Path:
Volume

Full text: Wilma (Rights reserved) Issue2019,3 (Rights reserved)

Wilhelmstädter Magazin Nr. 3, Juni / Juli 2019 TA N JA SCHN I T L ZER Erscheint sechsmal im Jahr kostenlos und werbefrei, Herausgeber: Bezirksamt Spandau von Berlin, Stadtentwicklungsamt Seite 4/5 ISEK beschlossen Seite 10 wilhelmstadt-bietet.de Seite 16 Quiz Es hat lange gedauert, doch jetzt ist das »Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept« für die Wilhelmstadt fertig. Eine neue Website informiert über das Angebot in der Wilhelmstadt: Schauen Sie mal rein! Was wissen Sie über den Metzer Platz? Ein gar nicht so leicht zu knackendes Rätselspiel mit Gewinnchance. TA N JA SCHN I T L ZER Termine im Stadtteilladen Adamstraße 39 Sprechzeiten des Geschäftsstraßenmanagements: Di und Mi 10–13 Uhr Spandau macht Mehrweg Die »KlimaWerkstatt Spandau« sucht nach Wegen, Müll zu vermeiden Rund 30.000 Einwegbecher werden Tag für Tag in Spandau gekauft, ausgetrunken und weggeworfen. Zusammen passen sie in einen Würfel von zwei Metern Kantenlänge. Studentinnen und Studenten der Hochschule für Wirtschaft und Recht entwickelten einen »Cube«, der das aufzeigt. Die »KlimaWerkstatt Spandau« organisierte die Ausstellung im Januar in den Spandau Arcaden. Sprechstunde des KoSP (Gebietsbeauftragte für die Wilhelmstadt): Fr 9–14 Uhr Öffentliche Sitzungen der Stadtteilvertretung: jeden 1. Mittwoch im Monat, 19.15 Uhr Stadtteilvertretung, AG Verkehr: jeden 2. Mittwoch im Monat, 19–21 Uhr AG »Geschichte und Geschichten« Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der jüngeren Geschichte der Wilhelmstadt, baut derzeit ein Archiv auf und trifft sich jeden zweiten Montag und jeden letzten Donnerstag im Monat um 17 Uhr im Stadtteilladen. Bilderrätsel: Gewinner gesucht! Wo wurde dieses Foto aufgenommen? Wer weiß, welchen Ort in der Wilhelmstadt das Bild zeigt, schickt die Lösung – bitte mit genauer Absenderadresse! – an die Redaktion: »Wilma«, c/o Ulrike Steglich, Elisabethkirchstr. 21, 10115 Berlin, oder per Mail an: wilma@berliner-ecken.com Einsendeschluss ist Montag, der 23. Juli. Unter den richtigen Einsendungen wird ausgelost, der Gewinner erhält einen 20-Euro-Büchergutschein für die Dorotheenstädtische Buchhandlung. Unser letztes Bilderrätsel zeigte, gut verborgen hinter Baumwipfeln, den Turm der MelanchthonKirche. Dem genauen Blick vieler Leser entging das freilich nicht. Gewonnen hat Manfred Metz aus der Metzer Straße – herzlichen Glückwunsch! Der Preis wird Ihnen per Post zugesandt. Anonymous Narcotics für Abhängige und Suchtkranke Fr 19.45–20.45 Uhr im Stadtteilladen Alte Fahrräder gesucht! Haben Sie noch eine Leiche im Keller? Wenn es sich dabei um ein Fahrrad handelt, könnte es wieder repariert werden – oder zumindest als Ersatzteillager dienen. Am Stand der KlimaWerkstatt Spandau auf dem Wilhelmstadtfest am 22. Juni in der Brüderstraße können Sie vereinbaren, wie das ausgemu- LOGOS Nachhilfe für Schüler (alle Schulfächer): Di + Mi ab 16 Uhr im Stadtteilladen Schachtraining (Anfänger, für Kinder ab 8 Jahren): mittwochs 18.30–20 Uhr, Unterricht auf Deutsch sterte Gefährt abgeholt werden kann oder wie Sie mitbekommen, wann und wo die nächste Abholung in ihrem Umfeld stattfindet. Mitarbeiter von gemeinnützigen Vereinen setzen es dann wieder instand und übergeben es an bedürftige Personen, zum Beispiel an Flüchtlinge. SELAM (Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche) Ansprechpartner: Mesut Göre, Kontakt: Tel. 0176-34 93 90 44 Impressum Nützlicher Ratgeber für die Wilhelmstadt Schon wieder über kaputtes Gehwegpflaster gestolpert? Der »wilde« Müllablageplatz um die Ecke muss endlich weg? Die Straßenbeleuchtung funktioniert nicht, oder der nächste Papierkorb ist defekt? Dann möchte man sich kümmern – und es beginnt die zeitraubende Suche nach jemandem, der eigentlich dafür zuständig ist. Das Stadtentwicklungsamt hat dafür nun eine so einfache wie hilfreiche Lösung: mit dem »Kleinen Ratgeber für eine schöne Wilhelmstadt«. Das Mini-Faltblatt im prakti­ schen Taschenformat versammelt alle wichtigen Ansprechpartner samt Kontaktdaten für unterschiedliche Probleme im öffentlichen Raum, außerdem wichtige Telefon2 nummern wie ­Polizei, Feuerwehr, ärztlicher Bereitschaftsdienst u.a. Das Faltblatt ist kostenlos im Stadtteilladen Adamstr. 39 erhältlich. us WILMA im Internet Alle bisher erschienenen Ausgaben der WILMA findet man auch im Internet als PDF unter: www.wilhelmstadt-bewegt.de/was-bewegt-sich/ Die nächste WILMA ... .... erscheint Ende Juli 2019. Unser Titelbild … .... zeigt eine Szene auf dem Földerichplatz. HER AUSGEBER Bezirksamt Spandau von Berlin, Abt. Bauen, Planen und Gesundheit; Stadtentwicklungsamt REDA K T ION Christof Schaffelder, Ulrike Steglich REDA K T IONS A DRE S SE »Wilma«, c/o Ulrike Steglich, Elisabethkirchstr. 21, 10115 Berlin, Tel.: (030) 283 31 27, mail: wilma@berliner-ecken.com FOTOREDA K T ION Tanja Schnitzler, fotografie@tanjaschnitzler.de K L I M AW ERKS TAT T SPA NDAU Beratungsangebote des Sozialteams im Stadtteilladen: siehe S. 15 Die bunten Farbflecken, die seit Anfang Mai an vielen Stellen Spandaus auf den Straßen zu sehen waren, sind Teil einer Kampagne. Mit Kreidespray hatten Freiwillige auch am Metzer Platz den offen herumliegenden Müll markiert. Studentinnen und Studenten der TU erfassen jetzt den Abfall systematisch auf ausgewählten Flächen und machen Vorschläge zu seiner Vermeidung. Mit dieser Aktion möchte die KlimaWerkstatt Spandau auf die zunehmende Vermüllung unserer Straßen und Plätze durch Einwegverpackungen hinweisen. Die Spandauer Flecken sind Teil der Kampagne »Spandau macht Mehrweg«. Zusammen mit Unternehmen und Gewerbetreibenden aus dem Bezirk forscht die KlimaWerkstatt Spandau nach praktikablen Wegen, wie Einwegverpackungen nachhaltig reduziert werden können – vor allem Kaffeebecher, Plastiktüten und Take-away-Verpackungen. »Wir suchen auch in der Wilhelmstadt ständig nach Partnern im lokalen Gewerbe«, erzählt Cornelia Niemeitz von der »Leitstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz« im Spandauer Rathaus. Denn die KlimaWerkstatt, die seit 2012 existiert, versteht sich als »lokal verankertes Servicecentrum für Regionalwirtschaft und