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Periodical volume

Full text: Europaarbeit der Stadt Chemnitz Issue 2014(2015)

STADT CHEMNITZ

DIE EUROPAARBEIT DER STADT CHEMNITZ
JAHRESBERICHT 2014

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Projekte Veranstaltungen Initiativen Netzwerke

INHALT

DIE EUROPAARBEIT DER STADT CHEMNITZ 2014
Bei der Verleihung des Kunstpreises zur deutsch-tschechischen Verständigung im Oktober 2014 im Chemnitzer Rathaus an den Schriftsteller Pavel Kohout zeigte sich dieser als ein überzeugter Verfechter der europäischen Idee. Europa sei ein Wunder und die Erfüllung eines Traumes. Weiter sagte der tschechische Preisträger in seiner Dankesrede: „Es lebe vor allem auch die vollkommene, unreife, hoffnungsträchtige Europäische Union.“ Diese positive Bedeutung riefen sich alle Europäerinnen und Europäer vor Augen, als im vergangenen Jahr dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gedacht wurde. Hinzu kam das 25-jährige Jubiläum des Falls der Berliner Mauer, wodurch nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa eine neue Epoche begann. Beides ist untrennbar mit Demokratie, Freiheit und Menschenrechten verbunden. Auf diese Werte gründet sich die Union in ihrem Vertrag von Lissabon. Für eine optimale Nutzung der europäischen Fördermittel steht den Chemnitzer Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen die städtische EU-Stelle zur Seite. Interessierten Akteuren wird Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Förderprogramms, dem Ausfüllen des Förderantrags, der Suche nach geeigneten Projektpartnern und bei der Umsetzung des Projekts gewährt. Ebenso wird zur Bereitstellung der erforderlichen Ko-Finanzierung beraten. Gleichfalls obliegt der EU-Stelle die Koordinierung von Aktionswochen, um so auf europäischer Ebene als wichtig erachtete Themen zu vermitteln. Organisationen, die hier aktiv werden möchten, können sich melden und gemeinsame Aktivitäten vorbereiten. Neben der Fördermittelberatung und der Öffentlichkeitsarbeit fällt die Arbeit in Netzwerken in den Tätigkeitsbereich der Koordinierungsstelle, wovon wiederum die Chemnitzerinnen und Chemnitzer profitieren. Eine schnelle Kontaktaufnahme mit anderen europäischen Städten dient dem Austausch von Erfahrungen, der Lösung gemeinsamer Probleme oder der Ideenanregung für die eigene Arbeit.

	 	 TRANSNATIONALE EU-PROJEKTE 	 	 	 	 	 	 	 	 STRUKTURFONDS 	 	 	 	 	 	 	 	 AKTIONEN EUROPA 	 	 	 	 	 	 ARBEIT IN NETZWERKEN 	 	 	 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT	 DER EU-STELLE	 	 	 AUSBLICK 2015 	 	 ANSPRECHPARTNER 	

Die Europaarbeit der Stadt Chemnitz 2014	 Die neue EU-Fördermittelperiode 2014-2020	 Tänzerische und musikalische Darbietung des Buches „Dracula“	 Europäische Sommerphilharmonie 2014	 2. Sommerakademie – Kulturelle Vielfalt und Partizipation auf lokaler Ebene	 Iniciativa historické tramvaje/Initiative historische Straßenbahnen	 Spielend lernen – Nutzung von Lernspielen zur Verbesserung der Grundkompetenzen Erwachsener	 19. Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL	 Innovative Lösungen für die Integration von arbeitssuchenden Personen	 Neubau Turnhalle und Sanierung Jahnbaude – Nachhaltige Stadtentwicklung Sonnenberg	 Neubau REITBAHNHAUS	 European Energy Award für energieeffiziente Kommunen und Landkreise, hier: Weiterführungsphase für die Stadt Chemnitz	 FERIENAKADEMIE profilius	 Regionale Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung 	 Die Komplizen: Mentoring für Schüler gGmbH 	 Europawoche 2014	 Europäisches Nachbarschaftsfest mit Erfahrungsaustausch „Lebenslanges Lernen – Miteinander, voneinander, übereinander lernen“	 Europäische Mobilitätswoche „Unsere Straßen, unsere Wahl“	 Europäische Woche der lokalen Demokratie „Partizipative Demokratie: teilen, vorschlagen, entscheiden“	 Treffen der Eurocities-Arbeitsgruppe „Kreativwirtschaft“ in Barcelona	 German Eurocities Dialogue – Dialog der deutschen Eurocities	 Leiterin des Europabüros der Sächsischen Kommunen zu Besuch in Chemnitz	 Empfang europäischer Hochschulvertreterinnen und Hochschulvertreter des „Transnational Career Service“ durch Bürgermeisterin Petra Wesseler	 Informationsveranstaltung zum EU-Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“	 Europäisches Jahr für Entwicklung 	 Termine 2015	 Ansprechpartner zum Thema Europa in der Stadt Chemnitz	

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Fördermittel der Europäischen Union ebnen den Weg für zusätzliche Aktivitäten und Vorhaben. Sie geben die Möglichkeit, Projekte, Veranstaltungen oder Maßnahmen in bestimmten Bereichen umzusetzen. Auf diese Weise können die gemeinsamen Zielsetzungen, auf die sich alle Mitgliedsländer der Union geeinigt haben, auf nationaler wie lokaler Ebene eingebracht werden. Die Europäerinnen und Europäer sind direkt berührt und einbezogen. Im Jahr 2014 boten sich den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Chemnitz neben der Wahl zum Europäischen Parlament vielfältige Gelegenheiten, europäische Aktionen wahrzunehmen. Dadurch kann auch der seitens der Europäischen Institutionen immer wieder vorgetragene Wunsch nach Beteiligung der Bürgerschaft an der künftigen Ausgestaltung der Europäischen Union erreicht werden. Um die Vielzahl existierender Förderbereiche bewusst zu machen, führt der vorliegende Jahresbericht zur Europaarbeit der Stadt Chemnitz eine Auswahl an im Vorjahr verwirklichten Projekten auf. Deutlich wird so die weitreichende Unterstützung der Europäischen Union in den Feldern Jugend, Bildung, Unionsbürgerschaft, Kultur, Umwelt, Energieeffizienz, Forschung, Wirtschaft, Beschäftigung wie auch Stadtentwicklung.

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DIE NEUE EU-FÖRDERMITTELPERIODE 2014-2020
EU-FÖRDERPROGRAMM Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds PROJEKTZEITRAUM 1. Januar bis 30. Juni 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 16.540 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 	 •	 	 	 	 	 	 •	 	

TÄNZERISCHE UND MUSIKALISCHE DARBIETUNG DES BUCHES „DRACULA“

Mit Beginn des Jahres 2014 traten wir in die neue Förderperiode der Europäischen Union ein. Deren Prioritäten orientieren sich an der Europa 2020-Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Ende Juni 2013 einigten sich Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Parlaments auf einen neuen Finanzrahmen von rund 960 Milliarden Euro. In den Grundzügen entsprechen viele Aktionsprogramme der vorhergehenden Förderperiode. Änderungen betreffen vor allem Umbenennungen, Zusammenlegungen, neu hinzugekommene Förderbereiche sowie Schwerpunktsetzungen. NEUERUNGEN IN DEN EINZELNEN FÖRDERPROGRAMMEN EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER untergliedert sich im neuen Förderzeitraum nur noch in die zwei Programmbereiche „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ und „Demokratisches Engagement und Partizipation.“ Städtepartnerschaften bzw. Städtefreundschaften können ein gemeinsames Thema bearbeiten. ERASMUS+ erfordert für Jugend- und Bildungsprojekte aufgrund einer Vereinfachung durch Pauschalen keinen Eigenmittelnachweis mehr. Erstmals möglich ist die Förderung von Sport mit max. 500.000 Euro für Partnerschaften. KREATIVES EUROPA vereint die bisherigen Programme Kultur und Media. Kooperationsprojekte umfassen 70 % des gesamten Budgets. Einen besonderen Schwerpunkt dieser Förderperiode stellt die Kunst- und Kreativbranche dar. RECHTE, GLEICHSTELLUNG UND UNIONSBÜRGERSCHAFT wurde neu aufgelegt und zielt auf den Schutz der Rechte und die Gleichstellung ab. Dazu sollen transnationale Kooperationsnetze, Informationsaustausch und eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit Umsetzung finden. LIFE ermöglicht Förderungen für alle Bereiche der Umwelt. Bezüglich Dauer und Finanzen sind keine Beschränkungen festgelegt. Anträge können auf Deutsch gestellt werden und die Projekte erhalten eine Anschubfinanzierung. HORIZONT 2020 richtet sich als Forschungsrahmenprogramm vorwiegend an Forschungseinrichtungen. Gemeinsam mit Kommunen können Pilotprojekte realisiert werden. Eine einheitliche Förderquote pro Projekt sorgt für Vereinfachung bei der Beantragung und Abrechnung.
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STARKE AUSRICHTUNG DER STRUKTURFONDS AUF EUROPA 2020 Europäischer Sozialfonds (ESF) und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) konzentrieren sich in besonderem Maße auf die EU-Wachstumsstrategie Europa 2020. Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung sollen konsequenter gestärkt werden. Ein Großteil der Mittel fließt in die Bereiche Forschung und Innovation, kleine und mittlere Unternehmen sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Bis 2020 stehen für Deutschland 19,3 Milliarden Euro bereit. Davon entfallen für Sachsen 2,08 Milliarden Euro auf den EFRE. Diese kommen der Förderung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation, der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen, Investitionen in Energieeffizienz und umweltfreundliche Verkehrsträger zur Stärkung des Klimaschutzes, Hochwasserschutz sowie der Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen benachteiligter Stadtquartiere zugute. Zusätzlich erfährt Sachsen eine Förderung mit 662 Millionen Euro aus dem ESF. Darüber sollen vordergründig Bildung, Aus- und Berufsbildung, eine nachhaltige und hochwertige Beschäftigung sowie die soziale Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung realisiert werden. Die EU legt in der neuen Förderperiode auch den Schwerpunkt auf die Förderung einer integrierten Stadtentwicklung in benachteiligten Stadtquartieren und zur Revitalisierung von städtischen Brachflächen. Dazu werden in den Programmen „Nachhaltige und soziale Stadtentwicklung“ im Zeitraum 2015-2020 insgesamt 120 Millionen Euro aus dem EFRE, 30 Millionen Euro aus dem ESF und weitere 50 Millionen Euro für die Brachenrevitalisierung in Sachsen bereitgestellt. Die Stadt Chemnitz bereitet die Förderanträge vor. WICHTIGE KRITERIEN FÜR DIE FÖRDERFÄHIGKEIT Insgesamt erfordert die Antragstellung nunmehr eine konsequentere Ergebnisorientierung und eine stärkere Ergebnisüberprüfung. Es gilt, eine große Orientierung auf die EU-Kernziele und die Jahresprioritäten zu legen sowie die Leitlinien des jeweiligen Förderprogramms genau zu beachten. Wichtig ist die Nachhaltigkeit, das heißt das Andauern der Zusammenarbeit nach Projektende. Bei der Punktevergabe für die Projektbewilligung spielen Kommunikation und Verbreitung eine bedeutend größere Rolle. Förderlich sind eine gute Berichterstattung sowie ein greifbares Ergebnis.

