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Periodical volume

Full text: Berliner Wirtschaft in Zahlen Issue 2011

Berliner Wirtschaft in Zahlen
Ausgabe 2011

Inhalt

Vorwort 	 Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft 	 Bruttoinlandsprodukt der Bundesländer 2010	 Bruttoinlandsprodukt in Berlin, Brandenburg und Bund 2000 – 2010	 Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Bundesländervergleich 2010	 Strukturwandel der Berliner Wirtschaft 2000 - 2010	 Bruttowertschöpfung in Berlin nach Wirtschaftsbereichen 2010	 Verfügbares Einkommen im Bundesländervergleich	 Produktivität im Bundesländervergleich 2010	 Kaufkraft im Bundesländervergleich 2011	 Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen 2010	 Ansiedlungs- und Investitionsprojekte in Berlin 2010	 An- und abgemeldete Gewerbe nach Bezirken 2010	 Unternehmensinsolvenzen in Berlin nach Bezirken 2010	 Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern 2009 in Euro je Einwohner 	 Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern 2009 in Milliarden Euro	 Kapitel 2: Gebiet und Bevölkerung 	 Bevölkerungsentwicklung im Ballungsgebiet Berlin 2000 - 2010	 Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg 2000 - 2010	 Entwicklung der Altersstruktur der Berliner Bevölkerung	 Durchschnittsalter in den Bundesländern 2009	 Entwicklung des Durchschnittsalters 1991 - 2009	 Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010	 Bevölkerungsprognose bis 2030	 Wanderungsbewegung Berlin/Berliner Umland 2000 - 2010	 Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt	 Entwicklung der Arbeitslosenquoten 2000 - 2010	 Arbeitslosenquoten in Berlin und Brandenburg 2010	 Arbeitslosenquote in den Berliner Bezirken 2010	 Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich 2010	 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin 2000 - 2010	 Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen in Berlin, Vergleich 1991/2010	 Pendlerströme Berlin-Brandenburg 2000 - 2010	 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ein- und Auspendler 2010 	 Top 100 Arbeitgeber in Berlin	 Kapitel 4: Berliner Handwerk	 Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen	 Mitgliedsunternehmen Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke	 Mitgliedsunternehmen Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke	 Mitgliedsunternehmen Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe	 Mitgliedsunternehmen Anlage AeT – Ausführung einfacher Tätigkeiten	 Inhaberstatistik Berliner Handwerk	 Bestandene Meisterprüfungen 2004 - 2010	

7 8 9 9 10 10 11 11 12 12 13 13 14 14 15 15 16 17 17 18 18 19 19 20 20 22 23 23 24 24 25 25 26 26 27 30 31 33 34 35 36 37 37

3

Kapitel 5: Zahlen zur IHK Berlin	 IHK-Mitglieder nach Wirtschaftsbereichen 2010	 IHK-Mitglieder nach Bezirken 2010	 Nichtdeutsche IHK-Mitgliedsunternehmen nach Herkunftsregion 2010 	 TOP 10 IHK-Mitgliedsunternehmen ausländischer Herkunft 2010 	 IHK-Mitglieder ausländischer Herkunft nach Branchen 	 Kapitel 6: Branchen	 Umsatz und Beschäftigungsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2000 - 2010	 Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe 2006 - 2011	 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nach Untergruppen 2010	 Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Berliner Baugewerbe 2000 - 2010	 Entwicklung des Auftragsbestands im Baugewerbe 2006 - 2010	 Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Einzelhandel 2008 - 2010	 Berliner Einzelhandel: Frequenzzahlen ausgewählter Einkaufsmeilen 2011	 Entwicklung des Berliner Einzelhandels 2006 - 2010	 Anzahl der Berlin-Besucher und Übernachtungen 2000 - 2010	 Berlin-Touristen nach Herkunftsländern 2002 - 2010	 Übernachtungszahlen im Städtevergleich 2010	 Entwicklung der Dienstleistungsbereiche 2000 - 2010	 Branchenstruktur Berliner Dienstleistungsgewerbe 2009	 Kapitel 7: Berliner Wirtschaftscluster	 Wirtschaftszweige im Cluster Kommunikations- und Kreativwirtschaft 2008	 Cluster Kommunikations-, Medien- und Kulturwirtschaft im Städtevergleich 2008	 Entwicklung der Wirtschaftsstruktur im Cluster Gesundheitswirtschaft	 Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige im Cluster Gesundheitswirtschaft	 Wirtschaftszweige im Cluster Verkehr und Mobilität	 Entwicklung der Fluggastzahlen in Berlin 2000 - 2010	 Kapitel 8: Berliner Außenhandel	 Berliner Importe nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2010	 Berliner Exporte nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2010	 Berliner Importe nach Ländern 2009/2010	 Berliner Exporte nach Ländern 2009/2010	 Exportquote im Bundesländervergleich 2010	 Kapitel 9: Öffentliche Finanzen	 Berliner Haushalt: Geplante Ausgaben nach Politikbereichen 2011	 Berliner Haushalt: Geplante Einnahmen 2011	 Geplante Verteilung der Steuereinnahmen 2011	 Steuerbare Umsätze in Berlin und Brandenburg 2009	 Lohn- und Einkommensteuer 2004	 Entwicklung des Berliner Schuldenstandes 2000 - 2010	 Schuldenstand pro Kopf im Bundesländervergleich 2010	 Realsteuerhebesätze in Berlin und Brandenburg 2010	 Investitionsquoten im Bundesländervergleich 2010	

38 39 39 40 40 41 42 43 43 44 44 45 45 46 46 47 47 48 48 49 50 51 51 52 53 54 55 56 57 57 58 58 59 60 61 61 62 62 63 63 64 64 65

4

Kapitel 10: Aus- und Weiterbildung	 Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse und -betriebe 2000 - 2010	 Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse und -betriebe 2000 - 2010	 Die 10 stärksten gewerblich-technischen Ausbildungsberufe 2010 	 Die 10 stärksten kaufmännischen und sonstigen Ausbildungsberufe 2010	 Die 10 stärksten Ausbildungsberufe 2010	 Teilnehmer/-innen Weiterbildungsprüfungen 2010	 Teilnehmer/-innen an Fort- und Weiterbildungsprüfungen 2010	 Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Industrie und Handel 2000 - 2010	 Herkunft der Berliner Auszubildenden nach Bundesländern 2010	

66 67 67 68 68 69 69 70 70 71

Erläuterungen	72 Impressum	74

5

6

Vorwort

Berliner Wirtschaft auf stabilem Wachstumspfad

Zum achten Mal veröffentlichen die IHK Berlin und die Handwerkskammer die Broschüre „Berliner Wirtschaft in Zahlen“. Dieses Nachschlagewerk informiert Unternehmer, Politiker und alle anderen Interessierten über die spannende Entwicklung des Berliner Wirtschaftsraumes. 2010 war für die Berliner Wirtschaft ein erfolgreiches Jahr. Das BIP wuchs um 2,7 Prozent und übertraf damit das Vorkrisenniveau. Die Zahl der Besucher erreichte einen neuen Höchststand, Umsätze und Auftragseingänge der Unternehmen verbesserten sich. Berlins Bevölkerung wuchs auf Rekordniveau. Die wirtschaftliche Dynamik der Hauptstadt zog 2010 mehr Zuwanderer an als in den Jahren zuvor. Nicht nur Berlin wuchs wirtschaftlich und demographisch, auch das Metropolenumland entwickelte sich gut. Beide bilden einen der größten Wirtschaftsräume in Deutschland. Die im Umland angesiedelten Unternehmen profitieren von Berlins Forschungsstätten, den zahlreichen Kooperationspartnern und der hohen kulturellen Attraktivität. Viele in Berlin Erwerbstätige haben ihren Wohnsitz im Umland. Diese enge Verknüpfung haben wir auch in dieser Ausgabe

Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin, und Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin

angemessen berücksichtigt - etwa bei der grenzübergreifenden Darstellung der Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitslosenquoten oder dem Steueraufkommen. Dieses Nachschlagewerk zeigt, dass es an Herausforderungen nicht mangelt, will Berlin zu den wirtschaftlich stärksten deutschen Regionen weiter aufschließen. Es zeigt aber auch, dass die Hauptstadt einen Teil dieses Weges bereits zurückgelegt hat.

Dr. Eric Schweitzer	

Stephan Schwarz

7

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft
Berlin wuchs in den vergangenen acht Jahren stärker als jedes andere Bundesland. Zwischen 2004 und 2010 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in der Hauptstadt um 14,3 Prozent, bundesweit waren es 6,7 Prozent. Die Krise tat dieser Entwicklung keinen Abbruch: Das BIP in Berlin wuchs 2010 erneut um 2,7 Prozent, nachdem es 2009 um 0,5 Prozent – weniger als in allen anderen Bundesländern – zurückgegangen war. Die Wertschöpfung in der Hauptstadt lag damit bereits 2010 – und früher als in den anderen Bundesländern – deutlich über dem Vorkrisenniveau. Bundesweit hingegen war das BIP 2009 so tief eingebrochen, dass auch das hohe Wachstum im vergangenen Jahr nicht ausreichte, das Niveau vor der Krise zu erreichen. Die relative Leistungskraft der Berliner Wirtschaft blieb aber auch im vergangenen Jahr deutlich hinter der anderer Regionen zurück. Bei Wertschöpfung und Kaufkraft je Einwohner hat die Hauptstadt weiterhin großen Nachholbedarf gegenüber den wirtschaftsstärksten Bundesländern. Allerdings haben sich die Abstände in den letzten fünf Jahren verringert. Erfreulich ist, dass auch 2010 die Zahl der neu gegründeten Unternehmen die der stillgelegten in Berlin deutlich übertraf. Im Bundesvergleich weist nur Hamburg eine ähnlich positive Entwicklung auf. Berlin trägt daher zu Recht den Titel der deutschen Gründerhauptstadt. Das Interesse ausländischer Unternehmen am Standort Berlin zeigen die weiter gestiegenen Direktinvestitionen. Beim Volumen ausländischer Direktinvestitionen je Einwohner gehörte Berlin erneut zu den fünf stärksten Bundesländern.

8

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt der Bundesländer 2010
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent, preisbereinigt
6 5 4 3
2,7 3,6

2 1 0

2,2

Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, März 2011

MV

SN

BB

SH

ST

BE

HB

TH

NW

NI

HH

DE

HE

BY

SL

RP

BW

Bruttoinlandsprodukt in Berlin, Brandenburg und Bund 2000 – 2010
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent, preisbereinigt
5 4 3 2 1 0 -1 -2 -3 -4 -5 2000 Bund 2001 2002 Berlin 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, März 2011
1,1 3,5 3,2 1,2 0,8 3,6 2,7 2,2

Brandenburg

9

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Bundesländervergleich 2010
in jeweiligen Preisen in Euro
60.000 50.000 40.000 30.000 20.000
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, März 2011
27.499

10.000 0

MV

ST

TH

22.258

BB

SN

SH

RP

NI

BE

SL

NW DE

30.566

BW

BY

HE

HB

HH

Strukturwandel der Berliner Wirtschaft 2000 - 2010
Beitrag der einzelnen Wirtschaftsbereiche zur Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen in Mio. Euro
70.000 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011
139 14.087 56.315 69.136

10.000 0

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

Land- und Forstwirtschaft; Fischerei
10

Produzierendes Gewerbe

Dienstleistungen

102 15.664

2010

Bruttowertschöpfung in Berlin nach Wirtschaftsbereichen 2010
in Prozent

Produzierendes Gewerbe - 14,9% Baugewerbe - 3,6% Handel, Gastgewerbe und Verkehr - 14% Unternehmensdienstleister - 35,5 % Öffentliche und private Dienstleister - 32%
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

Verfügbares Einkommen im Bundesländervergleich
je Einwohner in Euro
30.000 25.000 20.000
15.843 16.398 24.137

