Publication:
2013
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-214705
Path:
LOKALER AKTIONSPLAN

DER STADT SIEGEN
Für das Jahr 2014

„TOLERANZ FÖRDERNKOMPETENZ STÄRKEN“

Lokaler Aktionsplan Siegen Fortschreibung 2014

Fortschreibung für 2014

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Lokaler Aktionsplan Siegen 2014

Die Stadt Siegen beteiligt sich seit dem 1. August 2011 an dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Weitere Informationen und Materialien zum Bundesprogramm finden Sie auf der Website www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de. Informationen zum Programm in Siegen: www.ideen-siegen.de Koordinierung des Lokalen Aktionsplans:

Interne lokale Koordinierungsstelle Frau Claudia Velten - Raum: 115 Fachbereich 5 - Geschäftsstelle Integrationsrat Bekämpfung Rassismus Weidenauer Straße 211-213 57076 Siegen Telefon: (0271) 404-2211 Telefax: (0271) 40436-2211 E-Mail: c.velten@siegen.de

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Externe lokale Koordinierungsstelle

Frau Dorothee Kahm Diakonie Sozialdienste GmbH Integrationsagentur Friedrichstr. 27 57072 Siegen Telefon: (0271) 5003-101 Telefax: (0271) 5003-209 E-Mail: dorothee.kahm@diakonie-sw.de

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INHALT
1 1.1 2 3 4 4.1 4.2 4.3 5 FORTSCHREIBUNG DES LOKALEN AKTIONSPLAN DER STADT SIEGEN .............................................. 5 PROZESSBESCHREIBUNG .......................................................................................................... 6 ZIELGRUPPEN.................................................................................................................................... 8 LEITZIELE, MITTLERZIELE, HANDLUNGSZIELE ................................................................................... 9 QUERSCHNITTSBEREICHE ................................................................................................................. 9 PARTIZIPATION VON KINDERN UND JUGENDLICHEN ............................................................. 10 PARTIZIPATION VON SCHULEN UND (SPORT-) VEREINEN .................................................................... 12 NACHHALTIGKEIT DER PROJEKTE ........................................................................................... 13 AKTIONSFONDS FÜR KLEINPROJEKTE............................................................................................. 14 IHALTLICHE SCHWERPUNKTBEREICHE ........................................................................................... 15 THEMENBEREICH „DEMOKRATIE UND TOLERANZERZIEHUNG“ ............................................ 15 THEMENBEREICH „INTERKULTURELLES/INTERRELIGIÖSES LERNEN“ .................................... 16 THEMENBEREICH „BEKÄMPFUNG RECHTSEXTREMISTISCHER BESTREBUNGEN BEI JUNGEN MENSCHEN“ ........................................................................................................................... 17 THEMENBEREICH „STÄRKUNG DER DEMOKRATISCHEN BÜRGERGESELLSCHAFT“ ................ 19 SCHWERPUNKTE FÜR DAS FÖRDERJAHR 2014 ................................................................................. 20 GENERELLE ZIELSTELLUNGEN IM RAHMEN DES LOKALEN AKTIONSPLANS DER STADT SIEGEN .... 22 GENDER MAINSTREAMING............................................................................................................. 23 ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAME MASSNAHMEN ............................................................................... 24

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6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 7 8 9

10 ANGABEN ZUM VORGESEHENEN CONTROLLING DER UMSETZUNG DES LOKALEN AKTIONSPLANS............................................................................................................................... 26

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1 FORTSCHREIBUNG DES LOKALEN AKTIONSPLAN DER STADT SIEGEN
Diese Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans (LAP) der Stadt Siegen basiert auf dem ersten lokalen Aktionsplan und versteht sich als inhaltliche Ergänzung bzw. Weiterentwicklung der beschriebenen Projektziele. Um eine nachhaltige Entwicklung lokaler Bündnisse und einen transparenten und beteiligungsoffenen Prozess der Demokratieentwicklung zu initiieren, setzte die Stadt Siegen auf das Instrument und die Entwicklung eines Lokalen Aktionsplans (LAP) im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN -KOMPETENZ STÄRKEN“. Mit diesem Ansatz sollen staatliche und zivilgesellschaftliche Bemühungen zur Stärkung des demokratischen Gemeinwesens über ein breites Beteiligungsverfahren miteinander verknüpft werden. In einem ersten Workshop im Jahr 2011 wurden gemeinsam mit verschiedenen Akteuren eine lokale Strategie und entsprechende Handlungsziele formuliert. Hier wurde der fachliche Grundstock für den Lokalen Aktionsplan gelegt. Auf Basis des LAP hat der Begleitausschuss die Projektförderungen für das Jahr 2012 ausgesprochen. Am 30. August 2012 wurde ein Workshop zur Fortschreibung des LAP durchgeführt1. Eingeladen waren Interessierte, Schulen, Kindergärten, Migrantenvereine, Projektträger, Mitglieder des Ämternetzwerks und des Begleitausschusses. Zielsetzung des Workshops war die Entwicklung von Ideen mit der Zielsetzung: die Partizipation von Jugendlichen an dem Programm zu verbessern die Partizipation von Schulen und Sportvereinen zu verbessern die Nachhaltigkeit der Förderideen in den lokalen Strukturen zu verbessern auf Basis der externen Studie „Rechtsextremismus in Siegen“2 die Zielsetzungen in Siegen weiterzuentwickeln. Zentrales Kennzeichen der Erstellung, Umsetzung und Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans der Stadt Siegen ist eine breit angelegte, ergebnisoffene Beteiligung zivilgesell-

