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Periodical volume

Full text: Berliner Wirtschaft in Zahlen Issue 2014

Berliner Wirtschaft in Zahlen
Ausgabe 2014

Vorwort

Vielfalt einer Wirtschaftsmetropole

Von Berlin meinen viele Menschen eine klare Vorstellung zu haben: Es sei ein Ort der Kultur, der kreativen und alternativen Experimente. Noch viel zu wenige meinen, dass Berlin eine spannende Wirtschaftsmetropole ist. Doch seit 2005 steigen wirtschaftliche Kraft und Dynamik rasant. Berlin hat die Chance, mittelfristig zu einer echten Wirtschaftsmetropole zu werden. Das können Sie kaum glauben? Dann lassen Sie sich von der „Berliner Wirtschaft in Zahlen“ überzeugen. Das von Handwerkskammer Berlin und IHK Berlin jährlich veröffentlichte statistische Kompendium zeigt es eindrucksvoll anhand von Statistiken, Zahlen und Diagrammen. Was sich nach trockener Lektüre anhört, sind vielmehr Geschichten, die neben Buntheit, Vielfalt und Dynamik auch die erfolgreichen wirtschaftlichen Experimente unserer Stadt widerspiegeln. Dynamik pur finden Sie in den Gründungszahlen, S. 14 die von der Entwicklung Berlins zur deutschen Gründerhauptstadt erzählen. Berlin ist der Ort, wo Unternehmen mit bunten Ideen entstehen, wachsen und allein im vergangenen Jahr den Großteil der 33.800 neuen Jobs schufen. S. 25 Und was, wenn nicht Vielfalt, zog die 44.400 Zuzügler an, S. 19 die 2013 nach Berlin strömten? Berliner und Neu-Berliner schaffen ein Kaleidoskop von kulturellen und wirtschaftlichen Ideen – eine unschätzbare Ressource für die hauptstädtische Wirtschaft.

Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin, und Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin

Die brauchen wir auch angesichts der Schwierigkeiten dieser Stadt: Die Arbeitslosenquote ist im vergangenen Jahr nicht so stark gesunken, dass Berlin endlich die rote Laterne im Bundesvergleich hätte abgeben können; S. 27 bei Kaufkraft und Wertschöpfung gilt es, die Lücke zum Bundesdurchschnitt weiter zu schließen.S. 10 Es gibt also auch in Zukunft genug zu tun für alle, die engagiert an der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt arbeiten wollen. Berlin ist also der Ort für kreative und alternative Experimente – in Wirtschaft und Gesellschaft. Und daher eine der weltweit spannendsten Metropolen.

Dr. Eric Schweitzer

Stephan Schwarz

3

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BIP-Wachstum (2013): 1,2 %

Berlin-Besucher: 11,3 Mio.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 1.228.568

BIP (2013): 109,2 Mrd. €
Anteil der unter 18-Jährigen: 14,7 %

Italienische Besucher: 844.069

Friseure: 2.516
Studierende aus dem Ausland: 27.131

Türkische Staats­ angehörige: 99.558 Berlin hat… In Berlin gibt es… Berlin hat… In Berlin gibt es… Berlin hat… In Berlin gibt es… Berlin hat… In Berlin gibt es… Berlin hat… In Berlin gibt es… Berlin
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MINT-Studierende: 63.255

Bevölkerung (2013): 3,4 Mio.

Inhalt

Vorwort 	 Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft 	 Bruttoinlandsprodukt der Bundesländer 2013	 Bruttoinlandsprodukt in Berlin, Brandenburg und in Deutschland 2003–2013	 Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im Bundesländervergleich 2013	 Strukturwandel der Berliner Wirtschaft 2007–2013	 Bruttowertschöpfung in Berlin 2013	 Produktivität im Bundesländervergleich 2013	 Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen 2003–2013	 Entwicklung des steuerbaren Umsatzes in Berlin und Brandenburg 2005 und 2012 	 Verfügbares Einkommen je Einwohner im Bundesländervergleich	 Kaufkraft je Einwohner im Bundesländervergleich 2014	 Ansiedlungs- und Expansionsprojekte in Berlin 2013	 Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen 2013	 An- und abgemeldete Gewerbe 2013	 Unternehmensinsolvenzen in Berlin nach Bezirken 2013	 Bestand ausländischer Direktinvestitionen in den Bundesländern 2012	 Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern 2012	 Bestand ausländischer Direktinvestitionen je Einwohner 2012	 Ausländische Direktinvestitionen je Einwohner 2012	 Kapitel 2: Bevölkerung und Gebiet 	 Bevölkerungsentwicklung im Ballungsgebiet Berlin 2003–2013	 Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg 2003–2013	 Altersstruktur in Berlin, ausgewählten Bundesländern und Deutschland 2012	 Bevölkerung nach Herkunft 2013	 Top-10-Communities in Berlin 2013	 Wanderungsbewegungen zwischen Berlin und dem Berliner Umland 2003–2013	 Aufteilung der Berliner Bodenfläche	 Aufteilung der Berliner Gebäude- und Freifläche	 Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt	 Erwerbstätige & sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin 2003–2013	 Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen in Berlin, Vergleich 1993/2013	 Entwicklung der Arbeitslosenquoten 2003–2013	 Arbeitslosenquoten in Berlin und Brandenburg im Sommer 2014	 Arbeitslosenquote in den Berliner Bezirken 2013	 Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich 2013	 Pendlerströme Berlin-Brandenburg 2003–2013	 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Ein- und Auspendler 2013	 Top-100-Arbeitgeber in Berlin	

3 8 9 9 10 10 11 11 12 12 13 13 14 14 15 15 16 16 17 17 18 19 19 20 20 21 21 22 22 24 25 25 26 26 27 27 28 28 29

5

Kapitel 4: Berliner Handwerk	 Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen	 Mitgliedsunternehmen – zulassungspflichtige Handwerke	 Mitgliedsunternehmen – zulassungsfreie Handwerke	 Mitgliedsunternehmen – handwerksähnliche Gewerbe 	 Mitgliedsunternehmen – Ausführung einfacher Tätigkeiten	 Inhaberstatistik Berliner Handwerk	 Entwicklung der Mitgliederzahlen	 Kapitel 5: Berliner Industrie- und Handelskammer	 IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin	 IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin nach Bezirken	 In das Handelsregister eingetragene Unternehmen in Berlin	 Kleingewerbetreibende in Berlin	 Kapitel 6: Branchen in Berlin	 Entwicklung der Bruttowertschöpfung in unterschiedlichen Branchen 2003–2013	 Umsatz und Beschäftigungsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2007–2013	 Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe 2010–2014	 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 2013	 Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Berliner Baugewerbe 2007–2013	 Entwicklung des Auftragsbestands im Baugewerbe 2008–2014	 Reale Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Einzelhandel 2013–2014	 Berliner Einzelhandel: Frequenzzahlen ausgewählter Einkaufsmeilen 2014	 Entwicklung der Passagierzahlen im Berliner Luftverkehr 2003–2013	 Anzahl der Berlin-Besucher und Übernachtungen 2003–2013	 Berlin-Touristen nach Herkunftsländern 2004–2013	 Übernachtungen im Städtevergleich 2013	 Branchenstruktur des Berliner Dienstleistungsgewerbes 2012	 Kapitel 7: Wirtschaftscluster in Berlin-Brandenburg	 Cluster Gesundheitswirtschaft	 Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft	 Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik	 Cluster Optik (einschließlich Mikrosystemtechnik) 	 Cluster Energietechnik	 Kapitel 8: Wissenschaft in Berlin	 Wissenschaftseinrichtungen in Berlin	 F&E-Personal im öffentlichen und privaten Sektor 2011	 F&E-Aufwendungen im öffentlichen und privaten Sektor 2011	 F&E-Personal des privaten Sektors 2011	 F&E-Aufwendungen des privaten Sektors 2011	 F&E in KMU und Großunternehmen 2011	 Studierende nach Bundesländern	 Ausländische Studierende in den Bundesländern	 Absolventen nach Bundesländern 2012	 Eingeworbene Drittmittel je Professor an Hochschulen nach Bundesländern 2011	
6

32 33 35 36 37 38 39 39 40 41 41 42 42 44 45 45 46 46 47 47 48 48 49 49 50 50 51 52 53 53 54 54 55 56 57 57 58 58 59 59 60 60 61 61

Kapitel 9: Außenwirtschaft	 Berliner Importe nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2013	 Berliner Exporte nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2013	 Berliner Importe nach Herkunftsländern	 Berliner Exporte nach Zielländern	 Exportquote im Bundesländervergleich 2013	 Exportquoten im Zeitverlauf 2008–2013	 Kapitel 10: Öffentliche Finanzen in Berlin	 Berliner Landeshaushalt: Einnahmen 2014	 Berliner Haushalt: Veranschlagte Steuereinnahmen 2014	 Berliner Haushalt: Bereinigte Ausgaben nach Verwaltungsebenen 2014	 Berliner Haushalt: Bereinigte Ausgaben nach Senatsverwaltungen 2014	 Entwicklung des Berliner Schuldenstandes 2003–2013	 Schuldenstand je Einwohner im Bundesländervergleich 2013	 Realsteuerhebesätze 2013	 Investitionsquoten im Ländervergleich 2013	 Personalausgaben im Ländervergleich 2013	 Personalausgaben je Beschäftigtem im Ländervergleich 2013	

62 63 63 64 64 65 65 66 67 67 68 68 69 69 70 70 71 71

Erläuterungen	72 Begriffe zur Raumgliederung 	 72 Abkürzungen	73 Impressum	74

7

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft
Die Silhouette Berlins wandelt sich im Jahrestakt. Dazu tragen neue, das Stadtbild verändernde Gebäudekomplexe ebenso bei wie die permanente Erneuerung der Unternehmenslandschaft: Täglich bieten neue Firmen ihre Dienste und Güter an, treten mit ihren neuen Ideen in den Markt S. 14 ein und verändern so das Bild unserer Stadt.  Schöpferische Entrepreneure, etablierte Unternehmer, aber auch Kultur und liberale Haltung generieren Zukunftschancen, die weltweit von Investoren erkannt werden und ausländisches Kapital in die Stadt ziehen. S. 16 Berlins Wirtschaft, das ist ein seit einem Vierteljahrhundert anhaltender Transformationsprozess, dem zuerst überalterte Strukturen zum Opfer fielen – in den so geschaffenen Freiräumen blüht nun eine in Deutschland einmalige Startup-Kultur. Doch die Kosten der Transformation sind nach wie vor hoch, der industrielle Kern S. 10 Berlins bleibt vergleichsweise klein,  und im dominanten Dienstleistungssektor wächst die Ertragsfähigkeit nur langsam. So bleiben Produktivität S. 11 und Kaufkraft S. 13 in der Hauptstadt immer noch deutlich hinter den meisten westdeutschen Bundesländern zurück. Berlin muss sich also weiter verändern und darf sich nicht ausruhen. Die hohen Wachstumszahlen der vergangenen Jahre weisen in die richtige Richtung. S. 9 Um auch in Zukunft Wachstumsakzente setzen zu können, müssen Berlins Wachstumspotenziale weiter aktiviert werden – mehr dazu erfahren Sie in Kapitel 7 „Wirtschaftscluster in BerlinBrandenburg“ und Kapitel 8 „Wissenschaft und Hochschulen in Berlin“.

