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So wollen wir leben!

Full text: Forscher Issue 2012,1 So wollen wir leben!

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Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE

AUSGABE 1_AUGUST 2012

Erste Ausgabe für das Wissenschaftsjahr 2012 'Zukunftsprojekt Erde'.

Das Magazin für Neugierige

Der Titel des Magazins lautet:

DIE ÖKOSTADT DER ZUKUNFT
Science-Fiction oder schon
Wirklichkeit?

BLUMEN STATT BETON
Wie Kinder die Natur in die
Stadt zurückholen

IN DIE IRRE GEFÜHRT
Warum grelle Lichter
Tiere stressen

So wollen
wir leben!
Neue Ideen für
unsere Stadt

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Viel Spaß beim Le
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Experimentieren
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vom forscher-Mag

Interview
mit Forschungsministerin
Annette Schavan
Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit?
Kurz gesagt: nicht mehr von
der Erde nehmen, als sie
uns zurückgeben kann – das
bedeutet Nachhaltigkeit.
Zum Beispiel sollten nur so viele Bäume gefällt werden, wie
wieder nachwachsen können. Und die Menschen müssen
dafür sorgen, dass auch Pflanzen und Tiere genug Lebensgrundlagen haben.
Was müssten Wissenschaftler heraus­
bekommen, damit es allen Menschen der
Welt besser geht?
Forscherinnen und Forscher schauen zum Beispiel genau
hin, wie Obst, Gemüse und Getreide auch in trockenen
Regionen wachsen können. Forschungsschiffe und Satelliten untersuchen den Klimawandel, damit wir gezielt etwas
dagegen tun können. Andere Wissenschaftler arbeiten an
Verpackungen, die sich nach Gebrauch in natürliche Stoffe
umwandeln lassen. All diese Ideen aus der Forschung helfen
dabei, unsere Erde zu bewahren und zu gestalten.
Kinder haben oft auch tolle Ideen, zum
Beispiel für eine Stadt, in der sich alle wohlfühlen. Interessiert sich die Wissenschaft für
diese Ideen?
Na klar! Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde
veranstaltet zum Beispiel das Internet-Portal lizzynet.de den
Wettbewerb „un-endlich wertvoll“. Kinder und Jugendliche
können zeigen, wie sie sich das Leben im Jahr 2050 vorstellen.
In Lübeck können Kinder und Jugendliche an einem Jugendworkshop teilnehmen, bei dem sie als Alltagsexperten über
Vorschläge für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten diskutieren. Die Ergebnisse werden auch gefördert – im Rahmen
des Wettbewerbs ZukunftsWerkStadt, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben hat.
Was können Erwachsene von Kindern lernen?
Mit neugierigen Augen die Welt betrachten – und zu allem
Fragen stellen.

2
2

Inhalt

In dieser Ausgabe findet ihr folgende Geschichten:

Windkraft, Wasserdampf, Wildschweine
Forscher-Ideen für eine umweltfreundlichere Stadt

Ahoi, Gartenpiraten

4

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Wie eine Stadt zum Gemüsebeet wird

Salat aus dem Sack

Mit Erfindungsreichtum gegen die Armut

Stadtpflanze gesucht

Finde grüne Überlebenskünstler in der Nachbarschaft

Der helle Wahnsinn

Künstliches Licht bringt Tiere durcheinander

Nachgeforscht

Stimmt’s oder stimmt’s nicht?

Unter dem Mikroskop

 Ahoi, 
 Gartenpiraten 
 S. 10 

Geheimnisvolle Wesen im Bild

Große Naturforscher
Gestern, heute und morgen

 Ideen für eine
 schönere Stadt 
 S. 8  

Zimmer frei

 Der helle 
 Wahnsinn 
 S. 14 

Bau den Bienen ein Hotel

Genial, schräg, abgefahren

Von Erdbeben-Tapeten und Dino-Pupsen

Forschungsbörse

 Nachgeforscht 
 S. 16

Holt einen Wissenschaftler an die Tafel

Was? Wann? Wo?

 Forscher 

 an die Tafel 
Wettbewerbe, Mitmachmuseen und
 S. 22 
Aktionen im Wissenschaftsjahr 2012
In diesem Magazin wirst du oft das Wort Nachhaltigkeit hören. Aber was ist Nachhaltigkeit?

 Große 
 Naturforscher 
 S. 18

Vielleicht hast du das Wort „Nachhaltigkeit“ schon mal gehört. Aber was ist damit gemeint? Hier ist ein Beispiel: Es
gibt einen See voller Fische. Die Fischer holen nur so viele Fische aus dem Wasser, dass genügend übrig bleiben, um
sich zu vermehren. So wird der See niemals leer gefischt. Auch die Kinder und Enkel der Fischer werden genug fangen
können, um ihre Familien zu ernähren. So funktioniert Nachhaltigkeit. Leider halten sich die Menschen oft nicht daran.
Sie nehmen der Natur so viel weg, dass sie sich nicht erholen kann. Die Nachhaltigkeitsforschung entwickelt Ideen, damit
unsere Lebensweise eines Tages in allen Bereichen so klug ist, wie die der Fischer am See.
IMPRESSUM HERAUSGEBER: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektgruppe
Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde, 53175 Bonn GESTALTUNG UND TEXT: TEMPUS CORPORATE GmbH,
Susanne Patzelt (Redaktionsleitung), Andrea Schwendemann, Claudia Klein, LizzyNet GmbH, Sara Mously
(Autoren), Kai Kullen, Alex Ketzer (Gestaltung) DRUCK: Stark GmbH & Co. KG, Im Altgefäll 9, 75181 Pforzheim
BILDNACHWEISE: Gemälde, 1856, Eduard Ender/akg (S.19); Morley von Sternberg/Arcaid (S.9); Chaperon/
BMBF (S.2); Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde/BMBF (2, S.23); BUW (S.19); Chip Online (S.16); Fotolia
(42, S.1,2,3,6,7,8,9,12,13,14,15,16,20,21,22,24); Getty Images (S.8,9,12); iStockphoto (6, S.13,23); Karlsruher
Institut für Technologie (S.21); Alex Ketzer (Collage, S.8/9); korhankaracan (S.23); K.Krausa (2, S.20);
Degas/Madame Figaro/laif (S.4); Jürgen Mai (S.6); Nicolas Martin (S.22); Jasna Matz (S.20); Alamy/Mauritius
(S.9); Arne Mayntz (7, S.1,3,10,11); Dr. Tina Molodtsova (S.19); MVRDV (S.1,3,8); Martin Oeggerli, 2008 (S.17);
Photocase (S.4,5,16,21); Tiemann/Prisma (S.1,15); privat (5, S.5,7,8,12); N. Rappich (S.23); B. Renke (S.20);
Daniel Schoenen (3, S.4,5); Senckenberg (4, S.3,18); shutterstock (S.23); SOS-Kinderdörfer (2, S.7); IUE/TU
Hamburg-Harburg (S.3,22); Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH/UFZ (S.23); AP/ullstein (S.8);
Vision Kino (S.23); Welthungerhilfe (2, S.12); Ilja C. Hendel/WiD (S.23); entomart/Wikipedia (S.20); FynnLatif Bode/Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde (S.20) STAND: August 2012

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in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Bundesregierung
zugunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte.

