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Periodical volume

Full text: Jahresbericht Issue 2014

Berlin-Institut

für Bevölkerung und Entwicklung

Jahresbericht 2014
+++ Die Zukunft des Generationenvertrags. Wie sich die Lasten des demografischen Wandels gerechter verteilen lassen +++ Neue Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland +++ Russland neu gezählt. Was die jüngsten Zensusergebnisse über Russlands Bevölkerungsentwicklung verraten +++ Krise an Europas Südgrenze. Welche Faktoren steuern heute und morgen die Migration über das Mittelmeer? +++ Stadt für alle Lebensalter. Wo deutsche Kommunen im demografischen Wandel stehen und warum sie altersfreundlich werden müssen +++ Asiens zweiter Sprung nach vorn. Die sozio-ökonomische und demografische Entwicklung des bevölkerungsreichsten Kontinents +++ Fachtreffen: Jobs für Afrika. Entwicklungspotenziale neu zusammen denken +++ Allowing Diversity. What population decline means for public service provision in rural regions +++ Leading on points. What Germany can learn from Canada’s immigration and integration policy +++

Das Berlin-Institut hat sich auch 2014 in die politische Debatte in Deutschland eingebracht. So hat das Institut die Aufweichung der Rentenreform durch Mütterrente und „Rente mit 63“ kritisiert und Vorschläge für mehr Generationengerechtigkeit gemacht. Es hat die stark wachsenden Flüchtlingszahlen analysiert und der Politik wichtige Stellschrauben aufgezeigt. Und für einen guten Umgang mit der Alterung in den Kommunen hat es nachahmenswerte Beispiele aus dem In- und Ausland zusammengetragen.

In der Entwicklungspolitik werden derzeit die Weichen für die Zeit nach 2015 gestellt, wenn die Millenniumsentwicklungsziele auslaufen. Das Berlin-Institut hat in diesem Zusammenhang auf die Bedeutsamkeit der demografischen Entwicklung hingewiesen: Nur wenn sie günstig verläuft, sind nachhaltige Entwicklungserfolge überhaupt erst möglich. 2014 hat das Berlin-Institut neben Studien und Diskussionspapieren insgesamt 33 Newsletter-Artikel, 9 Fach- und Zeitungsartikel sowie 10 Pressemeldungen veröffentlicht. Die Mitarbeiter des Berlin-Instituts haben an mehr als 50 Tagungen und Seminaren im In- und Ausland als Redner teilgenommen. Außerdem hat die Presse in über 220 Beiträgen über die Arbeit des Instituts berichtet.

6. Februar 2014
Auszug der Studie „Vielfalt statt Gleichwertigkeit“ erscheint auf Englisch: „Allowing Diversity. What population decline means for public service provision in rural regions“

Berlin Institute

for Population and Development

10. Januar – 26. April 2013
Das Buch ist das Ergebnis eines Forschungsaufenthalts am Stellenbosch Institute for Advanced Study (STIAS)

Allowing Diversity
What population decline means for public service provision in rural regions

Berlin Institute/IASS

1

13. Februar 2014 11. Februar 2014
Jahrestreffen des Förderkreises in Berlin. Zu Gast: Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt und andere Politiker Der Direktor des Berlin-Instituts Reiner Klingholz veröffentlicht sein Buch „Sklaven des Wachstums. Die Geschichte einer Befreiung“

24. Februar 2014
Studie „Nach Punkten vorn“ erscheint auf Englisch: „Leading on Points. What Germany can learn from Canada’s immigration and integration policy“

Berlin Institute
sponsored by

for Population and Development

Leading on Points
What Germany can learn from Canada’s immigration and integration policy
Welcome Bienvenue

e-eighth of non-EU immigrants come to Germany for employment reasons +++ integration begins before immigrants leave their country of origin +++ ind ntry +++ successful second generation +++ recognition of foreign credentials problematic +++ poor language skills still the biggest obstacle to integrat

Februar – März 2014
Pressebeiträge zum Thema u.a. in DIE ZEIT, GEO Magazin und RBB Inforadio

3. April 2014
„Sklaven des Wachstums“ wird von der Deutschen Umweltstiftung zum Umweltbuch des Monats gekürt

November 2014
Themenspecial zum Thema „Generationenvertrag“ auf der Website veröffentlicht

