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Full text: Berliner Leben Issue 24.1921

Is vor geraumer Zeit die Noto-Film-Gesellschaft 
/ \ ihre erste Filmoperetfe „Das Kußverbot“ in die 
X. Welt sandte, ahnte niemand, daß sich aus 
diesem ersten Versuche geradezu ein neues Kunst 
genre entwickeln sollte. Bald aber sah man aus dem 
ungeheuren Erfolge dieses ersten, tastenden Unter 
nehmens, daß man hier ein Gebiet betreten habe, auf 
dem Ungeahntes zu ernten sei. Soeben erschien 
das zweite Werk der rührigen Noto-Film-Gesellschaft, 
die in dem Film mitwirkten - 
wir nennen nur Ada Svedin und 
Manny Ziener, sowie Hans Waß- 
mann, Charles Willy Kayser, Herta 
Bibo und Johanna Ewald — tragen 
das ihrige dazu bei, um das Werk 
auf ein würdiges, künstlerisches 
Niveau zu heben. Was die famose 
Musik von Hans Ailbut und Tilmar 
Springefeld an Heiterkeit übrig 
läßt, ergänzen die famosen Ge 
sangstexte von Will-Steinberg. So 
kann man ohne Übertreibung 
sagen, daß diese Filmoperefte zu 
den besten Werken gehört, die man 
in dieser Art je gesehen hat. 
V. G. 
die Filmoperetfe „MißVenus“. Noch 
glücklicher als im „Kußverbot“ ge- 
langes hier, in wirklich künstlerischer 
Art Musik und Bild untrennlich 
miteinander zu verbinden und zu 
einer vollendeten, künstlerischen 
Einheit zusammenzuschweißen. 
Unter Benutzung aller Errungen 
schaften der Weltfilmliteratur ist 
dieses Mal das Ganze in einen 
Rahmen gespannt, wie man ihn 
bisher nur an den ganz großen, 
amerikanischen Schlagern gewohnt 
war. Das ganze Werk ist durch 
flutet von einer überwältigenden 
Heiterkeit. Die starken Darsteller,
        
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