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Solarenergie

Full text: Solarenergie / Ludes, Georg

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW
Teil 2 - Solarenergie LANUV-Fachbericht 40

www.lanuv.nrw.de

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW Teil 2 - Solarenergie LANUV-Fachbericht 40 Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen Recklinghausen 2013

IMPRESSUM Herausgeber	 	 	 	 	 	 	 	 Autoren	 	 	 Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen Telefon 02361 305-0 Telefax 02361 305-3215 E-Mail: poststelle@lanuv.nrw.de Der Teil 2 des Fachberichtes 40 entspricht im Wesentlichen dem Abschlussbericht 	 einer Studie, die im Auftrag des LANUV vom Ingenieurbüro simuPLAN erstellt wurde. Georg Ludes, Björn Siebers, Thorsten Stock simuPLAN (Heroldstraße 26, 46284 Dorsten,						 Telefon 02362 50800, info@simuplan.de)

Projektbetreuung/Redaktion	

Christina Seidenstücker, Dr. Barbara Köllner (LANUV)

Topografische Karten/Luftbilder	 Geobasisdaten des Landes NRW © Geobasis NRW Fotos	 	 	 ISSN 	 Windenergie, Solarenergie, Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft v. links: ©Panthermedia (T. Knauer, J. Schmalenberger, D. Grasse),			 L. Thien (EnergieAgentur.NRW), B. Mehlig (LANUV) 1864-3930 LANUV-Fachberichte

Informationsdienste	 	 	 	 Bereitschaftsdienst	 	 	 	 	 	

Informationen und Daten aus NRW zu Natur, Umwelt und Verbraucherschutz unter • www.lanuv.nrw.de Aktuelle Luftqualitätswerte zusätzlich im • WDR-Videotext Tafeln 177 bis 179 Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV NRW (24-Std.-Dienst): Telefon 0201 714488 Nachdruck – auch auszugsweise – ist nur unter Quellenangaben und			 Überlassung von Belegexemplaren nach vorheriger Zustimmung des Herausge-	 bers gestattet. Die Verwendung für Werbezwecke ist grundsätzlich untersagt.

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Vorwort

Vorwort
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Die Energieversorgung steht vor einem Wandel. Eben wurde der Atomausstieg besiegelt und im Gegenzug der massive Ausbau der erneuerbaren Energieträger beschlossen. Die Nutzung der Sonnenenergie mit ihren kleinen dezentralen Einheiten im privaten Bereich ist in diesem Umbruch eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Der rasante Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist schon heute eine Erfolgsgeschichte. Auch in Nordrhein-Westfalen hat sich der solare Anteil an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Waren Ende 1999 etwa 3.000 Anlagen mit einer Leistung von weniger als 13 MWP in NRW installiert, speisten 2011 über 160.000 Anlagen mit fast 2.900 MWP Leistung in das Stromnetz ein. 19 % des erneuerbaren Stroms in NRW stammten 2011 aus der Photovoltaik. Damit steht die Solarenergie hinter Windkraft und Biomasse an dritter Stelle der Strom produzierenden erneuerbaren Energieträger. Doch die vorliegende Studie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) zeigt: aktuell wird nur 3 % des technischen Solarenergiepotenzials in NRW genutzt – es bestehen also noch erhebliche Ausbaupotenziale. Mit dem Fachbericht „Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie“ liegt für NRW nun ein umfangreiches Basiswerk vor, in dem der aktuelle Beitrag der Solarenergie sowie die nicht genutzten Potenziale auf Gemeinde- und Kreisebene ablesbar sind. Zusammen mit der vor kurzem veröffentlichten „Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 1 - Windenergie“ wird den Kommunen und Kreisen damit eine Entscheidungshilfe an die Hand gegeben, wie sie Erneuerbare Energien vor Ort am effektivsten ausbauen können. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre, Ihr

Dr. Heinrich Bottermann Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 3 / 168 -

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Vorwort

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 4 / 168 -

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Inhalt

Inhaltsverzeichnis
Vorwort .......................................................................................................................................... 3 Inhaltsverzeichnis .......................................................................................................................... 5 Tabellenverzeichnis ....................................................................................................................... 8 Abbildungsverzeichnis ................................................................................................................... 9 Tabellenverzeichnis ANHANG A ................................................................................................. 11 Abbildungsverzeichnis ANHANG B ............................................................................................. 12 Abkürzungsverzeichnis ............................................................................................................... 14 0. 0.1 0.2 0.3 Zusammenfassung ........................................................................................................... 15 Methodik der Potenzialanalyse ...................................................................................... 15 Ergebnisse Photovoltaik ................................................................................................. 16 Ergebnisse Solarthermie ................................................................................................ 18

1.

Einführung ......................................................................................................................... 19

2. 2.1 2.2

Grundlagen ........................................................................................................................ 22 Photovoltaik .................................................................................................................... 22 Solarthermie ................................................................................................................... 24

3. 3.1 3.2 4. 4.1 4.1.1 4.1.2 4.1.3 4.1.4 4.1.5 4.1.6 4.1.7 4.1.8 4.2 4.2.1 4.2.2 4.2.3

Bestandsaufnahme der Solarenergie in NRW ............................................................... 27 Photovoltaik-Anlagen..................................................................................................... 27 Solarthermische Anlagen ............................................................................................... 33 Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik ......................................... 36 Untersuchungsmethodik ................................................................................................. 36 Eingangsdaten ................................................................................................................ 36 Zuweisung von Siedlungsstrukturtypen.......................................................................... 37 Festlegung von Modellgebieten ..................................................................................... 39 Strahlung ........................................................................................................................ 42 Detaillierte Dachflächenpotenzialberechnung mit simuSOLAR ..................................... 43 Bestimmung des theoretischen Dachflächenpotenzials ................................................. 46 Bestimmung des technischen Dachflächenpotenzials ................................................... 48 Hochrechnung auf Gemeindeebene .............................................................................. 49 Ergebnisse ...................................................................................................................... 51 Gemeinden ..................................................................................................................... 51 Kreise ........................................................................................................................... 52 Land NRW ...................................................................................................................... 52

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5. 5.1 5.1.1 5.1.2 5.1.3 5.1.4 5.1.5 5.1.6 5.1.7 5.1.8 5.1.9 5.2 5.2.1 5.2.2 5.2.3 5.2.4 5.2.5 5.2.6 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 5.3.6 5.3.7 5.3.8 5.4 5.4.1 5.4.2

Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen .......................................................... 54 Typen potenzieller Freiflächenstandorte ........................................................................ 55 Randstreifen an Autobahnen und Schienenwegen ........................................................ 55 Halden und Deponien ..................................................................................................... 55 Militärische Konversionsflächen ..................................................................................... 56 Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten........................................... 56 Bergbaufolgeflächen....................................................................................................... 57 Parkplätze ....................................................................................................................... 57 Lärmschutzwände .......................................................................................................... 57 Brücken........................................................................................................................... 58 Ehemalige Tagebaugebiete............................................................................................ 58 Untersuchungsmethodik ................................................................................................. 58 Abgrenzung der Basisflächen......................................................................................... 58 Verschneidung der Basisflächen mit Ausschlussflächen ............................................... 60 Berücksichtigung von Ausrichtung und Hangneigung .................................................... 62 Einzuhaltende Mindestgrößen ........................................................................................ 63 Abschätzung von Hochrechnungsfaktoren für Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten sowie auf Parkplätzen ....................................................................... 64 Ertragsberechnung ......................................................................................................... 65 Ergebnis der Freiflächenanalyse .................................................................................... 66 Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen ......................................... 66 Halden und Deponien ..................................................................................................... 69 Militärische Konversionsflächen ..................................................................................... 70 Bergbaufolgeflächen....................................................................................................... 71 Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten........................................... 72 Parkplätze ....................................................................................................................... 73 Lärmschutzwände .......................................................................................................... 74 Brücken........................................................................................................................... 75 Zusammenfassung der Freiflächenanalyse ................................................................... 77 Gemeinden ..................................................................................................................... 77 Kreise ........................................................................................................................... 78

6. 6.1 6.2 6.3

Zusammenfassung der PV-Potenziale ........................................................................... 79 Gemeinden ..................................................................................................................... 79 Kreise ........................................................................................................................ 80

Land NRW ...................................................................................................................... 80

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7 7.1 7.2 7.3 7.3.1 7.3.2 7.3.3

Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Solarthermie ......................................... 83 Bestimmung des theoretischen Dachflächenpotenzials………… ………………………..83 Bestimmung des technischen Dachflächenpotenzials ................................................... 84 Ergebnisse ...................................................................................................................... 86 Gemeinden ..................................................................................................................... 87 Kreise ........................................................................................................................... 88 Land NRW ...................................................................................................................... 88

8

Literatur und Datenquellen .............................................................................................. 89

TABELLEN ANHANG A ............................................................................................................ 93 ABBILDUNGEN ANHANG B .................................................................................................. 142

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Tabellenverzeichnis
Tabelle 0.1: Tabelle 3.1: Tabelle 3.2: Tabelle 3.3: Tabelle 3.4: Tabelle 3.5: Tabelle 4.1: Tabelle 4.2: Tabelle 4.3: Tabelle 4.4: Tabelle 4.5: Tabelle 4.6: Tabelle 4.7: Tabelle 5.1: Tabelle 5.2: Tabelle 5.3: Tabelle 5.4: Tabelle 5.5: Tabelle 5.6: Tabelle 5.7: Tabelle 5.8: Tabelle 5.9: Tabelle 5.10: Tabelle 5.11: Tabelle 6.1: Tabelle 7.1: Tabelle 7.2: Tabelle 7.3: Übersicht technische PV-Solarpotenziale ....................................................... 17 Stromverbrauch in TWh in NRW im Jahr 2010 [MKULNV 2011].................... 27 Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien in NRW Ende 2011. .............. 27 Anzahl der PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen ................................... 28 Gesamt-Nennleistung der PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen ........... 29 Privathaushalte in NRW - Energieverbrauch für Warmwasser und Raumwärme im Jahr 2010 [MKULNV 2011] ................................................... 33 Anteile der Siedlungsstrukturtypen an der Grundrissfläche (Beispiel)............ 38 Übersicht der Modellgebiete ........................................................................... 41 Umrechnungsfaktor zur Bestimmung des technischen Potenzials ................. 49 Berechnete Energieerträge (theoretisches Potenzial) pro m² Grundrissfläche am Beispiel der Gemeinden Titz und Bestwig ...................... 50 Anteil der unterschiedlichen Siedlungsstrukturtypen an der Grundrissfläche am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz ..................................... 50 Absolutes theoretisches und technisches PV-Dachflächenpotenzial am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz ...................................................... 51 Technisches Photovoltaik-Dachflächenpotenzial für NRW ............................. 53 Ausschlussflächen für die PV-Freiflächenanalyse .......................................... 61 Hochrechnungsfaktoren für Brach- und Freiflächen sowie Parkplätze ........... 65 Ertragskenngrößen für Randstreifen ............................................................... 67 Ertragskenngrößen für Halden und Deponien ................................................ 69 Ertragskenngrößen für militärische Konversionsflächen ................................ 71 Ertragskenngrößen für Bergbaufolgeflächen .................................................. 71 Ertragskenngrößen für Frei- und Brachflächen in Industrie- und Gewerbegebieten ............................................................................................ 72 Ertragskenngrößen für Parkplatzflächen ........................................................ 74 Ertragskenngrößen für Lärmschutzwände ...................................................... 75 Ertragskenngrößen für Brücken ...................................................................... 76 Gesamtpotenzial auf Freiflächen .................................................................... 77 Photovoltaik-Potenzial für das Land NRW ...................................................... 80 Berechnetes theoretisches und technisches Wärmepotenzial am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz .................................................................... 85 Eingangsgrößen zur Bestimmung des CO2-Emissionsfaktors für die Warmwasseraufbereitung in Privathaushalten ............................................... 87 Solarthermisches Dachflächenpotenzial auf Wohngebäuden für das Land NRW ................................................................................................................ 88

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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1.1: Entwicklung der Anteile der Erneuerbaren Energien in Deutschland seit 2002 sowie nationale Ziele [BMU 2012]……………………………..…19 Anteile der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2011 [BMU 2012]…………………..…………………20 Funktionsschema einer PV-Anlage….……………………………….….…..22 Funktionsschema solarthermischer Anlagen……………………………….24 Nennleistungszuwachs der jährlich neu installierten PV-Anlagen in MWP……………………………………………………………………………..29 PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen im Zeitraum 2000 bis 2011…………………………………………………………………………..…30 Zeitliche Entwicklung der Nennleistung der PV-Anlagen in NRW in MWP……………………………………………………………………….…….30 Mittlere Nennleistung aller in NRW installierten PV-Anlagen………..…...31 Deckungsraten des privaten Strombedarfs in den Kommunen NRWs durch PV-Anlagen im Jahr 2011…………................................................32 Entwicklung der Wärmeenergieerzeugung durch Solarthermie in NRW……………………………………………………………………………34 Klassifizierte Siedlungsstrukturflächen am Beispiel der Gemeinde Münster .................................................................................. 38 Klassifizierte Gebäudegrundrissdaten am Beispiel der Gemeinde Münster .................................................................................. 38 Lage der Modellgebiete ........................................................................... 40 Durchschnittliche jährliche Einstrahlung auf eine horizontale Fläche (Quelle: DWD) ......................................................................................... 42 Ausschnitt des Untersuchungsgebietes „Münster / City“ (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 43 Höhenraster für das Untersuchungsgebiet „Münster / City“ .................... 43 Dachflächenerkennung (Luftbild: Geobasis.NRW) ................................. 44 Beispielhaftes Horizontdiagramm............................................................ 45 Jährliche Globalstrahlung (Luftbild: Geobasis.NRW) .............................. 45 Eignungsflächen für das Modellgebiet Münster City, berechnet mit der Strahlungszeitreihe für den Standort Titz (Luftbild: Geobasis.NRW) ...... 47 Theoretisches / technisches Potenzial (Luftbild: Geobasis.NRW) .......... 48

Abbildung 1.2:

Abbildung 2.1: Abbildung 2.2: Abbildung 3.1

Abbildung 3.2

Abbildung 3.3

Abbildung 3.4 Abbildung 3.5

Abbildung 3.6

Abbildung 4.1:

Abbildung 4.2:

Abbildung 4.3: Abbildung 4.4:

Abbildung 4.5:

Abbildung 4.6: Abbildung 4.7: Abbildung 4.8: Abbildung 4.9: Abbildung 4.10:

Abbildung 4.11:

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Abbildung 5.1:

Bestimmung der Basisflächen (grün) am Beispiel eines Randstreifens (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 59 Verschiedene Typen von Ausschlussflächen (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 62 Ausschluss von zu kleinen Flächen (Luftbild: Geobasis.NRW) .............. 63 Solarpotenzial an Autobahnen. Beispiel Titz (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 67 Solarpotenzial an Autobahnen. Beispiel Siegen (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 68 Hoppenbruch (blau umrandet) als Beispiel für eine aufgeforstete Halde (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 69 Fläche mit hohem Solarpotenzial auf einer Deponie (Luftbild: Geobasis.NRW)....................................................................................... 70 Brachliegende Bergbaufolgefläche (Luftbild: Geobasis.NRW) ............... 72 Freiflächen in einem Gewerbegebiet (Luftbild: Geobasis.NRW)) ........... 73 Parkplatz in einem Industriegebiet (Luftbild: Geobasis.NRW) ................ 74 Beispiel für eine Lärmschutzwand (grün) mit hohem Solarpotenzial (Luftbild: Geobasis.NRW) ........................................................................ 75 Beispiel für eine Brücke (grün) mit hohem Solarpotenzial (Luftbild: Geobasis.NRW)....................................................................................... 76 PV-Potenzial NRW .................................................................................. 81

Abbildung 5.2:

Abbildung 5.3: Abbildung 5.4:

Abbildung 5.5:

Abbildung 5.6:

Abbildung 5.7:

Abbildung 5.8: Abbildung 5.9: Abbildung 5.10: Abbildung 5.11:

Abbildung 5.12:

Abbildung 6.1:

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Tabellenverzeichnis ANHANG A
Tabelle A 1: Tabelle A 2: Tabelle A 3: Tabelle A 4: Tabelle A 5: Tabelle A 6: Tabelle A 7: Tabelle A 8: Tabelle A 9: Tabelle A 10: Tabelle A 11: Tabelle A 12: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011 ..... 94 Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Kreisebene im Jahr 2011 ............ 101 Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011. 102 Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Kreisebene im Jahr 2011 ......... 109 PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene ........................... 110 PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Kreisebene ................................... 117 PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene ............................. 118 PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Kreisebene ..................................... 125 Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene ..... 126 Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Kreisebene .............. 133 Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene ................... 134 Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Kreisebene............................ 141

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Abbildungsverzeichnis ANHANG B
Abbildung B 1: Abbildung B 2: Abbildung B 3: Solare Stromerträge auf Gemeindeebene im Jahr 2011 in GWh…..… .. 143 Solare Wärmeerträge auf Gemeindeebene im Jahr 2011 in MWh …... . 144 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene……..… .. .145 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro Einwohner bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene………………………………………………………..….. .. 146 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro m² Grundrissfläche bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene……………………………………………………………... 147 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene .......... 148 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro Einwohner bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene .............................................................................................. 149 Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro m² Grundrissfläche bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene ........................................................................................ 150 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen im 110 Meter Randstreifen ............................................................................................ 151 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Deponien und Halden ..................................................................................................... 152 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf militärischen Konversionsflächen ................................................................................. 153 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Bergbaufolgeflächen................................................................................ 154 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten ...................................... 155 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Parkplätzen ... 156 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Lärmschutzwänden ................................................................................. 157 Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Brücken......... 158 Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten auf Gemeindeebene ...................................................................................... 159 Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten auf Kreisebene .............................................................................................. 160

Abbildung B 4:

Abbildung B 5:

Abbildung B 6:

Abbildung B 7:

Abbildung B 8:

Abbildung B 9:

Abbildung B 10:

Abbildung B 11:

Abbildung B 12:

Abbildung B 13:

Abbildung B 14: Abbildung B 15:

Abbildung B 16: Abbildung B 17:

Abbildung B 18:

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Inhalt

Abbildung B 19:

Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten pro m² Grundfläche auf Gemeindeebene ........................................................... 161 Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten pro m² Grundfläche auf Kreisebene.................................................................... 162 Potenzieller Stromertrag durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Gemeindeebene ...................................................................................... 163 Potenzieller Stromertrag pro Einwohner durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Gemeindeebene ................................................ 164 Potenzieller Stromertrag durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Kreisebene .............................................................................................. 165 Potenzieller Stromertrag pro Einwohner durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Kreisebene......................................................... 166 Deckungsrate des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs auf Gemeindeebene ...................................................................................... 167 Deckungsrate des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs auf Kreisebene .............................................................................................. 168

Abbildung B 20:

Abbildung B 21:

Abbildung B 22:

Abbildung B 23:

Abbildung B 24:

Abbildung B 25:

Abbildung B 26:

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Abkürzungsverzeichnis
Allgemein ALK ATKIS BMU BMWi DOM DGM DWD EnEV EE EEG EEWärmeG EW GIS LANUV LINFOS MKULNV Automatisierte Liegenschaftskarte Amtliches Topographisch-Kartographische Informationssystem Bundesministerium für Natur, Umwelt und Reaktorsicherheit Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Digitales Oberflächenmodell Digitales Geländemodell Deutscher Wetterdienst Energie-Einspar-Verordnung Erneuerbare Energien Erneuerbare-Energien-Gesetz Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz Einwohner Geographisches Informationssystem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Landschaftsinformationssystem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Privat-Stromverbrauch Photovoltaik Regionalverband Ruhr Solarthermie Standard test condition Warmwasser

PSV PV RVR ST STC WW

Einheiten Wh kWh MWh GWh TWh PJ Wattstunde, entspricht 3,6∙103 Joule (J) bzw. 3,6 Kilojoule (KJ) Kilowattstunde, entspricht 3,6∙106 Joule (J) bzw. 3,6∙103 Kilojoule (KJ) Megawattstunde, entspricht 10³ Kilowattstunden Gigawattstunde, entspricht 106 Kilowattstunden Terawattstunde, entspricht 109 Kilowattstunden bzw. 3,6 Petajoule (PJ) Petajoule, entspricht 1012 Kilojoule (J) bzw. 0,278 TWh

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Zusammenfassung

0.

Zusammenfassung

Der fortschreitende Klimawandel und die zur Neige gehenden fossilen Energieträger erfordern eine schnelle und nachhaltige Energiewende. Das Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es darum, die Erneuerbaren Energien deutlich auszubauen. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Nordrhein-Westfalen auf 30 % gesteigert werden. Ein Baustein der nordrhein-westfälischen Klimapolitik ist die Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, mit deren Durchführung das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) beauftragt hat. Im Oktober 2012 wurde bereits „Teil 1 – Windenergie“ innerhalb der LANUV-Fachberichtsreihe 40 „Potenzialstudie Erneuerbare Energien“ veröffentlicht. Die Potenzialanalyse Solarenergie liegt nun als Teil 2 dieser Fachberichtsreihe vor. Ziel der Potenzialanalyse Solarenergie ist es, die Potenziale zur Nutzung der Sonnenenergie im Strom- und Wärmesektor für NRW zu ermitteln. Die Ergebnisse und Datengrundlagen sollen zusätzlich zur Veröffentlichung als Fachbericht im Fachinformationssystem Energieatlas NRW (www.energieatlas.nrw.de) im Internet veröffentlicht werden. Die bereitgestellten Informationen dienen als Grundlage für die unterschiedlichen Planungsebenen, wie z.B. Kommunen, Kreise, Bezirksregierungen und Genehmigungsbehörden. Sie sollen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen.

0.1

Methodik der Potenzialanalyse

Die Bestimmung des Solarpotenzials für Aufdachanlagen (Photovoltaik und Solarthermie) erfolgte auf der Grundlage von 24 für die unterschiedlichen Regionen von NRW repräsentativen Modellgebieten. Diese Gebiete wurden so ausgewählt, dass die Siedlungsstrukturen Wohnen, Gewerbe- / Industriegebiete, Stadtzentrum / City und ländliche Gebiete mit ihren jeweiligen Besonderheiten berücksichtigt werden konnten. Für die Modellgebiete wurde eine detaillierte Strahlungssimulation auf der Basis hochaufgelöster Laserscandaten durchgeführt. Die hieraus abgeleiteten Kenngrößen zu Einstrahlung und Verschattung wurden im nächsten Schritt auf alle Gebäude des Landes hochgerechnet. Der Anteil der unterschiedlichen Siedlungsstrukturen und die lokalen Einstrahlungsverhältnisse der einzelnen Gemeinden wurden berücksichtigt. Für die Analyse potenzieller PV-Freiflächenstandorte wurden aus dem digitalen ATKISDatenbestand diejenigen Flächen selektiert, die grundsätzlich für die Ansiedlung eines Solarparks zur Produktion von förderungswürdigem Strom im Sinne des Erneuerbare-EnergienGesetz (EEG) geeignet sind. Hierzu zählen beispielsweise der 110 Meter Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen, Halden oder auch Parkplatzflächen. Von diesen Flächen wurden anschließend diejenigen Bereiche ausgeschlossen, die aufgrund ihrer Eigenschaften nicht als Solarpark in Frage kommen. Dies können beispielsweise Flächen sein, die unter Naturschutz stehen, nach Norden ausgerichtet sind, in unmittelbarer Nähe zu Verschattungsobjekten wie z.B. Waldflächen oder Gebäuden liegen oder eine festgelegte

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Zusammenfassung

Mindestgröße unterschreiten. Für die verbleibenden Flächen wurden unter Berücksichtigung der geographischen Lage die installierbare Modulfläche und der potenzielle Stromertrag bestimmt. Die Methodik der Potenzialanalyse wurde eng mit der EnergieAgentur.NRW abgestimmt.

0.2

Ergebnisse Photovoltaik

Ende 2011 erzeugten die Erneuerbaren Energien in NRW fast 10 % des hier verbrauchten Stroms. Der Anteil der PV-Stromerzeugung am Stromverbrauch (Bezugsjahr 2010: 138 TWh [MKULNV 2011]) betrug zu diesem Zeitpunkt 1,9 %. Insgesamt waren zum Bezugszeitpunkt 31.12.2011 über 160.000 PV-Anlagen mit einer Gesamt-Nennleistung von etwa 2.900 MWP installiert. Die Tabelle 0.1 führt die im Rahmen dieser Studie ermittelten technischen PV-Potenziale auf. Insgesamt könnten demnach PV-Module mit einer Fläche von maximal 469 km² in NordrheinWestfalen installiert werden. Bei der Annahme eines mittleren Wirkungsgrades von 18 % entspricht dies einer maximal installierbaren Leistung von 84,4 GWP. Bei vollständiger Belegung aller geeigneten Flächen NRWs mit PV-Modulen könnte eine jährliche Strommenge von ca. 72 TWh erzeugt werden. Die Tabellenwerte verdeutlichen, dass mehr als die Hälfte des technisch möglichen PVStromertrages in NRW durch Solarstromerzeugung auf Dachflächen entfällt. Fast 60 % des PVFreiflächenpotenzials konzentriert sich auf die gezielte Nutzung von Randstreifen der Autobahnen und Schienenwege. Weitere nennenswerte PV-Potenziale bestehen auf Parkplätzen, Deponien und Halden sowie auf Freiflächen und Brachen von Industrie- und Gewerbegebieten. Im Bereich von Bergbaufolgenutzungen, Brücken und Lärmschutzwänden lassen sich hingegen keine nennenswerten Beiträge zur PV-Stromerzeugung erschließen. Wie oben bereits erwähnt, betrug Ende 2011 die Nennleistung aller in NRW installierten PVAnlagen ca. 2,9 GWP. Das Potenzial von 84,4 GWP war somit Ende 2011 nur zu etwa 3 % ausgeschöpft. Durch vollständige Nutzung des jährlichen PV-Strompotenzials von etwa 72 TWh ließe sich theoretisch ca. 52 % des landesweiten jährlichen Stromverbrauchs von 138 TWh (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]) decken. Aufgrund der zeitlichen Unterschiede zwischen der PVStromerzeugung und dem Stromverbrauch, die bei der Ermittlung des PV-Potenzials nicht berücksichtigt werden konnten, wird sich aber nur ein Teil dieses Potenzials nutzen lassen. Um die Privathaushalte in NRW vollständig mit PV-Strom zu versorgen (Strombedarf in 2010 ca. 32 TWh bzw. 1.780 kWh pro Person [MKULNV 2011]), müssten zu den bereits vorhandenen Anlagen weitere PV-Anlagen mit einer Gesamt-Nennleistung von 32 GWP errichtet werden. Dies entspricht ca. 38 % des gesamten PV-Potenzials bzw. ca. 70 % des Dachflächenpotenzials.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Zusammenfassung Tabelle 0.1: Übersicht technische PV-Solarpotenziale

PV-Potenzial Dachflächen Modulfläche [Km²] Sehr gut geeignet Gut geeignet Bedingt geeignet Summe Dachflächen PV-Potenzial Freiflächen Randstreifen Parkplätze Brach- und Freiflächen in Industrie- u. Gewerbegebieten Deponien und Halden Militärische Konversionsflächen Bergbau Lärmschutzwände Brücken Summe Freiflächen 123,32 48,04 27,58 8,25 1,8 1,05 0,06 0,04 210,14 22,1 8,6 5,0 1,5 0,3 0,2 < 0,01 < 0,01 37,7 20.072 7.190 4.469 1.339 287 171 7 6 33.541 59,8 21,4 13,3 4,0 0,9 0,5 < 0,1 < 0,1 100,0 111,72 55,20 92,27 259,19 Leistung [GWP] 20,1 10,0 16,6 46,7 Stromertrag [GWh/a] 17.609 8.321 12.772 38.702 [%] 45,5 21,5 33,0 100,0

PV-Potenziale Gesamt Bereits erschlossen
1)

469,3 ca. 231)

84,4 2,9

72.244 2.630

100,0 3,4

unter der Annahme eines durchschnittlichen Wirkungsgrades von 12,5 %

Das Land NRW hat sich zum Ziel gesetzt, die landesweiten CO2-Emissionen von 1990 bis 2020 um 25 % (90,7 Mio t) zu reduzieren. Bis 2010 hatte NRW einen Rückgang der CO2-Emissionen von 49,1 Mio t bereits erreicht. Alle PV-Potenzialflächen zusammen könnten das verbleibende CO2-Reduktionsziel von 41,6 Mio t fast vollständig decken. Im neuen Koalitionsvertrag von 2012 hat die Landesregierung außerdem festgelegt, bis zum Jahr 2025 30 % der jährlichen Stromversorgung durch Erneuerbare Energien abzudecken. Unter der Annahme eines unveränderten Stromverbrauchs von ca. 138 TWh pro Jahr (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]) ergibt sich somit eine jährliche Strommenge von mindestens 41 TWh, die im Jahr 2025 durch EE in NRW bereitzustellen ist. Hierbei muss beachtet werden, dass der Stromverbrauch jährlich schwankt.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Zusammenfassung

Unter der weiteren Annahme eines unveränderten Anteils des PV-Stroms am gesamten EEStrom (19 %), müsste die PV-Stromproduktion auf ca. 7.800 GWh ausgebaut und damit ihr Beitrag fast verdreifacht werden. Dies entspricht bis 2025 einem mittleren jährlichen Zubau von ca. 380 MWP Nennleistung bzw. 2 km² Modulfläche. Dieser Berechnung liegt die Annahme zu Grunde, dass die Beiträge der übrigen erneuerbaren Energieträger in dem gleichen Maße wie die PV wachsen. Ein neuer Aufschwung der PV-Branche ist eng an die Entwicklung und den Umbau der Stromverteilnetze und die Verfügbarkeit effektiverer und wirtschaftlicher Speichertechnologien geknüpft. Es ist davon auszugehen, dass in einigen Jahren auch aus der zunehmenden Elektromobilität positive Marktimpulse resultieren.

0.3

Ergebnisse Solarthermie

Die Analyse des Bestands solarthermischer Anlagen erfolgte auf der Grundlage statistischer Auswertungen des Marktanreizprogramms der BAFA [BSW 2012]. Diese Auswertungen wurden durch Statistiken der EnergieAgentur.NRW ergänzt, in die zusätzlich Daten aus den Förderprogrammen progres.nrw einflossen. Die Auswertung ergibt für das Jahr 2011 eine solare Wärmeenergiemenge von 461 GWh/a bzw. 0,46 TWh/a. Zur Abschätzung des Potenzials der Solarthermie müssen – neben der Dachflächenanalyse – weitere Parameter berücksichtigt werden. Durch solarthermische Anlagen produzierte Wärme muss in der Regel vor Ort verbraucht werden und kann – im Gegensatz zu Strom aus PVAnlagen – nicht in ein öffentliches Netz eingespeist werden. Darüber hinaus werden solarthermische Anlagen aus wirtschaftlichen Überlegungen überwiegend zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Darum beziehen sich die Betrachtungen dieser Studie allein auf den möglichen Beitrag der Solarthermie zur Deckung der Warmwassererzeugung in Privathaushalten. Ein weiterer einschränkender Parameter ist die Dimensionierung der Kollektorfläche unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kriterien. Die Untersuchungen in den Modellgebieten und deren Hochrechnung auf die Gemeinden in NRW ergaben, dass bei Erschließung aller für die solarthermische WW-Bereitung benötigten und hierfür geeigneten Dachflächen ca. 9,8 TWh bzw. 55 % des WW-Bedarfs von 17,6 TWh durch solarthermische Anlagen erzeugt werden könnten. Dies entspricht nur ca. 8 % des gesamten Wärmebedarfs der Privathaushalte von 128,8 TWh. Nach Angaben der EnergieAgentur.NRW kann man für NRW annehmen, 50 % der Haushalte keine zentrale WW-Bereitung besitzen, so dass thermischer Solaranlagen nicht sinnvoll ist. Hierdurch reduziert sich solarthermische Potenzial zur Wärmeerzeugung in Privathaushalten von 9,8 ca. 4,9 TWh. dass mindestens hier der Einsatz das verfügbare TWh auf lediglich

Bedeutendere Beiträge der Solarthermie könnten erschlossen werden, wenn bei der Errichtung neuer Gebäude und der Sanierung von Bestandsgebäuden vermehrt die Solarthermie in die Raumheizung –und -kühlung (Solar-Wärmepumpe, Absorptions- und Adsorptionstechnik, u.a.) integriert würde. Aufgrund des starken Wettbewerbdrucks durch andere Techniken wie z.B. Mikro-BHKW erscheint eine deutliche Zunahme von solar unterstützten Heizungs- und KälteAnlagen aber eher fraglich.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Einführung

1.

Einführung

Der fortschreitende Klimawandel und die zur Neige gehenden fossilen Energieträger erfordern eine schnelle und nachhaltige Energiewende. Das Ziel der internationalen Klimapolitik ist es, durch eine drastische Verringerung der CO2-Emissionen die globale Erwärmung auf 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Die Europäische Gemeinschaft hat daher Richtlinien auf den Weg gebracht, mit denen Energie (Strom und Wärme) eingespart und zunehmend durch Nutzung Erneuerbarer Energien erzeugt und bereit gestellt werden sollen. Zur Festschreibung dieser Ziele auf der nationalen Ebene der Bundesrepublik Deutschland dienen insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz [EEG 2011], das ErneuerbareEnergien-Wärme-Gesetz [EEWärmeG 2011] und dessen Berücksichtigung in der Energieeinsparverordnung [EnEV 2009]. Um die Zielvorgaben des EEG zu erreichen, muss der Anteil der Erneuerbaren Energien am bundesweiten Stromverbrauch von ca. 20 % im Jahr 2011 auf mindestens 35 % im Jahr 2020 erhöht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie in den nächsten 10 Jahren eine vollständige Substitution des Atomstroms durch andere Energieträger erfolgen muss. Nach 2020 soll der Anteil der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien alle 10 Jahre um jeweils mindestens 15 % zunehmen, so dass im Jahr 2030 der Anteil der Erneuerbaren Energien mindestens 50 % und im Jahr 2050 mindestens 80 % beträgt. Diese Vorgaben sollen in Kombination mit dem EEWärmeG bewirken, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von etwa 12,5 % im Jahr 2011 (siehe Abbildung 1.1) bis auf mindestens 18 % im Jahr 2020 gesteigert wird.

Abbildung 1.1: Entwicklung der Anteile der Erneuerbaren Energien in Deutschland seit 2002 sowie nationale Ziele [BMU 2012]

Die Abbildung 1.2 veranschaulicht die unterschiedlichen Beiträge Erneuerbarer Energien an der Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion in der BRD.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Einführung

Abbildung 1.2: Anteile der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2011 [BMU 2012]

Im Jahr 2011 betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland etwa 20 %. Hiervon entfallen etwa 8 % und somit fast ein Drittel auf die Windenergie. Durch PV-Anlagen wurde etwa 3 % der verbrauchten Strommenge erzeugt. Bei der Wärmeenergieerzeugung liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien im Jahr 2011 mit ca. 11 % niedriger. Mehr als 10 % - und damit über 90 % der erneuerbaren Wärmebereitstellung – wird durch Biomasse gedeckt. Lediglich 0,4 % wird durch Solaranlagen erzeugt. Die starken Fluktuationen der EE-Stromeinspeisungen in Verbindung mit den zukünftig weiter deutlich zunehmenden EE-Stromnennleistungen erfordern gravierende Maßnahmen zur Optimierung der Energieversorgungssysteme. Um auch zukünftig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss das bisher unidirektionale Energiesystem mit Leitungsfluss vom Erzeuger zum Verbraucher in ein flexibles, an die variable und dezentrale Einspeisung der EE angepasstes System mit bidirektionalen Leitungsflüssen umgebaut werden (siehe [BMU 2011c]). Um den geplanten weiteren Ausbau der EE zu ermöglichen, sollen mit gezielten Forschungsund Entwicklungsprojekten Technologien zur Speicherung von EE-Strom zur Marktreife gebracht werden. Als Speichertechnologien zur Pufferung saisonaler, täglicher oder noch kürzerer Einspeisungsschwankungen beim EE-Strom könnten die Erzeugung von Wasserstoff und Methan, Pumpspeicher- oder Druckluftspeicherkraftwerke sowie Batterien, Kondensatoren und Spulen dienen. Auch die Nutzung der Solarenergie zur Gebäudeheizung erfordert neue Speichertechnologien (z.B. Langzeitspeicher mit Phasen-Wechselmaterialien). Die gesamte Energiewirtschaft befindet sich somit in einem massiven Umbruch. Es ist davon auszugehen, dass hierbei neben einer nachhaltigen Veränderung des Energiemix Großkraftwerke mehr und mehr durch kleine dezentrale Versorgungseinheiten ersetzt werden.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Einführung

Dem weiteren Ausbau der Solarenergie mit ihren kleinen dezentralen Einheiten im privaten Bereich kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu, weil bereits genutzte bzw. versiegelte Flächen zur Energieerzeugung verwendet werden können. Eine weitere Zunahme des Solarstroms an der Gesamtstromerzeugung erscheint aufgrund mehrerer Faktoren, beispielsweise die sinkenden Preise für PV-Anlagen bei gleichzeitig steigenden Strompreisen und die hohe gesellschaftliche Akzeptanz der Solarenergie, realistisch. Aufgrund der ab dem 1. April 2012 geltenden deutlich reduzierten Vergütungssätze für Strom aus Solaranlagen [BMU / BMWi 2012a] sowie dem am 27. Juni 2012 im Vermittlungsausschuss beschlossenen PV-Deckel ist jedoch davon auszugehen, dass sich das dynamische Wachstum der PV-Branche der letzten Jahre wahrscheinlich abschwächt. Rechnet man den NRW-Privatstromverbrauch von 32 TWh (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]) auf einen Einwohner um, so ergibt sich je Einwohner ein jährlicher Stromverbrauch von ca. 1.780 kWh. Dieser Bedarf lässt sich beim gegenwärtigen Stand der PV-Technik durch ca. 14 m² geeigneter Dachfläche bzw. einer Anlage mit einer Nennleistung von ca. 1,8 bis 1,9 kW abdecken. Bei aktuell rund 18 Millionen Einwohnern in NRW würde also theoretisch heute eine Dachfläche von ca. 252 km² ausreichen, um den kompletten privaten Strombedarf zu decken. Dies entspricht weniger als 1 % der Landesfläche. Mit den zukünftig zu erwartenden Steigerungen des Wirkungsgrades wird sich die benötigte Fläche noch verringern. Derzeit existieren für NRW nur im Einzelfall (beispielsweise für den Regierungsbezirk Arnsberg) regionale Abschätzungen des Potenzials für Energieerzeugung durch Photovoltaik (PV) und Solarthermie (ST). Erkenntnisse aus diesen Studien sowie Erfahrungen aus kommunalen Solardachkatastern zeigen, dass in der Regel mehr als 20 % der Dachflächen einer Stadt prinzipiell für Solar- und PV-Anlagen geeignet sind. Derzeit werden aber lediglich ca. 2 % hierfür genutzt. Das weitere Ausbaupotenzial kann somit als sehr hoch eingeschätzt werden. Zielsetzung der Potenzialanalyse Solarenergie NRW ist es, die tatsächlichen Flächenpotenziale für die Nutzung von Sonnenenergie im Strom- und Wärmesektor in NRW teilweise flächenscharf, teilweise aggregiert auf Kreis- und Gemeindeebene zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen als Fachbericht sowie im Fachinformationssystem Energieatlas NRW im Internet veröffentlicht werden. Mit den Informationen soll eine Grundlage für die unterschiedlichen Planungsebenen geschaffen werden, wie z.B. Kommunen, Kreise und Bezirksregierungen. Darüber hinaus soll Privatpersonen ein Anreiz zur Investition in die Solarenergie gegeben werden. Anders als bei den sehr investitions- und flächenintensiven Energieformen – wie z B. Windkraft und Biomasse – kann die Solarenergie vor allem durch das Engagement von Privatpersonen – sei es nun durch die Installation auf einem Privathaus oder durch Unternehmer mittelständischer Betriebe auf einer Gewerbehalle – voran getrieben werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die aus der Studie gewonnenen Daten ein Standortgutachten bei der Planung einzelner Anlagen nicht ersetzen können. Vielmehr sollen die Studie und deren Ergebnisse dazu dienen, den weiteren Ausbau der Solarenergie sinnvoll zu unterstützen.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Grundlagen

2.
2.1

Grundlagen
Photovoltaik

Unter Photovoltaik (PV) bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Die Abbildung 2.1 veranschaulicht den Aufbau und die Funktionsweise einer PV-Anlage.

Abbildung 2.1: Funktionsschema einer PV-Anlage
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien (http://www.unendlich-viel-energie.de)

Die photovoltaische Energiewandlung von Lichtenergie (Photonen) in Strom findet mit Hilfe von Silizium-Solarzellen, die zu so genannten Solarmodulen verbunden werden, statt (siehe Abbildung 2.1, rechts unten). Die durch PV-Anlagen erzeugte Elektrizität kann direkt genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden. Bei Einspeisung der Energie in das öffentliche Stromnetz, wird die von den Solarzellen erzeugte Gleichspannung von einem Wechselrichter in Wechselspannung umgewandelt. Die Nennleistung von PV-Anlagen wird häufig in der nicht-wissenschaftlichen Schreibweise WP (Watt Peak) oder kWP angegeben. „Peak“ (engl. Höchstwert, Spitze) bezieht sich auf die Leistung unter Testbedingungen. Sie dient zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile unter diesen Bedingungen werden in Datenblättern angegeben. Zur Normierung wird bei 25 °C Modultemperatur, 1.000 W/m² Bestrahlungsstärke und einer Luftmasse (AM – air mass) von 1,5 gemessen, was einem Zenitwinkel des einfallenden Lichtes von 48,2° (= arccos 2/3) entspricht. Dies sind die StandardTestbedingungen (meist abgekürzt STC, engl. standard test conditions), die als internationaler Standard festgelegt wurden.

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Die heutzutage mit Solarzellen erzielbaren STC-Wirkungsgrade reichen von wenigen Prozent bis zu über 40 %. Organische Solarzellen erzielen derzeit (April 2011) bis zu 10,6 % Wirkungsgrad, Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium etwa 5 bis 13 %, Dünnschichtmodule auf der Basis von Cadmiumtellurid ca. 12 %, Solarzellen aus polykristallinem Silizium 13 bis 18 % und Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 %. Derzeit werden in der Regel Solarmodule mit Solarzellen aus polykristallinem oder monokristallinem Silizium eingesetzt. Diese weisen meist Wirkungsgrade von ca. 12 bis 18 % auf. Dies entspricht einer Nennleistung von 120 WP bis 180 WP pro m². Um eine Nennleistung von 1 kWP zu erzielen, werden somit je nach Modultyp ca. 6 m² bis 9 m² Modulfläche benötigt. Der Systemwirkungsgrad beschreibt den Wirkungsgrad des gesamten Solarsystems einschließlich der Verluste durch die Umwandlung im Wechselrichter, die Länge der Stromleitungen, Verschmutzungen, Verschattungen und ggf. weitere Faktoren. Bei der Ertragsprognose werden die Standortgüte (Sonneneinstrahlung) und die Anlagengüte berücksichtigt. Die Abschätzung der Anlagengüte erfolgt mit Hilfe einer weitgehend standort-unabhängigen Kennzahl, der Performance Ratio PR. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis des realen Energieertrags Ereal im Verhältnis zum theoretisch möglichen Ertrag Eideal des PhotovoltaikGenerators: PR = Ereal / Eideal Eideal ergibt sich hierbei aus dem Produkt der Fläche APV, dem Nennwirkungsgrad der Module

STC und der jährlichen solaren Einstrahlung QSolar.
Eideal = APV  STC  QSolar Die Performance Ratio einer Photovoltaikanlage sollte im Allgemeinen einen Wert von mindestens 70 % erreichen. Durch technologische Verbesserungen sowie durch den Zugewinn an Erfahrung bei den Installationsbetrieben kann man mit Werten zwischen 80 % und 90 % für neue Anlagen rechnen. Da die PR als Ausdruck der Qualität von Planung und Ausführung einer Anlage auch die Rentabilität einer Anlage beeinflusst, ist es normalerweise üblich, feste PRZusagen gegenüber Investoren bzw. Banken zu geben. Die PR wird dort zum Kriterium der Kreditvergabe bzw. der Investitionszusage. Die zu erwartende mittlere Produktion an elektrischer Energie von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen ist in Deutschland mit der Verbesserung der Technik kontinuierlich angestiegen und liegt derzeit bei Neuanlagen in Abhängigkeit des regional verfügbaren jährlichen Strahlungsangebotes und der Anlagenkonfiguration (Neigung und Ausrichtung der Module, Verschattungseffekte, Wechselrichtertyp u.a.) zwischen ca. 700 und 1.200 kWh pro kWP. In NRW werden Jahreserträge von mehr als 1.000 kWh pro kWP aufgrund der gegenüber Süddeutschland geringeren Einstrahlung nur selten erreicht. Die Abnahme, Übertragung, Verteilung und Vergütung des Stroms aus PV-Anlagen werden im Erneuerbare-Energien-Gesetz [EEG 2011] geregelt.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Grundlagen

2.2

Solarthermie

Solarthermische Anlagen werden in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen vorwiegend zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise Schwimmbaderwärmung, Erzeugung von Prozesswärme in der Industrie und „solare Kühlung“, sind im Hinblick auf die gesamtenergetische Relevanz weniger bedeutsam. Die Abbildung 2.2 stellt schematisch den Aufbau einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung (links) und zur Heizungsunterstützung (rechts) dar.

