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Full text: Mitteilungsblatt Issue 12.2013,3

MITTEILUNGSBLATT 3/201 3

1 2. JAHRGANG . AUSGABE 3 . September 201 3

BREMER HÖHE eG

Inhalt
Editorial – An Tagen wie diesen . . . . . . . . . . . . . .
Werkstatt der AG Solidarität . . . . . . . . . . . . . . . . .
Baustellen in Hobrechtsfelde . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wohnen für Alle? Belegungsrecht . . . . . . . . . . . . .
Gewerbe vorgestellt: Crossroads eröffnet . . . . . . . .
Vorbemerkungen zum Jahresabschluss 2012 . . . . .
Jahresabschluss 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wie wohne ich richtig: Bestandspflege . . . . . . . . .
Maueröffnung Höfe Gneiststraße 16/17 . . . . . . . . .
Die Mauer muss wieder hin! . . . . . . . . . . . . . . . . .
Neues von der Geschichtswerkstatt . . . . . . . . . . . .
FC Bremer Höhe beim Fußball-Turnier . . . . . . . . .
Endlich Gehwegsanierung Buchholzer Straße . . . .
Baumgutachten zum Umbau der Pappelallee . . . . .
Vertrag mit Primacom verlängert . . . . . . . . . . . . . .
Sommerfest in Hobrechtsfelde . . . . . . . . . . . . . . . .
Leserbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Termine, Verwaltung, Impressum . . . . . . . . . . . . .

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An Tagen wie diesen
… muss man schon an den Winter denken. Nach dem
schönen Sommer macht die Wolkendecke melancholisch. In den Schuhschrank migrieren Schuhe und Stiefel, verdrängen Sandalen und Flip-Flops. Der Spekulatiuskeks dieses Jahrgangs ist verkostet und die Kälteempfindlichen unter uns haben schon mal die Heizung angedreht. Wer seine Betriebskostenabrechnung 2012 analysiert hat, wird dies mit Bedacht getan haben. Der lange Winter führte nicht nur zu hohem Verbrauch, sondern
ließ auch die Rohstoffpreise klettern. Mehr dazu in unserem nächsten Mitteilungsblatt 04/2013. Zum Thema
„Heizen und Lüften“ sind wir ausführlich im Mitteilungsblatt 4/2012 eingegangen. Wer ihn auf unserer Website www.bremer-hoehe.de nachschlägt, findet einen
Link zu einem einschlägigen Fernseh-Beitrag in unserem

Sommerfest 2013: Neben dem Torwandschießen und den
Kremserfahrten über die ehemaligen Rieselfelder sorgte das
Tauziehen für großen Spaß bei Groß und Klein.

Mitteilungsblatt-Archiv (siehe Unterverzeichnis „Veröffentlichungen“).
Die Heizpreise gehören, wie viele uns betreffende Kosten, nicht zu den Dingen, die wir beeinflussen können.
Auch die BSR-, Straßenreinigungs-, Schornsteinfeger-,
Wasser- und Abwassergebühren sowie die Grundsteuer
sind nicht zu verhandeln. Umso genauer schauen wir
auf die Elemente der Nebenkosten, die zu gestalten sind
(siehe Seite 14). Gerne würden wir auch die Belegung
unserer Wohnungen im Prenzlauer Berg in unsere Hände nehmen. Doch der zunehmende Mangel an preisgebundenem Wohnraum, auf den das Bezirksamt Zugriff
hat, führte nun zu einer weiteren Einengung unseres
Einflusses auf die Wohnungsvergabe (siehe Seite 3).
Mit dieser neuen Festlegung verstärkt sich der Druck
auf diejenigen Mitglieder, die in für sie zu kleinen
Wohnungen leben. Vor allem an diese ergeht der Appell,
ihre Probleme in die Diskussion um genossenschaftliche
Solidarität am 2. November 2013 (siehe Seite 2) stärker
einzubringen, als bislang.
Ulf Heitmann
Seite 1

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Werkstatt der AG Solidarität
Am Samstag, den 2. November 2013 findet von 13:00
bis 18:00 Uhr im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“
in Buchholzer Straße 16 die Diskussions-Werkstatt der
AG Solidarität statt. Hierzu werden alle Mitglieder noch
gesondert eingeladen, aber das Ziel der Veranstaltung
soll hier schon einmal kurz dargelegt werden.
Ins Leben gerufen auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im September 2012 tagten in den
vergangenen Monaten die Arbeitsgruppe Solidarität und
einige Untergruppen mehrmals und beleuchteten in
ihren Gesprächen viele (alle?) Aspekte von Solidarität,
die innerhalb einer Wohnungsbaugenossenschaft zu erwarten, zu realisieren oder auch nur zu wünschen sind.
Fragen, für wen die Genossenschaft baut, wer sich welche Wohnung leisten können soll, welche Art der Umverteilung möglich und welche sinnvoll ist, wer solidarisch sein kann, will oder soll, wurden ausgiebig diskutiert.
Die Mitgliederversammlung am 18. Juni 2013 beschloss, diesen Diskussionsprozess mit einer „Werkstatt“ abzuschließen, bei der eine konkrete Beschlussvorlage für die nächste außerordentliche Mitgliederversammlung erarbeitet werden soll. Die Diskussion wird
durch eine externe Moderation geleitet, deren Hauptaufgabe es sein wird, das konkrete Ziel – einen Solidaritätsvorschlag, der den Mitgliedern zum Beschluss vorgelegt wird – im Auge zu behalten.
Die Kernfragen, die aus den bisherigen Diskussionen
unbeantwortet hervorgegangen sind, lauten: wird ein
Solidarbeitrag von allen Mitgliedern erhoben oder auf
freiwilliger Basis gezahlt? Wie hoch soll ein solcher
Solidarbeitrag sein? Wem kommt der Beitrag zu gute
und welches Gremium entscheidet wie über die Vergabe
des Solidarbeitrags? Wir freuen uns auf eine rege und
konstruktive Beteiligung an der Beantwortung dieser
Fragen.
Eine Terminauswahl, an der sich alle Mitglieder
beteiligen konnten, ergab den 2. November als Tag für
diese Werkstatt. Die Genossenschaft sorgt für Getränke
und Snacks. Die Veranstaltung ist offen für alle Mitglieder, jedoch ist es wichtig, dass die Diskussion auf den
bisher erarbeiteten Ergebnissen aufbaut – und nicht wieder ganz von vorne beginnt. Vor und während der VerSeite 2

anstaltung können die Fotobeiträge für den Kalender
2014 bewertet werden (siehe Seite 16).
Einen Monat später, am 2. Dezember 2013, findet dann
die außerordentliche Mitgliederversammlung statt, die
das vorgeschlagene Solidaritätskonzept beschließt – oder
ablehnt.
Barbara König

Ein schöner Sommer, ein (zu)
langer Sommer in Hobrechtsfelde
Sanierungsvorhaben extralang

Die Bauarbeiten am und um das Haus Hobrechtsfelder Dorfstraße 7-9 zogen sich länger hin als gedacht.

