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Periodical volume

Full text: Neuköllner Bildungsbrief Issue 52.2015

Neuköllner Bildungsbrief
des Bezirksstadtrats für Bildung, Schule, Kultur und Sport Jan-Christopher Rämer

Liebe Leserinnen und Leser,

26. Juni 2015

der Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, Tim Renner, machte sich kürzlich im Rahmen seiner Bezirkstour ein Bild vom vielfältigen Kulturleben in Neukölln. An der ersten Station, dem YoungArts Neukölln mit der Jugendkunstschule, wurde er von der Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey begrüßt. Ich habe Tim Renner einen halben Tag lang auf seiner Tour vom KinderKünsteZentrum bis zum Museum auf dem Gutshof Britz begleitet. Ein Spaziergang über unsere "Kulturmeile" an der Karl-Marx-Straße streifte auch die freien Institutionen Neuköllner Oper, PuppentheaterMuseum und Heimathafen Neukölln. Von der benachbarten Galerie im Saalbau ging es zur renommierten Galerie in den Körnerpark. Das Kennenlernen dieses Galeriestandorts im wunderschönen Park war eine Premiere für Tim Renner. Die Kuratorin der Ausstellung „Post-Soviet-Cassandras“, Dorothee Bienert, erläuterte hier einen Galerieschwerpunkt – die Präsentation künstlerischer Weltsichten von Frauen. Sicherlich wird Tim Renner den Körnerpark wieder einmal besuchen, ich habe ihn zur Konzertreihe "Sommer im Park" eingeladen. Ich freue mich sehr darauf, dass ich am heutigen Freitag erstmals das größte freie Kunstfestival Berlins: die "48 Stunden Neukölln" mit eröffnen werde und lade Sie herzlich dazu ein, sich vom 26. bis 28. Juni mit dem Festivalmoto: "S.O.S. - Kunst rettet Welt" auseinanderzusetzen!
Ihr

Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Kulturstaatssekretär Tim Renner im Körnerpark. Für Renner war dieser Neuköllner Kulturort eine Premiere. Er wird sicher wieder kommen! Foto: Ruben

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Neuköllner Bildungsbrief
28. Mai 2015 Staatsministerin Özoğuz besuchte die Eduard-MörikeSchule und informiert sich über ein Sprachförderprojekt für Kinder aus Südosteuropa
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, informierte sich in der Eduard-Mörike-Grundschule über das „Bilderbuchkino“ der Bürgerstiftung Berlin und der F. C. Flick Stiftung zur Sprachförderung von Kindern aus Südosteuropa. Begrüßt wurde sie von der Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, der Konrektorin der Eduard-Mörike-Schule Beate Herweg, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bürgerstiftung Berlin Dr. Joachim Braun und mir. Mit dem „Bilderbuchkino“ der Bürgerstiftung Berlin wird die Leseund Sprachkompetenz von Kindern aus mehrsprachigen oder bildungsfernen Familien in Berliner Grundschulen gefördert. Dabei stehen die Lust am Lesen und das Betrachten der Bilder im Vordergrund. Die Kinder haben uns eifrig gezeigt, dass es funkioniert.

Mit Kindern der Eduard-Mörike-Schule: Staatsministerin Özoguz (r.) Bezirksbürgermeisterin Giffey, Bildungsstadtrat Rämer und Konrektorin Herweg. 	 Foto: A. Simon