Abbildung 2.2: Funktionsschema solarthermischer Anlagen
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien (http://www.unendlich-viel-energie.de)

Das Herzstück einer thermischen Solaranlage ist der Kollektor. Bei den Kollektoren unterscheidet man zwischen Flachkollektoren und Röhrenkollektoren. Aufgrund des Funktionsprinzips lassen sich mit Röhrenkollektoren gegenüber Flachkollektoren höhere Betriebstemperaturen und bei gleicher Absorberfläche höhere Energieerträge erreichen. Diesen Vorteilen stehen höhere Investitionskosten als Nachteil gegenüber. Ein Flachkollektor ist die am weitesten verbreitete Bauform eines Kollektors. Er besteht aus einem selektiv beschichteten Absorber, der zur Absorption („Aufnahme") der einfallenden Sonnenstrahlung und ihrer Umwandlung in Wärme dient. Zur Minimierung von thermischen Verlusten wird dieser Absorber in einen wärmegedämmten Kasten mit transparenter Abdeckung (meistens Glas) eingebettet. Der Absorber wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit (üblicherweise ein Gemisch aus Wasser und ökologisch unbedenklichem Frostschutzmittel) durchströmt, die zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert. Thermische Solaranlagen werden über einen Solarregler in
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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Grundlagen

Betrieb genommen. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher um einige Grad übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher. Die konventionelle Heizung gewährleistet über den Ladekreis, dass auch dann ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht, wenn die Solaranlage keine oder zu wenig Nutzenergie liefert. Solaranlagen lassen sich problemlos in die Gebäudetechnik integrieren. Damit ergänzt eine moderne thermische Solaranlage, die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels übertrifft, die konventionelle Heiztechnik ideal. Bei typischer Anlagenkonfiguration können ca. 60 % des Warmwasserbedarfs von Ein- und Zweifamilienhäusern gedeckt werden. Heizungsunterstützende Solaranlagen decken bei üblicher Dimensionierung in Abhängigkeit des Dämmstandards des Gebäudes ca. 10 % bis 30 % des Heizwärmebedarfs. Bei Niedrigenergiehäusern kann sogar mehr als 50 % des Gesamtwärmebedarfs solar abgedeckt werden. Bei der Dimensionierung von Anlagen zur Trinkwassererwärmung geht man davon aus, dass pro Person eine Kollektorfläche von ca. 1 m² bis 1,25 m² benötigt wird. Für die Heizungsunterstützung sollte die Kollektorfläche so dimensioniert werden, dass sie ca. 10 % der Wohnfläche beträgt. Die Berechnung der jährlichen Wärmeenergieerzeugung durch Solaranlagen erfolgt nach

QST = FKoll ∙ Qsp
Hierbei sind: QST Jährlicher Wärmeenergieertrag einer solarthermischen Anlage in kWh FKoll Kollektorfläche in m² Qsp Spezifischer Wärmeertrag des Kollektors in kWh/(m² a) Nach Angaben der EnergieAgentur.NRW besitzen ca. 42 % der deutschen Haushalte keine zentrale Warmwasserbereitung (25 % elektrische WW-Bereitung, 17 % WW-Erdgas-Boiler). In NRW besitzen ca. 38 % der Haushalte eine elektrische Warm-Wasserbereitung (Quelle: IT.NRW). Somit kann man für NRW annehmen, dass mindestens 50 % der Haushalte keine zentrale WW-Bereitung besitzen und damit für thermische Solaranlagen nicht interessant sind. Die höhere Quote erklärt sich im Vergleich zum Bundesdurchschnitt durch die größere Anzahl von Mehrfamilienhäusern in NRW. Für NRW lässt sich der jährliche Pro-Kopf-Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung in den Privathaushalten nach den in [MKULNV 2011] genannten Verbrauchsdaten mit ca. 980 KWh abschätzen. Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-EnergienWärme-Gesetz [EEWärmeG 2011]) soll dazu dienen, „im Interesse des Klimaschutzes, der Schonung fossiler Ressourcen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten“ den Anteil der EE zur Erzeugung von Wärme und Kälte auf 14 % im Jahr 2020 zu erhöhen. Auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles sollen öffentliche Gebäude eine Vorbildfunktion übernehmen.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Grundlagen

Der Geltungsbereich des EEWärmeG bezieht sich auf die Neuerrichtung von Gebäuden und die „grundlegende“ Renovierung öffentlicher Gebäude. Nach Definition im EEWärmeG ist Voraussetzung für eine „grundlegende“ Renovierung, dass der Heizkessel getauscht wird, oder dass das Heizsystem auf einen anderen Energieträger umgestellt wird, oder dass 20 % der Gebäudehüllfläche renoviert wird. Für die Nutzung solarer Strahlungsenergie ist die Vorgabe des EEWärmeG, dass hierdurch mindestens 15 % des Wärme- und Kälteenergiebedarfs des Gebäudes gedeckt werden. Diese Regelung gilt gleichermaßen bei der Errichtung neuer Gebäude und bei grundlegenden Renovierungen von Gebäuden. Diese Anforderungen werden nach Anlage zum EEWärmeG erfüllt, wenn  bei Wohngebäuden mit höchstens zwei Wohnungen solarthermische Anlagen mit einer Fläche von mindestens 0,04 m² Aperturfläche (Gesamtfläche eines ST-Kollektors, auf welche Sonnenlicht trifft) je m² Nutzfläche, bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen solarthermische Anlagen mit einer Fläche von mindestens 0,03 m² Aperturfläche je m² Nutzfläche, oder wenn als Ersatzmaßnahme bei grundlegenden Renovierungsmaßnahmen öffentlicher Gebäude auf dem Dach solarthermische Anlagen mit einer Fläche von mindestens 0,06 m² Aperturfläche je m² Nutzfläche installiert werden, die Wärme an einen Dritten zur Verfügung stellen. Hierbei kann dieser mit dieser Wärme nicht die Verpflichtungen des EEWärmeG für das andere Gebäude erfüllen.

 

Die Länder können im Hinblick auf die Flächenvorgaben des EEWärmeG auch höhere Anforderungen festlegen. Das EEWärmeG schreibt zusätzlich vor, dass die eingesetzten solarthermischen Anlagen mit dem europäischen Prüfzeichen „Solar Keymark“ zertifiziert sein müssen, wenn sie Flüssigkeiten als Wärmeträger nutzen. Das Gesetz ermöglicht auch die Kombination von Erneuerbaren Energien oder Ersatzmaßnahmen, beispielsweise die Nutzung solarer Strahlungsenergie in Kombination mit Fernwärme, Kraft-Wärme-Kopplung oder einer gegenüber den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) verbesserten Dämmung.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Bestandsaufnahme der Solarenergie in NRW

3.
3.1

Bestandsaufnahme der Solarenergie in NRW
Photovoltaik-Anlagen

In der Tabelle 3.1 ist der Stromverbrauch, der für NRW für das Jahr 2010 abgeschätzt wurde, aufgeführt [MKULNV 2011]. Demnach hatte die Industrie in 2010 den höchsten Anteil am Strombedarf, gefolgt von der Sparte Gewerbe, Handel, Dienstleistungen. Der Stromverbrauch der Privathaushalte betrug 32 TWh und wies somit einen Anteil von 23 % am landesweiten Gesamtstromverbrauch von 138 TWh in 2010 auf.
Tabelle 3.1: Industrie 65 geschätzter Stromverbrauch in TWh in NRW im Jahr 2010 [MKULNV 2011] Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 39 Haushalte 32 Verkehr 2 Gesamt 138

In NRW überstieg die Bruttostromerzeugung im Jahr 2010 mit 178 TWh den landesweiten Stromverbrauch von 138 TWh deutlich [MKULNV 2011]. Dies liegt zum einen daran, dass in der Bruttostromerzeugung der Eigenverbrauch der Kraftwerke und Netzverluste enthalten sind. Zum anderen produziert Nordrhein-Westfalen Strom, der außerhalb NRWs verbraucht wird.
Tabelle 3.2: Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien in NRW Ende 2011.
Datenquelle: LANUV/ISA, Amprion GmbH & Tennet Holding B.V., LEE NRW. Stand der Daten: September 2012. Bezugsgrößen Stromverbrauch und –erzeugung [MKULNV 2011]

Nordrhein-Westfalen (Einwohner: 18,0 Mio.; Fläche: 34.000 km²) Strommengen [TWh/a] Photovoltaik Windkraft Wasserkraft Biomasse Deponiegas Grubengas Klärgas EE Gesamt 2,63 5,20 0,53 3,95 0,17 1,07 0,05 13,6 Anteil am Stromverbrauch [%] 1,9 3,8 0,4 2,9 0,1 0,8 0,0 9,9 Anteil an der Bruttostromerzeugung [%] 1,5 2,9 0,3 2,2 0,1 0,6 0,0 7,6

In der Tabelle 3.2 sind die Beiträge der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien und die Anteile der jährlichen EE-Strommengen am Stromverbrauch (138 TWh) und an der Bruttostromerzeugung (178 TWh) aufgeführt (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]). In NRW erzeugten Ende 2011 die Erneuerbaren Energien fast 10 % des hier verbrauchten Stroms. Auf Bundesebene deckten die Erneuerbaren Energien im Jahr 2011 mit 20,3 % einen doppelt so großen Anteil des Stromverbrauchs [BMU 2012].

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Bestandsaufnahme der Solarenergie in NRW

Aus Daten der Netzwerkbetreiber zur Nennleistung und zur Stromproduktion der in NRW installierten PV-Anlagen ergibt sich ein spezifischer Stromertrag von 916 kWh/kWP [energyMap 2012]. Auswertungen von Daten der Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH und Tennet Holding B.V. zum Bestand der PV-Anlagen in NRW, ergaben für den Bezugszeitpunkt 31.12.2011 eine Gesamt-Nennleistung von 2.869 MWP, die von über 160.000 Anlagen erbracht wurde. Mit dem spezifischen Stromertrag von 916 kWh/kWP ergibt sich eine PV-Stromerzeugung von ca. 2,63 TWh/a. Dies entspricht ca. 1,9 % des in NRW jährlich verbrauchten Stroms (Bezugsjahr 2010). Ein Vergleich der Tabelle 3.1 mit der Tabelle 3.2 ergibt, dass mit der Ende 2011 in NRW jährlich produzierten EE-Strommenge von ca. 13,6 TWh ungefähr 42,5 % des Stromverbrauchs der privaten Haushalte gedeckt werden konnte. Die Ende 2011 durch PV-Anlagen produzierte Strommenge von 2,63 TWh entspricht 8 % der in den privaten Haushalten verbrauchten Strommenge. Die nachfolgenden Tabellen und Abbildungen dokumentieren die zeitliche Entwicklung der Photovoltaik in NRW seit dem Jahr 2000.
Tabelle 3.3: Anzahl der PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

Anlagenzahl absolut 2000
<10 kWP 4.624 10 - <30 kWP 30 - <100 kWP 100 - <1.000 kWP ≥1.000 kWP Gesamt 168 24 6 1 4823

2001
7.125 389 59 13 1 7587

2002
8.884 637 74 17 1 9.613

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

10.443 14.076 19.138 24.850 31.489 41.173 54.008 73.423 93.379 913 87 18 1 2.737 484 25 1 4.981 911 50 1 7.122 1251 76 2 9.975 1.927 128 2 14.390 23.093 37.506 49.060 3.135 218 3 6.501 639 16 11.987 15.677 1.711 30 2.613 53

11.462 17.323 25.081 33.301 43.521 58.919 84.257 124.657 160.782

Prozentuale Verteilung der Anlagenzahlen auf die 5 Größenklassen 2000
<10 kWP 10 - <30 kWP 30 - <100 kWP 100 - <1.000 kWP ≥1.000 kWP 95,9 3,5 0,5 0,1 <0,1

2001
93,9 5,1 0,8 0,2 <0,1 100,0

2002
92,4 6,6 0,8 0,2 <0,1 100,0

2003
91,1 8,0 0,8 0,2 <0,1 100,0

2004
81,3 15,8 2,8 0,1 <0,1 100,0

2005
76,3 19,9 3,6 0,2 <0,1 100,0

2006
74,6 21,4 3,8 0,2 <0,1 100,0

2007
72,4 22,9 4,4 0,3 <0,1 100,0

2008
69,9 24,4 5,3 0,4 <0,1 100,0

2009
64,1 27,4 7,7 0,8 <0,1 100,0

2010
58,9 30,1 9,6 1,4 <0,1 100,0

2011
58,1 30,5 9,8 1,6 <0,1 100,0

Gesamt 100,0

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Tabelle 3.4:

Gesamt-Nennleistung der PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

Nennleistung absolut in MWP 2000
<10 kWP 10 - <30 kWP 30 - <100 kWP 100 - <1.000 kWP ≥1.000 kWP Gesamt 14,0 2,4 1,1 1,4 1,0 20,0

2001
22,8 5,8 2,9 2,4 1,0 34,9

2002
29,7 9,5 3,6 3,2 1,0 47,0

2003
36,7 13,2 4,1 3,3 1,0 58,4

2004
54,3 45,8 20,7 4,7 1,0 126,5

2005
81,0 86,7 37,9 10,6 1,0 217,2

2006
111,0 124,9 51,9 16,1 2,1 306,0

2007
146,0 177,8 80,8 25,7 2,1 432,4

2008
199,1 259,1 134,1 43,5 3,3

2009
277,7 421,4 297,8 137,3 20,6

2010
399,2 690,2 592,3 365,3 42,3

2011
523,4 889,5 791,1 566,3 98,8

639,1 1.154,8 2.089,2 2.869,0

Prozentualer Anteil der 5 Größenklassen auf die Gesamtnennleistung 2000
<10 kWP 10 - <30 kWP 30 - <100 kWP 100 - <1.000 kWP ≥1.000 kWP 70,1 12,2 5,7 7,0 5,0

2001
65,3 16,7 8,2 6,9 2,9 100,0

2002
63,2 20,2 7,7 6,9 2,1 100,0

2003
62,8 22,7 7,1 5,7 1,7 100,0

2004
42,9 36,2 16,4 3,7 0,8 100,0

2005
37,3 39,9 17,4 4,9 0,5 100,0

2006
36,3 40,8 17,0 5,3 0,7 100,0

2007
33,8 41,1 18,7 5,9 0,5 100,0

2008
31,2 40,5 21,0 6,8 0,5 100,0

2009
24,0 36,5 25,8 11,9 1,8 100,0

2010
19,1 33,0 28,3 17,5 2,0 100,0

2011
18,2 31,0 27,6 19,7 3,4 100,0

Gesamt 100,0

Abbildung 3.1: Nennleistungszuwachs der jährlich neu installierten PV-Anlagen in MWP
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

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Abbildung 3.2: PV-Anlagen in NRW für 5 Größenklassen im Zeitraum 2000 bis 2011 (kumuliert)
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

Abbildung 3.3: Zeitliche Entwicklung der Nennleistung der PV-Anlagen in NRW in MWP (kumuliert)
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Bestandsaufnahme der Solarenergie in NRW

Die grafischen und tabellarischen Auswertungen zur Entwicklung der Photovoltaik spiegeln das dynamische Wachstum der letzten Jahre wider. So betrug die Gesamtnennleistung der Ende des Jahres 2000 installierten PV-Anlagen in NRW weniger als 1 % der gegenwärtigen Nennleistung. Die Einführung des EEG und die Novellierungen des EEG in den Jahren 2004 und 2009 bewirkten eine Stimulation des PV-Marktes und erhöhten die Zuwachsraten von PVNeuinstallationen. Neben dem kontinuierlich starken Zuwachs der Anlagenzahlen ist eine Abnahme des prozentualen Anteils kleiner Anlagen (Nennleistung <10 kWP) mit gleichzeitiger Zunahme des Anteils größerer Anlagen zu beobachten. So hat sich die Anzahl von PV-Anlagen mit mehr als 100 kWP Nennleistung zwischen 2008 bis 2010 jährlich mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat sich der Anteil der PV-Anlagen mit mehr als 100 kWP Nennleistung an der Gesamtnennleistung seit dem Jahr 2004 von ca. 4 % auf gegenwärtig etwa 20 % erhöht (s. Tab. 3.4). Dieser Trend spiegelt sich auch in der zeitlichen Entwicklung der mittleren Leistung der in NRW installierten PV-Anlagen wider (siehe Abbildung 3.4). Während die mittlere Nennleistung im Jahr 2000 bei ca. 4 kWP lag, weisen heute die PV-Anlagen in NRW eine mittlere Nennleistung von ca. 18 kWP auf.

Abbildung 3.4: Mittlere Nennleistung aller in NRW installierten PV-Anlagen
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V.

Die Kürzung der Förderung der PV-Stromerzeugung durch eine entsprechende Änderung im EEG führte im Jahr 2011 in NRW zu einem reduzierten Zubau von PV-Anlagen. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass erfahrungsgemäß bis Mitte des Folgejahres noch Anlagen nachgemeldet werden, sodass an dieser Stelle nicht von einer vollständigen Anlagenzahl für 2011 ausgegangen werden kann. Dieser vermutlich negative Trend dürfte sich
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durch die weitere deutliche Rücknahme der Einspeisevergütung, die am 1. April 2012 in Kraft getreten ist, verstärken. Für die derzeit in NRW installierten Anlagen ergibt sich im Mittel eine jährliche PVStromproduktion von 916 kWh pro kWP installierter Nennleistung [energyMap 2012]. Um den abgeschätzten jährlichen Privatstromverbrauch pro Person von 1.780 kWh (Bezugsjahr 2010) zu decken, wird daher eine Nennleistung von ca. 1,85 kWP benötigt. Berücksichtigt man die Einwohnerzahl einer Gemeinde, so lassen sich der Strombedarf der Privathaushalte dieser Kommune und die Nennleistung zur Deckung dieses Strombedarfs abschätzen. Stellt man diesem Strombedarf den in der betreffenden Gemeinde produzierten Solarstrom gegenüber, so erhält man eine Deckungsrate, die einen Index für unterschiedliche Intensitäten der PV-Nutzung in den Kommunen darstellt. Die folgende Abbildung stellt die kommunalen Solar-Deckungsraten des Stromverbrauchs der Privathaushalte in Abhängigkeit von der Einwohnerdichte dar.

Abbildung 3.5: Deckungsraten des privaten Strombedarfs in den Kommunen NordrheinWestfalens durch PV-Anlagen im Jahr 2011
Datenquelle: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V., IT.NRW

Die Abbildung 3.5 zeigt, dass in den einzelnen Gemeinden von NRW das Verhältnis der PVStromerzeugung zum Privatstromverbrauch sehr stark schwankt. Großstädte mit hohen Einwohnerdichten weisen in der Regel erheblich niedrigere Deckungsraten auf als ländliche Kommunen mit niedrigen Einwohnerdichten. Hier werden häufig Deckungsraten erzielt, die deutlich über dem Landesdurchschnitt von 8,3 % liegen. Einige dieser Kommunen weisen sogar Deckungsraten von mehr als 50 % auf. In den Tabellen A 1 und A 2 sowie der Abbildung B 1 im Anhang ist der Bestand der PV-Anlagen auf Gemeinde- und Kreisebene zusammengestellt (Stand Ende 2011). Die Tabellen verdeutlichen, dass in den ländlichen Gemeinden und Kreisen die PV-Leistungsdichte pro Einwohner meist höher ist, als in den verdichteten Ballungsräumen
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des Siegerlandes, des Rhein-Ruhrgebietes, Aachens und Bielefelds. In den Ballungsräumen liegt das Verhältnis von PV-Stromerzeugung zum privaten Stromverbrauch meistens unter 5 %. Besonders hohe Deckungsraten durch PV-Strom werden im Südwesten von NRW (Kreis Euskirchen), am westlichen Niederrhein sowie weiten Teilen des Münsterlandes und Ostwestfalens erzielt. In diesen Regionen beträgt die PV-Stromerzeugung häufig mehr als 20 % des privaten Strombedarfs. Die mittlere Nennleistung pro installierter PV-Anlage ist besonders gering in den zuvor genannten Ballungszonen und besonders hoch am Niederrhein, im Münsterland und im Landkreis Paderborn. Hier werden häufig große PV-Anlagen auf Dächern landwirtschaftlich genutzter Gebäude errichtet.

3.2

Solarthermische Anlagen

Die Analyse des Bestands solarthermischer Anlagen erfolgte auf der Grundlage statistischer Auswertungen des Marktanreizprogramms des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) [BSW 2012]. Diese Auswertungen wurden durch Statistiken der EnergieAgentur.NRW ergänzt, in die zusätzlich Daten aus den Förderprogrammen progress.nrw einflossen. Für bestehende Flachkollektoren wurde ein mittlerer spezifischer Wärmeertrag von 380 kWh/(m²∙a) und für bestehende Röhrenkollektoren ein mittlerer spezifischer Wärmeertrag von 470 kWh/(m²∙a) angenommen. Gegenwärtig beträgt in NRW der Anteil der Flachkollektoren an der gesamten Solarkollektorfläche ca. 83 %. Für thermische Solaranlagen resultiert somit ein mittlerer spezifischer Wärmeertrag von ca. 400 kWh/(m²∙a). Die Wirkungsgrade der zukünftig installierten solarthermischen Anlagen sind deutlich höher anzusetzen. Hier kann von einem mittleren spezifischen Wärmeertrag von ca. 500 kWh/(m²∙a) ausgegangen werden.
Tabelle 3.5: Privathaushalte in NRW - Energieverbrauch für Warmwasser und Raumwärme im Jahr 2010 [MKULNV 2011] Raumheizung TWh Heizöl Gase Strom Fernwärme Kohle Sonstige (inkl. EE) Gesamt 29,1 48,4 5,7 8,9 2,8 16,3 111,2 % 26,2 43,6 5,1 8,0 2,5 14,6 100,0 TWh 3,6 9,1 3,3 0,8 0,0 0,8 17,6 Warmwasser % 20,6 51,9 18,7 4,6 0,0 4,3 100,0

Energieträger

Die Tabelle 3.5 zeigt, dass in NRW der Energieverbrauch für die Raumheizung mehr als sechsmal so hoch ist wie der Energieverbrauch für die Warmwassererwärmung.

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Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl von NRW ergibt sich für die Warmwasserbereitung ein mittlerer jährlicher Wärmeenergiebedarf von etwa 980 kWh pro Person und für die Raumheizung ein mittlerer jährlicher Wärmeenergiebedarf von etwa 6.200 KWh pro Person. Der energetische Beitrag solarthermischer Anlagen an der Raumheizung und der Warmwasserbereitung ist trotz des starken Wachstums in den letzten Jahren (siehe Abbildung 3.6) immer noch als unbedeutend einzustufen. Aus Abbildung 3.6 und Tabelle 3.5 ergibt sich, dass die Wärmeenergieerzeugung von 461 GWh im Jahr 2011 etwa 2,6 % des Energieverbrauchs für die Warmwassererwärmung deckt.

Abbildung 3.6: Entwicklung der Wärmeenergieerzeugung durch Solarthermie in NRW
Datenquelle: EnergieAgentur.NRW

Für solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung, die im nächsten Jahrzehnt installiert werden, kann man im Durchschnitt von einem spezifischen Wärmeertrag von 500 kWh/(m²∙a) ausgehen. Um 60 % der für die Warmwassererzeugung in allen Privathaushalten von NRW benötigten Wärmeenergie zu decken, würden somit pro Person bei einem jährlichen Warmwasser-Energieverbrauch von ca. 980 kWh lediglich etwa 1,18 m² Dachfläche für Solarkollektoren in Anspruch genommen. Dies entspricht für ganz NRW einer Dachfläche von ca. 2.120 ha bzw. 21,2 km². Bei einer weiteren Steigerung der Energieeffizienz beim Warmwasserverbrauch können die zuvor genannten Flächenwerte auch um ca. 20 % bis 30 % geringer angesetzt werden. In der Tabelle A 3 und A 4 sowie der Abbildung B 2 im Anhang sind die Wärmeerträge durch solarthermische Anlagen auf Gemeinde- und Kreisebene Ende 2011 aufgeführt.

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In den Ballungsräumen mit einem hohen Anteil an Gebäuden mit Mehrfamilienwohnungen trägt die Solarthermie nur in sehr geringem Maße zur Deckung des WW-Wärmebedarfs der Privathaushalte bei. Hier werden mehr als 98 % des privaten WW-Wärmebedarfs durch andere Energieträger gedeckt. Höhere Deckungsraten werden in den ländlich geprägten Kommunen und Kreisen von NRW erreicht. So ist die Gemeinde mit dem höchsten solaren WWDeckungsbeitrag beispielsweise Heimbach (12,3 %), gefolgt von Wettringen (12,0 %).

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4.

Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik

Die Berechnung des Dachflächen-Solarpotenzials ganzer Kommunen oder Kreise wird seit etwa vier bis fünf Jahren von unterschiedlichen Anbietern durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Potenzialanalysen werden in der Regel mit Hilfe einer WebGIS-Anwendung im Internet als so genannte Solardachkataster interessierten Bürgern zugänglich gemacht. Zur Berechnung belastbarer Datensätze werden als Eingangsdaten entweder hochaufgelöste Laserscandaten (1 bis 4 Punkte pro m²) oder flächenhaft vorliegende 3D-Stadtmodelle benötigt. Auf der Grundlage dieser Eingangsdaten können Ausrichtung und Neigung von Dachflächen bestimmt und mit Strahlungs- und Verschattungsmodellen gekoppelt werden. Auf der Grundlage der dachflächengenauen Strahlungsberechnung kann jedes Dach bewertet und hinsichtlich des solarenergetischen Potenzials klassifiziert werden. Aufgrund der zeit- und kostenintensiven Berechnungsmethodik, kam im Rahmen dieser Untersuchung eine flächenscharfe Berechnung des Solarpotenzials für jede Dachfläche in ganz NRW nicht in Frage. Trotzdem sollte das Dachflächen-Solarpotenzial gemeinde- bzw. kreisweise möglichst exakt bestimmt werden. Darum wurden insgesamt 24 Modellgebiete mit einer Flächengröße von 10 km² innerhalb von NRW ausgewählt, für die eine detaillierte Solarpotenzialanalyse durchgeführt wurde. Die Modellgebiete sollten hierbei die in der Regel vorkommenden Siedlungsstrukturen sowie regionale Besonderheiten von NRW widerspiegeln. Anhand des Verhältnisses zwischen der solarenergetisch nutzbaren Dachfläche und den Gebäudegrundrissflächen innerhalb der Modellgebiete erfolgte anschließend für ganz NRW die Hochrechnung potenzieller solarenergetischer Erträge auf Gemeinde- und auf Kreisebene.

4.1

Untersuchungsmethodik

4.1.1 Eingangsdaten
Zur Abschätzung des Dachflächenpotenzials standen folgende Eingangsdaten zur Verfügung:  ein landesweites digitales Oberflächenmodell (DOM) mit einer Auflösung von 1 bis 4 Punkten / m², ein landesweites digitales Geländemodell (DGM) mit einer Auflösung von 10 m, die ATKIS-Datenbestände des Landes NRW, die ALK-Grundrissdaten, gemeindefein aufbereitet, die CORINE-Landnutzungskartierung, hochaufgelöste Strahlungsdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

    

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4.1.2 Zuweisung von Siedlungsstrukturtypen
Zur Berücksichtigung unterschiedlicher Bebauungsstrukturen und hiermit einhergehenden unterschiedlichen solarenergetischen Eignungen wurden vorab folgende Siedlungsstrukturtypen festgelegt:     Wohngebiete, Gewerbe- / Industriegebiete, Stadtzentren / City, Ländliche Gebiete.

Grundlage für diese Festsetzung war die Annahme, dass in den vier Siedlungsstrukturtypen unterschiedliche Energieerträge pro m² Grundrissfläche realisiert werden können. So sind Dächer in Gewerbe- und Industriegebieten tendenziell größer und daher besser zur Installation einer PV-Anlage geeignet, als kleinteiligere Dachstrukturen in Wohngebieten und Stadtzentren mit vielen verschattenden Aufbauten wie Gauben, Schornsteinen und Antennen. Die Einteilung bebauter Flächen in die typischen Bebauungsstrukturen erfolgt primär anhand der zur Verfügung gestellten ATKIS-Daten. Da mit Hilfe der ATKIS-Daten keine Unterscheidung zwischen Wohngebiet und Stadtzentren / City möglich ist, wurde zusätzlich die ebenfalls zur Verfügung gestellte CORINE-Landnutzungskartierung für die Zuweisung herangezogen. Die Einteilung erfolgte nach folgendem Klassifizierungsschema: Wohnen: alle Gebiete, die räumlich innerhalb der ATKIS-Objektart „Ortslage“ (52001) liegen und der Objektart 41001 (Wohnbaufläche) zuzuordnen sind, abzüglich der Flächen, die nach dem CORINE-Kataster als „Flächen durchgängig städtischer Prägung“ klassifiziert wurden. Gewerbe/- Industriegebiete: alle Flächen mit den Objektarten 41002 (Industrie- und Gewerbefläche), 41003 (Halde), 41004 (Bergbaubetrieb), 41005 (Tagebau, Grube, Steinbruch), 42001 (Straßenverkehr), 42010 (Bahnverkehr), 42015 (Flugverkehr) und 42016 (Schiffsverkehr) Stadtzentren / City: alle Flächen, die nach dem CORINE-Kataster als „Flächen durchgängig städtischer Prägung“ klassifiziert wurden. Ländliche Gebiete: alle Flächen, die räumlich außerhalb der ATKIS Objektart „Ortslage“ (52001) liegen und nicht den unter Gewerbe / Industriegebieten aufgezählten Objektarten zuzuordnen sind.

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Die nachfolgende Abbildung zeigt am Beispiel der Gemeinde Münster die nach dem genannten Schema klassifizierten bebauten Flächen.

Abbildung 4.1: Klassifizierte Siedlungsstrukturflächen am Beispiel der Gemeinde Münster

Nach der vollständigen Klassifizierung der bebauten Fläche NRWs wurde durch eine räumliche Verschneidung jedem Gebäudegrundriss NRWs der entsprechende Siedlungsstrukturtyp zugewiesen (vgl. Abbildung 4.2).

Abbildung 4.2: Klassifizierte Gebäudegrundrissdaten am Beispiel der Gemeinde Münster

Aus den landesweit klassifizierten Gebäudegrundrissdaten wurde anschließend für jede Gemeinde eine Statistik über den jeweiligen Anteil des Siedlungsstrukturtyps an der gesamten Grundrissfläche erstellt (vgl. Tabelle 4.1).

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik Tabelle 4.1: Gemeinde Anteile der Siedlungsstrukturtypen an der Grundrissfläche (Beispiel) Grundrissfläche (km²) 10,67 3,69 3,52 0,82 … 14,29 … 39,76 (Köln) 0,35 (Heimbach) 1.035,68 Wohnen (%) 70,3 49,0 60,9 76,3 … 68,3 … 89,8 (Odenthal) 20,0 (Straelen) 64,5 Gewerbe / Industrie (%) 22,1 26,7 21,9 18,4 … 19,3 … 62,8 (Straelen) 0,9 (Odenthal) 24,1 Stadtzentren / City (%) 3,5 0,0 0,0 0,0 … 3,0 … 5,9 (Düsseldorf) 0,0 (diverse Gem.) 1,0 Ländlich (%) 4,1 24,3 17,1 5,3 … 9,5 … 59,4 (Ladbergen) 0,6 (Herne) 10,3

Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven … Münster … Maximum

Minimum NRW gesamt

Für Gesamt-NRW wurde eine überbaute Grundrissfläche von 1.035 km² ermittelt. Hiervon sind 64,5 % dem Bebauungstyp „Wohnen“, 24,1 % dem Bebauungstyp „Gewerbe / Industrie“, 1,0 % dem Bebauungstyp „Stadtzentren / City“ und 10,3 % dem Bebauungstyp „Ländlich“ zuzuordnen. Innerhalb der 396 Gemeinden NRWs können sich die jeweiligen Anteile jedoch stark unterscheiden. So schwankt z.B. der Anteil am Bebauungstyp „Wohnen“ zwischen 20,0 % in Straelen und 89,8 % in Odenthal.

4.1.3 Festlegung von Modellgebieten
Anschließend wurden auf der Grundlage der reklassifizierten ATKIS/CORINE-Daten sowie von Luftbildauswertungen 24 repräsentative 10 km² große Modellgebiete, die schwerpunktmäßig einen der vier Bebauungstypen abbilden, festgelegt. Aufgrund der Größe der Modellgebiete sind innerhalb der Modellgebiete jedoch grundsätzlich unterschiedliche Bebauungsstrukturen zu finden. Die Lage der 24 Modellgebiete ist der Abbildung 4.3 zu entnehmen. Die statistischen Kenndaten zu den Modellgebieten weist die nachfolgende Tabelle 4.2 aus. Insgesamt wurde in den Modellgebieten das Solarpotenzial für 210.200 Gebäude mit einer Grundrissfläche von 33,45 km² berechnet. Dies entspricht etwa 3,3 % der gesamten Grundrissfläche NRWs.

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Abbildung 4.3: Lage der Modellgebiete

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik Tabelle 4.2: Übersicht der Modellgebiete
Mittelpunkt UTM Grundriss Typ Ort Rechtswert Hochwert fläche (km²) 1,079 2,004 1,501 1,642 1,616 1,003 0,921 1,371 1,083 2,067 2,248 0,779 2,167 2,925 2,258 3,382 2,851 1,802 0,088 0,127 0,175 0,136 0,163 Wohnen Prozentualer Flächenanteil Gewerbe / Industrie 3,8 23,8 10,8 0,1 15,0 40,2 51,2 44,4 81,0 54,0 69,0 71,5 8,0 11,6 20,5 11,2 18,4 20,3 0,0 7,3 11,1 4,1 12,8 City Ländlich

Wohngebiet Wohngebiet Wohngebiet Wohngebiet Wohngebiet Wohngebiet Gewerbe / Industrie Gewerbe / Industrie Gewerbe / Industrie Gewerbe / Industrie Gewerbe / Industrie Gewerbe / Industrie City City City City City City Ländlich Ländlich Ländlich Ländlich Ländlich

Rheine Mönchengladbach Gütersloh Köln Bottrop Attendorn Ahaus Kempen Paderborn Düsseldorf Mülheim an der Ruhr Brilon Münster Aachen Bielefeld Düsseldorf Dortmund Lüdenscheid Lienen Kevelaer / Sonsbeck Verl / Rietberg / Delbrück Hennef / Königswinter Bottrop / Dorsten Wippersfürth / Hückeswagen / Radevormwald

395309 320852 456853 352728 356852 422981 364909 321229 481902 349696 351220 471732 405397 294738 468360 345601 393532 404343 423835 315835 466755 380993 357853

5793623 5671128 5750563 5643328 5711380 5664797 5771693 5694244 5727039 5671488 5700860 5695129 5757649 5628678 5763632 5676815 5708041 5675194 5773969 5718927 5742908 5621693 5722377

91,8 76,2 89,0 99,5 84,8 59,0 41,2 52,9 18,2 45,8 27,7 17,0 72,4 75,6 55,2 47,1 66,2 67,7 17,9 3,1 0,0 59,6 20,9

0,0 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 3,2 7,6 19,6 12,7 24,2 41,7 15,3 11,4 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

4,4 0,0 0,0 0,4 0,2 0,8 7,6 2,7 0,8 0,2 0,1 3,9 0,0 0,1 0,1 0,0 0,1 0,6 82,1 89,6 88,9 36,3 66,3

Ländlich

388499

5669889

0,065

0,0

0,0

0,0

100,0

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4.1.4 Strahlung
Der Ertrag einer PV-Anlage wird maßgeblich von den lokalen Einstrahlungsverhältnissen bestimmt. Die Strahlungsverhältnisse in den Gemeinden von NRW wurden auf der Basis hochaufgelöster Strahlungsdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus der Referenzperiode von 1980 bis 2000 ermittelt. Die nachfolgende Abbildung zeigt für jede Gemeinde die durchschnittliche jährliche verschattungsfreie Einstrahlung auf eine horizontale Fläche. Es wird deutlich, dass in NRW klare Unterschiede im Strahlungsangebot herrschen. Begünstigte Bereiche sind vor allem die Kölner Bucht sowie der Niederrhein. Das maximale Strahlungsangebot in NRW wird in der Gemeinde Titz mit einer mittleren jährlichen Einstrahlung von 1.023 kWh/m² erreicht. Im Mittel deutlich geringere Einstrahlungsmengen treten im Mittelgebirgsraum des Sauerlandes und des Bergischen Landes auf. Das geringste Strahlungsangebot in NRW weist die Gemeinde Bestwig mit einer mittleren jährlichen Einstrahlung von 944 kWh/m² auf.

Abbildung 4.4: Durchschnittliche jährliche Einstrahlung auf eine horizontale Fläche (Quelle: DWD)

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4.1.5 Detaillierte Dachflächenpotenzialberechnung mit simuSOLAR
Die Berechnung des solarenergetischen Potenzials in den 24 Modellgebieten erfolgte auf der Grundlage des flächendeckend vorliegenden digitalen Oberflächenmodells (DOM). Zur Vorbereitung der Berechnung wurde für jedes der 24 Rechengebiete das als Punktwolke mit unregelmäßigen Punktabständen vorliegende DOM zunächst in eine Rasterdatei mit einheitlichen Rasterschrittweiten von 0,5 m überführt. Um auch am Rand der Untersuchungsgebiete Verschattungseffekte mit ausreichender Genauigkeit abbilden zu können, wurden jeweils die angrenzenden Bereiche bis zu einer Entfernung von 300 m in das Oberflächenraster übernommen. Die Verschattungseffekte durch Topographie wurden zusätzlich bis zu einer Entfernung von 20 km mit Hilfe des zur Verfügung gestellten digitalen Geländemodells berücksichtigt.

Abbildung 4.5: Luftbild – Ausschnitt des Untersuchungsgebietes „Münster / City“ (Luftbild: Geobasis.NRW)

Die Abbildung 4.6 zeigt einen Ausschnitt des Untersuchungsgebiet Münster / City (vgl. Abbildung 4.5).

erstellten

Höhenrasters

für

das

Abbildung 4.6: Höhenraster für das Untersuchungsgebiet „Münster / City“

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Auf der Grundlage der DOM-Rasterdaten wurden anschließend automatisiert Dachflächen mit einheitlicher Ausrichtung und Neigung innerhalb eines Gebäudegrundrisses sondiert. Hierzu wurden alle Laserscandaten, welche innerhalb eines amtlichen Grundrisspolygons liegen, analysiert. Die nachfolgende Abbildung 4.7 zeigt das Ergebnis der Dachflächenerkennung. Zusammengehörige Dacheinheiten werden mit gleichen Farbtönen dargestellt.

Abbildung 4.7: Dachflächenerkennung (Luftbild: Geobasis.NRW)

Die Berechnung der tages- und jahreszeitlich wechselnden Einstrahlung auf die Dachflächen wurde mit der von simuPLAN entwickelten Software simuSOLAR durchgeführt. Die Simulationsrechnungen erfolgten mit einer räumlichen Auflösung von 0,5 m und einer zeitlichen Auflösung von 10 Minuten auf der Grundlage einer für den 20-jährigen Zeitraum 1981–2000 repräsentativen Strahlungszeitreihe, welche mit der Software meteonorm [MN 2012] erzeugt wurde. Um die Berechnungsergebnisse der Modellgebiete anschließend auf die Gemeinden umrechnen zu können, wurden die Simulationen mit einer Zeitreihe der diffusen und direkten Strahlung für den Standort Titz (Gemeinde mit der höchsten Einstrahlung in NRW) durchgeführt. Die Summe der jährlich auf ein Dachflächen-Segment einfallenden solaren Einstrahlung wird im Programm simuSOLAR mittels dynamischer Integration aller zeitschrittabhängigen Strahlungswerte eines Jahres bestimmt. Hierbei wird zwischen der diffusen und der direkten solaren Einstrahlung unterschieden. Die Strahlungsberechnung erfolgt auf der Grundlage einer für den Standort repräsentativen Strahlungszeitreihe. Zur Bestimmung des diffusen Anteils der solaren Einstrahlung wird das Modell nach Perez [PEREZ 1990] verwendet. Dieser Ansatz gilt in Fachkreisen als universelle und sehr genaue Methode zur Bestimmung der diffusen Einstrahlung auf beliebig geneigte Flächen. Bei der Bestimmung der direkten Einstrahlung wird der Einfallwinkel der direkten Strahlung auf die geneigte Fläche berücksichtigt. Zeitlich und kleinräumlich wechselnde Verschattungen durch Gebäude, Vegetation und Topographie werden mit Hilfe von Horizontlinien (vgl. Abbildung 4.8) berücksichtigt, die für jeden Punkt der Dachflächen (0,5 m x 0,5 m Auflösung) bestimmt werden.
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Um auch Verschattungseffekte von schmalen und hohen Hindernissen (z.B. Türme, Schornsteine, Kamine u.ä.) zu erfassen, werden die Horizontlinien mittels Raytracing mit einer Auflösung von 0,1° Genauigkeit bestimmt.

Abbildung 4.8: Beispielhaftes Horizontdiagramm

Als Ergebnis der Simulationsrechnung wurden für jede Rechenzelle folgende Parameter bestimmt:     die potenzielle jährliche Einstrahlung (ohne Verschattung), die jährliche Einstrahlung unter Berücksichtigung der Verschattung, die Minderung der direkten Strahlung, die Ausrichtung, Neigung und Flächengröße.

Beispielhaft zeigt die nachfolgende Abbildung 4.9 die zellfein berechnete jährliche Einstrahlung. Deutlich können die strahlungstechnisch begünstigten Bereiche (rote Einfärbung) von den benachteiligten Dachbereichen (grüne, bzw. blaue Einfärbung) unterschieden werden.

Abbildung 4.9: Jährliche Globalstrahlung (Luftbild: Geobasis.NRW)

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4.1.6 Bestimmung des theoretischen Dachflächenpotenzials
Anhand der zellfein vorliegenden Berechnungsergebnisse erfolgte anschließend die Bestimmung und Klassifizierung von solartechnischen Eignungsflächen. Diese Eignungsflächen werden im Folgenden auch als „theoretische Potenzialflächen“ bezeichnet. Da für alle Modellgebiete eine repräsentative Strahlungszeitreihe des Standortes „Titz“ verwendet wurde, bilden die Berechnungsergebnisse die Situation in Titz ab unter der Annahme, dass die den Berechnungen zu Grunde liegenden geometrischen Daten nach Titz verschoben wurden. Da PV-Anlagen sehr empfindlich auf Verschattungen reagieren, wurden zunächst alle Rechenzellen, bei denen die Minderung der direkten Strahlung mehr als 10 % beträgt, aus dem weiteren Auswertungsprozess ausgeschlossen. In diesen stark verschatteten Dachbereichen können Photovoltaik-Anlagen nicht wirtschaftlich betrieben werden. Anschließend wurde aus den übriggebliebenen Rechenzellen mit einheitlicher Dachkennung und Gebäudezuordnung die mittlere Ausrichtung, Neigung und jährliche Einstrahlung sowie die Flächensumme bestimmt. Dächer mit Neigungen von weniger als 10° wurden im folgenden Auswertungsprozess als Flachdächer eingestuft, auf denen die Solarmodule nach Süden mit einer Neigung von 20° aufgeständert werden. Bei Dächern mit mehr als 10° Neigung wurde die Ausrichtung und die Neigung der Dachfläche für die PV-Module übernommen. Auf Flachdächern wurde der berechnete Einstrahlungswert auf die angenommene Aufständerung der PV-Module angepasst. Die Aufständerung erfordert zur Vermeidung von Verschattungen bestimmte Reihenabstände, so dass die installierbare Modulfläche deutlich geringer ist als die Dachfläche. Die Abstände werden in der Regel so gewählt, dass sich die Modulreihen am 21.12. zur Mittagszeit nicht gegenseitig verschatten. Hieraus ergibt sich für NRW ein Korrekturfaktor von 0,456, mit dem aus der zur Verfügung stehenden Dachfläche auf Flachdächern die installierbare Modulfläche abgeschätzt werden kann. Anschließend wurden die so zusammengefassten Eignungsflächen anhand der Einstrahlung in Modulebenen klassifiziert. Als Referenzwert wurde der mittlere Einstrahlungswert auf eine horizontale Fläche in NRW aus den hochaufgelösten DWD-Daten berechnet und angenommen, dass an diesem Standort ein Modul optimal (32° Neigung, Ausrichtung Süd) aufgeständert wird. Die Einstrahlung wurde auf diese Aufständerung angepasst. Der so berechnete mittlere Maximaleinstrahlungswert beträgt für NRW 1.080,3 kWh/m². Bei der Klassifizierung wurde folgendes Schema angewandt: Eignungsklasse 1 (bedingt geeignet): Eignungsklasse 2 (gut geeignet): Eignungsklasse 3 (sehr gut geeignet): Einstrahlung ≥ 80 % - 90 % des Referenzwertes Einstrahlung ≥ 90 % - 95 % des Referenzwertes Einstrahlung ≥ 95 % des Referenzwertes

Dachflächen mit einem jährlichen Einstrahlungswert von weniger als 80 % des Referenzwertes (864,2 kWh/m²) wurden als ungeeignet für eine solartechnische Nutzung bewertet und somit verworfen.

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Die Verwendung eines für ganz NRW geltenden Referenzwertes hat zur Folge, dass unverschattete Flächen mit gleicher Ausrichtung und Neigung in jeder Gemeinde unterschiedlich bewertet werden. Eine unverschattete bedingt geeignete Eignungsfläche in Titz kann aufgrund der geringeren Einstrahlung bei gleicher Ausrichtung und Neigung in einer anderen Gemeinde als ungeeignet bewertet werden. Als Mindestgröße für eine PV-Anlage wurde 20 m² festgelegt. Flächen, die dieses Kriterium unterschritten, wurden verworfen. Die nachfolgende Abbildung zeigt die auf Grundlage der Strahlungszeitreihe von Titz erzeugten Eignungsflächen für das Modellgebiet Münster City:

Abbildung 4.10: Eignungsflächen für das Modellgebiet Münster City, berechnet Strahlungszeitreihe für den Standort Titz (Luftbild: Geobasis.NRW)

mit

der

Nach der Bestimmung der Eignungsflächen sind sowohl die Größe als auch die jährliche Einstrahlung bekannt. Mit diesen Angaben können für jede Eignungsfläche u.a. die folgenden Parameter bestimmt werden:  die installierbare Modulfläche  die jährliche solare Einstrahlung  die installierbare Leistung  der jährliche Stromertrag  die jährliche CO2-Einsparung

APV ,

IC ,
PPV , QJ , CO2 J .

Zur Berechnung dieser Kenngrößen wurden folgende Annahmen getroffen:    PV-Modulwirkungsgrad

 STC :

18 %, 80 %, 0,562 kg/kWh.

Performance Ratio PR : CO2-Äquivalentwert

FCO 2 :

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Die Parameter berechnen sich wie folgt:    Installierbare Leistung [kW]: Jährlicher Stromertrag [kWh/a]: CO2-Einsparung [kg/a]:

PPV   STC  APV , QJ   STC  APV  PR  IC ,

CO2 J  FCO2  QJ .

4.1.7 Bestimmung des technischen Dachflächenpotenzials
Aufgrund der rechteckigen Bauform von PV-Modulen können die bei der Strahlungsberechnung ausgewiesenen, häufig ungleichmäßig geformten Eignungsflächen in der Regel nicht vollständig bzw. unter Umständen auch gar nicht belegt werden. Um diesen Effekt bei der Potenzialbestimmung berücksichtigen zu können, wurden auf den berechneten Eignungsflächen in den Modellgebieten (theoretische Potenzialflächen) in einem nachgeschalteten Rechenprozess PV-Module mit Standardabmessungen verteilt. Hierbei wurde bei PV-Modulen eine Abmessung von 1.650 x 1.000 mm angenommen. Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht diesen Prozess.

Abbildung 4.11: Theoretisches / technisches Potenzial (Luftbild: Geobasis.NRW)

Aus dem Verhältnis von der theoretischen Potenzialfläche zu der darauf installierbaren Modulfläche wurde anschließend für jeden der vier Siedlungsstrukturtypen ein Umrechnungsfaktor zur Berechnung des technischen Potenzials gebildet. Das technische Potenzial ist somit der Teil des theoretischen Potenzials, der technisch nutzbar gemacht werden kann.