Die Titelgeschichte dieses Heftes lautet: Von Megacitys und Ökostädten

Titelgeschichte

Von Megacitys und Ökost
Die Geschichte selbst beginnt so:

Immer mehr Menschen drängen in die
Städte. Logisch: Dort gibt es mehr Arbeit
als auf dem Land, und man kann jede
Menge unternehmen. Aber wo viele
Leute dicht zusammenleben,
entstehen auch Lärm und
Dreck. Zum Glück gibt es
richtig gute Ideen, um das
Leben auf engem Raum zu
verbessern.
Die Milch ist alle? Kein Problem, der
Supermarkt ist ja gleich um die Ecke.
Es ist Sonntag und mal wieder Regen­
wetter? Dann ab ins Kino! Keine Frage: In einer
Stadt zu wohnen hat viele Vorteile. Egal ob shoppen
gehen, Freunde treffen oder zum Sport – irgendwas
kann man immer unternehmen.
Viele Leute ziehen in die Städte, weil man dort auch
leichter Arbeit finden kann als auf dem Land. Nicht
nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt versuchen die Menschen dort ihr Glück. Schon heute lebt
mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten.
Im Jahr 2050 werden es wahrscheinlich sogar mehr
als zwei Drittel sein.
Je voller aber die Städte werden, desto ungemütlicher
werden sie meistens auch. Zum Beispiel, wenn immer

  Der Freiburger Stadtteil Vauban war 
  früher ein Kasernengelände. Heute
 befindet  sich dort ein lebendiges
Wohnviertel, in dem viele Kinder leben 

mehr Autos die Straßen verstopfen, wie in der brasilianischen Hauptstadt São Paulo. Dort sind sieben
Millionen Autos auf den Straßen unterwegs. Von den
Abgasen ist die Luft manchmal so verqualmt, dass
die Augen brennen und das Atmen schwerfällt. Auch
ziemlich ungesund: der Müll, den wir alle tagtäglich
produzieren. Windeln, Joghurtbecher, Essensreste –
schnell türmen sich daraus eklige Mülldeponien auf.

Wie wollen wir leben?

Viele Stadtbewohner, vor allem in asiatischen und
afrikanischen Ländern, haben so wenig Geld, dass

  Freiburg im Breisgau, die südlichste Großstadt in Deutschland: 
  Hier leben 225.000 Menschen zwischen Schwarzwald und Rheinebene  

4

Es gibt übrigens eine Sache, die noch nicht erklärt worden ist: die Frage,
ab
wann wir
von einem
Dorf, Metropolregion?
einer Stadt oder von einer Metropolregion
Dorf,
Stadt
oder
sprechen.
Manchmal ist es tatsächlich gar nicht so leicht, zu sagen, ob ein
OrtLeben
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zählt. Zum
So leben
in dem
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in Vauban,
einem
Viertel
der
Gute Ideen müssen also her, die das
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Ostsee
nurLeute
etwa 300
also weniger
als in vielen Dörfern.
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in Süddeutschland.
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verbessern. Angefangen beim Verkehr:
Viele
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aber werden
zuFahrräder
Städten erklärt,
den Dörfer
Straßenerst
sinddann
mehr
als
gen ins Auto oder aufs Moped, weilNormalerweise
sie es bequem finsie mitzu
der
Zeit gewachsen
sind und mehrere
Autos unterwegs.
Sogar dasTausend
Abwasser
den. Andere haben keine Wahl, weilwenn
die Busse
selten
haben.
Die größte
Stadt Deutschlands
istinBerlin.
verschwindet
nicht einfach
der Kanalifahren oder die nächste HaltestelleEinwohner
zu weit weg
ist. Gäbe
Südamerika
Asien Es
gibt
es sogar
wird
aufgefangen und zum Düngen der Felder in
es mehr öffentliche VerkehrsmittelIninAfrika,
den Städten,
gäbe undsation.
mit mindestens
der Nähe
benutzt. zehn
es auch keine Ausreden mehr... „Megacitys“, das sind Städte
Millionen Einwohnern. Wenn immer mehr
Schatzsuche im Müll Menschen in die Städte ziehen,
wachsen
Auf vielen
Dächern gibt es Solarzellen, die Sonnenlicht
mit ihren Nachbarorten
Und wohin mit den Müllbergen? In sie
denmanchmal
Abfällen stecken
in Strom verwandeln. Die Wohnungen sind so gut isozusammen. Dannlasspricht liert,
man dass
von kaum Heizungswärme verloren geht. Warum?
viele wertvolle Rohstoffe, die sich wiederverwerten
sen. In Deutschland kennt jeder die„Metropolregionen“.
Recycling-Container, Normale Strom- und Heizkraftwerke verbrennen meist
in die man Altglas, Papier und Plastik werfen kann.
Kohle oder Gas. Dabei gelangen Unmengen Kohlendioxid
Weniger bekannt ist, dass auch in alten Handys und
in die Luft. Dieses Gas ist mit schuld daran, dass sich unser
  SiehtComputern
so die Zukunftechte
der Stadt
aus?
Die 
Schätze stecken: wertvolle Metalle wie Klima aufheizt und damit das Gleichgewicht der Natur
 Häuser der Solarsiedlung in Freiburg 
Kleinste Stadt
Größte Stadt
Größte Megacity
Größte Metropol­
Kobalt,
Kupfer,
Silber
sogar Gold! WissenschaftlerDeutschlands:
durcheinanderbringt.
JeSüdamerikas:
weniger wir also
davon
brauchen,
 produzieren die Energie, die ihreund
Bewohner
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der Welt:
Deutschlands:
Tokio – 35 Mio.
Arnis
–
300
Berlin
–
3,5
Mio.
São
Paulo
–
12
Mio.
 brauchen,
einfach selber 
versuchen
herauszufinden, wie man am besten dran- Einwohnerdesto besser.
Einwohner
Einwohner
Einwohner
kommt. Denn einige Materialien sind so fest miteinander
sie sich
keine
Wohnung
leistenwieder
können.
In ihrer Not Ein klarer Fall: Von solchen Ideverbunden,
dass
sie sich
nur schwer
voneinander
en
zimmern
Hütten
aus
Blechfunktionierende
oder Holzbret- können wir auf der ganzen Welt noch
trennen
lassen. sie
Amsich
besten
ist es
daher,
Sozu
sind
schon viele chaotische Siedlungen ent- mehr gebrauchen.
Gerätetern.
länger
nutzen.
Damit es nicht
 Stadtforscherin: 
standen, die „Slums“ genannt werden. Der größte nur Öko-Stadtteile gibt, sondern
Slum
„Dharavi“,
der indischen
Stadt ganze Ökostädte
Mehr Platz
fürdas
Weniger
MüllAsiens,
zu produzieren
istliegt
einein
Sache.
Aber nicht
– und damit
Mumbai
– und niemand
wie
vieleWas
Menschen
mehr aufs
Klo gehen,
das geht weiß,
ja wohl
nicht.
also
Leben inTiere
der Stadt wieder richtig
Manche
schätzen,
halbe
In einer Stadt leben wir
tun mitdort
demgenau
Kot inwohnen.
den Slums?
Ingenieure
auf eine
der ganzen
Spaß macht.
nicht nur mit unseren HausMillion,
andere
glauben,
es seien doppelt
so viele.
Welt haben
sich
darüber
schon Gedanken
gemacht.
Ein
So oder
so, es sind
mehr, als
inden
dengesammelmeisten deuttieren zusammen, sondern auch mit
Vorschlag:
Plumpsklos
aufstellen
und
schen
Großstädten
leben.
vielen Wildtieren: Fledermäusen, Füchsen,
ten Inhalt
in große
Tanks, sogenannte
Biogasanlagen,
Wildschweinen, Tauben und Kaninchen.
verfrachten. Verbrennt man die Fäulnisgase, die darin
Die Slum-Hütten
haben
selten
einen antreiben
WasseranDa gibt es immer wieder Ärger mit den
entstehen,
lassen sich mit
dernur
Hitze
Turbinen
schluss,
geschweige denn richtige Toiletten. Wer aufs
Menschen. Zum Beispiel wenn Wildschweiund Strom
gewinnen.
Klo muss, hockt sich an den nächsten Fluss. Das stinkt
ne die Mülltonnen ausleeren oder wenn
mitso
derdie
Zeit nicht
nur bestialisch,
Marder an Bremsschläuchen von Autos
Sieht
Zukunft
aus?sondern ist auch
gefährlich:
jemand
später
ausindemselben
knabbern.
Stadtplaner
tüftelnWenn
derweil
daran,
wie wir
Zukunft Fluss
trinkt,
kannZiemlich
er zum Beispiel
gefährliche
LeberDie Soziologin und Tierschutzpädagogin
wohnen
werden.
verrücktdie
sieht
zum Beispiel
die
krankheit
Hepatitis Power
bekommen
oder
sogar
Ulrike Pollack untersucht, wie Mensch und
Öko-Siedlung
„Gwanggyo
Center“
aus,
die sterben.
in der >
Tier friedlich miteinander leben können.
Nähe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gebaut werSie schlägt vor, in Städten mehr Freifläden soll. Obwohl sie voller Hochhäuser sein wird, soll sie
chen für die Natur zu schaffen: Lässt man
aussehen wie ein Dschungel: Pflanzen überwuchern die
Die Geschichte endet auf einer Seite, auf der wieder das Foto einer Stadt zu sehen ist.
verlassene Industriegelände verwildern,
Haus­fassaden, produzieren Sauerstoff und sorgen damit
Obwohl auch über dieser Stadt die Sonne scheint, ist sie offensichtlich ganz anders als das
entstehen dadurch Abenteuerspielplätze
für bessere Luft. Mehr Grün in den Städten, das ist übersüddeutsche Freiburg: Zu sehen sind hunderte von Hochhäusern, die so eng zusammenstefür Kinder und gleichzeitig ein Paradies für
haupt eine gute Idee. Eine alte Buche kann zum Beispiel
hen, dass man an Halme in einem Weizenfeld denken könnte. Anders als in Freiburg sieht
Schmetterlinge und Singvögel in der Stadt.
1,7 Kilogramm Sauerstoff pro Stunde produzieren. Damit
man fast keine grüne Pflanzen. Es handelt sich um Sao Paulo, die größte Stadt Brasiliens
Ihr Tipp für die Stadt der Zukunft:
können 50 Menschen eine Stunde lang atmen.
und die bevölkerungsreichste Metropole südlich des Äquators: In der Stadt selbst und ihrem
ein wild wucherndes Biotop und
riesigen Umfeld leben knapp 20 Millionen Menschen.
In Deutschland ist manche Zukunftsvision schon Realität.
Insektenhotels für jeden Schulhof.

