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Auslobung

Full text: Auslobung

Sporthalle Berlin Grundschule am Karpfenteich Steglitz -Zehlendorf
Offener Wettbewerb

Auslobung

Offener Wettbewerb für Architekten in Bietergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung Neubau Zweifeldsporthalle Grundschule am Karpfenteich Berlin Steglitz-Zehlendorf Auslobung

Berlin, Oktober 2012

Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsauslobung Nanna Sellin-Eysholdt, Dipl.-Ing. Architektur Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Nils Hauer, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Digitale Bearbeitung Nils Hauer, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Titelbild Landesarchiv Berlin Druck A&W Digitaldruck, Berlin

Inhaltsverzeichnis
Anlass und Ziel.........................................................................................7 Teil 1	 1.1	 1.2	 1.3	 1.4	 1.5	 1.6	 1.7	 1.8	 1.9	 1.10	 1.11	 1.12	 1.13	 1.14	 1.15	 1.16	 1.17	 1.18	 2.1	 2.2	 2.3	 2.4	 2.5	 2.6	 2.7	 2.8	 3.1	 3.2	 3.3	 3.4	 3.5	 3.6	 3.7	 3.8	 3.9	 3.10	 3.11	 3.12	 4.1	 4.2	 Verfahren. ...................................................................................9 . Auslober, Bauherr........................................................................9 Art des Verfahrens.......................................................................9 Richtlinien für Wettbewerbe.......................................................10 Teilnahmeberechtigung.............................................................. 11 Preisgericht und Vorprüfung......................................................12 . Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen........................................14 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten. ............................................14 . Ortsbesichtigung, Rückfragen....................................................15 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen. ..................................15 . Geforderte Leistungen...............................................................16 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung......................................18 Preise und Anerkennungen........................................................18 Weitere Bearbeitung..................................................................19 Eigentum und Urheberrecht.......................................................19 Verfassererklärung.....................................................................20 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten............................................................20 Haftung und Rückgabe..............................................................20 Zusammenfassung der Termine. ...............................................21 . Städtebauliche Rahmenbedingungen........................................23 Historische Entwicklung.............................................................26 Das Wettbewerbsgrundstück.....................................................26 Denkmalbereiche und Baudenkmale ........................................29 Technische Infrastruktur.............................................................30 Erschließung und Verkehr..........................................................31 Planungsrecht............................................................................31 Grundschule am Karpfenteich...................................................32 . Planungsumfang........................................................................33 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung...............................33 Raumprogramm.........................................................................34 Funktionale Anforderungen........................................................34 Technik.......................................................................................37 Freiflächen / Außenanlagen.......................................................37 Erschließung / Stellplätze..........................................................37 . Baukosten / Wirtschaftlichkeit....................................................38 Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung......39 Barrierefreies Bauen..................................................................40 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien..................41 Beurteilungskriterien des Preisgerichts......................................41 Digitale Anlagen ........................................................................43 Quellenangaben.........................................................................47

Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben...........................................23

Teil 3 	 Wettbewerbsaufgabe...............................................................33

Teil 4 	 Anhang......................................................................................43

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich

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Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Anlass und Ziel

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Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau einer Zweifeldsporthalle für die Grundschule am Karpfenteich, Hildburghauser Str. 135-145, 12209 Berlin Steglitz Zehlendorf, Ortsteil Lichterfelde. Der Schulstandort wurde 1964-66 durch das Hochbauamt Steglitz errichtet. Es handelt sich um eine zweigeschossige pavillonartige Bebauung mit zwei geschlossenen Innenhöfen. Die Grundschule am Karpfenteich ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG) für 450 Kinder mit offenem Ganztagsbetrieb. Der Auslober erwartet Wettbewerbsbeiträge von hoher entwurflicher Qualität. Ziel des Wettbewerbes ist es, den Schulstandort gestalterisch und funktional aufzuwerten und städtebaulich überzeugend weiter zu entwickeln. Die Außenanlagen des Schulgrundstücks sollen weitestgehend erhalten bleiben. Bestandteil der Planung sind Anpassungsmaßnahmen, die im Rahmen der Baumaßnahme erforderlich sind. Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von maximal 3.600.000,- Euro (brutto) vorgesehen. Es ist geplant, die Baumaßnahme bis Ende 2015 zu realisieren.

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Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 1 Verfahren

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Teil 1	 Verfahren 1.1	 Auslober, Bauherr

Auftraggeber, Bauherr Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Abteilung Immobilien und Verkehr Serviceeinheit Facility Management Fachbereich Baumanagement Gerd Feinhals Auf dem Grat 2 14195 Berlin Telefon: +49 (0)30 90299 7772 Telefax: +49 (0)30 90299 7970 E-Mail: gerd.feinhals@ba-sz.berlin.de Bedarfsträger Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Abteilung für Bildung, Kultur, Sport und Bürgerdienste Schul- und Sportamt Telefon: +49 (0)30 9299 7367 Telefax: +49 (0)30 9299 6369 E-Mail: joerg.weese@ba-sz.berlin.de Wettbewerbsdurchführung, Auslobung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail:nanna.sellin-eysholdt@senstadtum.berlin.de Informationstechnische Umsetzung wettbewerbe aktuell Verlagsgesellschaft mbH Maximilianstraße 5 79100 Freiburg i. Br. Kontaktstelle: onlinesupport Tel.: 0049/761/77455-33 onlinesupport@wettbewerbe-aktuell.de www.wettbewerbe-aktuell.de

1.2	

Art des Verfahrens

Die Auslobung erfolgt als offener einstufiger Realisierungswettbewerb für Architekten in Bietergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym.

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 1 Verfahren

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Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über Internet. Anmeldung 1) Die Teilnehmer sind aufgefordert, sich unter der Adresse https://www. wettbewerbeaktuell.de/de/ausschreibungen/online/15/teilnehmerbereich. html für den Wettbewerb anzumelden. Falls noch nicht vorhanden, muss ein Login über wettbewerbe aktuell erstellt werden. Nach erfolgreicher Erstellung des Logins erhalten die Teilnehmer eine Benachrichtigung mit ihren Zugangsdaten per E-Mail. 2) Durch Eingabe der Login Zugangsdaten in die Login Eingabemaske werden die Teilnehmer für den geschlossenen Teilnehmerbereich des Wettbewerbs frei geschaltet. Hier stehen ab dem 30.10.2012 alle dem Wettbewerb zugehörigen Unterlagen bereit. Alle Informationen, die während des Verfahrens versendet werden, werden an die E-Mail-Adresse gesendet, die im Bereich „Persönliche Daten“ vom Teilnehmer unter Ansprechpartner hinterlegt ist.

1.3	

Richtlinien für Wettbewerbe

Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Die Architektenkammer wirkt vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit, sie registriert den Wettbewerb. Mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der Richtlinie entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2008, § 9) sind anzuwenden. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr.AKB-2012-23 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung gemäß § 6 des novellierten Bundesdatenschutzgesetzes ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Bankverbindung,

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Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung bzw. durch Mitteilung an den Auslober). Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel. +49(030) 9013 8316 Fax. +49(030) 9013 7613

1.4	

Teilnahmeberechtigung

Berechtigt zur Teilnahme am Wettbewerb sind gemäß der Anzeige im Supplement des Amtsblatts der europäischen Gemeinschaft: •	 Bietergemeinschaften aus Architekten, Landschaftsarchitekten und TGA-Fachplanern, die die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche bzw. juristische Personen gestellt sind sowie •	 Natürliche Personen, die am Tage der Auslobung im Zulassungsbereich ansässig sind und gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt, Landschaftsarchitekt bzw. Beratender Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung als Architekt bzw. Landschaftsarchitekt bzw. Beratender Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG des Rates vom 10. Juni 1985 (EGArchitektenrichtlinie) oder für Beratende Ingenieure, Ingenieure nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist, und •	 Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Wettbewerbsaufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Teilnahmehindernisse sind nach RPW § 4 Abs. 2 geregelt. Eine Beteiligung auch einzelner Mitglieder von Bietergemeinschaften an mehr als einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Ausschluss aller davon betroffenen Bietergemeinschaften. Fachberater unterliegen nicht den genannten Teilnahmebedingungen.

