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Periodical volume

Full text: Bürgerumfrage Halle Issue 2001(2002)

Bürgerumfrage Halle 2001

Sören Petermann
Der Hallesche Graureiher 2002-02

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Soziologie
2002

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie
Emil-Abderhalden-Straße 7
D-06108 Halle (Saale)
Postanschrift: 06099 Halle (Saale)
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Telefax: 0345 /5527150
e-mail: info@soziologie.uni-halle.de
Druck: Druckerei der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
ISSN 0945-7011

Alle Rechte vorbehalten

Bürgerumfrage Halle 2001

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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . iv
Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . vi
Halle im Urteil der Bürger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1 Durchführung und Demographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.1 Durchführung der Bürgerumfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2 Demographische Personen-Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.3 Demographische Haushalts-Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2 Wohnsituation und Wohnungswechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.1 Objektive Wohnsituation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.2 Subjektive Wohnsituation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
2.3 Umzugspotenzial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
3 Die Stadt aus der Sicht der Bürger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.1 Identifikation mit Halle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.2 Stadtimage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.3 Wichtige Aufgabenbereiche der Stadtpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
3.4 Informationspolitik der Stadt: Bürgerbeteiligungen und Stadtumbau . . . 38
4 Lebensbedingungen in der Stadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Randverteilungen der Variablen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Der Fragebogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80

- iv -

Bürgerumfrage Halle 2001

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1.1:

Das Untersuchungsgebiet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Abbildung 1.2:

Rücklauf nach Alter und Geschlecht in Prozent (n = 1.958) . . . 5

Abbildung 1.3:

Familienstand in Prozent (n = 1.980) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Abbildung 1.4:

Haushaltsgröße in Prozent (n = 1.982) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Abbildung 1.5:

Monatliches Haushaltseinkommen in Prozent (n = 1.897) . . . 11

Abbildung 1.6:

Einkommensquellen in Prozent (n = 1.961) . . . . . . . . . . . . . . 11

Abbildung 2.1:

Wohnungseigentümer in Prozent (n = 2.006) . . . . . . . . . . . . . 17

Abbildung 2.2:

Wohnungsausstattung in Prozent (n = 2.007) . . . . . . . . . . . . 22

Abbildung 2.3:

Wohndauer in Prozent (n = 1.947) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Abbildung 2.4:

Wohnzufriedenheit in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Abbildung 2.5:

Entwicklung der Wohnzufriedenheit seit 1993 in Prozent der
Nennungen „sehr zufrieden“ und „eher zufrieden“ . . . . . . . . . 24

Abbildung 2.6:

Vorteile des Wohngebiets in Prozent (n = 1.980) . . . . . . . . . . 26

Abbildung 2.7:

Nachteile des Wohngebiets in Prozent (n = 1.799) . . . . . . . . 27

Abbildung 2.8:

Umzugsziel in Prozent (n = 693) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Abbildung 2.9:

Umzugsgründe in Prozent (n = 752) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Abbildung 3.1:

Verbundenheit der Bürger mit der Stadt und dem Stadtteil in
Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Abbildung 3.2:

Zufriedenheit mit Aspekten der Innenstadt in Prozent der
Nennungen „sehr zufrieden” und „eher zufrieden“ (nmin = 1.656,
nmax = 1.927) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Abbildung 3.3:

Eigenschaftsprofil Halles in Prozent der Nennungen „trifft völlig
zu“ und „trifft eher zu“ (nmin = 1.804, nmax = 1.903) . . . . . . . . . 34

Abbildung 3.4:

Der Stadt Halle zugeschriebene Attribute in Prozent der
Nennungen „trifft völlig zu“ und „trifft eher zu“ (nmin = 1.782, nmax =
1.878) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Abbildung 3.5:

Zukünftige Präsentation Halles in Prozent (n = 1.972) . . . . . . 36

Abbildung 3.6:

Beurteilung der Bürgerbeteiligungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Abbildung 3.7:

Bekanntheit der Bürgerbeteiligungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Bürgerumfrage Halle 2001

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Abbildung 3.8:

Stadtumbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Abbildung 3.9:

Informationsquellen zum Stadtumbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Abbildung 4.1:

Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Prozent . . . . . . . . 43

Abbildung 4.2:

Diskrepanz zwischen Wichtigkeit von und Zufriedenheit mit den
Lebensbedingungen in Halle (Differenz der Mittelwerte) . . . . 45

Abbildung 4.3:

Bedrohungsgefühl durch verschiedene Items in Prozent (nmin =
1.091, nmax = 1.879) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Abbildung 4.4:

Sicherheit des Arbeitsplatzes in Prozent (n = 1.024) . . . . . . . 48

Abbildung 4.5:

Arbeitsort in Prozent (n = 1.019) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Abbildung 4.6:

Dauer der Arbeitslosigkeit in Prozent (n = 352) . . . . . . . . . . . 49

- vi -

Bürgerumfrage Halle 2001

Tabellenverzeichnis
Tabelle 1.1: Rücklaufquoten der Bürgerumfragen Halle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Tabelle 1.2: Alter und Geschlecht in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Tabelle 1.3: Bildungsstatus in Prozent (n = 1.933) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Tabelle 1.4: Erwerbsstatus in Prozent (n = 1.943) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Tabelle 2.1: Zimmeranzahl in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Tabelle 2.2: Wohnfläche in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Tabelle 2.3: Wohnungseigentümer in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Tabelle 2.4: Wohnkosten in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Tabelle 2.5: Zufriedenheit mit der Wohnung in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Tabelle 2.6: Umzugsabsichten in Prozent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Tabelle 3.1: Verbundenheit mit der Stadt nach Wohndauer in der Stadt in Prozent
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Tabelle 3.2: Wichtigkeit von Aufgabenbereichen in Prozent (Mehrfachnennungen, n
= 1.950) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Tabelle 4.1: Wichtigkeit von und Zufriedenheit mit einigen Lebensbedingungen in der
Stadt Halle (Mittelwerte) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Tabelle 4.2: Pläne für die weitere Berufstätigkeit in Abhängigkeit von der Arbeitslosigkeitsdauer in Prozent (n = 211) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

Bürgerumfrage Halle 2001

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Halle im Urteil der Bürger
Mit der Bürgerumfrage Halle 2001 ist bereits die sechste Umfrage dieser Art in
Kooperation zwischen der Stadt Halle und dem Institut für Soziologie der MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt worden. Damit liegt ein wissenschaftliches Instrumentarium vor, welches den gesellschaftlichen Wandel der Hallenser seit
1993 nachzeichnet. Bis 1995 wurden die Umfragen jährlich, dann aller zwei Jahre
durchgeführt. Nicht viele Städte - auch nicht in Westdeutschland - können auf eine
ähnliche Fülle sozialwissenschaftlicher Daten zurückgreifen, die sich auf die Wohnund Arbeitssituation, die allgemeinen sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Bürger sowie deren Identifikation mit der Stadt beziehen.
Der Wert dieser Umfragen bemisst sich daran, in welchem Maße die Ergebnisse in
das politische Handeln der Stadtverwaltung einfließen. Die Erkenntnisse aus den
halleschen Bürgerumfragen leisteten und leisten ihren Beitrag:


zum Wohnraumnutzungskonzept (1993),



zur Gestaltung des Angebots der sozialen Dienste (1994),



zur Gestaltung des Angebots an Grünflächen (1994),



zur bürgerfreundlichen Organisation der Stadtverwaltung (1995),



zur Kulturkonzeption (1995, 1997),



zur Konzeption der Innenstadt-Revitalisierung (1997),



zum Sozialatlas der Stadt Halle (1999),



zur Informationspolitik bezüglich des Stadtumbaus (2001) und



zur Verbesserung der Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten (2001).

Über diese konkreten Projekte der Stadtverwaltung hinaus sind die Ergebnisse für alle
Mitarbeiter der Stadtverwaltung und alle Stadtratsmitglieder von Interesse, weil sie
nützliche Informationen über die Befindlichkeiten der Hallenser liefern und diese
Informationen in deren politischen Entscheidungen und Handlungen Berücksichtigung
finden sollten. Neben den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Umfrage wird
in jeder Bürgerumfrage ein Fragenkatalog erhoben, der es ermöglicht, den Wandel der
allgemeinen Lebensbedingungen und der Einstellungen nachzuzeichnen. Dazu zählen

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Bürgerumfrage Halle 2001

Fragen zu Wohnbedingungen und zur Umzugsbereitschaft, zur wirtschaftlichen Lage
bzw. Arbeitssituation, zu persönlichen Befindlichkeiten, Sorgen und Nöten, zum Bild,
welches die Hallenser von ihrer Stadt haben, zu politischen Einstellungen und
anderem mehr.
Der Bericht zur Bürgerumfrage Halle 2001 dokumentiert neben der methodischen
Durchführung die demographische Struktur der befragten Hallenser (1. Kapitel), die
Wohnsituation (2. Kapitel), die Wahrnehmung der Stadt durch die Bürger (3. Kapitel)
und die allgemeinen Lebensbedingungen (4. Kapitel).

Bürgerumfrage Halle 2001

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1 Durchführung und Demographie
1.1 Durchführung der Bürgerumfrage
Die Umfrage ist eine schriftliche Befragung, das heißt ausgewählten Personen wird auf
dem Postweg ein standardisierter Fragebogen zugestellt, der dann von Ihnen auszufüllen und zurückzuschicken ist. Der Personenkreis, über den Ergebnisse der schriftlichen Befragung generalisiert werden, wird Grundgesamtheit genannt. Die Personen
der Grundgesamtheit sind Bewohner der Stadt Halle in ihren administrativen Grenzen.
Sie sind im Alter zwischen 17 und 75 Jahren und in Halle mit dem Hauptwohnsitz
gemeldet. Anstaltsbevölkerung gehört nicht dazu. Zum Zeitpunkt der Befragung
gehörten 191.228 Personen zu dieser Grundgesamtheit.
Aus dieser Grundgesamtheit wird eine Auswahl - auch Stichprobe genannt - gezogen.
Die Grundlage dieser Stichprobe bildet das Einwohnermelderegister der Stadt. Die
Auswahl der Personen wird - wie in den vergangenen Jahren - für die Stadtbezirke
disproportional und nach Alter und Geschlecht geschichtet getroffen. Die Karte in
Abbildung 1.1 gibt einen Überblick, welche Stadtteile zu den jeweiligen Bezirken
gehören. Der disproportionale Stichprobenansatz gewährleistet, dass auch in dünner
besiedelten Stadtbezirken hinreichende Fallzahlen erzielt werden. Diese Verfahrensweise erfordert eine kompensierende Gewichtung, sobald sich die Aussagen auf das
gesamte Stadtgebiet beziehen.
Aus der Grundgesamtheit von 191.228 Personen wurden 5.931 Personen (vgl. Tabelle
1.1) ausgewählt. An diese Auswahl - auch Bruttostichprobe genannt - wurden die
Fragebögen per Post zugestellt. Davon erreichten 227 Fragebögen den Empfänger
nicht. Bereinigt um diese Anzahl ergibt sich die Nettostichprobe von 5.704 Personen.
1.999 Fragbögen wurden ausgefüllt zurückgeschickt. Dies entspricht - bezogen auf die
Nettostichprobe - einem Gesamtrücklauf von 35%. Damit liegt der Rücklauf der Fragebögen der Bürgerumfrage 2001 in einem zufriedenstellenden und für postalische
Bürgerumfragen durchschnittlichen Bereich. Die Zahl der auswertbaren Fragebögen ist
hoch genug, um verlässliche Informationen für die gesamte Stadt aus den Daten zu
gewinnen.

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Abbildung 1.1:

Bürgerumfrage Halle 2001

Das Untersuchungsgebiet

Halle Süd A
Lutherplatz/Thüringer Bahnhof,
Südstadt, Gesundbrunnen,
Damaschkestraße
Halle Süd B
Ammendorf/Beesen, Radewell/
Osendorf, Planena, Böllberg/
Wörmlitz, Silberhöhe
Halle Mitte
Altstadt, Südliche Innenstadt,
Nördliche Innenstadt

Halle Nord
Paulusviertel, Am Wasserturm/
Thaerviertel, Landrain, Frohe
Zukunft, Giebichenstein,
Ortslage Trotha, Industriegebiet Nord, Gottfried-Keller-Siedlung, Tornau, Mötzlich, Seeben
Halle Ost
Gebiet der DR, Freiimfelde/
Kanenaer Weg, Dieselstraße,
Diemitz, Dautsch, Reideburg,
Büschdorf, Kanena/Bruckdorf

Halle West A
Nördliche Neustadt, Südliche
Neustadt, Westliche Neustadt,
Industriegebiet Neustadt
Halle West B
Ortslage Lettin, Heide-Nord/
Blumenau, Saaleaue, Kröllwitz,
Heide Süd, Nietleben, Dölauer
Heide, Dölau

Bürgerumfrage Halle 2001

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Tabelle 1.1: Rücklaufquoten der Bürgerumfragen Halle
Bruttostichprobe
nicht zustellbar
Nettostichprobe
nicht zurückgeschickt
nicht auswertbar
realisierte Stichprobe

1993

1994

1995

1997

1999

2001

6.094
(100%)
129
(2,1%)
5.965
(97,9%)

6.082
(100%)
182
(3,0%)
5.900
(97,0%)

6.159
(100%)
233
(3,8%)
5.926
(96,2%)

6.466
(100%)
247
(3,8%)
6.219
(96,2%)

6.000
(100%)
222
(3,7%)
5.778
(96,3%)

5.931
(100%)
227
(3,8%)
5.704
(96,2%)

2.720
(45,6%)
57
(1,0%)
3.188
(53,4%)

2.997
(50,8%)
32
(0,5%)
2.871
(48,7%)

3.129
(52,8%)
42
(0,7%)
2.755
(46,5%)

3.827
(61,5%)
44
(0,7%)
2.348
(37,8%)

3.425
(59,3%)
36
(0,6%)
2.317
(40,1%)

3.684
(64,6%)
21
(0,4%)
1.999
(35,0%)

Darüber hinaus sind wir in der Lage, das Teilnahmeverhalten der Alters- und
Geschlechtsgruppen zu kontrollieren. Für diese Gruppen ist nachvollziehbar, wie viele
Fragebögen verschickt wurden. Damit lässt sich jeweils die spezifische Rücklaufquote
bestimmen. Generell gilt, dass die Teilnahmebereitschaft mit zunehmendem Alter
ansteigt (vgl. Abbildung 1.2). Dieses Muster ist aus den Vorjahren bekannt.
Abbildung 1.2:

Rücklauf nach Alter und Geschlecht in Prozent (n = 1.958)

Für viele Altersstufen erzielen die Frauen bessere Rücklaufquoten als ihre gleichaltrigen Männer. Allerdings überschneiden sich mehrfach die Rücklaufquoten der

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Bürgerumfrage Halle 2001

Frauen und Männer, so dass kein Geschlecht überrepräsentiert ist. Die Spannweite
der Rücklaufquoten ist bei den Männern jedoch größer als bei den Frauen. Eine altersund geschlechtsspezifische Gewichtung gleicht das unterschiedliche Teilnahmeverhalten bei Bedarf weitgehend aus. Die in diesem Bericht dargelegten Ergebnisse basieren
jedoch nicht auf einer alters- und geschlechtsspezifischen Gewichtung.
Eine zusätzliche Gewichtung wird eingesetzt, wenn von der Personenebene auf die
Haushaltsebene gewechselt wird. Diese Gewichtung basiert auf der Verteilung der
Anzahl der Mitglieder eines Haushalts. Sie wird nur in einzelnen Bereichen, so zum
Beispiel bei Aussagen zur Wohnung, zur Umzugsabsicht des Haushalts oder zum
Haushaltseinkommen, verwendet.

1.2 Demographische Personen-Merkmale
Zum besseren Verständnis der Altersstruktur wurden sechs Kategorien gebildet (vgl.
Tabelle 1.2). Der Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 17 bis
unter 25 Jahre beträgt 12%. Diese Altersgruppe ist damit am schwächsten in der
Bürgerumfrage vertreten. Die Gruppe der 56 bis 65jährigen stellt den größten Anteil,
sowohl in der Gesamtpopulation als auch in der Gruppe der Männer und in der Gruppe
der Frauen. Jeder fünfte Teilnehmer an der sechsten halleschen Bürgerumfrage
gehört dieser Altersgruppe an.
Tabelle 1.2: Alter und Geschlecht in Prozent (n = 1.939)
Geschlecht
Alter

Mann

gesamt

Frau

17-25 Jahre
26-35 Jahre
36-45 Jahre
46-55 Jahre
56-65 Jahre
66-75 Jahre

10,5
15,1
15,0
17,5
25,5
16,4

13,5
13,4
16,7
19,3
21,9
15,3

gesamt

46,8

53,2

12,1
14,2
15,9
18,4
23,6
15,8

An der Bürgerumfrage Halle 2001 nahmen, wie in den vorangegangenen Umfragen in
Halle, mehr Frauen (53%) als Männer (47%) teil. In den einzelnen Altersgruppen sind

Bürgerumfrage Halle 2001

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jedoch nur geringe Abweichungen für Männer oder Frauen zu beobachten. Größere
Differenzen zwischen Männern und Frauen gibt es lediglich in den Altersgruppen der
17- bis 25-jährigen und der 56- bis 65-jährigen. Während in der Altersgruppe der 17bis 25-jährigen die Frauen prozentual stärker vertreten sind, überwiegen in der
Altersgruppe der 56- bis 65-jährigen die Männer. In allen anderen Alterskategorien
liegen die Altersverteilungen der beiden Geschlechter sehr dicht am Durchschnitt der
jeweiligen Kohorte. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass beide Geschlechter
in allen Altersgruppen etwa gleich stark vertreten sind.
Die überwiegende Mehrheit der befragten Hallenser war zum Zeitpunkt der Befragung
verheiratet (vgl. Abbildung 1.3). Drei von fünf Befragten waren verheiratet und einer
von fünf Befragten war ledig.
Abbildung 1.3:

Familienstand in Prozent (n = 1.980)

Geringe Häufigkeiten weisen die Geschiedenen, Verwitweten und Getrenntlebenden
aus. Addiert man die Prozentwerte der ledigen, geschiedenen und verwitweten
Personen, dann ergibt sich ein Prozentwert von über 36% für die Gruppe der Nichtverheirateten.
Die Schulbildungsabschlüsse werden über eine differenzierte Abfrage, in der sowohl
ostdeutsche als auch westdeutsche Abschlüsse verzeichnet sind, ermittelt. Die
Abschlüsse wurden in vier Kategorien gegliedert. Jeder fünfte Befragte hat einen

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Bürgerumfrage Halle 2001

Abschluss unterhalb der 10. Klasse, das heißt einen Volks- oder Hauptschulabschluss
sowie den Abschluss der 8. oder 9. Klasse einer polytechnischen Oberschule nach
1965 (vgl. Tabelle 1.3). Weitaus mehr Befragte haben eine 10-klassige Schulausbildung entweder auf der Realschule oder auf der POS absolviert.
Tabelle 1.3: Bildungsstatus in Prozent (n = 1.933)
Abschluss unter 10. Klasse, darunter:
Volks- bzw. Hauptschulabschluss
POS 8. bzw. 9.Klasse nach 1965

20,0
16,3
3,8

Abschluss 10. Klasse, darunter:
Realschulabschluss
POS 10. Klasse

36,1
7,7
28,3

Abschluss über 10. Klasse, darunter:
Fachhochschulreife/fachgebundene Hochschulreife
Abitur

38,0
12,9
25,2

sonstiger/kein Abschluss, darunter:
kein Abschluss
noch kein Abschluss
anderer Abschluss

5,9
1,1
1,4
3,4

Den größten Anteil haben jedoch die Ausbildungsabschlüsse über der 10. Klasse mit
38%. Dazu zählen Fachhochschulreife, Fach- und Vollabitur. Die vierte Kategorie setzt
sich aus Befragten mit anderen, keinen und noch keinen Abschlüssen zusammen.
Diese Kategorie hat einen Anteil von 6%. Von den erfragten Kategorie hat der 10Klassen-Abschluss der POS den größten Anteil (28%), dicht gefolgt von den
Abiturienten (25%). An dritter Stelle folgen die Volks- und Hauptschulabschlüsse mit
16%.
Das fünfte demographische Personen-Merkmal ist der Erwerbsstatus (vgl. Tabelle
1.4). Auch dieses Merkmal wird in vier Kategorien gegliedert. Die erste Kategorie
umfasst die noch nicht Erwerbstätigen, dazu zählen Schüler, Auszubildende und
Studenten. Mit 9% ist diese Kategorie zugleich die kleinste. Die zweite Kategorie
bezieht die Erwerbstätigen ein. Sie ist mit 45% die größte Kategorie, wobei die Vollzeiterwerbstätigen den Löwenanteil von 38% einnehmen. Die Teilzeiterwerbstätigen
haben einen Anteil von 7%. Kurzarbeiter und Wehr- bzw. Zivildienstleistende spielen
nur eine marginale Rolle. Gegenwärtig nicht-erwerbstätig sind 16%. Dazu zählen vor
allem Arbeitslose (12%), daneben Beschäftigte im ABM-Programm, Hausfrauen und

Bürgerumfrage Halle 2001

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Hausmänner, Personen im Erziehungsurlaub und Personen, die aus sonstigen
Gründen nicht erwerbstätig sind. Schließlich bilden die Rentner, Pensionäre und
Vorruheständler die Kategorie der Nicht-mehr-Erwerbstätigen, die mit 29%
zweitstärkste Kategorie ist.
Tabelle 1.4: Erwerbsstatus in Prozent (n = 1.943)
noch nicht erwerbstätig, darunter:
Schüler, Student
Auszubildender

9,1
7,3
1,8

erwerbstätig, darunter:
vollzeit-erwerbstätig
teilzeit-erwerbstätig
in Kurzarbeit
Wehr-/Zivildienst, soziales Jahr

45,4
38,0
6,9
0,2
0,2

nicht erwerbstätig, darunter:
arbeitslos
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Hausfrau/-mann
Erziehungsurlaub
sonstige Gründe

16,1
11,9
1,1
1,1
1,0
0,9

nicht mehr erwerbstätig, darunter:
Rentner/Pensionär
im AltersübergangVorruhestand

29,5
28,4
1,0

Will man in groben Zügen die Erwerbsstruktur der Befragten der halleschen
Bürgerumfrage 2001 charakterisieren, so sollte man festhalten, dass weniger als die
Hälfte berufstätig ist. Rund ein Drittel ist nicht mehr erwerbstätig und zum größten Teil
im Rentenalter. Mehr als ein Zehntel der Befragten ist arbeitslos und ein knappes
weiteres Zehntel befindet sich in Ausbildung.

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Bürgerumfrage Halle 2001

1.3 Demographische Haushalts-Merkmale
Das wesentlichste Merkmal ist die Haushaltsgröße. Beinahe jeder zweite Haushalt
besteht aus zwei Personen (vgl. Abbildung 1.4). Zweitstärkster Haushaltstyp ist der
Dreipersonenhaushalt mit einem Anteil von 22%. Dagegen weisen Einpersonenhaushalte nur einen Anteil von 15% aus. Großhaushalte mit vier und mehr Personen sind
mit 14% etwa gleich stark vertreten wie die Einpersonenhaushalte.
Abbildung 1.4:

Haushaltsgröße in Prozent (n = 1.982)

Das klassifizierte monatliche Haushaltseinkommen ist in Abbildung 1.5 dargestellt.
Jeder fünfte Haushalt hat weniger als 2.000 DM im Monat zur Verfügung, darunter hat
eine Minderheit von 4% sogar weniger als 1.000 DM auf der Einnahmenseite. Knapp
jeder zweite Haushalt hat ein monatliches Einkommen zwischen 2.000 DM und 4.000
DM. Wobei mit 26% die meisten Nennungen auf die Kategorie 3.000 bis 4.000 DM
entfallen. In der Abbildung ist eine rechtsschiefe Verteilung zu erkennen. Der obere
Einkommensbereich ist deshalb differenzierter zu betrachten. Jeder sechste Haushalt
verfügt über ein Einkommen zwischen 4.000 und 5.000 DM. Jeweils rund 9 Prozent
der Haushalte haben ein Einkommen bis 6.000 DM respektive über 6.000 DM.

