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Periodical volume

Full text: Mitteilungsblatt Issue 12.2013,2

MITTEILUNGSBLATT 2/201 3

1 2. JAHRGANG . AUSGABE 2 . Juni 201 3

BREMER HÖHE eG

Inhalt

Ergebnisse der Mitgliederversammlung . . . . . . . . . 2
Grundsteinlegung Schnitterhaus . . . . . . . . . . . . . . . 2
Wasserbetriebe tun nur so als ob . . . . . . . . . . . . . . . 3
Stand der Dinge beim Rauch-Haus . . . . . . . . . . . . . 4
Neuer Mietspiegel für Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Wie wohne ich richtig? (Ab-)Schließen . . . . . . . . . 6
Ergebnisse der Initiativenfonds-Jury . . . . . . . . . . . 6
Sommerfest in Hobrechtsfelde . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Gneiststraße bleibt laut – vorerst . . . . . . . . . . . . . . . 8
Reparatur-Café gründen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
FC Bremer Höhe sucht Team . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Sommerkino im Pappelhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Neues von der Geschichtswerkstatt . . . . . . . . . . . . 9
Temporäre Verkehrsberuhigungsbaustelle . . . . . . . . 9
Leserbriefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Termine, Verwaltung, Impressum . . . . . . . . . . . . . 12

Überraschung: Zensus 2011

Im Mai 2011 wurden Bevölkerung und Wohnungen in
Deutschland gezählt. Wir wollten ja nicht mitmachen,
mussten aber letztlich doch (siehe Mitteilungsblätter
1/2011 und 4/2011). Nun haben wir das Übel: Die Ergebnisse der Volkszählung ergaben weniger Volk als bislang angenommen worden war. Volkszählungen sind
eben halt ein schwieriges Terrain. Hatte nicht eine zu Beginn unserer Zeitrechnung vom römischen Kaiser Augustus befohlene Volkszählung enorme Auswirkungen
auf unsere Zivilisation? Was wäre passiert, hätten sich
Maria und Joseph NICHT auf den Weg in Josephs Heimatort Bethlehem machen müssen, um „geschätzt“ zu
werden? Kein Engel Gabriel, keine drei Könige, kein Christentum? Danach vielleicht ein friedliches Mittelalter,
keine Inquisition, keine religiös begründeten Genozide?
Demzufolge mehr Bevölkerung in Europa – und Berlin
hätte die 180.000 Einwohner gehabt, die jetzt fehlen.
Was mich wundert, ist der bislang ungebrochene Glaube
an die Richtigkeit der Ergebnisse des Zensus 2011. Eine

Der Protest gegen den Zensus wie hier in Hamburg im Herbst
2011 hielt sich bundesweit in Grenzen. Nun haben wir das Übel.

sachliche Lücken- und Fehlerquellenanalyse der Ergebnisse hat noch nicht begonnen. Aber Skepsis ist angebracht. Wie kann es z. B. sein, dass mehrere Hunderttausende Arbeitslose „verschwunden“ sind? Allein in
Berlin fehlen ca. 70.000! Zur Erklärung reicht die Definition am Ende des Zensus nicht aus, die sich auf die
Methode der „International Labour Organisation“ stützt.
Daran orientiert sich auch die Bundesagentur für Arbeit.
Die Auswirkungen des Zensus auf die Berliner Politik
können nur fatal sein. Vor den Bundestagswahlen sagt
das natürlich keine Partei. Das Fehlen von jährlich
470.000.000 € im Berliner Haushalt lässt starke Zweifel
aufkommen, ob Berlin in der Lage sein wird, eine neue
und sinnvolle Wohnungsbauförderung aufzubauen und
über mehrere Jahre durchzuhalten. Aber das ist dringend
nötig! Genauso darf nicht auf das KiTa-Ausbauprogramm und auf Mittel für die Verbesserung der Situation an den Schulen gespart werden. Da aber die Regierungsparteien nicht auf ihre Prestigeprojekte verzichten
wollen, ist zu befürchten, dass an den Dingen gespart
wird, die für das Leben und die Attraktivität Berlins
enorm wichtig sind. Bleibt mir nur den o. g. Kaiser zu
zitieren: „Quintili Vare, legiones redde!“ – zeitgenössisch übersetzt: Statistiker, gebt uns die 180.000 wieder!
Ulf Heitmann
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Ergebnisse der
Mitgliederversammlung 201 3
Am 18. Juni 2013 fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung statt. Es kamen 48 Mitglieder, weitere 13 ließen sich per Vollmacht vertreten. Somit wäre
die Versammlung fast ein Déjàvu des letzten Jahres geworden: gleiche Mitgliederzahl, fast gleiche Ergebnisse –
aber neben den formal zu verkündenden Jahresergebnissen war doch einiges Neues zu berichten.

Alle frei gewordenen Sitze der maximal 15-köpfigen
Initiativenfonds-Jury konnten wieder besetzt werden,
womit die Jury weiterhin gut arbeitsfähig ist. Noch anspruchsvoller war die Besetzung der Schlichtungskommission, die durch Auslaufen der Amtszeit aller Kommissionsmitglieder vollständig neu besetzt werden musste.
Auch für diese fanden sich ohne weiteres sieben alte
und neue Mitglieder, die sich in den kommenden zwei
Jahren den – bisher zum Glück recht wenigen – Schlichtungsfällen widmen werden.
Prall gefüllt dauerte die Versammlung über drei Stunden, die den Anwesenden bei ungewöhnlicher sommerlicher Hitze einiges Durchhaltevermögen abverlangten.
Umso mehr Dank geht an all jene, die durch ihre Beteiligung die gelebte Demokratie erzeugen, die Genossenschaft sein soll.
Barbara König

Vorstandsmitglied Ulf Heitmann präsentiert den Genossenschaftsmitgliedern das Neubauprojekt in Hobrechtsfelde.

