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Full text: DBU aktuell Issue 2008,4

DBU aktuell
Informationen aus der Fördertätigkeit
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Nr. 4 | April 2008

IFAT 2008 – DBU auf der
weltweit wichtigsten Umweltmesse
Die 15. Internationale Fachmesse für
Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling
– IFAT – gilt als weltweit größte Messe für
Umwelt und Entsorgung. Vom 5. bis 9. Mai
2008 zeigen weit über 2.000 Aussteller in
München (www.ifat.de) ihre Produkte und
Verfahren. Die neuen Themen Küsten- und
Hochwasserschutz sowie Energiegewinnung aus Abfallstoffen tragen den
veränderten Klima­bedingungen und den
knapper werdenden Ressourcen Rechnung.
Auch die DBU präsentiert in München
zum wiederholten Male erfolgreiche
Fördervorhaben. Sie kommen diesmal aus
den Bereichen Klimawandel/Hochwasserschutz sowie innovative Abwasserreinigung/Wasserkreislaufführung. Auf dem
Gemeinschaftsstand in Halle A 4 (Stand
Nr. 203/302) zeigen folgende DBU-Projektpartner ihre Arbeiten:
	 Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker
mbH – Vorbeugender Hochwasserschutz;
	 Institut für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie GmbH
und BUND Thüringen – Ökologisches
Hochwasser-Rückhaltebecken;

	 ITA Institut für innovative Technologie GmbH – Trinkwasser im
Hochwasserschutzmanagement;
	 Tandler.com GmbH Umweltinformatik – Ganzheitliche Kanalbewirtschaftung – Simulation der
Abwasser­ableitung;
	 a.c.k. aqua concept GmbH –
UV-Oxidation: Zerstörung
von Pharmaka in Abwässern;
	 Schwarzkopf Wasseraufbereitung
GmbH – Membran-technische
Aufbereitungsanlage zur energie­
effizienten Kreislaufführung.
In direkter Nachbarschaft zum Messe­
stand zeigen DBU und die Deutsche
Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall (DWA) in Halle A 4
erstmalig die gemeinsame interaktive
Ausstellung »WasserWissen« (siehe
unten).
Weitere Informationen:
Ulf Jacob, E-Mail: u.jacob@dbu.de,
Tel. 0541|9633-960

IFAT: In München gibt es ab 5. Mai wieder sämtliche
Neuheiten und Neuigkeiten rund um das Thema
Wasser/Abwasser zu bestaunen. Mit von der Partie
ist auch die DBU.

Ausstellung: WasserWissen
Wasser, das kühle, klare, kostbare, aber
auch teilweise knappe Lebenselexier
steht im Mittelpunkt der gemeinsamen
Wander­ausstellung der Deutschen

Bundes­stiftung Umwelt (DBU) und der
Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA).
DBU und DWA präsentieren ihre Aus­
stellung zum ersten Mal auf der IFAT
(5. bis 9. Mai) in München (siehe oben).
Wie entsteht Hochwasser? Woher
kommt unser Trinkwasser? Wie können

Großzügige Elemente laden den Besucher
der Ausstellung ein, Wissenswertes
über das Thema Wasser zu erfahren.

Lecks in Wasserleitungen aufgespürt
werden? Wie viel Wasser steckt in einer
Tomate? Und wie können wir das kostbare
Gut für die Zukunft bewahren?
Fortsetzung auf Seite 2

	
	
	
	

Umweltschonende Metallbeschichtung
Neue Sensoren messen Feinstaub
Recycling von Aquakulturwasser
DBU-News, Termine, Publikationen

Fortsetzung von Seite 1

In der fünften eigenen Ausstellung
der DBU erhalten Sie Antworten und
innovative Lösungen auf diese Fragen.
Aber nicht nur Verstehen ist
gefragt, sondern auch Anfassen und
Ausprobieren. Betätigen Sie die Wippe
und verfolgen Sie, wie sich das Wasser
in bebauten und unbebauten Gebieten
im Flusslauf verteilt.
Raten Sie, wie viel Wasser in den
Anbau von Tomaten gesteckt worden
ist, bevor wir sie im Salat verspeisen.
Und vergleichen Sie, wo das Wasser in
Zukunft besonders knapp werden wird
und wie man gegensteuern kann.
Im Anschluss an die IFAT wird
die Ausstellung für etwa ein Jahr im
Zentrum für Umweltkommunikation
(ZUK) der DBU in Osnabrück zu sehen
sein. Eröffnung dort am 18. Mai 2008.

