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Full text: Register zur Erfassung rassistischer, antisemitischer und rechtsextrem motivierter Vorfälle in Treptow-Köpenick Issue 2014

Register zur Erfassung rassistisch, antisemitisch und
rechtsextrem motivierter Vorfälle
in Treptow-Köpenick

Auswertung
für das Jahr 2014

1

Inhalt
1. Was ist das Register?
2. Tabellarische Übersicht der gesammelten Vorfälle
3. Tabellen, Diagramme, Bewertungen
4. Detaillierter Blick auf rassistisch motivierte Vorfälle
5. Zusammenfassung
6. Dokumentation der Vorfälle 2014

Die Auswertung wird im März 2015 herausgegeben durch:
Samuel Signer
Koordinierungsstelle Register Treptow-Köpenick
c/o Villa Offensiv
Hasselwerder Str. 38 - 40
12439 Berlin
E-Mail: tk@berliner-register.de
Internet: www.berliner-register.de

2

1. Was ist das Register?
Das Register ist eine Dokumentation von rechtsextremen und diskriminierenden Vorfällen, die sich in
Treptow-Köpenick ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger_innen 1 des Bezirks bei verschiedenen
Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstelle des Registers
weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.
Die Idee, ein Register im Bezirk aufzubauen, wurde zunächst in Pankow entwickelt. Dort existiert seit 2005
ein Register. In Treptow-Köpenick wurde der Wunsch nach einem Register im Jahr 2006 im Bündnis für
Demokratie und Toleranz diskutiert. Ende 2006 förderte der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats eine
Anschubfinanzierung für den Aufbau des Registers, das mittlerweile im Zentrum für Demokratie TreptowKöpenick ansässig ist. Seit 2014 gibt es in zehn Berliner Bezirken Register, die über das Landesprogramm
'Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus' finanziert werden.
Ziel des Registers ist nicht nur die Dokumentation und Analyse von rechtsextremen Vorfällen, sondern vor
allem das Sichtbarmachen von Diskriminierung im Alltag. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken bezieht
das Register nicht nur anzeigerelevante Vorfälle wie Sachbeschädigungen und Angriffe ein, sondern es
werden auch niedrigschwellige Vorfälle aufgenommen, wie Aufkleber, Beleidigungen, Pöbeleien und
Bedrohungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anzeige gebracht werden. Das Registrieren
solcher Vorfälle in lokalen Anlaufstellen schafft für die Betroffenen einen Raum, in dem sie ihre Erlebnisse
schildern können und mit ihren Problemen nicht allein dastehen. Durch die Veröffentlichung der Vorfälle und
die aktive Beteiligung der Bürger_innen am Register ist mittlerweile eine Sensibilisierung für die Problematik
der Diskriminierung entstanden.
Die Dokumentation der Vorfälle wird ca. wöchentlich aktualisiert und auf der Internetseite der Berliner
Register (www.berliner-register.de) veröffentlicht. Die Ergebnisse des Registers werden qualitativ
ausgewertet und vermitteln den unterschiedlichen demokratischen Akteuren im Bezirk außerdem ein
detailliertes Bild darüber, welche Vorfälle im Bezirk stattfinden und wo sich Schwerpunkte für bestimmte
Formen der Diskriminierung herauskristallisieren.
Ein Register hat Grenzen. Es kann in die Auswertung immer nur die Fälle einbeziehen, die bei der Polizei,
den Anlaufstellen oder der Opferberatung gemeldet werden. Wenn aus einer Region eine größere Anzahl
von Meldungen eingeht, kann das an einer sensibilisierten Nachbarschaft liegen und muss nicht
zwangsweise auf ein erhöhtes Aufkommen von Diskriminierung zurückgeführt werden. Bundesweite Studien
zeigen weiterhin, dass rechtsextreme Einstellungen keineswegs nur am Rand der Gesellschaft existieren,
sondern von ca. 15 Prozent der Gesellschaft vertreten werden. Von einer Dunkelziffer ist daher auszugehen.

1

Wenn im nachfolgenden Dossier von Personen außerhalb der Neonazi-Szene gesprochen wird, wird der Unterstrich verwendet, um
sowohl Männer und Frauen als auch alle anderen Menschen anzusprechen, die sich nicht in das Konzept der
Zweigeschlechtlichkeit einordnen lassen wollen oder können. Bei Frauen und Männer im Neonazismus wird mit Binnen-I getrennt.
Ausgehend von ihrer Ideologie bewegen sich aktive Neonazis ausschließlich als Männer oder Frauen. Ein dazwischen ist qua
Ideologie ausgeschlossen. Die Mehrzahl ist Neonazis und meint Männer und Frauen.

3

2. Übersicht der gesammelten Vorfälle in Treptow-Köpenick 2 2009-2014
Art der Vorfälle

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Propaganda

80

114

124

160

133

130

Angriffe

12

6

18

10

18

11

Beleidigung/Pöbelei

5

16

6

21

34

40

Sachbeschädigungen

4

12

17

6

9

8

Veranstaltungen

18

12

31

18

19

40

BVV

0

1

1

0

1

2

Sonstige

7

1

0

5

0

0

gesamt

126

162

197

220

214

231

Inhaltliche Zuordnung

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Rechtsextreme
Selbstdarstellung

51

60

72

101

70

39

NS-Verharmlosung

25

43

42

44

47

46

Rassismus

21

31

39

25

29

112

Politischer Gegner

19

24

41

38

45

25

Antisemitismus

5

3

0

3

3

2

Rechtspopulismus

-

-

2

6

5

4

LGBTIQ* Feindlichkeit

3

0

Wahlkampf

12

2

Sonstige

5

1

1

3

0

1

gesamt

126

162

197

220

214

231

Verteilung nach Regionen

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Alt-Treptow

4

2

3

5

4

9

Plänterwald

6

12

15

3

2

4

Baumschulenweg

7

12

19

21

10

16

Niederschöneweide

56

47

77

68

45

32

Oberschöneweide

10

7

5

17

24

7

Johannisthal

7

21

24

39

62

21

Adlershof

5

19

12

3

4

39

Grünau

0

2

5

0

2

1

Bohnsdorf

0

1

3

4

1

4

Altglienicke

3

10

2

3

2

3

Köpenick

21

17

19

52

51

71

Friedrichshagen

0

10

5

2

1

1

Müggelheim

0

2

1

1

0

2

Rahnsdorf/Wilhelmshagen

1

0

4

2

2

5

unbekannt/bezirksweit/Internet

6

0

3

0

4

16

gesamt

126

162

197

220

214

231

2

Alle Vorfälle wurden eindeutig zugeordnet. Wenn beispielsweise während eines Übergriffs auch volksverhetzende Parolen gerufen
werden, so wird dieser Vorfall nur als Übergriff aufgeführt. Oder wenn eine Sachbeschädigung erfolgt und eine Parole hinterlassen
wird, so wird der Vorfall als Sachbeschädigung gewertet.

4

3. Tabellen, Diagramme, Bewertungen
Die Vorfälle wurden nach folgenden Kriterien sortiert: Monat, Art des Vorfalls, inhaltliche Zuordnung und Ort.
Anhand dieser Kriterien konnten Vergleiche erstellt und Aussagen getroffen werden. Im Folgenden werden
verschiedene Grafiken zu den einzelnen Kriterien gezeigt und interpretiert.

Verteilung nach Monaten
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Aus der Übersicht der Monate geht hervor, dass von März bis Juli sowie von Oktober bis Dezember
vermehrt Vorfälle registriert wurden. Fast alle Vorfälle ereigneten sich im öffentlichen Raum, also draußen,
sodass entweder steigende Temperaturen bzw. bestimmte Ereignisse, die Zu- und Abnahme von Vorfällen
in den einzelnen Monaten erklären können. Der August ist Urlaubszeit, sodass die Meldungen schwächer
ausfallen.

Art des Vorfalls
Im Register Treptow-Köpenick werden nach Absprache mit den anderen Registern folgende Kategorien
unterschieden: Propaganda (Aufkleber, Plakate, Transparente, Sprühereien, Flugblätter), Veranstaltungen
(Demonstrationen, Konzerte, Informationsstände, interne und öffentliche Veranstaltungen bei denen sich
rassistisch, antisemitisch oder rechtsextrem geäußert wird), Angriffe und massive Bedrohungen
(Bedrohungen und Angriffe, die auf körperliche Gewalt ausgerichtet sind), Pöbeleien und Beleidigungen
(Sprüche und Beschimpfungen, Parolen rufen) und Sachbeschädigungen (z.B. Beschädigungen an
Gedenktafeln oder zerstörte Fensterscheiben). Die Rubrik BVV ist für Vorfälle, die im direkten Bezug zu
einer Sitzung stattfinden (gezielte, rassistische Beiträge oder Abstimmungsverhalten).

5

Art der Vorfälle im Jahresvergleich 2010 bis 2014
Sonstges
BVV
Sachbeschädigung

Jahr 2014
Jahr 2013

Angrif

Jahr 2012
Jahr 2011

Veranstaltung

Jahr 2010

Beleidigung/Pöbelei/Bedrohung
Propaganda

0

20

40

60

80

100

120

140

160

180

Aus der Grafik geht hervor, dass der minimale Anstieg der Vorfälle auf Veranstaltungsvorfälle
zurückzuführen ist. 2014 wurden im Vergleich zu 2013, 21 Vorfälle mehr dokumentiert, so dass die Anzahl
der Veranstaltungsvorfälle von 19 auf 40 angestiegen ist. Dies steht im direkten Zusammenhang mit den
vielfältigen Formen des rassistischen Protests in der Umgebung von neuen Unterkünften für Geflüchtete. Die
angestiegene Zahl der Veranstaltungsvorfälle steht im Widerspruch zu den strukturellen Bedingungen in der
Neonazi-Szene. Ließen sich 2013 die meisten Vorfälle noch in der Neonazi-Kneipe „Zum Henker“ bzw. im
Umfeld des S-Bhf. Schöneweide verorten, fand im Jahr 2014 der größte Teil der Veranstaltungen in
Adlershof bzw. im Salvador-Allende Viertel statt. Beides Orte an denen im Jahr 2014 Unterkünfte für
geflüchtete Menschen entstanden sind. So konnte zwar durch die Schließung der Neonazi-Kneipe „Zum
Henker“ sowie des Waffenladens „Hexogen“ eine Eindämmung der Veranstaltungen des NPD-Landeschefs
Sebastian Schmidtke in Niederschöneweide erreicht werden. Dies hat jedoch im Rahmen von bundesweit
aufkommenden rassistischen Protesten zu einer Verschiebung nach Adlershof und ins Salvador-Allende
Viertel geführt.
Die Anzahl der Propagandavorfälle ist weitestgehend gleich geblieben. Die massive Abnahme im Vergleich
zum Jahr 2012 ist auf Nachwirkungen von Putzspaziergängen (besonders 2013) durch Gruppen und
Einzelpersonen zurückzuführen.
Die Zahl der Angriffe ist zurückgegangen (2013:18 2014:11), was für eine Veränderung der extrem Rechten
Aktivitäten spricht. Wurden 2013 noch mehrheitlich politische Gegner_innen angegriffen (besonders im
Umfeld des S-Bhf. Schöneweide), waren die meisten Angriffe 2014 rassistisch motiviert. Die Angriffe gegen
politische Gegner_innen standen mehrheitlich im Bezug zu Protesten gegen Unterkünfte für geflüchtete
Menschen.
Bei den Sachbeschädigungen lässt sich Ähnliches beobachten. Die Zahl ist zwar minimal gesunken, die
einschlägige Veränderung ist jedoch in Bezug auf das Motiv sehr deutlich. Ziel von Sachbeschädigungen
waren größtenteils Orte an denen neue Unterkünfte für geflüchtete Menschen entstanden sind.

