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Full text: Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming (Rights reserved) Ausgabe 6.2009 (Rights reserved)

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin 1 Gender Mainstreaming in Charlottenburg-Wilmersdorf Teil 13: Sechster Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming Christine Rabe gleichstellungsbeauftragte@charlottenburg-wilmersdorf.de www.gleichstellungsbeauftragte.charlottenburg-wilmersdorf.de Otto-Suhr-Allee 100 in 10585 Berlin T: 030 902912690 F: 030 902912055 Mai 2010 2 Sechster Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Bezirksverwaltung von Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin – 6. Gleichstellungsbericht – Der folgende Bericht beschreibt Ziele, Maßnahmen und den Stand der Umsetzung von Gender Mainstreaming (GM) aller Abteilungen der Bezirksverwaltung im Jahr 2009, dem 6. Jahr nach der Einführung von GM. Dem Beschluss des Bezirksamtes 1 folgend berichten die Abteilungen u. a. zu folgenden Punkten: 1. Gender Mainstreaming (GM) wird in allen Abteilungen umgesetzt und weiterhin schrittweise auf alle Fachbereiche ausgedehnt. 2. Die Methode der FGA – Fachbezogenen Gender Analyse (siehe Handlungsanleitung in „GM in Charlottenburg-Wilmersdorf, Teil 1“) ist Grundlage der Operationalisierung von GM in der Bezirksverwaltung von CharlottenburgWilmersdorf. 3. Jede Abteilung fertigt jährlich mindestens einen Maßnahmenplan und berichtet jährlich jeweils zum Jahresende über dessen Umsetzung. 4. Die vom RdB 2 vorgegebenen Produkte sind zu analysieren und in die Maßnahmenplanung nach der FGA einzubeziehen. 5. Alle personenbezogenen Statistiken sind nach Geschlecht differenziert zu erstellen. 6. Bei allen Veröffentlichungen, allem Schriftverkehr nach außen und innen ist die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu beachten ... 7. Allen Empfängern von Zuwendungen sind Auflagen hinsichtlich der gleichstellungspolitischen Zielsetzungen des Bezirkes und der Führung von nach Geschlecht differenzierten Statistiken zu erteilen. 8. Grundlage der Zielsetzungen sind die gleichstellungspolitischen Leitlinien des Bezirkes, ... Diese sind ebenso auf alle Entscheidungen und Beschlüsse des Bezirksamtes anzuwenden. Darüber hinaus sind die Abteilungen weiterhin gebeten worden, die Nutzer/innenanalyse zu Gender Budgeting weiter zu führen und darzustellen, welchen Beitrag die Produkte zur Erfüllung der gleichstellungspolitischen Ziele leisten können und Zielwerte zu benennen, falls hinsichtlich der erhobenen Ist-Werte neue Nutzer/innenverteilung geplant sind. 3 Bericht aus der Abteilung Finanzen und Kultur Die gestellten Fragen beantworten wir wie folgt: 1. Zur DS-Nr. 0480/39 berichten wir, dass GM nach der Umsetzungsphase im Kulturbereich weiter umgesetzt wird und auf alle Fachbereiche und Kultureinrichtungen ausgedehnt wurde. Zu 7. haben wir die Empfänger/innen mit dem Zuwendungsbescheid gebeten, die gleichstellungspolitischen Leitlinien als Zielvorgabe des Bezirksamtes zu beachten, geschlechtsspezifische Statistiken zu führen und diese bei Abrechnung des Zuwendungsprojektes vorzule1 2 Vorlage zur Kenntnisnahme an die BVV Nr. 0480/3 Rat der Bürgermeister 3 Vorlage zur Kenntnisnahme an die BVV Nr. 0564/3 3 gen. Wir beabsichtigen diese zu einer gesamten Statistik zusammenzuführen und auszuwerten. Nach Abschluss des Haushaltsjahres 2010 werden wir notwendige Schlussfolgerungen daraus ziehen, ggf. mit Hilfe einer externen Beratung durch eine/n GM-Experten/in. 2. Zu den im Kulturbereich relevanten Produkten wurden Zielwerte bereits benannt und in die GB-Tabelle, die Anlage zum Vorbericht des Haushaltsplanes 2010/11 ist, hinzugefügt. 3. Zielerreichung der Kulturprodukte: 79403 paritätische Beteiligung von stadtteilgeschichtlich kompetenten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern 50/50 Frauen/Männer in der Auswahljury des Kulturbeirates 50/50 Frauen/Männer in der Auswahljury des Kulturbeirates, Frauen werden bewusst für den Ausstellungsbereich angesprochen und durch Vermittlung von Verkauf von Bildern, Skulpturen etc. die ökon. Eigenständigkeit gefördert/verbessert. alle Kultureinrichtungen werden beiden Geschlechtern zur Verfügung gestellt 79404 79401 79402 Die Projekte zur kulturellen Bildung sollen Grenzen zwischen Schule und außerschulischen Orten und Institutionen, zwischen verschiedenen kulturellen Sparten überschreiten und den Zugang zu vielfältigen kulturellen Angeboten ermöglichen. Aus dem Berliner Projektfonds kulturelle Bildung werden Projekte umgesetzt, die Akteure aus der Kultur und Kinder und Jugendliche gemeinsam gestalten. Die Vergabe der Mittel erfolgt u. a. über die Kulturämter der Bezirke im Einvernehmen mit den regionalen Schulaufsichten und Jugendämtern durch eine Jury. Die Jury wird bei den Sitzungen auf die Beachtung der gleichstellungspolitischen Zielsetzungen jeweils aufmerksam gemacht und um Beachtung bei der Empfehlung durch die Jury gebeten. In 2009 wurden insgesamt dreizehn Projekte gefördert. Darüber hinaus unterstützt der Fonds die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen und Männern, die als freie Kunstschaffende an den Projekten beteiligt sind. Dazu kommen die ausgewählten Angebote für Kinder und Jugendliche, die in den Einrichtungen des Kulturamtes flankierend zu den Ausstellungen angeboten werden: pädagogisch begleitete Führungen, Atelierbesuche, thematisch orientierte Zeichenund Malkurse, Öffnung der Ausstellungen für Schulklassen. Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung der o. a. Zielwerte: Bevorzugt beginnen wir das Jahr 2010 mit einer Ausstellung, die ausschließlich künstlerisch tätigen Frauen gewidmet ist und ihnen die Möglichkeit bietet, ihr Schaffen und ihre Kompetenz einem breiten Publikum zu präsentieren. Hiermit setzen wir ein deutliches Signal! Dabei wird auch die Vermittlung eines Verkaufes von Kunstobjekten angeboten und somit die ökonomische Eigenständigkeit gestärkt. Darüber hinaus wurde die Adressdatenbank überarbeitet und um ca. 40 potenzielle Kunden/innen erweitert. 4 Für das angesprochene Publikum weiblich wie männlich wird neben der Präsentation von Künstlerinnen unseres Bezirks ein weiterer Effekt erzielt, denn auch wirtschaftlich nicht gut situierten Menschen – in unserem Bezirk überwiegt der weibliche Anteil – wird die Möglichkeit eröffnet, kostenlos an Kulturevents teilzunehmen. Die Ausstellungskonzeption sieht im Jahr 2010 weiterhin die gleichberechtigte Beteiligung von Künstlerinnen und Künstlern vor und auch die Werbemaßnahmen richten sich an Frauen und Männer gleichermaßen. Das Ergebnis der Besucher/innen-Umfrage 2008/9 hat ergeben: Die kulturellen Angebote zur bildenden Kunst und begleitende Veranstaltungen, Ausstellungen zur Stadtteilgeschichte und andere Themenausstellungen, sowie weiterreichende kulturelle Angebote richten sich generell an Frauen und Männer. Über die geschlechtsspezifische Inanspruchnahme lagen bislang keine Daten vor. Daher wurde in 2008 in den Einrichtungen des Kulturamtes eine Besucher/innenbefragung durchgeführt. Die Daten wurden in Form einer schriftlichen Befragung erhoben. Der Fragebogen hat u. a. das Themenfeld von Kultur und Gender Mainstreaming berücksichtigt, um eine kulturelle Teilhabe beider Geschlechter zu gewährleisten. Die Befragung der Besucherinnen und Besucher in der Kommunalen Galerie und in der Artothek, im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und in der Villa Oppenheim wurde mit dem Ziel durchgeführt, Daten für eine Besucher/innenstrukturanalyse zu ermitteln sowie Anhaltspunkte darüber zu erhalten, welche Erwartungen und Wünsche an die Einrichtungen gestellt werden. Die Besucher/innenstrukturanalyse wurde unterstützt durch Aussagen der Befragten zu allgemeinen Einstellungen zu Museen, Kunst und Ausstellungen, sowie zum Bekanntheitsgrad anderer Einrichtungen des Kulturamtes CharlottenburgWilmersdorf und um eine Befragung zum Alter. Die Befragung war in 2008 und 2009 nur fragmentarisch. Die Ergebnisse liegen nun aber vor. Bezüglich der Zielgruppenorientierung hat die Besucher/innenstruktur in den Kultureinrichtungen ein nahezu ausgewogenes Ergebnis erzeugt: Kommunale Galerie Weiblich: Männlich: Keine Angabe 51,8 % 47,0 % 1,3% Villa Oppenheim 55,8 % 42,2 % 3,7 % Museum 67 % 31,8 % 1,3 % Die Ausstellungen und Einrichtungen finden bei Frauen und Männern gleichermaßen Interesse, außer im Bereich der Stadtteilgeschichte. Hier ist der Anteil der weiblichen Besucher fast doppelt so hoch. Der höhere Anteil der Besucherinnen spiegelt den leicht höheren Anteil an Frauen an der Gesamtbevölkerung wider, aber auch geschlechterspezifische Stereotype. Es ist uns ein Anliegen in 2010 Männer für geschichtliche Fragestellungen in ihrem bezirklichen Umfeld zu begeistern und zu aktivieren, ggf. über eine aktive Beteiligung an zeitgeschichtlichen Ausstellungs- 5 vorhaben und eine entsprechende gezielte Einwerbung, auch ein Interesse an der eigenen Biografie zu wecken. Hinsichtlich der thematischen Ausrichtung des Kulturangebotes waren besonders nachgefragt Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern, z. B. Atelierbesuche, Begegnungen und austauschende Diskussionen, Führungen. Bei der Ausrichtung der Ausstellungen sind Kunst der Gegenwart, Fotografie, Themenausstellungen zur Stadtteilgeschichte, Design am häufigsten genannt. Dazu kommen die ausgewählten Angebote für Kinder und Jugendliche beider Geschlechter, die in den Einrichtungen des Kulturamtes begleitend zu den Ausstellungen angeboten werden. Insbesondere sprechen Oster- und Weihnachtsausstellungen, d. h. tradierte hohe Festtagsanlässe Familien an. Somit stellt die weitere, d. h. kontinuierliche Umsetzung der Ergebnisse der Umfrage eine weitere Maßnahme dar. Bericht aus der Abteilung Bauwesen Frauenanteil in Führungspositionen Die Angaben zum Frauenanteil in Führungspositionen in der Abteilung Bauwesen haben sich gegenüber dem Vorjahr (2008) nicht verändert. Derzeit liegt der Gesamtanteil von Frauen in den drei Führungsebenen Amts-/SELeitung (inkl. Stellvertretung), Fachbereichsleitung (inkl. Stellvertretung), Gruppenleitung innerhalb der Abteilung Bauwesen bei insgesamt 30 %. Das grundsätzliche Ziel der Bauabteilung ist es deshalb weiterhin, eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur der Geschlechter, insbesondere in Führungspositionen, zu fördern. Eine Erhöhung dieses Anteils ist im vergangenen Jahr gescheitert, da sich auf die im Land Berlin ausgeschriebene Beamtenstelle einer Leitung der Wertermittlungsgruppe im Fachbereich Vermessung (Bes.Gr. A 12) ausschließlich männliche Beamte beworben hatten. Beamtinnen des eigenen Bereichs konnten nicht zu einer Bewerbung animiert werden, da sich die einzige Beamtin im Fachbereich Vermessung in Bes.Gr. A 10 befindet. Weitere Möglichkeiten zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen bestanden mangels freier Stellen im Jahr 2009 nicht. Die Abteilung ist weiterhin bemüht, Frauen im eigenen Bereich zu motivieren, sich für Stellen in Führungspositionen zu interessieren, und zur Verbesserung ihrer Bewerbungschancen speziell zu qualifizieren. Die Verwaltungsakademie und das Bezirksamt bieten u. a. spezielle Kurse für Frauen in Führungspositionen und aller übrigen Hierarchieebenen zur Weiterentwicklung an, die von der Abteilung unterstützt werden. Nach wie vor können diese Maßnahmen allerdings daran scheitern, dass die Übernahmeverpflichtung des Personalüberhangs bereits erfolgte Qualifizierung des Stammpersonals zunichte macht. Umsetzung von Gender Mainstreaming im Grün- und Freiflächenbereich Aufgrund der derzeitigen Trennung des Aufgabenbereiches Objektplanung für Spielund Bewegungsflächen vom Grünflächen- und Tiefbauamt erfolgt die fachliche 6 Umsetzung von genderrelevanten Aspekten bei der Planung von Spiel- und Bewegungsflächen im Fachbereich Natur der Abteilung Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr. Ich verweise daher auf die Ihnen bereits vorliegende Stellungnahme der zuständigen Abteilung. Ergänzend weise ich jedoch darauf hin, dass sich das Bezirksamt im Zuge der Auflösung des Haushaltsdefizits gegen eine Umsetzung der Investitionsmaßnahme „Neubau/Ersatzbau eines Bolzplatzes am Haus der Jugend Anne Frank“ entschieden hat. Personenbezogene Statistiken nach Geschlecht differenziert Eine differenzierte Erstellung personenbezogener Statistiken, etwa im Rahmen von Bürgerbeteiligungen ist durchführbar, soweit ein aussagekräftiges Ergebnis (eindeutige Identifizierbarkeit) erfolgt. Grundsatz der sprachlichen Gleichbehandlung / geschlechtergerechte Sprache Der Grundsatz der sprachlichen Gleichbehandlung / geschlechtergerechten Sprache wird beachtet. Bericht aus der Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport Bereich Familienunterstützende Hilfen Auf der Grundlage der in 2008 erarbeiteten gleichstellungspolitischen Ziele der Produkte aus dem Bereich 116 - Familienunterstützende Hilfen - wurde in 2009 in einer kleinen Facharbeitsgruppe mit externer Begleitung als Maßnahme nach der Methode der FGA-Fachbezogene Gender Analyse ein „Kriterienkatalog für eine gendersensible und gendergerechte Hilfeplanung“ erarbeitet. Bei der Entwicklung dieses Leitfadens für alle Mitarbeiter/innen in den regionalen Fallteams wurde positiv deutlich, dass die Berücksichtigung von Genderaspekten bereits ein integraler Bestandteil der Hilfeplanungen ist. Der Kriterienkatalog, der vor allem der Systematisierung der für das Hilfeplanverfahren relevanten Genderaspekte dient, wurde in allen entsprechenden Facharbeitskreisen vorgestellt und in den Verfahrensordner des Regionalen Sozialpädagogischen Dienstes aufgenommen. Auch in 2009 konnten im Rahmen des bezirklichen Lokalen Bündnisses für Familie elf Elternbildungskurse in Einrichtungen der Familienbildung, Tagesbetreuung und in Schulen durchgeführt werden. Ziel dieser Kurse nach unterschiedlichen Modellen ist die Stärkung der Erziehungsfähigkeit von Müttern und Vätern sowie die Förderung der Kinderrechte auf eine gewaltfreie Erziehung. Dieses noch weit ausbaufähige, leider jedoch nicht regelfinanzierte Präventionsangebot ist eine wichtige Maßnahme zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen/Müttern und Männern/Vätern in Erziehungsprozessen und wird von den Eltern gut angenommen. 