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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

S. M. Torpedoboot „V 187“. 
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pbo!. A Kenari 
S. M. Kleiner Kreuzer „Ariadne“. 
phot. A. Renard, Kiel. 
Obgleich unsere Marine bisher noch keine Gelegenheit hatte, sich in einer entscheidenden Seeschlacht mit ihrem englischen Gegner zu messen, so hat sie doch bereits wiederholt Beweise ihrer Tatkraft und ihres Schneids ge 
geben. Gleich am ersten Mobilmachungslage schoss der kleine Kreuzer „Augsburg“ den russischen Kriegshafen Libau in Brand, wenige Tage später unternahm der Panzerkreuzer „Göben" und der kleine Kreuzer „Breslau 
die schneidige Fahrt an die algerische Küste und zerstörten die Hafenplätze Pilippeville und Böne, und an die Fahrt schloss sich der gelungene Durchbruch durch die englische und französische Mitlelmeerflotte vom Hafen 
von Messina aus würdig an. Am 8. August folgte das todesmutige Unternehmen des Dampfers „Königin Luise“, der beim Legen von Minen vor dem Kriegshafen an der Themsemündung von dem englischen Kreuzer 
„Amphion und einer Torpedobootsflotlille angegriffen wurde. Wenn auch dabei die „Königin Luise“ ihren Untergang fand, so halte sie ihre Aufgabe doch voll gelost, denn der englische Kreuzer „Amphion“ lief auf eine 
der geworfenen Minen auf und sank gleichfalls. Kurz darauf unternahmen die beiden kleinen Kreuzer „Strassburg“ und „Stralsund“ einen Vorsloss nach der südlichen Nordsee bis unter die englische Küste. Die „Strass 
burg brachte auf grossere Entfernung mit wenigen Schuss ein feindliches Unterseeboot zum Sinken, „Stralsund“ kam mit mehreren Torpedobootzerstörern auf grossere Entfernungen in ein Feuergefecht und beschädigte zwei 
Zerstörer schwer. Der kleine Kreuzer „Magdeburg“ lief bei einer Rekognoszierungsfahrt nach dem Finnischen Meerbusen in der Nähe der Insel Odensholm im Nebel aut Grund. Da es nicht gelang, das Schiff abzubringen,
        
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