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Periodical volume

Full text: Bericht Issue 2004/2005

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Inhalt

Vorwort .............................................................................. 7 Mitglieder und Budget .................................................. 8

Geschäftsfelder

Das Präsidium der IHK Berlin ................................... 44 Die Vollversammlung der IHK Berlin ..................... 45 Aussenwirtschaft ......................................................... 53 Beitrag ............................................................................ 53 Berufsbildung ............................................................... 53 Handel ............................................................................ 54 Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau ............ 55 Innovation, Technologie und Industrie ................. 55 Medien und Kommunikation ................................... 56 Steuern und Finanzen ................................................ 57 Tourismus ....................................................................... 57 Verkehr ........................................................................... 58 Umwelt ........................................................................... 59 Wirtschafts- und Rechtspolitik ............................... 59

Gremien

Standortpolitik ............................................................. 12 Starthilfe und Unternehmensführung ................... 16 Innovation und Umwelt ............................................. 20 Aus- und Weiterbildung ............................................ 24 Recht und Fair Play ..................................................... 28 International ................................................................. 32 Bau und Immobilen .................................................... 36 Dienstleistungen .......................................................... 37 IT- und Medienwirtschaft ......................................... 38 Banken und Versicherung ......................................... 39 Industrie ......................................................................... 40 Verkehr ........................................................................... 41 Handel ............................................................................ 42 Tourismus ....................................................................... 43

Ausschüsse

Branchen

Nahestehende Organisationen

Die Wirtschaftsjunioren Berlin ................................ 61 Arbeitskreis für Unternehmenssicherheit ............. 62 Statistischer Anhang .................................................. 64 Organigramm ................................................................ 76 Index ................................................................................ 78

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Impressum

IHK Berlin | Ludwig Erhard Haus | Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin service@berlin.ihk.de Redaktionsschluß: 25. Februar 2005 Gestaltung, Satz und Grafik: Ronald Hoppe, hoppe@epilog.de Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH

Herausgeber

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Vorwort

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erlin ist aus dem Stimmungstief. Die Unternehmer schauen wieder mit Zuversicht in die Zukunft. Trotz schwieriger Ausgangslage – nach wie vor gehören eine unterdurchschnittliche Kaufkraft, die Verschuldung der öffentlichen Hand und eine hohe Arbeitslosigkeit zu den Herausforderungen für die Wirtschaft der Stadt – das vergangene Jahr hat für Berlin wirtschaftlich mehr positive als negative Impulse gebracht. Erstmals seit dem Jahr 2000 gab es ein positives Wirtschaftswachstum. Bedeutende Unternehmen haben sich zum Standort Berlin bekannt. Berlin wächst unbestreitbar in seine Rolle als europäische Metropole. Der 1. Mai 2004 war ein bedeutender Meilenstein auf diesem Weg. So wurde der Beitritt von zehn weiteren Staaten in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zur Europäischen Union von nicht wenigen zunächst mit Sorge betrachtet. Inzwischen erweist sich ganz klar: Berlin ist einer der Gewinner der Vergrößerung der EU. Mit einem Zuwachs von 11 % hat sich der Export in die neuen Mitgliedsländer ausgesprochen dynamisch entwickelt. Mitte 2004 konstituierte sich die neue Vollversammlung der IHK und wählte ein neues Präsidium. Neu aufgestellt hatte sich die IHK Berlin sofort einer großen Herausforderung zu stellen. Der Ausbildungspakt von Wirtschaft und Politik musste erfüllt werden. Dabei haben die Unternehmen der IHK Berlin im bundesweiten Vergleich mit einem Spitzenplatz abgeschnitten. Sie konnten die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze um fast 8 % steigern – gegenüber 3,5 % im Bundesdurchschnitt. Mit dem Erfolg des Ausbildungspaktes hat die Diskussion um eine

Zwangsabgabe durch die Wirtschaft ein Ende gefunden. Allein den Berliner Unternehmen blieben so Zahlungen von rund 60 Millionen Euro erspart. Gemeinsamkeit der Akteure ist ein wesentlicher Schlüssel, um die wirtschaftlichen Wachstumspotenziale der Stadt zu heben. Die IHK hat daher im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Handwerkskammer, dem uvb, dem Bauindustrieverband und dem Wirtschaftssenator die Wachstumsinitiative 2004 – 2014 verabredet. Hier wurde gemeinsames Agieren zur Weiterentwicklung des Standorts verbindlich vereinbart. Auf der Agenda für Berlin stehen weiterhin: • Konsequenter Bürokratieabbau, • Konzentration des Staates auf seine Kernaufgaben, • Privatisierung staatlicher Unternehmen, • Entwicklung der Kompetenzfelder der Stadt. Die IHK wird am Ball bleiben, kompetent und engagiert, damit die Unternehmen der Stadt Rahmenbedingungen haben, die wirtschaftliches Wachstum ermöglichen, um Wohlstand und Arbeitsplätze für Berlin zu sichern.

Dr. Eric Schweitzer Präsident

Dr. Eric Schweitzer Präsident

Jan Eder Hauptgeschäftsführer

Jan Eder Hauptgeschäftsführer

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Mitglieder und Budget

IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin Februar 20051)
In das Handelsregister eingetr. Unternehmen 243 32 338 4 001 1 361 1 016 5 957 5 359 1 612 1 836 177 183 125 874 9 260 586 2 047 425 16 860 516 599 187 1 916 407 55 917 Kleingewerbetreibende4) 1 140 1 27 2 824 2 821 3 340 10 875 24 969 9 689 7 201 1 579 8 0 9 570 5 927 1 233 4 883 39 29 921 736 762 243 4 477 6 762 129 027

Land- und Forstwirtschaft/Fischerei Bergbau, Gewinnung v. Steinen u. Erden Energie- und Wasserversorgung Verarbeitendes Gewerbe2) Baugewerbe Kraftfahrzeughandel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, Tankstellen Großhandel und Handelsvermittlung3) Einzelhandel, Reparatur von Gebrauchsgütern3) Gastgewerbe Verkehrsgewerbe Nachrichtenübermittlung Kreditgewerbe Versicherungsgewerbe Mit dem Kredit- u. Versicherungsgew. verb. Tätigkeiten Grundstücks- und Wohnungswesen Vermietung beweglicher Sachen ohne Bedienungspersonal Datenverarbeitung und Datenbanken Forschung und Entwicklung Erbringung von Dienstleistungen, anderweitig nicht genannt Erziehung und Unterricht Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen Entsorgung Kultur, Sport und Unterhaltung Sonstige Dienstleistungen Summe

Gesamt 1 383 33 365 6 825 4 182 4 356 16 832 30 328 11 301 9 037 1 756 191 125 10 444 15 187 1 819 6 930 464 46 781 1 252 1 361 430 6 393 7 169 184 944

1) einschließlich zweiter und weiterer Gewerbe bzw. unselbständiger Betriebsstätten 2) ohne Energie- und Wasserversorgung | 3) ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und ohne Tankstellen 4) in dieser Gruppe gibt es größere Schwankungen; die angeführten Zahlen sind Stichtagsdaten

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Mitglieder und Budget

Mitglieder und Budget

E

rstmals seit dem Jahr 2000 konnte Berlin im vergangenen Jahr ein, wenn auch bescheidenes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 % verzeichnen. Damit stabilisierte sich auch das Konjunkturklima in der Hauptstadt. Stärker als die leicht verbesserte Wirtschaftslage wirkten sich aber

steuerliche Tatbestände im vergangenen Jahr positiv auf die Einnahmen der IHK Berlin aus. Das Budget der IHK war in den vergangenen Jahren den teilweise drastisch gesunkenen Beitragseinnahmen konsequent angepasst worden. Insbesondere bei der Personalausstattung war eine Re-

Foto: Thomas Machowina

IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder (Mitte), Stellvertretende Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen (rechts) und Christian Wiesenhütter (links): „Die IHK wird sich konsequent für Rahmenbedingungen einsetzen, die wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.“

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Mitglieder und Budget

duzierung der Planstellenzahl von 233 auf 193 vorgenommen worden. Bei den Ausgaben gelang im Jahr 2004 eine Punktlandung, der Ansatz für Personalausgaben wurde sogar leicht unterschritten. Bei den vorsichtig kalkulierten Einnahmen kam es jedoch wegen des Auslaufens von Steuerabschreibungsmöglichkeiten zu einer erfreulichen Budgetüberschreitung. Die Mehreinnahmen konnten verwendet werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtrücklage der IHK Berlin aufzufüllen. Die erfreuliche Einnahmeentwicklung ermöglichte es, den Beitragshebesatz für die Beitragsumlage entgegen

Budget der IHK Berlin
Ist 2003 Einnahmen Grundbeiträge Umlage nach Gewerbeertrag Gebühren Entgelte Sonstige Einnahmen Einmalige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Personalausgaben Sachausgaben Einmalige Ausgaben Gesamtausgaben 8 826 587 10 201 192 12 542 305 1 687 108 8 339 039 2 116 151 43 712 382 Ist 2004 10 198 819 15 659 694 10 372 909 2 734 022 6 103 631 1 647 044 46 716 120 Etat 2005 10 200 000 13 200 000 9 499 000 2 260 500 2 374 500 1 337 000 41 871 000

der ursprünglichen Erwartung unverändert zu lassen. Bei den Grundbeiträgen kam es zu Anpassungen, insbesondere durch Glättung aus der Zeit der Euro-Umrechnung stammender „krummer“ Beträge. Im Sinne größerer Beitragsgerechtigkeit führten sie zu leichten Senkungen der Grundbeiträge im unteren Bereich der Beitragsstaffel, während es bei den Unternehmen mit hohen Gewerbeerträgen zu Veränderungen nach oben kam. Für die nähere Zukunft erwartet die IHK eine stabile Einnahmeentwicklung. Ausgesprochen positiv haben sich im vergangenen Jahr erneut die Mitgliedszahlen der IHK Berlin entwickelt. Im Februar waren 184 944 Unternehmen Mitglied der IHK, ein erneuter Zuwachs um 5,1 % gegenüber den 176 011 Unternehmen zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Der Zuwachs erfolgte sowohl bei den in das Handelsregister eingetragenen Unternehmen als auch bei den Kleingewerbetriebenden und erstreckte sich über alle Branchen einschließlich des Verarbeitenden Gewerbes. Ausnahmen waren der Einzelhandel und die gastronomischen Betriebe. Das stärkste Wachstum war erneut im Dienstleistungsbereich festzustellen. Im Vergleich zum Februar 1995 hat sich die Zahl der Unternehmen in Berlin von 136 461 um fast 50 000 erhöht.

14 545 215 23 987 821 3 956 789 42 489 825

13 065 990 30 257 025 939 306 44 262 321

13 456 000 25 578 500 2 836 500 41 871 000

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Etat

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erlins Bruttoinlandsprodukt ist nach drei Jahren negativen Wachstums im Jahr 2004 erstmals wieder um 0,4 % gestiegen. Nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 1,7 % zu verzeichnen war, ist dies ein beachtlicher Schritt von 2,1 Prozentpunkten nach vorn. Gleichwohl ist noch kein Gleichschritt mit dem Wachstum im Bundesschnitt erreicht. Aktuell betrachtet die Berliner Wirtschaft ihre Geschäftslage wieder überwiegend positiv; von einem festen Wachstumstrend kann dennoch noch nicht gesprochen werden. Zu sehr leidet Berlins Wirtschaftswachstum, Grundvoraussetzung für Prosperität und Motor für einen erfolgreichen Strukturwandel, noch an der ehemaligen Teilung der Stadt. Wachstum und Nachhaltigkeit erlangt die Wirtschaftspolitik nach Einschätzung der IHK Berlin auf zweierlei Weise: zum einen muss sich Berlin konsequent zur Hauptstadt des Bürokratieabbaus entwickeln; zum andern muss die Stadt gezielt Wirtschaftsbranchen für die Stadt gewinnen, die die bereits ansässigen sinnvoll ergänzen. Mit den Wachstumsbranchen Biotechnologie, Medizintechnik, Verkehrstechnik, Optoelektronik und IuK/Medien ist Berlin bereits gut aufgestellt. Eine weitere Konzentration der Cluster hin zu den Überschriften „Gesundheit“, „Mobilität“ und „Medien“ ist nach Einschätzung der Wirtschaft der richtige Weg.

Foto: Berlin Tourismus Marketing

Haushalt endlich nachhaltig sanieren!

Die vielleicht größte Herausforderung der Berliner Wirtschafts- und Finanzpolitik ist es, nachhaltige Sparanstrengungen mit der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts zu verbinden. Hier konnten auf

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Standortpolitik

Berlins Wirtschaft fasst Tritt

der Ausgabenseite im zurückliegenden Jahr sichtbare Erfolge erzielt werden, beispielsweise bei der Reduzierung der Kosten für den Öffentlichen Dienst. Trotzdem beruhte auch der Landeshaushalt 2004 auf einer rund 5 Mrd. € umfassenden Nettokreditaufnahme. Fast 60 Mrd. € Schulden reduzieren die Gestaltungsspielräume der Politik auf ein Minimum. Das spiegelt sich in der niedrigen Investitionsquote, die zudem die großen strukturellen Schwächen des Landeshaushalts mit seinen hohen Sozialausgaben und dem immer noch aufgeblähten Öffentlichen Dienst deutlich macht. Das Instrument der Vermögensaktivierung wurde und wird weiterhin unzureichend genutzt. Das ist umso unverständlicher, als beispielsweise der Verkauf der GSW in Bezug auf den reinen Erlös, aber auch die Ausgestaltung der Verkaufsbedingungen ein Erfolg war. Insgesamt macht der Blick auf die Haushaltsentwicklung ernüchternd deutlich: eine Haushaltskonsolidierung ist schon heute nur noch mit Hilfe einer substantiellen Entschuldungshilfe des Bundes leistbar.

gerichts Bestand hat. BBI muss zeitnah realisiert werden, dazu gehört auch eine gute Erreichbarkeit. Die Planungen für den Wiederaufbau der Dresdner Eisenbahn müssen endlich abgeschlossen werden. Der Berliner Luftverkehr muss sich bis zur BBIEröffnung weiter entwickeln können. Die IHK Berlin sieht sich durch die Entscheidung des OVG Berlin vom Oktober, wonach der Flughafen Tempelhof offen bleibt, bestätigt. Sie hatte von Anfang an auf die geringen Erfolgsaussichten des Schließungsantrages hingewiesen. Aus Sicht der IHK wird Tempelhof bis zur Eröffnung von BBI zur Entlastung von Tegel und für die Geschäftsflieger weiter gebraucht.

Bürokratieabbau kommt voran

Flughafen-Projekt auf dem Weg

Mit dem im August 2004 veröffentlichten Planfeststellungsbeschluss ist das Flughafenprojekt Berlin Brandenburg International (BBI) einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Ein Rückschlag ist das Urteil des OVG Frankfurt (Oder), wonach der Landesentwicklungsplan Flughafen (LEP FS) unwirksam ist. Berlin, Brandenburg und der Bund müssen alles daran setzen, dass der Planfeststellungsbeschluss auch nach der Entscheidung des BundesverwaltungsWo? Berlin oder Deutschland?

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat den Entwurf für eine neue Berliner Bauordnung vorgelegt. Die IHK Berlin unterstützt das Ziel, die Bauordnung zu entschlacken und die Verfahren zu vereinfachen. In der überwiegenden Zahl der Fälle muss schnell, aber investitionssicher gebaut werden können. Dies bedeutet zugleich, dass Private mehr Verantwortung übernehmen. Die Selbstverantwortung der Bauherren zu stärken und Prüfaufgaben zu privatisieren, muss aber mit verbindlichen Regeln für die Verwaltung verbunden sein. Die IHK Berlin vertritt bei jährlich über 100 Bebauungsplanverfahren das Gesamtinteresse der Berliner Wirtschaft. Sie hat dazu auf ihren Internetseiten einen neuen Service eingestellt. Dort können sich Unternehmer über aktuelle Vorhaben informieren. In einem erfolgreichen Pilotprojekt der IHK und des Bezirkes FriedrichshainKreuzberg wurden in Geschäftsstraßen einfache Ge-

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Standortpolitik

nehmigungsverfahren getestet und Gebühren außer Kraft gesetzt. Auch Unter den Linden konnte die IHK erreichen, dass Handels- und Gastronomiebetriebe nur noch die Hälfte für das öffentliche Straßenland bezahlen müssen, da sie stark unter aktuellen Bauvorhaben und Straßensperrungen leiden. Bei der Handelsgastronomie hat der Senat nun auf die IHK Berlin gehört und notwendige Deregulierungen vorgenommen. So können Kleinstbetriebe des Lebensmitteleinzelhandels und -handwerks ihren Gästen nun auch Sitzplätze anbieten, ohne gleichzeitig zwingend Toiletten vorhalten zu müssen. Weitere Forderungen der IHK Berlin zur Vereinfachung des Gaststätten- und Straßenrechts hat der Senat erfreulicherweise mit dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Rechtsvereinfachung und Entbürokratisierung aufgegriffen, das im Parlament liegt.

korrespondieren. Die „Fusion von unten“ – ein von der Wirtschaft geforderter Weg, die Länderfusion mit Brandenburg trotz widriger politischer Umstände in Brandenburg durch verstärkte institutionelle Zusammenarbeit in beiden Ländern voranzutreiben, erhielt diesen Namen in der Enquetekommission.

Arbeitsmarkt im Lichte von Hartz IV

Enquetekommission „Eine Zukunft für Berlin“

BBI muss zeitnah realisiert werden. Eine gute Erreichbarkeit gehört dazu.

Berlins Haushaltskrise hat zu dem überparteilichen Konsens geführt, in einer Enquetekommission über Lösungen für Berlin jenseits des bereits Gesagten und Gedachten zu beraten. Neben Vorschlägen zur Optimierung des Wirtschaftsstandorts, in die eine Vielzahl von Vorschlägen der IHK Berlin eingeflossen sind, wurden Ansätze entwickelt, wie die Stadt Wissenschaft und Innovation als Standortstärken besser vermarkten kann. Berlin ist mit seiner Wissenschaftsdichte Erste Adresse; der Weg, dies für den Wirtschaftsstandort zu nutzen, führt über eine klare Ausrichtung der Universitäten auf Qualität und die Fokussierung auf Wissenschaftscluster, die mit den wirtschaftlichen Potentialen der Stadt

Die Diskussion um eine beschäftigungspolitisch möglichst sinnvolle Umsetzung von Hartz IV hat in Berlin im vergangenen Jahr weitgehend die Arbeitsmarktpolitik bestimmt. Eine aus der Sicht der Wirtschaft sehr wichtige Weichenstellung war die Ende 2004 unterzeichnete Erklärung zum Umgang mit den Ein-Euro-Jobs in Berlin. Bereits im August hatten IHK, Handwerkskammer und Verbände gegenüber dem Senat gefordert, dass öffentlich geförderte Beschäftigung nicht zu Lasten regulärer Beschäftigung gehen dürfe. Dieser Appell wurde ernst genommen und mündete letztlich in eine entsprechende Erklärung, gemeinsam unterzeichnet mit der Wirtschaftsverwaltung, der Regionaldirektion BerlinBrandenburg der Bundesagentur für Arbeit und dem DGB. Nachdem nachträglich auch noch die Wohlfahrtsverbände in Berlin der Erklärung beigetreten sind, hat sich ein breiter Konsens für einen sachgerechten Umgang mit den Zusatzjobs herausgebildet. Bei einer Arbeitslosenquote von aktuell rund 20 % in Berlin besteht nach wie vor kein Anlass zur Euphorie. Optimistisch stimmen dagegen die Personalpläne der Berlin Chemie, der Pin AG, von Air Berlin und Mercedes-Benz, die auf den ersten Arbeitsmarkt gerichtet sind.

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Standortpolitik

Verkehrsinfrastruktur kommt voran

Seit Dezember 2004 liegen die Innenstädte Berlins und Hamburgs nur noch 90 ICE-Minuten auseinander. Die Vorteile für die Wirtschaft in beiden Städten waren Mittelpunkt eines gemeinsamen parlamentarischen Abends der IHK Berlin und der Handelskammer Hamburg. Voran geht es auch mit der Flughafenautobahn A 113, deren erster Abschnitt mit dem Autobahndreieck Neukölln im Juli 2004 in Betrieb ging. Der zweispurige Abschnitt der B 101 im Süden der Stadt wird nach Übernahme der Kosten durch den Bund nun endlich vierspurig ausgebaut. Die Wirtschaft hatte seit Jahren mit Nachdruck darauf gedrängt, ebenso wie auf den vierspurigen Ausbau der B 96. Aus Sicht der IHK Berlin ist eine bessere Qualität der Verkehrswege von Berlin nach Polen und Tschechien wesentlich. In den ersten acht Monaten nach dem EU-Beitritt dieser Länder wurde noch keines der ausstehenden Ausbauvorhaben auf den Weg gebracht.

dauer Vorstadt, wo seit Mai ein Ladezonenkonzept umgesetzt wird. Es ist Teil eines Verkehrskonzeptes des Bezirks Mitte, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der IHK Berlin für diesen sensiblen innerstädtischen Bereich. Die IHK Berlin fordert, dass das Verkehrskonzept nun vollständig, zügig und ausgewogen umgesetzt wird. Für einen flüssigen Wirtschaftsverkehr ist eine nutzerfreundliche Parkraumbewirtschaftung Voraussetzung. Die Kompetenz hierfür ist auf die Bezirke übergegangen. 2004 konnte diesen der Leitfaden Parkraumbewirtschaftung übergeben werden, an dem die IHK Berlin und die Handwerkskammer maßgeblich mitgewirkt haben.

