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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

Eingang zum Fort Loucin nach der Beschiessung. pll0t ’ R ' >ennccke ’ Kcrlla 
Unsere zahlreichen Feinde haben sich in diesem Kriege an so mancherlei Ueberraschungen gewöhnen müssen, die ihnen unser siegreiches Heer brachte, aber die grösste haben wir ihnen unstreitig mit dem geheimnisvollen 42 cm 
Mörser beigebracht, dessen gewaltiger Wirkung keine noch so stark armierte Festung standzuhalten vermag. Vortreffliche Dienste hat uns dieses modernste aller Kampfmittel geleistet, dessen Vorhandensein unseren Gegnern bis zuletzt 
unbekannt geblieben war, trotz der Riesenspionage mit der uns das feindliche Ausland seil Jahren überzog. Welche Verheerungen diese „Brummer“, wie sie der Volksmund schmeichelnd nennt, anrichlen, davon legen die vorstehenden 
Aufnahmen von dem Fort Loucin das beste Zeugnis ab. Mit drei Treffern wurde dieses Fort, eines der stärksten der Lütticher Festungswerke, in eine Verfassung gebracht, zu der kaum ein Erdbeben hingereicht halle. Betongewolbe 
in einer Stärke von 6 Metern und die schweren Kuppeln der Panzergewölbe wurden glatt zertrümmert, sodass jeder Gedanke an weiteren Widerstand schwand.
        
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