6% 67,1% 57,9% 47,1% 32,9% 42,1% 52,9% 385 460 496 65 161 237 320 299 259 2,0 / 5,25 2,0 / 5,0 2,0 / 5,0 Seite 41 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Oberbergische Aufbau GmbH GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR Umsatzerlöse Erhöhung/Verminderung bei Unfert. Leist. sonstige Erträge Materialaufwand Rohergebnis Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sonstige Steuern Jahresüberschuss Einstellungen in Gewinnrücklagen Bilanzgewinn 687.899 -303.251 2.554 64.834 322.368 223.380 9.283 130.557 -40.852 51.895 0 11.043 0 11.043 0 11.043 704.330 -244.352 5.215 161.028 304.165 206.514 11.010 139.687 -53.046 69.241 0 16.196 0 16.196 0 16.196 283.748 212.680 22.381 237.120 281.688 204.424 11.709 192.375 -126.820 147.514 0 20.695 0 20.695 0 20.695 Oberbergische Aufbau GmbH 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 29.122.993 2.685.457 280.066 4.955 28.483.695 2.688.719 269.484 4.955 29.760.086 2.343.671 488.990 4.955 AKTIVA Projekte Guthaben bei Kreditinst. Ford. gegenüber Treunehmern Sonstige Forderungen Summe PASSIVA Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Finanzierungsmittel Treugeber Rückflüsse aus Verkäufen Verb. aus Leistungen sonstige Verbindlichkeiten Summe Seite 42 32.093.471 31.446.853 32.597.702 5.219.073 21.364.867 5.499.113 6.807 3.611 5.732.158 21.198.859 4.505.418 6.807 3.611 4.729.243 23.342.300 4.515.741 6.807 3.611 32.093.471 31.446.853 32.597.702 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Lagebericht Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat die Oberbergische Aufbau GmbH als Strukturfördergesellschaft für den Oberbergischen Kreis eine Vielzahl von Projekten unterschiedlichster Art in den Städten und Gemeinden des Kreises erfolgreich abgewickelt. In den 70iger Jahren war sie auch in benachbarten Kommunen mit Planungs- und Betreuungsleistungen gefragt. In Anpassung an geänderte steuerrechtliche Vorgaben einerseits , aber auch unter Berücksichtigung der Möglichkeiten ihrer Auftraggeber hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahren auf zwei wichtige Leistungsfelder zur Entwicklung des Oberbergischen Kreises konzentriert. Es handelt sich hierbei um: 1. Die Bereitstellung qualifizierter Industrie- und Gewerbeflächen und 2. die Sicherung der Produktionsmöglichkeiten von Betrieben an ihren Standorten. Die unter 2. angesprochene Aufgabenstellung der Standortsicherung ist noch in einigen Fällen zu realisieren, sie wird aber für viele Firmen, die aufgrund der derzeitigen positiven wirtschaftlichen Lage expandieren müssen, kritisch. Die OAG hat mit ihrem Konzept der "Interkommunalen Gewerbegebiete" bereits in der Vergangenheit, natürlich intensiv unterstützt durch die beteiligten Kommunen, Zeichen gesetzt. Die Geschäftsführung hat in den letzten Sitzungen der Aufsichtgremien auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen Handelns zur Ausweisung neuer Gewerbebauflächen hingewiesen. Die Neuausweisung ist dringend geboten, da nur dann gewährleistet werden kann, dass einheimische Unternehmen standortnah investieren oder verlagern können. Die Aufgaben der Gesellschaft aus dem satzungsmäßigen Spektrum erstrecken sich auf die Planung, Bodenordnung, Erschließung und Herrichtung gewerblicher Bauflächen, sowie die Ansiedlung von Betrieben im Rahmen treuhänderischer Erledigung für die kommunalen Auftraggeber. Seite 43 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Die Honorierung erfolgt im Regelfall auf der Grundlage von Gesamtkosten der Teilmaßnahmen bzw. nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Treuhandaufträge der Gesellschaft sind nachfolgend projektbezogen für das Jahr 2010 kurz aufgeführt. Eine ausführliche Darstellung ist im Geschäftsbereicht 2010 nachlesbar. Nachdem die Roherschließung des