8

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt der Bundesländer 2013*
Veränderung gegenüber dem Vorjahr, preisbereinigt
1,5 % 1,0 % 0,5 %
0,4 0,7 1,2

0,0 % -0,5 % -1,0 % -1,5 %
Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Februar 2014

SL

ST

MV NW SH

NI

RP

SN

DE

HB

TH

BB

HH BW

HE

BY

BE

* Ergebnisse der VGR-Erstberechnung Abkürzungen siehe S. 73

Bruttoinlandsprodukt in Berlin, Brandenburg und in Deutschland 2003–2013
Veränderung gegenüber dem Vorjahr, preisbereinigt
6,0 % 4,0 % 2,0 %
0,4

1,2

0,7

0,0 % -2,0 %

-0,4 -0,3

-2,3

-4,0 % -6,0 %

Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Februar 2014

2003

2004

2005

2006 Berlin

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Deutschland

Brandenburg

9

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner* im Bundesländervergleich 2013
in jeweiligen Preisen in Euro
60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0
23.751 33.355

Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Februar 2014

MV

TH

ST

BB

SN

SH

NI

RP

30.642

BE

SL

D

NW BW

BY

HE

HB

HH

* Ergebnisse der VGR-Erstberechnung; Bevölkerungszahlen vor Zensus 2011 Abkürzungen siehe S. 73

Strukturwandel der Berliner Wirtschaft 2007–2013
Bruttowertschöpfung* in jeweiligen Preisen in Millionen Euro
120.000 100.000 80.000 60.000 40.000
Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Februar 2014
82,7 % 83,4 % 82,6 % 82,5 % 83,4 %

83,7 %

83,0 %

20.000
17,0 % 17,3 % 16,6 % 17,4 % 17,5 % 16,6 % 16,3 %

0

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Produzierendes Gewerbe

Dienstleistungsgewerbe

* Da die durch Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei generierte Bruttowertschöpfung in Berlin relativ niedrig ist, wurde diese dem Produzierenden Gewerbe zugeordnet.

10

Bruttowertschöpfung in Berlin 2013
nach Wirtschaftsbereichen
Produzierendes Gewerbe* ohne Bau – 12,6 % Baugewerbe – 3,8 % Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation – 20,1 % Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen – 32,3 % Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte – 31,3 %

97,9 Mrd. Euro

Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2014

* Da die durch Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei generierte Bruttowertschöpfung in Berlin relativ niedrig ist, wurde diese dem Produzierenden Gewerbe zugeordnet. Abweichungen der Anteilsummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Produktivität im Bundesländervergleich 2013
BIP* je geleisteter Arbeitsstunde der Erwerbstätigen in jeweiligen Preisen in Euro
60 50
47,1

40 30 20 10 0

37,4

42,3

Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Februar 2014

TH

SN

MV

ST

BB

BE

SH

NI

SL

RP

DE

NW

BY

HB

BW

HE

HH

* Bruttoinlandsprodukt Abkürzungen siehe S. 73

11

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen 2003–2013
geleistete Arbeitsstunden, Index 2005 = 100
115
112,4

110

110,5

105

104,1

100
Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, Mai 2014

101,4

95

2003

2004

2005

2006

2007

2008 Hamburg

2009

2010

2011

2012

2013

Berlin

Brandenburg

Deutschland

Entwicklung des steuerbaren Umsatzes in Berlin und Brandenburg 2005 und 2012
in Milliarden Euro
250
220 187

200

150
128

150

100
81

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2014, eigene Berechnungen

50

60 33 39 48

0

21

Berlin 2005

Ballungsgebiet Berlin* 2012

Brandenburg

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum*
* Erläuterungen siehe S. 72

12

Verfügbares Einkommen* je Einwohner** im Bundesländervergleich
in Euro
30.000 25.000 20.000
17.601 18.026 21.999 20.507

15.000 10.000 5.000 0
Quelle: Volkswirtschaft­ liche Gesamtrechnung der Länder, August 2014

Berlin 1992 2002

Brandenburg 2012

Hamburg

Deutschland

* einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck ** Bevölkerungszahlen vor Zensus 2011

Kaufkraft je Einwohner im Bundesländervergleich 2014
in Euro
25.000

15.000

10.000

5.000
Quelle: GfK Geomarketing GmbH, Juni 2014

0

ST

MV

SN

TH

18.684

BB

BE

19.423

SL

HB

NI

RP

21.179

20.000

DE NW SH

HE

BW

BY

HH

Abkürzungen siehe S. 73

13

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Ansiedlungs- und Expansionsprojekte in Berlin 2013
nach Clustern und Branchen

258 Unternehmensprojekte

5.506 neue Arbeitsplätze

368,6 Mio. Euro Investitionen

Quelle: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Januar 2014

Gesundheitswirtschaft IKT, Medien, Kreativwirtschaft

Energietechnik Verkehr, Mobilität, Logistik Optik

Dienstleistungswirtschaft Industrie (außerhalb der Cluster)

Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen 2013
Saldo je 10.000 Einwohner
40 35 30 25 20 15 10 5
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, April 2014
7

in Berlin 42.585 neuerrichtete Unternehmen 31.243 aufgegebene Unternehmen

32

0 -5 -10 MV ST TH SL

-1

BB

SN

RP

NW BW

HE

NI

SH

DE

BY

HB

HH

BE

Abkürzungen siehe S. 73

14

An- und abgemeldete Gewerbe 2013
nach Bezirken
10.000 9.000 8.000 7.000
6.113 8.498 5.154 4.121 3.884 3.936 4.537 2.153 2.241 2.416 2.831 2.132 2.132 1.996 2.136 2.939 3.079 3.351 4.881 5.532

6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0
Lichten- Spandau Marz.Trept.Stegl.- Reinicken- Tempelh.- Pankow berg Hellersd. Köpenick Zehlend. dorf Schöneb. Friedrh.Kreuzb. Neukölln

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, April 2014
Charlbg.Wilmersd. Mitte

1.774

1.726

1.701

1.725

Anmeldungen

Abmeldungen

Unternehmensinsolvenzen in Berlin nach Bezirken 2013
Anzahl der eröffneten Verfahren
200

167

150

100
82

96

98

50
31 34 41 43

48

52

58

61

0
Lichtenb. Marz.- Neukölln Spandau Trept.- Stegl.- Reinicken- Friedrh.- Pankow Hellersd. Köpenick Zehlend. dorf Kreuzb. Mitte Tempelh.- Charlbg.Schöneb. Wilmersd.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juni 2014

15

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Bestand ausländischer Direktinvestitionen in den Bundesländern 2012
in Milliarden Euro
160 140 120 100 80 60 40
Quelle: Deutsche Bundesbank, Mai 2014

20 0
8,9

31,2

TH

SL

HB

ST

MV

SN

SH

BB

RP

NI

BE

HH

BW

HE

BY

NW

Abkürzungen siehe S. 73

Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern 2012
Veränderung des Bestandes gegenüber dem Vorjahr
20 % 15 % 10 % 5% 0% -5 %
Quelle: Deutsche Bundesbank, Mai 2014

14,5

4,5

-10 %

SH

HB

HH

NI

HE

BW

ST

SN

BE

RP

TH

NW

BY

SL

MV

BB

Abkürzungen siehe S. 73

16

Bestand ausländischer Direktinvestitionen je Einwohner 2012
in Euro
30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0
9.244

3.625

Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Mai 2014, eigene Berechnungen

TH

SN

ST

SH

RP

BB

SL

NI

MV

BW

HB

NW

BE

BY

HE

HH

Abkürzungen siehe S. 73

Ausländische Direktinvestitionen je Einwohner 2012
Veränderung des Bestandes gegenüber dem Vorjahr
20 % 15 % 10 % 5%
3,0

15,0

0% -5 % -10 %
Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Mai 2014, eigene Berechnungen

SH

HB

HH

NI

HE

BW

BE

ST

SN

RP

NW

TH

BY

SL

MV

BB

Abkürzungen siehe S. 73

17

Kapitel 2: Bevölkerung und Gebiet
Früher schaute die Welt auf Berlin, heute ist sie hier zu Hause. Wie keine andere Stadt in Deutschland beflügelt Berlin weltweit die Phantasien der Menschen, zieht diese an und gibt ihnen ein Zuhause. Bürger aus 166 Staaten S. 21 leben und arbeiten an der Spree; sie schaffen jene spannende und energiegeladene Atmosphäre, die Berlin ausmacht. Dieses liberale Berliner Flair zieht zahlreiche in- und ausländische Zuzügler in die Stadt; sie ist in ihren Augen ein toleranter Raum, in dem das Unkonventionelle sich freier entfalten kann als an anderen Orten. Nicht wenige dieser Zuzügler kommen als Entrepreneure an die Spree, um mit geistesverwandten Partnern innovative Unternehmenskonzepte umzusetzen. Sie tragen so ihren Teil bei zur wachsenden Wirtschaft, die neben kulturellen Aspekten der wichtigste Grund für viele Neu-Berliner war und ist, ihre Zukunft, ihre Arbeits- und Entfaltungsmöglichkeiten in der deutschen Hauptstadt zu suchen. Die Unternehmen der Stadt können dabei nur gewinnen, sie suchen nach Fachkräften aller Qualifikationsstufen (mehr dazu lesen Sie in Kapitel 3 „Berliner Arbeitsmarkt“) und streben danach, diese auch zu halten – es gibt nur wenige Orte, die Menschen so schnell binden wie Berlin. Daher wuchs die Bevölkerung auch im vergangenen Jahr um ca. 1,4 Prozent und übertraf die Marke von 3,4 Millionen Personen. S. 19 Diese Ausgabe von „Berliner Wirtschaft in Zahlen“ enthält zwei Grafiken zur Nutzung der Berliner Bodenfläche, die deutlich machen, dass Berlin eine Stadt der baulichen Vielfalt ist: Erholungsflächen, Wälder und Wasserflächen machen mehr als 37 Prozent des Stadtgebietes aus. S. 22

18

Kapitel 2: Bevölkerung und Gebiet

Bevölkerungsentwicklung im Ballungsgebiet Berlin 2003–2013
Stand: jeweils 31.12. des Jahres
5.000.000
Zensus 2011

4.000.000
3.388.477

4.233.792

3.000.000

2.000.000

3.419.623

4.338.721

1.000.000
845.315 919.098

0

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014, eigene Berechnungen

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013**

Berlin

Berliner Umland*

Ballungsgebiet Berlin*

Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg 2003–2013
Stand: jeweils 31.12. des Jahres
3.000.000
2.574.521

Zensus 2011

2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000
845.315 1.729.206

919.098

1.530.467

2.449.565

500.000 0

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014, eigene Berechnungen

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013**

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum*

Brandenburg
* Erläuterungen siehe S. 72 ** Stand: 30.11.2013

19

Kapitel 2: Bevölkerung und Gebiet

Altersstruktur in Berlin, ausgewählten Bundesländern und Deutschland 2012
jeweiliger Anteil an der Altersgruppe
35 % 30 % 25 % 20 % 15 % 10 % 5% 0%

Quelle: Statistisches Bundesamt, Juli 2014

unter 18 Jahre Berlin

18–29 Jahre Hamburg

30–49 Jahre Brandenburg

50–64 Jahre Deutschland

65 Jahre und älter

Bevölkerung nach Herkunft 2013
relativer Anteil an den melderechtlich registrierten, nichtdeutschen Staatsangehörigen in Berlin
4% 0,6 % 2%

Europäische Union Sonstiges Europa Asien Amerika Afrika
40 %

6%

14 %

Australien/Ozeanien staatenlos/ungeklärt

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2014

33 %

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

20

Top-10-Communities in Berlin 2013
mit den jeweils meisten und wenigsten Staatsangehörigen
Herkunftsstaat
Türkei Polen Italien Serbien Russische Föderation Bulgarien Frankreich Vereinigte Staaten von Amerika Vietnam Vereinigtes Königreich

Angehörige
99.558 51.084 22.693 19.137 18.982 18.352 16.806 15.289 14.341 13.231

Herkunftsstaat
Seychellen Tonga Katar Dschibuti St. Lucia Barbados Malawi Oman Kap Verde Burundi

Angehörige
13 16 16 16 19 19 21 22 23 24

Quelle: Statistisches Bundesamt, Juli 2014

Wanderungsbewegungen zwischen Berlin und dem Berliner Umland 2003–2013
in Personen
30.000 25.000 20.000 15.000
14.318 26.455

10.000 5.000 0

13.686

20.668

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

nach Berlin

ins Berliner Umland*

* Erläuterungen siehe auf S. 72

21

Kapitel 2: Bevölkerung und Gebiet

Aufteilung der Berliner Bodenfläche
nach Art der tatsächlichen Nutzung, Stichtag 31.12.2013
4% 7%

2% 1%

Gebäude- und Freifläche Waldfläche Verkehrsfläche Erholungsfläche Wasserfläche Landwirtschaftsfläche Flächen anderer Nutzung Betriebsfläche

12 %

41 %

89.169 ha

15 %

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, April 2014

18 %
Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Aufteilung der Berliner Gebäude- und Freifläche
nach Art der tatsächlichen Nutzung, Stichtag 31.12.2013
Wohnen Öffentliche Zwecke Gewerbe und Industrie Handel und Dienstleistungen
6%

12 % 4%

Erholung 36.981 ha Sonstiges
58 %

9%

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, April 2014

12 %

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

22

Berliner Bezirke in Zahlen
Die zwölf Berliner Bezirke sind sehr unterschiedlich. Eine neue Infografik der IHK Berlin verdeutlicht diese Unterschiede anschaulich. Vergleichen Sie Daten zu Bevölkerung, Arbeit und Einkommen, Wohnen und Wirtschaft von jedem Bezirk mit dem Berliner Durchschnitt auf einen Blick.