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Die Tabelle 4.3 verdeutlicht, dass die höchsten Flächenverluste aufgrund von eher kleingliedrigen Dachstrukturen in Wohngebieten und Stadtzentren zu verzeichnen sind. Bei den tendenziell größeren Dachflächen in Gewerbe- und Industriegebieten bzw. im ländlichen Raum sind die Flächenverluste geringer.
Tabelle 4.3: Umrechnungsfaktor zur Bestimmung des technischen Potenzials

Wohnen

Gewerbe / Industrie 0,858

Stadtzentren / City 0,746

Ländlich

Faktor PV

0,720

0,793

4.1.8 Hochrechnung auf Gemeindeebene
Auf der Grundlage der mit der Strahlungszeitreihe für Titz berechneten theoretischen Potenzialflächen für Photovoltaik und Solarthermie innerhalb der 24 Modellgebiete wurde anschließend das solarenergetische Dachflächenpotenzial für jede Gemeinde bestimmt. Hierzu wurden alle Eignungsflächen mit Hilfe der gemeindefein vorliegenden jährlichen Einstrahlungswerte (vgl. Abbildung 4.4) in die zu betrachtende Gemeinde transferiert. Dieser Übertragungsprozess wird anhand eines Beispiels für die Gemeinde Bestwig verdeutlicht. Beispiel: Eignungsfläche 930 kWh/m²/a. Zur Umrechnung werden die mittlere Summe der Globalstrahlung für Titz ( IP ) und Bestwig Titz (

EFTitz mit einem berechneten Einstrahlungswert ICEF _ Titz von

IPBestwig ) benötigt (vgl. Abbildung 4.4):
kWh kWh ; IPBestwig  944 m² a m² a

IPTitz  1023

Der übertragene Einstrahlungswert für Bestwig

ICEF _ Bestwig

berechnet sich dann nach

ICEF _ Bestwig 

IPBestwig IP Titz

 ICEF _ Titz  858,2

kWh m² a

Somit liegt der übertragene Einstrahlungswert unterhalb des definierten Abschneidekriteriums von 864,2 kWh/m². Die Dachfläche würde am Standort Bestwig daher als ungeeignet eingestuft werden. Durch die (theoretische) Überführung der Eignungsflächen in die Gemeinden NRWs sinkt somit zum einen der Einstrahlungswert der Eignungsfläche (und damit auch die zu erwartenden Erträge) entsprechend des Verhältnisses der jährlichen horizontalen Einstrahlung der zu betrachtenden Gemeinde zur jährlichen horizontalen Einstrahlung der Gemeinde Titz, zum anderen können Eignungsflächen, die in Titz als noch geeignet eingestuft wurden, in anderen Gemeinden als ungeeignet eingestuft werden.
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Da zu jeder Eignungsfläche innerhalb der 24 Modellgebiete der zugehörige Siedlungsstrukturtyp vorliegt, kann nun für jede Gemeinde die maximal zu installierende Modulfläche pro m² Grundrissfläche und hieraus weitere Parameter wie installierbare Leistungen, mögliche Stromerträge oder mögliche CO2-Einsparungen abgeleitet werden. Die Tabelle 4.4 zeigt am Beispiel der beiden Gemeinden Bestwig und Titz die so berechneten Kenngrößen pro m² Grundrissfläche und Siedlungsstrukturtyp. Aufgrund der besseren Einstrahlungsverhältnisse in Titz sind die Anteile der nutzbaren Dachfläche pro m² Grundrissfläche höher als in Bestwig. Die Tabelle verdeutlicht, dass bedingt durch die tendenziell größeren Dachflächen mit wenigen störenden Dachaufbauten die höchsten Energieerträge in Gewerbe- und Industriegebieten sowie im ländlichen Raum zu erwarten sind. Aufgrund eher kleinteiliger Dachformen, mehr störender Dachaufbauten sowie im Mittel stärker auftretenden Verschattungseffekten durch Nachbargebäude und Vegetation ist der durchschnittliche Energieertrag in Wohngebieten und insbesondere in Stadtzentren deutlich geringer.
Tabelle 4.4: Berechnete Energieerträge (theoretisches Potenzial) pro m² Grundrissfläche am Beispiel der Gemeinden Titz und Bestwig

Ort Bestwig Titz Bestwig Titz Bestwig Titz Bestwig Titz

Wohnen 0,263 0,309 0,047 0,056 37,8 47,1 21,2 26,4

Gewerbe / Industrie 0,366 0,389 0,066 0,070 53,9 61,3 30,3 34,4

Stadtzentren / City 0,202 0,233 0,036 0,042 29,2 35,8 16,4 20,1

Ländlich 0,319 0,392 0,057 0,071 45,6 59,2 25,6 33,3

Modulfläche pro m² Grundrissfläche (m²) Installierbare Leistung pro m² Grundrissfläche (kWP) Stromertrag pro m² Grundrissfläche (kWh/a) CO2-Einsparung pro m² Grundrissfläche (kg)

Tabelle 4.5:

Anteil der unterschiedlichen Siedlungsstrukturtypen an der Grundrissfläche am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz

Gemeinde

Grundrissfläche (km²)
0,765 0,770

Anteil Wohnen (%)
69.8 82.2

Anteil Gewerbe / Industrie (%)
22.4 8.7

Anteil Stadtzentren / City (%)
0.0 0.0

Anteil Ländlich (%)
7.7 9.1

Bestwig Titz

Aus den pro m² Grundrissfläche vorliegenden gemeindefeinen Energieerträgen (Tabelle 4.4) sowie den bekannten Anteilen der Siedlungsstrukturtypen an der gesamten Grundrissfläche innerhalb der Gemeinden (Tabelle 4.5) können nun die absoluten solartechnischen Potenziale für jede Gemeinde berechnet werden. Durch Multiplikation der berechneten theoretischen
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Potenziale mit den in Tabelle 4.3 dokumentierten Umrechnungsfaktoren kann anschließend für jede Gemeinde auch das technische Dachflächenpotenzial bestimmt werden. Die Tabelle 4.6 zeigt am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz die modellierten theoretischen und technischen PV-Dachflächenpotenziale.
Tabelle 4.6: Absolutes theoretisches und technisches PV-Dachflächenpotenzial am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz Installierbare Modulfläche (km²) Theoretisches Potenzial Technisches Potenzial Theoretisches Potenzial Technisches Potenzial 0,222 0,170 0,248 0,184 Installierbare Leistung (MWP) 40,0 30,6 44,6 33,7 Möglicher Stromertrag (GWh) 32,2 24,6 38,1 26,3 Mögliche CO2Einsparung (t) 18.010 13.790 21.310 15.830

Gemeinde

Bestwig

Titz

4.2

Ergebnisse

Mit der zuvor erläuterten Methodik wurden die theoretischen und technischen Dachflächenpotenziale zunächst gemeindeweise bestimmt. Anschließend wurden die gemeindeweise vorliegenden Ergebnisse auf Kreis- bzw. auf Landesebene aggregiert. Neben den absoluten potenziellen Ertragswerten wurden die Photovoltaik-Ergebnisse auch auf die jeweilige Einwohnerzahl sowie auf die Grundrissfläche normiert, um regionale Unterschiede deutlich zu machen.

4.2.1 Gemeinden
Die Tabelle A 5 sowie die Abbildungen B 3 bis B 5 im Anhang zeigen die berechneten absoluten und normierten potenziellen Stromertragswerte auf Gemeindeebene. Die höchsten absoluten Stromerträge werden erwartungsgemäß in den großen Städten mit einer hohen Anzahl an Dächern erreicht (vgl. Abbildung B 3 im Anhang). So könnte in Köln bei einer Belegung aller geeigneten Dachflächen ein jährlicher Stromertrag von 1.522 GWh realisiert werden. Ein differenzierteres Bild ergibt sich, wenn die potenziellen Stromerträge auf die Einwohnerzahl normiert werden (vgl. Abbildung B 4 im Anhang). Aufgrund der gegenüber dem ländlichen Raum tendenziell höheren Einwohnerdichte und der sich hieraus ergebenden geringeren Dachfläche pro Einwohner weisen die großen Städte in NRW das geringste Solarpotenzial pro Einwohner auf. Die niedrigste Energiedichte pro Einwohner wurde hierbei für Essen mit einem jährlichen Stromertrag von 1,3 MWh berechnet. Ein hohes Solarpotenzial pro Einwohner wird in den ländlich geprägten Gemeinden des Münsterlandes und des Niederrheins ausgewiesen. Dies ist zum einen auf die gegenüber dem Ruhrgebiet sowie dem Mittelgebirgsbereich erhöhten Einstrahlungswerte zurückzuführen. Zum anderen liefert ein hoher Anteil an ländlichen Siedlungsstrukturen mit großen zusammen hängenden Dachflächen tendenziell höhere Erträge pro m² Dachfläche. Zusätzlich leben in den ländlichen Gemeinden

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auch weniger Einwohner. Den höchsten jährlichen Stromertrag pro Einwohner innerhalb NRWs weist die Gemeinde Straelen am Niederrhein mit 9,7 MWh auf. Dieser hohe Wert ist insbesondere auf den großen Anteil an gewerblich und industriell genutzten Gebäuden bei einem gegenüber dem Durchschnitt NRWs deutlich reduzierten Anteil an Wohngebäuden zurückzuführen. Bei der Normierung des technischen Solarpotenzials auf einen m² Grundrissfläche schwanken die Ertragswerte der Gemeinden zwischen 32,1 kWh in Winterberg und 47,0 kWh in Straelen (vgl. Abbildung B 5 im Anhang). Ursächlich für das geringe Energiepotenzial in Winterberg ist der hohe Anteil von Wohngebäuden bei gleichzeitig niedrigen jährlichen Einstrahlungswerten. Straelen profitiert von dem hohen Anteil an Industrie- und Gewerbegebäuden bei gleichzeitig hohen Einstrahlungswerten.

4.2.2 Kreise
Die Tabelle A 6 sowie die Abbildungen B 6 bis B 8 im Anhang zeigen die berechneten absoluten und normierten potenziellen Ertragswerte auf Kreisebene. Die höchsten absoluten potenziellen Stromerträge werden in der kreisfreien Stadt Köln mit 1.522 GWh gefolgt vom Kreis Steinfurt mit 1.423 GWh prognostiziert. Die niedrigsten Stromerträge auf Kreisebene werden für die kreisfreie Stadt Remscheid mit 208 GWh ausgewiesen (vgl. Abbildung B 6 im Anhang). Bei der Normierung der potenziellen Stromerträge auf die Einwohnerzahl ergibt sich ein ähnliches räumliches Verteilungsmuster wie bei den Gemeinden. Ein hohes Energiepotenzial pro Einwohner wird vor allem in den ländlich geprägten Kreisen des Niederrheins, des Münsterlandes und Ostwestfalens erreicht. Der höchste jährliche Stromertrag pro Einwohner wäre bei einer Vollbelegung aller geeigneten Dachflächen im Kreis Kleve mit 3,9 MWh zu realisieren. Aufgrund der geringeren Dachfläche pro Einwohner weisen die großen kreisfreien Städte NRWs das geringste Stromertragspotenzial pro Einwohner auf. Das Schlusslicht bildet hierbei Essen mit einem potenziellen jährlichen Stromertrag von 1,3 MWh pro Einwohner (vgl. Abbildung B 7).

4.2.3 Land NRW
Die nachfolgende Tabelle 4.7 weist das berechnete PV-Dachflächenpotenzial für das Land Nordrhein-Westfalen aus. Demnach könnte bei einer Vollbelegung aller geeigneten Dachflächen NRWs Module mit einer Gesamtfläche von 259,2 km² und einer Leistung von 46,7 GWP installiert werden. Hiermit könnte ein jährlicher Stromertrag von 38,7 TWh realisiert werden. Dies hätte eine jährliche CO2-Reduktion von 21,7 Mt zur Folge. Beim Vergleich mit den in Tabelle 3.1 dokumentierten Stromverbrauchswerten für das Jahr 2010 wird deutlich, dass mit Hilfe von Strom aus Photovoltaikmodulen auf Dachflächen der Strombedarf des privaten Sektors (32 TWh) komplett (mit etwa 80 % des Dachflächenpotenzials) und der Gesamtstrombedarf (138 TWh) zu 28 % gedeckt werden könnte. Bei der Abschätzung der Anteile muss beachtet werden, dass der Stromverbrauch jährlich schwankt und dass der zeitliche Unterschied zwischen PV-Stromerzeugung und Stromverbrauch bei der Ermittlung der PV-Potenziale nicht berücksichtigt werden konnte.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik

Tabelle 4.7:

Technisches Photovoltaik-Dachflächenpotenzial für NRW

Installierbare Modulfläche (km²)
Sehr gut geeignete Flächen Gut geeignete Flächen Bedingt geeignete Flächen Gesamt 111,7 55,2 92,3 259,2

Installier bare Leistung (GWP)
20,1 10,0 16,6 46,7

Möglicher Stromertrag (TWh)
17,6 8,3 12,8 38,7

Mögliche CO2Einsparung (Mt)
9,9 4,7 7,2 21,7

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen

5.

Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen

Da zurzeit keine allgemeingültige Definition des Begriffs „Photovoltaik-Freiflächenanlage“ existiert, werden hierunter im Allgemeinen diejenigen Anlagen verstanden, die nach den im § 32 des EEG beschriebenen Regelungen gefördert werden. Es handelt sich also um PV-Anlagen, die nicht an oder auf Gebäuden, sondern mit Hilfe eigens hierfür geschaffener Unterkonstruktionen auf dem Boden oder auf baulichen Anlagen wie z.B. Lärmschutzeinrichtungen, Wällen etc. errichtet werden [BOHL 2011]. Im Rahmen der vorliegenden Studie sollen potenzielle Flächen für eine PV-Nutzung mit bestehender Vornutzung ermittelt werden. Anhand dieser Flächen sollen die potenziell installierbaren Leistungen und Ertragspotenziale abgeschätzt werden. Es wurden folgende Typen von möglichen Freiflächenstandorten analysiert:         Randstreifen an Autobahnen und Bahnstrecken Halden und Deponien Bergbaustandorte Wirtschaftliche Konversionsflächen Gewerbegebieten) Parkplätze Militärische Konversionsflächen Lärmschutzwände Brücken (Freiund Brachflächen in Industrieund

Da seit Januar 2011 keine Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünlandflächen (mit Ausnahme von Randstreifen) mehr vergütet werden, wurden diese Standorte nicht untersucht. Für die Flächendetektion wurden folgende Grundlagendaten verwendet:       ATKIS-Datenbestände des Landes NRW, ALK-Grundrissdaten, gemeindefein aufbereitet, Auszüge aus der Flächennutzungskartierung für das Gebiet des RVR (Regionalverband Ruhr), Daten zu Lärmschutzeinrichtungen von Straßen.NRW, Hochaufgelöste Strahlungsdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Daten des Landschaftsinformationssystems LINFOS.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen

5.1

Typen potenzieller Freiflächenstandorte

Im Folgenden sollen die Kategorien und Typen von potenziellen Freiflächenstandorten kurz zusammenfassend vorgestellt werden.

5.1.1 Randstreifen an Autobahnen und Schienenwegen
Im Zuge der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in 2011 wurde der 110 MeterRandstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen vom Gesetzgeber als förderungswürdiger Standort für PV-Freiflächenanlagen festgelegt. Laut Bundesfernstraßengesetz ist die Errichtung von Hochbauten (also Bauwerken, die sich mehrheitlich oberhalb der Geländelinie befinden) innerhalb eines 40 m Korridors entlang der befestigten Fahrbahn untersagt. Sofern die Errichtung einer Photovoltaikanlage nicht bereits im Planfeststellungsverfahren der Bundesautobahn geregelt ist, gilt dieses Verbot auch für Photovoltaikanlagen. Da der Gesetzgeber jedoch Ausnahmen hiervon zulassen kann, kann grundsätzlich der gesamte Randstreifen als möglicher Standort für PV-Module angesehen werden. Für den 110 Meter-Korridor an Schienenwegen gibt es keine vergleichbaren Einschränkungen und Verbote. Aufgrund des dichten Autobahn- und Schienennetzes innerhalb von NRW, welches nahezu alle hier vertretenen Landschafts- und Siedlungsstrukturen durchschneidet, kann das Potenzial dieses Standorttyps sehr unterschiedlich ausfallen. Die Bandbreite umfasst hierbei Gebiete mit sehr hohen Potenzialen entlang von Autobahnen in topographisch schwach gegliederten, landwirtschaftlich geprägten Regionen, aber auch für die Installation von PV-Anlagen gänzlich ungeeignete Gebiete (z.B. Regionen mit dichter Bebauung oder ausgeprägten Waldflächen entlang von Autobahnen und Schienenwegen).

5.1.2 Halden und Deponien
Bei Halden und Deponien handelt es sich um Flächen zur Ablagerung von zu deponierenden Stoffen. In § 32 des EEG ist unter anderem festgelegt, dass Strom aus PV-Anlagen vergütet wird, wenn die Anlage 1. „an oder auf einer baulichen Anlage angebracht ist, die vorrangig zu anderen Zwecken als der Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie errichtet worden ist, 2. auf einer Fläche errichtet worden ist, für die ein Verfahren nach § 38 Satz 1 des Baugesetzbuches durchgeführt worden ist, oder 3. im Bereich eines beschlossenen Bebauungsplans im Sinne des § 30 des Baugesetzbuches errichtet worden ist […]“. [EEG 2011]. Es ist zu erwarten, dass für Halden bzw. Deponien mindestens eine der oben genannten Bedingungen zutrifft. Wie bei allen Freiflächenanlagen sind jedoch die Voraussetzungen im Rahmen von konkreten Projektierungen zu prüfen. Der Halden- bzw. Deponiekörper ist in der Regel über das Geländeniveau hinausgehoben und besitzt eine konvexe Form. Die Südhänge sind oftmals gut für die Positionierung einer Solaranlage geeignet, während die Nordhänge aufgrund ihrer Exposition ausscheiden.
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Bei der Planung von Freiflächenanlagen auf Halden und Deponien ist zu berücksichtigen, dass mögliche Abdichtungen durch die Modulfundamente nicht beschädigt werden dürfen, was die Planung und Installation von Anlagen erschwert. Des Weiteren sind mögliche Materialsetzungen, also Bodenbewegungen durch die Verdichtung der abgelagerten Stoffe, bei der Planung zu berücksichtigen. Sofern die Halden und Deponien nicht im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen aufgewertet wurden, kann häufig eine gute Akzeptanz für die Nutzung als Solarpark in der Bevölkerung erreicht werden.

5.1.3 Militärische Konversionsflächen
Nach Einschätzung der Clearingstelle-EEG, die zur Klärung von Streitigkeiten und Anwendungsfragen im Bereich des EEG dient, kommt eine Fläche dann als Konversionsfläche in Betracht, wenn die ökologische Belastung durch die ursprüngliche Nutzung fortbesteht. Anzeichen hierfür sind beispielsweise die Existenz von Altlasten, schwerwiegende Bodenkontaminationen oder das Vorhandensein von Kampfmitteln [CS EEG 2010]. Unter dem Begriff „militärische Vornutzung“ versteht man diejenigen Flächen, die durch Einheiten besetzt waren, die mit der Landesverteidigung beauftragt sind. Dies betrifft z.B. Kasernengelände, Militärflughäfen, Truppenübungsplätze, Militärdepots, etc. [WUSCHANSKY 2008]. Militärische Konversionsflächen liegen oft außerhalb von Siedlungsgebieten (dies trifft insbesondere auf die großen Flächen von Truppenübungsplätzen zu), was die Einspeisung des erzeugten Stroms häufig erschwert. Allerdings handelt es sich oft um sehr große Flächen, für die eine infrastrukturelle Erschließung trotzdem sinnvoll sein kann. Durch die häufig abgeschottete Lage von militärischen Konversionsflächen kommt es vor, dass sich schützenswerte Naturräume entwickeln, die eine Nutzung als Solarpark behindern können. Eine diesbezügliche Prüfung ist mit den zuständigen Fachbehörden abzuklären.

5.1.4 Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten
Neben den militärischen Konversionsflächen werden laut EEG auch PV-Anlagen auf Brachflächen mit baulich-gewerblicher Vornutzung gefördert, sofern die Vornutzung die Fläche noch immer prägt [CS EEG 2010]. Diese wirtschaftlichen Konversionsflächen liegen in der Regel innerhalb oder im Randbereich von Siedlungen. Charakteristisch für diesen Flächentyp sind ein hoher Anteil versiegelter Flächen und ein ausgeprägter Gebäudebestand. Neben den Anlagen auf wirtschaftlichen Konversionsflächen wird auch der Strom vergütet, der auf Freiflächen innerhalb von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten erzeugt wird. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass „der Bebauungsplan vor dem 1. Januar 2010 für die Fläche, auf der die Anlage errichtet worden ist, ein Gewerbe- oder Industriegebiet im Sinne der §§ 8 und 9 der Baunutzungsverordnung ausgewiesen hat, auch wenn die Festsetzung nach dem 1. Januar 2010 zumindest auch mit dem Zweck geändert worden ist, eine Anlage zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie zu errichten […]“ [EEG 2011].

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Positiv wirkt sich die Nähe der Flächen zu potenziellen Stromabnehmern und zu Einspeisepunkten aus.

5.1.5 Bergbaufolgeflächen
Brachgefallene Flächen mit einer Vornutzung als Bergbaubetrieb entsprechen in ihrer Charakteristik in vielen Bereichen den wirtschaftlichen Konversionsflächen. Allerdings unterliegen ehemalige Bergbaustandorte in der Regel den Fachplanungsbestimmungen nach dem Bergrecht, was die Nutzung der Flächen als Solarpark erschweren kann.

5.1.6 Parkplätze
Parkplatzflächen können auf verschiedene Arten als Standort für PV-Anlagen genutzt werden. Zum einen kann mit ihrer Hilfe die Nachfrage von Strom für den Betrieb von Elektrofahrzeugen befriedigt werden. Andererseits bieten sich Parkplätze auch für den Bau großer Solarparks an, deren Ziel eine möglichst hohe Rendite aus der Einspeisung des erzeugten Stroms ist [ZAPFE 2011]. Als besonders vorteilhaft erweist sich hierbei die Tatsache, dass der Strom, der auf Solarcarports erzeugt wird, unter bestimmten Voraussetzungen die gleichen Einspeisevergütungen wie eine Aufdachanlage erhält. Neben der reinen Stromerzeugung bieten Solarcarports einen zusätzlichen Mehrwert durch den Schutz der abgestellten Fahrzeuge. Dies macht die Anlagen z.B. für die Betreiber von Einkaufszentren interessant, die (neben dem Stromertrag) einen trockenen und vor Sonne geschützten Parkraum für ihre Kunden erhalten. Neben diesen positiven Aspekten müssen bei der Planung von Solarcarports jedoch deutlich erhöhte Investitionskosten berücksichtigt werden, da das Tragwerk gegenüber klassischen Freilandanlagen ungleich aufwändiger gestaltet werden muss.

5.1.7 Lärmschutzwände
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Lärmschutzwände als Träger für Solarmodule nutzen zu können. Bei geplanten Wänden können standardisierte Elemente, die von verschiedenen Anbietern produziert werden, zum Einsatz kommen. Aber auch bei bestehenden Lärmschutzwänden besteht die Möglichkeit, mit Hilfe geeigneter Trägerkonstruktionen Module nachträglich anzubringen. Neben statischen Gesichtspunkten muss ein ausreichender Schutz vor Diebstahl und Beschädigung gewährleistet werden. Strom aus PV-Anlagen an Lärmschutzwänden wird mit den gleichen Beträgen vergütet wie Dachanlagen, was den niedrigeren Stromertrag bei senkrecht montierten Modulen ausgleichen kann. Anders als bei den meisten anderen Freiflächenanlagen wird bei der Montage von Solarmodulen an Lärmschutzwänden nahezu keine zusätzliche Fläche verbraucht.

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5.1.8 Brücken
Eine bisher recht selten anzutreffende Möglichkeit der Installation von Solaranlagen ist die Montage der Module an Brücken. Hierbei werden die Module in der Regel mit einer Neigung von ca. 30° auf der Südseite der Brücke angebracht. Als vorteilhaft erweist sich hierbei die Tatsache, dass Verschattungseffekte durch Bäume oder Gebäude meist keine Rolle spielen. Auch ein effektiver Schutz vor Diebstahl und Beschädigung lässt sich recht einfach realisieren. Allerdings ist die Zahl der Brücken, die eine ausreichende Länge haben und zusätzlich eine passende Ausrichtung der Module ermöglichen, begrenzt. In Frage kommen hier z.B. lange Autobahn- oder Rheinbrücken. Zwar ist das Gesamtpotenzial von PV-Anlagen an Brücken als eher gering einzuschätzen, jedoch können hier realisierte Anlagen als Leuchtturmprojekte eine positive Signalwirkung besitzen.

5.1.9 Ehemalige Tagebaugebiete
Tagebaugebiete erstrecken sich häufig über riesige Flächen. Verschiedene Projekte (beispielsweise in Brandenburg) haben gezeigt, dass hier große Solarparks realisiert und als Konversionsflächen vergütet werden können. In NRW stellt das Rheinische Braunkohlerevier die mit Abstand größte Tagebaufläche dar. Im Hinblick auf die mögliche Planung von PV-Anlagen ist jedoch zu beachten, dass die grundsätzliche Zielsetzung für die Nachfolgenutzung von Tagebauflächen eine Rekultivierung vorsieht. In der Regel bedeutet dies, dass eine Neunutzung als Forst- oder Landwirtschaftsfläche oder die Ausweisung als Siedlungsfläche angestrebt wird. Falls Abraum für die Verfüllung fehlt, kommt eine Nutzung als See in Betracht [BEZREG 2012]. Inwieweit eine teilweise Nutzung der Flächen als Standort für Solarparks in Betracht gezogen werden kann, kann nur im konkreten Einzelfall beurteilt werden. Eine allgemeine Potenzialabschätzung für diesen Flächentyp gestaltet sich daher äußerst schwierig und ist nur für konkrete Einzelflächen möglich. Sie wurden darum in dieser Studie nicht weiter betrachtet.

5.2

Untersuchungsmethodik

Bei der Ermittlung potenzieller PV-Freiflächenstandorte werden verschiedene, teilweise aufeinander aufbauende Bearbeitungsschritte durchlaufen. Hierbei müssen einige Schritte für alle Freiflächentypen bearbeitet werden, während andere Typen spezifische Methoden erfordern. Die angewandte Vorgehensweise für die Bewertung möglicher Freiflächenstandorte ist in den folgenden Kapiteln dargestellt.

5.2.1

Abgrenzung der Basisflächen

Der erste Schritt bei der Bestimmung potenzieller Freiflächenstandorte besteht aus der Abgrenzung von Basisflächen. Der Begriff Basisfläche beschreibt in diesem Zusammenhang alle Flächen, die grundsätzlich für eine Eignungsanalyse in Frage kommen. Für die verschiedenen Flächentypen handelt es sich hierbei um die nachfolgend zusammengefassten Bereiche.

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Randstreifen an Autobahnen und Bahnstrecken Um die Basisflächen für die Randstreifen an Autobahnen und Schienenwegen zu ermitteln, wurden in einem ersten Schritt sämtliche als Autobahn oder als Bahnstrecke definierten Datensätze aus den ATKIS-Daten extrahiert. Mit Hilfe der in diesen Daten gespeicherten Angaben konnte die Breite der befestigten Fahrbahn bestimmt werden. Die so erzeugten Flächen wurden zu beiden Fahrbahnseiten mit einem 110 Meter breiten Puffer versehen. Um fehlerhafte Ergebnisse in den Bereichen zu vermeiden, in denen mehrere Autobahnen und / oder Bahnstrecken näher als 110 Meter beieinander liegen, wurden die Pufferflächen in einem weiteren Schritt verschnitten und doppelte Flächen eliminiert. Das Ergebnis der Arbeitsschritte ist in Abbildung 5.1 exemplarisch dargestellt.

110 m Randstreifen

Befestigte Fahrbahn

Abbildung 5.1: Bestimmung der Basisflächen (grün) am Beispiel eines Randstreifens (Luftbild: Geobasis.NRW)

Halden, Deponien und Bergbaufolgeflächen Als Basisfläche für Halden, Deponien und Bergbaufolgeflächen wurden die entsprechend gekennzeichneten Flächen aus dem ATKIS-Datenbestand extrahiert. Für das Gebiet des RVR lagen zusätzliche Daten aus der Flächennutzungskartierung vor, die genutzt wurden, um die Abgrenzungen der Basisflächen für diesen Bereich zu verfeinern. Militärische Konversionsflächen Die Basisflächen für militärische Konversionsflächen wurden dem ATKIS Datenbestand entnommen. Zusätzlich wurden Flächen berücksichtigt, die im Rahmen einer Internetrecherche als Konversionsflächen identifiziert wurden. Hierbei wurden beispielsweise die im Sachstandsbericht der Bezirksregierung Düsseldorf [BEZREG D 2011] vorgestellten Flächen digitalisiert und in die Untersuchung integriert. Als zusätzliche Informationsquelle wurden Stadtentwicklungsforschung herangezogen. Daten des Instituts für Landesund

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Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten und Parkplätze Die Bestimmung von Basisflächen für potenziell nutzbare Standorte von PV-Anlagen auf Brachund Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten sowie auf Parkplätzen erfolgte in Abhängigkeit von ihrer Lage innerhalb oder außerhalb des Regionalverbands Ruhr (RVR). Da für das Gebiet des RVR Auszüge aus der Flächennutzungskartierung (diejenigen Flächen, die potenziell als Freiflächenstandorte dienen können) vorlagen, konnten mit Hilfe einer zugehörigen Datentabelle Brach- und Freiflächen bzw. Parkplätze selektiert werden, die innerhalb von Industrie- und Gewerbegebieten liegen. Außerhalb des RVR-Gebietes wurden sämtliche Industrie- und Gewerbegebiete aus dem ATKIS-Datenbestand als Basisflächen bestimmt (bei den Parkplatzflächen kamen alle Flächen innerhalb von Ortslagen hinzu). Lärmschutzwände an Straßen Der Landesbetrieb Straßen.NRW stellte einen Datensatz mit sämtlichen Lärmschutzeinrichtungen an Straßen in NRW zur Verfügung. Aus diesem Datensatz konnten mit Hilfe einer Kennnummer die Lärmschutzwände selektiert werden. Brücken Die Basisflächen zur Analyse des Solarpotenziales an Brücken wurden aus dem ATKISDatenbestand entnommen. Die Daten lagen teilweise als Polygone und teilweise als Linien vor. Da für die weitere Auswertung der Daten nicht die Grundfläche der Brücken von Interesse ist, sondern die Länge und die Ausrichtung, wurden die Polygone in Linien umgewandelt. Hierbei wurden bereits diejenigen Brücken entfernt, die aufgrund ihrer Ausrichtung und ihrer Größe nicht für die Installation einer PV-Anlage in Frage kommen.

5.2.2 Verschneidung der Basisflächen mit Ausschlussflächen
Die so erzeugten Basisflächen stellen die theoretisch für die einzelnen Flächenkategorien geeigneten Standorte für PV-Freiflächenanlagen dar. Aufgrund von diversen Ausschlusskriterien ist in den seltensten Fällen damit zu rechnen, dass die Basisfläche der späteren Potenzialfläche entspricht. Aus den ermittelten Basisflächen werden im zweiten Schritt alle Bereiche eliminiert, die für die Nutzung als Standort für einen Freiflächensolarpark ungeeignet sind. Hierzu zählen z.B. sämtliche Gebäude, deren Grundfläche aus den Basisflächen gelöscht wird sowie Straßen, Plätze und ähnliche Verkehrsflächen. Weiterhin können alle geschützten Naturräume als ungeeignet angesehen werden. Hierzu zählen beispielsweise Naturschutzgebiete oder Fauna-Flora-Habitat-Gebiete. Die Grundlagendaten für diese Ausschlussflächen wurden aus den ATKIS-Daten und dem Fachinformationssystem @LINFOS (www.lanuv.nrw.de, passwortgeschützt) entnommen. Ebenfalls für die Ansiedlung von Solarparks ungeeignet sind beispielsweise Wälder und Gehölze sowie überschwemmungsgefährdete Gebiete. In Tabelle 5.1 sind die der Analyse zu Grunde liegenden Ausschlussflächen aufgelistet.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen Tabelle 5.1: Ausschlussflächen für die PV-Freiflächenanalyse Nicht berücksichtigt Gewässer Wald Verkehrsflächen Gebäude Schutzgebiete:         FFH-Gebiete Vogelschutzgebiete Naturschutzgebiete Geschützte Landschaftsbestandteile Naturdenkmäler Nationalparks Geschützte Biotope Gebiete für den Schutz der Natur ATKIS ATKIS ATKIS / LINFOS Datenquelle ATKIS ATKIS ATKIS ATKIS / Gebäudegrundrisse

Überschwemmungsgebiete / Sumpfgebiete Besondere Siedlungsflächen (Sportplätze, Friedhöfe etc.)

Weitere Schutzgebiete – wie bspw. Naturparks oder Landschaftsschutzgebiete – sind nicht grundsätzlich von einer Nutzung durch eine Solarfreiflächenanlage ausgeschlossen und wurden darum auch nicht als Ausschlussflächen behandelt (NABU 2012). Hier ist im Einzelfall vor Ort zu prüfen, ob die Errichtung einer Freiflächenanlage dem Schutzziel entgegensteht. Um den Verschattungseffekten Rechnung zu tragen, die durch Bäume und Gebäude verursacht werden, werden diese Flächen zusätzlich mit einem richtungsabhängigen Puffer versehen. Hierbei wurde so vorgegangen, dass pauschal ein Wert von 10 Metern in alle Richtungen zu Bäumen und Gebäuden angesetzt wurde, um mögliche Dachüberstände, Äste etc. zu berücksichtigen. Die Verschattungsobjekte wurden in einem nächsten Schritt in Richtung Westen, Osten und Norden mit einem Wert von 20 Metern gepuffert. Simulationen mit verschiedenen häufig vorkommenden Gebäude- und Baumhöhen haben gezeigt, dass die Minderung der direkten Einstrahlung außerhalb dieser Pufferzonen in der Regel unterhalb von 10 % liegt (dieser Wert wurde ebenfalls bei der Analyse der Dachflächen als Grenzwert für geeignete PV-Standorte festgelegt).

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Abbildung 5.2 zeigt einige Typen von Ausschlussflächen:

Wohnbebauung

Naturschutzgebiet

Wald- und Gehölzflächen

Verschattungsbereich der Gehölzreihe

Abbildung 5.2: Verschiedene Typen von Ausschlussflächen (Luftbild: Geobasis.NRW)

5.2.3 Berücksichtigung von Ausrichtung und Hangneigung
Sowohl Ausrichtung und Neigung des Geländes können großen Einfluss auf die Tauglichkeit als PV-Standort haben. Um die Auswirkungen dieser Parameter auf die zu untersuchenden Flächen bewerten zu können, wurde für alle Bereiche der Basisflächen, die nach der Verschneidung mit den Ausschlussflächen noch übrig waren, eine Reliefanalyse durchgeführt. Hierfür wurde das digitale Geländemodell mit den verbliebenen Basisflächen verschnitten. Anschließend wurden für die potenziellen Eignungsflächen jeweils die Ausrichtung und die Neigung bestimmt (um Unregelmäßigkeiten, die durch Messungenauigkeiten verursacht wurden zu minimieren, wurden die Ausgangshöhendaten vor der Analyse leicht geglättet). Die so erzeugten Neigungs- und Ausrichtungsraster wurden anschließend in Polygone umgewandelt und miteinander verschnitten, so dass für alle Bereiche in den potenziellen Eignungsflächen Informationen zu Ausrichtung und Neigung der (Teil-)Fläche vorhanden sind. Auf der Grundlage dieser Daten konnten alle Gebiete ausgeschlossen werden, die aufgrund ihrer Ausrichtung und Neigung als ungeeignet eingestuft wurden (hierbei handelt es sich um Flächen, die nicht in südwestliche, südliche oder südöstliche Richtungen ausgerichtet sind und stärker als 10° geneigt sind. Auf Flächen mit einer Neigung < 10° können Module nach Süden aufgeständert werden, so dass sehr schwach geneigte Nordhänge nicht zwangsläufig als ungeeignet anzusehen sind). Bei Lärmschutzwänden und Brücken entfällt die Reliefanalyse. Bei diesen beiden Standorttypen wird die Ausrichtung der Bauwerke bestimmt und anschließend werden die Bereiche analysiert, bei denen eine Montage der Module in südlichen Richtungen möglich ist.
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Vor Beginn der Untersuchungen wurde festgelegt, dass bei Lärmschutzwänden nur die fahrbahn-abgewandte Seite für die Montage von Solarmodulen in Betracht gezogen werden soll, um Verkehrsgefährdungen durch Blendung auszuschließen. Bei Brücken wurde davon ausgegangen, dass die Module an der Fahrbahnseite und nicht am Brückenbogen installiert werden, da die Gestalt der Bögen nicht aus der vorhandenen Datengrundlage hervorgeht.

5.2.4 Einzuhaltende Mindestgrößen
Die Planung und Realisierung einer Freiflächenphotovoltaikanlage ist deutlich aufwendiger und kostenintensiver, als dies bei den meisten Aufdachanlagen der Fall ist. Berücksichtigt man außerdem die Tatsache, dass die Vergütungssätze für Strom aus Freilandsolarparks (mit Ausnahme von z.B. Lärmschutzwänden oder Parkplätzen) niedriger als bei Aufdachanlagen sind, so muss die Modulfläche und die erzeugte Strommenge in einem vernünftigen Verhältnis zu den Investitionskosten stehen. Darum wurde eine Mindestfreiflächengröße von 0,5 Hektar bei Flächen in Ortslagen und von 3 Hektar für Bereiche außerhalb von Ortslagen angesetzt, da durch die zu erwartende größere Entfernung zu Verbrauchern oder Einspeisepunkten mit steigenden Kosten zu rechnen ist. Bei kleineren Flächen kann nicht sichergestellt werden, dass eine PV-Freiflächenanlage wirtschaftlich rentabel arbeitet. Die Auswirkungen des Größenfaktors auf die potenziellen Standorte sind in Abbildung 5.3 beispielhaft dargestellt.

Mindestgröße unterschritten

Mindestgröße eingehalten

Abbildung 5.3: Ausschluss von zu kleinen Flächen (Luftbild: Geobasis.NRW)

Eine Ausnahme bilden Parkplatzflächen. Hier wurde eine Mindestgröße von 100 m² angesetzt, da erstens eine direkte Nutzung des erzeugten Stroms durch Elektrofahrzeuge denkbar ist und zweitens der auf Carports erzeugte Strom höher vergütet wird als dies bei anderen Freiflächen der Fall ist.

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Lärmschutzwände und Brücken sollten so groß dimensioniert sein, dass Solarmodule mit einer Fläche von mindestens 1.000 m² daran installiert werden können. Um einen ausreichenden Schutz vor Diebstahl und Beschädigung zu gewährleisten, wurden nur die Bereiche der Lärmschutzwände berücksichtigt, die mindestens 2,5 Meter oberhalb des Untergrundes liegen.

5.2.5 Abschätzung von Hochrechnungsfaktoren für Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten sowie auf Parkplätzen
Anders als dies beispielsweise bei Halden und Deponien oder dem Randstreifen an Autobahnen der Fall ist, liegen für Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten sowie für Parkplatzflächen keine flächendeckenden Daten für ganz NRW vor, aus denen landesweit die Basisflächen abgeleitet werden können. Um das Potenzial dieser Freiflächenstandorte dennoch abschätzen zu können, wurden Faktoren ermittelt, mit deren Hilfe das Flächenangebot der genannten Freiflächentypen auf Gemeindeebene ansatzweise herzuleiten ist. Die Ausgangsdaten wurden der Flächennutzungskartierung für das RVR-Gebiet entnommen. Diese Daten enthalten unter anderem Brach- und Freiflächen innerhalb von Industrie- und Gewerbegebieten, die als Standorte für förderungswürdige Solaranlagen dienen können. Für diese Basisflächen wurden die in den vorangegangen Kapiteln beschriebenen Methoden zum Ausschluss ungeeigneter Flächen angewendet, so dass am Ende die Bereiche der Brachund Freiflächen übrigblieben, die nicht im direkten Einflussbereich von Verschattungsobjekten liegen und die festgelegte Mindestgröße nicht unterschreiten und somit prinzipiell als Photovoltaikstandort in Frage kommen. Da auf diese Weise jedoch nur Potenzialflächen innerhalb des RVR-Gebietes ermittelt werden konnten, wurde aus den Ergebnissen ein Flächenfaktor für den Rest von NRW abgeleitet. Hierfür wurde die Größe der Potenzialflächen in einem Industrie- oder Gewerbegebiet in ein Verhältnis zur unbebauten Gesamtfläche des Gebietes gesetzt. Ergab die Analyse also beispielsweise, dass in einem 10 Hektar großen Industriegebiet eine 0,8 Hektar große Potenzialfläche vorhanden ist, so ergibt sich ein Flächenfaktor von 0,08. Dieses Verfahren wurde für alle Basisflächen innerhalb des RVR-Gebietes durchgeführt. Der abschließend abgeleitete Flächenfaktor ermöglichte es für die Gemeinden, die außerhalb des RVR liegen, die Größe der potenziell geeigneten Flächen innerhalb von Industrie- und Gewerbegebieten zu ermitteln, indem die Gebietsgröße mit dem für das RVR-Gebiet berechneten Faktor multipliziert wurde. Ca. 25 % der Industrie- und Gewerbegebiete von NRW können dem Gebiet des RVR zugeordnet werden, so dass der abgeleitete Faktor auf einer ausreichend großen Stichprobe beruht. Ein vergleichbares Verfahren wurde für Parkplatzflächen eingesetzt. Hier wurde zusätzlich zwischen Parkplatzflächen in Industriegebieten und sonstigen Parkplätzen in Ortslage unterschieden. Auf diese Weise konnte berücksichtigt werden, dass in Industrie- und Gewerbegebieten oft sehr große Parkplätze vorzufinden sind.

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Die Faktoren sind der folgenden Tabelle 5.2 zu entnehmen.
Tabelle 5.2: Hochrechnungsfaktoren für Brach- und Freiflächen sowie Parkplätze

Flächenkategorie Anteil von Brach- und Freiflächen an Industrie- und Gewerbegebieten Anteil von Parkplätzen an Industrie- und Gewerbegebieten Anteil von Parkplätzen an Ortslagen nach ATKIS-Definition

Faktor 0,08 0,04 0,01

5.2.6 Ertragsberechnung
Ausgehend von den im ersten Schritt ermittelten Basisflächen wurden mit Hilfe der oben beschriebenen Methodik die Flächen ermittelt, die für die Nutzung als Standort für eine Photovoltaikfreiflächenanlage in Frage kommen. Hierauf aufbauend wurden anschließend verschiedene Kenngrößen abgeleitet, die für den Betrieb von Solaranlagen von Interesse sind. Da bei Freilandanlagen eine vollständige Belegung der Bodenfläche mit Modulen nur in sehr seltenen Ausnahmefällen (z.B. optimal geneigte Südhänge auf Halden oder Deponien) sinnvoll ist, musste aus den ermittelten Potenzialflächen die Modulfläche abgeleitet werden. Um die optimale Strahlungsmenge zu erreichen, werden Solarmodule in Richtung Süden aufgeständert. Um eine gegenseitige Verschattung der Modulreihen zu vermeiden, muss ein Mindestabstand eingehalten werden, der je nach Hangneigung und geographischer Lage unterschiedlich sein kann (der Abstand wurde so gewählt, dass sich die Modulreihen am 21.12. mittags nicht gegenseitig verschatten). Hierauf aufbauend wurde im Rahmen der Analyse für verschiedenste Hangneigungsklassen und für alle Gemeinden in NRW ein individueller Flächenkorrekturfaktor berechnet, mit dessen Hilfe die jeweilige theoretisch installierbare Modulfläche der Freiflächen bestimmt werden konnte. Für horizontales Gelände liegt der Faktor bei einem Wert von ca. 0,4 und erreicht auf optimal geneigten Hängen (dies entspricht in etwa 30° geneigten Südhängen) den Wert von 1,0. Eine Ausnahme bilden Solarcarports auf Parkplatzflächen. Aus technischen und ästhetischen Gründen (flache Module lassen sich unauffälliger in die Konstruktion der Carports integrieren) werden die Module hier in der Regel nur auf 10° aufgeständert, was zu entsprechend anderen Flächenkorrekturfaktoren und Einstrahlungswerten führt. Für die Montage von Solarmodulen an Lärmschutzwänden werden in der Praxis verschiedene Techniken angewandt. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde davon ausgegangen, dass die Module senkrecht an den Wänden angebracht werden, was im Gegensatz zu geneigten Solarpanelen zu entsprechend niedrigeren Erträgen führt. An Brücken können die Module optimal geneigt angebracht werden, ohne dass dies zu einem Flächenverlust führt.

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Mit Hilfe der Modulfläche sowie Angaben zur lokalen Einstrahlungsmenge, der PerformanceRatio und dem Modulwirkungsgrad konnten nun verschiedene Kenngrößen abgeleitet werden:      die installierbare Modulfläche die jährliche solare Einstrahlung die installierbare Leistung der jährliche Stromertrag die jährliche CO2-Einsparung

APV ,

IC ,
PPV ,

QJ , CO2 J .

Zur Berechnung dieser Parameter wurden folgende Annahmen getroffen:    PV-Modulwirkungsgrad

 STC :

18 % 80 % 0,562 kg/kWh.

Performance Ratio PR : CO2-Äquivalentwert

FCO 2 :

Die Parameter berechnen sich wie folgt:    Installierbare Leistung [kW]: Jährlicher Stromertrag [kWh/a]: CO2-Einsparung [kg/a]:

PPV   STC  APV
QJ   STC  APV  PR  IC CO2 J  FCO 2  QJ .

Im Gegensatz zum Vorgehen bei Dachflächen wurde bei der Freiflächenanalyse darauf verzichtet, zwischen theoretischem und technischem Potenzial zu unterscheiden. Die verwendeten ATKIS-Daten besitzen eine Lagegenauigkeit von +/- 3 m, die verwendeten Geländedaten liegen in einer Auflösung von 10 m vor. Hieraus eine modulfeine Anordnung der PV-Anlagen abzuleiten, würde die Genauigkeit der Eingangsdaten überschätzen.

5.3

Ergebnis der Freiflächenanalyse

Auf den folgenden Seiten sind die Ergebnisse der Freiflächenanalyse für die verschiedenen Flächentypen sowie als Gesamtpotenzial zusammengefasst. Eine detaillierte Aufstellung der einzelnen Kenngrößen wie Stromertrag, CO2-Einsparung etc. kann den Tabellen und Grafiken im Anhang entnommen werden.

