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Full text: Berliner Leben Issue 18.1915

phot. R. Sennecke, Berlin. 
Einrücken ins Quartier nach den Kämpfen vor Soissons. 
phot. A. Gross, Berlin. 
Englische Artillerie zerschiesst die französische Zuckerfabrik in Cerny. 
Die Höhepunkte unserer Erfolge auf dem westlichen Kriegsschauplatz bildeten im vorigen Monat die Kämpfe bei Soissons am 12. 13. und 14. und auf der Hochebene von Craonne am 26. und 27. Januar. Bei Soissons waren unsere 
Märker unter den Augen des Allerhöchsten Kriegsherrn siegreich, sie vertrieben die Franzosen von den Hohen des nördlichen Aisneufer bis auf das Südufer, machten 5200 Gefangene, erbeuteten 18 schwere, 17 leichte Geschütze, 
Revolverkanonen, zahlreiche Maschinengewehre, Leuchtpistolen, Gewehr- und Handgranaten und grosse Mengen von Infanterie- und Artilleriemunition. Die Truppen, die sich durch glänzendes Zusammenarbeiten aller Waffen 
gattungen auszeichneten, standen unter dem Befehl des Generals der Infanterie von Lochow und Generalleutnants Wichura. — Am 26. und 27. Januar hatten die von den Generalen von Gersdorff und von der Planitz geführten, 
unter dem Oberbefehl des Generals der Infanterie d’Elsa stehenden Sachsen ihren Ehrentag; sie nahmen die auf der Hochebene von Craonne bei Hurlebisc befindlichen befestigten Stellungen der Franzosen im Sturm, nahmen 
5 Offiziere, 1 100 Mann gefangen und erbeuteten acht Maschinengewehre, einen Scheinwerfer und ein grosses Pionierdepot. — Die Beschiessung der französischen Zuckerfabrik in Cerny durch englische Artillerie zeigt von neuem, 
dass die Engländer auch die Fabrikanlagen ihrer Verbündeten nicht schonen. Die Aufnahme, welche vom ersten deutschen Schützengraben aus gemacht wurde, zeigt links die in Trümmer geschossene Fabrik, rechts hinten sieht 
man an der aufsteigenden Rauchwolke deutlich das Abfeuern der englischen Artillerie.
        
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