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Full text: Gemeindereport Marienfelde (Rights reserved) Issue395.2019 (Rights reserved)

Gemeindereport Marienfelde 6 -7· 19, Nr. 395 www.marienfelde-evangelisch.de Neulich … Editorial … an Ostern S N ach dem wieder sehr berührenden und stimmungsvollen Osterfrühgottesdienst mit neuem Osterlicht und Tauferinnerung empfing wunderbarer Sonnenschein die Gemeinde und – liebevoll vorbereitet und zuvorkommend serviert – das üppige Osterfrühstück in der Wartehalle des Kirchhofs. Die Mitarbeiterinnen des Kirchhofs und Familie Trawnitschek waren wirklich sehr früh aufgestanden und hatten hinterher noch die Geschirr-Berge zu bewältigen, um der Gemeinde wieder ein Osterfest zu bereiten, das lange und gut in Erinnerung bleibt. Vielen Dank allen, die sich dafür, Jahr für Jahr, so viel Mühe machen! Carola Enke-Langner ommerferien – so früh diesmal! Kaum haben wir Konfirmationen gefeiert schon geht es in die Sommerpause. Deswegen ist die Pfingst-Ausgabe dieses Jahr schon die Sommer-Doppelnummer. So wenig Zeit ist zwischen Pfingsten und den Ferien, dass wir nicht einmal ein Wochenende gefunden haben für ein Sommerfest im SölleHaus. Dafür feiern wir dann im September Dorothee Sölles 90. Geburtstag mit einer Festwoche, deren letzter Tag, das vorgezogene Erntedankfest, gleichzeitig ganz besonders begangen wird: Dann wird uns nämlich das landeskirchliche Siegel „Faire Gemeinde“ verliehen. Aber dazu dann nach den Ferien – jetzt erwartet Sie erst einmal ein volles Programm an Veranstaltungen, Konzerten, Chormusik, Festen – ganz besonders das große Ökumenische Pfingstfest auf dem Platz vor dem Rathaus Schöneberg, dem wir uns auch in Bezug auf den Gottesdienst anschließen. Die Einladung dazu finden Sie auf S. 18 und auf der Rückseite. Dann das schon traditionelle Sommerkonzert auf dem Kirchhof (S. 19) und einen Tag später ein mitreißendes Gospelkonzert im DSH. Und und und … wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und eine erfüllte und gesegnete Sommerzeit. Ihre Redaktion Gemeindereport Marienfelde 3 Gedanken zum Glauben Gedanken zum Glauben Vom Ausgießen und Begießen „S ie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.“ Apostelgeschichte 2,12–13 Suffkopp, Schnappsdrossel, Schluckspecht, Spritti – alle haben sie geistige Getränke, Spirituosen zu sich genommen. Sie verströmen ihren Geist, die offenen Flaschen, aufgeklappten Krüge, offenen Münder – ihr Geist erfüllt den Raum. Wer den Geist riecht und schmeckt, ist benommen. Tritt man hinzu, gilt es: Enthaltsam sein oder geistig werden, sich Schluck um Schluck in die Gemeinschaft trinken oder beim kalten Wasser bleiben? Ein Lallen erfasst die Runde, alle sprechen sie zugleich, verstehen sich, sprechen ineinander. Seliges Lächeln um die Münder, Hitze in den Gesichtern, scheinbar voller Kraft und Geist. Die Ausgießung Wir hatten die ganze Nacht arbeiten müssen und tranken mit mürrischem Schweigen. Und hoben, als einer der unsern über dem Kopf sein Bier in aufrechter Haltung ausgoss kaum unsere Brauen, so müde warn wir. Doch als er uns gleichfalls mit Bieren bedeckte, 4 sprangen wir auf und begossen einander, als wären wir häuptlings die brausenden Flüsse der alten Welt auferstanden, und gingen, ein Schäumen erfüllte die Bärte, umher, ihrer zwölfe und sprachen mit siebenundneunzig Zungen, dass viele erkannten, wes Geistes wir waren und froh sich begießen ließen. An dem Tag dreitausend Mann. Thomas Rosenlöcher Nah sind sich das Pfingstwunder und ein Saufgelage. Schon in der Apostelgeschichte versuchen die ersten Zeugen des Pfingstgeschehens auf diese Weise das Ereignis zu erklären: Ein Haus erfüllt, ein Brausen und Lärmen, ein großes Durcheinander der Sprachen, alle predigen zugleich. Was kann das anderes sein als ein großes Fest? Wie kommt der Rausch, außer durch ein Zuviel der Mittel? Nah sind sich das Pfingstwunder und ein Gelage. Ergriffen sind sie alle, irgendwie verzückt durch ein besonderes Mittel. Von außen kam es in sie, machte sie alle eins. Ein Anlass gibt es zur Feier, Geburtstag der Kirche, die erste Gemeinschaft, stündlich wachsend. Immer mehr strömen hinzu, als gäbe es Freigetränke. Und doch, wie verschieden sind das Wunder und das Gelage, der eine Geist und der andere. Gut, Nebenwirkungen haben sie beiGemeindereport Marienfelde de. Doch der eine dringt in den Körper, ist ein feines Genussmittel, ein wasserlösliches Gift, das wir in kleinen, leichten Dosen abbauen können. Zum „Geist“ wurde es erst bei den Alchemisten, die aus allen festen Stoffen die Essenzen extrahieren wollten. Es wurde solange erhitzt und geköchelt, gebrannt, bis nur noch ein flüchtiger Geist übrig blieb – so auch bei Korn, bei Blumen und Früchten. Der eine Geist also ist aus festen Stoffen, von Menschen destilliert, ein verfügbarer Rausch. Der andere Geist ist nur im Bild zu haben: Ein Gotteshauch ist er, Leben spendend in jedem Menschen, durchdringt jeden Körper. Unverfügbar ist er den Menschen, in keine Flasche zu bannen, weht, wo er will. Mal ist er laut stürmend, mal säuselnd. Er ist ein Stoff, den wir nicht begreifen, keine Formel an der Tafel. Heilig nennen wir ihn. Ein rauschendes Pfingstfest wünscht Ihnen Ihr Simon Danner Gospel Konzert „You are my sunshine“ Der Gospel Choir Marienfelde lädt Sie alle, Jung und Alt, ganz herzlich zu einem Sommerkonzert ein. Es erwarten Sie nicht nur mitreißende, stimmungsvolle und lebendige, aber auch gefühlvolle und zu Herzen gehende Gospels, Spirituals, Traditional und moderne Christliche Songs. Durch improvisierte Lieder wie Go down Moses, Swing low, Joshua fit the battle of Jericho, This little light of mine, Oh happy Day usw. wird der Gospel Choir Ihre Herzen und Seelen öffnen und Sie in gute Stimmung bringen. Wann: Samstag, 15. Juni 2019 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) Wo: Dorothee-Sölle-Haus der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde Spendenbeitrag: € 5,00 / Kinder/Jugendliche unter 14 Jahren zahlen nichts! Ein kleiner Imbiss zum kleinen Preis wird angeboten! Bernard Devasahayam Gemeindereport Marienfelde 5 Menschen in Marienfelde 20 Fragen an Daniel, 20 Fragen an Tom I m Team sollen sie arbeiten, das Team der hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde unterstützen, ein Teamgeist soll die Gruppe zusammenhalten: Unsere Teamer der Gemeinde Marienfelde. Ehemalige Konfis im schwarzen Kapuzenpullover, die weiter in der Gemeinde mitarbeiten, die Konfi-Kurse betreuen, die Waffeln auf dem Weihnachtsmarkt, beim Sommerfest verkaufen, die lautstark den Gospelchor bejubeln, Gottesdienste gestalten – so kenne ich die Teamer unserer Gemeinde. Das Erkennungszeichen, der schwarze Pulli mit gelbem Känguru, zeigt auf ihre Basis in der Gemeinde: Das „Down Under“ im Keller des Dorothee-Sölle-Hauses. Zwei von ihnen habe ich getroffen und ihnen je 20 Fragen gestellt. Hastig, noch mit Wind im Haar radelt Daniel auf den Hof des Sölle-Hauses. Eine SBahn war ausgefallen. Er trägt Zivil. Das Interview als Teamer führt er nicht in der schwarzen Teamer-Uniform. Ich erkläre ihm kurz mein Interview-Konzept: 20 kurze, knackige Fragen, wild gemischt; 20 Antworten, am liebsten Schnellschüsse, hinein ins Blaue. Also hinein in den ersten Gruppenraum, das Aufnahmegerät ist an, im Hintergrund singt sich der Seniorinnenchor ein. Los geht’s. 1. Schule oder Studium? Studium. 6 2. Noch Taschengeld oder schon der erste Job? Job. Bei meinen Eltern in der Firma. 3. Ostern, ein Fest mit der Familie oder doch mit Freunden unterwegs? Mit der Familie. 4. Schoko-Ei mit Füllung oder ohne? Mit Füllung, Nougat. 5. Am Karfreitag tanzen oder trauern? Eher trauern. – Das waren sie schon, die ersten fünf Fragen. Eine Kleinigkeit, in 40 Sekunden beantwortet. Bei dem Tempo sind wir in drei Minuten fertig. 6. Eine Frage zu Marienfelde: Wo ist dein Lieblingsort? Gemeindereport Marienfelde Menschen in Marienfelde In Marienfelde? Ich würde sagen die Drehscheibe. (Der ahnungslose Vikar muss fragen: „Wo ist die?“ Im Park hinten, bei der Kiepert-Schule, 100 Meter weiter.) 7. Warum Marienfelde an den Äckern Brandenburgs und nicht in Mitte, Wedding, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Neukölln oder Kreuzberg? Ich bin hier aufgewachsen, ich kenne die Leute hier. Und man hat auch keine schlechte Anbindung in Richtung Stadtzentrum, sodass man sich abgehängt fühlen müsste. (Da muss ich gleich eine Frage einschieben: „Jetzt muss ich nochmal zum Studium fragen: Bist du an der Humboldt-Universität?“ Ja an der Humboldt-Universität. Grundschullehramt, bei den Erziehungswissenschaften auf dem Campus Nord in der Hannoverschen Straße.) 8. Wie verabredest Du Dich mit Freundinnen und Freunden? Spontan. Per Whatsapp, in diversen Gruppen. 9. Aus den Top Ten der Jugendwörter des Jahres 2018, ich bitte um kurze Erklärungen: Verbuggt? Verbuggt kommt aus der Gaming-Branche und bezeichnet Fehler im Spiel, z.B. wenn etwas nicht richtig lädt, man durch die Welt fällt oder so, dann ist das ein Bug, also Englisch für Käfer – so als ob ein Käfer im Computer sitzt und für einen Kurzschluss sorgt. Im Leben heißt verbuggt dann, irgendetwas ist komisch, läuft schief. Gemeindereport Marienfelde Lauch? Jemand der schmal gebaut ist. Snackosaurus? Das sagt mir nichts, aber ich glaube jemand, der viel isst. Zumindest klingt es so. 10. Eine Frage zum Internet: Wie viel Zeit muss man in die Pflege eines schönen Instagram-Profils stecken? Wenn man täglich mindestens zwei Bilder hochlädt, denke ich mindestens eine Stunde pro Tag. Aber ich mache das nicht. (Das ist die Halbzeit und mit den Erklärungen der Jugendwörter konnte ich das Tempo ein bisschen drücken. Wir sind bei vier Minuten.) 11. Eine Frage zur Gemeinde: Lieber der Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Dorfkirche oder lieber um 11 Uhr im Sölle-Haus? 9.30 Uhr. Da hat man mehr vom Tag übrig, außerdem ist die Dorfkirche von mir Zuhause näher dran. 12. Fridays for Future. Was ist in Zukunft? (Daniel nimmt sich seine erste Denkpause. Dann antwortet er:) Ziel der Demo ist ja zu zeigen, dass es nicht so weiter geht, wie es jetzt ist. Also indem man weniger gegen die Umwelt arbeitet und mehr probiert, all den unökologischen Entwicklungen entgegen zu wirken, d.h. gegen CO²-Ausstoß, den Rückgang der Ozonschicht, die Zerstörung der Umwelt. 13. Fridays for Future. Was muss zur Vergangenheit gehören? Definitiv brauchen wir saubere Energie – bei weiterem CO²-Ausstoß, wenn es so weiter geht, haben wir nicht mehr viel von der 7 Menschen in Marienfelde Welt – da sollte man anfangen: Abgase und Schadstoffe reduzieren. 14. Endlich Ferien. In den Urlaub mit Freunden oder mit den Eltern? Bis zum letzten Jahr mit Eltern, in diesem Jahr zum ersten Mal mit Freunden. 