Hobrechtsfelder
Schnitterhaus hat einen Grundstein

Während die positiven Resultate der Bewirtschaftung
(siehe Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2012 im
kommenden Mitteilungsblatt) und das uneingeschränkte
Prüfungsergebnis keinerlei Diskussionsbedarf erzeugten, gab es zu den diversen laufenden Projekten und aktuellen Ereignissen in der Genossenschaft einige Fragen
und Kommentare. Vorgestellt wurde der Neubau des
Schnitterhauses und das Projekt Georg von Rauch-Haus,
aber auch der neue Berliner Mietspiegel und dessen
Auswirkungen auf die Mietentwicklung der Genossenschaft (siehe Seite 5). Ein anderes Thema war der anstehende Wechsel des Kabelanbieters. Am Ende der Versammlung gab es noch die Gelegenheit, das weitere Verfahren der AG Solidarität abzusprechen.
Neben Information und Diskussion war es eine wichtige
Aufgabe der Versammelten, wie jedes Jahr, einige Posten zu besetzen. Erfreulicherweise haben sich erneut
viele Freiwillige gefunden, die bereit sind, in dem einen
oder anderen Gremium der Genossenschaft mitzuarbeiten. So stellten sich fünf Mitglieder für den Aufsichtsrat
zur Wahl; die drei frei gewordenen Mandate gingen mit
deutlicher Mehrheit an Gregor Jekel, Uwe Harberts und
Mandy Cyriax.
Seite 2

Der Zylinder aus Zinn enthält eine aktuelle Tageszeitung, ein
paar Cent-Münzen und die Baupläne des Schnitterhauses.

Ob 1918/19 bei der Errichtung der am 8. Februar 2010
abgebrannten Schnitterbaracke (siehe Mitteilungsblatt
1/2010) eine Grundsteinlegung erfolgte, wissen wir nicht.
Da das Gebäude damals nur als Sommerunterkunft für
Erntehelfer vorgesehen war und auch als „gemauertes
Zelt“ hätte bezeichnet werden können, war das vermut-

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Speise- und Getränkevorräten sitzen zu bleiben. Doch
am 22. Mai um 15 Uhr standen ca. 25 Unverdrossene an
der fast fertigen Bodenplatte des neuen Gebäudes: Vorstand und Aufsichtsräte unserer Genossenschaft, Architekten, Fachplaner, etliche Mitarbeiter der Baufirma, einige Hobrechtsfelder und künftige Bewohnerinnen und
Bewohner des Neubaus, von denen einige sogar mit dem
Fahrrad aus Berlin kamen!

Auch zukünftige Bewohnerinnen legten bei der Grundsteinlegung mit Hand an.

lich nicht der Fall. Wir haben auf dieses gute alte Ritual
nicht verzichtet und können das Gebäude nun mit Fug
und Recht als Haus bezeichnen. Zur kurzen Erinnerung
für alle, die damals nicht dabei gewesen sind: Der
Anfang des Kultes, Gegenstände in den Baugrund eines
Hauses einzubringen und damit zu weihen, fällt zeitlich
mit der Errichtung der ersten festen Ackerbauer- und
Viehzüchtersiedlungen in der neueren Steinzeit zusammen. Da Hobrechtsfelde eine landwirtschaftliche Vergangenheit hat, war unsere Grundsteinlegung nicht nur
ein unterhaltsames Zusammensein der am Bau Beteiligten, sondern auch ein Ereignis verdichteter Geschichtsverinnerlichung … .

Grundsteinlegung mit Bauherrn und Maurer.

Inzwischen erheben sich die Grundmauern des Erdgeschosses, dessen Decke bis Ende Juni bereits fertig gestellt sein wird. Das Richtfest werden wir – dann vermutlich mit mehr als 25 Menschen – zu unserem Sommerfest am 17. August dieses Jahres feiern.
Ulf Heitmann

Berliner Wasserbetriebe
tun nur so als ob

Das Schnitterhaus Mitte Juni: Die Decke ist eingebaut.

Der Festakt an sich war eine Probe der Standhaftigkeit:
Bei 8 °C und Dauerregen befürchteten wir, auf unseren

Im Juni 2012 hat das Bundeskartellamt verfügt, dass die
Berliner Wasserbetriebe (BWB) die Preise für Trinkwasser zu senken haben. Das Kartellamt hatte die Preise
in Berlin mit jenen in Köln, München und Hamburg
verglichen und sah es als erwiesen an, dass die BWB
die Wasserpreise missbräuchlich überhöht hätten. Sie
müssten ab 2012 deutlich reduziert werden.
Das wäre ein sehr positives Ergebnis für alle Berliner
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Haushalte – wenn nicht die BWB gegen diese Entscheidung Rechtsmittel eingelegt hätten. Damit ist die Entscheidung über die Höhe der Wasserpreise in Berlin
weiterhin offen.

Laut Kartellamt ist das Wasser in Berlin zu teuer. Doch die
Guthabenauszahlung ist noch nicht rechtssicher.