V. Planungsabschnittes im Interkommunalen Gewerbepark Wehnrath – Sinspert nahezu abgeschlossen ist, hat die bereits angesiedelte vorzunehmen. Firma Es Münker laufen begonnen, eine Erweiterung mit ihres Betriebes weiteren Verhandlungen einem Ansiedlungsinteressenten. Die Erschließung des Gewerbepark Lichtenberg-Nordwest 1. Bauabschnitt hat mit der Ausschreibung für die technische Ausrüstung des Regenklärund des Rückhaltebeckens im Herbst 2010 einen Abschluss gefunden. Zur Sicherung des Gewerbestandortes Morsbach hat die OAG eine Projektkonzeption für eine Erweiterung des GE Lichtenberg erstellt. Die erforderlichen Gespräche zur Umsetzung dieses Ansatzes mit der Bezirksregierung Köln laufen. Für das Gewerbe und Industriegebiet Waldbröl Boxberg V steht nach entsprechender Vorplanung in 2010 nun die Realisierung der Verbindung zur L339 über einen Kreisverkehr an. Das Projekt interkommunaler Gewerbepark Winterhagen-Scheideweg ist nahezu abgeschlossen. Das ÖPNV Projekt Umbau einer Schnellbusverbindung SB36 wird abgerechnet. Im bauleitplanerischen Bereich der OAG haben sich 2010 folgende Arbeiten ergeben: Nördliche Erweiterung des IP Klause der Gemeinde Lindlar Zwei von der Gemeinde Lindlar eingeleitete Änderungsverfahren hat die OAG maßgeblich betreut. Entwicklung eines zentrumsnahen Gewerbeparks Lingesten der Stadt Bergneustadt Die OAG hat in 2010 die Maßnahme im bauleitplanerischen Verfahren weiter betreut. Standortsicherung der Firma Sarstedt/Gemeinde Nümbrecht Bei der Umsetzung der 5. Änderung des BP 19a- Stellplatzgarage hat die OAG die erforderlichen bauleitplanerischen Arbeiten durchgeführt. Die Satzung erlangte am 24. Juli 2010 Rechtskraft. Seite 44 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Projektionen Die ihr gestellten Aufgaben als Strukturfördergesellschaft für den Oberbergischen Kreis kommt die OAG auch weiterhin nach, in dem sie Konzepte für die Umsetzung neuer Gewerbebauflächen erarbeitet und in die Abstimmung mit den Beteiligten einbringt. Die Standorteignungsuntersuchungen und Gewerbebereichs zur Ausweisung eines Interkommunalen Industrie- der Stadt Wiehl und der Gemeinde Reichshof sind ein Beispiel hierfür. 2. Lage des Unternehmens Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist positiv zu bewerten. Mit Eigenkapital von T€ 1.771 und einer Eigenkapitalquote von 67,1 % ist die Gesellschaft gut aufgestellt. Notwendige Investitionen können aus Eigenmitteln finanziert werden. Zum 31.12.2010 betragen die liquiden Mittel T€ 2.326. Die Ertragslage ist wie in den Vorjahren leicht positiv. Das Rohergebnis (Positionen 1-4 der Gewinn- und Verlustrechnung) erhöhte sich um 18 T€ auf 322 T€. Die Personalkosten erhöhen sich um 17 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 9 T€. Aufgrund eines verschlechterten Finanzergebnis (T€ 17) reduzierte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 5 T€. 3. Nachtragsbericht Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 4. Risikobericht Wesentliche Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft bestehen, begründet durch die Vermögens- und Ertragssituation sowie durch das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft nicht. Das Risikomanagement der Gesellschaft obliegt der Geschäftsführung. Bei Änderungen von Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit Seite 45 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 findet eine Risikoanalyse gegebenenfalls unter Hinzuziehung von Beratern statt. Risikovermeidung ist erklärtes Ziel der Gesellschaft. Finanzielle Risiken werden vermieden, da einerseits sind, Festgeldanlagen und bei drei Hausbanken, die auch zu Gesellschafter erfolgen angemessene Abschlagszahlungen für erbringende Leistungen zeitnah angefordert werden. Unvermeidbare Risiken der Geschäftstätigkeit sind, soweit versicherungstechnisch möglich, auf entsprechende Versicherungen (z.B. Bauherrenhaftpflicht) verlagert. 