7 Bereich Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien Die geschlechtsbewusste pädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen als ein sehr wichtiger pädagogischer Schwerpunkt in der Jugendarbeit in CharlottenburgWilmersdorf wurde auch in 2009 konzeptionell weiterentwickelt. Ziel in der Mädchenarbeit, mit besonderen Angeboten der Einrichtungen LiSA e.V. (freier Träger) und Mädchentreff D3 (öffentlicher Träger), ist insbesondere die Förderung der Selbständigkeit und Selbstorganisation der Mädchen und jungen Frauen. In den beiden Einrichtungen erfolgt die Angebotsplanung auf der Basis von regelmäßigen Bedarfserhebungen. Der Deutschlandweit stattfindende Girls‘ Day, bei dem Mädchen an eher jungentypische Berufsfelder herangeführt werden, hat sich in der bezirklichen Jugendarbeit inzwischen fest etabliert. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Modell der „Patenschaften“. Danach besuchen Gruppen des D3 Mädchentreffs mindestens einmal wöchentlich den nahe gelegenen Spielplatz auf dem Nikolsburger Platz. Sie erfahren dort bei ihrem Auftreten Unterstützung durch eine erwachsene Betreuungsperson – ihre „Patin“ -, u. a. beim Lernen, ihre Interessen besser durchsetzen. Beim Training von Ballsportarten unter Anleitung einer Sportstudentin können die Mädchen mehr Sicherheit und Fähigkeiten gewinnen. Durch diese Strategie werden sie in ihren Fähigkeiten gestärkt, sich auch gegenüber Jungen im öffentlichen Raum durchzusetzen, für eine insgesamt geschlechtergerechte Nutzung der Spielplätze zu sorgen und sich bei anderen Ballspielangeboten zu beteiligen. Der bereits im Rahmen der Jungenarbeit in 2008 erstmals erfolgreich im Bezirk eingeführte Boys Day, bei dem Jungen in eher mädchentypische Berufsbilder Einblick erhalten, wurde in 2009 ausgebaut und ist 2010 zum dritten Mal mit Erfolg durchgeführt worden. Wünschenswert ist, dass dies endlich in ganz Berlin und darüber hinaus eine Realisierung findet. Die Leitungen aller Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen setzten in 2009 mit den Teams die Weiterentwicklung der geschlechtsbewussten Mädchen- und Jungenarbeit auf der Grundlage der im QM-Handbuch beschriebenen Qualitätsstandards und Evaluationsinstrumente fort und berücksichtigen die Befragungsergebnisse bei ihren Programmgestaltungen. Fachbereich Sportförderung Im Rahmen der Verwirklichung von Gender Mainstreaming (GM) im Bereich Sport ist die grundrechtliche Verankerung der Autonomie des Sports zu beachten. In Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund werden auf der Grundlage des Gesetzes über die Förderung des Sports im Land Berlin (Sportförderungsgesetz SportFG) nebst den Ausführungsvorschriften über die Nutzung öffentlicher Sportanlagen Berlins und für die Vermietung und Verpachtung landeseigener Grundstücke an Sportorganisationen (Sportanlagen-Nutzungsvorschriften - SPAN) kontinuierlich weitere Schritte zur Vertiefung dieses Veränderungsprozesses gegangen. Es ist zu begrüßen, dass die neue SPAN vom 02.02.2010 unter Beachtung der dort definierten Vorrangigkeit bei der Sportstättenvergabe ausdrücklich auch die Einbindung der GM-Grundsätze vorsieht. Bundesweit steht die Verwirklichung von Gender Mainstreaming (GM) im Bereich Sport noch am Anfang. Dies wurde bei der Teilnahme des für Sport zuständigen Bezirksamtsmitglieds am Kongress „Starke Kommunen – starker Sport“ des 8 Deutschen Städtetages in München deutlich. Der Leiter des Fachbereichs Sportförderung hat anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Sportämter der Bundesrepublik Deutschland in Leipzig erfragt, in welchen Großstädten es in Sachen GM im Sport Aktivitäten, Erkenntnisse bis hin zu konkreten Verfahrensmethoden gibt. Von den bei der Jahrestagung anwesenden Großstädten war Berlin offensichtlich die einzige Stadt, die sich aktuell mit dem Thema GM befasst. Am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau ist seit 2003/2004 deutlich geworden, dass ein erfolgreicher GM-Prozess im Bereich Sport einen Analyse- und Maßnahmenplan voraussetzt, der auf Dauer und breite Beteiligung angelegt, politisch gewollt und finanziert sowie mit externer Unterstützung ausgestattet ist. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten wird derzeit geprüft, ob im Rahmen des Masterstudiengangs „Gender- und Diversity-Kompetenz“ an der Freien Universität Berlin eine solche Unterstützung möglich ist. Es ist ferner geplant, aus Freiburg entsprechend weitergehende Informationen zu erhalten. Hierüber wurde die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bereits informiert, um – orientiert am Freiburger Beispiel – ggf. ein gemeinsames Projekt zu verabreden. Seit kurzem verfügt der Fachbereich Sportförderung über die Gender-Bilanz Sportförderung 2009 der Stadt Bremen. Auch diese wird als weitere Informationsplattform für das weitere Vorgehen dienen. Anlage 1: GB-Produktübersicht Haushaltsplan 2010/2011 Bericht aus der Abteilung Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr Die Abteilung konnte die bewilligten Beratungsleistungen der Geschäftsstelle Gender Mainstreaming im letzten Jahr ausschöpfen. Im Einzelnen stellen sich die Prozesse in den unterschiedlichen Bereichen nach LuV’s geordnet wie folgt dar: Die im Fachbereich Natur angesiedelte Objektplanung hat sich im Jahr 2009 intensiv mit der gendergerechten Planung von Außenanlagen beschäftigt (siehe hierzu Ankündigung im 5. Bericht der Abteilung). Dazu wurden externe Beratungsleistungen für das Aufgabengebiet Objektplanung beantragt und zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit der externen Beraterin wurden für die Investitionsmaßnahme „Neubau (Ersatzbau) eines Bolzplatzes am Haus der Jugend Anne-Frank“ die Vorgehensweise zu einer gendergerechten Planung und die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer vorbereitet und festgelegt. Die Kinder und Jugendlichen sowie die Erzieherinnen und Erzieher wurden durch Plakate und ausliegende Lagepläne aufgefordert, aktiv an der Gestaltung der Außenfläche mitzuwirken. Dies wurde durch eine Fragebogenaktion unterstützt, in deren Auswertung deutliche Unterschiede bei den Angebotswünschen zwischen weiblichen und männlichen Nutzern des Hauses der Jugend erkennbar waren. Die Prioritäten der Jungen lagen bei sportlichen, bewegungsorientierten Aktivitäten (Fußball, Basketball, Kletterwand, Tennis), die der Mädchen bei eher „ruhigeren“ Bewegungsabläufen (Schaukeln, Karussell, Badminton, Minigolf, Inline-Skating, Reckanlagen). Entgegen der allgemeinen Erfahrungen der Planer/innen, Ball- 9 spielsplätze zur Vermeidung von Verdrängungsprozessen für Mädchen abzutrennen, ist hier von allen Beteiligten eine große zusammenhängende Ballspielfläche gewünscht worden. Alle Wünsche wurden, soweit es der finanzielle Rahmen zuließ, in die Planung aufgenommen und in den Entwurfsplan eingearbeitet. Eine Abschlussdokumentation über dieses Beteiligungsverfahren wird noch erstellt. Neben dieser konkreten Planungsarbeit ist im Jahr 2009 unter Mitarbeit der Spielplatzsachbearbeiterin in einer beim Fachausschuss Kinderspielplätze der GALK (Gartenamtsleiterkonferenz) angesiedelten, bezirksübergreifenden Arbeitsgruppe ein Fragebogen entwickelt worden, der eine gendergerechte Bewertung von öffentlichen Kinderspielplätzen innerhalb des Produktes 72640 „Öffentliche Spiel- und Bewegungsflächen“ ermöglichen soll. Der Fragebogen soll zu einer qualitativen Vergleichbarkeit aller öffentlichen Kinderspielplätze in Berlin führen. Der erste Einsatz dieses Fragebogens ist für das Frühjahr 2010 an exemplarisch ausgesuchten Spielplätzen unter Berücksichtigung der personellen Kapazitäten geplant. Die Erfahrungen werden Bestandteil des Genderberichtes im nächsten Jahr sein. Der im Jahr 2008 für den zuwendungsfinanzierten Bereich der psychiatrischen und der Versorgung von Suchtkranken erarbeitete Maßnahmenplan wurde 2009 in Bezug auf den aktuellen Erfüllungsstand überprüft und aktualisiert. Hierzu wurde im Dezember 2009 mit Vertreterinnen und Vertretern aller bezirklichen zuwendungsfinanzierten Einrichtungen des Psychiatrie- und Suchthilfebereiches ein Workshop mit externer Prozessberatung zum Thema „Stand der Genderaktivitäten in den Projekten sowie Einführung in den Bereich Gender-Budgeting“ durchgeführt. Vor dem Hintergrund einer relativ späten Klärung der Finanzierungszusage für die externe Moderation musste ein personeller Wechsel vorgenommen werden. Jedoch gelang es der Moderatorin, nahtlos an die Ergebnisse der Vorjahre anzuknüpfen. Bei der Auswertung des Jahres 2009 zeigten sich folgende Ergebnisse: In den verschiedenen Projekten erfolgt die Thematisierung von Gender-Aspekten regelmäßig in den Teambesprechungen mit dem langfristigen Ziel, Einfluss auf die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Geschlecht zu gewinnen. Dies gelingt nur teilweise. In einem kleinen Zuverdienstprojekt besteht bisher ein ausgeprägtes Übergewicht im Bereich der weiblichen Beschäftigten. Insgesamt lässt sich feststellen, dass im Zuverdienstbereich für Menschen mit psychischer Erkrankung mehr Männer beschäftigt werden. Die Reflexion innerhalb der Teamsitzungen ergab, dass die angestrebte Erhöhung des Frauenanteils nur schwer steuerbar scheint. Hierzu müssten z. B. lange Wartezeiten für Männer bei dann gleichzeitig frei stehenden Plätzen in Kauf genommen werden, was bei der knappen Zahl der Plätze als nicht vertretbar bewertet wurde. Im Suchtbereich wird weiterhin eine geschlechtergemischte Besetzung der „vor Ort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ (Sozialarbeit/Pflege) angestrebt. Erreicht werden konnte sie aus personaltechnischen Gründen jedoch nicht vollständig. Ebenfalls erfolgt hier regelhaft die Auseinandersetzung mit Gender-Aspekten im Team. 10 Für das Jahr 2010 ist im Suchtbereich eine Zielgruppenbefragung vorgesehen. Im Bereich der Klientel der Suchtberatungsstellen lässt sich derzeit, bezogen auf die Grundgesamtheit der Bevölkerung von einem Frauenanteil mit Suchtproblem in Höhe von 25-30% ausgehen. Die Suchtberatungsstellen beraten derzeit einen Anteil weiblicher Nutzer in Höhe von 40%. Um sich hinsichtlich der Angebotsstruktur dem realen Geschlechterverhältnis zu nähern, ist u. a. geplant, auch spezielle Angebote für Männer vorzuhalten. Ebenfalls für das Jahr 2010 ist, unter der Voraussetzung des Vorhandenseins entsprechender Mittel, vorgesehen, ein Selbstbehauptungstraining für suchtabhängige Frauen durchzuführen. Der Aspekt „Gewalt gegen Frauen“ wird regelmäßig als Thema im Rahmen der Beratung eingebracht. Im Bereich der Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen mit psychischer Erkrankung stand auch 2009 das Thema „Gender-Bedarfsgerechtigkeit“ auf der Tagesordnung des Mitarbeiterteams. Weiterhin sollen spezielle Angebote vorgehalten werden, um sowohl Männer als auch Frauen anzusprechen. Erfolgreich fortgeführt wurde der 2008 eingerichtete Frauentreffpunkt. Zur Belebung eines wöchentlich stattfindenden Frauenvormittags hat sich die Einführung eines Frühstücks förderlich ausgewirkt. Nachdem in 2009 Gender-Aspekte Thema bzw. Teil von Teamtagen der Träger waren, soll in 2010 in einer Kontakt- und Beratungsstelle die Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer für Gender-Aspekte erfolgen. Der novellierte Maßnahmenplan befindet sich in der Anlage 2. Für die Produkte 