Umweltschonende Metallbeschichtung
Von der Firma Wendel GmbH (Dillenburg)
wurden spezielle Emaillen entwickelt, die
dem Verschleißschutz von Eisenmetallen
dienen. Sie lassen sich dem jeweiligen
Einsatzzweck entsprechend in Zusammensetzung und Härte variieren. Ein in Pulverform gemischter Beschichtungswerkstoff
wird als Schlicker aufgebracht und in
Emaillier-Öfen in einem Brennvorgang
zu einer porenfrei dichten Schicht mit
metallurgischer Bindung zum Grundwerkstoff umgewandelt. Dies ist gegenüber
üblichen Beschichtungsverfahren wie dem
Sprengplattieren, Auftragschweißen oder
Thermischen Spritzen Energie sparend,
emissionsarm und durch fast vollständige
Werkstoffausnutzung ressourcenschonend möglich. Auf Baustahl wurden
mit dem in der Handhabung einfachen
Verfahren feste, beständige, gut haftende
porenfreie Beschichtungen hoher Härte
erzielt. Dabei wird die Härte Thermischer
Spritzschichten erreicht, teilweise sogar

Ein neuer Verschleißschutz für Eisenmetalle auf
Emailbasis ist energiesparend, emissionsarm und
ressourcenschonend in der Verarbeitung.

übertroffen. Erfolgreich waren ferner
Beschichtungsversuche mit Gusswerkstoffen und speziellen Werkzeugstählen
auch mit anschließender Härtung, die
weitere interessante Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Erste praxisrelevante
Anwendungsversuche sind bereits erfolgt.
Unter anderem war der Praxiseinsatz bei
mobilen Baustoff-Mischeinrichtungen sehr
erfolgversprechend.
www.wendel-email.de

Recycling von Produktionsabwasser in Aquakulturen
Aufbauend auf Erfahrungen mit der
Membrantechnik zur Reinigung häuslicher Abwässer hat die Busse GmbH
(Leipzig) die Entwicklung eines innovativen Verfahrens für das Recycling von
Produktionsabwasser in Aquakulturanlagen entwickelt. Nach der erfolgreichen
Erprobung einer halbtechnischen
Versuchsanlage am Standort eines
Fischzuchtbetriebes in Sachsen gewann
die Firma einen Fischzuchtbetrieb als

Investor für einen großtechnischen
Anlagenkomplex und brachte das
Verfahren erstmalig zur Anwendung. Mit
1,19 Mio. Euro Fördermitteln des Landes
Sachsen entstand ein komplett neuer
Produktionsbetrieb für Brut und Setzlinge. Die Umweltverträglichkeitskriterien
enthielten hohe Gewässerschutzanforderungen. Die Abwässer aus Sozialräumen,
dem Labor und aus Bodenabläufen der
Fischzuchthalle werden ebenfalls über
eine Membrankläranlage in den Vorfluter

abgeleitet. Hinsichtlich der Energieverbräuche bietet das neue Verfahren
deutliche Vorzüge. Die Aufheizung der
Betriebshalle wird durch die Anwendung alternativer Energiequellen wie
Solarthermie und Kraft-Wärmekopplung
unterstützt. Die positiven Auswirkungen
der Keimreduktion im Kreislaufwasser
auf die Tierhygiene sind weitere Vorteile.
Mit Blick auf den Export ermöglicht die
abwasserfreie Technologie einen Einsatz
in wasserarmen Gebieten und unter
widrigen klimatischen Verhältnissen.
www.busse-gmbh.de

Das Produktionsabwasser aus Aquakulturanlagen zur Fischzucht wird gereinigt und
wiederverwendet.