Frischer Wind für Berliner Zentren

Neue Ansätze für Wirtschaftsverkehr

Mit der zentralen Verkehrslenkung hat der Senat einen langjährigen Wunsch vieler Unternehmen erfüllt. Endlich können sie sich besser auf Baumaßnahmen, Demonstrationen, Staatsbesuche, Filmarbeiten oder Unfälle einstellen. Zur Unterstützung des Straßengüterverkehrs erarbeitete die IHK Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Leitfaden Wirtschaftsverkehr. Darin sind konkrete Handlungsempfehlungen und die jeweiligen Ansprechpartner benannt. Praktische Anwendung erfuhr der Leitfaden bereits in der Span-

Mit dem Ziel, Berlins Geschäftsquartiere wieder attraktiver zu machen, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die IHK Berlin den Startschuss für den Wettbewerb „MittendrIn Berlin!“ gegeben. Es werden Ideen, Visionen und neue Kooperationsformen prämiert. Die Zentren-Initiative wird durch eine Public-Private-Partnership der Verwaltung und der privaten Wirtschaft finanziert und gelebt. In 17 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten werden Vorhaben für eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation mit erheblichen Mitteln finanziert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die IHK Berlin haben vereinbart enger zusammenzuarbeiten, um die Wirtschaft in diesen sozial schwachen Quartieren stärker zu unterstützen. Auftakt war ein Austausch zwischen Quartiersmanagern und Unternehmern.

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ie Zahl der Neugründungen in Berlin ist im vergangenen Jahr erneut stark angestiegen. Allein im dritten Quartal wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von über 20 % verzeichnet. Bis Ende September waren in Berlin 33 026 Gewerbeanmeldungen in den Bereichen der IHK und der Handwerkskammer zu verzeichnen. Im gleichen Zeitraum gab es 22 416 Gewerbeabmeldungen. Der Saldo von 10 610 für die ersten drei Quartale ist damit doppelt so hoch wie 2003. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Gründungsberatung der IHK wider. Über 4500 Existenzgründer nahmen persönlich oder telefonisch eine Erstberatung zu allgemeinen Fragen rund um eine Neugründung in Anspruch und mehr als 3300 weitergehende Fragen zu Gründungskonzepten und Branchenspezifika wurden beantwortet. Experten sind sich einig, dass dieser Gründerboom auf einen massiven Zuwachs bei arbeitsmarktgeförderten Gründungen wie der Ich-AG zurückgeht. Dies zeigt auch die gestiegene Nachfrage nach Stellungnahmen, die im Rahmen von Fördermaßnahmen durch die Arbeitsagentur erforderlich sind. Im abgelaufenem Jahr gab es hier einen Zuwachs von rund 25 % gegenüber dem Vorjahr. Zur Verbesserung des Service für Gründer haben IHK und Handwerkskammer erstmals eine gemeinsame Broschüre unter dem Titel „Existenzgründung in Berlin“ herausgegeben. Mit dieser gemeinsam erstellten Broschüre, die erste Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt, soll Existenzgründern auch geholfen werden, Fehler, die bei einer Gründung oder Übernahme eines Unternehmens häufig gemacht werden, zu vermeiden. Mit weiteren Partnern des

Foto: Bilderbox

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Gründungsboom in Berlin

Starthilfe und Unternehmensführung

Gründernetzwerkes wie der BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg oder der Berliner Volksbank wurden Kooperationen zur unterstützenden Begleitung von Existenzgründern vereinbart.

Franchising – eine Chance

Unter diesem Motto veranstaltete die IHK Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Franchise Verband e. V. (DFV) einen Informationstag im Ludwig Erhard Haus. Um interessierten Gründern ihre Franchisesysteme vorzustellen, präsentierten sich Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen. Sowohl diese Möglichkeit der ersten Kontaktaufnahme, als auch die Vorträge zur Finanzierung, zu Rechtsfragen und zu den Chancen und Risiken von Franchisesystemen, wurden von den rund 130 Teilnehmern rege genutzt.

Arbeitsplatzsicherung und Bestandspflege

Fortgesetzt wurde im vergangenen Jahr auch das Projekt „Runder Tisch“ mit der KfW Mittelstandsbank. Dabei können sich Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten an die IHK wenden, die ihnen gemeinsam mit der KfW einen erfahrenen Betreuer zur Seite stellt. Dieser prüft die Prämissen für eine erfolgversprechende Unternehmensfortführung. Aufgrund dieser Ergebnisse kommen dann die Hausbank, weitere Gläubiger wie Vermieter oder Lieferanten, das Unternehmen und der Projektbetreuer zu einem Gespräch unter Moderation der IHK zusammen, um die Ergebnisse zu diskutieren und geeignete Maßnahmen für eine positive Fortführung zu entwickeln. Im Rahmen des Projektes konnte die

IHK Berlin im vergangenen Jahr in über 30 Fällen eine Hilfestellung zur Fortführung des Unternehmens aufzeigen. Nach Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung wird davon ausgegangen, dass in den nächsten fünf Jahren in Berlin rund 10 000 Unternehmen einen Nachfolger überwiegend außerhalb der Familie suchen. Für Existenzgründer bietet sich damit nach wie vor eine große Chance der Übernahme eines Unternehmens bzw. einer Beteiligung. Unterstützung dafür bietet die Change-Nachfolgebörse im Internet, in der bundesweit rund 6700 Angebote über abzugebende Unternehmen enthalten sind. Selbstverständlich können sich auch Unternehmenssuchende in diese Börse eintragen lassen. Bundesweit waren Ende 2004 in der Börse rund 3200 Suchende verzeichnet, die damit Unternehmern die Suche nach einem passenden Nachfolger ermöglichen. Untersuchungen zeigen, dass viele Unternehmer das Thema Unternehmensnachfolge zu spät angehen. Um für das Thema „Nachfolge“ zu sensibilisieren, hat die „Berliner Initiative Unternehmensnachfolge“ (IHK Berlin, Handwerkskammer, Sparkasse Berlin, Berliner Volksbank) gemeinsam mit der „nexxt Initiative Unternehmensnachfolge“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit im Dezember zum vierten nexxt-day Berlin zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Unternehmensnachfolge in der Praxis“ eingeladen. Rund 300 Teilnehmer nutzten die Chance, mit Experten sowie Unternehmern, die ihre Nachfolge bereits geregelt haben, Fragen der Nachfolgersuche, der vertraglichen Regelungen

Gewerbe An- und Abmeldungen

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Starthilfe und Unternehmensführung

oder der Finanzierung der Übernahme zu diskutieren. Diese Veranstaltungsreihe wird – auch mit weiteren Workshops – in diesem Jahr fortgesetzt.

Übergangsfrist für Bewachungsgewerbe endet
Im vergangenen Jahr haben knapp 1200 Teilnehmer die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe abgelegt, mehr als doppelt so viele wie 2003. Ursache ist die am 30. Juni 2005 endende Übergangsfrist für das Nachholen der Sachkundeprüfung, aber auch der große Bedarf an Bewachungspersonal. Wer am 1. Januar 2003, weniger als drei Jahre oder nur

mit Unterbrechungen im Bewachungsgewerbe tätig war, muss bis zum 1. Juli 2005 die Sachkundeprüfung ablegen, um Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr (Citystreifen) durchzuführen oder als Einzelhandelsdetektiv oder als Türsteher arbeiten zu können. Mit der Prüfung weisen die Teilnehmer nach, dass sie Kenntnisse über die notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnisse sowie deren praktische Anwendung erworben haben, um eigenverantwortlich die entsprechenden Aufgaben wahrzunehmen. Deshalb ist mit einer weiter hohen Nachfrage auch bei der Unterrichtung zu rechnen.

Gefahrgutbeauftragte brauchen Prüfung

Für den Transport gefährlicher Güter gelten ab 2005 neue Regeln.

Gefahrgutbeauftragte werden voraussichtlich ab Juli 2005 ihren durch die IHK ausgestellten Qualifikationsnachweis nur noch dann verlängert bekommen, wenn sie eine Fortbildungsprüfung mit Erfolg ablegen. Bisher besteht noch die Wahlmöglichkeit zwischen Fortbildungsschulung oder Prüfung, Grund sind Änderungen der seit 2005 geltenden Vorschriften der europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, der Schiene und auf Binnenwasserstraßen. Die Fortbildungsschulung für Gefahrgutfahrer hat sich von 8 auf jetzt 12 Unterrichtseinheiten verlängert, wobei praktische Übungen an Bedeutung gewonnen haben. Aufgrund erweiterter Sicherungsanforderungen sind die IHKs jetzt auch für das Führen eines Verzeichnisses über alle gültigen Bescheinigungen für Gefahrgutfahrer zuständig.

Foto: IHK Berlin

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Starthilfe und Unternehmensführung

Gaststättenunterrichtung gefragt wie nie

Knapp über 3000 Teilnehmer in der Unterrichtung, das sind 400 mehr als im Vorjahr, unterstreichen den Trend, sich im Gaststättengewerbe selbständig zu machen, sei es durch die Neugründung oder die Übernahme eines gastgewerblichen Betriebes. Diese Entwicklung scheint sich 2005 fortzusetzen. Auch die Fachkundeprüfungen Verkehr werden weiter gut nachgefragt. Nicht zuletzt aufgrund der Arbeitsmarktreformen und der damit forcierten Tendenz, ein selbständiges Gewerbe zu gründen, liegen die Teilnehmerzahlen auf Vorjahresniveau. Im Taxiund Mietwagenverkehr ist sogar eine leichte Steigerung zu verzeichnen.

sichtlich der Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften ab. Zahlenmäßig rangieren die Stadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, LichtenbergHohenschönhausen und Mitte an erster Stelle. Neben großen Wochenmärkten, wie die auf dem Winterfeldt- und Wittenbergplatz ziehen auch kleinere wie z. B. auf dem Rathausvorplatz in Spandau ihr Publikum an.

Insolvenz- und Pfandversteigerungen steigen

Fachkundeprüfungen und Unterrichtungen 2004
Befähigungsnachweise für Gefahrgutfahrer (inkl. Verlängerungen) ADR Prüfung der Gefahrgutbeauftragten Taxi-/Mietwagenprüfungen* Omnibusprüfungen* Güterkraftverkehrsprüfungen* Krankentransportprüfungen* Unterrichtungen im Gaststättengewerbe* davon mit Dolmetscher* Unterrichtungen im Bewachungsgewerbe* Sachkundeprüfungen im Bewachungsgewerbe Prüfungen für den Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln* Stellungnahmen zu Räumungsverkäufen (nach schriftlicher Anzeige) 1 262 38 419 27 140 16 3 015 72 1 596 1 168 254 20

Insolvenzverwalter und Leihhäuser haben in Berlin viel zu tun. So führt die seit Jahren andauernde Wirtschaftslage dazu, dass Unternehmen immer häufiger Insolvenz anmelden und Privatpersonen hochwertige Wirtschaftsgüter versetzen müssen. Von 555 bei der IHK Berlin angezeigten öffentlichen Versteigerungen im Jahr 2004 bezogen sich rund 25 % auf Insolvenz- und Pfandversteigerungen sowie Versteigerungen wegen Geschäftsaufgabe.

Wochenmärkte beleben das Stadtbild

Berlins Märkte haben eine große Tradition und bieten für Jung und Alt, Berliner und Touristen gleichermaßen ein breites Angebot. Im Rahmen des Festsetzungsverfahrens gibt die IHK für die etwa 115 städtischen und privaten Berliner Wochenmärkten eine Stellungnahme gegenüber dem Bezirksamt hin-

*) Teilnehmer

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004 war das Jahr der Innovationen. Die Bundesregierung hatte den Masterplan „Innovationen und Zukunftstechnologien“ aufgelegt. Mit „Deutschland. Das von morgen“ thematisierte sie die Bereiche Bildung und Forschung als Grundsteine für Innovationen. Und auch der DIHK und die deutschen Industrie- und Handelskammern haben 2004 unter das Motto „Innovation Unternehmen!“ gestellt. Mit ihrer Auftaktveranstaltung „Erfolgsfaktor Innovation im Mittelstand“ im März 2004 und weiteren Aktivitäten zum Jahresthema hat die IHK Berlin die Bedeutung der Themenkomplexe neue Technologie und Know-how-Transfer deutlich gemacht. Vor allem braucht Berlin eine Innovationspolitik, die sich nicht mit der Erstellung von Papieren begnügt. Den Worten müssen Taten folgen, damit Innovationen nachhaltig werden und Wachstum und Beschäftigung sichern. Dies wird durch die Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensbefragung der IHK gestützt. Die IHK tritt deswegen für einen „Innovationspakt“ in Berlin ein. Grundlagen dafür sind ein hoher Stellenwert von unternehmerischem Erfolg und eine allseitige Offenheit gegenüber Netzwerken, die Wissenschaft und Wirtschaft verbinden. Neue Modelle des Transfers sind gefragt. Sie müssen sich an der Nachfrage auf Unternehmensseite orientieren – auch schon in der Grundlagenforschung. Ein solcher „Innovationspakt“ setzt zudem klare Ziele voraus, die sich in eine Vision und in Leitbilder für den Innovationsstandort Berlin einfügen. Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik müssen sich auf Wachstumsfelder konzentrieren, für die Berlin auch in der Unternehmerschaft breite Kompetenz und

Foto: Ferdinand-Braun-Institut für Hoechstfrequenztechnik/schurian.com

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Innovation und Umwelt

Innovationsstandort stärken

sektorale Konzentration bietet. Wissen muss regional verwertbar sein. Das Ergebnis muss überregional ausstrahlen.

eGovernment: Chancen für den Mittelstand

Gesundheitsmetropole Berlin

Berlin will auch die Gesundheitshauptstadt Deutschlands sein. In keiner anderen Region konzentrieren sich so viele klinische und medizinische Angebote sowie Einrichtungen medizinischer Forschung und Lehre. Sie bieten ein günstiges Umfeld für zahlreiche Unternehmen aus der Medizintechnik, der Biotechnologie, der pharmazeutischen Industrie und dem Gesundheitshandwerk. Zum ersten Mal präsentierte sich die Berliner Gesundheitswirtschaft 2004 in ihrer Vielfalt und Leistungsfähigkeit gemeinsam auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 2. bis 4. Juni im ICC. Mit dem wesentlich von der IHK Berlin organisierten und moderierten „Schaufenster der Berliner Gesundheitswirtschaft“ stellte sich die Stadt dem Wettbewerb mit München, Hamburg, Stuttgart und anderen europäischen Gesundheitsregionen. Um Berlin in diesem Wettbewerb dauerhaft einen Spitzenplatz zu sichern, muss es zur Sache des Berliner Senats werden, diese unternehmerische Initiative für die Gesundheitsstadt Berlin durch eine Standortoffensive zu unterstützen. Das Gesundheitswesen ist weit mehr als ein Kostenfaktor der gesetzlichen Sozialversicherung. Es ist eine personalintensive Industrie- und Dienstleistungsbranche, in der in Berlin fast jeder achte Erwerbstätige arbeitet und in der in den letzten 20 Jahren die meisten neuen Berufe entstanden sind.

In unserer globalisierten und immer enger vernetzten Geschäftswelt wird eGovernment – also die elektronische Verwaltung – zu einem zentralen Standortfaktor. Sie ist wichtiges Instrument, um Bürokratie auf beiden Seiten, in Verwaltung und Wirtschaft, abzubauen. Bürokratie kostet: Allein 46 Mrd. € im Jahr für die deutsche Wirtschaft. Das sind neun Milliarden mehr als die Unternehmen jährlich für Forschung und Entwicklung ausgeben. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen hilft Unternehmen, Zeit und Kosten zu sparen. Es genügt jedoch nicht, Anwendungen online zur Verfügung zu stellen, die allein aus Verwaltungssicht für Unternehmen von Bedeutung sind. Dieser Prozess muss mit einer höheren Dienstleistungsorientierung der öffentlichen Hand einhergehen. Die online-Angebote müssen sich an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren und für Bürger wie Betriebe gleichermaßen nutzerfreundlich sein. Die IHK hat daher im vergangenen Jahr den Dialog zwischen Berliner Verwaltung und Wirtschaft mit dem Ziel intensiviert, weitere eGovernment-Aktivitäten gemeinsam zu planen und umzusetzen.

Mit Bachelor und Master nach Europa

Ein europäischer Hochschulraum, wie er mit der Unterzeichnung der „Bologna-Erklärung“ vereinbart wurde, ist ein wichtiger Schritt, um die Qualität der Hochschulbildung in Europa zu verbessern und ihre Internationalität zu steigern. Er wird von den Berliner Unternehmen ausdrücklich begrüßt. Bachelor und Master haben in Berlin gute Berufschancen. Das

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Innovation und Umwelt

belegte 2004 eine gemeinsame Umfrage von IHK, uvb und Handwerkskammer Berlin bei 1 300 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen. Es kommt jetzt ganz entscheidend darauf an, dass die Berliner Hochschulen ihre ehrgeizigen Ziele konsequent umsetzen und die Unternehmen in diesen Prozess kontinuierlich einbinden. Aus Sicht der Berliner Wirtschaft ist es besonders wichtig, die stärkere Praxisbezogenheit des Studiums und die Berufsbefähigung der Absolventen, vor allem der BachelorAbschlüsse zu gewährleisten. Die Berliner Wirtschaft bietet den Hochschulen und der Politik an, an der Umsetzung dieses wichtigsten Ziels des BolognaProzesses aktiv mitzuwirken.

werte einzuhalten. Die IHK und die Umweltverwaltung sind sich einig, dass Fahrverbote dazu nicht das geeignete Mittel sind, weil nur etwa ein Viertel der Feinstaubbelastung hausgemacht ist. Die von der Unterbrechung der Ver- und Entsorgung betroffenen Unternehmen würden unverhältnismäßig belastet. Eine Umfrage der IHK, Fuhrgewerbe-Innung und Handwerkskammer zeigt, dass Berliner Unternehmen neue Technologien einsetzen, sobald sie angeboten werden: Der LKW-Bestand weist danach bereits fast zwei Drittel Euro-III-Fahrzeuge auf. Euro-III war bis Ende 2004 die aktuelle Schadstoffklasse für Neufahrzeuge.

Klarheit für Berliner Abfallwirtschaft

Emissionshandel gestartet

Nach langer Diskussion sind die Weichen endlich gestellt: Neben den Berliner Stadtreinigungsbetrieben übernehmen private Abfallentsorger die Behandlung von insgesamt jährlich 460 000 Tonnen Berliner Restmüll. Die Berliner und Brandenburger Unternehmen haben sich als wettbewerbsfähig in einem internationalen Vergabeverfahren erwiesen und sichern damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Damit ist gleichzeitig eine von der IHK lange geforderte Öffnung der bisher kommunalen Abfallentsorgung für eine Kooperation mit privaten Unternehmen verbunden – es ist ordnungspolitisch der richtige Schritt.
Kein Monopol mehr für orange. Abfallwirtschaft für Private geöffnet.

Mit einem praxisnahen Forum begleitet die IHK die Berliner Unternehmen in die Epoche des Zertifikatehandels. Passend zum vollelektronischen System – von der Genehmigung bis zur Kontoführung – hat die IHK das interaktive Online-Forum Emissionshandel eingerichtet. Etwa 2 % der in Deutschland zugeteilten Rechte entfallen auf Betriebe in der Stadt. Zukünftig wird es verstärkt darauf ankommen, die bereits bestehenden ordnungsrechtlichen Instrumente - wie die Ökosteuer, das Erneuerbare Energiengesetz oder Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – aufeinander abzustimmen. Eine „Doppelbesteuerung“ der Unternehmen darf es nicht geben.

Luftreinhalteplan technologisch stützen

Berlin muss sich dem Phänomen der Feinstaubbelastung stellen, um die europäischen Immissions-

Ver- und Entsorgungspreise – das Sorgenkind der Wirtschaft

Die Unternehmen in der Stadt haben mit spürbaren Erhöhungen der Wasser- und Energiepreise sowie

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Innovation und Umwelt

gestiegenen Entsorgungskosten zu kämpfen. Deshalb bleibt die Forderung nach transparenten und angemessenen Tarifkalkulationen in den Monopolbereichen der netzgebundenen Dienstleistungen auf der Tagesordnung. Gebraucht werden aber auch neue Tarifstrukturen, wie die mit der Wirtschaftsverwaltung bereits verabredete Einführung von Grund- und Arbeitspreisen bei den Wassertarifen, die der Senat zum Schaden von Wirtschaft und Arbeitsplätzen bisher ablehnt. Gerade bei der Wasserversorgung muss die Kundenbindung im Vordergrund stehen, weil explodierende Wasserpreise nur vermieden werden können, wenn Großabnehmer am Netz bleiben und somit zur Abdeckung des hohen Fixkostenanteils in der öffentlichen Wasserversorgung beitragen.

Umweltschutz versus Bürokratie

• Landes-Immissionsschutzgesetz Mit dem neuen Berliner Immissionsschutzgesetz bewegt sich der Senat zwar in die richtige Richtung, allerdings nicht weit genug. Im wesentlichen richten sich die Vorschriften gegen störenden Lärm und sonstige Emissionen wie Staub. Mehr Spielraum, z. B. für Lieferverkehr oder Ver- und Entsorgungsdienste, werden die Aufhebung der besonderen Ruhezeiten und der Betriebsbeschränkungen für Maschinen im Freien bringen. Kritisch beurteilt die IHK die geplante Ausweitung des Vorsorgeprinzips auf alle nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen. Potenzial für eine weitere Vereinfachung der Verwaltungspraxis sieht die IHK darin, dass auf zusätzliche Ausnahme-

zulassungen für Veranstaltungen verzichtet werden kann, wenn der Betrieb an den jeweiligen Orten mit bau- oder immissionsschutzrechtlichen Anforderungen bereits geregelt ist. • Biotopschutz im Gewerbegebiet Berliner Bezirke wollen mit Landschaftsplänen die bauliche Verdichtung verhindern und zusammenhängende Biotopstrukturen sichern. Dazu soll ein sog. Biotopflächenfaktor, wie in einzelnen Innenstadtbereichen, auch in ausgewiesenen Gewerbegebieten in Stadtrandlagen eingeführt werden. Allein wegen des hohen Grünanteils auf privaten und öffentlichen Flächen im Umfeld der Gewerbegebiete ist es unnötig, diese zum Biotopreservoir zu machen. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund einer umweltverträglichen Flächennutzung muss allen Beteiligten daran gelegen sein, Verdichtungen innerhalb von Gewerbegebieten zuzulassen, um so den Bedarf an Freiflächen zu vermindern. • EU-Chemikalienpolitik Hersteller, aber auch Importeure, Händler und Anwender, sollen mehr Informationen über „ihre“ Chemikalien, deren Verwendungszwecke und Exposition beschaffen, registrieren lassen und veröffentlichen. Das ist das Ziel der EU-Chemikalienpolitik. Über den Umfang der bürokratischen Anforderungen hat sich der Umweltausschuss der Kammerunion Elbe/Oder (KEO) unter der Berliner Präsidentschaft äußerst besorgt gezeigt. Die Europäische Umweltpolitik darf nicht in eine ständig an Umfang und Komplexität zunehmende Umweltbürokratie münden und den nationalen Reformbestrebungen und Entbürokratisierungsvorhaben zuwider laufen.

