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Abschlussdokumentation 2003-2008

Full text: Abschlussdokumentation 2003-2008

Die besten Geschichten

kal! n d lo si

Lokales Kapital für soziale Zwecke in Berlin-Neukölln Abschlussdokumentation 2003-2008 c u d u e t 0
Neuauf lage 3. Jahrgang 2008 e f e r g 0

Ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds
Gefördert vom:

Bezirksamt Neukölln von Berlin

Inhaltsverzeichnis
Grußworte Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln .................................................................................................................... 5 Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ................................................................... 6

Viele kleine Leute, in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.
Spruchweisheit der Mandika, Afrika

Franziska Giffey, Europabeauftragte und Lokale Koordinierungsstelle für "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Berlin-Neukölln ......... 7

Teil 1: 1. 2. 3. 4.

Einführung ....................................................................................................................................................................................... 8 Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" ...................................................................................................................... 8 Die Förderschwerpunkte .................................................................................................................................................................. 9 "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis........................................................................................... 10 Die Ergebnisse in Berlin-Neukölln in fünf Förderperioden ..........................................................................................................13

Teil 2: 1.

Beispiele der guten Praxis in Neukölln ......................................................................................................................................19 Die High-Deck-Siedlung im Profil ................................................................................................................................................19 Beispiel 1: "emotion for work" – Berufsorientierung mit Herz ................................................................................................... 20 Beispiel 2: Thinking Corner ........................................................................................................................................................... 21 Beispiel 3: Mentor(inn)enprojekt im Verbund von Schulverein der Kepler-Oberschule und Bürgerstiftung Neukölln ......... 22

2.

Der Reuterplatz im Profil .............................................................................................................................................................. 23 Beispiel 1: Lange Tafel Reuterplatz ............................................................................................................................................... 24 Beispiel 2: Antiaggressionstraining für junge Männer mit Migrationshintergrund ................................................................... 25 Beispiel 3: Theater am Ende – ein Ort-spezifisches Projekt für Jugendliche mit verborgenem kreativen Potential ............... 26

3.

Das Rollbergviertel im Profil ........................................................................................................................................................ 27 Beispiel 1: Arbeitsgemeinschaft Klettern ..................................................................................................................................... 28 Beispiel 2: Rollberg auf Kanal44.de – 160 Nationen ................................................................................................................... 29 Beispiel 3: BOT – Berufliche Orientierung im Tourismusbereich in der Türkei ......................................................................... 30

4.

Die Schillerpromenade im Profil ................................................................................................................................................. 31 Beispiel 1: Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu "Sprachlotsen" ......................................................... 32 Beispiel 2: Aufbau eines Selbsthilfenetzwerkes von Arbeitssuchenden ................................................................................... 33 Beispiel 3: Schulgartenprojekt für Berufsorientierung und Elterncoaching .............................................................................. 34

"Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln und über den Bezirk hinaus ........................................................................................... 35

Teil 3: 1. 2. 3.

Infoteil ............................................................................................................................................................................................ 36 Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008 ............................................................................................................... 36 Kontaktdaten der geförderten Akteure 2003 - 2008 ................................................................................................................... 54 "Lokales Kapital für soziale Zwecke" per Mausklick ..................................................................................................................... 58

Impressum ....................................................................................................................................................................................................... 59

Grußworte

Grußwort des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Neukölln
Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner, liebe interessierte Leserinnen und Leser, was hat Europa für Neukölln übrig? – Eine ganze Menge! Unter anderem das aus dem Europäischen Sozialfonds finanzierte Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke". Mit dem Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" konnten in vier Quartiersmanagementgebieten im Neuköllner Norden von 2003 bis 2008 insgesamt 199 Mikroprojekte mit über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem Finanzvolumen von mehr als 2,1 Millionen Euro gefördert werden. Mit diesem Programm konnten über 700 neue Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnisse geschaffen und bei vielen Menschen die Grundlagen für bessere Chancen am Arbeitsmarkt gelegt werden. Ganz im Sinne des Neuköllner Slogans "SEI BERLIN, SEI NEUKÖLLN, SEI ANDERS" sind unter den Projekten eine Reihe innovativer Ideen, die sich auf neuen Wegen um gesellschaftliche Integration und Teilhabe bemühen. Bei der diesjährigen Projektmesse konnte ich mich persönlich von der Vielfalt und Individualität der Projekte überzeugen. Neukölln ist unter anderem mit seiner beispielhaften Umsetzung des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" inzwischen über Berliner Grenzen hinaus bekannt geworden. So konnte sich der Bezirk bei verschiedenen Fachkongressen und Veranstaltungen auf Bundes- und europäischer Ebene präsentieren. Neukölln wurde als einzige Stadt Deutschlands ausgewählt, sich an dem Projekt "Interkulturelle Städte" des Europarates und der Europäischen Kommission zu beteiligen, ein Modellvorhaben mit 12 europäischen Städten, die sich über neue Wege für den Umgang mit Interkulturalität und Integration austauschen und eine interkulturelle Strategie erarbeiten, in die auch die Erfahrungen mit dem "Lokalen Kapital für soziale Zwecke" einfließen werden. Dennoch bleibt in den kommenden Jahren viel zu tun, um die Probleme, die Neukölln hat, in den Griff zu bekommen. 70 % der NordNeuköllner Jugendlichen verlassen die Schule ganz ohne oder mit dem Hauptschulabschluss. Ein Drittel aller Menschen lebt von Sozialleistungen. Bei den Kindern unter 15 Jahren sind es in den Quartiersmanagementgebieten sogar zwei Drittel bis drei Viertel. Hier können Projekte nur punktuell helfen. Sie müssen von strukturellen Veränderungen begleitet sein. Wir arbeiten daran, dass die Bezirksverwaltung, Quartiersmanager, Schule, Polizei, Sozialarbeiter und Richter noch enger zusammen arbeiten, um sozialen Verwerfungen entgegenzuwirken. Mit der 3. Neuauflage der Broschüre "Die besten Geschichten sind lokal" bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Projektträgern, lokalen Akteuren, Vereinen, Schulen und Ehrenamtlichen für Ihr großes Engagement in den Projekten und Ihre Unterstützung bei diesen Bemühungen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und weiterhin neue kreative Ideen zum Wohle unseres Bezirks.

Ihr Bürgermeister Heinz Buschkowsky

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Grußworte

Grußworte

Grußwort des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Sehr geehrte Damen und Herren, das Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" hat sich in den letzten fünf Jahren zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Die Akteure vor Ort haben mit großem Engagement viel geleistet und in Bewegung gesetzt. Und die Zahlen sind wirklich beeindruckend: 14.000 Mikroprojekte haben im Rahmen von 288 lokalen Aktionsplänen mehr als 400.000 Menschen erreicht. Damit hat das Programm unsere Erwartungen weit übertroffen. Und das, was vor Ort in den letzten Jahren passiert ist, stimmt optimistisch: Die vielen kleinen lokalen Initiativen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar in ihrem Stadtteil oder Landkreis erreichen, sie qualifizieren und ihnen neue Kraft und Motivation geben. Auf Grund der durchweg positiven Resonanz konnten wir das Programm von drei auf fünf Förderjahre und von 130 auf 288 Fördergebiete ausweiten; das Fördervolumen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) wurde von 40 Millionen Euro auf mehr als 110 Millionen Euro erhöht. Zwei der Erfolgsgeschichten von "Lokales Kapital für soziale Zwecke" möchte ich Ihnen exemplarisch vorstellen: Bis Mitte 2007 sind weit über 11.000 neue Beschäftigungsverhältnisse und mehr als 7.000 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse entstanden. Das ist beachtlich, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei "Lokales Kapital für soziale Zwecke" nicht in erster Linie um ein arbeitsmarktpolitisches Programm handelt. Bemerkenswert ist außerdem: Allein in den Begleitausschüssen des Programms haben sich jährlich über 4.000 Menschen meist ehrenamtlich engagiert, sie haben die Projekte für ihren Stadtteil oder Landkreis ausgewählt und sie umgesetzt oder begleitet. Wegen des großen Erfolgs werden wir das Programm auch in der neuen ESF-Förderperiode fortsetzen. Der Start der neuen Phase erfolgt zu Beginn 2009. Ich danke allen ganz herzlich, die dieses Programm so kreativ, engagiert und erfolgreich umgesetzt haben. Die nachfolgende Dokumentation vermittelt einen sehr guten Einblick in die Vielfalt und hohe Qualität der Projekte und das große Engagement der Akteure vor Ort. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute und würde mich über Ihre Beteiligung an unserem neuen Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" ab 2009 sehr freuen.

Grußwort der Europabeauftragten von Berlin-Neukölln, Lokale Koordinierungsstelle für "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Berlin-Neukölln
Liebe Neuköllner Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde Neuköllns, es gibt viel Neues aus Neukölln! Auf fünf Jahre "Lokales Kapital für soziale Zwecke" können wir mit dieser Abschlussdokumentation stolz zurückblicken. Unsere 199 Mikroprojekte, die in dieser Zeit von 88 Projektträgern umgesetzt wurden, können sich sehen lassen – und das nicht nur aufgrund der guten Ideen zur Förderung der Beschäftigung und des sozialen Zusammenhalts in den Neuköllner Nachbarschaften, sondern vor allem dank des großen ehrenamtlichen Engagements, das viele Akteure aufgebracht haben, um gemeinsam zum Gelingen der Projektvorhaben im Kiez beizutragen. Mit dem Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" haben wir diejenigen im Neuköllner Norden erreicht, die Hilfe und Unterstützung am meisten benötigen. Fast 70 % der Teilnehmer waren Frauen, mehr als die Hälfte aller Projekte richtete sich an Jugendliche, die auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft begleitet und unterstützt wurden. Die Neuköllner Umsetzung des Programms ist im gesamten Bundesgebiet immer wieder als beispielhaft hervorgehoben worden. Ein wichtiger Faktor dabei war, dass ein Teil des Finanzmanagements von unserem Dienstleister, der AWO Neukölln Marketing & Service GmbH, übernommen wurde. So haben wir erreicht, dass die Projektträger umfassend individuell beraten und betreut und damit 98 % der Neukölln zugewiesenen Fördergelder planmäßig verausgabt werden konnten. Natürlich wird sich der Bezirk auch in der neuen Förderperiode ab 2009 dem Konzeptwettbewerb des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellen und Mittel des Europäischen Sozialfonds für Neukölln beantragen. Europa kommt auf der lokalen Ebene an – das werden Sie in dieser Broschüre erneut an ganz konkreten Beispielen erkennen. Ich bedanke mich bei allen, die in den letzten fünf Jahren so hervorragend, lebendig und vielfältig mit uns zusammengearbeitet haben und freue mich, wenn auch in der neuen Förderperiode wieder viele Aktive dabei sind, wenn es heißt: Die besten Geschichten sind lokal.

Gerd Hoofe Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ihre Europabeauftragte und Lokale Koordinierungsstelle für "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln Franziska Giffey

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Teil 1: Einführung
1. Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union von 2003-2008 finanziert. Der Europäische Sozialfonds leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmensgeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen. Durch "Lokales Kapital für soziale Zwecke" wurde in bundesweit 288 Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind, unterstützt und erhöht. Die Förderung in Höhe von insgesamt rund 110 Millionen Euro richtete sich ausschließlich an Personen in den Gebieten des Bund-Länder-Programms "Die Soziale Stadt" und der Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E&C)". Das Programm unterstützte damit lokale, soziale und beschäftigungswirksame Initiativen, die in Mikroprojekten gemeinsam an der Lösung sozialer Probleme arbeiten und damit den sozialen Zusammenhalt, die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen sowie Toleranz und Demokratie stärken. Die bundesweite Steuerung des Programms wurde seit Anfang 2003 durch die "Arbeitsgemeinschaft Regiestelle Lokales Kapital für soziale Zwecke" (bestehend aus der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) mbH und der Stiftung SPI in Berlin) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wahrgenommen. Die Regiestelle fungierte hier als Ansprechund Vertragspartnerin der am Programm teilnehmenden Städte und Gemeinden bei der Abwicklung der Fördergelder.

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2. Die Förderschwerpunkte
1. Berufliche Eingliederung
Unterstützung einzelner Aktionen zur Förderung der beruflichen Eingliederung. Dies konnten Qualifizierungsmaßnahmen oder Integrationsprojekte sein, aber auch spezielle Maßnahmen gegen den Schulabbruch benachteiligter Jugendlicher oder zur Förderung von Toleranz und Demokratie.

Teil 1: Einführung

2. Netzwerke für Benachteiligte am Arbeitsmarkt
Unterstützung von Organisationen und Netzen, die sich für benachteiligte Menschen am Arbeitsmarkt einsetzen. Dazu gehörten beispielsweise die Unterstützung von Aktivitäten lokaler Vereine, Maßnahmen zur Professionalisierung von Selbsthilfeorganisationen oder die betriebswirtschaftliche Weiterbildung für lokale Initiativen.

Der Ansatz: Lokal!
Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" verfolgte einen sozialräumlichen Ansatz. Der Grundgedanke bestand darin, für ein begrenztes Gebiet eine Struktur einzurichten und zu entwickeln, die eng mit den Personen zusammenarbeitete, die die Mikroprojekte verwirklichten. Die lokalen Gruppierungen wirkten aktiv in einem lokalen Netz mit und wurden in die Entscheidung über die Projektförderung einbezogen. Die Mikroprojekte wurden nicht allein von der Politik oder der kommunalen Verwaltung ausgewählt, sondern von Vertreter(inne)n der relevanten Akteure und Zielgruppen, die in einem Begleitausschuss gemeinsam über die Mittelvergabe entschieden. Die so genannte Lokale Koordinierungsstelle einer Gebietskörperschaft war gemeinsam mit dem lokalen Netzwerk für die Programmumsetzung auf lokaler Ebene zuständig.

3. Existenzgründungsförderung
Unterstützung bei der Existenzgründung und bei der Gründung von sozialen Betrieben. Dies umfasste zum Beispiel die Beratung bei der Existenzgründung, Existenzgründungshilfen für benachteiligte Personen in geringer Höhe oder Starthilfen für soziale Betriebe und Selbsthilfeeinrichtungen.

Die Methode: Lokales Kapital!
Die Mittel wurden in Form von Globalzuschüssen in Höhe von maximal 100.000 EUR pro Fördergebiet vom Bundesministerium an die jeweilige Lokale Koordinierungsstelle vergeben und von dieser verwaltet. Neben der Mittelvergabe auf der lokalen Ebene war die Methode der Mikroprojektförderung das entscheidende Kennzeichen des Programms. Mikroprojekte konnten in einer Höhe von bis zu 10.000 EUR zu 100 % gefördert werden. Förderfähig waren Sach- und Personalausgaben. Über die Förderung vielfältiger Mikroprojekte konnte gezielt und zeitnah den Bedürfnissen vor Ort entsprochen werden. Die Methode der Mikroprojektförderung gab auch Akteuren Gelegenheit, Träger von Mikroprojekten zu werden, die im Rahmen der klassischen ESF-Maßnahmen bis dahin keine Chance auf Förderung hatten. Sogar einzelne Bürgerinnen und Bürger konnten sich mit einer Projektidee bewerben. Die Vorzüge projektbezogener Mikroförderung auf einen Blick: 1. 2. 3. Die Förderung erfolgt gezielt und bedarfsorientiert. Die Förderung bezieht alle relevanten Akteure ein. Die Förderung regt vorhandene Selbsthilfepotenziale an.

Querschnittsziele
1. Beschäftigungswirksamkeit Die Projekte sollten zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit für am Arbeitsmarkt Benachteiligte beitragen. 2. Gleichstellung der Geschlechter Die Herstellung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen und der Abbau geschlechtsbezogener Diskriminierungen waren wesentliche Fördervoraussetzungen des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke". 3. Toleranz und Demokratie Die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz durch konkrete Maßnahmen war Schwerpunkt der Programmumsetzung. Das zivile Engagement sollte gestärkt und Toleranz und Demokratie gefördert werden.

Das Ziel: Für soziale Zwecke!
Ein wesentliches Ziel von "Lokales Kapital für soziale Zwecke" war es, besonders benachteiligten Personen die Möglichkeit zur Eingliederung bzw. Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu geben. Das Programm richtete sich vorrangig an Menschen, die vom Ausschluss vom Arbeitsmarkt und in dessen Folge vom gesellschaftlichen Ausschluss bedroht oder betroffen sind. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" hatte das Ziel, die Bedingungen zur sozialen und beruflichen Integration in Sozialräumen mit besonderen Integrationsproblemen zu verbessern. Damit einher ging die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von am Arbeitsmarkt Benachteiligten. Durch die Mikroprojekte sollte über die Förderung der Akteure und Teilnehmer/innen hinaus eine Strukturveränderung im Gebiet erzielt werden, die auch nach dem Ende der Programmumsetzung weiter wirkt.

Die Zielgruppen
sozial benachteiligte Jugendliche behinderte Menschen Aussiedler/innen Migranten/innen Alleinerziehende Berufsrückkehrer/innen Ältere Arbeitnehmer/innen Langzeitarbeitslose Wohnungslose Suchtmittelabhängige Menschen Straffällige Menschen

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Teil 1: Einführung
3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis
Die Ausgangslage in Berlin-Neukölln
Der Bezirk Neukölln von Berlin hat etwa 300.000 Einwohner, die aus über 160 verschiedenen Nationen kommen. Der Bevölkerungsanteil von Migrantinnen und Migranten liegt bei ca. 38,7 %, in einigen Kiezen im Neuköllner Norden bei 50 bis 60 %. Rund 100.000 Menschen im Bezirk sind auf staatliche Transferleistungen (Arbeitslosengeld I und II und Sozialhilfe) angewiesen, 55.000 davon sind auf Arbeitssuche. Der Bezirk Neukölln in Zahlen (Stand 02.02.2005, Quelle: Bezirksamt Neukölln) Fläche: Gesamt 303.199 Alter 4.494 ha Frauen 153.704 bis 18 18% Männer 149.495 18 bis 65 67% Deutsche 237.130 65+ 15% Migranten 117.340 Ausländer 66.069 Arbeitssuchende 55.000 Transferleistungsempfänger 100.000 Die Bewohner/innen

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Die förderfähigen Gebiete in Neukölln
Im Bezirk Neukölln von Berlin wurden die vier Quartiersmanagementgebiete High-Deck-Siedlung Reuterplatz Rollbergviertel und Schillerpromenade seit 2003 durch das Programm gefördert. Im Jahr 2005 wurden 16 weitere Stadtteile Berlins zu "Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf" erklärt und mit Finanzmitteln zur sozialen Stadtentwicklung ausgestattet. In Neukölln sind das die fünf Gebiete Richardplatz Süd, Körnerpark, Dammwegsiedlung / Weiße Siedlung, Flughafenstraße und Gropiusstadt / Lipschitzallee. Diese neuen Quartiersmanagementgebiete erhielten allerdings keine Förderung aus dem Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke", da sie 2003 noch nicht in den Konzeptwettbewerb des Bundes aufgenommen waren. .

