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Periodical volume

Full text: Yoga-Festival Issue 2012

8. YO

Yoga-Festival
Programm im Innenteil
3. Ausgabe · Kostenlos

So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham · So Ham

GA

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www.yogafestival.de
Do. 14.06. - So. 17.06.12 | Kulturpark Kladow

Zeitung zum 8. Yoga-Festival Berlin 2012
Liebe Yogafestivalteilnehmer und Besucher!

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Tageskarte: 22,- 5 | Vvk: 16,- 5 | Festivalkarte: 45,- 5 | Vvk: 38,- 5

all is one one is all

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Yogastunde am Ufer der Havel im Kulturpark Kladow

Das 8. Berliner Yogafestival, die größte und schönste Yogaveranstaltung Europas, findet dieses Jahr vom 14. - 17. Juni im wunderschönen und malerisch gelegenen Naturpark Kladow am Ufer der Havel statt. Das einmalige Programm mit internationalen Gästen, Yogis, Yogalehrern und Musikern wird die Festivalgäste ebenso begeistern, wie die fröhliche und entspannte Stimmung auf dem Festivalgelände. Namhafte Gastsprecher aus Indien, den USA, Australien und England bieten ein buntes Pro-

All is One – Festival CD
Erstmalig ist eine Festival-CD mit einer Auswahl der diesjährigen Music-Acts in Kombination mit einem Festivalticket für günstige 5 Euro oder einzeln für 10 Euro zu erwerben. Limitierte Auflage! Der Erlös geht direkt an das Schulprojekt von Swami Mangalananda und Swami Gurusharanananda in Indien. Auf der CD ist Musik von Steven Walters, Janin Devi, Spring, David Ma, Back to India, Satyaa & Pari, Swami Mangalananda & Swami Gurushanananda. „Möge diese CD ein Lichtbote sein – einzigartige Musik aus den Herzen der Künstler – emotional, befreiend, erhebend.“
Initiatoren: Janin Devi & Miriam Kretzschmar, Lernen in Bewegung e.V. Unterstützung: Mitsch Kohn und Kai Treude

BE

Verschiedene Wünsche trieben mich schließlich im letzten Jahr zum Yogaunterricht – vor allem der Wunsch, meine Autonomie bis ins Alter zu erhalten. Mit Ende fünfzig flüstern einem die eigenen Zellen in stillen Momenten zu, dass man sich gerne auch mit 75 (so man so ein schönes Alter erreichen sollte) die Schuhe noch selbst zubinden möchte, ohne umzufallen. Sportstudio? Um den See rennen? Probiert und abgehakt. Yoga macht Freude, besonders, wenn man wie ich, einen fähigen Lehrer findet. Einen, der kompetent und lustig ist und dessen Ausstrahlung für sich und Yoga spricht. Ich bin Sängerin. Atem, Freude und leidenschaftliche Hingabe – daraus macht man Musik. Das mache ich seit Jahrzehnten, je länger je lieber! Ich ahne, dass es mit dem Yoga ähnlich ist. Wie in der Musik sind Anfänge schwierig. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, hilft Humor und Weitermachen. Schwierigkeiten kommen auch nach 35 Jahren immer wieder auf. Das ist prima – da hat man noch viel Interessantes vor sich. Ich lerne Yoga, um es behalten und mitnehmen zu können – mit in seltsame Hotelzimmer und schräge Backstagebereiche, in die Ferien und nach Hause. Noch bin ich eine ziemliche Flasche, aber selbst nach der kurzen Zeit habe ich festgestellt, dass Yoga meiner Bühnenpräsenz hilft und meine Tage heller macht. Euch allen viel Vergnügen, viel Lachen und Freude beim Yogafestival und genauso viel Stille und Entspannung! Mit allen Grüßen! Ulla Meinecke

gramm zu allen Aspekten des Yogas. Hier bietet sich die Chance verschiedene Yogastile zu entdecken und auszuprobieren, in Meditation zu versinken oder sich von spiritueller Musik beflügeln zu lassen. Der Marktplatz sorgt für die richtige Ausstattung und das leibliche Wohl. Wer tief in den Festivalspirit eintauchen möchte, kann auf dem Gelände campen. Wir freuen uns mit Ihnen auf das „schönste Wochenende des Jahres“. Herzlich Willkommen beim Berliner Yogafestival!

Yoga-Vedanta-Camp
Wer nach den drei Yoga-Festival-Tagen süchtig geworden ist, kommt mit auf das 3. Yoga-Vedanta Family Camp. Vom 26.06. - 03.07. wird der YogaFestival-Spirit auf einem herrlichen Gelände bei Rathenow erneut aufleben. Fünf Tage Yoga, Camping, Baden, Lagerfeuer, leckeres Essen und ein hervorragendes Yoga-Programm lässt uns Yoga, Urlaub und Entspannung perfekt kombinieren. 	 Weitere Infos unter: www.yoga-berlin.de

Highlights: H.H. Swami Avdeshanand Giriji · Satsang · Indien · Swami Santatmananda · Vedanta-Philosophie · Indien · Narvada Puri · Yogic Lifestyle · Indien · Swami Gurusharanananda · Swami Mangalananda · Bhakti Yoga Konzert · Indien · Spring Groove · Konzert und Workshop USA · Dr. Mohani Heitel · Rezitation der 1000 Namen Vishnus · Frankfurt · Gabriela Bozic · Jivamukti Yoga · München · Nanak Dev Singh Khalsa Gongmeditation · Berlin · Jan Schmidt Garre · Filmpräsentation · Berlin · Janin Devi · Mantra-Yoga · Bad Meinberg · Lothar Pirc · Ayurveda Deutschland · Stefan Datt · Hatha Yoga · Berlin · Ben Sond · Shakti-Yoga · Berlin/Indien · Back to India · Fusionmusic · Indien · Nepal · Berlin Satyaa und Pari · Mantrakonzert · Deutschland · Steven Walters · Mantrakonzert · Swami Nikhil Joshi · Ayurveda · Indien... und viele mehr.

cover: mandalala.de

Seite 2 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Alles ist Eins – Eins ist Alles
purnat purnam udachyate: aus Vollkommenheit ist Vollkommenheit hervorgegangen; purnasya purnam adaya: Ungeachtet in welcher Form DIES besteht oder vergeht; purnam evavasisyate: bleibt DAS in Vollkommenheit bestehen. Trennung bezieht sich im Allgemeinen auf Ort und Zeit, doch am Telefon fühlen sich Menschen sehr nahe und verbunden, auch wenn eine große räumliche Distanz zwischen ihnen besteht. Das liegt an der gegenseitigen Präsenz in ihrer Wahrnehmung. Ähnlich verhält es sich in dem Mantra, hier besteht nur eine scheinbare Trennung. DAS und DIES bezeichnen zwei unterschiedliche Gegebenheiten des grenzenlosen Ganzen. Mit der folgenden Metapher möchte ich dieses Paradox veranschaulichen: Verarbeitet man Gold zu einer Kette, so war es vorher Gold und bleibt Gold – nur der Name, Form und Zweck haben sich verändert. Schmuckstücke aus Gold werden zu einer Eigenschaft des Goldes und müssten objektiv gesehen als kettliches Gold oder ringliches Gold bezeichnet werden. Angenommen aus einer Tonne Gold werden eine Million Schmuckstücke mit unterschiedlichen Namen und Formen hergestellt: Wiegt man nun all die verschiedenen Schmuckstücke, so ergibt das Gewicht wieder eine Tonne. Wozu gehört das Gewicht? Zum Gold oder zum Schmuck? Es gehört zum Gold, denn jedes Schmuckstück entspricht dem Gewicht des verarbeiteten Goldes. Doch sehen wir eine goldene Kette, dann nehmen wir die Kette als Gegenstand wahr, obwohl ihre wirkliche Substanz Gold ist. Die Kette anzufassen, bedeutet das Gold zu berühren. Auch beim Verkauf der Kette zahlt der Juwelier nur den Goldwert. Sie besitzt keine eigenständige Existenz, das einzige was zählt ist Gold. Man kann nicht an die Kette denken, ohne an das Gold zu denken. Doch umgekehrt ist es sehr wohl möglich. Die Kette ist und bleibt Gold, allein unsere Wahrnehmung schafft den Unterschied aufgrund von Namen, Zweck und Form. Die Kette ist Gold. Ist bedeutet Sat – Existenz. Würden Ketten und Armreifen einen menschlichen Geist besitzen, dann wäre die Kette unzufrieden, weil sie im Winter unter der Kleidung verdeckt ist und nicht gesehen wird. Sie wird eifersüchtig auf das wundervolle Leben der Armreifen, die immer sichtbar sind. Und die Armreifen würden sich beklagen, dass sie einst so schön und rundlich waren und nun ganz abgenutzt und ausgemergelt ihr Ende fürchten, weil sie jeder Witterung ungeschützt ausgesetzt sind. Nehmen wir an, Gott hört diese andächtigen Klagen und in ihrem nächsten Dasein wird die Kette zu Armreifen und die Armreifen werden eine Kette. Dann wären sie wieder unzufrieden und wünschten etwas anderes zu sein, als sie sind. Sie müssen lernen objektiv zu sein und verstehen, was sie in Wirklichkeit sind. Man muss ihnen sagen: Oh Kette, du bist mehr als eine Form, du bist die Wirklichkeit jeder Form in der Welt des Goldes. Nenne dich selbst nicht eine Kette – du bist Gold in Form einer Kette. Es gibt Formen über Formen, doch du bist das eine Gold für jetzt und immer. Und dies gilt für alle Schmuckstücke, ob Armreifen, Nasenringe oder Fußkettchen. Man muss ihnen verständlich machen, dass die ganze Welt des Goldes durch sie existiert. Das ist objektiv, das ist Erkenntnis. Formen sind nebensächlich, das Gold macht ihre

Wirklichkeit aus, es behält immer seinen Wert, auch wenn es im Laufe der Zeit etwas anläuft, ist und bleibt es pures Gold. Das ist die Wahrheit. Die Kette ist Gold, aber Gold ist nicht die Kette. Die Kette ist lediglich ein Nebenprodukt, eine zeitliche Erscheinung. Diese eine Tonne Gold ist das essentielle Ganze, die Vollkommenheit – purnam. Es war purnam, ist purnam und bleibt purnam. Die Wirkung ist niemals getrennt von der Ursache. Das bedeutet, alles was existiert ist Isvara, das grenzenlose Ganze, und das grenzenlose Ganze bist du. Isvara allein ist die Manifestation in allem. Alles ist Eins – Eins ist Alles. OM DAS ist das Ganze, Brahman, höchste kosmische Einheit, DIES ist das Ganze – Schöpfung, Manifestation der kosmischen Einheit. Ungeachtet in welcher Form DIES besteht oder vergeht, bleibt DAS als Ganzes bestehen. OM – Frieden, Frieden, Frieden. Swami Santatmananda Übersetzung: AnSchu
Ein Narr denkt, “Ich bin der Körper”; der verständige Mensch denkt: “Ich bin eine individuelle Seele, die in diesem Körper wohnt.” Doch für den Weisen, in der Größe seiner Erkenntnis und spirituellen Unterscheidungsfähigkeit, existiert nur eine Wirklichkeit und er denkt: „Ich bin Brahman, das Absolute.“ Sri Shankaracharya aus Vivekachudamani Swami Santatmananda lebt und unterrichtet im Dayananda Ashram in Rishikesh. Als Sohn einer orthodoxen Familie aus Chennai genoss er eine spirituelle Erziehung. Der Unterricht von Swami Paramarthananda in frühester Jugend prägte sein ganzes Leben und schürte das Interesse an Spiritualität. Er arbeitete als Softwareprogrammierer, bevor er ein 3-jähriges Vedanta- und Sanskritstudium unter der Leitung von Swami Dayananda Saraswati und Swami Brahmanvidyananda im Arsha Vidya Pitham in Rishikesh absolvierte. Er ist ein Vedanta-Gelehrter und geschätzter Lehrer (Acharya). Die Erkenntnis des Selbst Fr. 15:45 – 17:45 h >> Großes Zelt Über die wahre Freiheit Sa. 15:30 – 17:00 h >> Großes Zelt

Swami Santatmananda Das allumfassende Bewusstsein, das sich als Schöpfung manifestiert, wird Isvara genannt. Alles was existiert ist Isvara. Das gesamte Universum, inklusive der Körper-Geist-SinnesKomplex eines jeden Wesens gehört zum grenzenlosen Ganzen. Die Veden beschreiben dies im Detail; ein bekanntes Mantra lautet: om purnamadah purnamidam purnat purnamuducyate purnasya purnamadaya purnamevasisyate om santih santih santih Purnam bedeutet Vollkommenheit, Ganzheit, grenzenlose Fülle. DAS, was allem zugrunde liegt ist purnam. Purnam adah: Vollkommenheit ist DAS, Purnam idam: Vollkommenheit ist DIES. Adah beschreibt DAS, idam beschreibt DIES, und gleichzeitig verweisen beide auf das Eine ohne ein Zweites. Mit adah wird eine zeitlichräumliche Differenzierung angedeutet, um die nicht offensichtliche Wahrnehmung der allumfassenden Einheit zu beschreiben. Idam beschreibt DIES, nicht als etwas Getrenntes, sondern was hier und jetzt präsent für unsere Wahrnehmung existiert und unmittelbar erkannt werden kann. Idam verweist auf die erfahrbare Welt und das materielle Universum (jagat). Auf die Gesamtheit all dessen, was wir vergegenständlichen und mit DIES bezeichnen können. Es beinhaltet den Körper-Geist-Sinne-Komplex und alles, was der menschliche Verstand erschaffen hat, inklusive dem System, in dem wir leben. Es bezieht sich auf alle Objekte des Denkens. Auch die Sinne und physiologischen Funktionen des Körpers, die sich als Hunger, Durst, etc. unserer Wahrnehmung bemerkbar machen, werden so zum Gegenstand im Denken. Jedes Objekt der instrumentalen Wahrnehmung, jede Schlussfolgerung, Vermutung und Glaube, all DIES formt die Bedeutung von idam. Idam sarvam, all Dies, was existiert, ist nicht getrennt von der Quelle, deswegen purnam idam.