Berliner Bezirke in Zahlen
Pankow
Demographie Altersklassen
zurück zur Übersicht

Pankow
Arbeit und Einkommen Einkommensgruppen

zurück zur Übersicht

unter 18 Jahre

18-39 Jahre

40-65 Jahre

65 Jahre und älter

unter 500 €

500 - 900 €

mehr als 900 €

15,9%
(15,0%*)

34,0%
(31,0%*)

34,9%
(35,0%*)

15,2%
(19,0%*)

3,4%
(5,5%*)

15,2%
(16,3%*)

81,2%
(78,1%*)

* Vergleichswert Berlin

* Vergleichswert Berlin

Die Infografik finden Sie auf unserer Homepage www.ihk-berlin.de/bezirke

23

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt
Seit acht Jahren kennt die Erwerbstätigenzahl in Berlin nur eine Richtung: aufwärts! Weit über 200.000 neue Jobs sind in dieser Zeit entstanden, die allermeisten davon als sozialversicheS. 25 rungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.  Die Arbeitslosenquote sank in diesem Zeitraum um 7,3 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent im verS. 26 gangenen Jahr.  Auch wenn diese Zahl noch immer zu hoch ist, so illustriert ihr Rückgang doch eindrucksvoll, welch einen weiten Weg die Stadt seit der Mitte des letzten Jahrzehnts zurückgelegt hat – die Berliner Wirtschaft hat sich in dieser Zeit gewandelt und erneuert, hat Branchenschwerpunkte gebildet und neue Geschäftsmodelle entwickelt. Den Löwenanteil am Beschäftigungswachstum steuert die seit Jahren prosperierende Dienstleistungsbranche bei. Um die Servicewünsche einer wachsenden und kaufkräftigen Bevölkerung ebenso bedienen zu können wie die Nachfrage der Wirtschaft nach Unternehmensdienstleistungen, wurden neue Stellen geschaffen und neue Unternehmen gegründet. So ist die Berliner Wirtschaft heute stark genug, um nicht allein in der Hauptstadt, sondern auch im Umland der Metropole neue Jobs zu schaffen – im „Speckgürtel“ herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Tagtäglich pendeln Zehntausende aus Brandenburg und anderen Bundesländern zur Arbeit in die Metropole, deren Unternehmen Menschen aller Berufe und Qualifikationen beschäftigen. S. 28 Welche dieser Unternehmen im vergangenen Jahr in Berlin die meisten Beschäftigten hatten, zeigt unsere TOP-100-Liste am Ende dieses Kapitels. S. 29

24

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Erwerbstätige & sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin 2003–2013
im Jahresdurchschnitt
1.850.000 1.750.000 1.650.000 1.550.000 1.450.000 1.350.000 1.250.000 1.150.000 1.050.000 950.000
1.070.944 1.019.134 1.228.568 1.544.900 1.553.000 1.787.900

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Juli 2014, Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder, April 2014

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Erwerbstätige

Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen in Berlin, Vergleich 1993/2013
jeweiliger Anteil der Wirtschaftsbereiche an allen Beschäftigten
0,1 % 8% 32 % 15 % 40 % 5%

9%

1993

22 %

2013

16 %

27 % 26 %

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, April 2014

Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, private Haushalte Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen Produzierendes Gewerbe (ohne Bau) Baugewerbe
25

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Entwicklung der Arbeitslosenquoten 2003–2013
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
20 %
18,8 19,0 18,2

18 % 16 % 14 % 12 %

18,1

11,7 10,5

11,7 9,9

10 %
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Januar 2014

8% 6%

6,9

2003

2004

2005

2006 Berlin

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Deutschland

Brandenburg

Arbeitslosenquoten in Berlin und Brandenburg im Sommer 2014
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen
14 % 12 % 10 % 8% 6% 4%
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Juni 2014
6,1 6,1 11,0 9,9 9,0 10,8

2% 0%

Berlin

Berliner Ballungsgebiet Umland* Berlin*

Berliner weiterer Brandenburg Umland* Metropolenraum*
* Erläuterungen siehe S. 72

26

Arbeitslosenquote in den Berliner Bezirken 2013
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
20 %

15 %
13,1 13,2 13,3 14,3

16,2

10 %

9,6

9,8

9,8

10,4

10,6

10,8

11,0

11,7

5%

0%
Pankow Trept.- Stegl.- Charlbg. Tempelh.- Lichten- Marz.Köpenick Zehlend. Wilmersd. Schöneb. berg Hellersd. Berlin Mitte Friedrh.- Span- Reinicken- NeuKreuzberg dau dorf kölln

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Januar 2014, eigene Berechnungen

Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich 2013
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
16 % 14 % 12 % 10 % 8% 6% 4% 2% 0% BY BW RP HE NI DE SH SL HH TH NW SN BB HB ST MV BE
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Januar 2014
6,9 9,9 11,7 11,7

Abkürzungen siehe S. 73

27

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Pendlerströme Berlin-Brandenburg 2003–2013
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohn- bzw. Arbeitsort in Brandenburg
200.000 175.000 150.000 125.000 100.000
77.773 146.270 189.533 150.053 54.825 39.442 66.390

75.000
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Juli 2014, eigene Berechnungen

50.000 25.000 0

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2013 Einpendler aus Brandenburg Auspendler nach Brandenburg
* Erläuterungen siehe S. 72

davon aus dem Berliner Umland* davon aus dem weiteren Metropolenraum* davon in das Berliner Umland* davon in den weiteren Metropolenraum*

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Ein- und Auspendler 2013
über die Grenze Berlins, nach Bundesländern
20.000

15.000

10.000

5.000
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Juni 2013

0

SL

HB

RP

SH

TH

HH

HE

BW

MV

ST

NI

BY

SN

NW

Einpendler

Auspendler

Abkürzungen siehe S. 73

28

11.103

Top-100-Arbeitgeber in Berlin
zum 31.12.2013
Firmenname in Berlin
1 Deutsche Bahn AG 2 Charité - Universitätsmedizin Berlin 3 Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH 4 Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 5 Siemens AG 6 Kaiser‘s Tengelmann GmbH 7 Deutsche Telekom AG 8 EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG 9 Deutsche Post DHL 10 WISAG-Gruppe 11 Daimler AG 12 Dussmann Group 13 Gegenbauer Holding SE & Co. KG 14 Berliner Stadtreinigung 15 Vattenfall GmbH 16 Securitas Gruppe 17 METRO GROUP 18 Berliner Wasserbetriebe 19 Bayer Pharma AG 20 Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG 21 Berliner Sparkasse 22 Deutsche Bank AG 23 Axel Springer SE 24 HELIOS Kliniken Gruppe 25 Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg 26 DRK Kliniken Berlin 27 Karstadt Gruppe 28 Deutsche Lufthansa AG 29 Allianz 30 Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG 31 Alexianer GmbH 32 Evangelisches Johannesstift SbR 33 Rewe Markt GmbH 34 Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Lebensmitteleinzelhändler

Beschäftigte in Berlin
19.335 16.700 1 14.926 13.388 11.882 8.654 7.777 6.734 3 6.500 4 6.173 6.101 5.650
5,6

Beschäftigte insgesamt
306.919 16.700 14.926 13.388 360.000 24.703 228.596 327.900 480.000 4 k.A. 274.616 61.221 15.518 5.106 33.000 310.000 272.527 9 5.191 110.000 11 136.000 11 4.070 98.300 13.173
4 6

Hauptsitz in Berlin
ja ja ja ja ja 2 nein nein nein nein nein nein ja ja ja nein ja 8 nein ja nein nein ja nein ja
4

5.346 5 5.106 7 5.000 4.750 4.730 9 4.571
10

4.500 4 4.300 11 4.070 4.000 3.878 3.800 3.472 3.400 3.132 3.000 2.906 2.900 2.842 2.842 2.840 2.616 2.415 2.400 2.400

68.000 4.802 3.400 23.715 117.000 148.000 8.905

ja ja ja nein nein

4

nein ja nein ja nein nein ja ja nein

11.798 12 3.172 330.000 70.000 11,12 2.468 5.600 110.351

35 UNIONHILFSWERK 36 BIOTRONIK SE & Co. KG 37 BMW Group

29

Firmenname in Berlin
38 Commerzbank AG 39 3 B Dienstleistungsgruppe 40 McDonald‘s Deutschland Inc. 41 Mosaik-Unternehmensverbund 42 Randstad Deutschland 43 Zalando AG 44 BT Berlin Transport GmbH 45 Bundesdruckerei GmbH 46 Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH (BWB)

Beschäftigte in Berlin
2.352 5 2.300 2.300 2.209 2.025 2.000 1.974 1.962 1.951 1.896 5 1.850 1.729 1.700 1.642 5 1.600 4 1.598 1.555 1.500
15 5 4 4

Beschäftigte insgesamt
52.944 3.300 1,8 Mio 2.224 595.730 5.000 1.974 2.106 1.951 3.116 620.000 2.063 3.300 1.942 2.700 4 49.874 1.877 197.000
12 14 6 4 4

Hauptsitz in Berlin
nein ja nein ja nein ja ja ja ja ja nein ja ja ja 13 ja nein ja ja nein nein ja ja ja ja nein ja
4

47 Deutsche Kreditbank AG (DKB) 48 Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen 49 Berliner Volksbank eG 50 GRG Services Berlin GmbH & Co. KG 51 Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) 52 EJF gemeinnützige AG 53 dm-drogerie markt GmbH + Co. KG 54 GASAG-Gruppe 55 AWO Landesverband Berlin e.V. 56 Deutsche Postbank AG 57 PAREXEL International GmbH 58 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 59 Unfallkrankenhaus Berlin Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e.V.