5.3.1 Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen
Nachdem Strom aus Solarparks, die sich auf Ackerflächen oder Grünland befinden, nicht mehr vergütet wird und das Potenzial von großflächigen Tagebaugebieten aufgrund von diversen Unwägbarkeiten nicht sicher abgeschätzt werden kann, haben die 110 Meter Randstreifen an Autobahnen und Schienenwegen den größten Anteil am PV-Freiflächensolarpotenzial in NRW. Die Tabelle 5.3 stellt den möglichen Stromertrag, die installierbare Leistung sowie die mögliche CO2-Einsparung für PV-Anlagen auf Randstreifen dar. Eine tabellarische sowie graphische Übersicht der Ergebnisse auf Kreis- und Gemeindeebene befindet sich im Anhang.
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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Geeignete Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen Tabelle 5.3: Ertragskenngrößen für Randstreifen

Installierbare Modulfläche (km²) 123,3

Installierbare Leistung (GWP) 22,1

Möglicher Stromertrag (GWh) 20.072

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 11,3

Die Auswertung des Randstreifens hat gezeigt, dass das Solarpotenzial in diesem Bereich in verschiedenen Regionen äußerst unterschiedlich ausfallen kann. In der Gemeinde Nörvenich sind beispielsweise ca. 85 % der Basisflächen für die Nutzung als Photovoltaikstandort geeignet. In der Gemeinde Siegen hingegen bieten sich nur wenig mehr als 1 % der Basisflächen für die Ansiedlung eines Solarparks an. Da Autobahnen und Schienenwege die unterschiedlichsten Regionen des Landes miteinander verbinden, sind auch die Eigenschaften der Randbereiche entlang dieser Verkehrswege entsprechend vielfältig. Die Abbildung 5.4 zeigt die potenziell geeigneten Flächen im Randbereich einer Autobahn am Beispiel der Gemeinde Titz. Die Autobahn (blau dargestellt) verläuft hier durch eine von Ackerund Grünland geprägte Region. Wald und Gehölzbestände sind eher selten und nur in geringer Ausdehnung anzutreffen. In Verbindung mit dem ebenen Gelände und dem Fehlen von geschützten Landschaftsteilen besitzt das Gebiet sehr gute Voraussetzungen für die Ansiedelung von Solarparks (geeignete Flächen sind grün umrandet).

Abbildung 5.4: Solarpotenzial an Autobahnen. Beispiel Titz (Luftbild: Geobasis.NRW)

Wie Abbildung 5.5 verdeutlicht, verläuft die Trasse der A 45 auf dem Gemeindegebiet von Siegen nahezu komplett durch bewaldetes Gebiet, was die Ansiedelung von großen Freiflächenanlagen unmöglich macht.

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Abbildung 5.5: Solarpotenzial an Autobahnen. Beispiel Siegen (Luftbild: Geobasis.NRW)

Neben dem Vorhandensein von ausgeprägten Waldbeständen entlang von Autobahnen und Schienenwegen, kann auch eine dichte Bebauungsstruktur im Randbereich dieser Verkehrswege das Potenzial für Freiflächenanlagen stark schmälern. So sind beispielsweise in Herne nur 2 % der ermittelten Basisflächen für eine Nutzung als PVStandort geeignet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die relevanten Verkehrswege oft von Gebäuden gesäumt werden, die sich entweder direkt innerhalb des 110 Meter Randstreifens befinden oder Schatten in diesen Bereich werfen. Auf diese Weise bleiben höchstens kleinräumige PV-Eignungsflächen erhalten, die selten die festgelegte Mindestgröße erreichen. In Summe besitzen die 110 Meter Randstreifen an Autobahnen und Schienenwegen ein beachtliches Potenzial für die Erzeugung von Solarstrom (s. Tabelle 5.3). Wenn die in Kapitel 5.1.1 erwähnten Schwierigkeiten bei der Planung überwunden werden können, so kann es durchaus sinnvoll sein, die Randstreifen für die Ansiedlung großer Solarparks in Betracht zu ziehen. Dies gilt vor allem für eher ländlich geprägte Regionen mit wenig Waldflächen, da hier die größten zusammenhängenden Potenzialflächen vorzufinden sind. Hinzu kommt, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Autobahnen in der Regel keine Erholungsgebiete befinden, was die allgemeine Akzeptanz von hier realisierten Solaranlagen erhöhen dürfte. Betrachtet man die absoluten potenziellen Stromerträge auf Gemeindeebene (Abbildung B 9 im Anhang), so fällt auf, dass vor allem das Sauer- und Siegerland ein niedriges Randstreifenpotenzial aufweisen. Hier treffen ein grundsätzlich relativ dünnes Verkehrswegenetz und viele Waldgebiete entlang der Autobahnen und Schienenwege zusammen, so dass nur wenige große Freiflächen zur Verfügung stehen.

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5.3.2 Halden und Deponien
Die Abbildung B 10 im Anhang sowie die Tabelle 5.4 zeigen das Potenzial von Halden und Deponien als Standorte für Photovoltaikfreiflächenanlagen. Schon die Gesamtbasisfläche von weniger als 10.000 Hektar lässt erahnen, dass der potenzielle Stromertrag, der auf Flächen dieser Kategorie erzielt werden kann, auf Landesebene geringer als innerhalb des 110 Meter Randstreifens ist. Dies bestätigt auch die Tabelle 5.4. Die installierbare Modulfläche auf Halden und Deponien beträgt nur ca. 10 % der entlang von Autobahnen und Schienenwegen installierbaren Fläche. Dennoch haben verschiedene in den vergangenen Jahren umgesetzte Projekte gezeigt, dass die Folgenutzung von Halden und Deponien als Solarpark sinnvoll und wirtschaftlich lukrativ sein kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist etwa die Zentraldeponie in Bochum-Kornharpen. Hier wurde 2010 ein zwei Hektar großes Solarkraftwerk in Betrieb genommen.
Tabelle 5.4: Ertragskenngrößen für Halden und Deponien

Installierbare Modulfläche (km²) 8,3

Installierbare Leistung (GWP) 1,5

Möglicher Stromertrag (GWh) 1.339

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 0,8

Viele Halden und Deponien wurden nach dem Ende des Ablagerungsbetriebes aufgeforstet oder in Naherholungs- und Freizeitflächen umgewandelt und scheiden deshalb für die Nutzung als großflächige Solarparks aus (häufig werden diese Halden in den ATKIS-Daten nicht mehr als solche geführt, sondern als Waldflächen definiert). Ein Beispiel hierfür ist die Halde Hoppenbruch in Herten (Abbildung 5.6), die sich seit 1992 nicht mehr in Schüttung befindet und heute ein beliebtes Naherholungsgebiet ist.

Abbildung 5.6: Hoppenbruch (blau umrandet) als Beispiel für eine aufgeforstete Halde (Luftbild: Geobasis.NRW)

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Potenziell gut geeignete Standorte für PV-Anlagen befinden sich auf unbewaldeten Gipfelplateaus von Deponien und Halden, wie in Abbildung 5.7 zu sehen ist. Diese Flächen bieten aufgrund ihrer freien Lage und schwachen Neigung sehr gute Voraussetzungen für die Installation von Solarmodulen. Gleichzeitig bieten solche Standorte oft gute Voraussetzungen für die Windenergienutzung, sodass vor Ort die jeweiligen Möglichkeiten abzuwägen oder ggf. zu kombinieren sind. Voraussetzung hierfür ist natürlich immer eine positive Prüfung im Hinblick auf die eingangs beschriebenen technischen Faktoren wie z.B. die Statik des Deponiekörpers oder die Beschaffenheit der Deponieabdeckung. Bergehalden findet man in erster Linie im bergbaulich geprägten Ruhrgebiet sowie in etwas geringerem Maße im Rheinischen Braunkohletagebau. Entsprechend ist in den betreffenden Gemeinden auch das Solarpotenzial innerhalb dieser Flächenkategorie überdurchschnittlich hoch (s. Abbildung B 10 im Anhang). Da neben den Halden aber auch Deponien als PVStandort geeignet sein können und diese im ganzen Land zu finden sind, verteilt sich das Potenzial über ganz NRW.

Abbildung 5.7: Fläche mit hohem Solarpotenzial auf einer Deponie (Luftbild: Geobasis.NRW)

5.3.3 Militärische Konversionsflächen
Zwar ist das Angebot an militärischen Konversionsflächen im Vergleich zu Randstreifen an Autobahnen oder etwa Parkplatzflächen begrenzt, dafür nehmen sie häufig flächenmäßig sehr große Gebiete ein (dies gilt besonders für ehemalige militärische Übungsplätze) [WUSCHANSKY 2009]. Dennoch eignen sich nicht alle ehemaligen Truppenübungsplätze als Standort für Photovoltaikanlagen, da häufig große Teile der Flächen bewaldet sind. Des Weiteren waren die Flächen in der Regel für viele Jahre nicht frei zugänglich (militärisches Sperrgebiet), so dass sich schützenswerte Ökosysteme entwickelt haben.
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Von den ehemaligen Truppenübungsplätzen in NRW, die im Rahmen der Studie untersucht wurden, liegen beispielsweise fast 85 % der Fläche in einem Naturschutzgebiet oder einem anderweitig geschützten Landschaftsbereich. Von den verbliebenen 15 % entfallen noch die Gebiete, die von Wald bedeckt, nach Norden ausgerichtet oder zu klein sind, so dass letztendlich nur eine installierbare Modulfläche von ca. 1,8 km² übrig bleibt.
Tabelle 5.5: Ertragskenngrößen für militärische Konversionsflächen

Installierbare Modulfläche (km²) 1,8

Installierbare Leistung (GWP) 0,3

Möglicher Stromertrag (GWh) 287

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 0,2

5.3.4 Bergbaufolgeflächen
Das Solarpotenzial auf Bergbaufolgeflächen hat auf Landesebene sowie für die meisten Gemeinden in NRW keinen großen Anteil am Gesamtpotenzial (siehe Abbildung B 12 im Anhang und Tabelle 5.6). Dies liegt nicht daran, dass diese Flächen aufgrund ihrer Beschaffenheit grundsätzlich als Standort für Solarparks ungeeignet wären, sondern daran, dass die Bergbaufolgeflächen lediglich eine Gesamtbasisfläche von weniger als 1000 Hektar, die sich auf wenige Gemeinden verteilen, umfassen. Zu beachten ist hierbei, dass manche Bergbau(folge)flächen in den ATKIS-Daten nicht als solche gekennzeichnet sind, sondern z.B. als Industrie- und Gewerbegebiete geführt werden.
Tabelle 5.6: Ertragskenngrößen für Bergbaufolgeflächen

Installierbare Modulfläche (km²) 1,1

Installierbare Leistung (GWP) 0,2

Möglicher Stromertrag (GWh) 171

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 0,1

Trotzdem können diese Flächen durchaus gute Voraussetzungen für die Installation von Solarmodulen mitbringen und für einzelne Gemeinden einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Gesamtpotenzial besitzen. Abbildung 5.8 zeigt beispielhaft eine früher für den Bergbaubetrieb genutzte und nun brachliegende Fläche. Abbildung B 12 im Anhang zeigt das erwartete Bild, nämlich ein eher niedriges Gesamtpotenzial, das seine höchste Ausprägung im Ruhrgebiet hat.

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Abbildung 5.8: Brachliegende Bergbaufolgefläche (Luftbild: Geobasis.NRW)

5.3.5 Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten
Die Brach- und Freiflächen innerhalb von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten bilden eine der relativ neuen Flächenkategorien, für die das EEG eine Vergütung von dort erzeugtem Solarstrom vorsieht. Ein Vergleich der Ergebnistabellen (Tabellen 5.3 – 5.10) zeigt, dass das Potenzial dieser Flächen mit einer installierbaren Leistung von 5,0 GWP das dritthöchste der untersuchten Flächenkategorien ist.
Tabelle 5.7: Ertragskenngrößen für Frei- und Brachflächen in Industrie- und Gewerbegebieten

Installierbare Modulfläche (km²) 27,6

Installierbare Leistung (GWP) 5,0

Möglicher Stromertrag (GWh) 4.470

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 2,5

Industrie- und Gewerbegebiete erstrecken sich häufig über äußerst große Areale. Hiervon wird zwar ein großer Teil durch Gebäude oder Verkehrsflächen belegt, es finden sich jedoch auch immer freie Bereiche, die sich für die Nutzung als Standort für PV-Freiflächenanlagen anbieten. Die Abbildung 5.9 zeigt ein Beispiel für solch eine Freifläche (grün umrandet). Je nach konkreter Festsetzung des Bebauungsplanes könnte hier eine Freiflächenanlage angesiedelt werden.

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Abbildung 5.9: Freiflächen in einem Gewerbegebiet (Luftbild: Geobasis.NRW)

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass das Solarpotenzial auf Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten für Gemeinden außerhalb des RVR mit Hilfe eines Flächenfaktors ermittelt wurde, was immer mit größeren Unsicherheiten behaftet ist als die Analyse konkreter Basisflächen. Des Weiteren sind Wald- und Gehölzflächen, die sich innerhalb von Industrie- und Gewerbegebieten befinden, nicht umfassend in den ATKIS-Daten erfasst, so dass nicht alle mit Bäumen bestandenen Gebiete aus der Berechnung ausgeschlossen werden konnten. Aufgrund der guten Datenbasis, die für die Faktorbildung vorlag (das RVR-Gebiet umfasst etwa 13 % der Gesamtfläche sowie etwa 25 % der Industrie- und Gewerbegebiete von NRW), kann jedoch von einer guten Näherung zur Potenzialabschätzung ausgegangen werden. Da sich Industrie- und Gewerbegebiete in der Regel in der Umgebung von Ballungsräumen befinden, ist es nicht überraschend, dass das Potenzial für diesen Freiflächentyp in eher dicht besiedelten Bereichen von NRW am höchsten ist (s. Abbildung B 13 im Anhang).

5.3.6 Parkplätze
Parkplätze bieten eine interessante Zukunftsperspektive als Standort für PV-Anlagen, da hier dieselbe Vergütung wie bei Aufdachanlagen erreicht werden kann. Des Weiteren bieten Solarcarports neben ihrer Funktion als Stromerzeuger noch zusätzlich Schutz für darunter abgestellte Fahrzeuge. Wie die Tabelle 5.8 zeigt, könnte in NRW eine Modulfläche von ca. 48 km² auf Parkplätzen realisiert werden. Die hieraus abgeleiteten Kenngrößen wie z.B. Stromertrag und CO2Einsparung fallen im Verhältnis zur Fläche etwas geringer aus als dies z.B. bei Randstreifen oder industriellen Freiflächen der Fall ist. Der Grund hierfür ist der flachere Winkel, in dem Module auf Solarcarports in der Regel montiert werden (im Rahmen der Studie wurde ein

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Winkel von 10° festgelegt). Hierdurch können die Module zwar näher aneinander positioniert werden, die Einstrahlungssumme ist dafür jedoch niedriger.
Tabelle 5.8: Ertragskenngrößen für Parkplatzflächen

Installierbare Modulfläche (km²) 48,0

Installierbare Leistung (GWP) 8,6

Möglicher Stromertrag (GWh) 7.190

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 4,0

Die Abbildung 5.10 zeigt einen typischen Parkplatz innerhalb eines Industriegebietes. In Industrie- und Gewerbegebieten findet man häufig sehr große Parkplätze, auf denen entsprechend leistungsstarke Solaranlagen realisiert werden können. Aber auch innerhalb von Wohngebieten kann der Betrieb von kleineren Solarcarports wirtschaftlich rentabel sein. Parkplätze befinden sich in der Regel dort, wo sich viele Personen aufhalten und ihre Fahrzeuge abstellen, also innerhalb von Ortslagen oder in Industrie- und Gewerbegebieten. Aus diesem Grunde ist das Solarpotenzial für diese Freiflächenkategorie ebenfalls in Ballungsräumen am höchsten.

Abbildung 5.10: Parkplatz in einem Industriegebiet (Luftbild: Geobasis.NRW)

5.3.7 Lärmschutzwände
Lärmschutzwände stellen zusammen mit Brücken eine Besonderheit innerhalb der Gruppe von Freiflächensolaranlagen dar, da sie nicht auf dem Untergrund, sondern an einem bestehenden Bauwerk montiert werden. Um eine Gefährdung des Straßenverkehrs durch Blendung auszuschließen, wurden nur die Straßen-abgewandten Seiten der Wände untersucht. Hierdurch schieden viele Objekte aus, da

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vor Lärmschutzeinrichtungen aus optischen Gründen häufig Gehölzreihen gepflanzt werden, die die Module verschatten würden. Berücksichtigt man außerdem die Tatsache, dass die Module an Lärmschutzwänden nicht ohne weiteres optimal ausgerichtet werden können, sondern dem Verlauf der Wände folgen müssen, so erklären sich die nur sehr niedrigen Erträge, die hier erzielt werden können (s. Tabelle 5.9).
Tabelle 5.9: Ertragskenngrößen für Lärmschutzwände

Installierbare Modulfläche (km²) 0,06

Installierbare Leistung (GWP) 0,01

Möglicher Stromertrag (GWh) 6,9

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 0,004

Dennoch können einzelne Lärmschutzwände sinnvoll als PV-Freiflächenstandort genutzt werden. Ein Beispiel für solch einen Standort zeigt die folgende Abbildung.

Abbildung 5.11: Beispiel für eine Lärmschutzwand (grün) mit hohem Solarpotenzial Geobasis.NRW)

(Luftbild:

Zur Machbarkeit von Photovoltaik auf Lärmschutzanlagen wurde in 2011/2012 eine Studie vom MKULNV durchgeführt, die zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht veröffentlich vorliegt. Diese kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass keine nennenswerten Potenziale zur Stromerzeugung durch Photovoltaik auf Lärmschutzwänden in NRW liegen.

5.3.8 Brücken
Ähnlich wie bei den Lärmschutzwänden spielt das Solarpotenzial an Brücken auf Landesebene eine eher untergeordnete Rolle (s. Tabelle 5.10).

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Tabelle 5.10:

Ertragskenngrößen für Brücken

Installierbare Modulfläche (km²) 0,035

Installierbare Leistung (GWP) 0,006

Möglicher Stromertrag (GWh) 5,5

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 0,003

Da für Solaranlagen an Brücken ebenfalls eine Mindestmodulfläche von 1000 m² festgelegt wurde, kommen nur sehr lange Brücken wie z.B. verschiedene Rheinbrücken oder vereinzelte Autobahnbrücken in Betracht. Ein Beispiel für solch ein geeignetes Bauwerk zeigt Abbildung 5.12. Solaranlagen, die an Brücken installiert werden, zählen zwar nicht zu den Freiflächenstandorten mit dem größten Solarpotenzial, sie können aber durchaus als Leuchtturmprojekte dienen und den Dialog über Solarenergie fördern. Betrachtet man Abbildung B 16 im Anhang, so bestätigt sich, dass vor allem die langen Rheinbrücken aufgrund ihrer Größe und des Flussverlaufs von Südost nach Nordwest, der eine Ausrichtung der Module in südliche Richtungen ermöglicht, geeignet sind.

Abbildung 5.12: Beispiel für eine Brücke (grün) mit hohem Solarpotenzial (Luftbild: Geobasis.NRW)

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5.4

Zusammenfassung der Freiflächenanalyse

Die installierbare Modulfläche, die Leistung sowie der Stromertrag der verschiedenen in den Kapiteln 5.3.1 – 5.3.8 beschriebenen Kategorien ist in Tabelle 5.11 zusammengefasst. Hier wird deutlich, dass das mit Abstand größte Freiflächenpotenzial im Bereich der 110 m Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen zu finden ist. Ebenfalls ein hohes Potenzial haben Solarcarports. Als Standort für PV-Anlagen eher vernachlässigbar sind Lärmschutzwände und Brücken. Militärische Konversionsflächen (und hier in erster Linie Truppenübungsplätze) haben mit einer Modulfläche von 1,8 km² zwar keinen sehr großen Anteil am Solarpotenzial auf Landesebene. Da sich die Fläche jedoch auf wenige und dafür in der Regel sehr große Flächen verteilt, können diese Gebiete sehr interessant für einzelne Projekte sein.
Tabelle 5.11: Gesamtpotenzial auf Freiflächen

PV-Potenzial Freiflächen
Modulfläche [Km²] Randstreifen Parkplätze Brach- und Freiflächen in Industrie- u. Gewerbegebieten Deponien und Halden Militärische Konversionsflächen Bergbaufolgeflächen Lärmschutzwände Brücken Summe Freiflächen 123,32 48,04 27,58 8,25 1,8 1,05 0,06 0,04 210,14 Leistung [GWP] 22,1 8,6 5,0 1,5 0,3 0,2 0,01 0,01 37,7 Stromertrag [GWh/a] 20.072 7.190 4.469 1.339 287 171 7 6 33.541 [%] 59,8 21,4 13,3 4,0 0,9 0,5 0,1 0,1 100,0

Um regionale Besonderheiten dokumentieren zu können, werden die Ergebnisse im Folgenden auf Gemeinde- und Kreisfläche normiert dargestellt.

5.4.1 Gemeinden
Betrachtet man die Ergebnistabelle A 7 im Anhang so wird deutlich, dass Köln das mit großem Abstand höchste Freiflächenpotenzial aufweist. Dies ist nicht überraschend, da Köln auch die größte Gemeindefläche besitzt und sich hier folglich auch viele potenzielle PVFreiflächenstandorte wie z.B. Autobahnen, Parkplätze und Industrie- und Gewerbegebiete befinden. Interessanter ist deshalb eine Auswertung, die auf die Gemeindefläche normiert ist. Hier liegt Würselen mit 4 kWh/m²a auf Platz eins (vgl. Abbildung B 19). Der Grund hierfür sind eine Autobahntrasse sowie ein Schienenweg, die auf dem Gemeindegebiet verlaufen und in großen Bereichen weder von Waldflächen noch von Gebäuden gesäumt sind. Da Würselen mit

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34 km² eine eher kleine Gemeinde ist, ist das Solarpotenzial auf die Fläche normiert entsprechend hoch. Die Gemeinde mit dem niedrigsten potenziellen Stromertrag pro m² Gemeindefläche ist Breckerfeld. Das Potenzial (< 0,1 kWh/m²a) beschränkt sich hier auf Parkplätze und wenige Freiflächen in Industrie und Gewerbegebieten. Anders als im Falle des Dachflächenpotenzials lassen sich bei Freiflächenstandorten nur bedingt regionale Besonderheiten feststellen, da die Grundvoraussetzung für ein hohes Solarpotenzial das Vorhandensein bestimmter Basisflächen ist. Zwei benachbarte Gemeinden mit sehr ähnlichen Strukturen können z.B. ein deutlich unterschiedliches Freiflächenpotenzial haben, je nachdem ob auf einem der Gemeindegebiete eine Autobahn verläuft oder ein ehemaliger Truppenübungsplatz vorhanden ist. Typisch ist jedoch ein hohes Randstreifen-Potenzial für die ländlichen Gemeinden des Münsterlandes, da hier der 110 Meter-Streifen häufig unbebaut und unbewaldet ist. Die höchsten Gesamtpotenziale findet man im Bereich des Ruhrgebiets und Teilen der Rheinschiene, da hier in vielen Gemeinden ein dichtes überregionales Verkehrsnetz (Autobahnen und Schienenverkehr), viele Parkplatzflächen und viele Industrie- und Gewerbegebiete mit dem entsprechenden Freiflächenangebot angesiedelt sind. Die niedrigsten Gesamtpotenziale besitzen die Gemeinden im Sieger-, Sauer- und Bergischen Land.

5.4.2 Kreise
Die Tabelle A 8 und die Abbildung B 18 und B 20 im Anhang zeigen die berechneten Kenngrößen für PV-Freiflächenanlagen auf Kreisebene. Der höchste absolute Stromertrag wurde für den Kreis Steinfurt berechnet. Dies liegt allerdings in erster Linie daran, dass Steinfurt der Kreis mit der zweitgrößten Fläche ist und hier entsprechend viele Potenzialflächen zu finden sind. Auf die Fläche normiert ist Gelsenkirchen der Kreis mit dem höchsten Freiflächenpotenzial. Hier sind insbesondere auf Parkplätzen sowie in Industrie- und Gewerbegebieten hohe Potenziale vorhanden. Es sind aber auch einige Halden und Deponien sowie Bergbaufolgeflächen zu finden, die eine gute Eignung als Standort für Solarparks aufweisen. Die regionale Verteilung ähnelt der Verteilung auf Gemeindeebene. Normiert auf die Kreisfläche liegen die höchsten Potenziale im Bereich des Ruhrgebietes und des Rheinlandes, während das Siegerland, das Sauerland und das Bergische Land ein eher geringes Freiflächenpotenzial aufweisen.

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6.
6.1

Zusammenfassung der PV-Potenziale
Gemeinden

Die Tabelle A 9 im Anhang weist gemeindeweise die Summe der PV-Potenziale durch Dachund Freiflächenanlagen aus. Zusätzlich zeigt die Abbildung B 21 im Anhang die maximal möglichen Stromerträge durch Dach- und Freiflächenanlagen pro Gemeinde. Die höchsten absoluten Erträge werden in den Ballungszentren des Ruhrgebiets, der Rheinschiene sowie in Münster und Bielefeld prognostiziert. Der wichtigste Grund hierfür ist vor allem die hohen Einwohnerzahlen in den betreffenden Gemeinden mit einer entsprechend großen Anzahl an verfügbaren Dachflächen. Zudem sind in den Großstädten NRWs viele Industrie- und Brachflächen vorhanden sowie ein stark ausgebautes Autobahnnetz mit einem hohen Anteil an für PV nutzbaren Randstreifen. Die Stadt mit dem in Summe höchsten potenziellen Stromertrag ist Köln mit einem prognostizierten Stromertrag von 2.427 GWh/a, gefolgt von Dortmund (1.489 GWh/a) und Duisburg (1.427 GWh/a). In Köln entfallen etwa 63 % des prognostizierten Ertrages auf Dachflächenanlagen und 37 % auf Freiflächenanlagen (Dortmund: 57 % / 43 %, Duisburg: 59 % / 41 %). Niedrige absolute Erträge werden vor allem in flächenmäßig kleinen Gemeinden mit einer geringen Einwohnerzahl und wenigen potenziell geeigneten Freiflächenstandorten ausgewiesen. Negativ wirken sich zudem die gegenüber den strahlungstechnisch begünstigten Gemeinden am Niederrhein und im Münsterland geringeren jährlichen Einstrahlungswerte im Sauerland und Bergischen Land aus. Die Gemeinde mit dem niedrigsten absoluten Solarpotenzial ist Nachrodt-Wiblingwerde (16 GWh/a), gefolgt von Heimbach (18 GWh/a) und Breckerfeld (23 GWh/a). In der Abbildung B 22 im Anhang werden die aus Dachflächen- und Freiflächenanlagen aufsummierten Erträge auf die Einwohnerzahl der Gemeinden normiert. Die berechneten Erträge weisen eine Spannweite von 1,9 MWh/a pro Einwohner in Essen bis zu 17,5 MWh/a pro Einwohner in der Gemeinde Titz auf. Zum Vergleich: Bei einem angenommenen NRWStromverbrauch von 138 TWh (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]) und einer Bevölkerung von fast 18 Millionen (IT.NRW 2011) errechnet sich ein Pro-Kopf-Stromverbrauch von 7,73 MWh/a. Deutlich wird hier, dass insbesondere die Großstädte NRWs ein geringes Solarpotenzial pro Einwohner aufweisen. Beim Vergleich der prognostizierten Leistung mit der bereits installierten Leistung Ende des Jahres 2011 (letzte Spalte in Tabelle A 9 im Anhang) wird deutlich, dass die vorhandenen Potenziale in den Gemeinden unterschiedlich stark genutzt werden. Die Gemeinden mit dem höchsten Ausbaugrad bezogen auf ihr PV-Potenzial sind demnach Möhnesee (38,1 %) und Horstmar (26,6 %). Das Schlusslicht bildet die Gemeinde Rommerskirchen, die derzeit nur etwa 0,5 % ihres PV-Potenzials nutzt.

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6.2

Kreise

Die Tabelle A 10 im Anhang weist kreisweise die Summe der PV-Potenziale durch Dach- und Freiflächenanlagen aus. Zusätzlich zeigt die Abbildung B 23 im Anhang die maximal möglichen Stromerträge durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Kreisebene. Die höchsten Erträge werden in den großen Kreisen des Münsterlandes, des Niederrheins, der Rheinschiene und Ostwestfalens ausgewiesen. Spitzenreiter ist der Kreis Steinfurt mit einem prognostizierten Stromertrag von 3.226 GWh/a gefolgt von dem Kreis Wesel (2.571 GWh/a) und dem Rhein-ErftKreis (2.489 GWh/a). Niedrige absolute Erträge werden in den flächenmäßig kleinen kreisfreien Gemeinden berechnet. Das Schlusslicht bildet hierbei Remscheid mit einem maximal zu erreichenden Stromertrag von 294 GWh/a. In der Abbildung B 24 im Anhang werden die aus Dachflächen- und Freiflächenanlagen aufsummierten Erträge auf die Einwohnerzahl der Kreise normiert. Den höchsten Stromertrag pro Einwohner weist hierbei der Kreis Coesfeld mit 8,1 MWh/a auf, der niedrigste Stromertrag pro Einwohner wird für die kreisfreie Stadt Essen mit 1,9 MWh/a berechnet. Die Kreise Borken und Paderborn nutzen das berechnete PV-Potenzial derzeit am besten aus. So sind hier bereits 11 % (Borken) bzw. 8 % (Höxter und Paderborn) der maximal installierbaren Leistung realisiert. Das Schlusslicht bilden die kreisfreien Städte Duisburg (0,6 %) und Wuppertal (0,7 %).

6.3

Land NRW

Die nachfolgende Tabelle sowie die Abbildung 6.1 weisen die aggregierten PhotovoltaikPotenziale für das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen aus. Bei einer Ausschöpfung aller geeigneten Flächen könnten demnach PV-Module mit einer Fläche von 469 km² installiert werden. Hiervon entfallen 53 % auf Dachflächen- und 47 % auf Freiflächenanlagen. Bei Zugrundelegung eines Modulwirkungsgrades von 18 % entspräche dies einer installierbaren Leistung von 84 GWP und einem jährlich zu erwartenden Stromertrag von 72 TWh. Mit den prognostizierten Ertragswerten könnte etwa 52 % des Stromverbrauchs von NRW im Jahr 2010 [MKULNV 2011] gedeckt werden. Der Stromverbrauch des privaten Sektors im Jahr 2010 von 32 TWh ließe sich sogar komplett mit Strom aus Photovoltaikmodulen von Dachflächenanlagen decken. Bei der Gegenüberstellung von Potenzial und Bedarf muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass der zeitliche Unterschied zwischen der PVStromerzeugung und dem Stromverbrauch bei der Ermittlung des PV-Potenzials nicht berücksichtigt werden konnte.
Tabelle 6.1: Photovoltaik-Potenzial für das Land NRW

Typ

Installierbare Modulfläche (km²) 259,2 210,1 469,3

Installierbare Leistung (GWP) 46,7 37,7 84,4

Möglicher Stromertrag (TWh) 38,7 33,5 72,2

Mögliche CO2Einsparung (Mt) 21,7 18,8 40,5

Dachflächen Freiflächen Summe

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Bei einer Belegung aller geeigneten Flächen mit PV-Modulen könnten pro Jahr 40,5 Mt des klimaschädigenden Treibhausgases CO2 eingespart werden. Hiervon entfallen 53 % auf Dachflächenanlagen und 47 % auf Freiflächenanlagen.

Potenzieller jährlicher Stromertrag: 72,24 TWh
1% 6% 2% Dachflächen

10%

Randstreifen Parkplätze

53%

Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten Deponien und Halden

28% Sonstige (Bergbau, Militär, Brücken, Lärmschutzwände)

Abbildung 6.1: PV-Potenzial NRW

Das Land NRW hat sich zum Ziel gesetzt, die landesweiten CO2-Emissionen von 362,7 Mio. t im Jahr 1990 bis zum Jahr 2020 um 25 % (90,7 Mio t) auf 272,0 Mio. t zu reduzieren. Bis 2010 hatte NRW bereits einen Rückgang der CO2-Emissionen von 49,1 Mio t erreicht, 41,6 Mio t müssen demnach noch eingespart werden. Bei der Belegung aller in Tabelle 6.1 aufgeführten PV-Potenzialflächen könnte die Photovoltaik das verbleibende CO2-Reduktionsziel fast vollständig leisten. Im neuen Koalitionsvertrag von 2012 hat die Landesregierung außerdem festgelegt, bis zum Jahr 2025 30 % des jährlichen Strombedarfs durch Erneuerbare Energien abzudecken. Unter der Annahme eines unveränderten Stromverbrauchs von ca. 138 TWh pro Jahr (Bezugsjahr 2010 [MKULNV 2011]) ergibt sich somit eine jährliche Strommenge von mindestens 41,4 TWh, die im Jahr 2025 durch Erneuerbare Energien in NRW bereitzustellen ist. Hierbei muss beachtet werden, dass der Stromverbrauch jährlich schwankt. In NRW wurden Ende 2011 lediglich ca. 13,6 TWh EE-Strom erzeugt. Dies entspricht fast 10 % des angenommenen Stromverbrauchs. Die PV hatte dabei einen Anteil von 1,9 % bzw. 19 % am gesamten erneuerbaren Strom. Unter der Annahme, dass der Stromverbrauch und der Anteil des PV-Stroms am gesamten EEStrom zukünftig gleich bleiben, muss die PV-Stromproduktion bei Erfüllung des 30 % Ziels auf ca. 7.800 GWh ausgebaut und somit ihr Beitrag gegenüber Ende 2011 fast verdreifacht werden (vgl. Tabelle 3.2). Bezogen auf die Ende 2011 installierte PV-Leistung von ca. 2.869 MWP (vgl. Tabelle 3.4) müssten daher bis zum Jahr 2025 PV-Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von
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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Zusammenfassung der PV-Potenziale

etwa 4.900 MWP zusätzlich errichtet werden. Dies entspricht einem mittleren jährlichen Zubau in den verbleibenden 14 Jahren bis 2025 von ca. 350 MWP Nennleistung bzw. 1,9 km² Modulfläche. Dieser Berechnung liegt die Annahme zu Grunde, dass die Beiträge der übrigen erneuerbaren Energieträger in dem gleichen Maße wie die PV wachsen. Da dies aber bspw. für Gruben- und Deponiegas oder Wasserkraft in NRW nicht erwartet wird, könnte z.B. die PV diese fehlenden Anteile ausgleichen. Dies erscheint durchaus realistisch, da im PV-Boomjahr 2010 die Zubaurate bei über 900 MWP bzw. 5 km² lag und in 2011 bei fast 800 MWP (vgl. Kapitel 3.1). Ein neuer Aufschwung der PV-Branche ist eng an die Entwicklung und den Umbau der Stromverteilnetze und die Verfügbarkeit effektiverer und wirtschaftlicher Speichertechnologien geknüpft. Es ist davon auszugehen, dass in einigen Jahren auch aus der zunehmenden Elektromobilität positive Marktimpulse resultieren.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Solarthermie

7

Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Solarthermie

Die Bestimmung der für Solarthermie geeigneten Dachflächen erfolgte zunächst entsprechend der Vorgehensweise bei der Abschätzung der nutzbaren Dachflächen für Photovoltaik. Die Dokumentation des Berechnungsverfahrens kann daher den Kapiteln 4.1.1 bis 4.1.5 entnommen werden. Änderungen gegenüber der PV-Vorgehensweise ergaben sich vor allem bei der Interpretation der innerhalb der Modellgebiete vorliegenden detaillierten Strahlungsberechnung sowie beim anschließenden Hochrechnen der Ergebnisse der Modellgebiete auf die einzelnen Gemeinden NRWs. Da solarthermische Anlagen aus wirtschaftlichen Überlegungen überwiegend Warmwasserbereitung eingesetzt werden, beziehen sich die weiteren Betrachtungen auf möglichen Beitrag der Solarthermie zur Deckung des Energieverbrauchs Warmwassererzeugung in Privathaushalten. Das solarthermische Potenzial Heizungsunterstützung wurde nicht untersucht. zur den zur zur

7.1

Bestimmung des theoretischen Dachflächenpotenzials

Die Bestimmung der ST-Eignungsflächen erfolgte analog zu der in Kapitel 4.1.6 dokumentierten Methodik zur Bestimmung des theoretischen Dachflächenpotenzials für PV, mit folgenden Ausnahmen:  Da solarthermische Anlagen weniger sensibel auf Verschattungen reagieren, wurden Rechenzellen, bei denen die Minderung der direkten Strahlung mehr als 10 % beträgt, aus dem weiteren Auswertungsprozess nicht ausgeschlossen.  Auf Flachdächern mit weniger als 10° Neigung wurde angenommen, dass die STModule mit einem Winkel von 35° (PV-Aufständerungswinkel: 20°) aufgeständert werden. Die Aufständerung erfordert zur Vermeidung von Verschattungen bestimmte Reihenabstände, so dass die installierbare Modulfläche deutlich geringer ist als die Dachfläche. Dies wurde mit dem Faktor 0,342 berücksichtigt. Bei der Berechnung dieses Flächenkorrekturfaktors galt die Vorgabe, dass sich die aufgeständerten Module am 21.12. zur Mittagszeit nicht gegenseitig verschatten. Als Mindestgröße für eine ST-Anlage wurde 5 m² festgelegt. Flächen, die dieses Kriterium unterschritten, wurden verworfen.



Aus der für jede Eignungsfläche vorliegenden maximal installierbaren Modulfläche der jährliche maximale Wärmertrag

AST

wurde

W J berechnet. Hierbei wurde in Abstimmung mit der

EnergieAgentur.NRW ein Ertragswert von 500 kWh/m² zu Grunde gelegt. Der maximal mögliche Wärmeertrag berechnet sich demnach wie folgt: Jährlicher Wärmeertrag [kWh/a]

WJ  AST  500 .

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7.2

Bestimmung des technischen Dachflächenpotenzials

Die Bestimmung des technischen solarthermischen Potenzials erfolgte zunächst analog zu der in Kapitel 4.1.7 dokumentierten Vorgehensweise. Für die geometrische Korrektur der berechneten Eignungsflächen wurde abweichend von einer Standardmodulgröße von 1.100 x 2.100 mm ausgegangen. Zudem wurde nur ein Korrekturfaktor für Wohngebiete bestimmt, da lediglich Wohngebäude für die Installation einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung in Frage kommen. Der Flächenkorrekturfaktor zur Bestimmung der technischen Potenzialfläche beträgt daher bei Solarthermie 0,569. Anders als bei der Photovoltaik werden solarthermische Anlagen jedoch nicht so groß wie möglich dimensioniert. Während Strom aus PV-Anlagen in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann, wird die aus solarthermischen Anlagen produzierte Wärmeenergie in der Regel im Gebäude, auf dem die Anlage montiert ist, selbst genutzt. Daher richtet sich die Größe der Anlage vielmehr nach dem WW-Wärmebedarf des Gebäudes. Der WWWärmebedarf wiederum resultiert aus der Gebäudenutzung sowie der Anzahl der Bewohner bzw. der Nutzer des Gebäudes. Aus wirtschaftlichen Gründen werden Solarthermieanlagen zur WW-Bereitung nicht auf eine 100-prozentige WW-Wärmebedarfsdeckung ausgerichtet. Anlagen werden in der Regel so dimensioniert, dass 60 % des WW-Wärmebedarfs gedeckt werden können. Dies entspricht einer Kollektorfläche von 1 m² bis 1,5 m² pro Person. Im Folgenden wurde davon ausgegangen, dass zur Deckung von 60 % des Warmwasserbedarfs einer Person ca. 1,2 m²-Kollektorfläche benötigt wird. Zur Ermittlung eines realistischen, am Bedarf orientierten Wärmeertragspotenzials pro Gemeinde mussten daher zunächst die als Maximalgröße vorliegenden theoretischen Solarthermie-Eignungsflächen in den Modellgebieten in Bezug gesetzt werden zur Einwohnerzahl des dazugehörigen Gebäudes. Angaben zur Einwohnerzahl von Wohngebäuden lagen jedoch nicht flächendeckend vor. Daher wurde die Anzahl der Einwohner pro Gebäude aus der Einwohnerzahl der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Wohnflächen innerhalb der Gemeinde abgeschätzt. Als Grundlage zur Berechnung der zur Verfügung stehenden Wohnfläche dienten die für ganz NRW vorliegenden ALK-Grundrissdaten. In den Grundrissdaten ist für jedes Gebäude die Art der Nutzung als Sachattribut hinterlegt. Mithilfe dieser Information konnten alle als Wohngebäude genutzten Gebäude selektiert werden. Alle Gebäudegrundrisse, die nicht der Nutzung „Wohnen“ zugeordnet werden konnten, wurden für den Prozess des Hochrechnens verworfen, da hier kein entsprechender Warmwasserbedarf zu vermuten ist. In den Daten ist zudem zum Teil die Anzahl der Etagen pro Gebäude als Attribut hinterlegt. Für die Gebäudegrundrisse, die diese Information nicht enthalten, wurde aus der Information der Gebäudehöhe die Anzahl der Etagen abgeleitet. Hierbei wurde angenommen, dass eine durchschnittliche Etage 3 m hoch ist.

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Die Wohnfläche jedes Gebäudes berechnet sich dann folgendermaßen: Wohnfläche = Grundrissfläche x Anzahl Etagen bzw. Wohnfläche = Grundrissfläche x Gebäudehöhe / 3 Anschließend wurde die Einwohnerzahl der Gemeinde proportional auf die zur Verfügung stehende Wohnfläche der Gemeinde aufgeteilt. Als Ergebnis wurden jedem zum Wohnen genutzten Gebäude innerhalb einer Gemeinde die erwartete Anzahl an Bewohnern und der entsprechende WW-Wärmebedarf zugewiesen. Anschließend konnte für jedes Gebäude innerhalb der Modellgebiete der WarmwasserWärmebedarf dem theoretischen Wärmeertrag durch eine maximal dimensionierte Solarthermieanlage gegenübergestellt werden. Für den Fall einer Unterdeckung wurde der mit Hilfe der strahlungskorrigierten (vgl. Kapitel 4.1.8) solarthermischen Eignungsflächen berechnete maximale Warmwasser-Wärmeertrag aufsummiert, im Fall einer Überdeckung wurde der modellierte Warmwasser-Wärmebedarf aufsummiert. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass lediglich 50 % der Haushalte in NRW eine zentrale Warmwasserbereitung besitzen. Daher wurden die berechneten WW-Wärmeerträge abschließend mit dem Faktor 0,5 multipliziert. Als Maßstab zur Abschätzung des Potenzials der Solarthermie in NRW wird der landesweite Energieverbrauch der Privathaushalte für Raumwärme und Warmwasser (WW) herangezogen. Dieser betrug im Jahr 2010 insgesamt 128,8 TWh (463,4 PJ). Hiervon entfielen nach [MKULNV 2011] 111,2 TWh (400,2 PJ) bzw. ca. 86 % auf die Raumheizung und lediglich 17,6 TWh (63,2 PJ) bzw. 14 % auf die WW-Bereitung. Hieraus resultiert für NRW pro Person ein mittlerer WW-Wärmebedarf von ca. 980 kWh/a. Ausgehend von diesem mittleren WW-Wärmebedarf kann für jede Gemeinde NRWs mit Hilfe der Einwohnerzahl der WW-Wärmebedarf ermittelt werden. Diesem WW-Wärmebedarf kann nun der berechnete technische WW-Wärmeertrag gegenüber gestellt werden und die Deckungsrate gemeindeweise bestimmt werden. Die nachfolgende Tabelle zeigt das so berechnete solarthermische Potenzial der Gemeinden Bestwig und Titz.
Tabelle 7.1: Berechnetes theoretisches und technisches Wärmepotenzial am Beispiel der Gemeinden Bestwig und Titz

Gemeinde

WWWärmebedarf (GWh/a)
11,1 8,1

WWWärmeertrag theoretisch (GWh/a)
139,9 51,1

WWWärmeertrag technisch1) (GWh/a)
5,12 4,81

WWWärmeertrag technisch2) (GWh/a)
2,56 2,40

Deckungsrate technisch2) (%)
23,1 30,0

Bestwig Titz
1) 2)

Unter der Annahme, dass 100 % der Wohngebäude für eine zentrale WW-Bereitung geeignet sind Unter der Annahme, dass 50 % der Wohngebäude für eine zentrale WW-Bereitung geeignet sind

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Es wird deutlich, dass durch die Berücksichtigung des Faktors „Wärmebedarf“ deutliche Unterschiede zwischen dem theoretischen und dem technisch machbaren solarthermischen Potenzial ausgewiesen werden. Die Unterdeckung des Wärmebedarfs trotz eines über dem Bedarf liegenden theoretischen Wärmepotenzials resultiert aus den folgenden Gründen:   Nur 50 % aller Haushalte NRWs sind mit einer zentralen WW-Bereitung ausgestattet Aus wirtschaftlichen Gründen werden ST-Anlagen zur WW-Bereitung so dimensioniert, dass 60 % des WW-Wärmebedarfs gedeckt werden können  Für Gebäude ohne geeignete Dachflächen bzw. mit zu wenig geeigneten Dachflächen kann der Wärmebedarf des Gebäudes nicht gedeckt werden bzw. nicht vollständig gedeckt werden. Dieser Effekt verstärkt sich innerhalb NRWs mit abnehmender jährlicher Einstrahlung. So werden Dachflächen in Bestwig mit einer Ost- bzw. Westausrichtung anders als in Titz als nicht mehr geeignet eingestuft. Für Wohngebäude, die nur Ost- bzw. Westdächer besitzen, werden daher keine Eignungsflächen ausgewiesen. Dementsprechend erzielen diese Gebäude keine Wärmeerträge.

Innerhalb der Modellgebiete wurde zudem überprüft, ob die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Gebäude einen Einfluss auf die Deckungsrate des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs hat. Hierzu wurden insbesondere die Deckungsraten der ländlichen Modellgebiete mit durchschnittlichen Einwohnerzahlen von 3-4 Personen pro Gebäude mit den Deckungsraten der Stadtzentren / City – Modellgebiete mit durchschnittlichen Einwohnerzahlen von 8-12 Personen pro Gebäude verglichen. Die Überprüfung ergab, dass die Einwohnerzahl pro Gebäude keinen signifikanten Einfluss auf die Deckungsrate hat, da aufgrund des geringen Flächenbedarfs der Solarkollektoren auch Gebäude mit hoher Einwohnerzahl ausreichend versorgt werden können. Bei der Hochrechnung auf Gemeindeebene wurde die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Gebäude daher nicht berücksichtigt.