Teil 1: Einführung

3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis
Der Senat von Berlin hat bereits 1999 in enger Abstimmung mit sieben besonders sozial benachteiligten Berliner Bezirken 15 genau begrenzte "Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf" festgelegt, die 2001 um zwei Stadtbereiche erweitert wurden. Um dort eine Aufwertung und dauerhafte Verbesserung der Situation und eine sozial orientierte Stadtentwicklung zu erreichen, wurde im Rahmen des seit 1999 existierenden Bund-Länder-Programms "Die Soziale Stadt" in jedem dieser Viertel die Einrichtung eines "Quartiersmanagements" mit einer besonderen finanziellen Ausstattung beschlossen. Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" orientierte sich an diesen Quartiersmanagementgebieten und förderte ausschließlich Projekte, die den Menschen in den Gebieten der "Sozialen Stadt" bzw. in den Gebieten der komplementären Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E&C)" zu gute kamen. In Berlin profitierten von 2003 - 2006 die sieben Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick von der Förderung. In den Jahren 2007 und 2008 wurden nur noch Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Tempelhof Schöneberg und Neukölln gefördert.

Reuterplatz

Die politische und wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat in Berlin zu einer starken Polarisierung zwischen einzelnen Gebieten geführt. Neben Zonen hoher Prosperität sind bestimmte Stadtviertel besonders von sozialen Problemlagen betroffen. Die negativen Veränderungen des Sozialgefüges gehen mit einer zunehmenden Verarmung, fehlenden Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, dem Fortzug mittlerer Einkommensschichten sowie sozialen und ethnischen Konflikten einher. Der Berliner Sozialstrukturatlas zeigt deutlich, dass die Problemlagen insbesondere im Bezirk Neukölln gravierend sind. Von den Berliner Bezirken weist Neukölln insgesamt die ungünstigste Sozialstruktur auf. Vor allem im nördlichen Siedlungsschwerpunkt gehört eine überproportional hohe Zahl von Menschen zu den Transferleistungsempfängern. Besonders ausgeprägt sind die sozialen Problemlagen in den Gebieten High-Deck-Siedlung, Reuterplatz, Rollbergviertel und Schillerpromenade. Zwei Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner hier verfügen über keinen Berufsabschluss. Insbesondere junge Migrantenkinder haben hier vielfach einen niedrigen Bildungsstand. Sie sind damit, ebenso wie die Gruppe der Frauen mit Migrationshintergrund, vielfach vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Durch die Abwanderung und Geschäftsaufgabe von Gewerbetreibenden und Einzelhändlern stehen vor Ort zudem kaum Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung.
Schicht 1 2 3 4 5 6 7 günstig ungünstig Anzahl (42) (42) (42) (42) (43) (43) (42)

Rollbergviertel Schillerpromenade High-Deck-Siedlung

"Lokales Kapital für soziale Zwecke" – Neukölln in Zahlen
Fördermittel Gesamt 1. Förderperiode 2003 / 2004 2. Förderperiode 2004 / 2005 3. Förderperiode 2005 / 2006 4. Förderperiode 2006 / 2007 5. Förderperiode 2007 / 2008 2.107.041 EUR 320.000 EUR 500.000 EUR 400.000 EUR 340.000 EUR 547.041 EUR Koordinierungskosten / Finanzmanagement Projektmittel Projekte Projektträger 384.505,79 EUR 1.722.535,21 EUR 199 88

Fördermittel gesamt High-Deck-Siedlung Reuterplatz Rollbergviertel Schillerpromenade
Abbildung: Sozialindex 2003 auf der Ebene der Verkehrszellen (Quelle: Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz: "Sozialstrukturatlas Berlin 2003", Berlin 2004)

Teilnehmer gesamt 1.246 1.655 1.628 1.632 6.161

Mädchen / Frauen 876 1.132 993 1.180 4.181

Jugendliche 488 711 1.428 625 3.252

481.950 EUR 531.824 EUR 536.630 EUR 556.637 EUR 2.107.041 EUR

Gesamt

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Teil 1: Einführung
3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis
Die Programmumsetzung in Neukölln in zwölf Schritten
1. Der Lokale Aktionsplan und die Einrichtung der Lokalen Koordinierungsstelle Neukölln Die Auswahl Neuköllns für die Förderung erfolgte nach einem bundesweiten Konzeptwettbewerb, bei dem der Bezirk für jedes Fördergebiet einen Lokalen Aktionsplan als Antrag auf Förderung bei der "Regiestelle Lokales Kapital für soziale Zwecke" einreichte. Der Lokale Aktionsplan wurde in Zusammenarbeit mit den lokalen Netzwerken in den Quartiersmanagementgebieten erarbeitet und beschrieb die Problemlagen und Entwicklungsziele in einem Handlungskonzept. Er bildete die Grundlage und den Leitfaden für die Programmumsetzung vor Ort. Die Förderung setzte die Einrichtung einer Lokalen Koordinierungsstelle voraus. Im Mai 2003 wurde damit die Europabeauftragte des Bezirks beauftragt. Die Aufgaben der Lokalen Koordinierungsstelle lagen vor allem in der Information über das Programm auf lokaler Ebene, der Anleitung des lokalen Netzwerks, der Beratung potenzieller Mikroprojektträger, der Mittelvergabe und der Mittelverwendungsprüfung sowie der Dokumentation der Umsetzung. 2. Die Einrichtung des Administrativen Finanzmanagements Neukölln Das administrative Finanzmanagement des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln wurde Mitte 2003 nach einer öffentlichen Ausschreibung an die AWO Neukölln Marketing und Service GmbH vergeben. Das administrative Finanzmanagement unterstützte die Lokale Koordinierungsstelle bei der Mittelvergabe, der Mittelbewirtschaftung und der Mittelverwendungsprüfung sowie bei der Berichterstattung und Dokumentation. 3. Ausschreibung der Förderung Vier Monate vor Beginn der Projektlaufzeit eines Förderzeitraums wurde die Förderung in Neukölln ausgeschrieben. Die Möglichkeit der Beantragung von Fördergeldern wurde in den Lokalzeitungen, über die lokalen Netzwerke in den Quartiersmanagementgebieten, über das Ämternetzwerk des Bezirksamtes, über Informationsveranstaltungen und das Internet bekannt gemacht. 4. Anträge der Mikroprojektträger Die potenziellen Mikroprojektträger reichten ihre Projektvorschläge mit einem Finanzplan mit Sach- und Personalausgaben bis zu einer Obergrenze von 10.000 Euro zu einem festgelegten Antragsdatum bei der Lokalen Koordinierungsstelle Neukölln ein. Voraussetzung für die Förderfähigkeit der Projektideen war, dass sie den Förderschwerpunkten, Querschnittszielen und Zielgruppen des Programms entsprachen. 5. Der Begleitausschuss "Lokales Kapital für soziale Zwecke" Neukölln Die Entscheidung über die Förderung von Projektvorschlägen aus dem Programm wurde nicht allein von der Politik oder der kommunalen Verwaltung getroffen, sondern unter Beteiligung des lokalen Netzwerks. Dies geschah im Rahmen der Sitzungen des Begleitausschusses Neukölln, dem Vertreter/innen der zuständigen Ämter, der lokalen Akteure und der Bewohner/innen angehörten. Der Begleitausschuss traf anhand der Förderschwerpunkte und der im Lokalen Aktionsplan beschriebenen Entwicklungsziele nach einer festgelegten Bewertungsmatrix die Förderentscheidung über die eingereichten Mikroprojekte und begleitete diese während der Umsetzung. Der Grundsatz der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen wurde bei der Projektauswahl besonders berücksichtigt.
Die Zusammensetzung des Begleitausschusses Neukölln
Lokale Koordinierungsstelle Neukölln Agentur für Arbeit Berlin Süd Abteilung Soziales, Wohnen und Umwelt / Abteilung Bürgerdienste und Gesundheit Abteilung Jugend Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport Vertreter der Neuköllner Bürgerstiftung Vertreter des Vereins Wirtschaft und Arbeit in Neukölln e.V. Gleichstellungsbeauftragte Migrationsbeauftragter / Behindertenbeauftragte Quartiersmanagementbeauftragte Vertreter der Träger der Hilfen zur Erziehung in Neukölln Nord-Ost Vertreter der Träger der Hilfen zur Erziehung in Neukölln Nord-West 5 Plätze für die Vertreter des jeweiligen Quartiersmanagements, der lokalen Akteure und Bewohner/innen

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6. Förderbescheid / Fördervertrag 7. Infoveranstaltung für die neuen Mikroprojektträger

Teil 1: Einführung

3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis
Nach der positiven Entscheidung des Begleitausschusses über einen Projektvorschlag erhielt der jeweilige Mikroprojektträger einen Förderbescheid vom Neuköllner Bezirksbürgermeister. Das Bezirksamt Neukölln schloss mit dem Mikroprojektträger einen Fördervertrag, der seine Rechte und Pflichten als Förderungsempfänger regelte.

Träger von Mikroprojekten konnten z.B. Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse, kommunale Einrichtungen, aber auch Einzelpersonen sein. Zu Beginn einer jeden Förderperiode lud die Lokale Koordinierungsstelle Neukölln alle Mikroprojektträger zu einer Informationsveranstaltung ein und erläuterte das Verfahren der Programmumsetzung und Finanzabwicklung.

Auftaktveranstaltung "Lokales Kapital für soziale Zwecke" für die 5. Förderperiode im Neuköllner Rathaus im September 2007

8. Begleitung der Projekte Während der Projektlaufzeit besuchte die Lokale Koordinierungsstelle teils gemeinsam mit Vertretern des Begleitausschusses und der AWO Neukölln Marketing & Service GmbH die geförderten Mikroprojekte. Dabei wurde die konkrete Umsetzung der Projekte begutachtet, nach Erfolgen und Problemen gefragt und, wenn nötig, umgesteuert.

1 Lokale Koordinierungsstelle 7 Ämtervertreter 9 Lokale Akteure

Projektbesuch beim Schulgartenprojekt der Kurt-Löwenstein-Schule

Projektbesuch beim Patenschaftsprojekt für Jugendliche der Tandem – gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH

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Teil 1: Einführung
3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in der Berlin-Neuköllner Praxis
9. Erstellung von Dokumentationen Während und nach Abschluss der Mikroprojektumsetzung erstellten die einzelnen Träger Sachberichte und Dokumentationen des Projektverlaufs und reichten diese bei der Lokalen Koordinierungsstelle ein.

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Die Ergebnisse des Programms in Berlin-Neukölln

4. Die Ergebnisse in Berlin-Neukölln in fünf Förderperioden
Die Entwicklung des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln seit 2003 ist nicht nur an den Zahlen der 199 Projekte, der über 6.000 Teilnehmer/innen und der fast 100 aktiven Projektträger zu messen – sie ist vor allem in einer besseren Zusammenarbeit und Vernetzung der lokalen Akteure spürbar.

Die Ergebnisse für die Zielgruppen
Mit diesem Programm wurden 4.181 Frauen, 1.980 Männer und 3.252 Jugendliche erreicht, die in Projekten mit durchschnittlich 15 Teilnehmer(inne)n in ihrer Beschäftigungsfähigkeit und ihrer sozialen Kompetenz gestärkt und für verschiedene Berufsfelder vorbereitet wurden. Fast 200 Menschen wurden so in den ersten und 150 Menschen in den zweiten Arbeitsmarkt vermittelt. Knapp 300 Teilnehmer/ innen fanden einen Praktikumsplatz oder wurden in anderen Maßnahmen des dritten Sektors weitergebildet. Etwa 100 Personen haben eine Ausbildung begonnen. Diese Zahlen mögen nicht sehr hoch erscheinen, sie sind jedoch vor dem Hintergrund zu werten, dass einerseits viele Projekte nicht direkt darauf abzielten, die Teilnehmer/innen in Arbeit zu vermitteln und andererseits sprachliche Defizite oder zu geringe Bildungsabschlüsse eine Integration in den Arbeitsmarkt erschwerten. Ein großer Teil der Mikroprojekte konzentrierte sich auf die Vermittlung von Basisqualifikationen. Es wurden soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und kommunikative Fähigkeiten geschult. Am Bedarf der Zielgruppen orientiert wurden die Vorraussetzungen für die Erhöhung der Chancen der Teilnehmer/innen auf dem Arbeitsmarkt geschaffen. Den Beteiligten ist klar, dass sich strukturelle Probleme wie mangelnde Ausbildungs- und Arbeitsplätze nicht einfach mit Mikroprojekten aus der Welt schaffen lassen. Der Erfolg des Programms besteht aber auch nicht nur in der direkt sichtbaren Erhöhung der Beschäftigungszahlen. Mit den einzelnen Projekten wurde auf der Ebene der Stärkung von Selbstvertrauen, der Erweiterung von Handlungsspielräumen, der Schaffung und Entwicklung von Ressourcen und Wissen und der Erhöhung von Problemlösungskompetenzen und Selbsthilfepotentialen angesetzt, um soziale und kulturelle Integration zu erreichen. Viele Teilnehmer/innen waren sehr dankbar für das zusätzliche Angebot und sahen es nach langer Zeit der gesellschaftlichen Abgeschiedenheit als eine Möglichkeit, im Arbeitsleben oder für eine sinnvolle Beschäftigung wieder Fuß zu fassen. In einigen Projekten gestalteten die Beteiligten den Projektverlauf aktiv mit oder führen das Projekt auch nach Ende der Förderung eigenständig weiter.

10. Projektmessen Einmal im Jahr fand anlässlich der Berliner Europawoche eine Projektmesse der Projekte des "Lokalen Kapitals für soziale Zwecke" statt, bei der die innovativen Ideen und Ergebnisse der Mikroprojekte vorgestellt wurden. Hier konnten die lokalen Akteure untereinander in Kontakt kommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, Einblick in die Vielzahl der Aktivitäten vor Ort zu bekommen. Ebenso war Neukölln bei den jährlichen Bundeskongressen und Ideenwerkstätten präsent.

Die Ergebnisse für das lokale Netzwerk
Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" hat seit 2003 eine deutliche Entwicklung der Vernetzung der lokalen Akteure anstoßen können. Das Programm ist über die zahlreichen umgesetzten Projekte bekannt geworden und konnte eine Reihe von Initiativen mobilisieren. Nach 5 Jahren kontinuierlicher Arbeit zeigen sich positive Veränderungen im Sozialraum. Viele Träger schätzen ein, dass die Erfolge, die sie erreicht haben, ohne dieses Programm nicht möglich gewesen wären. Erfahrungen und Lösungsansätze aus den Modellversuchen werden teilweise in Nachfolgeprojekte aufgenommen, die aus anderen Mitteln finanziert und in einem größeren Rahmen erfolgreich im Bezirk umgesetzt werden. Der interdisziplinäre Ansatz des Programms gewährleistet eine gute Basis, um bestehende Problemlagen mit neuen Methoden der Zusammenarbeit anzugehen. Die Quartiersmanagementbüros hatten hier eine wichtige Rolle als Mittler zwischen den Akteuren vor Ort und der Bezirksverwaltung. Die Projektträger verknüpften ihre Aktivitäten und arbeiteten intensiver zusammen. Auch die Kooperation zwischen Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinschaftshäusern hat sich verbessert. Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" hat insbesondere in den Schulen eine stärkere Öffnung für externe Akteure bewirkt, die in den Projekten eine große Bereicherung des Schulalltags sehen. Bürgerschaftliches Engagement wurde gefördert und in die Aufgabenwahrnehmung vieler Akteure eingebunden. Funktionierende Netzwerke beginnen, sich über den Kiez hinaus zu etablieren und werden berlinweit wahrgenommen. Der lokale Ansatz des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" bewirkte, dass der europäische Gedanke und die Inhalte der europäischen Beschäftigungsstrategie vor Ort sichtbar und erlebbar wurden.

11. Evaluierung der Projektergebnisse Die Lokale Koordinierungsstelle nahm während und nach Ende der Mikroprojektumsetzung eine Evaluierung anhand festgelegter Erfolgsindikatoren vor. Dazu dienten die Ergebnisse der Projektbesuche, die Sachberichte der Projekte, die Präsentation der Träger bei der Projektmesse und das Feedback der Projektteilnehmer/innen. Die wissenschaftliche Begleitung des Programms erfolgte durch das Deutsche Jugendinstitut e.V., das bundesweit größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut im Bereich Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien. 12. Fortschreibung Auf der Grundlage der Evaluierung der Programmumsetzung wurden in jedem Förderzeitraum die Lokalen Aktionspläne der vier Neuköllner Quartiersmanagementgebiete angepasst und fortgeschrieben und damit eine bedarfsorientierte erneute Förderung für jeweils ein weiteres Jahr beantragt. Für die neue Strukturfondsförderperiode 2007 - 2013 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Absprache mit der Europäischen Kommission eine Neuauflage des Programms beschlossen. Anfang 2009 wird sich der Bezirk Neukölln an einem Konzeptwettbewerb zu diesem neuen Programm beteiligen und sich damit um weitere Fördergelder für Neuköllner Projekte bewerben.

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Die Projektmessen in Neukölln
4. Die Ergebnisse in Berlin-Neukölln in fünf Förderperioden
Jedes Jahr präsentierten sich Anfang Mai zur Europawoche alle Projekte des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" den Neuköllner Bürgerinnen und Bürgern bei einer öffentlichen Projektmesse mit buntem Rahmenprogramm. Die Messe wurde von den Projektträgern genutzt, um sich über ihre Ergebnisse auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und auch, um Pläne für eine künftige Zusammenarbeit zu schmieden.

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Die Projektmessen in Neukölln

4. Die Ergebnisse in Berlin-Neukölln in fünf Förderperioden
Projektmesse 2007 im Nachbarschaftstreff "mittendrin" in der High-Deck-Siedlung

Projektmesse 2004 im Gemeinschaftshaus Morus 14 im Rollbergviertel

Projektmesse 2008 in der St. Christophorus Gemeinde im Reuterkiez

Projektmesse 2005 im Rathaus Neukölln anlässlich der Ausstellung "Europa konkret für die Menschen in Neukölln"

Bilanzworkshop der Jugend- und Medienprojekte 2008
Am 23. April 2008 fand auf Einladung der Neuköllner Koordinierungsstelle ein Workshop der Jugend- und Medienprojekte des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Rathaus Neukölln statt, um aus 5 Jahren Projektarbeit in Neukölln Bilanz zu ziehen. Die Vertreter/innen der Mikroprojektträger diskutierten über Probleme, Herausforderungen und positive Effekte der Programmumsetzung und über eine künftige Ausgestaltung des Förderprogramms. Die Ergebnisse des Workshops wurden an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergeben.

Projektmesse 2006 im Interkulturellen Zentrum Genezareth in der Schillerpromenade

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Strukturen des Programms
Die Strukturen des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Überblick
Europäische Kommission Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit Europäischer Sozialfonds (ESF) Europäische Ebene

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Nationalstaatliche Ebene "Lokales Kapital für soziale Zwecke" Lokale Ebene
Die High-Deck-Siedlung in Zahlen Das Gebiet

Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

1. Die High-Deck-Siedlung im Profil
Die High-Deck-Siedlung kurz vorgestellt
In der High-Deck-Siedlung, einem Neubaugebiet aus den 1970er Jahren, leben ca. 5.000 Menschen in 2.462 Wohnungen. Charakteristisch für das Quartier sind die "High-Decks", Hochwege, über die Fußgänger die vier- bis sechsgeschossigen Wohnhäuser erreichen. Zwischen den Wohnhäusern gibt es viel Grün und zahlreiche Spiel- und Bolzplätze. Neben den deutschen Bewohnerinnen und Bewohnern – viele von ihnen wohnen von Beginn an in der Siedlung – leben hier vor allem Familien türkischer und arabischer Herkunft. Über 30 verschiedene Nationalitäten sind in der Siedlung vereint. Die Bevölkerungsstruktur hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Besonders "Besserverdienende" sind weggezogen. Arbeits- und Ausbildungsplätze sind in der Siedlung selbst kaum vorhanden. Besonders Kinder und Jugendliche haben überdurchschnittliche Schwierigkeiten, die vielfach in Sprach- und Kommunikationsdefiziten begründet sind. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der STADT UND LAND Wohnbautengesellschaft mbH wurde 1998 in der High-Deck-Siedlung eines der ersten Quartiersmanagements eingerichtet.