Dennoch haben die BWB mit den Schlussrechnungen
für ihre Wasserlieferungen für das Jahr 2012 die durch
das Bundeskartellamt geforderten Gutschriften ausgewiesen – ca. 0,33 € pro verbrauchtem Kubikmeter Wasser. Gleichzeitig haben sie diese Gutschriften jedoch
unter ausdrücklichen Vorbehalt der Rückforderung gestellt. Das bedeutet, dass sie sie je nach Ausgang des
Berufungsverfahrens ganz oder teilweise wieder eintreiben werden. Damit stellen die Wasserbetriebe die Vermieter vor eine schwierige Entscheidung. Zahlt ein Vermieter die Guthaben aus, hat er später das Risiko, auf
den Kosten sitzen zu bleiben, wenn die Wasserbetriebe
das Guthaben oder Teile davon zurückfordern.
Da der Ausgang des Verfahrens und somit die endgültige Höhe der Gutschrift unklar ist, haben Vorstand und
Aufsichtsrat der WBG „Bremer Höhe“ eG entschieden,
die Guthaben erst dann bei der Betriebskostenabrechnung zu berücksichtigen, wenn die BWB nach Abschluss des Rechtsverfahrens den Vorbehalt zurückgenommen haben. Mit dieser Entscheidung soll einerseits
ein erhöhter Verwaltungsaufwand und andererseits die
Situation vermieden werden, Geld im einen Jahr auszuzahlen und im nächsten ggf. wieder zurückfordern zu
müssen, was dem einen oder anderen Mieter oder Mitglied dann Schwierigkeiten verursachen könnte. Genaue
Informationen über die Höhe der Wasserkosten erhält
jeder Haushalt mit der anstehenden Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2012.
Barbara König
Seite 4

Der Stand der Dinge
beim „Georg von Rauch-Haus“
Für die Sanierung des so genannten Rauch-Hauses in
Kreuzberg hat die Genossenschaft inzwischen – nach einigen Verzögerungen – den Bewilligungsbescheid über
die Förderung im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz erhalten. Ein Grund für die Verzögerungen war, dass der Umfang der Maßnahmen noch
um die restauratorische Begutachtung und teilweise Wiederherstellung des prachtvollen südlichen Treppenhauses erweitert wurde. Somit beläuft sich die bewilligte
Fördersumme nun auf gut zwei Millionen Euro, die innerhalb der kommenden zwei Jahre vor allem für die
Sanierung der Außenhaut (Dach, Fenster, Abdichtung
etc.) und einige Maßnahmen im Haus, wie Verbesserung
des Brandschutzes und die Sanierung der Wasserverund -entsorgung, aufgewendet werden können.

Die Südfassade des Georg-von-Rauch-Hauses mit angedeutetem Treppengiebel und gusseisernen Ornamenten.

Momentan ist das beauftragte Architekturbüro Seipelt +
Dluzniewski dabei, die Ausführungsplanung zu erstellen. Der Bauantrag ist eingereicht und erste, dringende
Einzelmaßnahmen werden beauftragt. Insgesamt verschieben sich die wesentlichen Baumaßnahmen wie die
Dacherneuerung aber in das kommende Jahr, eine Verzögerung, die den Bewohnern zurzeit eher entgegen
kommt. Immerhin müssen sie für die Dacharbeiten eine
ganze Wohnetage in Etappen frei ziehen und sich auf
die verbleibenden Räume im Haus verteilen. Das erfordert auch von dem Nutzerverein eine feinteilige logistische Planung und Vorbereitung.
Der Abstimmungsprozess mit den vielen vielen Akteuren, zu denen unter anderem die Architekten, die Technikplaner, die Denkmalschutz-, Brandschutz-, Stadtentwicklungs- und Grünflächenabteilungen des Bezirksam-

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chen vorerst nicht mit Steigerungen der Nettokaltmiete
zu rechnen, erst voraussichtlich 2015 dürften wieder
leichte Erhöhungen erforderlich werden.

Das Rauch-Haus wurde 1893 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Mit Mitteln aus dem städtebaulichen Denkmalschutz
soll unter anderem auch dieser Abschlussstein der Traufe an
der Südfassade restauriert werden.

Dies gilt jedoch nicht für Mieter. Deren Miete wird zum
1. September 2013 auf das mietrechtlich Zulässige angehoben. Unter den Mitgliedern gibt es einige wenige
Ausnahmen, die in der Zeit der Sanierung besonders
günstige Konditionen ausgehandelt hatten. Deren Miete
versuchen wir, nach und nach an die durchschnittliche
Miete der anderen Mitglieder anzupassen. Außerdem
werden wir bei Neuvermietungen jeweils die Mittelwerte des Mietspiegels als Maßstab für die Miethöhe ansetzen.

tes, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Fördergeberin, die Investitionsbank Berlin als auszahlende
Bank, die Nachbarn und nicht zuletzt die Nutzer/innen
und Bewohner/innen im Haus gehören, wird uns in den
nächsten Monaten aufTrab halten.
Barbara König

Neuer Mietspiegel für Berlin
Am 23. Mai 2013 veröffentlichte die Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung und Umwelt den neuen und für die
nächsten 2 Jahre geltenden Berliner Mietspiegel. Dieser
ergibt für so gut wie alle Wohntypen deutliche Erhöhungen; im Durchschnitt liegen sie bei 3,1 %. Damit blieb
für diesen Mietspiegel der befürchtete extreme Anstieg
zwar aus, die Tendenz aber weist weiter klar nach oben.
Für manche Wohnlagen und Baujahre liegen selbst die
Mittelwerte bei über 7 €/m², die Spannen reichen vielfach bis über 9 €/m².
Die WBG „Bremer Höhe“ eG hatte auf der Grundlage
des letzten Mietspiegels, der genau zwei Jahre zuvor erschienen war, umfassende Mieterhöhungen vorgenommen, dabei aber darauf hingewiesen, dass die damit erzielte Ertragserhöhung für eine Weile ausreichen sollte.
Diese Annahme konnte innerhalb der vergangenen zwei
Jahre bestätigt werden. Die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft ist auch mittelfristig stabil, weshalb Aufsichtsrat und Vorstand gemeinsam beschließen konnten,
den neuen Mietspiegel nicht – wie wohl die meisten anderen Vermieter – zum Anlass für weitere Mieterhöhungen zu nehmen. Mitglieder der Genossenschaft brau-

Der Abfrageservice des Berliner Mietspiegels 2013 ist im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de erreichbar. Dort
können Mieter Mieterhöhungsforderungen überprüfen und Vergleiche zu den Betriebskostenabrechnungen anstellen.