15. Unterwegs in der Stadt, im Land, in Europa: Rad, Auto, Bahn oder Flugzeug? In der Stadt mit der Bahn, international mit dem Flugzeug, aber sonst, mit der Familie, viel mit dem Auto. (Bald ist es geschafft. Langsam haben Daniel und ich unser Tempo gefunden. Nicht mehr jede Frage, nicht mehr jede Antwort kommt hinausgeschossen. Wir laufen gemütlich dem Ende entgegen, mal sehen, ob ihn die letzte Frage doch noch herausfordert.) 16. Was ist Thema deines YouTube-Kanals? Uhh. Das Thema meines Youtube-Kanals wäre wahrscheinlich Gaming, der zweite Kanal wäre vielleicht ein Vlog-Channel über die Gemeinde. (Vikar an das Team Öffentlichkeitsarbeit: Falls Marienfelde in die Welt von „Jana glaubt“ oder „Theresa liebt“ vorstoßen will – wir haben unser Gesicht!) 17. Im Gemeindereport vom Mai ist eine Kolumne mit dem Titel: „Opa, isst du Schweine und Kühe?“ Werden deine Enkel das auch noch fragen? Ich hoffe, dass sie das noch fragen. Also ich hoffe, dass es noch eine Selbstverständlichkeit ist, Kühe und Schweine in Maßen konsumieren zu können. Also ich bin kein Veganer. 8 18. Berlin in 20 Jahren, wie sieht es hier aus? Deutlich voller, also in 20 Jahren hat Berlin wahrscheinlich doppelt so viele Einwohner. Hoffentlich nicht allzu teure Mieten. Ich denke Berlin wird auch noch weiter nach außen expandieren, also auch Bezirke wie Marienfelde oder Lichtenrade werden wachsen. Beim Verkehr hoffe ich, dass in der Stadt mehr Leute Rad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. 19. Dieses Jahr sind GKR-Wahlen. Die Landeskirche erprobt in einigen Gemeinden die Mitgliedschaft von Minderjährigen. Je nach Größe des GKRs können sich ein oder zwei Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren wählen lassen. Wie findest Du das? Ein Note bitte, von 1 bis 10. 1 ist schlecht, 10 ist Bombe. Ich würde sagen 8. 20. Angenommen, du würdest gewählt. Was ist dein Projekt für die Gemeinde in den nächsten sechs Jahren? Ich würde – das machen wir ja jetzt schon – die Gemeinde nachhaltig gestalten, d.h. zukunftsorientiert gestalten. Ich würde viel in die Jugend stecken. Ich würde die nächste Generation, die Gemeinde mal weiterführen wird, motivieren, die Gemeinde, was ja etwas Schönes ist, lebendig zu halten. Wunderbar, vielen Dank! 20 Fragen in knapp 10 Minuten. Ging es um die Zukunft, hat sich Daniel mehr Zeit genommen, seine Ideen und Visionen zu beschreiben. Draußen vor dem Zimmer hat Tom schon gewartet, hineingeschaut zu Daniel und mir. Wir gehen hinaus, begrüßen einander. Ich Gemeindereport Marienfelde Menschen in Marienfelde mache noch schnell ein Foto von den beiden, draußen vor dem Sölle-Haus. Dann aber hinein ins Zimmer und los! 1. Hose mit Loch oder Flicken? Loch. 2. In fünf Jahren: T-Shirt oder Hemd? Ich denke T-Shirt. 3. Noch Taschengeld oder schon der erste Job? Ich hatte mal einen Job. Aber jetzt bin ich wieder auf Taschengeld umgestiegen. 4. Wofür geht das meiste Geld drauf? Zwischendurch etwas essen. 5. Später mal mit dem Internet Geld verdienen, Ich-AG in den sozialen Netzwerken, oder doch alte Schule? Ich bin nicht so der Freund vom OnlineArbeiten. (Auch Tom ist im Tempo, die ersten fünf Fragen beantwortet er spielend in einer Minute.) 6. Ist der Fernseher schon verstaubt, da nur noch Netflix und Co. auf dem Handy oder Tablet läuft? Ich schaue nicht so viel. Ich höre eher Musik und nebenbei spiele ich ein paar Instrumente. 7. Die Top-Serien des letzten Jahres sind? (Wir grübeln beide, kommen aber nicht auf den Namen der einen Serie, die Tom einfällt: Es ist eine Doku aus den USA, in der Leute Garagenfunde versteigern. O-Ton zu Netflix:) Ich hab auch Netflix, aber das ist eher für meine Mutter, für die Familie. Gemeindereport Marienfelde 8. Und draußen? Dein Lieblingsort in Marienfelde? Hier! (Das kam kurz und knackig. Das DorotheeSölle-Haus ist sein Lieblingsort.) 9. Aus den Top Ten der Jugendwörter des Jahres 2018, ich bitte um kurze Erklärungen: „Auf deinen Nacken!“? (Tom nimmt sich Zeit, antwortet dann trocken und sachlich:) Es wird beschrieben, dass derjenige, zu dem man sagt „Auf deinen Nacken!“, bezahlen muss bzw. das machen muss, was wahrscheinlich sehr unerfreulich ist. Lindnern? Kenn ich nicht. Sheeeesh? (Bei der Aussprache bin ich unsicher. Tom hilft mir.) Ist auch nur so ein Ausruf „Oh mein Gott“. 10. Ist die erste eigene WG schon im Blick? Fände ich schön. Ich habe es auch schon einmal geplant, aber ich denke das wird noch nichts. 11. Du bist unterwegs in Marienfelde, Samstagabend. Wie vielen Leuten aus der Gemeinde läufst Du über den Weg? Ich denke vielen. Viele aber erkenne ich auch nicht. 12. Du bist unterwegs in Marienfelde, Sonntagmorgen. Wie vielen Leuten aus der Gemeinde begegnest Du? Sehr vielen! 13. Und Ostern, ein Fest in der Familie oder mit Freunden unterwegs? Mit der Familie. 9 Menschen in Marienfelde 14. Schokohase oder Festtagsbraten? Schokohase. 15. Fridays for Future. An wie vielen der letzten Freitage warst Du in der Schule? An nicht allzu vielen. Also ich war auch auf den Demos auf dem Invalidenplatz. 16. Diese ganzen Follower! Ist es Freundschaft, Liebe oder einfach nur sozialer Stress? Ich benutze das nicht so viel. Die Leute, die ich z.B. bei Instagram annehme, die kenne ich, das sind meine Freunde. Deshalb habe ich mehr abonniert als mich irgendwer abonniert hat. 17. Von einer Freundin einen Brief bekommen, Tinte auf Papier. Kommt das noch vor? Ja, aber es ist kein Brief. Weil man im Unterricht nicht durch den halben Klassenraum miteinander reden kann, schickt man sich Zettel. 18. Berlin in 20 Jahren, wie sieht es hier aus? Es wird sich nicht viel ändern, nur die Verkehrsmittel. 19. Dieses Jahr sind GKR-Wahlen. Die Landeskirche erprobt in einigen Gemeinden Mitgliedschaft von Minderjährigen. Je nach 10 Aus dem GKR Größe des GKRs können sich ein oder zwei Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren wählen lassen. Wie findest Du das? Ein Note bitte, von 1 bis 10. 1 ist schlecht, 10 ist Bombe. 10! 20. Angenommen, du würdest gewählt. Was ist dein Projekt für die Gemeinde in den nächsten sechs Jahren? Da ich Jugendlicher bin, würde ich vieles für die Jugend machen: Ich würde die Leute ansprechen, versuchen, sie wieder ins Boot zu holen. Herzlichen Dank für das Interview! Tom hat keine 7 Minuten für die 20 Fragen gebraucht. Wenn das kein Engagement ist! Fridays for Future, Gemeindeprojekte, Youtube-Kanal für unsere Gemeinde – die Teamer wären dabei. Souverän und gewitzt beantworten sie das Stakkato der 20 Fragen, mit Ideen und Tatkraft wollen sie sich in die Gemeinde einbringen. Die Fragen stellte Simon Danner Gemeindereport Marienfelde Sitzung vom 15. Mai 2019 I m September feiern wir zwei besondere Gottesdienste: Sonntag, 22.09.19, 11 Uhr, DSH: Gottesdienst zum Auftakt der „Sölle-Woche“ anlässlich ihres 90. Geburtstages. Dafür entfällt an diesem Sonntag der Gottesdienst in der Dorfkirche. Sonntag, 29.09.19, 11 Uhr, Dorfkirche: Erntedankgottesdienst mit anschließendem Herbstfest. Dafür entfällt an diesem Sonntag der Gottesdienst im DSH. Die Gemeinde ist weiter auf dem Weg zum Siegel „Faire Gemeinde“. Eine Informationstafel dazu wird demnächst an der Wand rechts neben dem Mitarbeiterinnenraum angebracht. Dort gibt es Informationen zum Stand des Projektes „Faire Gemeinde“. Außerdem soll die Tafel ein „Faires Schwarzes Brett“ sein: Gemeindemitglieder können dort Termine, Veranstaltungshinweise, Tauschangebote etc., anbringen. Im nächsten Jahr wollen wir den 800. Geburtstag unserer Dorfkirche feiern. Fest steht bisher, dass die Feier in der Woche vom 19.– 27.9.2020 stattfinden soll. Gesucht werden noch Menschen, die sich an der Planung beteiligen und/oder Aufgaben übernehmen wollen. Ansprechpartner dafür sind: Veronika Ekkert-Rettig und Eberhart Pape. Miriam Wojakowska Gemeindereport Marienfelde Kandidatinnen und Kandidaten für den GKR – JETZT bewerben! Damit im November der GKR neu bzw. wieder gewählt werden kann, müssen die Menschen, die sich für die Mitarbeit in der Gemeindeleitung interessieren, jetzt entscheiden! D.h. Sie oder er sollte sich im Gemeindebüro melden: Dort gibt es die Formulare, auf denen die persönlichen Daten und – ganz wichtig – die Unterschriften von zehn Gemeindegliedern aus Marienfelde, die die Kandidatur unterstützen, eingetragen werden können. Wir brauchen diese Angaben bis Ende Juli, damit der GKR dann Anfang August den „Wahlvorschlag“ beschließen kann. Die Vorstellung im Gemeindereport und auf einer Gemeindeversammlung erfolgt dann im September. Also: Mutige vor! Wir freuen uns über Ihr/euer Mittun! Carola Enke-Langner 11 Gemeindegruppen Gemeindegruppen Kirchdienst – ist das schwierig? W er am Sonntag zum Gottesdienst kommt, betritt unsere Dorfkirche oder den Kirchsaal im Dorothee-Sölle-Haus (DSH), die gut vorbereitet sind. Da brennen die Kerzen, die Gesangbücher liegen bereit, die Glocken läuten. Das ist meistens das Erste, was die Besucher wahrnehmen. Wer sind aber die Menschen, die sich darum kümmern? Was müssen sie alles tun für die Vorbereitung? Wir sind eine Gruppe, die sich drei- oder viermal im Jahr trifft, ab und zu auch in einem Lokal zum gemeinsamen Essen, um die Termine für die wöchentlichen Gottesdienste und die Sonderveranstaltungen, wie z.B. Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten, abzusprechen. Es gibt eine Adressenliste mit Kontaktdaten, so dass wir im Notfall, wenn wir verhindert sind, andere Teilnehmer ansprechen können. Wie bewältigen wir diese Aufgabe?! Dazu gibt es für die Dorfkirche eine Anleitung , weil es dort mehr zu tun gibt, als im DSH. Das Glockenläuten z.B. gibt es nur in der Dorfkirche. Im DSH läuft das elektronisch ab. Zu den weiteren Aufgaben gehören das Aufschließen der Türen, die Bestückung der Liedertafeln mit den jeweiligen Liednummern. (Im DSH erledigt das oft unser ehema12 liger Hausmeister, Peter Schulz.) Den Ablauf des Gottesdienstes erhalten wir einige Tage vorher von den diensthabenden Pfarrer/Innen. Zum Abendmahl und Taufen stellen wir die nötigen Utensilien bereit. Die Altarkerzen, in der Dorfkirche auch der Kronleuchter werden angezündet, falls nötig, Deckenlampen eingeschaltet, die Sammelkörbe bereitgestellt. Die Liederbücher werden mit dem jeweiligen Liturgiezettel versehen und zum Austeilen hingelegt. Unter das Lesepult stellen wir ein Glas Wasser für Pfarrerin oder Pfarrer. Geläutet wird eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes fünf Minuten lang, sozusagen als Einladung, und dann zehn Minuten vor Beginn, beim Vaterunser und zum Abschluss und Verlassen der Kirche. Im Gottesdienst müssen die Kollekten eingesammelt, das Geld später gezählt, dokumentiert und in den Tresor gebracht werden. Mit dem Aufräumen und Abschließen der Kirche ist der Dienst dann beendet. Das alles erfährt man aus der wirklich sehr ausführlichen Anleitung. Im DSH ist manches etwas einfacher und auch ein wenig anders. Dort hat es sich eingebürgert, dass