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Full text: Das haben wir für Sie erreicht Issue 2011

Das haben wir für sie erreicht
Ausgabe 2011

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Koalitionsvereinbarung Fachkräftesicherung: bildung, integration, arbeitsmarkt innovationen fördern, Weichen für eine nachhaltige Wirtschaft stellen Daseinsvorsorge infrastruktur und Verkehr außenwirtschaft bürokratieentlastung und Kostenersparnis Haushaltspolitik Mehr services für sie

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Das haben wir für Sie erreicht

Koalitionsvereinbarung
Der politische Neuanfang im Abgeordnetenhaus ist für Berlins Wirtschaft eine Chance. Die IHK Berlin hat es geschafft, die Wirtschaft ins Zentrum der Regierungspolitik von SPD und CDU zu rücken. Bei Themen wie Wirtschafts- und Industrieförderung, Infrastruktur und Bürokratieabbau wurden originäre Forderungen der IHK im Regierungsprogramm berücksichtigt. Dies betrifft zum Beispiel die Pläne der Koalition: Veröffentlichung von drei Konjunktur­ berichten zur aktuellen Lage der Berliner Wirtschaft und ihrer Branchen   zum Weiterbau der A100, dem Ausbau der Tangentialverbindung Ost (TVO) und der Abschaffung des Straßenausbaubeitragsgesetzes   zur Senkung der Arbeitslosigkeit, die durch eine Qualifizierungsoffensive und die Prioritätssetzung zugunsten des ersten Arbeitsmarktes anstelle des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) vorangebracht werden soll   zur entschlossenen Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung, mit dem Ziel die Schuldenbremse einzuhalten   zu wirtschaftsfreundlichen, Bürokratie mindernden IT-Angeboten in der Berliner Verwaltung   zur stärkeren Verzahnung von Kompetenzfeldern und Clustern mit „Zukunftsorten“ wie dem Flughafen Tegel   zur Bündelung der Zuständigkeiten für den Cluster Kreativwirtschaft an einer zentralen Stelle   für eine Reform des Berufsschulsystems   zur Unterstützung des „Dualen Lernens“ durch Einrichtung einer Koordinierungsstelle Wirtschaft - Schule   zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, etwa durch die Einführung einer fälschungssicheren Chipkarte oder einer bezirksübergreifenden Bußgeldstelle   zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z. B. durch die bedarfsgerechte Versorgung mit Kita-Plätzen und längeren Kita-Öffnungszeiten
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Fachkräftesicherung: Bildung, Integration, Arbeitsmarkt
Wie findet man qualifizierte Mitarbeiter und wie hält man sie dann auch bei der Stange? Diese Frage wird für die Berliner Unternehmen immer wichtiger. Dabei geht es um mehr als bloße Arbeitskräftesicherung. Es geht für uns alle darum, die Leistungsfähigkeit der Unternehmen, unserer Gesellschaft und damit unseren Wohlstand zu sichern. Damit das gelingt, hat sich die IHK Berlin bei Politik, Verwaltung und Institutionen für entsprechende Rahmenbedingungen zur Sicherung des Fachkräfteangebots stark gemacht und viel erreicht:   mit der „Berliner Vereinbarung zur Fachkräftesicherung“ zwischen dem Regierenden Bürgermeister, mehreren Senatoren, Kammern, Sozialpartnern und Arbeitsagenturen wurde erstmals auf Landesebene vereinbart, die Sicherung des Fachkräftenachwuchses als gemeinsame Herausforderung zu begreifen und anzugehen   als direkte Folge aus dieser Vereinbarung wurden rund 100 Jugendliche bis Ende des Jahres auf EQ-Plätze oder sogar in betriebliche Ausbildungsverhältnisse vermittelt   zwischen der Landesregierung, IHK und Freien Berufen wurde eine Vereinbarung geschlossen und eine Öffnung der Gymnasien erreicht, wo die IHK zukünftig mit Unterstützung der Landesregierung bei den Abiturienten des doppelten Jahrgangs 2012 für eine Aufnahme einer Dualen Berufsausbildung als Alternative zum Studium werben und die Interessierten mit den Ausbildungsbetrieben zusammenbringen wird   mit der IHK-Organisation wurde auf Bundesebene die Abschaffung der Vorrangprüfung für bestimmte Ingenieursgruppen und Ärzte sowie eine Absenkung der Einkommensgrenze von 60.000 auf 48.000 Euro bei der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte durchgesetzt rund 29.000 Auszubildende betreut rund 5.500 Ausbildungsbetriebe betreut rund 25.500 Zwischen- und Abschlussprüfungen durchgeführt mit Hilfe von rund 3.200 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern



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Das haben wir für Sie erreicht

Damit Unternehmen auch die Fachkräfte finden die sie brauchen, hat die IHK Berlin entlang der gesamten Bildungskette verschiedene Ansätze verfolgt wie: rund 3.000 Betriebsbesuche der Ausbildungsberater 210 betreute Berufe rund 300 Weiterbildungs­ beratungen in Unternehmen durchgeführt rund 3.000 Teilnehmer/innen in Lehrgängen, Seminaren und Firmentrainings betreut rund 5.200 Teilnehmer/innen in Aufstiegsprüfungen betreut   das „Haus der kleinen Forscher“, wo mittlerweile im IHK-Netzwerk über 400 Kitas eingebunden sind und sich über 700 Erzieherinnen und Erzieher fortlaufend in naturwissenschaftlichem Experimentieren fortbilden, um den Forschergeist der Kinder zu wecken und die Sprachförderung zu unterstützen   das Projekt „Partnerschaft Schule - Betrieb“, für das 34 neue Schulpartnerschaften zwischen Ausbildungsbetrieben und Sekundarschulen und Gymnasien abgeschlossen wurden; insgesamt bestehen nun 323 Partnerschaften   den „IHK-Kompetenzcheck“, der mit bisher rund 600 Checks an Berliner Schulen erfolgreich etabliert wurde und der Schülerinnen und Schülern eine Einschätzung ihrer Kompetenzen ermöglicht sowie Unternehmen als Beilage zum Zeugnis einen Hinweis auf die Stärken z. B. leistungsschwächerer Schüler gibt   das „Duale Lernen“, wo allen Berliner Sekundarschulen und 10 Gymnasien Partnerbetriebe zur Umsetzung vermittelt wurden   mit dem Service „Passgenaue Vermittlung“, der weiter ausgebaut wurde und jetzt gezielt auch Studienabbrecher anspricht, wobei bereits rund 800 Vermittlungsgespräche geführt und 164 Ausbildungsplätze durch die Passgenaue Vermittlung besetzt wurden   mit dem Leitfaden „Praxistipps zur Sicherung akademischer Fachkräfte“, der ein Portfolio alternativer Wege aufzeigt, die Unternehmen zur Personalakquise beschreiten können und Anregungen auch für kleine und mittlere Unternehmen gibt, wie die Ansprache künftiger akademischer Fachkräfte gezielt und richtig gestaltet werden kann   zum Thema Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule, wo erfolgreich eine Erleichterung bei der Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes durchgesetzt werden konnte

Obwohl Berlin seit Jahren einen der stärksten Zuwächse bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen aufweist und fast 250.000 Einpendlern Arbeit bietet, ist das Land bei der Arbeitslosen­ quote nach wie vor Schlusslicht im Bundesländervergleich. Die IHK Berlin hat deshalb:   Maßnahmen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft in Kooperation mit der Handwerkskammer erarbeitet und die Bedeutung von branchenspezifischen Instrumenten, wie z. B. Baustellenläufern oder Fiskaltaxametern gegenüber Politik, Verwaltung und Strafverfolgungsbehörden hervorgehoben; sinnvolle Ansätze der Wirtschaft werden von dort künftig mehr Unterstützung erfahren   aktiv die „Berliner Joboffensive“ der Agentur für Arbeit in allen zwölf Berliner Jobcentern unterstützt und mit unternehmensnahen Vermittlungsideen wie Speed-Datings zahlreiche Arbeitslose in IHK-Unternehmen vermittelt   die Positivliste für Arbeitsgelegenheiten gemeinsam mit der Handwerkskammer aktualisiert und eine restriktive Vergabepraxis der Jobcenter bei 1-Euro-Jobs erreicht; gleichzeitig eine Verdrängung regulärer Beschäftigung und die Entstehung von Wettbewerbsverzerrungen durch öffentlich geförderte Beschäftigung verhindert

