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Full text: Berliner Leben Issue 25.1922

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In allen durch Flaute gBhennzeichnelen SchahgeschäffEn in haben, wo nlehf. weisen Bezugsquellen nach EDUBRD LINGEli, Schuhfabrlb bhf.-Ces., Erfurt. 
Wie? Wann? Wo? Was? 
Was das Herz begehrt, ist für die Dame die schicke 
Toilette. Was den Sinn erfreut, ist für den Herrn ebenfalls 
die schicke Toilette, nämlich die der Gattin, der Schwester oder 
— der Freundin. Und wo findet er, wo findet sie all dies? 
Im Modellhaus am Nollendorf=Platz. Die entzückendsten 
Kleider in den neuesten Modefarben »lind«, »jade«, »koralle«, 
»lachs« usw. sind dort anmutig gruppiert, und zu jeder Toilette 
kann man den passenden Crepe georgette»Hut, beziehungsweise 
den Spitzen» oder Glasbatisthut bekommen. 
Sollte es da nodi un» 
zufriedene Gemütergeben? 
Nein, tausendmal nein! 
Gehet hin, Ihr Frauen, 
Ihr süßen Mädels, gehet 
hin und seid entzückt ~ 
um die anderen zu ent» 
zücken. 
Die Reisezeit rückt 
immer näher heran, und 
jeder prüft seinen Geld» 
beutel. Heißt es doch, 
noch vorher die nötigen 
Bekleidungs»Gegenstände 
kaufen. Alle möglichen 
Artikel für Bad, Prome» 
nade, Reunion usw. wird 
man sich zulegen. Doch 
gedenkt man am wenig» 
sten der Zeit, in der dro» 
hende Regen» oder Ge» 
witterwolken am Horizont 
sich zeigen. Als treuer 
Begleiter und Beschützer 
gegen den herabströmen» 
den Regen kann man nicht 
den Schirm, sondern den 
imprägnierten Gummi» 
mantel bezeichnen. Ob 
an der See oder im Ge» 
birge, jederzeit wird sich 
der Besitzer eines der» 
der Badeeinrichtung und den Küchenutensilien bis zu den 
Silber» und Stahlwaren alles bekommen, was der Mensch zum 
Haushalt braucht. Also: »trockne die Träne tragischen Trüb» 
sals tröpfelnd auf«. 
Zur schicken Toilette, zur aparten Aufmachung gehört auch 
ein exquisites Parfüm. Hs darf nicht aufdringlich und muß 
doch eindringlich sein,- es soll nicht zu stark, aber es muß 
reizvoll sein,- es muß de» 
zent und doch anregend 
sein. Ein solches Parfüm, 
das faszinierend wirkt, 
weil es ein undefinier» 
bares Etwas enthält, ein 
solches Parfüm ist Tosca. 
artigen Mantels an der praktischen Verwendung desselben er» 
freuen. Allen denjenigen, die noch nicht im Besitze eines 
derartigen »Begleiters« sind, geben wir den wohlgemeinten 
Rat, sich alsbald einen zuzulegen. Einen guten Ruf in der 
Herstellung von Gummimänteln besitzt die weitbekannte Con» 
lGental»Caoutchouc und Guttapercha»Co., Hannover. 
Verzweifelnde Braut. Sie klagen uns in einem tränen» 
durchfeuchteten Schreiben an die Redaktion, daß Sie nicht aus 
noch ein wissen, weil Ihr Hochzeitstag nahe bevorsteht und Sie 
zwar eine Wohnung haben, aber eine, in der alles wüst und 
leer ist, weil sie außer den Möbeln nichts enthält. Aber ver» 
ehrte Dame, wie kann man so kleinmütig sein? Wir wissen 
auch in diesem Falle Rat. Begeben Sie sich schleunigst zur 
bekannten Firma Raddatz '3D Co. Dort können Sie von 
Sage mir, welche Kra» 
watte du trägst, und ich 
werde dir sagen, wer du 
bist. Die Auswahl der 
richtigen Krawatte ist kein 
leidites Werk, sie bildet 
gleichsam den Prüfstein 
des guten Geschmacks. 
Die größte Auswahl in 
Krawatten jeglicher Art 
und Farbe hat die weit» 
bekannte Firma Edmund 
Wünsch, Leipziger Straße 
Nr. 101/102. Also: auf 
zur Wahl! 
Von der Gesundheit 
der Frau. Wieviel Hun» 
derte und Tausende von 
Frauen zucken bei diesem 
Wort zusammen, weil sie 
wissen, daß von einem 
gewissen Zeitpunkt an, da 
sie neues Leben zur Welt 
brachten, ihre Gesundheit gelitten hat und weil^ sie sich seit 
dieser Zeit nicht wieder erholt haben. Ist das Schicksal? Ist 
das Naturnotwendigkeit? Sie würden eine klare, eindeutige 
Antwort erhalten, wenn Sie Ihre Mitschwestern fragen, die 
den Segtn des Pflegemittels Rad»Jo während ihrer Schwanger» 
schaff erkannt haben. Sie haben eine leichte Niederkunft 
gehabt, sie sind körperlich und seelisch aufgeblüht, und ihre 
Kinder wuchsen und gediehen. Was Rad»Jo ist und wie es 
wirkt, sagen Ihnen die Druckschriften, die Sie sofort kostenlos 
verlangen wollen von der Rad=Jo»Versand»Gesellsdiaft 
m. b. H., Hamburg 40, Radjoposthof. 
Wo trifft sich das vergnügungslustige Berlin? Wo ist das 
Stelldichein der Einheimischen wie der Fremden? Im bekannten 
Passage»Büffet, Berlin W, Unter den Linden 22/23 (große
        
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