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Aufgabenstellung

Full text: Aufgabenstellung

Sporthalle Malmöer Straße Berlin Pankow
Kooperatives Gutachterverfahren

Aufgabenstellung

Kooperatives Gutachterverfahren Sporthalle Malmöer Straße

Berlin Pankow Aufgabenstellung

Berlin, Mai 2009

Herausgeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Verfahrensausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Ulrike Lickert, Architektin Digitale Bearbeitung Ulrike Lickert Titelbild Luftbild, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Druck ReproCourier, Berlin

Inhaltsverzeichnis
Anlass und Ziel ........................................................................................7 Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 Teil 4 4.1 4.2 4.3 Verfahren ....................................................................................9 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Gutachter ..................................................................................10 Obergutachter und Sachverständige ........................................10 Ausgabe der Unterlagen ........................................................... 11 Abgabe und Vorstellung des Gutachtens .................................. 11 Ortsbesichtigung, Rückfragen ...................................................12 Verzeichnis der Unterlagen .......................................................12 Geforderte Leistungen ..............................................................12 Beurteilungsverfahren......................... ......................................13 Vergütung............................................. .....................................14 Weitere Bearbeitung..................................................................14 Eigentum und Urheberrecht ......................................................14 Verfassererklärung ....................................................................15 Zusammenfassung der Termine ................................................15 Situation und Planungsvorgaben ..........................................17 Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................17 Historische Entwicklung des Standortes ...................................18 Der Standort ..............................................................................21 Technische Infrastruktur ............................................................24 Erschließung und Verkehr .........................................................24 Planungsrecht ...........................................................................25 Bauordnungsrecht .....................................................................25 Aufgabenstellung ...................................................................27 Städtebaulich - architektonische Zielsetzung ....................................27 Erschließung / Stellplätze ..........................................................27 Trafostation ...............................................................................28 Funktionale Anforderungen ......................................................28 Baukosten / Wirtschaftlichkeit ...................................................31 Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung .....32 Barrierefreies Bauen .................................................................33 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................33 Raumprogramm / Formblätter ...................................................34 Beurteilungskriterien des Obergutachtergremiums ...................34 Anhang .....................................................................................35 Digitale Anlagen .......................................................................35 Quellenangaben ........................................................................37 Fotodokumentation ..................................................................37

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Anlass und Ziel
Gegenstand der Aufgabe ist der Neubau einer 2-fach-Sporthalle auf dem Schulstandort Oberstufenzentrum Bautechnik II und Holztechnik (Filiale). Auf dem Standort befindet sich eine Sporthalle, die als nicht sanierungswürdig eingeschätzt wurde und abgerissen wird. Der Planungsbereich liegt in Berlin Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg. Der Standort ist Teil eines offenen Blockrandes an der Malmöer Straße 8-11. Das Bauvorhaben wird im Rahmen des Konjunkturpaketes II durchgeführt. An die Energieeffizienz des Neubaus wird die Anforderung gestellt, die zukünftige Energieeinsparverordnung 2009 um mindestens 30 % zu unterschreiten und somit den vorraussichtlichen Standard der EnEV 2012 zu erfüllen. Das Vorhaben ist als „Schnellbaumaßnahme“ mit besonders kurzer Planungs- und Bauzeit geplant. Die Fertigstellung muss bis Ende 2010 erfolgen. Erwartet wird eine Entwurfsstudie für eine 2-fach-Sporthalle, die eine überzeugende stadträumliche, bauliche und funktionale Lösung zur Weiterentwicklung des Vorhabens aufzeigt. Der Neubau der 2-fach-Sporthalle hat eine Nutzfläche von ca. 1.447 m². Für das Bauvorhaben sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 in Höhe von 4,5 Mio Euro vorgegeben.

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Teil 1 Verfahren 1.1 Auslober, Bauherr, Nutzer

Auslober und Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V O Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Birgitt Kalthöner Tel.: +49 (030) 9012 - 4992 Fax: +49 (030) 9012 - 3159 Bedarfsträger Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berufliche und zentral verwaltete Schulen Referat II G Beuthstraße 6-8 10117 Berlin Verfahrensdurchführung, Aufgabenstellung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (030) 9025 2039 Fax: +49 (030) 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de mit Dipl.-Ing. Ulrike Lickert Knaackstraße 78 10435 Berlin Tel.: +49 (030) 473 78 230 Fax: +49 (030) 473 78 229 E-Mail: ulrikelickert@t-online.de

1.2

Art des Verfahrens

Das Verfahren wird als kooperatives Gutachterverfahren durchgeführt. Es werden fünf Architekturbüros eingeladen, die eine Entwurfsstudie für die Lösung der Bauaufgabe entwickeln sollen. Die Gutachten werden von den Verfassern dem Obergutachtergremium vorgestellt. Danach findet eine Sitzung des Obergutachtergremiums statt. Als Ergebnis soll eine Entwurfsidee zur Weiterbearbeitung ausgewählt werden. Das Obergutachtergremium kann Empfehlungen zur Realisierung formulieren.