Erst Anfang September und nicht, wie geplant Ende Juli
2013 konnte die Sanierung der beiden Gebäude Hobrechtsfelder Dorfstraße 7-9 und 10-13 abgeschlossen
werden. Wegen des bis Mitte April dauernden Winters
konnten wir erst mit 14-tägiger Verspätung beginnen
und während der Arbeiten erlebten wir einige Überraschungen, die die Bauzeit erheblich verlängerten. Die
böseste war sicherlich die Insolvenz des Unternehmens,
das mit der Fassaden- und Kellerdämmung sowie Backstein-Sockelsanierung beauftragt war. Trotz Mahnungen
erschien hin und wieder kein Arbeiter auf der Baustelle.
In Folge dessen mussten andere Firmen unverrichteter
Dinge abziehen. Die Koordination der insgesamt elf
Firmen war so gestört, dass wir am Ende froh waren,
die Maßnahmen noch vor Beginn des Herbstes abzuschließen. Da ist es umso erfreulicher, dass die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner tatkräftig und kritisch die Maßnahmen begleiteten. Wir bedanken uns
hiermit für ihre Geduld, viele unterstützende Hinweise
und ihre Hilfsbereitschaft.

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Schnitterhaus extraschön

Die Rückansicht des Schnitterhaus-Neubaus. Mittlerweile sind
das Dach und die Photovoltaikanlage montiert.

Seit dem Richtfest hat sich an unserem Neubau einiges
verändert: Das Dach ist gedeckt, die Photovoltaikanlage
montiert, die Fenster eingesetzt und die Montage der
Elektro- und Heizungsanlage nahezu abgeschlossen. Für
alle neugierigen Mitglieder lohnt allemal ein Herbstausflug nach Hobrechtsfelde, um zu sehen, wie es mit
der Baustelle vorangeht. Mit Stand vom 10. September
2013 sind acht der neun Wohnungen reserviert. Die künftigen Mitglieder unserer Genossenschaft haben sich ihre
Fußbodenbeläge und die Wandgestaltung ausgesucht
und hoffen wie wir, dass vielleicht schon das Weihnachtsfest im neuen Zuhause gefeiert werden kann. Die
Gestaltung der Außenanlagen wird im Frühjahr 2014 erfolgen. Wie das im Einzelnen geschehen wird, werden
wir in den Wintermonaten mit den dort einziehenden ca.
15 Erwachsenen und voraussichtlich acht Kindern besprechen. Übrigens kommen die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner aus Berlin, Bernau und Berge. Die
meisten kannten Hobrechtsfelde schon vom Wandern,
Klettern, Reiten, aus ihrer Jungendzeit in Berlin-Buch
oder, weil ihr Kind die Montessori-Kita in Hobrechtsfelde besucht.

Überraschung extraböse
Für ungewollte Baumaßnahmen sorgte ein immer wieder
auftretender Abwasser-Rückstau im Gebäude Dorfstraße
46-49. Vor allem unsere Mitglieder in der Nr. 49 waren
betroffen, da ihre Abwasserleitung die am tiefsten gelegene
ist. Das Gebäude wird nicht, wie üblich über einen kurzen
Abwasseranschluss an eine Hauptleitung, die unter der
Straße liegt, entwässert, sondern über eine alte Leitung,
deren wesentliche Funktion darin bestand, Fäkalien und
Abwässer aus den auf dem Gutsgelände bis 1990 betriebe-

nen Ställen und Werkstätten abzuleiten. Ein großer Teil der
Rohre liegt deswegen nicht auf unserem Grundstück,
sondern auf dem Gelände der Stadtgüter GmbH. Die
Suche nach dem Schaden offenbarte, dass die Leitungen
an mehreren Stellen eingefallen und versandet waren. Wir
mussten sie auf einer Länge von ca. 70 m komplett erneuern und zwei neue Schächte setzen. Insgesamt hat uns diese unvorhergesehene Reparatur ca. 30.000 € gekostet. Allerdings haben wir in diesem Zuge die Voraussetzungen
geschaffen, um auf dem freien Grundstück zwischen der
Dorfstraße 25 und 46-49 in späteren Jahren einen weiteren
Neubau zu errichten, denn die Nachfrage nach Wohnraum
in Hobrechtsfelde ist, wie wir am Beispiel des Schnitterhauses sehen, groß. In Anbetracht des noch enger werdenden Berliner Wohnungsmarkts wird diese Tendenz sicher noch zunehmen.
UlfHeitmann

Wohnen für Alle? In der
Bremer Höhe immer schwieriger!
In den vergangenen Mitteilungsblättern haben wir immer wieder über die zunehmend schwieriger werdende
Belegungssituation für unsere Wohnungen geschrieben:
über größer werdende Haushalte, die wir aber nicht mit
größeren Wohnungen versorgen können; über lange
Wartelisten und komplizierte Ringtausche, für die wir
von der Belegungsstelle des Bezirksamtes die Zustimmung erhoffen.
Inzwischen hat sich auch in der Berliner Öffentlichkeit
die Wahrnehmung des Wohnungsmarktes vollständig
gedreht: nicht mehr von Leerstand und notwendigen
Abrisssubventionierungen ist mehr die Rede, sondern
von Wohnungsnot und Mietenwucher. Der Berliner Bevölkerungszuwachs, der Mangel an bezahlbaren Wohnungen und die Faktoren, die die Mieten nach oben
schießen lassen, waren in Berlin die beherrschenden
Themen des Wahlkampfs.
So verwundert es nicht, dass das Bezirksamt Pankow,
welches aufgrund der Förderverträge noch bis ca. 2026
das Belegungsrecht für die Wohnungen der WBG „Bremer Höhe“ in Prenzlauer Berg hat, die Vergabekriterien
noch einmal verschärft hat. Genauer gesagt hat die Sanierungsverwaltungsstelle beschlossen, die bestehenden
strengen Bedingungen der Förderverträge auch wirklich
und ohne Ausnahmen umzusetzen.
Seite 3

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Das bedeutet fortan für die Bewohner der Bremer Höhe,
dass Wohnungswechsel innerhalb der Genossenschaft
noch schwieriger werden: Bisher konnten wir in Absprache mit der Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH als
Beauftragte bei Haushaltstrennungen häufig den ausziehenden Partner mit einer kleinen Wohnung in direkter
Nachbarschaft versorgen. Größere Haushalte konnten
wir zuweilen mit der Zusammenlegung zweier Wohnungen zufrieden stellen. All dies wird in Zukunft nicht
mehr möglich sein. Denn das sehen die Beschlüsse der
Sanierungsverwaltungsstelle nicht mehr vor. Grundsätzlich werden nur noch Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS) und aus dem Bezirk Pankow versorgt, und zwar mit folgender Priorität:

Prenzlauer Berg versorgen. Wenn der WBS noch den
Zusatz „mit Dringlichkeit“ hat, zum Beispiel weil der
Haushalt momentan beengt wohnt, umso besser. Da die
Bearbeitung des Antrags auf einen WBS beim Bezirksamt zuweilen bis zu einem halben Jahr dauert, der erteilte WBS dann aber drei Jahre lang gültig ist, ist es gut,
ihn jetzt schon zu beantragen, auch wenn die Wunschwohnung noch lange auf sich warten lässt.

