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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Technische Abteilung

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum Berlin-Mitte
Zentrale Universitätsbibliothek und Computerund Medienservice

Offener Realisierungswettbewerb Ergebnisprotokoll

Herausgeber Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin-Mitte Informationstechnik / Internet competitionline GmbH, Berlin

Inhaltsverzeichnis
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 31.08.2004 Bericht der Vorprüfung / 2. Phase Kostenbetrachtung Sachverständige Vorprüfung und Bewertung energetischer Effekte Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 10. und 11.08.2004 Bericht der Vorprüfung / 1. Phase Teilnehmerliste

Offener Realisierungswettbewerb für Architekten ‚Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum’ Zentrale Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin

Ergebnisprotokoll Sitzung des Preisgerichts am 31.08.2004

Berlin, August 2004

Inhaltsverzeichnis
Sitzung des Preisgerichts vom 31.08.2004 ........................................... 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Eröffnung der Sitzung........................................................................... 5 Bericht der Vorprüfung ......................................................................... 6 Vierter Wertungsrundgang ................................................................... 6 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl ...................... 7 Festlegung der Rangfolge, Verteilung der Preise und Ankäufe ......... 14 Empfehlung des Preisgerichts............................................................ 15 Öffnung der Verfasserumschläge....................................................... 15 Abschluss der Sitzung ........................................................................ 15 Anwesenheitsliste............................................................................... 18

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Sitzung des Preisgerichts vom 31.08.2004
Technische Universität Berlin Ackerstraße 76, Halle 60 13355 Berlin Beginn der Sitzung: 9.00 Uhr

Herr Prof. Dr. Mlynek, Präsident der Humboldt-Universität, begrüßt die Sitzungsteilnehmer im Namen des Auslobers.

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Eröffnung der Sitzung

Der Vorsitzende stellt die Anwesenheit (siehe Anwesenheitsliste) und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest. Das Preisgericht setzt sich wie folgt zusammen: Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Prof. Axel Oestreich (Vorsitzender) Architekt, Berlin Prof. Manfred Ortner Architekt, Berlin Antje Freiesleben Architektin, Berlin Volker Staab Architekt, Berlin Dr. Hans Stimmann Senatsbaudirektor, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Prof. Dr. Jürgen Mlynek Präsident der Humboldt-Universität Dr. Milan Bulaty Direktor der Universitätsbibliothek Ewald-Joachim Schwalgin Leiter der Technischen Abteilung der Humboldt-Universität Kristina Laduch Bezirksamt Mitte von Berlin

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Ständig anwesender stellvertretender Preisrichter: Claus Neumann Architekt, Berlin Herr Neumann vertritt ab 19.00 Uhr Frau Laduch.

Zu Beginn der Sitzung erläutert Herr Dr. Bulaty, Direktor der Universitätsbibliothek, ausführlich die Qualitätskriterien, denen der auszuwählende Entwurf aus Sicht der Benutzer und der Mitarbeiter genügen muss.

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Bericht der Vorprüfung

Unterlagen der Vorprüfung Die Vorprüfung hat die Ergebnisse der 2. Phase ihrer Arbeit in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst (s. Anlage). Er enthält als gesonderte Anlage eine Kostenbetrachtung. Dem Preisgericht wird außerdem der Bericht 'Sachverständige Vorprüfung und Bewertung energetischer Effekte' von Dr. Römmling übergeben (s. Anlage). Informationsrundgang Ab 10.00 Uhr stellen die Vorprüfer die Wettbewerbsarbeiten in der Reihenfolge der Tarnzahlen den Preisgerichtsbeteiligten mit ausführlicher Angabe der Ergebnisse der Vorprüfung vor. Der Informationsrundgang endet um 14.30 Uhr. Im Anschluss an die Vorstellung der Arbeiten fasst Herr Dr. Römmling die Ergebnisse der Prüfung und Bewertung der energetischen Effekte in einer kurzen Stellungnahme zusammen.

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Vierter Wertungsrundgang

Die im Verfahren verbliebenen 22 Arbeiten werden im vierten Wertungsrundgang erneut anhand aller Pläne und der Modelle unter Anlegung der Beurteilungskriterien der Ausschreibung eingehend und teilweise kontrovers diskutiert. Die jeweils an die Besprechung anschließende Abstimmung über den Verbleib im Verfahren führt zunächst zum Ausscheiden folgender 13 Arbeiten (Stimmenverhältnis: für Verbleib : gegen Verbleib im Verfahren): 1005 (0:9) (1:8) 1022 (3:6) 1035 (0:9) 1050 (0:9) 1069 (2:7) 1072 (4:5) 1130 (4:5) 1135 (2:7) 1141 (1:8) 1160 (0:9) 1168 (4:5) 1257 (1:8) 1267

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3 Arbeiten werden anschließend auf Antrag und nach Abstimmung ins Verfahren zurückgeholt: 1072 (5:4) 1130 (7:2) 1168 (6:3)

Damit verbleiben als engere Wahl folgende 12 Arbeiten im Verfahren: 1014 1052 1072 1089 1098 1122 1130 1140 1143 1161 1168 1205

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Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl

Vor der abschließenden Bewertung der Entwürfe und der Festlegung der Rangfolge wird von den Fachpreisrichtern eine schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl verfasst. Die Texte fassen die Ergebnisse der bisherigen Besprechung der Arbeiten zusammen. Die Texte werden anschließend vor den Arbeiten verlesen, diskutiert und in der nachfolgenden Fassung verabschiedet. 1014 Die Arbeit besticht im ersten Eindruck durch die Ausbildung der Baumassen als T-förmige, solitäre und freistehende Großform und durch die Zurücknahme der Bauflucht nach Norden, wodurch ein großzügiger Platz zwischen Bibliothek und Bahnviadukt entsteht. Der Raum zwischen der nördlichen Brandwand und der T-förmigen Großform wird jedoch fast flächendeckend mit einer 5-geschossigen Bebauung gefüllt, die sich in der Realität als geschlossenes Volumen darstellen wird und damit das Konzept des schlanken Baukörpers konterkariert. Die Bibliothek öffnet sich im Erdgeschoss zum neuen Vorplatz hin auf voller Breite mit einem Foyer, das die Öffentlichkeitsbereiche aufnimmt und über die großflächige Verglasung auch darstellt. Hierzu wird der Öffentlichkeitscharakter einer Universitätsbibliothek kontrovers diskutiert, da das Erscheinungsbild leicht mit kommerziellen Nutzungen verwechselt werden könnte. Die Organisation des gesicherten Bibliotheksbereichtes funktioniert in übersichtlicher Form. Die Verbindung der Nutzungsbereiche zwischen Ebene -1 bis Ebene 04 ausschließlich über einläufige Treppen an den Gebäudestirnseiten ist völlig unzureichend und zum Teil noch durch Lesekabinen verdeckt. Die Freihand- und Beständebereiche liegen funktional übereinander und sind jeweils Lesebereichen zugeordnet, die Organisation lässt variable Aufteilungen zu. Der längliche Lesesaal entwickelt keine besondere eigenständige Raumqualität. Die konstruktiv notwendige Ausbildung der 8m austragenden Obergeschosse zeichnet sich im Grundriss nicht ab und wird auch im Schnitt negiert. Der hohe Anteil von innenliegenden Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter in Ebene 06 erscheint trotz der angebotenen Oberlichter problematisch.

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Insgesamt kann die Arbeit die durch die große formale Geste geweckten Erwartungen im Detail nicht erfüllen. 1052 Durch die in der Höhe differenzierte Baukörperausbildung bindet die Bibliothek maßstabsgerecht an die vorhandene Bebauung an und stellt einen 6-geschossigen monolithischen Kubus nach Süden hin frei. Das Gebäude wird gleichberechtigt von Westen und Osten erschlossen, das langgestreckte 2-geschossige Foyer trennt die Öffentlichkeitsbereiche klar vom gesicherten Bereich der Bibliothek. Der Zugang mit Buchrückgabe, Informationen und Leihstelle ist übersichtlich angeordnet und schließt direkt an die quer durch alle Geschosse führende Erschließungsschiene mit Treppen und Lufträumen an. Diese kompakte Vertikalerschließung verbindet alle öffentlichen Funktionsbereiche auf direktem Weg miteinander. Der PC-Pool im Untergeschoss ist zwar vom Lesesaal geschossweise getrennt, kann aber über die zentrale Vertikalerschließung auf kurzem Wege erreicht werden. Der zentrale Lesesaal strahlt in seiner ruhigen Ausgestaltung eine angenehme Atmosphäre aus. Die längsseitige Bücherwand verknüpft geschickt die räumliche Einbindung der Erschließung und Lufträume aus den Untergeschossen mit der optischen und akustischen Abgrenzung der Leseplätze gegenüber den Verkehrsflächen. Die konstruktive und optische Ausgestaltung des Glasdaches ist nicht weiter dargestellt. Über einen ca. 1,5m breiten Lichtschlitz parallel zur Brandwand wird versucht, Tageslichtatmosphäre bis ins Erdgeschoss zu den Leseplätzen des historischen Buchbestandes zu führen. Die Bereiche der Mitarbeiter sind nicht differenziert ausgewiesen. Eine Vielzahl von Arbeitsräumen kann nur über den Lesesaal belichtet und belüftet werden. Insgesamt ist die Darstellung etwas schematisch und lässt in Detail und Materialität einige Fragen offen. 1072 Die Arbeit besticht durch ihr städtebauliches Konzept. Mit der Gliederung des Baukörpers – insbesondere durch das herausgedrehte und in die Strassenflucht vorgezogene Bauteil an der Plankstrasse mit seinem perspektivischen Blickbezug zur Strasse Unter den Linden – wird die gewünschte öffentliche Präsenz der Zentralen Universitätsbibliothek erreicht. Der sensible Umgang mit der vorhandenen Bebauung durch die Ausbildung von Staffelgeschossen wird positiv bewertet. Der feine Fassadenduktus mit seiner warmen Ausstrahlung vermittelt allerdings eher das Bild eines Verwaltungsgebäudes als das der Bibliothek der Humboldtuniversität. Die Hauptzugänge sind selbstverständlich und überzeugend an den Strassen und dem neu geschaffenen kleinen Vorplatz positioniert. Die von den Verfassern verfolgte Idee von „Drei Häusern“ ist allerdings weder in der äußeren Gestalt ablesbar – gleiche Fassadenstruktur wird ohne Differenzierung über den ganzen Baukörperkomplex gezogen – noch wird diese in der inneren Struktur durchgehalten. Die erwarteten geometrischen Durchdringungen, Überlagerungen oder Gelenke mit ihren dar-

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aus resultierenden räumlichen Spannungsfeldern unterbleiben oder bleiben beliebig. Positiv bewertet werden die Adressbildung des Verwaltungstraktes mit seinem separaten Zugang, die Großzügigkeit des Eingangsbereichs, die gute Lage der Bücherrückgabe mit der Überwachungsfunktion der zentralen Haupttreppe sowie die gut proportionierten Flächen für die Lesebereiche. 1089 Der Entwurf fasziniert durch seine Verortung im städtebaulichen Kontext und den stadträumlichen Qualitäten, die durch das Zurücksetzten der Hauptfassade längs des Bahnviadukts sowie durch das Überkragen des hier geschaffenen öffentlichen Raums mit einem monumentalen Dach erreicht wird. Die von den Verfassern angestrebte zeichenhafte Autonomie des Bibliothekgebäudes wird durch die formale Strenge und Reduktion der Gestaltungsmittel bei der Fassade unterstrichen. Als sehr problematisch wird die Erschliessung, insbesondere die Eingangshalle in ihrer Dimension, Proportion und Funktionalität, gesehen. Die großzügige städtebauliche Geste findet hier keine angemessene Fortsetzung, ist zu schmal, hier angelagerte Funktionen wie Café, Infoterminal, Zeitungslesebereich und Auskunft verstellen den bei weitem zu schmalen Erschließungsbereich zusätzlich. Ebenso kritisch wird die Anordnung des PC-Pools im Erdgeschoss bewertet, da die Erschließung hier zwangsläufig zunächst über die Zugangskontrolle im 1. Obergeschoss erfolgen muss. Da der PC-Pool im gesicherten Bereich liegen soll, wäre hier für die vorgeschlagene ebenerdige Erschliessung eine zweite Buchsicherungsanlage nötig, was nicht gewünscht wird. Der introvertierte Lesesaal wird positiv gesehen, obwohl die hier dargestellte Einbeziehung der vorhandenen Brandwand in die Innenarchitektur so nicht realisierbar sein wird. Die Anordnung der Arbeitskabinen und der Gruppenarbeitsräume ohne Tageslichtbezug ist problematisch. 1098 Die Bibliothek überzeugt zunächst durch ihre Präsenz als gegliederter Baukörper, dem die Vermittlung an die angrenzende Bebauung durch Staffelung der Gebäudehöhe gut gelingt. Der Versuch der Erschließung über eine freigelassene Ecke scheint allerdings etwas unentschlossen, der dadurch entstehende Vorplatz scheint nicht wirklich großzügig. Die Fassade des Gebäudes ist stark vertikal strukturiert, erhält ein Kleid aus geschosshohen Betonwerksteinplatten und Fenstern, die sich zu einem ornamenthaften Gewebe ergänzen. Sockel und eine Attika fassen die Haut zusammen. Hierbei wird der Bezug zum Inneren etwas vernachlässigt und wirkt etwas beliebig. Die Passage im Inneren und der Foyerbereich sind großzügig bemessen, Buchrückgabe, -ausleihe und –sicherung kann einwandfrei erfolgen. Die zentral organisierte Erschließung ermöglicht kurze Wege und eine schnelle Orientierung. Besonderes Merkmal dieser Bibliothek ist der zentrale, gärtnerisch gestaltete Innenhof, um den sich die Arbeitsplätze und der Lesesaal gruppieren. Er schafft somit einen Ort der Ruhe und Konzentration, ist allerdings in seiner Materialisierung nicht sehr charakteristisch. Drei dezentrale

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zweigeschossige Lesesäle bilden räumliche Akzente im Raumgefüge und geben einen Blick zur Stadt frei. Das Freihandkonzept der Bibliothek ist konsequent durchgesetzt. Funktional und konstruktiv ist das Haus optimiert, die Geschosshöhen sind teilweise, besonders im Serverbereich, unterschritten. Insgesamt macht der Entwurf einen sehr korrekten Eindruck, das architektonische Erscheinungsbild wirkt jedoch zu verhalten und zurückgenommen. 1122 Die Arbeit überzeugt durch ihren großstädtischen Auftritt. Die neue Bibliothek vollendet den städtebaulichen Block mit einer großen 10geschossigen Figur an der Bahn, reiht sich so durchaus zeitgemäß in die so unglaublich präsente Kulturlandschaft der Museumsinsel. Eine der großen Leistungen des Projektes liegt in der Ausprägung eines neuen Stadtraumes an der Bahn: Durch das Zurückrücken des Baukörpers - und der damit verbundenen Verdichtung und Höhenentwicklung – entsteht ein breiter Vorplatz zur Bibliothek, der ins 2-geschossig hohe Foyer hineingezogen wird, von hier erfolgt logisch die Erschließung des gesicherten Bereiches mit einer etwas zu kleinen Ausleihe. Herzstück ist der in seiner Länge sicherlich einmalige Lesesaal: ein imposanter Raum, dessen Atmosphäre allerdings durch die längs laufende Freitreppe – die Haupttreppe des Gebäudes – massiv gestört wird. Erst in den obersten Geschossen wechselt die Treppe nach außen, die vorhandenen Lifte und Nottreppen werden nicht als angemessener Ausgleich gesehen. Der im 8. Obergeschoss gelegene Lesesaal für Historische Buchbestände ergänzt das überzeugende Raumangebot mit grandiosem Überblick über die Stadt. Kritisch angemerkt wird die vorgesehene Raumhöhe von 3,15 m und die möglicherweise nachträglich notwendige massive Gebäudeerhöhung. Die Fassadengestaltung mit den doppelgeschossig hohen Elementen trägt wesentlich zum Bild eines wichtigen Gebäudes bei. Der spielerische Umgang mit den Öffnungsbreiten ermöglicht lockeres Reagieren auf die Bedürfnisse in Innenräumen, auf mögliche zukünftige Bedürfnisse der Nutzer. Vorbildlich ist die Ausarbeitung des ökologischen Gebäudekonzeptes und des Energiekonzeptes. Wirtschaftlich gesehen liegt das Projekt im durchaus Machbaren. Insgesamt betrachtet stellt die Arbeit trotz angemeldeter Bedenken einen für die Stadtlandschaft Berlins bedeutenden Baustein dar, für die Humboldt-Universität einen angemessenen würdigen Hort der Wissenschaft. 1130 Die Arbeit überzeugt zunächst durch die große, dem Stadtraum und der Bedeutung angemessene Figur. Der einfachen liegenden Baumasse wird eine in seiner dekorativen Art nachvollziehbare Klinkerfassade in der Tradition deutscher expressionistischer Architektur vorgehängt, kontrovers wird die dazu beinahe gegensätzliche innere Struktur gesehen: So wird die Passage mit dem Hauptzugang von der Geschwister-SchollStraße als städtischer Raum durchaus begrüßt, die vertikalen Durchschneidungen der Geschosse in der weiteren Folge jedoch als verwirrend und mit den Grundrissen nicht kongruent betrachtet. Die Erschließung mit

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den beiden Freitreppen beginnt großzügig und Raum strukturierend, wird durch den Wechsel aber unübersichtlich. Der Lesesaal changiert zwischen einem freistehenden geschlossenen Volumen und einem überdachten Zwischenraum: eine eindeutige Charakteristik mit eigenständiger Atmosphäre fehlt. Wirtschaftlich gesehen liegt das Projekt sowohl was den energetischen Aspekt wie Realisierungskosten betrifft im Rahmen der Möglichkeiten. Insgesamt gesehen stellt die Arbeit einen eigenständigen und durchaus bemerkenswerten Beitrag dar, trotz aller Defizite im Inneren. 1140 Die Bibliothek präsentiert sich als kompaktes, städtisches Haus. Einerseits wirkt es massiv und verschlossen, andererseits ist es zitatenreich verspielt und betört durch seine poetischen Elemente. Die Bibliothek setzt sich aus vier Hauseinheiten zusammen, die sowohl im Inneren als auch in der Fassade ablesbar sind. Hierin liegt die besondere Qualität der Arbeit. Jede Hauseinheit hat ihrer Funktion entsprechend einen spezifischen Charakter, der jeweils eine besondere Konstruktion, Erschließung und Raumproportion zu Grunde liegt: besonders dicke Stützen im Magazin, kannelierte Säulen in der Leihstelle, Galerien und Rampen im hohen Lesesaal, filigrane Stützenreihen im historischen Lesesaal. Arbeitsplätze werden so spezifisch formuliert, dass sie sogar nach Außen einen Abdruck hinterlassen. Der helle Backstein mit eingelagerten Natursteinen verbildlicht das Lagern, die Anspielung auf den Faktor Zeit scheint etwas weit hergeholt. Liebevolle Details und Perfektion in der Darstellung erzeugen eine atmosphärische Dichte und sprechen für eine hochwertige Architektur. Funktional ist die Unterbringung der Leihstelle im 2. OG problematisch, ebenso das Nebeneinander von Leihstelle, Lesesaal und Lehrbuchsammlung, die Geschosshöhen von teilweise 2,85 m zu niedrig, Der Entwurf ist handwerklich sehr gekonnt, wirkt eigenwillig und geheimnisvoll, andererseits scheint er einer romantischen Idee nachzugehen, die die heutige Realität und Anforderung auszublenden versucht. 1143 Die neue Bibliothek der HU fügt sich wie selbstverständlich in das vorhandene städtebauliche Umfeld ein und bildet zugleich einen markanten Abschluss des Blockes vor der aufgeständerten Bahntrasse. Die unterschiedlichen Traufhöhen der Dorotheenstädtischen Bebauung werden aufgenommen und geschickt zur Ausbildung von Mittelrisaliten genutzt. Diese risalitartigen Überhöhungen an der Planck- und GeschwisterScholl-Straße betonen die sonst eher unauffälligen, knapp dimensionierten Eingänge zu diesen Straßen. Trotz dieser Erschließungssymmetrie gibt es eine aus den Funktionen abgeleitete Hierarchie der Eingänge. Der Haupteingang befindet sich an der Geschwister-Scholl-Straße und damit in dem Gebäudeteil, in dem die öffentlichen Räume eine höhere Besucherfrequenz erwarten lassen. Die Besucher gelangen durch den zu knapp dimensionierten Eingang in ein großzügiges, über alle Geschosse reichendes Foyer, von dem die Hörund Vortragssäle, die Ausstellungsräume, Leihstelle, Poststelle, Zeitungsleserraum und das Café erschlossen sind. Mit diesem Foyer erhält die Bibliothek ein ihrer Funktion und Bedeutung angemessenes

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die Bibliothek ein ihrer Funktion und Bedeutung angemessenes Foyer – auch für alle wissenschaftlichen Festveranstaltungen. Der zweite Eingang von der Planckstraße ist seiner Bedeutung entsprechend eher funktional. Er erschließt die in dem Gebäudezentrum liegende zentrale Treppenhalle, die alle Bereiche der Bibliothek erschließt und im 2. OG einen Blick auf die Großstadt ermöglicht. Auf dieser Etage liegt räumlich konzentriert der ruhig gestaltete große Lesesaal, der mit seinem Oberlicht und seiner kühlblauen Stoffbespannung Konzentration und wissenschaftliche Kühle ausstrahlt. Eine Etage höher liegt der ebenfalls durch Oberlicht belichtete wohl proportionierte Lesesaal mit den raumhoch aufgestellten historischen Büchern. Die Verbindung zwischen Mitarbeiter- und Buchbereich ist nur über die zweite Etage möglich. Dieses Defizit wäre nur mit einer Buchtransportanlage auszugleichen. Die Fassade unterstreicht mit dem geschlossenen Sockelgeschoss und seinen sorgfältig profilierten Pfeilern aus sandsteinfarbenem Klinkerbeton den öffentlichen Charakter des Gebäudes. 1161 Die Bibliothek fügt sich geradezu selbstverständlich in den Kontext der vorhandenen Bebauung ein und tritt dennoch selbstbewusst als großer Ziegelkubus als öffentliches (Universitäts-) Gebäude in Erscheinung. Die Grundhaltung, die Materialität, der symmetrische Aufbau in Grundriss und Fassade, die spannungsreiche Wirkung von architektonischer Disziplin und Großzügigkeit reihen es ein in die Tradition großstädtischer Berliner Wissenschafts- und Kulturbauten. Die Schwierigkeit einer vom Grundriss her eigentlich richtigen, von der städtebaulichen Situation aber einer höchst problematischen S-BahnPassage wird mit einer Passagenlösung zwischen Planck- und Geschwister-Scholl-Straße überzeugend umgangen. Die Bibliothek hat zwei gleichwertige Eingänge (was der Position im Stadtraum entspricht), die mit einer leider nicht durchgängig mehrgeschossigen Passage verbunden werden. Hier erreicht man wie selbstverständlich das Café, die Infoterminals, die Ausstellung und den Eingang in den gesicherten Bibliotheksbereich mit Ausleihe, Information und großzügigem Treppenhaus. Dies ist über alle Geschosse die leicht auffindbare Position für die Aufsichtstresen, Bücherausgabe, Bereitstellung. Das räumlich und geistige Zentrum des Gebäudes bildet der 4geschossige, sich nach oben über drei Stufen weit öffnende Lesesaal, dessen räumliche Wirkung durch den Laternenaufbau mit seitlichem Sichteinfall dramatisch gesteigert wird. Die fast monumentale räumliche Wirkung des Lesesaals wird durch übergroße Deckenleuchter unterstrichen aber gleichzeitig durch eine warmtonige Holzvertäfelung zurückgenommen. So entsteht ein ruhiger, fast feierlicher Lesesaal, auf den sich die Freihandmagazine bzw. –bereiche und die historischen Bücher wie selbstverständlich ausrichten. Die Personalräume sind ringförmig gut belichtet an der Außenfassade angeordnet. Dies erfordert teilweise überlange Wege. Dem raffiniert einfachen Grund- und Aufriss entspricht die Tragkonstruktion aus Stahlbeton, Flachdecken und eine Außenhülle aus Klinkern. Das insgesamt plausible Konzept lässt an zwei wichtigen Punkten Fragen offen. Die Tragstruktur der Obergeschosse ist im EG nicht ablesbar. Die große Klarheit des Konzepts könnte so im EG durch die Anordnung not-

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wendiger Stützen beeinträchtigt werden. Schließlich fehlen im Obergeschoss die notwendigen Fenster, die hier offensichtlich aus Gründen der Fassadengestaltung entfallen sind. Diese Defizite hinterlassen beim Betrachter leichte Zweifel an dem sonst überzeugenden Konzept 1168 Das Prägnante der Arbeit besteht in dem städtebaulich begründeten Vorschlag, die Bibliothek als ein Ensemble von 3 scheinbar solitären Baukörpern zu entwickeln. Was im Eingangsbereich an der Geschwister-Scholl-Straße mit der Komposition der Brandwandbebauung und dem zurückversetzten Eingangsgebäude oder mit dem in die Straßenflucht gedrehten Baukörper an der Planckstraße auf den ersten Blick plausibel erscheint, stellt sich mit dem ins Nichts führenden Gassenraum mit seinem Öffentlichkeit verheißenden Treppenaufgang als problematisch heraus. Inwieweit ein Zaun geeignet ist, räumliche Schichtungen und städtische Widmungen zu organisieren, wird unterschiedlich bewertet. So reizvoll auch im Inneren die Collage aus den 3 auch räumlich und strukturell ablesbaren Baukörpern sein mag, sie wird mit einem hohen Maß an Unübersichtlichkeit und einem hohen Erschließungsaufwand erkauft. Bei der Frage, ob der dargestellte Auftritt einen zeitgemäßen Ausdruck für ein Bibliotheksgebäude des beginnenden 21. Jahrhunderts darstellt, wird klar, dass diese Diskussion den Rahmen dieser Jurysitzung sprengen würde. 1205 Aus einem hermetisch anmutenden steinernen Block wurden mit wenigen gezielten plastischen Einschnitten sowohl die öffentlichen Erschließungen als auch die innere Struktur des Gebäudes entwickelt. Eine öffentliche Passage im Erdgeschoss ermöglicht die Zugänglichkeit sowohl von der Geschwister-Scholl-Straße als auch von der Planckstraße. Mit der Lage des Cafes an der kleinen Platzsituation an der Planckstraße wird die Qualität dieser räumlichen Ausweitung genutzt. Über einen großzügigen Treppenaufgang erreicht man das übersichtliche Eingangsfoyer mit Ausleihe und den gesicherten Bibliotheksbereich. So einfach das plastische Konzept des Baukörpers ist, so klar und einfach ist auch die innere Organisation des Hauses. Über eine einläufige Treppe, die ihre Belichtung über einen vertikalen Lichtraum erhält, wird die einfache Bibliotheksstruktur aus Lesesaal und angrenzenden Freihandbereichen erschlossen. Über den tiefen eingeschnittenen Lichthof über dem Foyerbereich wird in den Obergeschossen der Mitarbeiterbereich von dem öffentlichen Bibliotheksbereich getrennt. Darüber hinaus ermöglicht er die durchgängige natürliche Belüftung der Büroarbeitsplätze. Im Ganzen stellt die Arbeit einen plausiblen, funktional organisierten Beitrag dar. Es bleibt die Frage, ob der etwas spröde Charme der äußeren Erscheinung dem Bild des zentralen Bibliotheksgebäudes der HumboldtUniversität gerecht wird.

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Festlegung der Rangfolge, Verteilung der Preise und Ankäufe

Nach der Verabschiedung der schriftlichen Beurteilungen werden die Arbeiten der engeren Wahl erneut vergleichend bewertet. Es wird zunächst ein Meinungsbild hergestellt über die Einteilung der Arbeiten in eine Nachrücker-, eine Ankauf- und eine Preisgruppe gemäß der in der Ausschreibung vorgesehenen Anzahl von Preisen und Ankäufen. Demnach werden zunächst die Arbeiten 1072, 1130 und 1168 mehrheitlich in die Nachrückergruppe eingeordnet. Die anschließende Abstimmung bestätigt dies. Damit werden die genannten 3 Arbeiten von der weiteren Bewertung ausgeschlossen (Stimmverhältnis: für Ausschluss : gegen Ausschluss). 1072 (9:0) 1130 (9:0) 1168 (5:4)

Über die Rangfolge der ausgeschiedenen 3 Arbeiten zur Festsetzung der ggf. erforderlichen Nachrückerpositionen wird gesondert mit folgendem Ergebnis abgestimmt: 1. Nachrücker Arbeit 1168 (8:1) 2. Nachrücker Arbeit 1130 (7:2) 3. Nachrücker Arbeit 1072 (9:0) Die Arbeiten 1014, 1140, 1089 und 1143 werden aufgrund des Meinungsbildes und nach weiterer Diskussion auf entsprechenden Antrag mit Ankäufen ausgezeichnet (Stimmenverhältnis: für Ankauf : gegen Ankauf) 1014 (9:0) 1089 (7:2) 1140 (7:2) 1143 (6:3)

Auf entsprechenden Antrag wird einstimmig die folgende Rangfolge beschlossen: 1. Ankauf 2. Ankauf 3. Ankauf 4. Ankauf Arbeit 1143 Arbeit 1089 Arbeit 1140 Arbeit 1014

Die 4 Ankäufe werden jeweils mit dem in der Ausschreibung vorgesehenen Betrag von 8.500 € prämiert. Zur Rangfolge der verbliebenen 5 Wettbewerbsarbeiten gibt jeder Preisrichter ein Votum ab. Nach eingehender Diskussion wird dann über die Rangfolge und die Verteilung der Preise mit folgendem Ergebnis abgestimmt:

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1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis 5. Preis

Arbeit 1122 (8:1) Arbeit 1161 (8:1) Arbeit 1098 (8:1) Arbeit 1052 (7:2) Arbeit 1205 (9:0)

€ 42.500 € 34.000 € 25.500 € 20.500 € 13.500

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Empfehlung des Preisgerichts

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit 1122 zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen. Dabei sind folgende Auflagen zu berücksichtigen: 1. Die zentrale Erschließung der Bibliothek soll aus dem zentralen Lesesaal verlegt werden, um Lärmbelästigungen für die Nutzer zu vermeiden. 2. Materialien und Oberflächen des Lesesaales sind nach raumakustischen Vorgaben zu wählen mit der Zielsetzung einer gedämpften Atmosphäre. 3. Das Glasoberlicht ist baukonstruktiv derart auszubilden, dass keine sommerliche Überhitzung entsteht und ein gleichmäßiges blendfreies Licht gewährleistet ist. 4. Die in der Innenraumperspektive des Lesesaals dargestellten kalt wirkenden Oberflächen sollen zugunsten einer wärmeren Atmosphäre überprüft werden. 5. Der sommerliche Wärmeschutz der Außenfassaden muss zugunsten geringerer Kühllasten und Betriebskosten optimiert werden.

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Öffnung der Verfasserumschläge

Die Umschläge mit den Verfassererklärungen werden geöffnet. Die Namen der 22 Wettbewerbsteilnehmer, die die zweite Beurteilungsphase erreicht haben, werden verlesen. Die Öffnung der übrigen Verfasserumschläge wird dem Protokollführer übertragen. (Namen der Verfasser: s. Anhang)

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Abschluss der Sitzung

Die Vorprüfung wird entlastet. Der Vorsitzende, Herr Prof. Oestreich, schließt die Sitzung um 23.30 Uhr mit einem Dank an die Preisrichter, Sachverständigen und Vorprüfer für die engagierte sachliche Zusammenarbeit. Herr Prof. Dr. Mlynek dankt im Namen des Auslobers allen am Wettbewerbsverfahren Beteiligten, insbesondere dem Vorsitzenden, für ihre Mitwirkung.

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Das Protokoll wurde vom Vorsitzenden des Preisgerichts durchgesehen und genehmigt. Protokoll: Norbert Giebels

Die Wettbewerbsarbeiten werden vom 17.September bis zum 30. September 2004, montags bis freitags von 14.00 bis 19.00 Uhr in der Ackerstraße 76, Hof 1, Halle 60, 13355 Berlin ausgestellt. Die Ausstellung wird eröffnet am Donnerstag, den 16. September um 18:00 Uhr.

Offener Realisierungswettbewerb für Architekten ‚Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum’ Zentrale Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin

Bericht der Vorprüfung / 2. Phase zur Sitzung des Preisgerichts am 31.08.2004

Die Namen der Verfasser wurden für das Ergebnisprotokoll ergänzt.

Berlin, August 2004

Herausgeber Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin-Mitte Koordination der Vorprüfung Norbert Giebels Vorprüfung Birgit Dietsch Norbert Giebels Hubertus Neuhausen Klaus Reimers Salomon Schindler Magdalena Vesely Mitarbeiter der Vorprüfung Liane Baumgärtel Christina Kimmerle Berit Krause Dörte Ristau Julius Viehoff Clemens Werner Simon Wiesmaier Modellfotos Hans-Joachim Wuthenow Digitale Bearbeitung competitionline GmbH

Berlin, August 2004

Inhaltsverzeichnis
Bericht der Vorprüfung zur 2. Sitzung des Preisgerichts am 31.08.2004 ................................................................................................. 5 1. Vorlauf ................................................................................................... 5 2. Verfahren der Vorprüfung ...................................................................... 5 3. Sachverständige .................................................................................... 8 4. Diagramme HNF, BGF, BRI ................................................................ 10 Wettbewerbsarbeiten............................................................................... 12

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (2.Phase)

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Bericht der Vorprüfung zur 2. Sitzung des Preisgerichts am 31.08.2004 1. Vorlauf
Das Preisgericht hat in seiner 1. Sitzung am 10. und 11.08.04 drei Wertungsrundgänge durchgeführt und dabei von den 279 eingegangenen Wettbewerbsarbeiten 255 Arbeiten ausgeschlossen. 2 Wettbewerbsarbeiten waren aufgrund unzureichender Leistungen nicht prüfbar und wurden daher nicht zum Verfahren zugelassen. Nachtrag zur Einlieferung der Arbeiten: Das fehlende Modell der Arbeit 1258 traf am 13.08.04 ein. Der Poststempel trägt das Datum des 22.07.04. Das Abgabedatum für die Modelle war der 13.07.04. Das Modell ist schwer beschädigt.

2. Verfahren der Vorprüfung
Die 2. Phase der Vorprüfung wurde vom 13.08. bis 30.08.04 in den Räumen der Technischen Universität Berlin, Ackerstraße 76, Halle 60, 13355 Berlin-Wedding durchgeführt. Für die weitere Beurteilung der im Verfahren verbliebenen 22 Wettbewerbsarbeiten wurden diese gem. Ausschreibung 1.11 (Beurteilungsverfahren und Vorprüfung) vertieft vorgeprüft. Kriterienkatalog Besondere Prüfaufträge wurden vom Preisgericht nicht erteilt. Aufgrund des bereits während der 1. Preisgerichtssitzung erreichten Informationsstandes hinsichtlich Städtebau, Architektur und Gebäudekonzept hat die Vorprüfung die Arbeiten vorrangig in den Kriterienbereiche Funktionen, Wirtschaftlichkeit, Realisierbarkeit, Energetische Effizienz und Ökologisches Bauen untersucht. Den methodische Rahmen der Vorprüfung bildete der nachstehende Kriterienkatalog. Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Äußere Erschließung Lage, Auffindbarkeit, Eindeutigkeit der Zugänge für • Benutzer • Mitarbeiter • Anlieferung Innere Erschließung Übersichtlichkeit und Länge der Wege, Zahl und Anordnung der Treppen und Aufzüge, Angemessenheit der Verkehrsflächen, Berücksichtigung der Buchsicherung, Anbindung an die Nutzungsbereiche für • Benutzer • Mitarbeiter Untersucht wurden die Wege des Buches von der Anlieferung über die Betriebsabteilung in die Magazine, von der Rückgabe in die Magazine

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (2.Phase)

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sowie die mit der Fernleihe verbundenen Transportwege zwischen Anlieferung, Dokumentenlieferung und Magazinen bzw. Leihstelle. Geprüft wurden außerdem die vorgeschlagenen Buchtransportanlagen. Räumliche Organisation / Raumqualität Anordnung und Zuordnung der Bereiche gem. Ausschreibung, räumliche Organisation innerhalb der Bereiche, Qualität der Einzelräume (Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung, Ausblick, Lärmschutz, Sonnenschutz) nach der Gruppierung der Ausschreibung 3.5 (Raumprogramm): • Öffentlicher Bereich: Eingangshalle, Garderobe, Ausstellungsflächen, öffentliche ComputerArbeitsplätze, Zeitungsleseraum, Cafeteria, CMS-Vortragssaal. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherungsanlage, Leihstelle / Buchrückgabe, Hörsaal, PCAusbildungsraum • Benutzungsbereich: Information, Kataloge, Lehrbuchsammlung, Aktuelle Zeitschriften, Bibliographischer Apparat, Mikroformenbereich, Freihandbereich und Leseplätze: Lesesaal, dezentrale Leseplätze, Gruppenarbeitsräume, Carrels, Blindenarbeitsraum, Freihandmagazine, Kompaktmagazine, Freihandbereich und Leseplätze Historische Buchbestände, CMS-Öffentlichkeitsbereiche: PC-Pool, Multimediaräume, Videokonferenzräume • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abteilung Benutzung, Referat Information, Referat Leihstelle, Referat Historische Buchbestände, Kompaktmagazin Historische Buchbestände, CMS / PC-Pool-Mitarbeiterbereich • Mitarbeiterbereiche ohne Zuordnung zum Benutzungsbereich: Direktion / Verwaltung, EDV, Technischer Bereich, Betriebsabteilung, Referat Dokumentenlieferung, Kustodie, Magazin Kustodie, CMS-Mitarbeiterbereich • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume: 24, 25, 161, 161A, 161B, 161C Baukonstruktion und Materialien Zusammenstellung der Verfasserangaben Programmerfüllung Nachweis des Raumprogramms, der Fahrradabstellplätze, der Stellplätze Berücksichtigung von Technikflächen Baulicher Aufwand Zusammenstellung der geprüften Planungsdaten Zusammenfassende Kostenbetrachtung, erarbeitet auf Basis der Planungsdaten sowie der Betrachtung des konstruktiven Aufwands, der Fassaden, des Ausbaus, der Materialien etc. Energetische Effizienz Konzept sommerlicher Wärmeschutz Konzept Tageslichtnutzung tagesbelichteter Bereiche Konzept zur Klimatisierung von Teilbereichen

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Kompakte Bauweise Technikflächen Konzept TGA / Energieversorgung Baurecht Beurteilung nach der ErhaltungsVO Brandschutz- und Rettungssituation Behindertengerechte Erschließung Ökologisches Gesamtkonzept Energie, Wasser, Grün, Baustoffe, Abfall, Nutzereinbindung, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten

Anmerkungen zu den Planungsdaten Die in der Ausschreibung geforderten Berechnungen wurden von den Teilnehmern meist in nachvollziehbarer Form erbracht. Die Rechenansätze und Berechnungen wurden unter Hinzuziehung der Prüfpläne überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Das Nachweis des Raumprogramms wurde im Einzelnen überprüft. Das Fehlen von Räumen sowie Abweichungen von den Soll-Flächen von mehr als 10 % wurden gesondert vermerkt. Die Einzelberichte zu den Wettbewerbsarbeiten enthalten eine Zusammenfassung der Prüfergebnisse hierzu, auf Wunsch können sie detailliert vorgelegt werden. Die Hauptnutzflächen HNF enthalten alle entsprechenden Flächen des Raumprogramms. Zusätzlich angebotene HNF wurden bei der Summenbildung nicht berücksichtigt, wohl aber bei der Brutto-Grundrissfläche BGF. Die BGF und die Brutto-Rauminhalte BRI wurden gemäß DIN 277 geprüft, zur Anrechnung kamen jedoch nur die BGFa bzw. BRIa (allseitig umschlossene und überdeckte Flächen bzw. Räume). Die Planungsdaten werden in den Einzelberichten in einer Tabelle aufgelistet. Zum Quervergleich wurden für die Hauptnutzflächen HNF, die Brutto-Grundrissflächen BGF und die Brutto-Rauminhalte BRI Balkendiagramme erstellt. Anmerkungen zur bauaufsichtlichen Bewertung Die bauaufsichtliche Bewertung der Entwürfe bezieht sich auf die bauliche Brandschutz- und Rettungssituation. Weitere bauaufsichtliche Aspekte wie Abstandflächen, Behindertenstellplätze, Aufstellflächen für die Feuerwehr sind nicht Gegenstand der Betrachtung. Da alle Entwürfe miteinander verbundene Geschossebenen haben, sind auch bei allen Projekten Maßnahmen des technischen Brandschutzes erforderlich. Diese können jedoch erst in einem Genehmigungs- oder Zustimmungsverfahren im Detail geklärt werden. Überwiegend sind die Entwürfe auch noch nicht in dem Stadium, dass klare bauaufsichtliche Aussagen getroffen werden können. Das bezieht sich vor allem auf

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Brandabschnittssituationen und Wandqualitäten. Dennoch wurde eine realistische Einschätzung versucht. Die Entwürfe wurden zusammenfassend in drei Kategorien eingestuft. Diese sind: • weniger problematische Brandschutz- und Rettungssituation: Brandschutz kann durch technische Mittel evtl. bei geringen Änderungen des Gebäudekonzepts sichergestellt werden • problematische Brandschutz- und Rettungssituation: Brandschutz kann durch umfassende technische Mittel bei geringen Änderungen des Gebäudekonzepts sichergestellt werden • sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation: Brandschutz kann nur durch erheblichen technischen Aufwand und durch erhebliche Eingriffe in das Gebäudekonzept sichergestellt werden.

3. Sachverständige
An der Vorprüfung waren die folgenden in der Ausschreibung genannten Sachverständigen beteiligt: Dr. Uwe Römmling Sachverständiger für Energieeffizientes Bauen Harald Meißner Humboldt-Universität Technische Abteilung Lutz Stange / Uwe Pirr Humboldt-Universität Computer- und Medienservice Erik Thielecke Humboldt-Universität Energiebeauftragter Juliane Funke Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Jochen Windolph / Eckhardt Rothkamm / Bernd Wangrin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Projektvorbereitung und -prüfung Ulrich Herrmann Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Koordinierungsstelle Barrierefreies Bauen Brigitte Reichmann Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ökologisches Bauen

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Ulrich Reinelt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Susanne Walter Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Architekturwerkstatt Hannspeter Hoffmann Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Städtebauliche Projekte u. Investitionsvorhaben Heike Mertens Bezirksamt Mitte von Berlin Stadtplanungsamt Als weiterer Sachverständiger wurde hinzugezogen: Karl-Heinz Wewetzer Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau - Bauaufsicht Die Prüfergebnisse der Sachverständigen wurden in der Regel protokolliert, teilweise in den Bericht der Vorprüfung aufgenommen oder können bei Bedarf dem Preisgericht vorgelegt werden. Zum Thema 'Energetische Effizienz' liegt ein gesonderter Bericht von Dr. Uwe Römmling vor. Liegen die Prüfergebnisse nicht in schriftlicher Form vor, stehen die Sachverständigen für ausführliche Stellungnahmen während der Preisgerichtssitzung zur Verfügung.

Berlin, den 30.08.04

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4. Diagramme HNF, BGF, BRI

Brutto-Rauminhalt (m³)

1005 1014 1022 1035 1050 1052 1069 1072 1089 1098 1122 1130 1135 1140 1141 1143 1160 1161 1168 1205 1257 1267 0 20000 40000 60000 80000 100000 120000 140000 160000 180000 200000

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Brutto-Grundrissflächen / Hauptnutzflächen (m²)

---- HNF-Soll: 20.338 m²
1005 1014 1022 1035 1050 1052 1069 1072 1089 1098 1122 1130 1135 1140 1141 1143 1160 1161 1168 1205 1257 1267 0 5000 10000 15000 20000 25000 30000 35000 40000 45000
HNF BGF

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2. Phase

1005
4. Rundgang Jo. Franzke Architekten, Frankfurt/Main

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338
~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.952 30.921 158.291 25.706

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,48 7,55 0,84 3,77 6/1 26,69 4,40

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept "Nachdem man das Gebäude über ein großzügiges, zweigeschossiges Vestibül betreten hat, erschließt sich dem Besucher die weiträumige, lichtdurchflutete Halle." "Eine fünfgeschossige Glasfassade trennt das Foyer akustisch von dem zentralen Lesesaal ..., der sich gleich einer Tribüne in Richtung des Foyers abtreppt und das Herz des Hauses ist." "Ein gläsernes Staffelgeschoss krönt das Gebäude." Äußere Erschließung • Benutzer: Baulich deutlich ausgeprägter Haupteingang von der Geschwister-Scholl-Straße. Nebeneingänge von der Passage führen über den Flur entlang der Fassade und über den Cafeteria-Bereich in die Halle. • Mitarbeiter: Personaleingänge an Planckstraße, GeschwisterScholl-Straße und von der Passage in Zuordnung zur Vertikalerschließung des Mitarbeiterbereichs. • Anlieferung: Anlieferungsbereich an der Planckstraße, ausreichend dimensioniert, betriebsgerecht zugeordnet. Innere Erschließung • Benutzer: Weitgehend übersichtliches Erschließungssystem aus zwei in Längsrichtung des Gebäudes verlaufenden und die Haupttreppenanlagen einbeziehenden Erschließungsspangen. Die Wegeverbindungen

zwischen den Spangen durchqueren in der Regel Nutzungsbereiche. Ringförmiges horizontales Wegesystem in den OG. Wegelängen analog zum Lesesaal-Luftraum nach oben hin anwachsend. 2 Aufzugskerne im Bereich der Eingangshalle erschließen sämtliche Geschosse. Zugänge zu den rückwärtigen Bereichen im EG (u.a. PC-Pool) von der Eingangshalle schwer auffindbar. Buchsicherung bei den Benutzerwegen berücksichtigt. • Mitarbeiter: Übersichtliches und weitgehend von den Benutzern getrenntes Wegesystem mit 4 Treppenräumen und Aufzügen. 5.OG: weite Wege um das Atrium herum. • Buchwege: Über günstig angeordnete (Lasten-) Aufzüge. Buchtransportanlage angeboten, jedoch nur 1 Vertikaltrasse. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Öffentliche Nutzungen im EG offen in der 5geschossigen Eingangshalle sowie entlang der Passage in innenliegenden Räumen. Zuordnung und Raumzuschnitte funktionsgerecht. Cafeteria auf die Passage orientiert, von dort direkter Zugang und Anlieferung. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Abtrennung der gesicherten Bereiche grundsätzlich gelöst, bauliche Ausführung ist nicht eindeutig nachvollziehbar.

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2. Phase

Leihstelle / Buchrückgabe, PC-Ausbildungsraum, Hörsaal funktionsgerecht angeordnet. • Benutzungsbereich: Informationsschalter offen in der Halle. Kataloge (EG), Bibliographischer Apparat (1.OG), Lehrbuchsammlung (2.OG), Mikroformenbereich (3. OG) im Kernbereich in funktionsgerechter Anordnung, jedoch schwer auffindbar hinter bzw. unterhalb der Lesesaalterrassen. Zeitschriftenlesesaal im 3.OG zur Planckstraße orientiert, natürlich belichtet. Leseplätze im terrassierten, mit einer Glas-Innenfassade räumlich gefassten Lesesaal auf 5 Ebenen sowie dezentral auf allen Geschossen in Zuordnung zu den Magazinen. Gruppenräume im 2.OG in den Gebäudeecken, Carrels im 2. bis 4.OG mit Orientierung auf den Luftraum der Eingangshalle. Natürliche Belichtung überwiegend gegeben. Magazine auf allen Geschossebenen des Benutzerbereichs (UG bis 4.OG), hauptsächlich als schmale Spangen beiderseits des großen Innenraums sowie großflächig im UG. Sonnenschutz der Buchbestände gegeben. Lesesaal für die historischen Bestände im 4. OG als abgetrennter Bereich, Kompaktmagazine im 4. und 5.OG ( an der Brandwand) angemessen zugeordnet. PC-Pool auf 2 über eine interne Treppe verknüpften Ebenen (EG und 1. OG) an der Planckstraße in Randlage ohne direkte räumliche Beziehung zur Eingangshalle und zum Lesesaal. MultimediaRäume als Teil des im EG und 1. OG zusammengefassten CMS.

• Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Funktionsgerecht zugeordnete Mitarbeiterbereiche im EG und 1.OG, Referat Leihstelle innenliegend. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Überwiegend im 5.OG in natürlich belichteten und belüfteten Räumen. Technischer Bereich, Dokumentenlieferung im EG und UG, Druckerei mit Lichthof. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht angeordnet im EG und 5. OG. Baukonstruktion und Materialien Fassadenmaterialien: Nero assoluto poliert oder schariert. Kleinformatige Kastenfenster. Großformatige flächenbündige Isolierverglasung in StahlRahmung. Böden: Nero assoluto geschliffen. Programmerfüllung Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt. Flächenabweichungen bei einer Vielzahl kleinerer Räume, Bereichsgrößen sind weitgehend programmgemäß. Magazine insgesamt ca. + 600m². Technikflächen im UG. Stellplätze an der Planckstraße, Fahrräder an der Planckstraße, an der Passage und im UG. Baurecht Einstufung: problematische Brandschutz- und Rettungssituation. 2 Treppenräume mit Ausgang ins Freie, 2 Treppenräume mit Ausgang durch andere Bereiche, keine Brandabschnitte, Rettungsweglänge < ca. 35m.

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2. Phase

1014
4. Ankauf Rudolf Prohazka Architekt, Wien

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.339 26.403 103.903 15.527

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,30 5,11 0,64 2,80 7/2 26,00 3,6 / EG 4,2

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Durch Gebäudevolumina und Materialwahl wird der Eindruck eines Ost-West-gerichteten Solitärs mit auskragender Dachzone geschaffen (‘Bücherspeicher‘). Anbindung an Brandwand mittels niedrigerem, verglasten Zwischenbauteil (‚Lesetrakt‘). Äußere Erschließung • Benutzer: Zugang unter auskragender Dachzone vom großen Vorplatz im Süden aus. 2 gleichwertige Eingänge im Südosten bzw. im Südwesten. Betonung des Erschließungsbereiches durch großflächige Verglasung und Vordach. • Mitarbeiter: Zugang vom Südwesten des Vorplatzes zum Mitarbeitertreppenhaus. • Anlieferung: Anlieferung im Nordosten. Innere Erschließung • Benutzer: Vom Passagengang erreicht man 2 Erschließungskerne mit Treppenanlage (ohne abgeschlossenes Treppenhaus) und je 2 Aufzügen sowie den gesicherten Bereich. Im gesicherten Bereich je eine einläufige offene Treppe an Ost- und Westfassade (nur bis 4. OG). • Mitarbeiter: Gute Erreichbarkeit der Personalräume an Westfassade sowie im 6. OG über Aufzüge.

• Buchwege: Anlieferung an Poststelle im EG mit guter Anbindung an Lastenaufzug. 2 Buchtransportanlagen an Erschließungskernen (ohne Anbindung an Verteilerraum im 2. UG) Buchtransport insgesamt gut gelöst. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Hauptzugänge werden durch einen 2-geschossigen Passagengang verbunden, an dem Ausstellungsfläche / Zeitungslesebereich, PC-Info sowie Cafeteria (Anlieferung und Lagerung erschwert) günstig angeordnet sind. Info und Wachdienst am Eingang zum Nutzungsbereich mit guter Übersicht. Demonstrationsraum im 1. UG im räumlichen Zusammenhang mit gesichertem Bereich problematisch. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Großzügige Leihstelle zwischen öffentlichem und gesicherten Bereich. Eine zentrale Buchsicherung im Übergang. PC-Ausbildungsraum und Hörsaal schaltbar zwischen den Bereichen. • Benutzungsbereich: Kataloge und Selbstverbuchung der Leihstelle und Info zugeordnet. PC-Pool erstreckt sich über 2 Ebenen im EG und 1. UG. Lehrbuchsammlung und der bibliographische Apparat sind im 1. OG dem zentralen Lesesaal zugeordnet. Der 4-geschossige Lesesaal im verglasten Lesetrakt ist über die Galerieebenen im 2., 3. und 4. OG mit den Freihandbereichen im ‚Bücherspeicher‘ verbunden. Leseplätze auf allen Ebenen sowie um

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2. Phase

den Luftraum gruppierte Carrels und Gruppenräume im Osttrakt des Hauptbaukörpers. Weitere Magazinbereiche und das Kompaktmagazin befinden sich in den beiden Untergeschossen (ohne Personalbereiche und im 2. UG ohne Leseplätze). Historische Buchbestände mit Kompaktmagazin als abgeschlossener Bereich im 5. OG. Leseplätze wenig übersichtlich. Zeitschriften (mit Kopierraum) und Mikroformen nach Süden zur Stadtbahn angeordnet. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Lehrbuch im 1. OG der Lehrbuchsammlung zugeordnet. Referat Benutzung und Information im 3. und 4. OG des Westtraktes. PC-Pool-Mitarbeiter im 1. UG ohne natürliche Belichtung und Belüftung. Referat Hist. Buchbestände im 5. OG im Westtrakt günstig bei den Nutzerbereichen. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Referat Dokumentenlieferung im 2. OG gut über Aufzug erreichbar. Sonstige Mitarbeiterbereiche im 6.OG zusammengefasst: Direktion und Verwaltung im Westen. Personalräume Kustodie den Magazinen zugeordnet. Betriebsabteilung auf einer Ebene, jedoch Personalräume z.T. nur mit Oberlicht bzw. mit Blick auf die Brandwand. Referat EDV und CMA um Rechnerräume gruppiert. • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume im Mittelbereich des 6. OG (Belichtung über Oberlicht)

Baukonstruktion und Materialien Solitär mit doppelter Außenwand aus Sandwichpaneelen und veränderbarer Hülle aus beweglichen Edelstahllamellen. Lesetrakt flächig verglast. Abhängung der auskragenden Geschosse über Stahlbetonkragarm im obersten Geschoss. Decken als Wärme- bzw. Kältespeicher – Verzicht auf abgehängte Decken. Installationen in Deckenkonstruktion. Programmerfüllung Programmanforderungen im Wesentlichen erfüllt. Betriebsabteilung bezüglich Vielzahl von Einzelräumen als auch insgesamt zu klein (ca. 17%). 5 Stellplätze an Geschwister Scholl-Straße. Fahrradstellplätze an Stadtbahn. Baurecht Sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Keine gesicherten Treppenhäuser; keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich getrennt; keine gesicherten Rettungswege.

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2. Phase

1022
4. Rundgang Klaus Theo Brenner, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.936 31.830 132.852 20.958

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,52 6,35 0,83 3,94 6/1 24,50 4,0

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Die Bibliothek als städtisches Haus und Baukörper artikuliert sich deutlich in Anbindung an den städtischen Block... Der Baukörper betont die Längsbewegung expressiv durch Auskragungen an der Planck- und Geschwister-Scholl-Straße, die die verbreiterten Gehwegbereiche darunter als öffentliche Räume thematisieren. ... Die Promenade zwischen Eingang und Lesesaal und das Kernhaus unter der Kontrollstelle in der Mitte des Hauses bilden die architektonischen Hauptmotive der inneren Ordnung der Bibliothek.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Der Hauptzugang von Osten wird durch großzügige Verglasung und durch die Auskragung des Gebäudes betont. • Mitarbeiter: Der Mitarbeiterzugang befindet sich im Westen. • Anlieferung: Anlieferung von Westen an der Brandwand. Cafeanlieferung nur über Hauptzugang möglich. Innere Erschließung • Benutzer: Vom Eingangsbereich mit Garderobe gelangt man über einen sehr engen Durchgang auf die sog. „Promenade“ – eine großzügige Treppenanlage, die das Gebäude von Ost nach West bis zum 4. OG durchzieht. Das 2.OG mit der Buchsicherung ist das

Zentrum und die Haupterschließungsebene. Die Erschließung der unteren Nutzerbereiche ist nur über das 2.OG möglich und erscheint aus Nutzersicht umständlich. Sowohl im gesicherten als auch im öffentlichen Bereich stehen den Nutzern jeweils 4 Aufzüge zur Verfügung. • Mitarbeiter: Keine Trennung zwischen Mitarbeiter- und Nutzeraufzügen. Des weiteren stehen 4 Fluchttreppenhäuser zur Verfügung. • Buchwege: Im Bereich der Brandwand befinden sich zwei Lastenaufzüge, die Leihstelle verfügt über einen Buchaufzug. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Der öffentliche Foyerbereich im Südosten erstreckt sich über 3 Geschosse, die über die sog. 'Promenade' erschlossen sind. Im EG befinden sich die Garderoben und Aufzüge. Darüber im 1.OG Cafeteria, Ausstellung und Zeitungsleseplätze, im 2.OG liegt der Vortragssaal. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung als Schnittstelle im 2. OG im Treppenbereich, PC-Ausbildung 2.OG sowohl gesichert über PC-Pool als auch ungesichert zugänglich. Hörsaal im 1.OG unter der Buchsicherung nur öffentlich zugänglich. • Benutzungsbereich: Leihstelle mit Katalogplätzen im 2.OG im Anschluss

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2. Phase

an Buchsicherung leicht auffindbar. Rückgabe aus öffentlichem Bereich möglich. Selbstverbuchung und Anleseplätze ohne Zuordnung separat im EG, aus Nutzersicht nicht funktional. Lehrbuchsammlung, Bibliograph. Apparat, Aktuelle Zeitschriften und Microformenbereich im 3.OG mit separatem Lesebereich nach Südosten. 2-gesch. Lesesaal im Südwesten am Ende der sog. Promenade im 4.OG, Blickbeziehung nach außen über großflächige Verglasung. Stützen mit kapitellartiger Deckengestaltung zur indirekten Belichtung über Dach dominieren den Raum. Carrels im Anschluss an Lesesaal als innenliegende Zellen komprimiert angeordnet. Gruppenräume tagesbelichtet an Südfassade gelegen. Freihandbereich 4. / 5. OG, Freihand- und Kompaktmagazin im UG. Hist. Buchbestände als separater Bereich im 1.OG mit einem nach Südwesten ausgerichteten Freihandbereich und Lesesaal. PC-Pool im 2. OG nach Südwesten ausgerichtet. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abt. Benutzung, Information und Leihstelle im 2.OG in Zuordnung zur Leihstelle, Grundrissinformation unzureichend, Funktionsfähigkeit als Großraumbüro nicht nachgewiesen. Ref. Hist. Buchbestände im 1.OG, Zuordnung zum Kompaktmagazin, Verbindung zum Lesesaal jedoch nur über EG möglich.

CMS / PC-Pool Mitarbeiter dem PC-Pool zugeordnet im 2.OG. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion/Verwaltung , EDV, CMS im 3.OG als Großraumbüro gedacht, Funktionsfähigkeit durch unzureichende Grundrissinformationen nicht nachgewiesen, ebenso die Betriebsabteilung im EG Technischer Bereich funktionsgerecht neben Anlieferung. Ref. Dokumentenlieferung im Leihstellenbereich im 2.OG, Druckerei im 1.OG Kustodie: 1. OG, Leitungsbüro vereinzelt an der Ostfassade. • Gesicherter Technikbereich: 3.OG größtenteils innenliegend. Baukonstruktion und Materialien Stahlbeton, Raster 10 x 10 m, Skelettstruktur nach außen sichtbar, Ausfachung mit 60 cm tiefen Stahl- bzw. Holzgittern mit geschlossenen und verglasten Elementen, Programmerfüllung Raumprogramm im wesentlichen erfüllt, vereinzelt geringfügige Überschreitungen um mehr als 10 %. Baurecht Sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation: keine gesicherten Treppenräume, Rettungswege zu lang, bis zu 60 m.

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2. Phase

1035
4. Rundgang KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 19.536 30.867 129.073 18.428

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,58 6,61 0,78 3,84 6/1 22,50 3,5 / 3,88 / UG 4,7

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Von der Brandwand abgerückt, erhebt sich der solitäre Bibliothekskörper auf einem zweigeschossigen, an den Bestand anschließenden Sockel mit urbanen Nutzungen. Äußere Erschließung • Benutzer: Freitreppe von Osten und Westen entlang der Brandwand auf der Nordseite ins 2.OG auf eine „Terrasse“. Von hier betritt man das Gebäude mittig. Gehbehinderte erreichen die Eingangshalle über je einen Aufzug auf der Ost- und Westseite. • Mitarbeiter: EG Westseite • Anlieferung: EG Westseite Innere Erschließung • Benutzer: Von der eingeschossigen, nach Norden orientierten Eingangshalle im 2.OG gelangt man durch die Leihstelle mit Buchsicherungsanlage in der Mitte des Gebäudes auf die Südseite und von dort auf zwei offene Treppenanlagen, die jeweils alle Geschosse, vom UG bis ins 5.OG, erschließen. 4 Aufzüge sind dezentral, jeweils bei den Fluchttreppenhäusern, angeordnet. Insgesamt angemessen dimensioniert, aber eher umständlich, da der Zugang zu allen Geschossen zunächst über das 2.OG (+7m) erfolgt.

