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Full text: Berliner Leben Issue 29.1926

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DAMENBART 
und sonstigen unerwünschten Haarwuchs im Gesicht, 
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machen von der Macht, die du fort 
an besitzen wirst?“ 
„So ungefähr, o ja.“ 
„So ungefähr .. Das ist ein bißchen 
zu wenig. Du mußt dir doch darüber 
klar werden, daß du eine der ein 
flußreichsten Personen jetzt —“ 
„Eine der einflußreichsten Per 
sonen? . . .“ fiel Marianne zweifelnd 
der Mutter in die Rede. „Einfluß 
natürlich — aber ob man sich an 
mich wenden, auf mich hören 
wird . . .“ 
„Das will ich meinen, daß man 
sich an dich wenden wird! Die 
Herren Minister und Kanzler wer 
den dich um dein Fürwort bitten, 
wer sich um ein Amt, um eine 
Würde bewirbt, der wird bei dir vor 
sprechen, mit Bücklingen bis zum 
Boden hinunter, und der König 
selbst wird dich um Rat fragen.“ 
„Das bringt Sorgen“, meinte Ma 
rianne sinnend. 
„Freilich, mein Kind. Willst du 
ihnen sagen: ,Laßt mich in Frieden, 
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OSSI 
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ich mag damit nichts zu schaffen 
haben?“ — Das kannst du nicht tun, 
sonst hält man dich für dumm und 
tölpisch und lacht dich aus ... An 
all das hast du natürlich nicht ge 
dacht, wie? Nur an die schönen 
goldenen Sächelchen und an die 
Glaskalesche und ähnlichen Flitter 
kram . . .“ 
Marianne schwieg. Gewiß waren 
auch ihr Vermutungen ähnlicher 
Art gekommen, aber nur vorüber 
huschend und lange nicht in jener 
klaren, bestimmten Fassung, die die 
Mutter ihnen zu geben wußte. 
Die &rau 
von Dr. med. Pauli, mit 76 
Abb. Inh.: Der weibt. Körper 
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trie b, Schwangersch., V erhüt. 
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„Dein Auftreten vom ersten Tage 
an wird über deine künftige Stellung 
entscheiden. Wie man sich gibt, so 
wird man genommen. Das merk dir. 
Du mußt es vor allem durchsetzen, 
daß man dich adelt. Diesen Titel 
von Herrn Du Barrys Gnaden ge 
denkst du doch nicht etwa beizube 
halten?“ 
„Selbstverständlich nicht“, ver 
sicherte Marianne. „Für so kurz 
sichtig müssen Sie mich wieder nicht 
halten.“ 
„O doch, ich halte dich für so 
kurzsichtig! . . . Du mußt Gräfin 
werden oder Marquise, wie es die 
andern waren. Und mich, mich muß 
man auch adeln!“ fügte sie hinzu. 
„Was lachst du so einfältig? Siehst 
du, wie dumm du noch bist! Glaubst 
du, mir liegt an solchem Firlefanz? 
Puh!“ — sie knipste mit den Fingern 
— „nicht das! aber dein Ansehen 
hebt’s. Mußt du’s den Leuten denn 
auf die Nase binden, wer wir waren? 
Wir haben ein Anwesen gehabt in 
Vaucouleurs, ein kleines Gütchen, 
sind verarmt. Dann bist du nicht 
mehr die Tochter der verwitweten 
Frau Vaubernier — du bist die 
Tochter der Frau von . . . was weiß 
ich, wie sie mich nennen wollen.“ 
„Meinen Sie, man kommt nicht 
hinter die Wahrheit?“ wandte Ma 
rianne ein. „O, was dort geschwatzt 
wird, in der großen Welt, das weiß 
ich nur zu gut.“ Sie glaubte, mit 
solchen Bemerkungen Eindruck 
machen zu können; aber sie impo 
nierte der Mutter gar nicht. 
„Sollen sie schwatzen, tut nichts. 
Was ist, bleibt allemal stärker, als 
was war.“ 
Eine Probe Lebensdeufung 
frei für Leser dieses Blattes 
Der wohlbekannte Astrologe Prof. Roxroy hat sich 
wieder entschlossen, für die Bewohner dieses Landes 
ganz kostenfreie Probe-Horoskope ihres Lebens aus 
zuarbeiten. 
Prof. Roxroys Ruhm ist so weit verbreitet, daß er 
wohl kaum mehr einer Einführung durch uns bedarf. 
Seine Fähigkeit, das Leben anderer zu deuten, einer 
lei wie weit entfernt sie 
euch von ihm wohnen 
mögen, soll an das 
Wunderbare grenzen. 
Selbst Astrologen von 
verschiedenen Nationali 
täten und Ansehen in 
der ganzen Welt sehen 
in ihm ihren Meister 
und folgen in seinen 
Fubstapfen. Er zählt 
Ihre Fähigkeiten auf, 
sagt Ihnen, wie und wo 
Sie Erfolge haben kön 
nen und erwähnt die 
günstigen u. ungünstigen 
Epochen Ihres Lebens. 
Seine Beschreibung vergangener, gegenwärtiger und 
zukünftiger Ereignisse wird Sie in Staunen versetzen 
und Ihnen helfen. 
Herr Paul Stahmann, ein erfahrener Astrologe, 
Ober-Niewiadom, sagt: 
-Die Horoskope, die Herr Prof. Roxroy für midi 
aufgestellt hat, sind ganz der Wahrheit entsprechend. 
Sie sindeinsehr gründliches, wohlgelungenes Stüde 
Arbeit. Da ich selbst Astrologe hin, habe 
ich seine planetarischen Berechnun 
gen uncl Angaben genau untersuehtund 
gefunden, dab seine Arbeit in allen Einzelheiten per- 
fekt, er selbst in dieser Wissenschaft durchaus be 
wandert ist." 
Wenn Sie von dieser Sonderofferte Gebrauch machen 
Th? ne Leseprobe erhalten wollen, senden Sie ein 
fach Ihren vollen Namen und genaue Adresse ein, nebst 
Tag, Monat, Jahr und Ort Ihrer Geburt (alles deutlich 
geschrieben) sowie Angabe, ob Herr, Frau oder Fräulein, 
und nennen Sie den Namen dieser Zeitung. Geld ist 
nicht notwendig. Sie können aber, wenn Sie wollen, 
50 Pf. in Briefmarken oder Banknoten Ihres Landes 
(keine Geldmünzen einschlieben) mitsenden zur Be 
streitung des Portos und der Schreibgebühren. 
Adressieren Sie Ihren Brief an Prof. ROXROY. 
Dept. 506 C, Emmastraat 43, Den Haag (Holland) 
Briefporto 25 Pf.
        
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