18.983

15.000 10.000 5.000 0
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“, August 2010

Berlin 1991

Brandenburg 1999

Hamburg 2009

Deutschland

11

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

Produktivität im Bundesländervergleich 2010
BIP pro Erwerbstätigen in jeweiligen Preisen in Euro
90.000 80.000 70.000
61.725

60.000
52.205

50.000 40.000 30.000
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“, Februar 2011

20.000 10.000 0 SN TH MV ST BB BE RP NI SH SL DE NW BW BY HB HE HH

Kaufkraft im Bundesländervergleich 2011
Kaufkraft pro Einwohner in Euro
22.000 21.000 20.000 19.000 18.000 17.000 16.000
Quelle: GfK GeoMarketing GmbH, April 2011
17.605 17.807 19.684

15.000 14.000 ST MV SN TH BB BE HB SL NI RP DE NW SH BW HE HH BY

12

56.205

Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen 2010
Saldo je 10.000 Einwohner in absoluten Zahlen
50
44

40

30

20
18

10
9

0

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Mai 2011

MV

TH

ST

SN

BB

SL

NW BW

RP

DE

HB

NI

HE

SH

BY

HH

BE

Ansiedlungs- und Investitionsprojekte in Berlin 2010

Industrie, Mobilität & Clean Technologies 24 Projekte Life Sciences 9 Projekte Dienstleistungen 13 Projekte Medien, Informations- und Kommunikationstechnologie, Kreativwirtschaft 28 Projekte

Quelle: Berlin Partner GmbH, Dezember 2010

13

Kapitel 1: Entwicklung und Struktur der Berliner Wirtschaft

An- und abgemeldete Gewerbe nach Bezirken 2010
in absoluten Zahlen
9.000 8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

1.000 0
Marz.Hellersd. Span- Reinicken- Lichten- Trept.- Stegl.- Tempelh.- Neudau dorf berg Köpenick Zehlend. Schöneb. kölln Friedrh.- Pankow Charlbg.- Mitte Kreuzb. Wilmersd.

Anmeldungen

Abmeldungen

Unternehmensinsolvenzen in Berlin nach Bezirken 2010
in absoluten Zahlen
250

200

150

100

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

50

0
Lichten- Spandau Marz.berg Hellersd. Neukölln Trept.- Reinicken- Stegl.- Friedrh.- Pankow Tempelh.Köpenick dorf Zehlend. Kreuzb. Schöneb. Mitte Charlbg.Wilmersd.

14

Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern
in Euro je Einwohner, Stand: Ende 2009
22.000 20.000 18.000 16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 TH SN SL ST BB RP SH MV NI BW HB BE BY NW HE HH
Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnung, Mai 2011
2.549 6.974

Ausländische Direktinvestitionen in den Bundesländern
in Mrd. Euro, Stand: Ende 2009
150 135 120 105 90 75 60 45 30 15 0 TH SL HB SN MV ST
6 24

Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnung, Mai 2011

BB

SH

RP

BE

NI

HH

BW

HE

BY

NW

15

Kapitel 2: Gebiet und Bevölkerung
2010 wuchs die Berliner Bevölkerung gegenüber dem Vorjahr um 18.000 Personen oder ein halbes Prozent und belief sich auf 3,46 Millionen Einwohner. So kräftig hatte die Einwohnerzahl seit 19 Jahren nicht mehr zugenommen. Berlin war neben Hamburg das einzige Bundesland mit einem Geburtenüberschuss, der zudem der höchste in den vergangenen 20 Jahren war. Hinzu kam der gegenüber dem Vorjahr noch gewachsene, positive Wanderungssaldo: Es zogen 16.800 Personen mehr nach Berlin als die Stadt verließen. Auch dank Geburtenüberschuss und Zuwanderung gehört Berlin zu den vier jüngsten Bundesländern: Im Jahr 2009 war der Berliner im Durchschnitt 42,8 Jahre alt, bundesweit waren es 43,4 Jahre; im Nachbarland Brandenburg sogar 45,3 Jahre. Berlin erwies sich erneut als enorm wichtiger Stabilisator für die brandenburgische Bevölkerungs-, und damit zum guten Teil auch Wirtschaftsentwicklung. Das zu Brandenburg gehörende Berliner Umland* profitierte demographisch wie schon in den Vorjahren von der Nähe zur deutschen Hauptstadt. Die Bevölkerung des Umlandes wuchs durch Zuzüge, vor allem aus Berlin und dem übrigen Brandenburg, um 0,7 Prozent. Allerdings ist die Wanderungsdynamik von Berlin ins Umland 2010 weiter zurückgegangen: Es zogen nur noch 4.100 Personen mehr aus Berlin in das Umland als in die umgekehrte Richtung, im Jahr zuvor waren es
16

knapp 5.000 gewesen und 2008 knapp 6.300 Personen. Die Einwohnerzahl des weiteren Metropolenraums hingegen schrumpfte um weitere 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der weitere Metropolenraum hat damit seit dem Jahr 2000 etwa 12,5 Prozent seiner Einwohner verloren. Da das Wachstum des Berliner Umlandes die demographischen Verluste des äußeren Brandenburg nicht ausgleichen konnte, verringerte sich die Bevölkerung des Bundeslandes im vergangenen Jahr um weitere 0,3 Prozent. Die Berliner Bevölkerung ist international wie in kaum einer anderen Stadt Deutschlands. Fast drei Viertel der nichtdeutschen Bürger stammen aus der Europäischen Union und dem übrigen Europa. Weitere 15 Prozent sind Bürger asiatischer Staaten.

*  as Berliner Umland bezeichnet den zu Brandenburg gehörenden D „Speckgürtel“ der Hauptstadt. Das als weiterer Metropolenraum bezeichnete Gebiet umfasst das übrige Brandenburg (in den vorangegangenen Ausgaben der Berliner Wirtschaft in Zahlen als äußeres Brandenburg bezeichnet). Beide Gebietsdefinitionen und Bezeichnungen werden in dieser Veröffentlichung entsprechend der im Landesentwicklungsplan 2009 festgelegten Gemeindezuordnung verwendet. Die vollständige Gemeindeliste finden Sie im Anhang auf Seite 72.

Kapitel 2: Gebiet und Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung im Ballungsgebiet Berlin 2000 - 2010
Veränderung in Prozent gegenüber dem Vorjahr
3,0
2,58

2,5 2,0 1,5 1,0

0,48 0,68 0,52

0,5 0,0 -0,5
-0,13 0,38

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnung, Juni 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Berlin

Berliner Umland*

Ballungsgebiet Berlin*
* siehe Erläuterungen auf S. 72

Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg 2000 - 2010
Veränderung in Prozent gegenüber dem Vorjahr
3,0
2,58

2,5 2,0 1,5 1,0

0,0
-1,07

0,03

0,68 -0,83 -0,29

0,5

-0,5 -1,0 -1,5

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnung, Juni 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum*

Brandenburg
* siehe Erläuterungen auf S. 72

17

Kapitel 2: Gebiet und Bevölkerung

Entwicklung der Altersstruktur der Berliner Bevölkerung
in absoluten Zahlen
1.600.000 1.400.000 1.200.000 1.000.000 800.000 600.000 400.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Januar 2011

200.000 0 unter 18 Jahre 2000 18 bis 44 Jahre 2005 2010 45 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter

Durchschnittsalter in den Bundesländern 2009

50

40
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Juli 2011

35

HH

BW

BY

42,8

BE

NW

HE

NI

43,4

DE

RP

SH

HB

SL

MV

BB

45,3

45

TH

SN

ST

18

Entwicklung des Durchschnittsalters 1991 - 2009
Bundesländer im Vergleich
50

45

45,3 43,4 42,8 42,3

40
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Juli 2011

35

1991

2000

2001 Berlin

2002

2003

2004

2005 Hamburg

2006

2007

2008

2009

Brandenburg

Deutschland

Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010
relativer Anteil an den melderechtlich registrierten nichtdeutschen Einwohnern in Berlin

Europäische Union – 32,7% Sonstiges Europa – 40,4 % Asien – 14,6% Australien/Ozeanien – 0,5% Afrika – 3,8 % Amerika – 5,5% Staatenlos/Ungeklärt – 2,7%
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2011

19

Kapitel 2: Gebiet und Bevölkerung

Bevölkerungsprognose bis 2030
Einwohner in 1.000
4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500
Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Januar 2009, Amt für Statistik BerlinBrandenburg Juni 2011

1.000 500 0 Berlin 2010 Berliner Umland** 2020* weiterer Metropolenraum**
* Prognose

2030* Brandenburg

** siehe Erläuterungen auf S. 72

Wanderungsbewegung Berlin/Berliner Umland 2000 - 2010
in absoluten Zahlen
35.000
31.447

30.000 25.000 20.000 15.000 10.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2011
13.444

5.000 0

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

nach Berlin

ins Berliner Umland*

* siehe Erläuterungen auf S. 72

20

15.047

2010

19.165

21

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt
2010 betrug die Arbeitslosenquote in Berlin 13,6 Prozent. Im Bundesvergleich behielt die Hauptstadt damit die rote Laterne nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Gegenüber dem Jahr 2009 war die Quote in Berlin um 0,5 Prozent gesunken, die Stadt blieb damit in der Entwicklung deutlich hinter anderen Bundesländern zurück: In Sachsen und Sachsen-Anhalt verringerte sich die Arbeitslosenquote um 1,1 Prozentpunkte, in Mecklenburg-Vorpommern immerhin um 0,8 Prozentpunkte. Dieser verhaltene Rückgang der Arbeitslosigkeit in Berlin steht im Gegensatz zur konjunkturellen Dynamik der Hauptstadt: So entwickelte sich das BIP in Berlin über die Jahre 2008 bis 2010 besser als in den meisten anderen Bundesländern. Und die Wirtschaft schuf selbst in der Krise zusätzliche Beschäftigung: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg selbst 2009 während der Krise. 2010 gab es im Vergleich zum Jahr zuvor 24.800 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Stadt. Es hat verschiedene Gründe, dass sich durch die zunehmende Zahl der Erwerbstätigen die Zahl der Erwerbslosen in Berlin nicht stärker verringert. Oft werden freie Stellen in Berlin durch Zuwanderer ausgefüllt. Auch kommen neue Erwerbstätige verstärkt aus der sogenannten „Stillen Reserve“ des Berliner Arbeitsmarktes – Personen, die vor Arbeitsaufnahme nicht arbeitslos gemeldet waren und deren Arbeitsaufnahme daher die Arbeitslosenzahl nicht senkt. Zudem verfestigen sich in einigen Bezirken der Stadt generationsübergreifende Strukturen der Langzeitarbeitslosigkeit. In diesem Segment des Arbeitsmarktes hat sich eine nur sehr langsam zurückgehende Sockelarbeitslosigkeit gebildet. Ein weiterer Punkt für die nur langsam sinkende Zahl der Erwerbslosen ist die Pendlerdynamik zwischen der Hauptstadt und dem Metropolenumland: Im Jahr 2010 pendelten 179.000 Erwerbstätige aus Brandenburg nach Berlin. Da diese Personen ihren Wohnsitz außerhalb Berlins haben, werden sie nicht in der Berliner, sondern in der Brandenburger Arbeitsmarktstatistik als Erwerbstätige geführt. Dem stehen rund 70.500 Berliner gegenüber, die in Brandenburg arbeiten. Aus dem übrigen Deutschland kamen 2010 rund 63.600 Pendler nach Berlin, etwa 70.900 Berliner pendelten zur Arbeit in andere Bundesländer. Einen Überblick über die 100 größten Arbeitgeber in Berlin gibt die TOP-100-Liste, die dieses Kapitel abschließt. Sie zeigt, welche Großunternehmen in Berlin vertreten sind und wie viele Mitarbeiter sie in der Hauptstadt und weltweit beschäftigen. In der Liste ist außerdem angegeben, ob es sich um ein „Berliner Unternehmen“ handelt, das seinen Hauptsitz in Berlin hat, oder um die Betriebsstätte eines auswärtigen Unternehmens.