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Die Dokumentation kann unter www.ideen-siegen.de geladen werden. Die Studie kann unter www.ideen-siegen.de geladen werden

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schaftlicher, sozialer und öffentlicher Institutionen und Gruppen sowie interessierter Bürgerinnen und Bürger. Am 7.11.2013 fand ein weiterer Workshop mit den Projektträgern und weiteren Interessierten statt, um Strategien zur Förderung der Nachhaltigkeit der Förderung auch über das Jahr 2014 zu entwickeln. Sozialraumorientierung, Kooperationen und Vernetzung sowie Rassismusbekämpfung sollen im Hinblick auf Nachhaltigkeit schwerpunktmäßig in die zu fördernden Projekte einfließen. Bestehende sozialräumliche Strukturen, wie Stadtteilkonferenzen und runde Tische sollen dazu verstärkt eingebunden werden. Die Träger sollen zudem zu kooperativen Prozessen angeregt werden um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln. Bestehende Strukturen zur Prävention von Alltagsrassismus und Rechtsextremismus sollen gestärkt werden. Es soll dabei auch der Siegener Armutsberichts hinsichtlich der Ergebnisse zu strukturschwachen Stadtteilen berücksichtigt werden. Neben den aktuellen Entwicklungen aufgrund

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negativer Darstellungen von Flüchtlingen und Flüchtlingslagern in der Öffentlichkeit sowie der Diskriminierung von Personen und Personengruppen, auch aus EU-Ländern, sollen entsprechende Maßnahmen angeregt und entwickelt werden: bessere Aufklärung über Volksgruppen, Zugewanderte und Zuwanderer zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen und Volksgruppen wie Sinti und Roma - verbesserte Beteiligungs - und Informationsmöglichkeiten für die Betroffenen - interkulturelle Öffnung von Vereinen im Sozialraum. Die Maßnahmen sollen dabei auch an bestehende Strukturen (Interkulturellen Tagen, Freundschaftsfest, anknüpfen und eingebunden werden. Internationaler Tag gegen Rassismus)

1.1 PROZESSBESCHREIBUNG
Der LAP und auch seine Fortschreibung erfolgten durch die Sozial- und Jugendhilfeplanung, der Geschäftsstelle des Integrationsrates und der Koordinierungsstellen für das Programm. Dadurch und durch die breite Beteiligung von Trägern und Öffentlichkeit ist sichergestellt, dass der Themenkomplex nicht eng geführt wird. Insgesamt wurden in die Erarbeitung und Erstellung des ersten LAP im Rahmen der Auftaktveranstaltung und des Workshops etwa 80 Personen eingebunden.

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An der fachlichen Weiterentwicklung im Jahr 2012 waren ca. 60 Personen (in dem Workshop, Ämternetzwerk und Begleitausschuss) und im Jahr 2013 ca. 40 Personen beteiligt. Dieser Personenkreis rekrutierte sich aus kommunalen Mitarbeiter/innen, aus Vertreter/innen politischer Parteien, aus Vertreter/innen der Wohlfahrtsverbände, aus MitarbeiterInnen der öffentlichen und freien Jugendhilfe und LehrerInnen, aus MigrantInnen und VertreterInnen der Migrantenorganisationen, aus VertreterInnen von Initiativen, Vereinen und engagierten BürgerInnen der Stadt Siegen. Die grundsätzlichen Themenschwerpunkte sind im Rahmen des Bundesprogramms festgelegt. Der Fokus hier in Siegen sollte auch weiterhin auf folgenden Schwerpunkten liegen: Demokratie und Toleranzerziehung Interkulturelles/interreligiöses Lernen Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft

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Ein Ergebnis des Workshops aus 2013 ist, dass im letzten Förderjahr der Projektschwerpunkt auf den Bereich der Demokratie und Toleranzerziehung und Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen liegen soll. Um die Nachhaltigkeit besser zu gewährleisten sollen als Querschnittsthemen die Bereiche Kooperation / Vernetzung und Sozialraumorientierung

breiter in den Fokus gerückt werden.

