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Full text: Energiebericht Issue 2018

Energiebericht 2018

Hochbauamt

Stadt Augsburg

Energiebericht 2018

1

VORWORT .................................................................................................................................................................... 3

2

ZUSAMMENFASSUNG UND GESAMTVERÄNDERUNGEN ......................................................................... 4
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7

3

NEUERUNGEN IM VORLIEGENDEN BERICHT ............................................................................................................ 4
ÜBERSICHT VERBRAUCHSVERÄNDERUNGEN GESAMT ........................................................................................... 4
VERBRAUCHSVERÄNDERUNGEN NACH GEBÄUDEARTEN ....................................................................................... 6
VERBRAUCH NACH ENERGIETRÄGER .................................................................................................................... 10
UMWELTBELASTUNG DURCH ENERGIETRÄGER .................................................................................................... 12
REDUKTIONSZIELE STADT AUGSBURG ................................................................................................................. 13
NETTOKOSTEN NACH GEBÄUDEARTEN, ENERGIEARTEN UND ENERGIETRÄGER................................................... 14

PROJEKTE KEM ........................................................................................................................................................ 17
3.1
BEISPIELE FÜR ERFOLGREICHES VERBRAUCHCONTROLLING ................................................................................ 17
3.2
CO2 – EINSPARUNG AUF DEM STADTMARKT ....................................................................................................... 19
3.3
ENERGIEMANAGEMENTFONDS - GESAMTÜBERSICHT .......................................................................................... 20
3.4
INVESTIVE KLIMASCHUTZMAßNAHMEN DURCH DAS BMUB GEFÖRDERT ........................................................... 21
3.5
ERNEUERBARE ENERGIEN IN AUGSBURG ............................................................................................................. 22
3.6
AKTIVITÄTEN IM ÖKO-SCHULPROGRAMM ............................................................................................................ 23
3.6.1
Auszeichnung der Prima Klima Schulen 2017 und 2018 ............................................................... 23
3.6.2
Energiespardorf - Spielend zur besseren Energiebilanz .................................................................. 25
3.6.3
KLAK Fahrradkino-Tour in Augsburg .................................................................................................. 26
3.7
MEIN WEG ZUM ENERGIEDETEKTIV – DIE ERFOLGSGESCHICHTE GEHT WEITER ................................................. 27

4

ANLAGE ...................................................................................................................................................................... 28
4.1
4.2

LISTE GEBÄUDESTAMM ........................................................................................................................................ 28
PHYSIKALISCHE EINHEITEN................................................................................................................................... 33

Energiebericht 2018

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Energiebericht 2018

1 Vorwort

Mit der Umwelt müssen wir verantwortungsvoll und zukunftsorientiert umgehen. Es ist unsere Aufgabe, den
folgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.
Nur durch die regelmäßige Erfassung und Auswertung der Energie- und Wasserverbrauchsdaten der
städtischen Gebäude können Rückschlüsse auf die Energieeffizienz gezogen werden, so dass steuernd
eingegriffen werden kann. Und nur so kann es gelingen, dass die Stadt Augsburg ihren Beitrag zu den großen
Zielen der Bundesregierung beim Klimaschutz leistet. Es ist unbestritten, dass sowohl Energieeinsparungen
und die Steigerung der Energieeffizienz als auch der Einsatz von erneuerbaren Energien notwendig sind um
die Energiewende erfolgreich umzusetzen. Gesetzliche Vorgaben allein reichen hierfür nicht aus. Es ist
vielmehr eine Vielzahl von Instrumenten notwendig, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
In dem vorliegenden Energiebericht 2018 der Stadt Augsburg werden in bewährter Weise die Energie- und
Wasserverbräuche von 177 städtischen Nichtwohngebäuden veröffentlicht. Gleichzeitig legt der vorliegende
Bericht Rechenschaft über die vom KEM in den Jahren 2016 und 2017 geleistete Arbeit ab.
Die Stadt Augsburg senkt mit vielfältigeren Mitteln ihren Energieverbrauch. Der Energiebericht 2018 zeigt
wieder Maßnahmen und Erfolge, die zu einem verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit
Energieressourcen führen. Die Grundlage des vorliegenden Berichtes bilden die gebäudeartenbezogenen
Verbrauchs- und Kostenergebnisse von 2016 und 2017.
Bedanken darf ich mich schließlich für die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Augsburg Energie
GmbH, der Wohnungsbaugruppe Augsburg sowie bei meinen Kolleginnen und Kollegen des Baureferates,
Umweltreferates, Bildungsreferates und des Sozialreferates für die gute Zusammenarbeit, ohne deren Hilfe
die bisher erzielten Erfolge nicht erreicht worden wären.

Gerd Merkle
Baureferent

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Energiebericht 2018

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2 Zusammenfassung und Gesamtveränderungen
2.1 Neuerungen im vorliegenden Bericht
Der Gebäudestamm hat sich wie nahezu jedes Jahr leicht verändert. Die Kita Bleicherbreite und die Kita
Zollernstraße sind jeweils in ein neues Gebäude eingezogen, die aber mangels ausreichender Daten noch
nicht berücksichtigt werden. Dagegen werden die alten Häuser weitergeführt, jedoch mit einer Umnutzung:
Das Jugendzentrum H2O hat in der Zollernstraße 41 eine neue Heimat gefunden und in der alten Adresse an
der Bleicherbreite 3 wurde ein Hort eingerichtet. Bei den Gebäuden der Freiwillgen Feuerwehr und des aws
werden erst im nächsten Bericht alle Umstrukturierungen und Neubauten berücksichtigt sein; im aktuellen
Bericht ist lediglich die Feuerwache in der Hauptstraße in Bergheim nicht mehr enthalten. Die ehemalige
Obdachlosenwohnanlage in der Äußeren Uferstraße ist ebenfalls nicht mehr enthalten.
Generell gibt es vor allem im Altenheimbereich und beim Bayerischen Staatstheater, aber auch bei der
Freiwilligen Feuerwehr und dem aws größere Umstrukturierungen und Baumaßnahmen. Diese führen vor
allem im vorliegenden Bericht dazu, dass nicht mehr voll genutzte Gebäude einen geringeren Energie- und
Wasserverbrauch haben und neue Gebäude mangels Historie noch keine Verbrauchsstatistik ermöglichen
und daher noch unterrepräsentiert sind. Im Bericht sind schließlich 177 Gebäude berücksichtigt.
Ein weitere Beobachtung ist, dass wieder mehr Nutzflächen für städtische Dienststellen angemietet werden.
Diese Gebäude sind nach der gegenwärtigen Systematik ebenfalls nicht im Bericht enthalten.

2.2 Übersicht Verbrauchsveränderungen gesamt
Zum besseren Verständnis der seit Beginn der Berichterstattung erzielten Einsparergebnisse sind auf der
folgenden Seite die jährlichen, relativen Verbrauchsveränderungen auf einen Blick dargestellt. Diese werden
über einen Vergleich der Einzelkennwerte mit jenen des Bezugsjahrs 1998 (Gründung des KEM) ermittelt. Ab
2012 ist dabei der Gebäudestamm um 28 neue Gebäude „angehoben“ worden.
Die Verbrauchsveränderungen 2016 und 2017 im Vergleich zum Referenzjahr 1998 liegen mit
durchschnittlich 21% (2016) bzw. 22% (2017) im Vergleich zum Bezugsjahr 1998 wieder niedriger als in den
beiden Vorjahren. Über den gesamten Zeitraum ist eine Tendenz ansteigender Einsparungen deutlich zu
erkennen.
Bei der elektrischen Energie sind positive Ergebnisse an sich - und noch mehr in dieser Konstanz - als Erfolg
zu werten. Neben der Berücksichtigung der technischen Effizienz bei der Ausstattung städtischer Gebäude
ist hier ein entsprechendes ambitioniertes Nutzerverhalten von großer Wichtigkeit. Die aktuell relativ hohen
Reduzierungen sind zum Teil auf die Umstrukturierungen bei der Altenhilfe, Theater und der RWS/FOS/BOS
zurück zu führen.
Beim Wasser haben sich die Einsparungen zum Ausgangsjahr 1998 wieder etwas beruhigt. Mit 27% in 2016
und 26% in 2017 liegen sie deutlich unter dem Rekordjahr 2014. Wie auch beim Strom wäre ein solches
Ergebnis nicht möglich ohne ein entsprechendes umweltbewusstes Nutzerverhalten und dem Einsatz
energie- bzw. wassersparender Technologie. Insgesamt zeigt sich auch hier eine positive Entwicklung mit
steigenden Einsparungen.

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Energiebericht 2018

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Energiebericht 2018

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2.3 Verbrauchsveränderungen nach Gebäudearten
Da vor allem Maßnahmen an großen Gebäuden auch mengenmäßig hohe Einsparungen generieren können,
sollen im folgenden – ausgehend von diesen Gebäuden – bereits erzielte, sowie die zukünftig möglichen
Verbrauchsveränderungen erläutert werden.
Sortiert man die städtischen Gebäude aus der Energieberichterstattung nach aktuell den größten
Energieverbrauchern, so erhält man in Bezug auf die Wärme
 aus der Kategorie der Gemeinschafts- und Sozialgebäude fünf Altenheime,
 das Berufsschulzentrum I, II, V und VII, die Berufsschule VI und die Reischlesche Wirtschaftsschule/
staatliche Fach- und Berufsoberschule (RWS/FOS/BOS), sowie das Gymnasiun bei St.Anna, das
Rudolf-Diesel Gymnasium (RDG) und die Friedrich-Ebert Grundschule zu,
 das Stadtbad, Spickelbad, alle drei Sporthallen (zwei mit Hallenbädern) und das Curt-FrenzelEisstadion
 das Verwaltungszentrum Augsburg (VZA) und
 die Betriebsgebäude des Amts für Abfallwirtschaft (aws), des Amts für Grünordnung, die
Hauptfeuerwache und das Krematorium.
Betrachtet man zudem den Stromverbrauch, kommen noch hinzu:
 die technikintensiven Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude Kongresshalle, Naturmuseums mit
Planetarium und Staatstheater, sowie
 das Eisstadion Haunstetten.
Bei allen Gebäuden handelt es sich um große, räumlich und zeitlich vollausgelastete Gebäude mit
besonderen, teilweise technisch anspruchsvollen Nutzungen. Allgemein haben mit Ausnahme der
Eissporthallen und der Hallenbäder fast alle ihre wärmetechnische Energiebilanz seit dem Bezugsjahr 1998
verbessern können.
Bei den Altenheimen ist seit Beginn der Berichterstattung schon mehrfach und in energetischer Hinsicht sehr
erfolgreich teilsaniert worden. Aktuelle energetische Verbesserungsmaßnahmen, Stillegungen (ServatiusStift), Zusammenlegungen und Erneuerungen (Anna-Hintermayer mit dem Seniorenzentrum Servatius) sowie
Sanierungen und Umnutzungen (Jakobs-Stift) versprechen weiterhin sinkende Verbrauchsniveaus. Bei der
Gebäudekategorie Gemeinschafts- und Sozialgebäude sorgen sie schon jetzt für die höchsten
Verbrauchsreduzierungen.
Es fällt desweiteren auf, dass es sich bei den genannten Schulen ausschließlich um Glas-Beton Architektur
handelt, welche Ende der 60-ger/Anfang der 70-ger Jahre verstärkte Anwendung fand. Diese Gebäude sind
in der Tat energetisch nur mit großem Aufwand zu sanieren. Wie aber das Beispiel der Kongresshalle (s.
Gebäudekategorie Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude) gezeigt hat, ist dies durchaus mit großem
Erfolg möglich. Es darf erwartet werden, dass sowohl die aktuell laufenden umfangreicheren
Sanierungsarbeiten bei der RDG und der RWS/FOSBOS entsprechende Verbrauchsreduzierungen bewirken.
Die energieintensiven Hallenbäder (großes Raumvolumen, Wassererwärmung, lange Öffnungszeiten) sind
ebenfalls nur mit großem baulichen und technischen Sanierungsaufwand in den Griff zu bekommen. In
absehbarer Zeit sollte aber zumindest die Sanierung des Spickelbades wieder zu geringeren Verbräuchen
führen, so wie auch die im Berichtszeitraum fertiggestellte Sanierung des Plärrerbads und Familienbads die
noch zum Betrieb erforderliche Wärmeenergie sehr erfolgreich reduziert hat.