• Priorität 1: anerkannte Sanierungsbetroffene
• Priorität 2: WBS-Mieter mit besonderem Wohnbedarf

(z.B. Behinderung etc.)
• Priorität 3: Wohngemeinschaften oder betreutes Wohnen mit besonderen sozialen, psychischen oder gesundheitlichen Problemen (unter diese Kategorie fallen z.B.
auch junge Erwachsene, die vom Jugendamt betreut
werden)
• Priorität 4: WBS-Mieter mit Auszugsurteil einer Eigenbedarfskündigung
• Priorität 5: WBS-Mieter
Folgende Interessenten werden nicht versorgt:

• Wohnungssuchende mit WBS aus belegungsgebundenen Wohnungen mit Wohnungsänderungsgrund aus
persönlichen Gründen, z.B. Wunsch nach einer anderen
Etage oder nach einem Balkon bei Beibehalt der Wohnungsgröße.
• Wohnungssuchende aus belegungsgebundenen Wohnungen mit Haushaltstrennung, wenn eine Mietpartei in
der Wohnung bleibt.
• Untermieter einer belegungsgebundenen Wohnung.
Hinzu kommt, dass Wohnungszusammenlegungen in den
Sanierungs- und Milieuschutzgebieten Pankows schon
seit Beginn dieses Jahres nicht mehr zugelassen werden.
Für die Bremer-Höhe-Bewohner auf der Suche nach
einer anderen Wohnung bedeutet das vor allem, dass sie
voraussichtlich noch länger warten müssen. Dennoch ist
es für alle Suchenden sinnvoll, sich jetzt schon mit
einem WBS zu versehen. Denn de facto können wir nur
noch Haushalte mit WBS innerhalb der Bremer Höhe in
Seite 4

Da die Bremer Höhe mit Fördergeldern saniert wurde, besteht
ein Belegungsrecht durch den Bezirk Pankow. Wer hier mieten will, muss bestimmte Kriterien erfüllen.

Weiterhin ist es auch ohne WBS möglich, in eine kleinere Wohnung innerhalb der Bremer Höhe zu ziehen.
Wenn die Kinder ausgezogen sind und die Wohnung zu
groß geworden ist, lässt sich leicht ein Tausch arrangieren, dem die Mieterberatung auch zustimmt. Und natürlich versuchen wir immer noch alles uns Mögliche, für
jedes Mitglied eine gute Lösung zu finden. Das heißt,
sprechen Sie uns an, wir sagen Ihnen für Ihren Einzelfall, wie Sie Ihre Chancen, doch noch mit der passenden
Wohnungen versorgt zu werden, verbessern können.
Oder ob wir eine geeignete Wohnung z.B. in Lichtenberg oder Hobrechtsfelde zur Verfügung haben, wo die
Genossenschaft selbst frei entscheiden kann.
Angesichts rasant gestiegener Mieten nicht nur in
Prenzlauer Berg ist die Entscheidung des Bezirks, die
Belegungskriterien zu verschärfen, zwar nachzuvollziehen, denn die Nachfrage nach den wenigen günstigen
Wohnungen wird immer größer. Bitter ist der neue Zustand, der es uns in manchen Fällen unmöglich macht,
die eigenen Mitglieder zu versorgen, dennoch vor dem
Hintergrund, dass die Berliner Landespolitik jahrelang
das Problem steigender Mieten ignoriert und sogar
Druck auf die kommunalen Wohnungsgesellschaften
ausgeübt hat, an der Mietenschraube eifrig mitzudrehen.
Barbara König

M I T T E I L U N G S B L AT T D E R W O H N U N G S B A U G E N O S S E N S C H A F T B R E M E R H Ö H E e G

Gewerbe vorgestellt
Crossroads

Die Umbauarbeiten zogen sich über Monate bis Ende
Juni hin, weil doch mehr zu machen war, als ursprünglich geplant. Eine neu eingebaute Entrauchungsanlage
sorgt nun für bessere Luft, auch die Raumaufteilung
wurde geändert, die Bühne im Hinterzimmer, einst von
den Betreibern des Cafés Sternenstaub (siehe Mitteilungsblatt 4/2004) eingebaut, wurde abgerissen. „Wir haben die erforderlichen Bauarbeiten ein bisschen unterschätzt und vielleicht auch die Nerven unserer Nachbarn strapaziert. Umso dankbarer bin ich, dass sie uns
unterstützt und zum Teil auch selbst mit Hand angelegt
haben, wenn wir mal kurzer Hand Hilfe brauchten. Das
war einfach großartig.“ Matze freut sich über Gäste
auch aus der Bremer Höhe. Übrigens: Genossenschaftsmitglieder bezahlen nur die Hälfte für einen IslayWhisky. Stichwort: „Genosse“.
Tino Kotte

Vorbemerkungen
zum Jahresabschluss 201 2

Gneiststraße 10 | 10437 Berlin | Tel. 0171 147 44 00

Kneipen gibt es in Prenzlauer Berg reichlich, aber kaum
eine kann es mit dieser Whisky-Bar an der Kreuzung
Pappelallee Ecke Gneiststraße wirklich aufnehmen. Die
kleine Eckkneipe, die auf Hochprozentiges spezialisiert
ist, wird seit einigen Monaten allein von Matthias Kopke betrieben. Sein einstiger Kompagnon Iogi Mauersberg hat Berlin Richtung Westdeutschland verlassen.
Und so kümmert sich Matthias, genannt Matze, um die
Bar. Aufgewachsen in einem kleinen nordhessischen
Dorf, lebt er seit 2000 in Berlin. Eigentlich ist er Psychologe und spezialisiert auf Supervision und Mediationsverfahren. Beides bietet er auch nach wie vor an.
„Wir haben hier ein Stammpublikum“, sagt der 42jährige, „das ich zum Teil seit Jahren kenne, doch kommen immer wieder neue Gäste aus aller Herren Länder.
Die meisten haben im Internet auf Bewertungsportalen
von uns und unserer reichen Auswahl guter Whiskys
und Gins gelesen.“ Entspannt gehe es in der Raucherkneipe zu, Old School eben, aus der Musikanlage sind
Tom Waits, Johnny Cash und Elvis zu hören.

Wie üblich veröffentlichen wir im 3. Heft des Jahres
den Jahresabschluss des Vorjahres, also hier von 2012,
wie er auf der Mitgliederversammlung am 18. Juni 2013
beschlossen wurde.
Das wirtschaftliche Ergebnis der Genossenschaft war
auch 2012 positiv, der Jahresüberschuss fiel mit rund
420.000 € nur etwas geringer aus als im Vorjahr. Die
Eigenkapitalquote stieg erneut leicht auf nunmehr 19,47
%, die Mitgliederzahl wuchs bis zum 01.01.2013 auf
628 an. Die Genossenschaft zahlte im Jahr 2012
erstmalig im größeren Umfang Körperschaftssteuer, da
alle Verluste aus der Anfangszeit der Genossenschaft
„aufgebraucht“ sind. Die niedrigen Zinsen konnten
erneut für die langfristige Prolongation einiger Darlehen
genutzt werden. Für das Jahr 2013 ist aufgrund der
sinkenden Aufwendungszuschüsse mit einem leichten
Rückgang des Jahresergebnisses zu rechnen, auf längere
Sicht ist das positive Ergebnis jedoch trotz des aktuellen
Verzichts auf umfangreiche Mieterhöhungen gesichert.
Der Jahresabschluss, der erläuternde Bericht dazu sowie
der Lagebericht des Vorstands und der Prüfbericht des
Verbandes sind auch auf unserer Webseite unter
www.bremer-hoehe.de einsehbar.
Barbara König
Seite 5

Jahresabschluss 201 2
zum 31. Dezember 2012 der Firma Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ eG in Berlin, erstellt durch Dipl.-Kfm.
Roland Schubert, Steuerberater, Berlin.