der Kirchdienst noch einen Kaffeetisch vorbereitet, an dem Gottesdienstbesucher hinterher noch ein wenig zusamGemeindereport Marienfelde mensitzen und plaudern können. Das wird von vielen gern angenommen – das Kaffeekochen geschieht jedoch in Eigeninitiative des Kirchdienstes und ist nicht Pflicht! Wer sich entschließt, beim Kirchdienst mit zu machen, wird anfangs von einem schon länger tätigen Kirchdienstmitglied eingewiesen und begleitet. Auch die PfarrerInnen helfen gern. Bei der Durchführung des Gottesdienstes beteiligen sich auch einige Mitarbeiter/innen des Kirchdienstes durch das Lesen eines Textes. Wer das gern tun möchte, dem wird per E-Mail der Text mitgeteilt, sodass er sich entsprechend vorbereiten kann. In der Gruppe gibt es schon viele lang­ jährige Mitarbeiter/innen. In den vergangenen Jahren sind wir jedoch weniger geworden: durch Krankheit oder andere persönliche Gründe können einige diesen Dienst nicht mehr ausüben; leider sind auch liebe langjährige Mitglieder gestorben (z.B. Mecht- Gemeindereport Marienfelde hild Ekardt). Wir benötigen dringend Nachwuchs. Daran, dass viele schon sehr lange dabei sind, können Sie, liebe Kirchgänger/innen, sehen, dass es auch Spaß macht, diesen Dienst für die Gemeinde zu tun. Wir sind z.Zt. nur noch zwölf Frauen und Männer und einige Leute, die gelegentlich mal aushelfen, den Kirchdienst zu bewältigen. Wir betreuen 104 Sonntagsgottesdienste (zwei pro Sonntag) jährlich. Dazu kommen noch die Feiertags- und Sondergottesdienste. Trotzdem – da sich diese Menge auf mehrere Menschen verteilt, ist keine/r öfter dran als einmal im Monat. Wir würden uns über "Verstärkung" sehr freuen - bei Interesse sprechen Sie doch bitte die Pfarrerinnen oder den Kirchdienst im Gottesdienst an; das nächste Planungstreffen ist am 17. Juni. Hildegund Fischer 13 Sommerthema Sommerthema „Fair im Urlaub“ Flugreise I Meinen diesjährigen Sommerurlaub habe ich schon hinter mir, und der war leider nicht ganz umweltfreundlich. Unser langersehntes Ziel waren diesmal die Azoren. Die sind allerdings wirklich nur mit dem Flugzeug, einem der größten Luftverschmutzer, zu erreichen. Um möglichst viel von unserer Insel zu sehen, haben wir auch noch ein Auto benutzt. Hätten wir viel Zeit gehabt, wäre es sicher sinnvoll gewesen, den Linienverkehr, der dort auch recht gut ausgebaut ist, zu benutzen. Zeit – das ist sicher für viele der springende Punkt, mit dem Flugzeug zu reisen. Früher war es, zumindest in unserem Freundeskreis, üblich, mindestens drei Wochen Urlaub zu machen. Wir packten Kinder, Koffer, Zeltmaterial, Kocher und Schlauchboot ins Auto, unsere kleine Jolle aufs Dach und fuhren los nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Da ging es auch schon mal bis nach Korsika. Jetzt im Alter ziehe ich natürlich eine Ferienwohnung oder Hotelunterkunft vor. Die üppigen Buffets in den Hotels (Was geschieht eigentlich mit den vielen übrig gebliebenen Resten?) nutzen wir aber im allgemeinen nur für das Frühstück. Ansonsten kaufen wir in kleinen Läden einheimische Lebensmittel. Mitbringsel? Wir haben uns angewöhnt, nur noch Ess- und Trinkbares 14 mitzubringen. Das haben wir auch diesmal so gemacht. Hildegund Fischer Flugreise II Umstritten ist die Möglichkeit, für eine unvermeidbar erscheinende Flugreise eine sogenannte „CO²-Kompensation“ als Spende zu bezahlen. Man lässt sich ausrechnen, wieviel Flugkilometer man kompensieren muss, und zahlt dann für ein umweltfreundliches oder klimaschützendes Projekt der eigenen Wahl. So habe ich es gemacht, als ich neulich übers Wochenende in die Schweiz geflogen bin. Aber Vorsicht! Auf vielen Internetseiten (googeln unter „CO² Kompensation“; z.B. www.atmosfair.de, dort weitere Informationen) werden Berechnungen und Spendenmöglichkeiten angeboten – sie differieren allerdings so stark, dass man sich des Eindrucks von Willkür nicht ganz erwehren kann. Und das CO² bleibt ja doch in der Welt – handelt es sich vielleicht um eine Art modernen Ablasshandel? Vielleicht doch besser, das Fliegen ganz zu unterlassen – Urlaub mit der Bahn an der Ostsee ist doch vielleicht auch ganz schön … Carola Enke-Langner Konsum„zwang“ Hurra, der Sommer kommt und damit für Gemeindereport Marienfelde viele die Reisezeit. Endlich Urlaub! Ausspannen und Erholen! Da schauen einige Reisende nicht so auf das Geld, es wird gekauft, was im ersten Moment begehrenswert scheint. Das Kaufen wird ja auch leicht gemacht: An jeder Ecke, auf dem Basar, im Geschäft, am Stand wird man dazu verführt. Ich habe beschlossen, mich nicht verführen zu lassen, indem ich mir drei Fragen stelle: 1. Brauche ich das jetzt oder später wirklich? 2. Macht es mich jetzt oder später wirklich glücklich? 3. Hilft es mir irgendwie weiter? Ja oder Nein? Und schon spare ich Kosten, Material und schone ein wenig meine Umwelt. Das mache ich nicht nur im Urlaub, sondern bei jeder Versuchung zum Kauf! Ich habe schon viel gespart und bin erstaunt, was und wieviel ich eigentlich nicht brauche. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Sommerzeit! Monika Hansen Nostalgische Stehrumchen Im Gegensatz zu meinen Jugendjahren ist mir das Shoppen jetzt meist zuwider, erst recht im Urlaub. Die engen Einkaufsstraßen in südlichen Ländern mit ihrem Überangebot an Waren und Klimbim lösen bei mir fast einen Fluchtreflex aus. Und doch – mein widersprüchliches Verhalten erzählt eine andere Geschichte. In meinen Regalen tummeln sich an vielen Stellen kleine Trophäen aus den Ferien: der GipsPoseidon aus Griechenland, der hauchdünn getöpferte Fisch aus der Türkei, die Friedenstaube aus Andalusien, der Pokal aus Irland, der kleine Mosaik-Bilderrahmen aus Ravenna Gemeindereport Marienfelde … Aus jedem Land suche ich für mich nach der einen Erinnerung, und dafür muss ich ganz schön durch die Straßen rennen. Zum Glück für die Verkäufer, zu deren Lebensunterhalt ich so ein bisschen beitrage. Elke Neukirch Andenken braucht man Was wäre ein Urlaub, wenn ich ihn zu Hause nicht nachbereiten kann! Der Fotoapparat leistet dabei gute Hilfe. Und wenn mich im Andenkenladen die Fülle der Andenken überwältigt, dann mache ich einfach ein Foto vom Schaufenster und kann mir später in Ruhe die vielen Dinge ansehen. Geschenke, die ich mitbringen möchte, bastle ich am besten selbst. Da kann ich die immer so schönen Steine vom Strand anmalen, oder die Schneckenhäuser, die am Wegesrand liegen. Aus Binsen lassen sich schöne Körbchen basteln und aus Palmstreifen sogar kleine Heuschrecken. Dinge, die ich finde, sehe ich mir einfach an und überlege, wie ich sie gut für ein Mitbringsel verwerten kann. Solche Mitbringsel müssen auch nicht ewig halten, sondern können nach einiger Zeit wieder entsorgt werden, damit die Wohnung nicht überquillt. Übrigens findet man im Internet gute Anregungen. Sieglinde Dürr 15 „Faire Gemeinde“ Veranstaltungskalender Haben Sie schon mal Butifarras, Fatair oder Kurdische Makluba gegessen? Oder Kulaischet Alied? N ein? Am 15. Juni gibt es wieder eine Gelegenheit, dann wird im Kinderhaus gekocht. Alt- und Neu-Berliner treffen sich am Kochtopf und an der Salatschüssel. Alle gucken sich gegenseitig über die Schulter und erschnuppern die (für uns vielleicht ungewohnten) Gewürze, wie Sumak, Za’atar oder Kumin. Es riecht immer so gut … und es schmeckt fantastisch! Fehlen darf niemals der bunte Obstsalat, mit den unterschiedlichsten Früchten, je nach Saison, jedoch fast immer mit Granatapfel – den mögen alle! „Was kochst denn du?“ ist ein ökumenisches Projekt der Katholischen Gemeinde Vom Guten Hirten und der Evangelischen Kirchengemeinde Marienfelde; mit dabei ist auch immer das Team von BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften). Schon seit Januar 2018 treffen sich einmal monatlich rund 25 Leute, die gemeinsam die unterschiedlichsten Gerichte aus den verschiedensten Ländern zubereiten. Marienfelder treffen sich mit geflüchteten Familien – vor allem Frauen – um zu kochen, zu reden, Rezepte auszutauschen – und natürlich zum gemeinsamen Essen. Schön war das Treffen in der Weihnachtszeit, als leckere Weihnachtsplätzchen gebacken wurden. Im April gab es im Dorothee-Sölle-Haus für alle einen sehr informativen „Fairen 16 Brunch“, zu dem „Brot für die Welt“ eingeladen hatte – für die Marienfelder sozusagen als Vorgeschmack auf die „Faire Gemeinde“. Es war ein großer Erfolg mit über 70 Teilnehmenden. Darüber gab es einen Bericht im Mai-Report 2019. Haben Sie Appetit bekommen? Die nächsten Koch-Termine sind am 15. Juni, 20. Juli und 17. August, immer samstags von 11–14 Uhr, in der Waldsassener Str. 9 im Kinderhaus. Sie sind herzlich eingeladen, und bringen Sie Ihr Lieblingsrezept mit! – denn: Einander Kennenlernen geht (auch) durch den Magen! Margarete Wegner Tel. 7 55 12 20-15 ehrenamt@marienfelde-evangelisch.de Gemeindereport Marienfelde 30. Mai Donnerstag 11+14 Uhr Dorfkirche 1. Juni Samstag 11+14 Uhr Dorfkirche 6. Juni Donnerstag 18.00 Uhr DSH 7. Juni Freitag 15.00 Uhr Dreikönigs-Kita 7. Juni Freitag 19.45 Uhr DSH 9. Juni Pfingstsonntag 17–21 Uhr Dorfkirche 10. Juni Pfingstmontag 11.00 Uhr Rath. Schönebg. 12. Juni Mittwoch 19.30 Uhr DSH 13. Juni Donnerstag 18.00 Uhr DSH 14. Juni Freitag 18.00 Uhr Kirchhof 15. Juni Samstag 11–14 Uhr Kinderhaus 15. Juni Samstag 14.30 Uhr Kinderhaus 15. Juni Samstag 19.00 Uhr DSH 16. Juni Sonntag 9.30 Uhr Dorfkirche 17. Juni Montag 16.00 Uhr HILDE 19. Juni Mittwoch 18.00 Uhr DSH 19.–23. Juni Dortmund 24.–27. Juni 10–16 Uhr Kinderhaus 26. Juni Mittwoch 19.30 Uhr DSH 4. Juli Donnerstag 18.00 Uhr DSH 6. Juli Samstag 18.00 Uhr DSH 8. Juli Montag 16.00 Uhr DSH 12. Juli Freitag 19.45 Uhr DSH 17. Juli Mittwoch ganztägig Ausflug 20. Juli Samstag 11–14 Uhr Kinderhaus 22. Juli Montag 16.00 Uhr HILDE 1. Aug. Donnerstag 18.00 Uhr DSH Gemeindereport Marienfelde Konfirmationen Konfirmationen Filmabend 60-jähriges Jubiläum Freitagsrunde Orgelnacht Pfingstfest der Kirchen GKR-Sitzung (nicht öffentlich) Gesprächsabend Sommerkonzert, ab 17 Uhr Kaffee trinken Gemeinsam Kochen mit Geflüchteten Abenteuernachmittag Gospelkonzert Goldene Konfirmation Gottesdienst Werkstatttreffen Kirchentag in Dortmund Kinderferienprogramm Sölle-Gesprächskreis Filmabend Ü-60 Party (mit Anmeldung) Seniorengeburtstagsfeier (mit Anmeldung) Freitagsrunde Sölle-Gesprächskreis Gemeinsam Kochen mit Geflüchteten Gottesdienst Filmabend 17 Veranstaltungen Kirchenmusik Pfingstfest der Kirchen – Der Himmel in Berlin B ei den Leiterperformances oder auf der Luftballonleiter – dem Himmel kommen Sie auf jeden Fall näher beim Pfingstfest der Kirchen am Pfingstmontag, 10. Juni, von 1118 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg! Himmelserfahrungen aus zweiter Hand gibt es vom Schornsteinfeger, der sich tagtäglich auf den Dächern von Berlin bewegt. Und auch die Allerkleinsten können im Himmelszelt ihren ganz persönlichen Himmel finden, ebenso wie ihre Eltern, wenn die Kinder gut beschäftigt sind. Zunächst beginnt das Fest mit dem traditionellen Open-Air-Gottesdienst, der seit 2003 am Pfingstmontag in Tempelhof-Schöneberg gefeiert wird. Hier zeigt sich die Ökumene im Bezirk in all ihrer Vielfalt. Gewohnt abwechslungsreich und mehrsprachig geht es durch die Liturgie, an der unter anderem syrische, äthiopische, koreanische, amerikanische und deutsche Christ*innen beteiligt sind. Mit dem Ende des Gottesdienstes und dem Läuten der Freiheitsglocke startet um 12 Uhr der Festbetrieb. Es öffnen sich mehr als 60 Marktstände und Aktionsflächen für Groß und Klein. Dort bekommen Sie Informationen zu kirchlicher und diakonischer Arbeit und unterschiedlichste kulinarische Angebote. Vielleicht möchten Sie am Speeddating mit Superintendent Michael Raddatz teilnehmen? 