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5

Megacitys und Ökostädte
Gute Ideen müssen also her, die das Leben in der Stadt
verbessern. Angefangen beim Verkehr: Viele Leute
steigen ins Auto oder aufs Moped, weil sie es bequem
finden. Andere haben keine Wahl, weil die Busse zu selten fahren oder die nächste Haltestelle zu weit weg ist.
Gäbe es mehr öffentliche Verkehrsmittel in den Städten,
gäbe es auch keine Ausreden mehr...

Schatzsuche im Müll

Und wohin mit den Müllbergen? In den Abfällen stecken
viele wertvolle Rohstoffe, die sich wiederverwerten lassen. In Deutschland kennt jeder die Recycling-Container,
in die man Altglas, Papier und Plastik werfen kann.
Weniger bekannt ist, dass auch in alten Handys und
Computern echte Schätze stecken: wertvolle Metalle wie
Kobalt, Kupfer, Silber und sogar Gold! Wissenschaftler
versuchen herauszufinden, wie man am besten drankommt. Denn einige Materialien sind so fest miteinander
verbunden, dass sie sich nur schwer wieder voneinander
trennen lassen. Am besten ist es daher, funktionierende
Geräte länger zu nutzen.
Weniger Müll zu produzieren ist eine Sache. Aber nicht
mehr aufs Klo gehen, das geht ja wohl nicht. Was also
tun mit dem Kot in den Slums? Ingenieure auf der ganzen
Welt haben sich darüber schon Gedanken gemacht. Ein

Vorschlag: Plumpsklos aufstellen und den gesammelten Inhalt in große Tanks, sogenannte Biogasanlagen,
verfrachten. Verbrennt man die Fäulnisgase, die darin
entstehen, lassen sich mit der Hitze Turbinen antreiben
und Strom gewinnen.

Sieht so die Zukunft aus?

Stadtplaner tüfteln derweil daran, wie wir in Zukunft
wohnen werden. Ziemlich verrückt sieht zum Beispiel die
Öko-Siedlung „Gwanggyo Power Center“ aus, die in der
Nähe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gebaut werden soll. Obwohl sie voller Hochhäuser sein wird, soll sie
aussehen wie ein Dschungel: Pflanzen überwuchern die
Haus­fassaden, produzieren Sauerstoff und sorgen damit
für bessere Luft. Mehr Grün in den Städten, das ist überhaupt eine gute Idee. Eine alte Buche kann zum Beispiel
1,7 Kilogramm Sauerstoff pro Stunde produzieren. Damit
können 50 Menschen eine Stunde lang atmen.
In Deutschland ist manche Zukunftsvision schon Realität.
Zum Beispiel in Vauban, einem Viertel der Stadt Freiburg in
Süddeutschland. Auf den Straßen sind mehr Fahrräder als
Autos unterwegs. Sogar das Abwasser verschwindet nicht
einfach in der Kanalisation. Es wird aufgefangen und zum
Düngen der Felder in der Nähe benutzt.

 Stadtforscherin: 

Luftpumpen für alle!

Jutta Deffner ist Verkehrsplanerin.
Sie erforscht, wie man in der Stadt
Verkehrslärm, Autoschlangen und
Abgase vermeidet. Am besten wäre
es für die Umwelt, wenn möglichst
viele Leute mit Bus, Bahn oder Fahrrad
fahren würden, meint sie. Die Hälfte des Verkehrs
sollten dabei Fahrradfahrer ausmachen. Und nur,
wer gar nicht drauf verzichten kann, hat noch ein
eigenes Auto oder teilt sich mit anderen eines.
Dann wird dort, wo jetzt Autos parken, Platz zum
Spielen oder Erholen frei.
Ihr Tipp für die Stadt der Zukunft: öffentliche Luftpumpen an den Straßenecken,
damit man schnell einen platten Reifen
auffüllen kann.

  São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens und die 
  bevölkerungsreichste Metropole südlich des Äquators:  
 In der Stadt selbst und ihrem riesigen Umfeld leben
knapp 20 Millionen Menschen 

6

Bilder und Zitate von Anna, Eliza und Moana mit
freundlicher Genehmigung der SOS-Kinderdörfer.

Was können wir tun, damit die Stadt zu einem
dieses Wasser auffangen. Wenn der Regen vorüschöneren, lebenswerteren Ort wird? Diese Frage
ber ist, kann es zum Klärwerk gepumpt werden.
 Stadtforscher: 
stellen sich viele Stadtforscher. Wir stellen hier
Auf vielen Dächern gibt es Solarzellen, die Sonnenlicht Eine saubere Sache!
drei von ihnen vor. Die erste von ihnen heißt Ulrike
SaubereMit
Flüsse
–
in Strom verwandeln. Die Wohnungen sind so gut isoRalf Steeg verspricht:
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Pollack, und sie beschäftigt sich mit Tieren.
liert, dass kaum Heizungswärme verloren geht. Warum? System kann
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den.
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wird in den Großstädten
KlimaHaus-tieren
aufheizt undzusammen,
damit das Gleichgewicht
in der
Großstadt.
Wildtieren: Fledermäusen,
Wild-brauchen,
das Abwasser aus den Toiletten und
durcheinanderbringt.
Je weniger Füchsen,
wir also davon
Tauben und Kaninchen. Da gibt es
den Fabriken durch die Kanalisation in
destoschweinen,
besser.
immer wieder Ärger mit den Menschen. Zum
die Klärwerke geleitet, aber wenn es stark
Beispiel
Wildschweine
die Mülltonnen
ausregnet, kann die Kanalisation überlaufen.
Ein klarer
Fall:wenn
Von solchen
Ideen können
wir auf der
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an Bremsschläuchen
Das Schmutzwasser fließt dann direkt in die
ganzen
Weltoder
nochwenn
mehrMarder
gebrauchen.
Damit es nicht nur
von Autosgibt,
knabbern.
Flüsse. Der Ingenieur will das ändern. Er
Öko-Stadtteile
sondern ganze Ökostädte – und damit
Die Soziologin
undwieder
Tierschutzpädagogin
Ulrientwickelt riesige, röhrenförmige Becken,
das Leben
in der Stadt
richtig Spaß macht.
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Was
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Welt
über ihre Stadt? Dazu die dieses Wasser auffangen. Wenn der
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Forschung für eine umweltfreundlichere Stadt

Von Windkraft, Wasserdampf
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und Dörfer immer weiter wachsen
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aus dem Problem ein friedliches Mite
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bleiben, um Wildtieren Rückzugsmö
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Gärtnern in der Stadt

Ahoi, Gartenpiraten. Klar
Ahoi, Gartenpiraten. Klar machen zum Ernten!