Der Yoga Shop
Praktische und schöne Dinge für Yoga & Meditation
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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 3

Yoga ist die Wissenschaft des Geistes
Wir hören oft von übernatürlichen yogischen Kräften und können gelegentlich darüber lesen. Diese besonderen Fähigkeiten der Yoga-Wissenschaft (Yoga Vidya) sind keine Phantasie oder stammen aus den Legenden eines Mythos. Ebenso wie für den Laien die Wissenschaft der Physik an Wunder grenzt, erscheint dem normalen Menschen die Wissenschaft der Spiritualität voller Wunder. Dabei ist allgemein bekannt, dass sich im menschlichen Körper grenzenlose Fähigkeiten verbergen. Diese unendliche Energie, die in uns schlummert, kann durch Yoga erweckt werden. Sie zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen, wird von den Weisen Yoga Darshan genannt. Mit der Yoga Praxis (Yoga Sadhana) sind unvorstellbare Fortschritte der eigenen spirituellen Energie möglich. Übernatürliche Kräfte und „Wunder“ sind dabei ein Nebeneffekt – ein äußerer Aspekt der Yoga-Praxis, denn tatsächlich bedeutet Yoga sehr viel mehr, als es der äußere Eindruck zu vermitteln mag. In Patanjalis Yoga Sutra wird gesagt, dass die Aktivität des Geistes durch Yoga zum Stillstand gebracht werden kann. Dies lehrt auch Lord Krishna seinem Schüler Arjuna in der Bhagavad Gita: „Im Yoga fest gegründet, an nichts hängend, gleichmütig bei Erfolg und Misserfolg, vollziehe deine Handlungen, oh Arjuna. Gleichmut wird Yoga genannt. , „Wer ohne nach den Früchten ” des Handelns trachtend seine Pflicht erfüllt und seinen Gedanken und (selbstsüchtigen) Zielen entsagt hat, ist ein Yogi. ” Gleichmut ist nur durch eine vollständig entwickelte Geisteskontrolle möglich. Ein durch Selbstkontrolle disziplinierter Geist ebnet den Weg für kosmische Energien im Körper. Selbstkontrolle bedeutet sich sehr genau kennenzulernen und führt zur Selbsterkenntnis. Ein Jnani (Gyaani: eine Person auf dem Pfad der Erkenntnis) beginnt die Essenz der Philosophie des menschlichen Daseins zu verstehen. Der Grad seiner Entwicklung hängt dabei von seiner spirituellen Reife ab. Yoga ist die Wissenschaft des Geistes – die Wissenschaft des Bewusstseins. Während die Naturwissenschaft externe Apparate und Geräte anwendet und ein akademisches Wissen benötigt, erfordert die Wissenschaft des Yoga ein internes Wissen und eine Methode, um die inneren Fähigkeiten zu aktivieren. Spiritualität und Wissenschaft sind zwei Räder an einem Wagen. Spiritualität offenbart das Geheimnis des kosmischen Bewusstseins unseres Selbst, was für die Ausübung der YogaPraxis wesentlich ist. Die Naturwissenschaft enthüllt die Geheimnisse der grobstofflichen Welt, in der externe Instrumente eine Rolle spielen. Die wahre Bedeutung von Yoga ist die Einheit der individuellen Seele (Atman) mit dem kosmischen Bewusstsein (Paramatman). Die Methode wird als Yoga Sadhana (Yogaübungsweg) beschrieben. Dazu gehört Ausdauer und Disziplin und erfordert vom Ausübenden die vollständige Überwindung von Schwäche und negativen Neigungen. Aus Kohle werden Diamanten und aus gewöhnlichem Wasser wird durch Reinigung wertvolles Trinkwasser gewonnen. Ebenso ist die Reinigung des menschlichen Körpers und des Geistes maßgeblich für spirituellen Fortschritt. Wissenschaftler halten ihr Labor ordentlich und sauber, sie

H.H. Swami Avdeshanand Giriji pflegen und waschen ihre Instrumenten regelmäßig, und in gleicher Weise müssen wir unser Labor der Yoga-Wissenschaft, den menschlichen Körper, vor mentalen Schmutz bewahren, indem wir negative Neigungen fernhalten. Um den Geist und das Bewusstsein zu reinigen, dienen spirituelle Praktiken und Yoga. Der Erfolg hängt von der Entschlossenheit des Yogis ab. H.H. Swami Avdeshanand Giriji Übersetzung: AnSchu

„Religion ohne Wissenschaft ist ohne Kraft, Wissenschaft ohne Religion ist blind.” Albert Einstein
H.H. Swami Avdeshanand Giriji Sri Avdheshananda Giri Maharaj, Acharya Mahamandaleshwar von Juna Akhara, einem uralten Orden der „nackten Krieger“. 2008 erhielt er die Hindu Renaissance Auszeichnung von Hinduism Today. Ein Guru für Tausende und Inspiration für Millionen. Swami Avdheshanand hat mehr als hunderttausend Sannyasins eingeweiht. Er leitet den größten Hinduistischen Mönchsorden des 21. Jahrhundert, seine sozialen Projekte haben das Leben vieler Menschen positiv verändert.

Die Juna Akhara und der „moderne“ Yogi Sa. 13:00 – 14:45 h >> Großes Zelt All is One – was bedeutet das für uns? Sa. 17:45 – 20:30 h >> Großes Zelt

Seite 4 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Die Bedeutung der Meditation
Gott ist höchste Glückseligkeit, und die menschliche Natur seine großartigste Schöpfung. Obwohl das Göttliche überall und in jedem Teilchen des Universums präsent ist, nimmt es in uns Menschen den höchsten Platz ein. Gott allein steht über allem. Doch ungeachtet dieser ewigen Wahrheit bleibt die Menschheit pessimistisch, enttäuscht, unglücklich und rastlos. Diese Niedergeschlagenheit gründet sich in der mangelnden Erkenntnis unseres göttlichen Erbes. Nun stellt sich die Frage: Wie kann man Gott erfahren? Der einfachste und direkte Weg ist Meditation. Es ist Sinn und Zweck der Meditation mit den Augen der inneren Wahrnehmung zu sehen. Dazu wird der Geist zur Ruhe gebracht, so als würde sich das breite Strahlen der Sonne zu einem Strahl bündeln und auf einen einzigen Punkt konzentrieren. Umso mehr Neigungen des Geistes überwunden werden, desto strahlender entfaltet sich das innere Leuchten der göttlichen Kraft in Form von himmlischen Klängen und göttlichem Nektar – bekannt als die Erfahrung des Selbst. Meditation ist Nahrung für die Seele. Es ist der Weg der Erlösung, auf dem sich die Geheimnisse des Höchsten Herrn offenbaren. Meditation ist die Essenz aller Religionen und der Pfad, den alle Heiligen und Verwirklichten beschreiten. Ohne MeditationsPraxis und dem Verständnis für ihre wahre Bedeutung, ist es schwierig sich spirituell oder religiös zu entwickeln, denn Meditation bewirkt die innere Transformation. Durch Meditation wird der Atemrhythmus harmonisiert und der unruhige Geist besänftigt, wodurch verschiedene Arten von Krankheiten automatisch geheilt werden; eine elementare Voraussetzung, um innerlich still zu werden. Meditation steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, fördert das Erinnerungsvermögen und erhöht den IQ, so dass Probleme mit innerer Stärke und Stabilität besser gelöst werden können. Ein träger Geist gewinnt an Dynamik und Leistungsfähigkeit. Meditation ist eine Woge des Göttlichen. Tropfen der Freude ergießen sich wie ein Schauer des höchsten Herrn und lassen Wellen der Ekstase im Geist auftauchen. Es sind Wellen des Friedens und der Glückseligkeit aus der Quelle des Göttlichen. Dafür ist es unentbehrlich, den Geist durch Meditation zu beruhigen. Meditation ist einfach, und wer regelmäßig meditiert, kann selbst in schwierigen Situationen Ruhe bewahren und ein stressfreies, freudvolles Leben führen. Meditation beseitigt physische, psychologische und mentale Störungen und schenkt Glück, Frieden, Wohlstand und Langlebigkeit. Meditation ist nicht nur bedeutsam für jeden Einzelnen, sondern für Frieden und Wohlergehen in der Familie, der Gesellschaft und der ganzen Welt.
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Swami Avdeshanand Giriji Übersetzung: AnSchu

Spiritualität – der Schlüssel zum Fortschritt
Indien ist bekannt für seine spirituelle Tradition. Im Zeitalter des modernen Fortschritts ist es außerordentlich wichtig, sich auf die alten klassischen Werte zu besinnen, denn ohne spirituelle Begleitung wird Wissenschaft und Materialismus zur Ursache von Leid und Verwüstung. Dank verbesserter Technologien und wissenschaftlichen Fortschritts hat sich der Standard und die Lebensqualität der Menschen in den letzten Jahrhunderten deutlich erhöht. Doch ist es eine Ironie, dass die Vorzüge des modernen Reichtums nur einigen Auserwählten vorbehalten sind und jeden Tag tausende Kinder an Hunger sterben. Indiens Heilige stellen sowohl den materiellen als auch den spirituellen Fortschritt in den Vordergrund. Nur durch Spiritualität kann das Gleichgewicht der Schöpfung erhalten und die Empfindsamkeit, Freundschaft, Liebe und Harmonie in der Gesellschaft gefördert werden. Ein Mangel an Spiritualität schafft kommunale Streitigkeiten, Zwischenfälle, Terrorismus, Krieg und Chaos – Situationen, die schwer zu kontrollieren sind. Deswegen hat Spiritualität einen sehr hohen Stellenwert in unserer modernen, wissenschaftlichen Zeit. An wissenschaftlichen Mitteln fehlt es nicht, jedoch besteht ein Mangel an positivem und kreativen Denken. Die Menschen müssen sich ernsthaft an den grundlegenden spirituellen Werten orientieren und ihr Augenmerk auf beides richten – materiellen Fortschritt und Spiritualität. Nur dann wird die Menschheit in der Lage sein, die Entwicklung der universellen Vernichtung aufzuhalten.
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Frauencamp 2012
7 Tage in der Natur unter Frauen 9.-15. Juli in der sächsischen Schweiz

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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 5

Back to India – Fusionmusic

innerhalb einer Tonleiter, einer Tonart. Jedes Raga erzeugt ein bestimmtes Gefühl oder eine Stimmung, die charakteristisch für diesen Raga ist. Jedes Raga gehört einer Tonleiter an. Das bedeutet, dass nur in dieser Tonleiter enthaltenen Töne innerhalb eines Raga benutzt werden. Wir spielen eigentlich keine Ragas. Wir benutzen etwas davon, aber wir interpretieren keine Ragas. Unsere Stücke sind eher pop-/folk-lastig. Die Vocalstücke sind zum Teil religiöse Lieder bzw. Bhajans, andere sind einfach Pop und Bollywood. Ich mag sie, weil sie einfach interessante Melodieführungen haben oder rhythmisch toll sind. YFZ: Funktioniert euer Zusammenspiel eher experimentell, oder werden die Stücke arrangiert? David: Eigentlich gibt es vor allem in der indischen Klassik eine gewisse Freiheit innerhalb einer Struktur und vorgegebener Tonalität. Das Element der indischen Klassik benutzen wir allerdings nur ansatzweise. Unsere Stücke sind mehr oder weniger durcharrangiert und bekommen dadurch einen Folk und Pop Einschlag. Chandra: Wir experimentieren und improvisieren innerhalb eines vorgegebenen Rahmens. Es gibt Stücke, die viel Freiraum für Länge und Variation lassen. Andere Stücke sind total von Anfang bis Ende festgelegt. YFZ: Vielen Dank für das Gespräch!
Back To India kreieren eine geschmackvolle Musik aus archaischen Melodien und europäischer Harmonik. Dabei gelingt es ihnen mit spielerischer Leichtigkeit, die Ursprünge der jeweiligen Musikkultur zu bewahren. Traditionelle, folkloristische bis klassische Rhythmen auf der Tabla, tragende und originelle Gitarrenriffs, verzierte Melodien auf der Sitar, dem Banjo und der indischen Bambusflöte Bansuri spannen einen berauschenden Bogen zwischen rituellen Grooves und urbanen Ragas. Es entsteht eine Atmosphäre zwischen meditativer Entspannung und spiritueller Tanz-Party. 2008 gegründet bilden David Beck, Chandra Sunar und Babua Pahari seither den festen Kern der Band. Durch mitreißende Beats verwandeln sie jedes Konzert in eine Weltmusik-Disco.

Wohnzimmerfusion aus Nepal, Indien und Deutschland YFZ: Seit wann gibt es „Back to India“ in der heutigen Zusammensetzung? David: Back to India gibt es seit 2008 und in dieser Besetzung seit Anfang 2012. YFZ: Woher stammt Eure Leidenschaft für klassische indische Musik und deren moderne Interpretation? Welchen Bezug habt ihr zu Indien? David: Mein Bezug zu Indien entsteht zum Teil durch meine musikalische Neigung, aber auch zum großen Teil durch meine Freundschaft zu Babua und Chandra. Schon bevor ich mit der indischen Musik vertraut wurde, lernte ich durch meinen Vater Gotthard Beck ein der indischen Musik ähnliches Tonsystem in Form von Zahlen von 1 bis 8 anstelle von c, d, e, f, g, a, h, c. Meine Leidenschaft gilt jeder Musik, die in einem spirituellen und heilsamen Bezug steht, egal aus welchem Land. hören. Aus den vielen Kneipen am Lake Side in Pokhara dröhnten dann den ganzen Tag Bob Marley, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Jethro Tull – also die ganze Musik der sechziger und siebziger Jahre aus Europa. Auch heute hat sich der Geschmack dort nicht viel verändert. Der Mix ist der gleiche geblieben. Ich habe mich erst in Europa mit der klassischen indischen Musik beschäftigt, als ich mit 27 Jahren anfing in Deuschland Sitar zu lernen. Die Melodien sind mir alle aus meiner Kindheit wohlvertraut.

Chandra: Ich bin als Kind mit Musik aufgewachsen. Meine Mutter hat früh am Morgen als erstes immer das Radio angemacht. Es gab damals nur einen staatlichen Sender, der morgens zunächst religiöse Lieder gespielt hat. Danach gab es klassiEröffnungskonzert sche Musik und dann konnte man indisch-nepale- YFZ: Was ist eigentlich ein Raga? sischen Folk, Pop und natürlich Bollywood Musik Chandra: Ein Raga ist der melodische Rahmen Fr. 14:30 - 15:30 h >> Großes Zelt

YFZ: Chandra, das Stück „Lakeside“ ist aus der Erinnerung an einen See in Deiner Heimat in Nepal entstanden. Seit wann lebst Du in Deutschland? Woher stammen die anderen Bandmitglieder? Chandra: Ich lebe seit 1982 in Deutschland. Das Stück Lake Side führt mich immer wieder an einen Ort meiner Kindheit zurück, den ich mit Sorglosigkeit und Naturschönheit verbinde. Babua Pahari kommt aus Kolkota und lebt seit 2005 hier. David Beck Gitarre, Banjo; Chandra Bahadur Yatziv Caspi kommt aus Israel. Danilo Steinert ist Sunar Sitar, Gesang, Udu, Gitarre; Babua Pahari Tabla, Bansuri; Tayfun Schulzke Perkussion Berliner ebenso wie David Beck.