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Das haben wir für Sie erreicht

Innovationen fördern, Weichen für eine nachhaltige Wirtschaft stellen
Inspiration gesucht! Innovative Unternehmen und eine exzellente Wissenschaft sind Berlins Garanten für Wachstum und Arbeitsplätze – um so mehr, je intensiver der Austausch zwischen ihnen ist. Ideen entstehen durch Diskussionen und werfen neue Fragen auf, brauchen also ein Team. Dafür hat die IHK Berlin 2011 den Weg bereitet, indem sie: 46 Vollständigkeits­ erklärungen im Rahmen der Verpackungsverordnung freigeschaltet EMAS-Register geführt: 33 registrierte Berliner Unternehmen bei der IHK   den Wissens- und Technologietransfer gemeinsam mit anderen Partnern aus der Wirtschaft als strategisches Thema fest im Steuerungskreis Industriepolitik beim Regierenden Bürgermeister verankert hat, wodurch die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft zur „Chefsache“ geworden ist   die Ausgründungsaktivitäten aus der Wissenschaft in Berlin transparent gemacht und erstmals den Status quo des Ausgründungsgeschehens erhoben hat; Transferstellen ihre Unterstützung angeboten und in einem Handlungskatalog für Politik und Unternehmen formuliert hat, wie das hier schlummernde Wachstumspotenzial erschlossen werden kann   erfolgreich für die weitere Finanzierung des Instituts für angewandte Forschung, das Kooperation von angewandter Forschung mit kleinen und mittleren Unternehmen in Berlin fördert, eintrat und damit Strukturen für den Wissenstransfer gesichert hat   Best Practices zum Thema Innovationen aufgezeigt und zur Nachahmung und Weiterentwicklung empfohlen hat, z. B. auf dem Technologietransfertag oder mit ihrem Wettbewerb „Potenzial Mitarbeiter – Unternehmen zeigen Zukunft“   einen umfassenden Handlungskatalog erarbeitet hat, wie das Potenzial der Kreislaufwirtschaft – eines zentralen Bestandteils der Green Economy – gefördert werden kann, dafür eine detaillierte Branchenanalyse vorgelegt und konkrete Aktionsfelder für die Entwicklung dieser Zukunftsbranche benannt hat
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  mit der Reihe „Innovationsmotor Green Economy“ das Profil der Umweltwirtschaft geschärft, Kontakte in der Branche vermittelt und mehrere hundert Besucher über technische und wirtschaftliche Hintergründe weltweit erfolgreicher Umwelttechnologien aus der Hauptstadt informiert und Kooperationen angestoßen hat   mit einem bundesweit einheitlichen Weiterbildungskonzept zum Spezialisten für energieeffiziente Kältetechnik (IHK) in diesem Bereich neue Bildungsangebote erarbeitet hat Die IHK Berlin bleibt Servicepartner Nummer 1 für ihre Mitglieder beim Thema Energieeffizienz und hat:   auf mehreren bezirklichen Aktionstagen im Rahmen von „IHK vor Ort“ ihr Energieeffizienzcoaching gezielt angeboten und Maßnahmen für Kostensenkung und Klimaschutz aufgezeigt   als Mitinitiator des Energieeffizienz-Netzwerks (EnergieEffizienz-Tisch Berlin) in den 12 beteiligten Unternehmen schon in der ersten Projektphase über 190 Einzelmaßnahmen zur Effizienzsteigerung identifiziert   mit dem Stadtvertrag Klimaschutz in Zusammenarbeit mit Handwerkskammer, DGB und BUND konkrete Klimaschutzaktionen wie einen Kreativwettbewerb, Stromsparpartys, Energie-Checks und die viel beachtete Eisblockwette durchgeführt; Unternehmen sowie den Berlinern gezeigt, wie einfach Strom zu sparen ist und welche CO2-Einsparungen eine Gebäudesanierung bringen kann; zusätzlich 1.700 „Klima-Täter“ gewonnen, die ihre Klimaschutzmaßnahmen online vorgestellt haben   den Wettbewerb „KlimaSchutzPartner des Jahres“ gemeinsam mit den Bündnispartnern zum zehnten Mal ausgelobt und mit 34 hochkarätigen Bewerbungen durchgeführt