1.500 4 1.500 11 1.498 1.428 1.412 1.400 1 1.400 1.366 1.350 1.324 1.300 1.226 1.192 1.175 1.174 1.171 1.156 1.128 1.123 1.100 1.086
4 5, 9

18.000 4 15.000 4 155.000 1.428 5.450 1.400 2.400 3.962 112.000

60 BERLIN-CHEMIE AG 61 Deutsches Herzzentrum Berlin, Stiftung des Bürgerlichen Rechts 62 Philip Morris GmbH 63 Vitanas Gruppe 64 BASF 65 OSRAM GmbH 66 ALBA Group 67 ERGO Versicherungsgruppe AG 68 Piepenbrock Unternehmensgruppe 69 Lebenshilfe gGmbH 70 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH 71 IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, Einzelhandel 72 degewo (Konzern) 73 PIN Mail AG 74 TOTAL Gruppe 75 Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

nein nein ja nein nein ja ja nein ja ja nein nein ja

35.000 4 8.000 29.595 25.772 1.175 1.174 135.000 16 1.156 1.128 99.000 110.000 1.086

30

76 Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH

Firmenname in Berlin
77 Sankt Gertrauden-Krankenhaus GmbH 78 Coca-Cola Deutschland 79 Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG 80 Franz Cornelsen Bildungsgruppe 81 Lelbach-Gruppe 82 TÜV Rheinland Group 83 Otis Gruppe 84 IAV GmbH 85 Bär & Ollenroth-Gruppe 86 DOUGLAS-Gruppe 87 Knorr-Bremse Group 88 Schlosspark-Klinik GmbH 89 MAN SE (MAN Diesel & Turbo SE + MAN Truck & Bus AG am Standort Berlin)

Beschäftigte in Berlin
1.033 1.014 982 950 945 925 920 900 11 874 851 812 811 1 807 800 785 779 779 775 772 1 764 742 738 735 730
5 5

Beschäftigte insgesamt
1.033 k.A. 428.000 2.015 2.780 18.000 61.000 4 5.700 874 14.742 20.833 811 53.509 6.500 184.235 18 49.889 2.650 8.500 772 1.578 17.986 k.A 41.955 48.000

Hauptsitz in Berlin
ja ja nein ja ja nein ja 17 ja ja nein nein ja nein ja nein nein ja ja 17 ja ja nein nein nein ja 17

90 avocis Deutschland GmbH PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprü91 fungsgesellschaft 92 B. Braun Melsungen AG 93 RENAFAN GmbH 94 GE Energy Power Conversion GmbH 95 Park-Klinik Weißensee GmbH & Co. Betriebs KG 96 Clemens Kleine Gebäudeservice GmbH 97 NH Hoteles Deutschland GmbH 98 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Technologiezentrum Wäschepflege

99 OBI GmbH & Co. Deutschland KG 100 Deutsche Schindler Gruppe

Quelle: IHK Berlin, August 2014

Die Angaben basieren auf freiwilligen Auskünften der Unternehmen.

1) inklusive Tochtergesellschaften 2) Hauptsitz in Berlin und München 3) inklusive selbstständiger Einzelhandel 4) gerundet 5) in Berlin und Brandenburg 6) Durchschnitt 2013 7) exklusive Auszubildende 8) Hauptsitz in Berlin und Düsseldorf 9) Stichtag: 30.09.2013

10) Stichtag: 31.03.2014  11) mehr als 12) bundesweit 13) Hauptsitz in Berlin und Potsdam 14) Stichtag 21.12.2013 15) inklusive AWO Kreisverbände 16) bis 31.08.2013 17) deutscher Hauptsitz in Berlin 18) Zeitraum: 01.07.12 - 30.06.13

31

Kapitel 4: Berliner Handwerk
Am 31.12.2013 zählte die Handwerkskammer Berlin insgesamt 31.047 Mitgliedsbetriebe, ein Bestandszuwachs von 185 Betrieben im Vergleich zum Vorjahr. Die größte Gruppe innerhalb des Handwerks bilden die Betriebe des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes. 57 Prozent aller Berliner Handwerksbetriebe sind hier vertreten. Während die Betriebszahl bei den zulassungspflichtigen Handwerken (Anlage A) um 0,4 Prozent sank, stieg die Gesamtzahl der Betriebe bei den zulassungsfreien Handwerken (Anlage B1) im Vergleich zum Vorjahr um 514 bzw. 6,7 Prozent an. Die handwerksähnlichen Gewerbe (Anlage B2) und die Kleinunternehmer (Anlage AeT) hatten insgesamt Rückgänge zu verzeichnen. Betriebsstärkstes Handwerk der Anlage A ist das Friseur-Handwerk. Zum Jahresende 2013 gab es hier 2.516 eingetragene Hauptbetriebe. Es folgen das Elektrotechniker-Handwerk mit 1.991 Betrieben, das Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk mit 1.845 und das Maurer- und Betonbauer-Handwerk mit 1.301 Betrieben. Die zulassungsfreien Handwerke werden vom Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk mit 2.429 eingetragenen Betrieben angeführt. Dann folgen das Gebäudereiniger- und das Raumausstatter-Handwerk mit 2.261 bzw. 845 Betrieben. Die Berliner Handwerksbetriebe sind in allen 12 Berliner Stadtbezirken zu finden. Der von den Betriebsgründern am häufigsten gewählte Standort für den Betriebssitz ist der Stadtbezirk Pankow, zum Jahresende 2013 wurden 3.705 Betriebe gezählt. Allerdings ist ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 38 gesunken. Den höchsten Zuwachs erreichte dagegen der Stadtbezirk Mitte, hier ist die Zahl der ansässigen Handwerksbetriebe um 63 auf 2.391 angewachsen, während der größte Bestandsrückgang für den Bezirk FriedrichshainKreuzberg zu vermelden ist. 22.785 Personen waren bei der Handwerkskammer als Inhaber/innen eines Handwerksbetriebes (Rechtsform „Einzelunternehmen“ bzw. „Einzelfirma im Handelsregister“) eingetragen, 186 mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Anteil der Betriebe, die von Inhaberinnen geführt werden, erhöhte sich erneut, nunmehr liegt die Frauenquote bei 21,9 Prozent. Der Anteil der Inhaber/ innen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit ist um einen Prozentpunkt auf 17,7 Prozent angewachsen. Sie verteilen sich auf 94 verschiedene Staatsangehörigkeiten. Die stärkste Gruppe der Firmeninhaber mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft bildeten mit einem Anteil von 6,2 Prozent an allen Inhaber/innen die Polen.

32

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen
nach Anlagen und Bezirken
Betriebsbestand am
31.12.2012 31.12.2013 absolut

Veränderung
um ... Prozent

Berliner Handwerk
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

30.862
15.207 222 7.688 7.745

31.047
15.142 206 8.202 7.497

+ 185
- 65 - 16 + 514 - 248

 1
0 - 7 + 7 - 3

Regionale Gliederung
Mitte
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.328
1.156 11 603 558

2.391
1.147 13 676 555

+ 63
- 9 + 2 + 73 - 3

+ 3
- 1 + 18 + 12 - 1

Friedrichshain-Kreuzberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.131
975 17 595 544

2.057
928 16 595 518

- 74
- 47 - 1 0 - 26

- 4
- 5 - 6 0 - 5

Pankow
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

3.743
1.882 23 860 978

3.705
1.878 20 862 945

- 38
- 4 - 3 + 2 - 33

- 1
0 - 13 0 - 3

Charlottenburg-Wilmersdorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.761
1.478 5 642 636

2.751
1.463 6 680 602

- 10
- 15 + 1 + 38 - 34

0
- 1 + 20 + 6 - 5

Spandau
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

1.764
914 10 441 399

1.823
921 10 496 396

+ 59
+ 7 0 + 55 - 3

+ 3
+ 1 0 + 13 - 1

Steglitz-Zehlendorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.248
1.189 15 530 514

2.273
1.191 12 571 499

+ 25
+ 2 - 3 + 41 - 15

+ 1
0 - 20 + 8 - 3

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

33

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen Fortsetzung von Seite 31
Bestand am
31.12.2012 31.12.2013 absolut

Veränderung
um ... Prozent

Tempelhof-Schöneberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.859
1.558  17  643  641

2.895
1.581  19  683  612

+ 36
+ 23 + 2 + 40 - 29

+ 1
+ 2 + 12 + 6 - 5

Neukölln
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.949
1.263  33  924  729

2.941
1.223  32  966  720

- 8
- 40 - 1 + 42 - 9

0
- 3 - 3 + 5 - 1

Treptow-Köpenick
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.845
1.440  19  648  738

2.850
1.441  15  663  731

+ 5
+ 1 - 4 + 15 - 7

0
0 - 21 + 2 - 1

Marzahn-Hellersdorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.547
1.115  26  653  753

2.608
1.110  21  763  714

+ 61
- 5 - 5 + 110 - 39

+ 2
0 - 19 + 17 - 5

Lichtenberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.403
 962  23  707  711

2.422
 963  20  760  679

+ 19
+ 1 - 3 + 53 - 32

+ 1
0 - 13 + 8 - 5

Reinickendorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.279
1.271  23  442  543

2.327
1.293  22  487  525

+ 48
+ 22 - 1 + 45 - 18

+ 2
+ 2 - 4 + 10 - 3

Firmen mit Hauptsitz außerhalb Berlins
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

 5
 4  0  0  1

 4
 3  0  0  1

- 1
- 1  0 0

- 20
- 25    -

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

34

Mitgliedsunternehmen – zulassungspflichtige Handwerke
Anlage A 	
Handwerk
zusammen Augenoptiker Bäcker Boots- und Schiffbauer Brunnenbauer Büchsenmacher Chirurgiemechaniker Dachdecker Elektromaschinenbauer Elektrotechniker Feinwerkmechaniker Fleischer Friseure Gerüstbauer Glasbläser und Glasapparatebauer Glaser Hörgeräteakustiker Informationstechniker Installateur und Heizungsbauer Kälteanlagenbauer Karosserie- und Fahrzeugbauer Klempner Konditoren Kraftfahrzeugtechniker Landmaschinenmechaniker Maler und Lackierer Maurer und Betonbauer Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik Metallbauer Ofen- und Luftheizungsbauer Orthopädieschuhmacher Orthopädietechniker Schornsteinfeger Seiler Steinmetzen und Steinbildhauer Straßenbauer Stuckateure Tischler Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer Zahntechniker Zimmerer Zweiradmechaniker Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2010
15.293 339 171 19 22 3 4 400 36 2.018 278 130 2.364 126 7 193 48 265 1.896 63 78 95 59 1.232 6 1.329 1.354 17 701 47 44 54 219 2 83 144 65 714 53 369 148 98

2011
15.334 336 167 17 23 4 4 405 33 2.000 271 123 2.489 126 7 188 56 255 1.875 64 81 94 72 1.268 5 1.303 1.327 17 685 45 43 55 212 2 83 143 69 720 53 368 149 97

2012
15.207 328 158 17 23 4 4 415 30 1.998 262 108 2.480 122 7 186 62 247 1.847 67 80 93 76 1.279 5 1.288 1.302 16 675 43 42 51 210 2 81 149 63 722 50 362 156 97

2013
15.142 327 154 19 20 3 4 415 28 1.991 251 108 2.516 119 7 177 63 246 1.845 68 78 88 84 1.276 5 1.270 1.301 16 664 43 41 52 208 2 78 149 60 712 51 358 145 100

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014 35

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Mitgliedsunternehmen – zulassungsfreie Handwerke
Anlage B1 	
Handwerk
zusammen Behälter- und Apparatebauer Betonstein- und Terrazzohersteller Bogenmacher Böttcher Brauer und Mälzer Buchbinder Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher Drucker Edelsteinschleifer und -graveure Estrichleger Feinoptiker Flexografen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Fotografen Galvaniseure Gebäudereiniger Geigenbauer Glas- und Porzellanmaler Glasveredler Gold- und Silberschmiede Graveure Handzuginstrumentenmacher Holzbildhauer Holzblasinstrumentenmacher Keramiker Klavier- und Cembalobauer Korb- und Flechtwerkgestalter Kürschner Maßschneider Metall- und Glockengießer Metallbildner Metallblasinstrumentenmacher Modellbauer Modisten Orgel- und Harmoniumbauer Parkettleger Raumausstatter Rollladen- und Sonnenschutztechniker Sattler- und Feintäschner Schilder- und Lichtreklamehersteller Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2010
6.924 18 35 3 0 11 36 41 47 2 273 4 1 2.346 241 18 1.602 34 10 11 163 14 2 22 9 19 32 8 20 253 6 17 3 49 14 5 333 721 85 62 74

2011
7.321 16 39 4 1 10 37 49 50 3 311 4 1 2.385 259 18 1.737 38 10 11 165 14 2 27 9 17 36 7 19 288 6 21 4 50 14 5 339 786 88 62 75

2012
7.688 17 44 3 1 14 39 52 52 3 329 4 2 2.364 313 18 1.966 41 11 10 180 10 2 28 10 20 37 7 20 316 5 23 3 52 16 5 323 812 90 60 79