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2 ZIELGRUPPEN
Die unten dargestellten Ziele und die daraus resultierenden Projekte der Träger richten sich im Wesentlichen an MultiplikatorInnen, Kinder und Jugendliche/Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Siegener Bürgerinnen und Bürger. Innerhalb der Zielgruppen gibt es selbstverständlich zahlreiche Überschneidungen (z.B. Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund, Schülerinnen und Schüler als MultiplikatorInnen, mit Migrationshintergrund, etc.). Eine eindeutige Zuordnung kann somit in vielen Fällen nur beispielhaft erfolgen. Zielgruppe: MultiplikatorInnen Die unten benannten Projekte/ Handlungsziele richten sich im Wesentlichen an MultiplikatorInnen. Sie wurden nicht explizit als Projektideen ausformuliert, da sie über die Bildung von Gremien, die Organisation von Arbeitsgruppen und übergreifender Treffen, sowie über organisierte Informationsweitergabe erreicht werden sollen. Zielgruppe: Kinder und Jugendliche (Schülerinnen und Schüler) Die formulierten Projekte/ Handlungsziele richten sich zumindest mittelbar an die Zielgruppe Kinder und Jugendliche sowie Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund. Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund Die Förderung interkultureller Kontakte und Begegnungen trägt wesentlich zum Abbau von Vorurteilen und damit von Konfliktpotenzial bei. Alle Projekte/ Handlungsziele, die Begegnung und interkulturelles Kennenlernen fördern, richten sich (auch) an Menschen mit Migrationshintergrund. Zielgruppe: Siegener Bürgerinnen und Bürger Projekte/ Handlungsziele zum Abbau von Vorurteilen und die Vermittlung von Kenntnissen über Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe bei Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft richten sich an alle Siegener Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit sollen o.g. angesprochen und für das Programmthema sensibilisiert werden.

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Zielgruppe: Opfer rechtsextremer Gewalt Ein Faktor des LAP´s bezieht sich darauf, Opfer von rechtsextremer Gewalt mit deren Erlebnissen nicht im Stich zu lassen, sondern gezielt auf die Geschehnisse einzugehen und eine Aufarbeitung des Erlebten anzubieten. Die wesentlichen Maßnahmen unter Punkt 5 richten sich deshalb auch unter anderem an Opfer rechtsextremer Gewalt. Zielgruppe: Ausstiegswillige Wichtiger denn je sollen Menschen, die eine Bereitschaft zeigen aus rechtsextremen Gruppierungen auszutreten, unterstützt und in ihrer Motivation gestärkt werden. Aus diesem Grund sind Maßnahmen, die unter Punkt 5 aufgezählt wurden u.a. auch an Ausstiegswillige der rechten Szene gerichtet.

3 LEITZIELE, MITTLERZIELE, HANDLUNGSZIELE
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Der Lokale Aktionsplan verfolgt verschiedene Ziele auf verschiedenen Ebenen, die in Leit, - Mittler- und Handlungsziele operationalisiert werden. Dabei geben die Leitziele die Grundausrichtung des Lokalen Aktionsplans vor und sind in ihrer Ausrichtung langfristig angelegt. Die Mittlerziele stellen die „Verbindungen“ zu den Leitzielen und den eher projektorientierten Handlungszielen dar. Sie sind mittelfristig angelegt. Aus den Handlungszielen lassen sich Projekte ableiten. Ihre Konkretisierung erfolgt dann in den bewilligten Einzelprojekten.

4 QUERSCHNITTSBEREICHE
Ein Arbeitsergebnis des Workshops zur Weiterentwicklung des LAP im August 2012 bestand darin, Ideen zu entwickeln, die im Rahmen der vorgegebenen vier inhaltlichen Themenbereiche die:

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Partizipation von Kindern und Jugendlichen Partizipation von Schulen und/oder Sportvereinen sowie die Nachhaltigkkeit der Projekte fördern.

Auch hierzu wurden für diese Fortschreibung des LAP entsprechende Leit-, Mittler- und Handlungsziele formuliert. Diese Ziele sollen Kriterien bei der Projektbewilligung durch den Begleitausschuss darstellen.

Diese Querschnittsbereiche sollen im letzen Förderjahr 2014 und die Bereiche

Kooperation / Vernetzung und Sozialraumorientierung

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ergänzt werden.

4.1 PARTIZIPATION VON KI NDERN UND JUGENDLICHEN

Leitziel: Kinder und Jugendliche engagieren sich breiter bei der Umsetzung des Programms „TOLERANZ FÖRDERN- KOMPETENZ STÄRKEN“

Mittlerziele: Die Maßnahmen dienen dazu, Kindern und Jugendlichen in und außerhalb von Schule, unbürokratische Fördermöglichkeiten zu eröffnen. Die Maßnahmen dienen dazu, niederschwellige Projekte zu entwickeln.