21 Veranstaltungen zur gesamten Bandbreite Umwelt- und Klimaschutz und Energieeffizienz durchgeführt rund 1.400 telefonische und persönliche Beratungen zu Umwelt- und Energiefragen durchgeführt



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Das haben wir für Sie erreicht

Daseinsvorsorge
Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, wie die Probleme in den Bereichen staatlich dominierter Daseinsvorsorge zeigen. Die IHK Berlin hat sich deshalb in einzelnen dieser Felder für mehr Wettbewerb und weniger Staatswirtschaft stark gemacht und:   die öffentliche Debatte um die S-Bahn-Ausschreibung mit ihrem Positionspapier „Die Zukunft der Berliner S-Bahn“ ausgelöst und darin aufgezeigt, wie Berlin mit Wettbewerb künftige S-Bahn-Krisen vermeiden und bessere Verkehrsleistungen für weniger öffentliches Geld bekommen kann; damit den Anstoß für die Ankündigung des Senats im EU-Ausschreibungsblatt gegeben, eine erste öffentliche Ausschreibung vorzunehmen   Haushaltsrisiken für Berlin aufgezeigt und mit einem von der IHK beauftragten Gutachten nachgewiesen, dass die geplante Rekommunalisierung der Wasserbetriebe immense Risiken für den Landeshaushalt birgt, ohne spürbare Entlastungen für den Verbraucher zu bringen; Fazit: Rekommunalisierung kostet viel und nutzt wenig!   Vorstöße für eine Beschränkung des Marktes in der Berliner Abfallwirtschaft gebremst und zur Novellierung des Berliner Abfallwirtschaftskonzepts ein Papier unter dem Titel „Weichenstellung für Wettbewerb und Ressourcenschutz. Sechs Punkte für die Berliner Kreislaufwirtschaft bis 2015“ veröffentlicht und konkrete Empfehlungen für eine verbraucherfreundliche, am Wettbewerb orientierte und ökologisch hochwertige Abfallwirtschaft vorgelegt   Planspiele für eine Rekommunalisierung bei Strom und Gas ausgebremst, weil in einem gemeinsam mit der Handwerkskammer erarbeiteten Faktencheck aufgezeigt wird, dass eine Verstaatlichung bei Strom und Gas keine Vorteile für Versorgungssicherheit, Wettbewerb oder Klima bringt

Infrastruktur und Verkehr
Alle Wege führen nach Berlin! Doch kaum ist man in der Region angekommen, beginnen die Probleme. Damit sich das ändert, hat sich die IHK Berlin in die Infrastrukturplanung bei Verkehr und Stadtentwicklung eingemischt:   mit guten Argumenten, einer eigenen Studie, einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sowie mit einer Testimonial-Kampagne und so für den Flugbetrieb in Randzeiten am BER geworben, letztlich erfolgreich   mit einer fundierten öffentlichen Positionierung für eine verbesserte Anbindung des Berliner Südwestens an den neuen Flughafen und damit die Genehmigung einer neuen privaten Schnellbusverbindung ab Steglitz erreicht   am Runden Tisch zum Stadtentwicklungsplan Verkehr und dort erreicht, dass künftig kontinuierlich viel mehr Gelder für die Straßenunterhaltung bereitgestellt werden und gleichzeitig neue restriktive Maßnahmen, wie Konzessionen zur Quartiersbelieferung verhindert   mit einer politisch erfolgreichen Kampagne zur A-100-Verlängerung, die nun eine Realisierung des Vorhabens wahrscheinlich macht   im Ausschuss für Räumungsbetroffene und hier erreicht, dass neben Straßenbauprojekten des Landes nun auch bei Baumaßnahmen der BVG und der Wasserbetriebe Überbrückungshilfen des Landes Berlin gezahlt werden und hat damit das Fundament für stadtverträgliche Baustellen im öffentlichen Raum gelegt mit mehr als 150 Stellungnahmen zur Bauleitplanung die bauliche Entwicklung Berlins im Interesse der Berliner Wirtschaft beeinflusst: z. B. zur künftigen Nutzung der ehemaligen Moabiter Schultheißbrauerei, des Zwischenpumpwerkes Lichtenberg oder auch zur Sicherung des Spandauer Südhafens