Ausblick April 2015
Michael Herrmann (editor)

9. - 13. Juni 2014
Mitarbeiter des Berlin-Instituts reisen auf Einladung von UNFPA nach New York, um den Einfluss der demografischen Entwicklung auf das Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele zu diskutieren

Studie „Consequential Omissions. How demography shapes development – Lessons from the MDGs for the SDGs”

Consequential omissions
How demography shapes development – Lessons from the MDGs for the SDGs

++ counting people to make people count +++ population dynamics must not be ignored +++ education creates positive feedback loops +++ target reac wth raises stakes +++ reducing risks and realizing opportunities through planning +++ ageing on a fast track +++ more urban dwellers, more urban place

Pressekonferenz mit Franz Müntefering in Berlin

Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Die Welt u.a. berichten über das Discussion Paper

24. Juni 2014 3. Juni 2014
Studie: „Neue Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland“ Discussion Paper: „Russland neu gezählt. Was die jüngsten Zensusergebnisse über Russlands Bevölkerungsentwicklung verraten“
Discussion Paper 15

Berlin-Institut
gefördert von

für Bevölkerung und Entwicklung

Berlin-Institut

für Bevölkerung und Entwicklung

26. Mai 2014
Discussion Paper „Die Zukunft des Generationenvertrags. Wie sich die Lasten des demografischen Wandels gerechter verteilen lassen“

Neue Potenziale
Zur Lage der Integration in Deutschland

Russland neu gezählt
Was die jüngsten Zensusergebnisse über Russlands Bevölkerungsentwicklung verraten
Von Ruth Müller und Reiner Klingholz
раз два три

erer wird immer besser +++ Migranten verjüngen die deutsche Bevölkerung +++ Aussiedler sind den Einheimischen am ähnlichsten +++ Migrantenkinder der Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst +++ hochqualifizierte Migranten aus Drittstaaten oft ohne adäquaten Job +++ viele ausländische Stu
Berlin-Institut 1

Discussion Paper 14

Die Zukunft des Generationenvertrags
Wie sich die Lasten des demografischen Wandels gerechter verteilen lassen

2014 2030 2050

Pressekonferenz mit Murat Vural von Chancenwerk e.V. in Berlin
Berlin-Institut 1

17. Juni 2014
ZDF heute, Spiegel Online, Zeit Online, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine u.a. geben die Ergebnisse der Studie bekannt OnlineDiskussion zur Studie

15. Mai 2014
Steffen Kröhnert, langjähriger Mitarbeiter am Berlin-Institut und zuletzt dessen leitender Wissenschaftler, erhält einen Ruf an die Hochschule Koblenz. Er wird dort das neu geschaffene Lehr- und Forschungsgebiet „Demografischer Wandel und Soziale Arbeit“ leiten. Für das Berlin-Institut bleibt er als Projektleiter des vom BMBF geförderten Projekts „Geschlechterunterschiede im Bildungsverhalten und Bildungserfolg“ tätig

Das Berlin-Institut führt das Projekt von 2012 bis 2015 in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Tübingen durch

17. November 2014
Pressebeiträge zur Studie u.a. in der Frankfurter Allgemeinen, SWR 2 und Deutschlandradio Pressekonferenz in Berlin Studie: „Asiens zweiter Sprung nach vorn. Die sozio-ökonomische und demografische Entwicklung des bevölkerungsreichsten Kontinents“
Berlin-Institut
für Bevölkerung und Entwicklung

4. November 2014
Studie: „Stadt für alle Lebensalter. Wo deutsche Kommunen im demografischen Wandel stehen und warum sie altersfreundlich werden müssen“
Asiens zweiter Sprung nach vorn
Die sozio-ökonomische und demografische Entwicklung des bevölkerungsreichsten Kontinents

14. – 15. November 2014
Vorstellung der Studie beim Symposium „Auf dem Weg in die altersfreundliche Kommune“ in der Körber-Stiftung, Hamburg

sene Arbeit +++ Alterung erreicht die Tigerstaaten +++ Japan im Postwachstum +++ Indiens Probleme mit der Infrastruktur +++ China gehen Arbeitskräfte aus +++ Zukunftsmarkt islamisches Bankenwe ch im demografischen Bonus +++ In der Falle der mittleren Einkommen +++ Ressourcenstaaten auf Diversifizierungskurs +++ Türkische Jugend strebt nach Modernisierung +++ Philippinen – Büro des We