Erhöhungen der Betriebs- und Heizkosten sind entsprechend der allgemeinen Preisentwicklungen leider auch
nicht auszuschließen. Genaueres hierzu wird die nun anstehende Abrechnung für das Jahr 2012 ergeben. Jedoch
können wir schon jetzt konstatieren, dass die Betriebskosten in allen unseren Beständen deutlich unter den
Mittelwerten des zusammen mit dem neuen Mietspiegel
veröffentlichen Betriebskostenvergleichs für Berlin liegen.
Barbara König
Seite 5

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Wie wohne ich richtig?
Schließen oder Abschließen?
Das ist hier die Frage! Schön, dass manche Nachbarn
noch an das Gute im Menschen glauben, doch zeigt der
tägliche Wahnsinn, dass es immer wieder zu „Brüchen“
kommt. In der letzten Zeit kam es vermehrt zu Einbrüchen – vor allem dort, wo die Haus- und Hoftüren
ständig offenstehen.

Einladend, auch für ungebetene Gäste. Kellertüren sollten abgeschlossen, Hoftüren geschlossen werden.

Ergebnisse der
Initiativenfonds-Jury-Runde
Sieben Anträge auf finanzielle Förderung gemeinschaftsstiftender Einrichtungen oder Veranstaltungen
wurden von Genossenschaftsmitgliedern für die MärzRunde 2013 eingereicht. Die Jury bewilligte die Einrichtung eines Kickerraums im ehemaligen Fahrradraum des Erdgeschosses in der Pappelallee 72 als Versuchslauf, die Erneuerung der Schaukeln auf dem Bornitzhof und Mittel für die Durchführung eines Filmprojektes mit Kindern. Der Antrag auf Erneuerung der
Palisade im Hof der Gneiststraße 17 wurde an den Genossenschaftsvorstand weitergeleitet, der den Vorschlag
als Instandsetzungmaßnahme realisierte.
Abgelehnt wurden eine Rad-Reparatur-Station, eine
Gedenktafel für Horst Buchholz und ein Vorschlag zur
Fassadenbegrünung in der Liebigstraße. Das Antragsvolumen betrug 1.619,00 €, zu vergeben waren 1.600,00 €.
Insgesamt wurden Projekte in Höhe von 689,00 € bewilligt. Das bedeutet, dass in der Herbstrunde 2013
noch 911,00 € vergeben werden können.

Wir bitten daher nochmals alle Bewohner, die Haus- und
Hoftüren immer wieder zu schließen. (Aber nicht abzuschließen, denn die Flucht muss auch ohne Schlüssel
möglich sein.) Da keine Klinken an den Außenseiten
sind, ergibt sich zumindest ein geschickliches Hindernis.
Die Kellertüren sollen nach dem Verlassen abgeschlossen werden, um einbruchhemmend zu wirken. Denn
dort unten hat niemand etwas zu suchen, der nicht über
einen passenden Schlüssel verfügt. Wenn so vielleicht
auch nicht jeder Einbruchdiebstahl verhindert werden
kann, können wir dennoch ruhigen Gewissens sagen,
wir hätten es versucht. Das Aufbrechen einer abgeschlossenen Kellertür erfordert mehr Zeit, Werkzeug
und Kraft als das Öffnen einer unverschlossenen und
gibt vielleicht sogar aufmerksamen Nachbarn die Möglichkeit, die Polizei zu rufen.
Bitte unterstützen Sie auch Ihre Nachbarn, die es vielleicht zu eilig haben oder es nicht für nötig halten, noch
die Haustür zu schließen oder die Kellertür abzuschließen und erinnern Sie diese eventuell an das Schließen/Abschließen der Türen.
Uta Mademann
Seite 6

Die Jury des Initiativenfonds besteht aus Genossenschaftsmitgliedern, die über finanzielle Zuwendungen für nachbarschaftsfördernde Projekte entscheiden.

Anträge an den Initiativenfonds können von allen
Genossenschaftsmitgliedern bis zum 15. September an
initiativenfonds@bremer-hoehe.de oder per Post an die
Geschäftsstelle gestellt werden. Der Antrag sollte eine
nachvollziehbare Projektbeschreibung, einen Finanzplan und eine Begründung, worin der nachbarschaftsfördernde Aspekt des Vorhabens begründet liegt, enthalten.
Tino Kotte

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1 7.08.201 3: Sommerfest der
Genossenschaft in Hobrechtsfelde
Am Samstag, dem 17. August 2013 findet ab 16 Uhr
rund um das Clubhaus der East Sun Riders, Hobrechtsfelder Dorfstraße 25, das diesjährige Sommerfest unserer Genossenschaft in Hobrechtsfelde statt. Dazu sind
alle Genossenschaftsmitglieder und Mieterinnen und
Mieter aus allen Beständen der Genossenschaft Bremer
Höhe eG herzlich eingeladen.

tet um 14:00 Uhr von der Bremer Höhe, Schönhauser
Allee 59b in Prenzlauer Berg. Die 17 km werden im
mäßigen Tempo mit zwei kleinen Pausen in Angriff genommen, die Ankunft wird gegen 15:45 Uhr sein. Die
Tour führt auf dem Pankeweg vorbei an den Karpfenteichen und dem S-Bahnhof Buch nach Hobrechtsfelde.
(Diese Radtour ist als Ersatz für die „Tour des Châteaux
des coopératives 2013“ gedacht, für die wir leider keinen gemeinsamen Termin mit der SelbstBau e.G. finden
konnten.)