Vorbemerkungen und Bescheinigung
Die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurde aufgrund der vorgelegten Buchführung und Unterlagen
sowie der erteilten Auskünfte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Die Prüfung der Buchhaltung
erfolgte durch geeignete Stichproben, die Prüfung der Wertansätze des Sachanlagevermögens war nicht Gegenstand des
Auftrages. Die als Anlage beigefügten allgemeinen Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und
Steuerberatungsgesellschaften sind Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ eG und Dipl.-Kfm./Finanzwirt (grad.) Roland Schubert, Steuerberater.
Berlin, den 7. März 2013

Dipl.-Kfm./Finanzwirt (grad.) Roland Schubert, Steuerberater

Bilanz zum 31 . Dezember 201 2 der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ e.G.
AKTIVA

EURO

EURO

EURO

VORJAHR
TEURO

A. ANLAGEVERMÖGEN

I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. S OFTWARE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
3,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
II. S ACHANLAGEN
1. GRUNDSTÜCKE UND GRUNDSTÜCKSGLEICHE RECHTE MIT WOHNBAUTEN . . . 38.219.500,97 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37.576
2. GRUNDSTÜCKE UND GRUNDSTÜCKSGLEICHE RECHTE ANDERE B AUTEN . . . . . . . . 13.493,04 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3. GRUNDSTÜCKE UND GRUNDSTÜCKSGLEICHE RECHTE OHNE B AUTEN . . . . . . . . . 281.534,24 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
4. ANDERE ANLAGEN, B ETRIEBS- UND
GESCHÄFTSAUSSTATTUNG . . . . . . . . . . . . . . 13.276,05 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
5. ANLAGEN IM B AU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 711.167,12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 660
6. B AUVORBEREITUNGSKOSTEN . . . . . . . . . . . . 159.173,58 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
7. GELEISTETE ANZAHLUNGEN . . . . . . . . . . . . . 1.328,17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
39.399.473,17 . . . . . . . . . . . . . . . . . 38.740
III. FINANZANLAGEN
1. ANDERE FINANZANLAGEN . . . . . . . . . . . . . . 13.200,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.200,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
39.412.676,17 . . . . 38.756

B. UMLAUFVERMÖGEN

I. ZUM VERKAUF BESTIMMTE GRUNDSTÜCKE
UND ANDERE VORRÄTE
1. UNFERTIGE LEISTUNGEN . . . . . . . . . . . . 1.166.299,74 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.101
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.166.299,74 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.101
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. FORDERUNG AUS VERMIETUNG . . . . . . . . . 18.405,86 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
2. S ONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE . . . . . . 11.304,58 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.710,44 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
III. KASSENBESTAND, GUTHABEN
BEI KREDITINSTITUTEN
1. PORTGUTHABEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
2. KASSE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.302,43 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
3. B ANKGUTHABEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.500.396,02 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.015
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.503.022,45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.018
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.699.032,63 . . . . . 2.164
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9.739,90 . . . . . . . 13
42.121.448,70 . . . 40.933
Seite 6

M I T T E I L U N G S B L AT T D E R W O H N U N G S B A U G E N O S S E N S C H A F T B R E M E R H Ö H E e G

Bilanz zum 31 . Dezember 201 2 der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ e.G.
PASSIVA

EURO

EURO

EURO

VORJAHR
TEURO

A. EIGENKAPITAL

I. GESCHÄFTSGUTHABEN
- DER MIT ABLAUF DES GESCHÄFTSJAHRES
AUSGESCHIEDENEN MITGLIEDER . . . . . . . . . . . . . . . 31.321,46 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
- DER VERBLEIBENDEN
MITGLIEDER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.202.144,29 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.116
- AUS GEKÜNDIGTEN GESCHÄFTSANTEILEN EURO 0,00
- RÜCKSTÄNDIGE FÄLLIGE EINZAHLUNGEN AUF
GESCHÄFTSANTEILE EURO 147.827,79
3.233.465,75 . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.177
II. KAPITALRÜCKLAGE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95.092,33 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
III. ERGEBNISRÜCKLAGEN
1. SATZUNGSMÄSSIGE RÜCKLAGE . . . . . . . . . . . . 2.909.552,49 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.714
2. ANDERE ERGEBNISRÜCKLAGEN . . . . . . . . . . . . . 165.006,23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
3.074.558,72 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.916
IV. B ILANZGEWINN
1. GEWINN-/ VERLUSTVORTRAG . . . . . . . . . . . . . . . 1.536.484,12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.192
2. JAHRESÜBERSCHUSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420.248,75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 493
3. EINSTELLUNG IN DIE GESETZLICHE
ERGEBNISRÜCKLAGE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 195.673,29 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 168
4. ENTNAHME AUS ANDEREN ERGEBNISRÜCKLAGEN 37.084,60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.798.144,18 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.557
SUMME EIGENKAPITAL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.201.260,98 . . . 7.722
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGENANTEIL

I. S ONDERPOSTEN S ONDERZUSCHUSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 583.750,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 778
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 583.750,00 . . . . 778

C. RÜCKSTELLUNGEN

1. S ONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN . . . . . . . . . . . . . . . 26.209,09 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2. S TEUERRÜCKSTELLUNGEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 660,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.869,09 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.869,09 . . . . .

26
0
26
26

D. VERBINDLICHKEITEN

1. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER
KREDITINSTITUTEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.376.889,71 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.723
2. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER
ANDEREN KREDITGEBERN . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352.000,00 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
3. ERHALTENE ANZAHLUNGEN . . . . . . . . . . . . . . . 1.202.182,91 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.197
4. VERBINDLICHKEITEN AUS VERMIETUNG . . . . . . . . . . . 4.584,38 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN
UND LEISTUNGEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291.964,70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6. S ONSTIGE VERBINDLICHKEITEN . . . . . . . . . . . . . . . 11.155,53 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33.238.777,23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32.368
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33.238.777,23 . 32.368
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70.791,40 . . . . . 39
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42.121.448,70 . . 40.933
Seite 7

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Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1 . Januar 201 2 bis 31 . Dezember 201 2

______________________________
31.12.2012 / Euro
31.12.2011 / Euro
1. Umsatzerlöse und Aufwendungszuschüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.056.311,14 . . . . . . . . . . . . . 3.906.407,43
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen . . . . . . 65.500,62 . . . . . . . . . . . . . . 64.651,97
3. Sonstige betriebliche Erträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . _______
210.285,99 . . . . . . . . . . . . . . _______
207.974,24
4. Gesamtleistung
4.332.097,75
4.179.033,64
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen . . . . . . . ./. 1.307.898.08 . . . . . . . . . ./. 1.231.399,49
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 143.044.37 . . . . . . . . . ./. 134.432,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung . . . . ./. 28.483.62 . . . . . . . . . ./. 27.192,59
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände,
Sachanlagen und Umlaufvermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 1.027.446,84 . . . . . . . . . ./. 1.004.000,66
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 140.813,19 . . . . . . . . . ./. 124.665,63
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
15.674,29 . . . . . . . . .
11.001,63
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 1.114.090,60 . . . . . . . . . ./. 1.063.861,04
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 56.200,55 . . . . . . . . . ./.
1.578,00
12. Sonstige Steuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . __________
./. 109.546,04 . . . . . . . . . ./.__________
110.189,44
13. Jahresüberschuss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
420.248,75 . . . . . . . . .
492.716,09
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.536.484,12 . . . . . . . . .
1.192.011,34
15. Einstellung in die gesetzliche Rücklage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ./. 195.673,29 . . . . . . . . . ./. 168.472,74
16. Entnahme aus anderen Ergebnisrücklagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . _____________________________
37.084,60 . . . . . . . .
20.229,43
17. Bilanzgewinn