Erarbeitet wurde ein einstündiges originelles Programm, welches symphonisches Orchester, Ballett und Vorlesen von Buchpassagen verband. Thema war das Buch „Dracula“ – ein spannendes, interessantes Thema für Kinder und Jugendliche. Neben Proben in beiden Musikschulen über mehrere Monate wurden zwei gemeinsame Probewochenenden mit Musikschülerinnen und -schülern aus Chemnitz und Chomutov und mit Tanzschülerinnen und -schülern aus Chomutov abgehalten. Abschlusskonzerte auf dem Markt Chomutov und in der Stadthalle Chemnitz. Freundschaften mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern auffrischen können. Es war wieder ein schönes Erlebnis, was allen Beteiligten große Freude bereitete.“ Lily Höfling, Schülerin der Musikschule Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Das Ziel, Musik- und Tanzschülerinnen und -schüler beider Seiten der tschechisch-deutschen Grenze zusammen zu bringen, ist voll und ganz erreicht worden. Ein umfangreiches Programm wurde gemeinsam zusammengestellt und dargeboten. Alle geplanten Aktivitäten – Probenwochenenden mit Übernachtungen in Chemnitz und Chomutov, Projektberatungen, Konzerte – wurden durchgeführt. Das Publikum bei den Aufführungen auf dem Markt in Chomutov sowie in der Stadthalle Chemnitz war von dem ausdrucksvollen Tanz mit LiveOrchester-Begleitung durch Musikschülerinnen und Musikschüler sehr beeindruckt und hat begeistert applaudiert. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Zukünftig wollen wir gern ein Projekt angehen, in dem die Orchesterarbeit mit Musikschülerinnen und Musikschülern im Mittelpunkt steht. Angedacht ist ein Projekt mit dem Kinderchor der Musikschule, um ein Kindermusical aufzuführen. KONTAKT Städtische Musikschule Chemnitz Gerichtsstraße 1 09112 Chemnitz Frau Gibson Tel: 0371 3675890 E-Mail: nancy.gibson@ stadt-chemnitz.de
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ZIELGRUPPE In das Projekt wurden Musikschülerinnen und Musikschüler im Alter von 11 bis 20 Jahren einbezogen. Zu den Konzerten waren Familien sowie Besucherinnen und Besucher jeden Alters eingeladen. PROJEKTPARTNER Die städtische Musikschule Chemnitz setzte das Projekt mit der Jugendkunstschule T. G. Masaryka in Chomutov um. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Im Jahr 2014 gab es zum wiederholten Mal ein Projekt mit der Musikschule Chomutov und der Musikschule Chemnitz unter dem Motto ‚Dracula‘ mit Musik eines deutsch-tschechischen Orchesters, welches eine tschechische Ballettgruppe begleitete. Das Projekt beinhaltete ein Probenwochenende in Chomutov, ein Probenwochenende in Chemnitz und zwei anschließende Konzerte, welche ebenfalls jeweils in Chemnitz und Chomutov stattfanden. Neben dem Musizieren haben wir

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TRANSNATIONALE EU-PROJEKTE

EUROPÄISCHE SOMMERPHILHARMONIE 2014
EU-FÖRDERPROGRAMM Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds PROJEKTZEITRAUM 1. April bis 31. August 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 19.000 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 	 •	 	 	 	 	 	 •	 	 Es war ein Projekt, in dem ein Orchester entstand, von dem jeder Musiker träumt: Jung spielt neben Alt, Laie neben Profi, das Projekt war offen für alle und bot trotzdem dem Publikum ein wunderbares Konzerterlebnis auf hohem Niveau. Die Arbeit des Orchesters und des Chors wurde von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten, der Dirigentin und zwei Dolmetschern getragen und unterstützt, die bereits in den Jahren 2011 bis 2013 ausgezeichnete Arbeit leisteten. Gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit ermöglichten ein gelebtes Miteinander. PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 •	 	 	 •	 	 	 	 	 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 18.000 Euro PROJEKTZEITRAUM 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2015 EU-FÖRDERPROGRAMM

2. SOMMERAKADEMIE – KULTURELLE VIELFALT UND PARTIZIPATION AUF LOKALER EBENE

JUGEND IN AKTION, Unteraktion 1.3 Jugenddemokratieprojekte

Nach der ersten Sommerakademie im Jahr 2013 betrachteten die Projektteilnehmenden nun tiefgreifender die Möglichkeiten der Partizipation im Gemeinwesen. Ansätze demokratischer Beteiligungsformen wurden vorgestellt und somit die aktive Bürgerschaft junger Menschen gefördert. Der kulturelle Austausch in gemeinsamen Projekten trug zur Völkerverständigung bei und das Ziel des Aufbaus einer langfristigen Partnerschaft zwischen den Projektpartnern wurde unterstützt.

ZIELGRUPPE In dem Workshop der 9. Europäischen Sommerphilharmonie probten 210 Musikschülerinnen und Musikschüler und Laien aus Deutschland, Tschechien, Dänemark, Italien, Schweden und Rumänien. Wichtig für die Teilnahme war die Begeisterung für die Musik, das Musizieren im Orchester und das grenzen- und kulturübergreifende Miteinander. PROJEKTPARTNER Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. organisierte und realisierte die achttägige Sommerphilharmonie Ende Juli 2014 mit der Univerzita Jana Evangelisty Purkyně in Ústí nad Labem (Tschechien), der Musikschule Holstebro Orkesterefterskolen (Dänemark), der Associazione Mozart Italia in Rovereto (Italien), der Uppsala musikskola (Schweden) und dem Liceul de Muzică „Sigismund Toduţă“ Cluj-Napocc (Rumänien). UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Gleich nach unserer Ankunft wurde klar, dass uns eine ganz besondere Woche erwartet. Bei glühender Hitze absolvierten wir unter Bäumen die erste Orchesterprobe auf der Küchwaldwiese. Eine Dirigentin unter einem roten Sonnenschirm hat man nicht oft. Dank ihrer einfühlenden Art und klarer Führung fanden wir sehr schnell zu einem
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Orchester zusammen. Die Verständigung war nicht immer leicht, aber mit Englisch, Händen und Füssen und nicht zuletzt über die Musik klappte es. Das Lichterlabyrinth am Samstagabend verbreitete eine ganz wunderbare Stimmung. Eine besondere Atmosphäre war auch bei den Konzerten in Chemnitz, Chomutov und Łódź spürbar. Unter freiem Himmel bei bestem Sommerwetter zu musizieren und die Begeisterung des Publikums zu spüren – What a wonderful world! Am Ende der Woche stand eine Fülle von Erfahrungen, musikalisch und menschlich.“ Anni Lorenz, Teilnehmerin aus Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Das positiv gestaltete gemeinsame Erleben, begründet auf gemeinsamer Freude miteinander, stärkte die Haltung, sich gegen Ausgrenzungen und Rassismus zu stellen. Geübte Vereinigung durch ergebnisorientierte Konzertproben fand auch im menschlich sozialen Verständnis ihren Niederschlag. Durch die professionell begleiteten Angebote zum Kennenlernen der Städte, kultureller Einrichtungen und musikalischer Bildungsstätten konnten die Teilnehmenden unkompliziert und zwanglos eigene Bedürfnisse entdecken und Chancen erkennen. Dieses breite Spektrum fachlicher, persönlicher und beruflicher Erfahrungen können die Mitwirkenden individuell über das Projekt hinaus für sich nutzen.

IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Bereits seit Oktober 2014 laufen Gespräche und Planungen für die Europäische Sommerphilharmonie 2015. Zu unserem Benefizkonzert am 1. Advent 2014 erwarteten wir unsere tschechischen Freunde als Mitwirkende und auch zum Mozartfest 2015 werden Freunde aus Italien anwesend sein.

ZIELGRUPPE Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren konnten sich vorab in vorbereitenden Treffen und organisierten Veranstaltungen aktiv mit der aktuellen Situation demokratischer Projekte im Gemeinwesen auseinandersetzen, eigene Veranstaltungen planen und überdies Ideen für Ansätze einer aktiven Bürgerschaft auf lokaler Ebene entwickeln. PROJEKTPARTNER Der Interkulturelle Garten Chemnitz e. V. bereitete das Austauschprojekt mit Unterstützung der EU-Stelle der Stadt Chemnitz und der örtlichen Gemeinde Junta de Freguesia de Benfica do Ribatejo sowie in Zusammenarbeit mit dem Verein Grupo Rancho Folklorico do Benfica vor. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Möchtest Du bei der deutsch-portugiesischen Sommerakademie mitmachen?“ – Diesem Angebot sagte ich im Frühling 2013 spontan zu. Ich hatte mich noch nie mit Portugal beschäftigt. Daher war dieses Projekt sehr spannend für mich, ich ließ mich einfach darauf ein. Vor der Reise nach Portugal freute ich mich am meisten darauf, die portugiesischen Teilnehmenden wiederzusehen. Während der zehn Tage in Santarém und Umgebung lernte ich viel über das portugie-

sische Leben und wir besuchten landestypische Orte. In besonderer Erinnerung bleibt mir der Tanzabend mit unseren Projektpartnern. Mein Tanzpartner hatte viel Geduld mit mir, als er mir die Folkloretänze beibrachte. Insgesamt war es für mich ein gelungenes Projekt. Nicht als Touristin in Portugal unterwegs zu sein, sondern als Teilnehmerin dieses Austauschprojekts, bedeutete das Land und seine Menschen viel besser kennenzulernen.“ Susann, Chemnitzer Teilnehmerin ZIELERFÜLLUNG Während des Austauschbesuches im September 2014 in Portugal wurden die Projektpartner im Rathaus empfangen. Ein gemeinsamer Workshop „Traditioneller Tanz“ und ein Konzert fanden statt. An den interaktiven Vortrag und die Diskussion mit einem Geschichtsprofessor zum Thema Nelkenrevolution und Auswirkungen auf die Politik des Landes schlossen sich Stadtbesichtigungen zu historischen Orten der Revolution wie auch Ausflüge in benachbarte Orte der Revolution an. Es folgten Gespräche mit der Demokratiebewegung MICA, eine Führung in der Kooperative des Ortes, eine Bootsfahrt entlang historischer Fischerdörfer und ein Radioworkshop mit einem nichtkommerziellen Radio aus den Anfängen der Demokratiebewegung.

IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Bis zum Projektabschluss werden weitere Aktionen durchgeführt. Es entstehen ein Radiofeature für die Veröffentlichung durch nichtkommerzielle Radiosender sowie eine Ausstellung. Für die weitere Zusammenarbeit sind die Aktionen zu konkretisieren. Dazu werden in folgenden Aktivitäten Verantwortungen verbindlich auf die Projektteilnehmenden aufgeteilt, um größtmögliche Partizipation zu gewährleisten.

KONTAKT Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. Hartmannstraße 7c 09111 Chemnitz Frau Möller Tel: 0371 6949442 E-Mail: antje.moeller@mozartsachsen.de

KONTAKT Interkultureller Garten Chemnitz e. V. Vorstand Franz-Mehring-Straße 39 09112 Chemnitz Frau Hüttner Tel: 0170 3032604 E-Mail: huettner-anja@web.de
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TRANSNATIONALE EU-PROJEKTE

INICIATIVA HISTORICKÉ TRAMVAJE/ INITIATIVE HISTORISCHE STRASSENBAHNEN
EU-FÖRDERPROGRAMM Ziel 3/Cíl 3 – Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007 bis 2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik PROJEKTZEITRAUM 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL ca. 430.000 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 •	 	 	 	 	 	 Ziel der Initiative war die grenzüberschreitende Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien zum Erhalt und der gemeinsamen touristischen Vermarktung der Bahnen. Im Rahmen des Projekts fanden neben gemeinsamen Präsentationen auf öffentlichen Veranstaltungen und Messen auch zahlreiche Fachaustauschtreffen und gemeinsame praktische Arbeiten an den historischen Bahnen statt. •	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 	 EU-FÖRDERPROGRAMM

SPIELEND LERNEN – NUTZUNG VON LERNSPIELEN ZUR VERBESSERUNG DER GRUNDKOMPETENZEN ERWACHSENER

Programm für Lebenslanges Lernen: Grundtvig Workshop PROJEKTZEITRAUM 5. bis 9. Mai 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 20.000 Euro PROJEKTINHALT: Der Workshop stand im Zeichen der zielgerichteten Nutzung des vielfältigen Mediums Spiel, insbesondere der Sprachlernspiele. Zugleich lag der Fokus auf dem interkulturellen Austausch der zwölf Teilnehmenden zu ihren Erfahrungen in der Alphabetisierungsarbeit mit Erwachsenen. Die involvierten Akteure informierten sich vorab über die verschiedenen klassischen oder digitalen Sprachlernspiele, die es in ihrem Land gibt und die bereits in der Bildungsarbeit genutzt werden.

ZIELGRUPPE Das Projekt richtete sich an die Betreiber historischer Bahnen, die mithilfe des Projekts ein attraktives Angebot an Bahnerlebnissen für Familien, Touristen und alle Bahninteressierten schaffen bzw. bestehendes Angebot erweitern. PROJEKTPARTNER Zur Initiative historische Straßenbahnen gehörten die Kirnitzschtalbahn in Bad Schandau, die Straßenbahnfreunde Chemnitz e. V. und der Boveraclub in Liberec. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Ich habe durch das Projekt so viele neue Freunde gefunden. Es ist so schön hier, da fällt einem der Abschied nach so einem Wochenende richtig schwer. Auch wenn das Projekt beendet ist, müssen wir uns unbedingt wiedersehen.“ Ein Teilnehmer des Liberecer Boveraclubs nach einem Arbeitseinsatz im Chemnitzer Straßenbahnmuseum.
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ZIELERFÜLLUNG Durch die entstandenen persönlichen Kontakte und Fachaustausche entstand ein gut funktionierendes Netzwerk. Dies zeigt sich beispielsweise in der gegenseitigen Unterstützung bei Arbeitseinsätzen und dem Austausch von Ersatzteilen zwischen den Projektpartnern. Zudem profitierten alle Projektpartner durch gemeinsame Marketingaktivitäten. Zum Projektende im Dezember 2014 wurde in Chemnitz als ein Projektergebnis der komplett sanierte Gotha-Triebwagen Nr. 813 wieder der Öffentlichkeit präsentiert. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Auch im Rahmen künftiger Projekte sollte die Zusammenarbeit von tschechischen und deutschen Projektpartnern unterstützt werden. Durch die gemeinsame Arbeit im Projekt lernt man die Nachbarinnen und Nachbarn kennen, es entstehen Freundschaften und der viel verwendete Begriff des Zusammenwachsens Europas wird tatsächlich mit Leben erfüllt.