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1.3

Gutachter

Folgende Gutachter werden beauftragt: 1. 2. 3. 4. 5. AssmannSalomon Architektur und Städtebau, Berlin Hufnagel Pütz Rafaelian, Berlin Chestnutt_Niess Architekten, Berlin Numrich Albrecht Klumpp, Berlin Haberland Architekten, Berlin

1.4

Obergutachter/-in und Sachverständige
Ingrid Hentschel Architektin, Berlin Tilman Bock Architekt, Berlin Joachim Staudt Architekt, Berlin Ludger Pieper Abteilungsleiter Grundsatzfragen der Schularten sowie der Schulentwicklung, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Hermann-Josef Pohlmann Referatsleiter für Projektmanagement, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Obergutachter/-in

Sachverständige

Birgitt Kalthöner Referatsleiterin Objektmanagement, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gerhard Lutz Objektmanagement, Projektgruppe Schulen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Uwe Koeppen Objektmanagement, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Wolfgang Lampe Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Marianne Bohn-Decker Oberste Bauaufsicht, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

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Ingeborg Stude Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens, Koordinierungsstelle für barrierefreies Bauen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Peter Ostendorff/ Inge Schmidt-Rathert Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Margitta Fuchs Abteilung Sport, Sportanlagen und Infrastruktur, Senatsverwaltung für Inneres und Sport Lioba Zürn-Kasztantowicz Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, Berlin Pankow Dr. Dietmar Kreutzer Bezirksamt Pankow, Amt für Planen und Genehmigen Kerstin Lindstädt Bezirksamt Pankow, Fachbereich Denkmalschutz Walter Schläger Bezirksamt Pankow, Amt für Umwelt und Natur Jörg Zimmermann Strempel & Große Ingenieurgesellschaft, Projektsteuerung Koordination Nanna Sellin-Eysholdt Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ulrike Lickert Architektin, Berlin Die Obergutachter können vertreten werden.

1.5

Ausgabe der Unterlagen

Die Unterlagen werden den Teilnehmern am 18. Mai 2009 per Boten zugesandt.

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1.6

Abgabe und Vorstellung des Gutachtens

Die Gutachten sind am 02. Juni 2009 bis 15.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 abzugeben. Die Gutachten sind von den teilnehmenden Büros am Mittwoch, den 03. Juni 2009 vorzustellen. Die Vorstellung findet statt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Württembergische Straße 6 10179 Berlin Raum 560 Die Gutachter erhalten dazu eine separate Einladung.

1.7

Ortsbesichtigung, Rückfragen

Das Gelände ist von der Malmöer Straße frei zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden. Rückfragen können gestellt werden. Die Rückfragen werden mit den Antworten allen Teilnehmern per E-Mail zugesandt. Die Rückfragen sind zu senden an : ulrikelickert@t-online.de

1.8

Verzeichnis der Unterlagen

Unterlagen des Gutachterverfahrens sind: die vorliegende Aufgabenstellung CD-ROM mit digitalen Dateien (siehe Teil 4) u. a. die im Folgenden aufgeführten Planungsunterlagen, u.a. als dxf-Dateien - Übersichts- und Arbeitsplan, dxf-Datei, dwg-Datei - Vermesserplan, dxf-Datei - Luftbild als tif-Datei - Formblätter mit Raumprogramm

Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu

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nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Verfahrens zu löschen.

1.9

Geforderte Leistungen

Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1. Lageplan, M 1:500 2. Grundriss(e), M 1:200 (mit Raumnummern entsprechend Raumprogramm) 3. Ansichten und zum Verständnis erforderliche Schnitte, M 1:200 4. Textliche Erläuterung des Entwurfs mit Aussagen zur Konstruktion und zu den Materialien, Aussagen zum ökologischen Konzept, max. 2 DIN A4 Seiten, getrennt von den Plänen 5. Berechnung auf Formblättern (siehe Anhang) - Nutzfläche (nach DIN 277) - Brutto-Grundfläche BGF (nach DIN 277) - Brutto-Rauminhalt BRI (nach DIN 277) - Verhältnis BGF / NF 6. Verfassererklärung Einfache räumliche Darstellungen des Neubaukörpers im Stadtraum sind zugelassen. Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Jeder Gutachter darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation des Gutachtens stehen max. zwei 2 m hohe Rolltafeln (einseitig behängt) mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind für ein Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen: die Präsentationspläne als Windows-kompatible tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi (ggf. LZW-komprimiert) die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen PixelDarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi.

1.10 Beurteilungsverfahren
Die Gutachter stellen dem Obergutachtergremium ihre Konzepte vor. Das Obergutachtergremium beschließt in der anschließenden Sitzung, eine Arbeit zur weiteren Bearbeitung zu empfehlen.

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1.11 Vergütung
Das Bearbeitungshonorar beträgt 5.000,00 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Rechnung ist zu stellen an: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V O Birgitt Kalthöner Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin

1.12

Weitere Bearbeitung

Das Obergutachtergremium gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Aufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Obergutachtergremiums einem der Gutachter die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungsphasen 2 - 5 nach § 15 HOAI, ohne Erstellung der Kostenschätzung und Kostenberechnung, übertragen. Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, Mittel für „Kunst am Bau“-Maßnahmen bereitzustellen.

1.13

Eigentum und Urheberrecht

Die eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Gutachten bleiben den Verfassern erhalten. Der Auslober ist berechtigt, die Gutachten nach Abschluss des Verfahrens ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

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1.14

Verfassererklärung

Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Teilnehmer, dass sie die geistigen Urheber des Gutachtens sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt unter 4.1.3 Raumprogramme / Formblätter in den digitalen Anlagen auf der beiliegenden CD.

1.15

Zusammenfassung der Termine
18. Mai 2009 02. Juni 2009, 15.00 Uhr 03. Juni 2009

Ausgabe der Unterlagen Abgabe der Leistungen

Vorstellung der Gutachten, Obergutachtersitzung

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Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Städtebauliche Rahmenbedingungen

Abb. 1, Luftbild

Lage im Stadtgebiet Der Standort liegt an der Malmöer Straße 8-11 im Berliner Stadtbezirk Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg im Nordosten von Berlin. Er ist Teil eines gründerzeitlichen Berliner Blocks, der im Norden von der Paul-Robeson-Straße, im Osten von der Driesener Straße, im Süden von der Schivelbeiner Straße und im Westen von der Malmöer Straße begrenzt wird. Der Standort befindet sich im Nordischen Viertel, das nach Westen und Süden von den Bahntrassen der S- und Regionalbahn begrenzt wird. Westlich, jenseits der Bahn, beginnt der Bezirk Mitte, Ortsteil Wedding. Baustruktur der Umgebung Die Bebauung im direkten Umfeld des Grundstückes ist geprägt durch eine gründerzeitliche Blockrandbebauung. Die Bebauung weist einige, durch Kriegszerstörung verursachte Baulücken auf.

