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Periodical volume

Full text: Jahresbericht Issue 2010

Jahresbericht 2010

berlin reCyClinG
Gebt alles !
Gewerbeabfälle zur VerwertunG Containerdienst PaPier reCyClinG Glas reCyClinG informationsträGer-VerniChtunG entsorGunG Von daChPaPPe entsorGunG Von öl-/wasserGemisChen
Vorwort ..................................................................................................................................................................................... Splitter ....................................................................................................................................................................................... Jahresrückblick 2010 .......................................................................................................................................................... Standortpolitik .................................................................................................................................................................... Starthilfe und Unternehmensförderung ................................................................................................................. Innovation und Umwelt .................................................................................................................................................. Aus- und Weiterbildung ................................................................................................................................................. Recht und Fair Play ........................................................................................................................................................... International ......................................................................................................................................................................... 5 6 8 12 20 24 28 32 36

inhalt

Branchen

............................................................................................. 40 48 49 50 52 53 62 71 72 73 74 76

Mitgliederservice .................................................................................................................................................................. Medien und Kommunikation .......................................................................................................................................... Budget und Mitglieder ....................................................................................................................................................... Ehrenamt | Präsidium ........................................................................................................................................................ Ehrenamt | Vollversammlung ......................................................................................................................................... Ehrenamt | Ausschüsse ..................................................................................................................................................... Ehrenamt | Arbeitskreise, Arbeitsgruppen ................................................................................................................ Kompetenzteam Mittelstand .......................................................................................................................................... Wirtschaftsjunioren ............................................................................................................................................................ IHK vor Ort .............................................................................................................................................................................. Statistischer Anhang ..........................................................................................................................................................

Bilder 2010 .............................................................................................................................................................................. 84 Kontakt ..................................................................................................................................................................................... 86 Organigramm ......................................................................................................................................................................... 87

Wir beraten Sie gern kostenlos unter:

0800 - 33 44 140
BERLIN RECYCLING GmbH Monumentenstraße 14 D-10829 Berlin Tel.: +49 30 60 97 20-0 Fax: +49 30 60 97 20-10 www.berlin-recycling.de
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impreSSUm

vorwort

Nach der Krise Fachkräfte sichern
Die Berliner Wirtschaft ist im Jahr 2010 mit Elan aus der Krise gekommen. Diese Entwicklung war nach dem Krisenjahr 2009 so nicht abzusehen. Doch seitdem hat es eine echte Trendumkehr gegeben. Die Berliner Wachstumsrate lag im ersten Halbjahr 2010 bei 2,1 Prozent. Damit liegt die Wirtschaftsleistung der Hauptstadt bereits wieder über dem Vorkrisenniveau. Und auch die Experten sind sich einig, dass dieser Aufschwung anhaltend sein wird. Den Unternehmerinnen und Unternehmern in Berlin ist es insgesamt gelungen, in der Krisenzeit das Personal zusammen zu halten. Jetzt stehen auch in Berlin die Zeichen auf Beschäftigungszuwachs, und dies ist auch nötig, denn die Bundeshauptstadt hat in puncto Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt nach wie vor die rote Laterne. Dabei hat unsere Stadt einen überdurchschnittlichen Nachholbedarf, um zumindest erst einmal den Bundesdurchschnitt bei den Arbeitslosenzahlen zu erreichen. Die Berliner Wirtschaft wird sich dieser Aufholjagd stellen und ihre Hausaufgaben machen. Dazu gehört aber auch, dass die Politik sinnvolle Rahmenbedingungen schafft, damit die Unternehmen sich dieser Herausforderung widmen können. Berlin hat unbestritten die Voraussetzungen für mehr Beschäftigung, und zwar in vielen Bereichen. In den klassischen Industrien wächst der Bedarf an Fachkräften täglich, und auch bei der „Green Economy“ schlummert das Potenzial für neue Arbeitsplätze. Inzwischen ist die Fachkräftesicherung eines der Hauptthemen der Berliner Wirtschaft. Ein Thema, mit dem sich die IHK Berlin 2010 intensiv beschäftigt hat. Die Kampagne „Berlins Wirtschaft braucht Dich“ spricht beispielsweise gezielt Jugendliche mit Migrationshintergrund an und zeigt, dass wir in der Wirtschaft auf niemanden verzichten können, wenn wir auch zukünftig unseren Wohlstand halten wollen. Die Zeit drängt, denn unter dem Einfluss des demografischen Wandels ist die Aufgabe gewaltig für genügend gut ausgebildetes Personal zu sorgen. Diese Herausforderung ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung unserer Stadt – im Sinne ihrer Wirtschaft und zugleich im Sinne jedes einzelnen!

Herausgeber: Industrie- und Handelskammer zu Berlin Fasanenstraße 85 10623 Berlin Telefon: +49(0)30 31510 - 0 Telefax: +49(0)30 31510 - 344 Internet: www.ihk-berlin.de 4

Redaktionsschluss: 15. Februar 2011 Layout und Grafik: IHK Berlin, Medien und Kommunikation Druck: Druckerei Hermann Schlesener KG Ullsteinstraße 108 12109 Berlin
Dr. Eric Schweitzer PRÄSIDENT Jan Eder HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER

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Splitter 2010

Das geht ja gut los

Gesundheit und Karriere
Bereits zum dritten Mal präsentierten das Gesundheitsnetzwerk HealthCapital Berlin-Brandenburg, die IHK Berlin und die Urania Berlin auf einer Messe die vielfältigen Karrierewege mit Aus-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten der Gesundheitsbranche. Über 70 Unternehmen stellten bei der Messe „Gesundheit als Beruf“ in der Urania interessierten Schülern, Studenten und Berufstätigen ihre Berufsfelder vor.

Fachkräfte gesucht

„Heizung austauschen“
Die Hitze des Sommers nutzen die Partner des Stadtvertrages Klimaschutz, um mit ihrer Kampagne Unternehmen sowie Berlinerinnen und Berliner dazu zu ermuntern, ihre alten Heizkessel durch neue zu ersetzen. Die Erzeugung von Raumwärme ist für einen Großteil des Energieverbrauchs und der Betriebskosten verantwortlich.

Erfolg durch Kontinuität und Tradition

Noch ein Abschied
Am 20. September stirbt der ehemalige stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin und Geschäftsführer der BAO International, Jörg Schlegel, in Berlin. Florian Langenscheidt, Gesellschafter bei der Langenscheidt-Verlagsgruppe, stellte beim Wirtschaftpolitischen Frühstück die Stärken von Familienunternehmen in den Mittelpunkt. Den mehr als 130 Frühstücksgästen führte er dann eine große Zahl deutscher Familienunternehmen unterschiedlicher Größe vor Augen, die ihren Erfolg auch auf Eigenschaften von Familienbetrieben wie Kontinuität, Tradition und Marktführerschaft zurückführen können.

Zum traditionellen Neujahrsempfang von IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin haben sich rund 1700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Sport im Ludwig Erhard Haus versammelt.

Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, machte beim Wirtschaftspolitischen Frühstück deutlich: Der Berliner Wirtschaft droht in den nächsten Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung ein akuter Fachkräftemangel. Sie betonte deshalb die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns seitens der Wirtschaft und der Politik in dem Dreiklang Bildung, Ausbildung und Qualifizierung.

	 Januar	 Februar	 März	
Im Dialog mit der Bahn
Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG, sprach bei einem Wirtschaftspolitischen Frühstück im Ludwig Erhard Haus über die Herausforderung und Perspektiven des größten Berliner Arbeitgebers.

April	

Mai	

Juni	

Juli	 August	
IHK trauert

September	 Oktober	 November	Dezember
Bester Ausbildungsbetrieb
Bereits zum siebten Mal haben IHK Berlin und Handwerkskammer den besten Ausbildungsbetrieb der Bundeshauptstadt ausgezeichnet. Die Ehrung des Siegers und der Platzierten erfolgte am 1. Oktober im Rahmen der Ausbildungsmesse „Tage der Berufsausbildung“ auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Als Sieger wurde dieses Jahr die Frisch und Faust Tiefbau GmbH ausgezeichnet.

Klaus Wowereit spricht zur Berliner Wirtschaft
Der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, sprach sich vor rund 400 Unternehmern bei einem Wirtschaftspolitischen Frühstück für die A 100 und eine schnelle Lösung beim ICC aus. Er betonte in seiner Rede, Berlins Wirtschaft sei auf einem guten Weg.

Aufschwung wie im Lehrbuch	

Tag der Verkehrswirtschaft
Auf dem von IHK Berlin und dem Bereich FAV der Technologiestiftung Berlin gemeinsam durchgeführten Tag der Verkehrswirtschaft im Ludwig Erhard Haus wurde deutlich: Die Verkehrssystemtechnik in der deutschen Hauptstadtregion sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. Experten der Luftfahrt- und Logistikbranche sowie der Verkehrstelematik betonten besonders die Wachstums­ potenziale für Berlin-Brandenburg.

Der ehemalige Präsident der IHK Berlin, Horst Kramp, starb am 13. August in Berlin. Kramp war von 1984 bis 1997 Präsident der IHK Berlin und prägte nach der Wiedervereinigung entscheidend das Zusammenwachsen der Wirtschaft in beiden Teilen der Stadt und den Aufbau einer Gesamtberliner IHK.

Der Vortrag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle beim Wirtschaftspolitischen Frühstück unterhielt und informierte gleichermaßen. Ohne Manuskript nahm er seine Zuhörer mit auf eine Tour d`Horizon durch die Weltwirtschaft und vollzog dabei einen faktenreichen wirtschaftspolitischen Rundumschlag. Für Berlin forderte er neue Strukturen. 7

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JahreSrückblick 2010

Jahresrückblick 2010 – Das waren die Topthemen
Auch im Jahr 2010 war die IHK Berlin als Sprachrohr der Berliner Wirtschaft aktiv. Dabei ging es stets um die Wahrnehmung und die Vertretung der Gesamtinteressen aller Unternehmerinnen und Unternehmer in der Bundeshauptstadt. Vielfach hat sich die IHK, oft auch gemeinsam mit der Handwerkskammer Berlin, aktiv an den politischen Prozessen zu allen relevanten Themen beteiligt, und die Stimme des Ludwig Erhard Hauses wurde von den Entscheidungsträgern in der Politik gehört. Ein Überblick.

sTANDoRTPoLITIK 20 Jahre deutsche Einheit
Besonders deutlich wird die dynamische Entwicklung Berlins im Vergleich zum Jahr der deutschen Einheit 1990. Kaum eine andere Stadt hat in den letzten 20 Jahren mehr Höhen und Tiefen erlebt als die deutsche Hauptstadt. Der Einheitseuphorie folgte der harte Strukturwandel. Der Aufholprozess ist erst seit einigen Jahren im Gange. Die IHK Berlin hat anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Wiedervereinigung mit ihrer Broschüre „1990-2010 – Deutsche Einheit in Berlin“ vielfältige Schlaglichter auf die letzten beiden Jahrzehnte der deutschen Hauptstadt geworfen. Neben einer statistischen Abbildung der wirtschaftlichen Entwicklung zeigt sie auf, wie sich die Stadt politisch und infrastrukturell entwickelt hat. Etwa beim Blick auf den Potsdamer Platz, den Campus Adlershof, den Hauptbahnhof oder den wachsenden neuen Flughafen in Schönefeld wird deutlich, wie rasant sich Berlin seit 1990 entwickelt hat.

Mit der Aktion „Wirtschaft pro A100“ haben sich auf Initiative der IHK Berlin rund 40 Kammern und Wirtschaftsverbände nachdrücklich hinter das Vorhaben gestellt. Auf dem eigens eingerichteten Internetportal www.wirtschaft-proa100.de sind neben den wichtigsten Argumenten auch über 100 Statements von Unternehmen veröffentlicht. Sie belegen, wie wichtig das Infrastrukturprojekt für die Berliner Unternehmen ist. Inzwischen sind die Planungsgelder wieder freigegeben, die endgültige Entscheidung über den Weiterbau wurde jedoch auf die Zeit nach der Abgeordnetenhauswahl im September 2011 vertagt.

Berlin auf dem Weg zum internationalen Luftdrehkreuz
Die Berliner Flughäfen konnten im vergangenen Jahr ein neues Rekordaufkommen an Passagieren vermelden. Der boomende Berlin-Tourismus brachte den Berliner Flughäfen trotz Einschränkungen durch Vulkan-Aschewolke und Winterchaos über 22 Millionen Flugreisende. Dank neuer Flugziele wie Dubai, Miami, Mombasa und ab 2011 auch New York ist Berlin im interkontinentalen Flugverkehr kein weißer Fleck mehr. Von Berlin aus sind damit drei Kontinente per Direktflug erreichbar, für den Wirtschaftsstandort Berlin ist das ein deutliches Plus. Ein großer Unsicherheitsfaktor für die weitere Entwicklung ist jedoch die von der Bundesregierung beschlossene Luftverkehrssteuer. Die IHK Berlin hat gemeinsam mit den Brandenburger IHKs vor diesem deutschen Alleingang gewarnt. Besonders für den Luftfahrtstandort Berlin-Brandenburg bedeutet die Steuer bei einem Anteil von über 11 Prozent am Gesamt-Luftmarkt eine Summe von 110 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten pro Jahr. Der Low-Cost-Anteil am Passagieraufkommen liegt hier bei zirka 50 Prozent, Berlin-Brandenburg ist damit eine der wichtigsten europäischen Drehscheiben dieses Marktsegments. 9

A100 darf keine sackgasse werden
Die Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 nach Treptow ist das wichtigste Straßenbauprojekt der Hauptstadtregion. Sie schafft die dringend benötigte Ost-West-Verbindung für den Wirtschaftsverkehr und entlastet so die Innenstadt. Sie sorgt für eine bessere Verkehrsanbindung der Treptower Unternehmen und für eine bessere Erreichbarkeit des neuen Flughafens. Das Vorhaben sichert auch Arbeitsplätze vor Ort. Trotzdem hat sich das Berliner Abgeordnetenhaus mitten im Planfeststellungsverfahren gegen das Projekt ausgesprochen und weitere Planungsmittel gestrichen.

Jahresrückblick 2010

Jahresrückblick 2010

Der Bau des Hauptstadt Airport „Willy Brandt“ ist als größtes Infrastrukturprojekt für viele Unternehmen der Region existenziell. Die Fertigstellung verzögert sich aufgrund neuer Sicherheitsanforderungen an die Gepäckkontrollen und der Insolvenz eines Planungsbüros um sieben Monate. Neuer Termin für die Aufnahme des Flugbetriebes ist nun der 3. Juni 2012. Gleichzeitig bringt die Diskussion der von der deutschen Flugsicherung vorgeschlagenen Flugrouten erhebliche Unruhe in das Flughafenprojekt. Die IHK Berlin hat sich dafür eingesetzt, die Diskussion zu versachlichen und das Thema Flugrouten nicht mit der Planfeststellung zu vermengen. Im Planfeststellungsbeschluss heißt es dazu: „Die Festlegung der An- und Abflugverfahren ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens. Gemäß § 27a LuftVO werden die Flugverfahren einschließlich der Flugwege, Flughöhen ... vom Luftfahrtbundesamt durch Rechtsverordnung festgelegt“. Die bisher gültigen Planungsgrundsätze dürfen nicht infrage gestellt werden. Berlin braucht dieses Tor zur Welt, es ist ausschlaggebend für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Exportkraft, Wettbewerbsfähigkeit und Internationalität der Hauptstadtregion. Die IHK Berlin hat sich für eine leistungsfähige Anbindung des Flughafens eingesetzt. Über die Anhalter Bahn und die bis 2012 fertiggestellte Ost-Anbindung wird der Flughafen mit dem Airportexpress mit bis zu vier Zügen pro Stunde erreichbar sein. Die Fertigstellung der Dresdner Bahn wird hingegen noch Jahre dauern. Auch die geplante Anbindung per Bus ist insgesamt nicht optimal und weiter verbesserungswürdig. Die IHK Berlin hat sich dafür stark gemacht, besonders den Südwesten Berlins über direkte und schnelle Busverbindungen an den Flughafen anzukoppeln. Um die Vorfahrtsituation für Reisebusse und

Taxen zu verbessern, hat die IHK Gespräche mit Unternehmern, Verbänden und Flughafengesellschaft initiiert. Regelrecht stiefmütterlich behandelt wurden bei der Flughafenplanung die Business Aviation und die Allgemeine Luftfahrt. Aus Kapazitätsgründen ist die Flughafengesellschaft an einem Betrieb von kleinen Maschinen kaum interessiert. Trotzdem ist die Erreichbarkeit der Metropole für Businessjets eine essenzielle Standortbedingung. Auf Druck der IHK Berlin und der Handwerkskammer haben die Länder Berlin und Brandenburg nun begonnen, ein Gesamtkonzept für die Allgemeine Luftfahrt zu erarbeiten, das Umlandflugplätze wie Schönhagen einbezieht.
Grüne Wirtschaft als Wachstumsmotor.

gute Leistungen zu günstigen Preisen gewährleistet werden können. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Risiken. Die IHK Berlin hat daher gemeinsam mit der Handwerkskammer Berlin mit dem „Fahrplan für mehr Wettbewerb“ eigene konkrete Vorschläge für verstärkten Wettbewerb und eine effizientere Aufgabenerfüllung in der Berliner Daseinsvorsorge vorgelegt. Die Wirtschaftskammern haben aufgezeigt, welche Chancen der Wettbewerb in der Daseinsvorsorge für Staat, Bürger und Unternehmen bietet. Auch 2011 wird die IHK Berlin in dieser Debatte klar Flagge zeigen.

Innovation und Umwelt Wachstumschance Green Economy ergriffen
Einer der vom Unternehmensservice betreuten Schwerpunkte ist die „Green Economy“, denn die „grüne“ Wirtschaft ist mit deutlichen Zuwachsraten global einer der größten Wachstumsmärkte. Deutschland hält bei Entwicklung und Export „grüner“ Produkte weltweit eine Spitzenposition und innerhalb Deutschlands ist Berlin-Brandenburg eine der besonders starken Regionen für regenerative Energien und umweltfreundliche Techniken. Der Standort verfügt hierbei also über ein großes Potenzial, das künftig noch stärker für Wachstum und Beschäftigung genutzt werden sollte. Geht Berlin den Weg zu einer „grünen“ Hauptstadt – wie von der IHK Berlin seit langem gefordert – konsequent weiter, lassen sich nicht nur Ökonomie und Ökologie noch besser miteinander verbinden, sondern auch eine Vielzahl von Firmengründungen und neuer Arbeitsplätze schaffen. Eines von vielen Beispielen, in denen Berliner Unternehmen im Bereich der „Green Economy“ besondere Kompetenzen aufweisen, ist die E-Mobility, die zugleich Thema der 4. Berliner Wirtschaftskonferenz „Mobilität – Made in Berlin“ war. Im von der IHK Berlin organisierten Gesprächsforum wurden Chancen und Herausforderungen des Mobilitätswandels diskutiert. Da unklar ist, welche Antriebsart sich langfristig am Markt durchsetzen wird, plädiert die IHK Berlin dafür, alle Antriebstechnologien gleichermaßen zu fördern. Denn Berlin hat nicht nur bei der EMobility, sondern auch im Bereich der Wasserstoff-Technologie hervorragende Kompetenzen.

Aus- und Weiterbildung Fachkräfte sichern

Recht und Fair Play
Fachkräfte dringend gesucht!

Rekommunalisierungsbestrebungen weiter Einhalt gebieten
Nicht nur auf Bundesebene oder in einzelnen deutschen Kommunen ist 2010 eine intensive Diskussion um die Rolle des Staates in der Daseinsvorsorge eröffnet worden. Auch in Berlin haben sich die Regierungsparteien für die Ausweitung der wirtschaftlichen Betätigung der öffentlichen Hand und Verstaatlichungen ausgesprochen. Dabei reichen die Pläne von der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe, der Schaffung eines kommunalen Energieversorgers, des Einbringens der Gasag in einen kommunalen Verbund bis hin zur Übernahme der S-Bahn durch das Land Berlin und des Ausbaus des Wohnungsbestandes der Öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften. Die IHK Berlin hat diese Bestrebungen scharf kritisiert. Für Verstaatlichungspläne fehlt angesichts des überschuldeten Berliner Haushalts nicht nur das Geld, die Koalition hat auch nicht den Nachweis erbracht, dass mit Rekommunalisierungen dauerhaft

Der demografische Wandel, der sich in alternder Bevölkerung und sinkender Geburtenrate manifestiert, stellt die Berliner Wirtschaft vor Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung. Noch immer verlassen zu viele Jugendliche die Schule ohne Abschluss, trotz hoher Arbeitslosigkeit in Berlin finden Unternehmen immer schwerer qualifiziertes Personal. Gleichzeitig zeichnet sich erhöhter Fachkräftebedarf in vielen Branchen ab. Betriebe machen erhebliche Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung bei rückläufigen Schulabgängerzahlen; daneben müssen sie Strategien entwickeln, um im internationalen Wettbewerb qualifizierte Mitarbeiter finden und binden zu können.

Der Terminal des Hauptstadtairports BBI in Schönefeld.

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Standortpolitik

Berlin holt auf – Wirtschaftsstandort zeigt neue stärke!
Lange Jahre hatte Berlin in Standortvergleichen zur Wirtschaftskraft die Schlussposition abonniert. Aktuell schlagen sich aber die positive wirtschaftliche Entwicklung seit 2005 mit überdurchschnittlichen Wachstumszahlen, die sich bessernde Situation am Arbeitsmarkt und die vielfältigen Standortvorteile Berlins in immer mehr Städtevergleichen positiv nieder. Gute Platzierungen gibt es für die Hauptstadt vor allem, wenn die Vergleiche auf die Entwicklung der letzten Jahre abzielen.

Die gute Nachricht: Die Tendenz weist deutlich nach oben! So macht die Hauptstadt etwa im Städteranking des Hamburgischen Welt Wirtschafts Instituts von allen untersuchten 30 Städten den größten Sprung nach vorn (von Platz 24 auf Platz acht). Im Städteranking 2010 der Wirtschaftswoche belegt Berlin insgesamt zwar nur den 81. von 100 Plätzen, differenziert nach Niveau (90. Platz) und Dynamik (30. Platz) ergibt sich aber auch hier ein wesentlich optimistischeres Bild. Gleiches gilt für das Bundesländerranking der Wirtschaftswoche (3. Platz im Dynamikranking, 16. Platz beim Niveau).

Konjunktur befeuert den Arbeitsmarkt ...
Auch der Berliner Arbeitsmarkt erholte sich. Setzten die Berliner Unternehmen in der Krise 2009 alles daran, die Mitarbeiter zu halten, kam es im Jahresverlauf 2010 zu einem wahren Beschäftigungsboom. Von Januar bis Oktober stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 38.000. In den vergangenen 24 Monaten ist die Beschäftigung in Berlin damit mehr als drei Mal so stark wie bundesweit gestiegen. Parallel sank die Zahl der Arbeitslosen im Herbst auf das niedrigste Niveau seit 15 Jahren. Dennoch bleiben große Herausforderungen. Während die Arbeitslosigkeit im Berliner Umland annähernd dem Bundesdurchschnitt entspricht, behält die Hauptstadt mit einer Arbeitslosenquote von 13,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2010 den letzten Platz im Bundesländervergleich. 231.000 Arbeitslose – ein Drittel von ihnen langzeitarbeitslos – zeugen von ungelösten Problemen, deren Bewältigung eine Schlüsselaufgabe für die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt darstellt.

derungen auf dem Arbeitsmarkt bestehen. Dazu gehören die Bekämpfung der hohen Langzeitarbeitslosigkeit und die Integration von Migranten. Nach wie vor setzt der Senat zu einseitig auf öffentlich finanzierte Beschäftigungsmaßnahmen, die leicht zur Verdrängung regulärer Arbeitsplätze führen können, statt Arbeitslose gezielt an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen. Die Schwierigkeiten von Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte zu finden, verbieten geradezu die Umleitung von Arbeitskräften in Warteschleifen der Arbeitsförderung. Es braucht daher dringend den Mut für innovative Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik, die der Berliner Wirtschaft die gesuchten Fachkräfte bereitstellen. Mit dem im Jahr 2010 konstituierten Arbeitskreis Arbeitsmarktpolitik sucht die IHK Berlin diese Ansätze und greift dafür direkt auf Erfahrungen und Anregungen ehrenamtlich engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer zurück. Das Gremium hat 2010 bereits erste Vorschläge erarbeitet und wird in diesem Jahr weitere konkrete Reformansätze für den Arbeitsmarkt formulieren.

Fachkräfte zunehmend gesucht
War die Fachkräftesicherung bislang vor allem in strukturstarken Regionen Deutschlands eine Herausforderung, ist die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit dem Aufschwung 2010 auch in Berlin erheblich schwieriger geworden. Trotz Wirtschaftskrise beklagte bereits im Herbst 2009 jedes vierte Berliner Unternehmen, offene Stellen nicht besetzen zu können. Auch wenn die Hauptstadt derzeit noch ein moderates Bevölkerungswachstum vorzuweisen hat, wird sich die demografische Entwicklung hier mittelfristig bemerkbar machen. Die IHK Berlin widmet sich daher im Jahr 2011 dem DIHK-Jahresthema „Gemeinsam für Fachkräfte – bilden, beschäftigen, integrieren“ und verstärkt ihre Unterstützung für Unternehmen 13

... dennoch bleibt auf dem Arbeitsmarkt viel zu tun
Nicht zuletzt wegen der langwierigen Kompromissfindung bei der Neuordnung der JobCenter bleiben zentrale Herausfor-

Standortpolitik

bei der Fachkräftesicherung. Gleichzeitig bringt die IHK konstruktive Vorschläge zur Bewältigung der Herausforderungen gegenüber allen Beteiligten ein. Neben gezielten Bildungsanstrengungen in jedem Alter gehören dazu u. a. eine zielgruppengerechte Ansprache von Fachkräften, eine gesteuerte Zuwanderung und eine bessere Willkommenskultur. Die internationale Metropole Berlin hat dafür die besten Voraus­ setzungen.

Kreativwirtschaft nicht über vergleichbare Strukturen. Hier ist der Senat aufgefordert, endlich ein einheitliches Clustermanagement zu gewährleisten.

direkt in Brüssel. Nachdem im politischen Raum zwischenzeitlich sogar die Abschaffung der EU-Förderung für die Bundeshauptstadt diskutiert wurde, scheint mittlerweile sicher, dass Berlin auch zukünftig in den Genuss der europäischen Strukturförderung kommen wird. Die IHK Berlin plädiert zudem für eine deutliche Vereinfachung der Förderverfahren.

weiterhin die technische Optimierung des Online-Portals auf der Agenda. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die bisher hinter den Erwartungen zurückbleibende Akzeptanz durch die Unternehmen zu erhöhen.

Die Industriestadt Berlin erfindet sich neu
Eines von vielen Beispielen, in denen Berliner Unternehmen vom neuen Unternehmensservice profitieren, ist die E-Mobility, die zugleich Thema der 4. Berliner Wirtschaftskonferenz „Mobilität – Made in Berlin“ war. Im von der IHK Berlin organisierten Gesprächsforum wurden Chancen und Herausforderungen des Mobilitätswandels diskutiert. Da unklar ist, welche Antriebsart sich langfristig am Markt durchsetzen wird, plädiert die IHK Berlin dafür, alle Antriebstechnologien gleichermaßen zu fördern. Denn Berlin hat nicht nur bei der E-Mobility, sondern auch im Bereich der Wasserstoff-Technologie hervorragende Kompetenzen.

Effiziente Verwaltung gefordert
Noch nicht ausreichend sind die Fortschritte beim Bürokratieabbau. Um auch hier weitere Erleichterungen für die Unternehmen zu erzielen, setzt sich die IHK Berlin für schlankere Verwaltungsstrukturen ein. So wurde beispielsweise auf der Grundlage zahlreicher Vorschläge der IHK beschlossen, die Informationsangebote beim E-Government auszubauen und einheitliche Musterformulare in den Bezirken einzuführen. Nicht zuletzt auf Druck der Wirtschaft und unter aktiver Mitarbeit des Kompetenzteams Mittelstand beschloss der Senat auch die zunächst auf drei Jahre befristete Einführung der Standardkostenmethode (SKM) im Ex-ante-Verfahren. Zukünftig wird nun bereits während der Erarbeitung von Gesetzen und Verordnungen untersucht, ob dadurch unnötiger Bürokratieaufwand für die Wirtschaft entsteht. Leider hat sich der Senat dazu entschlossen, das Verfahren nur probeweise und nicht rückwirkend einzuführen – es gibt also 2011 noch genug zu tun!

Schlüsselherausforderung: Integration verbessern
Ein wichtiger Ansatzpunkt für eine bessere Fachkräfteversorgung ist eine verstärkte Integration bildungsferner Bevölkerungsgruppen. Dies zielt nicht nur, aber auch auf Berliner mit Migrationshintergrund ab. Die IHK Berlin setzt sich daher integrationspolitisch aktiv für Themen wie Ausbildung in deutschen wie nichtdeutschen Unternehmen, Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, interkulturelle Qualifizierung und Existenzgründung ein. Sie wird dabei fachkundig unterstützt von der IHK-Arbeitsgruppe „Unternehmerinnen und Unternehmer ausländischer Herkunft“, die wertvolle und unternehmensnahe Impulse liefert. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Berlin und der Arbeitsgruppe hat die IHK Berlin auch die Entstehung des im Dezember 2010 vom Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedeten Partizipations- und Integrationsgesetzes eng begleitet. Als erstes Bundesland will der Berliner Senat mit diesem Landesgesetz die Situation und Integration von Migranten in Berlin verbessern.

Charité – Ein Leuchtturm der Gesundheitsregion.

