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Ausschreibung

Full text: Ausschreibung

Neubau des Oberstufenzentrums Körperpflege

Berlin-Charlottenburg

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb

Ausschreibung

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb für Architekten Neubau des Oberstufenzentrums Körperpflege Ausschreibung

Berlin, Dezember 2004

Herausgeber + Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin-Mitte Wettbewerbsausschreibung Wiechers Beck Architekten Manteuffelstraße 77 10999 Berlin Titelbild Luftbild, Landesbildstelle Berlin Druck Copyhaus, Berlin

Inhaltsverzeichnis
Anlass und Ziel ........................................................................................ 7 Teil 1 Verfahren........................................................................................ 9 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 Auslober, Bauherr, Nutzer ............................................................ 9 Art des Verfahrens........................................................................ 9 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe............................. 10 Wettbewerbsteilnehmer/innen .................................................... 10 Preisgericht und Vorprüfung....................................................... 11 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen ........................................ 13 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten .............................................. 13 Rückfragen und Kolloquium ....................................................... 14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen.................................... 14 Geforderte Leistungen................................................................ 15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung ...................................... 17 Preise und Ankäufe .................................................................... 17 Weitere Bearbeitung................................................................... 18 Eigentum und Urheberrecht ....................................................... 18 Verfassererklärung ..................................................................... 19 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten ........ 19 Haftung und Rückgabe............................................................... 19 Zusammenfassung der Termine................................................. 20

Teil 2 Situation und Planungsvorgaben .............................................. 21 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 Historische Entwicklung.............................................................. 21 Städtebauliche Rahmenbedingungen ........................................ 26 Das Wettbewerbsgrundstück...................................................... 26 Erschließung und Verkehr .......................................................... 28 Planungsrecht............................................................................. 29

Teil 3 Wettbewerbsaufgabe .................................................................. 31 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 Planungsumfang......................................................................... 31 Städtebaulich - architektonische Zielsetzung ............................. 32 Funktionale Anforderungen an das Gebäude ............................ 32 Freiraumgestaltung..................................................................... 33 Ökologisches Bauen................................................................... 34 Wirtschaftlichkeit......................................................................... 34 Baukonstruktion und Gebäudetechnik ....................................... 35 Erschließung / Stellplätze ........................................................... 36 Barrierefreies Bauen................................................................... 36 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................. 37 Raumprogramm, Funktionsdiagramme ...................................... 37 Kriterienkatalog........................................................................... 40

Teil 4 Anhang ......................................................................................... 41 4.1 4.2 4.3 Fotodokumentation ..................................................................... 41 Quellenangaben ......................................................................... 45 Digitale Anlagen.......................................................................... 45

Anlass und Ziel
Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe ist der Neubau des Oberstufenzentrums Körperpflege an der Schillerstraße in Berlin-Charlottenburg mit einer geplanten Hauptnutzfläche von ca. 6.100 qm für insgesamt 830 Schülerplätze.

Lageplan mit Kennzeichnung des Wettbewerbgrundstückes

Der Block, in dem sich das Wettbewerbsgrundstück befindet, wird von der Schiller-, der Knesebeck-, der Goethe- und der Achse der ehemaligen Grolmanstraße begrenzt, (siehe Lageplan, Straßen im Uhrzeigersinn). Der Gesamtkostenrahmen (Kgr. 200 bis 700) beträgt ca. 25,4 Mio. EUR einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Das derzeit auf dem Standort noch vorhandene asbestsanierte Bildungszentrum (BIZ) Schillerstraße, das sich in einem rohbauähnlichen Zustand befindet, wird mit Ausnahme der bis heute genutzten Sporthallen abgerissen. Das OSZ Körperpflege befindet sich zurzeit in der Pfalzburger Straße 30 in Berlin-Wilmersdorf und in der Allee der Kosmonauten 17 in BerlinLichtenberg (Filiale). Durch das Neubauvorhaben besteht die Chance, die Grolmanstraße wieder als Straßenachse herzustellen. Die Maßnahme wird aus Mitteln des EU-Strukturfonds, der Gemeinschaftsaufgabe (GA) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert. Das Projekt ist als „Schnellbaumaßnahme“ mit besonders kurzen Planungs- und Bauzeiten geplant. Die Fertigstellung ist für Ende 2008 vorgesehen.

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Teil 1 Verfahren 1.1 Auslober, Bauherr, Nutzer

Auslober, Bauherr Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V P I Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Hermann-Josef Pohlmann, V P I L Bedarfsträger Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Sport Beuthstraße 6-8 10117 Berlin Bernd Puhlemann, II D 60 Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 14 Tel.: +49 (0)30/ 9020-5539 Fax: +49 (0)30/ 9020-5653 e-mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.verwalt-berlin.de Wettbewerbsausschreibung und Vorprüfung Wiechers Beck Architekten Manteuffelstraße 77 10999 Berlin Tel.: +49 (0)30/ 616 22 99-0 Fax: +49 (0)30/ 616 22 99-22 e-mail: wettbewerb@wiechers-beck.de

1.2

Art des Verfahrens

Die Ausschreibung erfolgt als begrenzt offener einstufiger Realisierungswettbewerb, zu dem insgesamt 25 Architekturbüros ausgewählt bzw. ausgelost wurden. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-mail.

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 1 Verfahren

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1.3

Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe

Dem Wettbewerb liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens (GRW 1995, novellierte Fassung vom 22. Dezember 2003) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der RegistrierNr. 2004-08 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.

1.4

Wettbewerbsteilnehmer/innen

Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren durch ein von externen Fachleuten und Vertretern der Verwaltung gebildetes Auswahlgremium (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW in der novellierten Fassung Dez. 2003 und VOF) 25 Architekten ausgewählt bzw. ausgelost. Die Beteiligung eines Landschaftsarchitekten und eines Tragwerksplaners wird empfohlen.

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1.5

Preisgericht und Vorprüfung
Prof. Gisela Glas Dipl.-Ing. Architektin, Berlin Prof. Heike Langenbach Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin, Wien, Hamburg Prof. Arno Lederer Dipl.-Ing. Architekt, Karlsruhe Prof. Christoph Mäckler Dipl.-Ing. Architekt, Frankfurt/Main Julia Tophof Dipl.-Ing. Architektin, Berlin

Fachpreisrichter

Stellvertretende Fachpreisrichter

Jean-Marc Abcarius Dipl.-Ing. Architekt, Berlin Peter Salomon Dipl.-Ing. Architekt, Berlin

Sachpreisrichter

Ludger Pieper Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Sabine Schmidt Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Dr. Hans Stimmann Senatsbaudirektor Konrad Zander Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Stellvertretende Sachpreisrichter

Ulrich Bergner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gisela Martens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Peter Mibus Schulleiter OSZ Körperpflege

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Peter Weiz Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport

Sachverständige

Edeltraut Gast Filialleiterin OSZ Körperpflege Rainer Latour Stadtplanungs- /Vermessungsamt Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Wilhelm Blecker Abt. Jugend, Familie, Schule und Sport Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Bernd Puhlemann Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Albrecht Ohl Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ulrich Herrmann Koordinierungsstelle für barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Brigitte Reichmann Ökologisches Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Marianne Bohn-Decker Bauaufsicht, Bauordnungsrecht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Herrmann-Josef Pohlmann Referatsleiter Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gerhard Lutz Objektmanager Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

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Rainer Kriegsmann Projektvorbereitung und -prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Inge Schmidt-Rathert / Peter Ostendorff Referat Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Vorprüfung

Wiechers Beck Architekten Berlin

Gast

Architektenkammer Berlin

1.6

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen

Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern voraussichtlich am 21. Dezember 2004 zugesandt.