Bundesregierung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Europäischer Sozialfonds (ESF), Programm Lokales Kapital für soziale Zwecke
Beauftragung

ARGE Regiestelle GbR (Arbeitsgemeinschaft der gsub mbH und der Stiftung SPI) Bundesweite Koordination der Programmumsetzung

Bezirksamt Neukölln von Berlin Verwaltung des Bezirksbürgermeisters Europabeauftragte

(Stand 31.12.2006, Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Sozialstrukturatlas 2006, Bezirksamt Neukölln von Berlin)

Lokale Koordinierungsstelle Koordination der Programmumsetzung vor Ort

Fläche: Art des Gebietes: Die Bewohner/innen Gesamt Frauen 52% bis 25 32%

31 ha Großsiedlung West Männer 48% 25 bis 55 41% Deutsche 77% 55+ 27% Ausländer 23% Arbeitslosigkeit ca. 12%

Beauftragung

Einrichtung und Kooperation

4.399 Alter

AWO Neukölln Marketing und Service GmbH Administratives Finanzmanagement des Programms in Neukölln

Begleitausschuss Neukölln Vergabe der Fördergelder / Projektbegleitung

Der Lokale Aktionsplan "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Besondere Zielgruppen 1. Jugendliche ohne Schulabschluss bzw. Ausbildungsplatz 2. Frauen, insbesondere Migrantinnen, mit unzureichenden Sprachkenntnissen bzw. Bildungsvoraussetzungen 3. Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger Entwicklungsziele 1. Stärkung der gesellschaftlichen und beruflichen Integrationsfähigkeit und der demokratischen Wertevermittlung 2. Stärkung der Bildungsmotivation und Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt 3. Stärkung bewohnergetragener Aktivitäten

Beratung und Kooperation

Beantragung der Förderung durch Mikroprojektträger

High-Deck-Siedlung Quartiersmanagement und Lokale Akteure

Reuterplatz Quartiersmanagement und Lokale Akteure

Rollbergviertel Quartiersmanagement und Lokale Akteure

Schillerpromenade Quartiersmanagement und Lokale Akteure

199 Mikroprojekte

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte in der High-Deck-Siedlung
Beispiel 1: "emotion for work" – Berufsorientierung mit Herz
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Zentrum für Lebensenergie Schüler/innen der Kepler-Oberschule 16 Schülerinnen 22 Schüler Kreativarbeit und Berufsorientierung in den Bereichen Maler/in, Steinmetz/in, Gärtner/in, Tierpfleger/in; in Kooperation mit der Erarbeitung und Präsentation einer Rhythmus-Show Integration besonders benachteiligter Zielgruppen, berufliche Orientierung, Verhinderung von Schulabbruch und Schulversagen, Förderung der sozialen Kompetenz 8.000,- EUR 01.02.2008 – 30.06.2008 Pablo Ruiz-Holtgrefe (berlin@lebensenergie.org)

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Beispiel 2: Thinking Corner
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Förderziele Fördersumme Laufzeit Kontakt 9.770,- EUR Aus dem Projekt berichtet

Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

Projekte in der High-Deck-Siedlung
Martin Knerner (Künstler) Schüler/innen der Kepler-Oberschule 4 Schülerinnen 7 Schüler Handwerklich-technische Berufsorientierung mit Hilfe der Gestaltung des Pausenhofes der Kepler-Schule mit einem Sitz- und Tischskulpturenensemble aus Metall Berufliche Qualifizierung im Bereich Kunsthandwerk und Metallverarbeitung, berufliche Orientierung; Förderung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen 01.09.2007 – 30.06.2008 Martin Knerner (kunstlabor@gmx.de)

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet

"Ey Mann, wir haben in unserer Schule gesprayt und kein Lehrer hat was dagegen gesagt!" – gar nicht so krass, wie es sich anhört – die Lehrer fanden die Aktion sogar gut, war sie doch als Flurneugestaltung Bestandteil der Berufsorientierung für das Berufsbild "Maler" im Projekt "Emotion for Work" an der Kepler-Oberschule. Aus dem erfolgreichen Vorgängerprojekt "Keplers Rhythmuswerkstatt" 2006/2007 hervorgegangen, setzte das neue Projekt verstärkt auf praxisorientierte und persönlichkeitsbildende Berufsorientierung, die mit kreativer Arbeit ergänzt wurde. Ziel des Projektes war es, Schüler(inne)n der neunten Klasse Ausbildung und Beruf als etwas Positives näher zu bringen, das Spaß machen kann. In 3 Modulen wurde mit Kleingruppen von bis zu sechs Schüler(inne)n gearbeitet.
Das Modul "Werkstatt" bot mehrtägige Praxisblöcke in der Rixdorfer Schmiede, in der Hans-Böckler-Schule für Konstruktionsbautechnik, im Atelier für Steinbildhauerei Schuh, bei der Flurgestaltung der Kepler-Schule und bei der Pflege und Bepflanzung des Rosengartens in der Neuköllner Gropiusstadt. Der Einblick in die handwerklichen Berufe Schmied/in, Maler/in, Steinmetz/in und Gärtner/in gab den Schüler(inne)n die Möglichkeit, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen und so ihr Interesse und ihre Talente für diese Berufsfelder zu entdecken. Im Modul "Coaching" wurden unter Anleitung einer Psychologin die praktischen Erfahrungen ausgewertet und gemeinsam Pläne für die Berufsfindung der Schüler/innen erarbeitet. Eine Rhythmus-Show wurde für das dritte Modul Kultur einstudiert, die mit großem Erfolg in der Kepler-Schule aufgeführt wurde. Das Projekt bereicherte das Schulangebot und konnte auch schuldistanzierten Schüler(inne)n "eine Brücke bauen", um in die Schule zurück zu kommen.

Es blitzt, es hämmert, es kracht – wir befinden uns in der Bildhauerwerkstatt des Kulturwerks des Berufsverbandes Bildender Künstler. Hier arbeiten Schüler der 8. Klasse der Kepler-Oberschule an der Fertigstellung eines Sitz- und Tischskulpturenensembles aus Stahl für ihren Pausenhof. Was hier geschnitten und geschweißt wird, wurde von den Schüler(inne)n selbst entworfen und in Modellen in der mobilen Schweißwerkstatt erprobt, in der die Schüler/innen Grundkenntnisse der Metallverarbeitung erlernten. Angeleitet wurde das Projekt durch den Bildhauer und Kulturpädagogen Martin Knerner: "Mir ist besonders wichtig, dass sich die Schüler/innen mit ihrer Arbeit an der Pausenecke identifizieren können. Dies funktioniert durch die gemeinsame Arbeit, bei der sie nicht nur Kenntnisse in abspanenden Tätigkeiten wie feilen, schneiden, sägen, flexen, Materialkunde, Elektrodenschweißen, Oberflächenbearbeitung und Farbgestalten erwerben, sondern auch in ihrer Teamfähigkeit und sozialen Kompetenz geschult werden." Arbeitslehrelehrer Sven Schmidt, der eng mit Martin Knerner zusammenarbeitete, bestätigt, dass diese Planung aufgegangen ist: "Ein handwerklich-praktisches Angebot schafft gerade für Schüler/innen, die im herkömmlichen Unterricht der Schule schwer zu erreichen sind, einen hohen Anreiz zur aktiven Mitarbeit. Obwohl die Schüler während der Projekttage in der Bildhauerwerkstatt länger arbeiteten, als sie eigentlich hätten zur Schule gehen müssen, waren alle mit Begeisterung dabei und sind stolz auf das Ergebnis." Das bisher nicht genutzte unattraktive Schulgelände erfährt durch die entstandenen Sitzskulpturen eine erste Strukturierung, die Platz für weitere Entwicklungsmöglichkeiten bietet. In bunten Farben leuchtet die "Thinking Corner" seit Juni 2008 auf dem Schulhof der Kepler-Oberschule.

Bild 1: Dehnübungen in der Turnhalle Bild 2: Mikrofonprobe in der Keplerschule Bild 3: Trommelworkshop für die Aufführung der Rhythmusshow

(Fotos: Zentrum für Lebensenergie – Pablo Ruiz-Holtgrefe)

Bild 1: Pause in der Bildhauerwerkstatt des BBK beim Projektbesuch der Lokalen Koordinierungsstelle Bild 2: Bei den Schweißarbeiten Bild 3: Farbgestaltung des Skulpturenensembles auf dem Pausenhof der Keplerschule

(Fotos: Ina Kutscher)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte in der High-Deck-Siedlung
Beispiel 3: Mentor(inn)en-Projekt des Schulvereins der Kepler-Oberschule und der Bürgerstiftung Neukölln
Träger Vereinigung der Freunde der 6. Oberschule (OH) in Berlin-Neukölln e.V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Neukölln Schüler/innen der Kepler-Oberschule 13 Schülerinnen 20 Mentorinnen 4 Schüler 15 Mentoren

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

2. Der Reuterplatz im Profil
Der Reuterplatz kurz vorgestellt
Das Quartiersmanagementgebiet Reuterplatz ist ein typisches Berliner Altbaugebiet mit dichter Bebauung und wenig Grünflächen oder Spielplätzen. Hinterhoffabriken und Gewerbehöfe erinnern an das einstige Gewerbeviertel.

Zielgruppe Teilnehmer Inhalt

Der Ausländeranteil liegt bei ca. 30 %. In den Schulen liegt der Anteil von Schülerinnen und Schülern nicht-deutscher Herkunft teils bei über 90 %, was den Spracherwerb und die Integration erschwert. Die hier auftretenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme haben zu einer verstärkten Abwanderung besser verdienender Familien geführt. Dennoch lässt sich in den letzten Jahren, teilweise auch bedingt durch die mit "Lokales Kapital für soziale Zwecke" geförderten Inititiativen, ein Wandel der Bewohner- und Gebietsstruktur erkennen. Jüngere Menschen fühlen sich durch die relativ günstigen Mieten der überwiegend gut ausgestatteten Wohnungen angezogen. Ein weiteres Potenzial bildet die Vielfalt der Einzelhandelsangebote im Kiez, die attraktive, citynahe Lage und die gute Verkehrsanbindung. Viele Künstler/innen und Studenten sind zugezogen und bereichern das Quartier mit ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement.
Das Quartiersmanagement wurde im Jahr 2001 eingerichtet. Der Reuterplatz in Zahlen Das Gebiet Fläche: Art des Gebietes: Die Bewohner/innen Gesamt 18.964 Alter Frauen 51% bis 25 26% Männer 49% 25 bis 55 57% Deutsche 69% 55+ 17% Ausländer 31% Arbeitslosigkeit ca. 20% 65 ha Innerstädtisches Altbaugebiet (Stand 31.12.2006, Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Sozialstrukturatlas 2006, Bezirksamt Neukölln von Berlin)

Unterstützung bei der persönlichen Perspektiventwicklung und bei der beruflichen Orientierung durch Mentoren/innen der Neuköllner Bürgerstiftung Berufliche Beratung und Orientierung, Unterstützung lokaler Netzwerke, Förderung des Ehrenamtes, Förderung eines Ausbildungsnetzwerkes 10.000,- EUR 01.09.2007 – 30.06.2008 Martina Ahl-Liebchen (info@kepler.cidsnet.de)

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Schule vorbei und dann? Die Endphase in der Schule und die Vorbereitung auf das Berufsleben sind für Schüler/innen generell eine große Herausforderung und gerade für solche, bei denen eine Karriere fördernde Begleitung durch die Eltern kaum möglich ist. Hier anzusetzen war das Ziel des Mentoringprojektes an der Kepler-Oberschule, bei dem Schüler/innen am Übergang zwischen Schule und Beruf durch einen Mentor oder eine Mentorin der Neuköllner Bürgerstiftung individuell unterstützt wurden. Ehrenamtliche Mentoren/innen zwischen 24 und 76 Jahren betreuten je einen Schüler oder eine Schülerin ab der neunten Klasse. "Ja!" sagt Mohamed auf die Frage, ob sein Mentor denn auch so etwas wie ein Vorbild für ihn sei. "Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander – ich kann Göksel vertrauen." Sie treffen sich zum Beispiel in der Bibliothek und sprechen über den Schulalltag, über Interessen, Schwächen und Stärken, die gerade für das spätere Berufsleben relevant sein könnten. "Wie laufen die Klausuren, welche Noten werden auf dem Zeugnis sein, was macht mir Spaß und warum, welche Interessen verbergen sich vielleicht dahinter und welche Berufe gibt es, die dazu passen könnten?" - das sind typische Fragen, die besprochen werden. Den Problemen wird so auf den Grund gegangen und es zeigt sich, dass die Mentees bessere Erfolge in der Schule haben, weil sie darin bestärkt werden, Fleiß und Beharrlichkeit an den Tag zu legen. Die Mentoren sind Vertrauenspersonen mit einer dritten Perspektive, die den Schüler(inne)n auf ihrem Weg zum Erwachsensein eine Hand reichen und gegebenenfalls auch mal unter die Arme greifen, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Auch nach Ende des Projekts kümmern sie sich ehrenamtlich um ihre Schützlinge und werden dabei von vielen Eltern aktiv unterstützt.
Bild 1: Der Mentor Göksel Ülsever und sein Mentee Mohamed Safwan Bild 2: Die Schülerinnen Marua Harb und Hatice Batur mit der Mentorin Olivia Spiegler Bild 3: Hans-Joachim Wittnebel, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung (links) und die Projektleiterin Idil Efe (3.v.l.) beim Bergfest des Projektes am 13. März 2008 (Fotos: Bezirksamt Neukölln)

Der Lokale Aktionsplan "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Besondere Zielgruppen 1. Personen nicht deutscher Herkunft ohne Erwerbsmöglichkeit 2. Frauen ohne Erwerbsmöglichkeit 3. Junge Erwachsene ohne Erwerbsmöglichkeit Entwicklungsziele 1. Verbesserung der sozialen und sprachlichen Kompetenzen 2. Vernetzung und Stärkung von Initiativen und Selbsthilfeorganisationen 3. Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt durch Beratung und Qualifizierung

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte am Reuterplatz
Beispiel 1: Lange Tafel Reuterplatz
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Lange Tafel e.V. Jugendliche 45 Schülerinnen 35 Schüler Kunst und Kommunikation im öffentlichen Raum; Jugendliche aller ethnischen und sozialen Schichten nehmen Kontakt zu den Älteren und den Senioren im Reuterkiez auf; Generationen übergreifender Dialog; Dokumentation in einer Ausstellung Unterstützung von Organisationen und Netzwerken für Toleranz und Demokratie, Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen, Förderung der Schlüsselqualifikationen 9.990,- EUR 01.11.2007 – 30.06.2008 Isabella Mamatis (isabellamamatis@aol.com)

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Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Förderziele Fördersumme Laufzeit Kontakt 7.052,- EUR Aus dem Projekt berichtet

Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

Projekte am Reuterplatz
Beispiel 2: Antiaggressionstraining für junge Männer mit Migrationshintergrund
Navitas gGmbH Männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund 7 Jungen und Männer Unterstützung von Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche, bei der Berufsorientierung und in lebenspraktischen Fragen, Integrationshilfe, Konfliktmanagement und Gewaltprävention Integration benachteiligter Jugendlicher, Förderung von Toleranz und Demokratie, Vermeidung von Schulabbruch und Schulversagen, Förderung sozialer Kompetenz 01.09.2007 – 30.06.2008 Candan Ögütcü (info@navitas-ggmbh.de)

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet

"Die Lange Tafel – eine Inszenierung für ein multikulturelles Miteinander" titelte im Mai 2008 das Berliner Abendblatt. Hinter dem Projekt stand eine große Idee: Menschen aller Generationen und Kulturen, die im Reuterkiez zusammenleben, kommen an einem Tag an einer Langen Tafel zum Spaghettiessen zusammen, treten in einen Dialog, lernen sich kennen und bauen Berührungsängste ab. Doch das Essen war nur der Abschluss – im Fokus des Projektes, das im Rahmen von "Lokales Kapital für soziale Zwecke" gefördert wurde, stand die Vorbereitung einer begleitenden Ausstellung, die von Schüler(inne)n der HeinrichHeine-, der Albert-Schweitzer- und der Rütli-Schule erarbeitet wurde. Das Besondere an dieser Ausstellung: sie bestand aus etwa 500 Geschichten, die die Jugendlichen aus Gesprächen mit Älteren und Senioren aufgeschrieben hatten und die an einer Wäscheleine neben der Langen Tafel aufgereiht wurden. Vorbereitet wurden die Teilnehmer/innen auf ihren Einsatz als "Chronisten" in zehn Workshops. "Als Workshopleiterin habe ich erkennen können, dass die Begeisterung für die Methode des ganzheitlichen Lernens auch außerhalb der Schule zum Erfolg führte.", resümiert Initiatorin Isabella Mamatis.
Was die Jugendlichen erlebten, war der Umgang mit Alter und körperlicher Schwäche. Sie entwickelten ein Mitgefühl für die Schicksale der Kriegsgeneration und der ersten Gastarbeitergeneration und reflektierten ihre eigene Biografie und die ihrer Familie. Sie erlangten neue Sichtweisen und bauten Vorurteile ab. Ganz nebenbei verbesserten sie ihre sprachlichen Fähigkeiten, lernten selbstbewusst aufzutreten und sich auf ihre Interviewpartner einzulassen. Projektmanagement, Teamarbeit und Konversationstraining wurden praktisch angewandt. Das Ergebnis ist ein Dokument gelebter Geschichte der letzten 100 Jahre, das sich aus vielen großen und kleinen Einzelerlebnissen zusammensetzt und zur Identifikation der Menschen im und mit dem Kiez beiträgt.
Bild 1: Abschlussveranstaltung an der „Langen Tafel“ am Maybachufer am 12. Juli 2008 Bild 2: Eine Schülerin der Heinrich-Heine-Realschule zeichnet ihre Großeltern Bild 3: Ein Rollenspiel der Schülerinnen und Schüler als Vorbereitung, Ältere auf der Straße anzusprechen

Es gibt Menschen, die trauen sich nicht nach Neukölln, aus Angst vor Gewalt und aggressivem Verhalten von Jugendlichen, die sie aus den Medien kennen. Das Projekt der Navitas gGmbH setzte sich mit diesem Thema auseinander und bot ein Antiaggressionstraining für junge Männer mit Migrationshintergrund an. Es ging vor allem darum, präventive Arbeit zu leisten, die schulische und soziale Situation der Jugendlichen in allen lebenspraktischen Fragen zu verbessern, Konflikte zu meistern und damit zu einem weniger aggressiven Sozialverhalten beizutragen. Gerade weil die Jugendlichen freiwillig im Projekt waren, verzichteten die Projektleiter Ümit Baba und Jamal El Moughrabi, beide ausgebildete Social-ConflictTrainer, auf die in Antiaggressionstrainings sonst übliche harte so genannte "Brecherstrategie". Stattdessen führten sie das Thema behutsamer an die Gruppe heran. In vier Trainingsmodulen wurden aggressive Verhaltensweisen beschrieben und erklärt. Es gab einen Provokationstest, der eine Auseinandersetzung über kulturelle Normen und Werte beinhaltete. Die Jugendlichen arbeiteten in Rollenspielen mit wechselnden Täter-Opfer Perspektiven und in intensiven Diskussionen am Bewusstsein über die Folgen aggressiven Verhaltens. Wer in der Gruppe bleiben wollte, musste sich an feste Regeln halten: Handys blieben während der Sitzungen ausgeschaltet und diskutiert wurde ausschließlich ohne Schimpfwörter. "Am Ende war es uns wichtig, dass sich die Wertvorstellungen der Teilnehmer änderten. Friedfertigkeit sollte nicht mehr als Schwäche und Feigheit, sondern als Stärke verstanden werden.", erklärt Ümit Baba den Projektansatz.