LKW nach Schadstoffklassen
EURO 0 EURO 1 EURO 2 EURO 3

Anteil der LKW IV/2004

10% 6% 21% 63%

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D

ie IHK-Unternehmen können auf ein überaus erfolgreiches Ausbildungsjahr 2004 zurückblicken. Mit insgesamt 9267 neuen betrieblichen Ausbildungsverträgen wurde das Vorjahresergebnis (8607) um 7,7 % ganz erheblich übertroffen. Damit setzte sich der anhaltend positive Trend seit Mitte der 90er Jahre, abgesehen von einer kleinen Delle 2002, weiter fort. Auch die Zahl der aktiven Ausbildungsbetriebe stieg weiter auf jetzt 5540. Mit einem Zuwachs von 5,1 % gegenüber 2003 (5272) setzte sich damit der anhaltend positive Trend der letzten zehn Jahre auch bei den Ausbildungsbetrieben fort.

IHK-Betriebe haben kräftig zugelegt

Die Berliner Wirtschaft hat mit diesem beeindrukkenden Ergebnis erneut deutlich gemacht, dass sie trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Berlin und der nach wie vor unbefriedigenden Rahmenbedingungen in voller Verantwortung zur dualen Ausbildung steht. Zusammen mit den zusätzlich noch über 700 angebotenen Plätzen als Einstiegsqualifizierung für schwervermittelbare Jugendliche haben die Berliner Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des Ausbildungspaktes geleitet. Dieses Ergebnis bestätigt eindrucksvoll die Effizienz freiwilliger Vereinbarungen gegenüber gesetzlichen Zwangsmaßnahmen. Gleichzeitig sind den Berliner Unternehmen 60 Mill. € erspart geblieben, die sie eine Ausbildungsplatzabgabe gekostet hätte. Neben den rein betrieblichen Ausbildungsplätzen wurden bei der IHK 2004 insgesamt 2771 Ausbil-

Foto: Siemens

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Aus- und Weiterbildung

Ausbildungspakt voller Erfolg

dungsverträge aus den öffentlich geförderten Sonderprogrammen registriert, so dass damit insgesamt 12 083 Ausbildungsverträge im IHK-Bereich entstanden sind (+ 2,2 %). Unterstützt wurde dieses Ergebnis durch die Sonderkommission „Ausbildungsplatzsituation“ (IHK, HWK, Agentur für Arbeit, Gewerkschaften, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen und Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport), die am 5. März den Berliner Ausbildungskonsens beschloss. Die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen sowie ihre Erfolgsaussichten auf dem Arbeitsmarkt werden nun mit einem „Profiling“ durch die Bundesagentur für Arbeit ermittelt, was ein passgenaues Angebot möglich macht. Es ist ein äußerst ehrgeiziges Ziel, im Jahr 2005 dieses hohe Niveau zu halten und wenn möglich, erneut zu übertreffen. Jedenfalls werden die Unternehmen der IHK Berlin alle Anstrengungen unternehmen, die betrieblichen Ausbildungsplätze weiter auszubauen. Dafür ist auch in diesem Jahr eine breite Palette von Akquisitionsmaßnahmen vorgesehen, von der Direktansprache nicht ausbildender Betriebe über Mailingaktionen, Telefonaktionen bis hin zu großen Veranstaltungen wie den Tagen der Berufsausbildung und der für den Herbst erneut geplanten Nachvermittlungsaktion.

mentare Schwächen in schulischen Kernfächern wie Deutsch und Rechnen. Im Rahmen der Bewerbungsund Auswahlverfahren müssen die Berliner Unternehmen immer wieder feststellen, dass neben diesen fachlichen Kompetenzen teilweise auch erhebliche Defizite bei persönlichen und sozialen Fähigkeiten wie Motivation, Einsatzbereitschaft, Ausdauer und Kreativität festzustellen sind. Deshalb bleibt es vordringliche Aufgabe der Schulpolitik, so rasch wie möglich durch strukturelle und inhaltliche Verbesserungen den jungen Menschen bessere Voraussetzungen für den Übergang in das Ausbildungs- und Arbeitsleben mitzugeben.

IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Die Vorbereitung Berliner Schülerinnen und Schüler auf die Ausbildungsphase unterstützte bereits im vierten Jahr das IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“. Über 30 neue Kooperationen konnten in 2004 geschlossen und neue Partner auch aus dem

Ausbildungsreife
Foto: IHK Berlin

Unvermindert Sorge bereiten nach wie vor die bei vielen Jugendlichen vorhandenen Defizite beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung. Dabei sind es oft nicht nur ele-

Die 100. Partnerschaft: Dr. Andreas Nitze von Berliner Glas (re.) und Lothar Sade von der Fritz-Karsen-Schule

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Aus- und Weiterbildung

Wissenschaftsbereich gewonnen werden. Rund 100 Unternehmen sowie rund 70 Schulen beteiligen sich inzwischen an der erfolgreichen Initiative. Besonders im Vordergrund stehen bei den Partnerschaften Betriebsbesichtigungen und Praktika, Vorstellung von Ausbildungsberufen, Auswahlverfahren und Bewerbungstrainings sowie hilfreiche Tipps für die Schülerfirmen.

Aktion „Bester Ausbildungsbetrieb“

In Zusammenarbeit mit „Berliner Morgenpost“, HWK und RBB suchte die IHK in Form eines erstmalig aus-

geschriebenen Wettbewerbs Berlins besten Ausbildungsbetrieb. Auswahlkriterien waren Ausbildungsquote, Leistungsdichte der Auszubildenden, Betriebsklima und besondere Leistungen. 200 Ausbildungsbetriebe bewarben sich, drei Unternehmen wurden in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters und des Wirtschaftssenators für ihre ausgezeichneten Leistungen prämiert. Daneben setzte sich die IHK für eine Vielzahl bildungspolitischer Themen ein, wie z. B. Entwicklung neuer zweijähriger Ausbildungsberufe, Modernisierung bestehender Ausbildungsgänge, Anerken-

Entwicklung der Ausbildung im IHK-Bereich

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Aus- und Weiterbildung

nung von Teilen der Berufsausbildung im Ausland und begleitet kritisch die Umsetzung des neuen Berliner Schulgesetzes.

Weiterbildung: markt- und unternehmerorientiert

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung (weniger Schulabgänger bei steigendem Facharbeiterbedarf) gewinnt die passgenaue Qualifizierung neuer aber auch schon vorhandener Fachkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Analyse des Weiterbildungsbedarfs in Berliner Unternehmen führte 2004 zu einem stark veränderten Portfolio der IHK Weiterbildung. Die Berücksichtigung des regionalen Weiterbildungsangebotes hatte dabei in großen Bereichen – z. B. bei den DV-AnwenderSchulungen – durchaus auch die Rücknahme von Standardprodukten zur Folge. Mit mehr als 6300 Teilnehmern haben 2004 dennoch mehr Fachkräfte an IHK-Prüfungen und Lehrgängen teilgenommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Aussetzung der Nachweispflicht für die AEVO führte wie erwartet nochmals zu einem starken Rückgang der Teilnehmerzahlen im Bereich der Ausbilderqualifizierung – bei Lehrgängen wie bei Prüfungen. Dank einer gestiegenen Nachfrage nach firmenspezifischen inhouse-Schulungen – z. B. für Ausbildungsbeauftragte – konnten die Rückgänge jedoch teilweise kompensiert werden. Obwohl der Nachweis nicht mehr geführt werden muss, erkennen viele Berliner Unternehmen den Zusammenhang zwischen hochwertiger Ausbildung und qualifiziertem Ausbilderpersonal. Sie unterstützen daher nach-

haltig ihre Mitarbeiter – auch finanziell – bei der Wahrnehmung von entsprechenden Weiterbildungsangeboten. Das Jahr 2004 diente in weiten Bereichen auch der Erneuerung. Produkte wie der Reiseleiter International, ein verändertes Bilanz- und Steuerseminar, der Küchenmeister und der Diätkoch, der Barkeeper und der Floristmeister sind neu entwickelt oder überarbeitet worden. Gemeinsam mit Berliner Unternehmen hat die IHK Weiterbildung mehrere Firmentrainings entwickelt, welche z. T. 2005 fortgeführt werden.

Foto: Andreas Froese

Auszubildende der Schering AG blicken optimistisch in die Zukunft

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echtssicherheit und wirtschaftsfreundliche rechtliche Rahmenbedingungen sind wesentliche Standordbedingungen für Deutschland. Die IHKs sind Motor und Begleiter der Reformbestrebungen. Sie sehen sich zunehmend bei der Umsetzung europäischen in nationales Recht gefordert.

Gewerbeordnung 21

Die Deregulierung und Entbürokratisierung der veralteten Gewerbeordnung haben sich die Gewerberechtspraktiker der IHKs gemeinsam mit renommierten Rechtswissenschaftlern zum Ziel gesetzt. In einem ersten Schritt wurde der Allgemeine Teil der Gewerbeordnung – in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit – überarbeitet, um mehr Rechtsklarheit und Wirtschaftsnähe herzustellen. Nun gilt es, den Gesetzgeber von dem Vorschlag für ein neues Regelwerk, der Gewerbeordnung 21, zu überzeugen. Im Zuge der nationalen Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie sollen die Vorschläge für ein schlankeres Gewerberecht ebenfalls eingebracht werden.

Versicherungsvermittler

Die EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie soll einen einheitlichen europäischen Binnenmarkt für Versicherungsvermittler schaffen und dabei den Verbraucherschutz stärken. Bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht hat sich die IHK-Organisation dafür eingesetzt, dass das Vermittlerrecht nicht an eine Sachkundeprüfung als Erlaubnisvoraussetzung anknüpft. Verbraucherschutz sollte vielmehr durch eine regelmäßige gewerbe-

Foto: DIHK

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Recht und Fair Play

Standortvorteil Recht

rechtliche Kontrolle gewährleistet werden. Das Gesetz wird in zwei Teilen verabschiedet werden. Der erste Teil wird voraussichtlich im Frühjahr/ Sommer 2005 in Kraft treten. Die genauen Anforderungen an den Nachweis der „angemessenen Kenntnisse und Fähigkeiten“ werden erst im zweiten Gesetz geregelt.

keit, im Sinne einer unternehmensfreundlichen one stop agency auf die IHKs zu übertragen.

Patentierbarkeit von Software

Handelsregister nicht zur IHK

Der auf die Initiative mehrerer Bundesländer zurückgehende Gesetzentwurf zur Übertragung des Handelsregisters auf die IHKs, den die IHK Berlin ausdrücklich begrüßt hatte, ist faktisch gescheitert. Bisher wurde der Gesetzentwurf lediglich im Rahmen einer Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages im Sommer 2004 behandelt. Auch unter günstigsten Umständen könnte das Gesetz erst Mitte 2005 in Kraft treten. Anschließend müssten die Bundesländer noch die jeweiligen landesrechtlichen Voraussetzungen schaffen. Da nach EU-Recht das elektronische Handelssregister zum 1. Januar 2007 eingerichtet sein muss, würde für die IHKs der Zeitrahmen für die Umsetzung zu eng werden. Unabhängig davon ist auch davon auszugehen, dass die Übertragung des Handelsregisters auf Bundesebene bei den Regierungsfraktionen keine Zustimmung findet. Vor diesem Hintergrund arbeiten die Bundesländer bereits intensiv daran, die technischen Voraussetzungen für das elektronische Handelsregister zu schaffen. Damit ist unter dem Aspekt der Staatsaufgabenkritik und des Bürokratieabbaus die Chance vertan, nicht zum Kernbereich der Justiz gehörende Aufgaben der freiwilligen Gerichtsbar-

Der umstrittene Richtlinienentwurf zur Patentierung computerimplementierter Erfindungen zielt auf eine Vereinheitlichung der stark voneinander abweichenden Praxis der Patentvergabe in den einzelnen EUMitgliedsstaaten. Darüber hinaus hat das Europäische Patentamt in den vergangenen Jahren über 30 000 Patente für computerimplementierte Erfindungen vergeben, obwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür noch nicht eindeutig geklärt sind. Der Entwurf befindet sich in der politischen Diskussion, deren Ergebnis noch offen ist. Die IHK hat sich für klare Patentierbarkeitsausschlüsse und eine eindeutige gesetzgeberische Definition des Begriffes „computerimplementierte Erfindung“ eingesetzt, um die Möglichkeit der Patentierung reiner Software zu verhindern. Sie wird den gesetzgeberischen Prozess im Sinne der Unternehmen weiterhin mitbegleiten.

Urheberrecht in der Informationsgesellschaft

Im Zentrum der Novellierung des Urheberrechtes steht die Überarbeitung der Vergütungssysteme. Außerdem werden in diesem sogenannten „Korb 2“ u. a. folgende Aspekte erörtert: der Umfang der Möglichkeit von Privatkopien und ihre Durchsetzung bei technischen Schutzmaßnahmen, die Rechtsdurchsetzung im Internet (Stichwort: Auskunftsansprüche gegen Provider) sowie die rechtliche Behandlung unbekannter Nutzungsarten.

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Recht und Fair Play

Bei der Beantwortung der Frage unter welchen Umständen Kopien zulässig sind, geht es um viel Geld. Etwa 5,3 % des europäischen Bruttoinlandsproduktes werden mit der Verwertung von Urheberrechten erwirtschaftet. Nach dem derzeitigen Entwurf sind Privatkopien mit digitalen Geräten weiterhin erlaubt, sofern sie nicht durch technische Schutzmaßnahmen unterbunden werden. Es besteht nun ebenfalls die Möglichkeit, wirksam Rechte über unbekannte Nutzungsarten gegen eine angemessene Vergütung bei Bekannt werden einzuräumen. Die IHK begrüßte, dass die Höhe der Vergütung für Kopien nicht mehr staatlicher Regulierung unterworfen wird, sondern individuell vereinbart werden kann. Positiv wurden ebenfalls die Regelungen zur Privatkopie und zur unbekannten Nutzungsart gewertet. Allerdings hielt die IHK die Übergangsvorschrift zur Einbeziehung unbekannter Nutzungsarten in Altverträge durch ein einjähriges Widerspruchsrecht nach Inkrafttreten des Gesetzes für problematisch. Die IHK verfolgt das Gesetzgebungsverfahren kritisch weiter.

Rechtslage. Die IHK Berlin hat – unter anderem in verschiedenen Veranstaltungen – breit über die neuen Werbe- und Aktionsmöglichkeiten informiert.

Steuerformular aufgehoben

Mit dem „Kleinunternehmerförderungsgesetz“ wurde im Jahr 2003 die Pflicht verankert, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck zu ermitteln. Bei dem neuen Formular war von Anfang an offensichtlich, dass es für einen Kleinunternehmer nahezu unmöglich ist, das Formular ohne steuerliche Beratung auszufüllen. Statt Bürokratieabbau wurde eine neue bürokratische Hürde für Kleinunternehmer eingeführt. Aus diesem Grund hat sich die IHK-Organisation massiv für die Abschaffung des Formulars „Einnahme-Überschuss-Rechnung“ eingesetzt. Mit Erfolg: Das Bundesfinanzministerium gab im Herbst 2004 bekannt, auf die Anwendung des Formulars für das Jahr 2004 ganz zu verzichten. Für die Steuererklärung 2005 ist ein neugestaltetes Formular zu verwenden (Ausnahme: Kleinunternehmen mit einem Jahresumsatz unter 17 500 €).

Novellierung des Wettbewerbsrechts

Das neue Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist am 8. Juli 2004 in Kraft getreten. Damit wurde das Wettbewerbsrecht liberaler gestaltet und zugleich europatauglich gemacht. Das Verbot der Sonderveranstaltungen wurde gestrichen. Händler dürfen jetzt jederzeit Sonderverkäufe und andere Rabattaktionen anbieten. Bei vielen Unternehmen bestanden erhebliche Unsicherheiten über die neue

Einkommensteuerreform

Nach übereinstimmender Auffassung von Wissenschaft und Finanzverwaltung braucht Deutschland dringend eine Steuerreform. Entscheidend ist, dass die Debatte wiederbelebt wird und zu einem baldigen Ergebnis führt. Die Wirtschaft braucht vor allem im internationalen Wettbewerb Klarheit und eine eindeutige Reformperspektive. Die IHK-Organisation spricht sich für eine Niedrig-Tarif-Steuer

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Recht und Fair Play

(„Flat Tax“) aus, die am geeignetsten erscheint, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen und internationale Wettbewerbsfähigkeit herbeizuführen. Die IHK Berlin wirbt offensiv für Vereinfachung und Tarifsenkung mittels Veranstaltungen, Gesprächen mit Politikern, Veröffentlichungen und Stellungnahmen. Im Oktober 2004 stellte die IHK-Organisation „Grundsatzanforderungen an eine Reform der Unternehmensbesteuerung“ auf. Das Ziel einer Niedrig-Tarif-Steuer wird weiter verfolgt.

Gesellschafterfremdfinanzierung

Die Verschärfung der Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG) im Jahr 2004 führt dazu, dass nunmehr auch alle mittelständischen Kapitalgesellschaften in Berlin betroffen sind. Für Berliner Unternehmen können durch die Neuregelung erhebliche Steuermehrbelastungen entstehen. Das Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums löst die eingetretenen Probleme nicht. Die IHK Berlin setzt sich daher weiterhin für eine Verbesserung dieser – insbesondere für den Mittelstand – benachteiligenden Regelung ein.

seine Aufgaben gut erfüllt bzw. wo Reformbedarf besteht. Nach den sehr erfolgreichen Berliner Wirtschaftsrechtstagen der letzten beiden Jahre wird der „3. Berliner Wirtschaftsrechttag 2005“, der in Kooperation mit dem DIHK und unter Beteiligung der Berliner Hochschulen durchgeführt wird, unter dem Thema Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Gesellschaftsrechts stehen. Nachdem die EuGHRechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit den Rechtsformwettbewerb innerhalb der EU verstärkt hat, freuen wir uns auch hier auf spannende Diskussionen zwischen Wirtschaft und Politik.

Jahresthema „Recht als Standortvorteil“

Im Rahmen des Jahresthemas der IHK-Organisation „Standortvorteil Recht“ wird die IHK Berlin in enger Kooperation mit dem DIHK und überregional agierenden Rechtsanwaltskanzleien Gesprächsrunden veranstalten, in denen aktuelle rechtspolitische Themen mit Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik diskutiert werden. Dabei geht es auch darum aufzuzeigen, wo unser Rechtssystem

Foto: Bilderbox

Die Novelle des Urheberrechts wird die Frage beantworten, wie das geistige Eigentum in der Informationsgesellschaft geschützt wird. Dabei geht es um viel Geld.

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rotz deutlich gestiegener Energiekosten und einer exporthemmenden Dollar-Parität des Euro hat die Berliner Exportwirtschaft 2004 in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um bemerkenswerte 9,8 % zugelegt. Pharmazeutische Erzeugnisse bleiben mit einem Anteil von annähernd einem Fünftel die wichtigsten Exportgüter Berlins. Aufgrund deutlich zurückgegangener Energieeinfuhren fiel das Berliner Importvolumen im gleichen Zeitraum um 13,5 % niedriger aus. Der Anteil des Handels mit anderen EU-Partnern lag exportseitig bei 55 %; bei den Importen waren es mit 64 % knapp zwei Drittel. Die Ausfuhren in die neuen EU-Mitgliedstaaten haben sich mit einem Plus von 11 % noch dynamischer entwickelt, als der gesamte Berliner Außenhandel. Die Ausfuhren zu unserem direkten Nachbar, der Republik Polen, haben in Berlin sogar um 13,4 % zugelegt. Spitzenreiter beim Zuwachs der Ausfuhren in Mittel- und Osteuropa ist jedoch die Russische Föderation: In den ersten neun Monaten des Jahres 2004 wurden mit einer Exportsumme von 352 Mill. € Waren für gut 85 Mill. € mehr aus Berlin nach Russland exportiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der weiter zunehmende Internationalisierungsgrad der Berliner Wirtschaft liefert damit wesentliche, sich nachhaltig auswirkende Impulse für eine regionale Konjunkturbelebung.

T

Foto: Berlin Tourismus Marketing

Dokumentenservice der IHK

Bedingt durch die EU-Erweiterung ist die Anzahl der von der IHK ausgestellten Carnets A.T.A. erwartungsgemäß um knapp ein Drittel zurückgegangen. Be-

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International

Außenhandel floriert

merkenswert sind die beträchtlichen Zuwächse bei der Anzahl der ausgestellten Ursprungszeugnisse und bei Rechnungsbescheinigungen, die sich trotz erweiterungsbedingter Einbußen auf 10,1 % bzw. 28,0 % belaufen. In immer stärkerem Maß exportieren jetzt auch kleinere Unternehmen in Länder, deren Zollbestimmungen die Inanspruchnahme des Bescheinigungsdienstes der IHK voraussetzen.