6

Inhaltliche Zuordnung
Jeder Vorfall wird einer inhaltlichen Kategorie zugeordnet. Hierbei wird auf die bestehenden
Forschungsergebnisse zum Thema Rechtsextremismus Bezug genommen. Es wurden außerdem
gemeinsam mit den Berliner Registern weitere Kategorien entwickelt, die den gemeldeten Vorfällen
Rechnung tragen. So gibt es z.B. das Motiv der rechtsextremen Selbstdarstellung (Abk.: Rex Selbst). Damit
gemeint sind Aufkleber und Parolen, die rechtsextreme Organisationen und Gruppen bewerben. Darunter
können aber auch Informationsstände oder Flugblätter fallen, die unterschiedliche rechtsextreme Inhalte, mit
dem Ziel der Mitgliederwerbung für rechtsextreme Gruppen und Organisationen, aufgreifen. Weiterhin wurde
das Motiv der Verharmlosung bzw. Verherrlichung des Nationalsozialismus aufgenommen (Abk.: NS). Unter
diese Kategorie fallen Symbole und andere Äußerungen mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus.
Vorfälle, die sich gegen politische oder vermeintlich politische Gegner_innen richten (Abk.: Pol. Geg.),
Vorfälle, die rassistisch oder antisemitisch motiviert sind, Homo- und transsexuellenfeindliche Vorfälle (Abk.:
LGBTIQ* Feindlichkeit) sowie Vorfälle gegen Menschen mit zugeschriebener Behinderung oder
Obdachlosigkeit (Abk.: Sozialchauvinismus). Autoritarismus ist in der Rechtsextremismusforschung eine
zentrale Einstellung. Sie beschreibt das unkritische Verhältnis zu rechtsgerichteten autoritären Systemen
und Strukturen. Im Register wird der Großteil dieser Vorfälle in die Kategorie NS-Verharmlosung
eingeordnet. Es gibt außerdem die Kategorie Rechtspopulismus (Rechtspop.), der durch Parteien wie Die
Freiheit und Pro Berlin in Erscheinung getreten ist. Die Kategorie Wahlkampf beschreibt eine inhaltliche
Zuordnung, die über Rechtsextreme Selbstdarstellung hinausgeht und gezielt analysiert, wo rechtsextreme
Parteien Wahlkampf betreiben.

Inhaltliche Zuordnung der Vorfälle 2010 bis 2014
Sonstges
Sozialchauvinismus
LGBTIQ* Feindlichkeit
Wahlkampf

Jahr 2014

Antsemitsmus

Jahr 2013
Jahr 2012

Rechtspopulismus

Jahr 2011

Rassismus

Jahr 2010

Politscher Gegner
NS
Rechtsextreme Selbstdarstellung

0

20

40

60

80

100

120

Anhand der Grafik ist zu erkennen, dass die Vorfälle, welche dem Bereich Rassismus zuzuordnen sind,
massiv zugenommen haben, was auf den ständig zunehmenden rassistischen Protest gegen geflüchtete
Menschen und Einrichtungen für geflüchtete Menschen zurückzuführen ist.
Die rechtsextreme Selbstdarstellung hat abgenommen, da die extrem Rechte Szene sich derzeit fast
ausschließlich auf die rassistischen Proteste konzentriert und in diesem Zusammenhang versucht, nicht als
7

rechtsextrem erkennbar zu werden. Ähnliches lässt sich im Bereich gegen politische Gegner_innen
beobachten. Hier hat die Zahl der Vorfälle stark abgenommen, was darauf schließen lässt, dass die extreme
Rechte immer weniger versucht den demokratischen Raum einzunehmen und sich auf die rassistischen
Proteste konzentriert.
Im Bereich NS sind die Zahlen leicht zurückgegangen. Hier waren es vor allem NS-Verherrlichende
Vernichtungsphantasien, die auf rassistischen Facebook-Seiten wie „Nein zum Heim in Köpenick“ oder
„Bürgerinitiative Treptow-Köpenick“ geteilt wurden bzw. eine große Anzahl an Hakenkreuz-Schmierereien.

Art und inhaltliche Zuordnung der Vorfälle 2014
BVV
Sozialchauvismismus
Veranstaltung

LGBTIQ* Feindlichkeit
Wahlkampf

Sachbeschädigung

Rechtspopulismus
Antsemitsmus

Beleidigung/Pöbelei/Bedrohung

Politscher Gegner
Rassismus

Angrife

NS
Rechtsextreme Selbstdarstellung

Propaganda

0

20 40 60 80 100 120 140

In der Übersicht, die Art und inhaltliche Zuordnung der Vorfälle verdeutlicht, kann man erkennen, dass der
Großteil der Vorfälle insgesamt rassistisch motiviert war. So gibt es eine hohe Zahl an rassistischer
Propaganda, die sich nicht nur in professionell gestalteten Aufklebern äußert, sondern auch in Form einer
Vielzahl von Handzetteln u. A. mit rassistischen Inhalten manifestiert. Dies lässt in Bezug auf die
rassistischen Vorfälle den Rückschluss zu, dass die Täter_innen nicht nur organisierte Neonazis waren,
sondern ebenfalls Anwohner_innen.
Die Veranstaltungen waren größtenteils rassistisch motiviert, was zum einen in den vielen Veranstaltungen
im Salvador-Allende Viertel, zum anderen an einer Vielzahl von Wanderkundgebungen der NPD, die in
rassistischer Weise Flüchtlingspolitik an verschiedenen Standorten von Gemeinschaftsunterkünften für
Geflüchtete (Marzahn, Hellersdorf, Pankow, Buch und Adlershof) thematisierten, begründet liegt.

8

Ortsteile
An dieser Stelle wird ein Überblick über den Gesamtbezirk gegeben. Um regionale Unterschiede und
Verteilungen untersuchen zu können, wurden die Vorfälle einer Region zugeordnet. Die Einteilung ergibt
sich aus den bezirklich festgelegten Ortsteilen. Dem Vergleich der beiden Jahre 2013 und 2014 in der ersten
Grafik folgt eine graphische Aufschlüsselung nach der Art der Vorfälle in den verschiedenen Ortsteilen im
Jahr 2014.

Ortsteile im Jahresvergleich 2013 und 2014

Wendenschloss
Wilhelmshagen
Spindlersfeld
Salvador-Allende Viertel
Schmöckwitz
Plänterwald
Oberschöneweide
Niederschöneweide
Müggelheim
Köpenicker Dammvorstadt

Jahr 2014

Köpenick Nord

Jahr 2013

Köpenick Mite
Johannisthal
Grünau
Friedrichshagen
Bohnsdorf
Bezirksweit/Unbekannt/internet
Baumschulenweg
Altglienicke
Alt-Treptow
Adlershof
0

10

20

30

40

50

60

70

Im Vergleich der Jahre 2013 und 2014 ist deutlich zu erkennen, dass in Adlershof und dem Salvador-Allende
Viertel, deutlich mehr Vorfälle gemeldet wurden als im Jahr 2013. Inhaltlich ist dieser Anstieg auf die
rassistischen Proteste zurückzuführen. In Zahlen gesprochen bedeutet das für das Salvador-Allende Viertel
im Jahr 2014 38 Vorfälle. Das sind 34 mehr als 2013. In Adlershof sind 35 Vorfälle (2014, gesamt 39
Vorfälle) mehr dokumentiert als 2013 (4).

9

Art der Vorfälle in den Ortsteilen 2014
Wendenschloss
Wilhelmshagen
Spindlersfeld
Salvador-Allende Viertel
Schmöckwitz
Plänterwald
Oberschöneweide
Niederschöneweide
Müggelheim
Köpenicker Dammvorstadt
Köpenick Nord
Köpenick Mite
Johannisthal
Grünau
Friedrichshagen
Bohnsdorf
Bezirksweit/Unbekannt/internet
Baumschulenweg
Altglienicke
Alt-Treptow
Adlershof

BVV
Veranstaltung
Sachbeschädigung
Beleidigung/Pöbelei/Bedrohung
Angrife
Propaganda

0

5 10 15 20 25 30 35 40 45

In Adlershof wurde vermehrt rassistische Propaganda verklebt. Es fanden jedoch auch einige NPDKundgebungen statt (7) sowie ein Angriff und zwei Sachbeschädigungen. Die Sachbeschädigungen waren
zweimalige Brandstiftungen an einem Auto eines antifaschistisch orientierten Journalisten. Die Adresse des
Journalisten wurde im Rahmen der rassistischen Proteste gegen Gemeinschaftsunterkünfte von den
dortigen Teilnehmenden veröffentlicht. Der Angriff war gegen einen Schwarzen 3 Mann in direkter Umgebung
der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete gerichtet.
Im Salvador-Allende Viertel ist der Anstieg der Vorfälle besonders auf die zunehmende Anzahl von
Veranstaltungen (2013:0 2014:21) zurückzuführen. Die Veranstaltungen wurden ausschließlich in die
Kategorie 'Rassismus' einsortiert. Stattgefunden haben Picknicks mit Familien, Lichterketten – direkt vor der
Unterkunft – sowie mehrere Demonstrationen an denen neben den Anwohner_innen auch jedes Mal
organisierte Neonazis aus dem Bezirk und aus ganz Berlin teilnahmen. Obwohl die Neonazis in ihrem
vormaligen Rückzugsorten (Ober- und Niederschöneweide) nicht mehr so aktiv sind, sind sie nicht
verschwunden, sondern verlagern ihre Aktionen ins Salvador-Allende Viertel oder nach Adlershof. Neben
den Veranstaltungen gab es auch eine Zunahme an Beleidigungen/Pöbeleien/Bedrohungen (2013:0
2014:4). Diese fanden im Rahmen von antirassistischen Veranstaltungen statt, bei denen die
Teilnehmenden von Anwohner_innen mit Parolen wie „Ihr gehört ins Arbeitslager“ massiv beschimpft
3

Im vorliegenden Dossier wird Schwarz groß geschrieben. Schwarz bezeichnet kein phänotypisches Differenzierungsmerkmal,
sondern beschreibt eine sozial-historisch konstruierte Position, die Menschen innerhalb einer Gesellschaft zugeschrieben wird. Mit
der Großschreibung wird auf die gesellschaftliche Konstruktion von phänotypischen Merkmalen als Differenzierungs- und
Hierarchisierungsmerkmal verwiesen.

