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Full text: Beteiligungsbericht ... (Rights reserved) Ausgabe 2001(2002) (Rights reserved)

Oberbergischer Kreis Der Landrat Amt 20 Bericht gemäß § 112 Abs. 3 Gemeindeordnung über die Beteiligungen des Oberbergischen Kreises an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Inhaltsverzeichnis Seite I. II. III. IV. Vorwort Gesetzliche Grundlagen Auswirkungen auf den Kreishaushalt Beteiligungen des Oberbergischen Kreises 1.1 1.2 1.3 Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE) Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH einschl. Tochterunternehmen GKD GmbH und RPP GmbH 2. Verkehrsunternehmen 2.1 2.2 2.3 3.1 4.1 4.2 4.3 4.4 5.1 5.2 Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Verkehrsgesellschaft Bergisches Land mbH (VBL) Radio Berg GmbH & Co. KG Bauverein Dieringhausen Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gemeinnütziger Wohnungsverein Gummersbach eG Kreisbaugenossenschaft Waldbröl eG GBW Gemeinnütziger Bauverein eG Wipperfürth Oberbergische Aufbau GmbH GTC - Gründer- u. TechnologieCentrum Gummersbach GmbH 22 31 33 36 41 41 43 44 45 51 57 60 62 67 6 7 14 2 3 4 1. Versorgungsunternehmen 3. Rundfunk 4. Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften 5. Wirtschaftsförderung 5.4.1 Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH 5.4.2 Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG 5.5 Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach für Aus- u. Weiterbildung GmbH 6. sonstige Beteiligungen Seite 1 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 I. Vorwort Der Oberbergische Kreis hat als Gebietskörperschaft für seine Bürger eine Vielzahl von öffentlichen Aufgaben zu erfüllen. Die unternehmerische Tätigkeit ist für die öffentliche Verwaltung nicht die regelmäßige Form der Aufgabenerfüllung. Dies gilt insbesondere für den Oberbergischen Kreis, der im Gegensatz zu seinen Gemeinden oder einigen anderen Kreisen keinen Eigenbetrieb hat. Gleichwohl betätigt sich auch die Kreisverwaltung wirtschaftlich in der Form des privaten Rechts. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten beteiligt sich der Kreis zur Erfüllung seiner Aufgaben an wirtschaftlichen Unternehmen und Einrichtungen. Der gemäß § 112 Abs. 3 der Gemeindeordnung zu erstellende und jährlich fortzuschreibende Beteiligungsbericht soll die Information über Beteiligungen als Basis für weiterführende Überlegungen zur Standortbestimmung des jeweiligen Unternehmens sein. Zur Sicherstellung dieser Aufgabe ist der Inhalt des Beteiligungsberichtes in diesem Jahr geändert worden: Bei Unternehmen und Einrichtungen, an denen der Oberbergischen Kreis zu mehr als 25 % beteiligt ist und damit eine erhöhte Einflussmöglichkeit besteht, wurde zusätzlich der Lagebericht aufgenommen. Die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sind weiterhin bei Beteiligungen über 3 % abgedruckt. Gleichzeitig werden Beteiligungen unter 1 % nur noch unter Punkt 6 ohne weitere Angaben genannt. Bei diesen Kleinst-Beteiligungen (zum größten Teil mit einem Stammkapital von unter 500 €) ist eine Einflussnahme von Politik oder Verwaltung weder möglich noch gewollt. Eine Ausnahme von dieser Regel bildet die Beteiligung an der RWE AG, die zwar mit 0,01 % sehr gering ist, sich aber aufgrund der Höhe des eingesetzten Stammkapitals und der jährlichen Dividende im Kreishaushalt bemerkbar macht (vgl. hierzu Punkt III.). - In den vorliegendem Beteiligungsbericht 2001 wurden die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) sowie die mittelbaren Beteiligungen an der Verkehrsgesellschaft Bergisches Land mbH (VBL) und den Tochterunternehmen GKD und RPP der Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH neu aufgenommen. Krüger Kreiskämmerer Gummersbach, den 25.07.2002 Seite 2 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 II. Gesetzliche Grundlagen Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ist in den §§ 107 ff. der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) geregelt. Gemäß § 53 Abs. 1 der Kreisordnung (KrO) gelten für die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Kreise die Vorschriften der Gemeindeordnung entsprechend. Die wirtschaftliche Betätigung einer Gemeinde wird durch die gesetzliche Vorgabe des § 107 GO eingeschränkt. Sie ist nur zulässig, wenn ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde und der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Darüber hinaus bestimmt § 108 Abs. 1 GO für die Gründung oder Beteiligung an Unternehmen und Einrichtungen u. a., dass eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag beschränkt, die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht und die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet. Besondere Vorschriften gelten für Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen von mehr als 50 % (§ 108 Abs. 2 GO). Die Gemeinde hat insbesondere darauf hinzuwirken, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Im Gegensatz zu den Grundsätzen der öffentlichen Finanzwirtschaft soll die Unternehmertätigkeit der Gemeinde Gewinne für den Haushalt abwerfen (§ 109 Abs. 1 GO). Hierbei geht allerdings auch die Aufgabenerfüllung („öffentlicher Zweck“) vor. Keine wirtschaftliche Betätigung (§ 107 Abs. 2) im Sinne der GO ist der Betrieb von Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind (z. B. im Bereich Erziehung , Bildung, Kultur, Sport, Erholung, Gesundheits- oder Sozialwesen) Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen und Einrichtungen des Umweltschutzes (z. B. Abfallentsorgung). Seite 3 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 III. Auswirkungen auf den Kreishaushalt Die Beteiligungen des Oberbergischen Kreises wirken sich sowohl auf den Vermögensals auch auf den Verwaltungshaushalt aus. Zum Anlagevermögen gehören laut Definition des § 45 Ziffer 2.4 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) auch Beteiligungen, sowie Wertpapiere, die die Gemeinde zum Zweck der Beteiligung erworben hat. Veränderungen (z. B. durch Verkauf von Aktien oder Erwerb von Geschäftsanteilen) sind daher im Vermögenshaushalt zu veranschlagen. Die Auswirkungen auf den Vermögenshaushalt waren auch im Rechnungsjahr 2001 allerdings vernachlässigbar gering (0,14% des Gesamtvolumens bei den Einnahmen, 0,36% bei den Ausgaben). Bei den Einnahmen handelt es sich um die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens für Radio Berg (47.250 DM) und die restliche Rückzahlung des Stammkapitals der aufgelösten Gesellschaft zur Entsorgung von Sonderabfällen (ENSO) in Höhe von 867 DM . Die Ausgaben in Höhe von 120.254 DM ergeben sich im Wesentlichen durch die Kapitalaufstockung OVAG (120.000 DM), im übrigen durch die Erhöhung der Geschäftsanteile bei den Genossenschaftsbanken bzw. Wohnungsbaugenossenschaften. Im prozentualen Vergleich fallen die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt ebenfalls nicht ins Gewicht. Die Einnahmen aus Beteiligungen (Dividenden) betragen insgesamt 102.790,34 DM, davon entfallen allein auf die Dividenden aus den RWEAktien 102.094 DM. Hinzu kommen bei den Einnahmen Beiträge Dritte zur Verlustabdeckung Bergisch Land Touristik GmbH von rd. 39.000 DM. Gemessen am Gesamtvolumen des Verwaltungshaushalts 2001 von rd. 347 Mio. DM machen die Einnahmen aus den Beteiligungen nur 0,04 % aus. Auf der Ausgabenseite sind die Fehlbetragsabdeckungen für die OVAG (2,53 Mio. DM), den Verkehrsverbund (74.000 DM), die Touristik GmbH (38.712 DM), das GTC Gummersbach (45.988 DM) und den Verband der kommunalen RWE-Aktionäre (1.050 DM) erfasst. Die Ausgaben im Rahmen der Beteiligungen an wirtschaftlichen Unternehmen liegen somit bei 0,78 % des Gesamtausgabevolumens im Verwaltungshaushalt. Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben aus Beteiligungen 1999 - 2001 2001 Verwaltungshaushalt Einnahmen Ausgaben Vermögenshaushalt Einnahmen Ausgaben Rechnungsergebnisse 2000 418.453 DM 1.507.322 DM 12.600 DM 129.067 DM 1999 88.226 DM 559.650 DM 4.340 DM 20.005 DM 141.907 DM 2.689.751 DM 48.117 DM 120.254 DM Seite 4 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 IV. Beteiligungen des Oberbergischen Kreises (Stand: 31.12.2001) Seite 5 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE) RWE-Aktiengesellschaft Opernplatz 1 45128 Essen Telefon: (02 01) 12-00 Telefax: (02 01) 12-1 51 99 E-Mail: contact@rwe.com Internet: www.rwe.com öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Gesellschaft ist die Versorgung der Bevölkerung mit Elektrizität Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Die weiteren Aktionäre bzw. die Höhe der jeweiligen Beteiligung sind hier nicht bekannt. Organe Aufsichtsrat Vorstand Wirtschaftsbeirat Generalversammlung Vorsitzender: Vorsitzender: Dr. h. c. Friedel Neuber Dr. Dietmar Kuhnt 261.000,-- DM = 0,01 % ab 2002: 133.446,69 € Seite 6 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Postfach 34 51 51534 Waldbröl öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines allgemeinen Krankenhauses mit dem Ziel einer ausreichenden medizinischen Versorgung der Bevölkerung in dem Einzugsgebiet durch ein bestmögliches medizinisches Angebot unter Wahrung wirtschaftlicher Geschäftsführung. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis: Stadt Waldbröl: Gemeinde Morsbach: Gemeinde Reichshof: Stadt Wiehl: Gemeinde Nümbrecht: Gemeinde Windeck: Gemeinde Ruppichteroth: Organe Gesellschafterversammlung Verwaltungsrat Geschäftsführung Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung Lagebericht der Geschäftsführung s. Seite 10/11 s. Seite 9 s. Seite 12/13 s. Seite 8 s. Seite 8 s. Seite 9 1.200.000,-- DM 150.000,-- DM 100.000,-- DM 100.000,-- DM 100.000,-- DM 100.000,-- DM 150.000,-- DM 100.000,-- DM (613.550,26 €) = (76.693,78 €) = (51.129,19 €) = (51.129,19 €) = (51.129,19 €) = (51.129,19 €) = (76.693,78 €) = (51.129,19 €) = 60,0 % 7,5 % 5,0 % 5,0 % 5,0 % 5,0 % 7,5 % 5,0 % Telefon (0 22 91) 82-0 Telefax (0 22 91) 82-16 00 E-Mail: info@kkh-waldbroel.de Internet: www.kkh-waldbroel.de Seite 7 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Mitglieder der Gesellschafterversammlung Vorsitzender: Landrat Hans-Leo Kausemann, Gummersbach Oberbergischer Kreis Stellv. Landrat Hagen Jobi, Wiehl, Versicherungskaufmann Stadt Waldbröl Stadtverordneter Wilhelm Ehrenstein, Waldbröl, Dipl.-Kfm., Steuerberater Gemeinde Morsbach Gemeindeverordneter Klaus Peters, Morsbach Arzt Gemeinde Reichshof Gemeindeverordneter Günter Nierstenhöfer, Reichshof-Sinspert, PostBetriebsassistent a.D. Stadt Wiehl Stadtverordnete Angelika Banek, Wiehl, Buchhändlerin Gemeinde Nümbrecht Gemeindeverordneter Otto Müller, Nümbrecht-Haan, Landwirtschaftsmeister Gemeinde Windeck Gemeindeverordneter Frank Zähren, Windeck-Schladern, Geschäftsführer Gemeinde Ruppichteroth Gemeindeverordnete Rita Winkler, Ruppichteroth-Oeleroth, Hausfrau Mitglieder des Verwaltungsrates Hans-Leo Kausemann, Vorsitzender, Landrat Helmut Bürger, stellv. Vorsitzender, Rentner Klaus-Peter Flosbach, stellv. Vorsitzender, Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Sauer, stellv. Vorsitzender, Krankenpfleger Hans-Otto Gries, Konrektor Friedrich-Wilhelm Heinrichs, Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Mitzner, Kriminalhauptkommissar Michael Schräder, Student der Medizin Horst Fuchs, Industriekaufmann Heinz Zimmermann, Beamter Klaus Pohler, Fernmeldeinspektor im Ruhestand Hubert Wild, Rentner, Ratsmitglied der Stadt Wiehl Klaus Jehnes, Bankdirektor im Ruhestand Jürgen Klumpp, Bürgermeister Hartmut Drawz, Bürgermeister Dr. Rudolf Wilkniß, Kardiologe Jochen Spies, Verwaltungsangestellter Wolfgang Lindenberg, Schlosser Edgar Liedhegener, Krankenpfleger Monika Baurmann-Schindler, Krankenschwester Joachim Töllner, Krankenpfleger Dr. Klaus Bellingen Michael Kirch (stellv. Geschäftsführer) Geschäftsführung: Seite 8 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Seite 9 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Bilanz zum Seite 10 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH 31. Dezember 2000 Seite 11 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Lagebericht: Allgemeines Die Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH war im Jahr 2000 an einer Betriebsstätte tätig. Die Tätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich auch weiterhin auf den Krankenhausbereich. Die Pflegesatzverhandlungen, die im Juli 2000 abgeschlossen wurden, erfüllen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben den Grundsatz der Beitragsstabilität bei den Krankenkassen. Aufgabenstellung Das Krankenhaus umfasst 398 Betten. Diese verteilen sich auf sieben Fachabteilungen (einschließlich Intensivmedizin und zwei Belegabteilungen). Die Ausbildung von qualifiziertem Pflegepersonal wird weiterhin mit 60 Ausbildungsplätzen in der Schule für Krankenpflege durchgeführt. Das Krankenhaus wird nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) öffentlich gefördert. Leistungszahlen 2000 Berechnungs- und Belegungstage Fallzahl (Budget) Fallpauschalen Sonderentgelte Verweildauer in Tagen Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die GmbH rund 580 Mitarbeiter (Vollkräfte). Investitionen Im Geschäftsjahr 2000 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 2.280 WM getätigt. Die Finanzierung der Investitionen stellt sich wie folgt dar: Gefördert nach § 9 Abs. 3 KHG; § 25 Abs. 1 KHG NRW 1.563 TDM Aus Eigenmitteln bzw. über den Pflegesatz finanziert 717 TDM Besonderheiten Auf der Basis neuer gesetzlicher Anforderungen wurde in mehreren Teilschritten ab 1. Juni 1999 die gesamte EDV neu konzipiert. Auch im Jahr 2000 wurden Anpassungen vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2000 erfolgte die Umstellung der Verschlüsselung der Diagnosen von ICD 9 auf ICD 10. Hierzu erfolgte die Einrichtung eines neuen Programms, das den Ärzten auf einfache Weise hilft, die korrekte Verschlüsselung zu suchen. Aufgrund der zur Zeit entwickelten neuen Abrechnungen mit den Kostenträgem nach DRGs (Diagnosis Related Groups) hat das Krankenhaus Investitionen zur Vorbereitung und Durchführung getätigt. Für die ab 2003 abzurechnenden DRGs wurden Tests auf der Basis der Determinanten von 1999 durchgeführt. 110.357 12.471 2.957 2.592 7,15 1999 113.929 12.214 2.886 2.459 7,55 Seite 12 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH Personalbereich Das Krankenhaus hat mit dem vorliegenden Tarifabschluss, der wie in den Vorjahren über den linearen Steigerungen der beitragspflichtigen Einnahmen der Krankenkassen liegt, einen Teil der Personalaufwandssteigerungen aufgrund des Tarifvertrages durch die GmbH selbst zu finanzieren. Den kurz- und mittelfristigen Konsolidierungsmaßnahmen der Geschäftsführung wurde nicht in allen Bereichen Rechnung getragen. Vermögens- und Finanzlage Aufgrund der Entwicklung der Ertragslage und der Kostensteigerung musste eine Ergebnisverschlechterung gegenüber 1999 verzeichnet werden. Dennoch wird auf grund der prognostizierten Erlöse und Kosten für das Jahr 2001 mit einer Verbesserung des Gesamtergebnisses gegenüber 2000 gerechnet. Ausblick und Risiken der künftigen Entwicklung In 2000 erfolgten Gespräche mit den Krankenkassen, um das Budget für das Jahr 2001 zu vereinbaren. Die Krankenkassen stimmten im Rahmen der Verhandlungen einem prospektiven Budget für 2001 zu. Die vereinbarten Erträge wurden nicht abgesenkt, auch insbesondere vor dem Hintergrund der in 2000 wiederum gestiegenen Anzahl der behandelten Patienten. Eine Steigerung des Budgets durch die Pflegesatzverhandlungen konnte jedoch nur in Höhe der Veränderungsraten erwartet werden. Ausnahmeregelungen konnten nicht geltend gemacht werden. Die Erprobung der Abrechnungen mit den Kostenträgem nach DRG-Systematik wird auch in 2001 fortgesetzt und bildet einen Schwerpunkt der