• Mitarbeiter: Keine separate Mitarbeitererschließung ausgewiesen, wäre aber möglich über Fluchttreppenhäuser. • Buchwege: prinzipiell funktionsgerecht, mangelhafte Anbindung von Leihstelle/Rückgabe an Lastenaufzug / Buchtransport. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Der Eingangsbereich befindet sich funktionsgerecht in einer eingeschossigen Halle, die sich im 2.OG über die ganze Gebäudelänge hinzieht, nach Norden zur Freitreppe und Brandwand orientiert. Alle öffentlichen Nutzungen in der Halle. Rückwärtiger Bereich des Cafés und Vortragssaal in der Mittelzone. Anlieferung Café über Lastenaufzug möglich. Die Eingangshalle ist eher knapp bemessen, da weitgehend vollgestellt mit Garderobe, Café, Infoterminals etc.. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung / Leihstelle funktionsgerecht, Rückgabe in Hut und Mantel möglich, Hörsaal schaltbar, PC-Ausbildung (163) nicht zugänglich. • Benutzungsbereich: Information und Kataloge funktionsgerecht im 2.OG direkt bei der Leihstelle. Lehrbuchsammlung 1.OG. Lesesaal im 3.OG mittig über 3 Geschosse, von oben belichtet, als rundum freigestellte Ebene; „transluzentes Gewebe“ als Raumgrenze seitlich und oben.

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2. Phase

Carrels und Arbeitsräume im 3.OG, natürlich belichtet, nach Norden orientiert. Bestände mehrheitlich im 1.OG, Magazine im UG. Durch die Konzentration fast aller Lese- und Arbeitsplätze im 3.OG ergeben sich relativ weite Wege von dort zu den Büchern. Historische Buchbestände: im 4.OG als eigene Abteilung funktionsgerecht angeordnet. Lesesaal mit zweiseitiger Belichtung. PC-Pool: EG, mittig unter Lesesaal, innenliegend, wenig indirektes Tageslicht über Lichtschlitz von oben. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abt. Benutzung und Referat Leihstelle funktionsgerecht direkt bei der Leihstelle, aber ungenügend natürlich belichtet (wenig Tageslicht über Lichtschlitz von oben). Mitarbeiter PC-Pool ebenso, übrige Bereiche natürlich belichtet. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Technischer Bereich und Dokumentenlieferung im EG. Alle übrigen Mitarbeiterbereiche im 5.OG zusammengefasst, mehrheitlich an Außenfassade, teilweise auch zum Lesesaal orientiert. Natürlich belichtet und belüftet. • Gesicherter Technikbereich: funktionsgerecht im 5.OG innenliegend.

Baukonstruktion und Materialien Sockel, d.h. EG und 1.OG, sowie Freitreppe und horizontale Simse in weißem Naturstein; Stützen in weißem Sichtbeton. Ab dem 2.OG sind die Fenster um ca. 1m hinter die Stützen zurückversetzt. In der Fassade werden jeweils zwei Geschosse zusammengefasst. Programmerfüllung Insgesamt ist die erforderliche Fläche nachgewiesen, allerdings sind einige Mitarbeiterbereiche deutlich zu klein (Direktion 12%, Verwaltung 25%, EDV 24%, Betriebsabteilung 16%). Im EG befinden sich zusätzlich zum geforderten Raumprogramm extern vermietbare Flächen (1.275m² NF) für Restaurants und Shops, die zur Belebung der S-Bahn-Passage beitragen. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: problematische Brandschutz- und Rettungssituation. 4 innenliegende Treppenräume, davon 2 mit direktem Ausgang ins Freie.

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2. Phase

1050
4. Rundgang Karl + Probst, München

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.432 28.433 118.131 19.158

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,39 5,78 0,78 3,48 6/1 21,20 3,45 / 3,1 / EG 3,95

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Die unmittelbare Lage des Baugrundstücks an der Hochbahn mit erheblichen Lärmimmissionen erfordert auch für die bauliche Umsetzung der Bibliothek eine Vielzahl konzeptioneller Schallschutzmaßnahmen.“ Zentrum dieses 5-geschossigen kompakten Gebäu-des mit Staffelgeschoss bildet das 5-gesch. Atrium. „Das der Fassade vorgeblendete Raster von Massiv-elementen reflektiert, absorbiert und puffert die primä-ren Schallimmissionen.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang im Süden gut auffindbar durch Fassadenrücksprung und Bildung eines offenen Passagen-bereichs parallel zur S-Bahn. • Mitarbeiter: Mitarbeiterzugang ebenfalls im Süden, neben Haupt-zugang. .• Anlieferung: Anlieferung (auch für Cafe) von Westen innerhalb einer Nische. Innere Erschließung • Benutzer: Über 1-gesch. Foyerbereich im Süden gelangt man über die Buchsicherung in einen im östlichen Gebäu-debereich gelegenen Treppenraum. Zwei gegenläufige freie Treppen führen sowohl ins UG als auch in die oberen Geschosse. Im 1.OG befindet sich spiegel-symmetrisch auf der westlichen Seite

des Lesesaals eine weitere Treppenanlage. Zusätzlich stehen 3 Aufzüge für die Nutzer im gesicherten Bereich bereit. • Mitarbeiter: 1 separater Mitarbeiter-Aufzug sowie zwei Fluchttreppenhäuser • Buchwege: 2 Aufzüge für den Buchtransport, zum einen der Leihstelle und zum anderen der Anlieferung zugeordnet. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Das Foyer ist ausreichend dimensioniert und übersichtlich angeordnet. Die Bereiche Ausstellung, Cafe und Zeitungen sind zur Passage hin orientiert, die Information liegt direkt gegenüber dem Eingang. Gar-derobe liegt als Raumteiler zwischen Foyer und Vor-tragsraum im Brandwandbereich. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Leihstelle als Schnittstelle, Buchrückgabe aus öffent-lichem Bereich möglich. Hörsaal neben Vortragsraum an der Brandwand sowohl aus öffentlichem, als auch aus gesichertem Bereich zugänglich. PC-Ausbildung entgegen Ausschreibung im 3. OG im gesicherten Bereich nicht öffentlich zugänglich. • Benutzungsbereich: Alle Bereiche sind im wesentlichen gut strukturiert und funktional angeordnet, Arbeitsbereiche sind mit wenigen Ausnahmen tagesbelichtet. Lehrbuchsammlung und Selbstverbuchung im EG,

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2. Phase

Katalogbereich im 1.OG nördlich des Lesesaals an der Brandwand; Microformen-, Zeitschriften-, und Bibliograph. App. Im 1.OG südlich des Lesesaals als großer zusammen-hängender Bereich mit separaten Leseplätzen an der Fassade; 4-geschossiger Lesesaal im 1.OG im Zentrum, räumlich gefasst und über Dach belichtet, Blickbeziehung zu den Carrels im 2./3.OG, die hinter der Lesesaalfassade liegen, Gruppenarbeitsräume etwas separiert an der Ostfassade. Der Freihandbereich nördlich und südlich des Lesesaals erstreckt sich über 2 Geschosse, 2./3. OG, Freihandmagazin im UG mit separaten Leseplätzen und Selbstverbuchung. Kompaktmagazin im 4.OG. Histor. Buchbestände im 4.OG mit kontrolliertem Zugang und kleinem Lesesaal an der Ostfassade. Großräumiger PC-Pool im 3.OG nach Süden orientiert, Multimediaräume dem zugeordnet an der Ostfassade. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Im wesentlichen gute funktionale Zuordnung der Mitarbeiterräume zu den Nutzerbereichen. Arbeitsräume belichtet und belüftet im Fassadenbereich. Abt. Benutzung: 1. OG Ostfassade Ref. Information: 2. OG Ostfassade Ref. Leihstelle : EG Zuordnung zur Leihstelle Ref. Hist. Buchbestände: 4.OG Ostfassade, direkte Zuordnung zum Nutzerbereich

CMS/PC-Pool Mitarbeiter : 3.OG Ostfassade, direkte Zuordnung zu PC-Pool. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion/Verwaltung, EDV, CMS: 5.OG, Staffelgeschoss, Betriebsabteilung: 2. bis 4.OG Westfassade, Technischer Bereich: EG funktionsgerecht neben Anlieferung, Ref. Dokumentenlieferung: EG, Druckerei neben Anlieferung, Personal neben Ausleihe, Scannerbereich zu weit abseits von Ausleihe. Kustodie: 4.OG Ostfassade, räumliche Verbindung zu Ref. Hist. Buchbeständen. • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume im 5.OG Baukonstruktion und Materialien Stahlbetonskelett, vorgehängte Betonfertigteile (Schallschutz), Fenster nach Süden festverglast und 3-fach Schallschutz, Büroräume mit natürlicher Lüftung durch Kastenschallschutzfenster mit umlaufendem Luftspalt. Programmerfüllung Raumprogramm im wesentlichen erfüllt. Einzelne Bereiche wie Mikroformenbereich und PC-Pool um mehr als 10 % überschritten. Baurecht Problematische Brandschutz- und Rettungssituation 2 Fluchttreppenhäuser zu wenig, Fluchtwege zu lang.

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2. Phase

1052
4. Preis Markus Löffler Kleinmachnow

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf (19.738) 26.526 117.627 17.343

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,34 5,96 0,72 3,98 6/1 23,00 3,5 / EG 4,0

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept "Das vorgeschlagene Gebäude ist ambivalent. Einerseits ist es eine Arrondierung des bestehenden städtischen Blocks, andererseits behauptet es sich als Solitär." "Das homogene und strenge städtische Bauvolumen steht im spannungsvollen Gegensatz zur innenräumlichen Transparenz und Vielschichtigkeit. In dem großen Körper befindet sich ein großer Raum. In ihm sind der Lesesaal und die publikumsintensiven Bereiche eingehängt. Zwischen diesen Bereichen und dem großen Raum verlaufen zwei schlitzartige Fugen bis in das Untergeschoss, sie versorgen das tiefe Haus mit Tageslicht." Äußere Erschließung • Benutzer: Zwei gleichwertige, durch portalartige Ausformung markierte Zugänge von der Geschwister-SchollStraße und der Planckstraße in die 2-geschossige Eingangshalle. • Mitarbeiter: Zugang über die Eingangshalle. • Anlieferung: Anlieferungsbereich an der Planckstraße, ausreichend dimensioniert, betriebsgerecht zugeordnet. Innere Erschließung • Benutzer: Sparsames und übersichtliches Erschließungssystem.

Zentral angeordneter Zugang in den gesicherten Bereich. Zwei Freitreppenläufe in Gebäude-Längsrichtung führen bis auf die Lesesaal-Ebene; sie liegen zwar im Lesesaal-Volumen, sind jedoch durch Bücherwände abgeschirmt. Ab 2.OG Freitreppen an den Schmalseiten des Lesesaals, ggf. mit Kapazitätsproblemen. 2 Aufzüge. Ringförmiges Wegesystem in den OG. Weite Wege um den Innenraum herum. Zugang zum Lesesaal nur von den Schmalseiten. Buchsicherung bei den Benutzerwegen berücksichtigt. • Mitarbeiter: Überlagerung mit den Besucherwegen im 1.OG und bei den Aufzügen. Mitarbeitergeschoss (5.OG) über 4 Treppenräume angebunden. • Buchwege: Lastenaufzug im Bereich der Anlieferung, d.h. in Randlage zu den Buchbeständen. Keine Angaben zu einem Buchtransportsystem. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: In direkter Zuordnung zur Halle, überwiegend aussenliegend in Orientierung zur Passage. CMS-Vortragsraum innenliegend. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Zugang mit Buchsicherungsanlage und Leihstelle zentral und funktionsgerecht. Hörsaal und PCAusbildungsräume innenliegend. • Benutzungsbereich: Kataloge, Bibliographischer Apparat und Aktuelle

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2. Phase

Zeitschriften auf zwei in den Innenraum hineinragenden Plattformen im 1.OG funktionsgerecht zugeordnet. Leseplätze im 4-geschossigen, glasüberdachten Lesesaal (2.OG), in einem großen Lese- und Arbeitsbereich an der Südfassade (1.OG) sowie dezentral in Zuordnung zu den Magazinen (3. und 4.OG). Gruppenräume und Carrels im 3. und 4.OG an den Straßenfassaden. Natürliche Belichtung aller Leseplätze. Qualität des Lese- und Arbeitsbereichs im 1.OG ggf. durch Bahnverkehr beeinträchtigt. Magazinflächen im 2. bis 4.OG beiderseits des Lesesaals als Spangen in der nördlichen und südlichen Randzone sowie im UG. Sonnenschutz an der Lesesaal-Innenfassade nicht berücksichtigt. Historische Buchbestände: Lesesaal und Freihandmagazine im rückwärtigen Bereich des EG. Belichtung über ca. 1,5 m breite Fuge zur Brandwand. Mitarbeiter und Kompaktmagazin im 1.OG. PC-Pool und Multimedia innenliegend im UG. Lichtfugen tangieren den Bereich. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: In Zuordnung zu den entsprechenden Bereichen im EG und 1.OG angeordnet, teilweise innenliegend (EG), teilweise an den Straßenfassaden. Ein Raumnachweis fehlt, dargestellt sind nur Bereichsflächen und ein Achsraster. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Mit Ausnahme der EDV (EG) im 5.OG zusammengefasst. Kein Nachweis der einzelnen Räume. An-

ordnung überwiegend an den Außenfassaden, teilweise an den Innenfassaden des Lesesaals. Natürlich belichtete Arbeitsplätze. • Gesicherter Technikbereich: Im EG an der Planckstraße und an der GeschwisterScholl-Straße. Lage an der Fassade problematisch. Baukonstruktion und Materialien Außenfassade: hochwertige Betonfertigteile, Kastenfenster außenbündig, an der Geschwister-SchollStraße innenbündig. Lesesaal-Innenfassade: Holz. Transparente Treppen (Glas). Programmerfüllung Raumprogramm überwiegend nicht in den Einzelheiten nachgewiesen. Vielfach sind nur Bereiche und keine Einzelräume dargestellt. Die Abgrenzung der Bereiche ist teilweise nicht nachvollziehbar. Die Bereichsflächen weichen teilweise von den Soll-Flächen ab: EDV -100 m², Betriebsabteilung +140 m², CMS -50 m², Kataloge -100 m², Lehrbuchsammlung + 200 m², Historische Buchbestände einschl. Kompaktmagazin - 240 m², Zeitschriftenlesesaal + 70 m². Baurecht Einstufung: problematische Brandschutz- und Rettungssituation. 4 innenliegende Treppenräume ohne Ausgang ins Freie. Keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglänge < ca. 40m

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2. Phase

1069
4. Rundgang Eingartner Khorrami Architekten, Leipzig

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.994 33.505 154.074 19.237

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,60 7,34 0,79 4,74 6/1 26,00 4,0 / UG 3,5

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Im Habitus ein großstädtisches Haus, ist durch die Proportion und die Maßstäblichkeit der Fassaden die Sondernutzung des Gebäudes jederzeit erkennbar.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Haupteingang an der Süd-Ost-Ecke von Süden, Nebeneingang an der Süd-West-Ecke von Süden. • Mitarbeiter: Ostseite bzw. vom Foyer Westseite • Anlieferung: Westseite Innere Erschließung • Benutzer: Vom Foyer gelangt man durch die Buchsicherung zur Leihstelle, von dort über zwei großzügige, offene Treppen ins UG bzw. bis ins 3.OG (Ebene Lesesaal). Ab dem 1.OG sind die Treppen von oben belichtet. Das 4. und 5. OG sind lediglich über schmale, teilweise gewendelte, dezentrale Treppen zu erreichen. Diese Treppen sind zu knapp bemessen und nicht ohne weiteres auffindbar. Die Fluchttreppenhäuser kommen für diese Erschließung nicht in Frage, da sie nicht zum gesicherten Bereich gehören. 3 Aufzüge stehen für die Benutzer zur Verfügung. • Mitarbeiter: An der Nordseite über Aufzug und zwei Fluchttrep-

penhäuser ins 1. und 2.OG. Zusätzlicher Zugang vom Foyer über Aufzug und Treppe direkt in die Betriebsabteilung und Direktion. Im 1.OG (Betriebsabteilung) sehr lange und vermutlich unattraktive Wege. • Buchwege: Kurze Wege dank Lastenaufzug bzw. Buchtransportanlage bei Anlieferung und Leihstelle/Rückgabe. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Eingangshalle an der Südseite über die gesamte Gebäudelänge, eingeschossig, zur S-Bahn orientiert. Alle öffentlichen Nutzungen sind funktionsgerecht darin eingestellt. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung / Leihstelle funktionsgerecht, Rückgabe in Hut und Mantel möglich. Hörsaal schaltbar, PC-Ausbildung (163) nicht zugänglich. • Benutzungsbereich: Leihstelle funktionsgerecht im EG als innenliegende, zweigeschossige Halle, direkt angrenzend die Lehrbuchsammlung. Kataloge, Zeitschriften, Bibl. Apparat und Mikroformen sind im 3.OG funktionsgerecht um den Lesesaal angeordnet. Freihandbereich im 3., 4. und 5.OG. Lesesaal im 3.OG über drei Geschosse, Licht von oben. Dezentrale Leseplätze und Carrels / Gruppenräume an der Fassade und am Treppenraum bzw. Lesesaal, natürlich belichtet. Zweigeschossige Lufträume an West- und Ostfassade.

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2. Phase

Magazine mehrheitlich im UG. Hist. Bestände funktionsgerecht als abgeschlossener Bereich im 1.OG, innenliegend. Kleiner Lesesaal im 1.OG, eingeschossig, mit Blickbeziehung zur Leihstelle. PC-Pool im 2.OG unter Lesesaal, Tageslicht indirekt über Oberlichter im Lesesaal. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Funktionsgerecht den Benutzungsbereichen zugeordnet, teilweise innenliegend. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Funktionsgerecht und natürlich belichtet und belüftet. Direktion / Verwaltung / EDV: 2.OG. Technischer Bereich: 1.OG. Betriebsabteilung: EG und 1.OG. Dokumentenlieferung: EG. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht im 2.OG, teilweise innenliegend. Baukonstruktion und Materialien „... Fassade mit tiefen, schrägen Leibungen als sich selbst verschattendes Relief“. Untere drei Geschosse mit horizontalen Fenstern und Schattenfugen, obere drei Geschosse mit vertikaler Ausrichtung. Verkleidung mit „großen, vorgefertigten Architekturbetontafeln“. Verkleidung des Lesesaals mit „lackierten MDFoder Sperrholzkassetten“.

Programmerfüllung Raumprogramm erfüllt. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation 1 innen liegender Treppenraum bis ins 2. OG mit Ausgang ins Freie und 4 innenliegende Treppenräume mit mittelbarem Ausgang über UG bzw. Vorraum ins Freie.

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2. Phase

1072
engere Wahl Architekturbüro Tonon, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.738 32.574 134.732 21.652

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,57 6,50 0,78 4,20 6/1 25,00 3,5 / 3,8 / EG 5,0

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Bibliothek erscheint in der Stadt mit zwei Adressen. Es sollen zwei Häuser einer Bibliothek entstehen (‚große und kleine Bibliothek‘). Durch die Baukörperkonfiguration entstehen zwei ‚Platzsituationen‘. Äußere Erschließung • Benutzer: Zugang von Geschwister-Scholl-Straße und Vorplatz an Südwest-Ecke zu großzügig dimensionierter Halle im Kubus. Betonung der Zugänge durch Rücksprünge in der Fassade und Erker bzw. Vorplatz. • Mitarbeiter: Zugang von Planckstraße in ‚kleines Haus‘. • Anlieferung: Anlieferung über Mitarbeiterzugang Planckstraße. Innere Erschließung • Benutzer: Zentraler Erschließungsbereich im EG führt zu gesichertem Bereich mit einläufigen Treppen und 2 Aufzügen, zentral um Leihstelle gruppiert, sowie großer Treppenanlage. Ab 1. OG eine weitere Treppe im Nutzerbereich. Je 2 Rettungstreppenhäuser im Osten und im Westen. • Mitarbeiter: Mitarbeiterbereiche an der Westfassade sowie in den beiden obersten Geschossen werden über Erschließungskerne und Aufzügen im Eingangsbereich Planckstraße gut erschlossen.

• Buchwege: Anlieferung im EG mit guter Anbindung an Lastenaufzug und Poststelle. Buchtransportanlage in separatem Raum, mit guter Anbindung an Ausleihen. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Hauptzugänge münden in durchgehenden Erschließungsbereich, an dessen Südostbereich Zeitungslesebereich, Cafeteria (Anlieferung und Lagerung erschwert), Garderobe und Demonstrationsraum günstig angeordnet sind. Ausstellungsfläche in der Halle. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Räumliche Abgrenzung zwischen öffentlichem und gesichertem Bereich durch Fortführung der Kubatur der ‚kleinen Bibliothek’ im Innenbereich (mit Infoterminals). Großzügige Leihstelle mit zentraler Buchsicherungsanlage an der Schnittstelle. PCAusbildungsraum und Hörsaal schaltbar zwischen den Bereichen. • Benutzungsbereich: Selbstverbuchung, Lehrbuchsammlung und PC-Pool der Leihstelle und Info zugeordnet. Freihandmagazine in den Obergeschossen an der Brandwand in gesondertem Baukörper untergebracht, über Stege angebunden (im 4.OG als isolierter Bereich in Mitarbeiterebene). Weitere Freihandbereiche sowie Kompaktmagazine im UG. Kataloge und bibliographischer Apparat sind im 1. OG dem zentralen 3-geschossigen Lesesaal mit

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2. Phase

Oberlichtkonstruktion zugeordnet. Im 1geschossigen ‚kleinen Lesesaal‘ befinden sich auf der gleichen Ebene Zeitschriftenleseplätze und Mikroformen. Weitere dezentrale Leseplätze im 2. und 3. Obergeschoss um den Luftraum des Lesesaals angeordnet; Gruppenarbeitsplätze und Carells an Außenwand. Historische Buchbestände als gesondert gesicherter Bereich im 2. OG mit 2-geschossigem Lesesaal mit Oberlichtkonstruktion • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Leihstelle, Lehrbuchsammlung und PC-Pool räumlich und funktional zugeordnet, jedoch teilweise nur über Nutzerbereich belichtet und belüftet. Referat Benutzung und Information dem Katalogund Lesebereich im 1. OG funktional zugeordnet. Im 2. OG gute funktionale Zuordnung von historischem Referat und Nutzerbereich. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion und Verwaltung im 3. OG an Planckstraße angeordnet; sonstige Mitarbeiterbereiche im 4. und 5. OG um Innenhöfe gruppiert. CMS-Verwaltung und EDV-Abteilung im 4. OG im räumlich-funktionalen Zusammenhang mit Serverräumen. Referat Dokumentenlieferung im 4. OG mit erschwerter Anbindung an Lastenaufzug / Anlieferung. Betriebsabteilung im 5. OG zusammengefasst, jedoch teilweise lange Wege. • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume im 4. OG.

Baukonstruktion und Materialien Zusammenfassen der einzelnen Baukörper durch umlaufende Fassadengestaltung. Natursteinfassade in 2 unterschiedlichen Stärken zur Ausbildung von Pilastern und Wandflächen. Lochfassade mit Metallfenster und außenliegendem Sonnenschutz. 2 Staffelgeschosse. Programmerfüllung Programmanforderungen im Wesentlichen erfüllt. HNF insgesamt gering überschritten. Freihandmagazine und Leseplätze im Freihandbereich zu klein (ca. 15%). 3 Stellplätze an Planckstraße; Fahrräder an Stadtbahn. Baurecht Abstand zur Bebauung Planckstraße 15 m. Problematische Brandschutz- und Rettungssituation. 4 innenliegende Treppenhäuser ohne Ausgang ins Freie; keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich getrennt; Rettungsweglänge < ca. 50 m.

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2. Phase

1089
2. Ankauf Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.262 28.353 133.323 20.508

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,40 6,58 0,67 3,58 7/1 25,50 3,3 / 4,0 / 4,2

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Prägendes Merkmal des Entwurfs ist das zur Bahn weit auskragende Vordach, welches „eine gedeckte urbane Passage und ein weithin sichtbares signifikantes Zeichen des Jacob und Wilhelm GrimmZentrums“ bildet. Im Gegensatz dazu ist der Lesesaal „als Herz der Bibliothek, zu den steinernen Brandwänden der angrenzenden Blöcke“ und als „ein introvertierter Lesehof in urbaner Dimension“ ausgebildet. Äußere Erschließung • Benutzer: Mittig von der Südseite unter weit auskragendem Vordach, Nebenein- / ausgänge auf der Ost- und Westseite. • Mitarbeiter: Kein separater Mitarbeitereingang. • Anlieferung: Westseite. Innere Erschließung • Benutzer: Von der Eingangshalle gelangt der Besucher über zwei seitliche Treppen ins 1.OG, wo sich die Buchsicherung und Leihstelle befindet. Auf dieser Ebene befindet sich auch der Lesesaal. Eine einläufige Treppe führt entlang des Lesesaals in die oberen Geschosse zu den Beständen. Ein einziger Personenaufzug für Benutzer und Mitarbeiter. Insgesamt ist die Erschließung für die Benutzer zu knapp be-

messen. Im Eingangsbereich umständliche Führung der Benutzer durch die mittige Position des Haupteinganges. Günstige Anordnung des Lesesaals im 1.OG. • Mitarbeiter: Vier innenliegende Treppenhäuser stehen zur Verfügung, zwei davon gehen im 1.OG in eine offene und öffentliche Treppe über. • Buchwege: Kurze Wege durch die Anordnung von zwei Lastenaufzügen, einmal bei der Anlieferung / Betriebsabteilung und einmal bei der Leihstelle / Rückgabe. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Die Eingangshalle ist 5m tief, 21m hoch, 95m lang und vollständig nach Süden verglast. Funktionsgerecht sind alle öffentlichen Nutzungen direkt zugeordnet bzw. eingestellt. Wegen der knapp bemessenen Tiefe der Halle und der ungünstigen Anordnung des Haupteinganges entstehen Konflikte zwischen den Besucherströmen und den Zeitungsleseplätzen bzw. den Sitzplätzen des Cafés. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung/Leihstelle funktionsgerecht, Rückgabe in Hut und Mantel möglich. Hörsaal und PCAusbildung schaltbar. • Benutzungsbereich: Funktionsgerecht liegen die meisten relevanten Bereiche im 1.OG (Information, Kataloge, Zeitschriften, Bibl. Apparat, Mikroformen) beim Lesesaal. Ledig-

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2. Phase

lich die Lehrbuchsammlung liegt eher ungünstig im 2.OG, Ostflügel. Der Lesesaal befindet sich auf der Nordseite, an der sichtbar belassenen Brandwand, über vier Geschosse, von oben belichtet. Die Freihandbestände sind im 2.-4. OG angeordnet, jeweils mit dezentralen, natürlich belichteten Leseplätzen zu der offenen Eingangshalle bzw. zum Lesesaal. Die Carrels sind innenliegend ohne Tageslicht im Westflügel untergebracht, die Arbeitsräume ebenfalls innenliegend, teilweise mit indirektem Tageslicht, im Ostflügel. Magazine im UG, EG und 5.OG. Historische Bestände funktionsgerecht als abgeschlossener Bereich im obersten Geschoss (6.OG), Lesesaal innenliegend, könnte von oben belichtet werden. PC-Pool im EG an der Ostfassade, zugänglich über eine Treppe vom 1.OG oder direkt von der Eingangshalle. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Größtenteils funktionsgerecht und natürlich belichtet und belüftet. Abt. Benutzung zu weit weg vom Eingangsbereich. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Funktionsgerecht und natürlich belichtet und belüftet. Direktion / Verwaltung: 5.OG, Ostflügel. EDV: 4.OG, Ostflügel. Techn. Bereich und Dokumenten-

lieferung: EG bei Anlieferung. Betriebsabteilung: kompakt im Westflügel, 1. - 6.OG. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht im 3. und 4.OG, teilweise innenliegend Baukonstruktion und Materialien Keine konkreten Angaben, kein Detailschnitt. Besonderheiten sind das 8m auskragende Vordach zur S-Bahn sowie die darunter liegende, komplett verglaste Südfassade (21m x 95m). Die seitlichen Ansichten lassen eine konventionelle Natursteinfassade mit unregelmäßig angeordneten, geschosshohen Fenstern vermuten. Programmerfüllung Das Raumprogramm ist erfüllt. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Zwei innenliegende Treppenhäuser, eines davon mit Ausgang ins Freie. Die zwei südlichen Treppenhäuser können in der vorliegenden Form nicht als Fluchtweg gelten.

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2. Phase

1098
3. Preis Thomas Müller Ivan Reimann, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 21.117 33.654 147.713 24.894

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,59 6,99 0,76 4,27 8/1 34,00 3,2 / 4,2 / EG 5,2

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Ein Bau von solcher Bedeutung und Größe auf dem sehr engen und schwierigen Grundstück kann nicht als eine bloße Blockergänzung konzipiert werden. ... Das von uns vorgeschlagene Gebäude ... löst sich ... aus dem Block heraus und bleibt als wichtiger Solitär erkennbar.“ Volumetrisch gegliederter 6- bis 8-geschossiger Baukörper mit begrüntem Lichthof. Vertikal gegliederte, reliefartig ausgearbeitete BetonElementfassade. Äußere Erschließung • Benutzer: Schaffung eines Eingangsvorplatzes durch Rücksprung des Gebäudes an der Südostecke. Freitreppen zum angehobenen Platz signalisieren dem Nutzer den Zugang zum Gebäude. Nebenzugang zum Foyer von der Planckstraße. • Mitarbeiter: Zugang über Foyer • Anlieferung: Anlieferung von Osten an der Brandwand innerhalb des Gebäudes, LKW-Zufahrt, Anlieferung Cafeteria ebenfalls von hier aus möglich. Innere Erschließung • Benutzer: Über eine großräumige Passage im Süden gelangt man in den gesicherten Bereich im EG. Hier befinden sich jeweils an den Schmalseiten in einem 3gesch. Lichthof einläufige Treppen. Hierüber erreicht

man sowohl das UG als auch das 1.OG. Vom 1.OG führt eine einläufige Treppe im Zentrum des Gebäudes zwischen den Aufzügen weiter bis ins 6.OG. 5 Aufzüge für Nutzerbereich. • Mitarbeiter: 1 Aufzug im Foyer, sowie 4 innenliegende Fluchttreppenhäuser. • Buchwege: Zwei Buchaufzüge mit z.T. ungünstiger Anbindung zur Leihstelle und den Magazinbereichen, 2 Lastenaufzüge im Brandwandbereich. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: In dem um einen halben Meter angehobene 1gesch. Foyer befinden sich die Bereiche Ausstellung, Infoterminals und Garderobe sowie Zeitungen und Auskunft. Cafeteria räumlich abgetrennt im Osten zum Vorplatz orientiert. Vortragsraum ebenfalls räumlich abgetrennt im Westen gelegen. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Leihstelle als Schnittstelle räumlich großzügig im Zentrum des EG gelegen, Buchrückgabe aus ungesichertem Bereich möglich. PC-Ausbildung und Hörsaal räumlich abgetrennt im Westen, zweiseitiger Zugang möglich. • Benutzungsbereich: Die Bereiche sind übersichtlich und funktionsgerecht angeordnet, Arbeitsbereiche sind tagesbelichtet und größtenteils mit Blickbeziehung nach außen. Großräumiger Katalogbereich unmittelbar hinter der

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2. Phase

Leihstelle. Belichtung mit Tageslicht über seitlich angeordnete Lichthöfe. Lehrbuchsammlung mit Leseplätzen und Selbstverbuchung im UG, Belichtung über Lichthöfe Aktuelle Zeitschriften und Bibliogr. Apparat im 3. / 4.OG, dem zugeordnet 2-gesch. Leseplatzbereiche einmal nach Südosten und einmal nach Südwesten orientiert. Mikroformenbereich im 5.OG mit einem ebenfalls 2gesch. Lesesaal nach Südosten. Zentraler Lesesaal im 2. OG über 3 Geschosse mit Lesegalerien und Blickbeziehung zum innenliegenden Bibliotheksgarten. Ringförmig um diesen Bibliotheksgarten sind Arbeitskabinen und Gruppenarbeitsräume angeordnet. Freihandbereich 2. bis 4. OG bildet einen äußeren Ring um Lesesaal und Bibliotheksgarten entlang der Fassade; Freihand- und Kompaktmagazin im UG; Hist. Buchbestände im 5.OG mit Zugangskontrolle nach Norden orientiert, 2-gesch. Lesesaal im Nordwesten, (Aufsicht fehlt) PC-Pool im 1.OG (L.H. ca. 5 m) inselartig zwischen den beiden Lichthöfen gelegen. Zusätzliche Belichtung über Dachschlitze (Bibliotheksgarten). Multimedia- und Videokonferenz-Räume dem PC-Pool zugeordnet im Süden an der Brandwand sowie an den Schmalseiten (innenliegend). • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abteilungen Benutzung, Information, Leihstelle befinden sich im 1. bzw. Zwischengeschoss. Alle Büro-

räume befinden sich an der Außenfassade und sind natürlich belichtet und belüftet. Referat Hist. Buchbestände im 5. OG nach Norden orientiert, in Zuordnung zum Nutzerbereich, Kompaktmagazin im 6.OG • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion / Verwaltung, EDV, Betriebsabteilung im 1.OG bzw. Zwischengeschoss. Technische Bereich und Druckerei neben der Anlieferung im EG. Poststelle nicht funktional. Magazin Kustodie befindet sich im UG, Mitarbeiter im 1. OG • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume im Zwischengeschoss im Innern des Gebäudes. Baukonstruktion und Materialien Stahlbetonskelettbau, Verkleidung mit vertikalen, reliefartig gegliederten Stahlbetonelementen, Beschränkung des Fensteranteils in der Fassade, natürliche Belichtung und Belüftung für große Bereiche des Gebäudes. Programmerfüllung Programm im wesentlichen erfüllt. Überschreitung einzelner Bereiche geringfügig über 10 %. Baurecht Brandschutz und Rettungssituation problematisch (Hochhaus): Fluchtwege zu lang, führen nur über UG ins Freie.

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2. Phase

1122
1. Preis Max Dudler, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.709 35.478 125.295 18.386

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,71 6,04 0,66 4,66 10 / 1 32,0 3,15

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Aufnahme der Traufhöhen des Blocks. 10-geschossiger Riegel zur Bahntrasse. Freiraum entlang der Bahntrasse 15m breit. Zentraler terrassierter Lesesaal mit Oberlicht. "Die Fensterbreiten variieren je nach Nutzung im Innern; dabei thematisiert unser Vorschlag ... in der Fassadengestaltung eine Selbstähnlichkeit mit der Typologie des Bücherregals ... ." Äußere Erschließung • Benutzer: Zwei nach Gestaltung und Lage im Gebäude gleichwertige Zugänge von der Passage. • Mitarbeiter: Personaleingänge von der Halle in Zuordnung zur Vertikalerschließung der zwei Mitarbeiterbereiche. • Anlieferung: Anlieferungsbereich an der Planckstraße, ausreichend dimensioniert, betriebsgerecht zugeordnet. Innere Erschließung • Benutzer: Zentraler Zugang in den gesicherten Bereich. Erschließungssystem aus Freitreppen im Lesesaal (bis 4.OG) bzw. außerhalb (4. bis 9.OG) und ringförmiger Horizontalerschließung. Wege zwischen den Geschossebenen 0 und +4 führen somit in der Regel über den Lesesaal. 2 schwer auffindbare Treppen ins UG. 2 Aufzüge in Randlage. Vertikales und horizontales Wegesystem insgesamt nur einge-

schränkt übersichtlich, mögliche Blickbeziehungen zum Lesesaal-Luftraum auf den OG-Ebenen werden teilweise verstellt. Bereichsweise erhebliche Wegelängen um den Luftraum des Lesesaals herum. Störungen des Lesesaals durch die Freitreppe. • Mitarbeiter: Klare Abgrenzung der Mitarbeiterwege von den Benutzerwegen. Treppen und Aufzüge in direkter Zuordnung zu den Arbeitsbereichen. • Buchwege: Über Lastenaufzug von der Poststelle / Anlieferung zur Betriebsabteilung und von dort zu den Magazinen. Dokumentenlieferung (2. und 3.OG) in ungünstiger Wegebeziehung zur Leihstelle. Buchtransportsystem SwissLog mit 4 bzw. 2 (ab 6. OG) Vertikaltrassen, Horizontaltrassen auf allen Ebenen, jedoch ohne entsprechende Sortier- und Stellflächen an den Knoten. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Weitgehend in die 2-geschossige Eingangshalle integriert. Innenliegender CMS-Vortragsraum im UG schlecht angebunden. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Leihstelle / Rückgabe, Buchsicherungsanlage, Hörsaal zentral und funktionsgerecht angeordnet. PCAusbildungsraum im gesicherten Bereich (1.OG) mit eigener Treppe zur Halle (ggf. Sicherungsproblem). • Benutzungsbereich: Information, Kataloge und Lehrbuchsammlung im

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2. Phase

EG zentral angeordnet. Zeitschriftenlesesaal und Mikroformen im 1.OG. Bibliographischer Apparat (Stellflächen) im UG und Rechercheplätze in separierten Räumen im EG ungünstig. Leseplätze auf 9 Ebenen des Lesesaals sowie dezentral auf den meisten Magazinebenen an der Südfassade. Carrels in Orientierung auf den Lesesaal. Gruppenräume im 3.OG an der Lesesaal-Schmalseite. Natürliche Belichtung weitgehend gegeben. Magazine auf 7 Ebenen (UG und 2. bis 7.OG) beiderseits bzw. südlich (ab 6.OG) des Lesesaals. "Außenliegender Sonnenschutz". Separierter Bereich für die historischen Buchbestände mit Freihandbereich und 2-geschossigem Lesesaal im 8.OG, Kompaktmagazin im 9.OG. CMS im 1.OG: PC-Pool in 3 Teilflächen gegliedert. Multimedia im 1.OG in Zuordnung zum PC-Pool, Video-Räume im CMS-Mitarbeiterbereich (5.OG). • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Mitarbeiterräume / Leihstelle in Zuordnung zur Leihstelle, jedoch innenliegend. Mitarbeiter Benutzung und Information abseits im 4.OG an der Geschwister-Scholl-Straße. Referat Historische Bestände dem Bereich angegliedert. In der Regel gut geschnittene, natürlich belichtete und belüftbare Arbeitsplätze. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Verwaltung (4.OG), EDV (3.OG), Technischer Dienst (EG und UG) funktionsgerecht angeordnet. Betriebsabteilung im EG, 1.OG und überwiegend im

2.OG zusammengefasst. Druckerei im 3.OG, Dokumentenlieferung ansonsten im 2.OG. CMS im 5. OG auf beide Seiten des Gebäudes aufgeteilt. In der Regel gut geschnittene, natürlich belichtete und belüftbare Arbeitsplätze. Schallschutz / Bahntrasse bis auf Betriebsabteilung gegeben. Nebenraumzone zwischen Mitarbeiter- und Benutzungsbereich. • Gesicherter Technikbereich: Im CMS (5.OG) an der Fassade zur GeschwisterScholl-Straße bzw. im Referat EDV (3.OG). Baukonstruktion und Materialien Fassadenmaterialien: wahlweise Kunst- oder Naturstein, außenliegender Sonnenschutz. Keine weiteren Angaben. Programmerfüllung Raumprogramm im wesentlichen erfüllt. Flächenabweichungen bei einer Vielzahl kleinerer Räume, Bereichsgrößen sind weitgehend programmgemäß. Kompaktmagazin Historische Bestände +165m². Gruppenräume und Carrels +200m². Technikflächen im UG. Stellplätze, Fahrräder an der Planckstraße. Baurecht Einstufung: problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Hochhaus. 4 innenliegende Treppenräume davon 2 mit Ausgang ins Freie. Keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglänge < ca. 45m.

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2. Phase

1130
engere Wahl hartel frank architekten, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.730 34.346 149.234 21.359

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,66 7,20 0,79 4,36 8/1 30,50 3,4 - 4,3 / EG 4,5

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Kompakter Baukörper, die oberen 3 Geschosse sind deutlich zurückgestaffelt mit großzügigem, ausgeschnittenem östlichen Haupteingang. Durchgehende Eingangszone parallel zur Bahntrasse mit Eingängen von der Geschwister-SchollStraße und Planckstraße. „Die beiden großen Räume Lesesaal und PC-Pool prägen die innere Struktur und sind in ihrer...Ausrichtung wesentlich verschieden“ Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang von Osten mit zweigeschossigem, schrägem Einschnitt deutlich formuliert. Nebeneingang von Westen. • Mitarbeiter: Westseite. • Anlieferung: Westseite, großzügig bemessen. Innere Erschließung • Benutzer: Innenliegende, von Ost nach West durchgehende Eingangshalle. Von dort gelangt man durch die Buchsicherungsanlage in den Leihbereich. Zwei offene Treppenanlagen erschließen den gesamten Benutzerbereich (UG - 4.OG). Vier Aufzüge für die Benutzer. 8 innenliegende Treppenhäuser. • Mitarbeiter: Direkte Anbindung des Mitarbeiterbereiches im

5 .- 7.OG mit eigener Treppe, Lasten- und Personenaufzug. 4 innenliegende Treppenhäuser. • Buchwege: Kurze Wege über Aufzug/Buchtransportanlage. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Die zweigeschossige, innenliegende Eingangshalle wird von drei großen Oberlichtern natürlich belichtet. Sie wird weitgehend freigehalten von anderen Nutzungen. Die öffentlichen Nutzungen sind funktionsgerecht in einem eigenen zweigeschossigen Trakt auf der Südseite direkt zugeordnet. Garderobe im EG auf der Ostseite, Café auf der Westseite mit eigenem Außenbezug. In der Mitte Zeitungsleseraum über zwei Geschosse. Eine eigene Treppe und ein Aufzug führen zum Hörsaal, Vortragsraum und Ausstellungsraum im 1.OG. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung/Leihstelle funktionsgerecht sowohl vom Benutzerbereich wie auch von der Eingangshalle aus zugänglich. Hörsaal schaltbar, PCAusbildung (163) nicht zugänglich. • Benutzungsbereich: Information, Kataloge, Lehrbuchsammlung: EG, direkt bei Leihstelle. Zeitschriften, Mikroformen und bibl. Apparat: 2.OG. Freihandbereich: 1.-3.OG. Lesesaal: 3.OG, über drei Geschosse, Licht von oben.

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2. Phase

Dezentrale Leseplätze: UG, 1.OG und 3.OG, größtenteils natürlich belichtet. Carrels / Arbeitsräume: 3. und 4.OG, größtenteils natürlich belichtet. Magazine: UG. Historische Bestände: funktionsgerecht abgetrennter Bereich im 4.OG mit eigenem Zugang und Aufsicht, Lesesaal an der Südfassade. PC-Pool: 1.OG über zwei Geschosse, rundum verglast, indirektes Tageslicht. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Leihstelle: EG neben Leihstelle. Abt. Benutzung, Ref. Information und Ref. hist. Bestände sind nicht den jeweiligen Benutzungsbereichen zugeordnet, sondern eher ungünstig im Mitarbeiterbereich im 5.OG untergebracht. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion / Verwaltung: 7.OG. Techn. Bereich: EG Westseite bei Anlieferung. EDV: 7.OG. Betriebsabteilung: 5. und 6.OG. Dokumentenlieferung ungünstig im 5.OG (besser wäre EG). CMS-Mitarbeiter: 7.OG. Alle Mitarbeiterbereiche natürlich belichtet und belüftet, teilweise zum Innenhof orientiert. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht innenliegend, 7.OG. Baukonstruktion und Materialien Fassade als „unregelmäßige Pfeilerfassade aus roten Klinkerfertigteilelementen“. Variabler Fenster-

anteil, je nach dahinterliegender Nutzung. Kastenfenster aus Baubronze zur besseren Lärmreduktion. Hoffassaden im Verwaltungstrakt als „durchgängige Glasfassaden“. Programmerfüllung Raumprogramm ist erfüllt. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Oberhalb der Hochhausgrenze. 8 innenliegende Treppenräume bis zum 4. OG und 4 innenliegende Treppenräume bis ins 7. OG ohne Ausgang ins Freie.

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2. Phase

1135
4. Rundgang Prof. Bernhard Winking, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.438 32.334 141.024 21.557

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,58 6,90 0,85 3,96 6 (7) / 1 26,69 3,6 / 3,2 / EG 5,0

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Die sechsgeschossige, dreischiffige Anlage bildet im Osten ... einen intimen Vorhof.“ "Die basilikale Form des Baukörpers lässt schon von außen die klare innere Struktur des Gebäudes erahnen, die von einem gläsernen Lichthof oberhalb des zentralen Lesesaals geprägt wird." Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang von der Geschwister-Scholl-Straße über einen Vorhof in das Mittelschiff. Nebenzugang von der Planckstraße führt den über langgestreckten Ausstellungsbereich in die Eingangshalle. • Mitarbeiter: Zugang zu den Arbeitsplätzen direkt von der Halle. • Anlieferung: Anlieferungsbereich an der Planckstraße, ausreichend dimensioniert, betriebsgerecht zugeordnet. Innere Erschließung • Benutzer: Zwei in Längsrichtung verlaufende Erschließungsspangen mit mehreren einläufigen Treppen beiderseits des Mittelschiffs, außerhalb des Lesesaals. 2 Aufzüge für Benutzer im Bereich der Eingangshalle. Die baulich abgegrenzten Bereiche in den Seitenschiffen werden durch eine Vielzahl von Öffnungen an die Spangen angebunden. Ab 2.OG weite Wege um das Atrium herum. Buchsicherung bei den Benutzerwegen berücksichtigt.

• Mitarbeiter: Klare und übersichtliche Erschließung des Uförmigen Mitarbeiterbereichs: 4 Treppenräume, 3 Aufzüge in Randlage an der Brandwand. Überschneidungen mit Benutzerwegen auf einer Treppe bis zum 1.OG. • Buchwege: 3 Aufzüge an der Schnittstelle von Mitarbeiter- und Benutzungsbereich. Relativ weite horizontale Wege. Eine Buchtransportanlage ist vorgesehen. Räumliche Organisation / Raumqualität Insgesamt funktionsgerechte Organisation. Der Gebäudestruktur entsprechende baulich-räumliche Fassung der Bereiche. Weitgehend klare Zonierung der Benutzer- und Mitarbeiterbereiche. • Öffentlicher Bereich: Überwiegend im südlichen Seitenschiff, mit geringen Einschränkungen (Anordnung und Dimensionierung der Cafeteria, CMS-Vortragssaal im 1.OG) funktionsgerecht. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Bauliche Abgrenzung des gesicherten Bereichs und Lage der Buchsicherungsanlage nicht dargestellt. Leihstelle am Rande der Eingangshalle. PCAusbildung und Hörsaal in Randlage. • Benutzungsbereich: Information, Kataloge, Bibliographischer Apparat und Lehrbuchsammlung im Anschluss an den Zugang im EG, Aktuelle Zeitschriften und Mikroformen im 1.OG funktionsgerecht angelegt.

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2. Phase

Haupt-Lesesaalebene im 1.OG, weitere Leseplätze auf den 4 Galerien des Lesesaals sowie im 5.OG an der Planckstraße. Galerien mit insgesamt 2m Breite sehr schmal. Natürliche Belichtung der Leseplätze. Gruppenräume und Carrels im 2. bis 5.OG an der westlichen Kopfseite des Lesesaals sowie innenliegend in der Mitte des südlichen Seitenschiffs. Magazine überwiegend in den Seitenschiffen, in 4 Räumen im UG sowie im 2. bis 4.OG an der östlichen Kopfseite des Lesesaals. Sonnenschutz der Buchbestände an der Südfassade berücksichtigt (Außenjalousien). Historische Buchbestände separiert im 5.OG oberhalb des Mitarbeiterbereichs um den Vorhof angeordnet. PC-Pool in Nachbarschaft des Lesesaals im südlichen Seitenflügel. 1-geschossiger Großraum. Multimedia im benachbarten Mitarbeiterbereich. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Überwiegend bei den betreffenden Bereichen in natürlich belichteten und belüftbaren sowie funktionsgerecht geschnitten Räumen. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Funktionsgerechte Organisation in dem Gebäudeteil um den Vorhof: Dokumentenlieferung im EG, CMS im 1. OG, Betriebsabteilung im 2. und 3.OG, Direktion und EDV im 4.OG, Kustodie im 5.OG. Überwiegend natürlich belichtete und belüftete Räume, einige Arbeitsplätze im 4.OG innenliegend.

• Gesicherter Technikbereich: Im CMS-Bereich (1.OG) bzw. EDV-Bereich (4.OG) an der Brandwandseite. Baukonstruktion und Materialien Dach-Tragwerk des Lesesaals aus Holzbindern, gläserne Lichtdecke. Fassadenmaterial: sandfarbene TerracottaVormauerschale, Alu-Fenster. Entlang der Bahn Kastenfenster mit horizontalen perforierten Blechlamellen. Leichtmetall-Jalousien als außenliegender Sonnenschutz. Programmerfüllung Raumprogramm im Wesentlichen nachgewiesen. Flächenabweichungen bei einer Vielzahl kleinerer Räume, die sich in der Regel innerhalb der Bereiche ausgleichen. Jedoch: Lehrbuchsammlung -80m², Kompaktmagazin Historische Buchbestände und Sondersammlungen -250 m², Aktuelle Zeitschriften +55 m², Kustodie -30 m². Technikflächen im UG. Stellplätze an der Planckstraße. Baurecht Einstufung: weniger problematische Brandschutzund Rettungssituation. 4 außenliegende Treppenräume teilweise mit Ausgang ins Freie, ab dem 2. OG Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglängen < ca. 45m.

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2. Phase

1140
3. Ankauf Florian Zierer, Berlin & Christoph Tyrra, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 21.431 42.126 175.848 22.552

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,97 8,21 0,78 5,54 9/1 36,80 4,2 / 2,8 / 3,5

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Der Baukörper ist ... durch minimale Modulierung in vier ablesbare, kubische Einheiten gegliedert, die rechtwinklig zur S-Bahn aneinander geschoben sind: 1. Haus mit Eingangshalle und Verwaltung, 2. Haus für das Magazin der historischen Buchbestände und Kustodie, 3. Haus für den Lesesaal, weitere Säle und Nebeneingang, 4. Haus für das Magazin mit Anlieferung.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Eingang mittig an der Geschwister-Scholl-Straße. Zweiter Eingang auf der Südseite. • Mitarbeiter: Wie Benutzer • Anlieferung: Westseite Innere Erschließung • Benutzer: Von der Eingangshalle gelangt man, vorbei an der Buchsicherungsanlage, über eine breite Treppe bis ins 2.OG zur Leihstelle und zum Lesesaal. Von hier über zwei Treppen im Magazin oder über eine Rampe beim Lesesaal in die oberen Geschosse. Insgesamt 3 Aufzüge für die Benutzer, einer davon ab EG. • Mitarbeiter: Von der Eingangshalle über zwei interne Treppenhäuser und einen Aufzug direkt in die oberen Geschosse.

• Buchwege: Anlieferung-Dokumentenlieferung-Leihstelle-Magazine: Kurze Wege über Lastenaufzug. Anbindung der Betriebsabteilung an diese Bereiche problematisch. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Zweigeschossige, großzügige Eingangshalle über die gesamte Gebäudebreite entlang der Geschwister-Scholl-Straße. Übrige öffentliche Nutzungen in eingeschossigem Bereich, der sich nach Westen anschließt. Durchgang zur zweiten Eingangshalle auf der Südseite, von dort in den Vortragssaal und Hörsaal. Zweiter Eingang mit Vortragssaal unabhängig von der Bibliothek nutzbar. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: PC-Ausbildung: 1.OG, schaltbar. Hörsaal vom gesicherten Benutzerbereich aus nicht zugänglich. Ungünstig ist die Trennung von Buchsicherung und Leihstelle, da keine Rückgabe in Hut und Mantel möglich ist. • Benutzungsbereich: Leihstelle: niedrige Deckenhöhe, gedrungene kannelierte Säulen. Theke steht unter einem Oberlicht, das sich über 7 Geschosse erstreckt. Kataloge: Teilweise bei Leihstelle, teilweise im 1.OG direkt unter Leihstelle. Lehrbuchsammlung: 2.OG, östlich an Lesesaal angrenzend.

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2. Phase

Aktuelle Zeitschriften: Direkt neben Leihstelle. Bibliographischer Apparat und Mikroformen: 1.OG unter Leihstelle. Freihandbereich: 3. - 8.OG im „Haus für das Magazin“ zusammengefasst. Belichtung über mittiges Oberlicht. Lesesaal: 2.OG, direkt anschließend an Leihstelle, über 7 Geschosse, ausschließlich von oben belichtet (Sheddach). Rundumlaufende offene Galerien in den Obergeschossen, Brüstungshöhe nach oben zunehmend. Wenige dezentrale Leseplätze bei den Beständen, natürlich belichtet. Carrels: 2. - 8.OG an der Südseite hinter wellenförmiger Fassade. Arbeitsräume an der Nordseite, innenliegend, indirekt über Rampenraum natürlich belichtet. Lesesaal hist. Bestände: Funktionsgerecht im 7.OG, über zwei Geschosse, von oben natürlich belichtet. Kompaktmagazin hist. Bestände: Funktionsgerecht im 3. - 5.OG, innenliegend. PC-Pool: 1.OG, direkt an Haupttreppe angebunden, innenliegend, Blickbeziehung in die zweite Eingangshalle. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abt. Benutzung, Ref. Information und Ref. Leihstelle: funktionsgerecht, natürlich belichtet und belüftet. Ref. hist. Bestände: 6.OG, direkt unter hist. Lesesaal, innenliegend, ohne Tageslicht.

• Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion / Verwaltung, EDV, Betriebsabteilung, CMS-Mitarbeiter: Ostseite, natürlich belichtet und belüftet, teilweise ungünstige, schlauchartige Raumzuschnitte. Techn. Bereich, Dokumentenlieferung: EG Westseite, prinzipiell funktionsgerecht, aufwändiger innenliegender Flur mit Rampe. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht, EG, innenliegend. Baukonstruktion und Materialien Fassade aus hellem, gelblichem Backstein mit „fundstückartig eingefügten Natursteinen“, Natursteinanteil von unten nach oben abnehmend. Programmerfüllung Nicht alle Flächen bzw. Räume nachgewiesen. UG, 3.OG, 5.OG, 6.OG, 8.OG nicht dargestellt. Überschlägig lässt sich das geforderte Raumprogramm aber unterbringen. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Oberhalb der Hochhausgrenze. 2 innenliegende und 2 außen liegende Treppenräume.

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2. Phase

1141
4. Rundgang Dohle + Lohse Architekten, Braunschweig

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.817 33.741 140.152 20.270

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,62 6,73 0,73 4,33 10 / 1 35,20 3,6 / 3,2/ EG 3,8

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Der Bibliotheksneubau faltet sich von Norden her auf und bildet mit der weiten Auskragung eine großzügige Eingangsgeste.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang außermittig unter auskragendem Vordach, der Geschwister Scholl-Straße zugewandt. Betonung des Erschließungsbereiches durch untergestellten Glaskubus (‚Wintergarten mit hängenden Gärten‘). Nebeneingang zu Cafeteria im Südwesten. • Mitarbeiter: Zugang von Geschwister Scholl-Straße zu Treppenhaus bzw. über Anlieferung an Planckstraße. • Anlieferung: Anlieferung im Nordwesten. Innere Erschließung • Benutzer: Erschließungsbereich als ‚Raumkontinuum‘ vom Wintergarten bis zur Ausleihe im EG bzw. öffentlichen Bereich im 1. OG. Im gesicherten Bereich zwei offene Treppenanlagen und Aufzüge in Erschließungsfuge. Insgesamt 5 Fluchttreppenhäuser, davon drei im Nutzungsbereich. • Mitarbeiter: Mitarbeiterbereiche in den obersten Geschossen über 3 Erschließungskerne, am Mitarbeiterzugang Geschwister Scholl-Straße ohne Aufzug.

• Buchwege: Lastenaufzug günstig am Anlieferungsbereich. Referat Dokumentenlieferung im EG gut der Anlieferung und Ausleihe zugeordnet.; Magazinverteilerraum im UG; Buchtransportanlage nicht näher erläutert. Ausleihe ohne Transportanbindung. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Räumliche Trennung von Wintergarten und Eingangshalle mittels durchlaufender Fassade. Großzügiger Eingangsbereich (teilweise mit 3geschossigem Luftraum) mit Ausstellungsfläche, Zeitungslesebereich und Infoterminals. Garderobe an Ostseite. Cafeteria im Südwestbereich mit Sitzplätzen in Wintergarten und Vorplatz (Anlieferung ungünstig). Demonstrationsraum im 1. OG separat erschlossen. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Großzügige Leihstelle zwischen öffentlichem und gesicherten Bereich; eine zentrale Buchsicherung im Übergang. Separater Zugang zu öffentlichen Bereichen im 1. OG über einläufige Treppe im ‚Wintergarten‘. Hörsaal schaltbar zwischen öffentlichem und gesichertem Bereich. PC-Ausbildungsräume an Luftraum, nicht schaltbar. • Benutzungsbereich: Lehrbuchsammlung mit OPAC und Anleseplätzen im EG, der Ausleihe zugeordnet. Kataloge / bibliographischer Apparat und Zeitschriften im 1. OG.

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2. Phase

Freihandbereiche vom 2. – 5. OG im Süden angeordnet. Freihandmagazine an Nordseite, nur mittels Stegen über Lichtfuge an Freihandbereiche angebunden. Zentraler 3-geschossiger Lesesaal im 2. OG, an Außenwand zu Wintergarten mit Blick auf die ‚hängenden Gärten‘ angeordnet. Seitliche Belichtung über Wintergarten. 3-seitig umlaufende Galerien in den darüber liegenden Geschossen an die Freihandbereiche angeschlossen. Carrels im 3. OG überwiegend an Lichtfuge und Außenwänden angeordnet. Gruppenräume großteils an Außenwänden im 4. OG. PC-Pool im 6. OG dem CMS-Referat zugeordnet. Historische Buchbestände ebenfalls im 6. OG, räumlich nicht zusammenhängend. Separater Lesesaal; Aufsicht erschwert. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Leihstelle im EG, der Ausleihe zugeordnet. Personalräume innenliegend an Luftraum. Mitarbeiterräume und Aufsicht Referat Lehrbuchsammlung im EG den Nutzerbereichen zugeordnet. Referat Dokumentenlieferung günstig an Anlieferung. Referat Information und Benutzung an Ostfassade des 1. OG beim Katalogbereich. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion / Verwaltung, EDV-Abteilung sowie Betriebsabteilung im 7.-9. OG angeordnet: dienende Räume an Nordseite, Personalräume nach Süden.

• Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume von 6. – 9. OG verteilt. Baukonstruktion und Materialien Verkleidung des Hauptbaukörpers mit gefärbtem, geschliffenem Betonwerkstein; ‚Wintergarten‘ und Erschließungsfuge flächig verglast. Feststehende VSG-Verglasung flächenbündig als Doppelfassade vor den raumhohen Öffnungsflügeln. Dazwischenliegender Sonnenschutz. Programmerfüllung Programmanforderungen im Wesentlichen erfüllt. HNF gering überschritten, teilweise Über- bzw. Unterschreitungen der Programmvorgaben. 2 Räume fehlen (Aufenthalt Betriebsabteilung und Mitarbeiter PC-Pool). 6 Stellplätze sowie Fahrradstellplätze an Planckstraße. Baurecht Problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Treppenhäuser zum Teil innenliegend und ohne Ausgang ins Freie. Horizontale Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungswege < ca. 46m.