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1.5	

Preisgericht und Vorprüfung
Carola Schäfers Architektin, Berlin Joachim Staudt Architekt, Berlin Hermann Scheidt Architekt, Berlin Sabine Kirk Landschaftsarchitektin, Berlin Norbert Pfeiler Beratender Ingenieur TGA, Berlin Martin Ostermann Architekt, Berlin Maud Heydorn Architektin, Berlin Norbert Kopp Bezirksbürgermeister Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Cerstin Richter-Kotowski Bezirksstadträtin Abteilung Bildung, Kultur, Sport und Bürgerdienste Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Michael Karnetzki Bezirksstadtrat Abteilung Immobilien und Verkehr Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Michael Poppe Fachbereichsleiter Haushaltsplanung und 		 Haushaltswirtschaft Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Klaus Sonnenschein Fachbereichsleiter Sport Abteilung für Bildung, Kultur, Sport und 		 Bürgerdienste Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Dieter Melzow Leiter der Serviceeinheit Facility Management Abteilung Immobilien und Verkehr Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Fachpreisrichter 		 				 				 				 				 				 				 				 				 				 Stellvertretende		 Fachpreisrichter		 				 				 Sachpreisrichter		 				 				 	 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 Stellvertretende		 Sachpreisrichter		 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				

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Sachverständige		 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 	 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				

Heike Sollmer Schulleiterin Grundschule am Karpfenteich Sabine Lappe Leiterein Stadtentwicklungsamt Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Gerd Feinhals Fachbereich Baumanagement Abteilung Immobilien und Verkehr Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Katrin Schulze Fachbereich Baumanagement Abteilung Immobilien und Verkehr Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Leonid Kleimann Energiebeauftragter Fachbereich Baumanagement Abteilung Immobilien und Verkehr Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Jörg Weese Planungsbeauftragter Abteilung für Bildung, Kultur, Sport und 		 Bürgerdienste Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Monika Osteresch Fachbereich Grünflächen Abteilung Jugend, Gesundheit, Umwelt und 		 Tiefbau Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Peter Schrage-Aden Umwelt- und Naturschutzamt Abteilung Jugend, Gesundheit, Umwelt und 		 Tiefbau Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Beatrix Beese Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Bernd Wolff Sachverständiger bei Bauwettbewerben Referat Sportanlagen Abteilung Sport Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin

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Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Vorprüfung		 	 N.N. 						 Kammervertreter		 Marion Pristl 				 Baukammer Berlin 				 				 Gäste				 				 				 			 Peter Kever Architektenkammer Berlin Mitglieder der BVV Steglitz-Zehlendorf Hella Schleef Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf

1.6	

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen

Im Teilnehmerbereich werden sämtliche Wettbewerbsunterlagen zum Download zur Verfügung gestellt. Wettbewerbsunterlagen können nur auf diesem Weg abgerufen werden. Eine Zusendung per Post erfolgt nicht. Die Unterlagen können ab dem 30.10.2012 heruntergeladen werden. Zur Anmeldung zum Wettbewerb siehe Punkt 1.2 der Auslobung.

1.7	

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten

Die Arbeiten müssen bis zum 10.01.2013, 17:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein. (Es gilt nicht das Datum des Poststempels.) Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Das Modell ist bis zum 17.Januar 2013 um 17:00 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 10. Januar 2013 bzw. am 17. Januar 2013 (Modell) jeweils bis 17:00 Uhr vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Sporthalle Grundschule am Karpfenteich“ einzureichen. Bei Zustellung durch Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben.

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Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Die Verfassererklärung ist nicht in digitaler Form einzureichen.

1.8	

Ortsbesichtigung, Rückfragen

Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung mit den Teilnehmern findet am 15. und 23. November 2012 jeweils um 12 Uhr statt. Der Treffpunkt ist der Haupteingang Grundschule am Karpfenteich, Hildburghauser Str. 135-145, 12209 Berlin Steglitz-Zehlendorf. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können bis zum 29. November 2012 ausschließlich im Rückfrageforum des Wettbewerbes gestellt werden. Alle gestellten Fragen werden dort direkt und anonym angezeigt. Dadurch ist es möglich, dass alle Teilnehmer bereits gestellte Fragen nachlesen können. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, selbst zu überprüfen, dass seine gestellten Fragen im Rückfrageforum angezeigt werden. Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden bis zum 6. Dezember 2012 beantwortet. Die Antworten der Rückfragen werden im Teilnehmerbereich veröffentlicht und sind Bestandteil der Auslobung.

1.9	

Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen

Unterlagen des Wettbewerbs sind: • die vorliegende Auslobung • die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung • digitale Daten zum Download (vollständiges Verzeichnis siehe Teil 4 Anhang), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: –	 Übersichts- und Lageplan –	 Arbeitsplan –	 Grundrisse, Ansichten und Schnitte der 	 Bestandsgebäude (historisch) –	 Vermesserplan –	 Luftbild als .tif-Datei –	 Raum- und Funktionsprogramm als .pdf- und .xls- Datei –	 Fotodokumentation –	 Luftbild 2011

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Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.

1.10	

Geforderte Leistungen

Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform 1.	 Lageplan mit städtebaulichem Konzept M 1:500 und Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Erschließung, PKW-Stellplätze für Mobilitätsbehinderte, Stellflächen für Müllbehälter sowie Fahrradabstellplätze 2.	 EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200 3.	 Alle Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:200 4.	 Fassaden- bzw. Systemschnitt der Sporthalle im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt der Schnitte soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität und Gestaltqualität 5.	 Prüfpläne, maßstäblich (gefaltet) 	 – ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung 	 – der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) 	 – der für die Berechnung notwendigen Maße 	 – der Raumgrößen 	 – der Eintragung der Veränderungen in den Freiflächen 6.	 Berechnungen auf Formblättern (Formblatt A Raumprogramm, Formblatt B Gebäudekennwerte und Formblatt Kostenprüfung / Flächenermittlung, s. 4.1.9 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. 	 – Überbaute Fläche 	 – GRZ 	 – GFZ 	 – Brutto-Grundfläche BGF a 	 – Brutto-Rauminhalt BRI a (V) 	 – Programmfläche 	 – Nutzfläche (NF) in der Aufschlüsselung gem. Raumprogramm 	 – Technische Funktionsflächen (TF) 	 – Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGF a / Nutzfläche) 	 – BGF a /Programmfläche 	 – Verhältnis A/V 7.	 Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 2 DIN A 4 Seiten) zu den – Erläuterung und Begründung des Entwurfskonzepts – Aussagen zu Konstruktion und Materialien – Aussagen zur Wirtschaftlichkeit – Aussagen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Angaben zum barrierefreien Bauen

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8.	 Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300, 400 und 500 9.	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 10.	 erfassererklärung (s. Teil 4 Anhang, 4.1.9 Formblätter); V 11.	Modell auf Einsatzplatte M 1:500 (Achtung: Die Einsatzplatte ist unter Verwendung der Vorgaben des Modellbauers selbst herzustellen, siehe 4.1.3 Digitale Anlagen/Weitere Planungsunterlagen/Angaben zum Modellbau) Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): 	 –	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) 	 in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) –	 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. –	 die geforderten Leistungen nach Nr. 5 (Prüfpläne) als CAD-Datei 	 im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer); –	 die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 6 (siehe 4.1.9 Digitale Anlagen/ Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die darauf gespeicherten Dateien dürfen ebenfalls nur mit der sechsstelligen Kennzahl gekennzeichnet werden und dürfen keine Hinweise auf die Verfasser enthalten. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele –	 Lageplan:				 –	 Grundrisszeichnung Erdgeschoss:	 –	 Ansicht:				 –	 Prüfplan:				

123456_lageplan.tif 123456_grundriss_eg.pdf 123456_ansicht_01.pdf 123456_pruefplan_eg.dwg

In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden.

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Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten ist nur 1 Blatt mit den Maßen 0,90 m x 1,20 m (Hochformat) einzureichen. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2008 § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 2 formuliert. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbes veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.

1.11	

Beurteilungsverfahren und Vorprüfung

Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. (s.a. Teil 3 Wettbewerbsaufgabe, 3.12 Beurteilungskriterien des Preisgerichts)

1.12	

Preise und Anerkennungen

Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der §§ 34,39 und 54 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 18.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis			 6.000,– Euro 2. Preis			 5.000,– Euro 3. Preis			 4.000,– Euro 4. Preis			 3.000,– Euro Über die Preise hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere

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Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.