79713 (Zuverdienst), 79391 sowie 80043 (Sucht) wird ab 2010 die geschlechterdifferenzierte Erfassung der Produktmengen erfolgen. Entsprechende Auflagen wurden den Trägern im vorläufigen Zuwendungsbescheid 2010 erteilt. Für das Produkt 79711 (Kontakt- und Beratungsstellen) ist derzeit eine monatliche geschlechterdifferenzierte Erfassung der Mengen nicht möglich. Die derzeitig erhobene Menge (Angebotsstunden) ist nicht für eine nach Genderkriterien differenzierte Erfassung geeignet. Bis zu einer Fortschreibung der Produkte im GenderVerfahren im Produktkatalog für das Jahr 2010 werden nach jetzigem Sachstand geschlechtsbezogene Daten lediglich aus einer Stichtagserhebung der Nutzerinnen und Nutzer von Kontakt- und Beratungsstellen im Rahmen der Erstellung des Sachberichts 2010 vorliegen. Innerhalb des Workshops mit externer Prozessberatung zum Thema „Stand der Genderaktivitäten in den Projekten sowie Einführung in den Bereich Gender Budgeting“ wurde in das Thema Gender Budgeting eingeführt. Zur Definition der genderbezogenen Zielwerte liegt derzeit keine verlässliche Datenbasis vor. Aus diesem Grund soll in Vorbereitung der Definition von Zielwerten in 2010 relevantes Datenmaterial zusammengetragen werden. Es ist ferner geplant, eine Abstimmung zu den genderbezogenen Zielwerten innerhalb eines Workshops mit externer Moderation Ende 2010 vorzunehmen. Im Rahmen der Implementierung der Strategie des Gender Mainstreaming wurde im Sozialdienst für Erwerbsfähige und Sozialen Wohnhilfe eine Genderanalyse zur Produktnummer 78415 „Sozialpädagogische Beratung zur Erlangung und Sicherung von Wohnraum“ mittels Fragebogen durchgeführt. Dazu wurden Fragebögen zum 11 einen für die Klientinnen und Klienten, zum anderen für die Beraterinnen, d. h. die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes entwickelt. Der Bericht liegt seit Januar 2010 vor. Die zentrale Fragestellung bezog sich auf beobachtete Unterschiede bei der Wahrnehmung der Angebote sowie der sozialen Integration von Männern und Frauen innerhalb des Produktes. Im Ergebnis der Befragung, die eine Grundgesamtheit von 56 Klientinnen und Klienten sowie 9 Beraterinnen hat, wurde als Tendenz deutlich, dass Frauen weniger Hilfeleistungen als Männer nachfragen. Frauen sehen sich nach den Informationen aus der Befragung eher als Verursacherinnen ihrer Problemlagen, Männer suchen die Ursachen eher außerhalb. Diese Sichtweise wird nach der Auswertung der Fragebögen weitgehend durch die Berater und Beraterinnen gestützt, was Auswirkungen auf die Hilfeangebote hat. So erhalten Männer eher schnelle und langfristige Maßnahmen, Frauen dagegen eher kurzfristig angelegte Hilfeangebote. Aufgrund der erkennbaren Unterschiede aus der Befragung sollen zunächst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne des Gender Mainstreaming sensibilisiert werden. Als mittelfristige Maßnahme soll eine Weiterbildung zum Thema "Professionalität in der Beratung" angeboten werden, um den Beratern und Beraterinnen Möglichkeiten aufzuzeigen, die Beratungsleistung im Handlungsfeld "Wohnungslosenhilfe" noch besser und nachfrageorientierter anbieten zu können. Im Bereich der Seniorenberatung, -betreuung und der seniorenbezogenen Angebote (Produkt 78793 Seniorenbezogene Angebote und Veranstaltungen) konnte im März 2009 die Auswertung der Befragung in den Seniorenfreizeitstätten zum Besucherinnen- und Besucherverhalten vorgelegt und in Form einer Broschüre veröffentlicht werden. Danach wurden 654 Personen befragt, wovon 82% weiblich und 15 % männlich waren. Rund 50 % der Befragten zeigten sich sowohl mit den Angeboten in den Clubs als auch mit den Öffnungszeiten zufrieden. Der größte Teil der Besucherinnen und Besucher (46 %) ist nach der Befragung zwischen 65 und 74 Jahren alt. Von insgesamt rund 40.000 Einwohnern in dieser Altersgruppe sind rund 21.000 weiblich, 19.000 männlich. Diese fast hälftige Verteilung spiegelt sich nicht in den Anteilen der Besucherinnen und Besucher wider. Diese zeigt eine deutliche Unterrepräsentanz der männlichen Besucher. Eine Klärung der Ursache wird Aufgabe im weiteren Prozess sein. Der am 4. März 2009 veranstaltete Workshop zur Thematik der kulturellen Betreuung von Seniorinnen und Senioren führte im Ergebnis zu einem regelmäßigen Austausch in Form eines „Runden Tisches“, der mögliche und umsetzbare Veränderungen auch unter Gender-Aspekten in den seniorenbezogenen Angeboten diskutiert. Die Ergebnisse der Befragung in den Seniorenfreizeitstätten werden dabei berücksichtigt. Ab 2010 sind berlinweit gültige Genderkriterien für die Produkte 80005 (Seniorenbezogene Angebote der Bezirke in Seniorenfreizeitstätten) sowie 80006 (Seniorenbezogene Angebote der Bezirke außerhalb von Seniorenfreizeitstätten) beschlossen worden. Sie lauten: „Als Voraussetzung für eine individuelle Budgetanalyse wird das Geschlecht der Senioren und Seniorinnen gesondert erfasst. Zielgruppe des Produktes sind in der Regel Männer und Frauen, welche die bezirklichen Angebote individuell nachfragen. Eine Mengensteuerung an Hand des Kriteriums Geschlecht kann nicht erfolgen. Eine indirekte Beeinflussung der Nachfrage der bezirklichen Angebote nach dem 12 Geschlecht kann nur auf Basis der spezifischen Themenschwerpunkte der Angebote gesteuert werden. Die Erstellung der bezirklichen Angebote erfolgen unter der Maßgabe und im Bewusstsein, dass den geschlechtsspezifischen Ansprüchen der Senioren und Seniorinnen genüge getan wird und die strukturellen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden. Indikatoren: Die bezirklichen Angebote orientieren sich in ihrer geschlechterspezifischen Ausprägung an der geschlechterspezifischen Struktur der Zielgruppe des Produktes im jeweiligen Bezirk.“ Damit konnte erstmalig im Bereich Soziales die Einführung von Qualitätskriterien zu Gender in ein Produkt eingeführt werden. Die Intention der Vorgabe war auch bisher schon die Zielvorgabe für den Bereich im Bezirk und wird durch die im letzten Jahr begonnenen Prozesse fortgesetzt. Für 2009 ergeben sich zu den Produkten folgende Werte: Der Bereich der Seniorensportangebote ist unverändert geschlechterspezifisch ausgewogen. Bei der Inanspruchnahme des Mittagstisches hat sich die Struktur zugunsten von mehr Nutzerinnen (41) gegenüber den Nutzern (27) leicht verschoben. Sie entspricht dennoch den demographischen Daten des Nutzersegments. Die Organisation ehrenamtlicher Arbeit ist gegenüber dem Vorjahr zahlenmäßig unverändert. Aus demografischen Gründen ist die Erhöhung des Anteils der männlichen Aktiven schwierig. Bezüglich der geschlechterdifferenzierten Datenauswertung zu allen Transfer-Produkten der Sozialhilfe wird es voraussichtlich erst im Jahre 2011 flächendeckend geschlechterspezifische Auswertungen geben. Die vollständige Eingabe aller Daten in das neue Softwareprogramm Open-Prosoz in allen Bezirken ist zwar erfolgt, allerdings steht die Anpassung des Datenauswertungssystems an das neue Softwareprogramm bisher noch aus. Ein anwendungsfähiger Reha-Plan liegt nach wie vor nicht vor. Auch hier wird nun erst zum Jahr 2011 eine Änderung erwartet. Im LuV Gesundheit setzt sich die steigende Sensibilität für Gender-Kriterien fort: Im Bereich des Zahnärztlichen Dienstes ergaben die Werte zum Kariesrisiko der Gruppe der 12-jährigen für 2009 keine statistische Signifikanz mehr. Unter Mädchen und Jungen dieser Altersgruppe gab es gleiche Werte. Aufgrund der Veränderungen in dieser Gruppe von Jahr zu Jahr wird der Zahnärztliche Dienst weiterhin die Werte gezielt beobachten, um gegebenenfalls geschlechterbezogene Präventionsansätze zu entwickeln. Im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst soll der Gender-Aspekt zunächst beim ärztlichen Personal berücksichtigt werden. Bisher sind ausschließlich Ärztinnen beschäftigt. Ziel ist es, bei Neueinstellungen von ärztlichem Personal bei gleicher Qualifikation einen männlichen Bewerber einzustellen. Bereits bei der nächsten Stellenausschreibung soll dies berücksichtigt werden. Hintergrund für die Zielsetzung sind Erfahrungen der Ärztinnen, dass bei den Untersuchungen zum Jugendarbeitsschutzgesetz die Jugendlichen in der Mehrzahl männlich sind und einen Migrationshintergrund haben. Bedingt durch kulturelle Unterschiede und Erfahrungen würden die Jugendlichen sich eher einem Arzt öffnen, insbesondere bei Fragen zur Sexualität. 13 Im Sozialpsychiatrischen Dienst konnte die geschlechterdifferenzierte Ausrichtung der Eingliederungshilfemaßnahmen für behinderte Menschen, eine geschlechtsspezifisch angepasste Beratung von Behinderten und chronisch Kranken und geschlechtsspezifische Beratung der Träger und Institutionen, die an der Versorgung Behinderter und chronisch Kranker beteiligt sind, verfestigt werden. Die dazu notwendigen Anpassungen bei den Verfahrensabläufen wurden umgesetzt, allerdings konnten strukturelle Probleme z. B. im Bereich der Unterbringung psychisch kranker Männer mit einer zusätzlichen (Sucht-)Problematik bisher nicht gelöst werden. Diese können häufig nicht ihren Wünschen entsprechend in gemischte Einrichtungen vermitteln werden. Der Bereich konnte zur Förderung der Kenntnisse über weibliches und männliches Rollenverhalten, z. B. in der Krise, sowie der Förderung der Anti-Gewalt-Arbeit einschließlich Zusammenarbeit mit den zuständigen Einrichtungen regelmäßige Supervisionen wahrnehmen. Eine Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes ist als Multiplikatorin an der Vernetzung mit den entsprechenden Einrichtungen und Projekten beteiligt und nimmt an Tagungen teil. Für das Produkt 75428 „Krisenintervention einschließlich Unterbringung“ haben sich die Werte leicht zu Gunsten von 53,5 % weiblicher Klienten und 48,5 % männlicher Klienten verschoben. Die Ursache ist unklar, das Produkt auch nicht steuerbar. Dagegen sind die Werte beim Produkt 78716 „Psychosoziale Betreuung und Hilfevermittlung“ unverändert hälftig zwischen Nutzerinnen und Nutzern verteilt. Die Beratungsstelle für Behinderte (BfB) arbeitet im Rahmen der Erstellung von Pflegegutachten und Feststellung der Hilfe zur Pflege eng mit Sozialstationen, Trägern von Wohngemeinschaften, der Einzelfallhilfe und des Betreuten Einzelwohnens zusammen. Dabei konnten Wünsche der Klientinnen und Klienten nach einer weiblichen oder männlichen Pflegekraft je nach personellen Ressourcen der Pflegestation berücksichtigt werden. Alle Klientinnen und Klienten in der Beratungsstelle werden geschlechtsspezifisch erfasst. Die jährliche Auswertung der Ergebnisse der Pflegegutachten und -stellungnahmen bezogen auf die Anzahl von Frauen und Männern ergab für das Jahr 2009 eine deutliche Veränderung gegenüber den Vorjahren. Der Anteil an Pflegebegutachtungen für Frauen stieg weiter auf knapp 60 % (56 von 93 Gutachten wurden für Klientinnen erstellt) gegenüber 56 % bzw. etwas über 44 % in den beiden Vorjahren. Für die Einstufungen für Pflegestufen zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Für Frauen wurden 61 % der Stellungnahmen gefertigt (39 von 64 Pflegeeinstufungen). In den Vorjahren war auch hier die Entwicklung analog. Hintergrund für diese Entwicklung ist das steigende Alter der Pflegbedürftigen. In der Altersgruppe der 70 bis 80 -jährigen sind demographisch Frauen aufgrund der ca. 10 Jahre höheren Lebenserwartung stärker vertreten. Im Sozialdienst der Beratungsstelle für behinderte, krebs- und aidskranke Menschen fand zu zwei Leistungen aus dem Produkt 78417 „Sozialpädagogische Beratung und Hilfen zur Überwindung/Milderung der behinderungs-, pflege- und krankheitsbedingten Problematiken“ eine Fragebogenaktion statt, deren Bericht im Mai 2008 vorlag. Die angestrebte Auswertung im Hinblick auf Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Antragstellern sowie auf spezifische Bedarfe innerhalb der Genusgruppe musste aufgrund personeller Abgänge auf 2010 verschoben werden. 