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2. Phase

1143
1. Ankauf Cepl Pellnitz Weißenberger, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 21.922 36.218 158.016 25.732

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,65 7,21 0,88 4,50 7/ 1 26,50 3,65

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Die neue Bibliothek der Humboldtuniversität ist ein eigenständiger und kompakter Baukörper, der sich in das städtebauliche Umfeld der nördlichen Dorotheenstadt einfügt.“ Das symmetrisch gegliederte Gebäude nimmt die Gebäudehöhen der Umgebung auf. „Durch Aussparungen an allen vier Ecken entstehen an den beiden schmalen Eingangsseiten risalitartige Überhöhungen, die die beiden Eingänge betonen.“ Nach außen insbes. zur Passage nimmt das Gebäude eine eher geschlossene Haltung ein. Ein Folge von unterschiedlichen Raumsequenzen strukturiert das Gebäude im Innern. Äußere Erschließung • Benutzer: Betonung des eher zurückhaltenden Hauptzugangs von Osten durch Überhöhung des Sockels und der Fassade. Nebenzugang von Westen. • Mitarbeiter: Zugang von Süden. • Anlieferung: Bücher im Süden, Papier im Westen. Innere Erschließung • Benutzer: Eine Folge von unterschiedlich proportionierten Räumen führt in das Innere der Bibliothek: Eingang, gebäudehoher überdachter Lichthof, schmaler Durchgang, 4-gesch. Raum mit Leihstelle. Von hier aus führt eine breite Treppe im gesicherten Bereich

bis zum 2.OG (Lesesaal). Hier öffnet sich der Raum großzügig nach Süden. Eine schmale Treppe führt weiter ins 4.OG (Hist. Buchbestände). Zusätzliche Treppen (UG bis 6.UG) befinden sich im westlich gelegenen Magazinbereich (Kleiner Lichthof). Zwei Nutzeraufzüge im gesicherten Bereich. • Mitarbeiter: Zwei Aufzüge und Fluchttreppenhaus • Buchwege: Buchtransportanlage mit 2 Stationen westlich und östlich der Leihstelle sowie 1 Lastenaufzug Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Über einen 2-gesch. Eingangsbereich gelangt man in den Lichthof, um den ringförmig die Bereiche Ausstellungsfläche, Vortragssaal, Cafeteria, PCAusbildung, Hörsaal, Zeitungen angeordnet sind. Über einen Durchgang mit Infoterminals erreicht man das Zentrum, einen großen 4-gesch. Bereich mit Leihstelle und Garderobe. Eine schmale Passage führt von hier aus über einen weiteren kleinen Lichthof zum Nebeneingang. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Auskunft und Buchsicherung als Schnittstelle, Buchrückgabe im öffentl. Bereich möglich. Hörsaal und PC-Ausbildung sind über eine separate Treppe (PC-Pool) zugänglich. • Benutzungsbereich: Der Nutzerbereich ist im wesentlichen im westlichen Gebäudeteil untergebracht und führt zu überschau-

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2. Phase

baren Einheiten und kurzen Wegen. Arbeitsbereiche sind größtenteils tagesbelichtet. Katalogbereich im 1.OG um Treppenatrium; Lehrbuchsammlung: EG im westlichen Gebäudeteil Mikroformenbereich 1.OG räumlich abgetrennt und innenliegend im Anschluss an Katalogbereich; Aktuelle Zeitschriften 2.OG im Magazinbereich, Leseplätze an Südfassade im Treppenraum; Bibliograph. Apparat 2.OG vor dem Lesesaal (Recherche) und im Lesesaal (Buchbestand); 4-gesch. Lesesaal als über Dach belichteter introvertierter Raum im 2.OG im Zentrum des Gebäudes. Erhöhte Leseinsel umrahmt von Bücherregalen, Galerie über kleine Spindeltreppen in den Ecken erschlossen. Textile Bespannung der Wände oberhalb der Regale. Freihandbereich im westlichen Gebäudeteil über 5 Geschosse mit dezentralen Leseplätzen an der Westfassade, zusätzliche Belichtung über Lichthof, Carrels und Gruppenarbeitsräume nach Süden orientiert, Freihand- und Kompaktmagazin im UG; Hist. Buchbestände im 4.OG mit separatem 3gesch. Lesesaal und angrenzenden Magazinbereichen, Zugangskontrolle möglich; PC-Pool im 2.OG im östlichen Gebäudeteil 2-gesch. um Lichthof, und Ausblick nach Osten. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Ref. Leihstelle und Benutzung mit räumlicher Nähe zur Leihstelle. Ref. Information im 5.OG ohne direkte Anbindung zum Nutzerbereich

Ref. Hist. Buchbestände im 4.OG (Lichthof), räumlicher Nähe zum Lesesaal und Magazin: CMS-Pool Mitarbeiter im 2.OG neben PC-Pool. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion/Verwaltung, EDV, Kustodie mit Sammlung im 4.OG um Lichthof bzw. an der Außenfassade Techn. Bereich Poststelle im EG im Süden (Anlieferung), darüber im 1.OG Hausmeisterräume; Betriebsabteilung 5. / 6. OG, Lichthof bzw. Außenfassade. Die Verbindung der Mitarbeiterräume im 5./ 6. OG zum Nutzerbereich ist nur über das 2.OG möglich und aus Nutzersicht nicht funktional. Druckerei im EG im Westen, ohne Aufzug nicht funktional. Arbeitsraum getrennt davon im Süden. • Gesicherter Technikbereich: 3.OG über PC-Pool Baukonstruktion und Materialien Stahlbeton, Stützraster 7,70 x 8,02 m. Verkleidung sandsteinfarbener Schleuderbeton, Pfeiler stark profiliert. Höfe überdacht als Wärmepuffer. Programmerfüllung Raumprogramm im wesentlichen erfüllt. Überschreitung einzelner Bereiche geringfügig über 10 %. Baurecht Brandschutz und Rettungssituation weniger problematisch. Brandabschnitte möglich, Rettungsweglänge vereinzelt > 45 m (Lesesaal).

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2. Phase

1160
4. Rundgang Stephan Braunfels Architekten, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 23.337 32.916 154.924 21.155

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,41 6,64 0,86 4,07 8/1 28,00 4,5 / 3,0

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Der Entwurf sieht zwei geschlossene flankierende Baukörper vor, zwischen denen sich eine zentrale Halle ausbildet, die von einer Freitreppe geprägt wird.“ „Treppenraum als kommunikativer Treffpunkt und Zentrum der Bibliothek.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang von Osten, Nebeneingänge von Süden. • Mitarbeiter: Wie Benutzer • Anlieferung: Westseite Innere Erschließung • Benutzer: Der Benutzer betritt zunächst einen Windfang mit Sichtkontakt zur großen Haupttreppe, muss dann nach links ins Foyer mit Garderobe, wieder zurück durch den Windfang zur Leihstelle mit Buchsicherung, um von dort schließlich in den großen Treppenraum zu gelangen. Alle Benutzerbereiche bis ins 4.OG sind über diese Haupttreppe erschlossen, teilweise aber nicht ohne weiteres auffindbar (Mikroformen, Zeitschriftenleseplätze). Eine kleinere, offene Treppe führt ins 5. und 6.OG. • Mitarbeiter: Der Mitarbeitertrakt ist über zwei interne Treppen-

häuser und 2 Aufzüge funktionsgerecht und angemessen erschlossen. • Buchwege: Anlieferung-Dokumentenlieferung: Funktionsgerecht unmittelbar benachbart. Leihstelle: Weiter Weg entlang Nordseite. Betriebsabteilung: Ungünstige Anbindung über UG und zwei Aufzüge. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Eingangsbereich: Verkehrsflächen zu knapp bemessen, umständliche Benutzerführung. Garderobe, Ausstellung, Infoterminals: Foyer auf der Südseite, eingeschossig, wenig indirektes Tageslicht. Zeitungsleseplätze und Café auf die Südseite orientiert, unabhängig nutzbar, mit Außenbezug. Vortragssaal an der Süd-West-Ecke. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Funktionsgerecht, Rückgabe in Hut und Mantel möglich. Hörsaal und PC-Ausbildung unter Haupttreppe, schaltbar. • Benutzungsbereich: Kataloge: 2.OG, Südflügel. Lehrbuchsammlung: EG, Nordflügel, direkt bei Leihstelle. Aktuelle Zeitschriften: 1.OG, Südflügel, Leseplätze an der Süd-West-Ecke gelegen. Bibliographischer Apparat: 3.OG, Südflügel.

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2. Phase

Mikroformen: 1.OG unter Haupttreppe, nach Westen orientiert. Freihandbereich: mehrheitlich im 3. und 4.OG, innenliegend, teilweise indirekt über zentralen Treppenraum belichtet. Dezentrale Leseplätze beidseitig der Haupttreppe, indirekt belichtet. Lesesaal im 3. und 4.OG, nach Westen orientiert, teilweise zweigeschossig. Carrels: 5.und 6.OG, nach Norden orientiert, natürlich belichtet. Arbeitsräume im 4.OG zusammengefasst, nach Süden orientiert, natürlich belichtet. Magazine: UG Hist. Bestände: 2.OG, Nordflügel, mit Zugangskontrolle, Lesesaal und Freihandbestände nach Westen orientiert, ungünstige Position der Aufsicht. PC-Pool: 1.OG, Nordflügel, innenliegend. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Mehrheitlich funktionsgerecht, natürlich belichtet und belüftet. Abt. Benutzung und Ref. Information nicht dem Benutzungsbereich zugeordnet. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Mehrheitlich im Südflügel mit natürlicher Belichtung und Belüftung. Direktion / Verwaltung: 6.OG. EDV: 1.OG, Techn. Bereich und Dokumentenlieferung: EG Westseite bei Anlieferung. Betriebsabteilung: 2., 3. und 5. OG. • Gesicherter Technikbereich: Funktionsgerecht im 1.OG, teilweise innenliegend.

Baukonstruktion und Materialien „Hellgrüne, natursteinverkleidete Lochfassade“ Programmerfüllung Das Raumprogramm ist erfüllt. Einzelne Bereiche sind deutlich größer als gefordert, insgesamt ist die HNF um 15% überschritten. Baurecht Einstufung durch den Sachverständigen: weniger problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Oberhalb der Hochhausgrenze. 4 innenliegende Treppenräume davon 2 mit Ausgang ins Freie und 2 ohne Ausgang ins Freie.

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2. Phase

1161
2. Preis Jaklin Tenbohlen Welp Architektur, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.324 31.840 159.697 20.670

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,57 7,86 0,78 3,99 6/1 32,00 3,5 / 3,8 / EG 4,8

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Das Haus orientiert sich auf seine Mitte, den Lesesaal.“ Streng kubischer Baukörper mit aufgesetzter Oberlichtkonstruktion für Lesesaal. Äußere Erschließung • Benutzer: Zwei gleichwertige Zugänge von Osten und Westen, mittig an den Schmalseiten des Gebäudes. Betonung der Zugänge durch Rücksprünge im Erdgeschoss. • Mitarbeiter: Zugang vom Nordwesten neben der Anlieferung. • Anlieferung: Anlieferung über Platz im Nordwesten. Innere Erschließung • Benutzer: Großzügige mittiger Erschließungsbereich im Erdgeschoss, von dort Aufteilung in gesicherten Bereich im Süden sowie PC-Bereich im Norden mit je zwei Treppenhäusern (ungünstige vertikale Verbindung zwischen Nutzer- und Mitarbeiterbereichen) und Aufzügen. Offene Treppenanlage an der Südfassade sowie Verbindung der Freihandbereiche in den Obergeschossen mittels weiterer Treppen. • Mitarbeiter: Erschließung der ringförmig an der Außenfassade angeordneten Personalräume über westliches Treppenhaus mit teilweise langen Wegen.

• Buchwege: Direkte Anbindung an Lastenaufzug im EG und Weiterleitung zu Poststelle im UG. Verteilung auf Betriebsabteilung im 1. und 2. OG sowie Dokumentenlieferung erschwert. Buchtransportanlage an den Ausleihen im UG an Verteilerraum angebunden. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: In der teilweise 2-geschossigen Passage befinden sich Infoterminals und Ausstellungsfläche. Zeitungslesebereich sowie Cafeteria (Anlieferung und Lagerung erschwert) im südlichen Bereich zusammengefasst. Dezentrale Garderoben an den Eingängen. Wachdienst am Eingang zum PC-Bereich mit guter Übersicht. Demonstrationsraum im Südosten von Passage zugänglich. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Großzügige Leihstelle mit Information zwischen öffentlichem und gesicherten Bereich. Zentrale Buchsicherungen im Übergang möglich; PC-Bereich im EG ohne Buchsicherung. PC-Ausbildungsraum und Hörsaal schaltbar zwischen den Bereichen. • Benutzungsbereich: Selbstverbuchung im EG der Leihstelle zugeordnet. PC-Pool im nördlichen Gebäudebereich als separater Bereich ohne Anbindung an die sonstigen Nutzerbereiche. Lehrbuchsammlung mit OPAC und Leseplätzen im UG. Im zentralen Bereich des 1. OG befinden sich Kataloge, bibliografischer Apparat, Mikroformen und

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2. Phase

Zeitschriftenleseplätze. Im 2. OG befindet sich die Hauptebene des sich in Längsrichtung aufweitenden Lesesaals, mit ringförmig umlaufenden Freihandbereichen. Belichtung über Oberlichtkonstruktion mit seitlichem Lichteinfall. Weitere Leseplätze auf den Galerien im 3. und 4. OG, den Freihandbereichen zugeordnet. Carrells und Gruppenräume im 3. OG ringförmig an den Außenwänden. Im 5. OG historische Buchbestände als gesicherter Bereich. Lesesaal auf obersten Galerieebenen aufgeteilt, dadurch Aufsicht erschwert. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Leihstelle sowie Referat Benutzung und Information günstig im räumlichen Zusammenhang mit zentraler Leihstelle. Referat öffentl. CMS-Bereich dem PC-Pool funktional zugeordnet. Personalräume Lehrbuchsammlung im UG in Ausleihe (ohne natürliche Belichtung und Belüftung) nachgewiesen. Referat Hist. Buchbestände im 5. OG funktional günstig angeordnet, jedoch nur über Oberlichter belichtet und belüftet. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Referat Dokumentenlieferung günstig der Ausleihe zugeordnet, jedoch Anbindung an Anlieferung und Lastenaufzug erschwert. Poststelle, Druckerei und Papierlager im UG an Lastenaufzug. Betriebsabteilung auf 1. und 2. OG verteilt, im 2. OG ohne räumlich funktionalen Bezug und erschwerter Anbindung an Lastenaufzug. Buchbindestelle ohne Belichtung und Belüftung. Direktion und Verwaltung im Südos-

ten im 2. OG, CMS an Westfassade. Kustode im 5. OG den Magazinen zugeordnet, jedoch nur mittels Oberlichtern belichtet und belüftet. • Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume im 1. und 2. OG. Baukonstruktion und Materialien Klinkerfassade mit versetzt angeordneten Öffnungen in den ersten 4 Geschossen. Oberlichtkonstruktion mit doppelter Verglasung für Licht- und Luftmanagment. Belichtung der beiden obersten Etagen nur indirekt über Oberlicht des Lesesals. Aluminiumfenster mit innenliegendem Sonnen- und Blendschutz. Decken als Wärme- bzw. Kältespeicher. Programmerfüllung Programmanforderungen im Wesentlichen erfüllt. Hauptnutzfläche insgesamt erfüllt, jedoch Freihandbe-reich zu klein (17%), Kompaktmagazine zu groß (21%), Lehrbuchsammlung zu groß (annähernd verdoppelt). Stellplätze nicht auf dem Grundstück nachgewiesen. Fahrradstellplätze an der Stadtbahn. Baurecht Weniger problematische Brandschutz- und Rettungssituation. Treppenhäuser zum Teil innenliegend und ohne Ausgang ins Freie. Keine Brandabschnitte vorhanden; teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglänge < ca. 35m.

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2. Phase

1168
engere Wahl Kahlfeldt Architekten, Berlin & Philipp Rentschler, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 22.813 37.058 131.947 21.297

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,62 5,78 0,75 5,30 10/ 1 33,60 3,5 / 3,0 / EG 4,8

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Das Konzept des Entwurfs entwickelt sich auf der Ebene der Stadt als Ensemble dreier Baukörper, die in ihrem Zusammenspiel differenzierte Stadträume formulieren. ... Eine differenzierte horizontale und vertikale Gliederung über Gesimse und Pilaster erzeugt ein dem Ort angemessenes Ensemble von Bauten mit hoher plastischer Qualität.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Der Hauptzugang ist gekennzeichnet durch einen architektonisch gefassten Vorplatz an der Geschwister-Scholl-Straße. Irritierend die breite Treppe neben dem Hauptzugang, die in eine Sackgasse führt. • Mitarbeiter: Zugang über Foyer im EG • Anlieferung: Über einen Vorplatz von Westen. Anlieferung Cafe nur über Hauptzugang möglich. Innere Erschließung • Benutzer: Über eine unmittelbar hinter dem Eingang befindliche großzügige Treppenanlage gelangt man ins 1.OG. Im gesicherten Bereich hinter der Leihstelle führt eine breite einläufige Treppe ins 2.OG. Zwei sich gegenüberliegende Treppen am Übergang zum Baukörper an der Brandwand führen bis ins 7.OG. Ein öffentlicher Aufzug führt ins 1.OG. Im gesicherten Bereich stehen 2 Aufzüge für die Nutzer zur

Verfügung. Ab dem 2.OG befinden sich jeweils in den beiden anderen Gebäuden separate Treppen mit Aufzügen. Durch Aufteilung in drei Gebäude entsteht ein relativ hoher Erschließungsaufwand. • Mitarbeiter: 2 Aufzüge im Foyer oder Fluchttreppenhäuser. • Buchwege: 1 Lastenaufzug im Hauptgebäude, aus Nutzersicht funktional ungünstige Lage zur Leihstelle Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Die Garderoben befinden sich unmittelbar seitlich vom Eingang. Das Cafe ist räumlich abgetrennt im 1.OG nach Osten orientiert. Zeitungen und Infoterminal gut auffindbar jeweils an der Nord- bzw. Südfassade. Der Vortragssaal liegt im gesicherten Bereich im 3.OG im Gebäude an der Brandwand und ist öffentlich nicht zugänglich. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Leihstelle als Schnittstelle im 1.OG, Buchrückgabe aus dem öffentlichen Bereich möglich. Der Hörsaal liegt etwas versteckt im öffentlichen Bereich hinter der Treppenanlage im EG, Anbindung an gesicherten Bereich über Aufzüge. PCAusbildung im gesicherten Bereich im 3.OG (Brandwand), öffentlich nicht zugänglich. • Benutzungsbereich: Katalogbereich auf zwei Ebenen: 1.OG/2.OG funktional ungünstig, Lehrbuchsammlung im 2.OG, Leseplätze direkt zugeordnet an der Südfassade.

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2. Phase

Aktuelle Zeitschriften im 2.OG im Gebäude zur Planckstraße, Leseplätze direkt zugeordnet an der Fassade. Bibliographischer Apparat und Microformenbereich im 2.OG im Gebäude an der Brandwand, Leseplätze nach Osten und Westen orientiert. 5-gesch. Lesesaal im 3.OG im Zentrum des Hauptgebäudes, eingerahmt durch Bücherregale, ab 4.OG offen zu den Freihandbereichen, zusätzlicher kleiner 2-gesch. Lesesaal im Gebäude an der Planckstrasse im 6.OG. Carrels und Gruppenarbeitsräume im Hauptgebäude 4./5.OG und im Gebäude an der Planckstraße an den Fassaden; Freihandbereich 3. bis 7. OG um Lesesaal und im Gebäude zur Planckstraße mit dezentralen Leseplätzen, Freihand- und Kompaktmagazin mit Leseplätzen 4.- 6. OG im Gebäude an der Brandwand Hist. Buchbestände im EG und 1.OG. im Gebäude an der Planckstraße mit kleinem 2-gesch. Lesesaal, Aufsicht und Zugangskontrolle nicht funktionsgerecht. PC-Pool 3.OG an der Brandwand und im Gebäude an der Planckstraße, hier innenliegend durch Anordnung der Multimedia- und Videoräume an der Fassade, • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Ref. Benutzung verstreut im Gebäude an der Planckstraße, EG, 2. u. 4.OG. Abt. Information EG Hauptgebäude nach Süden Ref. Leihstelle, 1.OG unmittelbar neben Leihstelle Ref. Hist. Buchbestände: EG, Gebäude an der

Planckstraße, räumliche Nähe zum Nutzer- und Magazinbereich, Kompaktmagazin ohne Aufzug. CMS-Pool-Mitarbeiter: 3.OG Gebäude an der Planckstraße, räumliche Nähe zu PC-Pool. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direktion/Verwaltung: 9.OG EDV/Betriebsabteilung: 8.OG Techn. Bereich: EG, Poststelle Nähe zur Anlieferung, Hausmeister: EG, Hauptgebäude nach Süden. Dokumentenlieferung: EG, Nähe zur Anlieferung, Zwischenraum zwischen Hauptgebäude und Brandwand. Kustodie: EG Hauptgebäude • Gesicherter Technikbereich: EG Brandwand, EDV Rechner 8.OG Baukonstruktion und Materialien Stahlbeton, Raster 7,50 m Fassade Naturstein, stark profiliert Kastenfenster Programmerfüllung Die Hauptnutzfläche wird um 12 % überschritten. Großteil der Bereiche um mehr als 10 % überschritten. Baurecht Brandschutz und Rettungssituation weniger problematisch. Brandabschnitte vorhanden. Treppenhäuser teilweise ohne Vorraum.

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2. Phase

1205
5. Preis Gustavs+Lungwitz, Dresden

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 21.285 33.756 142.319 21.415

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,60 6,70 0,77 4,29 7/1 26,00 3,60 UG: 3,00

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept Vorgeschlagen wird "ein kompakter, sich nach außen gegen Lärm abschirmender, skulpturaler Baukörper" mit einer Naturstein-Fassade. "In Fensterbereichen wird die homogene Steinstruktur unterbrochen. Die dadurch entstehenden Steinlamellen übernehmen gleichzeitig auch den Sonnenschutz." Ein tief eingeschnittener Innenhof gliedert das Gebäude in die Bereiche für Mitarbeiter und Benutzung. Der zentrale, von oben belichtete Lesesaal erstreckt sich über 4 Geschossebenen. Äußere Erschließung • Benutzer: Hauptzugang von der Geschwister-Scholl-Straße (überdachter Vorplatz). Breite Treppe und Aufzug vom 2-geschossigen Foyer ins 1.OG, in dem sich ein weiteres großzügiges Foyer mit Zugang in den gesicherten Bereich befindet. Nebeneingang von der Planckstraße mit Foyer und Cafeteria. Zusätzlicher Außenzugang über Freitreppe und Loggia ins 1. OG. • Mitarbeiter: Zugang direkt vom Foyer. • Anlieferung: Zufahrt von der Planckstraße in die ausreichend dimensionierte und betriebsgerecht zugeordnete Ladezone im UG. Innere Erschließung • Benutzer: Zugang in den gesicherten Bereich im 1. OG. Spar-

sames und übersichtliches Erschließungssystem: Zusammenfassung der Vertikalerschießung auf eine zentral an einem natürlich belichteten Luftraum angeordnete breite Treppenanlage. 2 Aufzüge im westlichen Gebäudebereich. Buchsicherung bei den Benutzerwegen berücksichtigt. • Mitarbeiter: Zwei Treppenräume / Aufzüge an den Kopfseiten des Mitarbeiter-Flügels. Wegeverbindung zum Benutzungsbereich über Verteilerräume bzw. Foyer. Separate Mitarbeiterwege ohne Überlagerungen. • Buchwege: Aufzüge und Buchtransportanlage an der Schnittstelle von Mitarbeiter- und Benutzungsbereich. Großzügige Verteilerräume auf allen Geschossen. Horizontale Wege in die Magazine relativ lang. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: In funktionsgerechter Zuordnung zu den Foyerzonen (EG und 1.OG). Raumzuschnitte angemessen. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Leihstelle / Buchrückgabe im 1.OG. Hörsaal und PC-Ausbildungsräume im EG funktionsgerecht zugeordnet, innenliegend. • Benutzungsbereich: Weitgehend funktionsgerechte und übersichtliche Anordnung der Benutzerbereiche. Information, Kataloge, Lehrbuchsammlung im 1. OG im Anschluss an den Zugang. Bibliographischer Apparat, Aktuelle Zeitschriften,

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2. Phase

Mikroformen im 3. OG (Lesesaalebene). Leseplätze im Lesesaal (3.OG) sowie dezentral auf den Magazinebenen in Zuordnung zu den Lufträumen bzw. zum Innenhof, überwiegend ausreichend natürlich belichtet. Natürlich belichtete Gruppenräume im 4.OG. Carrels im 4. bis 6.OG in Orientierung zum Lesesaal (Holzlamellen-Innenfassade). Lesesaal mit umlaufender, über 4 Treppen in den Raumecken erreichbarer Galerie. Magazine großflächig im 2.OG (gesamte Geschossfläche) und UG sowie entlang der Außenwände im 4. und 5.OG. Sonnenschutz der Buchbestände gegeben. Aufsichtsplätze auf jeder Ebene. Historische Buchbestände: Lesesaal und Magazine im 6. OG als separierter Bereich zusammengefasst. PC-Pool separat im EG als teilweise 2-geschossiger Großraum. Wegebeziehung zum Lesesaal und zum Eingang über die direkt benachbarte Treppenanlage. Multimedia in Zuordnung zum PC-Pool. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Weitgehend einwandfreie Zuordnung zu den Benutzerbereichen. Natürlich belüftete und angemessen geschnittene Arbeitsräume. Mitarbeiterraum-PCPool jedoch innenliegend. Natürliche Belichtung aufgrund der Fassadenausbildung nur eingeschränkt gegeben. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Weitgehend einwandfreie Organisation. Natürlich belüftete und angemessen geschnittene Arbeitsräume. Natürliche Belichtung aufgrund der Fassa-

denausbildung nur eingeschränkt gegeben. Technischer Bereich im EG, Dokumentenlieferung / Druckerei im 1. und 2.OG, Betriebsabteilung im 2. bis 5.OG, EDV und CMS im 5.OG, Direktion und Kustodie im 6.OG. Weite Wege zwischen CMS und Hardware-Service (EG). • Gesicherter Technikbereich: Im EG-Innenbereich zusammengefasst Baukonstruktion und Materialien Fassade: Naturstein (Gneis), Stahlfenster. LesesaalInnenfassade: Holzlamellen. Keine weiteren Angaben. Programmerfüllung Raumprogramm nachgewiesen. Tendenziell leichte Überschreitung der geforderten Flächen. Lesesaal Historische Buchbestände +130 m², Carrels -140 m². Stellplätze an der Planckstraße sowie 17 Stellplätze im UG. Fahrräder an der Passage. Baurecht Einstufung: weniger problematische Brandschutzund Rettungssituation. 4 außenliegende Treppenräume mit Ausgang ins Freie und 1 innenliegender Treppenraum ohne Ausgang ins Freie. Keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglänge < ca. 55m.

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2. Phase

1257
4. Rundgang Wenk Wiese Wilkening Hinrichs, Berlin

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 20.617 33.932 142.634 24.067

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,65 6,92 0,79 4,20 8/1 27,50 3,5 KG,EG 4,5

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Ein Solitärgebäude im Kontext der Berliner Blockrandbebauung.“ Kompakter Kubus mit 2-4geschossigem Sockelvorbau. Zentraler Innenhof mit eingehängtem Volumen für Lesesaal. Äußere Erschließung • Benutzer: Zwei Zugänge, vom Südosten bzw. Nordwesten in zentrale Eingangshalle. Betonung des Erdgeschosses durch Pfeilerstruktur. • Mitarbeiter: Eingang Planckstraße führt zu separatem internen Eingang. • Anlieferung: Anlieferung über Platz im Nordwesten zu Poststelle. Innere Erschließung • Benutzer: Hauptzugänge führen zu großzügiger, teilweise 2geschossiger Eingangshalle. Keine vertikalen Erschließungen im öffentlichen Bereich. Insgesamt 4 Treppenhäuser in den Nutzungsbereichen. Offene Treppenanlage an der Südfassade im gesicherten Bereich. • Mitarbeiter: Zentraler Erschließungsgang im EG an Brandwand mit guter Anbindung der Personalräume in den Ober-geschossen. • Buchwege: Direkte Anlieferung zu Poststelle im EG. Gute Ver-

teilung auf Betriebsabteilung im 6. und 7. OG sowie Dokumentenlieferung im EG über Lastenaufzug bzw. Erschließungsgang. Buchtransportanlage an den Erschließungskernen, den Ausleihen zugeordnet, mit zentralem Verteilerraum und Horizontalverteilung im UG. Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Teilweise 2-geschossiges Foyer mit eingehängtem Volumen für Lesesaal. Frei eingestellte Theken für Infoterminals, Zeitschriftenleseplätze und Telefone. Garderobe mittig an Nordseite. Cafeteria am Westeingang, zur Halle und zum Vorplatz orientiert. Demonstrationsraum im Osten von Foyer zugänglich. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Großzügige Leihstelle mit Information zwischen öffentlichem und gesicherten Bereich. Zentrale Buchsicherungen im Übergang. PC-Ausbildungsraum und Hörsaal im EG, schaltbar zwischen den Bereichen. • Benutzungsbereich: Selbstverbuchung und Katalogbereiche im EG an Leihstelle. Zwei einläufige Treppen führen zu Freihand- und Kompaktmagazinen im UG mit Anleseplätzen und OPAC, über Luftraum teilweise belichtet. Im 1. OG befindet sich der 4-geschossige Lesesaal mit transluzenter Oberlichtkonstruktion im Gebäudezentrum. Carrels und Gruppenräume um Lesesaal angeordnet. Die Galerieebenen sind über 4 Spindel-

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2. Phase

treppen erschlossen und an die Freihandbereiche im 2., 3. und 4. OG angebunden. Flächen für Mikrofiche, Katalog und Recherche sind dem Lesesaal zugeordnet. Lehrbuchsammlung im Nordosten und PC-Pool im Westen öffnen sich zum Foyer. Im 2. OG 2-geschossiger Zeitschriftenlesesaal an Ostseite. 2-geschossiger Lesesaal historische Besände im 4. OG mit Galerie zu Kustodie im 5. OG. Anbindung an Kompaktmagazine im 5. und 6. OG problematisch. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Referat Leihstelle direkt hinter zentraler Leihstelle angeordnet. Referat Benutzung / Information im Südosten bei Leihstelle und Katalog. Mitarbeiter Lehrbuchsammlung und PC-Pool funktional zugeordnet, aber ohne separate Räume. Referat Historische Buchbestände ohne ausgewiesene Einzelräume im 4. OG. • Sonstige Mitarbeiterbereiche: Referat Dokumentenlieferung an Nordostecke mit guter Anbindung an Anlieferung und Buchtransportanlage. Betriebsabteilung auf 6. und 7. OG verteilt, im 7. OG funktionale Zuordnung erschwert. Direktion und Verwaltung im Südosten im 7. OG. CMS und EDV im 7. OG mit direkter Zuordnung der Serverräume. Öffentliche Bereiche Multimedia ungünstig im 6. OG bei Referat CMS. Kustode im 5. OG, den Magazinen zugeordnet.

• Gesicherter Technikbereich: Server- und Technikräume sämtlich an der Nordseite im 7. OG. Baukonstruktion und Materialien Differenziert gestaltete Fassade für Hauptbaukörper und Sockelgeschosse aus Betonwerksteinplatten mit Jurakalkzusatz. Hinterlüftete Doppelfassade mit textilem Sonnenschutz. Programmerfüllung Programmanforderungen im Wesentlichen erfüllt. Hauptnutzfläche gering überschritten. Historische Buchbestände zu groß (14%). 8 Stellplätze und Fahrradstellplätze an der Stadtbahn. Baurecht Sehr problematische Brandschutz- und Rettungssituation. 4 außenliegende Treppenhäuser, davon 3 ohne Ausgang ins Freie. Keine Brandabschnitte vorhanden, teilweise sind separate Bereiche baulich abgetrennt. Rettungsweglänge < ca. 55m.

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2. Phase

1267
4. Rundgang yi architects, Köln

Planungsdaten HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG/UG max. Gebäudehöhe Geschosshöhen

Vorgabe 20.338 ~ 36.000 ~ 147.500

Entwurf 21.238 39.290 169.592 20.650

1,70 - 1,85 7,00 - 7,50

1,85 7,99 0,79 5,10 7/1 30,70 4,00

Leitidee / Städtebau / Gebäudekonzept „Als ein räumlicher Mittelpunkt der Bibliothek wird der archaische Architektur-Monolith vor dem Hintergrund unserer veränderten technischen Wirklichkeit neu interpretiert.“ Der Baukörper „stellt sich als klar gegliederter Quader“ mit zentralem Atrium dar, ...“betont aber durch die Überhöhung des Baukörpers gegenüber den Nachbargebäuden seine Sonderstellung. ... Durch seine Gebäudehülle aus verstellbaren vertikalen Lamellen vor einer Glashaut kann es je nach Lichteinfall ... als geschlossener archaischer Metallblock oder als leuchtender kristalliner Körper wahrgenommen werden.“ Äußere Erschließung • Benutzer: Dreiseitige Erschließung über das nach außen erkennbare Foyer parallel zur S-Bahn • Mitarbeiter: Erschließung für Mitarbeiter ebenfalls über Foyer • Anlieferung: Zufahrt von Westen. Innere Erschließung • Benutzer: Innerhalb des Foyers befindet sich der Zugang zur Bibliothek im östlichen Bereich. Im gesicherten Bereich befinden sich jeweils an den Längsseiten, beidseitig des Monoliths, in einem geschosshohen Atrium einläufige Treppen, sog. „Flanierwege“, die sowohl bis ins 6.OG als auch ins UG führen. Zwei

zusätzliche Aufzüge im gesicherten Bereich • Mitarbeiter: 2 Aufzüge führen aus dem öffentlichen Bereich in die Nutzer- sowie Mitarbeiterbereiche. Zusätzliche Erschließung über Fluchttreppenhäuser. • Buchwege: Buchtransportsystem in Verbindung mit Leihstelle, 2 große Aufzüge östlich und westlich der Leihstelle Räumliche Organisation / Raumqualität • Öffentlicher Bereich: Foyer als Passage und Ausstellungsraum im Süden, in einer Mittelzone befinden sich Cafe (Westeingang), Buchrückgabe, Zeitungen (Osteingang), Garderoben und Auskunft liegen unmittelbar vor der Buchsicherung im Osten, diesem Bereich zugeordnet liegt der Vortragsraum an der Brandwand. • Schnittstelle zum Benutzungsbereich: Buchsicherung als Schnittstelle, der Hörsaal befindet sich an der Ostfassade im EG. PC-Ausbildung liegt neben dem Vortragsraum an der Brandwand, innenliegend und ist nur aus dem gesicherten Bereich zugänglich. • Benutzungsbereich: Leihstelle räumlich zu weit von Buchsicherung entfernt; Kataloge, Selbstverbuchung: EG räumlich großzügig im Atrium um Monolith; Lehrbuchsammlung: 2.OG nach Süden, mit Leseplätzen an der Fassade; Akt. Zeitschriften, Bibliograph. Apparat und Microfor-

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2. Phase

menbereich: 1.OG nach Süden bzw. Westen, mit Leseplätzen an der Fassade; Lesesaal 1. bis 3.OG (Mittelachse) als offener Galerielesesaal zum Atrium konzipiert; Carrels : 4.OG Mittelachse als frei in den Raum gestellte innenliegende Kabinen; Gruppenarbeitsräume im 4.OG an Ost- und Westfassade mit größtenteils problematischen Raumzuschnitten; Freihandbereich: 2. bis 5. OG nördlich und südlich des Atriums und der Leseplätze, zusätzliche dezentrale Leseplätze an der Fassade; Freihand- und Kompaktmagazin: UG sowie 1. bis 3.OG an der Brandwand; Hist. Bestände: 5. OG, offen konzipiert, Zugangskontrolle und Aufsicht aus Nutzersicht nicht funktional. Sondersammlung hist. Bücher als Urzelle der heutigen Bibliothek im inneren Kern des Monolith über Rampen begehbar vom UG aus. Äußere Hülle als Cyberspace-Raum. Belichtung über lichtschlitzförmige Öffnungen an der Decke; PC-Pool: UG um Monolith, Multimedia- und Videoräume zugeordnet. • Mitarbeiterbereiche in Zuordnung zum Benutzungsbereich: Abt. Benutzung: 2. OG Ostfassade Abt. Information: 3. OG Westfassade Ref. Leihstelle: EG unmittelbar neben Leihstelle, Arbeitsräume ohne Tageslicht Histor. Buchbestände: 5.OG Ost- und Westfassade mit sehr ungünstigen Raumzuschnitten CMS-Pool-Mitarbeiter: UG, Räume innenliegend

• Sonstige Mitarbeiterbereiche: Direkt./Verwaltung, EDV, Betriebsabteilung: 6.OG Anordnung der Räume problematisch, da zum größten Teil innenliegend und teilweise sehr ungünstigen Raumproportion Techn. Bereich: EG, der Anlieferung zugeordnet; Do-kumentenlieferung: EG, Druckerei der Anlief. zugeordnet, Personalräume nach Westen Kustodie: 5. OG Westfassade, Magazin räumlich gefasst im südlichen Bereich; • Gesicherter Technikbereich: 6.OG Baukonstruktion und Materialien Stahlbetonskelett Doppelfassade im Norden und Süden, Abstand ca. 1,20, Kamineffekt-Belüftung, bewegliche Metalllamellen außenliegend, Metallverkleidung Programmerfüllung Programm im wesentlichen erfüllt. Einzelne Bereich geringfügig größer als 10 %. Baurecht Sehr problematische Brandschutz und Rettungssituation (Hochhaus). Fluchtwege zu lang (ca. 50 m). Treppenhäuser führen nicht direkt ins Freie.

Kostenbetrachtung

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm- Zentrum

Baukosten (KG 300 u. 400 DIN 276 von 1993) Kostenfestsetzung gem. Bedarfsprogramm (7.5.02)
Grundlage der Kostenbetrachtung ist eine Herleitung der Gesamtbauwerkskosten aus den Kostenparametern des Rahmenprogramms der Kostengruppen 300 und 400 DIN 276 unter Zugrundelegung der tatsächlichen Flächen und Kubaturen. 1.0 Bibliothek, Kustodie KG 300 (Bauwerk) Richtwert Kosten / HNF Wasserhaltung 1.988,00 € /m² 847.000,00 € psch

KG 400 (TGA) Richtwert Kosten / HNF 2.0 Rechenzentrum / CMS KG 300 (Bauwerk) Kosten / HNF 2.157,00 € /m² 561,00 € /m²

KG 400 (TGA) Richtwert Kosten / HNF 3.0 1.214,00 € /m²

Gesamtkosten gem. Bedarfsprogramm Bibliothek KG 300 KG 400 Bibliothek Kosten KG 300 + 400 1.988,00 € x 18.559 m² Wasserhaltung psch 561,00 € x 18.559 m² 36.895.292,00 € 847.000,00 € 10.411.599,00 € 48.153.891,00 € (2.592 €/m²)

CMS KG 300 KG 400 CMS Kosten KG 300 + 400 2.157,00 € x 1.214,00 € x 1.785 m² 1.785 m² 3.850.245,00 € 2.166.990,00 € 6.017.235,00 € (3.371 €/m²)

Kostenbetrachtung

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm- Zentrum

Bibliothek und CMS Bibliothek Kosten KG 300 + 400 CMS Kosten KG 300 + 400 Bibliothek und CMS Gesamtkosten KG 300 + 400 48.153.891,00 € 6.017.235,00 € 54.171.126,00 € (2.663 €/m²)

Für alle Arbeiten werden aus den geprüften Flächenansätzen der Einzelbereiche Bibliothek und CMS unter Zugrundelegung der verbindlichen Richtkosten Gesamtkosten gebildet. Diese Gesamtkosten jeder Arbeit werden in Beziehung gesetzt zum Bruttorauminhalt des Gesamtgebäudes sowie des Gesamtgebäudes ohne Lesesaal,-Foyer -und Treppenlufträume. Abweichungen des BRI > 105 % des Richtwertes werden markiert, wie auch Abweichungen < 95 % der Kubikmeterkosten. Hierbei stellen Unterschreitungen ein Realisierungsrisiko dar. In gleicher Weise wird bei der Betrachtung der Kosten der Bruttogrundfläche verfahren. Bei Einhaltung einer Richtfläche von i.M. 36.110 m² betragen die Durchschnittskosten des Gebäudes € 1.500 / m². Abweichungen < 95% wurden dargestellt und stellen ein Realisierungsrisiko dar. Ein erheblicher Kostenfaktor sind die umfangreichen Dachverglasungen. Bei 20 von 22 Arbeiten sind Dachverglasungen unterschiedlicher Größe und Bauart entworfen. Nach Bildung einer mittleren Größe werden die Abweichungen nach oben markiert. Die Fassaden werden hinsichtlich der Größe bewertet. Innenfassaden sind gestalteteWandflächen in Räumen großer Höhe mit Überdeckung. Weitere, in der Übersicht nicht dargestellte aber eingeflossene Bewertungskriterien sind die Art der Rohbaukonstruktion, die Bauart von Fassaden und Fenstern sowie der innere Erschließungsaufwand. Anhand der vorgenannten Kostenparameter erfolgt eine Bewertung hinsichtlich des Kostenrisikos bei der Realisierung des Gebäudes. Im Anhang finden sich Vergleichsdaten ähnlicher, bereits ausgeführter Gebäude.

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm- Zentrum
Kosten / BRI
Dachverglasung Hüllflächen

Kostenbetrachtung / Anlage zum 2.Vorprüfbericht am 31.8.2004

HNF

Kosten / HNF

Kosten / BGF

Bewertung eher günstig

günstig

eher kritisch

kritisch

Programm KG 300- 400 Abweichnug dargestellt >105 % 6.050.945 5.750.926 6.168.930 5.892.508 7.497.104 6.017.235 6.010.493 6.532.998 5.970.041 6.688.064 5.980.154 6.206.011 6.088.026 6.640.870 6.270.060 6.377.932 7.918.479 6.452.094 7.635.315 6.526.256 6.101.510 6.374.561 56.592.408 54.917.711 56.749.294 142.319 142.634 169.592 60.954.952 131.947 47.785.732 159.697 299 462 399 385 334 62.904.517 154.924 406 58.368.601 158.016 369 55.475.607 140.152 396 122.040 132.000 145.110 120329 121.098 117.997 124.651 156.976 57.154.620 175.848 325 139.405 54.449.990 141.024 386 124.894 55.616.614 149.234 373 138.023 403 436 410 455 442 433 397 503 481 441 361 55.128.597 125.295 440 110.901 497 56.366.018 147.713 382 139.742 403 53.966.020 133.323 405 110.126 490 28353 33654 35478 34346 32334 42126 33741 36218 32916 31840 37058 33756 33932 39290 53.966.020 134.732 401 126.372 427 32574 55.875.333 154.074 363 136.291 410 33505 55.875.333 117.627 475 98.756 566 26526 2106 1668 1657 1903 1675 1554 1619 1684 1357 1644 1612 1911 1501 1645 1681 1618 1440 670 1.660 1.540 500 830 840 1.360 1.630 551 1.280 1.500 54.758.517 115.434 474 101.000 542 28433 1926 52.063.752 129.073 403 118.863 438 30867 1687 55.761.228 140.460 397 140.460 397 33732 1653 880 750 1.300 800 714 580 54.115.486 103.903 521 98.908 547 26403 2050 1.920 55.775.620 158.291 352 132.516 421 30921 1804 1.500 >105 % >105 % <95 % 105 % >105 % > i.M. 1130 > i. M. 1.840.988

Bibliothek CMS 18.559 3.371 €/m² 6.017.000 €

Bibliothek

CMS

gesamt

BGF

Fassaden m²

Inn.-fass. m²

1.785 m²

2.596 €/m² 48.154.000 €

€ 2.663 €/m² 54.171.000 €

BRI ( 1 ) m³ Kosten BRI BRI ( 2 ) m³ 147.494 367 i.M.,gesamt €/m³

Kosten BRI ohne Lichthöfe €/m³

m² Kosten / m² 36.110 1.500 i.M. gesamt

Fläche m² Kosten € / m² Schätzung €

>105 %

>105 %

>105 %

>i.M 7.530 6.921 5.070 4.800 5.752 4.280 4.867 5.921 9.700 7.244 11.145 5.377 7.936 6.881 6.166 9.271 12.983 5.804 9.377 11.348 6.671 8.875 9.269

>i.M.3.539 3.312 k.A.

1

1005

19.157

1.795

49.724.675

2

1014

18.633

1.706

48.364.560

2.000 3.000.000 1.750 3.360.000

3

1022

19.106

1.830

49.592.298

4

1035

17.788

1.748

46.171.244

5

1050

18.208

2.224

47.261.413

6

1052

17953

1.785

46.599.525

3.909 1.620 k.A. 1.070

7

1069

19.211

1.783

49.864.840

8

1072

18.800

1.938

48.798.032

9

1089

18491

1.771

47.995.979

1.500 1.320.000 1.500 1.125.000 1.250 1.625.000 1.500 1.200.000 1.500 1.071.000 1.750 1.015.000

10

1098

19.139

1.984

49.677.954

11

1122

18.935

1.774

49.148.443

1.941 4.314 2.633 k.A. 6.595 2.450 5.804 7.610 2.688 1.786 k.A. 3.816

12

1130

19.036

1.841

49.410.603

13

1135

18.632

1.806

48.361.964

14

1140

19.461

1.970

50.513.750

15

1141

18.957

1.860

49.205.547

16

1143

20.030

1.892

51.990.669

17

1160

21.184

2.349

54.986.038

1.750 1.452.500 1.500 1.260.000 1.500 2.040.000 1.500 2.445.000 1.250 688.750 1.500 1.920.000 1.750 2.625.000

18

1161

18.410

1.914

47.785.732

19

1168

20.542

2.265

53.319.637

20

1205

19.349

1.936

50.223.038

22

1257

18.807

1.810

48.816.201

22

1267

19.347

1.891

50.217.847

1.250 837.500 1.500 2.490.000 1.500 2.310.000 1.250 625.000 134.351 380 125.294 450 33.091 1.700 1.040 1.683.488

Durchschnitt

19.053

1.903

49.456

6.131

55.664.635

7.530

3.267

Verleichsobjekte* €/HNF € KG 300/400* BRI € / BRI BGF €/BGF

HNF

Sächsische Landesbibliothek 3.122 94.100.000

30.140

44.877

2.097

Uni- bibliothek Jena 3.107 43.500.000 85.000 512

14.000

Unibibliothek Erfurt 2.950 28.600.000 78.440

9700

364

16.960

1.686

Viadrina F/O

5368

4.657

25.000.000

61.500

406

15.900

1.573

Hörsaal Uni Chemnitz 5.446 23.800.000

4370

51.700

460

8.850

2.689

Max-PlanckInstitut Ffm 4.006 3.881 23.200.000

5800

78.000

297 408

16.000

1.450 1.899

Durchschnitt

* Quelle wettbewerbe aktuell

*Anteil KG 300/400 an Gesamtkosten DIN 276 ca.70 %

Offener Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum
____________________________________

Zentrale Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin 2. Phase
Sachverständige Vorprüfung und Bewertung energetischer Effekte

Sachverständiger: Dr.-Ing. Uwe Römmling

Berlin, 28. August 2004

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Bewertungskriterien
Auf der Basis der Ausschreibungsunterlage werden folgende energetischen Kriterien geprüft: 1. Sommerlicher Wärmeschutz (Glasflächenanteil, Lage des Sonnenschutzes, sonstige Maßnahmen) für die Arbeits- und Diensträume, den Lesesaal, die Leseplätze, den Serverraum 24, die Serverräume 161/a/b, den PC-Pool, die PC-Ausbildung 163 und den Ausbildungsraum 166. 2. Die Ausblendung von Tageslicht in den Bereichen Sondersammlungen, Kompaktmagazine 97 und 130, Magazin Mikroformen, Magazin Kunstodie. 3. Die Tageslichtnutzung in den Bereichen, in denen Tageslicht erwünscht ist, mit den Schwerpunkten Arbeits- und Diensträume, zentraler Lesesaal und Leseplätze. 4. Die Lage der zu klimatisierenden Bereiche und des zu erwartenden solaren Wärmeeintrags im Hinblick auf den möglichen Kältebedarf. 5. Kompakte Bauweise (A/V-Verhältnis). 6. Größe der Technikflächen. 7. Konzept Haustechnik und Energieversorgung.

Bewertungsmaßstäbe
Unter Einbeziehung aller Bewertungskriterien werden die Kategorien Erfüllung der energetischen Anforderungen teilweise Erfüllung der energetischen Anforderungen überwiegende Nichterfüllung der energetischen Anforderungen und Nichterfüllung der energetischen Anforderungen gebildet. Den Schwerpunkt bilden dabei die Gewährleistung der sommerlichen Behaglichkeit, die Ausblendung des Tageslichts in den dafür vorgegebenen Bereichen, der Kältebedarf und die Größe der Technikflächen.

Prüfbericht_RömmlingText.doc

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Realisierungswettbewerb „Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum“ (2. Phase)
TARNZAHL erfüllt teilweise überwiegend nicht nicht erfüllt

1005 1014 1022 1035 1050 1052 1069 1072 1089 1098 1122 1130 1135 1140 1141 1143 1160 1161

Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität 1) Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität 1) Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität 1) Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität

X X X X X

X X

X X X X

X X X X

1) nicht abschließend bewertbar

Prüfbericht_RömmlingText.doc

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Realisierungswettbewerb „Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum“ (2. Phase) TARNZAHL erfüllt teilweise überwiegend nicht nicht erfüllt

1168 1205 1257 1267

Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität Energetische Entwurfsqualität

X X X X

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Wesentliche Ergebnisse
1. Die Entwürfe erfüllen überwiegend die energetischen Anforderungen. Nur zwei Entwürfe sind aus energetischer Sicht problematisch. Energetische Anforderungen werden erfüllt teilweise erfüllt überwiegend nicht erfüllt 9 Entwürfe 8 Entwürfe 2 Entwürfe (41 %) (36 %) ( 9 %)

Drei Entwürfe sind nicht abschließend bewertbar. 2. Die Gebäudeentwürfe sind kompakt, mit einem günstigen Verhältnis von wärmeübertragender Hüllfläche zu umbautem Volumen (A/V-Verhältnis). Das mittlere A/V-Verhältnis beträgt 0,146 im Minimum 0,115, im Maximum 0,169. Die maximale Differenz des resultierenden Heizwärmebedarfs kann zu ca. 10 % berechnet werden. 3. Bei etwa 40 % der Entwürfe ist auf Grund der hohen Glasflächenanteile in der Fassade mit einer Beeinträchtigung der sommerlichen Behaglichkeit zu rechnen, wenn nicht maschinell gekühlt wird. Das führt zu höheren Energieaufwänden und Betriebskosten. Davon betroffen sind in den einzelnen Entwürfen unterschiedliche Nutzungsbereiche. 4. Für zehn Entwürfe musste der direkte Tageslichteinfall in solche Räume festgestellt werden, in denen Bücher gemäß Ausschreibung keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden dürfen. Davon betroffen sind in den Entwürfen einzelne, aber auch mehrere Nutzungsbereiche. 5. In Bereichen mit erwünschtem Tageslicht wird dieses überwiegend gut genutzt. Das trifft jedoch bei mehreren Entwürfen nicht für Büros mit großer Raumtiefe zu. 6. Der unerwünschte Tageslichteinfall in zu klimatisierenden Räumen (Sondersammlungen,, Kompaktmagazine, Magazin Mikroformen, Magazin Kunstodie), aber auch hohe Glasflächenanteile in der Fassade bei unzureichendem Sonnenschutz lassen für fast zwei Drittel der Entwürfe einen erhöhten Kältebedarf erwarten. Dieser fällt bei den einzelnen Entwürfen unterschiedlich aus. Bedingt durch die Nutzeranforderungen besteht bereits ein hoher Kältegrundbedarf, der durch das architektonische Konzept nicht noch weiter erhöht werden sollte. 7. Ebenfalls etwa zwei Drittel der Bewerber planen zu geringe Technikflächen. Der Fehlbedarf liegt zwischen 200 bis 700 m² BGF. Nur bei zwei Entwürfen kann dieser Fehlbedarf aus dem Überhang der insgesamt geplanten Bruttogrundfläche ausgeglichen werden. 8. Nur vier Bewerber stellen ein haustechnisches Konzept vor, für den wesentlichen Aspekt „Klima“ sind es sechs Bewerber. Dieses ist für einen Realisierungswettbewerb enttäuschend. Auch die Verteilung der zu kühlenden Räume über die Geschosse und in den Etagen folgt bei fast allen Entwürfen nicht energie- und kostensparend.

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Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

1005 Kompaktes Gebäude mit zweigeschossigem, transparentem Vestibül, anschließender großer glasüberdachter Halle und davon durch eine semitransparente Wand abgegrenzter, abgestufter zentraler Lesesaal. Der zentrale Lesesaal ist umschlossen von gläsernen Wänden und Galerien mit Lesezonen. Die Galerien sollen das Tageslicht von den Büchermagazinen fernhalten. Das Konzept für den sommerlichen Wärmeschutz ist nicht in allen Teilen stimmig. Moderaten Glasflächenanteilen stehen großflächige, raumhohe Glasfassaden im Staffelgeschoss gegenüber. Es ist kein Sonnenschutz vorgesehen. Die Decken werden abgehängt. Demzufolge ist mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Für die Glasüberdachung des zentralen Lesesaals ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. Die im Gebäudeinnern platzierten Bereiche Kompaktmagazin 97 und Magazin Mikroformen werden indirekt über die Glasfuge bzw. die Außenwand tagesbelichtet. Es sind zur Ausblendung des Tageslichts entsprechende bauliche Maßnahmen vorzusehen. In den Bereichen mit erwünschter Tagesbelichtung wird das Tageslicht durch die Ausbildung von Lichtfugen, Glasüberdachungen, eine offene Fassade, die Abtreppung des Lesesaals u. a. umfassend genutzt. Die Technikflächen von ca. 730 m² im Untergeschoss und im Erdgeschoss sind ausreichend bemessen. Der Bewerber stellt ein Konzept zur Kühlung des Gebäudes vor (Erdwärmetauscher, Luftkühlung des zentralen Lesesaals, thermoaktive Decken in anderen Bereichen). Er reagiert damit auch auf den erhöhten solaren Wärmeeintrag. Dieses Konzept ist mit der Planung weiterzuentwickeln. Der Bewerber erfüllt überwiegend die energetischen Anforderungen. Dem folgt nicht der sommerliche Wärmeschutz für das Staffelgeschoss. Es wird ein Konzept zur Kühlung vorgelegt, das mit der weiteren Planung weiterzuentwickeln ist.

1014 Kompakter Bücherstock mit zwei auskragenden Kopfgeschossen. Planung einer allseitigen gläsernen Außenfassade mit außenliegendem Sonnenschutz aus Edelstahllamellen um das gesamte Gebäude. Oberlichter über großem Lesesaal, Arbeitsräumen und Magazin Kunstodie im 6. Obergeschoss. Der außenliegende Sonnenschutz aus Edelstahllamellen lässt erwarten, dass die direkte Solareinstrahlung weitestgehend ausgeschlossen werden kann. Dieses ist auch notwendig, da für die Bereiche mit der Forderung nach Ausblendung des Tageslichts (Sondersammlungen Magazin Mikroformen, indirekt auch das Kompaktmagazin 97) eine Ganzglasfassade geplant ist. Diese Lösung ist jedoch sowohl hinsichtlich der Investitionen als auch der Betriebskosten (Reinigung) gegenüber einer opaken Wand kostenintensiv. Für die Bereiche mit erwünschter Tageslichtnutzung ist das Edelstahllamellensystem ein guter Sonnenschutz. Es kann jedoch zu einem erhöhten Beleuchtungsaufwand führen.

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Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Das Magazin Kunstodie wird über ein Oberlicht belichtet, was der Ausschreibung widerspricht. Durch die transparente Fassade, den schlanken Baukörper und die Oberlichter wird das Tageslicht umfassend genutzt. Die Technikflächen von etwa 470 m² im 2. Untergeschoss sind zu gering bemessen. Zum haustechnischen Konzept werden nur Teillösungen vorgestellt. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen überwiegend. Dem entsprechen nicht die Tagesbelichtung des Magazins Kunstodie und die geringen Technikflächen. Das Konzept zur Ausblendung von Tageslicht und für den Sonnenschutz ist kostenintensiv.

1022 Kompaktes städtisches Haus mit Auskragungen an der Planck- und der Geschwister-SchollStraße. Guter sommerlicher Wärmeschutz durch moderate Glasflächenanteile in der Außenfassade. Es ist ein Konzept für den effektiven Sonnenschutz in der Glasüberdachung des großen Lesesaals zu entwickeln. Die Forderungen zur Ausblendung des Tageslichts in den in der Ausschreibung dazu definierten Bereichen werden eingehalten. Die Tageslichtnutzung wird durch die Außenfassade wirksam unterstützt. Es werden keine Technikflächen ausgewiesen. Die freie Lüftung soll durch die aufsteigende Promenade im Gebäudeinnern unterstützt werden. Ein ganzheitliches haustechnisches Konzept fehlt. Der Bewerber erfüllt überwiegend die energetischen Anforderungen. Es fehlen jedoch jegliche Technikflächen für RLT, Klima, Heizung, Elektro usw.

1035 Kompakter Gebäudeentwurf mit zentral gelegenem, glasüberdachtem zentralen Lesesaal und großflächig verglaster Fassade. Für die an der Außenfassade gelegenen Räume besteht die deutliche Gefahr der sommerlichen Überhitzung (u. a. Büros, Leseplätze). Der Glasflächenanteil liegt über 90 %, der Sonnenschutz ist innenliegend. Die Sonnenschutzverglasung kann dieses Problem nur mindern. Für den Freihandbereich fehlt der außenliegende Sonnenschutz. Die Bereiche Sondersammlungen, Kompaktmagazin 97, Magazin Mikroformen und Magazin Kunstodie liegen direkt an der Ganzglasfassade und sind intensiv tagesbelichtet. Das widerspricht der Ausschreibung.

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Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Die Tageslichtnutzung ist in den Bereichen mit erwünschtem Tageslichteintrag gut gelöst, auch unterstützt durch das Oberlicht über dem zentralen Lesesaal. Bedingt durch den Tageslicht- und damit den solaren Wärmeeintrag ist in den Bereichen Sondersammlungen, Kompaktmagazin 97, Magazin Mikroformen und Magazin Kunstodie mit einem hohen Kältebedarf zu rechnen. Das betrifft auch den an der Außenfassade gelegenen Ausbildungsraum 166. Die Technikflächen mit weniger als 500 m² sind zu gering bemessen. Ein haustechnisches Konzept wird nicht vorgelegt. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen überwiegend nicht. Demzufolge ist mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Bereiche Sondersammlungen, Kompaktmagazin 97, Magazin Mikroformen und Magazin Kunstodie sind tagesbelichtet. Das widerspricht der Ausschreibung. Die Technikflächen sind zu gering bemessen.

1050 Kompakter Gebäudeentwurf mit zentral gelegenem, glasüberdachtem großen Lesesaal. Kein schlüssiges Konzept für den sommerlichen Wärmeschutz. Moderaten Glasflächenanteilen für den überwiegenden Teil der Außenfassade stehen großflächigen Verglasungen im Bereich von Leseplätzen und im Serverraum 24 gegenüber. Zum Sonnenschutz, auch für den Freihandbereich fehlen jegliche Aussagen. Das Fassadendetail ist nicht aussagefähig. In das Magazin Mikroformen wird über die Westfassade Tageslicht eingetragen. Das widerspricht der Ausschreibung. Der zentrale Lesesaal ist über ein Oberlicht tagesbelichtet. Dafür ist ein effektiver Sonnenschutz vorzusehen. Die Tageslichtnutzung ist in den 6 Meter tiefen Büros nur eingeschränkt möglich. Im Magazin Mikroformen und im Serverraum 24 ist auf Grund der solaren Wärmeeinträge mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen von über 700 m² erscheinen ausreichend bemessen. Es wird ein Lüftungskonzept vorgestellt, das die ventilatorgestützte Lüftung der Büros vorsieht. Die geplante Grundwassernutzung als Kältequelle ist in Berlin nicht genehmigungsfähig. Der Entwurf erfüllt die energetischen Anforderungen nur teilweise. Dem entsprechen nicht die fehlenden Planungen zum Sonnenschutz, die Tagesbelichtung des Magazins Mikroformen und die tiefen Büros.

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Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

1052 Kompakter Baukörper mit zentral gelegenem, glasüberdachtem großen Lesesaal und zwei bis in das Untergeschoss reichenden Lichtfugen. Der Entwurf ist nicht abschließend bewertbar, da die Raumnummerierung fehlt. Das betrifft insbesondere die Lage der Sondersammlungen und des Magazins Mikroformen, aber auch die Serverräume. Guter sommerlicher Wärmeschutz für den überwiegenden Nutzungsbereich, sehr hoher Glasflächenanteil im Bereich der Leseplätze 1. Obergeschoss (Südfassade), der für diesen Bereich einen erhöhten Kältebedarf erwarten lässt. Für die Glasüberdachung des großen Lesesaals ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. Die Tageslichtnutzung wird durch angepasste Fassadenöffnungen und durch Lichtfugen unterstützt. Das trifft nicht auf die Büros mit Raumtiefen über 6 Meter zu. Mit der Bezeichnung „Technikflächen“ werden 120 m² ausgewiesen, zu vermuten sind weitere 230 m². Auch die Gesamtfläche ist zu gering bemessen. Es wird kein haustechnisches Konzept vorgelegt. Der Entwurf ist auf Grund fehlender Raumnummerierungen in den Plänen nicht abschließend bewertbar. Das betrifft vor allem die Lage der Sondersammlungen, des Magazins Mikroformen und der Serverräume. Es ist jedoch zu erkennen, dass die energetischen Anforderungen überwiegend erfüllt werden.

