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Full text: Berliner Leben Issue 25.1922

Wie? Wa nn? Wo? Was? 
NlHörlÜ 
TEia Aiwn 
Junges Ehepaar. Sie suchen Tapeten für Ihre Wohnung, 
die Sie sich eben so mühsam vom Wohnungsamt erkämpft 
haben, und klagen über häßliche Muster und geringe Auswahl. 
Da waren Sie sicher 
noch nicht beiderFirma 
Gebrüder Hilde» 
brandt, Charlotten» 
Straße 59. Versuchen 
Sie es dort einmal und 
sagen Sie uns dann, 
wie Sie zufrieden wa» 
ren. Wir wissen es 
im voraus. 
DasHohd»Casino 
liegt buchstäblich im 
Zentrum des modernen 
Berlin, nämlich am 
Potsdamer Platz, ist 
soeben neu eröffnet 
und dürfte wohl das 
Nonplusultra an mon» 
däner Eleganz dar» 
stellen. Wer sich nach 
dem Theater eine 
Stunde in fashionabel» 
ster Umgebung aufzu» 
halten und einen guten 
Trunk zu tun gedenkt, 
versäume nicht, sich 
bei dieser Gelegenheit 
dieses auch innen ar» 
chitektonisch wunder 
volle Institut zu be 
trachten. 
Früher galt es für 
recht und vornehm, 
französischen Sekt zu 
trinken. Dieses törichte 
Vorurteil hat sich nicht 
etwa nur deshalb ge» 
geben, weil wir den 
französischen nicht 
mehr bezahlen können, 
sondern die Sekttrinker haben eingesehen, daß die deutsdicti 
Schaumwein=Fabriken an Qualität ihrer Ware den westlichen 
Nachbarn in nichts nachstehen. Lassen Sie sich eine Flasche 
SchönhergerCabinet 
bringen und sagen Sie 
uns dann selbst, wo» 
durch sich dieser Sekt 
von der besten fran» 
zösisdhen Marke un= 
terscheidet. Wir wissen 
es nämlich nicht. 
Einen eleganten 
Frühjahrshut für 
Fräulein Braut, aber 
auch für FräuleinToch» 
ter oder Frau Mama, 
ja sogar für die Gattin 
finden Sie bei Frau 
Ina Tuschner, Bü» 
lowstraße 7. 
Das soeben neu 
eröffnete Palais Fuchs 
in der Friedrichstr. 
bietet neben allen ku» 
linarischen Genüssen, 
zu denen vor allem ein solider 5»Uhr»Tee zählt, für den 
künstlerisch veranlagten Menschen das wunderbare Geigenspiel 
von F iU Fuchs und den Tanz der famosen Loni Waiden. 
von 1 nl Der Bau des Palais ist 
ein wenig dem Pago» 
denstil angeglichen. 
Schon um dieser Ori» 
ginalität willen ver» 
dient er, von der Le» 
bewelt Berlins besieh» 
tigt zu werden. 
Wir wiederholen 
noch einmal, wie schon 
so oft: zu den ersten 
Schneidern derWeltge» 
hört Ch. Drecoll in 
der Budapester Str. 
Versuchen Sie es mit 
ihm, und Sie werden 
uns recht geben. 
dos> SdTöedeh.aus der SDamc 
IDresctera r r r 
(Praqcrsk dicht am Jdauptbannhof 
den. Dieses kann durdt Rad»Jc 
Tausende von Frauen während 
erprobt haben. Sie blieben hell 
Setbft wenn. SieJ'ch^fen 
beunruhigt Sie der Gedanke e 
an Ihr graues, verfärbtes oder 
verbleichtes Haar, das den Reiz 
Ihrer Persönlichkeit ungünstig 
beeinträchtigt. Denken Sie im- 
mer daran, daß es ein Mittel gibt, 
das auf der Basis des seit Jahrtausen 
den im Orient bekannten Naturproduktes 
Henna hergestellt und alle Eigenschaften 
dieser wunderbaren Pflanze besitzt. 
Jeder bessere Damenfriseur in 
Deutschland färbt mit 
HtlS/IMA WGU2A 
Die neue Gene» 
ration und ihre Zu» 
kunft. Man hört oft 
von werdenden Müt» 
tern den nicht schönen, 
aber verständlichen 
Gedanken aussprechen, 
sie wollen keine Söhne 
mehr zur Welt bringen, 
die dann geopfert wer» 
den sollen. Das ist 
eine Zeitersdieinung 
bedauerlicher Art. Der 
Gedanke ist geboren 
aus Trübsal und Keim» 
mer, aus weher Erinne» 
rung und Zeitjammer. 
Wir sollen daraus 1er» 
nen, daß wir mehr denn 
jedarauf sehen müssen, 
daß unsere werdenden 
Mütter vom Alp des 
Trübsinns befreit wer» 
i geschehen, das Hunderte, ja, 
und vor der schweren Stunde 
und voll freudiger Zuversicht. 
Verlangen Sie noch 
heute Druckschriften 
über Rad»Jo von der 
Rad » J o » Versand » 
Gesellschaft m.b.H., 
Hamburg 40, Radjo» 
posthof. 
Wollen Sie bei allen 
Menschen in gutem 
Geruch stehen, wollen 
Sie verhindern, daß 
man, wie der Berliner 
sagt, Sie nicht beriedien 
kann, so benutzen Sie 
das berausdiende Mo» 
deparfüm »Telestra« 
der Sanatol»Werke. 
Wo nicht erhältlich, anzufragen bei: F. R. MÜLLER, Berlin C 15, 
Alexanderstratje 37 a. / Fernsprecher: Königstadt 7607. 
Wenn das Wort 
Schillers »Rauch ist alles 
ird'sche Leben« zutrifft, 
dann kann man sich 
dies Leben dadurch 
‘~ r ■ —*— - - »«.r C- ^ o v 
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