ZIELGRUPPE Europäische Lehrkräfte, Tutorinnen und Tutoren im Bereich Lese- und Schreibfähigkeit Erwachsener und deren Ausbilderinnen und Ausbilder, auf dem Gebiet der Lese- und Schreibfähigkeit von Erwachsenen tätiges oder mit erwachsenen Analphabeten arbeitendes Personal aus Lettland, Großbritannien, Rumänien, Portugal, Tschechischer Republik, Slowakei und Spanien. PROJEKTPARTNER In Kooperation mit der in internationaler Projektarbeit erfahrenen solaris FZU gGmbH Sachsen, konnte bei der Workshop-Durchführung auf ergänzende Kompetenzen, z. B. Dolmetscherleistungen oder sozialpädagogisch qualifizierte Betreuungspersonen zurückgegriffen werden. Die EU-Stelle der Stadt Chemnitz, die Volkshochschule sowie die Stadtbibliothek Chemnitz waren ebenfalls Partner. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Dies war eine wundervolle Bildungserfahrung. Der Austausch der Ideen, Alphabetisierungskonzepte und Spielideen mit anderen Teilnehmenden war erfrischend und anregend. Die Organisation

des Workshops war sorgfältig und professionell umgesetzt. Ich fühlte mich sehr willkommen und geschätzt als Teilnehmerin. Vielen Dank.” Julia Rose Cunningham, Bury Adult Learning Centre (Bury, Großbritannien) „Unsere Erlebnisse auf dem Bildungspfad sind wie wertvolle Schichten. Sie bedingen sich, schmiegen sich einander an und nach einiger Zeit sind sie bereits ein Teil von uns. Sie prägen unsere Erfahrung, Wahrnehmung, Beziehungen, Verhaltensweise und den Menschen selbst. Vielen, vielen Dank für dieses Projekt.“ Dr. Zanete Taurina, Schulleiterin (Riga, Lettland) ZIELERFÜLLUNG Die Beteiligten tauschten sich zur Situation der Grundbildung Erwachsener in anderen europäischen Ländern aus und sammelten und verglichen aus ihrer praktischen Arbeit heraus Best-PracticeBeispiele. Alternative Handlungsansätze für die tägliche Arbeit im Bereich der Alphabetisierung und Vermittlung von Grundkompetenzen wurden erarbeitet. Im Ergebnis soll der gemeinsam entwickelte Leitfaden als Sammlung möglicher Handlungsweisen und dem Lehrpersonal als praktische Methodensammlung dienen.

IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Aufgrund der Erfahrungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden ist eine Vertiefung des Themas in Folgeprojekten erstrebenswert. Die im Vorfeld des Workshops geknüpften Kontakte zur nationalen Alphabetisierungskampagne „Lesen Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“, zu lokalen und regionalen mit Alphabetisierung befassten Akteuren und zum Netzwerk Alphabetisierung und Grundbildung erweiterten und sensibilisierten das Blickfeld des Workshop-Anbieters für das Thema und künftige inhaltliche Anknüpfungspunkte. KONTAKT Deutsches SPIELEmuseum e. V Neefestraße 78a 09119 Chemnitz Herr Dr. Vogel Tel: 0371 306565 E-Mail: jvogel@solaris-fzu.de
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KONTAKT Straßenbahnmuseum Chemnitz Zwickauer Straße 164 09116 Chemnitz Frau Großkopp Tel: 0371 4006060 E-Mail: claudia.grosskopp@ strassenbahn-chemnitz.de

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TRANSNATIONALE EU-PROJEKTE

19. INTERNATIONALES FILMFESTIVAL FÜR KINDER UND JUNGES PUBLIKUM SCHLINGEL
EU-FÖRDERPROGRAMM Kreatives Europa – MEDIA | Festivalförderung PROJEKTZEITRAUM 13. bis 30. Oktober 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 41.000 Euro PROJEKTINHALT: •	 SCHLINGEL ist ein unabhängiges 	 Filmfestival mit internationalen Wettbe	 werben und einem abwechslungsreichen 	Rahmenprogramm. •	 Es versteht sich als Podium des internatio	 nalen Kinder- und Jugendfilms in Deutsch	 land und gibt jedes Jahr im Herbst einen 	 Überblick über die neuesten, v. a. europä	 ischen Produktionen. •	 Veranstalter ist der Sächsische Kinder- und 	 Jugendfilmdienst e. V., Co-Organisator ist 	 die Sächsische Landesanstalt für privaten 	 Rundfunk und neue Medien SLM. PROJEKTINHALT: EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 84.767,78 Euro PROJEKTZEITRAUM April 2014 bis Oktober 2015 EU-FÖRDERPROGRAMM

INNOVATIVE LÖSUNGEN FÜR DIE INTEGRATION VON ARBEITSSUCHENDEN PERSONEN

ESF Rumänien AXE 5.1 – Die Entwicklung und Umsetzung aktiver Beschäftigungsmaßnahmen

•	 Im Vordergrund des Projekts steht die Erhö	 hung der Berufschancen Arbeitssuchender 	 im technischen Bereich, wobei die Identi	 fizierung der Zielgruppen durch Infor	 mations- und Sensibilisierungsmaßnahmen 	erfolgte. •	 Partner aus mehreren Regionen Rumäniens 	 qualifizieren Erwerbssuchende und niedrig 	 qualifizierte Arbeitnehmerinnen und 	 Arbeitnehmer in den Bereichen Solar	 technik, Photovoltaik, Sanitärinstallation 	 und Elektroschweißen. •	 Die angebotenen Kurse haben eine Laufzeit 	 von drei bis sechs Monaten und schließen 	 nach absolvierter Prüfung mit einem Zertifikat.

ZIELGRUPPE Das Festival richtet sich an Kinder und junges Publikum, d. h. Kinder, Jugendliche, Studierende sowie Familien, aber auch Junggebliebene und Filmschaffende aus aller Welt. PROJEKTPARTNER Hauptförderer sind die Stadt Chemnitz, der Freistaat Sachsen, die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) sowie die Europäische Union. Darüber hinaus wird das Festival unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und neue Medien (BKM), der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der DEFA-Stiftung Berlin. Hauptsponsor ist die Volksbank Chemnitz eG. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Zum diesjährigen SCHLINGEL bildeten vier meiner Mitschüler und ich die Jugendjury. Wir haben uns zwischen Montag und Donnerstag neun Filme angesehen. Auch wenn nach den Vorführungen Gespräche über das eben Gesehene im Kinosaal stattfanden, bevorzugten wir unsere Diskussionen zu fünft, denn da wir alle etwa im gleichen Alter sind, differenzierten sich unsere Meinungen auch geschlechtsunabhängig nur selten voneinander. Insgesamt hat uns die Woche in unserer Teamfähigkeit und auch intellektuell unheimlich ge10

einen qualifizierten Arbeitsplatz zu finden. Die Rumänisch-Deutsche Stiftung ermöglicht dieses für Interessierte verschiedener Berufsgruppen.“ Gogu Ciprian Mihail, 37 Jahre, Timis/Rumänien, Teilnehmer des Kurses für Schweißer ZIELERFÜLLUNG 1.100 Personen aus den einzelnen rumänischen Regionen sollen auf dem technischen Gebiet trainiert und auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Aufgrund der völlig verschiedenen Bildungssysteme beider EU-Staaten sind jedoch die Zahlen nicht unrealistisch, da der im deutschsprachigen Raum durch das duale Berufsbildungssystem etablierte Abschluss als Facharbeiter in Rumänien fehlt. Der deutsche Partner solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen stellt Bildungsinhalte zusammen, unterstützt die Prüfungsphase und bringt seine Erfahrung im Hinblick auf Umschulung und Berufsorientierungsmaßnahmen ein. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Der europäische Markt wächst zusammen. Auch im Bereich der Berufsausbildung wird es in Zukunft Anstrengungen geben, um eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzuführen. Damit wird der europäische Arbeitsmarkt transparenter. Anstrengungen werden für diese Prozesse auch durch die Europäische Union unterstützt.

fördert. Durch die Filme bekamen wir Einblicke in den Alltag in verschiedensten Ländern, deren politische und soziale Situationen sowie in historische Geschehnisse, die in unserem Geschichtsunterricht nie eine so umfangreiche Rolle gespielt hatten.“ Martha Kirst, 18 Jahre, Karl-SchmidtRottluff-Gymnasium Chemnitz. ZIELERFÜLLUNG Die Festivalbesucherinnen und Festivalbesucher hatten die Möglichkeit, sich ihr Programm aus 136 Filmen aus 50 Ländern zusammenzustellen, etwa 100 konkurrierten um die beliebten SCHLINGEL-Trophäen und gaben einen umfangreichen Einblick in das internationale Kinder- und Jugendfilmgeschehen. Mit 23 Deutschen, zwei Europäischen sowie zwei Uraufführungen wurde dem Publikum aus Chemnitz und Umgebung exklusiver Filmstoff präsentiert. Insgesamt 15.500 Besucher, darunter etwa 250 akkreditierte Gäste aus aller Welt, verfolgten die Filmvorführungen. Neben erstklassigen Filmerlebnissen wartete das Festivalteam mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm auf.

IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Das Internationale Filmfestival SCHLINGEL ist deutschlandweit das einzige Kinder- und Jugendfilmfestival, das von der Europäischen Union gefördert wird. Damit dies künftig so bleibt, gilt es, auch weiterhin im Rahmen des Festivals das Interesse an europäischen Filmwerken zu beleben und den Zugang zu ihnen zu verbessern. KONTAKT SCHLINGEL Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Neefestraße 99 09119 Chemnitz Frau Franz Tel: 0371 4447441 E-Mail: press@ff-schlingel.de

ZIELGRUPPE Angesprochen sind erwerbslose Personen zwischen 16 und 24 Jahren sowie über 45 Jahre, junge und erwachsene Langzeitarbeitslose wie auch Arbeitssuchende, die aufgrund einer nicht ausreichenden oder nicht mehr aktuellen Qualifikation keine Anstellung mehr erlangen. PROJEKTPARTNER Zusammen mit den rumänischen Einrichtungen der Rumänisch-Deutschen Stiftung, der Stiftung für Kultur und Bildung Ioan Slavici aus Timisoara, des Vereins LCG learning Constanta, der Arbeitsagentur des Landkreises Iaşi und der Nationalen Agentur für Arbeit unterstützt die solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen die erforderlichen Aktivitäten, die für die Entwicklung neuer persönlicher und beruflicher Kompetenzen notwendig sind. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Ich empfehle allen, die keine Arbeit haben, an den Umschulungsmaßnahmen teilzunehmen, um