Neue Sensoren messen Feinstaubgehalt von Dieselmotorabgasen
Problematisch bei der Nutzung sparsamer
Dieselmotoren ist die Emission von
kanzerogenem Feinstaub. Eine effektive
Maßnahme zur Reduzierung dieser Emissionen stellt der Einsatz von Partikelfiltern
dar. Um die Funktion solcher Filtersysteme
kontinuierlich zu überwachen, könnten
beispielsweise geeignete Sensoren hinter
den Filter geschaltet werden.
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens am Forschungsinstitut
Fahrzeugtechnik der HTW Dresden (FH)
erfolgten dazu Untersuchungen von
zwei unterschiedlichen Sensor-Prinzipien
am Verbrennungsmotorenprüfstand. Es
wurden Messkampagnen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen durchgeführt,
wie zum Beispiel die Überprüfung der
Korrelation des Messsignals zu etablierten

Messverfahren. Mit den gewonnen
Ergebnissen war es möglich, beide
Sensoren kontinuierlich weiter zu entwickeln und der Messaufgabe anzupassen.
Für den untersuchten Rußladungssensor
konnte dabei eine hohe Korrelation zu
den etablierten Labormessverfahren im

Vorbereitung des Prüfstandversuchs

stationären Versuch beobachtet werden.
Auch Untersuchungen im ESC-Test haben
die prinzipielle Eignung dieses Sensors
für die Überwachung eines Partikelfilters
gezeigt. Bis zum Einsatz im praktischen
Fahrzeugbetrieb bedarf es jedoch noch
einer Weiterentwicklung. Die Ergebnisse
zeigen allerdings, dass der Ladungssensor
mit überschaubarem Entwicklungsaufwand für den Einsatz in stationären
Messgeräten, beispielsweise für den
Werkstatteinsatz, qualifiziert werden kann.
Das abgeschlossene Forschungsvorhaben
wurde in Kooperation mit der FH Braunschweig/Wolfenbüttel, der Hochschule für
Angewandte Wissenschaften Hamburg
und der NOVA-MMB Messtechnik GmbH
durchgeführt.
www.fif.mw.htw-dresden.de

Umweltfreundliches Entzunderungsverfahren für Bänder und Bleche
Die Firma AIRMATIC Gesellschaft für
Umwelt und Technik mbH (Hemer) hat
in Kooperation mit dem Lehrstuhl für
Energie- und Umweltverfahrenstechnik
der Universität Siegen ein neues, umweltfreundliches Entzunderungsverfahren
für kaltes Warmbandblech entwickelt.
Das neue Verfahren basiert auf dem
bereits zur Marktreife gebrachten
Bandreinigungsverfahren mit patentierter Hochdruck-Vakuum-Technik,
das ebenfalls ein DBU-Förderprojekt
war. Innerhalb der Sprühkammer einer
zweigeteilten Arbeitshaube wird eine
Wasser-/Zunder-Suspension mit einer
definierten Partikelgrößenverteilung über
ein fliehkraftbasiertes Rotorsystem auf
das zu entzundernde Blech gestrahlt. Die
mit sehr hoher Energie auftreffenden
Zunderpartikel lösen die Zunderdeckschicht vom Stahlsubstrat ab. Gleichzeitig

werden der gelöste Zunder und die
aufgebrachte Suspension in der zweiten
Kammer unter Vakuum abgesaugt, so
dass das Warmband entzundert wird
und trocken die Arbeitshaube verlässt.
Das neue chemikalienfreie Verfahren
arbeitet nahezu abwasser- und abfallfrei,
weil das Wasser-/Zunder-Gemisch im
Kreislauf gefahren werden kann. Da das
Strahlmittel als Suspension zugeführt
und über Fliehkräfte auf das gewünschte
Druckniveau gebracht wird, arbeitet es
wesentlich energieeffizienter und robuster als die herkömmlich im Abrasivstrahlbereich eingesetzte Kombination aus
Hochdruckpumpen und Zweistoff­düsen.
In Zusammenarbeit mit interna­tional
tätigen Anwendern wurden an einer
Versuchsanlage für bestimmte Stahlsorten die optimalen Verfahrensparameter
in Abhängigkeit von Entzunderungsgrad

und Oberflächengüte ermittelt. Dabei
konnte die sichere Funktionsweise des
neuen Verfahrens nachgewiesen werden.
www.airmatic-systeme.de