1.7

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten

Die Arbeiten sind am 15.03.2005 von 15.00 bis 18.00 Uhr bei Wiechers Beck Architekten, Manteuffelstraße 77, 10999 Berlin abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung abzuliefern. Es ist am 22.03.2005 an gleicher Stelle oder am selben Tag oder davor liegend per Kurierdienst einzureichen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Realisierungswettbewerb OSZ Körperpflege“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 15.03.2005 oder eines davor liegenden Tages trägt. Für die Einlieferung des Modells gilt entsprechend das Datum des 22.03.2005. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel / Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich

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des späteren Nachweises zeitgerechter Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung (siehe 1.15) mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.

1.8

Rückfragen und Kolloquium

Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können ausschließlich schriftlich per E-Mail gestellt werden und müssen bis zum 13. Januar 2005 unter dem Kennwort „Realisierungswettbewerb OSZ Körperpflege“ bei folgender E-Mail-Adresse: wettbewerb@wiechers-beck.de eingegangen sein. Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden mit dem Preisgericht erörtert. Ein Rückfragenkolloquium mit den Teilnehmern findet nicht statt. Das Preisgericht tritt voraussichtlich am 20. Januar 2005 zur Erörterung der eingegangenen Rückfragen zusammen. Das Ergebnisprotokoll des Rückfragenkolloquiums wird anschließend allen am Verfahren Beteiligten zugesandt. Das Protokoll ist Bestandteil der Ausschreibung. Besichtigungstermin OSZ Körperpflege Das OSZ Körperpflege ist derzeit an zwei Standorten untergebracht. Die Besichtigung der beiden Standorte ist im Januar geplant. Der genaue Termin wird den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben.

1.9

Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen

Unterlagen des Wettbewerbs sind: die vorliegende Ausschreibung, eine Modellgrundplatte und eine CDRom mit folgenden Planunterlagen (s. Teil 4 Anhang) Informationspläne und Arbeitsgrundlagen 1. Lageplan 1:500 als Pixel-Datei mit asbest-saniertem Gebäudebestand 2. Luftbild als tif-Datei 3. Lageplan 1:5.000 als Pixel-Datei mit weiterer Umgebung

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ArchiCad 6.5-, DXF- und DWG-Dateien: 4. Lageplan 1:200 / 1:500. 5. alle Grundrisse, 2 Schnitte, 3 Ansichten der vorhandenen Sporthalle (ohne West-Ansicht) 6. Ansichten der Friedensburg-Oberschule 7. Ansichten der Gebäude Schillerstr. 10, Schillerstr. 110A, Schillerstr. 124 8. Modelleinsetzplatte 1: 500 mit Gebäudebestand Sporthalle (wird den Teilnehmern in der 4. Kalenderwoche 2005 zugesandt).

Hinweis Jeder Teilnehmer des Wettbewerbes (bzw. des Verfahrens OSZ Körperpflege) verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Wettbewerb zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober (bzw. den Auftraggeber) abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.

1.10 Geforderte Leistungen
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1. Städtebauliches Konzept M 1 : 1.000 mit Darstellung der stadträumlichen Einbindung 2. Lageplan M 1 : 500 mit Darstellung der Gesamtsituation des Blocks und Darstellung des Wettbewerbsgebietes mit, Baukörper, Freiflächen, Erschließung und der Eingangssituation 3. Grundrisse aller Geschosse M 1 : 200 (Grundrisswiederholungen identischer Geschosse können in M 1 : 500 dargestellt werden) 4. Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1 : 200 5. Freie Darstellung mit räumlicher Darstellung sowie Fassadenschnitt M 1:50 auf einem Blatt 6. Modell M 1 : 500 unter Verwendung der vorgegebenen Einsetzplatte 7. Prüfpläne, ein Satz der verlangten Grundrisse mit Eintragung der Raumbezeichnungen und Angabe der notwendigen Maße 8. Alle Grundrisse und Schnitte als ArchiCad 6.5- oder DXF- oder DWG-Datei auf CD. 9. Berechnungen auf Formblättern nachprüfbar und aufgestellt nach DIN 277 (Formblätter siehe Anhang) - Berechnung der Nutzfläche (HNF und NNF) - Berechnung der Bruttogrundrissfläche (BGF) - Berechnung des Rauminhalts (BRI) - GRZ und GFZ nach Bau-Nutzungsverordnung (BauNVO) - Berechnung der Hüllfläche (Dachfläche und Außenwandfläche) 10. Erläuterungsbericht mit Begründung des städtebaulichen Konzepts und des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts, Erläuterung der Entwurfsidee zur Verdeutlichung der architektonischen Haltung, Beschreibung der Konstruktion und Aussagen zur Wirtschaftlichkeit, zur

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11.

12. 13. 14.

Einhaltung des Kostenrahmens sowie zur Einhaltung der besonders kurzen Planungs- und Bauzeit, ggf. mit Skizzen. Berechnung der Flächen folgender Bauelemente (Formblätter im Teil 4 Anhang / Digitale Anlagen) DAF Dachflächen HTF Horizontale Trennflächen BAF Basisflächen AWF Außenwandflächen IWF Innenwandflächen BAU Baugrube Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 zu Kgr. 300 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen Verfassererklärung (Formblatt siehe Anhang)

Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen 2 m hohe Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Hinweise Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich ist eine Kopie der geforderten Planungsleistungen von 1.-4. und 8. auf CDROM für Vorprüfbericht, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung einzureichen. Auf der CD-ROM sind die geforderten Leistungen im tif-Format abzuspeichern. Die Pläne müssen eine Auflösung von 300 dpi bei Originalgrösse aufweisen. Können die Pläne im pdf oder eps-Format vektorisiert ausgegeben werden, werden alternativ auch diese Dateiformate akzeptiert. Dies gilt explizit nur für Vektordaten oder Vektordaten in Kombination mit Bitmaps innerhalb der pdf- oder eps-Dateien. Es werden nur die genannten Formate akzeptiert, „offene Dateienn“ wie z.B. CAD-Pläne, Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-Rom selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Plantitel, gefolgt von der Formatangabe („tif“, „pdf“, oder „eps“). Beispiele Lageplan: Grundrisszeichnung Erdgeschoss Ansichten: Schnitte

123456_lageplan.tif 123456_grundriss_eg.tif 123456_ansicht01.tif 123456_schnitt01.tif

In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für PC zu erstellen. Macintosh-Formate können grundsätzlich nicht verwendet werden.

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Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gem. GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. (Hinweis: Das Umgebungsmodell kann ab der 5. Kalenderwoche 2005 im Raum 39, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstr. 42-45, 10117 Berlin nach vorheriger telefonischer Vereinbarung – Tel. 90205539, Frau Sellin-Eysholdt - besichtigt werden.)

1.11 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung
Das Beurteilungsverfahren ist unter den Punkten 5.5, 5.6 und 5.7 sowie in den Anlagen II und III der GRW 1995 (novellierte Fassung vom Dezember 2003) dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges (Beurteilungskriterien gem. GRW 5.1.5) vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Eine zweiphasige Vorprüfung bleibt vorbehalten. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.

1.12 Preise und Ankäufe
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 (novellierte Fassung vom Dezember 2003) ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 74.500,- EUR zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis Euro 2. Preis Euro 3. Preis Euro 4. Preis Euro Ankauf Euro Ankauf Euro Ankauf Euro Ankauf Euro 24.000,16.000,11.000,7.500,4.000,4.000,4.000,4.000,-

Über die Preise und Ankäufe hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Ankäufe werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 16 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.