18 Oder sich mit der Himmelsrikscha um das Festgelände fahren lassen? Bastelangebote gibt es für alle Altersklassen, denn nicht nur mit Kindern und Jugendlichen wird viel gebastelt, auch in der Arbeit mit Demenzkranken und ihren Angehörigen wird kreatives Arbeiten sehr erfolgreich genutzt. Austoben kann man sich in der Hüpfburg oder beim Teppichcurling. Und als Erinnerung gibt es ein Foto aus der „Engel-Fotobox“. Auf der Festbühne findet derweil ein abwechslungsreiches Programm mit Interviews, zwei Kindermusicals und diversen musikalischen Darbietungen statt. Das Spektrum ist breit gefächert: Gospel, Trommler, Bandmusik, Singer-Songwriter-Klänge, Rap, ein Kosakenchor und geistliche Musik erfreuen ihre Zuhörer. Auch Markus Dröge, Bischof der Landeskirche, soll auf der Bühne von Moderator Thorsten Wittke von Radio Paradiso interviewt werden. Um 17 Uhr endet der Festbetrieb und die Festgemeinde versammelt sich zu einem Abschlussgottesdienst. In diesem wird Pfr. Dr. Christof Theilemann in sein Amt als Direktor des Berliner Missionswerkes von Bischof Markus Dröge eingeführt. Mit dem Segen am Ende des Gottesdienstes geht dann auch das Pfingstfest der Kirchen um 18 Uhr zu Ende. PM Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg Gemeindereport Marienfelde Herzliche Einladung zum Sommerkonzert auf dem Kirchhof Nun kommt das große Blühen, die schöne Freudenzeit; der Sommer will einziehen und Gras und Saat gedeiht. Es weckt die liebe Sonne, was winters schien verlorn, in Wärme, Lust und Wonne wird alles neu geborn. D as ist die erste Strophe des Liedes, das wir unserem diesjährigen Sommerkonzert als Motto voranstellen. Das Lied beruht auf einer alten schwedischen Volksweise „Den blomstertid nu kommer“. Wir singen es gemeinsam auf die uns bekannte Melodie des Liedes „Wie lieblich ist der Maien“. So verbinden wir Frühling und Sommer, zumal unser Termin für das Sommerkonzert dieses Jahr vor dem eigentlichen Sommeranfang liegt. Unser nun schon achtes Konzert, das wieder Mitglieder unserer Gemeinde gestalten, findet am Freitag, 14. Juni um 18.00 Uhr in der Kapelle auf dem Kirchhof Marienfelder Allee 127 statt. Wie in den vergangenen Jahren können Sie schon um 17.00 Uhr zum Kaffeetrinken in die Wartehalle kommen und anschließend bei hoffentlich wieder schönem Wetter zu einem gemütlichen Beisammensein mit Getränken vor der Kapelle bleiben. Wir laden Sie herzlich ein zum gemeinsamen Singen, Hören von Musik für Orgel, Streicher und Flöten aus verschiedenen Epochen. Dazwischen loben wir den Sommer mit einigen Sommergedichten. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen. Eberhard Pape Musical „Amazing Grace“: Stimmkräftiger Probenauftakt Ü ber 50 Sängerinnen und Sänger proben seit Januar in einem ökumenischen Projektchor für das Chormusical „Amazing Grace“ im Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Str. Mit dem Gospelsong „Amazing Grace“ wird im Herbst dieses Jahres ein „Weltkulturerbe der Musik“ in Lankwitz-Marienfelde zu Gast Gemeindereport Marienfelde sein. Am Donnerstag, den 31. Oktober feiert das Chormusical von Andreas Malessa und Tore W. Aas um 20 Uhr im Saal der Gemeinde Mater Dolorosa Premiere. Neben Solisten aus Niedersachsen wirken im Chor Sängerinnen und Sänger u.a. aus den Gemeinden Vom Guten Hirten, St. Dominicus-Gropiusstadt (kath.) 19 Kirchenmusik und Marienfelde (evang.) mit. Der Chor ist ein wichtiger Bestandteil des Musicals und auch Teil der Inszenierung. Das Stück lebt durch den großen Chor, der auf der Bühne steht. Obwohl das Musical in erster Linie unterhalten soll, vermittelt es auch eine wichtige Botschaft. Die Melodie von „Amazing Grace“ komponierten unbekannte schwarze Farmarbeiter. Den Text verfasste 1773 ein britischer Sklavenkapitän: John Newton. Der Mann, der an versklavten Menschen viele Verbrechen beging, wurde später zu einem ihrer prominenten Fürsprecher und setzte sich gegen den Sklavenhandel ein. Als Erzählkonzert schildert das Musical in mitreißenden Gospels und unvergesslichen Popballaden die dramatische Lebensgeschichte John Newtons. Der Reinerlös aller Veranstaltungen wird dem Projekt gegen Kinderarbeit „Haus der Hoffnung“ in Dhaka (Bangladesch) zugutekommen. Das Chorprojekt finanziert sich 20 Kirchenmusik überwiegend selbst. Um die Vorlaufkosten (z.B. Herstellung von Kostümen) zu decken, leisten alle Mitwirkenden einen Teilnehmerbetrag. Ich freue mich sehr, das Musical „Amazing Grace“ in Zusammenarbeit mit Michael Geese von der katholischen Nachbargemeinde Vom Guten Hirten realisieren zu können. Mein Dank gilt schon jetzt allen Unterstützern sowie der Stiftung Creative Kirche. Weitere Aufführungen: Freitag, 1.11.2019, 20.00 Uhr Sonnabend, 2.11.2019, 15.00 und 19.00 Uhr Karten zum Preis von 10 € (erm. 8 €) sind ab August erhältlich. Gerne werden schon jetzt verbindliche Vorbestellungen per Mail / telefonisch entgegengenommen. Mail: mgeese@arcor.de / Tel.: 722 43 95 David Menge Gemeindereport Marienfelde Orgelnacht 2019 in der Dorfkirche Marienfelde A uch in diesem Jahr findet wieder am Pfingstsonntag eine Orgelnacht im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg statt. Das „offizielle“ Orgelnachtkonzert in der Marienfelder Dorfkirche wird in diesem Jahr um 19 Uhr von Friedrich-Wilhelm Schulze gestaltet. Es erklingt „Barockes und Romantisches aus Deutschland, Frankreich und England. Um dieses Konzert herum veranstalten wir in der Dorfkirche unsere eigene Orgelnacht. So beginnt Kantor David Menge mit einem Konzert für Kinder um 17 Uhr. Um 18 Uhr spielen Susanne Busche und David Menge Werke für zwei Orgeln und Orgel vierhändig vom Barock bis heute. Um 20 Uhr schließlich gibt es unter dem Titel „Biber, Schmelzer & Co“ ein Konzert für Barockvioline, Theorbe und Orgel. Um den begnadeten Violinvirtuosen und bedeutenden Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber geht es in diesem Programm mit Violinsonaten des Frühbarock. Bei keinem anderen Komponisten findet man so häufig Doppelgriffe, Dreier- und Viererakkorde wie bei ihm und er beherrschte das Violinspiel bis in die siebte Lage, was damals sehr selten war. Außerdem gibt es Sonaten seines Lehrers, dem führenden österreichischen Komponisten Johann Jakob Schmelzer und den südGemeindereport Marienfelde deutschen Komponisten Johann Erasmus Kindermann und Philipp Friedrich Böddecker. Es spielen: Elfa Run Kristinsdottir, Barockvioline Magnus Andersson, Theorbe Sabine Erdmann, Orgel Elfa Rún Kristindóttir – in Akureyri, Island, geboren, studierte Violine an den Musikhochschulen Freiburg und Leipzig. Als Solistin und Kammermusikerin spielt sie weltweit auf renommierten Festivals und in Konzerthäusern, wie dem Bachfest Leipzig, dem Sydney Festival, der Philharmonie Berlin, dem Concertgebouw in Amsterdam und Brügge, der Toppan Hall in Tokyo oder der Carnegie Hall in New York. Zwischen 2006 bis 2014 war sie Mitglied und Konzertmeisterin (seit 2008) des Solistenensembles Kaleidoskop und hat diverse Konzertprojekte mitentwickelt. Als Konzertmeisterin gastiert sie mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin oder Concerto Köln. Sie leitet das Ensemble Barokkbandið Brák, das sie in 2015 in Island gegründet hat. Der Lautenist Magnus Andersson studierte 21 Kirchenmusik an der Königlichen Hochschule für Musik in Stockholm sowie bei Professor Nigel North an der Indiana University in Bloomington/USA. International ist Magnus Andersson bei vielen Opernhäusern zu Gast und tritt mit verschiedenen Barockensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Elbipolis Barockorchester, der Internationalen Bachakademie Stuttgart u.a. auf, sowie als Solist mit Schwerpunkt auf dem Repertoire des 16. bis 18. Jahrhunderts. Sabine Erdmann erhielt ihren ersten Cembalounterricht mit elf Jahren bei Beata Seemann in München. Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Prof. Egi- Landeskirche no Klepper, danach an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Mitzi Meyerson. Sie besuchte Meisterkurse bei Menno van Delft, Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen. Neben ihrer solistischen und Kammermusikalischen Tätigkeit ist sie als gefragte Continuo-Spielerin Mitglied und Gast verschiedener Orchester, wie z.B. Göttinger Barockorchester, Concerto Grosso Berlin, Deutsches Sinfonieorchester, Ensemble Resonanz Hamburg, Heidelberger Sinfoniker, Kammerakademie Potsdam, Lautten-Compagney Berlin und Kammermusikensembles, wie Nils Mönkemeyer and Friends. Außerdem ist Sabine Erdmann als Cembalo-Korrepetitorin der Flötenklassen an der Universität der Künste Berlin tätig, sowie auch beim Deutschen Musikratwettbewerb. Sabine Erdmann wirkte bei Rundfunkaufnahmen (NDR, SFB) und CD-Produktionen als Solistin und Continuospielerin (auch mehrfach mit der Kantorei Marienfelde) mit. David Menge / Pressemiteilungen Christopher-Street-Day „H ören Sie mal, Frau Trautwein, Sie und überhaupt wir als Kirche auf einem goldglitzernden Wagen mitten auf dem Christopher Street Day (CSD)? Was machen Sie da eigentlich?