10

wurden. Im Rahmen dieser Pöbeleien kam es auch zu einem Angriff der Rassist_innen, der dadurch
gekennzeichnet war das Mitglieder antirassistischer Initiativen mit brennenden Zigaretten beworfen wurden.
Der zweite Angriff war eine versuchte Brandstiftung an der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im
Allende 1 - zwei junge Neonazis versuchten die Tür der Unterkunft in Brand zu setzen und zeigten dabei den
Hitlergruß.
Ein enormer Rückgang der Vorfälle ist in Johannisthal zu erkennen (2013:62 2014:21), was hauptsächlich
auf den Rückgang der Propaganda-Fälle zurückzuführen ist (2013:48 2014:17). Auch in Ober- und
Niederschöneweide sind die Vorfälle gesunken. Während es in Niederschöneweide im Jahr 2013 noch 45
Fälle sowie in Oberschöneweide 24 Fälle waren, sank die Zahl der Fälle im Jahr 2014 in Niederschöneweide
auf 32 Fälle sowie in Oberschöneweide auf nur noch 7 Fälle. Obwohl Ober- und Niederschöneweide über
die Jahre zum zentralen Kiez der Neonazis geworden sind und bundesweit mit der Ansammlung von
neonazistischer Infrastruktur für Aufsehen gesorgt haben, konnte durch antifaschistisches und
zivilgesellschaftliches Engagement die Kündigung und der Auszug der Orte erwirkt werden. Trotzdem ist die
Bedrohungslage in Niederschöneweide hoch, was sich daran ablesen lässt, dass es 2014 zu einem Angriff
und 10 Beleidigungen/Pöbeleien/Bedrohungen kam. Besonders bei den
Beleidigungen/Pöbeleien/Bedrohungen waren die TäterInnen fast ausnahmslos Neonazis, was darauf
schließen lässt, dass sie dort weiterhin wohnen und eine Gefahr darstellen.

4. Detaillierter Blick auf rassistisch motivierte Vorfälle
Da das Register den Anspruch hat, nicht nur die Aktivitäten der extremen Rechten abzubilden, sondern die
alltäglichen Formen von Rassismus und Diskriminierung sichtbar zu machen, widmet sich der folgende
Abschnitt den rassistisch motivierten Vorfällen im Bezirk.

Jahresvergleich der rassistschen Vorfälle 2010-2014
Jahr 2010
Sonstges
BVV

Jahr 2011

Sachbeschädigung
Angrif

Jahr 2012

Veranstaltung
Beleidigung/Pöbelei/Bedrohung

Jahr 2013

Propaganda

Jahr 2014
0

20

40

60

80

100

120

Von 2010 bis 2013 schwankten die Zahlen der rassistischen Vorfälle, wohingegen 2014 leider von einer
eindeutigen Zunahme an Fällen gesprochen werden muss. Seit Beginn der Dokumentation handelt es sich
um die höchste Zahl an rassistischen Vorfällen (112). Genau fünfzig Prozent dieser Vorfälle fanden in der
Umgebung von Gemeinschaftsunterkünften im Salvador-Allende-Viertel oder in Adlershof statt. Der Großteil
11

der Vorfälle insgesamt sind Propaganda-Vorfälle (56). Dabei handelt es sich klassischerweise um Sticker
von rassistischen Parteien und Gruppierungen, aber auch um einen enormen Zuwachs an offensichtlich
selbstgemachtem Material, welches von Anwohner_innen an Laternen etc. geklebt oder auf der Straße
verteilt wurde. Das bestätigt die Einschätzung, dass die Täter_innen in diesen Fällen nicht immer
organisierte Neonazis, sondern Alltagsrassist_innen sind. Wurden im Jahr 2013 insgesamt 29 rassistische
Vorfälle dokumentiert, fanden alleine 25 rassistisch motivierte Veranstaltungen im Jahr 2014 statt. Wie im
Vorangegangenen beschrieben, handelte es sich dabei um Picknicks, Spaziergänge, Lichterketten und
Demonstrationen in An- oder Abwesenheit von organisierten Neonazis.
Die Zahl der rassistisch motivierten Angriffe hat sich leider im Vergleich zum Vorjahr auf sechs Angriffe
verdoppelt. Neben der versuchten Brandstiftung an der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im
Salvador-Allende Viertel (s.o) wurde ein Mann in Adlershof (in direkter Umgebung der
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete) von drei Personen rassistisch beleidigt, mit einer Flasche
beworfen und dann zu Boden getreten. Im Nachhinein fand eine Diskussion auf der rassistischen FacebookSeite „Nein zum Heim in Köpenick“ statt, wobei dem Angegriffenen unterstellt wurde, Geflüchteter zu sein.
Ähnliches passierte einer Schwarzen Frau im Salvador-Allende Viertel, die dort seit Jahren lebte und keine
größeren Probleme hatte, bis Publik wurde, dass eine Unterkunft eröffnet werden sollte und sie danach
mehrfach angepöbelt wurde und letztendlich wegziehen musste. Das heißt, dass nicht nur Geflüchtete in
Gefahr sind, sondern Schwarze Menschen, People of Color 4 und Migrant_innen generell erhöht Gefahr
laufen Rassismus zu erfahren, wenn die Situation im Bezirk so aufgeheizt ist.
Neben den Angriffen in der Umgebung von Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete fanden weitere
Angriffe statt, die spontan im Alltag geschehen sind.
Die Zahl der dokumentierten Beleidigungen/Pöbeleien/Bedrohungen hat sich verdoppelt (2013:9 2014:18).
Das liegt größtenteils daran, dass auch Fälle die im Internet aufgetreten sind (2014:9) und im direkten Bezug
zu Treptow-Köpenick stehen, aufgenommen wurden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Fälle wie
diesen: „Ein Facebook-Nutzer drohte auf der Facebook-Seite >Nein zum Heim in Köpenick< in einem
Beitrag über vermeintliche Asylbewerber_innen „Das nächste Mal am besten gleich am nächsten Baum
aufhängen.“ Zum selben Beitrag rief ein Anderer zu einem Brandanschlag auf „Am besten diese
kanackenunterschlüpfe anstecken“. Außerdem schrieb ein Dritter einen Kommentar „Ik schmeiß mal mein
Ofen wieder an“ was ein Bezug zum Nationalsozialismus herstellen sollte. Aufgrund solcher und ähnlicher
Beiträge wurden mehrere Anzeigen bei der Berliner Polizei gestellt, welche einerseits mehrere
Hausdurchsuchungen bei Rassist_innen sowie andererseits zur Folge hatten, dass Administrator_innen der
Facebook-Seiten ihre Nutzer_innen dazu angehalten haben, keine strafrechtlich relevanten Kommentare zu
schreiben. Alle weiteren Vorfälle fanden in ganz alltäglichen Situationen statt (Supermarkt-Kasse, S-Bahn,
Schule) und verdeutlichen, dass sich die rassistische Stimmung gegen Geflüchtete im Alltag vieler
Menschen im Bezirk (ob geflüchtet oder nicht) widerspiegelt.
Sachbeschädigungen fanden im Jahr 2014 insgesamt 5 statt (2013:0). Außer einer rassistischen Sprüherei
in der Unterführung am S-Bahnhof Schöneweide wurden alle Sachbeschädigungen an noch im Bau
befindlichen oder schon existierenden Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete verübt. Dabei wurden
Scheiben eingeworfen oder Baumaterial zerstört.

4 People of Colour ist eine selbstbestimmte Bezeichnung von und für Menschen, die nicht weiß sind. Das Konzept „People of Color“

setzt man erstmals voraus, dass Menschen, die nicht weiß sind, über einen gemeinsamen Erfahrungshorizont in einer mehrheitlich
weißen Gesellschaft verfügen.

12

5. Zusammenfassung
Treptow-Köpenick hat im Vergleich zu anderen Regionen eine deutlich sichtbare und aktive rechte Szene,
die den Großteil der gesammelten Vorfälle verursacht, initiiert bzw. zumindest organisatorisch unterstützt.
Dabei fand eine Verlagerung statt, weg von Schöneweide hin nach Adlershof und ins Salvador-Allende
Viertel.
Im Jahr 2014 wurden 231 Vorfälle dokumentiert (2013:214); seit Bestehen des Registers die bisher höchste
Anzahl in einem Jahr. Der Anstieg ist sowohl auf ein wachsendes Netz an engagierten Anwohner_innen die
beim Register ihre Beobachtungen melden, als auch auf die tatsächliche Menge an Vorfällen
zurückzuführen. Dabei stellten 130 Propagandavorfälle (56,7 Prozent),wie bereits im vorigen Jahr, den
Großteil aller Vorfälle.
Die Anzahl der Angriffe hat sich jedoch glücklicherweise halbiert. Dies bedeutet jedoch nicht, dass
Entwarnung gegeben werden kann. Es gibt noch immer Angsträume, die von potentiell Betroffenen
gemieden werden, sodass weniger Angriffe stattfinden. Zusätzlich zu den schon bestehenden Angsträumen
rund um den Bahnhof Schöneweide sind Adlershof und im besonderen Maß das Salvador-Allende Viertel als
Angsträume hinzugekommen. Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt zudem, dass die Zahl der Angriffe
variieren kann. Drei Angriffe richteten sich gegen politische Gegner_innen von Neonazis, drei waren
rassistisch motiviert.
Inhaltlich haben die Vorfälle, die rassistisch motiviert sind, sichtbar zugelegt (2013:29, 2014:112),
abgenommen haben dagegen Vorfälle, die der rechtsextremen Selbstdarstellung dienen (2013:70, 2014:39).
Es gibt zwei Regionen in Treptow-Köpenick in denen ein deutlicher Zuwachs an Vorfällen zu verzeichnen
war: Im Salvador-Allende Viertel (+ 34) und Adlershof (+35). In beiden Ortsteilen wurden im Verlauf des
letzten Jahres Gemeinschaftsunterkünfte eröffnet. Adlershof wird damit zum Spitzenreiter im Bezirk mit 39
Vorfällen, es folgen das Salvador-Allende Viertel (38), Niederschöneweide (32), Johannistal (21), und
Baumschulenweg sowie Bezirksweit/Unbekannt/internet (16). Das Niederschöneweide soweit zurückgefallen
ist, verdanken wir dem Engagement von antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, welche die
Schließung der Neonazikneipe „Zum Henker“ und des neonazistischen Waffenladens „Hexogen“ erwirken
konnten.
Die Neonazi-Strukturen die damit zum Teil aus Schöneweide verdrängt werden konnten haben sich
umorganisiert und fungieren jetzt als organisatorische Leitung der rassistischen Proteste im SalvadorAllende Viertel und in Adlershof. Das führt zu besorgniserregend hohen Zahlen von Vorfällen an den beiden
Orten, was das Leben für Geflüchtete an den Standorten schwer erträglich macht. Flankiert wird diese
Entwicklung von einer Bundespolitik, die Menschen in Containern unterbringt, anstatt ihnen Wohnung zur
Verfügung zu stellen und ihnen damit wirklichen Schutz und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

13

6. Dokumentation der Vorfälle 2014
1. Januar 2014
An Neujahr waren an den Fahrradständern des SBhf Baumschulenweg etliche NPD-Aufkleber
"Freiheit statt BRD" verklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
1. Januar 2014
In der Silvesternacht 2013/2014 wurde gegen 0.30
Uhr in der Adlershofer Husstraße 34 von einer
Gruppe Jugendlicher der Hitlergruß gezeigt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
5. Januar 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Köpenick werden 5 Aufkleber
mit der Aufschrift "Nein zum Heim" entdeckt und
entfernt
Quelle: Chili [TK]
15. Januar 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Schöneweide werden 3
Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim"
entdeckt und entfernt
Quelle: Chili [TK]
18. Januar 2014
Am frühen Morgen des 18.01 treffen sich 9
Neonazis um gemeinsam nach Magdeburg zu
einem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch zu
fahren.
Quelle: Zentrum für Demokratie
18. Januar 2014
An einer Tür wurde ein Schriftzug mit positivem
Bezug zum NSU gesprüht.
Quelle: Schriftliche Anfrage zu Straftaten mit NSUBezug in Berlin
22. Januar 2014
In der Nacht vom 22.01. zum 23.01. wurde in
Baumschulenweg NPD auf eingeschneite PKW
geschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. Januar 2014
Eine Schülerin in Adlershof pöbelt während eines
Projekttags die beiden Referent_innen mit “Hier
marschiert der Nationale Widerstand” an.
Quelle: Zentrum für Demokratie
25. Januar 2014
Ein Aufkleber der JN mit der Aufschrift “Solidarität
für politische Gefangene” wird in
Niederschöneweide entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
1. Februar 2014
Die Neonazi-Band “Limited Booze Boys” sollte bei
einem Konzert im Rockerclub Dark7Side in der
Edisonstraße spielen. Die Polizei beendete die
Veranstaltung wegen nicht Erfüllung von bau- und
brandschutztechnischen Voraussetzungen.