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Abb. 2, Schwarzplan, (Bestandshalle grau)

An der Ecke Malmöer Straße / Schivelbeiner Straße (dann Behmstraße) befindet sich entlang der Bahngleise ein großer Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung. Das Viertel kann als ruhige Wohngegend charakterisiert werden.

2.2

Historische Entwicklung des Standortes

Das Nordische Viertel mit den entsprechenden Straßennamen entstand ab 1900 nördlich des Berliner Bahnringes als gründerzeitliche Bebauung und wird von der Bornholmer Straße durchzogen, die einen Teil des äußeren Straßenrings des Berliner Bebauungsplans von 1862 (Hobrecht-Plan) bildet. Einen Block weiter nach Westen befand sich entlang der Bahnlinie die Berliner Mauer. Der Standort ist Teil einer Schulnutzung durch einen Schul-Komplex, der sich von der Blockmitte nach Osten bis an die Driesener Straße erstreckt. Seine Haupterschließung erfolgt über die Driesener Straße 22.

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Abb. 3, Fassade Lehrerhaus / Schulaltbau an der Driesener Straße 22

Der Schulbau wurde 1907 - 1908 als Gemeindedoppelschule vom Architekt und Baustadtrat Ludwig Hoffmann erbaut. Die gesamte Gebäudeanlage steht unter Denkmalschutz. Die Schule besteht aus zwei separaten Gebäuden. An der Driesener Straße befindet sich das ehemalige Lehrerhaus entlang des Blockrandes. Es ist ein 3-geschossiger Baukörper mit hohem Mansardendach. Die Fassade ist klar, ohne Vor- und Rücksprünge gegliedert. Bis zum 1.OG ist sie durch eine Bossenquaderung aus Naturstein strukturiert, im 2. OG setzt ein Gesimsband den darüberliegenden Glattputz ab. Die Fenster des 2. OG sind mit Einfassungen aus Naturstein und Fensterbekrönungen versehen. Die architektonisch gestaltete Fassade repräsentiert im Straßenraum die große öffentliche Anlage, die sich im rückwärtigen Bereich befindet. Der Zugang in die Schule erfolgt fassadenmittig über einen großen Torbogen. Daneben liegt eine ebenfalls repräsentative Tür für einen separaten Eingang in das Lehrerhaus. Das dahinter liegende Schulgebäude in der Blockmitte besteht aus einem 4-geschossigen, U-förmigen Gebäude, das einen innenliegenden Pausenhof ausbildet. Die glatt geputzten Fassaden sind klar und einfach gestaltet, die Achse der Anlage wird durch ein breites Mittel-Risalit betont. Die Verbindung des ehemaligen Lehrerhaus mit dem rückwärtigen Schulgebäude erfolgt ausschließlich über den Innenhof.

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Abb. 4, Westfassade des Schulaltbaus

Beidseitig des Mittelrisalites befinden sich Durchgänge nach Westen zur Malmöer Straße. Der südliche Torbogen dient heute als Zugang und Verbindung zur Malmöer Straße. Die Westfassade in der Blockmitte ist ebenfalls klar und einfach mit großen sprossengeteilten Fenstern gegliedert. Die Fläche nach Westen bis zur Malmöer Straße war bis auf die, in den 70er Jahren erbaute Sporthalle als DDR-Typenbau lediglich mit Lauben bebaut.

Abb. 5, Luftbild von 1928

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2.3

Der Standort

Abb. 6, Lageplan, Oberstufenzentrum Bautechnik II u. Holztechnik, Bestandshalle hell-grau

Standort Der Schulstandort des Oberstufenzentrums Bautechnik II und Holztechnik nimmt die gesamte Blocktiefe von der Malmöer Straße bis zur Driesener Straße ein. Der Standort für den geplanten Sporthallen-Neubau ist Teil eines offenen Blockrandes entlang der Malmöer Straße. Die zum Abriss vorgesehene Bestands-Sporthalle, ein zu DDR-Zeiten errichteter Typenbau, befindet sich im südlichen Bereich, mit ihrer Längsseite leicht zurückgesetzt vom Blockrand. Die nördliche Freifläche wird durch einen öffentlichen Spielplatz genutzt. Er ist in zwei Zonen aufgeteilt. An der Straße ist ein Bereich mit zwei Parkbänken um eine rechteckig eingefasste, abgestufte Rasenfläche. Nach Osten angrenzend befindet sich eine große Sandkastenfläche. Darin steht ein kleiner Kletterfelsen, ein Spielgerät und im nord-östlichen Bereich ein Holz-Klettergerüst. Östlich zwischen Bestands-Halle und Schulaltbau befindet sich eine Rasenfläche mit Bäumen und ein ovaler Basketball-Übungsplatz.

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Der gesamte Freiraum ist öffentlich zugänglich. Zwischen Bestandshalle und der Brandwand der benachbarten südlichen Wohnbebauung ist eine Trafo-Station von Vattenfall untergebracht. Während die Brandwand der nördlich angrenzenden Bebauung Fenster aufweist, ist die Brandwand auf der südlichen Grenze fensterlos. Die süd-östlich angrenzende Brandwand des Hinterhauses der Schivelbeiner Straße 21 hat Fensteröffnungen zum Planungsgebiet. Die Höhen der Taufkanten der angrenzenden Bebauungen können dem Vermesserplan entnommen werden, siehe digitale Anlagen. Denkmalschutz Gemäß Denkmalschutzgesetz Berlin vom 24.04.1995 (DschG Bln) ist der Schul-Altbaukomplex ein Denkmal. Er ist als Denkmalbereich (Gesamtanlage) in der Denkmalliste von Berlin eingetragen.