Klimaschutz«. Gefördert werden ihre Projekte und Kampagnen vor allem aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Und dabei geht es auch nicht nur um Spandau. Die in der KlimaWerkstatt gewonnenen Erkenntnisse dienen auch anderen Bezirken in Berlin und Kommunen in Deutschland: An einer grundsätzlichen Umorientierung unserer Wirtschaftsweise wird angesichts der Erd­ erwärmung, des Artensterbens und der Ozeane voller Plastikmüll sowieso keiner vorbeikommen. ENT WURF UND GE S TA LTUNG Kai Dieterich, www.morgen-berlin.com, Sebastian Fessel DRUCK BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH www.berliner-zeitungsdruck.de V. I . S .D.P. Ulrike Steglich / Für den Inhalt der Zeitung zeichnet nicht der Herausgeber, sondern die Redaktion verantwortlich. »In Spandau haben wir den Vorteil, dass hier auch zahlreiche Unternehmen aus der industriellen Lebensmittelproduktion angesiedelt sind, sogar landwirtschaftliche Betriebe gibt es hier«, erläutert Cornelia Niemitz. »Dagegen liegt ökologisches Denken hier natürlich nicht so im Trend wie etwa in Kreuzberg oder Prenzlauer Berg, aber das kann auch ein Vorteil sein.« Denn, was sich in Spandau durchsetzt, hat auch anderswo Chancen auf Akzeptanz und größere Aussichten, nicht bloßes »Ökofeuerwerk« zu bleiben. Am weitesten fortgeschritten ist die Kampagne im Feld »Spandau bechert Mehrweg«. Rund 50 »Kaffeetankstellen« gibt es bereits in Bezirk, vor allem in der Altstadt. »Wir haben anfangs auch mit Pfandsystemen experimentiert, das hat aber nicht so gut funktioniert«, erzählt Frau Niemeitz. »Man sieht ja zum Beispiel in der U-Bahn immer häufiger Fahrgäste, die aus Mehrwegbechern trinken.« Am besten eigneten sich verschraubbare Becher, die man in die Tasche mit sich führen kann, ohne dass etwas ausläuft. Die Betriebe, die diese »nachtanken« und dafür oft auch Preisnachlässe einräumen, sind durch Aufkleber an der Tür gekennzeichnet. Im Kampagnenfeld »Spandau tütet Mehrweg« kooperiert die KlimaWerkstatt vor allem mit dem »Havelländischen Land- und Bauernmarkt« (im Sommer immer montags, dienstags, donnerstags und freitags auf dem Markt in der Spandauer Altstadt) und führt seit 2015 auch »plas­tik­ tütenfreie Aktionswochen« durch, an der sich im vergan­ genen Jahr auch erstmals ein großes Shopping-Center in Staaken beteiligte. Im Aufbau begriffen ist »Spandau boxt Mehrweg«. Hier geht es vor allem um Alternativen für die Einweg-Verpackungen von Speisen im Außer-Haus-Verkauf. »Da prüfen wir noch, ob Pfandsysteme geeignet sind.« Die KlimaWerkstatt berät und unterstützt gastronomische Betriebe und Unternehmenskantinen dabei, Einweggeschirr zu vermeiden. Darüber hinaus macht sie zahlreiche Angebote für alle, die sich für unser Klima und den sparsamen Verbrauch von Ressourcen engagieren möchten. So führt sie zum Beispiel das »Repair-Café« im Stadtteilladen Adamstraße durch (an jedem zweiten Donnerstag im Monat zwischen 17:30 und 20 Uhr) und organisiert in der Mönchstraße 8 regelmäßig Vorträge und Diskussionsveranstaltungen. Man kann auf ihrer Website einen Newsletter abonnieren, der auf die Veranstaltungen hinweist. Auf dem Wilhelmstadtfest am Samstag, dem 22. Juni in der Brüderstraße wird sich die Klimawerkstatt mit einem Stand beteiligen. cs KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin, Tel. 030 / 397 986 69 (di 15–18 Uhr, do 10–12 Uhr) Netz: klimawerkstatt-spandau.de E-Mail: info@klimawerkstatt-spandau.de 3 TA N JA SCHN I T L ZER FR A NK BE W IG Am 11. Mai, dem »Tag der Städtebauförderung«, konnten sich die Wilhelmstädter ausführlich über die im Aktiven Zentrum Wilhelmstadt geplanten Maßnahmen informieren. Auf dem Metzer Platz waren Infostände auf­ gebaut, an denen Vertreterinnen des Stadtentwicklungsamts, das Geschäftsstraßenmanagement und die Gebietsbeauftragten des Büros KoSP zum Gespräch und für Fragen bereit ­standen. Auch Bezirksstadtrat Frank Bewig war anwesend – und fand sogar noch die Zeit, das hier abgebildete Foto zu machen. Die wilma dankt ... ISEK zum Download bereit Was in den kommenden Jahren in der Wilhelmstadt geplant ist Das »Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept« (ISEK) für das Aktive Zentrum Wilhelmstadt ist jetzt fertig gestellt, mit dem Bezirk abgestimmt und vom Bezirksamt beschlossen. Es bietet einen detaillierten Überblick über die Maßnahmen, die in den kommenden Jahren im Gebiet geplant sind. Ein gedrucktes Exemplar wird künftig im Stadtteilladen Adamstr. 39 allen Interessierten zur Einsicht zur Verfügung stehen. Verfügbar ist es aber auch online auf der Website des Aktiven Zentrums zum Download. Unter »Beteiligung« auf »wilhemstadt-bewegt.de« ist das umfangreiche Dokument herunterladbar. Wer sich schnell einen Überblick verschaffen will, sollte hinten beginnen: am besten mit Kapitel 28, wo in 41 »Maßnahmeblättern« konkrete Einzelmaßnahmen im Aktiven Zentrum und seinem Verflechtungsbereich ausgeführt werden. Vermerkt ist dabei auch, ob sie kurz-, mitteloder langfristig umgesetzt werden sollen und ob die Finanzierung bereits feststeht oder noch nicht. Einige der Projekte sind bereits im Bau, andere schon geplant, viele sind aber auch noch Zukunftsmusik – und nicht alle von ihnen werden sich bis zum Jahr 2026 tatsächlich umsetzen lassen, wenn das Sanierungsgebiet Wilhelmstadt eigentlich aufgehoben werden sollte. 