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Full text: Register zur Erfassung rassistischer, antisemitischer und rechtsextrem motivierter Vorfälle in Treptow-Köpenick Issue 2013

Register zur Erfassung rassistischer, antisemitischer
und rechtsextrem motivierter Vorfälle
in Treptow-Köpenick

Auswertung
für das Jahr 2013

1

Inhalt
1. Was ist das Register?
2. Tabellarische Übersicht der gesammelten Vorfälle
3. Tabellen, Diagramme, Bewertungen
4. Die Region um den Bahnhof Schöneweide
5. Detaillierter Blick auf rassistisch motivierte Vorfälle
6. Zusammenfassung
7. Dokumentation der Vorfälle

Die Auswertung wird im März 2013 herausgegeben durch:
Kati Becker (MA Sozialwissenschaften) und Samuel Signer
Koordinierungsstelle Register Treptow-Köpenick
c/o Villa Offensiv
Hasselwerder Str. 38 - 40
12439 Berlin
Tel.: 0152 – 04 42 57 46
E-Mail: tk@berliner-register.de
Internet: www.berliner-register.de

2

1. Was ist das Register?
Das Register ist eine Dokumentation von rechtsextremen und diskriminierenden Vorfällen, die sich in
Treptow-Köpenick ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger_innen des Bezirks bei verschiedenen
Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstelle des Registers
weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.
Die Idee, ein Register im Bezirk aufzubauen, wurde zunächst in Pankow entwickelt. Dort existiert seit 2005
ein Register. In Lichtenberg-Hohenschönhausen gibt es seit 2006 ein Register, das vorwiegend auf
Informationen verschiedener zivilgesellschaftlicher Akteure basiert und nicht über Anlaufstellen funktioniert.
In Marzahn-Hellersdorf existiert ein Verzeichnis, das ebenfalls Vorfälle dokumentiert. In Friedrichshain
besteht seit März 2009, in Charlottenburg seit 2012 und in Neukölln seit 2013 ein Register. In TreptowKöpenick wurde der Wunsch nach einem Register im Jahr 2006 im Bündnis für Demokratie und Toleranz
diskutiert. Ende 2006 förderte der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats eine Anschubfinanzierung für
den Aufbau des Registers. Seit November 2007 wurde das Register durch den Lokalen Aktionsplan TreptowKöpenick finanziert. Seit 2013 wird das Register unterstützt aus Mitteln des Landesprogramms „Demokratie.
Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ der Senatsverwaltung für
Arbeit, Integration und Frauen. Das Register Treptow-Köpenick ist im Zentrum für Demokratie unter der
Trägerschaft des offensiv'91 e.V. angesiedelt.
Ziel des Registers ist nicht nur die Dokumentation und Analyse von rechtsextremen Vorfällen, sondern vor
allem das Sichtbarmachen von Diskriminierung im Alltag. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken bezieht
das Register nicht nur anzeigerelevante Vorfälle wie Sachbeschädigungen und Angriffe ein, sondern es
werden auch niedrigschwellige Vorfälle aufgenommen, wie Aufkleber, Beleidigungen, Pöbeleien und
Bedrohungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anzeige gebracht werden. Das Registrieren
solcher Vorfälle in lokalen Anlaufstellen schafft für die Betroffenen einen Raum, in dem sie ihre Erlebnisse
schildern können und mit ihren Problemen nicht allein dastehen. Durch die Veröffentlichung der Vorfälle und
die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Register ist mittlerweile eine Sensibilisierung für die
Problematik der Diskriminierung entstanden.
Die Dokumentation der Vorfälle wird ca. wöchentlich aktualisiert und kann auf der Internetseite der Berliner
Register (www.berliner-register.de) in der Chronik eingesehen werden. Die Ergebnisse des Registers
vermitteln den unterschiedlichen demokratischen Akteuren im Bezirk ein detailliertes Bild darüber, welche
Vorfälle im Bezirk stattfinden und wo sich Schwerpunkte für bestimmte Formen der Diskriminierung
herauskristallisieren.
Ein Register hat Grenzen. Es kann in die Auswertung immer nur die Fälle einbeziehen, die bei der Polizei,
den Anlaufstellen oder der Opferberatung gemeldet werden. Wenn aus einer Region mehr Meldungen
eingehen, kann das an einer sensibilisierten Nachbarschaft liegen und muss nicht zwangsweise auf ein
erhöhtes Aufkommen von Diskriminierung zurückgeführt werden. Bundesweite Studien zeigen weiterhin,
dass rechtsextreme Einstellungen keineswegs nur am Rand der Gesellschaft existieren, sondern dass sie
von ca. 15 Prozent der Gesellschaft vertreten werden. Von einer Dunkelziffer ist daher auszugehen.

3

2. Übersicht der gesammelten Vorfälle in Treptow-Köpenick1 2008 bis 2013
Art der Vorfälle

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Propaganda

96

80

114

124

160

133

Angriffe

14

12

6

18

10

18

Beleidigung/Pöbelei

8

5

16

6

21

34

Sachbeschädigungen

6

4

12

17

6

9

Veranstaltungen

11

18

12

31

18

19

BVV

2

0

1

1

0

1

Sonstige

11

7

1

0

5

0

gesamt

148

126

162

197

220

214

Inhaltliche Zuordnung

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Rechtsex. Selbstdarstellg.

67

51

60

72

101

70

NS-Verharmlosung

38

25

43

42

44

47

Rassismus

18

21

31

39

25

29

Politischer Gegner

15

19

24

41

38

45

Antisemitismus

6

5

3

0

3

3

Rechtspopulismus

-

-

-

2

6

5

LGBTIQ*Feindlichkeit

-

-

-

-

-

3

Wahlkampf

-

-

-

-

-

12

Sonstige

4

5

1

1

3

0

gesamt

148

126

162

197

220

214

Verteilung nach Regionen

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Alt-Treptow

9

4

2

3

5

4

Plänterwald

12

6

12

15

3

2

Baumschulenweg

4

7

12

19

21

10

Niederschöneweide

36

56

47

77

68

45

Oberschöneweide

4

10

7

5

17

24

Johannisthal

15

7

21

24

39

62

Adlershof

7

5

19

12

3

4

Grünau

4

0

2

5

0

2

Bohnsdorf

0

0

1

3

4

1

Altglienicke

34

3

10

2

3

2

Köpenick

22

21

17

19

52

51

Friedrichshagen

1

0

10

5

2

1

Müggelheim

0

0

2

1

1

0

Rahnsdorf/Wilhelmshagen

0

1

0

4

2

2

unbekannt/bezirksweit/Internet

0

6

0

3

0

4

148

126

162

197

220

214

gesamt
1

Alle Vorfälle wurden eindeutig zugeordnet. Wenn beispielsweise während eines Übergriffs auch volksverhetzende Parolen gerufen
werden, so wird dieser Vorfall nur als Übergriff aufgeführt. Oder wenn eine Sachbeschädigung erfolgt und eine Parole hinterlassen
wird, so wird der Vorfall als Sachbeschädigung gewertet.

4

3. Tabellen, Diagramme, Bewertungen
Die Vorfälle wurden nach folgenden Kriterien sortiert: Monat, Art des Vorfalls, inhaltliche Zuordnung und Ort.
Anhand dieser Kriterien konnten Vergleiche erstellt und Aussagen getroffen werden. Im folgenden werden
verschiedene Grafiken zu den einzelnen Kriterien gezeigt und Auffälligkeiten interpretiert.

Verteilung nach Monaten
30
25
20
15
10
5
0
Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Aus der Übersicht der Monate sind ein paar Auffälligkeiten zu erkennen. Im April wurden vermehrt Vorfälle
gemeldet. Diese Erhöhung ist damit zu erklären, dass die NPD am 1. Mai eine Demonstration durch
Schöneweide durchführte. Diese wurde im Vorfeld und am 1. Mai durch verschiedene Proteste und
vielfältige Aktionen der Zivilgesellschaft begleitet. Auch eine Demonstration gegen rechtsextreme Strukturen
und ein Konzert unter dem Motto „Gemeinsam gegen Nazis“ am 30. April mit mehreren Tausend
Teilnehmenden in Schöneweide führten zu einem Anstieg der Meldungen. Ein deutlicher Einbruch an
Vorfällen im Juli ist darauf zurückzuführen, dass die sonst im Bezirk Treptow-Köpenick ansässige rechte
Szene ihren Aktionsschwerpunkt nach Hellersdorf verlagerte. Dort heizte sie rassistische Stimmungen gegen
eine Flüchtlingsunterkunft in der Carola-Neher-Straße mit an. Im Juli ist außerdem Ferienzeit, in der weniger
Menschen dem Register Vorfälle melden können, weil sie schlichtweg im Urlaub sind.

Art des Vorfalls
Im Register Treptow-Köpenick werden nach Absprache mit den anderen Registern folgende Kategorien
unterschieden: Propaganda (Aufkleber, Plakate, Transparente, Sprühereien, Flugblätter, Hitler-Gruß),

Veranstaltungen (Demonstrationen, Konzerte, Informationsstände, interne und öffentliche Veranstaltungen
bei denen sich rassistisch, antisemitisch oder rechtsextrem geäußert wird), Angriffe und massive

Bedrohungen (Bedrohungen und Angriffe, die auf körperliche Gewalt ausgerichtet sind), Pöbeleien und
Beleidigungen (Sprüche und Beschimpfungen, Parolen rufen, Fotografieren politischer Gegner_innen mit
dem Ziel sie einzuschüchtern) und Sachbeschädigungen (z.B. Beschädigungen an Gedenktafeln oder

zerstörte Fensterscheiben). In die Rubrik BVV fallen Vorfälle, die während BVV-Sitzungen durch die

5

NPD erzeugt werden. Da die NPD nur in einigen Bezirken in der BVV vertreten ist, kann sie sich nur
dort durch Redebeiträge und Anfragen diskriminierend und rechtsextrem äußern. Um Vergleiche
zwischen den Bezirken zu ermöglichen, werden die Vorfälle, die sich durch die Anwesenheit der NPD in
der BVV ergeben dieser Kategorie zugerechnet. Unter Sonstiges fallen Vorfälle, die nur schwer einer
Kategorie zuzuordnen sind. Diese Fälle werden auf Austauschtreffen der Registerstellen diskutiert und
in der Regel einer Kategorie zugeordnet.

Art der Vorfälle im Jahresvergleich 2009 bis 2013
BVV
Sonstiges
Jahr 2013
Jahr 2012
Jahr 2011
Jahr 2010
Jahr 2009

Sachbeschädigung
Angriff
Veranstaltung
Pöbelei
Propaganda
0

20

40

60

80

100 120 140 160 180

Im Jahr 2013 wurden insgesamt 214 Vorfälle in Treptow-Köpenick dokumentiert, 2012 waren es 220. Die
Anzahl der Vorfälle ist demnach ungefähr gleich hoch geblieben, ihre Zusammensetzung hat sich aber leicht
verändert.
Der Vergleich der Art der Vorfälle über die vergangenen fünf Jahre zeigt, dass lediglich Vorfälle im Bereich
der Propaganda zurückgegangen sind (2013:160, 2012:133), trotz Bundestagswahl 2013. Dies ist ein
Hinweis darauf, dass die organisierte rechte Szene weniger in diesem Bereich in Treptow-Köpenick aktiv
war, als im vergangenen Jahr. Pöbeleien, Beschimpfungen und Bedrohungen haben zugenommen (2013:34,
2012:21), die Zahl der Angriffe ebenfalls (2013:10, 2012:18). Für Berlin wurden insgesamt für das Jahr 2013
mehr Angriffe dokumentiert als in den Vorjahren, in Treptow-Köpenick richteten sich diese in der Mehrzahl
gegen politische Gegner_innen von Neonazis. Die Zahl der Sachbeschädigungen ist im Vergleich zum
Vorjahr wieder leicht angestiegen (2013:9, 2012:6), erreicht aber nicht den hohen Stand von 2011, als 17
Sachbeschädigungen in die Auswertung eingingen. Veranstaltungen bei denen sich rechtsextrem oder
diskriminierend geäußert wurde, haben 19 stattgefunden, Veranstaltungsorte waren häufig in
Niederschöneweide und der Köpenicker Dammvorstadt. In den Ortsteilen befinden sich die Kneipe „Zum
Henker“, in der Veranstaltungen der rechten Szene stattfinden und die Bundeszentrale der NPD, in der auch
ein Schulungszentrum ist. Die NPD ist zur Zeit mit zwei Verordneten in der BVV Treptow-Köpenick

vertreten und ergreift dort regelmäßig das Wort. Da nicht jede BVV-Sitzung, sondern nur die Fälle
aufgenommen werden, die als diskriminierend oder rechtsextrem motiviert dem Register gemeldet
werden, ist die Zahl der Vorfälle in der BVV, mit nur einem einzigen für 2013 niedrig.

6

Inhaltliche Zuordnung
Jeder Vorfall wird einer inhaltlichen Kategorie zugeordnet. Hierbei wird auf die bestehenden
Forschungsergebnisse zum Thema Rechtsextremismus Bezug genommen. Es wurden außerdem
gemeinsam mit den anderen Berliner Registern weitere Kategorien entwickelt, die den gemeldeten Vorfällen
Rechnung tragen. So gibt es z.B. das Motiv der rechtsextremen Selbstdarstellung (Abk.: Rex Selbst). Damit
gemeint sind Aufkleber und Parolen, die rechtsextreme Organisationen und Gruppen bewerben. Darunter
können aber auch Informationsstände fallen oder Flugblätter, die unterschiedliche rechtsextreme Inhalte
aufgreifen, mit dem Ziel der Mitgliederwerbung für rechtsextreme Gruppen und Organisationen. Weiterhin
wurde das Motiv der Verharmlosung bzw. Verherrlichung des Nationalsozialismus aufgenommen (Abk.: NS).
Unter diese Kategorie fallen Symbole und andere Äußerungen mit positivem Bezug zum
Nationalsozialismus. Vorfälle, die sich gegen politische oder vermeintlich politische Gegner_innen richten
(Abk.: Pol. Geg.), Vorfälle, die rassistisch oder antisemitisch motiviert sind, werden ebenfalls dokumentiert.
Unter LGBTIQ*Feindlichkeit fallen Vorfälle, die sich gegen lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle,
intersexuelle oder queere Menschen richten. Vorfälle in denen Menschen mit Behinderung diskriminiert oder
angegriffen werden, werden unter Behindertenfeindlichkeit gefasst. Autoritarismus ist in der
Rechtsextremismusforschung eine zentrale Einstellung. Sie beschreibt das unkritische Verhältnis zu
rechtsgerichteten autoritären Systemen und Strukturen. Im Register wird der Großteil dieser Vorfälle in die
Kategorie NS-Verharmlosung eingeordnet. Es gibt außerdem die Kategorie Rechtspopulismus (Rechtspop.),
der durch Parteien wie Die Freiheit und Pro Berlin in Erscheinung tritt.

Inhaltliche Zuordnung der Vorfälle 2009 bis 2013
Sonstiges
LGBTIQ* Feindlichkeit
Wahlkampf

Jahr 2013
Jahr 2012
Jahr 2011
Jahr 2010
Jahr 2009

Antisemitismus
Rechtspop.
Rassismus
Pol. Geg.
NS
Rex. Selbst.
0

20

40

60

80

100

120

Die inhaltliche Zuordnung der Vorfälle zeigt, dass auch hier der Anteil ähnlich gelagerter Vorfälle ungefähr
dem der Vorjahre entspricht. Einen starken Rückgang gibt es im Bereich der rechtsextremen
Selbstdarstellung (2013:70, 2012:101). In diesen Bereich fällt ein Großteil an Propaganda, die ebenfalls um
ungefähr 30 Vorfälle abgenommen hat. Dieser Rückgang lässt den Rückschluss zu, dass es tatsächlich eine
Verminderung der Aktivitäten aus der rechten Szene gibt. Leichte Anstiege verzeichnen die Motive NS-

7

Verharmlosung, Rassismus und LBGTIQ*Feindlichkeit. Aktivitäten gegen politische Gegner_innen haben im
Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen (2013:45, 2012:38). Im Rahmen des Bundestagswahlkampfs
wurden 12 Vorfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um Infotische oder Verteilaktionen der NPD. Unter
Sonstiges fallen 2013 keine Meldungen, da alle einer Kategorie zugeordnet werden konnten.