7.3

Ergebnisse

Die Tabellen A 11 und A 12 sowie die Abbildungen B 25 und B 26 im Anhang weisen die berechneten Potenziale zur Warmwasserbereitung gemeinde- und kreisfein aus. Bei der Berechnung des solarthermischen Potenzials wurde davon ausgegangen, dass pro Person 60 % des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs durch Solarkollektoren gedeckt werden sollen und dass lediglich 50 % aller Haushalte mit einer zentralen WW-Bereitung ausgerüstet sind. Das solarthermische Potenzial zur Heizungsunterstützung wurde nicht betrachtet. Analog zur Vorgehensweise bei der Photovoltaik wurde auch für Solarthermie die mögliche jährliche CO2-Einsparung berechnet. Hierfür wird ein NRW-spezifischer CO2-Emissionsfaktor entsprechend der regionstypischen Zusammensetzung der einzelnen Energieträger benötigt. Dieser Emissionsfaktor wurde auf der Grundlage der in [MKULNV 2011] angegebenen Energieträgerbilanz für die Warmwassererzeugung in Privathaushalten sowie den offiziell von UBA und EU verwendeten Emissionsfaktoren ermittelt (vgl. Tab. 7.2). Für den Energieträger Strom wurde analog zur Vorgehensweise bei der Potenzialberechnung Photovoltaik ein CO2Emissionsfaktor von 560 g/kWh angesetzt. Für den Energieträger „Sonstige“, unter den vor

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allem die Erneuerbaren Energien fallen, wurde in Ermangelung von belastbaren Zahlen ein Emissionsfaktor von 0 g/kWh zu Grunde gelegt. Durch die gewichtete Mittelung der Emissionsfaktoren entsprechend des Anteils der jeweiligen Energieträger am gesamten Energieverbrauch zur Warmwassererzeugung in Privathaushalten kann nun der NRW-spezifische CO2-Emissionsfaktor

FCO 2 bestimmt werden. Er beträgt

274 g/kWh. Die jährliche CO2-Einsparung durch die Warmwassererzeugung mit Solarthermie berechnet sich demnach entsprechend der nachfolgend aufgeführten Formel: CO2-Einsparung [kg/a]:
Tabelle 7.2:

CO2 J  FCO2  WJ .

Eingangsgrößen zur Bestimmung des CO2-Emissionsfaktors für die Warmwasseraufbereitung in Privathaushalten [MKULNV 2011, UBA 2011] Energieverbrauch Warmwasser Privathaushalte (PJ) 13 32,8 11,8 2,9 Energieverbrauch Anteil an der Summe (%) 20,6 51,9 18,7 4,6 CO2Emissionsfaktor (g/kWh)

Energieträger

Heizöl Gas Strom Fernwärme Sonstige (inkl. Erneuerbare Energien Summe

267 202 560 213

2,7

4,3

0

63,2

100

-

7.3.1 Gemeinden
Die Tabelle A 11 sowie die Abbildung B 25 im Anhang weisen die berechneten Potenziale zur Warmwasserbereitung auf Gemeindeebene aus. Das absolute technische SolarthermiePotenzial der Gemeinden korreliert mit der Anzahl der Einwohner sowie den jährlichen Einstrahlungswerten (vgl. Abbildung 4.9). Den höchsten Wärmeertrag zur Trinkwarmwasserbereitung könnte demnach die Stadt Köln mit 288,9 GWh erzielen. Hierzu wäre die Installation von Solarkollektoren mit einer Fläche von ca. 0,57 km² nötig. Mit dem berechneten Ertragswert könnte der jährliche WW-Wärmebedarf der privaten Haushalte von 987 GWh zu 29,3 % gedeckt werden. Die höchsten relativen Deckungsraten beim Warmwasserbedarf werden aufgrund der im Landesvergleich überdurchschnittlich hohen Einstrahlungswerte für die Gemeinden des Niederrheins ausgewiesen. Hier wären bei Vollbelegung aller benötigten und geeigneten Dachflächen Deckungsraten von bis zu 29,7 % zu realisieren. Infolge der im Landesvergleich unterdurchschnittlichen jährlichen Einstrahlung werden die niedrigsten Deckungsraten in den Gemeinden des Sauerlandes und des Bergischen Landes

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erreicht. Das Schlusslicht bildet hierbei die Gemeinde Bestwig mit einer WW-Deckungsrate von 23,2 %.

7.3.2 Kreise
Die Tabelle A 12 sowie die Abbildung B 26 im Anhang weisen die berechneten Potenziale zur Warmwasserbereitung auf der Ebene der Kreise aus. Den höchsten jährlichen WWWärmeertrag auf Kreisebene könnte die kreisfreie Stadt Köln mit 289 GWh gefolgt vom RheinSieg-Kreis mit 170 GWh erreichen. Die Deckungsrate beträgt in Köln 29,3 %, im Rhein-SiegKreis 29,0 %. Die höchste Deckungsrate aller Kreise wird aufgrund positiver Einstrahlungswerte für den Kreis Heinsberg mit 29,7 % ausgewiesen. Aufgrund der im Landesvergleich niedrigen Einstrahlung können im Hochsauerlandkreis lediglich 24,3 % des Energiebedarfs zur Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren erzeugt werden.

7.3.3 Land NRW
Die nachfolgende Tabelle zeigt das berechnete solarthermische Potenzial zur WWWärmegewinnung auf Wohnhäusern für das Land NRW.
Tabelle 7.3: Solarthermisches Dachflächenpotenzial auf Wohngebäuden für das Land NRW

WWWärmebedarf (TWh/a) Technisches Potenzial 17,6

Möglicher WWWärmeertrag (TWh/a) 4,9

Deckungsgrad (%)

CO2Einsparung (kt) 1.344

27,8

Unter der Voraussetzung, dass alle geeigneten und benötigten Dachflächen der Haushalte mit zentraler Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung belegt werden würden, könnte ein jährlicher WW-Wärmertrag von 4,9 TWh realisiert werden. Nach [MKULNV 2011] betrug der Energieverbrauch zur Warmwassergewinnung aller privaten Haushalte NRWs im Jahr 2010 etwa 17,6 TWh. Der gesamte Wärmebedarf der Privathaushalte betrug demnach 128,8 TWh. Also könnten 27,8 % der für die Warmwasseraufbereitung im privaten Sektor benötigten Energie mit Hilfe von solarthermischen Aufdachanlagen produziert werden. Hierzu wäre die Installation von Solarkollektoren mit einer Fläche von 9,8 km² erforderlich. Bezogen auf den gesamten Wärmebedarf der Privathaushalte von 128,8 TWh würde das errechnete Potenzial etwa 4 % entsprechen. Bedeutendere Beiträge der Solarthermie könnten erschlossen werden, wenn bei der Errichtung neuer Gebäude und der Sanierung von Bestandsgebäuden vermehrt die Solarthermie in die Raumheizung –und -kühlung (Solar-Wärmepumpe, Absorptions- und Adsorptionstechnik, u.a.) integriert würde. Aufgrund des starken Wettbewerbdrucks durch andere Techniken z.B. MikroBHKW erscheint eine deutliche Zunahme von solar unterstützten Heizungs- und Kälte-Anlagen aber eher fraglich.

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Literatur und Datenquellen
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[BDH 2004]

[BEZREG 2012]

[BEZREG D 2011]

[BMU 2011a]

[BMU 2011b]

[BMU 2011c]

[BMU 2012]

[BMU / BMWi 2012a]

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Literatur und Datenquellen

[BMU / BMWi 2012b]

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz u. Reaktorsicherheit, Bundesministerium für Wirtschaft u. Technologie (Hg.): Energiewende auf gutem Weg. Zwischenbilanz und Ausblick. http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ener giewende.pdf [27.02.2012] Bohl, Johannes: Freiflächenakquise und Planung Freiflächenanlagen. Paper zum Vortrag am 13.01.2011 von PV-

[BOHL 2011]

[BSW 2012]

Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar); Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hg.) (o.J.): Solaratlas – Der Vertriebskompass für die Solarbranche (inkl. Unterseiten) http://www.solaratlas.de/index.php?id=startseite [23.02.2012] Clearingstelle-EEG: Empfehlung zum Verfahren 2010/2 – Solarstromauf Konversionsflächen aus wirtschaftlicher oder militärischer Nutzung im Sinne des § 32 Abs. 3 Nr 2 EEG 2009. 2010. Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-EnergienGesetz – EEG). Konsolidierte (unverbindliche) Fassung des Gesetzestextes in der ab dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung. (Grundlage: Entwurf der Bundesregierung vom 06. Juni 2011 und Beschluss des Deutschen Bundestages vom 30. Juni 2011). Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-Wärme-Gesetz – EEWärmeG). Gesetz vom 7. August 2008 (BGBl. I, S. 1568), letzte Änderungen vom 11. Dezember 2011 (BGBl. I, S. 3044). http://www.energymap.info/energieregionen/DE/105.html [29.02.2012] Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen 2010. http://www.lanuv.nrw.de/klima/pdf/Treibhausgas_Emissionsinventar.pdf. Meteonorm (Software). software/ [23.05.2012] http://meteonorm.com/products/meteonorm-

[CS EEG 2010]

[EEG 2011]

[EEWÄRMEG 2011]

[ENERGYMAP 2012] [LANUV 2012]

[MN 2012]

[MKULNV 2011]

Energiedaten NRW 2011. Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NordrheinWestfalen. http://www.umwelt.nrw.de/klima/pdf/broschuere_energiedaten_nrw_201 1.pdf Kriterien für naturverträgliche Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Basierend auf einer Vereinbarung zwischen der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (heute: BSW-Solar) und Naturschutzbund Deutschland – NABU. Berlin 2012.

[NABU 2012]

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Literatur und Datenquellen

[PEREZ 1990]

Perez R., et al.: Modelling daylight availability and irradiance components from direct and global irradiance. In: Solar Energy, 44, S. 271 – 289. 1990. Entwicklung der spezifischen Kohlendioxid-Emissionen des deutschen Strommix. UBA Fachgebiet I 2.5, Stand März 2011.

[UBA 2011]

[WUSCHANSKY 2008] Wuschansky, Bernd: Kasernen, Truppenübungsplätze, Munitionsdepots, Raketenstellungen – was ist daraus geworden? Dortmund, 2008. [WUSCHANSKY 2009] Wuschansky, Bernd: Neue Nutzungen auf militärischen Konversionsflächen – Ein Blick auf erfolgreich abgeschlossene Projekte in NRW. In: Raumplanung 144/145, Informationskreis für Raumplanung (ifR) Hrsg., 2009. [ZAPFE 2001] Zapfe, Cedrik: Solarcarportsysteme als neue Projektkategorie für Großanlagen. Kirchdorf / Haag i. Ob, 2011.

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Literatur und Datenquellen

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A

TABELLEN ANHANG A

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011
EW Fläche
km² Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon Brüggen Brühl 258.664 38.952 53.414 13.922 22.820 12.772 45.522 18.277 9.269 10.248 10.456 74.227 14.956 24.693 9.583 19.814 18.959 25.213 14.344 15.200 18.449 48.300 53.893 11.700 12.256 27.898 11.955 8.910 36.736 24.647 13.212 6.287 62.129 105.723 50.587 19.584 11.285 14.147 323.270 11.522 8.294 16.171 73.170 374.737 18.533 324.899 13.488 9.092 8.620 41.245 48.531 116.771 16.886 9.265 26.335 15.871 44.260 160,91 151,22 123,01 44,09 34,77 59,61 31,68 44,39 76,16 62,96 73,72 193,56 106,26 97,90 42,21 275,32 115,22 48,17 135,84 50,95 150,80 64,77 99,97 63,41 161,17 27,77 74,77 59,41 111,35 80,30 61,33 31,34 96,37 83,06 44,85 37,88 69,44 98,03 258,61 91,30 148,60 99,02 119,40 145,62 38,03 141,01 77,24 138,82 55,93 153,00 82,66 100,61 173,77 59,06 228,96 61,20 36,11

Gemeindename

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 1.607 258 434 316 656 214 1.437 412 122 163 142 383 141 252 227 72 165 523 106 298 122 746 539 185 76 1.005 160 150 330 307 215 201 645 1.273 1.128 517 163 144 1.250 126 56 163 613 2.573 487 2.304 175 65 154 270 587 1.161 97 157 115 259 1.226 885 1.347 677 137 167 309 215 77 318 273 415 747 441 139 91 282 457 123 130 220 365 374 390 320 677 203 201 157 409 203 309 252 377 581 393 147 97 460 1.941 487 252 247 1.646 1.021 201 987 627 982 171 1.295 415 770 658 57 728 217 169

Gesamtleistung
kWp 12.764 34.029 13.426 2.061 1.435 6.262 2.477 699 5.901 7.993 8.446 13.233 10.214 1.735 1.839 3.328 11.208 1.234 1.454 4.369 3.744 5.966 5.112 5.402 13.930 3.518 3.183 2.908 7.129 2.958 6.141 6.253 4.949 4.822 5.364 1.605 1.943 9.294 22.189 12.410 4.788 6.512 43.327 12.739 3.274 8.933 10.303 17.679 2.845 33.846 6.314 17.477 12.646 650 12.640 6.151 1.887

Mittlere Leistung
kWp 14,4 25,3 19,8 15,0 8,6 20,3 11,5 9,1 18,6 29,3 20,4 17,7 23,2 12,5 20,2 11,8 24,5 10,0 11,2 19,9 10,3 16,0 13,1 16,9 20,6 17,3 15,8 18,5 17,4 14,6 19,9 24,8 13,1 8,3 13,6 10,9 20,0 20,2 11,4 25,5 19,0 26,4 26,3 12,5 16,3 9,1 16,4 18,0 16,6 26,1 15,2 22,7 19,2 11,4 17,4 28,3 11,2

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,05 0,87 0,25 0,15 0,06 0,49 0,05 0,04 0,64 0,78 0,81 0,18 0,68 0,07 0,19 0,17 0,59 0,05 0,10 0,29 0,20 0,12 0,09 0,46 1,14 0,13 0,27 0,33 0,19 0,12 0,46 0,99 0,08 0,05 0,11 0,08 0,17 0,66 0,07 1,08 0,58 0,40 0,59 0,03 0,18 0,03 0,76 1,94 0,33 0,82 0,13 0,15 0,75 0,07 0,48 0,39 0,04

Deckungsrate PSV
% 2,5 45,0 12,9 7,6 3,2 25,2 2,8 2,0 32,8 40,1 41,6 9,2 35,1 3,6 9,9 8,6 30,4 2,5 5,2 14,8 10,4 6,4 4,9 23,8 58,5 6,5 13,7 16,8 10,0 6,2 23,9 51,2 4,1 2,3 5,5 4,2 8,9 33,8 3,5 55,4 29,7 20,7 30,5 1,7 9,1 1,4 39,3 100,1 17,0 42,2 6,7 7,7 38,5 3,6 24,7 19,9 2,2

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 94 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 756 181 126 681 1.459 257 43 538 191 563 1.458 165 737 449 2.069 145 180 2.103 253 1.092 2.708 278 320 367 493 318 486 528 157 248 422 379 1.710 102 176 731 81 300 2.733 399 137 131 168 1.107 337 390 239 339 346 2.459 212 212 1.197 2.095 295 502 257 623 457 153 782 90 416 648 120 193 1.087 629 385 126 360 961 2.311 391 160 772 863 353 904 166 180 327 559 195 249 122 613 509 680 626 195 93 472 253 322 350 1.124 831 281 228 180 196 128 368 415 604 638 569 578 507 131 265 583 292 679 336

Gesamtleistung
kWp 5.396 1.642 15.739 1.115 7.585 13.798 5.038 3.273 20.016 9.096 4.106 7.529 6.009 19.848 22.451 7.843 2.052 10.631 16.160 4.709 16.860 1.489 2.919 9.174 13.216 2.143 2.817 988 11.799 7.887 8.176 11.496 2.555 1.289 7.679 5.289 5.228 6.061 13.169 12.129 5.289 2.964 2.551 4.990 2.057 5.985 7.464 11.294 18.808 9.128 12.275 8.389 1.221 4.252 14.768 6.396 13.785 6.941

Mittlere Leistung
kWp 11,8 10,7 20,1 12,4 18,2 21,3 42,0 17,0 18,4 14,5 10,7 59,8 16,7 20,7 9,7 20,1 12,8 13,8 18,7 13,3 18,7 9,0 16,2 28,1 23,6 11,0 11,3 8,1 19,2 15,5 12,0 18,4 13,1 13,9 16,3 20,9 16,2 17,3 11,7 14,6 18,8 13,0 14,2 25,5 16,1 16,3 18,0 18,7 29,5 16,0 21,2 16,5 9,3 16,0 25,3 21,9 20,3 20,7

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,12 0,11 0,73 0,06 0,10 0,38 1,22 0,09 0,67 0,13 0,06 0,92 0,10 0,26 0,04 0,51 0,17 0,02 0,35 0,05 0,03 0,08 0,14 0,31 0,37 0,11 0,14 0,03 0,60 0,62 0,16 0,26 0,06 0,18 0,49 0,10 0,57 0,24 0,02 0,22 0,56 0,25 0,15 0,10 0,11 0,27 0,64 0,40 0,56 0,04 0,71 0,40 0,04 0,06 0,43 0,41 0,38 0,11

Deckungsrate PSV
% 6,2 5,8 37,7 3,1 5,2 19,5 63,0 4,7 34,3 6,4 3,0 47,1 4,9 13,3 2,0 26,2 8,8 1,1 17,8 2,6 1,5 4,0 7,1 16,0 19,1 5,5 7,2 1,7 30,8 32,1 8,3 13,3 2,9 9,2 25,2 4,9 29,4 12,4 1,2 11,2 28,8 12,6 7,5 5,1 5,8 14,1 33,0 20,6 28,8 1,8 36,8 20,8 2,0 2,9 22,3 21,1 19,7 5,6

Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath Greven Grevenbroich

44.786 14.443 21.500 18.603 75.408 36.345 4.116 35.513 30.047 72.758 69.472 8.219 62.961 76.775 580.444 15.395 12.041 489.559 46.762 92.820 588.735 19.386 21.193 29.571 35.523 19.988 20.010 30.486 19.701 12.656 50.553 44.457 45.963 7.205 15.710 55.505 9.149 25.236 574.635 55.620 9.447 12.081 17.551 49.939 18.392 21.915 11.634 28.253 33.575 257.981 17.185 20.755 31.518 75.253 34.106 15.564 36.044 63.891

59,26 79,66 170,85 27,30 51,70 141,29 95,18 66,07 157,15 129,31 47,66 49,76 85,45 171,18 280,51 106,54 67,07 232,75 184,73 85,01 217,41 69,83 66,20 80,48 71,99 62,93 41,21 57,71 125,82 51,08 119,90 117,35 26,88 70,94 89,34 75,92 113,30 84,14 210,27 139,45 69,09 92,43 104,40 45,10 54,56 56,18 48,73 83,23 96,98 104,93 80,88 97,79 26,33 35,92 115,46 30,98 140,16 102,49

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 95 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 591 537 861 1.204 1.175 303 67 237 217 803 168 240 775 222 120 151 969 68 442 60 558 436 1.091 810 3.206 121 1.668 202 1.399 832 191 2.137 157 769 76 197 185 146 226 197 640 310 299 127 98 1.131 473 191 757 262 218 315 366 1.123 157 179 129 1.085 949 277 1.118 110 539 412 159 682 145 1.234 928 580 225 240 474 357 97 126 850 264 127 427 123 344 312 75 225 513 320 145 114 255 366 119 379 251 770 200 452 573 424 154 271 179 201 211 1.209 74 501 245 293 218 307 219 345 291 217 418

Gesamtleistung
kWp 16.124 3.041 15.625 1.319 8.318 6.030 2.485 10.245 1.903 20.758 24.763 10.223 2.441 4.031 7.852 12.207 1.276 1.773 15.896 3.782 1.453 5.544 781 4.932 4.925 1.209 3.413 8.359 3.080 1.464 1.183 2.373 5.743 1.766 8.665 3.727 13.189 4.293 8.223 8.759 7.723 2.549 5.850 4.478 2.875 3.157 23.046 4.637 6.613 4.277 7.489 2.831 7.423 3.903 8.826 4.558 2.996 4.581

Mittlere Leistung
kWp 17,0 11,0 14,0 12,0 15,4 14,6 15,6 15,0 13,1 16,8 26,7 17,6 10,8 16,8 16,6 34,2 13,2 14,1 18,7 14,3 11,4 13,0 6,3 14,3 15,8 16,1 15,2 16,3 9,6 10,1 10,4 9,3 15,7 14,8 22,9 14,8 17,1 21,5 18,2 15,3 18,2 16,6 21,6 25,0 14,3 15,0 19,1 62,7 13,2 17,5 25,6 13,0 24,2 17,8 25,6 15,7 13,8 11,0

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,35 0,06 0,16 0,05 0,04 0,29 0,57 0,27 0,11 0,11 0,89 0,42 0,04 0,34 0,94 1,51 0,05 0,40 0,39 0,46 0,04 0,12 0,03 0,08 0,03 0,17 0,05 0,52 0,07 0,07 0,08 0,04 0,36 0,10 1,14 0,21 0,66 0,66 0,51 0,28 0,20 0,16 0,44 0,33 0,33 0,05 0,45 0,68 0,07 0,38 0,63 0,13 0,22 0,09 0,64 0,39 0,21 0,10

Deckungsrate PSV
% 17,8 3,0 8,3 2,3 2,3 14,7 29,1 14,0 5,9 5,9 46,0 21,9 2,3 17,6 48,4 77,7 2,5 20,5 20,1 23,6 2,0 6,2 1,6 4,0 1,5 8,6 2,8 26,9 3,4 3,8 3,9 2,2 18,3 5,3 58,8 10,8 34,1 33,9 26,5 14,5 10,1 8,4 22,5 17,0 17,1 2,8 23,0 34,8 3,6 19,7 32,3 6,4 11,6 4,8 32,8 19,9 10,6 5,3

Gronau (Westf.) Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar Kall Kalletal Kamen

46.553 51.309 96.404 29.149 188.529 21.081 4.391 37.763 16.717 181.783 27.711 24.072 55.510 11.801 8.341 8.080 26.659 4.440 40.760 8.235 37.735 46.114 24.428 64.088 164.762 7.216 62.235 16.013 46.708 19.846 15.520 55.441 16.167 17.180 7.585 17.704 19.883 6.515 15.980 31.089 39.215 15.643 13.351 13.591 8.668 57.922 51.522 6.853 94.966 11.196 11.931 22.648 33.060 42.001 13.829 11.817 14.514 44.398

78,80 95,46 111,95 24,20 160,40 69,64 65,34 159,01 77,18 226,29 164,49 100,27 71,62 53,19 69,40 53,39 27,52 64,95 92,22 137,83 67,60 105,85 22,39 79,11 51,40 59,39 37,31 79,24 33,39 23,85 81,06 25,94 102,90 22,35 99,78 90,09 107,46 44,73 70,70 157,92 61,27 50,51 44,69 106,82 88,04 51,20 108,81 35,94 125,43 42,79 54,74 71,85 90,33 37,40 88,21 66,01 112,34 40,93

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 96 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 608 522 217 567 281 240 82 477 506 2.487 536 599 130 1.706 424 436 292 122 178 463 210 1.439 340 122 737 411 245 200 437 2.039 57 117 258 206 97 590 474 676 370 397 868 172 117 1.474 250 82 999 114 199 695 63 844 180 645 258 141 157 298 201 497 331 401 591 120 122 166 397 1.621 313 260 250 979 245 175 280 181 188 419 243 321 215 287 159 465 340 324 205 566 757 238 284 213 432 977 364 360 151 390 189 562 207 621 124 210 338 767 716 267 335 266 129 277 71 515 210 321

Gesamtleistung
kWp 5.004 12.690 7.113 9.706 18.284 2.335 2.004 2.876 10.134 27.427 2.685 6.308 5.848 16.699 2.454 1.995 3.000 4.036 5.622 6.216 4.165 6.828 2.241 6.502 1.762 7.660 5.215 4.393 2.912 7.303 13.622 4.012 5.080 4.823 7.712 19.209 3.895 4.373 3.817 6.436 2.654 13.228 3.511 7.388 1.393 5.336 5.399 11.916 16.715 3.820 5.443 2.736 1.681 5.061 671 8.677 4.326 8.604

Mittlere Leistung
kWp 24,9 25,5 21,5 24,2 30,9 19,5 16,4 17,3 25,5 16,9 8,6 24,3 23,4 17,1 10,0 11,4 10,7 22,3 29,9 14,8 17,1 21,3 10,4 22,7 11,1 16,5 15,3 13,6 14,2 12,9 18,0 16,9 17,9 22,6 17,9 19,7 10,7 12,1 25,3 16,5 14,0 23,5 17,0 11,9 11,2 25,4 16,0 15,5 23,3 14,3 16,2 10,3 13,0 18,3 9,4 16,8 20,6 26,8

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,13 0,35 0,56 0,15 0,65 0,14 0,16 0,18 0,20 0,03 0,07 0,19 0,59 0,07 0,14 0,06 0,15 0,63 0,89 0,18 0,52 0,12 0,16 0,95 0,06 0,18 0,23 0,16 0,18 0,05 1,25 0,47 0,23 0,36 0,63 0,29 0,13 0,11 0,27 0,25 0,04 0,55 0,34 0,08 0,10 1,01 0,06 0,57 0,62 0,16 0,69 0,05 0,08 0,09 0,07 0,28 0,68 0,71

Deckungsrate PSV
% 6,7 18,2 28,9 7,7 33,2 7,0 8,4 9,2 10,5 1,4 3,4 9,8 30,2 3,7 7,1 3,3 7,9 32,5 46,0 9,1 26,6 5,9 8,2 48,9 3,3 9,5 12,1 8,3 9,3 2,3 64,2 24,1 11,8 18,4 32,3 14,8 6,4 5,6 14,1 12,8 1,8 28,1 17,4 4,3 5,2 51,9 3,2 29,5 31,7 8,1 35,4 2,6 4,2 4,7 3,5 14,5 35,2 36,6

Kamp-Lintfort Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden (Sauerland) Merzenich Meschede Metelen Mettingen

38.394 35.890 12.650 64.602 28.328 17.270 12.247 16.100 49.477 1.007.119 40.771 33.078 9.963 235.076 17.717 30.995 19.639 6.383 6.289 35.169 8.048 59.160 14.095 6.846 27.481 41.424 22.234 27.115 16.113 160.772 10.925 8.578 22.074 13.468 12.289 66.976 31.129 40.199 13.912 25.796 75.463 24.195 10.400 87.530 13.758 5.289 87.557 20.800 27.154 24.241 7.912 54.318 20.838 55.496 9.769 30.823 6.329 12.105

63,16 68,78 58,17 113,90 100,68 71,87 148,52 33,74 97,76 404,91 76,09 55,22 76,91 137,76 41,75 71,04 67,29 52,29 35,25 75,94 38,28 41,12 41,46 56,26 37,29 100,76 90,72 135,47 36,91 78,84 192,43 73,35 85,72 65,51 126,52 113,58 65,61 59,47 37,62 64,98 86,96 140,46 88,56 59,39 54,95 64,36 87,66 182,08 136,51 34,90 125,94 64,38 115,60 86,05 37,90 218,30 40,26 40,58

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 97 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 924 813 1.559 92 1.513 1.870 131 197 191 1.834 923 232 176 81 498 284 225 634 344 408 1.521 163 1.050 229 221 82 199 182 167 232 240 2.763 184 395 286 784 510 233 296 128 118 392 815 122 272 334 187 745 419 190 114 1.027 216 1.781 203 170 179 1.484 152 601 443 357 914 142 216 86 193 454 1.688 33 255 263 722 461 151 233 70 290 438 276 353 164 175 273 387 299 189 489 251 420 619 146 535 151 122 261 212 221 404 269 1.803 706 138 390 308 346 124 397 665 451 628 372 608 174 595 299

Gesamtleistung
kWp 2.062 8.754 6.157 8.094 21.773 4.204 2.047 1.412 2.706 6.069 30.267 807 3.116 3.815 15.448 10.695 2.039 2.452 524 2.524 6.161 3.021 2.878 4.378 2.035 4.815 6.459 6.899 3.660 9.205 2.690 5.192 13.556 1.316 10.180 2.097 1.151 4.150 2.774 2.639 7.679 3.413 31.599 11.272 2.212 5.663 6.205 3.876 2.661 10.206 15.856 3.889 11.176 6.889 13.270 1.619 12.695 3.156

Mittlere Leistung
kWp 13,6 14,6 13,9 22,7 23,8 29,6 9,5 16,4 14,0 13,4 17,9 24,4 12,2 14,5 21,4 23,2 13,5 10,5 7,5 8,7 14,1 10,9 8,2 26,7 11,6 17,6 16,7 23,1 19,4 18,8 10,7 12,4 21,9 9,0 19,0 13,9 9,4 15,9 13,1 11,9 19,0 12,7 17,5 16,0 16,0 14,5 20,1 11,2 21,5 25,7 23,8 8,6 17,8 18,5 21,8 9,3 21,3 10,6

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,05 0,11 0,06 0,71 0,08 0,10 0,16 0,13 0,18 0,04 0,11 0,12 0,13 0,50 0,37 0,78 0,17 0,09 0,04 0,12 0,04 0,28 0,08 0,29 0,15 0,73 0,62 0,74 0,33 0,46 0,16 0,02 0,70 0,08 0,35 0,07 0,07 0,34 0,11 0,17 0,73 0,13 0,22 0,44 0,08 0,16 0,48 0,07 0,12 0,93 1,01 0,04 0,97 0,06 0,60 0,08 0,90 0,03

Deckungsrate PSV
% 2,7 5,5 3,0 36,6 4,3 5,0 8,5 6,6 9,4 1,9 5,6 6,2 6,7 25,5 19,0 40,0 8,6 4,6 2,0 6,3 2,1 14,6 3,9 14,7 7,5 37,8 31,9 37,9 17,1 23,8 8,0 1,3 35,9 4,3 17,9 3,6 3,6 17,5 5,6 9,0 37,4 6,5 11,1 22,5 4,3 8,3 24,8 3,7 6,1 47,7 52,2 2,2 49,7 3,0 30,7 4,3 46,4 1,5

Mettmann Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim an der Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingwerde Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunkirchen-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Preußisch Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid

39.300 82.114 105.506 11.393 257.993 43.063 12.443 11.042 14.893 167.344 279.803 6.724 24.101 7.687 41.736 13.774 12.146 27.579 13.691 20.634 151.388 10.625 37.552 15.336 14.003 6.557 10.434 9.373 11.045 19.871 17.226 212.945 19.430 15.766 29.276 30.312 16.670 12.215 25.409 15.102 10.569 26.990 146.283 25.750 26.321 35.122 12.862 53.769 22.526 11.016 15.636 91.088 11.578 118.365 22.267 19.526 14.094 110.563

42,51 101,03 67,69 123,45 170,49 23,03 94,64 55,93 78,05 91,24 303,17 29,00 137,25 94,36 83,87 48,42 54,06 43,48 39,79 50,55 99,52 65,04 35,77 67,08 63,41 79,64 52,40 51,56 66,18 85,63 71,76 77,08 105,60 39,87 102,35 38,65 32,67 52,40 85,81 117,89 89,58 68,84 179,47 211,75 96,68 105,12 68,69 72,14 53,82 57,94 137,39 88,70 53,62 66,45 109,81 114,61 78,72 74,52

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 98 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 546 246 393 420 528 224 262 272 211 216 115 703 172 66 124 227 1.621 183 292 124 146 116 109 388 83 122 395 1.398 859 243 447 190 137 1.681 902 140 566 1.787 155 368 530 261 304 351 174 83 583 208 198 149 293 130 211 120 670 1.217 949 135 707 663 345 376 1.194 107 1.151 171 118 139 471 225 141 388 368 875 293 636 65 305 148 190 367 397 657 272 234 80 448 215 415 425 351 158 368 280 590 428 265 233 172 1.109 684 291 319 662 319 537 508 450 360 211 418 166 367 495 189 383

Gesamtleistung
kWp 12.231 14.800 5.347 6.501 23.923 2.615 23.748 2.150 1.002 3.710 9.480 1.752 1.336 8.166 7.267 16.055 4.094 13.250 791 6.622 3.663 2.453 6.565 6.182 11.449 7.569 5.906 608 3.480 4.501 6.994 9.275 8.881 1.679 4.172 2.819 9.816 5.221 7.237 2.280 1.909 23.821 12.379 4.758 4.582 13.679 6.447 14.700 13.720 7.528 4.571 3.251 8.506 3.517 7.147 9.855 3.999 11.244

Mittlere Leistung
kWp 17,3 22,3 15,5 17,3 20,0 24,4 20,6 12,6 8,5 26,7 20,1 7,8 9,5 21,0 19,7 18,3 14,0 20,8 12,2 21,7 24,7 12,9 17,9 15,6 17,4 27,8 25,2 7,6 7,8 20,9 16,9 21,8 25,3 10,6 11,3 10,1 16,6 12,2 27,3 9,8 11,1 21,5 18,1 16,4 14,4 20,7 20,2 27,4 27,0 16,7 12,7 15,4 20,3 21,2 19,5 19,9 21,2 29,4

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,26 0,76 0,20 0,21 0,31 0,39 0,82 0,22 0,12 0,29 0,87 0,06 0,13 0,78 1,00 0,65 0,07 0,93 0,07 0,48 0,42 0,28 0,49 0,24 0,45 0,90 0,31 0,02 0,07 0,44 0,26 0,45 0,67 0,04 0,04 0,18 0,20 0,03 0,84 0,15 0,08 1,15 0,37 0,24 0,35 0,99 0,11 0,96 1,52 0,26 0,25 0,35 0,45 0,43 0,24 0,13 0,16 1,37

Deckungsrate PSV
% 13,3 39,3 10,0 10,6 16,1 20,0 42,3 11,2 6,2 14,7 44,7 3,3 6,5 40,0 51,2 33,2 3,8 47,9 3,7 24,9 21,5 14,4 25,4 12,2 23,3 46,4 16,0 1,1 3,7 22,6 13,3 23,0 34,5 2,2 2,1 9,3 10,4 1,7 43,3 7,9 3,9 59,4 18,8 12,4 17,9 50,9 5,8 49,2 78,4 13,5 12,9 18,3 22,9 21,9 12,4 6,7 8,3 70,4

Rheda-Wiedenbrück Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwalenberg Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stukenbrock Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerland) Swisttal Tecklenburg Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem

47.316 19.388 27.392 31.587 76.530 6.736 28.868 9.862 8.250 13.001 10.905 27.288 10.631 10.510 7.302 24.868 55.442 14.240 11.135 13.683 8.779 8.770 13.287 26.156 25.281 8.398 19.012 28.614 48.259 10.245 27.001 20.778 13.236 39.746 103.424 15.557 48.579 159.927 8.596 14.847 25.408 20.631 33.901 19.766 13.169 13.819 57.474 15.374 9.009 28.730 18.215 9.159 19.114 8.252 29.699 75.369 24.779 8.218

86,66 78,81 69,69 75,20 144,92 30,02 110,20 36,25 39,04 60,09 94,46 38,82 61,94 158,07 59,05 109,69 34,21 78,02 38,07 110,70 60,03 75,88 121,67 67,46 302,86 68,76 48,12 20,46 56,19 42,09 60,37 109,36 96,91 23,65 114,64 110,89 85,75 89,51 55,41 40,32 47,94 79,15 111,62 56,37 75,62 166,00 98,51 74,04 45,51 193,09 62,21 70,44 90,78 68,51 44,33 61,94 26,12 60,87

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 99 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 1: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 751 1.122 183 350 245 108 827 251 700 166 407 164 108 306 304 630 139 216 172 408 134 345 285 145 274 561 415 474 393 324 496 1.502 130 892 138 473 482 66 766 288 191 92 196 1.357 661 2.078 1.096 298 198 522 255 509 518 384 330 521 233 231 1.396 194 436 402 120 243 252 1.144 1.115 551 258 208 363 262 386 311 65 679 255 642 184 556 163 259 154 458 178 250 484 632 195 308 184 330 487 69 880 201 259 496

Gesamtleistung
kWp 7.770 3.023 11.812 8.910 9.836 5.467 11.826 3.678 3.204 29.612 3.191 10.213 6.926 1.192 4.423 4.542 20.464 24.519 8.845 3.002 21.046 6.616 4.782 5.280 5.496 529 15.045 3.051 11.627 2.610 11.366 2.209 4.670 1.182 9.976 3.073 1.830 9.004 15.394 2.084 3.547 2.503 5.371 6.555 1.267 6.623 3.124 5.525 7.618

Mittlere Leistung
kWp 14,9 11,9 23,2 17,2 25,6 16,6 22,7 15,8 13,9 21,2 16,4 23,4 17,2 9,9 18,2 18,0 17,9 22,0 16,1 11,6 101,2 18,2 18,3 13,7 17,7 8,1 22,2 12,0 18,1 14,2 20,4 13,6 18,0 7,7 21,8 17,3 7,3 18,6 24,4 10,7 11,5 13,6 16,3 13,5 18,4 7,5 15,5 21,3 15,4

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,12 0,04 0,91 0,36 0,47 0,61 0,16 0,19 0,09 1,31 0,16 1,29 0,55 0,06 0,48 0,15 0,87 0,64 0,33 0,17 1,97 0,23 0,29 0,43 0,28 0,03 0,48 0,09 0,39 0,23 0,19 0,06 0,42 0,04 1,25 0,26 0,07 1,06 0,30 0,10 0,17 0,18 0,23 0,07 0,06 0,02 0,08 0,26 0,38

Deckungsrate PSV
% 6,0 1,9 46,8 18,4 24,1 31,3 8,1 9,8 4,4 67,6 8,1 66,6 28,3 3,2 24,7 7,9 44,9 33,1 16,8 8,9 101,4 11,7 15,1 21,9 14,2 1,5 24,5 4,4 20,0 11,7 9,6 3,2 21,5 2,2 64,4 13,3 3,7 54,4 15,2 5,2 8,9 9,5 11,9 3,4 3,1 1,0 4,3 13,2 19,6

Unna Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde (Niederrhein) Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich

66.502 84.033 12.978 24.984 20.985 8.975 75.360 19.282 37.406 22.551 20.202 7.888 12.596 19.333 9.196 29.636 23.436 38.134 27.170 17.297 10.682 29.100 16.298 12.419 19.905 18.706 31.655 35.437 29.901 11.453 60.750 35.116 11.190 28.113 7.970 11.899 25.645 8.516 51.949 20.752 20.455 13.566 23.186 98.233 21.299 349.721 37.693 21.572 20.005

88,52 74,88 70,74 71,32 85,75 83,13 91,11 76,86 53,47 135,81 49,60 48,15 116,97 63,27 30,29 47,06 168,69 176,79 157,95 42,44 79,49 84,34 57,16 85,56 72,52 33,36 76,33 74,74 76,12 35,38 122,56 23,37 85,81 31,52 57,68 25,16 53,18 128,31 67,81 71,99 107,20 147,86 118,31 72,37 32,24 168,29 34,39 72,44 100,99

Daten: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V., IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 100 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 2: Bestandsaufnahme der PV-Anlagen auf Kreisebene im Jahr 2011
EW Fläche
km² Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim a.d. Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal 323.270 374.737 324.899 369.633 116.771 219.784 580.444 489.559 267.712 588.735 331.575 574.635 190.962 257.981 353.766 188.529 181.783 254.936 249.020 164.762 267.601 147.140 307.807 1.007.119 235.076 160.772 351.158 430.965 495.155 314.153 257.993 167.344 279.803 280.840 212.945 138.961 299.816 628.817 110.563 464.130 276.927 443.286 598.736 282.681 304.167 159.927 565.714 443.357 411.806 300.417 278.145 468.619 349.721 258,6 145,6 141,0 1.420,6 100,6 1.111,5 280,5 232,8 941,3 217,4 409,4 210,3 1.248,6 104,9 968,5 160,4 226,3 628,1 450,1 51,4 1.958,6 1.200,4 1.233,1 404,9 137,8 78,8 1.245,3 1.060,4 407,0 1.151,5 170,5 91,2 303,2 918,3 77,1 711,7 1.245,8 761,0 74,5 704,6 437,2 576,4 1.152,7 1.132,1 1.327,8 89,5 707,1 1.794,7 542,9 563,3 1.318,5 1.042,7 168,3

Gemeindename

EW-Dichte Anlagenzahl
EW / km² 1.250 2.573 2.304 260 1.161 198 2.069 2.103 284 2.708 810 2.733 153 2.459 365 1.175 803 406 553 3.206 137 123 250 2.487 1.706 2.039 282 406 1.217 273 1.513 1.834 923 306 2.763 195 241 826 1.484 659 633 769 519 250 229 1.787 800 247 758 533 211 449 2.078 1.941 1.021 987 12.627 770 5.274 2.311 772 3.078 904 1.551 1.124 4.227 569 6.669 539 1.234 4.187 2.358 312 5.182 5.560 6.343 1.621 979 566 4.092 2.293 2.047 5.083 914 454 1.688 2.516 420 1.448 7.598 3.855 299 2.926 2.005 2.236 5.372 1.963 6.761 428 3.010 10.879 4.147 3.646 6.484 4.670 880

Gesamtleistung
kWp 22.189 12.739 8.933 294.675 17.477 108.410 22.451 10.631 51.366 16.860 16.334 13.169 73.534 9.128 115.523 8.318 20.758 76.413 29.964 4.925 85.684 103.785 179.674 27.427 16.699 7.303 70.249 33.167 28.796 91.485 21.773 6.069 30.267 32.586 5.192 21.004 139.757 67.543 3.156 44.827 20.231 38.600 68.145 22.843 123.044 5.221 42.567 223.612 58.230 85.335 131.681 93.679 6.623

Mittlere Leistung
kWp 11,4 12,5 9,1 23,3 22,7 20,6 9,7 13,8 16,7 18,7 10,5 11,7 17,4 16,0 17,3 15,4 16,8 18,3 12,7 15,8 16,5 18,7 28,3 16,9 17,1 12,9 17,2 14,5 14,1 18,0 23,8 13,4 17,9 13,0 12,4 14,5 18,4 17,5 10,6 15,3 10,1 17,3 12,7 11,6 18,2 12,2 14,1 20,6 14,0 23,4 20,3 20,1 7,5

Spez. Leistung
kWp pro EW 0,07 0,03 0,03 0,80 0,15 0,49 0,04 0,02 0,19 0,03 0,05 0,02 0,39 0,04 0,33 0,04 0,11 0,30 0,12 0,03 0,32 0,71 0,58 0,03 0,07 0,05 0,20 0,08 0,06 0,29 0,08 0,04 0,11 0,12 0,02 0,15 0,47 0,11 0,03 0,10 0,07 0,09 0,11 0,08 0,40 0,03 0,08 0,50 0,14 0,28 0,47 0,20 0,02

Deckungsrate PSV
% 3,5 1,7 1,4 41,0 7,7 25,4 2,0 1,1 9,9 1,5 2,5 1,2 19,8 1,8 16,8 2,3 5,9 15,4 6,2 1,5 16,5 36,3 30,0 1,4 3,7 2,3 10,3 4,0 3,0 15,0 4,3 1,9 5,6 6,0 1,3 7,8 24,0 5,5 1,5 5,0 3,8 4,5 5,9 4,2 20,8 1,7 3,9 26,0 7,3 14,6 24,4 10,3 1,0

Daten: Amprion GmbH & Tennet Holding B.V., IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 101 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011
EW Fläche
km² Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon Brüggen Brühl 258.664 38.952 53.414 13.922 22.820 12.772 45.522 18.277 9.269 10.248 10.456 74.227 14.956 24.693 9.583 19.814 18.959 25.213 14.344 15.200 18.449 48.300 53.893 11.700 12.256 27.898 11.955 8.910 36.736 24.647 13.212 6.287 62.129 105.723 50.587 19.584 11.285 14.147 323.270 11.522 8.294 16.171 73.170 374.737 18.533 324.899 13.488 9.092 8.620 41.245 48.531 116.771 16.886 9.265 26.335 15.871 44.260 160,91 151,22 123,01 44,09 34,77 59,61 31,68 44,39 76,16 62,96 73,72 193,56 106,26 97,90 42,21 275,32 115,22 48,17 135,84 50,95 150,80 64,77 99,97 63,41 161,17 27,77 74,77 59,41 111,35 80,30 61,33 31,34 96,37 83,06 44,85 37,88 69,44 98,03 258,61 91,30 148,60 99,02 119,40 145,62 38,03 141,01 77,24 138,82 55,93 153,00 82,66 100,61 173,77 59,06 228,96 61,20 36,11 1.607 258 434 316 656 214 1.437 412 122 163 142 383 141 252 227 72 165 523 106 298 122 746 539 185 76 1.005 160 150 330 307 215 201 645 1.273 1.128 517 163 144 1.250 126 56 163 613 2.573 487 2.304 175 65 154 270 587 1.161 97 157 115 259 1.226

Gemeindename

EW pro km²

Wärme ertrag
MWh/a 3.870 1.868 2.101 551 932 658 1.307 622 1.028 733 915 2.152 661 1.243 564 1.385 836 723 721 406 1.109 1.789 2.300 584 1.294 990 716 630 1.331 679 297 719 904 3.064 865 679 562 1.093 7.810 744 726 1.283 1.315 3.194 754 5.154 1.158 834 724 1.212 1.159 1.495 982 577 1.686 585 973

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 14,96 47,96 39,34 39,56 40,86 51,51 28,71 34,01 110,93 71,52 87,51 28,99 44,23 50,32 58,84 69,91 44,10 28,68 50,24 26,74 60,10 37,04 42,68 49,91 105,55 35,48 59,92 70,67 36,24 27,56 22,44 114,29 14,55 28,98 17,10 34,65 49,77 77,24 24,16 64,54 87,47 79,35 17,97 8,52 40,69 15,86 85,88 91,71 84,00 29,38 23,88 12,80 58,18 62,32 64,02 36,87 21,98

Deckungsrate WW
% 1,5 4,9 4,0 4,0 4,2 5,3 2,9 3,5 11,3 7,3 8,9 3,0 4,5 5,1 6,0 7,1 4,5 2,9 5,1 2,7 6,1 3,8 4,4 5,1 10,8 3,6 6,1 7,2 3,7 2,8 2,3 11,7 1,5 3,0 1,7 3,5 5,1 7,9 2,5 6,6 8,9 8,1 1,8 0,9 4,2 1,6 8,8 9,4 8,6 3,0 2,4 1,3 5,9 6,4 6,5 3,8 2,2

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 102 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 1.645 883 1.626 494 1.057 1.674 428 811 1.976 3.405 671 849 2.031 1.812 6.842 1.044 855 5.550 2.013 1.633 3.335 587 534 443 1.946 672 1.043 895 1.081 888 1.516 1.453 458 532 895 1.203 696 1.631 4.376 1.626 693 1.013 1.070 938 1.210 851 790 1.063 1.004 2.491 1.166 1.239 604 1.280 908 671 1.447 1.234 1.234

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 36,74 61,11 75,62 26,53 14,01 46,05 103,99 22,85 65,76 46,79 9,66 103,25 32,26 23,60 11,79 67,84 71,01 11,34 43,05 17,60 5,67 30,27 25,21 14,97 54,80 33,62 52,11 29,36 54,88 70,13 29,99 32,69 9,96 73,89 56,95 21,67 76,06 64,64 7,62 29,23 73,34 83,82 60,94 18,78 65,77 38,83 67,93 37,64 29,90 9,65 67,86 59,68 19,15 17,01 26,62 43,14 40,16 19,31 26,52

Deckungsrate WW
% 3,7 6,2 7,7 2,7 1,4 4,7 10,6 2,3 6,7 4,8 1,0 10,5 3,3 2,4 1,2 6,9 7,2 1,2 4,4 1,8 0,6 3,1 2,6 1,5 5,6 3,4 5,3 3,0 5,6 7,2 3,1 3,3 1,0 7,5 5,8 2,2 7,8 6,6 0,8 3,0 7,5 8,6 6,2 1,9 6,7 4,0 6,9 3,8 3,1 1,0 6,9 6,1 2,0 1,7 2,7 4,4 4,1 2,0 2,7

Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath Greven Grevenbroich Gronau (Westf.)