Tätigkeit. Die Vernetzung stationärer und ambulanter Leistungen soll intensiviert werden. Am 4. August 2000 urteilte der Bundesgerichtshof über die Angemessenheit der Zuschläge für Ein- und Zweibettzimmer. Verhandlungen über den auf dem Urteil basierenden Handlungsbedarf führen zur Zeit die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der privaten Krankenversicherung. Obwohl die Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH bereits 1999 Investitionen zur Verbesserung der Ein- und Zweibettzimmer getätigt und die Leistungen entsprechend verbessert hat, können die Auswirkungen des BGH-Urteils nicht abschließend beurteilt werden. Es ist damit zu rechnen, dass zukünftig die Personalkostensteigerungen aufgrund der zu erwartenden Tarifvertragsänderungen durch die Fortschreibung der grundlohnbezogenen Budgetierung nicht gedeckt sind. Am 3. Oktober 2000 entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Bereitschaftsdienst spanischer Ärzte als Arbeitszeit zu bewerten ist. Ob das Urteil auf deutsche Krankenhäuser Anwendung findet, ist zur Zeit noch strittig. Waldbröl, den 22. März 2001 Dr. Bellingen Geschäftsführer Seite 13 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Postfach 10 05 64 51605 Gummersbach einschließlich Tochterunternehmen: Telefon (0 22 61) 17-15 01 Telefax (0 22 61) 17-20 02 E-Mail: info@kkh-gummersbach.de Internet: www.kkh-gummersbach.de GKD GmbH Gesellschaft für Krankenhausdienstleistungen mbH, Gummersbach RPP GmbH Gesellschaft für Rehabilitation, Prävention und Pflege mbH, Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Ziel des Krankenhauses ist eine ausreichende medizinische Versorgung der Bevölkerung in den Einzugsgebieten der bisherigen Krankenhäuser Bergneustadt und Gummersbach, sowie in dem auf das Gebiet des Oberbergischen Kreises und Teile des Rheinisch-Bergischen Kreises festgelegten psychiatrischen Einzugsgebietes durch ein bestmögliches medizinisches Angebot unter Wahrung wirtschaftlicher Geschäftsführung. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Landschaftsverband Rheinland: Stadt Gummersbach: 850.000,-- DM = ab 2002: 434.596,50 € 700.000,-- DM = ab 2002: 357.903,00 € 550.000,-- DM = ab 2002: 281.209,50 € 40,48 % 33,33 % 26,19 % Die Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH ist Alleingesellschafterin der Tochterunternehmen GKD GmbH und RPP GmbH Organe Gesellschafterversammlung Verwaltungsrat Geschäftsführung Seite 14 s. Seite 15 s. Seite 15 s. Seite 15 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Sonstiges Konzern-Bilanz zum 31.12.2000 Konzern Gewinn- und Verlustrechnung Lagebericht der Geschäftsführung Gesellschafterversammlung: (Stand 31.11.2000) Mitglieder LR Hans-Leo Kausemann, Vorsitzender BM Paul-Gerhard Schmitz, stellv. Vorsitzender LD Dr. Ferdinand Esser Stv. LR Hagen Jobi Stv. BM Rita Sackmann Beratende Mitglieder: Renate Bickenbach Siegfried Sax Michael Schröder Ulrich Heu Doris Schuchardt-Kaganietz Rolf Jäger Wolfgang Becker Angela Birkholz Brunhilde Bermig Inge Zenker Verwaltungsrat: (Stand 31.11.2000) Mitglieder für den Oberbergischen Kreis LR Hans-Leo Kausemann, Vorsitzender Siegfried Barth Renate Bickenbach Siegfried Sax Peter Reinecke Ulrich Heu Doris Schuchardt-Kaganietz für den Landschaftsverband Rheinland LD Dr. Ferdinand Esser Konrad Frielingsdorf Gerhardt-Alfred Erfurt Rainer Kukla Karl Reul Ursula Mahler für die Stadt Gummersbach BM Paul-Gerhard Schmitz, stellv. Vorsitzender Heinz-Uwe Tholl Karl-Otto Schiwek Hanna Rupe Hermann Schriever Stellvertreter KD Norbert Wolter Jürgen Klement Wolfgang Schuffert Hans-Helmut Mertens Olaf Pioch Horst Haas Beate Ruland Guido Soethout Johannes Dünner Klaus-Peter Flosbach Karl Bechtel Helga Köhler Helga Güster Dr. Klaus Blau Marita Cordes Rainer Sülzer Uwe Münch Siegfried Behrendt Horst Hahn Stellvertreter Vertreter im Amt Vertreter im Amt Vertreter im Amt 1. stellv. Landrat Stv. BM Thorsten Konzelmann Wolfgang Schuffert Jürgen Klement Siegfried Barth Horst Haas Beate Ruland Hans-Friedrich Schmalenbach Horst Gruhle Helga Auerswald Hanna Ruppe Frank Remmel s. Seite 16/17 s. Seite 18 s. Seite 19 - 21 Geschäftsführung: Komm.-Dipl. Joachim Finklenburg, Geschäftsführer Wolfgang Brodesser, stellv. Geschäftsführer Seite 15 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Seite 16 Bilanz zum 31. Dezember 2000 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Bilanz zum 31. Dezember 2000 Seite 17 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Seite 18 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Konzernlagebericht 1. Bericht nach § 289 (1) HGB 1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsjahr 2000 ist für die Krankenhaus GmbH in allen Betriebsteilen wirtschaftlich, personell und strukturell zufrieden stellend verlaufen. Der Marktanteil an den stationären Krankenhausleistungen, bezogen auf den Oberbergischen Kreis, konnte gehalten, bezogen auf den Rheinisch-Bergischen Kreis, leicht gesteigert werden. 2000 wurden insgesamt 21.534 (Vorjahr 21.696) Patienten stationär versorgt. Durch den weiteren Rückgang der Gesamtverweildauer auf 10,77 Tage (Vorjahr 10,93) sank die Gesamtauslastung leicht auf 85,1 % (Vorjahr 87,7%). Darüber hinaus wurde die Zahl der Leistungen für vor- und nachstationäre Behandlungen weiter erhöht. Die Erlöse aus ambulanten Operationen konnten weiter gesteigert werden. 1.11 Belegungskennzahlen Die wichtigsten Belegungszahlen des Jahres 2000 stellen sich im Verlauf wie folgt dar: Kreiskrankenhaus Gummersbach Fallzahl Verweildauer/Tage Auslastung Klinik Marienheide Fallzahl Verweildauer/Tage Auslastung 1.12 Umsatzentwicklung 2000 19.844 9,48 85,0 % 2000 1.690 26,0 85,7 % 1999 20.202 9,55 88,0 % 1999 1.494 29,5 86,2 % 1998 20.125 9,50 87,6 % 1998 1.430 32,0 89,5 % Auch 2000 konnte kein prospektives Budget vereinbart werden. Die weitere Grundsatzreform war am 15.12.1999 im Vermittlungsausschuss gescheitert. So wurde erst im Frühjahr 2000 eine Budgetverhandlung möglich, die erst am 14.06.2000 zu einem Ergebnis führte. Folgende Budgetentwicklung ist zu verzeichnen: 2000 Mio. DM 100,5 17,2 117,7 1999 Mio. DM 99,2 16,9 116,1 Kreiskrankenhaus Gummersbach Klinik Marienheide Gesamt 1.13 Personelle Entwicklung Die Krankenhaus GmbH gehört im Oberbergischen Kreis auch weiterhin zu den großen Arbeitgebern. Die Zahl der beschäftigten Personen hat sich wie folgt entwickelt (Stand 31.12.2000): Seite 19 - Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Lebensalter bis 19 20 - 29 30 - 39 40 - 49 50 - 59 60 - 65 Gesamt davon männlich weiblich 2000 76,0 410,0 560,0 315,0 198,0 36,0 1.595,0 421,0 1.174,0 1999 76,6 399,8 490,7 302,2 180,2 32,4 1.481,9 439,2 1.042,7 Veränderung -0,6 +10,2 +69,3 +12,8 +17,8 +3,6 +113,1 -18,2 +131,3 Die Zahl der besetzten Ausbildungsplätze konnte trotz der bekannten Finanzierungsschwierigkeiten mit 129 (Vorjahr 126) hoch gehalten werden. Das Krankenhaus bildet damit weiterhin über Bedarf aus. 1.2 Darstellung der Lage 1.21 Krankenhausbetrieb Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Krankenhauses konnte auch im Jahre 2000 leicht verbessert werden. Trotzdem ist das wirtschaftliche Ergebnis insgesamt nicht befriedigend. Den steigenden Patientenzahlen mit schwereren Krankheitsbildern und den damit verbundenen höheren Behandlungskosten steht wegen des gedeckelten Budgets keine leistungsgerechte Vergütung gegenüber. Die weitere Entwicklung ist an die Steigerungsrate der Grundlohnsumme angebunden. In 2000 stiegen die Budgets daher um 2,3 %. Die Ausgaben für Personal (70 % der Gesamtkosten) stiegen dagegen auf Grund der tarifvertraglichen Vorgaben um rd. 3 %. Das Einnahmedefizit konnte 2000 durch Mehreinnahmen bei Fallpauschalen und Sonderentgelten sowie durch Einnahmen im nicht pflegesatzrelevanten Bereich ausgeglichen werden. Dies wird nicht auf Dauer möglich sein. Eine Umstellung der Krankenhausfinanzierung hin zu einer leistungsbezogenen Vergütung ohne Deckelung oder eine Budgetregelung mit Tarifaus- gleich ist dringend erforderlich. 