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Full text: Berliner Leben Issue 24.1921

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huldigt hat. Man muß zu 
seiner Erholung also not 
wendig an die See — und 
man einigt sich auf Zoppof, 
Freistaat Danzig. 
Hier geht’s offen und 
ehrlich und im großen. 
Der Freistaat wird von dem 
preußischen Spielverbote 
nicht getroffen — und so 
ist Zoppot wohl heute das 
mondänsteSeebad Deutsch 
lands; schon an Internatio 
nalität dürfte ihm keines 
nahekommen. Franzosen, 
Engländer, Amerikaner, 
Russen und Polen, aber 
mit altem Geld, und aus 
Deutschland alle, denen die 
Revolution gut bekommen 
ist. Das große Kasino 
bietet alle nur denkbaren 
Bequemlichkeiten — aber 
vor allem Spielgelegen 
heiten so viele, daß auch der Leidenschaftlichste ge 
sättigt sein dürfte. Bakkaratbanken von hundert 
tausend Mark sind keine Seltenheit; die Roulette, 
hauptsächlich von schönen 
Frauen umlagert, blüht und 
gedeiht; ja, sogar die so 
lider Veranlagten haben 
Gelegenheit, ein bißchen 
über die Stränge zu schla 
gen: eine Ecarte-jouette 
ist da, die auch bescheidene 
Sätze annimmt. Was an 
sommerlicher Eleganz 
denkbar, kam schon voriges 
Jahr hier zusammen und 
wird dies Jahr wieder hier 
her strömen. Das Bad 
bietet auch dem Nicht 
spieler alles, was sein 
Herz begehrt: wundervolle 
Tanzreunions und Regatten 
und Autosport uud Tennis 
und Polo — alles vom 
Besten und nicht mal allzu 
teuer. Die Kurdirektion 
kann sich’s leisten, kann 
schon was springen lassen; 
Das Kasino bringts zehnfach wieder rein! 
So üppig wie dort geht’s ja in all den andern 
Spielbädern nicht zu — vielleicht Warnemünde aus- 
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