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Seite 6 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Der atmende Gott
Reise zum Ursprung des modernen Yoga

Durch das Jogging haben Turnschuhe ihren Eingang in die weltweite Alltagsmode gefunden; durch Yoga wurden fernöstliche Denkweisen im Westen salonfähig. Der Lifestylekonzern Nike kennt für seine Werbekampagnen des 21. Jahrhunderts nur noch zwei Archetypen des Großstädters: Joggende und Yoginis. Männer gehen laufen, Frauen machen Yoga? Doch was ist das eigentlich, was geschieht, während man das macht? Was ist Yoga? Ein urtümlicher Ritus? Indische Gymnastik? Eine Art Religion – oder doch eher exotisches Varieté, im Irgendwo angesiedelt zwischen Schlangenmenschen und gepflegter Hyperventilation? Regisseur Jan Schmidt-Garre folgt, wie immer in seinen Filmen, seiner persönlichen Neugier und entdeckt, weil Wahrheit mit Wahrheit belohnt wird, Überraschendes. Auf authentischem Filmmaterial gedreht, in klassisch kadrierte und ausgeleuchtete Bilder gesetzt und komplett in Indien und für die Kinoleinwand produziert, öffnet sich der Blick auf ein ungewohntes, ungewöhnlich normales Indien, das jenseits bunter Holi-Feste und aschebestäubter Gurus eine ganz eigene Magie entfaltet. Schmidt-Garres Film ist eine Reise zu den Wurzeln des modernen Yoga, der noch im Indien des frühen zwanzigsten Jahrhunderts eine geringgeschätzte Form von Zirkus war: „Nur für

T. Krishnamacharya, geb. um 1890 in MuchukunBescheuerte und Verklemmte“, wie sich einer te/Südindien, gestorben 1989. Er gründet die „Yoder Protagonisten bitter erinnert. Was Schmidt- gashala“, die einflussreichste Yogaschule der Welt. Garre findet, ist der Zauber einer Alltagspraxis, deren mythische Verklärung uns hierzulande oft Diejenigen von Ihnen, die es sich leisten den Blick auf das unerzählt Wesentliche verstellt. können, sollten ein Zimmer nur für die„Der Atmende Gott“ ist dabei vor allem auch ein ses Üben haben, aber schlafen Sie nicht aufregendes Zeitdokument, das die maßgeblichen Erfinder des modernen Yoga vor einer Kamera in diesem Zimmer; es muss heiliggehalvereint. Noch nie gezeigte historische Aufnahten werden. Sie dürfen das Zimmer nicht men des Yoga-Urvaters Krishnamacharya, seines betreten, bevor Sie nicht gebadet haben Schülers Pattabhi Jois, der während der Dreharund rein an Körper und Geist sind. Stelbeiten starb, sowie des legendären Iyengar, der len Sie stets Blumen in dies Zimmer; sie bereits Yehudi Menuhin die Lehren des Atmensind die beste Umgebung für einen Yogin. den Gottes beibrachte.Die Reise des Regisseurs, Schmücken Sie es auch mit angenehmen der selbst Yoga treibt und im Laufe des Films von den großen Alten unterrichtet wird, vollendet sich Bildern, und entzünden Sie morgens und nach fünf Jahren Drehzeit vor einem spärlich beabends Räucherwerk darin. Vermeiden leuchteten Tempel für Eingeweihte. Hier zeigt Sie jeden Streit, oder Ärger, oder unheiman Schmidt-Garre, was zuvor vor den Augen des lige Gedanken in dem Zimmer, und lassen Westens verborgen gehalten wurde: das Götterbild Sie nur Gleichgesinnte es betreten. Dann Narasimhas, des atmenden Gottes. Angeblich war wird sich allmählich eine Atmosphäre der der Körper des Luftwesens zu mehreren Millionen Sammlung darin bilden, so dass, wenn Sie Asanas bereit. Text & Bilder: MFA+ FilmDistribution e.K.
Film mit dem Filmemacher Jan Schmidt-Garre S0. 9:00 - 11:00 h >> Theatersaal

35 mm, 105 Minuten, Regie: Jan Schmidt-Garre

unglücklich, voller Sorgen und Zweifel, oder aus dem Gleichgewicht geraten sind, das bloße Betreten dieses Raumes Sie beruhigen wird. Vivekananda, Raja-Yoga, 1895

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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 7

Achtsamkeit unterscheidet Yoga von Fitness
Im Rig Veda, dem ältesten vedischen Text, wird Agni – das Feuer mit der Essenz unserer Seele verglichen. Agni repräsentiert sowohl Jivatman, die individuelle Seele auf Erden, als auch Paramatman, den ewigen göttlichen Funken, der jedem Lebewesen innewohnt. Halten wir uns vor Augen, dass unser Leben ein heiliges Feuer ist, so können wir das Leben als ein kostbares Geschenk erfahren und in der Bewegung des Feuers die Veränderlichkeit des Lebens erkennen. Lord Shiva‘s kosmischer Tanz im Flammenkreis symbolisiert Entstehung, Erhaltung und Zerstörung, Verkörperung und Befreiung – und wir alle nehmen an diesem Feuertanz teil. Das höchste Feuer ist das Feuer des reinen Seins, das Feuer von Brahman, dem Absoluten. Menschen sind universelle Seelenwesen, doch haben wir unseren Ursprung vergessen und anstatt das göttliche Licht im Herzen zu fördern, lodert in vielen ein Feuer von Konsum und Ehrgeiz. Es ist zu einem Feuer der Vernichtung unserer Bestimmung und Mutter Erde geworden. Yoga ist ein umfassendes System spiritueller Praxis, welches auch Hatha Yoga beinhaltet. Die Asanas wurden entwickelt, um den Körper zu einem geeigneten Gefäß für die Verehrung des Göttlichen zu formen, zur Unterstützung, um die grobe menschliche Natur in eine geistige Dimension unseres höheren geistigen Potentials, zu transformieren, denn der göttliche Funke in uns trachtet danach, zu seinem solaren Heim zurückzukehren. All die verschiedenen Yogapraktiken dienen der Entfaltung von Agni auf unterschiedlichen Ebenen, damit sich das individuelle Seelenfeuer im universellen Feuer ausbreiten und entfalten kann. Jnana Yoga, der Weg der Erkenntnis verbrennt die mentalen, vorgeburtlichen Tendenzen und wird jnana agni genannt. Bhakti Yoga, der Weg der Hingabe verbrennt die niederen Leidenschaften im Feuer der bedingungslosen Liebe und wird deshalb als prema-agni bezeichnet. Karma Yoga verbrennt die egoistischen Unreinheiten im Feuer des selbstlosen Dienstes, seva-agni. Raja Yoga, der integrale Yoga, verbrennt konditionierte Gewohnheiten im Feuer von Samadhi. Hatha Yoga beginnt mit der Achtsamkeit auf den Körper, um dann darüber hinaus zu gehen, und in die tieferen Ebenen des Bewusstseins vorzudringen. Jede Asana bringt uns auf dem Weg zu uns selbst einen Schritt näher. Es ist die Schulung der Achtsamkeit, die dies bewirkt. Asanas können hervorragend im Sinne der Verehrung an die Höchste Seele ausgeführt werden. Durch achtsames Ausführen und einer nach innen gerichteten Wahrnehmung während des Haltens, werden Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht. Der Zugang zum kosmischen Spirit löst das Seelenfeuer mehr und mehr aus seiner körperlich-geistigen Begrenzung und ebnet den spirituellen Weg zur Einheit im ewigen Feuer des Bewusstseins. Damit gewinnt die Asana-Praxis ihren ureigensten Sinn zurück, für den sie geschaffen wurde. Heutzutage, und besonders im Westen, wird Yoga hauptsächlich auf die körperliche Anwendung reduziert. Damit wird ein Mainstream Publikum erreicht, welches sich größtenteils für die körperlichen Vorteile des Yoga interessiert. Natürlich spielt dies eine wichtige Rolle, doch erst die Kontrolle und Harmonisierung des Geistes offenbart die Weisheit des Yoga und macht es zu dem, was es ist. Bei dem Verehrungsritual mit dem Körper besitzt jede Geste eine geistige Entsprechung. Achtsames Yoga bedeutet sich des Atems und der inneren Zustände in jedem Augenblick gewahr zu sein. Die innere geistige Haltung mit der äußeren Haltung des Körpers in Einklang zu bringen. Leider wird dies in Yogaklassen selten unterstützt, weil die Aufmerksamkeit der Teilnehmer ständig nach außen gelenkt wird. Schade, denn die achtsame Ausführung einer Übung lässt die Yogapraxis zur Meditation werden, die sich bis in den Alltag ausbreitet. Beim achtsamen Yoga beginnt die Erfahrung über Gefühlszustände und den denkenden Verstand hinauszugehen und gipfelt in einem Zeugengewahrsein, begleitet von dem Empfinden unseres essentiellen Selbst als reines Gewahrsein, dem Sein. Wir übergeben uns der Erfahrung der Dinge und jede Asana wird zum eigenen Universum. Wir lernen, mit Hingabe unserem Körper zu begegnen und entwickeln die innere Kraft, um den Herausforderungen des Lebens besser begegnen zu können. Die Achtsamkeit beim Atmen ist natürlich ein wesentlicher Aspekt und wird zum allgegenwärtigen Ankerpunkt. So verfeinert sich das gesamte Körperbewusstsein und führt zum vollständigen Verweilen in der Stellung, anstrengungslos und ohne Streben. In dem zentralen Sutra von Patanjali heisst es: „yoga citta vritti nirodha” Yoga bedeutet, das zur Ruhe kommen der seelischgeistigen Bewegungen. Die ständigen Wellen des Geistes verhindern, dass wir uns des wahren Ursprungs und der Flamme unseres universellen Seelenfeuers bewusst sind. Die Veden beschreiben „yoga citta vritti nirodha” eine spirituelle Praxis, deren Anwendung Yoga Yoga bedeutet, das zur Ruhe ist – Leben und Handeln erfüllt von Bewusstheit. kommen der seelisch-geistigen Yoga steht für die Einheit von individuellem und universellem Bewusstsein. Jede Übungsreihe sollBewegungen. te idealerweise so abgestimmt sein, dass alle Bewusstseins- Ebenen angesprochen werden. OM Tat Sat Es geht im Hatha Yoga, nicht um Leistung oder Anette Schulze Vollendung, auch nicht darum, mittels Techniken www.reich-der-entspannung.de den Körper kunstvoll zu verknoten. Zwar sieht es sehr ästhetisch aus, aber dem Sinn des wahren Die Botschaft der Bhagavad Gita Yoga entspricht es nicht. Entscheidend ist, mit Ein Kurs über die Heilige Schrift Indiens. Wir lesen welcher inneren Haltung, Achtsamkeit und Be- und vergleichen verschiedene Übersetzungen und wusstheit der Übende die Asanas ausführt. Nur erörtern deren philosophische Bedeutung. das ist wichtig. Denn ohne Achtsamkeit wird Yoga Kursleiterinnen: Anette + Miriam zu Fitness im spirituellen Kleid. Yoga lehrt eine Termine: 19.08. - 16.09.12, sanfte und freundliche Einstellung sich selbst und jeweils So.: 16.00 - 17.30 Uhr anderen gegenüber, es ist ein Weg der Ganzheit. Lernen in Bewegung e.V.
Foto: © Anette Schulze

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Seite 8 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Sri Vishnu Sahasranam

Die Klänge der Tausend Namen Vishnus, geschmückt mit Blumen der Verehrung.

Das Buch Vinay Sarita - Fluss der spirituellen Gesänge enthält eine Sammlung von indischen Sakralgesängen auch Bhajans genannt. Sie basieren auf der Tradition des Bhakti-Yoga, jener Jahre hinweg an verschiedenen Orten und zu Yoga-Richtung, die unterschiedlichen Jahreszeiten fotografiert. Nun sich dem Göttlichen hat sie beides auf wundervolle Art in einer Diadurch mystische show vereint. Die Schönheit der Blumen und die Liebe und HingaKlangschwingungen der Namen Vishnus ergänbe zu nähern sucht. zen sich gegenseitig und verleihen der Rezitation einen feierlichen Ausdruck. Mit einer anfängli- Die meisten Gesänge handeln daher von der Liechen Erläuterung wird Mohani Heitel die Vorfüh- be und Sehnsucht nach der Offenbarung Gottes, rung ihrer Diashow persönlich eröffnen und die Läuterung des Herzens, von innerem Frieden, und vielen anderen dazugehörigen Themen. Mohani Veranstaltung begleiten. Beispiele aus den Tausend Namen Vishnus Heitel schrieb im Laufe von dreißig Jahren 128 Gesänge und verfasste dazu ihre Melodien. Dieses Å¡ HkwrkReus ue% Buch und die dazugehörige CD-mp3 beinhalten OM Bhutatmane Namaha alle diese Gesänge in der Sprache Hindi, die auch Das Selbst aller Wesen. ins Englische und ins Deutsche übersetzt wurden.
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OM Amoghaaya Namaha Der die Wünsche seiner Verehrer erfüllt. OM Ameyatmane Namaha Dessen Form oder Natur nicht gemessen werden kann.

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Smirti Verlag; September 2010 Gebundene Ausgabe: 244 Seiten Deutsch, Hindi, Englisch ISBN-10: 3940975052 In dem Buch „Die heilenden Klänge der Mantras“ berühren magische Töne die Seele. Mantras haben neben ihrer Klangund Resonanzwirkung meist eine mystische Bedeutung. Sie berühren Körper, Geist und Seele ganzheitlich. Tiefe spirituell-meditative Momente sind sowohl beim Hören als auch beim Singen von Mantras möglich. Auf der emotionalen Ebene werden heilsame Gefühle wie Ruhe, Gelassenheit, Freude und Liebe geweckt – und mit der beiliegenden CD kommt der Leser in den hörbaren Genuss dieses einmaligen sakralen Klangerlebnisses. Mantras fördern, therapeutisch eingesetzt, die Selbstheilungskräfte und unterstützen Heilungsprozesse.

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OM Sharmane Namaha Dessen Natur höchste Seligkeit ist

Bei dem diesjährigen Yogafestival in Berlin lässt die aus Indien stammende Ärztin, Buchautorin und Sängerin Mohani Heitel die Tausend Namen Vishnus erklingen. Vishnu bedeutet der Alldurchdringende, das allumfassende göttliche Bewusstsein. In der altindischen Schrift Mahabharata empfiehlt der Weise Bhisma, diese Tausend Namen Vishnus in hingebungsvoller Haltung wiederholt zu rezitieren oder anzuhören. Dies wird den Menschen mit Gewissheit inneren Frieden verleihen.