"Meine Eltern haben sich voll verändert", sagte ein Teilnehmer über seine Zeit im Antiaggressionstraining. Aber es waren nicht nur die Eltern, die zu einer späteren Phase in das Projekt mit einbezogen wurden, vor allem die Jugendlichen haben sich und ihre Perspektive verändert.

(Fotos: Bezirksamt Neukölln und Edith Siebmann)

Bild 1: Ümit Baba (links) im Gespräch mit der Gruppe Bild 2+3: Die Jugendlichen zu Gast bei der Deutsch-Arabischen unabhängigen Gemeinde e.V. Bild 4: Die Jugendlichen beim Rollenspiel

(Fotos: Astrid Woithe)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte am Reuterplatz
Beispiel 3: Theater am Ende – ein Ort-spezifisches Projekt für Jugendliche mit verborgenem kreativen Potential
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Theater am Ende Jugendliche 13 Frauen 6 Männer Theaterprojekt für Jugendliche mit verborgenem kreativen Potential; Förderung von Ausdrucksfähigkeit, Selbstvertrauen und Kreativität; Verbesserung der Erfolgschancen der Teilnehmer/innen auf dem Arbeitsmarkt, Casting, Probenphase, Theaterpremiere Integration benachteiligter Zielgruppen, Vermeidung von Schulabbruch und Schulversagen, Förderung von Toleranz und Demokratie, Förderung des Selbstbewusstseins der Teilnehmer/innen 10.000,- EUR 01.02.2006 – 30.06.2008 Manfred Olek Witt (mo.witt@berlin.de)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

3. Das Rollbergviertel im Profil
Das Rollbergviertel kurz vorgestellt
Das Rollbergviertel ist eines der Gebiete des großflächigen sozialen Wohnungsbaus in Berlin. Es ist im Rahmen der Flächensanierung mit 2.450 Wohnungen in den Jahren 1967 bis 1982 entstanden. Das Viertel liegt nicht weit von den Geschäften in der Karl-Marx-Straße und dem lokalen Zentrum rund um das Rathaus Neukölln und bietet daher gute Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen.

Rund 66 % der Bewohnerinnen und Bewohner sind Migrantinnen und Migranten. Insgesamt leben über 30 Nationalitäten im Rollbergviertel. Die größte Gruppe sind die türkischen und arabischen Bewohner/innen. Unter den Transferleistungsempfängern sind sehr viele ausländische Haushalte. In den letzten Jahren kam das Gebiet mit negativen Berichten in die Öffentlichkeit. Beklagt wurden vor allem Konflikte zwischen Jugendlichen und Ordnungshütern und Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Jugendbanden. Jugendliche sind die Bewohnergruppe mit den größten sozialen Problemen in der Siedlung. Gerade in dieser Altersgruppe ist das Bildungsniveau gering und die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch.
Das Quartiersmanagement wurde im Jahr 1999 eingerichtet.

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Hinter dem Namen "Theater am Ende" verbirgt sich der in Berlin-Neukölln lebende polnische Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge Manfred Olek Witt. Das Projekt "Theater am Ende", das er gemeinsam mit der Tänzerin und Choreografin Dyane Neiman initiierte, richtete sich an Neuköllner Jugendliche aus dem Reuterkiez, die sich für Theater und Schauspiel interessieren. In einem Casting wurden sie für die Theatergruppe "Helden von Neukölln" ausgewählt, die sich mit den Themen "Helden" und "Heldentum" auseinandersetzte. Es ging um Alltagserfahrungen im urbanen Umfeld, kulturelle Spannungsverhältnisse, Ausgrenzung und Identität. Künstlerische Ausdrucksmittel wie Tanz, Mimik, Sprache oder Musik wurden von den Jugendlichen in eigener Regie kreativ entdeckt und weiterentwickelt. Gemeinsam erarbeiteten sie eine tanz-theatralische Installation, die im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals "48 Stunden Neukölln 2008" im Waschsalon "Schnell und sauber" und bei der Projektmesse 2008 im Reuterkiez aufgeführt wurde. Die Jugendlichen haben dabei gelernt, konsequent auf ein Ziel hin zu arbeiten. Sie haben Eigenverantwortung übernommen und ihr kreatives Potential entdeckt, welches sie in jedem Beruf benötigen werden. "Für die Jugendlichen war die Gruppe wie eine Familie, sie hatten Spaß und Abwechslung, konnten Impulse ausleben. Sie lernten ihre eigenen Stärken bewusster wahrzunehmen und sich mit ihrer Rolle in der Gruppe zu beschäftigen. Sie haben mit viel Freude und Neugierde spielerisch neue Ausdrucksmöglichkeiten entdeckt.", erzählt Projektleiter Witt beeindruckt von seinen Projektteilnehmer(inne)n. Einige der Jugendlichen sehen ihre berufliche Zukunft nun positiver und streben inzwischen einen künstlerischen Beruf an.
Bild 1: Bild 2: Bild 3: Die "Helden von Neukölln" bei der Probe im Fabrikloft Die "Helden von Neukölln" beim Fotoshooting Zeitgleich-"Jump" beim gemeinsamen Proben

Das Rollbergviertel in Zahlen Das Gebiet Fläche: Art des Gebietes: Die Bewohner/innen Gesamt 5.375 Alter Frauen 48% bis 25 32% Männer 52% 25 bis 55 41% 29 ha

(Stand 31.12.2006, Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Sozialstrukturatlas 2006, Bezirksamt Neukölln von Berlin)

Großsiedlung West Deutsche 65% 55+ 27% Ausländer 35% Arbeitslosigkeit ca. 14%

Der Lokale Aktionsplan "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Besondere Zielgruppen 1. Jugendliche, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind 2. Jugendliche nicht-deutscher Herkunft ohne Erwerbsmöglichkeit 3. Frauen, insbesondere Migrantinnen, mit unzureichenden Sprachkenntnissen bzw. Bildungsvoraussetzungen Entwicklungsziele 1. Erhöhung der Sprachkompetenz von Migrant(inn)en und Jugendlichen 2. Stärkung der Bildungsmotivation und der demokratischen Wertevermittlung 3. Stärkung der sozialen Kompetenz und der gesellschaftlichen und beruflichen Integrationsfähigkeit

(Fotos: Bezirksamt Neukölln und Dina Rubanovits)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte im Rollbergviertel
Beispiel 1: Arbeitsgemeinschaft Klettern
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Adolf-Reichwein-Schule Schüler/innen der 9. und 10. Klassen der Adolf-Reichwein-Schule 7 Schülerinnen 16 Schüler Ausbildung im "Tope-Rope" - Klettern zum Abbau von Aggression und Frustration, zur Motivation für den regelmäßigen Schulbesuch und zur Verbesserung des Sozialverhaltens von schuldistanzierten Jugendlichen Vermeidung von Schulabbruch und Schulversagen, Förderung der sozialen Kompetenz, Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen 2.160,- EUR 01.09.2007 – 30.06.2008 Reiner Uhlig (mail@adolf-reichwein-schule.com)

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Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Jugendliche 8 Frauen Förderziele Fördersumme Laufzeit Kontakt 9.965,- EUR Aus dem Projekt berichtet

Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

Projekte im Rollbergviertel
Beispiel 2: Rollberg auf Kanal44.de – 160 Nationen
Traumpfad e.V. 17 Männer

Förderziele

Erstellung eines Jugendmagazins im Nachrichtenformat von und für Jugendliche auf www.Neukoelln.TV; Schulung in den Bereichen Kamera, Ton, Schnitt, Redaktion und Web-TV, Förderung von Selbstbewusstsein, Teamarbeit, Kooperationsbereitschaft, Kommunikation und Selbstreflexion Berufliche Qualifizierung und Orientierung in den Bereichen Medien und lokale Kultur, Förderung von Toleranz und Demokratie, Vermittlung von sozialen und Medienkompetenzen 01.09.2007 – 30.06.2008 Norbert Kleemann (Kleemann@traufabrik.de)

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Schule schwänzen, keinen Schulabschluss, keine Ausbildung, keinen Job, kein Geld? Oder doch den Lebensweg nach oben steigen, in einen Beruf einsteigen und sogar die Jobleiter erklimmen. Dafür müssen die Schüler/innen der AdolfReichwein-Schule aber wissen, wie klettern funktioniert. Die Kletter AG der Schule vermittelte den Jugendlichen Kompetenzen und Erfahrungen, die für Erfolg im Leben, in der Schule und im Beruf wichtig sein können: Verantwortung übernehmen, Verantwortung abgeben, im Team arbeiten, eigene Grenzen kennen lernen und Ausdauer zeigen. Einmal in der Woche kletterten Lehrer Reiner Uhlig und Sozialarbeiter Uwe Fleischer, beide ausgebildete Klettertrainer, mit Schüler(inne)n in der nahegelegenen Kletterhalle oder an Freiluft-Kletterwänden in Berlin. Ein wichtiger Schritt für die Jugendlichen war es, sich gegenseitig zu sichern.

"Warum, meinen Sie, hat Neukölln eigentlich so einen schlechten Ruf?", war eine Frage der jungen Reporterinnen aus Neukölln, die sie Passanten auf dem Kurfürstendamm und dem Alexanderplatz stellten. "Weil man immer nur die schlechten Nachrichten aus Neukölln hört", hielten sie als eine Antwort mit der Kamera fest. Das Ergebnis der Interviews, ein dreiminütiger Film, ist Teil des neuen mit dem Projekt initiierten Jugendmagazins "KANAL 44", das auf www.neukoelln.tv gesendet wird.
Bevor es jedoch soweit war, mit der Kamera auf die Straßen Berlins zu gehen, erhielten die Schüler/innen eine umfassende technische Schulung in den Bereichen Kamera, Ton, Schnitt, Redaktion und Web-TV. Zwei Medienpädagogen begleiteten die Jugendlichen während des Projekts und gaben ihren Ideen und Gestaltungswünschen eine professionelle Grundlage. "Wie interviewe ich mir unbekannte Menschen, wie gestalte ich ein Gespräch, wie bereite ich Dreharbeiten vor?", waren für Projektleiter Norbert Kleemann und seine Kollegen neben der technischen Einführung die wichtigsten zu vermittelnden redaktionellen Fähigkeiten. Dabei stand die Selbstpräsentation der Jugendlichen bei der Interviewführung im Fokus, da diese Fähigkeit auch im künftigen Erwerbsleben eine entscheidende Rolle spielt. Das hieß, eigene Schwellen zu überwinden, unbekannte Orte und Stadtteile aufzusuchen, auf Fremde zuzugehen und so direkt soziale und kommunikative Kompetenzen aus dem Projekt zu gewinnen und damit auch Sicherheit für Bewerbungssituationen zu erlangen. Die Teilnehmer/innen, die kontinuierlich dabei blieben, erhielten für den erfolgreichen Abschluss des Projekts ein Zertifikat und eine DVD der Eigenproduktion. Der Beitrag der ersten Gruppe im Jugendmagazin wurde bis zum Ende des Projekts auf www.kanal44.de über 4.800 Mal gesehen.
Bild 1: Die Teilnehmerinnen Gökce A., Vefika K. und Inga K. Bild 2+4: An einem Drehtag Bild 3: Beim Interview

"Verantwortung füreinander übernehmen können ist ein Muss im freien Gebirge, immerhin liegt das Leben des Anderen in Deinen Händen", sagt Projektleiter Reiner Uhlig. Die Schüler/innen konnten sich beweisen, als die Gruppe im Oktober 2007 für eine Woche im Elbsandsteingebirge zeltete und jeden Tag an den Naturwänden kletterte. Ideale Bedingungen, um die eigenen physischen und psychischen Grenzen kennen zu lernen. "Ganz toll war das", erinnert sich Christian, "besonders, dass wir zum Abschluss mit einem selbstgebauten Floß aus Bambusstangen auf der Elbe bis nach Dresden gerudert sind."
Inzwischen klettert die AG nur noch in ihren eigenen T-Shirts, die in Kooperation mit "Rütli-Wear", einem ebenfalls durch Mittel des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" geförderten Projekt der Rütli-Oberschule, entstanden sind. Die beiden Projektleiter haben mit ihrer eigenen Leidenschaft für das Klettern die Schüler/innen begeistern und ihnen so Schule als einen Ort mit attraktiven Angeboten wieder näherbringen können.

Bild 1: Die "Lokomotive" ist ein bekannter Berg im Gebiet Rathen, der die Form einer Lokomotive und einige nicht ganz einfache Stellen zum Klettern hat. Mit viel Mut, Geschick und Vertrauen in die Kletterpartner haben alle die "Lokomotive" bezwungen". Bild 2: Abseilen aus 40 Meter Höhe – vor allem beim ersten Mal eine nicht ganz einfache Übung, die viel Mut und Vertrauen erfordert. Bild 3: Erlernen der Grundfertigkeiten des Kletterns in der Kletterhalle in Neukölln (Fotos: Herr Horst Laube [Grüner Grashalm e.V.])

(Fotos: Stephan Sperhake)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte im Rollbergviertel
Beispiel 3: BOT – Berufliche Orientierung im Tourismusbereich in der Türkei
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. Schülerinnen und Schüler der Zuckmayer-Oberschule 6 Schülerinnen 4 Schüler 2-wöchiges Auslandspraktikum in einem Hotelbetrieb in Antalya (Türkei), Schulung in der "Anatolischen Berufschule für Hotel und Tourismus"; Praxiseinsatz in verschiedenen Hotelbereichen Berufliche Qualifizierung und Orientierung in der Tourismusbranche, Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen, Förderung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen 10.000,- EUR 01.09.2007 – 30.06.2008 Hüseyin Yilmaz (info@tuh-berlin.de)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

4. Die Schillerpromenade im Profil
Die Schillerpromenade kurz vorgestellt
Die traditionellen Wohngebiete der Schillerpromenade sind überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und haben nur einen geringen Anteil an Gewerbeflächen. Charakteristisch sind Häuser mit aufwändigen Fassaden und großzügigen Höfen. Den Krieg überstand das Gebiet nahezu unbeschadet. Das Quartier ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Durch den guten Erhaltungszustand, die attraktive Wohnlage nahe dem Körnerpark und die gute Verkehrsanbindung geriet die Schillerpromenade lange nicht in die Aufmerksamkeit der Stadtsanierung. Seit Mitte der 1990er Jahre lässt sich aber eine starke Zu- und Abwanderungsbewegung im Viertel beobachten. Einkommensstarke Haushalte sind weggezogen und wurden durch eher Einkommensschwache ersetzt. Ein Drittel der Bewohner/innen bildet den festen Kern von bereits lang ansässigen Mietern, zwei Drittel sind neu zugezogene, meist junge Familien mit unterschiedlichster sozialer und ethnischer Herkunft.

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Speisen werden von rechts serviert, Suppen gelten als Getränke und werden von links serviert, dem Gast gegenüber muss man immer freundlich und höflich sein, bei der Beratung von Kunden zu Reiseangeboten muss kulturelles und geschichtliches Hintergrundwissen abrufbar sein. "Das war gar nicht so einfach", erzählt Derya Sahin. Sie war dabei, in der Gruppe der überwiegend deutsch-türkischen Schüler/innen, die im Rahmen des Projektes "BOT" des Türkischen Unternehmer- und Handwerkervereins ein 2-wöchiges Auslandspraktikum in der Türkei absolvieren und die Arbeitskultur eines professionellen SterneHotels in Antalya kennen lernen durften. Sie erhielten Einblicke in die Bereiche Rezeption und Empfang, Restaurant, Bar, Zimmerservice, Küche, Wäscherei, Animation und Tourismus-Marketing und parallel dazu ein theoretisches Basiswissen in der "Anatolischen Berufschule für Hotel und Tourismus".

Der Anteil der 18-35jährigen ist deutlich höher als im Berliner Durchschnitt. Gerade bei den jungen Bewohner(inne)n des Viertels ist die soziale Lage oft prekär. So ist die Jugendarbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch, bei Kindern und Jugendlichen mangelt es zunehmend an Deutschkenntnissen.
Das Quartiersmanagement wurde im Jahr 1999 eingerichtet.

Die Schillerpromenade in Zahlen Das Gebiet Fläche: Art des Gebietes: Die Bewohner/innen Gesamt 20.417 Alter Frauen 45% bis 25 27% Männer 55% 25 bis 55 54% 96 ha

(Stand 31.12.2006, Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Sozialstrukturatlas 2006, Bezirksamt Neukölln von Berlin)

Innerstädtisches Altbaugebiet Deutsche 64% 55+ 19% Ausländer 36% Arbeitslosigkeit ca. 13%

"Die Jugendlichen hatten eine echte Bewährungsprobe zu bestehen, was ihnen weitgehend gelungen ist.", erzählt Lehrer Peter Schwarz, der die Gruppe von der Zuckmayer-Schule begleitet hat. Für türkischstämmige Jugendliche, die in Berlin leben, über Deutsch- und Türkischkenntnisse verfügen, jedoch in Deutschland schlechte Chancen am Arbeitsmarkt haben, kann eine Berufsorientierung in der Türkei eine echte Beschäftigungsperspektive bieten. Gerade in der Tourismusbranche ist die Zweisprachigkeit der angehenden Berufstätigen mit Migrationshintergrund ein großer Vorteil und kann Türöffner auch für eine Karriere in der Türkei sein.
Bei den Jugendlichen dafür ein Bewusstsein zu fördern, war ein wesentliches Ziel des Projektes. Der Wert des Auslandspraktikums ist den 15 bis 17 Jahre alten Schüler(inne)n der Zuckmayer-Schule bewusst. "Welcher Jugendliche in unserem Alter kann schon von sich behaupten, ein Praktikum im Ausland gemacht zu haben?!", sagt Ercan Güner begeistert.