44.786 14.443 21.500 18.603 75.408 36.345 4.116 35.513 30.047 72.758 69.472 8.219 62.961 76.775 580.444 15.395 12.041 489.559 46.762 92.820 588.735 19.386 21.193 29.571 35.523 19.988 20.010 30.486 19.701 12.656 50.553 44.457 45.963 7.205 15.710 55.505 9.149 25.236 574.635 55.620 9.447 12.081 17.551 49.939 18.392 21.915 11.634 28.253 33.575 257.981 17.185 20.755 31.518 75.253 34.106 15.564 36.044 63.891 46.553

59,26 79,66 170,85 27,30 51,70 141,29 95,18 66,07 157,15 129,31 47,66 49,76 85,45 171,18 280,51 106,54 67,07 232,75 184,73 85,01 217,41 69,83 66,20 80,48 71,99 62,93 41,21 57,71 125,82 51,08 119,90 117,35 26,88 70,94 89,34 75,92 113,30 84,14 210,27 139,45 69,09 92,43 104,40 45,10 54,56 56,18 48,73 83,23 96,98 104,93 80,88 97,79 26,33 35,92 115,46 30,98 140,16 102,49 78,80

756 181 126 681 1.459 257 43 538 191 563 1.458 165 737 449 2.069 145 180 2.103 253 1.092 2.708 278 320 367 493 318 486 528 157 248 422 379 1.710 102 176 731 81 300 2.733 399 137 131 168 1.107 337 390 239 339 346 2.459 212 212 1.197 2.095 295 502 257 623 591

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 103 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 1.558 2.976 897 2.785 1.016 475 1.118 1.050 4.382 973 1.270 948 1.126 625 499 498 536 1.697 718 1.093 1.347 625 1.803 928 485 831 873 1.348 852 767 573 1.195 450 768 1.173 1.011 584 1.075 1.079 994 430 928 471 598 612 2.352 348 2.090 202 476 662 1.081 536 418 697 981 886 742

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 30,36 30,87 30,77 14,77 48,19 108,18 29,59 62,84 24,11 35,12 52,77 17,08 95,37 74,89 61,75 18,70 120,65 41,64 87,15 28,97 29,22 25,58 28,14 5,63 67,18 13,35 54,52 28,87 42,93 49,40 10,33 73,92 26,18 101,21 66,27 50,85 89,61 67,30 34,69 25,35 27,48 69,48 34,67 69,00 10,57 45,64 50,81 22,01 18,03 39,87 29,24 32,69 12,77 30,21 58,96 67,58 19,96 19,32

Deckungsrate WW
% 3,1 3,2 3,1 1,5 4,9 11,0 3,0 6,4 2,5 3,6 5,4 1,7 9,7 7,6 6,3 1,9 12,3 4,2 8,9 3,0 3,0 2,6 2,9 0,6 6,9 1,4 5,6 2,9 4,4 5,0 1,1 7,5 2,7 10,3 6,8 5,2 9,1 6,9 3,5 2,6 2,8 7,1 3,5 7,0 1,1 4,7 5,2 2,2 1,8 4,1 3,0 3,3 1,3 3,1 6,0 6,9 2,0 2,0

Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar Kall Kalletal Kamen Kamp-Lintfort

51.309 96.404 29.149 188.529 21.081 4.391 37.763 16.717 181.783 27.711 24.072 55.510 11.801 8.341 8.080 26.659 4.440 40.760 8.235 37.735 46.114 24.428 64.088 164.762 7.216 62.235 16.013 46.708 19.846 15.520 55.441 16.167 17.180 7.585 17.704 19.883 6.515 15.980 31.089 39.215 15.643 13.351 13.591 8.668 57.922 51.522 6.853 94.966 11.196 11.931 22.648 33.060 42.001 13.829 11.817 14.514 44.398 38.394

95,46 111,95 24,20 160,40 69,64 65,34 159,01 77,18 226,29 164,49 100,27 71,62 53,19 69,40 53,39 27,52 64,95 92,22 137,83 67,60 105,85 22,39 79,11 51,40 59,39 37,31 79,24 33,39 23,85 81,06 25,94 102,90 22,35 99,78 90,09 107,46 44,73 70,70 157,92 61,27 50,51 44,69 106,82 88,04 51,20 108,81 35,94 125,43 42,79 54,74 71,85 90,33 37,40 88,21 66,01 112,34 40,93 63,16

537 861 1.204 1.175 303 67 237 217 803 168 240 775 222 120 151 969 68 442 60 558 436 1.091 810 3.206 121 1.668 202 1.399 832 191 2.137 157 769 76 197 185 146 226 197 640 310 299 127 98 1.131 473 191 757 262 218 315 366 1.123 157 179 129 1.085 608

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 104 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 867 565 1.081 1.256 732 655 623 1.348 8.590 1.399 871 657 4.642 724 1.106 820 419 714 1.906 586 1.016 731 516 1.063 1.972 836 1.407 1.037 2.069 885 539 1.043 636 714 2.007 1.116 1.406 629 1.282 1.744 952 656 1.700 699 378 1.270 1.253 332 718 893 1.395 1.106 1.602 352 1.467 596 808 1.171

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 24,15 44,66 16,73 44,32 42,37 53,51 38,71 27,25 8,53 34,32 26,33 65,92 19,75 40,86 35,69 41,73 65,61 113,48 54,19 72,77 17,17 51,88 75,31 38,68 47,61 37,61 51,88 64,36 12,87 81,00 62,80 47,24 47,22 58,14 29,97 35,86 34,96 45,19 49,70 23,11 39,36 63,09 19,42 50,82 71,40 14,51 60,24 12,23 29,60 112,85 25,68 53,07 28,87 36,07 47,60 94,13 66,72 29,80

Deckungsrate WW
% 2,5 4,6 1,7 4,5 4,3 5,5 4,0 2,8 0,9 3,5 2,7 6,7 2,0 4,2 3,6 4,3 6,7 11,6 5,5 7,4 1,8 5,3 7,7 3,9 4,9 3,8 5,3 6,6 1,3 8,3 6,4 4,8 4,8 5,9 3,1 3,7 3,6 4,6 5,1 2,4 4,0 6,4 2,0 5,2 7,3 1,5 6,1 1,2 3,0 11,5 2,6 5,4 2,9 3,7 4,9 9,6 6,8 3,0

Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden (Sauerland) Merzenich Meschede Metelen Mettingen Mettmann

35.890 12.650 64.602 28.328 17.270 12.247 16.100 49.477 1.007.119 40.771 33.078 9.963 235.076 17.717 30.995 19.639 6.383 6.289 35.169 8.048 59.160 14.095 6.846 27.481 41.424 22.234 27.115 16.113 160.772 10.925 8.578 22.074 13.468 12.289 66.976 31.129 40.199 13.912 25.796 75.463 24.195 10.400 87.530 13.758 5.289 87.557 20.800 27.154 24.241 7.912 54.318 20.838 55.496 9.769 30.823 6.329 12.105 39.300

68,78 58,17 113,90 100,68 71,87 148,52 33,74 97,76 404,91 76,09 55,22 76,91 137,76 41,75 71,04 67,29 52,29 35,25 75,94 38,28 41,12 41,46 56,26 37,29 100,76 90,72 135,47 36,91 78,84 192,43 73,35 85,72 65,51 126,52 113,58 65,61 59,47 37,62 64,98 86,96 140,46 88,56 59,39 54,95 64,36 87,66 182,08 136,51 34,90 125,94 64,38 115,60 86,05 37,90 218,30 40,26 40,58 42,51

522 217 567 281 240 82 477 506 2.487 536 599 130 1.706 424 436 292 122 178 463 210 1.439 340 122 737 411 245 200 437 2.039 57 117 258 206 97 590 474 676 370 397 868 172 117 1.474 250 82 999 114 199 695 63 844 180 645 258 141 157 298 924

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 105 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 2.768 1.673 741 3.503 386 824 652 759 2.720 6.768 533 1.136 736 1.301 898 809 978 806 969 1.403 641 705 551 468 560 423 725 464 1.302 713 2.153 1.138 758 1.418 535 709 585 850 690 520 1.060 5.053 1.867 1.408 1.930 970 1.036 488 481 1.400 1.137 861 1.180 808 1.087 673 1.746 1.477

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 33,71 15,86 65,08 13,58 8,97 66,22 59,03 50,93 16,26 24,19 79,24 47,14 95,73 31,18 65,17 66,63 35,47 58,90 46,96 9,26 60,33 18,78 35,92 33,44 85,37 40,56 77,32 41,98 65,51 41,41 10,11 58,58 48,08 48,44 17,64 42,52 47,90 33,47 45,71 49,17 39,28 34,54 72,51 53,47 54,96 75,39 19,26 21,68 43,70 89,51 12,48 74,34 9,97 36,29 55,68 47,74 15,79 31,22

Deckungsrate WW
% 3,4 1,6 6,6 1,4 0,9 6,8 6,0 5,2 1,7 2,5 8,1 4,8 9,8 3,2 6,7 6,8 3,6 6,0 4,8 0,9 6,2 1,9 3,7 3,4 8,7 4,1 7,9 4,3 6,7 4,2 1,0 6,0 4,9 4,9 1,8 4,3 4,9 3,4 4,7 5,0 4,0 3,5 7,4 5,5 5,6 7,7 2,0 2,2 4,5 9,1 1,3 7,6 1,0 3,7 5,7 4,9 1,6 3,2

Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim an der Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingwerde Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunkirchen-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Preußisch Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid Rheda-Wiedenbrück

82.114 105.506 11.393 257.993 43.063 12.443 11.042 14.893 167.344 279.803 6.724 24.101 7.687 41.736 13.774 12.146 27.579 13.691 20.634 151.388 10.625 37.552 15.336 14.003 6.557 10.434 9.373 11.045 19.871 17.226 212.945 19.430 15.766 29.276 30.312 16.670 12.215 25.409 15.102 10.569 26.990 146.283 25.750 26.321 35.122 12.862 53.769 22.526 11.016 15.636 91.088 11.578 118.365 22.267 19.526 14.094 110.563 47.316

101,03 67,69 123,45 170,49 23,03 94,64 55,93 78,05 91,24 303,17 29,00 137,25 94,36 83,87 48,42 54,06 43,48 39,79 50,55 99,52 65,04 35,77 67,08 63,41 79,64 52,40 51,56 66,18 85,63 71,76 77,08 105,60 39,87 102,35 38,65 32,67 52,40 85,81 117,89 89,58 68,84 179,47 211,75 96,68 105,12 68,69 72,14 53,82 57,94 137,39 88,70 53,62 66,45 109,81 114,61 78,72 74,52 86,66

813 1.559 92 1.513 1.870 131 197 191 1.834 923 232 176 81 498 284 225 634 344 408 1.521 163 1.050 229 221 82 199 182 167 232 240 2.763 184 395 286 784 510 233 296 128 118 392 815 122 272 334 187 745 419 190 114 1.027 216 1.781 203 170 179 1.484 546

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 106 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 547 290 1.186 1.914 593 2.178 648 495 379 960 843 572 1.006 625 1.526 1.246 1.038 591 366 640 772 776 1.472 1.779 611 555 605 1.626 58 633 1.029 787 680 2.459 942 1.279 2.121 433 925 931 914 1.584 1.034 775 1.304 1.495 378 631 1.283 643 753 887 360 708 1.021 602 312 1.082

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 28,20 10,59 37,54 25,01 87,99 75,46 65,74 60,03 29,18 88,03 30,88 53,80 95,70 85,58 61,35 22,47 72,91 53,09 26,74 72,87 87,99 58,40 56,27 70,39 72,78 29,21 21,13 33,69 5,64 23,46 49,54 59,50 17,10 23,78 60,57 26,34 13,26 50,40 62,29 36,66 44,33 46,72 52,34 58,84 94,35 26,02 24,59 70,09 44,64 35,28 82,18 46,40 43,60 23,84 13,54 24,30 38,00 16,27

Deckungsrate WW
% 2,9 1,1 3,8 2,6 9,0 7,7 6,7 6,1 3,0 9,0 3,2 5,5 9,8 8,7 6,3 2,3 7,4 5,4 2,7 7,4 9,0 6,0 5,7 7,2 7,4 3,0 2,2 3,4 0,6 2,4 5,1 6,1 1,7 2,4 6,2 2,7 1,4 5,1 6,4 3,7 4,5 4,8 5,3 6,0 9,6 2,7 2,5 7,2 4,6 3,6 8,4 4,7 4,4 2,4 1,4 2,5 3,9 1,7

Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwalenberg Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stukenbrock Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerland) Swisttal Tecklenburg Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem Unna

19.388 27.392 31.587 76.530 6.736 28.868 9.862 8.250 13.001 10.905 27.288 10.631 10.510 7.302 24.868 55.442 14.240 11.135 13.683 8.779 8.770 13.287 26.156 25.281 8.398 19.012 28.614 48.259 10.245 27.001 20.778 13.236 39.746 103.424 15.557 48.579 159.927 8.596 14.847 25.408 20.631 33.901 19.766 13.169 13.819 57.474 15.374 9.009 28.730 18.215 9.159 19.114 8.252 29.699 75.369 24.779 8.218 66.502

78,81 69,69 75,20 144,92 30,02 110,20 36,25 39,04 60,09 94,46 38,82 61,94 158,07 59,05 109,69 34,21 78,02 38,07 110,70 60,03 75,88 121,67 67,46 302,86 68,76 48,12 20,46 56,19 42,09 60,37 109,36 96,91 23,65 114,64 110,89 85,75 89,51 55,41 40,32 47,94 79,15 111,62 56,37 75,62 166,00 98,51 74,04 45,51 193,09 62,21 70,44 90,78 68,51 44,33 61,94 26,12 60,87 88,52

246 393 420 528 224 262 272 211 216 115 703 172 66 124 227 1.621 183 292 124 146 116 109 388 83 122 395 1.398 859 243 447 190 137 1.681 902 140 566 1.787 155 368 530 261 304 351 174 83 583 208 198 149 293 130 211 120 670 1.217 949 135 751

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 107 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 3: Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Gemeindeebene im Jahr 2011

Gemeindename

EW

Fläche
km²

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 1.106 809 1.456 1.301 601 1.526 1.438 888 1.569 732 267 856 648 82 802 1.549 2.586 1.729 645 378 980 462 763 874 459 677 1.007 658 810 946 708 808 738 937 609 905 673 1.337 1.148 971 1.020 878 1.693 568 3.747 951 656 1.346

W-Ertrag pro EW
kWh/(EW∙a) 13,17 62,37 58,27 61,99 66,94 20,25 74,60 23,74 69,58 36,25 33,85 67,96 33,51 8,87 27,07 66,10 67,82 63,64 37,30 35,42 33,67 28,36 61,42 43,93 24,53 21,39 28,42 22,02 70,69 15,57 20,16 72,21 26,24 117,53 51,19 35,29 79,01 25,74 55,31 47,49 75,17 37,85 17,23 26,68 10,71 25,23 30,41 67,28

Deckungsrate WW
% 1,3 6,4 5,9 6,3 6,8 2,1 7,6 2,4 7,1 3,7 3,5 6,9 3,4 0,9 2,8 6,7 6,9 6,5 3,8 3,6 3,4 2,9 6,3 4,5 2,5 2,2 2,9 2,2 7,2 1,6 2,1 7,4 2,7 12,0 5,2 3,6 8,1 2,6 5,6 4,8 7,7 3,9 1,8 2,7 1,1 2,6 3,1 6,9

Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde (Niederrhein) Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich

84.033 12.978 24.984 20.985 8.975 75.360 19.282 37.406 22.551 20.202 7.888 12.596 19.333 9.196 29.636 23.436 38.134 27.170 17.297 10.682 29.100 16.298 12.419 19.905 18.706 31.655 35.437 29.901 11.453 60.750 35.116 11.190 28.113 7.970 11.899 25.645 8.516 51.949 20.752 20.455 13.566 23.186 98.233 21.299 349.721 37.693 21.572 20.005

74,88 70,74 71,32 85,75 83,13 91,11 76,86 53,47 135,81 49,60 48,15 116,97 63,27 30,29 47,06 168,69 176,79 157,95 42,44 79,49 84,34 57,16 85,56 72,52 33,36 76,33 74,74 76,12 35,38 122,56 23,37 85,81 31,52 57,68 25,16 53,18 128,31 67,81 71,99 107,20 147,86 118,31 72,37 32,24 168,29 34,39 72,44 100,99

1.122 183 350 245 108 827 251 700 166 407 164 108 306 304 630 139 216 172 408 134 345 285 145 274 561 415 474 393 324 496 1.502 130 892 138 473 482 66 766 288 191 92 196 1.357 661 2.078 1.096 298 198

Daten: EnergieAgentur.NRW, IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 108 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 4:
Kreisname

Wärmeerzeugung durch Solarthermie auf Kreisebene im Jahr 2011
EW Fläche
km² 258,6 145,6 141,0 1.420,6 100,6 1.111,5 280,5 232,8 941,3 217,4 409,4 210,3 1.248,6 104,9 968,5 160,4 226,3 628,1 450,1 51,4 1.958,6 1.200,4 1.233,1 404,9 137,8 78,8 1.245,3 1.060,4 407,0 1.151,5 170,5 91,2 303,2 918,3 77,1 711,7 1.245,8 761,0 74,5 704,6 437,2 576,4 1.152,7 1.132,1 1.327,8 89,5 707,1 1.794,7 542,9 563,3 1.318,5 1.042,7 168,3

EW pro km²

Wärmeertrag
MWh/a 7.810 3.194 5.154 14.873 1.495 11.469 6.842 5.550 9.724 3.335 7.615 4.376 8.954 2.491 17.173 2.785 4.382 8.364 10.384 928 13.956 8.758 10.107 8.590 4.642 2.069 19.888 15.039 7.811 17.064 3.503 2.720 6.768 10.451 2.153 6.954 16.027 10.696 1.746 8.982 9.108 8.511 16.568 12.153 14.046 2.121 13.427 23.622 9.505 8.103 15.062 10.642 3.747

W-Ertrag pro EW
kWh/ EW / a 24,16 8,52 15,86 40,24 12,80 52,18 11,79 11,34 36,32 5,67 22,97 7,62 46,89 9,65 48,54 14,77 24,11 32,81 41,70 5,63 52,15 59,52 32,83 8,53 19,75 12,87 56,64 34,90 15,77 54,32 13,58 16,26 24,19 37,21 10,11 50,05 53,46 17,01 15,79 19,35 32,89 19,20 27,67 42,99 46,18 13,26 23,73 53,28 23,08 26,97 54,15 22,71 10,71

Deckungsrate WW
% 2,5 0,9 1,6 4,1 1,3 5,3 1,2 1,2 3,7 0,6 2,3 0,8 4,8 1,0 5,0 1,5 2,5 3,3 4,3 0,6 5,3 6,1 3,4 0,9 2,0 1,3 5,8 3,6 1,6 5,5 1,4 1,7 2,5 3,8 1,0 5,1 5,5 1,7 1,6 2,0 3,4 2,0 2,8 4,4 4,7 1,4 2,4 5,4 2,4 2,8 5,5 2,3 1,1

Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim an der Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal

323.270 374.737 324.899 369.633 116.771 219.784 580.444 489.559 267.712 588.735 331.575 574.635 190.962 257.981 353.766 188.529 181.783 254.936 249.020 164.762 267.601 147.140 307.807 1.007.119 235.076 160.772 351.158 430.965 495.155 314.153 257.993 167.344 279.803 280.840 212.945 138.961 299.816 628.817 110.563 464.130 276.927 443.286 598.736 282.681 304.167 159.927 565.714 443.357 411.806 300.417 278.145 468.619 349.721

1.250 2.573 2.304 260 1.161 198 2.069 2.103 284 2.708 810 2.733 153 2.459 365 1.175 803 406 553 3.206 137 123 250 2.487 1.706 2.039 282 406 1.217 273 1.513 1.834 923 306 2.763 195 241 826 1.484 659 633 769 519 250 229 1.787 800 247 758 533 211 449 2.078

Daten: EnergieAgentur.NRW, IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 109 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 5:
Gemeindename

PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene
EW Fläche km² Grundrissfläche km²
10,67 3,69 3,52 0,82 1,27 1,19 2,22 1,22 0,63 0,88 1,07 4,90 1,38 1,74 0,69 1,62 1,48 1,35 1,06 0,94 1,40 3,72 3,73 0,99 1,32 1,24 0,84 0,75 2,80 1,54 1,15 0,73 3,57 5,32 2,49 1,11 0,77 1,29 17,18 1,28 0,87 1,37 5,42 16,23 1,33 12,73 1,03 1,25 0,91 3,74 2,82 5,92 1,62 0,59 2,54 1,39

Potenzial Modulflächen km²
2,7 1,0 0,9 0,2 0,3 0,3 0,6 0,3 0,1 0,2 0,3 1,2 0,4 0,4 0,2 0,4 0,3 0,3 0,3 0,2 0,3 0,9 0,9 0,2 0,3 0,3 0,2 0,2 0,7 0,4 0,3 0,2 0,9 1,3 0,6 0,3 0,2 0,3 4,2 0,4 0,2 0,3 1,6 3,8 0,4 3,0 0,2 0,3 0,3 1,0 0,7 1,4 0,4 0,1 0,6 0,4

Potenzial Stromertrag GWh/a
401,90 148,60 135,20 30,80 48,30 48,20 84,70 42,70 21,60 36,00 38,00 171,10 54,50 61,30 24,70 55,00 50,60 48,60 38,00 32,00 51,10 134,70 134,60 34,70 46,60 45,50 27,80 27,40 110,80 57,60 46,00 30,20 139,80 187,50 88,30 39,20 24,60 47,10 627,60 53,10 32,40 47,40 238,30 564,80 52,60 452,60 35,40 46,50 37,80 152,10 107,40 214,50 57,50 20,90 87,90 55,10

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
225,08 83,22 75,69 17,26 27,07 27,01 47,43 23,91 12,08 20,18 21,26 95,79 30,52 34,34 13,86 30,82 28,33 27,21 21,26 17,90 28,62 75,45 75,38 19,42 26,11 25,49 15,56 15,32 62,03 32,26 25,74 16,93 78,32 104,99 49,47 21,94 13,79 26,36 351,48 29,71 18,14 26,57 133,45 316,30 29,44 253,47 19,83 26,06 21,17 85,20 60,14 120,15 32,22 11,70 49,25 30,87

Potenzial inst. Leistung MWP
477,00 178,80 163,00 36,30 57,40 57,70 99,60 52,60 26,40 43,30 46,40 210,50 66,20 75,60 30,20 68,00 62,10 58,30 46,40 39,20 60,70 163,40 164,30 42,40 57,20 53,60 34,40 33,50 133,00 67,60 55,00 36,50 163,60 227,50 107,50 47,90 30,60 57,00 761,30 64,00 38,60 58,40 284,20 691,40 63,60 543,10 43,30 56,30 45,80 183,10 126,80 260,90 70,30 25,80 108,70 65,30

Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon Brüggen

258.664 38.952 53.414 13.922 22.820 12.772 45.522 18.277 9.269 10.248 10.456 74.227 14.956 24.693 9.583 19.814 18.959 25.213 14.344 15.200 18.449 48.300 53.893 11.700 12.256 27.898 11.955 8.910 36.736 24.647 13.212 6.287 62.129 105.723 50.587 19.584 11.285 14.147 323.270 11.522 8.294 16.171 73.170 374.737 18.533 324.899 13.488 9.092 8.620 41.245 48.531 116.771 16.886 9.265 26.335 15.871

160,91 151,22 123,01 44,09 34,77 59,61 31,68 44,39 76,16 62,96 73,72 193,56 106,26 97,90 42,21 275,32 115,22 48,17 135,84 50,95 150,80 64,77 99,97 63,41 161,17 27,77 74,77 59,41 111,35 80,30 61,33 31,34 96,37 83,06 44,85 37,88 69,44 98,03 258,61 91,30 148,60 99,02 119,40 145,62 38,03 141,01 77,24 138,82 55,93 153,00 82,66 100,61 173,77 59,06 228,96 61,20

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 110 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
2,09 3,30 1,15 2,06 1,07 3,33 3,11 0,44 1,95 3,28 4,57 3,33 0,66 3,40 4,67 24,07 1,33 0,87 21,99 3,64 5,20 23,84 1,25 1,39 2,41 2,93 1,24 1,45 2,04 1,92 0,98 2,97 3,32 1,88 0,66 1,59 3,21 0,82 2,08 21,42 3,77 0,92 1,18 1,33 2,94 1,16 1,46 0,91 2,00 3,68 10,88 1,55 1,66 1,74 3,06 2,87 1,30

Potenzial Modulflächen km²
0,5 0,8 0,3 0,5 0,3 0,8 0,8 0,1 0,5 0,9 1,0 0,8 0,2 0,9 1,2 5,7 0,4 0,2 5,6 0,9 1,3 6,0 0,3 0,3 0,6 0,8 0,3 0,4 0,5 0,5 0,2 0,7 0,8 0,5 0,2 0,4 0,8 0,2 0,6 5,0 0,9 0,2 0,3 0,3 0,8 0,3 0,3 0,2 0,5 1,1 2,6 0,4 0,4 0,4 0,7 0,8 0,3

Potenzial Stromertrag GWh/a
79,50 122,40 45,30 74,80 38,70 113,50 122,20 16,20 70,50 132,10 153,00 122,20 23,40 134,30 174,80 845,40 52,20 31,20 842,40 137,90 205,30 900,50 45,40 51,50 97,10 116,60 43,30 53,50 75,70 77,70 35,50 110,40 126,20 68,30 24,40 59,30 126,00 27,00 82,50 740,80 144,20 36,90 43,50 45,80 120,50 41,20 51,00 33,60 76,00 160,30 385,10 62,50 60,60 62,10 106,90 118,20 52,50

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
44,53 68,56 25,36 41,90 21,70 63,55 68,44 9,04 39,48 73,96 85,66 68,45 13,10 75,22 97,86 473,43 29,23 17,47 471,72 77,22 114,96 504,27 25,40 28,86 54,37 65,32 24,25 29,99 42,40 43,50 19,90 61,84 70,69 38,23 13,66 33,19 70,56 15,14 46,21 414,84 80,77 20,67 24,37 25,63 67,50 23,08 28,57 18,79 42,55 89,80 215,64 35,01 33,94 34,76 59,88 66,22 29,42

Potenzial inst. Leistung MWP
93,50 148,50 54,10 91,60 47,00 139,00 147,60 19,40 86,10 160,40 188,10 147,20 28,70 159,50 211,80 1032,80 63,40 38,20 1007,60 167,80 242,20 1077,20 54,90 60,50 115,00 139,80 52,90 65,10 92,70 93,70 43,40 129,60 148,10 82,60 29,90 71,90 148,80 33,60 99,90 904,90 169,90 44,60 53,30 56,60 140,70 50,20 62,40 39,60 89,30 189,10 469,80 75,50 73,70 76,20 130,30 140,90 62,40

Brühl Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath

44.260 44.786 14.443 21.500 18.603 75.408 36.345 4.116 35.513 30.047 72.758 69.472 8.219 62.961 76.775 580.444 15.395 12.041 489.559 46.762 92.820 588.735 19.386 21.193 29.571 35.523 19.988 20.010 30.486 19.701 12.656 50.553 44.457 45.963 7.205 15.710 55.505 9.149 25.236 574.635 55.620 9.447 12.081 17.551 49.939 18.392 21.915 11.634 28.253 33.575 257.981 17.185 20.755 31.518 75.253 34.106 15.564

36,11 59,26 79,66 170,85 27,30 51,70 141,29 95,18 66,07 157,15 129,31 47,66 49,76 85,45 171,18 280,51 106,54 67,07 232,75 184,73 85,01 217,41 69,83 66,20 80,48 71,99 62,93 41,21 57,71 125,82 51,08 119,90 117,35 26,88 70,94 89,34 75,92 113,30 84,14 210,27 139,45 69,09 92,43 104,40 45,10 54,56 56,18 48,73 83,23 96,98 104,93 80,88 97,79 26,33 35,92 115,46 30,98

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 111 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
2,83 3,82 3,66 3,00 6,64 1,71 9,33 1,75 0,46 2,16 1,18 10,68 2,81 2,24 2,65 0,88 0,94 0,79 1,41 0,35 3,46 0,82 1,98 2,82 1,09 4,46 6,28 0,52 2,88 1,77 2,14 1,41 0,98 2,97 1,80 1,04 0,99 1,40 1,93 0,57 1,46 2,33 2,33 1,01 1,21 1,30 0,65 3,09 3,61 0,54 5,02 1,09 1,05 1,43 2,43 2,03 1,31

Potenzial Modulflächen km²
0,8 1,0 0,9 0,7 1,7 0,4 2,3 0,5 0,1 0,5 0,3 2,7 0,8 0,6 0,6 0,2 0,3 0,2 0,4 0,1 0,9 0,2 0,5 0,7 0,3 1,1 1,5 0,1 0,7 0,5 0,5 0,3 0,2 0,8 0,5 0,3 0,3 0,3 0,5 0,2 0,4 0,5 0,6 0,3 0,3 0,4 0,2 0,8 0,9 0,1 1,2 0,3 0,3 0,3 0,6 0,5 0,4

Potenzial Stromertrag GWh/a
114,40 151,40 142,00 102,30 253,90 64,20 330,00 68,30 16,40 77,00 42,80 400,20 117,30 90,30 94,50 33,30 37,90 31,70 53,30 12,10 132,90 30,80 69,40 102,50 36,60 165,80 213,60 18,10 100,80 73,80 78,80 51,00 33,80 114,40 67,00 37,30 39,60 48,20 77,50 22,80 57,00 80,60 89,10 37,30 46,10 53,20 23,70 124,30 136,30 20,30 176,80 46,10 42,10 53,10 95,80 75,70 53,40

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
64,08 84,81 79,54 57,27 142,17 35,95 184,79 38,27 9,18 43,12 23,98 224,14 65,67 50,54 52,90 18,67 21,24 17,73 29,83 6,80 74,45 17,23 38,84 57,38 20,50 92,85 119,63 10,11 56,46 41,31 44,13 28,57 18,90 64,07 37,54 20,87 22,15 26,98 43,40 12,76 31,89 45,16 49,89 20,90 25,81 29,81 13,30 69,61 76,31 11,37 99,03 25,84 23,56 29,74 53,67 42,38 29,92

Potenzial inst. Leistung MWP
137,50 177,60 170,90 125,30 306,30 77,60 405,30 82,60 20,10 93,90 52,70 483,90 140,50 108,80 115,80 40,40 45,90 38,30 64,50 14,70 156,30 37,10 85,20 123,90 45,10 201,40 261,70 22,30 123,10 88,90 93,00 62,00 41,40 137,60 81,50 45,50 48,20 59,30 93,40 27,60 69,30 98,50 104,70 45,80 55,80 64,20 28,60 145,70 164,60 24,00 217,10 54,70 50,20 62,60 112,50 90,00 63,90

Greven Grevenbroich Gronau (Westf.) Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar

36.044 63.891 46.553 51.309 96.404 29.149 188.529 21.081 4.391 37.763 16.717 181.783 27.711 24.072 55.510 11.801 8.341 8.080 26.659 4.440 40.760 8.235 37.735 46.114 24.428 64.088 164.762 7.216 62.235 16.013 46.708 19.846 15.520 55.441 16.167 17.180 7.585 17.704 19.883 6.515 15.980 31.089 39.215 15.643 13.351 13.591 8.668 57.922 51.522 6.853 94.966 11.196 11.931 22.648 33.060 42.001 13.829

140,16 102,49 78,80 95,46 111,95 24,20 160,40 69,64 65,34 159,01 77,18 226,29 164,49 100,27 71,62 53,19 69,40 53,39 27,52 64,95 92,22 137,83 67,60 105,85 22,39 79,11 51,40 59,39 37,31 79,24 33,39 23,85 81,06 25,94 102,90 22,35 99,78 90,09 107,46 44,73 70,70 157,92 61,27 50,51 44,69 106,82 88,04 51,20 108,81 35,94 125,43 42,79 54,74 71,85 90,33 37,40 88,21

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 112 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
0,99 1,27 2,46 2,17 2,72 1,06 3,75 2,63 1,02 0,84 1,34 3,13 39,76 2,46 2,10 0,96 12,66 1,15 2,22 1,18 0,67 0,57 2,36 0,80 3,54 0,80 0,86 1,49 2,90 1,85 1,69 1,21 7,02 1,20 0,87 1,54 1,12 1,23 4,50 1,80 3,33 0,96 2,19 3,74 2,17 0,92 4,20 0,86 0,56 4,31 1,89 2,04 1,55 0,86 2,75 1,45 3,15

Potenzial Modulflächen km²
0,2 0,3 0,6 0,6 0,7 0,3 1,0 0,7 0,2 0,2 0,3 0,8 10,1 0,6 0,5 0,3 3,3 0,3 0,6 0,3 0,2 0,1 0,6 0,2 0,9 0,2 0,2 0,4 0,7 0,5 0,4 0,3 1,7 0,3 0,2 0,4 0,3 0,3 1,1 0,4 0,9 0,2 0,6 0,9 0,6 0,2 1,0 0,2 0,1 1,1 0,4 0,5 0,4 0,2 0,7 0,4 0,8

Potenzial Stromertrag GWh/a
37,50 45,00 87,40 84,00 112,10 41,00 148,90 109,00 35,80 27,90 50,70 121,50 1,521,80 88,50 80,40 38,60 500,10 42,40 81,70 41,10 26,80 22,30 82,60 33,10 137,10 28,70 35,40 52,10 102,50 74,00 56,70 45,50 258,30 42,90 35,20 55,70 42,00 48,00 168,50 63,00 127,40 36,90 82,80 130,40 84,50 32,70 150,30 29,80 19,30 157,60 65,80 76,00 60,40 28,90 100,10 52,70 110,90

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
21,01 25,18 48,97 47,04 62,77 22,94 83,37 61,05 20,07 15,61 28,39 68,04 852,23 49,54 45,04 21,60 280,05 23,73 45,74 23,03 15,01 12,51 46,25 18,55 76,79 16,05 19,81 29,20 57,41 41,44 31,73 25,48 144,67 24,03 19,72 31,19 23,52 26,90 94,34 35,30 71,37 20,68 46,37 73,00 47,33 18,29 84,16 16,70 10,83 88,27 36,85 42,54 33,84 16,18 56,04 29,52 62,10

Potenzial inst. Leistung MWP
44,80 54,90 106,50 100,10 133,00 48,90 173,80 129,50 44,10 34,40 61,40 144,30 1814,90 106,60 95,10 45,90 591,90 50,50 99,70 50,50 32,50 27,00 101,20 39,90 164,60 34,30 42,70 63,40 125,50 89,30 70,10 55,50 311,50 52,40 42,90 68,10 49,30 58,50 203,30 76,60 154,00 44,70 99,90 160,20 103,00 40,00 183,00 36,60 23,70 191,60 80,80 90,50 71,80 35,60 119,70 64,70 136,10

Kall Kalletal Kamen Kamp-Lintfort Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden(Sauerland)

11.817 14.514 44.398 38.394 35.890 12.650 64.602 28.328 17.270 12.247 16.100 49.477 1.007.119 40.771 33.078 9.963 235.076 17.717 30.995 19.639 6.383 6.289 35.169 8.048 59.160 14.095 6.846 27.481 41.424 22.234 27.115 16.113 160.772 10.925 8.578 22.074 13.468 12.289 66.976 31.129 40.199 13.912 25.796 75.463 24.195 10.400 87.530 13.758 5.289 87.557 20.800 27.154 24.241 7.912 54.318 20.838 55.496

66,01 112,34 40,93 63,16 68,78 58,17 113,90 100,68 71,87 148,52 33,74 97,76 404,91 76,09 55,22 76,91 137,76 41,75 71,04 67,29 52,29 35,25 75,94 38,28 41,12 41,46 56,26 37,29 100,76 90,72 135,47 36,91 78,84 192,43 73,35 85,72 65,51 126,52 113,58 65,61 59,47 37,62 64,98 86,96 140,46 88,56 59,39 54,95 64,36 87,66 182,08 136,51 34,90 125,94 64,38 115,60 86,05

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 113 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
0,64 2,38 0,59 0,96 1,96 5,82 5,25 0,97 13,32 1,73 1,08 0,82 1,08 7,88 14,29 0,38 1,60 0,68 3,42 1,14 0,80 1,61 1,03 1,30 7,51 0,71 1,75 1,39 1,00 0,71 0,89 0,84 0,78 1,60 1,16 8,69 1,88 0,83 2,40 1,45 0,98 0,93 1,59 1,16 1,06 1,70 9,02 2,97 1,94 3,05 1,31 2,99 1,44 1,01 2,02 4,55 0,98

Potenzial Modulflächen km²
0,2 0,5 0,2 0,2 0,5 1,4 1,3 0,2 3,4 0,4 0,3 0,2 0,3 2,0 3,5 0,1 0,4 0,2 0,9 0,3 0,2 0,4 0,3 0,3 2,0 0,2 0,4 0,4 0,3 0,2 0,2 0,2 0,2 0,4 0,3 2,1 0,5 0,2 0,6 0,4 0,2 0,2 0,4 0,3 0,3 0,4 2,2 0,7 0,5 0,8 0,3 0,7 0,4 0,3 0,6 1,2 0,3

Potenzial Stromertrag GWh/a
24,40 79,50 23,00 36,80 72,80 210,50 194,80 32,90 514,70 65,60 38,20 29,90 37,60 293,50 530,00 12,80 57,70 24,80 136,60 44,50 27,20 61,50 40,10 43,80 301,70 24,70 63,60 53,90 39,10 24,40 34,60 34,10 29,40 61,40 40,10 308,50 75,30 27,20 96,00 52,00 34,40 35,30 55,70 37,40 43,10 62,00 329,00 110,80 68,70 111,50 49,70 112,10 53,20 40,70 81,40 172,20 37,70

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
13,66 44,53 12,88 20,62 40,75 117,88 109,10 18,42 288,25 36,76 21,38 16,73 21,08 164,39 296,82 7,19 32,31 13,87 76,51 24,90 15,26 34,45 22,43 24,51 168,95 13,82 35,60 30,17 21,90 13,65 19,35 19,10 16,46 34,40 22,46 172,77 42,20 15,26 53,74 29,12 19,28 19,75 31,20 20,92 24,15 34,72 184,21 62,05 38,49 62,43 27,81 62,77 29,81 22,80 45,59 96,46 21,12

Potenzial inst. Leistung MWP
28,60 98,70 27,90 44,70 88,20 254,70 232,60 40,50 607,10 78,60 46,50 36,30 46,00 355,00 637,50 15,90 70,40 29,50 162,10 53,50 33,70 73,50 48,30 53,30 356,30 29,70 76,20 64,10 45,80 30,00 42,00 41,00 34,70 74,40 48,90 373,90 91,20 33,40 115,30 63,40 42,00 43,20 68,30 46,40 52,40 75,40 400,20 134,90 84,70 135,50 60,30 132,90 65,20 49,10 99,30 207,70 45,80

Merzenich Meschede Metelen Mettingen Mettmann Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim a. d. Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingw. Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunk.-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Pr. Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke

9.769 30.823 6.329 12.105 39.300 82.114 105.506 11.393 257.993 43.063 12.443 11.042 14.893 167.344 279.803 6.724 24.101 7.687 41.736 13.774 12.146 27.579 13.691 20.634 151.388 10.625 37.552 15.336 14.003 6.557 10.434 9.373 11.045 19.871 17.226 212.945 19.430 15.766 29.276 30.312 16.670 12.215 25.409 15.102 10.569 26.990 146.283 25.750 26.321 35.122 12.862 53.769 22.526 11.016 15.636 91.088 11.578

37,90 218,30 40,26 40,58 42,51 101,03 67,69 123,45 170,49 23,03 94,64 55,93 78,05 91,24 303,17 29,00 137,25 94,36 83,87 48,42 54,06 43,48 39,79 50,55 99,52 65,04 35,77 67,08 63,41 79,64 52,40 51,56 66,18 85,63 71,76 77,08 105,60 39,87 102,35 38,65 32,67 52,40 85,81 117,89 89,58 68,84 179,47 211,75 96,68 105,12 68,69 72,14 53,82 57,94 137,39 88,70 53,62

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 114 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
5,04 1,79 1,46 1,35 5,69 3,50 1,64 1,67 2,19 5,13 0,52 3,24 1,00 0,54 0,93 1,24 1,42 0,72 1,37 0,69 2,14 2,67 1,43 0,73 1,41 0,70 0,61 1,16 2,09 2,10 0,94 1,44 1,56 2,65 0,87 1,72 1,75 1,22 1,94 5,65 1,27 3,25 7,31 0,98 1,13 1,58 1,90 2,56 1,48 1,28 2,21 3,11 3,16 1,10 2,40 1,19 0,81

Potenzial Modulflächen km²
1,2 0,5 0,4 0,4 1,4 0,9 0,4 0,4 0,6 1,3 0,1 0,9 0,3 0,1 0,2 0,3 0,3 0,2 0,3 0,2 0,5 0,6 0,4 0,2 0,4 0,2 0,1 0,3 0,5 0,5 0,3 0,4 0,4 0,6 0,2 0,4 0,5 0,3 0,5 1,4 0,3 0,8 1,8 0,3 0,3 0,4 0,5 0,7 0,4 0,3 0,6 0,8 1,0 0,3 0,6 0,3 0,2

Potenzial Stromertrag GWh/a
171,20 72,40 51,70 53,70 207,60 139,70 66,80 61,70 86,60 195,20 20,30 134,40 40,40 19,10 34,60 50,10 48,90 25,40 48,70 27,90 79,70 95,20 57,80 25,50 57,60 24,00 20,50 42,20 78,80 68,00 39,70 55,00 57,10 93,50 30,90 62,40 69,50 49,00 69,40 200,70 44,70 120,10 261,20 42,00 42,30 56,00 76,30 98,20 57,20 46,60 88,40 117,90 148,40 46,10 83,90 43,00 31,40

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
95,86 40,54 28,93 30,06 116,25 78,22 37,43 34,54 48,51 109,31 11,34 75,27 22,63 10,68 19,40 28,03 27,38 14,20 27,27 15,64 44,64 53,30 32,34 14,27 32,28 13,45 11,49 23,63 44,12 38,05 22,22 30,79 31,95 52,37 17,30 34,95 38,94 27,45 38,87 112,41 25,05 67,25 146,25 23,50 23,67 31,35 42,71 55,01 32,03 26,12 49,49 66,02 83,13 25,84 46,96 24,10 17,57

Potenzial inst. Leistung MWP
209,50 86,50 63,00 65,00 252,80 167,70 80,20 73,30 103,20 234,80 24,20 162,10 48,90 23,00 41,10 60,50 59,40 30,80 59,80 33,80 96,90 114,80 69,90 31,40 69,60 29,50 25,20 51,00 95,90 84,40 48,00 65,40 69,90 114,80 36,60 76,20 84,30 59,30 83,90 244,90 54,30 145,90 316,50 50,10 51,40 68,70 91,60 118,50 69,20 57,30 107,80 140,70 174,30 55,30 103,50 51,20 38,20

Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid Rheda-Wiedenbrück Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwalenb. Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stuken. Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerland) Swisttal Tecklenburg

118.365 22.267 19.526 14.094 110.563 47.316 19.388 27.392 31.587 76.530 6.736 28.868 9.862 8.250 13.001 10.905 27.288 10.631 10.510 7.302 24.868 55.442 14.240 11.135 13.683 8.779 8.770 13.287 26.156 25.281 8.398 19.012 28.614 48.259 10.245 27.001 20.778 13.236 39.746 103.424 15.557 48.579 159.927 8.596 14.847 25.408 20.631 33.901 19.766 13.169 13.819 57.474 15.374 9.009 28.730 18.215 9.159

66,45 109,81 114,61 78,72 74,52 86,66 78,81 69,69 75,20 144,92 30,02 110,20 36,25 39,04 60,09 94,46 38,82 61,94 158,07 59,05 109,69 34,21 78,02 38,07 110,70 60,03 75,88 121,67 67,46 302,86 68,76 48,12 20,46 56,19 42,09 60,37 109,36 96,91 23,65 114,64 110,89 85,75 89,51 55,41 40,32 47,94 79,15 111,62 56,37 75,62 166,00 98,51 74,04 45,51 193,09 62,21 70,44

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 115 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 5: PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Grundrissfläche km²
1,63 0,77 2,00 3,89 1,34 0,87 4,06 4,40 1,19 2,41 2,09 0,66 4,95 1,71 2,32 2,37 1,19 0,85 1,43 1,33 0,80 1,41 2,29 3,47 2,12 1,10 1,13 2,20 1,13 1,06 1,33 1,13 2,38 2,09 2,24 0,94 4,11 2,07 1,14 1,58 0,86 0,88 1,85 0,90 3,46 1,41 1,44 1,17 1,65 4,88 1,24 14,27 2,03 1,58 1,62

Potenzial Modulflächen km²
0,4 0,2 0,5 1,0 0,3 0,2 1,0 1,1 0,3 0,7 0,6 0,2 1,3 0,4 0,6 0,7 0,3 0,2 0,4 0,3 0,2 0,3 0,6 0,9 0,5 0,3 0,3 0,5 0,3 0,3 0,3 0,3 0,6 0,5 0,6 0,3 1,1 0,6 0,3 0,4 0,2 0,2 0,5 0,2 0,9 0,3 0,3 0,3 0,4 1,2 0,3 3,4 0,5 0,4 0,4

Potenzial Stromertrag GWh/a
64,60 28,30 80,70 150,30 50,50 36,20 152,00 164,30 48,10 97,00 84,50 23,70 193,40 65,80 89,70 97,80 41,50 36,30 59,10 47,80 29,10 49,20 85,00 136,60 71,80 40,40 47,90 82,30 43,00 38,00 48,50 40,40 89,00 74,20 87,50 37,30 161,00 85,20 46,20 55,60 34,10 33,80 67,10 31,70 137,90 50,80 50,10 37,50 60,20 174,80 47,90 503,80 79,40 62,10 60,30