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1.13 Weitere Bearbeitung
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe mit den Leistungen 2 - 5 nach § 15 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kosten- und Terminrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Ankaufs nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2). Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, für diese Baumaßnahme Mittel für „Kunst am Bau“Maßnahmen bereitzustellen. Art und Umfang der Maßnahmen sowie das Vergabeverfahren für die Kunst am Bau sind nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens von den zu Beteiligenden, insbesondere Bauherren, Preisträgern sowie dem für Kunst im Stadtraum und am Bau zuständigen Fachbereich der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur zu bestimmen.

1.14 Eigentum und Urheberrecht
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten und angekauften Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers (GRW 6.4). Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (GRW 7.3). Der Auslober ist berechtigt, die zu Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

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1.15 Verfassererklärung
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung (siehe Anhang) versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Teil 4 Anhang/Digitale Anlagen auf CD-Rom.

1.16 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder Ankauf ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben (GRW 6.1) sowie unter www.stadtentwicklung-berlin.de/aktuell/ausstellungen angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Ankäufen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (GRW 6.3).

1.17 Haftung und Rückgabe
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens (GRW 6.5). Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung 6 Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung eingereicht wurden.

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1.18 Zusammenfassung der Termine
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen Rückfragen per E-Mail Preisrichterkolloquium / Rückfragenbeantwortung Rückfragen-Beantwortung per E-Mail Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Sitzung des Preisgerichts 21. Dezember 2004 bis 13. Januar 2005 20. Januar 2005 bis 25. Januar 2005 15. März 2005 22. März 2005 7. April 2005

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Historische Entwicklung

Die Entwicklung des Bezirks Charlottenburg lässt sich in mehrere Phasen unterteilen: - Die Entstehung der Stadt, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur mühsam als Ackerbürgerstadt existieren konnte. - Die Expansion der eigenständigen Stadt ab den 1880-er Jahren mit dem Zusammenwachsen mit Berlin bis zur Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920, der Wohlstand der 1920-er Jahre und die Entwicklung bis zum 2. Weltkrieg. - Die Zeit des langsamen Wiederaufbaus nach der Kriegszerstörung und die Veränderungen, besonders in Bezug auf die Bildungspolitik, bis zur Gegenwart.

1856 - Karte von Charlottenburg: Mitte: heutiger Ernst-Reuter-Platz, südwestlich davon das noch unbebaute Wettbewerbsgebiet , Bebauung an der Neuen Berliner Straße (heutige Otto-Suhr-Allee) (Landesarchiv Berlin - Kartensammlung)

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Wettbewerbsgebiet und die Gegend südlich der heutige Bismarckstraße (damals Mühlstraße) noch weitgehend unbebaut. Die Grolmanstraße war jedoch schon auf Karten eingezeichnet, aber erst ab 1874 namentlich gekennzeichnet. Geschlossene Blockbebauung Typisch für die Berliner Blockbebauung ist die Einbeziehung nahezu der sämtlichen Infrastruktureinrichtungen eines Gebiets in die Blockstruktur, wie auch das Schillergymnasium (ehemals Moltkeschule) im Planungsgebiet.

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1925 - Luftaufnahme: Mitte: Ernst-Reuter-Platz; Mitte untern schräg nach links oben verlaufend die Grolmanstraße; geschlossene Blockrandbebauung auf dem Wettbewerbsgebiet (Landesarchiv Berlin - Fotosammlung)

1908 - Karte von Charlottenburg: Mitte rechts: Wettbewerbsgebiet in typischer Berliner Blockrandbebauung bebaut; das Grundstück ders heutigen Schillergymnasiums ist noch unbebaut (Landesarchiv Berlin Kartensammlung)

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Stadtgestaltung in Charlottenburg Mit der dynamischen Entwicklung zur Großstadt wurde das Massenmietshaus seit den 1880-er Jahren auch in Charlottenburg zum vorherrschenden Bautyp. Charlottenburg war im Vergleich zu anderen preußischen Städten außerordentlich dicht bebaut.

Erstes Drittel des 19.Jh. - Schillergymnasium (ehemals Leibniz - Oberschule, dann Moltkeschule genannt) (Marburg Fotoarchiv)

Mit dem Bau der Moltkeschule, des heutigen Schillergymnasiums (Schillerstraße 125-127), im Jahr 1911 nach der Planung von Heinrich Seeling und Max Niedenhoff wurde der Block zur Schillerstraße hin vollständig geschlossen.

1948 - Grolman - Ecke Schillerstraße

1973 - Goethe - Ecke Grolmanstraße

Charlottenburg nach dem 2. Weltkrieg Die Gebäude, die auf dem Wettbewerbsgrundstück standen, wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt bzw. zerstört (siehe Karten 1951/53). An der Schlüter- und der Knesebeckstraße blieben einige Gebäude erhalten, so auch der Teil der Moltkeschule, der an der Schillerstraße liegt. Erst in den fünfziger Jahren setzte eine verstärkte Neubautätigkeit ein, um die im Krieg entstandenen Lücken zu schließen. So wurde 1954 bis 1957 nach der Planung des Architekten Maximilian Lamm mit dem Bau der damaligen Max-Liebermann-Schule neben dem heute denkmalgeschützten erhaltenen Gebäudeteil des Schillergymnasiums begonnen. Schließlich wurde Mitte der 70-er Jahre das neue Bildungszentrum Schillerstrasse von den Architekten Krusnik und Reith errichtet, wodurch die Struktur der Bebauung geändert wurde, so auch der Bebauungsplan. Die Grolmanstraße wurde zwischen Schiller- und Goethestrasse als öffentliche Straße aufgehoben. Die Sport- und Pausenflächen des Bildungszentrums dehnen sich auf den Bereich der ehemaligen

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Grolmanstraße aus. So endet hier u.a. die 100m-Laufbahn. Darüber hinaus wird ein Teil des ehemaligen Straßenbereichs als erweiterte Pausenfläche der Friedensburg-Oberschule genutzt. An der Goethestraße wurde auf der früheren öffentlichen Straße ein Kinderspielplatz errichtet.

1953 - Luftaufnahme - Mitte: große Teile der Bebauung auf dem Wettbewerbsgebiet sind im 2. Weltkrieg zerstört worden; unten Mitte: Savignyplatz; Grolmanstraße ist Verbindung zwischen Kantstraße (Savignyplatz) und Bismarckstraße (verläuft durch das obere Bilddrittel) (Landesarchiv Berlin - Fotosammlung)

1955 - Schillergymnasium von der Grolmanstraße aus gesehen; Beispiel für Hinterhofbebauung (Landesarchiv Berlin – Fotosammlung)

1954 - Neubau der Max-Liebermann-Schule (neben erhaltenen Teil des Schillergymnasiums); im Hintergrund: erhaltene Gebäude in der Knesebeckstraße (Landesarchiv Berlin - Fotosammlung)

1956 - Max-Liebermann-Schule - Blick vom Schulhof dem Richtung Schillerstraße (Landesarchiv Berlin - Fotosammlung)

Berliner Bildungszentren der Siebziger Jahre In den siebziger Jahren wurden 15 Bildungszentren errichtet. Heute sind die meisten wegen Asbestbelastung geschlossen. Dazu gehört auch das Bildungszentrum Schillerstraße von den Architekten Krusnik und Reith. Aufgrund drastisch steigender Schülerzahlen wurde in den Siebziger Jahren mit dem Bildungszentrum ein neuer Schultyp von Gesamtschulen in Westberlin entwickelt, um mehrere herkömmliche Schularten zu verbinden. Das Klassenraumprinzip wurde dabei zugunsten eines Fachraumprinzips aufgegeben, so dass zusammenhängende Fachbereiche geschaffen werden konnten. Diese Schulen waren auf einen

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Ganztagsbetrieb mit Mensa und Freizeitbereich ausgerichtet und enthielten neben den schulischen auch öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken, Volkshochschulen und Jugendfreizeitheime.