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Energiebericht 2018

Heizenergie 2016

Gebäudeart

An BGF
zahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager und Wirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrVeränderung zum
und witterungs- Ver
Bezugsjahr 1998
bereinigter
brauchs
= Einsparung
Verbrauch
kennwert - = Zunahme
[kWh/a]

[kWh/m²*a]

[%]

[kWh]

15
14
25
23
34
15
21
16
7

49.400
70.719
25.904
214.260
214.923
40.465
84.156
46.176
6.871

4.513.662
12.021.034
3.579.835
22.461.958
21.368.281
19.469.299
7.384.809
10.998.297
2.250.184

91
170
138
105
99
481
88
238
327

42
37
16
10
28
8
10
15
-33

3.590.625
7.210.102
743.326
2.392.462
8.106.842
1.675.968
861.220
1.919.370
-559.281

170

752.874

104.047.360

138

20,8%

25.940.635

Heizenergie 2017

Gebäudeart

An BGF
zahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager und Wirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrVeränderung zum
und witterungs- Ver
Bezugsjahr 1998
bereinigter
brauchs
= Einsparung
Verbrauch
kennwert - = Zunahme
[kWh/a]

[kWh/m²*a]

[%]

[kWh]

15
14
25
23
34
15
21
16
7

49.400
70.719
25.904
214.625
214.397
40.465
84.156
46.176
6.871

4.580.909
10.477.929
3.479.920
23.134.049
21.772.146
19.085.380
6.989.313
10.893.303
2.343.830

93
148
134
108
102
472
83
236
341

41
46
17
7
27
9
15
18
-39

3.523.378
8.753.207
762.198
1.759.260
7.605.226
1.820.798
1.240.641
2.330.830
-652.927

170

752.713

102.756.779

137

21,8%

27.142.612

Augsburg verfügt mit nunmehr zwei geschlossenen Eissporthallen über Sportgebäude, in denen
Bodenflächen „gekühlt“ und der Luftraum temperiert werden muss. Hier hat z.B die Sanierung und
technische Aufrüstung des Curt-Frenzel Eisstadions einen stark erhöhten Wärme- und Stromverbrauch bei
gleichzeitiger starker Reduzierung des Wasserverbrauchs ergeben. Die wärmetechnische Sanierung des VZA
in den kommenden Jahren ist mit Blick auf die schlechte Außenhülle und zum Teil alten technischen
Standards zu begrüßen.
Stetige Investitionen bei den Betriebsgebäuden des Amts für Abfallwirtschaft und auch bei der
Hauptfeuerwache haben bereits zu überzeugenden Verbrauchsreduzierungen geführt; für die
Betriebsgebäude des Amtes für Grünordnung wird im Vergleich zum Referenzjahr seit 2012 mehr Energie
eingesetzt, diese aber überwiegend durch Verbrennung von Hackschnitzel erzeugt. Das Krematorium ist seit
seiner Umstellung im Jahr 2008 auf Gas ebenfalls ein „Großverbraucher“.

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Energiebericht 2018

Strom 2016

Gebäudeart

Anz BGF
ahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager und
Wirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrund
bereinigter
Verbrauch
[kWh/a]

Ver
Veränderung zum
brauchs Bezugsjahr 1998
kenn
= Einsparung
wert
- = Zunahme
[kWh/m²*a]

[%]

[kWh]

15
15
25
21
34
14
19

53.805
70.720
25.526
213.794
214.923
39.090
64.856

3.002.066
2.243.772
555.484
3.544.469
2.253.370
4.533.515
1.850.215

56
32
22
17
10
116
29

7
13
0
6
1
-16
8

249.203
327.037
1.200
224.858
14.444
-625.776
155.445

16
10

48.069
7.186

1.751.826
209.866

36
31

-5
20

-89.248
73.369

169

737.969

19.944.583

27

5,9%

330.531

Strom 2017

Gebäudeart

Anz BGF
ahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager und
Wirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrund
bereinigter
Verbrauch
[kWh/a]

Ver
Veränderung zum
brauchs Bezugsjahr 1998
kenn
= Einsparung
wert
- = Zunahme
[kWh/m²*a]

[%]

[kWh]

15
15
25
21
34
14
19

56.749
70.720
25.526
214.158
214.397
39.090
64.856

2.753.520
1.982.401
558.110
3.363.539
2.210.777
4.770.126
1.785.270

49
28
22
16
10
122
28

19
23
-1
11
2
-22
11

657.756
588.408
-7.304
409.443
49.182
-862.387
220.390

16
10

48.069
7.186

1.774.938
225.060

37
31

-7
19

-112.360
58.176

169

740.752

19.423.741

26

8,0%

1.001.304

Bei allen - weiter oben bereits genannten - Großverbrauchern gibt es hohe, „postive“ Veränderungen: bei der
Kongresshalle durch eine Komplettsanierung, der RWS/FOS/BOS durch frühere Investitionen in eine neue
Heizungstechnik sowie in eine verbesserte Regelung und neue Pumpen und beim Verwaltungszentrum
Augsburg durch den Einbau einer Spannungsregulierungsanlage, Investitionen in eine Erneuerung der IT und
dem Wegfall der Cafeteria.
Weitere, auf Großverbraucher bezogene Einspareffekte bei den Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäuden
(Gebäudekomplex um das Theater) und den Gemeinschafts- und Sozialgebäuden (Altenheime) sind eher
Umstrukturierungen und Auflassungen geschuldet.
Die höchsten Verbrauchszunahmen sind beim Curt-Frenzel Eisstadion zu verzeichnen. Mit großem Abstand
(Divisor 8 bis 9) folgen das Eisstadion Haunstetten und die Sporthalle Göggingen. Desweiteren zwei große
Gymnasien und die Betriebsgebäude des aws und des Amts für Grünordnung.

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Energiebericht 2018

Wasser 2016

Gebäudeart

Anz BGF
ahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager undWirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrbereinigter
Verbrauch
[m³/a]

Veränderung zum
Verbrauc Bezugsjahr 1998
hs
= Einsparung
kennwert - = Zunahme
[liter/m²*a]

[%]

[m³]

15
13
25
23
33
16
20
18
10

49.400
69.539
25.904
214.215
209.986
41.056
83.221
46.798
7.186

14.325
50.126
15.705
37.371
34.541
132.122
14.892
38.915
37.795

290
721
606
174
164
3.218
179
421
5.260

40
35
8
42
38
12
41
25
-7

9.701
26.620
1.432
25.279
20.439
16.967
10.418
14.979
-2.482

173

747.305

375.791

503

27%

123.352

Wasser 2017

Gebäudeart

Anz BGF
ahl Fläche
[m²]

Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schulen
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager undWirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude
Gesamt

kalenderjahrbereinigter
Verbrauch
[m³/a]

Veränderung zum
Verbrauc Bezugsjahr 1998
hs
= Einsparung
kennwert - = Zunahme
[liter/m³*a]

[%]

[m³]

15
13
25
23
33
16
20
18
10

49.400
69.539
25.904
214.579
209.460
41.056
83.221
46.798
7.186

12.704
52.686
16.014
38.301
34.659
142.046
15.957
29.977
39.195

257
758
618
178
165
3.460
192
319
5.454

47
32
5
41
38
5
37
43
-11

11.321
24.231
986
24.417
20.378
7.043
9.354
23.917
-3.883

173

747.143

381.540

511

26%

117.763

Während beim Strom – rein rechnerisch – die 20 größten Gebäude bereits die ausgewiesene
Verbrauchsreduzierung von 1 Mio. kWh auf sich vereinen, sind die Einspar-Effekte beim Wasser breiter
aufgestellt. Hier gelten zwar die gleichen baulichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, aber für
zwei Drittel aller Einsparungen sind hier die sonstigen Gebäude verantwortlich. Für dieses erfreuliche
Ergebnis ist sicherlich der gewachsene, achtsame Umgang mit dem Lebensmittel Wasser genauso
verantwortlich wie die inzwischen durchgeführten Toilettensanierungen oder weitere technische
Maßnahmen in städtischen Gebäuden.
Geringere Einsparungen in der Tabelle erklären sich bei den Kindergärten durch regelmäßige Spülungen zur
Eingrenzung der Legionellengefahr. Bei den Sportstätten durch enorme Zunahmen beim Frei- und Hallenbad
an der Schwimmschulstraße (Umstellung von Brunnenwasser auf Leitungswasser & 2017 Inbetriebnahme
Plärrerbad) und beim Bärenkellerbad (Attraktivitätssteigerung des Bades seit Beginn der Berichterstattung).
In Bezug auf die Friedhofsanlagen durch aktuell höhere Gießwasserentnahmen auf dem Gögginger Friedhof
und dem Neuen Ostfriedhof.