14 Um den Anteil der männlichen Besucher zur Beratung und Diagnostik im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu erhöhen, haben die Mitarbeiterinnen des Zentrums für sexuelle Gesundheit und Familienplanung in 2009 erneut Orte aufgesucht, die bevorzugt von Männern aufgesucht werden, Kondome verteilt und auf die Angebote des Zentrums hingewiesen. Besucht wurden z. B. die Venus Messe, der Straßenstrich und Fußballstadien. So konnte zum Produkt 79011 eine Erhöhung der Nutzerzahlen gegenüber 2008 um 8 % auf nunmehr 45,6 % erreicht werden. Eine fast hälftige Verteilung ist erreicht, nachdem in 2008 die Werte noch bei 37 % für männliche Nutzer und 63 % für weibliche Nutzerinnen lag. Da häufig davon ausgegangen wird, dass HIV fast nur Männer betrifft, die sexuelle Beziehungen mit Männern haben, stärken die Mitarbeiterinnen die Aufklärung und Informationen zu Übertragungswegen, Schutz vor HIV usw. besonders an Orten, die von Frauen aufgesucht werden: in Bordellen, Frauenhäuser u. ä.. Auch zum Produkt 78743 „Beratung, Betreuung im Zusammenhang mit HIV-Testsprechstunde“ haben sich die Werte für die Zielgruppe deutlich von 47 % in 2008 auf 52,9 % in 2009 verbessert. Die Bemühungen werden trotzdem fortgesetzt. Geplant ist z. B. die Fußball-WM (Fanmeile u. a.) wieder zur Aufklärung zu nutzen. Zum 1.1.2010 sind diese beiden Produkte zusammengelegt worden zum Produkt 80138. In 2009 war das Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung wieder an drei Tagen auf der YOU-Messe mit einem Stand vertreten. Diese größte Jugendmesse Europas wird sowohl von Jungen als auch von Mädchen besucht. Die Angebote waren geschlechtsbezogen ausgerichtet (Verhütung von Vater-/Mutterschaft, wie schütze ich mich als Junge vor HIV, wie als Mädchen usw.) Außerdem wird nach wie vor jeden Mittwoch Schulklassen sexualpädagogische Gruppenarbeit angeboten. Die Gruppen werden nach Jungen und Mädchen geteilt – auf die Zusammensetzung der Schulklassen kann kein Einfluss genommen werden. Zusätzlich wurde eine wöchentliche Sprechstunde getrennt für Mädchen und Jungen eingerichtet, um eine unbefangenere Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Die Werte zum Produkt 78744 „Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten einschließlich HIV“ haben sich von einer fast hälftigen Verteilung in 2008 (49 % männlich, 51 % weiblich) zu Gunsten der männlichen Nutzer auf 54 % verändert. Der Fachbereich strebt im Rahmen der sozialpädagogischen Gruppenarbeit langfristig weiter Veränderungen der Geschlechterverantwortung an, deren Erfolge erst in einigen Jahren sichtbar werden dürften. Für 2010 werden wir diese Aktivitäten des Fachbereichs beibehalten. Auf die Ausweitung des Gender-Budgeting aus dem RdB-Beschluss 401/2008 konnte noch nicht qualitativ reagiert werden, da der bereits im letzten Bericht angeregte Workshop zu Zielen und Möglichkeiten des Gender-Budgeting bisher nicht bewilligt wurde und deshalb nicht durchgeführt werden konnte. Anlagen 1. GB-Produktübersicht Haushaltsplan 2010/201 2. Maßnahmeplan 2010 Bereiche Zuverdienst und Sucht 15 Bericht aus der Abteilung Bürgerdienste, Ausbildungsförderung und Personal Auch 2009 wurden von der Abteilung Bürgerdienste, Ausbildungsförderung und Personal die Bemühungen um mehr qualifizierte männliche Bewerber für die Ausbildung in den drei angebotenen Büroberufen fortgesetzt. Neben Pressegesprächen, Interviews und Flyern diente dazu der 2. Tag der Ausbildung am 16. September 2009, der wieder von der Ausbildungsleitung und mehreren Abteilungen einschließlich des Grünflächenamtes organisiert und durchgeführt wurde. Auch in diesem Jahr stand die Präsentation der Ausbildungsinhalte durch die Azubis selbst im Mittelpunkt. Bei den Bewerbungen für die Büroberufe für 2009 wiesen von den 1.045 Bewerberinnen und Bewerbern insgesamt 20,4% einen Migrationshintergrund auf. Von diesen 269 jungen Leuten waren 55 männlichen und 158 weiblichen Geschlechts. Bedauerlicherweise konnten 2009 keine Bewerber mit Migrationshintergrund bei der Einstellung berücksichtigt werden, da wir vom Gesetz her auf eine „Bestenauslese“ festgelegt sind und die Bewerberinnen und Bewerber bei ihren schulischen Leistungen, im Test und im Vorstellungsgespräch deutlich abfielen. Ziel aller weiteren Bemühungen muss es daher sein, junge Leute mit Migrationshintergrund, die ein gutes bis befriedigendes schulisches Leistungsbild aufweisen, zur Bewerbung zu motivieren. Während der Ausbildung hat inzwischen die Beschäftigung mit Aspekten von Geschlechtergerechtigkeit festen Eingang gefunden: GBM Berlin (Gender Bildung Medien) führt im Rahmen eines Vortrags in die Thematik ein und erarbeitet gemeinsam mit den Auszubildenden konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in ihrem Berufs- und Ausbildungsfeld. Gemeinsam mit „TERRE DES FEMMES“ wurde 2009 die Thematik „Häusliche Gewalt gegen Frauen“ zum Gegenstand am Arbeitsplatz gemacht. In enger Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten Christine Rabe und der Frauenvertreterin Bedia Turan wurde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes in Charlottenburg-Wilmersdorf ein Flyer zu dieser Thematik zugesandt und über den Bildschirmschoner des Computers am Arbeitsplatz dazu aufgefordert, der häuslichen Gewalt gegen Frauen auch im Arbeitsbereich den Tabucharakter zu nehmen. Einer Dienstbesprechung aller Führungskräfte zur Wiedereingliederung nach längerer Krankheit (SGB IX) wurde dazu genutzt, auf die Anti-Gewalt-Aktivitäten hinzuweisen. An den beiden Gesundheitstagen des Bezirksamtes am 24. und 25. Juni 2009 war „TERRE DES FEMMES“ mit einem Info-Stand vertreten, der breite Beachtung fand. Schließlich konnte das Bezirksamt im Rahmen einer von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und TERRE DES FEMMES verantwortlichen Fachtagung über die Aktivitäten in Charlottenburg-Wilmersdorf berichten, die auch 2010 fortgesetzt werden sollen. Angedacht ist in der Abteilung, die Gender-Aktivitäten zukünftig verstärkt auf das Feld der Fortbildung auszudehnen. Bericht aus der Abteilung Wirtschaft, Ordnungsangelegenheiten und Weiterbildung Für die Wirtschaftsförderung steht weiterhin die gezielte Beratung von Existenzgründerinnen im Mittelpunkt genderorientierter Aktivitäten. Der seit zwei Jahren erfolgreich angebotene Leitfaden „Basiswissen für Existenzgründerinnen“ wurde 16 zwischenzeitlich überarbeitet und erscheint im Frühjahr 2010 in seiner 2. Auflage. Ziel des Leitfadens ist es, Frauen den Einstieg in die Selbstständigkeit zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit dem Akelei e. V. – Berufsplanung für Frauen – wird auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung für kostenlose Existenzgründungsseminare für Frauen geworben. Die auch aus Mitteln der EU finanzierten Projekte des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) werden nach Gender Aspekten bewertet, u. a. wurde der Verein „Lisa e.V. Mädchen- und Frauenladen für interkulturelle Sozialarbeit“ gefördert. Der Verein hat erfolgreich ein Mentorinnenprogramm konzipiert. Das Projekt „Einstiegsbegleitung, Coaching und Qualifizierung für Berufsrückkehrerinnen und Unternehmensmitarbeiterinnen“, aus dem EU Förderprogramm „PartnerEntwicklung-Beschäftigung (PEB)“ unterstützt, richtet sich gezielt an Frauen, die nach einer Unterbrechung in ihrem Berufsleben wieder erfolgreich in die Arbeitswelt zurückkehren möchten. Neu ist die Kooperation mit der Volkshochschule City West, in der Berufsrückkehrerinnen Kurse zur Orientierung in den Wiedereinstieg angeboten werden. Im Fokus der Genderbetrachtung beim Ordnungsamt stehen traditionell die Bereiche Gewerbe und Außendienst. Die Schwierigkeit der genderbezogenen Auswertung bei diesen beiden Produkten liegt darin, dass die damit verbundenen Zahlen nicht steuerbar sind. Die Entwicklung bei den zu erteilenden Gewerbebescheinigungen und -zulassungen hängt von einer Fülle von Faktoren ab, die nicht zuletzt auch im volkswirtschaftlichen Kontext zu sehen sind, einen unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung insgesamt und damit auch geschlechterbetrachtet kann eine Ordnungsbehörde jedoch nicht nehmen. Dies gilt analog für die klassischen Ordnungsaufgaben wie zum Beispiel die Kontrolle des ruhenden Verkehrs. Etabliert hat sich sowohl im Schriftverkehr als auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit die sprachliche Gleichbehandlung. Die Institutionen der Weiterbildung werden überdurchschnittlich stark von Frauen und Mädchen genutzt. Um deutlich zu machen, dass Musikschulunterricht nicht automatisch „weiblich“ sein muss, wurden im Rahmen des Kooperationsprojektes „Musaik“ mit der Eosander-Schinkel-Grundschule, natürlich unter der Voraussetzung gleicher Qualifikation, gezielt männliche Lehrkräfte für den Instrumentalunterricht engagiert. Im Rahmen eines Dienstgespräches der festangestellten Lehrkräfte waren die Gleichstellungsbeauftragte und die Frauenvertreterin eingeladen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Genderaspekte zu sensibilisieren. Die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen wurde durch die Auswahl einer neuen Leiterin der Dietrich-BonhoefferBibliothek weiterentwickelt. Der Anteil der Bibliotheksleiterinnen beträgt nunmehr rund 21%, insgesamt sind 24% des bibliothekarischen Kollegiums Frauen. Das Ziel der genderorientierten Bibliotheksarbeit ist eine gleichberechtigte und geschlechtsspezifische Nutzung von Männern und Frauen sowie Kindern beiderlei Geschlechts. Entleihungen einzelner Sachgruppen oder bestimmter Medienarten können zu Analysezwecken geschlechtsspezifisch ausgewiesen werden. Die nachfolgend ausgewiesenen Ergebnisse müssen jedoch interpretiert werden, wenn nicht der reine Vorgang der Entleihung, sondern der Aspekt der Mediennutzung im Vordergrund stehen soll, da häufig Elternteile für ihre Kinder und Erwachsene auch für ihre Partner entleihen: 17 Entleihungen nach Geschlecht und Alter je Bibliothek: Bibliothek DBB / Erwachsene DBB / Kinder HSB / Erwachsene HSB / Kinder Musikbibliothek ARB / Erwachsene ARB / Kinder EABB IBB JMB Halemweg alle männlich 37% 30% 37% 29% 58% 19% 31% 29% 22% 21% 26% 35% weiblich 63% 70% 63% 71% 42% 81% 69% 71% 78% 79% 74% 65% Alter 45,6 22,7 42,7 25,9 41,6 48,0 14,1 17,9 34,1 33,4 32,5 32,6 Die Nutzung der Bestände anhand der Großgruppen in den einzelnen Bibliotheken ergibt dagegen ein weitaus differenzierteres Bild: DBB / E Kinder AV Sach SL HSB / E Kinder AV Sach SL ARB / E Kinder AV Sach SL IBB Kinder AV Sach SL Ausleihanteil 0% 24% 55% 21% Ausleihanteil 0% 32% 47% 21% Ausleihanteil 3% 23% 36% 38% Ausleihanteil 28% 27% 28% 17% Verteilung W M 0% 0% 57% 43% 59% 41% 76% 24% Verteilung W M 0% 0% 55% 45% 64% 36% 75% 25% Verteilung W M 69% 31% 78% 22% 75% 25% 86% 14% Verteilung W M 77% 23% 78% 22% 74% 26% 80% 20% DBB / K Kinder AV Sach SL HSB / K Kinder AV Sach SL ARB / K Kinder AV Sach SL JMB Kinder AV Sach SL Ausleihanteil 51% 21% 27% 0% Ausleihanteil 40% 27% 33% 0% Ausleihanteil 56% 22% 21% 1% Ausleihanteil 28% 24% 30% 18% Verteilung W M 70% 30% 69% 31% 67% 33% 0% 0% Verteilung W M 71% 29% 71% 29% 69% 31% 0% 0% Verteilung W M 67% 33% 70% 30% 63% 37% 74% 26% Verteilung W M 73% 27% 78% 22% 77% 23% 83% 17% 18 Halemw. Ausleihanteil Kinder 19% AV 28% Sach 25% SL 28% Musikb. 4 Ausleihanteil Kinder 2% AV 2% Sach 7% SL 5% Musik 85% Verteilung W M 73% 27% 75% 25% 70% 30% 80% 20% Verteilung W M 70% 30% 59% 41% 58% 42% 76% 24% 36% 64% EABB Kinder AV Sach SL Kinder: AV: Sach: SL: Ausleihanteil 46% 29% 23% 2% Verteilung W M 69% 31% 67% 33% 67% 33% 78% 22% Kinderliteratur Audio-Visuelle Medien Sachliteratur Schöne Literatur Im Kalenderjahr 2009 richtete sich das vielfältige und differenzierte Kursangebot der Volkshochschule City West an die unterschiedlichsten Zielgruppen. Die statistische Auswertung zu den Kundinnen und Kunden ergab in den einzelnen Programmbereichen folgende Verteilung: Männer 661 456 642 2.676 222 25 4.682 Frauen 1.368 2.415 3.349 6.941 587 68 14.728 1. Politik, Gesellschaft, Umwelt 2. Kultur und Gestalten 3. Gesundheit 4. Sprachen 5. Arbeit und Beruf 6. Grundbildung Insgesamt Gendergerechtes Lernen in der VHS City West bedeutet Genderkompetenz für lebenslanges Lernen, um die Bildungsprozesse geschlechterorientiert zu gestalten. Dazu wurden Verfahren zur Überprüfung der Lehrqualität durch Hospitationen und Evaluationen unter Einbeziehung von Genderaspekten eingeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Ebenfalls ist die Förderung des Gleichstellungsgedanken zwischen den Geschlechtern Bildungsauftrag der VHS. Für Kursleitende hat im Januar 2009 ein Workshop stattgefunden, der von Frau Sybille Wiedmann, Diplom-Pädagogin und Genderberaterin, als Moderatorin geleitet wurde. Folgende Fragestellungen standen zur Diskussion: Was bedeutet Gender Mainstreaming? Welche Verhaltensweisen werden als typisch weiblich/typisch männlich im Unterricht beobachtet? Gibt es geschlechtsspezifische Differenzen beim Lern- und Sozialverhalten? Welche Ideen können für einen gendergerechten Bildungsprozess in der VHS City West formuliert werden? Konkretisierung von Gender-Aspekten in Lehrinhalten und Didaktik. Im Erfassungszeitraum wurde die Musikbibliothek von einer Stadtteil- und Musikbibliothek in eine reine Musikbibliothek umgewandelt, daher sind nur die Zahlen für den Musikbestand aussagekräftig 4 19 Damit wurde dem Anliegen, genderorientiertes Handeln und Denken auch in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken, entsprochen und gleichzeitig auf multiplikatorischer Ebene nachhaltig installiert. RdB-Vorlage R-401/2008 – unter Genderaspekten zu bearbeitende Produkte Bei der Musikschule sind zwei Produkte – 79395 Musikunterricht und 79396 Musikveranstaltungen – unter Genderaspekten zu bearbeiten. Die zuständige