Art und inhaltliche Zuordnung der Vorfälle 2013
BVV
LGBTIQ* Feindlichkeit
Wahlkampf
Rechtspopulismus
Antisemitismus
Pol. Geg.
Rassismus
NS
Rex. Selbst.

Veranstaltung
Sachbeschädigung
Pöbelei
Angriffe
Propaganda
0

20

40

60

80

100

120

140

Betrachtet man die Art der Vorfälle, die sich gegen politische Gegner_innen im Gesamtbezirk richtet wird
deutlich, dass es sich um Angriffe, Bedrohungen, Pöbeleien, Beleidigungen und Sachbeschädigungen
handelt, wenig Propaganda. Diese Aktivitäten werden also nicht angekündigt, sondern einfach durchgeführt.
Bei den Angriffen (18) richteten sich 13 gegen politische Gegner_innen (2012:8), drei waren rassistisch
motiviert (2012:2), zwei Angriffe bezogen sich auf das Geschlecht und die Sexualität der Betroffenen.
Die BVV wird wesentlich weniger als Bühne genutzt als kurz nach Einzug der NPD 2006. Propaganda ist um
27 Vorfälle zurückgegangen, obwohl in diese Vorfälle in den vergangenen Jahren kontinuierlich
zugenommen hatten. Dieser Rückgang ist in einem Jahr mit Bundestagswahl ist ungewöhnlich, spricht aber
dafür, dass die rechte Szene Berlins mittlerweile schlecht aufgestellt ist, sodass deren Aktivist_innen, die in
Treptow-Köpenick beheimatet sind, auch den Wahlkampf in anderen Berliner Bezirken führen mussten und
den Fokus weniger auf Treptow-Köpenick gelegt haben als in den Vorjahren. Vorfälle aus dem
Themengebiet Wahlkampf waren Propaganda und Veranstaltungen (Infotische).
Ortsteile
Um regionale Unterschiede und Verteilungen untersuchen zu können, wurden die Vorfälle einer Region
zugeordnet. Die Regionen ergeben sich aus den im Bezirk festgelegten Ortsteilen. In Ortsteilen, die nicht
aufgeführt sind, wurden keine Vorfälle gemeldet, was nicht bedeutet, dass dort keine Vorfälle stattfinden. Für
die Region um den S-Bahnhof Schöneweide wird es eine separate Betrachtung geben, da dort ca. 60
Prozent der Vorfälle dokumentiert wurden.

8

Anzahl der Vorfälle in den Ortsteilen 2008 bis 2013

Alt-Treptow
Plänterwald
Baumschulenweg
Niederschöneweide
Oberschöneweide
Johannisthal
Jahr 2013
Jahr 2012
Jahr 2011
Jahr 2010
Jahr 2009
Jahr 2008

Adlershof
Grünau
Bohnsdorf
Altglienicke
Köpenick
Friedrichshagen
Müggelheim
Rahnsdorf
Wilhelmshagen
unbekannt/Bezirksweit
0

10

20

30

40

50

60

70

80

90

Im Jahr 2013 wurden erstmals nicht in Niederschöneweide (45), sondern in Johannisthal (62) die meisten
Vorfälle registriert. Auch die Köpenicker Dammvorstadt (19) und Köpenick-Nord (21) verzeichnen auffällig
viele Vorfälle. Die Nähe der NPD-Bundeszentrale trägt dazu bei, dass sich dort Aktivisten der rechten Szene
niedergelassen habe, die häufig Aufkleber kleben und ihnen bekannte politische Gegner_innen
einschüchtern. Aus dem Allendeviertel, wo im November eine Unterkunft für geflüchtete Menschen eröffnet
wurde, sind vier Vorfälle gemeldet worden. Es handelt sich dort um eine Sprüherei, um Aufkleber und
Flugblätter, der NPD und von „Heimgegner_innen“, die im Wohngebiet dokumentiert wurden. In Altglienicke
(2), wo 2008 sehr viel rechte Propaganda geklebt wurde, sind kaum Vorfälle gemeldet worden. Sehr wenig

9

Beobachtungen wurden außerdem in Plänterwald, Grünau, Bohnsdorf, Friedrichshagen, Müggelheim,
Rahnsdorf und Wilhelmshagen gemacht. Dies kann entweder auf wenig Vorkommnisse schließen lassen
oder es gibt zu wenig Menschen, die aus diesen Regionen Vorfälle melden. Propagandameldungen sind ein
Zeichen dafür, dass sich in den entsprechenden Ortsteilen Menschen aufhalten, die diese zur Kenntnis
nehmen. Gibt es aus bestimmten Ortsteilen nur Meldungen über einen Angriff oder eine Sachbeschädigung,
kann man davon ausgehen, dass das Dunkelfeld größer ist als in anderen Ortsteilen. Regionen, in denen
sich sensibilisierte Personen im öffentlichen Raum bewegen, haben mehr Vorfälle.

Art der Vorfälle in den Ortsteilen 2013
Adlershof
Alt-Treptow
Altglienicke
Baumschulenweg
Bohnsdorf
Friedrichshagen
Grünau
Johannisthal
Köpenicker Altstadt
Köpenick Nord
Köpenicker Dammvorstadt
Niederschöneweide
Oberschöneweide
Plänterwald
Rahnsdorf
Salvador-Allende Viertel
Spindlersfeld
Wilhelmshagen
Wendenschloss
Bezirksweit/Unbekannt/internet

BVV
Veranstaltung
Sachbeschädigung
Pöbelei
Angriffe
Propaganda

0

10

20

30

40

50

60

70

Anhand des Vergleichs der Arten der Vorfälle in den Ortsteilen kann man sehen, dass besonders in den
Regionen, in denen es eine aktive rechte Szene gibt zu Sachbeschädigungen kommt. Diese Ortsteile sind
Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide, Köpenicker Dammvorstadt und Köpenick Nord. In diesen
Ortsteilen kommt es auch häufiger zu Bedrohungen, Beschimpfungen und Pöbeleien, ebenso finden dort
Veranstaltungen statt. In der Köpenicker Altstadt war im Jahr 2013 ein Büro des neurechten Thinktanks
„Institut für Staatspolitik“ beheimatet, in dem einige Veranstaltungen stattfanden. Das Büro ist mittlerweile
wieder ausgezogen. Angriffe konzentrieren sich ebenfalls auf die Region um den Bahnhof Schöneweide, 11
von 18 Angriffen im Gesamtbezirk fanden dort statt. Vier dieser Angriffe waren am 30. April und 1. Mai. Im
Rahmen einer NPD-Demonstration am 1. Mai und während einer anderen am 23. November von
Johannisthal nach Rudow kam es zu zwei Attacken der rechten Veranstaltungsteilnehmer auf
Journalist_innen. In Alt-Treptow kam es zu einem Angriff im Bus auf eine transsexuelle Person. Am SBahnhof Köpenick kam es zu drei Angriffen, die der Köpenicker Dammvorstadt zugeordnet wurden. An zwei
dieser Angriffe waren Fans des FC-Union beteiligt. Bei einem Fußballspiel im Stadion des 1. FC Union am 1.

10

Februar 2013 wurde zudem ein homosexuellenfeindliches Banner gezeigt.
Bei den Veranstaltungen in der Köpenicker Dammvorstadt handelt es sich um vier Veranstaltungen, die in
der NPD-Bundeszentrale stattfanden. Eine der dokumentierten Veranstaltungen thematisierte die NeonaziDemonstration in Dresden im Februar, in einer wurde Hort Wessel behandelt, ein Sommerfest fand
außerdem statt. In der Bundeszentrale der NPD gehen täglich Akteure der Partei ein und aus. Sie ist
weiterhin überregionaler Treffpunkt und wichtiger Teil der Infrastruktur der rechten Szene Berlins. Unter den
Veranstaltungen ist auch eine Kundgebungstour der NPD enthalten, die ihren Abschluss am Rathaus
Treptow kurz vor einer Sitzung der BVV fand. Mobilisierungsversuche der NPD, bei denen sie
Anwohner_innen des Bezirks gegen die Einrichtung von neuen Unterkünften für geflüchtete Menschen
aufbringen wollten, scheiterten bisher. In Hellersdorf hatten sie dabei mehr Erfolg, weshalb sie dort aktiv
waren.

Inhaltliche Zuordnung der Vorfälle in den Ortsteilen 2013
Adlershof
Alt-Treptow
Altglienicke
Baumschulenweg
Bohnsdorf
Friedrichshagen
Grünau
Johannisthal
Köpenicker Altstadt
Köpenick Nord
Köpenicker Dammvorstadt
Niederschöneweide
Oberschöneweide
Plänterwald
Rahnsdorf
Salvador-Allende Viertel
Spindlersfeld
Wilhelmshagen
Wendenschloss
Bezirksweit/Unbekannt/internet

LGBTIQ* Feindlichkeit
Wahlkampf
Rechtspopulismus
Antisemitismus
Politischer Gegner
Rassismus
NS
Rex. Selbst.

0

10

20

30

40

50

60

70

Es überrascht nicht, dass sich in den Ortsteilen Johannisthal und Oberschöneweide Aktivitäten gegen
politische Gegner_innen aus der rechten Szene verstärkt haben. Im Vergleich zum Vorjahr (2012:26) sind es
12 Vorfälle (2013:38) mehr in den drei Ortsteilen. In Niederschöneweide gab es einen Rückgang an
Vorfällen. Rassismus, Rechtsextreme Selbstdarstellung und die Verharmlosung des Nationalsozialismus
sind in den meisten Fällen Propagandavorfälle. In den Ortsteilen, in denen fast nur Propagandavorfälle
beobachtet wurden, gibt es eine inhaltliche Breite, die auf unterschiedliche Aufkleber und Parolen
zurückzuführen ist. Rassistische Vorfälle im Allendeviertel, wo die Sammelunterkunft für geflüchtete
Menschen eröffnet wurde, wurden kaum dokumentiert, von einer Dunkelziffer in diesem Bereich ist aber
auszugehen.

11

4. Die Region um den Bahnhof Schöneweide
Niederschöneweide, Oberschöneweide und Johannisthal sind seit dem Start des Registers in TreptowKöpenick der Hauptschwerpunkt aller Vorfälle. Seit 2009 schwankt der Anteil an den Gesamtzahlen
zwischen 46 und 61 Prozent.

Anzahl der Vorfälle im Jahresvergleich um den Bhf. Schöneweide
140
120
100

NSW+OSW+Jothal
NSW
OSW
Jothal

80
60
40
20
0
Jahr 2009

Jahr 2010

Jahr 2011

Jahr 2012

Jahr 2013

Trotz stetig steigender Anzahl an Vorfällen sind positive Tendenzen zu beobachten. So wurden im
vergangenen Jahr mehrere Kündigungen gegen Geschäfte der rechten Szene ausgesprochen, sodass
absehbar ist, dass die rechte Infrastruktur abnehmen wird.
Jahr/Art

Propaganda

Pöbelei

Veranstaltung

Angriff

Sachbeschädigung

Sonstiges

Gesamt

2013 NSW

21

11

7

4

2

0

45

2012 NSW

37

10

12

4

2

3

68

2011 NSW

43

3

12

5

14

0

77

2010 NSW

33

6

3

1

4

0

47

2009 NSW

37

1

7

7

1

3

56

2013 OSW

10

5

2

4

3

0

24

2013 OSW

13

1

1

0

2

0

17

2011 OSW

2

0

0

2

1

0

5

2010 OSW

3

2

0

1

1

0

7

2009 OSW

8

0

1

1

0

0

10

2013 Jothal

48

6

2

3

3

0

62

2012 Jothal

33

0

2

4

0

0

39

2011 Jothal

23

0

1

0

0

0

24

2010 Jothal

19

0

1

0

1

0

21

2009 Jothal

7

0

0

0

0

0

7

12

Darüber hinaus engagieren sich viele Menschen gegen Neonazis und deren Symbole im öffentlichen Raum.
An diesen Aktiven arbeitet sich die rechte Szene ab, anstatt eigene Inhalte zu transportieren. Die
zunehmende Anzahl von sensibilisierten Menschen in diesen Ortsteilen führt zudem dazu, dass Vorfälle
schnell und häufig gemeldet werden. Die gestiegenen Zahlen können demnach auch auf ein immer dichter
werdenden Netz an Engagierten deuten. Der Runde Tisch Johannisthal und die Initiative Uffmucken
Schöneweide meldeten viele Vorfälle. Auf Aktivitäten wie Putzspaziergängen, kleinen Kundgebungen und
auch größeren Veranstaltungen der demokratisch Aktiven, reagierte die rechte Szene nur noch, indem
beispielsweise ein Trafo-Häuschen immer wieder besprüht wurde oder neue Aufkleber in Johannisthal
verklebt wurden. Während 2012 die demokratische Zivilgesellschaft noch auf Aktivitäten der rechten Szene
reagieren musste, sogenannte Feuerwehrpolitik betrieb, hat sich dieses Verhältnis langsam umgekehrt.
Denn auf wenige Akteure der rechten Szene, kommen weitaus mehr Menschen, die sich politisch gegen sie
engagiere.Die hohe Zahl der Angriffe auf politische Gegner_innen in diesen Ortsteilen fand während
Putzspaziergängen und Protestveranstaltungen statt. Von 27 Angriffen auf politische Gegner_innen in ganz
Berlin, die bei Reachout dokumentiert wurden, fanden 11 Angriffe in Johannisthal und Schöneweide statt,
das sind 40 Prozent aller Angriffe aus diesem Themenfeld. Das macht deutlich welchen Stellenwert die
Region um den Bahnhof Schöneweide für die rechte Szene hat und dass sie weiterhin versucht den
öffentlichen Raum einzunehmen.

Jahresvergleich nach Art um den S-Bhf. Schöneweide
2009 Jothal
2010 Jothal
2011 Jothal
2012 Jothal
2013 Jothal
Sonstiges
Sachbeschädigung
Angriff
Veranstaltung
Pöbelei
Propaganda

2009 OSW
2010 OSW
2011 OSW
2012 OSW
2013 OSW

2009 NSW
2010 NSW
2011 NSW
2012 NSW
2013 NSW
0

10

20

30

40

50

60

70

80

90

Der Blick auf die Ortsteile zeigt, dass in Niederschöneweide die Vorfälle zurückgegangen sind, und dass es
sich um Propaganda und Veranstaltungen handelt, die sonst den Anteil eigener inhaltlicher Arbeit der
rechten Szene repräsentieren. In Oberschöneweide haben Propagandavorfälle ebenfalls abgenommen,
dafür kam es häufiger zu Angriffen, Bedrohungen, Pöbeleien und Beleidigungen. In Johannisthal hat sich die

13

Zahl der Propagandavorfälle noch einmal erhöht im Vergleich zum Vorjahr, zudem stiegen Bedrohungen,
Beleidigungen und Sachbeschädigungen an. Unter den Sachbeschädigungen sind Vorfälle, die entweder
das Eigentum von Engagierten des Runden Tisches betrafen oder Sprühereien an einem vom Runden Tisch
gestalteten Trafo-Häuschen in Johannisthal-Süd. Dort wohnt eine sehr umtriebige Person aus der rechten
Szene, die für den Großteil der Propagandavorfälle verantwortlich gemacht werden kann. Ebenfalls
spannend ist der Blick auf die inhaltliche Ausrichtung der Vorfälle.
Jahr/
Inhalt

Rex.
Selbst.