Dr. med. Mohani Heitel

ab September 2012 Vinyasa-Yogalehrer Ausbildung
Mit Yogacharya Ananda Leone Anna Trökes Doris Echlin u.a.
Information und Anmeldung:

www.yoga-sky.de Tel. 030 69505224

Die Wiedergeburt der Seele Kunst, Musik und Literatur

bei www.khanart.de

Das Singen über Vishnu und die Vertiefung in sein göttliches Wesen durch Lesen oder Anhören der glorreichen Erzählungen über ihn, gehören zu den wichtigsten Aspekten des Bhakti-Yoga, um eine bewusste Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen. Mit ihrem neuen Werk möchte Mohani Heitel viele Menschen an dem Gesang der Tausend Namen Vishnus teilhaben lassen. Mit musikalischer Begleitung der Tanpura hat sie die Tausend Namen Vishnus gesungen und jeden einzelnen mit einer Blumenfotografie versehen. Zu Rezitation mit Dias diesem Zweck hat sie zahlreiche Blumen über Sa. 13:00 - 15:00 h >> Theatersaal

Mohani Heitel, 1945 in Indien geboren, erwarb 1969 den akademischen Grad des Master of Science. Anfang 1970er führte sie als junge Yogalehrerin eine Vortragsreise nach Europa. Anschließend studierte sie in Bochum und Frankfurt Medizin. Seit 1983 ist sie als Ärztin für Allgemeinmedizin mit den Schwerpunkten Naturheilverfahren und Psychotherapie tätig. Nach Jahren langer Praxis stellte sie fest, dass die Schulmedizin in vielen Fällen an ihre Grenzen stößt. Sie versuchte daher ergänzend die Erkenntnisse aus der traditionellen Mantra-Überlieferung weiter zu entwickeln und für therapeutische Zwecke einzusetzen. Seither macht sie durch zahlreiche Konzerte und Veröffentlichung ihrer CDs vielen Südwest-Verlag, 2007, Audio-CD Menschen die heilende Wirkung von Mantras be- und Taschenbuch, 96 Seiten, Deutsch kannt. ISBN-13: 9783517083575 www.smirti.de

Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 9

The Rocking Swamis: Bhajans and Kirtans
Jüngsten. Er hat eine für deutsche Verhältnisse sehr große Klasse von rund 80 Schülern zu unterrichten. Es ist wundervoll zu erleben, wie er mit viel Liebe, Geduld und Frohsinn den Kindern die Buchstaben lehrt und diese Aufgabe meistert. Einmal in der Woche geht er mit den Kindern raus auf „Entdeckungsreise“, da geht es zum Beispiel in den Tempel. Immer wird das praktische Alltagsleben gelehrt und auch Dinge, die in Indien nicht selbstverständlich sind. So befreien die Schüler durch regelmäßige Aktionen den Pilgerpfad von dem überall vorhandenen indischen Plastikmüll. Swami Gurusharanananda und Swami Mangalananda aus Omkareshwar, Indien, werden auch dieses Jahr ein rockiges Konzert indischer Bhajans und Kirtans auf dem 8. Berliner Yogafestival darbieten. Die beiden Swamis sind begnadete Musiker und verzaubern ganz besonders durch ihren Gesang. Die Lieder berühren tief in der Seele. Gleichzeitig haben sie Schwung und eine wundervolle Energie, die zum Mitsingen und Mittanzen einlädt. Kirtans und Bhajans sind traditionelle spirituelle Lieder. Die gesamte Kultur und Spiritualität Indiens wird durch diese wunderschönen und traditionellen Bhajans verkörpert. Das Konzert gibt ein authentisches Erlebnis der typischen religiösen Gesänge, wie sie im Ashram und auf den Dörfern Indiens gesungen werden, wieder. Begleitet werden die beiden Swamis von ihrem Schüler Ghanshyam. Ghanshyam war Schüler der Schule, für die er nun auf Konzertreise geht, um Gelder zu sammeln. Die Swamis betreiben mit dem Ashram die Schule in Omkareshwar, einem kleinen Pilgerort am heiligen Fluss Narmada in Zentralindien im Bundesstaat Madhya Pradesh. Der Ort ist gerade so klein, dass es keine staatliche Schule gibt. Die Schule der Swamis ist für viele Dorfkinder die einzige Möglichkeit, Zugang zu Bildung zu erhalten. Es fehlt oft an Geld, um die Lehrer zu bezahlen, Schul-materialen zu erwerben und überhaupt die laufenden Kosten zu tragen. Ghanshyam hat die Schule abgeschlossen und unterrichtet nun die Die Schüler der ganzen Schule lieben den Freitag, denn jeden Freitag gibt es einen Wettbewerb, – mal im traditionellen Tanz, Singen oder Malen aber auch darin Rangolis (Sandmalereien) gemeinsam zu gestalten. Die ganze Schule ist beteiligt, und es ist ein großer Spaß für alle. Zu erleben, wie die Kinder in dieser Schule aufblühen, ist ein unglaubliches Geschenk. Jeder gespendete Euro geht direkt an die Schule und somit an die Kinder. Es gibt diesen Kindern eine Chance auf ein besseres Leben in Zukunft. Text und Fotos: Karin Kuchelmeister
Spendenkonto für die Schule Lernen in Bewegung e.V. Konto: 638 487 906 BLZ: 860 100 90 Bank: Postbank IBAN: DE 17 8601 0090 0638 4879 06 BIC: PBNKDEFF

Swami Mangalananda ist Amerikaner, der 1973 begann, Indien zu besuchen. Er wurde von Sri Anandamayi Ma initiiert und lebt seither als Mönch in ihren Ashrams in Amerika und Indien. 2001 zog er endgültig nach Indien, wo er in Ma‘s Ashram in Omkareshwar, Zentralindien, wohnt. Er verbringt seine Zeit in Meditation und mit yogischer Praxis und unterrichtet in der Ashram-Schule. Er ist Autor von zwei Büchern und leistet regelmäßig Beiträge zu mehreren spirituellen Publikationen in Amerika und Indien. Swami Gurusharanananda vereint akademisches Wissen mit einer asketischen Lebensweise. Seit seiner Kindheit steht er unter der geistigen Führung seines erleuchteten Gurus, Swami Kedarnath (ein angesehener Jünger von Anandamayi Ma). Er ist ein Meister der Yoga-Asanas. In seiner Jugend hat er viele Preise in bundesweiten Wettbewerben erhalten, auf denen er seine Schule vertreten hat. Er hat ein Diplom in Philosophie und einen Doktor in der Auslegung der Upanishaden (indische heilige Schriften). Er dient als Leiter der Ashram-Schule in Omkareshwar und ist ein Experte für vedische Astrologie (Jyotish) und für viele Naturheilmethoden. www.srianandamayima.org
Ausstellungseröffnung: Das Leben und die Lehre von Shri Ananadamayi Ma Fr. 16:00 - 17:30 h >> Theatersaal Bhakti Yoga Concert Sa. 15:00 - 16:30 h >> Großes Zelt Morgen-Meditation So. 6:00 - 7:00 h >> Großes Zelt Swakriya Yoga mit Swami Gurusharanananda S0. 10.00 – 12.00 h >> Asana 1

O Mother! Thou has come To take us from the unreal to the Real from darkness to Light, from death to Immortality. We surrender unto Thee. Take us there where we are,‘As WE ARE!’ Sri Sri Ma Anandamayi

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Seite 10 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Kastengrenzen fallen beim ekstatischen Tanz zu Ehren Krishna‘s Geburtstag dem Janmashtami oder Krishna Jayanti

Foto: © Sita Garg

Einer für alle und alle für einen!
Liebe Gemeinde, ich hoffe, Euch geht es allen gut und Ihr seid nach dem Credo „all is one - one is all“, entweder alle gleichzeitig glücklich oder es reicht, wenn nur einer glücklich ist, denn das zählt dann wohl für alle- oder wie? Ich schreibe Euch aus Indien, dem Ursprungsland eurer komplizierten Gymnastik, weil ich hier allein in einer 2-Zimmer-Wohnung in einer 21-Millionen-Stadt lebe und nicht viel Kontakt habe. Was ich erfahre, sollt ihr ALLE nun erfahren, als wäret ihr alle dabei gewesen, ihr Armen! Worüber rede ich eigentlich, wenn ich über „all is one – one is all“ schreibe? Gerechtigkeit? Erleuchtung? Gruppenhysterie? Alle drei sind ja die reinsten Reizwörter… Apropos (Husten-) Reiz – mir geht es hier in Delhi, der Hauptstadt von Indien, inzwischen ganz gut. Ich hatte zunächst voll zu tun, mich an das „Klima“ sprich Abgase und an die „Verkehrsregeln“ sprich Hackordnung zu gewöhnen. Ich bin nämlich mit dem Fahrrad unterwegs in Delhi! Ich empfehle das übrigens NICHT für Ungeübte oder Ängstliche! Ich persönlich tue das nur, weil ich mein Leben lang immer mit dem Fahrrad gefahren bin. Mir ist hier schon einiges passiert... Ich fahre trotzdem mit dem Fahrrad. Und ich fahre mit Fahrradhelm (ja!), obwohl ich mich damit echt zum Horst mache. Ich weiß nicht, an was die vielen gut aussehenden mandeläugigen Inder denken, wenn sie mich sehen, aber Kamasutra kenne ich bisher nur aus Büchern! Euer diesjähriges Motto des Berliner Yogafestivals greift nach den Sternen – richtig so! Jupiter wird von der Venus begleitet, da darf man schon etwas erwarten vom Jahr! Der-/ diejenige, der/ die wirklich „all is one – one is all“ erfahren hat, zählt wohl zu den Erleuchteten. Man kann es jedem Menschen auf der Erde nur wünschen, einmal so weit gekommen zu sein. Erleuchtet sein finde ich gut – trotzdem meine ich, dass man deswegen nicht im Schneidersitz auf dem Motorrad fahren sollte. Ich habe den Eindruck, dass die Inder das hier so in der Fahrschule lernen. Neunzig Prozent der Verkehrsteilnehmer hatten offenbar nie eine Fahrschule oder sonst irgendwie offiziellen Verkehrsunterricht. Die Fertigkeiten dafür leiten sie wohl irgendwo anders her. Sie meditieren auf jeden Fall beim Fahren, denn wie erklärt sich sonst die situationsresistente Reaktionszeit? Immer schön aufrecht auf dem Motorrad und Hauptsache, das Hemd ist astrein gebügelt! Dass unter dem superschönen gegeelten schwarzen Schopf kein Sinn für das Fortbewegungsbedürfnis der anderen 1,4 Milliarden indischen Mitbürger und Gäste ist, ist ihm nicht vorzuwerfen… Nun rege ich mich schon wieder auf, dabei wollte ich doch etwas zu der Botschaft beitragen! In dem Motto steckt auch ein Wunsch nach Gerechtigkeit und Zufriedenheit – einer für alle und alle für einen. Für die Inder ist Gerechtigkeit aber nur o.k., wenn man keine Steuern dafür zahlen oder den Abwasch nicht selber machen muss. Für letzteres hält man sich hier ein Meer von armen Leuten, die Wasch- und Spülmaschine ersetzen oder auch 24 Stunden online sind – und das alles für einen Hungerlohn! Mein Securitymann (mit Frau und Sohn) z.B. muss unter der Treppe im Treppenhaus wohnen. Im Winter waren die drei abwechselnd wöchentlich krank. Er verdient, wenn alle 4 Woh-

nungen besetzt sind, 5.500 Rupien im Monat. 6.500 Rupien sind 100 Euro. Er verdient also keine 100 Euro im Monat für 24 Stunden Securitydienst täglich. Meine Wohnung hier kostet mich umgerechnet 250 Euro Miete im Monat. Die Lehrer der staatlichen Schulen in Indien verdienen 100.000 Rupien im Monat. Wie empfindet man denn die Spanne von 5.000 Rupien zu 100.000 Rupien im Monat als spirituell Denkender? Ich habe hier noch nicht viele Yogis getroffen, aber im Fernsehen laufen immer ganz viele weise Vorträge und es gibt auch Fernseh-Gurus und sehr populäre Gurus wie Radha Swami. Dieser regelrechte Tourismus in Sachen Glauben und Spiritualität bestimmt hier tagelang die Straßen. Ich weiß, wovon ich rede – ich wohne direkt neben einem ganzen Tempelfeld und gerade ist wieder dieses neuntägige Göttinnenfest Navratri. Dann ist immer alles schön geschmückt, die Tempel mit Lichterketten aufgebrezelt und die Menschen sind ganz emsig dabei, egal ob arm oder reich – und ich mit meinem Fahrrad im Slalom mittenmang! In Berlin bin ich Touri-Slalom gefahren, hier ist es der Devotee-Slalom. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, warum hier in Indien so viele so stark spirituell sind: Es ist einfach anders nicht auszuhalten! Ja, das ist meine Theorie. Wer alles in die Hände der Götter legt und nach Innen schaut, der ist nicht mehr in der Verantwortung, etwas an den gesellschaftlichen Verhältnissen ändern zu müssen. Oder? Ich hoffe sehr, dass dem einen oder anderen Yogi eine Erleuchtung über dieses Problem kommt und es endlich besser wird mit Indien und den Indern. Wir brauchen hier ganz viel Erleuchtung und Gerechtigkeit! Om Shanti! - Eure Sita

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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 11

Gedanken eines Reisenden
Der Meditationslehrer und Theologe Anselm Grün sagt, man solle seine Ziele nicht zu eng stecken, sondern weit, um Raum zu lassen für Hoffnung und Traum. den Raum des Träumens zu begeben. Wenn wir unseren Träumen vertrauen, dann kann es uns gelingen, den richtigen Weg von dem falschen Weg zu unterscheiden.

Yoga für alle!

Walt Disney hatte in seinem Haus einen Raum, Wir sitzen mit Vishesh und Lorena in einem in den er eigens dafür ging, um zu träumen. Ste- Haus im indischen Himalaya. Die Wolken hänve Jobs betonte, dass es wichtig sei, dem eige- gen tief im Tal. Die Blätter sind nass und schwer nen Herzen zu folgen vom Regen. Der Duft und seinen Traum eines Räucherstäbnicht zu vergessen. chens schwebt durch Mein Freund Rama, den Raum. Matschiein Maler und Zeichge Wege und überner, erinnerte mich schwemmte Straßen diese Woche daran, haben uns vom Rest als er schrieb, ich der Welt abgeschnitsolle gut auf meinen ten. Wir sitzen, heisTraum aufpassen. sen Tee trinkend, zusammen und hören Während Ziele wichder improvisierten tig in der konkreten Musik zu. Wir sitzen Planung sind, sind in den Wolken und Träume etwas, das träumen. Ein jahrhundarüber hinaus weist. dertealter Pilgerweg Sie stellen eine Verführt direkt am Haus bindung her mit der vorbei. Er verliert sich Quelle des eigenen im Bergwald. Weiter Seins. Nur, wenn oben geht es zur Quelunsere Ziele auch le des Flusses Yamuetwas mit unserem na. Eine heisse Quelle ganz persönlichen liegt dort in der enTraum zu tun haben, gen Schlucht, darüber machen sie Sinn und hängt der Gletscher. helfen uns, langfristig Im Tempel, der umglücklich zu werden. hüllt ist vom Rauschen Um aber dem eigedes Bergbachs, fragt nen Traum nahe zu kommen und sich seines die Göttin: „Was ist Dein Traum? Was willst Du Inhaltes klar zu werden sind oft viele Wege und in Deinem Leben? Wohin will Dein Herz?“ Hier Umwege nötig. Reisen, auch das mentale Rei- oben kannst Du in Dich hineinhorchen. In der sen, hilft, sich vom Ballast des Alltags, von den Stille der Berge kannst Du Deine eigene Stimme Herkunftssystemen, die uns umgeben, und von hören. den Gedanken anderer frei zu machen. Schwierigkeiten auf dem Weg helfen, sich den eigenen Martin Lehmann-Waldau Kern noch mehr bewusst zu werden. Will ich www.takeyourtea.com das wirklich? Wofür mache ich das, was ich mache? Wer reist, hat die Chance, mehr über sich „Alle Träume können wahr selbst zu erfahren. Er oder sie setzt sich einer direkten, nicht fremdinterpretierten Auseinanwerden, wenn wir den Mut haben dersetzung mit der Welt aus. Daraus kann eine ihnen zu folgen“ Verbindung mit dem eigenen Traum entstehen. Der Zweck und das Ziel des eigenen Daseins Walt Disney wird klarer. Reisen sind Möglichkeiten, sich in

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Hier finden Sie das komplette Yoga-Festival-Programm und alle wichtigen Infos!