Produktmentorengruppe hat sich mit der damit einhergehenden Problematik intensiv auseinandergesetzt und hat ein entsprechend verändertes Produktblatt erarbeitet. Dieser Entwurf liegt seit 14.11.2008 zur Abstimmung in der Landesarbeitsgemeinschaft der Musikschulleiterinnen und Musikschulleiter vor. Die Veränderung des Produktblattes der beiden in Rede stehenden Produkte sieht vor, dass ein mit der Realität des Musikschulalltages gelebter Genderaspekt bereits verwirklicht ist, da ein weitgehend geschlechtergerechtes Angebot vorgehalten wird. Zu etwa 60% wird das Musikschulangebot durch Schülerinnen genutzt. Die Zugangsbedingungen zu den Angeboten unterliegen keinen geschlechterdifferenzierten/-spezifischen Einschränkungen als einem Grundsatz. Eine Nivellierung der Musikschulnutzung auf ein für beide Geschlechter gleiches Verhältnis wird nicht angestrebt, so dass aktuell und künftig prognostiziert ein Steuerungsbedarf in eine solche Richtung als entbehrlich angesehen wird. Für das Produkt 75476 Entleihung wird der Anteil an Entleihungen durch Männer und Frauen ermittelt. In der Fachsoftware der Bibliotheken (adis/bms) sind mittlerweile die meisten statistischen Muster gegendert, sodass bis auf Medienarten und Sachgruppen, nach Altersgruppen gegliedert, herunter gebrochen nach „männlichen“ und „weiblichen“ Entleihungen unterschieden werden kann. Diese Statistiken können über den VÖBB (Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins) ohne großen zusätzlichen Aufwand abgerufen werden. Der Stellungnahme der Geschäftsstelle Produktkatalog zur Weiterführung der Gender-Budget-Analyse und deren Nutzen kann daher zugestimmt werden. Bei der Auswertung von Entleihzahlen ist zu beachten: Die Daten erlauben nur bedingt Rückschlüsse auf das konkrete Leseverhalten. Es ist davon auszugehen, dass in vielen Fällen auch Medien für Partnerinnen und Partner sowie Kinder entliehen werden (bei Kindern bis zu 7 Jahre muss laut den Benutzungsbedingungen der Öffentlichen Bibliotheken Berlins ein Elternteil für die Kinder entleihen). Die Zahlen an sich sagen nichts zur Geschlechtergerechtigkeit aus (nur etwas über die zahlenmäßige Verteilung von Vorgängen). - Bei den beiden neu vorgeschlagenen Produkten - 77712 Medien- und Informationsdienste mit der Bezugsgröße Besuche und bei 79355 Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz sowie Leseförderung mit der Bezugsgröße Anzahl der Angebotsstunden – ist folgendes anzumerken: Die Besucherzahlen lassen sich nicht geschlechterspezifisch erfassen, da die Besuche automatisiert nur mit Zählanlagen erfasst werden. Der für eine geschlechterdifferenzierte Erhebung erforderliche zusätzliche Aufwand in Form manueller Zählungen ist unter arbeitsökonomischen Gesichtspunkten nicht vertretbar. Die Vorgaben zu Genderkriterien sehen entsprechend vor, dass zur Genderbewertung keine neuen statistischen Daten erfasst werden sollen. Daher sollten keine 20 stichpunktartigen Zählungen stattfinden (wird jedoch in Lichtenberg praktiziert). Da nicht davon auszugehen ist, dass durch die Einbeziehung dieses Produktes in das Modell der Gender-Budget-Analyse ein neuer, die Ergebnisse zum Produkt „Entleihung“ ergänzender Erkenntnisgewinn für das Verwaltungshandeln zu erwarten ist, sollte davon abgesehen werden, dieses Produkt zu gendern. Sollte es dennoch zu einem Einbezug des Produkts in die Genderbewertung kommen, sollte die bereits in der Produktmentorengruppe angesprochene Möglichkeit umgesetzt werden, die prozentuale Verteilung der Entleiherinnen und Entleiher analog auf die Besuchszahlen zu übertragen. Seit dem Jahr 2006 werden im Produkt 79355 die Angebotsstunden gezählt. Eine geschlechtsspezifische Differenzierung des Indikators „Anzahl der Angebotsstunden“ ist nicht möglich. Daher bietet sich auch dieses Produkt nicht für eine GenderBudget-Analyse an. Eine zusätzliche Erfassung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch stichpunktartige Zählungen ist aus o. a. Gründen nicht sinnvoll. Außerdem ist bei diesem Produkt, das zu großen Teilen durch Bibliotheksunterricht für Kitas und Schulklassen bestritten wird, eine Beeinflussung der Geschlechterverteilung nicht möglich, daher also auch inhaltlich nicht sinnvoll zu gendern. Es wird daher angeregt, es bei dem Genderaspekt des bisherigen Produktes 75476 zu belassen und die Ausweitung aus den genannten Gründen abzulehnen. Die VHS schließt sich den Erläuterungen der Geschäftsstelle Produktkatalog zur Bewertung des Potenzials eines Gender-Budget-Verfahrens in Bezug auf die vier Produkte des Volkshochschulbereichs ohne Einschränkungen an. Die Wirtschaftsförderung bewertet die Aufnahme des Produkts 79103 in das Gender-Budget-Verfahren nicht negativ und wird durch veränderte statistische Erhebungen Grundlagen für einen geschlechterorientierten Steuerungsprozess schaffen. Für den Produktbereich der Wirtschaftsordnung Produkte 76801 und 76844 gilt es nochmals anzumerken, dass hier lediglich eine Dokumentation erfolgt und Steuerungsmöglichkeiten im Rahmen einer Gender-Budget-Analyse entgegen der Auffassung der AG Gender Budget aus rechtlichen und tatsächlichen Gründen nicht gesehen werden. Bei dem neu aufzunehmenden Produkt 78839 – Ordnungsmaßnahmen des Außendienstes – verschließt sich dem Beurteilungsbereich der Inhalt der Bewertung der AG Gender Budget. Die Bezugsgröße ist zunächst geschlechtsspezifisch neutral. Sie verändert sich in der Sache auch nicht geschlechtsspezifisch durch das Tätigwerden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Jeder Tatbestand wird rechtlich gleich und ggf. situativ, jedoch nicht geschlechtsspezifisch entschieden. Eine geschlechtsspezifische Steuerungsmöglichkeit mit Praxisbezug kann weder inputnoch outputorientiert nachvollzogen werden. 21 Personalentwicklung und Erfüllung des Frauenförderplans in 2009 aus Sicht der Frauenvertreterin Nun ist es 19 Jahre her, dass das Landesgleichstellungsgesetz (LGG), damals noch Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) genannt, in Kraft getreten ist. Was sind die Anforderungen einer Gleichstellungspolitik? Das heißt Gleichstellung - vor dem Gesetz - in Ehe und Familie - im wirtschaftlichen und sozialen Leben - im Berufs- und Arbeitsleben - im Bildungsbereich - und im Gesundheitswesen. Die Kernaussage des LGG ist, dass Frauen im öffentlichen Dienst gleiche berufliche Chancen haben müssen wie Männer, und das der Staat zur aktiven beruflichen Gleichstellung verpflichtet ist. Das bedeutet Frauen zu fördern, die Förderung im Personalmanagement zu verankern. Für den Staat ist das die Verpflichtung, als Arbeitgeber wie auch im Verwaltungshandeln täglich zu demonstrieren, dass Frauenförderung und Gleichstellung Ausdruck eines demokratischen Selbstverständnisses ist. Die Quote, ein bis üblicher Terminus bei der Berücksichtigung bestimmter Gruppen, wurde zur Gretchenfrage der gesetzlichen Gleichstellungspolitik. Sie sollte bisherige Ungleichheiten ausgleichen und damit real Veränderungen für Frauen bewirken. Bei gleicher Qualifikation bekommt die Frau den Arbeitsplatz oder die Beförderung, wenn Frauen in der entsprechenden Stufe in der Minderzahl sind. Abreden, die das Recht der Frauen auf Gleichstellung einschränken (diskriminieren) sind unzulässig nach § 2 LGG. Der § 3 LGG beinhaltet auf die Beseitigung bestehender Unterrepräsentanzen hinzuwirken. Es wird vorgeschrieben einen Frauenförderplan zu erstellen. Dieser wird von der Dienststelle auf Grundlage einer Bestandsaufnahme und Analyse der Beschäftigtenstruktur sowie der zu erwartenden Fluktuation oder Einsparungsmaßnahmen erstellt. Er wird alle zwei Jahre angepasst. So die Gesetzgebung. Kommen wir zum Bezirksamt Charlottenburg- Wilmersdorf. Ein Entwurf der letzen Anpassung erreichte mich im Herbst letzten Jahres. Was ist schief gelaufen? Warum muss ein Rückgang der weiblichen Beschäftigten in der Leitungsebene verbucht werden? Hier kam es in den letzten 6 Jahren zu einer deutlichen Absenkung der Quote einer noch im Jahr 2004 existierenden geschlechterparitätischen Besetzung der Führungsspitzen. Bei der Besetzung von Leitungspositionen ist der Anteil der weiblichen Beschäftigten inzwischen deutlich geringer als der Anteil der männlichen Beschäftigten; es besteht Unterrepräsentanz. Während 2004 neun von 18 Leitungspositionen mit weiblichen Beschäftigten belegt waren, konnte 2007 der Rückgang einer Beschäftigungsposition verbucht werden. 2009 waren nur noch fünf Beschäftigungspositionen in der Führungsebene mit Frauen belegt. Als Grundsatz einer Stellenbesetzung gilt hier die Berücksichtigung von Personalüberhangkräften, wenn sie über die erforderliche Eignung, Befähigung und fachliche Leistung verfügen. Bei Unterrepräsentanz einer Beschäftigungsgruppe sind Frauen bevorzugt auszuwählen. 22 Diese Grundsätze finden aber ihre Beschränkung aufgrund folgender Vorgehensweise. Sofern Stellen neu bzw. nach zu besetzen sind, wird seitens des Zentralen Personalüberhangmanagements (ZeP) vorgegeben, welche Dienstkräfte (Auswahlgruppe) für eine Nachbesetzung eines vakanten Arbeitsgebietes zur Verfügung stehen. Eine geschlechterspezifische Betrachtungsweise im Sinne des LGG ist in der Praxis de facto unmöglich, da in der Vergangenheit mehr Männer als Frauen in Leitungspositionen tätig waren. Dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wird offeriert, Frauen in Zukunft gezielt auf Maßnahmen für das berufliche Fortkommen zu fördern und zu bevorzugen. Eine erfolgreiche Personalentwicklung unter Einbindung der gesetzlichen Bestimmungen setzt erfolgreiche Personalführung voraus. Anlage 1 Beachtung von Gender Mainstreaming/Gender Budgeting in den Haushaltsjahren 2010 und 2011 - Stand Mai 2010 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) 0,12959624 Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 18 Wirtschaftsordnung 76801 18 19 Wirtschaftsordnung Wirtschaftsförderung Unterhaltung und Neubau von Grün- und Freiflächen Stadtbibliothek 76844 79103 Anzahl der bescheinigten Anzeigen GewA 1, 2, 3 Anzahl der Gewerberechtliche Zulassungen Zulassungen Anzahl Wirtschaftsberatung und abgeschlossener Unternehmensbetreuung Maßnahmen Gewerbebescheinigungen Öffentliche Spiel- und Bewegungsflächen 197.571 qm 448.587 32,01% 67,99% statistische Daten nur indirekt steuerbar (z .B. UCW) 336.996 26.021 1.181.125 0,097357732 0,007517435 32,70% 67,30% statistische Daten nur indirekt steuerbar 52 72640 nicht genau nicht genau Spielangebote für Kinder und Jugendliche bedarfsgerecht, ermittelt ermittelt altersgerecht und geschlechts-spezifisch anbieten gleichberechtigte und geschlechtsspezifische Nutzung von Frauen, Männern und Kindern beiderlei Geschlechts Zielwert ist die 100%tige genaue geschlechts-spezifische Analyse der Nutzer/innen von Spielflächen Zielwert: Verteilung auf männliche und weibliche Nutzer entsprechend den demografischen Gegebenheiten im Einzugsgebiet Kitagruppen und Schulklassen nehmen dieses Projekt in Anspruch Zielwert: Verteilung auf männliche und weibliche Nutzer entsprechend den demografischen Gegebenheiten im Einzugsgebiet Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils an männlichen Teilnehmern wären z. B. durch Quotierung bei der Aufnahme nach Geschlecht möglich, bedürften aber angesichts der zu erwartenden Reaktionen einer Beschluss-fassung durch die BVV 70 80008 Beratung und Vermittlung von Sachinformation Anzahl der Besuche 2.892.405 0,835612263 (Version 12.1: PNr. 77712 (tlw.)) Vermittlung von Medien- und Anzahl der Informationskompetenz und Teilnehmer/Innen Leseförderung (Version 12.1: PNr. 79355) Bereitstellung von Medien und Entleihung Anzahl der (Version 12.1: PNr. 75476, 77712 Entleihungen (tlw.)) 70 Stadtbibliothek 80035 122.410 0,035364099 gleichberechtigte und geschlechtsspezifische Nutzung von Kindern beiderlei Geschlechts 70 Stadtbibliothek 80007 1.567.786 0,452931456 65% 35% gleichberechtigte und geschlechtsspezifische Nutzung von Frauen, Männern und Kindern beiderlei Geschlechts 76 Musikschule 79395 Musikunterricht Anzahl der Unterrichts-einheiten 4.888.929 1,412405602 à 45 Minuten Anzahl der Veranstaltungseinheiten á 45 Minuten 61% 39% ausgewogene Beteiligung beider Geschlechter am Musikunterricht 76 Musikschule 79396 Musikveranstaltungen 286.489 0,082766321 61% 39% ausgewogene Beteiligung beider Geschlechter im Veranstaltungsbereich 80 Weiterbildung 79026 Lehrveranstaltungen VHS Anzahl der Unterrichts-einheiten 2.321.363 0,670638929 15492 (76%) 5015 (24%) (UE) in Zeiteinheiten von 45 Minuten Förderung des Gleichstellungsgedankens 80 Weiterbildung 79869 Anzahl der durchgeführten VHS-SprachintegrationsMaßnahmen in 1.166.519 0,337005911 3421 (70%) 1499 (30%) maßnahmen für Zugewanderte Zeiteinheiten von 45 ohne Mütter-/Elternkurse Minuten Bessere Integration von Männern und Frauen über Sprache Seite 1 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 80 Weiterbildung 79870 VHS-SprachintegrationsAnzahl der maßnahmen für Mütter/Eltern von durchgeführten Schülern und Kita-Kindern nicht Maßnahmen in deutscher Herkunftssprache Zeiteinheiten von 45 Minuten (Mütter/-Elternkurse) Bereitstellung von Lehrgangsplätzen zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen Stadtteilgeschichte Kulturelle Angebote Anzahl der Teilnehmenden (Schüler) Angebotsstunden Angebotsstunden Anzahl der Bewilligungsbescheide 103.201 0,029814643 100% - Steigerung der Schulakzeptanz 80 Weiterbildung 79728 1.541.676 0,445388309 358 (74%) 127 (26%) Steigerung der Schulakzeptanz I Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern Paritätische Beteiligung von stadtteilgeschichtlich, kompetenten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern an Entscheidungsprozessen I Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern 50/50 Frauen/Männer in der Auswahljury des Kulturbeirates an Entscheidungsprozessen 50/50 Frauen/Männer in der Auswahljury des Kulturbeirates; I Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern Frauen werden bewusst für den Ausstellungsbereich an Entscheidungsprozessen II. Verbesserung der Ökonomischen Eigenständigkeit von Frauen und Teilhabe angesprochen und durch Vermittlung von Verkauf von Bildern, beider Geschlechtet an allen Ebenen des Arbeitsmarktes Skulpturen etc. die ökon. Eigesntändigkeit gefördert/verbessert I Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen I. Förderung der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen/Müttern und Männern/Vätern an Erziehungsprozessen, II. Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Förderung einer Geschlechter differenzierenden Entwicklung, VII. Förderung der Selbstorganisation von Mädchen und Frauen I. Förderung der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen/Müttern und Männern/Vätern an Erziehungsprozessen, II. Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Förderung einer Geschlechter differenzierenden Entwicklung, VII. Förderung der Selbstorganisation von Mädchen und Frauen Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der Selbstorganisation Alle Kultureinrichtungen werden beiden Geschlechtern zur Verfügung gestellt 81 81 Kulturamt Kulturamt 79403 79404 560.689 0,161982366 52,9 47,1 1.043.238 0,301390181 ohne Budgetberechnung 81 Kulturamt 79401 Förderung Kulturprojekte 52,9 47,1 81 Kulturamt 79402 Kulturelle Angebote Dritter durch Bereitstellung von Infrastruktur Jug- Fachdienstliche/Psychologische Funktionen im Versorgungssystem der Jugendämter (Version 12.1.: 77704) Angebotsstunden 49.668 0,014349024 52,9 47,1 102 Fachberatung 80032 Anzahl der Maßnahmen 194.223 0,056110787 52% 48% Die Anzahl der von den Eltern vorgestellten Mädchen ist seit Jahren geringfügig höher als die der Jungen. Ziel ist auch zukünftig die Berücksichtigung gendersensibler Aspekte in der Beratung 102 Fachberatung 79068 Integrative EFB Bezirke Anzahl der abgeschlossenen Fälle 691.680 0,199825505 54% 46% Die Anzahl der von den Eltern vorgestellten Mädchen ist seit Jahren geringfügig höher als die der Jungen. Ziel ist auch zukünftig die Berücksichtigung gendersensibler Aspekte in der Beratung. 103 Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien 78387 Allgemeine Kinder- und Jugendförderung (Verwaltungsprodukt ohne Transferkostenerfassung) VT - Allgemeine Kinder- und Jugendförderung durch freie Träger (Spiegelprodukt zum Verwaltungsprodukt: Allgemeine Kinder und Jugendförderung) Angebotsstunde Stammbesuc Stammbesuc herinnen her 2008: 3.640.228 1,051657412 2008: 1.259 2.921 (43,1%) (56,9%) Geschlechterbewusste Angebote der Jugendarbeit, Geschlechtsspezifische Angebote der Jugendarbeit, Steuerung der Angebote, dass die Interessen von Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen werden Geschlechterbewusste Angebote der Jugendarbeit, Geschlechtsspezifische Angebote der Jugendarbeit, Steuerung der Angebote, dass die Interessen von Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen werden 103 Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien 78401 Angebotsstunde 559.126 0,161530817 Stammbesuc Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Stammbesuc herinnen Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden her 2008: 305 2008: 298 Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der (50,6%) (49,4%) Selbstorganisation Seite 2 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 103 Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien 79877 VT - Erholungs- und Reisemaßnahmen, internationale Begegnungen - auch durch freie Träger (Verwaltungstransferprodukt) VT - Jugendsozialarbeit durch freie Träger (Verwaltungstransfer bzw. Spiegelprodukt zum Verwaltungsprodukt: Jugendsozialarbeit) Jugendsozialarbeit (Verwaltungsprodukt ohne Transferkostenerfassung) VT - Allgemeine Familienförderung durch freie Träger (Spiegelprodukt zum Verwaltungsprodukt: Allgemeine Familienförderung) Allgemeine Familienförderung (Verwaltungsprodukt ohne Transferkostenerfassung) Einbürgerung Teilnehmertage 406.201 Teilnehmerin Teilnehmer 0,117350972 nen 2008: 2008: 345 322 (48,3%) (51,7%) Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der Selbstorganisation Geschlechterbewusste Angebote der Jugendarbeit, Geschlechtsspezifische Angebote der Jugendarbeit, Gleichberechtigte Bereithaltung von Plätzen 103 Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien 79379 Angebotsstunde 287.575 0,083080065 48% 52% Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Gendersensible Gesprächsführung, Hinweise auf Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden geschlechterbewusste bzw. geschlechtsspezifische Angebote der Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der Jugendarbeit Selbstorganisation Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Gendersensible Gesprächsführung, Hinweise auf Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden geschlechterbewusste bzw. geschlechtsspezifische Angebote der Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der Jugendarbeit Selbstorganisation 103 Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien Allgemeine Förderung von jungen Menschen und ihren Familien Bürgerservice 79380 Angebotsstunde 144.862 0,041850454 46% 54% 103 79381 Angebotsstunde Das Produkt wird in CW nicht angeboten 103 79382 Angebotsstunde Anzahl der Einbürgerungsbewerber/innen Ist-Teilnehmerstunden 717.318 717.318 57% 43% Gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen im öffentlichen Leben, Förderung einer Geschlechter differenzierenden Entwicklung, Glechtsspezifische Förderung der Selbstorganisation Gleichberechtigte Angebote, Geschlechtsspezifische Angebote auch für Väter, Geschlechterbewusste Angebote für Väter und Söhne Ein Zielwert kann nicht gebildet werden, da der Anspruch auf Einbürgerung Geschlechter unabhängig durch die gesetzlichen Bestimmungen definiert ist. 104 78790 529.139 0,152867609 48,45% 51,55% Dieses Produkt wird nur noch mit den entsprechenden Bezugsgrößen der bezirklichen Meisterehrung und der Sport-Städtepartner-schaften bebucht. 105 Förderung des Sports 79348 Sport- und Freizeitveranstaltungen 14.011 0,004047761 105 Förderung des Sports 77673 Bereitstellung von Sportanlagen Anzahl der bereitgestellten Stunden lt. Belegungsplan liegt nicht vor 39,80% 60,20% 105 Förderung des Sports 78422 Bereitstellung von Sportanlagen auf Schulstandorten Anzahl der bereitgestellten Stunden lt. Belegungsplan I. In Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund sind die Sportvereine weiter zu sensibilisieren und zu motivieren, um vermehrt entsprechende geschlechterspezifische Ziel ist die Erhöhung des Nutzungsanteils von Mädchen und Aktivitäten insbesondere für Mädchen und Frauen Frauen insgesamt gesehen, in Teilbereichen auch von Jungen anzubieten. II. Beim Bau von Sportanlagen und Männern. (Statistik Berlin-Brandenburg/Stand 01.01.2008: werden unterschiedliche Nutzungsbedarfe von Frauen, Land Berlin = weibliche Mitglieder 36,6% /männliche Mitglieder Männern und Kindern einer besonders intensiven und 63,4%). Weitere Erörterung hierzu mit dem Bezirkssportbund auf sensiblen Prüfung unterzogen. III. Der der Grundlage der neuen SPAN vom 02.02.2010. Fachbereich Sportförderung schafft technisch optimierte Voraussetzungen, um die Sportvereine zeitnah und kostengünstig über die Genderbeschlüsse direkt zu informieren und zu bitten, entsprechend zu handeln. In Sachen Sport-Städtepartnerschaften wird auch weiterhin darauf geachtet, den Kontakt bei Sportarten herzustellen, bei denen in einem ausgewogenen Verhältnis weibliche und männliche Aktive anzutreffen sind. liegt nicht vor liegt nicht vor 105 Förderung des Sports 77769 Bereitstellung von Sportanlagen mittels Nutzungsvertrag an qm der Sportanlage Vereine Produkt ist für GM-Zielwert nicht geeignet Seite 3 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 105 Förderung des Sports 75427 Vermietung und Verpachtung von Sportanlagen 105 Förderung des Sports 72570 105 116 Förderung des Sports Familien-unterstützende Hilfen Familien-unterstützende Hilfen Familien-unterstützende Hilfen 79742 78739 Anzahl der liegt nicht bearbeiteten vor Verträge Anzahl der Öffnungsstunden je R-Bereitstellung Eisflächen 100 m² 2.117.930 0,611867384 bereitgestellter Fläche Angebotsstunden als R-FFM-Schwimmangebote Öffnungsstunden Anzahl der VT-Familienunterstützende Hilfen begünstigten jungen 334.915 0,096756533 zum begleiteten Umgang Menschen T-Unterbringung von Mutter (Vater) und Kind(ern) Anzahl der begünstigten jungen 1.051.637 0,303816642 Menschen Produkt ist für GM-Zielwert nicht geeignet In der Wintersaison 2010/2011 ist die Durchführung eines Kundenmonitorings in Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund im Horst-Dohm-Eisstadion vorgesehen. Bestandteil dieser Befragung werden auch GM-Aspekte sein. Dieses Produkt existiert nicht im Bezirk. 52% 48% Förderung des Rechtes des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern. Berücksichtigung gendersensibler Aspekte in der Beratung und bei der Hilfeplanung. Förderung der Erziehungsfähigkeit von Müttern und Vätern durch Inanspruchnahme der gendersensiblen Angebote und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar Bedarf nicht steuerbar, Leistung wird überwiegend von alleinerziehenden Müttern in Anspruch genommen. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 78740 92,80% 7,20% 116 78741 116 Familien-unterstützende Hilfen 79070 116 Familien-unterstützende Hilfen 80033 116 Familien-unterstützende Hilfen 80034 Anzahl der begünstigten jungen 81.848 0,023645787 Menschen Zählung dokumentierter VT-Jug-Sozialarbeit - Förderung, Neufälle pro Monat, Unterstützung und Kinderschutz die keine weiteren 1.695.993 0,489970301 gewährleistende Sozialarbeit Jugendhilfemaßnahmen nach sich ziehen. VT (Verwaltungstransfer-produkt) Anzahl der Berufsorientierende und liegt nicht berufsvorbereitende Leistungen begünstigten jungen vor Menschen für junge Menschen (V.12.1.: 79383) VT- (Verwaltungstransferprodukt) Berufsausbildung für Anzahl der liegt nicht junge Menschen mit oder ohne begünstigten jungen vor begleitender Wohnform Menschen (V. 12.1: 79383) VT- Hilfen in Notsituationen VT-HzE Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen Anzahl der begünstigten jungen Menschen 50% 50% Krisenhilfe zur Bewältigung von Notsituationen, unter Genderaspekten angepasst an die Lebenssituation der Familie. Förderung und Schutz von jungen Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung, Beratung und Unterstützung von Eltern zur Sicherung des Kindeswohls und Gewährleistung von Kinderschutz bei Kindeswohlgefährdung unter gendersensibler Berücksichtigung der Lebensumstände. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung und beruflichen Ausbildung Jugendlicher und junger Erwachsener durch gendergerechte Angebote. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. 