NS

Pol.
Geg.

Rass.

Rechtspop.
Antisem.

Wahlkampf

LBGTIQ*
Feindl. Sonstige Gesamt

2013 NSW

11

12

14

4

1

0

3

0

0

45

2012 NSW

22

18

18

7

1

1

0

0

1

68

2011 NSW

21

19

27

10

0

0

0

0

0

77

2010 NSW

14

15

11

6

1

0

0

0

0

47

2009 NSW

22

12

11

7

0

1

0

0

3

56

2013 OSW

3

6

14

0

0

0

0

1

0

24

2013 OSW

9

2

3

2

0

1

0

0

0

17

2011 OSW

1

1

1

2

0

0

0

0

0

5

2010 OSW

1

2

1

3

0

0

0

0

0

7

2009 OSW

5

2

1

2

0

0

0

0

0

10

2013 Jothal

28

14

10

5

0

2

3

0

0

62

2012 Jothal

25

5

5

3

1

0

0

0

0

39

2011 Jothal

19

0

1

4

0

0

0

0

0

24

2010 Jothal

11

1

3

6

0

0

0

0

0

21

2009 Jothal

2

2

0

3

0

0

0

0

0

7

Jahresvergleich nach inhaltlicher Zuordnung um den S-Bhf. Schöneweide
2009 Jothal
2011 Jothal

Sonstiges
LGBTIQ*Feindlichkeit
Wahlkampf
Antisemitismus
Rechtspop.
Rassismus
Pol. Geg.
NS
Rex. Selbst.

2013 Jothal
2009 OSW
2011 OSW
2013 OSW
2009 NSW
2011 NSW
2013 NSW
0

10

20

30

40

50

60

70

80

90

Das Motiv der rechtsextremen Selbstdarstellung hat mit Ausnahme Johannisthals abgenommen. Dort
wurden mehr Propagandavorfälle gemeldet, die in der Regel der rechtsextremen Selbstdarstellung und der

14

Verharmlosung des Nationalsozialismus zugeordnet werden. Aktivitäten gegen politische Gegner_innen
haben stark zugenommen, darunter sind Angriffe und Bedrohungen gegen demokratisch engagierte
Menschen. Von bezirksweit 12 Vorfällen aus dem Themenfeld Wahlkampf wurden insgesamt sechs in dieser
Region gemeldet. Auffällig ist die Abnahme fast aller Themenfelder in Niederschöneweide. Dies zeigt eine
Tendenz, die 2012 schon deutlich wurde, eine Verlagerung der Aktivitäten der rechten Szene aus
Niederschöneweide in die beiden angrenzenden Ortsteile. Dies ist u.a. auf den verstärkten öffentlichen
Druck zurückzuführen. Medien berichteten über Schöneweide, Anwohner_innen engagieren sich auf
unterschiedliche Art und Weise, es gibt einen Lokalen Aktionsplan für Schöneweide, einen Berliner Beirat für
Schöneweide und das Zentrum für Demokratie, die sich gegen rechte Strukturen engagieren. Die Berliner
NPD ist in den vergangenen Jahren immer schwächer geworden, zentraler Akteur ist Sebastian Schmidtke,
der versucht in ganz Berlin präsent zu sein. Durch die Erfolge, die rassistische Mobilmachungen rund um
eine Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Hellersdorfer Carola-Neher-Straße entfalten konnten, hat
die NPD versucht dieses Thema berlinweit aufzugreifen. Mit Kundgebungstouren, bei denen nur ein Dutzend
Neonazis beteiligt war, zieht die Partei von Bezirk zu Bezirk, allerdings ohne nennenswerte
Mobilisierungserfolge. Dieses Engagement Schmidtkes auf Berliner Ebene und die vielfältigen Aktivitäten
gegen rechts haben dazu geführt, dass eine „Verteidigung“ des Raums Schöneweide leicht abgeschwächt
stattfindet. Sachbeschädigungen und die Prägung des öffentlichen Raums durch Symbolik (Aufkleber,
Parolen, Veranstaltungen) finden weitaus weniger statt als 2011 oder 2012.
Auch wenn die Entwicklungen Grund zur Hoffnung geben, so sind momentan weder „Henker“,“ Hexogen“,
noch „Darkside“ geschlossen. Wichtige Akteure der rechten Szene wohnen weiterhin in Schöneweide und
Johannisthal und sie werden dort Aktivitäten entfalten. Das vielfältige Engagement gegen rechts wird auch in
den kommenden Jahren noch notwendig sein, um die Ortsteile für alle Menschen lebenswert zu machen.

5. Detaillierter Blick auf rassistisch motivierte Vorfälle
Da das Register den Anspruch hat, nicht nur die Aktivitäten der extremen Rechten abzubilden, sondern die
alltäglichen Formen von Rassismus und Diskriminierung sichtbar zu machen, widmet sich der folgende
Abschnitt den rassistisch motivierten Vorfällen im Bezirk.

Jahresvergleich rassistisch motivierte Vorfälle
Jahr 2009

Sonstiges
Sachbeschädigung
Angriff
Veranstaltung
Pöbelei
Propaganda

Jahr 2010
Jahr 2011
Jahr 2012
Jahr 2013
0

5

10

15

20

25

30

35

40

45

15

Insgesamt wurden für 2013 29 rassistische Vorfälle dokumentiert (2012:25). Bei den Propagandavorfällen
handelt es sich überwiegend um Propaganda von Rechtsextremen, die auf vorhandene rassistische
Vorurteile und Klischees aufbaut. Bei den Angriffen mit rassistischem Hintergrund handelt es sich um
spontane Angriffe, denen die Betroffenen unvermittelt auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln
ausgesetzt sind. Die Täter von rassistischen Angriffen müssen nicht zwingend mit der rechten Szene in
Verbindung stehen, sondern können ganz normale Alltagsrassisten sein oder mit der rechten Szene
sympathisieren. 2013 gab es drei rassistisch motivierte Angriffe. Am 10. Januar 2013 wurde ein Mann aus
rassistischer Motivation am Betreten des S-Bahnhofs Schöneweide gehindert und mit einem Messer
bedroht. In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni wurde ein türkischer Mann von einem Neonazi mit einem
Baseballschläger angegriffen. Der dritte rassistische Angriff ereignete sich im Sommer, als eine Gruppe
Jugendlicher am S-Bahnhof Köpenick von Neonazis angegriffen wird. Für einen Flächenbezirk wie TreptowKöpenick mit seinen Grünanlagen, Ausflugs- und Bademöglichkeiten ist die Anzahl von drei rassistischen
Angriffen niedrig. Es ist daher von einer Dunkelziffer auszugehen. Mögliche Ursachen für die geringe Anzahl
an Meldungen zu rassistischen Angriffen können sein: a) potentiell Betroffene meiden bestimmte öffentliche
Räume, b) es haben rassistische Angriffe stattgefunden, die weder zur Anzeige gebracht wurden noch dem
Register gemeldet wurden, c) rassistische Angriffe wurden bei Anzeige nicht als rassistisch motiviert
zugeordnet, d) es wurde eingegriffen bevor es zu rassistischen Angriffen kam. Es handelt sich dabei lediglich
um Mutmaßungen. Ob die Zahl der rassistischen Angriffe weiterhin niedrig bleibt, wird sich in den
kommenden Jahren zeigen. Es wäre wünschenswert.
Durch die Auseinandersetzungen und die mediale Berichterstattung rund um die Eröffnung von
Flüchtlingsunterkünften, entsteht der Eindruck, dass in diesem Themenfeld zunehmend Registervorfälle
stattfinden. Alle Berliner Register haben daher in ihrer Auswertung genauer auf Vorfälle geachtet, die im
Zusammenhang mit den Unterkünften stehen. In Treptow-Köpenick hatten von insgesamt 29 rassistisch
motivierten Vorfällen 12 einen Bezug zu den neuen Unterkünften.

Rassistische Vorfälle mit inhaltlichem Bezug zu Flüchtlingsunterkünften
Bezirksweit
Wilhelmshagen
Veranstaltung
Propaganda
Beleidigung

Salvador-Allende Viertel
Niederschöneweide
Johannisthal
Köpenicker Dammvorstadt
Grünau
0

0,5

1

1,5

2

2,5

3

3,5

Darunter waren zwei Veranstaltungen, eine Kundgebungstour der NPD und eine Demonstration der Jungen
Nationaldemokraten von Johannisthal nach Rudow. Es wurden einige Parolen gemalt oder gesprüht, die
„Nein zum Heim“ lauteten und es kam zu zwei Beleidigungen.

16

6. Zusammenfassung
Treptow-Köpenick hat im Vergleich zu anderen Regionen weiterhin eine deutlich sichtbare und aktive rechte
Szene, die den Großteil der gesammelten Vorfälle verursacht. Der Bezirk beherbergt die Bundeszentrale der
NPD in Köpenick und hat in der Region rund um den Bahnhof Schöneweide mit einer verfestigten rechten
Szene zu tun, die dort wohnt, Geschäfte betreibt. Die hegemoniale Bestrebungen lassen spürbar nach.
Im Jahr 2013 wurden 214 Vorfälle dokumentiert (2012:220). Die im Vergleich zu anderen Registern hohe
Zahl, ist auf ein großes Netz an engagierten Anwohner_innen zurückzuführen, die beim Register ihre
Beobachtungen melden, aber auch auf die tatsächliche Menge an beobachteten Vorfällen. Dabei stellten
133 Propagandavorfälle (62 Prozent) den Großteil aller Vorfälle. Schwerpunkte im Gesamtbezirk sind die
Region um den Bahnhof Schöneweide (Oberschöneweide 24 Fälle, Niederschöneweide 45 Fälle,
Johannisthal 62 Fälle) und den Bahnhof Köpenick (Köpenick Nord 21 Fälle, Köpenicker Dammvorstadt 19
Fälle). In diesen Regionen war es Ziel der Neonazis, den öffentlichen Raum durch rechte Propaganda
zumindest symbolisch zu dominieren. Da dies zunehmend auf Widerstand stößt, nimmt der Anteil der
Propaganda ab, stattdessen sind Angriffe, Bedrohungen, Beschimpfungen und Pöbeleien gegen politische
Gegner_innen angestiegen, insbesondere dort, wo sich Menschen gegen Neonazis engagieren.
Die Anzahl der Angriffe ist gestiegen (2013:18, 2012:10), davon betroffen waren in 13 Fällen politische
Gegner_innen. Rassistisch motiviert waren drei Angriffe, gegen homo- und transsexuelle Menschen richteten
sich zwei Angriffe. Räumliche Schwerpunkte von Angriffen sind ebenfalls die Region um den Bahnhof
Schöneweide (11) und der Bahnhof Köpenick (3) selbst.
Die weniger werdenden Akteure der rechten Szene haben sich seit Mitte 2013 für einige Monate auf
Hellersdorf konzentriert. Versuche in Treptow-Köpenick, rassistische Einstellungen im Zusammenhang mit
der Eröffnung einer neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen im Allendeviertel zu nutzen, trafen nur auf
schwache Resonanz. Stattdessen bringen sich viele Menschen in der Unterstützungsarbeit für die
Unterkünfte ein.
Die Zahlen von 2013 sprechen dafür, dass sich Teile der rechten Szene an den Aktivitäten und den Akteuren
demokratischer Initiative abarbeiten und dafür weniger eigene inhaltliche Akzente setzen.Trotz dieser
Tendenz muss weiterhin in Schöneweide deutlich Position bezogen werden, denn die Akteure der rechten
Szene nutzen den Ortsteil als Wohn- und Rückzugsraum, auch wenn die von ihnen angemieteten Geschäfte
und Lokale gekündigt wurden. Die Demonstration der NPD am 1. Mai und am 23. November zeugen davon,
dass die Region um den Bahnhof Schöneweide weiterhin umkämpft ist.

17

7. Dokumentation der Vorfälle 2013
1. Januar 2013
An
der
Bushaltestelle
am
S-Bhf.

Baumschulenweg
wurde
ein
Aufkleber
der
„Identitären

Bewegung“
mit
der
Aufschrift
„Heimat,
Freiheit,
Tradition
–

identitäre
Generation“
und
ein
Aufkleber
der
NPD
mir
der

Aufschrift
„Kauft
deutsche
Produkte“
entdeckt.
Quelle:
Zentrum für Demokratie

11. Januar 2013
In
der
Ansprechbar
der
Jusos
in
der

Siemensstraße
findet
eine
Veranstaltung
zum
erneuten

Angriff
auf
die
Fenster
statt.
Währenddessen
läuft
ein

Jugendlicher
an
der
Einrichtung
vorbei,
der
eine

Eisenstange
bei
sich
trägt.
Aus
einem
vorbeifahrenden

Auto
wird
außerdem
der
Hitlergruß
gezeigt.
Quelle: Jusos
Treptow-Köpenick

2. Januar 2013 In
Johannisthal-Süd
wurde
in
mehreren

Straßenzügen
Material
der
NPD-Brandenburg
verteilt,
dass

sich
gegen
Linke
im
Allgemeinen
richtet
und
dazu
aufruft,

die
NPD
zu
wählen.
Quelle: Vernetzungsrunde
Johannisthal

12. Januar 2013
Am
S-Bhf.
Schöneweide
findet
zwischen

8
Uhr
und
9.30
Uhr
eine
Kundgebung
des
Bündnis

„Gemeinsam
gegen
Nazis“
statt.
Sie
thematisiert
die

rechten
Attacken
der
vorangegangenen
Tage
in

Schöneweide
und
Johannisthal
und
die
am
gleichen
Tag

stattfindende
Großdemonstration
von
Neonazis
in

2. Januar 2013
Ein
bekannter
Neonazi
spuckt
an
die

Magdeburg.
Eine
Hand
voll
Neonazis
treffen
sich
in
einer

Scheibe
des
Zentrums
für
Demokratie.
Quelle: Zentrum
Kneipe
in
der
Spreestraße
und
gehen
von
dort
aus

für Demokratie
Richtung
S-Bahnhof.
Als
sie
mitten
durch
die
Kundgebung

gehen,
bedrängen
sie
die
Demonstrierenden.
Einige
Meter

2. Januar 2013
Am
Ostkreuz
steigt
ein
Mann
in
die

weiter
am
Haupteingang
des
S-Bahnhofs
versuchen
sie

Ringbahn
ein,
der
eine
Frau
rassistisch
beleidigt.
Als
ihr

Kundgebungsteilnehmer_innen
Flugblätter
zu
entreißen,

Lebensgefährte
auf
die
Beleidigung
reagiert,
sagt
der

filmen
die
Verteilenden
ab
und
bedrängen
sie
körperlich

Mann
weiterhin
rassistische
und
menschenverachtende

und
mit
Sprüchen.
Die
Neonazis
können
sich
trotz
der

Sprüche.
Quelle: Zentrum für Demokratie
laufenden
Kundgebung
und
anwesender
Polizei
im
Verlauf

der
nächsten
halben
Stunde
direkt
am
Haupteingang

4. Januar 2013
Am
S-Bhf.
Altglienicke
wird
ein
Aufkleber
 weiter
versammeln
und
bedrängen
immer
wieder

der
vermeintlichen
Bürgerbewegung
Pro
Deutschland
mit
 Passant_innen
die
Flugblätter
entgegennehmen.
Einige
der

der
Aufschrift
„Tierschutz
statt
Helal“
entdeckt.
Quelle:
Passant_innen
kommentieren
die
Kundgebung
mit
der

Zentrum für Demokratie
Parole
„Sieg
Heil“.
Gegen
9
Uhr
verlassen
die
ca.
20

Neonazis
den
Bahnhofsvorplatz
und
treten
die
Fahrt
nach

6. Januar 2013
In
der
NPD-Bundeszentrale
findet
eine

Magdeburg
an.
Die
Neonazis
kamen
aus
verschiedenen

Veranstaltung
statt
bei
der
für
die
Neonazi-Großdemo

Berliner
Stadtbezirken,
es
waren
Kader
der
NPD
und
des

Mitte
Februar
geworben
wird.
Quelle: Antifa
verbotenen
Frontbann
24
unter
ihnen.
Quelle: Bündnis
Hohenschönhausen
"Gemeinsam gegen Nazis"
4. Januar 2013
Am
Arboretum
und
am
S-Bhf.