1.798.144,18

1.536.484,12

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, der Satzung und der Verordnung über Formblätter für die
Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen aufgestellt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahreswerte auf Grund des Wahlrechts
des Artikels 67 EGHGB nicht angepasst.
II. Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage I beigefügten Anlagespiegel.
2. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen
bewertet. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 8 Abs. 1 KStG in Verbindung mit § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung und den
folgenden vier Jahren zu jeweils 20 % abgeschrieben. Im Wirtschaftsjahr 2012 sind keine Sonderabschreibungen in Anspruch genommen worden.
3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennbeträgen angesetzt, die Laufzeiten betragen weniger als ein Jahr. Die in den unfertigen Leistungen ausgewiesenen Beträge betreffen die noch nicht abgerechneten Betriebskosten für das abgelaufene Geschäftsjahr.
4. Für ein Erwerbsdarlehen wurde eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2 % der Darlehenssumme belastet. Diese Gebühr
wird auf den Zinsbindungszeitraum des Darlehens verteilt, der auf die folgenden Wirtschaftsjahre entfallende Betrag wird
als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Dabei wurde von folgendem Verteilungszeitraum ausgegangen:
- Bearbeitungsgebühren: 10 Jahre entsprechend der Zinsfestschreibung
Für die im Geschäftsjahr gezahlten Mieten, die einen Zeitraum nach dem 31. Dezember 2012 betreffen, wurde ein passiver
Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.
5. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil enthält einen im Geschäftsjahr 2006 freigegebenen Aufwendungszuschuss der
IBB. Der Aufwendungszuschuss betrifft alle drei Bauabschnitte der Modernisierung der Bremer Höhe und wurde in voller
Höhe (1,8 Mio. €) zur Sondertilgung des Förderergänzungsdarlehens für den 2. Bauabschnitt eingesetzt. Er wird in einem
Zeitraum von 9 Jahren bis zum Kalenderjahr 2015 aufgelöst.
Seite 8

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6. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
7. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten haben folgende Fristigkeiten:
bis 1 Jahr:
2.734.179,41 Euro
1 Jahr bis 5 Jahre:
3.600.351,87 Euro
über 5 Jahre:
26.941.952,58 Euro
8. Am Bilanzstichtag bestanden nach Angaben des Vorstands keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Euro 194.600,00 aus der Auflösung des Sonderpostens Sonderzuschuss
enthalten.
IV. Sonstige Angaben
1. Die Zahl der in 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 1 Vollzeitbeschäftigte und 4 Teilzeitbeschäftigte in der Verwaltung sowie 2 Vollzeitbeschäftigte in der Hausreinigung und Haustechnik.
2. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt entwickelt:
Stand 1.1.2012
Zugang 2012
Übertragungen
Mitglieder zum 31.12.2012
davon Abgänge zum 31.12.2012
verbleibende Mitglieder zum 31.12.2012

Mitglieder
Geschäftsguthaben in Euro
________________________________________

621
3.116.277,91
29
-15
635
3.233.465,75
________________________________________
- 7
31.321,46
________________________________________
628
3.202.144,29
________________________________________

Von den Mitgliedern zum 31.12.2012 wurden insgesamt Euro 3.233.465,75 auf die Genossenschaftsanteile eingezahlt.
Zusammen mit den auf der Grundlage von Ratenzahlungsvereinbarungen noch nicht fälligen Geschäftsanteilen in Höhe
von Euro 147.827,79 beliefen sich die gezeichneten Geschäftsanteile der Genossenschaft auf insgesamt Euro
3.381.293,54. Die Nachschusspflicht ist ausgeschlossen.
3. Der für die Jahresabschlussprüfung zuständige Prüfungsverband ist der Prüfungsverband der kleinen und mittelständischen Genossenschaften e.V., Boxhagener Str. 76/78, 10245 Berlin
4. Der Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern:
Herr Joachim Frank (Dipl.-Sportwissenschaftler)
Herr Ulf Heitmann (Dipl.-Jurist)
Frau Dr. Barbara König (Dipl.-Ing. arch., Dr. phil.)
5. Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Herr Gregor Jekel (Diplom-Geograf), (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Herr Andreas Bachmann (Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung), (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Klaus Mindrup (Diplom-Biologe)
Herr Andreas Bossmann (Theaterwissenschaftler) ab 18.06.2012
Frau Ute Zeckei (Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft)
Frau Marion Gießke (Diplom-Agrar Ing.)
Frau Mandy Cyriax (Wirtschaftsingenieurin)
Herr Uwe Harberts (Spieltechniker)
Herr Stefan Tschöpe (Dipl.-Geograf)
6. Am Bilanzstichtag waren keine Forderungen gegenüber Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates zu
verzeichnen.
Berlin, den 22. März 2013

Vorstand
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Wie wohne ich richtig?
Bestandspflege und Winterputz

Fassadengrün braucht Pflege, um Schäden am Haus zu verhindern.

Der Herbst naht! In unseren Objekten gibt es mancherorts Bepflanzungen an den Hauswänden mit Kletterpflanzen. Diese leisten einen kleinen Beitrag zur Ökologie, sehen nett aus, aber haben nicht immer nur gute
Nebenwirkungen.
So wachsen Sie beispielsweise gelegentlich bis in die
Fensterlaibungen und in die Fenster und können das
Holz und die Dichtungen zerstören. Sie nehmen auch einen Teil des Lichtes, das in Ihre Wohnung fällt.
In unser aller Interesse bitten wir Sie, darauf zu achten,
dass die Fenster und Fensterlaibungen immer frei
von Bewuchs sind, und diese auch selbst auszuschneiden. So haben Sie genügend Belichtung in Ihrer Wohnung und die Fenster bleiben länger dicht und stabil.
Des Weiteren bitten wir alle Bewohner, die über einen
Balkon verfügen, ihre Töpfe, Kübel und Sonnenschirme
ausreichend gegen zunehmende Winde zu sichern und
alle Balkonabflüsse und ­rinnen zu reinigen. Verstopfte Rinnen können zu Beschädigungen der Balkonbeschichtungen und zu Überschwemmungen bis in die
Wohnungen führen.
Uta Mademann

Maueröffnung Gneiststraße 1 6/1 7
Im Juni dieses Jahr gab es eine Umfrage zur Öffnung der
letzten noch geschlossenen Mauer in den Schönhauser
Höfen, zwischen den Höfen der Gneiststraße 16 und 17.
Seite 1 0

Die Umfragebögen wurden an die 190 Haushalte des
Blocks verteilt. Es gab immer nur einen Bogen per
Haushalt, egal ob die Bewohner Genossenschaftsmitglieder waren oder nicht. Ende Juni kam das Ergebnis.
Insgesamt haben 59 Haushalte abgestimmt. 51 waren
dafür und 7 dagegen. Auch in den direkt angrenzenden
Häusern gab es nur befürwortende Stimmen, nirgendwo
überwogen die Nein-Stimmen. Das ist ein klares Signal,
dass es einen großen Wunsch nach der Öffnung der
Mauer gibt. Es ist aber noch offen, wo genau die Öffnung gemacht wird. Dazu werden die direkt anwohnenden Nachbarn demnächst eingeladen, mitzuentscheiden.
Persönliche Einladungen werden in den nächsten Tagen
in ihren Briefkästen liegen.
Claire Coles

Die Mauer muss wieder hin!
Apropós Mauer: Die Bewohner der Schönhauser Höfe
haben es sicherlich mitbekommen: der Bundeswehrverband, Eigentümer des Gartens, der den größten Teil des
Blockinneren einnimmt, baut wieder einmal. Dieses
Mal soll die sehr marode Umgrenzungsmauer, die das
Gartengrundstück von den Höfen der Genossenschaft
trennt, saniert werden. Da die Mauer unter Denkmalschutz steht, ist die günstigere und vielen vielleicht auch
angenehmere Variante, die Mauer einfach und ersatzlos
einzureißen, leider nicht möglich. Das Denkmalschutzamt besteht darauf: die Mauer muss wieder hin! So wird
sie an vielen Stellen fast vollständig abgetragen, um
danach wie ursprünglich wieder aufgebaut zu werden.
Lediglich an in der südöstlichen Ecke des Bundeswehrverbandsgartens hebt ein Baum aufunserer Seite die Mau-