1984 - Luftaufnahme - Mitte links: Bildungszentrum Friedensburg-Oberschule; rechts oben: Ernst-Reuter-Platz; von links unten nach rechts oben verlaufend: Knesebeckstraße in die Hardenbergstraße einmündend (Landesarchiv Berlin - Fotosammlung)

1951/53 - Karte Charlottenburg - Die im Krieg zerstörten Gebäude sind gestrichelt eingezeichnet. (Landesarchiv Berlin - Kartensammlung)

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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2.2

Städtebauliche Rahmenbedingungen

Das Wettbewerbsgrundstück liegt in einem für Berlin typischen Block, der im westlichen Bereich von Schiller-, Goethe- und Grolmanstraße begrenzt wird. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine relativ heterogene Bebauungsstruktur, deren Ursache in den Kriegseinwirkungen zu sehen ist. Neben einzelnen Baulücken orientieren sich Neu- bzw. Ersatzbauten der 50-er bis 70-er Jahre in ihrer Höhenentwicklung und mit ihrer Bauflucht meist nicht an der historische Blockstruktur. Das bestehende asbestsanierte Gebäude des Oberstufenzentrums wird abgerissen. Die ehemalige Grolmanstraße ist in ihrem Verlauf insbesondere durch die überwiegend noch vorhandenen Straßenbäume und teilweise noch vorhandenen Straßenbelag und Gehsteigplatten ablesbar. Eine von der Schlüterstraße bis zur Grolmanstraße durchgehende Parzelle zeigt eine für die Umgebung typische Gebäudestruktur mit Vorgartenbereich. Im nördlichen Bereich der ehemaligen Grolmanstraße befinden sich Parkplätze, die gegenwärtig vom Bezirk an Anwohner vermietet sind. Eine Durchwegung des Schulgeländes im Verlauf der ehemaligen Grolmanstraße ist derzeit nur für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge möglich. Der südliche Bereich der ehemaligen Grolmanstraße ist an der Goethestraße mit einem öffentlichen Spielplatz belegt, über den ein Fußweg zum Schulgrundstück führt. Der Durchgang zum Schulgelände der Friedensburg-Oberschule ist verschlossen. Teile der Sport- und Pausenflächen der Friedensburg-Oberschule befinden sich auf dem historischen Verlauf der Grolmanstraße. Eine Durchwegung der Grolmanstraße ist momentan nicht möglich. Das Gesamtgrundstück ist vier verschiedenen Fachvermögen zugeteilt. Der Bereich der ehemaligen Grolmanstrasse ist dem Fachvermögen Tiefbauamt Charlottenburg-Wilmersdorf zugeordnet.

2.3

Das Wettbewerbsgrundstück

Grundstück / Größe Bei dem Wettbewerbsgrundstück handelt es sich um eine Teilfläche des insgesamt ca. 26.700 qm umfassenden Schulgrundstücks der Friedensburg-Oberschule. Eigentümer ist der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Fachvermögen Schule. Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich im Norden des Schulgrundstückes (Grenzen siehe Lageplan). Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport ist Bedarfsträger der Baumaßnahme.

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SCHILLERSTRAS

SE
Schiller- Oberschule

e he m. lm Gro

Turnhalle

SCHLÜTERSTRAS SE

Turnhalle

Friedensburg-Oberschule

Turnhalle

Kindertagesstätte

Spielplatz

GOETHESTRASSE

Wettbewerbsgebiet

Vorhandene Bebauung und Planungsbindungen Das Gebäude des ehemaligen Bildungszentrums Schillerstrasse wird bis auf die Sporthalle abgerissen. Die 5-fach-Sporthalle wird in Zukunft von allen ansässigen Schulen genutzt werden. Die Gestaltung der Sporthalle ist nicht Gegenstand des Wettbewerbes. Im süd-östlichen Bereich der Turnhalle befindet sich eine Hausmeisterwohnung, die einschließlich der dazugehörigen Freiflächen erhalten werden muss. Im Untergeschoss der Sporthalle befindet sich die Technik-/ Heizungszentrale, die das gesamte Bildungszentrum versorgt hat, und ebenfalls erhalten werden soll. Das Sporthallengebäude ist in der Grundfläche ca. 43 m x 43 m groß, es umfaßt einen umbauten Raum von ca. 20.343,50 cbm, die bebaute Fläche beträgt ca. 1.849 qm. Es handelt sich um eine doppelstöckige Sporthalle. Hierbei hat die untere Turnhalle die Grundmaße von ca. 18 m x 33 m und die obere Halle ca. 21 m x 42 m. Von den fünf Sporthallenteilen der Doppelstock-Sporthallen (3-fach-Halle im EG und 2-fach-Halle im 1. OG) werden zwei Hallenteile dem OSZ zur Verfügung gestellt, so dass der im Raumprogramm ausgewiesene Sporthallenbedarf abgedeckt ist. Die drei restlichen Hallenteile werden von der auf dem Standort sich befindenden Friedensburg-Oberschule sowie von der Schiller-Oberschule genutzt.

Topographie Die Geländekoordinaten auf dem Wettbewerbsgrundstück liegen überwiegend zwischen 34,01m im südöstlichen Bereich und 34,77m ü.NN. im nordwestlichen Bereich.

KNESEBECKSTR

AßE
GRO LM ANS TRA SSE

a ns tr.

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Altlasten Laut Gebäudeschädenkarte von 1945 ist nicht auszuschließen, dass sich noch Trümmerschutt im Untergrund befinden könnte. Das Grundstück liegt in einem Bereich, der bereits 1994 als Gebiet mit CKW und insbesondere Vinylchlorid (VC) belastetem Grundwasser ausgewiesen wurde. Die Verunreinigung ist so großflächig, dass sie sich keinem Verursacher konkret zuordnen lässt. Dies ist jedoch nur im Rahmen von Baumaßnahmen, die eine Grundwasserabsenkung einschließen, relevant.

Geologische Situation Das Grundstück liegt im Talsandbereich des Warschau-BerlinerUrstromtals. Der Schichtenaufbau besteht hier im Allgemeinen aus tiefgründigen glazifluviatilen Sanden überwiegend feiner bis mittlerer Korngrößenzusammensetzung mit lagenweisen Einschaltungen von grobsandigen bis kiesigen Schichten. Gemäß der geologischen Karte ist im nordwestlichen Bereich des Grundstücks unter den Talsanden Geschiebelehm bzw. –mergel aufgeschlossen.

Baugrund Der Boden ist hier im ehemaligen Baubereich bis in die seinerzeitige Gründungstiefe gestört. Zur Beurteilung des Baugrundes befinden sich die Schichtenverzeichnisse der im beiliegenden Lageplan dargestellten Bohrungen 424D-3768, 6157, 6454, 6455, 6458, 6459 und 6529 im Anhang (siehe Anhang CD).