Der Lokale Aktionsplan "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Besondere Zielgruppen 1. Ältere Arbeitnehmer/innen 2. Jugendliche und junge Erwachsene mit mangelnden Deutschkenntnissen 3. Frauen ohne Erwerbsmöglichkeit Entwicklungsziele 1. Steigerung der Chancen am Arbeitsmarkt durch Beratung und Qualifizierung 2. Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt 3. Verbesserung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen als Schlüssel zur Arbeitsfähigkeit

Bild 1: Die Jugendlichen im Einsatz an der Rezeption Bild 2: In der Wäscherei Bild 3: Einweisung an der Hotelbar (Fotos: Peter Schwarz)

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte in der Schillerpromenade
Beispiel 1: Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu "Sprachlotsen"
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Bildungs- und Schulungszentrum e.V. Jugendliche 8 Frauen Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu Sprachförderern für Vorschulkinder, Vermittlung von Methoden und Techniken, die deutsche Sprache Vorschulkindern auf spielerische Weise zu vermitteln, Förderung sozialer und sprachlicher Kompetenz Berufliche Qualifizierung und Orientierung in den Bereichen Pädagogik und Sozialwesen, Förderung des Ehrenamtes, Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen 10.000,- EUR 01.09.2007 – 30.04.2008 Bülent Yildirim (info@bsz-berlin.de)

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Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt 36 Frauen Förderziele Fördersumme 10.000,- EUR Laufzeit Kontakt

Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln

Projekte in der Schillerpromenade
Beispiel 2: Aufbau eines Selbsthilfenetzwerkes von Arbeitssuchenden im Quartiersmanagementgebiet Schillerpromenade
Dr. Adler Schulungs- und Beratungsservice Männer und Frauen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind 78 Männer 10 Firmen Aufbau eines Selbsthilfenetzwerkes zur Vermittlung in Arbeit bei Kleinunternehmen im lokalen Umfeld; Kommunikations- und Bewerbungstraining, Herstellung eines Kontakts zwischen Kleinunternehmern (über 500 vorhandene Kontakte) mit Arbeitssuchenden Berufliche Beratung, Förderung der Schlüsselqualifikationen, Unterstützung der Gründung und Festigung lokaler Netzwerke, die sich für Benachteiligte am Arbeitsmarkt einsetzen, Förderung des Zusammenschlusses von Langzeitarbeitslosen 01.09.2007 – 30.06.2008 Dr. Reinhard Adler (info@dr-adler-schulung.com)

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Projektleiterin Hatice Schabath, selbst Mutter und Sozialpädagogin, kam die Idee für das Projekt, weil sie feststellte, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund weder die deutsche Sprache, noch ihre Muttersprache ausreichend beherrschen und dass die Eltern ihren Kindern häufig keine ausreichende Sprachförderung bieten können. Deshalb bildete sie 8 junge Frauen türkischer Herkunft zu "Sprachlotsinnen" aus, denen vermittelt wurde, wie Kleinkinder bis zum Vorschulalter beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt werden können.

Aus dem Projekt berichtet Das Selbsthilfenetzwerk "SAQS" ist eine Gruppe von Arbeitssuchenden im Quartier Schillerpromenade, die aktiv sind, um mehr für sich zu erreichen, als sich nur auf das Jobcenter oder die Arbeitsagentur zu verlassen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jeder Arbeitssuchende für sich allein und isoliert versucht, einen Weg aus der Krise zu finden. Dieser Tatsache wollten wir mit dem Projekt gemeinsam entgegenwirken, in dem wir uns zusammenschlossen und in abgesprochenen Aktivitäten und Aktionen gezielt bei Kleinunternehmen in Neukölln auf uns aufmerksam machten.", erklärt Projektleiter Dr. Reinhard Adler die Strategie. Um schwierige Fragen bei Bewerbungsgesprächen sicher beantworten und eigene Fähigkeiten besser abschätzen und präsentieren zu können, absolvierten die Arbeitssuchenden des Netzwerkes praxisnahe Trainingsmodule. Hier ging es zum Beispiel um Grundlagen des Assessment-Centers, die Überprüfung von Teamfähigkeit und logischer Herangehensweise, Selbstdarstellung sowie Gesprächs- und Verhandlungsführung. Beim durch das Netzwerk organisierten monatlichen "Kiezstammtisch" im "Café Selig" wurden Arbeitssuchende und lokale Arbeitgeber, kleine und mittlere Unternehmen, zusammengebracht. Sehr professionell präsentierte man sich mit eigenen Visitenkarten und der Internetseite www.saqs.de und betrieb einen Kiezstützpunkt in der Mahlower Straße. Bis zum Ende des Projekts machten sich drei Projektteilnehmer selbständig, zwei fanden eine Stelle auf dem ersten, sechs auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Die Tradition der "Kiezstammtische" wird weitergeführt.

"Beim Erlernen einer Sprache spielen nicht nur die Lebensumwelt, die Kultur und die Gesellschaft eine große Rolle, sondern es ist vor allem wichtig, den Kindern Wärme, Liebe und Akzeptanz zu geben. Diesen ganzheitlichen Ansatz lassen wir auch in die Ausbildung unserer Sprachlotsen einfließen, die die Schwierigkeiten, in unterschiedlichen Sprachräumen aufzuwachsen, sehr gut kennen.", erklärt Projektassistentin und Erziehungswissenschaftlerin Gülüzar Czarnecki.
Nach einer Schulung in pädagogischer Methodik und Didaktik der frühkindlichen Sprachförderung und der Sensibilisierung für die Bedeutung von Sprache begann ab Januar 2008 die Praxisphase, in der die jungen Frauen in Begleitung einer Sozialarbeiterin ihre Sprachförderkenntnisse in den drei Neuköllner Kindertagesstätten "Nachbarschaftsheim", "El Ele" und "Yuvam" anwenden konnten. Dabei standen motorische Sinnesspiele, sprachliche Spiele, Farben, Formen oder die Jahreszeiten auf dem Programm. Die Kindertagesstätten nahmen das ergänzende Angebot gerne an. Die Teilnehmerinnen selbst verbesserten ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten und orientierten sich für ihre spätere Berufswahl im sozialpädagogischen Bereich.

Bild 1: Erklärung des Unterrichtsmaterials für den Jahreskreislauf von Projektassistentin Gülüzar Czarnecki (links) Bild 2: Projektbesuch der Lokalen Koordinierungsstelle bei den Sprachlotsinnen mit der Projektleiterin Hatice Schabath (mitte stehend) Bild 3: Der Sprachförderbaum – Grundlage der Projektarbeit

(Fotos: Bezirksamt Neukölln)

Bild 1: Beratung im Kiezstützpunkt von SAQS Bild 2: Kiezstammtisch mit Frau Wasner – (boum) Bild 3: Kiezstammtisch mit Herrn Yilmaz (Türkische Unternehmer und Handwerker e.V.)

(Fotos: Jürgen Hillbrandt [SAQS])

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Teil 2: Beispiele der guten Praxis in Neukölln
Projekte in der Schillerpromenade
Beispiel 3: Schulgartenprojekt für Berufsorientierung und Elterncoaching
Träger Zielgruppe Teilnehmer Inhalt Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. Schüler/innen und Eltern der Kurt-Löwenstein-Schule 20 Frauen 4 Schülerinnen 7 Männer 3 Schüler

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Das Programm in Neukölln und über den Bezirk hinaus

"Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln und über den Bezirk hinaus
Neukölln beim Bundeskongress "Lokales Kapital für soziale Zwecke" 2006 in Berlin
Im Januar 2006 tagte der 3. Bundeskongress "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Neukölln, bei dem alle Lokalen Koordinierungsstellen aus ganz Deutschland zusammen kamen. Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky ließ es sich natürlich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen und die Neuköllner Umsetzung des Programms vorzustellen.

praxisnahes Elterncoaching, Etablierung des Schulgartens der Kurt-Löwenstein-Schule zu einem Treffpunkt und Begegnungsort für Eltern und Schüler/innen, Berufsorientierung für Schüler/innen im Bereich Landschaftspflege, sozialpädagogische Betreuung Berufliche Qualifizierung zur Sanierung und / oder Pflege der lokalen Umwelt im Bereich Schulgartenarbeit, Förderung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen 10.000,- EUR 01.02.2008 – 30.06.2008 Herr Heinz Haberland (foerderloewenstein@yahoo.de)

Neukölln beim EU-Fachkongress 2007 in Leipzig
Im Juni 2007 präsentierte Neukölln seine Umsetzung des Programms im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft beim europäischen Fachkongress "Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten – Neue Strategien der Kohäsion" in Leipzig, bei dem im Austausch mit Vertretern aus anderen europäischen Ländern gemeinsame europaweite Handlungsstrategien diskutiert wurden. Die Neuköllner Projekte "Tanztrainerausbildung mit Zertifikat" und "Rütli-Wear-Schulprojekt" zeigten ihre Ergebnisse bei der begleitenden Projektmesse.

Förderziele

Fördersumme Laufzeit Kontakt

Aus dem Projekt berichtet Aysel Akbal ist zufrieden: Hier, wo noch vor einem Jahr alles verwildert war, blüht und grünt jetzt der wieder belebte Schulgarten der Kurt-LöwensteinSchule. Blumen und Gemüse wurden ausgesät, Stauden und Bäume gepflanzt. Aysel Akbal ist eine der Mütter, deren Kinder die Kurt-LöwensteinSchule besuchen. Sie hat gemeinsam mit den anderen Frauen im Kernteam der Gartenarbeitsgruppe von Februar bis Juni 2008 den Schulgarten der KurtLöwenstein-Schule bewirtschaftet.

Matthias Tenten (Rütli Wear), Franziska Giffey (Europabeauftragte von Neukölln) und Ivan Stevanovic (Streetdance Connection) (v.l.n.r.) am Messestand von Neukölln

Die Neuköllner Tanztrainergruppe nach ihrem Auftritt zusammen mit Gerd Hoofe, Staatssekretär im BMFSFJ und Jérôme Vignon, Direktor für Soziale Integration in der Generaldirektion für Beschäftigung und Soziales der Europäischen Kommission.

Neukölln im Austausch mit anderen geförderten Gebieten in Deutschland – Besuch aus Marburg
Neukölln stand während der Umsetzung des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" auch im Kontakt und Austausch mit anderen Gebieten in Deutschland. Im April 2007 besuchte beispielsweise ein Marburger Projekt den Bezirk Neukölln. Es fanden Gespräche beim Arabischen Kulturinstitut e.V. im Rollbergviertel und bei FUSION Intercultural Projects e.V. im Reuterkiez statt.
Foto: Die Gruppe aus Marburg im Garten von FUSION Intercultural Projects e.V.

"Der Schulgarten bietet im Rahmen der aufsuchenden Elternarbeit die Möglichkeit eines engeren Kontaktes und Austausches zwischen Kindern, Eltern und Lehrern. Er ist ein Begegnungsort, an dem Gespräche und die Klärung von Problemlagen 'vor Ort' stattfinden können. So wird der Lebensraum der Schülerinnen und Schüler mit den Interessen der Eltern verbunden", erzählt Sozialarbeiterin Songül Aslan, die das Projekt leitet und für den Förderverein der Kurt-Löwenstein-Schule arbeitet. Sie ist überzeugt davon, dass der schulische Erfolg der Kinder ganz entscheidend davon abhängt, ob die Eltern möglichst frühzeitig in das Schulleben einbezogen werden. Für ihre Arbeit erhielten die Mütter eine kleine Aufwandsentschädigung – ein wichtiges Argument dafür, dass auch die Väter die Tätigkeit im Schulgarten anerkannten.
Mit dem Projekt wurde vor allem den Frauen bewusst, dass man auch dann etwas aus seinem Leben machen kann, wenn man sich fremd fühlt und keine Arbeit hat und dass Probleme leichter bewältigt werden können, wenn man mit anderen darüber spricht. In Zukunft soll der Schulgarten noch weiter ausgedehnt werden: auf dem dahinter liegenden Brachland soll ein interkultureller Elternbegegnungsgarten entstehen.

Neukölln beim ESF-Bundeskongress 2008 in Berlin
Im April 2008 fand in Berlin die Auftaktveranstaltung für den Europäischen Sozialfonds des Bundes 2007-2013 statt. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und EU-Beschäftigungskommissar Vladimír Spidla diskutierten mit der Neuköllner Europabeauftragten in einer Talkrunde über die europäische Sozialund Beschäftigungspolitik auf der lokalen Ebene. Jugendliche aus dem Neuköllner Projekt "Tanztrainerausbildung mit Zertifikat" von Ivan Stevanovic brachten mit ihrer Streetdance-Performance Stimmung in den Saal.
(Fotos: Songül Aslan)

Bild 1: Gießen der Blumen nach langer Trockenheit im Mai Bild 2: Das feste Team des Elterngartens der Kurt-Löwenstein-Schule – "Die Löwenmütter" Bild 3: Frühjahrsaussaat Ende Februar 2008

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Grundlagentraining zur Bewerbung für Mütter und junge Frauen AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. Computertreff 40 Plus e.V. Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. Fit am PC mit 40 Plus Computerkurse für ältere Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Ehrenamtliche Mein Weg in die Zukunft Filmprojekt mit Schülerinnen und Schülern der KeplerOberschule; Erstellung von Filmbeiträgen zu Berufswünschen, berufsbildenden Maßnahmen und zum Berufsalltag in einem ausgewählten Betrieb YARDIMCI - Helferin für Beruf und Familie Information und Hilfestellung über Möglichkeiten der Beratung, der beruflichen und sprachlichen Weiterbildung Analphabeten erkunden Möglichkeiten für Arbeit und Beratung Bequit GmbH Foto- und Interviewprojekt: Erkundung von Beratungsangeboten und Arbeitsmöglichkeiten in Neukölln, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Praxisanleitung in den Bereichen Holz und Hauswirtschaft Mit Spaß und Vollgas in die Zukunft Berufsorientierung für Jugendliche der 8. und 9. Klassen Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. Lesen und Schreiben e.V. Berlin Filmarche e.V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Erste Förderperiode in der High-Deck-Siedlung – 01.11.2003 bis 30.06.2004
The Corner Digital Artists Medienprojekt zur Berufsorientierung High-Deck-Athletes Vermittlung sozialer Kompetenzen für das Berufsleben durch Selbstverteidigungstraining Deutschkurs zur Berufsorientierung für junge Frauen und Mütter Grundlagenorganisation zum Einstieg in die Arbeitswelt Hilfe für junge Frauen durch Strukturierung der Alltagsorganisation, Zeitmanagement und nachbarschaftliche Hilfsnetze CREAFIT Kreativitätsförderung und Bewegung zur Vermittlung sozialer Kompetenzen zum Berufseinstieg PC-Power 40 Plus Computertraining für Bewohner/innen über 40 Jahre Umgang mit dem Internet als Recherche- und Kommunikationsmedium mit dem Schwerpunktthema Gesundheit Junge Migrantinnen - Fit für den Beruf Bewerbungstraining und Hilfen beim Berufseinstieg für Migrantinnen Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. Computertreff 40 Plus e.V. Gesundheit Berlin e.V. Internetschulung mit Gesundheitsinformationen für Migrantinnen

Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

Dritte Förderperiode in der High-Deck-Siedlung – 01.09.2005 bis 30.06.2006
14 bis 21 und weiblich II Bewerbungs- und Computertraining, Stärkung von Selbstvertrauen und Kommunikationsfähigkeit Schulung von künftigen Integrationsassistenten Ausbildung von Sprach- und Kulturvermittlern Deutsch- und PC-Kenntnisse für Migrantinnen Spracherwerb als Hilfe für den Berufseinstieg Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. Kurse zur Eingliederung in die Arbeitswelt für Mütter und junge Frauen Reif für den PC mit 40 Plus Computertraining für Bewohner/innen über 40 Jahre Erste Schritte in der Arbeitswelt Training von Selbstbewusstsein und Vertrauen als Schlüsselressource für den Berufseinstieg YARDIMCI - Helferin für Beruf und Familie II Information und Hilfestellung über Möglichkeiten der Beratung, der beruflichen und sprachlichen Weiterbildung Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Herr Tobias Herbst (Einzelperson) Computertreff 40 Plus e.V. AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln – Jugendtreff The Corner AKI e.V. (Arabisches Kulturinstitut e.V.) AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.

Zweite Förderperiode in der High-Deck-Siedlung – 01.09.2004 bis 30.06.2005
14 bis 21 und weiblich Bewerbungs- und Computertraining, Stärkung von Selbstvertrauen und Kommunikationsfähigkeit The Corner Digital Artists II Jugendliche vertiefen die erlernten Fähigkeiten in Musik und Film am PC Perspektivwechsel durch Ashihara Vermittlung sozialer Kompetenzen für das Berufsleben durch Selbstverteidigungstraining Deutsch lernen im Unterricht und am PC für Frauen Kurse zur Vorbereitung auf Volkshochschulkurse

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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High-Deck-Siedlung

High-Deck-Siedlung

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Fünfte Förderperiode in der High-Deck-Siedlung – 01.09.2007 bis 30.06.2008
Lesen und Schreiben e.V. Berlin Deutschkurs und Aktivierungsangebote für Migrantinnen Verbesserung des Sprachvermögens, Vermittlung in Weiterbildung und Teilnahme an Bewohneraktionen im Quartier Vereinigung der Freunde der 6. Oberschule (OH) in Berlin-Neukölln e.V. 40 Plus startet durch Qualifizierung für ältere Arbeitnehmer im Bereich PC- und Internetanwendung, Qualifizierung von Ehrenamtlichen Job Gym Reloaded Unterstützung von Jugendlichen bei der Berufsorientierung und Berufsfindung, Bewerbungstraining Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln - Jugendtreff The Corner Schülerhilfe – Selbstbewusst ins Leben starten Teil 2 Jugendprojekt zur Lösung schulischer Probleme und Ausbau des Nachhilfenetzwerkes im Kiez, Persönliche Beratung, Elterncoaching Gesunde Ernährung - Kultur des Essens Aktivierung arbeitsloser Mütter im Quartier, Qualifizierung im Bereich gesunde Ernährung, Frühstücksangebot an der Schule Wegweiser(in) für Job und Familie Unterstützung bei den ersten Schritten auf dem Arbeitsmarkt, Vermittlung in Weiterbildung, Förderung der Sprachkompetenz Gemeinsam Projekt für eine bessere berufliche und gesellschaftliche Integration durch Verbesserung der Allgemeinbildung und der Sprachkenntnisse Thinking Corner Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Schüler/innen der Kepler-Oberschule gestalten ihren Pausenhof mit einem Sitz- und Tischskulpturenensemble aus Metall; Handwerklich-technische Berufsorientierung emotion for work – Berufsorientierung mit Herz Kreativarbeit und Berufsorientierung in den Bereichen Maler/in, Steinmetz/in, Gärtner/in, Tierpfleger/in; Erarbeitung und Präsentation einer Rhythmus-Show MentorInnen-Projekt Unterstützung von Schüler/innen der Kepler-Schule bei der Berufsvorbereitung durch Mentor/innen Herr Martin Knerner Internationaler Bund Internationaler Bund Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Neukölln - Jugendtreff The Corner

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Orientierungstraining für Analphabeten Umweltprojekt: Sammeln von recyclebaren Druckerkartuschen von Firmen und öffentlichen Einrichtungen, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Bewerbungstraining, Praxisanleitung in den Bereichen Gartenbau und Hauswirtschaft Greenmap High-Deck-Siedlung / Köllnische Heide Erstellung einer ökologischen Stadtteilkarte mit Schülerinnen und Schülern der Kepler-Oberschule

AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.

Computertreff 40 Plus e.V.