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Energiebericht 2018

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2.4 Verbrauch nach Energieträger
Die Entwicklung des Gesamtenergieverbrauchs bezogen auf Energieträger folgt - entsprechend den
Statistiken in 2.2 und 2.3 - einem rückläufigen Trend. Da der Flächenbedarf der städtischen Nutzungen über
mehrere Jahre hinweg angestiegen ist und die Vergleichbarkeit der Grafiken verbessert werden soll, wurden
– wie in den letzten Berichten auch – die Verbräuche mit einem jährlichen Flächenfaktor „bereinigt“. In der
Grafik ist Licht- und Kraftstrom (nicht witterungsbereinigt) zusammen mit dem Heizstrom dargestellt.

Grundsätzlich werden mittels der Witterungsbereinigung die Heizenergieverbräuche eines kalten Jahres – im
Vergleich zum langjährigen Mittel - nach „unten“ und die eines warmen Jahres nach „oben“ korrigiert. Diese
Korrekturen wirken sich am stärksten aus bei abweichenden Witterungen in der Heizperiode.
Im Betrachtungszeitraum von 1997 bis 2017 sind nur die Jahre aus 2005 und 2010 kälter als das langjährige
Mittel gewesen, alle anderen Jahre waren wärmer. Das Jahr 2014 war in der Methodik der Aufsummierung
der mittleren Tagesaußentemperaturen mit Abstand das Wärmste. Infolgedessen fällt auch der Unterschied
in diesem Jahr zwischen dem ermittelten und dem witterungsbereinigten Verbrauch relativ hoch aus.
Die Aufschlüsselung dieser Grafik nach Energieformen und Contracting verrät, dass sich durch die
Hinzunahme neuer Gebäude in 2013 die Zusammensetzung der Energieformen nur leicht verändert hat. Die
aktuellen Anteile in 2017 von Erdgas (50%), Fernwärme (32%) und Strom (16%) sind im Berichtszeitraum
relativ konstant geblieben.

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Energiebericht 2018

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Das Erdöl - hier sind durch die Berichtserweiterung Gebäude hinzugekommen - hat einen geringfügigen
Anteil von unter einem Prozent und die nachwachsenden Rohstoffe in insgesamt drei Gebäuden (jeweils
einmal Biomasse, Hackschnitzel und Pellets) liegen zwischen einem und zwei Prozent.

Zusammengenommen wurden 2017 knapp 49% des Wärmebedarfs von über Contracting finanzierten
Heizanlagen gedeckt. Diese Quote steigt seit 2009 nur leicht an, da die Erneuerung von Heizanlagen sich
seitdem etwas verlangsamt hat und in den Gebäuden überwiegend Ergänzungsinvestitionen wie z.B. die
Erneuerung von Heizkreisverteilungen getätigt werden.
In der Hackschnitzelanlage des Botanischen Gartens wurden 2017 ca. 3,14 GWh Wärme erzeugt. Im
Energiebericht wird jedoch nicht der gesamte Betrag berücksichtigt, da ein Teil der Wärme für den Zoo und
den Biergarten (keine Energieberichtsgebäude) ausgekoppelt wird.

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Energiebericht 2018

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2.5 Umweltbelastung durch Energieträger
Neben den Zielen zur Verbesserung der Energieeffizienz bestehen die Ziele, Treibhausgase zu senken und
erneuerbare Energien zu fördern. In Augsburg wird der Beitrag zum Klimaschutz anhand des wichtigsten
Treibhausgases, dem Kohlendioxid (CO2) bilanziert. Dabei kommen wie zuletzt bundesweite Faktoren in CO2
– Äquivalenten und mit Vorketten zum Einsatz, wie Sie das ifeu- Institut in Heidelberg im Verbund mit dem
Klima – Bündnis empfiehlt. Dies ist ein Schritt hin zur besseren, territorialen Vergleichbarkeit kommunaler
Bilanzen über mehrere Jahre. In einem zweiten Schritt wird diskutiert und ausgeführt, wie sich die CO 2 Emissionen unter der Berücksichtigung lokaler Besonderheiten bzw. Emissionsfaktoren verändern.
In Abweichung zu den Empfehlungen von ifeu sind jedoch bei den folgenden Darstellungen
Flächenveränderungen und Witterungsbereinigungen in die Ermittlungen mit eingeflossen.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass für den aktuellen Gebäudepool auch die Kohlendioxidemissionen analog
zu den Verbrauchsreduzierungen von knapp unter 50.000 Tonnen auf knapp über 37.000 Tonnen massiv
verringert werden konnten.
Bei der Erstellung einer Übersicht zu CO2 – Emissionen städtischer Liegenschaften mit lokalen Faktoren
wären insbesondere folgende Aspekte mit positiven Effekten auf die CO2 – Bilanz zu berücksichtigen:
 Beim Strom wird der städtische Bezug laut geltendem Stromlieferungs-Rahmenvertrag vom
28.01./12.02.2009 sowie der Stadtratsdrucksache 12/00261 sukzessive auf zertifizierten Strom aus
erneuerbaren Energien umgestellt und ist seit 2015 nahezu emissionsfrei.
 Die Fernwärme wird durch Investitionen der Stadtwerke Augsburg in hocheffiziente Techniken immer
umweltfreundlicher erzeugt: es wurde Wärme aus der Abfallverwertungsanlage ausgekoppelt, die
Gasturbine Ost wie auch das Biomasse-Heizkraftwerk jeweils mit Kraft-Wärme Kopplung errichtet
und aktuell eine Power to Heat Anlage in Betrieb genommen.
 Das KEM hat zuletzt drei Photovoltaikanlagen installiert, die überwiegend dem Eigenverbrauch
dienen.

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Energiebericht 2018

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2.6 Reduktionsziele Stadt Augsburg
Nach den Vorgaben des Klima-Bündnisses, dem die Stadt Augsburg 1998 beigetreten ist, sollen seine
Mitglieder den CO2-Ausstoß - ausgehend von dem Basisjahr 1990 - alle fünf Jahre um 10 % senken. In der
folgenden Darstellung wird die Entwicklung der CO2- Emissionen der städtischen Liegenschaften mit den
bundesweiten, vom ifeu-Institut empfohlenen Emissionsfaktoren aufgezeigt (blaue Linie) und mit den
Zielvorgaben (rote Treppenstufen) verglichen.
Als Datengrundlagen dienen die Ergebnisse des vorliegenden Energieberichts wie auch die im Jahr 1998 für
das Umweltamt erstellte Studie des ifeu-Instituts „CO2-Bilanz Augsburg“.

Es zeigt sich, dass die Zielerfüllung nach bundesweiten Kriterien zum bisherigen Stand durchaus als
erfolgreich bezeichnet werden kann. Allerdings dürften, wie in 2.1 bis 2.3 ausgeführt, einige
Umstrukturierungen das Ergebnis positiv beeinflusst haben und es ist zu vermuten, dass zukünftig die
Anstrengungen verstärkt werden müssen um die Vorgaben zu erfüllen. In diesem Zusammenhang soll darauf
hingewiesen werden, dass energetische Sanierungen grundsätzlich sowohl die Technik als auch die
Gebäudehülle betreffen sollten, da diese Gebäude über Jahrzehnte noch Bestand haben und im
abweichenden Fall einem optimalen Gesamtergebnis entgegenstehen.
Würde man die lokalen Besonderheiten wie den Einsatz der umweltfreundlichen Augsburger Fernwärme und
die Abnahme von zertifiziertem Öko-Strom in die Bilanzierung einfliessen lassen, würden die Ziele
erfreulicherweise bereits zum jetzigen Zeitpunkt übererfüllt sein. Es muss allerdings davon ausgegangen
werden, dass nur der jährlich fortgeschriebene Faktor für den Bundes-Strommix, der die Zusammensetzung
verschiedenen Stromquellen berücksichtigt, geeignet ist, aussagekräftige Vergleiche zu liefern.

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Energiebericht 2018

2.7 Nettokosten nach Gebäudearten, Energiearten und Energieträger
In diesem Kapitel werden die aufgrund der Energiestatistik des KEM tatsächlich von der Stadt bezahlten,
durchschnittlichen Kosten und Preise ermittelt und dargestellt. Bei den Ausgaben für Wärme sind alle von
den Stadtwerken verrechneten Kosten – also auch die Finanzierungskosten in Form von Contractingraten –
in den Summen enthalten. Jedoch wurden bei der Berechnung der Einsparungen die Nettopreise ohne
Finanzierungskosten herangezogen.
Im Jahr 2017 liegen die bis 2013 stetig ansteigenden Gesamtausgaben für Wärme, Strom und Wasser für
die 177 Berichtsgebäude nur noch bei 12,8 Mio. € nach 13,5 Mio. € im Vorjahr und knapp 15 Mio. in 2013.
Die seit 2013 rückläufigen Gesamtausgaben sind zurück zu führen auf die entspannten Preisentwicklungen
bei Fernwärme, Erdgas und Strom (s. Grafik auf S. 16) sowie die tendenziell ansteigenden Einsparungen bei
allen drei Medien (s.Grafik auf S. 5).
Auf die Schulen allein entfallen in 2017 etwa 41% der Gesamtausgaben. Im Vergleich zum letzten Bericht
sind jetzt die Sportstätten mit 18% die neue, zweitstärkste Ausgabengruppe, gefolgt von den Ausstellungsund Veranstaltungsgebäuden (13%). Die Gemeinschafts- und Sozialgebäude, Verwaltungsgebäude und die
Werkstätten und Wirtschaftsgebäude liegen mit etwa 8% alle gleichauf.

