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Full text: DBU aktuell Issue 2009,4

DBU aktuell
Informationen aus der Fördertätigkeit
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Nr. 4 | April 2009

DBU erstmals Bundespate von Jugend forscht
Zum ersten Mal in seiner über 40-jährigen Geschichte findet das große Finale
des bundesweiten Wettbewerbs Jugend
forscht in Osnabrück statt. Rund 190
Landessieger stellen ihre Arbeiten vom
21. bis 24. Mai 2009 in der Hasestadt vor.
Nach der Beurteilung der Projekte durch
eine hochkarätige Jury werden die besten
Nachwuchsforscher in sieben naturwissenschaftlichen,
mathematischen und
technischen
Fachgebieten gekürt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist erstmals
Bundespate des Wettbewerbs und richtet
das Finale gemeinsam mit der Stiftung
Jugend forscht e. V. aus.

Jugend forscht Preisträger Florian Schilling erhielt
2006 den DBU-Sonderpreis für die Umrüstung eines
Turbodieselmotors auf Pflanzenöl.

Deutschlandweit beteiligen sich jährlich rund 10.000
Jugendliche zwischen 15
und 21 Jahren an dem Wett­
bewerb. Den Höhepunkt jeder
Wettbewerbsrunde bildet der
Bundeswettbewerb, bei dem die
Sieger aller Landeswettbewerbe
gegeneinander antreten.

Der 44. Bundeswettbewerb
wird an mehreren Schauplätzen
in Osnabrück ausgetragen. Im
Moderator Ranga Yogeshwar (links) und DBU-Mitarbeiter Felix Gruber
(rechts) überreichten den Preisträgern von Jugend forscht des Jahres 2005
Zentrum für Umweltkommuseinerzeit die DBU-Sonderpreise.
nikation (ZUK) der DBU findet
unter anderem der Begrüßungsabend statt. Ihre Ideen und
auf Regional-, Landes- und Bundeswett­
Erfindungen präsentieren die Nachwuchsforscher in der OsnabrückHalle, wo
bewerbsebene Preise im Gesamtwert von
abschließend auch der Festakt mit Preis10.000 Euro. Ein umfangreiches Rahmenübergabe durch Bundesforschungsminisprogramm sorgt dafür, dass die Jugendterin Dr. Annette Schavan stattfindet. Die
lichen und ihre Unterstützer ausreichend
Verleihung der zahlreichen, attraktiven
Gelegenheit finden, die Stadt Osnabrück
Sonderpreise findet bereits am Vorabend
und ihr Umfeld besser kennen zu lernen:
im Alando Palais statt.
Stadtführungen, Museumsbesuche, die
Auch die DBU unterstützt Jugend
Fahrt mit einer historischen Eisenbahn
forscht mit einem Sonderpreis Umweltund weitere Exkursionsangebote stehen
technik. Dabei vergibt sie seit Jahren
auf der Agenda.

Fortschritte beim Batterierecycling
Das Vorhaben der DSL Dresden MaterialInnovation GmbH beruht auf der Idee,
die Rückgewinnung von Schrott aus
verbrauchten Bleibatterien in einem
einzigen elektrochemischen Prozess mit
einem neuentwickelten Verfahren zur
galvanischen Herstellung von Batteriegittern zu kombinieren. Der technische
Lösungsansatz besteht darin, Bleischrott
aus Altbatterien und aus Fertigungs­
abfällen anstelle hochreiner Legierungen
als Rohstoff für die Herstellung von

Batteriegittern einzusetzen. Ergebnisse
der Metallreinigungselektrolyse an
einer Laboranlage bestätigen, dass das
elektrochemische Recycling verschiedener
Schrottarten technisch möglich ist. Die
Reinheit der metallischen Abscheidungen
genügt den Anforderungen für neue
Batteriegitter. Bis zur industriellen Reife
des Verfahrens sind aber noch weitere
technologische Entwicklungen an einer
größeren Technikumsanlage notwendig.
In Abstimmung mit Batterieherstellern

und Anlagenbauern wurden die Schwerpunkte zur Entwicklung des Verfahrens
im technischen Maßstab präzisiert und
strategische Investoren zur industriellen
Umsetzung eingebunden.
Fortsetzung auf Seite 2

	
	
	
	

