Path:

Full text: Berliner Leben Issue 29.1926

17 
<3mhcrST4 RJK heute 
SCHLANK 
D U H ( H : 
Philippsburger 
Hertaria * E^ntfettungstee 
entfettet völlig unschädlich, wirfet fett*eJtrend, bewirkt xhlanSce Figur, Gesundheit u. Wohlbefinden I 
Paket M. 4/5o 
HAPHEX-LÄB0ßÄT0BIUM*PHIUPP5BUfi.Giä 
Zwei, drei, jetzt vier hatten Du 
Barry schon umringt. 
Da flogen rückwärts, wie auf Be 
fehl, die Degen heraus. 
Der Anblick der blanken Klingen 
reizte die Aufwiegler vollends bis 
zur Besinnungslosigkeit. „Wo sind 
die Äxte?“ schrie einer. „Drauf los, 
sie sollen unsere Fäuste spüren, die 
Herren!“ drängten andere von rück 
wärts nach. 
Du Barry überschrie den Tumult: 
„Die Waffen weg!“ Er faßte zwei 
seiner Angreifer an der Gurgel und 
stieß sie so wuchtig in die Reihen 
der Fäller zurück, daß ein Wanken 
durch die festgefügte Schar bebte. 
„Mit euren Fäusten werden die 
unsrigen auch noch fertig.“ Und 
unaufhaltsam vorwärtsschreitend, 
Püffe und Stöße austeilend, trieb er 
die lebende Mauer vor sich her 
durch den ganzen Park, bis zum 
äußeren Tor. „Wer morgen mit dem 
frühesten nicht zur Stelle ist, der 
kann dem im Keller Gesellschaft 
leisten.“ 
Da kam Prospere gerannt. Und 
schleifte Gabriel mit sich, den er am 
Rockkragen mit der Rechten eisern 
festhielt. In der Linken schwang er 
einen Pechkranz. 
„Euer Gnaden, da ist er.“ 
„Gabriel, doch!“ Donnernd rief 
Du Barry den Fällern nach: „Halt! 
Zurück! Dort beim Tor stellt euch 
auf.“ 
Sie sahen erschrocken Gabriel 
vor Du Barry. Ohne Widerrede, 
mit scheuen, ängstlichen Blicken, ge 
horchten sie. 
„Wo hast du ihn erwischt, 
Prospere?“ 
„Ich dachte mir, Euer Gnaden, 
vielleicht will sich der Schuft, der 
das Feuer gelegt hat, sein Werk 
noch einmal anschauen; es trieb 
mich wieder in den Wald hinauf. 
Im Park, ganz oben bei der Quelle, 
Mianein 
ein masserhe/les garantiert un» 
schädliches (Präparat, rvelche45 
einem Xopfrvasser ahn eltgib t den 
Täxaren allmählich u. unmerklich. 
ihre frühere Naturfarbe mieden 
(för (Trauen und TTlänner mit 
gleichem erfolg* an roendLba.tr. 
HC SeegerA.Cl£ Co* 
BERLIN-STEGLITZ 4 
DANZIG * WARSCHAU » WIEN 
Überall erhältlich. 
Karton 5 Mk. 
höre ich etwas in den Zweigen 
rascheln. Ich werfe mich zu Boden 
und schleiche mich heran. Der da 
war’s, und den Pechkranz hat er 
gerade wieder an einen Stamm 
legen wollen.“ 
„Hast du noch etwas zu sagen?“ 
fragte Du Barry den Jungen. 
Der Brandleger brachte nichts 
heraus. Er schlotterte an allen Glie 
dern, sein Auge stierte glasig, die 
Lippen standen offen und zitterten. 
Alles schwieg. Nur erregtes 
Atmen hörte man, und aus dem 
brennenden Walde ein leises 
Knacken und Prasseln. 
„Eine Leiter, einen Hanf!“ 
Von einem Buchenast hing kurz 
darauf steif und still der Verbrecher. 
Die Bauern flüsterten ein Pater 
Noster und schlichen fort. 
Siebentes Kapitel. 
Vier Tage lang brannte der Wald 
von La Guerche. Aus den Ort 
schaften und Gehöften der Um 
gebung war heibeigeholt worden, 
was nur irgend imstande war, ein 
Beil zu führen und einen Spaten zu 
halten. Alle Diener, Jäger und 
Piköre mußten mit Hand anlegen, 
und am Ausheben des Grabens be 
teiligten sich auch die Gäste, von 
denen es jeder als Schmach emp 
funden hätte, müßig zu gehen. Du 
Barry selbst leistete Übermensch 
liches. Keine Stunde der Rast 
gönnte er sich, verschrammt, rauch 
geschwärzt verließ er als letzter den 
Brandplatz, um bei Sonnenaufgang 
als erster wieder in den Wald zu 
rückzukehren. 
Mittwoch früh brachte ein Bauer 
die Meldung, daß bei Vallon Dra 
goner im Biwak lägen. Du Barry ritt 
hin und erbat sich' vom Kapitän 
50 Mann zur Hilfe. 
Als der vierte Abend niedersank, 
konnte Brain melden, daß die Ge 
fahr vorüber sei und nur mehr die 
verkohlten Stämme glimmten. 
Der erste, der nun seinen Reise 
wagen anspannen ließ, war der 
| Pickel!! Mitesser!! j 
können Sie leicht selbst beseitigen! Auf welche 
jj einfache Weise teile gern kostenlos mit. H 
| Frau ra.Poloni. Hannover A. 29 § 
Edenstraße 30a 
Hll!ll!llll!lll!llll!l!llllll!l!l!l!lllllll!l!l!llll!lll!IIIIIHIII!l!lllllllllllllll!HIIIII!l!llllllll!l!l 
Wtw 
Bei 
ifrovanille 
D.R.P 
Jn Apotheken 
Frei von schädlichen 
Nebenwirkungen 
OTTO & Co.. Frankfurt a. 1*1.-Süd
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.