1.13	

Weitere Bearbeitung

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger mit den Leistungsphasen 2 bis 5 gemäß §§ 33, 38 und 53 beauftragt mit der Option auf Beauftragung der Leistungsphasen 6 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit innerhalb der Kostenobergrenze möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Für Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, gilt § 6 Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung (http://www.akberlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_berufsrecht. htm). Bei ausländischen Wettbewerbsteilnehmern wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros für die weitere Bearbeitung empfohlen.

1.14	

Eigentum und Urheberrecht

Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2008 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zu Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

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1.15	

Verfassererklärung

Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den digitalen Anlagen im Ordner 4.1.9 Formblätter auf beiliegender CD-ROM.

1.16	

Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten

Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie angekündigt unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/ städtebau/baukultur/wettbewerbe Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstelung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1).

1.17	

Haftung und Rückgabe

Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – II D – abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt, ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 1 Verfahren

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1.18	

Zusammenfassung der Termine
30. Oktober 2012 15. / 23. November 2012 bis 29. November 2012 bis 6. Dezember 2012 bis 10. Januar. 2013 bis 17. Januar 2013 28. Februar 2013 März 2013

Auslobungsunterlagen im Internet bei wettbewerbe aktuell per Download			 Ortsbesichtigung				 		 Rückfragen über Internet					 Rückfragenbeantwortung über Internet		 Abgabe der Arbeit			 		 Abgabe des Modells					 Preisgerichtssitzung					 Ausstellung der Arbeiten					

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich

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Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben 2.1	 Städtebauliche Rahmenbedingungen

Lage im Stadtgebiet Der Schulstandort der Grundschule am Karpfenteich liegt im Südwesten Berlins unmittelbar an der Stadtgrenze im Ortsteil Lichterfelde des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Das Wettbewerbsgebiet wird begrenzt durch die Hildburghauser Straße nach Norden, die Scheelestraße nach Westen, durch die Schrebergartenkolonie nach Süden und durch die kleinteilige Bebauung entlang des Achenseeweges nach Osten.

Abb. 1 Schwarzplan

Baustruktur der Umgebung Die Bebauung in Lichterfelde-Ost ist durch eine offene kleinteilige Bebauung geprägt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Wettbewerbsgrundstück finden sich Ein- und Zweifamilienhäuser, vereinzelt auch Reihenhäuser oder Mehrfamilienhäuser in Zeilenbauweise. Unterbrochen wird diese Struktur durch den Schulstandort und eine Kindertagesstädte sowie durch ein sich südlich angrenzendes Kleingartengebiet. Dieses geht wiederum über in Sportanlagen mit Tennisplätzen und Hallen und findet seinen Abschluss in den Grünflächen rund um den Karpfenteich und dem Lilienthalpark. Nur wenig südlich davon endet das Stadtgebiet Berlins mit einer klaren Raumkante.

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Abb. 2 Luftbild 2011, M. 1:4000

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Abb. 3 Lageplan, M 1:4000

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2.2	

Historische Entwicklung

Zwischen 1289 und 1375 wurden die vier ehemals außerhalb Berlins liegenden eigenständigen Siedlungen Steglitz, Lichterfelde, Giesensdorf und Lankwitz erstmals urkundlich erwähnt und blieben bis auf Steglitz, das schon im Spätmittelalter von Berlin aus verwaltet wurde, selbstverwaltete dörfliche Siedlungen. Die Lage des Dorfes Lichterfelde auf einer Endmoränenplatte begünstigte die Landwirtschaft, die Bäkeniederung bot Weidemöglichkeiten für das Vieh und Möglichkeiten für Brunnenanlagen auf den Gehöften. Der wichtigste Grund für die Ansiedlung dürfte jedoch die Nähe der seinerzeit bedeutendsten Handelsstraße zwischen Berlin und Leipzig gewesen sein, dem heutigen Ostpreußendamm. Der Bau der ersten gepflasterten Straße Preußens im Jahr 1792, die Berlin mit Potsdam verband, sowie 1838 die Inbetriebnahme der ersten Eisenbahnlinie BerlinPotsdam begünstigten den wirtschaftlichen Aufschwung – insbesondere von Steglitz. Für Lichterfelde begann die Zeit des Aufschwungs um 1865, als der Hamburger Großkaufmann Johann Wilhelm Anton von Carstenn die brachliegenden Güter Giesensdorf und Lichterfelde mit dem Ziel kaufte, einen ansprechenden Villenvorort für gut situierte Berliner zu schaffen. Die bis dahin unbebauten Felder wurden parzelliert, erschlossen, unter strengen Auflagen zur Bebauungsdichte und Bauform in Grundstücke aufgeteilt und veräußert. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Lichterfelde-West an der Potsdamer Bahn im Jahr 1872 wurde die Entwicklung Lichterfeldes zu einem Berliner Vorort weiter gefördert. Im Jahr 1877 schlossen sich die Güter Lichterfelde und Giesensdorf zur Großgemeinde „Groß-Lichterfelde“ zusammen. Ein Jahr später trat auch das Dorf Lichterfelde der Großgemeinde bei. Der Lichterfelder Bauverein erwarb bereits 1872 große Landflächen um sie zu parzellieren und als Bauland für Villen und Einfamilienhäuser zu verkaufen. Um 1900 wurde vom Verein, hinter dem sich eine Aktiengesellschaft verbarg, ein Park angelegt. Mit diesem heutigen Lilienthalpark sollte der Verkauf der parzellierten Flächen beschleunigt werden. 1920 wurde die Stadtgemeinde Groß-Berlin gebildet. Die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen nach 1945 ließen Lichterfelde in eine Randlage im Süden West-Berlins rücken und verursachten erhebliche Veränderungen im Erscheinungsbild des Ortsteils.

2.3	

Das Wettbewerbsgrundstück

Grundstück/ Wettbewerbsbereich /Größe Der Wettbewerbsbereich befindet sich auf dem Grundstück der Grundschule am Karpfenteich, Hildburghauser Straße 135/145 im Stadtteil Lichterfelde in 12209 Berlin Steglitz-Zehlendorf. Der Wettbewerbsbereich umfasst ca. 4.944 qm, das Schulgrundstück auf dem Flurstück 3/701 umfasst eine Gesamtfläche von 15.082 qm.

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Eigentum Das Flurstück des bestehenden Schulgeländes befindet sich im Eigentum des Landes Berlin und ist dem Fachvermögen des Schulamtes Berlin Steglitz-Zehlendorf zugeordnet. Topographie Das Schulgrundstück weist von West nach Ost einen Höhenunterschied von ca. 2,50 m auf. Die Höhenkoordinaten der Freiflächen liegen zwischen 46,90 m NHN im Nordwesten und 44,38 m NHN im Südosten. Die östliche Grundstücksgrenze bildet eine leichte Böschung aus. Hier liegt das Niveau des Schulgrundstückes ca. 0,8 m über dem der Nachbargrundstücke. Die jeweilige exakte Höhenlage eines Geländepunkts ist in den digitalen Anlagen unter 4.1.2_Informationspläne>Vermesser>Lageplan zu entnehmen. Baugrund Das Wettbewerbsgrundstück liegt geologisch und morphologisch auf der pleistozänen Teltow-Hochfläche, einer Grundmoräne. Der oberflächennahe Schichtaufbau besteht im Allgemeinen aus mehrere Meter mächtigem Geschiebemergel mit Einlagerungen von Schmelzwassersanden. Aufgrund ihrer Entstehung sind diese Sedimente in ihrer lateralen und vertikalen Ausdehnung heterogen, so dass lokal mit unterschiedlichen Eigenschaften der Bodenschichten (Korngrößensortierungen u.a.) zu rechnen ist. In den obersten Metern unter der Geländeoberfläche kann der kalkhaltige Geschiebemergel durch Verwitterung entkalkt und zu Geschiebelehm umgewandelt sein. Lokal ist damit zu rechnen, dass oberflächennahe Schichten teilweise abgetragen bzw. umgeschichtet und durch Auffüllmaterial ersetzt wurden. Als Anhaltspunkt über die Schichtenfolge des Untergrundes finden sich im Anhang Schichtenverzeichnisse verschiedener Bohrungen im Bereich des Schulgrundstückes. In den Schichtverzeichnissen wird die Schichtfolge ab Geländeoberkante bis zur Endteufe detailliert beschrieben. Örtliche Abweichungen der Schichtenfolge, -mächtigkeit und Gesteinsausbildung sind möglich. Die Darstellungen in den Schichtenverzeichnissen entbinden deshalb nicht von projektbezogenen geologischen Untersuchungsarbeiten. Grundwasser Das Grundwasser des bedeckten Hauptgrundwasserleiters steht im Grundstücksbereich in gespanntem Zustand an. Das Grundwasser kann daher nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da die überlagernden bindigen Sedimente (Geschiebemergel) dies verhindern. Erst beim Durchbohren der bindigen Deckschichten stellt sich der Grundwasserstand entsprechend dem hydrostatischen Druck ein. Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der näheren/weiteren Umgebung des Baubereiches seit dem Jahr 1953 festgestellt wurden. Der aus den beobachteten Werten über den gesamten Grundstücksbereich interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 1957 auf und