2. Februar 2014
Zwei Securitymitarbeiter eines Clubs haben Sonntag
Morgen in Oberschöneweide zwei Männer nach
versuchter Körperverletzung festgehalten und der
alarmierten Polizei übergeben. Die Türsteher hatten
gegen 0.30 Uhr die beiden 22 und 30 Jahre alten
Männer beobachtet, als diese aus rassistischer
Motivation hinter einem Mann in der Edisonstraße
herrannten und Bierflaschen nach ihm warfen. Dabei
brüllten sie auch „rechte Parolen“. Die beiden
Türsteher wollten dem Betroffenen helfen und
stellten die Verfolger zur Rede. Als diese flüchten
wollten, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei
der einer der Angreifer Verletzungen an der Hand,
im Gesicht und am Sprunggelenk erlitt. Die
eintreffenden Beamten nahmen die beiden Männer
fest. Der Verletzte kam zur stationären Behandlung
in eine Klinik.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei
8. Februar 2014
An insgesamt vier Orten hielt die NPD unter dem
Motto “Sicher leben – Asylflut stoppen” über den
Tag hinweg Kundgebungen ab. Dabei
demonstrierten die immer gleichen, insgesamt etwa
18 Neonazis in der Nähe von
Flüchtlingsunterkünften in Köpenick, AltFriedrichsfelde, Hellersdorf und Pankow.
Gegenproteste gab es an allen Stationen, es
nahmen zwischen 40 und 80 Personen teil.
Quelle: Blog: Schattenbericht
10. Februar 2014
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide
wird die Parole “Sieg Heil Niggar” mit Edding
geschmiert.
13. Februar 2014
In der Kneipe "Zum Henker" versammeln sich ca. 25
Neonazis aus dem Umfeld von die Rechte, NPD
Berlin und Neonazis die dem NW-Berlin zugeordnet
werden. Sie fahren gemeinsam zu einer
geschichtsrevisionistischen Kundgebung am
Brandenburger Tor anlässlich des Jahrestags der
Bombardierung Dresdens. Als sie am S-Bahnhof
Schöneweide ankommen fotografieren sie eine
Person, vermutlich um sie einzuschüchtern. Anstatt
die Neonazis zu kontrollieren wird die fotografierte
Person von der Polizei kontrolliert und erhält einen
Platzverweis. Während die Polizei die Kontrolle
durchführt schwenken die Neonazis Schwarz-WeißRote Fahnen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. Februar 2014
Nachdem das Bezirksamt Treptow-Köpenick eine
Pressemitteilung herausgegeben hat, um über die
Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft zu informieren,
erhielt der Ansprechpartner der PM diverse
Drohanrufe und Drohmails. Unter anderem wurde er
als "Kommunistensau" beschimpft.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick
14

20. Februar 2014
Am S-Bahnhof Adlershof hängen Plakate mit
geschichtsrevisionistischem Inhalt. Sie beziehen
sich auf die Bombardierung Dresdens.
Quelle: Zentrum für Demokratie
22. Februar 2014
Unter Bezug auf eine tendenziöse Polizeimeldung
haben unbekannte rassistische Plakate in der Nähe
der Unterkunft aufgehängt.
Quelle: Bürgerinitiative "Welcome Refugees"
23. Februar 2014
An der Straßenbahnhaltestelle “Wassermannstraße”
wurden zwei Hakenkreuze in grüner Farbe auf die
Fahrpläne gesprüht. Die Hakenkreuze haben haben
ein Durchmesser von ca. 30 cm.
Quelle: Chilli [TK]
25. Februar 2014
Ende Februar wurde in Johannisthal ein
Hakenkreuz mit rötlicher Farbe an eine
Wohnungstür angebracht. Es gab dazu einen
versuchten Einbruch in diesem Haus,
möglicherweise steht das im Zusammenhang.
Quelle: Zentrum für Demokratie
1.März 2014
In Johannisthal werden insgesamt 15 Aufkleber
entdeckt und entfernt: 9 davon von ‚Pro
Deutschland’ „gegen Islamisierung“. Von ‚Recht und
Ordnung’ „Todesstrafe für Kinderschänder“. Von
‚Neue ordnung’ „Die realität von der Multikulturellen
Bereicherung“ mit Dolch, sowie von JN
„HauptstadtAktivisten“ mit der Abbildung des weißen
Wolfs. (sic!)
Quelle: www.hassvernichtet.de
5. März 2014
An der Wilheminenhofstraße Ecke Edisonstraße
wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
6. März 2014
In der S-Bahn unterhalten sich eine
Reinigungsfachkraft und einFahrgast. Dabei reden
sie über ein sogenanntes “Türkenghetto” und
fordern die Wiedererrichtung von Gaskammern und
die Verbrennung von “Drecksausländern”.
Quelle: Zentrum für Demokratie
10. März 2014
In der Paradiesstraße wurden viele, offensichtlich
selbstgemachte, Aufkleber mit der folgenden
Aufschrift “Ich bin nach 1945 geboren. Ich schulde
der Welt einen Scheiss. deutsche wehrt euch.” (sic!)
verklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

10. März 2014
Laut der Facebookseite des NPDLandesvorsitzenden Berlins, Sebastian Schmidtke,
verteilt die NPD rassistische Flugblätter wegen der
anstehenden Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft in
Adlerhof.
Quelle: Facebookseite: Sebastian Schmidtke
11. März 2014
Eine Besucher_innen-Gruppe des
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wird an
der Köllnischen Straße von einem Mann mit dem
“Hitlergruß” bepöbelt.
Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
13. März 2014
An Bäumen in Adlershof hängen Blätter die für eine
rassistische Petition werben. Die Petition richtet sich
gegen die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in
Adlershof.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz
Treptow-Köpenick
23. März 2014
Ein schon bekannter Facebook-Benutzer
kommentierte in der Facebook-Gruppe „Nein zum
Heim Treptow-Köpenick“ eine rassistische
Diskussion um die neu entstehende
Gemeinschaftsunterkunft in Adlershof mit folgendem
Beitrag: „Da hilft nur ne Bombe rein schmeißen uns
dann is ruhe im Karton.“ (sic!)
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. März 2014
An ein Nachbarhaus der zukünftigen
Gemeinschaftsunterkunft Adlershof wurde in der
Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Parole
„Willkommen Asylbetrüger!“ gesprüht. Die Parole
wurde bereits durch den Eigentümer der Immobilie
beseitigt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
27. März 2014
Heute früh wurde die Glasscheibe einer Tür eines
Wohnheimes in Grünau eingeschlagen. Gegen 4.15
Uhr bemerkte ein Wachschutzmitarbeiter bei einer
Außenkontrolle der Gemeinschaftsunterkunft
Grünau, wie ein Unbekannter mit einem Ast gegen
die Glasscheibe einer Nebeneingangstür schlug.
Dabei wurde die Scheibe zerstört. Als der Mann den
Wachschützer bemerkte, flüchtete er in den
angrenzenden Wald und konnte trotz sofortiger
Verfolgung entkommen.
Quelle: Pressemeldung der Polizei
27. März 2014
Die NPD verteilt im Vorfeld einer
Informationsveranstaltung zur Eröffnung der neuen
Gemeinschaftsunterkunft in Adlershof rassistische
Flyer an Anwohner_innen.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

15

28. März 2014
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Neue
Krugallee wurde ein rassistischer Aufkleber mit der
Aufschrift “Ausländer rein, wir sagen nein” und ein
Schriftzug “Ausländer raus” entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
29. März 2014
Die NPD hat mit insgesamt 12 Personen einen InfoTisch in Adlershof gemacht. Mit dabei waren
Sebastian Schmidtke und Udo Voigt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
29. März 2014
An der Bushaltestelle gegenüber der
Gemeinschaftsunterkunft Salvador-Allende Viertel
wurde ein rassistischer Aufkleber und eine
rassistische Schmiererei entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
30. März 2014
Auf einem Flohmarkt in Friedrichshagen versuchte
ein Verkäufer einem Kind mit den Worten "damit du
mal was anständiges liest" alte Nazi-Zeitungen und
Karten zu schenken.
Quelle: Zentrum für Demokratie
30. März 2014
An der Geschäftsstelle der CDU in der
Dörpfeldstraße wurde ein rassistischer Aufkleber
verklebt, mit der Aufschrift: WIR WOLLEN KEINE
ASYLANTENHEIME WR DEUTSCHE STELLEN
UNS QUER!”
Quelle: Facebook-Seite: Nein zum Heim in Köpenick
30. März 2014
Rund um die Grünfläche in der Hänselstraße
wurden rassistische Aufkleber der NPD verklebt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
01. April 2014
Unmittelbar neben der Gemeinschaftsunterkunft im
Salvador-Allende Viertel wurde ein Aufkleber gegen
vermeintliche „Immigranten-Gewalt“ verklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
01. April 2014
Um die Marktpassagen in Adlershof wurden acht
rassistische Aufkleber, welche sich gegen
Geflüchtete richten, verklebt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
01. April 2014
An der Lohmühlenstraße/ Ecke Kiefholzstraße in AltTreptow wurde eine Frau mehrfach als „Scheiß
Ausländer“ beschimpft.
Quelle: Zentrum für Demokratie
03. April 2014
An einem Schild der Wohnungsbaugenossenschaft
Amtsfeld e.G wurde ein großer rassistischer
Aufkleber verklebt.
Quelle: Bürgerinitiative „Welcome Refugees“