Bürgerumfrage Halle 2001

Abbildung 1.5:

- 11 -

Monatliches Haushaltseinkommen in Prozent (n = 1.897)

Diese Haushaltseinkommen setzen sich überwiegend aus Verdiensten aus Erwerbstätigkeiten (53%), Rente bzw. Pension (37%), Kindergeld (23%) und Arbeitslosengeld
(17%) zusammen (vgl. Abbildung 1.6).
Abbildung 1.6:

Einkommensquellen in Prozent (n = 1.961)

Alle anderen Einkommensquellen werden jeweils von einer Minderheit deutlich unter

- 12 -

Bürgerumfrage Halle 2001

10 Prozent genannt. Wobei zu bemerken ist, dass einige Einkommensquellen nur
kleinen Personenkreisen zugänglich sind, etwa BAföG oder Vergütungen für Wehrund Ersatzdienst.
Weiterhin sollte angemerkt werden, dass die Einkommensquellen sich auf den
gesamten Haushalt beziehen. Eine Verteilungsstruktur von Einkommen wird mit der
Aufzählung in Abbildung 1.6 nicht wiedergegeben, weil ein Haushalt Einkommen aus
mehreren Haupteinnahmequellen, zum Beispiel aus Erwerbstätigkeit und Rente,
erzielen kann. Andererseits wird mit der Nennung einer Einkommensquelle nicht
angegeben, wie viele Personen ihr Einkommen aus der genannten Quelle erzielen. So
kann zum Beispiel ein Einpersonenhaushalt sein Einkommen aus Nebenerwerbstätigkeit, Rente und Vermietung erzielen, ein Dreipersonenhaushalt dagegen aus nur einer
Einkommensquelle, etwa der Haupterwerbstätigkeit.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 13 -

2 Wohnsituation und Wohnungswechsel
Die Wohnbedingungen in Halle unterliegen seit Anfang der 90er Jahre einem
tiefgreifenden Wandel. Privatisierung, Sanierung und Modernisierung gleichen den
allgemeinen Wohnstandard dem westlichen Niveau an. Die Möglichkeiten, den
Wohnraum stärker nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen, führt zu einer
nachweisbaren Steigerung der Wohnzufriedenheit, aber auch zu einer sehr hohen
residentiellen Mobilität, wie sie in Westdeutschland ihresgleichen sucht. Die Folgen
sind zum einen kurze durchschnittliche Wohndauern, eine nach wie vor hohe
Umzugsbereitschaft und am gravierendsten die Abwanderung der Hallenser. Der sich
daraus ergebende hohe Wohnungsleerstand ermöglicht jedoch gleichzeitig einen
breiteren Handlungsspielraum für den Stadtumbau.
In diesem Kapitel sollen neben den objektiven Wohnbedingungen, wie Wohnungsgröße, Eigentumsverhältnisse, Wohnkosten und Wohnungsausstattung, auch
subjektive Merkmale der Wohnzufriedenheit mit der Wohnung, mit der unmittelbaren
Wohnumgebung und mit dem Stadtteil beschrieben werden. Abgerundet wird das
Kapitel mit dem Umzugspotenzial, gemessen an der Umzugsbereitschaft und den
Umzugsgründen.

2.1 Objektive Wohnsituation
Die betrachteten Maße der Wohnungsgröße beziehen sich auf die Verteilung der
Haushalte. Dazu ist es notwendig, von der Ebene der Personen auf die Ebene der
Haushalte zu wechseln. Doch nicht nur der veränderten Analyseebene wird Rechnung
getragen, sondern auch dem unterschiedlichen Raumbedarf der verschiedenen
Haushaltstypen. Die zwei wesentlichen Merkmale der Wohnungsgröße, die Anzahl der
Zimmer und die Wohnfläche, werden daher nach der Anzahl der im Haushalt lebenden
Personen aufgeschlüsselt.
Die mit Abstand meisten Haushalte in Halle (46%) verfügen über eine Dreizimmerwohnung (vgl. Tabelle 2.1). 28% der Haushalte haben weniger Zimmer und 25% haben
mehr Zimmer. Die durchschnittliche Anzahl der Zimmer pro Haushaltsmitglied liegt bei

- 14 -

Bürgerumfrage Halle 2001

1,6. Damit wird deutlich, dass die Hallenser in großzügigen Wohnraumverhältnissen
leben.
Die Einpersonenhaushalte verfügen vorwiegend über Zweizimmerwohnungen (49%),
sind aber auch in Dreizimmerwohnungen (26%) und Einzimmerwohnungen (18%) zu
finden. Dass die Einpersonenhaushalte über ausreichend Raum in ihren Wohnungen
verfügen, wird auch durch die gemittelte Anzahl der Zimmer deutlich. Immerhin
verfügen diese Haushalte über durchschnittlich 2,2 Zimmer.
Die Mehrheit der Zweipersonenhaushalte (60%) lebt in Dreizimmerwohnungen. Etwa
20% der Zweipersonenhaushalte leben in Wohnungen, deren Zimmeranzahl mit der
Anzahl der Personen korrespondiert. Weitere 20% haben Wohnungen mit vier oder
mehr Zimmern. Die Pro-Kopf-Zimmeranzahl liegt bei 1,5 und damit nur knapp unter
dem Gesamtdurchschnitt aller Haushalte.
Tabelle 2.1: Zimmeranzahl in Prozent

n = 2.001

1
5,3

Zimmeranzahl
2
3
4
23,0
46,4
17,5

über 4
7,8

gemittelte Zimmeranzahl
pro Kopf
3,0
1,6

Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.988)
1
18,1
49,3
26,6
2
0,8
19,8
60,0
3
0,0
4,3
57,5
4
0,0
1,2
22,0
über 4
0,0
0,0
11,9

3,6
14,8
27,9
50,0
40,5

2,4
4,7
10,3
26,8
47,6

2,2
3,0
3,4
4,0
4,3

2,2
1,5
1,2
1,0
0,9

monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.903)
bis 1.000 DM
35,1
19,1
36,2
bis 2.000 DM
13,5
44,1
35,1
bis 3.000 DM
3,2
29,4
48,9
bis 4.000 DM
0,9
18,9
55,9
bis 5.000 DM
0,0
12,3
51,0
bis 6.000 DM
0,0
7,7
45,8
über 6.000 DM
2,1
2,8
33,3

7,4
4,5
12,1
17,4
28,9
34,5
33,3

2,1
2,7
6,4
6,9
7,9
12,0
28,5

2,2
2,4
2,9
3,1
3,3
3,5
3,8

1,5
1,8
1,8
1,5
1,4
1,4
1,6

Bei den Dreipersonenhaushalten liegt die gemittelte Zimmeranzahl bei 3,4. Aus der
Verteilung wird deutlich, dass die absolute Mehrheit (57%) über eine Dreizimmerwohnung verfügt. 28% der Dreipersonenhaushalte leben in einer Vierzimmerwohnung und
knapp 11% in einer noch größeren Wohnung. Trotz dieser Ausrichtung zu großen
Wohnungen liegt die Pro-Kopf-Wohnungsgröße bei 1,2 Zimmern.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 15 -

Bei den größeren Haushalten mit vier und mehr Personen besteht einerseits die
Tendenz, in Wohnungen zu leben, deren Zimmeranzahl mit der Anzahl der Personen
übereinstimmt. Andererseits wohnen sowohl Vierpersonenhaushalte als auch größere
Haushalte in für ihre Größe zu kleinen Wohnungen. So lebt ein Viertel der
Vierpersonenhaushalte in Wohnungen mit bis zu 3 Zimmern und mehr als die Hälfte
aller Fünfpersonenhaushalte in Wohnungen mit weniger als 5 Zimmern. Für die
größeren Haushalte trifft die Zuordnung eine Person = ein Zimmer zu.
Drei Aspekte sind hinsichtlich der Wohnungsverteilung von Bedeutung. Kleinen
Haushalten mit ein bis zwei Personen stehen überdurchschnittlich mehr größere
Wohnungen zur Verfügung. Diese Haushalte streuen auch mehr über die
verschiedenen Wohnungstypen. Zweitens ist bei den Dreipersonenhaushalten eine
starke Konzentration auf Dreizimmerwohnungen zu erkennen. Drittens besteht bei
größeren Haushalten die Tendenz zur Konzentration auf Wohnungen mit einer der
Personenzahl entsprechenden Zimmeranzahl.
Ein deutlicher Zusammenhang besteht auch zwischen der Wohnungsgröße und dem
monatlichen Haushaltseinkommen. So steigt die durchschnittliche Zimmeranzahl
kontinuierlich mit dem Einkommen an. In Haushalten mit einem Einkommen unter
1.000 DM ergibt sich eine Polarisierung in Ein- und Dreizimmerwohnungen. Liegt das
Haushaltseinkommen zwischen 1.000 und 3.000 DM werden Zwei- und Dreizimmerwohnungen bevorzugt. Erzielt ein Haushalt ein Einkommen zwischen 3.000 und 5.000
DM, bewohnt die absolute Mehrheit Dreizimmerwohnungen. An zweiter Stelle folgen
Vierzimmerwohnungen vor Zweizimmerwohnungen. Andere Wohnungsgrößen sind in
dieser Einkommensklasse kaum von Bedeutung. Ab einem Haushaltseinkommen von
5.000 DM spielen kleine Wohnungen mit ein oder zwei Zimmern nur eine untergeordnete Rolle.
Neben der Anzahl der Zimmer stellt die Wohnfläche ein zweites Maß zur adäquaten
Bestimmung der Wohnungsgröße dar. Die Wohnfläche wird klassifiziert, um eine
übersichtliche Darstellung zu erleichtern. Die durchschnittliche Wohnfläche liegt bei
71m² (vgl. Tabelle 2.2). Pro Haushaltsmitglied ergibt sich eine Wohnfläche von 37m².
Die Hälfte aller Wohnungen weist eine Fläche zwischen 51 und 70 m² auf. Knapp ein
Drittel der Wohnungen hat eine größere Fläche und etwas weniger als 20% der
Wohnungen weisen eine kleinere Fläche auf. Etwa jede sechste Wohnung ist

- 16 -

Bürgerumfrage Halle 2001

zwischen 31 und 50 m² groß.
Tabelle 2.2: Wohnfläche in Prozent

n = 1.977

Wohnfläche in m²
 30  50  70  90  110 > 110
2,2 16,8 49,6 14,2
8,9
8,4

gemittelte Wohnfläche
pro Kopf
70,7
37,4

Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.967)
1
7,0 47,5 35,6
5,9
2
0,4
8,3 64,2 13,6
3
0,0
1,4 49,4 22,8
4
0,0
0,0 22,8 24,7
über 4
0,0
0,0 17,1 24,4

1,7
8,3
12,1
25,3
19,5

2,3
5,1
14,2
27,2
39,0

53,6
69,4
81,8
100,0
113,5

53,6
34,7
27,3
25,0
21,7

monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.884)
bis 1.000 DM
24,5 30,9 25,5 12,8
bis 2.000 DM
3,9 42,0 43,2
6,0
bis 3.000 DM
0,2 21,2 58,5
9,6
bis 4.000 DM
0,2
8,3 65,1 13,7
bis 5.000 DM
0,0
2,4 50,4 24,4
bis 6.000 DM
0,0
1,4 37,3 26,8
über 6.000 DM
0,0
2,1 15,6 21,3

3,2
3,0
5,8
6,8
14,0
17,6
22,0

3,2
1,8
4,7
5,9
8,8
16,9
39,0

52,2
55,2
65,1
70,3
78,9
86,3
108,4

34,6
41,2
41,3
33,9
33,1
33,1
43,4

Je nach Haushaltsgröße ergeben sich unterschiedliche Verteilungen. Die Wohnfläche
nimmt von 54m² für Einpersonenhaushalte stetig zu bis 113m² für Haushalte mit vier
und mehr Personen. Andererseits nimmt die Pro-Kopf-Wohnfläche mit steigender
Haushaltsgröße ab. Haben Einpersonenhaushalt eine Wohnfläche von 54m², verfügen
große Haushalte mit mindestens vier Personen über 22m² Wohnfläche pro Haushaltsmitglied.
Etwa 83% der Einpersonenhaushalte haben Wohnungen zwischen 31 und 70m²
Wohnfläche. Die meisten Einpersonenhaushalte (47%) leben in Wohnungen zwischen
31 und 50m². Ein relativ großer Teil der Einpersonenhaushalte (36%) bevorzugt
Wohnungen zwischen 51 und 70m².
Zwei- (64%) und Dreipersonenhaushalte (49%) konzentrieren sich mehrheitlich auf
Wohnungen mit 51 bis 70m². Jeder vierte Zweipersonenhaushalte bevorzugt eine
Wohnung mit mehr als 70m². Für Haushalte mit mindestens 3 Personen spielen kleine
Wohnungen bis 50m² nur noch eine marginale Rolle. Auch wenn der Schwerpunkt bei
Dreipersonenhaushalten auf Wohnungsgrößen zwischen 51 und 70m² liegt, werden
häufig auch größere Wohnungen bewohnt. Vierpersonenhaushalte verteilen sich

Bürgerumfrage Halle 2001

- 17 -

gleichmäßig über Wohnungen ab 51m². Große Haushalte mit fünf und mehr Personen
(39%) bevorzugen große Wohnungen über 110m² Wohnfläche. Die weiteren
Haushalte mit fünf und mehr Personen verteilen sich in grober Annäherung etwa
gleichmäßig auf Wohnungen zwischen 51 m² und 110 m². Dagegen ist eine klare
Grenze zu Wohnungen mit weniger als 50 m² gezogen. Wohnungen dieser Größe
spielen nur eine marginale Rolle für große Haushalte.
Der Zusammenhang zwischen Haushaltseinkommen und Wohnfläche ist ebenfalls
recht deutlich. Haushalte mit einem Einkommen unter 1.000 DM verfügen über nur
52m², während Haushalte mit einem Einkommen über 6.000 DM im Durchschnitt über
108m² verfügen.
Hinsichtlich der Wohnfläche und der Anzahl der Zimmer pro Haushalt zeichnet sich
das Bild ab, dass zwar mit zunehmender Haushaltsgröße und zunehmendem
Haushaltseinkommen auch die beanspruchte Fläche und die Anzahl der Zimmer
zunehmen. Jedoch nimmt das Pro-Kopf-Platzangebot ab.
Abbildung 2.1:

Wohnungseigentümer in Prozent (n = 2.006)

Nach wie vor spielt das Wohneigentum in Halle eine untergeordnete Rolle. Die
überwiegende Mehrheit (82%) der Befragten bewohnt ihre Wohnung bzw. ihr Haus zur
Miete (vgl. Abbildung 2.1). Lediglich jeder Achte wohnt in seinen eigenen vier Wänden.
Tendenziell nimmt aber die Zahl der Eigentümer zu. Wohnten 1997 etwa 12% in ihrem

- 18 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Eigenheim, sind es 2001 schon rund 16%.
Setzt man die Wohnform (Wohnung versus Haus) mit der Eigentumsform (Miete
versus Eigentum) in Verbindung, sind deutlich zwei Pole erkennbar. Wohnungen
werden bevorzugt angemietet. Bewohner von Häusern sind zum größten Teil deren
Eigentümer. Das heißt Eigentumswohnungen (4%) fallen ebensowenig ins Gewicht
wie gemietete Häuser (1%).
Wohnungen werden in erster Linie von kommunalen Wohngesellschaften, wie HWG
oder GWG, vermietet. Knapp 30% der Befragten wohnen in einer kommunalen
Wohnung. An zweiter Stelle folgen die Wohngenossenschaften, jeder vierte Befragte
zahlt seine Miete an eine Genossenschaft. An dritter Stelle folgen die privat
vermieteten Wohnungen. Rund 22% der befragten Personen gaben an, in einer
Wohnung zu leben, die von privater Hand vermietet wird.
Es ergeben sich daraus vier Kategorien bevorzugter Wohnformen: Eigenheim,
kommunale Mietwohnung, genossenschaftliche Mietwohnung und private Mietwohung.
Tabelle 2.3: Wohnungseigentümer in Prozent
Mietwohnung
kommunal
genossenschaftl.
Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.991)
1
34,1
28,0
2
28,8
28,4
3
29,1
19,7
4
20,0
18,2
über 4
30,2
4,7
monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.905)
bis 1.000 DM
32,3
bis 2.000 DM
34,9
bis 3.000 DM
37,3
bis 4.000 DM
29,4
bis 5.000 DM
20,2
bis 6.000 DM
22,5
über 6.000 DM
8,4

22,9
32,2
25,5
27,6
23,4
21,8
9,8

Eigenheim
privat
24,8
20,1
21,4
19,4
27,9

2,7
11,2
18,0
29,1
30,2

26,0
17,9
18,1
19,0
28,6
26,1
32,9

4,2
3,9
8,9
11,7
15,5
20,4
31,5

Anhand der Tabelle 2.3 wird deutlich, dass mit zunehmender Haushaltsgröße das
Eigenheim bevorzugt wird. Dagegen nimmt der Anteil der genossenschaftlichen
Mietwohnungen mit steigender Haushaltsgröße ab. Lediglich geringe Veränderungen
ergeben sich in den Anteilen kommunaler Mietwohnungen nach der Haushaltsgröße.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 19 -

Privat vermietete Wohnungen werden von kleinen und großen Haushalten bevorzugt.
Allerdings sind die Unterschiede nicht groß.
Einen ähnlichen Zusammenhang gibt es zwischen dem monatlichen Haushaltseinkommen und der Wohnform. Je höher das Einkommen ist, desto größer sind die Anteile
der Eigenheimbewohner. Zwar sinken die Anteile der kommunalen und genossenschaftlichen Mietwohnungen mit steigendem Einkommen, aber erst Einkommen über
6.000 DM bewirken ein deutliches Absinken der Anteile dieser Wohnformen. Ein
anderes Bild ergibt sich bei den privat vermieteten Wohnungen. Hier steigt der Anteil
kontinuierlich mit dem Haushaltseinkommen an, lediglich die Geringverdiener bilden
eine Ausnahme. Haushaltsgröße und Haushaltseinkommen bewirken eine
proportionale Zunahme der Eigenheimanteile und ein tendenzielles, leichtes Absinken
der Mietwohnungsanteile.
In der Bürgerumfrage Halle 2001 fragen wir sowohl Mieter als auch Eigentümer nach
deren monatlichen Wohnkosten. Mieter sollen den gesamten Betrag angeben, den Sie
monatlich an den Vermieter überweisen. Dieser Betrag schließt Vorauspauschalen für
die Nebenkosten, zum Beispiel für Wasser, Heizung, Strom oder Abfallgebühren ein.
Somit erhalten wir ein Maß für die monatlichen Wohnkosten, die nicht mit der
Kaltmiete aber auch nicht mit der exakten Warmmiete übereinstimmen. Die
Eigentümer werden nach deren monatlichen Belastungen gefragt. Die Angaben zur
monatlichen Miete beziehungsweise zu den monatlichen Belastungen werden im
folgenden Wohnkosten genannt. In Tabelle 2.5 sind die Wohnkosten für Mieter und
Eigentümer jeweils getrennt nach Haushaltsgröße und Haushaltseinkommen
ausgewiesen.
Deutlich ist der proportionale Zusammenhang zwischen Wohnkosten und
Haushaltsgröße. Für zwei Drittel der kleinen Mieterhaushalte mit ein oder zwei
Personen liegen die Wohnkosten zwischen 400 und 800 DM. Die Kategorie bis 400
DM Wohnkosten nimmt bei den Einpersonenhaushalten einen Anteil von 18% ein,
während für größere Haushalte diese Kategorie nur eine marginale Rolle spielt. Liegen
die Wohnkosten zwischen 400 und 800 DM nehmen die Anteile von Einpersonenhaushalten (67%) bis zu Fünfpersonenhaushalten (27%) ab. Zugleich nehmen die
Anteile in der Kategorie zwischen 800 und 1.200 DM Wohnkosten von 13%
(Einpersonenhaushalte) bis 46% (Fünfpersonenhaushalte) zu.

- 20 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Tabelle 2.4: Wohnkosten in Prozent
Mieter
 400 DM
 800 DM
Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.616)
1
17,7
67,2
2
3,2
67,5
3
1,9
55,0
4
1,0
37,4
über 4
0,0
26,9
monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.553)
bis 1.000 DM
30,7
62,5
bis 2.000 DM
17,2
69,9
bis 3.000 DM
5,7
71,1
bis 4.000 DM
1,6
68,2
bis 5.000 DM
0,5
50,5
bis 6.000 DM
1,0
43,7
über 6.000 DM
0,0
31,3
Eigentümer
 400 DM
 800 DM
Anzahl der Personen im Haushalt (n = 263)
1
60,9
13,0
2
34,9
26,2
3
10,3
32,8
4
6,8
20,5
über 4
8,3
25,0
monatliches Haushaltseinkommen (n = 258)
bis 1.000 DM
50,0
50,0
bis 2.000 DM
46,2
15,4
bis 3.000 DM
40,9
27,3
bis 4.000 DM
32,9
25,7
bis 5.000 DM
25,0
31,8
bis 6.000 DM
12,9
16,1
über 6.000 DM
5,6
29,6

 1.200 DM

 1.600 DM

> 1.600 DM

13,0
21,6
32,8
34,3
46,2

1,2
6,5
8,0
23,2
23,1

0,8
1,2
2,3
4,0
3,8

6,8
11,3
21,4
25,9
32,8
34,0
18,8

0,0
1,6
1,7
3,7
15,7
18,4
28,8

0,0
0,0
0,0
0,5
0,5
2,9
21,3

 1.200 DM

 1.600 DM

> 1.600 DM

17,4
21,4
20,7
18,2
16,7

8,7
11,1
10,3
18,2
16,7

0,0
6,3
25,9
36,4
33,3

0,0
30,8
25,0
25,7
15,9
16,1
11,1

0,0
7,7
4,5
5,7
15,9
32,3
13,0

0,0
0,0
2,3
10,0
11,4
22,6
40,7

Ein ebenfalls deutlicher proportionaler Zusammenhang ist zwischen den Wohnkosten
und dem Haushaltseinkommen der Mieter erkennbar. Geringe Wohnkosten unter 400
DM gibt es zu nennenswerten Anteilen nur bei Haushaltseinkommen bis 2.000 DM. Im
Bereich zwischen 400 und 800 DM Wohnkosten liegen die Anteile zwischen 60 und
70% und sinken erst ab einem Einkommen von 4.000 DM deutlich ab. Höhere
Wohnkosten über 800 DM gehen auch mit höherem Einkommen einher, wobei die
höchste Einkommensklasse (über 6.000 DM) stark in den Wohnkostenklassen über
1.600 DM vertreten ist.
Ähnliche Zusammenhänge zwischen den Wohnkosten und der Haushaltsgröße bzw.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 21 -

dem Haushaltseinkommen ergeben sich für die Eigenheimbewohner. Kleinere
Haushalte haben deutliche geringere Wohnkosten zu tragen als größere Haushalte ab
vier Personen. Während etwa drei Viertel der Einpersonenhaushalte bis 800 DM für
Wohnkosten aufbringen, liegt dieser Anteil für Vier-(und mehr)Personenhaushalte
unter einem Viertel. Eine breit gestreute Verteilung über alle Wohnkostenklassen
hinweg ergibt sich nur für die Dreipersonenhaushalte.
Eigenheimbewohner mit Wohnkosten unter 400 DM sind vor allem Geringverdiener.
Der Anteil Wohnkosten unter 400 DM sinkt kontinuierlich mit steigendem Haushaltseinkommen. Umgekehrt steigt der Anteil Wohnkosten über 1.600 DM kontinuierlich mit
steigendem Haushaltseinkommen. Allerdings ist das Bild in den mittleren Wohnkostenklassen zwischen 400 und 1.600 DM nicht so stark ausgeprägt, insbesondere die
Anteile der Wohnkosten bis 800 DM verlaufen nicht kontinuierlich. Deutlich ist jedoch
der Umkehrpunkt bei der Klassengrenze von 1.200 DM Wohnkosten zu erkennen.
Unter 1.200 DM Wohnkosten sind tendenziell die Geringverdiener überrepräsentiert
und über 1.200 DM sind tendenziell die Besserverdiener überrepräsentiert.
Die Wohnungsausstattung trägt wesentlich zum Wohlbefinden und zur Zufriedenheit
mit der Wohnung bei. Aus den zahlreichen Merkmalen der Wohnungsausstattung
werden nur einige ausgewählt, die sich auf den „Normalstandard“ beziehen, das heißt
es werden die drei Merkmale Bad, Innen-WC und moderne Heizung betrachtet (vgl.
Abbildung 2.2). Man kann davon ausgehen, dass praktisch jede Wohnung mit einem
Bad und einem Innen-WC ausgestattet ist. Die überwiegende Mehrheit der
Wohnungen (97%) verfügt über ein Bad. In ebenfalls 97% der Wohnungen ist ein
Innen-WC vorhanden, wobei in 14% der Wohnungen das Innen-WC separat, das
heißt nicht im Bad gelegen ist. Damit ist hinsichtlich der Bad- und
Innentoilettenausstattung der Normalstandard erreicht. Die Kohleheizung hat
ausgedient, ihr Anteil beträgt nicht mal mehr 5%. Mehr als drei Viertel aller
Wohnungen (78%) sind mit modernen Heizsystemen ausgerüstet, die mit Fernwärme,
Gas, Heizöl oder Strom betrieben werden.