2013
8.202 26 48 3 1 15 34 53 49 4 354 4 1 2.429 350 18 2.261 43 11 10 187 9 3 25 11 24 38 7 19 351 6 23 2 47 17 5 325 845 88 64 81

36

Mitgliedsunternehmen – Anlage B1 Fortsetzung von Seite 34
Handwerk
Schneidwerkzeugmechaniker Schuhmacher Segelmacher Siebdrucker Sticker* Textilgestalter Textilreiniger Uhrmacher Vergolder Wachszieher Weinküfer Zupfinstrumentenmacher

2010
17 85 7 15 5 0 52 71 14 1 1 12

2011
16 92 7 17 0 16 54 68 16 1 1 16

2012
17 89 7 18 0 21 54 66 16 1 1 17

2013
17 85 8 16 0 25 57 66 16 1 1 19

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

* aufgegangen im Gewerbe Textilgestalter

Mitgliedsunternehmen – handwerksähnliche Gewerbe
Anlage B2 	
Gewerbe
zusammen Änderungsschneider Asphaltierer (ohne Straßenbau) Ausführung einfacher Schuhreparatur Bautentrocknungsgewerbe Bestattungsgewerbe Betonbohrer und -schneider Bodenleger Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung Bürsten- und Pinselmacher Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration) Einbau von genormten Baufertigteilen Eisenflechter Fahrzeugverwerter Fleckteppichhersteller Fleischzerleger, Ausbeiner Fuger (im Hochbau) Getränkeleitungsreiniger Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke Holz- und Bautenschutzgewerbe Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung) Holzschindelmacher Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten) Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2010
8.259 353 4 44 130 156 41 818 6 3 36 1.463 150 14 1 5 138 14 1 2.997 1 1 211

2011
8.155 351 4 48 124 158 49 791 5 3 35 1.476 144 11 1 6 126 13 0 2.908 1 1 213

2012
7.745 343 6 46 103 163 49 723 5 3 33 1.443 127 9 1 5 112 12 0 2.671 1 0 208

2013
7.497 355 4 42 93 162 47 664 4 2 31 1.446 123 9 1 6 109 12 0 2.500 1 0 213

37

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Mitgliedsunternehmen – Anlage B2 Fortsetzung von Seite 35
Handwerk
Klavierstimmer Kosmetiker Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung) Maskenbildner Metallsägen-Schärfer Metallschleifer und Metallpolierer Plisseebrenner Posamentierer Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau) Requisiteure Rohr- und Kanalreiniger Schirmmacher Schlagzeugmacher Schnellreiniger Speiseeishersteller Stricker* Tankschutzbetriebe Teppichreiniger Textil-Handdrucker Theater- und Ausstattungsmaler Theaterkostümnäher Theaterplastiker

2010
41 1.265 7 20 1 13 2 2 3 12 101 1 3 51 47 9 12 33 13 16 14 6

2011
42 1.299 6 21 1 10 2 0 4 12 102 1 3 47 45 0 12 32 13 13 15 7

2012
40 1.308 7 23 1 10 2 0 3 10 93 2 4 44 47 0 11 31 14 12 14 6

2013
38 1.310 7 24 1 10 2 0 3 10 92 1 4 41 52 0 9 28 13 11 12 5

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

* aufgegangen im Gewerbe Textilgestalter

Mitgliedsunternehmen – Ausführung einfacher Tätigkeiten
Anlage AeT 	
Handwerk
zusammen Bäcker Boots- und Schiffbauer Elektrotechniker Glaser Karosserie- und Fahrzeugbauer Kraftfahrzeugtechniker Maler und Lackierer Tischler Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2010
229 13 1 1 7 3 127 76 1

2011
225 13 1 1 6 4 124 75 1

2012
222 16 1 1 6 4 125 68 1

2013
206 15 1 1 6 4 118 60 1

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

38

Inhaberstatistik Berliner Handwerk
Einzelunternehmen und Einzelfirmen mit Handelsregistereintrag
	

Insgesamt 31.12.2013
zusammen Anlage A - Zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - Zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - Handwerksähnliche Gewerbe 22.785 8.963 193 6.883 6.746

davon: Männer
17.798 7.026 179 5.511 5.082

Frauen
4.987 1.937 14 1.372 1.664

Frauen- Ausländerquote anteil
22 22 7 20 25 18 7 18 30 18

Insgesamt 31.12.2012
zusammen Anlage A - Zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - Zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - Handwerksähnliche Gewerbe 22.599 8.988 210 6.426 6.975

davon: Männer
17.805 7.090 194 5.216 5.305

Frauen
4.794 1.898 16 1.210 1.670

Frauen- Ausländerquote anteil
21 21 8 19 24 17 8 26 27 18

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

Entwicklung der Mitgliederzahlen
Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres
35.000
33.392 33.004 33.248 31.575 31.035 30.676 30.705 30.862 31.047

30.000
27.935 27.403

25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0

27.052

27.518

32.807

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juli 2014

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

39

Kapitel 5: Berliner Industrie- und Handelskammer
Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin vertrat im Jahr 2013 die Interessen von über 267.000 Unternehmen, die in der Hauptstadt tätig waren.S.41 Davon waren allein 91.000 UnterS.42 nehmen in das Handelsregister eingetragen,  etwa 4.000 mehr als noch im Jahr 2012. Die überwiegende Zahl unserer Mitglieder ist im Dienstleistungsbereich aktiv und bietet jene Vielfalt an Serviceleistungen, die eine komplexe Metropole wie Berlin benötigt, um tagtäglich zu funktionieren – von persönlichen Dienstleistungen, die jeder aus eigenem Erleben kennt, bis hin zu hochspezialisierten Unternehmensdienstleistungen. In Berlin ebenfalls sehr stark vertreten sind die Unternehmen des Handels, die unsere Stadt zu einer international attraktiven Shoppingdestination machen. Industrieunternehmen sind etwas seltener unter unseren Mitgliedern zu finden, doch typischerweise relativ häufiger in das Handelsregister eingetragen als Firmen in anderen Branchen. Die mit Abstand meisten unserer Mitglieder sind in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte angesiedelt, mit einigem Abstand danach folgen Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg.S.41 Die niedrigsten Mitgliederzahlen gibt es in Marzahn-Hellersdorf und Spandau.

40

Kapitel 5: Berliner Industrie- und Handelskammer

IHK-zugehörige Gewerbetreibende* in Berlin
zum 31.12.2013
In das Handelsregister eingetragene Unternehmen
Verarbeitendes Gewerbe Energie und Entsorgung Baugewerbe Handel Verkehr und Lagerei Beherbergung und Gastronomie Medien und IT Finanz- und Versicherungsdienstleister Unternehmensnahe Dienstleistungen Personenbezogene Dienstleistungen Sonstige Summe 4.132 1.152 3.010 16.168 1.863 3.320 9.389 3.840 29.987 17.848 735 91.444

Kleingewerbe­ treibende
2.955 941 13.496 36.892 6.812 10.832 12.494 7.086 50.657 33.619 394 176.178

Gesamt
7.087 2.093 16.506 53.060 8.675 14.152 21.883 10.926 80.644 51.467 1.129 267.622

Quelle: IHK Berlin, Januar 2014

IHK-zugehörige Gewerbetreibende* in Berlin nach Bezirken**
zum 31.12.2013
50.000

40.000

30.000

20.000

10.000
Quelle: IHK Berlin, Januar 2014
Marz.- Spandau Lichten- Reinicken- Trept.- Steglitz- NeuHellersd. berg dorf Köpen. Zehlendorf kölln Tempelh.- Friedrh.- Pankow Schöneb. Kreuzb. Mitte Charlbg.Wilmersd.

0

* Ausschließlich zweiter und weiterer Gewerbe bzw. unselbstständiger Betriebsstätten ** Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Zuordnung zu den Bezirken ist die Summe der bezirklichen Mitglieder nicht identisch mit der Gesamtzahl der IHK-Mitglieder.

41

Kapitel 5: Berliner Industrie- und Handelskammer

In das Handelsregister eingetragene Unternehmen in Berlin
nach Branchen, zum 31.12.2013
Unternehmensnahe Dienstleistungen – 33 % Personenbezogene Dienstleistungen – 20 % Handel – 18 % Medien und IT – 10 % Verarbeitendes Gewerbe – 5 % 91.444 Finanz- und Versicherungsdienstleister – 4 % Beherbergung und Gastronomie – 4 % Baugewerbe – 3 % Verkehr und Lagerei – 2 % Energie und Entsorgung – 1 %
Quelle: IHK Berlin, Januar 2014

Sonstige – 1 %

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Kleingewerbetreibende in Berlin
nach Branchen, zum 31.12.2013
Unternehmensnahe Dienstleistungen – 29 % Handel – 21 % Personenbezogene Dienstleistungen – 19 % Baugewerbe – 8 % Medien und IT – 7 % 176.178 Beherbergung und Gastronomie – 6 % Finanz- und Versicherungsdienstleister – 4 % Verkehr und Lagerei – 4 % Verarbeitendes Gewerbe – 2 % Energie und Entsorgung – 1 %
Quelle: IHK Berlin, Januar 2014

Sonstige – 1 %

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

42

Berliner Bildung in Zahlen
Über Trends und die Situation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung informieren IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin in einer Broschüre, die auch in englischer Sprache erschienen ist. Darin enthalten sind außerdem Zahlen zur vorschulischen Bildung in Berlin und zur Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse.

Berliner Bildung in Zahlen
Ausgabe 2014

Die Broschüre finden Sie auf unserer Homepage www.ihk-berlin.de unter der Dok.-Nr. 58660 als blätterbares E-Book in Deutsch und Englisch.

43

Kapitel 6: Branchen in Berlin
Die Vielfalt der Berliner Wirtschaft spiegelt sich im Branchenmix der Hauptstadt wider. Der seit Jahren am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig ist das Tourismusgewerbe, S. 50 welches von der zunehmenden Attraktivität der Stadt für Besucher aus Nah und Fern ebenso profitiert wie auch zu dieser beiträgt. Eng damit verbunden ist der stetig steigende Trend der PassagierS. 49 zahlen auf den Berliner Flughäfen,  und auch S. 48 der Handel  gewinnt durch die mit den Besuchern in die Stadt strömende Kaufkraft. Deutlich schneller als der ortsgebundene Einzelhandel wächst jedoch der Onlinehandel, von dessen deutschen Unternehmen einige der erfolgreichsten ihren Sitz an der Spree haben. Weniger dynamisch hat sich das Verarbeitende Gewerbe Berlins entwickelt: Zwar erholte es sich vergleichsweise schnell von den Verlusten des Krisenjahres 2009, in den letzten Jahren blieb das Umsatzniveau aber stabil. S. 45 Interessant ist, dass seit dem Jahr 2012 der Umsatz im Ausland mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Berliner S. 45 Industriebetriebe ausmacht.  Zuvor hatte der inländische Markt ein deutliches Übergewicht. Die Zahl der in der Berliner Industrie Beschäftigten ging – wie auch bundesweit – zurück, stieg in den beiden Folgejahren aber rasch an. Infolge der stagnierenden Umsatzentwicklung wurden die Beschäftigtenzahlen 2013 leicht nach unten korrigiert. In der Berliner Bauindustrie verringerte sich die Zahl der Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten auch im vergangenen Jahr, der Umsatz nahm jedoch, ebenso wie die Zahl der Beschäftigten, weiter zu. S. 47

44

Kapitel 6: Branchen in Berlin

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in unterschiedlichen Branchen 2003–2013
Index 2005 = 100, preisbereinigt, je Arbeitsstunde
130 125 120 115 110 105 100 95 90 85 80 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Quelle: Arbeitskreis Volks­wirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, März 2014 Produzierendes Baugewerbe Gewerbe ohne Bau Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, private Haushalte
104,8 103,7 99,8 117,6 112,5

Umsatz und Beschäftigungsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2007–2013
örtliche Betriebe mit in der Regel 20 und mehr Beschäftigten
25.000 100.000