Baumschulenweg
wurden
Aufkleber
der
„Identitären

Bewegung“
entdeckt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis
Süd-Ost

13. Januar 2013
In
Köpenick
findet
eine
Veranstaltung

des
„Instituts
für
Staatspolitik“
(IfS)
statt.
Das
IfS
ist
eine

neurechter
Thinktank.
Laut
eigenen
Angaben
sollen
40

Personen
bei
der
Veranstaltung
gewesen
sein.
Quelle:
Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

4. Januar 2013
Am
S-Bhf.
Altglienicke
wird
ein
Aufkleber

der
vermeintlichen
Bürgerbewegung
Pro
Deutschland
mit
 15. Januar 2013
Auf
dem
Campus
der
Hochschule
für

der
Aufschrift
„Tierschutz
statt
Helal“
entdeckt.
Quelle:
Technik
und
Wirtschaft
(HTW)
wird
im
Haus
C
in
der
2.

Zentrum für Demokratie

Etage
folgende
Schmiererei
entdeckt:
„Knüppelverein

Antifa“.
Quelle: UFFMUCKEN Schöneweide
7. Januar 2013
Bei
der
Ansprechbar
der
Jusos
in
der

Siemensstraße
in
Oberschöneweide
werden
Steine
auf
die
 18. Januar 2013
In
der
Seelenbinderstr.
zwischen

Scheiben
geworfen,
bei
der
eine
Scheibe
kaputt
geht.

Mandrellaplatz
und
Bahnhofstr.
wurden
ca.
15
Aufkleber

Kurze
Zeit
später
zeigt
ein
vermummter
Jugendlicher
den
 der
JN
entdeckt.
Diese
befanden
sich
hauptsächlich
an

Hitlergruß.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
Fallrohren
und
wurden
umgehend
entfernt.
Quelle:
Zentrum für Demokratie
7. Januar 2013
Am
Albineaplatz
in
Johannisthal
wurden

30
x
40
cm
große
Hakenkreuze
auf
die
Gedenksteine
für

24. Januar 2013
Auf
dem
Campus
der
HTW
wird
in
Haus

die
Opfer
des
Faschismus
gesprüht.
Quelle:
G,
der
Bibliothek
die
Schmiererei
„Smash
Antifaidioten“

Pressemitteilung der Polizei
entdeckt.
Quelle: UFFMUCKEN Schöneweide
Anfang Januar
Am
Sterndamm
wurden
diverse
Aufkleber
 26. Januar 2013
An
dem
Pfahl
eines
Verkehrsschild

der
NPD
geklebt
mit
der
Aufschrift
„Ein
Herz
für

Göhrsdorfer
Str./
Zum
Wuhleblick
wurden
5
Aufkleber
der

Deutschland“.
In
mehreren
Seitenstraßen
der
Sterndamms
 JN
entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie
zwischen
Rathaus
Johannisthal
und
Springbornstraße
sind

ebenfalls
rechte
Aufkleber
angebracht
worden.
Quelle:
29. Januar 2012
In
der
Mahlsdorfer
Str.
Nähe
Bahnhof

Vernetzungsrunde Johannisthal
Köpenick
wurde
ein
Aufkleber
der
JN
mit
der
Aufschrift

"Unser
Kiez,
unsere
Stadt,
unsere
Regeln"
entdeckt
und

entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie
30. Januar 2013
Am
S-Bahnhof
Schöneweide
werden

mehrere
veraltete
Aufkleber
der
NPD
zur
Fußball-WM

entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie

18

1. Februar 2013
Bei
einem
Fußballspiel
im
Stadion
des

FC-Union,
bei
dem
der
FC-Union
gegen
den
SV

Sandhausen
spielt,
wird
im
Ultra-Block
der
Unioner
ein

homosexuellenfeindliches
Banner
mit
der
Aufschrift

„Herthatreff
am
Knabenstrich
-
alte
Liebe
rostet
nicht“

gezeigt. Quelle: Tagespresse, Integrationsbeauftragter
Treptow-Köpenick
6. Februar 2013
Am
Sterndamm
wurden
an
einem

Supermarkt
und
einer
Schule
Aufkleber
des
extrem

rechten
„Aktionsbündnis
gegen
das
Vergessen“
entdeckt.

Die
Aufkleber
mobilisieren
zu
einer
NeonaziDemonstration
nach
Dresden. Quelle: Runder Tisch
Johannisthal
8. Februar 2013
Die
NPD
verteilt
in
Johannisthal-Süd

Flyer
in
Briefkästen. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
8. Februar 2013 
In
Johannisthal
werden
ca.
20

großflächige
Sprühereien,
die
die
NPD
bewerben,

entdeckt.
Außerdem
waren
mehrere
Aufkleber,
die
Bezug

auf
die
Neonazi-Demo
in
Dresden
am
13.
Februar
nehmen

geklebt
worden.
Laut
Angaben
einer
rechten
Internetseite

sollen
u.a.
im
Bezirk
Treptow
Flugblätter
der
rechten

Szene
mit
Bezug
zu
Dresden
verteilt
worden
sein. Quelle:
Runder Tisch Johannisthal
8. Februar 2013
In
Köpenick
findet
eine
Veranstaltung

des
„Instituts
für
Staatspolitik“
(IfS)
statt.
Das
IfS
ist
eine

neurechter
Thinktank.
Laut
eigenen
Angaben
sollen
40

Personen
bei
der
Veranstaltung
gewesen
sein.
Quelle:
Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

13. Februar 2013
In
der
Tram
63
Richtung
S-Bhf.

Köpenick
wurden
zwei
Aufkleber
der
JN
mit
der
Aufschrift

"Unser
Kiez,
unsere
Stadt,
unsere
Regeln"
entdeckt
und

entfernt. Quelle: Chili TK
14. Februar 2013
Im
Fußgängertunnel
am
S-Bahnhof

Schöneweide
wurden
drei
neue
Schmierereien,
die
sich
auf

das
“Gedenken”
der
Neonazis
in
Dresden
beziehen

festgestellt.
Mit
Edding
wurde
an
die
Decke,
an
eine
Wand

und
eine
Tür
jeweils
die
Parole
“Dresden
1945

Unvergessen”
geschrieben. Quelle: Runder Tisch
Johannisthal
16. Februar 2013
An
einem
Kleidercontainer
am

Sterndamm/Ellernweg
wird
ein
Aufkleber
der

Jugendorganisation
der
NPD
(JN)
entdeckt
mit
der

Aufschrift
„Wir
wollen
leben“.
Presserechtlich

verantwortlich
zeichnet
sich
ein
Alf
Börm
aus
Halberstadt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
16. Februar 2013
In
der
Stubenrauchstraße
in

Johannisthal
in
der
Nähe
des
Baumarkts
werden
auf
dem

Mittelstreifen
zwei
Plakate
der
rechten
Szene,
die
zur

Neonazi-Demo
am
13.2.
in
Dresden
aufrufen
entdeckt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
18. Februar 2013
In
der
Spreestr.
in
Niederschöneweide

werden
vier
Aufkleber
der
NPD,
die
sich
inhaltlich
mit
der

Ablehnung
des
Asylrechts
beschäftigen,
entdeckt
und

entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie

18. Februar 2013
In
der
Spreestr.
in
Niederschöneweide

werden
vier
Aufkleber
der
NPD,
die
sich
inhaltlich
mit
der

11. Februar 2013
Auf
der
Toilette
der
Bibliothek
auf
dem
 Ablehnung
des
Asylrechts
beschäftigen,
entdeckt
und

Campus
der
HTW
wird
ein
ca.
15
cm
großes
Hakenkreuz

entfernt.

Quelle: Zentrum für Demokratie
entdeckt.
Quelle: Chili TK
19. Februar 2013
Im
Forum
Köpenick
stehen
an
der

11. Februar 2013
Im
Fußgängertunnel
am
S-Bahnhof

Kasse
eines
Supermarkts
vier
Neonazis
und
unterhalten

Schöneweide
wird
die
Parole
“Dresden
1945
unvergessen”
 sich
darüber,
dass
sie
am
20.
Februar
in
Rudow
und
Britz

entdeckt.

Quelle: Runder Tisch Johannisthal

„Zecken
klatschen“
wollen.
Quelle: Chili TK
11. Februar 2013
An
einem
Kleidercontainer
am

Sterndamm/Ellernweg
wird
ein
Aufkleber
der
rechten

Szene
Mecklenburg-Vorpommerns
gesichtet.
Auf
ihm
steht

folgendes
Zitat
des
1936
verstorbenen
Nazis
Heinrich

Lersch
„Deutschland
muss
leben,
und
wenn
wir
sterben

müssen!“.
Im
Hintergrund
ist
der
Kopf
eines
Adlers

abgebildet.
Als
presserechtlich
Verantwortlicher
ist
Tino

Müller
benannt,
der
für
die
NPD
im
Landtag
MecklenburgVorpommern
sitzt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal

19. Februar 2013
An
einem
Kleidercontainer
am

Sterndamm/Ellernweg
wird
ein
Aufkleber
der
NPD
mit
der

Aufschrift
„Inländerfreundlich
–
Unser
Volk
zuerst“

entdeckt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal

19. Februar 2013
Im
Fußgängertunnel
am
S-Bahnhof

Schöneweide
werden
die
Parolen
„Mord
an
Hess“
und
„L58

bleibt“
entdeckt.
Bei
„L58“
handelt
es
sich
um
einen

Treffpunkt
des
„Nationalen
Widerstands
Berlin“
(NWBerlin)
in
der
Lichtenberger
Lückstraße.
Gegen
den
Laden

12. Februar 2013
Auf
der
Toilette
der
Bibliothek
auf
dem
 gibt
es
Proteste
aus
der
Zivilgesellschaft. Quelle: Runder
Campus
der
HTW
wird
ein
ca.
20
cm
großes
Hakenkreuz

Tisch Johannisthal, Zentrum für Demokratie
entdeckt.
Einen
Tag
vorher
war
ein
15
cm
großes

Hakenkreuz
auf
der
gegenüberliegenden
Wand
zu
sehen.
 23. Februar 2013
In
der
NPD-Bundeszentrale
findet
eine

Quelle:
Chili TK
Veranstaltung
zum
Gedenken
an
Horst
Wessel
statt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
12. Februar 2013
Laut
eigenen
Angaben
will
die
rechte

Szene
u.a.
im
Bezirk
Treptow
Holzkreuze
zum
„Gedenken
 27. Februar 2013
Am
Sterndamm
in
Höhe
der

an
Dresden
1945“
an
Ampeln
und
Kreuzungen
aufgestellt
 Stubenrauchstraße
wurden
ca.
25
Aufkleber
mit
extrem

haben.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
rechten
Hintergrund
entdeckt
und
entfernt. Quelle:
Runder Tisch Johannisthal
13. Februar 2013
An
der
Kneipe
“Zum
Henker”

versammeln
sich
ca.
20
bis
30
Neonazis,
die
gemeinsam

28. Februar 2013
In
der
NPD-Bundeszentrale
findet
eine

mit
der
S-Bahn
nach
Schönefeld
fahren,
um
von
dort
aus
 Veranstaltung
statt. Quelle: Zentrum für Demokratie,
zu
einer
Neonazi-Demo
nach
Dresden
zu
fahren.
Am

Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
Bahnhof
Schöneweide
protestieren
zeitgleich
ungefähr
40

Personen
gegen
die
Anfahrt
der
Rechten
nach
Dresden.

Quelle: Bündnis Gemeinsam gegen Nazis

19

3. März 2013
Am
Sterndamm,
der
Stubenrauchstraße,
in

der
Springbornstraße
und
im
Lindhorstweg
wurden
erneut

ca.
10
rechte
Parolen
und
200
bis
300
Aufkleber
von
NPD

und
JN
verklebt. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
4. März 2013
An
der
Ecke
Zum
Wuhleblick/Görsdorfer

Str.
wurden
7
Aufkleber
der
JN
entdeckt,
darunter
3

Aufkleber
in
Größe
A5
mit
der
Aufschrift
"Nationalen

Sozialismus
durchsetzen".
Im
weiteren
Verlauf
des

Wuhletals
wurden
nochmals
3
Aufkleber
entdeckt.
Alle

wurden
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie
6. März 2013
In
der
Schnellerstraße
werden
zwischen

dem
Netto-Supermarkt
und
den
Schranken
mehrere
NPDAufkleber
entfernt. Quelle: Die LINKE Treptow-Köpenick

16. März 2013
An
verschiedenen
Stellen
des
Wuhlewegs

zwischen
Birnbaumer
Str.
und
Zum
Wuhleblick
wurden

insgesamt
7
Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt.
Es

handelte
sich
um
die
bereits
bekannten
Parolen
wie:

"Nationalen
Sozialismus
durchsetzen",
"Unser
Kiez,
Unsere

Stadt,
Unsere
Regeln",
"Kampf
der
Rotfront",
u.a. Quelle:
Zentrum für Demokratie
20. März 2013
Im
Umfeld
einer
gemeinsamen

Abendveranstaltung
des
Zentrums
für
Demokratie

Treptow-Köpenick
mit
der
AG
queer
Treptow-Köpenick
in

den
Räumen
des
ZfD
in
Schöneweide
pöbelt
ein
Neonazi.

Quelle: Zentrum für Demokratie

22. März 2013
Am
Morgen
nach
einer
Veranstaltung

anlässlich
der
Aktionswochen
gegen
Rassismus
im
KiezCafe
des
Mehrgenerationenhauses
in
der
Rudower
Straße,

8. März 2013
Am
Jugendschiff
Remili
in
Schöneweide

bei
der
der
Film
„Dreiviertelmond“
gezeigt
wurde,
wird
ein

werden
mehrere
Aufkleber
mit
rechtsextremen
Inhalten

antimuslimisch
und
rassistisches
Plakat
an
den

verklebt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Schaukasten
der
Einrichtung
geklebt,
auf
dem
Menschen

mit
muslimischem
Glauben
unterstellt
wird,
besonders

10. März 2013
Nur
2
Tage
nach
einem
Kiezspaziergang
in

häufig
andere
Menschen
zu
töten.
Quelle:
Johannisthal
sind
wiederum
im
gesamten
Springborn-Kiez

Mehrgenerationenhaus Köpenick
ca.
250
Anti-Euro
und
rassistische
Aufkleber
der
NPD

angebracht
worden.
Zudem
wurden
mehrere
„NPD
jetzt“

26. März 2013
In
einer
Reihenhaussiedlung
am

Parolen
auf
Stromkästen
und
Gerätehäuser
gesprüht.