Förderpolitik strategisch ausgerichtet
Der Strukturwandel der Berliner Wirtschaft wird ebenso wie die weitere Verbesserung der Infrastruktur oder des Qualifizierungsstandes der Beschäftigten mit einer gezielten Förderpolitik unterstützt. Landes-, Bundes- und EU-Mittel stärken die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Berlin. Allein Brüssel überweist im Rahmen der europäischen Strukturpolitik von 2007 bis 2013 rund 1,2 Milliarden Euro nach Berlin, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu verbessern. Die IHK Berlin hat sich auch 2010 in zahlreichen Gremien und Ausschüssen an der direkten Umsetzung der EU-Strukturpolitik beteiligt und dafür gesorgt, dass die zur Verfügung stehenden Mittel dort an die Unternehmen fließen, wo sie die größten Effekte erzielen. In Hinblick auf die Ausrichtung der neuen EU-Förderperiode ab 2014 hat sich die IHK Berlin zusammen mit anderen Wirtschafts- und Sozialpartnern frühzeitig in den strategischen Diskussions- und Planungsprozess eingebracht, u. a. auch mit einer Unternehmerdelegation im September 2010

Unternehmensservice nimmt Fahrt auf
Mit dem Ziel, Berliner Unternehmen praxisnah zu unterstützen, hat der Unternehmensservice in Berlin im vergangenen Jahr weiter Fahrt aufgenommen. Das Key-Account-Management, mit dem die Berlin Partner GmbH in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungen der Bezirke Berliner Bestandsunternehmen gezielt betreut, bietet nun eine große Angebotspalette. So sind die Berater bei Standorterweiterungen oder Betriebsverlagerungen innerhalb Berlins behilflich, unterstützen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern oder bei der Suche nach geeigneten Förderinstrumenten. Die betreuten Unternehmen sparen dadurch zeitraubende Behördengänge. Auch die Zusammenarbeit mit der IHK Berlin, die den Unternehmensservice als Kooperationspartner unterstützt, hat sich etabliert und zu einem engen Austausch mit den „IHK vor Ort“ - Mitarbeitern in den Bezirken geführt. Dem Ziel einer Wirtschaftsförderung aus einer Hand ist Berlin damit erheblich näher gekommen. Nach dem Start des Einheitlichen Ansprechpartners, der Unternehmen den Weg durch den Verwaltungsdschungel weist, steht

Die Hauptstadt zeigt Profil
Seit 1990 hat die Berliner Wirtschaft einen nahezu kompletten Strukturwandel erlebt. Dies wird vor allem bei der Betrachtung der 2010 weiterhin gezielt entwickelten und geförderten Kompetenzfelder und Cluster deutlich. Nur noch wenig erinnert dabei an die Wirtschaftsstruktur zur Wiedervereinigung. Unter anderem Dank dieser Konzentration auf die innovativen und zukunftsträchtigen Wachstumsfelder hat die Hauptstadt die Wirtschaftskrise 2009 vergleichsweise glimpflich überstanden. Auch im Standortmarketing macht sich diese Profilbildung bezahlt. So konnte die Hauptstadt 2010 in den Clustern eine Reihe namhafter Ansiedlungserfolge verbuchen. Wenig Fortschritt gab es 2010 dagegen bei der Weiterentwicklung der Clusterorganisation. Noch immer verfügen die drei Berliner Cluster Gesundheitswirtschaft, Verkehr/Mobilität und 14

In Berlin kann man auch Strom tanken.

Die E-Mobility ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass Berlins Industrie in vielen Zukunftsfeldern gut aufgestellt ist. Denn ohne den Wertschöpfungsbeitrag der Industrie kann auch im 21. Jahrhundert keine Wirtschaftsregion dauerhaft erfolgreich sein. Es ist daher äußerst erfreulich, dass der Berliner Senat, nachdem er die Industriepolitik zugunsten des Dienstleistungssektors lange Zeit vernachlässigt hatte, 2010 endlich umgesteuert hat.

Masterplan Industrie verschafft neuen Schwung
Mit dem Masterplan Industrie, der mit Hilfe vieler Projekte zu einer Stärkung des Industriestandorts Berlin beitragen will, und dem Steuerungskreis Industriepolitik unter Leitung des Regierenden Bürgermeisters macht die Hauptstadt wichtige Schritte, 15

Standortpolitik

an die frühere Erfolgsgeschichte der Berliner Industrie anzuknüpfen. Dies ist ein großer politischer Erfolg der IHK Berlin und weiterer beteiligter Partner wie der Handwerkskammer Berlin, den Unternehmerverbänden Berlin-Brandenburg und dem DGB Berlin-Brandenburg. Jahrelang hatten sie darauf gedrungen, mehr für die industrielle Entwicklung der Hauptstadt zu tun. Ein wesentliches Projekt des Masterplans Industrie ist es, das Angebot an attraktiven Gewerbeflächen auszubauen und noch effektiver zu vermarkten. Dazu soll der neue Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe, der aktuell vom Berliner Senat unter Beteiligung der IHK Berlin erarbeitet wird, einen ersten wichtigen Beitrag leisten. Dieser Plan stellt die Industrieund Gewerbegebiete der Stadt dar und kategorisiert sie künftig nach Lage und Qualitätskriterien, wie Flächenverfügbarkeit, Anbindung oder Nachbarschaft. Zur Profilierung der einzelnen Standorte, zur Verknüpfung mit der Wissenschaft und zu notwendigen Maßnahmen vor Ort enthält der Plan jedoch keine detaillierten Angaben. Diese Informationen wurden von der IHK Berlin mit einer eigenen Broschüre ergänzt.

onsfähigkeit ab. Für Berlin besteht dabei die besondere Herausforderung, sich nicht zuletzt bei den Personal- und Finanzressourcen auf bestimmte Lagen und Aufgaben zu konzentrieren, ohne den Blick für die Gesamtstadt zu verlieren. Ein Leitprojekt zur besseren Verknüpfung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist für die IHK Berlin die Nachnutzung des Flughafengeländes Tegel als Klima- und Energiecampus. Für die Bündelung der zukunftsfähigen Energiebranche an diesem Standort setzt sich die IHK Berlin unter anderem als Mitglied im Lenkungskreis auf Staatssekretärsebene ein. Damit Berlin sich als führende Gesundheitsregion in Deutschland und Europa behauptet, spricht sich die IHK zudem für die Ansiedlung einer Medical City auf dem ehemaligen Bahngelände nördlich des Hauptbahnhofes, entlang der Heidestraße im Bezirk Mitte aus.

auch in der rasanten Entwicklung des Güterverkehrszentrums Berlin Süd – dem GVZ Großbeeren – wider. Was vor 15 Jahren auf der grünen Wiese vor den Toren Berlins begann – und ganz wesentlich von der IHK Berlin mit angeschoben wurde – ist heute zum drittwichtigsten GVZ deutschlandweit herangewachsen. Die vorhandenen Flächen sind bereits zu über 90 Prozent an Logistiker aller Art vergeben. Vom Containerterminal Großbeeren startet auch ein Aushängeschild der Logistikregion: der Containerzug nach Moskau.

der Verkehrssicherheit bringen immer neue Restriktionen für den Straßenverkehr mit sich. Dabei sind sanierte Fahrbahndecken der effektivste Lärmschutz, wie auch die als Teil des Berliner Konjunkturpakets sanierten Streckenabschnitte belegen. Nachdem die Straßenerhaltung sträflich vernachlässigt wurde, musste der Senat 2010 ein 25 Millionen Euro schweres Sonderprogramm aufsetzen, um die größten Schlaglöcher zu stopfen. Künftig wird Berlin den Erhaltungsetat dauerhaft aufstocken. Diese Forderung der IHK Berlin am Runden Tisch zum Stadtentwicklungsplan Verkehr ist nun Grundelement des künftigen Plans. Daneben sind eine Vielzahl von Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur und zur Verkehrsorganisation enthalten. Allein die Frage der Finanzierung ist für den Großteil des Maßnahmenpakets ungeklärt. Das gilt auch für die Tangentialverbindung Ost (TVO), die für die Verkehrserschließung der östlichen Bezirke herausragende Bedeutung hat. In der TVO-Initiative setzt sich die IHK Berlin gemeinsam mit den Standortgemeinschaften der lokalen Unternehmen für die zügige und vierstreifige Realisierung dieser Verlängerung der Märkischen Allee nach Köpenick ein. Nachdem die Wirtschaftlichkeit des Projektes in einer Senatsstudie nachgewiesen wurde, wird nun die günstigste Variante für Linienführung und Querschnitt gesucht.

Alle Wege führen über Berlin
Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin setzt sich die IHK Berlin für den Ausbau europäischer Eisenbahnstrecken ein. So ist die IHK Partner der Nord-Süd-Initiative für den gezielten Ausbau des Schienenverkehrsnetzes von der Ostseeküste über Berlin und Rostock bis an die Adria. Damit diese Verbindung für den Güterverkehr auch leistungsfähig wird, müssen vor allem die europäischen Verkehrskorridore TEN 1 und 22 verlängert und ins Kernnetz der Transeuropäischen Netze aufgenommen werden. Neben einem intensiven Austausch mit den verkehrs- und europapolitischen Vertretern des Bundes und der ostdeutschen Länder beteiligt sich die Initiative kontinuierlich am Konsultationsprozess zur künftigen Politik der Transeuropäischen Verkehrsnetze. Darüber hinaus hat die Nord-Süd-Initiative mehrere Workshops und Veranstaltungen durchgeführt, um nicht zuletzt mögliche Kooperationspotenziale innerhalb des Korridorraumes zu identifizieren. Der parlamentarische Abend in Brüssel stand dabei ganz im Zeichen des Dialogs europäischer Unternehmer mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Und als Ergebnis der internationalen Konferenz in Venedig signalisierten die Handelskammern der Region Veneto ihren Beitritt zur NordSüd-Initiative.

Wirtschaft und Wissen stärker verknüpfen

Zum Ausbau der Verkehrsnetze gehört auch die Schiene.

Hi-Tech-Wissenschaft in Berlin-Adlershof.

Die IHK Berlin hat darin einzelne Industrie- und Innovations­ standorte untersucht, für die im Ergebnis Perspektiven und erste Handlungsempfehlungen zur weiteren Entwicklung erarbeitet wurden. Dabei wurde vor allem deutlich, dass Standorte, die eine spezielle Nachbarschaft zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, technologieorientierten und produzierenden Unternehmen aufweisen, noch gezielter als bisher unterstützt werden müssen. Denn die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Industrie und der industrienahen Dienstleistungen hängt entscheidend von ihrer Innovati16

Dagegen musste die mit großen Hoffnungen wiedergestartete Containerschifflinie zwischen Berliner Westhafen und Hamburger Hafen nach wenigen Wochen eingestellt werden, da die Durchfahrtshöhen nicht für den Transport der sogenannten High Cube Container ausreichten. Der Fall zeigt, wie umweltfreundliche Transportlösungen an unzureichend ausgebauten Infrastrukturprojekten scheitern können. Deshalb haben die IHKs und Verbände mit Unverständnis auf die Pläne des Bundesverkehrsministeriums reagiert, die Schleuse Kleinmachnow zwar zu renovieren, aber nicht auszubauen. Diese Entscheidung hängt ein ganzes Binnenschifffahrtgebiet in Berlin-Brandenburg von der modernen Entwicklung ab. Daher fordert die IHK Berlin, dass die wichtigsten Schleusen im Berliner Raum eine einheitliche Mindestauslegung erhalten müssen.

Baustellen besser koordinieren

Logistikregion Berlin-Brandenburg: gefragter Standort mit Licht und Schatten
Nach dem Durchschreiten einer Talsohle kann sich das Transportgewerbe in diesem Jahr wieder über eine wachsende Auftragslage freuen. Diese positive Entwicklung spiegelt sich

Verkehrsplanung muss Voraussetzungen für Wachstum schaffen
Auch künftig wird es kein Wirtschaftswachstum ohne Verkehrswachstum geben. Dafür müssen insbesondere die Erreichbarkeit der Berliner Stadtzentren und Gewerbestandorte gesichert und Engpässe beseitigt werden. Doch immer höhere Anforderungen der Lärmminderung, der Luftreinhaltung und

Schilderwald – leider Alltag auf Berlins Straßen.

Jeder Verkehrsteilnehmer ärgert sich über die vielen Baustellen auf Berlins Straßen. Viele Baumaßnahmen sind unumgänglich, weil der Straßenzustand dringend verbessert werden muss. Die Baumaßnahmen dürfen nicht unnötig lange dauern. Auch sollte der gleiche Straßenabschnitt nicht mehrmals hintereinander gesperrt werden, weil verschiedene Leitungen unabgestimmt zu 17

Standortpolitik

reparieren sind. Da die City-West mit besonders vielen Baustellen zu kämpfen hat, hat die IHK Berlin zu einem Runden Tisch eingeladen. Mit den Verantwortlichen der Leitungsbetriebe, Bezirk, Land, privaten Bauherren und der AG City wurden dabei die einzelnen Baustellenplanungen koordiniert. Ein weiterer Brennpunkt wird ab Mitte 2011 im Bereich Unter den Linden / Friedrichstraße entstehen, wenn der Bau der U-Bahnlinie 5 beginnt. Im eigens dafür eingerichteten Koordinierungsgremium hat sich die IHK Berlin dafür eingesetzt, dass die Erreichbarkeit und Durchfahrbarkeit des Gebietes erhalten bleibt und insbesondere der Straßenzug Leipziger StraßeGrunerstraße als Ausweichroute während der Bauzeit uneingeschränkt zur Verfügung steht.

fehlt es an einem zukunftsfähigen Vertrag zwischen Berlin und den verschiedenen Anbietern des Handyparkens.

Engagement für starke Standorte ...
Bei der strukturell für die City West bedeutenden Millioneninvestition in das Kudamm-Karree hat die IHK Berlin für mehr Transparenz in der Diskussion zwischen Bezirk und Unternehmen gesorgt und damit das Projekt vorangebracht. Auf diesem Wege konnten in beiderseitigem Interesse die Entwürfe des britischen Star-Architekten David Chipperfield weiter konkretisiert werden. Auf der Grundlage einer IHK-Umfrage wurden zudem die Belange der ansässigen Unternehmer in die Debatte zur baulichen Umgestaltung des Gendarmenmarkts eingebracht. Durch die Entscheidung zur Modernisierung des ICCs bei gleichzeitigem Abriss der Deutschlandhalle konnte der Messe- und Kongressstandort Berlin langfristig gesichert werden.

Stadtzentren weiter gestärkt

Die weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der Felder, in dem sich die Berliner Unternehmen zunehmend engagieren. Um schon Erreichtes zu honorieren und noch mehr Unternehmen für eine familienbewusste Unternehmenspolitik zu gewinnen, hat die IHK Berlin unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters und in Kooperation mit der Handwerkskammer Berlin, dem DGB Berlin-Brandenburg sowie dem Berliner Beirat für Familienfragen 2010 erstmals den Berliner Landeswettbewerb „Unternehmen für Familie“ ausgeschrieben. Die große Resonanz in der Unternehmerschaft hat aufgezeigt, wie viel in den Berliner Betrieben bereits geleistet wird. Auf Grund des breiten Interesses der Berliner Unternehmen an einem kontinuierlichen Austausch wird die IHK Berlin 2011 einen Unternehmertreff „Familie und Beruf“ einrichten.

Parken – Erfolg für Betriebsvignetten
Nachdem es für viele Unternehmen in den letzten Jahren immer aufwändiger geworden ist, eine Betriebsausnahmegenehmigung von der Parkraumbewirtschaftung zu beantragen, hat die IHK Berlin gemeinsam mit der Handwerkskammer nun verschiedene Erleichterungen für die Unternehmen erreicht. Seit 2010 müssen die Bezirksämter auch Pauschalverträge, etwa für Wartung oder Pflege, akzeptieren. Kommen in einem Bezirk neue Parkzonen hinzu, wird die bereits erteilte Betriebsvignette ohne erneute Prüfung um diese neuen Zonen erweitert. Außerdem gibt es nun erstmals ein eigenes Antragsformular für mehrere Zonen, das übersichtlich ist und für mehrere Bezirke gilt.
In Berlin gibt es viele Zentren und jeder Kiez ist anders.

... und eine starke Gesellschaft
Die IHK Berlin hat gemeinsam mit privaten und öffentlichen Akteuren die Entwicklung stadtprägender Standorte forciert und dazu beigetragen, Berlin als internationale Shopping-Metropole noch attraktiver werden zu lassen. Ein fester Bestandteil der Zentrenstärkung ist der Wettbewerb MittendrIn Berlin, zu dem die IHK Berlin gemeinsam mit dem Land Berlin und Partnern aus der Wirtschaft bereits zum fünften Mal aufruft. Der Wettbewerb verzeichnete mit Beiträgen von 35 Standortgemeinschaften und Geschäftsstraßeninitiativen eine Rekord­ beteiligung. Die drei Preisträger aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg werden 2011 mit Unterstützung von insgesamt 110.000 Euro Preisgeld ihre innovativen Konzepte zur Standortstärkung umsetzen. Die IHK Berlin unterstützt vor allem die Idee der kooperativen Stadtentwicklung. Flankiert von öffentlichen Förderprogrammen wie „Aktive Zentren“ werden unter Mitwirkung der lokalen Wirtschaft und Immobilieneigentümer umfassende Projekte zu Funktionserhalt und Erneuerung bedeutender innerstädtischer Wirtschafts- und Handelslagen wie der Turm-, der Müller- und der Karl-Marx-Straße umgesetzt. Immer mehr Berliner Unternehmen übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft. Die IHK Berlin treibt diese Entwicklung mit vielen Projekten aktiv voran. Sie unterstützt Unternehmen in ihrem gesellschaftlichen Engagement und würdigt etwa mit der Verleihung der Mendelssohn-Medaille den großen Einsatz der Berliner Betriebe. Die Broschüre „Unternehmen bewegen Berlin – Die CSR-Initiative der IHK Berlin“ gibt erstmals einen guten Überblick über die vielseitigen IHK-Aktivitäten. So hat die IHK Berlin mit dem CSR-Forum Berlin 2010 eine neue Veranstaltungsreihe begründet, in der sich Experten aus Unternehmen zu Themen der Corporate Social Responsibility (CSR) praxisnah austauschen können.

Berliner Landespreis „Unternehmen für Familie“ verliehen

Parkschein ziehen oder Handyparken – beides geht.

Eine bequeme Alternative zum Parkscheinautomaten ist das Handyparken. Wegen mangelnder Öffentlichkeitsarbeit und Organisation seitens der Berliner Verwaltung wird diese Möglichkeit aber in Berlin immer noch viel zu wenig genutzt. Vor allem 18

In der City West koordiniert ein Regionalmanagement die Planung und Abstimmung der gemeinsamen Projekte. Die IHK Berlin setzt sich dafür ein, dass bei einer bevorstehenden Kürzung der Mittel für die Städtebauförderung besonders diese kooperativen Programme weniger stark reduziert werden.

Wer von zuhause arbeiten kann, bleibt dem Unternehmen erhalten.

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StarthilFe Und UnternehmenSFörderUng

Gründerstadt Berlin – Wille zur selbstständigkeit ungebrochen
Immer mehr Menschen suchen den Weg in die Selbstständigkeit. So gab es in der Zeit von Januar bis September 2010 in der Hauptstadt insgesamt 32.350 Neugründungen, während rund 20.370 Betriebe stillgelegt wurden. Daraus ergibt sich im Saldo ein Plus von knapp 12.000 Unternehmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg von über 50 Prozent.

Dieser Trend spiegelt sich auch in der Anzahl der im vergangenen Jahr nachgefragten Gründungsberatungen der IHK wider. Über 4.000 Existenzgründer und Existenzgründerinnen nahmen im abgelaufenen Jahr eine Erstberatung im StarterCenter Berlin zu allgemeinen Fragen rund um eine Neugründung in Anspruch. In mehr als 3.700 Fällen wurden weitergehende Fragen zu Gründungskonzepten, öffentlichen Finanzierungshilfen und Branchenspezifika beantwortet.

versammelt. Das hervorragende Angebot ist nun noch enger aufeinander abgestimmt und wird erstmals auf einen Blick präsentiert.

Existenzgründerbroschüre neu erschienen
Im Oktober des vergangenen Jahres erschien das neueste Gemeinschaftswerk von IHK und Handwerkskammer Berlin: „Das kleine 1x1 der Gründung“. Es liefert grundlegende Informationen zu allen wichtigen Entscheidungen im Rahmen einer Unternehmensgründung. Gegliedert ist die kompakte Broschüre nach so existenziellen Fragen wie: Was kann ich? Was will ich? Was bin ich? Die möglichen Antworten liefert der optisch gut aufbereitete Text in leserfreundlichen kurzen Absätzen, versehen mit Linktipps zur vertiefenden Lektüre im Internet. Eine Einführung zu den wichtigsten Inhalten eines Businessplanes und den dazu gehörenden Zahlenwerken runden die informative Broschüre ab. Erhältlich ist sie als Bestandteil des ebenfalls neu aufgemachten Gründerpäckchens der IHK Berlin. Für alle angehenden Gründer und Gründerinnen eine lohnende erste Investition.

Gründercoaching unterstützt junge unternehmer
Immer wieder zeigt es sich, dass Existenzgründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee in die Praxis an Grenzen stoßen. Vielleicht ist der gewählte Standort doch nicht geeignet, oder die geplante Marketingstrategie greift nicht. Hier setzt das Programm Gründercoaching Deutschland an, über das Neugründer und Jungunternehmer in der Nachgründungsphase Zuschüsse zu den Beratungskosten beantragen können. Die IHK Berlin hat im vergangenen Jahr dazu mehr als 5.000 junge Unternehmerinnen und Unternehmer beraten.

Internetportal „Gründen-in-Berlin“ in neuem Gewand
Damit Berlin nicht nur durch die Zahl der jährlichen Existenzgründer, sondern auch durch deren nachhaltigen Erfolg seinem Ruf als „Gründungshauptstadt“ alle Ehre macht, wurde im April des Jahres 2010 der Relaunch des Internetportals „Gruendenin-Berlin“ präsentiert. Die Initiatoren des Portals – die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Investitionsbank Berlin, das Existenzgründerinstitut Berlin und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen – haben darin mehr als 70 Beratungsinstitutionen des Berliner Gründungsnetzwerkes mit allen Kontaktdaten, Veranstaltungen, Terminen und Informationen

IHK hilft bei Kommunikation zwischen Bank und unternehmen
Das DIHK-Jahresthema „Stark für den Aufschwung“, haben die IHKs bundesweit mit Veranstaltungen und Workshops intensiv beleuchtet. In Folge der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung kämpfen immer mehr Unternehmen mit Liquiditätsproblemen. Diese für Unternehmen oft existenzbedrohende Entwicklung kann durch sorgfältige Planung häufig verhindert werden. Welche Schritte dafür nötig sind, stellten Experten 21

Starthilfe und Unternehmensförderung

aus der Beratungs- und Finanzbranche beim DIHK-Aktionstag zur Unternehmensfinanzierung im Mai 2010 in der IHK Berlin ausführlich dar. Ergänzend zu dieser Veranstaltung hat die IHK verschiedene Workshops zu den Themen Liquiditätsplanung, Finanzierung in Krisenzeiten, Rating durch die Bundesbank und Liquiditätssteuerung mit dem Steuerberater angeboten. Auch im kommenden Jahr wird die IHK schwerpunktmäßig das Thema Kommunikation zwischen Banken und Unternehmen in Veranstaltungen aufnehmen.

von Berliner Banken vertreten. Durch den nexxt-day wurden im Laufe der letzten zehn Jahre rund 2.000 Unternehmer und potenzielle Nachfolger erreicht.

Individuelle Qualifizierung im Bewachungs­gewerbe gefragt
Mit gut 1.500 Teilnehmern an der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe blieb die Nachfrage weiterhin stabil. Ein Grund dafür ist, dass Personen mit Sachkundeprüfung ohne Einschränkung in allen Bereichen des Bewachungsgewerbes einsetzbar sind. Als solide Einstiegsqualifizierung ist die Unterrichtung im Bewachungsgewerbe nach wie vor beliebt und nicht mehr wegzudenken. Dies zeigt, dass Sicherheitsunternehmen großen Wert auf eine individuelle Berufszugangsqualifizierung legen, um so den hohen Bedarf an Sicherheitspersonal in der Branche abzudecken. Ein Unternehmer aus dem EU-/EWR-Ausland, der sich in Deutschland niederlassen sowie ein Arbeitnehmer, der hier tätig werden möchte, müssen die gleichen Anforderungen erfüllen wie ein deutscher Arbeitgeber oder -nehmer. Jedoch können im Heimatstaat erworbene Qualifikationen anerkannt werden. Durch eine spezifische Sachkundeprüfung oder ergänzende Unterrichtung bei der IHK werden dann die fehlenden Kenntnisse, insbesondere im Rechtsbereich, nachgewiesen. Die Nachfrage im vergangenen Jahr war jedoch sehr gering, was vermutlich auf sehr unterschiedliche Anforderungen an die fachliche Qualifikation im Ausland sowie auf nicht ausreichende deutsche Sprachkenntnisse zurückzuführen ist.

Nachfolge rechtzeitig planen
Die systematische Nachfolgeplanung stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Seit vielen Jahren setzt die IHK Berlin bei der Nachfolgeberatung und der Vermittlung von potenziellen Nachfolgern für ihre Mitgliedsunternehmen einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Dabei zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, das Thema „Nachfolgeplanung“ rechtzeitig zu organisieren. Um die Unternehmer und Unternehmerinnen für diese Thematik zu sensibilisieren, haben wir in diversen Veröffentlichungen erfolgreiche Unternehmensnachfolgen vorgestellt.

seit zwei bzw. einem Jahr erforderlich ist, hat mit fast 1.000 Teilnehmern im letzten Jahr die erwartet starke Nachfrage erfahren. Die Auslastung der vorgeschalteten Pflichtschulung und damit die Zahl der Prüfungsteilnehmer ist allerdings stark von der Förderpolitik der Arbeitsagentur und der Jobcenter abhängig. Durch das altersbedingte Ausscheiden einer ganzen Fahrergeneration, stark rückläufige Ausbildungen bei der Bundeswehr und verstärkt durch die gute Wirtschaftsentwicklung ist in den nächsten Jahren jedoch mit einem gewissen Fahrermangel zu rechnen. Deshalb dürfte eine entsprechende Förderung dieser Qualifikation weiterhin sinnvoll sein, um den zukünftigen Bedarf an qualifiziertem Fahrpersonal decken zu können.

Sprache durchzuführen, nicht eingeräumt wird, um damit nicht ein Präjudiz für andere Verkehrsprüfungen zu schaffen. Bis zum Jahresende wurden die jeweiligen Gesetzesänderungen jedoch noch nicht verabschiedet.

Andere Fachkundeprüfungen ebenfalls gut nachgefragt
Trotz einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts im Jahr 2009 sind die Teilnehmerzahlen an der Fachkundeprüfung für den Handel mit Waffen und Munition im letzten Jahr kontinuierlich gestiegen. Dabei liegt der Anteil von Teilnehmern aus anderen Bundesländern mit knapp 80 Prozent leicht über dem Vorjahresanteil. Im Zuge der bundesweiten Vereinheitlichung der Sachkenntnisprüfung für den Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln wurden im Jahr 2010 auch in den letzten prüfenden IHKs die Prüfungsmodalitäten umgestellt, so dass nun endlich die Prüfungen bundesweit nach einheitlich festgelegten Vorgaben durchgeführt werden können.

Selbstständigkeit im Verkehrsgewerbe nach wie vor eine Alternative
Der Trend zur Selbstständigkeit im Verkehrsgewerbe scheint ungebrochen. Ein ganz leichter Anstieg bei der Fachkundeprüfung für den Güterkraftverkehr ist bei der anziehenden Konjunktur nicht verwunderlich. Die Termine für die Fachkundeprüfungen des Taxi- und Mietwagenverkehrs wurden im vergangenen Jahr regelrecht gestürmt, was zunächst zu Wartezeiten von mehreren Monaten führte. Bedauerlich ist jedoch, dass von den gut 700 angemeldeten Teilnehmern letztendlich nur zirka 430 die Prüfung ablegten, und die Teilnehmer oft nur unzureichend vorbereitet zur Prüfung erscheinen. Das vergangene Jahr stand auch ganz im Zeichen der Umsetzung des so genannten Road Package. Die ab Ende 2011 geltenden EU-Vorschriften zum Markt- und Berufszugang im Güterkraft- und Personenverkehr müssen in deutsches Recht überführt werden. Dazu sind die entsprechenden Rechtsvorschriften anzupassen. In zahlreichen Stellungnahmen gegenüber dem DIHK hat sich die IHK Berlin für eine flexible und möglichst unbürokratische Abwicklung der entsprechenden Prüfungen eingesetzt.

Selbstständigkeit in der Gastronomie immer noch beliebt
Dies zeigt die Teilnehmerzahl an der Gaststättenunterrichtung, obwohl sie gegenüber dem Vorjahr leicht rückgängig war. Sie hat sich auf das Niveau von 2008 eingependelt. Die Unterrichtungen mit Dolmetschern wurden in 17 Sprachen mit fast 100 Teilnehmern durchgeführt, von denen viele nicht aus Berlin kamen.

Sachkundeprüfung für Versicherungsvermittler weiter im Trend
Auch bei den Versicherungsvermittlern war die Nachfrage aus dem EU-Ausland äußerst gering. Jedoch hat sich die Sachkundeprüfung, eine der Grundvoraussetzungen im Verfahren für die Registrierung und Erlaubniserteilung, als Qualitätsmerkmal sowohl für ungebundene als auch gebundene Versicherungsvermittler, etabliert, was die weiterhin hohe Teilnehmerzahl bestätigt.

Teilnehmer Fachkundeprüfungen/Unterrichtungen in 2010
Prüfungen für Gefahrgutfahrer ADR Prüfungen der Gefahrgutbeauftragten Taxi-/Mietwagenprüfungen Omnibusprüfungen Güterkraftverkehrsprüfungen Krankentransportprüfungen Prüfungen Berufskraftfahrer Unterrichtungen im Gaststättengewerbe Unterrichtungen im Gaststättengewerbe mit Dolmetscher Unterrichtungen im Bewachungsgewerbe Sachkundeprüfungen im Bewachungsgewerbe (schriftlich) Prüfungen für den Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln Versicherungsvermittler Waffenfachkundeprüfungen Prüfungen für öffentliche Bestellung als Versteigerer 2319 77 434 14 97 23 987 1658 91 481 1554 194 817 53 3

Die IHK hilft beim Finden des richtigen Nachfolgers.