KONTAKT solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen Neefestraße 88 09116 Chemnitz Frau Hennig Tel: 0371 49599717 E-Mail: ghennig@solaris-fzu.de
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NEUBAU TURNHALLE UND SANIERUNG JAHNBAUDE – NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG SONNENBERG
EU-FÖRDERPROGRAMM Operationelles Programm des Freistaates Sachsen für den EFRE in der Förderperiode 2007-2013, Vorhaben 5.1, Nachhaltige Stadtentwicklung PROJEKTZEITRAUM 2009 bis 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 2.836.155,75 Euro bewilligte Zuwendung aus zuwendungsfähigen Ausgaben von 3.781.541 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 •	 	 	 	 	 Im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes sollten die Sportmöglichkeiten für Freizeitsportler und den Sportunterricht des angrenzenden Johannes-KeplerGymnasiums verbessert werden. Ziel war es, das Gebäude der historischen Jahnbaude so zu ertüchtigen und zu erweitern, dass es den heutigen Anforderungen der Ausübung von verschiedenen Sportarten entspricht. und Wettkampfstätte zu konzipieren. Mit dem Neubau der Zweifeld-Sporthalle kann neben dem Sportunterricht der Schule auch Vereinssport mit den Sportarten Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Volleyball oder auch Floorball durchgeführt werden.“ Frau Barthel, Gebäudemanagement und Hochbau der Stadt Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Durch die Verbindung von historischer Bausubstanz mit dem angrenzenden Neubau konnte ein historisches Gebäude vor dem Verfall gerettet werden und ein neuer Sportkomplex entstehen. Gleichzeitig wurde der Außenbereich mit einem Kunstrasensportplatz aufgewertet. Für die gesamte Sportanlage mit Jahnbaude, Zweifeld-Sporthalle und Verbinder ist eine barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzung gewährleistet. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Die Erhaltung und Errichtung von allgemein nutzbaren Sportanlagen steigert im hohen Maß die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner kompakter Stadtquartiere. Nachhaltigkeit wird durch Einbindung solcher Maßnahmen der öffentlichen Infrastruktur in integrierte gebietsbezogene Handlungskonzepte erreicht. Für die weitere Aufwertung der Städte bedarf es derartiger Förderung auch in Zukunft. KONTAKT Stadt Chemnitz Stadtplanungsamt Annaberger Straße 89 09120 Chemnitz Frau Stillger Tel: 0371 4886030 E-Mail: grit.stillger@stadtchemnitz.de EU-FÖRDERPROGRAMM Operationelles Programm des Freistaates Sachsen für das EFRE-Vorhaben, Nachhaltige Stadtentwicklung nach VwV Stadtentwicklung 2007-2013 PROJEKTZEITRAUM 15. März 2012 bis 30. April 2015 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 560.456 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 	 •	 	 	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 Es sollte ein Haus etabliert werden, welches als Gebäudekomplex mit vielfältiger Nutzung fungiert. In einer Tagespflege mit 16 Plätzen können Seniorinnen und Senioren in Gemeinschaft und unter Einbeziehung von Betreuungsund Pflegeangeboten einen strukturierten Tagesablauf erleben. Es entstanden zwei gemütliche Tagesmutterwohnungen, in denen jeweils fünf Kinder vom ersten bis dritten Lebensjahr betreut werden. Herzstück des Projekts ist ein 50 qm großes Bewegungsbecken im Therapiebereich, konzipiert für Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen.

NEUBAU REITBAHNHAUS

ZIELGRUPPE Für die Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler in den verschiedensten Sportarten sollten optimale Sportbedingungen geschaffen werden, die auch für den regulären Sportunterricht genutzt werden können. PROJEKTPARTNER An den Umbau- und Neubauarbeiten der Jahnbaude waren das Stadtplanungsamt, das Schulverwaltungsamt und das Gebäudemanagement und Hochbau der Stadt Chemnitz sowie verschiedene Planungsbüros und Bauhandwerker beteiligt. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Die Jahnbaude mit angrenzendem Neubau der Zweifeld-Sporthalle inklusive Verbindungsbau mit Aufzug befinden sich im Sanierungsgebiet Sonnenberg. Das historische Gebäude der Jahnbaude wurde im Jahr 1929 erbaut und ist ein Kulturdenkmal. Unter diesen Gesichtspunkten waren es besondere Herausforderungen für den Gesamtkomplex, eine moderne und attraktive Trainings12

ZIELGRUPPE Der Träger möchte Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und mit individuellen Bedürfnissen zusammenführen. PROJEKTPARTNER Am Neubau des Reitbahnhauses waren die Heim gGmbH, das Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz sowie das Planungsbüro Höhn & Fischer beteiligt. Die Freiraumgestaltung übernahm der Landschaftsarchitekt Stefan Leiste vom Büro sLandArt. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Gerade in der heutigen Zeit, wo einzelne Generationen zunehmend mehr neben und nicht miteinander leben, ist es wichtig, dass Menschen unterschiedlichen Alters wieder zusammen gebracht werden. Aus dieser Überlegung heraus entstand die Idee des REITBAHNHAUSes. Tür an Tür erleben hier Kinder, Erwachsene und Senioren den Tag mit vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung individueller Gestaltungs- und Rückzugsräume sowie

der Förderung der Gemeinschaft.“ Sebastian Schmidt, Prokurist der Heim gemeinnützigen GmbH ZIELERFÜLLUNG Das REITBAHNHAUS wurde am 11. November 2014 eingeweiht. Für alle Bereiche gab es eine Interessenten- und Anmeldeliste. Durch die unmittelbare Nähe zum interdisziplinären Frühförderzentrum in zentraler, innerstädtischer Lage lassen sich Synergieeffekte erzielen. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Das Projekt REITBAHNHAUS lässt sich sowohl inhaltlich als auch räumlich ausbauen. Entsprechende Konzeptionen wurden bereits erarbeitet. Notwendige Anschlussflächen sind vorhanden.

KONTAKT Stadt Chemnitz Stadtplanungsamt Annaberger Straße 89 09120 Chemnitz Frau Stillger Tel: 0371 4886030 E-Mail: grit.stillger@stadtchemnitz.de
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EUROPEAN ENERGY AWARD FÜR ENERGIEEFFIZIENTE KOMMUNEN UND LANDKREISE, HIER: WEITERFÜHRUNGSPHASE FÜR DIE STADT CHEMNITZ
		 EU-FÖRDERPROGRAMM
Operationelles Programm des Freistaates Sachsen EFRE 2007-2013, Förderrichtlinie „Energie und Klimaschutz – RL EuK/2007“ PROJEKTZEITRAUM 1. März bis 31. Dezember 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 8.829,80 Euro PROJEKTINHALT: •	 	 •	 	 	 	 	 	 	 	 •	 	 	 Die Stadt Chemnitz setzte die Teilnahme am European Energy Award (eea®) fort. Zertifiziert wurde die energiepolitische Arbeit der Stadt einschließlich der kommunalen Unternehmen, insbesondere eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG), Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Chemnitz (ASR), Abfallwirtschaftsverband Chemnitz sowie der externen Partner. Es erfolgte die Fortschreibung und Umsetzung des Energiepolitischen Arbeitsprogramms für die Stadt Chemnitz.

FERIENAKADEMIE PROFILIUS
	
EU-FÖRDERPROGRAMM Förderung von aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanzierten Projekten: Ferienakademien zur Verbesserung des Schulerfolgs PROJEKTZEITRAUM Oktober 2012 bis Februar 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL ca. 45.000 Euro PROJEKTINHALT: •	 Die FERIENAKADEMIE profilius weckte 	 Technikbegeisterung bei Schülerinnen und 	 Schülern ab Klasse 7, half die persönlichen 	 Stärken junger Leute in den berufsbezog	 enen Themenfeldern CAD (im Maschinen	 bau/Bau), GIS (Vermessungswesen/Geodä	 sie), WEB (Medientechnik), IT (Informatik) 	 zu erkennen und auszubauen. •	 Ziel des Projekts war zudem, die persön	 lichen Stärken Jugendlicher mit den regio	 nalen Stärken der Wirtschaft bzw. Industrie 	zusammenzubringen. •	 Ein fünftägiger Ferienkurs kombinierte die 	 Vermittlung vertiefter Fachkenntnisse am 	 PC in den oben genannten Bereichen mit 	 der Vermittlung von Lernkompetenzen sowie 	 mit der Herausbildung des Kreativitäts	 potentials zum lebenslangen Lernen.

dem integrierten Klimaschutzprogramm für die Stadt Chemnitz ist. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EUPROJEKTE Eine Zertifizierung durch eea® gilt als Voraussetzung für die Inanspruchnahme verschiedener Förderprogramme von Bund und Land bzw. führt zur Erhöhung der Fördersätze nach der sächsischen Klimaschutzrichtlinie. Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft signalisierte, dass in der kommenden Förderperiode das Instrument eea® weiter gestärkt und die Fördermöglichkeiten verbessert werden.

ZIELGRUPPE Das mehrjährige europäische Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für Energie- und Klimaschutzaktivitäten richtete sich an die Stadtverwaltung Chemnitz, kommunale Unternehmen, Partner in Form von Vereinen, Verbänden, privaten Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. PROJEKTPARTNER An der Erfassung, Bewertung, Planung, Steuerung und regelmäßigen Überprüfung der Aktivitäten wurden die Handwerkskammer Chemnitz, die FASA AG, der Nachhall e. V., die Technische Universität Chemnitz, die Technische Universität Bergakademie Freiberg wie auch die Hochschule Mittweida beteiligt. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Im April 2009 hat der Chemnitzer Stadtrat beschlossen, dass die Stadt Chemnitz am eea® teilnimmt. Nachdem der Prozess etabliert worden war, zeigte sich, dass dieses Instrument sehr gut für die Optimierung von Verwaltungsprozessen sowie eine kontinuierliche Erfolgskontrolle geeignet ist. Im Jahr 2014 konnte dank der engagierten Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen im Energie14

team einschließlich der Vertreter der städtischen Tochterunternehmen das Energiepolitische Arbeitsprogramm für die Jahre 2014-2017 fortgeschrieben und dem Stadtrat im September 2014 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Das erste Re-Audit ergab – trotz gestiegener Anforderungen – ein gutes Ergebnis für die energiepolitische Arbeit in der Stadt Chemnitz.“ Volkmar Zichner, Umweltamt der Stadt Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Bei der Re-Auditierung im Oktober 2014 wurden 73,7% der möglichen Punkte erreicht (2011 waren es 61,2% von möglichen 100%). Somit erlangte die Stadt Chemnitz eine wiederholte Auszeichnung mit dem eea® in Silber. Innerhalb der kommunalen Handlungsfelder wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die Vorbildwirkung entfalten. Die Teilnahme am eea® hat gezeigt, dass ein gut organisierter Arbeitsprozess, ausgehend vom Energieteam als Kernstück des Energienetzwerkes für Chemnitz, Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung von langfristig angelegten Konzepten wie

ZIELGRUPPE Die FERIENAKADEMIE profilius richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien und beruflichen Gymnasien ab Klasse 7. PROJEKTPARTNER Als aktives Mitglied in verschiedenen Netzwerken arbeitete der Projektnehmer mit allen Schulen der Stadt Chemnitz und mit vielen Schulen der Umgebung zusammen. Auch der Arbeitskreis SchuleWirtschaft war ein wichtiger Projektpartner. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Ich habe in der 8. Klasse in den Sommerferien den Ferienkurs ‚3D-Zeichnen mit AutoCAD‘ bei PROFIL besucht. Das Konstruieren hat mir dann sogar so gut gefallen, dass ich mir ein Praktikum im Bereich Architektur suchte. Jetzt mache ich noch mein Abitur. Meine Erfahrungen aus dem Ferienkurs und dem Praktikum werden in meine Berufswahl mit einfließen.“ Nicole Tschierschwitz, Chemnitz

ZIELERFÜLLUNG Insgesamt nahmen über 200 Schülerinnen und Schüler im gesamten Projektzeitraum an diesem Projekt teil. Alle konnten ihre Produkte auf CD mitnehmen. Ihrem Projekt entsprechend erarbeiteten die Teilnehmenden Präsentationen, die sie zur Abschlussveranstaltung vor allen Schülerinnen und Schülern, Lehrern, Eltern, Unternehmensvertretern und Interessenten vorstellten. Die jungen Menschen konnten ihre Entwicklung in fachlicher als auch fachübergreifender Hinsicht unter Beweis stellen. Sehr positiv fielen die Rückmeldungen der Teilnehmenden aus. Nachfragen kommen immer wieder, so dass wir unser Engagement, junge Menschen für Technik zu begeistern, in einer anderen Form fortführen werden. Wir sind überzeugt, dass unsere Ferienangebote, in denen man lernen, probieren bzw. trainieren kann und in denen etwas „produziert“ wird, nachhaltig helfen, um den Schulerfolg der Mädchen und Jungen sicherzustellen. Die Jugendlichen erfahren die Wertschätzung von Arbeit, sehen, dass sich Fleiß, Mühe und Ausdauer lohnen. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE In Zukunft ist aus Sicht des Projektnehmers die Unterstützung von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region bei der Durchführung vergleichbarer Angebote – Ferienakademien – für Patenklassen bzw. Mitarbeiterkinder als aktiver Beitrag der Personalarbeit für eine frühzeitige Mitarbeiterfindung bzw. Mitarbeiterbindung unter Beteiligung von Bildungsdienstleistern wichtig. KONTAKT PROFIL Bildungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Olbernhauer Straße 5 09125 Chemnitz Frau Dr. Fiß Tel: 0371 5607503 E-Mail: info@bildungsgesellschaftchemnitz.de
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KONTAKT Stadt Chemnitz Umweltamt Annaberger Straße 93 09120 Chemnitz Herr Zichner Tel: 0371 4883628 E-Mail: volkmar.zichner@stadtchemnitz.de