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betrug ca. NHN +36,8 m, wobei aber nicht auszuschließen ist, dass außerhalb der Messreihe höhere Grundwasserstände vorhanden waren. Im September 2011 lag der aktuelle Grundstücksbereich bei etwa + 36,5 m. Grundwasserstand im

Hinsichtlich der Grundwasserverhältnisse wird auf die besondere Stellung der Sande hingewiesen, die über dem Geschiebemergel der Grundmoräne lagern bzw. in Linsen eingeschaltet sind und beim Bauvorhaben berücksichtigt werden sollten. In mit Sanden gefüllten Senken oberhalb oder in sandigen Linsen innerhalb des Geschiebemergels kann sich in Abhängigkeit von den Niederschlägen temporäres Oberflächenwasser Grundwasser ausbilden, das unabhängig vom Hauptgrundwasserleiter ist und häufig als so genanntes Schichtwasser bezeichnet wird. Messwerte über diese oberflächennahe Grundwasser liegen nicht vor. Altlasten Das Schulgrundstück ist nicht im Bodenbelastungskataster des Landes Berlin eingetragen. Ergebnisse von Boden- und Grundwasseruntersuchungen liegen hierfür ebenfalls nicht vor. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte über das Vorhandensein von Kampfmitteln. Das Vorhandensein von Kampfmitteln im Erdreich kann jedoch nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Freiflächen Die Freiflächen des Wettbewerbstandorts liegen nördlich und östlich des Schulgebäudes und werden durch die bestehende Schulsporthalle unterbrochen. Das Schulgebäude steht von der Hildburghauser Straße zurückgesetzt und entsprechend weitet sich der Straßenraum hier zu einer vorplatzartigen Situation auf. Geprägt und strukturiert wird dieser Freiraum von Parkplätzen und Rasenflächen sowie durch zum Haupteingang führende Fußwege. Der eigentliche Pausenhof auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes wurde in den vergangenen Jahren großflächig entsiegelt und in Eigeninitiative neu gestaltet. Hier befinden sich Kletter-, Turn- und Spielgeräte sowie ein befestigter Ballspielplatz samt Tartanbahn und Weitsprunggrube mit Anlaufzone. Baumbestand Baumpflanzungen und einzelne Sträucher schirmen das Schulgebäude teilweise zur Hildburghauser Straße ab. Diese weist wiederum Straßen begleitendes Grün auf. Sowohl nach Westen zur Scheelestraße wie auch nach Osten ist das Schulgrundstück durch in Reihe und zum Teil in kleinen Gruppen gepflanzte Bäume gesäumt. Auf dem Pausenhof und unmittelbar am Schulgebäude überwiegen kleinwüchsige Bäume, Neuanplanzungen und Strauchwerk.

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Vorhandene Bebauung Das 1964-66 durch das Hochbauamt Steglitz errichtete Schulgebäude besteht im wesentlichen aus einem langgestreckten Trakt aus drei Klassenkreuzen und einer, östlich parallel vorgelagert, eingeschossigen Baugruppe mit Mehrzweckraum, Reserveklassen und Verwaltungsräumen. Es entsteht eine pavillonartige Baustruktur mit zwei geschlossenen Innenhöfen. Ursprünglich war der Bau sandfarben verputzt und teilweise mit Asbestzementplatten verblendet. Es dominiert eine waagerechte Fassadengliederung durch Fensterbänder. Die Schule erhielt im Süden einen zweigeschossigen H-förmigen Anbau. Die bisherige Schulsporthalle steht separat, ist aber in die orthogonale Struktur genauso eingebunden wie ein zur Hildburghauser Straße vorgelagerter einstöckiger Pavillon. In diesem befand sich ursprünglich die Hausmeisterwohnung. Heute beherbergt er einen Teil der Horträume.

Abb. 4 Hofansicht 1973

2.4	

Denkmalbereiche und Baudenkmale

In der unmittelbaren Umgebung des Wettbewerbgebietes befinden sich folgende Baudenkmale und Denkmalbereiche: Lilienthalpark, Gartendenkmal (Inventar-Nr. der Denkmalliste des Landesdenkmalamtes Berlin: 09046308). Am Ort des heutigen Parks hatte der Flugpionier Lilienthal einst Flugübungen absolviert. Er ließ sich 1894 für rund 9.000 Mark an der Schütte-Lanz-Straße aus Abraum der benachbarten Ziegelei einen Hügel aufschütten, von dem aus er seine Gleitflüge startete. Dieser Fliegerberg wurde 1932 zur heutigen Lilienthal-Gedenkstätte umgestaltet. Zum Park gehören der sogenannte Karpfenteich, Liegewiesen und ein Kinderspielplatz. Platz und Straßensystem Oberhofer Weg, Denkmalbereich (InventarNr. der Denkmalliste des Landesdenkmalamtes Berlin: 09066002). Dieses stellt eine aus Platz- und Straßensystemen symmetrisch angelegte stadträumliche Figur dar. Die Bebauung besteht aus und Ein- und Mehrfamilienhäusern und wurde im Kern ab 1871 von Johannes Otzen angelegt.

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Abb. 5 Denkmalbereiche und Baudenkmale 1:10.000

2.5	

Technische Infrastruktur

Elektrizität Die Stromversorgung vor dem Schulgrundstück verläuft beidseitig parallel zur Hildburghauser Straße. Das Schulgebäude wird durch einen Stich, der von der Hauptleitung abgeht und zum vorgelagerten Pavillonbau führt, versorgt. Erdgas Parallel zur Hildburghauser Straße verläuft auf der südlichen Straßenseite eine Hochdruckleitung (H 200). Gegenwärtig wird das Schulgebäude an der Nordseite durch eine Niederdruckleitung (ND 90PE) erschlossen. Der Stich führt zum Pavillongebäude. Hier befindet sich die zentrale Heizanlage, die über einen Heizkreislauf alle Gebäudeteile versorgt. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung liegen in der Hildburghauser Straße (200er Graugussrohr). Abwasser Leitungen für das Abwasser verlaufen in der Hildburghauser Straße (200 DN). Regenwasser Das Regenwasser wird in separate Regenwasserableitungen sowohl der Hildburghauser Straße als auch der Scheelestraße geführt.

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Telekommunikation Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über eine parallel zur Hildburghauser Straße im südlichen Gehwegbereich verlaufende Fernmeldeleitung.

2.6	

Erschließung und Verkehr

Übergeordnete Erschließung Das Wettbewerbsgrundstück liegt an der Hildburghauser Straße. Diese verbindet Lichterfelde und den S-Bahnhof Osdorfer Straße mit dem östlich gelegenen Marienfelde und trifft dort auf die B 101, einer großen Ausfallstraße in das südliche Berliner Umland. Diese bildet zugleich die schnellste Anbindung nach Schöneberg und in die Berliner City. Direkt nach Norden zum S-Bahnhof Lichterfelde-Ost führt der Oberhofer Weg. Erschließung des Schulgrundstückes Der Haupteingang der Schule liegt an der Hildburghauser Straße. PKW und LKW Die Zufahrt zum bestehenden Schulgelände liegt ebenfalls in der Hildburghauser Straße. Hier befindet sich der Lehrerparkplatz. Weitere Parkmöglichkeiten stehen außerhalb des bestehenden Schulgeländes entlang der Hildburghauser Straße zur Verfügung. Zwischen Schulsporthalle und Hauptgebäude befindet sich die Feuerwehrzufahrt zum Pausenhof. Über diese wird auch die Mensa und die Lehrküche auf dem hinteren Schulgrundstück beliefert. Fahrrad Fahrradständer sind ausreichend entlang der Zuwegung auf dem Grünsteifen vor dem Haupteingang platziert ( ca. 100 Stück). Fußgänger Das Schulgelände kann fußläufig über den Haupteingang oder über die Freiflächen zwischen bestehender Sporthalle und Schulgebäude betreten werden. ÖPNV Nächstgelegener Haltepunkt des ÖPNV ist die Bushaltestelle Oberhofer Weg der Linie 112 (Taktung: 20 min). Diese fährt zum S-Bahnhof Osdorfer Straße (S25). Durch Umsteigen in die Linie 284 können die S-Bahnhöfe Rathaus Steglitz (S1, U9) sowie Lichterfelde Ost ( S25, auch DBHaltepunkt) erreicht werden. Die Fahrzeit zum Bahnhof Zoologischer Garten beträgt 41 Minuten.