Schon 2010 fand das letzte Sommerfest der Genossenschaft
Bremer Höhe in Hobrechtsfelde statt. Entspannt und im Grünen, mit netten Angeboten für jüngere und ältere Menschen.

Kostenfreie Kremserfahrten durch den südlichen Naturpark
Barnim rund um Hobrechtsfelde gibt es zum Sommerfest
zwischen 17 und 19 Uhr.

Programm
Im Rahmen dieses Sommerfestes feiern wir auch gleich
das Richtfest des neuen Schnitterhauses, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Es wird dazu einen
kleinen Festakt geben, der um 16:15 Uhr beginnt. Im
Anschluss daran wird es Kremserfahrten und LiveMusik geben, auch Spielangebote für Kinder und Stockbrot-Rösten am Lagerfeuer sind geplant. Für Speis' und
Trank ist gesorgt; es wird wieder gegrillt (auch Vegetarisches), es gibt ausreichend alkoholfreie Getränke.
Bier und Wein werden – gern gegen eine Spende – ausgeschenkt. Wer das Sommerfest komplett erleben möchte, hat die Möglichkeit, vor Ort im selbst mitgebrachten
Zelt zu übernachten. Im Clubhaus steht ab 8 Uhr morgens eine Dusche zur Verfügung. Ein gemeinsames
Sonntagsfrühstück wird es dann am 18. August um 10
Uhr auf der Terasse des Clubhauses (natürlich bei
Sonnenschein) mit Blick ins Grüne geben.

Mitmachangebote
Zur musikalischen Untermalung wird wieder eine LiveMusik-Band bzw. Musiker für das Sommerfest gegen
Honorar gesucht, am besten aus unserer Genossenschaft. Auch suchen wir noch jemanden, der sich als DJ
betätigen möchte; eine PA-Anlage steht zur Verfügung.
Wer kann Stockbrotteig für das Lagerfeuer vorbereiten
oder Spiele für Kindern anbieten? Für das Büffet brauchen wir noch ein paar Salate und Kuchen. Auch mutige
Künstler/innen für Kultureinlagen (Offene Bühne) sind
gefragt. Interessenten können sich bis zum 14. August
per E-Mail an nachbarschaft@bremer-hoehe.de oder
unter 446 776 12 (AB) melden.

Wie komme ich dahin?
Es besteht die Möglichkeit, sich von einem kostenfreien
Bus vom S-Bahnhof Buch nach telefonischer Bestellung
unter 0177 626 79 50 abholen zu lassen. Die gemeinsame Radtour zum Sommerfest nach Hobrechtsfelde star-

Am Mittwoch, dem 15. August findet um 20 Uhr das
Vorbereitungstreffen für das Sommerfest im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Buchholzer Straße 16,
statt. Dazu sind herzlich all diejenigen eingeladen, die
sich mit ihren Ideen einbringen oder beim Fest ein bisschen mithelfen wollen.
Es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette, der S-Bahnhof
Buch ist über eine Rampe erreichbar.
Tino Kotte
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Gneiststraße bleibt laut - vorerst

schen mit Rat und Tat, die ihre vielen kleinen Haushaltshelferlein nicht selbst reparieren können.
Wer hat Lust, ein Reparatur-Café in der Bremer Höhe
zu eröffnen? Gewünscht wären Kenntnisse in Elektronik oder Mechanik oder Computer oder einfach nur
Lust am Basteln, Probieren und Reparieren. Bei Interesse oder Nachfragen bitte an mich (wendt@bremerhoehe.de) wenden.
Marc-Robin Wendt

FC Bremer Höhe sucht Team
Der Pankower Verkehrsausschuss lehnte die vorgeschlagene
Verkehrberuhigung mit Fahrbahnkissen in der Gneiststraße ab.

Der Verkehrsausschuss der BVV Pankow hat auf seiner
Sitzung am 28. Mai den Antrag zur Verkehrsberuhigung
in der Gneiststraße mit 4 Ja-, 9 Nein-Stimmen und 2
Enthaltungen abgelehnt. Ziel des Antrages war es, mittels Fahrbahnkissen die Spitzengeschwindigkeiten über
30 km/h abzusenken und so den Lärm, der durch die
Abrollgeräusche der Reifen auf dem Großpflaster entsteht, zu mindern. Dabei ging es nicht um die Reduzierung der Anzahl der durch die Gneiststraße fahrenden
Kfz, sondern um deren häufig zu hohe Geschwindigkeit.
Die AG Verkehr hatte Lärmmessungen in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit in der Gneiststraße durchgeführt und festgestellt, dass schon bei 30 km/h Pegel über
77 dB(A) erreicht werden. Laut Bundesumweltamt steigt
bei Werten über 60 dB(A) das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck zu erkranken,
deutlich. Es ist nun zu überlegen, ob einige Anwohnerinnen und Anwohner aus Gründen des Gesundheitsschutzes Lärmschutzmaßnahmen einklagen wollen. In diesem Fall bitte agverkehr@bremer-hoehe.de kontaktieren.
Tino Kotte

Reparatur-Café gründen?
Reparatur-Cafés wenden sich gegen den immer größeren Müllberg an Haushaltsgeräten, die wegen eines kleinen Defektes weggeworfen werden müssen, obwohl sie
repariert werden könnten. Ein Reparatur-Café arbeitet
auf kostenloser, ehrenamtlicher Basis und hilft MenSeite 8

Der FC Bremer Höhe vor 5 Jahren. Übriggeblieben sind nur
noch wenige Spieler. Wer hat Lust und Zeit mitzumachen?