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Die Maßnahmen dienen dazu, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb von Schule, bei der Projektentwicklung und Durchführung zu verbessern.

Handlungsziele: Die Maßnahmen sollen für die verschiedenen Zielgruppen Bedarfsanalysen erstellen. Die Maßnahmen sollen benachteiligte Kinder und Jugendliche in und außerhalb von Schule, breiter in die Projekte einbinden. Die Maßnahmen sollen verschiedene kulturelle Institutionen vernetzen. Die Maßnahmen sollen Kinder und Jugendliche in und außerhalb von Schule anregen, Projektideen zu entwickeln. Die Maßnahmen dienen engagierten und interessierten Kindern und Jugendlichen in und außerhalb von Schule, zur Beratung hinsichtlich ihrer Projektideen. Die Maßnahmen sollen die Projektideen und Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb von Schule, schon bei der Projektentwicklung aufgreifen und die Kinder bzw. Jugendlichen bei der Projektdurchführung unterstützen. Die Maßnahmen sollen interkulturelle Angebote schaffen. Die Maßnahmen sollen Jugendgruppen mit Hilfe von kulturellen Angeboten zusammenführen. Die Maßnahmen dienen dazu vorausgegangene Konzepte/Projektideen

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auszuwerten und als „Ideenbörse“ zu veröffentlichen.

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4.2 PARTIZIPATION VON SCHULEN UND (SPORT-) VEREINEN
Leitziel: Schulen und (Sport-) Vereine engagieren sich breiter im Rahmen des Programms „TOLERANZ FÖRDERN- KOMPETENZ STÄRKEN“

Mittlerziele: Die Maßnahmen dienen dazu, die Informationslage über das Programm und seine Thematik in Schulen und Vereinen zu verbessern. Die Maßnahmen dienen dazu, unbürokratische Fördermöglichkeiten für bestimmte Zielgruppen und Institutionen zu schaffen. Die Maßnahmen dienen dazu, die Vernetzung zwischen Schulen und (Sport-) Vereinen zu verbessern. Handlungsziele: Die Maßnahmen dienen dazu für die verschiedenen Zielgruppen Bedarfsanalysen zu erstellen. Die Maßnahmen sollen „Gehstrukturen“ entwickeln, um Schulen und (Sport-) Vereine besser zu erreichen. Die Maßnahmen sollen Tandemprojekte zwischen Schulen und Trägern/(Sport-) Vereinen initiieren. Die Maßnahmen sollen soziale Einrichtungen dazu bringen, Projekte in die Schulen/(Sport-) Vereine zu tragen.

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4.3 NACHHALTIGKEIT DER P ROJEKTE

Leitziel: Die durchgeführten Projekte dienen dazu, die Programmintentionen kommunal nachhaltig zu verankern. Mittlerziele: Die Maßnahmen dienen dazu, aus Einzelprojekten „Traditionen“ zu entwickeln. Die Maßnahmen dienen dazu, die Vernetzung zu verbessern. Die Maßnahmen dienen dazu, die Kooperation zwischen verschiedenen Trägern zu verbessern. Die Maßnahmen dienen dazu, die Kompetenzen der verschiedenen Akteure zu bündeln.

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Handlungsziele: Die Maßnahmen sollen eine breitere Öffentlichkeit schaffen. Die Maßnahmen sollen mit der Zielgruppe gemeinsam entwickelt werden. Die Maßnahmen sollen eine Plattform für die verschiedenen Institutionen mit ähnlicher Zielsetzung schaffen. Die Maßnahmen sollen Ehrenamtlichkeit fördern.

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5 AKTIONSFONDS FÜR KLEINPROJEKTE

Um den bürokratischen Aufwand zur Förderung von Kleinprojekten zu minimieren ist eine Möglichkeit, Fonds einzurichten. Dabei beantragt ein berechtigter Träger die Einrichtung eines Fonds für Kleinprojekte und übernimmt die Abwicklung der Förderung für die Antragsteller. In einigen Kommunen in NRW wurden solche „Fondprojekte“ bereits durchgeführt. Die Höhe des Fonds lag dabei zwischen 5.000 € und 12.500 €, - die Förderhöhe für die Kleinprojekte zwischen 200 € und 1.000 €. Eine Bagatellgrenze von 50 € könnte sinnvoll sein. Aus diesem Fond können Personen und Institutionen Mittel beantragen, die ansonsten von der Förderung ausgeschlossen sind (z.B. Einzelpersonen, Schülervertretungen, Lehrer, Jugendräte, Stadtteilinitiativen, Kulturschaffende usw.).