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Das haben wir für Sie erreicht

  im Steuerungskreis des Stadtentwicklungsplans Zentren 2025 und so dazu beigetragen, das Konzept zur Steuerung der Berliner Einzelhandelsentwicklung auf aktueller Datenbasis auf die künftigen Anforderungen auszurichten, z. B. wurde die Bedeutung von Integrationskriterien für neue Einkaufs­ entren in bestehende Einkaufslagen gestärkt z   mit der fünften Auflage des Wettbewerbs „MittendrIn Berlin! Die Zen­ tren-Initiative“, wo aus 35 Bewerbungen drei Projekte zur Stärkung von Geschäftsstraßen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg ausgewählt und mit insgesamt 110.000 Euro Gewinnsumme aus dem PPP-Projekt unterstützt wurden   mit einer engen Begleitung des Prozesses zur Nachnutzung des Flughafens Tegel als Industrie- und Forschungsstandort, denn die vom Abgeordnetenhaus im Juni beschlossene Änderung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsprogramms entspricht den Vorstellungen der IHK; die Aufstellung der Bebauungspläne ist angelaufen, ein Standortprofil ist erarbeitet und ein Geschäftsbesorger zur Entwicklung der Flächen eingesetzt

Außenwirtschaft
Mit unserer Hilfe finden Berliner Unternehmen Partner in der ganzen Welt. Neue Kundenkreise für ihr Unternehmen im Ausland konnten   23 Unternehmer aus den Branchen Energie, Verkehr, Kreativwirtschaft und Gesundheit während der hochrangigen Unternehmerreise mit Berlins Regierendem Bürgermeister unter Leitung der IHK Berlin in Saudi Arabien erschließen   21 Unternehmer aus den Branchen Energie, IKT und Gesundheit im Rahmen einer hochrangigen Berliner Wirtschaftsdelegation mit Berlins Regierendem Bürgermeister unter Leitung der IHK Berlin in Moskau finden   mit Unterstützung der IHK Berlin Teilnehmer der Messen „Arab Health“ in Dubai, „Bio“ in Washington oder der „MIDEM“ in Cannes interessieren Wer sich lieber die Welt nach Hause holt, konnte   sich mit den Botschaftern von Brasilien und Saudi Arabien im Rahmen der IHK Veranstaltungsreihe „Business meets Diplomacy“ bei Unternehmergesprächen austauschen   an China-, Russland- und USA-Sprechtagen der AHKs in der IHK Berlin teilnehmen   sich mit Unterstützung der IHK an der „Hannover Messe“, der „LASER“, der „CeBIT“ oder der „Medica“ beteiligen Impulse und Informationen zu aktuellen internationalen Marktchancen gab‘s bei der IHK auf verschiedenen Länderveranstaltungen:   zu Brasilien mit dem Fokus „Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft“   zu neuen Entwicklungen im Exportkontrollrecht am Beispiel Iran 26.000 Beratungen zu Zoll- und allgemeinen Außenwirtschaftsfragen durchgeführt 38.000 Dokumente im Außenwirtschaftsverkehr ausgestellt 20 hochrangige ausländische Delegationen empfangen – u. a. aus dem Irak, Japan, Lettland und Indien

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Das haben wir für Sie erreicht

  zu Vietnam im Rahmen der Asien Pazifik Wochen mit dem Fokus Gesundheit und Infrastruktur unter Beteiligung einer hochrangigen Delegation aus Vertretern vietnamesischer Ministerien u. a. aus Thong Nhat   zur Türkei in Kooperation mit der Landesbank Berlin zu Exportfinanzierung und dem Branchenschwerpunkt Umwelttechnik   auf der 4. Wirtschaftskonferenz Polen in Zusammenarbeit mit der polnischen Botschaft mit dem Schwerpunkt innovative Technologien in der Automobilbranche   zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage in Tunesien unter Beteiligung von Ahmed Néjib Chebbi, dem Gründer und Vorsitzenden der Parti Démocrate Progressiste, PDP   zu Chancen im Infrastrukturbereich in der Mongolei in Kooperation mit der mongolischen Botschaft   zu Investitionsmöglichkeiten in Griechenland anlässlich der bevorstehenden Privatisierung staatlicher Unternehmen