Abb. 7, Denkmalkarte, Landesdenkmalamt

Der Standort für den geplanten Sporthallen-Neubau liegt außerhalb der denkmalgeschützten Anlage des Schulaltbaus. Eigentum Die Grundstücke Malmöer Straße 8-11 sind im Eigentum des Landes Berlin. Derzeit sind sie im Fachvermögen des Bezirks Pankow. Für den Neubau der 2-fach-Sporthalle wird die hierfür notwendige Teilfläche in das Fachvermögen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung überschrieben. Topographie Das Grundstück weist keine nennenswerten Niveauunterschiede auf. Die Höhe bewegt sich zwischen 47,80 mNN und 48,30 mNN. Geologie Das Grundstück liegt auf der Barnim-Hochfläche. Der Schichtenaufbau ist durch sehr mächtige Geschiebemergelablagerungen mit geringmächtigen,

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nicht horizontbeständigen Sandeinlagerungen gekennzeichnet. Für die Beurteilung des Baugrundes im Baugebiet siehe die Schichtenverzeichnisse der Bohrungen im digitalen Anhang (4.1.5 Weitere Planungsunterlagen). Grundwasser Das Grundwasser des bedeckten Hauptwasserleiters steht im Grundstücksbereich in gespanntem Zustand an. Das Grundwasser kann daher nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hyodrostatischen Druck entspricht, da die überlagernden bindigen Sedimente (Geschiebemergel) dies verhindern. Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der näheren/weiteren Umgebung des Grundstücks seit dem Jahr 1965 festgestellt wurden. Der aus den beobachteten Werten für das Grundstück interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 2008 auf und betrug ca. NHN + 43,7 m. Den aktuellen Grundwasserstand und die Fließrichtung des Grundwassers (Februar 2009) können dem Isohypsenplan im digitalen Anhang (4.1.5 Weitere Planungsunterlagen) entnommen werden. Hinsichtlich der Grundwasserverhältnisse wird auf die besondere Stellung der Sande hingewiesen, die über dem Geschiebemergel der Grundmoräne lagern bzw. in Linsen eingeschaltet sind und beim Bauvorhaben berücksichtigt werden sollten. In mit Sanden gefüllten Senken oberhalb oder in sandigen Linsen innerhalb des Geschiebemergels kann sich in Abhängigkeit von den Niederschlägen oberflächennahes Grundwasser ausbilden, das unabhängig vom Hauptgrundwasserleiter ist und häufig als so genanntes Schichtenwasser bezeichnet wird. Messwerte über dieses oberflächennahe Grundwasser liegen nicht vor. Baugrund Eine Baugrunduntersuchung liegt zum heutigen Zeitpunkt nicht vor. Die Untersuchung erfolgt nach Abriss der bestehenden Halle. Kampfmittel Es gibt keine Erkenntnisse über das Vorhandensein von Kampfmitteln auf dem Standort. Das Vorhandensein kann jedoch nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Baumbestand Der Standort weist keinen erhaltenswerten Baumbestand auf. Die Bäume im Beet an der Malmöer Straße können entfallen, das gilt auch für den Baum an der Nordfassade der Halle. Die Bäume im angrenzenden östlichen Bereich der Grünfläche und die Straßenbäume sind im Rahmen der Baumaßnahme zu schützen.

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2.4

Technische Infrastruktur

Elektrizität / Trinkwasser / Abwasser / Telekommunikation Es kann davon ausgegangen werden, dass sich beidseitig der Malmöer Straße unter den Gehwegen die Stromleitungen, die Leitungen für die Trinkwasserversorgung, die Abwasserleitungen, Erdgas und die TelekomHauptleitungen befinden. Gas Der Standort kann an das Gasnetz angeschlossen werden. Fernwärme Es ist keine Fernwärmeversorgungsleitung in der näheren Umgebung vorhanden. Ein Fernwärmeanschluss ist nicht vorgesehen.

2.5

Erschließung und Verkehr

Übergeordnete Erschließung Als übergeordnete Erschließung des Grundstücks dient im Norden die Bornholmer Straße, die nach Westen als Osloer Straße bzw. Seestraße an den Berliner Stadtring anbindet, nach Osten führt sie über die Berliner Allee auf den Berliner Ring. Im Süden befindet sich die Schivelbeiner Straße, die nach Westen über die nach dem Mauerfall errichtete Behmstraßenbrücke zum Gesundbrunnen führt. Im Osten bildet die Schönhauser Allee als Hauptverkehrsstraße eine Nord-Süd-Verbindung sowie ein direkte Verbindung in das Berliner Stadtzentrum. Erschließung des Standortes Der Standort wird über die Malmöer Straße erschlossen. Die Malmöer Straße verläuft von der Bornholmer Straße im Norden bis zu den südlichen Bahngleisen. Die Anbindung der Schule an die Bestands-Halle erfolgt fußläufig über die Freianlage in einen Durchgang im westlichen Schulflügel. Über diesen gelangt man in den Innenhof der Schule und über einen Durchgang im SchulVorderhaus kommt man auf die Driesener Straße. Die Driesener Straße 22 ist die offizielle Adresse des Oberstufenzentrums. Der Zugang für die Feuerwehr erfolgt für den Schulaltbau über die Driesener Straße, für den Sporthallen-Neubau über die Malmöer Straße. ÖPNV Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut. In fußläufiger Entfernung befindet sich der U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee mit der Linie U2 und den S-Bahnlinien S8 und Ringbahn. Ebenfalls fußläüfig zur erreichen ist der S-Bahnhof Bornholmer Straße mit den S-Bahnlinien S1, S2, S8 und S25 sowie die Metro-Tram-Linie M13 entlang der Bornholmer Straße. Auch der S+U+Regionalbahnhof Gesundbrunnen kann noch fußläufig erreicht werden.