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Ziel ist: Den Zugang zur Projektförderung für neue Antragsteller die nur kleine Projekte beantragen möchten, zu erleichtern. Schnell und spontan auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Maßnahmen kurzfristig umzusetzen zu können. Dazu ist es notwendig, dass der Fond nicht schon am Anfang des Förderjahrs verplant wird, sondern dass aktiv in Schulen und Vereinen geworben wird um im Jahresverlauf Projekte durchführen zu können. Für den beantragenden Träger wird die Abrechnung, Werbung und Begleitung mit Aufwand verbunden sein, der im Rahmen der Projektförderung refinanzierbar ist. Die Regiestelle kann dazu ein sehr vereinfachtes Antragsverfahren entwickeln.

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6 IHALTLICHE SCHWERPUNKTBEREICHE
6.1 THEMENBEREICH „DEMOK RATIE UND TOLERANZERZIEHUNG“

Leitziel: Das Zusammenleben in Siegen ist geprägt von Toleranz und Zivilcourage Mittlerziele: Die Maßnahmen dienen dazu, Ausländerfeindlichkeit abzubauen. Die Maßnahmen dienen dazu, dass Multiplikatoren ein breites Verständnis für demokratisches und tolerantes Vorgehen entwickeln. Die Maßnahmen dienen dazu, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Gemeinwesen identifizieren und die demokratische Kultur aktiv gestalten. Die Maßnahmen dienen dazu, Zivilcourage zu erlernen und zu fördern.

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Handlungsziele: Die Maßnahmen dienen dazu, die konkreten Begegnungen zwischen verschiedenen Gruppen zu fördern. Die Maßnahmen dienen dazu, Jugendeinrichtungen, Jugendverbände, Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Förderung von Toleranz und Partizipation zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, durch kulturelle Projekte Toleranz zu fördern. Die Maßnahmen dienen dazu, durch interkulturelle Veranstaltungen und Festivitäten Toleranz zu fördern.

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6.2 THEMENBEREICH „INTERKULTURELLES/INTE RRELIGIÖSES LERNEN“

Leitziel: Siegen ist eine weltoffene Stadt, in der verschiedene Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben. Mittlerziele: Die Maßnahmen dienen dazu, die Bevölkerung über eigene und fremde Kulturen, Bräuche und Religionen aufzuklären. Die Maßnahmen dienen dazu, Verständnis über unterschiedliche Lebensweisen zu fördern.

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Die Maßnahmen dienen dazu, die Integration zu stärken und den interkulturellen Austausch zu fördern. Handlungsziele: Die Maßnahmen dienen dazu, Jugendeinrichtungen, Jugendverbände, Schulen und Kindertageseinrichtungen im Bereich des interkulturellen / interreligiösen Lernens zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, durch interkulturelle Veranstaltungen und Festivitäten Toleranz zu fördern. Die Maßnahmen dienen dazu, die Begegnung zwischen verschiedenen Gruppen zu fördern. Die Maßnahmen dienen dazu, gemeinsame Wurzeln zu entdecken. Die Maßnahmen dienen dazu, Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen darzustellen.

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6.3 THEMENBEREICH „BEKÄMPFUNG RECHTSEXTREMIS TISCHER BESTREBUNGEN BEI JUNGEN MENSCHEN “

Für diesen Bereich wurden im Workshop zur Weiterentwicklung des LAP die Ziele auf Basis der Studie „Rechtsextremismus in Siegen“ und der bereits durchgeführten Projekte weiterentwickelt. Die neuen Ziele sind Kursiv dargestellt. Leitziel: Siegen ist eine weltoffene Stadt, in der verschiedene Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben. Mittlerziele:

Die Maßnahmen dienen dazu, Rechtsextremismus aus allen Bereichen in Siegen zu verbannen. Die Maßnahmen dienen dazu, das Verständnis zwischen den Religionen und Kulturen zu verbessern. Die Maßnahmen dienen dazu, alle Formen von Rechtsextremismus (z.B. auch die nicht deutschen extremistischen Tendenzen) zu bekämpfen.
Die Maßnahmen dienen dazu, Toleranz für Rechtsextremismus zu bekämpfen. Die Maßnahmen dienen dazu, rechtsradikale Netzwerke - auch über die Stadtgrenze hinaus - in den Fokus von Aktivitäten zu rücken. Die Maßnahmen dienen dazu, Aufklärungsarbeit auf allen Ebenen und in allen Zielgruppen zu betreiben.