5. Prognosebericht Obwohl die Abwicklung laufender Projekte die mittelfristige Beschäftigung der Mitarbeiter der Gesellschaft gewährleistet, sind nach Auffassung der Geschäftsführung Überlegungen zur Aufnahme neuer Geschäftsfelder erforderlich, damit die Gesellschaft langfristig ihren satzungsmäßigen Zweck erfüllen kann. In 2010 erfolgte eine Überprüfung der rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten insbesondere unter Berücksichtigung der Gesellschafterstruktur der Gesellschaft. Im Frühjahr 2011 sollen auf dieser Basis Entscheidungen über eine Neuausrichtung, bzw. Ergänzung des Tätigkeitsfeldes gefällt werden. Gummersbach, 14. März 2011 Hagt Stranz Seite 46 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH (unmittelbare Beteiligung) Bunsenstraße 5 51647 Gummersbach Telefon: (0 22 61) 81 45 00 Telefax: (0 22 61) 81 49 00 E-mail: info@gtc-gm.de Internet: www.gtc-gm.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand und Zweck des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Existenzgründungen sowie des Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Unternehmen insbesondere in den Bereichen Elektro-, Kunststoff- und Umwelttechnik sowie Metall- und Informationsbearbeitung in der Region Oberberg. Hierzu errichtet und betreibt die Gesellschaft ein Gründer- und Technologiezentrum und bietet Beratungs- und Dienstleistungen an. Beteiligungsverhältnisse Stammkapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis Stadt Gummersbach Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt KSK Köln Beteiligungsgesellschaft mbH AggerEnergie GmbH Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH Aggerverband Auflistung der Gesellschafter 25.600 € 421.900 51.150 51.150 25.600 17.950 5.150 siehe folgende Seite € € € € € € = = = = = = = 3,51 % 57,99 7,03 7,03 3,52 2,47 0,71 % % % % % % 730.150 € Organe Aufsichtsrat Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Geschäftsführung: Frau Susanne Roll Seite 47 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Fortsetzung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Stadt Gummersbach Oberbergischer Kreis Industrie- und Handelskammer zu Köln, Zweigstelle Oberberg Novar GmbH EBI Elektro Bremicker Installationstechnik GmbH Herr Lothar Bühne Adviso Treuhand & Revision Gummersbach KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft Clemens GmbH & Co. KG Cramer & Herling Stadt Radevormwald Deutsche Bank AG, Filiale Gummersbach Fachhochschule Köln Ferchau Engineering GmbH AggerEnergie GmbH Hans Berger KG Otto Kind AG Delphi Deutschland GmbH Merten GmbH & Co. KG Herr Michael Metgenberg DHPG Dr. Harzem & Partner KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft Uwe Braunschweig Rothstein Vitrinen GmbH Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH Herr Prof. Dr. Friedrich Wilke Volksbank Oberberg eG Lenneper GmbH & Co. KG KSK Köln Beteiligungsgesellschaft mbH Stadt Bergneustadt Gemeinde Engelskirchen Gemeinde Lindlar Gemeinde Marienheide Gemeinde Morsbach Gemeinde Reichshof Stadt Waldbröl Stadt Wiehl WEG-Wipperfürther Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH BEW-Bergische Energie- und Wassergesellschaft mbH Aggerverband Stadt Hückeswagen EUR 421.900 25.600 2.600 10.250 2.600 2.600 2.600 5.150 2.600 2.600 7.700 2.600 2.600 25.600 5.150 5.150 5.150 10.250 2.600 5.200 5.150 5.150 51.150 17.950 2.600 5.150 2.600 51.150 2.600 2.600 2.600 2.600 2.600 2.600 2.600 2.600 2.600 7.700 5.150 2.500 730.150,00 Die Sparkasse Gummersbach - Bergneustadt hat sich mit einer Einlage von rd. 256 T€ als stiller Gesellschafter an der Gesellschaft ab 01.01.2001 beteiligt. Die Einlage wurde in Form einer Sondertilgung des Darlehens der Sparkasse