Bürokratieentlastung und Kostenersparnis
Berlin soll eine Stadt der kurzen Wege, schnellen Entscheidungen, transparenten Abläufe und kompetenten Ansprechpartner werden. Die IHK Berlin hat deshalb mit konkreten Vorschlägen und im Dialog mit den Behörden dazu beigetragen, den Modernisierungsprozess in der Berliner Verwaltung voranzubringen – erfolgreich, denn:   die Kernforderung der Wirtschaft nach zentralen Anlaufstellen wurden mit der Überführung der Behördenrufnummer 115 in den Regelbetrieb erfüllt, wo nun zahlreiche Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam abgefragt und eingefordert werden können   auf Druck der Wirtschaft wurde eine einheitliche Struktur für die Fachämter und Aufgabenbereiche in den Bezirksämtern eingeführt und Orientierung für die Verwaltungskunden wesentlich erleichtert   Forderungen nach besseren Online-Angeboten fanden Berücksichtigung, z. B. wurde ein Open-Data Portal freigeschaltet, in dem statistische Verwaltungsdaten kostenlos und maschinenlesbar zur Verfügung gestellt werden, damit wurde die Transparenz des Verwaltungshandelns erhöht, Möglichkeit zu Partizipation und Feedback eingeräumt und der Wirtschaft die Entwicklung von Applikationen ermöglicht, die verkauft werden können   wegen massiver Kritik der IHK-Organisation wurde die Anzahl der auszufüllenden Mussfelder bei der E-Bilanz und damit der Aufwand für die Unternehmen reduziert und Sanktionen für Verstöße gegen die Vorgaben der elektronischen Bilanz für 2012 verhindert   ein Runder Tisch für einen regelmäßigen Austausch von Wirtschaft und Berliner Finanzverwaltung konnte mit dem Ziel eingerichtet werden, Vereinfachungen bei der Betriebsprüfung für die Unternehmen zu erreichen über 25.000 Beratungen zu Rechts- und Steuerfragen durchgeführt rund 10.500 Beratungen zu Handelsregisterfragen durchgeführt rund 5.000 Stellungnahmen zu Handelsregistereintragungen abgegeben rund 390 Stellungnahmen und ca. 50 Beratungen zu Gewerbeuntersagungsverfahren abgegeben

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Das haben wir für Sie erreicht

mehr als 1.000 Verfahren im Versicherungsvermittlerwesen bearbeitet

  mit der Einrichtung der Internetseite „www.schlichten-in-berlin.de“ wurde eine Übersicht zu Verfahren und Angeboten der außergerichtlichen Konfliktbeilegung in Berlin bereitgestellt   der Aufwand für Unternehmen im Präqualifizierungsverfahren wurde reduziert und eine Verknüpfung des Berliner Unternehmer- und Lieferantenverzeichnisses mit der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank PQ-VOL durchgesetzt, Unternehmen sind künftig von doppelter Zertifizierung befreit   eine praktikable Lösung bei der Neuregelung zur Bekämpfung von Kostenfallen im Internet konnte durchgesetzt werden; mit dieser sogenannten Schaltflächenlösung konnte die IHK-Organisation vielen Unternehmen Mehrkosten bei der notwendigen Umstellung des Web-Auftritts zwischen 500 und 2.000 Euro ersparen

Haushaltspolitik
Geld ist in Berlin mit Blick auf einen Schuldenberg von 62 Milliarden Euro knapp. Darunter leidet auch die Infrastruktur Berlins, denn Berlin hat noch immer eine unterdurchschnittliche Investitionsquote. Die IHK Berlin hat daher den Haushalt Berlins genau unter die Lupe genommen und zahlreiche Missstände aufgedeckt, wo Berlin Haushaltsmittel verschwendet:   im IHK-Positionspapier „Berliner Haushaltspolitik 2020 – Den Kurs jetzt festlegen“ sind deshalb Vorschläge zusammengetragen, wie Berlin 4,4 Milliarden Euro sparen und damit auch Freiräume für mehr Investitionen schaffen kann   die Sorgen der Wirtschaft um die Zukunft der Berliner Verwaltung wurde mit dem Forderungspapier „Personalmanagement 2020“ aufgegriffen und damit die Debatte in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit angestoßen; die Vorschläge der Wirtschaft wurden vom Senat interessiert aufgenommen und eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vereinbart, um BestPractice-Lösungen der Wirtschaft in der Verwaltung zu etablieren