Bereits zum zehnten Mal fand im November 2010 der nexxtday Berlin statt, der sich im Rahmen der bundesweiten nexxtInitiative des BMWi der Unternehmensnachfolge widmet. Rund 250 Unternehmer und Interessierte folgten der Einladung der „Berliner Initiative Unternehmensnachfolge“ – einem Zusammenschluss von IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin, Berliner Bank, Berliner Sparkasse sowie Berliner Volksbank – in das Rote Rathaus, um sich mit rechtlichen und steuerlichen Fragen einer erfolgreichen Betriebsübergabe zu beschäftigen. Neben Vertretern des Senats und des BMWi waren auch Vorstände 22

Gefahrgutrecht – Änderungen in Vorbereitung
Auch im Gefahrgutbereich war das letzte Jahr von Stellungnahmen zu anstehenden Gesetzesänderungen geprägt, die insbesondere die Gefahrgutbeauftragtenverordnung und damit verbunden die Aufhebung der entsprechenden Prüfungsordnung betrafen. Dabei legte die IHK besonderen Wert darauf, dass keine gewerberechtlichen Anforderungen an die Veranstalter in die neue Prüfungsordnung aufgenommen werden und dass die Möglichkeit, Schulungen und Prüfungen in englischer

Qualifikation der Berufskraftfahrer gut angenommen
Die Prüfung beschleunigte Grundqualifikation, die für alle gewerblichen Bus- und Lkw-Fahrer bei der Führerscheinerteilung

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innovation Und Umwelt

Innovationen und Kooperationen sichern Berlins Zukunft
Innovationsfähigkeit, Begeisterung für den Einsatz neuer Technologien und ein hohes gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein sind die Ausgangsbasis für die überdurchschnittliche Entwicklung der Berliner Wirtschaft in den letzten Jahren. Sie hat dabei auch von der Vielfalt und Leistungsstärke der Berliner Forschungseinrichtungen profitieren können. Die zahlreichen Aktivitäten rund um das Wissenschaftsjahr 2010 haben erneut verdeutlicht: Die Wissenschaft ist der wichtigste Standortfaktor Berlins.

Die Berliner Unternehmen sind dort besonders erfolgreich, wo Kooperationen mit der Wissenschaft zu Innovationen führen und die Grundlage für internationale Wettbewerbsfähigkeit bilden. Diese Faktoren geben Berlin einen Vorsprung auf Märkten mit hohen Innovationsgeschwindigkeiten. Einer davon ist der rasant wachsende Markt für nachhaltige Technologien – die Green Economy – auf dem Berlin im Standortvergleich ausgezeichnet abschneidet. Die gute Ausgangslage bestimmt zugleich das Ziel: Berlin muss sich langfristig als internationaler Spitzenstandort für „grüne“ Technologien behaupten. Als Ort für Hochleistungstechnologien ist die Hauptstadt aber auch besonders betroffen von den demografischen Herausforderungen der näheren Zukunft. Das Rennen um die besten Köpfe hat nicht nur in der Umweltwirtschaft längst begonnen – und hier entscheidet sich, wer sich als innovativer Vorreiter langfristig behaupten wird. Die IHK Berlin hat auch 2010 daran gearbeitet, dass für diesen Wettbewerb die richtigen Weichen gestellt werden: Dazu zählen geeignete politische Fördermaßnahmen für die Green Economy, eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfers, die zielgerichtete Nutzung räumlicher Potenziale, Unterstützungsangebote zur Fachkräftesicherung oder eine intelligente Umwelt- und Energiepolitik.

können. Das Papier hat der Diskussion um nachhaltiges Wirtschaften in Berlin neuen Schwung verliehen. Unter anderem setzt sich die IHK dafür ein, der „Green Economy“ auf höchster politischer Ebene mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und diesen wichtigen Zukunftsbereich der Berliner Wirtschaft ins Zentrum der Berliner Wirtschafts- und Industriepolitik zu rücken. Eine „Task Force Green Economy“ könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein. Die Diskussion um ihr Papier hat die IHK Berlin aufgegriffen und im Oktober gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus eine „Zukunftswerkstatt Green Economy“ organisiert. Über 50 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten im Borsigturm zu den Themen Energieeffizienz, Elektromobilität, nachhaltige Gesundheitswirtschaft und nachhaltiger Tourismus.

Wissens- und Technologietransfer – schlüssel für den Erfolg
Um die gezielte Nutzung von Standortvorteilen geht es auch bei den Bestrebungen, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu intensivieren. Die IHK Berlin hat im Jahr 2010 in Fortsetzung des „Runden Tischs WissenschaftWirtschaft“ gemeinsam mit Verbänden und Wissenschaftseinrichtungen und unter der Federführung der Senatsverwaltung für Wirtschaft die „Transfer-Allianz“ unterzeichnet. Die unter ihrem Dach definierten konkreten Projekte sind zugleich Bestandteil des Masterplans Industriestadt Berlin 2010-2020. Konkret bewährt hat sich das unbürokratische Förderinstrument des Transfer-Bonus’ mit aktuell 150 Anträgen. Als sehr hilfreich vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, für die lange Verwertungs- und Transferwege von Forschungsergebnissen eine besondere Hürde darstellen, hat sich das Ende 2009 gegründete Institut für Angewandte Forschung erwiesen. Es 25

Green Economy – Ökologie und Ökonomie erfolgreich vereinen
Zahlreiche Initiativen der IHK Berlin zielten 2010 direkt auf eine Stärkung der nachhaltigen Wirtschaft. In ihrem Positionspapier „Auf dem Weg zur Hauptstadt der Green Economy“ zeigt sie in 32 konkreten Handlungsempfehlungen auf, wie sich Berlin zur Modellstadt für nachhaltige industrielle Lösungen profilieren kann und wie die jetzt 42.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppelt werden

Innovation und Umwelt

ermöglicht den vier staatlichen Berliner Hochschulen über Verbundprojekte regionale Unternehmen in ihre Forschungsarbeiten einzubinden. Die IHK Berlin ist als Kuratoriumsmitglied an der Auswahl der zu fördernden Projekte maßgeblich beteiligt. An dieser Stelle und mit einem konkreten Bezug zu nachhaltigem Wirtschaften setzt auch das zu Beginn des Jahres von der IHK Berlin gestartete „Dialogforum Green Economy“ an, das der Netzwerkbildung und dem fachlichen Austausch über Schwerpunkte in der „Green Economy“ dient.

weitgehende Autonomie in Organisations-, Personal- und Finanzfragen haben. Nur so können sie auf Anforderungen der Wirtschaft und im internationalen Wettbewerb um die besten Wissenschaftler und Studierenden rasch, flexibel und effizient reagieren. Den Rahmen dafür muss ein modernes Berliner Hochschulgesetz bieten. Die jetzt vorliegende Novelle wird dem nicht gerecht. Die IHK Berlin hat deswegen eigene Vorschläge in die Diskussion eingebracht.

projekte unterstreichen die stetig wachsende Bedeutung dieses Preises. Die Projekte von 2010 wurden erstmalig auf einem internationalen Workshop in Berlin präsentiert. Innovative Ansätze zum Energiesparen sind zudem Gegenstand des „Energie-Effizienz-Tisches Berlin“. Unter Schirmherrschaft der IHK haben sich im Juli 2010 zwölf überwiegend mittelständisch geprägte Unternehmen zu einem EnergieeffizienzNetzwerk zusammengeschlossen. In den nächsten drei Jahren werden sie in einer Kombination aus ingenieurtechnischer Beratung, moderiertem Erfahrungsaustausch und wissenschaftlicher Begleitung an der Steigerung ihrer Energieeffizienz arbeiten.

Was hemmt, was fördert die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft?
Die Arbeit am Compter gehört heutzutage überall dazu.

Berliner Wirtschaft bleibt Motor für Klimaschutz und Energieeffizienz
Nachhaltiger ökonomischer Erfolg ist nur garantiert, wenn die Wirtschaft ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung gerecht wird. Die IHK Berlin hat 2010 daher ihr hohes Engagement für Klimaschutz und Energieeffizienz fortgesetzt. Mit dem „Stadtvertrag Klimaschutz“ hat sie gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem DGB und der Handwerkskammer Berlin eine erfolgreiche Plattform für freiwillige Klimaschutzleistungen aus Berlin geschaffen. Bereits mehr als 1.200 Besucher haben auf der Internetseite des Stadtvertrags ihre Ideen und Beiträge über eine „Klimatatenbank“ dokumentiert.

Um Hemmnisse und Erfolgsfaktoren in der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft ging es in einer Unternehmensbefragung, die die Hochschule für Technik und Wirtschaft im Auftrag der Transfer-Allianz – unterstützt durch die IHK – durchgeführt hat. Die Ergebnisse bestätigen die bisherigen Annahmen größtenteils: Größtes Problem ist die mangelnde Informationsbereitstellung und Kommunikation. Die Unternehmen berichten über Schwierigkeiten, notwendige Informationen zu möglichen gemeinsamen Projekten zu finden und vor oder während einer Kooperation mit den Hochschulen eine gute Kommunikation aufzubauen. Kritikpunkte waren zudem starre Strukturen und ein hoher bürokratischer Aufwand bei den Antragsverfahren. Ebenso erweist sich der erhebliche Zeitaufwand für die Beantragung des Projekts und die mögliche finanzielle Unterstützung als Hemmnis. Dagegen sind persönliche Kontakte und eine gute Kommunikation maßgeblich für den Erfolg der Zusammenarbeit – bei der Anbahnung wie auch in der Durchführung der gemeinsamen Projekte. Besonders hilfreich ist zudem die Schaffung räumlicher Nähe, vor allem bei Branchen und Technologien, die eine hohe Wissenschaftsbindung haben.

nen Ressourcen müssen in Berlin insbesondere auf Innovationsstandorte konzentriert werden, ohne dabei jedoch den Blick für die Gesamtstadt zu verlieren. Auch die weiterentwickelte gemeinsame Innovationsstrategie von Berlin und Brandenburg ist aus Sicht der IHK Berlin der richtige Weg, um mit gebündelten Kräften die Hauptstadtregion international zu stärken. Der Beschluss, fünf Zukunftsfelder – Gesundheitswirtschaft, IKT/ Medien, Optik, Energietechnik und Mobilität – zu länderübergreifenden Clustern entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln, ist das Kernstück der neuen Strategie.

Anspruchsvolle Umweltpolitik im Sinne der Wirtschaft
Ob „Green Economy“ oder traditionelle Industrien: Die Berliner Wirtschaft muss sich auf eine abgestimmte und an den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtete Umweltpolitik verlassen können. Hier herrscht jedoch weiterhin Nachbesserungsbedarf. Im November wurde das ehrgeizige Projekt für ein Berliner Klimaschutzgesetz offiziell gestoppt. Die IHK Berlin hat sich seit Beginn der Diskussion vor zwei Jahren konstruktiv in die Debatte eingebracht und im September 2010 gemeinsam mit dem BUND und dem Berliner Mieterverein einen detailliert ausgearbeiteten Entwurf für ein alternatives „Stufenmodell“ vorgelegt. Dieses Modell ist technologieoffener, planbarer und effizienter als die Vorschläge des Senats. Daran muss sich ein neuer Entwurf für ein Klimaschutzgesetz messen lassen. In der Abfallwirtschaft positioniert sich die IHK Berlin entschieden für eine Stärkung des Wettbewerbs und setzt sich für unbürokratische Regelungen ein. Diese Haltung hat sie mit Nachdruck in die politische Diskussion um ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz auf Bundesebene ebenso wie in die laufende Debatte um ein Berliner Abfallwirtschaftskonzept eingebracht.

Fachkräftemangel wird zur zentralen unternehmerischen Herausforderung
Eine rückläufige Zahl von Schulabgängern und – mittelfristig auch Hochschulabsolventen – bei gleichzeitig wachsendem Anteil Jugendlicher mit Migrationshintergrund bildet den Rahmen für das zukünftige Fachkräfteangebot in Berlin und macht den demografischen Wandel zur unternehmerischen Herausforderung. Die IHK Berlin unterstützt ihre Mitglieder bei dessen Bewältigung durch Informationen und Projekte rund um das Innovations- und Gesundheitsmanagement. Beispielsweise haben die Teilnehmer am Wettbewerb „Potenzial Mitarbeiter – Unternehmen machen Zukunft“ anderen Unternehmen im vergangenen Jahr ihre Tür geöffnet und ihre erfolgreichen Management- und Personalstrategien vorgestellt.

Kräfte konzentrieren, Hauptstadtregion weiterentwickeln
Räumliche Nähe ermöglicht informellen Austausch und begünstigt den Wissenstransfer in besonderer Weise. Diesen Tatbestand, den bereits die Berliner Wissenschaftskommission mit ihrem Konzept der „Berliner Orte des Wissens“ betonte, hat die IHK Berlin aufgegriffen und bestehende Gewerbegebiete und Potenzialflächen hinsichtlich ihrer Profilierung und nach der Nähe zu Wissenschaftseinrichtungen oder etwa nach der Vernetzung der bereits ansässigen Unternehmen untersucht. Die hieraus abgeleitete zentrale Handlungsempfehlung lässt sich unter dem Begriff „Konzentration“ subsumieren: die vorhande26

Dieses Plakat gewann im Wettbewerb.

Hochschulen stärken – Autonomie schaffen
Neben der Fachkräftesicherung ist die Qualität und Dichte der Spitzenforschung in Berlin für viele Unternehmen von strategischer Bedeutung. Um diesen Standortvorteil zu bewahren und auszubauen, sind starke Hochschulen erforderlich, die

Die IHK unterstützt darüber hinaus im Rahmen der seit 2009 bestehenden „Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation“ mit der Bundesregierung Unternehmen in ihren Maßnahmen zum effizienten Umgang mit Ressourcen. 2010 fanden über 30 Energieeffizienz-Coachings und zahlreiche branchen- und themenspezifische Veranstaltungen statt. Auch die Bilanz des Wettbewerbs zum „KlimaSchutzPartner des Jahres 2010“ ist beeindruckend. 47 hervorragende Bewerber-

Mehr Rücksicht auf die Belange der Wirtschaft fordert die IHK auch beim Naturschutz. Mit der langfristig angelegten „Strategie Stadtlandschaft Berlin“ will der Senat Entwicklungsfelder des „Grüns“ aufzeigen. Dafür hat die IHK im Schulterschluss mit dem IHK-Ausschuss Umwelt und Energie eine Reihe konkreter Handlungsempfehlungen an die Politik übermittelt, die vor allem eine Grünplanung mit Augenmaß und einen Abbau von Bürokratie einfordern.

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aUS- Und weiterbildUng

Berufsbildung entscheidend für die Zukunft – Fachkräftebedarf im Fokus
Nachwuchssicherung und Weiterbildung von Beschäftigten zählen zu den neuen Herausforderungen des letzten Jahres und des kommenden Jahrzehnts. Auf der Mithilfe bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs der Berliner Wirtschaft lag dann auch der Schwerpunkt der Arbeit des Bildungsbereichs. Die Wirtschaft selbst hat die Entwicklung von Ausbildungsnachwuchs im Blick und ließ mit 9.160 betrieblichen Ausbildungsplätzen die Krise weit hinter sich.

Dass die Anzahl der Plätze aus geförderten Sonderprogrammen rückläufig war, ist demgegenüber nur folgerichtig: die Zahl der Schulabgänger war mit minus 2.000 gegenüber dem Vorjahr so niedrig wie seit der Wende nicht mehr. Nur noch rund 30.000 Schülerinnen und Schüler verließen im Jahr 2010 die allgemeinbildenden Schulen, davon 12.400 mit Abitur und Studienmöglichkeit. Nachdem nun die demografische Wende auch in Berlin angekommen ist, gab es in etlichen Branchen schon nicht mehr genügend Bewerber auf die freien Ausbildungsplätze und die Betriebe haben ihren Wunsch nach betrieblichem Nachwuchs daher teilweise auf den nächsten Ausbildungsbeginn verschoben. Die IHK wird sie bei dem „Kampf um die besten Köpfe“ tatkräftig unterstützen.

steigerung der Qualität der Abschlussprüfungen
Abschlussprüfungen sind integraler und komplexer Bestandteil unseres Dualen Ausbildungssystems und geben am Ende der Ausbildung Aufschluss darüber, ob die Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit erworben haben und als Fachkräfte der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Darum müssen IHK-Prüfungen mit hoher Qualität und Praxisnähe durchgeführt werden. Eine zentrale Rolle bei den Bemühungen der IHK Berlin um eine weitere Erhöhung der Qualität der Abschlussprüfungen spielt dabei die Weiterbildung der ehrenamtlich tätigen Prüferinnen und Prüfer. Insgesamt wurden 2010 zirka 180 Prüferinnen und Prüfer in 16 Workshops zu prüfungsrechtlichen und prüfungsmethodischen Fragen sowie zur Einführung neuer Prüfungsformen geschult.

Neuer Ausbildungspakt stellt Berlin vor Herausforderungen
Für die Jahre 2011 bis 2014 wurde im Herbst bundesweit ein neuer „Pakt zur Fachkräftesicherung“ geschlossen. Die Wirtschaft hat – vorbehaltlich der demografischen Machbarkeit – zugesagt, wieder in gleicher Höhe wie in den vergangenen Paktlaufzeiten neue Ausbildungsverhältnisse, neue Ausbildungsbetriebe und weitere Plätze in der Einstiegsqualifizierung einzuwerben. Neben die bekannte EQ wird eine Variante „EQ plus“ treten, die aus dem betrieblichen Praktikum nebst Berufsschulbesuch besteht sowie aus zusätzlicher begleitender Nachhilfe, sei es in Form betrieblicher Nachhilfe oder aber durch ausbildungsbegleitende Hilfen seitens der Arbeitsagenturen. Daneben sollen verstärkte Anstrengungen unternommen werden, die betriebliche Verbundausbildung besser bekannt zu machen. Mit beiden Instrumenten wird versucht, mehr Jugendlichen und Betrieben eine Duale Ausbildung und damit die Sicherung von Fachkräften zu ermöglichen. Die Herausforderung wird darin bestehen, für diese Instrumente auf Landesebene alle Mitbeteiligten zu gewinnen.

Fachkräftesicherung beginnt in der frühkindlichen Bildung
Die IHK Berlin engagiert sich seit März 2010 als lokaler Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Sie setzt sich damit für die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene ein. Durch spielerisches und naturwissenschaftliches Experimentieren in der Kita werden motorische und sprachliche Fähigkeiten entwickelt und Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik geweckt. Durch die Netzwerkpartnerschaft der IHK Berlin hatten 2010 erstmalig flächendeckend alle Berliner Kitas die Möglichkeit, ein „Haus der kleinen Forscher“ zu werden. Im Berichtszeitraum konnten 588 Berliner Erzieherinnen und Erzieher in Workshops zum Thema „Wasser“ und „Luft“ weitergebildet werden. Die IHK hat auf diesem Weg knapp 200 Berliner Kitas im Netzwerk begrüßt. 29

Aus- und Weiterbildung

Berliner Unternehmen feste Partner der Schulen
Der Wirtschaft hat mit der Schulreform und der Einführung des Dualen Lernens die Möglichkeit, innerhalb des Schulsystems eine wichtige Rolle zu spielen. „Duales Lernen“ ist eine verbindliche, systematische und sinnvolle Verknüpfung des schulischen Lernens – von Klasse 7 bis 10 – mit der Praxis aus Wirtschaftsund Arbeitswelt. Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit Berliner Unternehmen wird zu großen Teilen am „Praxisort“ stattfinden.

Passgenaue Vermittlung wächst weiter
Seit April 2010 wird das Projekt „Passgenaue Vermittlung“ bei der IHK noch intensiver betreut. Hier geht es insbesondere um die Vermittlung von Jugendlichen in Unternehmen mit Migrationshintergrund. Die Zahlen sprechen für sich: Im vergangenen Jahr meldeten 241 Betriebe ihr Interesse an dem Service des Projekts an und 558 Jugendliche suchten auf diesem Weg einen Ausbildungsplatz. In 84 Fällen passten Angebot und Nachfrage so zusammen, dass es zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages kam. Um den Betrieben ein weiteres Fachkräftereservoir zu erschließen, soll das Projekt in 2011 noch einmal erweitert werden und sich insbesondere um Studienabbrecher kümmern, für die eine betriebliche Ausbildung in Betracht kommt.

Tage der Berufsausbildung: Erstgespräche vor Ort geführt.

Spezielle Ansprache Jugendlicher mit Migrationshintergrund
Zusätzliche Potenziale wurden erschlossen durch die Ansprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mit der Kampagne „Berlins Wirtschaft braucht dich!“ hat sich die Berliner Wirtschaft an diesen speziellen Adressatenkreis gewandt, da der Anteil der Zielgruppe unter den Auszubildenden noch nicht dem jugendlichen Bevölkerungsanteil entspricht. Beim Startschuss auf einer Pressekonferenz im Mai sagten mehrere Unternehmen – u. a. die der Präsidenten von IHK und Handwerkskammer – ausdrücklich zu, für diese Jugendlichen Plätze bereit zu halten und haben diese Plätze im wesentlichen erfolgreich besetzen können.

die schon traditionelle Ehrung der 30 besten Ausbildungsbetriebe aus Industrie, Handel und Handwerk durch die Präsidenten der beiden Kammern. Als bestplatziertes Unternehmen ging aus dem gemeinsam mit der „Berliner Morgenpost“ durchgeführten Wettbewerb die Frisch und Faust Tiefbau GmbH hervor, gefolgt von der Sanitärbetrieb Musta Tec GmbH und den Berliner Wasserbetrieben.

Wirtschaft nicht weit genug. Die IHK setzt sich im Gesetzgebungsverfahren dafür ein, dass junge Facharbeiter ohne Abitur direkt eine allgemeine Hochschulzulassung erhalten – und nicht erst nach drei weiteren Berufsjahren und nur fachgebunden. Weiterhin soll den Hochschulen die Autonomie darüber eingeräumt werden, welche Inhalte beruflicher Bildung sie auf ihre Studiengänge anrechnen. In einer Veranstaltung mit den bildungspolitischen Sprechern der Fraktionen hat die IHK im November 2010 dieses Thema debattiert. Es wird sich 2011 zeigen müssen, ob der Fachkräfteentwicklung von der Politik eine so hohe Priorität beigemessen wird, dass sie teils uralte Hochschul-Zöpfe abzuschneiden bereit ist. Die IHK hat eigenes Engagement bei der Verzahnung der beiden Bildungssäulen „Weiterbildung“ und „Hochschule“ begonnen und erste Gespräche mit ausgewählten Hochschulen für ein „Hybrid-Produkt“ aus IHK-Betriebswirt und Master geführt. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist auch dafür ein offenes Hochschulzulassungsrecht unabdingbar.

Junge Leute lernen am besten in der Praxis.

Ehrung der Besten der Besten aus Aus- und Weiterbildung
Unter dem Motto „Karriere mit Lehre“ ehrte die IHK Berlin 2010 erstmals die besten Absolventen der Ausbildungs- und Weiterbildungsprüfungen in einer gemeinsamen Veranstaltung. Insgesamt wurden von den rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Ausbildungsprüfungen die 55 Besten und von rund 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Weiterbildungsprüfungen die 23 Besten in einer feierlichen Veranstaltung in den Räumen der Bayer Schering Pharma AG ausgezeichnet. Der Präsident der IHK Berlin verwies in seiner Ansprache darauf, dass eine abgeschlossene Berufsausbildung nur der Einstieg in eine berufliche Karriere sei. Zusammen mit einer IHK-Aufstiegsfortbildung hätten die Absolventen das notwendige Rüstzeug dafür, höchste Führungsaufgaben in den Unternehmen zu übernehmen oder sich als selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer am Markt zu positionieren.

Betriebswirte Technische Betriebswirte

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Vertreter der Berliner Kammern und Wirtschaftsverbände haben mit der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Forschung einen Kooperationsvertrag zum „Dualen Lernen“ unterzeichnet und eine Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft eingerichtet, deren zwei Personalstellen von der Senatsverwaltung bezahlt werden. Mit dieser vertraglichen Einbindung der Wirtschaft in die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen ist Berlin Vorreiter in Deutschland.

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Fachkaufleute, Fachwirte, Meister

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Berufsausbildung

Stufen der Aus- und Weiterbildung – Karriere mit Lehre.

Tage der Berufsausbildung wieder ein Erfolg
Unter dem Motto „Finde deine Zukunft!“ waren am 1. und 2. Oktober die von der IHK Berlin und der Handwerkskammer Berlin in Kooperation mit Europas größter Jugendmesse „YOU BERLIN“ veranstalteten Tage der Berufsausbildung wiederum eine Chance für die Unternehmen, ihre zukünftigen Fachkräfte zu finden. 25.000 meist jugendliche Besucherinnen und Besucher kamen in den Hangar 4 auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof, um sich über die vielfältigen Ausbildungsplatzangebote der ausstellenden Unternehmen zu informieren. Dabei konnten sich die Jugendlichen praxisnah über alle Themen rund um die Berufsausbildung beraten lassen und auch schon Bewerbungs- oder Einstellungsgespräche für das Jahr 2011 führen bzw. vereinbaren. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war

10 Jahre Partnerschaft Schule-Betrieb
Seit 10 Jahren engagiert sich die IHK Berlin erfolgreich in der Vermittlung von Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben. Bei der Vermittlung werden Schulprofil und Wünsche der Unternehmen berücksichtigt. Seit dem Start des Projekts haben IHK und Handwerkskammer über 300 erfolgreiche Kooperationen initiiert. Alle interessierten neuen Integrierten Sekundarschulen wurden mit einem Kooperationspartner aus der Wirtschaft zusammengeführt. Auch künftig werden sich die IHK und die Handwerkskammer dafür einsetzen, den Kontakt zwischen Betrieben und Schulen herzustellen und sie bei der Koordinierung ihrer Zusammenarbeit zu unterstützen. 30

Weiterbildung stärker nachgefragt
Im abgelaufenen Jahr haben die Unternehmen bewiesen, dass die Unterstellung haltlos ist, sie würden zu wenig in die Fachkräftesicherung durch Weiterbildung investieren. In Berlin zeigte sich: Die Anzahl der Absolventen einer IHK-Fortbildungsprüfung ist erneut gestiegen. Betrug sie 2009 noch 2.630 Teilnehmer, so durchliefen 2010 bereits 2.700 Teilnehmer eine IHK-Weiterbildungsprüfung. Und die Berliner Bildungsträger mit marktfähigen Produkten außerhalb des Fördergeschäfts prognostizieren für 2011 weiterhin deutlich bessere Geschäftsaussichten.

Weiterbildungswege näher zusammenbringen
Um den Anschluss von pass- und zielgenauer Aus- und Weiterbildung an akademische Bildungswege zu ermöglichen, wird das Berliner Hochschulgesetz derzeit nach den Standards der Kultusministerkonferenz aller Länder novelliert. Dies geht der

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recht Und Fair play

IHK zeigt Flagge für Wettbewerb, Transparenz und mittelstandsfreundlichen Rechtsrahmen
Wettbewerb ist ein Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft. Daher ist dieses ordnungspolitische Prinzip nicht nur Richtschnur für die IHK Berlin, sondern klarer Handlungsauftrag bei der Vertretung der Interessen der Berliner Unternehmen. Die IHK Berlin hat sich im Jahr 2010 in vielen Fällen zu Wort gemeldet und ist politischen Bestrebungen zur Beschränkung oder gar Verhinderung von Wettbewerb stets entgegengetreten. Besonders in der Berliner Daseinsvorsorge war eine klare Positionierung der Wirtschaft notwendig.

mehr Wettbewerb im Land Berlin eingefordert
Die IHK Berlin hat 2010 die wirtschaftliche Betätigung des Landes Berlin verstärkt unter die Lupe genommen. Dabei kritisierte die IHK nicht nur die ausufernde Geschäftstätigkeit der Landesunternehmen Berlins, auch das Beteiligungsmanagement des Landes weist noch erhebliche Schwachstellen zu Lasten eines fairen Wettbewerbs auf. So hat die IHK – wie in der privaten Wirtschaft üblich – eine Änderung der derzeitigen Praxis der Besetzung der landeseigenen Aufsichtsräte eingefordert, da gegenwärtig Interessenkollisionen zwischen Unternehmensinteressen und politischen Zielen von Aufsichtsratsmitgliedern nicht hinreichend ausgeschlossen werden können. Zugleich hat die IHK wiederholt auf Missstände in der Senatspolitik aufmerksam gemacht, die in einer sozialen Marktwirtschaft nicht hinnehmbar sind. So hat beispielsweise der Senat unter Umgehung des Vergaberechts das Winterdienstmonopol der BSR gestärkt und damit private Unternehmen von möglichen Aufträgen ausgeschlossen. Nicht zuletzt hat die IHK Berlin dem Senat zahlreiche Vorschläge unterbreitet, wie die Landesunternehmen durch Effizienzsteigerungen zu einer Entlastung des Berliner Haushalts beitragen können.

chen Behandlung von öffentlichen und privaten Unternehmen der Entsorgungswirtschaft hat die IHK Berlin einen chancengleichen Wettbewerb eingefordert. Noch immer gibt es durch die Umsatzsteuerbefreiung von öffentlichen Unternehmen in einigen Bereichen der Abfall- und Wasserwirtschaft eine klare Ungleichbehandlung zu den privaten Unternehmen. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, den die IHK Berlin mit Stellungnahmen in die Pflicht genommen und damit eine bundesweite Debatte angestoßen hat. Nicht zuletzt hat die IHK Berlin auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Senat, Staatsanwaltschaften und Wettbewerbszentrale zum Thema Adressbuchschwindel gedrungen, um gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen vor diesen unseriösen Geschäftspraktiken zu schützen.

mehr Transparenz bei der öffentlichen Auftragsvergabe erreicht
Auch das Vergaberecht dient in erster Linie dem fairen Wettbewerb um öffentliche Aufträge, zugleich aber auch dem sparsamen Einkauf der öffentlichen Hand mit Steuergeldern. Von diesen Grundprinzipien hat sich der Senat bei der Reform des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes und der Neufassung des Landesgleichstellungsgesetzes nicht leiten lassen. Die IHK Berlin hatte daher gemeinsam mit der Handwerkskammer Berlin die wirtschafts- und wettbewerbsfeindlichen neuen Regelungen mehrfach massiv kritisiert. Besonders die eingeführte Mindestlohnklausel ist ordnungspolitisch falsch und greift in die grundgesetzlich geschützte Tarifautonomie der Tarifparteien ein. Leider ist der Senat den überzeugenden Argumenten der Wirtschaft nicht gefolgt, so dass die Einführung einer Mindestlohnklausel und weiterer vergabefremder Kriterien nicht verhindert werden konnte. Allerdings konnte zumindest die Festschreibung von Kriterien erreicht werden, wann ein Angebot als unangemessen niedrig gilt. Zugleich war die Wirtschaft auch mit ihrer Forderung erfolgreich, die im 33

Fairen Wettbewerb auf allen Ebenen verlangt
Die IHK Berlin hat sich aber auch in anderen Bereichen des Wirtschaftslebens für fairen Wettbewerb stark gemacht. So hat sie sich aktiv in die Debatte um eine Ausweitung des Beschäftigtendatenschutzes eingemischt und eine wirtschaftsgerechte Ausgestaltung des künftigen Datenschutzes von Arbeitnehmern eingefordert. Besonders im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit dürfen die Anforderungen an den Datenschutz nicht zu einem Standortnachteil für die Berliner Unternehmen werden. Auch bei der umsatzsteuerli-

Recht und Fair Play

Rahmen der Umsetzung des Konjunkturpakets II angehobenen Wertgrenzen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen auch 2011 beizubehalten. Allerdings muss damit auch eine erhöhte Transparenz bei der Vergabe der Aufträge einhergehen.

die Insolvenz zu führen. Damit verbunden ist der Anreiz für den Schuldner, den Insolvenzantrag so rechtzeitig zu stellen, dass noch realistische Sanierungschancen für das Unternehmen bestehen.