Stadt für alle Lebensalter
Wo deutsche Kommunen im demografischen Wandel stehen und warum sie altersfreundlich werden müssen

18. November 2014
UNFPA veröffentlicht den Weltbevölkerungsbericht, an dem auch das Berlin-Institut mitgewirkt hat

Jungen prägt viele ostdeutsche Städte +++ Kommunen müssen Alter neu denken +++ Deutschlands Bevölkerung schrumpft, erfolgreiche Kommunen wachsen + ++ Kommunen profitieren vom Austausch in Netzwerken +++ Ältere sind aktive Bürger +++ Klassische Seniorenpolitik führt nicht weiter +++ Altersfreundlichke

11. Juli 2014
Verstärkte Presseaktivität anlässlich des Weltbevölkerungstags. Zum Beispiel Diskussion mit Reiner Klingholz bei „Redezeit“ auf WDR 5

14. Oktober 2014
Discussion Paper „Krise an Europas Südgrenze. Welche Faktoren steuern heute und morgen die Migration über das Mittelmeer?“

THE POWER OF

1.8 BILLION
ADOLESCENTS, YOUTH OF THE FUTURE AND THE TRANSFORMATION

10. Oktober 2014
Vom Berlin-Institut initiiertes Fachtreffen „Jobs für Afrika. Entwicklungspotenziale neu zusammen denken“ mit Unterstützung der SchaderStiftung und der Software AG-Stiftung. Impulsvorträge von Prof. Dr. Robert Kappel (GIGA), Prof. Dr. Michael Düren (Universität Gießen), Prof. Dr. Theo Rauch (Freie Universität Berlin) und Andreas Wenzel (SAFRI)

state of world population 2014
Discussion Paper 16

Berlin-Institut

für Bevölkerung und Entwicklung

Krise an Europas Südgrenze
Welche Faktoren steuern heute und morgen die Migration über das Mittelmeer?
Von Reiner Klingholz und Stephan Sievert

14. November – 15. Dezember 2014
Der Direktor Reiner Klingholz ist Fellow am Stellenbosch Institute for Advanced Study (STIAS) in Südafrika. Er forscht dort zusammen mit Prof. Dr. Wolfang Lutz aus Wien zur Frage, welchen Einfluss Bildung auf verschiedenste Entwicklungsindikatoren hat.

Berlin-Institut 1

Ausblick Sommer 2015
Veröffentlichung eines Discussion Papers zur Thematik

Präsentation des Discussion Papers im Auswärtigen Amt

Presseberichte zum Discussion Paper in Der Spiegel, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit u.a.

17. Dezember 2014
Das Team des Berlin-Instituts geht in Klausur, um die Aktivitäten des Jahres 2014 auszuwerten und Meilensteine für 2015 zu entwickeln.

JAHRESABSCHLUSS 2014
Auftragsforschung Verwaltung Stiftungsrat Raumkosten 5,7 Öffentlichkeitsarbeit Projektzuwendungen Projektentwicklung 7,1 Abschreibungen 4,7 1,1 12,1 PROJEKTAUSGABEN Asiens zweiter Sprung nach vorn

29,0

11,1

12,0

Stadt für alle Lebensalter

Einnahmen: 567.392,44 Euro

49,3

Ausgaben: 582.560,90 Euro

19,7 Förderkreismittel Spenden und Schutzgebühr Angaben in Prozent

4,2 Weitere Projekte 1,9 Leading on points 2,0 Neue Potenziale 2,4 2,5 Regionalisierung 3,3 als Strategie Der Osten auf Wanderschaft Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige Erträge im Rahmen der Krise an Europas gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Südgrenze

10,5 Von Hürden und Helden

7,5 4,8 6,8

Geschlechterunterschiede in der Bildung

Consequential omissions Unter einem Dach Angaben in Prozent

Im Jahr 2014 konnte das Berlin-Institut Einnahmen in Höhe von 567.392,44 € verbuchen. Zum Großteil handelte es sich dabei um projektgebundene Mittel aus Projektförderung und Auftragsforschung. Die Förderkreismittel hingegen sind nicht an bestimmte Projekte gebunden und ermöglichen es dem Institut, neue Studien zu konzipieren, die Politik zu allgemeinen demografischen Fragestellungen zu beraten und eine projektunabhängige Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Genau darin sieht das Berlin-Institut seine Aufgabe: Das Bewusstsein für den demografischen Wandel zu schärfen und neue Ideen in die Politik einzubringen.