2.7	

Planungsrecht

Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom Januar 2009) stellt das Gebiet, in dem sich der Wettbewerbsbereich befindet, als Wohnfläche W3 dar. Das Schulgrundstück selbst ist als Baugrundstück für den Gemeinbedarf Schule und Volksbücherei qualifiziert.

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Planungsrecht Der Schulstandort der Grundschule am Karpfenteich liegt im Geltungsbereich des festgesetzten Bebauungsplanes XII- 87 (siehe digitale Anlagen unter Punkt 4.1.5, Vorschriften). Die zulässige Zahl der Vollgeschosse beträgt II, die zulässige GRZ und GFZ beträgt 0,4. Es gilt die offene Bauweise. Der Bebauungsplan XII-87 von 1965 berücksichtigt eine zukünftige Erweiterung der Hildburghauser Straße. Nach gegenwärtigem Stand wird es nicht zu dieser Straßenverbreiterung kommen sondern nur zu einem Ausbau in der vorhandenen Breite. Bauordnungsrecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt durch das Bezirksamt SteglitzZehlendorf von Berlin. Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen.

2.8	

Grundschule am Karpfenteich

Die Grundschule am Karpfenteich ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG) für 450 Kinder mit offenem Ganztagsbetrieb und Schulöffnung von 7.25 Uhr bis 13.30 Uhr und einem Ganztagsbetrieb (Hort). Die Schule hat einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt und bietet Frühenglisch an. Zur Verfügung stehen vielfältige Räumlichkeiten, u.a. ein Mehrzweckraum mit Bühne und angegliedertem Musikraum, ein Fachraum für Naturwissenschaften, eine Lernwerkstatt, ein Computerraum, Medienecken in jeder Klasse, ein „grünes“ Klassenzimmer mit Koi-Teich, eine Schulbücherei, ein Werkraum und eine Lehrküche sowie ein separates Gebäude als sogenanntes Kinderhaus, in dem zusätzliche Räume zur Hortbetreuung untergebracht sind. Ein Förderverein kümmert sich als Schulhof-AG um die phasenweise Umgestaltung des Schulhofes. Seit 2005 entstanden so in Eigeninitiative Pergola, Wäldchen, Hügel, Sitz-, Spiel- und Balancierecke.

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Teil 3 	 Wettbewerbsaufgabe 3.1	 Planungsumfang

Gegenstand des Realisierungswettbewerbes ist der Neubau einer Zweifeldsporthalle für die Grundschule am Karpfenteich, Hildburghauser Str. 135-145, 12209 Berlin Ortsteil Lichterfelde. Die aus der Erbauungszeit der Schule stammende Einfeldhalle und die nordöstlich auf dem Schulgrundstück stehende Garage sollen abgerissen werden. Auf dem Grundstück soll für den Schulbedarf sowie für den Vereinsund Breitensport eine Zweifeldsporthalle errichtet werden. Neben den Pausenflächen befinden sich auf dem insgesamt 15.080 qm großen Schulgrundstück Sportaußenanlagen mit Tartanbelag, ein Lehrerparkplatz und ein Gebäude für die Hortbetreuung mit den dazugehörigen Freiflächen. Die Außenanlagen des Schulgrundstücks sollen weitestgehend erhalten bleiben. Bestandteil der Planung sind Anpassungsmaßnahmen, die im Rahmen der Baumaßnahme erforderlich sind. Diese sind im Gesamtkostenrahmen berücksichtigt.

3.2	

Städtebaulich-architektonische Zielsetzung

Im Rahmen der Entwurfsbearbeitung ist die Frage der Positionierung der neuen Sporthalle von besonderer Bedeutung. Die Freifläche zur Hildburghauser Straße stellt durch die fehlende Abgrenzung zum Straßenraum für die Schule keinen nutzbaren Außenbereich dar. Durch den Neubau sollen die Außenräume neu strukturiert, Zuordnungen verdeutlicht und die Zugangssituation zur Schule und zur Sporthalle (Vereinsnutzung) klar herausgearbeitet werden. Eine Straßenerweiterung wie im Bebauungsplan XII-87 von 1965 dargestellt ist nicht mehr beabsichtigt. Eine Abweichung von der im Bebauungsplan festgesetzten Bauflucht- und Straßenbegrenzungslinie ist bei der Neubebauung denkbar. Ein Bezug auf die Bau- und Straßenfluchtlinie von 1892 und deren Fortführung über das Schulgrundstück wäre im Rahmen einer Befreiung vom B-Plan möglich. Auf dem Schulgrundstück sind Abstandsflächen von mindestens 3 m oder 0,4h der Gebäudehöhe einzuhalten. Die Abstandsflächen dürfen sich nicht überlagern. Geringfügige Unterschreitungen sind möglich, wenn Brandschutzgründe dem nicht entgegen stehen. Für das Hortgebäude soll die Möglichkeit einer mittelfristigen Erweiterung und Anbindung an das Hauptgebäude erhalten bleiben und im Entwurf berücksichtigt werden. Zur östlichen Grundstücksgrenze sind nachbarrechtlich die Verschattungsund Abstandsflächen zu berücksichtigen. Das Nachbargrundstück Hildburghauser Straße 133 ist entgegen der sonst vorgeschriebenen offenen Bauweise in Grenzbebauung mit einem Mehrfamilienhaus bebaut.

Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe

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Der Auslober erwartet Wettbewerbsbeiträge von hoher entwurflicher Qualität. Die Wettbewerbsbeiträge sollen sich mit der vorhandenen Bebauung auseinandersetzen. Das Gebäudeensemble soll eine Ergänzung erhalten, die städtebaulich überzeugend den Schulstandort weiter entwickelt. Die Belange der Schule, des Vereinssportes (wettkampfgerechte Sporthalle), aber auch der Anwohner (Lärmschutz) sind dabei zu berücksichtigen. Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von maximal 3.600.000,- Euro (brutto) vorgesehen. Die Realisierung soll bis Ende 2015 erfolgen.

3.3	
Raum-Nr. 1.1 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.3 1.4 1.5.1 1.5.2 1.5.3 1.5.4 1.6.1 1.6.2 1.7 1.8 1.9 1.10 Gesamt

Raumprogramm
Raumbezeichnung / Nutzung Sporthalle 22 x 44 m, Lichtraumprofil 7 m Geräteraum 1 Geräteraum 2 Geräteraum 3 Lehrer/Schiedsrichterraum Lehrer/Schiedsrichterraum Umkleideraum 1 Umkleideraum 2 Umkleideraum 3 Umkleideraum 4 Wasch-/Duschraum 1 Wasch-/Duschraum 2 Sportlertoiletten Außengeräteraum Reinigungsgeräteraum Technikraum, Größe nach technischem Erfordernis Flächenbedarf (in qm)

968 40,5 40,5 40,5 12 9 23 23 23 23 21 21 15 3

1.262,5

Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Anhang auf der der Auslobung beiliegenden CD-Rom/ bzw. im Downloadbereich unter 4.1.9 Formblätter und Raumprogramm, Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm. Funktionsdiagramme zum Sporthallenbau sind unter 4.1.4 Funktionale Anforderungen zu finden.

3.4	

Funktionale Anforderungen

Zweifeldsporthalle Die geplante Sporthalle dient dem Schul-, Vereins- und Breitensport. Bei dem Sporthallentyp handelt es sich um eine Zweifeldsporthalle mit einer Größe von insgesamt 22 m x 44 m (lichtes Innenmaß einschl. Sicherheitsabstand), die mittels eines doppelschaligen Trennvorhangs in zwei Einheiten mit einer Größe von 22 m x 22 m unterteilt werden kann. Jeder Hallenteil muss separat vom Nebenraumtrakt zugänglich sein. Es ist aus jedem Hallenteil ein zweiter Rettungsweg nachzuweisen.