Zum Gärtnern muss man nicht auf dem Land leben. Echte Gartenpiraten bringen auch in der Stadt ungenutzte, graue Flächen zum
Blühen. Mit ein paar guten Ideen kannst auch du einen Flecken in
deinem Stadtteil begrünen.
und ihre Freundin zum Bienenstock, der seit Kurzem zwischen den Beeten steht. Durch ihre
Gartenbesuche hat Marta gelernt, wie ein Kohlrabi aussieht, und wie wichtig Bienen oder Regenwürmer für die Natur sind. Und sie weiß jetzt, dass Gemüse ein kostbares Naturprodukt ist, für
dessen Aufzucht viel Arbeit und Mühe nötig ist.

Wie alles begann

Die Idee der „urbanen Gärten“ („urban“ ist lateinisch und heißt „städtisch“) ist nicht neu. Die
Bewegung begann Anfang der 1970er-Jahre in den USA, in New York. Damals
warauf
diedem
Stadt
  Der Garten
Parkdeck 
  hat einen
Bienenstock 
ziemlich trist und asphaltgrau. Einige Bewohner beschlossen, etwas dagegen
zueigenen
unternehmen.
  Gartenpiraten
pflanzen
Blumen und
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Stell
dir vor: Leute
schleichen
durch
  pflanzen. Hier: Marta mit ihrem Vater Oliver  
in Asphaltritzen oder werfen Erdklumpen über Zäune auf öde Flächen. Mit ihrer Aktion wollten
diese Gartenpiraten New York zum Blühen zu bringen. Da sie aber nicht gefragt hatten, ob sie
das überhaupt dürfen, haben sie es lieber nachts und unerkannt gemacht.

Grüne Oase statt Betonwüsten

Heute hat sich diese Idee beinahe auf der ganzen Welt verbreitet. In Deutschland wird auf unbebauten Flächen inmitten großer Städte geharkt, gejätet und gerupft, ebenso in vielen Städten in
Afrika, Asien und Lateinamerika.
Inzwischen untersuchen auch Wissenschaftler die Arbeit der Stadtgärtner: Ist
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Umwelt, wenn Stadtbewohner einen Teil ihrer Lebensmittel selbst anbauen?  halb
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Frühjahr  In diesem Fall könnten die Stadtgärten dazu beitragen, den
von  Gemüsesorten
weit weg herholen
zuimmüssen?
Verkehr zu verringern und die Umwelt zu schonen – ob das wirklich so ist, soll jetzt untersucht
werden. Über eines aber sind sich die Experten mit Marta und ihrem Vater schon jetzt einig: Die
  Marta
sich lebenswerter.
um die 
grünen Oasen machen die Städte
aufkümmert
jeden Fall
 jungen Pflanzen 

In Hamburg gibt es einen Garten,
der sich in Kisten von einem Ort zum
anderen transportieren lässt. Dieser Garten
gehört nicht einer einzelnen Familie, sondern den
Bewohnern eines Stadtteils. Er ist so groß wie ein
Handballfeld und liegt auf einem ehemaligen Parkdeck im Stadtteil St. Pauli. Nachbarn und alle, die Lust
haben, können Obst und Gemüse säen, ernten und die
Blumen pflücken, die sie in Plastikkisten, Säcken
und Töpfen gepflanzt haben.
Oliver Eckert und seine sechsjährige Tochter Marta
kommen fast jeden Tag in den mobilen Garten. „Wir

haben nicht immer die größten Kartoffeln.
Aber sie schmecken viel besser als die aus
dem Supermarkt“, sagt der 40-Jährige, der gerade
den prächtig wachsenden Schnittlauch in den orangefarbenen Bäcker-Kisten gießt.

So lecker schmeckt die Großstadt

Eine clevere Idee: Früher lagerte in diesen Behältern Brot aus der Bäckerei. Die Stadtgärtner haben sie mit Erde und etwas Pferdemist gefüllt und
bepflanzt. In diesen mobilen Stapel-Beeten wuchert
und sprießt es wie in Omas Garten. Während Oliver
das Gemüse wässert und Unkraut zupft, gehen Marta

10

machen zum Ernten!
Auf einem Bild sieht man eine alte Fabrik und einen großen Hof in Hamburg. Auf dem Hof
stehen viele Plastikkisten und Töpfe, in denen Gemüsepflanzen, Blumen oder kleine Bäume
wachsen.

Noch ein Hinweis an alle, die selbst Gartenpirat werden wollen.
Hast du Lust bekommen, selbst in deiner Stadt zu gärtnern? Dazu
reicht schon eine kleine Fläche im Hinterhof. Was du brauchst? Ein paar
Pflanztöpfe, Kisten oder Säcke, Gartenerde, heimische Pflanzensamen,
eine große Gießkanne – und Freunde, die dir helfen.

und ihre Freundin zum Bienenstock, der seit Kurzem
zwischen den Beeten steht. Durch ihre Gartenbesuche hat Marta gelernt, wie ein Kohlrabi aussieht, und
wie wichtig Bienen oder Regenwürmer für die Natur
sind. Und sie weiß jetzt, dass Gemüse ein kostbares
Naturprodukt ist, für dessen Aufzucht viel Arbeit und
Mühe nötig ist.

Wie alles begann

11

Die Idee der „urbanen Gärten“ („urban“ ist lateinisch und heißt „städtisch“) ist nicht neu. Die
Bewegung begann Anfang der 1970er-Jahre in den
USA, in New York. Damals war die Stadt ziemlich
trist und asphaltgrau. Einige Bewohner beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Stell dir vor:
Leute schleichen durch dunkle Häuserschluchten.
Sie stecken braune Kügelchen in Asphaltritzen
oder werfen Erdklumpen über Zäune auf öde
Flächen. Mit ihrer Aktion wollten diese Gartenpiraten New York zum Blühen zu bringen. Da sie
aber nicht gefragt hatten, ob sie das überhaupt
dürfen, haben sie es lieber nachts und unerkannt
gemacht.

Stadtgarten in Hamburg

Grüne Oase statt Betonwüsten

Heute hat sich diese Idee beinahe auf der ganzen
Welt verbreitet. In Deutschland wird auf unbebauten
Flächen inmitten großer Städte geharkt, gejätet und
gerupft, ebenso in vielen Städten in Afrika, Asien
und Lateinamerika.
Inzwischen untersuchen auch Wissenschaftler
die Arbeit der Stadtgärtner: Ist es besser für die
Umwelt, wenn Stadtbewohner einen Teil ihrer
Lebensmittel selbst anbauen? Essen wir vielleicht
in Zukunft viel mehr Obst und Gemüse aus der
Nachbarschaft, statt es mit Lastwagen von weit weg
herholen zu müssen? In diesem Fall könnten die
Stadtgärten dazu beitragen, den Verkehr zu verringern und die Umwelt zu schonen – ob das wirklich
so ist, soll jetzt untersucht werden. Über eines aber
sind sich die Experten mit Marta und ihrem Vater
schon jetzt einig: Die grünen Oasen machen die
Städte auf jeden Fall lebenswerter.

Landwirtschaft in der Stadt

Salat aus dem Sack

Mumbai

Viele Menschen auf der Welt müssen auf Früchte
und Salat verzichten, weil sie nicht genug Geld
dafür verdienen. Gut, dass in Rio de Janeiro,
Addis Abeba und anderen Mega-Städten immer
mehr Menschen auf eigene Faust Gemüsebeete
und Obstgärten anlegen.
Der zwölfjährige Ermias aus Addis Abeba, der
Hauptstadt Äthiopiens, zieht in alten Autoreifen Mais und Erbsen. Die Inderin Preeti Patil
baut auf einem Dach inmitten des Hafens der
indischen Stadt Mumbai Kohlrabi und Kohl an.
Und die Bewohner des Viertels „Vidigal“ in Rio
de Janeiro haben Einfälle, die wohl schon bald
Früchte tragen: Avocadopflänzchen und anderes
Gemüse pflanzen sie nicht in Beeten, sondern in
Milchtüten und ausgedienten Ledertaschen.