20.000
92.045

95.000

10.000

85.000

5.000
18.165 10.503 10.881 12.359

80.000

Beschäftigte

15.000
Umsatz

90.221

90.000

0

2007

2008

2009

2010

2011

2012 Beschäftigte

2013

75.000

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014

Umsatz Inland in Mio. Euro

Umsatz Ausland in Mio. Euro

45

Kapitel 6: Branchen in Berlin

Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe 2010–2014
Index 2010 = 100
150
143,6

140
133,9

130 120 110 100
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014

130,9

90 80 2010

92,7

2011

2012

2013

2014

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 2013
Beschäftigtenanteile nach Untergruppen an der Gesamtheit des Verarbeitenden Gewerbes
Geräte zur Datenverarbeitung und -speicherung, elektrische Ausrüstung – 27 % Metallerzeugnisse – 11 % Lebens- und Genußmittelindustrie – 11 % Maschinenbau – 8 % Pharmazeutische Erzeugnisse – 8 % 103.836 Grundstoffe (chemische Erzeugnisse, Gummi-, Kunststoff-, Glas- und Keramikwaren sowie Holz und Papier) – 8 % Fahrzeugbau – 8 % Druckerzeugnisse und Verfielfältigung – 6 %
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Dezember 2013

Reparaturen – 3 % Textilien, Bekleidung und Leder – 1 % Sonstiges – 10 %
Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

46

Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Berliner Baugewerbe 2007–2013
Betriebe mit in der Regel 20 und mehr Beschäftigten
4.000 3.500 3.000
Betriebe und Umsatz 3.200 20.740 2.885 2.576

23.000 22.000 21.000
Beschäftigte

2.500
2.108

20.000 19.000 18.000 17.000 16.000

2.000 1.500 1.000 500 0

17.729

2007 Betriebe

2008

2009

2010

2011

2012

2013

15.000

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014

Umsatz in Mio. Euro

Beschäftigte

Entwicklung des Auftragsbestands im Baugewerbe 2008–2014
in Millionen Euro, Quartalswerte
1.100
1.043

1.000 900 800 700
654 913

805

600 500

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

47

Kapitel 6: Branchen in Berlin

Reale Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Einzelhandel 2013–2014
Index 2010 = 100
300 250 200
Umsatz

125 120 115 110 105 100 95
Beschäftigte

150 100

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, August 2014

50 0

Jan. Feb. 2013

März Apr.

Mai Juni

Juli

Aug. Sep.

Okt.

Nov. Dez. Jan. Feb. März 2013 2014

Apr. Mai

Umsatz (ohne Kfz.)

davon ohne Verkaufsräume

Beschäftigte

Berliner Einzelhandel: Frequenzzahlen ausgewählter Einkaufsmeilen 2014
Anzahl der potenziellen Kunden pro Stunde
9.000 8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000
Quelle: Engel & Völkers Commercial GmbH, Mai 2014

1.000 0
Hackescher Markt Schloßstraße Friedrichstraße Alexanderplatz Wilmersdorfer Straße Kurfürstendamm Tauentzienstraße

Dienstag

Samstag

48

Entwicklung der Passagierzahlen im Berliner Luftverkehr 2003–2013
im Vergleich zu weiteren deutschen Großflughäfen, Index 2003 = 100
220 200 180 160 140 120 100 80
159,3 148,5 141,4 197,6

119,7

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrs­ flughäfen (ADV) e. V., Dezember 2013

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013 Düsseldorf

Berlin

Frankfurt a.M.

München

Hamburg

Anzahl der Berlin-Besucher und Übernachtungen 2003–2013
in Millionen
30 25 20 15
11,4 26,9 7,0

10 5 0
3,7 1,3

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, April 2014

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Gäste Inland

Gäste Ausland

Übernachtungen

4,3

49

Kapitel 6: Branchen in Berlin

Berlin-Touristen nach Herkunftsländern 2004–2013
Anzahl der Übernachtungen pro Jahr
1.200.000 1.000.000 800.000 600.000 400.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Dezember 2013

200.000 0

2004 Italien

2005

2006

2007

2008

2009

2010 Spanien

2011

2012

2013

Niederlande USA

Frankreich

Vereinigtes Königreich

Dänemark

Übernachtungen im Städtevergleich 2013
Anzahl und Veränderungen zum Vorjahr
30 25 20 15 10
8,7 7,5 3,2 4,1 2,3 Dresden Düsseldorf 4,2 4,7 5,1 -0,1 Köln Frankfurt/Main Hamburg München Berlin 6,0 4,3 11,6 9,1 12,9 26,9

8,2

Quelle: Deutscher Tourismusverband e. V., April 2014

5
2,7 0,8 2,7 Leipzig 2,7

0
Nürnberg Stuttgart

Übernachtungen in Mio.

Veränderung zum Vorjahr in Prozent

50

Branchenstruktur des Berliner Dienstleistungsgewerbes 2012
Unternehmen und Beschäftigte
Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen – 23.796 Information und Kommunikation – 7.362 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen – 6.732 Grundstücks- und Wohnungswesen – 6.125 Verkehr und Lagerei – 2.730

Unternehmen

Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen – 120.401 Information und Kommunikation – 60.100 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen – 153.565 Grundstücks- und Wohnungswesen – 27.033 Verkehr und Lagerei – 69.490

Beschäftigte*

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014
* Anzahl der Beschäftigten zum 30.09.2012

51

Kapitel 7: Wirtschaftscluster in Berlin-Brandenburg
Heute und in Zukunft geht es in der Wirtschaft vor allem darum, Innovationen umzusetzen. Wer in diesem Prozess die Nase vorn hat, wächst und schafft Wohlstand. Dafür sind gut vernetzte Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaften Voraussetzung, denn die Akteure müssen einander kennen, verstehen und vertrauen. Eben solche Strukturen sind in unserer Stadt im Werden begriffen: Fünf Cluster wurden in Berlin und Brandenburg identifiziert und befinden sich nun in der strukturellen Genese. Diese Cluster formieren sich um einen hochinnovativen Kern, der aus Wissenschaftseinrichtungen sowie alteingesessenen und neu gegründeten Technologieunternehmen verschiedenster Größen besteht. Die Kreativität dieser Clusterkerne resultiert aus dem enormen Forschungspotenzial, das sich im Berliner Ballungsraum angesiedelt hat, aber auch aus jener unternehmerischen Offenheit und Experimentierfreude, wie sie sich in Deutschland vor allem in Berlin findet. Innovation heißt, den Willen zum Unkonventionellen in sich zu tragen. Dieser Wille wird in unserer Stadt nicht allein toleriert, sondern honoriert – für viele ist es das eigentliche Wesen Berlins: alles anders zu machen. Noch aber befindet sich Berlin am Anfang des langen Prozesses, mit dessen Voranschreiten es in die Rolle einer globalen Technologiemetropole hineinwachsen kann. Doch es gibt noch viel zu tun: Die starke öffentliche Forschung Berlins muss weiter mit der Wirtschaft vernetzt werden und auf Unternehmensseite müssen mittelfristig F&E-Potenziale entwickelt werden, die die Berliner Wirtschaft in die Lage versetzen, den Output der hauptstädti­ schen Forschungslandschaft aufzunehmen und in den Innovationsprozess einzubringen.

52

Kapitel 7: Wirtschaftscluster in Berlin-Brandenburg

Cluster Gesundheitswirtschaft
in Berlin und Brandenburg
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0% 20.732 Unternehmen* in Berlin 313.715 Beschäftigte** 19,1 Mrd. Euro Umsatz*
* bezogen auf 2011 ** bezogen auf 2012

37

36

15 85

63

64

Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­ logie und Forschung, August 2014

in Brandenburg

Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft
in Berlin und Brandenburg
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0% 45.411 Unternehmen* in Berlin 228.867 Beschäftigte** 27,3 Mrd. Euro Umsatz*
* bezogen auf 2011 ** bezogen auf 2012

22

28

18

78 72

82

Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­ logie und Forschung (SenWTF), August 2014

in Brandenburg

53

Kapitel 7: Wirtschaftscluster in Berlin-Brandenburg

Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik
in Berlin und Brandenburg
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 %
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­ logie und Forschung (SenWTF), August 2014
49 51 59 51 49 41

20 % 10 % 0% 17.619 Unternehmen* in Berlin 190.901 Beschäftigte** 31,2 Mrd. Euro Umsatz*
* bezogen auf 2011 ** bezogen auf 2012

in Brandenburg

Cluster Optik (einschließlich Mikrosystemtechnik)
in Berlin und Brandenburg
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 %
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­ logie und Forschung (SenWTF), August 2014
59 68 55 41 32 45

20 % 10 % 0% 1.541 Unternehmen* in Berlin 17.255 Beschäftigte** 2,2 Mrd. Euro Umsatz*
* bezogen auf 2011 ** bezogen auf 2012

in Brandenburg

54

Cluster Energietechnik
in Berlin und Brandenburg
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0% 6.223 Unternehmen* in Berlin 56.067 Beschäftigte** 23,4 Mrd. Euro Umsatz*
* bezogen auf 2011 ** bezogen auf 2012

49

38

34

62 51

66

Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­ logie und Forschung (SenWTF), August 2014

in Brandenburg

55

Kapitel 8: Wissenschaft in Berlin
Die Berliner Wissenschaftslandschaft gehört zu den an Abwechslung und Weitläufigkeit reichsten in Europa. Qualität und Quantität der öffentlichen und privaten Hochschulen, ForschungsS. 57 einrichtungen und Institute  sind bundesweit einmalig. Die Tradition der Spitzenforschung in der Bundeshauptstadt sucht ihresgleichen. Diese Präsenz der Wissenschaft in Berlin ist ein wesentlicher Standortfaktor für die hiesige Wirtschaft. Dank der räumlichen Nähe ist der Weg zu akademischen Fachkräften kurz und kooperative Netzwerke zwischen Unternehmen, und Wissenschaftseinrichtungen sind effizient zu etablieren und zu pflegen. So weitläufig die öffentliche Forschung in Berlin auch sein mag, der Anteil des privaten Sektors an den in der Hauptstadt getätigten Forschungsausgaben ist weiterhin zu gering. Nachdem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts deutlich rückläufig waren, wächst der Ressourceneinsatz für F&E in der Berliner Wirtschaft wieder, wenn auch auf vergleichsweise moderatem Niveau. Die Stärkung innovativer, F&E-intensiver Branchen, unter anderem durch die Weiterentwicklung der Berlin-Brandenburger Clusterstrukturen, muss daher auch weiterhin ein Anliegen der hauptstädtischen Wirtschaftspolitik sein. Der Hochschulstandort weiß international zu überzeugen: Im Wintersemester 2013/2014 waren mehr als 27.000 Studierende aus dem Ausland an Berliner Hochschulen eingeschrieben, das waren fast 17 Prozent aller Studierenden. S. 60 Lediglich Bremen hat einen vergleichbar hohen Anteil an Studierenden wie die Bundeshauptstadt. S. 60 Insgesamt hörten fast 165.000 Studierende Vorlesungen an den Berliner Hochschulen, davon mehr als 63.000 in MINT-Fächern. S. 60

56

Kapitel 8: Wissenschaft in Berlin

Wissenschaftseinrichtungen in Berlin
Anzahl und Verteilung der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
5 7 4

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Private Hochschulen Fachhochschulen Universitäten Kunsthochschulen

26

67

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Juli 2014; Technologiestiftung Berlin, Februar 2013

F&E-Personal* im öffentlichen und privaten Sektor 2011
Prozentanteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nach Bundesländern**
3,5 % 3,0 % 2,5 % 2,0 % 1,5 % 1,0 % 0,5 % 0,0 %
1,20 1,98 2,65

Quelle: Statistisches Bundesamt, Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Bundesagentur für Arbeit, Juli 2014

ST

SL

SH

BB

MV

TH

RP

NW HH

NI

SN

DE

HB

HE

BY

BE

BW

* Vollzeitäquivalente ** Die folgenden Daten zu F&E-Personal und -Ausgaben stammen aus dem neuesten FuE-Datenreport 2013 des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Neuere Zahlen werden laut Stifterverband erst Mitte 2015 erwartet. Abkürzungen siehe S. 73