Vierte Förderperiode in der High-Deck-Siedlung – 01.09.2006 bis 30.06.2007
Schülerhilfe – Selbstbewusst ins Leben starten Unterstützung Jugendlicher bei schulischen Problemen durch Nachhilfelehrer, mit persönlicher Beratung/Betreuung, regelmäßigen Elterngesprächen und einer Nachhilfebörse JOB GYM - Berufsorientierende Projektarbeit Unterstützung Jugendlicher bei der Berufsorientierung und Berufsfindung durch Vorträge, Besichtigungen, Workshops, Informationstage, Coaching, Beratung etc. Deutschkurs für Migrantinnen Deutschförderkurs für junge Frauen mit Migrationshintergrund, Unterstützung bei der Anwendung der deutschen Sprache im Alltag, Stärkung des Selbstbewusstseins PC-Schule im 40 Plus PC-Anfängerkurse, auch speziell für Migranten/innen, PC-Aufbaukurse mit Schwerpunkt Job-Suche, Kurse für Word, EXCEL, Internetnutzung, Bild- und Videobearbeitung u.a. Information, Unterstützung, Hilfe für Beruf und Familie Informationen zu Beratungs- und Kursangeboten, vor allem für Migrant(inn)en, Unterstützung von Familien in schwierigen sozialen Lagen durch Begleitung zu Ämtern, Behörden und Beratungsstellen DIKADINLAR AKTIVESIYOR - Frauen aktivieren, Frauen bewegen Praktisches Sprachtraining, Besuch von Veranstaltungen zu Bildung, Beruf, Sport und Gesundheit, Diskussionsrunden für Migrantinnen, Förderung der Selbständigkeit und Integration "Keplers Rhythmuswerkstatt" Tanz- und Musikprojekt: Entwicklung eines bühnenfertigen Stückes mit Schüler(inne)n der Kepler-Oberschule. Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit, Stärkung des Selbstwertgefühls und der Kommunikationsfähigkeit Greenmap – Stadtteilkarte mit Berufsinformationen Erstellung einer Karte des Bezirks Neukölln mit Hinweisen auf berufsberatende, -vermittelnde und -fördernde Institutionen mit Schüler(inne)n der Kepler-Oberschule, Vermittlung von Medienkenntnissen Vereinigung der Freunde der 6. Oberschule in Berlin-Neukölln e.V. Kepler-Oberschule in Kooperation mit der Initiative „Löwenherz“ des Freundeskreises für Lebensenergie e.V. Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Computertreff 40 Plus e.V. AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.

Evangelischer Kirchenkreis Neukölln – The Corner Evangelischer Kirchenkreis Neukölln – The Corner

Förderverein der Schule in der Köllnischen Heide e.V.

Zentrum für Lebensenergie in Kooperation mit der Kepler-Oberschule Vereinigung der Freunde der 6. Oberschule in Berlin Neukölln e.V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Neukölln

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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High-Deck-Siedlung

High-Deck-Siedlung

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Lebenslanges Lernen im MittenMang Kursangebot zur Multiplikatorenschulung und Qualifizierung in unterschiedlichen Bereichen  derzeit Büro-Galerie Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri Elele Nachbarschaftsverein Neukölln e.V. Pallotti-Mobil - Bedürftige helfen Bedürftigen Hilfe für Bedürftige mit Reinigungsarbeiten, Reparaturen oder Renovierungen durch Arbeitslose Neuköllner Schüler/innen gehen zur Arbeit...? Erstellung eines Videomagazins zu Berufsbildern Familie e.V. ISOM e.V. (Innovatives Sozialmanagement e.V.) Herr Frank Suplie (Einzelperson) TIO e.V. (Treff- und Informationsort für türkische Frauen e.V.) Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg e.V. Vielfalt e.V. EDV-Kurs und Bewerbungstraining für Migrantinnen II Abendkurs zur Basisqualifikation am Computer Hilfe zur Selbsthilfe im Reuterkiez Kurs zum Erwerb der Basisqualifikation "Pflegehelfer/in" insbesondere für Frauen mit Migrationshintergrund Frau Astrid Vonhoff (Einzelperson) Pallottinische Gemeinschaft in St. Christophorus MittenMang e.V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Erste Förderperiode am Reuterplatz – 01.11.2003 bis 30.06.2004
Galerie temporaire Nutzung von leer stehenden Läden für temporäre Kunstausstellungen Sprachförderung für Mädchen für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund einschließlich Berufsorientierung und Bewerbungstraining Ehrenamtliche Beratung für Frauen türkischer Herkunft Coaching für junge Frauen mit Migrationshintergrund E-learning-Server Erstellung und Nutzbarmachung einer IT - Anwendung zum Selbstlernen am Computer für Kiez-Bewohner/innen Jalousien- und Fassadengestaltung durch Jugendliche Künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raums zur Berufsorientierung EDV- und Bewerbungstraining für Migrantinnen Abendkurs zur Basisqualifikation am Computer Beratung für (potentielle) Existenzgründer/innen Vorbereitung und begleitende Beratung zur Existenzgründung besonders für Frauen nichtdeutscher Herkunft Zukunft – Visions Kommunikationsschulung / Berufsorientierung zur Verhinderung von Schulabbruch und Schulversagen

Frau Frauke Schaefer (Einzelperson) TIO e.V. (Treff- und Informationsort für türkische Frauen e.V.)

Dritte Förderperiode am Reuterplatz – 01.09.2005 bis 30.06.2006
Nähatelier an der Adolf-Reichwein-Schule Qualifizierung von Schülerinnen und Schülern für das Berufsfeld der Schneiderei Selbsthilfegalerie R31 Organisation von Ausstellungsmöglichkeiten für Neuköllner Künstlerinnen und Künstler DRUCKREIF – Layout, Siebdruck und Internet-Vertrieb Qualifizierung junger Frauen für Gestaltungs- und Kreativberufe durch Layout und Vertrieb von T-Shirts Kulturspezifische Bildungsarbeit an Neuköllner Schulen Kurse zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz, Demokratie und Toleranz Entegre e.V. Für Bildung und Erziehung Druckreif Initiative  derzeit Büro-Galerie Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri Frau Anette Bremer-Langen, Frau Antje Abel (Einzelpersonen)

Zweite Förderperiode am Reuterplatz – 01.09.2004 bis 30.06.2005
Kreatives Netzwerk "Künstlertreff Reuterkiez" Wöchentliche Gesprächsrunden zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch von Neuköllner Künsterinnen und Künstlern Trainingskurse Integrationsfilm für Migrantinnen und Migranten im Reuterkiez Dokumentation der Arbeit und des Engagements lokaler Vereine und Akteure mit Migrationshintergrund Analphabeten erkunden Möglichkeiten für Arbeit und Beratung Foto- und Interviewprojekt: Erkundung von Beratungsangeboten und Arbeitsmöglichkeiten in Neukölln, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Praxisanleitung in den Bereichen Holz und Hauswirtschaft Lesen und Schreiben e.V. Berlin ISOM e.V. (Innovatives Sozialmanagement e.V.)  derzeit Büro-Galerie Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri

Tanztrainerausbildung mit Zertifikat Ausbildung von arbeitslosen Jugendlichen zu Tanztrainer(inne)n Amaro foro - Unsere Stadt mit anderen Augen Jugendliche Roma / Sinti produzieren einen Film über Selbstbestimmung und Partizipation und entwickeln Perspektiven für ihre schulische und berufliche Bildung Pallotti-Mobil - Bedürftige helfen Bedürftigen Vermittlungsbüro für die nachbarschaftliche Hilfe von Langzeitarbeitslosen für andere arbeitslose und bedürftige Menschen (Einkaufs- u. Haushaltshilfe, Besuchsdienste) Rütli TV – Fernsehmagazin beim Offenen Kanal Schülerinnen und Schüler der Rütli-Oberschule erstellen einen Magazinbeitrag Frau Frauke Schaefer (Einzelperson) Pallottinische Gemeinschaft in St. Christophorus MeDIA RrOMA e.V. Fusion Intercultural Projects Berlin e.V.

Qualifizierung im EDV-Bereich und Sprachförderung für Migrantinnen Elele Nachbarschaftsverein e.V.

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Reuterplatz

Reuterplatz

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Fünfte Förderperiode am Reuterplatz – 01.09.2007 bis 30.06.2008
YET: Youth Educational Training Empowerment und soziale Kompetenz für Jugendliche afrikanischer Herkunft; Workshops zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen "Wir lernen, wie ein Internetportal produziert wird" Vermittlung redaktioneller und technischer Fähigkeiten im Bereich Online-Dienstleistungen, Online-Journalismus und digitale Medien Vom Künstler zum Kurator  derzeit Büro-Galerie Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri Anwendungsorientierte Projektarbeit zur Entwicklung und Realisierung kuratorischer Projekte, Netzwerkarbeit, Ausstellungen Eintritt – Videoberichte aus dem Schul- und Arbeitsleben Modellprojekt für Qualifizierungsmöglichkeiten im Medienbereich mit Schüler(inne)n der Rütli-Schule Neukölln Integration und Stärkung muslimischer Frauen und Mütter Vermittlung von praktischen, künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten, Beratungs- und Unterstützungsangebote, Sprachförderung Druckreif Initiative Lange Tafel Reuterplatz Kunst und Kommunikation im öffentlichen Raum; generationsübergreifender Dialog bei der Organisation eines großen Spaghettiessens im Kiez leljam amencar. Mitgebracht – den Kleinen und den Großen Medienprojekt mit Roma und Sinti-Jugendlichen; Entwicklung einer Performance; Schauspiel, Mediengestaltung Antiagressionstraining für junge Männer mit Migrationshintergrund Unterstützung von Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche und Berufsorientierung, Integrationshilfe, Konfliktmanagement und Gewaltprävention Familientraining Herr Tom Hansing (Einzelperson) zur Vermittlung von Erziehungskompetenzen für Migrantenfamilien in Neukölln; Interkultureller Dialog, Elterncoaching, Bildungsförderung Pallotti-Mobil – "Bedürftige helfen Bedürftigen" MeDIA RrOMA e.V. Hilfsprojekt für soziale Dienstleistungen: Qualifizierung von am Arbeitsmarkt Benachteiligten zur Unterstützung anderer Bedürftiger im Kiez mit Reparatur- und Renovierungsarbeiten Zusammenarbeit aller Schulgruppen zur Verbesserung des gemeinsamen Lebens und Lernens in der Schule und im Schulumfeld; Entwicklung einer Hausordnung in einem ganzheitlichen Beteiligungsprozess; Elterncoaching Qualifizierung von arbeitslosen Künstler(inne)n im Bereich Internet, Online-Vermarktung, Marktforschung, Pressearbeit, Projektarbeit, Veranstaltungsmanagement Rixdorfer Grundschule Navitas gGmbH Navitas gGmbH Media Rroma Lange Tafel e.V. Formatwechsel e.V.  Büro-Galerie TIO e.V. (Treff- und Informationsort für türkische Frauen e.V.) Frau Astrid Vonhoff (Einzelperson) Die Musenstube Frau Annette Köhn (Einzelperson)

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Computer und Internet speziell für Migrantinnen Abendkurs zur Basisqualifikation am Computer, Schwerpunkt Nutzung des Internet Hilfe zur Selbsthilfe im Reuterkiez II Kurs zum Erwerb der Basisqualifikation "Pflegehelfer/in" insbesondere für Frauen mit Migrationshintergrund

Afrikanische Frauen- und Jugendorganisation (AWYO) e.V.

Vierte Förderperiode am Reuterplatz – 01.09.2006 bis 30.06.2007
Selbsthilfegalerie R31 Plattform für künstlerischen Austausch und öffentliche Präsentation. Beratung und Unterstützung für Künstler/innen aus dem Kiez. Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen Berufliche Orientierung im Bereich Grafikdesign, Medienkunde und Gestaltung für arbeitslose Künstler/innen und Schüler/innen in Kursen und mit individueller Betreuung, Qualifizierung von Student(inn)en in Richtung Mentorentätigkeit für Schüler/innen DRUCKREIF II – Layout, Siebdruck und Internet-Vertrieb Berufliche Orientierung und Qualifizierung in Siebdruck, Layout und Webdesign, Vertrieb von Siebdruckmode, Qualifizierung von Multiplikatoren, Vernetzung mit anderen Akteuren im Kiez Medienwunder – ein Blick hinter die Kulissen Berufliche Orientierung im Bereich Medien, Formatwechsel e.V. Aufzeigen alternativer Berufswege, Filmische Dokumentation verschiedener Berufsbiographien in der Medienbranche durch Schüler/innen der Rütli-Schule, Kontaktvermittlung, Bewerbungstraining Rütli-Wear-Schulprojekt Mit Schüler(inne)n der Rütli-Schule werden Motive und Logos für ein eigenes Textillabel entworfen und schließlich Kleidungsstücke bedruckt, Verkauf im eigenen Onlineshop Amaro Oglinda e Mediaki - Unser Medienspiegel Video-Dokumentation mit Roma-Jugendlichen über ihr Leben im Reuterkiez. Erlernen und Erfahren von Medienkompetenz, Verantwortung, Eigeninitiative, Kreativität und Teamarbeit, Unterstützung bei der Schulausbildung und Berufsorientierung Pallotti - Mobil "Bedürftige helfen Bedürftigen" Hilfsprojekt für soziale Dienstleistungen: Langzeitarbeitslose werden qualifiziert und helfen bedürftigen Menschen im Kiez bei Renovierungen, Reparaturen oder Umzügen, Zusammenarbeit mit Frauenprojekten Beratung, Training und Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt Vermittlung von Migrantinnen in den ersten Arbeitsmarkt durch individuelle Beratung und gezieltes Training von Bewerbungsund Vorstellungsgesprächen TIO e.V. (Treff- und Informationsort für türkische Frauen e.V.) Pallottinische Gemeinschaft in St. Christophorus

Community Channel Europe e.V.

Kreative Medienkompetenz – Qualifizierung in Gestaltung und Computeranwendung

FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V.

Pallottinische Gemeinschaft in St. Christophorus

Hilfe zur Selbsthilfe: moderne Medien und Vernetzung für bildende Künstler/innen Frau Daniela Reifenrath Einzelperson

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Reuterplatz

Reuterplatz

43

Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Zweite Förderperiode im Rollbergviertel – 01.09.2004 bis 30.06.2005
RÜTLI-WEAR-Förderverein e.V. Arbeitsnetz Neukölln Beratung und Unterstützung von Menschen arabischer Herkunft beim Berufseinstieg Theater am Ende Schulung von künftigen Integrationsassistenten Ausbildung von Sprach- und Kulturvermittlern Etablierung der gemeinnützigen Arbeit des Fördervereins Gemeinschaftshaus Morus 14 e.V. , Berufsorientierung und Bewerbungshilfe für Bewohner/innen im Kiez Anschubfinanzierung für eine Köchin und eine Projektleiterin Qualifikation zur Schulküchenhilfe Lehrkurse zur Qualifizierung arbeitsloser Eltern und interessierter Kiezbewohner/innen zur Mitarbeit in einer Schulküche Umgang mit dem Internet als Recherche- und Kommunikationsmedium mit dem Schwerpunktthema Gesundheit Fachsprache Anatomie und Pflege, Strukturwissen über Institutionen, Bewerbungstraining "Was guckst du?" - Emotionales Theater und soziales Lernen IBEF e.V. (Initiative für Berliner Einzelfallund Familienhilfe e.V.) Über die Methode des ‚emotionalen Theaters’ lernen Schülerinnen und Schüler Kommunikations- und Sozialkompetenz Kunstprojekt "Dialog" Kielhorn-Schule und Zuckmayer-Schule Gemeinsame Schulhofgestaltung zweier Schulen Orientierung auf handwerkliche Berufe Analphabeten erkunden Möglichkeiten für Arbeit und Beratung MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. Foto- und Interviewprojekt: Erkundung von Beratungsangeboten und Arbeitsmöglichkeiten in Neukölln, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Praxisanleitung in den Bereichen Holz und Hauswirtschaft Multi-Media-Film Projekt Erstellen eines Films vom Drehbuch bis zur Produktion und Vorführung Coaching für junge Migrantinnen im MaDonna Mädchentreff Lerntraining zum Erreichen des Schulabschlusses Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Selbstpräsentation MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. Lesen und Schreiben e.V. Berlin Gemeinnützige Wege aus der Arbeitslosigkeit im Gemeinschaftshaus Morusstraße 14 TIO e.V. (Treff- und Informationsort für türkische Frauen e.V.) Förderverein Gemeinschaftshaus Morus14 e.V. Existenzgründung durch Erhalt der Cafeteria in der Regenbogenschule Förderverein Gemeinschaftshaus Morus14 i.G. Gesundheit Berlin e.V. Internetschulung mit Gesundheitsinformationen für Migrantinnen II Gesundheit Berlin e.V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
RÜTLI-WEAR-Schulprojekt II Qualifizierung von Schüler(inne)n in den Bereichen Siebdruckverfahren, Labelgestaltung und Schneiderarbeiten im Rahmen einer Schülerfirma, Vermarktung der Rütli-Wear-Schülerkollektion Theater am Ende ein Ort-spezifisches Theaterprojekt für Jugendliche mit verborgenem kreativen Potential; Förderung von Ausdrucksfähigkeit, Selbstvertrauen und Kreativität Berufsvorbereitung für Schülerinnen Training für Schülerinnen der 10. Klasse für eine Ausbildung in der Verwaltung oder in anderen Büroberufen, Bewerbungs- und Kommunikationstraining

AKI e.V. (Arabisches Kulturinstitut e.V.)

AKI e.V. (Arabisches Kulturinstitut e.V.)

Erste Förderperiode im Rollbergviertel – 01.11.2003 bis 30.06.2004
Starthilfe für den Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 i.G. Einrichtung von zwei Stellen zur Koordination der gemeinnützigen Arbeit des Gemeinschaftshauses Umgang mit dem Internet als Recherche- und Kommunikationsmedium mit dem Schwerpunktthema Gesundheit Zirkusprojekt Rollberg Zirzensisches Training von benachteiligten Jugendlichen zur Vermittlung von sozialen Kompetenzen zum Berufseinstieg Medienprojekt für Hauptschüler/innen Mediengestütztes Training von Konflikt-, Kommunikationsund Bewerbungssituationen zur Integration in den Arbeitsmarkt oder zur Ausbildungsaufnahme Sieben fantastische Insekten Kunstprojekt mit Schülerinnen und Schülern zur Berufsorientierung im handwerklich–technischen Bereich Computertraining für Mädchen und junge Frauen Qualifizierung von Mädchen und jungen Frauen im EDV-Bereich Zukunft - Visions Kommunikationsschulung / Berufsorientierung zur Verhinderung von Schulabbruch und Schulversagen Vielfalt e.V. Herr Pablo Ruiz Holtgrefe (Einzelperson)

Förderverein der Regenbogen Grundschule e.V. Förderverein der Regenbogen Grundschule e.V.

Internetschulung mit Gesundheitsinformationen für Migrantinnen

Sprachliche Vorqualifizierung für Frauen, die einen Pflegeberuf erlernen möchten Frau Dr. Susanna Kahlefeld (Einzelperson) Kielhorn-Schule in Kooperation mit dem Freundeskreis für Lebensenergie e.V.