Wer Lust hat, beim „Cup gegen Rassismus“ für den FC
Bremer Höhe aufzulaufen, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Am Sonntag, dem 25. August 2013 um
10.00 Uhr findet im Hauff-Kessel, Hauffstraße 13, das
legendäre Fußball-Turnier der „Iron Devils United“
statt. Gesucht werden wieder Mitspielerinnen und Mitspieler ab 14 Jahren. Bitte bis zum 8. Juli 2013 per EMail an fc@bremer-hoehe.de melden.
Tino Kotte

Sommerkino im Pappelhof
Am Samstag, dem 3. August 2013, wird es ab 19:00 Uhr
wieder das Sommerkino zum Ferienende geben. Das genaue Programm steht noch nicht fest, es können aber bis
zum 31. Juli 2013 Vorschläge an kinderkino@bremerhoehe.de geschickt werden. Alle Nachbarn aus den
Genossenschaftsbeständen der WBG „Bremer Höhe“
eG sind zum Sommerkino herzlich eingeladen.
Tino Kotte

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Neues von der Geschichtswerkstatt
Fotowettbewerb 201 3
Die Geschichtswerkstatt der WBG „Bremer Höhe“ eG
ruft zum Fotowettbewerb für den Genossenschaftskalender 2014 auf. Gesucht werden Fotos von Nachbarn
aus allen Beständen der Genossenschaft. Die Fotos
sollten möglichst digital im Querformat und in hoher
Auflösung (Handy-Fotos sind i.d.R. ungeeignet) aufgenommen sein. Die Digitalfotos können per E-Mail an
geschichtswerkstatt@bremer-hoehe.de oder per Post an
die Geschäftsstelle der WBG „Bremer Höhe“ eG in der
Schön-hauser Allee 59 b gesendet werden. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 10. Oktober 2013. Die Fotos
werden dann auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung (voraussichtlich im November) im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“ und online zeitlich begrenzt ausgestellt. So können sie von allen Mitgliedern
bewertet werden. Wie immer werden die besten Fotos
im Genossenschaftskalender veröffentlicht.
Tag des offenen Denkmals
Am Samstag, dem 7. September 2013, findet um 16 Uhr
eine Führung durch die Bremer Höhe mit dem Vorstand
unserer Genossenschaft statt. Treffpunkt ist vor der Geschäftsstelle der WBG „Bremer Höhe“ eG, Schönhauser
Allee 59 b. Interessierte sind herzlich willkommen, sich
über das Ensemble-Denkmal Bremer Höhe informieren
zu lassen.
Tino Kotte

Temporäre
Verkehrsberuhigungsbaustelle
In den 13 Jahren, die unsere Genossenschaft besteht,
wurde fast ununterbrochen um unsere Häuser im Prenzlauer Berg gebuddelt: Hochbahnsanierung, Straßenbahngleiserneuerung, Wasser- und Abwassernetzreparatur, Kabelverlegungen, Kreuzungsumbauten, Baumpflanzungen, Erneuerung von Straßenbahnhaltestellen,
Parkuhrenaufstellungen – die Liste ist bestimmt nicht
vollständig.
Im März dieses Jahres sollte endlich mit der für unsere
älteren und gehbehinderten Bewohnerinnen und Bewohner in der Buchholzer Straße 22a wichtigen Maßnahme
begonnen werden, dem Umbau der Kreuzung an der
Pappelallee (siehe Mitteilungsblatt 4/2012, Seite 10).

Wieder einmal Vollsperrung an der Greifenhagener Ecke
Buchholzer Straße. Das Abwassernetz wird erneuert. 2014 soll
es dann mit der Gehwegsanierung in der Buchholzer Straße
weitergehen.

Diese ist seit 2011 mehrfach verschoben worden und
soll nun erst im August dieses Jahres starten. Zur unserer Überraschung erfolgte dafür Anfang Juni die dritte
Aufbuddelung der Kreuzung Greifenhagener/Buchholzer Straße innerhalb von zwei Jahren (!), hoffentlich die
letzte.
2014 soll es dann mit dem Umbau der Pappelallee und
Stahlheimer Straße (bis zur Erich-Weinert-Straße) weitergehen. Derzeit ist die Brücke über den S-Bahngraben Pappelallee/Stahlheimer wegen Gleisbauarbeiten
der BVG gesperrt. Bis Mitte September 2013 ist deshalb ein Schienenersatzverkehr für die Straßenbahnlinie
12 eingerichtet.
Es bleibt zu wünschen, dass die Gehwegsanierung in
der Buchholzer Straße, für die 108.000 € aus Ausgleichsmitteln aus dem Sanierungsgebiet zur Beseitigung der Gefahrenstellen bereitstehen, alsbald angegangen wird. Diese am stärksten genutzten Bereiche im
öffentlichen Raum bieten viele Stolperstellen, was nicht
selten zu Unfällen und zur Unbenutzbarkeit für mobilitätseingeschränkte Menschen führt. Seit einem Urteil
des Oberverwaltungsgerichts vom März 2013 ist klar:
Das Aufstellen des Hinweisschildes „Gehwegschäden“
reicht nicht aus, um das Bezirksamt von Schadensersatzforderungen frei zu stellen. Eine Pankower Bürgerin hatte erfolgreich geklagt.
Ulf Heitmann