»Entdecke die Vielfalt der Natur«
Netzwerke im Baltikum
Grüne Brücke in die USA
DBU-Neues, Termine, Publikationen

Wettbewerb
Entdecke die Vielfalt!
geht in die zweite Runde
Unter der Schirmherrschaft von
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
sucht die DBU auch dieses Jahr wieder
Engagierte zwischen 10 und 16 Jahren,
	 die sich für den Erhalt biologischer
Vielfalt und für eine vielfältige und
gerechte Welt einsetzen,
	 die global denken und fair und nachhaltig handeln.
Der Wettbewerb möchte Jugendliche
ermuntern, sich mit dem Thema biologische Vielfalt zu beschäftigen und
Aktionen zu starten. Projekte, die sich
künstlerisch mit dem Wert biologischer
Vielfalt auseinandersetzen, sind ebenso
gewünscht wie Projekte, die die Rettung
gefährdeter Arten und Lebensräume
beinhalten, oder solche, die das Thema von
der nachhaltigen, sozialen und ethischen
Seite aus beleuchten. Von einer naturnahen Sportfreizeit über eine Kampagne
zur Biopiraterie bis hin zur Entwicklung
eines Theaterstücks – der Kreativität bei
der Umsetzung des Themas sind keine
Grenzen gesetzt!

Fortsetzung von Seite 1

Die Oerlikon Stationärbatterien AG aus
der Schweiz wird voraussichtlich 2009 in
eine Technikumsanlage investieren, die
von DSL für weitere Verfahrensentwicklungen genutzt werden kann.
Im Vergleich zur Sekundärbleigewinnung
mit pyrometallurgischen Hüttenverfahren ergeben sich aus der Anwendung
des kombinierten elektrochemischen
Verfahrens folgende umweltrelevante
und wirtschaftliche Vorteile:
	 Vermeidung umweltbelastender
Emissionen, insbesondere Bleidampf
und CO2;

	 Senkung des spezifischen Energie­
verbrauchs;
	 Verbesserung der Ressourcen­
effizienz durch Gewichtsreduzierung
der Batteriegitter und Einsatz von
Bleischrott an Stelle von hochreinem
Sekundärblei.
Aus diesen Vorteilen ergeben sich gute
Chancen, das neue galvanische Herstellungsverfahren für Batteriegitter zeitnah
und weltweit am Markt einzuführen.

Schema: Konventionelle und DSL-Technologie im Vergleich

Unternehmensnetzwerke im Baltikum

Die Teilnehmer sind aufgerufen, ihre
Projekte und Ideen der Öffentlichkeit zu
präsentieren, andere für das Thema zu
sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren. Wer Unterstützung bei einer Aktion
braucht, kann sich Hilfe bei Fachleuten
holen. Das bringt bei der Bewertung sogar
Pluspunkte ein! Unter www.entdecke-dievielfalt.de lassen sich schnell geeignete
Kooperationspartner vor Ort finden. Auf
die Erstplatzierten warten 1.000 Euro
Preisgeld.
Bewerbungen sind in den Wettbewerbskategorien Natur erforschen,
Verantwortlich handeln oder Kreativ
kommunizieren möglich.
Weitere Informationen, Aktionsideen
und Hinweise zur Online-Bewerbung unter
www.entdecke-die-vielfalt.de.
Bewerbungsschluss ist der
18. November 2009.

deutsches Experten­wissen integriert.
Durch Umweltkommunikation entlang
der jeweiligen Wertschöpfungskette
Mittels eines interaktiven internetbasiersollten im Rahmen des Projektes »Aufbau
ten Handbuches wurde den Firmen eine
von Unternehmensnetzwerken für die
Möglichkeit gegeben, die vermittelten
Möbel-, Druck und metallverarbeitende
Informationen schnell und unkompliziert
Industrie in den drei baltischen Staaten«
nachlesen und vertiefen zu können.
EU-Richtlinien in kleinen und mittleDas Handbuch ist über den Link
ren Unternehmen (KMU) erfolgreich
www.bef-de.org/unsere-themen/
umgesetzt werden. Für diese Branchen
industrie-1/projekte in deutscher und
wurden Kommunikationswege und
englische Sprache zu erreichen. Die
Lösungs­konzepte für identifizierte
estnische, lettische und litauische
Umweltprobleme in Lettland, Litauen und
Ausgabe ist über die Internetpräsenzen
Estland erarbeitet sowie allgemeine Inforder Projektpartner einsehbar.
mationsdefizite und Defizite im Hinblick
www.bef.ee, www.bef.lv, www.bef.lt
auf ein Umweltmanagement
abgebaut.
Die baltischen Vertretungen
des Baltic Environmental Forum
(BEF) führten unter Koordination
von BEF-Deutschland nationale
Trainings für alle Branchen zu
Grundlagen der Kommunikation
bei insgesamt 90 beteiligten
Unternehmen und Dienstleistern durch. Zusätzlich wurden
Workshops und ein Erfahrungsaustausch organisiert sowie
Website des Baltic Environmental Forum