1069 Sehr kompaktes großstädtisches Haus mit glasüberdachtem zentralem Lesesaal in der Gebäudemitte und zwei symmetrisch angeordneten Treppenhauslichthöfen. Bei Wegfall der geplanten abgehängten Decken ist durch moderate Glasflächenanteile und eine schwere Bauweise ein guter sommerlicher Wärmeschutz zu erwarten. Für die Glasüberdachung des zentralen Lesesaals und der Treppenhäuser ist ein den Erfordernissen entsprechender Sonnenschutz zu planen. Die Forderungen an die Ausblendung des Tageslichts in den in der Ausschreibung dafür ausgewiesenen Magazinbereichen und der Sondersammlung werden eingehalten. In den Räumen zur Außenfassade und durch die Lichthöfe erfolgt eine gute Tageslichtnutzung. Es sind keine erhöhten solaren Wärmeeinträge im Sommer und damit kein erhöhter Kältebedarf zu erwarten. Die Technikflächen von 500 m² im Untergeschoss und in etwa gleicher Größenordnung auf dem Dach werden als ausreichend bewertet.

Prüfbericht_RömmlingText.doc

Realisierungswettbewerb Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum - 2. Phase Sachverständige Vorprüfung energetischer Effekte

Zum haustechnischen und zum Energieversorgungskonzept fehlen jegliche Aussagen. Der Entwurf ist aus energetischer Sicht besonders hervorzuheben.

1072 Kompakter Baukörper, bestehend aus drei Häusern für die Hauptnutzungsbereiche Freihandbibliothek, historische Buchsammlung und Magazine, aufgebrochen durch Lichthöfe, die oberhalb des vierten Obergeschosses überglast sind. Bei Verzicht auf abgehängte Decken ist eine gute sommerliche Behaglichkeit zu erwarten. Für die Glasüberdachung des zentralen Lesesaals und für die Oberlichter des Lesebereichs ist ein wirksamer Sonnenschutz zu planen. Die Forderungen an die Ausblendung des Tageslichts im Raum Sondersammlungen und im Magazin Kunstodie werden nicht eingehalten. Das widerspricht der Ausschreibung. In den Bereichen mit zugelassener Tageslichtbeleuchtung ist eine gute Tageslichtnutzung zu verzeichnen. Dieses gilt nicht für Büros mit Raumtiefen über 7 Meter. In den Bereichen Sondersammlungen und Magazin Kunstodie ist bedingt durch den Tageslichteintrag ein erhöhter Kältebedarf zu erwarten. Es stehen über 1.700 m² Technikflächen im Untergeschoss und im 5. Obergeschoss zur Verfügung. Diese werden als ausreichend bewertet. Es liegt kein aussagefähiges Technikkonzept vor. Der Bewerber erfüllt nicht alle energetischen Anforderungen. Das betrifft vor allem die tagesbelichteten Bereiche Sondersammlungen und Magazin Kunstodie. Das widerspricht auch der Ausschreibung. Damit ist ein erhöhter Kältebedarf zu erwarten.

1089 Kompakter Baukörper mit gläserner, zur Bahnseite nach Süden orientierter, lichtdurchfluteter Eingangshalle. An der Südfassade auskragendes Dach im 6. Obergeschoss. Durch das fehlende Fassadendetail ist keine abschließende Bewertung des sommerlichen Wärmeschutzes möglich. Unabhängig davon ist erkennbar, dass für die nach Süden orientierte Eingangshalle trotz des auskragenden Daches mit einem erhöhten Wärmeeintrag im Sommer zu rechnen ist. Damit besteht auch die Gefahr der Überhitzung der angrenzenden Nutzungsbereiche im Sommer. Auch bedarf das Glasdach über dem zentralen Lesesaal einer sorgfältigen Planung des sommerlichen Wärmeschutzes. Die Forderung zur Ausblendung des Tageslichts wird in den Bereichen Sondersammlung und den Kompaktmagazinen sowie im Magazin Kunstodie erfüllt, nicht im Magazin Mikroformen. Die Tageslichtnutzung kann auf Grund des fehlenden Fassadendetails nicht bewertet werden.

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Bei Nichtabwendung der sommerlichen Überhitzung der Eingangshalle bzw. bei hoher Transparenz der Außenfassade (auf Grund des fehlenden Fassadendetails nicht bewertbar) ist mit einem erhöhten Kältebedarf in den Bereichen Magazin Mikroformen, Serverraum 161a, PC-Pool, PC-Ausbildung und Ausbildungsraum 166 zu rechnen. Die ca. 700 m² Technikflächen im Untergeschoss werden als noch ausreichend bewertet. Es liegt kein aussagefähiges haustechnisches Konzept vor. Der Entwurf ist auf Grund des fehlenden Fassadendetails nicht abschließend bewertbar. Die südorientierte, gläserne Eingangshalle bedarf trotz des auskragenden Daches weiterer Maßnahmen zur Minderung der sommerlichen Wärmelasten.

1098 Sehr kompakter Baukörper mit gärtnerisch gestaltetem Innenhof. Für den überwiegenden Teil des Gebäudes ist auf Grund der moderaten Fensterfassadenanteile, der schweren Bauweise und der nicht abgehängten Decken mit einem guten sommerlichen Wärmeschutz zu rechnen. Problematisch sind die in der Außenfassade vorgesehenen großflächigen Verglasungen („Linsen“) für Lesebereiche. Für diese und den zentralen Lesesaal ist ein wirksamer Sonnenschutz zu planen (bisher kein Sonnenschutz vorgesehen). In die Bereiche Sondersammlungen und Magazin Mikroformen fällt Tageslicht ein. Das widerspricht der Ausschreibung. Nicht eindeutig ablesbar ist die Situation für das Kompaktmagazin 97. Die Tageslichtnutzung wird durch den Lichthof unterstützt. Sie ist für Büros mit Raumtiefen von ca. 7 Meter nur eingeschränkt möglich. In den Bereichen Sondersammlungen, Magazin Mikroformen und gegebenenfalls auch für das Kompaktmagazin 97 ist durch den Eintrag von Solarwärme mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die ca. 650 m² Technikflächen im Untergeschoss werden durch weitere Technikflächen in den Obergeschossen ergänzt und als noch ausreichend bewertet. Es wird ein sinnvolles Technikkonzept vorgestellt. Der Bewerber erfüllt nicht alle energetischen Anforderungen. Das betrifft vor allem die Tagesbelichtung der Bereiche Sondersammlungen und Magazin Mikroformen, gegebenenfalls auch das Kompaktmagazin 97 (nicht eindeutig ablesbar). Das widerspricht auch der Ausschreibung. Damit verbunden ist ein erhöhter Kältebedarf.

1122 Kompakter, skulpturaler Baukörper mit großflächig überdachtem Lesesaalbereich. Die gesamte Außenfassade (Außenwand) weist einen hohen Glasflächenanteil von 70 %, teilweise von 80 % aus. Es bedarf der Entwicklung eines Konzepts für einen effektiven som-

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merlichen Wärmeschutz. Der vom Bewerber geplante außenliegende Sonnenschutz ist dafür das Basiselement, das gegebenenfalls durch weitere Maßnahmen ergänzt werden muss. Trotz zeitweiser Verschattung der Glasüberdachung zentraler Lesesaal durch den südlichen Baukörper ist außerhalb der Mittagszeit mit der direkten Besonnung zu rechnen. Auch hier sind Sonnenschutzmaßnahmen erforderlich. In die Bereiche Kompaktmagazin 97 und Magazin Kunstodie fällt Tageslicht ein. Das widerspricht der Ausschreibung. In den anderen Nutzungsbereichen unterstützt das architektonische Konzept wie erwünscht die Tageslichtnutzung. In den Bereichen Kompaktmagazin 97 und Magazin Kunstodie ist auf Grund des unerwünschten Tageslichteinfalls und in den Nutzungsbereichen PC-Pool, PC-Ausbildung und Rechnerraum 24 durch den hohen Glasflächenanteil mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen sind mit ca. 200 m² deutlich zu gering bemessen. Es liegt ein umfassendes, innovatives Technikkonzept für die Lüftung, die Klimatisierung und Energieversorgung vor. Der Bewerber erfüllt nicht alle energetischen Anforderungen. Das betrifft vor allem die Tagesbelichtung des Kompaktmagazins 97 und des Magazins Kunstodie. Das widerspricht auch der Ausschreibung. Damit verbunden ist ein erhöhter Kältebedarf. Durch den relativ hohen Glasflächenanteil bedarf es einer sorgfältigen Planung des sommerlichen Wärmeschutzes. Die Technikflächen sind zu klein. Es liegt ein umfassendes, innovatives Technikkonzept vor.

1130 Kompakter Baukörper mit mehreren Lichthöfen. Guter sommerlicher Wärmeschutz für den größten Teil der Nutzungsbereiche. Für die Glasüberdachung des zentralen Lesesaals ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. Die Ausblendung des Tageslichts in den in der Ausschreibung dafür ausgewiesenen Räumen wird eingehalten. Das Tageslicht wird durch die entsprechende Ausbildung der Fassade und die zahlreichen Lichthöfe umfassend genutzt, ist jedoch teilweise eingeschränkt in Büros mit Raumtiefen von ca. 6 Meter. Im Entwurf sind keine nennenswerten Technikflächen ausgewiesen, auch kein haustechnisches Konzept. Der Bewerber erfüllt überwiegend die energetischen Anforderungen. Es fehlen die erforderlichen Technikflächen.

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1135 Sechsgeschossiger, kompakter dreischiffiger Gebäudekomplex mit einem „gläsernen“ Mittelbau. Die Fassaden der beiden außenliegenden Gebäudeteile sind als Lochfassade mit einem Glasflächenanteil von ca. 55 % ausgebildet. Geplant ist eine etagenweise Doppelfassade mit Tageslichtlenkung und außenliegendem Sonnenschutz (Leichtmetall-Jalousien). Während der sommerliche Wärmeschutz mit dem geplanten Konzept für die beiden außenliegenden Baukörper gegeben erscheint, ist dieses für den „gläsernen“ Mittelbau ohne maschinelle Kühlung nicht zu erwarten. Betroffen sind davon der zentrale Lesesaal, die darin eingestellten Büros und andere Nutzungsbereiche. Die Forderungen zur Ausblendung des Tageslichts werden eingehalten. Die Tageslichtnutzung ist in den Bereichen mit erwünschter natürlicher Belichtung umfassend. Diese Bewertung trifft nur eingeschränkt für Büros (z. T. Raumtiefen über 6 Meter) zu. Für die Technikflächen sind mindestens 550 m² vorgesehen. Diese sind zu gering bemessen. Es liegen keine Angaben zum haustechnischen Konzept vor. Der Bewerber erfüllt wesentliche energetische Anforderungen. Durch den „gläsernen“ Mittelbau ist mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen sind zu klein bemessen.

1140 Kompakter Baukörper mit glasüberdachtem zentralem Lesesaal sowie überglastem Lesesaal historische Bestände und Lichthöfe für die Magazine. Durch die fehlenden Grundrisse für das Untergeschoss und das 3., 5., 6. und 8. Obergeschoss ist keine abschließende Bewertung möglich. Das betrifft die Beurteilung der geforderten Ausblendung des Tageslichts für die Bereiche Sondersammlungen, Kompaktmagazin 130 und Magazin Kunstodie sowie die Größe der Technikflächen. Erkennbar ist die Planung eines guten sommerlichen Wärmeschutzes für die Außenfassade. Diese ist auch für das Sheddach über dem Lesesaal erforderlich. Die Tageslichtnutzung wird in dem kompakten Baukörper durch die Oberlichter über dem zentralen Lesesaal, dem historischen Lesesaal sowie durch die Lichthöfe zu den Magazinen unterstützt. Eine eingeschränkte Tageslichtnutzung besteht für die außenliegenden Büros (7 Meter Raumtiefe). Es werden keine Aussagen zum haustechnischen Konzept vorgelegt. Der Entwurf ist auf Grund fehlender Grundrisse nicht abschließend bewertbar. Das betrifft vor allem die Umsetzung der Ausblendung von Tageslicht im Raum Sonder-

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sammlungen, im Kompaktmagazin 130 und im Magazin Kunstodie sowie die Größe der Technikflächen. Ansonsten ist ein guter sommerlicher Wärmeschutz der Außenfassade und eine für den kompakten Baukörper weitgehende Tageslichtnutzung (außer in den außenliegenden Büros) zu verzeichnen.

1141 Kompaktes Gebäude mit an der Südfassade vorgestellter gläserner Halle. Guter sommerlicher Wärmeschutz für den überwiegenden Teil der Nutzungsbereiche. In der der Südfassade vorgelagerten gläsernen Halle ist mit einem erhöhten Solarwärmeeintrag im Sommer zu rechnen. Die auskragenden oberen Büroetagen im 7. bis 9. Obergeschoss verschatten zwar große Teile der Halle, reichen jedoch für einen wirksamen Sonnenschutz allein nicht aus. Es sind entsprechende Maßnahmen zu planen. Bei einer Überhitzung der Halle sind davon auch die angrenzenden Bereiche (u. a. großer Lesesaal und Ausbildungsraum 166) betroffen. Die Anforderungen an die Ausblendung des Tageslichts in den in der Ausschreibung dafür ausgewiesenen Bereichen werden überwiegend erfüllt. Die Ost-, Westfassade und die Fassade zur Glasfuge im Bereich des Kompaktmagazins 97a sind zu schließen. In den Nutzungsbereichen mit erwünschter Tageslichtnutzung wird dieses umfassend genutzt. Bei Überhitzung der Halle an der Südfassade ist im großen Lesesaal und im Ausbildungsraum mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen sind mit ca. 320 m² deutlich zu gering bemessen. Zum haustechnischen Konzept werden keine Angaben vorgelegt. Der Entwurf erfüllt überwiegend die energetischen Anforderungen. Das betrifft sowohl den sommerlichen Wärmeschutz für den überwiegenden Anteil der Nutzungsbereiche als auch die Tageslichtnutzung bzw. –ausblendung. Bei der Planung des sommerlichen Wärmeschutzes für die an der Südfassade gelegene gläserne Halle bedarf es besonderer Sorgfalt. Es sind zusätzliche Technikflächen vorzusehen.

1143 Kompakter eigenständiger Baukörper mit tiefen glasüberdachten Lichthöfen. Lochfassade mit einem Glasflächenanteil unter 50 % (Ausnahme: mittlerer Bereich Südfassade 2. und 3. Obergeschoss). Bei Verzicht auf die abgehängten Decken und Planung eines außenliegenden Sonnenschutzes ist ein guter sommerlicher Wärmeschutz zu erwarten. Bisher ist kein Sonnenschutz vorgesehen. Zur Verminderung des solaren Wärmeeintrags über die Lichtdecke großer Lesesaal ist ein effizienter Sonnenschutz zu planen. Im Magazin Kunstodie fällt Tageslicht ein. Das widerspricht der Ausschreibung.

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Durch angepasste Glasflächenanteile in der Außenfassade, Oberlichter, Lichthöfe und die Glasüberdachung des großen Lesesaals ist in den Bereichen mit erwünschtem Tageslichteinfall eine gute Tageslichtnutzung zu erwarten. Das betrifft nicht die zum Teil tiefen Arbeitsräume. Im Magazin Kunstodie und im Serverraum 161a ist durch den solaren Wärmeeintrag über die Fassade ein erhöhter Kältebedarf zu erwarten. Die Technikflächen von ca. 1100 m² sind ausreichend bemessen. Zum haustechnischen Konzept werden keine Aussagen getroffen. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen überwiegend. Das Konzept für den sommerlichen Wärmeschutz ist weiterzuentwickeln (keine abgehängten Decken, Planung eines außenliegenden Sonnenschutzes, effektiver Sonnenschutz Lichtdecke großer Lesesaal). Das Tageslicht ist aus dem Magazin Kunstodie auszublenden.

1160 Sehr kompakter, aus zwei geschlossenen flankierenden Baukörpern bestehender Gebäudeentwurf, zwischen denen sich eine zentrale gläserne Halle ausbildet. Die Südfassade ist großflächig verglast (Doppelfassade). Der hohe Glasflächenanteil in der Südfassade und die Glasüberdachung der zentralen Halle führen zu einem erhöhten solaren Wärmeeintrag im Sommer und damit zu einem entsprechend ansteigenden Kältebedarf. Davon betroffen sind die Räume an der Südfassade (Büros, Leseplätze, Serverraum, Ausbildungsraum), aber auch der große zentrale Lesesaal. Wie vorgegeben, wird das Tageslicht aus den in der Ausschreibung ausgewiesenen Räumen ausgeblendet. Die an sich gute Tageslichtnutzung in den Nutzungsbereichen mit erwünschter natürlicher Belichtung wird in den Büros durch die großen Raumtiefen geschmälert. Die Technikflächen sind mit ca. 300 m² deutlich zu gering bemessen. Es liegt kein ganzheitliches haustechnisches Konzept vor. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen nur teilweise. Durch die hohen Glasflächenanteile in der Südfassade und im Bereich der zentralen gläsernen Halle ist mit einem erhöhten Kältebedarf (maschinelle Kühlung) zu rechnen. Der Baukörper ist sehr kompakt, die Tageslichtnutzung entspricht im Wesentlichen den Anforderungen. Die Technikflächen sind zu gering bemessen.

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1161 Sehr kompakter großer Ziegelkubus. Guter sommerlicher Wärmeschutz durch moderate Glasflächenanteile und schwere Bauweise. Zur weiteren Verbesserung sollte zumindest in Teilbereichen ein außenliegender Sonnenschutz geplant und auf abgehängte Decken verzichtet werden. Die Forderungen zur Vermeidung von Tageslichteinfall in den in der Ausschreibung dafür ausgewiesenen Räumen werden eingehalten. Zur Verbesserung der Tageslichtnutzung ist u. a. im Bereich der Büros zu prüfen, ob der Glasflächenanteil moderat erhöht werden sollte. Die Technikflächen sind zu gering bemessen, jedoch stehen Reserveflächen ausreichend zu Verfügung. Es wird ein Konzept zur Kühlung des Gebäudes beschrieben. Die Notwendigkeit für eine flächendeckende Planung von thermoaktiven Decken zur Kühlung des Gebäudes ist zu überprüfen. Der Entwurf ist aus energetischer Sicht besonders hervorzuheben. Die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz und an die Tageslichtnutzung bzw. –ausblendung werden eingehalten. Das Gebäude ist sehr kompakt. Erste Ansätze für ein haustechnisches Konzept liegen vor. Es sind zusätzliche Technikflächen zu planen.

1168 Ensemble aus drei Baukörpern und damit erhöhtem Hüllflächenanteil. Die Lochfassaden mit geringem Fensterflächenanteil lassen keine wesentlichen sommerlichen Probleme erwarten. Für die Glasüberdachung des großen Lesesaals ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. Das betrifft auch die Leseplätze in den oberen Geschossen zum Lesesaal. Die gute Tageslichtnutzung ist in den Büros mit Raumtiefen über 5 Meter eingeschränkt. Ein Tageslichteinfall wird in fast allen in der Ausschreibung dafür ausgewiesenen Räumen vermieden. Das betrifft nicht das Kompaktmagazin 97, in das über die Südfassade Tageslicht eintritt und das Kompaktmagazin 130. Das widerspricht der Ausschreibung. Durch die Verlagerung des Kompaktmagazins 130 in das 2. und 4. Obergeschoss mit solarem Wärmeeintrag über die Fassade ist gegenüber den anderen Entwürfen (zumeist Anordnung im Kellergeschoss) in diesem Bereich mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen sind mit über 1300 m² ausreichend bemessen. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen nur teilweise. Positiv zu bewerten sind vor allem der sommerliche Wärmeschutz, die Planung von Technikflächen

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und das haustechnische Konzept. In den Kompaktmagazinen ist gegenüber den Entwürfen der anderen Bewerber mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen.

1205 Skulpturaler kompakter Baukörper mit einem glasüberdachten großen Lesesaal. Guter sommerlicher Wärmeschutz durch geringen Fensterflächenanteil in der Außenfassade und schwere Bauweise. Für die Überglasung des großen Lesesaals ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. In den vorgegebenen Bereichen ohne Tageslichteinfall wird dieser über opake Fassaden ausgeblendet. Die Tageslichtnutzung in den Nutzungsbereichen mit erwünschtem Tageslichteinfall ist gut, in Büros auf Grund der geringen Fensterflächenanteile und bei den Leseplätzen zum schmalen Atrium jedoch eingeschränkt. Der Freihandbereich wird künstlich beleuchtet. Die Technikflächen sind deutlich zu gering bemessen. Die Leseplätze sollen maschinell gelüftet und klimatisiert werden. Die Klimatisierung ist auf Grund der schweren Bauweise und der wenig transparenten Fassade zu überprüfen und generell auch nicht erwünscht. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen überwiegend. Das betrifft vor allem den sommerlichen Wärmeschutz. Die Technikflächen sind deutlich zu gering bemessen.

1257 Kompaktes Solitärgebäude mit zwei Lichthöfen. Dreigeschossiger Luftraum (Treppenhalle), der die Geschosse des gesicherten Bereichs miteinander verbindet und eine natürliche Belichtung des vorderen Bereichs des Untergeschosses ermöglicht. Planung einer Lochfassade mit moderatem Fensterflächenanteil. Der Lesesaal ist mit einer transluzenten Lichtdecke überglast. Guter sommerlicher Wärmeschutz durch moderate Glasflächenanteile in der Fassade, im Kastenfenster integriertem Sonnenschutz und schwere Bauweise. Dabei ist auf eine ausreichende Entwärmung des Kastenfensters zu achten. Für das Glasdach über dem großen Lesesaal ist ein effektiver Sonnenschutz zu planen. Das betrifft auch die zum östlichen Innenhof gelegenen Leseplätze. Die Forderungen zur Ausblendung des Tageslichts werden für das Kompaktmagazin 97, das Magazin Mikroformen und das Magazin Kunstodie (an bzw. in Nähe zur Lochfassade Innenhof) nicht eingehalten. Das widerspricht der Ausschreibung. Ansonsten wird ein schlüssiges Konzept zur Tageslichtnutzung vorgestellt.

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In den Bereichen Kompaktmagazin 97, Magazin Mikroformen und Magazin Kunstodie ist durch den Eintrag von Solarwärme mit einem erhöhten Kältebedarf zu rechnen. Die Technikflächen sind mit ca. 220 m² deutlich zu gering bemessen. Es werden keine Aussagen zum haustechnischen Konzept vorgestellt. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen nur teilweise. Hervorzuheben ist der gute sommerliche Wärmeschutz. In die Bereiche Kompaktmagazin 97, Magazin Kunstodie und Magazin Mikroformen tritt Tageslicht ein. Das widerspricht der Ausschreibung. Die Technikflächen sind deutlich zu gering bemessen.

1267 Kompakter Baukörper mit zentral gelegenem, glasüberdachtem Atrium und umlaufender Doppelfassade (Ost, West, Süd). Bedingt durch den hohen Glasflächenanteil ist trotz des außenliegenden Sonnenschutzes mit einem erhöhten solaren Wärmeeintrag und damit mit einem entsprechend ansteigenden Kältebedarf zu rechnen Der Bewerber sieht folgerichtig die Planung thermoaktiver Decken oder von Fußbodensystemen zur Kühlung vor. In das Kompaktmagazin 97 dringt über die offene Ost- und Westfassade Tageslicht ein. Das widerspricht der Ausschreibung. Die Tageslichtnutzung in den Büros ist durch die sehr tiefen Räume (9 Meter Raumtiefe) deutlich geschmälert. Leseplätze sind zum Teil am schmalen Lichtschacht zur nördlichen Brandwand platziert und damit unzureichend tagesbelichtet. Im gesamten Gebäude ist mit einem erhöhten Kältebedarf (umlaufende großflächige Verglasung) zu rechnen. Die Technikflächen sind mit ca. 330 m² deutlich zu gering bemessen. Dieses ist jedoch durch die große, insgesamt geplante Bruttogrundfläche ausgleichbar. Es werden erste Ansätze für ein haustechnisches Konzept vorgelegt. Der Bewerber erfüllt die energetischen Anforderungen überwiegend nicht. Besonders problematisch ist die Gewährleistung einer guten sommerlichen Behaglichkeit. Zu erwarten ist ein deutlicher technischer, investiver und Betriebskosten-Mehraufwand.

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Offener Realisierungswettbewerb für Architekten ‚Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum’ Zentrale Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin

Ergebnisprotokoll Sitzung des Preisgerichts am 10. und 11.08.2004

Berlin, August 2004

Inhaltsverzeichnis
Sitzung des Preisgerichts vom 10.08. und 11.08.2004 ........................ 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Konstituierung des Preisgerichts.......................................................... 5 Eröffnung der Preisgerichtssitzung ...................................................... 6 Allgemeiner Bericht der Vorprüfung ..................................................... 6 Informationsrundgang........................................................................... 7 Erster Wertungsrundgang .................................................................... 7 Zweiter Wertungsrundgang .................................................................. 8 Rückholanträge .................................................................................... 9 Dritter Wertungsrundgang .................................................................... 9 Anwesenheitsliste............................................................................... 11

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Sitzung des Preisgerichts vom 10.08. und 11.08.2004
Technische Universität Berlin Ackerstraße 76, Halle 60 13355 Berlin Beginn der Sitzung am 10.08.2004: 9.00 Uhr

Herr Dr. Eveslage, Vizepräsident der Humboldt-Universität, und Herr Senatsbaudirektor Dr. Stimmann begrüßen die Sitzungsteilnehmer im Namen des Auslobers. Herr Dr. Stimmann stellt die Anwesenheit (siehe Anwesenheitsliste) und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest.

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Konstituierung des Preisgerichts

Auf Vorschlag aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter wir Herr Prof. Oestreich zum Vorsitzenden gewählt. Als ständig anwesender stellvertretender Preisrichter wird Herr Neumann bestimmt. Frau Freiesleben vertritt Herrn Siegler, Herr Dr. Eveslage Herrn Prof. Dr. Mlynek. Herr Neumann vertritt als ständig anwesender Preisrichter Frau Dubrau. Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Prof. Axel Oestreich (Vorsitzender) Architekt, Berlin Prof. Manfred Ortner Architekt, Berlin Antje Freiesleben Architektin, Berlin Volker Staab Architekt, Berlin Dr. Hans Stimmann Senatsbaudirektor, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Dr. Frank Eveslage Vizepräsident der Humboldt-Universität Dr. Milan Bulaty Direktor der Universitätsbibliothek

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Ewald-Joachim Schwalgin Leiter der Technischen Abteilung der Humboldt-Universität Claus Neumann Architekt, Berlin Herr Dr. Eveslage wird ab 11.00 Uhr durch Herrn Dr. Schirmbacher vertreten.

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Eröffnung der Preisgerichtssitzung

Die Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung und lässt sich von den Mitgliedern des Preisgerichts versichern, dass - sie keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Aufgabe und deren Lösung seit dem Rückfragenkolloquium geführt haben und während der Dauer der Sitzung führen werden, - sie bis zum Preisgericht keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständige bei der Vorprüfung mitgewirkt haben, - sie die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandeln werden, - die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist, - sie es unterlassen werden, sich über vermutete Verfasser zu äußern. Auf eine allgemeine Besprechung der dem Wettbewerbsverfahren zugrunde liegenden Aufgabenstellung wird verzichtet, da sie allen Beteiligten aufgrund der Ausschreibung und der Kolloquien hinreichend bekannt ist.

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Allgemeiner Bericht der Vorprüfung

Unterlagen der Vorprüfung Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht erarbeitet, der verlesen und erläutert wird (s. Anlage). Bericht der Vorprüfung Die Vorprüfung berichtet, dass eindeutige Verstöße gegen die Einhaltung der Einlieferungstermine bei keiner der 279 Wettbewerbsarbeiten vorliegen. Alle Arbeiten sind unter Wahrung der Anonymität eingereicht worden. Das Preisgericht beschließt, zunächst alle 279 Arbeiten ins Verfahren aufzunehmen. Dies geschieht bei den Arbeiten, bei denen die Vorprüfung Mängel hinsichtlich der Vollständigkeit der geforderten Leistungen festgestellt hat, vorbehaltlich ihrer im Informationsrundgang festzustellenden Prüfbarkeit.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Ergebnisprotokoll

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Informationsrundgang

Ab 9.50 Uhr stellen die Vorprüfer die Wettbewerbsarbeiten in der Reihenfolge der Tarnzahlen anhand aller Pläne und der Modelle den Preisgerichtsbeteiligten vor. Der Informationsrundgang endet um 21.35 Uhr. Die unvollständigen Arbeiten 1258 und 1279 werden nicht ins Bewertungsverfahren aufgenommen, da sie nicht prüfbar sind. Bei der Arbeit 1258 fehlen Lageplan, Fassadendetail, Erläuterungsbericht, Prüfpläne, Berechnungen und Modell, bei der Arbeit 1279 ist nur das Modell eingetroffen. Alle anderen Arbeiten werden endgültig zugelassen.

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Erster Wertungsrundgang

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang Arbeiten nur einstimmig ausgeschieden werden können. Votiert ein Preisrichter für einen Entwurf, bleibt die Arbeit im Verfahren. Wegen gestalterischer oder funktionaler Mängel, und ohne dass diese durch besondere konzeptionelle Ansätze aufgewogen werden, werden folgende 138 Arbeiten einstimmig von der weiteren Beurteilung ausgeschlossen: 1001 1006 1007 1011 1013 1016 1025 1026 1027 1028 1030 1031 1038 1039 1041 1045 1047 1054 1057 1058 1059 1060 1063 1064 1067 1071 1075 1078 1082 1083 1086 1090 1091 1093 1096 1097 1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1109 1111 1112 1113 1114 1115 1118 1120 1123 1124 1126 1127 1128 1132 1134 1136 1137 1138 1139 1145 1146 1148 1149 1151 1152 1153 1154 1155 1158 1163 1164 1165 1167 1169 1173 1174 1175 1176 1177 1180 1183 1184 1185 1187 1188 1189 1190 1191 1198 1200 1201 1203 1204 1207 1210 1212 1214 1217 1218 1220 1221 1222 1223 1226 1228 1229 1230 1234 1236 1237 1238 1239 1240 1243 1244 1245 1246 1247 1249 1250 1251 1252 1253 1255 1256 1259 1262 1265 1266 1268 1270 1271 1274 1275 1277

Der erste Wertungsrundgang endet um 22.20 Uhr. Das Preisgericht vertagt sich danach auf den 11.08.2004.

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Beginn der Sitzung am 11.08.2004: 9.00 Uhr

Der Vorsitzende stellt zu Beginn der Sitzung die Anwesenheit (siehe Anwesenheitsliste) und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest. Frau Dubrau wird wie am gesamten 1. Sitzungstag bis zu ihrem Eintreffen um 9.45 Uhr durch Herrn Neumann vertreten.

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Zweiter Wertungsrundgang

Im zweiten Wertungsrundgang werden die im Verfahren verbliebenen 139 Wettbewerbsarbeiten einer vertieften kritischen Betrachtung unterzogen. Charakteristische oder typologisch interessante Entwurfsmerkmale der einzelnen Arbeiten werden besprochen. Über den Verbleib der Arbeiten im Verfahren wird im einzelnen abgestimmt. Es werden folgende 102 Wettbewerbsarbeiten von der weiteren Beurteilung ausgeschlossen (Stimmenverhältnis: für Verbleib :gegen Verbleib im Verfahren): 1002 (0:9) 1003 (1:8) 1004 (0:9) 1008 (3:6) 1009 (2:7) 1010 (0:9) 1012 (3:6) 1017 (1:8) 1018 (0:9) 1019 (0:9) 1021 (1:8) 1023 (0:9) 1029 (0:9) 1032 (0:9) 1034 (0:9) 1036 (2:7) 1037 (0:9) 1040 (0:9) 1042 (2:7) 1043 (0:9) 1044 (0:9) 1046 (0:9) 1048 (0:9) 1049 (0:9) 1051 (0:9) 1053 (2:7) 1055 (1:8) 1056 (0:9) 1061 (0:9) 1062 (0:9) 1065 (0:9) 1066 (0:9) 1068 (0:9) 1070 (0:9) 1073 (1:8) 1074 (1:8) 1076 (0:9) 1077 (0:9) 1079 (0:9) 1080 (0:9) 1081 (0:9) 1084 (4:5) 1085 (0:9) 1087 (0:9) 1088 (1:8) 1092 (0:9) 1094 (0:9) 1095 (0:9) 1099 (0:9) 1107 (0:9) 1108 (0:9) 1110 (0:9) 1116 (0:9) 1117 (0:9) 1119 (1:8) 1121 (0:9) 1129 (0:9) 1131 (2:7) 1140 (0:9) 1144 (0:9) 1147 (4:5) 1150 (1:8) 1156 (0:9) 1159 (0:9) 1162 (0:9) 1166 (0:9) 1168 (3:6) 1170 (0:9) 1172 (0:9) 1179 (0:9) 1181 (0:9) 1182 (0:9) 1186 (0:9) 1193 (0:9) 1194 (2:7) 1195 (0:9) 1196 (0:9) 1197 (1:8) 1199 (0:9) 1202 (0:9) 1206 (0:9) 1209 (0:9) 1213 (0:9) 1215 (1:8) 1216 (0:9) 1219 (0:9) 1225 (0:9) 1227 (0:9) 1231 (0:9) 1232 (0:9) 1235 (0:9) 1241 (1:8) 1242 (0:9) 1248 (0:9) 1254 (0:9) 1260 (0:9) 1261 (2:7) 1264 (0:9) 1269 (2:7) 1272 (0:9) 1276 (1:8) 1278 (0:9)

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Ergebnisprotokoll

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Rückholanträge

Aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter werden Anträge auf Rückholung ausgeschiedener Arbeiten in das Verfahren gestellt. Die Anträge werden ausführlich begründet und diskutiert. Die Abstimmung führt zur Rückholung folgender 3 Arbeiten: 1140 (5:4) 1168 (6:3) 1220 (6:3)

Der Rückholantrag für die Arbeit 1088 (2:7) findet keine Mehrheit.

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Dritter Wertungsrundgang

Die im Verfahren verbliebenen 40 Arbeiten werden im dritten Wertungsrundgang vergleichend und teilweise kontrovers diskutiert. Die Bewertung der Arbeiten berücksichtigt insbesondere - das stadträumliche Konzept - die Identität des Gebäudes als Bibliothek - den Öffentlichkeitsbezug und die Eingangssituation der Bibliothek - die innenräumlichen Qualität, insbesondere die des Lesesaals - die räumlich-funktionale Organisation und ihre Flexibilität - das Erschließungssystem. Die jeweils an die gemeinsame Bewertung anschließende Abstimmung über den Verbleib im Verfahren führt zum Ausscheiden folgender 18 Arbeiten (Stimmenverhältnis: für Verbleib:gegen Verbleib im Verfahren): 1015 (4:5) 1020 (0:9) 1024 (0:9) 1033 (0:9) 1125 (1:8) 1133 (0:9) 1142 (2:7) 1157 (2:7) 1171 (1:8) 1178 (3:6) 1192 (0:9) 1208 (3:6) 1211 (2:7) 1220 (4:5) 1224 (0:9) 1233 (2:7) 1263 (0:9) 1273 (0:9)

Damit verbleiben folgende 22 Wettbewerbsarbeiten im Verfahren: 1005 1014 1022 1035 1050 1052 1069 1072 1089 1098 1122 1130 1135 1140 1141 1143 1160 1161 1168 1205 1257 1267

Die Arbeiten werden bis zur 2. Sitzung des Preisgerichts am 31.08.2004 unter Beteilung der Sachverständigen vertieft vorgeprüft.

Die Sitzung endet um 19.15 Uhr.

Offener Realisierungswettbewerb für Architekten ‚Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum’ Zentrale Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin

Bericht der Vorprüfung / 1. Phase zur Sitzung des Preisgerichts am 10. und 11.08.2004

Berlin, August 2004

Herausgeber Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin-Mitte Koordination der Vorprüfung Norbert Giebels Vorprüfung Heinrich Burchard Birgit Dietsch Norbert Giebels Hubertus Neuhausen Jutta Kalepky Roland Kuhn Peter Pauly-Kayser Petra Ringleb Salomon Schindler Volker Schmidt Magdalena Vesely Mitarbeiter der Vorprüfung Liane Baumgärtel Christina Kimmerle Berit Krause Dörte Ristau Julius Viehoff Clemens Werner Simon Wiesmaier Modellfotos Hans-Joachim Wuthenow Digitale Bearbeitung competitionline GmbH

Berlin, August 2004

Inhaltsverzeichnis
Bericht der Vorprüfung zur 1. Sitzung des Preisgerichts am 10. und 11.08.2004 ................................................................................... 5 1. Vorlauf ................................................................................................... 5 2. Einlieferung der Arbeiten ....................................................................... 5 3. Vollständigkeit der Arbeiten................................................................... 6 4. Verfahren der Vorprüfung...................................................................... 8 5. Gliederung der Einzelberichte ............................................................... 9 Wettbewerbsarbeiten 1001 - 1279 .......................................................... 10

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (1. Phase)

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Bericht der Vorprüfung zur 1. Sitzung des Preisgerichts am 10. und 11.08.2004 1. Vorlauf
Die Auslobung erfolgte als offener Realisierungswettbewerb gemäß den Grundsätzen und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens (GRW 1995). Die Wettbewerbsunterlagen konnten ab dem 30.03.2004 vollständig und kostenlos nach entsprechender Registrierung aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Zahl der Registrierungen für den Teilnehmerbereich des Wettbewerbsverfahrens betrug 1138. Rückfragen konnten im Rückfragenforum des Teilnehmerbereichs gestellt werden. Die Rückfragen wurden am 06.05.2004 mit dem Preisgericht erörtert. Die Antworten sowie damit im Zusammenhang stehende Ergänzungen der Wettbewerbsunterlagen wurden am 13.05.2004 im Internet veröffentlicht.

2. Einlieferung der Arbeiten
Abgabetermin für die Pläne war der 06.07.2004, für die Modelle der 13.07.2004. Es wurden 279 Arbeiten abgegeben. Die Arbeiten wurden entweder direkt, per Post oder per Kurier bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstraße 42, Zimmer 14, 10117 Berlin eingereicht. Die Arbeiten wurden durch Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entgegengenommen. Eingangsdaten, Kennziffern sowie Art und Zustand der Verpackung wurden in einer Liste erfasst. Anschließend wurden die Arbeiten an die Vorprüfung ausgeliefert. Die Arbeiten wurden durch Mitarbeiter der Vorprüfung in den Räumen der Technischen Universität Berlin, Ackerstraße 76, Halle 60, 13355 BerlinWedding ausgepackt und mit Tarnnummern von 1001 bis 1279 gekennzeichnet. Die Verfassererklärungen wurden unter Verschluss genommen. Eindeutige Verstöße gegen die Einhaltung der Einlieferungstermine konnten bei keiner Arbeit festgestellt werden. Bei einer Vielzahl von Arbeiten ist jedoch der Abgabetermin nicht durch Poststempel o.ä. belegt und müsste nachträglich nachgewiesen werden.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (1. Phase)

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3. Vollständigkeit der Arbeiten
Die Vollständigkeit der Arbeiten wurde gemäß Punkt 1.10 der Auslobung geprüft. Mängel hinsichtlich der Vollständigkeit wurden bei folgenden Arbeiten festgestellt (angegeben wird die fehlende Leistung): Arbeit 1006 Arbeit 1011 Arbeit 1027 Arbeit 1047 Arbeit 1064 Arbeit 1086 Arbeit 1089 Arbeit 1093 Arbeit 1094 Arbeit 1108 Arbeit 1109 Arbeit 1110 Arbeit 1123 Arbeit 1140 Arbeit 1151 Arbeit 1156 Arbeit 1166 Arbeit 1168 Arbeit 1176 Arbeit 1183 Arbeit 1191 Arbeit 1218 Arbeit 1219 Arbeit 1220 Arbeit 1222 Arbeit 1223 Arbeit 1225 Arbeit 1226 Arbeit 1230 Arbeit 1231 Arbeit 1237 Arbeit 1245 Arbeit 1248 Arbeit 1255 Arbeit 1258 Arbeit 1268 Arbeit 1271 Arbeit 1274 Arbeit 1275 Arbeit 1278 Arbeit 1279 Grundriss UG und Ansichten* Erläuterungsbericht Ansichten* Erläuterungsbericht Fassadendetail, Prüfpläne, Berechnungen und CD Grundriss UG Fassadendetail Erläuterungsbericht Ansichten* Fassadendetail und Berechnungen Fassadendetail Fassadendetail Fassadendetail Grundrisse UG, 3.OG, 5.OG, 6.OG Ansichten* CD Grundrisse teilweise nur auf den Prüfplänen Grundriss UG nur auf den Prüfplänen Grundriss 1.OG Fassadendetail Erläuterungsbericht Grundriss UG Lageplan nur auf Prüfplänen Fassadendetail Fassadendetail Fassadendetail Fassadendetail Ansichten* und Fassadendetail Fassadendetail Fassadendetail Erläuterungsbericht und CD Fassadendetail und CD Grundrisse ab dem 3.OG (es wiederholt sich im Prinzip der Grundriss des 2.OG) Erläuterungsbericht Lageplan, Fassadendetail, Erläuterungsbericht, Prüfpläne, Berechnungen und Modell Fassadendetail Ansichten* und Fassadendetail Fassadendetail und Erläuterungsbericht Erläuterungsbericht und CD Fassadendetail alles außer dem Modell * anstelle der Ansichten sind perspektivische Darstellungen vorhanden

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (1. Phase)

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Abweichungen gegenüber den geforderten Maßstäben wurden bei folgenden Arbeiten festgestellt: Arbeit 1026 Arbeit 1034 Arbeit 1035 Arbeit 1040 Arbeit 1041 Arbeit 1087 Arbeit 1089 Arbeit 1094 Arbeit 1101 Arbeit 1103 Arbeit 1104 Arbeit 1105 Arbeit 1146 Arbeit 1149 Arbeit 1150 Arbeit 1162 Arbeit 1177 Arbeit 1179 Arbeit 1182 Arbeit 1183 Arbeit 1192 Arbeit 1194 Arbeit 1202 Arbeit 1204 Arbeit 1219 Arbeit 1220 Arbeit 1221 Arbeit 1222 Arbeit 1224 Arbeit 1239 Arbeit 1242 Arbeit 1243 Arbeit 1246 Arbeit 1249 Arbeit 1250 Arbeit 1255 Arbeit 1262 Arbeit 1266 Arbeit 1268 Arbeit 1269 Arbeit 1272 Arbeit 1275 Arbeit 1277 Fassadendetail: M 1:50 Fassadendetail: M 1:25 Fassadendetail: M 1:50 Lageplan: M 1:1000 Fassadendetail: M 1:25 Grundrisse 3. bis 9.OG: M 1:500 Grundrisse: M 1:250, Schnitt: M 1:100 Grundriss UG: M 1:500 Fassadendetail: M 1:33 Fassadendetail: M 1:50 alle Plandarstellungen: M 1:217 (Plottfehler) Grundrisse UG, 1.OG, 2.OG, 4.OG, 5.OG: M 1:500 Fassadendetail: M 1:25 Ansichten: M 1:500 Fassadendetail: M 1:50 Fassadendetail: M 1:50 Fassadendetail: M 1:50 Grundrisse teilweise: M 1:500 Fassadendetail: M 1:33 Lageplan: M 1:1000 Fassadendetail: M 1:25 Fassadendetail: M 1:50 Lageplan: M 1:1000 Lageplan: M 1:1000, Fassadendetails skizziert (ohne M) Fassadendetail: M 1:50 Ansichten: M 1:500 Lageplan: M ca. 1:1000, Fassadendetail M 1:25 Lageplan: M 1:250 Grundrisse UG und 6.OG: M 1:1000, Fassadendetail M 1:50 Fassadendetail M 1:25 Fassadendetail M 1:40 Fassadendetail M 1:50 Lageplan: M 1:1000, Fassadendetail M 1:25 Grundrisse 3. und 4.OG: M 1:500 Lageplan: M 1:1000, Grundrisse 6. und 7.OG: M 1:500 Fassadendetail: M 1:75 Lageplan: M 1:1000 Fassadendetail M 1:25 Lageplan: M 1:1000 Grundrisse teilweise: M 1:500 Fassadendetail M 1:50 Fassadendetail: M 1:50 Grundriss UG: M 1:500

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (1. Phase)

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4. Verfahren der Vorprüfung
Die Vorprüfung wurde vom 12.07. bis 05.08.2004 in den Räumen der Technischen Universität Berlin, Ackerstraße 76, Halle 60, 13355 BerlinWedding durchgeführt. Gemäß Punkt 1.11 der Ausschreibung (Beurteilungsverfahren und Vorprüfung) wurden die Wettbewerbsarbeiten in der 1. Phase der Vorprüfung nach einem vereinfachten Verfahren geprüft. Die Aufgabe der Vorprüfung bestand gemäß Beauftragung durch den Auslober vor allem im kritischen Erfassen der Entwürfe - mit dem Ziel, diese in ihrer Gesamtheit sowie mit besonderem Hinweis auf charakteristische Lösungsmerkmale und auf grundsätzliche Mängel dem Preisgericht vorstellen zu können. Der methodische Rahmen ergab sich aus der Kriterienliste der Ausschreibung (3.11 Beurteilungskriterien des Preisgerichts), die Prüfung der Entwürfe musste sich jedoch auf die Hauptkriterienbereiche beschränken: Dies waren: die Antwort auf die städtebaulichen Zielsetzungen der Auslobung die architektonische Idee das baulich-strukturelle Konzept das innenräumliche Konzept übergeordnete funktionale Aspekte: Erschließungssystem, Anordnung bzw. Zuordnung der wichtigsten Nutzungsbereiche, Sicherung des geschützten Bereichs der Bibliothek (Zugang, Ausgang, Buchsicherungsanlage), sichere Lage der zentralen Technikräume und der Magazine für die wertvollen historischen Bestände die Einhaltung des Baugrundstücks bzw. der bebaubaren Fläche des Grundstücks (8 m-Abstand zur Bahntrasse) die Einhaltung der Wettbewerbsbedingungen (Abgabetermine, Wettbewerbsleistungen, Wahrung der Anonymität) Planungsdaten Die im Bericht der Vorprüfung / 1. Phase aufgelisteten Planungsdaten basieren - mit Ausnahme der Geschosszahl und der Gebäudehöhe - auf Angaben der Entwurfsverfasser. Sie wurden nicht rechnerisch überprüft, auch dies wird erst in der 2. Phase der Vorprüfung erfolgen. Sie sind insofern nur begrenzt aussagekräftig, wurden jedoch als erste Hinweise zur Programmerfüllung und zur Wirtschaftlichkeit in die Einzeldarstellungen aufgenommen. Die mit einem (-) gekennzeichneten Felder verweisen auf fehlende oder offen-sichtlich fehlerhafte Angaben. Planungsdaten (Soll-Werte) gem. Ausschreibung: HNF [m²] 20.344 BGF [m²] 34.585 37.635 BRI [m³] 142.408 152.580 BGF / HNF 1,70 - 1,85 BRI / HNF 7,00 - 7,50

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung (1. Phase)

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5. Gliederung der Einzelberichte
In den Einzelberichten wird jede Arbeit katalogartig auf einer Drittelseite dargestellt mit dem Modellfoto, der Tabelle 'Planungsdaten' und einem kurzen Text zu charakteristischen Entwurfsmerkmalen, wenn möglich mit den Worten des Verfassers (Zitat aus dem Erläuterungsbericht).

Berlin, den 05.08.2004

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

1001

1002

1003

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.377 36.293 116.869 12.073 1,87 6,03 0,83 5,05 6/1 21,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.546 25.640 90.095 17.937 1,31 4,61 0,76 3,09 6/1 21,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.586 29.376 131.808 19.218 1,43 6,40 0,63 3,74 7/1 34,00

Der kompakte Baukörper umfasst nahezu die gesamte bebaubare Grundstücksfläche. Vor dem Haus Planckstraße 20 entsteht ein kleiner Hof. Die Fluchtlinien von Planckstraße und Geschwister-Scholl-Straße werden aufgenommen. Die Südostecke wird durch einen vollverglasten, die Traufkante des Gebäudes überragenden Lesesaalbereich betont. Der Innenraum wird durch das über 4 Ebenen terrassierte und über Rampen erschlossene Raumkontinuum des Lesesaals geprägt, an das sich unmittelbar die Buchbestände angliedern. Die Ausformung der Fassade verweist auf die innenräumliche Struktur. Die Mitarbeiter werden überwiegend im Gebäudeteil an der Planckstraße untergebracht.

"Grundlage des funktionalen und räumlichen Konzepts sind zwei große, miteinander verzahnte Innenräume, die über eine zentrale Treppenanlage verbunden sind. Die Innenräume öffnen den ansonsten geschlossenen Gebäudeblock zu den beiden angrenzenden Straßen. Sie beherbergen und visualisieren die zentralen Nutzungen des Bibliotheksgebäudes." "Der Lesesaal … öffnet sich zur Planckstraße und ist als ruhiger, von "Büchergeschossen" umgebender Raum konzipiert." "Das Äußere des Gebäudes ist mit Ausnahme der verglasten Hallen - als kubischer, in die Blockbebauung der Straßen integrierter Körper mit einheitlich geschlossenen, nur über Fensterbänder akzentuierte Fassaden vorgesehen."

"Den Mittelpunkt, das Herzstück bildet klassisch ein zentraler Lesesaal. Dieser wird aber zu zwei Seiten – zur Stadt hin – geöffnet, …" "Der Körper stellt sich als Solitär frei, ist allseitig als Skulptur umgehbar und bildet verschiedene Seiten aus." "Die Fuge zur nördliche Nachbarbebauung wird zu einem spannenden 'Kunstraum' mit wechselnden Lichtinstallationen." "Der Baukörper gliedert sich allgemein in drei Bereiche – zwei Flügel, die die Bücher aufnehmen, rahmen einen durchgehenden Luftraum, in dem die öffentliche Erschließung, und die Leseplätze auf Galerien sitzen." "Der Stahlbetonbau ist umhüllt von einer dichten, hinterlüfteten Glashaut. …. Das Aussehen verändert sich je nach Lichteinfall."

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1. Phase

1004

1005

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.717 31.885 136.175 24.322 1,40 5,99 0,79 4,05 7/1 31,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.924 29.752 154.436 24.174 1,42 7,38 0,80 3,59 6/1 26,50

"Gewählt wurde für den Lesesaal die klassische Form des Quadrates im Kreis. … Der Hauptlesesaal und die Galerie sind durch kreisförmige Wandelemente von den umgebenden Freihandmagazinen abgeschirmt." "Nach Osten und Westen sind im Charakter geschlossene, steinerne Ecktürme als Magazine angeordnet, die über Brücken durch die Hallen mit den mittleren Lesebereichen verbunden sind." "… im 6. und 7.OG (sind) zwei Verwaltungsebenen als länglicher Ring mit Innenhof um die Lichtdecke des Lesesaals angeordnet." "Der Haupteingang befindet sich auf der Südostecke, signalisiert durch Ausbildung eines erhöhten Eckbauteils und durch Öffnen der Ecke und Freilegen der Säulen über 3 Geschosse."

"Nachdem man das Gebäude über ein großzügiges, zweigeschossiges Vestibül betreten hat, erschließt sich dem Besucher die weiträumige, lichtdurchflutete Halle." "Eine fünfgeschossige Glasfassade trennt das Foyer akustisch von dem zentralen Lesesaal. Die Fassade ermöglicht einen spektakulären Blick in den Lesesaal, der sich gleich einer Tribüne in Richtung des Foyers abtreppt und das Herz des Hauses ist." "Ein gläsernes Staffelgeschoss krönt das Gebäude." "Das Verfahren des Gutenbergschen Buchdrucks nachempfindend wird die steinerne Fassade gleich einem Buchsatz aus Natursteintafeln zusammengesetzt, die von erhaben bis ebenmäßig, von matt und rau bis poliert changieren."

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1. Phase

1006

1007

1008

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 6/1 22,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.378 30.829 127.668 18.996 1,51 6,26 0,74 4,21 5/1 20,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.231 33.081 145.142 15.018 1,56 6,84 0,80 4,52 7/1 29,00

Kompakter, 6-geschossiger orthogonaler Baukörper „wird durch zwei markante keilförmige Innenhöfe gekennzeichnet.“ Lichtfugen entlang der Brandwand und am Eingangsbereich. Eingangsfoyer lang gestreckt im Süden, Eingang im 1.OG mit vorgelagerter Treppe / Rampe entlang der Passage zur Bahn, Ausstellungsbereich im EG. Lesesaal im 3-4.OG gestapelt mit seitlichen Lichthöfen.

„Entwurf für das Grimm Zentrum ist ein Gebäude aus einer gewölbten Schale, die den Raum der neuen Bibliothek wie ein Buchdeckel umfasst.“ Durch eine Lichtfuge von der Brandwand getrennt, „ist das Grimm Zentrum ein Teil der Blockstruktur, und trotzdem deutlich als eigenständiger Stadtbaustein und Solitär erkennbar.“ EG als „öffentlicher Ort und Teil des Stadtraums.“ Lesesaal im 4.OG. - Südfassade und KG zu dicht an der Bahntrasse

„Abgesetzt durch transparent gestaltete Gebäudeteile... bildet sich die Bibliothek als schwarzer Kubus ab, durch dessen schmale Fenster Licht aus dem Inneren scheint“ Eingangsfoyer als 2-geschossige zentrale ost / west Passage. Lesebereiche vom 2.-6.OG gestapelt am Lichthof, Lesesaal auf dem Dach.. „erhaben, licht und hell, gläsern mit weitem Blick über Berlin ist er der besondere Ort.“ - Räume 161a-c im UG

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1. Phase

1009

1010

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.176 33.510 127.365 19.357 1,51 5,74 0,79 4,23 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.751 35.912 133.446 18.814 1,73 6,43 0,78 4,60 6/1 22,00

„Die Gerichtetheit der Situation wird übersetzt in den grundsätzlichen Aufbau des Entwurfs, bestehend aus linearen Schichten, die räumlich, konstruktiv und programmatisch ausgebildet werden.“ Kompakter, 7-geschossiger Baukörper mit differenzierter Fassade. „Im Wechsel bilden volle Speichermassen und leere Lese- und Kommunikationszonen die Struktur.“ Haupteingang an der Südostecke mit 3-geschossigem Foyer und „visuellem Bezug zum Hauptlesesaal“ im 2.OG, 4-geschossig

„Die Bibliothek besteht aus zwei Grundfunktionen, dem Speichern und dem Kommunizieren von Wissen, ..das Gebäude ist der Leitidee entsprechend um zwei Kerne organisiert, dem Speicher mit den Magazinen, und dem Kommunikationsbereich mit dem Lesesaal.“ Kompakter, 6-geschossiger Baukörper mit südlicher Erschließungsachse parallel zur Bahn. Lesesaal im 2.OG, 3-geschossig. Fassade setzt Konzept Offenheit / Introvertiertheit fort: hell, dunkel, transparent.

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1. Phase

1011

1012

1013

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.426 34.126 108.187 17.769 1,67 5,30 0,79 4,72 6/1 20,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.712 33.387 125.606 16.233 1,78 6,71 0,80 4,20 6/1 25,15

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 35.134 114.186 27.797 – – 0,82 8,90 7/2 25,00

Kompakter, monolithischer Baukörper mit Gebäudeunterschnitt an Südost-Ecke. Vertikaler Einschnitt für Belichtung und zentrale Erschließung gliedert das Gebäude in Magazinbereich im nördlichen Riegel sowie Benutzerbereich im Süden. Lesesaal und Erschließungsfuge zeichnen sich in der vorgehängten Strukturfassade ab. Hauptzugang von Geschwister Scholl-Straße. 4-geschossiger Lesesaal im 2. OG an Südfassade. Betriebsabteilung im 5. OG um zwei Innenhöfe gruppiert.

„Das Konzept ... sieht die Ausformung eines städtebaulichen Bausteins vor, der in Maßstab, Grundriss und Höhenentwicklung der Dorotheenstädtischen Bautypologie südlich der Stadtbahn entspricht.“ Kompakter Baukörper mit niedrigem Zwischenbauteil an der Brandwand als Zäsur. Hauptzugang im Südosten führt über Rolltreppen zu zentraler Erschließungsebene (+7.60) und ‚Bibliotheksstraße‘ im Süden. ‚Lichtgraben im Norden als vertikales Verbindungselement zwischen den Ebenen. Kreisförmiger, 4-geschossiger Lesesaal mit Oberlicht im 4. OG mit umlaufenden Treppen an Außenseite sowie Galerien im Lesesaal.

„...wurde die Idee einer dem Gebäude vorgelagerten Rampe (Hinführung) und eines Platzes vor der Bibliothek (Bibliotheksplatz als Treffpunkt) entwickelt.“ Städtebauliches Ensemble aus 7geschossigem Kubus, Plattform als Basisgeschoss und ‚additiven Elementen‘ (Cafeteria, Leseturm). Erhöhter Bibliotheksplatz (+5,25) als zentraler Verteiler, der über Rampe im Süden erschlossen wird. Cafeteria greift die westliche Straßenflucht auf. Zentraler 4-geschossiger Lesesaal im 4. OG. 2 Untergeschosse. Server-Technikräume im UG Magazin/historische Buchbestände z.T. im UG.

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1. Phase

1014

1015

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.916 27.143 102.594 18.731 1,30 4,91 0,53 2,92 7/2 25,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.776 31.885 135.154 19.643 1,40 5,93 0,72 4,78 7/1 26,50

Durch Gebäudevolumina und Materialwahl wird der Eindruck eines Ost-West-orientierten Solitärs mit auskragender Dachzone geschaffen (‚Bücherspeicher‘). Anbindung an Brandwand mittels niedrigerem, verglastem Zwischenbauteil. Schaffen eines großen Freiplatzes im Süden mit 2 Zugängen zu 2-geschossigem Foyer. Magazinbereiche im Solitär; Lesebereiche ‚im Schatten der Bücher’ im nördlichen Lesetrakt. 4-geschossiger Lesesaal im 1. OG des Lesetrakts. Außenliegender Sonnenschutz verändert durch bewegliche Lamellen (Edelstahl) die Außenfassade. 2 Untergeschosse.

„Der Baukörper ... bildet sich aus zwei ineinander gesteckten Volumen, in deren Zentren sich der Lesesaal als gemeinsamer Kern herausbildet.“ Baukörper aus zwei Volumen unterschiedlicher Höhe mit Zugängen an den Negativecken im Südosten und Südwesten. Umlaufende Pfeilerfassade aus Sichtbeton. Betonung des Erdgeschosses; Ablesbarkeit des Lesesaals durch Rasteränderungen in der Südfassade. 3-geschossiger Lesesaal im 2.OG mit Oberlicht. Foyer kann durch großzügige Fenstertüren arkadenartig zur Stadtbahn geöffnet werden.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.342 29.836 127.788 22.019 1,47 6,28 0,75 4,47 7/1 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

23.741 35.544 155.486 22.179 1,50 6,55 0,58 4,50 8/1 40,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.866 31.108 139.000 19.839 1,49 6,66 0,79 3,87 6/1 29,60

"Die klare Gliederung der Baukörper, die sich im Inneren fortsetzt, spiegelt die verschiedenen Nutzungsbereiche wider. Herzstück und Zentrum der Bibliothek sind die Lesesäle, die auf drei Ebenen verteilt sind. " Betonung des öffentlichen Gebäudes durch Freistellung des Lesesaal, dem zentralen Baukörper mit seiner Glasfassade. Ein Band aus Sichtbeton markiert die zweigeschossige Sockelzone. Ein Fassadenrücksprung über zwei Geschosse betont den Haupteingang an der Geschwister Scholl Straße.

"Die Transformation des bedruckten und gefalteten Blattes Papier zur Hülle des Wissensspeichers schafft einen hohen Grad der Identität." Das Gebäude wird entsprechend den Nutzungsschwerpunkten in einen östlichen und einen westlichen Bereich aufgeteilt. Zwei Erschließungskerne mit Lichthöfen bieten Orientierung. Der lichtdurchflutete Lesesaal befindet sich in den beiden oberen Geschossen des auskragenden Gebäudeteils. Der Haupteingang liegt an der südöstlichen Gebäudeecke. Auskragung der oberen Geschosse ab 33 m Höhe über 8 m Linie.