Sterndamm
werden
Flyer
der
NPD
gesteckt. Quelle:
Aufkleber
und
Parolen
wurden
bei
einem
erneuten

Runder Tisch Johannisthal
Kiezspaziergang
von
Uffmucken
und
dem
Runden
Tisch

Johannisthal
5
Tage
später
entfernt.
Quelle: Runder Tisch
Johannisthal
27. März 2013
Gegen
14
Uhr
werden
auf
dem
Wandbild

im
Fußgängertunnel
vor
dem
S-Bahnhof
Schöneweide
5

11. März 2013
In
der
Paradiesstraße
wird
an
einer
Mauer
 Aufkleber
mit
geschichtsrevisionistischem
Inhalt
entdeckt

ein
gesprühtes
Hakenkreuz
sowie
die
Aufschrift
"Bohnsdorf
 und
entfernt.
2
Stunden
später
werden
an
gleicher
Stelle

bleibt
deutsch"
entdeckt.
Dieselbe
Aufschrift
befindet
sich
 erneut
4
Aufkleber
entdeckt
und
entfernt.
Quelle: Runder
Tisch Johannisthal
auch
an
einem
Kleidungsspendencontainer
in

unmittelbarer
Nähe.
An
einem
solchen
wird
zudem
die

Aufschrift
"Anti-Antifa"
entdeckt,
die
sich
gegen
politische
 31. März 2013
Gegen
19
Uhr
werden
zwei
Frauen
am
SGegner
sowie
zivilgesellschaftlich
Engagierte
richtet.Am

Bahnhof
Berlin-Friedrichshagen
von
einer
Gruppe

Jugendschiff
Remili
in
Schöneweide
werden
mehrere

Neonazis,
bestehend
aus
vier
Männern
und
einer
Frau,

Aufkleber
mit
rechtsextremen
Inhalten
verklebt. Quelle:
rassistisch
beleidigt. Quelle: ReachOut Berlin
Zentrum für Demokratie
2. April 2013
An
einem
Kleider-Container
in
der
Fließstr.

12. März 2013
Gegen
21.30
Uhr
wird
in
Grünau
ein
54wurde
die
Aufschrift
"Dresden
1945
unvergessen"

jähriger
Mann
von
einem
gleichaltrigen
Mann
mit
einem

entdeckt. Quelle: Chili TK
Schneeball
beworfen,
der
ihn
schmerzhaft
am
Ohr
trifft.

Der
Täter
hat
ihn
wiederholt
homophob
beleidigt
und

9. April 2013
Zwei
Tage
nach
Enthüllung
eines

bedroht.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei
Wandbildes
auf
einem
Trafo-Haus
welches
zuvor
von

Neonazis
mehrfach
für
Propagandasprühaktionen
genutzt

15. März 2013
Am
S-Bhf.
Köpenick
wird
ein
Mann

wurde,
wurde
dieses
in
der
Nacht
vom
8.
auf
den
9.
April

mittleren
Alters
nach
dem
Verkleben
eines
Aufklebers
mit
 mit
einer
türkisen
Farbe
bis
zur
Unkenntlichkeit

der
Aufschrift
"No
Nazis"
von
2
jungen
Männern
beleidigt,
 beschmiert.
In
der
gleichen
Nacht
tauchten
nach

bedroht
und
körperlich
bedrängt.
Erst
nachdem
der

mehreren
ruhigen
Tagen
in
unmittelbarer
Nähe
zum
Tatort

Angegriffene
mit
einer
abgebrochenen
leeren
Glasflasche
 erstmals
wieder
rechtsextreme
Aufkleber
auf.
Das

drohte
ließen
die
beiden
Männer
von
ihm
ab. Quelle: Chili Wandbild
wurde
zuvor
in
Werbeflyern
mit

TK
antifaschistischem
Hintergrund
beworben.
Quelle: Runder
Tisch Johannisthal
15. März 2013
In
der
Nacht
wird
in
der
Gehsener
Str.

mehrmals
"Sieg
Heil"
und
"Heil
Hitler"
gebrüllt. Quelle:
10. April 2013
In
der
Nacht
vom
9.
auf
den
10.
April

Zentrum für Demokratie
werden
wiederum
bis
zu
150
Aufkleber
verklebt.
Die

meisten
mit
Aufrufen
von
rechtsextremen

16. März 2013
Auch
in
dieser
Nacht
wird
in
der
Gehsener
 Kameradschaften.
Am
Tag
werden
viele
hiervon
bereits

entfernt.
Dabei
wird
beobachtet
wie
auch
tagsüber
neue

Straße
mehrfach
"Sieg
Heil"
und
"Heil
Hitler"
gerufen.
Aufkleber
verklebt
werden.
Am
11.
April
waren
nahezu
alle

Quelle: Zentrum für Demokratie
Aufkleber
bereits
wieder
beseitigt.
Quelle: Runder Tisch
Johannisthal

20

12. April 2013
Eine
Jugendliche
wird
am
S-Bahnhof

Köpenick
von
Fans
des
FC-Union
gejagt,
weil
sie
einen

Stoffbeutel
dabei
hat
auf
dem
die
Demo
und
das
Konzert

des
Bündnisses
„Gemeinsam
gegen
Nazis“
am
30.4.
in

Schöneweide
beworben
werden.
Quelle: Bündnis
"Gemeinsam gegen Nazis"

24. April 2013
In
Johannisthal
Nähe
der
Kreuzung

Sterndamm/Königsheideweg
kratzt
ein
Mann
Aufkleber
ab,

die
zu
den
Protesten
am
1.
Mai
gegen
die
Demo
der
NPD

aufrufen.
Er
wird
dabei
von
einem
Anwohner
beobachtet.

Als
er
der
Abkratzende
dies
feststellte
rannte
er
auf
den

Beobachtenden
zu
und
rief
„Du
Kommunistensau!“.
Er

verfolgte
seinen
Beobachter
rennend
durch
mehrere

13. April 2013
Ein
Neonazi
bedroht
drei
junge
Menschen
 Straßen,
bekam
ihn
aber
nicht
zu
fassen. Quelle: Runder
auf
dem
Vorplatz
des
S-Bahnhofs
Köpenick,
die
Plakate
für
 Tisch Johannisthal
die
"Gemeinsam
Gegen
Nazis"-Demonstration
am
30.04.

sowie
gegen
den
Naziaufmarsch
am
1.05.
kleben.
Quelle: 24. April 2013
Am
S-Bahnhof
Baumschulenweg
Ecke

Kampagne "Gemeinsam Gegen Nazis"
Stormstraße
wird
ein
Aufkleber
der
“Alternative
für

Deutschland”
entdeckt.
Die
“Alternative
für
Deutschland”

ist
durch
ihre
Programmatik
als
rechtspopulistisch

14. April 2013
An
der
Bushaltestelle
Salvador-Allendeeinzustufen. Quelle: Zentrum für Demokratie
Brücke
wird
ein
Hakenkreuz
und
die
Schmiererei
„NS

Jetzt!“
entdeckt. Quelle: Zentrum für Demokratie
24. April 2013
Ein
Mann
wird
in
Johannisthal
regelmäßig

15. April 2013
Die
Ansprechbar
der
Jusos
wird
mit
Farbe
 von
Zivilpolizisten,
die
in
seiner
Nachbarschaft
wohnen,

beschmiert.
Vermutlich
sind
Neonazis
die
Verursacher.
Die
 rassistisch
beleidigt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Ansprechbar
ist
in
den
vergangenen
Monaten
häufiger
von

Sachbeschädigungen
betroffen
gewesen.
An
einem

25. April 2013
In
der
Wilhelminenhofstraße
in

Geschäft
neben
der
Ansprechbar
wird
ein
Aufkleber
aus

Oberschöneweide
wird
die
Wohnung
eines
22-Jährigen

der
rechten
Szene
entfernt. Quelle: Jusos Treptowdurchsucht,
der
auf
einer
Internet-Plattform
ein
Video

Köpenick
veröffentlicht
haben
soll,
das
zu
Gewalt
gegen

Demonstrant_innen
am
1.
Mai
aufruft.
Der
Durchsuchte

sei
als
Sympathisant
der
verbotenen
rechtsextremen

16. April 2013
An
der
Bushaltestelle

Dammweg/Köpenicker
Landstraße
wurde
die
Parole
“Islam
 Organisation
„Die
Unsterblichen“
bekannt.
Quelle:
Polizeipressemitteilung vom 25.05.2013
raus”
an
den
Fahrplan
geschrieben. Quelle: Zentrum für
Demokratie
26. April 2013
Am
Jugendzentrum
Johannisthal
wird
an

17. April 2013
An
einem
Pfahl
vor
dem
Ärztezentrum
am
 der
Eingangstür
mit
Edding
die
Parole
„Hitler
hat
am
20.

Sterndamm
in
Johannisthal
wird
ein
Aufkleber
der
Jungen
 April
Geburtstag
Siegheil“.
Es
wurde
außerdem
ein

Hakenkreuz
gemalt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Nationaldemokraten
entdeckt. Quelle: Zentrum für
Demokratie
26. April 2013
Eine
Gruppe
von
Menschen,
die
am
SBahnhof
Schöneweide,
in
der
Brückenstraße
und
in
der

Mitte April
An
der
Hans-Grade-Schule
in
Johannisthal

Wilhelminenhofstraße
Plakate
für
die
Anti-Nazi-Aktionen

wurde
auf
dem
Fußweg
eine
Schmiererei
entdeckt,
die

am
30.
April
und
1.
Mai
aufhängen,
werden
dabei
von
fünf

eine
rechtsextreme
Internetseite
bewirbt. Quelle: Runder
Neonazis
begleitet,
die
diejenigen,
bei
denen
bereits

Tisch Johannisthal
rechtsextreme
Anschläge
stattgefunden
haben,
auf
die

Anschläge
ansprechen
und
sich
darüber
lustig
machen.

18. April 2013
Vor
dem
Zentrum
Schöneweide
begrüßt

Die
Neonazis
filmen
außerdem
die
Gruppe
und
begleiten

ein
Neonazi
einen
anderen
mit
Hitlergruß.
Zwei

sie
ohne
räumlichen
Abstand
bis
zum
Ende
der
Aktion.

Mitarbeiter_innen
des
Ordnungsamtes
beobachten
die

Nachdem
sich
die
Gruppe
der
Aufhängenden
in
das

Szene,
widmen
sich
aber
im
Folgenden
falschparkenden

Zentrum
für
Demokratie
zurückzieht,
umstellt
die
Gruppe

Autos. Quelle: Zentrum für Demokratie
von
ca.
10
Neonazis
das
Zentrum.
Nach
20
bis
30
Minuten

gehen
die
Neonazis
in
die
Brückenstraße,
sodass
die

20. April 2013
Am
Ernst-Ruska-Ufer
in
Adlershof
wird
ein
 Gruppe
sich
aus
dem
Zentrum
für
Demokratie
entfernen

Hakenkreuz
entdeckt,
dass
auf
den
Fußweg
gesprüht

kann.
Die
Polizei,
die
zur
Hilfe
gerufen
wurde,
traf
erst

wurde. Quelle: Zentrum für Demokratie
nach
20
bis
30
Minuten
ein,
sprach
kurz
mit
den
Neonazis

und
ließ
sie
dann
weiter
gewähren.
Das
subjektive

21. April 2013
Die
Ansprechbar
der
Jusos
wird
gegen

Bedrohungsgefühl
der
Aufhängenden,
von
denen
einige

Mitternacht
aus
einem
vorbeifahrenden
Auto
mit
mehreren
 bereits
Opfer
von
Neonaziangriffen
geworden
sind,
wurde

Flaschen
beworfen,
die
mit
Farbe
gefüllt
sind.
Dabei

nicht
ernst
genommen. Quelle: Zentrum für Demokratie
gingen
auch
Scheiben
zu
Bruch.
Quelle: Jusos TreptowKöpenick
27. April 2013
In
Johannisthal
wird
ein
älterer
Mann,
der

23. April 2013
Nachdem
in
Oberspree
und
in

Niederschöneweide
Flugblätter
für
die
NPD-Demo
am
1.

Mai
in
Schöneweide
in
Briefkästen
gesteckt
wurden,
sind

nun
auch
in
Oberschöneweide
Flugblätter
der
NPD
in

Briefkästen
entdeckt
worden. Quelle: Zentrum für
Demokratie

Plakate
für
ein
Kiezfest,
das
am
1.
Mai
im
Springbornclub

stattfinden
sollte,
von
einem
jungen
Mann
mit
den
Worten

„Ich
schlag
Dich
zusammen,
verpiss
Dich
Du

Kommunistensau,
hau
ab,
sonst
schlag
ich
zu“
bedroht

und
bepöbelt.
Der
Pöbler
riss
zunächst
mehrere
der

aufgehängten
Plakate
ab.
Als
er
den
Aufhängenden
sah,

vermummte
er
sich
und
bedrohte
und
bepöbelte
ihn.
Die

Frau
des
Aufhängenden
beschwichtigte
den
Pöbler,
sodass

es
zu
keiner
körperlichen
Auseinandersetzung
kam.
Der

Pöbler
entfernte
sich
Richtung
Stubenrauchstraße.
Die

Polizei
wurde
informiert.
Quelle: Runder Tisch
Johannisthal

21

28. April 2013
In
der
Brückenstraße
und
am

Bahnhofsvorplatz
Schöneweide
nehmen
Neonazis
die
AntiNazi-Plakate
ab,
die
am
Freitag
aufgehängt
wurden.
Die

herbeigerufene
Polizei
beobachtet
dies,
schreitet
zunächst

nicht
ein.
Erst
nachdem
Anzeige
durch
Zeug_innen

erstattet
wird,
schreitet
die
Polizei
ein.
Die
Neonazis
filmen

die
Zeug_innen
und
fragen
mehrfach
bei
der
Polizei
nach

deren
Namen.
Im
Büro
der
Linkspartei
findet
zeitgleich

eine
Veranstaltung
statt,
einige
Neonazis
aus
dem

Spektrum
des
“Nationalen
Widerstand
Berlin”
beobachten

die
Teilnehmer_innen
durch
die
Fensterscheibe
und

bleiben
provokativ
vor
dem
Büro
und
der

gegenüberliegenden
Straßenseite
stehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

1. Mai 2013
Gegen
14.05
Uhr
wird
ein
30-jähriger

Fotograf
während
der
NPD-Demonstration
in
der
MichaelBrückner-Straße
von
einer
unbekannten
Person
in
den

Bauch
geschlagen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei


30. April 2013
Auf
dem
Platz
am
Kaisersteg
wird
eine

gesprühte
rechte
Parole
entdeckt,
die
sich
auf
die

Bombardierung
Dresdens
bezieht. Quelle: Bündnis
Gemeinsam gegen Nazis

5. Mai 2013
Vom
Schloss
bis
zur
Freiheit
wurden
in
der

Altstadt
Köpenick
diverse
Aufkleber
der
“Identitären

Bewegung”
geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

3. Mai 2013
Vor
der
Kneipe
“Zum
Henker”
ist
die
Zahl
88

auf
den
Gehweg
gesprüht.
Die
8
steht
für
den
8.

Buchstaben
im
Alphabet,
das
“H”.
Die
“88”
steht
in
der

rechten
Szene
für
“Heil
Hitler”.
Quelle: Initiative
Uffmucken

3. Mai 2013
An
der
Ecke
Kaulsdorfer
Str./Hoernlestr.

wurde
beobachtet
wie
ein
hellblauer
VW-Bus,
gefahren

von
einem
Skinhead,
hielt.
Als
zwei
junge
Männer
kamen

wurden
diese
vom
Fahrer
mit
"Heil
euch"
und
deutschem

28. April 2013
In
der
Spreestraße
wird
der
Schriftzug
für
 Gruß
empfangen.
Nach
deren
anschließendem
Gespräch

die
Internetseite
des
„Nationalen
Widerstand
Berlin“

auszugehen,
ging
es
zu
einem
Konzert
"hinter
Mahlsdorf".

entdeckt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Quelle: Zentrum für Demokratie

5. Mai 2013
Im
Umfeld
der
Merian-Oberschule
in
der

30. April 2013
Während
sich
Teilnehmer_innen
für
eine
 Hoernlestr.
wurden
6
Aufkleber
der
JN
entdeckt
und

antifaschistische
Demonstration
durch
Schöneweide

entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie
versammeln,
macht
ein
Mann
vorm
Zentrum
Schöneweide

einen
Hitlergruß
und
ruft
„Sieg
Heil“.
Quelle: Initiative
6. Mai 2013
In
Johannisthal,
in
Nieder-
und

Uffmucken
Oberschöneweide
werden
diverse
Aufkleber
der
NPD,
des

„Freien
Netzes“
und
des
Ring
Nationaler
Frauen
entdeckt.