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Leserbriefe
Nutzung von Bänken, Tischen und anderen Gegenständen im Pappelhof, von Wolfgang Kruse
Eigentlich war dieser Brief von mir als Anregung und
Grundlage für einen Beitrag hier im Mitteilungsblatt
von Vorstand und Aufsichtsrat gedacht. Dem Vorstand
ist es jedoch lieber, dass das Folgende von jemandem
aus der Hofgemeinschaft kommt, jemandem wie mir,
der sich von Anfang an für die Hofmöblierung engagiert
hat. Trotz allen Engagements kann ich natürlich nicht
bestimmen, wie wir im Hof mit uns und den Dingen
umgehen. Aber nachdem es wohl vor einigen Jahren
vom Vorstand bereits in ähnlicher Form problematisiert
worden ist (siehe Mitteilungsblatt 1/2009, Seite 9f.),
schreibe ich es eben als Leserbrief und hoffe, dass es als
Vorschlag verstanden und angenommen wird. Die Situation wird sich in den anderen Höfen vermutlich gleich
oder zumindest ähnlich verhalten.

fläche. Mit Ausnahme der Fahrräder und anderer persönlicher Dinge, die sich mit ausdrücklicher Genehmigung der Hausverwaltung im Hof befinden und abgeschlossen sind, darf alles, was nicht gerade bereits in
Gebrauch oder in Ausnahmefällen z. B. für einen Kindergeburtstag reserviert ist, von jedem/r der Bewohner/innen und deren Gästen genutzt werden. Alles andere muss eben weggeräumt werden. Nutzen heißt natürlich nicht sich aneignen und mitnehmen. Dann ist es
auch kein Problem, wenn einmal etwas im Hof vergessen wurde. Es wird dann vielleicht genutzt, kommt aber
nicht weg, wie z. B. unsere Tischtennisschläger letztes
Jahr. Hauptsächlich betrifft dies die Tische und Bänke,
die sinnvollerweise auch dort bleiben können, wo sie
zuletzt gebraucht wurden. Um unnötige Schlepperei zu
vermeiden, müssen sie nicht zurück geräumt werden.
Schließlich ist nicht klar, wo sie das nächste Mal stehen
sollen.

Die Bänke und Tische auf den Höfen sind für ALLE da. Wer
nicht möchte, dass private Gegenstände von den Nachbarn
genutzt werden, muss diese im Keller wegschließen.

Werden die Bänke und Tische nicht genutzt, sollten sie zusammengeklappt und schräg an die Hausfassade gestellt werden.
So sind sie weniger der Witterung ausgesetzt.

Wir haben im Pappelhof wie in den anderen Höfen eine
Reihe von Biertischgarnituren, die von unserer Genossenschaft „Bremer Höhe“ eG angeschafft wurden. Diese
werden im Sommer zu allen möglichen Gelegenheiten
intensiv genutzt und alle dringend gebraucht. Sie sollen
daher auch nicht als Reserve für Gelegenheiten außerhalb des Hofes herhalten. Vor allem nicht an den Wochenenden und an lauen Sommerabenden (so die denn
noch mal kommen).

Die bisherige Wetterlage der Saison macht allerdings
weniger die Nutzung als vielmehr den Erhalt der Möbel
zum Thema. Die Originallackierung der Garnituren ist
nicht sehr wetterbeständig, so dass die Tische und Bänke, die im ersten Jahr buchstäblich immer im Regen stehen gelassen wurden, nach einer Saison bereits sehr
mitgenommen aussahen. Ich habe sie daher in einer
Hauruck-Aktion vor zwei Jahren alle durchrepariert und
mit einer Maschine abgeschliffen, die WBG „Bremer
Höhe“ eG hat eine ordentliche Lasur „spendiert“ und
ein paar Mitstreiter haben sie dann lackiert. Damit diese
recht aufwändige Aufarbeitung so selten wie möglich
erforderlich ist, sollen die Garnituren bei Regen immer
zusammen geklappt und gegen die Wand gelehnt sein,

Da immer wieder Unsicherheiten zu deren Nutzbarkeit
deutlich werden, möchte ich dazu sagen, dass ich Folgendes für selbstverständlich halte: Der Hof ist eine
allen Bewohnern zur Verfügung stehende GemeinschaftSeite 1 0

M I T T E I L U N G S B L AT T D E R W O H N U N G S B A U G E N O S S E N S C H A F T B R E M E R H Ö H E e G

mit der lackierten Seite nach außen, weil diese Seite
wetterfester ist und es schöner und damit aufgeräumter
aussieht. Meines Erachtens ist es selbstverständlich,
dass dafür immer die letzten Nutzer/innen verantwortlich sind. Wenn sich diejenigen bzgl. des Wetters verschätzen, ist jeder aufgerufen, mal kurz Hand anzulegen
und die Tische und Bänke gegen die Wand zu stellen.
Damit die Tische und vor allem die instabileren Bänke
von spielenden Kindern nicht umgeworfen werden und
jemanden verletzen, sind die Bänke dabei unter den
Tischen anzuordnen, um sie einigermaßen zu sichern.
Als wirklich sichere, preiswerte und praktikable Lösung
habe ich dem Vorstand vorgeschlagen, an mehreren
noch festzulegenden Stellen im Hof Hakenpaare mit
einer Kette am geschlossenen Haken in die Wand zu
schrauben, so dass die Garnituren zwischen den Haken
aufgestellt und ganz einfach durch Einhängen der Kette
am offenen Haken gesichert werden können. Eine Ausnahme bildet der Tisch an der Bank neben dem KitaSpielplatz. Dieser wird oft von älteren Mitbewohnern
genutzt, denen es nicht zuzumuten ist, Tische und Bänke
zu schleppen. Es muss daher genügen, diesen Tisch gegen die Bank zu lehnen, damit das Wasser nicht auf der
Platte stehen bleibt, und er auch leicht wieder aufgestellt
werden kann. Der schräg gestellte Tisch ist an dieser
Stelle auch nicht im Weg. An den Verkehrsflächen des
Hofs ist das keine gute Lösung.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die oben beschriebene Renovierung der Hofmöbel immer einigen
wenigen Engagierten überlassen bleiben soll, oder ob
das nicht eine klassische Instandhaltungsaufgabe für die
Gemeinschaft ist, die vom Maler mit verhältnismäßig
geringem Aufwand erledigt werden kann. Bei dieser Gelegenheit plädiere ich im Übrigen dafür, bei Bedarf
künftig nur noch 70 cm breite Tische zu kaufen, da sie
erheblich praktischer sind als die Schmalen.
Außerdem schlage ich vor, dass mal wieder ein paar
Schrotträder entsorgt werden, an der Gneiststraße lehnen einige davon unabgeschlossen an der Wand.