Die Ausgaben summierten sich 2014 auf 582.560,90 €. Der Posten für Personalkosten, der sich über die verschiedenen Projekte verteilt, ist dabei am höchsten: Er betrug rund 406.000 Euro. Das Berlin-Institut hat 2014 relativ viele Mittel für die Projektkonzeption aufgewendet – mit Erfolg: Einige der neu entwickelten Projektideen sind seit Ende 2014/Anfang 2015 bereits in der Umsetzung, wobei der Großteil der dafür vorgesehenen Fördergelder erst 2015 fließt. Der Fehlbetrag von rund 15.000 Euro für das Jahr 2014 ist somit auch als Investition ins Folgejahr zu sehen. Dank der Rücklagen aus den Vorjahren konnte das Berlin-Institut diese Investition problemlos tätigen. Das Berlin-Institut bedankt sich bei allen Förderern, Auftraggebern und Unterstützern. Größere Projekte wurden 2014 von folgenden Einrichtungen ermöglicht: Auswärtiges Amt, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Förderkreis Berlin-Institut, Generali Zukunftsfonds, GfK Verein, IHK Berlin, Körber-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, UNFPA, Weltbank, Wüstenrot Stiftung.

Im Förderkreis finden sich seit Mai 2012 interessierte und engagierte Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen wie Stiftungen zusammen, die bereit sind, finanzielle Mittel für das Berlin-Institut in Form einer Innovationsreserve bereitzustellen. Die Mitglieder des Förderkreises bilden zudem einen internen Thinktank, der das Berlin-Institut auch mit Ideen unterstützt.

Personen und Zahlen
(Stand Ende 2014) Vorstand und Geschäftsführender Direktor: Dr. Reiner Klingholz Mitarbeiter: Theresa Damm, Dr. Tanja Kiziak, Marian Kotschew, Vera Kreuter, Dr. Steffen Kröhnert, Klemens Maget, Ruth Müller, Stephan Sievert, Lilli Sippel, Manuel Slupina, Franziska Woellert Stiftungsrat: Dr. Steffen Angenendt, Dr. Christoph Bertram, Prof. Dr. Thomas Büttner, Prof. Dr. Hartmut Graßl, Stephan Gutzeit, Dr. Heike Kahl, Prof. Dr. Wolfgang Lutz, Karenina Schröder, Murat Vural, Dr. Philipp-Christian Wachs (Vorsitzender), Jakob von Weizsäcker (bis 16. Oktober) und Renate Wilke-Launer Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Christian Behl, Prof. Dr. Stefan H. E. Kaufmann, Prof. Dr. Andreas Kruse, Prof. Dr. Rainer Lindner, Stefan Schneider und Prof. Dr. Gabriele Vogt

Förderkodex
Die Stiftung Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist ein unabhängiges wissenschaftliches Forschungsinstitut. Das Berlin-Institut erhält keinerlei öffentliche institutionelle Förderung, sondern finanziert sich aus Spenden, Projektförderungen, Erträgen aus dem Stiftungskapital und Zustiftungen. Um seine Unabhängigkeit sicher zu stellen, ist die Geschäftsführung des Berlin-Instituts vom Stiftungsrat angewiesen, für ausgewogene Fördermittel zu sorgen. Auf die Ergebnisse der Studien des Berlin-Instituts haben Förderer beziehungsweise Auftraggeber keinen Einfluss zu nehmen.

www.berlin-institut.org http://www.facebook.com/BerlinInstitut http://twitter.com/berlin_institut Spendenkonto: Bankhaus Hallbaum BLZ 25060180 Konto 20286407 IBAN DE50250601800020286407 BIC/SWIFT HALLDE2H Als gemeinnützige Stiftung ist das Berlin-Institut berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
        
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