Gesamtkosten und Einsparungen 2016 & 2017

Gebäudeart
Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude
Gemeinschafts- und Sozialgebäude
Kindertagesstätten
Sonstige Schule
Volksschulen
Sportstätten
Verwaltungsgebäude
Werkstätten, Lager und
Wirtschaftsgebäude
Friedhofsanlagen und sonstige Gebäude

Gesamt

Netto
kosten incl.
ContractingRaten
2016

Kosteneinsparung
zum
Bezugsjahr
1998

Netto
kosten incl.
ContractingRaten
2017

Kosteneinsparung
zum
Bezugsjahr
1998

[€/a]
1.789.155
1.071.229
361.880
2.989.302
2.445.976
2.324.659
934.832
1.258.271
310.991

[€]
311.372
529.795
60.791
279.973
499.946
39.993
123.771
131.245
-12.116

[€/a]
1.717.102
953.138
345.912
2.926.525
2.372.241
2.315.740
863.328
997.804
306.778

[€]
365.654
585.398
58.255
288.379
451.941
-26.491
152.739
166.936
-19.827

1.964.770 12.798.566

2.022.984

13.486.295

Für die Kosteneinsparungen in Höhe von 2 Mio. Euro sind die Schulen mit einem Anteil von 37%
verantwortlich. Entscheidende Beiträge erreichen noch mit 29% die Gemeinschafts- und Sozialgebäude – aus
bereits erläuterten Gründen – und die Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude mit 18%.
Auch wenn die Auswahl der im Energiebericht berücksichtigten Gebäude nicht ganz deckungsgleich ist mit
jenen, die bei der städtischen Haushaltsstelle „Gebäude- und Betriebsenergie“ berücksichtigt werden, so
steht doch zu vermuten, dass seit dem Ausgabenmaximum in 2013 mit 14,9 Mio. Euro eine leichte Entlastung

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Energiebericht 2018

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der Haushaltsstelle eingetreten sein sollte. Hieran dürften auch die seit dem Jahr 2014 von 2,4 Mio. Euro auf
2 Mio. Euro zurückgehenden Kosteneinsparungen nichts geändert haben.
Betrachtet man den gesamten Zeitraum seit 1998, dann sind die Kosten für Energie und Wasser - trotz der
erfolgreichen Kosteneinsparungen - um 82% gestiegen. Allerdings sind die „finanziellen Einsparungen“ noch
stärker angewachsen. Haben die prozentualen Einsparungen in 2006 noch einen Anteil von 6% an den
Gesamtausgaben, so erreichten sie mit 2 Mio. in 2017 bereits einen Anteil von 16%.
.
An diesen finanziellen Einsparungen ist die Heizenergie mit einem Anteil von knapp drei Viertel beteiligt, etwa
zwei Fünftel gehen auf das Konto der Wassereinsparungen und ein Zehntel auf die Stromreduzierung.
Mit Blick auf die dargestellten Entwicklungen kann festgestellt werden: Würde man die Einsparungen seit
Beginn der Arbeiten des KEM akkumulieren, würde man 2017 auf einen Betrag kommen, der deutlich höher
ist wie die Gesamtausgaben selbst. Dies verdeutlicht einmal mehr die Notwendigkeit, energietechnische
Investitionen möglichst früh, umfassend und effektiv umzusetzen. Jede heute eingesparte kWh macht sich
in der Zukunft bezahlt.

Die Kostenaufteilung auf der Ausgabenseite für Heizenergie, Strom und Wasser lag im Jahr 2017 bei 64%,
27% und 9%. Der teilweise unterschiedliche Anstieg der Energiepreise für die Energieformen hat an den
Kostenverhältnissen nur wenig verändert.

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Energiebericht 2018



Die Grafik spezifische Nettokosten pro Energieträgerart enthält wie immer die faktisch von der Stadt
Augsburg durchschnittlich bezahlten Preise für die Energieträger Erdgas, Fernwärme, Heizöl und Licht- und
Kraftstrom.
Im Allgemeinen kann festgestellt werden, dass die Durchschnittspreise für Energie seit Ende 1999/2000
kräftig angestiegen und seit ein paar Jahren wieder leicht zurückgegangen sind.
Die Preise für Licht- und Kraftstrom und Heizstrom haben sich aufgrund des Wegfalls der Privilegierung von
Stromheizungen angeglichen. Auf die separate Darstellung wird daher ebenfalls verzichtet. Die Preise für
Licht- und Kraftstrom sind von 2000 bis 2014 um mehr als das Doppelte gestiegen und haben bis 2017
wieder um 6% nachgelassen. Zwei Faktoren, die eine solche Entwicklung in den jüngeren Jahren prinzipiell
stützen und in die gleiche Richtung weisen, sind die etwas günstigere Verrechnung von Strom aus BHKWs
oder die durch den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen bewirkte Kostenreduzierung pro kWh.

Erdgas und Fernwärme hatten seit 1998 ebenfalls eine Steigerung des spezifischen Preises um mehr als das
Doppelte erfahren, wobei Erdgas bereits in 2008 den teuersten Preis hatte und die Fernwärme erst in 2012.
Die Fernwärme hatte danach um 16% nachgegeben und das Erdgas um 33%. Die bezahlten Erdölpreise
stiegen bis zum Jahr um deutlich mehr als das Vierfache und gingen seidem um etwa 40% zurück.
Die Preise von Holzpellets oder Hackschnitzel werden nicht aufgeführt, da hier nur geringfügige Abnahmen
durch städtische Liegenschaften erfolgen.
.
Die dargestellten, aktuellen Veränderungen der spezifischen Preise decken sich im Wesentlichen mit der
Veröffentlichung des Deutschen Städtetags „Energiepreisvergleich 2017“.

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Energiebericht 2018

3 Projekte KEM
3.1 Beispiele für erfolgreiches Verbrauchcontrolling
Eines der wichtigsten Aufgaben im KEM ist das stete
Verbrauchscontrolling, das Erfassen und Auswerten der
städtischen Energie- und Wasserverbräuche. Deshalb war es
uns auch 2016 und 2017 sehr wichtig, die vom KEM
erarbeiteten Verbrauchsinfos an die Schulen, Kindergärten
und
Verwaltungsgebäude
zu
versenden.
Die
Verbrauchsinfos sind ein sinnvoller und wichtiger
Bestandteil des Verbrauchscontrollings und führen zu
wichtigen Erkenntnissen bzw. Maßnahmen.

Kommunales Energiemanagement mit Interwatt
Kindergarten Ulrich Schiegg

Die Auswertungen zeigen deutliche Verbrauchsreduzierungen bei der Heizung, vom Jahr 2016 zum Jahr
2017. Das ist eine Folge der Maßnahmen: Einbau von 74 Stück voreinstellbaren Thermostatventilen,
hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage und Nachregulieren der Fußbodenheizung. Es konnten von 2016
zu 2017 17,4 MWh Heizenergie eingespart werden, das entspricht ca. 3,5 t CO2.

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Energiebericht 2018

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Fröbel Grundschule

Die Fröbel Grundschule war eine Schule, die im Rahmen der vom BMUB geförderten, investiven
Klimaschutzmaßnahmen mit einer neuen LED Beleuchtung ausgestattet wurde. Diese moderne effiziente
Beleuchtung spart deutlich Strom und damit CO2.
2016: 26.448 kWh
2017: 23.148 kWh

Berufsschule VI
Hier wurde bei der Verbrauchsinfo 2016 ein deutlich erhöhter Wasserverbrauch festgestellt. Eine
Untersuchung ergab, dass es sich um eine Reihe defekter Wasserspülungen bei Urinalen und WC- Anlagen
handelte. Daraufhin erfolgte ein sukzessiver Austausch dieser und der Wasserverbrauch konnte wieder
gesenkt werden.

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Energiebericht 2018

3.2 CO2 – Einsparung auf dem Stadtmarkt
Vom Frühjahr 2016 bis zum Frühjahr 2017 fanden Baumaßnahmen auf dem Stadtmarkt statt. Grund hierfür
war der Ersatz der veralteten Dampfheizungsanlage, über die bereits seit Anfang der 70-er Jahre die
Beheizung der meisten Gebäude des Stadtmarktes erfolgte. Das bestehende Dampfleitungsnetz war marode,
Ersatzteile für die Kesselanlage gab es nicht mehr und bei einem Ausfall der Anlage wären große Teile des
Stadtmarktes unbeheizt gewesen. Deshalb wurde die komplette Heizungsanlage der Gebäude auf dem
Stadtmarkt an das klimafreundliche Fernwärmenetz der Stadtwerke angeschlossen. Hierzu wurde eine
Hausanschlussstation im Heizungskeller errichtet. Alle Rohrleitungen und Heizkörper mussten an das neue
Heizsystem angepasst und deshalb ebenfalls erneuert werden.
Der größte Teil der Arbeiten erfolgte in den Kellerräumen der Gebäude und waren deshalb für viele Besucher
nicht erkennbar.

Alter Dampfkessel

Neue Heizungsverteilung

Durch diese Maßnahme wurde eine deutliche Verbrauchsreduzierung für Wärme und Strom erreicht. Ein
Vergleich der Verbrauchswerte von einem Jahr zeigt folgendes Ergebnis:
Zeit

Beheizun
g

10/2015 bis
09/2016
10/2016 bis
09/2017

Dampfkessel
Fernwärme

Ersparnis

Gesamt

Wärmeverbrauch

Kosten

Stromverbrauch

Kosten

€

CO 2
Verbrauch
Wärme
kg

kWh

€

CO 2
Verbrauch
Strom
kg

kWh/a
1.016.449

67.958,-

263.597

228.840

51.732,-

147.602

855.944

63.069,-

231.105

205.752

45.783,-

132.710

160.504
16%

5.000,7%

32.492
12%

23.088
11%

5.949,11%

14.892
10%

Der Wärmeverbrauch konnte um 16% reduziert werden. Diese Reduzierung bedingt allerdings lediglich eine
Kostenersparnis von ca. 7% für Wärme bei der Stadt, da der Fernwärmepreis der Stadtwerke höher ist als
der Gaspreis. Über 90% der Fernwärme der Stadtwerke Augsburg wird in einem Heizkraftwerk mit KraftWärme- Kopplung erzeugt. Die Fernwärme ist sauber, effizient, zuverlässig und umweltschonend. Dadurch

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Energiebericht 2018

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kommt zu der reinen Kostenersparnis hinzu, dass durch die neue Heizungsanlage deutlich CO 2 eingespart
wird. Als Grundlage für die Berechnung der CO 2- Emission wurden bundeseinheitliche Faktoren des
Umweltbundesamtes benutzt.
Die Investitionskosten für die Maßnahme lagen bei ca. 650.000,- €.
Mit dieser Maßnahme wurde nicht nur der drohende Zusammenbruch der Beheizung der Gebäude des
Stadtmarktes verhindert, sondern es wurde gleichermaßen ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

3.3 Energiemanagementfonds - Gesamtübersicht
Über den Energiemanagementfonds der Stadt wurden auch 2016 und 2017 wieder einige Maßnahmen
umgesetzt.
Die
Finanzmittel
wurden
dazu
genutzt,
Energieeinsparungen
zu
erzielen,
Energiemanagementmaßnahmen umzusetzen oder auch umweltgerechte Vorgaben aus Gesetzen zu
erfüllen. Dabei handelte es sich um Finanzmittel in nachfolgender Höhe:

2007

260.785

2008

414.556

2009

204.173

2010

461.374

2011

596.429

2012

468.846

2013

1.001.349

2014

430.000

2015

430.000

2016

350.000

2017

450.000

Nachfolgend ein Teil der Maßnahmen, die 2016/17 vollständig bzw. anteilig mit Geldern aus dem EMF
durchgeführt wurden:







In der Kindertagesstätte Ulrich- Schiegg- Str. wurden neue Thermostatventile eingebaut und es
erfolgte ein hydraulischer Abgleich am Heizungssystem.
Die Kindertagesstätte Hermann- Köhl- Str. erhielt in einigen Räumen eine effiziente LED Beleuchtung
Anfertigen eines Standortgutachtens für eine Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Kindergartens
in der Fabrikstr.
Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage und Einbau von neuen voreinstellbaren
Thermostatventilen in der St. Max Grundschule
Planung und Bau einer PV- Anlage auf dem Neubau der Wittelsbacher Grundschule
Erneuerung der Beleuchtung in der Wittelsbacher Grundschule, der Fröbel Grundschule, der Heinrich
von Buz Realschule und der Eislaufhalle Haunstetten. Hier wurden im Rahmen der Förderung von
investiven Klimaschutzmaßnahmen energieeffiziente LED Beleuchtungen eingebaut. Die
Maßnahmen wurden vom BMUB mit 30% bzw. 40% der förderfähigen Kosten bezuschusst, weil über
50 % des klimaschädlichen CO2- Gases damit eingespart wurden.