Rio de Janeiro

Addis Abeba

Die Inderin Preeti Patil arbeitete für die Hafenbehörde von
Mumbai, als sie eine Idee hatte: Auf einem Dach legte sie
ein großes Gemüsebeet an. Von der Ernte können jetzt viele
Hafenarbeiter satt werden

Gemüse für alle

Mitten in der Stadt Salat anbauen – könnte das
also die Lösung sein für das Ernährungsproblem
auf unserem Planeten? Wissenschaftler halten
das „Urban Gardening" für eine gute Möglichkeit für die Bewohner, sich selbst mit frischer
und gesunder Nahrung zu versorgen. „Das
Hungerproblem werden die Stadtgärtner aber
nicht allein lösen können“, warnt der Landwirtschaftsforscher Armin Werner. Keine Frage also:
Forscher und Politiker müssen dringend weiter
nach Möglichkeiten suchen, um alle Menschen
mit Nahrung zu versorgen. Immerhin werden
im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen auf der
Erde leben, rund 70 Prozent von ihnen in Städten. Niemand weiß genau, wo das Gemüse, das
Obst und das Getreide für alle wachsen wird.
Sicher ist: Ermias und die vielen Stadtgärtner in
aller Welt warten nicht, bis jemand das Ernährungsproblem für sie löst: Sie helfen sich selbst.

Die Stadtgärtner in Addis Abeba ziehen Salat auf Tischen und
in alten Regalen - so kommen auch Menschen an gesunde
Nahrung, die sie sich sonst nicht leisten könnten

Auch ärmere Bewohner von Rio de Janeiro haben das „City
Farming“, den Anbau von Lebensmitteln in der Stadt, für sich
entdeckt: Sie benutzen Milchtüten als Pflanzenbeet

12

Auf Expedition

Stadtpflanze gesucht!
Wusstest du, dass sich manche Pflanzen in der Stadt sogar
wohler fühlen als auf dem Land? Sie kriechen durch Ritzen
im Asphalt, erobern Schotterhaufen und klammern sich an
Straßenlaternen. Schau dich doch mal um und entdecke
grüne Überlebenskünstler in deiner Nachbarschaft.
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13

Wilder Wein
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Lichtverschmutzung

Der helle Wahnsinn
In unseren Städten wird es nachts wegen der
vielen Straßenlaternen und beleuchteten Gebäude
nicht mehr richtig dunkel. Wenn uns Menschen
das stört, lassen wir die Rollos runter. Tiere und
Pflanzen können das nicht. Welche Folgen
hat es für die Natur, wenn künstliches Licht die
Dunkelheit vertreibt?
Kaum wird es dunkel, schalten Menschen Lichter an.
Warum ist das so? Weil wir Menschen tagsüber aktiv
sind, verlassen wir uns am meisten auf unsere Augen
und das, was wir im Hellen sehen. Licht gibt uns das
Gefühl von Sicherheit.
Licht und Aktivität gehören bei Menschen offenbar eng
zusammen. So gehen Bewohner der meist hell erleuchteten Großstädte im Durchschnitt später ins Bett als
Landbewohner. Aber was machen die Tiere, wenn es
nachts kaum noch dunkel wird? Wenn du in der Stadt
lebst, kannst du es abends hören: Singvögel zwitschern
dort länger als ihre Artgenossen auf dem Land.

Tiere unter Lichtstress

Grundsätzlich braucht die Natur das Licht, unter anderem, damit Pflanzen wachsen können. Aber auch die
Dunkelheit ist wichtig: Manche Tiere wie Fledermäuse
oder Motten sind nachts aktiv. Sie verlassen sich lieber
auf ihr feines Gehör, auf Tastorgane oder ihren Geruchssinn. Grelles Licht bringt sie durcheinander, die Straßenbeleuchtung blendet sie.

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Forscherinnen und Wissenschaftler beobachten das
Verhalten der Tiere aufmerksam, denn jede Tierart
reagiert anders auf das Licht. Sie haben zum Beispiel
festgestellt, dass Zugvögel in Großstädten nachts die
Orientierung verlieren, weil sie die vielen Lichter mit
Sternen verwechseln. Und auch, wenn nachts Millionen
von Insekten von Straßenlaternen angezogen werden,
kann das große Auswirkungen auf die Natur haben:
Denn dann verbrennen viele Mücken und Fliegen an den
heißen Lampen oder werden von Spinnen gefangen, die
gelernt haben, genau dort ihre Netze zu spinnen. Da
Mücken und andere Insekten aber auch vielen anderen
Tieren als Nahrung dienen, hat ihr massenhafter Tod an
den Laternen Folgen für die ganze Nahrungskette.

Einfach mal abschalten

Lichtverschmutzung kann also zu einem ernsten Umweltproblem werden. Deswegen überlegen Forscherinnen
und Forscher, wie man Tiere und Pflanzen vor Lichtstress
schützen kann. Einige Experten empfehlen, einfach nur
umzudenken, nach dem Motto: so viel Licht wie nötig,
so wenig wie möglich. Das heißt: künstliches Licht nur
dort einzusetzen, wo wir es wirklich brauchen. Dann gibt
das Licht den Menschen Sicherheit, die Natur kann ihr
eigenes „Nachtleben“ wieder genießen – und der helle
Wahnsinn ist ausgeknipst.

Die Welt bei Nacht. So hell sieht unsere Erde aus
dem Weltraum aus. Wo kaum Menschen leben,
gibt es nur wenig künstliches Licht.

14

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Blüten

Fledermäuse jagen mithilfe von
Schallwellen. Sie hören das Echo
von Insekten

I

Grüne
Meeresschildkröte

Wo ist d
as rette
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Kle

ine Meere
Meer?
sschildkrö
ten schlüp
ihren Eiern
fen nachts
am Strand
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15

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Lichtst
n.
sie dan
landen
Fliegen, Mücken, Wanzen und
sogar Reptilien wie Geckos
tummeln sich um Straßenlaternen

Nachgeforscht

Stimmt's oder stimmt's nicht?
Du musst Wasser
sparen
d

utschlan
St im m t ni ch t! In De
n Wasser
be
regnet es genug, wir ha
le Haushalte
im Überfluss. Wenn vie
sen, pappen Fett
mit dem Wasser knap
n Rohren fest.
und Essensreste in de
sen Keime. Die
In diesem Matsch wach
die verklebten
Wasserwerke müssen
– mit viel Wasser.
Rohre dann freispülen
Klo hilft also
Die Spülstopp-Taste am
wohl Sinn macht:
wenig. Wo sparen sehr
den. Denn warmes
beim Duschen und Ba
ergie – und wer
Wasser verbraucht En
die Umwelt.
Energie spart, schont

Tropenwald-Erd
e ist besonders
fruchtbar

St im m t n ic h t
u n b ed in g t, of
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feuchten, warmen
m mager. Denn im
Dschungel sind di
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sondern in den Pfl
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wa
ld abgeholzt, spül
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die letzten Nährst
kargen Boden ka
offe weg. Und auf
nn erst in Jahrhu
de
m
nderten wieder ei
n Wald wachsen.

Auch alte Kulturen haben die Natur ausgeplündert
Stimmt! Zum Beispiel das Südseevolk, das die riesigen Steinköpfe, die Moais, auf der Osterinsel
errichtet hat. Forscherinnen und
Forscher haben herausgefunden,
dass sie alle Bäume gefällt und
fast alle Vögel und Fische auf ihrer
Insel ausgerottet hatten. Dann
gab es zu wenig zu essen, und die
die Menschen führten Krieg um
das Wenige, was ihnen blieb. Von
10.000 Menschen lebten noch etwa
2.000, als Europäer die Osterinseln
entdeckten. Doch die alte Kultur
war da schon völlig in Vergessenheit geraten.

In einem Kilo
nen
Erdbeeren kön
rund 300 Liter
Wasser stecken

Erdbeeren
ein Kilogramm
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ernten zu können
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Wasser benötig
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genug.
werden.
deiner Nähe reif
die Erdbeeren in

16

Unter dem Mikroskop

Was ist das?