Camping

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Eingang

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ONE IS
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Großes Zelt
Donnerstag 21.00 Uhr Sing your Soulmantra Janin Devi und Band (Eintritt 10,- Euro inkl. Camping) Freitag 14.00 – 14.30 Uhr Festivaleröffnung Stefan Datt, Miriam Kretzschmar 14.30 – 15.30 Uhr Eröffnungskonzert Back to India 15.45 – 17.45 Uhr Die Erkenntnis des Selbst Swami Santatmananda 18.00 – 19.30 Uhr Die Reise der Seele im Yoga Peetambar Mishra 20.00 – 21.00 Uhr Innertainment Meditationskonzert Raj Academy Conservatoire 21.30 – 22.30 Uhr Konzert mit Hangdrum Storia

Samstag 6.00 – 8.30 Uhr Sadhana Amrit Sadhana Singh und die Grace Singers 10.00 – 11.30 Uhr Ayurveda Vortrag Lothar Pirc 11.30 – 13.00 Uhr Gesang aus der Stille Joachim Pfahl & friends 13.00 – 14.45 Uhr Die Juna Akhara und der „moderne“ Yogi H.H. Swami Avdeshanand Giriji 15.00 – 16.30 Uhr Bhakti Yoga Konzert Swami Gurusharananada Swami Mangalananada 16.45 – 17.15 Uhr Bharata Natyam Marlies Ziegert und Rupa Gurumurthy 17.15 – 17.30 Uhr Weltgebet Amma Satsang 17:45 – 20:30 Uhr All is One – was bedeutet das für uns? H.H. Swami Avdeshanand Giriji, Mataji Narvada Devi u.a.

21:00 – 23:00 Uhr David Ma Vorband Sing as One Spring Groove Sonntag 06.00 – 07.00 Uhr Morgen-Meditation Swami Mangalananda 9.15 – 10.45 Uhr Satsang Donna Esra 11.00 – 12.30 Uhr Mantrakonzert Satyaa + Pari 14.30 – 15.30 Uhr Raga Konzert Al Gromer Khan 16.00 – 18.00 Uhr Gong Meditation Nanak De Singh Khalsa and friends 18.30 – 20.00 Uhr Mantrakonzert Steven Walters

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Tickets: Tageskarte: 22 5 / Vvk: 16 5 · Festivalkarte: 45 5 / Vvk: 38 5 Vorverkaufsstellen: Online-Tickets unter: www.yogafestival.de Mondlicht-Buchhandlung Oranienstr. 14 · 10999 Berlin-Kreuzberg 030 - 618 30 15 Sotantar Yoga Shop Schliemannstr. 25A · 10437 Berlin-Prenzlauer Berg 030 - 44 73 76 52 · www.yoga-shop.org Shakti-Yogaloft Urbanstr.67 · 10967 Berlin-Kreuzberg Tel: 030 692 68 05 · www.shakti-yogaloft.de yoga 108 Behaimstr. 10 · 10585 Berlin-Charlottenburg 030 - 34 09 28 68 · www.yoga108.de Festival-Camping: ab 18 J. (p. P. pro Nacht): 12 5, ab 12 J. (p. P. pro Nacht): 5 5 Reservierung unter: www.yogafestival.de

Kulturpark Kladow an der Havel · Neukladower Allee 9 · 14089 Berlin Anfahrt mit dem Bus: 134 aus Richtung Berlin-Spandau, X34 aus Richtung Berlin-Zoo, 697 aus Richtung Potsdam bis Haltestelle: Neukladower Allee (Querstraße zum Kladower Damm) S-Bahn: S1, S5, S7, S75 bis S-Bhf. Wannsee. Genießen Sie anschließend das letzte Stück mit der Fähre F10 über die Havel, die Sie mit ihrem normalen BVG-Ticket für den Bereich AB nutzen können. Fährverbindung: Wannsee-Kladow: Abfahrt jeweils zur vollen Stunde, Fr.: 6:00 - 19:00, Sa.: 7:00 - 19:00, So.: 10:00 - 20:00, Kladow-Wannsee: jeweils zur halben Stunde, Fahrzeit: 20 Min. Die letzten 300 Meter gehen Sie vom Fähranleger in Richtung Nordosten am Ufer entlang und schon haben Sie das Festivalgelände erreicht! Anfahrt per Auto: aus Richtung Spandau: Von der Heerstraße links auf die Gatower Str., die in den Kladower Damm übergeht. Zum Festivalgelände geht es links in die Neukladower Allee, kurz hinter dem Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Aus Richtung Potsdam: Von der Potsdamer Chaussee auf den Ritterfelddamm und in Kladow auf den Kladower Damm. Dann rechts in die Neukladower Allee. Parkgebühren Festival-Parkplatz: Pkw: 5 5 / 1. Tag, 3 5 / 2. Tag, 10 5 / Fr. - So.; Wohnmobile: 15 5 / Fr. - So.
Lernen in Bewegung e.V. · Weimarer Str. 29 · 10625 berlin · www.yogafestival.de · Call: 030 - 38 10 80 93

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Marktplatz Essens-Stände Infostand

Großes Zelt

Herzlichen Dank an die Sponsoren des Festivals:

VEGETARISCHES INDISCHES RESTAURANT

WWW.AJANTA-BERLIN.DE

Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 13

Asana 1
Freitag 15.30 – 17.00 Uhr Classical Yoga Yogi Prakash 17.00 – 19.00 Uhr Kalari Katrin Küker and friends 19.00 – 20.30 Uhr Hormon Yoga Miriam Kretzschmar

Samstag 8.00 – 9.30 Uhr Yoga of the Soul Mataji Narvada Puri 10.00 – 12.00 Uhr Rücken und Gelenke Yoga Tom Beyer Home Yoga 12.00 – 14.00 Uhr Polarity-Yoga Iris Breuert 14.00 – 16.00 Uhr Jivamukti Yoga Gabriela Bozic 16.00 – 18.00 Uhr Hatha Yoga für kosmische und spirituelle Energieentfaltung Peetambar Mishra

Sonntag 8.00 – 9.45 Uhr Sivananda Yoga – Expansion in der Asana Swami Atmaramananda 10.00 – 12.00 Swakriya Yoga Swami Gurusharanananda 12.00 – 14.00 Uhr Ashtanga Yoga Grischa Steffin 14.15 – 16.00 Uhr Mandala-Yoga für die 4 Himmelsrichtungen Henning Moog

Asana 2
Freitag 17.00 – 18.30 Uhr Shakti Dance Monika Handke Samstag 8.30 – 9.30 Uhr No Dimensions (OSHO) Matthias Grimm und Peggy Pohl 10.00 – 11.30 Uhr Spirit Yoga Patricia Thielemann 11.30 – 12.30 Uhr Familien Yoga Miriam Kretzschmar

12.30 – 14.00 Uhr Shakti-Yoga Ben Sond 14.15 – 15.45 Uhr Mantra Yoga The Love Keys und Frank Drossmann 16.00 – 17.30 Uhr Rishikesh-Reihe Stefan Datt Sonntag 8.45 – 10.15 Uhr Satsang Yoga Alexandra Schumacher

10.30 – 12.00 Uhr Kundalini Yoga und Heilmeditation Stefano Petrou 12.30 – 14.00 Uhr Prana Kriya Sadhana, Reinigungstechniken aus der kashmirischen Shivaism Tradition Yogi Andreji (Andre Riehl) 14.15 – 15.45 Uhr Mantra Yoga Love Keys und Frank Drossmann 16.00 – 18.00 Uhr Schwangerenyoga Jutta Wohlrab

Kleines Zelt
Freitag 14.30 – 16.00 Uhr Planetari Yoga Mandakini

Samstag 10.30 – 12.00 Uhr Warum wir Yogis sind Mataji Narvada Puri 12.00 – 13.30 Uhr Körperliche, geistige und spirituelle Aspekte des Yoga Yogi Prakash 13.30 – 15.30 Uhr Prana-Energie und das Konzept von Göttlichkeit im Hatha Yoga Yogi Andreji (André Riehl) 15.30 – 17.00 Uhr Über die wahre Freiheit Swami Santatmananda

Sonntag 10.00 – 11.00 Uhr Die Vorteile von Yoga in der Schwangerschaft für Mutter und Kind Jutta Wohlrab 11.00 – 12.00 Uhr Das Yoga der drei Gunas im Polarity-Yoga Iris Breuert 12.00 – 14.00 Uhr Tantric Hatha Flow Michael Stewart 14.00– 15.30 Uhr Ayurveda und heilsame Kräuter Nikhil Joshi

Kleines Zelt

16.00 – 17.00 Uhr Yoga und Frau sein Mala Ullal 17.30 – 18.00 Uhr Vegetarismus und basische Vollwerternährung Christoph Rempel

Kinderbetreuung

Asana 2 Theatersaal

Theatersaal
Freitag 16.00 – 17.30 Uhr Das Leben und die Lehre von Shri Ananadamayi Ma Ausstellungseröffnung mit Swami Mangalananda und Idam

Samstag 11.30 – 13.00 Uhr Ayurvedisches Kochen Mandakini 13.00 – 15.00 Uhr Rezitation der 1000 Namen Vishnus mit Dias Dr. Mohani Heitel 15.00 – 17.00 Uhr Naad Yoga Workshop nach Prof. Surrinder Singh Raj Academy Conservatoire 17.00 – 18.00 Uhr Chanting Lalita Devi & friends

Sonntag 09:00 – 11:00 Uhr Der atmende Gott Film mit dem Filmemacher Jan Schmitt-Garre 11:00 – 13:00 Uhr Finde Deine Stimme Gesangsworkshop Andrea Finke 13.00 – 15.00 Uhr Sing Yourself Alive Bhakti Yoga Workshop Spring Groove Änderungen am Programm vorbehalten!

Asana 1

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Seite 14 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Yoga in der Schwangerschaft
Warum ist das gerade jetzt so wunderbar und wichtig?
manche Unpässlichkeiten auf natürlichem Wege selbst zu mindern oder zu heilen? Erwähnt seien hier zum Beispiel Müdigkeit, Rückenschmerzen, geschwollene Füße, Sodbrennen, Ängste, Schlaflosigkeit oder nur der Wunsch, sich zu stärken und noch flexibler zu werden, um sich auf die unplanbaren Zeiten mit dem Neugeborenen nach der Geburt vorzubereiten. Ahimsa Leider ist das moderne Bild von Schwangerschaft und Geburt durch unsere Umwelt und die Medien sehr von Ängsten geprägt. Frauen werden heute wenig in ihrem Frausein und der Auffassung, dass Geburt ein Jahrtausende alter, natürlicher Prozess ist, bestärkt und unterstützt. Ganz im Gegenteil werden sie leider oft entmutigt oder medikalisiert, anstatt darin bestärkt zu werden, mehr auf ihren eigenen Körper zu hören. Schwangerschaft und Geburt sind natürliche Umstände im Leben und im Normalfall keine Erkrankung. Du wurdest einst geboren, bist herangewachsen, hast jemanden getroffen, ein Kind ist entstanden und wird geboren – ganz im Rhythmus mit der Natur – ein Tanz der Hormone.
Foto: fotolia © vision images

energetisieren und harmonisieren. Verschiedene Atemtechniken für die unterschiedlichen Phasen der Schwangerschaft und Geburt zu lernen und zu praktizieren, sei es dreiteiliger Atem, Nadi shodhana, oder ein Geburtsatem hilft, während der Geburt mühelos fokussiert und tief entspannt zu bleiben. Chanten hilft uns, den Körper in sanfte Schwingung zu bringen, das Herz und die Kehle zu öffnen und alle Chakren in sanfter Bewegung zu halten. Ein gutes Körpergefühl, Balance und Vertrauen in den eigenen Körper zu bewahren und zu entwickeln – all diese Dinge sind wichtige Elemente für die Geburt. Yoga Nidra ist ein einzigartiger Weg, sich immer tiefer zu entspannen und natürlich zu lernen seine Ängste loszulassen. Wie funktioniert Geburt eigentlich? Pratyahara – Die friedvolle Geburt Werden während der Geburt Stresshormone ausgeschüttet, verhindern sie die Produktion von Oxytozin, dem Liebeshormon, das wir brauchen, um gebären zu können. Deshalb ist ein sicherer Platz, an dem wir ohne störende Faktoren von außen, ganz in Ruhe unsere Babies in Liebe in die Welt hinein bringen können, sehr wichtig. Yoga hilft uns bei all diesen Schritten in eine bessere Welt mit mehr Liebe zu uns, zu Allem, zur Zukunft und vor allem zu unseren Kindern zu gehen. Es lehrt uns, stark und weich, entspannt und angespannt im richtigen Moment zu sein. Die Vereiningung von Atem, Intention und Bewegung – das kann Geburt sein, das kann auch Yoga sein. Wenn wir den Planeten heilen wollen, müssen wir zuerst die Geburt heilen und wir müssen uns daran erinnern, wer wir wirklich sind! Jutta Wohlrab
Jutta Wohlrab

Where there is breath, there is life. Yogi Bhajan
Yoga ist ein so wunderbarer Weg, sich in einer tiefen Art und Weise mit dem ungeborenen Kind, dem eigenen Körper, Geist und Seele zu verbinden. Yoga – die Union, Einswerdung, Verbindung. Schon in der 8. Woche der Schwangerschaft tasten und fühlen die Babies, ab der vierzehnten Woche ist das Gehör bereits ausgebildet. Das bedeutet, dass alles, was die schwangere Frau tut, fühlt, denkt und erlebt, einen tiefen Eindruck auf das Baby hinterlässt und auf einer zellulären Ebene in die Bewegungsmuster und Erinnerung aufgenommen wird. Das ist so großartig – Babies in ihrer Entwicklung sind wirklich einzigartig!