05. Juni 2015 Zürich-Schule weihte ihre Lernwerkstatt für forschendes und entdeckendes Lernen ein und en passant auch die langersehnte Kletterwand
Die "Lernwerkstatt für forschendes und entdeckendes Lernen" wurde bereits im 2. Halbjahr des Jahres 2014 eingerichtet und seit November 2014 von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Zürich-Schule erprobt. Von den Pädagoginnen und Pädagogen werden hier neue Lernsituationen und kreative Herangehensweisen entwickelt, ausprobiert und reflektiert, um sie langfristig im Schulalltag zu verankern. Die vorbereitete Umgebung mit anregender Materialsammlung regt zum individuellen und eigenverantwortlichen Lernen an und ermöglicht damit unterschiedliche Lernwege. Während der Projektarbeit finden die Kinder Zugang zu fächerübergreifenden Themen. Der Werkstatt-Raum befindet sich im August-Heyn-Haus, einem ökologisch gebauten Lehmhaus, das ursprünglich zur AugustHeyn-Gartenarbeitsschule gehörte. Er ist flexibel nutzbar und kann durch Rollregale in unterschiedlich große Arbeitsbereiche eingeteilt werden. Die umfangreiche Sammlung von anregenden Materialien ist fünf inhaltlichen Bereichen zugeordnet: Mathe (rot), Kräfte, Technik, Elemente (blau), Kunst und Handwerk (gelb), belebte Umwelt (grün), Sprache (orange). Zur Lernwerkstatt gehören auch eine Küche und ein Schulgarten. Zur Einrichtung und Inbetriebnahme der Lernwerkstatt der Zürich-Schule setzte die Schulleitung ihre Mittel aus dem Bonusprogramm zur Unterstützung von Schulen in schwieriger Lage ein. Der Träger der Lernwerkstatt ist Fipp e.V. Schulleiter Jaster nutzte mit seinem Kollegium und den beigeisternd kletternden Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit auch die Kletterwand am Schulgebäude offiziell einzuweihen. Sie war mit Unterstützung des Bezirksamtes und einen privaten Spender finanziert und nach den Vorstellungen der Kinder verwirklicht worden.

Bezirksstadtrat Rämer mit einem kleinen Forscher in der Lernwerkstatt. Foto: A. Simon

Nach dem Startschuss waren die Mädchen und Jungen der Zürich-Schule nicht mehr zu halten. Die neue Kletterwand wurde erklommen. Foto: A. Simon

Juni 2015

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13. Mai 2015 "Die sieben Tische" im Museum Neukölln: - Ausstellung beschäftigt sich mit Neuköllner Gastkultur
Sieben gedeckte Tische aus Neuköllner Haushalten stehen im Zentrum dieser Ausstellung. An ihnen haben Essen im Freundeskreis stattgefunden, die filmisch und fotografisch dokumentiert wurden. Das Mobiliar und das Geschirr haben die Gastgeberinnen und Gastgeber dem Museum für die Dauer der Ausstellung überlassen. Entstanden ist eine szenische Dokumentation, die ein Bild der Alltagskultur und der sozialen Interaktion zwischen Gastgebern und ihren Gästen im heutigen Neukölln nachzeichnet. Es sind die Details wie die gekochten Speisen, die Dekoration des Tisches oder die Reihenfolge des Auftischens, die eine Vielfalt kultureller Ausdrucksformen der häuslichen Gastkultur repräsentieren. Sie geben einen intimen Einblick in soziale Beziehungen der Gegenwart und stehen gleichzeitig für den derzeitigen sozialen wie kulturellen Wandel im Bezirk. Die Ausstellungsobjekte werden medial durch eine iPad-Anwendung unterstützt, auf der sich neben einem kleinen Lexikon der Küchengeräte, die filmischen Dokumentationen der Essen sowie zahlreiche Zusatzinformationen, wie die Rezepte der Essen und die Porträts der Gastgeber und Gäste befinden. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Dezember 2015 zu sehen. Ihren Besuch möchte ich Ihnen sehr empfehlen, ebenso wie den wunderbaren Begleitkatalog.

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Museumsleiter Dr. Udo Goesswald eröffnete die Ausstellung am 13. Mai 2015.

Die iPad-Anwendungen sind bei den Sonder-Ausstellungen des Museums nicht mehr weg zu denken. Fotos: Museum Neukölln

16. Juni 2015 20 Jahre Neuköllner Theatertreffen der Grundschulen Würdigung des Theaterleiters Michael Assies auf einer Festveranstaltung in der Lisa-Tetzner-Schule
Was 1995 als kleines Treffen mit fünf Projekten Neuköllner Grundschulen begann, hat sich mittlerweile zum größten Grundschultheatertreffen in ganz Deutschland entwickelt. Als Mann der ersten Stunde leitet der Lehrer der Lisa-Tetzner-Schule, Michael Assies, das Treffen. Zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Giffey, Schulleiter Goldbeck-Löwe und vielen Weggefährten habe ich ihm meine Anerkennung für diese lange, beharrliche Tätigkeit zur künstlerischen Entfaltung von über die 20 Jahre gerechnet ca. 10.000 theaterspielenden Schülerinnen und Schülern ausgesprochen. Am 24. Juni ging das diesjährige Theatertreffen zu Ende. Über 700 kleine und große Schauspieler haben in 16 Veranstaltungen das Publikum begeistert. Spielstätten waren wieder der Heimathafen Neukölln, das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und der Theatersaal der Lisa-Tetzner-Schule. Die Spielleiterinnen und Spielleiter konnten im Theaterlabor ihre Produktionen präsentieren, darüber diskutieren und zusätzlich noch an Workshops teilnehmen. Am Neuköllner Theaterlabor nahmen in diesem Jahr 15 Gruppen teil. Der Bezirk Neukölln förderte das diesjährige Theatertreffen mit einer Zuwendung an den Förderverein in Höhe von 6.000 Euro.
Der Theaterleiter Michael Assies erhielt einen Porzellanbären von Bezirksbürgermeisterin Giffey. Foto: A. Simon