1.22 GKD Gesellschaft für Krankenhausdienstleistungen mbH Inzwischen wurden durch die GKD folgende Arbeiten übernommen: Reinigungsdienste Hol- und Bringdienste Speisenversorgung/Spülküche Fahrdienste Einkauf Gartendienste Bettenzentrale Parkraumbewirtschaftung Trotz der notwendigen Anlaufkosten wurde ein positives Jahresergebnis erzielt. Weitere Geschäftsfelder wurden für 2001 erschlossen. So werden seit dem 01.01.2001 auch ein Kiosk und das Patientencafe betrieben. 1.23 RPP Gesellschaft für Rehabilitation, Prävention und Pflege mbH Diese Tochtergesellschaft hat in der 2. Jahreshälfte 1999 ihre Tätigkeit aufnehmen können. Die Zahl der Patienten wurde 2000 erheblich gesteigert. Trotzdem ist bisher ein wirtschaftlicher Betrieb noch nicht möglich. Seite 20 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH Verhandlungen mit anderen Kostenträgern konnten noch nicht zum Abschluss gebracht werden. 1.3 Hinweis auf Risiken der künftigen Entwicklung 1.31 Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. 1.32 Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 1.321 Künftige Krankenhausfinanzierung Mit dem Gesundheitsstrukturgesetz (GSG 2000) hat die Bundesregierung eine grundlegende Änderung der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahre 2003 beschlossen. Künftig sollen Krankenhausleistungen (mit Ausnahme der Psychiatrie) ausschließlich fallbezogen abgerechnet werden. Die Selbstverwaltungspartner auf Bundesebene sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen hierzu zu vereinbaren. Die weitere Ausgestaltung der Finanzierung ist noch völlig ungewiss. Insbesondere ist nicht zu erkennen, ob künftig ein Preissystem oder ein Globalbudgetsystem die Krankenhausfinanzierung bestimmt. Ein Globalbudget wäre für unsere Krankenhausgesellschaft - nach derzeitigem Stand - mit Leistungseinschränkungen und finanziellen Einbußen verbunden. Die Entwicklung bleibt abzuwarten. 1.322 "Risk-Management" Die Geschäftsführung hat gemeinsam mit dem Haftpflichtversicherer und einem externen Anwaltsbüro im Rahmen der Qualitätssicherung mit einem "Risk-Management" begonnen. Dazu wurden alle gemeldeten Schadensfälle der letzten 1 0 Jahre aufgearbeitet. Die bestehende Organisation der Abteilungen wurde durch externe Begutachtung geprüft und bewertet. Es wurde festgestellt, dass die bestehende Krankenhausorganisation ordnungsgemäß und geeignet ist, Schadenfälle zu vermeiden. Das „Risk-Management“ wurde als Dauerinstrument der Qualitätssicherung eingeführt. 2. Berichterstattung nach § 289 (2) HGB 2.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Für das Geschäftsjahr 2001 konnte mit den Kostenträgern Budgets für die Betriebsteile in Gummersbach und Marienheide vereinbart werden. Im Rahmen der Grundlohnsummenentwicklung und Tarifausgleichen ergeben sich Umsatzsteigerungen von 1,5 %. 2.2 Voraussichtliche Entwicklung Die Tarifvertragsparteien für den öffentlichen Dienst haben sich inzwischen auf einen Tarifvertrag geeinigt. Die Gesamtauswirkung der Personalkostensteigerungen liegt bei 1,85 %. Unter Berücksichtigung der weiterhin guten Belegung bei der Betriebsteile wird auch für das laufende Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Gummersbach, den 6. Juli 2001 gez. Finklenburg - Geschäftsführer - Seite 21 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) OVAG Postfach 3 41 66 51623 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Verkehrs innerhalb des Oberbergischen Kreises und angrenzender Gebiete durch Einrichtung und Betrieb von Kraftomnibuslinien, Linien anderer Verkehrsmittel und Beförderung von Personen im Sinne der Freistellungsverordnung sowie der Betrieb von Gelegenheitsverkehr und der Durchführung aller hiermit im Zusammenhang stehender Geschäfte. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Stadt Gummersbach: Stadt Bergneustadt Stadt Waldbröl Stadt Wiehl Stadt Wipperfürth Gemeinde Reichshof Gemeinde Engelskirchen Gemeinde Marienheide Gemeinde Morsbach Gemeinde Nümbrecht Organe Hauptversammlung Aufsichtsrat Vorstand Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung Lagebericht s. Seite 24/25 s. Seite 26/27 s. Seite 28 - 30 s. Seite 23 s. Seite 23 2.352.000 € = 50,00 % 1.254.400 196.000 156.800 163.200 156.800 117.600 78.400 78.400 78.400 72.000 € = 26,67 % € = 4,16 % € = 3,33 % € = 3,47 % € = 3,33 % € = 2,50 % € = 1,67 % € = 1,67 % € = 1,67 % € = 1,53 % Telefon (0 22 61) 92 60-0 Telefax (0 22 61) 92 60-99 Seite 22 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Aufsichtsrat: Herr Stadtverordneter Hans-Egon Häring, Gummersbach (Aufsichtsratsvorsitzender bis 22.08.2000 / stellv. Vorsitzender seit 22.08.2000) Herr Kreistagsabgeordneter Konrad Frielingsdorf, Gummersbach (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender bis 22.08.2000 / Vorsitzender seit 22.08.2000) Herr Siegfried Behrendt, Gummersbach (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Beigeordneter Dr. Klaus Blau, Gummersbach Dr. Horst Bongardt, Marienheide Herr Herbert Härtel, Nümbrecht Herr Dr. Hans Horn, Waldbröl Herr Friedrich Meyer, Engelskirchen Herr Bürgermeister Karl-Siegfried Noss, Bergneustadt Herr Bürgermeister Raimund Reuber, Morsbach Herr Horst Riemer, Nümbrecht Herr Dr. Horst Ronsdorf, Radevormwald Herr Bürgermeister Paul-Gerhard Schmitz, Gummersbach Herr Hans Steinbach, Wipperfürth Herr Hans Thomas, Gummersbach Vorstand: Herr Dipl.-Betriebswirt Karl Heinz Schütz Seite 23 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Bilanz zum 31. Seite 24 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Dezember 2000 Seite 25 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Seite 26 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Seite 27 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Bericht zur Lage der Gesellschaft Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2000 war mit rund 3,1 % sehr solide. Die Arbeitslosigkeit blieb dennoch auf einem relativ hohen Niveau. Die Rohölpreisverteuerung und die Ökosteuer trieben den Preisanstieg nach oben. Das Mobilitätsverhalten der Bürger wurde dadurch aber nicht zu Gunsten des ÖPNV verändert. Im Jahre 2000 nahmen in Deutschland die Fahrgastzahlen mit Bussen und Straßenbahnen um 0,8 % und im Schienenpersonenverkehr um 2,2 % zu. Die Einnahmen bei Bussen und Bahnen stiegen um 1,9 % (alles vorläufige Angaben des Statistischen Bundesamtes). Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg stieg die Fahrgastzahl um 0,4 % bei 1,3 % Einnahmenzuwachs (vorläufige Angaben). Die Gesamtzahl der Kundenbeförderungen im Unternehmensbereich lag bei 11.913.000. Dies entspricht einem Kundenzuwachs von 0,74 % Getragen wird diese Zunahme vom Linienverkehr mit + 1,1 %. Der Fahrgeldeinnahmenzuwachs im Linienverkehr mit rund 0.9 % erreichte nicht ganz den Wert. Der Wechsel innerhalb der Kundschaft auf preiswerte Fahrscheine, vorwiegend Monatskarten und JobTickets, ist ursächlich. Der Schnellbusverkehr Gummersbach - Remscheid wurde nach Ablauf einer 2- jährigen Testphase unter Anpassung des Fahrplanes an den festgestellten Bedarf, in einen Regelbetrieb überführt. Als weitere Maßnahme im Rahmen der Umsetzung des oberbergischen Nahverkehrsplanes wurde im September 2000 mit dem Schnellbusverkehr zwischen Gummersbach und Waldbröl begonnen. Auch hier gibt es wiederum in den ersten beiden Betriebsjahren eine Testphase, die vom Oberbergischen Kreis finanziell gestützt wird. Insgesamt erhielt die OVAG rund 175 T€ (341 TDM) an Zuschüssen zur Umsetzung von Maßnahmen des Nahverkehrsplanes. Die Fahrleistung im Linienverkehr betrug 3.479.000 km. Rund 24.000 km weniger als im Vorjahr. Auch die übrigen Verkehrsleistungen erreichten nicht die Höhe des Vorjahres. Insgesamt wurden 5.212.569 Fahrzeugkilometer geleistet. Bei der Erstellung dieser Fahrzeugleistungen wirkten zahlreiche Busunternehmen des hiesigen