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REGIONALE KOORDINIERUNGSSTELLE FÜR BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG
EU-FÖRDERPROGRAMM Förderung von aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanzierten Projekten Berufsorientierung, Verbesserung des Schulerfolges PROJEKTZEITRAUM 1. August 2013 bis 31. Dezember 2014 EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL EU-PROJEKTFÖRDERMITTEL 77.275,65 Euro PROJEKTINHALT: PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 •	 	 	 	 	 	 •	 	 	 	 Es erfolgte eine Bestandsaufnahme bzw. regelmäßige Aktualisierung der Projekte und Akteure der Berufs- und Studienorientierung sowie Weiterentwicklung regionaler Projekte. Die Vernetzung der regionalen Akteure, Institutionen und Kammern schuf eine Plattform für Dialoge. Feste Kooperationen von Schulen mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung wurden initiiert und entwickelt. Durch die Bündelung, Abstimmung, Kommunikation und Vernetzung von Informationen, Angeboten und Anbietern wurde Transparenz erreicht. 97.700 Euro EU-FÖRDERPROGRAMM

DIE KOMPLIZEN: MENTORING FÜR SCHÜLER gGmbH

Operationelles Programm Europäischer Sozialfonds Sachsen 2007-2013 PROJEKTZEITRAUM 25. September 2013 bis 18. Juli 2014

Mit aktiver Unterstützung der zentralen Ansprechpartnerin konnten Schnittstellen reduziert und Aktivitäten ausgelöst werden. So sollen unter anderem 2015 Projekte zur Berufsorientierung nach Auslaufen der ESF-Förderperiode durch die Netzwerkarbeit der beteiligten Partner weitergeführt werden. Ziel ist es dabei, die regionale Wirtschaft verstärkt mit einzubinden.“ Angelika Hugel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Die Koordinierungsstelle arbeitete aktiv mit den Partnern zusammen bzw. in verschiedenen Arbeitskreisen mit, um die Berufs- und Studienorientierung in Chemnitz auszubauen. Unter anderem erfuhr der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Chemnitz Begleitung und organisatorische Unterstützung. Z. B. wurde für den Arbeitskreis ein neues Logo entworfen und ein Flyer veröffentlicht. Ferner erfasste die Koordinierungsstelle zahlreiche Projekte wie auch Veranstaltungen und veröffentlichte diese auf der Internetseite der Stadt Chemnitz. Für die Schulen fungierte die Koordinierungsstelle als zentrale Anlaufstelle. Somit gewährte sie Hilfestellung für die Akteure und minimierte Aufwand für sie. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Im Rahmen der neuen EU-Förderperiode 20142020 soll das Projekt bzw. die regionale Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung weitergeführt und erneut beantragt werden.

•	 Es wurde eine frühzeitige Vorbereitung der 	 Schülerinnen und Schüler auf den Über	 gang von Schule zu Ausbildung oder Studi	 um verfolgt. •	 Durch eine Steigerung der Motivation 	 sollten die jungen Menschen ihre indivi	 duelle „Berufung“ finden und den Weg 	 dorthin eigenverantwortlich und gezielt 	einschlagen. •	 Damit sollte eine Verbesserung der Berufs	 wahlkompetenz von Schülerinnen und 	 Schülern sowie eine Verminderung von 	 Abbruchquoten erreicht werden.

ZIELGRUPPE Zielgruppe waren Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7. Da sich die Arbeit der regionalen Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung nicht direkt, sondern indirekt an die jungen Menschen richtete, standen alle beteiligten Institutionen und Akteure der Berufs- und Studienorientierung ebenfalls im Fokus des Koordinators. PROJEKTPARTNER Sächsische Bildungsagentur Regionalstelle Chemnitz, Agentur für Arbeit Chemnitz, Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE), kommunale berufliche Schulzentren, Stadt Chemnitz/Amt für Jugend und Familie, Handwerkskammer Chemnitz, Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Koordinierungsstellen anderer Landkreise und kreisfreier Städte, Unternehmen, Technologie Centrum Chemnitz GmbH sowie sons-tige Träger. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Durch die Regionale Koordinierungsstelle wurden die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung in der Stadt Chemnitz effektiv gebündelt.
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ZIELGRUPPE Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen an Gymnasien durchliefen ein mehrstufiges Programm, in dem sie in Seminaren ihr persönliches Profil entwickeln. PROJEKTPARTNER In dem Projekt arbeiteten der Verein Die Komplizen Chemnitz mit regionalen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Initiativen, der Agentur für Arbeit, der Koordinierungsstelle Mentoring in Sachsen, der Koordinierungsstelle Berufsorientierung in Chemnitz, der Bildungswerkstatt Chemnitz, der Industrie- und Handelskammer sowie vielen weiteren Partnern zusammen. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Die Schüler von heute denken komplett anders als zu unserer Zeit. Mein Gefühl ist, dass die Orientierungslosigkeit noch deutlich zugenommen hat. Umso wichtiger sind Programme wie Eure, um den jungen Leuten Unterstützung zu bieten“ (Mentor) „Für mich war es ein unglaubliches Geschenk. Niemals danach – und selten zuvor – habe ich die Welt so groß erlebt, so großzügig und so mir zugewandt. Das ist eine irrsinnige Erfahrung ...“ (Schülerin)

„Das Komplizen-Programm läuft an unserer Schule nun bereits im zweiten Jahr. Die teilnehmenden Schüler waren vollständig begeistert. Ebenfalls hat die Schüler dieses Programm nochmals enorm motiviert in ihrem schulischen Lernprozess, da sie nun noch zielorientierter gearbeitet haben.“ (Lehrerin) ZIELERFÜLLUNG In der 1. Chemnitzer Komplizen-Staffel wurden über 400 Schülerinnen und Schüler mit dem Komplizen-Programm erreicht und über 50 Arbeitsplatzbesichtigungen durchgeführt. 91% aller teilnehmenden Mädchen und Jungen wissen nach der Absolvierung des KomplizenProgramms, welchen Beruf sie nach der Schule anstreben. Die 2. Chemnitzer Komplizen-Staffel startete am 01. September 2014. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Durch das 1. Komplizen-Programm in Chemnitz konnte der Verein Die Komplizen Chemnitz e. V. gegründet werden, der das Programm erfolgreich weiterführt und auf verschiedene Schülergruppen ausweitet. KONTAKT Die Komplizen @ Kabinettstückchen Zietenstraße 2a 09130 Chemnitz Frau Weinbrecht Tel: 0176 84316471 E-Mail: daniela@die-komplizen.org
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KONTAKT Stadt Chemnitz Schul- und Sportamt Bahnhofstraße 53 09111 Chemnitz Frau Rammelt Tel: 0371 4884023 E-Mail: anna.rammelt@stadtchemnitz.de

AKTIONEN EUROPA

AKTIONEN EUROPA

EUROPAWOCHE 2014
AKTION Aktionswoche der Bundesländer zur Würdigung der Erfolge der Europäischen Union AKTIONSZEITRAUM 3. bis 11. Mai 2014 PROJEKTINHALT: •	 An der Technischen Universität lief unter 	 dem Motto „In Vielfalt geeint? Migration 	 und Flüchtlinge in Europa“ ein umfas	 sendes Programm. •	 Mit Vorträgen, Konzert und einer Filmvor	 führung fand die im Vorjahr begonnene 	 Veranstaltungsreihe „Demokratie und 	 Menschenrechte in Europa in Gefahr – Die 	 Situation in Ungarn“ Fortführung. •	 Während des 1. Chemnitzer Flüchtlings	 tages wurde zu „Migranten zwischen Politik 	 und Nächstenliebe – Was können wir tun?“ 	diskutiert. PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 AKTIONSZEITRAUM 9. und 10. Mai 2014 AKTION

EUROPÄISCHES NACHBARSCHAFTSFEST MIT ERFAHRUNGSAUSTAUSCH „LEBENSLANGES LERNEN – MITEINANDER, VONEINANDER, ÜBEREINANDER LERNEN“

Erstmalige Ausrichtung des Festes zum Kennenlernen der Nachbarn im Stadtteil Kappel am und im Mehrgenerationenhaus Chemnitz

Unter der Schirmherrschaft Horst Wehners, Vizepräsident des Sächsischen Landtages, widmeten sich der Europäische Erfahrungsaustausch wie auch das Nachbarschaftsfest Sport- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen. So konnten die Besucher des Fests u. a. Rollstuhltanz und -basketball ausprobieren, einen Gebärdenchor erleben und sich in barrierefreien Spielen versuchen. Die tschechischen Gäste aus Ústí nad Labem und Žatec sowie die Chemnitzer Einrichtungen stellten gute Praxisbeispiele vor und diskutierten das Thema Inklusion.

ren sehr gut in das Programm des Nachbarschaftsfests eingeflochten. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Das durch die Sportjugend des Stadtsportbundes präsentierte Projekt „In 80 Sportarten um die Welt“ wurde in die Europäische Mobilitätswoche 2014 integriert. Das Europäische Nachbarschaftsfest 2015 dreht sich um „Barrierefreies Spielen“, wobei das Thema Behinderung weiter verfolgt wird. Rund um das Deutsche SPIELEmuseum stellen sich die ansässigen Nachbarn – Einrichtungen, Vereine und Schulen – vor.

ZIELGRUPPE Die Europawoche in Chemnitz hielt Angebote speziell für Kinder, junge Menschen, Studierende, Fachleute wie auch für die allgemeine Öffentlichkeit bereit. PROJEKTPARTNER Die Europawoche in Chemnitz wurde gefüllt durch den Verein Initiative Europastudien in Kooperation mit weiteren Einrichtungen wie der Technischen Universität Chemnitz, dem Lesecafé Odradek, dem Evangelischen Schulzentrum Chemnitz, dem Sächsischen Kinder- und Jugendfilmdienst, dem Deutschen SPIELEmuseum e. V. und dem Chemnitzer Künstlerbund. Unterstützung gewährte den Akteuren die städtische EU-Stelle. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Die Veranstaltungen der Europawoche 2014 haben gezeigt, dass die Folgen von Migration in den kommenden Jahren zunehmend an politischer Bedeutung gewinnen werden – sie werden in der EU und in Deutschland, letztlich auch verstärkt in Sachsen sichtbar. Aus diesem Grund wollten wir lernen und verstehen, welche Situationen Menschen veranlassen, ihre Heimat zu verlassen. Die Veranstaltungsreihe diente uns als Diskussionsplattform zu diesem Thema: Neben zivilgesellschaftlichen Akteuren sprachen wir mit Beamten, Parlamentariern, Botschaftsangehörigen und interessierten Bürgern. Auf diese Weise gelang es uns, einen informativen Austausch an der Schnittstelle
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von Theorie und Praxis sowie zwischen Politik und Zivilgesellschaft zu schaffen.“ Jonas Bornemann, Initiative Europastudien e. V., Technische Universität Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Durch eine breite Palette an Aktivitäten wie Kinderfilmen, Vorträgen, fachlichen Workshops, Diskussionen mit Politikern wie auch Fachreferenten, Ausstellungen oder einem Quiz wurden unterschiedliche Zielgruppen erreicht. Die Vorträge zur aktuellen Situation der Minderheiten in Ungarn erfreuten sich auch im Hinblick auf die zu dem Zeitpunkt bevorstehende Europawahl guter Besucherzahlen. KONTAKT IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Vom 05. bis 28. Mai 2015 zeigt die EU-Stelle der Stadt Chemnitz zusammen mit dem Prodan-Projekt die Ausstellung „Willkommen in Chemnitz“ im Ausstellungsraum des Rathauses. Präsentiert werden die entwickelte Fotostrecke und die fertigen „Willkommensgeschenke“, die zugewanderten Migrantinnen und Migranten die ersten Schritte in Chemnitz erleichtern sollen. Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de