Erleichterungen für Unternehmenssanierungen angemahnt
Das geltende Insolvenzrecht leidet insbesondere unter der mangelnden Einflussnahmemöglichkeit der Gläubiger auf die Auswahl des Insolvenzverwalters. Die IHK Berlin hat sich im Rahmen der Reform des Insolvenzrechts maßgeblich für eine Stärkung der Gläubigerrechte und für eine Verbesserung der Sanierungschancen in der Insolvenz eingesetzt. Nach der voraussichtlich im Jahr 2011 in Kraft tretenden Insolvenzrechtsnovelle können sich künftig wesentliche Gläubiger zu der Person des Verwalters und zu den Anforderungen, die an den Insolvenz­ erwalter zu stellen sind, äußern. Wenn die Sumv menmehrheit der Gläubiger sich für einen Insolvenzverwalter ausspricht, soll das Gericht sogar nur im Ausnahmefall hiervon abweichen dürfen. Ein weiteres Kernelement des Gesetzesentwurfs ist die Stärkung der Eigenverwaltung. Der Schuldner erhält dadurch die Perspektive, das Unternehmen selbst durch

Steuerliche Belastungen für Unternehmen verhindert
Die IHK Berlin hat sich auch im Jahr 2010 für ein einfaches, transparentes und international wettbewerbsfähiges Steuerrecht stark gemacht. Insbesondere bei den wichtigen Reformen der Umsatzsteuer, der Gewerbesteuer aber auch der Einkommensteuer hat sich die IHK mit Stellungnahmen zu Wort gemeldet und die zeitnahe Umsetzung von Reformideen eingefordert. Daneben konnte die IHK durch ihren Einsatz auch Entlastungen erreichen. So hat die IHK-Organisation bei der Diskussion um die Neugestaltung der Ökosteuer ein tragbares Ergebnis für die energieintensiven Betriebe erzielt, das den Mittelstand aufatmen lässt. Daneben wurde eine Verschiebung der Pflicht für Unternehmen zur Abgabe einer elektronischen Bilanz um ein Jahr erreicht. Das Bundesfinanzministerium hat eingesehen, dass die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur Abgabe der E-Bilanz noch nicht vorliegen. Auch beim elektronischen Vorsteuervergütungsverfahren konnte die IHK-Organisation eine Verlängerung der Antragsfristen erreichen. Anträge können nunmehr bis zum 31. März 2011 gestellt werden. Die Reform des komplizierten, überbürokratischen Steuerrechts in Deutschland bleibt aber eine der wichtigsten Aufgaben der IHK auch im Jahr 2011.

Allerdings darf die Zukunftsfähigkeit des Standorts Berlin bei allen Sparbemühungen nicht gefährdet werden. Daher hat die IHK wiederholt davor gewarnt, Kürzungen der ohnehin schon niedrigen Investitionsmittel der öffentlichen Hand vorzunehmen und neue Steuern wie die diskutierte City-Tax einzuführen.

Neue Weichen für Unternehmenssicherheit gestellt
Nicht nur die jüngsten Terrorgefahren haben gezeigt, dass Unternehmenssicherheit ein wichtiges Thema für die Berliner Wirtschaft ist. Dabei ist das Themenfeld sehr vielfältig. Denn zur Unternehmenssicherheit zählen nicht nur die Fragen des Werkschutzes und der Wirtschaftsspionage, sondern auch Themen wie Compliance, Datenschutz sowie Kriminalprävention. Diese vielschichtigen Anforderungen waren auch ein Grund für die institutionelle Neuaufstellung des Themas in Berlin. Künftig wird ein Expertenkreis der IHK Berlin „Unternehmenssicherheit und Compliance“ die Arbeit des bisherigen Arbeitskreises für Unternehmenssicherheit in Berlin-Brandenburg e.V. (Akus) fortführen. Durch eine Kooperation mit dem neu gegründeten „Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Berlin-Brandenburg e.V.“ (VSW) und eine neue Sicherheitspartnerschaft zwischen IHK, VSW und Land Berlin wird den aktuellen Herausforderungen noch besser Rechnung getragen. Mit der „Korruptionsprävention“ stand ein wichtiger Bereich der Unternehmenssicherheit im Mittelpunkt des von der IHK Berlin in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (Forsi) durchgeführten 1. Tages der Unternehmenssicherheit. 170 Unternehmensvertreter informierten sich bei Experten von Polizei, Staatsanwaltschaft und Vertretern der Wirtschaft über Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Korruptionsbekämpfung.

gemeinsam mit der Handwerkskammer Berlin und den Brandenburger IHKs seit 2010 monatlich veröffentlicht, dient diesem gewachsenen Interesse. Im vergangenen Jahr hat die IHK Berlin zudem ihren „Steuerlichen Wegweiser für Existenzgründer“ als wichtigen Ratgeber für Berliner Unternehmen vollständig aktualisiert. Interessierte finden darin Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Buchführung und Steuern.

Grenzenlosen Sachverstand präsentiert
Die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen in Berlin und Brandenburg sind im Jahr 2010 noch näher zusammengerückt. Erstmalig fand ein gemeinsamer „Tag der Sachverständigen Berlin-BranSachverStand in Berlin und BrandenBurg denburg“ in der IHK Berlin statt. Die zwölf Bestellungskörperschaften, darunter IHKs, Handwerkskammern, Architekten-, Bau- und Ingenieurkammer, der beiden Länder präsentierten gemeinsam den Sachverstand ihrer Experten. Mit Fachvorträgen und Begutachtungen vor Ort stellten sich die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen als wichtige Partner für Wirtschaft, Gerichte und Verwaltung vor. Festgehalten wurde diese bundesweit einmalige Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Broschüre, die die Besonderheiten der einzelnen Bestellungskörperschaften und ihrer Sachverständigen anschaulich hervorhebt.

Haushaltskonsolidierung als wichtige Aufgabe beibehalten
Der Berliner Haushalt musste nach letzten Hochrechnungen 2010 trotz Steuerzuwächsen mit einem Finanzierungsdefizit in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro abschließen. Berlin befindet sich angesichts eines Schuldenbergs von 63 Milliarden Euro und der verfassungsrechtlichen Vorgabe der Schuldenbremse, die Neuverschuldung bis 2020 auf Null zu reduzieren, unverändert in einer schwierigen Haushaltssituation. Die IHK Berlin hat daher auch im Jahr 2010 an die Politik appelliert, den Weg der Haushaltskonsolidierung konsequent fortzuführen. Zugleich hat die IHK Berlin eine umfassende Staatsaufgabenkritik eingefordert. Mehr denn je kann sich Berlin Aktivitäten außerhalb staatlicher Kernverantwortung nicht mehr leisten.

Unternehmen durch den Gesetzesdschungel geholfen
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind vielfach durch die Fülle und die Komplexität der zu beachtenden Gesetze und sonstigen Regelungen überfordert. Die IHK Berlin ist hier ein kompetenter Partner und hilft Unternehmen mit Veranstaltungen, Publikationen und individueller Beratung durch den Steuerdschungel und das Rechtsdickicht. Insgesamt 11 Informations- und Diskussionsveranstaltungen der IHK Berlin mit über 600 Teilnehmern zu aktuellen Rechts- und Steuerthemen im Jahr 2010 zeigten den hohen Bedarf der Unternehmen. Auch der neue Rechtsnewsletter, den die IHK Berlin

Beratungsgespräch eines Sachverständigen.

Steuern und Bürokratie – leider noch ein starkes Tandem.

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international

Berlin Worldwide – Berliner Wirtschaft auf Globalisierungskurs
Berliner Unternehmen mit internationaler Ausrichtung können wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Denn die Berliner Wirtschaft hat allein im Zeitraum von Januar bis Oktober 2010 Waren im Wert von 9,2 Milliarden Euro exportiert. Das entspricht einer Zunahme um 19,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (deutschlandweit: 17,9 Prozent).

Zwar waren die Ausläufer der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2010 noch zu spüren, dennoch konnten die Ausfuhren in fast alle Zielländer deutlich zulegen. Der bisherige Rekordwert der Berliner Exporte von 12,3 Milliarden Euro von 2007 könnte daher möglicherweise schon 2010 übertroffen werden. Die traditionell wichtigsten Exportmärkte der Berliner Unternehmen konnten ihre Position behaupten oder sogar verbessern: Die USA bleiben mit rund 832 Millionen Euro (+15,9 Prozent) Berlins bedeutsamster Außenhandelspartner, gefolgt von Frankreich mit rund 607 Millionen Euro (+9,3 Prozent) und Polen mit rund 500 Millionen Euro (+56,4 Prozent), das damit von Platz 7 auf Platz 3 vorgerückt ist. Im asiatischen Raum konnten vor allem Warensendungen nach Indien mit 146 Millionen Euro sehr deutlich zulegen (+50,2 Prozent). Positiv haben sich auch die Berliner Exporte nach Brasilien entwickelt, die mit 137 Millionen Euro um 24,0 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums liegen. Den größten prozentualen Zuwachs konnten hingegen Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate auf nunmehr 219 Millionen (+197,3 Prozent) verzeichnen.

Importen aus anderen Märkten. Zunehmend lassen sich auch Dienstleister beraten, die zum Beispiel aus der in Berliner stark vertretenen Kreativwirtschaft ihr Know-how global vermarkten wollen. In diesem Zusammenhang bot die IHK Berlin auch Inhouse-Beratungen, u. a. zu den am 1. Januar 2011 in Kraft tretenden Incoterms 2010 und dem Ausfuhrverfahren, an. Vermehrt nachgefragt wurden zudem Informationen und Beratungen zu Förderprogrammen, sowohl des Landes Berlin als auch des Bundes und der Europäischen Union. In der täglichen Beratungstätigkeit erwies sich die enge Kooperation der IHK Berlin mit den 120 Auslandshandelskammern und Delegiertenbüros der deutschen Wirtschaft (AHKs) in 80 Ländern als Vorteil. Um mit den AHKs, deren Länder für die Berliner Wirtschaft von herausragender Bedeutung sind, noch intensiver zusammenzuarbeiten, ist die IHK Berlin seit 2009 Mitglied in den Auslandshandelskammern Ägypten, Brasilien, China, Frankreich, Indien, Polen, Russland, Südafrika, Türkei und den USA. Im Jahr 2010 ist wegen der Bedeutung der Vereinigten Arabischen Emirate für die Berliner Wirtschaft zusätzlich noch die Mitgliedschaft in der Deutsch-Emiratischen Industrieund Handelskammer in Dubai hinzugekommen.

Information und Beratung
Welche rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Besonderheiten gibt es in den unterschiedlichen internationalen Märkten? Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen exportieren oder dies planen, stellen sich hier täglich neue Fragen. Der Schwerpunkt des Teams International bestand somit insbesondere wieder darin, den international tätigen Mitgliedsunternehmen mit Informationen und Beratung zur Seite zu stehen.

Delegationsreise nach china
Um ihre Mitgliedsunternehmen im Auslandsgeschäft gezielt zu unterstützen, führt die IHK Berlin branchenbezogene Unternehmerreisen in Länder durch, in denen international aufgestellte Berliner Unternehmen ihr Auslandsengagement vertiefen wollen oder neue Absatzmärkte für ihre Produkte und Dienstleistungen erschließen möchten. Im Juni 2010 hat die IHK Berlin dazu anlässlich der Weltausstellung EXPO 2010 eine durch den Berliner Wirtschaftssenator angeführte Unternehmerreise nach China organisiert. Teilgenommen haben insgesamt 23 Unternehmen aus den Branchen 37

Beratung für die mitgliedsfirmen
Im Vordergrund stand dabei die individuelle Beratung von Mitgliedsunternehmen. Die IHK Berlin berät zu den formalen Voraussetzungen von Exporten in andere Länder und von

International

Energie-, Verkehrs-, Wasser- und Kreativwirtschaft. Ziel der Reise war neben der Neukundengewinnung, dem Kontaktaufbau, der Vertretersuche und der Lizenzvergabe insbesondere auch die Gewinnung neuer Erkenntnisse über die Akzeptanz der eigenen Produkte und Dienstleistungen. Neben B2B-Gesprächen in Shanghai, Shenzhen, Guangzhou und Hong Kong führte die IHK Berlin dazu eine Businesskonferenz im Perlflussdelta durch, an der gut 160 chinesische Unternehmens- und Verbandsvertreter teilnahmen. Die durch Landes- und Efre-Mittel kofinanzierte Reise wurde durch vor- und nachbereitende Workshops flankiert und die Ergebnisse wurden im Herbst auf der Außenwirtschaftskonferenz China in der IHK Berlin vorgestellt.

Im Hauptfokus standen dabei entsprechend der Ausrichtung der Berliner Wirtschaft die Länder Amerikas, Asiens, Europas sowie dem Mittleren und Nahen Osten. Hervorzuheben sind hierbei insbesondere die im März 2010 gemeinsam mit der Landesbank Berlin organisierte Veranstaltung „Taut Russland auf – Perspektiven nach der Krise“ zu Exportfinanzierung und Perspektiven im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, die im April mit der kanadischen Botschaft angebotene Veranstaltung zum Einstieg in die Gesundheitswirtschaft in Kanada sowie die im Mai veranstaltete Wirtschaftskonferenz „GermanSaudi Arabian Healthcare Business Conference“ anlässlich des Besuchs des Gesundheitsministers von Saudi-Arabien. Im Rahmen des Aktionstages Lateinamerika im Juni bot die IHK Berlin interessierten Unternehmen gemeinsam mit acht süd- und mittelamerikanischen AHKs individuelle Beratungen zu zehn Ländern Süd- und Mittelamerikas. Die 8. Außenwirtschaftskonferenz Berlin-Brandenburg in Kooperation mit den Brandenburger IHKs widmete sich im August dem Wachstumsmarkt China. Im Oktober informierte die IHK dann in einem Workshop mit deutsch-russischer AHK und Germany Trade and Invest über die Modernisierungsoffensive in Russland. Anfang Dezember diskutierten IHK Berlin und Botschaft der Republik Polen die Herausforderungen durch demographischen Wandel und Fachkräftesicherung in beiden Ländern, Europa und weltweit. Schließlich haben die IHK Berlin und die Berlin Partner GmbH auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Seminare zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht angeboten und im Bereich der Organisation von Gemeinschaftsmesseständen wieder erfolgreich zusammengearbeitet. Neben der Teilnahme der Unternehmen der Region an neun Inlands- und vier Auslandsmessen fand vor allem wieder die Beteiligung an der Arab Health in Dubai einen großen Zuspruch. Welches Potenzial die Gesundheitswirtschaft Berlins auch international hat, unterstreicht das im September in der IHK unterzeichnete Memorandum of Understanding über zukünftige Kooperationen zwischen Vivantes International Medicine und der Al Masaood Group aus Abu Dhabi.

ein Botschafter eines für die Berliner Wirtschaft bedeutsamen Landes mit Repräsentantinnen und Repräsentanten von Berliner Unternehmen, die mit diesem Land bereits wirtschaftliche Beziehungen unterhalten oder dies künftig beabsichtigen, zusammen gebracht. Gestartet ist diese Veranstaltungsreihe sehr erfolgreich mit den Botschaftern Chinas, der USA, Polens sowie Indiens.

gramm des Landes „Neue Märkte erschließen“. Im Rahmen der diesjährigen Evaluierung dieses Förderinstruments hat sich die IHK Berlin dafür eingesetzt, es künftig unternehmerfreundlicher und unbürokratischer auszugestalten.

Hoheitlicher Bereich
Die IHK Berlin stellte in diesem Jahr für ihre Mitgliedsunternehmen 31.739 Außenwirtschaftsdokumente aus. Hierzu gehört Ursprungszeugnisse, Carnets sowie Beglaubigungen, beispielsweise für Einladungen ausländischer Geschäftspartner zur Vorlage bei den deutschen Botschaften. Aufgrund der spürbar wieder anziehenden Konjunktur gab es eine Steigerung um rund 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009.

Studie „Internationale Wirtschaft in Berlin“
In der Studie „Internationale Wirtschaft in Berlin“ hat die IHK Berlin herausgestellt, dass die Internationalität der Berliner Unternehmen und die zunehmende Exportorientierung der Wirtschaft den Standort Berlin stärken. Internationale Wirtschaft in Berlin Inzwischen wird fast jedes achte Unternehmen in Berlin von einem Mitglied einer ausländischen Community oder durch Mehrheitseigner aus dem Ausland geführt. Die Entwicklung und wachsende Bedeutung der Außenwirtschaft Berlins trägt maßgeblich zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei.
International Business in Berlin

Empfang von Delegationen
Umgekehrt haben sich auch 2010 wieder zahlreiche ausländische Delegationen für die Berliner Wirtschaft interessiert. Ein Großteil der 24 empfangenen Delegationen, die meist auch an direkten Kontakten zu Berliner Unternehmen interessiert waren, kam auch in diesem Jahr aus den asiatischen Ländern.

Ausblick
Im Jahr 2011 wird sich der Aufschwung der Exportwirtschaft voraussichtlich fortsetzen, wenngleich vermutlich nicht mit dem Tempo des Jahres 2010. Das vergangene Jahr hat jedoch gezeigt, dass die Berliner Wirtschaft vergleichsweise gut aufgestellt ist und vor allem mit ihrer Kreativität und Innovation auch in schwierigen Zeiten auf dem Weltmarkt Chancen hat.

Informationsveranstaltungen zu Ländern und aktuellen Themen
Informationen zu Ländern und Märkten hat die IHK Berlin darüber hinaus wieder im Rahmen von Veranstaltungen einem breiteren Publikum geboten. Bei insgesamt 13 Veranstaltungen, die die IHK Berlin regelmäßig in Zusammenarbeit mit Botschaften, Auslandshandelskammern oder anderen in der Außenwirtschaft engagierten Institutionen durchgeführt hat, wurde über die rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in bestimmten, für die Berliner Wirtschaft besonders interessanten Ländern informiert.

Start der Veranstaltungsreihe „Business meets Diplomacy“
Im Jahr 2010 hat die IHK Berlin die Veranstaltungsreihe „Business meets Diplomacy“ ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, die Berliner Unternehmen künftig noch stärker von der Präsenz der ausländischen Botschaften in Berlin profitieren zu lassen. Im Rahmen eines jeweils zweistündigen Mittagessens wird jeweils

Erstmals wurden auch die ausländischen Business Communities genauer unter die Lupe genommen. Die größten Communities bilden polnische (5.970), türkische (5.671), vietnamesische (1.648), bulgarische (1.459) und italienische (1.037) Unternehmen in der Hauptstadt. Auch die Verteilung der ausländischen Firmen auf die Bezirke der Stadt stand im Mittelpunkt. Die meisten ausländischen Gewerbe sind mit 6.414 im Bezirk Mitte angesiedelt. Auf Platz 2 steht Charlottenburg-Wilmersdorf mit 4.737. Hier ist der Anteil der im Handelsregister eingetragenen ausländischen Firmen am höchsten (22,1 Prozent). Der Bezirk mit der dritthöchsten Anzahl ist Neukölln mit 4.340. Hier sind vor allem Kleingewerbetreibende angesiedelt und so ist der Handelsregister-Anteil mit etwa 1 Prozent am niedrigsten. Der Umfang der ausländischen Business Communities wäre sogar bedeutend größer, wenn diejenigen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund und inzwischen deutscher Staatsbürgerschaft in die Studie mit einbezogen wären.

FAKTEN – Das haben wir für unsere Unternehmen getan
31.739 ausgestellte Außenwirtschaftsdokumente 24.000 Beratungen zu Fragen rund um den Außenhandel 13.000 Auskünfte zu Auslandsmärkten Delegationsreise für Berliner Unternehmen nach China 22 empfangene Auslandsdelegationen, hauptsächlich aus Asien 13 Veranstaltungen mit Außenwirtschaftsbezug Beteiligung an 7 Inlands- und 4 Auslandsmessen Erstellung einer Studie zur internationalen Wirtschaft in Berlin Newsletter zu Fragen des Zoll- und Außenwirtschaftsrechts sowie zu Länderinformationen

Evaluierung des Förderprogramms „Neue Märkte erschließen“
Dem Ziel, Berliner Unternehmen bei der Gewinnung neuer Absatzmärkte zu unterstützen, dient auch das Förderpro-

8. Außenwirtschaftskonferenz im Ludwig Erhard Haus.

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branchen

Allgemeine Dienstleistungen, Banken und Versicherungen

Dienstleister auf breiter Ebene im Aufschwung
In der Dienstleistungsbranche, die insgesamt weniger stark von der Wirtschaftskrise betroffen war, machte sich der starke konjunkturelle Aufwind deutlich bemerkbar. Die Zeitarbeitsbranche erwies sich mit steigender Nachfrage als zuverlässiges Boombarometer. Der regionale Finanzsektor zeigte sich stabil, befürchtete Engpässe bei der Kreditvergabe blieben aus.

In Folge der Krise wurden sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eine Reihe von Regulierungsmaßnahmen beschlossen, die künftig Risiken minimieren sollen. Erst im nächsten Jahr wird sich zeigen, welche Auswirkungen diese Auflagen auf Geschäftspolitik und -ergebnis der Finanzdienstleister haben wird.

Personaldienstleister suchen Fachkräfte
Zufrieden mit der Geschäftsentwicklung zeigten sich die regionalen Unternehmen der Zeitarbeitsbranche. Die Nachfrage entwickelte sich 2010 weiterhin erfreulich, eine Tendenz, die sich nach Einschätzung der Branche im nächsten Jahr fortsetzen wird. Einen positiven Effekt für den angespannten regionalen Arbeitsmarkt hatte die steigende Nachfrage nach niedrig qualifizierten Arbeitskräften, von denen die meisten aus der Arbeitslosigkeit kamen. Weitaus schwieriger gestaltete sich hingegen die Vermittlung von Fachkräften. Hier übertraf die Nachfrage das Angebot bei Weitem. Dies galt vor allem für Fachkräfte in technischen Berufen, die händeringend gesucht wurden.

Kreditmarkt entspannt sich
Allen Unkenrufen zum Trotz konnte die Kreditnachfrage durch die regionalen Finanzinstitute bedient werden. Ein erweitertes Förderangebot, für das sich die IHK Berlin stark gemacht hatte, trug dazu bei, Unternehmen mit krisenbedingten Liquiditätsproblemen durch Betriebsmittelkredite zu unterstützen. Befürchtungen, dass die Auswirkungen der Krise zu einer signifikanten Verschärfung der Kreditkonditionen führen könnte, wurden durch die Ergebnisse regelmäßiger Umfragen der IHK Berlin bei ihren Mitgliedern widerlegt. Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Workshops zum Thema Finanzierungsplanung rückte die IHK Berlin das häufig unterschätzte Thema der Finanzkommunikation zwischen Unternehmen und Banken in den Blickpunkt. Im direkten Dialog mit Vertretern der Finanzinstitute erhielten Unternehmen praktische Hinweise für die Vorbereitung auf das Bankgespräch und konnten sich über Ratingkriterien sowie über die erweiterten regionalen und bundesweiten finanziellen Fördermaßnahmen informieren.

spezialisten auch in der Krise gefragt
Auch das Geschäft der Unternehmensberater belebte sich zusehends. Nach Auftragsrückgängen in Folge des schlechten wirtschaftlichen Umfeldes profitierte die Branche von der allgemeinen konjunkturellen Erholung. Es zeigte sich zudem, dass Berater mit hoher Spezialisierung von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise weniger betroffen waren.

Verbraucherschutz braucht kundennahe Lösungen
In der gesamten Finanzwirtschaft blieben erhöhte Forderungen der Politik an den Verbraucherschutz ein virulentes Thema. Sie standen daher auch im Mittelpunkt des 11. Tages der Versicherungswirtschaft in der IHK Berlin. In einer lebhaften Diskussion mahnten die Unternehmen der Branche sinnvolle und transparente Regelungen an und erteilten ausufernder Bürokratie sowie simplen Lösungen wie etwa der Ampelkennzeichnung eine klare Absage.

Dienstleister arbeiten von überall.

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Branchen

Gesundheitswirtschaft

Kreativwirtschaft

Gesundheitswirtschaft stärkt Hauptstadt
Mit etwa 500 innovativen Unternehmen aus den Branchen Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmaindustrie zählt die Hauptstadtregion zu Deutschlands führenden Life-Science-Standorten. So belegen jüngste Studien erneut, dass die Gesundheitswirtschaft insgesamt beständiger Wachstumsmotor für die Metropole Berlin ist.

Kreativstandort weiter führend
Entstanden aus einer Subkultur ist die Berliner Kreativwirtschaft heute Wirtschaftsmotor, Tourismusmagnet und Imagegewinn für die Hauptstadt. Von der nationalen und internationalen Presse gefeiert und gern als „Standort der Inhalte und kreativen Produzenten“ beschrieben, hat sich die Kreativwirtschaft in Berlin nach dem Krisenjahr 2009 nicht nur erholt, sondern ist auch weiter gewachsen.

Neben der Teilnahme an den „Tagen Allerdings befinden sich Charité und der Berufsausbildung“ und dem „Ausris O rg ru mu GW a n is at äh ion en der s Vivantes in einer existenzgefährdenden bildungstag des Berliner Verlags“ fand Ern finanziellen Schieflage. Wird der Investitionsim Rahmen des Handlungsfeldes 2 „Lehre, stau von über einer Milliarde Euro nicht rasch aufAusbildung, Weiterbildung“ zum dritten Mal die gelöst, droht daraus ein Innovationsstau mit verheerenden Messe „Gesundheit als Beruf“ mit und in der Urania Berlin Folgen für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort zu werstatt. Die wachsende Zahl der Besucher und Aussteller zeigt, den. Aus diesem Grund haben IHK und Handwerkskammer das dass sich diese Plattform hervorragend eignet, die Vielfalt der Land Berlin dringend aufgefordert, seiner Verantwortung als Gesundheitswirtschaft zu präsentieren und die Besucher über Eigentümer zur Sanierung der beiden Flaggschiffe nachzukomdie unterschiedlichen Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeimen und nachhaltige Weichenstellungen für deren Zukunftsten zu informieren. fähigkeit vorzunehmen. Gleichzeitig haben die Kammern einen konkreten Vorschlag zur Lösung der Probleme erarbeitet und Mehr Vernetzung und Transparenz zur öffentlichen Diskussion gestellt: Mit der Neustrukturierung von Charité und Vivantes unter dem gemeinsamen steuernden Die Fachkräftesicherung in der Region war ebenfalls ArbeitsDach einer Managementholding bleiben die Stärken beider schwerpunkt des Ausschusses Gesundheitswirtschaft. Dieses Gesundheitsunternehmen erhalten und Synergien können und die Themen Gesundheitstourismus, Bündelung der Akteure genutzt werden. Auf Grundlage dieses organisationsrechtlich und Außendarstellung der Berliner Gesundheitswirtschaft abgesicherten Fundaments wird es möglich sein, den enormen wurden intern in Arbeitsgruppen und auch mit Vertretern der Investitionsstau aufzulösen und privates Kapital zu erschließen. Politik diskutiert. Damit wurde die Vernetzung der verschiedenen Player weiter vorangetrieben und mehr Transparenz über bestehende und erforderliche Angebote geschaffen. Dazu soll Bildung und Beschäftigung - Weichen für die ebenfalls der neuaufgelegte Newsletter Gesundheitswirtschaft Zukunft stellen beitragen. Innovative und wirtschaftlich starke Unternehmen sind für die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Berlin entscheino

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Dabei kommt den beiden landeseigenen Klinikkonzernen Charité-Universitätsmedizin und Vivantes-Netzwerk für Gesundheit GmbH als Kooperationspartner und zentrales Bindeglied in Innovationsnetzen mit Life-Science-Unternehmen aufgrund ihres hohen Anteils im Berliner Gesundheitsmarkt und ihres Forschungspotenzials besondere Bedeutung zu.

Sport und Freizeit

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Gesundheitswesen
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dend. Die Entwicklung der Unternehmen ist dann gefährdet, wenn Firmen nicht genügend Fachkräfte finden. Die IHK Berlin unterstützt daher federführend gemeinsam mit ihren Brandenburger Partnern und HealthCapital den Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ durch unternehmensnahe Projekte zur Fachkräftesicherung.
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Bundesweit führend in der Kreativwirtschaft spielt die Hauptstadt international in einer Liga mit Städten wie New York, London und Shanghai. Dafür stehen heute rund 30.000 Unternehmen mit mehr als 220.000 Erwerbstätigen und einem jährlichen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro. Aus kultureller Sicht bedeutet ein normaler Wochentag in Berlin 30 Konzerte, 55 Opernaufführungen, Theater- und Tanzstücke, 160 Ausstellungen und 630 Filmvorführungen. Die Kreativwirtschaft trifft sich auf Branchenevents wie Berlin Fashion Week, Berlinale, Deutscher Filmpreis, Echo, Bambi, Deutsche Gamestage, Digital Innovator´s Summit, re:publica, Art Forum, Preview, DMY International Design Festival oder Berlin Music Week. Eine dichte Forschungs-, Wissenschafts- und Ausbildungslandschaft ergänzt die Kreativwirtschaft, arbeitet eng mit ihr zusammen und schafft Schnittstellen - professionell begleitet und unterstützt von Politik, Netzwerken, Vereinen und Institutionen wie der IHK Berlin.

tung und Netzwerkbildung. Mit dem Ziel, ein aus allen Teilbranchen der Kreativwirtschaft bestehendes Gremium aufzubauen, hat die IHK den Ausschuss „Creative Industries“ 2010 in Teilen neu aufgestellt. Neben Kammermitgliedern gehören auch Vertreter von Netzwerken und Universitäten dem Gremium an. Dessen Aufgabe ist es, übergeordnete, die Berliner Kreativwirtschaft betreffende Problemfelder anzugehen, Lösungen zu generieren und diese über die IHK als Katalysator gegenüber der Politik einzufordern. Aktuell erstellt der Ausschuss ein Positionspapier mit Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Situation in der Berliner Kreativwirtschaft.

