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Full text: Berliner Leben Issue 25.1922

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Jahrg. 25 
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fhertin U) 57, JbMbiostraße. 6 
Allabendlich 8 Uhr: 
Frau Adas G.m.b.H. 
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(Tortsetzung v. S. 2oJ 
lernen?« Dann sahen wir uns nie wieder bis heute.« 
Nr. 16 
Auf dem Weihnachtstisch 
Die elegante Dame neben dem Schauspieler sAwieg ggf „Berliner Leben" LßSBF 
legai 
lange. Dann sagte sie leise: »Es war das erste Mal. 
Abermein Leben ließ mirkeineZeit, Erinnerungen 
zu bewahren. Esistauchzwecklos.« »Duhastviel 
erlebt?« »Ja,Vieles und Schweres.« Und erhörte 
still zu, wie sie erzählte, und verstand, wenn sie es 
ihm auch nicht mitWorten sagte: Daß auch sie nie 
dies Erlebnis in allem, was dann folgte, vergessen 
hatte. Und alssie jetztihrGlas geleert hatte, beugte 
er sich zu ihr herüber und sagte: »Du, ich bin 
noch in Deiner Schuld. Weißt Du nicht, daß ich 
mir damals eines Deiner Strumpfbänder stahl?« 
Es war, als hätte sie seine Worte nicht gehört. 
Sie stand auf, und als er ihr den Mantel umlegte, 
sprach sie: »Du, — ich möchte so gern wieder 
einmal jung sein!« — — — — 
Als sie am andern Morgen von ihm ging, bat 
er: »Und heute? Darf ich nun Deinen Namen 
wissen?« 
»Nein«, sagtesie mitglücfelichemLachen. »So» 
lange wir noch jung 
sind, sind wir auch 
ohneNamen glüdc« 
lieh. Und sind wir 
erst alt geworden, 
ist es doch zwecklos, 
wenn wir unsere 
Namen wissen.« 
Ein Mann, der seiner 
Frau die Treue hält, 
ist wie ein Arbeiter, 
der sich seine Ober* 
stunden nicht be» 
zahlen läßt. 
Photographien 
für das Junggesellenheim. 
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j lassen, vollbringen unsere Bücher das 
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Mit Titelbild von Bddy Smith 
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Venus auf Abwegen 
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Enthüllte Seelen 
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Schekerpara 
Von Adolf Sommerfeld 
Aus dem Tagebuch eines Eunuchen. 
Haremsgeschichten aus dem tür 
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