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Full text: Berliner Leben Issue 27.1924

Nr. /o 
Jahrg. 27 
27 
Er sagte, das müsse alles ganz anders werden und sie müsse 
arbeiten und Geld verdienen und es sei ein© Schmach und 
Schande, daß sie sich die Nächte außer dem Hause herum 
treibe und daß sie in solche Schlemmerlokale gehe und sich 
von Herren einladen lasse. Sie wohne überhaupt viel zu 
elegant, wovon sie denn das überhaupt bezahle? Ein einfaches 
Zimmerchen täte es auch und dergleichen Sachen mehr. 
Alice wurde immer zerknirschter und versprach sich zu 
bessern und zog dabei immer ihre Decke bis ans Kinn heran. 
Weiter, als es eigentlich nötig gewesen wäre, nur ihre Beine 
waren auffallend unruhig. 
Der Pastor sah das mit Wohlgefallen und sagte sich, aus dem 
Mädchen ist doch noch was zu machen, denn die Bewegung 
der Beine schien ihm der Ausdruck innerer Bewegung zu sein. 
Schließlich stand er auf, reichte ihr die Hand, versetzte ihr 
noch einige nette Worte, entwickelte kurz ein Programm, das 
er ihr noch schriftlich versprach und ging, von seinen eigenen 
Worten berauscht, in dem Bewußtsein, einen außerordentlichen 
Eindruck gemacht zu haben, von dannen. — Als er aber eben 
das Zimmer verlassen hatte, kroch eine zweite Gestalt, die 
einen kleinen, schwarzen Schnurrbart trug, neben dem blonden 
Lockenkopf in dem Bett nach oben. Der Kopf war ganz puter 
rot und die Gestalt sagte; „Lange hätte ich es da unten nicht 
mehr ausgehalten, dann wäre ich rein erstickt. Ich dachte, der 
Kerl würde nie aufhören. Morgen ziehst du zu mir, da kann 
mir so etwas nicht passieren. Und so geschah es und so kam 
es, daß der Pastor seinen Pflegling nie wiedersah und nie er 
fahren hat, daß er zweien zugleich Moral ge 
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