“ Das werde ich seit einigen Jahren öfter gefragt. Und: Auch wenn es aussieht wie eine große Party von ein paar ausgelassenen Bunten und Verrückten und die Innenstadt den ganzen Tag gesperrt ist – beim CSD geht es um die Grundrechte aller Menschen. Wie zum Beispiel um die „Ehe für alle“, also die Möglichkeit, dass in unserer Kirche alle Menschen kirchlich getraut werden können. Deswegen gehören wir als Kirche selbstverständlich mit auf den CSD. So setzen wir ein Zeichen gegen die Hasswellen der Rechtspopulisten. Und wir stehen auf, laufen und feiern gemeinsam auf der Straße für eine Vielfalt von Lebensentwürfen und Lebenswegen. Denn das ist mir wichtig: Dass in unserer Kirche wirklich alle Menschen ei- nen Platz haben, weil alle Menschen von Gott herkommen. Lassen Sie uns das offen zeigen, auch und gerade auf dem CSD. Lassen Sie uns also auch dieses Jahr wieder als Kirchenmenschen mit ausgelassener Fröhlichkeit und Offenheit mit auf die Straße gehen. Lassen Sie uns Menschen auf ihren eigenen Wegstrecken begeistern und neugierig machen auf eine Kirche, die gar nicht so rückwärtsgewandt und engherzig ist, wie viele glauben. Lassen Sie uns offen reden darüber, wie wir leben wollen, ohne Menschen dabei auszugrenzen. So leben wir Kirche – auch auf dem CSD am 27. Juli 2019 und am liebsten zusammen mit Ihnen allen, dazu lade ich Sie herzlich ein! Ihre Ulrike Trautwein Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin der EKBO Sing mit uns – Das Mitsingwunschkonzert Am Montag, dem 17. Juni findet um 19.30 Uhr das 11. Mitsingwunschkonzert in der Dorfkirche Marienfelde statt. Unter dem Titel „In the summertime“ wollen wir Sommerhits aus 8 Jahrzehnten singen. Wie immer können vorher Lieder gewünscht und ausgewählt und dann von allen gesungen werden. Infos unter www.davidmenge.de 22 Gemeindereport Marienfelde Kirchdiensttreffen: Montag, 17. Juni 2019, 19.00 Uhr Freitagsrunde: Freitag, 7. Juni 2019, 19.45 Uhr im DSH (Film über Papst Franziskus) Freitagsrunde: Freitag, 12. Juli 2019, 19.45 Uhr im DSH (Prozesstheologie) Sölle-Gesprächskreis: Mittwoch, 26. Juni 2019, 19.30 Uhr, DSH Sölle-Gesprächskreis: Mittwoch, 17. Juli 2019, Ausflug Bibelstunde: Jeden Montag, 10.30 – 11.30 Uhr im DSH Bibelstunde: (nicht vom 29. Juli bis 19. August / Sommerpause) Gemeindereport Marienfelde 23 Gottesdienste Gottesdienste im Juni und Juli 2019 Die Gottesdienste finden sonntags um 9.30 Uhr in der Dorfkirche (DK), um 11.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus (DSH) statt, sofern nicht anders angegeben. Keine Abendkirche im Juni und Juli (Sommerpause) – Wiederbeginn am 16. August. (A) = Abendmahlsgottesdienst Donnerstag, 30. Mai – Himmelfahrt 11.00 + 14.00 Uhr – DK – Konfirmationen – Pfr. V. Hoffmann und Team 9.30 DK / 11.00 DSH – kein Gottesdienst (wir bitten den Fehler beim Abdrucken des Termins in der Mai-Ausgabe zu entschuldigen) Samstag, 1. Juni 11.00 + 14.00 Uhr – DK – Konfirmationen – Pfr. V. Hoffmann und Team 2. Juni – Exaudi 9.30 Uhr – Vikar S. Danner (A) 11.00 Uhr – Vikar S. Danner 7. Juli – 3. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfrn. C. Enke-Langner (A) 11.00 Uhr – Pfrn. C. Enke-Langner 14. Juli – 4. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfrn. C. Enke-Langner 11.00 Uhr – Pfrn. C. Enke-Langner (A) 21. Juli – 5. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfrn. C. Rosin (m. Taufe) 11.00 Uhr – Pfrn. C. Rosin 28. Juli – 6. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Vikar S. Danner 11.00 Uhr – Vikar S. Danner 9. Juni – Pfingstsonntag 9.30 Uhr – Pfrn. C. Enke-Langner 11.00 Uhr – Vikar S. Danner (Gottesdienstprüfung) – (A) 17–21 Uhr – DK – Orgelnacht 4. August – 7. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfrn. C. Rosin (A) 11.00 Uhr – Pfrn. C. Rosin 10. Juni – Pfingstmontag 9.30 Uhr – Taufgottesdienst – Pfrn. C. Enke-Langner 11.00 Uhr – kein Gottesdienst im DSH 11.00 Uhr – Ökum. Gottesdienst zum Bezirkskirchenfest vor dem Rathaus Schöneberg 16. Juni – Trinitatis 9.30 Uhr – Gottesdienst mit Jubiläumskonfirmation – Pfrn. C. Enke-Langner 11.00 Uhr – Pfrn. U. Senst-Rütenik Freitag, 9. August 17.00 Uhr – DK – Schulanfänger-Gd. – 17.00 Uhr – Pfrn. C. Rosin + Team Gemeindereport Marienfelde Konfirmanden Am 30. Mai 2019 werden um 11 Uhr und um 14 Uhr in der Dorfkirche Marienfelde konfirmiert: Niklas Bauch – Julian Biernoth – Levin Briesenick – Niklas Burchert – Kilian Fischer – Lennart Güdelhöfer – Lilian Güdelhöfer – Ole Mankiewicz – Benjamin Marx – Karl Pieszczek – Patrick Roedel – Cosma Roszkiewicz – Yannik Schleske – Melina Schleuß – Jessica Schloemp – Jonas Schloemp – Angelina Schulz – Louis Schwandt Am 1. Juni 2019 werden um 11 Uhr und um 14 Uhr in der Dorfkirche Marienfelde konfirmiert: Felicitas Barthel – Maike Ehlert – Lydia Käsch – Sophie Lambrecht – Chiara Liebisch – Adelina Phiong – Linnea Schillhaneck – Emmelie Schneider – Manuel Steger – Alina Supper – Tabea Tiemeyer – Sina Welsch – Nick Westphal – Lili Wolff 11. August – 8. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfrn. U. Senst-Rütenik 11.00 Uhr – Einführungsgottesdienst für KonfirmandInnen – Pfrn. C. Rosin + Team 11.00 Uhr – DK – Taufgottesdienst – Pfrn. U. Senst-Rütenik Nächste Taufgottesdienste: 23. Juni – 1. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfr. V. Hoffmann 11.00 Uhr – Pfr. V. Hoffmann 24 30. Juni – 2. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr – Pfr. V. Hoffmann 11.00 Uhr – Pfr. V. Hoffmann Gemeindereport Marienfelde 10. Juni (Pfingstmontag) – 21. Juli (im Gottesdienst) – 11. August Anmeldung bitte bis 3 Wochen vorher im Büro. 25 Aus unserem Kirchenbuch Taufen: Meret Rovátkay (Kreuzberg); Hanka Rovátkay (Kreuzberg); Liam Knorr (Lichtenrade); Pauline Schley (Buckow); Ammelie Metzner (Mfd.); Lotta Martins (Mfd.); Emilian Homes (Mfd.); Lara Vogt (Mfd.); Paulina Vogt (Mfd.) Trauung: Herr Harry Niedtner und Frau Marianne Niedtner, geb. Pallin (Mfd.) Silberhochzeit: Herr Carsten Unbehaun und Frau Christa Burkhardt (Mfd.) Bestattungen: Herr Lambert Steenweg Frau Brigitte Henke, geb. Schneider Frau Frieda Becker, geb. Weisheim (Mfd.) (Mfd.) (Mfd.) 79 Jahre 76Jahre 80 Jahre Anzeige HAHN BESTATTUNGEN Seit über 160 Jahren im Familienbesitz Berlins größte Sarg- und Urnenausstellung Individuelle Trauerfeiern in eigener Feierhalle Überführungen Tag und Nacht 75 11 0 11 • Hausbesuche • 9 Filialen Bestattungsvorsorge und Sterbegeldversicherungen In Ihrer Nähe in Lankwitz: Kaiser-Wilhelm-Straße 84 (Lankwitz Kirche) In Lichterfelde: Oberhofer Weg 5 • In Alt-Mariendorf: Reißeckstraße 8 26 Gemeindereport Marienfelde Jubiläum 2019 Alexander von Humboldt – „Der größte Mann seit der Sintflut“ (250. Geburtstag) S zwei Jahre jünger, sollte stets denselben o wurde er schon zu Lebzeiten betitelt. Stoff lernen und hatte Mühe, mit dem BruMan glaubt es kaum, aber Alexander von Humboldt wurde fast neunzig Jahre alt, obder mitzuhalten, Außerdem trieb es ihn jede wohl er sich den größten Strapazen aussetzte freie Minute hinaus in die Natur. Beladen mit Pflanzen, Steinen oder kleinen Tieren kam er und unerschrocken Todesgefahren auf sich nahm. Selbst, als er mit sechzig Jahren forzurück. Deshalb wurde er von allen für minder schend durch das hinterste begabt gehalten. Sibirien reiste und vor der Sein Studium begann gefährlichen MilzbrandAlexander an der „Viadrina“ krankheit gewarnt wurde, in Frankfurt/Oder. Er studurchquerte die Reisegrupdierte dort Kameralistik, weil die Mutter beide Junpe das Gebiet schadlos, nachdem er vorher mögligen später im Staatsdienst che hygienische Maßnahuntergebracht wissen wollmen getroffen hatte. te. Gleichzeitig hörte er Friedrich Wilhelm HeinAltertumswissenschaften, Medizin, Physik und Marich Alexander von Humboldt wurde am 14. Septhematik. Ein Jahr später tember 1769 in Berlin Tegel studierte er in Berlin, dann geboren. Sein Vater war in Göttingen. Eine erste Humboldt in Südamerika preußischer Offizier und Forschungsreise 1790 mit Georg Forster führte über Kammerherr bei Hofe. Daher war einer von Alexanders Taufpaten Friedrich Mainz nach England und über Paris zurück. Wilhelm II. Seine Mutter kam aus wohlhabenIm Mai 1791 trat er in den Staatsdienst als dem Hause. Als Alexander zehn Jahre alt war, Bergbeamter in Freiberg. Während er morstarb sein Vater, der sich stets liebevoll seinen gens in den Stollen einfahren musste, nahm beiden Söhnen gewidmet hatte. Alexanders er nachmittags an bis zu sechs Studienkollegs zwei Jahre älterer Bruder hieß Wilhelm. Die teil und wurde schon im März 1792 BergasMutter sorgte für gute Hauslehrer, kümmerte sessor. Diese Stellung erlaubte ihm nun, hersich sonst kaum um die Kinder. Wilhelm lernumzureisen und die verschiedenen Bergwerke te eifrig und zielstrebig, Alexander, obwohl zu untersuchen. Gemeindereport Marienfelde 27 Jubiläum 2019 Jubiläum 2019 Er versuchte, die Arbeitsbedingungen der wissenschaftler, machte er sich auf die beBergleute zu verbessern, erfand eine Atemschwerliche Reise und gemeinsam mit ihm maske und eine Lampe, die auch unter Tage meisterte er alle die bedrohlichen Situatiobei Sauerstoffknappheit funktionierte. Ihn nen, die zu überstehen sie sich auferlegten. selbst rettete sie einmal aus Todesgefahr Er sagte: „wenn man jung und aktiv ist“ sei es unter Tage. In Steben gründete er die erste möglich, Gefahren und Unwägbarkeiten zu Bergschule und verfasste die notwendigen ignorieren. Übermenschliches verlangten sie Lehrbücher. Er nutzte die Zeit dort, um erste ihren Körpern ab, als sie die Anden überquernaturwissenschaftliche Untersuchungen zu ten und versuchten, den Gipfel des schneemachen. Immer interessierbedeckten Cimborazo zu erten ihn Zusammenhänge, klimmen. Nur, wenn sie auf nie die Einzelheit als solche. die höchsten Berge stiegen, Chemische Prozesse interkonnten sie diese vermesessierten ihn ebenso. Sogar sen. Im Urwald galt es, fremschmerzhafte Selbstversude Tier- und Pflanzenarten che machte er mit Elektrizu sammeln, zu bestimmen zität. Zu der Zeit entstand und ihr Zusammenleben zu Humboldt’s einzige literaerforschen. Begeistert berische Erzählung „Die Letrachtete er die überwältibenskraft oder der Rhodische gende Schönheit der Natur in dem fremden Land. Aber Genius“. Humboldt war eng mit enttäuscht stellte Humboldt Goethe befreundet. Beide auch fest, dass nicht die befruchteten sich mit ihren Harmonie, sondern ÜberleDer schneebedeckte Chimborazo Ideen zur Natur gegenseitig. benskämpfe den Umgang al(aus H. Klenke, Alexander von Humboldt’s Leben und Werken, Reisen Immer träumte Humboldt ler Lebewesen miteinander und Wissen von 1870) davon, ferne Länder zu bereibestimmten. Quälend waren sen. Seine Mutter lehnte solche Pläne ab. Als die Hitze und die Mückenplage. Gefahren wie sie 1796 starb und den Söhnen ein ansehnlilauernde Krokodile warteten überall. ches Erbe hinterließ, begann er, seine Träume Humboldt sah mit Entsetzen, wie die spazu realisieren. Als er endlich vom spanischen nischen Kolonialherren durch zu heftigen König einen Pass für die Kolonialstaaten in Holzeinschlag das Land ausbeuteten und erkannte die verheerenden Folgen durch techSüdamerika erhielt, begann er umgehend mit Reisevorbereitungen. Wichtige Messinnisierte Landwirtschaft. Er warnte als erster strumente besorgte er sich. Gemeinsam mit Mensch vor den klimatischen Folgen durch diese Form der Umweltzerstörung. Ebenso Bonpland, einem ebenso begeisterten Natur28 Gemeindereport Marienfelde entsetzten ihn der unmenschliche Sklavenhandel und die Behandlung der Sklaven durch ihre „Besitzer“. Mit den Eingeborenen verständigte er sich in gutem Einvernehmen und lernte von ihnen. Von 1799 bis 1804 hielt sich Humboldt im nördlichen Südamerika und in Mittelamerika auf. Beladen mit schwerstem Gepäck, Samen, gepressten und frischen Pflanzen, vielen Tierkäfigen