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Medien-Dialog ist Treffpunkt der Branche
Über den vierzehntäglich erscheinenden IHK-Newsletter Kreativwirtschaft informierten sich auch 2010 wieder Tausende Berliner Unternehmen über Nachrichten, Veranstaltungen und Entwicklungen aus der Branche. Der Medien-Dialog, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg, war erneut ein beliebter Treffpunkt der Kreativen aller Segmente. Als Gastredner waren Persönlichkeiten wie Barbara Kisseler, Chefin der Berliner Senatskanzlei, oder Dr. Thomas Sparr, stellvertretender verlegerischer Leiter und Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, zu Gast. Mit den „Kulturpaten“ hat die IHK gemeinsam mit der Politik ein kostenloses Coaching-Angebot für Kulturunternehmen initiiert, um gezielt Fragen und Problemstellungen zu Unternehmensführung, Marketing, PR und Vertrieb zu behandeln. Die „Kulturpaten“ sind ein Gemeinschaftsprojekt von IHK, Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten und den Wirtschaftsjunioren. In Planung ist auch ein „Kulturindex“. Den die IHK künftig mit dem Land Berlin erstellen will. Die jährliche Umfrage unter den Berliner Kreativunternehmen soll Statistik, Stimmungsbarometer und Impulsgeber zugleich sein.

Die Berlinale erzielt weltweite Aufmerksamkeit.

Die IHK als Katalysator gegenüber Politik
Die Industrie- und Handelskammer steht im ständigen Dialog mit der Kreativwirtschaft. Dabei geht es um Information, Bera-

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43

Branchen

Tourismus, Gastgewerbe

Industrie, IT-Wirtschaft

Berlin begeistert ...
... Gäste aus aller Welt mit ihrem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Metropole wurden 2010 in 751 Beherbergungsbetrieben über 20 Millionen Gästeübernachtungen registriert. Erwähnenswert dabei ist der überproportionale Anstieg des Anteils ausländischer Gäste. Und – die Stadt ist für Besucher das ganze Jahre über interessant.

Neuer Schwung für Berlins Industrie
Eine noch stärkere, innovative und wettbewerbsfähige Industrie ist der Schlüssel für die Zukunft der Berliner Wirtschaft. Sie ist Arbeitgeber für hochqualifizierte Fachkräfte, Impulsgeber für Zukunftstechnologien, wichtiger Zulieferer und Auftraggeber für die Berliner Unternehmen.

Saisonale Schwankungen beim incoming-Tourismus nehmen ab. 2010 galt es, die positive Bilanz der Vorjahre fortzuschreiben und Hemmnisse einer weiteren Entwicklung zu beseitigen bzw. zu verhindern. Eine der Schwerpunktaufgaben war und bleibt, die starke Anziehungskraft der Stadt auf ein internationales Publikum zu erhalten und weiter auszubauen.

Aktivitäten gegen zusätzliche Belastungen im Tourismus
Die IHK Berlin unterstützt alle Aktivitäten, die den Tourismus in der Bundeshauptstadt fördern und lehnt zusätzliche Belastungen für Gäste und Unternehmen der Tourismusbranche strikt ab. So spricht sich die IHK beispielsweise gegen die vom Senat vorgesehene Berliner CityTax aus. Die Pläne sehen vor, den Berliner Beherbergungsbetrieben eine Abgabe von bis zu drei Euro pro Gast pro Übernachtung in Rechnung zu stellen. Diese Abgabe könnte zusammen mit weiteren Belastungen potenzielle Berlinbesucher dazu bringen, auf ihre Reise zu verzichten. Aus diesem Grund hat sich die IHK Berlin auch gegen die Luftverkehrssteuer und die geplante Anhebung der Flughafengebühren ab 2012 mit Eröffnung am Flughafen Berlin-Brandenburg gewandt. Solche zusätzlichen Reisekosten werden sich negativ auf das Buchungsverhalten potenzieller Gäste auswirken, was nicht nur gravierende Folgen für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften haben wird, sondern für die gesamte Tourismuswirtschaft und andere Branchen wie den Handel.

lichen Positiv- und Negativ-Listen positioniert. Das bisher gehandhabte Modell trägt eher zur Verunsicherung der Gäste und der Gastronomie-Branche bei. Die IHK hat sich erfolgreich für ein einheitliches Vorgehen in Berlin stark gemacht. Wenn man solch ein System umsetzen möchte, dann müssen analog dem dänischen Vorbild folgende Kriterien erfüllt werden: enge Kontrollabstände, schnelle Revision sowie ausreichend Personal.

Service in the City und für Mitglieder
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Initiative Service in the City wurden Projekte wie das internetgestützte Sprachportal sowie das Branchenwörterbuch generiert. Weitere Projekte wie das Baumsponsoring oder „Sprache bewegt“ werden fortgeführt. Die Hauptsäulen der Gemeinschaftsinitiative bleiben die Themen Service, Sauberkeit und Internationalität. Die IHK selbst hat in einer Reihe von Veranstaltungen ihre Mitglieder über Optimierungsmöglichkeiten von Geschäftsreisen, Möglichkeiten der Energieeinsparung und neue Entscheidungen im Reise- und Tourismusrecht informiert.

Dem trägt endlich auch der Berliner Senat Rechnung und ist dem jahrelangen Drängen der IHK Berlin nachgekommen, die Industriepolitik zur Chefsache zu erklären, was an der Einrichtung des Steuerungskreises Industriepolitik beim Regierenden Bürgermeister und der Verabschiedung des Masterplans Industrie­ tadt Berlin 2010 - 2020 deutlich wird. Die Konjunks turzahlen 2010 der Berliner Industrie und der IT-Wirtschaft zeugen von Erholung: Die Unternehmen beider Branchen konnten steigende Umsätze und Auftragseingänge verzeichnen und haben die Folgen der Wirtschaftskrise weitestgehend überwunden. Auch die Beschäftigungslage hat sich günstig entwickelt. Vor allem die Zahl der Industriebeschäftigten stieg seit Mitte des Jahres. Diese ersten Schritte auf dem Weg hin zu einer stärkeren Industrie werden nun auch von einer modernen Industriepolitik flankiert.

rung des Wirtschaftssenators arbeiteten neben der IHK Berlin zahlreiche Akteure an dessen Entwicklung mit. Mit Hilfe der darin definierten 34 Projekte sollen die größten Hemmnisse industriellen Wachstums abgebaut werden. Auch bei der Realisierung engagiert sich die IHK Berlin in zahlreichen Projekten. Ganz besonders setzt sie sich als Projektleiterin dafür ein, dass mehr Hochschulabsolventen in der Region gehalten werden und sich Berliner Industrieunternehmen als attraktive Arbeitgeber präsentieren.

Industriepolitik hat endlich einen angemessenen Stellenwert
Der „Steuerungskreis Industriepolitik“ beim Regierenden Bürgermeister setzt dafür wichtige Meilensteine. Im März 2010 eingerichtet, lenkt er die verschiedenen Aktivitäten der Senatsverwaltungen im Bereich der Industriepolitik, vor allem in Querschnittsfeldern wie „Fachkräfte“ und „Wissenstransfer“. Erste Ergebnisse liegen bereits vor: Die Industriekampagne „Ich bin ein Berliner“ stellt Berliner Industrieunternehmen und den Standort stärker ins Rampenlicht. Die neu gegründete Berliner Agentur für Elektromobilität wird die Aktivitäten Berlins auf dem Weg zu einer Modellregion für Elektromobilität koordinieren. Nicht zuletzt wurden die Weichen gestellt, den Flughafen Tegel zu einem Standort für Zukunftsindustrien zu entwickeln.

Motive der Industriekampagne waren in ganz Berlin zu sehen.

IT-Wirtschaft stellt sich dem Fachkräftemangel
Berlin wird immer mehr zum beliebten Entwicklerschauplatz und innovativen Standort für neueste IT-Anwendungen. Um diese Entwicklung weiter zu forcieren, hat sich die IHK Berlin mit Branchenvertretern verständigt, wichtige Aufgaben wie Fachkräftesicherung und die bessere Vermarktung des ITStandortes gemeinsam in Angriff zu nehmen. Dies korrespondiert mit den Zielen der Berliner IT-Standortstrategie, die die IHK Berlin bereits seit Jahren begleitet. Die Schwerpunkte lagen im Jahr 2010 auf den Handlungsfeldern Internet der Dienste, Open Source, Vernetztes Leben. 45

Veränderungen im Verbraucherschutz in der Gastronomie
In den Diskussionen zur transparenten Veröffentlichung von Lebensmittelkontrollen in der Berliner Gastronomie hat sich die IHK Berlin gegen die bisherige Praxis von öffentlich zugäng44

Ein Masterplan für die Industriestadt Berlin
Ein weiterer Meilenstein war die Verabschiedung des „Masterplans Industriestadt Berlin 2010 - 2020“. Unter der Federfüh-

Unter www.service-in-the-city.de finden Sie mehr Informationen.

Branchen

Immobilien, Verkehr

Handel

S-Bahn Chaos schadet Berliner Wirtschaft
Die Negativ-Rekorde der Berliner S-Bahn waren das bestimmende Verkehrsthema des vergangenen Jahres. Fehlender Wettbewerb brachte den Schienennahverkehr fast zum Erliegen. Die Berliner Baukonjunktur hat sich besonders in den letzten Monaten des Jahres 2010 positiv entwickelt.

Erwartungen des Handels übertroffen
Der Berliner Handel ist 2010 deutlich besser durch die Nachwehen der Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen als zunächst erwartet. Zudem lassen das neue und nach wie vor liberalste Ladenöffnungsgesetz Deutschlands sowie ein umsatzstarkes Weihnachtsgeschäft positiv in die Zukunft blicken.

Die Verkehrsbranche erlebt nach zwei schwierigen Jahren wieder einen Aufwärtstrend. Der Aufschwung schlägt sich beim Gütertransport im zweiten Halbjahr in steigender Nachfrage nieder. Der Personenverkehr hingegen wird vom Chaos bei der Berliner S-Bahn geprägt. Zum Ende 2010 erreicht das Unternehmen einen traurigen Rekordtiefstand bei der Anzahl seiner verfügbaren Züge. Das Konjunkturpaket II hat in der Baubranche Wirkung gezeigt. Mehr öffentliche Bauaufträge sorgten für gute Umsätze, auch die Anzahl der Beschäftigten am Bau hat sich positiv entwickelt. Der Berliner Wohnungsmarkt zeigt sich stabil und im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten nach wie vor relativ entspannt.

ein entscheidendes Kriterium im Ringen um Fachkräfte. Die IHK Berlin hat einen Vorschlag für mehr Wettbewerb erarbeitet, der im Kern die zeitlich gestaffelte Ausschreibung des gesamten Berliner S-Bahn-Netzes in drei Teilnetzen beinhaltet. Nur so können Kundenzufriedenheit und Qualität bei bezahlbaren Preisen garantiert werden. Die Pläne des Berliner Senats, eine kommunale S-Bahn unter BVG-Regie zu betreiben sind ein Irrweg.

Taxigewerbe gegen Schwarzarbeit
Die Verhinderung von Schwarzarbeit ist nach wie vor eines der bestimmenden Themen im Berliner Taxigewerbe. Aufgrund fehlender personeller Ausstattung der Kontrollbehörde ist es auch 2010 nicht gelungen, das sogenannte Hamburger Modell zur Eindämmung der Schwarzarbeit vollständig umzusetzen. Die IHK Berlin unterstützt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein Pilotprojekt des Taxigewerbes zum Test eines fälschungssicheren Fiskaltaxameters. Ziel ist die flächendeckende Einführung dieses Kontrollsystems.

Fehlanzeige Wettbewerb – S-Bahn wird zum Standortproblem
Auch ein nachgebesserter Verkehrsvertrag konnte die katas­ trophale Talfahrt der Berliner S-Bahn nicht aufhalten. Die massiven Einschränkungen des Bahnbetriebs schädigen nicht nur den Berlin-Tourismus, sie werden zum echten Standortproblem. Zukünftige Unternehmensansiedlungen werden so gefährdet, denn die ÖPNV-Erreichbarkeit der Firmenstandorte ist heute

2010 erwirtschaftete der Berliner Einzelhandel nach vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Umsatzplus von ein bis zwei Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging dabei lediglich um 0,7 Prozent zurück. Auch der Berliner Großhandel hat Grund zur Freude. Zwar musste dieser wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise massive Umsatzeinbrüche hinnehmen. Anders als der Großhandel anderer Bundesländer war er aber aufgrund der geringeren Industrialisierung der Hauptstadt-Region weniger stark vom Produktionsverbindungshandel geprägt. Im Laufe des Jahres stieg daher der reale Umsatz des Berliner Großhandels (inkl. Handelsvermittlung) von – 11 Prozent im ersten Quartal auf + 4,3 Prozent im dritten Quartal. Mit Blick auf den stetig steigenden Konsumklimaindex wird der Berliner Handel auch 2011 eine wesentliche Stütze des Aufschwungs sein.

in Deutschland bereits deutlich über der Kaufkraft der unter 50-Jährigen. Aus diesem Grund stellte die IHK das Geschäftsstraßenforum 2010 unter das Motto „Oldies but Goldies: Generation 50+ als Kunden von morgen“. In Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden die „neuen Konsumbedürfnisse“ und die damit verbundenen Herausforderungen für den Facheinzelhandel diskutiert und Ideen, Anregungen und Tipps für Geschäftsstraßen(initiativen) vermittelt.

Neues Berliner Ladenöffnungsgesetz
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 1. Dezember 2009 hat die IHK mit Erfolg ein neues wirtschaftsfreundliches Berliner Ladenöffnungsgesetz durchsetzen können, welches nicht nur den Vorgaben des Gerichts, sondern insbesondere den Interessen des Einzelhandels und der touristischen Vermarktung Berlins gerecht wird. Durch die Initiative der IHK wird es nach wie vor zehn verkaufsoffene Sonntage im Land Berlin geben, zwei verkaufsoffene Adventssonntage wurden bereits Ende 2010 per Allgemeinverfügung festgesetzt. Ebenso konnte eine frühzeitige Festsetzung der verkaufsoffenen Sonntage für 2011 sowie die Einführung einer gesetzlichen „Bahnhofsregelung“ mit erweitertem Verkaufssortiment erreicht werden.

Konjunkturpaket II zeigt Wirkung
Die Berliner Bauwirtschaft kann eine positive Gesamtbilanz für die Umsetzung des Konjunkturpaket II ziehen. In den vergangenen beiden Jahren sind insgesamt rund 670 Millionen Euro zusätzlich in Baumaßnahmen investiert worden. Dabei sind rund 80 Prozent der Aufträge an Unternehmen aus der Region gegangen. Die bei der Vergabe angewendeten erhöhten Wert­ obergrenzen haben sich bewährt, Aufträge wurden einfacher und schneller vergeben. Die IHK Berlin hat sich dafür stark gemacht, diese vereinfachten Regelungen vorerst befristet bis Ende 2011 beizubehalten.

„Oldies but Goldies“: Die Kundschaft von morgen!

Begehrter Einzelhandelsstandort
Berlin gehört nach wie vor zu den dynamischsten und beliebtesten deutschen Einzelhandelsstandorten. Mittlerweile fließt jeder zehnte Euro, der in deutsche Handelsimmobilien investiert wird, in die Hauptstadt. In den ersten drei Quartalen 2010 wurden rund 670 Millionen Euro in Läden und Geschäfte investiert, nach nur 280 Millionen Euro im gesamten Jahr 2009. Grund dafür sind neben vergleichsweise günstigen Mieten auch der hohe Anteil an jungen Käufern mit einem jährlichen Einzelhandels(rekord)umsatz von rund 18 Milliarden Euro, der Berlin besonders als Testmarkt für neue noch unbekannte Labels attraktiv macht. 47

Der Einzelhandel entdeckt den älteren Kunden
Nicht nur der Bevölkerungsanteil der über 50-Jährigen hat 2010 weiter zugenommen, auch ihre Kaufkraft und der Konsumanteil steigen stetig an: Die Kaufkraft der Zielgruppe 50+ liegt

Die zusätzlichen Wartungen führten zu zahlreichen Einschränkungen.

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Mitgliederservice

Medien und Kommunikation

Mitgliederservice ganz im Zeichen neuer Online-Angebote
Wie in den letzten Jahren war auch 2010 die Nachfrage nach Serviceangeboten der IHK Berlin ungebrochen groß. Mehr als 50.000 Unternehmer, Existenzgründer und Auszubildende nutzten die Möglichkeit einer telefonischen Erstauskunft durch das Service Center-Team der IHK Berlin. Aber auch der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern der IHK ist den Unternehmen weiterhin wichtig. Die Anfragen kamen dabei wieder aus dem gesamte Spektrum der IHK-Arbeit – von A wie Ausbildung bis Z wie Zolldokumente. Eine Umfrage unter 500 der 30.000 Kunden ergab, dass 98 Prozent aller Kunden mit der Beratung, Kompetenz und Freundlichkeiten des Service Center – Teams zufrieden oder sehr zufrieden waren. Neben der persönlichen Kommunikation stand 2010 die Erweiterung und Modernisierung der Online-Kommunikationsinstrumente im Zentrum der Arbeit der IHK Berlin. So wurde für die jährlich 1,5 Millionen Besucher ein komplett neuer Internetauftritt konzipiert, der mit einem frischen Design und vielen neuen Funktionen aufwartet. letzten Jahr zusätzlich zu RSS-Feeds und Newslettern auch die Möglichkeit bereit, interessante Inhalte zu empfehlen oder zu bookmarken und der IHK Berlin bei Twitter zu folgen (www.twitter.com/ihkberlin). Auch die Xing-Gruppe für Berliner Jungunternehmer erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Mit mehr als 600 Netzwerkern konnte die Gruppe ihre Mitgliederzahl im letzten Jahr mehr als verdoppeln. Parallel mit den Internetseiten erhielt auch eine der größten B2B-Plattformen Berlins ein neues Design und viele neue Funktionen. Unternehmer können unter www.firmen-in-berlin.com auf Geschäftspartnersuche gehen oder sich kostenfrei darstellen, um besser gefunden zu werden. Zur Geschäftsanbahnung können dort Unternehmensadressen nach Geschäftszweigen, Größe oder Ort zusammengestellt und gekauft werden. Auch die Darstellung der Daten auf einer Karte ist schon heute möglich. Für Unternehmen, die eine Mitgliedsbescheinigung der IHK Berlin z. B. für das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis benötigen, wurde ein Online-Tool entwickelt, das kostenfrei allen Mitgliedern zur Verfügung steht. Unter Eingabe der Identnummer und Adressdetails kann sich jedes Mitgliedsunternehmen sofort am Rechner seine Mitgliedsbescheinigung anzeigen lassen und ausdrucken.

Gut besuchte Veranstaltungen, moderne Kommunikation und großes Medieninteresse
Der Bereich Medien und Kommunikation war für die Vertreter von Presse, Funk, Fernsehen und Neuen Medien auch 2010 stets ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Stellungnahmen der IHK zu aktuellen Themen ging. Ob zur Finanz- und Wirtschaftskrise, zum Engagement der Wirtschaft für den Weiterbau der Stadtautobahn A100, oder zu den Rekommunalisierungsüberlegungen des Landes, die IHK Berlin war gefragt. Insgesamt gingen rund 600 Presseanfragen bei der IHK-Pressestelle ein. Für Interviews vermittelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs geeignete Gesprächspartner oder standen selbst zur Verfügung. Hinzu kamen 153 Pressemitteilungen und 21 Pressekonferenzen. Ferner organisierte der Bereich Redaktions- und Studiobesuche. Berliner Abgeordnetenhaus. Außerdem warben die Berliner Wirtschaft (IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin) und die Politik gemeinsam unter dem Motto „Berlins Wirtschaft braucht dich!“ für die Sicherung von Fachkräften und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Neben Plakaten half hier vor allem ein umfangreicher Internetauftritt bei der Ansprache der Zielgruppen.

Tausende Gäste bei hochkarätigen Veranstaltungen
Auf sehr großes Interesse bei den Unternehmern stießen die vom Bereich organisierten Veranstaltungen der IHK Berlin. Gleich zu Jahresbeginn erwies sich der gemeinsame Neujahrsempfang von IHK und Handwerkskammer erneut als ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben Berlins. Rund 1.700 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung in das Ludwig Erhard Haus. Zu zwölf Wirtschaftspolitischen Frühstücken konnten wir bis zu 350 Gäste begrüßen. Dabei standen den Unternehmern Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft Rede und Antwort, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber, Bahn-Chef Rüdiger Grube, der brandenburgische Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Vodafone-Chef Fritz Joussen. Einen weiteren Höhepunkt der Öffentlichkeitsarbeit der IHK Berlin stellte die Organisation der Kampagne für den Weiterbau der A100 dar. Die Aktionen eines breiten Bündnisses – bestehend u. a. aus den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern Berlins und Brandenburgs, allen wichtigen Wirtschafts- und Unternehmensverbänden beider Länder sowie Einzelunternehmen fanden in den Medien eine breite Resonanz. Hinzu kamen ein Flyer, Veröffentlichungen im IHK-Magazin „Berliner Wirtschaft“ sowie Straßenmarketing im Rahmen der Übergabe von Unterschriften an die Regierungsfraktionen im

Neuer Internetauftritt unter www.ihk-berlin.de
Zu diesen Funktionen gehört insbesondere eine stark verbesserte Navigation, Themen-Schnelleinstiege wie das Gründer ABC

Zur Aktion A100 hat die IHK Berlin ein wetterfestes Zeichen gesetzt.

IHK Berlin mit moderner Kommunikation
Vor dem Hintergrund sich wandelnder Kommunikationsformen und wachsenden Ansprüchen der Mitgliedsunternehmen hat die IHK Berlin 2010 erfolgreich weitere Schritte hin zu einem zeitgemäßen Außenauftritt sowie zu einer zielgerichteten Kommunikation mit den Mitgliedsunternehmen gemacht. Dazu gehörten neben dem weiteren Ausbau der Bilddatenbank auch neue Printprodukte wie erstmals eine konkrete Leistungsbilanz für das vorangegangene Jahr bzw. die Veröffentlichung von Themenschwerpunkten für das laufende Jahr, aber auch eine Bilanz der Berliner Wirtschaft seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Die Anerkennung der Fachleute erhielt der Bereich Medien und Kommunikation für den Relaunch des IHK-Magazins „Berliner Wirtschaft“. Bei einer Bewertung aller bundesweit knapp 80 IHK-Zeitschriften durch eine unabhängige Jury kam die „Berliner Wirtschaft“ unter den Top Five, in ihrer Auflagengruppe sogar auf den Spitzenplatz. 49

20. WellKammer – Veranstaltung gefeiert
Neben den vielen neuen Online-Anwendungen stand auch offline ein besonderes Ereignis an: Die IHK Berlin begrüßte zum 20. Mal neue Mitgliedsunternehmen auf der „WellKammer“Veranstaltung. Seit April 2005 können sich Mitgliedsunternehmen auf den mehrmals jährlich stattfindenden Veranstaltungen über das Produktangebot informieren, sich untereinender austauschen und mit IHK-Mitarbeitern in Kontakt treten. Neu war 2010 der auf Wunsch der Teilnehmer eingeführte Vortrag zum Thema Kundenbindung.
Klicken Sie mal auf www.ihk-berlin.de!

oder die Berufsportraits von A-Z sowie eine stark verbesserte Suche. Aber auch das Thema Web 2.0 wurde mit dem Relaunch der Internetseiten berücksichtigt. So steht Kunden seit dem 48

Bugdet und Mitglieder

Höchste Beitragssenkung in der Geschichte der IHK Berlin – Mehr Mitgliedsunternehmen
Der langjährige konsequente Sparkurs der IHK Berlin macht sich nunmehr für die Unternehmen spürbar bezahlt. Dank einer sparsamen Wirtschaftsführung und einer überraschend guten konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft konnte die IHK Berlin erneut die Beiträge senken. Dabei handelte es sich um die höchste Beitragssenkung ihrer Geschichte. Nachdem bereits zum 1. Januar 2010 der Umlagehebesatz um rund 13 Prozent auf 0,39 Prozent reduziert wurde, gab es zum 1. Januar 2011 eine weitere Senkung um 29 Prozent. Die Umlage beträgt nunmehr 0,28 Prozent des Gewerbeertrags bzw. Gewinns. Darüber hinaus wurden zum Jahresbeginn 2011 die Grundbeiträge in den einzelnen Beitragsstaffeln um 20 Prozent reduziert und die Kriterien für die Veranlagung der Großbetriebe an das Handelsgesetzbuch angepasst. Allein dadurch werden die Unternehmen im Jahr 2011 um mehr als elf Millionen Euro entlastet, nach rund 2,5 Millionen Euro im Jahr 2010. Die IHK Berlin versteht ihren Beitrag zur Entlastung der Unternehmen zugleich als ein Signal an die Landespolitik, für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen in der Bundeshauptstadt zu sorgen. Zu den wichtigsten Forderungen der IHK zählt, den Gewerbesteuerhebesatz zu senken. der Vermögensbildung wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt, um den errechneten Bedarf abzusichern. Ungeachtet dessen hält die IHK Berlin auch künftig an ihren Prinzipien einer an Sparsamkeit und Effizienz ausgerichteten Wirtschaftsführung ohne Abstriche fest. Dazu gehörte im Jahr 2010 der Umzug der Bereiche Aus- und Weiterbildung in das Ludwig Erhard Haus – verbunden mit der Aufgabe des Gebäudes Hardenbergstraße. Außerdem wurden die Grundlagen für den Wechsel in der Bewirtschaftung des LEH vom Generalbetreiber- zu einem wesentlich kostengünstigeren Managementmodell geschaffen. Seit dem Jahresbeginn 2011 steuert die IHK alle Dienstleistungen rund um das Facility Management des LEH selbst.

Der Erfolgsplan der IHK Berlin für das Geschäftsjahr 2011
Beiträge in Euro Plan 2011 Voraussichtl. Ist 2010 1. Erträge aus IHK-Beiträgen 2. Erträge aus Gebühren 3. Erträge aus Entgelten 4. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen 5. Andere aktivierte Eigenleistungen 6. Sonstige betriebliche Erträge 52.000.000,00 8.998.400,00 2.200.700,00 0,00 0,00 2.773.900,00 56.000.000,00 9.732.890,00 2.245.903,00 0,00 0,00 4.096.400,00 Ist 2009 47.065.831,21 10.390.798,64 2.316.551,75 -207.364,51 0,00 5.496.069,41

Betriebserträge
7. Materialaufwand 8. Personalaufwand 9. Abschreibungen 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen davon: 	– Mieten, Pachten, Erbbauzinsen u. Leasing 	 –  ufwendungen für Fremdleistungen (u. a. Bewirtschaftung LEH, A EDV-Dienstleistungen, Unterhaltung Haus Hardenbergstraße, Dienstleistungsentgelt Berlin Partner GmbH)

65.973.000,00
-5.685.700,00 -17.420.300,00 -879.500,00 -24.451.400,00 -11.465.200,00 -3.500.900,00

72.075.193,00
-5.838.819,00 -17.018.100,00 -487.600,00 -27.867.155,36 -12.492.060,00 -4.250.600,00

65.061.886,50
-5.621.212,02 -17.477.281,48 -359.581,61 -23.757.155,90 -12.339.016,05 -3.636.144,53

Mitgliederzahl steigt weiter
Auch in Zeiten der größten Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit hat die seit Jahren positive Entwicklung der Mitgliederzahl angehalten. Im Jahr 2010 erhöhte sich die Zahl der Gewerbetreibenden um rund 12.000 auf insgesamt 273.500. Davon waren rund 69.500 Unternehmen im Handelregister eingetragen, 204.000 Unternehmer galten als Kleingewerbetreibende. Gemessen an der Zahl der Mitgliedsunternehmen ist die IHK Berlin bundesweit die zweitgrößte IHK.

Betriebsaufwand Betriebsergebnis
11. Erträge aus Beteiligungen 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-48.436.900,00 17.536.100,00
0,00 6.521.100,00 280.000,00 -350.000,00 -3.327.700,00

-51.211.674,36 -47.215.231,01 20.863.518,64
0,00 6.199.100,00 287.500,00 -252.800,00 -3.286.700,00

17.846.655,49
0,00 6.287.683,67 565.645,21 -458.950,20 -3.465.225,83

Konsolidierung der IHK-Finanzen kommt voran
Dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Berlin wurden deutliche Fortschritte beim Aufbau der erforderlichen Rückstellungen und Vorsorgerücklagen gemacht. Der Prozess

Finanzergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
16. Außerordentliche Erträge 17. Außerordentliche Aufwendungen

3.123.400,00 20.659.500,00
0,00 0,00

2.947.100,00 23.810.618,64
0,00 -5.510.000,00

2.929.152,85 20.775.808,34
0,00 0,00

Außerordentliches Ergebnis
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19. Sonstige Steuern

0,00
0,00 -1.500,00

-5.510.000,00
-100,00 -1.100,00

0,00
-220,37 -926,00

Jahresergebnis
21. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr (+ Überschuss / - Fehlbetrag) 22. Entnahmen aus Rücklagen 23. Einstellungen in Rücklagen a) in die Ausgleichsrücklage b) in andere Rücklagen

20.658.000,00
0,00 287.000,00 -20.945.000,00 -481.400,00 -20.463.600,00

18.299.418,64
0,00 7.265.000,00 -9.751.300,00 -1.383.600,00 -8.367.702,00

20.774.661,97
0,00 332.364,51 -13.104.000,00 -1.000.000,00 -12.104.000,00

Ergebnis

0,00

15.813.118,64

8.003.026,48

Der Erfolgsplan enthält zusammengefasste Positionen auf der Grundlage einer Gewinn- und Verlustrechnung, wie sie für große Kapitalgesellschaften vorgesehen ist. Dabei sind alle Erträge und Aufwendungen, der vorgesehene Ergebnisvortrag und die Rücklagenveränderungen getrennt voneinander angesetzt und ausgewiesen.