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
36,18 15,83 45,20 84,17 28,29 20,28 85,10 92,01 26,94 54,30 47,31 13,28 108,32 36,83 50,25 54,77 23,25 20,35 33,09 26,77 16,27 27,57 47,58 76,52 40,23 22,60 26,84 46,10 24,08 21,27 27,18 22,62 49,86 41,54 48,98 20,90 90,16 47,73 25,88 31,14 19,07 18,95 37,60 17,76 77,23 28,46 28,06 21,02 33,72 97,90 26,82 282,12 44,49 34,76 33,76

Potenzial inst. Leistung MWP
78,10 33,30 95,80 180,10 59,30 43,40 184,50 199,70 58,10 117,50 102,30 28,10 229,60 80,00 107,10 117,80 50,00 43,30 71,50 58,00 34,30 60,30 103,10 165,10 88,60 47,80 57,10 97,50 50,60 46,40 59,10 49,80 107,90 90,50 105,90 45,30 191,60 100,50 56,20 68,30 41,30 41,20 81,60 38,80 163,40 61,80 60,90 46,50 74,00 214,00 58,00 614,60 93,70 74,10 71,40

Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem Unna Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich

19.114 8.252 29.699 75.369 24.779 8.218 66.502 84.033 12.978 24.984 20.985 8.975 75.360 19.282 37.406 22.551 20.202 7.888 12.596 19.333 9.196 29.636 23.436 38.134 27.170 17.297 10.682 29.100 16.298 12.419 19.905 18.706 31.655 35.437 29.901 11.453 60.750 35.116 11.190 28.113 7.970 11.899 25.645 8.516 51.949 20.752 20.455 13.566 23.186 98.233 21.299 349.721 37.693 21.572 20.005

90,78 68,51 44,33 61,94 26,12 60,87 88,52 74,88 70,74 71,32 85,75 83,13 91,11 76,86 53,47 135,81 49,60 48,15 116,97 63,27 30,29 47,06 168,69 176,79 157,95 42,44 79,49 84,34 57,16 85,56 72,52 33,36 76,33 74,74 76,12 35,38 122,56 23,37 85,81 31,52 57,68 25,16 53,18 128,31 67,81 71,99 107,20 147,86 118,31 72,37 32,24 168,29 34,39 72,44 100,99

Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 116 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 6:
Kreisname

PV-Solarpotenzial auf Dachflächen auf Kreisebene
EW Fläche km² Grundrissfläche km²
17,18 16,23 12,73 33,25 5,92 18,89 24,07 21,99 17,60 23,84 17,71 21,42 14,91 10,88 29,87 9,33 10,68 18,35 19,12 6,28 21,45 13,72 28,56 39,76 12,66 7,02 25,30 25,10 25,38 28,37 13,32 7,88 14,29 18,47 8,69 9,39 23,07 30,26 5,69 26,41 15,11 23,97 34,15 18,54 24,05 7,31 27,52 36,23 23,65 22,07 23,87 30,24 14,27

Potenzial Modulflächen km²
4,23 3,84 3,02 9,11 1,45 4,96 5,74 5,60 4,40 5,98 4,31 5,03 3,69 2,61 7,96 2,25 2,69 4,52 4,85 1,45 5,00 3,32 7,84 10,08 3,29 1,73 6,05 6,03 6,44 7,18 3,37 1,97 3,54 4,46 2,08 2,23 5,76 7,27 1,40 6,71 3,60 6,12 8,31 4,53 5,94 1,76 6,83 9,54 5,83 5,78 6,37 7,84 3,41

Potenzial Stromertrag GWh/a
627,6 564,8 452,6 1363,9 214,5 736,3 845,4 842,4 670,7 900,5 633,2 740,8 558,4 385,1 1186,0 330,0 400,2 690,9 719,4 213,6 728,0 489,4 1188,8 1521,8 500,1 258,3 889,4 882,0 960,1 1065,4 514,7 293,5 530,0 657,6 308,5 327,1 851,0 1073,5 207,6 1030,0 531,8 931,4 1245,6 668,6 878,9 261,2 1036,2 1423,0 862,3 877,3 949,1 1180,3 503,8

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
351,48 316,30 253,47 763,80 120,15 412,35 473,43 471,72 375,60 504,27 354,59 414,84 312,70 215,64 664,16 184,79 224,14 386,92 402,85 119,63 407,66 274,07 665,71 852,23 280,05 144,67 498,05 493,94 537,66 596,63 288,25 164,39 296,82 368,26 172,77 183,16 476,56 601,17 116,25 576,78 297,81 521,57 697,54 374,43 492,20 146,25 580,30 796,86 482,87 491,28 531,52 660,97 282,12

Potenzial inst. Leistung MWP
761,30 691,40 543,10 1639,00 260,90 893,30 1032,80 1007,60 792,60 1077,20 776,50 904,90 663,40 469,80 1432,20 405,30 483,90 813,60 872,70 261,70 899,50 597,20 1411,50 1814,90 591,90 311,50 1089,50 1084,60 1159,20 1293,10 607,10 355,00 637,50 803,70 373,90 402,10 1037,00 1309,00 252,80 1208,40 647,20 1101,80 1496,50 814,90 1070,00 316,50 1230,20 1717,50 1049,80 1041,20 1145,80 1411,50 614,60

Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim a.d. Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal

323.270 374.737 324.899 369.633 116.771 219.784 580.444 489.559 267.712 588.735 331.575 574.635 190.962 257.981 353.766 188.529 181.783 254.936 249.020 164.762 267.601 147.140 307.807 1.007.119 235.076 160.772 351.158 430.965 495.155 314.153 257.993 167.344 279.803 280.840 212.945 138.961 299.816 628.817 110.563 464.130 276.927 443.286 598.736 282.681 304.167 159.927 565.714 443.357 411.806 300.417 278.145 468.619 349.721

258,60 145,62 141,01 1420,55 100,61 1111,47 280,51 232,75 941,25 217,41 409,40 210,27 1248,56 104,93 968,46 160,40 226,29 628,08 450,10 51,40 1958,58 1200,38 1233,08 404,91 137,76 78,84 1245,28 1060,41 407,03 1151,45 170,49 91,24 303,17 918,34 77,08 711,69 1245,82 761,01 74,52 704,59 437,21 576,40 1152,70 1132,10 1327,76 89,51 707,13 1794,68 542,93 563,28 1318,54 1042,69 168,29

Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 117 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 7:
Gemeindename

PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene
EW Fläche km² Potenzial Modulflächen km²
1,67 0,64 0,59 0,60 0,29 0,67 0,35 0,11 0,20 0,43 0,64 0,70 0,82 0,18 0,05 0,22 0,51 0,22 0,60 0,06 0,19 0,40 0,71 0,10 0,57 0,11 0,33 0,36 1,36 0,92 0,22 0,31 1,17 0,30 0,77 0,08 0,19 0,44 1,91 0,42 0,08 0,10 0,58 1,87 0,63 1,16 0,37 0,08 0,50 0,54 1,24 1,18 0,50 0,01 0,57 0,15

Potenzial Stromertrag GWh/a
263,0 102,3 94,1 99,4 47,9 110,5 57,2 16,0 31,4 70,5 102,6 107,0 133,5 27,7 7,3 33,7 80,8 35,3 94,7 9,7 30,9 61,6 111,6 14,9 88,8 17,3 51,2 56,1 219,9 152,1 35,2 49,8 193,8 45,2 122,0 12,6 29,4 70,1 300,6 69,1 13,2 15,1 93,8 285,4 99,2 184,2 58,3 12,6 81,0 87,2 204,9 186,3 78,3 1,8 87,2 23,9

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
147,81 57,49 52,88 55,86 26,92 62,10 32,15 8,99 17,65 39,62 57,66 60,13 75,03 15,57 4,10 18,94 45,41 19,84 53,22 5,45 17,37 34,62 62,72 8,37 49,91 9,72 28,77 31,53 123,58 85,48 19,78 27,99 108,92 25,40 68,56 7,08 16,52 39,40 168,94 38,83 7,42 8,49 52,72 160,39 55,75 103,52 32,76 7,08 45,52 49,01 115,15 104,70 44,00 1,01 49,01 13,43

Potenzial inst. Leistung MWP
299,85 114,89 106,74 107,74 52,87 121,05 63,09 19,03 35,89 77,52 116,08 125,70 148,44 33,23 8,80 39,62 92,58 39,55 108,32 11,61 34,32 71,49 127,71 17,36 101,81 19,43 59,79 64,24 245,52 165,41 38,82 55,38 210,27 53,51 139,04 15,01 34,70 80,02 344,58 76,06 15,10 18,17 105,06 336,72 112,66 208,64 66,12 14,69 90,58 98,09 222,48 212,65 89,57 2,20 102,69 26,88

Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon Brüggen

258.664 38.952 53.414 13.922 22.820 12.772 45.522 18.277 9.269 10.248 10.456 74.227 14.956 24.693 9.583 19.814 18.959 25.213 14.344 15.200 18.449 48.300 53.893 11.700 12.256 27.898 11.955 8.910 36.736 24.647 13.212 6.287 62.129 105.723 50.587 19.584 11.285 14.147 323.270 11.522 8.294 16.171 73.170 374.737 18.533 324.899 13.488 9.092 8.620 41.245 48.531 116.771 16.886 9.265 26.335 15.871

160,91 151,22 123,01 44,09 34,77 59,61 31,68 44,39 76,16 62,96 73,72 193,56 106,26 97,90 42,21 275,32 115,22 48,17 135,84 50,95 150,80 64,77 99,97 63,41 161,17 27,77 74,77 59,41 111,35 80,30 61,33 31,34 96,37 83,06 44,85 37,88 69,44 98,03 258,61 91,30 148,60 99,02 119,40 145,62 38,03 141,01 77,24 138,82 55,93 153,00 82,66 100,61 173,77 59,06 228,96 61,20

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 118 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,66 0,80 0,29 0,51 0,19 0,67 1,13 0,16 0,29 0,15 0,58 0,60 0,29 1,23 1,73 4,17 0,68 0,17 3,71 1,44 1,57 2,36 0,17 0,39 1,00 0,33 0,18 0,08 0,09 0,76 0,10 1,08 1,16 0,30 0,30 0,48 1,50 0,07 0,33 2,17 1,80 0,07 0,13 0,27 0,93 0,14 0,68 0,10 0,69 0,54 1,91 0,73 0,38 0,19 0,63 0,86 0,07

Potenzial Stromertrag GWh/a
109,9 127,3 46,1 80,0 30,0 105,7 181,7 26,7 45,2 23,8 89,4 95,2 46,2 198,1 276,0 643,5 108,7 27,0 586,3 231,4 257,1 372,7 26,3 64,1 163,8 53,3 27,1 13,0 12,8 122,4 14,9 180,3 191,2 48,3 47,4 75,5 245,0 9,7 52,5 333,3 296,5 11,5 19,4 41,3 153,6 20,7 107,6 16,7 113,8 87,6 294,4 117,6 59,6 28,4 98,0 141,0 11,3

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
61,76 71,54 25,91 44,96 16,86 59,40 102,12 15,01 25,40 13,38 50,24 53,50 25,96 111,33 155,11 361,65 61,09 15,17 329,50 130,05 144,49 209,46 14,78 36,02 92,06 29,95 15,23 7,31 7,19 68,79 8,37 101,33 107,45 27,14 26,64 42,43 137,69 5,45 29,51 187,31 166,63 6,46 10,90 23,21 86,32 11,63 60,47 9,39 63,96 49,23 165,45 66,09 33,50 15,96 55,08 79,24 6,35

Potenzial inst. Leistung MWP
119,60 143,44 52,19 91,93 34,20 121,39 203,60 29,34 51,96 27,67 104,72 107,61 53,04 220,77 312,03 750,03 121,63 31,27 667,53 259,95 283,22 425,06 29,98 69,60 179,45 60,19 31,56 15,22 15,52 136,21 17,43 195,22 208,73 54,89 54,46 85,55 269,13 11,85 59,29 391,34 323,10 13,08 22,55 49,05 167,36 24,45 122,78 18,63 123,32 97,23 343,42 131,25 67,67 33,47 112,85 155,46 13,01

Brühl Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath

44.260 44.786 14.443 21.500 18.603 75.408 36.345 4.116 35.513 30.047 72.758 69.472 8.219 62.961 76.775 580.444 15.395 12.041 489.559 46.762 92.820 588.735 19.386 21.193 29.571 35.523 19.988 20.010 30.486 19.701 12.656 50.553 44.457 45.963 7.205 15.710 55.505 9.149 25.236 574.635 55.620 9.447 12.081 17.551 49.939 18.392 21.915 11.634 28.253 33.575 257.981 17.185 20.755 31.518 75.253 34.106 15.564

36,11 59,26 79,66 170,85 27,30 51,70 141,29 95,18 66,07 157,15 129,31 47,66 49,76 85,45 171,18 280,51 106,54 67,07 232,75 184,73 85,01 217,41 69,83 66,20 80,48 71,99 62,93 41,21 57,71 125,82 51,08 119,90 117,35 26,88 70,94 89,34 75,92 113,30 84,14 210,27 139,45 69,09 92,43 104,40 45,10 54,56 56,18 48,73 83,23 96,98 104,93 80,88 97,79 26,33 35,92 115,46 30,98

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 119 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,75 1,58 0,61 0,31 1,09 0,41 1,03 0,18 0,05 0,88 0,11 3,32 1,18 0,74 0,39 0,54 0,56 0,22 0,12 0,04 0,72 0,09 0,28 0,26 0,09 0,65 0,71 0,04 0,59 0,39 0,22 0,16 0,21 0,31 0,53 0,30 0,04 0,31 0,78 0,03 0,48 0,50 0,78 0,07 0,07 0,61 0,12 0,97 1,42 0,19 0,69 0,18 0,16 0,56 1,08 0,64 0,09

Potenzial Stromertrag GWh/a
121,2 259,3 97,2 46,7 172,6 65,6 156,4 27,8 8,2 139,8 17,1 527,2 193,1 118,9 60,7 88,1 90,8 35,2 18,5 5,5 118,7 14,8 43,5 41,3 14,0 101,7 108,1 5,6 92,8 62,3 34,6 25,6 32,3 49,4 84,9 47,4 5,9 48,3 126,8 4,4 76,2 77,9 129,7 10,2 10,9 100,0 19,9 159,2 228,9 31,3 107,1 28,7 26,5 92,7 179,6 105,0 14,1

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
68,11 145,73 54,63 26,25 97,00 36,87 87,90 15,62 4,61 78,57 9,61 296,29 108,52 66,82 34,11 49,51 51,03 19,78 10,40 3,09 66,71 8,32 24,45 23,21 7,87 57,16 60,75 3,15 52,15 35,01 19,45 14,39 18,15 27,76 47,71 26,64 3,32 27,14 71,26 2,47 42,82 43,78 72,89 5,73 6,13 56,20 11,18 89,47 128,64 17,59 60,19 16,13 14,89 52,10 100,94 59,01 7,92

Potenzial inst. Leistung MWP
134,46 284,69 109,84 55,42 195,58 73,84 185,08 31,96 9,64 158,18 20,06 597,48 212,64 132,93 70,44 96,82 100,73 39,34 21,50 6,31 129,79 16,87 50,47 47,35 16,68 116,58 127,26 6,75 106,75 69,68 38,74 29,33 37,52 56,51 95,68 54,30 6,92 56,10 141,01 5,03 85,97 89,53 141,15 12,04 12,75 110,31 22,40 173,76 256,12 34,51 124,63 31,89 29,46 101,10 194,81 115,76 16,16

Greven Grevenbroich Gronau (Westf.) Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar

36.044 63.891 46.553 51.309 96.404 29.149 188.529 21.081 4.391 37.763 16.717 181.783 27.711 24.072 55.510 11.801 8.341 8.080 26.659 4.440 40.760 8.235 37.735 46.114 24.428 64.088 164.762 7.216 62.235 16.013 46.708 19.846 15.520 55.441 16.167 17.180 7.585 17.704 19.883 6.515 15.980 31.089 39.215 15.643 13.351 13.591 8.668 57.922 51.522 6.853 94.966 11.196 11.931 22.648 33.060 42.001 13.829

140,16 102,49 78,80 95,46 111,95 24,20 160,40 69,64 65,34 159,01 77,18 226,29 164,49 100,27 71,62 53,19 69,40 53,39 27,52 64,95 92,22 137,83 67,60 105,85 22,39 79,11 51,40 59,39 37,31 79,24 33,39 23,85 81,06 25,94 102,90 22,35 99,78 90,09 107,46 44,73 70,70 157,92 61,27 50,51 44,69 106,82 88,04 51,20 108,81 35,94 125,43 42,79 54,74 71,85 90,33 37,40 88,21

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 120 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,20 0,09 0,83 0,61 0,70 0,72 1,49 0,47 0,13 0,15 0,37 0,27 5,68 0,50 0,36 0,06 1,88 0,11 0,33 0,06 0,20 0,04 0,67 0,04 0,83 0,47 0,30 0,15 0,42 0,71 0,19 0,17 0,85 0,09 0,50 0,12 0,36 0,17 0,64 0,15 0,48 0,84 0,43 0,38 0,39 0,14 0,74 0,11 0,05 1,52 0,56 0,73 0,25 0,06 0,62 0,23 0,52

Potenzial Stromertrag GWh/a
31,3 13,4 131,6 98,4 114,6 117,3 247,3 77,3 20,1 23,4 58,9 43,4 905,8 80,7 58,5 8,8 302,1 17,5 50,9 8,8 33,1 6,4 105,2 6,5 133,0 77,5 48,3 24,1 64,4 113,6 28,8 26,7 132,5 13,7 80,7 17,6 59,6 26,5 100,8 22,7 76,0 136,5 68,1 57,5 62,4 20,9 115,5 16,6 8,0 240,7 86,8 119,7 40,3 8,9 100,6 35,4 80,4

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
17,59 7,53 73,96 55,30 64,41 65,92 138,98 43,44 11,30 13,15 33,10 24,39 509,06 45,35 32,88 4,95 169,78 9,84 28,61 4,95 18,60 3,60 59,12 3,65 74,75 43,56 27,14 13,54 36,19 63,84 16,19 15,01 74,47 7,70 45,35 9,89 33,50 14,89 56,65 12,76 42,71 76,71 38,27 32,32 35,07 11,75 64,91 9,33 4,50 135,27 48,78 67,27 22,65 5,00 56,54 19,89 45,18

Potenzial inst. Leistung MWP
35,11 15,84 150,22 109,55 126,54 128,74 267,31 85,36 23,42 27,51 66,00 48,98 1022,51 89,22 64,89 10,09 338,65 19,86 59,70 10,50 36,81 7,30 120,17 7,46 149,91 84,75 53,66 27,71 74,87 127,20 34,70 30,78 152,49 16,14 89,92 21,01 64,72 30,00 114,80 26,35 86,69 151,98 76,59 68,44 70,46 24,54 132,71 19,58 9,45 274,34 100,38 131,60 44,95 10,78 112,15 41,25 93,87

Kall Kalletal Kamen Kamp-Lintfort Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden(Sauerland)

11.817 14.514 44.398 38.394 35.890 12.650 64.602 28.328 17.270 12.247 16.100 49.477 1.007.119 40.771 33.078 9.963 235.076 17.717 30.995 19.639 6.383 6.289 35.169 8.048 59.160 14.095 6.846 27.481 41.424 22.234 27.115 16.113 160.772 10.925 8.578 22.074 13.468 12.289 66.976 31.129 40.199 13.912 25.796 75.463 24.195 10.400 87.530 13.758 5.289 87.557 20.800 27.154 24.241 7.912 54.318 20.838 55.496

66,01 112,34 40,93 63,16 68,78 58,17 113,90 100,68 71,87 148,52 33,74 97,76 404,91 76,09 55,22 76,91 137,76 41,75 71,04 67,29 52,29 35,25 75,94 38,28 41,12 41,46 56,26 37,29 100,76 90,72 135,47 36,91 78,84 192,43 73,35 85,72 65,51 126,52 113,58 65,61 59,47 37,62 64,98 86,96 140,46 88,56 59,39 54,95 64,36 87,66 182,08 136,51 34,90 125,94 64,38 115,60 86,05

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 121 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,18 0,77 0,16 0,25 0,26 1,10 1,45 0,09 2,79 0,39 0,09 0,07 0,08 1,24 3,03 0,02 0,18 0,18 0,89 0,09 0,14 0,51 0,21 0,07 2,17 0,09 0,24 0,27 0,64 0,19 0,16 0,22 0,43 0,59 0,10 0,88 1,05 0,04 0,46 0,13 0,18 0,14 0,22 0,18 0,27 0,29 1,57 1,14 0,33 1,22 0,49 0,75 0,10 0,05 0,50 0,72 0,45

Potenzial Stromertrag GWh/a
29,6 118,1 26,5 40,2 40,3 173,6 234,2 14,0 453,7 62,6 13,7 10,3 13,0 193,7 487,7 3,5 26,8 28,9 145,3 14,2 21,0 83,7 32,7 10,4 352,9 14,0 38,8 44,5 105,1 29,2 25,0 35,3 72,3 95,1 14,8 135,0 170,1 5,4 74,5 20,1 28,8 21,0 34,0 27,5 44,3 45,9 246,5 183,3 50,5 194,4 78,8 123,9 15,3 7,8 81,6 114,1 73,3

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
16,64 66,37 14,89 22,59 22,65 97,56 131,62 7,87 254,98 35,18 7,70 5,79 7,31 108,86 274,09 1,97 15,06 16,24 81,66 7,98 11,80 47,04 18,38 5,84 198,33 7,87 21,81 25,01 59,07 16,41 14,05 19,84 40,63 53,45 8,32 75,87 95,60 3,03 41,87 11,30 16,19 11,80 19,11 15,46 24,90 25,80 138,53 103,01 28,38 109,25 44,29 69,63 8,60 4,38 45,86 64,12 41,19

Potenzial inst. Leistung MWP
32,27 138,84 29,61 44,81 45,90 197,73 261,10 16,71 502,28 69,94 16,06 12,07 15,26 222,69 545,48 4,12 31,55 31,85 159,84 16,31 24,78 92,51 37,50 12,55 391,15 16,00 43,48 48,82 114,91 33,71 28,11 38,90 78,16 105,78 17,50 157,67 188,90 6,48 83,53 23,65 32,80 24,48 39,74 32,81 49,39 52,69 282,83 205,99 59,67 220,15 87,88 135,60 18,21 9,07 90,65 129,47 80,93

Merzenich Meschede Metelen Mettingen Mettmann Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim a. d. Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingwerde Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunk.-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Pr. Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke

9.769 30.823 6.329 12.105 39.300 82.114 105.506 11.393 257.993 43.063 12.443 11.042 14.893 167.344 279.803 6.724 24.101 7.687 41.736 13.774 12.146 27.579 13.691 20.634 151.388 10.625 37.552 15.336 14.003 6.557 10.434 9.373 11.045 19.871 17.226 212.945 19.430 15.766 29.276 30.312 16.670 12.215 25.409 15.102 10.569 26.990 146.283 25.750 26.321 35.122 12.862 53.769 22.526 11.016 15.636 91.088 11.578

37,90 218,30 40,26 40,58 42,51 101,03 67,69 123,45 170,49 23,03 94,64 55,93 78,05 91,24 303,17 29,00 137,25 94,36 83,87 48,42 54,06 43,48 39,79 50,55 99,52 65,04 35,77 67,08 63,41 79,64 52,40 51,56 66,18 85,63 71,76 77,08 105,60 39,87 102,35 38,65 32,67 52,40 85,81 117,89 89,58 68,84 179,47 211,75 96,68 105,12 68,69 72,14 53,82 57,94 137,39 88,70 53,62

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 122 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,87 0,74 0,24 0,49 0,56 0,74 0,09 0,68 1,21 1,27 0,08 0,19 0,23 0,04 0,94 0,34 0,31 0,05 0,19 0,04 0,38 0,44 0,07 0,14 0,05 0,14 0,04 0,17 0,29 0,18 0,04 0,34 0,14 0,67 0,05 0,39 0,46 0,66 0,11 0,49 0,10 0,94 0,61 0,17 0,11 0,14 0,11 0,43 0,19 0,51 0,39 0,48 0,39 0,06 0,26 0,60 0,34

Potenzial Stromertrag GWh/a
134,5 121,0 38,0 78,1 86,7 118,3 14,1 111,7 196,9 205,2 12,2 29,7 36,9 6,0 156,1 55,7 49,2 7,5 28,3 6,6 60,2 69,6 11,6 21,4 7,4 21,9 5,6 27,4 45,7 26,1 6,6 55,8 21,4 104,6 8,2 62,0 73,6 106,8 17,4 74,7 15,4 148,6 93,8 28,3 17,2 22,0 17,4 69,3 30,0 79,7 62,9 76,7 62,9 9,5 39,6 99,3 54,8

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
75,59 68,00 21,36 43,89 48,73 66,48 7,92 62,78 110,66 115,32 6,86 16,69 20,74 3,37 87,73 31,30 27,65 4,22 15,90 3,71 33,83 39,12 6,52 12,03 4,16 12,31 3,15 15,40 25,68 14,67 3,71 31,36 12,03 58,79 4,61 34,84 41,36 60,02 9,78 41,98 8,65 83,51 52,72 15,90 9,67 12,36 9,78 38,95 16,86 44,79 35,35 43,11 35,35 5,34 22,26 55,81 30,80

Potenzial inst. Leistung MWP
156,11 132,35 44,00 87,58 100,95 133,13 16,13 122,04 217,73 229,39 13,62 34,40 41,51 7,04 169,87 62,08 56,02 8,88 33,31 7,58 68,71 78,35 13,44 24,87 8,62 25,63 6,70 30,95 52,21 31,87 7,54 61,82 25,28 120,37 9,36 70,04 82,20 118,93 20,40 88,58 18,06 168,73 109,20 31,19 19,79 25,39 20,03 77,52 34,24 92,23 70,59 86,03 69,76 11,00 46,79 107,88 61,14

Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid Rheda-Wiedenbrück Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwal. Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stuk. Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerld.) Swisttal Tecklenburg

118.365 22.267 19.526 14.094 110.563 47.316 19.388 27.392 31.587 76.530 6.736 28.868 9.862 8.250 13.001 10.905 27.288 10.631 10.510 7.302 24.868 55.442 14.240 11.135 13.683 8.779 8.770 13.287 26.156 25.281 8.398 19.012 28.614 48.259 10.245 27.001 20.778 13.236 39.746 103.424 15.557 48.579 159.927 8.596 14.847 25.408 20.631 33.901 19.766 13.169 13.819 57.474 15.374 9.009 28.730 18.215 9.159

66,45 109,81 114,61 78,72 74,52 86,66 78,81 69,69 75,20 144,92 30,02 110,20 36,25 39,04 60,09 94,46 38,82 61,94 158,07 59,05 109,69 34,21 78,02 38,07 110,70 60,03 75,88 121,67 67,46 302,86 68,76 48,12 20,46 56,19 42,09 60,37 109,36 96,91 23,65 114,64 110,89 85,75 89,51 55,41 40,32 47,94 79,15 111,62 56,37 75,62 166,00 98,51 74,04 45,51 193,09 62,21 70,44

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 123 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 7: PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Fläche km²

Potenzial Modulflächen km²
0,63 0,70 0,34 0,53 0,25 0,05 1,37 0,65 0,07 0,66 0,32 0,53 1,33 0,43 0,73 0,13 0,08 0,36 0,86 0,12 0,06 0,38 1,15 0,62 0,58 0,12 0,48 0,44 1,02 0,37 0,19 0,12 0,73 0,15 0,68 0,05 0,47 0,46 0,72 0,24 0,06 0,18 0,26 0,29 0,66 0,28 0,21 0,13 0,10 0,51 0,23 1,73 0,83 0,31 0,75

Potenzial Stromertrag GWh/a
102,8 116,0 54,4 83,9 41,8 8,5 216,0 102,4 11,1 105,7 51,1 88,1 217,0 68,7 118,9 20,5 12,9 59,8 139,8 17,8 10,0 60,1 182,6 99,6 88,9 19,6 79,2 71,5 171,4 59,3 28,8 17,6 114,3 22,9 107,6 7,7 74,4 74,4 116,7 37,4 9,8 27,9 40,8 46,7 107,2 43,5 32,6 19,7 15,0 78,2 35,9 269,7 136,1 50,2 125,3

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
57,77 65,19 30,57 47,15 23,49 4,78 121,39 57,55 6,24 59,40 28,72 49,51 121,95 38,61 66,82 11,52 7,25 33,61 78,57 10,00 5,62 33,78 102,62 55,98 49,96 11,02 44,51 40,18 96,33 33,33 16,19 9,89 64,24 12,87 60,47 4,33 41,81 41,81 65,59 21,02 5,51 15,68 22,93 26,25 60,25 24,45 18,32 11,07 8,43 43,95 20,18 151,57 76,49 28,21 70,42

Potenzial inst. Leistung MWP
114,03 125,70 60,32 95,67 45,85 9,69 245,92 117,68 12,81 118,99 57,69 95,58 240,00 78,20 131,97 23,61 14,83 65,49 155,19 21,02 11,34 68,23 206,94 111,70 103,53 21,91 86,35 79,33 184,20 66,87 33,61 20,98 130,52 27,15 122,37 8,95 84,13 83,15 130,00 43,46 11,15 32,25 47,37 52,76 119,11 50,24 37,40 23,36 17,82 92,24 41,20 311,24 148,81 55,55 135,64

Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem Unna Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich

19.114 8.252 29.699 75.369 24.779 8.218 66.502 84.033 12.978 24.984 20.985 8.975 75.360 19.282 37.406 22.551 20.202 7.888 12.596 19.333 9.196 29.636 23.436 38.134 27.170 17.297 10.682 29.100 16.298 12.419 19.905 18.706 31.655 35.437 29.901 11.453 60.750 35.116 11.190 28.113 7.970 11.899 25.645 8.516 51.949 20.752 20.455 13.566 23.186 98.233 21.299 349.721 37.693 21.572 20.005

90,78 68,51 44,33 61,94 26,12 60,87 88,52 74,88 70,74 71,32 85,75 83,13 91,11 76,86 53,47 135,81 49,60 48,15 116,97 63,27 30,29 47,06 168,69 176,79 157,95 42,44 79,49 84,34 57,16 85,56 72,52 33,36 76,33 74,74 76,12 35,38 122,56 23,37 85,81 31,52 57,68 25,16 53,18 128,31 67,81 71,99 107,20 147,86 118,31 72,37 32,24 168,29 34,39 72,44 100,99

Daten: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 124 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A

Tabelle A 8:
Kreisname

PV-Solarpotenzial auf Freiflächen auf Kreisebene
EW Fläche km² Potenzial Modulflächen km²
1,91 1,87 1,16 5,40 1,18 6,43 4,17 3,71 7,12 2,36 1,80 2,17 5,38 1,91 5,38 1,03 3,32 4,39 3,32 0,71 3,72 4,23 6,48 5,68 1,88 0,85 4,37 3,57 4,23 6,60 2,79 1,24 3,03 1,85 0,88 1,38 4,38 7,70 0,56 8,82 1,49 8,11 6,16 3,25 5,56 0,61 5,37 11,17 7,06 4,76 7,36 8,58 1,73

Potenzial Stromertrag GWh/a
300,6 285,4 184,2 866,2 186,3 1036,6 643,5 586,3 1172,5 372,7 276,7 333,3 886,1 294,4 857,3 156,4 527,2 721,2 525,3 108,1 568,2 665,9 1058,6 905,8 302,1 132,5 680,3 547,9 670,1 1052,6 453,7 193,7 487,7 282,8 135,0 211,0 688,6 1212,9 86,7 1458,6 231,5 1323,2 996,5 503,5 876,1 93,8 865,0 1803,3 1113,5 774,0 1185,8 1391,2 269,7

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
168,94 160,39 103,52 486,80 104,70 582,57 361,65 329,50 658,95 209,46 155,51 187,31 497,99 165,45 481,80 87,90 296,29 405,31 295,22 60,75 319,33 374,24 594,93 509,06 169,78 74,47 382,33 307,92 376,60 591,56 254,98 108,86 274,09 158,93 75,87 118,58 386,99 681,65 48,73 819,73 130,10 743,64 560,03 282,97 492,37 52,72 486,13 1013,45 625,79 434,99 666,42 781,85 151,57

Potenzial inst. Leistung MWP
344,58 336,72 208,64 972,51 212,65 1.157,98 750,03 667,53 1.280,95 425,06 324,67 391,34 968,09 343,42 967,81 185,08 597,48 789,40 596,77 127,26 669,40 761,49 1.167,01 1.022,51 338,65 152,49 786,64 642,14 760,84 1188,78 502,28 222,69 545,48 332,62 157,67 249,10 788,68 1.385,50 100,95 1.587,28 268,26 1.460,39 1.109,47 584,15 1.000,82 109,20 966,23 2010,71 1.270,40 856,34 1.324,77 1.543,95 311,24

Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim a.d. Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal

323.270 374.737 324.899 369.633 116.771 219.784 580.444 489.559 267.712 588.735 331.575 574.635 190.962 257.981 353.766 188.529 181.783 254.936 249.020 164.762 267.601 147.140 307.807 1.007.119 235.076 160.772 351.158 430.965 495.155 314.153 257.993 167.344 279.803 280.840 212.945 138.961 299.816 628.817 110.563 464.130 276.927 443.286 598.736 282.681 304.167 159.927 565.714 443.357 411.806 300.417 278.145 468.619 349.721

258,60 145,62 141,01 1420,55 100,61 1111,47 280,51 232,75 941,25 217,41 409,40 210,27 1248,56 104,93 968,46 160,40 226,29 628,08 450,10 51,40 1958,58 1200,38 1233,08 404,91 137,76 78,84 1245,28 1060,41 407,03 1151,45 170,49 91,24 303,17 918,34 77,08 711,69 1245,82 761,01 74,52 704,59 437,21 576,40 1152,70 1132,10 1327,76 89,51 707,13 1794,68 542,93 563,28 1318,54 1042,69 168,29

Daten: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 125 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 9:
Gemeindename

Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene
EW Potenzial Modulflächen km²
4,32 1,63 1,5 0,8 0,61 0,99 0,9 0,4 0,35 0,67 0,9 1,87 1,19 0,6 0,22 0,6 0,86 0,54 0,86 0,28 0,53 1,31 1,62 0,33 0,88 0,41 0,52 0,54 2,1 1,29 0,52 0,51 2,08 1,56 1,37 0,35 0,36 0,76 6,14 0,78 0,3 0,43 2,16 5,71 0,98 4,18 0,61 0,39 0,76 1,56 1,94 2,63 0,89 0,16 1,17 0,51

Potenzial Stromertrag GWh/a
664,9 250,9 229,4 130,1 96,3 158,7 141,9 58,7 53,0 106,6 140,5 278,0 188,0 89,0 32,1 88,7 131,4 83,9 132,7 41,7 82,0 196,4 246,4 49,6 135,5 62,8 79,0 83,5 330,7 209,7 81,1 80,0 333,6 232,6 210,3 51,7 54,0 117,1 928,4 122,2 45,7 62,6 332,0 850,2 151,8 636,9 93,8 59,1 118,9 239,4 312,3 400,8 135,9 22,7 175,1 79,1

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
372,89 140,69 128,62 73,07 54,03 89,10 79,58 32,90 29,77 59,84 78,88 155,87 105,54 49,91 17,99 49,75 73,76 47,06 74,48 23,39 46,00 110,10 138,18 27,79 76,03 35,22 44,35 46,87 185,66 117,74 45,51 44,92 187,22 130,36 117,98 28,99 30,32 65,71 520,48 68,56 25,60 35,06 186,12 476,69 85,22 357,04 52,62 33,14 66,72 134,24 175,31 224,83 76,27 12,72 98,24 44,34

Potenzial inst. Leistung MWP
776,89 293,70 269,76 144,07 110,24 178,72 162,69 71,62 62,32 120,86 162,50 336,25 214,65 108,79 39,00 107,57 154,66 97,81 154,72 50,81 95,01 234,90 292,03 59,78 159,02 73,02 94,18 97,72 378,54 233,04 93,84 91,89 373,92 281,03 246,51 62,95 65,32 137,07 1105,87 140,06 53,68 76,55 389,24 1028,10 176,30 751,69 109,44 71,04 136,40 281,16 349,27 473,57 159,90 27,95 211,44 92,19

Bereits realisiert %
1,6 11,6 5,0 1,4 1,3 3,5 1,5 1,0 9,5 6,6 5,2 3,9 4,8 1,6 4,7 3,1 7,2 1,3 0,9 8,6 3,9 2,5 1,8 9,0 8,8 4,8 3,4 3,0 1,9 1,3 6,5 6,8 1,3 1,7 2,2 2,5 3,0 6,8 2,0 8,9 8,9 8,5 11,1 1,2 1,9 1,2 9,4 24,9 2,1 12,0 1,8 3,7 7,9 2,3 6,0 6,7

Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon Brüggen

258.664 38.952 53.414 13.922 22.820 12.772 45.522 18.277 9.269 10.248 10.456 74.227 14.956 24.693 9.583 19.814 18.959 25.213 14.344 15.200 18.449 48.300 53.893 11.700 12.256 27.898 11.955 8.910 36.736 24.647 13.212 6.287 62.129 105.723 50.587 19.584 11.285 14.147 323.270 11.522 8.294 16.171 73.170 374.737 18.533 324.899 13.488 9.092 8.620 41.245 48.531 116.771 16.886 9.265 26.335 15.871

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 126 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
1,18 1,62 0,59 1,02 0,45 1,45 1,95 0,27 0,77 1,04 1,63 1,42 0,45 2,11 2,91 9,9 1,03 0,39 9,31 2,38 2,92 8,35 0,47 0,72 1,64 1,11 0,47 0,45 0,6 1,28 0,34 1,8 1,98 0,76 0,47 0,87 2,32 0,25 0,88 7,2 2,74 0,32 0,42 0,59 1,71 0,41 1,03 0,32 1,18 1,59 4,52 1,15 0,79 0,61 1,35 1,65 0,42

Potenzial Stromertrag GWh/a
189,4 249,8 91,5 154,9 68,7 219,1 304,0 42,8 115,8 155,9 242,4 217,4 69,7 332,5 450,7 1488,8 161,0 58,2 1428,5 369,3 462,4 1273,3 71,5 115,6 260,9 170,0 70,5 66,5 88,5 200,1 50,4 290,8 317,5 116,6 71,8 134,8 371,0 36,7 135,1 1074,1 440,6 48,5 63,0 87,1 274,3 62,0 158,6 50,3 189,8 248,0 679,5 180,1 120,2 90,5 204,9 259,2 63,9

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
106,31 140,15 51,31 86,91 38,56 122,93 170,58 24,05 64,93 87,35 135,93 121,92 39,09 186,57 252,91 835,00 90,36 32,65 801,15 207,29 259,48 713,77 40,11 64,89 146,43 95,32 39,51 37,27 49,59 112,31 28,23 163,18 178,16 65,38 40,28 75,66 208,25 20,59 75,74 602,15 247,34 27,16 35,29 48,85 153,89 34,76 89,01 28,20 106,50 139,06 381,13 101,07 67,43 50,76 114,96 145,43 35,79

Potenzial inst. Leistung MWP
213,09 291,97 106,28 183,58 81,21 260,38 351,18 48,76 138,05 188,06 292,79 254,79 81,76 380,31 523,85 1782,80 184,98 69,44 1675,09 427,73 525,43 1502,27 84,84 130,12 294,43 199,99 84,44 80,36 108,23 229,94 60,83 324,81 356,87 137,45 84,32 157,48 417,88 45,50 159,23 1296,20 493,04 57,70 75,85 105,65 308,09 74,64 185,21 58,21 212,64 286,36 813,20 206,74 141,35 109,64 243,14 296,35 75,39

Bereits realisiert %
0,9 1,8 14,8 0,9 1,4 2,9 3,9 10,3 2,4 10,6 3,1 1,6 9,2 1,6 3,8 1,3 4,2 3,0 1,0 1,1 3,2 0,7 1,8 2,2 3,1 6,6 2,5 3,5 0,9 5,1 13,0 2,5 3,2 1,9 1,5 4,9 1,3 11,5 3,8 1,0 2,5 9,2 3,9 2,4 1,6 2,8 3,2 12,8 5,3 6,6 1,1 5,9 5,9 1,1 1,7 5,0 8,5

Brühl Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath

44.260 44.786 14.443 21.500 18.603 75.408 36.345 4.116 35.513 30.047 72.758 69.472 8.219 62.961 76.775 580.444 15.395 12.041 489.559 46.762 92.820 588.735 19.386 21.193 29.571 35.523 19.988 20.010 30.486 19.701 12.656 50.553 44.457 45.963 7.205 15.710 55.505 9.149 25.236 574.635 55.620 9.447 12.081 17.551 49.939 18.392 21.915 11.634 28.253 33.575 257.981 17.185 20.755 31.518 75.253 34.106 15.564

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 127 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
1,51 2,57 1,56 1 2,79 0,84 3,28 0,64 0,17 1,4 0,4 6,01 1,96 1,34 1,03 0,76 0,81 0,43 0,48 0,12 1,59 0,3 0,75 0,95 0,34 1,77 2,16 0,16 1,28 0,88 0,73 0,51 0,44 1,08 0,98 0,55 0,31 0,64 1,3 0,18 0,86 1,04 1,37 0,32 0,38 0,97 0,28 1,77 2,34 0,32 1,9 0,48 0,44 0,91 1,71 1,14 0,44

Potenzial Stromertrag GWh/a
235,6 410,8 239,2 149,0 426,5 129,8 486,4 96,2 24,5 216,8 59,9 927,5 310,4 209,1 155,2 121,4 128,8 66,8 71,8 17,7 251,7 45,6 112,9 143,8 50,6 267,5 321,6 23,7 193,5 136,1 113,4 76,6 66,1 163,8 151,9 84,7 45,5 96,5 204,3 27,2 133,1 158,6 218,8 47,5 56,9 153,2 43,7 283,5 365,2 51,7 283,9 74,9 68,6 145,8 275,5 180,7 67,6

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
132,18 230,54 134,17 83,54 239,19 72,81 272,68 53,93 13,76 121,70 33,56 520,44 174,19 117,32 87,04 68,15 72,30 37,46 40,22 9,92 141,19 25,54 63,32 80,60 28,39 150,00 180,30 13,27 108,57 76,34 63,57 42,94 37,05 91,83 85,22 47,50 25,50 54,14 114,65 15,22 74,69 88,96 122,77 26,63 31,91 86,02 24,51 159,10 204,97 29,01 159,20 41,99 38,44 81,84 154,61 101,38 37,88

Potenzial inst. Leistung MWP
271,92 462,26 280,72 180,77 501,84 151,43 590,40 114,52 29,70 252,06 72,72 1081,43 353,18 241,73 186,28 137,18 146,61 77,65 86,03 20,98 286,13 53,92 135,62 171,22 61,73 317,99 388,94 29,02 229,85 158,61 131,78 91,29 78,91 194,13 177,17 99,84 55,11 115,36 234,43 32,61 155,24 188,05 245,82 57,82 68,59 174,50 50,99 319,48 420,67 58,50 341,73 86,56 79,63 163,69 307,32 205,77 80,08

Bereits realisiert %
5,1 1,5 5,7 8,6 0,6 0,9 1,4 5,3 8,4 4,1 2,6 1,9 7,0 4,2 1,3 2,9 5,4 15,7 1,5 8,5 5,6 7,0 1,1 3,2 1,3 1,6 1,3 4,2 1,5 5,3 2,3 1,6 1,5 1,2 3,2 13,2 14,9 7,6 0,8 26,6 2,4 2,3 3,1 4,4 8,5 2,6 5,6 1,0 5,5 7,9 1,9 4,9 9,4 1,7 2,4 1,9 11,0

Greven Grevenbroich Gronau (Westf.) Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar

36.044 63.891 46.553 51.309 96.404 29.149 188.529 21.081 4.391 37.763 16.717 181.783 27.711 24.072 55.510 11.801 8.341 8.080 26.659 4.440 40.760 8.235 37.735 46.114 24.428 64.088 164.762 7.216 62.235 16.013 46.708 19.846 15.520 55.441 16.167 17.180 7.585 17.704 19.883 6.515 15.980 31.089 39.215 15.643 13.351 13.591 8.668 57.922 51.522 6.853 94.966 11.196 11.931 22.648 33.060 42.001 13.829

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 128 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
0,44 0,39 1,43 1,16 1,44 0,99 2,45 1,19 0,38 0,34 0,71 1,07 15,76 1,09 0,89 0,31 5,17 0,39 0,89 0,34 0,39 0,19 1,23 0,26 1,75 0,66 0,54 0,51 1,11 1,2 0,58 0,48 2,58 0,38 0,74 0,5 0,63 0,49 1,77 0,57 1,34 1,09 0,98 1,27 0,96 0,36 1,75 0,31 0,18 2,59 1,01 1,23 0,65 0,26 1,29 0,59 1,28

Potenzial Stromertrag GWh/a
68,8 58,3 219,0 182,4 226,7 158,2 396,2 186,3 55,9 51,3 109,5 164,8 2427,6 169,2 138,8 47,4 802,2 59,9 132,6 49,9 59,9 28,7 187,7 39,6 270,1 106,2 83,7 76,3 166,9 187,6 85,5 72,3 390,9 56,6 115,9 73,4 101,6 74,5 269,2 85,8 203,5 173,4 151,0 187,9 146,8 53,6 265,8 46,4 27,3 398,3 152,6 195,7 100,7 37,8 200,7 88,1 191,4

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
38,59 32,67 122,90 102,35 127,19 88,81 222,37 104,48 31,35 28,78 61,44 92,40 1361,26 94,90 77,86 26,56 449,84 33,57 74,37 27,96 33,61 16,09 105,32 22,17 151,52 59,62 46,96 42,76 93,59 105,26 47,94 40,52 219,15 31,74 65,07 41,11 57,01 41,79 150,96 48,07 114,10 97,38 84,68 105,34 82,35 30,07 149,07 26,03 15,30 223,53 85,61 109,80 56,49 21,20 112,61 49,40 107,32

Potenzial inst. Leistung MWP
79,93 70,73 256,73 209,64 259,58 177,60 441,06 214,89 67,50 61,86 127,38 193,31 2837,42 195,81 160,01 56,03 930,55 70,36 159,43 60,98 69,31 34,26 221,38 47,38 314,55 119,03 96,35 91,14 200,38 216,54 104,76 86,23 463,97 68,58 132,78 89,14 114,05 88,49 318,14 102,96 240,66 196,72 176,50 228,63 173,50 64,52 315,66 56,15 33,16 465,97 181,16 222,06 116,71 46,42 231,81 105,91 229,96

