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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

phot. A. Gross, Berlin. 
Fürst x und Fürstin Bülow in Berlin. 
phot. A. Gross, Berlin. 
Die Kaiserin verabschiedet sich von den Krankenschwestern eines Lazarettzuges. 
D Kaiser hat anstelle des Botschafters von Flolow, der aus Gesundheitsrücksichten einen längeren Urlaub antreten musste, den früheren Reichskanzler Fürsten von Bülow mit der Führung der Geschäfte der Kaiserlichen Bot- 
f [ in Rom beauftragt. — Unsere Kaiserin, die schon in Friedenszeiten allen Wohlfahrtsbestrebungen die eifrigste Fürderin war, dokumentiert jetzt während des Krieges täglich aufs neue, dass ihr auch auf dem Gebiete der 
r beslätiükeit unbedingt die allererste Stelle gebührt. Die hohe Frau ist unermüdlich bestrebt die schweren Wunden, die der Krieg schlägt, so viel wie müglich zu lindern; sie gab und gibt nicht nur grosse Summen für die 
Z cke der Verwundetenfürsorge, für die Versorgung der Witwen und Waisen der auf dem Felde der Ehre Gefallenen, für die Speisung Bedürftiger, wie überhaupt für alle der Allgemeinheit dienenden Veranstaltungen, sie leiht 
1 allen diesen aus der Liebe und Baraherzigkeit für die Mitmenschen entstandenen Werken ihre tatkräftigste persönliche Hilfe. Neuerdings hat unsere Kaiserin der Gestellung von Lazareltzügen ihr besonderes Interesse zugewundt, 
aUC 1 die hocherfreuliche Folge hatte, dass eine ganze Reihe dieser Züge aus privaten Geldmitteln zur Verfügung des Roten Kreuzes gestellt wurden. Die Kaiserin selbst stiftete einen aus vierzig Wagen bestehenden Lazarettzug. 
was dessen mustergültige Ausstattung vorbildlich wirkt.
        
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