4 In den Maßnahmeblättern erfährt man zum Beispiel, dass unter der Bahnbrücke am Havelufer mittelfristig ein neuer, regengeschützter Spielplatz entstehen soll (Blatt 25), man aber damit rechnen muss, dass die Verhandlungen mit der Bahn als Eigentümerin länger dauern könnten. Die Erfahrungen mit der Aufwertung der »DB-Unterführung« der Klosterstraße (Blatt 35) dürften für diese Einschätzung eine Rolle spielen: Diese Arbeiten sollten eigentlich schon längst abgeschlossen sein, ihr Beginn wird aber ständig aufs Neue verschoben. Man kann aber auch nachlesen, dass auf der landeseigenen »Hundewiese« südlich des Sportplatzes an der Bertolt-Brecht-Oberschule langfristig der Neubau einer Jugendfreizeitstätte mit etwa 200 Plätzen samt Bolzplatz geplant ist (Blatt 12). Damit die tatsächlich gebaut werden kann, müsste natürlich vor allem die Finanzierung ihres Betriebs geklärt sein – immerhin ist der Standort aber schon mal reserviert. Gegliedert sind die Maßnahmenblätter – wie das gesamte ISEK – in die fünf Felder »Wohnen«, »Wirtschaft«, »Soziale Infrastruktur«, »Grün- und Freiflächen« sowie »Straßenräume«, wobei die letzten drei eindeutig dominieren. Im Bereich »Wohnen« wird dagegen lediglich die kostenlose Mieterberatung angesprochen, die ja tatsächlich bereits im vergangenen Jahr im Stadtteilladen eingerichtet wurde, sowie die Kosten einer Sozi- alstudie als Grundlage für die Einrichtung eines Milieuschutzgebietes in der Wilhelmstadt auf etwa 50.000 Euro eingeschätzt (Blatt 2). Auch wenn vermutlich nicht allzu viele Bewohnerinnen und Bewohner der Wilhelmstadt die insgesamt 280 Seiten des ISEK ausführlich studieren werden, hat dieses Dokument dennoch einen Wert. Nicht nur, weil es sowohl der ehrenamtlich arbeitenden Stadtteilvertretung der Wilhelmstadt als auch den Spandauer Bezirksverordneten eine solide Grundlage für ihre Arbeit liefert. Sondern insbesondere, weil es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Abteilungen und Ämter des Bezirks und der Senatsverwaltungen einen Überblick darüber verschafft, was in der Wilhelmstadt für die nächsten Jahre geplant oder angedacht ist. Die Transparenz, die das ISEK herstellt, vermindert also hoffentlich künftige Reibungsverluste und Missverständnisse zwischen Behörden. Und sie verschafft auch allen Bürgern die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren.  cs wilhelmstadt-bewegt.de/downloads/ (gleich oben unter »Sanierungsgebiet«) Quelle: ISEK Wilhelmstadt, S. 224 5 Unpassierbar für Tandems, Lastenfahrräder oder Räder mit Kinderanhänger: solche Sperren auf Fuß-Radwegen wie am Havelufer. Dribbeln und Blocken im Südpark Das Basketballspielfeld wurde Ende April endlich wiedereröffnet Prima Nachrichten für Freizeit-Basketballer: die Freizeitsportanlage Südpark hat ihre Tore geöffnet und alle können nun endlich wieder auf optimalem Boden ihre Bälle in den Körben der Anlage versenken. Nach monatelanger Sanierung durch das Grünflächenamt des Bezirks wurde der letzte Arbeitsschritt im Rahmen der Sanierung des Basketballspielfeldes in der Freizeitsportanlage abgeschlossen. Das orange-leuchtende Kunststofffeld mit moderner Linierung löste das rissige alte Asphaltfeld ab, das schon seit längerem von Nutzern, Gästen und Besuchern des Quartiers bemängelt wurde. An der Finanzierung beteiligten sich – sehr zur Freude des bezirklichen Fachbereichs Sport – sowohl der Bund (mit 75% der Kosten) als auch das Land Berlin großzügig mit 160.000 Euro aus dem Programm »Investitionspakt Soziale Integration im Quartier«. Mit diesem Programm werden vor allem der Ausbau von Gemeinschaftseinrichtungen und die Schaffung von Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier gefördert. (Mit Mitteln aus diesem Topf sollen auch die beiden Badmintonfelder in der Freizeitanlage noch in diesem Jahr erneuert werden.) Am 24. April wurde die Basketball-Anlage mit einem ersten Wurf eingeweiht und im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen offiziell in Betrieb genommen.  us Freizeitsportanlage Südpark, Am Südpark 51 (Wilhelmstadt), Tel.: 361 52 01 Öffnungszeiten: täglich 11–19 Uhr 6 Die Open-Air-Saison ist längst gestartet: So locken die 13. Spandauer Spielplatztage noch bis zum 5. Juni mit zahlreichen Angeboten für Groß und Klein. Auch die Freizeitsportanlage im Südpark hat in diesem Rahmen wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Dazu gehörte auch der vom Wilhelmstädter SportJugendClub WILDWUCHS organisierte »begleitete ­Action-Nachmittag« am 23. Mai, an dem sich Kinder und Jugendliche neben den bestehenden Angeboten auch im Billard-Fußball, Federball oder der Jonglage ausprobieren konnten. Nur zwei Tage später steht schon der nächste sportliche Höhepunkt im Südpark an: Am 25. Mai brechen wieder mehrere hundert Wander- und Laufbegeisterte zum diesjährigen ­Berliner Mammutmarsch auf. Vom Südpark soll es quer durch Grunewald und Wannsee bis nach Potsdam gehen und schließlich über die Döberitzer Heide zurück in die Wilhelmstadt. Man sollte schon gut zu Fuß sein, um die 100 Kilometer Fußmarsch in 24 Stunden zu bewältigen. Alle, die ihre eigenen Grenzen austesten möchten, sind herzlich eingeladen mitzuwandern. Aktuell rechnen die Veranstalter des Mammutmarschs bereits mit rund 2100 Teilnehmenden. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank feuert um 15:30 Uhr den Startschuss ab. Und hier eine Übersicht zu anstehenden und regelmäßigen Terminen in der FSA Südpark: Dienstags, 16 – 18 Uhr Kinder-Mitmachaktionen (SportJugendClub Wildwuchs) Mittwochs, 18.30 – 19.30 Uhr Outdoor-Workout »Stark im Park« (TSV Spandau 1860 e.V.) Treffpunkt: Fitnessgerätepark Samstag/Sonntag, 25./26. Mai, ab 15.30 Uhr Mammutmarsch – Start und Ziel Infos und Anmeldung unter www.mammutmarsch.de Sommerferienprogramm für Spandauer Kinder 2019 Unter dem Motto »Kinder in Licht, Luft und Sonne« veranstaltet die Jugendförderung Spandau auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Sommerferienprogramm für Spandauer Kinder zwischen 7 und 13 Jahren. Angeboten werden zwei Durchgänge (20. Juni – 10. Juli und 15. Juli – 02. August) jeweils wochentags von 8.00 – 15.30 Uhr. Das bunt gemischte Programm umfasst neben vielfältigen Spiel- und Sportaktivitäten auch kreative Angebote sowie gemeinsame Exkursionen. Folgende drei Standorte stehen für das Ferienprogramm zur Verfügung: Freizeitstätte am Aalemannufer (Niederneuendorfer Allee 30) Freizeitgelände Cosmarweg (Cosmarweg 71) Freizeitsportanlage am Südpark (Am Südpark 51) Die Kosten betragen 61 € (ermäßigt 39 €) und beinhalten Verpflegung und Betreuung. Darüber hinaus ist vor Ort noch ein Programmgeld in Höhe von 20 € zu entrichten. Nähere Informationen: Rathaus Spandau, Carl-SchurzStraße 2 / 6, 13597 Berlin, Zimmer U 40 oder unter der Tel-Nr. 90279 – 6531 (Frau Subke) TA N JA SCHN I T L ZER TA N JA SCHN I T L ZER Open-Air-Saison im Südpark: Mammutmarsch und viele Angebote Spandau als »FahrradStadtBerlin 2019« ausgezeichnet Spandau erhält die Auszeichnung »FahrradStadtBerlin 2019«? Da mag mancher Radfahrer im Bezirk ungläubig den Kopf schütteln oder spöttisch lächeln – aber es ist Tatsache. Ende April wurde der