Genau in diesem Moment gebären tausende von Frauen zur gleichen Zeit auf der ganzen Welt unter den unterschiedlichsten Umständen. Und doch haben sie alle etwas gemeinsam – sie sind schwanger, tragen ein wunderbares Kind oder zwei in ihrem Bauch, sind voller guter Hoffnungen und tragen Wünsche, Vorstellungen, Sorgen, Gedanken oder Begeisterung in sich.

ist praktizierende Hebamme und Yogalehrerin mit 27 Jahren Geburtserfahrung in allen Umständen. Seit 1986 arbeitet sie als Hebamme in Deutschland und bei ausgedehnten Auslandsaufenthalten auch in Australien und Neuseeland. Jutta liebt ihren Beruf und praktiziert alle Aspekte aus vollem Herzen. Sie hat Ausbildungen in Homöopathie, Akupunktur, Hypnose, Massage, Die meisten dieser Frauen haben vor allem einen Schwangerenyoga und Postnatalyoga. Sie praktizierte Yoga u. a. mit Mark Withwell, Donna Farhy Wunsch – eine einfache, leichte, glückliche und gesunde Schwangerschaft und Geburt zu haben. Nie wieder wird sich unser Körper so enorm kon- und Mother Maya. www.elementsofbirth.com

Die Geburt ist das Ende der Reise der Schwangerschaft und die Ankunft im Mutter-, Eltern- und Familiendasein. Etwas Altes geht und etwas Neues entsteht und wird geboren. Welche Frau würde sich nicht gerne gut auf eine besondere Geburt und Schwangerschaft vorbereiten und lernen, so

tinuierlich verändern, wie in der Schwangerschaft. Deshalb können wir durch Asanas und Atemübungen, Chanten und Meditation sowie die natürlichen Spiralbewegungen, Veränderungen auf einfache Weise unterstützen und alle unsere Körper – auch den Energiekörper – reinigen, stärken,

Yoga in der Schwangerschaft - Vortrag So. 10:00 - 11:00 h >> Kleines Zelt Schwangeren-Yoga So. 16:00 - 18:00 h >> Asana 2 Jutta Wohlrab (freiberufliche Hebamme) info@elementsofbirth.com 0174 88 09 206

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Yoga für alle Umstände
Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett fliessende Übergänge...

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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 15

Hormonyoga nach Dinah Rodriguez
Foto: © Anette Schulze

Entspannung –
Vertrautheit mit sich Selbst

Nimm Deine Gesundheit in die eigenen Hände. Hormone bestimmen unser ganzes Leben lang, wie wir uns fühlen: Adrenalin, Testosteron, Östrogene und noch viele mehr. Oft werden wir schon in der Pubertät mit Hormonen beschossen, damit wir nicht schwanger werden. Später greifen wir vielleicht zu Hormonen, damit wir endlich ein Kind haben können. Zusätzlich gibt es Hormonpräparate gegen PMS oder schmerzhafte Perioden.

Wenn wir dann die Wechseljahre erreichen, bietet uns der Markt wieder Hormone an, damit wir nicht an den wohl bekannten Symptomen der Wechseljahre leiden müssen. Das ist das Los der Frau von Heute: ein echter Catch 22 – wie es auch ist, nie ist es richtig! Das ist zumindest das, was viele Frauen in ihrem Leben erfahren. Die Wechseljahre sind ein Zeitpunkt großer körperlicher und oft auch seelischer Veränderungen, sowie gleichzeitig der Eintritt in eine neue Lebensphase. Durch die starken Schwankungen der Hormone und insbesondere das Absinken der Östrogene, jener Hormone, die uns Weiblichkeit und weibliche Formen schenken, entstehen viele körperliche Veränderungen, wie zum Beispiel Trockenheit der Haut, Haare und Schleimhäute, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Libidoverlust, Ängste, Verwirrung und vieles mehr. Dinah Rodriguez aus Brasilien hat schon vor über 20 Jahren auf Grund ihrer eigenen Erfahrungen eine Yogatherapie zusammenstellt, die nachgewiesener Maßen sehr wirksam all diese Symptome lindert oder Hormon-Yoga mit Miriam Kretzschmar gar eliminieren kann. Eine Sequenz von zwanzig Fr. 19:00 - 20:30 h >> Asana 1

Asanas, kombiniert mit Bastrikha-Atmung, den Bandhas und einer Energielenkung aus der tibetischen Medizin, wirken stark anregend, wie auch harmonisierend auf das ganze hormonelle System – sei es auf die Hypophyse, die Schilddrüse, die Nebennieren oder die Eierstöcke. Es handelt sich um eine wohl durchdachte Serie, die sowohl die Nadis (Energiebahnen) reinigt, als auch die Chakren anregt und noch Vieles mehr. Teile der Praxis sind an das Kundalini-Yoga und an die tibetische Medizin angelehnt. Bereits nach einem Monat regelmäßigen Praktizierens sollte nachweislich eine Die Menschen sehnen sich nach Entspannung, auch wenn individuelle Ansätze und unterschiedlideutliche Verbesserung spürbar sein. che Methoden bevorzugt werden. Doch was haben Hormonyoga ist eine energetische, entspannende alle Entspannungstechniken gemeinsam? Und woPraxis, die ca. 30 Minuten Übungszeit erfordert nach sehnen sich die Menschen? Nun, ich denke und somit eine realistische Möglichkeit darstellt, es ist die Vertrautheit mit sich selbst. Der Mensch zwischen Arbeit, Familie und allen anderen Din- denkt, fühlt und handelt, er besteht aus Körper, gen des täglichen Lebens, auch etwas für sich zu Geist und Seele. Freude und innerer Frieden sind tun. Es ist für alle Frauen mit und ohne Yoga-Vor- keine Eigenschaften die man erwerben oder verliekenntnisse geeignet. Es erfordert etwas Geduld, ren kann, es sind innere Schätze, die Natur eines jebis man die Serie auswendig kann, ist dann aber, den Menschen. Doch inmitten der Herausforderunkombiniert mit den 13 Pranayama- und Antistress gen und Hektik des Lebens wissen wir oft nicht, Übungen eine fantastische Methode, die Hormone wo dieses Glück zu finden ist. Zunächst einmal ist anzuregen und sich selbst auszugleichen und zu es wichtig, die eigenen Stressauslöser zu erkennen entspannen. Sehr unterstützend wirkt es auch bei und Symptome wie Verspannungen, chronische unerfülltem Kinderwunsch, unregelmäßigen oder Schmerzen oder Schlafstörungen ernst zu nehmen. schmerzhaften Perioden und als Vorbereitung auf Doch Entspannungsmethoden sind mehr als eine die Wechseljahre. Ob die Praxis für Dich geeignet Technik um den Alltagsstress zu bewältigen und ist, sollte natürlich vor jedem Kurs abgesprochen Krankheitssymptome zu lindern. Es ist vielmehr werden. Schwangere oder Frauen mit Myomen, der Weg zu sich selbst, der eigenen Natur und den nach Brustkrebs etc. dürfen leider nicht teilneh- individuellen Fähigkeiten, bei gleichzeitig spirimen. Für alle anderen ist es einfach ein toller Weg, tueller Entwicklung. Entspannung zeichnet sich seine Hormone richtig in Schwung zu bringen! durch eine besonders intensive Wahrnehmung der Alter ist kein Hinderungsgrund sondern eine Ein- Innenwelt aus und ermöglicht den Zugang zum ladung. Frauen auf der ganzen Welt sind begeistert Unbewussten. Wer seine innersten Bedürfnisse erdavon, frei von Nebenwirkungen etwas für sich kennt, kann daraus neue Perspektiven entwickeln und motiviert umsetzen. Gesundheit ist auch eine tun zu können. Frage der Bewusstwerdung; in Sanskrit heißt GeIch persönlich bin Dinah Rodriguez, die inzwi- sundheit Swasthya, und bedeutet: Im Selbst ruhen. Anette schen 85 Jahre alt ist und immer noch weltweit unterrichtet, sehr dankbar für dieses Yoga. Es hat unzähligen Frauen schon viel Freude, Lebenslust Meditation und Entspannung, Gruppen u. indiviund Wohlbefinden zurückgegeben. Und so soll duelle Angebote: www.Reich-der-Entspannung.de es sein! An dieser Stelle sei erwähnt, dass es seit und neu in Schöneberg: www.Zentrum-am-Park.de geraumer Zeit auch eine Serie für Männer und In Worten wie Heilung, Glück oder all is one Diabetiker gibt. verbergen sich viele Erwartungen. Jutta Wohlrab
Lasst uns einfach damit beginnen, den Augenblick zu genießen. AnSchu

Foto: © Michael Luther

Seite 16 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Mandala Yoga – Like drops in the Ocean
mit Asanas, Pranayama und Mantra. Der Lebenspuls vibriert jetzt in den Asanas. Körper malen das Bild des Mandalas in den Raum. Der einzelne Atem wird eins mit dem großen Atem. Auch das Mantra pulsiert, resoniert in seiner feinsten Form und versetzt alles in Schwingung. Weite und Zentrierung sind gleichsam spürbar. Drops and Ocean: Die individuelle Yogapraxis in alle vier Richtungen um die eigene Achse ist ein Mandala. Durch die Bewegung der Gruppe in alle vier Richtungen, die Atmung und das Chanten der Mantras entsteht zeitgleich ein großes Mandala. Viele kleine Mandalas in einem großen Mandala - like drops in the Ocean... Mandala: Der Begriff Mandala/Yantra ist ein Oberbegriff für ein geometrisches Muster eines heiligen Diagramms, dass die tantrische Weltsicht einer kontinuierlichen Beziehung zwischen Makro- und Mikrokosmos - zwischen äußerer auch innerer Welt - repräsentiert. Zum einen ist es wie der genetische Code des Universums (visvarupa) zu verstehen, zum anderen wird es mit dem (feinstofflichen) menschlichen Körper und Aspekten des Bewusstseins (svarupa) assoziiert. Der menschliche Körper als Symbol des Kosmos: Im Tantrismus wird der menschliche Körper als Mikrokosmos des Universums betrachtet. Das gesamte Drama des Universums wiederholt sich in jedem einzelnen Körper. So wird der Körper zu einem kosmischen Instrument und Träger kosmischer Kräfte. Es heißt, wer die Wahrheit des Körpers erfährt, erfährt auch die Wahrheit des Universums. Die Geometrie des Yantras entspricht auf der mikrokosmischen Ebene dem menschlichen Körper und den inneren Stufen des menschlichen Bewusstseins. Auf makrokosmischer Ebenen entspricht das Sri Yantra dem Universum, dem universellen Bewusstsein oder Devi, der goßen Göttin. Durch das Aufladen des Yantras durch rituelle
®

Handlungen und Kontemplation auf das Sri Yantra, versetzt sich der Sadhaka in eine direkte Beziehung zum Yantra. Sein Ziel ist die Verschmelzung mit dem Göttlichen und die Erweckung der göttlichen Energie in sich. Ausdehnung des Bewusstseins oder Alles startet im Bindu: In der Brhadaranyaka Upanishad gibt es die Metapher einer Spinne, die im Zentrum ihres Netzes sitzt. Von hier aus fährt sie ihre Fäden aus und spinnt Runde für Runde von Innen nach Außen in konzentrischen Kreisen ihr Netz. Sie dehnt das Netz aus, kann aber auch alle Fäden wieder in sich zurückziehen, in den zentralen Mittelpunkt. Wie die Spinne in ihrem Netz, ist auch das Zentrum des Yantras der Kraftpunkt von dem sich das gesamte Diagramm konzentrisch nach Außen ausdehnt. Der zentrale Punkt wird Bindu - der erste Tropfen – genannt. In ihm ist alles potentiell enthalten, er ist die Schnittstelle zwischen der materiellen und nichtmateriellen Welt, ein metaphysisches Interface. Er repräsentiert die Einheit von Siva (Statik, Bewusstsein) und Shakti (Bewegung, Energie), die beiden kosmischen Prinzipien, die sich ausdehnen und entfalten, um das unendliche Universum von Geist und Materie zu erschaffen. In der Meditation auf das Yantra will der Sadhaka sein limitiertes Bewusstsein durch die Verschmelzung mit dem Yantra erweitern, Blockaden auflösen und Grenzen überwinden. Sein Ziel ist es, zur höchsten Bewusstseins- und Entwicklungsstufe (Turiya) zu gelangen. Das konstante „Aufladen” des Yantras durch rituelle Verehrung erweckt die in der feinstofflichen Form schlummernde spirituelle Kraft und wird für den Praktizierenden erlebbar. In diesem Fall spricht man davon, dass das Yantra sich jenseits von Form und Funktion bewegt und zu einem magischen Diagramm wird. Hier beginnt das energetische Prinzip zu wirken, ausgestattet mit dem Code, eine weltliche Information in eine spirituelle Erfahrung zu verwandeln. An diesem Punkt offenbart sich das Yantra in seiner tieferen Bedeutung und Ausrichtung – die hinter der eher archetypischen und scheinbar simplen Form zu entdecken und zu erfahren ist.
Henning Moog & Eva Maria Moog, Yoga-Shala Mandala-Yoga für die 4 Himmelsrichtungen S0. 14:15 - 16:00 h >> Asana 1

In diesem Mandala Yoga Workshop wird die Kraft des Yantras in die Yogapraxis gelenkt. Der Workshop gleicht eher einem Ritual und führt die Teilnehmer/innen auf eine verborgene und energetische Erfahrungsebene des Yantra. Zuerst wird ein Blumenyantra aus tausenden Blütenblättern angefertigt. Es folgt eine Yogasequenz bestehend aus vier Sets, die sich räumlich an den Himmelsrichtungen orientieren und jeweils Asanas, Pranayama und Mantra beinhalten. Ein yogisches Ziel ist es, Weite zu erfahren, Blockaden und Grenzen zu lösen. In diesem Workshop wird der gewohnte, aber auch begrenzende Raum der Yogamatte überschritten. Kiloweise leuchtende Blütenblätter werden großzügig in die geometrische Form des Sri Yantras gelegt und es entsteht ein wunderschönes, reliefartiges Zentrum. Die Praxis spricht für sich, beim Tun spürt jede/r sofort die innere Wirkung des Yantras. Zentrierung, Herzöffnung, die pulsierende Bewegung des Mandalas von seinem Zentrum (Bindu) in die Peripherie (Manifestation) und wieder zurück – mit jedem gelegten Blütenblatt verschmilzt der Sadhaka (Übende) mehr und mehr mit dem Mandala. Das Praktizieren mit dem Mandala ermöglicht das gemeinsame Erfahren kreativer Energie. Der Puls der Schöpfung versetzt jede/n in Vibration. Von hier aus geht es weiter in der Praxis,

INTUITION

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ab Oktober 2012

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Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 17

Mataji
…therefore thou be a Yogi

Mataji, das Oberhaupt des Santosh Puri Ashrams lebt am Ganges am Fuße des Himalayas – eine zauberhafte Oase. Santosh bedeutet Zufriedenheit und genau das ist dort zu finden. Der Tag beginnt frühmorgens mit dem Morgenarati, eine Feuerzeremonie mit gemeinsamem Singen und Meditieren. Dieses morgendliche Ritual gibt innere Ausgeglichenheit und Energie für den Tag. Die anschließende Yogastunde rundet den perfekten Start in den Tag ab. Um 16 Uhr wird ein Vortrag über die alten yogischen Schriften angeboten. Es ist ein Geschenk hier lauschen zu dürfen. Gelegentlich findet dieser Vortrag am Ganges statt, im Hintergrund der Himalaya und das Rauschen des Flusses. Die tiefen Weisheiten der alten Schriften und die Atmosphäre sind einnehmend und berührend. Karin Kuchelmeister Matajis Biografie „Tears Of Bliss“ ist auf dem Yogafestival erhältlich.