Schwerpunktregionen: Nordamerika, EU, Asien
Weiterhin generieren die USA das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt. Der Eintritt und die Behauptung auf diesem hochentwickelten Markt erfordert spezielles Wissen und oft spezifische Vorbereitungen. Bei der WFBI erhalten die Unternehmen neben strategischen Informationen u.a. einen Überblick über die im Zielmarkt geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen und interkulturelle Trainings. Speziell für Anbieter aus dem Sektor Life Sciences werden Informationen zu Zulassungsregularien der Federal Drug Administration (FDA) und

Information und Beratung

Angesichts der Globalisierung und der sich erst jetzt wieder entwickelnden Dynamik auf dem inländischen Markt hat die Nutzung neuer Absatz- und Beschaffungsmärkte im Ausland als wichtiges Element der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Mit der Etablierung der Wirtschaftsförderung Berlin International GmbH (WFBI) hat der Berliner Senat auf die Anforderungen der Unternehmen reagiert. Die WFBI nimmt als Dienstleister der IHK alle außenwirtschaftlichen Aufgaben mit Ausnahme der Dokumentenlegalisierung wahr, so dass den Berliner Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot aus einer Hand zur Verfügung steht. Mit einer neuen Matrix-Organisation hat sich die WFBI den veränderten Kundenwünschen angepasst. Zukünftig betreuen Berater in vier Branchenteams die Unternehmen. Die Branchen entsprechen den Zukunftsclustern Berlins: Life Sciences, Kommunikation, Industrie/Mobilität sowie Dienstleistungen. Jedes Team hat Hauptverantwortliche für die Zielländer der Außenwirtschaftsaktivitäten.

Bescheinigungen, Carnets, Ursprungszeugnisse

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International

Außenhandel Berlins
Export- und Importwerte Januar bis September 2004 in Mill. Euro

Insgesamt Europa davon: Eurozone EU-Beitrittsländer EFTA Afrika Amerika Asien Australien Ozeanien

Export 7 552 5 226 4 168 613 287 174 833 1 234 84

Import 4 432 3 215 1 737 509 211 43 605 551 18

zur Einführung medizinischer Produkte angeboten. Das Interesse an China wächst wie die Wirtschaft des Landes. In Veranstaltungs- und Serviceangeboten zeigt die WFBI Chancen und Risiken für Aktivitäten auf diesem Markt. Im Dezember 2004 nutzten rund 30 Teilnehmer das Angebot, sich über Produktpiraterie und entsprechende Schutzmaßnahmen zu informieren. Der Zyklus zu diesem Thema wird anlässlich der Asien-Pazifik-Wochen im September 2005 fortgesetzt. Zwölf Berliner IT- und Medienunternehmen konkretisierten im Oktober 2004 anlässlich einer Reise nach Beijing und Shanghai ihre Aktivitäten im chinesischen Markt. Die 15 Länder der ehemaligen EU bestätigen durch ein stabiles Außenhandelsvolumen ihre Relevanz für außenwirtschaftliche Erfolge Berliner Unternehmen. Viele Unternehmen sind bereits in diesen Märkten etabliert. Die Angebote der WFBI tragen dieser Situation Rechnung, indem sie sich auf spezielle Marktinformationen, veränderte Rahmenbedingungen oder individuelle Beratungen fokussieren. Unabhängig von den Angeboten spezifischer Zielländer erfordert die Finanzierung außenwirtschaftlicher Aktivitäten eigene Instrumente und Kompetenz. Die WFBI organisierte hierzu mit ihrem Partner Investitionsbank Berlin (IBB) im Dezember 2004 ein ganztägiges Seminar, an dem rund 90 Unternehmen teilnahmen. 2005 werden zu diesem Themenkomplex weitere Angebote folgen.

allen Fragen das Auslandsgeschäft in den neuen EUMitgliedsländern betreffend rapide an. Als EU-Mitglieder, so erklärten einige Unternehmensvertreter, erwarte man von Polen, Ungarn, Tschechien und den anderen neuen Beitrittsländern mehr Rechtssicherheit, gleiche Standards wie in den alten EU-Ländern und noch mehr Offenheit gegenüber dem Engagement von Ausländern. 2004 führte die WFBI u. a. drei länderbezogene Jour Fixe „EU-Erweiterung“ zu Rumänien, Slowenien und Bulgarien durch. In Workshops wurden Themenfelder wie „Arbeitsrecht und Aufenthaltsrecht“, „Interkulturelle Kommunikation“, „Projektakquisition und Kooperationspartnersuche“ sowie „Umweltschutz und städtische Infrastruktur“ bearbeitet. Besondere Highlights des Jahres 2004 waren die Berliner Tage in Moskau im März, die Unternehmerreise ins Baltikum im September sowie die Fachkonferenz zum Thema „Öffentliche Aufträge in den neuen EU-Mitgliedsländern“ im Oktober, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsverwaltung durchgeführt wurde.

Unternehmernetzwerk Europa

EU-Erweiterung: Eine Chance für die Zukunft

Quelle: Statistisches Landesamt

Im Jahr der EU-Erweiterung stieg die Nachfrage nach kompetenter Beratung und Informationen zu

Im Jahre 2004 wurde das „Unternehmernetzwerk Europa – gemeinsam stärker werden“ von IHK, HWK und der Wirtschaftsförderung ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Netzwerkes haben sich viele Berliner Unternehmen gefunden, die schon in den Märkten Mittel- und Osteuropas aktiv sind und die jetzt ihr Know-how Firmen zur Verfügung stellen werden, die noch ganz am Anfang des Weges beim Markteintritt in diese Länder sind.

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International

Neben Seminaren, Workshops und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit Country Managern werden die Unternehmen ihr Wissen um Do’s und Dont’s in diesen Ländern auch auf einer Internetplattform zur Verfügung stellen, die im Rahmen der schon existierenden Website www.moe-business.de geschaffen wird.

Wirtschaft in Brüssel wird eine ganzheitliche Unterstützung des Innovationsprozesses von der Idee bis zum Produkt auf dem Markt gewährleistet.

Business Location Center

Das EuRo Info Centre ERIC BERLIN

Das EuRo Info Centre ERIC BERLIN steht seit nunmehr 15 Jahren den Berliner Unternehmen und Einrichtungen zu wirtschaftlichen Fragen des EU-Binnenmarktes zur Verfügung. Im Dezember 2004 eröffnete ERIC BERLIN das Internet-Portal „EU-Netz Berlin-Brandenburg“. Im Zusammenwirken mit rund 70 in der Region BerlinBrandenburg ansässigen EU-Beratungseinrichtungen und unterstützt durch die Europäische Kommission, steht nun ein virtuelles Beratungsnetz zur Verfügung, über das die Unternehmen direkten Zugang zu den Ansprechpartnern in ihrer Nähe erhalten. Das EU-Kompetenzzentrum ist in den Projekten BusTEN, B2Fair und TEICONET (Koordinator IBB) sowie Partnerbörsen auf internationalen Messen (LOB, ILA, CeBIT, Medica u. a.) für die Unternehmen Berlins aktiv. Die Kooperationsbörse „Partnership Berlin 2004“ im März war der Rahmen für rund 3000 Kooperationsgespräche unter 300 Unternehmen. Im engen Zusammenwirken mit dem ebenfalls in der WFBI angesiedelten Innovation Relay Centre (Förderung des transnationalen Technologietransfers), der TSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin und der Repräsentanz der Berliner

Das vielfach preisgekrönte Business Location Center (BLC) ist in Berlin bereits seit 2001 für die Anwerbung von Investoren online. Seit 2004 bedient es auch Berliner Unternehmen mit Informationen zum Auslandsgeschäft. Aktuelle Handels- und Länderinformationen werden praxisgerecht aufbereitet, Informationen zu individuellen Beratungen, Schulungen und dem breiten Veranstaltungsangebot der Wirtschaftsförderung Berlin International helfen bei der Vorbereitung und Abwicklung internationaler Geschäfte.

Messen unter einem Dach

Die Zusammenarbeit von Brandenburg und Berlin nimmt im Messebereich konkrete Formen an: Erstmals wurden 2004 alle Messebeteiligungen der beiden Länder unter dem gemeinsamen Dach der Hauptstadtregion durchgeführt. Erfolgreiche Premiere hatten die Beteiligungen an der ARAB HEALTH, der größten medizinischen Messe in der Golfregion und der MIDEM, dem weltweit wichtigsten internationalen Forum der Musikwirtschaft. Besondere Aufmerksamkeit durch die Größe der Präsentation und die Zahl der teilnehmenden Unternehmen konnten auf der Weltleitmesse der Schienenverkehrstechnik InnoTrans und unter dem Motto der Informationskampagne „We make IT. berlinbrandenburg“ auf der CeBIT erreicht werden.

Foto: Wirtschaftsjunioren Berlin

Roland Engels, Geschäftsführer der WFBI präsentiert ausländischen Gästen im Business Location Center Investitionsmöglichkeiten

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Bau | Immobilien

Aufschwung lässt auf sich warten

OVG bestätigt Ende der Staatseingriffe in der Wohnungswirtschaft

Seit nunmehr zehn Jahren steckt die Baubranche in einer tiefgreifenden Krise. Während andere Wirtschaftszweige ihre Umsätze wieder steigern konnten, gelang es der Berliner Bauwirtschaft auch 2004 nicht, aus der Talsohle heraus zu kommen. So lag der Umsatz des Bauhauptgewerbes mit 2 252,5 Mill. € wieder unter dem Vorjahreswert. Auch der Abbau der Beschäftigten setzte sich weiter fort. Ihre Zahl ging um weitere 10 % auf nunmehr unter 10 000 zurück. Die Anzahl der Unternehmen hat sich in den letzten fünf Jahren bei rund 4000 Betrieben eingependelt. Dabei hat sich die Struktur der Betriebe jedoch verändert. Auch im Berichtsjahr nahm der prozentuale Anteil der kleinen und kleinsten Betriebe weiter zu. Für das Jahr 2005 stehen die Ampeln für das Baugewerbe noch nicht auf Grün. Frühestens in zwei Jahren wird mit einer Trendwende gerechnet. Voraussetzung ist, dass sich die allgemeine konjunkturelle Belebung fortsetzt und gewerbliche Großprojekte in Angriff genommen werden. Außerdem muss auch der Bau von Mietwohnungen, der in den letzten Jahren fast völlig zum Erliegen kam, wieder in Schwung kommen. Hier lassen sich erste Anzeichen für eine Besserung erkennen. So gibt es eine Reihe von Bezirken, bei denen die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauwohnungen wieder zunahm. 2004 gab es eine Reihe von bedeutenden Gerichtsentscheidungen, die unmittelbare Auswirkungen für die Berliner Wohnungswirtschaft haben. So wies das Oberverwaltungsgericht erstmals in zweiter Instanz die Klage mehrerer Wohnungsbaugesellschaften auf Zahlung der sogenannten Anschlussförderung im

sozialen Wohnungsbau zurück. Damit bestätigte das Gericht die Entscheidung des Berliner Senats aus dem Februar 2003, die einen übergangslosen Ausstieg aus der Förderung vorsieht. Es wird damit gerechnet, dass gegen das Urteil des OVG Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt wird. In einer weiteren Entscheidung hat sich das OVG mit den Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der Fehlbelegung von Wohnraum befasst. Das Gericht entschied, dass der Senat die Ausgleichszahlungen, die nach dem 1. September 2000 für die Umwandlung von Wohnraum in Gewerberaum erhoben wurden, zurückzahlen muss. Mit diesen Urteilen des OVG zeichnet sich auch in Berlin das baldige Ende der staatlichen Interventionen in den Wohnungsmarkt ab. 2004 wurde die landeseigene Gesellschaft Wohnungsbau GSW an einen privaten Investor verkauft. Die IHK fordert den Senat auf, auf diesem Weg fortzuschreiten und auch die sechs noch verbleibenden städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu privatisieren. Es müssen auch für den Wohnmarkt marktwirtschaftliche Bedingungen hergestellt werden. Dies ist nicht nur aus ordnungspolitischen Gründen erforderlich. Es schafft auch die Voraussetzung dafür, dass auch im Berliner Wohnungsbau wieder private Investitionen vorgenommen werden.

Foto: IHK Berlin

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Dienstleistungen

Dienstleister bleiben unter Dampf

Die Berliner Dienstleistungsunternehmen haben auch im Jahr 2004 ganz wesentlich zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Stadt beigetragen. Die Erwerbstätigkeit ist 2004 in diesem Bereich nach ersten vorläufigen Berechnungen um etwa 28 000 Personen auf insgesamt ca. 1,3 Millionen Erwerbstätige angewachsen. Das Gründungsgeschehen wurde erneut maßgeblich von Dienstleistern geprägt. Die Stimmungslage der unternehmensnahen Dienstleistungsbereiche, die regelmäßig über die IHK-Konjunkturumfrage eingefangen wird, war - abgesehen von einem Stimmungsknick im Frühsommer – durchweg positiv ausgerichtet. Auch zu Beginn des Jahres 2005 hat sich daran nichts geändert. Ein Drittel der Unternehmen bezeichnet ihre Lage als gut, obwohl die Branche keinen spürbaren Rückenwind von der Binnenkonjunktur erhält. Das sind 10 Prozentpunkte mehr im Vergleich zu denen, die ihre Lage als schlecht bezeichnen. Jedes zweite Unternehmen erwartet für das laufende Jahr verbesserte Geschäfte. Diese sehr optimistische Aussage knüpft nahtlos an das Ergebnis im Herbst 2004 an. Die höchsten Erwartungen haben dabei die IT-Dienstleister. Der Anteil der Unternehmen, die Aufträge aus dem Ausland erhalten, nimmt tendenziell zu. Dies melden vor allem die Beratungsunternehmen und die Ingenieurfirmen. Und besonders erfreulich ist, dass die Dienstleister den Arbeitsmarkt beleben werden. 30 % der Befragten wollen ihr Personal aufstocken. Allen voran die Werbebranche und die ITDienstleister.

Weiterhin hohe Sicherheitsanforderungen in den verschiedensten Bereichen sowie die Tendenz, künftig öffentliche Aufgaben an private Sicherheitsunternehmen zu übertragen, begründen den verhaltenen Optimismus auch bei den Sicherheitsdienstleistern. Damit setzt sich hier die Entwicklung der letzten Jahre fort.

Foto: IHK Berlin

Unternehmensnahe Dienstleistungen melden weiterhin gute Geschäftserwartungen. Viele wollen im nächsten Jahr Personal einstellen.

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IT | Medien

IT- und Medienwirtschaft

Nach sehr problematischen Jahren, die mit deutlichen Konsolidierungsmaßnahmen einhergingen, ist eine leichte Trendwende festzustellen. Investitionsentscheidungen in Informationstechnologie und Werbung werden wieder getroffen. Laut aktueller IHK-Umfrage, sind in der Berliner IT- und Medienwirtschaft die Umsatzerwartungen für 2005, die prospektiven Mitarbeiterentwicklungen und Investitionsvorhaben deutlich besser als für die Berlin-Brandenburger Wirtschaft insgesamt. Die Berliner IT-Wirtschaft will zu 60%, die Berliner Medienwirtschaft zu 40% mehr feste Mitarbeiter

IT- und Medienwirtschaft – Statistik der IHK-Mitgliedsunternehmen
Wirtschaftszweig Informationstechnologie gesamt darunter: Herstellung von Bauelementen Herstellung und Vervielfältigung von Datenträgern Hardwareberatung Softwareberatung und -entwicklung Datenverarbeitungsdienste Multimedia Telekommunikation Medienwirtschaft gesamt darunter: Verlagsgewerbe Nachrichtenbüros, Journalisten, Bildarchivdienste Druck Musikwirtschaft Filmwirtschaft Werbung Call Center Messe- und Veranstaltungsorganisation Rundfunk/Fernsehen Markt- und Meinungsforschung IT/Medien gesamt IHK-Mitgliedsunternehmen HR KGT 2 481 5 456 228 56 289 938 342 444 184 3 521 65 198 697 1 337 1 480 1 609 70 7 902 Beschäftigte1 28 281 7 053 333 254 13 157 3 977 • 3 507 31 367 7 126 1 390 6 562 • 5 595 5 943 • • 4 751 • 59 648 Steuerpflichtiger Umsatz in 1000 Euro2 3 228 582 1 288 873 129 832 51 804 550 603 781 892 286 662 138 916 4 149 424 832 041 086 312 288 751 • 268 115 131 359 123 640 7 378 006 1 103 102 582 246 785 806

727 878 43 47 342 475 155 456 708 862 919 3 616 60 116 400 1 316 96 30 71 106 6 002 13 358

1) Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand März 2003 | 2) Quelle: Statistisches Landesamt, Stand 2002 | • Zahlenwert unbekannt

einstellen. Die Anzahl der Unternehmen stieg leicht an. Deutliche Zuwächse fanden in den Bereichen Herstellung von Bauelementen, Telekommunikation, Druck und Musik statt. Rückläufig waren dagegen die Bereiche Softwareentwicklung und -beratung, Multimedia und Werbung. Berlin konnte 2004 die Stellung als zentrale ITund Medienmetropole weiter ausbauen. Unternehmen wie MTV, MME und Magix verlegten ihren Firmensitz nach Berlin. Siemens baut hier die neue deutsche Vertriebs-Zentrale und Versatel übernahm Berlikomm. Die Vernetzung der Branche stand im Fokus der IHK-Arbeit. Die Standortmarketinginitiative „we make IT.berlinbrandenburg“ findet mit rund 200 aktiven Mitstreitern in den Schwerpunktthemen Mobilität und Kommunikation, Sicherheit mit IT, eGovernment, hohen regionalen und überregionalen Zuspruch. Die Veranstaltungsreihe „Medien Dialog Berlin“ wurde mit über 1500 Teilnehmern und Referenten wie Christian Nienhaus, Alexander Thies, Petra M. Müller, Dr. Wolfram Weimer und Tim Renner fortgeführt. Der 14tägige IHK-Newsletter IT und Medien zählt mittlerweile 4500 Abonnenten. Die Schwerpunkte der Interessenvertretung stellten die Konstituierung des Ausschusses „Medien und Kommunikation“ und das Positionspapier zur IT- und Medienmetropole dar, das gemeinsam mit der Umfrage zur regionalen IT- und Medienbranche 2004, Basis für die weitere politische Arbeit ist. Informationsveranstaltungen, wie der erfolgreiche „1. Berliner Marketingtag“ mit 200 Teilnehmern, rundeten das Serviceangebot ab.

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Banken | Versicherungen

Konsolidierung einer Schlüsselbranche

Nach ertragsschwachen Jahren hat sich die Situation der Kredit- und Versicherungswirtschaft im abgelaufenen Jahr deutlich verbessert. Der Blick auf das neue Geschäftsjahr ist überall vorsichtig optimistisch. Die Konsolidierung vieler Institute durch umfangreiche Anstrengungen zur Kostensenkung bildet hierfür die Basis. Der Finanzplatz Berlin spiegelt diese erfreuliche Entwicklung. Die Sicherung einer umfassenden Finanzierung des Mittelstands steht im Fokus der Politik, genauso wie sie weiterhin das Rückgrat des Geschäfts der Banken bildet. Die unter dem Stichwort Basel II zusammengefassten neue Eigenkapitalvorschriften für die Kreditwirtschaft waren Auslöser für starken Informationsbedarf. Dem hat die IHK Berlin mit mehreren Veranstaltungen Rechnung getragen, die zu mehr Transparenz zwischen mittelständischen Kunden und den Banken beitrugen. Auch wenn die Ära des billigen Geldes zu Ende geht, sind Anzeichen für eine Verschärfung der Kreditkonditionen weiterhin nicht auszumachen. Ein verstärkter Einsatz alternativer Kapitalmarktprodukte, die Ausweitung der Risikodifferenzierung und eine neue Hinwendung zum Mittelstand zeichnen sich als wichtige Entwicklungslinien ab. Eine besondere Bewährungsprobe steht allen Landesbanken bevor, die Mitte 2005 auf die staatlichen Ausfallgarantien verzichten müssen. Die IHK Berlin begleitet diese Entwicklung unter der Prämisse einer langfristigen Stärkung des Finanzplatzes Berlin. Mit einem ganzen Bündel von Reformen hat die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für die

Versicherungsbranche verändert. In engem Schulterschluss mit anderen IHKs und Branchenverbänden begleitet die IHK Berlin die Reformen. Unter der Einbindung von Mitgliedsunternehmen nahm sie beispielsweise zur Umsetzung der EU-Vermittlungsrichtlinie und des Versicherungsvertragsrechts Stellung. Der Tag der Versicherungswirtschaft im Ludwig Erhard Haus hat sich als lebendiges Branchenforum etabliert.