22

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Entwicklung der Arbeitslosenquoten 2000 - 2010
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen
20 18 16 14 12 10 8 6
9,6 11,7 11,1 17,0 15,8

19 18,2

13,6

7,7

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, März 2011

2000 Bund

2001

2002 Berlin

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Brandenburg

Arbeitslosenquoten in Berlin und Brandenburg 2010
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
16 14
13,6

12 10 8
7,5

12,2

13,1 11,1

7,5

6 4 2 0 Berlin Berliner Ballungsgebiet Umland* Berlin* Berliner weiterer Brandenburg Umland* Metropolenraum*
* siehe Erläuterungen auf S. 72

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnung, Juli 2011

23

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote in den Berliner Bezirken 2010
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
20

15

10

5
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Februar 2011

0
Stegl.Trept.- Tempelh.- Pankow Charlbg.- Marz.- LichtenZehlend. Köpenick Schöneb. Wilmersd. Hellersd. berg Span- Reinicken- Mitte dau dorf Friedrh.- Neukölln Kreuzb.

Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich 2010
in Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitt
16 14 12 10 8 6 4
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, März 2011
7,7 11,1 13,6

2 0 BY BW RP HE SL NI SH DE HH NW TH BB SN HB ST MV BE

24

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin 2000 - 2010
in absoluten Zahlen
1.200.000
1.137.114 1.142.302 1.011.118

1.150.000

1.100.000

1.050.000

1.000.000

950.000

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, April 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen in Berlin, Vergleich 1991/2010
jeweiliger Anteil der Wirtschaftsbereiche an allen Beschäftigten in Prozent

0,6 20,6 31,8 11,7 4,4

8,3

0,3

40,4 7,7

1991
6,0

2010

5,4 14,3 3,5 2,9 9,0 9,7 2,2 21,3

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

Öffentliche und private Dienstleister Grundstückswesen, Vermietung, Unternehmensdienstleister Kredit- und Versicherungsgewerbe

Verkehr Gastgewerbe Handel

Baugewerbe Produzierendes Gewerbe (ohne Bau) Land- und Forstwirtschaft
25

Kapitel 3: Berliner Arbeitsmarkt

Pendlerströme Berlin-Brandenburg 2000 - 2010
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohn- bzw. Arbeitsort in Brandenburg
200.000
179.258 70.561 141.159 59.367

175.000 150.000 125.000 100.000 75.000
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Mai 2011, Amt für Statistik BerlinBrandenburg, April 2011

50.000 25.000 0

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Einpendler aus Brandenburg Auspendler nach Brandenburg
* siehe Erläuterungen auf S. 72

2010

Einpendler Berliner Umland* Auspendler Berliner Umland* Einpendler weiterer Metropolenraum* Auspendler weiterer Metropolenraum*

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ein- und Auspendler 2010
über die Grenze Berlins, nach Bundesländern in absoluten Zahlen
20.000

15.000

10.000

5.000
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Juni 2011

0

SL

HB

RP

SH

TH

HH

HE

BW

MV

NI

BY

ST

SN

Einpendler
26

Auspendler

38.099

NW

11.194

Top 100 Arbeitgeber in Berlin

Firmenname
1 Deutsche Bahn AG 2 Siemens AG 3 Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 4 Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH 5 Charité-Universitätsmedizin Berlin 6 Deutsche Telekom AG 7 Deutsche Post DHL 8 Landesbank Berlin Holding AG 9 KAISER'S TENGELMANN GMBH 10 Daimler AG 11 METRO Group 12 Dussmann Stiftung & Co. KGaA 13 Berliner Stadtreinigungsbetriebe BSR 14 Vattenfall Europe AG & Tochterunternehmen 15 WISAG-Gruppe 16 Bayer HealthCare Pharmaceuticals 17 Berliner Wasserbetriebe 18 Gegenbauer Gruppe 19 Kaufland Dienstleistungs GmbH & Co. KG 20 REWE Group 21 SECURITAS Gruppe 22 Deutsche Bank AG 23 HELIOS Kliniken GmbH 24 Deutsche Lufthansa AG 25 Karstadt Warenhaus GmbH 26 EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG 27 Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg 28 Axel Springer AG 29 Allianz 30 3 B Dienstleistung Deutschland GmbH 31 Evangelisches Johannesstift 32 airberlin group 33 Randstad Deutschland GmbH & Co. KG 34 Alexianer GmbH 35 UNIONHILFSWERK 36 McDonald's Deutschland Inc. 37 BIOTRONIK SE & Co. KG

Beschäftigte in Berlin
18.543 13.066 10.597 10.104 9.887 7.500 6.500 6.430 6.226 6.000 5.632 5.600 5.459 5.421 5.100 5.000 4.638 4.515 4.400 4.249 4.070 3.750 3.600 3.500 3.295 3.238 3.149 3.040 2.900 2.700 2.676 2.652 2.600 2.587 2.586 2.512 2.400
11 1 1 2

Beschäftigte insgesamt
276.310 405.000 10.597 10.104 9.887 247.000 470.000 6.683 18.350 260.100 301.063 56.377 5.459 38.179 k. A. 38.000 5.602 15.345 119.000 335.992 280.000 102.000 33.000 117.066 25.575 290.000 4.269 11.560 151.000
3 2 7 4 2 5

Hauptsitz in Berlin
ja ja ja ja ja nein nein ja nein nein nein ja ja ja nein ja ja ja nein nein ja nein ja nein nein nein ja ja nein ja
14 12 13

3.376 8.900 k. A. 9.525 2.586 1.700.000 5.600
3

ja ja nein nein ja nein ja

27

Firmenname
38 BMW Group 39 Commerzbank AG 40 Mosaik Unternehmensverbund 41 Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG 42 BT Berlin Transport GmbH 43 Berliner Volksbank eG 44 Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH 45 Bundesdruckerei Gruppe 46 Schlecker 47 Deutsche Kreditbank (DKB) 48 Osram GmbH 49 Clemens Kleine Gebäudeservice GmbH 50 GASAG-Gruppe 51 EJF gemeinnützige AG 52 GRG Services Berlin GmbH & Co. KG 53 PAREXEL International GmbH 54 ALBA Group 55 Philip Morris GmbH 56 Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH & Co.KG 57 Berlin-Chemie AG 58 IKEA Deutschland GmbH & Co. KG 59 Unfallkrankenhaus Berlin e.V. 60 Dirk Rossmann GmbH 61 Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) 62 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 63 IBM Deutschland GmbH 64 GlobeGround Berlin GmbH & Co. KG 65 Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG 66 Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH 67 Procter & Gamble Manufacturing Berlin GmbH 68 Vitanas GmbH & Co. KGaA 69 Franz Cornelsen Bildungsholding GmbH & Co. KG 70 Lebenshilfe Berlin (Verbund) 71 Sodexo Gruppe 72 Vodafone D2 GmbH 73 BASF-Gruppe 74 Sankt Gertrauden-Krankenhaus GmbH 75 Deutsches Herzzentrum Berlin - Stiftung des Bürgerlichen Rechts 76 Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen 77 PIN Mail AG

Beschäftigte in Berlin
2.400 2.359 2.272 2.145 1.996 1.866 1.846 1.750 1.750 1.730 1.704 1.577 1.553 1.545 1.510 1.506 1.500 1.400 1.369 1.294 1.294 1.243 1.222 1.210 1.209 1.200 1.188 1.168 1.158 1.113 1.110 1.102 1.092 1.064 1.061 1.060 1.035 1.030 1.020 1.019
10 6 1

Beschäftigte insgesamt
95.453 59.101 2.292 k. A. 1.996 2.230 1.846 1.900 47.000 2.952 40.000 9.000 1.808 2.676 3.000 10.380 9.000 78.300 24.981 4.702 127.000 1.243 30.000 1.870 9.076 399.409 k. A. k. A. 1.158 127.000 2.940 3.346 1.092 380.000 12.262 109.140 1.035 1.030 21.500 1.019
5 10 5 3 17

Hauptsitz in Berlin
nein nein ja nein ja ja ja ja nein ja nein ja ja ja ja nein ja nein nein ja nein ja nein ja ja nein nein ja ja nein ja ja ja nein nein nein ja ja nein ja
16 15

28

Firmenname
78 Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH 79 OTIS Gruppe 80 IAV GmbH 81 Lelbach-Gruppe 82 DOUGLAS-Gruppe 83 OBI AG 84 TÜV Rheinland Group 85 BÄR & OLLENROTH Gruppe 86 Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH 87 Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH 88 avocis Deutschland GmbH 89 Converteam GmbH 90 Diakoniewerk Bethel e.V. 91 HOCHTIEF Solutions AG 92 ERGO Versicherungsgruppe AG 93 Accor Hospitality Germany GmbH 94 Schindler Deutschland GmbH 95 PricewaterhouseCoopers AG WPG 96 Volkswagen Automobile Berlin GmbH 97 GEWOBAG Wohnungsbau Aktiengesellschaft Berlin 98 Investitionsbank Berlin 99 B. Braun Melsungen AG 100 ASIB Wasserberg e.K. Die Angaben basieren auf freiwilligen Auskünften der Unternehmen.

Beschäftigte in Berlin
955 941 900 900 857 833 830 812 810 803 800 800 800 800 799 795 780 750 716 681 670 650 638
8 4 4

Beschäftigte insgesamt
42.841 61.000 3.950 2.300 25.153 40.600 14.400 812 1.037 803 7.000 5.396 1.650 70.657 32.997 7.651 40.000 161.000 716 681 670 41.666 668
9 3 4 7 4

Hauptsitz in Berlin
nein ja ja ja nein nein nein ja ja ja ja ja ja nein nein nein ja nein ja ja ja nein ja

Quelle: IHK Berlin, Juli 2011

1) Berlin und Brandenburg 2)  urchschnitt für das Geschäftsjahr 2010 D 3) nur bundesweit 4) nur Vollzeitstellen 5) Angaben vom Herbst 2010 6) Angaben vom März 2011 7) europaweit 8) nur Innendienst 9) Innen- und Außendienst

10) ohne Azubis und Praktikanten 11) ohne selbständige Einzelhändler 12)  er Hauptsitz der METRO Group ist Düsseldorf, in Berlin D befindet sich eine Repräsentanz. 13)  er Hauptsitz befindet sich in Berlin und München. D 14)  er Hauptsitz befindet sich in Berlin und Düsseldorf. D 15)  er Hauptsitz befindet sich in Berlin und Köln. D 16)  er Hauptsitz befindet sich in Berlin und Potsdam. D 17)  eröffentlicht keine weltweiten Zahlen v

29

Kapitel 4: Berliner Handwerk
2010 wurden in der Handwerkskammer Berlin 30.705 Mitgliedsunternehmen gezählt; 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Betriebszahl verringerte sich nicht gleichmäßig in jedem Bereich des Handwerks. Zulassungspflichtige Handwerksbetriebe – zu denen zum Beispiel Bäcker und Tischler zählen – gab es 15.293, was einem Rückgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 entsprach. Damit gehörte im Jahr 2010 jedes zweite Handwerksunternehmen diesem Bereich an. Bei den handwerksähnlichen Betrieben schrumpfte der Bestand auf Jahressicht um 6,0 Prozent. Die meisten Mitglieder der Handwerkskammer sind in den Bezirken Pankow, Neukölln und Treptow-Köpenick zu finden. Die Mitgliedszahlen gingen in den Berliner Bezirken unterschiedlich stark zurück. In Neukölln schrumpfte der Bestand deutlich um 7,5 Prozent, in Treptow-Köpenick veränderte er sich mit minus 0,2 Prozent kaum. Auch in Marzahn-Hellersdorf gab es 2010 ähnlich viele Mitglieder wie im Vorjahr - die Anzahl verringerte sich nur um 0,4 Prozent. Im Jahr 2010 wurden 482 Handwerker in den Meisterstand erhoben, mehr bestandene Meisterprüfungen hatte man zuletzt im Jahr 2004 gezählt. Dabei kamen 94 Prozent der neuen Meister aus dem zulassungspflichtigen Handwerk. Im Berliner Handwerk wächst der Anteil der von Frauen geführten Betriebe kontinuierlich - 2010 waren bereits 20,0 Prozent der Betriebsinhaber Frauen, 2006 waren es nur 17,7 Prozent gewesen. Der Anteil der Inhaberinnen und Inhaber mit ausländischer Staatsbürgerschaft betrug 14,9 Prozent und schrumpfte gegenüber dem Jahr 2009 um 1,2 Prozentpunkte.

