Path:

Full text: Berliner Leben Issue 28.1925

INDER 
GROSSEN PAUSE 
Käte Dorsch 
und Max Adalbert, 
als Träger des großen Lustspiel» 
erfolges ,.Wenn ich wollte“. 
(Theater am Kurfärstendamm.J 
„Da habe ich nun 
immer geglaubt, Je 
rome K. Jerome sei ein 
amüsanter, geistvoller 
Schriftsteller . . . da 
von merkt man aber 
in seiner Komödie 
„Parable will nicht 
heiraten“, herzlich 
wenig.“ 
„Du hast vollkom 
men recht, liebe Ma 
rion. Dieses Stück ist 
eine im Dialog banale, 
in der Erfindung 
schwache, mit harm 
losem, dünnem Witz 
gereimte Belanglosig 
keit. Die Figur des 
englischen Parlamen 
tariers, der in der hüb 
schen jungen Frau, mit 
der er schlemmerhaft 
soupiert, zuhause seine 
Luigi Pirandello, 
der weltberühmte Bühnenautor, dessen Novelle ,Hunde 
treue“ wir in dieser Nummer des „Berliner Lehen“ 
veröffentlichen. 
Szenenbild aus Klabunds „Kreidekreis“ (Deutsches Theater) 
Von links nach rechts: Gronau, Elisabeth Bergner und Klopfer 
Photos: Zander & Labisch 
— Köchin „erkennt“, 
die er dann heiratet, 
ist reichlich naiv an 
gelegt.“ 
„Übrigens scheint 
die Naivität jetzt auch 
bei den Franzosen „le 
dernier cris“ zu sein. 
Die Rührseligkeit der 
sentimental verloge 
nen Komödie von Ver- 
neuil „Kopf oder 
Schrift“, die wir im 
Komödienhaus sahen, 
geht einem doch direkt 
auf die Nerven.“ 
„Ja, mein Freund 
Artur hat erst gestern 
gesagt: man kann in 
kein Theater mehr 
gehen. Jetzt fangen 
sogar schon die Fran 
zosen an — anständig 
zu werden.“ 
„Da müßte er sich 
„Circes Heirat“ von 
Picard im Residenz 
theater ansehen. Da 
käme er doch auf seine 
Kosten. Da sieht er 
ein lebhaft besuchtes
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.