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Energiebericht 2018

3.4 Investive Klimaschutzmaßnahmen durch das BMUB gefördert
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert seit mehreren Jahren
Investive Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Reduzierung der CO2 Emission führen. Hier hat das KEM
für die Stadt Augsburg bereits eine Vielzahl von Förderanträgen gestellt:
Förderanträge BMUB Investive Klimaschutzmaßnahmen
Förderfähige
Gesamtkosten
beantragt

Festgestellte
zugesagter
Förderquote Förderbetrag Bewilligungszeitraum Gesamtkosten

erhaltener
Förderbetrag

€

€

205.000,00

40,00%

82.000,00

06/2013 - 09/2014

205.000,00

82.000,00

VN

Innenbeleuchtung

39.930,06

40,00%

15.972,02

01/2014 - 12/2014

38.878,71

15.551,02

VN

Agnes Bernauer RS

Innenbeleuchtung

184.706,28

40,00%

73.882,51

01/2014 - 12/2014

135.965,89

54.386,36

VN

Toskanische Säulenhalle

Innenbeleuchtung

80.625,00

30,00%

24.187,00

08/2014 - 12/2014

68.710,11

20.613,03

VN

Kindergarten Dudenstraße

Innenbeleuchtung

48.398,00

30,00%

14.519,00

01/2015 - 12/2015

30.075,16

9.022,55

VN

Rudolf-Diesel- Gymnasium

Lüftungsanlage

108.646,99

25,00%

27.161,75

04/2015 - 06/2016

107.497,06

26.874,27

VN

Wittelsbacher VS

Innenbeleuchtung

110.781,00

30,00%

33.234,00

01/2016 - 12/2016

75.708,00

22.712,51

VN

Bebo Wager Berufsschule

Flurbeleuchtung

304.952,00

40,00%

182.971,00

03/2017 - 08/2019

Eislaufhalle Haunstetten

Innenbeleuchtung

61.220,00

40,00%

24.488,00

01/2017 - 12/2017

37.697,72

15.079,09

VN

Fröbel Grundschule

Innenbeleuchtung

40.653,00

40,00%

16.261,00

06/2017 - 12/2017

38.904,00

15.561,60

VN

Heinrich von Buz RS

Innenbeleuchtung

172.729,00

40,00%

69.092,00

07/2017 - 06/2018

165.701,43

66.280,57

VN

diverse Schulen

Küchenausstattung

13.660,00

40,00%

5.464,00

09/2017 - 08/2018

12.177,18

4.524,27

VN

Elias Holl GS

Innenbeleuchtung

73.668,00

40,00%

29.467,00

03/2018 - 02/2019

Bescheid

Martinschule

Innenbeleuchtung

40.897,00

40,00%

16.359,00

03/2018 - 02/2019

Bescheid

Simpertschule

Innenbeleuchtung

55.077,00

40,00%

22.031,00

03/2018 - 02/2019

Bescheid

GS Vor dem Roten Tor

Innenbeleuchtung

117.423,00

40,00%

46.969,00

03/2018 - 02/2019

Bescheid

VS Hochzoll Süd

Innenbeleuchtung

29.338,00

40,00%

11.735,00

03/2018 - 02/2019

Bescheid

diverse Kindergärten

Küchenausstattung

18.300,00

40,00%

7.320,00

09/2018 - 08/2019

Bescheid

Schießgrabenstr. 4

Innenbeleuchtung

74.664,00

30,00%

22.399,20

06/2018 - 05/2019

Maßnahme

Objekt
Curt- Frenzel Stadion

Stadionbeleuchtung

VS Hammerschmiede

Gesamt

€

€

1.780.668,33

725.512,48

Bescheid

Bescheid
916.315,26

332.605,27

*VN: Verwendungsnachweis

Im Bereich der Innenbeleuchtung wurde der Einbau von kompletten LED Leuchten gefördert. Die
Förderquote betrug je nach Jahr der Antragstellung zwischen 30 und 40%. Im Bereich der Erneuerung von
ineffizienten Lüftungsanlagen durch neue effiziente Anlagen mit Wärmerückgewinnung betrug die
Förderquote 25 %. Insgesamt erhielt (bzw. erhält) die Stadt Fördermittel vom BMUB von ca. 725.500,- € und
erspart sich durch die neuen Anlagen einen Großteil an Energiekosten für die Beleuchtung in den
entsprechenden Gebäuden.
Dieses Aufgabenfeld hat in den letzten beiden Jahren einen großen Teil an Personal beansprucht, aber es
konnte auch die Beleuchtung in sehr vielen Schulen deutlich verbessert und effizienter gestaltet werden.

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Energiebericht 2018

3.5 Erneuerbare Energien in Augsburg
Im Jahr 2009 wurde die Zuständigkeit für Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern dem Kommunalen
Energiemanagement zugeschrieben. Von da an wurden vom KEM die städtischen Dachflächen auf die
Möglichkeit hin untersucht, auf ihnen PV- Analgen zu errichten. Da allerdings keine Finanzmittel hierfür da
waren, wurden die Dachflächen an Investoren verpachtet. Dadurch konnten für die Stadt
Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 1,6 MWp errichtet werden. In 2017 wurden 1,86 Mio. kWh
Strom umweltfreundlich über diese Anlagen erzeugt.
Die größten Anlagen befinden sich auf den Dächern der




Berufsschule VI mit 251 kWp
Centerville GS mit 222 kWp
Herrenbach GS mit 163 kWp

Durch die sinkende Einspeisevergütung wurde es schwieriger Investoren für eine PV Anlage zu finden.
Seit 2013 errichtet das KEM mit Mitteln aus dem EMF eigene städtische PV- Anlagen mit dem Ziel eines
größtmöglichen Eigenverbrauches. So konnten bereits 5 Anlagen fertig gestellt werden und weitere sind in
Planung bzw. Ausschreibung.
Am Beispiel der 2013 errichteten Anlage auf dem Dach der GS Kriegshaber soll die Wirtschaftlichkeit
verdeutlicht werden:

Leistung der Anlage:

46 kWp
(Ost- West-Anl.)

Erzeugung 2017:

44.263 kWh

davon: Einspeisung:
23.435 kWh
davon: Eigenverbrauch: 20.828 kWh
Eingesparte Stromkosten
3.200,- €
(abzgl. Unkosten)
Einspeisevergütung
(0,13 €/kWh):

3.050,- €

Die Investitionskosten der Anlage betrugen 68.000,- €, somit ergibt sich eine Amortisation von ca. 11 Jahren.
2018 soll eine Stromspeicheranlage als Batterie mit einer Leistung von 49 kWh nachgerüstet werden, um
den Eigenverbrauch noch zu erhöhen. Dies wird ein Pilotprojekt mit den Stadtwerken Augsburg.

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Energiebericht 2018

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3.6 Aktivitäten im Öko-Schulprogramm
Das Öko-Schulprogramm (ÖSP) ist ein Energieeinsparprogramm für die öffentlichen Schulen der Stadt
Augsburg, welches vom KEM im Hochbauamt der Stadt Augsburg im Auftrag des Bildungsreferates
durchgeführt wird. Die Umweltstation Augsburg ist über das Partner-Projekt „Prima Klima“ pädagogisch
beratend und unterstützend tätig. Interessierte Lehrer/innen, Schüler/innen und Hausmeister sind als die
zentralen Akteure in das ÖSP eingebunden und sorgen für die Durchführung von Projekten zu den Themen
Klimaschutz und Energieeinsparung. Das KEM setzt durch verschiedene Initiativen Akzente und Anreize für
die Schulen um das Engagement zu fördern.

3.6.1 Auszeichnung der Prima Klima Schulen 2017 und 2018
Die besten drei Schulen werden jährlich im Rahmen einer Auszeichnungsfeier vom Bildungsreferenten Herrn
Köhler geehrt.

Prima-Klima Auszeichnung 2017
Am 18.07.17 wurden im Fürstenzimmer II des Rathauses die drei Schulen ausgezeichnet, die 2016
besondere, hervorragende und nachhaltige Projekte eingereicht haben. Geehrt wurden folgende Schulen:
An allen drei Schulen besteht das erfolgreiche Energie-Effizienz-Team aus Schulleitung, Hausmeister, Lehrern
und Schülern die gemeinsam umwelt- und klimafreundliches Verhalten fördern und fordern. Anbei sind je
zwei Beispiele der erfolgreichen Projekte:
Werner-von-Siemens-Mittelschule:




Unserem Planeten Erde und dem Klimawandel
Dazu wurde als Fachmann Herr Hager von der Universität Augsburg ins Haus geholt, es wurde viel
diskutiert und eine Lernzielkontrolle durchgeführt. Herr Hager verstand es offensichtlich den
Klimawandel anschaulich und abwechslungsreich zu erklären und den Schülern gute Argumente an
die Hand zu geben um das Klima zu schützen.
Energierundgang
In der Dokumentation wurden bei nahezu allen Punkten der Bestandsaufnahme Lösungsansätze
präsentiert und der Stand von erwünschten oder bereits erzielten Veränderungen festgehalten.