- 22 -

Abbildung 2.2:

Bürgerumfrage Halle 2001

Wohnungsausstattung in Prozent (n = 2.007)

Insgesamt hat sich elf Jahre nach der Wiedervereinigung der Wohnkomfort in
halleschen Wohnungen spürbar verbessert. Ein hoher Prozentsatz an Wohnungen
weist den so genannten Standardkomfort mit Badezimmer, Innen-WC und moderner
Heizung auf.
Abbildung 2.3:

Wohndauer in Prozent (n = 1.947)

Bürgerumfrage Halle 2001

- 23 -

Aus der Abbildung 2.3 geht hervor, dass die Mehrheit der Befragten (57%) seit der
Wiedervereinigung ihre Wohnung gewechselt haben. Ein nur annähernd vergleichbarer Wert ist aus keiner westdeutschen Großstadt bekannt. Diese hohe Zahl der
Wohnungswechsler verdeutlicht, dass sich durch den Systemumbruch ein veränderter
Handlungsspielraum für Mieter und Eigentümer ergeben hat. Die größten Veränderungen gab es in den letzten fünf Jahren. In diesem Zeitraum sind 46% der Befragten
in ihre jetzige Wohnung gezogen. Demgegenüber steht ein Viertel der Sesshaften, die
bereits seit über 20 Jahren in ihrer Wohnung leben. Die Zahlen zur Wohndauer in der
Wohnung sprechen insgesamt für eine hohe Wohnmobilität der halleschen
Bevölkerung.

2.2 Subjektive Wohnsituation
Wie die objektive Wohnsituation zeigt, konnten seit der Wende vielfach Verbesserungen in den Wohnbedingungen erreicht werden. Dies schlägt sich auch in der
Zufriedenheit der Hallenser mit ihrer Wohnung nieder (vgl. Abbildung 2.4).
Abbildung 2.4:

Wohnzufriedenheit in Prozent

Deutlich ist zu erkennen, dass die Mehrheit der Hallenser sowohl mit ihrer Wohnung

- 24 -

Bürgerumfrage Halle 2001

als auch mit ihrer unmittelbaren Wohnumgebung zufrieden ist. Insgesamt sind 65% mit
ihrer Wohnung und 57% mit ihrer Wohnumgebung eher zufrieden oder sehr zufrieden.
Mit der Wohnung unzufrieden ist jeder Siebte. Dagegen ist fast jeder Sechste mit
seiner Wohnumgebung unzufrieden. Damit wird gegenüber 1999 eine nochmalige
Steigerung der Wohnzufriedenheit auf hohem Niveau erreicht. Seit der ersten
Bürgerumfrage in Halle im Jahre 1993 nimmt die Wohnzufriedenheit stetig zu (vgl.
Abbildung 2.5). Dies ist ein deutliches Zeichen. Die nachweislich spürbare
Verbesserung der objektiven Wohnsituation wird auch subjektiv von den Befragten
wahrgenommen.
Abbildung 2.5:

Entwicklung der Wohnzufriedenheit seit 1993 in Prozent der
Nennungen „sehr zufrieden“ und „eher zufrieden“

Im Jahre 1993 war weniger als ein Viertel mit der Wohnung zufrieden. Mittlerweile sind
fast zwei Drittel und damit eine deutliche Mehrheit mit ihrer Wohnung zufrieden.
Zugenommen hat auch die Wohnzufriedenheit mit der Wohnumgebung. Waren 1994
über ein Drittel mit der Wohnumgebung zufrieden, so stiegt der Wert kontinuierlich an.
Gegenwärtig sind etwa drei von fünf Befragten mit ihrer Wohnumgebung zufrieden. Im
Folgenden wird die Wohnzufriedenheit mit der Wohnung vor dem Hintergrund der
Haushaltsgröße und des monatlichen Haushaltseinkommens betrachtet.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 25 -

Zwischen der Zufriedenheit mit der Wohnung und der Haushaltsgröße gibt es
praktisch keinen Zusammenhang. Zwar sind die größeren Haushalte tendenziell eher
unzufrieden, statistisch ergibt sich jedoch kein signifikanter Zusammenhang. Größere
Haushalte sind zwar insgesamt weniger zufrieden, wählen aber eher die Extremposition „sehr zufrieden“. Kleinere Haushalte begnügen sich häufiger mit einem „eher
zufrieden“. Eine Ursache für die abnehmende Zufriedenheit kann in der geringeren
Pro-Kopf-Wohnungsgröße liegen.
Tabelle 2.5: Zufriedenheit mit der Wohnung in Prozent
sehr
eher
unzufrieden unzufrieden
Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.959)
1
3,4
8,6
2
5,3
7,5
3
5,4
10,6
4
5,7
8,6
über 4
10,5
8,8
monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.875)
bis 1.000 DM
9,0
7,7
bis 2.000 DM
5,5
9,8
bis 3.000 DM
6,2
8,1
bis 4.000 DM
4,2
10,5
bis 5.000 DM
4,6
5,7
bis 6.000 DM
4,7
11,8
über 6.000 DM
4,2
1,8

teils, teils

eher
zufrieden

sehr
zufrieden

21,6
19,2
27,8
17,6
24,6

40,8
41,0
35,4
33,8
22,8

25,7
27,0
20,8
34,3
33,3

30,8
27,1
24,6
22,9
17,3
12,4
13,9

26,9
36,9
36,3
39,1
44,5
39,6
36,4

25,6
20,8
24,8
23,3
27,9
31,4
43,6

Der Zusammenhang zwischen Wohnzufriedenheit und Haushaltseinkommen fällt
dagegen deutlicher aus. Mit steigendem Einkommen nimmt der Anteil der Zufriedenen
zu und der Anteil der Unzufriedenen ab. Lediglich die Einkommensklasse zwischen
5.000 und 6.000 DM passt nicht in das Bild einer kontinuierlichen Änderung der
Zufriedenheitsanteile. Bemerkenswert erscheint die Tatsache, dass selbst die Geringverdiener mit einem Einkommen unter 1.000 DM mehrheitlich mit ihrer Wohnung
zufrieden sind.
Neben der Einschätzung der Wohnzufriedenheit werden die Befragten um eine
subjektive Beurteilung der Wohnsituation in ihrem jeweiligen Wohnviertel gebeten. Zu
einer Anzahl von Lebensbedingungen soll angegeben werden, ob diese vorteilhaft
oder nachteilig im Wohnviertel wirken.

- 26 -

Abbildung 2.6:

Bürgerumfrage Halle 2001

Vorteile des Wohngebiets in Prozent (n = 1.980)

Als besonders positiv werden die guten Einkaufsmöglichkeiten und die vielen Grünund Erholungsflächen bewertet (vgl. Abbildung 2.6). Beide Nennungen werden jeweils
von der Mehrheit der Befragten angeführt. Weiterhin werden Ruhe, Zentralität und
gute Wohnverhältnisse angeführt. Die Nennungen altengerechte Wohngegend,
Radfahrerfreundlichkeit und gute Ausländerintegration rangieren am Ende der Vorteilsliste.
Als nachteilig stellen sich besonders die Nennungen Parkplatzprobleme und
Sauberkeit im Wohnviertel heraus (vgl. Abbildung 2.7). Etwa zwei von fünf Befragten
geben diese Probleme an. Über ein Viertel nennt weiterhin fehlende Freizeit- und
Kultureinrichtungen, zu wenig Spielmöglichkeiten für Kinder und viel Lärm. Weniger als
10% der Befragten geben an, dass der Zustand im Wohnviertel hinsichtlich der Luft,
der Beleuchtung, der Wohnverhältnisse, der Ausländerintegration, der Verkehrsanbindung und der Kindergartenplätze nicht nachteilig ist. Bemerkenswert ist, dass
die Lärm-Indikator stark polarisiert, denn immerhin geben 49% die ruhige
Wohngegend als Vorteil an. Sinnvoll erscheint eine vertiefende Analyse nach den
einzelnen Stadteilen, die an dieser Stelle nicht vorgenommen werden kann. Vergleicht
man schließlich die Nennungshäufigkeit des jeweils gleichen Rangplatzes der Vor- und
Nachteile, wird deutlich, dass die Vorteile jeweils zu einem höheren Prozentwert
genannt werden als die Nachteile.

Bürgerumfrage Halle 2001

Abbildung 2.7:

- 27 -

Nachteile des Wohngebiets in Prozent (n = 1.799)

2.3 Umzugspotenzial
Angesichts des Bevölkerungsrückgang und des hohen Wohnungsleerstandes ist die
Problematik des Wohnungswechsels besonders interessant. Standardmäßig fragen
wir, ob man die Absicht hat, in den nächsten zwei Jahren seine Wohnung zu
wechseln. In Tabelle 2.6 ist dargestellt, dass trotz der Besserung in der Wohnsituation
(siehe Abschnitt 2.1) rund 38% planen, ihre Wohnung innerhalb der nächsten zwei
Jahre verlassen wollen. Dieser Anteil hat sich gegenüber den Vergleichszahlen von
1994 und 1995 praktisch nicht verändert. Eine feste Umzugsabsicht haben rund 15
Prozent der Befragten. Etwa 23% ziehen einen Umzug in den nächsten zwei Jahren in
Erwägung. Für die Mehrheit (62%) kommt mittelfristig allerdings ein Umzug nicht in
Frage.
Setzt man die Umzugsabsicht mit der Haushaltsgröße in Verbindung stellt man fest,
dass Zweipersonenhaushalte am sesshaftesten sind. Über zwei Drittel der Zweipersonenhaushalte haben nicht die Absicht, in den nächsten zwei Jahren umzuziehen. In
etwa gleiche Verteilungen der Umzugsabsichten sind für Ein-, Drei- und Vierpersonenhaushalte festzustellen, wobei die Dreipersonenhaushalte am ehesten mit

- 28 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Bestimmtheit die Umzugsabsicht angeben. Große Haushalte mit mehr als vier
Personen wollen mehrheitlich nicht umziehen. Sie unterscheiden sich darin nicht von
anderen Haushalten. Allerdings geben nur 10% eine feste Umzugsabsicht an,
während über ein Drittel den Umzug möglicherweise in Betracht zieht.
Tabelle 2.6: Umzugsabsichten in Prozent
n = 1.989

ja
15,5

möglicherweise
22,7

nein
61,8

Anzahl der Personen im Haushalt (n = 1.970)
1
18,3
2
11,7
3
21,3
4
16,0
über 4
9,8

26,6
19,4
21,0
28,4
36,6

55,1
68,9
57,6
55,6
53,7

monatliches Haushaltseinkommen (n = 1.888)
bis 1.000 DM
22,9
bis 2.000 DM
18,0
bis 3.000 DM
16,1
bis 4.000 DM
12,7
bis 5.000 DM
10,3
bis 6.000 DM
13,3
über 6.000 DM
15,6

36,5
32,1
22,1
17,8
20,9
16,8
22,0

40,6
49,8
61,8
69,5
68,8
69,9
62,4

Nun ist es natürlich interessant zu erfahren, aus welchen Gründen die Umzugswilligen
ihre Wohnung verlassen wollen. Die folgenden Aussagen zum Umzugsziel und zu den
Umzugsgründen beziehen sich auf die 38% der Befragten, die ihre Absicht, in den
nächsten zwei Jahren umzuziehen, bekundeten.
Betrachten wir zunächst die Umzugsziele (vgl. Abbildung 2.8). Mehr als ein Drittel ist
sich noch nicht im Klaren, wohin sie ziehen wollen. Dieser Anteil ist gegenüber 1999
(damals 23%) deutlich gestiegen. Immerhin 29% wollen Halle den Rücken kehren. Der
größte Teil würde in die alten Bundesländer ziehen. Der Saalkreis ist nicht mehr so
attraktiv wie noch vor zwei Jahren, lediglich 4% der Umzugswilligen wollen in den
Saalkreis ziehen. Ein reichliches Drittel will in Halle wohnen bleiben. 1999 lag dieser
Anteil noch bei 52%. Dies kann als ein ernstes Signal interpretiert werden, dass der
Bevölkerungsrückgang nicht nachlassen wird. Lediglich 13% wollen nur innerhalb des
Wohnviertels umziehen.

Bürgerumfrage Halle 2001

Abbildung 2.8:

- 29 -

Umzugsziel in Prozent (n = 693)

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass trotz einer hohen und tendenziell weiter
steigenden Wohnzufriedenheit immerhin 38% der Befragten ein Interesse bekunden,
in den nächsten zwei Jahren umzuziehen. Während sich lediglich 36% der
Umzugswilligen für Halle entschieden haben, besteht die Gefahr, dass zwei Drittel der
Umzugswilligen - immerhin jeder dritte Befragte (!) - Halle verlässt.
Abbildung 2.9:

Umzugsgründe in Prozent (n = 752)

- 30 -

Bürgerumfrage Halle 2001

In Abbildung 2.9 sind 15 Umzugsgründe in der Häufigkeit ihrer Nennung aufgeführt.
Die drei wichtigsten Gründe sind Unzufriedenheit mit der jetzigen Wohnung, mit der
jetzigen Wohnumgebung und ein Arbeitsplatz am neuen Wohnort. Die Häufigkeiten
liegen zwischen 28% und 33%, wobei der Arbeitsplatzgrund gegenüber 1999 (damals
17%) deutlich zugenommen hat. Mit deutlichem Abstand folgen weitere Umzugsgründe, welche die Miete, den Verdienst und die Atmosphäre in Halle betreffen. Etwa
jeder Zehnte nennt soziale Bindungen, befürchtet eine Mietkostensteigerung in der
jetzigen Wohnung oder erwartet ein besseres Kultur- und Freizeitangebot am neuen
Wohnort. Kaum eine Rolle für einen Umzug spielen schlechte Nachbarschaftsverhältnisse und schlechte Umweltbedingungen am jetzigen Wohnort, Angebote an sozialen
Einrichtungen am neuen Wohnort sowie Eigenbedarf der Vermieter.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 31 -

3 Die Stadt aus der Sicht der Bürger
3.1 Identifikation mit Halle
Seit Mitte der 90er Jahre nimmt die Identifikation der Hallenser mit ihrer Stadt stetig zu.
Gaben 1995 nur 37% der Befragten an, sich mit ihrer Stadt eng verbunden zu fühlen,
so gilt dies gegenwärtig für eine Mehrheit von 52% der halleschen Bürger (vgl.
Abbildung 3.1). Bezieht man die Bürger, die sich „etwas“ mit Halle verbunden fühlen,
in die Betrachtung ein, dann geben neun von zehn Befragten an, sich mit Halle
identifizieren zu können.
Abbildung 3.1:

Verbundenheit der Bürger mit der Stadt und dem Stadtteil in
Prozent

Neben der Verbundenheit mit der Stadt nimmt auch die Verbundenheit mit dem
bewohnten Stadtteil seit 1995 beständig zu. Allerdings liegt die Verbundenheit mit dem
Stadtteil hinter der Verbundenheit mit der gesamten Stadt zurück. Diese Diskrepanz
war schon in den bisherigen Bürgerumfragen in Halle zu beobachten. Die
Verbundenheit mit dem Stadtteil fällt auch 2001 geringer aus als die Verbundenheit mit
der Gesamtstadt. Während sich etwa jeder zweite Befragte mit der Stadt identifiziert,
gilt dies, bezogen auf den Stadtteil, für jeden Dritten. Dafür fühlt sich jeder zweite

- 32 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Hallenser etwas mit dem Stadtteil verbunden, in dem er wohnt.
Lokale Identifikation kommt durch langfristig aufgebaute Ortskenntnis zustande. Die
Wohndauer am Ort ist deshalb wichtig in der Erklärung der lokalen Ortsgebundenheit.
Wir untersuchen die Identifikation mit der Stadt abgesetzt nach der Wohndauer in
Halle. Deutlich ist zu erkennen, dass mit zunehmender Lebensdauer in Halle die lokale
Ortsgebundenheit zunimmt und der Anteil derjenigen Personen, die sich überhaupt
nicht mit Halle verbunden fühlen, abnimmt (vgl. Tabelle 3.1). So fühlen sich nur 23%
derjenigen, die weniger als zehn Jahre in Halle leben, mit Halle eng verbunden. Aber
schon mehr als jede vierte Person, die nicht länger als 20 Jahre in Halle wohnt, gibt
eine enge Bindung an die Stadt an. Noch größer ist der Unterschied in der Gruppe
derjenigen, die sich überhaupt nicht mit Halle identifizieren können. Etwa jeder sechste
„Neuhallenser“ fühlt sich überhaupt nicht mit Halle verbunden, während dieser Anteil
unter den Personen, die nicht länger als 20 Jahre in Halle wohnen, auf 7% zurückgeht.
Tabelle 3.1: Verbundenheit mit der Stadt nach Wohndauer in der Stadt in Prozent (n
= 1.920)
ja, eng
etwas
überhaupt nicht

bis 10 Jahre

bis 20 Jahre

22,6
60,0
17,4

27,0
65,9
7,1

bis 30 Jahre über 30 Jahre seit der Geburt
37,4
57,6
4,9

53,4
43,1
3,4

67,0
30,2
2,8

Überdurchschnittlich häufig identifiziert sich der Personenkreis, der schon länger als
30 Jahre in Halle lebt, mit der Stadt. Die Gruppe der gebürtigen Hallenser identifiziert
sich im hohen Maße mit Halle. Zwei Drittel dieser Gruppe hat ein enges Verbundenheitsgefühl. Aus dem Personenkreis, die seit der Geburt oder mindestens 30 Jahre in
Halle leben, erfolgen nur sehr wenige Nennungen, sich überhaupt nicht mit Halle
verbunden zu fühlen. Neben dem recht deutlichen Zusammenhang von Wohndauer in
Halle und Verbundenheit mit Halle, der sich in zunehmender Ortsverbundenheit bei
steigender Wohndauer ausdrückt, polarisiert sich mit zunehmender Wohndauer auch
das Verbundenheitsgefühl. In der Gruppe der „Neuhallenser“ (nicht länger als zehn
Jahre in Halle lebend) gibt die Mehrheit (60%) an, sich nur etwas mit Halle verbunden
zu fühlen, während die „Althallenser“ (über 30 Jahre bzw. seit Geburt in Halle lebend)
diese Kategorie zu 43% bzw. 30% angeben und sich damit stärker an Halle gebunden

Bürgerumfrage Halle 2001

- 33 -

fühlen.
Die Verbundenheit mit einer Stadt ergibt sich auch aus der Attraktivität des zentralen
Geschäfts-, Kultur- und Einkaufsbereichs: der Innenstadt. Ein wesentlicher Aspekt der
Bestimmung innerstädtischer Attraktivität stellt die Zufriedenheit der halleschen Bürger
mit diversen Angeboten des Stadtzentrums dar. Für elf Innenstadtangebote sollen die
Befragten ihre Zufriedenheit angeben.
Abbildung 3.2:

Zufriedenheit mit Aspekten der Innenstadt in Prozent der
Nennungen „sehr zufrieden” und „eher zufrieden“ (nmin = 1.656,
nmax = 1.927)

Am meisten sind die Befragten mit dem Wochenmarkt und der Gastronomie zufrieden
(vgl. Abbildung 3.2). Etwa drei von vier Befragten äußern sich zufrieden mit dem
Wochenmarktangebot und der gastronomischen Versorgung. Die Mehrheit der
Befragten ist auch mit den Einkaufsmöglichkeiten (59%) und den kulturellen
Angeboten (58%)

zufrieden. Die Hälfte bewertet das innerstädtische öffentliche

Verkehrsnetz positiv. Als eher negativ und damit verbesserungswürdig werden das
Stadtbild, die Infrastruktur für den Rad- und Autoverkehr und das Angebot an
Jugendfreizeiteinrichtungen erachtet.

- 34 -

Bürgerumfrage Halle 2001

3.2 Stadtimage
Das Selbstbild einer Stadt prägt deren Image. Es wird dadurch zu einer bedeutenden
Dimension der Stadtvermarktung. Das Stadtimage wirkt sich als weicher
Standortfaktor auf Zuzugs- oder Wegzugsentscheidungen von Investoren,
Gewerbetreibenden und Bewohnern aus. Mit verschiedenen Fragen zu markanten
Eigenschaften Halles und zur zukünftigen Entwicklung Halles sind wir in der Lage, zu
beschreiben, welches Stadtimage sich unter der halleschen Bevölkerung
herausgeprägt hat.
Zunächst sollen die Befragten ihr Urteil zu neun allgemeinen Stadtbeschreibungen
abgeben. Sie können auswählen, wie stark die jeweilige Stadtbeschreibung auf Halle
zutrifft (vgl. Abbildung 3.3).
Abbildung 3.3:

Eigenschaftsprofil Halles in Prozent der Nennungen „trifft völlig
zu“ und „trifft eher zu“ (nmin = 1.804, nmax = 1.903)

Den meisten Zuspruch erhalten die Aussagen, dass Halle eine bedeutende
Hochschul- und Universitätsstadt (82%) sowie eine Stadt der Kultur und Künste (63%)
ist. Das Image von Halle gründet sich vorwiegend auf Wissenschaft, Kunst und Kultur.
Knapp die Hälfte der Befragten findet es zutreffend, Halle als Stadt zu bezeichnen, in
der sich ein Heimatgefühl aufbaut. Jeweils ein reichliches Drittel schätzt Halle als

Bürgerumfrage Halle 2001

- 35 -

Touristenmagnet ein bzw. als eine Stadt mit gesunder Umwelt. Eine eher negative
Einschätzung geben die Befragten ab, wenn es um die Zukunftsaussichten, den
Unternehmensstandort Halle und den typischen Hallenser geht. Der typische Hallenser
ist eher nicht leistungs- und erfolgsorientiert und auch nicht freundlich und
aufgeschlossen.
Eine zweite Messung des Stadtimages erfolgt durch die Zuschreibung von neun
allgemeinen Attributen. Zur Auswahl standen die Attribute: weltoffen, traditionsverbunden, gastlich, hektisch, fortschrittlich, großzügig, ausländerfreundlich, modern
und gepflegt (vgl. Abbildung 3.4). Abermals können die Befragten urteilen, in welchem
Maße die jeweilige Eigenschaft auf Halle zutrifft.
Abbildung 3.4:

Der Stadt Halle zugeschriebene Attribute in Prozent der
Nennungen „trifft völlig zu“ und „trifft eher zu“ (nmin = 1.782, nmax =
1.878)

An vorderster Stelle wird mit der Stadt Traditionsverbundenheit verknüpft. 72% finden
Halle eine traditionsverbundene Stadt. Mit großem Abstand folgen auf den Plätzen
zwei und drei die Eigenschaften „gastlich“ (39%) und „hektisch“ (38%). Eher negativ
bewertet werden die Eigenschaften „ausländerfreundlich“, „fortschrittlich“ und
„modern“. Abgeschlagen folgen auf den letzten Plätzen die Attribute „großzügig“ und

- 36 -

Bürgerumfrage Halle 2001

„gepflegt“. In der Vermarktung der Stadt sollte an die Jahrhunderte alten Traditionen
angeknüpft werden. Verbesserungen in den Eigenschaften modern und großzügig
werden sich wohl nur erreichen lassen, wenn im Stadtbild größere Eingriffe
vorgenommen werden. Dagegen lässt sich durch einen geringeren Einsatz von Mitteln
ein „gepflegteres“ Bild von Halle vermitteln.
Schließlich geben die Befragten noch eine Einschätzung, wie sich Halle in Zukunft
präsentieren soll (Abbildung 3.5). Die meisten Nennungen kann die Präsentation als
Händel-Stadt auf sich vereinigen (79%). Mit Abstand folgen die Nennungen Kultur- und
Kunststadt, Wissenschaftsstadt, Forschungsstadt sowie gepflegte Stadt. Die ersten
drei Nennungen decken sich mit den Angaben zum Stadtimage. Kultur, Kunst und
Wissenschaft haben die Stadt geprägt und sollen sie auch zukünftig prägen. Dabei
wird Händel als Markenzeichen wahrgenommen, weil er Kunst und Kultur, Geschichte
und Tradition verbindet.
Abbildung 3.5:

Zukünftige Präsentation Halles in Prozent (n = 1.972)

Erstaunlich ist, das über 60% der Befragten Halle zukünftig als gepflegte Stadt
präsentiert sehen wollen, obwohl doch die Stadt gegenwärtig nur marginal als gepflegt
eingeschätzt wird. Offenbar sehen die Hallenser darin eine Chance zur Verbesserung
der Lebensqualität in der Stadt, die sich leicht und preiswert realisieren lässt. Am
unteren Ende der Liste befinden sich die Nennungen Saalemetropole und umwelt-

Bürgerumfrage Halle 2001

- 37 -

bewusste Stadt. Weniger als die Hälfte der Befragten sehen in den beiden Nennungen
zukünftiges Präsentationspotenzial. Das ist einerseits verständlich, denn der Fluss
prägt nicht mehr das Leben in der Stadt. Andererseits ist es erstaunlich, denn seit der
Wende haben sich die Umweltbedingungen sehr stark gebessert und die Saale hat
kulturhistorisch einiges zu bieten.