Kielhorn-Schule, Zuckmayer-Schule

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

44

Reuterplatz / Rollbergviertel

Rollbergviertel

45

Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Vierte Förderperiode im Rollbergviertel – 01.09.2006 bis 30.06.2007
Nähatelier Zentrum für Lebensenergie e.V. Vermittlung von Grundbegriffen und Grundfertigkeiten des textilen Gestaltens und des Schneiderhandwerks an Schüler/innen, berufliche Orientierung und Erwerb arbeitsrelevanter Basiskompetenzen Arbeitsnetz Neukölln Selbsthilfeprojekt zur Vorbereitung und Unterstützung von (langzeit-)arbeitslosen Personen mit Migrationshintergrund bei Bewerbungen durch Arbeitsmarktrecherche, Bewerbungstraining, IT - Unterweisung und Sprachförderung "Berufsplanung jetzt" Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bei der beruflichen Perspektiventwicklung, Bewerbungstraining, Kontaktvermittlung, Beratung der Lehrkräfte zum Thema Berufsplanung und Bewerbung Berufliche Orientierung für Schüler/innen in den Berufsfeldern Altenpflege, Baugewerbe und Holzverarbeitung, Erwerb sozial-emotionaler Schlüsselkompetenzen durch die Vorbereitung einer Tanz- und Zirkusaufführung Lernen tut mir gut! Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen durch Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Sprach-, Lern- und Bewerbungstraining, regelmäßige Elternkontakte, Ausflüge und Erkundungen Verhinderung von Schulabbruch und Schulversagen durch Stärkung der Kommunikationsfähigkeit von Schüler(inne)n, Mediation in Konfliktsituationen, Elternberatung und Berufsorientierung Gärtner/in werden, ernten und genießen Landesverband der Jugendrechtshäuser Berlin i.G. Zentrum für Lebensenergie e.V. Berufsorientierung im Bereich Garten- und Landschaftsbau durch die Bepflanzung und Pflege einer öffentlichen Grünfläche, Schulungen über Ernährung und Pflanzen Berufswahl – Sensibilisierungstraining Berufliche Orientierung mit berufspraktischen, vorwiegend handwerklichen Tätigkeiten für Schüler/innen, Vermittlung in Betriebspraktika und ggf. Lehrstellen, psychologische und logopädische Betreuung MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. Evangelische Kirchengemeinde Rixdorf in Kooperation mit der Kielhorn-Schule Adolf-Reichwein-Schule Zentrum für Lebensenergie e.V. Zentrum für Lebensenergie e.V. Zuckmayer-Schule Frau Lissy Czarnetzki (Einzelperson) Evangelische Kirchengemeinde Magdalenen und Bethlehem, Berlin-Neukölln Förderverein Gemeinschaftshaus Morus14 e.V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
"Brücken bauen" Verbindungen schaffen zwischen Schule – Eltern – Schülern Beratungsangebot zur Vermeidung von Schulversagen "Grünprojekt" – Berufsbild Gärtner Schülerinnen und Schüler gestalten und bepflanzen eine Grünanlage, Orientierung auf Berufe im Freien Berufsbild Pferdewirt / Tierpfleger Projektwoche auf einem Pferdehof für Schülerinnen und Schüler, Orientierung auf Berufe auf dem Land Kreativworkshop Ausbildung und Beruf Methode der Stadtralley mit Schülerinnen und Schülern zur Heranführung an Berufsperspektiven

AKI e.V. (Arabisches Kulturinstitut e.V.)

Dritte Förderperiode im Rollbergviertel – 01.09.2005 bis 30.06.2006
Basaricam - Ich schaff‘ das! Aufzeigen von Möglichkeiten zum Berufseinstieg für junge Frauen mit Migrationshintergrund Berufsplanung jetzt! Jugendprojekt zur beruflichen Perspektiventwicklung Weiterführung der gemeinnützigen Arbeit des Fördervereins Gemeinschaftshaus Morus 14 e.V., Koordination ehrenamtlicher Kräfte, Organisation von Veranstaltungen, Bewohnerarbeit, Anleitung zu umweltgerechtem Verhalten Fachsprache Anatomie und Pflege, Strukturwissen über Institutionen, Bewerbungstraining Black Box Über die Methode des "schwarzen Theaters" lernen Schüler/innen Kommunikations- und Sozialkompetenz Demokratie und Recht im Alltag Vermittlung von Rechtsbewusstsein, Toleranz und Demokratie an Jugendliche Verhinderung von Schulabbruch und Schulversagen durch Stärkung der Kommunikationsfähigkeit von Schüler(inne)n, Mediation in Konfliktsituationen, Elternberatung und Berufsorientierung "Grünprojekt" – Berufsbild Gärtner II Schülerinnen und Schüler gestalten und bepflanzen eine Grünanlage, Orientierung auf Berufe im Freien Sensibilisierungstraining Berufswahl Berufsorientierungskurs für Schülerinnen und Schüler an der Schwelle von der Schule zum Beruf Zuckmayer-Schule Zentrum für Lebensenergie e.V. Kielhorn-Schule

Ein Bienenkorb voller Berufe - Berufsorientierung und Förderung sozialer Kompetenzentwicklung Kielhorn-Schule in Kooperation mit Löwenherz e.V.

Gemeinnützige Wege aus der Arbeitslosigkeit im Gemeinschaftshaus Morusstraße 14 II

Sprachliche Vorqualifizierung für Frauen, die einen Pflegeberuf erlernen möchten II Frau Dr. Susanna Kahlefeld (Einzelperson)

Brücken bauen - Verbindungen schaffen zwischen Schule - Eltern - Schülern III Zentrum für Lebensenergie e.V. in Kooperation mit der Kielhorn-Schule

Zentrum für Lebensenergie e.V. in Kooperation mit der Kielhorn-Schule

"Brücken bauen" Verbindungen schaffen zwischen Schule – Eltern – Schülern II

Zuckmayer-Schule in Kooperation mit dem Freundeskreis für Lebensenergie e.V.

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Rollbergviertel

Rollbergviertel

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Erste Förderperiode in der Schillerpromenade – 01.11.2003 bis 30.06.2004
Qualifizierung türkischer Frauen zu Stadtteilmüttern Adolf-Reichwein-Schule Kurs zur Ausbildung von "Stadtteilmüttern" für die Begleitung von Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf Beratung von Schülerinnen und Schülern zu Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeiten Beratung, Hilfe und Schulung für Existenzgründer/innen Frau Garip Alkas (Einzelperson) Existenzgründerkurs und Bildung von Gründungsteams speziell für potenzielle Jungunternehmer/innen arabischer Herkunft Computerkurse in kleinen Gruppen Evangelische Kirchengemeinde Rixdorf Förderung beruflich benachteiligter behinderter Frauen und Lesben Förderverein Gemeinschaftshaus Morus 14 e.V. Beratung über Berufsmöglichkeiten und Aufbau eines Kontakt- und Informationsnetzwerks www.kuenstlernetz-neukoelln.de Integrative Migrantenarbeit IMA e.V. Aufbau einer Internet-Präsenz für Künstlerinnen und Künstler in der Schillerpromenade Anlauf- und Qualifizierungsstelle für arabische Jugendliche und Frauen Beratung und Qualifizierung mit dem Ziel des (Wieder-) Einstiegs in das Berufsleben Kielhorn-Schule Wohltätigkeitsverein Al-Huleh e.V. Schillerpalais e.V. RuT - Rad und Tat e.V. Integration benachteiligter Jugendlicher in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Adolf Reichwein-Schule Computerqualifizierung und Berufserkundung für Mädchen und junge Frauen

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Fünfte Förderperiode im Rollbergviertel – 01.09.2007 bis 30.06.2008
Arbeitsgemeinschaft Klettern für Schüler/innen der Adolf-Reichwein-Schule mit dem Ziel der Vermeidung von Schulabbruch und Schulversagen; Förderung der sozialen Kompetenz Nähatelier für Schüler/innen der Adolf-Reichwein-Schule, Vermittlung von Grundkenntnissen des Schneiderhandwerks, Vermarktung der Produkte, Berufsorientierung, Lernmotivation Starke Frauen – Starker Kiez vom Frauenfrühstück zur Bildungsoffensive; Vermittlung von Allgemeinbildung, Aufklärung und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für gesellschaftliche Teilhabe "Berufsplanung jetzt" Schulberatung und Online-Coaching; Berufliche Perspektiventwicklung und Bewerbungstraining; vor allem für Schüler/innen der Kielhornschule "Guck in den Topf" Berufsorientierung im Bereich Gastronomie für Schüler/innen der Kielhornschule im Gemeinschaftshaus Morus 14 bei der Aktion "Mieter kochen für Mieter" Patenschaft Berlin Unterstützung beim Übergang von der Schule zum Beruf für Schüler/innen der Zuckmayer-Schule durch ehrenamtliche Paten/innen, Vermittlung und Begleitung, Aufbau einer Patendatenbank Schülerfirma PLUS Berufsorientierung für Schüler/innen der Kielhorn-Schule im Rahmen von Schülerfirmen in den Bereichen Metall-/Steinverarbeitung, Landschaftsplanung, Pflege/Physiotherapie Mathematik, Naturwissenschaft und Technik – das trauen wir uns zu! Berufsorientierung in mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Berufen; Nachhilfe in den entspr. Schulfächern für Mädchen u. junge Frauen Ein Beitrag zur Berliner Kultur an der Adolf-Reichwein-Schule in Form eines Kurzfilms mit Tanz, Musik und Schauspiel; Verhinderung von Schuldistanz vor allem von Rroma-Schüler(inne)n Rollberg auf Kanal44.de - 160 Nationen Erstellung eines Jugendmagazins von und für Jugendliche auf www.Neukoelln.TV; Vermittlung von sozialen und Medienkompetenzen, Berufsvorbereitung BOT - Berufliche Orientierung im Tourismusbereich in der Türkei 2-wöchiges Auslandspraktikum in einem Hotelbetrieb in der Türkei für Schüler/innen der Zuckmayer-Schule Abenteuer Arbeitswelt – Berufsorientierung geht los! Betriebsbesichtigungen, Coachings, Praxiskurse und Kurzpraktika in den Bereichen Metall, KFZ, Holz, Bau, Garten, Ernährung, Pflege, Textil, Hotel, Kinder, Medien Zuckmayer-Oberschule Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. Traumpfad e.V. Rroma Elternverein Berlin "Bashe Rroma" e.V. in Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.

Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V. Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. Globe e.V. (Gesellschaft für internationale Kooperation e.V.)

Frau Irene Hummel (Einzelperson) in Kooperation mit dem Schilleria Mädchencafé Neukölln

Zweite Förderperiode in der Schillerpromenade – 01.09.2004 bis 30.06.2005
Schwerpunkt Computer – Weiterbildungsmaßnahme für Frauen Schulung von Frauen in Computeranwendung und Internetnutzung Individuelle Beratung und Kursangebot Förderung und Unterstützung der Kinder Sucht belasteter Familien Mit der Schule abgestimmte aufsuchende Sozialarbeit zur Drogenprävention Schuldistanziertenarbeit an der Kurt-Löwenstein-Oberschule Aufsuchende Beratung von Familien und Vermittlung von Unterstützung bei Erziehungsproblemen, um schuldistanzierte Schüler/innen wieder in die Schule zurückzuführen Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. Bildungs- und Schulungs-. zentrum e.V Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V.

Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung für junge türkischsprachige Mütter

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Rollbergviertel

Schillerpromenade

49

Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Dritte Förderperiode in der Schillerpromenade – 01.09.2005 bis 30.06.2006
Globe e.V. (Gesellschaft für internationale Kooperation e.V.) Frau Irene Hummel (Einzelperson) in Kooperation mit dem Schilleria Mädchencafé Neukölln Frau Irene Hummel (Einzelperson) in Kooperation mit dem Schilleria Mädchencafé Neukölln Frau Dr. Susanna Kahlefeld (Einzelperson) Lesen und Schreiben e.V. Berlin Existenzgründungswochen mit Schülerinnen und Schülern der Carl-Legien-Oberschule Kurs zur Berufswahl und den Voraussetzungen und Anforderungen einer Existenzgründung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund Hilfe zur Selbsthilfe Internetschulung für Frauen mit Deutschunterricht Kurs zur Ausbildung von Frauen zur begleitenden Beratung von Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf PC-Kurs und Deutschförderung für Migrantinnen Vermittlung von Basiskenntnissen, Diskussionen auf Deutsch über berufliche Eingliederungsfragen und Alltagsthemen, Bewerbungstraining, individuelle Beratung "Löwen-Tower" Ein Angebot aus dem Kiez für den Kiez; Vernetzung und Kooperation der Kurt-Löwenstein-Schule mit der Jugendförderung, Organisation eines außerschulischen Angebots durch die Zusammenarbeit mit dem Kinderclubhaus "Am Tower", Aufbau einer Börse für gemeindenahe Dienstleistungen, Nachhilfe Das letzte Schuljahr RUT - Rad und Tat e.V. Unterstützung auf dem Weg zum Beruf durch gezielte Nachhilfe und Sprachförderung Orientierungstraining für Analphabeten Schillerpalais e.V. Umweltprojekt: Sammeln von recyclebaren Druckerkartuschen von Firmen und öffentlichen Einrichtungen, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Bewerbungstraining, Praxisanleitung in den Bereichen Gartenbau und Hauswirtschaft "Ich mache mich selbständig!" Qualifizierung zur Seniorenbetreuerin Existenzgründungsberatung im Bereich der Altenpflege Elterncoaches in Neukölln II Qualifizierung von Frauen türkischer und arabischer Herkunft zur Beratung anderer Eltern Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. RUT - Rad und Tat e.V. Lesen und Schreiben e.V. Berlin Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V. Berufsvorbereitende Maßnahmen und sozialpädagogische Hilfestellungen Maßnahmen für erwerbslose Frauen zur Qualifizierung als "Stadtteilmütter" Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Coaching und individuelle Gründungsfahrpläne Schulungen für Existenzgründungen (junger) arabischer Migrantinnen und Migranten Forschungsvorhaben und Videoprojekt zu Selbstbildern und beruflichen Perspektiven junger Frauen Endspurt: Gezielte Förderung benachteiligter Mädchen Unterstützung von Mädchen aus sozial benachteiligten Familien bei der Erreichung eines guten Schulabschlusses

Berufliche Perspektiven für Mädchen im Quartiersgebiet Schillerpromenade

AJUS GmbH Dachgesellschaft für Arbeit, Jugend und Soziales mbH Bildungs- und Schulungszentrum e. V. Bildungs- und Schulungszentrum e. V.

Sprachliche Vorqualifizierung für Frauen, die einen Pflegeberuf erlernen möchten II Fachsprache Anatomie und Pflege, Strukturwissen über Institutionen, Bewerbungstraining Analphabeten erkunden Möglichkeiten für Arbeit und Beratung Foto- und Interviewprojekt: Erkundung von Beratungsangeboten und Arbeitsmöglichkeiten in Neukölln, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Praxisanleitung in den Bereichen Holz und Hauswirtschaft Orientierungstraining für Analphabeten Umweltprojekt: Sammeln von recyclebaren Druckerkartuschen von Firmen und öffentlichen Einrichtungen, Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen, Bewerbungstraining, Praxisanleitung in den Bereichen Gartenbau und Hauswirtschaft Computerkurse und Existenzgründerinnenseminar; Aufbau einer Internet-Datenbank mit Bildungs- und Beratungsangeboten für behinderte Menschen Künstlernetz Neukölln Vermarktungsstrategien und Selbstmanagement Ausbau und Nutzung der Internet-Präsenz Künstlerbüro Neukölln: Beraten, Schulen, Präsentieren Einrichtung eines Büros für Künstlerinnen und Künstler als Beratungs- und Schulungsort Elterncoaches in Neukölln Qualifizierung von Frauen türkischer und arabischer Herkunft zur Beratung anderer Eltern Einzelgespräche und Gruppenarbeit zur Berufswahl Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. Schillerpalais e.V. Lesen und Schreiben e.V. Berlin

Mediennutzung und Infopool für beruflich benachteiligte behinderte Frauen und Lesben

Frau Irene Hummel (Einzelperson) in Kooperation mit dem Schilleria Mädchencafé Neukölln

Unterstützung arabischer Jugendlicher für den Einstieg ins Berufsleben Wohltätigkeitsverein Al-Huleh e.V.

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Schillerpromenade

Schillerpromenade

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Teil 3: Infoteil

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1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Fünfte Förderperiode in der Schillerpromenade – 01.09.2007 bis 30.06.2008
"Sprachlotsen" Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu Sprachförderern für Vorschulkinder; Berufsorientierung in pädagogischen und sozialen Bereichen; Förderung sozialer Kompetenz Bewerbungsqualifizierung jugendlicher Berufsanfänger/innen (BJB) Berufsorientierung und Bewerbungstraining, Vermittlung des Erstkontakts zu Unternehmen und Handwerksbetrieben in Praktika und Ausbildung Deutschkurs für Migrantinnen Förderung und Qualifizierung von Migrantinnen unterschiedlicher Muttersprache, Beratung und Orientierung Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V. Aufbau eines Selbsthilfenetzwerkes von Arbeitssuchenden zur Vermittlung in Arbeit bei Kleinunternehmen im lokalen Umfeld; Kommunikations- und Bewerbungstraining Schulgartenprojekt für Berufsorientierung und Elterncoaching Herr Thomas Klöpping (Einzelperson) praxisnahes Elterncoaching, Etablierung des Schulgartens der Kurt-Löwenstein-Schule zu einem Treffpunkt für die Betätigung der Eltern und Berufsorientierung der Schüler/innen Hilfe – jetzt wird´s ernst! Landesjugendwerk der AWO Landesverband Berlin e.V. Unterstützung bei Schulproblemen, Berufswahlorientierung und Bewerbungstrainiung für Jugendliche und deren Eltern im Schilleria Mädchencafé "Geschichte sicht- und erlebbar machen" Eine Ausstellung über die Geschichte der Muslime in Neukölln; Berufsorientierung für Schüler/innen der Albert-Schweitzer-Schule im Bereich Museumspädagogik und -management Aktion statt Gewalt aktive Pausen- und Freizeitgestaltung mit spielpädagogischen Elementen zur Verbesserung der Bedingungen schulischen Lernens, Bewegungstraining Ehrenamtlichen-Koordination Anwerben und Intensivierung der Qualifizierung Ehrenamtlicher für Lernpatenschaften im Bereich der Alphabetisierung und Grundbildung Arbeitsplatz Kultur Selbstmanagement, Qualifizierung und Vernetzung für Künstler/innen in den Bereichen Marketing, Kommunikation, Fundraising, Projektmanagement, Existenzgründung "Jugendmediatoren Hip-Hop Ausbildung" Hip-Hop und Streetdance als Medium zur Aktivierung von Jugendlichen, Studie und Erarbeitung eines Leitfadens zur Aktivierung und Teilhabe von marginalisierten Jugendlichen "TANDEM" Patenschaftsprojekt für Jugendliche zur Unterstützung beim Übergang in die Berufswelt, individuelle Beratung und Betreuung Schillerpalais e.V. Karlsgartengrundschule Schulstation Herr Markus Steffens (Einzelperson) Frau Irene Hummel (Einzelperson) AJUS GmbH Dachgesellschaft für Arbeit, Jugend und Soziales mbH in Kooperation mit der Heinrich-Mann-Schule und der Kurt-Löwenstein-Schule Bildungs- und Schulungszentrum e. V.