ZIELGRUPPE Spezielle Angebote warteten auf Familien, Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen. Um ein Kennenlernen der Nachbarn auch innerhalb der Stadt zu ermöglichen, wurde eigens ein Pendelverkehr mit einem alten Ikarus-Bus eingerichtet, der Straßenbahnmuseum, Mehrgenerationenhaus, Sonnenberg und Ikarus-Boulevard verband. PROJEKTPARTNER Den Erfahrungsaustausch im Bürgerzentrum Sonnenberg organisierte die EU-Stelle mit der Stadtteilmanagerin des Vereins Sonnenberg Sozial. Zu dem vielfältigen Programm des Fests trugen Mehrgenerationenhaus Chemnitz, Deutsches SPIELEmuseum, Straßenbahnmuseum Chemnitz, Stadtsportbund Chemnitz, Spinnerei Chemnitz, Edeka Markt der Generationen Görner und Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West eG bei. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Dieses Projekt im Bürgerzentrum Sonnenberg und der Stadt Chemnitz war sehr gut vorbereitet. Es hat uns eine neue Sichtweise verschafft, dass es auch anders geht. Wir haben uns viele neue Ideen und Anregungen mit nach Hause gebracht. Das Ziel wurde hervorragend erreicht, die Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern und ihnen eine neue Rolle in der Gesellschaft zuzuord-

nen. Dies alles ist aber nicht möglich ohne einen enormen Einsatz der Mitarbeiter und Freiwilligen.“ Kurt Richter, Lehrer der Sonderschule Speciální základní škola, Mateřská škola a Praktická škola, Ústí nad Labem ZIELERFÜLLUNG Dass das Europäische Nachbarschaftsfest in diesem Jahr mit dem 05. Mai 2014, dem durch die AKTION MENSCH unterstützten Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, verbunden wurde, stellte laut der Behindertenbeauftragten der Stadt Chemnitz etwas Besonderes dar. In der Diskussion wurde deutlich, dass der Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft eine wichtige Rolle zukommt. Zugleich seien Spezial- und Förderschulen aufrecht zu erhalten, um den Betroffenen selbst die Wahl zu überlassen. Die Aufführungen und Angebote der Menschen mit Behinderungen wa-

KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de
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AKTIONEN EUROPA

AKTIONEN EUROPA

EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE „UNSERE STRASSEN, UNSERE WAHL“
AKTION Die Aktionswoche ist die größte europaweite Kampagne der Europäischen Kommission zur Anregung von nachhaltiger Mobilität AKTIONSZEITRAUM 16. bis 22. September 2014 PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 Zur Auftaktveranstaltung luden die städtische EU-Stelle und das städtische Tiefbauamt einen Fachvertreter der französischen Partnerstadt Mulhouse zum Erfahrungsaustausch „Neue Straßenbahnen als Motor für Stadtgestaltung und Innenstadtenwicklung“ ein. Der Mobilitätstag mit Alterssimulation und dem Testen von Spezialrädern für Menschen mit Handicap sowie weitere Angebote richteten sich an KITAs und Schulen. Weiterhin umfasste das Programm u. a. die Übergabe einer SolarPowerStation, die fünf Schüler auf dem Gelände der solaris Jugend- und Umweltwerkstätten bauten. AKTION

EUROPÄISCHE WOCHE DER LOKALEN DEMOKRATIE „PARTIZIPATIVE DEMOKRATIE: TEILEN, VORSCHLAGEN, ENTSCHEIDEN“

Aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Politik auf unterster Ebene mit zahlreichen Aktionen durch den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates AKTIONSZEITRAUM 13. bis 19. Oktober 2014 PROJEKTINHALT: •	 Mit der Ausstellung „Wie wollen wir in 	 Zukunft leben?“ wurden Bildarbeiten 	 präsentiert, die in einer Kunstaktion in 	 Kooperation mit dem Klima-Bündnis 	entstanden. •	 In Fortsetzung der Veranstaltungsreihe 	 „Menschenrechte und Demokratie in 	 Europa“ näherte sich das Lesecafé Odradek 	 mittels Workshop und interkulturellem Ko	 chen dem Thema „Zur Situation von 	 Flüchtlingen in Deutschland“. •	 Zum Internationalen Filmfestival für Kinder 	 und junges Publikum „SCHLINGEL“ liefen 	 Filme u. a. zu den Themen Integration, 	 Inklusion und Sozialkritik.

ZIELGRUPPE Die Aktivitäten regten alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer an, öfter zu Fuß zu gehen, sich auf den Drahtesel zu schwingen oder Bus und Bahn zu fahren. Um besonders die Jüngsten hierfür zu sensibilisieren, konnten sie zahlreiche Mitmachund Bastelangebote nutzen. Ebenso tauschten sich Interessierte und Fachleute zu bestimmten Themen aus. PROJEKTPARTNER Zu der Vielfalt der Aktionen trugen die EU-Stelle der Stadt Chemnitz und der Verkehrsverbund Mittelsachsen gemeinsam mit städtischen Ämtern wie auch Umweltzentrum, Tourist-Information, Kunstsammlungen Chemnitz, Chemnitzer Verkehrs AG, Straßenbahnmuseum, Mobile Behindertenhilfe der Stadtmission Chemnitz e. V., Sozialverband VdK Sachsen e. V., Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz u. v. m. bei. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Aus meiner Sicht war dieser Erfahrungsaustausch sehr interessant. Wir haben unsere Arbeitsmethoden verglichen und mir ist aufgefallen, dass wir vieles genauso bearbeiten, mit dem Ziel den Service zu verbessern und damit mehr Leute zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu be20

wegen. Jedoch hat Chemnitz seine Straßenbahnen behalten, im Gegensatz zu Mulhouse, wo man die Straßenbahnen in den 60er-Jahren abschaffte und 2005 wieder einführte. Dieses Projekt sollte nicht nur ein neues Verkehrsmittel einführen, sondern auch die Gelegenheit sein, das Stadtbild zu verändern: einerseits die Lebensqualität in der Stadt aufzuwerten und andererseits die Verkehrs- und Parkplatzplanung neu zu durchdenken.“ Pascal Rieht, Leiter der Stelle für Mobilität in der Stadt Mulhouse ZIELERFÜLLUNG Die Erzieherinnen und Lehrerinnen der teilnehmenden KITA-Gruppen und Schulklassen äußerten sich sehr positiv über die Aktionen und wünschten sich, diese in der Europäischen Mobilitätswoche 2015 erneut nutzen zu können. Dabei stellte ein Höhepunkt die „Interaktive Busreise“ der Sportjugend des Stadtsportbundes dar, mit der über 100 Schülerinnen und Schüler „verreisten“. Bei dem vom städtischen Umweltamt gemeinsam mit C&E Consulting und Engineering GmbH im Haus der eins energie in sachsen GmbH abgehaltenen Workshop „Elektromobilität in der Stadt Chemnitz – Zukunft oder Realität?“ wurden über 80 Teilnehmende gezählt. Sie gaben durchweg positive Rückmeldungen. KONTAKT IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE In diesem Jahr ist den Zielgruppen Kinder und Jugendliche als auch mobilitätseingeschränkte Menschen wiederum eine besondere Rolle zugedacht. Ebenso wird die Beleuchtung aktueller Themen der nachhaltigen Mobilität weiter verfolgt. Dabei soll der Erfahrungsaustausch mit europäischen Gästen als wertvolle Quelle für das Gewinnen neuer Eindrücke und Lösungsansätze wieder ein Baustein sein. Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de

ZIELGRUPPE Alle Einwohnerinnen und Einwohner waren aufgerufen, sich über Themen von aktuellem Interesse auszutauschen. Im Mittelpunkt standen junge Menschen, um sie über die Wichtigkeit der Demokratie zu lehren und zu informieren. PROJEKTPARTNER In Koordination der Aktionswoche durch die EUStelle der Stadt Chemnitz boten die Kunstwerkstatt des Wohnzentrums für körperlich-schwerbehinderte Menschen des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Verein Wiederbelebung Kulturellen Brachlands, das Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ sowie die Ökumenische AG „Zukunft einkaufen“ und der Ev.-Luth. Kirchenbezirk Chemnitz Veranstaltungen. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Ich war bisher immer bei den Malaktionen dabei. Diesmal habe ich ein Regal gemalt mit Dosen und Flaschen und verschiedenen Krimskrams, den man kaufen kann. Plaste wegschmeißen finde ich nicht gut, weil man dafür Erdöl braucht. Ich finde wir brauchen Plaste nur im geringem Maße. Die Leute schmeißen zu viel weg, ohne nachzudenken. Für die Zukunft denke ich, wenn immer alles elektronisch ist, wird den Menschen irgendwann

etwas fehlen. Das macht mich ein bisschen traurig.“ Evelin H., 56 Jahre (Arbeitsgruppe Konsum) „Ich war das erste Mal bei der Malaktion dabei, weil ich vorher noch nicht hier gewohnt habe. Ich habe den Schornstein ausgemalt und die Wolken in grau und weiß, die Schneeflocken und die CO2Ballons. Ich fand das Malen mit den anderen sehr schön. Ich habe viel gelernt.“ Peter S., 56 Jahre (Arbeitsgruppe Konsum) ZIELERFÜLLUNG In der Ausstellungseröffnung „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ wurde eine großformatige Leinwand präsentiert, die zu den Themen Energie, Konsum, Transport und Regenwald malerisch bearbeitet wurde. Protagonisten des aus vier Einzelarbeiten zusammengesetzten Kunstwerks waren die „Rembrandtkünstler“, körperlich schwerstbehinderte Menschen, die im Wohnzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes leben. Mit einem Workshop und Interkulturellem Kochen schuf das Lesecafé Odradek eine gelungene Plattform für einen Austausch über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland zwischen deutschen Bürgerinnen und Bürgern und hier in Chemnitz wohnenden Asylsuchenden. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Der Berliner Künstler Michael Arantes Müller, unter dessen Anleitung die Kunstaktion „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ lief, setzt sich dafür ein, die zehn in Deutschland entstandenen Leinwände im Europäischen Parlament in Straßburg auszustellen. Um den Chemnitzer Flüchtlingen eine dauerhafte Plattform zum Austauschen zu bieten, wiederholt das Lesecafé diese Treffen von nun an einmal monatlich. KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de
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ARBEIT IN NETZWERKEN

ARBEIT IN NETZWERKEN

TREFFEN DER EUROCITIES-ARBEITSGRUPPE „KREATIVWIRTSCHAFT“ IN BARCELONA
AKTION Treffen der Arbeitsgruppe zum Austausch über gute Praxisbeispiele zur Förderung der Kreativwirtschaft in europäischen Städten AKTIONSZEITRAUM 3. bis 4. April 2014 PROJEKTINHALT: •	 Die Stadt Barcelona stellte ihre Ansätze zur 	 Förderung der Kreativwirtschaft vor. •	 Auf dieser Basis fand ein Austausch über 	 mögliche Strategien und Ansätze in ein	 zelnen europäischen Städten und in Form 	 übergreifender Zusammenarbeit statt. •	 Insbesondere die Themen Wirtschaftsförde	 rung bzgl. Kreativwirtschaft wie auch 	 spezialisierte Programme für bspw. Design 	 oder Media fanden Berücksichtigung. •	 Besichtigungen vor Ort führten in ein 	 Gründerzentrum, in sogenannte Kunstfa	 briken und ein Designzentrum, die der 	 Vertiefung des Erfahrungsaustausches 	dienten. •	 	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 	 AKTION Treffen der Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Mitgliedsstädte des Eurocities-Netzwerks in Chemnitz AKTIONSZEITRAUM 6. Oktober 2014 PROJEKTINHALT: Inhalte des Austausches bildeten u. a. die Urbane Agenda und der Sachstand Operationelle Programme EFRE und ESF in den Bundesländern. Es erfolgten Berichte aus dem Exekutivkomitee, den Foren und Arbeitsgruppen sowie die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung des Netzwerks. Frau Winkel, Sachgebietsleiterin Grundsatz und Objektplanung im Grünflächenamt, schilderte Inhalte und Nutzen für die Stadt Chemnitz der Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Grünflächen und Biodiversität“.