Spirit  Yoga  presents

BERLIN   YOGA  GATHERING
18. Mai bis 19. Juni 2012
  

Narvada Devi Puri Ma - Mataji ist das geistige Oberhaupt des Santosh Puri Ashrams. Sie kam in den 70er-Jahren als 24-jährige aus Deutschland nach Indien, wo sie Baba Santosh Puri traf. Sie verließ ihn nie wieder. Guru Santosh Puri gab ihr den Namen »Narvada«, zwei gelbe Kleidungsstücke und den heiligen Namen Shivas als Mantra zur Meditation. Fast zehn Jahre lebte sie asketisch mit Babaji unter einem Baum, Wind und Wetter ausgesetzt, mit nur einer Feuerstelle und wenig Essen. Santosh Puri, ein Guru der alten Schule, gab ihr schwierige Aufgaben. Diese halfen ihr, die Hindernisse auf ihrem spirituellen Pfad wie zum Beispiel: Stolz, Faulheit des Körpers, Egoismus und Eitelkeit zu beseitigen. Nach acht Jahren heirateten sie. Noch vor der Geburt des ersten Sohnes gründeten sie den Santosh Puri Ashram nahe Haridwar. Zwei weitere Kinder wurden geboren. www.yoganga.org Yoga of the Soul Sa. 8.00 - 9.30 Uhr >> Asanas 1 Warum wir Yogis sind - Vortrag Sa. 10.30 - 12.00 Uhr >> Kleines Zelt All is One – was bedeutet das für uns? Sa. 17:45 - 20:30 h >> Großes Zelt

An evening with Deva Premal & Miten with Manose
Dienstag,  19.  Juni,  19:30  Uhr,   in  der  Berliner  Philharmonie   Kartenpreise  im  VVK:  23 €,  25 €,  28 €,  31 €  od.  34  €

Berliner Yogafestival 2011: Narvada Devi Puri – Mataji kam nach 45 Jahren zurück nach Deutschland. Die Besucher des Berliner Yogafestivals durften eine tief beeindruckende Frau erleben. Eine Frau, die berührt und tiefe Weisheit in klaren und einfachen Worten vermitteln kann. So wird sie auch dieses Jahr nicht nur eine außergewöhnliche Yogastunde geben, sondern auch einen Vortrag halten. Schließlich ist in jedem von uns ein wundervoller Yogi. Sie sagt: Allein die Silbe om – diese wundervolle Vibration – bringt uns alle zusammen. Wir alle haben unser Herz aus einem einzigen Grund, um das zu finden, was den Sinn des Lebens ausmacht. Wir alle sehnen uns danach und suchen es, jeder in seiner eigenen Art. Der Yogi lebt in uns – er ist unsere eigene Natur – wir müssen ihn nur finden, ihn zulassen, ihn leben. Yoga öffnet unser Herz dafür, den Frieden, die Einheit und das Mitgefühl jedem gegenüber zu spüren: all is one – one is all. Das ist es, was wir erleben in den Yogastunden, den Seminaren, den Meditationen und den Konzerten. Selbst wenn wir glauben, unser tägliches Leben sei „unyogisch“, so können wir es wandeln und es zu „yogischem“ Leben machen. Mataji führt uns auf unseren eigenen Weg.

Jai Uttal and the   Queen Of Hearts Orchestra
Sonntag,  20.  Mai,  19:00  Uhr im  Gotischen  Saal,  Berlin,   Kartenpreis:  22 €  im  VVK  /  25 € AK Außerdem  sind  bei  Spirit  Yoga  im  Mai  und  Juni   einige  der  weltbesten  Yogalehrer  zu  Gast:

Bryan Kest

Power  Yoga,  21.  –  22.  Mai,  im  Spirit  Yoga  West

Ana Forrest Gurmukh

Forrest  Yoga,  25.  –  27.  Mai,  im  Spirit  Yoga  West Kundalini  Yoga,  18.  –  20.  Mai,  im  Spirit  Yoga  West

Dana Flynn

Lotus  Flow  Yoga,  01.  –  03.  Juni,  im  Spirit  Yoga  Mitte  

Rusty Wells

Bhakti  Flow  Yoga,  11.  –  14.  Juni,  im  Spirit  Yoga  Mitte

Kartenbuchung  im  Online  Shop.   .de Mehr  Infos  unter  www.spirityoga
spirit  yoga  studio  mitte   rosenthaler  str.  36 10178  berlin-­mitte 030  27  90  85  05 spirit  yoga  studio  west  &  spa   goethestr.  2-­3   10623  berlin-­west 030  27  90  85  03

Wir  treffen  uns  auf  dem  Yogafestival  in  Berlin!

www.flowyoga-beatecuson.de

Seite 18 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Berliner-Yoga-Festival_2012-5_67x204 04.04.2012 10:31 S

Idam Prinz: Bilder spiritueller Ekstase
be, die erleuchtete Ausstrahlung der Göttlichen Mutter auf die Leinwand zu zaubern. Ma Anandamayi lächelt, lacht – eine Explosion von Lachen: Attahasa – erleuchtetes Lachen, oder sie schaut still und ernst oder gar nicht und befindet sich in tiefem bhava: in spiritueller Ekstase. Immer sieht und fühlt der Betrachter ihr tiefes Mitgefühl und ihre allumfassende Liebe. Purna-Brahma-Narayana: ich bin DAS - die Höchste Wirklichkeit. Der Betrachter nimmt an der sichtbaren Leichtigkeit und Freude teil, in der auch die farbenprächtigen märchenhaft wirkenden Bilder von Gottheiten aus der indischen Mythologie gemalt sind. Idam absolvierte eine Ausbildung zur Yogalehrerin und Atemtherapeutin. Sie war 10 Jahre Leiterin des Ha Tha Yogazentrums in Kassel und arbeitete u.a. als Mitarbeiterin und Dozentin für den Hess Jugendring Frankfurt und am Gestaltinstitut, dem FPI in Hückeswagen. Idam leitete Yogafortbildungen nach eigenem Konzept. Obwohl sie ihren Beruf als Yogalehrerin sehr liebte, gab sie ihren Beruf 2003 auf und entschied sich für die Malerei.
Ausstellungseröffnung Fr. 16:00 - 17:30 h >> Theatersaal

Idam Prinz malt die in Indien als Heilige verehrte Ma Anandamayi und andere Gottheiten aus der indischen Mythologie. Idams Bilder strahlen Lebensfreude, spirituelle Begeisterung und Hingabe aus. Es gelingt der Malerin mit Pinsel und Far-

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Mantren: Wenn Stille das Herz berührt, entsteht Liebe
Liebe werden wir nicht im Verstand finden oder in einem unruhigen, hektischen Geist. Wenn die Wahrnehmung sich aus einem unsteten Geist in tiefere Ebenen verschiebt, kommen wir ganz natürlich in Kontakt mit unserer Seins-Ebene, die uns mit allen Wesen und Dingen verbindet. Aus dieser Bewusstseinserfahrung stellt sich nicht mehr die Frage nach Liebe, denn dort sind wir untrennbar mit der Liebe verbunden. Ein Weg hin zu dieser Liebe ist die Rezitation und der Gesang von Mantras. Der Klang von Mantras und die Musik führen aus dem Verstand und damit aus der Aufspaltung in die Einheit. Mit musikalischer Untermalung entsteht eine Stimmung des Ur-Vertrauens, die sofort das Herz berührt und die Kraft verleiht, ganz im Einklang mit sich und seiner Umgebung zu sein. Wir nehmen uns anders wahr, indem wir auf das Innerste lauschen – wir werden zum Lauschen und wir lauschen immer mehr auf die Stille zwischen den Tönen – wir werden zur Stille. Es ist ein Loslassen in dem alles geschieht. Unsere hektische Suche nach Geborgenheit und Liebe hat uns völlig übersehen lassen, dass wir den Schlüssel zur eigenen Stille, die uns in die Liebe bringt, in uns selbst tragen. Das Konzert von „Gesang aus der Stille“ von Joachim Pfahl & Friends öffnet genau diese Tür und erinnert uns an diesen Schlüssel zur Liebe. Über einen abwechslungsreichen Klangteppich aus stimmungsvollen Liedern und traditionellen Mantren gelangen Sie fast schwebend und mühelos durch das Tor zu einer Oase der eigenen inneren Stille.
Joachim Pfahl ist seit über 30 Jahren Yoga- und Meditationslehrer mit einem BSC von der Maharishi European Research University. Die Musikgruppe „Gesang aus der Stille“ Joachim Pfahl & Friends führt mit Musik und Gesang zurück in die eigene Stille. Es gibt 2 CD-Veröffentlichungen. Die Band ist auf dem Yoga Festival Berlin vertreten. www.gesangausderstille.de Gesang aus der Stille - Konzert Sa. 11:30 - 13:00 h >> Großes Zelt

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Mantrakonzert mit Steven Walters
Steven Walters gehört zu den bekanntesten Musikern der amerikanischen Satsangszene. Seine Auftritte sind ein gekonnter Balance-Akt zwischen Stille, Witz und Sein. Er spielt spirituelle Songs in der Tradition des American Folk, Rythm & Blues, Mantren und virtuose Gitarrenimprovisationen. Seine Texte beschäftigen sich mit der spirituellen Suche und weisen kontinuierlich nach innen. Seine Poesie wird mit der von Rumi verglichen und berührt in spielerischer Einfachheit das Herz. Seit dem siebten Lebensjahr komponiert Steven Musik. Als junger Mann machte er eine Karriere als professioneller Gitarrist und Sänger in verschiedenen Blues- und Country-Bands. Im Jahr 1993 wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert und ihm wurde vorhergesagt, er habe nur noch 24 Stunden zu leben. Er begab sich in tiefe Meditation. Durch ein Wunder wurde er stark genug, um eine Knochenmarktransplantation zu erhalten und wurde wieder ganz gesund. Inspiriert durch diese zweite Chance, begann Steven im Jahr 1995 seine eigenen Träume wahr zu machen. Er gab die verrauchten Bars und die Clubszene auf und widmete sich vollkommen seiner eigenen Musik.
Mantrakonzert So. 18:30 - 20:00 h >> Großes Zelt

Altindisches Wissen von Swami Nikhil Joshi
Swami Nikhil Joshi verkörpert einen hohen Wissensschatz, der innerhalb seiner ayurvedisch- brahmanischen Familie von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurde. Darüber hinaus studierte er an der Universität in Jamnagar (Gujarat / Indien). Er hat viele Jahre in verschiedenen Ashrams gelebt und war dort als Lehrer tätig. Während dieser Zeit hat er sein bereits angeeignetes Wissen noch stärker vertieft. Er verfügt über die Gabe, das Wissen zahlreicher Anwendungsmöglichkeiten vedischer Methoden und Verfahren leicht und verständlich zu vermitteln. Er gibt dieses ursprüngliche, unverfälschte Wissen in deutscher Sprache wieder, sodass durch direkte Kommunikation auf zeitaufwendige Übersetzungen verzichtet werden kann. Als Botschafter des altindischen Wissens, bildet er eine wertvolle Brücke zwischen östlicher Weisheit und westlicher Lebensweise. Europaweit hält er Vorträge, Seminare und Weiterbildungen. Ein persönliches Anliegen von Swami Nikhil Joshi ist, dass gemäß altindischer Tradition Wissen und Mittel für jeden Menschen erschwinglich sind.
Ayurveda und heilsame Kräuter S0. 14:00 - 15:30 h >> Kleines Zelt

Satyaa und Pari
Satyaa und Pari haben sich in der Gemeinschaft um Sri HWL Poonja getroffen, von seinen devotees liebevoll Papaji genannt. Papaji hat immer die hervorragende Bedeutung von Bhakti (Hingabe) betont. Hingabe als eine direkte Möglichkeit, das Göttliche in uns zu entdecken. Diese Liebe findet Ausdruck in der Musik von Satyaa und Pari, zumeist selbstkomponierte Mantra-Songs und Lieder der Hingabe. Auch einige berühmte traditionelle göttliche Liebes-Hymnen aus Indien sind darunter enthalten. Sie leben im Alexis Zorbas Zentrum auf Korfu, welches Pari vor vielen Jahren mitbegründet hat und sie touren seit vielen Jahren durch verschiedene Städte Europas und Amerikas. Ihre Live-Auftritte strahlen diesen göttlichen Funken aus. Komm und genieße!
Mantrakonzert S0. 11:00 - 12:30 h >> Großes Zelt

Seite 20 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

Yoga-Café-Neueröffnung Yoga-Urlaub auf Korfu Pilgerreise nach Indien bei Lernen in Bewegung e.V Nach unserem herrlichen Yoga-Urlaub im letzten Gemeinsam erleben wir Yoga und Meditation im .
Direkt am wunderschönen Karl-August Platz unweit der Wilmersdorfer Straße eröffnete vor kurzem das kleine und gemütliche Café „Zum lustigen Baumratterich“. Im Stil einer dieser hübschen traditionell bemalten indischen Lehmhütten gehalten, überrascht das Café mit seinem entspannten Interior und einem Durchgang zur Yogaschule und zur Physiotherapie-Praxis Czech und Datt. Auf der Speisekarte finden sich häufig wechselnde feine vegetarisch Tagesgerichte, leckere Suppen, hausgemachte Kuchen und verschiedenste schmackhafte Getränke. Manchmal gibt es LiveMusik oder spannende Lesungen. Bitte bringen Sie uns diesen Zeitungsartikel und Sie erhalten einen Begrüßungs-Tee oder Kaffee aufs Haus.
Zum lustigen Baumratterich bei Lernen in Bewegung e.V. Weimarer Str. 29, Berlin-Chrarlottenburg

Jahr bei unseren Freunden Satyaa und Pari auf der grünen Sonneninsel Korfu konnten wir nicht anders als uns hier wieder anzumelden. Das Seminarhaus Alexis Zorbas liegt in dem kleinen Badeort Arillas im Norden der Insel. Alles ist hier zu Fuß zu erreichen. Der Strand mit seinem natürlichen Thalasso-Vorkommen, das Sunset-Café, wo wir unser herrliches Frühstücksbuffet und vegetarisches Abendbuffet zu uns nehmen und die Seminarräume im Zentrum. Das Programm mit täglichen Yogastunden, erweiternden Meditationen und viel Gesang gibt Dir die Möglichkeit, den Pflichten des Lebens einmal »Antio« zu sagen und wirklich tiefgehend zu entspannen.
28.07. - 04.08.2012 Lernen in Bewegung e.V. VP: DZ 455,- Euro, EZ 574,- Euro Kinder 3 – 6 Jahre: 50%, 7 – 12 Jahre: 75% Seminar: 245,- Euro

Mutterland des Yoga. Wir erkunden die Mystik des Himalaya, die Pilgerorte Haridwar, Rishikesh und Gangotri mit ihren kulturellen Höhepunkten und erreichen Goumuk, die wunderschöne Quelle des Ganges auf 4.000 m Höhe. Anschließend begeben wir uns in das bunte indische Leben nach Allahabad, der Stadt der Kumbha Mela. Anschließend besuchen wir Varanasi, eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Menschheit. In der Stadt Shivas begegnen uns alte Rituale, die malerische Altstadt und das moderne Indien gleichzeitig in einem Rausch von Eindrücken. Unsere tägliche Yogapraxis und Meditation lassen uns auch hier gelassen bleiben.
29.09. - 20.10.2012 Lernen in Bewegung e.V. Stefan Datt, Miriam Kretzschmar Reisekosten, all inclusiv: 2.450,- Euro, Frühbucherpreis: bis 18. Juni: 2.250,- Euro

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Weimarer Str. 29 · 10625 Berlin U-Bhf. Wilmersdorfer Str.