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Das Lichtraumprofil beträgt 7 m. An den Stirnseiten der Hallen sind zumindest im Bereich von 5 m beidseitig der Spielfeldachsen keine Türöffnungen vorzusehen. Belichtung Die Sporthalle soll natürlich belichtet werden. Eine Belichtung über die Längsseiten ist ab 2 m über Oberkante Sporthallenboden anzustreben, stirnseitige Fenster sind zu vermeiden. Aus Kostengründen (ballwurfsichere Glasflächen, Blendschutzeinrichtungen, Reinigungsaufwand etc.) sollen die Glasflächen auf das zur Belichtung und Belüftung notwendige Minimum beschränkt bleiben. In jedem Fall sind geeignete Blendschutzmaßnahmen zu treffen. Eine Belichtung über Nord-Sheds ist möglich. Belüftung / Schallschutz Die Sporthalle ist mit einer Lüftungsanlage zu versehen. Dies ist neben energetischen Gesichtspunkten vor allem schallschutztechnisch erforderlich, da sich die Sporthalle in einem Wohngebiet befindet und eine Nutzung durch den Vereinssport auch außerhalb der Schulzeiten stattfinden wird. Die Lüftungsanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung auszustatten. Barrierefreiheit Die Sporthalle mit allen Nebenräumen soll nutzungsgerecht barrierefrei erschlossen sein. Dies ist am einfachsten zu erreichen, wenn alle Bereiche auf einer Ebenen (stufenlos) angeordnet werden. Die Sportflächen sind wie die Umkleide-/ Wasch-/ Duschräume und die anderen Nebenräume (vgl. Raumprogramm) barrierefrei zu planen. Es ist aber denkbar, einen Teil der Umkleide-/ Wasch-/ Duschräume auf einer zweiten Ebene zu realisieren. Geräteräume Die Geräteräume sind in Längsrichtung an den Hallenlängsseiten anzuordnen. Jedem Hallenteil ist mindestens ein Geräteraum zuzuordnen. Für die Vereinsnutzung bedarf es eines dritten Geräteraumes. Die Geräteräume sollen auf ganzer Länge (bis auf konstruktiv notwendige Stützen) zu öffnen sein. Die lichte Höhe muss 2,50 m, im Durchgangsbereich (Schwingtor) mindestens 2,20 m betragen. Die Geräteräume müssen eine Mindesttiefe von 4,50 m aufweisen. Die Breite von jeweils ca. 9 m ist einzuhalten, um die notwendige Sportgeräteausstattung nach Musterausstattungsprogramm unterbringen zu können. Lehrer-/Schiedsrichterraum Mindestens 1 Lehrer-/ Schiedsrichterraum soll direkt der Halle zugeordnet sein. Dies gilt insbesondere für den kombinierten Lehrer-/ Schiedsrichter-/ Sanitätsraum (Erste Hilfe) auf der Hallenebene. Eine Blickverbindung (Fenster) zur Halle ist erforderlich, die Fensterunterkante soll 1 m über OK Fertigboden liegen. Eine leichte Auffindbarkeit und Erreichbarkeit für Feuerwehr / Rettungsdienst muss gewährleistet sein. Für die schulische Nutzung ist es aus Aufsichtsgründen notwendig, dass 1 Lehrerraum den Umkleideräumen direkt zugeordnet ist. Die Räume sind mit einer Dusche und einem Handwaschbecken auszustatten. Die lichte Höhe beträgt 2,50 m.

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Umkleideräume Jeweils 2 Umkleideräume sind einem Wasch-/Duschraum zuzuordnen. In den Umkleideräumen muss die Möglichkeit der Aufstellung von insgesamt 12 m nutzbarer Banklänge nachgewiesen werden. Die Verkehrsflächen sollen mindestens 1,50 m breit sein bzw. 1,80 m, wenn der Raum zwischen den gegenüberliegenden Bänken als einziger Durchgang dient. Es sind mindestens 4 Umkleideräume für eine getrenntgeschlechtliche Nutzung erforderlich. Die Verbindung der Umkleideräume zu den Hallenteilen soll über einen zentralen Erschließungsflur erfolgen. Eine strikte Trennung zwischen „Straßenschuhgang“ und „Turnschuhgang“ wird nicht gewünscht. Alle Umkleideräume sollen natürlich belichtet sowie natürlich be- und entlüftet werden können. Aus Gründen der Orientierung und Aufsicht (Schulbetrieb) wird einer Zuordnung der Umkleideräume zu den einzelnen Hallenteilen der Vorzug gegenüber einer zentralen (z.B. stirnseitigen) Anordnung aller Umkleideräume gegeben. Die Umkleideräume sollen barrierefrei geplant werden, d.h. ausreichende Türöffnungen und Bewegungsflächen sind vorzusehen (vgl. DIN 18024, Teil 2). Die lichte Höhe der Umkleideräume soll mindestens 2,50 m betragen. Wasch-/Duschräume Wasch-/Duschräume sind mit jeweils 6 Duschen, 6 Waschplätzen sowie 1 WC (ohne Vorraum und Handwaschbecken; lichtes Innenmaß: B 1,51 m, T 1,61 m, Türaufschlag nach außen) auszustatten. Es sind mindestens 2 Wasch- und Duschräume für eine getrennt geschlechtliche Nutzung erforderlich. Eine natürliche Be- und Entlüftung soll vorgesehen werden, zusätzlich werden die Räume mechanisch be- und entlüftet. Bei gegenüberliegenden Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,80 m zu beachten. Bei einseitig angeordneten Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,35 m erforderlich. Bei gegenüberliegenden Brausen ist eine Gangbreite von 1,50 m, bei einseitig angeordneten Brausen von 1,10 m erforderlich. Die lichte Höhe des Dusch-/Waschbereichs beträgt mindestens 2,50 m. Die Räume einschließlich WC sind barrierefrei zu planen. Toilettenanlagen Zusätzlich zu den Toiletten in den Wasch/Duschräumen sind erforderlich: Für die Sportler auf Hallenebene jeweils in Teilen barrierefrei: –	 –	 	 1 Damentoilette mit 1 WC-Sitz, Handwaschbecken im Vorraum; 1 Herrentoilette mit 1 WC-Sitz, 1 Urinal, Handwaschbecken im 		 Vorraum.

Diese sind während der Öffnungszeiten der Halle auch von Nutzern/ Gästen der Außenanlagen zu nutzen.

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Außengeräteraum Der Außengeräteraum dient sowohl der Unterbringung von Sportgeräten, die auf den Sportaußenanlagen genutzt werden, wie auch als Unterstellraum für Garten-, Pflege- und Schneegeräte. Er muss auf gleicher Ebene mit den Außenanlagen liegen. Er erhält eine Doppelflügeltür mit 1,70 m Breite und 2,20 m Höhe und soll befahrbar vorgesehen werden. Reinigungsgeräteraum Der Reinigungsgeräteraum soll zentral und möglichst direkt der Halle zugeordnet sein. Die lichte Türdurchgangsbreite muss mindestens 0,85 m betragen (Reinigungsmaschinen). Der Raum ist mit Warm- und Kaltwasseranschluss und einem Ausgussbecken auszustatten, die lichte Höhe soll 2,50 m betragen. Technikraum Die Lage und Größe des Technikraumes ist entwurfsabhängig zu wählen und richtet sich nach den technischen Erfordernissen.

3.5	

Technik

Die Sporthalle als eigener Gebäudeteil ist mit einer separaten dezentralen Gasheizung auszustatten und benötigt einen eigenen Hausanschlussraum.

3.6	

Freiflächen / Außenanlagen

Die Außenanlagen des Schulgrundstücks sollen weitestgehend erhalten bleiben. Bestandteil der Planung sind Anpassungsmaßnahmen, die im Rahmen der Baumaßnahme erforderlich sind. Dabei sind die bestehenden Schulgebäude über eine Wegeführung mit dem Neubau sinnvoll anzubinden. Die Einfriedung und Abgrenzung des Schulgrundstückes zur Hildburghauser Strasse ist vorzusehen. Eine Stellfläche für insgesamt 7 Müllcontainer, davon 5 mit jeweils 100 Liter und 2 mit jeweils 120 Liter Fassungsvermögen, ist in den Außenanlagen einzuplanen. Bei der Gestaltung der Freiflächen und Außenanlagen ist kein geschützter Baumbestand auf dem Wettbewerbsgrundstück zu berücksichtigen. Bei der Planung ist die Baumschutzverordnung des Landes Berlin in der aktuellen Fassung zu beachten. Es ist nicht Bestandteil des Wettbewerbs, Sportaußenanlagen neu zu planen.