30. April 2013
In
der
Stormstraße
am
Bahnhof

Nach
eigenen
Angaben
haben
Neonazis
einen
Tag
zuvor

Baumschulenweg
wird
ein
Aufkleber
der
Jungen

die
Demonstrationsstrecke
der
Demo
vom
30.4.

Nationaldemokraten
entdeckt.
Quelle: Zentrum für
„gereinigt“
und
Flyer
der
Anti-Euro-Kampagne
der
NPD

Demokratie
gesteckt.
Hinter
Autoscheiben
wurden
in
der
Hasselwerder

Straße
diese
Flyer
entdeckt.
Quelle: Zentrum für
30. April 2013
An
der
Rathenaustr./Plönzeile
wird
ein

Demokratie
junger
Mann
von
einem
Neonazis
zwei
Mal
mit
der
Faust

ins
Gesicht
geschlagen.
Die
beiden
kennen
sich
von
einer
 7. Mai 2013
Im
Umfeld
des
S-Bhf.
Köpenick
wurden
10

zurückliegenden
Tanz-Veranstaltung,
bei
der
der
Neonazi
 Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt.
Quelle: Zentrum
aufgrund
seiner
Kleidung
und
seiner
Äußerungen
der

für Demokratie
Veranstaltung
verwiesen
wurde.
Quelle: Zentrum für
Demokratie
8. Mai 2013 An
der
Bushaltestelle
Baumschulenstr./Neue

Krugallee
wurden
Aufkleber
gegen
“Islamisierung”
aus

30. April 2013
Auf
dem
Weg
vom
Konzert
„Gemeinsam

dem
rechtsextremen
Spektrum
entdeckt.
Außerdem

gegen
Nazis“
vom
Platz
am
Kaisersteg
zum
S-Bahnhof

wurden
Hakenkreuze
und
die
Parole
“Linken
auf
die
Fresse

Schöneweide
wird
eine
Gruppe
Jugendlicher
von
einem

hauen”
geschmiert. Quelle: Zentrum für Demokratie
Mann
bedroht,
der
ein
Messer
zieht.
Quelle: Zentrum für
Demokratie
8. Mai 2013
Eine
Frau
wird
am
Kanal
an
der

Lohmühlenstraße
von
mehreren
Männern,
die
auf
einem

1. Mai 2013 Ca.
450
Neonazis
ziehen
mit
einer

Boot
unterwegs
sind,
sexistisch
und
rassistisch
beleidigt,

Demonstration
unter
dem
Motto
“Raus
aus
dem
Euro”

weil
ihr
Hund
ins
Wasser
springt.
Nachdem
andere

durch
Schöneweide.
Den
Abschluss
bildet
ein
Konzert
am
 Passant_innen
die
Frau
lautstark
unterstützen
und
die

S-Bahnhof
Schöneweide.

Quelle: Tagespresse
Männer
dazu
auffordern
ihre
Aggression
zu
unterlassen,

werden
auch
diese
rassistisch
beleidigt
und
ihnen
Gewalt

1. Mai 2013
An
der
Ecke
Deulstr./
Siemensstraße

angedroht.
Die
Gruppe
der
Männer
bekommt
weitere

sammeln
sich
an
der
Route
des
NPD
Aufmarsches
ca.
200
 personelle
Unterstützung
durch
ihnen
bekannte

Menschen
um
gegen
diesen
zu
protestieren.
Die

Motorradfahrer,
mit
denen
sie
sich
zum
Grillen
auf
der

Protestierenden
werden
von
Anti-Antifas
vom

Kreuzberger
Seite
verabredet
hat.
Die
herbeigerufene

Dachgeschoss
des
zweiten
Hinterhofes
neben
den

Polizei
erscheint
nach
ca.
2
Stunden
und
verzichtet

Gebäude
der
Deulstr.
1
fotografiert.
Quelle: Zentrum für
aufgrund
personeller
Engpässe
auf
eine

Demokratie
Personalienfeststellung
bei
den
Männern. Quelle: Zentrum
für Demokratie
1. Mai 2013
Eine
Gruppe
von
ca.
5-10
Neonazis
greift

eine
Gruppe
von
Gegendemonstrant_innen
in
der

12. Mai 2013
In
Adlershof
wird
in
einem
Durchgang

Griechischen
Allee
in
Oberschöneweide
an,
als
diese
zu

zwischen
Hackenberg-
und
Helbigstraße
die
Parole
“Kraft

einer
„Blockade“
geht.
Die
Angegriffenen
verteidigen
sich
 durch
Freude,
keine
Kraft
durch
Überfremdung”

und
werden
nur
schwach
verletzt.
Quelle: Bündnis 1.Maigroßflächig
an
einen
Zaun
gesprüht.
Nazifrei
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

22

13. Mai 2013
Am
Zentrum
für
Demokratie
werden
drei

30. Mai 2013
Entlang
des
Rad-/Fußweges,
zwischen

Aufkleber
der
NPD
entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum Autobahn
A100
und
Teltowkanal,
in
der
Nähe
der
Brücke

für Demokratie
Stubenrauchstraße
über
den
Teltowkanal
werden
eine

größere
Sprüherei
die
dieInternetseite
"www.fkbn.nw.am"

bewirbt,
sowie
Schmierereien
von
Hakenkreuzen
und

15. Mai 2013
In
Johannisthal
wurden
mehrere
hundert

Doppelsieg-Runen
an
einer
Zugangstür
zur
Autobahn

Aufkleber
und
Plakate
mit
rechtsextremem
und

rassistischem
Inhalt
geklebt.Einen
Tag
später
organisiert
 gefunden. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
der
Runde
Tisch
Johannisthal
einen
Spaziergang
zur

Entfernung
der
rechten
Propaganda. Quelle: Runder Tisch 4. Juni 2013
In
der
Wilhelminenhofstraße
in

Johannisthal
Oberschöneweide
werden
Teilnehmer_innen
eines

Spaziergangs
zur
Entfernung
rechter
Propaganda
von

einem
Mann
vor
einem
Imbiss
als
„Dreckspack“

15. Mai 2013
Eine
Person
wird
am
Abend
gegen
ca.

20.15
Uhr
im
Bus
zwischen
S-Bahnhof
Treptower
Park
und
 beschimpft.
Während
des
Spaziergangs,
der
durch
Nieder-

Lohmühlenstraße
transphob
beleidigt
und
angegriffen.
Von
 und
Oberschöneweide
führte,
wurden
mehrere
Aufkleber

und
Symbole,
u.a.
ein
„SS“-Symbol
entfernt. Quelle:
Transphobie
sind
Menschen
betroffen,
die
transsexuell

Initiative Uffmucken
sind,
d.h.
sie
geben
zu
erkennen,
dass
sie
sich
ihrem

biologischen
oder
sozialen
Geschlecht
nicht
zugehörig

fühlen.
Die
beiden
Täter
beleidigen
die
Person
mehrfach

4. Juni 2013
Zwei
Personen
werden
in
der

als
„Schwuchtel“
oder
„Hurensohn“,
ziehen
an
ihren

Schnellerstraße
von
einem
äußerlich
erkennbaren
Neonazi

Haaren
und
drohen
mehrfach
damit
zuzuschlagen.
Weitere
 als
„Dreckspack“
beschimpft.
Der
Neonazi
spuckte
vor
den

Mitfahrende
im
Bus
greifen
nicht
ein. Quelle: Zentrum für beiden
Personen
auf
die
Straße.
Unklar
ist,
ob
die
beiden

Demokratie
Personen
als
politische
Gegner
oder
Alternative

wahrgenommen
wurden. Quelle: Zentrum für Demokratie
16. Mai 2013
Ein
23-jähriger
Neonazi
wird
mit
seiner
22jährigen
Freundin
beim
Kleben
von
Aufklebern
mit

6. Juni 2013
Am
Rathaus
Johannisthal
und
in
der

rechtsextremem
Inhalt
erwischt.
Da
die
Aufkleber
auf

Stresemannstraße
in
Johannisthal
werden
mehrere

Verkehrszeichen
angebracht
wurden,
gelten
sie
als

Aufkleber
des
„Nationalen
Widerstands
Berlin“entdeckt.
Sachbeschädigung.
Es
folgte
eine
Hausdurchsuchung
bei
 Quelle: Runder Tisch Johannisthal
der
1500
Aufkleber,
zwei
Computer
und
eine
externe

Festplatte
beschlagnahmt
wurden. Quelle:
6. Juni 2013
In
der
Altstadt
Köpenick
werden
Aufkleber

Polizeipressemitteilung
der
„Identitären
Bewegung“
entdeckt. Quelle: Zentrum für
Demokratie
16. Mai 2013
Gegen
Mittag
rufen
drei
Männer
am
Park
in

der
Griechischen
Allee
in
Oberschöneweide,
die
im
Stil
von
 7. Juni 2013
In
Oberschöneweide
wird
die
Parole
„Hier

Autonomen
Nationalisten
gekleidet
sind,
die
Parole

regiert
der
nationale
Widerstand“
gerufen. Quelle: Jusos
„Nationaler
Sozialismus
jetzt!“.
Sie
werden
dabei
von

Treptow-Köpenick
Schüler_innen
aus
der
Isaac-Newton-Schule
begleitet.
Quelle: Initiative Uffmucken
8./9. Juni 2013
In
Johannisthal
werden
verschiedene

Aufkleber
aus
der
rechten
Szene
entdeckt
und
entfernt.
18. Mai 2013
In
Johannisthal-Süd
wird
am
Sterndamm

Quelle: Runder Tisch Johannisthal
an
einem
Kleidercontainer
ein
gesprühtes
Keltenkreuz

entdeckt.
Das
Keltenkreuz
steht
für
„White
Power“
und
ist

10. Juni 2013
Ein
Fahrradfahrer,
der
an
der

ein
verbotenes
Symbol. Quelle: Lichtenberger Bündnis für
Notunterkunft
für
Flüchtlinge
in
Grünau
vorbeifährt,

Demokratie
beschimpft
die
Personen,
die
sich
vor
der
Einrichtung

befinden
als
“Scheiß
Kanaken”. Quelle: Uffmucken
21. Mai 2013
Ein
bekannter
Neonazi
schlägt
an
die

Scheibe
des
Zentrums
für
Demokratie
und
zeigt
dabei
den

10. Juni 2013
In
Johannisthal-Süd
wurden
in
mehreren

Mittelfinger. Quelle: Zentrum für Demokratie
Straßen
massiv
Aufkleber
aus
der
rechten
Szene

entdeckt. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
24. Mai 2013
In
Johannisthal
auf
dem
Sterndamm

zwischen
S-Bahnhof
Schöneweide
und
Ellernweg
wurden

13. Juni 2013
In
der
Michael-Brückner-Straße
wird
ein

mehrere
Aufkleber
der
NPD,
die
sich
gegen
die
EU
richten

Aufkleber
der
rechtspopulistischen
Alternative
für

entdeckt. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
Deutschland
entdeckt. Quelle: Zentrum für Demokratie
27. Mai 2013
In
Johannisthal
auf
dem
Sterndamm

zwischen
S-Bahnhof
Schöneweide
und
Ellernweg
wurden

mehrere
Aufkleber
der
NPD,
die
sich
gegen
die
EU
richten

und
Aufkleber
die
das
rechtsextreme
„Freie
Netz“

bewerben
entdeckt. Quelle: Runder Tisch Johannisthal

13. Juni 2013
Die
NPD
macht
einen
Infotisch
am
SBahnhof
Schöneweide.
Es
sind
ca.
10
Neonazis
anwesend,

die
sich
auf
dem
Vorplatz
des
Bahnhofs
verteilt
haben.

Einer
der
Teilnehmer
fotografiert
Passant_innen. Quelle:
Zentrum für Demokratie

29. Mai 2013
Es
werden
wieder
neue
Aufkleber
mit

14. Juni 2013
In
der
Scheiblerstraße
in
Baumschulenweg

rechtsextremen
Inhalten
auf
dem
Sterndamm
zwischen
Swird
eine
mit
blauem
Lack
aufgetragene
Schmiererei
an

Bahnhof
und
Ellernweg
entdeckt. Quelle: Runder Tisch
einer
Telefonzelle
entdeckt.
Sie
lautet
“Fuck
Cops
/
Juden”.

Johannisthal
Es
wurde
Anzeige
erstattet. Quelle: Zentrum für
Demokratie

23

14. Juni 2013
Eine
Gruppe
von
Menschen,
die
in

Johannisthal
zwischen
Hövelstraße
und
Stubenrauchstraße

im
Wohngebiet
Aufkleber
der
rechten
Szene
entfernt,
wird

dabei
von
5
Neonazis
begleitet.
Einige
von
ihnen
rufen

immer
wieder
„Kommt
doch
her“.
Anwesende
Zivilbeamte

der
Polizei
begleiten
die
rechten
Personen
und
versuchen

Beschimpfungen
und
Provokationen
so
gering
wie
möglich

zu
halten.
Es
kommt
im
Verlauf
der
Aktion
dennoch
zu

einer
Beleidigung
durch
die
Rechten,
die
angezeigt
wurde.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
15. Juni 2013
In
Johannisthal
wird
ein
Trafo-Häuschen,

das
mit
einem
Graffiti-Bild
besprüht
ist
beschmiert.
Das

Häuschen
wurde
vom
Runden
Tisch
Johannisthal
mit
dem

Bild
verziert,
weil
dort
immer
wieder
rechte
Parolen
zu

sehen
waren.
Im
gleichen
Gebiet
ist
am
Tag
zuvor
ein

Spaziergang
zur
Entfernung
rechter
Propaganda
durch

Neonazis
begleitet
worden,
mit
dem
Ziel
die
Abkratzenden

einzuschüchtern. Quelle: Runder Tisch Johannisthal

24. Juni 2013
In
der
Nacht
vom
23.
auf
den
24.
Juni
wird

ein
51-jähriger
türkischer
Mann
in
der
Schnellerstraße
von

einem
20-jährigen
Mann
mit
Baseballschläger
angegriffen.

Er
schlägt
dem
Betroffen
mit
einem
weiteren
Schlag
ins

Gesicht.
Der
Betroffene
hat
durch
den
Angriff
erleidet

durch
den
Angriff
eine
Platzwunde
am
Kopf.
Der
Täter
wird

durch
die
Polizei
festgenommen.
Gegen
ihn
wird
bereits

wegen
anderer
rechter
Gewalttaten
ermittelt. Quelle:
Pressemeldung der Polizei
24. Juni 2013
Am
S-Bahnhof
Schöneweide
auf
der

Johannisthaler
Seite
wird
ein
auf
den
Boden
aufgebrachtes

Hakenkreuz
entdeckt. Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
28. Juni 2013
In
der
Mahlsdorfer
Str.
zwischen
S-Bhf.