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2.6

Planungsrecht

Flächennutzungsplan Der FNP von Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 08. Januar 2004, zuletzt geändert am 10. Oktober 2008, stellt das Gebiet, in dem das Grundstück liegt, als Wohnbaufläche W1, GFZ über 1,5 dar. Bebauungsplanentwurf Die Zulässigkeit des Vorhabens wird nach § 34 BauGB entschieden. Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan.

2.7

Bauordnungsrecht

Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin (BauOBln, www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml) in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen. Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Baugenehmigungsverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

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Sporthalle Malmöer Straße / Teil 3 Aufgabenstellung

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Teil 3 Aufgabenstellung 3.1 Städtebaulich - architektonische Zielsetzung

Der Schulstandort Oberstufenzentrum Bautechnik II und Holzbau erhält eine neue 2-fach-Sporthalle an der Malmöer Straße. Sie soll sowohl dem Schulsport, als auch dem Vereins- und Breitensport dienen. Durch den Neubau soll der Schul- und Sportstandort im Bezirk Pankow gestärkt werden. Das Vorhaben bietet die Möglichkeit, den Straßenraum zu fassen und den Standort räumlich neu zu ordnen. Der Baukörper soll die Straßenflucht aufnehmen und sich in den Stadtraum einbinden. Er soll eine Auseinandersetzung mit dem gesamten, offenen Blockraum erkennen lassen und eine neue stadträumliche Qualität schaffen. Erwartet wird ein ortsprägender Baukörper, der eine eindeutige Adresse ausbildet und eine Auseinandersetzung mit dem Schulaltbau erkennen lässt. Der Neubau ist kompakt und flächensparend auf dem Standort unterzubringen. Der Spielplatz und der Basketballübungsplatz sind weiterhin auf dem Standort nachzuweisen. Der Auslober erwartet Beiträge mit hoher gestalterischer Qualität und eine überzeugende Konstruktions- und Materialwahl. Das Gebäude soll eine gute Nutzungsqualität und einen hohen ökologischen Standard aufweisen. Die Hauptnutzfläche der 2-fach-Sporthalle beträgt 1.447 m². Die Planung von Sportaußenanlagen ist nicht Bestandteil der Aufgabenstellung.

3.2

Erschließung / Stellplätze

Die Lage der Haupterschließung des Hallenbaukörpers ist entwurfsabhängig zu lösen. Der Neubau soll über einen zentralen Eingang verfügen, der als Adresse leicht auffindbar angeordnet ist und gleichzeitig eine gute Anbindung an den Schulaltbau gewährleistet. Die fußläufige Wegeverbindung von der Malmöer Straße zum Spielplatz und zum Schul-Nebeneingang ist nachzuweisen. Fahrradstellplätze Es ist eine (möglichst platzsparende) Aufstellung von 10 Fahrradstellplätzen gefordert.

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3.3

Trafostation

Auf dem Grundstück zwischen der südlichen Brandwandbegrenzung und der Bestandssporthalle befindet sich eine Trafostation von Vattenfall. Auf Grund des Neubauvorhabens kann es notwendig sein, die Trafostation zu verlegen. Die Trafostation benötigt eine Fläche von 25 m² und eine lichte Höhe von 3 m. Sie kann in das Gebäude integriert werden. Dafür sollte ein direkter Zugang von der Malmöer Straße vorgesehen werden. Die Trafostation kann alternativ auch als eigenständige Anlage nachgewiesen werden. Hierbei ist die notwendige Zugänglichkeit für den Schwerlastentransport zu berücksichtigen.

3.4

Funktionale Anforderungen

Die zu planende Halle dient dem Schul-, Vereins- und Breitensport. Bei dem Hallentyp handelt es sich um eine 2-fach-Sporthalle, mit insgesamt 22 m x 44 m, d.h. der Hallenbaukörper soll mittels eines Trennvorhangs in 2 Einheiten à 22 m x 22 m unterteilt werden können. Jeder Hallenteil muss separat vom Nebenraumtrakt zugänglich sein. Es ist aus jedem Hallenteil ein zweiter Rettungsweg nachzuweisen. Die erforderliche lichte Hallenhöhe beträgt 7 m. An den Stirnseiten der Halle sind zumindest im Bereich von 5 m beidseitig der Spielfeldachse keine Türöffnungen vorzusehen. Es ist einer begrenzten Anzahl von Sporttreibenden (Gastmannschaften o.ä.) zu ermöglichen, auf Stehplätzen dem Sportgeschehen in der Halle zuzusehen. In der Halle selbst sind die Sicherheitsabstände um das eigentliche Spielfeld (z.B. Handball: 20 m x 40 m, incl. Sicherheitsabstand: 22 m x 44 m) freizuhalten. Separate Zuschauertoiletten sind nicht erforderlich. Eine Tribüne ist nicht vorgesehen. Belichtung Die Sporthalle soll natürlich belichtet werden. Eine Belichtung über die Längsseiten ist ab 2 m über Oberkante-Sporthallenboden anzustreben, stirnseitige Fenster sind zu vermeiden. Aus Kostengründen (ballwurfsichere Glasflächen, Blendschutzeinrichtungen, Reinigungsaufwand etc.) sollen die Glasflächen auf das zur Belichtung und Belüftung notwendige Minimum beschränkt bleiben. In jedem Fall sind geeignete Blendschutzmaßnahmen bzw. für Veranstaltungen Verdunkelungsmaßnahmen zu treffen. Eine Belichtung über Nord-Sheds ist möglich. Belüftung Grundsätzlich wird eine natürlich Be- und Entlüftung bevorzugt. In wie weit dies mit den Forderungen der EnEV (2009 minus 30 %) zu realisieren ist, ist im Rahmen der weiteren Planung zu klären. Die Wasch-/ und Duschräume sind mit einer Raum-Luft-Technik- Anlage auszustatten (vgl. unten). Geräteräume Die Geräteraume sind in Längsrichtung an den Hallenlängsseiten anzuordnen. Jedem Hallenteil ist ein Geräteraum zuzuordnen. Die Geräteräume sollen auf ganzer Länge (bis auf konstruktiv notwendige Stützen) zu öffnen sein. Die lichte Höhe muss 2,50 m, im Durchgangsbereich (Schwingtor) mindestens 2,20 m betragen. Die Geräteräume müssen eine Mindesttie-