und den Kopf voller neuer Gedanken, Erfahrungen und Einsichten kehrten die beiden Forscher nach Europa zurück. Unter anderem brachte er sechstausend Pflanzenarten mit, zweitausend davon waren in Europa noch unbekannt. In Amerika hatte sich Humboldt mit vielen namhaften Wissenschaftlern ge- troffen und auch mit dem naturinteressierten Jefferson, dem damaligen amerikanischen Präsidenten. In Europa war er bereits eine Berühmtheit und wurde überall mit großen Ehren empfangen. Humboldt musste immer aktiv sein, gab sich nie mit Erreichtem zufrieden. Als er von seiner langen Expedition zurückkehrte, war er 35 Jahre alt. Weil es schwer ist, sein Leben in Kurzform zu beschreiben, mache ich hier einen Schnitt und lasse eine Fortsetzung folgen. (Die Bilder sind dem Band „Alexander von Humboldt“ von Andrea Wulf entnommen.) Sieglinde Dürr A. v. Humboldt, Überquerung der Anden auf schwer beladenen Maultieren Gemeindereport Marienfelde 29 Kinderseite Kinderseite Sommerferien H ast du schon Pläne für deine Ferien? In diesem Sommer warten 45 Tage Freizeit auf dich, die du für viele Aktivitäten nutzen kannst. Wenn du verreist, gibt es am Urlaubsort bestimmt genug Unterhaltung und Abwechslung. Zu Hause ist es oftmals etwas langweilig, sogar wenn du in den Hort gehst und es dort ein Ferienprogramm gibt. Klar bietet deine Gemeinde wieder ein Ferienprogramm vom 24. bis 27. Juni an. Seit Jahren organisieren in der Nähe auch der TSV Marienfelde (www.verein.tsv-marienfelde. de/verein/ferienspiele) und das haus of fun (www.facebook.com/pg/hausoffun) Ferienangebote. Auch den Super-Ferien-Pass gibt es ab Anfang Juni wieder für nur 9 € in allen REWE Märkten und Berliner Bäder Betrieben (für SGB II Empfänger etc. auf Antrag Kostenübernahme möglich). Und wie wäre es mit etwas Abenteuer zu Hause? Hast du schon einmal draußen übernachtet in einem selbstgebauten Zelt? Dazu musst du jetzt nicht in den nächsten Park oder Wald. Ein Balkon oder Garten reicht völlig aus. Wenn deine Familie so etwas nicht hat, wie wäre es bei den Großeltern oder anderen Verwandten? Noch besser ist es mit und/oder bei deinen Freunden, denn mit mehreren macht es auch mehr Spaß! (Und zusammen ist man mutiger.) Was brauchst du nun dafür? Folgendes Material: Maßband/ Zollstock, ca. 5 Meter dickere, reißfeste Kor30 del (z.B. eine Wäscheleine), 4 Decken/alte Bettbezüge/-laken, 4 ca. gleichlange und mindestens 1,30 m lange stabile Stöcke (aus dem Park) oder Stäbe (z.B. Besenstiele), einen (-3) ca. 2 m langen Stab, eine ca. 1,40 m lange Stange, Schere. Wenn du dir bei der Auswahl der Materialien nicht sicher bist oder Hilfe benötigst, frage bitte einen Erwachsenen! Hast du alles zusammen, kann es los gehen: Schritt 1: Lege 2 der 4 gleich langen Stäbe, wie auf Zeichnung 1, aneinander, dabei soll unten ein Abstand von 1,20 m zwischen den Stangen sein, dann verbinde überkreuz oben Zeichnung 1 Gemeindereport Marienfelde Zeichnung 2 die Stangen mehrfach mit Kordel. Schritt 2: Verbinde nun die anderen 2 der 4 Stangen genauso im gleichen Abstand und an der gleichen Stelle wie die beiden Stäbe vorher. Schritt 3: Nun muss der 2 m lange Stab mit den vorbereiteten Stäben auch mit Kordel verbunden werden, dann verbinde an der Hinterseite unten die 1,40 m lange Stange, siehe Zeichnung 2; wenn du 3 Stäbe von 2 m Länge hast, dann werden diese mit den Seiten unten verbunden, und du kannst weitere Kordel an den Seiten überkreuz spannen, siehe Zeichnung 3, damit die Decken für das Zeltdach nicht durchhängen. Schritt 4: Nun breite die Decken über dem Grundgerüst aus und stecke die unteren Enden unter die Gemeindereport Marienfelde Stäbe, damit sie bei Wind nicht wegfliegen oder beschwere sie mit großen Steinen. Über den Eingang und den hinteren Teil solltest du auch eine Decke hängen gegen Mücken. Jetzt legst du noch eine dicke Decke auf den Boden hinein und fertig ist das Zelt! Nun kannst du es dir darin mit Kissen und anderen Dingen gemütlich machen. Für nachts solltest du einen Schlafsack oder dein Bettzeug mit hineinnehmen sowie eine Taschenlampe. Und falls es dir nachts zu unheimlich werden sollte, dann kannst du immer noch in dein eigenes Bett umziehen. Viel Spaß beim Zeltbau und spannende Ferien! Sabine Jacobs Zeichnung 3 31 Partnerschaft Partnerschaft Der Mufindi-Partnerschaftskreis berichtet S eit über vierzig Jahren ist unser Kirchenkreis mit dem Mufindi-Church-District in Tansania partnerschaftlich verbunden. Ausdruck dieser freundschaftlichen Beziehung ist z.B. die gemeinschaftlich getragene Mufindi Lutheran Girls Secondary School in Nyanyembe und der regelmäßige gegenseitige Besuch. Für ein Jahr war Leah Ulula, eine junge Lehrerin aus der Girls Secondary School, in Köthen und bei uns im Kirchenkreis zu Besuch. Eine intensive, interessante, erlebnisreiche und gute Zeit für sie und die Gastgeber*innen. Am 24.3.19 fand die feierliche Verabschiedung von Leah Ulula in der Gemeinde Mariendorf statt. Leah hielt auf Deutsch eine Rede, eine Sprache, die sie während ihres einjährigen Praktikums in Deutschland erlernte. Sie bedankte sich für die Ermöglichung dieses Freiwilligenjahres in Deutschland und ihre schönen Aufenthalte in Berlin. Freiwillige aus Deutschland, die in Tansania für ein Jahr als Praktikanten im kirchlich-sozialen Dienst (Kindergarten, Schule, Sozialstation …) mit32 wirken, gab es schon einige. Leah Ulula war die erste Freiwillige, die von Tansania nach Deutschland kam und hier im schulischdiakonischen Bereich ehrenamtlich tätig war. Sie arbeitete für ein Jahr als Lehrerin für Englisch, Geographie, Religion und freie Arbeit in Köthen an der Freien Schule Sachsen-Anhalt. Dort fand sie ein freundliches Quartier, besuchte den Gottesdienst und sang im Kirchenchor mit. In den Schulferien wurde Leah vom Mufindi-Partnerschaftskreis betreut. Seine Mitglieder gaben ihr Unterkunft und ließen sie Gemeindereport Marienfelde am Familienleben teilhaben. Sie besuchte einen Sprachkurs, lernte Berlin ein wenig kennen und verbrachte Weihnachten in Wuppertal und Silvester in Scheveningen (Holland). Ein Highlight war für sie die Teilnahme an der Sommergospelwoche 2018 in Hermannsburg, die ihr eine Kollekte der Kreissynode ermöglichte. Was nimmt Leah mit an Erkenntnissen und Erinnerungen? Wir befragten sie am Ende ihres Freiwilligenjahres: „Ich habe hier in Deutschland viel gelernt, erfahren und einige persönliche Herausforderungen bestanden“ sagt sie nachdenklich und dankbar. Sie sei vielen freundlichen und sehr hilfsbereiten Menschen begegnet, ganz wenigen, denen sie egal war oder die sich rassistisch abgrenzten. Beeindruckt hat sie, wie hart die Menschen hier für ihren Wohlstand arbeiten und wie stark sie sich nach der Uhr richten; und wie viel weiter das Kommunikations- und Transportsystem und die Wirtschaft entwickelt sind als in Tansania. Die Arbeitsteilung in der Familie erstaunte sie, denn jeder macht hier alles. Eltern geben ihren Kindern mehr Freiheit und erziehen sie zur Eigenverantwortung. In der Schule erlebte sie Lehrer*innen, die sich sehr engagierten und die ihre Arbeit mögen. Die Schüler*innen benehmen sich freier in der Klasse, was manchmal schwieriger für die Lehrer*innen ist. Es gibt wenig Frontalunterricht, die Methoden von Lehren und Lernen sind vielfältig, die Ausstattung (Mobiliar, Bücher, Computer …) ist erheblich besser. In ihrer Heimat sitzen bis zu 60 Gemeindereport Marienfelde Schülerinnen in einer Klasse. Schwangere müssen die Schule verlassen. Sie nimmt viele Eindrücke mit, die sie in ihrer Grundüberzeugung bestärken: Education is women’s liberation (Bildung dient der Befreiung der Frauen). In der Begegnung und im Umgang mit Leah Ulula hat auch der Partnerschaftskreis viel gelernt und einmal mehr den Wert des internationalen und interkulturellen Austauschs erfahren. Unser Dank geht an das Berliner Missionswerk, das diese Form der Begegnung ermöglicht. Interessierten gibt der Partnerschaftskreis gerne über seine Geschichte, Erfahrungen und Vorhaben Auskunft und lädt herzlich ein, diese Partnerschaft mitzugestalten. Besuchen Sie den Stand des MufindiPartnerschaftskreises auf dem Pfingstfest der Kirchen am 10. Juni 2019 von 12.00 – 17.00 Uhr auf dem John-F.-Kennedy-Platz vor dem Rathaus Schöneberg. Barbara Hoffmann, Kirchengemeinde Marienfelde 33 Religion im Gespräch Religion im Gespräch Diesmal haben wir uns getroffen, um über „Heimat“ zu sprechen Monika: Wo bist du geboren? Yasemin: Ich bin in Berlin geboren und sehe Berlin als meine Heimat an. Aber meine Eltern sehen ihre Heimat in der Türkei. Monika: Das heißt, es ist ein generationsbedingtes Thema? Yasemin: Ja, ich bin hier in Berlin aufgewachsen, meine Familie ist hier und ich habe mein soziales Netz um mich herum! Aber meine Eltern und Großeltern haben noch eine starke Bindung an die Türkei. Monika: Wie siehst du die Türkei heute? Yasemin: Wir sind immer in die Türkei geflogen, um die Verwandten zu besuchen mit anschließendem Urlaub am Strand. Es war sehr schön, aber auch anstrengend, allen gerecht zu werden. Wir konnten uns nicht so richtig entspannen. Auch wurde ich als „Almanci“ betitelt, das sind Menschen, die in Deutschland wohnen, aber die Türkei ab und zu besuchen. In den Geschäften zahlt man andere, höhere Preise als die Einheimischen! Monika: Dann sitzt du eigentlich doch so zwischen den Stühlen, oder? Yasemin: Nein, nur früher, in ganz wenigen Ausnahmfällen. Berlin ist meine Heimat, aber in der Vergangenheit kam es schon vor, dass ich beschimpft wurde, auch hier in Berlin. Auch wurde ich verdächtigt, etwas gestohlen zu haben aufgrund meiner Herkunft. Und in der Türkei finde ich mich auch nicht mehr 34 zurecht aufgrund der Politik und des Miteinanders. Monika: Und das hat sich jetzt verändert? Yasemin: Ja, mit der Zeit wurde ich selbstbewusster, habe meine eigenen Freiheiten und ein selbständiges Leben, Berlin akzeptiert mich jetzt und ich liebe diese Stadt. Monika: Was bedeutet das Wort Heimat für dich? Yasemin: Heimat ist der Ort, wo ich sozialisiert wurde oder werde, wo meine Familie und Freunde sind, wo ich mich wohlfühle. Monika: Also ist Heimat nicht mit dem Geburtsort verbunden, sie kann auch anderswo sein. Der Begriff Heimat ist eigentlich immer positiv zu sehen, er wird mit „warm, wohltuend, heimisch, bekannt“ beschrieben. Yasemin: Und wenn der Mensch seine Heimat ablehnt, also negativ sieht, dann wird er nicht von Heimat sprechen, sondern andere Begriffe dafür verwenden. Monika: Ich denke auch, dass Heimat überall auf der Welt sein kann, unabhängig vom Geburtsort. Das kann ein kleiner Ort am Meer sein, aber auch ein Fleckchen Erde im Innenhof eines großen Miethauses! Das wählt jeder Mensch für sich aus. Das Heimatgefühl ist sehr persönlich und individuell. Yasemin: Haben rastlose Menschen eine Heimat? Monika: Eine gute Frage! Eigentlich weiß Gemeindereport