30

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen
Bestand am
31.12.2009 31.12.2010 absolut

Veränderung
in... Prozent

Berliner Handwerk
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

31.575
15.502 243 7.041 8.789

30.705
15.293 229 6.924 8.259

- 870
- 209 - 14 - 117 - 530

- 2,8
- 1,3 - 5,8 - 1,7 - 6,0

Regionale Gliederung
Mitte
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.473
1.204 15 587 667

2.377
1.189 13 564 611

- 96
- 15 -2 - 23 - 56

- 3,9
- 1,2 - 13,3 - 3,9 - 8,4

Friedrichshain-Kreuzberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.165
1.007 19 533 606

2.085
979 20 518 568

- 80
- 28 +1 - 15 - 38

- 3,7
- 2,8 + 5,3 - 2,8 - 6,3

Pankow
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

3.867
1.932 23 819 1.093

3.805
1.910 23 827 1.045

- 62
- 22 0 +8 - 48

- 1,6
- 1,1 + 0,0 + 1,0 - 4,4

Charlottenburg-Wilmersdorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.740
1.461 9 589 681

2.711
1.465 6 572 668

- 29
+4 -3 - 17 - 13

- 1,1
+ 0,3 - 33,3 - 2,9 - 1,9

Spandau
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

1.766
945 13 367 441

1.746
921 12 388 425

- 20
- 24 -1 + 21 - 16

- 1,1
- 2,5 - 7,7 + 5,7 - 3,6

Steglitz-Zehlendorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.301
1.231 14 462 594

2.250
1.214 14 473 549

- 51
- 17 0 + 11 - 45

- 2,2
- 1,4 + 0,0 + 2,4 - 7,6

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

31

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Handwerkskammer – Mitgliedsunternehmen Fortsetzung von Seite 27
Bestand am
31.12.2009 31.12.2010 absolut

Veränderung
in... Prozent

Tempelhof-Schöneberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.937
1.597 16 599 725

2.884
1.557 16 615 696

- 53
- 40 0 + 16 - 29

- 1,8
- 2,5 + 0,0 + 2,7 - 4,0

Neukölln
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

3.167
1.269 44 947 907

2.929
1.251 35 856 787

- 238
- 18 -9 - 91 - 120

- 7,5
- 1,4 - 20,5 - 9,6 - 13,2

Treptow-Köpenick
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.900
1.452 18 579 851

2.893
1.452 21 600 820

-7
0 +3 + 21 - 31

- 0,2
+ 0,0 + 16,7 + 3,6 - 3,6

Marzahn-Hellersdorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.466
1.108 20 527 811

2.456
1.115 21 530 790

- 10
+7 +1 +3 - 21

- 0,4
+ 0,6 + 5,0 + 0,6 - 2,6

Lichtenberg
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.377
975 26 601 775

2.267
964 25 565 713

- 110
- 11 -1 - 36 - 62

- 4,6
- 1,1 - 3,8 - 6,0 - 8,0

Reinickendorf
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

2.389
1.295 26 430 638

2.296
1.271 23 415 587

- 93
- 24 -3 - 15 - 51

- 3,9
- 1,9 - 11,5 - 3,5 - 8,0

Firmen mit Hauptsitz außerhalb Berlins
Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe

27
26 0 1 0

6
5 0 1 0

- 21
- 21 0 0

- 77,8
- 80,8 + 0,0 -

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

32

Mitgliedsunternehmen
Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke 	
Handwerk
zusammen Augenoptiker Bäcker Boots- und Schiffbauer Brunnenbauer Büchsenmacher Chirurgiemechaniker Dachdecker Elektromaschinenbauer Elektrotechniker Feinwerkmechaniker Fleischer Friseure Gerüstbauer Glasbläser und Glasapparatebauer Glaser Hörgeräteakustiker Informationstechniker Installateur und Heizungsbauer Kälteanlagenbauer Karosserie- und Fahrzeugbauer Klempner Konditoren Kraftfahrzeugtechniker Landmaschinenmechaniker Maler und Lackierer Maurer und Betonbauer Metallbauer Ofen- und Luftheizungsbauer Orthopädieschuhmacher Orthopädietechniker Schornsteinfeger Seiler Steinmetzen und Steinbildhauer Straßenbauer Stuckateure Tischler Vulkaniseure und Reifenmechaniker Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer Zahntechniker Zimmerer Zweiradmechaniker Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2006
16.186 349 206 26 25 5 3 395 39 2.172 322 161 2.258 164 9 211 41 302 1.995 58 82 113 53 1.284 3 1.418 1.572 753 57 46 57 237 2 82 157 72 747 21 46 372 173 98

2008
15.788 350 185 26 24 4 2 410 37 2.106 301 145 2.287 142 7 201 44 284 1.936 63 79 103 55 1.286 4 1.392 1.492 726 52 45 56 217 2 81 152 69 729 20 48 364 165 97

2009
15.502 348 178 22 23 3 3 404 37 2.063 285 137 2.331 133 8 198 46 270 1.912 64 76 98 58 1.252 4 1.358 1.398 709 50 44 56 219 2 84 148 65 733 18 49 363 159 94

2010
15.293 339 171 19 22 3 4 400 36 2.018 278 130 2.364 126 7 193 48 265 1.896 63 78 95 59 1.232 6 1.329 1.354 701 47 44 54 219 2 83 144 65 714 17 53 369 148 98

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011 33

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Mitgliedsunternehmen
Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke 	
Handwerk
zusammen Behälter- und Apparatebauer Betonstein- und Terrazzohersteller Bogenmacher Brauer und Mälzer Buchbinder Buchdrucker: Schriftsetzer, Drucker Damen- und Herrenschneider Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher Edelsteinschleifer und -graveure Estrichleger Feinoptiker Flexografen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Fotografen Galvaniseure Gebäudereiniger Geigenbauer Glas- und Porzellanmaler Glasveredler Gold- und Silberschmiede Graveure Handzuginstrumentenmacher Holzbildhauer Holzblasinstrumentenmacher Keramiker Klavier- und Cembalobauer Korbmacher Kürschner Metall- und Glockengießer Metallbildner Metallblasinstrumentenmacher Modellbauer Modisten Orgel- und Harmoniumbauer Parkettleger Raumausstatter Rollladen- und Jalousiebauer Sattler- und Feintäschner Schilder- und Lichtreklamehersteller Schneidwerkzeugmechaniker Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2006
6.442 10 21 1 10 43 58 219 27 2 242 5 3 2.458 172 18 1.389 30 8 8 145 12 2 19 8 18 30 8 29 6 17 3 42 14 5 337 491 95 68 72 20

2008
7.184 15 24 3 12 40 50 246 36 2 264 4 1 2.634 217 17 1.600 34 10 7 158 12 2 23 8 18 32 8 25 7 18 2 48 13 6 368 694 99 63 78 17

2009
7.041 19 33 3 11 35 47 252 41 1 273 4 1 2.490 226 17 1.580 33 10 8 161 14 2 20 7 19 33 8 22 5 19 2 50 13 5 356 711 93 61 74 17

2010
6.924 18 35 3 11 36 47 253 41 2 273 4 1 2.346 241 18 1.602 34 10 11 163 14 2 22 9 19 32 8 20 6 17 3 49 14 5 333 721 85 62 74 17

34

Mitgliedsunternehmen – Anlage B1 Fortsetzung von Seite 30
Handwerk
Schuhmacher Segelmacher Siebdrucker Sticker Textilreiniger Uhrmacher Vergolder Wachszieher Weber Weinküfer Zupfinstrumentenmacher

2006
89 7 16 3 58 84 11 1 0 1 7

2008
82 7 16 4 58 78 13 1 0 1 9

2009
82 7 16 3 56 76 14 1 0 1 9

2010
85 7 15 5 52 71 14 1 0 1 12

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

Mitgliedsunternehmen
Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe 	
Handwerk
zusammen Änderungsschneider Asphaltierer (ohne Straßenbau) Ausführung einfacher Schuhreparatur Bautentrocknungsgewerbe Bestattungsgewerbe Betonbohrer und -schneider Bodenleger Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung Bürsten- und Pinselmacher Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration) Einbau von genormten Baufertigteilen Eisenflechter Fahrzeugverwerter Fleckteppichhersteller Fleischzerleger, Ausbeiner Fuger (im Hochbau) Getränkeleitungsreiniger Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke Holz- und Bautenschutzgewerbe Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung) Holzschindelmacher Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2006
10.577 431 3 56 183 130 42 1.087 10 3 47 1.813 196 15 1 7 254 24 2 4.318 1 1

2008
9.603 404 4 54 156 143 40 966 8 3 45 1.660 186 11 1 6 204 20 1 3.812 1 1

2009
8.789 371 4 47 139 150 38 875 6 3 39 1.555 180 15 1 6 153 16 1 3.325 1 1

2010
8.259 353 4 44 130 156 41 818 6 3 36 1.463 150 14 1 5 138 14 1 2.997 1 1

35

Kapitel 4: Berliner Handwerk

Mitgliedsunternehmen – Anlage B2 Fortsetzung von Seite 31
Handwerk
Innerei-Fleischer Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten) Klavierstimmer Kosmetiker Kunststopfer Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung) Maskenbildner Metallsägen-Schärfer Metallschleifer und Metallpolierer Plisseebrenner Posamentierer Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau) Requisiteure Rohr- und Kanalreiniger Schirmmacher Schlagzeugmacher Schnellreiniger Sonstige (Sonderregelungen einschl. Bestandsschutz) Speiseeishersteller Stricker Tankschutzbetriebe Teppichreiniger Textil-Handdrucker Theater- und Ausstattungsmaler Theaterkostümnäher Theaterplastiker

2006
1 237 42 1.232 0 9 14 1 18 3 2 3 12 133 1 2 66 0 42 16 11 47 11 23 18 9

2008
1 227 41 1.215 1 9 17 1 13 3 2 2 12 115 1 2 56 0 40 13 13 42 11 18 13 9

2009
0 224 41 1.223 0 7 18 1 14 2 2 2 13 111 1 3 54 0 40 10 11 36 11 17 15 7

2010
0 211 41 1.265 0 7 20 1 13 2 2 3 12 101 1 3 51 0 47 9 12 33 13 16 14 6

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

Mitgliedsunternehmen
Anlage AeT – Ausführung einfacher Tätigkeiten 	
Handwerk
zusammen Bäcker Boots- und Schiffbauer Elektrotechniker Fleischer Glaser Karosserie- und Fahrzeugbauer Kraftfahrzeugtechniker Maler und Lackierer Tischler Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres

2006
187 6 1 1 1 3 0 87 86 2

2008
232 9 1 1 2 4 2 125 85 3

2009
243 12 1 1 2 9 4 128 83 3

2010
229 13 1 1 0 7 3 127 76 1

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011 36

Inhaberstatistik Berliner Handwerk
	

Insgesamt Stand: 31. Dezember 2010
zusammen Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe 22.348 8.976 215 5.720 7.437

davon: Männer
17.881 7.140 200 4.773 5.768

Frauen
4.467 1.836 15 947 1.669

Frauen- Ausländerquote anteil
20,0 20,5 7,0 16,6 22,4 14,9 5,9 25,9 25,3 17,6

Insgesamt Stand: 31. Dezember 2009
zusammen Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe 23.087 9.035 232 5.849 7.971

davon: Männer
18.657 7.221 217 4.910 6.309

Frauen
4.430 1.814 15 939 1.662

Frauen- Ausländerquote anteil
19,2 20,1 6,5 16,1 20,9 16,1 5,3 24,6 27,6 19,5

Insgesamt Stand: 31. Dezember 2006
zusammen Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe 24.407 9.271 177 5.338 9.621

davon: Männer
20.084 7.565 166 4.509 7.844

Frauen
4.323 1.706 11 829 1.777

Frauen- Ausländerquote anteil
17,7 18,4 6,2 15,5 18,5 16,9 4,4 22,6 30,4 21,3

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

Bestandene Meisterprüfungen 2004 - 2010
im Berliner Handwerk
2004
Anlage A Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können Anlage B Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke betrieben werden können 37 21 19 8 15 15 27 444

2005
345

2006
333

2007
397

2008
404

2009
391

2010
455

insgesamt

481

366

352

405

419

406

482

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Juni 2011

37

Kapitel 5: Zahlen zur IHK Berlin
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen der IHK Berlin zeigt, dass die Gründungsdynamik an der Spree ungebrochen ist. So zählte die Industrieund Handelskammer Ende 2010 rund 273.500 Mitgliedsunternehmen, 12.000 mehr als im Jahr zuvor. Davon waren rund 69.400 Unternehmen im Handelsregister eingetragen, 204.000 Unternehmer zählten zu den Kleingewerbetreibenden. An der Mitgliederzahl gemessen ist die IHK Berlin damit bundesweit die zweitgrößte Industrie- und Handelskammer nach der IHK München und Oberbayern. In allen Branchen konnte die IHK Berlin neue Mitglieder begrüßen. Erfreulich ist der deutliche Zuwachs im produzierenden Sektor, der zeigt, dass sich die industrielle Basis der Berliner Wirtschaft weiter verbreitert. Die nach wie vor wichtigsten Branchen bleiben das Grundstücks- und Wohnungswesen und die sonstigen Dienstleistungen: 40 Prozent der IHKMitglieder sind diesen Wirtschaftszweigen zuzurechnen. Aus dem Handel kommt ein weiteres knappes Viertel der Unternehmen. Die meisten Mitglieder zählt Berlin-Charlottenburg mit rund 40.600 Unternehmen, gefolgt von Mitte und Pankow. In Marzahn-Hellersdorf und Spandau, den Bezirken mit der niedrigsten Mitgliederzahl, finden sich jeweils rund 12.000 Unternehmen. Im Jahr 2010 waren rund 41.600 Mitglieder, deutlich mehr als noch im Vorjahr, ausländischer Herkunft. Die meisten stammen aus Europa, gefolgt von Unternehmen aus Asien und Amerika. Die Branchenverteilung der ausländischen Unternehmen unterscheidet sich vom Gesamtbestand der IHK-Mitglieder in Berlin. So finden sich Unternehmen ausländischer Herkunft deutlich öfter im produzierenden und Gastgewerbe, während sie im Grundstückswesen und den allgemeinen Dienstleistungen unterrepräsentiert sind.

38

Kapitel 5: Zahlen zur IHK Berlin

IHK-Mitglieder nach Wirtschaftsbereichen 2010
Anzahl der Unternehmen in der jeweiligen Branche
Grundstücks- u. Wohnungswesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen – 110.615 Handel, Reparatur von Kfz u. ä. – 63.120 Produzierendes Gewerbe – 20.354 Sonstige Dienstleistungen – 18.267 Öffentliche Dienstleistungen – 17.642 273.467 Gastgewerbe – 14.584 Verkehr und Nachrichtenübermittlung – 12.645 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen – 12.394 Sonstige – 1.969 Land- u. Forstwirtschaft/Fischerei – 1.868
Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

IHK-Mitglieder nach Bezirken 2010
Anzahl der Unternehmen im jeweiligen Bezirk
45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0
Marz.- Spandau Lichten- Reinicken- Trept.- Neukölln Stegl.- Friedrh.- Tempelh.- Pankow Hellersd. berg dorf Köpenick Zehlend. Kreuzb. Schöneb. Mitte Charlbg.Wilmersd. 12.186 12.417 13.026 19.271 14.789 15.342 21.719 29.200 26.181 26.188 36.438 40.614

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Zuordnung zu den Bezirken ist die Summe der bezirklichen Mitglieder nicht identisch mit der Gesamtzahl der IHK-Mitglieder.

39

Kapitel 5: Zahlen zur IHK Berlin

Nichtdeutsche IHK-Mitgliedsunternehmen nach Herkunftsregion 2010 *
35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000
Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

0

Europa

Asien

Amerika

Afrika

Australien/ Ozeanien

staatenlos/ ungeklärt

Handelsregister-Unternehmen

Kleingewerbetreibende

Gesamt

TOP 10 IHK-Mitgliedsunternehmen ausländischer Herkunft 2010 *

8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000
Quelle: IHK Berlin, Januar 2011
2.448 1.330 1.418 1.820 6.725 7.393

1.000
905

1.183

1.217

1.223

0

Vereinigtes LettKönigreich land

Österreich

Rumä- Russische Italien Vietnam Bulgarien Türkei nien Föderation

Polen

*  ie Unternehmensherkunft wurde im Falle von Kleingewerbetreibenden nach der Staatsangehörigkeit des Gewerbetreibenden selbst, bei im D

40

Handelsregister eingetragenen Unternehmen nach der Staatsangehörigkeit der Geschäftsführung definiert.

IHK-Mitglieder ausländischer Herkunft nach Branchen *

Handel, Reparatur von Kfz u. ä. – 11.244 Grundstücks- u. Wohnungswesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen – 9.748 Produzierendes Gewerbe – 6.694 Gastgewerbe – 4.442 Sonstige Dienstleistungen – 4.256 41.628 Öffentliche Dienstleistungen – 2.348 Verkehr und Nachrichtenübermittlung – 2.117 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen – 477 Land- u. Forstwirtschaft/Fischerei – 261 Sonstige – 41
Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

*  ie Unternehmensherkunft wurde im Falle von Kleingewerbetreibenden nach der Staatsangehörigkeit des Gewerbetreibenden selbst, bei im D Handelsregister eingetragenen Unternehmen nach der Staatsangehörigkeit der Geschäftsführung definiert.

41

Kapitel 6: Branchen
2010 prägten Erholung von der Wirtschaftskrise und Aufschwung zu neuem Wachstum die Branchen in Berlin. Einzelne Wirtschaftszweige - wie etwa das verarbeitende Gewerbe - waren im Jahr zuvor vom Einbruch des Welthandels stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 2010 zog die Nachfrage im In- und Ausland nach Berliner Industriegütern kräftig an und die Unternehmen steigerten die Produktion. Allerdings erreichte die Wertschöpfung der Industrieunternehmen wie auch in anderen Bundesländern - noch nicht wieder das Niveau vor der Krise. Der Auftragseingang in der Industrie nahm 2010 gegenüber dem Vorjahr allerdings deutlich zu und sichert so die gute Entwicklung der Branche auch im Jahr 2011. Im Einzelhandel erhöhten sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr leicht, erreichten aber noch nicht das Vorkrisenniveau. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich hingegen. Nachdem die Einzelhändler über mehrere Jahre hinweg Beschäftigung aufgebaut hatten, die Umsätze aber relativ stabil blieben, haben sie nun die Belegschaft dieser Entwicklung angepasst. Das Gastgewerbe entwickelte sich 2010 sehr gut und gewann weiter an Bedeutung für die Berliner Wirtschaft. Die Zahl der Besucher aus dem In- und Ausland nahm erneut zu und die Zahl der Übernachtungen stieg um ein Zehntel auf 20,8 Millionen Gäste - doppelt so viele wie in München und Hamburg zusammen. Besonders kräftig schwoll der Besucherstrom aus Italien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich an und auch Amerikaner und Niederländer besuchten die deutsche Hauptstadt noch häufiger als 2009. Wirtschaftlich deutlich stärker als vor der Krise sind die Berliner Dienstleister. Die Branche, die fast zwei Drittel zur Bruttowertschöpfung in Berlin beisteuert, wächst seit dem Jahr 2004 kontinuierlich. Ihr Wachstum hat wesentlichen Anteil an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Metropole seit der Mitte des vergangenen Jahrzehnts. Zudem wirkt die Dienstleistungsbranche, da sie kaum vom Export abhängt, in Zeiten internationaler Wirtschaftskrisen wie ein Puffer für die Berliner Wirtschaft.

42

Kapitel 6: Branchen

Umsatz und Beschäftigungsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2000 - 2010
Betriebe mit in der Regel 50 und mehr Beschäftigten
Umsatz Beschäftigte

20.000

95.000

15.000

90.000

10.000

85.000

5.000

80.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2011

0

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

75.000

Umsatz Inland in Mio. Euro

Umsatz Ausland in Mio. Euro

Beschäftigte in absoluten Zahlen

Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe 2006 - 2011
Auftragseingangsindex in Berlin, Basis 2000 = 100
150 140 130 120 110 100 90 80 2006
84,8 119,9 128,9 147,2

144,2

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mai 2011

2007

2008

2009

2010

2011

43

Kapitel 6: Branchen

Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nach Untergruppen 2010
Anteile der Untergruppen an der Gesamtheit der Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Prozent*

Herstellung von DV-Geräten und Geräten der Elektrizitätserzeugung; Nachrichtentechnik; Medizin-, Messtechnik u. ä. – 21% Ernährungsgewerbe, Tabakverarbeitung – 14% Chemische Industrie, Herstellung von Kunststoff – 14% Maschinen- und Fahrzeugbau – 13 % Metallerzeugung und -bearbeitung – 12%
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2011

Papier-, Verlags-, Druckgewerbe – 9% Sonstiges – 17 %
* mit mehr als 50 Beschäftigten

Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Berliner Baugewerbe 2000 - 2010
Betriebe mit in der Regel 20 und mehr Beschäftigten
Betriebe / Umsatz Beschäftigte

5.000

50.000

4.000

40.000

3.000

30.000

2.000

20.000

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Januar 2011

1.000

10.000

0

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

0

Betriebe in absoluten Zahlen
44

Umsatz des Vorjahres in Mio. Euro

Beschäftigte in absoluten Zahlen

Entwicklung des Auftragsbestands im Baugewerbe 2006 - 2010
in Mio. Euro
1.100 1.000 900 800 700 600 500 400
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

2006

2007

2008

2009

2010

Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Einzelhandel 2008 - 2010
Messzahl 2005 = 100
150 140 130 120 110 100 90 80
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

2008 Umsatz (nominal)

2009 Beschäftigte

2010

45

Kapitel 6: Branchen

Berliner Einzelhandel: Frequenzzahlen ausgewählter Einkaufsmeilen 2011
Anzahl der potenziellen Kunden pro Stunde
6.000 5.000 4.000 3.000 2.000
Quelle: Engel & Völkers Commercial GmbH, Juli 2011

1.000 0
Tauentzienstraße Kurfürstendamm Wilmersdorfer/ Schloßstraße/ Pestalozzistraße Schildhornstraße Rosenthaler Straße Alexanderplatz Friedrichstraße/ Georgenstraße

Dienstag

Sonnabend

Entwicklung des Berliner Einzelhandels 2006 - 2010
Umsatz / Verkaufsfläche Beschäftigte

15 12

65.000

64.000

9 6
Quelle: Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Juni 2011

63.000

62.000

3

61.000 60.000

0

2006 Umsatz in Mrd. Euro

2007

2008* Verkaufsfläche in Mio. m²

2009* Beschäftigte in absoluten Zahlen

2010*

46

* Zuwachs der Verkaufsfläche 2008-2010, geschätzte Werte

Anzahl der Berlin-Besucher und Übernachtungen 2000 - 2010
in Mio.
25

15 10

5,8

5

20,8

20

0

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Gäste Inland

Gäste Ausland

Übernachtungen

Berlin-Touristen nach Herkunftsländern 2002 - 2010
Anzahl der Übernachtungen pro Jahr
900.000 800.000 700.000 600.000 500.000 400.000 300.000 200.000 100.000 0 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Schweden Österreich
47 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

Italien Großbritannien/ Nordirland

Niederlande USA

Spanien Dänemark

Frankreich Schweiz

3,3

Kapitel 6: Branchen

Übernachtungszahlen im Städtevergleich 2010
25

20

20,8

15
12,1 8,9 9,2 6,1 4,6 3,6 3,5 6,6 7,7 7,8 13,2 10,7 11,4 13,4

10

10,2

11,1

Quelle: Deutscher Tourismusverband e.V., April 2011

5

2,7 Stuttgart

0
Berlin München Hamburg Frankfurt am Main Köln Düsseldorf Dresden

2,4 Nürnberg

2,0 Leipzig

Übernachtungen in Mio.