Heinrich-Von-Buz Realschule:


Entwicklung eines Gesellschaftsspiels mit dem Titel „Megacities“. Die Schüler hatten die Aufgabe, sich
mit grundlegenden Bedürfnissen einer Stadt zu beschäftigen und sich zu überlegen, woher die nötige
Energie kommt und was mit dem Abfall geschieht. Mit der selbstständigen Recherche, der
Entwicklung
einer
durchdachten
Spieleanleitung
und
der
Einbindung
wichtiger
Hintergrundinformationen wurde hier selber ein pädagogisches Spiel entwickelt



Textiles Wasser oder wie ökologisch ist unserer Kleidung?
Zur Beantwortung dieser Frage gingen Schüler nach Unterrichtsschluss durch ausgewählte
Kleidungsgeschäfte in Augsburg (z.B. Ein Weltladen, Degree clothing oder Vinty’s second hand); hier
wurde gestöbert und sich ganz nebenbei zu den Fragen aus der Arbeitsmappe der Umweltstation
und der Uni Augsburg zum Thema „Textilien auf der Spur“ informiert. Und wenn diese Fragen dort
nicht erschöpfend waren, dann sogar neue und interessantere Fragen dazu entwickelt.

Seite 23 von 34



Energiebericht 2018

Friedrich-Ebert-Grundschule




Energiedetektive
Die Ausbildung der Energiedetektive ist in der 4. Klasse der Friedrich Ebert Grundschule ein fester
Bestandteil geworden. Die Energiedetektive der 4. Klassen zeigen dabei den Schülern aus der 1.
Klasse worauf es beim Müll sammeln ankommt. Dabei wird eng mit den Pausenengeln
zusammengearbeitet, die für ein friedliches Miteinander in der Schule sorgen.
Streuobstwiese - Bienen
Auf der eigenen Streuobstwiese wurden u.a. Apfelbäume bestäubt und so vieles über die
Zusammenhänge von Apfelblüte, Bienen und Umwelt- und Klimaschutz gelernt. Es wurde ein Film
mit dem Bayerischen Rundfunk auf der Streuobstwiese der Schule über das Thema „Bienen“ gedreht.

Prima-Klima Auszeichnung 2018
Auch 2017 engagierten sich die Augsburger Schulen für den Klimaschutz und Energieeinsparung. Es
wurden Projekte von 36 Schulen (Rekord, über die Hälfte der Augsburg Schulen) eingereicht. Am 17.07.18
wurden die drei Besten als „Prima Klima Schule 2017“ im Fürstenzimmer II im Augsburg Rathaus durch
den Bildungsreferenten Herrn Köhler ausgezeichnet und geehrt.
An allen drei Schulen besteht ein erfolgreiches Energie-Effizienz-Team, das gemeinsam umwelt- und
klimafreundliches Verhalten fördert und fordert. Anbei nur je zwei Beispiele der erfolgreichen Projekte:
Berufsschule IV




Lernplattform Moodle
Hier können die Lehrerkollegen alle wichtigen Informationen zum Öko-Schulprogramm und zu Prima
Klima einsehen, sowie eine Menge anregender Projekt- oder Unterrichtsvorschläge zu
Umweltthemen einsehen.
Energiemanager, Reinigungsdienst, Energierundgänge
Fast in allen Klassen wurden Energiemanager installiert, sowie ein extra Reinigungsdienst für das
Schulhaus. Es wurden fachkundige Energierundgänge mit H. Dehnhardt von der Umweltstation
durchgeführt. Die Energiemanager wurden in einem Kurs speziell geschult und auf die Einhaltung
der Regeln zum Energiesparen eingeschworen. Den Abschluss dieser Schulung bildete ein Quiz mit
Bewertung der Ergebnisse.

Werner-von-Siemens-Mittelschule:
Die Werner-Von-Siemens-Mittelschule hat es auf beeindruckende Weise geschafft, das Engagement aus
dem Vorjahr nochmals zu steigern und zu verbessern.




effizientes Mülltrennsystem an der Schule installieren und Energie und Wasser sparen
Mitglieder der Natur und Umwelt AG gingen mit selbst geschaffenen Plakaten in die Klassen und
erläuterten z.B. warum es wichtig ist, das Klima zu schützen und was in den Klassenzimmern dafür
getan werden kann. Zur Durchführung der Regeln beim Mülltrennen und Energiesparen wurden
spezielle Dienste eingesetzt. Im Nachhinein wurde auch kontrolliert inwieweit die Regeln eingehalten
wurden.
umweltbewusstes Verhalten im privaten Haushalt
Bei allen Projekten an der Schule wurde auch der Zusammenhang zum Umwelt- und Klimaschutz in
vorbildlicher Weise herausgearbeitet. Also nicht einfach nur TUN, sondern auch die Zusammenhänge
VERSTEHEN ist angesagt. Und bei so viel Engagement ist natürlich klar, dass die Erkenntnisse nicht
vor den Familien der Schüler haltmachen. Dafür sorgte dieses Projekt.

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Energiebericht 2018



Grundschule Herrenbach:




Beobachten, wie die Natur funktioniert: Das Wetter!
Die Kräfte der Natur kennenlernen - im Rahmen des HSU-Unterrichts wurde eine
Wetterbeobachtungsstation selbst hergestellt. Gelernt wurde, welche verschiedenen
Erscheinungsformen unterschiedliche Wetterlagen hervorbringen, wie z.B. Stürme und
Überschwemmungen. Es wurde erfahren, dass der Mensch nicht ganz unschuldig ist an manchen
extremen Wetterlagen und einen Einfluss ausübt.
Mit der Natur arbeiten: Solarenergie und Autoflitzer
Die Klasse 4b baute verschiedene Solarmobile und nahm an dem Wettbewerb „Solar Mobil“ des
Jakob Fugger Gymnasiums teil. Wichtige Ziele waren sowohl die Kraft der Sonne besser zu verstehen
als auch möglichst umweltfreundliche Materialien zu verwenden.

3.6.2 Energiespardorf - Spielend zur besseren Energiebilanz
Von Montag, den 26.06.17 bis Freitag, den 30.06.17 gastierte im Seminarraum des Botanischen Gartens das
Energiespardorf des BUND Naturschutz in Bayern e.V.! Ebenfalls zu Gast waren nacheinander neun
Schulklassen aus allen Schulzweigen, die jeweils vor- und nachmittags von einem Dozenten des BUND in
das selbstständige Erforschen von Energiethemen - und deren Zusammenhänge im Umfeld einer Gemeinde
- eingeführt wurden. Im Rahmen einer etwa dreistündigen Veranstaltung erhielten die Schüler zunächst eine
kleine Grundausbildung, ehe sie als Bürgermeister, Gemeinderäte, Bürger, Bauern, Kraftwerksbetreiber und
Handwerker die Zukunft der Energieversorgung ihrer Gemeinde aus unterschiedlichen Interessenslagen
(„Rollen“) bewerteten, diskutierten und schließlich im Rahmen eines Kompromisses in die Wege leiteten.
Als Entscheidungsgrundlage diente ihnen ein mit Niederspannung versorgtes Modelldorf, das auf einem 7,5
m2 großen Holzbrett steht. Dort gab es Häuser, Betriebe und Felder, deren Größe und Zusammenstellung
immer neugestaltet wurden. Zum einen konnten die frisch gebackenen Gemeinderäte zwischen
verschiedenen Energieversorgungsarten wählen (Strom aus Großkraftwerken, Photovoltaikanlagen,
Windenergieanlagen, Biogasanlagen, …), zum anderen den Energieverbrauch der einzelnen Bürger
beeinflussen indem sie z.B. durch einen Gemeinderatsbeschluss alle alten stromfressenden Kühlgeräte
ersetzen ließen. Der resultierende Energieverbrauch der Gemeinde wurde nebst CO 2 – Ausstoß und

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

Energiebericht 2018

Energiekosten live auf eine Leinwand
übertragen.
Die
Auswirkungen
der
Entscheidungen waren sofort sichtbar.
Aufgabe und Ziel der teilnehmenden
Schulklassen war es, eine wirtschaftlich
gesunde und möglichst CO2 – arme
Energieversorgung ihrer Gemeinde sicher zu
stellen.
Allen Teilnehmern hat die Veranstaltung gut
gefallen, vor allem auch weil die
Zusammenhänge
zum
Thema
Energienutzung und Umweltgeschehen
transparent veranschaulicht wurden.

3.6.3 KLAK Fahrradkino-Tour in Augsburg
Am 9. Juli 2018 machte das „Fahrradkino“ im Rahmen seiner Deutschlandtour auf dem Augsburger
Domvorplatz halt. Es wurden Kurzfilme zum Thema Mobilität, Konsum und Nachhaltigkeit gezeigt und es
gab ein buntes Begleitprogramm. Das Besondere: Die Zuschauer*innen produzierten mit Fahrrädern den
Strom für Ton und Bild selbst! Angeboten wurden elf Kurzfilme – von Animations- über Trickfilm bis zum
Märchendrama und Dokumentarfilm. Inhaltlich gingen die Filme auf die Suche nach Alternativen zu unserem
derzeitigen konsumgesteuerten und umweltbelastenden Alltag und zeigten kreative Lösungen im Umgang
mit den Themen Energie, Mobilität und Konsum.

Am nächsten Tag zog das Kino in den
Stadtwerkesaal um. Hier stand es für die
Augsburger
Schüler
mit
einem
pädagogischen
Begleitprogramm
zur
Verfügung. Die Schüler erstrampelten sich
die Filme mit einer großen Begeisterung und
nahmen sich auch viele Informationen zu
den Themen mit. Besonders überraschend
war für sie, dass es ziemlich schwer ist,
erstens den benötigten Strom herzustellen
und zweites auch auf diesem Level zu halten,
damit das Fahrradkino funktionieren konnte.
Das Fahrrad-Kino in Augsburg war Teil des
Projekts „KLimaAktionsKino“(KLAK) des
Unabhängigen Instituts für Umweltfragen
e.V. und des Vereins Solare Zukunft. Es besuchte 16 deutsche Städte und wird gefördert vom
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen
Klimaschutzinitiative.
Für die Unterstützung möchten wir uns bei den Stadtwerken Augsburg, der Umweltstation Augsburg, der
Lokale Agenda 21, dem ADFC Kreisverband Augsburg, Greenpeace, BIKEKITCHEN Augsburg, der Universität
Augsburg und beim KLAK-Team bedanken.

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

Energiebericht 2018

3.7 Mein Weg zum Energiedetektiv – die Erfolgsgeschichte geht weiter
Neben einer theoretischen Einführung zum Thema steht im Mittelpunkt das praktische Erleben. Hier wird an
Stationen anschaulich gezeigt, wie der Energiemesskoffer effektiv den Energiedetektiv in der Praxis
unterstützt. Mit diesem Wissen können die Schüler gezielt vor Ort überprüfen, Messungen und
Auswertungen durchführen. Da wird nach versteckten Energiefressern und unnötigen Verbrauchern bei
Strom, Licht und Wärme gefahndet. Die Veranstaltung teilt sich in zwei Altersgruppen und berücksichtigt
deren unterschiedliche Fähigkeiten.
Während die Energiedetektive im November 2010 noch mit zwei Nachmittagen an den Start gingen war die
Nachfrage so groß, dass im November 2013 die Veranstaltung dann auf drei Nachmittage ausgeweitet
wurde. Immer unter dem Motto: „Entdecken. Lernen. Spaß haben“ wurden von 2010 bis einschließlich 2017
an insgesamt 23 Nachmittagen, in ca. 60 Stunden, ca. 973 Energiedetektive plus den zugehörigen
Lehrkräften ausgebildet.