Volle Tonne okay - aber nicht so!
von Jutta Maixner

Der vermüllte Müllplatz auf dem Pappelhof (Pappelallee 72)
ist keine Augenweide, gerade für die direkten Anwohnerinnen
und Anwohner.

Noch mehr geht in die gelben und blauen Tonnen rein,
wenn die Haushalts-Gelb-Säcke nicht zugeknotet in die
Tonne geschmissen werden, sondern der Inhalt in die
Tonne geschüttet wird. Kartons von Amazon, Zalando
und allen anderen Versandhäusern lassen sich platt
machen. Das schaffen auch Kinder (durch kräftiges
Drauftreten), damit mehr in die Tonnen kommt und die
Anwohner/innen vor allem in den Erdgeschossen eine
weniger vermüllte Aussicht haben!

Crossroads wiedereröffnet, von Matthias Kopke
Das „Crossroads“ in der Gneiststraße 10 öffnete am 21.
Juni 2013 wieder seine Pforten. Wir haben in den letzten
Wochen unseren Laden von Grund auf renoviert und
hoffen, dass er Euch nun auch so gut gefällt wie uns.
Danke auch nochmal für die Geduld unserer Nachbarn
während des Bauens. Die Bar bietet von nun an eine noch
größere Auswahl an Whisky, Gin und Rum sowie auch einige klassischen Cocktails an. Wir spielen Musik aus dem
letzten Jahrhundert und bei uns darfgeraucht werden.
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2 / 201 3

Termine

Sprechzeiten der Verwaltung

Sommerkino zum Ferienende
Samstag, 3. August 2013, 19 Uhr, Kurzfilm für Vorschulkinder, 19:30 Uhr Kinderfílm, 22:00 Uhr Film für
Erwachsene, Freiluftkino im Pappelhof, Eingang über
Greifenhagener Straße 2. Keine öffentliche, sondern
eine nachbarschaftliche Veranstaltung!

Montag
Dienstag

Vorbereitungstreffen Sommerfest
Donnerstag, 15. August 2013 um 20 Uhr, im Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Buchholzer Straße 16.
Sommerfest der Genossenschaft
einschließlich Richtfest des Schnitterhauses
Sonnabend, 17. August 2013 ab 16 Uhr in der Hobrechtsfelder Dorfstraße 25 a, 16341 Panketal, Treffpunkt
für die gemeinsame Radtour zum Sommerfest ist um 14
Uhr vor der Geschäftsstelle der WBG „Bremer Höhe“
eG, Schönhauser Allee 59 b.
FC Bremer Höhe beim Fußballturnier
Sonntag, 25. August 2013 um 10.00 Uhr Hauff-Kessel,
Hauffstraße 13, Fußball-Turnier des Iron Devils-UnitedCup 2012, Mitspieler/innen gesucht!
Redaktionsschluss Mitteilungsblatt 3/201 3
Montag, 2. September 2013, Redaktionsschluss für das
neue genossenschaftliche Mitteilungsblatt. Genossenschaftsrelevante Beiträge von Mitgliedern sind willkommen!
Ständig aktualisierte Termine
finden sich auf www.bremer-hoehe.de.
Newsletter WBG „Bremer Höhe“ eG
Bitte E-Mail an newsletter@bremer-hoehe.de um Aufnahme in den Verteiler senden, erscheint monatlich mit
aktuellen Informationen und Angeboten, nur für Genossenschaftsmitglieder WBG „Bremer Höhe“ eG.

telefonisch
Sprechstunde in den
Geschäftsräumen
Mittwoch telefonisch
Donnerstag telefonisch

13.00 - 16.00 Uhr
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten ist der Anrufbeantworter
geschaltet. Für Mängelanzeigen im Bestand Prenzlauer
Berg kann der Hausmeisterbriefkasten in der Greifenhagener Straße 65 bzw. für den Lichtenberger Bestand in
der Bornitzstraße 29 genutzt werden.
In dringenden Fällen bitte die auf den Aushängen oder
der Webseite aufgelisteten Notdienste kontaktieren.
Für Hobrechtsfelde gelten folgende Servicenummern:
Elektro: Elektroanlagen Zepernick, Tel: 0173 610 50 60
Gas/Wasser/Sanitär: Fa. Lamprecht, Tel: 030 893 63 90

Impressum

Mitteilungsblatt der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ eG, Schönhauser Allee 59 b, 10437 Berlin,
Telefon 44 67 76 - 0, Telefax 44 67 76 - 20
info@bremer-hoehe.de, www.bremer-hoehe.de

Redaktion
Barbara König (V.i.S.d.P.), Ulf Heitmann, Tino Kotte
Bildnachweise
Ingolf Berger (1)
Tino Kotte (2-5, 7, 9, 10)
Jörg Metze (2, 3, 7)
SDARC (4, 5)
SenStadtUm (5)
Ulf Heitmann (8)
Jutta Maixner (11)
Satz: Tino Kotte

Druck: Copy Clara

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