03. April 2014
Am Berolina Airporthotel in der Radickestraße in
Adlershof wurde großflächig „GEGEN ASYLPACK
IN ADLERSHOF!!!“ gesprüht. Das Hotel wird derzeit
zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete
umgebaut.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
03. April 2014
In unmittelbarer Nähe zur Gemeinschaftsunterkunft
im Salvador-Allende Viertel wurde ein großer
rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
03. April 2014
Während einer BVV Sitzung stellte Udo Voigt von
der NPD Fragen bezüglich vermeintlicher
„Ausländerkriminalität“. Dabei knüpften seine Fragen
an rassistische Vorurteile bezüglich Geflüchteten an.
Quelle: Die Linke Treptow-Köpenick
04. April 2014
In der Verklärungskirche in Adlershof veranstaltete
das Bezirksamt Treptow-Köpenick eine
Informationsveranstaltung um über die Eröffnung
einer Gemeinschaftsunterkunft in der Radickestraße
zu informieren. Während der Veranstaltung fand auf
der gegenüberliegenden Straßenseite eine NPDKundgebung mit ca. 20 Teilnehmer_innen statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
04. April 2014
An der Bundeszentrale der NPD hängt ein sehr
großes rassistisches Transparent, welches die
Festung Europa propagiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
04. April 2014
An der Bushaltestelle Baumschulenweg/Köpenicker
Landstraße wurde „Ausländer Raus“ geschmiert
sowie mehrere NPD Aufkleber entdeckt und
entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. April 2014
In der Anna-Seghers-Straße wurden mehrere NPDAufkleber verklebt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
05. April 2014
Am Arndtplatz in Adlershof wurden mehrere NPDAufkleber verklebt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
05. April 2014
Am Adlergestell zwischen Neltestraße und der
Tankstelle wurden zwei Aufrufe zu einer
rassistischen Petition verklebt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
05. April 2014
An der Anna-Seghers-Straße/ Ecke
Seidenbaustraße wurden NPD-Aufkleber verklebt
und entfernt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
16

06. April 2014
Laut Eigenangaben der NPD verteilten sie
rassistische Flyer in Adlershof.
Quelle: Zentrum für Demokratie
07. April 2014
In Adlershof wurden in der Arndtstraße mehrere
Wahlplakate der NPD aufgehängt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein
07. April 2014
In der Verklärungskirche in Adlershof veranstaltete
das Bezirksamt Treptow-Köpenick die zweite
Informationsveranstaltung, um über die Eröffnung
einer Gemeinschaftsunterkunft in der Radickestraße
zu informieren. Während der Veranstaltung fand auf
der gegenüberliegenden Straßenseite eine NPDKundgebung mit ca.40 Teilnehmer_innen statt.
Darunter waren neben der NPD auch Fußballfans
des BFC Dynamo und Neonazis von der
Tschechischen Partei DSSS
Quelle: Zentrum für Demokratie, Blog
Störungsmelder
11. April 2014
In der Brückenstraße wurde eine Frau, die äußerlich
den Anschein von Verwahrlosung aufzeigte
vermutlich deshalb bepöbelt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
11. April 2014
An der „Drei-Länder-Eck“-Brücke wurde auf der
Treptower Seite ein großes Hakenkreuz gesprühtQuelle: Zentrum für Demokratie
12. April 2014
Am 12. April wurden in Johannisthal 7 extrem rechte
Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
12. April 2014
Am 12. April wurden in Oberschöneweide ca. 7
extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
12. April 2014
In der Nacht zum 13. April wurde das Auto eines
antifaschistisch orientierten Journalisten von
Neonazis angezündet.
Quelle: Zentrum für Demokratie
13. April 2014
Vor der Gemeinschaftsunterkunft im SalvadorAllende Viertel wurde ein rassistischer
„Spaziergang“ der Gruppe „Nein zum Heim in
Köpenick“ veranstaltet. An dem „Spaziergang“
nahmen ca. 30 Menschen teil. Während der
Veranstaltung wurden rassistische Aufkleber und
Flugblätter verklebt.
Quelle: Uffmucken

15. April 2014
In der Brückenstraße und der Wilhelminenhofstraße
werden massiv NPD-Plakate aufgehängt. Im
gesamten Bezirk werden innerhalb kürzester Zeit
NPD und AfD Plakate aufgehängt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
15. April 2014
An der Geschäftsstelle der CDU in der
Dörpfeldstraße wurde erneut ein rassistischer
Aufkleber verklebt, mit der Aufschrift: „WIR
WOLLEN KEINE ASYLANTENHEIME WIR
DEUTSCHE STELLEN UNS QUER!”
Quelle: CDU-Kreisverband Treptow-Köpenick
16. April 2014
An der Bushaltestelle Treptower Park wurde ein ca.
7x7 cm großes Hakenkreuz entdeckt und überklebt.
Es wurde zudem Anzeige bei der Polizei erstattet.
Quelle: Zentrum für Demokratie
16. April 2014
An der Bushaltestelle
Sonnenallee/Baumschulenstraße wurde ein
Hakenkreuz am Mülleimer und „Islam raus“ an die
Scheibe geschmiert. Die Schmierereien wurden bei
der Polizei angezeigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
17. April 2014
An der Bushaltestelle „Hasselwerder Straße“ wurde
ein ca. 10 cm großes Hakenkreuz entdeckt. Es
wurde bei der Polizei Anzeige erstattet.
Quelle: AG Queer
17. April 2014
In einem Hausflur in der Schillerpromenade in
Oberschöneweide wurden ein mit Edding gemaltes
Hakenkreuz und eine SS-Rune entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
18. April 2014
Am 18. April wurden in Schöneweide 5 extrem
rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
20. April 2014
Auf der FB-Seite „Nein zum Heim in Köpenick“
wurde am 20. April ein Bild von den
Moderator_innen online gestellt mit der Überschrift
"Grüsse vom Osterfeuer". Darunter postet eine
Person: "In das Feuer gehören die Asylanten."
Quelle: Zentrum für Demokratie
22. April 2014
Am Allende-Center wurde am 22.04 eine
rassistische Schmiererei gesprüht.
Quelle: Bürgerinitiative „Welcome Refugees“

14. April 2014
An einen Mülleimer in der Flutstraße wurde ein
Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
17

22. April 2014
Auf dem Facebook-Profil der sog. „Bürgerinitiative
Treptow-Köpenick“ kommentierte ein FacebookNutzer einen Bildbeitrag vom 22. April, in dem es um
vermeintliche Sinti und Roma ging folgendermaßen:
"Macht die Gas Anlagen auf.........Arbeit macht
FREI“
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. April 2014
Auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Köpenick gegen
20 Uhr verabschieden sich mehrere junge Männer
laut rufend mit den Worten "Sieg Heil".
Quelle: Zentrum für Demokratie

29. April 2014
In der Nacht zu Mittwoch haben zwei Männer
versucht, die Sammelunterkunft für Flüchtlinge in
der Salvador-Allende-Straße in Berlin-Köpenick in
Brand zu setzen. Nach Polizeiangaben besprühten
die beiden kurz vor 23 Uhr eine Notausgangstür aus
Metall des Flüchtlingsheims mit einer Flüssigkeit und
zündeten sie an. Einer der Täter zeigte dabei den
Hitlergruß. Nach wenigen Minuten erloschen die
Flammen von selbst. Kurze Zeit später nahm die
Polizei einen 20-jährigen und einen 21-jährigen
Mann als Tatverdächtige in der näheren Umgebung
fest.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

25. April 2014
Am Aldi in der Müggelheimer Straße wurde “Asylflut
stoppen” gesprüht und zwischenzeitlich wieder
entfernt.
Quelle: Chili [TK]

30. April 2014
Zwischen der Haltestelle Ottomar-Geschke-Straße
und der Oberschule an der Dahme wurden etwa 30
NPD-Aufkleber verklebt.
Quelle: Chili [TK]

25. April 2014
Am Schlossplatz in Köpenick wurde an der
Sparkasse ebenfalls “Asylflut stoppen” gesprüht und
zwischenzeitlich entfernt.
Quelle: Chili [TK]

04. Mai 2014
Als Reaktion nach einem rechten Brandanschlag auf
eine Asylbewerberunterkunft in Berlin-Köpenick
demonstrierten am Sonntag 120 Menschen gegen
Rassismus. Die Kundgebungsteilnehmer_innen
wurden von einem Autofahrer mit den Worten
„Verpisst euch, das ist unser Köpenick“ bepöbelt
und der Mittelfinger gezeigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

25. April 2014
An der Dörfpfeldstraße/ Ecke Anna-Seghers-Straße
wurde ebenfalls “Asylflut stoppen” gesprüht und
zwischenzeitlich wieder entfernt.
Quelle: Chili [TK]
25. April 2014
An einer Werbetafel eines italienischen Restaurant
in der Freiheit wurde “Sieg Heil” gesprüht.
Quelle: Chili [TK]
26. April 2014
Nachdem Neonazis um Sebastian Schmidtke ihren
geplanten Aufmarsch in Kreuzberg/Mitte wegen ca.
6000 Gegendemonstrant_innen nicht durchführen
konnten sind ca. 60 Neonazis vom S-Bahnhof
Adlershof bis zum S-Bahnhof Spindlersfeld
marschiert.
Quelle: Tagespresse
29. April 2014
Auf einem Anhänger in der Flutstraße wird mit
Edding „Deutsche wehrt euch!“ geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
29. April 2014
In der Hasselwerderstraße wurde auf einem
abgerissenen Plakat der Piratenpartei ein
Keltenkreuz geschmiert. Das stilisierte Keltenkreuz
dient in der extrem rechten Szene weltweit als
Symbol für die »Vormachtstellung der weißen
Rasse« und gilt gemeinhin als White-PowerZeichen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

05. Mai 2014
An der Bushaltestelle „Klingerstraße“ und an einem
Wohnkomplex am Treptower Park werden mehrere
Aufkleber „Der Identitären“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. Mai 2014
Im Zentrum für Demokratie wird ein Mitarbeiter am
Telefon bedroht und beleidigt. Ihm wird damit
gedroht, dass er „im neuen Auschwitz“ vergast
werden würde.
Quelle: Zentrum für Demokratie
07. Mai 2014
Gegenüber der Haltestelle „Freiheit“ wurde ein ca.
zwei Meter langer Spruch entdeckt „Deutsch muss
deutsch bleiben“.
Quelle: Chili [TK]
07. Mai 2014
An dem BVG-Häuschen Bahnhofstraße/ Ecke
Lindenstraße wurde ebenfalls der Spruch „Deutsch
muss deutsch bleiben“ entdeckt.
Quelle: Chili [TK]
08. Mai 2014
An der „Langen Brücke“ zwischen der Altstadt
Köpenick und Spindlersfeld wurde das Wort „Hass“
geschmiert. Dabei sind die beiden ss in runenartig
dargestellt.
Quelle: Chili [TK]

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09. Mai 2014
Sogenannte „Reichsbürger“ haben am 9. Mai am
Sowjetischen Ehrenmal im Treptower-Park eine
Kundgebung abgehalten. Auf Transparenten stand
unter anderem „Die BRD ist nicht Deutschland. Die
EU ist nicht Europa.“
Quelle: Blog: „Blick nach Rechts“
10. Mai 2014
In der Odernheimer Straße wurden mehrere NPDAufkleber verklebt
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
12. Mai 2014
Die NPD veranstaltete eine Kundgebungstour vor
dem Allende-Center, dem S-Bahnhof Köpenick, in
Aldershof und am S-Bahnhof Schöneweide.
Insgesamt waren es fünf Neonazis die sich an den
Kundgebungen beteiligt haben.
Quelle: Zentrum für Demokratie
14. Mai 2014
In der Bahnhofstr. zwischen S-Bhf. Köpenick und
Seelenbinderstr. wurden ca. 30 Aufkleber der NPD
mit rassistischem Inhalt entdeckt. Bei deren
Entfernung wurde eine Gruppe von
Antifaschist_innen von zwei Jugendlichen beleidigt
und bedroht
Quelle: Chili [TK]
15. Mai 2014
Die Rechtspopulistische Partei „Alternative für
Deutschland“ veranstaltete am 15. Mai eine
Diskussionsveranstaltung mit Ulrike Trebesius im
Astra Filmpalast.
Quelle: Uffmucken
15. Mai 2014
Die NPD verteilt in Johannisthal Flyer in Briefkästen.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
17. Mai 2014
In der Dörpfeldstraße zwischen S-Bhf Adlershof und
Marktplatz werden mehrere Aufkleber von NPD,
„Nein zum Heim“ und AfD entdeckt und entfernt.
Quelle: Chili [TK]
17. Mai 2014
Die NPD veranstaltete heute wieder eine
Kundgebungstour die in Adlershof endete. Es
nahmen ca. 10-15 Neonazis an der Kundgebung
teil.
Quelle: Zentrum für Demokratie
21. Mai 2014
Laut Eigenangaben der NPD verteilten sie
rassistische Flyer in Altglienicke.
Quelle: Facebook-Seite von Sebastian Schmidtke