GERMAN EUROCITIES DIALOGUE – DIALOG DER DEUTSCHEN EUROCITIES

ZIELGRUPPE An der Arbeitsgruppe wirkten die verschiedenen mit der Thematik der Förderung der Kreativwirtschaft in den europäischen Städten betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Verwaltungen mit, insbesondere aus den Bereichen der Kultur- und Wirtschaftsförderung. TEILNEHMENDE Mario Rubert, Leiter der Werbeabteilung der Stadt Barcelona, empfing insgesamt 27 Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen europäischen Städten – unter anderem aus Barcelona, Rennes, Genua, Gent, Utrecht, Warschau, Wien und Essen. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Der unmittelbare Austausch, das Kennenlernen vor Ort mit Besichtigungen ist als Grundlage für die Entwicklung von eigenen Ansätzen hier in Chemnitz außerordentlich wertvoll. Denn zur Unterstützung der Kreativwirtschaft bedarf es auch an innovativen Ansätzen, die Aspekte der Stadtentwicklung, der Kunst, Kultur und Wirtschaft verbinden, neue Wege aufzeigen – hier können wir von den Erfahrungen anderer Städte lernen. Ziel ist es, über die Arbeitsgruppe und Partnerstädte langfristig ein Netzwerk zu etablieren, gemeinsame Projekte zu entwickeln. Beeindruckend waren insbesondere die vielschichtigen Ansätze Barcelonas, die jeweils Stadtentwicklung und Kreativwirtschaft
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in Bezug setzen, Brachen in der Stadt revitalisieren, Impulse in benachteiligten Quartieren geben und ganz selbstverständlich Teil des dortigen politischen Handelns sind.“ Für die Stadt Chemnitz nahm Dr. Urs Luczak, Projektkoordinator im Bereich Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen, teil. ZIELERFÜLLUNG Die meisten neu in der Arbeitsgruppe vertretenen Fachleute aus den einzelnen Städten lernten einander kennen und tauschten Erfahrungen aus. Es wurde eine zukünftige stärkere gemeinsame Zusammenarbeit vereinbart sowie Themen und Projekte für mögliche Kooperationen definiert. Im Rahmen des Austauschs konnte der Vertreter der Stadt Chemnitz zu eigenen aktuellen und geplanten Aktivitäten im Bereich Kreativwirtschaft und Konzeptentwicklung berichten. Zudem stimmte er sich zu dem anvisierten EU-Projekt (mit Tampere und weiteren Städten) ab. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt es als bedeutendes Handlungsfeld weiter zu bearbeiten. Für die Stadt Chemnitz bieten sich große Potenziale bezüglich der Unterstützung, der stärkeren Vernetzung und Sichtbarkeit vorhandener Ansätze, der Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Kreatives Chemnitz, der Nutzung für das Stadtmarketing, der Gewinnung von Fachkräften und des Anziehens junger Kreativer.

ZIELGRUPPE Die dreimal jährlich abgehaltenen Treffen der deutschen Netzwerk-Mitglieder dienen den Eurocities-Kontaktpersonen zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Es kann die Abstimmung gemeinsamer deutscher Positionen erfolgen. Aktuell für die Städte relevante Themen werden diskutiert. TEILNEHMENDE Vertreten waren Berlin, Dortmund, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Leipzig, München sowie der Deutsche Städtetag. Frau Uhlemann, Leiterin des Bereichs Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen, begrüßte die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit Frau Sachs, EUKoordinatorin. Zum Thema Urbane Agenda nahm auch die Leiterin der Abteilung Stadterneuerung und Koordination Fördermittel teil. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Aus Chemnitz habe ich viele Impulse für unsere Arbeit in Frankfurt am Main mitnehmen können. Das eine oder andere Best Practice-Beispiel mag sich auch hier in Frankfurt als relevant erweisen. Neben den Einblicken in die Themen der anderen Städte schätze ich besonders die persönlichen Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen, die über den schriftlichen Austausch hinausgehen und Arbeitskontakte vertiefen. Ich hoffe, dass auch wir Anregungen aus der Frankfurter Arbeit bei Eurocit-

ies für die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben konnten und ich freue mich schon auf das nächste GED-Treffen.“ Elke Kellner, Stadt Frankfurt am Main, Referat für Internationale Angelegenheiten ZIELERFÜLLUNG Die Teilnehmenden informierten sich über den aktuellen Stand des Budgets und erfuhren in diesem Zusammenhang, dass es keine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages geben wird. Dank der effektiven Mittelverwaltung blieb dieser seit sieben Jahren konstant. Frau Dr. Heßke, stellvertretende Referatsleiterin Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, warf einen Vorausblick auf die bevorstehende Neubesetzung von vier Plätzen im Exekutivkomitee. Durch ihren Bericht zum Mitarbeiteraustausch mit der Partnerstadt Sunderland wies Frau Thetard, Europabeauftragte der Stadt Essen, darauf hin, dass sich über die von der Europäischen Kommission beauftragte Agentur sequa gGmbH alle deutschen Städte an dem Programm „Move it“ beteiligen können. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Anna Lisa Boni, neue Generalsekretärin des Städtenetzwerks seit Juni 2014, hat angekündigt, an einem der nächsten Dialoge der deutschen Eurocities teilnehmen zu wollen. Ebenso besucht sie Treffen von Foren und Arbeitsgruppen, um eine umfassende Einsicht in die Aktivitäten zu gewinnen und möglichst viele Mitglieder zu treffen und kennenzulernen.

KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Herr Dr. Luczak Tel: 0371 4881555 E-Mail: urs.luczak@stadtchemnitz.de

KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de
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ÖFFENTLICHKEITSARBEIT DER EU-STELLE

LEITERIN DES EUROPABÜROS DER SÄCHSISCHEN KOMMUNEN ZU BESUCH IN CHEMNITZ
AKTION Vorstellung des Europabüros und Überblick über aktuelle kommunalrelevante Themen AKTIONSZEITRAUM 6. März 2014 PROJEKTINHALT: •	 	 	 	 •	 	 	 	 •	 	 	 	 Der Arbeitskreis Europa der Stadtverwaltung Chemnitz lud Janna Lehmann, Leiterin des Europabüros der Sächsischen Kommunen, zu einer Sondertagung ein. Hierzu zeigte sie die Aufgaben und Unterstützungsangebote des Europabüros sowie Möglichkeiten für Hospitationen und Besuche von Ratsmitgliedern auf. Im Vorfeld konnten die Ämter, Einrichtungen und Abteilungen Themenwünsche einreichen, auf die Frau Lehmann während der Sondertagung einging. •	 	 	 	 	 	 •	 	 •	 	 	

EMPFANG EUROPÄISCHER HOCHSCHULVERTRETERINNEN UND HOCHSCHULVERTRETER DES „TRANSNATIONAL CAREER SERVICE“ DURCH BÜRGERMEISTERIN PETRA WESSELER
AKTION Offizielle Begrüßung im Stadtverordnetensaal des Chemnitzer Rathauses mit Stadtrundgang mit der historischen Figur Anna Agricola AKTIONSZEITRAUM 21. März 2014 PROJEKTINHALT: Der Empfang war eingebettet in die im Rahmen des EU-Projekts „Transnational Career Service“ an der Technischen Universität Chemnitz abgehaltene Konferenz über die optimale Ausgestaltung des Übergangs von Studium in das Berufsleben. Bürgermeisterin Petra Wesseler stellte mit einer Präsentation die Stadt Chemnitz vor. Zuvor erhielten die Gäste während einer historischen Führung durch die Innenstadt einen ersten Eindruck von Chemnitz.

ZIELGRUPPE Eingeladen waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ihren Aufgabenfeldern mit EU-Themen befasst sind oder sich für die aktuelle Entwicklung eines bestimmten Themas interessierten. TEILNEHMENDE Neben den Mitgliedern des Arbeitskreises Europa der Stadtverwaltung nahmen die Sondertagung Angestellte der Bereiche Gleichstellung, Personal, Vergabe, Umwelt, Berufs- und Studienorientierung, Kultur, Stadterneuerung und Fördermittel, Städtebau sowie Grünflächen wahr. Zudem waren eine Vertreterin der Wirtschaftsförderung und zwei Vertreter der Fraktionen des Stadtrates vor Ort. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Janna Lehmann informierte ausführlich über die Arbeit und die Aufgaben des Europabüros in Brüssel. Dabei wurde ersichtlich, wie umfangreich und auch zeitintensiv die Arbeit der Mitglieder im Europabüro ist. Sie stellte das neue EU-Vergaberecht vor, welches ca. 500 Seiten umfasst. Dazu kam es zu Kritik von Teilnehmenden aus dem Bereich Vergabe, da dieses mit 500 Seiten zu umfangreich und damit nicht mehr überschaubar sei. Die geäußerten Kritikpunkte gab Frau Lehmann gern an die betreffenden EU-Stellen weiter. Sie wünschte sich zukünftig eine engere Zusammenarbeit aller EUAkteure im Freistaat Sachsen, auch mit Chemnitz,
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damit der Freistaat noch besser vom Europabüro in Brüssel vertreten werden kann. Die Leiterin des Europabüros der Sächsischen Kommunen hat einen sehr kompetenten und engagierten Eindruck hinterlassen.“ Annett Krusch, Stellvertretendes Mitglied für das Dezernat Stadtentwicklung und Bau im Arbeitskreis Europa der Stadtverwaltung Chemnitz ZIELERFÜLLUNG Janna Lehmann informierte, dass die Aufgaben des Europabüros Monitoring, Beratung zu Fördermitteln, Berichterstattung in sächsischen Gremien und Lobbyarbeit bzw. Interessensvertretung umfassen. Zu den Partnern zählen u. a. das SachsenVerbindungsbüro Brüssel des Freistaates Sachsen oder auch Eurocities. In Beantwortung der vorab übermittelten Themenwünsche erläuterte Frau Lehmann die aktuellen Entwicklungen im Vergaberecht, in der E-Mobilität, im E-Government wie auch in der Kulturförderung. Die Anwesenden übermittelten Kritik bzw. Verbesserungswünsche an die jeweiligen EU-Einrichtungen. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Da das Angebot der Fördermittelberatung von sächsischer Seite weniger wahrgenommen wird, erfolgte ein Aufruf an die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Chemnitz diese Möglichkeit zu nutzen. Durch erfolgte Hospitationen im Sächsischen Städte- und Gemeindetag und bei der Landeshauptstadt Dresden konnte Frau Lehmann Kontakt zu Fachleuten vor Ort knüpfen. Bei Interesse kommt sie auch nach Chemnitz.

ZIELGRUPPE 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter europäischer Universitäten, hauptsächlich aus dem Bereich Berufsberatung, aus Österreich, den Niederlanden, Italien, Lettland, Serbien, Großbritannien, Polen, Tschechien sowie Deutschland. Darunter waren Teilnehmende aus Tschechien von den Partneruniversitäten aus Ústí nad Labem und Liberec. PROJEKTPARTNER Auf Anfrage des Transnational Career Service der Technischen Universität Chemnitz organisierte die EU-Stelle der Stadt Chemnitz den Empfang im Rathaus sowie die Stadtführung. Die Umsetzung wurde gemeinsam mit Bürgermeisterin Wesseler und der Tourist-Information Chemnitz realisiert. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Wir arbeiten seit knapp zwei Jahren erfolgreich gemeinsam am Projekt Transnational Career Service. Die Transnational Career Service Conference war der Höhepunkt unserer bisherigen Kooperation. Ich habe den Austausch zwischen den internationalen Karriereexperten als sehr bereichernd empfunden und hoffe, dass viele weitere Projekte daraus entstehen. Das kulturelle Programm mit der Führung durch Anna Agricola und dem anschließenden städtebaulichen Vortrag über Chemnitz war ein abendfüllendes Highlight. Ich bin nicht das erste Mal in Chemnitz, aber mit dem Wissen

über den baulichen Hintergrund der Stadt der Moderne sehe ich sie mit ganz anderen Augen. Alles in allem eine wirklich gelungene Veranstaltung!“ Ing. Tomáš Siviček, PhD., Universität Jan Evangelista Purkyně in Ústí nad Labem ZIELERFÜLLUNG Besonders die Begrüßung im Stadtverordnetensaal durch Bürgermeisterin Wesseler hinterließ bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck. Im Anschluss an die Veranstaltung erhielten die Chemnitzer Organisatoren des Transnational Career Service sehr viele positive Rückmeldungen von den europäischen Gästen. KONTAKT IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE Es hat sich gezeigt, dass Teilnehmende an Konferenzen der Technischen Universität auch an der Stadtentwicklung interessiert sind. Die Kooperation zwischen der Technischen Universität und der Stadt Chemnitz auf der Ebene von europäischen Projekten und Veranstaltungen hat sich bewährt und sollte fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de
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KONTAKT Europabüro der Sächsischen Kommunen Rue Guimard 7 B-1040 Bruxelles Frau Mühlberg Tel: 0032 2 5136408 E-Mail: info@europabuero-sn.de

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT DER EU-STELLE

AUSBLICK 2015

INFORMATIONSVERANSTALTUNG ZUM EU-FÖRDERPROGRAMM „EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER“
AKTION Informationsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten des neuen Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ vor dem Hintergrund der neuen EU-Fördermittelperiode AKTIONSZEITRAUM 6. November 2014 PROJEKTINHALT: •	 Frau Ismaili von der Kontaktstelle Deutsch	 land „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 	 Bonn führte in das Programm ein. •	 Dabei wurde sowohl auf die Antragstellung, 	 Projektbeispiele, Förderkriterien als auch 	 auf die Abrechnungsmodalitäten einge	gangen. •	 Die Anwesenden erhielten Antworten auf 	 ihre spezifischen Fragen. AKTION Themenjahr zur Schärfung des Profils der Entwicklungszusammenarbeit unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ AKTIONSZEITRAUM 2015 mit offizieller Eröffnungsfeier am 9. Januar 2015 in Riga PROJEKTINHALT: Weltweit sind die Europäische Union und deren Mitgliedsländer der größte Geber öffentlicher Entwicklungshilfe. Im Jahr 2013 umfasste die Summe ungefähr 56,5 Milliarden Euro. 2015 gilt als das letzte Jahr für das Erreichen der vor 15 Jahren vereinbarten Ziele der UN-Millenniumserklärung. Zugleich ist es das erste Themenjahr, das die Außenbeziehungen und die Rolle Europas in der Welt fokussiert. Mit dieser Schwerpunktsetzung wollen die Europäischen Institutionen eine breite Debatte über europäische Entwicklungszusammenarbeit anregen. Jeder Monat widmet sich einem speziellen Thema. Mittels vielfältiger Mitwirkungsmöglichkeiten wie Kunst- und Entwicklungsprojekten, Aktivitäten mit Schulen und Universitäten oder Sportveranstaltungen sollen sich alle Akteure für ihre gemeinsamen Entwicklungsziele einsetzen.