50

51

Ehrenamt | Präsidium

Ehrenamt | Vollversammlung

Engagiert für den Standort – IHK-Vollversammlung für bessere Rahmenbedingungen
Die Vollversammlung (VV) der IHK Berlin kann für das Jahr 2010 eine überaus positive Bilanz ziehen. Das betrifft sowohl die viel beachtete öffentlichkeitswirksame und klare wirtschaftspolitische Positionierung der IHK Berlin zum Beispiel bei den Themen wie Klimaschutz oder Weiterbau der A100 als auch die konsequente Haushaltsdisziplin innerhalb der IHK. So konnte die Vollversammlung zum Jahresbeginn 2010 eine Reduzierung des IHK-Umlagesatzes um 13,3 Prozent beschließen, wodurch die Berliner Unternehmen um insgesamt rund 2,5 Millionen Euro entlastet wurden. Die vielen Themen, bei denen die VV den hauptamtlichen Mitarbeitern der IHK Berlin die Richtung vorgab, spiegelten die drängendsten Probleme der Unternehmer wider. So befasst sich das Gremium eingehend mit der Sicherung der Ausbildung und des Fachkräftebedarfs, mit der Stärkung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen, der Verbreiterung der industriellen Basis des Wirtschaftsstandortes Berlin sowie mit dem Abbau von Bürokratie und der Senkung von Steuern und Abgaben. Dabei nutzte das Gremium mehrfach die Möglichkeit, mit Vertretern des Berliner Senats zu diskutieren. Während in der Januar-VV Finanzsenator Ulrich Nußbaum Rede und Antwort stand, stellte sich Bildungssenator Jürgen Zöllner im September 2010 den Fragen der VV-Mitglieder. Zugleich stellte die VV die Weichen, um die Schlagkraft der Wirtschaft gegenüber der Politik weiter zu erhöhen. Im Juni wurde deshalb eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Handwerkskammer besiegelt. Diese Kooperationsvereinbarung ist die bundesweit erste dieser Art zwischen einer IHK und einer Handwerkskammer. Zugleich musste die IHK Berlin einen schmerzlichen Verlust beklagen. Der ehemalige IHK-Präsident Horst Kramp verstarb am 13. August 2010 im Alter von 79 Jahren. Kramp war von 1984 bis 1997 Präsident der IHK Berlin. Er prägte nach der Wiedervereinigung entscheidend das Zusammenwachsen der Wirtschaft in beiden Teilen der Stadt.

Wahlgruppe 1 | Elektrotechnik und Elektronik, Metallverarbeitende Industrie

Norbert Geyer

Geschäftsführer Geyer-Gruppe Industrieholding GmbH

Dipl.-Psych. Mathis Kuchejda
Geschäftsführender Gesellschafter Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co.

Ulrich Misgeld

Mitglied des Vorstands Semperlux AG - Licht­ technische Werke

Dr. Stefan Romberg

Regina Seidel

Geschäftsführer PUK WERKE KG Kunststoff-Stahlverarbeitung GmbH & Co.

Geschäftsführerin Gerhard Flemming & Hermann Pehrsson GmbH

Wahlgruppe 2 | Chemische Industrie, Kunststoffverarbeitung

Thomas Dreusicke
Inhaber INDIA Tastenfabrik Berlin Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Baugruppen

Dr. Eduard Heyl

Geschäftsführender Gesellschafter Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG

Dr. Reinhard Uppenkamp

Vorstandsvorsitzender BERLIN-CHEMIE AG

Wahlgruppe 3 | Konsumgüterindustrien, Druck- und Papiergewerbe

Hella Heenemann
Prokuristin Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co. KG

Wahlgruppe 4 | Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Vollversammlung beschließt Senkung des IHK-Umlagesatzes um 13,3 Prozent.

Ingo Bengs

Prokurist Alois Dallmayr Kaffee Berlin GmbH & Co. KG

Paul M. Häring
Geschäftsführender Gesellschafter Köpenicker Berliner Bürgerbräu GmbH

Jan Hell

Prokurist Georg Lemke GmbH & Co. KG

Präsidium Ehrenpräsident
Werner Gegenbauer

Vizepräsidenten
Ulrich Köster, Dr. Beatrice Kramm, Andreas Fibig

Ingolf Schmoll

Weitere Mitglieder des Präsidiums
Gerald Archangeli, Klaus-Peter Bähr, Dr. Johannes Evers, Antje Meyer, Ulrich Misgeld, Walter Rasch, Karsten Schulze, Dr. Reinhard Uppenkamp, Tobias Weber, Willy Weiland

Präsident
Dr. Eric Schweitzer

Geschäftsführer Ingolf Schmoll GmbH Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

52

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Ehrenamt | Vollversammlung

Wahlgruppe 5 | Versorgung, Entsorgung

Wahlgruppe 8 | Einzelhandel

Vera Gäde-Butzlaff
Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungs­ betriebe (BSR)

Markus-Elmar Lange
Geschäftsführer Bartscherer & Co. Recycling GmbH

Dipl.-Ing. Bernhard Lemmé
Geschäftsführer Nenn Entsorgung GmbH & Co. KG

Winfried Damerius
Geschäftsführer Blumen Damerius GmbH

Horst Faber

Geschäftsführer NORDPUNKT Konsum­gütervertriebs GmbH

Rainer Frohloff
Inhaber Foto Frohloff

Dr. Frank May

Vorstandsvorsitzender Vattenfall Europe AG

Klaus Pitschke

(ausgeschieden im März 2010)

Dr. Eric Schweitzer
Mitglied des Vorstands ALBA Group plc & Co. KG

Christoph Huhn
Geschäftsführer Waldorfmarkt UG (haftungsbeschränkt)

Ruth Klinkenberg
Geschäftsführerin Marga Schöller Bücherstube GmbH

Ulrich Köster

Vorstandsvorsitzender Vattenfall Europe AG

Geschäftsführung Galeria Kaufhof GmbH

Dipl.-Ing. Jörg Simon

Vorstandsvorsitzender Berliner Wasserbetriebe

Bernd-Rüdiger Worm
Geschäftsführer ALBA Logistik GmbH

Michael Kropp
(ausgeschieden im September 2010)

Eckhard Paetz
Inhaber MEP ELECTRONICS

Volker Pesarese
Geschäftsführer KARSTADT Warenhaus GmbH

Geschäftsführer H. u. M. Kropp Feinkost GmbH

Wahlgruppe 6 | Baugewerbe, Gewinnung von Steinen und Erden

Dipl.-Kfm. HansUlrich Schlender Eberhard Gustke
Geschäftsführer Gustke GmbH Geschäftsführer Otto Reichelt GmbH

Tobias Tuchlenski
besonders bestellter Bevollmächtigter Kaiser‘s Tengelmann AG Zweigniederlassung Berlin

Achim Türklitz

Marcus Becker
Geschäftsführer Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH

Dr. KasparDietrich Freymuth
Geschäftsführender Gesellschafter Arnold Kuthe Baugesellschaft mbH & Co. KG

Geschäftsführer Möbel-Hübner Einrichtungshaus GmbH

Horst Wittstock

Geschäftsführender Gesellschafter Schuhhaus Horst Wittstock GmbH & Co. KG

Wahlgruppe 7 | Großhandel

Klaus-Peter Bär

Persönlich haftender Gesellschafter Bär & Ollenroth KG Fachgroßhandel für Haustechnik und Industriebedarf

Heinrich Dormann
Geschäftsführer Gesellschafter Gebrüder Berger GmbH & Co. KG

Andreas Karsdorf
Geschäftsführer JELIKA GmbH

Wahlgruppe 9 | Apotheken

Brigitte Buchin

Andreas Peter

Geschäftsführer Peter & Krebs Mineralölhandels-GmbH

Otto Weihe

Inhaberin Apotheke am Wittenbergplatz Brigitte Buchin

Prokurist Weihe Früchte & Salate KG

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Ehrenamt | Vollversammlung

Wahlgruppe 10 | Handelsvermittlung

Wahlgruppe 14 | Banken, Versicherungen

Mario Adamczak
Inhaber Modeagentur Mario Adamczak

Wilfried Ternirsen
Geschäftsführer Wilfried Ternirsen Mode GmbH

Michael Beckord
(ausgeschieden im Juni 2010)

Harald Eisenach
Vorsitzender der Geschäftsleitung Global Banking Firmenkunden Deutschland Nordost Deutsche Bank AG

Dr. Johannes Evers
Vorstandsvorsitzender Landesbank Berlin AG

Vorsitzender der Regionalleitung Nordost und Prokurist Allianz Deutschland AG

Dr. Holger Hatje
Wahlgruppe 11 | Güterbeförderung

Vorsitzender des Vorstands Berliner Volksbank eG

Rainer M. Jacobus
Vorstandsvorsitzender IDEAL Versicherung AG

Hans-Kornel Krings

Pembe Damar

(nachgerückt im Januar 2010)

Michael Eichen
Inhaber Ursula Eichen Schnelltransporte

Uwe Schwiedewi
(ausgeschieden im Januar 2010)

Inhaberin DAMAR Spedition GmbH

Inhaber Uwe Schwiedewi Lkw-Fuhrbetrieb

Vorsitzender der Geschäftsleitung Berlin Firmenkunden Mittelstand Commerzbank AG

Wahlgruppe 15 | Finanzdienstleistungen

Rainer Welz

Geschäftsführer Welz Logistik GmbH

Gerald Archangeli
Inhaber Versicherungsbüro Archangeli e.K.

Karsten Denz
Finanz- und Vermögensberater efv-AG

Dr. Andreas Domeyer

Geschäftsführer Topos Versicherungskontor GmbH

Wahlgruppe 12 | Personenbeförderung

Wolfram Katthaen Karsten Schulze
Persönlich haftender Gesellschafter Haru-Reisen OHG Hans Rudek

Andreas Krüger
(verstorben im August 2010)

(nachgerückt im September 2010)

Egon Dobat

Geschäftsführer Air Travel Service (ATS) Gesellschaft für Fern- und Sonderflugreisen mbH

Inhaber Versicherungsbüro Katthaen

Geschäftsführer Paetau Sports Versicherungsmakler GmbH

Victor von Seyfried

Inhaber Versicherungsagentur Victor von Seyfried

Jörg Stöckel
Inhaber Versicherungsbüro Jörg Stöckel

(ausgeschieden im September 2010)

Wahlgruppe 13 | Taxen, Mietwagenunternehmen

Boto Töpfer

Inhaber Boto Töpfer Taxibetrieb

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Ehrenamt | Vollversammlung

Wahlgruppe 16 | Gastgewerbe

Wahlgruppe 18 | Bildung, Freizeit

Peter Dannenberg
Inhaber „Haus Dannenberg am See“ Günter u. Ingeborg Dannenberg Nachf. Peter Dannenberg

Klaus-Dieter Richter

Prokurist Restaurant Kolk Hans-Jürgen Richter e. Kfm.

Monika RinkBaderschneider
Geschäftsführerin Hotel Kolumbus GmbH

Renate Erbert

Geschäftsführerin SFT Schule für Tourismus Berlin GmbH

Dr. Doris Habermann

Geschäftsführerin KOMBI Consult Gesellschaft für Weiterbildung, Beratung, Analyse und Organisation mbH

Michael Norbert Hapka
Geschäftsführer Aspria Berlin GmbH

Simone Springer
Inhaberin Coffee - Restaurant Lounge

Willy Weiland
Präsident DEHOGA Berlin

Nihat Sorgec

Geschäftsführer BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH

Wahlgruppe 17 | Medien, Kommunikation

Wahlgruppe 19 | Gesundheit, Forschung und Entwicklung

David Anders

Technischer Service GmbH Leiter Niederlassung West Deutsche Telekom

Dieter Blümmel
Geschäftsführer Grundeigentum-Verlag GmbH

Dr. Beatrice Kramm

Geschäftsführerin POLYPHON Film- und Fernsehgesellschaft mbH

Prof. Dr. HansJochen Brauns
Geschäftsführer Alpheios GmbH

Dr. Thorsten Dolla
besonders bestellter Bevollmächtigter Sportmedizinisches Institut SIBerlin GmbH

Peter Dortans

Geschäftsführer VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Peer SchmidtPaulus

(ausgeschieden im August 2010)

Dr. h. c. Volker Schwarz

Geschäftsführer PEIX Agentur für Design und Kommunikation GmbH

Geschäftsführer BWV Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH

Holger Steudemann

Andreas Fibig

(nachgerückt im August 2010)

Geschäftsführer Agentur WOK GmbH

Vorstandsvorsitzender Bayer Schering Pharma Aktiengesellschaft

Prof. Dr. Bertram Häussler
Vorsitzender der Geschäftsführung IGES Institut GmbH

Prof. Dr. Christine Lang
Geschäftsführerin OrganoBalance GmbH

Hans-Peter Urban
Geschäftsführer Studio Hamburg Berlin Brandenburg GmbH

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Ehrenamt | Vollversammlung

Wahlgruppe 20 | Unternehmensberatung

Wahlgruppe 23 | Unternehmensservices

Jürgen Below

(ausgeschieden im September 2010)

Jana Bunzel

Geschäftsführer Kienbaum Berlin GmbH

Geschäftsführerin Bunzel und Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH

Rainer Janssen

(nachgerückt im September 2010)

Manuela Becker
Geschäftsführerin Team-Personal-ServiceGmbH

Rainer Ehrhardt

Geschäftsführer Nimbus Steuerberatungsgesellschaft mbH

Geschäftsführer Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH

Daniel-Jan Girl

Gesellschafter DGMK Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme GmbH

Dr. Lutz Mackebrandt

Antje Meyer

Aufsichtsratsvorsitzender CMS Societät für Unternehmensberatung AG | Geschäftsführer CMS Ost-West Consult Unternehmensberatung GmbH

Geschäftsführende Gesellschafterin orangeblue relations GmbH

Dieter Ulrich

besonders bestellter Bevollmächtigter RÖVERBRÖNNER Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuer­ beratungsgesellschaft

Jörgen Golz

Geschäftsführer golz + friends Event Sponsoring PR GmbH

René Gurka

Geschäftsführer Berlin Partner GmbH

Dipl.-Kfm. Frank Hirling

Inhaber Hirling Strategy & Finance

Ute Witt

Generalbevollmächtigte Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungs­ gesellschaft

Carola Hoffmann
Geschäftsführerin AZ GmbH Personal­ überlassung Personalvermittlung

Silvia Rohrbeck
Geschäftsführerin Serviceline PersonalManagement GmbH & Co. KG

Dipl.-Kfm. (FH) Hendrik Senkel
Geschäftsführer cyberway GmbH

Wahlgruppe 21 | Informationstechnik

Philippe Sommer
Inhaber PhiSo Consult

Tobias Weber

Angela Kästner
Mitglied des Vorstands actina-interchange AG

Dipl.-Ing Dieter Klapproth

Bernd Völcker

Geschäftsführender Gesellschafter City Clean GmbH & Co. KG

Geschäftsführender Gesellschafter AI Neue Software-Anwendungen UG (haftungsbeschränkt)

Mitglied des Vorstands Infopark AG

Wahlgruppe 22 | Immobilienwirtschaft

Lars Ernst

Geschäftsführer WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mit beschränkter Haftung

Wolfgang Gruhn
Prokurist Erwin Gruhn Immobilien

Dipl.-Ing. Matthias Klussmann

Vorstandsvorsitzender Cenda Invest AG

Michael Niestroj
(ausgeschieden im Februar 2010)

Walter Rasch
Geschäftsführer Rasch Immobilien Consulting GmbH

Geschäftsführer „Stadt und Land“ Wohnbauten-Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Harriet Wollenberg

Geschäftsführerin Juwo Immobilien GmbH

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Ehrenamt | Ausschüsse

Außenwirtschaft
Vorsitzender

Horst Schmidt
Gerb Holding GmbH

Stellvertretende Vorsitzende Isabel Riele, Robert Riele GmbH & Co. KG Bruke Seyoum Alemu, aap Implantate AG | Carsten Baeck, DRB Deutsche Risikoberatung GmbH | Dr. Dietrich Brocks, Bayer Schering Pharma AG | Anna-Maria Brzezina, Birkamidon Rohstoffhandels GmbH | Thomas Christély, Silence Therapeutics AG (ausgeschieden im April 2010) | Dieter Ernst, Berlinwasser International AG | Jobst G. Eversmann, Wall AG Unternehmenszentrale (ausgeschieden im März 2010) | Dr.-Ing. Harry Floren, Assmann Beraten und Planen GmbH | Dr. Mario Friedmann, BARG Betontechnik und –instandsetzungs GmbH | Gabi Grützner, Micro resist technology GmbH | Joachim Habisreitinger, Berliner Volksbank eG (ausgeschieden im März 2010) | Dr. Raymund Hammer, LMT Lichtmesstechnik GmbH Berlin | Paul M. Häring, Köpenicker Bürgerbräu GmbH | Sven Hell, Georg Lemke GmbH & Co. KG | Heike Hundertmark, Textima Export Import GmbH | Jan IJspeert, BAE Batterien GmbH | Prof. Dr. Stefan Kaden, DHI WASY GmbH | Claudia Keller, Rechtsanwältin | Emre Kiraz, EKCON Management Consultants GmbH | Thomas Kleindienst, Gleitsmann Security Inks GmbH | Dr. Sven Klussmann, Noxxon Pharma AG (ausgeschieden im Februar 2010) | Frank Kochanski, IVU Traffic Technologies AG | Christian von Koenigsmarck, Hach Lange GmbH | Karl Köhler, Berliner Seilfabrik GmbH & Co. KG | Cajetan von König, Biotronik SE & Co. KG | Günther Krug, Bombardier Transportation GmbH | And62

reas Krüger, Global Gong GmbH | Lothar Limmer, Limmer Laser GmbH | Nizar Maarouf, Vivantes International Medicine | Tobias Maier, Coface Kreditversicherung AG | Dr. Michael Meetz, uve GmbH für Managementberatung (ausgeschieden am 10. Februar 2010) | Heinz-Joachim Mogge, Investitionsbank Berlin | Dr. Stephan Mory, FORUM-Adlershof e. V. | Klaus-Peter Müller, PUKWerke KG Kunststoff-Stahlverarbeitung GmbH & Co. | Gordian Overschmidt, Zendome GmbH | Marcus Rademacher, Aastra DeTeWe GmbH | Knut Richter, Landesbank Berlin AG | Sebastian Saule, Berlin Partner GmbH | Susanne Scharpe, Commerzbank AG | Lothar Schulz, Elpro GmbH Berlin Industrieholding | Heiko Schweigel, Berlin-Chemie AG | Dagmar Schwertner, BioGenes GmbH (ausgeschieden im November 2010) | Juliane Siafarikas, CMS Societät für Unternehmensberatung AG | Dr. Rainer Stephani, Solon AG Solartechnik | Jörg Stöckel, Versicherungsbüro Stöckel | Igor Sufraga, Euler Hermes KreditversicherungsAG | Dagmar Vogt, Vogt Group SE | Wilfried Wartenberg, MB capital services GmbH | Peter P. Wiest, W.O.M. World of Medicine AG (ausgeschieden im April 2010) | Carsten Witthuhn, Bundesdruckerei GmbH Beratungsthemen yy Vorstellung der internationalen Aktivitäten der Hauptstadtkampagne „be Berlin“ yy Vorstellung der Strategie für die Außenwirtschaft in Berlin yy Die Zukunft der Eurozone – Schlussfolgerungen aus der aktuellen Krise yy Sitzung in Brüssel: Einblick in die Arbeit der unterschiedlichen Akteure in Brüssel yy Vorstellung der IHK-Studie „Internationale Wirtschaft in Berlin“ yy Vorstellung der neuen Iran-Sanktionen

yy Neufassung der Incoterms zum 01.01.2011 yy Vorstellung der Wahlprüfsteine anlässlich der Abgeordnetenhauswahl 2011

Berufsbildung
Beauftragte der Arbeitgeber Vorsitzender/ stellv. Vorsitzender

Dagmar Kuhlich, SenBWF | Sabine Schmidt, SenBWF Stellvertreter Lehrer an Schulen Karl Bollwerk, OSZ Industrie und Datenverarbeitung | Klaus Giesert, OSZ Bautechnik I | Bernd Hoffmann, OSZ Bürowirtschaft II | Eugen Hollander, OSZ Chemie, Physik und Biologie | Dr. Inge Niemitz, OSZ Gastgewerbe | Bernd Romann, OSZ Banken und Versicherungen Beratungsthemen: yy Anerkennung ausländischer Abschlüsse yy Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg yy Ausbildungspakt yy Ausbildungsumfrage yy DQR (Deutscher Qualifikations­ rahmen) yy „Duales Lernen“ yy Fachkräftebedarf yy Masterplan Qualifizierung yy Prüfungen/Prüfergewinnung

Creative Industries
Vorsitzender

Beitrag
Vorsitzender

Dr. Gerhard Schauer
Bayer Schering Pharma AG

Wolfgang Hünnekens
Geschäftsführer Hünnekens Beteiligungsgesellschaft für Unternehmen der Creative Industries Stellvertretender Vorsitzender Hans-Peter Urban, Studio Hamburg Berlin-Brandenburg GmbH Daniel Barkowski, Messe Berlin GmbH | Jacob Sylvester Bilabel, Thema1 GmbH | Dr. Reinhart Binder, Rundfunk BerlinBrandenburg | Kai Ralf Bolik, GameDuell GmbH | Prof. Dr. Rolf Budde, Rolf Budde Musikverlag GmbH | Ulrich Bülow, Zweites Deutsches Fernsehen | Prof. Dr. Carsten Busch, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) | Sabine Clausecker, CB.e Clausecker / Bingel. Ereignisse AG | Michael Duderstädt, RTL Radio Deutschland GmbH | Thomas Eller, Studio Thomas Eller | Stephan Erfurt, C/O Berlin Erfurt-Naroska-Pott KG | Daniel-Jan Girl, DGMK Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme mbH | Martin Groeger, DropMobile GmbH | Prof. Dr. Herbert Grüner, Weißensee Kunsthochschule Berlin | Christiane Häberlein, Häberlein & Mauerer AG | Stephan Hampe, COACHAMP | Till Harter, 103 Bar GmbH & Co. KG | Helmut Hartung, proMedia Verlag | Cornelia Horsch, Internationales Design Zentrum Berlin e. V. | Rupert Höß, clubcommission Berlin Verband der Berliner Club-, Party- und Kulturereignis -veranstalter e. V. | Caroline Angela Huder, Heimathafen Neukölln | Martin Hüppe, Cornelsen Verlag GmbH | Kristian Jarmuschek, Galerie Jarmuschek & Partner | Silvia Kadolsky, Internationale Modeschule ESMOD Deutschland Berlin | 63

Gerald Archangeli
Versicherungsbüro Archangeli e. K.

Kristina Fuhrmann, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG | Roswitha Janecke, STRATO AG | Martin Stöckmann, Siemens AG | Gerhard Stolz, Hornbach Baumarkt AG | Heike Traut, Swissôtel Stellvertreter Arbeitgeber Robert Gschwendtner, Allianz Deutschland AG | Susanne Krusch, Karstadt Kurfürstendamm | Uwe Nickelmann, AERTICKET AG | Luisa Urbschat, Robert Lindner GmbH & Co. KG | Peter Zetzsche, Zapf Umzüge AG Beauftragte der Arbeitnehmer Vorsitzende/ stellv. Vorsitzende DGB

Stellvertretender Vorsitzender Daniel-Jan Girl, DGMK Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme mbH Jana Bunzel, Bunzel und Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH | Karsten Denz, Finanz- und Vermögensberatung | Wolfgang Gruhn, Erwin Gruhn Immobilien | Christoph Huhn, Bücherkabinett Handels GmbH Beratungsthemen: yy Beitragsveranlagung von Großunternehmen yy Senkung von Grundbeiträgen und Umlage yy Forderungsverfolgung bei Insolvenzfällen yy Entscheidung über Erlassanträge und Widersprüche

Christin Richter

Hivzi Kalayci, IG Bau | Axel Klos, ver.di | Gabriele Lips, ver.di | Jens Prietzel, IG Metall | Michael Schafferdt, GEW Stellvertreter Arbeitnehmer Vanessa Aissen, IG BCE | Nina Egloff, ver.di | Dirk Kuske, IG Bau | Rosemarie Pomian, GEW | Beate Rudolph, IG Metall | Ursula Schäfer, DGB Beauftragte Lehrer an Schulen Rainer Arnold, OSZ TIEM | Bernhard Bleiber, OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik (ausgeschieden im Juni 2010) | Eckehart Heidrich, OSZ Handel II | Angela Hesse, SenBWF |

Ehrenamt | Ausschüsse

Ares Kalandides, Inpolis UCE GmbH | Alexander Kölpin, Berlin Partner GmbH | Dr. Beatrice Kramm, POLYPHON Filmund Fernsehgesellschaft mbH | Olaf Kretschmar, Berlin Music Commission eG | Hans Kuchenreuther, tv.berlin | Sebastian Peichl, WUNDERBLOCK GmbH | Andrea Peters, media.net berlinbrandenburg e. V. | Tobias Phleps, MetaDesign AG | Andor Poll, FT Wild Kommunikations GmbH | Cerry Reiche, Forum Event Management GmbH | Tim Konstantin Renner, Motor Entertainment GmbH | Robert Rischke, Tip Verlag GmbH & Co. KG | Anja Rosendahl, Rosendahl Berlin | Monika Rübsamen, Motor FM | Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Institute of Electronic Business e. V. | Oliver Schwarz, TRIBAX GmbH | Mayouri Sengchanh, Exalis GmbH | Nicole SrockStanley, dan pearlman markenarchitektur GmbH | Jörg Suermann, DMY Berlin GmbH & Co. KG | Werner Tammen, Landesverband Berliner Galerien e. V. | Hans-Peter Urban, Studio Hamburg Berlin Brandenburg GmbH | Dr. jur. Benedikt Wemmer, Rechtsanwaltskanzlei Wemmer | Sandra Witzger, Trend Point Marketing GmbH | Alexander Sascha Wolf, DeutschlandGroup Beratungsthemen:	 yy Upplevelsindustrin - Förderung Kreativwirtschaft in Skandinavien	 yy Berlin Partner mit neuem Unternehmensservice	 yy Eine Erfolgsstory - DMY International Design Festival	 yy Quo Vadis Berlin Music Week?	 yy Brauchen wir einen Clustermanager? Diskussion mit Dr. Volker Hassemer	 yy Die Situation der Berliner Kreativwirtschaft - Gespräch mit Thomas Heilmann (CDU)	 yy Entwicklung eines Positionspapiers zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Kreativwirtschaft	 64

Gesundheitswirtschaft
Vorsitzender

Michael Norbert Hapka
Aspria Berlin GmbH

Stellvertretender Vorsitzender Peter Straub, Landesbank Berlin AG Dr. Friedrich-Joachim Baartz, Chronos Vision GmbH | Dr. Malte Leonardo Bahner, mivenion GmbH | Dr. Kai Uwe Bindseil, BioTOP Berlin-Brandenburg | Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns, Alpheios GmbH | Brigitte Buchin, Apotheke am Wittenbergplatz | Jana Bunzel, Bunzel und Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH | Prof. Dr. Dr. Christian Dierks, Dierks + Bohle Rechtsanwälte | Dr. Thorsten Dolla, Sportmedizinisches Institut SIBerlin GmbH | Dr. Franz-Gerhard Dormann, Gesundheitsstadt Berlin GmbH | Dr. Harry Düngel, Seniorenresidenzen Bürgerpark GmbH | Susanne Eble, BERLIN-CHEMIE AG | Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Unfallkrankenhaus Berlin Holding GmbH | Anke Elferich, RENAFAN GmbH | Thomas Geppert, B. Braun Melsungen AG | Peter Guenter, SanofiAventis Deutschland GmbH | Dr. Harald Hasselmann, Bayer Schering Pharma AG | Prof. Dr. Bertram Häussler, IGES Institut GmbH | Alexander Hildebrand, LINDEN LEAVES Europe GmbH | Dr. Mercedes Hillen, Überleben – Stiftung für Folteropfer | Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH | Wolf Dieter Kelch, Funk Health Care Consulting GmbH | Dr. Sven Klußmann, Noxxon Pharma AG | KarlHeinz Knüfermann, Debeka Landesgeschäftsstelle Berlin | Gerlinde König, AOK Berlin-Brandenburg | Dr. Helmut Kunze, TSB Medici | Monika Lenk, ReVitan Immobilien GmbH / business service

agentur | Peter Marx, Pfizer Deutschland GmbH | Mehran Moazami-Goudarzi, Deutsches Herzzentrum Berlin | Ursula Mootz, Nanz medico GmbH & Co. KG ZAR Berlin | Harald Mylord, HealthCapital Berlin Brandenburg | Günter Pätz, CELARES GmbH | Jörg Reschke, HELIOS Kliniken GmbH | Jürgen Retzlaff, Gegenbauer Health Care Services Beteiligungs GmbH | Karmen Savor, centromed Berlin-Spandau Betriebs GmbH & Co. KG | Dr. Ulrich Scheller, BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch | Matthias Scheller, Charité - Universitätsmedizin Berlin | Holger Steudemann, Agentur WOK GmbH | Udo Tegtmeyer, BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG | Dr. Elmar Waldschmitt, BIG direkt gesund | Dr. Hanns-Cord Walter, Klosterfrau Berlin GmbH | Christof Weddemann, Allianz Deutschland AG | Hartmut Welke, Pneumatik Berlin GmbH PTM | Peter Paul Wiest, W.O.M. World of Medicine AG Beratungsthemen: yy Aus- und Fortbildung Fachkräftesicherung yy Metropole und Gesundheitstourismus yy Bündelung der Akteure yy Schaffung von Transparenz und bessere Vernetzung yy Außendarstellung der Berliner Gesundheitswirtschaft yy Innovative Konzepte für die Gesundheitsversorgung in Berlin