Foto: Bilderbox

Die Kreditwirtschaft betrachtet das kommende Jahr mit vorsichtigem Optimismus

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Industrie

Standortbestimmung für die Industrie

Eine hervorragende Bilanz mit 30,4 Mrd. € Jahresumsatz verzeichnete die Berliner Industrie 2004. Wachsende Exportanteile weisen daraufhin, dass die Berliner Industrie ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit steigern konnte. Gleichzeitig verringerte sich aber die Zahl der Industriebeschäftigten weiter. Dies deutet darauf hin, dass sich der Outsourcing- und Verflechtungsprozess mit dem Dienstleistungssektor fortsetzt. Ein Belastungsfaktor für einige Branchen waren die stark gestiegenen Rohstoffpreise. Der besonderen Bedeutung der Industrie für die Wirtschaft der Region trugen Wirtschafts-

senator Harald Wolf und IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder in einer Besuchsreihe bei mittelständischen Berliner Industrieunternehmen Rechnung. Im Gespräch vor Ort mit Unternehmern aus verschiedenen Branchen wurden aktuelle Themen und konkreter wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf besprochen. Eine Standortbestimmung für die Industrie wurde im Rahmen der Besuchsreihe auf einem gutbesuchten Industriesymposium bei der Klosterfrau Berlin GmbH vorgenommen. Dabei legte der Wirtschaftssenator ein klares Bekenntnis zum Industriestandort ab. Er betonte, dass die erheblichen Leistungen der heute erfolgreichen Industrieunternehmen ebenso wie die strategische Bedeutung der Industrie in der breiten Öffentlichkeit häufig verkannt würden. Auch aus Sicht der IHK Berlin hat die Industrie der Region ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder erlangt. Mit der Konzentration auf Wachstumsfelder der Zukunft sind auch wesentliche Weichenstellungen erfolgt. Allerdings bedarf das Image des Industriestandorts einer deutlichen Schärfung. Die Diskussion um den Standort ist häufig noch geprägt vom Eindruck der Rückläufigen Beschäftigungszahlen in den harten Jahren der struktuellen Anpassungprozesse. Dieses Bild entspricht jedoch nicht mehr der Realität eines Industriestandortes, der erheblich modernisiert ist und neue Produktlinien entwickelt hat, die im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreich sind. Diese Realität gilt es, stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Foto: Knorr Bremse

Die weltweit modernste Fertigung für Bremsscheiben für Schienenfahrzeuge im Werk Berlin-Marzahn der Knorr Bremse AG

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Verkehr

Lkw-Maut: Start geglückt, Folgen für das Transportgewerbe bleiben abzuwarten
Die Einführung der Lkw-Maut gelang Anfang 2005 ohne größere Probleme; die befürchteten Staus an den Grenzen und an den Einbuchungsterminals sind ausgeblieben. Wie das deutsche Transportgewerbe die Maut verkraftet, bleibt dagegen abzuwarten. Die seit Jahren bekannte schwierige wirtschaftliche Situation der Branche, die weiter durch tendenziell sinkende Erlöse bei gleichzeitig steigenden Kosten (2004 insbesondere Kraftstoff- und Versicherungskosten) und damit durch eine weiter sich verschlechternde Ertragslage geprägt ist, macht die Unternehmen generell anfällig. Allein die Vorfinanzierung der teils fünfstelligen Mautbeträge kann Probleme bereiten, hier fordern wir eine möglichst zeitnahe Umsetzung der tagesaktuellen Mautabrechnung für die Unternehmen über Internet. Auch Mehrkosten für die Abwicklung der Maut, säumige Zahler oder gar Forderungsausfälle belasten die Unternehmen zusätzlich. Daher ist es unabdingbar, endlich die Wettbewerbsbedingungen, vor allem in steuerlicher Hinsicht, zu harmonisieren, damit Transportunternehmen mit Standort Deutschland weiter im internationalen Wettbewerb mithalten können. sten deutlich gesenkt werden. Die BVG erhofft sich hiervon, weiterhin als Anstalt öffentlichen Rechts alle Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnverkehre in Berlin betreiben zu können. Dies darf in der Konsequenz nicht dazu führen, private, schon heute wettbewerbsfähige Verkehrsunternehmen vom ÖPNVMarkt in Berlin auszuschließen. Eine faire Beteiligung privater Unternehmen ist auch im Hinblick auf die kritische Fahrpreisentwicklung angezeigt, die Monatskarten- und Firmenticketinhaber immer mehr belasten. Auch in der ÖPNV-Planung muss es vorangehen; die Beauftragung eines Projektkoordinators im April 2004 zeigt noch wenig Wirkung.

Taxengewerbe: die WM 2006 als Ansporn nehmen?

ÖPNV–Aufgaben in der Region sinnvoll strukturieren

Nachdem die S-Bahn im Sommer 2004 mit dem Senat einen langfristigen, bis 2017 laufenden Verkehrsvertrag schließen konnte, arbeitet auch die BVG mit Hochdruck daran, wettbewerbsfähiger zu werden. Kosten sparen und gleichzeitig Fahrgäste gewinnen will man mit dem Metronetz. Mittels eines Spartentarifvertrags sollen zudem die Personalko-

Alle Anstrengungen, für die Dienstleistung Taxi verbindliche und anspruchsvolle Qualitätsstandards einzuführen, waren bisher von wenig Erfolg gekrönt. Dennoch sind Anstrengungen in Sachen Qualität und Kundenorientierung – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – der richtige Weg. Die in Berlin anstehenden Großereignisse bieten die Chance für das Gewerbe, sich aktiv - z. B. durch eine Freundlichkeitsoffensive – als positives Aushängeschild der Stadt zu präsentieren und zusätzliche Umsätze zu generieren.

Foto: Tollcollect

Technisch ist der Maut-Start gelungen. Wie werden sich die Kosten auswirken?

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Handel

Handelsstandort profilieren

Wer als Einzelhändler heute Erfolg haben will, muss auf veränderte Kundenwünsche reagieren

Die Flächen wachsen und die Kunden geben ihr Geld immer weniger im Einzelhandel aus. Die Folge: die konjunkturelle Lage im Einzel- und Großhandel sowie bei den Handelsvermittlern hat sich nicht wesentlich verbessert. Die Nachfrage von Investoren, die vor allem großflächige Einzelhandelsprojekte realisieren wollen, hält nach wie vor an. Die aktualisierte Synopse der IHK Berlin zu den Shoppingcentern weist 52 Standorte mit mehr als 5000 m2 Verkaufsfläche allein dieser Handelsform aus. Für das laufende Jahr sind zehn weitere Center mit insgesamt 322 000 m² Verkaufsfläche geplant. Dabei rücken wieder zunehmend innerstädtische Lagen in den Fokus, wie nicht nur die Ergebnisse eines hochkarätigen Workshops mit bundesweit agierenden deutschen Projektentwicklern im Ludwig Erhard Haus sondern auch die aktuellen Bauvorhaben zeigen. Die Berliner Handelsunternehmen müssen sich darüber hinaus auf ein sich europaweit änderndes gesellschaftliches Umfeld einstellen. Auf dem gemeinsamen Handelstag der Berliner und Brandenburger IHKs standen daher unter dem Motto Handeln wir im Sinne der Verbraucher? die europäische Verbraucher- und Handelspolitik, die Auswirkungen der demographischen Entwicklung und ein Vergleich der Rahmenbedingungen Polen – Deutschland im Fokus. Großen Zuspruch fand auch ein gemeinsamer Workshop der IHK Berlin und des Wirtschaftsverbands für Handelsvermittlung und Vertrieb Nordost, der zielgruppengerecht über die Auswirkungen der Steuerreform informierte und praktische Tipps vermittelte. Der wachsenden Bedeutung des Direkt-

vertriebs trug die IHK durch vier Sitzungen eines thematischen Arbeitskreises Rechnung.

Tourismus und Kooperationen als Chancen nutzen

Die IHK Berlin bot dieses Jahr neben dem jährlich stattfindenden Geschäftsstraßenforum einen Erfahrungsaustausch mit Werbegemeinschaften in Leipzig an. Hierbei ging es u. a. um die Zusammenarbeit von Standortinitiativen und Eigentümern. Die IHK Berlin setzt dabei auf freiwillige Kooperationsansätze und PPP-Modelle. Beispiele dafür sind das erfolgreich abgeschlossene Projekt „Management für vitale Geschäftsstraßen“, das der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gemeinsam mit der IHK, der Universität der Künste und dem Einzelhandelsverband umgesetzt hat. Ein weiteres erfolgreiches, auf Partnerschaft beruhendes und durch die IHK Berlin unterstütztes Projekt war die Winterzauber-Kampagne der Berlin Tourismus Marketing GmbH, um Berlin als Shopping-Metropole deutschland- und europaweit zu positionieren. Den Tourismus stärker als Wachstumschance für den Handel zu nutzen, dienten auch die gemeinsam mit der BTM veröffentlichten Neuauflagen des Berliner Shopping Guide und des auf Reisebusunternehmen zugeschnittenen Stadtplans „BusStopp Berlin“ mit mehr als 70 Busparkzonen. Die Zusammenarbeit der Akteure aus Handel und Tourismuswirtschaft wurde durch eine gemeinsame IHK-Handels- und Tourismusausschusssitzung intensiviert. Nicht zuletzt der ungebrochene Einsatz der IHK Berlin für flexiblere Öffnungszeiten soll die Tourismuspotenziale heben helfen.

Foto: Uwe Steinert

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Tourismus | Gastgewerbe

Tourismus stützt den Standort

Das Wachstum der Touristenzahlen übertraf 2004 die Erwartungen. Die Zahl der Übernachtungen betrug 13,2 Millionen. Somit lag die Zuwachsrate bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr bei 16,1 %. Zu der positiven Entwicklung beigetragen haben die MoMA Ausstellung, die neuen Flugverbindungen der Low-Cost-Airlines und das hochwertige Angebot auf dem Hotelmarkt. Im Auftrag des Senats hat die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) erstmals für die Zeit von November 2004 bis Januar 2005 intensiv mit der Marketingkampagne WinterZauber Berlin geworben. Große Unterstützung kam dabei auch aus der Wirtschaft, so dass das Budget des Senats von 3 Mill. € für die Kampagne mehr als verdoppelt werden konnte. Dass der Tourismus einen wichtigen Stellenwert in der Berliner Politik einnimmt, zeigt sich nicht nur im finanziellen Engagement beim WinterZauber, sondern auch beim ersten Berliner Tourismuskonzept. Mit Wirtschaftssenator Wolf wurde verabredet, jährlich über den Stand der Umsetzung Bilanz zu ziehen. Die aktuellen Zahlen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus, die im Januar 2005 veröffentlicht wurden, belegen ein Umsatzwachstum im Tourismus. Der Bruttoumsatz pro Jahr beläuft sich auf 5,84 Mrd. €. Vor allem mit Tagesgästen ist deutlich mehr Umsatz gemacht worden. In diesem Segment zieht Berlin besonders als Shopping-Metropole. Der Wassertourismus ist ein weiteres touristisches Segment, in dem sich Berlin noch profilieren kann. Die IHK Berlin bietet mit Veranstaltungen eine Plattform für den Austausch Berliner und Brandenburger Akteure und setzt sich z. B. für einen Charterschein auf von

der gewerblichen Schifffahrt wenig genutzten Gewässern ein. Die IHK Berlin hat auf der ITB in Berlin die Angebote der IHK-Organisation vorgestellt. Auch die Reisebürobranche steht vor großen Herausforderungen. Die Unternehmen bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen gewachsenen Kundenansprüchen und Provisionskürzungen der Leistungsträger. Die Zukunftschance der Branche ist davon abhängig, wie auf die Marktveränderungen eingegangen wird. Bei einer Veranstaltung der IHK Berlin zu diesem Thema kamen sich die Reisebüros und die Deutsche Lufthansa in diesem Punkt sichtbar näher.

Foto: Berlin Tourismus Marketing

Zu den vielen touristischen Highlights gehören im Sommer auch Berlins Biergärten

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Präsidium

Horst Elfe, Werner Gegenbauer Dr. Eric Schweitzer Dr. Manfred Gentz, Dr. Mercedes Hillen, Dr. Jürgen Radomski, Hans-Jörg Vetter Gerald Archangeli, Jean K. van Daalen (bis Januar 2005), Dr. Beatrice Kramm, Ulrich Misgeld, Walter Rasch, Karsten Schulze, Gerd Seehafer, Dr. Reinhard Uppenkamp, Dr. Michael Wegner

Ehrenpräsidenten Präsident

Vizepräsidenten

Mitglieder des Präsidiums

Jean K. van Daalen Dr. Reinhard Uppenkamp Gerald Archangeli Dr. Michael Wegner Karsten Schulze Dr. Mercedes Hillen Walter Rasch Dr. Eric Schweitzer Dr. Jürgen Radomski Dr. Beatrice Kramm Hans-Jörg Vetter Dr. Manfred Gentz Ulrich Misgeld Gerd Seehafer (v. l. n. r.)

Foto: Jörg F. Klam

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Vollversammlung

Mario Adamczak

Inhaber Mario Adamczak Modeagentur

Johannes Altenwerth
Mitglied des Vorstands Berliner Volksbank eG

Gerald Archangeli
Inhaber Versicherungsbüro Archangeli e.K.

Sabine Aull

besonders bestellte Bevollmächtigte Hotel Seehof KG Fuchs-Henel GmbH & Co.

Dr. Ulrich Bachmann

Geschäftsführer BDL Computer + Software Systemhaus GmbH

Klaus-Peter Bär

persönlich haftender Gesellschafter Bär + Ollenroth KG Fachhandel für Haustechnik und Industriebedarf

Manuela Becker
Geschäftsführerin Team-PersonalService-GmbH

Willi Bendzko

Inhaber der Bendzko-Immobilien Dipl.-Ing. Willi Bendzko

Wolfgang Bergemann
Geschäftsführer Argente GmbH

Fritz von Bernuth

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Cornelsen GmbH & Co.

Jens Caßens

Geschäftsführer Berliner-SchultheissBrauerei GmbH

Hans-Jürgen Cramer
Mitglied des Vorstands Vattenfall Europe AG

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Vollversammlung Winfried Damerius
Geschäftsführer Blumen Damerius GmbH

Peter Dannenberg

Inhaber „Haus Dannenberg am See“ Günter und Ingeborg Dannenberg Nachf. Peter Dannenberg

Geschäftsführer Topos Versicherungskontor GmbH

Dr. Andreas Domeyer

Heinrich Dormann
Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Gebrüder Berger GmbH & Co. KG

Roland Drasl

Prokurist R+V Allgemeine Versicherung AG

Jörg Dresdner

Mitglied des Vorstands EVM Berlin Erbbauverein Moabit eG Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen

Thomas Dreusicke

Inhaber INDIA Tastenfabrik Berlin Thomas Dreusicke Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Baugruppen

Rainer Ehrhardt

Geschäftsführer Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH

Michael Eichen
Inhaber Ursula Eichen Schnelltransporte

Roland Engels

Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Berlin International GmbH

Horst Faber

Geschäftsführer NORDPUNKT Konsumgütervertriebs GmbH

Peter Foerstendorf
Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. DSB Dieter Schubert GmbH & Co.Straßenund Tiefbau

Dr. Kaspar-Dietrich Freymuth

Rainer Frohloff
Inhaber Foto Frohloff

Dr. Manfred Gentz

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Arnold Kuthe Baugesellschaft mbH & Co. KG

Mitglied des Vorstands DaimlerChrysler AG

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Vollversammlung
Leiter Geschäftskundenniederlassung Nordost Deutsche Telekom AG

Hans-Jürgen Gerlach

Daniel-Jan Girl

Gesellschafter partycard Tamo Zwinge, David Rhotert, Daniel-Jan Girl G.b.R.

Holger Grabmeister

Besonders bestellter Bevollmächtigter KARSTADT Warenhaus AG

Wolfgang Gruhn

Prokurist Erwin Gruhn Immobilien

Albrecht Grüsser

besonders bestellter Bevollmächtigter ALKAHEST GmbH

Eberhard Gustke
Geschäftsführer Gustke GmbH

Peter Haase

Prokurist Philip Morris GmbH Werk Berlin

Joachim Hammer

Geschäftsführer IBH Ingenieurbüro und Handelsvertretung Hammer GmbH

Peter Härig

Inhaber Brauhaus Georgbräu Peter Härig

Jens Heder

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Nenn Entsorgung GmbH & Co. KG

Hella Heenemann

Prokuristin der persönlich haftenden Gesellschaft der Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co.KG

Oliver Heider

Geschäftsführer Green Logistik GmbH

Jan Hell

Prokurist Georg Lemke GmbH & Co. KG

Martin Herden

Geschäftsführer Herden Studienreisen Berlin GmbH

Dr. Eduard Heyl

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Heyl chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG

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Vollversammlung Dr. Mercedes Hillen
Geschäftsführerin der pers. haftenden Ges. Dr. Karl Ackermann Röhrengroßhandel KG

Carola Hoffmann

Geschäftsführerin AZ GmbH Personalüberlassung Personalvermittlung

Geschäftsführerin Privatinstitut HOGAN Bildung Management Beratung GmbH

Dr. Heidrun Hogan

Wolfgang Hünnekens
Geschäftsführer Publicis Werbeagentur GmbH

Prof. Dr. Alfred Iwainsky

Rainer M. Jacobus

Geschäftsführer IIEF Integrierte Informationssysteme für Engineering und Facility Management GmbH

Vorstandsvorsitzender Ideal Versicherung AG

Rainer G. Jahn

Geschäftsführer Klosterfrau Berlin GmbH

Fred-Axel Kapella

Geschäftsführer Kapella Baustoffe GmbH

Volker Keddig

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Ingenieur Max Fuss GmbH & Co. KG

Wolf Kempert

Geschäftsführender Gesellschafter UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung GmbH

Dieter Klapproth

Geschäftsführer Ains A – Systemhaus GmbH

Arne Klein

besonders bestellter Bevollmächtigter India-Gewürze Gert Raguse KG

Matthias Klussmann
Vorstandsvorsitzender Cenda Invest AG

Dr. Beatrice Kramm

Geschäftsführerin POLYPHON Film- und Fernsehgesellschaft mbH

Dieter Krauß

Inhaber Erich Krauss & Sohn e.K.

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Vollversammlung
Prokurist Dresdner Bank AG in Berlin

Hans-Kornel Krings

Mathis Kuchejda

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co.

Rudolf Kujath

Geschäftsführer „Stadt und Land“ WohnbautenGesellschaft mbH

Hans Jürgen Kulartz
Mitglied des Vorstands Landesbank Berlin – Girozentrale –

Heidi Lehradt

Geschäftsführerin Gates Truck Transportgesellschaft mbH

Dr. Lutz Mackebrandt
Vorsitzender der Geschäftsführung der CMS Unternehmensberatung Aktiengesellschaft

Ulrich Misgeld

Mitglied des Vorstands Semperlux AG Lichttechnische Werke

Wolfram Nieradzik
Leiter Funk Berlin Funk-Gruppe GmbH

Axel Oberwelland
Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. August Storck KG

Dr. Jürgen Radomski
Mitglied des Vorstands Siemens AG

Walter Rasch

Geschäftsführer HPE Development GmbH

Monika Rink

Geschäftsführerin Hotel Kolumbus GmbH

Wolfgang Ruch

Inhaber Wolfgang Ruch Wirtschaftsberatung

Giselher Ruks

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. Ruksaldruck GmbH + Co. Repro Plus Offset

Sylke Sander

Inhaberin Geos Consulting Unternehmensberatung (BDU) e.K.

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Vollversammlung Jörg Schaeffer
Vorstand Schaeffer Apparatebau AG Prokurist COMMERZBANK AG

Jörg Schauerhammer

Dr. Joachim Schindler
Mitglied des Vorstands KPMG Deutsche Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Ulrich Schlender
Geschäftsführer Otto Reichelt GmbH

Peer Schmidt-Paulus
Geschäftsführer PEIX Agentur für Design und Kommunikation GmbH

Ingolf Schmoll

Geschäftsführer Ingolf Schmoll GmbH Garten- und Landschaftsbau, Sportplatzbau

Karsten Schulze

persönlich haftender Gesellschafter Haru-Reisen oHG Hans Rudek

Jan Schwarz

Geschäftsführer Hotel D.O.M.I.C.I.L.

Dr. Eric Schweitzer

Mitglied des Vorstands ALBA AG

Gerd Seehafer

Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. „Brummer“ Gustav Seehafer GmbH & Co.