Die Entwickler vor ihrer neuen Entzunderungsanlage

Haus sanieren – profitieren! weiter auf Erfolgskurs
Über 1.500 Handwerker in Niedersachsen
können ab sofort nahezu flächendeckend
kostenlose Energie-Checks im Rahmen der
Kampagne »Haus sanieren – profitieren!«
anbieten. »In einem Jahr werden geschulte
Handwerker unseren Service für Hausbesitzer bundesweit anbieten«, betonte DBUGeneralsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die
bundesweite und auf fünf Jahre angelegte
Initiative dehnt sich nach einer Pilotphase
im vergangenen Jahr schrittweise auf das

ganze Bundes­gebiet aus: Die Termine für
die Auftaktveranstaltungen in Bremen
(4. April), Hamburg (23. April) sowie in

Nordrhein-Westfalen (3. Juni) stehen
schon fest. Schirmherren in den einzelnen
Bundesländern sind Niedersachsens
Ministerpräsident Christian Wulff,
Nordrhein-Westfalens Wirtschafts­
ministerin Christa Thoben, Bremens
Umweltsenator Dr. Reinhard Loske
und Hamburgs Umweltsenator
Axel Gedaschko.
www.sanieren-profitieren.de

DBU aktuell Nr. 4 | April 2008

News

aus Kuratorium und Geschäftsstelle
DBU im Stifterland Bayern
Um der Öffentlichkeit die Vielfalt der
bayerischen Stiftungslandschaft zu
präsentieren, hat der Bundesverband
der Deutschen Stiftungen die Initiative
»Stifterland Bayern« ins Leben gerufen.

Die DBU beteiligt sich an der Ausstellungstour mit einem eigenen Beitrag,
der die Aktivitäten der Umweltstiftung
im Freistaat zeigt. Bislang hat die DBU in
Bayern 750 Umweltprojekte mit rund 116
Mio. Euro gefördert. Beginnend mit einem
Auftakt in München wird die Ausstellung
von März 2008 bis Juni 2009 in sechs
weiteren bayerischen Städten gezeigt. Sie
ist neben einem Katalog von zahlreichen
Veranstaltungen sowie gezielter Medienarbeit begleitet. +++

Publikationen

Naturschutz und biologische Vielfalt
Die neue Broschüre »Naturschutz und
biologische Vielfalt« gibt einen umfassenden Überblick über die Bandbreite der
DBU-Förderarbeit im Bereich Naturschutz.
Die aktuelle Neuauflage beschreibt
auf 80 Seiten über 40 Fördervorhaben,
darunter Themen wie die Revitalisierung
von Gewässern, naturschutzgerechte
Regionalentwicklung und umwelt­
schonende Landnutzungsformen, den

Impressum
Herausgeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
DBU; An der Bornau 2, 49090 Osnabrück,
Tel. 0541|9633-0, Fax 0541|9633-190, www.dbu.de
Redaktion: Verena Menz, Stefan Rümmele, Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt gGmbH ZUK, An der
Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541|9633-962,
Fax 0541|9633-990, zuk-info@dbu.de Verantwortlich: Dr. Markus Große Ophoff (ZUK), Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgabe: Juli/August),
Adresse für Bestellungen und Adressänderungen
ist die Redaktionsanschrift, kostenlose Abgabe
Gestaltung: Birgit Stefan (ZUK), Satz: ZUK, Druck:
Steinbacher Druck GmbH, Osnabrück

Terminvorschau

Tagung: Windenergieanlagen
kennzeichnen
Um Windenergieanlagen auch im
Binnenland wirtschaftlich betreiben zu
können, nutzen Betreiber zunehmend die
ertragreicheren Winde in einer Höhe von
über 100 Meter. Als Faustformel gilt, dass
in dieser Höhe ein 1 Meter längerer Turm
einen Mehrertrag von einem Prozent
erbringt. Bedingt durch diese Entwicklung
nimmt der Anteil der nach Luftverkehrsgesetz zu kennzeichnenden Windenergieanlagen stetig zu. Um für diese Anlagen
auch weiterhin eine hohe Akzeptanz zu
gewährleisten, ist neben der Nutzung
der technischen Möglichkeiten, die die
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur
Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen
(AVV) bietet, auch eine hohe Qualität
der Befeuerungssysteme notwendig.
Innerhalb der von der DBU geförderten
HiWUS-Studie hat der Bundesverband
WindEnergie e. V. mit mehreren Projektpartnern den Status quo und die
Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher
Systeme untersucht. Die Ergebnisse dieser
Studie werden während der eintägigen
Tagung am 20. Mai 2008 im Zentrum für
Umweltkommunikation (ZUK/Osnabrück)
vorgestellt und diskutiert. Näheres siehe:
www.dbu.de/550artikel27549_135.html