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3.7	

Erschließung / Stellplätze

Erschließung der Zweifeld-Sporthalle Die Lage der Haupterschließung der Zweifeldsporthalle ist entwurfsabhängig zu lösen. Der Eingang sollte so angeordnet sein, dass sowohl die Anbindung an das bestehende Schulgelände, als auch eine gut auffindbare Zugänglichkeit für den Vereinssport nach Unterrichtsschluss gewährleistet ist. Für die Feuerwehr, die Belieferung der Mensa und der Lehrküche sowie für die Müllfahrzeuge ist eine Zufahrt sicher zu stellen. Eine Verlegung der vorhandenen Feuerwehrzufahrt ist möglich. Der Ver- und Entsorgungsverkehr ist so nachzuweisen, dass hiervon keine signifikanten Störungen ausgehen, die Sicherheit der Schüler gewährleistet wird und die erforderlichen Anlieferungszonen sich gestalterisch in das Schulgelände einfügen. Die Zugänge sollten klar ablesbar ausgebildet werden. Der Funktionsbereich der Zweifeld-Sporthalle ist fußläufig mit dem bestehenden Schulgelände zu vernetzen. Hierbei ist auf eine direkte Wegeführung und auf Maßnahmen zur Erleichterung der Orientierung zu achten. Stellplätze Auf dem Grundstück sind PKW-Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen vorzusehen. Die Anzahl ergibt sich aus den Ausführungsvorschriften (AV Stellplätze) zu § 50 der Bauordnung für Berlin (BauOBln) vom 11.Dezember 2007. Fahrradstellplätze sind in ausreichender Anzahl vorhanden, befinden sich jedoch im potenziellen Erweiterungsbereich des Hortgebäudes. Ein neuer Standort soll deshalb für eine zukünftig mögliche Verlegung mit eingeplant werden.

3.8	

Baukosten / Wirtschaftlichkeit

Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudeentwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der vorgelegten Entwürfe. Dies bezieht sich auf: –	 Baukosten – 	 Instandhaltungskosten – 	 Kosten des laufenden Betriebes Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und –beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sind zu beachten, siehe Digitale Anlagen unter 4.1.7).

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Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: –	 kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung 	 der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß –	 natürliche Belichtung der Räume –	 natürliche Belüftung der Räume (wo möglich) –	 Verzicht auf aufwendige Konstruktionen – 	 Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit – 	 Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener 	 Fassadenfläche –	 Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungs	 fähigkeit des Materials Es sollen die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption im Rahmen des Erläuterungstextes beschrieben werden. Es sind Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: –	 –	 –	 	 	 Konstruktion, Tragsystem, Ausbau Gebäudehülle (Fassade, Dach) technische Gebäudeausrüstung (Heizen, Lüften, Wärmerückgewinnung, Tagelichtnutzung, Beleuchtung) Außenanlagen

Der vorgesehene Gesamtkostenrahmen von 3.600.000 Euro (inkl. MwSt.) ist zwingend einzuhalten. Die Kosten für den Abriss der bestehenden Halle und der Garage sind darin enthalten. Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 KG 100		 Grundstück				 KG 200		 Herrichten und Erschließen	 209.600 Euro KG 300 		 Bauwerk – Baukonstruktion	 1.091.200 Euro KG 400		 Bauwerk – Technische Anlagen	 668.800 Euro 			 Maßnahmen zur Energieeinsparung	 334.400 Euro KG 500		 Außenanlagen			 176.000 Euro KG 600		 Ausstattung und Kunstwerke 	 320.000 Euro KG 700		 Baunebenkosten			 800.000 Euro 			 Gesamtkosten	 		 3.600.000 Euro

3.9	

Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung

Das Gebäude ist besonders unter dem Aspekt der Energieeffizienz so zu planen, dass die Anforderungen der EnEV 2009 um mindestens 30% unterschritten werden (entspricht somit voraussichtlich der EnEV 2012). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: –	 Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, 			 Anlagentechnik) –	 Optimierung der Tageslichtnutzung –	 sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit

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–	 –	 –	 –	 	 –	 –	 –	 –	 –	 –	

langfristige und flexible Nutzungsqualität Kosteneffizienz bei Baukosten Minimierung der Betriebskosten bedarfsgerechte natürliche Lüftung bzw. bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich) Reduktion von Immissionen und Emissionen Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der 			 Nutzungsbereiche hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie 		 Konstruktionen der Gebäudehülle Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, 		 Heizungsunterstützung, Strom) Einsatz regenerativer Energien

Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Die Einleitung in die Kanalisation ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Neben der Regenwassernutzung als Betriebswasser sind bei der weiteren Planung andere Formen der Regenwasserbewirtschaftung wie z.B. die Versickerung des von Dächern und befestigten Flächen ablaufenden Niederschlagswassers, die Möglichkeit der Gebäudebegrünung, sowie weitere innovative Konzepte zur Regenwasserbewirtschaftung als Alternativen zu prüfen. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Digitale Anlage Punkt 4.1.7). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Die umweltgerechte und nachhaltige Ausbildung des Baukörpers ist eine wesentliche Voraussetzung für den Entwurfsbeitrag.

3.10	

Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ und des Handbuches „Design for all-Öffentlicher Freiraum Berlin“ - www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch - im Wettbewerb umzusetzen. Die unterschiedlichen Nutzeranforderungen sollen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Funktionsbereichen wie Erschließung, Orientierung und Sanitärräumen ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

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Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.

3.11	

Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien

Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: –	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin –	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006 –	 DIN 18024-1 und DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen –	 DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen –	 DIN 18032 Sporthallen, Teile 1 bis 4 und 6 –	 DIN 58125 Sicherheit im Schulbau –	 GUV-V S 1 Unfallverhütungsvorschrift Schulen –	 Rundschreiben 03/2010, SenStadt VI A –	 Rundschreiben 03/2011, SenStadt VI A –	 Energieeinspar-Verordnung EnEV 2009 vom 01.10.2009 –	 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in der aktuellen 		 Fassung –	 Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004 –	 Baumschutzverordnung (BaumSchVO) vom 11. Januar 1982, zuletzt geändert am 5. Oktober 2007 Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten.

3.12	

Beurteilungskriterien des Preisgerichts

Städtebau und architektonische Gestaltung –	 Städtebau / stadträumliche Gestaltung –	 Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit –	 Materialwahl und Konstruktion –	 Freiflächen Funktionen –	 Erschließung (außen und innen) –	 Funktionale Zuordnung –	 Räumliche Qualität –	 Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung –	 Außenraumnutzung Realisierbarkeit –	 Programmerfüllung –	 Nachhaltigkeit und Energieeffizienz –	 Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb –	 Genehmigungsfähigkeit –	 Barrierefreiheit Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.

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Sporthalle Grundschule am Karpfenteich / Teil 4 Anhang

43

Teil 4 	 Anhang 4.1	 Digitale Anlagen

4.1.0	 Auslobung 	 Vorliegende Auslobung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300dpi Auflösung
00_auslobung_ gs am karpfenteich.pdf

4.1.1	 Lageplan / Arbeitsplan pdf-Dateien -	 Übersichts-/ Lageplan, Arbeitspläne: Grundrisse, Schnitte, Ansichten
01_uebers_lage_gs am karpfenteich.pdf			 02_arb_lage_ gs am karpfenteich.pdf			 (M 1:500) (M 1:200)

CAD-Dateien -	 Lageplan auf Grundlage der ALK und des amtlichen Lageplans des Vermessungsbüros Rek und Schwenk als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig)
03_uebersarb_lage_ gs am karpfenteich.dwg/dxf		 	 (vAutoCAD 2000)

4.1.2	 Informationspläne -	 Vermesserplan des Vermesserbüros Rek und Schwenk
01_vermesserplan.dxf/.dwg/. 				 (vAutoCAD 2000) (M 1:200) 01_vermesserplan. pdf					