Veränderung zum Vorjahr in Prozent

Entwicklung der Dienstleistungsbereiche 2000 - 2010
Bruttowertschöpfung, Index 2000 = 100
115

110

105

100

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2011

95

90

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche
48

Unternehmensdienstleister

öffentliche und private Dienstleister

Branchenstruktur Berliner Dienstleistungsgewerbe 2009

Verkehr und Lagerei – 3.656 Information und Kommunikation – 6.075 Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen – 7.066 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen – 22.939 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen – 5.799

Unternehmen

Verkehr und Lagerei – 63.454 Information und Kommunikation – 48.483 Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen – 30.384 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen – 115.146 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen – 125.138
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2011

Beschäftigte

49

Kapitel 7: Berliner Wirtschaftscluster
In Berlin haben sich drei große Wirtschaftscluster herausgebildet: Gesundheitswirtschaft, Verkehr und Mobilität sowie Kommunikation, Medien und Kulturwirtschaft. Die Cluster bündeln Unternehmen aller Branchen, schaffen Kooperations- und Synergieeffekte und steigern so die Wettbewerbsfähigkeit. Die Berliner Wirtschaftspolitik unterstützt diese Entwicklung seit Jahren erfolgreich und die Cluster haben sich zu wichtigen Pfeilern der Berliner Wirtschaft entwickelt. So wuchs die Bruttowertschöpfung im Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg zwischen 1996 und 2009 nominal um 30 Prozent, im Rest der Wirtschaft waren es rund 17 Prozent. Zwar ging die Wertschöpfung während der Krise etwas zurück und der Beschäftigungsanstieg verlangsamte sich ein wenig. Die hohe strukturelle Dynamik des Clusters bleibt jedoch bestehen, denn der Markt für Gesundheitsdienstleistungen und -güter expandiert weiterhin mit hoher Geschwindigkeit. Innerhalb des Clusters wird ein Großteil der Wertschöpfung in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen erwirtschaftet, doch haben die produzierenden Pharmaunternehmen kontinuierlich an Bedeutung gewonnen: Ihr Anteil an der Bruttowertschöpfung des Clusters hat seit 1996 um 43 Prozent zugelegt. Der Cluster Verkehr und Mobilität setzt sich aus Logistikdienstleistern, Industrieunternehmen und großen Betreibern zusammen, wobei jede Branche rund ein Drittel der Beschäftigten des Clusters ausmacht. Die Industrieunternehmen im Cluster gehören überwiegend den Sektoren Straßen- und Schienenverkehr sowie der Luft- und Raumfahrt an. Zu den großen Betreibern zählen die Berliner Flughäfen, deren Passagieraufkommen 2010 auf die neue Rekordmarke von 22,26 Millionen Personen kletterte und damit in den zurückliegenden zehn Jahren um 67 Prozent gewachsen ist. Zum Cluster Kommunikation, Medien und Kulturwirtschaft werden 29.000 Unternehmen mit 220.000 Beschäftigten gezählt. Die am häufigsten im Cluster vertretenen Branchen sind Buch- und Pressemarkt sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Der nicht nur für die Berliner Wirtschaftskraft – sondern auch das positive Image der Stadt – wichtige Cluster, ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Allerdings ist die Produktivität im Berliner Kreativ-Cluster immer noch niedriger als an anderen wichtigen Kreativstandorten wie München oder Hamburg.

50

Kapitel 7: Berliner Wirtschaftscluster

Wirtschaftszweige im Cluster Kommunikations- und Kreativwirtschaft 2008
relativer Anteil an rd. 29.000 Berliner Unternehmen
Buch- und Pressemarkt - 21% Informations- und Kommunikationstechnik - 15 % Architekturmarkt - 11 % Werbemarkt - 10% Designwirtschaft - 9 % Film- und Rundfunkwirtschaft - 8 % Kunstmarkt - 7 % Musikwirtschaft - 6 % Darstellende Kunst - 5 % Sonstige Branchen - 8 %
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, August 2010

Cluster Kommunikations-, Medien- und Kulturwirtschaft im Städtevergleich 2008

300.000 250.000
213.308 277.973

200.000 150.000 100.000

181.547

77.437

27.369

30.792

21.871

23.313

156.807 19.181 19.979

50.000 0

17.751

Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Juli 2009

Berlin Erwerbstätige in absoluten Zahlen

München Umsätze in Mio. Euro

Hamburg

Köln Unternehmen in absoluten Zahlen
51

Kapitel 7: Berliner Wirtschaftscluster

Entwicklung der Wirtschaftsstruktur im Cluster Gesundheitswirtschaft
in Berlin/Brandenburg, Vergleich 1996/2009, Bruttowertschöpfung in Prozent

Gesundheitswesen – 56 % Sozialwesen – 14% Pharmaindustrie – 8 % 1996 Fach-Einzelhandel – 4% Großhandel – 2% Medizintechnik – 2 % Weitere Einrichtungen – 14%

Gesundheitswesen – 52% Sozialwesen – 16% Pharmaindustrie – 11% 2009 Fach-Einzelhandel – 3% Großhandel – 3% Medizintechnik – 2 %
Quelle: WifOR GmbH, September 2010

Weitere Einrichtungen – 13 %

52

Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige im Cluster Gesundheitswirtschaft
in Berlin/Brandenburg
Bruttowertschöpfung Erwerbstätige

22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 1996 2004 2008 2009 2015* 2020* 2025* 2030*
* Prognose

410 400 390 380 370 360 350 340 330 320 310 300
Quelle: WifOR GmbH, September 2010

Bruttowertschöpfung in Mrd. Euro

Erwerbstätige in 1.000 Personen

53

Kapitel 7: Berliner Wirtschaftscluster

Wirtschaftszweige im Cluster Verkehr und Mobilität
Anteil nach Beschäftigten in Prozent

Logistikdienstleister – 33% produzierende Unternehmen und Wissenschaft – 36% Cluster gesamt große Betreiber – 31%

Straßenverkehr/Automotive – 38%
(mit 140 Unternehmen und 23 Institutionen)

Schienenverkehrstechnik – 38% Davon produzierende Unternehmen und Wissenschaft
Quelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH/ Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik (FAV) Berlin, Juni 2010

(mit 117 Unternehmen und 35 Institutionen)

Luft- und Raumfahrt – 13%
(mit 52 Unternehmen und 15 Institutionen)

Verkehrstelematik – 6%
(mit 53 Unternehmen und 22 Institutionen)

Logistik – 5%
(mit 40 Unternehmen und 10 Institutionen)

54

Entwicklung der Fluggastzahlen in Berlin 2000 - 2010
Anzahl der Flüge und Fluggäste in absoluten Zahlen
Fluggäste Flüge

24.000.000
22.261.107 13.310.567
235.165 232.183

290.000 280.000 270.000 260.000 250.000 240.000 230.000 220.000 210.000 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Fluggäste Flüge 200.000
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) e.V., Dezember 2010

22.000.000 20.000.000 18.000.000 16.000.000 14.000.000 12.000.000 10.000.000 8.000.000 6.000.000

55

Kapitel 8: Berliner Außenhandel
Die Berliner Unternehmen exportierten 2010 Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro, der Wert der aus dem Ausland eingeführten Waren lag bei 9,7 Milliarden Euro. Die Exportquote Berlins war mit 13,0 Prozent im Bundesvergleich relativ niedrig, auch wenn sie gegenüber 2009 um 1,4 Prozentpunkte zugelegt hat. Die niedrige Quote ist dennoch kein Zeichen für eine geringere Wettbewerbsfähigkeit oder geringere internationale Verknüpfung der hiesigen Wirtschaft. Vielmehr ist der Anteil des exportierenden Sektors - der in Deutschland zum überwiegenden Teil aus Industrieunternehmen besteht - an der Berliner Wertschöpfung vergleichsweise gering. Innerhalb der Berliner Industrie liegt die Exportquote mit 45 Prozent hingegen im deutschen Durchschnitt. Die wichtigsten importierten Warengruppen waren 2010 pharmazeutische Erzeugnisse, Luftfahrzeuge und Kraftmaschinen. Hauptlieferanten waren die Vereinigten Staaten, gefolgt von Frankreich und Polen - gegenüber dem Vorjahr führte die Berliner Wirtschaft aus diesen Ländern bis zu einem Fünftel mehr an Waren ein, was die weltweite wirtschaftliche Erholung unterstreicht. Den wertmäßig größten Anteil am Berliner Export hatten pharmazeutische Erzeugnisse, gefolgt von elektrischen Ausrüstungen und Kraftmaschinen. Wichtigster Auslandsmarkt für die
56

Exporteure waren auch 2010 die Vereinigten Staaten, erst danach folgte das EU-Land Frankreich. Die Wirtschaftskrise 2008/09 und die anschließende Erholung im vergangenen Jahr haben sich deutlich in der Berliner Exportstatistik niedergeschlagen: 2009 brach der Export in die USA auf Jahressicht um 15 Prozent ein, 2010 legte er gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel zu. Ganz ähnlich entwickelten sich die Berliner Ausfuhren in viele EU-Länder, so stieg der Export nach Polen in 2010 auf Jahressicht fast um die Hälfte. Die Exporte nach China hingegen wuchsen auch in der Krise weiter, der chinesische Markt ist für den Auslandsumsatz der Berliner Unternehmen aber noch immer deutlich weniger wichtig als der europäische Raum.