"Das Gebäude ist als quaderförmiger Baukörper konzipiert. Es orientiert sich mit seinem Haupteingang zur Planckstrasse hin." Ein zweiter Eingang liegt an der Geschwister-Scholl-Straße. Der Baukörper besteht aus einem gläsernen zentralen Mittelbau, der von zwei massiven Spangen eingefaßt wird." In der Spange entlang der Brandwand befinden sich introvertierte Nutzungsbereich und die zentrale Medienversorgung, in der Spange parallel zum Bahnviadukt die Büro- und Verwaltungsräume. Hier ist auch auf einer abgesenkten Fläche die Anlieferung vorgesehen.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.941 31.077 94.684 20.980 1,42 4,32 0,79 3,25 11 / 2 34,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.388 30.213 120.821 19.546 1,48 5,93 0,70 4,00 7/1 28,80

Das Gebäude besteht aus einem zu 2/3 freistehenden Sockel, in dem die Buchmagazine und der Lesesaal in zwei Untergeschossen untergebracht sind, und zwei durch eine Lichtschlucht voneinander getrennte Scheiben, die an der Nordseite des Grundstücks von der Planckbis zur Geschwister-Scholl-Straße reichen. Der vordere Riegel beherbergt den Mitarbeiterbereich und das Foyer als Erweiterung der öffentlichen Bibliotheksterrasse über dem Sockelgeschoß, der hintere, L förmige Riegel nimmt die Funktionen des Benutzerbereiches auf.

"Der Neubau des Jakob und Wilhelm Grimm Zentrums wird als Ensemble von drei ineinander verschränkten Einzelkörpern formuliert. Diese Baukörper nehmen die einzelnen Funktionsbereiche auf: die Bibliothek, den Verwaltungsbau mit der Lochfassade und den zentralen Lesesaal. Der Baukörper mit den Ebenen des Lesesaals überragt mit einer Höhe von 28,80 m alle anderen Baukörper und bildet das "Fenster zur Stadt". Ein im 3.OG liegender Innenhof stellt innerhalb der Bibliothek einen Aussenraumbezug her. Kompaktmagazin hist. Buchbestände (Nr. 97) im UG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.657 25.357 114.616 20.797 1,29 5,83 0,74 3,79 6/1 22,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.854 29.868 127.125 18.731 1,43 6,10 0,83 3,65 6/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.514 32.693 143.021 20.240 1,59 6,97 0,76 4,13 6/1 27,00

„Grundsätzliche Funktion einer Bibliothek: Kenntnisse und Informationen zugänglich zu machen. Insofern ist das Haus so etwas wie eine gebaute Antithese zum Verschwinden des Buches...“ „Der Stadtsockel ist in Anlehnung an die benachbarten Häuser massiv ausgebildet. Er dient als energetische Speichermasse und wird durch solare Segel als Abschluss der Infrastrukturtürme energetisch ergänzt. „Der Weg und das Regal“ eine flache Rampe führt „in die Welt der Bücher“. „Das Leseplateau“ ist ein 10m hoher Raum, der „fexibel und übersichtlich“ sein soll.

„Die Bibliothek als städtisches Haus und Baukörper artikuliert sich deutlich in Anbindung an den städtischen Block....“ Zentrale Erschließung über die sogenannte „Promenade“. Haupteingang von Osten. Buchsicherung und „Eingangsebene“ im 2. OG. Im 1. OG liegt das sogenannte Kernhaus mit dem Katalog. Der Lesesaal ist im 5. OG in Richtung Friedrichstraße und bildet die „Gebäudekrone“.

„Das Gebäude gliedert sich in zwei Teile: unten einen schlichten rechtwinkligen Körper...oben ein leicht polygonale geformter Dachkörper, der zeichenhaft die Bedeutung der Bibliothek im Stadtgefüge markiert.“ Zwei Eingänge Ost und West, die zur Buchsicherung in der Mitte führen. Vollverglastes Lesesaalgeschoß im 4. OG mit Blick über die Stadt. Bibliothek als „Raumkontinium“ über 5 Geschosse. Gr0ßzügige Lichthöfe verbinden die Geschosse. Freihandmagazine im UG. Verwaltung als abgeschlossener Bereich im 5. OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.838 32.759 117.932 12.543 1,57 5,66 0,73 4,14 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.540 30.359 144.534 22.089 1,41 6,71 0,89 3,69 6/1 19,00

„Die Bibliothek bildet den Abschluß einer innerstädtischen Blockrandbebauung. Sie ist als Solitärbau mit der Umgebung über den Maßstab ihrer Fassaden und deren Behandlung mit klassischen Entwurfsprinzipien verbunden.“ Zentrale Erschließung von Süden. „Arkaden“ zur Stadtbahn. Zentrale Anordnung von drei kreisförmigen Sälen. Lesesaal im 4. OG.

„Das Gebäude entwickelt sich aus dem vorhandenen Stadtgrundriß und schließt den Block mit einer einfachen und doch dynamischen Form.“ Die Verfasser planen mit der Gebäudeform eine nahtlose flüssige Informationsversorgung architektonisch erlebbar zu machen. Eingang von Osten. Monolith über einem voll verglasten EG. Buchsicherung im EG. Atrium mit Erschließung über alle Geschosse; Puffer zur Bahn. Lesesaal im 2. OG. Verwaltung im 5. OG über gesonderte Erschließung zu erreichen. Die Räume 161 a,b,c liegen im UG. Der Keller wird über die 8m Abstandslinie hinaus geplant.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 35.210 – – – – 0,75 4,50 7/1 22,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.132 47.046 169.887 20.909 2,13 7,68 0,87 4,33 7/1 32,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.282 33.903 144.548 22.006 1,59 6,79 0,87 4,16 6/1 29,00

Kompakter orthogonaler Baukörper mit U-förmigem Innenhofband, „greift Höhen und Fassdengliederung der Umgebung auf“, bestehend aus den 3 Elementen: 1. „Blockrand“: „.. ein Gürtel aus frequentierten Nutzungen.. gruppiert sich um den Innenhof.“ 2. „Bücherkiste/ Innenhofbebauung“: „Herzstück der Bibliothek“ mit Lesesaal. 3. „Der Hof“: im Erdgeschoß öffentlicher, baumbestandener Hof, reicht über die ganze Gebäudehöhe. Buchsicherung: mehrere Zugänge möglich. Parkplätze in S-Bahnpassage. Eingang von Osten und Westen.

Kompakter orthogonaler Baukörper bestehend aus „einem schmalen, zur Bahntrasse weitgehend geschlossenen Bürotrakt und einem tiefen Volumen für die Benutzerbereiche, welches an die bestehende Brandwand teilweise angedockt ist“ „Die beiden Gebäudeteile werden durch ein geschlossenes Atrium miteinander verbunden. Diese 3 Bereiche werden von der TWDFassade vom 1.OG bis 6.OG umlaufend zusammengefasst.“ Haupteingang von Osten, Nebeneingang von Westen. 8-m-Abstand unterschritten. Buchsicherung: 2 Zugänge im EG. Grundstücksgrenzen: nicht maßstabsgerecht.

„Kompakter Baukörper, der die Blockkanten aufnimmt“. „Der Gebäudekomplex setzt sich zusammen aus einem unterirdischen Sockel auf den gegen die Brandwand eine Bauwerksscheibe und entlang dem Stadtbahnviadukt ein im Innern mit Atrien als Wintergärten gegliederter Bauwerksquader aufgestellt ist. Dazwischen liegt die Passage, über der der außen ablesbare Lesesaalbereich schwebt. Die strassenseitigen Auskragungen des Lesesaals definieren die Bibliotheks-Zugänge“ 8-m-Abstand unterschritten ab 3.OG. Abstand zu Planckstraße 20: 5 m. Buchsicherung: mehrere Zugänge vorhanden.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.971 27.251 112.710 13.012 1,36 5,64 0,70 3,30 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.752 35.198 141.478 19.051 1,70 6,82 0,50 3,86 24 / 2 90,00

Kompakter Baukörper mit linearer verglaster Eingangszone zur SBahnpassage, „bezieht sich auf die Blockstruktur der südlichen Planckstraße“. „... Erhöhung des Baukörpers zur Bahntrasse geben ihm Präsenz im Rahmen der großvolumigen Bauten südlich der Bahnbögen“, „strassenbegleitende Natursteinfassaden ...“ „passen sich an vorhandene Traufhöhen an“, „Südfassade mit linearer technischer Ausprägung entlang der Bahn“, „öffentliche Nutzungen beleben die Passage“. Benutzergeschosse um zentrale 4-geschossige Lesehalle“. „Magazine im UG erhalten einen Lichthof“. Anmerkung: Das Modell wurde beim Fotografieren falsch in das Umgebungsmodell eingesetzt. Dies wurde dem Preisgericht mitgeteilt.

Entwurf aus 3 Baukörpern: 1. Turmhochhaus als „verwindende Gitterstruktur“ mit Magazinen, 2. Querriegel parallel zur Brandwand mit Lesesaal, zentralem Eingang und Versorgung als weitgehendst geschlossene massive Konstruktion, 3. Längsriegel an der Geschwister-Scholl-Straße. mit Administration als massives Stahlbetonskelett und steinerner Modulfassade. Zentraler Eingangsbereich zwischen den 3 Baukörpern. Abstand zu Planckstraße 20: ca. 1m, Riegel ca. 6-7 m, Turm ca. 25 m. Das Kompaktmagazin / Historische Buchbestände liegt im 1. UG, das Magazin / Kustodie im 2. UG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.226 34.529 120.851 21.041 1,71 5,98 0,79 4,29 8/1 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.705 36.862 161.586 21.073 1,78 7,80 0,77 3,98 6/2 24,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.196 33.869 13.894 19.861 1,76 0,72 0,80 5,80 7/1 24,30

Der Baukörper ergänzt, als „kompakter städtischer Baustein“ den vorhandenen Baublock und bleibt dennoch „als eigenständiges Gebäude ablesbar“. Ein in den Hof gestellter achtgeschossiger „Wissenspeicher“ mit umlaufendem Luftraum wird von zwei Zeilen mit auskragenden Lesegalerien flankiert. Der Lesesaal befindet sich im Untergeschoss. Stirnseitig Verwaltung und CMS sowie das Foyer an der Geschwister-Scholl-Straße . Backsteinbau mit sparsamen Öffnungen zum Bahnviadukt und einer Stahl-Glas Fassade an den Stirnseiten.

„Der Rationalität des Aufbewahrens“ wird die Präsenz des Nutzers entgegengestellt. Die klare Struktur des kompakten Baukörpers wird durch den eingestellten zylindrischen Luftraum des Lesesaals im 1. OG und die geschwungene Rückwand des Foyers gebrochen. Die zweigeschossige Halle entlang der Passage wird durch eine amorphe Zwischenzone mit öffentlichen Nutzungen vom gesicherten Bereich getrennt. Eine Treppenskulptur verbindet die einzelnen Geschosse. „Die Fassade changiert zwischen Transparenz und Abschluss.“ Technikbereich im 2. UG

„Die Bibliothek ist ein großes Futteral, dessen Schichten ein ringförmig strukturiertes Gebäude bilden: Die Außenform als repräsentativer Baukörper im städtebaulichen Kontext, die Innenform als geschützter und räumlich autonomer Lesesaal.“ Der kompakte Baukörper setzt mit seinem Kopfbau einen städtebaulichen Akzent zur Bahn. Rücksprünge im Sockel leiten in die drei Eingänge des Foyers. Der ovale Lesesaal wird von einem „Belichtungsring mit eingelagerter Haupterschließung“ umgeben. Die Fassade aus hellem Glattputz, mit stehenden Fenstern variiert den Typus des Berliner Fensters.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.879 25.310 91.115 19.421 1,21 4,36 0,75 3,79 7/1 22,70

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.189 31.094 124.417 18.432 1,54 6,16 0,78 3,88 6/1 22,50

Dem „Spannungsverhältnis zwischen Nah- und Fernbeziehungen begegnet der Entwurf...durch die plastische Ausformung des Baukörpers“, der „an einen Bücherstapel aus drei aufeinander gestapelten Büchern“ erinnert. Der Innenbereich mit Büchermagazinen und gedrehtem, abgetrepptem Lesesaal wird von einem Außenbereich mit Technik, Büros und Verwaltung umgeben. Ein Rücksprung im Baukörper markiert den Zugang zum Foyer an der Passage zum Bahnviadukt. Die plastische Außenhaut aus Kalkstein thematisiert die Tiefenstaffelung des Gebäudes.

„Die neue Bibliothek ist ein städtisches Monument.“ Von der Brandwand abgerückt, erhebt sich der solitäre Bibliothekskörper auf einem zweigeschossigen, an den Bestand anschließenden Sockel mit urbanen Nutzungen. Von Ost und West führen zwei Freitreppen auf den Vorplatz, der als Entree des Hauses dient. Das mit Glas überdeckte Atrium des Lesesaals setzt sich als Lichtband in den darunter liegenden Ebenen fort. Über dem massiven Sockel bilden die Stützen aus weißem Sichtbeton eine filigrane, zweigeschossige Struktur.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.449 37.700 140.400 17.053 1,76 6,55 0,62 5,65 10 / 1 34,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.822 31.843 124.125 24.387 1,53 5,96 0,66 4,05 8/1 30,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.938 33.676 176.205 22.991 1,61 8,42 0,78 3,70 12 / 1 55,00

„Die Bibliothek bildet den Abschluss des Blockes und orientiert sich über den Bahnviadukt hinweg zur Stadt und dem Hauptgebäude der HU“ „Durch den deutlichen Abstand zu dem Stadtbahnbogen wird die Bedeutung der Bibliothek als öffentliches Gebäude betont und im Stadtbild deutlich sichtbar“ „Besonderes Merkmal sind die abgerundeten Gebäudeecken, in denen die Eingänge liegen“ „Kernpunkt des Gebäudes ist ein zentraler Lichthof. Er verläuft in Längsrichtung des Gebäudes und verbindet alle Ebenen miteinander.“ „Für den Besucher erschließt sich das Gebäude auf einen Blick.“

„Das Projekt rückt sowohl westlich, als auch östlich von der Baufluchtlinie der nördlich angrenzenden Gebäude zurück und nimmt höhenmäßig die Firsthöhe des nordöstlich anschließenden Gebäudes auf“ „Das Projekt wird nach allen drei freistehenden Seiten hin durch eine geschlossene Vorsatzfassade aus Opalglas abgeschlossen, die sowohl einen Schutz gegen die große Lärmbelastung durch die Stadtbahn, als auch gegen die direkte Sonneneinstrahlung bietet.“ Der große Lesesaal liegt als „schwebender Baukörper“ auf dem Dach.

„Der Baukörper beansprucht souverän den ihm zustehenden städtebaulichen Raum, jedoch ohne seine Nachbarschaft zu bedrängen.“ „Der dynamisch aufstrebende Bücherturm in direkter Nachbarschaft zur wohl bedeutendsten West-Ost Bahntrasse Europas ist die angemessene Geste, um sowohl den Bahnreisenden zwischen Bahnhof Friedrichstrasse und Museumsinsel Aufmerksamkeit abzuverlangen, als auch die repräsentative innerstädtische Silhouette zu ergänzen.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.363 40.352 154.567 22.676 1,89 7,24 0,82 4,77 7/1 26,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.190 25.689 126.020 16.979 1,27 6,24 0,58 2,67 6/1 24,80

„Einordnung in das bestehende Stadtbild durch Blockbebauung“ „Der Haupteingang ist deutlich größer angelegt als der Nebeneingang und saugt den Besucher durch seine Trichterform förmlich ins Innere.“ „„Corporate Identity“ der Universitätsbibliothek durch klappbare Sonnenschutzlamellen in Form von abstrahierten Buchformen.“ „Die Lesesalbereiche sind als 2geschossige „ruhige Zonen“ im Kernbereich mit indirekter Lichtführung konzeptioniert.“ „Laubengang auch als optische Trennung zur „lauten“ SBahntrasse“ 8m-Linie zur S-Bahn um ca. 1m überschritten.

„Innenräumlich und stadträumlich identitätsstiftendes Element des Gebäudes sind die dreigeschossigen Fassaden des Freihandbereiches. ... Vor der Glasfassade ist ein fest installierter, außenliegender Sonnenschutz aus im Winkel von 35Grad geneigten Steinlamellen vorgesehen.“ „Der Neubau bietet mit seiner auskragenden Südfassade eine großzügige Überdachung gegenüber den Bahnbögen. Unter dieser Überdachung befindet sich der Haupteingang zur Bibliothek...“ Abstand Planckstr. 20: 10m 8m-Linie zur S-Bahn im UG um ca. 1m überschritten.

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1. Phase

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1043

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.190 26.004 109.448 24.279 1,29 5,42 0,77 3,31 10 / 1 38,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.149 30.390 93.198 19.365 1,51 4,63 0,79 3,76 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.180 30.907 116.515 19.578 1,46 5,50 0,70 4,60 6/2 23,00

Aus dem gemeinsamen dreigeschossigen Sockel wachsen insgesamt 10 unterschiedlich hohe, unregelmäßig angeordnete Türme, die die unterschiedlichen Funktionsbereiche der Bibliothek aufnehmen. Die unteren 2 – 3 Geschosse der Türme tauchen jeweils in den Sockel ein, d.h. die dort befindlichen Räume öffnen sich in den dessen Luftraum. Der Haupteingang erfolgt von der Passage (Nebeneingang: Geschwister-Scholl-Str.). Die Fassaden sind mit goldfarben eloxierten Alustreckgitter verkleidet.

Das Gebäude ist als homogener, symmetrischer Kubus konzipiert, der sich oberhalb des 3.OG um drei Innenhöfe gruppiert. Die Gebäudehöhe ist im Norden reduziert, um hier einen geschützten Dachgarten vor den Büroräumen zu schaffen. Die EG-Zone mit gleichwertigen Eingängen von Planckstr. und Geschw.-Scholl-Str. öffnet sich zu Passage (öffentliche Bereiche). Im Zentrum befindet sich unter dem mittleren Innenhof der Lesesaal. An den Gebäudeaußenseiten sind Büros etc. angeordnet. Die Fassade ist mit vorgefertigten Fassadenelementen mit tiefen Laibungen (Sonnenschutz) versehen.

Drei unterschiedlich gestaltete und proportionierte, parallele Riegel bilden den Bibliothekskomplex: Der südliche Riegel ist als Bürogebäude ausgeführt; der nördliche Riegel als Archivgebäude für die Bestände. Dazwischen befindet sich eine verglaste Mittelzone mit offenen Lesesaalebenen. Der einzige Haupteingang orientiert sich zur Geschw.-Scholl-Str. Der Entwurf sieht entgegen der Vorgaben zwei Untergeschosse vor. In diesen sind große Teile der Magazine untergebracht

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.669 29.103 164.545 15.744 1,41 7,96 0,78 4,36 6/1 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.145 34.455 150.881 21.340 1,63 7,14 0,75 5,16 13 / 0 46,00

Der Entwurf sieht einen strengen, betont sachlichen Gebäudekomplex vor. Im Zentrum der vierflügeligen Anlage befindet sich der von oben belichtete, sehr große Lesesaal (ca. 1.500 m², Raumhöhe ca. 20 m). Der Gebäudeflügel zur Planckstraße nimmt kompakt die Verwaltungsbereiche auf (alle Büros natürlich belichtet). Der Haupteingang erfolgt von der Passage (außermittig), weitere Eingänge von Planckstr. und Geschwister-Scholl-Str.. Die öffentlichen Bereiche orientieren sich ebenfalls zur Passage.

Auf eine 6-geschossige Basis ist zur Stadtbahn hin eine 12geschossige Scheibe aufgesattelt. Diese soll eine Fernwirkung bis zum Hauptgebäude der HU bewirken. Der Eingangsbereich ist in den monolithischen Gebäudekörper eingeschnitten und orientiert sich zur Passage (hier: breite Freitreppe). Im Zentrum der Anlage befindet sich der Lesesaal mit tribünenartige eingeschobenen Leseebenen (insg. ~1.100 m²). Die Südfassade soll als Ersatz für die entfallenden Bäume begrünt werden. Das UG ist als Souterrain ausgebildet und wurde als Vollgeschoss gezählt.

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1. Phase

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1048

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.647 33.424 126.000 17.030 1,54 5,82 0,74 3,42 6/1 23,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 34.160 174.940 19.120 1,68 8,60 0,77 4,11 7/1 29,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.817 31.937 110.587 21.003 1,53 5,31 0,70 3,91 7/1 28,65

„Maßgeblich für die konzeptionelle Gestaltung ist der Wunsch, großzügige räumliche Freibereiche zu schaffen.“ 6-geschossiges kompaktes Gebäude, dessen innere Struktur durch die großflächigen vertikalen und horizontalen Zäsuren nach außen ablesbar wird. Als Gegensatz hierzu mit Naturstein verkleidete gerasterte Fassade mit stehenden schmalen Fenstern Das Foyer im 1.OG ist Teil der Ost-/West-Passage. Introvertierter Lesesaal im 3.OG im 3geschossigen Atrium. Die Verwaltung konzentriert sich in dem Gebäudebereich entlang der Brandwand ab dem 2.OG.

Das 7-geschossige zur S-Bahn hin geneigte Gebäude wird optisch durch ein 5-geschoss-iges Atrium an der Brandwand von der bestehenden Bebauung losgelöst. Der Foyer-Bereich im Osten ist über das gebäudehohe zweite Atrium beidseitig erschlossen. Innerhalb dieser beiden miteinander verbundenen Lufträume befindenen sich die Nutzerebenen mit dem Lesesaal im 3./4. OG. Die Verwaltung befindet sich im 6.OG. Der Abstand zur Bahntrasse ist nur im EG eingehalten. Die Grundstücksgrenze ist im UG nach Süden überbaut.

Nach dem „Haus im Haus“Prinzip“ befindet sich der „Leseturm“ als introvertierter Raum im Innern des Gebäudes. Das kompakte 5- bzw. 6-geschossige Gebäude (Staffelgeschoss) ist mit Betonfertigteilelementen, als bildhafte Darstellung unterschiedlich gefüllter Bücherregale, verkleidet. Über einen Arkadengang im Süden erreicht man das Foyer. Der Lesesaal befindet sich im „Lesturm „ im 1.OG, mit Galerien im 3. u. 4.OG Die Verwaltung liegt im 5. u. 6.OG an der Außenfassade. Die Grundstücksgrenze ist im UG nach Westen überbaut.

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1. Phase

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1050

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.303 25.214 113.867 20.372 1,24 5,61 0,80 2,98 5/1 22,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 28.383 103.006 19.158 1,40 5,06 0,78 3,47 6/1 21,50

„Wie in einem Buchregal die Buchrücken ordnen sich die unterschiedlichen Fassadentafeln in der Gesamtheit zu einem ästhetisch abgerundeten Gesamteindruck.“ Zwei unterschiedlich große Lichthöfe teilen das 5- geschossige kompakte Gebäude in die Bereiche Verwaltung (offener kleiner Lichthof im Westen) und Bibliothek (glasgedecktes Atrium im Osten). Der Hauptzugang im Osten ist zurückgesetzt. Über ein 2geschossiges Foyer gelangt man in den Nutzerbereich mit dem 3geschossigen Lesesaal (Atrium) im 2.OG. Bestehende Fassade im Westen um ca. 4 m überbaut.

Zentrum dieses 5- geschossigen kompakten Gebäudes mit Staffelgeschoss bildet das 5geschossige Atrium . Die streng gerasterten Fassaden spiegeln nach außen die Skelettbauweise wieder. Der Hauptzugang im Süden springt um zwei Achsen zurück und bildet eine Passage Über das öffentliche Foyer gelangt man in den Lesesaal im 1.OG im Atrium. Die Buchmagazine befinden sich im Norden und Süden. Die Verwaltungsbereiche sind aus Schallschutzgründen im Osten und Westen sowie im Staffelgeschoss angeordnet.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.437 34.243 123.094 19.948 1,60 5,74 0,74 4,41 6/1 26,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.435 26.526 107.003 17.046 1,24 4,99 0,71 3,98 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.106 42.620 133.500 29.180 2,12 6,64 0,78 5,50 7/1 21,50

"Das Gebäude ist klar und einfach strukturiert, ähnlich einem traditionellen Speicherhaus: Die Geschosse sind als offene Fläche konzipiert, die Erschließung erfolgt über die vier Gebäudeecken, die erforderlichen Technik- und Serviceflächen sind zu zwei Streifen an den Gebäudelängsseiten zusammengefaßt." "Die Grundrisse weisen entlang der Längsachse drei Zonen auf: Die beiden an den Straßenfronten gelegenen 'Außenzonen' dienen vorzugsweise dem Aufenthalt zum Lesen, Informieren und Arbeiten, die dazwischen gelegene 'Kernzone' dem Verwahren der Buch- und Sachbestände." "… die Fassaden bestehen aus Betonfertigteilen, scharfkantig, kalkstein- bis sandsteinfarben durchgefärbt, mit gesäuerten Oberflächen."

"Das vorgeschlagene Gebäude ist ambivalent. Einerseits ist es eine Arrondierung des bestehenden städtischen Blocks, andererseits behauptet es sich als Solitär." "Das homogene und strenge städtische Bauvolumen steht im spannungsvollen Gegensatz zur innenräumlichen Transparenz und Vielschichtigkeit. In dem großen Körper befindet sich ein großer Raum. In ihm sind der Lesesaal und die publikumsintensiven Bereiche eingehängt. Zwischen diesen Bereichen und dem großen Raum verlaufen zwei schlitzartige Fugen bis in das Untergeschoss, sie versorgen das tiefe Haus mit Tageslicht." "Die Aussenfassaden bestehen aus hochwertigen Betonfertigteilen, die Innenfassaden sind aus Holz."

"… ein Gebäudekonzept, das sich ausschließlich innenräumlich entwickelt. Einer Zwiebelhaut nicht unähnlich, staffeln sich … abfolgend Beton - Buch - Gang Licht - Schichten bis hin zum grossen Lesesaal, dem Herz der Bibliothek. Dieser Zentralraum ist als Oberlichtsaal konzipiert." "Die äusserste Raumschicht nimmt die - nur intern zugänglichen - Sonderbereiche wie Verwaltung und Magazine auf …. Eine umlaufende Lichtfalle belichtet diese Räume natürlich." "Das Volumen wird im Stadtraum mit seiner äußersten Wandschicht, als monolithischer Block wirksam. Diese Sichtbetonfassade wird durch die subtile Gliederung der Schalungsstöße Rhythmus und Detailierung der Nachbarbebauung nachzeichnen."

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.693 36.375 126.591 17.778 1,60 5,58 0,77 5,49 7/1 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.890 28.216 165.778 16.914 1,35 7,94 0,76 3,47 8/1 28,00

"Auf der Seite der GeschwisterScholl-Straße weitet sich der Weg entlang des Bahnviaduktes zu einem dreieckigen Vorplatz, an dem der Haupteingang zur Bibliothek liegt." "Der Lichthof mit den einläufigen Treppen fungiert auch als „innere Straße,“ in Entsprechung zu einer äußeren Straße entlang der eigentlichen Fassade. Entlang dieser belichteten Zonen im Inneren und Außen sind im Prinzip alle Aufenthaltsbereiche angeordnet." "Die Teile eines zweischichtigen Fassadensystems sind eine einfache punkt gehaltene Glasfassade als äußerste Ebene, ein einstellbarer Sonnenschutz (…) sowie eine einfache Rahmenfassade mit zu öffnenden Schiebelementen als innerster Schicht."

"Über den Dächern von Berlin liegt an höchstgelegener Stelle der neuen Bibliothek der Humboldt-Universität der Lesesaal. Die Geometrie dieses mit Terrassen und Galerien über drei Geschosse reichenden Raums folgt klassischen Vorbildern …". "Der Besucher erreicht den Lesesaal und alle übrigen Bereiche der Bibliothek von der Geschwister-Scholl-Straße aus durch ein großzügiges Foyer und über eine 8m breite Treppe …." "Der Baukörper gliedert sich in einen siebengeschossigen Glaskubus, der auf einem eingeschossigen Travertinsockel ruht und ein aus dem Sockel hervorwachsendes Treppenhaus…." "Die äußere Haut (der zweischaligen Fassade) aus Weißglas ist innenseitig in unterschiedlichen Transparenzgraden bedruckt."

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.915 11.257 131.123 18.441 0,57 6,58 0,80 3,20 7/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 31.866 127.382 28.788 1,57 6,26 0,78 4,66 8/1 34,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 31.794 102.192 4.999 – – 0,62 4,20 9/1 26,50

Kompakter, 7-geschossiger orthogonaler Baukörper mit zwei Innenhöfen und zentralem, 5geschossigem Lesesaal sowie südlich durchlaufender Eingangshalle / Galeria als öffentlicher Raum. Doppelte Eingangs- / Ausgangskontrolle dargestellt

Leitidee ist die Ausbildung eines überdachten Freiraums / Forums als „Grimmplatte“ nach Süden, dem kompakten Baukörper vorgelagert, der 8-geschossig, Wolkenbügelartig mit zwei auskragenden Obergeschossen vorgeschlagen wird. Zentrales Foyer von der Grimmplatte erschlossen. Lesesaal im 7.OG mit Blick über die Stadt.

„Es ist ein Gebäude zu entwickeln, das sich gegenüber der Bahntrasse abschirmt und die Dramatik der Brandwand erlebbar macht. Die Brandwand kann und sollte der Bibliothek im doppelten Sinne des Wortes als Reflexionswand dienen.“ „Aus städtebaulichen Gründen legen wir den Haupteingang an die Planckstraße,..der Platz ist Blickfang vom Gandarmenmarkt, Unter den Linden.“ Kompakter, 6-9 geschossiger Baukörper, von der Bahntrasse abgerückt. Lesesaal gestapelt auf drei Geschossen zur Brandwand / Wintergarten.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.671 34.042 148.543 21.442 1,57 6,85 0,70 4,39 9/1 31,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.320 37.870 141.381 19.012 1,78 6,63 0,67 5,03 8/1 31,50

Kompakter, 7-9 geschossiger orthogonaler Baukörper, mit Betonung der südlichen Gebäudeecken als „Büchertürme“ / Wahrzeichen. Lang gestreckte südliche Eingangshalle 7-geschossig als Pufferzone zur Bahntrasse. Lesesaal zentral im EG als Atrium

„Markante Außengestaltung“ des 5-8 geschossigen, gestaffelten Baukörpers mit Vorplatz an der Geschwister-Scholl-Straße. Südfassade als geschlossene „Bücherwand“ mit vorgelagerter Kunstpassage. Eingang mit Vorplatz von Osten. Lesesaal um den zentralen Lichthof jeweils halbgeschossig versetzt über alle Geschosse gruppiert.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.595 26.169 127.315 17.589 1,34 6,50 0,80 3,92 5/1 18,90

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.346 34.845 148.235 22.908 1,71 7,29 0,79 4,35 8/1 27,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.576 39.493 142.176 28.696 1,75 6,30 0,70 5,90 9/1 32,50

„Die reduzierte einfache Grundform sowie das blockhafte Äußere des Neubaus führen zu einer hohen visuellen Identifizierung des Ortes.“ Gläserne Erschließungsfuge parallel zur Stadtbahn gliedert Baukörper in einen ‚ruhenden, schweren Block’ im Norden sowie einen „langgezogenen, schmalen Baukörper“. Erschließungsfuge weitet sich am Haupteingang an der Geschwister Scholl-Straße auf. Zentraler Lesesaal im 1. OG. Massive Lochfassade mit vorgehängten Bims-Stein-Fassadenplatten mit rauer bzw. glatter Oberfläche.

„Der Neubau des Jacob und Willhelm Grimm-Zentrum bewegt sich zwischen Tradition und Moderne.“ Kompakter Baukörper, aus dem 3 unterschiedlich große Volumen für Innenhöfe bzw. Säle ausgeschnitten sind, und 2-geschossigem Dachaufbau. Gebäudehülle aus selbsttragenden Betonteilen übernimmt ‚dienende Funktionen’. Die Grundrissebenen sollen frei eingestellt und durch die Lichthöfe gegliedert werden. Hauptzugang an Geschwister Scholl-Straße. Erschließungshof als ‚innerer Vorplatz’. Zentraler 3-geschossiger Lesesaal im 3. OG. Lochfassade in EG und 1. OG, darüber weitgehend geschlossene Fassade aus Sichtbeton.

„Dieser Entwurf schlägt deshalb eine intensive Einbettung des Gebäudes in den Stadtraum vor, um möglichst vielen Nutzern den direkten Zugang in die Bibliothek einzuräumen.“ Kammartiger Baukörper mit Höfen nach Norden und Atrien nach Süden. 2 Ost-West-gerichtete Erschließungsbereiche definieren die Mittelzone. Abstufung des Gebäudes nach Norden. Hauptzugang an Geschwister Scholl-Straße. Zentraler, 5-geschossiger Lesesaal im 2. OG mit brückenartig querenden Magazinbereichen. Umlaufende Doppelfassade, im Süden für Atrien auf 5 Meter aufgeweitet.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 7/1 –

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

11.184 20.471 90.114 14.714 1,83 8,06 0,79 3,07 6/– 30,00

„Mit definierten Rücksprüngen und inneren >Straßen< werden Räume geschaffen, die das öffentliche Gebäude zu betrachten und erkunden einladen.“ 7-geschossiger Baukörper wird mittels Längs- und Querschichten strukturiert. Bandartige Dreiteilung durch ‚Straßen’ in internen Bereich im Süden, ‚transparentes Regal’ (Freihandbereich) sowie den ‚Ruhe- und Arbeitsbereich in offenen Häusern’ im nördlichen Teil. In Querrichtung Gliederung durch ‚Fugen’ für Belichtung und vertikale Erschließungselemente. Hauptzugang von Geschwister Scholl-Straße. 2 Rampen führen zum Bibliothekseingang sowie zentralem Lesesaal im 1. OG.

„Das Buchlager bildet einen prägnanten, deutlich ablesbaren Baukörper, der sich zur Bahn hin orientiert und eine Signalwirkung für das Gebäude übernimmt.“ Auf einen 2-geschossiger Sockel ist ein Bücherturm mit zentralem Oberlicht aufgesetzt, der von einem U-förmigen Verwaltungstrakt eingefasst wird. Entwurf geht von vollautomatisierten Buchlagerung aus. Die kodierten Bücher werden sämtlich im Bücherturm aufbewahrt und nach Bedarf angefordert. Zugang vom Osten führt über Treppenanlage direkt zum Lesesaal im 1. OG, der vom Bücherturm umschlossen wird. Bücherturm aus leicht verdrehten, metallenen Horizontalschichten. Sockel mit vertikaler Gliederung.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.057 28.805 116.282 14.506 1,37 5,52 0,69 4,32 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.354 33.507 132.696 19.089 1,65 6,52 0,77 4,14 6/1 21,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.868 34.526 152.891 21.265 1,65 7,33 0,88 4,74 6/1 24,00

"Aus einem monolithischen Block aus 'gestapelten Büchern' wird durch Ausschneiden ein Baukörper geschaffen, der mit seiner Höhenentwicklung Bezug zum Stadtraum nimmt. Der 26 m hohe Gebäuderiegel entlang der S-Bahntrasse ist 'klare städtebauliche Grenze'." Der Innenhof ist Übergang 'aus der hektischen Welt der Großstadt in das Innere der introvertierten Bücherwelt'. Ein schmaler vertikaler Schlitz ermöglicht den Bezug zur Stadt mit Blick auf den Berliner Dom. Nach Westen wird der Außenraumbezug aus dem Lesesaal auf den Bahnhof Friedrichstraße hergestellt.

Die Universitätsbibliothek als Ort der Kommunikation, des Austausches und der Konzentration. "Identifikationspunkt des Gebäudes ist der zentrale Lichthof des um 1,20 m abgesenkten Lesesaals, der den introvertierten Kern der Bibliothek darstellt, über den alle Bereiche einsehbar sind und somit der Reichtum der Buchsammlung dokumentiert wird. Mit der Aufnahme der vorhandenen Baufluchten und Traufhöhen fügt sich die Bibliothek in den Bestand ein, stellt aber gleichzeitig durch eine abgesetzte zweischalige Fassade einen eigenständigen signifikanten Baukörper dar."

"Die äußere Form des Gebäudes - ein geschlossener, massiver Quader - ergibt sich logisch aus der Fortführung der Blockstruktur des Bestandes, verbunden mit der Forderung des Auslobers nach maximaler Ausnutzung der verfügbaren Grundstücksfläche." Die Bibliothek ist ein Ort der Ruhe. Die geschlossene Fassade dient als Abschottung gegen den Lärm. Das Gebäude orientiert sich nach Innen, Ausblicke bieten Fassadenschlitze.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.901 34.179 154.074 17.850 1,64 7,37 0,79 5,12 6/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.104 30.595 138.881 19.931 1,52 6,91 0,79 3,63 6/1 25,00

"Im Habitus ein großstädtisches Haus, ist durch die Proportion und die Maßstäblichkeit der Fassaden die Sondernutzung des Gebäudes jederzeit erkennbar." Das Gebäude ist in zwei funktionale Bereiche horizontal gegliedert: der "klassische Bibliotheksbereich" mit Lesesaal und Freihandbestand konzentriert sich ab 3. OG in den oberen Geschossen, mit Blick über das Bahnviadukt hinweg. Die vielfältigen Infrastruktur- und Betriebseinrichtungen sowie Sondersammlungen sind im dreigeschossigen Sockel des Gebäudes untergebracht.

"Das große auskragende Dach ist die einladende Geste des Hauses und erweitert den Straßenraum an der Planck- und Geschwister Scholl Straße. Die Gebäudehülle ist durch den Einsatz der unterschiedlichen Fassadenelemente offen und bildet die unterschiedlichen Nutzungsbereiche spielerisch ab. Zusammengehalten wird das Haus durch die vorgestellten Stützen, die auch als abstrahierte Schriftzeichen oder Kode gelesen werden können und so auf die Nutzung des Hauses verweisen."

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 6/1 24,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.629 32.574 134.732 19.662 1,51 6,23 0,78 4,20 6/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.457 34.179 134.863 22.515 1,52 6,00 0,70 4,70 7/1 26,00

Ein Glaskubus bildet den Hauptbaukörper der Universitätsbibliothek. Fortführung der Blockränder über eine Fuge mit einem rechteckigen Glassolitär. Drei Eingänge in die „Universitätsstraße“. Öffentliche Zone im EG. Atriumhaus über 4 Geschosse, Verwaltung im 5. OG. Fassade aus bedrucktem Glas; Möglichkeit für Fotovoltaik

Durch die abgeknickte Planckstraße „...ergibt sich in der Annäherung von Unter den Linden die Möglichkeit einer Ausrichtung des Blickes auf eine diagonal gestellte Fassade ... Dieser Aspekt öffentlicher Präsenz wird zur Grundlage des vorliegenden Entwurfs gemacht.“ Bibliothek erscheint in der Stadt mit zwei Adressen. Es sollen zwei Häuser einer Bibliothek entstehen („große und kleine Bibliothek“). Die historische Bibliothek soll durch ein eigenes Haus „akzentuiert“ werden. Durch die baukörperkonfiguration entstehen zwei „Platzsituationen“. Fassade aus Natursteinplatten und Stahlfenstern. Abstand zwischen Neubau und Bestand an der Planckstraße ca. 15m.

„Das monumentale Gebäude ist autonomes Objekt und gleichzeitig Teil des städtischen Kontext. Durch seine großmaßstäblichen Einschnürungen und Einschnitte schafft der kompakte Baukörperdie Evolution vom einfachen Stadtblock zum Objekt...Die Modellierungen des Baukörpers reagieren auf die äußere Rahmanbedingungen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen für die Bildung ... räumlicher Qualitäten im Inneren.“ Zwei Eingänge als Einschnitte in den Baukörper. Buchsicherung im EG, Lesesaal im 3. OG. Verwaltung über die Geschosse verteilt.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.390 25.662 82.504 18.399 1,26 4,05 0,78 3,85 5/1 21,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.644 85.260 – 26.334 4,13 – 0,80 4,05 8/2 27,00

„Mit der Bibliothek setzt sich ein eleganter, unaufdringlicher Kubus an die Baukanten und läßt den Blick auf die vorhandene Fassade der Planckstraße 20 von der anderen Seite der Unterführungunverbaut. Es entsteht ein rechteckiger qualitätsvoller Platz, der gemeinsam von der Bibliothek und dem Metropoltheather genutzt wird.“ Zwei Eingänge von Ost und West. Offenes Haus mit Lesesaal über mehrere Ebenen. Verwaltung in einem eigenen Gebäudeteil an der Geschwister-Scholl-Straße.

„Der gefaltete Park ist die Grundidee dieses Entwurfes. Ein in die Höhe extrudierter Park, der die gesamte Grundfläche des Hauptgebäudes einnimmt. In Rampen terrassenförmig angelegt bildet er das Dach der Bibliothek. Er ermöglicht einen durchgängigen Spaziergang in die Höhe, an dessen Ende der Blick über die Stadt wartet.“ Die Verwaltung nimmt ein eigenständiges Gebäude an der Brandwand auf. Fließende Übergänge der Funktionsbereiche. Magazine im Keller. Lesesaal auf der Rampe, bzw. im Garten; nicht zusammenhängend. Zwei Untergeschosse. Kustodie im UG. Servertechnik im UG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.744 33.228 143.992 19.048 1,68 7,29 0,80 4,20 6/1 27,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.815 35.772 132.261 17.800 1,72 6,35 0,80 5,36 7/0 26,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 32.084 120.155 18.529 – – 0,76 4,20 7/1 26,50

„... einfacher, kubischer Baukörper“, nimmt Blockkanten auf, springt an der Planckstraße 20 in der Tiefe der Eckfassade zurück. „Die zwei Einschnitte im Gebäudevolumen markieren die Eingänge“ „rundum verglastes, zweigeschossiges Foyer, in dem sich alle frei zugänglichen Nutzungen ... wie z.B. Cafeteria ... befinden“ „... im EG ... der große ... zweigeschossig ausgebildete PC-Saal“. Lesesaal mit großem Glasdach im 2.OG. Haupteingang an GeschwisterScholl-Straße, 2. Eingang, Personaleingang und Anlieferung an der Planckstraße Buchsicherung: mehrere Zugänge möglich.

„Ähnlich einem Manuscript aus gestapeltem Papier setzt sich das kompakte Volumen ... zusammen aus einzelnen Schichtungen.“ „Prinzip des Berliner Blocks“ Vorhandene „Trauf- und Gebäudehöhen werden aufgenommen“ „Ein äußerer programmatischer Mantel umhüllt einen inneren Leerraum“; d.h. „Lesehof“ über ganze Gebäudehöhe mit Glasdach. Stark horizontal geprägte Fassade aus Betonfertigteilen u. Festverglasungen. „Minimale horizontale Verschiebungen erzeugen ... das Bild einer Schichtung von Papieren" Buchsicherung: mehrere Zugänge möglich. Behinderten-Parken, Fahrradabstellplätze in S-Bahnbögen

Kompakter, in der Höhe abgestufter Baukörper „reagiert auf die unterschiedlichen Gebäudehöhen und Fluchten des Bestandes“, „einheitliche plastische Fassade, durch Rücksprünge leicht vom Block abgerückt“. Lochfassade mit TWD-Feldern, „deutliche Orientierung der öffentlichen Nutzungen der Bibliothek“ zur S-Bahnpassage, „Funktionsschiene entlang der Brandwand“ mit „Hintereingang und Anlieferung“, ruhiger „urbaner Lesegarten“ an der Planckstraße. Lesesaal im 3. und 4. OG. Haupteingang von der Passage. Zeichenfehler: Brandwand zu breit.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.988 38.559 154.247 20.654 1,84 7,35 0,79 0,79 7/1 30,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.725 34.300 147.060 18.750 1,66 7,10 0,86 5,11 9/1 30,00

Kompakter Baukörper nimmt Firstlinie Bestand GeschwisterScholl-Straße auf, zur Passage die obersten Geschosse zurückgestaffelt, Fassade hier stufenartig vorkragend. „Erweiterung des öffentlichen Raumes ... durch das Zurückweichen des Baukörpers“. Entlang der Passage die öffentlichen Bereiche der Bibliothek. „Lesesaal im Herzen des Baus“ über ganze Gebäudehöhe. „Funktionsschiene“ vor nördlicher Brandwand. Süd-Fassade (keine Leseplätze) gegenüber Ost- und WestFassaden (Einzelleseplätze) differenziert, Wechsel aus gefärbten Beton-Fertigteilen und Fensterpaneelen.

Kompakter Baukörper mit 2 oberen nach Norden und Süden zurückgestaffelten Geschossen. „Zwei räumliche Interessen ... eine großzügige Erschließung durch das ganze Gebäude – eine Repräsentanz im städtischen Kontext für das öffentliche Haus“. An Geschwister-Scholl-Straße und Planckstraße vor- und rückschwingende Fassaden, raumhoch verglast, Naturstein-Lochfassade zur S-Bahn. Gebäudehohe verglaste Erschließungszone. Innen „gebirgsartige Raumdramaturgie“ mit gebogenen Wänden. Haupteingang mit Vorbereich an Geschwister-Scholl-Straße. Abstand Planckstraße 20: ca. 4 m, Eckfassade 0,5 m abgedeckt. Buchsicherung: mehrere Zugänge möglich.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.282 33.352 138.378 24.846 1,73 7,18 0,72 4,30 7/1 29,05

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.024 32.582 98.984 14.438 1,48 4,49 0,66 4,23 9/1 29,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.916 32.380 123.456 20.489 1,55 5,90 0,73 3,99 6/1 24,00

„Eingepasst wie ein fragiles technisches Modul liegt die ... Bibliothek zwischen den harten Kanten der vorhandenen Brandwand und der ... Verwaltung.“ Die Teile des kompakten Baukörpers werden durch Fugen voneinander getrennt. Das Foyer erstreckt sich zwischen Ost und West und führt in das Zentrum der Bibliothek, eine zweigeschossige runde Halle. Der darüber liegende, kreisförmige Lesesaal entwickelt sich in der Vertikalen „kaskadenförmig“ um einen Innenhof. Über dem gläsernen Sockel wird die Backsteinfassade zur Bahn als Lochfassade, stirnseitig zum plastischen Relief ausgebildet.

„Das ... Grimm Zentrum setzt mit seinen Türmen einen neuen Schwerpunkt im Universitätsviertel.“ Die Geschwister-Scholl-Straße findet mit dem rechten neungeschossigen Turm ihren symmetrischen Abschluss. „Zwischen den beiden Türmen befindet sich das Atrium, das dahinter liegende ‚Bücherregal’ ist an die Brandwand angelehnt und mit einer Glasfuge umgeben.“ Das vorgelagerte Holzpodest mit Freitreppe dient als „weitläufiges Entree mit großer Aufenthaltsqualität.“ Die Türme aus sandfarbenem Mineralputz kontrastieren zu dem dazwischen gespannten Glaskörper.

Der kompakte sechsgeschossige Baukörper bildet einen Hof zur begrünten Brandwand. Die Eingangshalle erstreckt sich von Ost nach West und bildet über die gesamte Höhe des Gebäudes einen Puffer zur Bahn. Der Lesesaal besteht aus frei eingestellten Ebenen, die durch Lichtgräben von den anderen Bereichen getrennt, an der Fassade zum Innenhof liegen. „Das aus Ziegelmauerwerk errichtete Viaduktmotiv des zweigeschossigen Sockels nimmt den Bezug zum Bahndamm auf.“ Darüber liegt ein Glaskörper mit unterschiedlich ausformulierten Brüstungen.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

1084

1085

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.193 35.629 131.063 22.864 1,76 6,49 0,48 4,40 11 / 1 40,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.556 34.268 – 17.426 1,67 – 0,71 4,40 7/1 26,00

„Ein kraftvoller, 11-geschossiger Kubus...verschafft sich...eine eigene Position und Bedeutung.“ Der freigestellte Baukörper bildet einen Freiraum zur Brandwand. Das Foyer mit Zugang von Ost und West begleitet die Passage. „Der Kubus mit den sparsamen Öffnungen bildet den Speicher ...der Bibliothek...Horizontal und vertikal durchdrungen...von lichtdurchfluteten Lesesälen und -ebenen“, die durch großflächige Verglasungen in der Kalksteinfassade ablesbar sind. Eine Fuge trennt den öffentlichen Nutzerbereich vom internen Bereich an der Brandwand.

„Die im Gebäude ruhenden Lasten bilden sich in der Massivität und Kompaktheit des Baukörpers nach außen ab.“ Der von der Brandwand abgerückte, kompakte Baukörper verschafft sich eine solitäre Position. Zwei Hauptzugänge von Ost und West führen in das langgestreckte Foyer mit zweiflügeliger Treppenanlage in den darüberliegenden Lesesaal. Zur Stadtbahn geschlossene Sandsteinfassade mit dahinter liegenden Archiven. Mittig bildet sich der zentral gelegene viergeschossige Lesesaal als gläserne Zäsur im Baukörper ab.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1088

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.747 29.821 110.477 11.646 1,51 5,59 0,78 3,90 6/1 21,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 33.947 133.262 20.707 1,67 6,55 0,79 4,30 10 / 1 54,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.584 34.779 136.730 17.282 1,61 6,33 0,73 5,25 15 / 1 45,00

„Zur Brandwand und zur S-Bahn wird jeweils ein Riegel aufgebaut der die Bücher der Bibliothek aufnimmt und schützt. Zwischen dem Riegel werden die zentralen Einrichtungen der Bibliothek, Lesesaal, historischer Lesesaal, PC-Pool und Verwaltung angeordnet. Sie sind so konzipiert, dass sie zum Einen die Nutzungen aufnehmen, zum andern aber Hallen definieren wie sie die Klassische Bibliothek mit Lesesaal und Vestibül definiert. “ „Der Lesesaal wird nach oben von Stegen gefasst auf denen sich Carrels befinden. Dies ist ein weiterer Rückzugsort.“

„...parallel zum Gleiskörper erstreckt sich ein 10geschossiges Gebäudevolumen, das die eine Hälfte des Grundstücks besetzt und sich dabei schützend vor die andere zweigeschossige Grundstückshälfte stellt.“ „Die sich städtebaulich ergebende Linearität der Bibliothek führt zu einer ebenfalls linearen Grundstruktur mit einem schichtenartigen Aufbau des Entwurfes...“ „Der Eingangsbereich wird... als eine dreigeschossige Halle, die die gesamte Grundstückslänge einnimmt, ausgeführt.“

„Die Setzung als hohes Haus, nicht als solitäres Hochhaus, nimmt in seiner Silhouettenwirkung ein Thema des Ortes auf, bleibt über die Aufnahme von bestehenden Straßenfluchten ... und Gebäudehöhen ... aber in die Stadttextur eingebunden. Das Oszillieren zwischen der Signifikanz als Objekt und der Einfügung in und der Fassung des Stadtraumes verleiht dem GrimmZentrum Kraft als identitätsstiftendes neues Gebäude.“ „Die Funktionen des GrimmZentrums bleiben in gleichem Masse von außen ables- wie im Innern erlebbar.“ Magazin Kustodie und Kompaktmagazin historische Buchbestände im UG.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

1089

1090

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.544 29.503 137.242 17.520 1,44 6,68 0,67 4,42 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.363 28.897 121.380 22.219 1,39 5,96 0,76 4,44 7/1 24,00

Prägendes Merkmal des Entwurfs ist das zur Bahn weit auskragende Vordach, welches „eine gedeckte urbane Passage und ein weithin sichtbares signifikantes Zeichen des Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrums“ bildet. Im Gegensatz dazu ist der Lesesaal „als Herz der Bibliothek, zu den steinernen Brandwänden der angrenzenden Blöcke“ und als „ein introvertierter Lesehof in urbaner Dimension“ ausgebildet. 8m-Linie zur S-Bahn durch das Vordach um ca. 8m überschritten.

„Die Bibliothek als neuer Stadtbaustein interpretiert im Sinne der kritischen Rekonstruktion Funktions- und Gestaltelemente des Berliner Blockes. An der Ecke Geschwister - Schollstrasse wird durch die Auskragung der Eingang formuliert, durch das Zurückspringen bildet sich ein überdachter öffentlicher Platz mit hohen Aufenthaltsqualitäten“ „Die einfach und logisch in drei Zonen (Öffentlicher / Mitarbeiter Bereich, Katalog / Lesezone, Freihandbibliotheken / Magazine) aufgebaute Konzeption entspricht den funktionalen Anforderungen.“ Kompaktmagazin historische Buchbestände im UG

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 7/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.778 36.875 145.450 10.079 1,77 7,00 0,75 5,52 7/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.169 34.233 152.775 11.663 1,70 7,57 0,78 4,36 6/1 25,50

Das Gebäude ist als streng geometrischer Kubus mit markanten, im 45 Grad-Winkel eingeschnittenen Ecken im EG ausgeführt. Die Einschnitte nehmen die beiden gleichwertigen Eingänge auf. Zur Passage präsentiert sich das Gebäude mit einer sehr geschlossenen Haltung (Fenster nur als Oberlichter). Die unterschiedlichen Funktionsbereiche bilden sich durch unterschiedliche Fenstergliederungen ab. Das 6.OG ist als Bürogeschoss ausgebildet. Die Büros orientieren sich überwiegend zu kleinen Patios.

Ausgehend von der maximalen Bebaubarkeit des Grundstücks werden die Gebäudekanten in geschossweise unterschiedlicher Art leicht aus der Flucht verdreht. Der Haupteingang an der Geschwister-Scholl-Straße wird durch ein über 4 Geschosse reichendes Atrium gekennzeichnet, zu dem sich der Lesesaal orientiert. Die mit Travertinstein verkleidete Südfassade wird geprägt durch die vertikalen Einschnitte, hinter denen sich die Arbeitskabinen verbergen.

Die Bibliothek ist als symmetrischer Gebäudeblock mit drei Lichthöfen / Atrien konzipiert. Das 5.OG ist als Staffelgeschoss ausgebildet, um einen Bezug zur Höhenentwicklung im Bestand herzustellen. Der mittlere Lichthof nimmt den Lesesaal auf, die äußeren fungieren als Treppenhäuser. Büros sind z.T. zum Luftraum des Lesesaals orientiert. Die Fassaden sind als Lochfassaden mit unregelmäßig angeordneten, schmalen, hohen Fensteröffnungen ausgeführt.

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1. Phase

1094

1095

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.371 30.124 110.637 22.026 1,48 5,43 0,50 3,40 7/2 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.749 27.879 82.809 19.488 1,41 4,19 0,65 3,35 6/1 18,00

Der Bibliotheksneubau setzt sich zusammen aus zwei eigenständigen Baukörpern: Dem auf ovalem Grundriss entwickelten Hauptgebäude mit den Nutzerbereichen und dem an die nördliche Brandwand angebauten Büroriegel. Beide Bauteile sich durch Brücken verbunden, die über die dazwischen liegende offene Passage spannen. Über diese Brücken bestehen direkte Wegeverbindungen zwischen den Nutzerbreichen und den zugehörigen Verwaltungsfunktionen. Das Gebäude ist mit zwei Unterschossen konzipiert, in denen sich Magazine befinden. Die Grundrisse der UGs sind nur schematisch dargestellt.

Der monolithisch wirkende Gebäudekomplex wird nach innen durch eine wellenförmig verlaufende, gebäudehohe Eingangshalle in vier „Gebäudeinseln“ mit organischer Formgebung gegliedert. Die innere Form zeichnet sich nach außen im Bereich der großzügigen Zugänge von Planckstr. und Geschw.-SchollStr. markant ab. Die „Gebäudeinseln“ nehmen die einzelnen Funktionsbereiche auf (Verwaltung kompakt im NOBauteil). Die Bauteile sind durch Brücken miteinander verbunden (im Modell und in Ansichten z.T. nicht erkennbar). Die Südfassade wird geprägt durch die vertikalen Einschnitte der Lesesaalfenster und der gläsernen Aufzüge.

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1. Phase

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1098

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.155 33.916 150.921 19.855 1,60 7,13 0,72 4,36 10 / 1 32,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.227 27.460 115.385 43.480 1,36 5,70 0,76 3,46 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 33.787 147.713 22.276 – – 0,76 4,29 8/1 34,00

„Berliner Baugeschichte(n) ... Geschichte des klassischen Bautyps Bibliothek, die Verschränkung dieser beiden phänomenologischen Stränge bestimmt den Entwurf.“ Horizontale Bänderung der Fassade durch stark hervortretende Brüstungen mit textiler Membranbespannung als Ausdruck der Moderne einerseits und klassischer Lesesaal andererseits. Erschließung des Foyers im Süden beidseitig über die zurückspringenden Ecken. Der Lesesaal befindet sich im 1. und 3. OG im Atrium, welches sich trichterförmig nach oben aufweitet. Die Verwaltung liegt im 7.–9. OG

6-geschossiger kompakter Baukörper mit einem glasgedeckten Atrium (Lesesaal) und einem kleineren offenen Lichthof (Verwaltung). Ziegelfassade mit horizontalen und vertikalen Lichtbändern, Hervorhebung einzelner besonderer Nutzungsbereiche durch großflächige Verglasung. Das öffentliche 2-geschossige Foyer im Süden wird über die zurückspringende Ecke (Sü-Ost) erschlossen. Der Lesesaal liegt im angehobenen EG im Atriumbereich. Die Verwaltung befindet sich im 3. und 4. OG (Lichthof) sowie im gesamten 5.OG.

„Das von uns vorgeschlagene Gebäude ... löst sich ... aus dem Block heraus und bleibt als ein wichtiger Solitär erkennbar.“ Volumetrisch gegliederter 6- bis 8geschossiger Baukörper mit begrüntem Lichthof. Vertikal gegliederte, reliefartig ausgearbeitete Beton-Elementfassade Foyer im leicht angehobenen EGBereich im Süden, Zugang von Süd-Ost über eine große Freitreppe. Nebenzugang von Westen. 3-geschossiger Lesesaal im 2. OG mit Bibliotheksgarten. Verwaltung im 1.OG und Zwischengeschoss entlang der Außenfassade.

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1. Phase

1099

1100

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.365 28.101 116.506 20.668 1,38 5,72 0,80 3,60 7/1 24,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.024 43.306 176.106 22.380 2,06 8,38 0,88 5,40 7/2 31,00

„In einer inszenierten atmosphärischen Verdichtung durchschneiden Licht- und Lufträume eine kompakte Masse von gestapelten Buchregalen.“ Die Fassade des 5- bis 7geschossigen Gebäudes besteht aus diagonal geschlitzten Metallplatten (35 x 35 cm), mit nach innen gezogenen Laschen. Der trapezförmig zurückgenommene Zugang zum Foyer im Osten führt direkt in ein gebäudehohes Atrium, in dem sich terrassenförmig der Nutzerbereich mit den jeweils vor-gelagerten Lesegalerien erschließt. Die Verwaltung gruppiert sich um zwei Lichthöfe an der Brandwand.

7-geschossiger Riegel (Verwaltung) mit abgerundetem Dach bildet den Abschluss des 5geschossigen Bibliotheksgebäudes, in dessen Zentrum sich ein Atrium befindet. Die horizontal gebänderte Fassade ist metallverkleidet und mit Leuchtschriftbändern ausgestattet. Das 3-gesch. Foyer im Süden ist über einen Zugang im Osten erschlossen. Der Lesesaal liegt im 1. OG im Atrium. Die Verwaltung befindet sich im Südriegel ab dem 3. OG. Abstand zum Bahngleis nur im EG eingehalten. 2. UG unter dem Riegel an der SBahn.

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1. Phase

1101

1102

1103

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.338 35.943 149.586 20.487 1,77 7,36 0,79 4,59 9/1 35,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.190 34.520 125.665 13.848 1,63 5,93 1,39 5,17 7/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.917 28.179 116.167 20.912 1,35 5,55 0,68 3,36 7/2 28,00

"Die … oberen Geschosse beherbergen die Verwaltung, es entstehen so gut belichtete und belüftetete Arbeitsplätze, durch die erhöhte Lage zurückgezogen und räumlich getrennt vom Bibliotheksbereich. Der … Kern wird umhüllt von einer durchgehenden Mantelbebauung in 22 Meter Traufhöhe, hier sind alle Bücher und Freihandbereiche übersichtlich organisiert. In der gläsernen fünfgeschossigen Fuge zwischen den beiden Elementen ergibt sich ein ringförmiger Passagenraum." "Der Lesesaal ist durch Lesegalerien und Brücken auch mit allen weiteren Obergeschossen im Mantel verbunden … Ein Raumkontinuum entsteht, die gesamte Bibliothek ist vom Lesesaal aus erfahrbar …." Das Kompaktmagazin / Historische Buchbestände liegt im UG.

"Der Entwurf ordnet Bestände, Freihand- und Kompaktmagazin in zwei 'Bücherspangen' an den äußeren Längsseiten des Gebäudes …. Zwischen diesen 'Spangen' befinden sich die Nutzerleseplätze auf 5 Obergeschossen. Ideelles Herz und räumliche Mitte ist der von oben belichtete Lesesaal im 1. OG." "An den belichteten Schmalseiten des Baukörpers sind die notwendigen tageslichtversorgten Büround Betriebsflächen angeordnet. … Die Betriebsabteilung ist im Dachgeschoss angeordnet." "Der Wechsel von Glas- und Steinflächen bildet die Organisation des Gebäudes ab …. Graugrüne Profile für Metallfassade und Sonnenschutz und sandfarbener Naturstein bilden den … Farb und Materialeindruck des Gebäudes im Äußeren."