Wasserbakterien
Bakterien gehören zu den erfolgreichsten Organismen der Erde
und zu denen mit der größten
Artenvielfalt. In Böden oder im
Wasser bilden sie die Nahrungsgrundlage fast aller Ökosysteme
und machen Nährstoffe für Pflanzen zugänglich. Unter dem RasterElektronen-Mikroskop kann man
ihre Vermehrung durch Zellteilung
beobachten.

17

Ureinwohner im dichten Regenwald um die
Flüsse Amazonas und Orinoko. Er zeichnete
Karten, vermaß Berge und Flüsse, untersuchte
Gesteinsproben und studierte den nächtlichen
Sternenhimmel. Dabei hatte Humboldt ein
feines Gespür dafür, wie das Eingreifen europäischer Eroberer und Siedler in Südamerika
die Lebensweise der angestammten Bevölke-

Im Dschungelcamp

Alexander von Humboldt (1769 – 1859)
über sein Leben als Forscher:
„Wir schliefen in Wäldern, umgeben von Krokodilen,
genießend
als Reis,
FünfBoas,
JahreJaguaren,
bereistenichts
der deutsche
NaturforAmeisen,
Maniokwurzeln,
Kochbananen,
scher Alexander von Humboldt im 19.OrinokoJahrwasser
undSüdbisweilen
Affen. 8.000 Quadratmeilen,
hundert
und Mittelamerika.
Unermüdlich
in denen kein Indianer, sondern nichts als Schlansammelte und zeichnete er damals noch unbegen und Affen anzutreffen sind, haben wir, an Hänkannte Pflanzen, beobachtete wilde Tiere und
den und Gesicht von Moskitostichen geschwollen,
erkundete die Lebensweise der indianischen
durchstrichen.“

rung veränderte. Er beobachtete außerdem,
dass die Europäer keine Rücksicht auf die
Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents nahmen. Als Humboldt hochgeehrt im Alter von
Fangzahn
90 Jahren starb, hinterließ er ein reiches Werk
an Aufzeichnungen, Büchern und Briefen über
seine wissenschaftliche Arbeit. Wegen seiner
umfassenden Schriften und weil er bei seinen
Expeditionen Wissenschaften wie Chemie,
Geologie, Botanik und Zoologie zusammengeBerühmte Forscher
bracht hat, gilt Alexander von Humboldt als eider Geschichte:
ner der weltweit größten Forscher, die jemals
Alexander von Humboldt
gelebt haben.

Kreaturen der Tiefsee

Kai George untersucht Tiere am Boden der
Tiefsee. Weil der Wasserdruck viele Hundert Meter unter der Wasseroberfläche zu
gefährlich für Taucher ist, müssen Meeresforscher wie Kai George vonKleinstlebewesen
Schiffen aus Boaus der
Tiefe
denproben mit langen Bohrern
entnehmen
und in speziellen U-Booten hinuntertauchen.
Manchmal sehen sie dann Fische mit seltsamen Formen wie den Teufelsangler, den
Fangzahn oder den Fußballfisch.
Dank dieser
Wissenschaftler
in extremen
Tiefsee-Expeditionen
weiß
man
heute
auch,
Welten: Kai George
dass am Boden der Tiefsee viele kleine Lebewesen vorkommen, die die Überreste toter
Tiere und Pflanzenteilchen fressen, die auf
Kai
untersucht
am Boden der
denGeorge
Grund sinken.
WasTiere
sie zerkleinern
und
Tiefsee.
Weil
der
Wasserdruck
viele
Hunausscheiden, wird von Wasserbakterien zu
dert
Meter
unter der
Wasseroberfläche
zu
Dünger
zersetzt.
Meeresströmungen
spülen
gefährlich
für Taucher
ist,
Meeresdiese Nährstoffe
wieder
anmüssen
die Oberfläche,
forscher
wie Kai
Schiffen
Bozu den Algen
undGeorge
Tieren von
zurück
– ein aus
riesiger
denproben
mitnicht
langen
Bohrern entnehmen
Kreislauf, der
unterbrochen
werden
und
speziellen
U-Booten
hinuntertauchen.
darf.inDurch
die Arbeit
von Forschern
wie Kai
Manchmal
sehen
sie
dann
Fische
mit
seltGeorge wächst das Wissen darum, welche
samen
Formen
wie es
denhaben
Teufelsangler,
den
schlimmen
Folgen
kann, wenn
Fangzahn oder den Fußballfisch. Dank dieser
wir Abfälle oder Chemikalien in der Tiefsee
Tiefsee-Expeditionen weiß man heute auch,
versenken.
dass am Boden der Tiefsee viele kleine Lebewesen
die die Überreste toter
Kai Georgevorkommen,
über seine Arbeit:
Tiere
und
fressen,
dieals
auf
„Wenn
ichPflanzenteilchen
die Tiefsee erforsche,
ist es,
ob
ich einen
fremden
den
Grund
sinken.Planeten
Was sie untersuche.
zerkleinern Ich
und
fühle mich als wird
Entdecker
wie Christoph Kolumausscheiden,
von Wasserbakterien
zu
bus,
und
bei
jeder
Entnahme
von
Proben
klopft
Dünger zersetzt. Meeresströmungen spülen
mir das Herz vor Erwartung darüber, was wohl
diese Nährstoffe wieder an die Oberfläche,
diesmal in dem entnommenen Bodenmaterial
zu den Algen und Tieren zurück – ein riesiger
enthalten ist. Die allermeisten Tierarten, die
Kreislauf,
der nicht
unterbrochenfinden,
werden
wir bei unseren
Forschungsreisen
hat
darf.
Durch
die
Arbeit
von
Forschern
wie Kai
kein Mensch zuvor zu Gesicht bekommen.“
George wächst das Wissen darum, welche
schlimmen Folgen es haben kann, wenn

Fußballfisch

Schaurig-schönes Moor

Ein falscher Schritt – und du bist auf Nimmerwiedersehen verschwunden: im Moor.
Kein Wunder also, dass viele diese einzigartige Naturlandschaft unheimlich finden.
Um Moore spinnen sich jedoch nicht nur
Nachwuchsforscherinnen
für Nein,
Geschichten über Geister und Hexen.
die
Zukunft:
Nicola,
Katharina,
sie sind
vor allem
ein bedrohter
Lebensraum.
Amelie,
Helene
Und zwar einer, der mithilft, den gefährlichen
Klimawandel zu verlangsamen. Denn normalerweise entsteht beim Zerfall von Laub
und Pflanzenresten das Gas Kohlendioxid.
Ein
falscher
– und
bistdass
auf sich
Nim-das
Dieses
Gas Schritt
trägt mit
dazudubei,
merwiedersehen
verschwunden:
im
Moor.
Klima unserer Erde langsam erwärmt. Stirbt
Kein
Wunder
also,
dassim
viele
diese
einzigdagegen
eine
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Moor,
wird
sie vom
artige
Naturlandschaft
unheimlich
finden.
feuchten Boden umschlossen – und kein Gas
Um
Moore
spinnen sich jedoch nicht nur
kann
entweichen.
Geschichten
und Sie
Hexen.
Moore sind über
aber Geister
noch mehr:
sindNein,
Heimat
sie
sind
vor
allem
ein
bedrohter
Lebensraum.
für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Und
zwar
einer, der
mithilft,
den gefährlichen
Genau
deshalb
wagen
sich Amelie,
Helene,
Klimawandel
zu
verlangsamen.
Denn
Katharina und Nicola seit drei Jahrennorregelmalerweise entsteht beim Zerfall von Laub
mäßig
ins Göldenitzer
in Mecklenburgund
Pflanzenresten
dasMoor
Gas Kohlendioxid.
Vorpommern.
Die
Schülerinnen
erforschen
Dieses Gas trägt mit dazu bei, dass
sich das
dort
Moorfrösche,
Libellen
und
viele
Klima unserer Erde langsam erwärmt.andere
Stirbt
Arten,
die
vom
Aussterben
bedroht
sind.
Ihre
dagegen eine Pflanze im Moor, wird sie vom
Ergebnisse
haben
sie
aufgeschrieben,
wie
feuchten Boden umschlossen – und kein Gas
richtige
Forscher – und ein Buch sowie eine
kann
entweichen.
Ausstellung
daraus
wurden
Moore
sind aber
nochgemacht.
mehr: SieDafür
sind Heimat
sie
belohnt:
mit
dem
Bundesumweltpreis.
für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Genau deshalb wagen sich Amelie, Helene,
Katharina
und Nicola seitüber
dreidas
Jahren
Nachwuchsforscherinnen
Moor:regel-