23. Mai 2014
Auf der Facebookseite „Nein zum Heim in Köpenick“
schreibt eine Person einen Kommentar in Bezug auf
eine Auseinandersetzung in welche Jugendliche mit
einem vermeintlichen Migrationshintergrund
involviert waren „Knüppel raus und drauf auf die
Penner“.
Quelle: Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“
23. Mai 2014
Gegen 19:30 Uhr haben 2 glatzköpfige Männer
einem Mann, wegen seiner Schwarzen Hautfarbe
verboten zu sprechen. Nur durch ein Eingreifen von
anderen Mitfahrer_innen konnte weitere Gewalt
verhindert werden.
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. Mai 2014
Im Wohngebiet in der Springbornstraße verteilte die
NPD Flyer für die Europa-Wahl.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
24. Mai 2014
In Johannisthal wurden 19 Aufkleber der NPD und
anderen neonazistischen Organisationen entdeckt
und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
24. Mai 2014
Am Samstag fand das zehnte Fest für Demokratie in
der Nähe des S-Bhf. Schöneweide statt. Während
des Fests sind Neonazis aus dem Umfeld der NPD
(u.a. Sebastian Schmidtke) aufgetaucht und haben
Besucher_innen fotografiert und gefilmt. Ein
Besucher des Fests der, als Reaktion auf die
Neonazis, diese ebenfalls filmte wurde bedrängt. Als
der Besucher für kurze Zeit das Fest verließ wurde
ihm von den Neonazis das Bein gestellt und er
wurde beschimpft.
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. Mai 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Köpenick werden 4 große
Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit statt BRD“
entdeckt und entfernt.
Quelle: Chili [TK]
24. Mai 2014
In der Unterführung am S-Bhf. Schöneweide wird
ein Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem eine
Hakenkreuz-Fahne zu sehen ist mit einem kleinen
Schild „Bin bald zurück“
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. Mai 2014
Auf der Facebookseite „Nein zum Heim in Köpenick“
schreibt eine Benutzer_in unter einem Beitrag zur
neuen Unterkunft in Adlershof „Gleich anstecken
maaaaan...“
Quelle: Facebook-Seite: „Nein zum Heim in
Köpenick“

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25. Mai 2014
Ein Bauwagen in der Wendenschloßstraße/
Salvador-Allende-Straße wurde mit einem
rassistischen Spruch großflächig besprüht.
Quelle: Bürgerinitiative „Welcome Refugees“
26. Mai 2014
In der Unterführung am S-Bhf. Schöneweide wird
ein neonazistischer Aufkleber aus Pinneberg
entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
26. Mai 2014
An der Bushaltestelle „Eichenstraße/Puschkinallee“
wurde ein Hakenkreuz und das Symbol der
„Identitären“ geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. Mai 2014
Ein Wahlplakat der CDU wurde antisemitisch
beschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
29. Mai 2014
An der Haltestelle Bahnhofstraße/Lindenstraße
werden zwei Aufkleber mit rassistischem Inhalt
entdeckt und entfernt.
Quelle: Chili [TK]
30. Mai 2014
In der Nacht zum 31. wurde ein Mann von drei
Personen in der Dörpfeldstraße rassistische
beleidigt. Als er die Beleidigungen ignorierte warf
einer der Rassisten eine Glasflasche nach ihm, die
ihn verfehlte. Danach sprang einer der Rassisten
dem Mann in den Rücken und sie traten auf den am
Boden Liegenden ein. Als dieser flüchten wollte,
warf die dritte Rassistin eine weitere Flasche nach
dem Flüchtenden, die ihn abermals verfehlte.
Quelle: Pressemeldung der Polizei
03. Juni 2014
In Johannisthal wird ein Aufkleber entdeckt und
entfernt, auf dem eine Hakenkreuz-Fahne zu sehen
ist mit einem kleinen Schild „Bin bald zurück“
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
04. Juni 2014
Am Platz der Befreiung in Adlershof wurde ein „Nein
zum Heim“ Zettel sowie ein rassistischer Aufkleber
entdeckt und entfernt.
Quelle: Uffmucken
04. Juni 2014
Zur Eröffnung der Gemeinschaftsunterkunft in
Adlershof veranstaltete die NPD eine Kundgebung
mit maximal 30 Teilnehmenden. Dagegen
protestierten über 150 Antifaschist_innen.
Quelle: Uffmucken

07. Juni 2014
Ein 16-jähriger Jugendlicher wird gegen 21.00 Uhr in
der Brückenstraße von zwei unbekannten Männern
angesprochen, die er nicht versteht. Als er sich
entfernt, wird er von einem der Männer mit einem
Baseballschläger geschlagen.
Quelle: Pressemeldung der Polizei
08. Juni 2014
Am Adlergestell in Adlershof wurden mehrere „Nein
zum Heim“ Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
09. Juni 2014
Laut Eigenangaben der Facebook-Gruppe „Nein
zum Heim in Köpenick“ wurden Transparente an
einem Spielplatz angebracht. Darauf waren
rassistische Sprüche zu lesen.
Quelle: Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“
11. Juni 2014
Ein sichtlich betrunkener Mann hat am S-Bhf.
Schöneweide einen Fahrgast rassistisch beschimpft.
Als die S-Bahn losfuhr äußerten mehrere
Passant_innen ihr Unverständnis über das
Verhalten des Betrunkenen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
12. Juni 2014
Ein Facebook-Nutzer drohte auf der Facebook-Seite
„Nein zum Heim in Köpenick“ in einem Beitrag über
vermeintliche Asylbewerber_innen „Das nächste Mal
am besten gleich am nächsten Baum aufhängen.“
Zum selben Beitrag rief ein Anderer zu einem
Brandanschlag auf „Am besten diese
kanackenunterschlüpfe anstecken“ (sic!). Außerdem
schrieb ein dritter einen Kommentar „Ik schmeiß mal
mein Ofen wieder an“ was ein Bezug zum
Nationalsozialismus herstellen sollte.
Quelle: Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“
12. Juni 2014
Eine Facebook-Benutzerin schrieb auf der
Facebook-Seite „„Bürgerinitiative TreptowKöpenick““ über einen jungen Mann mit
vermeintlichem Migrationshintergrund „"Gleich eine
Kugel in den Kopf"“. Ein Weiterer schrieb dazu
„“Sowas sollte man erhängen.... ““ und ein Dritter“
schrieb ebenfalls dazu „“Sofort erhängen die
Sau!!!!““. Außerdem drohte ein schon bekannter
Nutzer „“sowas wie du werden wir bald in die lager
stecken,hirnlosen schweine mit bunden
drecksloden,es lautet die parole eure eltern sind
geschwister “.“ (sic!)
Quelle: Facebook-Seite „Bürgerinitiative TreptowKöpenick“
14. Juni 2014
Auf dem Fußballplatz am Segelfliegerdamm
veranstaltete die JN-Berlin ein Fußballturnier. Unter
anderem wurde dabei Werbung für eine
neonazistische Homepage gemacht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
20

15. Juni 2014
Eine Person schreibt auf der Facebook-Seite „Nein
zum Heim in Köpenick“ über Flüchtlingsheime
folgenden bedrohlichen Kommentar „brandsätze
draufschmeissen,das pack brennt bestimmt
gut,haha,heil,heil?.“ (sic!)
Quelle: Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“
16. Juni 2014
Auf einen Mülleimer in der Baumschulenstraße/
Ecke Sonnenallee wurden zwei Hakenkreuze
geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
17. Juni 2014
In Adlershof wurden großflächig rassistische
Schnipsel mit dem Aufdruck “Nein zum Heim”
verteilt bzw. an öffentlichen Plätzen ausgeworfen.
Quelle: Uffmucken
17. Juni 2014
Eine Userin, welche am 24. Mai schon einen
ähnlichen Kommentar verfasst hat, schrieb am 17.
Juni auf der Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“ in Bezug auf eine
Gemeinschaftsunterkunft in Plätz (Brandenburg)
„Überall ne Bombe rinn. Fall erledigt maaaaaan “
(sic!)
Quelle: Facebook-Seite „Nein zum Heim in
Köpenick“
19. Juni 2014
Die NPD steckt rassistische Flyer im SalvadorAllende Viertel in Briefkästen.
Quelle: Bürgerinitiative „Welcome Refugees“
19. Juni 2014
Am selben Tag an dem im Salvador-Allende Viertel
NPD-Flyer in Briefkästen gesteckt wurden, steckten
unbekannte Flyer in Aldershof, welche rassistische
Vorurteile schüren sollen und gezielt gegen einen
Politiker der Linken hetzen
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz
Treptow-Köpenick
19. Juni 2014
In der NPD-Bundeszentrale fand eine
Pressekonferenz zum „NPD-Verbotsverfahren“ mit
Udo Voigt und Udo Pastörs statt.
Quelle: www.taz.de/!140740/
23. Juni 2014
Am südlichen Ende des Kaiserstegs wurde auf
einem Pfeiler ein großes, gesprühtes Hakenkreuz
entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. Juni 2014
In der Michael-Brückner-Straße wurde eine junge
Frau von vier Jugendlichen rassistisch beleidigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