"Das Gebäude gliedert sich klar: in einen strukturierten Bücherblock und die ihn umgebende sekundäre Nutzung. Markantes Gliederungselement ist die durchgängige Passage, die im EG öffentlich die Durchwegung des Gebäudes ermöglicht, in den OG den Lesebereich von den Bibliotheks- und Magazinbereichen trennt, der Orientierung dient und zudem das Licht ins Innere des Gebäudes bringt." "Die Material-Charakteristik wird neben Sichtbeton und Holz vor allem von transparenten, teilweise farbig bedruckten und translucenten Gläsern bestimmt. … " Betriebsabteilung im weit auskragenden 4. OG.

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1. Phase

1104

1105

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

24.601 32.646 111.526 20.129 1,33 4,53 0,70 4,08 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.908 35.770 117.279 22.863 1,71 5,61 0,70 4,60 8/1 27,20

"Der Baukörper gliedert sich in zwei Einzelvolumina, den sog. 'Speicherkörper' und den sog. 'Geistkörper'." "Verknüpfung und Verbindung beider Baukörper untereinander gewährleistet ein sich durch alle Ebenen / Geschosse erstreckendes drittes Element: Das 'MetaRegal'. " "Grundsätzlich werden alle öffentlichen Bereiche, d.h. die Lesesäle und der CMS, im transparenten Geistkörper untergebracht, während die Buchbestände und die Verwaltung im Speicherkörper ihren Platz finden. Durch das Meta-Regal findet ein Austausch zwischen diesen beiden Bereichen statt. Durch den unterschiedlichen Anteil der verschiedenen Bereiche in jedem Geschoss entstehen diverse Atmosphären."

"Den Hierarchien der Funktionen entsprechend befinden sich die öffentlichen Funktionen … im höchsten Gebäudeteil, der gleichzeitig auch städtebaulich den Eingang zur Bibliothek markiert. Der Lesesaal liegt als bekrönender Körper oberhalb der für das Gebiet typischen Traufhöhe und schließt den Blockrand zum Stadtbahnviadukt." "Die in der Nachbarschaft vorherrschenden Putzfassaden werden neu interpretiert: Ihnen antworten Elemente mit einer abwechselnden Struktur aus zweischichtigem Glattputz, eines einschichtigen Besenputzes und eines Blendschutzes, der die Struktur des Besenputzes in einer anderen Materialität – Textil bei den Mitarbeiterbereichen, Stahl in den Benutzerbereichen - fortführt."

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1. Phase

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1108

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.582 29.110 141.053 18.347 1,41 6,85 0,79 3,59 6/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.105 36.397 142.228 18.942 1,65 6,43 0,80 3,90 6/2 22,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 6/2 27,50

Kompakter, 5-6 geschossiger orthogonaler Baukörper mit Fuge zur Brandwand. „Tradition der Sonderbausteine im Blockverbund wird hier aufgenommen und neu interpretiert.“ Raumkanten und –höhen orientieren sich an den vorhandenen Gebäuden der Umgebung. Erschließung von zwei Seiten mit südlichem Foyer und öffentlichen Nutzungen. Lesesaal im 1.OG, 3-geschossig. Fassade: abstrahierte Schreibschrift auf Edelstahlblech, raumhohe Verglasung, aussenliegende Sonnenschutzrollos.

Kompakter, 5-6 geschossiger orthogonaler Baukörper mit dreiseitig gerasterter Fassade, nach Süden mit Vor- und Rücksprüngen. L-förmiges Foyer nach Südosten mit Angebot von Eckladenflächen. „Lesesaal auf einem Hochplateau im innern der Bücher“ im 2.OG, 3geschossig allseitig mit Vorhang (Akustik) bildet „immateriellen Raum.“ - Zwei UG vorgesehen

„Die Grundidee liefert das Berliner Umfeld mit Hofbebauung und Blockstruktur, wobei hier mit dem eingerückten Kamm bewusst eine Fuge zur Brandwand gesucht wurde.“ 6-geschossige Gebäudestruktur mit zentraler Erschließungshalle von West nach Ost mit Vorplatz an der Geschwister-SchollStraße. Lesesaal im gesamten 5.0G mit Oberlichtern -Haus Planckstr. 20 mit auskragenden Obergeschossen, Abstand 15m - Zwei UG vorgesehen

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1. Phase

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1110

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 8/1 29,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

24.170 38.054 150.374 23.851 1,57 6,22 0,94 4,60 7/2 26,00

Kompakte 5-8 geschossige Gebäudestruktur mit betonter südost Ecke und zentralem, linsenförmigen Hof. Beidseitige Erschließung mit zentralem Foyer. Schematische Flächenausweisung im EG, Eingangs- und Ausgangskontrolle nicht deutlich ablesbar. Lesesaal im 2.OG, 4-geschossig

„Das Konzept schlägt aus den scheinbaren Zwängen des Standorts (Brandwand, Bahn) Kapital und interpretiert beide Lagenachteile zu genuinen Vorteilen des räumlich-funktionalen Konzeptes der Bibliothek aus.“ Bahn als millionenfache globale Öffentlichkeit, südliches Atrium als akustischer Puffer. Motiv Brandwand als Efeuwand neu interpretiert mit Gebäudefuge Eingang von Süden ins 6geschossige Atrium durch Faltung der Fassade betont. Lesesaal im 2.OG, 4-geschossig mit Blick auf nördliche Efeuwand.

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1. Phase

1111

1112

1113

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.337 29.298 117.532 20.149 1,44 5,78 0,72 3,61 7/1 27,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 21.765 69.209 24.391 1,07 3,40 0,67 2,40 9(10) / 1 37,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.679 30.531 130.758 18.937 1,48 6,32 0,78 4,58 7/1 29,00

„Das geplante Objekt verbindet moderne Formen mit dem traditionell sparsamen Baustil für öffentliche Bauten in Berlin.“ 7-geschossiger Baukörper greift Fluchten der östlichen und Westlichen Blockkanten auf. Ausbilden einer Allee zur Stadtbahn. Verglaste Doppelfassade nach Süden; Ost-West-Fassaden: Ziegelfassade mit Fensterbändern. Großflächig verglaste, abgeschrägte Lichthöfe. Hauptzugang an GeschwisterScholl-Straße führt zu Erschließungspassage. Lesesaal im 3. OG. Differenziertes Energiekonzept.

„Aus einem kompakten Bibliotheks-Rohling wurden mittels Schlitzen 3 ablesbare Baukörper geschaffen: großes Bücherregal, Lesesaal und Verwaltung.“ Klar gegliedertes Ensemble aus ‚Bücherregal’ an Brandwand, Verwaltungsbau an Plankstraße und versetzt angeordnetem Lesebereich an der Stadtbahn. Fassade soll Assoziationen an Bücherregal wecken: Bandartige Holzflächen, vertikale Aluprofile und –lamellen. Hauptzugang im Osten. Zentraler 4-geschossiger Lesesaal im 2. OG mit vorgelagertem Innenhof.

Kompakter, weitgehend geschlossener Baukörper wird mittels transparenter Erschließungsfuge (‚Straße’) von Brandwand abgesetzt. Stahlbetonkonstruktion mit vorgehängter Natursteinfassade unterschiedlicher Stärke und kleinformatigen Öffnungen. Erschließungsbereich großflächig verglast; zusätzliche Belichtung über 3 Lichthöfe. Zugänge im Nordosten und Nordwesten weiten sich zu öffentlichem Bereich auf. 3-geschossiger Lesesaal mit Kuppel; Magazine im geschlossenen Südtrakt.

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1. Phase

1114

1115

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.260 34.987 150.393 19.120 1,73 7,42 0,97 4,43 7/1 28,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.538 30.182 147.539 9.237 1,47 7,18 0,78 4,52 6 (8) / 1 31,50

Blockstruktur soll mit kompaktem 7-geschossigen Baukörper nach Süden abgeschlossen werden. Betonung der Geschwister Scholl Straße durch 5-geschossiges Bauteil. Stahlbetonkonstruktion mit dunkler Natursteinfassade/Alufenster. Versetzt angeordnete herausgeschobene ‚Regalelemente’ gliedern Fassade (Assoziation an ‚Bücherwand’). Hauptzugang an Südost-Ecke. Verbindung der Etagen über ‚Erschließungsgraben’. Zentraler, 3geschossiger Lesesaal im 3. OG. Zusätzliche Belichtung über 2 Lichthöfe.

„Der Entwurf variiert das städtische Thema des Hofgartens als Archetyp der Mensch-NaturThematik innerhalb einer Kulturlandschaft.“ 3 ‚Light-Courts’ (HumboldtGärten) gliedern das Gebäude in Bücherspeicher im Süden, mittige Lesesäle und Verwaltungsbereiche im Osten bzw. Westen. Fassade. Bücherspeicher mit strukturiertem Delog-Color-Glas (Grimm-Zitat) Ost/West-Fassaden großflächig verglast. Große Treppenanlage an Geschwister Scholl Straße führt zu Eingangsbereich im 1. OG.. B-S-Anlage nicht dargestellt. Zentraler Lesesaal im 2. OG.

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1. Phase

1116

1117

1118

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.407 35.092 – 19.076 1,72 – 0,78 5,30 8/1 29,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.481 31.787 138.810 18.277 1,55 6,78 0,78 3,94 6/1 22,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.712 33.518 146.134 21.465 1,70 7,41 0,90 3,90 7/2 25,60

"Der Wissensspeicher" "Die einfache und klare Kubatur des Gebäudes fügt es in seine Umgebung ein, ohne sich unterzuordnen." Die im Planungsgebiet übliche Traufhöhe wird respektiert. Das Bauvolumen ergänzt den Block, der 8-geschossige Winkel schließt im Süden das Grundstück und schützt den sensible Bibliotheksbereich gegen störende Emissionen der Bahn. Der öffentliche Bereich im EG entlang der Passage ist unabhängig vom Bibliotheksbetrieb zu nutzen.

"Die homogene und kraftvolle Plastik des Gebäudekörpers gibt dem heterogenen Umfeld einen Haltepunkt, der es schafft, die gegebene Zäsur der Bahn zu überwinden." "Grosse Einschnitte in dem Baukörper führen zu einer nach Aussen klar ablesbaren Zonierung der einzelnen Funktionsbereiche." Der Baukörper ist gegliedert in den Bücherblock mit Lesesaal, Arbeitsriegel entlang der SBahntrasse, die Verwaltung und Fuge zur Brandwand. Durch Galeria und Atrium, sind die Bereiche voneinander getrennt erlebbar.

Die vorhandenen Baufluchten entlang der Geschwister-SchollStraße und der Planckstraße werden aufgenommen. "Die Ausformung zweier auf einem Sockel ruhender Volumina ermöglicht..... auch die nach Außen hin klar ablesbare und logische Unterscheidung der inneren Struktur, die räumliche Unterscheidung der Verwaltungs- von den Bibliotheksaufgaben." Der Solitärbau entlang der Planckstraße ist über das freistehenden Treppenhaus im Norden mit der Bibliothek verbunden. Das Verwaltungsgebäude ragt mit 2m über die 8m - Linie.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.799 33.692 153.921 14.450 1,62 7,40 0,67 4,26 7/1 24,90

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.434 31.592 100.616 16.985 1,55 4,92 0,78 3,89 5/1 19,90

"Die kristalline Großform der Südfassade strahlt in den südlichen Stadtraum". Das kompakte Volumen wird aufgebrochen durch den Lichtraum, das Atrium und den Grünhof. Durch diese werden die Geschossflächen gegliedert und geordnet, Geschoß übergreifende Beziehungen werden zwischen den Abteilungen und der Bibliothek hergestellt. Der Eingang befindet sich im Bereich der geknickten Südfassade, der Passagenraum zwischen Gebäude und Bahnviadukten wird zur Platzfläche ausgeweitet.

Fortführung der Blockstruktur ... mit einem innerhalb des kompakten Volumens gegliederten Baukörper. "Die Differenzierung der Baufiguration geschieht durch einen Winkel entlang der Planckstr. und der Bahnpassage. In diesen ist ein quaderförmiges Volumen eingestellt. Getrennt werden die beiden Baukörper durch einen 'Lichthof / Lichtschlitz'. Innenraumprinzip: Unterscheidung von besonderen Räumen mit hervorgehobenen Nutzungen wie der große Lesesaal, der kugelförmige Leseraum für historische Bestände, der Luftraum über dem Foyer.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.691 26.914 117.468 19.279 1,30 5,68 0,70 3,96 8/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.672 35.478 110.901 18.386 1,72 5,36 0,66 5,30 10 / 1 32,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.583 32.037 117.981 21.037 1,56 5,73 0,76 4,07 9/1 30,50

„Gemäß Ihrer öffentlichen Funktion und Bedeutung ist die Bibliothek als Großform konzipiert, die sich innerhalb ihres Volumens differenziert.“ Es gibt drei räumliche Schichten: Baumasse für Bücher und Arbeitsräume. Luftraum (geometrisch komplex) durchdringt das Gebäude. Lesesaal (verglast und bedruckt) als eingehängter Körper im Luftraum. Lesesaal im 2. OG, Magazine im UG. Verwaltung im Riegel an der Brandwand über die Geschosse verteilt. Fuge zur Brandwand. Größerer Freiraum (ca.12m) zwischen Baukörper und S-Bahn soll ein „städtischer Platz“ werden. Abstand zwischen Neubau und Bestand an der Planckstraße ca. 15m.

„... städtebaulich gedachter Bibliotheksentwurf von skulpturaler Gestaltung ...“ Aufnahme der Traufhöhe zum Block und Ausbildung eines 10geschossigen Riegels zur SBahn. Buchsicherung im EG, Magazine im UG und im oberen Teil des Riegels. Zentraler, terrassierender Lesesaal nach oben verglast. Größerer Freiraum (ca.15m) zwischen Baukörper und S-Bahn soll einen „Platzcharakter“ schaffen. Umfangreiches Energiekonzept („ökologisches Gebäudekonzept“) dargestellt.

Aufgeständertes „Magazingebäude“ parallel zur S-Bahn, um die störenden Einflüsse abzuschirmen. Der „Hauptbau“ lehnt sich in einer „Kammstruktur“ an der Brandwand an. Gliederung der Funktionen in Einzelbaukörper. Zwei Eingänge von Osten und Westen. Abgrabung mit Treppe zur Planckstraße. Lesesaal zwischen den Kämmen, verwaltung zur Brandwand. Fassade WDV-System. „Magazingebäude“ nur im Untergeschoß mit dem „Hauptbau“ verbunden.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.405 28.998 126.623 21.110 1,42 6,21 0,79 4,21 7/1 28,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.056 39.980 130.200 17.502 1,90 6,18 0,73 5,16 8/1 30,00

„Ankommen, umschauen, informieren, passieren, recherchieren zum Lesesaal. Der Entwurf versteht sich als Raum für sinnliche Erfahrungen.“ Eingang und Buchsicherung im EG. Lesesaal zentral im 1.OG mit Galerie über 4 Ebenen. „Büchertürme“ aus Beton (dunkel grau) um den Lesesaal angeordnet. Verwaltung im 4. OG. Abstand zwischen Neubau und Bestand an der Planckstraße ca. 12m.

Die Bibliothek als ein Haus, das ein eigener „kompakter Baublock“ ist. Ein Haus mit 4 Fassaden (Fuge zur Brandwand) und einem zentralen Lesesaal über 5 Geschosse. Großzügige Passage durch das Haus. Buchsicherung im EG. Magazine im UG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.267 32.239 121.221 11.399 1,59 5,98 0,18 1,29 5/1 20,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.568 27.606 140.638 22.493 1,34 6,84 0,70 3,96 11 / 1 45,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.907 34.196 128.486 14.594 1,64 6,15 0,76 4,46 9/– 31,00

Kompakter Baukörper, die Hauseingänge betont mit „Glasvorbauten im Osten und Westen“. Baukörper im O um 6 m eingerückt. „... größtmögliche Transparenz für das Erdgeschoß mit Hauptzugang über die GeschwisterScholl-Straße.“ „... zentrale Halle mit Haupttreppe, Belichtung über Glasdach“. „Ebene 0 transparent mit fließendem Übergang zum Außenbereich, darüber zweischalige, massive Außenwand mit Sichtziegel“. Abstand Planckstraße 20: 20 m.

Relativ kompaktes 6geschossiges Gebäude mit 11geschossigem Turm. „Entlang der Geschwister-SchollStraße rückt die Fassade von der Strassenkante ab. Der Blick wird frei auf die „Informationsfassade“, welche auf den Hauptzugang .. begleitet. Der ... Turm markiert die Eingangsvorzone und den östlichen Haupteingang in die Bibliothek. Die beiden Zugänge sind durch eine halböffentliche, natürlich belichtete Passage ... verknüpft.“ „... Bücherspeicher entwickelt sich bandartig entlang der Brandwand und umschließt ... den freistehenden Lesesaal.“ Buchsicherung mehrere Zugänge möglich.

Relativ kompakter Baukörper zur Bahntrasse hin erhöht und ab dem 4.OG die S-Bahnpassage überkragend, mit Glasdach über der Eingangshalle, die bis in das 5.OG reicht, gebogenes Glasdach ab 5.OG zur Nordbelichtung. Haupteingang von der Geschwister-Scholl-Straße, Anlieferung und 2. Eingang von der Planckstraße. „Die zentralen Bereiche sind alle auf den Galerien der zentralen Halle angeordnet. Die Magazine sind in den inneren Bereichen vorgesehen.“ Abstand Bahntrasse ab 4.OG nicht eingehalten Eckfassade Planckstraße ca. 4 m überdeckt.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.849 34.233 109.700 21.016 1,64 5,26 0,90 4,22 9/1 33,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.146 34.410 145.150 22.538 1,63 6,86 0,79 4,36 8/1 30,50

„Die auf einen Sockel gestellte, solitäre Bibliothek soll im Zusammenwirken mit der Kunstinstallation an der Brandwand für an dieser Stelle bisher unerwartete Raumwirkungen sorgen.“ Anschluß an die Brandwand: 1. mit einer Wandscheibe als schmalem, technischen Bauwerk, „das über einen erhöhten Sockel mit dem Hauptbaukörper verbunden ist“, 2. einem „Kunstraum“ anschließend, 3. der Kubus der Bibliothek: „Freistellung des kräftigen Baukörpers“ in „Distanz zur Brandwand“. Fassade: „Sie ist geschichtet wie Sedimentgestein“. Hauptzugänge von der S-BahnPassage. Abstand Planckstraße 20: 2,5 m.

Kompakter Baukörper, die oberen 3 OG sind deutlich zurückgestaffelt mit großzügigem, ausgeschnittenem östlichen Haupteingang. Durchgehende Eingangszone parallel zur Bahntrasse mit Eingängen von Geschwister-SchollStraße und Planckstraße. „Die beiden großen Räume Lesesaal und PC-Pool prägen die innere Struktur u. sind in Ihrer ... Ausrichtung wesentlich verschieden“: zentraler Lesesaal im 3. OG über 3 Geschosse mit Glasdach als „Kern des Hauses“, PC-Pool parallel zur Passage mit zweigeschossiger, nach allen Seiten offener, verglaster Halle. „... unregelmäßige Pfeilerfassade aus roten Klinkerfertigteilelementen“.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.333 – – 19.664 – – – – 7/1 27,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.355 31.536 125.694 17.851 1,55 6,18 0,78 5,47 8/1 24,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.897 36.237 149.887 20.180 1,73 7,17 0,79 4,36 7/1 26,50

Die Introvertiertheit der „Welt der Bücher“ wird zum baulichen Prinzip der nach Innen gekehrten Bibliothek. Das kompakte, siebengeschossige Gebäude besteht aus einem äußeren Block mit Verwaltung, „der den Kern des Gebäudes die Lesesäle - umhüllt.“ Eine zweigeschossige Arkade an der Passage führt aus der Stadt in die Bibliothek. Die „Historische Bibliothek“ liegt als „Block im Block“ im Zentrum des Lesesaals. Die Sandsteinverkleidung des Gebäudes leitet sich aus der Charakteristik des Stadtbahnviaduktes ab.

Der kompakte Baukörper ergänzt den Bestand, schließt in Traufhöhe an die Nachbarbebauung an und wird nach Süden durch einen achtgeschossigen Riegel betont. Das langgestreckte Foyer an der Passage mit Zugang von Ost und West. Im Inneren wird die „vertikale Durchlässigkeit“ durch einen zentralen Lichtgraben gewährleistet. Der ringförmige „Wissenspeicher“ schirmt den zentralen viergeschossigen Lesesaal nach außen ab. Die Fassade besteht aus Sandstein und variierbaren Faserzementmodulen.

„Ein kubisch einfacher Baukörper ergänzt die vorhandene Blockstruktur und führt die Tradition der Berliner Baukultur fort. Er umfaßt, einer Klosteranlage gleich, einen verglasten Innenhof, in den der Lesesaal als introvertierter Baukörper eingestellt ist.“ „Die Traufhöhe an der Geschwister- Scholl- Straße wird aufgenommen. In den oberen Geschossen staffelt sich das Gebäude zurück. Zum Stadtbahnviadukt wird der Block mit einem Hochpunkt beendet.“ Das Foyer liegt an der Geschwister- Scholl- Straße. Die Fassade “...bildet ein Relief aus großformatigen vorgehängten Betonwerksteinelementen mit einer blassgelben Tönung.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.356 37.509 139.633 22.670 1,84 6,86 0,60 4,50 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.297 32.247 143.844 20.476 1,59 7,09 0,73 3,95 7/1 26,69

Baulicher und visueller Mittelpunkt des kompakten, siebengeschossigen Gebäudes sind zwei Atrien mit Bepflanzung, Wasserbecken und verschiebbaren Glasdächern. Zugang zur Bibliothek im 1.OG von Ost und West über eingerückte Treppenanlage an der „Büchergasse“. Im EG befinden sich öffentliche Nutzungen und der Zugang zum zentralen Foyer. Die vertikale Erschließung erfolgt über eine große Freitreppe im rechten Atrium. Natursteinfassade mit großen Glasflächen bis zur Traufe, darüber geschlossen wirkende Metallfassade.

„Die siebengeschossige, dreischiffige Anlage bildet im Osten...einen intimen Vorhof.“ Im Westen „differenziert der „Chor“ des Mittelschiffes den Platzraum in eine Anlieferhof...und einen Vorplatz.“ Abstand zum Beamtenwohnhaus ca. 18,00m. Der repräsentative Hauptzugang befindet sich im Osten. Der fünfgeschossige Lesesaal mit umlaufenden Galerien wird vom Bestand flankiert und über zwei einläufige Treppenanlagen erschlossen. Der Glaskörper des Mittelschiffes lagert zwischen den massiven sechsgeschossigen Flanken aus sandfarbenem Terracotta.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.974 34.396 136.717 22.125 1,64 6,52 0,72 3,72 6/2 22,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.794 38.597 110.236 18.044 1,77 5,06 0,73 4,72 7/1 24,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.044 32.836 138.084 19.382 1,56 6,56 0,80 4,70 6/1 26,00

Die Absicht der Verfasser ist es, eine „Erweiterung des Straßenraumes in das Gebäude“ sowie „eine perforierte Mauer, gleich einem überdimensionalen Bücherregal zur S-Bahn“ zu schaffen. Das kompakte Volumen wird durch den Eingangshof und das Atrium aufgebrochen. Diese „schaffen zusätzliche Fassadenflächen über 4- bzw. 5 Geschosse, vollständig verglast...“ Die „große städtebauliche Geste des ‚Tors’ zur Bibliothek mit einer 4-geschossigen Öffnung“ markiert den Zugang und erweitert den Straßenraum in den Eingangshof der Bibliothek. Abstand Planckstr.20: 16m

„Der Verfasser schließt den Block zwischen Planck- und Geschwister-Scholl-Straße mit einem Gebäude, das er in der Tradition der Universitätsbauten entlang der Universitätsstraße sieht, geprägt durch die Dreigliederung der Fassade in Sockel, Obergeschosse und Dach mit ausgeprägten Vertikalen, das die Traufen und Firsthöhen der historischen Gebäude fortführt. Die Bibliothek wird mittig über die S-Bahn-Passage erschlossen, was eine Zuwegung ... bei nur einem kontrollierten Zugang ermöglicht.“ „Der zentrale Lesesaal liegt in einer Halle im obersten Geschoß.“

„Der Entwurf ergänzt die vorhandene Stadtstruktur und schließt die Blockränder des Gevierts.“ Der Haupteingang befindet sich erhöht auf der Westseite als „eine repräsentative Freitreppe (resp. Rampe) exakt in der Mittelachse des ... Blocks. Hieraus entwickelt der Entwurf seine nach außen wirksame Gestik und seine skulpturale Wirkung, die zusammen mit dem vorgeschlagenen Fassadenkonzept eine angemessene Antwort auf die gestellte Bauaufgabe finden will.“ „Der große Lesesaal ist das Zentrum der Bibliothek. Gefiltertes Tageslicht fällt durch das raumgroße Glasdach.“ Abstand Planckstr.20: 20m

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.580 35.588 126.613 20.897 1,73 6,15 0,79 4,48 6/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.431 44.211 152.057 26.629 2,06 7,10 0,78 5,85 9/1 36,80

„The White Cube - Der weiße Kubus stellt sich, die klassische, mythische Form des Wissensspeichers aufgreifend, archaisch vor uns.“ „Mit der Übernahme nachbarlicher ‚Berliner Traufhöhen‘, Dachneigungen und der Firsthöhe in der Geschwister-Scholl-Straße gelingt der sensible Anschluss an bestehende Gebäude. Möglich wird dies durch eine an beiden Seitenfassaden der Bibliothek entlangführende Verdrehung der Dachform zur Fassadenecke hin.“ „Der kompakte Kubus erfährt durch die zwei quer liegenden Lichthöfe eine Dreiteilung.“

Der Baukörper ist, in Anlehnung an die Gliederung der großen öffentlichen Häuser in der Stadt, durch minimale Modulierung in vier ablesbare, kubische Einheiten gegliedert, die rechtwinklig zur S-Bahn aneinander geschoben sind: 1. Haus mit Eingangshalle und Verwaltung, 2. Haus für das Magazin der historischen Buchbestände und Kustodie, 3. Haus für den Lesesaal, weitere Säle und Nebeneingang, 4. Haus für das Magazin mit Anlieferung. Die Fassade, die die Baukuben durch ihre Materialität zusammenfasst, ist mit einem hellen gelblichen Backstein, und mit fundstückartig eingefügten Natursteinen gedacht.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.817 33.427 139.183 22.220 1,61 6,69 0,73 5,01 10 / 1 35,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.161 32.083 114.929 22.895 1,59 5,70 0,79 3,90 7/1 27,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.202 35.660 13.342 20.011 1,61 0,60 0,78 4,40 7/1 26,50

„Der Bibliotheksneubau faltet sich von Norden her auf und bildet mit der weiten Auskragung eine großzügige Eingangsgeste.“ Die hohen Gebäudeteile zur Straßenseite beziehen sich auf die ortstypischen hohen Erker und Türme. Die Passage entlang der Stadtbahn wird aufgeweitet. Die Südfassade, zu der sich Lesesaal und öffentliche Bereiche orientieren, ist mit einem Wintergarten (hängender Garten) versehen. Hier befindet sich auch der - außermittig angeordnete - Haupteingang. Die Fassaden sind mit gefärbten Betonwerksteinplatten verkleidet.

Der kompakte Baukörper ist „durch wellenförmige, mit der Geschossigkeit korrespondierende Vor- und Rücksprünge“ gegliedert. Die oberen beiden Geschosse sind als Staffelgeschosse ausgebildet. Die Südfront wird von einer doppelgeschossigen, verglasten Eingangshalle mit mehreren Eingängen bestimmt. Der zentrale, terrassierte Lesesaal reicht vom EG über alle Geschosse. Die Fassade ist mit Naturstein verkleidet. Oberhalb der Sockelzone wird das Bild der Fassaden durch die auskragenden, verglasten „Leseerker“ geprägt.

Das symmetrisch gegliederte Gebäude nimmt die Gebäudehöhen der Umgebung auf. Aussparungen in den oberen Gebäudeecken lassen eine risalitartige Überhöhung über den Eingängen entstehen. Nach außen, insb. zur Passage, nimmt das Gebäude eine eher geschlossene Haltung ein. Im Inneren wird das Gebäude stringent in drei Abschnitte geteilt, die sich jeweils um einen zentralen, repräsentativen Raum entwickeln: Westteil: Freihandbereiche, Magazine; Ostteil: PC-Pool, Verwaltung (Anlieferung von Passage!). Der mittig angeordnete Lesesaal ist als Ort der Ruhe von den übrigen Nutzerbereichen abgetrennt.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.409 36.288 143.856 21.701 1,78 7,05 0,80 4,70 6/1 27,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.315 – – – – – – – 7/1 25,00

Der öffentliche Teil der Bibliothek wird „Stadtboden gelöst“. Auf der Höhe des Stadtbahnviadukts entsteht eine öffentliche Ebene („Stadtfoyer“), die über Treppen von den Gebäudeecken aus erreicht wird. Die öffentlichen Bereiche sind auf dieser Ebene als unregelmäßig geformte Volumen eingestellt. Die unregelmäßig geformten eingestellten Baukörper der Lesesäle durchdringen das Gebäude und stehen in bewusstem Kontrast zu dessen streng geometrischer Kubatur. Die Fassade ist als zweischalige Glasfassade konzipiert. Angestrebt wird ein vollflächiges Fassadenbild (gebrochen durch die Foyerebene).

Das Gebäude bedeckt praktisch die gesamte überbaubare Fläche. Auf einen Platz an der Planckstraße wird verzichtet (Abstandsproblematik!). Die unteren Geschosse sind von der südlichen Grundstücksgrenze zurückgesetzt. Die aufgeweitete Passage wird vom weit auskragenden 5./6. OG überdeckt. Der Haupteingang ist mittig an der Südseite angeordnet. Öffentliche Bereiche orientieren sich zur Passage. Verbindendes Element aller Bereiche im Gebäude ist ein durchgestecktes Lichtatrium. Die Struktur der Glasfassade soll an das ehem. geplante Mies van der Rohe Hochhaus an der Friedrichstraße erinnern.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.097 41.910 138.650 18.106 2,09 6,90 0,80 5,40 7/1 22,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.040 32.672 151.215 19.226 1,63 7,55 0,78 4,84 7/1 33,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.047 28.219 – 21.791 1,34 – 0,65 3,43 8/1 24,00

6- bis 7-geschossiger kompakter Baukörper, dessen Belichtungstürme quer zum Gebäude den Baukörper im Innern strukturieren. Die Fassade ist mit perforierter von Innen transparenter, teilweise beschrifteter Spannfolie verkleidet. Das Foyer mit öffentlicher Passage befindet sich im Süden. Von hier aus erreicht man den 3geschossigen Lesesaal im angehobenen UG. Vier sog. Regaltürme mit dazwischenliegenden 4-geschossigen Lichträumen überspannen den Lesebereich. Die Verwaltung ist im westlichen Gebäudeteil konzentriert.

„Lagerhaus für Bücher.“ In Anlehnung an eine historische Lagerhausarchitektur stellt sich der 5-geschossige Baukörper mit Walmdach und aufgesetzter Laterne über dem Lesesaal dar. Die Fassaden sind mit Ziegeln verkleidet und mit vertikal hervortretenden Lisenen strukturiert. Über den gebäudehohen Fassadenrücksprung im Osten wird der Eingang markiert. Der Lesesaal befindet sich im 1.OG im Atrium. Die Verwaltung befindet sich im Osten sowie im 4. und 5. OG im gesamten Außenfassadenbereich.

„Zwei prismatische Baukörper bilden eine städtebaulich prägnante Figur.“ Ein 5- bis 7-geschossiges Bibliotheksgebäude parallel zur S-Bahn steht dem 8-ge-schossigen Verwaltungsgebäude an der Brandwand gegenüber. Freies Wechselspiel zwischen offenen und geschlossenen horizontalen Stahlbeton-Elementen gliedert die Fassade. Erschließung über Ost/WestPassage zwischen den Gebäuden. Der 3-geschossige Lesesaal befindet sich im 2.OG zur Passage hin orientiert und über das Glasdach belichtet. Verbindung der Gebäude im 2. und 3.OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.111 36.850 157.220 20.840 1,75 7,45 0,74 6,75 9/1 34,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

23.035 33.642 143.326 20.501 1,46 6,22 0,78 4,50 9/1 29,80

„Das simultane Leben in archaischen und medialen Strukturen ist Ausdruck unserer Zeit.“ Signifikante Merkmale des 6geschossigen kompakten Baukörpers sind die nach Osten und Süden konkaven und konvexen Bewegungen der Außenfassade in Verbindung mit der monolithischen Wirkung durch die Verkleidung von Dach und Fassade mit Naturstein. Über die Ost/West-Passage in der Mitte ist der Zutritt von beiden Seiten möglich. Der Lesesaal liegt im 2. OG im Atrium, das sich nach oben aufweitet. Über dem Atrium schwebt der Serverraum. Die Verwaltung ist im 5. und 6. OG untergebracht.

„Das Gebäude gliedert sich ... in drei Elemente: Schale, Zwischenraum und Kern.“ Der 8-geschossige Bücherspeicher bildet den Kern des Gebäudes, der aus einem 5geschossigen Baukörper ragt, der zur S-Bahn hin 9-geschossig abschließt. Ein transparenter Steinvorhang aus anthrazitfarbenen Klinkern, unterschiedlich verdichtet und digitalisierte Schrift assoziierend, bildet die äußere Hülle des Gebäudes. 3-seitiger Zugang zum Foyer parallel zur S-Bahn. Der 2geschossige Lesesaal liegt im 5.OG mit Dachterrasse. Verwaltung im 7. / 8. OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.492 32.308 717.102 21.779 1,58 34,99 0,73 4,11 8/1 29,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.092 29.916 155.845 19.425 1,42 7,39 0,78 4,48 9/0 29,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 34.969 106.553 10.321 – – 0,18 5,20 8/1 27,00

"Das Bibliotheksgebäude baut sich aus parallel zu einander orientierten Gebäudeteilen auf. Diese sind als massive Körper ausgebildet und bilden die Rückzugsbereiche im Gebäude. Sie beinhalten hauptsächlich die Magazinbereiche und in den oberen Geschossen Büros." "Die Zwischenräume zwischen den massiven Riegeln sind verglast und bringen das Licht bis tief in das Gebäudeinnere. Sie binden das Ensemble aus Einzelkörpern zu einem Gebäude zusammen und enthalten vorrangig die öffentlichen und allgemein zugänglichen Bereiche …." "Mit Ausnahme des mittleren Baukörpers, der mit seiner schwarz glänzenden Metallverkleidung das Herzstück des Gebäudes bildet, sind die Fassaden in Naturstein vorgesehen."

"Zwei Turmblöcke stehen in derartiger Konstellation zueinander, umzogen von einer Haut, dass sich zwischen ihnen und der vorhandenen Brandwand zwei offene zentrale Räume ergeben…, Bücherwände umziehen ihre Kontur. Die Türme 'schweben' über einem Sockel, …. Die Türme selbst beinhalten ihre eigenen Welten und erhalten durch unterschiedlich angeordnete Atrien überraschende räumliche Qualitäten." "Der Turm im Westen beinhaltet die meisten Mitarbeiterfunktionen und den … Lesesaal für Historische Buchbestände." "Von hier aus haben die Mitarbeiter direkten Zugang zu dem zentralen Saal mit den Bücherwänden und dem östlichen Turm – dem Bücherturm. Hier befinden sich vor allem die Magazine."

"Der Haupteingang an der Geschwister-Scholl-Straße wird durch den Besucher empfangenden Platz markiert. Ein Mantel aus Büchern legt sich schützend um den Lesesaal, der sich zur Universitätsstraße in Richtung Humboldt-Universität öffnet." "Das Eingangsfoyer, welches von beiden Seiten … erschlossen werden kann, bildet eine Art Straße …." "Der drei Geschosse hohe Lesesaal erhält Licht von oben und von der Seite. Der untere Saalbereich ist mit Holz ausgekleidet, die oberen Saalwände sind mit einem lichtdurchlässigen Metallgewebe bekleidet, so dass der Saal auch über die Fuge seitlich Licht erhält. … Eine weitere Lesesaalebene befindet sich als Krönung im obersten Geschoss des Gebäudes …."

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

32.666 32.081 116.048 21.773 0,98 3,55 0,66 4,23 7/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.459 36.154 159.752 25.321 1,77 7,81 0,77 5,42 9/1 39,00

Das Gebäude setzt sich aus 3 in Gestaltung und Funktion klar unterschiedenen und durch Lufträume bzw. einen Innenhof voneinander separierten Baukörpern zusammen: 1. Das voll automatisiertes Kompaktmagazin an der Brandwand. Die Funktionsweise wird ausführlich beschrieben. Benutzer sollen das Kompaktmagazin nicht betreten. 2. Der Trakt für Mitarbeiter an der Planckstraße. 3. Der Hauptbaukörper mit dem Benutzungsbereich, gegliedert durch ein nicht überdachtes und bis ins UG reichendes Atrium und durch mehrgeschossige Lufträume über Lesessal, PC-Pool, Foyer, Ausstellungsbereich, Zeitschriftenlesesaal.

"In die Grundform eines rechteckigen Blockes werden zwei „diagonale Trakte“ eingebunden, welche zum einen zwei Atrien bilden, die das Problem, trotz der großen Gebäudetiefe natürliche Belichtung und Belüftung zu erlangen, bewältigen und zum anderen den Eingangsbereich im Süden intern abgrenzen." "Dem Lesesaal wird der ruhigste Bereich des Bauwerkes zugeteilt: das 7. Obergeschoss erhält eine Galerie, welche von einem Glasdach überspannt wird." "Die äußerste und damit auch formgebende Fassadenhaut bildet ein semitransparentes Gewebe aus PVC-umhüllten Glasfäden, das in einem Abstand von ca. 80cm mit Hilfe einer Edelstahlaufhängung vor die Fassade gespannt wird und bereits einen Teil des Sonnenlichtes filtert."

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 32.914 115.199 87.216 – – 0,73 4,93 14 / – 50,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.176 27.930 122.673 25.164 1,54 6,75 0,62 4,18 5/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.503 33.171 126.111 17.194 1,62 6,15 0,79 4,46 8/1 29,50

In der Höhe gestaffeltes 4- bis 14geschossiges orthogonales Hausensemble mit Vorplatzaufweitung zur Bahntrasse. „Der Gebäudesockel verankert das Haus im historischen Stadtgrundriss. Über diese Sockelzone wird der Baukörper schrittweise in zwei Einzelbaukörper aufgelöst,.. und korrespondieren mit der umgebenden, neuzeitlichen Bebauung.“ Eingang seitlich und von Süden mit Vorplatz. Zwei Lesesäle im EG, 4geschossig als Lichthöfe. Fassade: Sandsteinsockel, matt schimmernde Metallfassade.

„Ein schwebender, samtig wirkender, geheimnisvoll geschlossener Monolith als Hüter des Kulturschatzes Buch, der Lesesaal als weltoffene, Ein- und Ausblick zulassende, integrative Fläche, das EG freundlich und offen mit Cafe und Büchershops, einladend und den Dialog aufnehmend.“ Haus Planckstraße 20 mit Sockelvorbau 7,5m hoch, Abstand 9m. Räume 97 sowie 161a-c im UG

Kompakter, 5- bis 8-geschossiger orthogonaler Baukörper, gliedert sich in den geschlossenen „Wissensspeicher“ parallel zur Bahntrasse als Puffer, und den durch eine Passage getrennten höhengestaffelten Gebäudeteil an der Brandwand. Erschließung über die Passage. Lesesaal im 1.OG, 7-geschossig

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.319 21.319 – 16.560 1,00 – 0,39 2,74 8/1 36,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.839 31.508 148.780 18.026 1,51 7,14 0,78 3,86 8/1 28,00

„Durch die Formung eines klar definierten Raums, schaffen sich die Jacob Grimm Bibliothek und das Wilhelm Grimm Ausbildungszentrum ihren eigenen Platz der Besinnung.“ Die Gebäude sind „als zwei monumentale Bücherregale organisiert“, mit Verbindungen im UG und 1.OG. Erschließung vom zentralen Platz aus. Lesesaal gestapelt zum Platz orientiert. Fassade: dünn geschnittener Alabasterstein gibt warmes, transluzentes Licht, Glassfassade zum Platz.

„Der Entwurf sieht zwei geschlossene flankierende Baukörper vor, zwischen denen sich eine zentrale Halle ausbildet, die von einer Freitreppe geprägt wird.“ „Treppenraum als kommunikativer Treffpunkt und Zentrum der Bibliothek.“ Erschließung von Süden und Osten. Lesesaal 2-geschossig am Endpunkt der Treppe im 3.OG

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 31.840 158.504 21.017 – – 0,78 3,99 6/1 31,30

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.744 34.663 152.607 – 1,63 5,93 – – 7/1 27,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.695 36.964 147.856 17.071 1,70 6,82 0,79 4,75 8/1 32,00

„Die Bibliothek fügt sich als großer Ziegelkubus in die Blockbebauung ein und hebt sich doch, ihrer Bedeutung entsprechend, ab.“ Streng kubischer Baukörper mit aufgesetzter Oberlichtkonstruktion für Lesesaal. Klinkerfassade mit versetzt angeordneten Öffnungen in den ersten 4 Geschossen. Zugang über mittige Erschließungsachse. Zentraler Lesesaal im 2. OG, in Längsrichtung abgestuft für Lesegalerien.

„Der Baukörper setzt sich als klarer Stadtstein in den Stadtgrundriss.“ Kubischer Baukörper wird durch öffentliche Passage und zentralen ‚Orientierungs- und Erschließungsbereich’ mit mehrgeschossigen Lufträumen gegliedert. Schwarz gefärbter Sichtbeton mit dunkel verglasten Fensterbändern in den Obergeschossen. Zugänge im Südosten bzw. Südwesten zu Passagengang. Zentraler 3-geschossiger Lesesaal im 4. OG; Galerien durch textile Trennung visuell abgeteilt.

„Das grundlegende Gestaltungselement stellt der Innenhof dar. Neben seiner Belichtungsfunktion ... vermittelt er Ruhe, Geborgenheit und Freiheit.“ Kompakter Baukörper greift Straßenfluchtlinien auf. Differenzierte Gestaltung der Fassaden. Hauptzugang an Geschwister Scholl Straße führt zu öffentlichen Bereichen und gebäudehohem Patio im EG. Durchgehende Treppenanlage verbindet alle Geschosse. Zentraler 2-geschossiger Lesesaal im 1. OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.569 30.056 128.662 18.423 1,46 6,26 0,84 3,68 6/1 22,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.307 36.013 153.998 22.369 1,69 7,23 0,83 4,50 7/1 26,60

„Der Städtebau wird nach Innen verlagert. ... Zentraler Raum ist der Lesesaal." Zur Stadtbahn erhöhter Baukörper greift Baufluchten auf. Einschnitt an bestehender Bebauung Plankstraße. Einheitliche Fassade mit metallverkleideter Rahmenkonstruktion. Zugänge von 3 Seiten, verbunden über interne ’Straße’. Abgetreppter Lesesaal zieht sich von Plankstraße bis zur Geschwister Scholl Straße durch und bietet Leseplätze in allen Geschossen.

„Der neue Kopfbau bildet ...an jeder Seite eine Zäsur.... Gleichzeitig beginnt hier auch die Gliederung des neuen Blocks in zwei unterschiedliche Volumina.“ Zwei ineinander geschobene Kuben setzen sich gestalterisch und in der Materialwahl voneinander ab. Zugang von Westen und Osten über Passage. In den gebäudehohen Innenhof sind über Treppen verbundene Nutzerbereiche sowie der 3geschossige Lesesaal frei eingestellt. Geringfügige Überschreitung der 8m-Linie.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.222 42.408 147.368 17.879 2,10 7,29 0,79 4,42 7/1 24,05

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 28.533 131.503 17.016 – – 0,81 3,50 7/1 25,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

23.108 40.725 151.602 17.231 1,76 6,56 0,75 6,10 10 / 1 33,60

Die Gebäudehöhe von 24,05 m ist der der Nachbarbebauung untergeordnet. Der rechteckige Baukörper ist in zwei Funktionsbereiche geteilt. Im östlichen Gebäudeteil befindet sich der Bibliotheksbereich mit großflächig verglaster Fassade, im westlichen Gebäudeteil der Verwaltungsbereich mit einer Lochfassade. "Der Bereich zwischen dem Stadtbahnviadukt und dem Neubau wird als 'Lesegasse' mit einer Baumreihe und Verweilmöglichkeiten aufgewertet". Sie dient der Erweiterung des öffentlichen Bereich im Erdgeschoß des Gebäudes.

"Klar umrissener Kubus" im Anschluß an die Brandwandbebauung. Große Fenster und zwei Lichthöfe im Süden prägen die Fassaden des Bauvolumen. Der Passagenbereich zwischen Planckstraße und GeschwisterScholl-Straße ist zur Gebäudeachse hin mit Rampen bis auf 3,20 m abgesenkt für den Mitarbeitereingang. Die Anlieferung erfolgt im Nordwesten über eine offene Rampe in das Untergeschoß. Der abgesenkte Bereich im Süden überschreitet teilweise bis zu 3,00 m die 8m - Linie.

"Das Konzept des Entwurfes entwickelt sich auf der Ebene der Stadt als Ensemble dreier Baukörper, die in ihrem Zusammenspiel differenzierte Stadträume formulieren." Die Komposition besteht aus dem schlanken, siebengeschossigen Baukörper an der Brandwand, dem westlich positionierten achtgeschossigen Solitär und dem zehngeschossigen Hauptbau mit den zentralen Funktionen der Bibliothek entlang des Bahnviaduktes.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.995 30.850 124.786 22.669 1,54 6,24 0,75 4,04 9/1 34,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.869 30.794 122.243 24.024 1,55 6,15 0,77 4,35 7/1 25,73

Aufnahme der Gebäudehöhe der Nachbarbebauung mit dem fünfgeschossigen Sockelbau. Der 34,00 m hohe Riegel schließt die Bebauung zum Bahnviadukt hin ab. "Im großräumigen städtebaulichen Zusammenhang betont die neue Bibliothek mit ihrem schwebenden Baukörper - dem 'Behälter des Wissens' - die S - Bahnschneise und baut einen Dialog auf mit dem Hochhaus des internationalen Handelszentrum."

"In der Höhenentwicklung orientiert sich das Gebäude an der Umgebung und integriert sich in die vorhandene Struktur. Das Herzstück der Bibliothek, der Lesesaal mit den Beständen, schwebt als herausgeschobene Bücherbox über dem zweigeschossigenSockel. Diese Box wird zum identitätsstifenden Element und Markenzeichen des Grimm-Zentrums." Oberlichter, teilweise als Lichtschächte ausgebildet, bestimmen die Raumstruktur der darunterliegenden Bibliothek mit dem Lesesaal.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.481 29.823 131.894 22.293 1,46 6,44 0,75 3,70 7/1 25,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 33.573 110.791 14.455 1,65 5,45 0,71 5,03 13 / 1 45,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.448 31.558 122.388 15.280 1,54 5,99 0,77 4,73 5/1 25,00

„Die Bibliothek beherrscht durch ihre kraftvoll skulpturale Erscheinung den Ort auch über die Wand der den Stadtraum zäsierenden Bahntrasse hinaus. Durch die zeichenhafte Gestik der überkragenden Kopfgeschosse entsteht ein spannungsvoller Raum zwischen Bahnkörper, Passage und Bibliothek.“ Monolith mit zwei Lichthöfen und Bambusgärten. Eingang und Buchsicherung im EG. Lesesaal im 2. OG Kragt im 6-7 OG über die 8m Linie hinaus.

„Aus der Blockbebauung der Dorotheenstadt wächst ein neues Wahrzeichen hervor – der Universitätsturm.“ Zwei Riegel mit Atrium am Rand des Blockes. Ein Turm ragt mit 6 Geschossen heraus. Eingangsebene um 2,75m erhöht. Verteilerebene und Buchsicherung auf 6,05m. Mitarbeiter im nördlichen Riegel.

Ein kompakter Baukörper schließt den Block und wird durch einen Lichthof funktional gegliedert. Zentrale Halle im EG mit Erschließung von Ost und West. Eingangsebene mit Buchsicherung um ca. 0,9 m erhöht. Magazine im UG. Lesesaal im 3. OG. Differenziertes „Klimakonzept“ beschrieben.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.407 31.822 104.153 28.278 1,49 4,87 0,70 4,77 8/1 25,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.317 30.987 123.949 20.960 1,53 6,10 0,36 3,67 12 / 2 48,25

Eigenständiger Baukörper mit einer Fuge zum Block. Rücksprung von Baulinien der Blockränder, um die Tradition öffentlicher Gebäude in Berlin fortzuführen. Einfacher kubischer Baukörper mit weißer Steinfassade. Eingang und Buchsicherung im EG. Zugang von Osten und Westen möglich. Lesesaal im 1. OG mit Luftraum und Galerie. Verwaltung im 6. und 7. OG an der Brandwand. „Energiekonzept“ beschrieben.

Der Bibliotheksturm soll einen „städtebaulichen Akzent“ schaffen. Brandwandbebauung und Turm lassen Platz für öffentliche Freiräume. Lochfassade für den Turm. Pfosten-Riegel-Fassade für die Verwaltung. Eingang im EG, Buchsicherung im 1.OG. Lesesaal im 9.OG. Verwaltung im Riegel. Magazine in den zwei Untergeschossen.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.230 25.735 98.613 14.050 1,21 4,64 0,60 3,62 10 / 1 36,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.353 30.783 107.543 17.600 1,59 5,56 0,73 4,61 8/1 24,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.358 31.330 125.320 17.250 1,62 6,47 0,74 3,95 6/1 24,20

„Der Entwurf formuliert mit seinem deutlichen Zurücktreten vom S-Bahn-Viadukt einen Vorplatz“. „Der Bedeutung einer wichtigen Kulturinstitution entsprechend überschreitet die Bibliothek den Charakter der umgebenden Bebauung und schafft Platz“. Kompakter 4-geschossiger Baukörper nimmt Traufhöhe Planckstraße auf, nach Süden um 6 Geschosse erhöhter Riegel. Süd-Fassade als „fast abstrakte Frontfassade mit ... Photovoltaikpaneelen ... und auskragenden Leseplätzen“. Parallel zur Bahntrasse „durchgehende, öffentlicher Foyerzone“ mit Haupteingang von Süden über den „Vorplatz“.

„Der geplante Neubau besteht aus 3 Bauteilen: Bibliothek-CMSBau, Speicherbau und Referatebau, die durch eine gemeinsame Erschließungszone miteinander verknüpft sind.“ Speicherbau: der „die nördliche Brandwand nahezu vollständig abdeckt“, anschließend wird das Volumen nach Süden um 1 Geschoss reduziert. Bibliothek „wird durch hohe verglaste Geschosse ... belichtet“. „Referatebau ist höhengleich mit den Geschossen des Speicherbaus und den Funktionen des Bibliothek-CMS-Baus zugeordnet“. Haupteingänge von GeschwisterScholl-Straße und Planckstraße, zusätzlich v. S-Bahn-Passage. EG abgesenkt. UG nicht dargestellt.

Kompakter Baukörper mit horizontal gegliederten NatursteinFassaden. „Haus besteht aus 3 Schichten.“ 1. „äußere beherbergt überwiegend das Freihandmag., die Kompaktmagazine, Kataloge, PCPool, Lehrbuchsammlung“ 2. „mittlere ... Zirkulation, verbindet die beiden Schalen“ 3. „Herz des Hauses: der 3-geschossige Lesesaal“. „Zentrale Erschließung über eine Arkade“ mit angelagerten öffentlichen Nutzungen. „Großzügig bemessene zweigeschossige Eingangshalle“, darüber der Lesesaal mit zentralem „Glasoberlicht“. „Dachgeschoß ist für die Verwaltung reserviert“, „deutlich als Attikageschoß abgesetzt“.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.777 27.918 128.454 18.801 1,34 6,18 0,68 3,50 7/1 26,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.650 32.060 – 18.096 1,48 – 0,70 3,95 7/1 23,90

„Das homogene, lagernde Volumen wird ... durch die Höhenstaffelung differenziert – abgesenkt zur Planckstraße, angehoben an der Ecke GeschwisterScholl-Straße“ „Parallel zum Stadtbahnviadukt eine Aushöhlung in den unteren Geschossen“. „Über dem transparenten zweigeschossigen Sockel zur Stadtbahn, der am Eingang an der Geschwister-Scholl-Straße nochmals um ein Geschoß ansteigt, erhebt sich ein steinerner, horizontal dicht geschichteter Körper.“ Fassaden über dem Sockel mit horizontalen Lichtschlitzen. Haupteingang an der SüdostEcke. 3-geschossige Eingangshalle mit öffentlichen Nutzungen. Abstand Planckstraße 20: 21,6 m.

„Einfacher Kubus zur Wiederherstellung der Blockstruktur“. „Parallel zum Stadtbahnviadukt eine Aushöhlung in den unteren Geschossen“. „Nutzungsbereiche „Mitarbeiter“ und „Bibliothek“ werden klar erkennbar voneinander abgesetzt und über ... die Halle miteinander verbunden.“ Mitarbeiterbereich mit Klinkerfassade, Halle und Benutzerbereich mit vollständig verglaster Doppelfassade. „Lesesaal ... über 3 Geschosse entlang der Geschwister-SchollStraße.“ Haupteingang an GeschwisterScholl-Straße mit kleinem inneren Platz.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.030 28.074 115.585 17.983 1,33 5,50 – 3,59 8/1 35,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.818 34.483 116.479 12.130 1,66 5,60 0,78 3,30 6/1 21,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.000 32.826 137.025 19.253 1,56 6,53 0,78 4,13 8/1 29,00

„Die Bibliothek als ein Ort des räumlichen Verlierens“ soll in den „...Funktionen klar und überschaubar sein“, aber auch „labyrinthartige Rückzugsgebiete und Ruhepole“ bieten. Ein von der Brandwand abgerückter, achtgeschossiger Baukörper aus zueinander verschobenen Geschossen wird über einen 5m hohen Sockel erschlossen. Zwei Treppen führen über die Ecken an der Passage auf den gedeckten Vorplatz der Bibliothek. Der Lesesaal im 2.OG mit glasüberdecktem, dreigeschossigen Luftraum und umgebenden Leseplätzen. Belüftete Klimadoppelfassade mit solargesteuerten Glaslamellen. Anmerkung: Beim Fotografieren wurde ein Teil der Verpackung nicht entfernt. Dies wurde dem Preisgericht mitgeteilt.

Der kompakte, sechsgeschossige Block mit zentralem Innenhof rückt leicht in die Flucht der Geschwister – Scholl - Straße. Der Hauptzugang zum langgestreckten Foyer erfolgt über die Passage. „Herzstück... ist der im Inneren gelegene Lesesaal“, mit über schmale Treppen zu erreichendem Dachgarten.“ Umlaufendes Lichtband zur Belichtung und Erschließung der umgebenden Bestände. Backsteinfassade mit Fensterbändern über zweigeschossigem, gläsernen Sockel. Garten an der Planckstraße als Erweiterung der Bibliothek.

Ein in drei unterschiedlich hohe Teile segmentierter, kompakter Block schließt an die Bebauung an. Der dreigeschossige Arkadenraum führt in den Haupteingang an der Universitätsachse. Das Foyer liegt hinter einer geschwungenen Glaswand. Der zentrale Lesesaal im 1.OG wird über eine flankierende, einläufige Treppe mit den über fünf Geschosse eingehängten Leseplätzen verbunden. Zur Bahn erscheint das Gebäude geschlossen. Drei unterschiedliche Fassaden werden durch gläserne Fugen getrennt. Die Hauptfassade markiert mit Arkade, Schriftzug und „Medientafel“ den Haupteingang im Osten.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.350 24.618 114.431 20.587 1,21 5,62 0,57 3,69 6/1 24,30

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 25.479 101.991 15.898 1,25 5,01 0,62 3,19 6/2 21,00

Baukörper mit differenzierter Grundrissdisposition und Höhenstaffelung, der an die vorhandene Bebauung anschließt, formal jedoch eigene Wege sucht. Abstand zur Fassade an der Planckstraße ca. 12,00m. Zugang zum Foyer über die gezackte Passage zur Bahn, die einen Vorplatz zur Geschwister – Scholl - Straße formuliert. Anbauten an das Bahnviadukt mit öffentlichen Nutzungen. Der Lesesaal im 2. OG wird über großflächige Fenster in der hinterlüfteten Natursteinfassade belichtet.

Der sechsgeschossige Baukörper wird mit einer gläsernen Fuge zum bestehenden Block orthogonal, zum Bahnviadukt dynamisch konvex / konkav formuliert. Der Gebäudeschwung führt in die Eingangssituation im Osten. Die Eingangshalle funktioniert als durchgesteckter öffentlicher Bereich. Der Lesesaal befindet sich im „Green Space“: „Dieser Green Space mit Blick auf die Stadt im 2.OG ist als Herz der Anlage konzipiert und bildet ein kommunikatives und ökologisches Element als erlebbarer Freiraum...“ Das Gebäude hat zwei Untergeschosse.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.865 25.628 114.996 18.812 1,29 5,79 0,74 3,84 8/– 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.851 33.081 135.938 18.760 1,51 6,22 0,70 5,00 7/1 26,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.618 30.827 107.894 17.738 1,50 5,23 0,72 3,80 7/1 24,50

„Der Baukörper des GrimmZentrums gliedert sich in zwei massiv und geschlossen ausgebildete „Wissensspeicher“ und eine offene und durch Leichtigkeit geprägte Kommunikationszone. Während in den monolithischen Speichern das Wissen gelagert und aufbereitet wird, entwickelt sich im dazwischenliegenden Spannungsfeld eine Zone der Wissensverarbeitung und der Kommunikation. Der großzügig offene Eingangsgiebel fördert die „Durchblutung“ des Zentrums mit Benutzern, die auf den scheinbar im Raum schwebenden ... Ebenen für einen regen Datentransfer und Informationsaustausch sorgen.“

„Der Entwurf für das Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum stärkt den städtebaulichen Charakter der Stadtlinse und bildet dabei einen eigenständigen architektonischen Ausdruck. Die westliche Gebäudekante folgt dem Abknicken der Planckstraße und dreht sich in die Blickrichtung von Unter den Linden.“ „Eine großzügige Lesehalle durchzieht den Baukörper. .... In die Halle sind Leseobjekte eingehängt, die lesen und studieren zum Erlebnis machen.“ „Der klare Aufbau der Bibliothek ist schon von außen zu erkennen: Bücherriegel flankieren eine Lesehalle.“

„Einem ausgehöhlten Stein gleich setzt sich das neue Grimmzentrum an den Kopf des Stadtblockes entlang des Stadtbahnviaduktes. Durch die gekonnten Wechsel der Traufhöhen positioniert sich das Gebäude im Stadtraum und erreicht durch Aufnahme der angrenzenden Gebäudehöhen und Betonung der Ecksituation eine präzise Setzung im heterogenen Stadtraum.“ „In diesem steinernen Block eingebettet liegt der introvertierte Innenhof, der als Lesesaal dient, das Herz der neuen Bibliothek, geschützt vor dem Lärm und der Hektik der Hauptstadt.“

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1190

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 31.041 117.696 19.043 1,52 5,79 0,78 4,65 6/2 21,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.028 26.607 110.443 16.758 1,33 5,51 0,73 3,25 6/1 18,50

„Das Stadtgefüge...wird im Süden ergänzt durch den Neubau der Bibliothek. ...“ „Auf Höhe der Bibliothek werden die „Baulücken“ beidseitig der Strassen durch baumbepflanzte „Platzanlagen“ aktiviert und durch Ausbau der Arkaden im Bahnviadukt aufgewertet.“ „Die Traufhöhen der angrenzenden vorhandenen Bebauung werden aufgenommen und im Neubau fortgeführt.“ „Kernstück sind die dreigegliederten mehrgeschossigen Lesesäle mit Galerien im 2.OG, mit differenzierter Ausformung und Ausgestaltung als Ort der Stille und Konzentration.“

„Der sechsgeschossige Baukörper nutzt das gesamte Baufeld stringent aus.... Das Friesband des Daches greift die Gesimskanten des Hauses Geschwister Scholl Straße 5 auf. ...“ „Imposant macht das Gebäude auf sich aufmerksam durch das auskragende Dach über dem Vorplatz an der GeschwisterScholl-Straße an städtebaulich bedeutsamer Stelle.“ Prägend für den Entwurf ist der Lesesaal, welcher nach Süden abfallend terrassiert ist und sich beinahe über die gesamte Höhe, Länge und Tiefe des Gebäudes erstreckt.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1193

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 7/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 29.715 105.553 20.318 – – 0,77 3,56 7/1 25,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.302 26.112 30.327 22.145 1,29 1,49 0,79 3,50 6/1 25,00

Auf einem 3-geschossigen Sockel sind nach Norden ein bis zu 7geschossiger Riegel und nach Süden die kegelförmige Kuppel des Lesesaals aufgesetzt. Das Gebäude orientiert sich klar zur Geschw.-Scholl-Str. (Haupteingang, Foyer, öffentliche Nutzungen). Zur Planckstraße ist eine großzügige Anlieferungszone vorgesehen. Der kreisrunde Lesesaal ist in den Freihandbereich integriert und lediglich durch den Luftraum der Kuppel akzentuiert. Im OG der Kuppel befindet sich der PCPool (zugänglich über geschlossenen Gang auf der Dachfläche).