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fe von 4,50 m aufweisen. Die Breite von jeweils ca. 9 m ist einzuhalten, um die notwendige Sportgeräteausstattung nach Musterausstattungsprogramm (siehe digitale Anlage) unterbringen zu können. Lehrer / Schiedsrichterraum Mindestens 1 Lehrer-/Schiedsrichterraum soll direkt der Halle zugeordnet sein. Dies gilt insbesondere für den kombinierten Lehrer-/Schiedsrichter/Sanitätsraum (1.Hilfe) auf der Hallenebene. Eine Blickverbindung (Fenster) zur Halle ist erforderlich, die Fensterunterkante soll 1 m über OK Fertigboden liegen. Eine leichte Auffindbarkeit und Erreichbarkeit für die Feuerwehr/Rettungsdienste muss gewährleistet sein. Für die schulische Nutzung ist es aus Aufsichtgründen notwendig, dass 1 Lehrerraum den Umkleideräumen direkt zugeordnet ist. Die Räume sind mit einer Dusche und einem Handwaschbecken auszustatten. Die lichte Höhe beträgt 2,50 m. Umkleideräume Jeweils 2 Umkleideräume sind einem Wasch-/Duschraum zuzuordnen. In den Umkleideräumen muss die Möglichkeit der Aufstellung von insgesamt 12 m nutzbarer Banklänge nachgewiesen werden. Die Verkehrsflächen sollen mindestens 1,50 m breit sein bzw. 1,80 m, wenn der Raum zwischen den gegenüberliegenden Bänken als einziger Durchgang dient. Die Verbindung der Umkleideräume zu den Hallenteilen soll über einen zentralen Erschließungsflur erfolgen. Eine strikte Trennung zwischen „Straßenschuhgang“ und „Turnschuhgang“ wird nicht gewünscht. Alle Umkleideräume sollen natürlich belichtet werden, eine natürliche Beund Entlüftung sollte angestrebt werden. Aus Gründen der Orientierung und Aufsicht (Schulbetrieb) wird einer Zuordnung der Umkleideräume zu den einzelnen Hallenteilen der Vorzug gegenüber einer zentralen (z.B. stirnseitigen) Anordnung aller Umkleideräume gegeben. Wasch-/Duschräume Wasch-/Duschräume sind mit jeweils 6 Duschen, 6 Waschplätzen, sowie 1 WC (ohne Vorraum und Handwaschbecken; lichtes Innenmaß : B 151 cm, T: 161 cm, Türaufschlag nach außen) auszustatten. Eine natürliche Be- und Entlüftung soll vorgesehen werden, zusätzlich werden die Räume mechanisch be- und entlüftet. Bei gegenüberliegenden Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,80 m zu beachten. Bei einseitig angeordneten Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,35 m erforderlich. Bei gegenüberliegenden Brausen ist eine Gangbreite von 1,50 m, bei einseitig angeordneten Brausen von 1,10 m erforderlich. Die lichte Höhe des Dusch-/Waschbereichs beträgt mindestens 2,50 m. Toilettenanlagen Zusätzlich zu den Toiletten in den Wasch-/Duschräumen sind erforderlich: Für die Sportler auf Hallenebene: - 1 Damentoilette mit 1 WC-Sitz, (barrierefrei), Handwaschbecken im Vorraum - 1 Herrentoilette mit 1 WC-Sitz, (barrierefrei), 1 PP-Becken, Handwaschbecken im Vorraum

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Außengeräteraum Der Außengeräteraum muss ebenerdig in Nähe der Sporthalle liegen. Er erhält eine Doppelflügeltür mit den Maßen B: 1,70 m, H: 2,20 m und soll befahrbar vorgesehen werden. Er dient als Unterstellraum für Garten-, Pflege- und Schneegeräte. Reinigungsgeräteraum Der Reinigungsgeräteraum soll zentral und möglichst direkt der Halle zugeordnet sein. Die lichte Türdurchgangsbreite muss mindestens 85 cm betragen (Reinigungsmaschinen). Der Raum ist mit Warm- und Kaltwasseranschluss und einem Ausgussbecken auszustatten, die lichte Höhe soll 2,50 m betragen. Krafttrainingsraum Der Krafttrainingsraum muss eine lichte Höhe von mindestens 3,50 m aufweisen. Seine Ausstattung besteht aus festinstallierten und beweglichen Geräten. Für Ballwurfübungen ist eine Wandfläche freizuhalten. Der Raum ist natürlich zu belichten. Er wird mechanisch be- und entlüftet. Aus Gründen des Schallschutzes darf der Krafttrainingsraum nicht über Aufenthaltsräumen (z.B. Jugend-/Mehrzweckraum) liegen. Zusatz-Umkleideraum Dem Krafttrainingsraum sind 2 getrennte Umkleideräume zuzuordnen. Zusatz-Wasch-/Duschraum Zwischen dem Krafttrainingsraum und den Zusatz-Umkleidräumen ist ein teilbarer Wasch-/Duschraum zuzuordnen. Er ist mit 4 Duschen, 4 Handwaschbecken und einem WC (1,51 x 1,61, ohne Vorraum, ohne Handwaschbecken) auszustatten. Jugend- / Mehrzweckraum Der Jugend- / Mehrzweckraum soll den Jugendlichen der Vereine und den Schülern auch außerhalb des reinen Sportbetriebes für Mannschaftsbesprechungen, Schulungen und für Zusammenkünfte als Freizeitraum zur Verfügung stehen. Der Raum ist teilbar vorzusehen, wobei beide Teile separat zugänglich sein müssen. Beide Raumteile sind über einen separaten Zugang, unabhängig vom Zugang zur Sporthalle, zu erschließen, d.h. eine Nutzung des Jugend- /Mehrzweckraumes muss räumlich getrennt von der übrigen Sporthallennutzung möglich sein. Deshalb sind separat nutzbare Toiletten anzubieten. Ein Bezug des Jugend- /Mehrzweckraumes zum Außenbereich (Terrasse o.ä.) ist wünschenswert. Die lichte Raumhöhe beträgt 3,00 m. Eine abschließbare Pantry / Teeküche und ein Abstellraum sind in die Gesamtfläche zu integrieren. Geräteraum (-Vergrößerung) Zur Unterbringung von sperrigen Sportgeräten wird ein zusätzlicher Geräteraum gefordert. Dieser kann sowohl als Erweiterung der o.g. Geräteräume als auch separat angeordnet werden. Er muss von der Hallenebene zugänglich sein. Technikräume Für den Flächenbedarf ist davon auszugehen, dass die haustechnische Versorgung getrennt vom Schulaltbau erfolgt. Für folgende Nutzungen ist ein Flächenbedarf nachzuweisen, s. auch