3.3 Wichtige Aufgabenbereiche der Stadtpolitik
Eine Stadt hat viele Aufgaben zu erfüllen, um für ihre Bewohner angenehme
Lebensbedingungen zu schaffen. Da aber nur begrenzte finanzielle und personelle
Mittel zur Verfügung stehen, ist es notwendig, einzelne Aufgaben zu forcieren und
andere zurückzustecken. Welche Aufgaben erachten die Bürger als wichtig? Aus einer
Liste von 16 Aufgabenbereichen soll jeder Befragte die drei Bereiche nennen, denen
er die größte Bedeutung beimisst (vgl. Tabelle 3.2).
Tabelle 3.2: Wichtigkeit von Aufgabenbereichen in Prozent (Mehrfachnennungen, n
= 1.950)
Schaffung von Arbeitsplätzen
Industrieansiedelung und - standortsicherung
soziale Infrastruktur
Ausbau des Straßennetzes
Sanierung der Innenstadt
Jugendfreizeiteinrichtungen
Modernisierung in den Stadtteilen
Radwege
Grünanlagen, Parks, Erholungsgebiete
Theater, Museen, Kulturveranstaltungen
öffentlicher Personennahverkehr
autofreie Innenstadt
Umweltschutz
Förderung des sozialen Wohnungsbaus
Sport- und Freizeitangebot
Stadtverwaltung

79,8
41,5
31,9
26,4
22,9
20,5
17,3
12,8
12,3
10,8
8,7
5,8
5,8
5,5
5,2
1,3

Vier von fünf Hallenser sehen die Schaffung von Arbeitsplätzen als die dringendste
Aufgabe an, die von der Stadt zu lösen ist und absoluten Vorrang haben soll. Mit
deutlichem Abstand folgt auf dem zweiten Platz die Industrieansiedelung und

- 38 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Industriestandortsicherung. Zwei von fünf Befragten messen diesem Punkt hohe
Bedeutung zu. Mit diesen zwei Nennungen wird deutlich, dass die Bewohner Halles
der Wirtschaftförderung zentrale Bedeutung beimessen. An dritter Stelle folgt die
soziale Infrastruktur. Dieser Bereich ist eher als Versorgungssicherung bzw.
Qualitätsverbesserung und nicht als Ausbau zu interpretieren. Unter dem
Gesichtspunkt soziale Infrastruktur ist auch beachtlich, dass jeder Fünfte der
Förderung von Jugendfreizeiteinrichtungen große Bedeutung beimisst. Jeder Vierte
wünscht sich stärkere Investitionen in das Straßennetz. Gegenüber dem Straßenverkehr haben andere Verkehrsnetze (Radwege, öffentlicher Personennahverkehr)
eine viel geringere Priorität. Einen ähnlichen Stellenwert wie die Modernisierung des
Straßennetzes hat die Modernisierung der Innenstadt und der Stadtteile. Von eher
untergeordneter Bedeutung sind die weichen und sekundären Standortfaktoren:
Erholung und Regeneration (Grünanlagen und Erholungsflächen, Sport- und
Freizeitangebot), Kultur (Theater, Museen, Kulturveranstaltungen) und Umweltbedingungen (autofreie Innenstadt, Umweltschutz). Aufgrund der hohen Wohnungsleerstände spielt die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, noch Anfang der 90er
Jahre in der Prioritätenliste ganz weit oben stehend, nur noch eine marginale Rolle.

3.4 Informationspolitik der Stadt: Bürgerbeteiligungen und Stadtumbau
Die umfragespezifischen Themen der Bürgerumfrage Halle 2001 sind: Möglichkeiten
der Bürgerbeteiligungen und die Informationspolitik zum Stadtumbau. Die Oberbürgermeisterin Frau Häußler setzt sich stark für direkte Formen der Bürgerbeteiligung an
der Stadtpolitik ein. Die Bürgerumfrage 2001 bietet die erste Möglichkeit, diese
Beteiligungsformen zu evaluieren. Zwei Drittel der Befragten schätzen
Bürgerbeteiligungen als (sehr) wichtiges Instrument zum Informations- und
Meinungsaustausch zwischen Stadt und Bürgern ein (vgl. Abbildung 3.6).

Bürgerumfrage Halle 2001

Abbildung 3.6:

- 39 -

Beurteilung der Bürgerbeteiligungen

Allerdings sind bei weitem nicht viele Befragte auch mit den Bürgerbeteiligungen
zufrieden. Fast die Hälfte aller Befragten gibt an, nur teilweise zufrieden zu sein,
während mehr als ein Drittel unzufrieden ist. Die Diskrepanz zwischen Wichtigkeit und
Zufriedenheit ergibt sich unter anderem aus dem relativ geringen Bekanntheitsgrad der
einzelnen Beteiligungsformen, denn unzufrieden sind überproportional häufig
diejenigen Befragten, denen die verschiedenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung
unbekannt sind.
Gefragt wird nach vier Formen der Bürgerbeteiligung: den Stadtteilkonferenzen, den
Bürgerversammlungen, den Bürgersprechstunden und dem Planspiel Innenstadt
(Abbildung 3.7). Am bekanntesten ist die Bürgersprechstunde: Vier von fünf Befragten
kennen diese Form der Bürgerbeteiligung. Einen hohen Bekanntheitsgrad (73%) hat
auch die Bürgerversammlung. Dagegen ist das Planspiel Innenstadt der Mehrheit der
Befragten (54%) unbekannt. In der Nutzung der Beteiligungsmöglichkeiten liegt die
Bürgerversammlung vorn (16%). Ihr folgt die Stadtteilkonferenz (9%) und die Bürgersprechstunde (7%). Angesprochen fühlen sich die Hallenser von Bürgerbeteiligungsformen, die ihr Wohngebiet betreffen. Das zeigt sich in Bekanntheitsgrad und Nutzung.
Dagegen bleibt die Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Innenstadt relativ
unbekannt.

- 40 -

Abbildung 3.7:

Bürgerumfrage Halle 2001

Bekanntheit der Bürgerbeteiligungen

Das zweite umfragespezifische Thema 2001 ist die Informationspolitik zum
Stadtumbau. Aufgrund der hohen W ohnungsleerstände werden verstärkt
Möglichkeiten in der Stadtverwaltung und interessierten Öffentlichkeit diskutiert, die
Nachnutzung, Rückbau, Abriss und Wohnumfeldverbesserungen der nicht mehr
benötigten und teilweise verfallenen Wohngebäude vorsehen. Diese Problematik um
die zukünftige Gestaltung wird unter den Schlagwort Stadtumbau debattiert.
Abbildung 3.8:

Stadtumbau

Bürgerumfrage Halle 2001

- 41 -

Die Stadtverwaltung ist daran interessiert, die Bürger über den Prozess des
Stadtumbaus gezielt zu informieren. Im Vorfeld der Ausrichtung einer solchen
Informationspolitik ist es notwendig zu wissen, in welchem Maße die Bevölkerung am
Stadtumbau interessiert ist, wie gut sie bereits informiert ist und welcher Quellen sie
sich bedient, um Informationen über den Stadtumbau zu erhalten. Die Abbildung 3.8
gibt Auskunft über die ersten beiden Punkte. Die überwiegende Mehrheit (78%) hat
am Stadtumbau (großes) Interesse. Lediglich eine kleine Gruppe von 5% ist überhaupt
nicht oder nur in sehr geringen Maße am Stadtumbau interessiert.
Die Hälfte der Befragten ist aber nur teilweise mit den Informationen zum Stadtumbau
zufrieden. Immerhin sind 22% eher oder sehr unzufrieden mit dem bisherigen
Informationsangebot. Daraus lässt sich ein Verbesserungsbedarf der Informationspolitik ableiten. Um diesem Verbesserungsbedarf gerecht zu werden, ist die
momentane Nutzung verschiedener Informationsquellen von Interesse. Dabei stellt
sich heraus, dass die Printmedien den größten Anteil an der Informationsverbreitung
haben, wenn es um den Stadtumbau geht (vgl. Abbildung 3.9).
Abbildung 3.9:

Informationsquellen zum Stadtumbau (n = 1.977)

Eine herausragende Stellung nehmen die Tageszeitungen ein. 91% der Befragten
nutzen die Tageszeitungen, um sich über den Stadtumbau zu informieren, darunter

- 42 -

Bürgerumfrage Halle 2001

nutzen 80% die Tageszeitung als hauptsächliches Informationsmedium. An zweiter
Stelle folgt das Amtsblatt der Stadt Halle, das von 78% genutzt wird. Anzeigenblätter
und Mieterzeitschriften reichen zwar nicht an die Popularität der vorgenannten
Printmedien heran, spielen aber durchaus eine größere Rolle. Stadtfernsehen und
Stadtfunk werden zwar auch als Informationsquellen genutzt, aber stärker als
sekundäre Quellen. Speziell auf den Stadtumbau gemünzte Veranstaltungen, wie
Faltblätter und Broschüren, aber auch Bürger- und Stadtteilveranstaltungen werden
eher selten als Informationsquellen genutzt. Von geringer Bedeutung ist das Internet
als Informationsmedium.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 43 -

4 Lebensbedingungen in der Stadt
Um es vorweg zu nehmen, die persönliche wirtschaftliche Lage vieler Hallenser wird
positiv bewertet. In der Wahrnehmung der Bürger wird jedoch die wirtschaftliche Lage
der Stadt Halle und der ostdeutschen Bundesländer sehr negativ bewertet. Während
44% der Befragten ihre persönliche Lage als gut und sehr gut einschätzen, schätzen
lediglich 1% von ihnen die wirtschaftliche Lage der Stadt und 2% die Lage der
ostdeutschen Bundesländer als gut beziehungsweise sehr gut ein (vgl. Abbildung 4.1).
Abbildung 4.1:

Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Prozent

Das Bild gleicht zwar den Ergebnissen der vorangehenden Bürgerumfragen, hat aber
2001 an Schärfe zugenommen. Ein große Mehrheit von 78% beurteilt die
wirtschaftliche Lage in Halle und auch in Ostdeutschland als schlecht bzw. sehr
schlecht. Solche hohen Werte wurden bisher noch nicht erzielt. Auch die positivere
Bilanz der eigenen wirtschaftlichen Lage hat sich gegenüber 1999 verschlechtert. Aus
wirtschaftlicher Sicht sind die Lebensbedingungen in Halle tendenziell negativ
bewertet.
Um die Lebensbedingungen der Stadt Halle zu testen, um zu erfahren, was die Stadt
ihren Bürgern bieten sollte und was sie ihnen bereits bietet, wurden die subjektiven

- 44 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Ansichten der halleschen Bürger in einem umfangreichen Katalog mit 24 Aspekten des
städtischen Lebens erfragt. Die Bürger sollten dabei zunächst die Wichtigkeit dieser
Lebensbedingungen angeben, um den Anspruch bezüglich dieser Lebensbedingungen zu messen. Anschließend erfragten wir ihre Zufriedenheit zu eben jenen
Lebensbedingungen und erhielten damit die subjektiv wahrgenommene Wirklichkeit.
In Tabelle 4.1 sind die Mittelwerte der einzelnen Nennungen jeweils für die Wichtigkeit
und die Zufriedenheit aufgeführt.
Tabelle 4.1: Wichtigkeit von und Zufriedenheit mit einigen Lebensbedingungen in der
Stadt Halle (Mittelwerte)
Wichtigkeit*
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24

Schutz vor Kriminalität
Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
Versorgung mit Ausbildungsplätzen/Lehrstellen
Versorgung mit Ärzten und Krankenhäusern
Abfallentsorgung/Müllbeseitigung
Attraktivität der Innenstadt
Ausbau und Zustand der Grünanlagen
Ausbau und Zustand der Straßen
Gestaltung und Erhaltung von Gebäuden
Einkaufsmöglichkeiten
Versorgung mit ÖPNV
Versorgung mit ambulanten Pflegediensten
Versorgung mit Alten- und Pflegeheimen
Jugendfreizeiteinrichtungen
Versorgung mit Wohnungen
Versorgung mit Schulen
Spielmöglichkeiten für Kinder
Versorgung mit Schwimmbädern und Sportanlagen
Theater- und Konzertangebot
Angebot an/in Museen, Galerien, Ausstellungen
Kindertageseinrichtungen
Versorgung mit Freizeiteinrichtungen für Senioren
Angebot an Kino- und Tanzveranstaltungen
Angebot an Restaurants

4,60
4,57
4,41
4,41
4,37
4,26
4,21
4,19
4,16
4,12
4,03
3,95
3,90
3,89
3,81
3,78
3,77
3,59
3,58
3,50
3,48
3,42
3,36
3,30

Zufriedenheit**
2,66
2,43
2,10
3,76
3,58
2,78
3,12
2,56
2,80
3,68
3,70
3,49
3,15
2,59
3,65
3,39
2,83
3,28
3,71
3,61
3,23
3,14
3,55
3,67

nmin

1.671

1.524

nmax

1.879

1.913

* von 1 = “sehr unwichtig” bis 5 = “sehr wichtig”
** von 1 = “sehr unzufrieden” bis 5 = “sehr zufrieden”

Für die Wichtigkeit wurde eine fünfstufige Skala von 1 (entspricht “sehr unwichtig”) bis
5 (entspricht “sehr wichtig”) verwendet. Die Daten der Zufriedenheit werden ebenfalls

Bürgerumfrage Halle 2001

- 45 -

mit einer fünfstufigen Skala von 1 (“sehr unzufrieden”) bis 5 (“sehr zufrieden”) erfasst.
Die Nennungen wurden nach der Wichtigkeit geordnet: Je wichtiger ein Aspekt der
Lebensbedingungen in der Stadt, desto höher dessen Rangplatz in Tabelle 4.1. Es ist
zu erkennen, dass das Bedürfnis nach Sicherheit an erster Stelle steht. Einer
gesicherten Existenzgrundlage wird ebenfalls hohe Bedeutung beigemessen. Wichtig
ist auch die medizinische Versorgung. Den Bedürfnissen nach persönlicher, materieller
und gesundheitlicher Sicherung folgen in der Wichtigkeitshierarchie infrastrukturelle
und städtebauliche Aspekte. Als weniger wichtig schätzen die Bürger die Versorgung
mit gastronomischen und kulturellen Angeboten ein.
Aus der Differenz von Wichtigkeit und Zufriedenheit wird die Diskrepanz zwischen
Anspruch und Wirklichkeit ermittelt. Je größer eine solche Diskrepanz ausfällt, desto
größer ist die relative Unzufriedenheit mit einem spezifischen Aspekt der Lebensqualität. Bei 19 der 24 Lebensbedingungen besteht eine positive Diskrepanz zwischen
der Wichtigkeit und der geäußerten Zufriedenheit (vgl. Abbildung 4.2). Das bedeutet,
dass sich die Hallenser bei 19 Lebensbedingungen Verbesserungen wünschen.
Abbildung 4.2:

Diskrepanz zwischen Wichtigkeit von und Zufriedenheit mit den
Lebensbedingungen in Halle (Differenz der Mittelwerte)

- 46 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Aus der Abbildung 4.2 werden Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit
einzelner Lebensbedingungen ersichtlich. Wie bereits im Ranking der Wichtigkeit
stehen Sicherheitsbedürfnisse im Vordergrund. Sowohl die Versorgung mit Arbeitsund Ausbildungsplätzen als auch der Schutz vor Kriminalität spielen eine große Rolle.
Hier ist der größte Handlungsbedarf zu sehen. Relativ unzufrieden und damit
verbesserungswürdig sind die Hallenser mit dem Straßenverkehrsnetz, der Attraktivität
der Innenstadt und städtebaulichen Aspekten (Gestaltung von Gebäuden und des
Straßenbildes, Grünanlagen). Aber auch Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
(Freizeiteinrichtungen und Spielmöglichkeiten) werden als verbesserungswürdig
angesehen. Im Mittelfeld folgen mehrere Aspekte der sozialen Infrastruktur, die
einerseits wichtig sind, mit denen man aber auch zufrieden ist. Dagegen wird das
kulturelle und gastronomische Angebot positiv bewertet. Dies hängt offensichtlich
damit zusammen, dass diese Bereiche als weniger wichtig angesehen werden (vgl.
auch Tabelle 4.1). Im Vergleich der Positionen dieser Lebensbedingungen mit den
Angaben von 1994 besteht heute ein größeres Defizit bei der Versorgung mit
Ausbildungsplätzen (1994: Platz 7), Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten (1994: Platz
8) sowie der Attraktivität der Innenstadt (10). Dagegen hat sich die Situation
hinsichtlich der Grünanlagen (4) und der Versorgung mit Wohnungen (2) gebessert.
Das Bild der Befindlichkeiten und Lebensbedingungen soll durch die gegenwärtigen
Sorgen der Hallenser abgerundet werden. Wir befragen die Bürger nicht nur zu den
verschiedenen Lebensbedingungen in der Stadt, sondern wollen auch von ihnen
wissen, was ihnen gegenwärtig Sorge bereitet beziehungsweise wodurch sie sich
bedroht fühlen (vgl. Abbildung 4.3). Am meisten fühlen sich die Hallenser durch
Rechtsradikalismus, Gewaltkriminalität und die Verteuerung des Lebens bedroht. Mehr
als 60% der Befragten geben an, sich durch diese drei Dinge bedroht zu fühlen. Eine
Mehrheit von 52% sorgt sich um zunehmenden Egoismus beziehungsweise
zunehmende Rücksichtslosigkeit der Mitmenschen. Hierdurch drückt sich die Angst vor
einer Zuspitzung allgemeiner Lebensumstände aus. Erstaunlich ist auch, dass fast die
Hälfte der Erwerbstätigen sich um ihren Arbeitsplatz sorgen. Zwischen 30% und 40%
der Befragten fühlen sich durch Linksradikalismus, Betrüger und Schwindler und
Ausländereinwanderung bedroht. Am unteren Ende der Skala steht die Umweltverschmutzung. Sie ist gerade am ehemaligen Chemiestandort Halle von großer

Bürgerumfrage Halle 2001

- 47 -

Bedeutung, deutet dies doch darauf hin, dass sich seit der Wende die Umweltqualität
in Halle deutlich verbessert hat. Ebenso positiv hat sich die Lage am Wohnungsmarkt
entspannt. Nur 8% fürchten einen Wohnungsverlust. Stellte noch Anfang der 90er
Jahre die Wohnraumversorgung eines der dringendsten Probleme dar, ist das
Wohnungsproblem heute nur noch von untergeordneter Bedeutung.
Abbildung 4.3:

Bedrohungsgefühl durch verschiedene Items in Prozent (nmin =
1.091, nmax = 1.879)

Sowohl die Ergebnisse der Bürgerumfrage Halle 2001 zum Stadtimage und zu den
wichtigen Aufgabenbereichen der Stadtpolitik als auch zu den Lebensbedingungen in
der Stadt und zu den persönlichen Befindlichkeiten belegen, dass die Arbeitsmarktsituation in Halle nicht zum besten steht. Abschließend werden deshalb einige Aspekte
der beruflichen Situation von Erwerbstätigen und Erwerbslosen erläutert.
Von den Erwerbstätigen schätzt die Mehrzahl ihren Arbeitsplatz als sicher ein (vgl.
Abbildung 4.4). Die Hälfte hält ihn für eher sicher und 17% sogar für sehr sicher. Die
Sicherheit des Arbeitsplatzes stellt sich für ein Drittel der Erwerbstätigen als unsicher
dar. Etwa 8% sehen ihren Arbeitsplatz akut gefährdet.

- 48 -

Abbildung 4.4:

Bürgerumfrage Halle 2001

Sicherheit des Arbeitsplatzes in Prozent (n = 1.024)

Die überwiegende Mehrheit der Erwerbstätigen und Auszubildenden (77%) hat ihren
Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz in der Stadt Halle (vgl. Abbildung 4.5). 23% der
erwerbstätigen Befragten arbeiten außerhalb von Halle. Darunter haben 15% ihren
Arbeitsplatz in Sachsen-Anhalt und 8% außerhalb Sachsen-Anhalts.
Abbildung 4.5:

Arbeitsort in Prozent (n = 1.019)

Schließlich soll die Situation der Arbeitslosen besprochen werden. Betrachtet man die
Dauer der Arbeitslosigkeit, stellt man fest, dass die meisten bereits seit längerer Zeit

Bürgerumfrage Halle 2001

- 49 -

arbeitslos sind (vgl. Abbildung 4.6). Lediglich jeder vierte Arbeitslose ist weniger als ein
Jahr ohne Arbeit. Weitere 25% sind zwischen zwei und vier Jahren arbeitslos. Fast die
Hälfte der Arbeitslosen ist bereits seit vier Jahren ohne Job.
Abbildung 4.6:

Dauer der Arbeitslosigkeit in Prozent (n = 352)

Die Mehrheit der Arbeitslosen hat demnach geringe Chancen, möglichst schnell
wieder eine Arbeit zu finden. Frauen haben im Übrigen einen höheren Anteil an den
Langzeitarbeitslosen als Männer.
Betrachtet man die Pläne für die weitere Berufstätigkeit, wird das Bild vermittelt, dass
die Arbeitslosen an einer stabilen Vollzeitbeschäftigung in ihrem erlernten Beruf
interessiert sind. Für die wenigsten Arbeitslosen stellen deshalb gelegentliche Jobs
oder eine Fortbildung bzw. Umschulung eine Perspektive dar (vgl. Tabelle 4.2). Als
Abweichung vom Vollzeiterwerbsmodell können sich die Arbeitslosen am ehesten
noch eine Teilzeitbeschäftigung oder aber die Aufgabe der Berufstätigkeit vorstellen.
Zwei Drittel aller Arbeitslosen wollen wieder vollzeitberufstätig sein. Für jeden Zehnten
kommt eine Teilzeitbeschäftigung in Frage. Ebenfalls jeder Zehnte wird die Berufstätigkeit ganz aufgeben.

- 50 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Tabelle 4.2: Pläne für die weitere Berufstätigkeit in Abhängigkeit von der Arbeitslosigkeitsdauer in Prozent (n = 211)
Arbeitslosigkeitsdauer
bis 1 Jahr

bis 2 Jahre

vollzeitberufstätig
teilzeitberufstätig
gelegentlich berufstätig
Berufstätigkeit aufgeben
Fortbildung/Umschulung
etwas anderes

65,7
7,1
0,0
15,7
7,1
4,3

64,9
18,9
0,0
5,4
10,8
0,0

n

70

37

über 2 Jahre

gesamt

70,2
10,6
1,0
6,7
2,9
8,7
104

67,8
10,9
0,5
9,5
5,7
5,7
211

Setzt man die Zukunftspläne gegen die Dauer der Arbeitslosigkeit ab, ergeben sich nur
geringe Unterschiede zwischen Langzeitarbeitslosen und Arbeitslosen, die erst
kürzlich arbeitslos wurden. Personen mit einer Arbeitslosigkeitsdauer von bis zu einem
Jahr äußern relativ häufig, dass sie die Berufstätigkeit ganz aufgeben wollen.
Währenddessen streben diejenigen Personen mit einer Arbeitslosigkeit bis zu zwei
Jahren überdurchschnittlich häufig eine Teilzeitbeschäftigung, Fortbildung oder
Umschulung an. Der Wunsch nach Vollzeitberuftätigkeit ist bei den Langzeitarbeitslosen stärker ausgeprägt.
Mit dem Blick auf die Arbeitssituation in Halle soll der Bericht zur Bürgerumfrage Halle
2001 enden. Es wurde versucht, einen umfassenden aber dennoch kurzen Überblick
über die Lebenssituation in Halle zugeben. Es sei deshalb abschließend der Hinweis
gestattet, dass in diesem Bericht nicht alle Fragen restlos analysiert werden. Im
folgenden Anhang sind die Häufigkeitsverteilungen aller Fragen aufgeführt.