Köpenick
und
Gehsener
Str.
wurden
ca.
10
Aufkleber
der

JN
entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie

1. Juli 2013
Auf
dem
Cajamarca-Platz
am
S-Bahnhof

Schöneweide
macht
die
rechtspopulistische
Partei

15. Juni 2013
Auf
dem
Köpenicker
Sommer
wird
ein

„Alternative
für
Deutschland“
einen
Infotisch. Quelle:
Mann
von
mehreren
Männern
immer
wieder
mit
Sprüchen
 Zentrum für Demokratie
wie
"scheiß
Zecke"
und
"dreckiger
Punker"
beleidigt.
Die

Situation
endete
in
einer
körperlichen
Auseinandersetzung

15. Juli 2013
In
Köpenick-Nord
wurden
mehrere

mit
mehreren
leicht
verletzten
Personen.
Quelle: Chili TK
Aufkleber
rechter
Organisationen
entdeckt
und
entfernt.

An
der
Merian-Oberschule
klebten
5
Aufkleber
der
JN,
am

18. Juni 2013
Vor
dem
Kaisers-Supermarkt
am

Wuhleweg
3
Aufkleber
der
JN
Höhe
Birnbaumer
Str.,
in
der

Sterndamm
in
Johannisthal
macht
die
NPD
einen

Mahlsdorfer
Str.
Nähe
S-Bhf.
Köpenick
5
Aufkleber
der
JN

Infotisch. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
und
in
der
Hoernlestr.
15
Aufkleber
der
NPD,
die
sich

inhaltlich
hauptsächlich
mit
den
Thema
Flucht
und

19. Juni 2013
Am
Radweg
an
der
A113
entlang,
an
der

Migration
beschäftigten. Quelle: Chili TK
Einmündung
der
Johannisthaler
Chaussee,
steht
groß
"NS

Jetzt"
an
der
Wand.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
21. Juli 2013
In
Rahnsdorf
und
Wilhelmshagen
verteilt

die
NPD
Flugblätter
in
Briefkästen
der
Anwohner_innen.

19. Juni 2013
In
Johannisthal
wird
erneut
das
TrafoInhaltlich
geht
es
um
den
Protest
gegen
den
Flughafen

Häuschen,
das
mit
einem
Graffiti-Bild
besprüht
ist

Schönefeld.
Quelle: Zentrum für Demokratie
beschmiert.
Das
Häuschen
war
am
16.06.
gerade
erst

gereinigt
worden.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
29. Juli 2013
In
der
Spreestraße
in
Niederschöneweide

werden
ein
paar
rechtsextreme
Aufkleber
der
"Jungen

20. Juni 2013
In
Alt-Treptow
werden
um
den
S-Bahnhof
 Nationaldemokraten"
(JN)
sowie
des
"Ring
Nationaler

herum
ein
Plakat
und
mehrere
Aufkleber
der
Jungen

Frauen"
(RNF)
entdeckt.
Der
Aufkleber
des
RNF
richtet

Nationaldemokraten
(JN)
entdeckt.
Auch
an
einigen

sich
gegen
das
Recht
von
Frauen
auf

Briefkästen
auf
der
Halbinsel
Alt-Stralau
waren
Aufkleber
 Schwangerschaftsabbruch
("Abtreibung
ist
Mord"). Quelle:
der
JN
angebracht. Quelle: Zentrum für Demokratie
Zentrum für Demokratie
20. Juni 2013
Die
NPD
macht
einen
Infotisch
am
SBahnhof
Schöneweide
mit
ca.
5
Personen. Quelle:
Zentrum für Demokratie

Anfang August
Vom
S-Bahnhof
Schöneweide
bis
nach

Schmöckwitz
wurden
diverse
Plakate
der
NPD,
der

Republikaner
und
der
Alternative
für
Deutschland

aufgehängt,
die
rechtsextreme
und
rechtspopulistische

20. Juni 2013
In
der
Bahnhofstr.
zwischen
Lindenstr.
und
 Inhalte
zeigen. Quelle: Zentrum für Demokratie
Seelenbinderstr.
wurden
ca.
10
Aufkleber
der
JN
an

Straßenbahn-
und
Bushaltestellen
entdeckt
und
entfernt.
12. August 2013
In
der
Stubenrauchstraße
und
im

Quelle: Chili TK
Sterndamm
in
Johannisthal
wurden
diverse
Plakate
der

NPD,
der
Republikaner
und
der
rechtspopulistischen

Alternative
für
Deutschland
gesehen.
Die
auffällige

21. Juni 2013
In
der
Bahnhofstr.
werden
ein
Vater
und

seine
2
Kindern
rassistisch
beleidigt.
Sie
sitzen
vor
einem
 Häufung
von
Plakaten
dieser
Parteien
im
Ortsteil
zeigt,

Imbiss,
um
auf
das
bestellte
Essen
zu
warten.
In
diesem
 dass
Rechtsextreme
und
Rechtspopulisten
meinen,
dort

auf
ein
wohlgesonnenes
Wählerpotenzial
zu
stoßen.
Moment
setzt
sich
eine
Frau
zu
den
Kindern
und
fragt

Quelle: Uffmucken
"Was
seid
ihr
denn
für
Mischlinge?".
Als
alle
drei
irritiert

reagieren,
ergänzt
sie
"Na,
gute
Deutsche
sind
ihr
ja
wohl

nicht.".
Die
Familie
entfernt
sich
daraufhin
von
der
Frau.
13. August 2013
Im
Groß-Berliner
Damm
und
im
Umfeld

Quelle: Chili TK
des
Jobcenter
Treptow-Köpenick
wurden
ca.
50
Aufkleber

der
NPD
an
Haltestellen,
Stromkästen,
Mülleimern
und

anderen
Stellen
entdeckt
und
teilweise
entfernt. Quelle:
Uffmucken

24

18. August 2013
In
der
Nacht
vom
Samstag
auf
Sonntag

gegen
1
Uhr
wurden
zwei
alternativ
aussehende,
junge

Frauen
am
S-Bhf.
Köpenick
bepöbelt.
Ein
junger
Mann

brüllte
die
beiden
mit
den
Worten
"Ihr
dreckigen,
scheiß

Zecken,
wisst
ihr
warum
ich
euch
hasse?"
an.
In
der

folgenden
Hasstirade
beschimpfte
und
bedrohte
er
die

beiden
Frauen
bis
seine
weibliche
Begleitung
ihn
zum

gehen
bewegen
konnte.
Quelle: Chili TK

28. August 2013
In
der
Hasselwerder
Straße
in

Niederschöneweide
wir
eine
Aufkleber
der
NPD
entdeckt

auf
dem
suggeriert
wird,
dass
ungesicherte
Grenzen
zu

Kriminalität
führen
würde. Quelle: Zentrum für
Demokratie
28. August 2013
Drei
Personen,
die
vorm
Zentrum
für

Demokratie
stehen,
werden
von
einem
bekannten
Neonazi

mit
den
Worten
„Passt
schön
auf
Ihr
Scheiß-Viecher!”

beschimpft. Quelle: Zentrum für Demokratie

18. August 2013
In
der
Schönefelder
Chaussee
und
im

Kosmosviertel
in
Altglienicke
wurden
vereinzelt
Plakate
der

NPD
aufgehängt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Sommer 2013
Eine
Gruppe
Jugendlicher
wird
am
SBahnhof
Köpenick
von
Neonazis,
die
um
die
30
Jahre
alt

19. August 2013
Auf
dem
S-Bahnhof
Schöneweide
zeigt
 sind,
angegriffen.
Ohne
Vorwarnung
schlagen
sie
als

ein
Mann
den
Hitlergruß.
Als
ein
Passant
ihn
auffordert

erstes
einem
Jugendlichen,
aus
rassistischer
Motivation,

dies
zu
unterlassen,
wird
er
von
einer
älteren
Frau
als

auf
den
Kopf.
Danach
greifen
sie
die
anderen
Jugendlichen

„Wichtigtuer“
beleidigt. Quelle: Jusos Treptowan.
Einer
der
Angreifer
trägt
einen
Pullover
mit
der

Köpenick
Aufschrift
„White
Power“.
Quelle: Zentrum für Demokratie
19. August 2013
Ein
junger
Mann,
der
rechtsextreme

Aufkleber
in
der
Schnellerstr./Flutstraße
an
einer

Telefonzelle
entfernt,
wird
deswegen
von
zwei
Männern

auf
Fahrrädern
bepöbelt. Quelle: Uffmucken
20. August 2013
In
der
Pfarrer-Goosmann-Straße
in

Adlershof
werden
ca.
10
Plakate
der
NPD
direkt
an
den

Laternen
vorm
Arbeitsamt
entdeckt. Quelle: Zentrum für
Demokratie
Mitte August
Eine
Gedenksäule
aus
Pappe,
die
anlässlich

der
Neueröffnung
der
Ausstellung
zur
Köpenicker

Blutwoche
am
Bahnhof
Köpenick
aufgestellt
wurde,
wurde

mutwillig
beschädigt.
Unbekannte
rissen
den
Aufdruck
der

Säule
ab,
sodass
nur
noch
eine
Pappsäule
zu
sehen
ist.
Es

handelt
sich
um
die
erste
Sachbeschädigung
an
einer
von

120
Säulen,
die
zum
Gedenkjahr
2012
“Zerstörte
Vielfalt”

in
Berlin
aufgestellt
wurden. Quelle: Gedenkstätte
Köpenicker Blutwoche
22. August 2013
Im
Bus
164
Richtung
S-Bhf.
Köpenick

sitzt
ein
junges
Paar.
Sie
unterhalten
sich
abwertend
über

das
neue
Flüchtlingslager
in
Hellersdorf
und
rassistisch

über
dessen
Bewohner_innen.
Nach
ca.
5
min
sagt
der

junge
Mann
zu
seiner
Freundin:
"Mach
dir
keine
Sorgen,

bald
kommt
der
Anruf
und
dann
machen
wir
das
scheiß

Asylanten-Pack
platt." Quelle: Chili TK
23. August 2013
Im
Spendenwarenhaus
Adlershof

werden
CD's
von
Störkraft
und
Endstufe
entdeckt.
Beide

Bands
sind
eindeutig
dem
Rechtsrock
zu
zuordnen.
Als
die

anwesende
Verkäuferin
darauf
angesprochen
wurde,

entgegnete
diese
nur:
"Weiss
ich."
Sie
war
nicht
bereit
die

CD's
aus
den
Sortiment
zu
nehmen. Quelle: Chili TK
23. August 2013
Eine
Gruppe
der
Jusos
TreptowKöpenick
hängt
in
Johannisthal
Pappen
auf,
auf
denen

„Nazifrei
und
Spass
dabei“
steht.
Ein
bekannter
Neonazi

aus
Johannisthal,
sieht
die
Aufhängenden,
fotografiert
sie

und
bepöbelt
sie. Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
23. August 2013
Während
einer
Verteilaktion
bei
der
von

der
SPD
zu
einer
Veranstaltung
eingeladen
wird,
äußert

sich
ein
Mann
antimuslimisch
und
rassistisch.
Er
meint,

dass
alle
Muslime
Bombengürtel
tragen
würden
und
dass

dies
genetische
Ursachen
habe. Quelle: Jusos TreptowKöpenick

4. September 2013
Die
rechtspopulistische
Partei

'Alternative
für
Deutschland'
steckt
Parteiwerbung
in

Haushalten
in
Köpenick
Nord. Quelle: Chili TK
4. September 2013
In
Johannisthal
wurden
NPD-Flyer

an
Haushalte
verteilt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

7. September 2013
Die
NPD
veranstaltet
in
der

Bundeszentrale
in
der
Seelenbinderstraße
ein

Sommerfest. Quelle: Zentrum für Demokratie
7. September 2013
Die
NPD
steckt
Parteiwerbung
in

Haushalten
in
Köpenick
Nord. Quelle: Chili TK
10. September 2013
Ein
bekannter
Neonazi
schlägt
an

die
Scheibe
des
Zentrums
für
Demokratie
und
zeigt
dabei

den
Mittelfinger,
während
dort
eine
Sitzung
stattfindet.
Quelle: Zentrum für Demokratie
10. September 2013
NPD-Flyer
in
Johannisthal
(3)

In

Johannisthal
wurden
NPD-Flyer
zum
Thema
"Volksrente"

an
Haushalte
verteilt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

16. September 2013
Durch
die
Köpenicker

Bahnhofstraße
fährt
ein
PKW
in
dessen
Rückfenster
ein

Bild
von
Adolf
Hitler
zu
sehen
ist.
Ein
Busfahrer,
der
von

Passant_innen
darum
gebeten
wurde
Anzeige
zu

erstatten,
lehnte
dies
ab. Quelle: Zentrum für Demokratie
16. September 2013
In
Wilhelmshagen
werden

Flugblätter
mit
rassistischem
Inhalt
der
NPD
in
Briefkästen

gesteckt.
Auf
den
Flugblättern
hetzt
die
NPD
gegen

Menschen,
die
nach
Deutschland
fliehen,
unterstellt
ihnen

kriminelle
Handlungen. Quelle: Zentrum für Demokratie
17. September 2013
In
der
Nähe
der
UhlenhorstGrundschule
werden
insgesamt
5
Aufkleber

rechtsextremer
und
rechtspopulistischer
Parteien
entdeckt

und
entfernt. Quelle: Chili TK
19. September 2013
In
einem
Bus
der
Linie
M11
wurde

mit
schwarzem
Edding
ein
etwa
15
mal
15
cm
großes

Hakenkreuz
an
das
Fenster
gemalt.
Die
Linie
verkehrt

durch
Johannisthal
und
Rudow.
Quelle: Runder Tisch
Johannisthal

25

19. September 2013
Die
NPD
führt
an
mehreren
Orten

in
Treptow-Köpenick
Kundgebungen
mit
u.a.
rassistischen

Inhalten
durch.
Sie
beendet
ihre
Kundgebungstour
am

Rathaus
Treptow,
wo
sie
von
ca.
50

Gegendemonstrant_innen
ausgebuht
wird.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

22. Oktober 2013
Bei
der
Essenvergabe
der
Tafel
in
der

Bahnhofstr.
auf
dem
Gelände
einer
Kirche
wird
eine
Frau

und
ihr
Kind
rassistisch
und
antiziganistisch
beschimpft.

Die
Täterin
konnte
nur
durch
das
Eingreifen
einer
weiteren

Anwesenden
gestoppt
werden.
Erst
als
die
Anwesende
die

Verantwortliche
der
Kirche,
die
die
ganze
Situation

stillschweigend
beobachtete,
auf
ihre
christlichen
Werte

21. September 2013
Am
S-Bahnhof
Schöneweide
treffen
 ansprach,
verwies
diese
die
Täterin,
die
ihre

Beschimpfungen
derweil
fortsetzte,
der
Einrichtung.
Auf

sich
am
Vormittag
zwei
unterschiedliche
Gruppen
von

Neonazis.
Eine
ist
ca.
25-Personen
stark,
die
andere
15
bis
 die
Situation
angesprochen,
berichtete
die
Betroffene,

dass
dies
für
sie
und
ihre
Familie
der
Normalzustand
in

20
Personen.
In
Lichtenberg
und
in
Hellersdorf
sind

Demonstrationen
der
rechten
Szene
geplant.
Schöneweide
 Köpenick
ist. Quelle: Zentrum für Demokratie
ist
Vortreffpunkt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
22. Oktober 2013 Bei
der
Essenvergabe
der
Tafel
in
der

22. September 2013
Rund
um
die
Merian-Oberschule
in
 Bahnhofstr.
auf
dem
Gelände
einer
Kirche
wird
eine
Frau

der
Hoernlestraße,
die
als
Wahllokal
dient,
wurden
ca.
15
 und
ihr
Kind
rassistisch
und
antiziganistisch
beschimpft.