»Grüne Brücke« zwischen USA und Deutschland
Das erste und bislang einzige DBU-Projekt
in den USA kann mittlerweile auf eine
kleine Erfolgsgeschichte zurückblicken.
Das »Biohaus« genannte Passivhaus­
gebäude wurde in Bemidji/Minnesota in
den Jahren 2008/09 von der Organisation
Concordia Language Villages (Moorhead/
Minnesota) nach deutschen Standards
errichtet. Bei Baubeginn war es die erste
Passivhauskonstruktion in den USA.
Zertifiziert vom deutschen PassivhausInstitut (Dr. Feist) ist das Biohaus heute
weit mehr als eine Bildungsstätte für
nachhaltiges Bauen. Dank der Integration
dort entwickelter Umweltbildungsinhalte
in das Sprach- und Kulturprogramm des
»deutschen Dorfes« Waldsee, wo jährlich

Einige umweltpädagogischen Angebote des noch
jungen Bildungszentrums beispielsweise zum Thema
»Klimaneutralität« haben mittlerweile internationale Aufmerksamkeit erlangt.

Tausende von Jugendlichen deutsche
Kultur und Sprache kennen lernen,
fungiert das Umweltbildungszentrum
als »grüne Brücke« zwischen Deutschland und Amerika. Eine weitere
Besonderheit des Umweltbildungszentrums in Waldsee ist die Verschränkung zahlreicher Programme
mit Angeboten anderer Bildungsträger wie beispielsweise dem GoetheInstitut (für Deutschlehrer), lokalen
und regionalen Universitäten sowie
der Vereinigung von Deutschlehrern
in den USA. Namhafte Sponsoren
wie die Bosch-Siemens-Hausgeräte
Bei Baubeginn war das »Biohaus« in Minnesota
GmbH haben beispielsweise durch
die erste Passivhauskonstruktion in den USA.
die Übernahme der Kücheneinrichtung
zum Gelingen des Projekts beigetragen. Neben dem Biohaus und seiner
öffentliche US-Fernsehen wird im ersten
Halbjahr 2009 auf mehreren Sendern zu
Passivhauskonstruktion haben einige der
sehen sein. Auch in deutschen Regierungs­
umweltpädagogischen Angebote des Bilkreisen hat das Vorhaben Aufmerksamdungszentrums über »Wasserknappheit«
keit geweckt – mit der Folge, dass die DBU
oder »Klimaneutralität« mittlerweile
vom Auswärtigen Amt zu einer deutschinternationale Aufmerksamt erlangt.
amerikanischen Veranstaltung im Bereich
Die weltweit vertriebene Zeitschrift
Klimaschutz eingeladen wurde (siehe DBU
des Goethe-Instituts »Frühes Deutsch«
aktuell 11/08).
widmete der Einrichtung in Waldsee
Weitere (englischsprachige) Informaunter dem Titel »Deutschunterricht zum
Anfassen – ein nachahmenswertes Angetionen zum Waldsee-Projekt finden sich
unter:
bot aus den USA« einen ausführlichen
http://waldseebiohaus.typepad.com/
Beitrag. Ein kurzer TV-Beitrag für das

