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Full text: Berliner Leben Issue 29.1926

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Der Wille Zum 
onsein 
Matsage des Halses 
(Beatrice Garga vom Großen Schauspielhaus) 
Eine schöne, klare, zarte Haut ist der erstrebte Besitz 
aber, die ischön und jung bleiben wollen, und in der Tat 
gibt es weder Grazie noch Eleganz, weder Zauber der 
Jugend noch Schönheit der Reife, wenn die Haut zu wün 
schen übrig läßt. Man soll vor allen Dingen darauf achten, 
daß die Haut besonders vor dem Schlafengehen gereinigt 
wird. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß die Ge 
sichtshaut, die Haut des Halses und die Hände jeden 
Abend mit einer fetthaltigen Creme gesäubert werden, 
erst danach wasche man sie leicht mit lauwarmem Wasser. 
Zum schönen Gesicht gehört, mindestens bei Frauen, auch 
ein schöner Hals. Er soll nicht dick aber doch gerundet 
und in seiner Ausdehnung richtig proportioniert sein. Der 
Hak muß genau so sorgfältig behandelt werden wie das 
Gesicht. Man enge ihn nie ein und massiere ihn regel 
mäßig. Die Streichungen sind möglichst mit der ganzen 
Innenhand vorzunehmen und haben bei Fältchen immer 
schräg nach der Schulter zu verlaufen. 
Da die Abendkleider noch immer einen erheblichen Teil 
des Rückens zu entblößen geneigt sind, so darf die 
Symphonie der Gesichts-, Hals-, Schulter- und Rücken 
linien keine untergeordnete Rolle bei einer Frau spielen, 
die 'durch Schönheit gewinnen will. Zehn Minuten täglich 
Hüftgeschmeidigkeit Rumpfrollen zur Erzielung schlanker Hüfien
        
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