30. Juni 2014
In der Nacht zum 1. Juli wurden, im Vorfeld einer
Informationsveranstaltung zur Eröffnung einer
Obdachlosenunterkunft im ehemaligen Tiefbauamt,
die Scheiben mit Steinen eingeworfen. Die
Angreifer_innen hinterließen rechtsextreme
Aufkleber. Der Verantwortliche im Sinne des
Presserechts für die Aufkleber ist Sebastian
Schmidtke, Landesvorsitzender der NPD-Berlin. Die
Angreifer_innen gingen vermutlich davon aus, dass
in dem Gebäude eine neue Unterkunft für
Geflüchtete entstehen sollte. Das ergibt sich vor
allem aus dem Vorfall vom 1. Juli in Bohnsdorf.
Quelle: Zentrum für Demokratie
1. Juli 2014
Bei einer Informationsveranstaltung zur Eröffnung
einer Obdachlosenunterkunft im ehemaligen
Tiefbauamt Bohnsdorf haben 6-7 rechtsextreme
Jugendliche während der Veranstaltung rassistische
Fragen gestellt. Sie gingen davon aus, dass es eine
Unterkunft für Geflüchtete werden sollte und nicht
eine für Obdachlose.
Quelle: Zentrum für Demokratie
1. Juli 2014
Im Nachtbus 94, am Treptower Park, haben
erkennbare Deutschlandfans mehrere Frauen
sexistisch beleidigt und „Nächste Station Auschwitz“
gegrölt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
2. Juli 2014
Die AG Schule ohne Rassismus des ArchenholdGymnasiums veranstaltete in Rahmen einer
Projektwoche einen Putzspaziergang durch
Schöneweide. Dabei entdeckten sie am Kaisersteg
zwei Hitler-Schmierereien und entfernten diese.
Quelle: Zentrum für Demokratie
5. Juli 2014
In Johannisthal fand, organisiert durch den „Runden
Tisch Johannisthal“, eine kleine Kundgebung statt
um die Einweihung von neu bemalten Strom- und
Postkästen zu feiern. Die Motive wurden gemeinsam
mit Kindern beim Fest für Demokratie entwickelt.
Während der Kundgebung sind drei bekannte
Neonazis vorbei gelaufen und haben die
Kundgebungsteilnehmer_innen als „Parasiten“
beleidigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
5. Juli 2014
In Adlershof wurden rassistische NPD-Flyer in
Briefkästen gesteckt. Die Flyer sind veraltet und
werben noch für die Europa-Wahl.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz
Treptow-Köpenick
5. Juli 2014
Am Dammweg/Ecke Orionstraße wurde ein
neonazistischer Aufkleber der „Nationalen
Offensive“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
21

6. Juli 2014
An der Bushaltestelle „Klingerstraße“ wurden zwei
NPD-Sticker entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

02. August 2014
In der Partei-Zentrale in der Seelenbinderstraße
fand am 02. August das Sommerfest der NPD statt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

7. Juli 2014
An der Bushaltestelle Kiefholzstraße/ Mosischstraße
kleben mehrere Aufkleber der NPD sowie "Dritter
Weg", die sich gegen Asylsuchende richten. Unter
einem der Aufkleber war zudem ein Hakenkreuz
gemalt.
Quelle: Autonome Neuköllner Antifa

04. August 2014
An der Bushaltestelle „Hänselstraße“ wurden zwei
Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Juli 2014
An einer Bushaltestelle in der Kiefholzstraße kleben
mehrere NPD-Aufkleber, die sich gegen
Asylsuchende richten.
Quelle: Autonome Neuköllner Antifa
13. Juli 2014
In Niederschöneweide wurden zehn NPD-Aufkleber
entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
13. Juli 2014
Auf einem Flaschencontainer wurde der Spruch
“Zigeuner Ausrotten” gesprüht. Mittlerweile wurde
der Spruch übermalt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
21. Juli 2014
Direkt vor der Gemeinschaftsunterkunft für
Geflüchtete in der Radickestraße wurde ein JN
Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
21. Juli 2014
Auf der rassistischen Facebook-Seite
„Bürgerinitiative Treptow-Köpenick“ postet ein User
über einen Hungerstreik von Geflüchteten am
Brandenburger Tor: „Man müsste mal eine Gruppe
mit 40-50 Mann versammeln sich maskieren und
den voll reinrennen draufhauen und wieder weg !
Eine Blitzaktion so zusagen.“ (sic!)
Quelle: Zentrum für Demokratie
31. Juli 2014
Ein an einer Ampel wartender Autofahrer bepöbelte
am S-Bhf. Köpenick eine wartende Person, weil
diese einen „Refugees Welcome“ Beutel trug.
Quelle: Chili TK
31. Juli 2014
An einem verlassenen Gebäude in der Bruno-Taut
Straße, direkt neben Lidl, sind zwei große
Hakenkreuze gesprüht.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
01. August 2014
Nach einer Neonazi-Kundgebung am
Brandenburger Tor fuhren mehrere Neonazis,
darunter auch eine Delegation aus Tschechien, zur
NPD-Zentrale in die Seelenbinderstraße.
Quelle: Chili TK

21. August 2014
Am Ellernweg/ Ecke Sterndamm wurde ein
rassistischer Aufkleber der NPD entfernt.
Quelle: Antifaschistische Bündnis Süd-Ost
22. August 2014
Eine Frau wurde von mehreren Neonazis beleidigt
und damit bedroht, dass wenn sie am nächsten Tag
gegen eine in Weißensee stattfindende Kundgebung
protestieren würde, sie abgefangen und verprügelt
werden würde.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. August 2014
Eine Frau die sich im Bezirk gegen Neonazis
engagiert beobachtete zwei Neonazis als sie mit
dem Fahrrad zum Einkaufen fuhr. Als sie wieder zu
ihrem Fahrrad zurück kehrte war ihr Reifen
zerstochen und über einem „Refugees Welcome“
Aufkleber an ihrem Fahrrad wurde ein
neonazistischer Aufkleber verklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
01. September 2014
Am S-Bhf. Baumschulenstraße wurden Aufkleber
des rechtspopulistischen Magazins Compact
entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
13. September 2014
Zum Abschluss des Brandenburg-Wahlkampfes der
NPD veranstalteten die Neonazis eine Kundgebung
in Adlershof. Der Anmelderin Maria Fank folgten ca.
70 Neonazis. Als die Neonazis mit einem Reisebus
zur nächsten Kundgebung weiterfahren wollten,
verweigerte ihnen der couragierte Busfahrer die
Fahrt.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz
15. September 2014
In der Nähe der Bushaltestelle Baumschulenweg/
Sonnenallee wurde ein Keltenkreuz gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
17. September 2014
In einer Grundschule in Köpenick Nord sagt eine
Lehrerin vor der Klasse, dass sie sich freue, dass
nur deutsche Kinder in der Klasse seien. Sie
behauptet außerdem, dass Muslime dumm seien.
Quelle: Zentrum für Demokratie
17. September 2014
Am Tunnel zum S-Bhf Schöneweide wurde ein
Hakenkreuz gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
22

17. September 2014
Am Königsheideweg/ Ecke Westweg wurde auf
einem Schild des Bezirksamt eine SS-Rune
gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. September 2014
Auf der Facebookseite „Nein zum Heim in Köpenick“
kommentierten am 19. September mehrere
Benutzer_innen volksverhetzende und
gewaltverherrlichende Aussagen gegen Geflüchtete.
Unter anderem wurde der Transport nach Auschwitz
gefordert oder sich die SS herbeigewünscht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. September 2014
Am Tunnel zum S-Bhf Schöneweide wurden ein
Hakenkreuz und SS-Runen gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. September 2014
Am Königsheideweg/ Ecke Westweg wurde auf
einem Schild des Bezirksamt eine SS-Rune
gesprüht.
Quelle: Antifaschistes Bündnis Süd-Ost
20. September 2014
Im Bereich um den Kaisers am Sterndamm wurden
insgesamt 41 Hakenkreuze, acht „88“, sechs „NPD“
und zwei Mal „Ausländer raus“ geschmiert.
Zusätzlich befanden sich dort noch zwölf Aufkleber
der JN und der NPD.
Quelle: www.hassvernichtet.de
01. Oktober 2014
An einem zur Gemeinschaftsunterkunft gehörenden
Gebäude in Adlershof wurden zwei rassistische
Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
03. Oktober 2014
Wie zuvor beim Vorfall am 20.09.14 wurden sieben
neue Hakenkreuze am Sterndamm in Bereich des
Kaisers entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
04. Oktober 2014
Vor dem Aldi in Wilhelmshagen wurde auf dem
Boden ein rassistischer Spruch gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. Oktober 2014
An den Bushaltestellen „Baumschulenstraße/Neue
Krugallee“ wurden mehrere Hakenkreuze
geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie
6. Oktober 2014
Im Bus in Niederschöneweide haben betrunkene
Neonazis sich lautstark über die vermeintliche
"Endlösung" unterhalten.
Quelle: Zentrum für Demokratie

08. Oktober 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14 sowie am
03.10.14 sind wieder neun Hakenkreuze beim
Sterndamm im Bereich des Kaisers geschmiert
worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de
10. Oktober 2014
Bei einer Schulanmeldung eines schulpflichtiges
Kindes aus Rumänien sagte die Sekretärin, ohne
über die Sprachkenntnisse der Eltern Informationen
zu haben, „da die Eltern Analphabet sind sollte das
Kind erst in Kindergarten gehen“ und die Eltern
sollten „immer mit Dolmetscher kommen“.
Quelle: Antiziganismus-Chronik Amaro Drom e.V.
11. Oktober 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14, 03.10.14
sowie am 08.10.14 sind wieder fünf Hakenkreuze
und zwei Mal „NPD“ beim Sterndamm im Bereich
des Kaisers geschmiert worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de
11. Oktober 2014
In der Springbornstraße wurden zwei große
Keltenkreuze sowie eine große Trisekle entdeckt
und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
13. Oktober 2014
Am Kiezklub Rahnsdorf sowie an der in der Nähe
befindlichen Senioreneinrichtung wurden
rassistische Parolen gesprüht.
Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
14. Oktober 2014
In Köpenick Nord verteilte die AfD Parteienwerbung
in Briefkästen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
15. Oktober 2014
An der Haltestelle „Betriebsbahnhof Köpenick“
wurden mehrere Fans des Fußballvereins „Tennis
Borussia Berlin“ in der Tram 63 von Neonazis
angegriffen. Die Neonazis schrien „Sieg Heil“,
sprühten Pfefferspray auf die Fans und flüchteten
aus der Tram.
Quelle: Blog: Störungsmelder
16. Oktober 2014
Das Projekt InteraXion erhält mehrfach rassistische
Mails die im Zusammenhang mit neu entstehenden
Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete stehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
18. Oktober 2014
In der NPD-Bundeszentrale eröffnete der EUParlamentarier Udo Voigt sein neues Büro. Zu der
Eröffnung kamen mehrere Neonazis aus dem
gesamten Bundesgebiet. Nach der Eröffnung fand
ein Stadtspaziergang mit dem als "Hauptmann von
Köpenick" verkleideten Fritz Libenow von der NPD
statt. Gegen die Eröffnung protestierten mehrere
Antifaschist_innen.
Quelle: Blog: Störungsmelder
23

18. Oktober 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14, 03.10.14,
08.10.14 sowie am 11.10.14 sind wieder 14
Hakenkreuze und vier Mal „NPD“ beim Sterndamm
im Bereich des Kaisers geschmiert worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de

3. November 2014
Im Allende II wurden rassistische Flyer in
Briefkästen gesteckt. Darin wurde versteckt zu
Gewalt gegen Gemeinschaftsunterkünfte
aufgerufen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

21. Oktober 2014
Gegen die geplante Unterbringung von Geflüchteten
in Containern in Köpenick wurde eine rassistische
Online-Petition gestartet. Die Betreiber_innen der
Homepage Open-Petition haben die Petition
gelöscht, da sie gegen ihre Nutzungsbedingungen
verstößt.
Quelle: Open-Petition

5. November 2014
In Köpenick Nord wurden Flyer der AfD und die
rechte Zeitschrift „Junge Freiheit“ in Briefkästen
gesteckt.
Quelle: Chili [TK]