EUROPÄISCHES JAHR FÜR ENTWICKLUNG

ZIELGRUPPE Nach der Akquise der Teilnehmenden über Multiplikatoren sowie durch gezielte Einladung von Einrichtungen gingen 59 Anmeldungen aus ganz Sachsen ein. Zugleich wurde die Veranstaltung auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Eine Teilnahme am Workshop war kostenfrei. PROJEKTPARTNER Die Veranstaltung führten die EU-Stelle der Stadt Chemnitz und der Verein Die Brücke e. V. in Kooperation mit der Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ durch. Eingebunden in die Organisation und Umsetzung war die Koordinierungsstelle Lokaler Aktionsplan der Stadt Chemnitz. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN „Ich begrüße die Bemühung, einen klaren Vortrag über die Möglichkeiten für zivilgesellschaftliche Organisationen im Rahmen des Programmes zu organisieren. Darüber hinaus erachte ich die Erklärung des Antragsprozesses als äußerst wichtig, da dieser manchmal viele Probleme umfasst, hauptsächlich für diejenigen, die keine Erfahrungen damit haben. Rein inhaltlich wurden meine Erwartungen erfüllt. Bei der Antragstellung habe ich schon Erfahrungen durch meine Arbeit im Programm Erasmus+. Mit Vorerfahrungen ist die Präsentation gut verständlich. So hat das Gemeinschaftswerk
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Frankenberg/Sa e. V. z. B. schon internationale Jugendcamps mit Teilnehmenden aus vier Nationen durchgeführt. Für Teilnehmende ohne solche Vorerfahrungen ist es vielleicht schwierig.“ Jan Müller, Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa e. V., Frankenberg ZIELERFÜLLUNG Das Programm bot Organisationen der Zivilgesellschaft die Möglichkeit einer Projektförderung. Unterteilt in zwei Förderschwerpunkte werden Projekte im Bereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ sowie im Bereich „Demokratisches Engagement und Partizipation“ bezuschusst. Die klare Erläuterung des Antragsprozesses und Praxisbeispiele von Förderschwerpunkten halfen den Teilnehmenden dabei, das ganze Programm zu verstehen und ihnen Antworten bei Problemen in der Antragstellung zu geben. IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EU-PROJEKTE In dem Seminar konnten die Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen, Vereine und Stadtverwaltungen Erfahrungen von früheren Projekten teilen und Ideen sammeln. Zugleich wurden Kontakte zu Akteuren geknüpft, die in künftigen gemeinsamen Projekten münden können. KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de

Verfügung stehen. im Leben vieler Menschen in einigen der ärmsten Länder der Welt zu machen. Die allgemeinen Ziele im Europäischen Jahr für Entwicklung lauten: •	 Information der Öffentlichkeit über die Ent 	 wicklungszusammenarbeit der Europäischen 	 Union sowie über die möglichen zu erzielenden 	 Ergebnisse und zukünftigen Herausforde	rungen •	 Förderung des kritischen Denkens und des 	 aktiven Interesses an der Entwicklungszu	 sammenarbeit, einschließlich der Politikge	 staltung und -umsetzung, sowohl unter der Be	 völkerung als auch unter den Interessenträgern •	 Stärkung des Bewusstseins für den Nutzen der 	 EU-Entwicklungszusammenarbeit sowie Erhö	 hung eines breiten Verständnisses für die Poli	 tikkohärenz im Interesse der Entwicklung ZIELERFÜLLUNG Die umfassende Informations- und Kommunikationskampagne soll anhand von Konferenzen, Veranstaltungen und Initiativen auf nationaler wie internationaler Ebene verwirklicht werden. Hierfür wurde ein Budget in Höhe von 15 Millionen Euro eingerichtet, wovon sechs Millionen Euro den Mitgliedsstaaten und eine Million Euro den Nichtregierungsorganisationen für Durchführung, Vorbereitungsaktionen und Öffentlichkeitsarbeit zur IMPULSE FÜR KÜNFTIGE EUPROJEKTE Für Projekte und Aktivitäten können Fördergelder bei der zentralen Anlaufstelle für Deutschland Engagement Global gGmbH beantragt werden. Ein aus EU-Mitteln aufgelegtes Programm zum Europäischen Jahr FEJE bezuschusst zivilgesellschaftliche Organisationen, die mit Informations- und Bildungsformaten aktiver Teilhabe und Gestaltung Raum geben.

ZIELGRUPPE Unterschiedliche Veranstaltungen sollen die aktuelle Ausrichtung der Entwicklungspolitik der Union im Bewusstsein ihrer Bürgerinnen und Bürger bekannter machen. Mitgliedsstaaten wie auch zivilgesellschaftliche Organisationen, regionale und lokale Partner sind aufgefordert, sich aktiv und wirksam einzubringen. PROJEKTPARTNER Die EU-Länder aktivieren die Zivilgesellschaft, Jugendorganisationen, Sozialpartner, den privaten Sektor, regionale und lokale Gebietskörperschaften. UMSETZUNG AUS DER SICHT EINES PROJEKTTEILNEHMENDEN Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Entwicklung in der Legislaturperiode 2010-2014, bezeichnete die Initiative als eine beispiellose Chance, sich mit den EU-Bürgerinnen und Bürgern zu engagieren. Ihnen könne die starke Bemühung für die Beseitigung der Armut weltweit aufgezeigt und verdeutlicht werden, wie jeder Euro hilft, einen Unterschied

KONTAKT Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 09111 Chemnitz Frau Sachs Tel: 0371 4881509 E-Mail: pia.sachs@stadtchemnitz.de
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AUSBLICK 2015

TERMINE 2015

ANSPRECHPARTNER ZUM THEMA EUROPA FÜR DIE STADT CHEMNITZ

EUROPE DIRECT-INFORMATIONSZENTRUM ERZGEBIRGE Frau Tost Adam-Ries-Straße 16 · 09456 Annaberg-Buchholz Telefon: 03733 145112 tost@wfe-erzgebirge.de www.euinfo.wfe.eu HANDWERKSKAMMER CHEMNITZ Außenwirtschaftsberatung Frau D’Alessandro Limbacher Straße 195 · 09116 Chemnitz Telefon: 0371 5364203 a.dalessandro@hwk-chemnitz.de www.hwk-chemnitz.de INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER CHEMNITZ Enterprise Europe Network Frau Hofmann Straße der Nationen 25 · 09111 Chemnitz Telefon: 0371 69001240 barbara.hofmann@chemnitz.ihk.de www.chemnitz.ihk24.de LANDESDIREKTION SACHSEN Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, EU-Angelegenheiten Frau Oertel Altchemnitzer Straße 41 · 09120 Chemnitz Telefon: 0371 8253900 annett.oertel@lds.sachsen.de www.lds.sachsen.de TECHNISCHE UNIVERSITÄT CHEMNITZ Grenzraum 2.0 Projektkoordination Frau Scherm Thüringer Weg 9 · 09107 Chemnitz Telefon: 0371 53134503 ilona.scherm@phil.tu-chemnitz.de www.tu-chemnitz.de

TECHNISCHE UNIVERSITÄT CHEMNITZ Zentrum für Wissens- und Technologietransfer Projektbüro Wissenschaftsregion Chemnitz (WRC) Herr Dr. Haustein Straße der Nationen 62 · 09111 Chemnitz Telefon: 0371 53137932 rocco.haustein@verwaltung.tu-chemnitz.de www.tu-chemnitz.de SÄCHSISCHE EU-ABGEORDNETE Dr. Cornelia Ernst, MdEP (DIE LINKE) Haus der Begegnung Großenhainer Straße 93 · 01127 Dresden Telefon: 0351 42690005 europa@cornelia-ernst.de www.cornelia-ernst.de Dr. Peter Jahr, MdEP (CDU) Europabüro Burgstädt Obergasse 7 · 09217 Burgstädt Telefon: 03724 15735 europabuero@peter-jahr.de www.peter-jahr.de Constanze Krehl, MdEP (SPD) Europabüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 19/21 · 04103 Leipzig Telefon: 0341 9616347 constanze.krehl@europarl.europa.eu www.constanze-krehl.de Hermann Winkler, MdEP (CDU) Europabüro Leipzig Wilhelm-Leuschner-Platz 12 · 04107 Leipzig Telefon: 0341 9939096 hermann.winkler@europarl.europa.eu www.hermann-winkler.eu
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02. bis 10.05.2015 EUROPAWOCHE Um der Wichtigkeit eines Zusammenwirkens der Mitgliedsländer in der Europäischen Union Nachdruck zu verleihen, rufen die Bundesländer Jahr für Jahr eine Europawoche aus. Mit einer bunten Mischung an Veranstaltungen soll die Stärkung des Europagedankens der Bevölkerung angeregt werden. 09.05.2015		 EUROPATAG DER EUROPÄISCHEN UNION Seit der Geburtsstunde der Europäischen Union liefert diese einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Einheit und des Friedens in Europa. Bürgerinnen und Bürger der gesamten Union verleihen ihrer Freude darüber mit Feierlichkeiten Ausdruck. 10.05.2015 EUROPÄISCHES NACHBARSCHAFTSFEST Ein Zueinanderfinden und Aufbauen neuer, dauerhafter Verbindungen soll den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Stadtteiles ermöglicht werden. Zugleich werden grenzüberschreitend Kontakte gepflegt und Projekte zu einem Thema initiiert.
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16. bis 22.09.2015 EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE Teilnehmende Städte und Gemeinden regen europaweit zu mehr städtischer Mobilität an. Aktionen laden zum Zufußgehen, Fahren mit dem Rad, der Straßenbahn, dem Bus oder der Bahn ein. Permanente Maßnahmen erleichtern dieses auch zukünftig. 12. bis 18.10.2015 EUROPÄISCHE WOCHE DER LOKALEN DEMOKRATIE Die Woche gibt Antworten auf Fragen, wie die lokale Politik funktioniert und wie die oder der Einzelne am politischen Entscheidungsprozess mitwirken kann. Dazu bereiten Behörden, Einrichtungen und Vereine unterschiedliche Aktionen vor.

AUSBLICK 2015

Herausgeber:	 Ansprechpartner: Texte: 	 Fotos:	

Gestaltung:	 Druck:	
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Stadt Chemnitz • Die Oberbürgermeisterin 	 Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Die Verantwortung für die Inhalte liegt bei den jeweiligen Trägern und Vereinen. Václav Reif Management (Titelseite, Seite 5), Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. (Seite 6), Interkultureller Garten Chemnitz e. V. (Titelseite, Seite 7), Straßenbahnfreunde Chemnitz e. V. (Titelseite, Seite 8), Deutsches SPIELEmuseum e. V. (Titelseite, Seite 9), Filmfestival SCHLINGEL (Seite 10), solaris FZU gGmbH Sachsen (Seite 11), Heim gGmbH (Titelseite, Seite 13), PROFIL Bildungsgesellschaft mbH (Seite 15), FutUndBeidl, flickr.com (Seite 16), Die Komplizen: Mentoring für Schüler gGmbH (Titelseite, Seite 17), Lesecafé Odradek, W.K.B. e. V. (Seite 18), Arbeiter-Samariter-Bund, Wohnzentrum für körperlich-schwerbehinderte Menschen (Seite 21), Technische Universität Chemnitz, Transnational Career Service (Titelseite, Seite 25) Heed Kreativbüro GmbH Verwaltungsdruckerei April 2015
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KONTAKT
Stadt Chemnitz Kommunikation, Marketing und Grundsatzfragen Markt 1 • 09111 Chemnitz www.chemnitz.de >Die Stadt Chemnitz > Europaarbeit Frau Sachs EU-Koordinatorin Telefon	 0371 4881509 Fax	 0371 4881593 E-Mail	pia.sachs@stadt-chemnitz.de
        
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