Die
Täterin
konnte
nur
durch
das
Eingreifen
einer
weiteren

Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt.
Anwesenden
gestoppt
werden.
Erst
als
die
Anwesende
die

Quelle: Zentrum für Demokratie
Verantwortliche
der
Kirche,
die
die
ganze
Situation

stillschweigend
beobachtete,
auf
ihre
christlichen
Werte

22. September 2013
Um
das
Gemeindezentrum

ansprach,
verwies
diese
die
Täterin,
die
ihre

Johannisthal,
was
als
Wahllokal
für
die
Bundestagswahl

Beschimpfungen
derweil
fortsetzte,
der
Einrichtung.
Auf

geöffnet
ist,
wurden
ca.
300
Aufkleber
der
NPD
geklebt,

die
Situation
angesprochen,
berichtete
die
Betroffene,

ebenso
Wahlplakate
der
NPD.
Der
beklebte
Bereich
ist
am

dass
dies
für
sie
und
ihre
Familie
der
Normalzustand
in

Wahltag
Sperrzone
für
Wahlpropaganda.
Engagierte

Köpenick
ist.
Quelle: Zentrum für Demokratie
Anwohnerinnen
und
Anwohner
entfernten
die
Propaganda.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
23. Oktober 2013
An
der
Haltestelle
Johannisthal
Kirche

werden
Hakenkreuze
entdeckt. Quelle: Runder Tisch
28. September 2013
Gegen
20
Uhr
wurde
eine
Gruppe

Johannisthal
von
Gästen
des
Uffmucken-Konzerts
an
der
Ecke

Schnellerstr./Hasselwerderstr.
von
einem
Mann
mit
den

Worten
"Ihr
scheiß
Zecken
lasst
bloß
mein
Auto
in
Ruhe."
 24. Oktober 2013
Am
Durchgang
zum
Bahnhof

Schöneweide
werden
mit
Edding
gemalte
Hakenkreuze

angesprochen.
Die
Gruppe
ignorierte
die
Person
und

entdeckt. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
setzte
ihren
Weg
weiter
fort. Quelle: Uffmucken
28. September 2013
Gegen
22
Uhr
wurde
eine

alternativ
aussehende
Frau,
die
sich
ebenfalls
auf
dem

Weg
zum
Konzert
befand,
in
der
Laufener
Str.
aus
einem

geöffneten
Wohnungsfenster
bespuckt. Quelle: Uffmucken
1. Oktober 2013
Im
Gebiet
Gehsener
Str./Hoernle

Str./Wuhleweg
werden
ca.
30
Aufkleber
der
JN
entdeckt

und
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie
2. Oktober 2013
Ein
Anwohner
Johannisthals,
der

gewissen
Bekanntheit
aufgrund
seines
Engagements

gegen
Neonazis
im
Ortsteil
hat,
findet
in
seinem

Briefkasten
ein
Kondom
der
NPD
mit
der
Aufschrift
„Für

Ausländer
und
ausgewählte
Deutsche“. Quelle: Runder
Tisch Johannisthal
6. Oktober 2013
Im
Dammweg
in
Plänterwald
wird
ein

Aufkleber
der
NPD
entdeckt. Quelle: Antifaschistisches
Bündnis Süd-Ost
9. Oktober 2013
An
der
Kreuzung
Köpenicker

Landstraße/Neue
Krugallee
werden
zwei
Hakenkreuze

entdeckt. Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

24. Oktober 2013
An
einer
Bushaltestelle
und
einem

Briefkasten
in
der
Neuen
Krugallee
werden
Aufkleber
der

„Identitären“
entdeckt.
An
der
Bushaltestelle
wurde
mit

Edding
„Islam
raus“
dazu
geschmiert.
Quelle: Zentrum für
Demokratie
25. Oktober 2013
An
der
Ecke
Bahnhofstr./Seelenbinder

Str.
wurde
ein
Plakat
entdeckt
und
entfernt,
welches
für

eine
rassistische
Demonstration
in
Hellersdorf
warb.

Quelle: Chili[tk]
26. Oktober 2013
In
einem
Hauseingang
in
der
Siedlung

Springbornstraße
wird
ein
Hakenkreuz
in
einem

Hauseingang
entdeckt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal
27. Oktober 2013
An
einem
Kleidercontainer
in
der

Springbornstraße
wird
ein
Hakenkreuz
und
die

antisemitische
Parole
„Du
dreckiger
Jude“
entdeckt.

Quelle: Runder Tisch Johannisthal
28. Oktober 2013
Am
Busbahnhof
Schöneweide
werden

in
einem
Wartehäuschen
zwei
antisemitische
Schmiereien

mit
der
Parolen
„Juden
raus“
entdeckt
und
gleich
entfernt.
Quelle: Runder Tisch Johannisthal

16. Oktober 2013
Am
Eingang
zur
evangelischen

Kirchengemeinde
Johannisthal
auf
dem
Sterndamm
wurde
 29. Oktober 2013
An
einem
Zaun
am
vorübergehenden

Behelfsausgang
des
Bahnhofs
Schöneweide
auf
der

ein
dick
gezeichnetes
Hakenkreuz
angemalt. Quelle:
Johannisthaler
Seite
werden
zwei
ca.
10x10
cm
große

Runder Tisch Johannisthal
Hakenkreuze
und
vier
Mal
die
„88“
entdeckt.
Es
wurde

Anzeige
beim
Polizeiabschnitt
65
erstattet. Quelle: Runder
Tisch Johannisthal

26

31.Oktober 2013
In
der
Salvador-Allende-Str.
wird
an

einen
Supermarkt,
der
direkt
neben
einer
noch
nicht

bezogenen
Unterkunft
für
geflüchtete
Menschen
steht,
die

Parole
„Heute
sind
wir
tolerant
–
Morgen
fremd
im
eigenen

Land“
gesprüht.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

16. November 2013
In
der
Nacht
von
Freitag
zu

Samstag
wurden
in
Köpenick
5
Sprühereien
entdeckt;
eine

am
Brandenburgplatz
an
einer
Haltestelle
in
der
Größe
von

ca.
1
x
2
m
mit
dem
Inhalt
"Nein
zum
Heim",
in
der

Bahnhofstr.
in
einem
Hauseingang
in
der
Größe
1,5
x
1
m

mit
dem
Inhalt
"Köpenick
bleibt
Deutsch"
und
im
Bahnhof

Köpenick
eins
an
einem
der
Pfeiler
des
nördlichen

Ausgangs
in
der
Größe
1
x
1,5
m
mit
dem
Inhalt
"Nein

zum
Heim",
zwei
im
Bereich
der
Treppe
zum
Bahnsteig,

eins
davon
mit
Inhalt
"Nein
zum
Heim"
in
der
Größe
2
x
2

m,
eins
mit
Inhalt
"Köpenick
bleibt
Deutsch"
in
der
Größe

1
x
1,5
m.
 Quelle: Chili[TK]

31. Oktober 2013
Auf
dem
Wagenplatz
in
der
Wuhlheide

findet
ein
Tresen
der
Jugendgruppe
Chili
statt,
bei
dem
ein

Austausch
zu
Willkommensinitiativen
in
den
Berlin

stattfindet.
Während
dieser
Veranstaltung
schleichen
acht

Personen
auf
dem
Wagenplatz
herum,
bedrohen
Menschen

und
werden
nach
kurzer
Zeit
des
Platzes
verwiesen.

Quelle: Chili[TK]
17. November 2013
In
der
Seelenbinder
Str.
werden
ca.

10
Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt. Quelle:
1. November 2013
Am
Morgen
werden
min.
ein
dutzend
 Chili[TK]
Aufkleber
der
Neonazigruppe
"Freie
Kräfte
BerlinNeukölln"
(FKBN)
in
der
Wilheminenhofstraße
in

18. November 2013
In
der
Gehsener
Str.
werden
ca.
5

Oberschöneweide
entdeckt.
Darauf
steht
neben
der

Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum
Homepage
auch
der
Spruch
"In
deiner
Stadt
-
Für
dein

für Demokratie
Land". Quelle: Autonome Neuköllner Antifa
18. November 2013
An
einem
Straßenschild
Firlstraße

2. November 2013
Vor
dem
Eingang
zum
KauflandEcke
Großstraße
wurde
das
„ß“
in
„Großstraße“
mit
einem

Supermarkt
im
Zentrum
Schöneweide
begrüßt
ein
ca.
20- selbstgemalten
Aufkleber
mit
der
Aufschrift
„SS“

jähriger
Mann
einen
anderen
mit
„Sieg
Heil
Kamerad!“.

überklebt. Quelle: Zentrum für Demokratie
Die
beiden
gehen
Richtung
S-Bahnhof
Schöneweide.
Vor

dem
Haupteingang
verabschieden
sie
sich
mit
dem

18. November 2013
Die
NPD
führt
in
der
Kneipe
“Zum

Hitlergruß. Quelle: Runder Tisch Johannisthal
Henker”
eine
Pressekonferenz
durch,
bei
der
sich
Udo

Voigt
als
Kandidat
für
die
Europawahl
vorstellt. Quelle:
4. November 2013
In
der
Mahlsdorfer
Str.
zwischen

Tagespresse
Wrongowitzer
Steig
und
Dornröschenstr.
wurden
6

Aufkleber
der
JN
entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum
23. November 2013
Die
NPD-Jungendorganisation,
die

für Demokratie
Jungen
Nationaldemokraten
(JN)
führen
eine

Demonstration
vom
S-Bahnhof
Schöneweide
nach
Rudow

6. November 2013
In
der
Winckelmannstr.
gegenüber

durch.
Es
nehmen
ca.
150
Neonazis
aus
dem

des
dortigen
Jugendclub
hielten
sich
ca.
7
Jugendliche
auf
 Bundesgebiet
teil.
Inhaltlich
wird
gegen
Flüchtlinge

dem
Bürgersteig
auf.
Diese
agierten
sehr
ausgelassen
und
 gehetzt
und
die
Solidarität
für
einen
Neonazi
eingefordert,

tranken.
Irgendwann
setzten
sie
zu
einem
bekannten

der
in
der
vergangenen
Woche
in
Kreuzberg

Trinkspruch
an
und
brüllten
"Zicke
zacke
oi
oi
oi"
an

zusammengeschlagen
worden
war. Quelle: Bündnis für
dessen
Ende
der
dreimaligen
Wiederholung
setzten
sie
ein
 Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick
"Sieg
Heil!". Quelle: Uffmucken Schöneweide
23. November 2013
Als
Nazis
zu
ihrem
Auftaktort
der

7. November 2013
Auf
einer
Bank
am
Wuhleweg
auf
der
 Kundgebung
geführt
werden,
brechen
einige
durch
die

Höhe
Hoppendorfer
Str.
wird
die
Aufschrift
"Ale
Türken

Polizeikette
und
greifen
eine
Gegendemonstrantin
an.
Sie

raus,
Ihre
Heimat
raus"
(Fehler
im
Original),
die
mit

wird
dabei
geschubst,
beleidigt
und
bedroht.
Ebenfalls

Edding
geschrieben
wurde
entdeckt
und
entfernt. Quelle:
wird
ihr
ein
mitgebrachtes
Schild
entwendet
und
zerstört.

Zentrum für Demokratie
Quelle:
Zentrum für Demokratie
14. November 2013
Während
der
Sitzung
der
BVV

spricht
sich
ein
Verordneter
der
NPD
dagegen
aus,
dass

die
Ausstellung
„Köpenicker
Blutwoche“
durch
zusätzliche

Mittel
des
Bezirks
beworben
werden
soll.
Er
meint

während
seines
Vortrags,
dass
er
sich
bei
seinen

Nachfragen
in
Ausschüssen
zu
dieser
Thematik,
wie
das

Opfer
eines
Nazipogroms
fühlen
würde. Quelle: BVVProtokoll

23. November 2013
Ein
Journalist
wird
von
einem

Neonazi
während
der
Demonstration
mit
einer

Fahnenstange
geschlagen. Quelle: Blog "Störungsmelder"
23. November 2013
In
Johannisthal
am
Sterndamm
und

in
der
Südostallee
werden
5
Aufkleber
der
JN-Berlin

entdeckt. Quelle: Bündnis für Demokratie Lichtenberg

Mitte November An
einem
Verkehrsschild
in
der

Tabbertstraße
wurde
ein
großes
Hakenkreuz
gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

25. November 2013
Am
S-Bahnhof
Schöneweide
wird

ein
Großflächenplakat
der
Kampagne
„Schöner
Weiden

ohne
Nazis”
abgerissen. Quelle: Jugendbündnis Bunt statt
Braun

16. November 2013
Gegen
15.30
Uhr
stehen
einige

junge
Leute
vor
dem
Jugendclub
Jujo
in
der

Winckelmannstr.
als
ein
Kleintransporter
hupt.
Als
dieser

um
die
Ecke
fährt
zeigt
der
Beifahrer
den
Hitlergruß
zu

den
Jugendlichen. Quelle: Uffmucken Schöneweide

26. November 2013 An
einem
Ampelmast
auf
dem

Mittelstreifen
der
Schnellerstraße
vorm
Zentrum

Schöneweide,
wird
ein
Aufkleber
der
NPD
mit
der

Aufschrift
“Asylflut
stoppen”
entdeckt
und
entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27

Ende November
An
einem
Supermarkt
in
der

Wendenschlossstraße
werden
drei
mit
Edding
gemalte

Hakenkreuze
entdeckt.
Die
Angestellten
im
Supermarkt

werden
davon
in
Kenntnis
gesetzt.
Quelle: UFFmucken
1. Dezember 2013
Im
Allendeviertel
in
Köpenick
werden

in
die
Briefkästen
von
Anwohner_innen
Flugblätter
einer

“Nein
zum
Heim”-Kampagne
gesteckt.
Quelle: Runder
Tisch Allendeviertel
2. Dezember 2013
An
die
Eingangstür
des
Zentrums
für

Demokratie
wird
ein
Aufkleber
der
NPD
mit
der
Aufschrift

“Natürlich
deutsch”
geklebt. Quelle: Zentrum für
Demokratie
6. Dezember 2013
An
einer
Unterkunft
für

Asylbewerber_innen
und
Flüchtlinge
in
der
Köpenicker

Landstraße
werden
Hakenkreuze
im
Eingangsbereich

gesprüht. Quelle: Pressemitteilung der Polizei

die
Bundeswehr-Auslandseinsätze
thematisiert
entdeckt.

Er
wird
später
durch
das
Marktpersonal
entfernt. Quelle:
Runder Tisch Johannisthal
19. Dezember 2013
Während
einer
Weihnachtsfeier
in

einer
Unterkunft
für
geflüchtete
Menschen
im

Allendeviertel,
werden
an
der
Bushaltestelle
vor
dem

Gebäude
zwei
Aufkleber
der
NPD
geklebt. Quelle:
Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick
20. Dezember 2013
In
Köpenick-Nord
wird
bei
einer

einzelnen
Anwohnerin
über
unterschiedliche
Tage
verteilt

Werbematerial
der
NPD
in
den
Briefkasten
gesteckt.
Ihre

Nachbar_innen
erhalten
keine
Werbepost.
Da
die
Frau
sich

häufiger
eindeutig
gegen
Neonazis
positioniert
hat,
kann

davon
ausgegangen
werden,
dass
es
sich
um

Einschüchterungsversuche
handelt.
 Quelle: Zentrum für
Demokratie

28. Dezember 2013
Auf
der
Baumschulenstraße
und
der

Köpenicker
Landstraße
werden
sechs
Aufkleber
der
NPD

14. Dezember 2013
An
der
Eingangstür
eines
KaisersSupermarktes
am
Sterndamm
wird
ein
Aufkleber
der
NPD,
 entdeckt
und
entfernt. Quelle: Zentrum für Demokratie

28
        
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