Das zentrale räumliche Element des Entwurfs ist die ‚Röhre’. Sie schneidet längs und mittig durch das Gebäudevolumen und wird über Stirnöffnungen von der Seite und von Atrien von oben belichtet. Die ‚Röhre’ nimmt den großen Lesesaal auf, der sich visuell mit der Umgebung in Beziehung setzt. Zwei gleichwertige Eingänge von Planckstr. und Geschw.-SchollStr. leiten in das öffentlich zugängliche Erschließungsfoyer an der Südseite des Gebäudes. Die Südfassade ist als Bandfassade mit variablen, mit Schieferplatten verkleideten horizontalen Lamellen versehen.

Die Bibliothek besteht aus drei gleich hohen Kuben, die durch Atrien zu einer Einheit verbunden sind. Die drei Gebäude stehen für die drei unterschiedlichen Funktionen des Hauses. Das loftartige Hauptgebäude beherbergt Lesesaal, Leseplätze und Magazine. Im schmalen Gebäude parallel zur Passage befinden sich die Kompaktmagazine. Der kleinere Bauteil zur Planckstr. nimmt Büros auf. Die Erschließung erfolgt über das zentrale Atrium mit Zugängen von Planckstr. und Geschw.-Scholl.Str. Zur Passage verhält sich das Gebäude eher geschlossen, die Fassade ist hier als hängender Garten konzipiert.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 36.812 153.760 23.025 – – 0,79 5,52 6/1 30,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.353 29.281 122.178 14.615 1,44 6,00 0,71 3,76 6/2 26,50

„Die Bibliothek wird im städtebaulichen Kontext als kontemplativer Ort, als ein introvertiertes Bauwerk definiert. Das Gebäude folgt der ‚Haus im Haus’ Idee“ Es schottet sich gegenüber der Stadtbahntrasse als auch vom übrigen städtischen Kontext ab. Die Haupterschließung erfolgt von Geschw.-Scholl-Str. zum inneren Foyer. Zur Passage verhält sich das Gebäude geschlossen. Der Lesesaal ist eigenständiges Haus eingestellt, dieser Charakter wird durch markante Stützen im EG betont. Die Fassade ist mit Eternitplatten verkleidet.

Die Bibliothek besteht aus zwei Baukörpern: Das „Bücherregal“, ein geschlossener, massiver Körper, der an die Brandwand angebaut ist und die Bestände aufnimmt und das „Kommunikationsforum“, ein zur Stadtbahn geneigter, transparenter Skelettbau. Dazwischen befindet sich eine verglaste Erschließungszone mit Brücken zwischen den Bauteilen. Die Erschließung erfolgt mittig von der Passage. Die öffentlichen Bereiche orientieren sich eher nach Innen. Oberhalb des 5.OG befindet sich ein umfasster Dachgarten für die Mitarbeiter. Der Entwurf weist zwei Untergeschosse auf (Magazine, auch histor. Magazin).

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1198

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

23.968 35.625 176.106 23.585 1,49 7,35 0,78 5,34 9/1 44,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.379 33.912 152.002 20.300 1,59 7,11 0,77 5,08 6/1 26,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 27.646 115.607 15.411 – – 0,69 3,30 6/1 29,50

„Baukörper als ... Mittler zwischen der örtlich angrenzenden Bebauung ... und der jenseits des Bahnkörpers ...“ Ein 9-geschossiger Riegel parallel zur S-Bahn schließt die 4geschossige Bebauung nach Süden hin ab. Die monolithisch wirkende Fassade aus schwarzen, polierten Betonelementen ist bis auf die EG-Zone nur auf der Westseite und im 8. OG (Verwaltung) geöffnet. Das parallel zur S-Bahn liegende Foyer ist dreiseitig erschlossen. Der Lesesaal befindet sich im 3.OG zwischen den Lichthöfen, halbgeschossig versetzt zu den Buchmagazinen im Süden und Osten.

Ein nach Westen orientiertes großes Atrium (Bibliothek) und ein nach Süden ausgerichteter Lichthof (Verwaltung) gliedern das kompakte 6-geschossige Gebäude. Die Fassade besteht aus schwarzen, polierten Beton-platten. Schmale horizontale Lichtschlitze im Bereich der Verwaltung und der Arbeitsbereiche Bibliothek stehen im Kontrast zu den großen geschlossenen Fassadenflächen. Das Foyer parallel zur S-Bahn ist über einen Gebäuderücksprung im Süden erschlossen. Der Lesesaal befindet sich im 2.OG im Atrium

Wie eine Bugwelle schließt der 5bis 6-geschossige Baukörper die vorhandene Bebauung nach Süden hin ab. Dach und Fassade bestehen aus keramischen, ocker-sandfarbenen 20x40 cm großen Ziegeln. Horizontale fassadenbündige Glasschlitze überziehen schiffrenhaft Dach und Fassade. Die Stirnseiten und die EG-Zone sind komplett verglast. Hauptzugang über eine gebäudehohe öffentliche Passage in Ost/West-Richtung, die den Verwaltungsbereich im Norden vom Nutzerbereich mit 2-gesch. Lesesaal (4.OG) im Süden trennt. Abstand zur Bahntrasse nur im EG eingehalten.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

1199

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.255 30.355 126.613 22.607 1,43 5,96 0,79 4,55 7/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.242 108.728 123.478 5.470 5,12 5,81 0,80 3,60 7/1 25,37

„Vernetzung mit dem öffentlichen Raum“ Zwei über eine verglaste 3geschossige Passage in Ost /West-Richtung verbundene 7geschossige Riegel verkörpern zum einen den Verwaltungsbereich entlang der Brandwand und den Nutzerbereich im Süden. Die äußere Fassadenhülle der Bibliothek besteht aus einem beweglichen Metallvorhang, der partiell zur Vernetzung mit dem öffentlichen Raum großflächig geöffnet werden kann. Zugang über Foyer im 1.OG. Der Lesesaal ist auf mehreren Ebenen (3.-6.OG) terrassenartig nach Osten (großes Fenster) orientiert.

„3 Baukörper bilden einen Platz, auf dem ein ‚öffentliches’ Gebäude – der Leseturm – steht.“ Der 5-geschossige freistehende Leseturm im Zentrum wird nach Süden vom Verwaltungsriegel (7Gesch.), nach Osten und Westen der Bibliotheksnutzung dienenden Gebäuden umschlossen. Fassadengliederung ist den unterschiedlichen Nutzungen angepasst, offen (Süden/Osten) oder eher geschlossen (Westen). Hauptzugang von Osten im Bereich der schmalen Gebäudefuge. Der Leseturm ist über Stege mit den Nutzerbereichen verbunden. Hist. Fassade im Westen um ca. 4 m überbaut.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.395 31.204 129.758 26.345 1,61 6,69 0,93 4,48 8 / (1) 30,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.242 29.475 140.421 26.530 1,46 6,94 0,76 3,40 5/1 26,5

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.505 29.330 123.480 17.852 1,43 6,02 0,79 3,60 6/1 26,0

Das Gebäude wird von der Brandwand bis unmittelbar an die Bahntrasse entwickelt. "Direkt am Bahnviadukt wird ein Bücherspeicher vorgesehen, welcher Sonnen- und Schallschutzfunktionen für den Lesebereich übernimmt." Die Fußwegeverbindung erfolgt stattdessen über den Innenhof der Bibliothek, die vorhandene Pappelreihe soll erhalten werden. "Der öffentliche Raum soll in die Bibliothek geführt werden." "Das Gebäude wird als Gebirge verstanden, welches seine Risse und Brüche erhalten hat. So sind viele Stellen wie bei einem Fels begrünt und bewachsen. … Das Konzept des Gebirges wird im Innern fortgeführt (große Schlucht über Leihstelle und aufgebrochene Raumstruktur im Lesesaal)."

"Die neue Biliothek präsentiert sich nach außen als steinerner, geschlossener, massiver Baukörper. … Das Erscheinungsbild wird von in den steinernen Körper gesteckten, sich wiederholenden "Lichtkörpern" bestimmt. Ein grosser horizontaler Einschnitt markiert Eingang und öffentlichen Bereich." "Das Raumprogramm ist um eine zentrale Achse gruppiert. Hier befindet sich ein alle Geschosse verbindender, lang gestreckter Luftraum mit offener einläufiger Haupttreppe." "Das räumlich bestimmende Thema des Projekts ist aber der Bereich des Lesesaals. … Die Gebäudemasse löst sich in diesem Bereich durch die vielen Lufträume nach oben scheinbar auf." UG reicht bis an die Bahntrasse. Serverräume teilweise im UG.

"Vorgeschlagen wird ein ruhiger, kompakter Baukörper …. Mit dem in der Höhe reduzierten Bauteil ("Nut") zur Brandwand im Norden kann über Sekundärkonstruktionen direkt auf die Traufhöhe der Gebäude Planckstraße 20 und Geschwister-Scholl-Straße 5 eingegangen werden." "Mit einem baukörperlichen dreigeschossigen Einschnitt werden die Zugänge städtebaulich definiert." "Mit einem Lichthof im Norden, großzügigen Lichtschächten im Osten und Westen - begleitend zu den Treppen - sowie einer 3geschossigen Halle mit Glasfassade wird Tageslicht auch in den unteren Ebenen bis weit ins Gebäude geholt." Die Mitarbeiterbereiche sind Uförmig um die Benutzungsbereiche herum angeordnet.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

1204

1205

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.159 33.721 135.287 22.805 1,67 6,71 0,78 5,05 6/1 27,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.285 33.547 138.080 20.137 1,58 6,49 0,77 4,26 7/1 26,50

Kompaktes Gebäude, das durch unterschiedliche Höhenentwicklung bzw. Fassadengliederung Bezug zum Gebäudebestand aufnimmt. Das Erdgeschoss ist an drei Seiten zurückgestaffelt. "Die markante Auskragung der Bahntrasse wird im Bibliotheksgebäude zwischen Erdgeschoss und der 'schwebenden' ersten Etage wiederholt." Das Innere der Gebäudes wird durch eine Vielzahl von teilweise mehrgeschossigen und bis ins UG reichenden Lufträumen gegliedert. Der 3-geschosshohe Lesesaal ist glasüberdacht. Im 5. OG wird ein Dachgarten angeboten. Die Mitarbeiterräume sind weitgehend im 5. OG zusammengefasst.

Vorgeschlagen wird "ein kompakter, sich nach außen gegen Lärm abschirmender, skulpturaler Baukörper" mit einer NatursteinFassade (Gneis, geschichtet). Ein tief eingeschnittener Innenhof gliedert das Gebäude in die Bereiche für Mitarbeiter und Benutzung. Der zentrale, von oben belichtete Lesesaal erstreckt sich über 4 Geschossebenen. Der Zugang in den Benutzungsbereich liegt im 1. OG. Er wird entweder über das Foyer im EG oder über eine Außentreppe erreicht. Die Vertikalerschließung aller Geschosse erfolgt über eine zentral an einem glasüberdachten Luftraum angeordnete Freitreppenanlage mit zwei Treppenläufen.

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1208

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.474 34.491 143.547 21.932 1,68 7,01 0,60 5,20 9/1 32,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.882 32.948 116.430 14.563 1,58 5,58 0,65 3,79 8/1 26,35

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.531 29.759 112.845 23.642 1,45 5,50 0,66 4,46 6/1 23,00

Kompakter, von der Bahntrasse (18m) zurückversetzter, orthogonaler Baukörper mit Eingangshalle an der Geschwister-SchollStraße. Geschlossene Südfassade mit Lichtschlitzen (45°) um Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Seitenfassaden verglast mit Textund Bildzeichen. Lichthöfe und –schlitze, zT sich zu Gärten aufweitend zur inneren Gliederung. Lesesaal im 3.OG, 3-geschossig - Technik, Server im UG

Kompaktes, horizontal gegliedertes Gebäude mit begehbarem Sockel, von der Bahntrasse zurückgesetzt, um Baumbestand zu erhalten. Gläsernes EG mit Zugang von Osten. Geschlossene Fassade mit klappbaren Elementen zur Lichtsteuerung. Lesebereiche über vier Geschosse an zwei „organisch geformten Lufträumen“. - Haus Planckstr. 20 mit Vorbau vom 1-4.OG, Abstand min. 22m.

„Der mäandrierende Baukörper vervollständigt mit seinen Aussenkanten die vorhandene Blockrandbebauung. Die engen und tiefen Einschnitte (Eingang und Belichtung) im Kontext mit der Umgebung erzeugen eine dichte innerstädtische Atmosphäre. Die kontinuierlich ansteigende Höhenentwicklung des Baukörpers resultiert aus den Traufkanten der angrenzenden Gebäude, .. und wird innerhalb des Gebäudes mittels Rampen weitergeführt.“ Abgesenkter Eingangshof. Lesesaal im 1.OG, 4-geschossig

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1210

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.485 31.970 149.210 21.603 1,56 7,28 0,76 4,79 8/1 30,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.378 30.540 106.891 17.294 1,50 5,25 0,70 4,57 10 / 1 34,00

„Die Figur des Gebäudes beschreibt die Schwingungen zwischen zwei Tonarten der Stadt. Eine umlaufende Wand umspannt den Körper ... und zoniert die Funktionsbereiche: Eingang, Buch, Verwaltung. Nach Ost und West öffnet sich das Gebäude in voller Höhe und zeigt die Kontur der sich aufschwingenden Faltung.“ In der Höhe gestaffelter Solitär mit südlicher Eingangspassage, Lesesaal als „Signet zur Stadt“ an der Südostecke, „der optische Titel des zur Stadt gewandten Buchrückens.“

„Die Gebäudekomposition geht davon aus, die Randbebauung im Zusammenhang mit der Nachbarbebauung zu entwickeln, und ins Zentrum als deutliches Zeichen ein hohes Kerngebäude zu setzen.“ Gebäuderiegel nach Osten mit Eingangsbereich und Lesesaal, „Bücherturm“ im Zentrum, Hofgebäude nach Westen mit Verwaltung

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1212

1213

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.402 29.582 127.756 22.821 1,45 6,26 0,74 3,64 6/1 29,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.233 29.082 123.344 22.241 1,44 6,10 0,88 4,36 6/1 23,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.020 29.611 127.288 25.423 1,41 6,06 0,70 3,60 6/1 25,00

„...einen Ort der offenen Kommunikation, der kontemplativen Konzentration und des reflektierenden Ausblicks.“ Kompakter Baukörper mit 3 eingeschnittenen Lichthöfen, in die 3 Säle eingestellt sind. Einheitliche, durch Lichtschlitze strukturierte Fassade wird durch ‚Raumfenster‘ akzentuiert. Eingangshalle wird großflächig ausgeschnitten. Auftakt zum Gebäude bilden 2 Vorhöfe im Osten und Westen, die in durchlaufenden Erschließungsbereich münden. Lichthöfe sollen Orientierung im Gebäude bieten. Dazwischenliegende Rampen verbinden die Geschosse.

„Der Bau soll sich in den kulturellen und historisch gewachsenen Stadtteil Berlin-Mitte einfügen.“ 5-geschossiger kompakter Baukörper mit aufgesetztem Dachgeschoss mit Pultdächern. Nach Süden geschlossene Klinkerfassade, nach Osten und Westen Fensterbänder. Innenhof (ab 2. OG) an Brandwand für zusätzliche Belichtung. Zugänge im Osten und Westen führen zu Erschließungsachse. 4-geschossiger Lesesaal im 1. OG mit Oberlicht.

„...Skulptur des Wissens und der Kommunikation. Die massiven Bereiche bergen das Wissen, während in den lichten Zwischenräumen Austausch und Kommunikation stattfinden.“ Kompakter Baukörper, in den ein Glaskubus eingestellt ist, der an verschiedenen Stellen der Fassade hervortritt. Rot eingefärbter, polierter Sichtbeton mit sparsamen Öffnungen. An Plankstraße tritt Glaskubus als 2-geschossiger Erker in Erscheinung. Zugänge im Osten und Westen führen zu transparentem Eingangsbereich. Zentrale BuchSicherung nicht möglich. Lesesaal im Glaskubus (2. und 3. OG).

Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Bericht der Vorprüfung

1. Phase

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1215

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.470 32.986 127.537 22.980 1,61 6,23 0,65 4,94 9/1 34,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

24.944 30.770 116.415 18.037 1,23 4,67 0,65 3,95 6/1 26,00

„Die Baumasse der Bibliothek wird an der Bahntrasse angeordnet und bekommt die Form eines hohen Baukörpers." Zonierung des Grundstücks in einen 9-geschossigen Baukörper im südlichen Grundstücksbereich und einen Bibliotheksgarten/Erschließungsbereich an der Brandwand. Natursteinplatten und Fensteröffnungen in unregelmäßigem Wechsel. Betonung des Erschließungsbereiches durch großflächige Verglasung. Gesicherter/öffentlicher Bereich nicht getrennt. 4-geschossiger zentraler Lesesaal im 4. OG.

„Wir betrachten diesen Entwurf als eine Art Katalysator, der die umliegenden Fassaden als Bestandteile der Berliner Architektur zu einer neuen Architektur weiterverarbeitet. Dach und Fassade werden als Kontinuum behandelt.“ Abgesetztes Sockelgeschoss sowie Mittel- und Dachzone, die mit Fenstern unterschiedlicher Größe überzogen sind. Gebäudehohe Lichthöfe zur zusätzlichen Belichtung. Untergeschoss mit vorgelagertem Hof; Zugangsbrücken im EG von Osten, Westen und an der Stadtbahn. Variable Nutzung zwischen Kompakt- und Freihandmagazin.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.763 33.876 121.587 14.421 1,63 5,86 0,68 5,07 8/1 39,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.205 30.622 97.990 17.182 1,59 5,10 0,55 4,50 8/2 27,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 31.350 134.635 20.988 – – 0,60 4,33 6/2 26,80

Das Gebäude ist bis zur Höhe der Bahntrasse aufgeständert, so daß zwischen Geschwister-SchollStraße und Planckstraße eine "transparente Verbindungszone" entsteht und der Raum entlang des Bahnviaduktes aufgeweitet wird. Durch Modellierung des Geländes in verschiedene Ebenen soll der Bezug zu den Niveauunterschieden der Stadt und Spree aufgenommen werden. Die drei verschiedenen Nutzungsbereiche für die Verwaltung, die Bücher und das Lesen bilden drei vertikale Raumgefüge. Die beiden Innenhöfe sind Zäsuren zwischen den Nutzungsbereichen.

Als Ausdruck des Wissenstransfers wird der 'Berliner Block' zur Stadtbahn hin "signifikant offen" gestaltet. "Ein stringent - geometrisches Speicherarchiv wird dialektisch mit den freien, (geist) - schwebenden (Platt-) Formen der Wissens - Aneignung, - der Reflexion - in Beziehung gesetzt." Der achtgeschossige Baukörper steht mit Abstand vor der Brandwand. Raum für Datenserver liegt im 1. UG.

"Die Stadt kommt in das Haus ein Dialog zwischen Außen und Innen. Eine transparente Hülle am Tag, nachts wird sie lebendig." Im zentralen Bereich des sechsgeschossigen Gebäudes befindet sich ein mit Bäumen bepflanzter Innenhof. Beidseitig von ihm liegen die beiden Haupteingänge und führen in das großräumige, 5m hohe Foyer. Der Lesesaal ist um das Atrium des Innenhofes angeordnet und über drei Etagen mit einläufigen, dem Lichthof zugeordneten Treppen miteinander verbunden.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 34.459 149.778 22.126 – – 0,82 5,10 6/2 25,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 34.958 – 15.950 1,72 – 0,40 5,20 13 / 1 60,00

Der Stadtblock und die 'Bücherkiste'. "Der umhüllende Raum in einer einfachen Kiste wird mit Wänden aus Büchern definiert und sinnbildlich im städtischen Raum platziert." Die tektonische Ordnung als Schichtung von Außen nach Innen: die Hülle, die Fuge als Verbindung, die 'Bücherkiste' als Kern. Die Fuge mit der umlaufenden Treppenanlage im Lichthof um den zentralen Bereich der 'Bücherkiste' betont die Trennung der Baukörper und der Funktionen. Zwei Untergeschosse unter östlichem Gebäudebereich für Haustechnik.

"Ein neuer großer Platz vor dem Grimm Zentrum wäre wie ein weißes Blatt Papier, dessen Geschichte erst geschrieben werden muß." Kompaktes Gebäudevolumen auf der östlichen Fläche des Grundstückes, um einen großen Platz zu schaffen, der nach Westen erweitert werden kann. Untersuchungen zu Bibliothektypologien und dem heutigen Nutzerverhalten fließen ein in die Anordnung und Struktur der Nutzungsbereiche. Sie sind Grundlage für den Entwurf eines zeitgemäßen Bibliothekgebäudes.

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1. Phase

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1222

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.826 32.829 100.740 16.475 1,58 4,84 0,67 4,25 6/1 21,30

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 24.278 – – – – 0,50 3,64 5/1 21,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 38.536 134.876 19.638 1,89 6,63 0,60 4,80 10 / 1 39,00

„Öffnung der Bücherschleife zum Haupteingang und Vorplatz... Kontakt zur Öffentlichkeit... Ablesbarkeit des inneren Systems." Blockrandschließung mit Gebäudefuge zur Brandwand („Lichthof“). „Die umhüllende Bücherschleife ist der Leitfaden durch die Bibliothek.“ „Zentraler Lesesaal als Arbeitsgalerie gefüllter Lüftraum“ im 1.OG und auf den Brücken in den Obergeschossen. Eingang und Buchsicherung im EG. Verwaltung im 5. OG. Kompaktmagazin im UG. Freihandmagazine in den Ebenen verteilt. Fassade aus Sonnenschutzglas und Beton.

„Das Hauptanliegen des Entwurfsverfassers ist sie Schaffung eines Gebäudes, daß durch das Wechselspiel der Gegensätze lebt: Die Symbiose von Massivität und Transparenz, Dynamik und Ruhe, Offenheit und Geschlossenheit, Alt und Neu sollen dabei das Wesen des Konzeptes charakteresieren.“

„Ein monolithtischer Block entlang der Feuermauer schafft einen großzügigen Vorplatz zur Bibliothek. Der Vorplatz... wird als öffentlicher Raum genutzt.“ „Das rhomboide Prisma wird überzogen mit einer AerogelFassade und beweglichen, verschiedenfarbigen Sonnenschutzlamellen...“. Wechselnde Fassaden durch die Veränderung der „bunten Bausteine“. Eingang und Buchsicherung im EG. Freihand- und Kompaktmagazin im UG. Lesesaal im 5. OG. Verwaltung im 7. 8. Und 9. OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.861 36.407 173.658 20.156 1,67 7,94 0,79 4,74 7/1 31,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.093 42.082 144.907 21.267 2,00 6,87 0,76 4,99 7/2 25,00

„Partitur: Das komplexe Raumprogramm der Bibliothek wird als Partitur gesehen, d.h. jedes einzelne Element bekommt einen entsprechenden Platz im Grundriß und Schnitt zugewiesen. Gleichzeitig werden die Teile aufeinander abgestimmt.“ Eingang von Osten und von Westen über einen öffentlichen Bereich zur Buchsicherung im EG. „Die Bereiche der Lesesäle sind ablesbar“. (Oberlichter) Die Fassade ist aus Betonlamellen und Glas. Konstruktions- und Haustechnikkonzepte im Erläuterungstext beschrieben.

„Die Gliederung des Gebäudes erfolgt in drei Baukörper: dem Bücherregal im nördlichen Grundstücksbereich mit Anschluß an den Bestand über eine Fuge ... , dem Mitarbeiter- und Bürobereich mit ausgeschnittenem Lichthof sowie dem Benutzerbereich der Universitätsbibliothek.“ Die Eingangsebene ist um ca. 1m über das Straßenniveau angehoben. Buchsicherung auf dieser Ebene. Lesesaal im 5. OG mit Oberlicht. Anlieferungsrampe vor der Fassade des bestehenden Gebäudes in der Planckstraße. Konzept für die Gebäudetechnik dargestellt.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.585 31.144 134.029 17.598 1,51 6,51 0,70 3,95 8/1 28,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.837 37.548 156.727 21.322 1,80 7,52 0,80 4,75 7/1 27,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.587 33.139 135.170 17.535 1,61 6,57 0,45 4,52 9/1 43,00

„Die Bibliothek in einem scheinbar über dem Niveau schwebenden Baukörper und die öffentliche Erdgeschosszone als Sockel bestimmen das prägnante Erscheinungsbild“. „Aufweitung des Stadtraums zu den Stadtbahnbögen im Bereich Planckstraße“. Sockelzone: „südliche Kante ... weitet sich zur Planckstraße hin auf ..., östliche Flucht verschwenkt sich zur GeschwisterScholl-Straße und schafft dadurch einen Vorplatz für den Haupteingang“. Schwebendes Volumen des Bibliothekbereichs über EG nimmt Strassenfluchten der Planck- und Geschwister-Scholl-Straße auf. Eingänge von Osten und Westen. Buchsicherung: mehrere Zugänge im UG und 1.OG.

„Das aus drei Gebäudeteilen bestehende Ensemble spiegelt durch seine Gliederung die Nutzungsfunktionen wieder. Lichtfugen ... verstärken dieses Bild“. „Der großzügige Eingangsbereich an der Südostecke ...“ mit „Auskragung des CMS-Pools.“ „Büchersave“ mit gesichertem Benutzerbereich, darüber der „Mitarbeiterbereich“. „Lesecube“ mit Lesesaal im Innenhof. Glasfuge zur Brandwand mit Buchtransportanlage. EG 60 cm angehoben. Haupteingang von Südosten. Öffnung von S-Bahnbögen.

Kompakter orthogonaler Baukörper mit Dachsheds und kleinem Eingangsvorbau, anschließend an Eckfassade Planckstraße 20. „Der Baukörper rückt an der Eingangsseite zurück und bietet dadurch einen geräumigen Vorplatz“. „Innere Haupterschließung (eine Art gestapelter Wandelhalle mit breiter Treppenanlage)“. „Der große Lesesaal ist im obersten Geschoß untergebracht“. Haupteingang von 0sten. Magazin Kustodie im UG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.712 28.384 121.274 18.074 1,37 5,86 0,77 3,48 6/1 25,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.846 35.369 148.962 21.471 1,70 7,15 0,76 5,30 6/1 25,40

Kompaktes orthogonales Gebäude, oberste Geschosse nach Süden zurückgestaffelt mit Dachüberstand, transparenter Sockelzone, darüber Natursteinfassade, an den Ost- und West-Eingängen geöffnet. Gliederung in 3 Bereiche: 1. Mitarbeiter-Bereich nach Süden und Osten in 2 äußeren Riegeln, 2. gebäudehohe Erschließungshalle seitlich und über Dachöffnungen belichtet, parallel zur S-Bahn-Passage, 3. im Kern Benutzerbereich mit Bibliothek und zentralem Lesesaal. „Öffnung der südöstlichen Ecke zur Kennzeichnung des Eingangs – mit dem über d. Eingangsbereich auskragenden Dach.“ Haupteingang von Osten, 2. Eingang von Westen.

Vor der Brandwand ein 4-geschossiger Riegel, zur Planckstraße ein 7-geschossiger Turm, anschließend ein Bauteil mit oben auskragenden Rampenkörpern. „Die Bestandteile: Das Gerüst ist ein aus hauchdünnen Betonfertigteilen gebauter Rand ... Auf den Bücherspeicher kann von verschiedenen Ebenen zugegriffen werden. Er steht an der Feuermauer (Wand-Schrank) die ab dem Dachgartenniveau sichtbar bleibt ... Rampenkörper vernetzen Gerüst und Speicher ... Im Lesesaalbereich verzahnen und verschieben sich die Ebenen, kragen aus ...“ 8m-Abstand zur Bahntrasse ab 2. OG teilweise unterschritten.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 36.175 10.877.152 13.566 – – 0,75 4,63 9/1 32,60

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.463 33.163 149.468 24.292 1,62 7,30 0,57 3,82 11 / 2 39,20

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 30.905 143.075 19.294 – – 0,80 4,20 9/1 34,96

„Die Staffelung des Volumens nimmt Bezug auf den angrenzenden Bestand und formuliert die städtebauliche Brückenfunktion über das Viadukt hinweg zum Hauptgebäude der Universität...“ Der fünfgeschossige Block mit zentralem, neungeschossigen Bücherturm wird von Osten erschlossen. „... innere ringförmige Organisation der Bibliothek um einen zentralen, begehbaren Bücherturm mit angelagerten Nutzer- und Betriebsbereichen...“ Hell verputzte Fassade mit liegenden Fensterformaten über Kalksteinsockel.

„Der Baukörper entwickelt sich aus dem städtebaulichen Kontext und wird als plastischer Monolith interpretiert.“ Zwei Körper durch Stege miteinander verbunden, formulieren eine zentrale Halle, das „Kernstück der Bibliothek“. Zur Passage elfgeschossiges, nach außen gekipptes „Hochregal“ mit langgestrecktem Foyer, das über die Ecke GeschwisterScholl-Straße / Passage zu erschließen ist. Mit einer Fuge zur Brandwand der sechsgeschossige Baukörper mit Lesesaal und Arbeitsplätzen. Südfassade „monolithisch geschlossen“ mit kleinen Öffnungen, Nordfassade als Glasfassade.

„So fügt sich die Figur des Baukörpers dem Blockrand ein und stellt gleichzeitig eine signifikante Baumasse als Abschluss, Abschirmung zum Gleiskörper und Markierung dar.“ „Der Innenhof schiebt sich als verglaster Lesesaal bis zu den Gebäudekanten und präsentiert sich an den Straßenseiten als Lichtgiebel.“ Die gläserne Eingangshalle erstreckt sich entlang der Passage. „Die Raumstruktur wird durch ihre erlebbaren Parallelen bestimmt.“ „Die Erschließungsschichten mit langen Kaskadentreppen flankieren dabei den Lesesaal.“ Die Textur „...unterstützt die plastische Ausformulierung des Gebäudes.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.269 27.534 115.184 – 1,36 5,68 0,72 3,32 6/1 24,90

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.253 32.548 133.251 18.290 1,53 6,27 0,80 4,10 9/1 25,00

Der kompakte sechsgeschossige Baukörper mit eingestelltem Lichthof ergänzt den vorhandenen Block. Das Foyer erstreckt sich als Passage im Gebäude zwischen Ost und West. Zugang von der Planckstraße über eine große, den Platz halbierende Treppe. Zugang von der Geschwister – Scholl - Straße über einen Rücksprung im Gebäude. Der Lesesaal im Süd - Osten mit Oberlicht. Die Verwaltung um den Lichthof im Nord - Westen orientiert. Vorhangfassade aus Keramikplatten.

„Das Bebauungskonzept zeigt sich nach außen als kompakte und verdichtete Gebäudestruktur. In einer harten Schale befindet sich ein weicher Kern, der seinen Nutzern größtmögliche Flexibilität ermöglicht.“ Eine zweigeschossige Arkade entlang der Passage sowie Rücksprünge im Volumen führen in die Eingänge im Westen und Osten. „Der Lesesaal wird vierseitig von den Bibliotheksflächen umschlossen. Auf der nördlichen Seite flankiert der 9-geschossige Magazinturm den Lesesaal.“ „Büroflächen zeigen sich mit raumhohen Doppelfassaden, Bibliotheksflächen mit einer Lochfassade.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.665 28.194 137.378 14.492 1,36 6,65 0,67 3,21 7/1 26,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.292 28.702 117.000 16.186 1,41 5,77 0,63 4,30 7/2 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.451 31.529 120.667 18.170 1,62 6,20 0,79 3,93 6/1 23,00

„Das Gebäude wird aufgefasst als weiterer Baustein im Berliner Stadtgefüge. In seiner Südfassade sucht es allerdings durch eine Segmentierung als Reminiszenz an die ursprüngliche Bebauung der anonymen Großmaßstäblichkeit eines homogenen Blocks entgegenzuwirken. Die Unterkante der auskragenden oberen Geschosse entspricht der Traufhöhe der Nachbarbebauung.“ „Gliederung der Bibliothek in einzelne parallele Segmente...,die sich zwischen der Planck- und der Geschwister Scholl-Straße hintereinanderreihen.“

Zwei schiefwinklige Gebäudekörper sind zueinander verdreht angeordnet: Verwaltung/Technik im einen Baukörper, der von der Brandwand freigestellt wird und eher offenen, gläsernen Charakter hat, während der andere Baukörper mit dem Benutzerbereich an die Brandwand angebaut wird und eher geschlossen und steinern wirkt. Die Baukörper sind über gläserne Stege und im UG verbunden. Der Lesesaal befindet sich im 4.OG. Abstand Planckstr. 20: 17m Kompaktmagazin historische Buchbestände im 1.UG.

„Die Eingangssituation zum Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum ist zur Geschwister-Scholl-Straße signifikant über eine große, skulpturale Öffnung des Blocks angelegt.“ „Ein offener Lesehof, an dem auch das zweigeschossige Café liegt schafft den ruhigen Zugang in das Gebäude.“ „Räumlicher Höhepunkt der Bibliothek ist der abgestufte Lesesaal, über den alle sieben Ebenen gefiltertes Tageslicht erhalten.“ „Gliederung der südlichen Flächen in fünf unterschiedlich proportionierte Grundrissstreifen, die über Schottenwände aneinander grenzen.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.149 19.266 140.000 18.950 1,06 7,71 0,75 2,13 7/1 25,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.522 32.394 120.290 19.656 1,58 5,86 0,78 3,77 6/1 24,00

„Das neue Zentrum ist ein kompakter 7-geschossiger Baukörper mit drei Lichthöfen. Er bildet einen Block, der an die bestehende Brandwand im Norden des Grundstücks anschließt Der Eingangsbereich des neuen Bibliotheks- und Medienzentrums liegt an der ‚Universitätsachse’ mit einem großzügigen Haupteingang an der Geschwister-SchollStraße und einem zweiten Zugang von der Fußgängerpassage des Bahnviadukts aus.“ Drei Atrien dienen der Belichtung und Orientierung im Innern. Fassade aus „dreidimensionalen „aufgeschlagenen Märchenbüchern“.

„Die drei Aktionsprinzipien einer Bibliothek werden in diesem Entwurf für das Grimm-Zentrum durch drei lineare Bänder repräsentiert. Das Zentrum bildet der große Lesesaal, erschlossen von einer rampenartigen Treppenspirale.“ „Gliederung des dreiteiligen Gesamtgebäudes durch zwei Lichtschlitze“ in Längsrichtung. „Große scheibenartige Öffnungen“ und „filigrane Stahlstützen“ prägen den Lesesaal im 2.OG.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.578 30.330 133.355 18.654 1,47 6,48 0,81 3,76 7/1 27,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.774 35.372 113.718 19.326 1,70 5,47 0,78 4,40 8/1 24,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.787 31.934 115.794 20.962 1,54 5,57 0,77 4,00 6/1 26,00

Der Entwurf soll Assoziationen an eine „offene Bücherkiste“ wecken: Ein horizontal strukturierter Gebäuderand in Höhe der umgebenden Altbauten mit eingestellten, deutlich höheren, die Vertikal betonenden „Buchschubern“, die als eigenständige Baukörper die Bestände aufnehmen. Im Inneren dominieren offene Raumfolgen, versetzte Geschossebenen und Lichtatrien. Der zentrale Lesesaal bildet mit dem PC-Pool ein eigenes Bauvolumen mit offenen Raumbezügen zu den übrigen Nutzerbereichen. Das Gebäude orientiert sich zur Passage (breite Freitreppe zur leicht erhöhten Eingangsebene).

Der kompakte, kubische Baukörper orientiert sich eindeutig zur Stadtbahn. Zur Passage hin vermittelt ein 2-geschossiger Arkadengang zur Foyerzone mit Eingängen von West, Ost und Süd. Die zentralen Bereiche der Bibliothek orientieren sich zur Südseite: PC Pool im 2.OG sowie der sehr große Hörsaal, der die gesamte Südfassade vom 3. bis zum 6.OG besetzt und mit großzügigen Fensterfronten versehen ist. Auf den Nutzerebenen wird eine relativ offene Raumstruktur gewählt. An der Südfassade sind je 2 bis 3 Geschosse im Sinne einer Monumentalordnung optisch zusammengefasst.

Zwei gegeneinander versetzte Lförmige Baukörper umklammern den eingestellten zentralen Lesesaal. Nach außen wird eine monolithische Wirkung der Bauvolumen angestrebt. Hierzu sind die Fenster mit farbiger Verglasung in Farbe der Fassade gehalten. Die Eingangszone an der Südwestecke ist deutlich eingeschnitten. Hier befinden sich die zur Passage orientierten öffentlichen Bereiche. Der zweite Eingang von der Planckstraße ist mit der Anlieferung zusammengefasst.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.405 33.610 140.875 16.238 1,65 6,90 0,78 4,25 6/1 28,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.811 23.043 116.292 19.700 1,22 6,18 0,79 2,63 6/1 26,00

Der symmetrisch aufgebaute Gebäudekomplex gliederte die Bereiche der Bibliothek in drei Gebäudeflügeln. In der Mitte der Anlage ist im 4.OG der Lesesaal eingeschlossen. Die Geschosse sind als Staffelgeschosse mit breiten Rücksprüngen an der Ostund Westseite ausgeführt. Eine über vier Geschosse reichende Halle öffnet sich zur Passage. Zugänge befinden sich an den beiden südlichen Gebäudeecken. In den Grundrissen sind überwiegend nur Funktionsbereiche ohne innere einzelräumliche Gliederung dargestellt.

Drei parallele Gebäuderiegel werden durch gebäudehohe Erschließungskorridore verbunden. Die gleich hohen Riegel beinhalten unterschiedlich viele Ebenen, d.h. es ergeben sich sehr unterschiedliche Raumhöhen (Magazinbereich ~10m, Bürobereich ~3 m). Es ist nur ein Haupteingang vorgesehen (kein Eingang zur Planckstraße). Die Anlieferung ist nicht erkennbar. Es sind keine Raumnummern bzw. -bezeichnungen angegeben. Die Einhaltung des Raumprogramms und der Funktionsabläufe ist daher nur bedingt prüfbar.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.800 29.436 103.026 23.099 1,42 4,95 0,83 3,56 6/2 22,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

24.003 32.407 137.327 18.973 1,35 5,72 0,78 4,07 7/1 22,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.667 25.464 778.906 19.208 1,36 41,73 0,75 3,50 8/– 44,45

„Dem Gebäude Raum für Freiheit und Eigenständigkeit ... lassen.“ Ein 6-geschossiger Solitär, überragt im Süden die S-Bahntrasse. 2-geschossiges Direktionsgebäude fügt sich im Osten an die Brandwand. Beide Gebäude ruhen auf einem Sockel, der den gesamten Platz um 1,50 m anhebt. Ungerasterte Lochfassade verputzt bzw. verklinkert (Bibliothek) Erschließung über große Freitreppe im Süd/Osten. Der von Freitreppen eingefasste Lesesaal im Atrium erstreckt sich über alle Geschosse. Die Verwaltung befindet sich im auskragenden Gebäudeteil. Das Gebäude besitzt 2 UGs.

„Das neue Bibliotheks- und Mediencenter bildet einen ‚Kopf’ zum Stadtbahnviadukt aus.“ 7-geschossiger Baukörper, dessen Südfassade sich zur S-Bahn neigt. Rostender Stahl mit lichtkegelförmigen Glasausschnitten dominieren die Südfassade. Die Stirnseiten sind mit schwarzem Basalt verkleidet bzw. als Medienfassade ausgebildet. Im Innern Gliederung der Bereiche durch zwei Atrien in OstWest-Richtung: Verwaltung (Brandwand), Magazin (Mitte) und Nutzerbereich mit dem Lesesaal im 1./2. OG (Süden). Foyer im Süden wird von der Süd/OstEcke erschlossen. Abstand zur Bahn nur im EG eingehalten.

Inspirationsquelle ist die Klosteranlage mit „Aedificium“ aus dem Roman „Der Name der Rose“ von Umberto Eco. Drei unterschiedliche Baukörper bilden einen öffentlichen Platz (+ 6.50 m) über dem im EG befindlichen Eingangsbereich. Ein 8geschossiger monolithisch wirkender Bücherturm (schwarzer Beton mit tiefen vertikalen Lichteinschnitten) im Westen steht dem Verwaltungsriegel im Osten gegenüber. Im Norden befindet sich ein Hochregallager (Kompaktmagazin) parallel zur Brandwand. Das Foyer im EG wird von Süden erschlossen. Ein 2-gesch. Lesesaal befindet sich im 1.OG des Bücherturms.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.217 22.962 94.315 8.788 1,08 4,45 0,70 2,50 5/1 20,40

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.057 33.539 112.360 18.478 1,59 5,34 0,75 5,03 8/1 26,50

Das Gebäude gliedert sich in zwei 4- bis 5-geschossige Riegel parallel zur S-Bahn, die über einen schmalen Glaskörper miteinander verbunden werden. Ein 3gesch. Glasvorbau im Süden kennzeichnet den Hauptzugang. Die Fassaden sind nach Süden mit Klinker, an den Stirnseiten mit Aluminium verkleidet. Im Innern ist das Gebäude in zwei Abschnitte (Ost/West) gegliedert, die über eine Erschließungszone in der Mitte verbunden sind. Der Lesesaal befindet sich im 2. OG nach Süd/Osten orientiert. Die Verwaltung befindet sich im 5.OG an der Brandwand.

„Das Wissen darf sich nicht verstecken, sondern muss sich auffächern, um erfahrbar zu sein.“ Die sog. gläserne „Lesestraße“ ist das verbindende Element zwischen den beiden 5- und 8geschossigen (Buchmagazin) mit hellem Naturstein verkleideten Gebäuderiegeln. Das 2-gesch. Foyer parallel zur S-Bahn ist von beiden Stirnseiten begehbar. Im 6-gesch. Glaskubus befinden sich Leseplattformen in versch. Geschossen über dem im 1.OG liegenden Lesesaal. Der um zwei Lichthöfe angeordnete Verwaltungsbereich befindet sich im 3./4. OG des südlichen Baukörpers.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 24.244 100.037 16.546 – – 0,75 2,85 5/1 21,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.133 32.196 136.995 26.469 1,52 6,48 0,79 4,82 8/1 27,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.551 26.222 114.500 21.040 1,28 5,57 0,79 3,76 7/1 25,50

"Achsen aufnehmen, Sichtbeziehungen ja auch das ... aber vor allem: der städtisch verdichteten Situation eine verdichtete Bibliothek entgegensetzen. Bücher vom Keller bis unters Dach. Sie bilden (Bücher-) Regale und mit dieser Ausschließlichkeit wird die Bibliothek aufgebaut." "Im Buchstapel große zusammenhängende Leerstellen - Lesesaal, PC-Pool." "Mit der Hülle bilden die Regale, da in anderem Raster aufgestellt, den Sekundär-Rhythmus. Die Hülle nimmt auch den Gedanken der seriellen Gestaltung auf …." Die Fassade besteht durchgängig aus tiefen Mauerwerkspfeilern und Glasstreifen, sie wird lediglich an der Geschwister-SchollStraße durch gebäudehohe Einschnitte zur Markierung der Eingänge modifiziert.

Kompakter Kubus mit ausgeprägter Bezugnahme auf den angrenzenden Gebäudebestand, u.a. durch Staffelung der oberen Geschosse und unterschiedliche Fassadenausbildung. Prägende Elemente für die Gebäudestruktur sind - der über 6 Geschosse reichende zentrale Inennraum des im EG liegenden und von oben belichteten Lesesaals, an den sich die Magazinebenen galerieartig anlagern und auf den sich die Haupterschließung bezieht - die zwischen den schmalen Mitarbeiterbereichen parallel zur Bahntrasse und zur Geschwister-Scholl-Straße und dem Magazinbereich liegende L-förmige Schneise, die der Belichtung und der Aufnahme der Foyerfunktionen ('Foyerstraße') dient.

Das Gebäude ist in 3 Teile gegliedert, die sich in Form und Nutzung klar unterscheiden: Der Mitarbeiterbereich ist als Scheibe mit vorgehängter Glasfassade an die Brandwand angebaut. Der Baukörper für Benutzungsbereich und CMS ist weitgehend frei gestellt, er ist in der Höhenabwicklung gestaffelt, seine Grundrisskontur ist trapezförmig, die Ecken sind abgerundet. Die Fassaden ("bewusster Gegensatz") bestehen aus nach außen gekippten Glaspaneelen. Die Geschossebenen sind über Lufträume miteinander verbunden. Das CMS ist als "verglaste Dachlandschaft" konzipiert. Mitarbeitertrakt und Benutzungsbereich werden durch einen flacheren Glasbauköper mit den Foyerbereichen verbunden.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.344 26.962 101.087 18.202 1,33 4,97 0,67 3,28 7/1 23,10

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.490 32.574 128.893 22.596 1,59 6,29 0,74 4,23 7/1 31,00

„Das Gebäude versteht sich als ein kompakter Block von Büchern, welches durch eine mäanderförmige Raumfolge durchdrungen wird. Umschlossen wird dieser Block von einem einbündigem Verwaltungsring,“ mit kurzen Wegen zu Lesesaal und Büchern. 5-7 geschossiges, orthogonales Konzept mit 2 Staffelgeschossen. Erschließung von Südosten, Lesesaal zentral, differenziertes Energiekonzept.

Kompaktes, 5- bis 7-geschossiges orthogonales Gebäude, „das sich hauptsächlich Ost-West orientiert.“ Lang gestreckte Betonkerne an der Brandwand und entlang der Südfassade (Schallschutz), zwei Stützenreihen sowie fünf parallele Lichthöfe mit Aufbauten zur Lichtlenkung, gliedern das Gebäude. Eingang von Osten, Lesesaal im 1.OG mit weiteren Lesegalerien.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.992 36.248 151.896 119.878 1,65 6,91 0,83 4,40 9/1 38,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.553 32.884 106.814 24.652 1,60 5,20 0,80 3,90 8/1 27,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – – –

„Ein kompaktes Volumen schwebend über einer kontinuierlichen Fläche, die sich von dem öffentlichen Platz im Süden bis hin zur rehabilitierten Brandwand im Norden erstreckt.“ 9-geschossiger Solitär mit zwei Höfen, „die diagonal von oben nach unten und von Süden nach Norden alle Geschosse durchqueren.“ Erschließung von Süden und Norden (Fahrräder), Lesesaal gestapelt vom 5-9.OG vorgesehen, als „Jacobshalle und Willhelmhalle“ um die Höfe. Detailliertes Energiekonzept.

„Ein Solitärgebäude im Kontext der Berliner Blockrandbebauung.“ Kompakter Kubus, der von vorgesetzten Gebäudeteilen gerahmt wird. Zentraler Innenhof mit eingestelltem Volumen für Lesesaal. Sichtbeton-Pfeiler Fassade mit differenzierter Gestaltung für Hauptkörper und vorspringenden Gebäudeteilen. Zugang von Osten und Westen in zentralen Erschließungsbereich. Verbindung der Geschosse über Treppenhalle. 4-geschossiger Lesesaal im 1. OG.

Kompakter Baukörper mit zentralem Lesesaal / Innenhof. Anordnung der Baumasse im östlichen Bereich. Schaffen eines Vorplatzes im Westen. Erschließung über einläufige Treppen im Süden parallel zur Stadtbahn sowie Arkadengang im Norden. Räumliche Studien zur Baumassengliederung. Keine detaillierten Angaben zur Flächenverteilung.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.210 24.727 125.083 19.016 1,22 6,19 0,77 2,84 5/1 21,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.532 32.907 141.530 22.221 1,60 6,89 0,78 4,93 7/1 27,60

„Leitlinie: Sparsamkeit, Einfachheit, Geist“ Gebäudehülle aus Naturstein mit Rasteröffnungen legt sich als ‚abgewinkeltes Schutzschild‘ über das Gebäude und lehnt sich an geschlossenen Riegel an der Brandwand an. Fassaden im Osten und Westen großflächig verglast. Zugang von Osten und Westen in Eingangshalle. In die Hülle sind ‚Leseterrassen‘ frei eingestellt. Lesebereiche verteilt auf die Leseterrassen in unterschiedlichen Geschossen.

"Das Gebäude steht als großes öffentliches Haus in der Tradition der blockbildenden Solitäre der Nachbarschaft. Mit einer großen Geste des Eingangs öffnet sich das Haus zur Geschwister-Scholl-Straße. " Die räumliche Abfolge für den Nutzer führt über die breite Freitreppe in das 1. OG zum Eingangshof, von dort über Foyer und Atrium zur Haupttreppe. Diese Räume erhalten eine natürliche Belichtung durch die Glasdächer. Das Kompaktmagazin der historischen Buchbestände (Nr. 97) ist überwiegend im UG vorgesehen.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.331 32.116 – 16.948 1,51 – 0,78 5,76 7/1 29,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.653 10.990 129.631 19.813 0,53 6,28 0,80 3,64 5/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.403 28.925 119.922 19.244 1,42 5,88 0,79 3,96 7/1 25,50

"Der kompakte Baukörper ist optisch von der nördlichen Brandwand abgerückt, tatsächlich jedoch durch einen schmalen Verwaltungstrakt als Anbau an die Brandwand angeschlossen." "Das Besondere des Entwurfes liegt in dem Freihandbereich, der als 'Bücherfassade' von der Lesesaalebene ab aufwärts über 4 Geschosse und über die gesamte Länge des Gebäudes in den Luftraum des Lesesaals hineinragt."

Überbauung der gesamten überbaubaren Grundstücksfläche mit einem ein- bis fünfgeschossigen Baukörper. Der Haupteingang an der südöstlichen Gebäudeecke wird mit dem über drei Geschosse freistehendem Treppenhausturm betont. Das Erdgeschoss liegt 1,10 m über dem Straßenniveau und ist über Außentreppen und Rampe im südlichen Arkadengang erschlossen.

„Gleichwertiges Nebeneinander von Bibliothek und ComputerMedien-Service in einem Gebäude.“ „Lesesaal und PC-Pool als zentrale Räume sind... gleichwertig ... in die Grundrisskonfiguration gesetzt und stehen in einer engen räumlichen Beziehung zueinander.“ Blockrandschließung mit Aufnahme der Traufhöhen der nördlich angrenzenden Gebäude und 2 weitere Geschosse zur S-Bahn. Zugänge im Osten und Westen. Eingang, Buchsicherung und großzügige Treppe im EG. Lesesaal im 2. OG. Verwaltung mit Lichthof im Westen über die Ebenen verteilt. Fassaden sind aus Travertin, innen Sichtbeton und Holz. Haustechnik- und Tragwerkskonzept vorhanden. Nur ein Teil des Gebäudes ist unterkellert.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.299 29.670 99.760 14.535 1,46 4,91 0,70 4,45 10 / 2 27,80

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

22.265 37.883 152.230 22.257 1,70 6,84 0,82 4,79 6/1 25,00

Riegelbebauung auf der südlichen Grundstücksgrenze. „Der Raum der dabei zwischen Brandwand und Gebäude entsteht, entspricht sowohl einem Hof als auch einem kleinen Platz. Die bestehenden Blickrichtungen nach Ost und West bleiben erhalten. Die gesamte Anlage mit dem Platz ist um ein Plateau mit 40cm angehoben.“ „Fast das ganze Haus steht der Öffentlichkeit zur Verfügung, deswegen halten wir es nicht für sinnvoll, eine Reihe von architektonisch anspruchsvollen Räumen zu entwickeln.“ Sondern „So entstand... das Gesamtkonzept der Arbeitsplätze, in Form der zueinander höhenversetzten Arbeitsplätze um die Bücher herum, mit maximalem Außenwandanteil und der kompakten Anordnung der Bücher im Kernbereich.

„Das Projekt wird in einer Gebäudegruppe konzipiert, deren Teile über Erschließungsbereiche verbunden sind. Dabei stellen sich Riegelgebäude zu den Straßenfronten und zum Bahndamm.“ Blockrandschließung mit drei Riegeln und Verbindern aus Glas. Erschließung über einen Gang von Osten und Westen. Buchsicherung im EG. Lesesaal im 2.OG. Verschiedene Technische Konzepte beschrieben.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

28.956 45.477 168.661 19.396 1,57 5,82 0,76 6,82 6/2 24,70

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.820 38.786 169.056 18.884 1,86 8,12 0,79 5,02 7/1 30,70

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.876 32.878 133.540 18.660 1,50 6,10 0,80 4,90 7/1 27,60

Kompakter „rechteckiger Baukörper mit ... 2 verschieden großen, in das Gebäudevolumen integrierten Atrien“. DG leicht zurückgestaffelt. „... auf das transparent gehaltene EG aufbauende, schwere Fassade ... erinnert an nebeneinander gereihte, nicht ausgerichtete Bücherstapel auf einer Tischplatte“. Stark horizontal geprägte Fassade mit Beton-SandsteinFertigteilen. Verwaltung orientiert sich „um einen kleineren 6-geschossigen Lichthof über dem Eingang, ... der Lesesaal in der 1. Etage als 4geschoßiges, lichtes Atrium“. Haupteingang von Osten, 2. Eingang von Süden.

Der Baukörper „stellt sich als klar gegliederter Quader dar“, mit zentralem Atrium „... in dessen Mitte ein scheibenförmiger Monolith aus dem UG ragt. Dieses Kernstück der Bibliothek wird.. von einer 2. Fassade umschlossen ...“ Zentraler Lesesaal „als klassischer Galeriesaal mit dem Atrium verbunden“. „4 gleichrangige Eingänge führen in die Eingangshalle, die parallel zum Bahnviadukt angeordnet ist“. Doppelfassade „aus verstellbaren, vertikalen Lamellen vor einer Glashaut“. „3 lineare Zonen“: „... im Norden die Magazine ..., im Mittelteil die Arbeitsplätze, im Süden die Freihandbereiche“.

Ein Baukörper aus 3 Elementen: 1. Wandscheibe vor Brandwand mit Technik-Bereich 2. anschließend niedrigerer Buchbereich mit Lesesaal 3. im Süden höherer Riegel mit Verwaltung und CMS-Bereich. Im Buchbereich „keine Etagen im eigentlichen Sinn, sondern eine Abfolge von Ebenen, die sich um einen zentralen Luftraum nach oben schrauben“. Eher geschlossene Betonfassaden mit unregelmäßigen „Lichtschlitzen“. Haupteingänge von Süden über S-Bahn-Passage. Öffnung von S-Bahnbögen. 8-m-Abstand Bahntrasse unterschritten durch Überdachung der S-Bahn-Passage. Abstand Planckstraße 20: 36,7 m.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.681 28.977 102.830 16.999 1,40 4,97 0,73 5,60 9/1 25,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.220 31.796 119.748 17.471 1,57 5,92 0,77 4,64 6/1 21,20

„Die äußere Figur des Gebäudes wird geformt durch das Spannungsfeld der Blockbebauung ... und der Dynamik des Bahnbetriebs. Eine Grundfigur wird gedehnt, gestaucht, gedrückt, geschnitten...“ „Einem Hochregallager gleich bilden die Bücher ... das Volumen des Gebäudes. Ein äußerst „kompakter Bücherkörper“ entsteht. Eine äußere Hülle bildet den Abschluss. Der zwischen Hülle und Bücherkörper entstehende Raum wird zur Erschließung der Bestände genutzt.“ „Die Gebäudehülle ist perforiert mit gleichmäßigen Öffnungen.“ „Sondervolumen werden aus der Gesamtmasse herausgeschnitten.“

„Das quaderförmige Volumen, Baustein der typischen Blockstruktur... Bauhöhe vermittelt zur Nachbarbebauung.“ Zugang der langgestreckten Eingangshalle von Ost und West. Im Zentrum die Ausleihe mit einläufiger Haupttreppe an der Brandwand. „Der Lesesaal...das fünfgeschossige Volumen ruht in der Mitte des Gebäudes.“ und wird über Dachlaternen mit Tageslicht versorgt. „Im Bild eines Strichcodes perforieren geschosshohe Fensterschlitze die Außenwände.“ Außenraum mit linearen Möblierungselementen. Differenziertes Haustechnik- und Energiekonzept.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– – – – – – – – 8/– –

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.900 32.877 132.393 20.805 1,50 6,05 0,72 4,93 9/1 30,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.225 30.070 118.383 19.314 1,49 5,85 0,79 3,72 6/1 25,00

„Städtebaulich bildet das grimmzentrum den kopf des vorhandenen blockes, indem es ihm überhöht vorgelagert ist.“ „der kompakte teil des grimmzentrums enthält komprimiertes wissen. der offene lesesaal dagegen lässt genügend raum und weite, dieses zu interpretieren und zu werten...“ „drei lichthöfe werden durch den kompakten gebäudeteil gesteckt...“ „die haupterschliessung erfolgt über eine rampe, die sichtbar durch das ganze gebäude führt.“

„Dem städtebaulichen Konzept folgend werden die Linien und Strukturen der angrenzenden Bebauung streng und respektvoll aufgenommen. Der Neubau nimmt sich der Umgebung an, greift Bestehendes auf und entwickelt daraus zurückhaltend aber selbstbewusst eine eigene Sprache und ein eigenes System.“ „Die schnittmusterartigen Entwurfslinien sind aus der weiteren stadträumlichen Umgebung abgeleitete Kraftlinien, die den ideellen Bezug zu weiteren „Landmarks“ der Topographie Berlins herstellen.“ Abstand Planckstraße 20: 12m

„Wir verhüllen die Bibliothek - den Behälter für die Bücher - wie ein Buch mit einem edlen Einband. Der architektonische Einband schützt den Inhalt des Gebäudes vor unerwünschten äußeren Einflüssen. ... Durch die Verhüllung verweigert das Gebäude die unmittelbare, profane Information des Betrachters, gleichzeitig wird ein eigenständiger Gestus erzeugt - es weckt dessen Neugier, verführt ihn zum Eintreten.“ „Analog zu den Stirnseiten eines Buches wird zum Osten und Westen hin der Aufbau des Gebäudes sichtbar. ... Im Inneren wird ein konstantes Durchfließen des Raumes in Ost - West Richtung... erzeugt.“

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

21.177 23.902 151.597 15.769 1,13 7,16 0,72 3,58 7/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

– 33.713 73.262 7.809 – – 0,73 3,77 8/1 24,00

Geometrisch unterschiedlich geformte, geschosshohe Baukörper werden übereinander gestapelt. Im Innern entsteht eine Landschaft von frei angeordneten Geschossebenen, die jeweils über Treppen miteinander verbunden sind. Der Lesesaal wird über mehrere Ebenen nach Nordwesten abgetreppt. An der Südostecke entsteht eine gedeckte Eingangssituation, an der Nordwestecke ein Platz. Keine Aussagen zu Konstruktion oder Materialität. Abstand Planckstraße 20: 17 m

Die Bibliothek ist als kompakter Gebäudeblock konzipiert. Zur Südseite findet sich eine ausgeprägte Auskragung in zwei Stufen. Dadurch ergibt sich im EG eine deutliche Aufweitung der Passage (auf 22 m). Ein begrünter Innenhof („Lesewald“) bildet das Zentrum der Anlage. Der Eingang befindet sich mittig an der Südseite, die Anlieferung erfolgt von der Planckstraße aus.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

18.765 27.939 103.043 18.955 1,49 5,49 0,62 3,30 6/1 26,00

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

20.404 31.911 147.660 19.992 1,56 7,24 0,74 4,78 7/1 29,50

HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

19.945 28.498 123.280 22.881 1,43 6,18 0,85 0,85 7/4 28,00

Der Gebäudekomplex entsteht aus einer Addition zahlreicher, geschossweise versetzt angeordneter Gebäudeflügel (Prinzip des Labyrinths). Das Entwurfskonzept wird als Reminessenz an das Berliner Stadtmotiv Block / Hof verstanden. Durch die versetzt angeordneten Gebäudeflügel entstehen zahlreiche offene, halboffene und geschlossene Höfe. Die Eingangsebene auf 1.OG wird vom Straßenniveau aus über Treppen und Rampen erschlossen. Zur Passage nimmt das Gebäude eine eher geschlossene Haltung ein. Die Freitreppe reicht geringfügig in die 8mAbstandszone zur Stadtbahn (nicht entwurfsnotwendig).