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Raumprogramm im Anhang: - Verteilerraum Elektro, kann auch im OG untergebracht werden - Lüftung, kann im EG oder OG, im Freien oder auf dem Dach untergebracht werden, hier ist jedoch die Lärmemission zu berücksichtigen - Hausanschluss Wasser, Gas, im EG - Raum für Brennwerttechnik, Warmwasserbereitung, im EG oder OG, alternativ Gaswärmepumpe, Aufstellung im Freien und Warmwasserbereitung im Gebäude - Traforaum, siehe 3.3 der Aufgabenstellung.

3.5

Baukosten / Wirtschaftlichkeit

Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Faktor von BruttoGrundfläche zu Programmfläche (BGF/NF) von ca. 1,4 aus. Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudeentwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der vorgelegten Entwürfe. Dies bezieht sich auf: - Baukosten - Instandhaltungskosten - Kosten des laufenden Betriebes Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und –beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang). Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: - kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß - natürliche Belichtung der Räume - natürliche Belüftung der Räume (wo möglich) - Verzicht auf aufwendige Konstruktionen - Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit - Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche - Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials Hinsichtlich der Baukonstruktion ist die kurze Bauzeit (Schnellbaumaßnahme) zu berücksichtigen. Es sollen die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption im Rahmen des Erläuterungstextes beschrieben werden. Es sind Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: - Konstruktion, Tragsystem, Ausbau - Gebäudehülle (Fassade, Dach) - technische Gebäudeausrüstung (Heizen, Lüften, Wärmerückgewinnung, Tagelichtnutzung, Beleuchtung)

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Für die Baumaßnahme sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 von 4.500.000,00 Euro vorgegeben. Aufstellung der Gesamtbaukosten KG 100 KG 200 KG 300 KG 400 KG 500 KG 600 (incl. Kunst am Bau) KG 700 Gesamtbaukosten 50.000,00 Euro 340.000,00 Euro 1.700.000,00 Euro 1.150.000,00 Euro 100.000,00 Euro 260.000,00 Euro 900.000,00 Euro 4.500.000,00 Euro

3.6

Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung

Das Gebäude ist besonders unter dem Aspekt der Energieeffizienz so zu planen, dass die Anforderungen der zukünftigen EnEV 2009 um mindestens 30% unterschritten wird (entspricht somit voraussichtlich dem Standard der EnEV 2012). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) Optimierung der Tageslichtnutzung sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit langfristige und flexible Nutzungsqualität Kosteneffizienz bei Baukosten Minimierung der Betriebskosten bedarfsgerechte natürliche Lüftung bzw. bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich) Reduktion von Immissionen und Emissionen Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung

Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln.

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Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Die Einleitung in die Kanalisation ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Neben der Regenwassernutzung als Betriebswasser sind bei der weiteren Planung andere Formen der Regenwasserbewirtschaftung wie z.B. die Versickerung des von Dächern und befestigten Flächen ablaufenden Niederschlagswassers, die Möglichkeit der Gebäudebegrünung, sowie weitere innovative Konzepte zur Regenwasserbewirtschaftung als Alternativen zu prüfen. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Anhang 4.1.7). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Die umweltgerechte und nachhaltige Ausbildung des Baukörpers ist eine wesentliche Voraussetzung für den Entwurfsbeitrag.

3.7

Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ umzusetzen, siehe unter www.senstadt.berlin/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch. Die Sporthalle mit allen Nebenräumen soll nutzungsgerecht für behinderte Sportler und Besucher, primär für rollstuhlgebundene Personen erschlossen sein. Dies ist am einfachsten zu erreichen, wenn alle Bereiche auf einer Ebene (stufenlos) angeordnet werden. Zuschauerplätze für rollstuhlgebundene Personen sind in ausreichender Zahl nachzuweisen. Die Sportflächen sind wie die Umkleide-/Wasch-/Duschräume und die anderen Nebenräume (vgl. Raumprogramm) auch für rollstuhlgebundene Personen erreichbar zu planen.

3.8

Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien

Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen Bauordnung des Landes Berlin in der aktuellen Fassung DIN 18 032 - Grundlage für Sporthallen DIN 18 024-2 - Barrierefreies Bauen

Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten.

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3.9

Raumprogramm / Formblätter

Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Anhang auf der beiliegenden CD-Rom unter 4.1.3 Raumprogramm / Formblätter.