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Mauer so stark an, dass die Wiedererrichtung nur mit erheblichem Aufwand verbunden wäre. Hier kann es sein,
dass die zuständige Denkmalpflegerin einem niedrigeren Ersatz in der Kombination mit einem Zaun, so wie
es auf der Ostseite schon 2002 gemacht wurde, zustimmen wird.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und unseren Antrag
erneuert, einen Streifen am Ostende (zur Greifenhagener Straße) des wenig genutzten Gartens vom Bundeswehrverband übernehmen zu können und für unsere
Mitglieder und Mieter nutzbar zu machen. Stimmte der
Bundeswehrverband dem zu, könnten wir bei der Denkmalbehörde gleich noch ein Tor im Zaun mit beantragen
und hätten zumindest an einer kleinen Stelle erreicht,
dass die Mauer geöffnet wird! Ob es dazu kommt, ist
jedoch sehr ungewiss, denn der Verband ist so sehr mit
Weltsicherheitsfragen beschäftigt, dass so kleine, friedliche Anfragen von Berliner Nachbarn eher untergehen.
Leider werden bei den aktuellen Bauarbeiten an einigen
Stellen auch die Rankpflanzen auf der Seite der Genossenschaftshöfe beeinträchtigt. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden wir die Schäden begutachten
und uns bemühen, durch Ersatzpflanzungen bald wieder
den grünen Zustand herzustellen.
Barbara König

Neues von der Geschichtswerkstatt
Tag des offenen Denkmals

Die Führung durch die Bremer Höhe zum Tag des offenen
Denkmals war wieder gut besucht.

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Geschichtswerkstatt am Tag des offenen Denkmals am 7. Sep-

tember, der unter dem Motto „Jenseits des Guten und
Schönen: Unbequeme Denkmale?“ stand. Über 40 Interessierte, darunter auch einige Bewohnerinnen und Bewohner der Bremer Höhe, erhielten bei der von Barbara
König geleiteten Führung Einblicke in die Baugeschichte des Bremer-Höhe-Ensembles und das heutige genossenschaftliche Leben unsere Genossenschaft.

Fotowettbewerb noch bis zum 31 . Oktober
Derzeit läuft der Fotowettbewerb für den Genossenschaftskalender 2014, der zusammen mit dem letzten
Mitteilungsblatt in diesem Jahr Mitte Dezember an alle
Genossenschaftsmitglieder verteilt wird. Gesucht werden Fotos von Nachbarn aus allen Beständen der Genossenschaft. Daher sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Georg­von­Rauch­Hauses und der Friedrichshainer Wagenburg und selbstverständlich alle
Genossenschaftsmitglieder der Liebigstraße, Katzler­
straße, der Bornitz­/Ruschestraße, der Bremer Höhe
und nicht zuletzt aus Hobrechtsfelde aufgefordert, ihre
Fotos an die Geschichtswerkstatt einzusenden.
Die Fotos sollten möglichst im Querformat und bei
digitalen Aufnahmen in hoher Auflösung (mindestens
1,5 MB groß, Handy-Fotos sind i.d.R. für den Druck
ungeeignet) aufgenommen sein. Sie können per E-Mail
an geschichtswerkstatt@bremer-hoehe.de oder an die
Geschäftsstelle der WBG „Bremer Höhe“ eG in der
Schönhauser Allee 59 b geschickt werden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2013.
Die eingesendeten Fotos werden dann in der ersten
Novemberwoche im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“ ausgestellt und können dort von Mitgliedern bewertet werden. Gleichzeitig werden die Fotos wieder
Online gestellt und der Link dazu über den NewsletterVerteiler der WBG „Bremer Höhe“ eG (Anmeldung
über newsletter@bremer-hoehe.de) mitgeteilt. Jedes
Mitglied hat fünf Stimmen, die es nach Belieben auf die
eingesendeten Wettbewerbsbeiträge verteilen kann. Eine
namentliche Online-Abstimmung wird es parallel dazu
auch per E-Mail geben, um eine möglichst breite Beteiligung der Genossenschaftsmitglieder zu ermög-lichen.
Die Fotos mit den meisten Stimmen werden im
Genossenschaftskalender 2014 veröffentlicht, dem/der
Siegerfotograf/in winkt ein Büchergutschein in Höhe
von 25 Euro.
Tino Kotte
Seite 11

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Der FC Bremer Höhe
beim IDU-Sommercup 201 3

Endlich mal wieder lief der FC Bremer Höhe auf, um mit
anderen Freizeitkicker-Vereinen um den IDU-Pokal zu kämpfen.

Erschöpft, aber glücklich. Die Spieler des FC Bremer Höhe
kurz nach dem Endspiel gegen den Turniersieger.

Am letzten Sonntag im August fand nun schon zum 11.
Mal der „Iron Devils United-Sommercup“ 2013 unter
dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus!“ statt. Ein
halbes Dutzend Mannschaften kamen dann auch zum
Hauff-Kessel nach Berlin-Lichtenberg, um auf jeweils
zwei halben Kunstrasenplätzen gegeneinander anzutreten. Gespielt wurden 2 x 10 Minuten und mit 6 Feldspielern und einem Torwart. Gemäß dem Ligaspielsystem traf jedes Team jeweils zweimal auf jede andere
Mannschaft. Ein ganz schön langer Fußball-Marathon,
der zwar einiges an Kondition forderte, aber auch
positiv auf das Zusammenspiel in den Teams wirkte.

Das es erst zum Turnierende mit den Pässen und Abstimmungen klappte, lag an der langen Spielpause des
FC Bremer Höhe, die fast zwei Jahre andauerte. Das
soll sich nun ändern, in Vorbereitung auf das Turnier im
kommenden Jahr wollen die Fußballer des FC Bremer
Höhe ein paar Wochen vorher mit dem Training starten,
um dann ihr Potential ganz auszuschöpfen und den
IDU-Sommercup 2014 nach Hause holen. Interesse mitzuspielen? Selbstverständlich können auch Frauen mitmachen! Kontakt über fc@bremer-hoehe.de.

Am Ende des Tages setzte sich der Gastgeber und
Titelverteidiger mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC
Neukölln und dem Team Mosambik durch. Rapid Friedrichshain und der „UFC Immervoll“ nur zwei „Pünktchen“ dahinter landete FC Bremer Höhe, der den Turnierausgang durch ein abschließendes torloses Unentschieden gegen den späteren Turniersieger noch einmal
so richtig spannend machte. Offensichtlich war die
Mannschaft erst zum Ende des Turniers gut eingespielt.
Seite 1 2

Stephan Stiller und Tino Kotte

Endlich erledigt: Gehwegsanierung Buchholzer Straße
Kaum zu glauben, aber um ein Haar wäre die in unseren
letzten beiden Mitteilungsblättern angekündigte Sanierung des Gehwegs in der Buchholzer Straße – eine Gefahrenstellensammelstelle von hoher Güte – noch vollständig von der Investitionsliste des Bezirksamts Pankow

M I T T E I L U N G S B L AT T D E R W O H N U N G S B A U G E N O S S E N S C H A F T B R E M E R H Ö H E e G

Baumgutachten zum
Umbau der Pappelallee

Der Gehweg vor den beiden Hauseingängen wurde um 12 cm
angehoben, um das Niveau der ersten Treppenabsätze der
Hausaufgänge auf ein akzeptables Maß zu bringen.

gestrichen worden. Aber nach einigen Ortsbesichtigungen obsiegte zumindest teilweise die Vernunft. Der
schlimmste Bereich zwischen den Hausnummern 10 bis
12 wurde generalüberholt. Vor allem die älteren und
mobilitätseingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohner freut es, dass sie nun ohne Leistungssport (in
Kombination aus Hürdenlauf und Klimmzug) ins und
aus dem Haus kommen.