Bürgerumfrage Halle 2001

- 51 -

Anhang

- 52 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Randverteilungen der Variablen
Die folgenden Tabellen beinhalten die Randverteilungen aller geschlossenen Fragen
der Bürgerumfrage 2001. Um die Suche nach einer bestimmten Frage zu erleichtern,
ist die Nummerierung der Tabellen mit der Nummerierung im Fragebogen gleichgesetzt. Alle Angaben sind, wenn nicht anders angegeben, gerundete Prozentwerte.
Sie beziehen sich auf die Anzahl der Befragten mit gültigen Antworten. Diese Anzahl
ist jeweils durch “n = ....” angegeben. Einige Fragen richten sich an Subpopulationen,
z.B. Mieter oder Erwerbstätige. In umfangreichen Fragebatterien sind nur die größte
nmax und kleinste nmin Fallzahl angeführt.
Alle Angaben beziehen sich auf die gesamte Stadt. Deshalb wird die disproportionale
Stichprobenverteilung durch eine Stadtbezirksgewichtung ausgeglichen. Für einige
Merkmale sind die Verteilungen sowohl für Personen als auch für Haushalte
ausgewiesen. Für die Angaben der Haushalte wird zusätzlich eine Haushaltsgewichtung verwendet.

Bürgerumfrage Halle 2001

1.

- 53 -

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Wohnung bzw. Ihrem Haus?
für Personen

sehr unzufrieden
eher unzufrieden
teils, teils
eher zufrieden
sehr zufrieden
n

2.

5,3
8,5
21,5
38,3
26,4

Und wie zufrieden sind Sie ganz allgemein mit der unmittelbaren Wohnumgebung, in der
Sie leben?

sehr unzufrieden
eher unzufrieden
teils, teils
eher zufrieden
sehr zufrieden
n

5,3
11,7
25,9
38,6
18,4

4,9
11,7
25,5
39,5
18,4

Wer ist Eigentümer Ihrer Wohnung/Ihres Hauses?

Mietwohnung - kommunal (z.B. HWG, GWG)
Mietwohnung - genossenschaftlich
Mietwohnung - treuhänderisch verwaltet
Mietwohnung - privat vermietet
Eigentumswohnung
eigenes Haus
gemietetes Haus
etwas anderes
n

28,5
24,6
4,6
20,7
4,1
14,4
0,9
2,2

für Haushalte
29,5
25,3
4,8
21,6
3,9
12,0
0,7
2,2

1.987

Welchem Bautyp entspricht das Haus, in dem Sie wohnen bzw. das Haus, in dem Ihre
Wohnung liegt?
für Personen

Altbau vor 1948, modernisiert
Altbau vor 1948, nicht modernisiert
herkömmlicher Bau zwischen 1949 und 1989
Plattenbau zwischen 1949 und 1989
Neubau nach 1990
n

für Haushalte

1.977

für Personen

4.

5,1
8,6
21,6
38,6
26,0

1.978

für Personen

3.

für Haushalte

28,5
5,7
11,6
44,3
9,8
1.976

für Haushalte
27,8
6,0
11,9
45,0
9,2

- 54 -

5.

Bürgerumfrage Halle 2001

Wie viele Zimmer (über 6m²), außer Küche, Bad und Korridor, gibt es in Ihrer
Wohnung/Ihrem Haus?
Bitte tragen Sie die Anzahl der Zimmer ein.
für Personen

1 Zimmer
2 Zimmer
3 Zimmer
4 Zimmer
5 und mehr Zimmer
n

6.

3,3
18,4
48,6
20,2
9,6

für Haushalte
5,3
23,0
46,4
17,5
7,8

1.979

Wie groß ist die Fläche der gesamten Wohnung/des gesamten Hauses (einschließlich
Küche, Bad, Toilette, Balkon)?*
für Personen

für Haushalte

bis 30m²
31 bis 50 m²
51 bis 70 m²
71 bis 90 m²
91 bis 110 m²
über 110 m²

1,4
11,7
50,7
15,8
10,1
10,3

2,2
16,8
49,6
14,2
8,9
8,4

Mittelwert (in m²)

74,5

70,7

n

1.954

* Die Angaben wurden gruppiert.

7.

Nun einige Fragen zur Ausstattung Ihrer Wohnung/Ihres Hauses. Gibt es in ihr/ihm ...
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
für Personen

ein Innen-WC im Bad
ein separates Innen-WC
ein Außen-WC
eine Trockentoilette
ein Bad
eine Duschkabine
(Kohle-)Ofenheizung
Fern-, Gas- oder Ölheizung
Elektroheizung
Warmwasserversorgung - Fernleitung
Warmwasserversorgung - Boiler/ Durchlauferhitzer
Warmwasserversorgung - an Heizsystem gekoppelt
n

92,4
16,9
1,0
0,0
52,1
23,4
4,3
76,2
2,9
35,3
18,0
39,3
1.988

für Haushalte
92,8
14,6
1,0
0,0
51,3
23,3
4,4
75,9
3,2
36,3
18,9
37,9

Bürgerumfrage Halle 2001

8.a

- 55 -

Für Mieter: Wie hoch ist derzeit Ihre monatliche Miete?*
Nennen Sie bitte den gesamten Betrag, den Sie an Ihren Vermieter zahlen!
für Personen

bis 400 DM

für Haushalte

5,5

7,3

401 bis 800 DM

61,7

62,8

801 bis 1.200 DM

23,5

22,0

1.201 bis 1.600 DM

7,6

6,4

über 1.600 DM

1,7

1,4

Mittelwert (in DM)

775,49

745,84

n

1.556

* Die Angaben wurden gruppiert.

8.b

Für Eigentümer: Wie hoch ist derzeit Ihre monatliche Belastung?*
Nennen Sie bitte den gesamten Betrag, den Sie monatlich abführen!
für Personen

bis 400 DM
401 bis 800 DM
801 bis 1.200 DM
1.201 bis 1.600 DM
über 1.600 DM
Mittelwert (in DM)
n

23,0
27,3
19,3
12,3
18,1
1.011,17

für Haushalte
25,5
26,2
19,7
12,1
16,4
980,39

301

* Die Angaben wurden gruppiert.

9.

Für Mieter: Ist in Ihrer Miete eine Modernisierungsumlage enthalten?
Wenn Sie nicht sicher sind, schauen Sie bitte für diese und die folgende Frage in Ihrem
aktuellen Mietbescheid nach.
für Personen

ja
nein
n

59,7
40,3
1.505

für Haushalte
58,8
41,2

- 56 -

10.

Bürgerumfrage Halle 2001

Sind Heizungs- und Warmwasserkosten in Ihrer Miete/Belastung enthalten?
für Personen

beides enthalten
nur Heizkosten enthalten
nur Warmwasserkosten enthalten
beides nicht enthalten
n

11.

für Haushalte

66,4
7,2
1,4
25,0

66,4
7,8
1,4
24,5

1.788

Seit wann wohnen Sie in Ihrer jetzigen Wohnung/Ihrem jetzigen Haus?*

vor 1960
1960 bis 1969
1970 bis 1979
1980 bis 1989
1990 bis 1994
1995 bis 2001
n

2,8
8,0
15,3
16,7
9,3
47,9
1.923

* Die Angaben wurden gruppiert.

12.

Haben Sie vor, in den nächsten zwei Jahren aus Ihrer Wohnung auszuziehen?

ja
möglicherweise
nein
n

13.

1.968

Wenn Sie ausziehen wollen/müssen, wo wäre dann Ihr neuer Wohnort?

im gleichen Wohnviertel
in einem anderen Wohnviertel
im gleichen Stadtbezirk
in einem anderen Stadtbezirk Halles
im Saalkreis
in einem der neuen Bundesländer (außer Saalkreis)
in einem der alten Bundesländer
in Berlin
im Ausland
ist noch nicht entschieden
n

15,0
21,7
63,3

13,1
7,8
6,1
10,3
4,5
7,0
12,6
0,4
4,1
34,2
665

Bürgerumfrage Halle 2001

14.

- 57 -

Wenn Sie um- bzw. wegziehen wollen/müssen: Was wären dann die Gründe dafür?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!

Ich gehe, weil:
ich am neuen Wohnort eine sichere Arbeits-/Ausbildungsstelle habe
ich dort eine Wohnung haben werde, die meinen Vorstellungen entspricht
am neuen Wohnort Freunde/Verwandte wohnen
ich in einer angenehmeren Wohngegend leben möchte
sich meine Nachbarn mir gegenüber unerträglich verhalten
mir die ganze Atmosphäre (Halle als Stadt) Halles nicht gefällt
hier sehr schlechte Umweltbedingungen herrschen
ich am neuen Wohnort wesentlich mehr Geld verdienen kann
mein Lebenspartner dort eine berufliche Perspektive findet
ich heirate, mich von meinem Partner trenne oder aus anderen privaten Gründen
die neue Wohnung mietgünstiger ist
mein Vermieter die Wohnung anders nutzen will
ich befürchte, dass die Mietkosten zu stark steigen
am neuen Wohnort das Kultur- und Freizeitangebot besser ist
am neuen Wohnort die Versorgung mit sozialen Einrichtungen (z. B. Kindergärten,
Altenheimen, Krankenhäusern usw.) besser ist
aus einem anderen Grund
n

15.

Was für eine Wohnung wollen Sie nach dem Umzug beziehen?

n

21,9
17,8
3,1
28,3
5,5
14,4
4,8
4,3
570

Welchem Bautyp entspricht das Haus, das Sie beziehen wollen bzw. das Haus, in dem
die Wohnung liegt, die Sie beziehen wollen?

Altbau vor 1948, modernisiert
Altbau vor 1948, nicht modernisiert
herkömmlicher Bau zwischen 1949 und 1989
Plattenbau zwischen 1949 und 1989
Neubau nach 1990
n

27,2
714

Mietwohnung - kommunal
Mietwohnung - genossenschaftlich
Mietwohnung - treuhänderisch verwaltet
Mietwohnung - privat vermietet
Eigentumswohnung
eigenes Haus
gemietetes Haus
etwas anderes

16.

27,4
34,5
10,8
30,5
5,9
15,2
4,6
16,5
10,1
6,8
15,6
0,8
9,7
8,6
3,9

33,5
3,0
19,9
12,5
31,0
559

- 58 -

17.

Bürgerumfrage Halle 2001

Wie sollte dann Ihre neue Wohnung beschaffen sein?

a) von der Größe her:
kleiner
gleich groß
größer
n

15,8
38,2
46,0
666

b) von der Ausstattung her:
weniger Komfort
gleicher Komfort
mehr Komfort
n

18.

648

Einmal ganz allgemein gefragt: Fühlen Sie sich mit Halle verbunden?

ja, sehr eng
etwas
überhaupt nicht
n

19.

51,9
42,8
5,3
1.962

Und wie sieht es mit dem Stadtteil aus, in dem Sie leben. Fühlen Sie sich mit Ihrem
Stadtteil verbunden?

ja, sehr eng
etwas
überhaupt nicht
n

2,3
41,0
56,7

36,8
51,3
11,9
1.975

Bürgerumfrage Halle 2001

20.

- 59 -

Jede Stadt hat Eigenschaften, die ihren spezifischen Charakter prägen. Schätzen Sie
bitte für Halle ein, inwieweit die folgenden Eigenschaften für die Stadt zutreffen.

Halle ist...
für Touristen ein interessantes
Reiseziel
eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten
eine Stadt der Kultur und der
Künste
eine bedeutende Hochschul- und
Universitätsstadt
ein interessanter Standort für neue
Unternehmen
zunehmend eine Stadt mit
gesunder Umwelt
eine Stadt mit leistungs- und
erfolgsorientierten Menschen
eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen
eine Stadt, in der man sich zu
Hause fühlen kann/könnte

trifft gar
nicht zu

trifft eher
nicht zu

4,6

13,7

44,0

25,3

12,4

12,5

33,8

35,4

13,6

4,7

1,2

4,9

30,7

42,3

20,9

0,6

3,2

14,7

39,4

42,2

11,1

28,3

38,3

16,2

6,2

3,7

15,8

43,7

30,3

6,5

6,1

21,0

49,7

18,5

4,6

5,5

21,2

51,5

17,5

4,4

2,4

8,4

42,1

33,8

13,3

nmin/nmax

21.

teils,
teils

trifft eher
zu

trifft
völlig zu

1.804/1.903

Wenn Sie jetzt noch etwas allgemeiner über die Stadt Halle nachdenken. Welche
Eigenschaften würden Sie der Stadt zuschreiben?

Halle ist...
weltoffen
traditionsverbunden
gastlich
hektisch
fortschrittlich
großzügig
ausländerfreundlich
modern
gepflegt
nmin/nmax

trifft gar
nicht zu
5,3
0,9
2,5
3,7
5,9
13,3
6,7
6,0
21,8

trifft eher
nicht zu
21,6
4,2
10,8
21,8
31,2
46,5
24,9
27,9
39,6

teils,
teils

trifft eher
zu

42,5
23,0
47,5
36,3
48,8
33,7
47,1
54,3
33,3

22,4
51,2
31,0
26,2
12,2
5,5
15,5
10,2
4,5

1.782/1.878

trifft
völlig zu
8,2
20,7
8,2
11,9
1,9
1,1
5,9
1,6
0,8

- 60 -

Bürgerumfrage Halle 2001

22. Wie sollte sich Ihrer Meinung nach die Stadt Halle zukünftig präsentieren?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
Stadt der Kultur und der Kunst
traditionsreiche Stadt
Händel-Stadt
Saalemetropole
umweltbewusste Stadt
Stadt der Wissenschaft und Forschung
gepflegte Stadt
Salzstadt
grüne Stadt
anders
n

23.

1.972

Den Bürgern der Stadt Halle werden vielfältige Möglichkeiten geboten, sich aktiv an den
Planungen, Maßnahmen und Projekten der Stadt Halle zu beteiligen. Wie wichtig oder
unwichtig sind Ihnen diese Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung?

sehr unwichtig
eher unwichtig
teils, teils
eher wichtig
sehr wichtig
n

24.

2,4
9,6
22,1
36,4
29,4
1.947

Und wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie mit den Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung?

sehr unzufrieden
eher unzufrieden
teils, teils
eher zufrieden
sehr zufrieden
n

63,1
54,2
79,2
48,9
42,4
62,3
60,9
55,4
51,4
13,3

7,8
29,7
46,7
14,6
1,2
1.900

Bürgerumfrage Halle 2001

25.

- 61 -

Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sind Ihnen bekannt und welche dieser
Möglichkeiten haben Sie bereits genutzt?
ist mir nicht
bekannt

ist mir bekannt

habe ich bereits
genutzt

Stadtteilkonferenz

37,5

53,4

9,1

Bürgersprechstunde

19,1

73,5

7,3

Bürgerversammlung

26,9

57,4

15,7

Planspiel Innenstadt

54,2

39,4

6,5

nmin/nmax
26.

1.627/1.737

Die anstehenden Aufgaben der Stadt Halle können nicht gleichzeitig bewältigt werden,
weil öffentliche Mittel nur begrenzt vorhanden sind. Kreuzen Sie bitte die drei Aufgaben
an, die für Sie absoluten Vorrang haben.

soziale Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser)
Theater, Museen, Kulturveranstaltungen
Jugendfreizeiteinrichtungen
Schaffung von Arbeitsplätzen
Ausbau des Straßennetzes
Sanierung der Innenstadt
Umweltschutz
Grünanlagen, Parks, Erholungsgebiete und Spielplätze
Modernisierung in den Stadtteilen
Förderung des sozialen Wohnungsbaus
Radwege
öffentlicher Personennahverkehr
Stadtverwaltung
Förderung von Industrieansiedlung und -standortsicherung
Sport- und Freizeiteinrichtungen
autofreie Innenstadt

31,9
10,8
20,5
79,8
26,4
22,9
5,8
12,3
17,3
5,5
12,8
8,7
1,3
41,5
5,2
5,8

n

1.950

- 62 -

27.

Bürgerumfrage Halle 2001

Gegenwärtig wird in Halle aufgrund von Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand der Stadtumbau diskutiert. Wie informieren Sie sich über den Stadtumbau in der
Stadt Halle?
hauptsächlich

Stadtfernsehen
Stadt- bzw. Regionalfunk
Tageszeitung
wöchentlich erscheinende Anzeigenblätter
Amtsblatt der Stadt Halle
Internet
Mieterzeitschriften
Bürger- bzw. Stadtteilveranstaltungen
Faltblätter oder Broschüren
sonstige Quellen
n

28.

Wie zufrieden sind Sie mit den Informationen über den Stadtumbau in Halle?

n

3,5
18,8
49,9
26,0
1,8
1.962

Inwieweit sind Sie am Stadtumbau in Halle interessiert?

gar nicht interessiert
kaum interessiert
teils, teils
etwas interessiert
sehr interessiert
n

34,4
27,1
10,8
21,0
19,7
32,9
25,1
35,6
30,3
14,0

1.977

sehr unzufrieden
eher unzufrieden
teils, teils
eher zufrieden
sehr zufrieden

29.

28,3
26,8
79,8
43,8
58,5
7,4
29,7
6,3
13,8
2,8

selten

0,9
4,3
16,4
39,0
39,5
1.979

Bürgerumfrage Halle 2001

- 63 -

30.

Jedes Wohngebiet bzw. Stadtviertel hat seine besonderen Vor- und Nachteile. Auf der
folgenden Liste sind einige Vorteile genannt. Bitte geben Sie an, welche Vorteile auf
Ihren Stadtteil zutreffen.
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!

die zentrale Lage des Stadtteils
die Nähe zum Arbeitsplatz
gute Einkaufsmöglichkeiten
Nähe zu Kultureinrichtungen, gutes Kulturangebot
viele Grün- und Erholungsflächen
ruhiges Wohnumfeld, kein Lärm
die äußere Gestaltung
gute Versorgung mit sonstigen Einrichtungen
saubere Luft
gute Wohnverhältnisse allgemein
Nähe zur Schule, zu sozialen Einrichtungen
gute Parkmöglichkeiten
viele Radwege, gut für Radfahrer
Nähe zu Sportanlagen (Schwimmbäder usw.)
kinderfreundliche Wohngegend
Freunde, Bekannte oder Verwandte im Stadtteil
altengerechte Wohngegend
angenehme Bewohner, Nachbarschaft
Ausländer sind gut integriert
wenig Verkehr
sonstige Vorteile
n

46,9
22,2
60,1
15,4
53,5
48,7
16,7
18,8
24,8
46,5
22,1
24,9
8,7
15,4
15,8
30,4
9,7
44,0
5,4
25,8
6,1
1.980

- 64 -

Bürgerumfrage Halle 2001

31.

Wir haben hier noch einmal eine Liste mit Ärgernissen, wie sie gelegentlich in Wohnvierteln auftreten. Bitte kreuzen Sie die Ärgernisse an, die auf Ihr Wohnviertel zutreffen.
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!

viel Lärm
fehlende Grün- und Erholungsflächen
schlechte Luft
schlechte Verkehrsanbindung
verstopfte Straßen, Parkplatzprobleme
schlechte Wohnverhältnisse allgemein
fehlende Einrichtungen für Alte, Behinderte
zu wenig Kindergartenplätze
hässlicher äußerer Eindruck
Ausländer schlecht integriert
zu wenig Spielmöglichkeiten für Kinder
fehlendes Angebot an Freizeit- und Kultureinrichtungen
ungünstige Einkaufsmöglichkeiten
schlechte Versorgung mit sonstigen Einrichtungen
schlechte Beleuchtung
unsichere Gegend, abends gefährlich
mangelnde Sauberkeit, schmutzig
unangenehme Bewohner, Nachbarschaft
sonstige Ärgernisse
n

32.

1.799

Wie oft kommen Sie in die Innenstadt von Halle?

wohne in der Innenstadt
täglich oder fast täglich
mehrmals in der Woche
mehrmals im Monat
mehrmals im Jahr
seltener oder nie
n

33.

8,8
17,7
23,7
32,3
13,5
4,1
1.958

Welches Verkehrsmittel benutzen Sie für Wege in die Innenstadt am häufigsten?

Pkw - Selbstfahrer
Pkw - Mitfahrer
Motorrad, Moped, Mofa u.ä.
Fahrrad
zu Fuß gehen
öffentliche Verkehrsmittel
n

27,4
13,0
9,4
6,1
43,7
7,0
10,6
5,6
21,8
6,2
27,6
30,5
18,0
11,1
8,4
19,8
38,6
11,9
15,9

28,1
1,4
0,3
8,0
10,1
52,1
1.320

Bürgerumfrage Halle 2001

34.

- 65 -

Eine Innenstadt sollte viele Funktionen erfüllen. Geben Sie uns an, wie zufrieden oder
unzufrieden Sie mit den folgenden Angeboten der halleschen Innenstadt sind.
sehr unzufrieden

eher unzufrieden

teils,
teils

eher zufrieden

sehr zufrieden

1,0
2,7
0,5
2,0
4,4
2,5
5,0
17,7
11,6
37,4
7,3

6,0
11,3
4,3
4,3
20,4
20,0
13,8
31,9
39,2
35,6
25,6

35,1
26,5
24,7
21,9
36,7
51,6
30,3
35,1
43,5
19,3
49,9

46,9
45,3
56,6
50,0
31,7
23,9
40,6
12,5
5,1
5,7
15,1

11,0
14,2
13,9
21,8
6,8
2,0
10,4
2,7
0,6
2,0
2,1

kulturelle Einrichtungen
Einkaufsmöglichkeiten
Gastronomie
Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Grün- und Parkanlagen
Einrichtungen für Sport und Freizeit
öffentliches Verkehrsnetz
Radwege
Einrichtungen für Jugendliche
Stellplätze für Pkw
Stadtbild
nmin/nmax
35.

1.656/1.927

Wie interessiert sind Sie an...
gar nicht
kaum
teils, teils
etwas
sehr
interessiert interessiert
interessiert interessiert

der Politik ganz allgemein
der kommunalen Politik
der Mitarbeit in einer Partei
nmin/nmax
36.

6,7
8,3
26,2

16,9
19,5
10,9

30,2
35,8
4,9

43,0
32,5
2,6

1.892/1.955

Angenommen, am nächsten Sonntag wären Bundestagswahlen, würden Sie sich an
dieser Wahl beteiligen?

ja
ich bin mir nicht sicher
nein
ich bin noch nicht wahlberechtigt
n

3,2
3,9
55,4

72,7
15,8
10,5
1,0
1.969

- 66 -

37.

Bürgerumfrage Halle 2001

Wen würden Sie bei dieser angenommenen Wahl wählen?

CDU
SPD
PDS
Bündnis 90/Grüne
F.D.P.
DVU, NPD, Republikaner
eine andere Partei

22,5
32,2
23,9
4,3
8,2
0,8
8,1

n

38.

1.511

Wie beurteilen Sie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation?
sehr
schlecht

in den ostdeutschen Bundesländern
in der Stadt Halle
Ihre persönliche Lage

26,1
30,8
4,6

schlecht teils, teils
51,5
47,6
10,6

nmin/nmax
39.

20,8
20,1
40,8

gut
1,5
1,4
41,5

sehr gut
0,1
0,1
2,6

1.945/1.952

Und wie wird die zukünftige wirtschaftliche Lage in etwa fünf Jahren sein?
sehr
schlecht

in den ostdeutschen Bundesländern
in der Stadt Halle
Ihre persönliche Lage
nmin/nmax

13,9
17,4
3,4

schlecht teils, teils
44,9
44,3
10,5

35,8
33,1
48,8
1.853/1.898

gut
5,3
4,9
34,6

sehr gut
0,1
0,2
2,8

Bürgerumfrage Halle 2001

40.

- 67 -

Bitte schätzen Sie folgendes ein. Was macht Ihnen Sorge? Wodurch fühlen Sie sich
bedroht?

Ich fühle mich bedroht durch...
zunehmende Verteuerung des Lebens
(Miete, Fahrtkosten usw.)
zunehmenden Egoismus/Rücksichtslosigkeit
Gewaltkriminalität
Betrüger, Schwindler
möglichen Wohnungsverlust
Verschmutzung/Vergiftung der Umwelt
Einwanderung von Ausländern
Rechtsradikalismus
Linksradikalismus
Krankheit
Nur für Erwerbstätige:
mögliche Arbeitslosigkeit
nmin/nmax

gar nicht nicht
teils,
eher
sehr
bedroht bedroht teils bedroht bedroht
2,5

9,9

25,3

39,5

22,8

2,1
1,6
6,9
29,3
6,2
12,0
2,3
7,1
3,8

12,9
9,3
29,3
48,3
32,7
26,7
11,8
26,4
22,1

33,4
26,8
31,7
14,1
35,5
30,0
21,5
27,4
47,2

36,5
38,7
21,6
5,7
18,3
17,4
37,2
23,9
20,1

15,2
23,6
10,6
2,6
7,4
13,9
27,2
15,2
6,7

6,7

18,9

27,9

24,0

22,5

1.091/1.879

- 68 -

41.

Bürgerumfrage Halle 2001

Es gibt Dinge, die einem mehr oder weniger wichtig sein können, um sich in einer Stadt
wohl zu fühlen. Bitte geben Sie an, wie wichtig oder unwichtig Ihnen persönlich jede
einzelne der genannten Lebensbedingungen ist.

Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
Einkaufsmöglichkeiten
Versorgung mit Bussen, Bahnen und
anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
Ausbau und Zustand der Straßen
Kindertageseinrichtungen (Hort, Krippe,
Kindergärten u.ä.)
Spielmöglichkeiten für Kinder
Versorgung mit Schulen
Versorgung mit Ärzten und
Krankenhäusern
Versorgung mit Schwimmbädern und
Sportanlagen
Gestaltung und Erhaltung von Gebäuden
und Straßenbild
Ausbau und Zustand der Grünanlagen
Versorgung mit Ausbildungsplätzen/
Lehrstellen
Versorgung mit Alten- und Pflegeheimen
Abfallentsorgung, Müllbeseitigung
Schutz vor Kriminalität
Angebot an Restaurants
Theater- und Konzertangebot
Angebot an Kino- und
Tanzveranstaltungen
Versorgung mit Freizeiteinrichtungen für
Senioren
Attraktivität der Innenstadt
Versorgung mit Wohnungen
Jugendfreizeiteinrichtungen
Angebot an/in Museen, Galerien, Ausstellungen
Versorgung mit ambulanten Pflege- und
Sozialdiensten
nmin/nmax

sehr unwichtig

eher unwichtig

teils,
teils

eher
wichtig

sehr
wichtig

2,0
0,6
1,6

3,3
3,3
6,4

3,1
13,7
17,7

18,5
48,1
36,2

73,1
34,2
38,0

0,5
8,4

3,1
17,5

15,7
19,3

38,5
27,5

42,3
27,3

5,4
5,5
0,3

12,0
11,5
1,2

16,1
16,4
9,0

33,1
33,2
36,7

33,4
33,5
52,8

1,6

8,8

34,4

39,3

15,9

0,3

2,2

14,8

46,5

36,1

0,3
2,6

0,8
4,9

13,2
6,5

49,4
21,5

36,2
64,6

2,4
0,4
0,2
2,6
1,6
1,8

7,7
1,1
1,0
15,5
8,4
15,1

20,4
9,9
6,1
40,4
36,3
38,7

36,5
38,6
24,0
32,8
38,1
34,2

33,0
49,9
68,7
8,7
15,6
10,2

4,7

13,6

33,6

31,6

16,5

0,3
1,9
2,6
1,8

2,2
8,2
7,7
10,4

13,6
23,5
20,5
37,4

38,6
39,2
36,3
37,2

45,3
27,1
32,8
13,3

1,5

6,5

21,4

36,4

34,1

1.671/1.879

Bürgerumfrage Halle 2001

42.

- 69 -

Nachdem Sie oben angegeben haben, wie wichtig Ihnen die einzelnen Lebensbedingungen sind, möchten wir Sie bitten, uns auch anzugeben, wie stark Ihre Zufriedenheit mit den einzelnen Lebensbedingungen in Ihrer Stadt ist.
sehr unzufrieden

Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
Einkaufsmöglichkeiten
Versorgung mit Bussen, Bahnen und
anderen öffentlichen
Verkehrsmitteln
Ausbau und Zustand der Straßen
Kindertageseinrichtungen (Hort,
Krippe, Kindergärten u.ä.)
Spielmöglichkeiten für Kinder
Versorgung mit Schulen
Versorgung mit Ärzten und
Krankenhäusern
Versorgung mit Schwimmbädern und
Sportanlagen
Gestaltung und Erhaltung von
Gebäuden und Straßenbild
Ausbau und Zustand der Grünanlagen
Versorgung mit Ausbildungsplätzen/
Lehrstellen
Versorgung mit Alten- und
Pflegeheimen
Abfallentsorgung, Müllbeseitigung
Schutz vor Kriminalität
Angebot an Restaurants
Theater- und Konzertangebot
Angebot an Kino- und
Tanzveranstaltungen
Versorgung mit Freizeiteinrichtungen
für Senioren
Attraktivität der Innenstadt
Versorgung mit Wohnungen
Jugendfreizeiteinrichtungen
Angebot an/in Museen, Galerien,
Ausstellungen
Versorgung mit ambulanten Pflegeund Sozialdiensten
nmin/nmax

eher unzufrieden

teils,
teils

eher zufrieden

sehr zufrieden

20,3
1,4
1,6

36,3
7,2
7,1

25,5
26,0
26,3

16,0
52,7
49,5

1,9
12,7
15,6

12,9
1,6

32,9
10,1

41,2
55,6

11,6
28,9

1,5
3,8

4,9
1,3
0,8

27,0
7,1
4,0

49,7
46,6
25,6

16,5
40,8
58,0

1,8
4,1
11,6

2,3

13,9

42,4

36,6

4,7

5,0

28,2

50,1

15,6

1,1

2,8
24,0

19,1
47,8

44,3
23,6

31,2
3,4

2,6
1,1

1,6

11,6

59,8

24,7

2,3

1,7
8,6
0,9
0,6
0,9

9,0
32,8
6,5
4,8
6,0

28,2
43,9
28,3
29,1
37,4

51,7
13,8
53,0
53,8
48,2

9,4
1,0
11,3
11,7
7,5

1,2

11,4

62,1

22,8

2,4

6,0
1,1
8,8
0,6

28,4
5,9
33,2
4,8

48,3
30,6
49,1
35,2

16,5
51,6
8,0
51,3

0,9
10,8
0,7
8,0

0,6

5,2

44,1

44,4

5,7

1.524/1.913

- 70 -

43.

Bürgerumfrage Halle 2001

Im Folgenden lesen Sie einige Lebensziele und -prinzipien. Wie wichtig sind Ihnen
diese persönlich?

technischer Fortschritt
Recht auf freie Meinungsäußerung
wirtschaftliches Wachstum
Mitsprache in Staat und Gesellschaft
Leistung und Erfolg
für andere Menschen da sein, auch wenn
man selbst auf etwas verzichten
muss
eine Arbeit haben, in der man aufgeht
das Leben genießen
seine Pflichten und Aufgaben erfüllen
eine Arbeit haben, die viel Geld einbringt,
ganz gleich ob sie einem gefällt
dem Leben seinen Lauf lassen, es
kommt sowieso alles, wie es kommen
muss
Ehe, Partnerschaft
selbstständig und eigenverantwortlich
leben
Kind(er)
was sich im Leben bewährt hat,
beibehalten
aufgeschlossen für Neues sein, Neues
im Leben wagen
sein Leben ganz nach den eigenen
Interessen und Fähigkeiten gestalten
Mitbestimmung bei Entscheidungen
vergrößern
nmin/nmax

sehr unwichtig

eher unwichtig

teils,
teils

eher
wichtig

sehr
wichtig

0,8
0,5
0,5
0,6
0,4
0,4

5,3
1,7
1,5
4,1
3,3
1,9

19,9
7,4
7,2
18,4
14,1
24,5

44,8
33,0
29,8
36,7
42,9
42,7

29,2
57,4
61,0
40,2
39,4
30,5

0,8
0,5
0,4
8,1

1,0
2,8
0,9
27,4

5,2
16,1
7,0
38,9

26,2
35,7
40,4
15,2

66,9
44,8
51,4
10,4

23,2

30,9

32,8

8,1

5,0

1,2
0,6

2,3
1,3

6,2
8,8

17,1
32,8

73,2
56,5

2,0
0,9

4,5
3,6

8,6
21,6

20,3
35,0

64,5
38,9

0,2

1,3

17,3

42,0

39,3

0,4

2,8

24,3

38,6

33,9

0,4

3,7

23,9

43,6

28,3

1.732/1.894

Bürgerumfrage Halle 2001

44.

- 71 -

In welchen Bereichen waren Sie am 30.06.1990 beruflich tätig und wo sind Sie gegenwärtig tätig?
am 30.6.1990

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Energie, Wasserversorgung, Bergbau
verarbeitendes Gewerbe (Industrie und Handwerk)
Baugewerbe
Handel (außer Gaststätten)
Verkehr/Nachrichtenwesen (einschließlich Post/Bahn)
Kreditinstitute/Versicherungen
Dienstleistungen
Organisation und private Haushalte
Gebietskörperschaften und Sozialversicherung
Bildung und Wissenschaft
anderer Bereich
in Ausbildung/Umschulung (Schüler/Student/Lehrling)
nicht berufstätig (Kind)
nicht berufstätig (Hausfrau, Rentner, Vorruhestand)
arbeitslos
n

45.

n

32,0
13,2

1.823

1.897

0,2
1,3
5,4
3,1
4,3
3,0
1,3
8,6
0,9
2,8
6,0
8,5
9,5

17,1
50,2
24,8
7,8
1.024

Wo befindet sich Ihre Arbeits-/Ausbildungsstelle?

in der Stadt Halle
im Saalkreis
außerhalb von Halle/Saalkreis, aber im Regierungsbezirk Halle
außerhalb vom Regierungsbezirk Halle, aber in Sachsen-Anhalt
außerhalb Sachsen-Anhalts
n

1,5
3,7
19,6
6,3
7,0
6,7
0,5
7,9
0,8
1,8
8,2
7,9
16,5
2,9
7,1
1,6

Wie sicher ist Ihr jetziger Arbeits-/Ausbildungsplatz?

sehr sicher
eher sicher
eher unsicher
sehr unsicher

46.

gegenwärtig

76,6
5,8
2,9
6,5
8,2
1.019

- 72 -

Bürgerumfrage Halle 2001

47. Wie lange benötigen Sie im Durchschnitt für den täglichen Hinweg zur Arbeit bzw. zur
Ausbildung von der Haustür bis zu Ihrem Arbeits-/Ausbildungsplatz?
unter 15 Minuten
15 Minuten bis unter 30 Minuten
30 Minuten bis unter 45 Minuten
45 Minuten bis unter 1 Stunde
1 Stunde bis unter 2 Stunden
2 Stunden und mehr
n

48.

1.022

Welches Verkehrsmittel benutzen Sie für den täglichen Weg zu Ihrer Arbeits-/ Ausbildungsstelle am häufigsten?

Pkw - Selbstfahrer
Pkw - Mitfahrer
Motorrad, Moped, Mofa u.ä.
Fahrrad
zu Fuß gehen
öffentliche Verkehrsmittel
n

49.

23,5
37,9
20,0
10,2
5,1
3,4

45,2
1,1
0,4
11,1
11,9
30,3
911

Wie lange sind Sie schon arbeitslos?*

bis 6 Monate
7 bis 12 Monate
13 bis 18 Monate
19 bis 24 Monate
über 24 Monate

17,5
19,3
8,0
9,0
46,2

Mittelwert (in Monaten)

37,2

n

249

* Die Angaben wurden gruppiert.

50.

Womit bestreiten Sie gegenwärtig Ihren Lebensunterhalt?

Arbeitslosengeld
Arbeitslosenhilfe
Unterstützung durch Ehe-/Lebenspartner
Unterstützung durch Eltern/Verwandte
zurückgreifen auf eigene Ersparnisse
Sozialhilfe
etwas anderes
n

27,1
48,7
6,1
0,9
1,3
8,2
7,8
199

Bürgerumfrage Halle 2001

51.

- 73 -

Welche Pläne haben Sie bezüglich Ihrer weiteren Berufstätigkeit in der nächsten Zukunft?

Ich möchte...
so bald wie möglich wieder berufstätig sein und zwar vollbeschäftigt
so bald wie möglich wieder berufstätig sein und zwar teilzeitbeschäftigt
die Berufstätigkeit für eine Weile aufgeben
nur gelegentlich arbeiten, wenn ich Geld brauche
ganz mit der Berufstätigkeit aufhören
eine Fortbildung oder Umschulung anstreben
etwas anderes
n

67,3
10,8
0,2
0,3
9,6
5,8
6,0
212

52. Wie viele Kinder haben Sie?
Bitte geben Sie auch die Kinder an, die nicht mehr in Ihrem Haushalt leben!
kein Kind
1 Kind
2 Kinder
3 oder mehr Kinder
n

53.

1.969

Bitte denken Sie einmal an Ihr Leben im Großen und Ganzen. Wie zufrieden sind sie
gegenwärtig damit?

sehr unzufrieden
eher unzufrieden
teils, teils
eher zufrieden
sehr zufrieden
n

54.

2,8
9,8
26,3
50,9
10,2
1.962

Und wie schätzen Sie Ihre persönliche Zukunft ein?

optimistisch
eher optimistisch
eher pessimistisch
pessimistisch
n

25,5
29,1
32,1
13,3

18,9
54,3
23,6
3,2
1.937

- 74 -

Bürgerumfrage Halle 2001

STATISTISCHE ANGABEN ZUR PERSON
1. Wie lange wohnen Sie schon in Halle?*
bis 10 Jahre
bis 20 Jahre
bis 30 Jahre
über 30 Jahre
n

12,3
9,7
19,7
58,3
1.953

* Die Angaben wurden in die Wohndauer umgerechnet und gruppiert.

1a.

Wie lange wohnen Sie schon in Halle?

seit Geburt
später zugezogen
n

44,0
56,0
1.964

2. Sind Sie...
ein Mann
eine Frau
n

46,4
53,6
1.974

3. Würden Sie bitte angeben, in welchem Jahr Sie geboren sind?*
17 bis 20 Jahre
21 bis 24 Jahre
25 bis 28 Jahre
29 bis 32 Jahre
33 bis 36 Jahre
37 bis 40 Jahre
41 bis 44 Jahre
45 bis 48 Jahre
49 bis 52 Jahre
53 bis 56 Jahre
57 bis 60 Jahre
61 bis 64 Jahre
65 bis 68 Jahre
69 bis 72 Jahre
73 bis 75 Jahre
n
* Die Angaben wurden in das tatsächliche Alter umgerechnet und gruppiert.

4,7
5,8
4,7
6,0
6,3
6,3
7,0
7,1
8,2
5,8
10,2
9,8
8,5
5,5
4,1
1.942

Bürgerumfrage Halle 2001

4.

Was ist Ihr Familienstand?

ich bin verheiratet und lebe mit meinem Ehepartner zusammen
ich bin verheiratet und lebe von meinem Ehepartner getrennt
ich bin ledig
ich bin geschieden
ich bin verwitwet
n

5.

- 75 -

61,6
1,8
23,6
8,2
4,9
1.980

Wenn Sie nicht verheiratet sind, leben Sie...

in Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt
in Lebensgemeinschaft ohne gemeinsamen Haushalt
ohne Partner allein
bei den Eltern
in einer Wohngemeinschaft
sonstiges
n

25,2
9,9
38,1
15,8
7,4
3,5
684

6.
Welchen Schulabschluss haben Sie?
Bitte nur den höchsten Abschluss ankreuzen!
noch in der Schulausbildung
Schule ohne Abschluss beendet
Volks- bzw. Hauptschulabschluss
Realschulabschluss
polytechnische Oberschule 8. bzw. 9. Klasse nach 1965
polytechnische Oberschule 10. Klasse (vor 1965: 8.Klasse)
Fachhochschulreife bzw. fachgebundene Hochschulreife
Abitur (Gymnasium bzw. erweiterte Oberschule)
einen anderen Abschluss
n

1,4
1,1
16,3
7,7
3,8
28,3
12,9
25,2
3,4
1.933

7.
Welche berufliche Qualifikation besitzen Sie?
Bitte nur den höchsten Abschluss ankreuzen!
noch in der beruflichen Ausbildung/Lehre
keine abgeschlossene Berufsausbildung
Teilfacharbeiter
Facharbeiter
Meister oder vergleichbare Zusatzqualifikation
Fachschulabschluss
Hochschulabschluss
Promotion
n

5,7
3,2
2,0
40,8
6,2
20,4
18,2
3,4
1.875

- 76 -

Bürgerumfrage Halle 2001

8.
Sind Sie...
Bitte nur eine Antwort ankreuzen!
vollzeit-erwerbstätig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden und
mehr
teilzeit- oder stundenweise erwerbstätig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von
weniger als 35 Stunden
in Kurzarbeit
Schüler, Student
Auszubildender
Rentner/Pensionär
im Altersübergang/Vorruhestand
zur Zeit arbeitslos
beschäftigt im Rahmen eines ABM-Projekts
Wehr- bzw. Zivildienstleistender, freiwilliges soziales Jahr
Hausfrau/-mann
zur Zeit Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs
aus anderen Gründen nicht erwerbstätig

38,0

n

1.943

9.

0,2
7,3
1,8
28,4
1,0
11,9
1,1
0,2
1,1
1,0
0,9

In welcher beruflichen Stellung sind Sie derzeit beschäftigt?

ungelernter/angelernter Arbeiter
Teilfacharbeiter
Facharbeiter in der Landwirtschaft
Facharbeiter in der Produktion
Facharbeiter, aber nicht in der Produktion oder der Landwirtschaft
Vorarbeiter
Meister
Meister im Angestelltenverhältnis
Angestellter mit einfacher Tätigkeit (z.B. Verkäufer, Kontorist, Schreibkraft)
Angestellter mit qualifizierter Tätigkeit (z.B. Sachbearbeiter, Buchhalter,
technischer Zeichner)
Angestellte mit hochqualifizierter Tätigkeit oder Leitungsfunktion (z.B.
Prokurist, Abteilungsleiter)
Angestellter mit umfassenden Führungsaufgaben (z.B. Direktor,
Geschäftsführer)
Beamter im einfachen oder mittlerem Dienst
Beamter im höheren oder gehobenen Dienst
Selbstständiger ohne oder mit bis zu 10 Mitarbeitern
Selbstständiger mit 11 und mehr Mitarbeitern
mithelfender Familienangehöriger eines Selbstständigen
freiberuflich erwerbstätig
n

6,9

4,9
0,3
0,0
4,9
11,7
2,6
0,8
1,5
8,5
34,2
14,9
2,3
1,4
3,1
5,5
0,6
0,1
2,7
859

Bürgerumfrage Halle 2001

10.

- 77 -

Wie viele Personen leben insgesamt in Ihrem Haushalt, Sie selbst mit eingeschlossen?
Rechnen Sie bitte jeden dazu, der normalerweise hier wohnt, auch wenn er zur Zeit
abwesend ist, z.B. im Krankenhaus oder im Urlaub. Auch Kinder rechnen Sie bitte dazu.
für Personen

1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
5 und mehr Personen
n

11.

Wie viele Personen davon gehören zu folgenden Altersgruppen:

0 Personen
1 Person
2 Personen
3 und mehr Personen
n

für Personen
91,8
6,8
1,2
0,3

0 Personen
1 Person
2 Personen
3 und mehr Personen
n

0 Personen
1 Person
2 Personen
3 und mehr Personen

für Personen
96,1
3,8
0,1
0,0

für Personen
84,0
11,2
3,6
1,2

für Haushalte
96,3
3,6
0,1
0,0

für Haushalte
85,2
9,8
3,4
1,6

1.926

Leben behinderte oder pflegebedürftige Personen in Ihrem Haushalt?
für Personen

n

92,4
6,3
1,0
0,2

1.926

10 bis 18 Jahre

ja
nein

für Haushalte

1.926

6 bis 9 Jahre

12.

26,7
45,4
17,5
8,2
2,2

1.982

unter 6 Jahre

n

15,0
49,6
21,8
10,6
3,0

für Haushalte

8,5
91,5
1.935

für Haushalte
7,6
92,4

- 78 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Wenn ja:
Mutter
Vater
ich selbst
Lebenspartner
Kind(er)
andere Person(en)
n

13.

für Personen
14,8
4,7
37,3
32,1
15,4
6,1

12,2
4,8
43,3
30,2
14,6
4,6

165

Wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen insgesamt? Wir meinen dabei die
Summe, die sich ergibt aus Lohn, Gehalt, Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit,
Rente oder Pension, jeweils nach Abzug der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.
Rechnen Sie auch bitte die Einkünfte aus öffentlichen Beihilfen, Einkommen aus Vermietung, Verpachtung, Wohngeld, Kindergeld und sonstige Einkünfte hinzu.
für Personen

bis 800 DM
801 bis 1.000 DM
1.001 bis 1.200 DM
1.201 bis 1.400 DM
1.401 bis 1.600 DM
1.601 bis 1.800 DM
1.801 bis 2.000 DM
2.001 bis 2.200 DM
2.201 bis 2.400 DM
2.401 bis 2.600 DM
2.601 bis 2.800 DM
2.801 bis 3.000 DM
3.001 bis 3.200 DM
3.201 bis 3.400 DM
3.401 bis 3.600 DM
3.601 bis 3.800 DM
3.801 bis 4.000 DM
4.001 bis 4.200 DM
4.201 bis 4.500 DM
4.501 bis 5.000 DM
5.001 bis 5.500 DM
5.501 bis 6.000 DM
6.001 bis 7.000 DM
mehr als 7.000 DM
n

für Haushalte

2,0
2,1
2,4
2,8
2,5
2,7
3,2
4,4
4,3
4,3
4,1
5,3
5,7
5,4
4,3
5,2
6,3
4,4
5,1
5,6
5,1
4,0
4,3
4,6
1.897

für Haushalte
2,4
2,7
3,3
3,8
3,1
3,5
3,9
5,4
5,1
4,8
4,2
5,5
5,7
4,9
3,9
4,4
5,4
3,8
4,5
4,9
4,2
3,2
3,7
3,8

Bürgerumfrage Halle 2001

- 79 -

14. Aus welchen Quellen bezieht Ihr Haushalt sein Einkommen?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
für Personen
Haupterwerbstätigkeit
Teilzeiterwerbstätigkeit
Nebenerwerbstätigkeit
Kurzarbeitergeld
Arbeitslosengeld
BAföG
Ausbildungsvergütung
Vergütung für Wehr- oder Ersatzdienst
Altersübergangsgeld
Rente/Pension
Wohngeld
Erziehungsgeld
Kindergeld
Unterhaltszahlung
Sozialhilfe
Vermietung/Verpachtung
sonstige Einkünfte
n

für Haushalte

52,8
7,2
4,4
0,5
16,7
3,9
3,7
0,3
1,0
37,0
3,7
2,6
22,8
4,3
2,6
1,6
5,1

49,6
6,9
4,3
0,4
15,9
3,7
3,3
0,2
1,1
36,8
4,3
2,4
20,7
4,6
2,7
1,4
5,4

1.961

15. Haben Sie bereits an einer unserer Bürgerbefragungen teilgenommen?
Mehrfachnennungen möglich!
nein
ja, 1993
ja, 1994
ja, 1995
ja, 1997
ja, 1999
n

82,8
1,8
1,3
2,4
5,5
8,8
1.895

- 80 -

Bürgerumfrage Halle 2001

Der Fragebogen

DIE OBERBÜRGERMEISTERIN
DER STADT HALLE (SAALE)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle!
Für die Arbeit der Stadtverwaltung sowie der Kommunalpolitiker ist es wichtig, viel über die Lebensumstände und
Meinungen der Bürger zu erfahren. Nur so ist es möglich, die soziale, wirtschaftliche und nicht zuletzt die bauliche
Entwicklung der Kommune im Sinne möglichst vieler Bürger zu betreiben.
Schon zum sechsten Mal führt die Stadt Halle in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg daher eine kommunale Bürgerbefragung durch. Sie soll dazu beitragen, dass bei
kommunalen Planungen die Interessen der Bürger möglichst weitgehend berücksichtigt werden.
Je mehr Antworten wir bekommen, desto differenzierter kann das Bild über die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger
gezeichnet werden. Daher hoffen wir sehr, dass möglichst viele von Ihnen den Fragebogen ausfüllen. Auch wenn Sie
bereits an einer früheren Bürgerumfrage der Stadt Halle teilgenommen haben, bitten wir Sie erneut um Ihre Mitarbeit.
Für Ihre Teilnahme und damit für Ihre Unterstützung möchten wir uns schon im Voraus ganz herzlich bedanken.

Ingrid Häußler
Oberbürgermeisterin der Stadt Halle
Einige Vorbemerkungen:
Sie und viele andere Bürgerinnen und Bürger wurden mit Hilfe eines Zufallsverfahrens aus der Einwohnermeldedatei
ausgewählt.
Ihre Mitarbeit ist freiwillig. Um aber ein richtiges Gesamtbild zu erhalten, ist es wichtig, dass alle angeschriebenen
Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen beantworten.
Sie brauchen weder Ihren Namen noch Ihre Adresse anzugeben. Für bestimmte Auswertungen ist eine Zuordnung nach
Stadtteilen wichtig. Daher haben wir die entsprechende Nummer auf der ersten Seite unten angekreuzt. Wir versichern
Ihnen, dass dadurch eine Identifikation einzelner Befragter nicht möglich ist.
Alle Ihre Antworten werden entsprechend dem Datenschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt vom 12.03.1992 streng
vertraulich und anonym behandelt. Geheimhaltung wird Ihnen unbedingt zugesichert.
Bitte beantworten Sie die Fragen, sobald es Ihnen möglich ist. Senden Sie den Fragebogen in dem beiliegenden
Antwortkuvert (bitte ohne Briefmarke, die Gebühr ist bereits bezahlt) umgehend zurück. Falls Sie Rückfragen haben,
rufen Sie bitte montags bis donnerstags in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr unter der Rufnummer (03 45) 5 52 42 44 im
Institut für Soziologie an.