74% 26% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 44,40% 55,60% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 78737 305.702 0,088316934 45% 55% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80017 Verwaltungsprodukt zu den Stationären Hilfen zur Erziehung nach SGB VIII, inklusive der Anzahl der Krankenhilfe Jugend (SGB VIII); begünstigten jungen 14.483.165 4,184168636 (Version 12.1.: teilweise 79902; Menschen Version 11.1 PNr.: teilweise 79399, 78379, 78380, 78381, 78382, 78383) Gesamtzahlen ergeben sich aus Transferprodukten Seite 4 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 116 Familien-unterstützende Hilfen 80018 T-(Transferprodukt- Altverträge) Anzahl der Hilfen in Heimen - Rund um die begünstigten jungen Uhr / Schichtdienstgruppen -SDGMenschen (V. 11.1: 78380; V.12.1.: 79902) T-(Transferprodukt-Altverträge) Anzahl der Hilfen in Heimen begünstigten jungen Erziehungsstellen -EST-) (V 11.1: Menschen 78283; V. 12.1: 79902) T-(Transferprodukt -Altverträge) Anzahl der Hilfen in Heimen begünstigten jungen Erziehungswohngruppen (EWG) Menschen (V.11.1: 78382; V.12.1: 79902) T-(Transferprodukt-Altverträge) Anzahl der Hilfen in sonstigen betreuten begünstigten jungen Wohnformen (WG+BEW) Menschen (V. 11.1: 78379; V.12.1: 79902) T-(Transferprodukt- Altverträge) Stationäre Hilfen zur Erziehung Anzahl der für intensive sozialpädagogische begünstigten jungen Einzelbetreuung (ISE) (V. 11.1: Menschen 79399; V.12.1.: 79902) T- (Transferprodukt-Altverträge) Anzahl der Hilfen in Heimen - Wohngruppen mit alternierender Betreuung - begünstigten jungen Menschen WAB (V. 11.1:78381; V. 12.1.:79902) T- (Transferprodukt) Familienanaloge (Gruppen-) Angebote (Version 12.1 PNr.:79902 ) T- (Transferprodukt) Gruppenangebote - Heim (erziehung) (Version 12.1 PNr.: 79902) Anzahl der begünstigten jungen Menschen siehe Produkt 80017 42,30% 57,70% 116 Familien-unterstützende Hilfen 80019 siehe Produkt 80017 52% 48% Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80020 siehe Produkt 80017 54,80% 45,20% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80021 siehe Produkt 80017 47,70% 52,30% Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie, auch unter Berücksichtigung geschlechterdifferenzierter und koedukativer Angebote. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung von Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der persönlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Entwicklungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80022 siehe Produkt 80017 Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80023 siehe Produkt 80017 37,50% 62,50% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80024 siehe Produkt 80017 44,40% 55,60% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80025 Anzahl der begünstigten jungen Menschen siehe Produkt 80017 36% 64% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80026 T- (Transferprodukt) Anzahl der Sozialpädagogische Betreuung in Individualangeboten nach § 34 begünstigten jungen Menschen SGB VIII (Version 12.1 PNr.:79902 ) siehe Produkt 80017 46% 54% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar Seite 5 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) 116 Familien-unterstützende Hilfen 80027 T- (Transferprodukt) Sozialpädagogische Einzelbetreuung in Individualangeboten Intensivleistung nach § 35 SGB Anzahl der VIII (Intensive begünstigten jungen sozialpädagogische Menschen Einzelbetreuung - ISE) (Version11.1: 79399; 12.1 PNr.: 79902 ) (Version 12.1 PNr.: 79902) T- (Transferprodukt) Stationäre Eingliederungshilfe nach § 35a Anzahl der (Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder, Jugendliche begünstigten jungen Menschen und junge Volljährige) nach SGB VIII (Version 12.1 PNr.: 79902) T- (Transferprodukt) Stationäre Anzahl der Hilfen nach § 27 (Hilfen zur begünstigten jungen Erziehung) nach SGB VIII Menschen (Version 12.1 PNr.: 79902) T- (Transferprodukt) Anzahl der Gruppenangebotebegünstigten jungen Wohngemeinschaft (WG) Menschen (Version 12.1 PNr.: 79902) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 siehe Produkt 80017 71,40% 28,60% Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung von Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80028 siehe Produkt 80017 0,00% 100% Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung von Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80029 siehe Produkt 80017 siehe Produkt 80017 Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung von Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung von Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80030 42% 58% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 80031 T-(Transferprodukt-) Krankenhilfe Jugend (SGB VIII) im Rahmen Anzahl der liegt nicht Stationärer Hilfen (V.11.1.: begünstigten jungen vor möglicherweise 78380; V. 12.1.: Menschen 79902)) für Alt- und Neuverträge Anzahl der begünstigten jungen 1.027.694 0,296899538 Menschen 37,50% 62,50% Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Herkunftsfamilie sowie Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Mädchen und Jungen und Förderung der Erziehungsfähigkeit der Eltern, auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern mit einer gendersensiblen Hilfeplanung. Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Mädchen und Jungen und Förderung der Erziehungsfähigkeit der Eltern, auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern mit einer gendersensiblen Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Fähigkeit von Mädchen und Jungen unter besonderer Berücksichtigung von geschlechterdifferenzierten und koedukativen Angeboten. Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 78730 VT - Hilfen zur Erziehung als therapeutische Leistungen 40,50% 59,50% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 79028 Integrative EFB durch Freie Träger Anzahl der abgeschlossenen Fälle 281.885 0,081436231 54% 46% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 79901 VT-Jug-Ambulante Anzahl der sozialpädagogische Hilfen nach begünstigten jungen 5.650.818 1,632514402 Menschen SGB VIII 45% 55% Gendergerechte Angebote nach Bedarfslage Seite 6 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 116 Familien-unterstützende Hilfen 78734 Anzahl der VT-Erziehung in Tagesgruppen begünstigten jungen 1.201.578 0,347134413 Menschen Anzahl der begünstigten jungen 2.745.557 0,793188056 Menschen 30,20% 69,80% 116 Familien-unterstützende Hilfen Familien-unterstützende Hilfen 78735 VT-Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege 55,10% 44,90% Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Mädchen und Jungen und Förderung der Erziehungsfähigkeit der Eltern, auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern mit einer gendersensiblen Hilfeplanung. Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung der Kinder in einer Pflegefamilie unter Einbeziehung der Herkunftsfamilie sowie unter Berücksichtigung gendersensibler Hilfeplanung. dieses Produkt existiert nicht mehr im Bezirk Beratung von Müttern und Vätern zur Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen von Jungen und Mädchen. Beratung von Müttern und Vätern zur gemeinsamen Ausübung der elterlichen Sorge im Interesse von Jungen und Mädchen. Dieses Produkt existiert nicht im Bezirk Förderung der Gleichberechti-gung und Teilhabe von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern an der Ausbildung, Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen an einer Ausbildung in den Verwaltungs-berufen Gendergerechte Angebote nach Bedarfslage Rechtsanspruch gem. SGB VIII, individueller Bedarf, nicht steuerbar 116 79897 Anzahl der R-Kinder- und Jugendnotdienst begünstigten jungen des Landes Berlin Menschen Unterhaltsberatung und Sorgeerklärung - Jugend Anzahl der Beratungsgespräche 116 Familien-unterstützende Hilfen 76831 114.997 0,033222493 54% 46% Rechtsanspruch gem. SGB VIII, nicht steuerbar 116 Familien-unterstützende Hilfen 77165 R- Jugendausbildungs-zentrum Anzahl der sozialpädagogisch orientierte vertraglich betreuten Azubis Berufsausbildung Anzahl aller Auszubildenden eines Bezirks Anzahl der betreuten Personen Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter 836 Standardprodukte Bezirke Standardprodukte Bezirke Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen 78348 Ausbildung 1.069.446 0,30896164 69,56% 30,44% Es soll ein ausgeglichenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Bewerber/innen hinsichtlich der Verteilung der Ausbildungsplätze erreicht werden 836 78349 Praktikantenbetreuung 275.443 0,079575145 Förderungen, die zu einer Betätigung und zum gesellschaftlichen Engagement führen, um alten Menschen die Möglichkeit zu erhalten, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen, um Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen zu verhüten, zu verhindern oder zu mildern. 1032 60714 Organisation der ehrenamtlichen Arbeit 417.392 0,120584038 69% 31% Erhalt der dargestellten Werte; sie entsprechen der allgemeinen Datenlage. 1032 77697 Organisation und Abrechnung Mittagstisch Anzahl der Teilnehmer 79.411 0,022941741 41% 27% Mobilisierung der Bewohner; Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Inanspruchnahme altersgerechter Dienste Beratungen, die dazu beitragen, Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern. Mobilisierung/Einbeziehung der Bewohner in Stadtteilarbeit/Vermittlung von Nachbarschaftshilfe Förderung von Seniorensportgruppen, die gezielt auf geschlechtsspezifische und altersbedingte Erfordernisse ausgerichtet sind. Mobilisierung/Einbeziehung der Bewohner in Stadtteilarbeit/Vermittlung von Nachbarschaftshilfe. Erhalt der dargestellten Werte; sie entsprechen den demografischen Daten des Nutzersegements 1032 80002 Seniorenspezifische Beratung und Betreuung Anzahl der liegt nicht (V. 12.1: 78413; 78789 (tlw.) und beratenen Personen vor 78812 (tlw.)) Seniorenbezogene Angebote der Bezirke in Seniorenfreizeitstätten Anzahl der Besucher (V .12.1: 78793 (tlw.) 870.311 0,251431782 81% 19% Erhalt der dargestellten Werte; sie entsprechen den demographischen Daten des Nutzersegements Die bezirklichen Angebote orientieren sich in ihrer geschlechterspezifischen Ausprägung an der geschlechterspezifischen Struktur der Zielgruppe des Produktes im jeweiligen Bezirk 1032 80005 79% 21% Seite 7 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 1032 Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen ab 2010 Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Ordnung im öffentl. Raum Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen 80006 Seniorenbezogene Angebote der Bezirke außerhalb von Anzahl der Besucher Seniorenfreizeitstätten (V .12.1: 78793 (tlw.) 56% 44% Förderung von Seniorensportgruppen, die gezielt auf geschlechtsspezifische und altersbedingte Erfordernisse ausgerichtet sind. Mobilisierung/Einbeziehung der Bewohner in Stadtteilarbeit/Vermittlung von Nachbarschaftshilfe. Die bezirklichen Angebote orientieren sich in ihrer geschlechterspezifischen Ausprägung an der geschlecherspezifischen Struktur der Zielgruppe des Produktes im jeweiligen Bezirk 1032 78815 T-Seniorenbezogene Angebote Anzahl der Besucher und Veranstaltungen Ordnungsmaßnahmen des Außendienstes Präsenzstunden im Außendienst je Person Anzahl der Belegungstage 1085 78839 1.080.364 0,312115837 Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse von Produkt wird erst seit 2009 gegendert; die Jahresstatistik wird im Frauen, Männern und Kindern; Förderung von Schutz- und I. Quartal des Folgejahres erstellt; Ziele lassen sich noch nicht Beratungsangeboten, niedrigschwelligen und definieren gesundheitsfördernden Angeboten 1032 76783 Leben im Wohnheim 1.280.310 0,369879991 1032 78789 R-Bezirkliche Seniorwohnhäuser Anzahl der Bewohner 1032 80004 1032 79391 Seniorenwohnhäuser mit Anzahl der Generalmietvertrag und 1.119.239 0,323346777 Wohnplätze Mietausfallwagnis (V 12.1: PNr. 78812 (tlw.)) VT- Angebote und/oder Beratung für Frauen, Migranten, Anzahl der Nutzer je Arbeitslose, Behinderte und 224.672 0,064907466 Angebot Menschen in Not durch freie Träger VT- Wohnungslosen-tagesstätten Anzahl der Nutzer / Treffpunkte / Wärmestuben pro Tag durch freie Träger VT- Suppenküche, Notübernachtung, Nachtcafe, ärztliche Versorgung durch freie Träger VT- Soziale Angebote im Rahmen der Stadtteilarbeit, Quartiersmanagement und Nachbarschaftszentren/-treffs durch freie Träger Anzahl der Nutzer pro Tag 494.038 0,142726973 Beratung und Vermittlung zu Wohnraum; Verbesserung der geschlechtsspezifischen Datenlage Die Belegungsdaten werden bis dato nicht getrennt nach Geschlechtern erhoben; Ziele lassen sich noch nicht definieren 1032 79392 1032 79393 189.678 0,054797742 Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse von Produkt wird seit 2009 gegendert; die Jahresstatistik wird im I. Frauen, Männern und Kindern; Förderung von Schutz- und Quartal des Folgejahres erstellt; Ziele lassen sich noch nicht Beratungsangeboten, niedrigschwelligen und definieren gesundheitsfördernden Angeboten Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse von Produkt wird erst seit 2009 gegendert; die Jahresstatistik wird im Frauen, Männern und Kindern; Förderung von Schutz- und I. Quartal des Folgejahres erstellt; Ziele lassen sich noch nicht Beratungsangeboten, niedrigschwelligen und definieren gesundheitsfördernden Angeboten 1032 Soziale Dienste, Angebote, Einrichtungen und Betreuungsstellen 79394 Anzahl der Nutzer je Angebot Seite 8 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 1098 Gesundheitsamt 75428 Krisenintervention, einschl. Unterbringung Anzahl der Einsätze 217.662 0,062882285 53,50% 46,50% 1098 Gesundheitsamt 78716 Psychosoziale Betreuung und Hilfevermittlung Gutachten für von Behinderung bedrohte, behinderte, chronisch kranke, psychisch kranke und suchtkranke Erwachsene Anzahl der Erstkontakte 770.414 0,222571661 48,30% 51,70% Verbesserung einer geschlechtsspezifischen Datenbasis im Gesundheitswesen, Förderung der Kenntnisse über weibliches und männliches Rollenverhalten (z. B. in der Krise), Förderung der Anti-Gewalt-Arbeit einschließlich der Zusammenarbeit mit den zuständigen Einrichtungen Kein Zielwert. Krisen sind nicht geschlechterspezifisch steuerbar. (Krisendienst, Polizei), Förderung von Beratungsangeboten, Förderung niedrigschwelliger, gesundheitsfördernder Angebote, Förderung der Vernetzung Verbesserung einer geschlechtsspezifischen Datenbasis Kein Zielwert. Weder die Anzahl noch das Geschlecht der im Gesundheitswesen, Förderung niedrigschwelliger, Hilfebedürftigten ist steuerbar. gesundheitsfördernder Angebote, Fördern von Beratungsangeboten, Förderung der Vernetzung Verbesserung einer geschlechtsspezifischen Datenbasis im Gesundheitswesen. Anmerkung: Dieses Produkt wird erst ab 1.1.2007 häufiger gebucht werden. Hinweis: Es handelt sich überwiegend um Befürwortungen von ASOG-Unterbringungen (Einzelzimmer) für wohnungslose Klienten. Dieses Produkt eignet sich für Gender Mainstreaming nur bedingt, da Männer nicht für die ärzliche Diagnostik in Frage kommen. Die Anzahl der Männer hat 2007 um 1% abgenommen, dies ist nicht von uns zu beeinflussen. 