Raumes mit. Sie erstellten ein Auftragsvolumen von 1.671.000 km. Dies entspricht einem Anteil von rund 32 % der Gesamtfahrleistungen. Die Reduzierung der Betriebsleistung führte zu einer geringeren Beschäftigung im Fahrdienst. Die leichte Zunahme der Beschäftigtenzahl resultiert aus der Neueinsteilung von 2 Service- und Sicherheitskräften. Im Jahresdurchschnitt 2000 waren 134,6 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr 133) beschäftigt, einschließlich Berufspraktikanten und einer Auszubildenden. Die Investitionstätigkeit der Gesellschaft umfasste im Geschäftsjahr im Wesentlichen die Ersatzbeschaffung von Kraftomnibussen. Insgesamt wurden 12 neue Standardlinienbusse beschafft, mit einer Bruttoinvestitionssumme von 2.344.582 € (4.586 TDM). Das Land Nordrhein-Westfalen bzw. die ÖPNV-Aufgabenträger förderten die- se Investition mit einen Zuschuss von rund 1.062.375 € ( 2.078 TDM). Dank einer günstigen Konstellation bei den Zuschussmitteln war es dem Oberbergischen Kreis möglich, auch seine Altverpflichtungen in Höhe von 299.119 € (585 TDM) einzulösen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Mittel für die Fahrzeugförderung erhöht, bei gleichzeitiger Kürzung der Verbundförderung. Dies führt zu einem neuen Verteilungsverhältnis. Bilanz für unser Unternehmen: Im ersten Jahr rund 245,4 T€ (480 TDM) weniger Verbundförderung und rund 31,7 T € (62 TDM) neue Mittel zur Fahrzeugunterhaltung. Per Saldo rund 213,7 T€ (418 TDM) weniger Einnahmen. Die Gesellschaft verfügte während des gesamten Geschäftsjahres über eine stets ausreichende Liquidität. Positiv wirkte sich die Durchführung der 1996 beschlossenen Kapitalerhöhung in Höhe von 368.130 € (720 TDM) aus, wobei noch nicht alle Einlagen voll eingezahlt sind. Diese Kapitalmaßnahme wurde gleichzeitig dazu genutzt, das Kapital auf EURO umzustellen. Das Grundkapital beträgt nunmehr 4.704.000 EURO. Die Verteilung der Aktienanteile blieb fast unverändert. Seite 28 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Die Bilanzsumme zum 31.12.2000 beträgt 10.863.413,09 € (21.246.989,23 DM). Sie reduzierte sich um rund 603 T€ (1.180 TDM) bzw. rund 5,3 %. Die Aktiva weist mit der Bezeichnung "Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital" eine neue Position aus. Sie enthält die nach der durchgeführten Kapitalerhöhung gezeichneten aber noch nicht eingezahlten Kapitalanteile. Das Anlagevermögen weist die stärksten Veränderungen in den Positionen "Fahrzeuge für Personenverkehr" und "Beteiligungen" aus. Die Ersatzbeschaffung von 12 Kraftomnibussen wirkte werterhöhend. Eine notwendige Neubewertung der Geschäftsanteile an der Regionalverkehr Köln GmbH wirkte wertmindernd. Aus einem Rechtsstreit mit dem damaligen Verkäufer der RVK resultiert ein Verschaffungsanspruch für den Verkäufer in Höhe von rund 12,3 Mio. € (24 Mio. DM) brutto. Darüber hinaus weist die RVK für das Geschäftsjahr 2000 erstmals einen auszugleichenden Verlust aus und auch die Prognosen für die kommenden Jahre sind negativ. Die Konstellation der Daten macht eine Neubewertung der Geschäftsanteile unumgänglich. Eine Wertberichtigung auf die Höhe des anteiligen Stammkapitals wurde vorgenommen. Die Zunahme des Umlaufvermögens beruht im Wesentlichen auf der Forderung an den Hauptgesellschafter zur Übernahme des Verlustausgleiches. Auf der Passivseite wird zum einen die Erhöhung des Eigenkapitals durch die durchgeführten Kapitalmaßnahmen sowie andererseits eine Verringerung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten deutlich. Die Umsatzerlöse betrugen 10.961.114,19 € (21.438.075,97 DM). Die schon genannte Kürzung der Verbundzuschüsse stellt die Hauptursache für einen leichten Erlösrückgang dar. Die übrigen Erlöspositionen unterlagen nur geringen Veränderungen. Bei den sonstigen Erträgen wirkten sich ertragswirksame Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 785 T€ (1.536 TDM) ergebnisverbessernd aus. Die Aufwendungen erhöhten sich auf 12.294.217,41 € ( 24.045.399,23 DM) gleich + 3,82 %. Erhöhend wirkten insbesondere die höheren Dieselbeschaffungspreise aufgrund der Ökosteuer und der Rohölpreissteigerung. Die Zunahme der Aufwendungen für bezogene Leistungen beruht im Wesentlichen wiederum indirekt auf der Verteuerung der Dieselkosten. Die wichtige Erlösposition "Einnahmen aus dem Linienverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Sieg" steht nach wie vor unter großen Vorbehalten. Ein neues Einnahmenaufteilungsverfahren, das ab 1998 greifen sollte auf einer in 1999 ermittelten Datenbasis, konnte trotz aller Bemühungen der am Verfahren beteiligten Partnern noch nicht zum Abschluss gebracht werden. Größere Veränderungen in der Einnahmenzuscheidung sind nicht auszuschließen. Die Bildung von Rückstellungen ist deshalb unumgänglich, um den bestehenden Risiken Rechnung zu tragen. In der Position der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die gebildeten Rückstellungen enthalten. Das Betriebsergebnis der Gesellschaft ist Dank periodenfremder Erträge und einem positiven Saldo aus den Rückstellungsvorgängen mit rund 230 T € (451 TDM) noch positiv, jedoch trat gegenüber dem Vorjahr eine Ergebnisverschlechterung von 29 % ein. Besondere Bedeutung in der diesjährigen Gewinn- und Verlustrechnung nehmen die Positionen ein, die nicht zur eigentlichen Betriebsrechnung gehören. Dazu zählen die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Aufwendungen aus der Verlustübernahme. Die Abschreibungen basieren auf einer Teilwertbewertung der Beteiligung an der Regionalverkehr Köln GmbH. Die Gründe hierfür finden Sie bei den Erläuterungen zur Bilanz. Auf Grund des Gesellschaftsvertrages ist die OV AG verpflichtet, anteilig Geschäftsverluste der RVK zu übernehmen. Auf den zu erwarten- den Verlust wurden 1.200.000,00 DM an Abschlägen geleistet. Ein hiernach berechneter Zwischensaldo der G + V weist einen Verlust von 2.296.602,91 € (4.491.764,86 DM) aus. Das Jahresergebnis weist einen ausgeglichenen Saldo aus, dies ist aber nur da- durch möglich, dass der Oberbergische Kreis die Verluste übernimmt. Nach Durchführung von Verrechnungen mit Abschlags- bzw. Vorjahreszahlungen, in denen jeweils die Haushaltsmittel Dank guter Geschäftsergebnisse nie voll beim Oberbergischen Kreis benötigt wurden, ist diesmal ein Mittelbedarf für das Haushaltsjahr 2001 in Höhe von 1.452.971,30 € (2.841.764,86 DM) gegeben. Die Erkenntnisse, die aus den Risikoanalysemaßnahmen auf der Basis des Gesetzes für "Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" resultieren, sind im Jahresabschluss berücksichtigt bzw. werden, soweit es die mittelfristige Prognose betrifft, im Schlusskapitel des Lageberichtes genannt. Seite 29 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG (OVAG) Eine Erhöhung der Fahrpreise zum 01.01.2001 soll dazu dienen, die Erträge abzusichern. Da die nominale Erhöhung unter der Kostenbelastung liegt, ist, sofern sich die Fahrgastzahlen nicht steigern lassen, mit einer Ergebnisverschlechterung zu rechnen. Die Kosten werden im Jahre 2001 in jedem Fall steigen; einerseits inflationsbedingt, andererseits durch die dritte Stufe der Ökosteuer und durch Kosten der EUROUmstellung. Das wirtschaftliche Bild des Jahresabschlusses soll sich durch eine neu gegründete Verkehrsgesellschaft, an der die OVAG mit 50 % beteiligt ist, ändern. Über diese Verkehrsgesellschaft, die gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln GmbH gegründet wurde, soll zukünftig eine intensivere Zusammenarbeit beider Gesellschaften möglich werden. Ziel ist es, mittels dieser Gesellschaft Synergien zu schaffen und neue Kostenstrukturen einzuführen. Gleichzeitig soll die verstärkte Kooperation Verbesserungen in der Verkehrsgestaltung bringen. Es laufen Verhandlungen, die bisherigen Verkehrsgestaltungsrechte der RVK in eine oberbergische Verantwortung zu überführen und die bisherigen Betriebsverluste der Regionalverkehr Köln GmbH, zu deren Ausgleich die OVAG verpflichtet ist, durch eine neue Gestaltung zu minimieren und unmittelbar in das Geschäftsergebnis der OV AG aufzunehmen, bei gleichzeitiger Beschäftigungssicherung der RVKPersonale. Die Investitionstätigkeit wird sich im Jahr 2001 auf die Modernisierung des Fahrzeugparks konzentrieren. Ein Pilotfahrzeug für den Schnellbusbetrieb mit 3 Türen, 40 % höherer Platzkapazität sowie mit Klimatechnik und neuer Informationstechnik wird in Betrieb gehen. Darüber hinaus wird für 9 Standardlinienbusse Ersatz beschafft. Die Weichenstellung für die Einführung eines elektronischen Fahrgeldmanagements in den Verkehrsverbünden Rhein-Sieg und Rhein-Ruhr wird ebenfalls er- folgen. Die investiv bedingten Ausgaben werden voraussichtlich erst im Jahr 2002 anfallen. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit schon erste Vorbereitungen auf die Währungsumstellung getroffen. Weitere kleinere Maßnahmen sind im Jahr 2001 noch durchzuführen, um am 01.01.2002 mit EURO zu arbeiten. Der Testbetrieb des Schnellbusses Waldbröl- Gummersbach wird im Jahr 2001 fortgesetzt. Der oberbergische Nahverkehrsplan wird überarbeitet. Weitere Maß- nahmen bleiben diesem Fortschreibungsergebnis vorbehalten. Die im Jahr 2000 begonnene Service-Initiative wird im Jahr 2001 fortgesetzt. Zahlreiche Maßnahmen werden umgesetzt zur Verbesserung einer qualitativen Betreuung der Kunden. Stichwortartig seien genannt: Neueinsteilung von 2 Fachkräften, die für mehr Präsenz vor Ort sorgen, verstärkt kontrollieren, längere Servicezeiten ermöglichen, Video-Überwachung in Bussen, Aufstellen von Fahrplan-Infosäulen, Taxi-Vermittlung in den Abendstunden, neue leicht merkbare TelefonNummer, 24 Stunden Auskunftsdienst, neues Service-Center in Gummersbach. Die Europäische Kommission hat im Juli 2000 einen Entwurf für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Maßnahmen der Mitgliedsstaaten im Zusammenhang mit Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge für den Personenverkehr auf der Schiene, der Straße und auf Binnenschifffahrtswegen vorgelegt. Dieses Gesetz soll den Wettbewerb im europäischen öffentlichen Personenverkehr neu regeln. Der zu be- fürchtende, ruinöse Wettbewerb soll durch verschiedene Regelungen vermieden werden. Dennoch müssen alle deutschen Verkehrsunternehmen damit rechnen, dass ohne eine neue Unternehmens- und insbesondere Kostenstruktur sie den europäischen Mitbewerbern, vornehmlich aus England und Frankreich, unterlegen sein werden. Ein Umbruch im deutschen Verkehrsmarkt wird kommen. Dabei wird es auch notwendig sein, neue Tarifregelungen für die Beschäftigten einzuführen und Mindestlöhne zu definieren, damit der Wettbewerb nicht auf dem Rücken der deutschen Arbeitnehmer ausgetragen wird. Ähnlich wie in den Märkten der Telekommunikation und der Energieversorgung wird in den nächsten Jahren mit Kooperationen und Unternehmenszusammenschlüssen zu rechnen sein. Seite 30 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH Krebsgasse 5 - 11 50667 Köln öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Stadt Köln Erftkreis Rhein-Sieg Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Stadt Bonn Kreis Euskirchen Stadt Leverkusen Stadt Monheim Organe Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Kommunalbeirat Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung liegt z. Z. nicht vor liegt z. Z. nicht vor Walter Reinarz 40.000 DM = 100.000 DM = 60.000 DM = 60.000 DM = 40.000 DM = 40.000 DM = 20.000 DM = 20.000 DM = 20.000 DM = 10,0 % 25,0 % 15,0 % 15,0 % 10,0 % 10,0 % 5,0 % 5,0 % 5,0 % Telefon (02 21) 20 80 8-0 Telefax (02 21) 20 80 8-40 Email: info@vrsinfo.de Internet: www.vrsinfo.de Seite 31 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Seite 32 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Seite 33 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) Seite 34 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Verkehrsgesellschaft Bergisches Land mbH (VBL) VBL Kölner Str. 237 51645 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von öffentlichem Personennahverkehr mit den dazugehörenden Nebengeschäften zur Bedienung der Bevölkerung mit bedarfsgerechten und finanziell tragbaren Verkehrsleistungen im Rahmen der Nahverkehrsplanung gemäß den diesbezüglichen Gesetzen. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG Regionalverkehr Köln GmbH Organe Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Sonstiges Die Gesellschaft wurde 2001 gegründet mittelbare Beteiligung (siehe OVAG) 50.000 € = 50,00 % 50.000 € = 50,00 % Telefon (0 22 61) 92 60-50 Telefax (0 22 61) 92 60-52 Seite 35 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Radio Berg GmbH & Co. KG Radio Berg GmbH & Co. KG An der Schüttenhöhe 1a 51643 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gesellschafter und Veranstaltergemeinschaft gewährleisten die Bereitstellung von technischen Einrichtungen und sonstigen erforderlichen Mitteln zur Durchführung des lokalen Rundfunks im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis gemäß Landesrundfunkgesetz. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Rundfunk Holding Gesellschaft: Rheinisch-Bergischer Kreis: Stadt Gummersbach: Stadtwerke Wiehl GmbH: Stadt Bergneustadt: BGW Bau-, Grundstücks- u. Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH der Gemeinde Lindlar: Gemeinde Nümbrecht: Organe Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Geschäftsführer: Michael Barth, Köln 63.000,-- DM 750.000,-- DM 125.000,-- DM 21.000,-- DM 20.000,-- DM 9.000,-- DM 9.000,-- DM 3.000,-- DM ab 2002: 32.211,27 € = 383.467,50 € = 63.911,25 € = 10.737,09 € = 10.225,84 € = 4.601,61 € = 4.601,61 € = 1.533,87 € = 6,3 % 75,0 % 12,5 % 2,1 % 2,0 % 0,9 % 0,9 % 0,3 % Telefon (02 21) 4 99 67-111 Telefax (02 21) 4 99 67-199 E-Mail: m.barth@hsg-koeln.de Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 38/39 s. Seite 37 Seite 36 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Radio Berg GmbH & Co. KG Seite 37 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Radio Berg GmbH & Co. KG Bilanz zum 31. Seite 38 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Radio Berg GmbH & Co. KG Dezember 2000 Seite 39 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Bauverein Dieringhausen eG Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein Dieringhausen eG Zur Aggerhalle 27 51645 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung (gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder. Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben und betreuen und überlässt sie zu angemessenen Preisen. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Die weiteren Mitglieder bzw. die Höhe ihrer Beteiligungen sind hier nicht bekannt. Organe Vorstand Aufsichtsrat Mitgliederversammlung Vorsitzender: Wilhelm Pütz Klaus Dannenberg Dieter Jeske 5.665,72 € = 3,0 % Telefon (0 22 61) 7 73 54 Telefax (0 22 61) 79 06 87 Seite 40 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Gemeinnütziger Wohnungsverein Gummersbach eG Gemeinnütziger Wohnungsverein eG Körnerstr. 1 51643 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Wohnungen in allen Rechtsund Nutzungsformen und überlässt diese zu angemessenen Preisen. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Stadt Gummersbach: diverse Mitglieder Organe Vorstand Aufsichtsrat Mitgliederversammlung Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 42 s. Seite 42 Frau Schilling Herr Arntz 6.000,00 € = 6.300,00 € = 71.100,00 € = 7,20 % 7,55 % 85,20 % Telefon (0 22 61) 81 67 17 Seite 41 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Gemeinnütziger Wohnungsverein Gummersbach eG Seite 42 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Kreisbaugenossenschaft Waldbröl eG Kreisbaugenossenschaft Waldbröl eG Brölbahnstr. 33 51545 Waldbröl öffentlicher Zweck der Beteiligung Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Kleinwohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen und überlässt diese zu angemessenen Preisen. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Die weiteren Mitglieder bzw. die Höhe ihrer Beteiligungen sind hier nicht bekannt. Organe Vorstand Aufsichtsrat Mitgliederversammlung Sonstiges Bilanz, Gewinn- u. Verlustrechnung liegen nicht vor Vorsitzender: Vorsitzender: Helmut Mertens Ralf Suing Doris Klein Rüdiger Klein 10.000,-- DM = 7,88 % ( 5.112,92 €) Telefon (0 22 91) 56 26 Seite 43 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung GBW Gemeinnütziger Bauverein eG Wipperfürth GBW Gemeinnütziger Bauverein eG Weststr. 5 51688 Wipperfürth öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung (gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder der Genossenschaft. Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, er- richten, erwerben und betreuen. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Die weiteren Mitglieder bzw. die Höhe ihrer Beteiligungen sind hier nicht bekannt. Organe Vorstand Aufsichtsrat Mitgliederversammlung Vorsitzender: Geschäftsführer: Vorsitzender: Ludwig Wüstenberg Adalbert Tix Peter Brachmann 6.000,00 DM = 3,0 % Ab 2002: 4000,00 € Telefon (0 22 67) 10 95 Telefax (0 22 67) 10 95 Seite 44 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Oberbergische Aufbau GmbH Oberbergische Aufbau GmbH Moltkestr. 34 51643 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Zweck der Gesellschaft sind die Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen, die Förderung und Ansiedlungsplanung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, die Förderung der Siedlung der Siebenbürger Sachsen und anderer Siedlungsmaßnahmen im Oberbergischen Kreis. Die Gesellschaft dient damit der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Struktur des Oberbergischen Kreises. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis KSK-Kapitalbeteiligung Holding GmbH Sparkasse GummersbachBergneustadt Westdeutsche Genossenschaftszentralbank eG Sparkasse der Homburgischen Gemeinden Wiehl Raiffeisenbank Wiehl eG Volksbank Meinerzhagen eG Volksbank Oberberg eG Volksbank WipperfürthLindlar eG Provinzial-Versicherung Stadt Bergneustadt, Gemeinde Engelskirchen, Stadt Wiehl Stadt Gummersbach Stadt Hückeswagen, Gemeinde Lindlar, Gemeinde Marienheide, Gemeinde Reichshof Stadt Waldbröl Gemeinde Nümbrecht, Gemeinde Morsbach Stadt Wipperfürth 320.000 DM (163.613,40 €) = 232.000 DM (118.619,72 €) = 128.000 DM 90.000 DM 40.000 DM 60.000 DM 10.000 DM 30.000 DM 10.000 DM 80.000 DM je 20.000 DM 50.000 DM (65.445,36 €) = (46.016,27 €) = (20.451,68 €) = (30.677,51 €) = (5.112,92 €) = (15.338,76 €) = (5.112,92 €) = (40.903,35 €) = (10.225,84 €) = (25.564,59 €) = 26,0 % 18,9 % 10,4 % 7,3 % 3,3 % 4,9 % 0,8 % 2,4 % 0,8 % 6,5 % je 1,6 % 4,1 % Telefon (0 22 61) 88 61 00 Telefax (0 22 61) 88 61 23 je 15.000 DM je 10.000 DM 25.000 DM (7.669,38 €) = (5.112,92 €) = (12.782,30 €) = je 1,2 % je 0,8 % 2,0 % Seite 45 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Aufbau GmbH Organe Aufsichtsrat Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung Lagebericht Aufsichtsrat Hans-Leo Kausemann, Landrat, Vorsitzender Heribert Rohr, stellv. Vorsitzender, Kreistagsabgeordneter Jürgen Roters, Regierungspräsident, Bezirksregierung Köln Ferdinand Esser, Landesdirektor, Landschaftsverband Rheinland Margit Ahus, Kreistagsabgeordnete Konrad Frielingsdorf, Kreistagsabgeordneter Günter Stricker, Kreistagsabgeordneter Ralf Wurth, Kreistagsabgeordneter Hagen Jobi, Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. Heinz-Jürgen Bierekoven, Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH Hans Seigner, Vorstandsmitglied, Kreissparkasse Köln Manfred Stettes, Sparkassendirektor, Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Dieter Döhl, Bankdirektor, Raiffeisenbank Wiehl e. G.(bis 30.06.2000) Klaus Gläser, Bankdirektor, Raiffeisenbank Wiehl e. G. (ab 01.07.2000) Albrecht Menke, Direktor, Provinzial-Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz, Düsseldorf Dr. Josef P. Orth, Oberstadtdirektor a. D. (bis 24.01.2001) Konrad Heimes, Bürgermeister, Gemeinde Lindlar Wilfried Römer, Gemeinde Engelskirchen Raimund Reuber, Bürgermeister, Gemeinde Morsbach s. u. s. u. s. Seite 48/49 s. Seite 47 s. Seite 50 Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Manfred Strombach, Gummersbach Dipl.-Ing. Volker Dürr, Wiehl Seite 46 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Aufbau GmbH Seite 47 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Aufbau GmbH Seite 48 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Aufbau GmbH Seite 49 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Oberbergische Aufbau GmbH Lagebericht Als Strukturförderungsgesellschaft für den Oberbergischen Kreis hat die Oberbergische Aufbau GmbH seit der Kreisneugliederung zum 1.1.1975 eine Vielzahl unter- schiedlichster Aufgaben satzungsgemäß wahrgenommen. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Gesellschaft hierbei auf zwei für den Wirtschaftsraum Oberberg überaus wichtige Leistungsfelder konzentriert: 1. die Bereitstellung qualifizierter Industrie- und Gewerbeflächen für expandierende Unternehmen, denen es am bisherigen Standort an Erweiterungsmöglichkeiten mangelt, für aus städte- baulichen u. a. Gründen unausweichliche Verlagerungen von Betrieben und für neu anzusiedelnde Betriebe, 2. die Sicherung der Produktionsmöglichkeiten von Betrieben des Verarbeiten- den Gewerbes an deren derzeitigen Standorten. In enger Abstimmung mit auftraggebenden Gemeinden wird über die Entwicklung interkommunaler Gewerbegebiete lokalen Flächenengpässen begegnet und umweltrelevanten Aspekten Rechnung getragen. Die interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es darüber hinaus, für die an- zusiedelnden Betriebe wesentliche Standortfaktoren, zu nennen wäre beispielsweise die Anbindung an das Bundesfernstraßennetz, zu optimieren. Im Geschäftsjahr 2000 wurden die Treuhandaufgaben im Bereich der interkommunalen Gewerbegebiete Winterhagen, Wehnrath sowie Lichtenberg-Nordwest zügig weitergeführt. Während bei den Arbeiten in Wehnrath und Lichtenberg die vorbereitende Bodenordnung im Vorder- grund stand, bildeten in Winterhagen Er- schließungs- und Herrichtungsarbeiten verbunden mit parallel einzubindenden Ansiedlungsinteressen den Aufgabenschwerpunkt. Standortsicherungsfragen wurden weiterhin in Reichshof und Morsbach aktuell behandelt, wobei es sich hier wie bei der Bereitstellung von Gewerbeflächen um Aufgaben handelt, die sachgerecht in der Regel nur in einem mittelfristigen Zeitraum von mehreren Jahren darstellbar sind. Als verhalten gut kann die Auftragslage der Gesellschaft bezeichnet werden, wo- bei diese Einschätzung sich an dem traditionell knappen Personalbestand orientiert. Die wirtschaftliche Wahrnehmung der derzeitigen Aufträge ermöglicht der Gesellschaft auf absehbare Zeit kostendecken- des an der Satzung ausgerichtetes Arbeiten. Nach wie vor wird großer Wert auf die über Teilaufträge erfolgende Einbindung externen Sachverstandes gelegt. Für die Oberbergische Aufbau GmbH wie für die Gemeinden zahlt sich die eher agentur- mäßige und überwiegend bündelnde Funktion der Gesellschaft aus. Im Rahmen bisheriger Standortmarketingaktivitäten wurde eine umfassende Überarbeitung des von Prof. Dr. Eckey Anfang der 90er Jahre vorgelegten Gutachtens 'Wirtschaftsstandort Oberberg' in Auftrag gegeben. Ziel ist hierbei die Überprüfung bisheriger Strategien der Strukturförderung im Oberbergischen Kreis im Hinblick auf ein sich überregional rasch veränderndes wirtschaftliches Umfeld. Erste Ergebnisse werden für das Frühjahr 2001 erwartet. Gummersbach, den 30. März 2001 Seite 50 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH GTC Gummersbach GmbH Robert-Wilhelm-Bunsen-Str. 5 51647 Gummersbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand und Zweck des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Existenzgründungen sowie des Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Unternehmen insbesondere in den Bereichen Elektro, Kunststoff- und Umwelttechnik sowie Metall- und Informationsbearbeitung in der Region Oberberg. Hierzu errichtet und betreibt die Gesellschaft ein Gründer- und Technologiezentrum und bietet Beratungs- und Dienstleistungen an. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Stadt Gummersbach Sparkasse GummersbachBergneustadt KSK-Kapitalbeteiligung Holding GmbH Gasgesellschaft Aggertal mbH L. & C. Steinmüller GmbH Stromversorgung Aggertal GmbH übrige Gesellschafter Organe Aufsichtsrat Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 54/55 s. Seite 56 Seite 51 Telefon: (0 22 61) 81 45 00 Telefax: (0 22 61) 81 49 00 E-mail: info@gtc-gm.de Internet: www.gtc-gm.de 50.000 DM (25.564,59 €)= 815.000 DM (416.702,88 €)= 100.000 DM (51.129,19 €)= 100.000 DM (51.129,19 €)= 25.000 DM (12.782,30 €)= 25.000 DM (12.782,30 €)= 3,53 % 57,60 % 7,07 % 7,07 % 1,77 % 1,77 % 25.000 DM (12.782,30 €)= 1,77 % s. Seite 52 Geschäftsführer: s. Seite 53 Stefan Heeke Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Stadt Gummersbach Oberbergischer Kreis Industrie- und Handelskammer zu Köln, Zweigstelle Oberberg Albert Ackermann GmbH & Co. KG EBI Elektro Bremicker, Installationstechnik Herr Lothar Bühne Herr Guido Clemens Cramer & Herling Degner Bauunternehmung GmbH Deutsche Bank AG, Filiale Gummersbach Dresdner Bank AG, Filiale Gummersbach Ferchau Konstruktion GmbH Gasgesellschaft Aggertal mbH Hans Berger KG Eugen Haas Büro GmbH & Co. KG Otto Kind AG Delphi Automotive Systems Deutschland GmbH Merten GmbH & Co. KG Herr Michael Metgenberg Müller + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rötzel & Braunschweig GmbH & Co. KG Rothstein Vitrinen GmbH SABO-Maschinenfabrik GmbH Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt L. & C. Steinmüller GmbH Tombers & Partner GmbH, Steuerberatungsgesellschaft Herr Prof. Dr. Friedrich Wilke Volksbank Oberberg eG Lenneper GmbH & Co. KG Stromversorgung Aggertal GmbH KSK Kapitalbeteiligungen Holding GmbH Stadt Bergneustadt Gemeinde Engelskirchen Gemeinde Lindlar Gemeinde Marienheide Gemeinde Morsbach Gemeinde Reichshof Stadt Waldbröl Stadt Wiehl WEG-Wipperfürther Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH BEW-Bergische Energie- und Wassergesellschaft mbH Aggerverband DM 815.000,00 50.000,00 5.000,00 20.000,00 5.000,00 5.000,00 10.000,00 5.000,00 5.000,00 15.000,00 5.000,00 5.000,00 25.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 20.000,00 5.000,00 5.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 100.000,00 25.000,00 5.000,00 5.000,00 10.000,00 5.000,00 25.000,00 100.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 15.000,00 10.000,00 1.415.000,00 Seite 52 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Aufsichtsrat (ab dem 15.12.2000) Aufsichtsrat Isolde Hübner (Vorsitzende) Geschäftsführerin der IHK zu Köln, Zweigstelle Oberberg Dr. Klaus Blau Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Gummersbach Paul-Gerhard Schmitz Bürgermeister der Stadt Gummersbach Prof. Dr. Bernd Eckardt Stadtverordneter Jürgen Flasdieck Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Hans-Leo Kausemann Landrat des Oberbergischen Kreises Klaus Engelbertz Geschäftsführer der Stromversorgung Aggertal GmbH Vertreter Heinz Ferchau Geschäftsführer der Ferchau Konstruktion GmbH Manfred Püschel Stadtverordneter Peter Hempel Hans-Egon Häring Stadtverordneter Helmut Lux Geschäftsführer der KSK-Wagniskapital GmbH Manfred Strombach Geschäftsführer der Oberbergischen Aufbau GmbH Hans Bunge Geschäftsführer der Bunge & Partner Unternehmensberatung Seite 53 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Bilanz zum 31. Seite 54 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung GTC - Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH Dezember 2000 Seite 55 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung GTC - Gründer- und Technologie Centrum Gummersbach GmbH Seite 56 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Hauptstr. 47 - 51 51465 Bergisch Gladbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin („KomplementärGmbH“) an der Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG (siehe Seite 60). Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Verkehrsverein Rhein. Bergisches Land e. V. Stadt Solingen Stadt Wuppertal Stadt Remscheid Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 58 s. Seite 59 Geschäftsführer: Herr Winterschladen 5.000,00 € = 2.500,00 € = 2.500,00 € = 5.000,00 € = 5.000,00 € = 5.000,00 € = 20 % 10 % 10 % 20 % 20 % 20 % Telefon: (0 22 02) 29 36-0 Telefax: (0 22 02) 20 36-36 E-mail: info@b-l-t.de Internet: www.b-l-t.de Seite 57 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Seite 58 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Seite 59 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Hauptstr. 47 - 51 Bergisch Gladbach öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Tourismus im Bergischen Land zur Verbesserung der wirtschaftlichen und soziokulturellen Struktur in dieser Tourismusregion, die Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Tourismus- und Eventwerbung sowie eines nationalen und internationalen Ticketings. Telefon: (0 22 02) 29 36-0 Telefax: (0 22 02) 20 36-36 E-mail: info@b-l-t.de Internet: www.b-l-t.de Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Verkehrsverein Rhein.-Bergisches Land e. V. Stadt Solingen Stadt Wuppertal Stadt Remscheid Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Beirat Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 61 s. Seite 62 Geschäftsführer: Herr Winterschladen 5.000,00 € = 2.500,00 € = 2.500,00 € = 5.000,00 € = 5.000,00 € = 5.000,00 € = 20 % 10 % 10 % 20 % 20 % 20 % Seite 60 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Seite 61 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Seite 62 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Unternehmen/Einrichtung Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach für Aus- und Weiterbildung gGmbH Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach Rospestr. 1 51643 Gumersbach Telefon: (0 22 61) 2 90 26 30 Telefax: (0 22 61) 91 25 70 E-mail: info@steinmuellerfoerderzenturm.de Internet: www.steinmuellerfoerderzentrum.de öffentlicher Zweck der Beteiligung Gegenstand des Unternehmens ist die Sicherung und Fortführung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Kreismitte. Beteiligungsverhältnisse Oberbergischer Kreis Fa. Babcock Borsig Power Environment GmbH, Gummersbach Stoltenberg-Lerche Stiftung für berufliche Weiterbildung, Gummersbach Stadt Gummersbach Organe Geschäftsführung Gesellschafterversammlung Beirat Sonstiges Bilanz zum 31.12.2000 Gewinn- und Verlustrechnung s. Seite 64/65 s. Seite 66 Geschäftsführer: Hans Georg Hahn Siegfried Hobrack 2.500,00 € = 12.250,00 € = 6.500,00 € = 3.750,00 € = 10 % 49 % 26 % 15 % Seite 63 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach gGmbH Bilanz zum 31. Seite 64 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach gGmbH Dezember 2000 Seite 65 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Fortsetzung Steinmüller-Förderzentrum Gummersbach gGmbH Seite 66 Oberbergischer Kreis Der Landrat Beteiligungsbericht 2001 Sonstige Beteiligungen Unternehmen/Einrichtungen, an denen der Oberbergische Kreis unter 1 % beteiligt ist: Verband der kommunalen RWE Aktionäre (VkA) Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft eG Bergneustadt (GeWoSie) Gemeinnützige Baugenossenschaft eG Ründeroth GWG Wohnungsbaugenossenschaft Radevormwald eG Raiffeisen-Warengenossenschaft Oberberg-Süd Volksbank Meinerzhagen eG Volksbank Oberberg eG Wiehl Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG Seite 67
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