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Full text: Berliner Leben Issue 25.1922

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vom Glück im Haus. Der Efeu lügt. — Glück im 
Haus? 
Am Fenster stand Hjelm Lönbörg, der Maler von 
Nordland, der vor einem Jahrzehnt in diesem Felsen- 
tenden Wasser der wilden Ache, und ihr Tosen 
schien ihm ein einförmig-schaurig Lied zu singen: 
sie stirbt — sie stirbt — sie stirbt! 
Da wandte er sich schaudernd ab und trat an das 
ln 
allen einschlägige» Gemäße» sindGrctisprohen zu haben; wo diese nid,, erhältlich, wolle man sich an die alleinigen Tahrihan.en 
ciVcrtie A. G., Trankfurt a. M.. unter Beifügung des Rudiportos tuenden. 
gewirr das stattliche Haus errichten ließ und vor 
wenigen Monden sich aus der nordischen Heimat 
ein junges, blondes Weib geholt, Inge Linden. 
Jetzt, in dieser Stunde weichender Nacht, stand 
Hjelm Lönbörg am Fenster und schaute in die gisch- 
Bett. Hier lag das blonde, junge Weib, noch im 
Sterben schön und hehr. „Inge?“ fragte er weich 
und legte seine große, feste Hand auf ihren Scheitel 
und strich kosend die Haarringel zurück. Sie lächel 
te ihn an: „Wird es bald Tag, Hjelm?“
        
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