Waldmoor-Management mit DSS-WAMOS verbessern
Waldmoore als wertvolle Rückzugsräume
zunehmend bedrohter Arten sind von
großer Bedeutung für den Stoff- und
Wasserhaushalt einer Landschaft. Durch
Verringerung des Wasserdargebots auf
direkte Weise, durch Anlage von Entwässerungsgräben oder indirekt durch
wasserzehrende Nadelholzmonokulturen
beziehungsweise durch übermäßige
Grundwasserentnahme im Mooreinzugsgebiet sind die sensiblen Ökosysteme
vielerorts erheblich beeinträchtigt.
Ziel des von der Humboldt Universität
Berlin und der Fachhochschule Eberswalde umgesetzten Forschungsprojektes
ist es, individuell angepasste Handlungsempfehlungen für den Schutz und die
Renaturierung von Waldmooren in einem
anwenderfreundlichen, dialogorientierten
Entscheidungs-Unterstützungssystem
abzuleiten.
Mit DSS-WAMOS (Decision Support
System WaldMoorSchutz) werden
erstmalig der aktuelle Wissensstand
der Moorforschung und neueste Praxis­

erfahrungen aus der Moorrenaturierung
zu einem digitalen Planungsinstrument
zusammengeführt. Der DSS-Anwender
wird über einfach zu beantwortende
Ja/Nein-Fragen, zum Beispiel zur Entwässerungssituation, Artenausstattung oder
Bestockungssituation, automatisch durch
das modular aufgebaute Modell geleitet.
Aufbauend auf ein für das Moor jeweils
individuell abgeleitetes Entwicklungsziel
wird dem Nutzer schließlich eine standort­

angepasste
Maßnahmenempfehlung zur
Verfügung
gestellt. Die
notwendigen
Eingangsinformationen liefert
eine einmalige Feldaufnahme mittels
einer speziell entwickelten Standard­
kartierung für Niedermoore im Wald.
Um alle Renaturierungspotentiale
ausschöpfen zu können, beinhaltet die
empfohlene Managementstrategie drei
verschiedene Handlungsbereiche (wasserbauliche Maßnahmen, Maßnahmen im
Einzugsgebiet und Pflegemaßnahmen).
Nach drei Jahren Forschung, Entwicklung und Test steht das Instrument
interessierten Moorschützern ab sofort
zur Verfügung. DSS-WAMOS findet sich im
Internet unter:
www.dss-wamos.de

In einem renaturierten Waldmoor erobern sich
Torfmoose ihren Lebensraum zurück.

DBU aktuell Nr. 4 | April 2009

Neues

aus Kuratorium und Geschäftsstelle
DBU engagiert sich
auch künftig im Alpenraum
Auch in Zukunft wird die DBU technisch
innovative Projekte auf Alpenhütten im
Rahmen ihrer Fördertätigkeit unterstützen. So die Zusage von DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Hubert Weinzierl (2. v. r.) und
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde
(2. v. l.) an DAV-Vizepräsident Ludwig
Wucherpfennig (links) und Peter Weber
(rechts), Leiter des DAV-Ressorts Hütten,
Wege und Kletteranlagen, auf dem
9. Internationalen
Fachseminar
»Umwelt­gerechte
Konzepte für
Berg- und
Schutzhütten«.
Bei der Veranstaltung im Zentrum
für Umwelt
und Kultur in
Benedikt­beuern

Terminvorschau

Wasser marsch im ZUK
Zu einem Wassertag lädt die weltweit
größte Umweltstiftung DBU am
Sonntag, den 26. April, ins Zentrum für
Umweltkommunikation (ZUK) ein.
Von 13 bis 17 Uhr können die großen und
kleinen Besucher
die interaktive
Ausstellung
»WasserWissen
– die wunder­
bare Welt
des Wassers«
erkunden, die
Initiative »Trinken im Unterricht« kennen
lernen, einen Wasserparcours durchlaufen, bei Wasser­experimenten mitmachen
oder einem Vortrag zum Thema Trinkwasser in Osnabrück lauschen.
Impressum
Herausgeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU; An der Bornau 2, 49090 Osnabrück,
Tel. 0541|9633-0, Fax 0541|9633-190, www.dbu.de
Redaktion: Stefan Rümmele, Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt gGmbH ZUK, An der Bornau 2, 49090
Osnabrück, Tel. 0541|9633-962, Fax 0541|9633-990,
zuk-info@dbu.de Verantwortlich: Dr. Markus Große
Ophoff (ZUK), Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgabe: Juli/August), Adresse für Bestellungen
und Adressänderungen ist die Redaktionsanschrift,
kostenlose Abgabe Gestaltung: Birgit Stefan (ZUK),
Bildnachweis: S. 3 unten R. Meier-Uhlherr , Satz:
ZUK, Druck: Steinbacher Druck GmbH, Osnabrück