57

Kapitel 8: Wissenschaft in Berlin

F&E-Aufwendungen im öffentlichen und privaten Sektor 2011
in Prozent am BIP, nach Bundesländern
5,5 % 5,0 % 4,5 % 4,0 % 3,0 % 2,5 % 2,0 %
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stifterverband Wissenschafts­statistik, Juli 2013
3,56

3,5 %
2,91

1,0 % 0,5 % 0,0 % SH SL ST BB NW RP MV TH HH HB NI DE SN HE BY BE BW

1,69

1,5 %

Abkürzungen siehe S. 73

F&E-Personal des privaten Sektors 2011
in Berlin und Deutschland, nach Forschungsintensität des Wirtschaftszweiges
Berlin
6%

Deutschland

12 % 25 %

42 % 38 %

16 %

11.340
0 ,4 %

357.129

Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Juli 2013

1% 14 % 47 %

Spitzentechnologie (mehr als 7 % F&E-Aufwand/Umsatz) Hochwertige Technik (2,5 % bis 7 % F&E-Aufwand/Umsatz) Wissensintensives übriges Produzierendes Gewerbe
58

Wissensintensive Dienstleistungen Restliche Wirtschaftszweige

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

F&E-Aufwendungen des privaten Sektors 2011
in Berlin und Deutschland, nach Forschungsintensität des Wirtschaftszweiges
Berlin
5%

Deutschland

9% 26 %

13 % 29 %

1.402 Mio. Euro

47 %

1%

51.077 Mio. Euro

1%

17 %

52 %

Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Juli 2013

Spitzentechnologie (mehr als 7 % F&E-Aufwand/Umsatz) Hochwertige Technik (2,5 % bis 7 % F&E-Aufwand/Umsatz) Wissensintensives übriges Produzierendes Gewerbe

Wissensintensive Dienstleistungen Restliche Wirtschaftszweige

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

F&E in KMU* und Großunternehmen* 2011
F&E-Personal und -Aufwendungen in Berlin und Deutschland
100 % 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0% F&E-Personal F&E-Aufwendungen
4.237 354 63.431 5.615 7.103 1.048 293.697 45.463

Deutschland

Berlin

Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Juli 2013

F&E-Personal Großunternehmen*

F&E-Aufwendungen

Kleine und mittlere Unternehmen*

* Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bezeichnen Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern. Als Großunternehmen werden Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten bezeichnet.

59

Kapitel 8: Wissenschaft in Berlin

Studierende nach Bundesländern
Insgesamt und MINT-Fächer*, im Wintersemester 2013/14
800.000 700.000 600.000 500.000 400.000 300.000 200.000
Quelle: Statistisches Bundesamt, März 2014
164.728

100.000 0 SL HB MV

50.334 17.017

BB

TH

ST

SH

HH

SN

RP

BE

63.255

NI

HE

BW

BY

NW

Gesamt

MINT*
*Bezeichnung für Fächer, die den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zurechenbar sind.

Ausländische Studierende in den Bundesländern
ausländische Studierende

im Wintersemester 2013/14

Anteil in Prozent

80.000 70.000 60.000 50.000 40.000 30.000
27.131

20 %
16,7 % 16,5 %

18 % 16 % 14 % 12 % 10 % 8% 6%

20.000
Quelle: Statistisches Bundesamt, März 2014

10.000 0 MV SH SL TH HB ST BB HH RP SN NI BE HE BY BW NW

4%

ausländische Studierende

Anteil ausländischer Studierender
Abkürzungen siehe S. 73

60

Absolventen nach Bundesländern 2012
Bestandene Prüfungen und zusammengefasste Abschlussprüfungen*
90.000 80.000 70.000 60.000 50.000
27.754 9.581

40.000 30.000 20.000
3.016

10.000 0 SL HB MV

Quelle: Statistisches Bundesamt, September 2013

BB

ST

SH

TH

HH

RP

SN

BE

NI

HE

BY

BW NW

Gesamt

MINT**

* Bestandene Prüfungen umfassen Promotionen, Lehramtsprüfungen, künstlerische Abschlüsse, Fachochschulabschlüsse, Bachelor- und Masterabschlüsse sowie sonstige Abschlüsse. ** Bezeichnung für Fächer, die den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zurechenbar sind.

Eingeworbene Drittmittel je Professor an Hochschulen nach Bundesländern 2011
in Euro
350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000
25.470 64.640 279.360 198.710 21.060

50.000 0

Quelle: Statistisches Bundesamt, März 2014

RP

SH

ST

MV HH

TH

HE

BB

NI

DE

BY NW

SL

BE

HB BW SN

an Universitäten*

an Fachhochschulen**
* ohne Medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten ** ohne Verwaltungsfachhochschulen Abkürzungen siehe S. 73

61

Kapitel 9: Außenwirtschaft
Der Berliner Wirtschaftsraum ist international S. 16 / S. 20 vielfach verknüpft.  Dennoch hat der Warenexport in der Hauptstadt nicht jene überragende Bedeutung wie zum Beispiel in Hamburg oder Baden-Württemberg.S. 65 Was zuerst wie eine Exportschwäche erscheint, ist vielmehr das Ergebnis der strukturellen Dienstleistungsstärke Berlins: Da grenzüberschreitende Dienstleistungen nach wie vor nicht in den Außenhandelsstatistiken erfasst werden und die verarbeitenden Sektoren relativ wenig zur wirtschaftlichen Wertschöpfung in Berlin beitragen, ergibt sich für die Gesamtwirtschaft keine überragend hohe Exportquote.
  

vergessen die Berliner Pharmaprodukte. Bei der Wareneinfuhr gab es 2013 einen deutlichen Zuwachs im Bereich der nachrichtentechnischen Geräte und Einrichtungen, deren Importwert von 284,0 Millionen Euro auf 400,9 Millionen Euro anstieg. S. 63 Auch im vergangenen Jahr waren die Vereinigten Staaten, gefolgt von der Russischen Föderation, der wichtigste Auslandsmarkt der Berliner Unternehmen. S. 64 Während der transatlantische Markt im Zuge erfolgreicher TTIP-Verhandlungen schon bald neue Exportpotenziale eröffnen könnte, dürften die russischen Absatzmärkte solche Chancen bis auf Weiteres nicht mehr bieten.

Der auf die Industrie fokussierte Blick zeigt, dass diese Branche eine beachtenswerte Exportstärke entwickelt hat. S. 45 An Industriegütern fanden insbesondere Generatoren und Kraftmaschinen ihren Weg auf ausländische Märkte, nicht zu

62

Kapitel 9: Außenwirtschaft

Berliner Importe nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2013
in Millionen Euro
Luftfahrzeuge – 487,9 Kraftmaschinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) – 442,2 Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung – 421,0 Nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen – 400,9 Schuhe – 353,6 Fahrgestelle, Motoren u. a. Teile für Kraftfahrzeuge – 293,6 Medizinische Geräte und orthopädische Vorrichtungen – 293,0 Papier und Pappe – 243,4 Elektronische Bauelemente – 205,7 Andere nichtaufgliederbare Warenverkehre – 544,9
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014

Berliner Exporte nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2013
in Millionen Euro

Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung – 1.338,0 Pharmazeutische Erzeugnisse – 1.242,6 Kraftmaschinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) – 1.009,7 Fahrzeuge, a.n. g. – 803,1 Rohtabak und Tabakerzeugnisse – 740,9 Medizinische Geräte und orthopädische Vorrichtungen – 599,1 Fahrgestelle, Motoren u. a. Teile für Kraftfahrzeuge – 596,6 Mess-, steuerungs- u. regelungstechnische Erzeugnisse – 382,6 Enderzeugnisse, a.n. g. – 368,7 Nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen – 363,8

Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014

63

Kapitel 9: Außenwirtschaft

Berliner Importe nach Herkunftsländern
in Millionen Euro
1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014

200 0
Schweden Vereinigtes Österreich Königreich Schweiz China Niederlande Frankreich Italien Polen USA

2012

2013

Berliner Exporte nach Zielländern
in Millionen Euro
1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014

200 0
Italien SaudiArabien Schweiz Nieder- Vereinigtes lande Königreich China Russische Föderation Polen Frankreich USA

2012
64

2013

Exportquote im Bundesländervergleich 2013
Exporte in Prozent des BIP
60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0%
12 22

40

Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014, eigene Berechnungen

BE

MV

BB

TH

SH

HE

ST

NW SN

NI

BY

RP

DE

SL

BW HH

HB

Abkürzungen siehe S. 73

Exportquoten im Zeitverlauf 2008–2013
Exportquoten in Prozent des BIP
50 %

40 %

30 %

20 %

10 %

0%

Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: Juli 2014, eigene Berechnungen

2008 Berlin

2009 Brandenburg

2010

2011 Hamburg

2012 Deutschland

2013

65

Kapitel 10: Öffentliche Finanzen in Berlin
Sparen, sparen, sparen – dies war in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Politik des Berliner Senats. Diese Anstrengungen, aber auch die boomende Wirtschaft und die daraus erwachsenden Steuermehreinnahmen, fangen nun langsam an, Früchte zu tragen. Ein Haushaltsüberschuss im vergangenen Jahr konnte dafür genutzt werden, einen Teil der Berliner Landesschulden abzubauen. Dies hatte zur Folge, dass der Schuldenstand nach einem durchgehenden Anstieg in den letzten fünf Jahren S. 69 2013 erstmalig wieder sank.  Verglichen mit den anderen Bundesländern bleibt die Pro-KopfVerschuldung in Berlin dennoch hoch – lediglich Bremen weist noch höhere Schulden pro Einwohner auf. S. 69 In Zeiten knapper Kassen ist es umso wichtiger, jeden Euro richtig einzusetzen. Auf zwei Dinge kommt es dabei besonders an: Einerseits darf der Sparkurs nicht dazu führen, dass wichtige öffentliche Investitionen auf die lange Bank geschoben werden. Andererseits muss der Senat eine kluge Personalpolitik verfolgen. Beides scheint für die Berliner Landespolitik aktuell keine Priorität zu haben. Betrachtet man den Anteil der Investitionen an den Gesamtausgaben, lag Berlin 2012 im Bundesländervergleich noch im Mittelfeld. Im vergangenen Jahr rutschte es allerdings auf den letzten Platz ab. S. 70 Dringende Investitionen – beispielsweise für die Instandhaltung und den Neubau von Infrastrukturprojekten – werden immer wieder verschoben. Dies geht auch zu Lasten der Berliner Wirtschaft. Gleichzeitig steht die Berliner Verwaltung auch bei ihrer Personalpolitik vor großen Herausforderungen. Verglichen mit anderen Bundesländern sind die Personalausgaben pro Beschäftigtem S. 71 eher gering.  Aber ein hoher Krankenstand, Überalterung und der Mangel an Nachwuchsfachkräften stehen einer effizienten und wirtschaftsfreundlichen Verwaltung entgegen.