Verhüllt, aber keine Kunst – 13 Jahre Baustelle Thomas-MannGrundschule in der Greifenhagener Straße.

Wann und ob der Rest des Wegs, der ebenfalls in bedauernswertem Zustand ist, instandgesetzt wird, bleibt
offen. Die so genannte Öffentliche Hand neigt ja zu
Kleinklein-Sanierungen, wie an unserer benachbarten
Thomas-Mann-Grundschule zu beobachten ist. An diesem
Gebäude wird nun schon seit 13 (!) Jahren „gebastelt“;
mehr als zwei Schülergenerationen haben damit ihre
Schule als Baustelle erlebt.
Ulf Heitmann

Für 2014/15 ist ein Umbau der Pappelallee zur Instandsetzung der Gehwege und Anlage eines Fahrradstreifens geplant. Dazu wurden im Juli alle Straßenbäume von einem öffentlich bestellten Baumgutachter auf Ihre Vitalität untersucht und eine Prognose
für die voraussichtliche ‚Reststandzeit‘ nach dem Straßenumbau erstellt. Das Ergebnis dieser Untersuchung
wurde Anfang September durch Vertreter des Tiefbauund Landschaftsplanungsamtes Pankow, dem Baumgutachter, dem Planungsbüro ZechCon, S.T.E.R.N.,
dem BUND und der B.I.R.D.S. aus der Bremer Höhe
vor Ort erläutert und auf der Website des Bezirksamtes
Pankow veröffentlicht. Demnach haben von den 61
untersuchten Bäumen (überwiegend Eschen, aber auch
einige Pappeln und Rotdorne) 25 Bäume eine Lebenserwartung von bis zu 10 Jahren, 26 Bäume eine Lebenserwartung bis zu 15 Jahren und bei nur 10 Bäumen beträgt die Restlebensdauer mehr als 15 Jahre. Auf Grundlage dieser Daten wird nun bis Ende 2013 eine Entwurfsplanung für den Umbau der Pappelallee erstellt.

Bürgerinitiativen, Verbände und Kommunalpolitiker nahmen
an der öffentlichen Begehung teil, bei es um die Straßenbäume im Zusammenhang mit dem Umbau der Pappelallee ging.

Wie das Straßenbild nach einer Neubepflanzung nach
etwa 10 Jahren aussieht, soll durch eine Visualisierung
dargestellt werden. Die Vorschläge werden am 24. September 2013 dem BVV-Verkehrsausschuss vorgestellt.
Weitere Informationen zum Thema und aktuelle Termine zur Bürgerbeteiligung sind unter nachstehendem
Link zu finden: http://www.berlin.de/bapankow/verwaltung/tiefbau/pappelallee.html
Wolf Sasse, B.I.R.D.S.
Seite 1 3

3 / 201 3

Vertrag mit PrimaCom verlängert
Der zum Ende dieses Jahres auslaufende Gestattungsvertrag zur Versorgung der Bremer Höhe mit Fernsehsignalen mit der Firma PrimaCom wurde nach langen
Verhandlungen zu verbesserten Konditionen verlängert.
Die Angebote der angefragten Kabelbetreiber ähnelten
sich, die Angebotspallette ist bei allen sehr breit und die
Versorgungssicherheit in jedem Fall gegeben. Die Konkurrenz um den Fernsehkunden scheint groß zu sein.
Ausschlaggebend für die Entscheidung war war der
günstigste und auf fünf Jahre festgelegte Grundpreis der
PrimaCom für die Versorgung mit 36 Fernseh- und 29
Rundfunkprogrammen. Ab sofort zahlen alle Haushalte,
die es wollen, für diese Leistungen nur noch 7,99 €/mtl.
Das gilt auch ab sofort für diejenigen, die schon einen
Grundversorgungsvertrag abgeschlossen haben. Wer möchte, kann etliche zusätzliche Leistungspakete mit der
PrimaCom vereinbaren (www.primacom.de). In den
nächsten Wochen wird die PrimaCom über ihr verbessertes Angebot und ihre sonstigen Leistungen informieren.
Die relativ kurze Vertragslaufdauer wurde von uns
gewählt, weil derzeit eine große Dynamik in der Versorgungstechnik zu beobachten ist. In den nächsten Monaten und Jahren werden viele bislang frei über DVBTZimmerantenne zu empfangende Programme verschlüsselt, das Pay-TV wird einen Aufschwung zu nehmen,
und die Satellitenempfangstechnik verbessert sich rasant. Außerdem ist mittelfristig der klassische Fernsehapparat ein Auslaufmodell. Diese Rahmenbedingungen
können durchaus dazu führen, dass schon in fünf Jahren
Kabelfernsehen eine unmoderne Variante der Informationstechnologie geworden ist.
Eine schon im Jahre 2000 von uns getroffene Grundsatzentscheidung schränkt unsere Wahlmöglichkeiten
bei der medialen Grundversorgung jedoch ein: Nur diejenigen, die die Leistung des Versorgers nutzen, sollen
dafür zahlen (Einzelinkassoprinzip). D. h. wenn größere
Investitionen, z. B. die Errichtung von Satellitenempfangsanlagen, die schon jetzt den freien (!) Empfang
von ca. 3.000 Sendern und individuelle Wahlfreiheit bei
der Versorgung mit Internet und Telefon ermöglichen,
geplant sind, so entstünden den ca. 160 Haushalten, die
aktuell in der Bremer Höhe Fernsehverträge haben, sehr
hohe Kosten. Diese wären nur bezahlbar, wenn sie auf
alle Haushalte verteilt werden würden. Wir werden mit
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den Mitgliedern in der Bremer Höhe rechtzeitig vor
Auslaufen des neuen Vertrags mit der PrimaCom, also
im Jahre 2017, über die weitere technische Ausstattung
unserer Bestände in Diskussion treten.
Ulf Heitmann

Sommerfest in Hobrechtsfelde
Das Genossenschaftsfeieraustragungsortrotationsprinzip
trug die Karawane am 17. August 2013 zum zweiten
Mal nach Hobrechtsfelde. Einige Mitglieder nutzten das
angenehme Wetter für eine gemeinsame Fahrradtour
vom Prenzlauer Berg auf‘s Land.

Bei allem Spaß kam am Schluss der Fahrt bei den kleinen
Radlern der Ehrgeiz auf, als Erste anzukommen.

Für die kleinen Strampler waren die 17 km eine große
Herausforderung, aber alle ca. 20 Pedaleure erreichten
schneller als geplant nach einer guten Stunde gegen 15
Uhr das Ziel, das Clubhaus des „East Sun Rider“ e. V.
Erster Höhepunkt des Nachmittags war das Richtfest für
unseren Schnitterhaus-Neubau in der Hobrechtsfelder
Dorfstraße 26.

Zimmermann Kloss zerschmettert nach dem Verlesen des
Richtspruchs traditionsgemäß sein Glas.