ging es neben Praxisberichten vor
allem um die Themen Nachhaltigkeit
und Energieeffizienz im Hüttenwesen.
Bildmitte: DBU-Referent Franz-Peter
Heidenreich. +++
DBU-Projektpartner ausgezeichnet
Die J & M Analytik AG, ein 1987 in Aalen
gegründetes, innovatives Unternehmen
aus dem Bereich der Labor- und Prozess­
analytik, erhielt den mit 25.000 Euro
dotierten »Innovationspreis Mittelstand
2008«, der alljährlich von den Volks- und
Raiffeisenbanken ausgelobt wird. Die
Firma hat in den Jahren 2007/08 mit
Unterstützung der DBU ein onlinefähiges
optisches Messsystem zur kontinuier­
lichen Prozessüberwachung für die
Chemie-, Pharma-, Lebensmittel- und
Kosmetikindustrie entwickelt. +++
Domel tritt Nachfolge von Kulke an
Claudia Domel ist die neue Sonderbeauftragte der DBU für Mittel- und Osteuropa.

Ebenso stehen ein Einsatzfahrzeug der
Feuerwehr, Hüpfburg und Pedalos zum
Entdecken bereit.
Ausbildung
zum Energie-Effizienz-Manager
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für
Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.)
bietet ab sofort mit Unterstützung der
DBU eine sechsmonatige Ausbildung an.
Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend,
teilweise unter Verwendung von OnlineModulen (nur 4 bis 5 Präsenztage). Das
Qualifizierungs- und Coachingprogramm
zum betrieblichen Energie-EffizienzManager (B.E.E.) geht weit über eine reine
Schulung hinaus und hat betont umsetzungsorientierten Charakter. Weitere Infos
und Termine unter:
www.effizienzmanager.de

Publikationen

Leitfaden für Waldbesitzer
Hintergrund des Vorhabens der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden-Württemberg (FVA) waren Untersuchungen aus den Jahren 2002/03, die

Sie tritt damit
die Nachfolge
des bisher für
diese Region
zuständigen
Wilhelm Kulke
an, der nun als
DBU-Senior
Expert ausgewählte internationale Projekte aus der
DBU-Förderung evaluieren wird. Domel
war von 2001 bis 2007 am Internationalen
Transferzentrum für Umwelttechnologie (ITUT) in Leipzig beschäftigt. Seit
2007 arbeitet sie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Fraunhofer-Zentrum für
Mittel- und Osteuropa (MOEZ/Leipzig).
Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf
Fragestellungen zum Thema Wissensund Technologietransfer und dessen
konkrete Umsetzung im Bereich Umwelt
und Nachhaltigkeit in Mittel- und Süd­
osteuropa. +++

belegen, dass der ökologische Zustand von
Fließgewässern im Wald weitaus schlechter ist, als bislang angenommen. Besonders
betroffen ist vor allem die Durchgängigkeit
der Fließgewässer, ausgelöst durch den
hohen Erschließungsgrad der Wälder. Im
Rahmen des Vorhabens wurden an zwei
Orten beispielhafte Maßnahmen durchgeführt, evaluiert und dokumentiert. Standortuntypische Nadelholzbestände wurden
entfernt, Gewässerquerungen umgestaltet,
Tothölzer eingebracht und hinsichtlich
ihrer Auswirkungen
untersucht.
Abschließend
haben die Projektverantwortlichen
einen Leitfaden
erarbeitet, der
Waldbewirtschaftern und -besitzern
als Handreichung
dienen kann,
dem Erhalt und der Entwicklung von
Fließgewässern im Wald angemessen
nachzukommen. Berücksichtigt werden
im Leitfaden sowohl die Aspekte Planung,
bautechnische Umsetzung, Finanzierung
und Erfolgskontrolle.

Gedruckt mit ÖkoPLUS-Druckfarben ohne Mineralöle auf einem Papier,
das zu 100 % aus Altpapier hergestellt wurde.

DBU aktuell Nr. 4 | April 2009
        
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