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Ein Projekt entwickeln

Full text: Ein Projekt entwickeln

Aktiv werden für Gesundheit – Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier

Heft 3

Checkliste: Projektantrag
Ist der Bedarf ermittelt und das geplante Projekt daraus gut begründet? Wird die Zielgruppe aktiv in die Maßnahmenplanung und -durchführung einbezogen? Werden insbesondere sozial benachteiligte Zielgruppen in ihrem Lebensumfeld erreicht? Wird eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Lebenswelt der Zielgruppen initiiert, bzw. unterstützt? Sind die für das Setting zuständigen Hauptakteure in die Planung und Durchführung der Maßnahme kooperativ eingebunden? Werden durch die geplanten Aktivitäten gesundheitsförderliche Ressourcen der Zielgruppe gestärkt und Belastungen, bzw. Risiken gesenkt? Werden der Projektverlauf und seine Ergebnisse im Projektteam regelmäßig reflektiert und bewertet? Ist die Qualitätssicherung auch durch eine angemessene Dokumentation sicher gestellt? Münden die geplanten Aktivitäten in eine dauerhafte Verstetigung des Prozesses? Führen die geplanten Aktivitäten zu einer weiteren Vernetzung zwischen Institutionen – auch außerhalb des Gesundheitsbereiches im engeren Sinn – und fördern sie eine konstruktive Zusammenarbeit? Bringt der für das Setting zuständige Träger einen angemessenen Anteil an Eigen-/ Drittmitteln – auch in Form geldwerter Leistungen – in die projektbezogenen Aktivitäten ein? Sind die beantragten Maßnahmen in politikübergreifende gesundheitsförderliche Strategien und Vernetzungsprozesse eingebunden?
(nach Leitfaden Prävention 2008, S. 20)

© Gesundheit Berlin-Brandenburg 2010

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Aktiv werden für Gesundheit – Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier

Heft 3

Checkliste: Projektplanung
Wurde ein übergreifendes Projektziel formuliert? Welche Unterziele, Meilensteine usw. wurden benannt? Welche Maßnahmen lassen sich aus den Zielen ableiten? Lassen sich die Ziele mit der SMART-Regel überprüfen? Gibt es einen Zeitplan für den Projektverlauf? Gibt es eine schriftliche Vereinbarung über die Aufgabenverteilung? Welche Form der Dokumentation wurde gewählt?

© Gesundheit Berlin-Brandenburg 2010

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Heft 3

Checkliste: Finanzierung von Gesundheitsförderungsprojekten im Quartier
Mit welchen Mitteln wurden andere ähnlich gelagerte Gesundheitsförderungsprojekte finanziert? Aus welchen „Töpfen“ der öffentlichen Förderung kann das Projekt gefördert werden? Welche Förderprogramme haben eine Ausrichtung, die den Handlungsfeldern und thematischen Schwerpunkten des Projektes entspricht? Welche Stiftungen, Sponsoren haben ein Interesse an den Inhalten des Projektes? Kommt eine Mikrofinanzierung durch das Stadtteilbüro/Quartiersmanagement in Frage? Stimmt der Themenschwerpunkt des Projekts mit der inhaltlichen Ausrichtung des Leitfadens zu § 20 SGB V überein? Besteht Kontakt zu einer lokalen Krankenkasse, die eine Kooperation unterstützt?

© Gesundheit Berlin-Brandenburg 2010

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