Große Naturforscher

scher Alexander von Humboldt im 19. Jahrhundert Süd- und Mittelamerika. Unermüdlich
sammelte und zeichnete er damals noch unbekannte Pflanzen, beobachtete wilde Tiere und
erkundete die Lebensweise der indianischen
Ureinwohner im dichten Regenwald um die
Flüsse Amazonas und Orinoko. Er zeichnete
Karten, vermaß Berge und Flüsse, untersuchte
Gesteinsproben und studierte den nächtlichen
Sternenhimmel. Dabei hatte Humboldt ein
feines Gespür dafür, wie das Eingreifen euroTeufelsangler
päischer Eroberer
und Siedler in Südamerika
die Lebensweise der angestammten Bevölke-

Alexander
von Humboldt

9 – 1859)
Humboldt (176
Alexander von
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n als Forscher
über sein Lebe
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n, durchstriche
n geschwolle
Moskitostiche

rung veränderte. Er beobachtete außerdem,
dass die Europäer keine Rücksicht auf die
Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents nahmen. Als Humboldt hochgeehrt im Alter von
90 Jahren starb, hinterließ er ein reiches Werk
an Aufzeichnungen, Büchern und Briefen über
seine wissenschaftliche Arbeit. Wegen seiner
umfassenden Schriften und weil er bei seinen
Expeditionen Wissenschaften wie Chemie,
Geologie, Botanik und Zoologie zusammengebracht hat, gilt Alexander von Humboldt als einer der weltweit größten Forscher, die jemals
gelebt haben.

Kai George

er das Moor:
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re. Lange Zeit
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die letzten Moore in Deutschland unter Schutz und
erholen sich allmählich.“

„Schaurig-schön
sind unsere
Lange Zeit
mäßig
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Moor Moore.
in Mecklenburghaben
Menschen
hier
Torf
abgebaut
und
diese
Vorpommern. Die Schülerinnen erforschen
dichtgepressten Pflanzenreste im Moor als Brenndort Moorfrösche, Libellen und viele andere
material verheizt. Viele der Moorlandschaften
Arten,
die vom Aussterben bedroht sind. Ihre
wurden trockengelegt, um neues Ackerland zu
Ergebnisse
haben
sie aufgeschrieben,
wie
gewinnen. Die
Sumpflandschaften
verschwanden
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Forscher
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fast völlig
und mit ihnen
Tier- und
PflanzenAusstellung
daraus
gemacht. Dafür
wurden
arten, die nur
dort vorkommen.
Naturschützer
haben
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die Gefahr
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Bundesumweltpreis.

Die Moorforscherinnen vom Rostocker
Gymnasium Reutershagen

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zuvor zu Ges

wir Abfälle oder Chemikalien in der Tiefsee
versenken.

2.

Zimmer frei!
Kennst du den Unterschied zwischen Wildbienen und Honigbienen? Wildbienen leben
nicht in einem Bienenstaat mit Königin, sondern sind meistens Einzelgänger, die sich ihr
eigenes Nest bauen. Sie legen ihre Larven
in Mauer­ritzen, Holzlöchern oder Pflanzen­
stängeln ab. Von März bis September kannst
du sie fliegen sehen, wenn sie Nektar und Pollen für sich und ihren Nachwuchs sammeln.
In unserer aufgeräumten Landschaft oder in
den Städten finden Wildbienen manchmal nur
schwer einen guten Nistplatz. Wenn du ihnen
ein Zuhause baust, kommen sie vielleicht
zu dir auf den Balkon oder in den Garten!

Lösung:
1 = Wildbiene: Rotpelzige Sandbiene
2 = Europäische Honigbiene
3 = Wildbiene: Blauschwarze Holzbiene

Selber machen

3.

1.

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Für diese Bastelarbeit solltest du dir helfen lassen.

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und finde es heraus: Ba
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das Bild bis zum 31.08
grafiere es und schicke
die folgende Adresse:

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Mit einem Han
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lechdosen. E
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dauert meist
einige Woche
n, bis eine Wild
biene in dein
Hotel einzieht
. Wiesenblumen locken G
äste in dein
Bienenhaus!

PS: Schon ge
wusst?
Wildbienen st
echen so
gut wie nie.

20

Kuriose Forschung

Genial, schräg,
abgefahren

SMS f
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Gieß m r you:
ich!
So etw

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Textna
Zitrone
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Bei Erdbeben: Tapezieren

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21

Wenn die Erde wackelt, soll ausgerechnet eine
papierdünne Tapete die Mauern vor dem Einstürzen
bewahren? Diese Tapete gibt es wirklich! Bauingenieure aus Karlsruhe haben ein Textilmaterial
aus einem reißfesten, aber beweglichen Fasernetz
entwickelt. Es sieht so ähnlich aus wie ein breites,
weißes Orangennetz. Dieses Textilnetz wird in die
Wand eingemörtelt. Bei einem Erdbeben kann es die
bröckelnden Wände zusammenhalten und Erschütterungen abfangen. Im Inneren der Tapete sind
kleine optische Sensoren eingeflochten. Diese
winzig kleinen Kameras erkennen Risse tief in der
Wand und geben dann ein Alarmsignal. So wissen
die Bewohner, dass ihr Haus repariert werden muss.
Die ersten Tests auf einem Rütteltisch mit einem
Modellhaus hat die Tapete bereits bestanden.

21

Forschungsbörse
Holt einen Forscher an die Tafel!

Wissenschaftler kommen ins Klassenzimmer und erzählen
euch, woran sie tüfteln und was sie erfinden. Wenn ihr das
spannend findet, könnt ihr über die Forschungsbörse der Wissenschaftsjahre jemanden einladen. Zum Beispiel Professorin
Kerstin Kuchta. Im Interview erzählt sie, warum sie Handys
auseinanderschraubt – und wie man damit die Umwelt schützt.
Frau Kuchta, was erforschen Sie?

Professor Kerstin Kuchta (hier in der
Mitte zu sehen) arbeitet am Institut für
Umwelttechnik und Energiewirtschaft der
Technischen Universität Hamburg-Harburg.
Sie kommt zu euch in den Unterricht, um
darüber zu erzählen, welche Schätze im
Müll stecken: wie man zum Beispiel Gold im
Abfall finden kann und wie sich Biomüll in
Strom und Wärme verwandeln lässt.

Ich entwickele Methoden, um wertvolle Stoffe aus gebrauchten Elektronikgeräten wie zum Beispiel Handys
und Kameras herauszuholen. Dann können wir sie bei Elekt
r
echte oschrott
der Produktion neuer Geräte wieder nutzen. Plastikka
Gold
mine nn eine
müll kommt ja auch in die gelbe
sein
Tonne, damit daraus neue Plastikdinge gemacht werden. Doch die
wertvollen Metalle wie Seltene
zurück, der in Flüsse und
Erden, die wir suchen, sind tief in
Grundwasser sickert. Wenn
den Geräten verbaut. Wir wollen
es mir gelingt, beispielsweise
herausfinden, wie man da am
aus gebrauchten Handys geeinfachsten drankommt.
nügend davon für die nächste
Generation von Mobiltelefonen
Was sind eigentlich
herauszuholen, muss man
Seltene Erden?
weniger Seltene Erden abSogenannte Seltene Erden
bauen und kann so die Umwelt
sind chemische Elemente,
schonen. Wir müssen in Zukunft
die man benötigt, um Smart­
sorgsamer mit wertvollen Rohphones, Notebooks oder
stoffen umgehen.
MP3-Player herzustellen.
Sie stecken in allen BauWo bekommen Sie die
alten Geräte her und
teilen der Elektronik und
was machen Sie damit?
haben exotisch klingende
Namen wie Neodym, EuroAlte Computer, Monitore, USBpium oder Yttrium. Die GeSticks und Handys hole ich vom
winnung dieser Stoffe ist
Recyclinghof. Diese schrauben wir
sehr schwierig, weshalb
auseinander und entnehmen ihnen
sie selten und deshalb
Bauteile, die Gold, Silber, Platin,
auch so begehrt sind.
Neodymmagnete oder Yttrium enthalten. Diese Stoffe können wieder in
Warum hilft Ihre Forschung, unsere
neue Geräte eingebaut werden, und zwar ohne, dass
Umwelt zu bewahren?
dabei die Umwelt geschädigt wird.
Seltene Erden stecken in bestimmten Böden und
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ssen besuche
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Sanden, aus denen sie oft mit giftigen Säuren hech
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Wissenschaft
chungsboers
rausgewaschen werden. Dabei bleibt Giftschlamm
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22

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RORO
SPSP
NFT
NFT
KU
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ZUZU

Was? Wann? Wo?

Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir
unsere Umwelt bewahren? Im Wissenschaftsjahr 2012 gibt es jede
Menge Veranstaltungen – bestimmt auch in deiner Nähe.
UN-ENDLICH WERTVOLL!?

Junior Science Slam
Jugendliche präsentieren
bei den vier Regionalslams,
was sie an der Nachhaltigkeitsforschung begeistert.
Hier kannst du mit der Jury
zusammen abstimmen, wer
dich am meisten überzeugt
und den unterhaltsamsten
Vortrag gehalten hat.
Leipzig: 19.10.12 // Braunschweig: 20.10.12 // Bonn:
26.10.12 // Karlsruhe: 28.10.12
// Finale in Berlin: 17.11.12
lam.de
ww w.junior-science-s

Der Schreib- und Bilderwettbewerb bei LizzyNet: Gestalte
oder beschreibe dein persönliches „Zukunftsprojekt Erde“!
Wie müsste unsere Erde morgen, übermorgen und in 20
Jahren aussehen, wenn es nach
dir ginge? Einsendeschluss:
3. Oktober 2012
www.lizzynet.de > Mach mit!
LizzyNet_A6_RZ.indd 1

FINDE DEN
F!
WIESENKNOP

30.04.12 17:13

Die Pflanze „Großer
„Großer WiesenWiesenknopf“ blüht im Juli
Juliund
undAugust.
August.
Schmetterlinge, Marienkäfer,
Marienkäfer,
Bienen und Spinnen
Spinnen besuchen
besuchen
sie. Deine Aufgabe: Finde
Finde den
den
Wiesenknopf, fotografiere
fotografiere ihn
ihn
und stell die Information
Information ins
ins
Netz. Damit lieferst du
du der
der
Forschung wichtige Daten.
www.ufz.de/wiesenknopf

WISSENSCHAFT FÜR LAND- UND WASSERRATTEN
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist wieder
auf großer Fahrt. Auf der Suche nach der „Stadt von
morgen“ tourt es durch Deutschland und Österreich.
Am Beispiel typischer Orte einer Stadt kannst du er- www.ms-wissenschaft.de
kunden, woran die Nachhaltigkeitsforschung arbeitet
– und deine Meinung einbringen.
Hamm 04.08. - 05.08.2012 // Dortmund 06.08. - 08.08.2012 // Düsseldorf 10.08. - 12.08.2012
Wesseling 13.08. - 15.08.2012 // Bonn 16.08. - 19.08.2012 // Wiesbaden 21.08. - 23.08.2012
Frankfurt 24.08. - 26.08.2012 // Mainz 27.08. - 30.08.2012 // Aschaffenburg 01.09. - 03.09.2012
Karlstadt 05.09. - 06.09.2012 // Kitzingen 07.09. - 08.09.2012 // Wien 13.09. - 17.09.2012
Krems 18.09. - 19.09.2012 // Passau 26.09. - 27.09.2012 // Regensburg 29.09. - 30.09.2012

DRINGEND GESUCHT:
DEINE IDEE FÜRS MUSEUM!
Entwirf ein Objekt zum Thema „Nachhaltigkeit", das dann im Museum im Rahmen
einer Ausstellung zu sehen sein wird.
www.zukunftsprojekt-erde.de/exponatwettbewerb
Juli-November 2012

23

ww w.zukunftsp

rojekt-erde.de/GP

GP S-TOUREN „ZUKU

S-Touren

NF TSPROJEK T ERDE
“
Geh mit einem GP S-G
erät auf Schnitzeljag
d
und erkunde anhand
von Koordinaten, wa
s
fünf Großstädte zum
Thema „Nachhaltigke
it"
zu bieten haben.
Juli-November 2012

www.schulkinowochen.de
KINO
KINOSTATT
STATTKLASSEN­
KLASSEN­
ZIMMER
ZIMMER

Vorhang
Vorhang auf
auf für
für Sammy,
Sammy, die
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Meeresschildkröte.
Meeresschildkröte. Der
Der Film
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Umweltschutz.
Berlin
Berlin09.
09.--23.11.2012
23.11.2012////BranBrandenburg
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25.10.--07.11.2012
07.11.2012////
Hamburg
Hamburg 12.
12. -- 16.11.2012
16.11.2012 ////
Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern26.
26.
--30.11.2012
30.11.2012////Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz
26.
26.--30.11.2012
30.11.2012////Saarland
Saarland19.
19.
--23.11.2012
23.11.2012////Sachsen
Sachsen26.11.
26.11.-07.12.2012
07.12.2012////Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt
19.
19.--23.11.2012
23.11.2012////SchleswigSchleswigHolstein
Holstein26.
26.--30.11.2012
30.11.2012////ThüThüringen
ringen19.
19.--23.11.2012
23.11.2012

N Z UM
2200SSTTAATTIO
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TIEREN
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Willst
Willst du
du wissen,
wissen, wie
wie das
das ist,
ist,
wenn
wennsich
sichein
einkleiner
kleinerSeestern
Seestern
an
andeinem
deinemFinger
Fingerfestsaugt?
festsaugt?Bei
Bei
der
derAusstellung
Ausstellung„MeerErleben“
„MeerErleben“
darfst
darfst du
du die
die TierTier- und
und PflanPflanzenwelt
zenwelt der
der Ozeane
Ozeane nicht
nicht nur
nur
betrachten,
betrachten, sondern
sondern auch
auch ananfassen.
fassen.
06.09.
06.09. -- 29.09.
29.09. Stadt-Galerie
Stadt-Galerie
Plauen
Plauen ////04.10.
04.10.--20.10.
20.10.City-GaCity-Galerie
lerieWolfsburg
Wolfsburg ////25.10.
25.10.--10.11.
10.11.
City
CityCenter
CenterKöln
KölnChorweiler
Chorweiler
www.marum.de/MeerErleben.html

Dein Ausweis
Stadtforscher/in
Name:
Profi auf dem Gebiet:
Forschungsauftrag:

Der Inhaber/die Inhaberin
dieses Ausweises forscht
für die Zukunft der Erde.
Bitte unterstützen Sie ihn/
sie bei der Arbeit!

Meine Stadt:
Einwohnerzahl:
Sehenswürdigkeiten:

Codename:

Spannende Orte:
Das ist toll:
Das nervt:

Hier ist Platz
für dein Bild

Die Träger des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt ERDE:

HEFTBESTELLUNGEN:
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09, 18132 Rostock
Tel.: 01805 778090, Fax:  01805 778094
(14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz,
Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)

publikationen@bundesregierung.de
www.bmbf.de
Der Vertrieb von „forscher“ wird unterstützt von

JugendTechnikSchule | Phänomenta e.V. | phæno gGmbH | ExperiMINTa ScienceCenter FrankfurtRheinMain | Explo Heidelberg | Deutsches HygieneMuseum Dresden | Deutsches Bergbau-Museum Bochum | Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. | Deutsche Tierparkgesellschaft e.V. | DeutscherWildgehege-Verband e.V. | Gläserne Meierei GmbH | Kinder-Universität Bonn | Hochschule Harz | Kinder-Uni in der KeplerStadt Weil der Stadt e.V. |
Kölner Kinder-Uni | Kinder-Uni Lausitz | Universitätsmedizin Mannheim: Kinder-Uni Medizin | Kinderuniversität Oldenburg | Kinder-Uni Rostock |
Kinder Uni Sylt | Universität Weimar
        
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