Kapitel 8: Berliner Außenhandel

Berliner Importe nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2010
in Mio. Euro
Pharmazeutische Erzeugnisse - 685,0 Luftfahrzeuge - 570,8 Kraftmaschinen (ohne Motoren für Luft-und Straßenfahrzeuge) - 540,8 Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung - 391,1 Nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen - 368,4 Elektronische Bauelemente - 348,0 Kaffee - 259,6 Büromaschinen und automatische Datenverarbeitungsmaschinen - 247,2 Papier und Pappe - 232,0 Medizinische Geräte und orthopädische Vorrichtungen - 220,0
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

Berliner Exporte nach den zehn bedeutendsten Warengruppen 2010
in Mio. Euro
Pharmazeutische Erzeugnisse - 1.579,8 Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung - 1.320,7 Kraftmaschinen (ohne Motoren für Luft-und Straßenfahrzeuge) - 902,8 Fahrzeuge, a.n.g. - 678,5 Fahrgestelle, Motoren u. a. Teile für Kraftfahrzeuge - 567,6 Rohtabak und Tabakerzeugnisse - 543,3 Medizinische Geräte und orthopädische Vorrichtungen - 537,6 Nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen - 334,6 Mess-, steuerungs- u. regelungstechnische Erzeugnisse - 319,3 Kakao und Kakaoerzeugnisse - 314,8
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

57

Kapitel 8: Berliner Außenhandel

Berliner Importe nach Ländern 2009/2010
in Mio. Euro
1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

200 0 Irland Schweiz Öster- Groß- Italien reich britannien 2010 Niederlande China Polen Frankreich USA

2009

Berliner Exporte nach Ländern 2009/2010
in Mio. Euro
1.200 1.000 800 600 400
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, März 2011

200 0

Japan

Österreich

Nieder- GroßChina lande britannien 2010

Italien

Polen Russische FrankFöderation reich

USA

2009

58

Exportquote im Bundesländervergleich 2010
Exporte in Prozent des BIP
55 50 45 40 30 25 15 5 0 BE MV BB TH HE ST SH SN NW NI BY RP DE HH BW SL HB
13,0 21,9 38,4

35

20 10

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnungen, April 2011

59

Kapitel 9: Öffentliche Finanzen
Der Berliner Landeshaushalt umfasst 2011 ein Volumen von knapp 22 Milliarden Euro und ist damit ähnlich groß wie im Vorjahr. Ein Fünftel der Ausgaben fließt gemäß Haushaltsplan in den Bereich Soziales. Weitere 12 Prozent muss das Land für den Schuldendienst aufwenden – soviel, wie der Senat auch für die Schulen in der Hauptstadt bereitstellt. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung kam Berlin 2010 bundesweit auf den zweitletzten Platz – im Durchschnitt entfielen 17.890 Euro öffentlicher Schulden auf jeden Berliner Bürger. Nur Bremen war mit fast 27.000 Euro je Einwohner noch deutlich höher verschuldet. Die hohen Verbindlichkeiten der Hauptstadt binden öffentliche Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen. So war die Investitionsquote Berlins in 2010 mit acht Prozent niedriger als in allen anderen Bundesländern. Im Nachbarland Brandenburg wurden dagegen 17 Prozent der bereinigten Ausgaben für Investitionen verwendet. Auf der Einnahmenseite ist Berlin weiterhin stark auf Transfermittel angewiesen: 2011 wird mehr als ein Viertel des Haushaltes durch Einnahmen aus dem Länderfinanzausgleich und dem Solidarpakt finanziert. Weitere 13 Prozent der Einnahmen muss der Senat laut Haushaltsplan über erneute Kreditaufnahme decken, wobei Altschulden durch Neuschulden ersetzt werden. 44 Prozent des Landeshaushaltes werden durch Steuereinnahmen finanziert. Den Großteil der Steuereinahmen von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2011 generieren die Umsatz- (40 Prozent) sowie die Lohn- und Einkommenssteuer (29 Prozent). Die Gewerbesteuer erbringt elf Prozent der Einnahmen. Im Vergleich mit dem Umland leistet sich Berlin bei den Realsteuern hohe Hebesätze: Die Gewerbesteuer wird in Berlin mit 410 Prozent gehoben, im Metropolenumland beträgt der Durchschnittswert 308 Prozent, im weiteren Metropolenraum waren es 309 Prozent.

60

Kapitel 9: Öffentliche Finanzen

Berliner Haushalt: Geplante Ausgaben nach Politikbereichen 2011
in Prozent
Soziales - 21% Schulen - 12 % Zinsausgaben - 12 % Verkehr und Infrastruktur - 10 % Hochschulen - 7% Innere Sicherheit - 7% Versorgung - 6 % Polit. Führung u. zentr. Verwaltung - 5 % Kitas - 4 % Rechtsschutz - 4 % Gesundheit, Umwelt, Sport u. Erholung - 3% Kultur - 3 % Wohnungswesen - 2% Finanzverwaltung - 2 % Wissenschaft außerh. d. Hochschulen - 1% Sonstiges - 1 %

21.978 Mio. Euro

Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen, Mai 2011

Berliner Haushalt: Geplante Einnahmen 2011
in Prozent

Steuereinnahmen - 44% Sonstige Einnahmen - 17% Länderfinanzausgleich, FehlbetragsBundesergänzungszuweisungen und sonstige Bundesergänzungszuweisungen - 19% Finanzierungsdefizit (finanziert durch Kreditaufnahme) - 13 % Solidarpakt - 7% Veräußerung von Vermögen - 1 %
Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen, Mai 2011

21.978 Mio. Euro

61

Kapitel 9: Öffentliche Finanzen

Geplante Verteilung der Steuereinnahmen 2011
in Prozent

Umsatzsteuer einschließlich Einfuhrumsatzsteuer - 40% Lohn- und Einkommensteuer - 29% 9.693 Mio. Euro Gewerbesteuer einschließlich Gewerbesteuerumlage - 11% Grundsteuer - 8% Grunderwerbssteuer - 4% Abgeltungssteuer - 3%
Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen, Mai 2011

Körperschaftssteuer - 2% Sonstige Steuern - 3%

Steuerbare Umsätze in Berlin und Brandenburg 2009
160.000 140.000 120.000 100.000 80.000 60.000
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnungen, Juli 2011
69.946 142.552

40.000 20.000 0

41.407 25.415 28.203

44.532 27.653 27.850

Berlin

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum*

Brandenburg

steuerbarer Umsatz in Mio. Euro

steuerbarer Umsatz pro Einwohner in Euro
* siehe Erläuterungen auf S. 72

62

Lohn- und Einkommensteuer 2004
in Euro pro Steuerpflichtigen
6.000 5.000
4.869 4.864

4.000
3.765

3.000 2.000 1.000 0

2.978

Quelle: Eigene Berechnung, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Januar 2009

Berlin

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum*

Brandenburg

* siehe Erläuterungen auf S. 72

Entwicklung des Berliner Schuldenstandes 2000 - 2010
in Mio. Euro
70.000
61.911

60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0
37.205 58.504

Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen, Juli 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

63

Kapitel 9: Öffentliche Finanzen

Schuldenstand pro Kopf im Bundesländervergleich 2010
in Euro pro Einwohner einschließlich Schulden der Gemeinden und Extrahaushalte
30.000 25.000 20.000 15.000 10.000
8.738 17.890

Quellen: Senatsverwaltung für Finanzen, Mai 2011, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen, Juli 2011

5.000 0

HB

BE

SL

HH NW SH

RP

ST

DE*

HE

NI

TH

BB

8.116

MV BW

BY

SN

*alle Länder ohne Schulden des Bundes

Realsteuerhebesätze in Berlin und Brandenburg 2010
900 800 700 600 500 400 300
Quelle: Eigene Berechnung, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Juli 2011
410 389 308 256 150 271 373 309 270 379 309 810

200 100 0

Berlin Grundsteuer A

Berliner Umland*

weiterer Metropolenraum* Gewerbesteuer

Brandenburg

Grundsteuer B

* siehe Erläuterungen auf S. 72

64

Investitionsquoten im Bundesländervergleich 2010
Anteil der Investitionsausgaben der öffentl. Haushalte an den bereinigten Gesamtausgaben in Prozent
20

15

17

10
8

5
Quelle: Statistisches Bundesamt, Juli 2011

0

BE

RP

HB

NI

SH

HH

SL

HE

NW

BW

MV

TH

BB

ST

BY

SN

65

Kapitel 10: Aus- und Weiterbildung
2010 verließen in Berlin 30.000 Schüler und Schülerinnen die allgemeinbildenden Schulen, 2.000 weniger als noch im Vorjahr. Die weiter sinkende Zahl der Schulabgänger macht es für viele ausbildungswillige Berliner Unternehmen zunehmend schwierig, geeignete Auszubildende zu finden. Daher ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2010 trotz Wirtschaftsaufschwung gegenüber dem Vorjahr sogar etwas gesunken. Die IHK Berlin zählte 2,4 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge als 2009, bei der HWK ging die Zahl um 3,4 Prozent zurück. Die Berufswünsche vieler Schulabgänger sind immer noch auf wenige Berufsfelder ausgerichtet. So fanden sich im Jahr 2010 in den zehn am häufigsten gewählten gewerblich-technischen Ausbildungsberufen 64 Prozent der Auszubildenden, ähnlich konzentrierten sich die kaufmännischen und sonstigen Ausbildungsberufen. Im Berliner Handwerk vereinigten die zehn am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe 65 Prozent der Auszubildenden auf sich. Der Berufsorientierung an Schulen wird daher in Zukunft zunehmende Bedeutung zukommen, um die Schüler über die Vielfalt der mehr als 200 Berufsbilder der IHK Berlin und den mehr als 100 Berufsbildern im Berliner Handwerk zu informieren. 69 Prozent der in Berliner Unternehmen Ausgebildeten stammen aus Berlin, weitere 16 Prozent kommen aus Brandenburg. Jeweils rund 2 Prozent sind zur Ausbildung aus MecklenburgVorpommern oder Sachsen-Anhalt in die Hauptstadt gekommen. Ebenso wichtig wie die Aus-, ist die Weiterbildung für die Berliner Unternehmen. Durch Weiterbildung sichern und erweitern die Unternehmen die Qualifikation ihrer Mitarbeiter und steigern so ihre Wettbewerbsfähigkeit. 2010 gab es 2.697 Weiterbildungsprüfungen bei der IHK Berlin, ähnlich viele wie im Jahr zuvor. Bei der Handwerkskammer Berlin wurden 1.305 Teilnehmer gezählt, was einer Steigerung von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

66

Kapitel 10: Aus- und Weiterbildung

Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse und -betriebe 2000 - 2010
bei der IHK Berlin
15.000
13.077

12.382

12.042

11.783

12.038

12.528

12.540

12.000

11.511

11.674

9.000

5.854

5.834

6.024

5.981

6.000
5.250 5.265 5.162 5.272 5.540 5.725

11.064

11.394 5.766

3.000

0

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

Ausbildungsbetriebe

Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse und -betriebe 2000 - 2010
bei der Handwerkskammer Berlin
9.000 8.000
7.207

7.000 6.000

7.600

6.609

6.205

6.015

5.474

5.140

5.354

5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0

5.625

5.909

4.753

4.941

4.491

4.255

4.103

4.008

3.893

3.866

3.731

3.527

4.773 3.326

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Januar 2011

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

Ausbildungsbetriebe

67

Kapitel 10: Aus- und Weiterbildung

Die 10 stärksten gewerblich-technischen Ausbildungsberufe* 2010
bei der IHK Berlin

Zahl der Aus- Zahl der bestandene Prüfungen zubildenden Prüflinge absolut in %
	 1. 	Fachinformatiker/-in 	 2. 	Mechatroniker/-in 	 3. 	Industriemechaniker/-in 	 4. 	Elektroniker/-in 	 5. 	Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien 	 6. 	IT-System-Elektroniker/-in 	 7. 	Fachkraft Veranstaltungstechnik 	 8. 	Zerspanungsmechaniker/-in 	 9. 	Chemielaborant/-in 	10. 	Kraftfahrzeugmechatroniker/-in Insgesamt Gesamtzahl der gewerblich-technischen Berufe darunter weiblich Anteil „TOP-TEN“ an gewerblich-technischen Berufen insgesamt
* Ohne Umschüler/-innen

922 777 719 692 418 314 268 208 186 185 4.689 7.293 1.074 64 %

412 219 228 214 352 130 150 65 94 67 1.931 3.579 765 54 %

360 207 215 193 306 104 112 64 92 67 1.720 3.010 680 57 %

87 95 94 90 87 80 75 98 98 100 89 84 89

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

Die 10 stärksten kaufmännischen und sonstigen Ausbildungsberufe* 2010
bei der IHK Berlin

Zahl der Aus- Zahl der bestandene Prüfungen zubildenden Prüflinge absolut in %
	 1.	 Kaufmann/-frau im Einzelhandel 	 2.	 Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 	3.	Koch/Köchin 	4.	Hotelfachmann/-frau 	5.	Verkäufer/-in 	6.	Bürokaufmann/-frau 	7.	Restaurantfachmann/-frau 	8.	Industriekaufmann/-frau 	9.	Bankkaufmann/-frau 	 0.	 Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel 1 Insgesamt Gesamtzahl der kaufmännischen und sonstigen Berufe darunter weiblich Anteil „TOP-TEN“ an kaufmännischen und sonst. Berufen insgesamt
* Ohne Umschüler/-innen