Fotos swa (Wärmebildkamera)
Die Ausbildung zum Energiedetektiv ist ein Angebot der Stadtwerke Augsburg in Zusammenarbeit mit dem
Kommunalen Energiemanagement der Stadt Augsburg und verfolgt folgende Ziele:
 Sensibilisierung für das große Thema Klimaschutz bei dem wichtigen Bereich der
Energieeinsparung im Gebäude.
 Besseres Verständnis bei Strom, Licht, Wärme und konkrete Einsparmöglichkeiten speziell im
Zusammenhang zwischen dem Verhalten der Nutzer, der Technik und dem Gebäude entwickeln.
 Teamarbeit sowie selbstständiges und motiviertes Arbeiten stärken.
 Basiswissen für Beiträge zum Ökoschulprogramm und für schulische Projektarbeit erarbeiten.
 Stärkung darin, dass durch engagiertes Verhalten Vorbildfunkton für den Klimaschutz
wahrgenommen wird. (Nachhaltigkeit).

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

Energiebericht 2018

4 Anlage
4.1 Liste Gebäudestamm
lfd. Gebart Gebäudeart
Nr.
Nr.

EL_Bez

Adresse

BGFe

Bert-Brecht-Stiftung

Auf dem Rain 7

344 m2

Brecht Bühne

Kasernstraße 4

1800 m2

Freilichttheater

Am Roten Tor 5

1 m2

Holbeinhaus

Vorderer Lech 20

421 m2

Kongresshalle

Gögginger Str. 10

10500 m2

Maximilianmuseum

Fuggerplatz 1

4749 m2

Mozarthaus

Frauentorstr. 30

280 m2

Naturmuseum

Im Thäle 3

3742 m2

Römisches Museum

Dominikanergasse 15

3436 m2

Schaezlerpalais

Maximilianstr. 46

3116 m2

Staats- u. Stadtbibliothek

Schaezlerstr. 25

1300 m2

Stadtarchiv

Fuggerstr. 12

2975 m2

Stadtbücherei

Ernst-Reuter-Platz 1

5082 m2

Stadtteilbibliothek

Von-Cobres-Str. 1

677 m2

Stadttheater

Kennedyplatz 1

6100 m2

Zeughaus

Zeugplatz 4

4878 m2
12500 m2

1

1

2

1

3

1

4

1

5

1

6

1

7

1

8

1

9

1

10

1

11

1

12

1

13

1

14

1

15

1

16

1

AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE
AUSSTELLUNGS- UND
VERANSTALTUNGSGEBÄUDE

17

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Anna-Hintermayr-Stift

Fritz-Hintermayerstrasse 7

18

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze fabrik

Schackstraße 40c

724 m2

19

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze H2o

Zollernstr. 41

740 m2

20

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze k15

Kanalstraße 15

562 m2

21

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze linie 3

Stadtbergerstraße 19

740 m2

22

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze oase

Wiesenstraße 9

184 m2

23

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze r33

Rockensteinstraße 33

581 m2

24

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Juze südstern

Albert-Einstein-Straße 10a

120 m2

25

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Äußere Uferstr. 211

26

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Landfahrerplatz
Paritätisches Hospital-Stift
St. Margaret

27

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

28

2

29

2

Beim Rabenbad 5

12565 m2
12244 m2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Paritätisches St. Jakobs-Stift Mittlerer Lech 5
Paritätisches St. ServatiusStift
Windprechtstrasse 32

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Sander-Stift

11375 m2

Zollernstraße 83-85

14262 m2

Seite 28 von 34



Energiebericht 2018

30

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Begegnungszentrum
Salzmannschule

Neuschwansteinstr. 23a

1180 m2

31

2

GEMEINSCHAFTS- UND SOZIALGEBÄUDE

Bundesleistungszentrum

Am Eiskanal 30a

2942 m2

32

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Hort - Bleicherbreite

Bleicherbreite 3

1160 m2

33

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kindergarten Altstadt e.V.

Hunoldsgraben 27

802 m2

34

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Dr.-Dürrwanger-Str.

Dr.-Dürrwanger-Str. 42

975 m2

35

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Dudenstr.

Dudenstr. 3

1235 m2

36

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Eichlerstr.

Eichlerstr. 3

1280 m2

37

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Euler-Chelpin-Str.

Euler-Chelpin-Str. 25

1113 m2

38

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Fabrikstr.

Fabrikstr. 4

1174 m2

39

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Hermann-Köhl-Str.

Hermann-Köhl-Str. 2

1588 m2

40

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Herrenbachstr.

Herrenbachstr. 24 1/2

1140 m2

41

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Hessenbachstr.

Hessenbachstr. 29f

877 m2

42

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Immelmannstr.

Immelmannstr. 2

1179 m2

43

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Johann-Strauß-Str.

Johann-Strauß-Str. 11a

1139 m2

44

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Josef-Felder-Str.

Josef-Felder-Str. 29

877 m2

45

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Josef-Priller-Str.

Josef-Priller-Str. 21a

1169 m2

46

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Langemarckstr.

Langemarckstr. 13c

1125 m2

47

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Lützowstr.

Lützowstr. 50 1/2

247 m2

48

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Meisenweg

Meisenweg 1

1042 m2

49

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Mittenwalder-Str.

Mittenwalder Str. 27

1054 m2

50

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Reischlestr.

Reischlestr. 51

1039 m2

51

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Remßhartgäßchen

Remshartgäßchen 6

812 m2

52

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Schleiermacherstr.

Schleiermacherstr. 9

1178 m2

53

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Schönbachstr.

Schönbachstr. 124

1153 m2

54

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Ulmer Str. 182a

Ulmer Str. 182a

1105 m2

55

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Kita - Ulrich-Schiegg-Str.

Ulrich-Schiegg-Str. 18

1419 m2

56

3

KINDERTAGESSTÄTTEN

Montessori-Kinderhaus

Hans-Nagel-Gasse 3

272 m2

57

4

SONSTIGE SCHULEN

Berufsschule I,II,V,VII

Haunstetter Str. 66

37178 m2

58

4

SONSTIGE SCHULEN

Berufsschule III

Predigerberg 1

5192 m2

59

4

SONSTIGE SCHULEN

Haunstetter Str. 59

14778 m2

60

4

SONSTIGE SCHULEN

Maximilianstr. 79

2407 m2

61

4

SONSTIGE SCHULEN

Berufsschule VI
Fachakademie f.
Hauswirtschaft
FS Martinschule Pestalozzistr.

Pestalozzistr. 12

5417 m2

62

4

SONSTIGE SCHULEN

Gymnasium bei St. Anna

Schertlinstr. 7

12054 m2

63

4

SONSTIGE SCHULEN

Gymnasium St. Stephan Ab Gallusplatz 2

6225 m2

64

4

SONSTIGE SCHULEN

Gymnasium St.Stephan Nb Stephansgasse 3

3247 m2

65

4

SONSTIGE SCHULEN

Holbein Gymnasium

Hallstr. 5 & 10

11122 m2

66

4

SONSTIGE SCHULEN

Kriemhildenstr. 5

11680 m2

67

4

SONSTIGE SCHULEN

Jakob Fugger Gymnasium
Leopold Mozart
Konservatorium

Maximilianstr. 59

3656 m2

68

4

SONSTIGE SCHULEN

Maria Theresia Gymnasium Gutenbergstr. 1

7007 m2

69

4

SONSTIGE SCHULEN

Maria Theresia Gymnasium Gutenbergstr. 3

911 m2

70

4

SONSTIGE SCHULEN

Pankratius-Schule

4206 m2

Kurt-Schumacher-Str. 69a

Seite 29 von 34



Energiebericht 2018

71

4

SONSTIGE SCHULEN

Peutinger Gymnasium

An der Blauen Kappe 10

10932 m2

72

4

SONSTIGE SCHULEN

RS Agnes Bernauer

Auf dem Kreuz 36

6413 m2

73

4

SONSTIGE SCHULEN

RS Bertold Brecht

Völkstr. 20

7037 m2

74

4

SONSTIGE SCHULEN

RS Heinrich-von-Buz

Eschenhofstr. 5

8703 m2

75

4

SONSTIGE SCHULEN

Rudolf Diesel Gymnasium

Peterhofstr. 9

13295 m2

76

4

SONSTIGE SCHULEN

29251 m2

77

4

SONSTIGE SCHULEN

RWS & staatl. FosBos
Alter Postweg 86a
Stadtbuecherei/Peutinger
Gymn. ab Schuljahr 2009/10 Gutenbergstr. 2