Preis an Spandau und den Bezirk Lichtenberg auf der VELOBerlin 2019 überreicht. Die Auszeichnung »FahrradStadtBerlin« wird als Anerkennung »für Verdienste um die Förderung des Radverkehrs in Berlin« von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz jährlich verliehen. Doch trotz des kläglichen Zustands etlicher Radwegeverbindungen in Spandau ist der Preis nicht unverdient: Spandau und Lichtenberg erhielten ihn für das Pilotprojekt mit dem ADFC »fLotte – kommunal«. Dabei handelt es sich um den Aufbau eines kommunalen, kostenlosen Verleihsystems für Lastenfahrräder. Seit Oktober 2018 können an zehn Standorten in Spandau (darunter das Rathaus in der Carl-Schurz-Straße) kostenfrei Lastenräder ausgeliehen werden. Die Räder müssen online unter flotte-berlin. de reserviert und zu den angegebenen Ausleihzeiten der Verleihstation abgeholt werden. Das Projekt wird aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 finanziert. Lastenfahrräder sind eine praktische und zudem sehr umweltfreundliche Sache, wenn man ab und an sperrige Güter, Kisten u. ä. transportieren muss. Aber die meisten Nutzer brauchen sie nicht ständig, sondern ab und an, und so ein Lastenrad ist teuer. Da ist ein kotenloses Verleihsystem tatsächlich eine feine Sache. Stadtrat Frank Bewig lobte aber auch insbesondere »das Engagement der öffentlichen Einrichtungen, die die Ausleihe zusätzlich zu ihren üblichen Aufgaben übernehmen und mit diesem Angebot erst die Basis für ein geändertes Mobilitätsverhalten legen«. Dennoch: Für den Alltagsradler ist die Situation in Spandau immer noch – diplomatisch gesagt – deutlich verbesserungswürdig: Stichworte Heerstraße, Bahnhofskreuzung, fehlende oder zugeparkte Radwege, fehlende Stellplätze, um nur einige zu nennen … us »Zeit zu(m) Spielen«: Weltspieltag auch in Spandau Am 28. Mai ist Weltspieltag. Unter dem Motto »Zeit zu(m) Spielen« ruft das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem Bündnis »Recht auf Spiel« zu Aktionen auf. In Spandau beteiligen sich in diesem Jahr alle neun Familienzentren. In den späten Nachmittagsstunden wird unter anderen mit internationalen Spielen, Bewegungsangeboten und Spielen aus vergangenen Zeiten auf den Weltspieltag aufmerksam gemacht. Alle Kinder und Familien sind dazu herzlich eingeladen! Mit dem Weltspieltag will das Kinderhilfswerk darauf aufmerksam machen, dass Kinder eine starke Lobby brauchen, denn »in Deutschland stehen proportional wenige Kinder einer großen und sehr viel älteren Generation gegenüber (Demografie Portal 2019) ... Kinderspiel kann laut sein und im öffentlichen oder privaten Raum zu Interessenskonflikten führen. Die spielerische Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt aber lässt Kinder gesund aufwachsen. Kinder entdecken die Welt im Spiel und dafür brauchen sie Platz, Bewegung und Zeit.« Und nicht vergessen: Am 1. Juni ist Weltkindertag! Mehr Informationen zu den Familienzentren: www.fruehe-hilfen-spandau.de/familienzentren Kontakt: Frau Ebert (Kinder-und Jugendbeauftragte), Tel. (030) 90279 – 2809 Mail: kijube@ba-spandau.berlin.de Übrigens: Auch die Wilhelmstadt hat ein Familienzentrum! Dort gibt es am Weltspieltag, dem 28.5., von 15 bis 18 Uhr »Spiele aus vergangenen Zeiten« im Innenhof und auf dem Gehweg der Weverstraße 72. Familienzentrum Wilhelmine, Träger: Trialog e.V., Koordination Iwona Chwialkowska Weverstr. 72, 13595 Berlin, Tel. 93 95 21 97 7 Wir danken Kerstin Schröder vom Stadtentwicklungsamt, die uns diese Fotos zur Vergung stellte! Von Wilhelmstadt zu Willemstad An trüben Tagen, wenn Passanten eher missmutig mit Regenschirmen, Kapuzen und hochgeschlagenem Kragen durch den Nieselregen pflügen, wirkt auch die Wilhelmstadt selbst trübe, irgendwie grau in grau. Es geht auch anders. Wir präsentieren hier: die Wilhelmstadt in kunterbunt! Zugegeben: Es handelt sich hierbei nicht um die Spandauer Wilhelmstadt, sondern um eines ihrer namentlichen Pendants, von denen es weltweit einige gibt, weil diverse europäische Herrscher (teils über große Kolonialgebiete) eben Wilhelm hießen. Die hier auf den Fotos abgebildete Willemstad ist die Hauptstadt Curacaos. Sie hat 125.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt der niederländischen Gebiete in der Karibik. 8 Die ursprünglichen Bewohner waren Arawak. Die Insel wurde 1499 von den Spaniern entdeckt. 1515 wurden fast alle Arawak als Sklaven nach Spanien verschleppt. 1527 ließen sich die Spanier endgültig auf Curaçao nieder. 1634 wurde das Gebiet schließlich durch die Niederländer erobert. 1635 wurde das Fort Amsterdam gebaut, um den Hafeneingang zu beschützen. Es ist das älteste Fort der Westindischen Kompanie auf Curaçao, und um das Fort herum wuchs die Stadt. Benannt wurde sie nach dem niederländischen König Wilhelm von Oranje. 1997 setzte die UNESCO die Innenstadt von Willemstad auf die Liste der Weltkulturgüter. Bis zum 10. Oktober 2010 war Willemstad auch Hauptstadt der Niederländischen Antillen. An dieser Stelle plädieren wir sehr dafür, eine Städtepartnerschaft mit Willemstad anzuregen, der natürlich auch einen regen Bürgerkontakt samt gegenseitigen Besuchen umfassen sollte. Neben der einzigartigen Architektur der Willemstad ist übrigens auch das Wetter dort sehr reizvoll …us 9 TA N JA SCHN I T L ZER welche besonderen Angebote in seinem Wohnumfeld derzeit gemacht werden. Und es hilft auch gelegentlichen Besuchern des Stadtteils dabei, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Die Wilhelmstadt bietet mehr, als viele denken, selbst wenn er oder sie schon seit vielen Jahren hier wohnt. Denn in den vielen kleinen Läden in den gründerzeitlichen Altbauten gibt es reichlich Raum für unternehmerische Initiative. Hier entstehen ständig neue Angebote – nicht nur im Handel, sondern auch in Dienstleistungen, Gastronomie, Gesundheitswesen oder im Handwerk. Und das auch in Ecken, in die es uns auf unseren alltäglichen Wegen nur selten verschlägt. Die neue Website »wilhelmstadt-bietet.de« verschafft einen guten Überblick über die aktuellen Angebote. Rund 270 Gewerbe sind dort eingetragen. Die meisten bislang nur mit ihrem Namen und ihrer Adresse, über etwa 20 inhabergeführte Betriebe aber erfährt man mehr: Diese haben sich der Initiative des