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03. Juni 2015 Der "Neuköllner Schwimmbär" startete im Kombibad Gropiusstadt - 491 Kinder aus 11 Neuköllner Schulen beteiligen sich am Pilotprojekt unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Alarmierende Zahlen über die unzureichende Schwimmfähigkeit der Neuköllner Schülerinnen und Schüler am Ende der dritten Klasse waren der Auslöser für die Entwicklung unseres bisher einmaligen Wassergewöhnungsprojektes „Neuköllner Schwimmbär“. Es handelt sich um einen Dreitagekurs für Kinder am Ende des 2. Schuljahres zum Angstabbau vor dem Wasser. Er dient damit zur optimalen Vorbereitung auf den regulären Schwimmunterricht in der 3. Klasse. Die Kinder erlernen dabei Grundfertigkeiten im Wasser wie Tauchen, Schweben, Springen, Atmen und Gleiten. Beteiligt sind Zweiklässler aus der Sonnen-Schule, Richard-Schule, Löwenzahn-Schule, Elbe-Schule, Rixdorfer Schule, Karl-Weise-Schule, Konrad-AgahdSchule, Silberstein-Schule, Walt-Disney-Schule, Hans-Fallada-Schule und Matthias-Claudius-Schule. Finanziert wird das Projekt „Neuköllner Schwimmbär“ aus dem Bonusprogramm für Schulen in schwieriger Lage des Landes Berlin, durch das Bezirksamt Neukölln und den Rotary Club Berlin Alexanderplatz. Die Sachmittelausstattung erfolgte durch die Förderung der Leffers-Sportstiftung Neukölln. Die Berliner Bäder Betriebe stellen ihre Wasserflächen im Kombibad Gropiusstadt gegen ein reduziertes Entgelt zur Verfügung. Die Kurse werden durch erfahrene Schwimmtrainerinnen und Trainer der Schwimmgemeinschaft Neukölln betreut, die das Projektkonzept ausgearbeitet und die Koordination übernommen haben. Dafür mein ausdrücklicher Dank!

Projektstart am 3. Juni: "Schwimmbär-Kinder" mit Schwimmtrainerin Daniela von Hoerschelmann von der Schwimmgemeinschaft Neukölln, Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey. Foto: A. Simon

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04. Juni 2015 buntkicktgut - beim Cross Culture Cup am Brandenburger Tor dabei

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Das ich als Neuköllner Sportstadtrat auch selbst einmal mit anderen Politkern und Ex-Profis vor der herrlichen Kulisse des Brandenburger Tors für eine gute Sache ins harte Leder treten darf, gehört zu den schönen Seiten meines Amtes. Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Es gab jedenfalls kein Zögern für mich, als die Anfrage von den Organisatoren von "buntkicktgut" kam, zum Thema: "Fußball integriert", neben ehemaligen Profi-Spielern wie Patrick Owiomoyela, Torben Hoffmann und Axel Kruse aufzulaufen. "buntkicktgut" richtet sich seit 1997 an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund. In einer kontinuierlichen Straßenfußball-Liga erfahren Kinder und Jugendliche Anerkennung ihrer Person - unabhänig von ihrer Lebenslage und ihrer kulturellen Herkunft - und erleben im sportlichen Spiel, dass gegenseitiger Respekt, Toleranz und Fairness Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben sind. An diesem Tag im Vorfeld des Champions-League-Finales in Berlin ging es darum, das Projekt noch bekannter zu machen. Auch bei uns in Neukölln gibt es einen Ableger des deutschlandweit aktiven Projektes. Mein "Team Blau" musste sich erst im Finale geschlagen geben, aber wir hatten trotzdem viel Spaß für eine gute Sache: Bunt kickt gut!