Bereits realisiert %
5,7 4,2 1,8 2,4 4,9 4,0 2,2 8,5 3,5 3,2 2,3 5,2 1,0 1,4 3,9 10,4 1,8 3,5 1,3 4,9 5,8 16,4 2,8 8,8 2,2 1,9 6,7 1,9 3,8 2,4 4,2 3,4 1,6 19,9 3,0 5,7 4,2 8,7 6,0 4,2 1,6 1,9 3,6 1,2 7,6 5,4 2,3 2,5 16,1 1,2 6,6 7,5 3,3 11,7 1,2 1,6 2,2

Kall Kalletal Kamen Kamp-Lintfort Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden(Sauerland)

11.817 14.514 44.398 38.394 35.890 12.650 64.602 28.328 17.270 12.247 16.100 49.477 1.007.119 40.771 33.078 9.963 235.076 17.717 30.995 19.639 6.383 6.289 35.169 8.048 59.160 14.095 6.846 27.481 41.424 22.234 27.115 16.113 160.772 10.925 8.578 22.074 13.468 12.289 66.976 31.129 40.199 13.912 25.796 75.463 24.195 10.400 87.530 13.758 5.289 87.557 20.800 27.154 24.241 7.912 54.318 20.838 55.496

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 129 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
0,34 1,32 0,32 0,5 0,75 2,51 2,74 0,32 6,16 0,83 0,35 0,27 0,34 3,21 6,57 0,11 0,57 0,34 1,79 0,39 0,32 0,92 0,48 0,37 4,15 0,25 0,66 0,63 0,89 0,35 0,39 0,44 0,63 1 0,37 2,95 1,56 0,22 1,1 0,48 0,42 0,38 0,6 0,44 0,57 0,71 3,79 1,89 0,8 1,98 0,82 1,49 0,46 0,32 1,06 1,87 0,7

Potenzial Stromertrag GWh/a
54,0 197,6 49,6 77,0 113,1 384,2 429,0 46,9 968,5 128,3 51,9 40,1 50,6 487,4 1017,8 16,3 84,5 53,7 281,9 58,7 48,2 145,3 72,8 54,2 654,5 38,6 102,3 98,4 144,1 53,7 59,5 69,3 101,6 156,5 54,9 443,5 245,4 32,6 170,5 72,1 63,2 56,2 89,8 64,9 87,4 107,9 575,4 294,1 119,2 305,9 128,5 236,0 68,5 48,6 163,0 286,2 110,9

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
30,31 110,89 27,82 43,20 63,43 215,49 240,72 26,26 543,24 71,95 29,08 22,47 28,38 273,31 570,96 9,12 47,38 30,10 158,14 32,87 27,06 81,52 40,82 30,38 367,20 21,65 57,39 55,19 80,92 30,12 33,39 38,88 57,04 87,85 30,79 248,64 137,76 18,27 95,61 40,42 35,46 31,53 50,33 36,37 49,05 60,52 322,74 165,06 66,86 171,70 72,11 132,42 38,41 27,20 91,42 160,52 62,27

Potenzial inst. Leistung MWP
60,88 237,50 57,47 89,48 134,13 452,44 493,71 57,21 1109,42 148,51 62,52 48,33 61,24 577,72 1182,96 19,97 101,94 61,35 321,95 69,86 58,45 165,99 85,79 65,82 747,43 45,72 119,64 112,90 160,70 63,72 70,06 79,90 112,83 180,20 66,44 531,55 280,07 39,84 198,84 87,05 74,82 67,65 108,01 79,25 101,77 128,13 683,00 340,87 144,38 355,63 148,14 268,45 83,40 58,22 189,95 337,17 126,71

Bereits realisiert %
1,1 3,7 7,5 9,6 1,5 1,9 1,6 38,1 0,6 2,8 3,3 2,9 4,4 1,1 2,6 4,0 3,1 6,2 4,8 15,3 3,5 1,5 0,6 3,8 0,8 6,6 2,4 3,9 1,3 7,6 5,2 8,1 6,1 5,1 4,0 1,0 4,8 3,3 5,1 2,4 1,5 6,1 2,6 3,3 7,5 2,7 4,6 3,3 1,5 1,6 4,2 1,4 3,2 17,5 8,3 1,2 8,8

Merzenich Meschede Metelen Mettingen Mettmann Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim a. d. Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingw. Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunk.-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Pr. Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke

9.769 30.823 6.329 12.105 39.300 82.114 105.506 11.393 257.993 43.063 12.443 11.042 14.893 167.344 279.803 6.724 24.101 7.687 41.736 13.774 12.146 27.579 13.691 20.634 151.388 10.625 37.552 15.336 14.003 6.557 10.434 9.373 11.045 19.871 17.226 212.945 19.430 15.766 29.276 30.312 16.670 12.215 25.409 15.102 10.569 26.990 146.283 25.750 26.321 35.122 12.862 53.769 22.526 11.016 15.636 91.088 11.578

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 130 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
2,03 1,22 0,59 0,85 1,97 1,67 0,53 1,09 1,78 2,58 0,21 1,09 0,5 0,17 1,17 0,68 0,64 0,22 0,52 0,23 0,92 1,07 0,46 0,31 0,43 0,31 0,18 0,46 0,82 0,65 0,31 0,71 0,53 1,31 0,26 0,81 0,92 0,99 0,58 1,85 0,4 1,75 2,37 0,45 0,4 0,52 0,62 1,09 0,57 0,83 0,99 1,26 1,36 0,37 0,83 0,88 0,55

Potenzial Stromertrag GWh/a
305,7 193,3 89,7 131,7 294,3 258,0 80,9 173,5 283,5 400,4 32,5 164,2 77,3 25,1 190,7 105,7 98,1 32,9 77,0 34,5 139,9 164,8 69,3 46,8 65,1 45,9 26,1 69,6 124,4 94,1 46,2 110,8 78,5 198,1 39,1 124,4 143,0 155,8 86,8 275,5 60,2 268,7 354,9 70,3 59,6 77,9 93,6 167,5 87,2 126,3 151,3 194,5 211,3 55,7 123,3 142,3 86,3

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
171,44 108,50 50,33 73,93 164,98 144,70 45,33 97,39 159,16 224,63 18,24 91,99 43,38 14,06 107,11 59,30 55,02 18,42 43,17 19,33 78,48 92,41 38,85 26,26 36,47 25,74 14,62 39,05 69,77 52,73 25,90 62,16 44,00 111,15 21,90 69,79 80,25 87,47 48,66 154,41 33,72 150,75 198,94 39,41 33,38 43,68 52,45 93,94 48,88 70,87 84,86 109,09 118,45 31,21 69,13 79,89 48,41

Potenzial inst. Leistung MWP
365,58 218,81 107,02 152,56 353,76 300,86 96,29 195,34 320,98 464,17 37,86 196,47 90,44 30,09 210,94 122,61 115,40 39,71 93,13 41,33 165,64 193,14 83,34 56,24 78,17 55,14 31,91 81,90 148,15 116,22 55,51 127,25 95,14 235,14 45,96 146,19 166,49 178,20 104,32 333,44 72,33 314,60 425,73 81,31 71,19 94,13 111,64 196,07 103,47 149,52 178,43 226,73 244,02 66,29 150,29 159,07 99,37

Bereits realisiert %
1,9 6,1 1,5 8,3 0,9 4,1 15,4 2,7 2,0 5,2 6,9 12,1 2,4 5,8 0,5 3,0 8,2 20,6 1,4 17,6 9,7 2,1 15,9 1,4 8,5 6,6 7,7 8,0 4,2 9,9 13,6 4,6 0,6 1,5 9,8 4,8 5,6 5,0 1,6 1,3 3,9 3,1 1,2 8,9 3,2 2,0 21,3 6,3 4,6 3,1 7,7 2,8 6,0 20,7 5,0 2,9 3,3

Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid Rheda-Wiedenbrück Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwal. Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stuk. Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerld.) Swisttal Tecklenburg

118.365 22.267 19.526 14.094 110.563 47.316 19.388 27.392 31.587 76.530 6.736 28.868 9.862 8.250 13.001 10.905 27.288 10.631 10.510 7.302 24.868 55.442 14.240 11.135 13.683 8.779 8.770 13.287 26.156 25.281 8.398 19.012 28.614 48.259 10.245 27.001 20.778 13.236 39.746 103.424 15.557 48.579 159.927 8.596 14.847 25.408 20.631 33.901 19.766 13.169 13.819 57.474 15.374 9.009 28.730 18.215 9.159

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 131 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 9: Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Gemeindeebene

Gemeindename

EW

Potenzial Modulflächen km²
1,07 0,88 0,87 1,53 0,58 0,29 2,39 1,76 0,39 1,31 0,89 0,69 2,61 0,88 1,33 0,79 0,36 0,6 1,26 0,44 0,25 0,71 1,72 1,54 1,07 0,39 0,8 0,98 1,3 0,63 0,52 0,39 1,32 0,65 1,27 0,3 1,53 1,02 1,03 0,62 0,29 0,41 0,72 0,51 1,57 0,62 0,55 0,39 0,51 1,7 0,55 5,14 1,35 0,72 1,15

Potenzial Stromertrag GWh/a
167,4 144,3 135,0 234,3 92,4 44,8 367,9 266,6 59,2 202,7 135,7 111,9 410,4 134,5 208,6 118,3 54,4 96,2 198,9 65,6 39,0 109,3 267,5 236,3 160,7 60,0 127,0 153,8 214,4 97,3 77,4 58,0 203,3 97,1 195,1 45,0 235,4 159,6 163,0 93,1 43,8 61,7 107,9 78,4 245,2 94,4 82,7 57,2 75,2 253,1 83,8 773,5 215,6 112,3 185,6

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
93,96 81,04 75,73 131,38 51,81 25,10 206,46 149,52 33,18 113,71 76,07 62,81 230,23 75,47 117,05 66,31 30,51 53,98 111,64 36,79 21,87 61,33 150,17 132,52 90,18 33,61 71,30 86,28 120,42 54,62 43,37 32,54 114,10 54,44 109,48 25,22 131,96 89,54 91,48 52,23 24,56 34,61 60,51 43,99 137,50 52,95 46,38 32,07 42,14 141,86 47,01 433,72 121,01 63,00 104,17

Potenzial inst. Leistung MWP
192,11 158,97 156,15 275,76 105,17 53,06 430,42 317,39 70,89 236,44 159,97 123,71 469,64 158,18 239,07 141,38 64,79 108,76 226,71 79,01 45,67 128,56 310,01 276,78 192,18 69,74 143,44 176,83 234,76 113,26 92,72 70,82 238,43 117,69 228,25 54,20 275,77 183,63 186,17 111,79 52,43 73,41 129,00 91,51 282,49 112,02 98,33 69,83 91,84 306,27 99,24 925,84 242,49 129,63 207,03

Bereits realisiert %
4,4 2,2 4,6 3,6 3,8 21,2 1,8 1,0 16,7 3,8 6,1 4,4 2,5 2,3 1,3 20,9 4,9 9,4 3,1 1,5 9,7 3,5 6,6 8,9 4,6 4,3 14,7 3,7 2,0 4,7 5,9 0,7 6,3 2,6 5,1 4,8 4,1 1,2 2,5 1,1 19,0 4,2 1,4 9,8 5,4 1,9 3,6 3,6 5,8 2,1 1,3 0,3 2,7 4,3 3,7

Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem Unna Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich

19.114 8.252 29.699 75.369 24.779 8.218 66.502 84.033 12.978 24.984 20.985 8.975 75.360 19.282 37.406 22.551 20.202 7.888 12.596 19.333 9.196 29.636 23.436 38.134 27.170 17.297 10.682 29.100 16.298 12.419 19.905 18.706 31.655 35.437 29.901 11.453 60.750 35.116 11.190 28.113 7.970 11.899 25.645 8.516 51.949 20.752 20.455 13.566 23.186 98.233 21.299 349.721 37.693 21.572 20.005

Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 132 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 10:
Kreisname

Gesamtes PV-Potenzial (Dach- und Freiflächen) auf Kreisebene
EW Potenzial Modulflächen km²
6,14 5,71 4,18 14,51 2,63 11,40 9,90 9,31 11,52 8,35 6,12 7,20 9,06 4,52 13,33 3,28 6,01 8,91 8,16 2,16 8,72 7,55 14,33 15,76 5,17 2,58 10,42 9,59 10,67 13,79 6,16 3,21 6,57 6,31 2,95 3,62 10,14 14,97 1,97 15,53 5,09 14,23 14,48 7,77 11,50 2,37 12,20 20,71 12,89 10,54 13,73 16,42 5,14

Potenzial Stromertrag GWh/a
928,4 850,2 636,9 2230,0 400,8 1772,7 1488,8 1428,5 1843,3 1273,3 910,2 1074,1 1444,4 679,5 2043,4 486,4 927,5 1412,2 1244,8 321,6 1295,8 1155,3 2247,3 2427,6 802,2 390,9 1570,0 1429,9 1630,1 2118,2 968,5 487,4 1017,8 940,5 443,5 538,2 1539,9 2286,3 294,3 2488,8 763,3 2254,4 2242,4 1172,4 1754,8 354,9 1901,3 3226,1 1975,6 1651,3 2135,3 2571,6 773,5

Potenzial CO2Einsparung Kt/a
520,48 476,69 357,04 1250,52 224,83 994,80 835,00 801,15 1034,58 713,77 510,27 602,15 810,66 381,13 1146,02 272,68 520,44 792,29 698,13 180,30 726,78 648,29 1260,58 1361,26 449,84 219,15 880,54 801,86 914,19 1188,29 543,24 273,31 570,96 527,24 248,64 301,83 863,70 1282,72 164,98 1396,65 427,89 1265,10 1257,76 657,56 984,43 198,94 1066,47 1809,86 1108,56 926,26 1198,13 1442,85 433,72

Potenzial inst. Leistung MWP
1105,87 1028,10 751,69 2611,52 473,57 2051,32 1782,80 1675,09 2073,55 1502,27 1101,17 1296,20 1631,44 813,20 2400,03 590,40 1081,43 1603,04 1469,47 388,94 1568,87 1358,66 2578,49 2837,42 930,55 463,97 1876,18 1726,76 1920,03 2481,85 1109,42 577,72 1182,96 1136,31 531,55 651,24 1825,69 2694,48 353,76 2795,70 915,41 2562,21 2606,01 1399,06 2070,80 425,73 2196,41 3728,25 2320,25 1897,54 2470,56 2955,47 925,84

Bereits realisiert %
2,01 1,24 1,19 11,28 3,69 5,28 1,26 0,63 2,48 1,12 1,48 1,02 4,51 1,12 4,81 1,41 1,92 4,77 2,04 1,27 5,46 7,64 6,97 0,97 1,79 1,57 3,74 1,92 1,50 3,69 1,96 1,05 2,56 2,87 0,98 3,23 7,66 2,51 0,89 1,60 2,21 1,51 2,61 1,63 5,94 1,23 1,94 6,00 2,51 4,50 5,33 3,17 0,72

Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim a.d. Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal

323.270 374.737 324.899 369.633 116.771 219.784 580.444 489.559 267.712 588.735 331.575 574.635 190.962 257.981 353.766 188.529 181.783 254.936 249.020 164.762 267.601 147.140 307.807 1.007.119 235.076 160.772 351.158 430.965 495.155 314.153 257.993 167.344 279.803 280.840 212.945 138.961 299.816 628.817 110.563 464.130 276.927 443.286 598.736 282.681 304.167 159.927 565.714 443.357 411.806 300.417 278.145 468.619 349.721

Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 133 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 11:
Gemeindename

Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene
WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
253,5 38,2 52,3 13,6 22,4 12,5 44,6 17,9 9,1 10,0 10,2 72,7 14,7 24,2 9,4 19,4 18,6 24,7 14,1 14,9 18,1 47,3 52,8 11,5 12,0 27,3 11,7 8,7 36,0 24,2 12,9 6,2 60,9 103,6 49,6 19,2 11,1 13,9 316,8 11,3 8,1 15,8 71,7 367,2 18,2 318,4 13,2 8,9 8,4 40,4 47,6 114,4 16,5 9,1 25,8 2309,5 830,2 776,8 178,9 277,7 280,0 481,8 233,2 129,8 204,8 219,3 943,5 319,4 333,3 140,4 319,6 300,8 292,8 216,8 189,2 309,8 786,6 770,3 210,8 268,2 270,3 160,6 154,8 621,2 337,7 268,4 169,1 775,1 1119,9 518,0 221,9 140,0 272,5 3574,4 302,3 194,1 271,3 1294,3 3204,8 284,5 2727,7 213,8 272,3 213,0 865,2 613,6 1249,8 337,4 121,0 480,6 75,0 11,1 15,1 4,1 6,6 3,7 13,2 4,4 2,5 2,9 2,7 18,0 4,2 5,9 2,5 4,9 4,9 7,3 3,7 3,9 5,4 13,3 14,2 3,2 3,1 8,1 2,9 2,3 10,5 7,2 3,8 1,8 18,1 29,2 13,7 5,0 2,6 3,9 88,0 3,3 2,4 4,0 21,2 95,7 5,0 93,3 3,6 2,5 2,4 11,8 14,1 31,8 4,5 2,3 6,2

Deckungsrate 1) technisch (%)
29,6 29,0 28,8 29,7 29,6 29,6 29,7 24,6 27,0 29,2 26,6 24,8 28,6 24,4 26,7 25,0 26,5 29,4 26,6 26,3 29,7 28,1 26,9 27,5 26,1 29,7 24,4 26,4 29,1 29,7 29,5 28,8 29,7 28,2 27,6 26,2 23,2 28,1 27,8 29,1 29,6 25,4 29,5 26,0 27,7 29,3 27,2 28,5 28,6 29,2 29,7 27,7 27,0 25,6 23,9

CO2 – Einsparung (kt/a)
20,56 3,03 4,14 1,11 1,81 1,01 3,63 1,20 0,67 0,80 0,75 4,94 1,15 1,62 0,69 1,33 1,35 1,99 1,03 1,08 1,47 3,65 3,89 0,86 0,86 2,23 0,78 0,63 2,87 1,97 1,05 0,49 4,96 8,01 3,75 1,38 0,70 1,07 24,11 0,90 0,66 1,10 5,80 26,21 1,38 25,56 0,99 0,70 0,66 3,23 3,87 8,70 1,23 0,64 1,69

Aachen Ahaus Ahlen Aldenhoven Alfter Alpen Alsdorf Altena Altenbeken Altenberge Anröchte Arnsberg Ascheberg Attendorn Augustdorf Bad Berleburg Bad Driburg Bad Honnef Bad Laasphe Bad Lippspringe Bad Münstereifel Bad Oeynhausen Bad Salzuflen Bad Sassendorf Bad Wünnenberg Baesweiler Balve Barntrup Beckum Bedburg Bedburg-Hau Beelen Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Bergneustadt Bestwig Beverungen Bielefeld Billerbeck Blankenheim Blomberg Bocholt Bochum Bönen Bonn Borchen Borgentreich Borgholzhausen Borken Bornheim Bottrop Brakel Breckerfeld Brilon

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 134 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
15,6 43,4 43,9 14,2 21,1 18,2 73,9 35,6 4,0 34,8 29,4 71,3 68,1 8,1 61,7 75,2 568,8 15,1 11,8 479,8 45,8 91,0 577,0 19,0 20,8 29,0 34,8 19,6 19,6 29,9 19,3 12,4 49,5 43,6 45,0 7,1 15,4 54,4 9,0 24,7 563,1 54,5 9,3 11,8 17,2 48,9 18,0 21,5 11,4 27,7 32,9 252,8 16,8 20,3 30,9 73,7 33,4 15,3 305,5 453,6 702,7 245,7 421,7 224,9 670,3 697,6 98,6 405,2 748,6 898,3 714,6 136,8 738,2 1009,0 4821,0 308,5 177,3 4679,4 807,2 1120,3 5037,7 267,8 304,8 529,0 640,5 255,1 310,5 406,0 443,1 201,9 651,3 725,1 399,2 132,5 340,0 698,5 154,4 465,3 4317,3 814,0 212,8 254,6 249,3 637,8 237,4 297,4 200,6 440,1 818,9 2179,7 358,1 352,5 342,4 627,1 659,6 289,2 4,6 12,9 12,3 4,1 5,5 5,1 19,6 10,3 1,2 9,4 8,4 18,4 19,7 2,1 18,2 21,3 150,7 4,3 3,1 139,5 12,9 27,0 167,9 5,4 6,2 8,6 10,1 5,3 5,5 7,6 5,6 3,3 14,7 12,9 12,8 1,8 4,3 16,1 2,1 7,0 150,9 16,2 2,7 3,2 4,1 14,5 4,9 5,7 3,4 8,2 9,7 67,3 4,9 5,7 7,8 20,1 9,9 4,5

Deckungsrate 1) technisch (%)
29,6 29,7 28,0 29,1 26,2 28,0 26,5 28,8 29,5 26,9 28,4 25,8 28,9 26,3 29,5 28,3 26,5 28,8 26,4 29,1 28,2 29,6 29,1 28,6 29,7 29,6 29,0 27,0 27,8 25,5 29,0 26,7 29,7 29,7 28,5 25,8 27,9 29,6 23,3 28,4 26,8 29,7 29,0 27,1 23,8 29,7 27,2 26,6 29,7 29,7 29,6 26,6 29,0 27,8 25,4 27,3 29,5 29,5

CO2 – Einsparung (kt/a)
1,26 3,53 3,37 1,13 1,51 1,40 5,37 2,81 0,33 2,57 2,29 5,03 5,39 0,58 4,98 5,83 41,29 1,19 0,85 38,24 3,54 7,38 46,01 1,49 1,69 2,35 2,77 1,45 1,49 2,09 1,53 0,91 4,03 3,55 3,51 0,50 1,18 4,42 0,57 1,93 41,36 4,43 0,74 0,88 1,12 3,98 1,35 1,57 0,93 2,25 2,67 18,44 1,34 1,55 2,15 5,51 2,71 1,23

Brüggen Brühl Bünde Burbach Büren Burscheid Castrop-Rauxel Coesfeld Dahlem Datteln Delbrück Detmold Dinslaken Dörentrup Dormagen Dorsten Dortmund Drensteinfurt Drolshagen Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf Eitorf Elsdorf Emmerich am Rhein Emsdetten Engelskirchen Enger Ennepetal Ennigerloh Ense Erftstadt Erkelenz Erkrath Erndtebrück Erwitte Eschweiler Eslohe (Sauerland) Espelkamp Essen Euskirchen Everswinkel Extertal Finnentrop Frechen Freudenberg Fröndenberg/Ruhr Gangelt Geilenkirchen Geldern Gelsenkirchen Gescher Geseke Gevelsberg Gladbeck Goch Grefrath

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 135 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
35,3 62,6 45,6 50,3 94,5 28,6 184,8 20,7 4,3 37,0 16,4 178,1 27,2 23,6 54,4 11,6 8,2 7,9 26,1 4,4 39,9 8,1 37,0 45,2 23,9 62,8 161,5 7,1 61,0 15,7 45,8 19,4 15,2 54,3 15,8 16,8 7,4 17,3 19,5 6,4 15,7 30,5 38,4 15,3 13,1 13,3 8,5 56,8 50,5 6,7 93,1 11,0 11,7 22,2 32,4 41,2 13,6 641,5 829,8 796,2 599,7 1426,3 360,4 1794,8 384,5 91,5 458,7 242,5 2275,8 670,7 498,6 541,5 202,1 217,3 184,2 301,1 76,4 758,5 182,1 389,7 609,0 212,6 929,0 1248,2 102,9 584,8 404,5 465,9 294,5 194,9 625,3 399,8 209,3 236,8 276,5 434,4 134,2 313,8 477,4 508,7 210,2 266,9 304,6 145,4 671,1 794,5 117,3 980,7 247,8 241,7 313,3 538,9 445,9 309,0 10,3 18,6 13,1 13,2 26,9 8,0 46,1 5,9 1,1 10,3 4,2 50,4 8,0 6,8 14,3 3,4 2,4 2,3 7,3 1,3 11,9 2,3 9,4 13,0 6,1 17,2 42,4 1,8 16,4 4,5 13,6 5,4 4,0 15,5 4,5 4,4 2,1 4,4 5,6 1,9 4,3 8,2 11,4 4,0 3,7 3,9 2,5 16,9 14,6 2,0 23,6 3,2 3,5 6,6 9,6 12,2 4,0

Deckungsrate 1) technisch (%)
29,1 29,7 28,8 26,3 28,5 28,2 25,0 28,5 26,0 27,7 25,7 28,3 29,5 28,7 26,2 29,1 28,8 28,9 28,0 29,2 29,7 29,1 25,5 28,7 25,4 27,5 26,3 25,1 26,9 28,8 29,7 27,7 26,0 28,5 28,4 26,4 28,8 25,4 28,9 29,1 27,4 27,1 29,7 26,2 28,5 29,1 29,4 29,7 28,8 29,7 25,3 29,6 29,6 29,7 29,7 29,6 29,6

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
2,82 5,09 3,60 3,62 7,37 2,20 12,64 1,61 0,31 2,81 1,15 13,82 2,20 1,85 3,90 0,92 0,65 0,63 2,01 0,35 3,25 0,64 2,58 3,56 1,67 4,72 11,62 0,49 4,49 1,24 3,72 1,48 1,08 4,24 1,23 1,22 0,59 1,21 1,54 0,51 1,18 2,26 3,13 1,10 1,02 1,06 0,68 4,62 3,99 0,55 6,46 0,89 0,95 1,81 2,64 3,34 1,10

Greven Grevenbroich Gronau (Westf.) Gummersbach Gütersloh Haan Hagen Halle (Westf.) Hallenberg Haltern am See Halver Hamm Hamminkeln Harsewinkel Hattingen Havixbeck Heek Heiden Heiligenhaus Heimbach Heinsberg Hellenthal Hemer Hennef (Sieg) Herdecke Herford Herne Herscheid Herten Herzebrock-Clarholz Herzogenrath Hiddenhausen Hilchenbach Hilden Hille Holzwickede Hopsten Horn-Bad Meinberg Hörstel Horstmar Hövelhof Höxter Hückelhoven Hückeswagen Hüllhorst Hünxe Hürtgenwald Hürth Ibbenbüren Inden Iserlohn Isselburg Issum Jüchen Jülich Kaarst Kalkar

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 136 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
11,6 14,2 43,5 37,6 35,2 12,4 63,3 27,8 16,9 12,0 15,8 48,5 987,0 40,0 32,4 9,8 230,4 17,4 30,4 19,2 6,3 6,2 34,5 7,9 58,0 13,8 6,7 26,9 40,6 21,8 26,6 15,8 157,6 10,7 8,4 21,6 13,2 12,0 65,6 30,5 39,4 13,6 25,3 74,0 23,7 10,2 85,8 13,5 5,2 85,8 20,4 26,6 23,8 7,8 53,2 20,4 54,4 215,1 268,5 508,5 487,6 614,8 239,8 816,5 599,0 206,1 164,2 286,4 689,8 8461,9 539,2 457,7 219,2 2728,4 249,3 442,0 252,0 157,8 130,8 477,6 184,9 750,1 176,6 199,8 317,4 583,1 418,5 319,8 250,7 1486,1 254,1 207,8 321,7 244,4 289,3 966,6 385,6 701,4 209,7 473,0 717,1 486,4 188,9 861,3 174,3 115,7 895,5 381,1 450,4 335,1 169,7 600,5 291,1 623,0 3,4 3,9 11,9 11,1 10,4 3,7 18,8 8,2 4,4 3,0 4,4 14,3 288,9 11,7 9,6 2,9 68,1 5,1 7,9 5,2 1,8 1,8 9,1 2,3 16,6 4,1 1,9 7,6 10,7 6,3 6,4 4,2 45,0 2,9 2,4 5,8 3,9 3,5 18,8 8,7 11,0 3,8 7,2 18,5 6,6 2,7 23,3 3,6 1,4 23,5 5,3 7,9 7,0 2,0 15,7 5,2 13,9

Deckungsrate 1) technisch (GWh/a) (%)
29,4 27,5 27,3 29,6 29,6 29,6 29,7 29,6 25,7 25,3 28,2 29,6 29,3 29,2 29,6 29,6 29,6 29,5 25,9 27,2 29,0 29,1 26,3 29,0 28,7 29,6 29,0 28,2 26,2 28,8 24,2 26,8 28,6 27,3 28,7 26,8 29,7 28,7 28,6 28,4 28,0 28,2 28,6 25,0 27,8 26,6 27,2 26,3 26,7 27,4 26,0 29,6 29,5 25,3 29,5 25,6 25,6

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
0,93 1,07 3,26 3,05 2,85 1,01 5,16 2,25 1,19 0,83 1,22 3,93 79,15 3,20 2,63 0,79 18,66 1,41 2,16 1,43 0,50 0,49 2,48 0,63 4,55 1,12 0,53 2,08 2,92 1,72 1,76 1,16 12,34 0,80 0,66 1,59 1,07 0,95 5,14 2,37 3,03 1,05 1,98 5,07 1,81 0,74 6,40 0,97 0,38 6,45 1,45 2,16 1,92 0,54 4,30 1,43 3,81

Kall Kalletal Kamen Kamp-Lintfort Kempen Kerken Kerpen Kevelaer Kierspe Kirchhundem Kirchlengern Kleve Köln Königswinter Korschenbroich Kranenburg Krefeld Kreuzau Kreuztal Kürten Ladbergen Laer Lage Langenberg Langenfeld (Rhld.) Langerwehe Legden Leichlingen (Rhld.) Lemgo Lengerich Lennestadt Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenau Lienen Lindlar Linnich Lippetal Lippstadt Lohmar Löhne Lotte Lübbecke Lüdenscheid Lüdinghausen Lügde Lünen Marienheide Marienmünster Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Medebach Meerbusch Meinerzhagen Menden(Sauerland)

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
9,6 30,2 6,2 11,9 38,5 80,5 103,4 11,2 252,8 42,2 12,2 10,8 14,6 164,0 274,2 6,6 23,6 7,5 40,9 13,5 11,9 27,0 13,4 20,2 148,4 10,4 36,8 15,0 13,7 6,4 10,2 9,2 10,8 19,5 16,9 208,7 19,0 15,5 28,7 29,7 16,3 12,0 24,9 14,8 10,4 26,5 143,4 25,2 25,8 34,4 12,6 52,7 22,1 10,8 15,3 89,3 11,3 139,5 440,2 134,7 217,7 420,3 1214,3 1147,3 194,4 2867,9 369,8 230,3 172,9 233,3 1644,1 3099,9 75,5 323,3 150,6 758,3 253,4 153,0 363,9 213,8 274,6 1606,4 155,2 379,1 313,5 217,4 142,0 197,0 192,7 175,7 362,6 245,3 1807,3 434,4 176,0 537,8 299,5 203,8 204,3 315,4 212,5 254,3 362,5 1855,4 663,9 364,4 642,8 287,8 652,3 294,3 236,3 476,8 974,7 224,5 2,8 7,0 1,8 3,4 10,9 22,7 30,5 2,9 75,0 12,3 3,4 3,0 4,1 45,9 79,8 1,7 6,3 2,2 12,1 3,9 2,9 8,0 3,7 5,7 43,9 3,1 10,8 4,5 4,1 1,6 2,9 2,7 3,2 5,6 4,7 58,7 5,5 4,3 8,3 8,1 4,5 3,3 6,5 3,4 3,0 7,3 39,0 7,2 6,2 9,5 3,6 15,6 5,7 3,1 4,4 25,5 3,3

Deckungsrate 1) technisch (%)
29,7 23,3 28,8 28,7 28,2 28,2 29,5 25,8 29,7 29,1 28,1 28,0 28,0 28,0 29,1 25,3 26,6 29,6 29,6 29,0 24,3 29,6 27,9 28,4 29,6 29,4 29,4 29,6 29,7 25,7 28,2 29,2 29,7 28,8 27,8 28,1 28,9 28,0 29,1 27,1 27,3 27,2 25,9 23,2 28,9 27,8 27,2 28,4 24,0 27,7 28,4 29,6 26,0 29,1 28,4 28,5 28,8

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
0,78 1,93 0,49 0,93 2,97 6,22 8,36 0,79 20,54 3,37 0,94 0,83 1,12 12,57 21,85 0,46 1,72 0,61 3,31 1,07 0,79 2,19 1,03 1,57 12,02 0,84 2,96 1,22 1,12 0,45 0,79 0,73 0,88 1,54 1,29 16,08 1,51 1,18 2,29 2,21 1,22 0,89 1,77 0,94 0,82 2,01 10,69 1,96 1,70 2,62 0,98 4,28 1,57 0,86 1,19 6,98 0,89

Merzenich Meschede Metelen Mettingen Mettmann Minden Moers Möhnesee Mönchengladbach Monheim am Rhein Monschau Morsbach Much Mülheim a. d. Ruhr Münster Nachrodt-Wiblingw. Netphen Nettersheim Nettetal Neuenkirchen Neuenrade Neukirchen-Vluyn Neunkirchen Neunk.-Seelscheid Neuss Nideggen Niederkassel Niederkrüchten Niederzier Nieheim Nordkirchen Nordwalde Nörvenich Nottuln Nümbrecht Oberhausen Ochtrup Odenthal Oelde Oer-Erkenschwick Oerlinghausen Olfen Olpe Olsberg Ostbevern Overath Paderborn Petershagen Plettenberg Porta Westfalica Pr. Oldendorf Pulheim Radevormwald Raesfeld Rahden Ratingen Recke

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
116,0 21,8 19,1 13,8 108,4 46,4 19,0 26,8 31,0 75,0 6,6 28,3 9,7 8,1 12,7 10,7 26,7 10,4 10,3 7,2 24,4 54,3 14,0 10,9 13,4 8,6 8,6 13,0 25,6 24,8 8,2 18,6 28,0 47,3 10,0 26,5 20,4 13,0 39,0 101,4 15,2 47,6 156,7 8,4 14,6 24,9 20,2 33,2 19,4 12,9 13,5 56,3 15,1 8,8 28,2 17,9 9,0 1013,4 417,7 303,8 306,4 1155,1 767,6 383,6 364,7 488,0 1117,9 121,0 736,3 222,2 117,5 207,2 292,2 301,5 155,1 270,9 160,9 457,8 568,8 329,6 143,2 325,6 138,2 121,9 251,8 442,3 393,3 224,0 318,8 309,9 522,6 190,4 369,7 400,1 283,1 410,5 1131,8 273,0 678,1 1510,3 236,2 246,7 322,8 426,5 573,6 324,3 252,1 514,5 673,8 704,6 251,2 459,9 263,1 190,9 31,0 6,5 5,2 4,0 29,0 13,4 5,6 8,0 9,1 21,7 2,0 8,1 2,7 2,3 3,8 3,1 7,6 3,0 2,6 2,1 6,8 15,7 4,0 2,7 3,9 2,2 2,2 3,8 7,0 5,9 2,4 5,5 7,2 12,1 3,0 7,3 5,8 3,8 11,1 27,0 4,3 13,1 43,8 2,5 4,1 6,5 5,9 9,6 5,5 3,2 3,8 16,6 4,5 2,6 6,8 5,3 2,6

Deckungsrate 1) technisch (GWh/a) (%)
26,7 29,6 27,3 28,6 26,8 28,9 29,5 29,6 29,5 29,0 29,6 28,7 28,2 29,0 29,7 29,1 28,4 28,4 25,4 29,0 27,8 28,9 28,8 25,2 29,0 25,6 26,1 28,9 27,3 23,9 29,0 29,6 25,6 25,5 29,7 27,7 28,6 29,0 28,5 26,6 28,5 27,5 28,0 29,6 28,1 26,0 29,1 29,0 28,4 25,0 28,2 29,4 29,6 29,2 24,3 29,7 28,8

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
8,49 1,77 1,43 1,08 7,95 3,67 1,53 2,18 2,50 5,96 0,54 2,23 0,75 0,64 1,04 0,85 2,08 0,81 0,72 0,57 1,85 4,30 1,10 0,75 1,06 0,60 0,61 1,03 1,92 1,62 0,65 1,51 1,97 3,31 0,82 2,01 1,60 1,03 3,05 7,39 1,19 3,59 12,01 0,68 1,12 1,78 1,61 2,64 1,51 0,89 1,05 4,54 1,22 0,71 1,87 1,45 0,71

Recklinghausen Rees Reichshof Reken Remscheid Rheda-Wiedenbrück Rhede Rheinbach Rheinberg Rheine Rheurdt Rietberg Rödinghausen Roetgen Rommerskirchen Rosendahl Rösrath Ruppichteroth Rüthen Saerbeck Salzkotten Sankt Augustin Sassenberg Schalksmühle Schermbeck Schieder-Schwalenb. Schlangen Schleiden Schloß Holte-Stuken. Schmallenberg Schöppingen Schwalmtal Schwelm Schwerte Selfkant Selm Senden Sendenhorst Siegburg Siegen Simmerath Soest Solingen Sonsbeck Spenge Sprockhövel Stadtlohn Steinfurt Steinhagen Steinheim Stemwede Stolberg (Rhld.) Straelen Südlohn Sundern (Sauerland) Swisttal Tecklenburg

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Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A
Fortsetzung Tab. A 11: Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Gemeindeebene

Gemeindename

WW-Wärmebedarf WW-Wärmeertrag WW-Wärmeertrag 1) (GWh/a) theoretisch technisch (GWh/a) (GWh/a)
18,7 8,1 29,1 73,9 24,3 8,1 65,2 82,4 12,7 24,5 20,6 8,8 73,9 18,9 36,7 22,1 19,8 7,7 12,3 18,9 9,0 29,0 23,0 37,4 26,6 17,0 10,5 28,5 16,0 12,2 19,5 18,3 31,0 34,7 29,3 11,2 59,5 34,4 11,0 27,6 7,8 11,7 25,1 8,3 50,9 20,3 20,0 13,3 22,7 96,3 20,9 342,7 36,9 21,1 19,6 374,1 170,9 448,5 830,1 291,5 209,3 839,0 910,6 274,9 533,5 478,1 146,0 1089,5 372,9 509,9 553,3 261,7 199,4 340,5 282,1 174,8 294,5 485,0 785,5 408,2 243,1 265,1 483,3 249,1 234,1 272,9 213,0 491,3 430,4 485,1 211,9 907,0 446,0 262,5 310,7 200,6 181,4 380,6 192,0 764,1 290,9 308,4 223,9 348,0 974,9 261,9 2879,3 443,1 361,1 356,1 5,4 2,4 8,6 21,4 7,2 2,4 17,8 22,4 3,7 6,9 5,9 2,6 21,8 5,3 10,8 6,4 5,8 2,3 3,6 5,3 2,7 7,8 6,4 10,8 6,6 5,0 3,1 8,5 4,7 3,4 5,3 4,4 8,5 9,4 8,2 3,2 17,6 10,2 3,1 7,0 2,3 3,1 6,9 2,3 15,1 5,6 5,7 3,3 6,0 24,9 5,8 91,8 11,0 6,3 5,8

Deckungsrate 1) technisch (GWh/a) (%)
29,0 29,7 29,6 28,9 29,7 29,6 27,3 27,2 29,0 28,1 28,6 29,7 29,6 27,8 29,4 29,2 29,4 29,6 29,0 28,2 29,7 26,9 27,9 28,9 24,7 29,7 29,6 29,7 29,7 28,2 27,0 23,8 27,5 27,0 28,1 28,4 29,5 29,6 28,4 25,3 29,0 26,7 27,3 27,6 29,6 27,5 28,4 24,7 26,2 25,9 27,6 26,8 29,7 29,6 29,7

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
1,49 0,66 2,36 5,86 1,98 0,65 4,87 6,13 1,01 1,89 1,61 0,72 5,98 1,44 2,96 1,77 1,60 0,63 0,98 1,46 0,73 2,14 1,75 2,96 1,81 1,38 0,85 2,32 1,30 0,94 1,44 1,20 2,34 2,57 2,25 0,87 4,81 2,79 0,85 1,91 0,62 0,85 1,88 0,63 4,13 1,53 1,56 0,90 1,63 6,83 1,58 25,14 3,00 1,71 1,59

Telgte Titz Tönisvorst Troisdorf Übach-Palenberg Uedem Unna Velbert Velen Verl Versmold Vettweiß Viersen Vlotho Voerde Vreden Wachtberg Wachtendonk Wadersloh Waldbröl Waldfeucht Waltrop Warburg Warendorf Warstein Wassenberg Weeze Wegberg Weilerswist Welver Wenden Werdohl Werl Wermelskirchen Werne Werther (Westf.) Wesel Wesseling Westerkappeln Wetter (Ruhr) Wettringen Wickede (Ruhr) Wiehl Willebadessen Willich Wilnsdorf Windeck Winterberg Wipperfürth Witten Wülfrath Wuppertal Würselen Xanten Zülpich
1)

Unter der Annahme, dass 50% der Wohngebäude für eine zentrale WW-Bereitung geeignet sind Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 140 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Tabellen ANHANG A Tabelle A 12:
Kreisname

Solarthermie-Potenzial auf Dachflächen auf Kreisebene
WWWärmebedarf (GWh/a)
316,8 367,2 318,4 362,2 114,4 215,4 568,8 479,8 262,4 577,0 324,9 563,1 187,1 252,8 346,7 184,8 178,1 249,8 244,0 161,5 262,2 144,2 301,7 987,0 230,4 157,6 344,1 422,3 485,3 307,9 252,8 164,0 274,2 275,2 208,7 136,2 293,8 616,2 108,4 454,8 271,4 434,4 586,8 277,0 298,1 156,7 554,4 434,5 403,6 294,4 272,6 459,2 342,7

WW-Wärmeertrag theoretisch (GWh/a)
3574,4 3204,8 2727,7 7649,1 1249,8 4271,3 4821,0 4679,4 3852,2 5037,7 3541,9 4317,3 3271,7 2179,7 6605,9 1794,8 2275,8 4016,2 4066,3 1248,2 4090,6 2847,2 6491,6 8461,9 2728,4 1486,1 5135,8 4896,0 5373,4 6191,6 2867,9 1644,1 3099,9 3809,8 1807,3 1832,2 4852,4 6258,1 1155,1 5746,2 3184,6 5199,1 7370,1 3748,7 5039,0 1510,3 5963,6 8175,0 4895,4 4902,1 5436,2 6796,4 2879,3

WW-Wärmeertrag 1) technisch (GWh/a)
88,0 95,7 93,3 105,6 31,8 61,3 150,7 139,5 77,7 167,9 83,7 150,9 55,3 67,3 98,8 46,1 50,4 74,2 67,9 42,4 63,7 39,1 89,2 288,9 68,1 45,0 90,6 106,1 137,0 87,0 75,0 45,9 79,8 73,7 58,7 34,3 80,0 167,4 29,0 135,0 75,8 128,5 170,3 73,8 81,7 43,8 163,8 125,6 109,5 87,1 78,9 135,0 91,8

Deckungsrate 1) technisch (GWh/a) (%)
27,8 26,0 29,3 29,1 27,7 28,5 26,5 29,1 29,6 29,1 25,8 26,8 29,6 26,6 28,5 25,0 28,3 29,7 27,8 26,3 24,3 27,1 29,6 29,3 29,6 28,6 26,3 25,1 28,2 28,2 29,7 28,0 29,1 26,8 28,1 25,2 27,2 27,2 26,8 29,7 27,9 29,6 29,0 26,7 27,4 28,0 29,5 28,9 27,1 29,6 28,9 29,4 26,8

CO2 Einsparung (%) (kt/a)
24,11 26,21 25,56 28,93 8,70 16,80 41,29 38,24 21,30 46,01 22,94 41,36 15,16 18,44 27,06 12,64 13,82 20,33 18,61 11,62 17,47 10,70 24,45 79,15 18,66 12,34 24,83 29,07 37,54 23,83 20,54 12,57 21,85 20,21 16,08 9,40 21,91 45,86 7,95 37,00 20,77 35,21 46,65 20,23 22,37 12,01 44,87 34,41 30,01 23,86 21,61 37,00 25,14

Bielefeld Bochum Bonn Borken Bottrop Coesfeld Dortmund Duisburg Düren Düsseldorf Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Euskirchen Gelsenkirchen Gütersloh Hagen Hamm Heinsberg Herford Herne Hochsauerlandkreis Höxter Kleve Köln Krefeld Leverkusen Lippe Märkischer Kreis Mettmann Minden-Lübbecke Mönchengladbach Mülheim a.d. Ruhr Münster Oberbergischer Kreis Oberhausen Olpe Paderborn Recklinghausen Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Siegen-Wittgenstein Soest Solingen Städteregion Aachen Steinfurt Unna Viersen Warendorf Wesel Wuppertal
1)

Unter der Annahme, dass 50% der Wohngebäude für eine zentrale WW-Bereitung geeignet sind Datengrundlage: IT.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 141 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

ABBILDUNGEN ANHANG B

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 142 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 1:

Solare Stromerträge auf Gemeindeebene im Jahr 2011 in GWh
Datengrundlage: Amprion GmbH, Tennet B.V., Geobasis.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 143 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 2:

Solare Wärmeerträge auf Gemeindeebene im Jahr 2011 in MWh
Datengrundlage: EnergieAgentur.NRW, IT.NRW, Geobasis.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 144 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 3:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 145 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 4:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro Einwohner bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 146 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 5:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro m² Grundrissfläche bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 147 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 6:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 148 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 7:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro Einwohner bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 149 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 8:

Potenzieller jährlicher Stromertrag aus PV-Dachanlagen pro m² Grundrissfläche bei Komplettbelegung aller geeigneten Dachflächen auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 150 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 9:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen im 110 Meter Randstreifen
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 151 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 10:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Deponien und Halden
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 152 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 11:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf militärischen Konversionsflächen
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 153 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 12:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Bergbaufolgeflächen
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 154 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 13:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Brach- und Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 155 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 14:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Parkplätzen
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 156 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 15:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Lärmschutzwänden
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 157 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 16:

Potenzieller Stromertrag aus PV-Freiflächenanlagen auf Brücken
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 158 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 17: Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 159 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 18:

Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 160 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 19:

Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten pro m² Grundfläche auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 161 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 20:

Potenzieller Stromertrag auf allen Freiflächenstandorten pro m² Grundfläche auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnung

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 162 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 21:

Potenzieller Stromertrag durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 163 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 22:

Potenzieller Stromertrag pro Einwohner durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 164 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 23:

Potenzieller Stromertrag durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 165 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 24:

Potenzieller Stromertrag pro Einwohner durch Dach- und Freiflächenanlagen auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 166 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 25:

Potenzielle Deckungsrate des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs auf Gemeindeebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, EnergieAgentur.NRW, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 167 / 168 –

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW, Teil 2 - Solarenergie Abbildungen ANHANG B

Abbildung B 26:

Potenzielle Deckungsrate des Warmwasser-Wärmeenergiebedarfs auf Kreisebene
Datengrundlage: IT.NRW, Geobasis.NRW, DWD, eigene Berechnungen

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen – Fachbericht 40, Teil 2 - 168 / 168 –

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen Leibnizstraße 10 45659 Recklinghausen Telefon 02361 305-0 poststelle@lanuv.nrw.de www.lanuv.nrw.de
        
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