1098 Gesundheitsamt 78720 Anzahl der Gutachten 50.887 0,014701192 36,20% 63,80% Kein Zielwert. Die Anzahl der Gutachten richtet sich nach den Fällen drohender oder bereits eingetretener Wohnungslosigkeit. Weder die Anzahl noch die geschlechterspezifische Verteilung der Fälle ist steuerbar. Kein Zielwert. Schwanger werden nur Frauen. Das Produkt ist geprägt von ärztlichen Tätigkeiten für Frauen. Männer sollen über das Produkt 78724 erreicht werden (s. u.) Die prozentuale geschlechterspezifische Verteilung der Nutzerinnen und Nutzer des Produktes entspricht dem demographischen Status Quo und auch der demographischen Entwicklung. Eine Zielwertbestimmung ist daher obsolet. 1098 Gesundheitsamt 79014 Schwangerschaftsberatung Anzahl der beratenen Personen (Paare) 272.441 0,078707871 92,40% 7,60% 1098 Gesundheitsamt 79371 Beratung und Hilfevermittlung für Anzahl der Behinderte und chronisch Kranke Erstkontakte im Jahr 426.782 0,123296797 55,40% 44,60% Geschlechterspezifische Beratung und Angebote durch Soziale Dienste und Ärzte; Förderung durch spezifische Nachbarschaftshilfe und Selbsthilfe. 1098 Gesundheitsamt 78743 R-Beratung und Betreuung im Zusammenhang mit der HIVTestsprechstunde Anzahl der durchgeführten HIVTeste 221.638 0,064030947 47% 53% Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen; Unterstützung von Netzwerken und Organisationen, die eine ausgewogene Beteiligung Produkt wird erst seit 2009 gegendert; die angegebenen Werte der Geschlechter an Entscheidungsprozessen fördern: gelten für das erste Quartal 2009; Ziele lassen sich noch nicht geschlechterspezifische Beratung und Angebote durch definieren. Soziale Dienste und Ärzte; Förderung niedrigschwelliger, gesundheitsfördernder Angebote Geschlechterspezifische Beratung und Angebote durch Produkt wird erst seit 2009 gegendert; die angegebenen Werte Soziale Dienste und Ärzte; Förderung von gelten nur für das erste Quartal 2009; Ziele lassen sich noch nicht geschlechtsspezifischen Gesundheitseinrichtungen und definieren Angeboten Geschlechterspezifische Beratung und Angebote durch Produkt wird erst seit 2009 gegendert; die angegebenen Werte Soziale Dienste und Ärzte; Verbesserung einer gelten nur für das erste Quartal 2009; Ziele lassen sich noch nicht geschlechtsspezifischen Datenbasis im definieren Gesundheitswesen 1098 Gesundheitsamt 78744 R-Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten einschließlich HIV Beratung, Betreuung, Diagnostik und Therapie bei sexuell übertragbaren Krankheiten Anzahl der definierten Präventionsmaßnahmen 173.531 0,050132893 51% 49% 1098 Gesundheitsamt 79011 Beratungseinheit 338.247 0,097719144 63% 37% Seite 9 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 1098 Gesundheitsamt 78724 R-Beratung, Betreuung und Vermittlung von Hilfen bei Problemen im Zusammenhang mit Beziehung/Partnerschaft, Sexualität und Schwangerschaft ( BA Mitte, FriedrichshainKreuzberg, CharlottenburgWilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Marzahn-Hellersdorf) 559.051 0,161509149 91,40% 8,60% Männer suchen die Beratungsstelle fast ausschließlich in Begleitung einer Frau auf. Bei Bedarf und auf Wunsch werden sie selbstverständlich auch über Verhütungsmöglichkeiten durch Kondome und/oder Sterilisation informiert. Bei der sozialpädagogischen Steigerung des Anteils der männlichen Nutzer des Produktes auf Gruppenarbeit kommen sowohl reine Mädchen- als auch 10%. Der Leistungsumfang des Produktes beinhaltet u. a. die reine Jungengruppen zu uns, häufiger aber Ermittlung der Kostenübernahme für Kontrazeptiva nach § 49 gemischgeschlechtliche Schulklassen. Diese werden in SGB XII. Zielerreichung durch aktives Zugehen auf die der Gruppenarbeit nach Geschlechtern getrennt. Ziel ist Zielgruppe im Rahmen intensivierter Information und Auslage von es, verstärkt junge Männer für die Sprechstunde zu Infomaterial in Job-Centern und Bürgerämtern. interessieren, um sie im Weiteren in der Beziehung/Partnerschaft für mehr Verantwortung hinsichtlich der Schwangerschaftsverhütung zu sensibilisieren (ungewolltes Vaterwerden). 1130 Gesundheitsplanung 79711 VT- Führung und Unterhaltung von Kontakt- und Beratungsstellen im Rahmen der Pflichtversorgung psychisch kranker Menschen durch freie Träger Angebotsstunde 384.101 0,110966309 1130 Gesundheitsplanung 79712 VT- Sicherstellung der Suchtberatung im Rahmen der Pflichtversorgung suchtkranker Menschen durch freie Träger Anzahl der Kontakte (analog des Deutschen Kerndatensatzes der Suchtkrankenhilfe in der bis zum 31.12.2006 gültigen Fassung) 377.287 0,108997752 1130 Gesundheitsplanung 79713 VT- Schaffung und Bereitstellung Anzahl der von Zuverdienstmöglichkeiten im Vereinbarungen mit Rahmen der Pflichtversorgung Nutzerinnen und psychisch kranker und suchtkranker Nutzern Menschen durch freie Träger 160.480 0,046362476 880 Materielle Hilfen Soziale 78400 Hilfe zur Pflege Anzahl der einzelnen Personen, die 2.472.461 0,714290956 Leistungen erhalten haben Anzahl der einzelnen Personen, die Leistungen erhalten haben Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. 880 Materielle Hilfen Soziale 79085 R- Hilfe zur Pflege in vollstationären Einrichtungen außerhalb des Landes Berlin Seite 10 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 880 Materielle Hilfen Soziale 78388 T- Stat.Hilfe Pfl.stufe 0 Anzahl der einzelnen Personen, die liegt nicht Leistungen erhalten vor haben Anzahl der einzelnen Personen, die liegt nicht Leistungen erhalten vor haben Anzahl der einzelnen Personen, die liegt nicht Leistungen erhalten vor haben Anzahl der einzelnen Personen, die liegt nicht Leistungen erhalten vor haben Anzahl der einzelnen Personen, die Leistungen erhalten haben Anzahl der einzelnen Personen, die Leistungen erhalten haben Anzahl der einzelnen Personen, die Leistungen erhalten haben Anzahl der einzelnen Personen, die Leistungen erhalten haben 880 Materielle Hilfen Soziale 78389 T- Stat.Hilfe Pfl.stufe 1 880 Materielle Hilfen Soziale 78390 T- Stat.Hilfe Pfl.stufe 2 880 Materielle Hilfen Soziale 78391 T- Stat.Hilfe Pfl.stufe 3 880 Materielle Hilfen Soziale 78392 T- teilst.Hilfe Pfl.st. 0 106.680 0,030819721 880 Materielle Hilfen Soziale 78393 T- teilst.Hilfe Pfl.st. 1 162.333 0,046897805 880 Materielle Hilfen Soziale 78394 T- teilst.Hilfe Pfl.st. 2 179.987 0,051998024 880 Materielle Hilfen Soziale 78395 T- teilst.Hilfe Pfl.st. 3 5.691 0,001644123 880 Materielle Hilfen Soziale 78396 T- Amb.Hilfe Pfl.stufe 0 Anzahl der einzelnen Personen, die 7.337.230 2,119716764 Leistungen erhalten haben Anzahl der einzelnen Personen, die 4.542.535 Leistungen erhalten haben 880 Materielle Hilfen Soziale 78397 T- Amb.Hilfe Pfl.stufe 1 1,3123328 Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Seite 11 von 13 Produktbereichs-Nr. Produktbereich Produkt-Nr. Produkt-Kurztext Bezugsgröße Produktbudget Basis 2008 (Euro) Anteil am Produktsummenbudget 346.142 TEuro (%) Nutzer weiblich Nutzer männlich Welchen Beitrag kann das Produkt leisten zur Umsetzung der gleichstellungs-politischen Ziele? Zielwert bzw. Begründung, soweit ein Zielwert nicht benannt werden kann * BVV DS- NR.0564/3 880 Materielle Hilfen Soziale 78398 T- Amb.Hilfe Pfl.stufe 2 Anzahl der einzelnen Personen, die 5.362.372 1,549182705 Leistungen erhalten haben Für die Leistung gibt es ebenfalls einen gesetzlichen Auftrag. Die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse haben Bindungswirkung. Es fehlt die Möglichkeit, erstellte Mengen oder Leistungen geschlechterdifferenziert zu variieren, da die Antragsstellung nicht steuerbar ist. Seite 12 von 13 Anlage 2 Maßnahmenplan 2010 Psychiatrie und Sucht (Kontaktstellen (KBS), Zuverdienst und Suchthilfeangebote) Gleichstellungspolitische Ziele Teilziele langfristig Bis 12/2009 bis 12/2010 Maß Maßnahmen nahmen -Nr. 1. KBS: Flyer/Infomaterial besorgen und auslegen Sucht: Gewalt gegen Frauen als Thema im Rahmen der Beratung Sucht: Selbstbehauptungstraining für Frauen - abhängig von Finanzierung (deshalb ?) Zuverdienst: Gender-Aspekte regelmäßig in Teambesprechungen: Gendergerechte Vergabe und Steuerung in den einzelnen Projekten so weit möglich. Zuverdienst: Fallbesprechung - Klienten und Klientinnen gleichermaßen, gendergerecht (unabhängig von augenfälligem Verhalten) Verantwortlich für die Umsetzung Zielerreichungsgrad V. Förderung einer öffentlichen Auseinandersetzung über Gewalt gegen Frauen und Kinder in der Familie und... Über Bezirkliche und überbezirkliche Angebote informieren/ vorhalten 2. 3. VI. Förderung einer geschlechtsdiff. Gesundheitsplanung a) sachgeAb 2008 rechte Zusammensetzung in Gruppen b) Bedarfsgerechtigkeit in der Zuwendung 1. 2. Einführung Gender Budgeting ab 2010 Einführung 3. Gender Budgeting ab 2010 nur stichprobenartig möglich Fr. Delcamp Hr. Schmid Fr. SchröderBennecke Fr. SchröderBennecke Hr. Scheytt Fr. Pollmeier (Platane) (W. Elefant) (Herr Belschner GPVA:) Platane: W.Elefant: Herr Fuchs n.n. GPVA: Hr. Fleischmann Laufend erfüllt Laufend erfüllt 2009: 0% 2010? Fr. Wolfradt (Pinel) 100% laufend Laufend Weitere Annäherung an die Bedarfsgerechtigkeit Genderkompetenz als Bestandteil der Arbeit, gendersensible Wahrnehmung stärken KBS: Fragen nach Gender und Bedarfsgerechtigkeit im Team Laufend Herr Schmid, Herr Kierer VI. Förderung einer geschlechtsdiff. Gesundheitsplanung Einführung 4. Gender Budgeting ab 2010 5. Alle: Abgleich der TN-Zahlen in den Projekten mit Zahlen aus Statistik und Forschung bundes- und landesweit. Recherche nach relevantem Datenmaterial (Gender Budgeting, Vorbereitung) Teilnehmer/-innen-Zahlen aufbereiten Datenbasis für Gender Bugeting Alle bis 2010 Gleichstellungspolitische Ziele Teilziele langfristig Bis 12/2009 bis 12/2010 Maß Maßnahmen nahmen -Nr. 1. Sucht: Fixpunkt: möglichst geschlechtergemischte Besetzung der vor Ort MitarbeiterInnen (Sozialarbeit/Pflege) Verantwortlich für die Umsetzung Zielerreichungsgrad Sucht: Bedarfsgerechtigkeit und Qualitätsverbesserung für KlientInnen und MitarbeiterInnen Ab 2008 Hr. von Ploetz 2. 3. 4. 5. Sucht: Auseinandersetzung mit Gender-Aspekten im Team Sucht: Zielgruppenbefragung auch unter Geschlechteraspekten Sucht: Öffentlichkeitsarbeit (Flyer,:genderspezifisch) junge Frauen und Binge-Drinking Sucht: Angebote für junge Männer vor Schulen (Alkohol) Sucht: Auseinandersetzung mit Gender-Aspekten im Team Sucht: Angebote für Männer, Themenschwerpunkte „Älter werden“ und „Wertigkeit/Entwertung durch Arbeitslosigkeit“ Sucht: Biografie-Arbeit in Männergruppe und Frauengruppe (genderspezifisch) und genderreflexiv beide Gruppen gemeinsam in Projektarbeit KBS: Angebote vorhalten und entsprechend Männer und Frauen ansprechen, z.B. Kochgruppe, Computerkurse Sucht: Frauengruppen und/oder Männergruppen durchführen (spezifische Themen) KBS: Sensibilisierung der Nutzer und Nutzerinnen für Gender-Aspekte Hr. von Ploetz Hr. von Ploetz Fr. Schmitz Fr. Schmitz Fr. Schmitz Frau Schmitz 96% (durchkrankheitsbedingte Ausfälle) laufend Neu in 2010, 1. HJ VI. Förderung einer geschlechtsdiff. Gesundheitsplanung Höhere Inanspruchnahme von Hilfen durch Männer 1. laufend 2009, wieder in 2010 100% und laufend in 2010 2. 3 Frau Schmitz In 2010 VII. Geschlechts- Förderung spezifische För- der Selbstderung der hilfe Selbstorganisation 1. Hr. Schmid Hr. Kierer 100% Laufend 2. Hr. Westphal Fr. Delcamp laufend 3. 2010
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