	

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Das haben wir für Sie erreicht

Mehr Services für Sie
Wir bieten Service und Informationen rund um Gründung und Wachstum eines Unternehmens: rund 7.500 Beratungen zu allen Fragen einer Existenzgründung durchgeführt rund 1.000 Beratungen zu Fragen der Unternehmensführung durchgeführt rund 2.400 Stellungnahmen zu Förderprogrammen von Land und Bund abgegeben rund 9.800 Teilnehmer bei Unterrichtungen und Sach- und Fachkundeprüfungen betreut   mit dem Online-Portal „www.gruendungswerkstatt-berlin-brandenburg.de“, das gemeinsam mit den Brandenburger IHKs bereitgestellt wurde und neuen Service für Existenzgründer als Verbindung von Web-Portal, E-Learning und persönlicher Beratung anbietet; zu jeder Frage steht Gründern ein Tutor im jeweiligen IHK-Bezirk zur Seite; mit Informationen zu Förderungen, Partnern oder Veranstaltungen aus Berlin und Brandenburg hat es Bezug zur Hauptstadtregion   mit der gemeinsamen Workshopreihe von IHK und Handwerkskammer wurde der Zugang zu Finanzmitteln erleichtert, weil mit Tipps zu betriebswirtschaftlichen Fragen der Unternehmensführung und zur Vorbereitung von Bankgesprächen geholfen sowie Informationen zu den verschiedenen Facetten der Mikrofinanzierung, zu alternativen Finanzierungsformen wie z. B. Factoring, Leasing oder Beteiligungen bereitgestellt wurden   in vier CSR-Foren, auf denen über verschiedene unternehmensrelevante CSR-Themen informiert und diskutiert wurden   in dem Unternehmertreff „Familie und Beruf“, einer neuen quartalsweisen Veranstaltungsreihe, wo Unternehmensvertreter praxisnahe Tipps zu familienbewussten Instrumenten wie z. B. flexiblen Arbeitszeitmodellen erhalten Umfangreicher, gezielter und interaktiver werden Sie nun auch online informiert:   auch für mobile Endgeräte werden die neuen Seiten von www.ihk-berlin.de optimal dargestellt   als einer von 700 Followern über unseren Twitter-Kanal oder eines der mehr als 800 Mitglieder in unserer Xing-Gruppe „Unternehmen Berlin – jung und erfolgreich“   mit einem professionalisierten Veranstaltungsangebot in der neuen Datenbank   mit einer gezielten Ansprache durch zusätzliche Internetauftritte wie „schlichten-in-berlin.de“, „tage-der-berufsausbildung.de“, „ihk-wahl-berlin.de“, „leh-berlin.de“   das bestätigt auch der für unseren Internetauftritt gewonnene WebAward „Professional Services Standard of Excellence“ der Web Marketing Association für herausragende Leistungen in der Web-Entwicklung in der Kategorie „Best of Industry“ rund 52.000 telefonische Kundenanfragen im Service Center beantwortet rund 30.000 persönliche Kundenkontakte im Service Center betreut zu rund 42.000 Unternehmen Kontakt aufgenommen, um über die Arbeit der IHK zu informieren

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LeistungsbiLanz 2011

1,5 MILLIONEN

BESUCHER AUF WWW.IHK-BERLIN.DE

1.200 PRESSEANFRAGEN

10 WIRTSCHAFTS155 PRESSEMITTEILUNGEN

POLITISCHE FRÜHSTÜCKE

50 INFORMATIONSFLYER

PUBLIKATIONEN

20 WIRTSCHAFTSPOLITISCHE 170 FACH-

56 VOLLVERSAMMLUNGS17 PRESSE-

ODER AUSSCHUSSSITZUNGEN

VERANSTALTUNGEN

KONFERENZEN

„BERLINER WIRTSCHAFT“ MONATLICH

55.000 ZEITSCHRIFTEN

20 FACHPUBLIKATIONEN
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iMPRessuM

Herausgeber IHK Berlin Fasanenstraße 85 10623 Berlin Telefon: +49 30 31510-0 Telefax: +49 30 31510-166 E-Mail: service@berlin.ihk.de www.ihk-berlin.de gestaltung Thomas Röthlich IHK Berlin Fotos
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