Teil 3: Infoteil

1. Überblick der geförderten Mikroprojekte 2003 - 2008
Vierte Förderperiode in der Schillerpromenade – 01.09.2006 bis 30.06.2007
Existenzgründungswochen mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen Projektwochen zum Thema „Selbständigkeit und Existenzgründung“, Vermittlung ökonomischen Grundwissens, Entwurf, Präsentation und Überprüfung eines Geschäftskonzeptes Computerkurse und Bewerbungstraining Computer- und Internetschulung sowie Bewerbungstraining und sozialpädagogische Betreuung von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund Deutschförderkurs für Migrantinnen Niedrigschwelliges Angebot für Migrantinnen, Förderung der Sprachfähigkeit durch Diskussionen alltäglicher Themen und persönlicher beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten, Vorbereitung auf die Integrationskurse der Volkshochschule Sprachtraining für Büro- und Kommunikationsberufe Berufsspezifische Deutschkurse für in Büro- und Kommunikationsberufen ausgebildete Migranten/innen, Bewerbungstraining, Unterstützung bei der Anerkennung von Abschlüssen Tanztrainerausbildung mit Zertifikat Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Tanztrainer(inne)n, Vermittlung von Theorie, Praxis und pädagogischen Fähigkeiten Lernpatenschaften für Alphabetisierung Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit von Lese- und Schreibschwachen durch Unterrichtung von Analphabeten sowie Schulung von Ehrenamtlichen zu Lernpaten Lernen kann Spaß machen! Förderung von Mädchen durch gezielten Nachhilfeunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern, Sprachförderung, sozialpädagogische Betreuung Arbeitsmarkt Kultur Seminare und Workshops zur Qualifizierung von Künstler(inne)n für die Selbständigkeit, Aufbau eines Informations- und Kompetenzpools im Internet Schillerpalais e.V. Frau Irene Hummel (Einzelperson) in Kooperation mit dem Schilleria Mädchencafé Neukölln Lesen und Schreiben e.V. Berlin

Bildungs- und Schulzentrum e.V.

Bildungs- und Schulzentrum e.V.

Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V. Dr. Adler Schulungs- und Beratungsservice Förderverein der KurtLöwenstein-Oberschule e.V.

Lesen und Schreiben e.V. Berlin

Herr Ivan Stevanovic / Streetdance-Connection

Tandem - Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH

Besondere Zielgruppen:

Frauen

Migranten

Jugendliche

Ältere Arbeitnehmer

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Schillerpromenade

Schillerpromenade

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Teil 3: Infoteil
2. Kontaktdaten der geförderten Akteure 2003 - 2008
High-Deck-Siedlung
Projektträger AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. Arabisches Kulturinstitut AKI e.V. Bequit GmbH Computertreff 40 Plus e.V. Evangelischer Kirchenkreis Neukölln, Amt für Jugendarbeit, The Corner, Jugendtreff der Köllnischen Heide Filmarche e.V. Förderverein der Schule in der Köllnischen Heide e.V. Gesundheit Berlin e.V. Herbst, Tobias (Einzelperson) Internationaler Bund (IB) Kepler-Oberschule Knerner, Martin (Einzelperson) Lesen und Schreiben e.V. Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. Vereinigung der Freunde der 6. Oberschule in Berlin-Neukölln e.V. Zentrum für Lebensenergie e.V. Anschrift Erkstraße 1 12043 Berlin Falkstraße 23 12053 Berlin Ullsteinstr. 73 12109 Berlin Leo-Slezak-Str. 10 12057 Berlin Neuköllnische Allee 129 12057 Berlin Telefon 030 / 613 963 0 030 / 680 814 72 030 / 703 704 51 030 / 680 549 60 030 / 680 549 36 E-Mail jens-ahrens@awo-suedost.de info@aki-ev.de bequit@t-online.de computertreff40plus@web.de team@the-corner.de

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2. Kontaktdaten der geförderten Akteure 2003 - 2008
Reuterplatz
Projektträger  derzeit Büro-Galerie Druckreif Initiative Elele Nachbarschaftsverein e.V. Entegre e.V. Familie e.V. Formatwechsel e.V. Rungestr. 20 10179 Berlin Hänselstraße 6 12057 Berlin Friedrichstraße 231 10969 Berlin Simon-Dach-Str. 15 10245 Berlin Juliusstr. 10 12051 Berlin Zwillingestraße 21 12057 Berlin Boddinstr. 15 12053 Berlin Herrnhuter Weg 16 12043 Berlin Wissmannstr. 20 12049 Berlin Zwillingestraße 21 12057 Berlin Weserstraße 175 12045 Berlin 030 / 499 178 72 030 / 682 960 13 030 / 443 190 60 030 / 291 660 4 030 / 206 131 0 030 / 680 920 64 030 / 290 090 20 030 / 687 408 1 030 / 621 304 0 030 / 680 920 64 evekraus@yahoo.de grundheide@t-online.de duman@gesundheitberlin.de tobiasherbst@web.de kirsten.albert@internationaler-bund.de Berlin.08H04@t-online.de kunstlabor@gmx.de info@lesen-schreiben.com info@tdz-berlin.de info@kepler.cidsnet.de FUSION Intercultural Projects Berlin e.V. Hansing, Tom (Einzelperson) Innovatives Sozialmanagement ISOM e.V. Lange Tafel e.V. Berlin Lesen und Schreiben e.V. Berlin MeDIA Rroma beim RAA Berlin MittenMang e.V. Navitas gGmbH Pallottinische Gemeinschaft St. Christophorus Reifenrath, Daniela (Einzelperson) Rixdorfer Grundschule RÜTLI-WEAR Förderverein e.V. Schaefer, Frauke (Einzelperson) Suplie, Frank (Einzelperson) Theater am Ende Treff- und Informationsort für türkische Frauen TIO e.V. Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg e.V. Anschrift Reuterstraße 31 12047 Berlin Friedelstr. 54 12047 Berlin Kottbusser Damm 79a 10967 Berlin Mariannenstraße 9-10 10999 Berlin Paul-Lincke-Ufer 34 10999 Berlin Postfach 36 04 23 10974 Berlin Rütlistraße 1-3 12045 Berlin Pannierstr. 8 12047 Berlin Einsteinufer 57 10587 Berlin Jüterboger Str. 6a 10965 Berlin Herrnhuter Weg 16 12043 Berlin Chausseestraße 29 10115 Berlin Lenaustr. 22 12047 Berlin Dominicusstr. 32 10827 Berlin Nansenstr. 4 12047 Berlin Friedelstr. 37 12047 Berlin Donaustr. 120 12043 Berlin Pannierstr. 8 12047 Berlin Schinkestr. 8/9 12047 Berlin Muskauer Str. 20 A 10997 Berlin Bürknerstr. 5 12047 Berlin Reuterstr. 78 12053 Berlin Kurfürstendamm 175 10707 Berlin Telefon 030 / 695 982 31 0170 / 361 211 2 030 / 623 609 2 030 / 707 660 49 030 / 611 010 6 030 / 610 749 43 030 / 270 187 55 0179 / 775 267 7 030 / 347 813 55 030 / 693 952 3 030 / 687 408 1 030 / 240 452 50 030 / 325 324 13 030 / 689 775 80 030 / 629 826 45 030 / 497 860 57 030 / 613 926 0 0179 / 775 267 7 030 / 694 696 7 030 / 618 763 6 0176 / 654 256 35 030 / 624 101 1 030 / 885 500 00 E-Mail dsp@parterre.de entegre@web.de info@isom.de

Teil 3: Infoteil

druckreif05@gmx.de elele.berlin@freenet.de

info@familie-ev.de formatwechsel@web.de info@fusionstreet.com ruetli-wear@gmx.de

isabellamamatis@aol.com info@lesen-schreiben.com media-rroma@raa-berlin.de mmcafe@web.de info@navitas-ggmbh.de pallottimobil@christophorus-berlin.de dan1904@gmx.de tinahatebur@web.de dorothea.schuetze@arcor.de ruetli-wear@gmx.de fra.schaefer@web.de muskauer@aol.com dymand@web.de tio-qualifizierungsprojekt@t-online.de info@tdu-berlin.de

030 / 613 080 80

berlin@lebensenergie.org

Reuterplatz
Projektträger Anschrift Telefon 030 / 627 327 53 030 / 632 251 11 030 / 677 767 20 030 / 226 871 87 E-Mail olayinka@awyo.de mail@adolf-reichwein-Schule.com info@multikulti1.de annette@musenstube.de annette@reuterkiez.de

Afrikanische Frauen- und Jugend- Herrfurthstraße 8 organisation (AWYO) e.V. 12049 Berlin Bremer-Langen, Anette und Abel, Antje (Einzelpersonen) Community Channel Europe e.V. Die Musenstube Köhn, Annette (Einzelperson) Sonnenallee 188 12059 Berlin Mainzer Straße 42 12053 Berlin Tellstraße 2 12045 Berlin

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Teil 3: Infoteil
2. Kontaktdaten der geförderten Akteure 2003 - 2008
Reuterplatz
Projektträger Vielfalt e.V. Vonhoff, Astrid (Einzelperson) Anschrift Maybachufer 5 12047 Berlin Hermannstr. 214-216 12049 Berlin Telefon 030 / 627 213 37 030 / 547 156 75 E-Mail vielfaltev@t-online.de astrid.vonhoff@gmx.de

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2. Kontaktdaten der geförderten Akteure 2003 - 2008
Rollbergviertel
Projektträger Zentrum für Lebensenergie e.V. Zuckmayer-Schule Anschrift Weserstr. 175 12045 Berlin Kopfstr. 55 12053 Berlin Telefon 030 / 613 080 80 030 / 688 747 5 E-Mail

Teil 3: Infoteil

berlin@lebensenergie.org berlin.08R02@t-online.de

Rollbergviertel
Projektträger Adolf-Reichwein-Schule Alkas, Garip (Einzelperson) Arabisches Kulturinstitut AKI e.V. Czarnetzki, Lissy (Einzelperson) Evangelische Kirchengemeinde Rixdorf Förderverein der Regenbogen Grundschule e.V. Anschrift Sonnenallee 188 12059 Berlin Bendastr. 11L 12051 Berlin Falkstr. 23 12053 Berlin Warschauer Str. 69 10243 Berlin Karl-Marx-Str. 197 12055 Berlin Morusstr. 32 12053 Berlin Telefon 030 / 632 251 11 030 / 616 215 64 030 / 680 814 72 030 / 897 325 05 030 / 568 257 30 030 / 689 803 0 030 / 680 861 10 030 / 443 190 60 030 / 765 873 75 030 / 351 096 88 030 / 621 484 5 030 / 687 821 2 030 / 688 747 0 030 / 280 174 41 030 / 687 408 1 030 / 621 204 3 030 / 602 114 6 030 / 532 174 01 030 / 627 212 31 030 / 627 213 37 E-Mail mail@adolf-reichwein-schule.com Garipalkas@hotmail.de info@aki-ev.de lissyc@web.de magdalenen99@yahoo.de miri.berlin.mueller@web.de Regenbogen-G-Berlin.cids@t-online.de info@morus14.de duman@gesundheitberlin.de pabloruiz@gmx.de ima-ev@arcor.de ibefev@t-online.de kahlefeld@lycos.de berlin.08S02@t-online.de jasius@web.de info@lesen-schreiben.com Madonnamaedchenpower@web.de bashe.rroma@gmx.de Kleemann@traufabrik.de info@tuh-berlin.de vielfaltev@t-online.de

Schillerpromenade
Projektträger AJUS Dachgesellschaft Jugend und Soziales mbH Dr. Adler Schulungsund Beratungsservice Bildungs- und Schulungszentrum e.V. Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree e.V. Förderverein der KurtLöwenstein-Oberschule e.V. Globe – Gesellschaft für internationale Kooperation e.V. Hummel, Irene (Einzelperson) Kahlefeld, Dr. Susanna (Einzelperson) Karlsgartengrundschule Klöpping, Thomas (Einzelperson) Landesjugendwerk der AWO Landesverband Berlin e.V. Lesen und Schreiben e.V. Berlin RuT- Rad und Tat e.V. Schillerpalais e.V. Steffens, Markus (Einzelperson) Stevanovic, Ivan Streetdance-Connection (Einzelperson) Tandem gBQGmbH Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. Wohltätigkeitsverein Al-Huleh e.V. Anschrift Kottbusser Damm 79 A 10967 Berlin Siedlerstraße 16 15748 Münchehofe Kienitzer Str. 104 12049 Berlin Rübelandstr. 9 12053 Berlin Karlsgartenstr. 6 12049 Berlin Mariannenplatz 2 10676 Berlin Schreinerstr. 9 10247 Berlin Stuttgarter Str. 59 12059 Berlin Karlsgartenstraße 7 12049 Berlin Weisestraße 36 12049 Berlin Hallesches Ufer 32 10917 Berlin Herrnhuter Weg 16 12043 Berlin Schillerpromenade 1 12049 Berlin Schillerpromenade 4 12049 Berlin Rathenower Str. 12 12305 Berlin Ederstr. 9 12059 Berlin Bülowstr. 90 10783 Berlin Wissmannstr. 20 12049 Berlin Weisestr. 23 12049 Berlin Telefon 030 / 695 970 0 033760 / 208 05 030 / 627 215 11 030 / 682 477 17 030 / 627 914 0 030 / 886 254 15 030 / 627 236 02 030 / 687 821 2 030 / 627 203 11 030 / 626 095 20 030 / 939 392 70 030 / 687 408 1 030 / 621 475 3 030 / 627 246 70 0176 / 294 237 67 0163 / 158 212 1 E-Mail info@ajb-berlin.de info@dr-adler-schulung.com info@bsz-berlin.de rehlinger@diakonisches-werk-berlin.de foerderloewenstein@yahoo.de globe@globeline.de schilleria@web.de kahlefeld@lycos.de berlin.08G08@t-online.de tkloepping@yahoo.com kontakt@jugendwerkberlin.de info@lesen-schreiben.com radundtatberlin@compuserve.de radundtat@web.de info@schillerpalais.de mj.steffens@web.de info@streetdance-connection.com

Förderverein Gemeinschaftshaus Werbellinstr. 41 Morus 14 e.V. 12053 Berlin Gesundheit Berlin e.V. Holtgrefe, Pablo Ruiz (Einzelperson) Integrative Migrantenarbeit IMA e.V. Initiative für Berliner Einzelfallund Familienhilfe IBEF e.V. Kahlefeld, Dr. Susanna (Einzelperson) Kielhorn-Schule Landesverband der Jugendrechtshäuser Berlin i.G. Lesen und Schreiben e.V. Berlin MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. Rroma Elternverein Bashe Rroma e.V. Traumpfad e.V. Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. Vielfalt e.V. Friedrichstr. 231 10969 Berlin Köhlerstr. 41 12205 Berlin Karl-Marx-Platz 20 12043 Berlin Allerstr. 15 12049 Berlin Stuttgarter Str. 59 12059 Berlin Kopfstr. 55 12053 Berlin Chausseestr. 29 10115 Berlin Herrnhuter Weg 16 12043 Berlin Falkstraße 26 12053 Berlin Antonstr. 27-29 13347 Berlin Okerstraße 36 12049 Berlin Rollbergstr. 70 12053 Berlin Maybachufer 5 12047 Berlin

030 / 443 360 65 030 / 621 304 0 030 / 621 495 9

office@tandembqg.de info@tdz-berlin.de al_huleh@hotmail.com

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Teil 3: Infoteil
3. "Lokales Kapital für soziale Zwecke" per Mausklick
Das Portal der Regiestelle "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
Informationen zur bundesweiten Umsetzung des Programms Antragsstellung, Fördergebiete, Mikroprojekte, Lokale Seiten des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke", Dokumente, Logos, Fragen und Antworten, Termine, Pressemitteilungen, Newsletter, Länderprogramme, weitere Programme http://www.los-online.de
Die Broschüre wird herausgegeben vom Bezirksamt Neukölln von Berlin Verwaltung des Bezirksbürgermeisters Lokale Koordinierungsstelle für "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Berlin-Neukölln Europabeauftragte Redaktion: Dipl. Verw. Franziska Giffey, M.A. Europabeauftragte des Bezirks Neukölln von Berlin Karl-Marx-Straße 83 12040 Berlin Telefon: 0049 30 6809 2592 Telefax: 0049 30 6809 3273 E-Mail: franziska.giffey@ba-nkn.verwalt-berlin.de

Impressum

Lokale Koordinierungsstelle Neukölln
Informationen zur Umsetzung des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Berlin-Neukölln Fördervolumen, geförderte Projekte, Ansprechpartner und Kontaktdaten http://www.berlin.de/ba-neukoelln/verwaltung/eu-beauftragte/lokalekoordinierung.html

Europäische Kommission – Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit
Informationen zum Europäischen Sozialfonds in den Strukturförderperioden 2000–2006 und 2007–2013 http://ec.europa.eu/employment_social/esf2000/index_de.htm
Redaktionelle Mitarbeit:

Internet: www.berlin.de/ba-neukoelln/europa Axel von Zepelin AWO Neukölln Marketing & Service GmbH Administratives Finanzmanagement Erkstraße 1 12043 Berlin Telefon: 0049 30 613 963 28 Telefax: 0049 30 613 963 59 E-Mail: los@awo-suedost.de Internet: www.awo-nemus.de Johannes Kruse Büro der Europabeauftragten des Bezirks Neukölln Studentische Hilfskraft

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Informationen zu den Politikbereichen des BMFSFJ Familie, Ältere Menschen, Gleichstellung, Kinder, Jugend, Zivildienst, Freiwilliges Engagement, Wohlfahrtspflege http://www.bmfsfj.de

Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung gsub mbH
Informationen des Partners gsub mbH in der Regiestelle "Lokales Kapital für soziale Zwecke" Programme und Projekte zur Beschäftigungsförderung und Qualifizierung http://www.gsub.de

Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin - Walter May
Informationen des Partners SPI in der Regiestelle "Lokales Kapital für soziale Zwecke" Programme und Projekte zur Arbeiterwohlfahrt und zur Entwicklung einer Gesellschaft, in der sich jeder Mensch in Verantwortung für sich und das Gemeinwesen frei entfalten kann http://www.stiftung-spi.de

Grafik und Satz:

Martina Kupka AWO Neukölln Marketing und Service GmbH Grafikbüro Erkstraße 1 12043 Berlin Telefon: 0049 30 613 963 20 Telefax: 0049 30 613 963 59 E-Mail: info@awo-nemus.de Internet: www.awo-nemus.de

Das Portal des Berliner Landesprogramms LSK - Lokales Soziales Kapital
Informationen zu den Zielen, Förderschwerpunkten und zum Bewerbungsverfahren des Programms LSK Ein Programm, durch das im Land Berlin auch außerhalb der Quartiersmanagementgebiete mit Geldern des Europäischen Sozialfonds Mikroprojekte zur Beschäftigungsförderung mit ähnlichen Förderschwerpunkten wie die des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" finanziell unterstützt werden http://www.loskap-berlin.de
Druck:

Laser-Line Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG Scheringstraße 1 13355 Berlin Telefon: 0049 30 46 70 96 - 0 Telefax: 0049 30 46 70 96 - 66 E-Mail: info@laser-line.de 3. Auflage, August 2008 Internet: www.laser-line.de

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Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" wurde von 2003-2008 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Durch dieses Programm konnte deutschlandweit in 288 Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden. Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" richtete sich an Bewohner/innen und Initiativen, die in Mikroprojekten gemeinsam an der Lösung sozialer Probleme arbeiten und damit den sozialen Zusammenhalt, die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen sowie Toleranz und Demokratie stärken. In den vier Quartiersmanagementgebieten High-Deck-Siedlung, Reuterplatz, Rollbergviertel und Schillerpromenade des Bezirks Neukölln von Berlin wurden zwischen 2003 und 2008 insgesamt 199 Mikroprojekte mit über 6.000 Teilnehmer(inne)n und einer Gesamtfördersumme in Höhe von über 2,1 Millionen Euro gefördert. Diese Broschüre gibt einen Einblick in das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" und die innovativen Projekte, die damit in Berlin-Neukölln seit 2003 für die Menschen vor Ort realisiert werden konnten.
        
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