66

Kapitel 10: Öffentliche Finanzen in Berlin

Berliner Landeshaushalt: Einnahmen 2014
in Prozent, Soll gemäß Haushaltsplan

Steuereinnahmen – 54 % Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisung – 20 % Solidarpakt – 5 % Konsolidierungshilfen – 0 ,3 % Vermögensverkäufe – 0 ,2 % 22.985 Mio. Euro Sonstige Einnahmen – 20 %

Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Juni 2014
Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Berliner Haushalt: Veranschlagte Steuereinnahmen 2014
in Prozent, Soll gemäß Haushaltsplan
Lohn- und Einkommensteuer – 39 % Umsatzsteuer – 31 % Gewerbesteuer – 11 % Grunderwerbsteuer – 6 % Grundsteuer – 6 % 12.477 Mio. Euro Körperschaftsteuer – 3 % Erbschaftsteuer – 2 % Abgeltungssteuer – 1 % Sonstige Steuern – 1 % City Tax – 0 ,2 %
Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Juni 2014
Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

67

Kapitel 10: Öffentliche Finanzen in Berlin

Berliner Haushalt: Bereinigte Ausgaben nach Verwaltungsebenen 2014
in Prozent, Soll gemäß Haushaltsplan
Senatsverwaltungen – 69 % Bezirke – 31 % Verfassungsorgane (Abgeordnetenhaus Verfassungsgerichtshof, Rechnungshof, Beauftragter für Datenschutz und Informationstechnik) – 0,3 % 22.911 Mio. Euro

Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Juni 2014
Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

Berliner Haushalt: Bereinigte Ausgaben nach Senatsverwaltungen 2014
in Prozent, Soll gemäß Haushaltsplan
Bildung, Jugend u. Wissenschaft – 29 % Stadtentwicklung u. Umweltschutz – 12 % Inneres und Sport – 12 % Justiz und Verbraucherschutz – 5 % Wirtschaft, Technologie u. Forschung – 5 % 15.775 Mio. Euro Gesundheit u. Soziales – 4 % Kultur – 3 % Finanzen – 3 % Arbeit, Integration u. Frauen – 1 % Senatskanzlei – 0 ,3 %
Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Juni 2014

Allgemeine Personal- u. Finanzangelegenheiten– 24 %

Abweichungen der Anteilssummen von 100 Prozent sind Rundungen geschuldet.

68

Entwicklung des Berliner Schuldenstandes 2003–2013
in Millionen Euro einschließlich Verwaltungsschulden und Kassenkredite
70.000
60.123 61.270

60.000
51.941

50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0

Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Juni 2014

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Schuldenstand je Einwohner im Bundesländervergleich 2013
in Euro einschließlich Schulden der Gemeinden und Extrahaushalte*
35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000
8.575 17.945

5.000 0

Quelle: Statistisches Bundesamt, Juli 2014, eigene Berechnungen

SN

BY

BW

MV

TH

BB

NI

HE

ST

RP

SH

NW

HH

SL

BE

HB

* Schuldenstand zum 31.12.2013, Bevölkerungsstand zum 31.12.2013 nach Zensus 2011 Abkürzungen siehe S. 73

69

Kapitel 10: Öffentliche Finanzen in Berlin

Realsteuerhebesätze 2013
in Berlin und Brandenburg
900 800 700 600 500 400 300
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2014, eigene Berechnungen
410 392 260 150 294 286 386 320 284 389 307 810

200 100 0

Berlin Grundsteuer A

Berliner Umland* Grundsteuer B

weiterer Metropolenraum* Gewerbesteuer

Brandenburg

* Erläuterungen siehe S. 72

Investitionsquoten im Ländervergleich 2013
Anteil der Investitionsausgaben an den bereinigten Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte
20 %

15 %
13

10 %
7

5%
Quelle: Statistisches Bundesamt, Mai 2014, eigene Berechnungen

0%

BE

SL

NI

NW

HB

MV

SH

HE

RP

ST

HH

TH

BB

BW

BY

SN

Abkürzungen siehe S. 73

70

Personalausgaben im Ländervergleich 2013
Anteil der Personalausgaben an den bereinigten Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte
45 % 40 % 35 % 30 % 25 % 20 % 15 % 10 % 5% 0% HH MV BB BE ST SN HB TH SH NW HE BY BW SL RP NI
Quelle: Statistisches Bundesamt, Mai 2014, eigene Berechnungen
35 36

Abkürzungen siehe S. 73

Personalausgaben je Beschäftigtem im Ländervergleich 2013
Ausgaben je Vollzeitäquivalent in Euro
80.000 70.000 60.000
49.236 51.922

50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0 ST TH SN

Quelle: Statistisches Bundesamt, Mai 2014, eigene Berechnungen

BE

MV

BB

BY

BW

SH

RP

SL

NW

NI

HE

HH

HB

Abkürzungen siehe S. 73

71

Erläuterungen

Begriffe zur Raumgliederung*
Berlin umfasst das Land Berlin. Das Berliner Umland umfasst die kreisfreie Stadt Potsdam, die Gemeinden Ahrensfelde, Bernau bei Berlin, Panketal, Wandlitz und Werneuchen aus dem Kreis Barnim, die Gemeinden Eichwalde, Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Schönefeld, Schulzendorf, Wildau und Zeuthen aus dem Kreis Dahme-Spreewald, die Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz, Falkensee, SchönwaldeGlien und Wustermark aus dem Kreis Havelland, die Gemeinden Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Neuenhagen bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf bei Berlin und Strausberg aus dem Kreis Märkisch-Oderland, die Gemeinden Birkenwerder, Glienicke/ Nordbahn, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Leegebruch, Mühlenbecker Land, Oberkrämer, Oranienburg und Velten aus dem Kreis Oberhavel, die Gemeinden Erkner, Gosen-Neu Zittau, Grünheide (Mark), Schöneiche bei Berlin und Woltersdorf aus dem Kreis Oder-Spree, die Gemeinden Kleinmachnow, Michendorf, Nuthetal, Schwielowsee, Stahnsdorf, Teltow und Werder (Havel) aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark sowie die Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Ludwigsfelde und Rangsdorf aus dem Kreis Teltow-Fläming. Das Ballungsgebiet Berlin umfasst das Land Berlin und das Berliner Umland. Der weitere Metropolenraum umfasst die kreisfreien Städte Brandenburg, Cottbus, Frankfurt (Oder), die Kreise Elbe-Elster, OberspreewaldLausitz, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, SpreeNeiße und Uckermark sowie die Gemeinden Althüttendorf, Biesenthal Stadt, Breydin, Britz, Chorin, Eberswalde Stadt, Friedrichswalde, Hohenfinow, Hohensaaten, Joachimsthal Stadt, Liepe, Lunow-Stolzenhagen, Marienwerder, Melchow, Niederfinow, Oderberg Stadt, Parsteinsee, Rüdnitz, Schorfheide, Sydower Fließ und Ziethen aus dem Kreis Barnim, die Gemeinden Alt Zauche-Wußwerk, Bersteland, Bestensee, Byhleguhre-Byhlen, Drahnsdorf, Golßen Stadt,

* Begriffe analog zur Definition im Landesentwicklungsplan BerlinBrandenburg 2009 72

Groß Köris, Halbe, Heideblick, Heidesee, Jamlitz, Kasel-Golzig, Krausnick-Groß Wasserburg, Lieberose Stadt, Lübben (Spreewald) Stadt, Luckau Stadt, Märkisch Buchholz Stadt, Märkische Heide, Münchehofe, Neu Zauche, Rietzneuendorf-Staakow, Schlepzig, Schönwald, Schwerin, Schwielochsee, Spreewaldheide, Steinreich, Straupitz, Teupitz Stadt und Unterspreewald aus dem Kreis Dahme-Spreewald, die Gemeinden Friesack Stadt, Gollenberg, Großderschau, Havelaue, Ketzin, Kleßen-Görne, Kotzen, Märkisch Luch, Milower Land, Mühlenberge, Nauen, Nennhausen, Paulinenaue, Pessin, Premnitz Stadt, Rathenow Stadt, Retzow, Rhinow Stadt, Seeblick, Stechow-Ferchesar und Wiesenaue aus dem Kreis Havelland, die Gemeinden Alt Tucheband, Bad Freienwalde (Oder) Stadt, Beiersdorf-Freudenberg, Bleyen-Genschmar, Bliesdorf, Buckow (Märkische Schweiz) Stadt, Falkenberg, Falkenhagen (Mark), Fichtenhöhe, Garzau-Garzin, Golzow, Gusow-Platkow, Heckelberg-Brunow, Höhenland, Küstriner Vorland, Lebus Stadt, Letschin, Lietzen, Lindendorf, Märkische Höhe, Münche­erg Stadt, Neuhardenberg, Neulewin, b Neutrebbin, Oberbarnim, Oderaue, Podelzig, Prötzel, Rehfelde, Reichenow-Möglin, Reitwein, Seelow Stadt, Treplin, Vierlinden, Waldsieversdorf, Wriezen Stadt, Zechin und Zeschdorf aus dem Kreis Märkisch-Oderland, die Gemeinden Fürstenberg/Havel Stadt, Gransee Stadt, Großwoltersdorf, Kremmen, Liebenwalde Stadt, Löwenberger Land, Schönermark, Sonnenberg, Stechlin und Zehdenick Stadt aus dem Kreis Oberhavel, die Gemeinden Bad Saarow, Beeskow Stadt, Berkenbrück, Briesen (Mark), BrieskowFinkenheerd, Diensdorf-Radlow, Eisenhüttenstadt Stadt, Friedland Stadt, Fürstenwalde/Spree, Groß Lindow, Grunow-Dammendorf, Jacobsdorf, Langewahl, Lawitz, Madlitz-Wilmersdorf, Mixdorf, Müllrose Stadt, Neißemünde, Neuzelle, Ragow-Merz, Rauen, Reichenwalde, Rietz-Neuendorf, Schlaubetal, Siehdichum, Spreenhagen, Steinhöfel, Storkow (Mark) Stadt, Tauche, Vogelsang, Wendisch Rietz, Wiesenau und Ziltendorf aus dem Kreis Oder-Spree, die Gemeinden Beelitz, Beetzsee, Beetzseeheide, Belzig Stadt, Bensdorf, Borkheide, Borkwalde, Brück Stadt, Buckautal, Golzow, Görzke, Gräben, Havelsee

Stadt, Kloster Lehnin, Linthe, Mühlenfließ, Niemegk Stadt, Päwesin, Planebruch, Planetal, Groß Kreutz (Havel), Rabenstein/Fläming, Rosenau, Roskow, Seddiner See, Treuenbrietzen Stadt, Wenzlow, Wiesenburg/Mark, Wollin, Wusterwitz und Ziesar Stadt aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark und die Gemeinden Am Mellensee, Baruth/Mark Stadt, Dahme/Mark Stadt, Dahmetal, Ihlow, Jüterbog Stadt, Luckenwalde Stadt, Niedergörsdorf, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal, Trebbin und Zossen aus dem Kreis Teltow Fläming. Brandenburg umfasst das Berliner Umland und den weiteren Metropolenraum.

Berlin Berliner Umland Ballungsgebiet Berlin weiterer Metropolenraum

Abkürzungen
BE	Berlin BB	Brandenburg BW	Baden-Württemberg BY	Bayern DE	Deutschland HB	Bremen HE	Hessen HH	Hamburg MV	Mecklenburg-Vorpommern NI	Niedersachsen NW	Nordrhein-Westfalen RP	Rheinland-Pfalz SH	Schleswig-Holstein SL	Saarland SN	Sachsen ST	Sachsen-Anhalt TH	Thüringen
73

Impressum

Herausgeber IHK Berlin Fasanenstraße 85 10623 Berlin Telefon:	+49 30 31510-0 Telefax: 	 49 30 31510-166 + E-mail: 	service@berlin.ihk.de www.ihk-berlin.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68 10961 Berlin Telefon:	+49 30 25903-01 Telefax:	+49 30 25903-235 E-mail: 	info@hwk-berlin.de www.hwk-berlin.de Redaktionschluss August 2013 Lektorat Berit Sörensen | Bad Belzig berit.soerensen@gmx.net Druck Ruksaldruck GmbH + Co. KG Lankwitzer Straße 35 12107 Berlin Bildquellen Titel:	 © Fotostudio Charlottenburg Seite 3: 	 © Fotostudio Charlottenburg Seite 8: 	 © Fotostudio Charlottenburg Seite 18:	 © Fotostudio Charlottenburg Seite 24: 	© Rido - Fotolia.com Seite 32:	 © contrastwerkstatt - Fotolia.com Seite 40:	 © IHK Berlin Seite 44: 	© Jakub Niezabitowski - Fotolia.com Seite 52: 	© pressmaster - Fotolia.com Seite 56: 	© kasto - Fotolia.com Seite 62: 	© Kara - Fotolia.com Seite 66: 	© Increa - Fotolia.com

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