Grundwasser Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf Interpolation von Messergebnissen, die an Grundwasserbeobachtungsrohren in der Umgebung des geplanten Bauvorhabens seit dem Jahr 1900 festgestellt wurden. Der höchste Grundwasserstand (HGW) seit Beginn der Messungen trat im Jahre 1900 bei etwa NHN + 31,80 m auf. Im November 2004 stand der Grundwasserspiegel bei etwa NHN + 30,70 m. Wenn bindige Bodenschichten oberhalb des Grundwassers anstehen, ist im Bereich des Grundstücks zusätzlich oberflächennah schwebendes Grundwasser (Schichtenwasser) zu erwarten, welches stark von den meteorologischen Verhältnissen beeinflusst wird.

2.4

Erschließung und Verkehr

Das Wettbewerbsgebiet liegt in unmittelbarer Nähe zum Ernst-ReuterPlatz und ist damit sehr gut an das U-Bahnnetz angebunden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Busverbindungen über die Otto-Suhr-Allee und den Ernst-Reuter-Platz.

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Technische Infrastruktur Im öffentlichen Straßenland der Schillerstraße befinden sich Mischwasserleitungen mit DN 390 bis DN 420. Eine weitere Mischwasserleitung liegt in dem zur Zeit stillgelegten Bereich der Grolmanstrasse. Frischwasserleitungen befinden sich in der Schillerstraße und der Grolmanstrasse Gasleitungen und Leitungen der Bewag befinden sich sowohl in der Schillerstraße als auch in der Grolmanstrasse. Lagepläne der Leitungsführungen siehe Anhang (CD).

2.5

Planungsrecht

Bebauungsplan Der 1971 festgesetzte Bebauungsplan lässt eine Kopf-Bebauung an der Ecke Schillerstrasse / Schlüterstrasse zu, wodurch die ehemalige Grolmanstrasse in diesem Bereich überbaut werden könnte. Heute wird diese städtebauliche Festlegung als falsche Entscheidung gewertet. Der B-Plan wird hinsichtlich dieser Festlegung nicht vollzogen. Ziel ist, die ehemalige Grolmanstrasse von einer Bebauung freizuhalten. Eine Neubebauung soll sich an den historischen Baufluchten der Schillerund Grolmanstrasse orientieren. Das Vorhaben wird im Zustimmungsverfahren nach § 67 BauOBln genehmigt.

Flächennutzungsplan In der Fassung der Neubekanntmachung vom 8. Januar 2004 (Abl. S. 95), zuletzt geändert am 26. August 2004 (Abl. S. 3967) ist das Wettbewerbsgebiet als Sonderbaufläche, Schulstandort ausgewiesen.

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Teil 3 Wettbewerbsaufgabe 3.1 Planungsumfang

Die Wettbewerbsaufgabe umfasst den Entwurf für das Unterrichtsgebäude für das Oberstufenzentrum Körperpflege sowie die Freiflächengestaltung mit Pausen- und Außensportflächen. Für das Oberstufenzentrum ist eine Programmfläche von ca. 6.100 qm HNF neu zu planen. Das zu planende Oberstufenzentrum Körperpflege ist für die Ausbildung von Friseuren, Kosmetikern, Maskenbildnern, Zahntechnikern und Fachangestellten für Bäderbetriebe zuständig. Entsprechend der Entwicklung im Dienstleistungsbereich, sind die Schülerzahlen in diesen Berufen seit Jahren stabil. Die Berufe Kosmetiker/in und Maskenbildner/in sind neue Berufe in der Dualen Ausbildung, für die entsprechende Fachräume entwickelt werden müssen. Für die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sind im Bereich Vollzeitlehrgänge (VZ 11) Kapazitäten vorgesehen. Daneben besteht ein vollzeitschulischer Bereich mit den Bildungsgängen Berufsfachschule und Fachoberschule. An ca. 1.500 Ausbildungsorten in Berlin erhalten die Berufsschüler im Berufsfeld Körperpflege ihre praktische Ausbildung. Der Berufsschulunterricht für die Zahntechniker, Maskenbildner und für die Fachangestellten für Bäderbetriebe findet zurzeit in der Stammschule in Wilmersdorf und der für die Kosmetiker in der Filiale Lichtenberg statt. Die Friseure und die berufsbegleitenden Lehrgänge werden an beiden Standorten unterrichtet. In den berufsvorbereitenden Lehrgängen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss, den erweiterten Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss nachzuholen. An der Fachoberschule kann die Fachhochschulreife erworben werden. Die geplanten 830 Schülerplätze verteilen sich auf folgende Bildungsgänge und Berufe: 655 Schülerplätze (Teilzeitunterricht) für OB 420 Schülerplätze Friseur/in 60 Schülerplätze Kosmetiker/in 88 Schülerplätze Zahntechniker/in 25 Schülerplätze Maskenbildner/in 15 Schülerplätze Fachangestellte für Bäderbetriebe MDQM 32 Schülerplätze MDQM BV 15 Schülerplätze Berufsvorbereitung 175 Schülerplätze (Vollzeitunterricht) für VZ 11 75 Schülerplätze (Berufsorientierung und –vorbereitung) OBF 50 Schülerplätze, einjährig Körperpflege OF 50 Schülerplätze, einjährig.

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Erläuterung zu den Abkürzungen: OB Berufsschule MDQM Modulare Duale Qualifikationsmaßnahme BV Berufsvorbereitung VZ Vollzeitlehrgang OBF 1-jährige Berufsfachschule OF Fachoberschule

3.2

Städtebaulich - architektonische Zielsetzung

Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein für den Ort angemessener besonders qualitätvoller Entwurf mit einer erkennbaren architektonischen Haltung erwartet. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Ausformulierung einer Ecke Schiller- / Grolmanstrasse. Zudem ist die Lage der Eingangssituation vor dem Hintergrund der städtebaulichen Lösung und der wichtigsten Fußgängerströme abzuwägen. Der Neubau soll in seiner Funktion als Schulgebäude klar ablesbar sein. Zugleich ist der Neubau in die Umgebung sensibel zu integrieren; der Neubau soll zwischen den vorhandenen unterschiedlichen Strukturen vermitteln. Die Standortabgrenzung zur Schillerstrasse sowie zur derzeit aufgehobenen Achse der Grolmanstrasse erfolgt entlang der historischen Fluchtlinien. Der Schulstandort ist in Bereichen ohne Bebauung entlang der Strassen einzufrieden. Die zu erhaltende Sporthalle liegt auf dem künftigen Grundstück des OSZ Körperpflege und ist in das Gesamtkonzept zu integrieren. Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird angestrebt, die Grolmanstraße zwischen Schiller- und Goethestraße langfristig als öffentliche Verbindung zurückzugewinnen. Es ist jedoch von der Erschließung des Schulneubaus über das nördliche Wegenetz auszugehen.

3.3

Funktionale Anforderungen an das Gebäude

Folgende Vorgaben sind bei der Planung zu berücksichtigen: Die Raumprogrammflächen sollten aus wirtschaftlichen und schulorganisatorischen Gründen in maximal vier Vollgeschossen realisiert werden. Die lichte Raumhöhe beträgt bei Aufenthaltsräumen mind. 3,00 m mit Ausnahme der Caféteria: mind. 3,90 m im Lichten. Es sind die im Funktionsprogramm (siehe Anhang) formulierten besonderen Anforderungen an einzelne Räume zu berücksichtigen. Das betrifft insbesondere die Caféteria, die außerhalb der Betriebszeiten für

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Frisuren- und Modepräsentationen mit mobilem oder festem Laufsteg genutzt werden soll. Es ist von einer Raumtiefe zwischen 7,20 m und 8,40 m auszugehen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass das Tafelbild aus einer Entfernung bis max. 9,00 m erkannt werden kann. Die vorhandene Sporthalle wird während der Bauzeit weiterhin genutzt. Die Zugänglichkeit des Gebäudes ist zu gewährleisten.