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Handlungsziele:

Die Maßnahmen dienen dazu, die Präventionsarbeit in Jugendeinrichtungen zu fördern. Die Maßnahmen dienen dazu, Lehrer bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, Eltern von Kindern mit rechtsextremem Gedankengut in der Bekämpfung dieses Gedankenguts zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, die Kommunikation mit rechtsorientierten Menschen zu suchen, um einen ersten Zugang zu ihnen zu finden. Die Maßnahmen dienen dazu, Zeitzeugen der NS-Vergangenheit berichten zu lassen.
Die Maßnahmen dienen dazu, Jugendeinrichtungen, Jugendverbände, Schulen

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und Kindertageseinrichtungen im Kampf gegen Rechtsextremismus zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, Beratungsangebote oder Anlaufstellen zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, Ausstiegswillige aktiv zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, Aufklärungsmaterialien zu erarbeiten. Die Maßnahmen dienen dazu, Argumentationshilfen und Gegenargumente zu entwickeln. Die Maßnahmen dienen dazu, Fortbildungsangebote für Multiplikatoren zu entwickeln. Die Maßnahmen dienen dazu, Öffentlichkeitsarbeit gegen Rechtsextremismus zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, die Geschichte Siegens und des 3. Reichs aufzuarbeiten. Die Maßnahmen dienen dem Opferschutz.

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6.4 THEMENBEREICH „STÄRK UNG DER DEMOKRATISCHEN BÜRGERGESELLSCHAFT“

Leitziel: Eine steigende Zahl von Siegener Bürger/innen aller Generationen setzt sich für ihre Belange ein und wirkt aktiv an demokratischen Prozessen mit. Mittlerziel: Die Maßnahmen erweitern die Möglichkeiten der aktiven Beteiligung an demokratischen Prozessen aller in einer Region lebenden Menschen. Die Maßnahmen dienen dazu, Kinder und Jugendliche an konkreten politischen Prozessen zu beteiligen. Die Maßnahmen dienen dazu, Demokratie auf allen Ebenen zu fördern. Handlungsziel: Die Maßnahmen dienen dazu, Menschen für Ehrenämter oder freiwillige Arbeit zu sensibilisieren. Die Maßnahmen dienen dazu, die Menschen für Beteiligungsmöglichkeiten zu interessieren. Die Maßnahmen dienen dazu, die Beteiligungsmöglichkeiten für MigrantInnen zu erweitern. Die Maßnahmen dienen dazu, lokale Vernetzungsstrukturen als Grundlage für Beteiligungsprozesse aufzubauen. Die Maßnahmen dienen dazu, lokale Begegnungsstätten in ihrer Arbeit zu unterstützen.

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Lokaler Aktionsplan Siegen Fortschreibung 2014

Die Maßnahmen dienen dazu, das Schüler- und Jugendparlament und andere Kinder- und Jugendprojekte in der Arbeit zu unterstützen. Die Maßnahmen dienen dazu, Möglichkeiten der Begegnung für spezifische Zielgruppen (z.B. Senioren, Frauen) zu fördern.

6.5 SCHWERPUNKTE FÜR DAS FÖRDERJAHR 2014

Das Jahr 2014 wird das letzte Jahr der Förderung darstellen. Aus diesem Grund soll hier der Förderschwerpunkt auf Projekten liegen, die zur Nachhaltigkeit der Ziele der Förderung beitragen. Die Fokussierung der Förderung soll sich dabei primär auf die Förderschwerpunkte: Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen und

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Demokratie- und Toleranzerziehung beziehen. Neben den Querschnittsthemen Partizipation von Kindern und Jugendlichen Partizipation von Schulen und/oder Sportvereinen sollen die Projekte zur Förderung der Nachhaltigkeit die Querschnittsbereiche Kooperation und Vernetzung von mehreren Projektträgern/Projektbeteiligten sowie Sozialraumorientierung verstärkt in den Fokus nehmen. Im Rahmen der Förderung durch den Begleitausschuss sollen Projektanträge, die diese Kriterien in besondere Weise berücksichtigen, prioritär Berücksichtigung finden. Zielsetzung ist, dass durch die verstärkte Kooperation von Trägern und durch den örtlichen Projektbezug die Nachhaltigkeit gefördert wird. „Natürliche“ – sozialräumliche orientierte Kooperationspartner der Projektträger könnten sein:

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Familienzentren Sozialraumteams Regional tätige Vereinen und Institutionen Kirchengemeinden Jugendeinrichtungen Schulen

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7 GENERELLE

ZIELSTELLUNG EN

IM

RAHMEN

DES

LOKALEN AKTIONSPLANS DER STADT SIEGEN

Die bereits gut ausgebauten Vernetzungsstrukturen sollen weiter gefestigt werden und für eine kontinuierliche Abstimmung und Information der Beteiligten sorgen. Der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten soll weiter gestärkt werden. Dazu besteht die Internetplattform www.ideen-siegen.de. Es soll regelmäßig auf Stadtteilkonferenzen und sozialen Runden über den Projektverlauf berichtet werden. Im Zuge der weiteren Projektlaufzeit soll ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, die Sensibilisierung in den Ämtern zu verbessern (Ämternetzwerk). In der Stadt Siegen soll eine Anerkennungskultur (weiter-) entwickelt werden, die Engagement und Initiative für Demokratie und Toleranz entsprechend würdigt und anerkennt.

