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Full text: Berliner Leben Issue 25.1922

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einmal die köstliche Marke 
»Scharlachberg Meister 
brand« getrunken hat, die 
sich ebenso durch Wohlge- 
schmack wie Bekömmlich* 
keit auszeichnet und die 
Rivalität mit jedem Kognak 
aushält. 
An ihrem Parfüm kann 
man das Kulturniveau der 
Dame erkennen. Es darf 
nidit unzart, es muß dezent 
sein/ es soll nicht aufdring* 
lieh, aber eindringlich sein. 
Es muß gleichsam einen 
Hauch der Persönlichkeit 
darstellen. Ein solches Par* 
füm ist anerkannt Tosca,- 
es ist das Parfüm der Dame. 
Für die Augen nur das Beste! 
RODEN STOCK 
Perpha-AugengläSer 
anerkannt vorzüglich 
Beste wissenschaft 
liche Einrichtung für 
Augen - Untersuchung 
Photo-Spezialabteilung 
Sämtliche Apparate 
und Bedarfsartikel 
RODENSTOCK 
— •• •• « * _ 
Leipziger Straße 101-102, Equitable-Gebäude 
FriedrichstraBe 59-60, Ecke Leipziger Straße 
Rosenthaler Straße 45, Nähe Hackescher Markt 
Joachimsthaler Str. 44, Bahnhof Zool. Garten 
u 'qerün. 
Der Mensch muß nicht 
nur wissen, wo ihn der 
Schuh drückt, sondern er 
muß sich auch von dieser 
Plage zu befreien suchen. 
Ein schlecht sitzender, un* 
hygienischer Schuh ist aller 
Übel Anfang. Also, wer 
weiß, wo ihn der Schuh drückt, 
der mache eine Probe mit 
Dr. Lahmanns Gesund 
heitsstiefeln. 
Alle Arbeiten sauber, preiswert sehnell 
Kleider machen Leute, 
und ein unschickes Kostüm »entstellet immer auch das schönste 
Frauenzimmer«. Deshalb wird jede Dame, die etwas auf ihr 
Äußeres hält, in der Wahl des Modeateliers weise Vorsicht 
üben müssen. Wer in das Modellhaus Gerson * Prager 
Hausdorff geht, wird es nicht zu bereuen haben, wenn audi 
bei der Fülle der allerneuesten Modelle die Qual der Wahl 
groß sein mag. # 
Wo schlürft der Kulturmensch sein 
Wo findet er mitten im 
stärkstenTrubel derGroß» 
Stadt einen geschützten, 
komfortabeln Ausguck? 
Im weltberühmten Vik- 
toria-Cafd, das an der 
belebtesten Verkehrsecke 
der Prachtstraße »Unter 
den Linden« liegt. Hier 
ist das beliebteste Stell* 
dichein aller Fremden, 
welche die Reichshaupt* 
Stadt besuchen. 
Sage mir, welchen Hut 
du trägst, und ich werde 
dir sagen, was du bist. 
Nichts erfordert einen so 
individuellen Geschmack 
als die Wahl der Kopf 
bedeckung, die kein »Ding 
an sich« ist, die sich 
nicht nur dem Gesicht, 
nein, dem ganzen Körper 
harmonisch anpassen muß. 
Eine so reiche Auswahl 
schicker und kleidsamer 
Modellhüte wie bei der 
Firma Gary, Joachims 
thaler Str. 25/26, wird 
man aber nicht so leicht 
finden. Also auf zu Gary. 
»Schälchen«? 
Gedanken* 
Es gäbe weniger 
Frauenfeinde, wenn jeder 
Mann vom Weibe nur 
das Weib verlangte. 
Wie bekommst du es 
nur fertig, fragte ich neulich 
voller Staunen einen Be 
kannten, stets so modern, 
elegant und fesch auszu* 
sehen, vom Strumpf ange 
fangen bis hinauf zum 
Schlips? Eigentlich, erwiderte 
er, ist es Geschäftsgeheimnis; 
aber, weil du es bist, will 
ich es dir verraten: ich mache meine Einkäufe bei der Firma 
Edmund Wünsch in der Leipziger Straße 101/102. Schnell 
nahm ich mir ein Auto und fuhr auch hin. 
* 
Wie trockene ich mein Haar? Diese Frage macht der 
Damenwelt arge Kopfschmerzen im wörtlichsten Sinn des 
Wertes. Das Haar soll nicht zu schnell und nicht zu langsam 
trocknen, Ein ideales Mittel ist Otto Drenskes elektrische 
Haartrockenbürste, die 
ebenso handlich wie auch 
billig ist. 
Auf, in den Pavil 
lon Fuchs! So lautet 
die Losung derer, die 
sich nicht langweilen wol 
len. Kapellmeister Fuchs, 
der sidi durch seineTätig- 
keit in der »Fledermaus« 
einen Namen gemacht hat, 
hat im Pavillon Fuchs, 
Friedrich-Straße 218, 
eine vornehme Vergnü 
gungsstätte geschaffen, die 
zu den Sehenswürdig 
keiten der Reichshaupt 
stadt gehört. Täglich gibt 
sich dort die Eleganz von 
Berlin ein Stelldichein beim 
Fünfuhrtee, 
Druckfehler-Berich 
tigung. In Nr. 8 unserer 
Zeitschrift, S. 13, muß die 
Unterschrift statt Hilde 
Wörner in »Verliebte 
Leute«, Charlotte 
Börner lauten. 
Erhältlich in affen einschlägigen Gescftäfien, wo nicht vorhanden, 
weisen Bezugsquellen nach. Wir liefern prompt zu festen Preisen. 
Splitter ’ 
Es gibt Frauen, deren 
keusches Gebahren auf 
ernsthafte Männer gerade 
zu widerlich wirkt.
        
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