3.4

Freiraumgestaltung

Im Rahmen des Wettbewerbsentwurfes sind Ort und dem Vorhaben angemessene Vorschläge zur Freiflächengestaltung (Pausenflächen, Außenanlagen, erforderlichen Außen-Sportflächen) darzustellen. Nach dem gebilligten Bedarfsprogramm (Raumprogramm) sind insgesamt 4.150 qm (entwurfsabhängig) Pausenflächen vorzusehen. Bei der Planung sind zudem ausreichend Flächen für die Aufstellung von Müllcontainern vorzusehen (10 x 1.100 l – Container). Die Freiraumgestaltung muss die langfristigen städtebaulichen Ziele insbesondere bezüglich der Grolmanstrasse berücksichtigen. Die im Raumprogramm ausgewiesenen Sportfreiflächen sind in Abhängigkeit von den Grundstücksbedingungen zu realisieren. Dabei sind folgende Prioritäten unter Einhaltung der jeweiligen Sicherheitsabstandsflächen nach DIN 18035 zu berücksichtigen: 1. 2. 3. 4. 5. Spielfeld mind. 27 m x 45 m (besser 40 m x 60 m) 100 m Laufbahn, Weitsprung-Anlage Hochsprung-Anlage Gymnastikwiese, falls grundstücksbedingt dies noch ermöglicht werden kann.

Die vorhandenen Bäume, die sich zwischen OSZ Körperpflege und Friedensburg-Oberschule an der südlichen Grenze des Wettbewerbsgrundstücvkes befinden, sollten in die Freiraumgestaltung integriert werden. Darüber hinaus sind die ca. 0,90 m unter der Geländeoberkante liegenden Ausgänge aus dem Umkleidebereich der Sporthalle zu berücksichtigen. Das Oberstufenzentrum und die Friedensburg-Oberschule beabsichtigen, die Sport-Freiflächen gemeinsam zu nutzen. Die zur Zeit in den Freianlagen der Friedenburg-Oberschule vorhandene 100 m – Laufbahn, die in den Bereich der ehemaligen Grolmanstraße ragt, soll entfallen.

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34

3.5

Ökologisches Bauen

Schule als ökologischer Lernort Wie die allgemein bildenden Schulen sind auch die Oberstufenzentren dem Prinzip, ökologischer Lernort zu sein, verpflichtet. Gerade im beruflichen Schulwesen mit seinem dichten Bezug zur Arbeitswelt sollen ökologische Kenntnisse und Umweltbewusstsein weiterentwickelt und eine spezifische, auf das jeweilige Berufsfeld bezogene Ausprägung erhalten.

Ökologische Zielsetzung Bei der Lösung der Entwurfsaufgabe sind die Grundprinzipien ökologischen Bauens zu beachten. Die Grundlage hierfür bilden die ökologischen Planungskriterien für Wettbewerbe (Stand August 2001). Siehe anhang). Dabei geht es jedoch nicht um den Einsatz aufwändiger Techniken, sondern um Fragen der Gebäudekonzeption, wie z.B. die Minimierung von Wärmeverlusten durch ein günstiges Oberflächen/Volumenverhältnis, die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile, die Orientierung der unterschiedlichen Funktionsbereiche, die natürliche Belichtung und Belüftung der Räume usw. Für die Konstruktion und Bauausführung sollen nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Das Konzept der Regenwasserbewirtschaftung ist entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zu entwickeln und zu bewerten. Als Grundlage ist das Rundschreiben SenStadt VI C 1/2003 „Grundsätze der Betriebswassernutzung“ (siehe Anhang) zu beachten.

3.6

Wirtschaftlichkeit

Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: Baukosten Instandhaltungskosten Kosten des laufenden Betriebs.

Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Verhältnis von Hauptnutzfläche (HNF) zu Bruttogrundrissfläche von 1:1,7 (max.) aus. Der Entwurf hat sich am Prinzip des Kosten sparenden Bauens zu orientieren. Für kostenbewusstes Bauen als übergeordnetes Prinzip sollten folgende Kriterien als Anhaltspunkte dienen:

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-

Kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß; Natürliche Belichtung und Belüftung der Räume; Verzicht auf aufwändige Konstruktionen; Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit; Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche; Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials.

Als Gesamtkostenrahmen für den Neubau einschließlich der Außenanlagen ist eine Summe von 25.400.000 EUR (einschließlich Mehrwertsteuer) vorgesehen. Dieser Kostenrahmen ist in jedem Fall einzuhalten. Aufteilung der Gesamtkosten DIN 276 (alt) Kostengruppe DIN 276 alt Vorgabe für Vorplanung 1.4 Abriss Schule 3.1-3.4 Sporthallenanpassung (Fassade, Technik, Dach) 3.5 Kunst am Bau Besondere Gründung 4.0 Ausstattung 5.0 Außenanlagen 6.0 Besondere Maßnahmen Summe 1-6 UV 1-6 (gesperrt) 5% 7.0 UV 7.0 (gesperrt) 5% Gesamtkosten (GBK) gerundet 2.354.000,00 EUR 11.400.000,00 EUR 1.292.000,00 EUR 105.000,00 EUR 475.000,00 EUR 1.776.000,00 EUR 1.406.000,00 EUR 1.330.000,00 EUR 20.138.000,00 EUR 1.060.000,00 EUR 3.990.000,00 EUR 210.000,00 EUR 25.400.000,00 EUR

3.7

Baukonstruktion und Gebäudetechnik

Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische und konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kostenund Qualitätsanforderungen sowie insbesondere der terminlichen Anforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, sollen hierzu im Rahmen des Wettbewerbes konkrete Aussagen getroffen werden. Es werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet, die unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine besonders kurze Bauzeit ermöglichen (Schnellbaumaßnahme, ca. 18 Monate). Dabei sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs- und Unterhaltungskosten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang soll die baukonstruktive und gebäudetechnische

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Dabei wird es darum gehen, die Realisierbarkeit des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts im vorgegebenen Kostenrahmen aufzuzeigen. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: Tragsystem Statik Außenhülle (Wand und Dach) Gebäudetechnik / Technische Anlagen.

Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppe 300, s. Teil 1 Verfahren, Punkt 1.10, Absatz 8) gefordert.

3.8

Erschließung / Stellplätze

Auf dem Grundstück sind 5 PKW-Stellplätze (ca. 125 qm) für Mobilitätsbehinderte und für den Hausmeister gefordert. Entsprechend dem Bedarfsprogramm sind insgesamt 83 Fahrrad- bzw. Motorradstellplätze (ca. 166 qm) einzuplanen. Der an der östlichen Grenze des Wettbewerbsgrundstücks gelegene Erschließungsweg für die Friedensburg-Oberschule und für die Sporthalle ist zu erhalten. Die gemeinsame Nutzung der auf dem Grundstücksteil der OSZ Körperpflege neu zu planenden 100 m – Laufbahn mit der FriedensburgOberschule ist zu gewährleisten.