Regina Seidel

Geschäftsführerin Gerhard Flemming & Hermann Pehrsson GmbH

Celil Senman

Geschäftsführer B.C.E.M. Berlin City Event & Marketing GmbH

Victor von Seyfried
Inhaber Victor von Seyfried Versicherungsagentur

Jörg Simon

Vorstandsvorsitzender Berliner Wasserbetriebe

Nihat Sorgeç

Geschäftsführer BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH

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Vollversammlung
besonders bestellter Bevollmächtigter METRO Cash & Carry Deutschland GmbH & Co. KG

Markus Stolz

Carl-Friedrich Thymian
Geschäftsführer der pers. haftenden Ges. beton & rohrbau C.-F. Thymian GmbH & Co. KG

Martina Tittel

Geschäftsführerin Dussmann Das KulturKaufhaus GmbH

Achim Türklitz

Geschäftsführer Möbel-Hübner Einrichtungshaus GmbH

Dieter Ulrich

besonders bestellter Bevollmächtigter Roever Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erich Ulrich

Inhaber Erich Ulrich Taxibetrieb

Dr. Reinhard Uppenkamp

Hans-Peter Urban
Geschäftsführer Berlin Brandenburg Media GmbH

Hans-Jörg Vetter

Vorstandsvorsitzender BERLIN-CHEMIE AG

Vorstandsvorsitzender Bankgesellschaft Berlin AG

Dr. Michael Wegner
Inhaber Central-Hotels Walter Wegner

Wolf-Herbert Weiffenbach

Otto Weihe

Leiter der Niederlassung Berlin IKB Deutsche Industriebank AG

persönlich haftender Gesellschafter Weihe Früchte & Salate KG

Volker Weihe

besonders bestellter Bevollmächtigter Kaufhaus des Ostens GmbH

Rainer Welz

Geschäftsführer Welz Logistik GmbH

Stefan Wiesner
Vorstand Condat AG

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Horst Wittstock

Geschäftsführer Wittstock Schuh GmbH

Dr. Ortwin Wohlrab

Prokurist PSI AG für Produkte und Systeme der Informationstechnologie

Thomas-Andrew Zenner

Direktor WeberbankPrivatbankiers KGaA

Dr. Manfred Zindler
Inhaber Siemensstadt Apotheke Dr. Manfred Zindler

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Ausschüsse

Außenwirtschaft
Vorsitzender: Horst Schmidt, Gerb Schwingungsisolierungen GmbH & Co. KG • Stellvertretende Vorsitzende: Regina Seidel, Flemming & Hermann Pehrsson GmbH • Wolfgang Bachmann, DARAG Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs AG • Claudio Ciacci, CMS Societät für Planung und Beratung GmbH • Gerhard Detterer, Deutsche Bank AG • Thomas Eller, WILD Flavors Berlin GmbH & Co. KG • Dieter Ernst, Berlinwasser International AG • Dieter Faust, Otis GmbH & Co. OHG • Reinhard Fragner, Schering AG • Dr. Mario Friedmann, Barg-Betontechnik GmbH • Dr. Lüder Gerking, NANOVAL Gesellschaft für Pulver- und Fasertechnik mbH & Co. KG • Joachim Habisreitinger, Berliner Volksbank eG. • Raymund Hammer, LMT Lichtmeßtechnik GmbH Berlin • Christian von Koenigsmarck, HACH LANGE GmbH • Andreas Krüger, TELES Aktiengesellschaft Informationstechnologien • Dieter Liefhold, Wardwell Europe GmbH • Heribert Löhr, Siemens AG Verbindungsbüro Berlin • Dr. Eberhard Matiebel, PUK-WERKE KG Kunststoff – Stahlverarbeitung GmbH & Co. • Dr. Michael Meetz, uve Umweltmanagement & Planung GmbH • Gottfried Mehnert, BEKUM Maschinenfabriken GmbH Hauptverwaltung • Helmut Meinke, SAMSUNG SDI GERMANY GMBH • Norbert Quinkert, Motorola GmbH • Isabel Riele, Robert Riele GmbH & Co. KG • Gerhard Roller, Bankgesellschaft Berlin AG • Klaus-Jürgen Schlabe, Berlin-Chemie AG • Dr. Matthias Scholz, LTB Lasertechnik in Berlin GmbH • Lothar Schulz, Elpro GmbH Berlin – Industrieholding • Klaus Schwenkenbecher, CRYSTAL – GmbH • Dagmar Schwertner, BioGenes – Gesellschaft für Biopolymere mbH • Jens Spyrka, bmp AG • Armin Stein, PSI Aktiengesellschaft für Produkte und Systeme der Informationstechnologie • Dr. Peter Strunk, WISTA-MANAGEMENT GMBH • Günter Wegner, GEWECO Internationale Speditionsgesellschaft mbH • Gerhard Wonneberg, Dresdner Bank AG

Beratungsthemen 2004
Ausschuss Außenwirtschaft Präsentation des Business Location Centers • IT-Offshore Projekte in Mittel- und Osteuropa, Demokratische Volksrepublik Korea • Vorstellung der neuen Aufbauorganisation der WFBI • Aktuelles aus Brüssel Ausschuss Berufsbildung Berliner Ausbildungskonsens/ Ausbildungspakt • Ausbildungssituation und Aktivitäten zur Ausweitung des betrieblichen Ausbildungsangebotes • Stundentafeln für neue und neugeordnete Berufe • Bildung in Europa • Berliner Berufsschulen – als Partner gerüstet und den Anforderungen der Wirtschaft gewachsen? • Änderung der Regelung nach § 48 BBiG zum Werkzeugmaschinenspaner • Zusatzqualifikation “Immobiliengeschäft” für Bank- und Versicherungskaufleute • Unterrichtsvermehrung für die neugeordneten Berufe des Einzelhandels

Beitrag
Vorsitzender: Gerald Archangeli, Versicherungsbüro Archangeli e.K. • Sabine Aull, Hotel Seehof KG Fuchs-Henel GmbH & Co. • Daniel-Jan Girl, partycard Tamo Zwinge, David Rhotert, Daniel-Jan Girl GbR • Wolfgang Gruhn, Erwin Gruhn Immobilien • Sylke Sander, Geos Consulting Unternehmensberatung (BDU) e.K. • Erich Ulrich, Erich Ulrich Taxi-Betrieb

Berufsbildung
Beauftragte der Arbeitgeber: Kristina Fuhrmann, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG • Gerd Haendly, ABB – Training Center Berlin GmbH • Dr. Volker Hasewinkel, Deutsche Telekom AG (Vorsitzender) • Bernd Schroers, Axel Springer AG • Martin Stöckmann, Siemens AG • Gerhard Stolz, Hornbach Baumarkt AG • Stellvertreter: Susanne Krusch, Karstadt Warenhaus AG • Dr. Margarete Haase, DaimlerChrysler AG • Renate Lange, Herlitz PBS AG • Michael Linnardi, Verband Druck und Medien Berlin-Brandenburg e. V. • Uta Menges, IBM Deutschland GmbH Beauftragte der Arbeitnehmer: Burkhard Bundt, Industriegewerkschaft Metall • Ullrich V. Haase, Gewerkschaft

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Ausschüsse

Beratungsthemen 2004
Ausschuss Handel Besichtigung des Oberstufenzentrums und Verbesserung der Qualität der schulischen Berufsausbildung im Handel • Werbung im öffentlichen Raum und in Gebäuden der öffentlichen Hand • Großflächiger Einzelhandel • UWG-Novelle • Ladenschluss • Berliner Bauordnung und Business Improvement Districts • Stadtentwicklungsplan Zentren II • Initiative MittendrIn Berlin • RFID (Radio Frequency Indentification) • WinterZauber Berlin 2004/2005 Ausschuss Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau Textbebauungspläne zum Schutz der Wohnnutzung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf • Deutschland 2020 - die demografische Zukunft der Nation • Neueste Entwicklungen zur Berliner Baugebührenordnung • Novellierung der Berliner Bauordnung • Bautec und Immobilia Rückblick und Perspektiven für 2005 • Business Improvement Districts (BID) - eine neue Form

Nahrung-Genuß-Gaststätten • Dirk Kuske, IG BAU Bezirksverband Berlin • Bernd Rissmann, Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Berlin-Brandenburg (Vorsitzender) • Michael Schafferdt, GEW Gewerkschaft Erziehung + Wissenschaft • Hartmut Stolpe, DAA Deutsche Angestellten Akademie • Stellvertreter: Manfred Föllmer, ver.di • Gabriele Lips, ver.di • Rosemarie Pomian, GEW Gewerkschaft Erziehung + Wissenschaft • Michael Rother, DGB • Marco Steegmann, DGB Landesbezirk Berlin-Brandenburg Beauftragte Lehrer an Schulen: Rainer Arnold, OSZ TIEM • Bernhard Bleiber, OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik – Georg-Schlesinger-Schule • Hartmut Hartmann, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport • Eckehart Heidrich, OSZ Handel II • Dagmar Kuhlich, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport • Petra Madyda, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport • Stellvertreter: Klaus Günther • Klaus-Jürgen Häger, OSZ Bahntechnik I • Bernd Hoffmann, OSZ Bürowirtschaft II • Eugen Hollander, OSZ Chemie, Physik und Biologie – LiseMeitner-Schule • Dr. Inge Niemitz, OSZ Gastgewerbe – Brillat-Savarin-Schule • Bernd Romann, OSZ Banken und Versicherungen

Handel
Vorsitzende: Martina Tittel, Dussmann GmbH • Stellvertretender Vorsitzender: Dieter Krauß, Erich Krauß & Sohn • Wolfgang Bergemann, Argente GmbH • Alexander Boether, Engel & Völkers Gewerbe Berlin GmbH • Nils BuschPetersen, Handelsverband Berlin-Brandenburg • Winfried Damerius, Blumen-Damerius • Oliver Distel, Kaufland Stiftung & Co. KG • Horst Faber, Nordpunkt Konsumgütervertriebs GmbH • Joachim Hammer, IBH Ingenieurbüro und Handelsvertretung Hammer GmbH • Victor Hucke, Metro C & C • Gökmen Ilkyaz, ILKYAZ-Getränke-Vertrieb OHG • Arne Klein, INDIA-GEWÜRZE Gert Raguse KG • Christian Kluwe, KLUWE Baustoffe GmbH & Co. KG • Dagmar Knörrchen-Mahraun, Uhland-Apotheke • Klaus Kosakowski, Alkos Grundstücksgesellschaft mbh • Andreas Kroll, Schuhhaus Ludwig Görtz GmbH • Heinz Michael Kropp, H. u. M. Kropp GmbH Delikatessen und Feinkost • Michael Lindner, Robert Lindner GmbH & Co. KG • Birgit Marson, Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb Nordost (CDH) e.V. • Carola Mösch, Lichthaus Mösch am Tauentzien Karlheinz Mösch GmbH & Co. KG • Bernd Muchow, Neukölln Arcaden • Volker Pesarese, Wertheim am Kurfürstendamm • Stephan Rottler, Wöhrl Modehaus Berlin • Hans-Ulrich Schlender, VBLF Verband Berlin-Brandenburger Lebensmittel-Filialbetriebe e.V. • Detlef Steffens, Kaufhof Warenhaus AG • Wilfried Ternirsen, Wilfried Ternirsen Mode GmbH • Rüdiger Thräne, Kemper’s Berlin GmbH • Uwe Timm, TIMM RETAIL Services + Property Advisers • Erdal Türker, GSM Import-Export GmbH Frucht-Grosshandel • Achim Türklitz, Möbel Hübner Einrichtungshaus GmbH • Dietmar von Dippel, A.G.D. Unternehmens- und Arbeitgeberverband für Großhandel und Dienstleistungen e.V. • Jürgen F. Winkelmann, Firma Rausch • Horst Wittstock, Schuhhaus Horst Wittstock • Dr. Manfred Zindler, Siemensstadt-Apotheke

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Ausschüsse

Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau
Vorsitzender: Matthias Klussmann, Cenda Invest AG • Stellvertretender Vorsitzender: Christoph Meyer, Atisreal GmbH • Manfred Adam, Deutsche Telekom AG • Dr. Hans-Jürgen Ahlbrecht, DaimlerChrysler AG Immobilien (DCI) GmbH • Willi Bendzko, Bendzko Immobilien • Hans-Jürgen Biet, TLG Immobilien GmbH • Torsten Birlem, K.O.O.P. Beteiligungs- und Anlagegesellschaft mbH • Helmut Claus, Berliner Eigenheim GmbH • Heinz-Jürgen Dräger • Hanns Ludwig Fiechtner, Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH • Markus Fischer, IHZ GmbH • Dr. Kaspar-Dietrich Freymuth, Arnold Kuthe Baugesellschaft mbH & Co. KG • Rosemarie Füsgen, Füsgen Immobilien • Alexander Gruhn, Gruhn Immobilien • Axel Gutzeit, Goodtime Architecture Gutzeit & Companions • Dr. Bernhard Haaß, Kanzlei Nörr Stiefenhoffer Lutz • Torsten Hannusch, GIG Gesellschaft für integriertes Gebäudemanagement mbH • Hans Karl Herr, ITAG Immobilien-Treuhand und Vermögensanlage GmbH • Sascha Hettrich, Hettrich GmbH • Dipl.-Vw. Kay-Uwe Hillmann, caveo GmbH Immobilienverwaltungen • Silke Kaden, Deutsche Lufthansa AG • Fred-Axel Kapella, Kapella Baustoffe GmbH • Hans-Jürgen Klemm, Prof. Dr. Helmut & Dr.hc.Hannelore Greve – Alster City • Andreas Krüger, THV Versicherungsmakler GmbH • Mathis Kuchejda, Schmidt + Haensch GmbH & Co. • Rudolf Kujath, Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH • Holger Lippmann, Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG • Henner Mahlstedt, HOCHTIEF Construction AG Bereich Ost • Siegfried Moll, Eternit AG • Wolfgang Nagel, Wolfgang Nagel Immobilienberatung e.K. • Christian Pech, Investitionsbank Berlin • Ursula Pliete, Bundesbahnvermögen (BEV) • Bianca Prescher, Prescher Engineers GmbH • Rupert Reinhardt, Aengevelt Immobilien GmbH & Co.KG • Prof. Rudolf Schäfer, Technische Universität Berlin • Christoph Schilling, Galeria Kaufhof • Stephan Schinnenburg, IDEAL Lebensversicherung a.G. • Christine Seiler, Funk Gruppe GmbH Versicherungsmakler • Marcel Sonntag, Jones Lang LaSalle GmbH • Margarete Steinfadt, Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) • Dorothee Stöbe, Interessengemeinschaft Gewerbetreibender an der Friedrichstraße e.V. • Klaus Teichert, Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) • Rainer Tepasse, DEGAS mbH-ATD GmbH • Gerd Unger, Development + Wohnbau Groth GMbH & Co. Projekt KG • Horst-Heinrich Weiß, Karstadt Warenhaus AG • Hartmut Wellner, TV Turm Alexanderplatz Gastronomiegesellschaft mbH • Dr. Süleyman Yüksel, Bateg Ingenieurbau GmbH.

Beratungsthemen 2004
von Public Private Partnership zur Zentrenentwicklung? • Gespräch mit der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zu aktuellen Fragestellungen der Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik

Innovation, Technologie und Industrie
Vorsitzender: Uwe Ahrens, aap Implantate AG • Stellvertretender Vorsitzender: Mathis Kuchejda, Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co. • Jürgen Allesch, SIBB – Gesellschaft zur Förderung der Mittelständischen Software-Industrie in Berlin-Brandenburg e.V. • Reinhard Berckmüller, Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) • Dr. Ulrich Bethke, INPRO Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH • Dr. Michael Blumenthal, Siemens AG • Dr. Bruno Broich, Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin • Dr. Reinhold Buttgereit, Vattenfall Europe AG/Bewag AG • Thomas Dankwart, Investitionsbank Berlin • Thomas Dreusicke, India Tastenfabrik Berlin Thomas Dreusicke Kunststoffverarbeitung • Susanne Eble, Berlin-Chemie AG •

Ausschuss Innovation, Technologie und Industrie Aktuelle Entwicklung in der Technologieförderung der Investitionsbank Berlin - Vorstellung des neuen Technologieförderprogramms ProFIT • Veränderte Rahmenbedingungen für die Berliner Wirtschaft durch die EU-Erweiterung – diskutiert am Beispiel der Wirtschaftsbeziehungen zu Polen • Berliner Hochschulpolitik – Chancen und Risiken aus Sicht der Berliner Wirtschaft • Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft – Erfolgsfaktoren und Hemmnisse: Vorstellung der Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

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Ausschüsse

Beratungsthemen 2004
Ausschuss Medien und Kommunikation Entwicklung der Medienregion • Ergebnisse der Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Industrie- und Handelskammern in Berlin und Brandenburg zur Medienregion Berlin-Brandenburg • Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH Ausschuss Steuern und Finanzen Einkommensteuerreform – viele Modelle sind auf dem Markt, wohin will die Wirtschaft? • Steuerliche Gewinnermittlung im Umbruch: Wird IAS ab 2005 Maßstab? (Entwurf Bilanzrechtsreformgesetz) • Neue Pflichtangaben für Rechnungen • Neues Formular zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung • Gesellschafterfremdfinanzierung: Anwendungsprobleme • Steuerschuldumkehr bei Bauleistungen: Nachbesserungsbedarf • Gesetzeslücke

Norbert Geyer, Geyer-Gruppe Industrieholding GmbH • Walter Gibas, Gibas Consulting, Controlling und mehr • Wilfried Götze, PSI Aktiengesellschaft für Produkte und Systeme der Informationstechnologie • Manfred Heinze, Carmeq GmbH • Rainer G. Jahn, Klosterfrau Berlin GmbH • Dipl.-Ing. Wolf Kempert, UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung • Dipl.-Ing. Dieter Klapproth, Ains A – Systemhaus GmbH • Udo R. Klomann, Pro Generika e.V. • Dr. Matthias Krug, Knorr-Bremse Berlin Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH • Thomas Leitert, TimeKontor AG • Helmut Meinke, Samsung SDI Germany GmbH • Prof. Dr. Eckard Minx, DaimlerChrysler AG • Dipl.-Vw. Manfred E. Neubert, Willy Vogel AG • Johannes Nill, AVM Computersysteme Vertriebs GmbH • Reinhard Pätz, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. • Manfred Plötz, SHF Communication Technologies AG • Susanne G. Rausch, Act value management consult e.K. • Rémi Redley, Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. • Dr. Florian Seiff, Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH • Dr. Axel Smend, Deutsche Agentur für Aufsichtsräte Gesellschaft für Vermittlung und Beratung von Aufsichtsund Beiräten mbH • Dieter Schliek, Bayerische Motorenwerke AG • Dr. Ulrich Schwalm, Inventa-Fischer GmbH & Co. KG • Prof. Dr. Reinhard Thümer, Technische Fachhochschule Berlin • Prof. Dr. Günther Tränkle, Ferdinand Braun Institut für Höchstfrequenztechnik im Forschungsverbund Berlin e.V. • Christoph von Waldow, Gerb Schwingungsisolierungen GmbH & Co. KG • Klaus Wehmeyer, HEITEC AG • Wolf-Herbert Weiffenbach, IKB Deutsche Industriebank • Stefan Wiesener, Condat AG

Medien und Kommunikation
Vorsitzender: Wolfgang Hünnekens, Publicis Werbeagentur GmbH • Stellvertretender Vorsitzender: Alexander Thies, NFP Neue Filmproduktion tv GmbH • Stefan Arndt, X Filme Creative Pool GmbH • Fritz von Bernuth, Cornelsen Verlag GmbH & Co. OHG • Dr. Reinhart Binder, Rundfunk Berlin-Brandenburg • Nikolaus Böhning, Bildbau AG • Fitz Braum, Four Music Production GmbH • Prof. Dr. Rolf Budde, Rolf Budde Musikverlage GmbH • Ulrich Bülow, ZDF-Hauptstadtstudio • Prof. Dr. Carsten Busch, Institut für Wirtschaftskommunikation (IWK) an der Universität der Künste Berlin • Sabine Clausecker, CB Clausecker|Bingel.-Ereignisse GmbH • Gerd Gebhardt, Phonoverbände e. V.• Stephan Hampe, 94’3 r.s.2 Berlin-Brandenburg Radio-Information Audio-Service Zwei GmbH • Helmut Hartung, promedia Verlag • Carl Graf Hohenthal, Axel Springer AG Die Welt Chefredaktion • Carolin Huder, Palast Orchester • Alexander Kölpin, Wirtschaftsförderung Berlin International GmbH • Dr. Beatrice Kramm, POLYPHON Film- und Fernsehgesellschaft mbH • Hans Kuchenreuther, 104.6 RTL Radio Berlin GmbH • Frank Lotze, Jung von Matt Spree GmbH • Frank Maass, DEAG Deutsche Entertainment AG • Petra Maria Müller, Medienboard Berlin Brandenburg GmbH • Sebastian Peichl, Art+Com AG • Thobias Phleps, MetaDesign AG • Werner Plötz, Deutsche Informations Börse AG • Andreas Rapp, Aimaq Rapp Stolle Werbeagentur GmbH • Tim Renner, Motor Music Gmbh & Co. KG • Hans-Gerhard Roth, FAB Fernsehen aus Berlin GmbH • Peer Schmidt-Paulus, PEIX Agentur für Design und Kommunikation GmbH • Holger Schöpper, media.net berlinbrandenburg e.V. • Annette von Schröder, TOP Radiovermarktung

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Ausschüsse

• André Selleneit, BMG Berlin Musik GmbH • Peter Skulimma, Berliner Verlag GmbH & Co. KG • Nicole Srock Stanley, dan pearlman markenarchitektur gmbH • Hans-Peter Urban, Berlin Brandenburg Media GmbH • Alexander Wolf, The Corps GmbH • Sven Wollner, diffferent planning research GmbH • Reinhold Zalbertus, AZ Media AG • Oxana Zeitler, Vision Medienagentur GmbH

Beratungsthemen 2004
bei verdeckten Gewinnausschüttungen • Umfrage zur Home State Taxation • Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung • Entwurf des Energiesteuergesetzes • Einkommensteuerreform: Neue Entwicklungen

Steuern und Finanzen
Vorsitzender: Alfred Mergen, Vattenfall Europe AG • Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Jutta Förster, Schering AG • Dr. Dr. Herbert Brönner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dres. Brönner Treuhand-Revision GmbH • Volker Fasolt, Steuerberater • Sigrid Feldheim, micronomics GmbH & Co. KG • Lutz Geschwandtner, Rechtsanwalt, DaimlerChrysler AG • Ursula Gorke-Moll, Steuerberaterin, Nörr Stiefenhofer Lutz • Arnfried Hahn, IKB Deutsche Industriebank AG • Michael Jacobsen, Steuerberater • Stefan Kiesewalter, Rechtsanwalt, Steuerberater, KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG • Heiner Krügel, Rechtsanwalt, Bankgesellschaft Berlin AG • Heidrun Link, IBM Central Holding GmbH • Andreas Mertke, Berliner Volksbank • Anja Olsok, Bitkom Servicegesellschaft mbH • Detlef Olufs, Rechtsanwalt, Haarmann, Hemmelrath & Partner GmbH • Sigrid Öztoprak, Gillette Holding GmbH • Bernd Schult, Rechtsanwalt, Steuerberater, Dr. Röver & Partner KG • Dr. Michael Schulz, Steuerberater • Prof. Dr. Theodor Siegel, Humboldt-Universität zu Berlin • Uwe Stoek, Deutsche Bahn AG • Dr. Dieter Vesper, DIW Berlin • Ute Witt, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin, Ernst & Young AG • Thomas-Andrew Zenner, Weberbank-Privatbankiers KGaA • Daniel Ziska, Steuerberater, GPC Unternehmer- und Steuerberatungsgesellschaft AG