Marienfelde ich es nicht. Wir können uns einiges vorstellen, aber da müsste man einen solchen Menschen fragen. Yasemin: Sicher ist, der Begriff Heimat ist vielseitig und man kann ihn von vielen Seiten aus betrachten. Aber im Grunde genommen ist er eher positiv zu sehen. Heimat ist der Ort, an den man gern wieder zurückkommt oder auch gern ist. Monika: Viele haben ihren Heimatort nie verlassen, aber es werden immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Gründen dazu gezwungen. So wird Heimat heutzutage wieder sehr flexibel und manchmal auch austauschbar. Yasemin: Vielleicht gibt es mehrere heimatliche Orte? Aber es ist alles eine Definitionssache. Monika: Jetzt ist ja Urlaubszeit und die Menschen fahren in die Ferne, haben eine schöne Zeit dort, aber freuen sich doch, wieder nach Hause zu kommen. „Zuhause“ – ist das gleich zu setzen mit Heimat? Yasemin: Ein Stück weit schon, ein gutes, entspanntes, wirklich harmonisches Zuhause ist wie Heimat: warm, wohltuend, entspannend und sicher! Ob zu Hause oder in der Ferne – wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, genießen Sie den Sommer! Ihre Monika und Yasemin Einladung zum Gottesdienst zum Schulanfang: „Mutig neue Wege gehen“! Der Abschied aus dem Kindergarten ist noch gut in Erinnerung! Da beginnt nach den Sommerferien für die „Schulanfänger“ ein neuer Lebensabschnitt und dafür möchten wir den Kindern Mut machen und Gottes Segen mit auf den Weg geben. Und deshalb laden wir „Erstklässler“, Eltern, Geschwister, Paten, Verwandte und alle Interessierten ganz herzlich zum diesjährigen Gottesdienst für die Schulanfänger ein. Freitag, 9. August 2019 um 17 Uhr in der Dorfkirche Alt-Marienfelde. Evangelische Kirchengemeinde Marienfelde in Kooperation mit der Kiepert Grundschule Gemeindereport Marienfelde 35 Älterwerden gestalten Älterwerden gestalten Neue Termine Film mit anschließendem Gespräch Am 6. Juni zeigen wir um 18 Uhr den Film „Die schönen Tage“, französischer Spielfilm von Marion Vernoux mit Fanny Ardant, 2013 „Caroline freut sich auf ihren verdienten Ruhestand, doch der tatsächliche Rentneralltag ist weitaus ernüchternder, als noch in ihrer Vorstellung. Belanglose Freizeitaktivitäten und Senioren …“ Beim Computerkurs entwi- ckelt sich eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann ganz ohne moralinsaure Untertöne. Am 4. Juli zeigen wir „Picknick mit Bären“, einen Abenteuerfilm aus dem Jahr 2015 von Ken Kwapis mit Robert Redford, Nick Nolte und Emma Thompson. Der bekannte Reiseschriftsteller Bill Bryson möchte sich nicht in ein langweiliges Rentnerleben verabschieden. Allen Warnungen seiner liebevollen Frau Catherine und seiner Kinder zum Trotz will er sich ein letztes Mal in ein Abenteuer stürzen und zu Fuß den Appalachian Trail bezwingen, einen 3.500 Kilometer langen Wanderweg quer durch die USA. Die Probleme beginnen allerdings bereits bei der Suche nach einem geeigneten Wanderpartner … – Amüsante und lehrreiche Tour durch die Wildnis der Appalachen. Im August macht das Vorführteam PAUSE, also: Kein Filmabend! Vom 16. – 18. Juli geht die Werkstattgruppe auf Fortbildungsreise nach Lobetal. Dort werden wir das Projekt „Älterwerden gestalten“ in Augenschein nehmen. In den monatlichen Treffen prüfen wir schon regelmäßig die Aktivitäten auf ihre Resonanz und nehmen Ideen auf für Neues, z.B. in Bezug auf die „Faire Gemeinde“. In Lobetal konzentrieren wir uns auf die zukünftige Entwicklung und Verstetigung des Projekts – in Gemeinschaft und mit viel Zeit! Und natürlich auch Entspannung. Das Werkstatttreffen am 17.7. findet also nicht im DSH statt, sondern in Lobetal! Ruhestand – Start in die große Freiheit?! Übersicht über regelmäßige Gruppen + Ansprechpartner*innen – Film u. Gespräch jeden 1. Donnerstag/Monat, 18 Uhr, DSH – Gedächtnistraining jeden 2.+4.Montag/Monat 10 Uhr, DSH R1 – Handarbeiten jeden 2.+4. Donnerstag/Monat, 15 Uhr Mitstreiter*innen gesucht! – Museum jeden 3. Donnerstag/Monat – PC u.ä. jeden 2.+4. Samstag/Monat 10 Uhr, DSH – Spiele jeden Mittwoch 16.30 Uhr, DSH R2 – Skat jeden 1.+3. Donnerstag/Monat, 16–18 Uhr, DSH – Tanzen jeden 2.+4. Samstag/Monat, 18 Uhr, DSH – Wandern jeden 1. Mittwoch/Monat – Werkstatttreffen jeden 3. Mittwoch/Monat, 18 Uhr, DSH Frau Tempel wechselnde Leitung Frau Kapelle Frau Krämer Herr Galuba Frau Wagner Frau Timm Herr Galuba Frau Blankenstein Frau Tempel In der letzten Veranstaltung am 13. Juni werfen wir einen Blick zurück auf die Stationen des Weges in „die große Freiheit“. An zehn Abenden haben wir uns die wesentlichen Veränderungen beim Übergang in den Ruhestand angeschaut, von der finanziellen Basis über die Frage der Identität ohne Arbeit bis zur Klärung der Ressourcen und der eigenen Einstellung zum Alter. Jetzt wartet noch die Frage „Fehlt mir noch etwas – und wenn ja, was – zu einem gelingenden Ruhestand?“ auf eine Antwort. – Interessierte sind herzlich willkommen, die Veranstaltung ist offen für alle. Tel.-Nr. der Ansprechpartner*innen erfragen Sie bitte unter 755 12 20-14 oder -15; und s.tempel@marienfelde-evangelisch.de Samstag, 6. Juli, 18 Uhr steigt im Foyer des DSH die nächste Ü60 Party mit DJ Jörn und seiner beliebten Tanzmusik von Rock bis Pop; auch Walzer sind dabei! Eintritt frei! 36 Gemeindereport Marienfelde Gemeindereport Marienfelde Ausblick auf August: Am Sonntag, 18. August, findet um 14.30 Uhr das nächste Erzählcafé statt. Nach den spannenden Geschichten um den „Amiberg“ am 19. Mai beschäftigt uns dieses Mal das Thema „Jugend in Marienfelde, früher und heute“, und dafür gehen wir ins Haus of Fun. Sigrid Tempel Tel. 755 12 20 14/15 s.tempel@marienfelde-evangelisch.de 37 ǨKolumne Kolumne Im Brustton der Überzeugung W enn wir Kinder und Jugendliche sind, lernen wir, uns durch das Dickicht der Erfahrungen und die auf uns einströmenden Informationen und Meinungen zu schlagen und uns selbst ein Bild von der Welt zu machen. Dabei sind wir in unseren Meinungen und Aktionen oft sehr eindeutig. Das ist das Privileg der Jugend und auch nur so formt sich im Laufe des Lebens unsere Persönlichkeit. Nach der flotten Aufbruchstimmung unserer jungen Jahre verfestigten sich bei vielen von uns die Meinungen. Wir sind eingebunden in ähnlich denkende Freundeskreise und verlassen das Milieu nur ungern. Wir wehren andere Meinungen ab, weil sie unser festes Weltbild beeinträchtigen könnten. Dabei gibt es eine festhaltbare Wahrheit gar nicht, im Fluss der Zeit kann es nur Momentaufnahmen geben. Ich persönlich glaube, dass sich Wahrheit nur in der Kommunikation und im Diskurs ereignet. Dieser Diskurs wird aber von uns immer wieder erschwert, weil wir alles durch unsere Brille sehen und nicht richtig zuhören. Ein konkretes Beispiel sind die Talkshows. Insgesamt halte ich sie für eine gesellschaftliche Bereicherung. Jeder von uns kann sich jetzt informieren, was welche Partei, welche andere Interessengruppe für eine Einstellung hat, kann sich ein Bild machen, das es in Zeiten ohne Fernsehen allenfalls im Radio gab. 38 Dennoch ereignet sich dort kein wirklicher Diskurs. Jeder der dort auftretenden Vertreter einer Interessengruppe glaubt zu wissen, dass er jede Menge Schwierigkeiten mit seinen Leuten bekommt, wenn er etwas anderes tut als für seine Sache zu fechten. So wird die Diskussion zum Schlagabtausch. Jeder der Teilnehmer ist auch voll Misstrauen, was sich hinter den Formulierungen der Teilnehmer verstecken könnte. Ich träume von einer Talkshow, bei der einer dem anderen plötzlich mal sagt: „Ja, so habe ich das noch nie gesehen, das muss man bedenken.“ Vielleicht reicht es ja schon, wenn er sich in seiner Darstellung auf Vorhergesagtes bezieht, es nicht einfach nur brüsk zurückweist, sondern so oder so entkräftet. Das passiert selten bei Anne Will und Sandra Maischberger. Und so sitzen wir vor den Fernsehgeräten und schließen uns dieser oder jener Meinung an. Es kommt meist nicht zum Gespräch in diesen Veranstaltungen. Auf diesem Weg verfestigen sich Lager, die zwar insgesamt auch natürlich sind, aber der Verständigung ausweichen. Ich selber ertappe mich immer öfter dabei, dass es mir schwerfällt, angesichts der Komplexität von Problemen eine klare Meinung zu finden. Auf der Israel-Reise mit der Gemeinde zum Beispiel hörte ich die eine Seite, fand sie plausibel, hörte die andere, fand sie auch plausibel und wusste keine Lösung. Gemeindereport Marienfelde Dennoch verfestigte sich meine Einsicht, dass alle Lösungen mit Kommunikation zu tun haben. Der Abbruch der Kommunikation zwischen zwei Lagern und der Einsatz von militärischen Mitteln sind letztlich nicht haltbar. Hoffnung empfanden ich und auch andere Mitreisende nur in den Versuchen von Gesprächen und gemeinsamen Projekten der verfeindeten Lager, die vielerorts von einzelnen Menschen getragen wurden, z.B. in einer Stadt, in der Christen und Muslime friedlich zusammen regierten. Oder ein Projekt, in dem sich Siedler und Palästinenser zu verständigen versuchten, indem sie sich erst einmal zuhörten. Eine Einrichtung in Bethlehem, in der behinderte Kinder muslimischer Palästi- nenser von evangelischen Menschen betreut und ausgebildet wurden. Was für Israel und Palästina verschärft gilt, gilt überall. Wenn wir ehrlich sind, haben wir zu vielen Problemen eine Meinung, die wir im Brustton der Überzeugung gefragt oder ungefragt auf die Menschheit loslassen. Wir müssen uns um den Zweifel bemühen. Es kann sein, dass wir recht haben, aber vielleicht haben wir die eine oder andere Sache nicht genau bedacht und müssen auf andere hören. Wir müssen im Gespräch bleiben, wir müssen den Diskurs nicht als feindlich sehen, sondern als notwendig. Elke Neukirch Unsere Dreikönigs-Kita feiert in diesem Jahr ihren 60 sten Geburtstag im Rahmen eines kleinen Sommerfestes. Wir laden dazu herzlichst auch alle ehemaligen Kitakinder und -familien ein. Gefeiert wird am Freitag, den 7. Juni 2019 in der Kirchstraße 31. Beginn ist um 15 Uhr. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Gemeindereport Marienfelde Das Kita-Team Rückfragen beantworten wir gerne unter Tel.: 721 23 54. 39 Seniorenprogramm Anzeige im Juni und Juli 2019 Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Straße 9, Tel. 755 12 20 -15 Seniorennachmittag Dienstag, 15 Uhr 4. Juni Was bringt der Juni? 11. Juni Auf zum Spargelessen nach Mötzow Näheres erfragen bei J. Schmidt 18. Juni Sommerliedersingen 25. Juni Bücherverkaufstag 13.00 –16.30 Uhr 2. Juli Hockergymnastik mit Karin Henneken 9. Juli Bunter Nachmittag 16. Juli Bücherverkaufstag 13.00 –16.30 Uhr 23. Juli Sommerpause 30. Juli Dampferfahrt auf dem Müggelsee Seniorinnenchor jeden Montag, 15 –16 Uhr (Sommerpause ab 25. Juni) Kegeln in der Waldsassener Straße 43, Donnerstag, 13. Juni, 11.45 –13.45 Uhr Donnerstag, 11. Juli, 11.45 –13.45 Uhr Bücherverkauf im Familiencafé Donnerstag, 13. Juni, im Familiencafé, 15.30 –18.00 Uhr Geburtstagsfeier im Dorothee-Sölle-Haus nach Anmeldung; für Geburtstagskinder – vom 20. Mai – 7. Juli 2019: am Montag, 8. Juli 2019, 16.00 Uhr Gottesdienst im Seniorenheim HILDE Montag, 17. Juni, 16.00 Uhr; Montag, 22. Juli, 16.00 Uhr Sprechstunden im Dorothee-Sölle-Haus Frau Schmidt Dienstag, 12.00 –13.30 Uhr Frau Tempel Mittwoch, 14 –16 Uhr Tel. 755 12 20 14 / 15 Das Dorothee-Sölle-Haus ist vom 29.07.