3.9

Barrierefreies Bauen

Sämtliche Bereiche des Gebäudes sind gemäß DIN 18024, Teil 2 nutzungs- und funktionsgerecht für Mobilitätsbehinderte anzulegen. Das betrifft sowohl den Baukörper als auch die Außenanlagen. Die Zahl der Aufzüge ist zu minimieren. Vorrangig ist darauf zu achten, dass bei der Erschließung der Gebäude, der horizontalen und vertikalen Erreichbarkeit der jeweiligen Ebenen sowie der sanitären Angebote für ins Besondere mobilitätsbehinderte Personen, diese möglichst direkte Zugänglichkeiten bzw. zentral gelegene Anbindungen erhalten.

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

37

3.10 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien
Der Planung sind in der jeweils aktuellen Fassung zu Grunde zu legen: Vorschriften Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin Ausführungsvorschriften über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken AV FwFl. Technische Baubestimmungen zu DIN 18024, Teil 2, Bauliche Maßnahmen für Behinderte und alte Menschen im öffentlichen Bereich Arbeitsstättenverordnung ArStättV DIN 18035 DIN 58125

-

-

Richtlinien Muster-Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen, Rundschreiben SenBauWohn 07/1998 Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn 1/2002 Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen, Rundschreiben SenBauWohn 10/1998 Ökologische Planungskriterien für Wettbewerbe 08/2001

-

-

3.11 Raumprogramm, Funktionsdiagramme
Das geforderte Raumprogramm des Oberstufenzentrums setzt sich aus den folgenden Bereichen zusammen (detaillierte Zusammenstellung des geforderten Raumprogramms und des Funktionsdiagramms sowie weitere Erläuterungen siehe Anhang): Allgemeiner Unterricht AU 23 Gruppenräume à 60,50 qm AU 5 Gruppenräume à 70,60 qm AU 8 Gruppenräume à 43,20 qm AU 6 Lehrmittelräume à 17,30 qm 2.193,90 qm 1.391,50 qm 353,00 qm 345,60 qm 103,80 qm

Naturwissenschaften NW 1.1 1 Übung Chemie NW 1.2 1 Übung Physik, Bädertechnik

584,70 qm 60,50 qm 80,60 qm

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NW 1.3 NW 1.4-1.5 NW 1.6 NW 2.1 NW 2.2 NW 2.3

Übung Hygiene, Biologie NW-Grundl., 2 Gruppenr. à 60,50 qm NW-Grundlagen, 1 Gruppenr. Sammlung/Vorbereitung Chemie Samml.Vorb.PH/Bädertechnik Samml.Vorb.NW-Grundl./Hygiene/Bio.

60,50 qm 121,00 qm 80,60 qm 60,50 qm 60,50 qm 60,50 qm

Fremdsprachen FS 1.1 Fremdsprachenfachraum (AV-Raum) FS 2.1 Sammlung

97,90 qm 80,60 qm 17,30 qm

Friseur Technische Übungen FTÜ 1.1-1.4 Techn. Übungen Friseur, 4 x 80,60 qm FTÜ 2.1-2.2 Sammlung/Vorbereitung

391,60 qm 322,40 qm 69,20 qm

Kosmetik Technische Übungen KTÜ 1.1 Kosmetik 1, Techn. Übungen (Fusspflege) KTÜ 1.2 Kosmetik 2, Techn. Übungen (Kosmetik) KTÜ 2.1 Sammlung/Vorbereitung KTÜ 3.1 Umkleiden/Waschen/Duschen D KTÜ 3.2 Umkleiden/Waschen/Duschen H

233,40 qm 70,60 qm 70,60 qm 34,60 qm 28,80 qm 28,80 qm

Zahntechnik ZT 1.1 Technologie Zahnersatz (Übung) ZT 1.2 Techn. Zahnersatz I (Werkst. Keramik) ZT 1.3 Technologie Zahnersatz II (Übung) ZT 1.4 Techn. Zahnersatz II (Werkstatt Metall) ZT 1.5 Sammlung / Vorbereitung Zahnersatz I+II

362,90 qm 80,60 qm 70,60 qm 80,60 qm 70,60 qm 60,50 qm

Maskentechnologie MT 1.1 Schminkraum MT 1.2 Werkstatt Maskentechnologie MT 2.1 Fundus/Sammlung/Vorbereitung

95,10 qm 34,60 qm 34,60 qm 25,90 qm

Daten- und Textverarbeitung DV 1.1 DV-Fachraum DV 2.1 Sammlung/Vorbereitung DV DV 3.1 Server-Raum

105,20 qm 70,60 qm 17,30 qm 17,30 qm

Lernbüro LB 1.1 LB 2.1

Lernbüro Sammlung/Vorbereitung/Server LB

146,90 qm 121,00 qm 25,90 qm

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

39

Fachpraxis FP 1.1-1.3 Fachpraxis 1 Haar und Haut, 3 x 80,60 qm FP 1.4 Fachpraxis 2 Kosmetik FP 2.1-2.2 Sammlung/Vorbereitung FP 1+2

364,20 qm 241,80 qm 70,60 qm 51,80 qm

Bibliothek BI 1.1 BI 1.2 BI 1.3 BI 1.4

Ausleihe-/Katalog-/Zeitschriften Bücherstellfläche Einzelarbeitszone Bücherpflege/Magazin

162,00 qm 25,90 qm 75,60 qm 25,90 qm 34,60 qm

Mediothek ME 1.1 ME 2.1

Medienzentrale Zentrale Gerätesammlung/Reparatur

51,80 qm 23,00 qm 28,80 qm

Lehrerbereich LE Aufenthaltsräume, 4 x 43,20 qm LE Garderoben-/Eingangszone, 2 x 17,30 qm LE Stillarbeitsraum, 2 x 34,60 qm

276,60 qm 172,80 qm 34,60 qm 69,20 qm

Verwaltung VW 1.1 VW 1.2 VW 1.3 VW 1.4 VW 1.5 VW 1.6 VW 1.7-1.8 VW 1.9 VW 1.10 VW 1.11 VW 2.1 VW 2.2 VW 2.3 VW 3.1 VW 3.2 VW 3.3

Schulleitung Verwaltungsleiter OSZ-Koordinator/Stellvertreter Sekretariat Raum für Lehrerpostfächer Kopierraum Abteilungsleiter/-koordinator, 2 x 23,00 Konferenzraum Teeküche Hausmeisterdienstraum Laufbahn-u.Drogenberater,Elternsprechr. Sozialarbeiter 1. Hilfe-Raum Schülervertretung Raum für Reinigungspersonal Hausmeisterdienstwohnung

458,00 qm 23,00 qm 17,30 qm 17,30 qm 69,10 qm 25,90 qm 17,30 qm 46,00 qm 51,80 qm 4,30 qm 13,00 qm 17,30 qm 17,30 qm 11,50 qm 34,60 qm 17,30 qm 75,00 qm

Freizeit FZ 1.1 FZ 1.2 FZ 2.1

Caféteria (Speiseraum) 150 Plätze Ausgabe mit Nebenräumen (Küche/Lager) Schüleraufenthalt

574,50 qm 300,00 qm 150,00 qm 124,50 qm

Wirtschaftsräume WR 1.1 Küchenlager WR 1.2 Raum für Leergut

376,90 qm 37,50 qm 17,30 qm

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

40

WR 1.3 WR 2.1 WR 2.2 WR 3.1 WR 4.1 WR 4.2 WR 4.3

Raum für Abfallentsorgung Abstellräume / Archiv Summe: Technikräume (entwurfsabhängig) Garten- und Schneeräumgeräte Hausmeister/Werkstatt Zentrales Putzmittellager Putzmittelraum (entwurfsabhängig)