„Als Metapher ... dient die Stapelung von Büchern ..., die durch den ‚Zugwind’ der vorbeifahrenden Bahnen verdreht sind.“ Zwei 7-geschossige Baukörper, das mit Naturstein verkleidete Buchmagazin an der Brandwand und der verglaste Nutzerbereich im Süden, sind über ein Atrium (Vertikalerschließung) miteinander verbunden. Die zur Bahn hin geneigte Fassade „führt mit ihrer betonten Horizontalität das Thema Stapelung weiter.“ Das 2-gesch. Foyer im Süden wird von drei Seiten erschlossen. Der Lesesaal liegt terrassenartig im 3. bis 5.OG nach Süd/Osten orientiert. Die Verwaltung befindet sich im 1. bis 3. OG im Süden.

„Der Bezug zwischen Gebäude und Stadtraum entsteht durch die Ausbildung eines großen Platzes... der durch Begrünung und Wasserbecken strukturiert ist,... Glaselemente und englische Höfe sind erste Indizien für die Dimension der Bibliothek.“ Die Bibliothek entwickelt sich sowohl in die Höhe (7 gesch. verglaster Riegel, Verw. 3./5./6. OG, Cafe 6.OG) als auch in die Tiefe (4 Gesch. Nutzerbereich) Die Gebäude werden im Innern durch kalaidoskopartige Lichtsäulen strukturiert. Ein großes Atrium (Lesesaal) sowie zwei kleine Lichthöfe ordnen und belichten zusätzlich die Nutzerbereiche der Untergeschosse.

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1. Phase

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HNF BGF BRI Hüllfläche BGF / HNF BRI / HNF GRZ GFZ Geschosszahl VG / UG max. Gebäudehöhe

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Bisher ist nur das Modell eingegangen.

Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

Preise, Ankäufe, Engere Wahl

1. Preis
1122 Max Dudler, Berlin Mitarbeiter/innen: Jochen Soydan Sonderfachleute: Winter Ingenieure

2. Preis
1161 Jaklin Tenbohlen Welp Architektur, Berlin Uwe Welp und Christiane Tenbohlen-Welp Mitarbeiter/innen: Peter Tröster

3. Preis
1098 Thomas Müller Ivan Reimann, Berlin Mitarbeiter/innen: Speirer, Vetter, Glasenapp Sonderfachleute: Haustechnik: Zibell, Willner und Partner, Berlin, Statik: GSE, Berlin, Brandschutz: Stanek, Berlin, Sonstige: Lührs, Kaubisch, Hebeisen, Berlin, Modell: Monat und Menzel, Berlin

4. Preis
1052 Markus Löffler, Kleinmachnow Mitarbeiter/innen: Christine Stebner, Christopher Kühn

5. Preis
1205 Gustavs+Lungwitz, Dresden Lungwitz, Siegmar Mitarbeiter/innen: Mildner, Thorsten, Adler, Jörg, Gustavs, Torsten-Eggert

Ankauf
1143 Cepl Pellnitz Weißenberger, Berlin Karl Weißenberger Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Laurent Delamadeleine Florian Zierer und Christoph Tyrra Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Kate Lemmen Dipl.Ing. Sonderfachleute: Andreas Rauth, Fernando Gonzalez Rudolf Prohazka Architekt DI, Wien (AT) Mitarbeiter/innen: Christian Mandler, Bilder:(c)www.beyer.co.at, Modellbau:Susanne Gazor

1089

1140

1014

Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

Preise, Ankäufe, Engere Wahl

Engere Wahl
1168 Kahlfeldt Architekten mit Philipp Rentschler, Berlin Petra und Paul Kahlfeldt, Philipp Rentschler Mitarbeiter/innen: Amélie Ditting, Dipl.-Arch. eth, Cornelia Walter, Dipl.-Ing., Felicitas Rosenberger, Cand.-Arch.; Sonderfachleute: Ingenieurbüro Herbert Fink; Thomas Kretschmer; hartel frank architekten, Berlin Mathias Frank Mitarbeiter/innen: Mathias Frank Sonderfachleute: Sibylle Hartel, Lars Michalsky, Michael Rabe Architekturbüro Tonon, Berlin Prof. Benedict Tonon Sonderfachleute: David Steiner

1130

1072

Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

4. Rundgang

4. Rundgang
1005 Jo. Franzke Architekten, Frankfurt Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Heike Klotz, Dipl.-Ing. Peter Betsch, Dipl-Ing. Thomas Hille, Dipl.Ing. Gunther Spohn, Dipl.-Ing. Marcel Koch-Mehrin, Cand.arch. Issam Alaoui, Cad. arch. Ante Ljubas Sonderfachleute: Haustechnik: Ebert-Ingenieure, Frankfurt /M., Freiflächen: Dr.phil.Dipl.-Ing. Gabriele Schultheiß, Landschaftsarchitektur, Berlin Architekturbüro Klaus Theo Brenner, Berlin Mitarbeiter/innen: Dalia Liksaite, Marco Gärtner KSV Krüger Schuberth Vandreike Planung und Kommunikation GmbH, Berlin Bertram Vandreike Mitarbeiter/innen: Markus Pfeil, Lena Jastram, Katja Neuheiser, Markus Reinhardt, Johannes Albert Karl + Probst, München Ludwig Karl Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Architektin Carolin Ruckdeschel Sonderfachleute: Tragwerksplanung Dr. Ing. Bernhard Behringer München, Haustechnik Ing. Büro Duschl Rosenheim Eingartner Khorrami Architekten, Leipzig Peter Eingartner, Alexander Khorrami Sonderfachleute: Staupendahl & Partner GmbH, Leipzig (Statik) Pof. Bernhard Winking Architekten, Berlin Pof. Bernhard Winking mit Martin Froh Mitarbeiter/innen: Martin Froh, Peter Seufert, Markus Bauer, Mehmet Urkay Sonderfachleute: EST, Berlin Dohle + Lohse Architekten, Braunschweig Helmut, Regina + Hubert Dohle, Bernd Lohse Mitarbeiter/innen: Anton Gehnke, Thomas Kehl Stephan Braunfels Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Ramsi Kusus; Karin Melcher; Johannes Hanf; Petra Fechner-Koch Sonderfachleute: Barbara Graf; Toni Derschau Wenk Wiese Wilkening Hinrichs, Berlin Hans Wenk Mitarbeiter/innen: Nils Wenk, Jan Wiese, Ralf Wilkening, Sven Hinrichs yi architects, Köln Prof. Eun Young Yi Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Jan Hohlfeld, B.A.-Arch. Ji Young Kim, B.A.-Arch. Hwa Jong Park, B.A.-Arch. Hyun Jun Min, Dr. Young Soo Yi-Chang, Kand.-Arch. Do Yun Kim, Kand.-Arch. Dong Q Kim, Kand.-Arch. Kwang Jin Lee

1022

1035

1050

1069

1135

1141

1160

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

3. Rundgang

3. Rundgang
1015 von Ey Architektur, Berlin Ulrich von Ey Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Sylvia Markau, freischaffende Architektin Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Reiner von Pohlheim, Landschaftsarchitekten: Terraform, Visualisierung: Dipl. Ing. Steffen Michaelis, Dipl. Ing. Maike Brockmann B+ H Gesellschaft von Architekten, Berlin Bruno Vennes, Stefan Tebroke Mitarbeiter/innen: Alexander Bellmann, Jonas Köhler, Barbara di Gregorio Sonderfachleute: Tragwerk Leonhard Andrä und Partner, Haustechnik Kühn Bauer und Partner Dirk Buecker Architekt, Berlin Mitarbeiter/innen: Ayshin Soydan - Animation Sonderfachleute: Sascha Hinz Dipl.-Ing. Architektur, Richard Welker SCON GmbH TGA KÜHN MALVEZZI, BERLIN JOHANNES KÜHN Mitarbeiter/innen: Julia von Sponeck, Dipl. Ing. Architektur, Roland Züger, Architekt HTL Sonderfachleute: Architektur: Vincent Rahm, Tabitha Staehelin, Jan Ulmer, Tragwerk: Ingenieurbüro Martin Krone, Lichttechnik: LichtVision GmbH, Berlin, Brandschutz: Müller-BBM, Berlin, Klimatechnik: PRG Ing.gesellschaft, Berlin Architetto Franco Stella, Vicenza (IT) Sonderfachleute: Michelangelo Zucchini Frank Külper, Hamburg Behles & Jochimsen Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Mattias Svensson, Elena Kossovskaja, Bela Schwier, Götz von Stuckrat Sonderfachleute: Thomy Stadler - Visualisierungen, Eisenloffel + Sattler Ingenieure, Berlin Statik, KMG Ingenieurgesellschaft, Berlin - Gebäudetechnik atelier steiner, Darmstadt patrick steiner Mitarbeiter/innen: dipl.-ing. christian b. schmitt Sonderfachleute: 1) tichelmann,simon&barillas, tragwerk, beratenden ingenieure im bauwesen, darmstadt; 2) emptyform, animationen, dipl.-ing. peter tjie, darmstadt; 3) transformer, modellbau, hans bauer, darmstadt. Zenker Architekten, Hannover Peter Zenker Mitarbeiter/innen: Eckhard Habermann, Johann E. Bierkandt, Natascha Mehrgardt Sonderfachleute: Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Bernd Hillmer - Statik, Ingenieurbüro Alker IGA Haustechnik, Dipl.-Ing. Klaus Peter Reichert, Akustik Architektenbüro Walter A. Noebel, Berlin Prof. Walter A. Noebel Mitarbeiter/innen: Judith Spruth, Haiko Wolf Sonderfachleute: Georg Mayer, Integ GmbH, Berlin, Gebäudetechnik, Schmitt,Stumpf Frühauf und Partner, Berlin/München, Tragwerksplanung Schrölkamp Architektur, Berlin Michael Schrölkamp

1020

1024

1033

1125

1133 1142

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

3. Rundgang

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Architekturbüro Keiner, Fürstenfeldbruck Lotharmaria Keiner / Franz Balda Mitarbeiter/innen: Sebastian Meyer, Frank Herrnberger, Tanja Selk Sonderfachleute: Visulaisierung Florian Heinzelmann, München, Modell EOS, Krailling, Tragwerksplanung IB Tischner + Pache, Dachau, Haustechnik IB Nimbach, München, Außenanlagen Prof. Rainer Schmidt, München lw_architects, Berlin lw_architects, leyk + wollenberg Mitarbeiter/innen: Dietmar Leyk, Petra Wollenberg Sonderfachleute: Helge Lezius, Visualisierung arbeitsgemeinschaft: anders melsom, damien guiot, katherine nyhus, lorenzo bini, ursula faix, Oslo (NO) Mitarbeiter/innen: paul burgstaller Sonderfachleute: Firma Salomon Automation Kniesel Architekten, Mengen Mitarbeiter/innen: Ulrike Höhle, Kai Kniesel, Nicole Kurz, Edeltraud Kloss Sonderfachleute: Tragwerk: Weischede, Herrmann und Hipp GmbH, Bad Saulgau; Energiekonzept: AG Roland Reiter, TGA, Weingarten mit Rudi Birkel, Log. Klima-Management, A-Dornbirn; Kienle-Ing.büro für Elektrotechnik, Ber.Ing., Ostrach; Klaus Saur Landschaftsarchitekt, Mengen AFF architekten, Berlin Fröhlich, Fröhlich, Lockl Mitarbeiter/innen: Monic Frahn, Robert Zeimer Haberland Architekten, Berlin Jost Haberland Mitarbeiter/innen: Nadja Haberland, Andreas Lokitek, Doris Hönig Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Wetzel und von Seht, Berlin, Mitarbeiter: Alexander Schmidt-Narischkin, Technische Gebäudeausrüstung: Ingenieurbüro Wichman GmbH, Berlin urban environments, Düsseldorf Mark Mückenheim, Sandra Kauls und Relja Arnautovic Mitarbeiter/innen: Omar Mansour Sonderfachleute: Club L94 Landschaftsarchitekten Dipl.-Ing. Frank Flor, Energieberatung Dipl.Ing. Birgit Meyer

1211

1220

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1233

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

2. Rundgang
1002 ARCHITEKTENRÜDIGER, Braunschweig Hartmut und Ingeborg Rüdiger PSP Architekten Ingenieure, Braunschweig Peter Stahrenberg Mitarbeiter/innen: Dipl.Ing. Agnes Sonka, Dipl.Ing. Marek Boniecki Sonderfachleute: Haustechnik: EGS-Plan Ingenieurges. für Energie-, Gebäude und Solartechnik mbH, Stuttgart, Tragwerksplanung: NW Planungsgesellschaft, Hannover Brandschutz: HHP Nord/Ost, Beratende Ingenieure GmbH, Braunschweig Architekten Schmock+Schöneweiss, Berlin Mitarbeiter/innen: Justus Schmock, Dipl.-Ing., Berlin, Katrin Eckert, Dipl.-Ing., Berlin Sonderfachleute: Tragwerkspl.: Peter Jockwer, Dipl.-Ing., Berlin, Perspektiven: Denis André, Hamburg Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, Berlin Ursula Wilms Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Michael Zeichardt, Dipl. Ing. Simon Breth, Peter Weber (Modellbau) Sonderfachleute: Gebäudetechnik + Energiekonzept: Rentschler und Riedesser Ingeniuergesellschaft mbH, Berlin, Dipl. Ing. J. Trautwein, Tragwerk: Pichler Ingenieure GmbH, Berlin, Dipl. Ing. P. Saradschow, Landschaftsarchitekt: Prof. H.W. Hallmann Berlin + Aachen Bundschuh Lensing Schubert, Frankfurt Roger Bundschuh, Karsten Schubert, Till Lensing Mitarbeiter/innen: Miriam Decker, Ruth Kleemann Sonderfachleute: Tobias Greiner, Perspektiven, Brendel Ingenieure AG, Wolfgang Klein (TGA) Zeidler Partnership Architekten, Berlin Zeidler Architekten, Jochen Eisentraut Sonderfachleute: Volker Wagner, Wagner & Partner, Ingenieurbüro für Fassadentechnik APB Architekten Beisert Wilkens Grossmann-Hensel, Hamburg Mitarbeiter/innen: freie Mitarbeiter , Dirk Heubel Architekt BDA, Ahmad Galedary Architekt, angestellte Mitarbeiter, Marc Lüders, Dipl.-Ing., Moritz Schneider,. Dipl. Ing. Sonderfachleute: TGA, Dr. Torsten Warner, Ebert Ingenieure, Hamburg Gesellschaft für Raumfragen!, Berlin Katharina Jester Sonderfachleute: Andreas Ressel (Gesellschaft für Raumfragen!) THAMM Architekten Florian Thamm und Simon Thamm, Braunschweig Mitarbeiter/innen: Cornelia Thamm Dipl. Ing. Architektin, Simon Thamm Dipl. Ing. Architekt BDA Sonderfachleute: Visualisierung: 3d- Products, Volker Möll, Braunschweig, Modellbau: Christian Werner, Braunschweig Klaus Block, Berlin Sonderfachleute: Andrea Schulz - Bibliotheksarchitektur, Jörg Schmiedekind, Marion Behrens Modellbau, Dierks, Babilon, Voigt - Tragwerk, Zibell Willner & Partner - Gebäudetechnik, Gabriele Schultheiß - Freiraum Werkfabrik, Berlin Winkes Dürig AG, Zürich (CH) Jean-Pierre Dürig Mitarbeiter/innen: Kornelius Kohlmeyer, Caspar Kemper, Simon Kempf, Sascha Laue

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Backmann Schieber Partner, Berlin Rolf Backmann, Eugen Schieber, Michael Kohler Mitarbeiter/innen: Cornelia Becker, Marius Fischer, Esayas Mangesha Sonderfachleute: Lützow 7, Cornelia Müller, Jan Wehberg, Landschaftsarchitekten Prokosch + Partner Architekten, Berlin Thilo Prokosch Sonderfachleute: Konstruktion: werkraum wien, peter bauer, Bibliothekskonzept: Johann Überlackner, Berlin Winkens Architekten, Berlin Prof. Karl-Heinz Winkens Mitarbeiter/innen: Ludwig Bette (künstlerische Beratung), Kathrin Klock, Igor Emparan, Rafael Santhez, Jens Roscher, Daniel Görny Jehan und Schwabe, Berlin Jean-Marc Jehan + Ulrich Schwabe Mitarbeiter/innen: Claire Chamaillet Gerald Stratowa, Wien (AT) Mitarbeiter/innen: Mag. arch. Heinz Frühwald (Graphik und Layout), Cand. arch. Andreas Müller (Perspektive), Benjamin Brüll (Modell) REALARCHITEKTUR, Berlin Jens Casper, Andrew Strickland, Petra Petersson Mitarbeiter/innen: Wolfgang List Sonderfachleute: Michael Lange Fassadenplanung und Bauphysik, Leonhardt Andrä und Partner Tragwerksplanung Gert Rehn, Chemnitz Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Marion Rehn Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Jan Musikowski, Dipl.-Ing. Sebastian Haufe, Dipl.-Ing. Michael Enders (TGA) Schwartz Architekten, Dortmund Grunwald & Partner, Leipzig Matthias Grunwald, Angelika Grunwald Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Antje Müller Sonderfachleute: Energie und Gebäudetechnik: Winter-Ingenieure Leipzig: Uwe Wetzig, Uwe Hampel, Akustik: Graner + Partner Ingenieure Leipzig: Mathias Krumbiegel Funke Fleckenstein Architekten, Berlin Markus Funke Mitarbeiter/innen: Benedikt Schiffels, Thomas Nurna, Peter Kern, Bettina Rosenbach Sonderfachleute: Hartwich Mertens Ingenieure, Berlin - Tragwerksplanung, Winter Ingenieure, Berlin - Technische Gebäudeausrüstung MvR Architekten, Berlin Max von Rudzinski baier & dietz architekten, Essen tom baier Mitarbeiter/innen: cornelia dietz, architektin, aknw Dirk Hensen, Berlin Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Ralf Hensen kohlmayer oberst architekten, Stuttgart regina kohlmayer

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Dieter Schweinlin, Berlin Mitarbeiter/innen: Anke Bruse, Clemens Bühring, Magdalena Fink, Raschid Hafiz Sonderfachleute: Monath + Menzel (Modell) Dietrich & Dietrich, Stuttgart Hans-Jürgen Dietrich & Marion Dietrich-Schake Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Mayr + Ludescher, Beratende Ingenieure, Energietechnik: Transsolar Energietechnik GmbH fabi-krakau architekten, Regensburg stephan fabi Mitarbeiter/innen: nina brütting dipl.ing.(fh) architektur, thomas kautnik dipl.ing.(fh) architektur Konrad Scholz, Berlin Sonderfachleute: Patrick Bastian BauWerke GmbH, Berlin Fritz Breitenthaler Mitarbeiter/innen: Joachim Schäfer, Sandra Käsche, Dimitri Suchin Sonderfachleute: Martin Buck (Lagerhaltung und Logistik) Y. Yamaguchi-Essig, Prof.M. Essig, F. Gülink, Berlin Mitarbeiter/innen: Prof. J. Komossa (Nachtaufnahmen), M. Gruber-Laux kunstraum.tv, Markus Bensmann (Modellbau), Dipl.-Ing. (FH) T. Asseldonk, Dipl.-Ing. (FH) F. Dorl Sonderfachleute: Tragwerksplanung Büro Prof. Pichler, Herr Dipl.-Ing. Schulz, Haustechnik Prof. Dr. Behne Geiser+Käfer Architekten, Trier Andreas Geiser und Alexander Käfer Mitarbeiter/innen: Andreas Geiser, Alexander Käfer Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Thomas Gorges, Ingenieurbüro Sänger+Gorges, Reinsfeld Zerr Hapke Nieländer Architekten, Berlin Andreas Zerr, Peter Hapke, Claus Nieländer Mitarbeiter/innen: Peter Martin, Julian Amann, Andreas Hell Sonderfachleute: Dipl. Ing. Frank Heyder, Beratender Ingenieur, W33 Ingenieurgesellschaft mbH, Ralf Pawlitzky Modellbau sommer+sommer architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Daniel Schütz, Christian Laabs Architekturbüro Norbert Fabian Englhardt, München Mitarbeiter/innen: Simone Danisch, Martin Longo Architekturbüro Klink, Stuttgart Markus Klink Architekturbüro Albert Nelles, Köln Albert Nelles, Verena Nelles, Benjamin Schmücking Mitarbeiter/innen: Verena Nelles, Benjamin Schmücking Sonderfachleute: Jan Peter Koppitz von Ove Arup London Architektengemeinschaft Jörg Zander, Jörg Pampe, Andreas Hierholzer, Berlin Mitarbeiter/innen: Yüksel Pögün-Zander Deubzer König Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Alice Pape, Birdit Glatzel

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Günter Kaesbach, Berlin Mitarbeiter/innen: Michael Frimmer, Dipl.-Ing. Architekt, Thomas Retzlaff, (Modellbau), Franziska Kühner, Dipl.-Ing. Sonderfachleute: Prof. Klaus Daniels, HL-Technik München, Jürgen Prumbaum, Büro Müller BBM Berlin, Kurt Stepan, Büro SSP München Böge Lindner Architekten, Hamburg Mitarbeiter/innen: Detlev Kozian, Frank Bischof, Nicole Cliquot Archi-TEC Planungsbüro, Berlin Hans- Urs Ebert Mitarbeiter/innen: Hans- Urs Ebert, Andreas Basto, Kerstin Dowe, David Stermann Jobst Jung, Frankfurt Sonderfachleute: Entwurf: Eva Franke, Magnus Jakob Höhler & Jenatsch, Hamburg Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Karin Höhler, Dipl. Arch. Gian-Marco Jenatsch Sonderfachleute: Winter, Beratende Ingenieure für Energie- u. Gebäudetechnik, Hamburg; Assmann, Beraten und Planen, Tragwerksplanung, Hamburg Bez+Kock Architekten, Stuttgart Thorsten Kock Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Eva Wanner, Dipl. Ing. Tanja Wunderlich, Toni Kovacevic (Modell) Sonderfachleute: Tragwerk: Weischede, Herrmann + Partner, Stuttgart Gildo Eisenhart Architekt, Stuttgart Metastudio, Gerlingen Michael Bányai Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Peter Petz, Michelle LoChiatto Königs Architekten, Köln Mitarbeiter/innen: André Rethmeier, Mirjam Patz, David Münscher, Thomas Roskothen Sauerzapfe Architekten, Berlin Martin Sauerzapfe Mitarbeiter/innen: Stefan M. Motz, Dawid Wirth, Magdalena Mulak, Christian Eck, Modellbau: Martin Wetzl Sonderfachleute: Tragwerksplanung: ifb Berlin, Michael Staffa, Haustechnik: Zibell.Willner&Partner, Sven Bega Max Wöckel architekt, Borstel-Hohenraden Engel und Zillich, Berlin Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Kerstin Zahn, Dipl. Ing. Claudia Ostwald, Dipl. Ing. Henning Watkinson Sonderfachleute: Architektonische Beratung: Dr. Zhang, Beijing, Tragwerk: Dipl. Ing. Pekoll GUD Berlin, Energie:Prof. Dr. Ing. N. Fisch, Braunschweig, Fassaden:Priedemann Fassaden Berlin, Akustik: Prof. W. Moll, Berlin, Bücher: Prof. H. Geisert, Modell:Short Cut, Berlin Blunck + Morgen, Hamburg Michael Blunck, Florian Morgen Sonderfachleute: Johannes Buchholz/ Gestaltung, Martin Tamke/ Animation, Monika Grzymala/ Kunst, WTM-Ingenieure/ Herr Morgen u. Herr Ehmann, Tragwerk u. Brandschutz, HSGP/ Haustechnik Gräber | Architekten & Ingenieure, Darmstadt Ulrich Gräber Mitarbeiter/innen: Dirk Bonnkirch, Marc Dierschke, Andreas Kreutz, Visualisierung Sonderfachleute: HL-PP Consult GmbH, Dipl.-Ing. J. Platzer

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Rossmann + Partner Architekten Partnerschaftsgesellschaft, Karlsruhe Bernhard Schorpp, Götz Biller, Herbert Serr Mitarbeiter/innen: Henrich Rauschning, Michael Müllen, Katja Schwinghammer, Sonderfachleute: Ingenieurgesellschaft für Technische Gebäudeausrüstung mbH, Zibell Willner & Partner, Jan Arnhold, Wiesbaden, Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH, Krebs und Kiefer, Jan Akkermann, Karlsruhe Zirra Knippel Hasenkopf Architekten, Nürnberg Rainer Hasenknopf, Jan Knippel, Claudia Zirrer nalbachundnalbach, Berlin Gernot Nalbach Mitarbeiter/innen: Projektpartner Marvin Keim, und Hans- Wilhelm Kleine (Dipl. - Ing Arch.) Sonderfachleute: Horner und Schirmer Ingenieure ENS Architekten, Berlin Eckert Negwer Suselbeek Architekten Mitarbeiter/innen: Thomas Trenkel d_m_s_f, Karlsruhe Dirk Miguel Schluppkotten Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Susanne Gerstberger, Dipl. Ing. Marc Kolb, cand. arch. Florian Maass Architekten Kollhoff und Timmermann, Berlin Prof. Hans Kollhoff Mitarbeiter/innen: Iris Stelzmüller Sonderfachleute: Müller Marl - Tragwerkplanung, Brendel Ingenieure - Haustechnik, TPG Technische Prüfgesellschaft Lehmann mbH - Brandschutz Thomas Hess, München Mitarbeiter/innen: Johannes Talhof, Cornelia Redeker, Robert Kürz Sonderfachleute: Tragwerk: A. Hagl Ingenieurges. mbH, Gräfelfing, Energietechnik: Transsolar Energietechnik GmbH, München, Bibliothekswesen: Stefanie Schumacher, Stuttgart, Buchtransport: Swisslog Telelift GmbH, Puchheim geske-wenzel architekten, Berlin Carmen Geske, Thomas Wenzel Mitarbeiter/innen: Ullrich Pfeiffer Sonderfachleute: Jochen Kurth BUDIK GEERS VAN SEVEREN - BRUSSELS, Brüssel (BE) Dan Budik, Kersten Geers, David van Severen Mitarbeiter/innen: Dan Budik, Kersten Geers, David van Severen tobias wenzel architekt, Berlin prof. tobias wenzel Sonderfachleute: michael cordez, athen, berlin Thomas Rieger, Nürnberg Mitarbeiter/innen: Marc Ebersberger, Rainer Schultheiss Nickl und Nickl Architekten, München Prof. Hans Nickl, Prof. Christine Nickl-Weller Mitarbeiter/innen: Benjamin Rämmler, Ulla Höß, Petra Neulen, Eckehart Esters, Virginia Fernandez Nast Herzig, München Ferdinand Nast, Carsten Herzig Mitarbeiter/innen: Carsten Herzig, München

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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kaup jesse hofmayr werner, München Günter Hofmayr Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Judith Klocker, Dipl.-Ing. Michael Speer Architekturbüro Scheutz, Linz (AT) Dr. Johann Scheutz Mitarbeiter/innen: DI. Thomas Blazek schmiedeknecht architekten, Berlin Mitte prof. wulf schmiedeknecht, tadäus schmiedeknecht Mitarbeiter/innen: dipl.-ing. thomas fischer, dipl.-ing. andrea jäger ArchiGrafik, Magdeburg Mitarbeiter/innen: Prof. Axel Richard Teichert, Dipl.-Ing. Architekt, Dipl.-Ing. (FH) Nadine Nocken, Dipl.-Ing. (FH) Fabian Schulz, MA Dipl.-Ing. (FH) Christian Siedmann, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Haberkorn, stud. arch. Anja Kraszon Bauer Kurz Stockburger & Partner, München Jörg Bauer, Frohmut Kurz, Horst Stockburger, David Reichert Mitarbeiter/innen: Alexander Bauer, Omar Guebel, Nils Langner, Heiko Burger, Stefan Feiter Sonderfachleute: Statik: Mayr & Ludescher, München, Haustechnik: DS-Plan, Stuttgart, Landschaftsarch.: Horst Kübert, München, Kunst: Christoph Scheuerecker, München Behzadi+Partner Architekten, Leipzig Anuschah Behzadi Mitarbeiter/innen: Thomas Thoss, Michael Rudolf, Susann Petersohn, Torsten Hentsch 1zu1 architekten, Münster Gregor Bocianowski; Freia Malmus Sonderfachleute: Rolf Siebert (Raumprogramm), Waldemar Pigulla (Statik), Wolfgang Mosler (Modellbau), Matthias Bogus (Praktikant) Acerplan Planungsgesellschaft mbH, Dresden Ben Reinicke Mitarbeiter/innen: Haie- Jann Krause, Robert Masou Sonderfachleute: Karsten Spengler für Acerplan TGA, Steffen Kubenka für Acerplan Statik, Lars Bucki für Modellbau SCHMALOHRARCHITEKTEN, Bückeburg Matthias R. Schmalohr Mitarbeiter/innen: Ron Semisch, Matthias Sturm Rügner Architekten & Gunda Boysen, Braunschweig Bodo Rügner & Gunda Boysen Choe Hackh Architekturbüro, Frankfurt Hans-Peter Hackh Mitarbeiter/innen: Yoon-Jung Choe rollenhagen + partner . architekten, Egling a.d. Paar ingeborg rollenhagen, niklas rollenhagen, alexander stecher Architektursalon Elvira, Berlin Elisabeth Lux und Martin Wiedemann Carmen Wehmeyer, Dortmund Sonderfachleute: Mitarbeiter: Tom Finke, Dortmund, Tragwerksplaner: Schneider-Wiemann Bauingenieure, Dortmund

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Sereo-Fernandez, Brooklyn, New York (US) David Serero, Elena Fernandez Sonderfachleute: Kit Cheung (Manifold), Philipp von Dalwig (Manifold), Maria Prieto, Domenik Sigg fields, Barcelona (ES) johanna schweer Mitarbeiter/innen: jacques cadilhac Terry Pawson Architects, London (GB) Mitarbeiter/innen: Terry Pawson, Raoul Kunz, Asako Nishimura Sonderfachleute: Arups Just & Mitto, Wiesbaden Nadine Just & Prof. Dr. Wolff Mitto Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Tim Mitto a.d.e. Planungsgesellschaft mbH, Hamburg Klaus Martin Hoffmann Mitarbeiter/innen: Jörn Herrmann, Axel Meinhard, Marcus Lechelt, Michael Stascheit, Marko Markovic, Melanie Zirn Sonderfachleute: Statik: Wetzel&v.Seht, Ing.Büro, Hamburg, TGA: Ridder u. Meyn GmbH, Ing.Ges., Hamburg, Brandschutz: HPP Berlin, Ing.Ges. f. Brandschutz mbH, Berlin, Wärme u. Feuchteschutz: Müller-BBM, Berlin, Fördertechnik: Hundt&Partner, Ing.Ges.mbH, Hamburg architekt ulrich huhs, Giessen Sonderfachleute: Statik: Fröhlich und Locher Zivilingenieure Wien, Haustechnik: Küblböck Ökösystems Wien, Jakob Winkler mvd Wien Peter Gronych, Architekt, Leun Mitarbeiter/innen: Yvonne Dollega Sonderfachleute: Technik: RAWE u. Partner, Wuppertal, Tragwerk: Planungsgruppe Wilfried Mundt, Prof. Dr. J. Hagedorn, Ehringshausen Ruoff Architekten, Böblingen Friedrich Ruoff, Philipp Ruoff Mitarbeiter/innen: Miguel Marco Sonderfachleute: Tragwerk: Decker Ingenieurgesellschaft, Böblingen, Haustechnik: EGS-Plan Ingenieurgesellschaft, Stuttgart KZA Koschany, Zimmer & Assoziierte GmbH, Essen Axel Koschany Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. (FH) Architekt Achim Bassa, Dipl.-Ing. Architektin Nina Bendler, Dipl.-Ing. (FH) Mathias Kampmann, Dipl.-Ing. Architektin Carla Müting-Zimmer, Dipl.-Ing. (FH) Architekt Dietmar Neß, Dipl.-Ing. (FH) Architektin Anja Schäfer Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Peter Kraemer, Tragwerksplanung,Troisdorf., Krebs Ingenieure, Dipl.-Ing Stefan Krebs, Haustechnik, Stuttgart. Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt / Berlin Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing Camillo Braun, Dipl. Ing Dominca Sander, cand. arch Tobias Laibble WGVArchitekten, München Jochen Witthinrich Sonderfachleute: b a u c h p l a n || landschaftsarchitektur freising, baldauf . otto . okresek . rheinpark_Architekten Röwekamp+Starke, Köln Mitarbeiter/innen: Jason Kestar Sonderfachleute: Zibell, Willner GmbH - TGA, Köln, knp-bauphysik, Köln

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

2. Rundgang

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Witschurke Architekten, Berlin Hans Witschurke Mitarbeiter/innen: Clemens Ahlgrimm Sonderfachleute: Malte Looff (Grafik), Colin Elze (Grafik), Petrus Leistenschneider, W33 (Haustechnik), Rüdiger Jockwer (Statik), Alexander Bant, Berlin Sonderfachleute: Mag. Anja Wiese popp.planungen, Berlin Prof. Wolfram Popp Siegbert Feldmeier Architekt, Münster Mitarbeiter/innen: Hans-Peter Nünning, Markus Moser Sonderfachleute: Sänger - Baustatik und Tragwerksplanung, Dipl.-Ing Olaf Sänger, Dortmund SHE_arch, Hamburg Stephan Schrick Mitarbeiter/innen: Ulrich Hahnefeld, Gabriele Roy, Stephan Schrick, Uwe Wütherich Gutt&Zielbauer, Düsseldorf Thomas Gutt und Hilke Zielbauer Mitarbeiter/innen: Nikola Müller Langguth, Ayshin Ipecki, Constanze Stinnes Sonderfachleute: Sonderberater: Julius Kraus, Statik: Arup Düsseldorf, Haustechnik: Arup Berlin, Colboc&Franzen architectes, Paris (FR) Mitarbeiter/innen: Benjamin Colboc, Manuela Franzen, Arnaud Sachet

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

1. Rundgang
1001 Architekturbüro Beatrice Klein, Berlin Sonderfachleute: Dipl. Ing. Helmut Bock, Ingenieur für Tragwerksplanung, Berlin, Syrius, Ingenieur/-innengemeinschaft GmbH, Dipl.Ing. Kröger, Dipl.Ing. Zimmermann, Berlin martin frenzel architekten, Stuttgart Sonderfachleute: Kühnle, Rüdiger BRSS Architekten / Beutin, Roedig, Schop, Straub, Berlin Christoph Roedig, Ulrich Schop Mitarbeiter/innen: Hendrik Mulzer, Christine Rokstein, Agnieska Krol Halis Kayan, Berlin Mitarbeiter/innen: Pekka Hofmann Architekturbüro Helm, Heidelberg Usleber, Jürgen und Helm, Fritz Carola Schäfers Architekten, Berlin Mitarbeiter/innen: Guiseppe Pesenti, Peter Bamm, Diana Hermann Sonderfachleute: Haustechnik: PIN, Beratende Ingenieure, Tragwerksplanung: Reiner von Polheim Murphy/ Jahn Inc. Architects, Chicago (US) Helmut Jahn Mitarbeiter/innen: Tobias Dold, Francisco Gonzalez Sonderfachleute: Werner Sobek Ingenieure, Stuttgart - Tragwerksplanung, Transsolar, Stuttgart - Energiekonzept Architekturbüro Häring, Stuttgart Franz Häring Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. (fh) Thomas Asal Jörn Frenzel, Berlin Wolfgang Steinel, Berlin Sonderfachleute: ifb -ingenieurbüro für bauwesen, Frohloff, Staffa, Kühl, Ecker, Berlin kolbe-sekles, Berlin si.d kolbe Mitarbeiter/innen: paula sekles, harald peter, peter wagner, astrid rogge Behrendt+Stutzer, Berlin Mitarbeiter/innen: Juergen Landenberger Hartmut Rohling, Berlin Mitarbeiter/innen: Amorn Bouakajorn, Philipp Mosig, Romy Rohling Sonderfachleute: Dipl. Ing. Andreas Nülle, Techn. Gebäudeausrüstung Architekturbüro Wareka, Maria Enzersdorf (AT) Wolfgang Wareka Mitarbeiter/innen: DI Erkan Ovcina, Eva Fröstl, Arch. DI Wareka Sonderfachleute: Statik: DI Peter Kotzian, Wien, Haustechnik: Interprojekt Gebäudetechnik GmbH, Wien Gruppe Döhr Kroeschell, Hamburg Nicole Döhr Mitarbeiter/innen: Thilo Kroeschell, Dipl.-Arch. ETH

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Frank Boehm, Mailand, Thomas Kröger, Berlin, Sonderfachleute: Fachberater: Daniela Hentze, Birgit Kaucky; Statik: Gian Franco und Alberto Ariatta (Mailand), Haustechnik: Mauro Guiliani (Mailand) BauernfeindArchitekten, Ulm Siegfried Bauernfeind Thorsten Klooster Architekten, Berlin Thorsten Klooster, Z. Ayse Hicsasmaz Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Michael Bruex, Dipl.-Ing. Thorsten Bunk, Dusanka Malicevic, Thomas Mierzwa StadtBauDesign, Darmstadt prof. holger raschke dirichlet, Berlin Architekturbüro LOPES, Berlin Pedro Gregório Lopes Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Architekt Manfred Schneider, Dipl. Ing. Architekt Daniel Gräschke Sonderfachleute: Tragwerksplaner, Planungsbüro für Baustatik Stefan Fehr, Planungsbüro HLSE Heimann Beratende Ingenieure VBI, Dipl. Ing. Gerhard Marcus, Dipl. Ing. Thorsten Ruge Die Bau Herren Planungsservice, Berlin Klimek Mitarbeiter/innen: Detlef Paelchen, Nicole Tewes Sonderfachleute: Ragnar, Samans - Haustechnik, Brandschutz Hoidn Wang Partner, Berlin Barbara Hoidn, Wilfried Wang Sonderfachleute: Tragwerksplaner: CRP Ingenieurgemeinschaft, Berlin; Raumlüftung, EDV: pin Planende Ingenieure Gmbh, Berlin; Berater: Roland Mittermayer, Astrid Krumbholz Rusmir Ramic, Berlin Sonderfachleute: Statik: Dipl.-Ing. Erwin Schmidt, Stuttgart Hinz + Nowak Architekten, Frankfurt Martin Hinz, Ines Nowak Sonderfachleute: Dipl. E. Hinz, Darmstadt Energieberater Kühnel Architekten, Potsdam Prof. Holger Kühnel + Kay Wieland Mitarbeiter/innen: Sina Engel, Jens Konrad, Robert Roloff Plamen Botev Architekt, Berlin Mitarbeiter/innen: Myriam Werra Sonderfachleute: Stefan Zeyen, Ingenieurbüro Prediger Hackenbroich Architekt, Berlin Wilfried Hackenbroich Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Rainer Mühr (Mitarbeit Entwurf), Dipl.-Ing. Boris Gutzke (Mitarbeit Entwurf) architekturbüro zimmermann, Berlin Ivonne Zimmermann Sonderfachleute: Christina Kautz, Garten und Landschaftsarchitektin, Berlin Sackarnd Architekten, Münster Bernard Sackarnd, Gisela Sackarnd-Jöbkes Mitarbeiter/innen: Dipl.Ing.A.Heckmann

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Christoph Boden + Moritz Theden, Berlin Sonderfachleute: Sebastian Martin, Dipl.-Ing. Christoph Rack, Büro Jockwer+Partner Berlin (Statik), Büro Hosser Hass +Partner- Berlin (Brandschutz) Architektur . Stadtplanung . Prof. Dr. Schneider . Architekt, Berlin Mitarbeiter/innen: Prof. Dr. Ing. Enno Schneider, Dipl. Ing. Thomas Sugge, Dipl. Ing. Michael Manzke Sonderfachleute: Arup GmbH Berlin - Dipl.-Ing. Carsten Hein (Beratung Tragwerk und TGA), Prof. Dipl. Ing. Dieter Sander (Rendering), Dipl. Ing. Carl-Friedrich Hörnlein (Modellbau) Dietrich Bangert Architekten, Berlin Dietrich Bangert, Anette Bangert Mitarbeiter/innen: Michael Korn, Gerhard Münster, Wadja Soenario Sonderfachleute: Energie: Prof. Dr. Friedrich Sick Janusz Wegrzyn, Höxter aAAr.T Max Bayer, Nürnberg WINTER Architekt, Oldenburg Helmut Winter Altmann&Selle Architekten, Berlin H.-G. Altmann, Th. Selle, A. Dannowski, J. Hollricher H3 Architektur, Frankfurt am Main Holger Kostmann Mitarbeiter/innen: Harald Recchius, Holger Heckwolf Kaspar Kraemer Architekten, Köln Mitarbeiter/innen: Oskar Molnar, Götz Broichheuser, LaVorna Heimann Sonderfachleute: Zibell-Willner & Partner, Pirlet & Partner AP Brunnert und Partner, Stuttgart Hans-Georg Brunnert / Hellmut Schiefer Mitarbeiter/innen: Stefanie Rack, Ullrich Weinmann dreher architektur, Berlin Clemens Dreher Mitarbeiter/innen: Sonderfachleute: Dipl.-Ing. (FH) Lothar und Jenny Eggen, Berlin, Dipl.-Ing. Frank Niehues, Berlin Gerhards&Glücker, Berlin Carsten Gerhards Mitarbeiter/innen: Andreas Glücker, Markus Popp, Sebastian Potz, Jutta Roßgoetterer Sonderfachleute: 1 Statik: Ingenieurgruppe Bauen, Herr Arnold, 2 Haustechnik: JMP, Herr Schwanbeck, 3 Schallschutz: Müller-BBM, Dr. Eßmann, 4 Brandschutz: KMS, Herr Henske neumannlandwehr architekten, Groß Glienicke barbara neumann-landwehr Mitarbeiter/innen: björn kubeja Büro Ina Hassenstein, Hamburg Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Boris Hassenstein W.O., Wien (AT) Arch.Stanislaus Terlikiewicz Mitarbeiter/innen: Arch.Ewa Terlikiewicz, Arch.Andrzej PiatkowskiSonderfachleute: DI Marek Badura -Statik, DI Wojciech Cieplinski -Bauphysik

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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and8 ARCHITEKTEN, Hamburg a. aisslinger und a. bracht Sonderfachleute: Daniela Hintze (Grafik), Sonja Zander (layout), Alexander Hirschel (Modellbau) peb+, nottmeyer + reccius architekten, Berlin jürgen nottmeyer, ulrike reccius Mitarbeiter/innen: hans-peter harm Peter Bogner, Hannover urban space architekten & Ingenieure, Berlin Frank Stintz Sonderfachleute: Statik IB Glosch, HT MWU Ingenieurbüro planungsgruppe abv gmbh, Cottbus Prof. Ralf-Rüdiger Sommer Mitarbeiter/innen: Thomas Gohr, Ulrich Weineck, Roberto Demuth, Annette Schwarz Sonderfachleute: Prof. Loose - TGA, Prof. Pahn - Statik Bofinger & Partner, Wiesbaden Prof. Helge Bofinger & Partner Mitarbeiter/innen: Dipl.Ing.Johannes Klein,Dipl.Ing Renate Kledtke Sonderfachleute: TGA-Beratung NEK-Ingenieure Dipl.Ing.Jürgen Pfaff s e k - architektur, Köln Rainer Evertz Architekten Gössler , Bernhard Gössler, Martin Kreienbaum, Berlin Mitarbeiter/innen: Christian Hertweck, Christopher Eckett, Iris Sitta, Benno Agreiter, Ricarda Ferchland Sonderfachleute: Modellbau: Katrin Helmbold Architekturbüro Rau, Geretsried Peter Rau Mitarbeiter/innen: Peter Marschall no w here architekten, Stuttgart karl amann und henning volpp Mitarbeiter/innen: kerstin wohlhüter cand.arch, anja pobitschka cand. arch, josepha gonzalves Architekturbüro Ismael, Tespe Florence Hildebrandt Mitarbeiter/innen: Ina Ritter Koch + Petrzika - Architekten, Herford S. Koch - M. Petrzika Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Sigrid Koch, Dipl. Ing. Martin Petrzika Sonderfachleute: C. Reuschel - Modellbau Arbeitsgemeinschaft Kantorski - Boddin, Münster Architekt Kantorski und Architekt Boddin Mitarbeiter/innen: Nora Kantorski, Klaus Mengeling, Bernd Beckmann LSK-Architekten, Darmstadt Lube, Schoppa, Krampitz-Mangold Mitarbeiter/innen: Max Brodmann, Christian Blümel, Martin Hoff Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Bollinger + Grohmann, Frankfurt a.M., Gebäudetechnik: Brandi IGH, Köln, Landschaftsplanung: Neuhann + Kresse, Darmstadt

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Architekturbüro Götz, Berlin Werner R. Götz Mitarbeiter/innen: Martina Kaufmann-Götz, Andrea von Seggern Ingenhoven & Ingenhoven Architekten, Neuss Robert u. Oliver Ingenhoven Mitarbeiter/innen: Thomas Feinweber, Marion Roschmann Sonderfachleute: Haustechnik: Wilmshöfer beratender Ingenieur VBI, Modellbau: Atelier Oehlschlägel, Fotografie: Studio Holger Knauf Harms+Schubert, Freie Architekten, Dresden Kai-Uwe Harms Mitarbeiter/innen: Eiko Böhme KONERMANN SIEGMUND ARCHITEKTEN, Hamburg Georg Konermann-Dall, Ingo Siegmund, Christoph Rütter Mitarbeiter/innen: Bernd Schwarz dd1 architekten, Dresden Mitarbeiter/innen: bernd kornberger Sonderfachleute: haustechnik: zibell willner & partner, herr hitschke Architekturbüro Andreas Kampik, München Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Arch. Reinhard Engelbrecht, München Stefan Mathey st.a.u., Berlin Stefan Mathey Mitarbeiter/innen: Markus Uhl, Robert Schwarzenau, Norman Kremser Sonderfachleute: Ingenieurgesellschaft W33 mbH, Berlin, Prof. Pfeifer, Dipl.-Ing. Linder Benjamin Günther, Berlin Sonderfachleute: Dipl.-Ing. Nicola Schüller (MSAAD) 2xL by umbrella, Amsterdam (NL) Beate Lendt, Gerald Lindner Sonderfachleute: ing. Gerald Lindner Birgit Mehlhorn, Kristin Barbey, Karlsruhe Sonderfachleute: H. Müller, Technischer Berater Architekturbüro Warnkross, Stralsund Wolfgang Warnkross Architekt Mitarbeiter/innen: Antje Kartheus, Julia Lorenz, Ulrike Klein Sonderfachleute: Ing.Büro Joecks, Ing.Büro Schwepler Wieck Architekturbüro Lyssy, Graz (AT) Michael Lyssy Mitarbeiter/innen: DI Claudia Lyssy, Rudi Gräf, Rudi Manzl Sonderfachleute: Statik: DI Johann Birner Kaag + Schwarz Architekten, Stuttgart Mitarbeiter/innen: Tilman Rösch, Horst Fischer, Wolfram Sponer, Philipp Laube Sonderfachleute: Prof. Gustl Lachenmann, Ingenieurbüro Gustl Lachenmann, Vaihingen-Enz (Tragwerksplaner); Reinhard Meiser, NEK Beratende Ingenieure GmbH, LeinfeldenEchterdingen (Haustechnik) Architekt Gilles Chardayre, Wien (AT) Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Dejan Kokanovic, Dipl. Ing. Michael Heinlein, Khephren ingenierie, Projektleiter Dipl. Ing. Claude Loisel Sonderfachleute: Companie Khephren, Projektleiter: Dipl. Ing. Claude Loisel

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Architekturbüro Gangoly, Graz (AT) Hans Gangoly Mitarbeiter/innen: Marion Mischke, Irene Nikolaus, Gabi Leitner Mascha & Seethaler, Wien (AT) Sonderfachleute: Visualisierungen: beyer.co.at, Wien, Bibliotheksorganisation: Mag.Gunther Laher, Wien, Buchtransportanlagen: MMG Ingenieurges.m.b.H., Berlin, TGA: Altherm Engineering GmbH, Baden, Statik: Fröhlich & Locher ZT GmbH, Wien Friedhelm Zeuner, Hamburg Mitarbeiter/innen: Tom Zeuner, Christian Buss, Markus Nölle Sonderfachleute: Planbüro Rohling AG, Berlin Martin Spühler Architekt BSA SIA, Zürich (CH) Martin Spühler Mitarbeiter/innen: Timo Batzlen, Martin Spühler Sonderfachleute: Dr. Deuring + Oehninger AG, Dipl. Bauingenieure ETH SIA USIC, CH - 8401 Winterthur; Waldhauser Haustechnik, Ingenieurbüro VSCI/SIA, Münchenstein; Visualisierungen: r e s o l u t i o n s, Christoph Reinhardt, Zürich Ortwin Heipe Architekten, Braunschweig Ortwin Heipe Sonderfachleute: TGA: Enacon GmbH, Vorländer, Wolfenbüttel, Elektro: IBG Gansel, Bad Pyrmont, Tragwerk: Büro Pertzel, Meine - Bechtsbüttel 6702 architekten, Berlin Christian Dengler Bertold Henzler Sonderfachleute: Elisabeth Krammer, Stefan Pernthaller, Bettina Richter, Barbara SchmelzerZiringer, Tobias Schrag dezentral Energieberatung Architekturbüro Peter Leinhäupl, Landshut Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. (FH) Ralf Schulz, Dipl. Ing. (FH) Doris Bergmann, Dipl. Ing. Martin Lütcke, Dipl. Ing. (FH) Architektin M. Rauchenecker Sonderfachleute: Dipl. Ing. R. Gandorfer, Büro Haydn Energieteam, Büro BBS Raf Dauwe, Josef Konrad, Berlin Sonderfachleute: Müller-BBM, Branschutz-Bauphysik,-akustik Architektengemeinschaft Rupert Bronner, Jasminko Masic, München Rupert Bronner und Lothar Wenzig Mitarbeiter/innen: Jasminko Masic Architekturbüro Böker, Solingen Andreas Böker Atelier CC, Köln Christiane Bauer Mitarbeiter/innen: Christiane Bauer, Christiane Schulze Architekturbüro Spellenberg, Stuttgart Axel Spellenberg Mitarbeiter/innen: Moritz Spellenberg Architekten Wimmer + Wimmer, Gauting Hermann Wimmer, Dr.-Ing. Martina Wimmer A _lab, Berlin Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Bollinger+ Grohmann GmbH, Frankfurt a. M., Prof. Manfred Grohmann

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Eling Planungsgesellschaft mbH, Anröchte Albert Eling Mitarbeiter/innen: Christian Eling, Karen Engstfeld, Christine Schleyer Sonderfachleute: Haustechnik: Gladen Ingenieure Paderborn, Modellbau: Ahlemann, Dortmund Rolf Poth, Darmstadt Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Ulrike Poth Architekten Poos Isensee, Hannover W.Poos / U.Isensee Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Mónica Llobell, Dipl.-Ing. Joachim Plate Sonderfachleute: Tragwerksplanung: BSI, Dr. Burmester, Haustechnik, Energiekonzept: PlanungsgruppeVA, Dipl.-Ing. Schaper, Landschaftsplanung: Prof. Nagel+Schonhoff Architekturbüro Capkun, Gelsenkirchen Ümit-Selcuk Capkun OX2architekten, Aachen Prof. Marcin Orawiec, Ina-Marie Orawiec Mitarbeiter/innen: Uta Krämer, Markus Weber, Gregor Brune, Sina Willmer, Daniel Trappen Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Christof Draheim sundermannarchitekt, Dessau manfred sundermann Mitarbeiter/innen: Thomas Schnelle, Jan Steinbrück, Christine Büttner-Gräfenhain, Josefine Spangenberg, Sandra Flohr Udo Steinborn, Dresden ANS Architekten, Darmstadt Armin Ahlheim, Hannelore Nebe, Detlef Schoofs Sonderfachleute: Martina Zänger, Thomas Beha F101architekten, Berlin Marco Houbertz Mitarbeiter/innen: Frans Dikmans (Partner), Dominik Pankow, Daniel Pankow, Silke Jung, Oliver Klenz Sonderfachleute: ARUP Berlin, DMN Architekten Berlin Wimmer Zaic Architekten ZT GmbH, Salzburg (AT) Mitarbeiter/innen: Melanie Weidele, Alexander Seitlinger, Reinhard Wimmer, Petra Waldmann Sonderfachleute: Statik: DI Johann Lienbacher Prof. Gerhard Wagner / Günter Frings, Köln Mitarbeiter/innen: Grietje Lohmann, Dipl. Ing. Architektin, Sergei Usik Sonderfachleute: Planungsgemeinschaft Beratende Ingenieure, Dipl. Ing. Klefisch, Köln Herford Architekturbüro Eberl, München Michael und Andreas Eberl Mitarbeiter/innen: Martin Eberl GMS FREIE ARCHITEKTEN, G.Seitz, E. Heinz, P. Rupf-Bolz, H.-G. Schmitz, H. Morlok, Isny im Allgäu Edwin Heinz cityroom, Wien (AT) max. rieder Mitarbeiter/innen: andre krammer, martin huber, christian eppensteiner, flamesupport, michael wagner (modellbau)

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Lissoni Peia Associati, Milano (IT) Piero Lissoni Mitarbeiter/innen: P.LISSONI, G.PEIA, M.STAHLMANN, D.CERINI, N.NAGASE, M.HICKL, S.LORENZI, M.NICOTRA, A.MASSIMAURI, D.BERZAGHI, P.BERNARDI, I.PULIDES, S.BRAGA caramel architekten zt gesmbh, Wien (AT) günter katherl, martin haller, ulrich aspetsberger Mitarbeiter/innen: di markus boesch, di alexa zahn, di sandra scheffl, mag.arch. stephanie kuhlmann, di clemens kirsch, di sandra schwaiger Inaplan Asociados S.L., Marbella (ES) Mo. El Hinati Mitarbeiter/innen: Nunzio Presti bkp Architektur ZT GmbH, Graz (AT) Adolf Schmölzer Mitarbeiter/innen: Iki Knopf, Ingrid Bratko Sonderfachleute: Gerald Luza / Statik Hans Lechner ZT GmbH, Wien (AT) Mitarbeiter/innen: DI Gerhard Höllmüller, DI Jahn Simon, DI Christiane Burscheid, Markus Hofstätter, Thomas Hillisch Susanne Quester, Thomas Alzinger, Wien (AT) schöne.neue.welt, Nürnberg Robert Sedlak Mitarbeiter/innen: René Rissland, Anne Streubel Architekturbüro Schuhmann GradarC, Eltmann Bernd Schuhmann Sonderfachleute: GFRERER, Mittermayr, seyler Roland Gollwitzer, Filderstadt winkler architekten, Cremlingen Rene Winkler Mitarbeiter/innen: Gudrun Wilkening vural cokbudak, Nürnberg Mitarbeiter/innen: erkin kantar, christof seeger Sonderfachleute: anja streck Klapp Brüning Architekten, Essen Arndt Brüning Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Sebastian Franssen, Dipl.-Ing. Jennefer Koller, Dipl.-Ing. Architekt Arndt Brüning, Dipl.-Ing. Architekt Lars-Phillip Rusch, Dipl.-Ing. Architekt Volker Rein Kölling Architekten, Bad Vilbel Bernd Kölling Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Moritz Kölling, Dipl. Ing. Sabine Kölling, Dipl. Ing. Stan Schlegel Wimmer Architekten, Muenchen Eberhard Wimmer Mitarbeiter/innen: Jana Janekovic Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Ilmar Henke, Stockdorf, Haustechnik: Kuehn Bauer Partner, Hallbergmoos

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Architekturbüro Müller & Lehmann, Blankenhain Dieter Müller, Ralf Lehmann Mitarbeiter/innen: Ralf Lehmann, Dieter Müller Sonderfachleute: Ingenierbüro für Statik, Dipl.-Ing. Jörg Sando, Weimar Peter-Josef Dressen, Architekt, Recklinghausen Oestreicher Eisenberg Architekten, Gelsenkirchen Frithjof Eisenberg, Norbert Frede Mitarbeiter/innen: Uta Eisenberg Sigurd Köhler, Freischaffender Architekt, Bad Dürkheim Mitarbeiter/innen: Björn Westphal, Dipl.-Ing. Architektur arcmh, Feldkirch (AT) Martin Häusle Tomasz J. Polakowski, Hamburg KÄSTNER Architekten und Hajo Neis Architekten, Frankfurt am Main Thomas Kästner, Hajo Neis Sonderfachleute: Thomas Kosbau, Tanja Ratzenberger, Martina Strebel Archbüro Gaus, Stuttgart Dieter Gaus Mitarbeiter/innen: Jochen Schild Aire Design, Liverpool (GB) Professor Doug Clelland Mitarbeiter/innen: Ossie Airewele, Doug Wall, Simon Kay-Jones, Chris Taylor, Sarah Wiscomb und Stefan Schroth Sonderfachleute: Clive Eisen and Mark Crump - elektronischer Information Systeme Klaus Zeinitzer, Wien (AT) Mitarbeiter/innen: DI Tanja Pastirova Carlos Meri Cucart, Valencia (ES) Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Mareike Sievers, Arq. Elena R. Cardona, David Rubio Escribano, Aitor Varea Oro, Maria Ibañez Sanchis, Marité Rosende Giménez, Miguel Angel Navarro Plà Sonderfachleute: Vielca Ingenieros S.A., Valencia Jlcg arquitectos, Lda, Lissabon (PT) João Luis Carrilho da Graça, Architekt Mitarbeiter/innen: Joâo Paulo Costa, Anne Demoustier, Joanna Eva Malitzki Sonderfachleute: Gebäudephysik:Guilherme da Graça, Ing. Physik; Tragwerk: Rui Furtado, Bauing; Mechanik: Isabel Sarmento, Ing. Maschinenbau; Hydraulik: Paulo Silva, Bauing; Elektrik: Raul Serafim, Ing. Elektrotechnik; Sicherheit: Alexandre Martins, Ing. Sicherheitstechnik Storch Ehlers Partner /H. Storch, W. Ehlers, M. Bockelmann, R.W. Klaus, Hannover Mitarbeiter/innen: Dipl. Ing. Marina Speckmann, Dipl. Ing. Alexandra Vollmer, Dipl. Ing. Deborah Dammasch, Dipl. Ing. René Walkenhorst, Dipl. Ing. Marcel Ockel Sonderfachleute: Tragwerksplanung: Prof. Wörzberger, Rösrath, Haustechnik: WINTER Beratende Ingenieure, Düsseldorf, Dipl. Ing. Heiko Wagenführer, Brandschutz: HHP Braunschweig, Dr. Michael Kiel, Lichtplanung: Werning, Tropp u. Partner, Feldafing, Dipl. Ing. Ulrich Werning arnold schindler, Berlin Mitarbeiter/innen: alfons meyer Heiko Neumann, Hamburg

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Jakob und Wilhelm Grimm-Zentrum / Teilnehmerliste

1. Rundgang

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Schutte Architekten, Wuppertal Mitarbeiter/innen: Raoul Schwarz, Anselm Strauss, Sonja Deli, Sonja Schmidt, Marion Lofink Sonderfachleute: Brandschutz: Büro für Brandschutz, Tragwerksplanung: Ing. Büro Feuerstack und Beyen, Haustechnik: PlanTec 21, Schallschutz, Wärmeschutz: Dipl. Ing. Klapdor atelier d'architecture Pascal Grabli, Maisons-Laffitte Cedex (FR) Mitarbeiter/innen: Stefan Brechtel, Dipl.-Ing. Architektur Sonderfachleute: B + G Ingenieure, Bollinger + Grohmann GmbH, A. Künstler, Frankfurt am Main, Köhler beraten + planen, Wiesbaden, Pascale Blin, Laure Albert, Lan Ma Kilimann+Kutzner, Architekten + Ingenieure, Düsseldorf B. Kilimann, G. Kutzner Mitarbeiter/innen: Nicole Borgmeier, Heike Höltkemeier Sonderfachleute: IDN - DU, Dr. Fastabend, Tragwerkpl. / Brandschutzkonz. KMG - K, M. Metternich, TGA (Haustechnik), Planergruppe Oberhausen, Prof. U. Beuter / H. Fritz, Außenanlagen Architekturbüro Ulrich Treunert, Otterndorf Mitarbeiter/innen: Julia Berkhan, Markus Fischer PIA, Karlsruhe Waldstadt Andreas Löffler Mitarbeiter/innen: Niloufar Tajeri Foummani, Kerstin Bräutigam Planungsgruppe Kasper, Aachen Prof. Ernst Kasper Architectus Melbourne Pty Ltd, Abbotsford VIC (AU) Mitarbeiter/innen: Gernot Stick, Kathrin Pentke - Michael Bouteloup, Ivan Chan, Jana Kegler, Teresa Pham, Ruth Wilson, David Sainsbery;

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Nicht zugelassen
1258 1279 Debora Guerini, Prato (IT) labastida&maia, arquitectos, Porto (PT) CARLOS ALBERTO MAIA DOMÍNGUEZ Mitarbeiter/innen: MARTA LABASTIDA, NUNO MONTEIRO Sonderfachleute: Raimund Binder, Mariana Vazquez, Gil Soares, Mariana Pinhal, Victor Pereira
        
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