78

4

SONSTIGE SCHULEN

Ulrichschule

Maximilianstr. 52

5613 m2

79

4

SONSTIGE SCHULEN

Welserschule BS IV

Jesuitengasse 14

7235 m2

80

5

VOLKSSCHULEN

VS Albert Einstein

Albert-Einstein-Str. 10

7903 m2

81

5

VOLKSSCHULEN

VS Bärenkeller

Bärenstr. 15

8701 m2

82

5

VOLKSSCHULEN

VS Birkenau

Soldnerstr. 35

5011 m2

83

5

VOLKSSCHULEN

VS Bleriot

Bleriotstr. 41

4729 m2

84

5

VOLKSSCHULEN

VS Centerville

Columbusstr. 12

7639 m2

85

5

VOLKSSCHULEN

VS Drei-Auen

Drei-Auen-Platz 1

5679 m2

86

5

VOLKSSCHULEN

VS Eichendorff

Georg-Käß-Platz 1

2922 m2

87

5

VOLKSSCHULEN

VS Elias Holl

Obere Jakobermauer 18

5904 m2

88

5

VOLKSSCHULEN

VS Firnhaberau

Hubertusplatz 5

7568 m2

89

5

VOLKSSCHULEN

VS Friedrich Ebert

Friedrich-Ebert-Str. 14

14731 m2

90

5

VOLKSSCHULEN

VS Fröbel

Siebenbürgenstr. 19

4343 m2

91

5

VOLKSSCHULEN

VS Goethe

Schleiermacherstr. 7

4104 m2

92

5

VOLKSSCHULEN

VS Göggingen West

Von-Cobres-Str. 5

5950 m2

93

5

VOLKSSCHULEN

VS Hammerschmiede

Pappelweg 8

3684 m2

94

5

VOLKSSCHULEN

VS Hans Adlhoch

Hans-Adlhoch-Str. 34

8655 m2

95

5

VOLKSSCHULEN

VS Herrenbach

Herrenbachstr. 41

9176 m2

96

5

VOLKSSCHULEN

VS Herrenbach GS

Hornungstr. 1

490 m2

97

5

VOLKSSCHULEN

VS Hochzoll Süd

Höfatsstr. 27

5959 m2

98

5

VOLKSSCHULEN

VS Inningen

Hohenstaufenstr. 8

2878 m2

99

5

VOLKSSCHULEN

VS Johann-Strauss

Johann-Strauss-Str. 1

4937 m2

100

5

VOLKSSCHULEN

VS Kapellen

Kapellenstr. 20

5806 m2

101

5

VOLKSSCHULEN

VS Kerschensteiner

Von-Richthofen-Str. 1

7940 m2

102

5

VOLKSSCHULEN

VS Luitpold

Brunnenstr. 8

3553 m2

103

5

VOLKSSCHULEN

VS Schiller

Schackstr. 36

8720 m2

104

5

VOLKSSCHULEN

VS St. Anna

Schaezlerstr. 26

3901 m2

105

5

VOLKSSCHULEN

VS St. Georg

Auf dem Kreuz 25

6679 m2

106

5

VOLKSSCHULEN

VS St. Max

Gänsbühl 22

3422 m2

107

5

VOLKSSCHULEN

VS Vor dem Roten Tor

Rote-Torwall-Str. 14

7559 m2

108

5

VOLKSSCHULEN

VS Werner Egk

Hirblinger Str. 2a

4898 m2

109

5

VOLKSSCHULEN

VS Werner-Von-Siemens

Neuschwansteinstr. 23

14087 m2

110

5

VOLKSSCHULEN

VS Westpark

Grasiger Weg 8

4694 m2

111

5

VOLKSSCHULEN

VS Wittelsbacher

Elisenstr. 5

6279 m2

112

6

SPORTSSTÄTTEN

An der Lechbrücke

Lechhauser Str. 34

113

6

SPORTSSTÄTTEN

Bärenkellerbad

Oberer Schleisweg 15

1424 m2

1 m2
2119 m2

Seite 30 von 34



Energiebericht 2018

114

6

SPORTSSTÄTTEN

Curt-Frenzel Eisstadion

Senkelbachstr. 2

3600 m2

115

6

SPORTSSTÄTTEN

Eisstadion Haunstetten

Sportplatzstr. 2

1800 m2

116

6

SPORTSSTÄTTEN

Stauffenbergstr. 1

1051 m2

117

6

SPORTSSTÄTTEN

Ernst-Lehner-Stadion
Frei- und Hallenbad Schwimmschulstr.

Schwimmschulstr. 3-7

3186 m2

118

6

SPORTSSTÄTTEN

Rosenau-Stadion

Christoph-v.-Schmid-Str. 10

2022 m2

119

6

SPORTSSTÄTTEN

Spickelbad

Siebentischstr. 4

550 m2

120

6

SPORTSSTÄTTEN

Sportanlage Göggingen

Pfarrer-Bogner-Str. 20

845 m2

121

6

SPORTSSTÄTTEN

Sportanlage Haunstetten

Unterer Talweg 100

1015 m2

122

6

SPORTSSTÄTTEN

Ilsungstr. 15a

2100 m2

123

6

SPORTSSTÄTTEN

Sportanlage Süd
Sporthalle an der
Königseestr.

Königseestr. 10

916 m2

124

6

SPORTSSTÄTTEN

Sporthalle Augsburg

Ulrich-Hofmaier-Str. 30

5610 m2

125

6

SPORTSSTÄTTEN

Sporthalle Göggingen

5496 m2

126

6

SPORTSSTÄTTEN

Sporthalle Haunstetten

Anton-Bezler-Str. 2
Johann-Strauss-Str. 1a / KarlRommel Weg 11

127

6

SPORTSSTÄTTEN

4067 m2

128

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Stadtbad
Leonhardsberg 15
Amt für Kinder, Jugend und
Familie
Prinzregentenstr. 11

129

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

3880 m2

130

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

131

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Amt für Soziale Leistungen Hinter der Metzg 6
Amt für Statistik und
Stadtentwicklung
Bahnhofstr. 18 1/3
ehem. Kuka-Halle Bürgerbüro
Ulmer Straße 72

132

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Fernsprechzentrale (ehem.) Annastr. 16a

609 m2

133

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Tattenbachstr. 15

1692 m2

134

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Hoher Weg 8

1875 m2

135

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Forstverwaltung
Gesundheitsamt - Hoher
Weg
Gesundheitsamt Karmelitengasse

Karmelitengasse 11

1476 m2

136

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Grottenau

Grottenau 1

16399 m2

137

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Rathaus

Rathausplatz 2

7861 m2

138

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Hohenstaufenstr. 1

587 m2

139

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Gögginger Str. 59

2788 m2

140

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Rathaus Inningen (ehem.)
Schulverwaltungsamt
Gögginger Str. 59
Städtische Bühnen Verwaltung

Kasernstr. 2 - 4

3063 m2

141

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Stadtjugendring

Schwibbogenplatz 1

1260 m2

142

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Stadtverwaltung Augsburg Maximilianstr. 6

2633 m2

143

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Standesamt

Maximilianstr. 69

1412 m2

144

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Tiefbauamt

Annastr. 16

4332 m2

145

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Vermessungsamt

Holbeinstr. 9

864 m2

146

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Verwaltungsgebäude I

Rathausplatz 1

7806 m2

147

7

VERWALTUNGSGEBÄUDE

Verwaltungsgebäude II

Rathausplatz 2a

3707 m2

148

7

VZ Augsburg

An der Blauen Kappe 18

18000 m2

149

8

6775 m2

8

Amt für Abfallwirtschaft
Amt für
Grünordnung/Naturschutz

Riedingerstr. 40

150

VERWALTUNGSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE

Dr. Ziegenspeckweg 15a

6191 m2

6089 m2

1435 m2

1410 m2
1066 m2

Seite 31 von 34



Energiebericht 2018

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8

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8

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9

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9

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9

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9

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9

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9

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9

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9

177

9

WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
WERKSTÄTTEN, LAGER UND
WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE
FRIEDHOFSANLAGEN UND SONSTIGE
GEBÄUDE

Deponie Augsburg-Nord

Oberer Auweg 11

Depot Innenstadt

Auf dem Kreuz 42a

950 m2

Depot Nord

Nordfriedhofstr. 14

561 m2

Depot Ost

Johannes-Haag-str. 29

3672 m2

Depot Süd

Isarstr. 1

1381 m2

Depot West

Hessingstr. 16

1203 m2

Feuerwache-Süd
Feuerwehrgerätehaus Gollwitzerstr.
Feuerwehrgerätehaus Hauptstr.
Feuerwehrgerätehaus Oktavianstr.

Alter Postweg 91

2849 m2

Gollwitzerstr. 41/2

676 m2

Hauptstr. 30

199 m2

Oktavianstr. 29

1305 m2

Forstzentrum

Tattenbachstr. 17a

1057 m2

Hauptfeuerwache

Berliner Allee 30

9618 m2

Magazin/Probebühne

Ottmarsgäßchen 7

924 m2

Neben Depot

Zaunkönigweg 4

Neben Depot

Austr. 3

Requisitengebäude

Kasernstr. 6

1440 m2

Fuggerstr. 12a
Bürgermeister-Widmeier-Str.
Alter Friedhhof Haunstetten 55

6770 m2

Alter Ostfriedhof

Kurt-Schumacher-Str. 57

542 m2

Bergheimer Friedhof

Remigiusgasse 1

Gögginger Friedhof

Von-Cobres-Str. 19

Inninger Friedhof

Oktavianstr. 25

Muttergotteskapelle

Poststr. 3

Stadtmarkt

142 m2

1943 m2

224 m2

Neuer Friedhof Haunstetten Hopfenstr. 11

790 m2

Neuer Ostfriedhof

Zugspitzstr. 104

1170 m2

Nordfriedhof

Talweg 2

1078 m2

Westfriedhof

Stadtberger Str. 80 a

1124 m2

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

Energiebericht 2018

4.2 Physikalische Einheiten
a
d
h
BGF(E)
°C
GWJ
kg
t
kW
kWh

Jahr
Tag
Stunde
Beheizbare
Brutto-Grundfläche
Grad Celsius
Gaswirtschaftsjahr
Kilogramm
Tonne
Kilowatt
Kilowattstunde,

kWp
MW
MWh
M
Kd
m
m2
m3
l
ppm
P
U
R

Kilowatt Peak
Megawatt
Megawattstunde
Mittlere Gradtagszahl
Gradtage
Meter
Quadratmeter
Kubikmeter
Liter
Mischungsverhältnis
Wirkleistung
Elektrische Spannung
Ohmischer Widerstand

(lat. annum)
(lat. dies)
(lat. hora)
(Bezugsgröße für Kennwerte)
Einheit für Temperatur
Einheit für Masse
1000 kg
Einheit für Leistung
Einheit für Energie (Arbeit); 10kWh entsprechen etwa dem
Energieinhalt von 1l Heizöl oder 1m³ Erdgas
Elektrische Spitzenleistung von Solarmodulen
1000 kW
1000 kWh

Einheit der Länge
Einheit für Fläche
Einheit für Volumen
Einheit für Volumen
10-6 = 1 Teil auf eine Million

Chemische Abkürzungen:
CO2
CO
NOx
SO2
CH4
N2O

Kohlendioxid
Kohlenmonoxid
Stickoxide
Schwefeldioxid
Methan
Distickstoffoxid

Hauptverursacher des Treibhauseffektes
Entsteht bei unvollständigen Verbrennungen
Mitverursacher des „sauren Regens“, Ozonvorläufersubstanz
Mitverursacher des „sauren Regens“
Hauptbestandteil von Erdgas

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Energiebericht 2018

Herausgeber:

Text, Grafik und
Redaktion:



Stadt Augsburg
Baureferat / Hochbauamt

Ute Greve, Matthias Löw, Martin Grützner und Susanne Diekamp
Gebäudetechnik und Kommunales Energiemanagement
0821/324-4634

Schutzgebühr:

5.- Euro bzw. kostenfrei im Internet

Datum des
Erscheinens:

Dezember 2018

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