M I T T E I L U N G S B L AT T D E R W O H N U N G S B A U G E N O S S E N S C H A F T B R E M E R H Ö H E e G

Alles, was zum Richten dazu gehört, war da: Richtkrone, Richtspruch, das symbolische Einschlagen des
letzten Nagels (8 Zoll) in den letzten Sparren (hochkant)
durch den handwerklich unbegabten Vorstand (Werken: 3),
viele Mitglieder, Bauarbeiter, Planer und unsere künftigen
Mitglieder und Bald-Bewohner des Hauses – das Haus
wird gut!

gab“. Ja, etwa um 20 Uhr gab´s nur noch Schnittchen
(von Einheimischen spendiert), denn mit so vielen Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet. Mit etwa 120 überstieg deren Zahl unsere Erwartungen erfreulicherweise
erheblich. Wir werden im nächsten Jahr mehr einkaufen!

Viel Live-Musik bot der Sänger und Gitarrist vom Alexanderplatz Cameron Morgan aus Sidney (Australien).
Gute Mucke. Wer wollte, konnte nach den souligen, ruhigen und rhythmischen Klängen tanzen.

Leserbrief

Allemal besser als Konservenmusik – Liveauftritt von Cameron Morgan.

Aber vor allem eins wurde an diesem Nachmittag und
Abend: Miteinander geredet. Anders als bei vielen anderen Festen der letzten Jahre waren Bewohnerinnen
und Bewohner aus nahezu allen unseren Beständen da.
Das machte das persönliche Kennenlernen der Lichtenberger, Hobrechtsfelder, Schöneberger und Prenzlauer
Berger gut möglich.

Am Abend liefen fast alle Kinder, aber auch viele große
Menschen, angestrichen übers Festgelände.

Am Tauziehen nahmen Mannschaften aus der Bornitz-/Ruschestraße, der Bremer Höhe und aus Hobrechtsfelde teil.
Die Lichtenberger verloren, „weil es so wenig zum Essen

UlfHeitmann

Vorwärts und nicht vergessen
Mit großem Interesse haben wir 2012 an der Bedarfsermittlung der Genossenschaft teilgenommen. Unser kleiner Sohn war 3 Monate alt und meine beiden großen Kinder besuchten uns gern. Unsere schöne 2 Zimmer Wohnung war zu klein und so begrüßten wir es sehr, dass die
Bremer Höhe innerstädtische Neubauprojekte nicht mehr
ausschloss. Wir sind eine von mindestens 20 Familien, die
mittelfristig mehr Wohnraum benötigen.
In der AG Solidarität hoffte ich auf Gleichgesinnte zu stoßen. Ein innerstädtisches Bauprojekt wurde bisher jedoch
nicht konkret. Bei dem festgestellten Mehrbedarfan Wohnraum wäre die Sammlung aller Bauinteressierten in der
AG Solidarität sinnvoll. Unsere Hoffnung wäre, dass sich
daraus eine genossenschaftliche Baugruppe entwickelt.
Zusammen mit dem Vorstand sollte zügig ein innerstädtisches Neubauprojekt realisiert werden. Uns ist klar, dass
dies ein höheres finanzielles Engagement erfordern wird.
Allerdings wäre genossenschaftliches Bauen selbst bei
600 €/m² pro Wohnung weitaus überschaubarer als die
derzeit üblichen 2.600 bis 3.000 € der eigentumsorientierten Baugruppen. Wie ein solcher erhöhter Genossenschaftswohnungs-Anteil mit der zu zahlenden Miete verrechnet wird, bleibt zu diskutieren.
Es wäre eine Rückkehr zu meiner Geschichte mit der Bremer Höhe. 2000 bin ich als Gründungsmitglied in die
Genossenschaft eingetreten, mit wenig Geld bei gerade
abgeschlossenem Studium und viel Euphorie. Für den Genossenschaftsanteil nahm man einen Kredit auf und zahlte
ihn über die Jahre ab. Durch das gemeinsam getragene
Risiko wurde die Besserstellung der Mitglieder bezüglich
der Wohnungsversorgung erreicht. Wir hoffen, dass erneut durch das Zusammenwirken von bauinteressierten
Genossenschaftsmitgliedern solidarisch mehr erreicht
werden kann als durch individuelles Wirtschaften.
Stephan Nekwasil & Anja Jung
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Termine

Sprechzeiten der Verwaltung

Abgabeschluss Fotowettbewerb
Dienstag, 31. Oktober 2013, Fotos bitte postalisch oder
per E-Mail an geschichtswerkstatt@bremer-hoehe.de
senden.

Montag

Diskussions-Werkstatt AG Solidarität
Sonnabend, 2. November 2013, 13 bis 18 Uhr, Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Buchholzer Straße 16,
Erarbeitung einer Beschlussvorlage für die außerordentliche Mitgliederversammlung zum Thema innergenossenschaftliche Solidarität. Außerdem Wahl der besten
Fotos für den Kalender 2014.
Redaktionsschluss Mitteilungsblatt 4/201 3
Montag, 25. November 2013. Beiträge von Genossenschaftsmitgliedern, die die WBG „Bremer Höhe“ eG betreffen, sind willkommen! Namentlich gekennzeichnete
Einsendungen bitte an das Büro oder per E-Mail an
redaktion@bremer-hoehe.de senden.
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Montag, 2. Dezember 2013, 19 Uhr im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Buchholzer Straße 16, Beschluss
über innergenossenschaftliche Solidarität.
Tauschbörsentreff mit Julklapp
Donnerstag, 19. Dezember 2013 um 20 Uhr, mit Julklapp (in Geschenkpapier eingepackten gebrauchten
Haushaltsgegenstand nicht vergessen!), Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Buchholzer Straße 16.
Ständig aktualisierte Termine
finden sich auf www.bremer-hoehe.de.
Newsletter WBG „Bremer Höhe“ eG
E-Mail an newsletter@bremer-hoehe.de senden, erscheint
monatlich, nur für Mitglieder.

telefonisch

Dienstag

Sprechstunde in den
Geschäftsräumen
Mittwoch telefonisch
Donnerstag telefonisch

10.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten ist der Anrufbeantworter
geschaltet. Am 4. Oktober 2013 bleibt die Verwaltung
geschlossen. Für Mängelanzeigen im Bestand Prenzlauer Berg kann der Hausmeisterbriefkasten in der Greifenhagener Straße 65 bzw. für den Lichtenberger Bestand in der Bornitzstraße 29 genutzt werden.
In dringenden Fällen bitte die auf den Aushängen oder
der Webseite aufgelisteten Notdienste kontaktieren.
Für Hobrechtsfelde gelten folgende Servicenummern:
Elektro: Elektroanlagen Zepernick, Tel: 0173 610 50 60
Gas/Wasser/Sanitär: Fa. Lamprecht, Tel: 030 893 63 90

Impressum

Mitteilungsblatt der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ eG, Schönhauser Allee 59 b, 10437 Berlin,
Telefon 44 67 76 - 0, Telefax 44 67 76 - 20
info@bremer-hoehe.de, www.bremer-hoehe.de

Redaktion
Barbara König (V.i.S.d.P.), Ulf Heitmann, Tino Kotte
Bildnachweise
Ulf Heitmann (1,2, 13, 14)
Tino Kotte (3, 11, 13)
Andreas Bachmann (4)
Matthias Kopke (5)
Uta Mademann (10)
Tom Jäger (12)
Herr Borchert (14, 15)
Satz: Tino Kotte

Druck: Copy Clara
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