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Die Schwerpunkte sollen zukünftig noch breiter angelegt werden. Hier soll auch die „Erwachsenenwelt“ und somit auch die Bereiche Wirtschaft und Freizeit mehr Beachtung finden. Die Verwaltung soll Planungs- und Entscheidungsprozesse noch stärker unter dem Blickwinkel einer möglichen Beteiligung von Betroffenengruppen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern prüfen, um demokratische Mitbestimmung und Beteiligung zu stärken. Die Aktivitäten im Bereich „Schule gegen Rassismus“ sollen unterstützt werden. Jährlich soll eine Fachtagung bzw. Workshop zu dem Themenbereich

„TOLERANZ FÖRDERN-KOMPETENZ STÄRKEN“ durchgeführt werden. Die Lokale Koordinierungsstelle soll sich weiterhin mit Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen in Verbindung setzen und den Akteuren beratend zur Seite stehen. Rechtsextremistische Äußerungen und Bekenntnisse müssen auf allen Ebenen klar geächtet werden. Die Programmintentionen sollen auch nach dem Ende der Förderung nachhaltig in den Strukturen verankert werden.

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Nach Projektabwicklung sollen die Träger mithilfe eines Fragebogens nach der Nachhaltigkeit ihres Projektes befragt werden. Die Ergebnisse sollen kategorisiert werden und auf der Web-site: www.ideen-siegen.de veröffentlicht werden.

GENDER MAINSTREAMING

Bei der Durchführung aller Projekte wird dem Gender-Mainstreaming-Aspekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es wird berücksichtigt, dass Gewalt und Rassismus sowie Armut und Ausgrenzung nicht männlich oder weiblich sind, sich aber sowohl bei den Ausübenden als auch bei den Betroffenen entsprechend unterschiedlich gestalten. Bei der Bewilligung von Projektanträgen wird der Begleitausschuss demzufolge bei seinen Entscheidungen auch über die Einhaltung geschlechterdifferenzierter Ansätze befinden. Während der in der Entwicklungsphase geleisteten Arbeit wurden insbesondere folgende Punkte berücksichtigt, die ebenso bei der Projektierung und Umsetzung des LAP berücksichtigt werden sollen geschlechterdifferenzierte (Bedarfs-)Analyse; keine Dominanz einer Geschlechtergruppe bei den Lenkungs-, Kooperations- und Netzwerkstrukturen; Entwicklung von differenzierten, zielgruppengenauen Angeboten, auch im Hinblick auf die Geschlechter; Überprüfung der Angebote auf spezifische Zugangschancen oder -Barrieren für Mädchen und Jungen; Überprüfung aller Angebote daraufhin, ob sie die normierten Geschlechterrollen eher bestätigen oder erweitern.

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8 ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAME MASSNAHMEN

a) Maßnahmen zur Ansprache der potenziellen Einzelprojektträger Alle Beteiligten der Auftakt- und Folgeveranstaltung der Entwicklungsphase wurden in einer nunmehr umfangreichen Adress- und E-Mail-Liste erfasst (ca. 60 Personen). Ein Großteil der in Siegen relevanten Akteure kann somit direkt über Rundmails oder Rundschreiben kontaktiert bzw. informiert werden. eit dem Bekanntwerden der Entscheidung über die Förderung des Lokalen Aktionsplans für Siegen leitet die Koordinierungsstelle diese Information über o.g. Weg allen Akteuren zu. Alle weiteren relevanten Informationen können auf diesem Weg kurzfristig den Akteuren bekannt gemacht werden. Ein Leitziel des Lokalen Aktionsplans besteht in der Schaffung eines umfangreichen Netzwerks. Desweiteren werden entsprechende Informationsmaterialien erarbeitet: Flyer

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Plakate Karten Web-Seite Die Koordinierungsstellen und Mitglieder des Begleitausschusses beteiligen sich an traditionellen und regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie dem Freundschaftsfest des Integrationsrates, dem Gedenktag zum 16.12., initiiert vom Bündnis für Demokratie, sowie dem lokal von der Stadt Siegen koordinierten Internationalen Tag gegen Rassismus, der jährlich am 21.März stattfindet. Durch die erstellten Informationsmaterialien, sowie mit öffentlichkeitswirksamen Materialen, die von der Regiestelle zur Verfügung gestellt werden, wird bei diesen Anlässen eine umfangreiche Bekanntmachung des Bundesprogramms bei der Bevölkerung ermöglicht. Über die lokale Programmseite www.ideen-siegen.de können sich interessierte Bürger/innen, Projektträger, die Mitglieder des Ämternetzwerkes und des Begleitausschusses, über aktuelle Veranstaltungen zum Bundesprogramm informieren. Zudem finden interessierte Projektträger ausführliche Hinweise zum Antrags – und Abwicklungsverfahren mit den erforderlichen Formularen zur Antragstellung. Die Seite wird regelmäßig durch die Materialien der Projektträger aktualisiert um so eine umfassende Informationsquelle zu den einzelnen Projekten entstehen zu lassen.

