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Full text: Berliner Leben Issue 29.1926

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Ein Spiegefßitd des Cßarahters eines Menjcßen 
findfeine Schüße. 
«HERZ'SCHUHE» mit dem Herz auf der Sohle werden 
dem prüfenden Blick kritifcher Augen ftets Handhaben, da 
fie alle Vorzüge vereinen, denen fie ihre Berühmtheit ver 
danken: Gefunde Paßform, aparte Modelle, peinlich forg» 
fältigfte Herftellung, 
BÜCHERECKE 
Miethe: „Die Dame mit 
Kamera“, Verlag Georg Stilke, 
Berlin. 
Ein Buch, dessen 
man jeder Dame, die sich für 
Photographie interessiert, nur 
wünschen kann. In reizend ge 
schriebenen Briefen gibt der 
Verfasser einer Dame, die 
ihrem Apparat vollkommen 
hilflos gegenübersteht, sach 
liche und doch leicht faßliche 
Anleitungen zum Photographie 
ren. Besondere Rücksicht 
nimmt er darauf, daß die Da 
men nicht schon beim Lesen 
des Buches das Gefühl haben, 
bei jedem ihnen angeratenen 
Handgriff würden sie sich 
schmutzig machen. 
Peter Flamm: „Ich?“. Verlag 
S. Fischer, Berlin. 
Ein mystischer Roman, 
dessen Held im Felde die Aus 
weispapiere eines Gefallenen, 
eines Arztes, an sich nimmt. 
Eine ihm unbekannte Gewalt 
zwingt ihn, nach Berlin zu fah 
ren. Erst später kommt er zu 
der Erkenntnis, daß er alles das 
tut, was der eigentliche Be 
sitzer der Papiere getan hätte, 
daß nämlich mit dem Namen 
des Toten, den er sich angeeignet hat, auch dessen Seele, ja 
selbst dessen äußerliche Gestalt auf ihn übergegangen ist. 
Jeder, selbst die Frau des Toten hält ihn für diesen. Er übt 
dessen ärztliche Kunst aus und muß auch zum Schluß für eine 
lange zurückliegende Verfeh 
lung des Toten einstehen.Den, 
der ihn wegen dieser Verfeh 
lung anzeigt, tötet er und seine 
Verteidigungsrede ist das 
Buch „Ich?“. 
Heinrich Zille: „Rund ums 
Freibad“, Dr. Eysler & Co., 
Berlin. 
Ein köstliches Buch, in dem 
Zille mit seiner unvergleich 
lichen Kunst Berliner Typen 
im Freibad festgehalten hat. 
Am Guckloch 
des Vorhangs zur 
Herbstmode. 
(Fortsetzung von Seite 3.) 
Da betritt man nun im Vor 
aus schon immer etwas müde, 
die Ausstellungsräume, in 
denen die neuen Kleider, 
Mäntel, Capes und Hüte vor 
geführt werden und reißt die 
Augen schon beim Anblick 
der ersten Modelle bewun 
dernd über soviel künstle 
rischen Geschmack und soviel 
Geschicklichkeit weit auf. 
Denn unsere Modegenies ver 
stehen, den Kleidern im Ver 
ein mit den modernen Wol 
kenkratzer-Hüten aus Panne, 
Samt, Gros-grain und Filz eine 
solche Harmonie, Linie und 
InAmerika u.England verdanken Hundert 
tausende Damen u. Herren einem bewährten^ 
' Entfettungs-Präparat ihr Normalgewicht! ’ 
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selbst! 
Anmut zu geben, eine solche Kühnheit in der Einfachheit, 
Reinheit im Modernismus, mit einem Wort, einen solchen 
Chick, daß dieser Chick jeden Stoff in ein Meisterwerk und 
die Frau, die ihn trägt, vor 
»HERZ* SCHUHE” 
und efegante Frauen find unzertrennfich 
«HERZ»SCHUHE» vollenden jedes moderne Kleid 
und verleihen Anmut und Schönheit. Neue herrliche 
Modelle bilden das Entzücken jeder Dame, welche durch 
fie ihre Modewünfche itets erfüllt fieht. 
ausgesetzt, daß sie nur etwas 
„weg hat“, zur geeigneten 
Verkünderin dieses Meister 
werkes macht. 
Der Vorhang vor dem Tem 
pel der Herbstmode ist zu 
rückgezogen worden, und wir 
wohnen wieder einmal einem 
vollkommenen Triumph bei. 
Alle Farbentöne für alle 
Frauengesichter sind da, alle 
Stoffe für jede Stunde des 
Tages und des Abends, Vom 
Kleid zum Mantel, von der 
niedrigen Samtkappe zum 
hohen Zylinderhut, vom 
stickereibesetzten Gürtel zu 
den gold- und silberbeperlten 
Schuhen, von dem Pelzwerk 
zum schwanenbesetzten Ki 
mono, alles, alles verschwört 
sich, um die Krone der Schöp 
fung, die Frau, noch verführe 
rischer zu gestalten. Jedes 
Kleid hat seinen Mantel, der 
sich zur Freude der Augen 
über einer Farbenharmonie 
und gesuchten Linien öffnet 
und jeder Mantel hat wieder 
seinen passenden Hut. Die 
Herbstmode ist im Aufblü 
hen begriffen und ihr Duft 
teilt sich jeder Frau mit . . . 
„Wohlan . . . das Spiel kann 
beginnen! , . .“ 
SCHUHFABRIK HERZ A. G., FRANKFURT A M.
        
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