-	 Bestandspläne der GS am Karpfenteich der BIM
02_bestandspläne_grundrisse.pdf			 03_grundriss_eg.dxf					 04_grundriss_og01.dxf					 05_grundriss _ug01.dxf					 06_grundriss_ug02.dxf					 07_schulkindergarten grundriss_eg.dxf			 08_mur_grundriss_eg.dxf					 09_mur_grundriss_ og01.dxf 10_ansichten_hauptgebäude.pdf 11_ansichten_längsfassaden.pdf 12_schnitte_hauptgebäude_1-6.pdf 13_schnitte_hauptgebäude_7-10.pdf 14_grundrisse_ansichten_schulsporthalle.pdf 15_grundrisse_ansichten_schulkindergarten.pdf 16_Lageplan der Grundschule_Systemskizze.pdf 17_Überlagerung Luftbild_B-Plan.jpg (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)

-	 Lagepläne von Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-/.dxf-Dateien
18_ltg_netzgesellschaft_gas.pdf				 19_ltg_bwb.pdf						 19a_ltg_bwb_legende.pdf 20_ltg_vattenfall_strom.pdf				 21_ltg_telekom.pdf					 21a_ltg_telekom_kabelschutzanweisung-legende.pdf (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500)

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4.1.3	 Weitere Planungsunterlagen -	 Schichtverzeichnis
01_schichtenverzeichnis.pdf

-	 Angaben zum Modellbau
02_abbildungen_umgebungsmodell.pdf 03_Fräskontur Einsatzplatte.dwg Die Unterlagen zum Modellbau (Einsatzplatte im M 1:500, Fotos des Umgebungsmodells und CAD-Daten) werden m Zusammenhang mit der Beantwortung der Rückfragen versendet

-	 Denkmalkarte
04_denkmalkarte.pdf 					 (M 1:2000)

4.1.4	 Funktionale Anforderungen -	 Musterraumprogramm für Sporthallen, Stand Juli 1995
01_mrp_sporthallen.pdf 02_mga_sporthallen.pdf

-	 Funktionale Anforderungen für Sporthallen 	 Textbausteine, Stand 12/07
03_hallenfeldaufsicht.pdf 04_prinzipskizzen.pdf 05_funktionale_anforderungen_sporthalle.pdf

4.1.5	 Vorschriften -	 Bebauungsplan XII-87
01_b-plan_XII-87.pdf

4.1.6	 Vorschriften im Internet -	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin 	 (BauOBln) v. 29. September 2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. Juni 2011 (GVBl. S. 315, in Kraft getreten am 10. Juli 2011)
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml

-	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006(GVBI. S. 1035), geändert durch § 16 der EnEV-Durchführungsverordnung Berlin vom 17. Juli 2008 (GVBL. S. 222)
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml

–	 	 	 	

Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (Energieeinsparungsgesetz – EnEG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2684), geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28.03.2009 (BGBl. I S. 643)
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/eneg/gesamt.pdf

–	 Energieeinsparverordnung EnEV vom 24. Juli 2007 (BGBl. 	 I S. 1519), geändert durch die Verordnung vom 29.04.2009 	 (BGBl. I S. 954)
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/enev_2007/gesamt.pdf

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–	 Verordnung zur Durchführung der Energieeinsparverordnung 	 in Berlin (EnEV-Durchführungsverordnung Berlin – EnEV-DV Bln) 	 vom 18.12.2009 (GVBl. S. 889)
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml# verordnungen

-

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vom 7. August 2008, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2011 (BGBl. I S. 619)
http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/20095.php

-	 	 	 	

Ausführungsvorschriften zu § 50 der Bauordnung für Berlin (BauOBln) über Stellplätze für Kraftfahrzeuge für schwer Gehbehinderte und Behinderte im Rollstuhl und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (AV Stellplätze) vom 11. Dezember 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/ 20071129-AV-Stellpl.pdf

–	 Verordnung zum Schutz des Baumbestandes in Berlin (Berliner Baumschutzverordnung – BaumSchVO) vom 11. Januar 1982 (GVBl. S. 250), zuletzt geändert durch die Vierte Verordnung zur Änderung der Baumschutzverordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 558)
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/andere/baumschvo.pdf

	 -	 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) v. 12. August 2004, zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 19. Juli 2010 (BGBl. I S. 960)
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbst_ttv_2004/gesamt.pdf

-	 GUV-V S 1 - Unfallverhütungsvorschrift Schulen vom Mai 2001 mit Durchführungsanweisungen vom Juni 2002
http://www. publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/v-s1.pdf

-	 Schulgesetz für Berlin, Schulrecht, in der Fassung vom 28. Juni 2010
http://www.berlin.de/sen/bildung/rechtsvorschriften/

-	 Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule (Grundschulverordnung – GsVO) vom 19. Januar 2005 (GVBl. S. 16) in der Fassung vom 9. September 2010
http://www.berlin.de/sen/bildung/rechtsvorschriften/

-	 Verordnung über die sonderpädagogische Förderung (Sonderpädagogikverordnung - SopädVO) vom 19. Januar 2005 (GVBl. S. 57) in der Fassung vom 23. Juni 2009
http://www.berlin.de/sen/bildung/rechtsvorschriften/

4.1.7	 Richtlinien als .pdf -	 Verfahren zur Ermittlung des Kostenrahmens von Hochbaumaß	 nahmen im Land Berlin, Rundschreiben SenStadt VI B Nr. 01/2010
00_erm_kostenrahmen.pdf

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-	 Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn 1/2002
01_WiSt_rundschreiben.pdf 02_WiSt_allgemein.pdf 03a_WiSt_hochbau.pdf 03b_WiSt_hochbau_matrix.pdf 04_WiSt_techn_geb_ausr.pdf 05_WiST_literaturhinweise.pdf 06_WiSt_landschaftsbau.pdf

-	 Grundsätze für die Betriebswassernutzung, Rundschreiben 	 SenStadt VI C Nr. 01/2003
07_grundsaetze_betriebswassernutzung.pdf

-	 Ökologisches Bauen, Anforderungen an Baumaßnahmen, 	 Leitfaden SenStadt 2007
09_oekoleitfasdenBlnE_bf_2007.pdf

-	 Planungshilfe für Energiesparendes Bauen, Landesinstitut für Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen 2003
10_planungshilfe_energiesparendes_bauen.pdf

-	 Musterrichtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen, Rundschreiben SenBauWohn 07/1998
11_MSchulbauR_Juli-1998.pdf

-	 Muster Unfallverhütungsvorschrift Schulen vom Mai 2011 mit 	 Durchführungsanweisungen vom Juni 2002
12_muster_UVV-Schulen.pdf

–	 Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken
13_richtlinie_ffwg_bbg.pdf

4.1.7	 Richtlinien im Internet –	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und -prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_hochbau. shtml

–	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und 	 -beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/schadstoffe.shtml

–	 Grundlagen für Wettbewerbe, ökologisches Bauen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen/index.shtml

–	 Handbuch Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche Gebäude, Grundlagen und Beispiele, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Kommunikation, 06/2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch.shtml

–	 Handbuch Design for all – Öffentlicher Freiraum Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Februar 2011
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch.shtml

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47

–	 Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 03 / 2010 und VI A Nr. 03 / 2011
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/rechtsgrundlagen.shtml

–	 Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Stand Februar 2011
www.nachhaltigesbauen.de/leitfaeden-und-arbeitshilfen/leitfaden-nachhaltiges-bauen. html

4.1.9	 Formblätter und Raumprogramm –	 Verfassererklärung (s. Teil 1 Pkt 1.15) 	 (.pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das .pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
000000_verfassererklaerung_gs-karpfenteich.pdf

–	 Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm nach Teil 1 Pkt 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_flaechenermittlung_ gs-karpfenteich.xls 000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_ gs-karpfenteich.xls

4.1.9	 Bilddokumentation –	 Bilddokumentation
01_bilddokumentation2011 01b_bilddokumentation2012

–	 Historische Aufnahmen
02_hist. Aufnahme_Hofansicht1973 03_hist. Aufnahme_Eingangssituation1973

–	 Luftbilder
04_hist.luftbild1928.jpg/.pdf 05_Schrägluftbild01_1974.jpg 06_Schrägluftbild02_1974.jpg 07_luftbild2011_ausschnitt.jpg 08_luftbild2011_uebersicht.jpg

4.2	

Quellenangaben

Literatur –	 Berlin und seine Bauten, Schulen 	 1991, Ernst und Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften, Berlin –	 Texte des Landesdenkmalamtes Berlin Internet –	 FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abbildungsnachweis Titelbild:		 Abbildungen:	 1-3,5	 			 4	 Fotodokumentation:	

Landesarchiv Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Landesarchiv Berlin Nils Hauer

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