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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

Ein englischer Major in deutscher Gefangenschaft. 
phot. R Semiecke, Berlin. 
„Astra Torres“ das einzige englische lenkbare Luftschiff. 
phot. R. Sennecke, Berlin. 
Eine niedergebrochene englische Feldküche. 
Von unseren zahlreichen Feinden im jetzigen Kriege nehmen die Engländer nicht nur bei unseren Truppen, sondern beim ganzen deutschen Volke eine ganz besondere Ausnahmestellung ein. Sie sind der mit Recht am meisten 
gehasste und verwünschte Gegner und jede ihrer Schlappen lost überall im Lande die grösste Freude aus. Seil langen Jahren hat England alles daran gesetzt, um Deutschland in der ganzen Welt als Störenfried hinzustellen, 
der es in Wirklichkeit selber ist. Unter der Maske des uns wohlgesinnten, blutsverwandten Vetters arbeitete es mit Lug und Trug und Verleumdung gegen uns. Die Engländer schürten bei den Franzosen den Revanche 
gedanken, der dort unter der jüngeren Generation schon im Einschlummern war, sie verbündeten sich mit den Russen, stachelten Belgien gegen uns auf und verschrieben sich den Japanern mit Haut und Haaren. In diesem 
Jahre glaubte das perfide Albion nun den Zeitpunkt gekommen, um sich seines grössten Konkurrenten auf dem Weltmärkte zu entledigen; was cs sich allein nicht getraute, hoffte es im Bunde mit halb Europa und den 
Japs im fernen Osten vollbringen zu können. Aber mehr und mehr muss England einsehen, dass es sich verrechnet hat. Alle Grossmauligkeit der englischen Minister und alle Lügen der englischen Presse vermögen es nicht 
zu verhindern, dass die Wahrheit immer weiter sich Bahn bricht. Die Niederlagen der Engländer in Belgien und Frankreich haben die Minderwertigkeit ihres Söldnerheeres bewiesen, und das heute niemand mehr die riesige 
englische Flotte als Beherrscherin der Meere ansieht, dafür haben die Heldentaten unserer Unterseeboote gesorgt.
        
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