Wilhelmstädter Geschäftsstraßenmanagements angeschlossen und einen redaktionellen Beitrag über sich erstellen lassen. Dazu gehört eine kurze Geschichte, die bei den Lesern Neugier erweckt. Und gleich ein ganzer Schwung professioneller Fotos, die von den Gewerbetreibenden auch anderweitig verwendet werden können. Das ist aber nicht kostenlos: Von den 225 ­Euro netto übernimmt jedoch das Aktive Zentrum Wilhelmstadt – zumindest in der Anlaufphase des Projekts – die Hälfte, so dass nur 112,50 Euro übrig bleiben. Die Hoffnung ist groß, dass sich die Website bald ökonomisch auch selbst tragen kann. Die Macher der Website haben sich nämlich gründlich Gedanken gemacht – das merkt man, wenn man sich durch sie durchklickt. Nicht nur das Logo ist gelungen: klar und einfach gehalten kommuniziert es, worum es eigentlich geht. Auch aktuelle Informationen finden sich auf der Startseite, wo den sozialen Netzwerken von Twitter, Facebook und Instagram, die zur Wilhelmstadt eingerichtet wurden, viel Raum eingeräumt wird. So erfährt man immer auch Neuigkeiten über das lokale Umfeld, wenn man die Seite besucht. Das könnte in der Praxis also wirklich etliche Wilhelmstädter Internetnutzer dazu verleiten, hier häufiger mal nachzuschauen, was gerade so los ist und 10 Die Texte zu den Gewerbetreibenden in den »Premiumprofilen« sind kurzweilig, aber auch informativ, geschrieben hat sie Anne-Marie Wulff vom Geschäftsstraßenmanagement. Und die Fotos von Emilio Paolini sind schon allein das Geld wert, das man für ein Premiumprofil ausgeben muss. Die Handschrift von Emilio Paolini ist darüber hinaus auch im Webdesign und in der ganzen Konstruktion der Website deutlich spürbar: Da hat sich ganz offensichtlich ein Profi mit seinem ganzen Erfahrungsschatz in das Projekt eingebracht. Dieses Engagement teilt er mit anderen Gewerbetreibenden, die sich regelmäßig auf dem Forum des Geschäftsstraßenmanagements zusammenfinden und dort überlegen, was sie gemeinschaftlich dafür tun können, den Standort weiter zu entwickeln. Dabei kommen Geschäftsinhaber, Dienstleister und Handwerker heutzutage an den neuen Medien nicht mehr vorbei: Immer mehr Kunden orientieren sich zunächst einmal im Netz, bevor sie sich in der realen Welt auf die Suche nach Angeboten machen. Um den gesamten Stadtteil für sie interessant zu machen, muss die Website jedoch auch regelmäßig gepflegt werden: Aktuelle Aktionen der Gewerbe sollten in den sozialen Netzwerken auf der Seite regelmäßig kommuniziert werden, die teilnehmenden Betriebe müssen sich also zumindest gelegentlich darum kümmern, diese auf der Website zu veröffentlichen. Auch wäre die Seite noch attraktiver, wenn sich noch mehr Gewerbetreibende aus der Wilhelmstadt aktiv an ihr beteiligen. Ein ordentlicher Anfang ist aber gemacht – die Chance besteht, dass sich daraus längerfristig ein nachhaltiger Standortvorteil für die Geschäftswelt der Wilhelmstadt entwickelt. cs www.wilhelmstadt-bietet.de Premiumprofile hatten beim Start der Website am 10. Mai 2019 folgende inhabergeführte Unternehmen aus der Wilhelmstadt eingerichtet: Betty macht Druck, Café Barfly, Entspannungstherapie Betz, Gesundheitspraxis Wilhelmstadt, Hohenzollern-Apotheke, Hypnose Praxis Spandau, Jan’s Gelateria, Juwelier Foryta, Kö Reloaded, Meißner Optik, Küchenstudio Lochau, Pichelsdorf Apotheke, radi 55 – more & more, Ruby’s Café & Massage, Sauberland Textilpflege GmbH, Schuh-Werkstatt Raphael Wolff, Tierarztpraxis Dr. Steffens, Twins Presse & Backshop, Weinladen Spandau Ab 4. Juni: Dienstag, 9–11 Uhr, Sozialberatung im Stadtteilladen Das Geld reicht nicht zum Leben! – Kann ich noch ergänzend irgendwelche Sozialleistungen wie Wohngeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss, Arbeitslosengeld II oder gar Grundsicherung im Alter beantragen? – Was muss ich dafür tun? – Sind die mir bereits bewilligten Leistungsansprüche richtig berechnet? – Was soll ich tun, wenn mir Gelder gestrichen werden? – Wieviel darf in Berlin die Miete kosten, die vom Jobcenter als angemessen angesehen wird? Muss ich meine Wohnung verlassen? – Wohin mit meinen persönlichen Schwierigkeiten? Solche oder viele andere Fragen können nun in der Allgemeinen Unabhängigen Sozialberatung der Immanuel Beratung Spandau gestellt werden. Die Immanuel Beratung, die ihren Hauptsitz im Burbacher Weg 4 in Spandau hat, erweitert ihr Angebot ab Dienstag, dem 4. Juni, um eine Außensprechstunde in der Wilhelmstadt. Dort bietet sie Sozialberatung an jedem Dienstag von 9:00 – 11.00 Uhr im Stadtteilladen in der Adamstr. 39 an. »Das Besondere unserer Beratung liegt darin«, sagt Jürgen Kroggel, der Leiter der Einrichtung, »dass diese rechtskreisübergreifend und ganzheitlich angeboten wird. Und aus unserem Selbstverständnis als Einrichtung der Diakonie schicken wir keinen Spandauer wegen fehlender Zuständigkeit weg. Das ist wie beim Hausarzt, dem Facharzt für Allgemeinmedizin: Wir sind der Spezialist für den Gesamtzusammenhang im sozialen Bereich und schauen, was wir selber lösen können und wann es sinnvoll ist, an spezialisierte Beratungsangebote weiter zu vermitteln. Man kann sich mit jeder Frage im sozialen Bereich an uns wenden und wir suchen dann gemeinsam mit den Ratsuchenden nach geeigneten Lösungen. Wir freuen uns, in Kooperation mit dem Stadtteilladen und Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V. diese Beratung jetzt auch in der Wilhelmstadt anbieten zu können. Der Weg zur Sozialberatung wird nun für die Wilhelmstädter kürzer!