–31.07.2019 aufgrund von Bodenreinigungsarbeiten geschlossen! Länger besser leben! LIEBEVOLLE UND QUALIFIZIERTE PFLEGE · Betreuung in allen Pflegestufen · Urlaubs- und Verhinderungspflege · Spezielle Wohnbereiche für Menschen mit Demenz · Kostenloses Probewohnen · Persönliche Möblierung ist auf Wunsch gern möglich · Ihr Haustier ist herzlich willkommen +++ Im ‚Schäferberg‘ zusätzlich: Seniorenwohnhaus +++ +++ Im ‚Rosengarten‘ zusätzlich: Langzeitpflegestation der Phase F und LZB-Station für langzeitbeatmungspflichtige Bewohner +++ Vitanas Senioren Centrum Am Bäkepark Bahnhofstr. 29 | 12207 Berlin  (030) 754 44 - 0 Vitanas Senioren Centrum Schäferberg Königstraße 25 - 27 | 14109 Berlin  (030) 80 10 58 - 0 Vitanas Senioren Centrum Am Stadtpark Stindestraße 31 | 12167 Berlin  (030) 92 90 16 - 0 Vitanas Senioren Centrum Rosengarten Preysingstraße 40 - 46 | 12249 Berlin  (030) 766 85 - 5 www.vitanas.de 40 Gemeindereport Marienfelde Gemeindereport Marienfelde 41 Anzeigen Anzeigen Uwe G. Dreßel Das Haus der Ideen Steuerberater an der Dorfkirche Marienfelde stellt sich vor als 12107 Berlin Mariendorfer Damm 446, Ecke Buckower Chausee Telefon: 030 / 742 50 54 Internet: www.stb-dressel.de • ein Ort mit viel Atmosphäre Hier könnte Ihre Anzeige stehen! Infos und Preise über Küsterei, Tel. 75512 20 - 0. von der Taufe bis zum Trauercafé • für Ihre Betriebsfeiern vom Grillfest bis zur Weihnachtsfeier • für Ihre Seminarangebote vom künstlerischen Workshop zum Entspannungskurs Fensterreinigung Jürgen Behrens Information: Reinhard Berger Alt-Marienfelde 39, 12277 Berlin Tel. 721 70 14 Die Fensterreinigung bei Ihnen um die Ecke Preise nach Absprache, ohne Anfahrtkosten E-mail: info@das-haus-der-ideen.de Tel.: 84709774 Mobil: 0152/08851868 www.Das-Haus-der-Ideen.de Bestattungshaus Friedrich Seit über 50 Jahren schätzen unsere Kunden unsere individuelle, persönliche Beratung und das vernünftige Preis-Leistungsverhältnis. 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Gemeinde- und Familienzentrum Waldsassener Straße 9, 12279 Berlin Tel.: 7 55 12 20 - 0 Jugendbüro im DSH Abenteuernachmittage, Singmäuse, MuT, Konfirmandenarbeit, Jugendkeller DOWN UNDER Bernard Devasahayam Tel.: 755 12 20 - 23 Sprechzeiten der Pfarrer/innen: eMails: bernard.devasahayam@marienfeldeevangelisch.de kinder@marienfelde-evangelisch.de waldemar@marienfelde-evangelisch.de Pfn. Ulrike Senst-Rütenik Di. 18  – 19 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus, Tel.: 755 12 20 - 15 Pfrn. C. Rosin (ab 12. Juli) nach Vereinbarung über Küsterei, 755 12 20 - 0 Pfn. Carola Enke-Langner nach Vereinbarung über Küsterei, 7 55 12 20 - 0 oder 44 72 10 37 pfn.enke-langner@marienfelde-evangelisch.de Küsterei im Dorothee-Sölle-Haus (DSH) Küsterin: Petra Gasch Tel.: 7 55 12 20 - 0; Fax: 7 55 12 20 - 10 Sprechzeiten: Mo., Do. 10  – 14 Uhr  Di. 15  – 19 Uhr / Mi. 10  – 12 Uhr (Geschlossen vom 29.7.– 31.7.2019) Büro für allgemeine Fragen/Auskünfte im DSH Tel.: 7 55 12 20 - 15 Sprechzeiten:Mo., Mi., Do. 10  – 12 Uhr Kirchhof Marienfelder Allee 127, 12277 Berlin Verw.: Kristine Trawnitschek / Tel.: 7 21 26 94 Sprechzeiten:Mo. – Do. 9  – 16 / Fr. 9  – 14 Uhr Ev. Dreikönigs-Kita Kirchstraße 31, 12277 Berlin Leiterin: Heike Mundrzyk, Tel.: 7 21 23 54 dreikoenig@kitaverband-mw.de Sprechstunde: Mo. 10  – 12 Uhr Ev. Dorotheen-Kita Waldsassener Straße 9, 12279 Berlin Leiterin: Rita Czeranski Tel.: 7 21 40 66 44 Gospel Choir Marienfelde (DSH) Bernard Devasahayam Fr. 18.00  – 19.30 Uhr bernard.devasahayam@marienfeldeevangelisch.de LAIB und SEELE – Ausgabe von Lebensmitteln D.-Sölle-Haus Losvergabe und Registrierung Fr. ab 13 Uhr Warenausgabe Fr. ab 14 Uhr Anonyme Alkoholiker Waldsassener Straße 9 Tel.: 755 12 20 - 15 Familienbildungsstätte des Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg Götzstr. 22, 12099 Berlin Tel.: 755 15 16 35 E-Mail: familienbildung@ts-evangelisch.de www.familienbildung-tempelhof.de Sa. 16 –  18 Uhr Familiencafé im Kinderhaus des DorotheeSölle-Hauses, donnerstags von 16 – 18 Uhr geöffnet für Eltern und deren Kinder. Beratungsstelle für Trauernde des Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg Götzstraße 24 B, 12099 Berlin E-Mail: trauerberatung@ts-evangelisch.de Tel.: 755 15 16 20 (AB – wird an Wochentagen täglich abgehört) Telefonseelsorge jeden Tag 24 Stunden erreichbar Tel.: 08 00 / 1 11 01 11 und 08 00 / 1 11 02 22 Singkreis (DSH) 14-tg. Mo. 18.30  – 20.00 Uhr Anne Liebig-Park Tel.: 7 21 20 19 Kirchenmusik Kantor David Menge, Tel. 76 72 00 11 david.menge@marienfelde-evangelisch.de Kantorei Sommerpause ab 2.7. www.kantorei-marienfelde.de Seniorinnenchor (DSH) Sommerpause ab 25.6. Kinderchor (DSH) Sommerpause ab 19.6. Der G������������� liegt zur Abholung in vielen Geschäften und Arztpraxen aus. Wer aber gar nicht aus dem Haus kann oder keine Verteilstelle in seiner Nähe hat, kann sich den G������������� bestellen. Wenn Sie diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen, füllen Sie bitte das unten stehende Formular aus und schicken es an das Büro. Amazing Grace Proben Sommerpause ab 19.6. Bibelstunde (DSH) Pfrn. C. Enke-Langner Bitte schicken Sie mir den G������������� an folgende Adresse (bitte deutlich schreiben!): Mo. 10.30 – 11.30 Uhr Seniorenarbeit – Sprechzeiten im DSH Johanna Schmidt, Tel. 755 12 20 15  Di. 12.00  – 13.30 Uhr Sigrid Tempel, Tel. 755 12 20 14 s.tempel@marienfelde-evangelisch.de  Mi. 14  – 16 Uhr Ehrenamtsbeauftragte Margarete Wegner Tel.: 755 12 20 - 15 E-mail: ehrenamt@marienfelde-evangelisch.de Gemeindereport Marienfelde Name, Vorname Straße, Hausnr. PLZ, Ort Tel.Nr. Sollten durch die Zustellung Porto- oder Zustellkosten entstehen, bin ich bereit, mich mit jährlich 10,00 Euro daran zu beteiligen. Ort, Datum Unterschrift Inhalt Neulich ǎan Ostern............................................................................... Editorial............................................................................................... Gedanken zum Glauben ..................................................................... Menschen in Marienfelde................................................................... Aus dem GKR....................................................................................... Gemeindegruppen.............................................................................. Sommerthema..................................................................................... „Faire Gemeinde“................................................................................ Veranstaltungskalender..................................................................... Veranstaltungen - Pfingstfest der Kirchen........................................ Kirchenmusik....................................................................................... Landeskirche....................................................................................... Gottesdienste...................................................................................... Aus unserem Kirchenbuch.................................................................. Jubiläum 2019 - Alexander von Humboldt........................................ Kinderseite.......................................................................................... Partnerschaft....................................................................................... Religion im Gespräch.......................................................................... Älterwerden gestalten........................................................................ Kolumne............................................................................................... Seniorenprogramm............................................................................. Adressen.............................................................................................. Kinderseite.......................................................................................... 2 3 4 6 11 12 14 16 17 18 19 23 24 26 27 30 32 34 36 38 40 44 47 Gemeindereport Marienfelde Der G������������� M���������� wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde. Verantwortlich i.S.d.P.: C. Enke-Langner. Namentlich gekenn­ zeichnete Beiträge geben nicht un­ bedingt die Meinung des Gemeindekirchenrates wieder. ��������������� über das Gemeindebüro, Tel. (0 30) 7 55 12 20 - 0 ��������� Sieglinde Dürr, Carola Enke-Langner, Hildegund Fischer, Monika Hansen, Sabine Jacobs, Hans Lorenz, Elke Neukirch, Heike Palm Der G������������� erscheint 10 × im Jahr. Wir geben den G������������� kostenlos ab, freuen uns aber jederzeit über Spenden. ��������� Ev. Kirchengemeinde Marienfelde Waldsassener Straße 9, 12279 Berlin Tel. (0 30) 7 55 12 20 - 0 Fax (0 30) 7 55 12 20 - 10 ������� KVA Berlin Mitte-West IBAN: DE80 1001 0010 0028 0131 00 BIC: PBNKDEFF Zweck: Gemeindereport Marienfelde (bitte unbedingt angeben!) 46 ������ Hans Lorenz, Berlin ����� Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen ������� 2.500 Stück EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE MARIENFELDE EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE MARIENFELDE für Kinder fur Kinder „Jeder-bringt-was-mit-Picknick“ Liebe Kinder, am Samstag, den 15. Juni 2019 wollen wir Der nächste G������������� erscheint ab dem 25. Juli 2019 Gemeindereport Marienfelde für Kinder r e d in K r fü ����������������� für die Ausgabe ǍAugust 2019: Freitag, 12. Juli 2019 ������������ © Titel: Taube/Hl. Geist aus einem franziskanischen Messbuch des 14. Jh.; Abtei St. Benoît d’En Calcat – C. Enke-Langner – Privat – PM E. Kristindottir/M. Andersson/S. Erdmann – S. 27–29 entnommen aus A. Wulf, Alexander von Humboldt – S. Jacobs – H. Palm – Rückseite: v.i.S.d.P. M. Volz, Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE MARIENFELDE mit Euch ein „Jeder-bringt-was-mit-Picknick“ veranstalten! Wo es genau hingeht und wann wir uns treffen, verraten wir Euch, wenn Ihr Euch entweder per Email unter waldemar@ marienfelde-evangelisch.de oder per SMS / WhatsApp unter 0163 / 721 41 22 dazu anmeldet. Wunderschöne und erholsame Sommerferien wünschen Euch Euer Waldemar und das Kinderteam Kontakt: waldemar@marienfelde-evangelisch.de oder per SMS/WhatsApp unter 0163/721  41  22 Gemeindereport Marienfelde 47 SEIT 1851 IM FAMILIENBESITZ HAHN BESTATTUNGEN
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