vorgenommen. Seite 48 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Aufsichtsrat Aufsichtsratmitglied Stimmberechtigte Mitglieder der Stadt GM Frank Helmenstein (AR-Vorsitzender) Bürgermeister der Stadt Gummersbach Peter Thome Beigeordneter der Stadt Gummersbach Jakob Löwen Stadtverordneter Stimmberechtigtes Mitglied OBK Hagen Jobi Landrat des Oberbergischen Kreises pers. Vertreter Dr. Klaus Blau Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Gummersbach Thomas Hähner Stadtverordneter Walter Schneider Stadtverordneter pers. Vertreter Jochen Hagt Geschäftsführer der Oberbergischen Aufbau GmbH Stimmberechtigte Mitglieder der übrigen Gesellschaften Michael Sallmann (stv. AR-Vorsitzender) Geschäftsführer der IHK zu Köln, Zweigstelle Oberberg Frank Grebe Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Frank Röttger Geschäftsführer der AggerEnergie GmbH pers. Vertreter Manfred Radmacher Geschäftsführer der Lenneper GmbH & Co. KG Bernd Nürnberger Geschäftsführer der KSK Beteiligungsgesellschaft mbH Hans-Georg Hahn Geschäftsführer der SteinmüllerBildungszentrum gGmbH Seite 49 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 Eur EUR EUR AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten 5.336 1.532.134 5.007 1.565.449 4.260 1.590.218 100 36.382 100.453 2.412 1.676.817 100 10.533 116.172 2.640 1.699.901 100 10.987 102.399 2.355 1.710.319 PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/-fehlbetrag Einlagen stiller Gesellschafter Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Lieferung und Leistung sonstige Verb. Rechnungsabgrenzungsposten 730.150 -177.466 20.472 255.646 730.150 -207.472 30.006 255.646 727.550 -246.729 39.257 255.646 0 68.561 78.331 80.943 684.770 21.258 26.646 37.010 1.676.817 737.588 12.368 22.856 37.817 1.699.901 802.901 17.950 14.635 30.548 1.710.319 Seite 50 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR Umsatzerlöse sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Jahresüberschuss/-fehlbetrag 400.852 179.666 285.755 36.252 203.438 302 24.917 30.458 9986 20.472 458.241 105.660 252.762 35.389 208.987 537 27.556 39.744 9.738 30.006 461.430 78.985 226.620 35.864 210.953 2.482 30.204 39.255 -2 0 39.257 Kennzahlenbezeichnung Anlagenintensität Eigenkapitalquote Fremdkapitalquote Personalaufwandsquote Abschreibungsaufwandsquote Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 91,7% 92,4% 93,2% 49,4% 47,6% 45,4% 48,4% 50,2% 52,9% 71,3% 55,2% 49,1% 9,0% 7,7% 7,8% 6,00 5,00 5,00 Nach § 22 des Gesellschaftsvertrages sind der Oberbergische Kreis, die Städte Gummersbach, Bergneustadt, Wiehl und Waldbröl, die Gemeinden Engelskirchen, Lindlar, Marienheide, Morsbach und Reichshof sowie die WEG Wipperfürth verpflichtet, Verluste nach einem bestimmten Modus bis 205 T€ (TDM 400) auszugleichen. Im Innenverhältnis erfolgt der Ausgleich 5:1:1 zwischen der Stadt Gummersbach, dem Oberbergischen Kreis und den übrigen Städten und Gemeinden. Defizitabdeckung GTC : (Rechnungsergebnisse) 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 23.513 € 3.310 € 14.148 € 6.460 € 6.541 € 5.777 € 5.692 € 5.550 € - € - € Seite 51 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Naturarena Bergisches Land GmbH Eichenhofstr. 31 51789 Lindlar (unmittelbare Beteiligung) Telefon: 0 22 66 – 463 377 Telefax: 0 22 66 – 463 3737 E-Mail: info@naturarena.de Internet: www.naturarena.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Tourismus auf den Gebieten des Oberbergischen Kreises und Rheinisch-Bergischen Kreises. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis: Oberbergischer Kreis Rheinisch Bergischer Kreis. Naturarena Bergisches Land e.V. 7.500 € 7.500 € 10.000 € = = = 30 % 30 % 40 % 25.000 € Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Herr Mathias Derlin Seite 52 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Natuarena Bergisches Land GmbH Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten 78 22.246 50.626 13.454 50.861 11.304 3.980 14.740 139.603 577 181.224 2.300 14.946 78.813 2.587 162.727 600 10.103 105.908 3.859 182.635 PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Lieferung und Leistung sonstige Verb. Rechnungsabgrenzungsposten 181.224 162.727 182.635 25.000 65.799 19.582 25.000 100.471 12.702 25.000 77.088 29.052 86 23.698 47.059 1.330 4.782 18.441 10.314 10.095 31.087 Seite 53 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Naturarena Bergisches Land GmbH GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 118.704 69.181 37.386 231.522 55.174 397.353 365 13 -533.198 37 533.235 533.235 0 69.114 32.697 18.069 203.961 4.690 196.727 704 0 -320.932 685 321.617 321.617 0 82.672 6.742 30.728 206.631 3.337 174.325 2.602 196 -323.201 448 323.648 323.648 0 AKTIVA Umsatzerlöse sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Sonstige Steuern Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage Bilanzgewinn Kennzahlenbezeichnung Anlagenintensität Eigenkapitalquote Fremdkapitalquote Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 12,3% 39,4% 34,0% 50,1% 77,1% 55,9% 49,9% 22,9% 44,1% 5 5 5 Seite 54 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Das Bergische gGmbH Eichenhofstr. 31 51789 Lindlar (unmittelbare Beteiligung) Telefon: (02266) 46337-0 Telefax: (02266) 46337-37 E-Mail: info@dasbergische.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Heimatbewusstseins sowie Schutz und Ausbau der natur-, landschafts- und kulturhistorischen Besonderheiten im Zuständigkeitsbereich des Naturparks Bergisches Land, insbesondere auf den Gebieten des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises. Dies wird verwirklicht durch infrastrukturelle Verbesserungen, insbesondere durch eine Inwertsetzung und Erweiterung der vorhandenen Freizeit- und Naherholungsangebote in der bergischen Kulturlandschaft. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis: Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Zweckverband Naturpark Bergisches Land 11.250 € 11.250 € 2.500 € = = = 45 % 45 % 10 % 25.000 € Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Herr Mathias Derlin Hinweis Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 obliegt der Naturarena Bergisches Land GmbH die Tourismusförderung im Rheinisch- und Oberbergischen Kreis. Die Naturarena konzentriert sich in operativer Hinsicht auf den Bereich des Tourismusmarketings. Die Gesellschaft hat sich Ende 2007 um eine Landesförderung im Rahmen des Ziel-II-Wettbewerbes „Erlebnis NRW“ beworben. Die Jury hat das eingebrachte Wandererwegenetzprojekt „Wege durch die Zeit“ begrüßt, von wesentlicher Bedeutung war allerdings die Projektträgerschaft. Nach Abstimmung mit der Bezirksregierung wurde die gemeinnützige Gesellschaft Das Bergische gegründet, deren Zweck darauf gerichtet ist, das touristische Infrastrukturprojekt umzusetzen. Seite 55 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Standortmarketing Region Köln/Bonn GmbH Ottoplatz 1 50679 Köln (mittelbare Beteiligung) Telefon: 0221-92547711 Telefax: 0221-92547719 E-Mail: info@standortmarketing-koeln-bonn.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand der Gesellschaft ist zum einem die wettbewerbsfähige Positionierung der Region im Vergleich zu anderen Standorten (regionales Standortmarketing). Hierzu gehören insbesondere die Aufgabenfelder: Entwicklung und Vermarktung eines internationalen Standortprofils; Bündelung und Abstimmung bestehender sowie Entwicklung regionaler Standortmarketingansätze; Förderung des Austausches zwischen Wissenschaft und Wirtschaft; Initiierung von Netzwerken in Abstimmung mit regionalen Partnern; Aufbau eines Netzwerkes mit strategisch interessanten europäischen Regionen. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis: Verein Region Köln/Bonn e.V. * Verein Wirtschaftsinitiative Köln/Bonn e.V. Gesellschaft bürgerlichen Rechts der Sparkassen 10.000 € 10.000 € 5.000 € = = = 40 % 40 % 20 % 25.000 € * Der Oberbergische Kreis ist Mitglied des Vereins Region Köln/Bonn e.V. Insofern besteht „nur“ eine mittelbare Beteiligung an der o.g. Kapitalgesellschaft. Organe Geschäftsführung Hr. Dr. Reimar Molitor (Bereich REGIONALE 2010) Gesellschafterversammlung Ausschuss für Regionales Standortmarketing Ausschuss für REGIONALE 2010 Seite 56 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH Rospestr. 1 51643 Gumersbach Telefon: (0 22 61) 2 90 26 30 Telefax: (0 22 61) 91 25 70 E-mail: (unmittelbare Beteiligung) info@steinmuellerbildungszentrum.de Internet: www.steinmuellerbildungszentrum.de Öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Sicherung und Fortführung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Kreismitte. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital Gesellschafter mit Beteiligungsverhältnis Oberbergischer Kreis Stoltenberg-Lerche Stiftung für berufliche Weiterbildung, Gummersbach Steinmüller Bildungszentrum gGmbH Stadt Gummersbach 1.250 € 9.000 € 12.250 € 2.500 € = = = = 5% 36 % 49 % 10 % 25.000 € Die Firmenbezeichnung Steinmüller Förderzentrum Gummersbach für Aus- und Weiterbildung gGmbH wurde im November 2006 in Steinmüller Bildungszentrum gGmbH geändert. Die von der STEINSERV Steinmüller GmbH gehaltenen Anteile in Höhe von 12.250 € wurden auf die Gesellschaft übertragen. Die Steinmüller Bildungszentrum gGmbH verfügt somit über eigenen Anteile in Höhe von 12.250 €, dies entspricht einem Anteil von 49 % am Stammkapital der Gesellschaft. Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Beirat Geschäftsführer: Hans Georg Hahn, Stefan Brüninghaus Seite 57 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH, Gummersbach AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere (eigene Anteile) Bankguthaben Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbedarf Bilanzsumme Bilanz 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR 4.190 565.401 1 5.174 593.416 80.501 2.535 595.156 174.973 150.803 0 385.458 5.531 0 1.111.384 101.085 12.250 284.419 3.905 0 1.080.750 113.028 12.250 226.895 3.032 0 1.127.869 PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage (Rücklage für eigene Anteile) Gewinnvortrag Jahresüberschuss Bilanzgewinn Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbedarf Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Lieferung und Leistung gegenüber verb. Unternehmen sonstige Verb. Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 12.750 0 0 0 320.118 25.000 12.250 80.610 99.306 0 0 408.607 25.000 12.250 40.857 39.754 0 0 389.472 357.866 329.941 53.195 0 33.190 4.324 1.111.384 370.913 59.357 0 19.583 5.124 1.080.750 451.439 37.608 0 120.609 10.881 1.127.869 Seite 58 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Steinmüller-Bildungszentrum gGmbH, Gummersbach GuV 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR Umsatzerlöse andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Rohergebnis Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Sonstige Steuern Einstellungen in Gewinnrücklagen Jahresüberschuss 1.606.267 0 519.262 103.298 2.228.827 936.599 43.697 703.973 1.488 13.118 326.332 198.380 0 127.952 1.912.747 0 34.999 129.820 2.077.566 1.031.579 41.311 627.461 4.107 16.570 105.113 5.807 0 99.306 1.828.240 0 158.834 131.875 1.855.199 1.004.877 30.878 764.143 8.561 24.107 39.754 0 0 39.754 durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 27,0 21,0 21,0 Seite 59 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR Konrad-Adenauer-Str. 13 50996 Köln