Handel
Vorsitzende

Martina Tittel
tittelconsulting

Wilfried Ternirsen, Wilfried Ternirsen Mode GmbH | Uwe Timm, TIMM RETAIL Services + Property Advisers | Tobias Tuchlenski, Kaiser‘s Tengelmann GmbH | Albert Türklitz, Möbel-Hübner Einrichtungshaus GmbH | Horst Wittstock, Wittstock-Schuh GmbH Beratungsthemen: yy Resolution und Neufassung Berliner Ladenöffnungsgesetz yy Festgesetzte verkaufsoffene Sonntage yy Branchenwörterbuch Handel yy Arbeitskreis Handel und Tourismus yy Arbeitskreis Geschäftsstraßen­ initiativen yy Wirtschaftsfaktor Tourismus yy Großflächiger Einzelhandel (StEP Zentren) yy Hygiene-Smileys für Supermärkte yy Logistische Lösung bei der Kaiser´s Tengelmann AG yy Zukunftsmarkt Biobranche yy Förderprogramm „Aktive Zentren“ yy Umweltzone Stufe 2 yy Einzelhandelslogistiker Berichte: yy Geschäftsstraßenforum yy Energieeffizienzveranstaltung yy Handelstag Berlin-Brandenburg yy Juryentscheidung im Wettbewerb MittendrIn Berlin yy Aktuelles aus den IHK-Bezirken Berlin und Brandenburg

Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau
Vorsitzender

Matthias Klussmann
Cenda Invest AG

Stellvertretender Vorsitzender Dieter Krauß, Fruchthof Berlin Verwaltungsgenossenschaft eG Hüseyin Akin, GSM Import-Export GmbH | Alexander Boether, BOETHER Realty Partner GmbH | Harald Boll, ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG | Nils Busch-Petersen, Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. | Hans W. Coenen, Mode-Center-Berlin Management-Verwaltungs GmbH | Winfried Damerius, Blumen-Damerius GmbH | Oliver Distel, Kaufland Stiftung & Co. KG „Havel-Park“ | Horst Faber, Nordpunkt Konsumgütervertriebs GmbH | Clemens Hackmann, Deutsche Post AG | Christoph Huhn, Bücherkabinett Handels GmbH | Andreas Karsdorf, JELIKA GmbH | Dagmar Knörrchen-Mahraun, Uhland-Apotheke | Andreas Kogge, Kemper‘s Berlin GmbH | Klaus Kosakowski, Alkos Grundstücksgesellschaft mbH | Andreas Kroll, Görtz GmbH | Heinz-Michael Kropp, H. u. M. Kropp GmbH | Michael Lindner, Robert Lindner GmbH & Co. KG | Michael Marquardt, Steglitz-Apotheke | Birgit Marson, Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb Nordost (CDH) e. V. | Bernd Muchow (Wiederaufnahme im August 2010), Neukölln Arcaden | Heiko Naß, Lidl Dienstleistungs GmbH & Co. KG | Eckhard Paetz, MEP Electronics | Roman Rahaus, Atlantis Wohnbedarf-Vertriebs GmbH | Hans-Ulrich Schlender, Otto Reichelt GmbH | Bernd Singalla, Metro Cash & Carry Deutschland GmbH | Detlef Steffens, Kaufhof Warenhaus AG |

Stellvertretender Vorsitzender Christoph Meyer, BNP Paribas Real Estate GmbH Ralf Behn, HOCHTIEF Construction AG | Frank Bielka, DEGEWO AG | Torsten Birlem, K.O.O.P. Beteiligungs- und Anlagegesellschaft mbH | Henry Blaschke, Berliner Wasserbetriebe (nachgerückt im September 2010) | Alexander Boether, BOETHER RealtyPartner GmbH | Lutz Bottin | Dr. Michael Burrack, Kanzlei Hülsen Michael Hauschke | Helmut Claus, Claus GmbH | Hugo Daiber, Daimler Real Estate GmbH | Heinz-Jürgen Dräger | Jörg Dresdner, EVM Berlin Erbbauverein Moabit eG | Roland Engels, Gegenbauer Holding SA & Co. KG (nachgerückt im September 2010) | Dr. Klaus Freier, Minol Meßtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG | Dr. Kaspar-Dietrich Freymuth, Arnold Kuthe Baugesellschaft mbH & Co. KG | Rosemarie Füsgen, Füsgen Immobilien | Michael Gutzeit, REALUS Immobilienentwicklungs GmbH | Otto Haas, Siemens AG | Dr. Bernhard Haaß, Probandt & Partner Rechtsanwälte und Notare | Torsten Hannusch, GIG Technologie & Gebäudemanagement | Thomas Hasucha, Alba Consulting GmbH | Dipl.-Vw. und Rechtsanwalt Kay-Uwe Hillmann, HHKW Rechtsanwälte Hellwig-Hillmann-Klotz-Wolff | Silke Kaden, Deutsche Lufthansa AG | Jörg Kägebein, WIBAG Wirtschaftsberatungsund Immobilienbetreuungs-GmbH | Frank-Holger Kämpf, Vattenfall Europe Berlin AG & Co. KG | Fred-Axel Kapella, 65

Ehrenamt | Ausschüsse

Kapella Baustoffe GmbH | Hans-Jürgen Klemm, Prof. Dr. Helmut & Dr. h. c. Hannelore Greve - Alster City | Andreas Krüger, THV Versicherungsmakler GmbH (verstorben 2010) | Rudolf Kujath, SOPHIA Berlin GmbH | Jörg Robert Lammersen, TLG Immobilien GmbH | Holger Lippmann, Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG | Sebastian Luding, King Sturge GmbH | Wolfgang Nagel, Wirtschafts- und Unternehmensberatung Nagel KG | Rolf Piegsa, Berliner Wasserbetriebe (ausgeschieden im Mai 2010) | Ursula Pliete, Bundesbahnvermögen (BEV) | Rupert Reinhardt, Reinhardt Real Estate | Prof. Dr. Rudolf Schäfer, Technische Universität Berlin Fachgebiet Baurecht und Bauverwaltungslehre | Mike Schaub, Investitionsbank Berlin | Christoph Schilling, Galeria Kaufhof | Christine Seiler, Funk Gruppe GmbH Versicherungsmakler | Birgit Steindorf, Berlin Partner GmbH | Rainer Tepasse, DEGAS mbH-ATD GmbH | René Wetzel, WEPACON GmbH (nachgerückt im März 2010) | Harriet Wollenberg, JUWO Immobilien (nachgerückt im März 2010) | Frank Wunderlich, KfW Bankengruppe Niederlassung Berlin | Dr. Süleyman Yüksel, Bateg Ingenieurbau GmbH Beratungsthemen: yy Chancen und Probleme der Berliner Immobilienmakler yy Sicherung von Gewerbe- und Industrieflächen in einem gemeinsamen Stadtentwicklungsplan yy zukünftige Entwicklung der historischen Mitte Berlins yy Berlin im Lichte der Verkehrsplanung der Europäischen Union yy „E-Straße“ – der neue Service der Berliner Leitungsbetriebe yy Profilierung und Vermarktung der Berliner Industrie- und Gewerbegebiete yy Zentren-Initiative MittendrIn-Berlin yy Projekte der Berliner Stadtentwicklung 66

(Stand und Umsetzung der Konjunkturprogramme, Weiterbau der A100, Planungsstand zur ÖPNV-Verbindung des Flughafens BBI, Stadtentwicklungsplan Verkehr 2025, Entwicklung City West, Nachnutzung des Flughafens Tegel, Betriebsverordnung für Sonderbauten, Leitsysteme zur Organisation des Reisebusbesucherverkehrs) yy Berliner Klimaschutzgesetz yy Arbeitskreis Städtebauförderung und Bauordnungsrecht yy Arbeitskreis Bauleitplanung

Innovation, Technologie und Industrie
Vorsitzender

Uwe Ahrens
NTS Energie- und Transportsysteme GmbH

Stellvertretender Vorsitzender Mathis Kuchejda, Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co. Frank Becker, Salzenbrodt GmbH & Co. KG | Dr. Klaus Brüggemann, Verband der TÜV e. V. | Dr. Frank Büchner, Siemens AG | Dr. Andreas Budde, ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e. V., Landesstelle Berlin | Martin Dolling, Wagemann & Partner - New Consulting GmbH | Thomas Dreusicke, INDIA Tastenfabrik Berlin Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Baugrupppen | Gregor Feige, Trend Point Marketing GmbH | Sven-René Friedel, Berlin Heart GmbH | Norbert Geyer, Geyer-Gruppe Industrieholding GmbH | Walter Gibas, Gibas Consulting, Controlling und mehr | Jörgen Golz, golz + friends Event Sponsoring PR GmbH | Wilfried Götze, PSI AG für Produkte und

Systeme der Informationstechnologie | Torsten Hannusch, GIG GmbH | Roland Heß, Werkstatt für Innovation | Stephan Hoffmann, Investitionsbank Berlin | Rainer Ihde, Ihde & Partner Rechtsanwälte | Michael Jänichen, Landesbank Berlin | Rainer G. Jahn, RGJ-Projekte | Burkhard Jung, CMS Societät für Unternehmensberatung AG | Voker Keddig, FUSS-EMV Ing. Max Fuss GmbH & Co. KG | Wolf Kempert, UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung mbH | Dr. Hans-Jörg Kilian, Berlin-Chemie AG | Dieter Klapproth, AI Neue Software-Anwendung UG | Dr.-Ing. Adolf Kopp, TSB Innovationsagentur Berlin GmbH | Dr. Matthias Krug, Knorr-Bremse Berlin, Zweigniederlassung der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH | Thomas Leitert, TimeKontor AG | Johannes Nill, AVM Computersysteme Vertriebs GmbH & Co. KG | Reinhard Pätz, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) Landesverband Nordost | Manfred Plötz, SHF Communication Technologies AG | Rémi Redley, Goossens-Redley Unternehmensberater BDU | Dr. Stefan Romberg, PUK-WERKE KG | Regina Seidel, Seidel Consulting GmbH & Co. KG | Dr. Florian Seiff, InnovationsZentrum Berlin Management GmbH | Dr. Peter Strunk, WISTA-Management GmbH | Prof. Dr. Reinhard Thümer, Technische Fachhochschule Berlin (TFH) | Prof. Dr. Günther Tränkle, FerdinandBraun-Institut für Höchstfrequenztechnik Berlin | Christoph von Waldow, GERB Schwingungsisolierungen GmbH & Co. KG | Thomas Waschke, Daimler AG | Klaus Wehmeyer, Heitec AG Niederlassung Berlin | Jürgen Werner, Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG | Dr. Oliver Weinmann, Vattenfall Europe AG | Dr. Werner Wilke, VDI / VDE Innovation + Technik GmbH | Kai Winnig, AIS Automations- und Informationssystem

GmbH | Dr. Heiko Zachariae, IKB Deutsche Industriebank AG Beratungsthemen: yy Entwicklung und Umsetzung des Masterplans Industriestadt Berlin 2010 yy Gründung einer Adhoc AG Industrie yy Erstellung eines Thesenpapiers zur Industriepolitik yy Sicherung von Industrieflächen: neuer Stadtentwicklungsplan Gewerbe und Industrie yy Fachkräftesicherung: Hochschulabsolventen und Berliner Industrie

Werner F. J. Schmitt, King´s Teagarden 25+ GmbH | Dipl.-Kfm. Andreas Schreiner, tietz + schreiner unternehmensberatung gmbh | Dr. Joachim E. Wander, President & CEO Wander U.S.A. Inc. | Frank Weber, Biq GmbH

Steuern und Finanzen
Vorsitzender

Alfred Mergen
Vattenfall Europe AG

sellschaft Steuerberatungsgesellschaft | Michael Schulz, Steuerberater | Frank Steenbock, Bombardier Transportation GmbH | Uwe Stoek, Deutsche Bahn AG | Sigrid Strauß, Gegenbauer Property Services GmbH | Dieter Vesper | Joachim C. Viebig, Gegenbauer Holding SA & Co. KG | Brigitte Weichhaus, TOTAL Deutschland GmbH | Thomas Winkler, Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft | Thomas Andrew Zenner, Weberbank Actiengesellschaft | Daniel Ziska, GPC Tax Unternehmerberatung AG Steuerberatungsgesellschaft Beratungsthemen: yy Gemeindefinanzreform yy Jahressteuergesetz 2010 yy Einkommensteuerreform, insb. Reform des Tarifsystems yy Umsatzsteuerreform yy Einführung einer elektronischen Bilanz yy zeitnahe Betriebsprüfung yy Entwicklung eines Kooperations­ projekts mit der Berliner Finanz­ verwaltung yy Grundsteuerreform

Schlichtung
Zur Beilegung wettbewerbsrechtlicher Streitigkeiten - gemäß § 15 Abs. 11 UWG. Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Bächstädt, Rating & Risk Consulting GmbH | Bernd Becker, Borst & Muschiol GmbH & Co. KG | Gabriele Büttner, MB Finanzberatung GmbH | Marcus A. Eisenhut, bess AG | Matthias Frangenheim, Carl Evers oHG | Matthias Frankenstein, MercedölFeuerungsbau GmbH | Peter German, rjtraining + beratung Berlin GmbH | Peter Gottberg, Brandenburger Nahrungsmittel Produktions- u. Grundstücksverwaltungsges. mbH | Hans-Joachim Gruhlich, KfzWerkstatt Gruhlich | Dipl.-Bw. Jürgen Hartmann, Personal- und Unternehmensberatung für das Baugewerbe und Personaldienste | Willi Jänsch, WJF – Willi Jänsch Finanzdienstleistung | Dipl.-Ing. Dipl.-Inform. Dieter Klapproth, Ains A-Systemhaus GmbH | Frank Lehmann, GOOD 42. IT-Solutions GmbH | Karsten Liedtke, Carfix GmbH | Jürgen Löffler, Ed. Züblin AG | Klaus Lumbeck, R. Abel + Sohn GmbH | Dipl.-Ing. Björn Menyes, Raum und Boden | Michael Rathmann, Rathmann-S.H.K | Dr. Hans-Jürgen Riese, Dr. Riese Unternehmensgruppe |

Stellvertretende Vorsitzende Ute Witt, Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dr. Stefan Busch, Salans LLP | Claudia Cassel, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG | Markus Deupmann, Dussmann AG & Co. KG | Rita Hilgers, SOLON SE | Jochen Hundsdoerfer, Freie Universität Berlin | Michael Jacobsen, Steuerberater | Franziska Jäschke, AHORN AG | Andrea Jajk, Pfizer Deutschland GmbH | Stefan Kiesewalter, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Roland Kleemann, Steuerberaterkammer Berlin | Heiner Krügel, Landesbank Berlin Holding AG | Thorsten Langer, ArcelorMittal Berlin Holding GmbH | Nikolaus Ley, Ley Jesch Racky Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Mike Lissok, Hildebrandt & Bartsch GmbH & Co. KG | Alfred Maus, BIOTRONIK SE & Co. KG | Andreas Mertke, Berliner Volksbank eG | Tilmann Michaletz, Cornelsen Verlag GmbH | Dorit Müller, ALBA Management GmbH | Anja Olsok, Bitkom Servicegesellschaft mbH | Christian Alexander Pech, Investitionsbank Berlin | Lars Salzmann, Bayer Schering Pharma AG | Bernd Schult, RÖVERBRÖNNER Wirtschaftsprüfungsge-

67

Ehrenamt | Ausschüsse

Tourismus
Vorsitzender

Hans-Jörg Schulze
BBS Berliner Bären Stadtrundfahrt GmbH Stellvertretende Vorsitzende Christina Aue, TV-Turm Alexanderplatz Gastronomiegesellschaft mbH Dr. Jacek P. Barelkowski, Reisebüro DARPOL GmbH | Martha Barón, Bombardier Transportation GmbH | Michael Becker, Fides Reisen GmbH & Co. KG | Gerhard Buchholz, BTM GmbH | Dr. Martin Buck, KompetenzCenter Travel & Logistics Messe Berlin GmbH | Dr. Till Bunse, Berliner Flughäfen | Peter Dannenberg, Haus Dannenberg Hotel am See | Egon Dobat, Air Travel Service (ATS) GmbH | Hans Eilers, Savoy Berlin | Till F. Esser, NH Hotel Berlin-Friedrichstraße | Lutz Freise, Reederei Riedel GmbH | Christian E. Fürstenwerth, SportMedienMarketing Fürstenwerth | Daniel-Jan Girl, DGMK Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme mbH | Michael Gräfe, BEROLINA Reisen Gräfe KG | Burkhard Grunzke, Best Western Kanthotel Berlin | Manfred Günther, MetraTaxen-Betrieb GmbH | Paul M. Häring, Köpenicker Bürgerbräu GmbH | Otto Hauptmann, Hotel Pension Kastanienhof Hauptmann oHG | Martin Herden, Herden Studienreisen Berlin GmbH | Sascha Janzen, Anschutz Entertainment Group Development GmbH | Gerrit Jessen, MCI Berlin Office | Joachim Kießling, DB Vertrieb GmbH | Katrin Knapp, AIR BERLIN PLC & CO Luftverkehrs KG (ausgeschieden im November 2010) | Oliver Kranz, ibis Hotel Berlin-Neukölln | Arne Krasting, Zeitreisen Erlebnisagentur | Peter Krawczack, Unternehmensberater für Luft- und Reiseverkehr | Mechtild 68

Kronenberg, Staatliche Museen zu Berlin | Kurt Lehrke | Thomas Lengfelder, Hotel- und Gaststättenverband Berlin e. V. | Emil Lindemann, Fjord Hotel Berlin | Andreas Peter, Bizair Fluggesellschaft mbH | Bärbel Petersen, Kulturmanagement-Berlin | Sigrid Pokorny-Peters, Verband der Berliner Stadtführer Berlin Guide e. V. | Wolfgang Raffler, Raffler Berlin Tours-Incomingbüro | Klaus-Dieter Richter, Restaurant Kolk | Monika Rink, Hotel Kolumbus | Hans-Henning Romberg, Unternehmensberater für Luftfahrt | Franca Schäfer, Hotel Air in Berlin GmbH | Jörg Schaube, Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH | Jan W. Schwarz, Hotel Domicil Berlin | Sebastian Stietzel, TIXOO AG (nachgerückt im März 2010) | Markus Tschauder, Deutsche Post AG | Miriam Velagic, Hotel Concorde Berlin | Hermann Waldner, Taxi Funk Berlin TZB GmbH | Thomas Wieland, Metro Cash & Carry GmbH | Dr. Pascal Zampa, Deli‘s F & B Gesellschaft für creatives Catering GmbH (ausgeschieden im Juni 2010) | Jörg Zintgraf, StattReisen Berlin GmbH | Dr. WolfDieter Zumpfort, TUI AG-Büro Berlin Beratungsthemen: yy Neues Tourismuskonzept für Berlin yy Service im Berliner Tourismus yy Lebensmittelüberwachung bundesweit und in Berlin (Smiley, Grüner Berliner Bär) yy Ausbau der A100 yy Anbindung Flughafen Berlin-Brandenburg yy Qualitätsoffensive am Flughafen Berlin-Brandenburg yy Zweiter Omnibus-Bahnhof in Berlin yy Messestandort Berlin und Zukunft des ICC yy Berliner CityTax und Flugsteuer yy Modell zu Rundfunkgebühren ab 2012

Umwelt und Energie
Vorsitzender

Wolfram Nieradzik

Funk Gruppe GmbH

Stellvertretender Vorsitzender Dr. Michael Adam, Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH Karoline Beck, IWG Isolier Wendt GmbH | Frank Becker, Collonil Salzenbrodt GmbH & Co. KG | Maritta Bergner, Berliner Wasserbetriebe | Wolfgang Blümel, Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost | Christoph Bock, Econitor GmbH | Dr. Guido Bruch, Gasag Berliner Gaswerke AG | Helmut Büchter, Siemens AG | Dr. Harry Düngel, Seniorenresidenzen Bürgerpark GmbH | Jean-Pierre Duquenoy, Fritz Pennecke Söhne OHG | Roland Engels, Gegenbauer Holding SA GmbH & Co. KG | Stefan Engels, Daimler AG Vertriebsorganisation Deutschland | Andreas Foidl, Berliner Großmarkt GmbH | Dr. Corinna FrankeWöller, ALBA Management GmbH | Matthias Frankenstein, Mercedöl-Feuerungsbau GmbH | Jörg Franzen, Gesobau AG | Dr. Bernhard Gabel, ArcelorMittal Berlin Holding GmbH | Axel Gericke, Landwirtschaftsbetrieb Axel Gericke | Prof. Dr. Anja Grothe, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Fachbereich Umweltmanagement | Detlev Hartmann, ENERTRAG Structured Finance AG, Niederlassung Berlin | Ralf Hillenberg, IPB.B Ingenieurbüro für Projektentwicklung und Baubetreuung GmbH | Dr. Dieter Hübl, Bayer-Schering Pharma AG | Christoph F. Jugel, Econitor GmbH | Dr. Stefan Kobes, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Stefan Köhn, Bayerische Motoren Werke AG | Dr. Jan Uwe Lieback, GUT Certifizierungsgesell-

schaft für Managementsysteme mbH, Umweltgutachter | Walter Lindemann, Deutsche Post AG | Frank Marczinek, TVF ALTWERT GmbH | Nicolas Meißner, SORAT Hotel-Verwaltungs GmbH | Dr. Ingeborg Pagenkopf, Abfalltrennprozesse Dr. I. Pagenkopf | Hans-Jürgen Pluta, Pluta Gartenbau GmbH | Jürgen Prange, Fehr Umwelt Ost GmbH | Markus Püsch, Viessmann Werke Berlin GmbH & Co. | Siegfried Rehberg, Verband BerlinBrandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. | Gerd Rieger, IBM Deutschland Network Development GmbH | Gerhard Rockermeier, Allianz Deutschland AG | Dr. Andreas Schnauß, Vattenfall Europe Berlin AG & Co. KG | Dennis Schulze, MeteoGroup Deutschland GmbH | Hendrik Senkel, cyberway GmbH | Kurt Stock, DEK Deutsche Extrakt Kaffee GmbH | Ralf Swierczyna, DIN Deutsches Institut für Normung e. V. | Gabriele Thöne, Zoologischer Garten Berlin AG | Andreas Thürmer, Berliner Stadtreinigungsbetriebe | Hans-Georg Weber, BerlinerKindl-Schultheiss-Brauerei GmbH | Lutz Wedegärtner, REMONDIS GmbH & Co. KG, Niederlassung Berlin | Sebastian Wicke, Weller Immobilien GmbH & Co. KG | Matthias Zipser, Becker & Kries Immobilienmanagement GmbH & Co. KG | Dr. Christoph Zschocke, Ökotec Management GmbH Beratungsthemen: yy Berlin – Bausteine auf dem Weg zu einer Hauptstadt der „Green Economy“ yy Nachhaltigkeitspolitik in Rom – Strategien und Lösungsansätze in der italienischen Hauptstadt yy Diskussion „Nachhaltigkeit in der Energie- und Umweltpolitik als moralische Aufgabe – die Rolle der Kirche“ yy Berlin und Hamburg – zwei Wirtschaftsstandorte im Vergleich yy Innovative Antriebstechnologien:

Berlin und Hamburg als Modell­ regionen für Elektromobilität yy Klimaschutz in Unternehmen: Aktuelle Entwicklungen in Berlin und Hamburg

Verkehr
Vorsitzender

Olaf Bienek
Kunzendorf Spedition GmbH

Stellvertretender Vorsitzender Michael Eichen, Ursula Eichen Schnelltransporte Gerd Bretschneider, FuhrgewerbeInnung Berlin-Brandenburg e. V. | Detlef Bröcker, Niederbarnimer Eisenbahn AG | Eric Cock-Johnsen, Gebr. Hertling GmbH & Co. KG | Bernd Dörendahl, Innung des Berliner Taxigewerbes e. V. (ausgeschieden im November 2010) | Uwe Gawehn, Innung des Berliner Taxigewerbes e. V. (nachgerückt im Januar 2011) | Stefan Glieden, Kaufhof Warenhaus AG | Anke Harbs, Panalpina Welttransport GmbH | Benjamin Heese, Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (nachgerückt im Januar 2011) | Günter Heinze, RLS-Schnell Lieferdienst Nordost GmbH | Dr. Ilja Irmscher, GIVT – Gesellschaft für Innovative Verkehrs Technologien mbH | Alexander Kaczmarek, Deutsche Bahn AG MSB | Silke Kaden, Deutsche Lufthansa AG | Andreas Kassler, United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG | Osman Kaan Kiziltan, Kaan Business Consulting e. Kfm. | Renate Kloßek, Deutsche Binnenreederei AG | Gerd-Achim Krieger, Assmus + Krieger GmbH, Handelsvertretungen | Heidi Lehradt, Gates Truck Transportgesellschaft mbH | Bernhard Lemmé, Nenn Entsorgung GmbH & Co. KG | Sven Liewert, Rhenus Data Office

GmbH (nachgerückt im März 2010) | Klaus-Dieter Martens, Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e. V.  | Torsten Masser, Fehr Umwelt Ost GmbH (nachgerückt im Januar 2011) | Thomas Meißner, FAV - Forschungsund Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik Berlin | Jürgen Prange, Fehr Umwelt Ost GmbH, Berlin | Rina Richter, Krankentransport Gorris GmbH | Carsten Rutkowski, Schenker Deutschland AG | Dr. Gerhard Schmidt, SVG Straßenverkehrsgenossenschaft Berlin und Brandenburg eG | Karsten Schulze, HARU Reisen oHG Hans Rudek | Steffen Tschernoster, UTA Union Tank Eckstein GmbH & Co. KG Niederlassung Berlin | Dieter Voy, Spree Trans Getränke Logistik GmbH | Rainer Welz, Rainer Welz GmbH Güterkraftverkehr Beratungsthemen: yy Modernes Verkehrsmanagement für Berlin yy Verkehrsanbindung des neuen Flughafens BBI yy Fachkräftemangel und Fachkräfte­ sicherung in der Verkehrsbranche yy Liberalisierung des Fernlinienbus­ verkehrs – Chancen und Risiken yy Qualitätsoffensive am Flughafen Tegel yy Aktuelle Entwicklung zur Verkehrs­ infrastruktur in Berlin yy Branchenreport Verkehr und Mobilität yy Luftverkehrssteuer yy Ausweitung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen yy BBI Flugroutendiskussion yy Neue Rundfunkgebühren und Aus­ wirkungen auf die Unternehmen yy Entwicklung im Taxigewerbe hinsichtlich Qualitätssicherung und Bekämpfung der Schwarzarbeit

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Ehrenamt | Ausschüsse

Arbeitskreise | Arbeitsgruppen

Wirtschaftspolitik
Vorsitzender

Wolf-Herbert Weiffenbach
IKB Deutsche Industriebank AG Stellvertretender Vorsitzender Thomas Dreusicke, INDIA Tastenfabrik Berlin Thomas Dreusicke Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Baugruppen Dieu Hao Abitz, abitz.com GmbH | Dr. Ulrich Bachmann | Klaus F. Becher, Daimler Financial Services AG | Dr. Andreas Budde, ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V. | Prof. Michael C. Burda, HU Berlin | Michael Daum, Stadler Pankow GmbH | Gottfried Drescher, Metro Cash & Carry (ausgeschieden im August 2010) | Harald Eisenach, Deutsche Bank AG Filiale Berlin | Ulf Gedamke, Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG | Dr. Philipp Großmann, KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (nachberufen im Januar 2010) | René Gurka, Berlin Partner GmbH | Dr. Doris Habermann, KOMBI Consult GmbH | Manfred Hargarten, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG | Dr. Harald Hasselmann, Bayer Schering Pharma AG (ausgeschieden im Juni 2010) | Prof. Dr. Bertram Häussler, IGES Institut GmbH | Frank Hirling, Hirling Strategy & Finance | Dr. Heidrun Hogan, HOGAN Psychologische Unternehmensberatung & Personal Consulting | Dr. Dieter Hübl, Bayer Schering Pharma AG (nachberufen im Juni 2010) | Dr. Bärbel Iffert-Schmücker, Allianz Deutschland AG (nachberufen im März 2010) | Angela Kästner, actina-interchange AG | Alexandra Knauer, Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH | Thomas Kropp, Deutsche Lufthansa AG | Stefan Legel | Ulrich 70

Lingnau, Axel Springer AG (ausgeschieden im Mai 2010) | Arne Lingott, Handwerkskammer Berlin | Marcus Manz, DAT Germany GmbH (nachberufen im März 2010) | Volker Pesarese, KARSTADT Warenhaus GmbH | Klaus Pitschke, Vattenfall Europe AG (ausgeschieden im März 2010) | Olaf Reus, Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG | Silvia Rohrbeck, serviceline Personal-Management GmbH | Ulrich Schmitz, Thyssen Krupp AG | Karsten Schulze, Haru-Reisen OHG Hans Rudek | Carsten Sellschopf, Hochtief Projektentwicklung GmbH | Stefan Spieker, Fröbel Management GmbH | Olaf Stührk, COMMERZBANK Aktiengesellschaft (nachberufen im März 2010) | Klaus Tappe, Tappe Engineering Services GmbH Berlin | Oliver Triebel, McKinsey & Company, Inc. | Dr. Dieter Vesper | Dr. Matthias von BismarckOsten, Investitionsbank Berlin | Soeren Wendler, Versatel Ost GmbH | Dr. Gero Wiese, Solon SE für Solartechnik | Peter Wolf, T-Mobile Deutschland GmbH (nachberufen im Januar 2010) | Markus Wonka, ALSTOM Power Service GmbH (nachberufen im Juni 2010) Beratungsthemen: yy Aktuelle Konjunkturlage in Deutschland und Berlin yy Unternehmensservice / Bestandspflege yy Förderpolitik yy Fachkräftesicherung yy EU-Politik

Arbeitskreis Junge Unternehmen
Der Arbeitskreis junge Unternehmen ist eine Initiative der IHK Berlin, um mit jungen erfolgreichen Berliner Unternehmen in Dialog zu treten. Es geht darum zu erfahren, welche Bedürfnisse junge Unternehmen in Berlin haben, was deren Wünsche an die IHK Berlin sind und welche Ideen sie haben, um der Berliner Wirtschaft frischen Schwung zu geben. Vorsitzender

Arbeitsgruppe der Unternehmerinnen und Unternehmer ausländischer Herkunft
Die Arbeitsgruppe der Unternehmerinnen und Unternehmer ausländischer Herkunft hat sich im vergangenen Jahr zu drei Sitzungen getroffen. Schwerpunkt ihrer Arbeit war das Berliner Partizipationsund Integrationsgesetz, das 2010 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Die IHK Berlin hat diesen Prozess kritisch begleitet und die Pläne für das Gesetz mit Vertretern des Senatsbeauftragten für Integration und Migration und der Abgeordnetenhausfraktionen diskutiert. Unter dem Aspekt möglicher Wettbewerbsvorteile beschäftigte sich die Arbeitsgruppe auch mit Fragen interkultureller Kompetenz. Dieu Hao Abitz, abitz.com GmbH | Hakan Authman, Burger King Franchiserestaurant Sanzio Casadei & Hakan Authman GbR | Dr. Jacek P. Barelkowski, Reisebüro DARPOL | Ivan Beniy, Benny Travel | Bülent Bora, KOM Media & Marketing GmbH | Jakow Chaimow, Unel Vertriebs GmbH | Oksana Dobe, Accadia Translation | Boris Feldmann, Die Wochenzeitung „Russkaja Germanija/Russkij Berlin“ Reline Intermedien und Verlags GmbH | Ryszard Fuerst, finanz-concept | Yuan Gao, newtec GmbH | Adnan Görsoy, EMR Industrielle Zerspanungstechnik GmbH | Dr. Mazen Herata, Ingenieurbüro SIWAH-Plan | Sevki Karasu, MÜSIAD Berlin e. V. | Bahattin Kaya, Kaya Reisen - Touristik GmbH | Emre Kiraz, Ekcon Management Consultants GmbH | Aleksej Leunov, Gold Inn AG | Malgorzata Mertner, Übersetzungen D-PL Consulting in deutsch-polnischen Angelegenheiten | Neil Nadarajah, JET pak Hostel | Nihat Sorgec, BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH | Alina Winiarski, POLAND Germany Consult WINIARSKI | Hüseyin

Yilmaz, T.U.H. Türkische Unternehmen und Handwerker e. V. Berlin | Dr. Süleyman Yüksel, Bateg Ingenieurbau GmbH

Tobias Weber
City Clean GmbH & Co. KG

Daniel-Jan Girl, Gesellschafter DGMK Deutsche Gesellschaft für Kundenbindungssysteme mbH | Antje Meyer, Geschäftsführende Gesellschafterin orangeblue Public Relations GmbH | Gordian Overschmidt, Zendome GmbH | Dennis Schulze, Geschäftsführer MeteoGroup Deutschland GmbH | Sebastian Stietzel, TiXoo AG | Patrick Ulmer, Loveto Kommunikationsagentur

71

Kompetenzteam Mittelstand

Wirtschaftsjunioren

Wirtschaft erzielt ersten Erfolg bei Forderung nach Bürokratieabbau
Die befürchtete Unterversorgung der Wirtschaft mit Krediten für Betriebsmittel, Investitionen und Innovationen war Anfang des Jahres für das Kompetenzteam Mittelstand Anlass, sich aus erster Hand von Vertretern der Berliner Volksbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Investitionsbank Berlin über aktuelle Angebote und Geschäftsabläufe zu informieren. In dem Gespräch zeichnete sich bereits ab, dass eine flächendeckende Kreditklemme nicht eintreten wird. Zwar müssen Unternehmen – und auch Banken selbst – höhere Kreditanforderungen erfüllen, ausschlaggebend bleibt jedoch die zukunftssichere Ausrichtung des Geschäftsmodells. schriftlich Ausdruck verliehen und an Anhörungen im Berliner Abgeordnetenhaus teilgenommen hat, entschloss sich der Senat zu einer probeweisen auf drei Jahre begrenzten Einführung der Standardkostenmethode ab 2011. Mit diesem ersten Erfolg kann sich die Wirtschaft jedoch nicht zufrieden geben. Die Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses folgten Ende des Jahres der Einladung zum ersten Parlamentarischen Abend des Kompetenzteams Mittelstand.