Tourismus
Vorsitzender: Jan W. Schwarz, Hotel Domicil • Stellvertretender Vorsitzender: Hans-Jörg Schulze, BBS Berliner Bären Stadtrundfahrt GmbH • Peter Thomas Antoni, Conference & Touring C & T GmbH • Sabine Aull, Hotel Seehof Berlin • Michael Becker, Fides Reisen GmbH & Co. KG • Dr. Maria Borgmann, Deutsches Technikmuseum Berlin • Dr. Martin Buck, KompetenzCenter Travel & Logistics Messe Berlin GmbH • Peter Dannenberg, Haus Dannenberg Hotel am See • Lutz Derlien, denim airways • Egon Dobat, Air Travel Service (ATS) GmbH • Hans Eilers, Savoy Hotel GmbH & Co. Betriebs KG • Till F. Esser, NH Berlin-Mitte • Christian E. Fürstenwerth, SportMedienMarketing Fürstenwerth • Michael Gräfe, BEROLINA Reisen Gräfe oHG – Berlin • Burkhard Grunzke, Best Western Kanthotel Berlin • Manfred Günther, Taxi Verband Berlin Brandenburg e.V. • Georg Harenberg, Caras Gourmet Coffee • Otto Hauptmann, Hotel Pension Kastanienhof • Marc Heinicke, Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs KG • Martin Herden, Herden Studienreisen • Ute Jacobs, Estrel Residence & Congress Hotel • Gerrit Jessen, p’conzept Berlin Constanze Pressehaus • Burkhard Kieker, Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH • Dipl.-Ing. Joachim Kießling, DB Personenverkehr GmbH • Peter Krawczack, T&T Travel & Touristik GmbH, Lufthansa City Center • Olaf Kretschmar, Restaurant Oxymoron • Kurt Lehrke, Hotel Palace Berlin • Emil Lindemann, Fjord Hotel Berlin • Dr. Jürgen Müller-Trimbusch,

Ausschuss Tourismus Novellierung der Gaststättenverordnung Berlin • Wiederaufbau des Berliner Schlosses • Berlin als erfolgreicher Kongressstandort • Globalisierung im Hotelgewerbe der Standort Berlin • Marriott Hotels in Berlin • Aktivitäten der BTM-Partnerhotels e.V. • WinterZauber Berlin 2004/2005 • Aktuelle Entwicklungen bei der Deutschen Bahn • Neues von der BTM • Ein Riesenrad für Berlin

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Ausschüsse

Beratungsthemen 2004
Ausschuss Umwelt Einführung eines TreibhausgasEmissionshandelssystems – Wie wird der Nationale Allokationsplan (NAP) aussehen? • Lärmminderung – Beurteilungskriterien für Berliner Veranstaltungsstätten • Regionale Luftreinhalteplanung - Umweltpolitisches Gespräch mit der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer • Grund- und Arbeitspreismodell für Berliner Wassertarife Verkehr EU-Osterweiterung – Was ändert sich im Warenverkehr und beim Zoll? • Lärmminderung in Mitte – Ein Weg in die Sackgasse? • Umsetzung Lkw-Maut • Diskussion des aktuellen Planungsstandes zu verschiedenen Infrastrukturmaßnahmen anhand der IHK-Vorschläge aus der Broschüre „Plädoyer für eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur in Berlin” • Vorstellung der Überlegungen zur Untersuchung zu einem integrativen Wirtschaftskonzept durch

Beirat der Air Service Berlin CFH GmbH • Andreas Peter, Bizair Fluggesellschaft mbH Verwaltung • Dieter Petrat, Schering Aktiengesellschaft • Wolfgang Raffler, Raffler Berlin Tours – Incomingbüro • Klaus-Dieter Richter, Restaurant Kolk • Monika Rink, Hotel Kolumbus • Dipl.-Kfm. Hans-Henning Romberg, Unternehmensberater für Luftfahrt • Jörg Schaube, Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH • Andrea Talevski, Berlin Tourismus Marketing GmbH • Miriam Velagic, Laggner Gastronomie Consulting GmbH • Peter Vogl, Hotel- und Gaststättenverband Berlin und Umgebung e.V. • Patrice Wagner, KaDeWe eine Betriebsstätte der KARSTADT Warenhaus AG • Frank Westphal, Stern- und Kreisschifffahrt GmbH • Martin Woelffer, Theater am Kurfürstendamm und Komödie • Karsten Zang, Deutsche Lufthansa AG • Jörg Zintgraf, StattReisen Berlin e.V. • Dr. Wolf-Dieter Zumpfort, TUI AG – Büro Berlin.

Umwelt
Vorsitzender: Wolfram Nieradzik, Funk Gruppe GmbH • Stellvertretender Vorsitzender: Michael Blöcher, ALBA Wertstoffmanagement GmbH • Reinhard Berckmüller, Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) • Maritta Bergner, Berliner Wasserbetriebe • Friedrich Buchholz, Remondis Asset Services GmbH & Co. KG • Helmut Büchter, Siemens AG • Bertold Burkard, Karstadt Warenhaus AG • Dr. Harry Düngel, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH • Jean-Pierre Duquenoy, Fritz Pennecke Söhne • Stefan Engels, DaimlerChrysler Vertrieb Deutschland • Matthias Frankenstein, Mercedöl-Feuerungsbau GmbH • Dr. Bernhard Gabel, Arcelor Germany Holding GmbH • Axel Gericke, Landwirtschaftsbetrieb Axel Gericke • Alexander Gnann, WGB Wärme GmbH Berlin • Detlev Hartmann, ENERTRAG AG, Büro Berlin • Dr. Barbara Hoppe, Berlin-Chemie AG • Dr. Dieter Hübl, Schering AG • Peter Janke, Gasag Berliner Gaswerke AG • Dr.-Ing. Gabriel Kapolka, Verband der Chemischen Industrie e. V. Landesverband Nordost • Prof. Dr. Wolfgang Lausch, Dr. Lausch GmbH & Co. KG Umwelt und Wirtschaft • Dr. Jan Uwe Lieback, GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH, Umweltgutachter • Nicolas Meißner, SORAT Hotel-Consult-GmbH • Dr. Nikolaus Meyer, Sulfurcell Solartechnik GmbH • Dr. Ingeborg Pagenkopf, Abfalltrennprozesse Dr. I. Pagenkopf • Hans-Jürgen Pluta, P2 Objekt-Grün GmbH • Markus Püsch, Viessmann Werke Berlin GmbH & Co. • Jürgen Prange, RWE Umwelt Ost GmbH • Dr.-Ing. Edelbert Schaffert, BESB GmbH Berlin Schalltechnisches Büro • Dieter Schliek, Bayerische Motoren Werke AG, Werk Berlin • Dr. Andreas Schnauß, Bewag Aktiengesellschaft & Co. KG • Christian Schröter, Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) • Johannes Schröter, F.W. Grundt Logistik und Spedition GmbH & Co. KG • Dennis Schulze, MC-Wetter GmbH Meteorologische Dienstleistungen • Kurt Stock, DEK Deutsche Extrakt Kaffee GmbH • Hans-Georg Weber, Berliner-Schultheiss-Brauerei GmbH

Verkehr
Vorsitzender: Olaf Bienek, Kunzendorf Spedition GmbH • Stellvertretender Vorsitzender: Michael Eichen, Ursula Eichen Schnelltransporte • Gerd Bretschneider, Fuhrgewerbe-Innung Berlin e.V. • Detlef Bröcker, Niederbarnimer

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Ausschüsse

Eisenbahn AG • Peter Debuschewitz, Berlin Deutsche Bahn AG • Armin Devender, Galeria Kaufhof, Filiale 204, Berlin-Gropius-Passagen • Daniel Dosedal, Siemens AG – ICN ON OP MS 2 • Malte Eckardt, ime Ingenieurbüro Eckardt • Harry Hanigk, Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes e.V. (LBBV) • Peter Härig, Brauhaus Georgbräu • Anke Harbs, Niederlassungsleiterin Panalpina Welttransport GmbH • Günter Heinze, BERLOGIS GmbH • Klaus-Peter Hinz, Deutsche Binnenreederei AG • Dr. Ilja Irmscher, GIVT – Gesellschaft für Innovative Verkehrs Technologien mbH • Andreas Kassler, United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG • Katrin Knapp, TSB Katrin KnappTransportservice & Beratung • Gerd-Achim Krieger, Assmus + Krieger GmbH, Handelsvertretungen • Heidi Lehradt, Gates Truck Transportgesellschaft mbH • Bernhard Lemmé, Nenn Entsorgung GmbH & Co. KG • Mark Münzing, DaimlerChrysler Immobilien (DCI) GmbH • Gerhard Ostwald, Verband Spedition und Logistik Berlin und Brandenburg e. V. (VSL) • Jürgen Prange, RWE Umwelt Ost GmbH – Berlin • Rina Richter, Krankentransport Gorris GmbH • Gerhard Schmidt, SVG Straßenverkehrsgenossenschaft Berlin und Brandenburg eG • Wolfgang Stadie, Lufthansa Cargo AG • Wolfgang H. Steinicke, FAV – Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik Berlin • Hans-Joachim Sube, Hans-Joachim Sube Güterfern-, Nahverkehr und Lagerhaltung • Volker Tschapke, SMV Bauprojektsteuerung Ingenieurgesellschaft mbH • Steffen Tschernoster, UTA Union Tank Eckstein GmbH & Co. KG Niederlassung Berlin • Rainer Welz, Rainer Welz GmbH Güterkraftverkehr • Wolfgang Wruck, Taxibetrieb

Beratungsthemen 2004
die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung • Gespräch mit der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zu den Themen „Mobilität umweltverträglich gestalten und sichern”, „Urbanes Leben fördern - nicht strangulieren”, „Infrastruktur leistungsfähig machen“ sowie „Öffentliches Grün privat bewirtschaften”.

Wirtschafts- und Rechtspolitik
Vorsitzende: Janine Berg-Peer, Berg-Peer & Partner Unternehmensberatung am Spreebogen • Stellvertretender Vorsitzender: Harald Eisenach, Deutsche Bank AG • Suat Bakir, Oyak Anker Bank GmbH Filiale Berlin • Klaus F. Becher, DaimlerChrysler Services AG • Dr. Thomas Bielefeld, Feuersozietät Berlin-Brandenburg • Thomas Dreusicke, INDIA Tastenfabrik Berlin Thomas Dreusicke Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Baugruppen • Gisela Erler, pme Familienservice GmbH • Norbert Geyer, Geyer-Gruppe Industrieholding GmbH • Rainer Hennig, Adecco Personaldienstleistungen • Kay-Uwe Hillmann, Caveo GmbH Immobilienverwaltungen • Frank Hirling, Hirling Strategy & Finance • Dr. Heidrun Hogan, PRIVATINSTITUT HOGAN Bildung Management Beratung GmbH • Victor Hucke, METRO C&C Deutschland GmbH • Rainer M. Jacobus, Ideal Versicherung AG • Wolfram Katthaen, Wolfgang Katthaen Versicherungsbüro • Volker Keddig, Ingenieur Max Fuss Verwaltungsgesellschaft mbH • Arne Lingott, Handwerkskammer Berlin • Dr. Lutz Mackebrandt, CMS Unternehmensberatung AG • Wolfram Nieradzik, FUNK Gruppe GmbH • Jörg Schauerhammer, COMMERZBANK AG • Christina Schmidt, HypoVereinsbank • Bernd Schöneweis, IUVENTA Finance GmbH • Arnd Schumacher, S & W Personaldienstleistungen • Veit Schweiger, Dresdner Bank AG • Hans Joachim Spönemann, Deutscher Eisenhandel AG • Klaus Tappe, Tappe Engineering Services GmbH Berlin • Sybille Uken, MANAGEMENT FINDER • Dr. Dieter Vesper, DIW Berlin • Harald Zulauf, MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH

Ausschuss Wirtschaftsund Rechtspolitik Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Ein Thema für die IHK-Organisation • Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen – Eine Prognosstudie • Telearbeit als familienfreundliches Instrument am Beispiel der Condat AG • Zwischenbericht aus der Enquetekommission „Eine Zukunft für Berlin” • Wirtschaftspolitische Positionen 2004 der IHKOrganisation

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Wirtschaftsjunioren

Die Wirtschaftsjunioren Berlin

Die Wirtschaftsjunioren sind die größte Organisation junger Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland und Mitglied im weltumspannenden Netzwerk der Junior Chamber International (JCI). Kofi Annan, Bill Clinton und Walter Scheel sind nur einige prominente Mitglieder dieses Netzwerks, das sich in Deutschland als Förderer von Jungunternehmern und Nachwuchsorganisation der IHK versteht. Das Jahresthema 2004 der Wirtschaftsjunioren Berlin „Berlin – mitten in EUropa“ wies auf die neue Bedeutung unserer Stadt im Herzen Europas durch die EU-Osterweiterung hin. Im Jahresverlauf gab es dazu die Roadshow „Pilots for Europe“, eine Talkshow mit Osteuropa-Experten und deutschen Unternehmern in Tschechien. Gewinner des diesjährigen Sonderpreises der Wirtschaftsjunioren beim Business-Plan-Wettbewerb der IBB und ILB war die Firma EmptySpaces, die 100 Stunden professionelle Gründungsberatung erhalten. Ein wichtiges Anliegen der Wirtschaftsjunioren ist der Austausch mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Der „Mittagstisch“ hat eine so große Resonanz gefunden, dass der Kaminabend ins Leben gerufen wurde. Unter anderem konnten Edzard Reuter (Ehrenbürger von Berlin), Joachim Hunold (Air Berlin) und Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn) begrüßt werden. Auf Vortragsveranstaltungen informierten sich die Jungunternehmer, z. B. über das „Neue Arbeitsrecht“, „ISO Zertifizierung“ oder „Basel II“. Nationale und internationale Kontakte konnte man auf der Landeskonferenz in Cottbus, der Bundeskonferenz in Frankfurt/M. und Offenbach, der

Europakonferenz in Lausanne, dem European Capitals Meeting in Vilnius und auf der Weltkonferenz in Fukuoka, Japan, knüpfen.

Vorstand 2005

Sprecher des Vorstandes in diesem Jahr ist Bernd Schult. Weiterhin gehören dem Vorstand Torsten Hannusch, Frank Hirling und Carolina Lebedies als Past President an. Als Sonderprojekte sind die Bewerbung für die Bundeskonferenz im Jahr 2008 in Berlin und Potsdam sowie „Manager ans Notenpult“ geplant.

Foto: WJB

Ein wichtiges Anliegen der Wirtschaftsjunioren ist der Austausch mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, wie hier beim „Mittagstisch“ mit Wolfgang Schäfer, Vivantes GmbH.

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AKUS

Aus der Arbeit des Arbeitskreises für Unternehmenssicherheit (AKUS)
Das Thema „Sicherheit in der Wirtschaft“ bleibt von hoher Aktualität. Neue Technologien, der weitere Ausbau von Internet und E-Commerce und die weltweite Vernetzung der Kommunikationssysteme verlangen von den Unternehmen eine kontinuierliche Anpassung ihrer Sicherheitsstrategien, die flexibel auf neue Entwicklungen reagieren müssen. Dabei müssen interne und externe Risiken minimiert werden, um Markterfolge zu erzielen. Die neuen Technologien des Informationszeitalters entfalten neben ihren ungeahnten Möglichkeiten zur Innovation auch neue Gefahren, Informationen schnell und oft auch ohne größeren Aufwand abzuschöpfen. Der Fachausschuss IT-Sicherheit des AKUS hat dieser Thematik 2004 große Aufmerksamkeit gewidmet. Aufgabe war es vor allem, auf dem Markt bereits vorhandene Informationstechniken für Sicherheitsfragen in Unternehmen publik zu machen sowie durch den Erfahrungsaustausch von Anbietern und Anwendern im Bereich IT-Sicherheit Wege zu Problemlösungen zu finden und aufzuzeigen. Ein weiteres Ziel des Ausschusses bestand darin, darauf hinzuwirken, dass IT-Sicherheit und Unternehmenssicherheit als zusammengehörender Komplex betrachtet werden. Für diese Themen bot der neu eingeführte „Security Stammtisch“ eine gute Plattform. Der AKUS hat sich ebenfalls aktiv an der Initiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen „Sicherheit mit IT“ beteiligt. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit des AKUS bestand in der Vorbereitung des 4. Berlin-Brandenburgischen Unternehmens- und IT-Sicherheitstages, der am 10. Februar 2005 stattfand und unter dem Thema „Sicherheit in großen komplexen Systemen“ stand. Großveranstaltungen wie die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland sowie Unternehmen sind komplexe Systeme, die gegen interne und externe Gefahren gesichert werden müssen. Fehlt eine umfassende Sicherheitsstrategie oder wird sie nicht gelebt, kann dies den Verlust wertvoller Daten bedeuten und hohe wirtschaftliche Schäden zur Folge haben. Wie das Bedrohungspotential im Detail aussieht, welche Aspekte im Rahmen einer Sicherheitsstrategie zu berücksichtigen sind und in welchem Kosten-Nutzen-Verhältnis die zahlreichen am Markt zu findenden Lösungen stehen, hat der Sicherheitstag eindrucksvoll beleuchtet. Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung ist der AKUS aktiv geworden. So hat er sich u. a. intensiv an der Diskussion zur Einführung eines BachelorStudienganges „Sicherheitsmanagement“ an der FHVR Berlin beteiligt. Eine Umfrage bei entsprechenden Unternehmen sowie die Annahme, dass es sich bei der Dienstleistung Sicherheit um einen zukunftsträchtigen Markt handelt und damit auch professionelle Anforderungen an in diesem Bereich tätige Führungskräfte gestellt werden, hatten zu der Überlegung geführt, einen solchen Studiengang einzuführen. Auf der Mitgliederversammlung des AKUS wurde die neue Geschäftsordnung vorgestellt. Diese soll zukünftig mehr Unternehmen ermöglichen, Mitglied im AKUS zu werden. Die breitere Basis soll die Grundlage dafür schaffen, sich noch stärker im sicherheitspolitischen Bereich zu engagieren.

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Statistischer Anhang IHK Geschäftsklima-Indikator Berlin

Der Geschäftsklima-Indikator berücksichtigt gleichrangig die Einschätzung zur aktuellen und zukünftigen Entwicklung. Die Grenzwerte des Indikators liegen bei 200 bzw. 0 Punkten, wenn alle befragten Unternehmen die gegenwärtige und die erwartete Entwicklung zu jeweils 100% mit gut bzw. schlecht beurteilen.

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Statistischer Anhang Bruttoinlandsprodukt der Bundesländer 2004
Veränderungen gegenüber 2003 in % (real)

Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen des Bundes und der Länder | Berechnungsstand: August 2004 / Januar 2005

Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
Bruttoinlandsprodukt/Bruttowertschöpfung in Berlin nach Wirtschaftsbereichen (nominal) 1999 2000 in Mill. Euro 1995 1996 1997 1998 Bruttoinlandsprodukt 77 393 76 232 75 066 75 450 75 744 76 359 Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche 72 628 71 591 70 596 70 791 70 559 70 917 135 127 Land- und Forstwirtschaft; Fischerei 169 163 170 147 Produzierendes Gewerbe 16 680 16 133 15 809 15 072 14 648 14 033 Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 11 096 11 005 10 952 10 824 10 655 10 496 Verarbeitendes Gewerbe 9 585 9 300 9 083 8 751 8 507 8 419 Baugewerbe 5 584 5 128 4 857 4 249 3 994 3 537 Dienstleistungsbereiche 55 779 55 296 54 618 55 572 55 776 56 758 Handel, Gastgewerbe und Verkehr 11 636 11 059 10 821 10 516 10 594 10 913 Handel; Reparatur v. Kfz u. Gebrauchsgütern 6 396 6 243 6 176 5 776 5 793 6 168 998 927 Gastgewerbe 997 956 940 987 Verkehr und Nachrichtenübermittlung 4 242 3 860 3 706 3 753 3 804 3 818 Finanzierung, Vermiet. u. Untern.-dienstl. 24 013 24 185 23 537 24 266 24 157 24 236 Kredit- und Versicherungsgewerbe 4 592 4 354 4 370 4 085 4 020 3 584 Grundstückswesen, Vermiet., Untern.-dienstl. 19 421 19 832 19 167 20 181 20 137 20 653 Öffentliche und private Dienstleister 20 130 20 051 20 259 20 790 21 024 21 608 2001 76 445 70 965 118 13 142 10 175 8 106 2 966 57 706 11 320 6 233 944 4 143 24 558 3 188 21 371 21 828 2002 77 104 71 569 110 12 458 9 902 7 889 2 556 59 001 11 556 6 424 867 4 265 25 296 3 094 22 202 22 149 2003 2004 77 274 77 727 71 627 • 109 • 12 290 • 9 979 • 7 748 8 222 2 311 • 59 228 • 11 857 • 6 742 • 788 • 4 327 • 25 513 • 2 959 • 22 554 • 21 857 •

Berechnungsstand: August 2004 / Januar 2005 | • Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten | Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder

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Statistischer Anhang Arbeitslose, offene Stellen, Kurzarbeiter im Jahresdurchschnitt
Jahr Arbeitslose Gegen Vorjahr in % 10,6 12,6 2,8 -1,8 -1,2 2,9 5,9 6,4 -2,8 Offene Stellen 8 307 6 714 9 288 7 369 6 787 7 070 8 279 9 277 6 801 Gegen Vorjahr in % -22,3 -19,2 38,3 -20,7 -7,9 4,2 17,1 12,1 -26,7 Kurzarbeiter 6 525 5 340 4 286 3 345 4 120 3 599 5 324 4 485 3 505 Gegen Vorjahr in % 19,5 -18,2 -19,7 -22,0 23,2 -12,7 47,9 -15,8 -21,9 Arbeitslosenquote1) Berlin 13,8 15,6 16,1 15,9 15,8 16,1 16,9 18,1 17,6 Arbeitslosenquote1) Deutschland 10,4 11,4 11,1 10,5 9,6 9,4 9,8 10,5 10,5

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

235 999 265 665 273 038 268 078 264 749 272 307 288 319 306 665 297 947

1) Arbeitslose in % aller zivilen Erwerbspersonen | Quelle: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit

Erwerbstätige in Berlin1)
nach Wirtschaftsbereichen in 1000 Personen 2004 gegen Wirtschaftsbereich 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2003 in % Insgesamt 1,4 1 612,7 1 582,0 1 551,2 1 541,1 1 541,2 1 562,5 1 553,9 1 531,4 1 500,1 1534,8 davon Land- und Forstwirtschaft; Fischerei 8,9 8,3 8,1 7,7 7,5 7,3 7,0 6,6 -3,2 6,4 9,3 Produzierendes Gewerbe -2,8 372,1 348,2 331,4 315,4 301,6 286,4 271,4 251,9 235,2 229,3 Dienstleistungsbereiche 2,2 1 231,3 1 224,9 1 211,5 1 217,6 1 231,9 1 268,6 1 275,2 1 272,5 1 258,3 1299,1 davon Handel, Gastgewerbe und Verkehr 3,9 387,4 374,2 358,4 352,9 349,7 354,7 351,4 348,2 340,3 359,0 Finanzierung, Vermietung und 3,2 267,4 270,9 274,1 282,6 295,6 311,4 318,5 312,6 317,0 332,3 Unternehmensdienstleistungen Öffentliche und private Dienstleister 576,5 579,8 579,0 582,1 586,6 602,5 605,3 611,7 601,0 607,7 0,6
1) vorläufige Ergebnisse des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder | Berechnungsstand: August 2004, Januar 2005 | Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

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Statistischer Anhang Gewerbeanzeigen 2004 (Januar bis November) nach Wirtschaftsbereichen
Anmeldung1 Abmeldung1 darunter: Insgesamt Neuer- Insgesamt darunter: Anzahl richtungen Anzahl Aufgabe 41 292 32 745 26 766 36 533 621 307 280 607 1 517 1 233 957 1 356 157 131 88 360 43 110 39 53 20 36 103 143 97 5 254 11 877 3 470 1 971 1 980 10 606 1 137 422 1 315 25 7 766 3 996 120 125 86 333 37 98 32 47 19 32 76 134 96 5 089 10 329 1 613 1 883 1 895 10 075 987 363 1 266 24 7 490 3 686 142 73 40 268 40 116 39 59 32 35 141 115 52 3 477 10 628 3 858 1 802 1 770 6 878 1 376 372 792 23 4 315 2 792 101 60 35 217 32 96 28 49 28 28 69 96 50 3 088 8 730 2 268 1 631 1 606 5 947 1 127 301 681 20 3 818 2 259

Insgesamt Land- und Forstwirtschaft/Fischerei Verarbeitendes Gewerbe darunter Ernährungsgewerbe Textilgewerbe Bekleidungsgewerbe Verlags-, Druckgewerbe, Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern Chemische Industrie Herstellung von Metallerzeugnissen Maschinenbau Herstellung von Büromaschinen, DV-Geräten und -Einrichtungen Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung u.ä. Rundfunk- und Nachrichtentechnik Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Optik Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstr., Sportger. usw. Recycling Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern Gastgewerbe Verkehr und Nachrichtenübermittlung Kredit- und Versicherungsgewerbe Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen usw. darunter Grundstücks- und Wohnungswesen Vermietung beweglicher Sachen ohne Bedienungspersonal Datenverarbeitung und Datenbanken Forschung und Entwicklung Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen Erbringung sonstiger öffentlicher und persönlicher Dienstleistungen

1) Ohne Automatenaufsteller und Reisegewerbe | Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

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Statistischer Anhang Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe in Berlin seit Januar 2004
Basis 2000 = 100 | Veränderung zum Vormonat in %

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

Entwicklung des Bauhauptgewerbes in Berlin
Mill. €
Gesamtumsatz darunter baugewerblicher Umsatz davon Hochbau Wohnungsbau Gewerblicher und industrieller Hochbau Hochbau für Bahn und Post Hochbau für Organisationen Hochbau für Körperschaften davon Tiefbau Gewerblicher und industrieller Tiefbau Tiefbau für Bahn und Post Straßenbau Sonst. Tiefbau 2001

Mill. €

2002

Mill. €

2003

Mill. €

2004

2 963,6 2 946,4 1 928,2 691,1 936,3 82,5 39,0 179,3 1 018,2 172,1 177,9 247,7 420,5

2 484,5 2 468,1 1 583,6 692,8 648,6 57,3 35,1 149,8 884,5 171,0 156,6 209,9 347,0

2 481,9 2 466,1 1 654,7 707,2 720,5 60,0 23,8 143,2 811,4 147,4 179,7 184,5 299,7

2 252,5 2 240,6 1 485,7 591,6 630,0 85,3 33,6 145,2 754,9 133,8 190,9 167,4 262,7

Veränderung 2004 zum Vorjahr in % -10,2 -10,1 -11,4 -19,5 -14,4 29,7 29,2 1,4 -7,5 -10,2 5,9 -10,2 -14,1

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

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Statistischer Anhang Betriebe, Beschäftigte und Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe 2004
Unterabschnitt, Abteilung Insgesamt daraus: Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung Ernährungsgewerbe Tabakverarbeitung Textil- und Bekleidungsgewerbe Textilgewerbe Bekleidungsgewerbe Holzgewerbe Papier-, Verlags- und Druckgewerbe Papiergewerbe Verlags- und Druckgewerbe, Vervielfältigung Herstellung von Chemischen Erzeugnissen Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden Metallerzeugung und -bearbeitung, H. v. Metallerzeugnissen Metallerzeugung und -bearbeitung Herstellung von Metallerzeugnissen Maschinenbau H. v. Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen; Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen Herst. v. Geräten d. Elektrizitätserzeugung, -verteilung u. ä. Rundfunk- und Nachrichtentechnik Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Optik Fahrzeugbau Herstellung von Kraftwagen und -teilen Sonstiger Fahrzeugbau Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten, Sportgeräten, Spielwaren u. ä.; Recycling Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten, Sportgeräten u. ä. Recycling Betriebe Beschäftigte Umsatz 2004 im Jahresdurchschnitt 2004 Veränderung zum in Mill. Euro1 Vorjahr in % Veränd. absolut absolut z.Vj. Gesamt Inland Ausland Gesamt Inland Ausland 1,7 -4,3 19,7 860 102 100 -4 732 30 556 21 637 8 919 129 125 4 12 8 4 11 122 17 105 43 37 29 116 14 102 106 202 9 59 46 88 26 12 14 22 10 12 12 611 -702 11 780 11 048 • • 10 740 -580 • • 1 872 -121 203 166 997 -175 112 • 682 -35 91 • 315 -141 48 • 446 -29 13 532 -1 103 3 799 3 687 348 287 1 741 -161 11 791 -942 3 451 3 401 11 863 34 4 072 1 199 530 314 3 354 -349 173 117 1 301 -224 869 8 438 -38 1 187 316 212 1 189 6 871 657 7 250 -42 916 10 915 -719 2 107 28 664 -1 074 4 817 2 305 423 -57 113 2 115 1 398 1 191 1 852 685 967 167 71 95 50 1 101 503 651 806 • • 154 • • 731 • • 37 • • • 112 61 51 2 873 216 55 318 104 214 1 190 2 512 64 1 013 895 540 845 • • 13 • • -2,1 -4,1 • • • • -8,0 -6,9 -2,8 • -13,7 • -9,1 • -1,6 -1,4 -13,4 -15,8 -0,3 0,1 7,5 1,6 -6,7 -8,0 -4,3 -8,0 6,0 6,1 12,1 8,0 3,9 5,5 8,3 -4,0 3,1 -8,3 -2,6 -19,0 -7,7 -13,2 8,8 8,8 21,4 -9,7 15,8 -21,1 4,2 • 25,7 • 2,1 2,1 -17,7 24,5 • • 41,8 • • -12,6 • • • -9,1 0,2 -18,3 10,1 -4,7 4,7 5,6 21,4 -0,6 20,3 16,3 15,7 -0,8 8,8 108,1 108,8 • • 2,1 • •

14 818 -1 150 6 167 -297 7 257 431 8947 -210 4 684 -134 4 264 -75 825 -149 489 336 -137 -12

Örtliche Einheiten mit in der Regel 20 und mehr Beschäftigten | • Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten | 1) gerundete Werte | Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

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Statistischer Anhang Entwicklung des Einzelhandels in Berlin

Entwicklung des Gastgewerbes in Berlin

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

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Statistischer Anhang Entwicklung im Berliner Tourismus
Betriebe 2004 davon Hotels und insgesamt Hotels garni 547 423 546 422 549 425 557 432 557 432 559 433 558 433 558 433 559 434 558 434 567 438 565 437 angebotene Betten 2004 70 870 71 097 72 093 75 356 74 926 75 966 75 009 75 934 76 492 76 470 78 749 79 567 2003 68 001 68 117 67 618 68 213 68 912 68 697 68 779 68 634 68 264 68 521 68 700 69 141 Bettenauslastung in % 2004 2003 31,5 29,3 33,6 30,0 44,2 41,5 49,7 46,0 57,1 55,2 53,9 53,8 53,9 46,7 56,5 50,9 58,8 56,5 54,3 54,8 41,7 42,8 38,3 36,6 Zimmerauslastung in % 2004 45,0 48,5 61,5 65,3 74,1 72,0 66,7 69,9 78,3 71,1 59,4 51,0

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin

IHK-Mitgliedsunternehmen in der Verkehrswirtschaft

Stand Februar 2005

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Statistischer Anhang IHK-Mitgliedsunternehmen ausländischer Herkunft in Berlin
Gewerbetreibende insgesamt: darunter: Türkei Polen Vietnam Italien Österreich Jugoslawien2 Russ. Föderation Großbritannien Griechenland Iran
1

20 730 5 398 1 439 1 273 1 011 915 784 690 558 555 465

In das Handelsregister1 eingetragene Unternehmen insgesamt: darunter: Türkei Österreich Russ. Föderation Großbritannien Italien Frankreich Polen USA Niederlande Jugoslawien2

5 005 778 495 311 262 239 220 205 204 203 183

) Im HR-Bereich ermittelt auf der Grundlage der Herkunft der Geschäftsführung | 2) Bundesrepublik Jugoslawien einschl. ehemaliges Jugoslawien | Stand 12/2004

IHK-Mitgliedsunternehmen aus EU-Beitrittsländern in Berlin
Gewerbetreibende insgesamt: darunter: Polen Ungarn Lettland Tschechien Slowenien Litauen Slowakei Estland Zypern Malta 1 720 1 439 78 56 53 38 35 15 3 3 0
1

In das Handelsregister1 eingetragene Unternehmen insgesamt: darunter: Polen Tschechien Lettland Ungarn Slowenien Litauen Slowakei Estland Zypern Malta

275 205 18 16 15 10 8 2 1 0 0

) Im HR-Bereich ermittelt auf der Grundlage der Herkunft der Geschäftsführung | Stand 12/2004

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Statistischer Anhang Die 10 stärksten gewerblichen Ausbildungsberufe 2004
Zahl der Auszubildenden Fachinformatiker/in 908 Industriemechaniker/in 843 Mechatroniker/in 602 Mediengestalter/in f. Digital- und Printmedien 550 IT-System-Elektroniker/in 454 Elektroniker/in 378 Energieelektroniker/in 349 Fachkraft für Veranstaltungstechnik 269 Anlagenmechaniker/in 252 Zerspanungsmechaniker/in 240 Insgesamt 4 845*) Gesamtzahl der gewerblichen und sonstigen Ausbildungsverhältnisse 8 644 darunter weiblich 1 374 Zahl der Prüflinge 325 260 131 182 156 0 160 82 55 59 1 410 2 754 447 bestandene Prüfungen % absolut 90 292 95 247 94 123 88 160 92 143 0 0 88 141 84 69 98 54 97 57 91 1 286 2 400 404 87 90

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

*) 56,1 % aller gewerblichen und sonstigen Ausbildungsverhältnisse

Die 10 stärksten kaufmännischen Ausbildungsberufe 2004
Zahl der Auszubildenden Kaufmann/frau im Einzelhandel 3 850 Kaufmann/frau für Bürokommunikation 2 857 Koch/Köchin 1 933 Bürokaufmann/frau 1 623 Hotelfachmann/frau 1 469 Restaurantfachmann/frau 1 025 Verkäufer/in 841 Industriekaufmann/frau 778 Fachkraft im Gastgewerbe 770 Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel 715 Insgesamt 15 861*) Gesamtzahl der kaufmännischen und 22 584 sonstigen Ausbildungsverhältnisse 12 652 darunter weiblich Zahl der Prüflinge 1 286 940 548 630 483 308 323 328 295 326 5 467 7 803 4 589 bestandene Prüfungen absolut % 1 148 89 798 85 417 76 508 81 476 99 290 94 283 88 243 74 243 82 299 92 4 705 86 6 866 4 068 88 89

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

*) 70,2 % aller kaufmännischen und sonstigen Ausbildungsverhältnisse

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Statistischer Anhang Teilnehmer an Weiterbildungsprüfungen in Berlin 2004
Fachkaufmann/Fachkauffrau Gepr. Bilanzbuchhalter/in Bilanzbuchhaltung international Controller/in (IHK) Gepr. Fachkaufmann/frau für Büromanagement Gepr. Fachkaufmann/frau für Einkauf/Logistik Fachkaufmann/frau Marketing Personalfachkaufmann/frau Verwaltung von Wohnungseigentum Betriebswirt/in (IHK) Technische/r Betriebswirt/in (IHK) Datenverarbeitung in der kaufmännischen Sachbearbeitung Gepr. Fremdsprachenkorrespondent/in Wirtschaftsübersetzer/in Texterfassung am PC Fachwirt/in im Bahnbetrieb Gepr. Bankfachwirt/in Fachwirt/in für Finanzberatung Handelsfachwirt/in Gepr. Immobilienfachwirt/in Gepr. Industriefachwirt/in Fachwirt/in für Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft Touristikfachwirt/in Gepr. Verkehrsfachwirt/in Gepr. Versicherungsfachwirt/in Fachberater/in für Finanzdienstleistungen Gepr. Flugzeugabfertiger/in Gepr. Pharmareferent/in Metall Leit- und Sicherungstechnik — Eisenbahn Gepr. Polier/in Gleisbau Gepr. Küchenmeister/in Destillateurmeister/in Diätkoch/köchin Werkpolier/in Gepr. Werkschutzfachkraft Zahl der Teilnehmer 363 85 16 34 17 36 46 16 23 25 5 34 27 28 10 226 61 70 129 29 12 70 21 180 272 24 120 61 20 15 22 2 11 15 22 79 772 2 998 davon bestanden 87 19 3 11 13 32 31 12 17 25 5 23 8 21 8 115 54 49 58 19 8 41 8 71 142 24 113 36 16 9 18 2 11 15 13 42 709 1 888

Betriebswirt/in Datenverarbeitung Fremdsprachen Schreibtechnik Fachwirt/in

Fachberater und sonstige kaufm. Fortbildungsprüfungen Gepr. Industriemeister/in

Fachmeister/in Sonstige Fortbildungsprüfungen

Ausbildung der Ausbilder Insgesamt

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Organigramm

Ausschüsse und Arbeitskreise
Außenwirtschaft Vorsitzender: Horst Schmidt Beitrag Vorsitzender: Gerald Archangeli Berufsbildung Vorsitzender für die Arbeitgeber: Dr. Volker Hasewinkel Vorsitzender für die Arbeitnehmer: Bernd Rissmann Handel Vorsitzende: Martina Tittel Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau Vorsitzender: Matthias Klussmann Innovation, Technologie und Industrie Vorsitzender: Uwe Ahrens

185 000* IHK-Mitgliedsunternehmen

Ausschüsse und Arbeitskreise
Medien und Kommunikation Vorsitzender: Wolfgang Hünnekens Steuern und Finanzen Vorsitzender: Alfred Mergen Tourismus Vorsitzender: Jan W. Schwarz Umwelt Vorsitzender: Wolfram Nieradzik Verkehr Vorsitzender: Olaf Bienek Wirtschafts- und Rechtspolitik Vorsitzende: Janine Berg-Peer Arbeitskreise Arbeitskreis für Unternehmenssicherheit Berlin-Brandenburg (AKUS) Arbeitskreis Passagierluftverkehr

Vollversammlung
106 Mitglieder

Präsidium
Ehrenpräsidenten Horst Elfe, Werner Gegenbauer Präsident Dr. Eric Schweitzer Vizepräsidenten Dr. Manfred Gentz, Dr. Mercedes Hillen, Dr. Jürgen Radomski, Hans-Jörg Vetter Mitglieder des Präsidiums Gerald Archangeli, Dr. Beatrice Kramm, Ulrich Misgeld, Walter Rasch, Karsten Schulze, Gerd Seehafer, Dr. Reinhard Uppenkamp, Dr. Michael Wegner

IHK vor Ort In jedem der 12 Bezirke stehen ein Bezirksbetreuer aus der Unternehmerschaft und ein/e Mitarbeiter/in der IHK als Ansprechpartner zur Verfügung. Koordination: Mitgliederkommunikation und Service Center

Hauptgeschäftsführer Jan Eder Stellv. Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen Christian Wiesenhütter 6 Geschäftsfelder 8 Branchenteams
*) Stand: Februar 2005

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Organigramm

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Register

Abfallwirtschaft ............................................................................. 22 Agentur für Arbeit ......................................................................... 25 AKUS ................................................................................................... 62 Arbeitslose ........................................................................................ 66 Arbeitsmarkt .................................................................................... 14 Asien-Pazifik-Wochen ................................................................. 34 Ausbildung ....................................................................................... 24 Ausschuss Außenwirtschaft ...................................................... 53 Ausschuss Beitrag ......................................................................... 53 Ausschuss Berufsbildung ............................................................ 53 Ausschuss Handel .......................................................................... 54 Ausschuss Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau ...... 55 Ausschuss Innovation, Technologie und Industrie ........... 55 Ausschuss Medien und Kommunikation ............................... 56 Ausschuss Steuern und Finanzen ............................................ 57 Ausschuss Tourismus .................................................................... 57 Ausschuss Umwelt ........................................................................ 58 Ausschuss Verkehr ......................................................................... 58 Ausschuss Wirtschafts- und Rechtspolitik .......................... 59 Banken ............................................................................................... 39 Basel II ............................................................................................... 39 Bau ...................................................................................................... 36 Bauhauptgewerbe ......................................................................... 68 Bauordnung ..................................................................................... 13 Berlin Brandenburg International (BBI) ................................ 13 Berlin Tourismus Marketing GmbH ........................................ 42 Berliner Ausbildungskonsens .................................................... 25 Bewachungsgewerbe ................................................................... 18 Biotechnologie ............................................................................... 21 Bruttoinlandsprodukt .............................................................. 9, 12 Bruttoinlandsprodukt der Bundeslände ................................ 65 Budget ................................................................................................. 9 Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit .......... 17, 28 Bürokratieabbau .................................................................... 12, 13 Business Location Center ........................................................... 35 Change-Nachfolgebörse ............................................................. 17 Dokumentenservice ...................................................................... 32

eGovernment ................................................................................... 21 Eine Zukunft für Berlin ................................................................ 14 Einkommensteuerreform ............................................................. 30 Einzelhandel .................................................................................... 70 Emissionshandel ............................................................................. 22 Erwerbstätige in Berlin ................................................................ 66 EuRo Info Centre ........................................................................... 35 Euro-III .............................................................................................. 22 Existenzgründer .............................................................................. 16 Export ................................................................................................. 32 Fair Play ............................................................................................ 29 Flughafen .......................................................................................... 13 Forschung ......................................................................................... 21 Franchising ....................................................................................... 17 Gastgewerbe .................................................................................... 70 Gaststättenunterrichtung .......................................................... 19 Gefahrgutbeauftragte .................................................................. 18 Gesundheitsmetropole Berlin ................................................... 21 Gewerbeanzeigen .......................................................................... 67 Gewerbeordnung 21 ..................................................................... 28 Handelsgastronomie ..................................................................... 14 Handelsregister .............................................................................. 29 Handwerkskammer ........................................................ 14, 16, 25 Hartz IV ............................................................................................. 14 Hochschulen .................................................................................... 21 IHK-Konjunkturumfrage ..................................................... 37, 64 IHK-zugehörige Gewerbetreibende .......................................... 8 Immobilien ....................................................................................... 36 Innovationsstandort ..................................................................... 21 Kurzarbeiter ..................................................................................... 66 Landeshaushalt ............................................................................... 13 Lkw-Maut ......................................................................................... 41 Luftreinhalteplan ........................................................................... 22

Medizintechnik ............................................................................... 21 Mittel- und Osteuropa ................................................................ 32 MittendrIn Berlin! ......................................................................... 15 Ökosteuer .......................................................................................... 22 ÖPNV .................................................................................................. 41 Organigramm .................................................................................. 76 Parkraumbewirtschaftung .......................................................... 15 Partnerschaft Schule-Betrieb ................................................... 25 Präsidium der IHK Berlin ............................................................ 44 Recht .................................................................................................. 29 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ............................. 15 Software-Patente .......................................................................... 29 Standortvorteil Recht .................................................................. 29 Taxen .................................................................................................. 41 Tourismus ......................................................................................... 71 Transportgewerbe .......................................................................... 41 Umweltschutz ................................................................................. 23 Unternehmensnachfolge ............................................................. 17 Unternehmernetzwerk Europa .................................................. 34 Urheberrecht ................................................................................... 29 Verarbeitende Gewerbe ............................................................... 68 Verkehr .............................................................................. 15, 41, 71 Versicherungen ............................................................................... 39 Versicherungsvermittler .............................................................. 28 Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen .......................... 65 Vollversammlung der IHK Berlin .............................................. 45 Vorwort ................................................................................................ 7 Wettbewerbsrecht ......................................................................... 30 Wirtschaftsförderung Berlin International GmbH ............ 33 Wirtschaftsjunioren Berlin ......................................................... 61 Wirtschaftsverkehr ........................................................................ 15 Wochenmärkte ............................................................................... 19
        
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