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Darüber hinaus ist auf der Stadt-Siegen Homepage (www.siegen.de) auch eine Website zum Bundesprogramm errichtet worden (www.ideen-siegen.de), die alle nötigen Informationen bis hin zum vollständigen Antragsformular für Projektideen beinhaltet. Eine Auftaktveranstaltung für die neue Förderperiode 2012 wurde im Januar 2012 durchgeführt. Ebenso wie bei der Auftaktveranstaltung wurden auch bei dem zweiten Workshop, der am 30.08.2012 stattfand, sämtliche Medien für eine breitgestreute Öffentlichkeitsarbeit genutzt und auf die Beteiligungsmöglichkeiten hinzuweisen. b) Maßnahmen zur Bekanntmachung von Zielen und Zwischenergebnissen des LAP gegenüber einer breiten Öffentlichkeit Entsprechend der Projekt-Ziele wird regelmäßig über alle durchgeführten Projekte in der örtlichen Presse berichtet. Zudem werden alle beteiligten Akteure regelmäßig über Zwischenergebnisse informiert und können diese als MultiplikatorInnen innerhalb ihrer Handlungsfelder weiterleiten. Neben Auftaktveranstaltungen und Workshops bietet die lokale Koordinierungsstelle weitere Veranstaltungen um alle Interessierten über die Grundlagen des lokalen Aktionsplans zu informieren. Am 8 Mai 2012 hielt PD Dr. Oliver Decker einen wissenschaftlichen Vortrag und stellte seine von der Koordinierungsstelle in Auftrag gegebene Situations- und Ressourcenanalyse vor, in dem er auf den Strukturwandel und die Vernetzung der rechten Szene in Siegen einging. Die Situations – und Ressourcenanalyse stellt einen wichtigen Bestandteil des LAP für die Ermittlung grundlegender Handlungsempfehlungen dar. c) Maßnahmen zur Einbindung politischer Entscheidungsträger Das Bundesprogramm wurde im Sozialausschuss, Jugendhilfeausschuss, Integrationsrat, Seniorenbeirat, Jugendparlament vorgestellt und ist dabei auf eine breite Zustimmung gestoßen. Die endgültige Konstituierung des Begleitausschusses wurde durch den Jugendhilfeausschuss beschlossen.

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d) Dokumentation der Ergebnisse Neben der angestrebten Presseberichterstattung zielen einige Projektideen auf die Erstellung von Situationsanalysen, Ausstellungen, Broschüren, Dokumentationen und von alternativen Stadtplänen ab. Daneben werden die beteiligten Gremien auf den regelmäßig stattfindenden Sitzungen, wie im Handlungskonzept dargestellt, über den jeweiligen Zwischenstand informiert.

9 ANGABEN ZUM VORGESEHENEN CONTROLLING DER UMSETZUNG DES LOKALEN AKTIONSPLANS
Ein Controlling der Umsetzung des LAP Siegen ist durch den Austausch unter den Netzwerken vorgesehen, auf denen regelmäßig über den aktuellen Stand berichtet und über mögliche Veränderungen/Korrekturen beraten wird. Der Begleitausschuss wacht dabei über die Einhaltung der Zielvorgaben und sonstiger Kriterien (z.B. Umsetzung Gender-Mainstreaming, Unterstützung des Netzwerkgedankens usw.). Das Steuerungsteam (interne- und externe Koordinierungsstelle) prüft insbesondere ob „Kurskorrekturen“ im Prozess der Durchführung des Programms sinnhaft oder notwendig sind. Auf einer weiteren Ebene werden die Ergebnisse zur Umsetzung des lokalen Aktionsplans durch die Regiestelle des Bundesprogramms evaluiert. Die lokale Koordinierungsstelle ist zur regelmäßigen Einreichung von Sach – und Ergebnisberichten zum Nachweis der erreichten Zielvorgaben verpflichtet. Die Ergebnisse der Einzelprojekte werden zudem durch das Deutsche Jugendinstitut erfasst, das durch entsprechende Begleitbögen jeweils die Durchführenden sowie auch die Projektteilnehmer befragt. Die Teilnahme an der Befragung geschieht auf freiwilliger Basis.

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