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Expansion in der Asana
Workshop Class mit Swami Atmaramananda

Sonntag 8 – 9.45 Uhr Infostand auf dem Marktplatz

Kulturpark Kladow · www.yogafestival.de | Seite 21

Hatha-Yoga mit Michael J. Stewart
Michael J. Stewart ist ein Hatha Yoga Lehrer mit einem vielfältigen Hintergrund. Seine Reise im Geiste des Yoga führte ihn vom Jivamukti Studio in New York City zum Yoga-Studium nach Indien zu den Iyengar Lehrern Sharat Arora und Rajiv Chenchani. Zur Zeit lernt er bei Sri Dharma Mittra. Auch die MantraPraxis liegt Michael sehr am Herzen und er ist ein Teil des Kirtan-Duos Matrika. Dies erlaubt es ihm, seine Liebe zu afrikanischer Musik und seine Verbindung zu traditionellen Sanskrit Mantras zusammenzubringen. Sein Unterricht ist von der Spirutualität Swami Sivanandas und der tiefen Erkenntnis Pantajalis inspiriert. International ist er zudem als Lehrer für afrikanisches Trommeln, Choreograph und Theaterleiter bekannt. Zur Zeit lebt er in Mexico. Im Anschluss an das Yogafestival wird er bis Mitte August in Berlin bleiben und im YogaCircle Berlin (Schliemannstrasse 22, Prenzlauer Berg) weitere Workshops, Masterclasses und Kirtan-Sessions anbieten.
Tantric Hatha Flow S0. 12:00 - 14:00 h >> Kleines Zelt (Halle)

Expansion in der Asana
Dies ist eine besondere Gelegenheit, mit Swami Atmaramananda – Yoga Acharya, einem Seniorschüler von Swami Vishnudevananda frische Inspiration und Expansion in Stellung, Atmung und Entspannung zu erfahren. Swami Atmaramananda berichtet folgendes über sein erstes Treffen mit Swami Vishnudevananda: „Ich traf Swamiji das erste Mal im Januar 1987, am Ende der Yogalehrer Ausbildung in Neyyar Dam in Indien. Jeder freute sich auf diesen Besuch. Als er ankam, war die Atmosphäre angefüllt mit Bhakti, jeder wiederholte ‚Om Namo Narayanaya‘, fiel vor ihm zu Füßen und warf ihm Blumen zu. Ich begann zu weinen, erst leicht, dann immer stärker. Für gewöhnlich zeige ich meine Gefühle nicht so öffentlich, und ich fand auch keinen sichtbaren Grund dafür. (...) Dieses Ereignis war definitiv etwas sehr Wichtiges in meinem Leben. Wahrscheinlich beendete ich aus diesem Grunde meine Suche nach einem anderen Weg oder Guru.“

Gongmeditation

Nanak Dev Singh Khalsa begann seine GatkaAusbildung 1982. Er verbrachte 4 Jahre in Nordindien. Von Yogi Bhajan, bei dem er KundaliniYoga erlernte, bekam er den Auftrag, Gatka in der Welt bekannt zu machen und zu lehren. Seither widmet er sich in seiner ganzen Lebensweise der Erhaltung, Präsentation und Vermittlung dieser aussterbenden Kunstform. Von 1986 an ist er mit diesem Auftrag in Europa und Amerika unterwegs. Seit 1997 lebt er in Berlin, wo er Gatka und Kundalini-Yoga unterrichtet. Bekannt ist er auch als Leiter für Gongmeditation und als Autor des Buches „Gatka - the dance of the sword“. Seine Gong-Meditation ist fester Bestandteil des Berliner Yogafestivals und weit über die Grenzen des Kulturparks Kladow hinaus zu hören. Aus: “The Yogi” von Golapakrishna
Gongmeditation So. 16:00 - 18:00 h >> Großes Zelt

Foto: © Michael Luther

Sivananda Yoga – Expansion in der Asana So. 8:00 - 9.45 h >> Asana 1

Seite 22 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012

„Heart in One“ Meditation Mantra Yoga mit Shivadas Bhakti Vocal Workshop mit Spring Groove Begib Dich in eine stabile aufrechte Sitzhaltung & The Love Keys
und schaue, dass du entspannt sitzt. Lenke die Aufmerksamkeit auf Deinen Atem, wie er kommt und geht, Dir Ruhe schenkt. Nach einigen Atemzügen lenke deinen Fokus auf Dein Herz und stelle Dir vor, wie Wärme und Licht mit jedem Atemzug in Dein Herz fließt und sich immer weiter ausbreiten. Fühle dich innerlich mit dem Zentrum Sonne verbunden. In diese Wärme lege nun liebevoll eine Lichtrose, die im warmen Sonnenlicht strahlt. Lass nun diese Rose mit LIEBE und MITGEFÜHL und hellen LICHT aufgehen und sende es direkt zu Freunden und Menschen, die dir Nahe stehen. Blütenblatt für Blütenblatt öffnet sich die Lichtrose und du schenkst ihr Deine unermessliche Liebe und Mitgefühl. Lass es strömen, wie an einem wunderschönen Sonnentag. Dehne dieses Mitgefühl für alle Lebewesen aus. Lenke die Aufmerksamkeit nach einigem Atemzügen wieder zu Deinem Herzen. Fülle Dich Selbst zum Abschluss mit Wärme und liebevollem Mitgefühl, so wie du es jetzt brauchst. Vertiefe wieder Deine Atmung und öffne Deine Augen. Das EINE erkennt sich in allem. All in One. Mögen alle Wesen glücklich und in Frieden sein. May all beings be happy and peaceful. Catrin Müller, Yogashakti Mantra Yoga mit The Love Keys und Frank Shivadas Drossmann ist das Zusammenspiel von herzöffnenden, schwingenden Klängen und Yoga mit besonderem Einfühlungsvermögen. Hier erlebst Du ein Yoga, welches innere Kraft, tiefe Entspannung und Freude spendet. The Love Keys bieten ihre Musik als Instrument zur Vertiefung des Atems an, um so jede Asana zu einem intensiven Erlebnis werden zu lassen. Ihre Musik geht den direkten Weg ins Herz und lässt eine besondere Nähe entstehen. Die Herausforderung beim „Spiritainment“ ist nicht etwas zu tun, sondern einfach zu SEIN, sagt Frank Shivadas, der vor 15 Jahren mit Zen Meditation seinen spirituellen Weg begann und sich 2004 im Haus Yoga Vidya ausbilden ließ. Er sammelte unterschiedliche Erfahrungen im Anusara Yoga, sowie im Sampoorna Yoga bei Yogi Hari. Seine humorvolle, inspirierende Art und seine innere Ruhe ergänzen sich auf eine wundervolle Weise mit den sphärischen und auch mal groovigen Klängen der beiden Musiker. Zusammen sind sie Spiritainment Yoga – be a part of it!
Mantra Yoga So. 14:15 – 15:45 h >> Asana 2
SUKHWINDER SINGH ‘PINKY’, Tabla AL GROMER KHAN – Sitar & Surbahar 27. Juli 2012 um 20 Uhr Gotischer Saal, Schmiedehof 17 10965 Berlin am Kreuzberg VVK: www.khanart.de und www.adticket.de mit freundlicher Unterstützung von: Indian Council for Cultural Relations Delhi, Indische Botschaft Berlin, Lernen in Bewegung e.V., www.yoga-berlin.de www.SILENZIO.de

Foto: fotolia © Angie Chauvin

Spring vereinigt ihre langjährige Erfahrung und Ausbildung als Broadway Künstlerin, SingerSongwriterin, Kirtan Sängerin und zertifizierte Sivananda Yogalehrerin, um Menschen zu helfen, auf begeisternde und spielerische Weise ihre Stimme erklingen zu lassen und so befreit und lustvoll zu singen. Bei diesem Workshop sind keinerlei musikalischen Vorkenntnisse nötig. Alles was du brauchst, ist dein Wunsch, verstehen zu wollen, wie die Stimme funktioniert, wie du in deine Kraft kommst, und wie du dein Herz öffnen kannst, um dich mit deinem natürlichen, einzigartigen Klang zu verbinden.
Sing as One - Konzert Sa. 21:00 - 23:00 h >> Großes Zelt Sing Yourself Alive - Workshop So. 13.00 – 15.00 h >> Theatersaal

David Ma
Die magisch-magnetischen Melodien von David Ma sind eine Hymne an das schöne Leben und eine Welt voller Wunder. Mit viel Herz und Humor singt der deutsch-chinesische Ohrwurmzüchter vom Lachen und Lieben, Träumen und Tanzen, vom Suchen und Finden. Sein letzten Album, der traumbildhaften Lebensreise Life As A Summer bekam den zweiten Platz beim deutschen Rock und Pop-Preis 2011. David Ma war außerdem mit Künstlern wie Kirtanlegende Dave Stringer, Janin Devi und als Musicaldarsteller zu sehen. Das aktuelle Epos Oneway To Paradise ist ein globaler Aufruf über das Herz in das erwachte Bewusstsein zu gehen - passend zum Thema 2012!
Vorband zum Spring-Konzert Sa. 21:00 h >> Großes Zelt

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Herausgeber: Lernen in Bewegung e.V. Weimarer Str. 29 · 10625 Berlin Tel.: (030) 38 10 80 93 · www.yogafestival.de Redaktion: Marco Friedrich · Karin Kuchelmeister Anette Schulze · Lieselotte Wertenbruch Dr. Ori Wolff · Gabi Ziegenbein Verantwortlich: Lieselotte Wertenbruch · V.i.S.d.P. Tel.: (030) 34 35 65 69 · zeitung@yogafestival.de Anzeigen, Gestaltung & Satz: Mediaservice-Berlin mail@mediaservice-berlin.com Auflage: 15.000 Stck. Druck: Union Druckerei Berlin GmbH

Love is the healing stream of life. Swami Shivananda

Seite 24 | Berlin | Do. 14. - So. 17. Juni 2012
Der Matsya-Avatar (Fisch-Avatar – die erste von zehn Inkarnationen Vishnus) Einer Legende nach werden Brahma, dem Schöpfer, während seines langen Schlafs von 4.320 Millionen Jahren zwischen den verschiedenen Schöpfungszyklen von einem Dämonen (Shankhasura) die Veden gestohlen, aus denen er für die Schöpfung vorlesen muss. Der Dämon flieht mit ihnen auf den Grund des Urmeers und versteckt sie in einer Meeresschnecke (Panchajana). Dadurch, dass die Veden nicht mehr auf der Welt sind, greifen Übel und Verbrechen um sich. In ihrer Verzweiflung bitten die Götter schließlich Vishnu um Hilfe. Er verwandelt sich in einen Fisch, taucht in die Tiefe und tötet den Dämonen indem er sich von ihm verschlucken lässt und ihm von innen den Magen zerreißt. Er benutzt die Meeresschnecke Panachajana als Muschelhorn und während er hineinbläst, ertönt die heilige Silbe „om“ woraufhin die Veden wieder erscheinen. Dadurch kann Brahma, als er erwacht, einen neuen Schöpfungszyklus beginnen und das Muschelhorn wird zu einem der heiligsten Symbole Vishnus.

6 Monate später...

Hast du die Ziege eben gehört?

... Ein Jahr später... Das war doch keine Ziege, das war ein Esel!

Palak Panir
4 EL Ghee 1/2 TL schwarze Senfkörner 1/2 TL Kreuzkümmel 5 Knoblauchzehen, gwürfelt 30 g frischer Ingwer, gewürfelt 3 mittelgroße Zwiebeln, grob gewürfelt 20 g frische Haldi (Gelbgewürz) gewürfelt oder 1 TL Haldi Pulver 30 g trockene Kasuri Methi (Bockshornklee) oder 100 g frischen Bockshornkleee 1 TL Garam Masala frische grüne Chilli (2 - 4 Stck.) nach Geschmack, klein geschnitten 1/2 TL Gurdh Rohrzucker 20 g frischer Koriander, klein geschnitten 500 g Blattspinat, klein geschnitten 150 g Panir-Käse, 3 cm große Würfel 3 - 4 Tomaten, klein schneiden Salz nach Geschmack Das Ghee in einer Pfanne bei niedriger Temperatur erwärmen. Achtung: das Ghee darf nicht zu heiß werden. Nun die Senfkörner hinzufügen. Nach einer Minute den Kreuzkümmel für zwei Minuten unterrühren. Knoblauch, Ingwer und Haldi (Gelbgewürz) dazugeben. Nach drei Minuten kommen die Zwiebeln und der Panir-Käse in die Pfanne. Wenn die Zwiebeln leicht angebraten sind, frische Haldi oder Haldi Pulver hinzufügen, kurz darauf Kasu-

... Zwei Jahre später... Also wenn ihr hier weiter die ganze Zeit quatscht, dann gehe ich!

ri Methi (Bockshornklee) und nach 2 - 3 Minuten Garam Masala und 1/2 TL Gurdh (Rohrzucker) zugeben. Immer umrühren und etwa drei Minuten braten. Jetzt kommen die Tomaten dazu, nach 2 - 3 Minuten der Spinat. Fünf Minuten köcheln, ab und zu umrühren. Vor dem Servieren frischen Koriander über das Palak Panir streuen, mit Salz abschmecken. Guten Appetit!
Jatinder Pal Singh kocht mit Liebe für das Yogafestival-Helfer-Team und unterrichtet Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan, Fr. 20.00 - 21.30 Uhr bei Lernen in Bewegung e.V., Weimarer Str. 29 in BerlinCharlottenburg. All wellcome! Kontakt: jpsberlin@hotmail.com

©Farina

„Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis, und jedes Gleichnis ist ein offnes Tor, durch welches die Seele, wenn sie bereit ist, in das Innere der Welt zu gehen vermag, wo du und ich und Tag und Nacht alle eines sind. Jedem Menschen tritt hier und dort in seinem Leben das geöffnete Tor in den Weg, jeden fliegt irgendeinmal der Gedanke an, dass alles Sichtbare ein Gleichnis sei, und dass hinter dem Gleichnis der Geist und das ewige Leben wohne. Wenige freilich gehen durch das Tor und geben den schönen Schein dahin für die geahnte Wirklichkeit des Innern.“ Hermann Hesse
        
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