« Frau Adelheid Mechsner ist in dieser Zeit als Sozialarbeiterin für alle Fragen der Existenzsicherung ansprechbar. Ggf. leitet sie auch an die anderen Beratungsangebote der Gesamteinrichtung im Burbacher Weg 4 weiter, wie die Schwangeren- und Schwangerschaftsberatung, das Projekt ›Spandau wohnt‹ ( Miet- und Energieschuldnerberatung) oder de Sozialberatung für Geflüchtete. us Mitstreiter gesucht! Interessieren Sie sich für die jüngere Wilhelmstädter Geschichte? Die Pichelsdorfer, früher und heute Alles begann vor sechs Jahren mit einem Aufruf: Gesucht wurden Wilhelmstädter Fotos aus der Kindheit. Die Resonanz war enorm. Und mit den Fotos kamen auch Geschichten: viele persönliche Erlebnisse und Erinnerungen, die sich mit der Wilhelmstadt verbanden. Subjektive Geschichte also. Ein Kaleidoskop der Geschichten aus der Nachkriegszeit, aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Daraus entstand nicht nur eine Ausstellung, die im Jahr 2014 zum ersten Mal und danach immer wieder gezeigt wurde. Im Zuge der Arbeit hatte auch eine Gruppe von Menschen zusammengefunden, die gemeinsam weitermachen wollte. Seitdem trafen sie sich regelmäßig zweimal im Monat in geselliger Atmosphäre. Ab und an kamen neue Leute hinzu, , die ebenfalls viele Erinnerungen mit der Wilhelmstadt KOSP Die neue Website »wilhelstadt-bietet.de« ist online »Wir schicken keinen weg« W I LHELMS TA DT- A RCH I V Was die Wilhelmstadt zu bieten hat … verbinden. Sie trugen alte Fotos und Dokumente zusammen, brachten Erinnerungsstücke mit, tauschten Geschichten aus, sammelten Informationen zu alten Geschäften und Firmen, Straßen oder einzelnen Gebäuden. Inzwischen sind daraus nicht nur mehrere Publikationen entstanden, sondern auch ein sehr umfangreiches Archiv mit über 1000 historischen Fotos und Aufnahmen, Zeitungsausschnitten, Zeitzeugen-Interviews, Büchern und Publikationen über die Wilhelmstadt sowie eine schöne Sammlung von persönlichen Erinnerungsstücken: Dokumente, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, Schulutensilien. Doch die Zeit geht auch an der AG »Geschichte und Geschichten« nicht spurlos vorbei. Manche der Mitstreiter sind inzwischen ver- storben, andere durch längere Krankheit nicht mehr zu den Treffen in der Lage. Deshalb wird nun Verstärkung gesucht, um die Arbeit weiter fortzuführen. Dazu muss man kein Wilhelmstadt-Experte sein. Die Hauptsache ist die Neugier und das Interesse am Gebiet und seiner jüngeren Geschichte. Und bei den Treffen der Gruppe geht es neben der gemeinsamen Arbeit vor allem auch um den Spaß an der Sache und Freude am Austausch mit anderen. Vielleicht möchten auch Sie mitmachen? Oder erst mal die Gruppe kennenlernen? Kommen Sie doch einfach mal vorbei! Vielleicht finden auch Sie ja Spaß an der Sache. Die Gruppe würde sich jedenfalls sehr freuen!  us Treffen an jedem zweiten Montag und letzten Donnerstag des Monats um 17 Uhr im Stadtteilladen Adamstr. 39, Kontakt über Andreas Wilke, Tel. 33002836, Mail: wilke@kosp-berlin.de Zur Arbeit der Gruppe und den bisherigen ­Ergebnissen ist nun auch ein Faltblatt erschienen, das im Stadtteilladen erhältlich ist. 11 Standanmeldungen bis 7. Juni möglich Der Sommer kommt – und damit auch die Freiluft- und Festsaison. In der Wilhelmstadt geht es – wie in den letzten Jahren – insbesondere um zwei Highlights: das sommerliche Wilhelmstadtfest am Samstag, den 22 Juni, und das Metzer Platz-Fest am Wochenende vom 26. bis 28. Juli. Letzteres wird wie in den letzten beiden Jahren organisiert vom »Kö Reloaded« und anderen Gewerbetreibenden rund um den Metzer Platz. Das Wilhelmstadtfest 2019 wird auch in diesem Jahr von der Friede & Ort GbR (Plan B, Barfly) veranstaltet. Zuvor gibt es am 21. Juni zur berlinweiten Fete de la Musique zwischen 16 und 22 Uhr ein Bühnenprogramm vor dem Café Barfly im Bereich Wilhelmstraße/ Brüderstraße, ergänzt um einige gastronomische Angebote – sozusagen das Warm-Up für das Wilhelmstadtfest einen Tag später. Dieses findet dann in bekannter Form am Samstag zwischen 11 und 22 Uhr im Bereich rund um das Kneipenviertel in der Wilhelmstraße sowie in der Brüderstraße (zwischen Wilhelmstraße und Földerichstraße) statt. Auf der Bühne an der Wilhelmstraße soll es ein musikalisches Programm mit bekannten Bands und DJs geben. Im Umfeld der Bühne werden lokale Gastronomen sowie weitere An- Amos heißt jetzt Zuckermann OpenAir-Kino TA N JA SCHN I T L ZER Freiluftsaison – das heißt auch Kino unter freiem Himmel. Und das wird seit Mitte Mai wieder im Innenhof der Stadtbibliothek Spandau geboten. Gezeigt werden erfolgreiche aktuelle Filme wie auch beliebte Filmklassiker: beispielweise Monty Pythons Kultsatire »Das Leben des Brian« (Sa, 25. Mai, 21:15 Uhr, OmU), »Brechts Mackie Messer« (Fr, 31. Mai, 21.30 Uhr), »Bohemian Rhapsody« (Sa, 1. Juni, 21.30 Uhr), »Monsieur Claude 2« (Sa, 8. Juni, 21.30 Uhr) oder der jüngst preisgekrönte Film »Gundermann« (So, 9. Juni, 21.30 Uhr). Also auf ins cineastische Vergnügen! us Seit einigen Wochen hat es einen neuen Inhaber und einen neuen Namen: Das frühere »Café Amos« am Metzer Platz heißt jetzt Bäckerei Café Zuckermann. Angeboten werden Tee, Kaffee und Kaffeespezialitäten, außerdem Frühstück, kleine herzhafte, warme Gerichte, belegte Brötchen, leckere selbstgebackene Kuchen, Plätzchen und allerlei Gebäck wie süße, unterschiedlich gefüllte Hörnchen. Und natürlich fehlen auch die gängigen Backwaren wie Brötchen etc. nicht. Besucher loben die angenehme, gepflegte Atmosphäre, den Cappuccino oder auch den Honigkuchen und die immer freundliche Bedienung. Und draußen sitzen kann man auch in den warmen Monaten. Probieren Sie es einfach selbst mal aus! Café Zuckermann, Mo-Fr 6–18 Uhr, Sa+So 8–17 Uhr, Jägerstr. 1 (am Metzer Platz) 12 bieter für eine große Auswahl an Speisen und Getränken sorgen. Daneben werden Gewerbetreibende aus der Wilhelmstadt und darüber hinaus mit verschiedenen Angeboten zum Fest beitragen. In der Zeit von 11–17 Uhr ist entlang der Brüderstraße wieder ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Familien geplant, u.a. mit Baumklettern, Kinderschminken, Ratespielen, Clown, Hüpfburg, Kaffee und Kuchen etc. Hier können sich die Vereine und Initiativen aus der Wilhelmstadt und den benachbarten Ortsteilen vorstellen und mit kleinen Aktionen zum Programm beitragen. Das Wilhelmstadtfest lebt insbesondere von der Mitwirkung der Vereine, Gewerbetreibenden, Initiativen und Einrichtungen aus der Wilhelmstadt. Wenn auch Sie mit einem Stand am Wilhelmstadtfest teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 7. Juni 2019 beim Geschäftsstraßenmanagement Wilhelmstadt verbindlich an! Die Anmeldeformulare und weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.wilhelmstadt-bewegt.de bzw. beim Geschäftsstraßenmanagement erhältlich (Di+ Mi 10–13 Uhr im Stadtteilladen, Adamstr. 