3. Internationale Geopark Konferenz
Der Natur- und Geopark TERRA.vita ist mit
Unterstützung der DBU vom 22. bis 26.
Juni 2008 Ausrichter einer internationalen,
englischsprachigen Konferenz von Geoparks. Über 50 Parks aus Europa, Asien und
Südamerika werden daran
teilnehmen. Im Mittelpunkt
der Veranstaltung in der
Osnabrücker Stadthalle stehen Kommunikationsansätze,
der Austausch von Best-Practice-Beispielen
sowie nachhaltige Tourismusstrategien. Die
Tagung wendet sich an Regionalmanager,
Touristiker, Geologen, NGOs und behördliche
Vertreter. Am Wochenende vor der Konferenz
(21. und 22. Juni 2008) präsentieren sich die
beteiligten Geoparks vor dem Rathaus in
Osnabrück der Öffentlichkeit. Zum Abschluss
werden mehrtägige Exkursionen in die sechs
globalen Geoparks in Deutschland angeboten. Die gesamte Veranstaltung sowie
ein zusätzliches Vorlaufprogramm für die
Öffentlichkeit finden im Rahmen des von der
UNO ausgerufenen Internationalen Jahr des
Planeten Erde (IYPE) statt.
Anmeldung und Programm:
www.geoparks2008.com
Kontakt: Hartmut Escher, Tel.: 0541|501-4218,
E-Mail: escherh@lkos.de
Info: www.naturpark-terravita.de

Aufbau von Umweltbildungseinrichtungen
sowie Wettbewerbe
und Ausstellungen im
Naturschutz.
Seit Beginn Ihrer
Fördertätigkeit hat die
Deutsche Bundesstiftung Umwelt mehr
als 400 Naturschutzprojekte mit einer
Gesamtsumme von knapp 95 Mio. Euro
unterstützt. Die dargestellten Förderprojekte sind Vorbilder für den schonenden
Umgang mit der Natur. Die kostenlose
Broschüre ist zu bestellen unter:
zuk-info@dbu.de. Sie steht außerdem
zum Download bereit unter:
www.dbu.de/643publikation812.html

Trachyt-Steinobjekten im auf die nationale tschechische Denkmalliste aufgenommenen Kloster Teplá in Westböhmen
durchgeführt. Nach umfangreichen
Voruntersuchungen konnten ausgewählte Kunstobjekte nach dem aktuellen
Stand der Technik restauriert werden. Die
Ergebnisse werden Grundlage für weitere
Sanierungsmaßnahmen sein. Die Publikation stellt den Endbericht des dreieinhalb
Jahre dauernden Forschungs- und Restaurierungsprojekts dar, und informiert
darüber hinaus über Baugeschichte und
-zustand des bedeutenden Klosters.
Teplá-Trachyt, Herkunft, Verwendung,
Verwitterung und Konservierung in der
Klosteranlage von Teplá in Westböhmen;
Münchner Geologische Hefte; 264 Seiten;
30 Euro; ISBN 978-3-00-021033-4.
Zu beziehen bei: Lehrstuhl für Ingenieurgeologie, TU München
E-Mail: geologie@tum.de
www.geo.tum.de

Beseitigung von Umweltschäden
an Trachyt-Steinobjekten im Kloster Teplá
Zwischen den Jahren 2003 und 2006
wurde ein Modellvorhaben zur Beseitigung von Umweltschäden an den
Gedruckt mit ÖkoPLUS-Druckfarben ohne Mineralöle auf einem Papier,
das zu 100 % aus Altpapier hergestellt wurde.

DBU aktuell Nr. 4 | April 2008
        
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