3.10

Beurteilungskriterien des Obergutachtergremiums

Städtebau - Stadträumliche Gestaltung / Einbindung - Erschließung Architektonische Gestaltung - Baukörpergestaltung, Ablesbarkeit Funktionen - Erschließung (außen und innen) - Funktionale Zuordnung - Räumliche Qualität - Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Realisierbarkeit - Programmerfüllung - Nachhaltigkeit und Energieeffizienz - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb - Barrierefreiheit - Genehmigungsfähigkeit

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Teil 4 Anhang 4.1 Digitale Anlagen

4.1.1 Aufgabenstellung Vorliegende Aufgabenstellung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300 dpi Auflösung
01_aufgabenstellung_sporthalle_malmöer.pdf

4.1.2 Arbeitspläne Arbeitsplan auf Grundlage der ALK und des Vermesserplan als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig) und als .pdf-Dateien. - CAD-Dateien
01_arbeitsplan_sporthalle_malmöer.dxf 02_arbeitsplan_sporthalle_malmöer.dwg

- PDF-Dateien
03_arbeitsplan_500_sporthallle_malmöer.pdf 04_schwarzplan_5000_sporthalle_malmöer.pdf

4.1.3

Raumprogramme / Formblätter

00_raumprogramm_formblätter_sporthalle_malmöer.xls 01_raumprogramm_formblätter_sporthalle_malmöer.pdf 02_verfassererklärung_sporthalle_malmöer.pdf

4.1.4

Informationspläne

01_vermesserplan_sporthalle_malmöer.dxf 02_luftbild_sporthalle_malmöer.jpg

4.1.5

Weitere Planungsunterlagen

01_baugrund_grundwasser_sporthalle_malmöer.pdf

4.1.6 Vorschriften im Internet Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin (BauOBln) v. 29. September 2005), in Kraft getreten am 1. Februar 2006, zuletzt geändert durch § 9 des Gesetzes vom 7. Juni 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml

-

Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml

-

Unfallverhütungsvorschriften Schulen
http://regelwerk.unfallkassen.de/regelwerk/data/regelwerk/m_uvv/V_S1.pdf

-

Gesetz über öffentliche Kinderspielplätze (Kinderspielplatzgesetz) v. 15. Januar 1979 i. d. F. vom 20. Juni 1995, geändert durch Art. XI

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des Gesetzes vom 17.Dezember 2003
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gesetze

4.1.7 Richtlinien pdf Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn 1/2002
01_WiSt_Rundschreiben.pdf 02_WiSt_Allgemein.pdf 03a_WiSt_Hochbau.pdf 03b_WiSt_Hochbau_Matrix.pdf 04_WiSt_Techn_Geb_Ausr.pdf 05_WiSt_Literaturhinweise.pdf 06_WiSt_Landschaftsbau.pdf

-

Ökologische Planungskriterien für Wettbewerbe, Arbeitspapier SenStadt 2007
07_ökokriterien_wettbewerbe_2007.pdf

-

Grundsätze für die Betriebswassernutzung, Rundschreiben SenStadt VI C nr. 1/2003
08_grundsaetze_betriebswassernutzung.pdf

-

Muster-Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen, Rundschreiben SenBauWohn 07/1998
09_MSchulbauR_Juli-1998.pdf

4.1.8 Richtlinien im Internet Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und –prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_hochbau. shtml

-

Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und – beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/schadstoffe.shtml

-

Grundlagen für Wettbewerbe, ökologisches Bauen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen/

-

Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche Gebäude, Grundlagen und Beispiele, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung – Kommunikation, Juni 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch.shtml

4.1.9
-

Bilddokumentation
Fotos als jpg-Dateien, Abb. 1 - Abb. 29

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4.2
-

Quellenangaben
Landesluftbildstelle Berlin, Luftbild von 1928, 1938 und 2007 Amtlicher Lageplan (ALK), Senatsverwatlung für Stadtentwicklung Denkmalliste, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

4.3

Fotodokumentation (auch auf der digitalen Anlage)

Blickpunkte im Aufgabengebiet

Kartierung der Blickpunkte

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F1

Blick von Süden in die Malmöer Straße

F 2 Blick nach Nord-Osten

F3

Blick von Süden, rechts die Bestands-Halle

F4

Bestandshalle, Malmöer Straße

F5

Blick von der Malmöer Straßen auf die Lücke an der Wohnbebauung

F6

Blick von der gegenüberliegenden Straßenseite auf die südliche Baulücke

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F7

Blick von der Malmöer Straße auf südl. Brandwand

F8

Blick auf Bestandshalle Ecke Malmöer Straße / Isländische Straße

F9

Blick von der Isländischen Straße auf die Bestandshalle

F 10

Blick von Malmöer Straße auf den Fußweg, rechts die Bestandshalle

F 11

Blick von der Malmöer Straße nach Süden

F 12

Blick auf die Nordfassade der Bestandshalle

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F 13

Blick nach Osten, rechts die Bestandshalle

F 14

Blick nach Westen, links die Bestandshalle

F 15

Blick nach Nord-Osten über den Spielplatz

F 16

Blick nach Westen

F 17

Blick über die Grünfläche, links der Schulaltbau, rechts die Bestandshalle

F 18

Blick über die Grünfläche auf den Schulaltbau

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F 19

Blick von der Grünfläche nach Westen, links die Trafostation, rechts die Bestandshalle

F 20

Blick entlang der Brandwand auf die Trafostation

F 21

Blick von der südl. Standortgrenze, links die Trafostation

F 22

Blick hofseitig nach Norden

F 23

Blick nach Norden auf die benachbarte Bebauung

F 24

Blick nach Süden auf die benachbarte Bebauung

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F 25

Blick auf die südliche Bebauunge

F 26

Blick auf die südliche Bebauunge

F 27

Blick auf die Westfassade des Schulaltbaus

F 28

Innenhof des Schulaltbaus, Blick nach Westen

F 29

Straßenfassade an der Driesener Straße
        
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