39). us OpenAir-Kino, im Innenhof der Stadtbibliothek Spandau (Carl-Schurz-Straße 13, Eingang: Fußgängerzone, gegenüber C&A und Karstadt) Eintritt 8 Euro (ermäßigt 7,50 Euro bzw. 7,00 Euro), Decken und Kissen sind gegen einen kleinen Aufpreis von 50 Cent erhältlich. Reservierungen und Filminfos unter Tel. 3336081 Die Kasse öffnet 30–45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Karten sind auch täglich ab 16 Uhr – im Vorverkauf im Kino im Kulturhaus zu erwerben. Angeboten werden auch kalte und warme Getränke, Süßwaren, Eis und Snacks, Würstchen und eine täglich frische Suppe. Mehr Infos und das vollständige Programm gibt es auch im Internet unter http://www.openairkino-spandau.de/ Leserpost »Mega-Übel« In unserer letzten Ausgabe berichteten wir auf S. 5 über die große Werbetafel am Metzer Platz (»Megalight-Werbung«) und fragten Sie nach Ihrer persönlichen Meinung. Mehrere Leser schrieben uns. So z. B. Gerhard Wittig: »Sehr geehrte Damen und Herren, die auf dem Metzer Platz in Berlin-Spandau aufgestellte Werbetafel stört mich außerordentlich. Sie verschandelt das Stadtbild dieses Platzes, vor allem auch von der unverschämten Größe her. Der gesamte Platz ist schon von Reklame und Werbeflächen übervoll. Auch wenn die Tafel auf Privatgrund aufgestellt ist, wie kann es sein, dass die Bezirksverwaltung dies nicht unterbinden kann? Die Entscheidung des Gerichts ist mir unverständlich - und das im Namen des Volkes? Die Tafel sollte umgehend verschwinden! Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Wittig« Eine Leserin schrieb uns: »Als Bewohnerin des Havelgartens am Spandauer Burgwall bin ich zum Einkaufen mehrmals in der Woche am Metzer Platz. Es ist erschreckend, was dieses »Mega-Teil«, das da plötzlich auf dem Plätzchen vor Roßmann stand, in einem auslöst: Warum nur, warum? Warum diese Verschandelung für derart unsinnige Werbungen? Dieses optische Ungeheuer ist derart abstoßend, dass, nähme ich mir die Zeit und den Mut, dieser Art Werbungen auf mich wirken und mich bewegen zu lassen, ich nie wieder einem dort beworbenen Artikel mein Interesse schenken würde! Es lässt sich auch nicht eine Gewöhnung an diese aufdringliche Häßlichkeit herstellen; im Gegenteil verschandelt dieses Teil jegliche Blickachse und jegliches Gefühl von Aufgeschlossenheit für die sonst so sorgsamen Planungen und Durchführungen zur Gestaltung des Platzes. Fazit: Ein Jammer! Vielleicht kann ich die evtl. mögliche Entfernung vom Mega-Übel noch erleben?? Mit freundlichen Grüßen, Editha von Hülsen« Und auch diese E-Mail erreichte uns: »Ich bin entsetzt gewesen, als die aufgestellt wurde, wer nur hat da das Okay gegeben? Die passt an den Potsdamer Platz, aber nicht in unser beschauliches Spandau und schon gar nicht da, wo es den Blick auf die schöne Wand versperrt. Auch wenn man in der Pizzeria sitzt, ist es störend. Mit freundlichen Grüßen, Beate aus der Wilhelmstadt« Tauben vergrämen in der Unterführung Der Sänger, Dichter und Komponist Georg Kreisler, gebürtiger Wiener mit jüdischen Wurzeln, emigrierte 1938 und nahm 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. In den 50er Jahren kehrte er nach Europa zurück und wurde schnell bekannt mit seinen oft rabenschwarzen Chansons mit deftigem Wiener Schmäh, eines der bekanntesten hieß »Tauben vergiften im Park«. Möglicherweise war Taubenkot schon damals ein Thema. Zum Gift wollte die »Bürgerinitiative Spandauer Verkehrsbelange 73« nicht greifen, dennoch beschäftigt sie der Dauerbrenner »Übler Taubenkot in der DB-Unterführung« nach wie vor, weshalb sie nun zur Selbsthilfe griffen, um Tauben zu vergrämen – so nennt man in der Fachsprache das Fernhalten bestimmter Tiere von Orten, an denen sie sich nicht aufhalten sollen. Danach schickte die Bürgerinitiative folgenden Brief an zwei Bezirksstadträte, die DB-Konzernbeauftragten, die Werbefirma Ströer, sowie an die Wilma und andere Medien in Kopie zur Kenntnis: »Sehr geehrte Damen und Herren, nachdem wieder ein Jahr lang kein positiver Schritt zustande gekommen ist, den gesundheitsschädlichen Kot verwilderter Haustauben am o. g. Standort zu beseitigen, haben wir gestern in ca. 3,80 Metern über Gehweg-Niveau ca. 45 Meter Wimpel-Girlanden gespannt. Wir konnten schon einige vergrämte Tauben beobachten ... Bisher wurde ja in unregelmäßigen Abständen recht lückenhaft der Gehweg gereinigt und in der ersten Aprilwoche die Rahmen der StröerWerbetafeln an der Vorderseite geputzt (auf den oberen Kanten liegen allerdings noch viele Kilogramm Kot). Leider war wenige Tage später alles wieder verschmutzt! Nun hoffen wir, dass unsere Bemühungen zum Erfolg führen, zumal wir mit verknoteten Bändern und kreuzweiser Arretierung durch Tesafilm auf den Haltern der Beleuchtungskörper nichts beschädigt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir unsere Girlanden natürlich wieder entfernen. Mit freundlichen Grüßen, BISV 73, J. Czarnetzki, Vorsitzender TA N JA SCHN I T Z LER Feste feiern in der Wilhelmstadt 13 Spandau, das Dorf ... Mittwochabend, 19 Uhr, nach der Sitzung im Stadtteilladen steht man noch kurz vor der Tür und tauscht sich aus, bevor es in den Feierabend geht. Plötzlich ein kurzes Hupen: auf der Adamstraße kurz vor der Ampel sitzt Stadtrat Frank Bewig am Steuer, winkt freundlich durchs geöffnete Fenster und ruft einen Gruß zu. – Kann so wohl auch nur in Spandau-Wilhelmstadt passieren … Dallas von Berlin? Aus dem geschätzten Spandau-Newsletter des Tagesspiegel erfahren wir, dass Chefredakteur Lorenz Maroldt »ein Herz für unseren Bezirk hat« (»Spandau, das Dallas von Berlin«) und hier sogar mal selbst wohnte, nämlich im Barfly-Kiez. Das Geheimnis wurde pünktlich zu seinem 57. Geburtstag gelüftet. Jetzt muss nur noch das Geheimnis gelüftet werden, warum Spandau das Berliner Pendant zu Dallas ist (geheime Ölquellen???) und wer dann den fiesen J. R. im Lokalformat gibt ... Zeit in Tüten Im Buchladen. Die Kundin bezahlt einen Stapel Bücher, schaut auf die neu erworbenen Schätze und seufzt, jetzt fehle bloß noch ein bisschen Zeit, um sie zu lesen ... also, sagt die nette Buchhändlerin, wenn wir irgendwann mal etwas erfunden haben, um Zeit zu produzieren, sagen wir Ihnen sofort Bescheid! Au ja, freut sich die Kundin, ich nehme dann sofort mindesten fünf Tüten! Wildwuchs-Neubau, Folge IX Liebe Leserinnen und Leser, diese Folge unserer beliebten Daily Soap »Never ending Baustory« (Arbeitstitel der Folge IX: »Warum es so lange dauert, bis der Neubau für den SJC Wildwuchs endlich eine neue Bodenplatte bekommt«) entfällt diesmal aus Platzgründen. Genau genommen, überspringen wir dieses Kapitel auch, um die Nerven (oder wahlweise Lachmuskeln) der Leserschaft und der Redaktion nicht übermäßig zu strapazieren. Lassen Sie sich überraschen von der nächsten Folge! Wir tun es auch.  us  Unser Leser Manfred Metz schickte uns folgende E-Mail: Liebe Redaktion, Danke für das informative und nett gestaltete Wilma-Magazin. Beigefügt ein Foto, das ich am Földerichplatz aufgenommen habe. Beste Grüße, Manfred Metz Als wir das Foto sahen, mussten wir lächeln. Schauen Sie mal, was unsere Fotografin Tanja Schnitzler bei einem Streifzug durch die Wilhelmstadt fotografiert hat! Tag der offenen Tür im Lindenufer Anlässlich des Spandauer Havelfestes öffnet der Seniorenklub Lindenufer, eine Einrichtung des Bezirksamts Spandau von Berlin, Amt für Soziales, auch in diesem Jahr wieder seine Türen für Jung und Alt: am Samstag, dem 1. Juni, von 10–18 Uhr. Wer möchte, kann den Tag ab 10 Uhr mit einem Frühstück auf der Terrasse beginnen. Ab 14 Uhr wird Herzhaftes von der Grillstation, aber natürlich auch Kaffee und Kuchen angeboten. Kalte Getränke sind den ganzen Tag über erhältlich, und zur Live-Musik darf auch getanzt werden! Interessierte können sich über die vielfältigen Angebote des Seniorenklubs informieren. Der Eintritt ist frei. Der Seniorenklub Lindenufer befindet sich in der Mauerstr. 10a, gleich hinter dem Rathaus und ist unter der Telefonnummer 336 07 614 zu erreichen. TA N JA SCHN I T Z LER Dreisatz TA N JA SCHN I T Z LER O-Ton Wilhelmstadt M A NFRED ME T Z Leserpost Adressen Prozesssteuerung und Sanierungsbeauftragter Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement (KoSP) Schwedter Straße 34A, 10435 Berlin www.kosp-berlin.de Andreas Wilke, Tel. 030 - 330028 – 36 wilke@kosp-berlin.de Linda Tennert-Guhr, Tel. 030 - 330028 – 30 tennert-guhr@kosp-berlin.de Geschäftsstraßenmanagement Ulrike Stock / Torsten Wiemken, Tel. 030 - 30 12 46 97 bzw. 0178 - 352 38 01 gsm@wilhelmstadt-bewegt.de Öffnungszeiten Büro Adamstraße 39 (Stadtteilladen) Di und Mi 10–13 Uhr die raumplaner / LOKATION:S Kaiser-Friedrich-Straße 90, 10585 Berlin www.die-raumplaner.de Stadtteilvertretung Wilhelmstadt Sprecher: Michael Henkel, Markus Ritter, Emilio Paolini Öffentliche Sitzung: jeder 1. Mittwoch im Monat, 19 Uhr Stadtteilladen Adamstraße 39 www.stv-wilhelmstadt.de Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit Frank Bewig Bezirksamt Spandau von Berlin Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin Tel. 030 - 90 279 - 22 61 frank.bewig@ba-spandau.berlin.de Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin Sprechzeiten: dienstags und freitags 9–12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Amtsleiter: Markus Schulte, Tel. 030 - 90 279 - 35 72 markus.schulte@ba-spandau.berlin.de Gruppenleitung Städtebauförderung: Nadine Deiwick, Tel. 030 - 90279 - 2526 nadine.deiwick@ba-spandau.berlin.de Förderprogramm »Aktive Zentren Berlin«: Jörg Rinke, Tel. 030 - 90 279 - 3568 joerg.rinke@ba-spandau.berlin.de Katharina Lange, Tel. 030 - 90 279 - 2280 katharina.lange@ba-spandau.berlin.de Sanierungsverfahren Spandau-Wilhelmstadt: Kerstin Schröder, Tel. 030 - 90 279 - 35 73 kerstin.schroeder@ba-spandau.berlin.de Beratung im Stadtteilladen Adamstr. 39 Kontakt: Niels Tiedtke, Stadtteilkoordination Wilhelmstadt, Tel.: 030-89587075, Montag, 16–18 Uhr: Schiedsmann Dietmar Zacher berät bei Konflikten und Streitigkeiten und zu Schwerbehindertenrecht Dienstag, 9–11 Uhr: Allgemeine Unabhängige Sozialberatung (Adelheid Mechsner, Immanuel-Beratung) Dienstag 16:30–18:30 Uhr, Donnerstag 10–13 Uhr: Sprechstunde der Stadtteilkoordination Wilhelmstadt Niels Tiedtke bietet Beratung für alle, die sich im Stadtteil engagieren wollen oder Ideen für den Stadtteilladen haben Donnerstag, 8–10 Uhr: Kostenlose Mieterberatung (Herr Eupen, Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund) 2. Donnerstag im Monat, 17:30–20 Uhr: Repair-Café: Hilfe zur Selbsthilfe, Reparatur von Elektro- und Haushaltsgeräten Freitag, 10–12 Uhr: Hartz IV und mehr: Wolfgang Schumann berät zu Hartz IV, Jobcenter, Existenzgründung jeder 4. Freitag im Monat: Demenzlotsensprechstunde von Maria Späth Samstag, dem 1. Juni 2019, 10–18 Uhr, Seniorenklub Lindenufer, Mauerstr. 10a, 13597 Berlin 14 15 Wie gut kennen Sie sich aus? Ein Quiz rund um den Metzer Platz 1 Seit wann heißt der Platz Metzer Platz? a) seit 1900 b) seit 2001 c) seit 1946 2 Was ist der Metzer Dom? a) Bezeichnung für das hier stehende Toilettenhaus b) Ehemalige Kneipe in der Jägerstraße / Metzer Straße c) Name eines Eisbechers bei Florida Eis 3 Wann wurde das Wandbild auf dem Metzer Platz eingeweiht? a) 2012 b) 2013 c) 2014 4 Wie hieß das Kino auf dem Metzer Platz (heute Rossmann)? a) Filmbühne Wilhelmstadt b) Tropfstein c) Regina 5 Seit wann wird auf dem Metzer Platz ein Weihnachtsbaum aufgestellt? TA N JA SCHN I T Z LER a) 2012 b) 2013 c) 2014 Zum »Tag der Städtebauförderung« am 11. Mai gab es auf dem Metzer Platz nicht nur viele Informationen zum Geschehen im Fördergebiet Wilhelmstadt, zu geplanten Vorhaben, Projekten in der Realisierungsphase oder zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (»ISEK«, siehe auch S. 4). Es gab auch ein kleines Quiz, bei dem die Wilhelmstädterinnen und Wilhelmstädter ihr Wissen über den Metzer Platz testen konnten. Für alle, die nicht dabei waren, hier noch einmal das Quiz zum Mitspielen. Es lohnt sich sogar: unter allen richtigen Einsendungen (vielleicht sogar mit ausführlicheren oder originellen Antworten?) verlosen wir einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro. Einsendeschluss ist Dienstag, der 23. Juli. Schreiben Sie uns einfach die richtigen Antworten per Postkarte, Brief oder E-Mail (siehe Impressum, S. 2). In der nächsten Wilma gibt’s dann die Auflösung. us 16 6 Bis wann fuhr eine Straßenbahn durch die Pichelsdorfer Straße und hielt am Metzer Platz? a) 1959 b) 1966 c) 1969 7 Welche Buslinien halten am Metzer Platz? a) 131 b) 136 c) 236
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.