3.361 2.481 1.759 1.751 1.376 1.236 826 791 712 692 14.985 21.800 11.689 69 %

1.553 1.180 802 656 682 758 447 283 357 454 7.172 10.085 5.475 71 %

1.421 998 640 647 548 649 379 270 339 387 6.278 8.867 4.859 71 %

92 85 80 99 80 86 85 95 95 85 88 88 89

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

68

Die 10 stärksten Ausbildungsberufe 2010
im Berliner Handwerk

Zahl der Aus- Zahl der bestandene Prüfungen in % 2010 2009 zubildenden Prüflinge
	1.	Friseur/-in 	2.	Kraftfahrzeugmechatroniker/-in 	 3.	 Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, 		 Heizungs- und Klimatechnik 	 4.	 Maler/-in und Lackierer/-in 	5.	Tischler/-in 	 6.	 Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk 	 7.	 Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik 	8.	Gebäudereiniger/-in 	9.	Metallbauer/-in 	10.	 Kraftfahrzeugservicemechaniker/-in 1.729 1.124 1.062 895 843 838 712 632 363 303 662 375 350 374 417 320 276 220 k.A. 185 71,8 81,1 92,3 78,6 77,2 91,6 83,7 79,5 k.A. 58,4 67,7 76,3 83,9 77,7 80,7 89,8 80,1 79,4 97,8 57,9

„TOP-TEN“ insgesamt
übrige Berufe insgesamt

8.501
4.554

3.179
1.661

79,4
80,5

77,4
81,3

Berliner Handwerk insgesamt

13.055

4.840

79,8

78,8

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Januar 2011

Teilnehmer/-innen Weiterbildungsprüfungen 2010
bei der IHK Berlin
Zahl der Teilnehmer davon bestanden
Betriebswirt/-in Fachwirt/-in und Fachkaufmann/-frau Industriemeister/-in Fachmeister/-in Ausbildung der Ausbilder/-in (AEVO) Sonstige Fortbildungsprüfungen 7 573 70 71 1.652 324 5 493 61 57 1.493 230

insgesamt

2.697

2.339

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

69

Kapitel 10: Aus- und Weiterbildung

Teilnehmer/-innen an Fort- und Weiterbildungsprüfungen 2010
im Berliner Handwerk
Zahl der Teilnehmer davon bestanden
AEVO-Prüfungen Technische/-r Fachwirt/-in Gebäudeenergieberater/-in im Handwerk (HWK) Kraftfahrzeug-Servicetechniker/-in Betriebswirt/-in (HWK) Verkaufsleiter/-in im Nahrungsmittelhandwerk CNC – Fachkraft Holz Fachwirt/-in für Gebäudemanagement Gerüstbaukolonnenführer/-in Bestatter/-in (gesamte Fortbildung) Bestatter/-in (Modul BWL für das ganze Bundesgebiet) Colorist/-in (Gepr.) Controller/-in 633 307 42 64 70 26 50 7 62 3 34 6 1 592 263 31 47 62 5 49 6 57 3 entfällt 6 0

Quelle: Handwerkskammer Berlin, Januar 2011

insgesamt

1.305

1.121

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Industrie und Handel 2000 - 2010
nach Schulabschluss in Berlin
14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000
Quelle: IHK Berlin, Januar 2011
6.131 5.639 4.762 4.882 4.960 4.473 4.855 4.713 4.328 3.914 3.755 1.320 3.177 1.463 1.304 3.465 3.896 1.535 4.174 1.472 4.116 1.366 3.807 1.386 3.834

1.625 1.392 3.053 2.892

1.498 3.081

1.473 3.430

0

1.668 86

1.639 94

1.940 100

2.149 173

2.035 140

2.133 136

2.134 180

2.442 213

2.415 209

2.371 216

2.261 158

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

ohne Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss Realschulabschluss
70

Hochschul-/Fachhochschulreife Berufsvorbereitung/sonstige Vorbildung

Herkunft der Berliner Auszubildenden nach Bundesländern 2010
Anteile in Prozent
In welchem Bundesland haben Sie Ihren letzten Schulabschluss gemacht?
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Berlin Brandenburg Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Baden-Württemberg Nordrhein-Westfalen Sachsen Bayern Thüringen Schleswig-Holstein Rheinland-Pfalz 68,9  % 16,0 % 2,5 % 2,2 % 2,2 % 1,7 % 1,1 % 1,1 % 0,8 % 0,8 % 0,6 % 0,3 %

Quelle: IHK Berlin, Januar 2011

71

Erläuterungen

Begriffe zur Raumgliederung
Berlin umfasst das Land Berlin. Das Berliner Umland umfasst die kreisfreie Stadt Potsdam, die Gemeinden Ahrensfelde, Bernau bei Berlin, Panketal, Wandlitz und Werneuchen aus dem Kreis Barnim, die Gemeinden Eichwalde, Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Schönefeld, Schulzendorf, Wildau und Zeuthen aus dem Kreis Dahme-Spreewald, die Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz, Falkensee, SchönwaldeGlien und Wustermark aus dem Kreis Havelland, die Gemeinden Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Neuenhagen bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf bei Berlin und Strausberg aus dem Kreis Märkisch-Oderland, die Gemeinden Birkenwerder, Glienicke/ Nordbahn, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Leegebruch, Mühlenbecker Land, Oberkrämer, Oranienburg und Velten aus dem Kreis Oberhavel, die Gemeinden Erkner, Gosen-Neu Zittau, Grünheide (Mark), Schöneiche bei Berlin und Woltersdorf aus dem Kreis Oder-Spree, die Gemeinden Kleinmachnow, Michendorf, Nuthetal, Schwielowsee, Stahnsdorf, Teltow und Werder (Havel) aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark, sowie die Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Ludwigsfelde und Rangsdorf aus dem Kreis Teltow-Fläming. Das Ballungsgebiet Berlin umfasst das Land Berlin und das Berliner Umland. Der weitere Metropolenraum umfasst die kreisfreien Städte Brandenburg, Cottbus, Frankfurt (Oder), die Kreise Elbe-Elster, OberspreewaldLausitz, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, SpreeNeiße und Uckermark sowie die Gemeinden Althüttendorf, Biesenthal Stadt, Breydin, Britz, Chorin, Eberswalde Stadt, Friedrichswalde, Hohenfinow, Hohensaaten, Joachimsthal Stadt, Liepe, Lunow-Stolzenhagen, Marienwerder, Melchow, Niederfinow, Oderberg Stadt, Parsteinsee, Rüdnitz, Schorfheide, Sydower Fließ und Ziethen aus dem Kreis Barnim, die Gemeinden Alt Zauche-Wußwerk, Bersteland, Bestensee, Byhleguhre-Byhlen, Drahnsdorf, Golßen Stadt, Groß Köris, Halbe, Heideblick, Heidesee, Jamlitz, Kasel-Golzig, Krausnick-Groß Wasserburg, Lieberose

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Stadt, Lübben (Spreewald) Stadt, Luckau Stadt, Märkisch Buchholz Stadt, Märkische Heide, Münchehofe, Neu Zauche, Rietzneuendorf-Staakow, Schlepzig, Schönwald, Schwerin, Schwielochsee, Spreewaldheide, Steinreich, Straupitz, Teupitz Stadt und Unterspreewald aus dem Kreis Dahme-Spreewald, die Gemeinden Friesack Stadt, Gollenberg, Großderschau, Havelaue, Ketzin, Kleßen-Görne, Kotzen, Märkisch Luch, Milower Land, Mühlenberge, Nauen, Nennhausen, Paulinenaue, Pessin, Premnitz Stadt, Rathenow Stadt, Retzow, Rhinow Stadt, Seeblick, StechowFerchesar und Wiesenaue aus dem Kreis Havelland, die Gemeinden Alt Tucheband, Bad Freienwalde (Oder) Stadt, Beiersdorf-Freudenberg, Bleyen-Genschmar, Bliesdorf, Buckow (Märkische Schweiz) Stadt, Falkenberg, Falkenhagen (Mark), Fichtenhöhe, Garzau-Garzin, Golzow, Gusow-Platkow, Heckelberg-Brunow, Höhenland, Küstriner Vorland, Lebus Stadt, Letschin, Lietzen, Lindendorf, Märkische Höhe, Müncheberg Stadt, Neuhardenberg, Neulewin, Neutrebbin, Oberbarnim, Oderaue, Podelzig, Prötzel, Rehfelde, Reichenow-Möglin, Reitwein, Seelow Stadt, Treplin, Vierlinden, Waldsieversdorf, Wriezen Stadt, Zechin und Zeschdorf aus dem Kreis Märkisch-Oderland, die Gemeinden Fürstenberg/Havel Stadt, Gransee Stadt, Großwoltersdorf, Kremmen, Liebenwalde Stadt, Löwenberger Land, Schönermark, Sonnenberg, Stechlin und Zehdenick Stadt aus dem Kreis Oberhavel, die Gemeinden Bad Saarow, Beeskow Stadt, Berkenbrück, Briesen (Mark), Brieskow-Finkenheerd, Diensdorf-Radlow, Eisenhüttenstadt Stadt, Friedland Stadt, Fürstenwalde/Spree, Groß Lindow, Grunow-Dammendorf, Jacobsdorf, Langewahl, Lawitz, Madlitz-Wilmersdorf, Mixdorf, Müllrose Stadt, Neißemünde, Neuzelle, RagowMerz, Rauen, Reichenwalde, Rietz-Neuendorf, Schlaubetal, Siehdichum, Spreenhagen, Steinhöfel, Storkow (Mark) Stadt, Tauche, Vogelsang, Wendisch Rietz, Wiesenau und Ziltendorf aus dem Kreis Oder-Spree, die Gemeinden Beelitz, Beetzsee, Beetzseeheide, Belzig Stadt, Bensdorf, Borkheide, Borkwalde, Brück Stadt, Buckautal, Golzow, Görzke, Gräben, Havelsee Stadt, Kloster Lehnin, Linthe, Mühlenfließ, Niemegk Stadt, Päwesin, Planebruch, Planetal, Groß Kreutz (Havel), Rabenstein/Fläming, Rosenau, Roskow, Seddiner See, Treuenbrietzen Stadt, Wenzlow,

Wiesenburg/Mark, Wollin, Wusterwitz und Ziesar Stadt aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark und die Gemeinden Am Mellensee, Baruth/Mark Stadt, Dahme/Mark Stadt, Dahmetal, Ihlow, Jüterbog Stadt, Luckenwalde Stadt, Niedergörsdorf, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal, Trebbin und Zossen aus dem Kreis Teltow Fläming. Brandenburg umfasst das Berliner Umland und den weiteren Metropolenraum.

Abkürzungen
BE	Berlin BB	Brandenburg BW	Baden-Württemberg BY	Bayern DE	Deutschland HB	Bremen HE	Hessen HH	Hamburg MV	Mecklenburg-Vorpommern NI	Niedersachsen NW	Nordrhein-Westfalen RP	Rheinland-Pfalz SH	Schleswig-Holstein SL	Saarland SN	Sachsen ST	Sachsen-Anhalt TH	Thüringen

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Impressum

Herausgeber IHK Berlin Fasanenstraße 85 10623 Berlin Telefon:	+49 30 31510-0 Telefax: 	 49 30 31510-166 + E-mail: 	service@berlin.ihk.de www.ihk-berlin.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68 10961 Berlin Telefon:	+49 30 25903-01 Telefax:	+49 30 25903-235 E-mail: 	info@hwk-berlin.de www.hwk-berlin.de Redaktionschluss Juli 2011 Druck Druckerei Hermann Schlesener KG Ullsteinstraße 108 12109 Berlin

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