22. Oktober 2014
In der Brückenstraße wurde bei einem Werbeplakat
das Gesicht eines Schwarzen herausgeschnitten.
Quelle: Zentrum für Demokratie
25. Oktober 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14, 03.10.14,
08.10.14, 11.10.14 sowie am 18.10.14 sind wieder 7
Hakenkreuze geschmiert worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de
27. Oktober 2014
Im Hessenwinken in Rahnsdorf sind rassistische
Zettel an Laternen aufgehängt worden.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. Oktober 2014
In der nähe der Wendenschloßstraße wurde ein
Ehepaar rassistische beleidigt und geschlagen.
Quelle: Pressemeldung der Polizei
30. Oktober 2014
In der Alfred-Randt Straße, am Ort wo die zukünftige
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete entstehen
soll, wurden die Bauzäune umgeworfen. Die
rassistische Facebook-Gruppe „Nein zum Heim in
Köpenick“ feierte die Sachbeschädigung als
legitimen Protest der Anwohner_innen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
01. November 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14, 03.10.14,
08.10.14, 11.10.14, 18.10.14 sowie am 25.10.14
sind wieder drei Hakenkreuze und „NPD“ geschmiert
worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de
03. November 2014
Auf der Köpenicker Landstraße wurde eine Frau von
zwei Neonazis aus dem Auto heraus als
„Zeckenfotze“ bezeichnet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

6. November 2014
An einer Lagerhalle am Rudower Chaussee ecke
Wegedornstraße wurde groß HoGeSa gesprüht.
Quelle: Chili [TK]
06. November 2014
Wie zuvor bei den Vorfällen am 20.09.14, 03.10.14,
08.10.14, 11.10.14, 18.10.14, 25.10.14 sowie am
01.11.14 sind wieder vier Hakenkreuze geschmiert
worden.
Quelle: www.hassvernichtet.de
8. November 2014
An der Baustelle wo die zukünftige
Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen
im Allende II entstehen wird, wurden in der Nacht
zum 9. November die Bauzäune umgeworfen und
ineinander verhakt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
9. November 2014
Ausgerechnet am 9. November versammelten sich
ca. 150 Personen zu einem Picknick im AllendeViertel in der Alfred-Randt-Straße. Organisiert wurde
das Picknick von Heim-Gegner_innen die sich auf
verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf
denen es zu rassistischen Äußerungen und
Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen
Bewohner_innen der Unterkunft für geflüchtete
Menschen und Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
11. November 2014
Im Wohngebietszentrum Allende II fand eine interne
Arbeitssitzung zur Schaffung einer
Willkommenskultur für geflüchtete Menschen im
Allende-Viertel statt. Der Bürgerverein Allendeviertel
Köpenick hat unerlaubterweise die interne Einladung
an Anwohner_innen verteilt. Daraufhin
versammelten sich ca. 100 Anwohner_innen die zu
der Veranstaltung wollten, jedoch aufgrund der
Struktur der Veranstaltung nicht hinein gelassen
wurden. Viele Bürger_innen äußerten sich daraufhin
rassistisch gegenüber den Veranstalter_innen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24

15. November 2014
Im Allende II fand eine Demonstration entlang der
Alfred-Randt-Straße statt. An der Demonstration
beteiligten sich bis zu 100 Neonazis aus dem
Umfeld von NW-Berlin, NPD-Berlin und Die RechteBerlin als RednerInnnen, OrdnerInnen und
Fronttransparent-HalterInnen.
Quelle: Zentrum für Demokratie
15. November 2014
Im Vorfeld der rassistischen Demonstration entlang
der Alfred-Randt-Straße bedrohte eine Gruppe von
Neonazis, teils vermummt, aus dem Umfeld von
NPD-Berlin, NW-Berlin und Die Rechte-Berlin
Antifaschist_innen, die auf dem Weg zur
antirassistischen Gegenkundgebung waren.
Quelle: Zentrum für Demokratie
15. November 2014
Am hinteren Eingang zum S-Bahnhof Schöneweide
wurde „88“ geschmiert.
Quelle: www.hassvernichtet.de
15. November 2014
Am Sparkasseneingang in Niederschöneweide
wurden zwei NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
16. November 2014
Heute haben sich wieder Personen zu einem
Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
18. November 2014
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/ Neue
Krugallee werden fast wöchentlich Hakenkreuze
geschmiert.
Quelle: www.hassvernichtet.de
19. November 2014
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel, an
der die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht,
fand eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Quelle: www.hassvernichtet.de
21. November 2014
Um den S-Bahnhof Treptower Park wurden
massenhaft Sticker verklebt die für eine
neonazistische Demo in Marzahn warben.
Quelle: www.hassvernichtet.de

23. November 2014
Heute haben sich zum dritten Mal Personen zu
einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
24. November 2014
In letzter Zeit wurde häufig gegen die Scheiben des
Kiezbüros von Susanne Graf MdA der
Piratenfraktion in der Brückenstraße gespuckt.
Quelle: Kiezbüro der Piratenfraktion
26. November 2014
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel,an der
die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand
eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. November 2014
Im Salvador-Allende Viertel wurden Poster verklebt,
die für eine rassistische Demo werben.
Quelle: Zentrum für Demokratie
27. November 2014
In der BVV-Sitzung am 27.11 stimmte die NPD mit
zwei Stimmen gegen die Resolution „Welcome
refugees – Treptow-Köpenick heißt Flüchtlinge
willkommen“
Quelle: BVV Treptow-Köpenick
28. November 2014
Im Netto in der Kaulsdorfer Straße unterhielten sich
Mitarbeiterinnen und ein Kunde lautstark auf
rassistische Weise über Geflüchtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie
28. November 2014
Mit einer antirassistischen Demonstration im
Allende-Viertel konnte vorzeitig ein rassistischer
Aufmarsch verhindert werden. Die antirassistische
Demonstration wurde von rassistischen
Bürger_innen angegriffen indem Zigaretten und
andere Gegenstände auf sie geworfen wurde.
Quelle: Zentrum für Demokratie
30. November 2014
Auf dem Weihnachtsmarkt in Rahnsdorf organisierte
der sogenannte „Rahnsdorfer Widerstand“ einen
Infostand mit einem Transparent und rassistischen
Flyern.
Quelle: Zentrum für Demokratie

21. November 2014
Im Allende II fand zum zweiten Mal eine rassistische
Demonstration gegen eine neue Unterkunft für
Geflüchtete statt. Wie bei der Demonstration am
15.11 beteiligten sich wieder bekannte Neonazis an
dem Aufmarsch.
Quelle: www.hassvernichtet.de
25

30. November 2014
Zum vierten Mal haben sich Personen zu einem
Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

07. Dezember 2014
Heute haben sich zum fünften Mal Personen zu
einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

01. Dezember 2014
Kurz nach 8 Uhr klebte im Eingangsbereich des
Bürgeramtes im Rathaus Köpenick ein Aufkleber
„Nein zum Heim“.
Quelle: Zentrum für Demokratie

08. Dezember 2014
In der Nähe der Heide-Grundschule wurden
mehrere Zettel mit rassistischem Inhalt verteilt.
Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick

03. Dezember 2014
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel,an der
die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand
eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. Dezember 2014
Um gegen einen rassistischen Aufmarsch zu
protestieren, fand am Freitag Abend eine
antirassistische Demonstration statt. Diese wurde
von Bewohner_innen des Salvador-Allende Viertels
beschimpft und beleidigt. Unter anderem wurde
gerufen, dass die Demonstrationsteilnehmer_innen
in ein Arbeitslager gehörten.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. Dezember 2014
Mehrere Anwohner_innen, unter anderem Udo Voigt
von der NPD, klagen beim Verwaltungsgericht
gegen die Errichtung der neuen Unterkünfte für
Geflüchtete in Rahnsdorf und Köpenick.
Quelle: Zentrum für Demokratie
05. Dezember 2014
Teilnehmende einer antirassistischen Demonstration
wurden auf dem Heimweg an der Haltestelle
„Freiheit“ angepöbelt. Der Pöbelnde zerschlug
einem Teilnehmer eine Flasche auf dem Kopf.
Quelle: Jugendinitiative Uffmucken
06. Dezember 2014
Die NPD beendete im Salvador-Allende Viertel,
direkt vor der neuen Unterkunft, ihre
Kundgebungstour. Zuvor waren sie in
Hohenschönhausen, Marzahn und Berlin-Buch um
gegen Geflüchtete zu hetzen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

10. Dezember 2014
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel,an der
die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand
eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
10. Dezember 2014
Die Polizei hat die Wohnung eines Mannes
durchsucht. Der 51-Jährige steht unter dem
Verdacht, seit geraumer Zeit auf Wochenmärkten in
Köpenick funktionsfähige Waffen, Waffenteile,
Munition sowie Devotionalien aus der Zeit des
Nationalsozialismus zu vertreiben und in seiner
Wohnung am Gosener Damm zu lagern. Die
eingesetzten Beamten entdeckten u.a. Uniformen
bzw. Uniformteile mit Hakenkreuzen und anderen
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Ferner konnten funktionsfähige Waffenteile
festgestellt werden.
Quelle: Zentrum für Demokratie
12. Dezember 2014
Der Sprecher der Bürgerinitiative „Welcome
refugees!“ und Sprecher des Runden Tisches im
Allende-Viertel I wurde online bedroht. Eine
vermeintliche Teilnehmerin der rassistischen
Picknicks im Allende-Viertel schrieb, dass er "sein
Leben verwirkt" hat und, dass sie ihn tot schlagen
würde.
Quelle: Bürgerinitiative “Welcome Refugees”
12. Dezember 2014
Zum wiederholten Mal fand eine rassistischer
Aufmarsch im Salvador-Allende Viertel statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
14. Dezember 2014
Heute haben sich zum sechsten Mal Personen zu
einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
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14. Dezember 2014
Laut Angaben der Polizei schlug eine siebenköpfige
Gruppe einen Taxi-Fahrer mehrfach gegen den Kopf
und beleidigten ihn rassistisch.
Quelle: Pressemeldung der Poliezi
17. Dezember
Vor der neuen Unterkunft für Geflüchtete im
Salvador-Allende Viertel, fand eine rassistisch
motivierte Lichterkette statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. Dezember 2014
Eine erfolgreiche antifaschistische Demonstration
von Uffmucken wurde von ca. 30 Neonazis
bepöbelt. Zum Teil wurde versucht, die
Demonstration anzugreifen was von der Polizei
verhindert wurde.
Quelle: Zentrum für Demokratie
21. Dezember 2014
Heute haben sich zum siebten Mal Personen zu
einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

26. Dezember 2014
Das Auto eines antifaschistisch orientierten
Journalisten wurde in Brand gesetzt. Im November
wurde der Journalist in einer Liste aufgeführt in der
Neonazis die Namen und Adressen von
Journalist_innen veröffentlichten. Dem selben
Journalist wurde im April ebenfalls das Auto
angezündet.
Quelle: Neues Deutschland
28. Dezember 2014
Heute haben sich zum achten Mal Personen zu
einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen.
Organisiert wurde das Picknick von HeimGegner_innen die sich auf verschiedenen
Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu
rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen
in Bezug auf die zukünftigen Bewohner_innen der
Unterkunft für geflüchtete Menschen und
Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie
30. Dezember 2014
In der Unterführung am S-Bhf. Schöneweide wurde
die Wand mit einer rassistischen Parole besprüht.
Die Parole wurde auf eine Wandbemalung besprüht,
welche für ein gemeinsames Miteinander wirbt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

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