25,90 qm 250,00 qm 20,20 qm 13,00 qm 13,00 qm

Summe incl. Wirtschaftsräume Summe excl. Wirtschaftsräume

6.475,60 qm 6.098,70 qm

3.12 Kriterienkatalog
Leitidee Städtebau und Gestaltung - Städtebau / stadträumliche Gestaltung - Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit Funktionen - Erschließung - Funktionale Zuordnung - Eignung für Mobilitätsbehinderte - Räumliche Qualität - Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung - Außenraumnutzung Realisierbarkeit - Programmerfüllung - Planungsrecht, Baurecht - Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb - Maßnahmen für besonders kurze Planungs- und Bauzeit

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

41

Teil 4 Anhang 4.1 Fotodokumentation

F 01 Turnhalle Nordfassade

F 02 Schillerstraße Richtung Westen

F 03 Turnhalle Eingang Schillerstraße

F 04 Turnhalle Südfassade

F 05 Turnhalle Ostfassade

F 06 Turnhalle Ostfassade Richtung Norden

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

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F 07 Turnhalle Ostfassade Richtung Süden

F 08 Schiller-Oberschule

F 09 Schillerstraße, Schiller-Oberschule

F 10 Schillerstraße Richtung Westen

F 11 Schillerstraße Richtung Osten

F 12 Schillerstraße Ecke Schlüterstraße

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

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F 13 Bildungszentrum Südfassade

F 14 Bildungszentrum Südfassade

F 15 Friedensburg-Oberschule Technikgeb.

F 16 Friedensburg-Oberschule -Ersatzbau

F 17 ehem. Grolmanstraße Richtung Norden

F 18 ehem. Grolmanstraße, Pausenfläche

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

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F 19 ehem. Grolmanstraße von Goethestraße

F 20 Spielplatz

F 21 Hof Schiller-Oberschule

F 22 Turnhalle Schiller-Oberschule

F 23 Hofansicht Schiller-Oberschule

F 24 Hofansicht Schiller-Oberschule

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

45

4.2

Quellenangaben

Literatur - „Berlin und seine Straßennamen – Charlottenburg“ Edition Luisenstadt - „Stadtidee und Stadtgestalt: Beispiel Berlin“, Aufsatz von Henrik Schnedler und Rudolf Ludwig Schneider (S.69) - „Berlin und seine Bauten - Schulen“ - „Schulen für Berlin – Projekte der 90er Jahre“, Städtebau und Architektur Bericht 22, 1993 (S.8, S.18) - Internet: www.berlin.de/ba-charlottenburgwilmersdorf/wissenswertes/geschichte - Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf : Ausstellung "Von Krabbelkindern und Achtenkleckern. Kindheit im Berliner Westen in der Zeit von 1880 bis 1950"

4.3

Digitale Anlagen

Auf beiliegender CD-Rom

4.3.0 Ausschreibung
Vorliegende Ausschreibung als pdf-Datei mit farbigen Abbildungen
00_ausschreibung_osz-schiller.pdf

4.3.1

Planmaterial
Übersichtsplan als Pixeldatei auf Grundlage des Landeskartenwerks „Karte von Berlin“, Herausgeber: Bezirksämter von Berlin, Produzent: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung III Basismaßstab: 1:5.000 150 dpi 1:1.000 60 dpi 1:500 75 dpi
01_5000.tif 02_1000.tif 03_500.tif

Arbeitsplan auf Grundlage des ALK Berlin Basismaßstab 1:1.000
04_arbeitsplan.dwg 04_arbeitsplan.dxf 04_arbeitsplan.pln

(v6.5)

Bestandspläne Turnhalle auf Grundlage von Baugenehmigungsplanung von 1973/74 sowie Fotoaufnahmen
05_turnhalle GR UG.dwg 05_turnhalle GR UG.dxf 05_turnhalle GR UG.pla

(v6.5)

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

46

06_turnhalle GR EG.dwg 06_turnhalle GR EG.dxf 06_turnhalle GR EG.pla 07_turnhalle GR 1OG.dwg 07_turnhalle GR 1OG.dxf 07_turnhalle GR 1OG.pla 08_turnhalle GR 2OG.dwg 08_turnhalle GR 2OG.dxf 08_turnhalle GR 2OG.pln 09_turnhalle GR DG.dwg 09_turnhalle GR DG.dxf 09_turnhalle GR DG.pln 10_turnhalle schnitt A.dwg 10_turnhalle schnitt A.dxf 10_turnhalle schnitt A.pln 11_turnhalle schnitt B.dwg 11_turnhalle schnitt B.dxf 11_turnhalle schnitt B.pln 12_turnhalle ansichten.dwg 12_turnhalle ansichten.dxf 12_turnhalle ansichten.pln

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

Ansichten der Friedensburg-Oberschule auf Grundlage von Baugenehmigungsplanung vom 31.01.1990 sowie Fotoaufnahmen
13_fos_ansichten.dwg 13_fos_ansichten.dxf 13_fos_ansichten.pln

(v6.5)

Ansichten der benachbarten Gebäude auf Grundlage von Fotoaufnahmen
14_schillerstr_124-127.dwg 14_schillerstr_124-127.dxf 14_schillerstr_124-127.pln 15_schillerstr_110a.dwg 15_schillerstr_110a.dxf 15_schillerstr_110a.pln 16_schillerstr_10.dwg 16_schillerstr_10.dxf 16_schillerstr_10.pln 17_schlueterstr_79-80.dwg 17_schlueterstr_79-80.dxf 17_schlueterstr_79-80.pln 18_grolmanstr_59.dwg 18_grolmanstr_59.dxf 18_grolmanstr_59.pln

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

(v6.5)

Leitungspläne der zuständigen Unternehmen (Berliner Wasserbetriebe, Bewag, Gasag) als Pixeldateien
19_lp_trinkwassernetz.tif 20_lp_kanalnetz.tif 21_lp_bewag.tif 22_lp_gasag.tif

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

47

4.3.2

Funktionale Anforderungen Raum- und Funktionsprogramm
raum-funktionsprogr_osz-schiller.pdf

4.3.3

Bodengutachten Bodengutachten
bodengutachten.pdf

4.3.4

Vorschriften Technische Vorschriften zum Schutz der Trinkwasser- und Entwässerungsanlagen der Berliner Wasserbetriebe
01_vorschr_entwässerung.pdf

Links Vorschriften
02_links_vorschriften.doc

4.3.5

Richtlinien Muster-Richtlinien über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen (Muster-Schulbau-Richtlinie –MschulbauR), Stand 10.Juli 1998
01_MSchulbauR_Juli-1998.pdf

Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen, Rundschreiben BauWohn V VI Nr.10/1998
O2_Verbote_Baustoffe.pdf

Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenStadt VI D Nr. 1/2002
O3_WiSt_Allgemein.pdf O4_WiSt_Hochbau.pdf O5_WiSt_Techn_Gebaeudeausr.pdf O6_WiSt_Literaturhinweise.pdf

Links Richtlinien
07_links_richtlinien.doc

Grundsätze für die Betriebswassernutzung, Rundschreiben SenStadt VI C Nr. 01/2003
08_RS_VI_C_01-2003.pdf

4.3.6

Formblätter Verfassererklärung
verfassererklaerung.doc

Formblatt Flächenermittlung (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_formbl_flaechen.xls

Neubau des OSZ Körperpflege, Schillerstr. / Teil 4 Anhang

48

Berechnungsblatt zur Flächenermittlung
flaechenberechnung.xls

4.3.7

Bilddokumentation Bilddokumentation Einzelbilder
        
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