1

Zunächst einige Hinweise zur Beantwortung der folgenden Fragen.
In den meisten Fällen sind Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Sie kreuzen dann bitte die für Sie zutreffende Antwort an. Weiter ist
nichts zu tun.
Ein Beispiel:
Haben Sie schon an Umfragen teilgenommen?
‰1

ja

‰2

nein

Falls Sie schon an einer oder mehreren Umfragen teilgenommen haben, müßten Sie nun das linke Kästchen ankreuzen.
Ein anderes Beispiel:
Inwieweit sind Sie an der Stadtentwicklung interessiert?
gar nicht interessiert

kaum interessiert

teils, teils

etwas interessiert

sehr interessiert

‰1

‰2

‰3

‰4

‰5

Wenn Sie sehr an der Stadtentwicklung interessiert sind, müßten Sie das rechte Kästchen ankreuzen.
Im Fragebogen treten personenbezogene Formulierungen überwiegend in der männlichen Form auf. Sie gelten gleichermaßen für weibliche
und männliche Personen.
Beginnen Sie jetzt mit der Beantwortung der Fragen.
1.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Wohnung bzw. Ihrem Haus?
eher unzufrieden
‰2

sehr unzufrieden
‰1
2.

eher unzufrieden
‰2

teils, teils
‰3

eher zufrieden
‰4

sehr zufrieden
‰5

Mietwohnung - kommunal (z. B. HWG, GWG)
Mietwohnung - genossenschaftlich
Mietwohnung - treuhänderisch verwaltet
Mietwohnung - privat vermietet

‰5
‰6
‰7
‰8

Eigentumswohnung
eigenes Haus
gemietetes Haus
etwas anderes

Welchem Bautyp entspricht das Haus, in dem Sie wohnen bzw. das Haus, in dem Ihre Wohnung liegt?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5

5.

sehr zufrieden
‰5

Wer ist der Eigentümer Ihrer Wohnung/Ihres Hauses?
‰1
‰2
‰3
‰4

4.

eher zufrieden
‰4

Und wie zufrieden sind Sie ganz allgemein mit der unmittelbaren Wohnumgebung, in der Sie leben?
sehr unzufrieden
‰1

3.

teils, teils
‰3

Altbau vor 1948, modernisiert
Altbau vor 1948, nicht modernisiert
herkömmlicher Bau zwischen 1949 und 1989
Plattenbau zwischen 1949 und 1989
Neubau nach 1990

Wie viele Zimmer (über 6 m²), außer Küche, Bad und Korridor, gibt es in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus?
Bitte tragen Sie die Anzahl der Zimmer ein.
Anzahl der Zimmer: _____

6.

Wie groß ist die Fläche der gesamten Wohnung/des gesamten Hauses (einschließlich Küche, Bad, Toilette, Balkon)?
_____ m²

Stadtteil

01

03

05

07

09

11

13

21

23

31

33

41

43

51

53

61

72

74

82

91

93

02

04

06

08

10

12

14

22

30

32

40

42

44

52

60

71

73

81

90

92

94

95

2

7.

Nun einige Fragen zur Ausstattung Ihrer Wohnung/Ihres Hauses. Gibt es in ihr/ihm ...
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

8.

a) ein Innen-WC im Bad
b) ein separates Innen-WC
c) ein Außen-WC
d) eine Trockentoilette
e) ein Bad
f) eine Duschkabine

‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

Für Mieter: Wie hoch ist derzeit Ihre monatliche Miete? Nennen
Sie bitte den gesamten Betrag, den Sie an Ihren Vermieter
zahlen!

g) (Kohle-)Ofenheizung
h) Fern-, Gas- oder Ölheizung
i) Elektroheizung
j) Warmwasserversorgung - Fernleitung
k) Warmwasserversorgung - Boiler/Durchlauferhitzer
l) Warmwasserversorgung - an Heizsystem gekoppelt
Für Eigentümer: Wie hoch ist derzeit Ihre monatliche
Belastung? Nennen Sie bitte den gesamten Betrag, den Sie
monatlich abführen!

__________ DM
9.

Für Mieter: Ist in Ihrer Miete eine Modernisierungsumlage enthalten? Wenn Sie nicht sicher sind, schauen Sie bitte für diese und die
folgende Frage in Ihrem aktuellen Mietbescheid nach.
‰1

10.

ja

‰2

nein

Sind Heizungs- und Warmwasserkosten in Ihrer Miete/Belastung enthalten?
‰1
‰2

11.

__________ DM

beides enthalten
nur Heizkosten enthalten

‰3
‰4

nur Warmwasserkosten enthalten
beides nicht enthalten

Seit wann wohnen Sie in Ihrer jetzigen Wohnung/Ihrem jetzigen Haus?
bitte Jahr angeben:_________
Die folgenden Fragen beziehen sich auf eventuelle Umzugsabsichten.

12.

Haben Sie vor, in den nächsten zwei Jahren aus Ihrer Wohnung auszuziehen?
‰1
‰2

13.

‰3

nein ™ Wenn Sie hier angekreuzt haben, gehen Sie bitte gleich zu Frage 18!

Wenn Sie ausziehen wollen/müssen, wo wäre dann Ihr neuer Wohnort?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6
‰7
‰8
‰9
‰10

14.

ja
möglicherweise

im gleichen Wohnviertel
in einem anderen Wohnviertel
im gleichen Stadtbezirk
in einem anderen Stadtbezirk Halles
im Saalkreis
in einem der neuen Bundesländer (außer Saalkreis)
in einem der alten Bundesländer
in Berlin
im Ausland
ist noch nicht entschieden

Wenn Sie um- bzw. wegziehen wollen/müssen: Was wären dann die Gründe dafür?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
Ich gehe, weil:
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

a) ich am neuen Wohnort eine sichere Arbeits-/Ausbildungsstelle habe
b) ich dort eine Wohnung haben werde, die meinen Vorstellungen entspricht
c) am neuen Wohnort Freunde/Verwandte wohnen
d) ich in einer angenehmeren Wohngegend leben möchte
e) sich meine Nachbarn mir gegenüber unerträglich verhalten
f) mir die ganze Atmosphäre (Halle als Stadt) Halles nicht gefällt
g) hier sehr schlechte Umweltbedingungen herrschen
h) ich am neuen Wohnort wesentlich mehr Geld verdienen kann
i) mein Lebenspartner dort eine berufliche Perspektive findet
j) ich heirate, mich von meinem Partner trenne oder aus anderen privaten Gründen
k) die neue Wohnung mietgünstiger ist
l) mein Vermieter die Wohnung anders nutzen will
m) ich befürchte, dass die Mietkosten zu stark steigen
n) am neuen Wohnort das Kultur- und Freizeitangebot besser ist
o) am neuen Wohnort die Versorgung mit sozialen Einrichtungen (z. B. Kindergärten, Altenheimen, Krankenhäusern usw.)
besser ist
p) aus einem anderen Grund, und zwar:_________________________________________________________________

3

15.

Was für eine Wohnung wollen Sie nach dem Umzug beziehen?
‰1
‰2
‰3
‰4

16.

‰5
‰6
‰7
‰8

Eigentumswohnung
eigenes Haus
gemietetes Haus
etwas anderes

Welchem Bautyp entspricht das Haus, das Sie beziehen wollen bzw. das Haus, in dem die Wohnung liegt, die Sie beziehen wollen?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5

17.

Mietwohnung - kommunal
Mietwohnung - genossenschaftlich
Mietwohnung - treuhänderisch verwaltet
Mietwohnung - privat vermietet

Altbau bis 1948, modernisiert
Altbau bis 1948, nicht modernisiert
herkömmlicher Bau zwischen 1949 und 1989
Plattenbau zwischen 1949 und 1989
Neubau nach 1990

Wie sollte dann Ihre neue Wohnung beschaffen sein?
a) von der Größe her:
b) von der Ausstattung her:

‰1
‰1

kleiner
weniger Komfort

‰2
‰2

gleich
gleicher Komfort

‰3
‰3

größer
mehr Komfort

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Stadt Halle.
18.

Einmal ganz allgemein gefragt: Fühlen Sie sich mit Halle verbunden?
‰1

19.

‰2

etwas

‰3

überhaupt nicht

Und wie sieht es mit dem Stadtteil aus, in dem Sie leben. Fühlen Sie sich mit Ihrem Stadtteil verbunden?
‰1

20.

ja, sehr eng

ja, sehr eng

‰2

etwas

‰3

überhaupt nicht

Jede Stadt hat Eigenschaften, die ihren spezifischen Charakter prägen. Schätzen Sie bitte für Halle ein, inwieweit die folgenden
Eigenschaften für die Stadt zutreffen.
Halle ist ...

a) für Touristen ein interessantes Reiseziel
b) eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten
c) eine Stadt der Kultur und der Künste
d) eine bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt
e) ein interessanter Standort für neue Unternehmen
f) zunehmend eine Stadt mit gesunder Umwelt
g) eine Stadt mit leistungs- und erfolgsorientierten Menschen
h) eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen
i) eine Stadt, in der man sich zu Hause fühlen kann/könnte
21.

trifft gar
nicht zu
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

trifft eher
nicht zu
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2

teils, teils
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3

trifft eher
zu
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4

trifft völlig
zu
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5

Wenn Sie jetzt noch einmal etwas allgemeiner über die Stadt Halle nachdenken. Welche Eigenschaften würden Sie der Stadt
zuschreiben?
Halle ist ...
trifft gar
nicht zu
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

a) weltoffen
b) traditionsverbunden
c) gastlich
d) hektisch
e) fortschrittlich
f) großzügig
g) ausländerfreundlich
h) modern
i) gepflegt
22.

trifft eher
nicht zu
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2

teils, teils
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3
‰3

trifft eher
zu
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4
‰4

trifft völlig
zu
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5
‰5

Wie sollte sich Ihrer Meinung nach die Stadt Halle zukünftig präsentieren?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

a) Stadt der Kultur und der Kunst
b) traditionsreiche Stadt
c) Händel-Stadt
d) Saalemetropole
e) umweltbewusste Stadt

‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

f) Stadt der Wissenschaft und Forschung
g) gepflegte Stadt
h) Salzstadt
i) grüne Stadt
j) anders, und zwar: ____________________________________

4

23.

Den Bürgern der Stadt Halle werden vielfältige Möglichkeiten geboten, sich aktiv an den Planungen, Maßnahmen und Projekten der
Stadt Halle zu beteiligen. Wie wichtig oder unwichtig sind Ihnen diese Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung?
sehr unwichtig
‰1

24.

eher unzufrieden
‰2

teils, teils
‰3

ist mir nicht bekannt
‰1
‰1
‰1
‰1

ist mir bekannt
‰2
‰2
‰2
‰2

sehr zufrieden
‰5

habe ich bereits genutzt
‰3
‰3
‰3
‰3

Gegenwärtig wird in Halle aufgrund von Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand der Stadtumbau diskutiert. Wie informieren
Sie sich über den Stadtumbau in der Stadt Halle?
hauptsächlich
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

selten
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2
‰2

Wie zufrieden sind Sie mit den Informationen über den Stadtumbau in Halle?
sehr unzufrieden
‰1

29.

eher zufrieden
‰4

a) soziale Infrastruktur (Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser usw.)
b) Theater, Museen, Kulturveranstaltungen
c) Jugendfreizeiteinrichtungen
d) Schaffung von Arbeitsplätzen
e) Ausbau des Straßennetzes
f) Sanierung der Innenstadt
g) Umweltschutz
h) Grünanlagen, Parks und Erholungsgebiete
i) Modernisierung in den Stadtteilen
j) Förderung des sozialen Wohnungsbaus
k) Radwege
l) öffentlicher Personennahverkehr
m) Stadtverwaltung
n) Förderung von Industrieansiedelung und -standortsicherung
o) Sport- und Freizeiteinrichtungen
p) autofreie Innenstadt

a) Stadtfernsehen
b) Stadt- bzw. Regionalfunk
c) Tageszeitung
d) wöchentlich erscheinende Anzeigenblätter
e) Amtsblatt der Stadt Halle
f) Internet
g) Mieterzeitschriften
h) Bürger- bzw. Stadtteilveranstaltungen
i) Faltblätter oder Broschüren
j) sonstige Quellen, und zwar: __________________________
28.

sehr wichtig
‰5

Die anstehenden Aufgaben der Stadt Halle können nicht gleichzeitig bewältigt werden, weil öffentliche Mittel nur begrenzt vorhanden
sind. Kreuzen Sie bitte die drei Aufgaben an, die für Sie absoluten Vorrang haben.
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
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‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

27.

eher wichtig
‰4

Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sind Ihnen bekannt und welche dieser Möglichkeiten haben Sie bereits genutzt?
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
a) Stadtteilkonferenz
b) Bürgersprechstunde
c) Bürgerversammlung
d) Planspiel Innenstadt

26.

teils, teils
‰3

Und wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie mit den Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung?
sehr unzufrieden
‰1

25.

eher unwichtig
‰2

eher unzufrieden
‰2

teils, teils
‰3

eher zufrieden
‰4

sehr zufrieden
‰5

teils, teils
‰3

etwas interessiert
‰4

sehr interessiert
‰5

Inwieweit sind Sie am Stadtumbau in Halle interessiert?
gar nicht interessiert
‰1

kaum interessiert
‰2

5

Nun möchten wir Ihnen einige Fragen stellen, die sich speziell mit dem Stadtviertel beschäftigen, in dem Sie wohnen.
30.

Jedes Wohngebiet bzw. Stadtviertel hat seine besonderen Vor- und Nachteile. Auf der folgenden Liste sind einige Vorteile genannt.
Bitte geben Sie an, welche Vorteile auf Ihren Stadtteil zutreffen.
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
‰1
‰1
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‰1
‰1
‰1
‰1
‰1
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‰1
‰1
‰1
‰1
‰1

31.

a) die zentrale Lage des Stadtteils
b) die Nähe zum Arbeitsplatz
c) gute Einkaufsmöglichkeiten
d) Nähe zu Kultureinrichtungen, gutes Kulturangebot
e) viele Grün- und Erholungsflächen
f) ruhiges Wohnumfeld, kein Lärm
g) die äußere Gestaltung
h) gute Versorgung mit sonstigen Einrichtungen
i) saubere Luft
j) gute Wohnverhältnisse allgemein
k) Nähe zur Schule, zu sozialen Einrichtungen
l) gute Parkmöglichkeiten
m) viele Radwege, gut für Radfahrer
n) Nähe zu Sportanlagen (Schwimmbäder usw.)
o) kinderfreundliche Wohngegend
p) Freunde, Bekannte oder Verwandte im Stadtteil
q) altengerechte Wohngegend
r) angenehme Bewohner, Nachbarschaft
s) Ausländer sind gut integriert
t) wenig Verkehr
u) sonstige Vorteile, und zwar: _____________________________________________________________________

Wir haben hier noch einmal eine Liste mit Ärgernissen, wie sie gelegentlich in Wohnvierteln auftreten. Bitte kreuzen Sie die Ärgernisse
an, die auf Ihr Wohnviertel zutreffen.
Bitte kreuzen Sie alles Zutreffende an!
‰1
‰1
‰1
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‰1
‰1

a) viel Lärm
b) fehlende Grün- und Erholungsflächen
c) schlechte Luft
d) schlechte Verkehrsanbindung
e) verstopfte Straßen, Parkplatzprobleme
f) schlechte Wohnverhältnisse allgemein
g) fehlende Einrichtungen für Alte, Behinderte
h) zu wenig Kindergartenplätze
i) hässlicher äußerer Eindruck
j) Ausländer sind schlecht integriert
k) zu wenig Spielmöglichkeiten für Kinder
l) fehlendes Angebot an Freizeit und Kultureinrichtungen
m) ungünstige Einkaufsmöglichkeiten
n) schlechte Versorgung mit sonstigen Einrichtungen
o) schlechte Beleuchtung
p) unsichere Gegend, abends gefährlich
q) mangelnde Sauberkeit, schmutzig
r) unangenehme Bewohner, Nachbarschaft
s) sonstige Ärgernisse, und zwar: ______________________________________________________________
Nun folgen einige Fragen zur Innenstadt von Halle.

32.

Wie oft kommen Sie in die Innenstadt von Halle?
‰1
‰2

wohne in der Innenstadt
täglich oder fast täglich

‰3
‰4

mehrmals in der Woche
mehrmals im Monat

‰5
‰6

mehrmals im Jahr
seltener oder nie

6

33.

Welches Verkehrsmittel benutzen Sie für Wege in die Innenstadt am häufigsten?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6

34.

Pkw - Selbstfahrer
Pkw - Mitfahrer
Motorrad, Moped, Mofa u.ä.
Fahrrad
zu Fuß gehen
öffentliche Verkehrsmittel

Eine Innenstadt sollte viele Funktionen erfüllen. Geben Sie uns an, wie zufrieden oder unzufrieden Sie mit den folgenden Angeboten
der halleschen Innenstadt sind.
eher
unzufrieden
‰2
‰2
‰2
‰2

teils, teils

eher zufrieden

sehr zufrieden

a) kulturelle Einrichtungen
b) Einkaufsmöglichkeiten
c) Gastronomie
d) Wochenmarkt auf dem Marktplatz

sehr
unzufrieden
‰1
‰1
‰1
‰1

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

e) Grün- und Parkanlagen
f) Einrichtungen für Sport und Freizeit
g) öffentliches Verkehrsnetz
h) Radwege

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

i) Einrichtungen für Jugendliche
j) Stellplätze für Pkw
k) Stadtbild

‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5

Die folgenden Fragen beziehen sich auf politische Interessen und die wirtschaftliche Lage.
35.

Wie interessiert sind Sie an ...
gar nicht
interessiert
‰1
‰1
‰1

a) der Politik ganz allgemein
b) der kommunalen Politik
c) der Mitarbeit in einer Partei
36.

teils, teils
‰3
‰3
‰3

etwas
interessiert
‰4
‰4
‰4

sehr
interessiert
‰5
‰5
‰5

Angenommen, am nächsten Sonntag wären Bundestagswahlen, würden Sie sich an dieser Wahl beteiligen?
‰1
‰2
‰3
‰4

37.

kaum
interessiert
‰2
‰2
‰2

ja
ich bin mir nicht sicher
nein
™ Wenn Sie hier angekreuzt haben, gehen Sie bitte gleich zu Frage 38!
ich bin noch nicht wahlberechtigt ™ Wenn Sie hier angekreuzt haben, gehen Sie bitte gleich zu Frage 38!

Wen würden Sie bei dieser angenommenen Wahl wählen?
‰1
‰2
‰3
‰4

CDU
SPD
PDS
Bündnis 90/Grüne

‰5
‰6
‰7

FDP
DVU, NPD, Republikaner
eine andere Partei

Die folgenden Fragen beantworten bitte wieder alle!
38.

Wie beurteilen Sie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation?
a) in den ostdeutschen Bundesländern
b) in der Stadt Halle
c) Ihre persönliche Lage

sehr schlecht
‰1
‰1
‰1

schlecht
‰2
‰2
‰2

teils, teils
‰3
‰3
‰3

gut
‰4
‰4
‰4

sehr gut
‰5
‰5
‰5

7

39.

Und wie wird die wirtschaftliche Lage in etwa fünf Jahren sein?
a) in den ostdeutschen Bundesländern
b) in der Stadt Halle
c) Ihre persönliche Lage

40.

sehr schlecht
‰1
‰1
‰1

schlecht
‰2
‰2
‰2

teils, teils
‰3
‰3
‰3

gut
‰4
‰4
‰4

sehr gut
‰5
‰5
‰5

Bitte schätzen Sie folgendes ein. Was macht Ihnen Sorge? Wodurch fühlen Sie sich bedroht?
Ich fühle mich bedroht durch ...
gar
nicht
bedroht
‰1
‰1
‰1

nicht
bedroht

teils,
teils

eher
bedroht

sehr
bedroht

‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5

d) Betrüger, Schwindler
e) möglichen Wohnungsverlust
f) Verschmutzung/Vergiftung der Umwelt

‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5

g) Einwanderung von Ausländern
h) Rechtsradikalismus
i) Linksradikalismus

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‰1
‰1

‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5

j) Krankheit
Nur für Erwerbstätige:
k) mögliche Arbeitslosigkeit

‰1

‰2

‰3

‰4

‰5

‰1

‰2

‰3

‰4

‰5

a) zunehmende Verteuerung des Lebens (Miete, Fahrtkosten usw.)
b) zunehmenden Egoismus/Rücksichtslosigkeit
c) Gewaltkriminalität

41.

Es gibt Dinge, die einem mehr oder weniger wichtig sein können, um sich in einer Stadt wohl zu fühlen. Bitte geben Sie an, wie
wichtig oder unwichtig Ihnen persönlich jede einzelne der genannten Lebensbedingungen ist.
sehr
unwichtig
‰1
‰1
‰1
‰1

eher
unwichtig
‰2
‰2
‰2
‰2

teils,
teils

eher
wichtig

sehr
wichtig

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

e) Kindertageseinrichtungen (Hort, Krippe, Kindergarten u. ä.)
f) Spielmöglichkeiten für Kinder
g) Versorgung mit Schulen
h) Versorgung mit Ärzten und Krankenhäusern

‰1
‰1
‰1
‰1

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‰2

‰3
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‰3
‰3

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‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

i) Versorgung mit Schwimmbädern und Sportanlagen
j) Gestaltung und Erhaltung von Gebäuden und Straßenbild
k) Ausbau und Zustand der Grünanlagen
l) Versorgung mit Ausbildungsplätzen/Lehrstellen

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
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‰2

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‰3
‰3
‰3

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‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

m) Versorgung mit Alten- und Pflegeheimen
n) Abfallentsorgung, Müllbeseitigung
o) Schutz vor Kriminalität
p) Angebot an Restaurants

‰1
‰1
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‰3
‰3
‰3

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‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

q) Theater- und Konzertangebot
r) Angebot an Kino- und Tanzveranstaltungen
s) Versorgung mit Freizeiteinrichtungen für Senioren
t) Attraktivität der Innenstadt

‰1
‰1
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‰2
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‰5
‰5
‰5
‰5

u) Versorgung mit Wohnungen
v) Jugendfreizeiteinrichtungen
w) Angebot an/in Museen, Galerien, Ausstellungen
x) Versorgung mit ambulanten Pflege- und Sozialdiensten

‰1
‰1
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‰2
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‰3
‰3
‰3
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‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

a) Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
b) Einkaufsmöglichkeiten
c) Versorgung mit Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
d) Ausbau und Zustand der Straßen

8

42.

Nachdem Sie oben angegeben haben, wie wichtig Ihnen die einzelnen Lebensbedingungen sind, möchten wir Sie bitten, uns auch
anzugeben, wie stark Ihre Zufriedenheit mit den einzelnen Lebensbedingungen in Ihrer Stadt ist.
sehr
unzufrieden
‰1
‰1
‰1
‰1

eher
unzufrieden
‰2
‰2
‰2
‰2

teils,
teils

e) Kindertageseinrichtungen (Hort, Krippe, Kindergarten u. ä.)
f) Spielmöglichkeiten für Kinder
g) Versorgung mit Schulen
h) Versorgung mit Ärzten und Krankenhäusern

‰1
‰1
‰1
‰1

i) Versorgung mit Schwimmbädern und Sportanlagen
j) Gestaltung und Erhaltung von Gebäuden und Straßenbild
k) Ausbau und Zustand der Grünanlagen
l) Versorgung mit Ausbildungsplätzen/Lehrstellen

‰3
‰3
‰3
‰3

eher
zufrieden
‰4
‰4
‰4
‰4

sehr
zufrieden
‰5
‰5
‰5
‰5

‰2
‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
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‰3

‰4
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‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

‰1
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‰3
‰3

‰4
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‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

m) Versorgung mit Alten- und Pflegeheimen
n) Abfallentsorgung, Müllbeseitigung
o) Schutz vor Kriminalität
p) Angebot an Restaurants

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

q) Theater- und Konzertangebot
r) Angebot an Kino- und Tanzveranstaltungen
s) Versorgung mit Freizeiteinrichtungen für Senioren
t) Attraktivität der Innenstadt

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
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‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

u) Versorgung mit Wohnungen
v) Jugendfreizeiteinrichtungen
w) Angebot an/in Museen, Galerien, Ausstellungen
x) Versorgung mit ambulanten Pflege- und Sozialdiensten

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2
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‰3
‰3
‰3

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‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

a) Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
b) Einkaufsmöglichkeiten
c) Versorgung mit Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
d) Ausbau und Zustand der Straßen

43.