Telefon: (0221) 93766-3 Telefax: (0221) 93766-50 Internet: www.rheinstud.de E-Mail: Abt.Koeln@Rheinstud.de Rechtsform Das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln ist eine regionale Aus- und Fortbildungseinrichtung in kommunaler Trägerschaft. Die Gesellschafter haben sich für den Betrieb eines Studieninstitutes für kommunale Verwaltung zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts gemäß §§ 705 ff BGB zusammengeschlossen. Mitglieder Das Studieninstitut mit Abteilungen in Bonn, Gummersbach und Euskirchen ist eine Einrichtung der Städte Köln und Bonn, des Erftkreises, des Kreises Euskirchen, des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Rhein-Sieg-Kreises und des Landschaftsverbandes Rheinland. Aufgabe Die Einrichtung vermittelt den Dienstkräften der Gesellschafter sowie ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden einschließlich deren Eigenbetrieben durch planmäßigen Unterricht eine abgeschlossene Berufsausbildung, nimmt die vorgeschriebenen Prüfungen ab und sorgt für eine berufliche Fortbildung. Übernommen werden auch die Ausbildung, Prüfung und Fortbildung der Dienstkräfte gemeindlicher Zweckverbände sowie solcher Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, deren Leiter/-in Beamter/-in einer Gemeinde oder eines Gemeindeverbandes ist. Das Studieninstitut hat ferner die Aufgabe, die Anstellungskörperschaften bei der Auswahl der Bewerber nach dem geltenden Beamten- sowie Arbeits- und Tarifrecht zu beraten und zu unterstützen, insbesondere die vorgeschriebenen Auswahlverfahren für Neueinstellungen durchzuführen. Seite 60 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2011 Verbandsorgane Studienleitung: Frau Patricia Florack Institutsvorsteher: Der Institutsvorsteher ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Leiter des Institutes und Geschäftsführer im Sinne der §§ 710 ff. BGB. Institutsausschuss: Zur Unterstützung und Beratung des Institutsvorstehers wird unter seinem Vorsitz ein Institutsausschuss bestehend aus den Vertretern der einzelnen Gesellschafter, der Studienleitung des Instituts und den Abteilungsvorstehern gebildet. Gesellschafterversammlung: Vorsitzender der Gesellschafterversammlung bzw. sein Stellvertreter ist jeweils für 2 Jahre der/die Oberbürgermeister/in der Städte Bonn und Köln, die Landräte des Erftkreises und Rhein-Sieg-Kreises und der Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland. Finanzierung Soweit die zur Erfüllung der Aufgaben der Gesellschaft erforderlichen Mittel nicht durch Lehrgangs- und Prüfungsgebühren abgedeckt werden können, werden von den Gesellschaftern Umlagen erhoben. Der Verrechnungsschlüssel wird von der Gesellschafterversammlung festgesetzt und richtet sich nach der Zahl der von den einzelnen Gebietskörperschaften angemeldeten Lehrgangsteilnehmer. Seite 61 Verkehrsgesellschaft Bergisches Land GmbH (VBL) Der Radevormwalder GmbH 100 % 25 % Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) Verkehrsverbund RheinSieg GmbH (VRS) 100 % Steinmüller FörderZentrum GmbH Gründer- u. Technologie Centrum GmbH (GTC) Oberbergische Aufbau GmbH (OAG) Naturarena Bergisches Land GmbH 75 % 12,5 % Zweckverband VRS 5% 8,7 % 3,53 % 32,5 % 30 % Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) 50 % Das Bergische gGmbH 45 % Rh. Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR 6,27 % Oberbergischer Kreis 47,85 % 6,26 % 93,74% 6,3 % Radio Berg GmbH & Co. KG 50 % Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Zentrum f. Seelische Gesundheit GKD GmbH 93,73 % Klinikum Oberberg GmbH Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH PSK gGmbH KDW GmbH Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) 50 % RPP GmbH OKD GmbH AVEA GmbH & Co. KG MVZ GmbH KaRO gGmbH
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