Mehr Mitglieder und internationale Kontakte – Wirtschaftsjunioren in der Erfolgsspur
Die Wirtschaftsjunioren Berlin, das Netzwerk junger Unternehmerinnen und Unternehmer der Bundeshauptstadt, können für das Jahr 2010 eine sehr positive Bilanz ziehen. Es gelang, sich konstruktiv in die wirtschaftspolitische Meinungsbildung der Stadt einzubringen und das Profil der Organisation weiter zu schärfen. Wie attraktiv der Kreis der Wirtschaftsjunioren für junge Unternehmer geworden ist, zeigt auch die Mitgliederzahl. Diese wuchs um ein Viertel auf mehr als 200 an. Ausarbeitung ihrer Ideen, wie sich mit einem Startkapital von fünf Euro innerhalb von fünf Wochen ein Unternehmen gründen lässt.

Erstmals Förderung von Studenten
Mit der finanziellen Förderung junger Unternehmerinnen und Unternehmer sowie von Führungskräften betraten die Junioren Neuland. In Kooperation mit dem Institute of Management Berlin (IMB) der HWR wird jeweils ein Studierender im berufsbegleitenden Studiengang MBA Entrepreneurship mit einem Teilstipendium von insgesamt 6.450 Euro unterstützt. Die Kooperation wurde zunächst für drei Jahre geschlossen.

Internationales Netzwerk gestärkt
Einen großen Schritt voran machten die Wirtschaftsjunioren beim Knüpfen internationaler Netzwerke. So fuhren zahlreiche Mitglieder zur Europakonferenz junger Unternehmer nach Aarhus (Dänemark) und zur Weltkonferenz nach Osaka (Japan). Auf beiden Konferenzen nahmen Berliner Wirtschaftsjunioren an zahlreichen Workshops u. a. zu den Themen „Green Economy“ und „Internationale Vernetzung“ teil. Zudem folgten zahlreiche Gäste aus ganz Europa einer Einladung der Berliner Wirtschaftsjunioren zu einem dreitägigen Treffen unter dem Motto „beat of berlin“ in die deutsche Hauptstadt. Auf dem internationalen Sommerevent wurden ebenfalls Fragen der Nachhaltigkeit im Bereich der „Green Economy“ behandelt. So stellte ein Vertreter von Vattenfall Europe das E-Mobility-Projekt „MINI E Berlin“ vor. Außerdem diskutierten die Gäste bei einem Baustellenbesuch in Berlin-Schönefeld die Frage „BBI – ein grüner Flughafen?“.

Schlagkraft in der Wirtschaftsförderung erhöhen
Die Einführung des Unternehmensservices als Betreuungsangebot für in Berlin ansässige Unternehmen wurde vom Kompetenzteam Mittelstand mit Spannung erwartet und als Schritt zur Erhöhung von Effektivität und Transparenz in der Wirtschaftsförderung begrüßt. Einige Monate nach dem Start haben die Mitglieder des Kompetenzteams mit Bezirksvertretern aus Pankow und Reinickendorf erste Praxiserfahrungen ausgewertet. Die enge Verschränkung zwischen den Bezirken und der Berlin Partner GmbH wird von allen Beteiligten als Chance begriffen, den Unternehmen mit einem umfassenden Betreuungsangebot in allen Phasen der Unternehmensentwicklung zur Verfügung zu stehen. Das Kompetenzteam begleitet den Prozess weiter und bleibt auch 2011 Gesprächspartner der Bezirke.

Die Mitglieder des Kompetenzteams Mittelstand.

Kompetenzteam und Politik etablieren gemeinsamen Parlamentarischen Abend
Die Forderung nach wirtschaftsrelevantem Bürokratieabbau ist der Dauerbrenner im Arbeitsprogramm des Kompetenzteams. Seit Herbst 2009 liegen dem Senat die Ergebnisse aus dem Projekt zur Einführung der Standardkostenmethode in der Berliner Verwaltung vor. Die Wirtschaft hat sich unter Federführung des Kompetenzteams in den Prozess eingebracht und praxis­ orientierte Vorschläge zur Entlastung der Berliner Unternehmen von Bürokratie vorgelegt. Die Umsetzung der Ergebnisse wurde vom Senat zunächst nicht in Angriff genommen. Erst nachdem das Kompetenzteam seiner Forderung nach Umsetzung 72

Die Unternehmer des Kompetenzteams haben die Abgeordneten aufgerufen, von Anfang an für eine dauerhafte Einführung der Standardkostenmethode zu stimmen, da bereits ausreichend positive Erfahrungen im In- und Ausland vorliegen. Die Wirtschaft wird den Umsetzungsplan des Senats kritisch begleiten. Das zweite Thema des Parlamentarischen Abends beschäftigte sich mit der mangelhaften Ausbildungsfähigkeit von Schülern an der Schnittstelle zwischen Schule und Betrieb. Um hier einen Schritt voranzukommen, bietet die Wirtschaft an, sich mit wirtschaftsrelevanten Veranstaltungen an die Lehrer zu wenden, die ihr erworbenes Wissen in den Unterricht einbringen. Das Kompetenzteam hat bei den Abgeordneten um Unterstützung geworben, den Besuch dieser Veranstaltungen als Weiterbildung anerkennen zu lassen, um zusätzliche Anreize zur Teilnahme zu setzen. Der Parlamentarische Abend wird nun eine feste Größe im Arbeitsprogramm des Kompetenzteams.

Werbung für Unternehmertum
Mit der Kampagne IMMS „Ich mach` mich selbstständig“ führten Jungunternehmer zahlreiche Veranstaltungen an Berliner Schulen und Universitäten durch, um jungen Menschen eine Alternative zur abhängigen Beschäftigung für ihre berufliche Lebensplanung aufzuzeigen. Mit den eigenen Erfahrungen als Selbstständige gelang es, Schülern und Studenten ein positives Klima für Selbstständigkeit zu vermitteln. Außerdem begleiteten die Wirtschaftsjunioren erneut den Funpreneur-Wettbewerb der Gründungsinitiative Profund der FU Berlin. So gaben sie Studierenden Unterstützung bei der

Die Wirtschaftsjunioren ziehen 2010 eine positive Bilanz.

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IHK Vor Ort

SCHWEIN GEHABT?

IHK Berlin vor Ort aktiv
Nicht nur zentral, sondern auch in den Bezirken bietet die IHK Berlin ihren Mitgliedern engagierte Ansprechpartner. In jedem Bezirk stehen ein IHK-Mitarbeiter und ein ehrenamtlich engagierter Unternehmer bereit, um als „IHK-vor-Ort-Betreuer“ auf Veranstaltungen und Wirtschaftstagen im Bezirk, bei Unternehmensbesuchen oder auch am Telefon zu informieren und zu helfen. Die Initiative „IHK vor Ort“ sorgt so für direkte Kommunikation und hilft sofort, wenn für Unternehmen Schwierigkeiten auf lokaler Ebene entstehen. Der gute Draht zu den Bezirksämtern wurde 2010 noch kürzer mit dem Kooperationsvertrag zwischen der IHK Berlin und dem neuen Unternehmensservice der Berlin Partner GmbH. Unter dem Stichwort Bestandspflege haben die Wirtschaftsförderer der Bezirke Verstärkung durch die Berlin Partner GmbH bekommen. Die „IHK-vor-Ort-Betreuer“ ergänzen das Beratungsangebot und pflegen den regelmäßigen Austausch. Darüber hinaus boten 2010 „IHK vor Ort Veranstaltungen“ mit ganz verschiedenen Formaten den Unternehmen Gelegenheit, sich vor der eigenen Haustür aktuell zu informieren, politisch mitzudiskutieren und Kontakte auszubauen. Kiezgespräche boten den Unternehmen verschiedener Stadtteile in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Reinickendorf die Gelegenheit, in kleiner Runde über ihre lokale Situation zu diskutieren. Mit am Tisch waren regelmäßig die Bezirksbürgermeister sowie Wirtschaftsförderung, Arbeitsagentur und IBB Berlin. So konnten ganz verschiedene Problemstellungen in kleiner Runde direkt angesprochen und unbürokratische Lösungen gefunden werden. In Pankow informierten sich rund 100 Gewerbetreibende rechtzeitig über die inzwischen auch im Prenzlauer Berg eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Vor allem wichtig war, wann, wo und wie sie Betriebsvignetten beantragen konnten. In der von Dr. Ilja Irmscher moderierten Diskussion forderten sie den verantwortlichen Stadtrat zudem auf, den öffentlichen Parkraum nicht unnötig weiter einzuschränken. Wie Spandau vom Masterplan Industrie profitieren kann und welche Standortqualitäten der Bezirk bietet, diskutierten über 100 Unternehmer und Politiker vor Ort im Siemens-Technologiepark Berlin. Moderiert von IHK-Präsidiumsmitglied Karsten Schulze wurden ganz konkrete Fragestellungen, wie Bebauungspläne oder Fachkräftemangel analysiert. Dass Lichtenberg nicht nur gute Gewerbeflächen bietet, sondern auch Standort unternehmerischer Erfolgsgeschichten ist, bewies die Netzwerklounge im GSG-Gewerbepark Plauener Straße. Das dort mit über 60 Mitarbeitern produzierende Startup-Unternehmen Chocri präsentierte seinen Weg zum Erfolg und natürlich auch seine Produkte. Weil Energieeffizienz gerade für die Industrieunternehmen in Tempelhof-Schöneberg inzwischen ein Erfolgsfaktor ist, holte IHK vor Ort den IHK-Energieeffizienz-Coach zu einem Energieeffizienztag mit kostenlosen Betriebsberatungen in den Bezirk. Die Unternehmen erfuhren, wie, wo und mit wem sie in ihrem Betrieb ansetzen und Energie einsparen können, ein Angebot, das auch künftig für die Unternehmen vor Ort in den Bezirken bereit steht. Verlassen Sie sich bei Ihren Geschäften nicht nur auf Ihr Glück. Creditreform liefert Ihnen alle wichtigen Fakten zur Bonität Ihrer Firmen- und Privatkunden. Konkrete Informationen, die Ihre Kundenbeziehungen kalkulierbar machen. Mit Creditreform wissen Sie, woran Sie sind. Werden Sie Kunde und nutzen Sie unsere Leistungen: Wirtschaftsauskünfte. Forderungsmanagement / Inkasso / Factoring. Risikomanagement. Unternehmen Sie nichts ohne uns – vom Marketing bis zum Forderungsmanagement. Creditreform Gruppe.

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Ich bin eine Bildunterschrift

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Statistischer Anhang

1) IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin im Jahre 2010 

IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin im Jahre 20101)
nach Bezirken2)
50.000
Gesamt

nach Branchen
In das Handelsregister Kleingewerbeeingetragene treibende 4) Unternehmen
Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, anderweitig nicht genannt Grundstücks- und Wohnungswesen Einzelhandel, Reparatur von Gebrauchsgütern 2) Großhandel und Handelsvermittlung 2) Verarbeitendes Gewerbe 
3)

40.000
74.622 21.810 38.154 19.129 8.746 11.409 11.420 14.584 10.916 10.602 5.837 3.423 12.241 2.184 18.267 972 638 2.136 1.868 1.969 615 123 1.738 34 30
1) 2)

22.206 12.537 5.870 5.818 4.080 3.197 2.568 2.364 2.099 1.449 1.140 1.072 1.030 673 671 640 572 523 267 198 165 116 104 34 30

52.416 9.273 32.284 13.311 4.666 8.212 8.852 12.220 8.817 9.153 4.697 2.351 11.211 1.511 17.596 332 66 1.613 1.601 1.771 450 7 1.634 0 0

30.000 20.000 10.000 0
Friedrichshain-Kreuzberg Spandau Lichtenberg Treptow-Köpenick Neukölln Tempelhof-Schöneberg Pankow Reinickendorf Marzahn-Hellersdorf Steglitz-Zehlendorf Mitte Charlottenburg-Wilmersdorf 746 543 538 380 348 312 293 265 263 241

Datenverarbeitung und Datenbanken Kultur, Sport und Unterhaltung Gastgewerbe Verkehrsgewerbe Baugewerbe Kraftfahrzeughandel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, Tankstellen Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen Mit dem Kredit- und Versicherungsgewerbe verbundene Tätigkeiten Erziehung und Unterricht Sonstige Dienstleistungen Energie- und Wasserversorgung Forschung und Entwicklung Vermietung beweglicher Sachen ohne Bedienungspersonal Land- und Forstwirtschaft / Fischerei Sonstige Entsorgung Kreditgewerbe Nachrichtenübermittlung Bergbau, Gewinnung von Steinen und Erden Versicherungsgewerbe

Ausschließlich zweiter und weiterer Gewerbe bzw. unselbständiger Betriebsstätten A  ufgrund von Schwierigkeiten bei der Zuordnung zu den Bezirken ist die Summe der bezirklichen Mitglieder nicht identisch mit der Gesamtzahl der IHK-Mitglieder

Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

Die TOP 10 der Business-Communities1)
Gewerbetreibende insgesamt
Polen Türkei Bulgarien Vietnam Italien Russische Föderation Rumänien Österreich Lettland Vereinigtes Königreich
1) 2)

Summe
1) 2) 3) 4)

69.423

204.044

273.467

In das Handelsregister 2) eingetragene Unternehmen
Türkei Österreich Russische Föderation Israel Vereinigtes Königreich Dänemark und Faröer Italien Polen China Niederlande

Ausschließlich zweiter und weiterer Gewerbe bzw. unselbstständiger Betriebsstätten Ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und ohne Tankstellen Ohne Energie- und Wasserversorgung In dieser Gruppe gibt es größere Schwankungen; die angeführten Zahlen sind Stichtagsdaten.

7.393 6.725 2.448 1.820 1.418 1.330 1.223 1.217 1.183 905

Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

IHK-Mitgliedsunternehmen ausländischer Herkunft Im Handelsregister-Bereich ermittelt auf der Grundlage der Herkunft der Geschäftsführung

Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

76

77

Statistischer Anhang

1) IHK-Geschäftsklima-Indikator  Berlin
175 150 125 100 75 50 25 0
Jahresbeginn

1) Bruttoinlandsprodukt  der Bundesländer im 1. Halbjahr 2010

Veränderung gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 in Prozent (preisbereinigt)
6 5 4 3 2 1 2005
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn
2,1 2,8

3,1

2,8 2,1

Bayern

Mecklenburg-Vorpommern

Saarland

Thüringen

Niedersachsen

Baden-Württemberg

Deutschland

Nordrhein-Westfalen

Brandenburg

Sachsen

Bremen

Hamburg

Hessen

Sachsen-Anhalt

Industrie 200 175 150 125 100 75 50 25 0 2005
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn

Bauwirtschaft

Dienstleister

Gesamtindikator
Quelle: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, 08/2010

1) Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 

Veränderung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr in Prozent (preisbereinigt)
4 3 2 1
2006
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn 3,1 2,8 2,1

2007
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn

2008
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn

2009
Jahresmitte Herbst Jahresbeginn

2010
Jahresbeginn Jahresmitte Herbst

2011
Jahresbeginn

0 -1 -2 -3 -4 -5 2000 2001 2002 2003
Berlin

Gastgewerbe

Tourismus

Handel

Gesamtindikator

2004

2005

2006

2007

2008

2009 1. HJ. 2010

Deutschland

Brandenburg

1)

D  er Geschäftsklima-Indikator basiert auf den Einschätzungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Lage sowie ihren Erwartungen hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung. Quelle: IHK Berlin, Stand 02/2011 Quelle: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, 08/2010

78

Schleswig-Holstein

Rheinland-Pfalz

Jahresmitte

Jahresmitte

Jahresmitte

Jahresmitte

Jahresbeginn

Jahresbeginn

Jahresbeginn

Jahresbeginn

Jahresmitte

Herbst

Herbst

Herbst

Herbst

Herbst

Jahresbeginn

Berlin

2006

2007

2008

2009

2010

2011

0

79

Statistischer Anhang

1) Entwicklung der Arbeitslosenquoten 
20

Fluggastzahlen und Zahl der Flüge von und nach Berlin seit 2005
25.000.000
22.323.511 235.165

300.000

15
13,6

20.000.000

240.000

15.000.000 10
11,1

180.000

7,7

10.000.000

120.000

5 2000 2001 2002 2003 Berlin 2004 2005 Bund 2006 2007 2008 2009 2010

5.000.000

60.000

Brandenburg

0

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2005

2006

2007

2008

2009

2010

0

1) Berliner Arbeitsmarkt 2010 im Überblick 

Fluggäste
1) 2)

Flüge

Arbeitslose 231.485 Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent -2,3 Offene Stellen 32.405 Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent	-22,5 Arbeitslosenquote 2) 13,6

W  erte im Jahresdurchschnitt Arbeitslose in Prozent aller zivilen Erwerbspersonen

Quelle: Berliner Flughäfen, Stand: 02/2011

Quelle: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, 02/2011

Besucherzahlen und Übernachtungen in Berlin seit 2005
10.000.000
20.795.600

1) Arbeitslosenquoten  in Berlin nach Bezirken 2010
20
18,9

25.000.000

8.000.000

3.274.200

20.000.000

15 10 5
10,8 11,7 11,8 11,9 12,2 12,2 13,3 13,6

14,7

15,4

15,7

16,1

6.000.000

15.000.000

4.000.000
Friedrichshain-Kreuzberg Tempelhof-Schöneberg Treptow-Köpenick Berlin Gesamt Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Steglitz-Zehlendorf Charlottenburg-Wilmersdorf Reinickendorf Neukölln Pankow Spandau Mitte 5.777.200

10.000.000

0 2.000.000

5.000.000

0

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2005

2006

2007

2008

2009

2010

0

Besucher Inland
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, 01/2011

Besucher Ausland

Übernachtungen

1)

Werte im Jahresdurchschnitt und in Prozent aller zivilen Erwerbspersonen

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand: 02/2011

80

81

Statistischer Anhang

1) Die 10 stärksten gewerblichen Ausbildungsberufe 2010 
Zahl der Auszubildenden
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Fachinformatiker/-in Mechatroniker/-in Industriemechaniker/-in Elektroniker/-in Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien IT-System-Elektroniker/-in Fachkraft Veranstaltungstechnik Chemielaborant/-in Zerspanungsmechaniker/-in 955 833 795 760 477 340 283 233 227 209

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge1)
14.000
3.270 2.587 in Prozent 89 96 95 86 9.357 8.948 80 86 71 100 97 94

Zahl der Prüflinge
326 163 192 257 333 163 125 79 39 67

bestandene Prüfungen
absolut 290 157 183 221 267 140 89 79 38 63

12.000
3.025 2.771 3.149 3.094 3.176

2.721

10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0

2.266

2.889

9.807

9.953

9.267

9.379

8.798

10. Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Insgesamt
Gesamtzahl der gewerblich-technischen Berufe insgesamt darunter weiblich Anteil „TOP-TEN“ an gewerblich-technischen Berufen insgesamt in Prozent
1)

4.689
7.293 1.074 64

1.931
3.579 765 54

1.720
3.010 680 57

89
84 89

2000

2001

2002

2003

8.607

2004

2005

8.622

2006

2007

2008

2009

8.953

2010

Ohne Umschüler / -innen Quelle: IHK Berlin 

betriebliche Verträge

Sonderprogramme
1)

Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

bei der IHK Berlin

1) Die 10 stärksten kaufmännischen Ausbildungsberufe 2010 
Zahl der Auszubildenden
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Kaufmann/-frau im Einzelhandel Kaufmann/-frau für Bürokommunikation Koch/Köchin Hotelfachmann/-frau Verkäufer/in Bürokaufmann/-frau Restaurantfachmann/-frau Industriekaufmann/-frau Bankkaufmann/-frau 3.361 2.481 1.759 1.751 1.376 1.236 826 791 712 692 14.985 21.800 11.689 69

Teilnehmer an IHK-Weiterbildungsprüfungen in Berlin 2010
Zahl der Teilnehmer
Betriebswirt/in Fachwirt/in und Fachkaufmann/-frau Industriemeister/in Fachmeister/in Ausbildung der Ausbilder/in Sonstige Fortbildungsprüfungen 7 573 70 71 1.652 324

Zahl der Prüflinge
1.553 1.180 802 656 682 758 447 283 357 454 7.172 10.085 5.475 71

bestandene Prüfungen
absolut 1.421 998 640 647 548 649 379 270 339 387 6.278 8.867 4.859 71 in Prozent 92 85 80 99 80 86 85 95 95 85 88 88 89 Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

davon bestanden
5 493 61 57 1.493 230

Insgesamt

2.697

10. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Insgesamt Gesamtzahl der kaufmännischen und sonstigen Berufe insgesamt darunter weiblich Anteil „TOP-TEN“ an kaufmännischen und sonstigen Berufen insgesamt in Prozent
1)

Ohne Umschüler/ -innen

Quelle: IHK Berlin, Stand 12/2010

82

9.156

2.238

2.339

83

Bilder 2010

„Lufthansa steht zu Berlin“ – Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, im Januar.

Fahrrad-Frühling: Im März boten die Partner des Stadtvertrages Klimaschutz – IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin, DGB Berlin-Brandenburg und BUND Berlin – kostenlose Fahrradreparaturen an.

Für sein soziales Engagement wurde im Juni der Maler- und Lackierermeister Horst Scholl­ meyer aus Neukölln mit der Franz-von-Mendelssohn-Medaille der Berliner Wirtschaft geehrt.

Vodafone-Chef Friedrich Joussen, im September: „Regulierung von Märkten ist knallharte Industriepolitik“.

Wirtschaft Pro A100 – 20. April 2010.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers betonte im April die Gemeinsamkeiten von Berlin und Brandenburg.

Bundesminister Dirk Niebel warb im Oktober für unternehmerisches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Anlässlich des 20. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung blickte die IHK Berlin zurück und präsentierte eine Broschüre.

Frank Henkel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, forderte im April die Reindustrialisierung Berlins.

Die 11. Berliner Energietage im Mai boten den geeigneten Rahmen, um Fragen der Energieeffizienz und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren.

Im Oktober trafen sich rund 50 Stakeholder aus Wirtschaft und Wissenschaft zur „Zukunftswerkstatt Green Economy“.

„Karriere mit Lehre“ war das Motto der Feier für die besten Absolventen der Ausbildungs­ prüfungen und Weiterbildungsprüfungen des Jahres 2010.

84

85

Anschrift

Öffentliche Tiefgarage im Ludwig Erhard Haus

Industrie- und Handelskammer zu Berlin Fasanenstraße 85 10623 Berlin Telefon: (030) 31510-0 Telefax: (030) 31510-344 E-Mail: service@berlin.ihk.de Internet: www.ihk-berlin.de

Knesebeckstra ße Knesebeckstra ße

Ihr Weg zur IHK

Ca rm er str aß e

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Wielandstraß e

Steinplatz

Uhlandstraße

Fasanenstraß
str

e
aß e
Fas ane nst raß e

Joachimstale r Straße
Jeb ens st.ra ße

S-Bahn Zoologischer Garten S3, S5, S7, S75 U-Bahn Zoologischer Garten U2, U9 Kurfürstendamm U1, U9 Bus M45, M46, M49, X9, X10, X34, 100, 109, 110, 200, 204, 245, 249 Regionalverkehr Zoologischer Garten RE1, RE2, RE7, RB14

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Zoologischer Garten

Har den ber gpla tz

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 232

Büro der Hauptgeschäftsführung
Katja Steinbrück  279 stb@

Personal
Beate Bergmann  481 bg@

 230

 269

Standortpolitik
Geschäftsführer Christian Wiesenhütter  269 wie@

Starthilfe und Unternehmensförderung
Geschäftsführerin Sabine Gehrig  430 geh@

Innovation und Umwelt
Geschäftsführerin Dr. Marion Haß  476 hss@

Wirtschaftspolitik
Dr. Ralf Geruschkat  830 ger@

Unternehmensgründung, -führung, -nachfolge
Susanne Schmitt-Wollschläger  285 wol@

Umwelt und Energie
Henrik Vagt  433 vagt@

Infrastruktur und Stadtentwicklung
Jochen Brückmann

Sach- und Fachkundeprüfung
Sabine Gehrig

Innovation, Technologie und Wissenschaft
Dr. Petra König  283  453 bru@  430 geh@ koe@

GESCHÄFTSFELDER

Allgemeine Dienstleistungen Banken und Versicherungen
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Immobilien Verkehr
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Gesundheitswirtschaft

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BRANCHEN

Service Center: (030) 31510-0 Telefon: Bitte wählen Sie (030) 31510 ... und ergänzen Sie mit der angegebenen Durchwahl. E-Mail: Verwenden Sie das angegebene Namenskürzel und ergänzen Sie mit @berlin.ihk.de

Gro

lma

nst

raß

Goethestraße

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Savignyplatz

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ans

a tr.

ße

86
Niebuhrstra ße

Kontakt

Mommsenstra
Schlüterstraß e
Pestalozzistraß

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Savignyplatz

ße
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Bleibtreustraß e

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Ha rd en be

Ernst-Reuter-Platz

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Budapes ter Stra

Ta u

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en tzi en str aß e

Präsident
Dr. Eric Schweitzer
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Stand: 09. Februar 2011

Hauptgeschäftsführung
Hauptgeschäftsführer
Jan Eder
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Medien und Kommunikation
Bernhard Schodrowski  308 schod@

Mitgliederkomm. & Service Center

Stellv. Hauptgeschäftsführer
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wie@

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Aus- und Weiterbildung
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Recht und Fair Play
Geschäftsführerin Melanie Bähr  202 bae@

International
Geschäftsführer Christian Wiesenhütter  269 wie@

Zentrale Dienstleistungen
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Dienstleistungsberufe, Handels- und Büroberufe
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Wirtschafts- und Steuerrecht
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International
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Finanzen

Andreas Meerstein  479 Christoph Irrgang  255

mst@

Firmendaten und Beitrag
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Gewerblich-technische Berufe
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Messen, Delegationen
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Interne IT Handelsregister, Sachverständigenwesen, Schlichtung Berlin Partner GmbH
 515 scho@

Christoph Irrgang  255 Thomas Kratzenberger  239

irg@

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Weiterbildung
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Wirtschaftsjunioren Berlin
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 451

diez@

 829

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Handel

Industrie IT-Wirtschaft
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Kreativwirtschaft

Tourismus Gastgewerbe
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Ausgabe 2010

89

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