Im Folgenden lesen Sie einige Lebensziele und -prinzipien. Wie wichtig sind Ihnen diese persönlich?
sehr
unwichtig
‰1
‰1
‰1
‰1

eher
unwichtig
‰2
‰2
‰2
‰2

teils,
teils

eher
wichtig

sehr
wichtig

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

e) Leistung und Erfolg
f) für andere Menschen da sein, auch wenn man selbst auf etwas verzichten
muss
g) eine Arbeit haben, in der man aufgeht
h) das Leben genießen

‰1
‰1

‰2
‰2

‰3
‰3

‰4
‰4

‰5
‰5

‰1
‰1

‰2
‰2

‰3
‰3

‰4
‰4

‰5
‰5

i) seine Pflichten und Aufgaben erfüllen
j) eine Arbeit haben, die viel Geld einbringt, ganz gleich ob sie einem gefällt
k) dem Leben seinen Lauf lassen, es kommt sowieso alles, wie es kommen
muss
l) Ehe, Partnerschaft

‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5

‰1

‰2

‰3

‰4

‰5

m) selbstständig und eigenverantwortlich leben
n) Kind(er)
o) was sich im Leben bewährt hat, beibehalten
p) aufgeschlossen für Neues sein, Neues im Leben wagen

‰1
‰1
‰1
‰1

‰2
‰2
‰2
‰2

‰3
‰3
‰3
‰3

‰4
‰4
‰4
‰4

‰5
‰5
‰5
‰5

q) sein Leben ganz nach den eigenen Interessen und Fähigkeiten gestalten
r) Mitbestimmung bei Entscheidungen vergrößern

‰1
‰1

‰2
‰2

‰3
‰3

‰4
‰4

‰5
‰5

a) technischer Fortschritt
b) Recht auf freie Meinungsäußerung
c) wirtschaftliches Wachstum
d) Mitsprache in Staat und Gesellschaft

9

Die folgenden Fragen beziehen sich auf das Thema Arbeit und Arbeitslosigkeit.
44.

In welchen Bereichen waren Sie am 30.06.1990 beruflich tätig und wo sind Sie gegenwärtig tätig?
30.06.1990
‰1
‰2
‰3

gegenwärtig
‰1
‰2
‰3

Baugewerbe
Handel (außer Gaststätten)
Verkehr/Nachrichtenwesen (einschließlich Post/Bahn)

‰4
‰5
‰6

‰4
‰5
‰6

Kreditinstitute/Versicherungen
Dienstleistungen
Organisationen und private Haushalte

‰7
‰8
‰9

‰7
‰8
‰9

Gebietskörperschaften und Sozialversicherung
Bildung und Wissenschaft
anderer Bereich

‰10
‰11
‰12

‰10
‰11
‰12

in Ausbildung/Umschulung (Schüler/Student/Lehrling)
nicht berufstätig (Kind)

‰13
‰14

‰13
‰14

nicht berufstätig (Hausfrau, Rentner, Vorruhestand)

‰15

‰15

™ Wenn Sie hier angekreuzt haben, gehen Sie bitte

arbeitslos

‰16

‰16

™ Wenn Sie hier angekreuzt haben, gehen Sie bitte

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Energie, Wasserversorgung, Bergbau
verarbeitendes Gewerbe (Industrie und Handwerk)

gleich zu Frage 52!
gleich zu Frage 49!

Die folgenden Fragen beantworten bitte nur Erwerbstätige und Auszubildende!
45.

Wie sicher ist Ihr jetziger Arbeits-/Ausbildungsplatz?
‰1

46.

eher sicher

‰3

eher unsicher

‰4

in der Stadt Halle
im Saalkreis
außerhalb von Halle/Saalkreis, aber im Regierungsbezirk Halle
außerhalb vom Regierungsbezirk Halle, aber in Sachsen-Anhalt
außerhalb Sachsen-Anhalts

unter 15 Minuten
15 Minuten bis unter 30 Minuten
30 Minuten bis unter 45 Minuten

‰4
‰5
‰6

45 Minuten bis unter 1 Stunde
1 Stunde bis unter 2 Stunden
2 Stunden und mehr

Welches Verkehrsmittel benutzen Sie für den tägliche Weg zu Ihrer Arbeits-/Ausbildungsstelle am häufigsten?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6

Pkw - Selbstfahrer
Pkw - Mitfahrer
Motorrad, Moped, Mofa u.ä.
Fahrrad
zu Fuß gehen
öffentliche Verkehrsmittel
Die folgenden drei Fragen richten sich nur an Arbeitslose. Alle anderen gehen bitte zu Frage 52!

49.

sehr unsicher

Wie lange benötigen Sie im Durchschnitt für den täglichen Hinweg zur Arbeit bzw. zur Ausbildung von der Haustür bis zu Ihrem
Arbeits-/Ausbildungsplatz?
‰1
‰2
‰3

48.

‰2

Wo befindet sich Ihre Arbeits-/Ausbildungsstelle?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5

47.

sehr sicher

Wie lange sind Sie schon arbeitslos?
_________ Monate

10

50.

Womit bestreiten Sie gegenwärtig Ihren Lebensunterhalt?
‰1
‰2
‰3
‰4

51.

Arbeitslosengeld
Arbeitslosenhilfe
Unterstützung durch Ehe-/Lebenspartner
Unterstützung durch Eltern/Verwandte

‰5
‰6
‰7

Zurückgreifen auf eigene Ersparnisse
Sozialhilfe
etwas anderes

Welche Pläne haben Sie bezüglich Ihrer weiteren Berufstätigkeit in der nächsten Zukunft?
Ich möchte ...
so bald wie möglich wieder berufstätig sein und zwar vollbeschäftigt
so bald wie möglich wieder berufstätig sein und zwar teilzeitbeschäftigt
die Berufstätigkeit für eine Weile aufgeben
nur gelegentlich arbeiten, wenn ich Geld brauche
ganz mit der Berufstätigkeit aufhören
eine Fortbildung oder Umschulung anstreben
etwas anderes

‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6
‰7

Die folgenden Fragen beantworten bitte wieder alle!
52.

Wie viele Kinder haben Sie?
Bitte geben Sie auch die Kinder an, die nicht mehr in Ihrem Haushalt leben!
‰1

53.

kein Kind

‰2

‰3

2 Kinder

3 oder mehr Kinder

‰4

Bitte denken Sie einmal an Ihr Leben im Großen und Ganzen. Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig damit?
sehr unzufrieden
‰1

54.

1 Kind

eher unzufrieden
‰2

teils, teils
‰3

eher zufrieden
‰4

sehr zufrieden
‰5

Und wie schätzen Sie allgemein Ihre persönliche Zukunft ein?
‰1

optimistisch

‰2

eher optimistisch

‰3

eher pessimistisch

‰4

pessimistisch

Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre bisherige Mitarbeit. Zugleich möchten wir Sie aber bitten, auch noch die folgenden Fragen
zu beantworten. Sie helfen uns damit sehr. Es geht um einige statistische Angaben zu Ihrer Person.
1.

Wie lange leben Sie schon in Halle?
bitte Jahr angeben:_________

2.

Sind Sie ...
‰1

3.

‰1

ein Mann

‰2

eine Frau

Würden Sie bitte angeben, in welchem Jahr Sie geboren sind?
bitte Jahr angeben:_________

4.

Was ist Ihr Familienstand?
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5

5.

Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Ehepartner zusammen
Ich bin verheiratet und lebe von meinem Ehepartner getrennt
Ich bin ledig
Ich bin geschieden
Ich bin verwitwet

Wenn Sie nicht verheiratet sind, leben Sie ...
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6

in Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt
in Lebensgemeinschaft ohne gemeinsamen Haushalt
ohne Partner allein
bei den Eltern
in einer Wohngemeinschaft
sonstiges

seit meiner Geburt

11

6.

Welchen Schulabschluss haben Sie?
Bitte nur den höchsten Abschluss ankreuzen!
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6
‰7
‰8
‰9

7.

Welche berufliche Qualifikation besitzen Sie?
Bitte nur den höchsten Abschluss ankreuzen!
‰1
‰2
‰3
‰4
‰5
‰6
‰7
‰8

8.

noch in der Schulausbildung
Schule ohne Abschluss beendet
Volks- bzw. Hauptschulabschluss
Realschulabschluss
polytechnische Oberschule 8. bzw. 9. Klasse nach 1965
polytechnische Oberschule 10. Klasse (vor 1965: 8. Klasse)
Fachschulreife bzw. fachgebundene Hochschulreife
Abitur (Gymnasium bzw. erweiterte Oberschule)
einen anderen Abschluss

noch in der beruflichen Ausbildung/Lehre
keine abgeschlossene Berufsausbildung
Teilfacharbeiter
Facharbeiter
Meister oder vergleichbare Zusatzqualifikation
Fachschulabschluss
Hochschulabschluss
Promotion

Sind Sie ...
Bitte nur eine Antwort ankreuzen!
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vollzeit-erwerbstätig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden und mehr
teilzeit- oder stundenweise erwerbstätig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 35 Stunden
in Kurzarbeit
Schüler, Student
Auszubildender
Rentner/Pensionär
im Altersübergang/Vorruhestand
zur Zeit arbeitslos
beschäftigt im Rahmen eines ABM-Programms
Wehr- bzw. Zivildienstleistender, freiwilliges soziales Jahr
Hausfrau/-mann
zur Zeit Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs
aus anderen Gründen nicht erwerbstätig
Die nächsten Fragen beantworten bitte nur Erwerbstätige. Alle anderen gehen bitte zur Frage 10!

9.

In welcher beruflichen Stellung sind Sie derzeit beschäftigt?
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ungelernter/angelernter Arbeiter
Teilfacharbeiter
Facharbeiter in der Landwirtschaft
Facharbeiter in der Produktion
Facharbeiter, aber nicht in der Produktion oder der Landwirtschaft
Vorarbeiter
Meister
Meister im Angestelltenverhältnis
Angestellter mit einfacher Tätigkeit (z. B. Verkäufer, Kontorist, Schreibkraft)
Angestellter mit qualifizierter Tätigkeit (z. B. Sachbearbeiter, Buchhalter, technischer Zeichner)
Angestellter mit hochqualifizierter Tätigkeit oder Leitungsfunktion (z. B. Prokurist, Abteilungsleiter)
Angestellter mit umfassenden Führungsaufgaben (z. B Direktor, Geschäftsführer)
Beamter im einfachen oder mittleren Dienst
Beamter im höheren oder gehobenen Dienst
Selbstständiger ohne oder mit bis zu 10 Mitarbeitern
Selbstständiger mit 11 und mehr Mitarbeitern
mithelfender Familienangehöriger eines Selbstständigen
freiberuflich erwerbstätig

12

Die folgenden Fragen beantworten bitte wieder alle!
10.

Wie viele Personen leben insgesamt in Ihrem Haushalt, Sie selbst mit eingeschlossen? Rechnen Sie bitte jeden dazu, der
normalerweise hier wohnt, auch wenn er zur Zeit abwesend ist, z. B. im Krankenhaus oder im Urlaub. Auch Kinder rechnen Sie bitte
dazu.
Anzahl:_________

11.

Wie viele Personen davon gehören zu den folgenden Altersgruppen:
unter 6 Jahre:
6 bis 9 Jahre:
10 bis 18 Jahre:

12.

Leben behinderte oder pflegebedürftige Personen in Ihrem Haushalt?
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nein

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ja, und zwar:
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13.

bis 800 DM
801 bis 1.000 DM
1.001 bis 1.200 DM
1.201 bis 1.400 DM
1.401 bis 1.600 DM
1.601 bis 1.800 DM
1.801 bis 2.000 DM
2.001 bis 2.200 DM

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2.201 bis 2.400 DM
2.401 bis 2.600 DM
2.601 bis 2.800 DM
2.801 bis 3.000 DM
3.001 bis 3.200 DM
3.201 bis 3.400 DM
3.401 bis 3.600 DM
3.601 bis 3.800 DM

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3.801 bis 4.000 DM
4.001 bis 4.200 DM
4.201 bis 4.500 DM
4.501 bis 5.000 DM
5.001 bis 5.500 DM
5.501 bis 6.000 DM
6.001 bis 7.000 DM
mehr als 7.000 DM

Aus welchen Quellen bezieht Ihr Haushalt sein Einkommen?
Kreuzen Sie bitte alles Zutreffende an!
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15.

a) Mutter
b) Vater
c) ich selbst
d) Lebenspartner
e) Kind(er)
f) andere Person(en)

Wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen Ihres Haushalts insgesamt? Wir meinen dabei die Summe, die sich ergibt aus Lohn,
Gehalt, Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit, Rente oder Pension, jeweils nach Abzug der Steuern und
Sozialversicherungsbeiträge. Rechnen Sie auch bitte die Einkünfte aus öffentlichen Beihilfen, Einkommen aus Vermietung,
Verpachtung, Wohngeld, Kindergeld und sonstige Einkünfte hinzu.
Ihre Angabe wird - wie auch alle anderen Angaben in diesem Fragebogen - selbstverständlich vollständig anonym gehalten,
so dass keinerlei Rückschlüsse auf Sie selbst oder Ihren Haushalt möglich sind. Es würde uns helfen, wenn Sie die
Einkommensgruppe ankreuzen könnten, zu der Ihr Haushalt gehört.
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14.

_________Personen
_________Personen
_________Personen

a) Haupterwerbstätigkeit
b) Teilzeiterwerbstätigkeit
c) Nebenerwerbstätigkeit
d) Kurzarbeitergeld
e) Arbeitslosengeld
f) BAföG
g) Ausbildungsvergütung
h) Vergütung für Wehr- oder Ersatzdienst
i) Altersübergangsgeld

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j) Rente/Pension
k) Wohngeld
l) Erziehungsgeld
m) Kindergeld
n) Unterhaltszahlung
o) Sozialhilfe
p) Vermietung/Verpachtung
q) sonstige Einkünfte

Haben Sie bereits an einer unserer Bürgerbefragungen teilgenommen?
Mehrfachnennungen möglich!
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a) nein
b) ja, 1993
c) ja, 1994
d) ja, 1995
e) ja, 1997
f) ja, 1999
Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Mitarbeit!

Veröffentlichte "Hallesche Graureiher", Stand: März 2002
Unsere aktuelle Publikationsliste finden Sie im Internet unter:
http://www.soziologie.uni-halle.de/publikationen/index.html

Mnich, Eva, 1993: Bürgerumfrage Halle 1993. Der Hallesche Graureiher 93-1.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg
Sahner, Heinz, 1993: Dienstleistungssektor in der DDR und in den neuen Bundesländern. Der Hallesche Graureiher 93-2. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in: Gegenwartskunde
4/1994, S. 527 -554
Sahner, Heinz, 1994: Leben in Halle. Ergebnisse einer Bürgerumfrage im Vergleich,
Der Hallesche Graureiher 94-1. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in: Krüger, H.-H., Kühnel, M.,
Thomas, S. (Hrsg.) Brüche, Umbrüche - Aufbruch? Arbeits-, bildungs- und
sozialpolitische Problemlagen und Perspektiven in Ostdeutschland, April 1995,
Leske & Budrich.
1994: Jahresbericht 1.4.1992 bis 31.3.1994, Der Hallesche Graureiher 94-2.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg
Kreckel, Reinhard, 1994: Soziologie an den ostdeutschen Universitäten: Abbau und
Neubeginn, Der Hallesche Graureiher 94-3. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in: Sociology in
Germany, Soziologie Special Edition 3-1994, Leske & Budrich, Opladen, S. 240 251.
Däumer, Roland, 1994: Skalierung mit Assoziationsmodellen: Entwicklung einer Skala
Ost- und Westdeutscher Ausbildungsabschlüsse nach der Wiedervereinigung, Der
Hallesche Graureiher 94-4. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg
Thome, Helmut, 1994: Soziologische Zyklentheorie zwischen Spekulation und
Emperie, Der Hallesche Graureiher 94-5. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Huber, Joseph, 1994: Nachhaltige Entwicklung durch Suffizienz, Effizienz und
Konsistenz, Der Hallesche Graureiher 94-6. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in: P. Fritz, W. Levi,
J. Huber (Hrsg.), Nachhaltige Entwicklung, Stuttgart: Edition Universitas 1995
Sahner, Heinz, 1994: Regionalentwicklung: Kultur als Standortfaktor. Halle und sein
Umland - unterschätzte Möglichkeiten, Der Hallesche Graureiher 94-7.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.

Mnich, Eva, 1995: Bürgerumfrage Quedlinburg 1994, Der Hallesche Graureiher 95-1.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Däumer, Roland, 1995: Die Gemeindeverwaltungsreform in Sachsen-Anhalt:
Voraussetzung zur Verwirklichung lokaler Selbstverwaltung? Eine
regionalsoziologische Analyse des Transformationsprozesses der Verwaltung im
ländlichen Bereich (Raum Halle:Saalkreis), Der Hallesche Graureiher 95-2.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Mnich, Eva, 1995: Bürgerumfrage Halle 1994, Der Hallesche Graureiher 95-3.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Kreckel, Reinhard, 1995: Makrosoziologische Überlegungen zum Kampf um Normalund Teilzeitarbeit im Geschlechterverhältnis, Der Hallesche Graureiher 95-4.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Sahner, Heinz, 1995: Regionale Kooperation im Verdichtungsraum Halle-Leipzig Ch a n c e n , P ro b l e me u n d W e g e , De r Ha lle s c h e G ra u re ih e r 9 5 -5 .
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg. sowie in: Raumforschung und Raumordnung, Heft 6.1995/ 53.
Jahrgang
Sahner, Heinz, 1995: Sozialstruktur und Lebenslagen, Der Hallesche Graureiher 95-6.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg sowie in: O.W. Gabriel und E. Holtmann (Hrsg.), Handbuch des
politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. München: Oldenbourg
(erscheint demnächst)
Sahner, Heinz/Schwendtner, Stefan/Stange, Constanze/Westphal, Kathrin/Teubner,
Hannes, 1995: Gesellschaften im Umbruch, Der 27. Kongreß der Deutschen
Gesellschaft für Soziologie in Halle an der Saale 3. - 7. April 1995 - Eine
Nachlese - Der Hallesche Graureiher 95-7. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Krickhahn, Thomas, 1995: Stadtsoziologische Erhebungen in acht Städten der DDR,
Der Hallesche Graureiher 95 - 8. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Mnich, Eva/Schwiete, Reinhard, 1996: Vergleichender Tabellenband der Kommunalen
Bürgerumfragen in der Stadt Halle 1993, 1994 und 1995 sowie im Saalkreis 1995,
Der Hallesche Graureiher 96 - 1. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Thome, Helmut, 1996: Umweltbewußtsein und Umweltverhalten bei Bediensteten der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Der Hallesche Graureiher 96 - 2.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.

Rahlf, Thomas, 1996: Zur Modellierung stochastischer Zyklen als AR(2)-Prozeß, Der
Hallesche Graureiher 96-3. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg.
Mnich, Eva, 1996: Bürgerumfrage Stadt Halle und Saalkreis 1995, Der Hallesche
Graureiher 96-4. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg.
Bolder, Axel/ Hendrich, Wolfgang/ Spindler, Axel, 1996: Umlernen im Spannungsfeld
von Aufbruch und neuen alten Segmentierungen, Der Hallesche Graureiher 96-5.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Kreckel, Reinhard, 1996: Akademische Freiheit heute, Antrittsrede anläßlich der
feierlichen Rektoratsübergabe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
16.10.1996, Der Hallesche Graureiher 96-6. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Thome, Helmut, 1996: Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Halle,
Ergebnisse einer Befragung von Neuimmatrikulierten des Wintersemesters
1994/95 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Der Hallesche
Graureiher 96-7. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg.
Lutz, Burkart/Ortmann, Julia, 1997: Ausbildungsabschlüsse und Arbeitsmarkt deutscher Beitrag zu einem europäischen Vergleich, Der Hallesche Graureiher 971. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Grünert, Holle / Lutz, Burkart / Steiner, Christine, 1997: Wechselwirkungen von
Bildungsverhalten, Arbeitsmarktstruktur und Beschäftigerverhalten in postsozialistischen Gesellschaften, Ergebnisse eines Forschungskolloquiums, Der
Hallesche Graureiher 97-2. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg.
Winter, Martin, 1997: Die Polizei - autonomer Akteur oder Herrschaftsinstrument?, Der
Hallesche Graureiher 97-3. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg.
Zimmer, René, 1997: Der Wandel des Arztberufs im Zuge der Industrialisierung im 19.
Jahrhundert am Beispiel der Stadt Halle a. d. Saale, Der Hallesche Graureiher 974. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Grünert, Holle, 1997: Starrheit und Mobilität im Beschäftigungssystem der DDR, Der
Hallesche Graureiher 97-5. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg sowie in: B. Lutz (Hrsg.), Subjekt im
Transformationenprozeß - Spielball oder Akteur. München und Mering: Rainer
Hampp, S. 17 - 67.

Bayer, Michael, 1998: Computer Assisted Telephone Interviewing - Methodik und
praktische Umsetzung, Der Hallesche Graureiher 98-1. Forschungsberichte des
Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Petermann, Sören, 1998: Bürgerumfrage Halle 1997, Der Hallesche Graureiher 98-2.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Kreckel, Reinhard/Schenk, Sabine, 1998: Full-Time or Part-Time? The Contradictory
Integration of the East German Female Labour Force in Unified Germany, Der
Hallesche Graureiher 98-3. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg.
Lutz, Burkart/Schlesier, Kristine, 1998: Zwischenbetriebliche Kooperation in der
ostdeutschen Industrie - Chancen, Hemmnisse und Ansatzpunkte ihrer
Überwindung. Ein Kolloquium von Praktikern und Wissenschaftlern. Der Hallesche
Graureiher 98-4. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg.
Winter, Martin, 1998: Protest policing und das Problem der Gewalt. Der Hallesche
Graureiher 98-5. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg.
Sahner, Heinz, 1998: Bürgerbefragungen und das Prinzip der nachhaltigen
Stadtentwicklung. Der Hallesche Graureiher 98-6. Forschungsberichte des Instituts
für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Ketzmerik, Thomas / Wiener, Bettina, (Hrsg.) 1999: Kombilohn - geringfügige
Beschäftigung - Erwerbsverläufe. Das vierte FORUM zu den Arbeitsmarktdaten
Sachsen-Anhalt. Der Hallesche Graureiher 99-1. Forschungsberichte des Instituts
für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Sahner, Heinz / Zaborowski K. U., 1999: Silberhöhe - Eine Großwohnsiedlung von
Halle im Umbruch. Der Hallesche Graureiher 99-2. Forschungsberichte des
Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Huber, Joseph, 1999: Plain Money. A Proposal for Supplying the Nations with the
necessary Means in a modern Monetary System. Der Hallesche Graureiher 99-3.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Petermann, Sören, 1999: Die Bürgerumfragen in der Stadt Halle 1993, 1994, 1995
und 1997. Der Hallesche Graureiher 99-4. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Thome, Helmut, 1999: Sozialökologische Analyse der Kriminalität in Deutschland am
Ende des 19. Jahrhunderts. Der Hallesche Graureiher 99-5. Forschungsberichte
des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Terpe, Silvia, 1999: Die Schaffung sozialer Wirklichkeit durch emotionale
Mechanismen. Der Hallesche Graureiher 99-6. Forschungsberichte des Instituts für
Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Petermann, Sören, 2000: Bürgerumfrage Halle 1999. Der Hallesche Graureiher 20001. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Stange, Constanze, 2000: Kunst - Erwerbsarbeit - Geschlecht. Zur Ungleichheit von
Künstlerinnen und Künstlern in Sachsen-Anhalt. Der Hallesche Graureiher 2000-2.
Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
Sahner, Heinz, 2000: Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung: Über Diskrepanzen Unterschiede zwischen dem was ist, und dem, was darüber berichtet wird. Der
Hallesche Graureiher 2000-3. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Sahner, Heinz, 2000: Großwohnsiedlungen der Stadt Halle, Heide-Nord im Vergleich.
Der Hallesche Graureiher 2000-4. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Henning, Jörg, 2001: Transformationsprobleme nach der Wende am Beispiel der
Stadtwerke Halle GmbH. Der Hallesche Graureiher 2001-1. Forschungsberichte
des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Petermann, Sören, 2001: Soziale Vernetzung städtischer und ländlicher
Bevölkerungen am Beispiel der Stadt Halle. Abschlussbericht und Codebuch. Der
Hallesche Graureiher 2001-2. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Bayer, Michael, 2002: Subjektive Zufriedenheit im Kontext organisatorischen Wandels
und beruflicher Veränderungsprozesse am Beispiel eines ostdeutschen
Krankenhauses. Der Hallesche Graureiher 2002-1. Forschungsberichte des
Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Petermann, Sören, 2002: Bürgerumfrage Halle 2001. Der Hallesche Graureiher 20022. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität HalleWittenberg.
        
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