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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

phot. W. Willinger, Berlin. 
Eine schwierige Kino-Aufnahme. 
Senf M'Ahesa. 
phot. W. Willinger, Berlin. 
Unsere grossen Filmfabriken verwenden in jüngster Zeit mit Vorliebe wilde Tiere bei der Aufnahme von Filmdramen. Dass derartige Aufnahmen durchaus nicht ungefährlich sind, ahnt 'wohl 
auch der Laie beim Vorführen der Films, aber wie reich an überaus gefährlichen Momenten dieselben häufig sind, wissen nur die Mitwirkenden. Oft genug müssen die Filmkünstler alle ihre 
Geistesgegenwart aufbieten, um die Aufnahmen zu ermöglichen. Es ist wahrlich keine Kleinigkeit seinen Part durchzuführen, wenn die mitwirkenden Löwen oder Tiger plötzlich störrisch werden 
und der Dompteur alles aufbieten muss, um die Bestien in Schach zu halten. — Die ägyptische Tänzerin Sent M’Ahesa, welche mit grossem Erfolge im Theatersaal der Königlichen Hochschule 
für Musik tanzte, brachte mit ihren eigenartigen Darbietungen eine neue Note in das Gebiet der Tanzkunst. Ihre Kunst besteht hauptsächlich in einer ausdrucksvollen Schreite-Kunst, die bestrebt 
ist frappante Silhouetten im Stile altägyptischer Reliefs zu erzielen. An den einschmeichelnden Bewegungen des jugendlichen, schön gewachsenen Körpers der Tänzerin, fallen vor allem das 
eckige Spiel der Glieder und die fabelhafte Beweglichkeit der Gelenke auf.
        
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