Gemeinsam im "Team Blau" : u.a. mit Bendikt Lux, MdA, dem Präsidialmitglied des Berliner Fußballverbandes Mehmet Matur und natürlich Patrick Owiomoyela. Vor dem Brandenburger Tor im strahlenden Sonnenschein hatte auch der ehemalige Bundesliga-Star noch nie gekickt! Foto: André Ruschkowski

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29. Mai 2015

Ehrung der Neuköllner Sportfunktionäre in einer Feierstunde im Schloß Britz
Zu einem guten sportlichen Miteinander gehört immer auch ein gutes Umfeld. Für dieses sorgen in unseren Neuköllner Sportvereinen viele fleißige Ehrenamtliche. Auf der diesjährigen Ehrung durfte ich zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Giffey und der Vorsitzenden des Neuköllner Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung, Barkusky-Fuchs, ein großes Danke an 19 besonders engagierte Ehrenamtliche aussprechen. Die geehrten 19 Sportfunktionärinnen und –funktionäre sind seit mindestens 10 Jahren in ihrer Sportorganisation als Vorstand, Jugendbetreuer oder Übungsleiter tätig. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit wäre unsere Sportlandschaft nicht so vielfältig, wäre das Angebot nicht so groß und könnten viele Kinder nicht regelmäßig trainierten. Danke!

Aufstellung zum Erinnerungsfoto vor dem Schloß Britz: 19 geehrte Sportfunktionär/innen mit der Vorsitzenden des Sportausschusses Barkussky-Fuchs (l.), Bezirksbürgermeisterin Giffey und Sportstadtrat Rämer. Foto: Parmann

30. Mai 2015 Anrennen gegen Vorurteile – beim großen speed4 Finale in den Gropius Passagen
"Zu dick, zu unbeweglich und nicht von Fernseher, Playstation oder Computer wegzulocken" - gegen diese Vorurteile kämpften eine Woche lang Neuköllner Grundschüler im Rahmen der speed4 Meisterschaft. Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klasse zeigten, wie viel Spaß sportliche Betätigung machen kann. Der Spaß begann für sie dabei zunächst im Sportunterricht. Dort lernen sie den speed4 Laufparcours kennen. speed4 ist eine der größten Bewegungsinitiativen für Grundschulkinder in Deutschland. Den Presseauftakt gab es in der Schule am Regenweiher. Ich habe beim großen Finale in den Gropius Passagen die Begeisterung der Kinder mit erlebt.

Der Laufparcour ist geschafft, jetzt freuen sich die Neuköllner Mädchen und Jungen über ihre Urkunden und Medaillen. Foto: speed4

04. Juni 2015 „Ich kann was! - Cup“ Berlin zu Gast auf der Sportanlage Wutzkyallee
Der „Ich kann was! - Cup Berlin“ fand bereits zum zweiten Mal auf einer Neuköllner Sportanlage statt. (2011 gab es den Cup auf dem Jubiläumssportplatz in der Bergiusstraße). Der diesjährige Cup bot vom 12. bis 14. Juni 2015 ein erlebnisreiches Wochenende für 36 Teams aus Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit aus ganz Deutschland. „Punkten mit Fairplay“ war angesagt - es zählten Tore und faires Miteinander! Einmal im Jahr führt die „Ich kann was!“- Initiative zudem eine bundesweite Ausschreibung durch, bei der sich Projekte und Einrichtungen um eine finanzielle Förderung bewerben können. Für diesen Cup waren wir sehr gerne Gastgeber!

Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer auf der Bühne der Sportanlage Wutzkyallee mit den Neuköllner „Nachbi Boys“, die den ersten Platz der Staffel 1 gewonnen haben. Foto: Marc-Steffen Unger

Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport Boddinstraße 34, 12053 Berlin	 Telefon: 	 030. 90239 2230	 Telefax: 	 030. 90239 3958	 E-Mail: jan-christopher.raemer@ bezirksamt-neukoelln.de	 http://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/abteilung-bildung-schule-kultur-und-sport/

Juni 2015
        
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